Talent- show zur Zeit Jesu? Kennen - Das WIR-Magazin im Gerauer ...

wir.in.gg.de

Talent- show zur Zeit Jesu? Kennen - Das WIR-Magazin im Gerauer ...

2 � WIR-Magazin 189 � September 2011


aus der Redaktion

Ach, waren das noch Zeiten. Jahr für Jahr, wenn für Tageszeitungen die sogenannte

Saure-Gurken-Zeit anbrach, konnten Leser das Allerneueste über Nessie oder über

den Yeti erfahren. Doch diese Zeiten scheinen endgültig vorbei. Heute füllen Panik-

Meldungen reihum alljährlich das Sommerloch. Ist es nicht BSE oder EHEC, dann eben

Vogel- oder Schweinegrippe. Auch Gammelfleisch bietet sich an und natürlich Untergangs-

meldungen in Sachen Nostradamus, Weltwirtschaft, Euro oder Fukushima.

Entschuldigen Sie, liebe Leser, wenn wir das hier in aller Offenheit einmal sagen: Aber das

WIR-Magazin ist gegen solcherlei Pausenfüllerei gewappnet. Unser Berichterstattungs-Fokus

ist klar eingegrenzt. Er reicht von Trebur bis Büttelborn und von Nauheim über die Kreisstadt

bis nach Riedstadt-Worfelden, Was dort an Wesentlichem, über die Tagesaktualität

hinausreichend sich ereignet oder auf den Weg gebracht wird, das soll im WIR-Magazin seinen

gebührenden Platz haben. So praktizieren wir es seit nunmehr zehn Jahren und so wollen

wir auch künftig verfahren. Was hier bei uns im Gerauer Land die Menschen tatsächlich

beschäftigt, um nicht zu sagen bewegt, das sollen sie im WIR-Magazin auch lesen können.

Aufbereitet von Entscheidungsträgern und Meinungsbildnern hier aus der Region. Es ist kein

Geheimnis, dass wir mit diesen, unseren verlässlichen und kompetenten Autoren sehr gerne

zusammenarbeiten. Denn auch sie wollen – gemeinsam mit uns, dem WIR-Magazin –, dass

über unser liebens- und lebenswertes Gerauer Land nicht negativ oder oberflächlich berichtet

wird. Das ist Teil der Motivation, warum wir das WIR-Magazin Monat für Monat unseren

Lesern zur Information und Unterhaltung anbieten: wir sind davon überzeugt, dass man die

Meinungs- und Deutungshoheit nicht der Tagespresse allein überlassen sollte.

Schauen Sie

genau hin!

Entdecken Sie Unterschiede?

Als Autofahrer sollten Sie sich auf

Ihr gutes Sehen verlassen können.

Wir laden Sie ein zum Sehtest!

W. Christian Schmitt ist der für Redaktion

und Konzeption zuständige Herausgeber

des Wir-Magazins; wcschmitt@wir-in-gg.de

Nur gut, dass es

im Gerauer Land

keinen Yeti gibt

Impressum auf Seite 47

Brillen-Mode

Contactlinsen

Seh-Prüfung

Seh-Beratung


Worüber die Leute reden

Von Kochbüchern,

Preisen und Abschieden

Von W. Christian Schmitt, wcschmitt@wir-in-gg.de

Landfrauenverein Groß-Gerau

DAS GERAUER LAND

KOCHBUCH

Zwischen Ried und Riwwelkuchen

4 � WIR-Magazin 189 � September 2011

Landfrauen legen Kochbuch vor. Im Berkacher

Dorfgemeinschaftshaus wird es am Mittwoch,

21. September, um 18.00 Uhr, offiziell vorgestellt

– das vom kreisstädtischen Landfrauenverein

herausgegebene „Gerauer Land Kochbuch – Zwischen

Ried und Riwwelkuchen“. Die von der

Edition Limosa verlegte, 192 Seiten dicke Sammlung

(unsere Cover-Abbildung) mit mehr als 150

Rezepten aus der Region hat einen Ladenpreis von

19,90 Euro. Sie enthält überdies Gedichte und Fotos,

die auf unser Gerauer Land all jene neugierig

machen sollen, die es noch nicht kennen.

Jürgen Volkmanns Filius mit Landes-Preis ausgezeichnet.

Könnten Sie, fragte Groß-Geraus Museumsleiter

bei der WIR-Redaktion an, auch eine

Meldung über meinen Sohn bringen? Können wir.

Nachfolgend lesen unsere Leser das, was der Vater

uns über den Sohn gemeldet hat: „Der Groß-Gerauer

Paul Volkmann, Schüler am Rabanus-Maurus-

Gymnasium in Mainz, ist beim Geschichtswettbewerb

des Bundespräsidenten für seine Darstellung

‚Durch Betrug ins Amt. Die Bürgermeisteraffäre in

Groß-Gerau, 1948/49‘ mit einem Landespreis in Rheinland-Pfalz

ausgezeichnet worden. Das Thema berührt die Nachkriegszeit in

Groß-Gerau, als es bei der Besetzung des Bürgermeisteramtes zu

einem Betrugsfall – der sogenannten Affäre Horst Puschmann –

kam. Paul Volkmann hat dabei Bestände des Stadtarchivs benutzt,

Zeitzeugen wie den Groß-Gerauer Georg Sturmowski und den gebürtigen

Groß-Gerauer Prof. Dr. Walter Sperling befragt und einen

Experten, Studiendirektor Udo Stein, Prälat-Diehl-Gymnasium, zu

Rate gezogen. Die Preisverleihung fand in Trier statt. Damit verbunden

ist die Teilnahme an der Endrunde auf Bundesebene“.

Kulturstammtisch-Mitglied Pierre Dietz präsentiert SF-Comic.

Er ist Autor und Designer aus Nauheim und bislang schon

u.a. mit der Dokumentation „Briefe aus der Deportation. Französischer

Widerstand und der Weg nach Auschwitz“ hervorgetreten.

Jetzt hat er uns ein weiteres Werk zukommen lassen

– seinen „archäologischen Science-Fiction-Comic“, der unter

dem Titel „Der Stiefmutter-Planet“ (unsere Abbildung) für 6.90

Euro angeboten wird. Weitere Infos unter www.pierre-dietz.de

Dagmar Adamski hat sich von

Groß-Gerau verabschiedet. In

der Kreisstadt war sie über viele

Jahre fester Bestandteil des

kulturellen Lebens – die Malerin

Dagmar Adamski (siehe u.a. auch

Titelgeschichte in WIR Nr. 76).

Lange Zeit betrieb sie hier eine

Malschule, lebte und malte zuletzt

in ihrem Atelier auf Mallorca,

hatte aber in Wallerstädten noch

ihr Haus und ihren Hauptsitz. Bei

ihrem Abschiedsbesuch trafen wir

uns vor kurzem zufällig auf dem Groß-Gerauer Marktplatz und

sie erzählte, dass ihr Anwesen in Wallerstädten verkauft sei

und sie demnächst von der Insel zurück aufs Festland übersiedeln

werde, nach Hochheim.

WIR-Leser hätten gerne auch das „Kolumnen-Ranking“. In

unserer Jubiläumsausgabe (Nr. 188) haben wir zusammengestellt,

welche Serien bei uns im WIR-Magazin die meisten

Veröffentlichungen vorweisen können. Aus der Leserschaft

kam nun der Hinweis, dies sei unvollständig – denn all die

WIR-Kolumnen fehlten ja. Deshalb reichen wir auf diesem

WIR-Ticker … WIR-Ticker … WIR-Ticker … Kreisstadt 2012: Startet der Bürgermeister-Wahlkampf mit Überraschung? … WIR-Ticker … WIR-Ticker … WIR-Ticker …


Demnächst in WIR:

Für die Oktober-Ausgabe ist u.a. vorgesehen:

Exklusiv-Interview mit Treburs Bürgermeister

Jürgen Arnold.

Wege die „WIR-Hitliste Kolumnen“ nach (in Klammer jeweils

die Anzahl der bisher veröffentlichten Artikel): Aus der Redaktion

(120), Mir Gerer (100), Sternegucker (70), In der Kirche

(60), Im Krankenhaus (49), Aus der Geschichtswerkstatt (46),

Berliner Tagebuch (33), Rechtstipp (28), Geschichte & Geschichten

(25), Aus der Bücherei (24), Aus dem Museum (19),

Neumanns Bilderkiste (19), Aus der Apotheke (19), Aus dem

Landtag (18), Landfrauen (18), Ärztetipp (15), Von der Feuerwehr

(14), Tierecke (14), Vom THW (12), E-Mail aus Thailand

(12).

Sollte das nicht mal in der Zeitung stehen? So denken sicher

viele unserer Leser. Das WIR-Magazin bietet dazu ein Forum.

Haben Sie Anregungen, eine Idee? Sind Sie der Meinung, dass

Sie ein Thema haben, das zum Gesprächsstoff in 25.000

Haushalten im Gerauer Land werden könnte, dann nutzen

Sie doch unser Magazin. Schreiben Sie ein paar Zeilen an die

WIR-Redaktion unter wir@wcschmitt.de oder per Post an

WIR-Redaktion, Kreisstadt-Büro, c/o Schmitt’s Redaktionsstube,

Mörfelder Str. 1a, 64521 Groß-Gerau. Wir melden uns bei

Ihnen.

WIR-Video-Clip im August:

Diesmal empfehlen wir „Groß-Geraus

Nacht der Sinne“ (7 Videos)

und das kreisstädtische „Weinfest“

unter www.gg-filmportrait.de

Büttelborn

Musterhausbesichtigung

Sonderformat 195 x 65 mm 4c

AUSVERKAUFT!

Nur noch 1 Chance!

ENERGIESPARHÄUSER

ENERGIES

Musterhaus besichtigen!

Vereinbaren Sie unter 069/219798-65

Ihren persönlichen Besichtigungstermin,

Büttelborn, Am Sportplatz, folgen Sie ab

der Darmstädter Straße der Beschilderung.

September 2011 � WIR-Magazin 189 � 5


Nachgefragt (179)

Mein Schreibtisch

ist gut gefüllt

Vor gut neun Monaten hat er gegen vielerlei Widerstände

in einer rot-grünen Koalition sein Amt als Erster Kreisbeigeordneter

angetreten – Walter Astheimer (1.kbo@kreisgg.

de). Mittlerweile haben sich die Wogen geglättet und es ist

Zeit, ihn an Taten zu messen. Das WIR-Magazin hat ihn an

seinem Arbeitsplatz im Landratsamt besucht.

6 � WIR-Magazin 189 � September 2011

Herr Astheimer, was alles haben

Sie denn in der Zwischenzeit

schon alles an Vorhaben, Ideen,

Projekten auf den Weg bringen

können?

Walter Astheimer: Also – von

Widerständen habe ich ehrlich

gesagt nicht viel gespürt. Im

bin im Landratsamt sehr gut

aufgenommen worden, die Zusammenarbeit

ist eng und vertrauensvoll.

Und das nicht nur

mit Landrat Thomas Will und

dem Kreisbeigeordneten Gerald

Kummer. Sondern – und das ist

mir besonders wichtig - auch

mit den Fachbereichsleitungen

und mit dem engsten Mitarbeiterstab.

Viel Zeit zum Einarbeiten

gab`s aber nicht, sondern es

ging gleich in die Vollen. Und ich

glaube, wir haben auch einiges

auf den Weg bringen können.

Aus meinem Zuständigkeitsbereich

– Energie, Soziale Sicherung,

Beschäftigungsförderung

und Regionalentwicklung – zum

Beispiel den erfolgreichen „Optionsantrag“:

Ab dem 1. Januar

kann der Kreis nun die Vermittlung

von langzeitarbeitslosen

Menschen endlich in die eigene

Hand nehmen. Wir haben zusammen

mit den Hospizgruppen

und anderen Akteuren ein

Walter Astheimer, Erster Kreisbeigeordneter, Jahrgang 1950; nach Besuch der Hauptschule in Bischofsheim Ausbildung

zum Werkzeugmacher bei der Adam Opel AG; 1971 bis 1973 Berufsfach- und Fachoberschule in Darmstadt;

1973 bis 1976 Studium an der Fachhochschule Darmstadt, Abschluss Dipl.-Ing. (FH) Bauingenieurwesen; 1977 bis

1983 Studium an der TH Darmstadt (Bauingenieur und Gewerbelehrer; 1983 bis 2009 Referendariat und anschließend

Lehrtätigkeit an der Kerschensteinerschule in Wiesbaden; 2009 bis 2010 Vorstandsmitglied bei den Riedwerken

Kreis Groß-Gerau; seit 6. Oktober 2010 Erster Kreisbeigeordneter des Kreises Groß Gerau. 1985 bis 2008 mit

kurzen Unterbrechungen Mitglied der Gemeindevertretung der Gemeinde Trebur, davon zehn Jahre als Fraktionsvorsitzender;

2001 bis 2008 Erster ehrenamtlicher Beigeordneter der Gemeinde Trebur; 2006 bis 2009 Mitglied des

Kreistags des Kreises Groß-Gerau, Fraktionsvorsitzender.

Palliativnetzwerk ins Leben gerufen,

wir unternehmen große

Anstrengungen, um alleinerziehende

Frauen erfolgreicher

als bisher ins Arbeitsleben zu

integrieren. Im Energiebereich

ist das 500-Dächer-Programm

erfolgreich gestartet, unser Energiekompetenzcenter

ist eingerichtet,

wo wir die in den verschiedenen

Fachbereichen der

Verwaltung vorhandenen Kompetenzen

bündeln. Wir sind auf

vielen Ebenen in Abstimmungsgesprächen

zu den Themen

Photovoltaik, Windenergie und

Geothermie. Auch das Thema

Breitbandversorgung hat einen

großen Stellenwert. Hier erarbeiten

wir zurzeit mit den Kommunen

ein Konzept für eine bessere

Versorgung. Sie sehen also: Der

Schreibtisch ist gut gefüllt!

Und was steht für den Rest Ihrer

Wahlperiode noch unerledigt auf

Ihrer Agenda?

Walter Astheimer: Ich bin noch

für fünf Jahre gewählt. In der

Politik ist das eine sehr lange

Zeit, und da wird noch einiges

auf mich zukommen, von dem

wir heute gar nichts wissen. Was

ich absehen kann: Wir wollen

und müssen die Option zum Erfolg

machen, sprich: langzeitarbeitslosen

Menschen in unserem

Kreis bessere Chancen geben.

Und natürlich werde ich mich

mit aller Kraft dafür einsetzen,

dass wir unser ehrgeiziges Ziel

erreichen, 2020 dreißig Prozent

der bei uns verbrauchten elektrischen

Energie aus regenerativen

Quellen zu gewinnen. Das geht

jedoch nur in Kooperation mit


den Städten und Gemeinden,

aber auch Industrie und Handwerk

und viele Privatleute müssen

mitmachen: Aber ich bin da

sehr zuversichtlich. Wir sind auf

einem guten Weg!

Demnächst werden Sie wohl

mit Matthias Schimpf, der Erster

Kreisbeigeordneter in einer

schwarz-grünen Koalition an der

Bergstraße werden soll, einen

grünen Amtskollegen haben.

Welche Möglichkeiten einer Zusammenarbeit

über Kreisgrenzen

hinaus sehen Sie da?

Walter Astheimer: Ich kenne

Matthias Schimpf seit langem

und schätze ihn als überaus kompetenten

und erfahrenen Kommunalpolitiker.

Deshalb freue

ich mich natürlich, dass ein langjähriger

politischer Weggefährte

nun aller Wahrscheinlichkeit

nach im Nachbarkreis eine solche

Verantwortung übernimmt.

Die Zusammenarbeit über Kreisgrenzen

hinweg hat aber natürlich

viel weniger mit der Farbe

des Parteibuchs als mit gemeinsamen

Sachthemen zu tun. Und

da verbindet den Kreis Bergstraße

und den Kreis Groß-Gerau

eine ganze Menge: Vom gemeinsamen

Engagement im Geopark

über den ÖPNV bis hin zum

Zukunftsthema Energiewende.

Ich werde mich dafür einsetzen,

dass beide Kreise hier wie auch

bei anderen Themen noch enger

zusammenarbeiten – und ich bin

mir sicher, dass Matthias Schimpf

das genauso pragmatisch sieht.

Und dies obwohl ein Miteinander

der beiden Kreise unter dem

Dach der „Region Starkenburg“

seinerzeit scheiterte?

bei Walter Astheimer, 1. Kreisbeigeordneter

Walter Astheimer: Starkenburg ist

nicht an fehlenden Sachthemen

und Mangel an Gemeinsamkeit,

sondern an bürokratischen

Strukturen und Hemmnissen

gescheitert. Ich war in Sachen

kommunaler Kooperation noch

nie ein Freund festgeschnürter

Strukturen. Ich halte da mehr

von einer aufgabenorientierten

Zusammenarbeit, durchaus auch

mit jeweils anderen Partnern. So

will ich es auch in Zukunft halten:

Eben nach vorne schauen

und mich nicht mit der Vergangenheit

beschäftigen.

Letzte Frage: Bevor Sie Zum 1.

KBO befördert wurden, waren Sie

Erster Beigeordneter in Trebur.

Was hat Ihnen (bislang) mehr

Freude bereitet – die heutige oder

die damalige Aufgabe?

Walter Astheimer: Eine schwierige

Frage, weil man die beiden

Ämter natürlich schlecht miteinander

vergleichen kann. In

Trebur war ich ehrenamtlich

tätig, jetzt habe ich mehr als einen

Full-Time-Job. Sicher, in Trebur,

an meinem Wohnort und

Lebensmittelpunkt, war ich bei

vielen Themen näher dran. Dafür

haben die Entscheidungen,

in die man im Kreis eingebunden

ist, oftmals eine weit größere

Tragweite. Hier war mir klar: Das

bedeutet auch ein gutes Stück

mehr Arbeit und mehr Verantwortung.

Die drückt manchmal.

Aber sie fordert auch heraus, und

deshalb macht mir meine jetzige

Aufgabe viel Spaß. Andererseits

möchte ich aber die Zeit in Trebur

nicht missen. Insofern: ein

eindeutiges 50 zu 50!

Gesprächspartner: W. Chr. Schmitt

Das Das Möbelhaus

Möbelhaus

der der großen großen Möbelmarken

Möbelmarken

...und ...und der der kleinen kleinen Preise Preise

auf auf 4000 4000 m

Kaufen Sie keine

Möbel, bevor

Sie nicht bei

uns waren!

Wir sind sind die Küchenspezialisten

Küchenspezialisten

im Rhein-Main-Gebiet!

Rhein-Main-Gebiet!

Das große Möbelhaus

mit Küchenstudio

in Groß-Gerau am

Wasserturm

Sudetenstraße11·64521Groß-Gerau

Telefon:(06152) 40002·Fax061 52/8 31 41

E-Mail:info@moebel-heidenreich.de

Internet:www.moebel-heidenreich.de

Öffnungszeiten:Mo.–Fr.9–19Uhr durchgehend

Sa.bis 16 Uhr.

Die NEUEN

bei uns

2

Darmstädter Str. 55 · 64521 Groß-Gerau

Telefon: 06152/7109-0 · Telefax: 06152/710931

e-Mail: kontakt@masterkopie.de · www.masterkopie.de

September 2011 � WIR-Magazin 189 � 7


aus dem Kreis (12)

Zehn Jahre History-Tour

Gerold Reichenbach vertritt

als SPD-Abgeordneter die Interessen

des Kreises Groß-Gerau

im Bundestag;

gerold.reichenbach@

wk.bundestag.de

Der erste History-Tour-Termin fand im

Jahr 2002 in Raunheim statt. Insgesamt

haben wir in den vergangenen

zehn Jahren 66 Vorort-Termine veranstaltet!

Die History-Tour behandelte die unterschiedlichsten

Themen. So wurde in Biebesheim

über den „Nibelungenschatz“, in

Groß-Gerau über das „Schloss Dornberg“

und in Klein-Rohrheim über den „Schinderhannes“

referiert. Es wurde über die

Entstehung der Industriekultur im Kreis

Groß-Gerau und über fast vergessene Örtlichkeiten

aus dem Zweiten Weltkrieg gesprochen.

Historische Straßennamen und

Pfade standen ebenso auf dem Programm

wie alte Gaststätten und zuletzt historische

Sportstätten.

Einige Beispiele: in Groß-Gerau ging es

um die Handwerks- und Industriegeschichte

der Kreisstadt, die Lustsäule und das

Schloss Dornberg, in Trebur um die Laurentiuskirche

und die Pfalz, in Nauheim

ums Alte Rathaus, in Büttelborn um ehem.

Mühlen am Mühlbach, um die „Geschichte

der Rathäuser im Kreis Groß-Gerau“ sowie

den Feldflugplatz, in Wolfskehlen um den

Weilerhof, in Dornheim um „Trockenlegung

und Wasserförderung im Hessischen

Ried“ usw. usw.

Von den diversen „History“-Stationen

im WIR-Verbreitungsgebiet obenstehend

einige Aufnahmen.

Hauptuntersuchung (HU) ab 79,- € (PKW)

inkl. Teiluntersuchung AU

Änderungs-, Anbauabnahmen ab 31,- € (PKW)


Geschichte & Geschichten (26)

Klein-Gerauer

Rathaus-Glocke

zweimal geraubt

Wie aus den Rechnungsbänden im

Klein-Gerauer Gemeindearchiv hervorgeht,

wurde im 17. Jahrhundert

die Rathausglocke im Abstand von 21 Jahren

zweimal von befreundeten „Kriegsvölkern“

geraubt. 1672 lesen wir: „Hat der

Schmied Bolander die Klein-Gerauer Rathausglocke

aus Geinsheim zurückgeholt,

welche die brandenburgischen Völker dort-

In unserer Gegend herrschte

die Angst von den Franzosen,

denn sie hatten bereits

Oppenheim niedergebrannt,

standen also vor den Toren

von Südhessen.

hin gebracht hatten“. Es war in dem Krieg

Frankreich gegen Holland, an dem Brandenburg

auf Seiten der Holländer teilnahm,

denn der große Kurfürst von Brandenburg

war der Oheim Wilhelms von Oranien.

Er hatte auch den Deutschen Kaiser

bewogen, auf Seiten der Holländer in den

Konflikt einzugreifen. Dadurch zogen sich

die Kampfhandlungen den Rhein aufwärts

bis in die Pfalz, die von dem Heer des

Turenne völlig verwüstet wurde.

In unserer Gegend herrschte die Angst

von den Franzosen, denn sie hatten bereits

Oppenheim niedergebrannt, standen also

Dr. Heinrich Klingler ist Studiendirektor

i.R. und Heimatkundler aus Klein-Gerau;

Tel.: 06152-4439.

vor den Toren von Südhessen. Deshalb zog

1673 ein brandenburgisches Heer den Main

abwärts auf die Darmstädter Gegend zu,

um die Franzosen aus dem Gebiet des Untermains

und der Wetterau zu vertreiben, in

denen sie bereits ihr Unwesen trieben.

Die Franzosen verließen auch daraufhin

das rechtsrheinische Gebiet. Bei dieser Gelegenheit

nahmen die Befreier die Glocke

aus dem Dachständer auf dem alten Klein-

Gerauer Rathaus mit. Glockenbronze war

damals eine wertvolle Metall-Legierung.

Als die Klein-Gerauer erfuhren, dass ihre

Rathausglocke in Geinsheim liege, ließen

sie dieselbe sofort wieder zurückholen.

Im Jahre 1693 lag nach der Bürgermeister-Rechnung

ein Hauptmann mit einer

Kompanie sächsischer Artillerie im Dorf in

Quartier. Wieder ging es darum, die Darmstädter

Gegend vor den Franzosen zu schützen.

Als die Sachsen main-abwärts näher

rückten, zogen sich die Franzosen sofort ins

linksrheinische Gebiet zurück. Die Schäden

durch die fremden Truppen waren damals

sehr hoch – und zudem war nach Abzug der

Sachsen die Rathausglocke wiederum verschwunden.

Es dauerte noch bis 1698, bis

man finanziell in der Lage war, in Mainz

eine neue Glocke zu kaufen. RZWIRSept_1 05.09.2011 8:53 Uhr Seite 1

www.wir-in-gg.de

der [ friseursalon]

Saisonstart.

Jetzt !

Der neue

Schmuck ist da:

Besonderes

in Groß-Gerau.

In Due • Darmstädter Straße 18a in Groß-Gerau

Telefon 0 6152. 5 75 96 • www.indue.de


Nachgefragt (180)

Ich kämpfe für

Fortschritt und

Gerechtigkeit

Er ist in der Kreisstadt Groß-Gerau Stadtrat, SPD-

Vorsitzender, DGB-Ortsverbands-Chef und engagiert in

der neuen Wallerstädter Bürgerinitiative – Jochen Auer

(jochen.auer@t-online.de). Das WIR-Magazin hat sich

mit ihm unterhalten.

10 � WIR-Magazin 189 � September 2011

Herr Auer, wie bekommen Sie all

diese Ämter unter einen Hut?

Jochen Auer: Es ist verhältnismäßig

einfach, in und mit verschiedenen

Organisationen zu arbeiten,

wenn dort Themen oder

Problemstellungen von Bürgerinnen

und Bürgern, Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmern

im Team bearbeitet und Inhalte,

Wege und Vorschläge solidarisch

entwickelt werden.

Auf der einen Seite im Magistrat

sitzen und auf der anderen mit

einer BI demonstrieren – Außenstehende

haben da möglicherweise

Probleme so etwas zu

verstehen. Erklären Sie das doch

bitte einmal unseren Lesern/

Ihren Wählern/den Groß-Gerauer

Bürgern.

Jochen Auer: Als Mitglied des Magistrats,

dem obersten Verwaltungsorgan

der Stadt, sehe ich

meine Aufgabe darin, mit dazu

beizutragen, dass allen Bürgerinnen

und Bürgern gegenüber

gerechte und sozial ausgewogene

Entscheidungen getroffen

werden, sei es z.B. bei Baugenehmigungen,

Abgaben oder

Gebühren für Gemeinschaftsaufgaben,

Dienstleistungen oder

ähnlichem. Der Magistrat hat

Überwachungsfunktion für die

städtischen Finanzen und muss

auch dafür Sorge tragen, dass

mit den personellen Ressourcen

der Verwaltung optimal die

Aufgaben als Dienstleister für

die Stadtgemeinschaft erfüllt

werden, beziehungsweise durch

hohe Qualifizierung erfüllt werden

können. Dies Alles steht

Zimmererarbeiten

Dachdeckerarbeiten

Spenglerarbeiten

Blitzschutz

Energiepass

Solaranlagen

Asbestentsorgung

nicht im Gegensatz zueinander,

wenn ich mich als Bürger dieser

Stadt in einer Bürgerinitiative

engagiere, um die Reduzierung

von Belastungen für die Menschen

zu erreichen und für gesellschaftlichen

Fortschritt und

Gerechtigkeit zu kämpfen, die

den Bürgerinnen und Bürgern

in ihrer Gesamtheit dienen und

die Gesellschaft weiter voranbringen.

Als Stadtrat erfahren Sie z.B.

bei Magistratssitzungen wie

es um die Finanzen (auch) der

Kreisstadt bestellt ist. Schlecht.

Und machen sich sicher Sorgen.

Als Gewerkschafter allerdings

müssen Sie sich z.B. für kräftige

Lohn- und Gehaltserhöhungen im

öffentlichen Dienst stark machen.

Wie viele Seelen haben da noch

Platz in Ihrer Brust?

Jochen Auer: Der Konflikt, den

Sie in Ihrer Frage beschreiben,

ist real. Jedes aktive Gewerkschaftsmitglied,

das ein kommunalpolitisches

Mandat wahrnimmt,

erlebt ihn. Wie dieser

Konflikt zu beheben ist? Wenn

aktive Gewerkschaftsmitglieder

keine kommunalpolitischen

Mandate mehr annehmen würden?

Ich vermute aber, dass auch

Sie, Herr Schmitt, eine solche Position

nicht einnehmen würden

– zumindest nicht öffentlich.

Übrigens könnte dieser Konflikt

erheblich entschärft werden,

wenn die langjährige, gut

begründete gewerkschaftliche

Forderung nach einer deutlich

besseren finanziellen Ausstattung

der Kommunen endlich

durchgesetzt werden könnte.

E-Mail: Hirsch-Holzbau@t-online.de www.Hirsch-Holzbau.de


Wie würden Sie denn das beschreiben,

was Sie als Mit-Entscheidungsträger

für die Mehrheit

der Bürger in der Kreisstadt erreichen

wollen?

Jochen Auer: Wäre das Finanzkapital

dieser Welt sozial und

gerechter verteilt, würden viele

Entscheidun-

gen in und

für die Stadtgemeinschaft

einfacher sein,

auch meine.

Wir könnten

eine konfliktfreiere

Gesellschaft entwickeln,

in der wir tatsächlich solidarisch,

friedlich, ohne Ansehen von

Hautfarbe, Rasse oder Religion,

mit gleichen Chancen auf Bildung

und Selbstverwirklichung

leben könnten. Jede und Jeder

sollte genügend zum Essen haben

und aufwachsen können in

einer intakten Umwelt, verantwortungsvoll

für die folgenden

Generationen. Dies mag für Sie

träumerisch klingen, aber jeden

Schritt, der in diese Richtung

geht, sei er auch noch so klein,

bin ich bereit, mitzugehen und

Gott sei Dank hat das

Thema Soziale Gerechtigkeit

in der öffentlichen Meinung

inzwischen einen deutlich

höheren Stellenwert.

bei Stadtrat Jochen Auer

werde für diese Ziele weiterhin

kämpfen.

Im Februar 2002 haben Sie im Interview

mit dem WIR-Magazin u.a.

gesagt: „Auch wir können gegen

die sich ständig ausweitende Ellbogengesellschaft,

gegen die auseinander

driftende Schere von Arm

und Reich nur

insoweit Kräfte

einsetzen, als

dies auf offene

Ohren stößt

und zugelassen

wird“. Das

klang seinerzeit

schon ein wenig nach Frustration.

Jochen Auer: Was war daran

falsch? Nichts. Im Gegenteil: Die

gesellschaftliche Polarisierung

hat seit 2002 leider weiter zugenommen.

Gott sei Dank hat das

Thema „Soziale Gerechtigkeit“

in der öffentlichen und veröffentlichten

Meinung inzwischen

einen deutlich höheren Stellenwert.

Darin sehe ich eine gute

Voraussetzung für eine Politik,

die gegen gesellschaftliche Spaltung

steuert.

Gesprächspartner: W. Chr. Schmitt

Zur Person

Jochen Auer, 1948 geboren in Groß-Gerau; Besuch der Schwenk-,

Schiller- und Angelusschule; Lehre zum Chemielaboranten (bereits

im ersten Lehrjahr Eintritt in die damalige IG Chemie); ab 1969 Angestellter

der Firma Röhm, Darmstadt, ab 1975 Technische Kundenberatung,

anfänglich in Deutschland dann in ganz Europa, von

1990 an weltweit. zwölf Jahre ehrenamtlicher Schöffe am Amtsgericht

Groß-Gerau; seit 1971 Mitglied der SPD; seit 1976 Vorsitzender

des DGB-Ortsverbands Groß-Gerau; seit 1993 Mitglied im Magistrat

der Stadt Groß-Gerau.










September 2011 � WIR-Magazin 189 � 11


und die Feuerwehr (15)

Bei uns

gibt’s auch

Ferienspaß

Aufsitzen!“ hieß es unlängst gegen 8.30

Uhr im Feuerwehrstützpunkt Groß-

Gerau. Rasch verabschiedeten sich vier

Mädchen und zwölf Jungen der Jugendfeuerwehr

Groß-Gerau von ihren Eltern und

los ging die Reise Richtung Willingen im

Upland. Dort verbrachten die Jugendlichen

zusammen mit ihren acht Betreuern vier

Tage in einer Jugendherberge.

Auf dem Programm standen unter anderem

der Besuch eines Erlebnisschwimmbads

sowie der Besuch der Sommerrodelbahnen

in Willingen und Winterberg. Auch

wenn das Wetter nicht immer mitspielte,

hatten die Jugendlichen jede Menge Spaß.

Ein gemeinsamer Grillabend, bei dem die

Jugendlichen eine Nachrichtensendung

vorführten, sorgte für einen gelungenen

Abschluss, bevor es zurück nach Groß-Gerau

ging.

Die Jugendfeuerwehr bietet also mehr,

als nur das Erlernen und Üben von feuerwehrspezifischem

Wissen. Vor allem der

Teamgeist und der Spaß in der Gemeinschaft

stehen im Vordergrund. Mitmachen

können alle Jugendliche zwischen zehn

und 17 Jahren. Wir freuen uns über jeden

neuen Mitstreiter! Die Jugendfeuerwehr

Berkach trifft sich dienstags um 18 Uhr. Die

Laura hat im Diktat eine Fünf.

Wenn sie groß ist, will sie Ärztin werden.

Das LOS testet die Lese-/Rechtschreibfertigkeiten.

Testtag

im LOS

am 24.09.2011

Susanne Nold ist für die Pressearbeit zuständiges

Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr

Groß-Gerau; info@ff-gg.de

Jugendwehren Dornheim und Wallerstädten

haben mittwochs um 17.30 Uhr ihren

Übungsabend und die Jugendfeuerwehr

Groß-Gerau trifft sich freitags um 18 Uhr.

Die Übungsstunden finden im jeweiligen

Feuerwehrhaus statt. Einfach vorbeischauen

und reinschnuppern! Bei Rückfragen

könnt Ihr euch gerne über oben angegebene

e-Mail-Adresse mit mir in Verbindung

setzen. Weitere Informationen unter:

http://www.ff-gg.de

Damit Lauras große Pläne Wirklichkeit

werden können, hat ihre Mutter beschlossen,

endlich zu schauen, wo die Probleme

ihrer Tochter liegen.

Gut beraten im LOS

Eine Bekannte empfahl das LOS. Dort

ließ Lauras Mutter die Lese- und Rechtschreibleistung

ihrer Tochter testen. Jetzt

wird Laura gefördert – und zwar genau

dort, wo ihre Schwächen liegen.

Erfolg in der Schule

Die Förderung im LOS wird exakt auf den

Bedarf des je weiligen Kindes abgestimmt.

Und weil Laura stolz ist auf ihre ersten

Fortschritte, geht sie gerne ins LOS.

Melden Sie Ihr Kind noch heute telefonisch

zum kostenlosen Test der Leseund

Recht schreibleistung an. Über den

individuellen Förderunterricht für Ihr

Kind informiert Sie Barbara Dexler,

LOS Groß-Gerau, Adolf-Kolping-Str. 38

Tel. 06152 712902.


und das THW (13)

Helfende

Hände sind

willkommen Dachdeckermeisterbetrieb

THW, das steht für Technisches Hilfswerk.

Schon kleine Kinder wissen es,

das sind „die mit den blauen Autos“.

THW könnte aber auch stehen für „Technische

Hilfe Weltweit“, denn Groß-Gerauer

Helfer sind überall auf der Welt unterwegs,

wo ihre helfenden Hände gebraucht werden.

Erst Anfang des

Jahres waren Helfer

des Ortsverbands mit

ihren Rettungshunden

in Japan im Einsatz.

Gleich fünf Helfer waren als Logistiker in

Haiti tätig. Und in diesen Tagen bereitet die

Sondereinheit SEELIFT (Schnelleinsatzeinheit

Logistikabwicklung im Lufttransportfall)

die Organisation der Hilfe des THW

am Horn von Afrika vor, um dort nach

der Dürrekatastrophe Hungerflüchtlinge

zu unterstützen. Fast nebenbei sucht die

Rettungshundestaffel aus Groß-Gerau in

Südhessen und in Rheinland-Pfalz nach

Vermissten, wird der Ironman in Frankfurt

abgesichert und fahren die Jugendbetreuer

mit ihren Junghelfern in ein mehrtägiges

Zeltlager. Die Aktivitäten der Groß-Gerauer

Helfer sind ebenso zahlreich wie vielfältig.

Doch braucht so viel „Hilfe für den Näch-

Das THW will ein sinnvolles

Hobby für jedermann darstellen

Dr. Henning Müller

ist Einheitsführer beim THW Groß-Gerau;

info@thw-gg.de

sten“ auch genug helfende Hände. Nach

dem Wegfall der Wehrpflicht ist ein wichtiger

„Einstiegsgrund“ für junge Männer

weggefallen. Umso mehr muss der Ortsverband

für seine Öffentlichkeitsarbeit tun,

um die Attraktivität des Hobbies „Helfen

mit Technik im Team“ vorzustellen.

Wichtig ist, dass

sich auch weiterhin genug

Männer und Frau

ab zehn Jahren (nach

oben hin gibt es keine

echten Altersgrenzen)

finden, um für die technische Hilfe im Inland

und die humanitäre Hilfe im Ausland

Teile ihrer Freizeit zu opfern. Im September

veranstalten deshalb auch die Führungskräfte

des Ortsverbands einen Workshop,

um neue Strategien bei der Helfergewinnung

zu erörtern. Es soll die Frage beantwortet

werden: „Warum will ich beim THW

sein?“. Das THW will ein sinnvolles Hobby

für jedermann darstellen – vom Handwerker,

über den Technikfreak bis hin zum Verwalter

oder Hundenarr. Egal ob jung oder

alt, ob männlich oder weiblich. Wichtig ist

dabei nur eins: Dass man sich einbringt, um

Menschen in Not zu helfen. Vielleicht wäre

das ja auch etwas für Sie?

DIE MUSIKLEHRER

Tel. 0 61 52 / 71 99 97

Schlagzeug,

Gitarre/E-Gitarre, E-Bass,

Klavier, Keyboard, Violine

www.fusionjazz.de

Dipl.-Kauffrau

Anika Reez

Steuerberaterin

Wirtschaftsmediatorin

Fachberaterin für den

Heilberufebereich (IFU / ISM gGMbH)

Roland Mühlroth

Rechtsanwalt und

Fachanwalt für Miet- und

Wohnungseigentumsrecht

Sudetenstraße 3 . 64521 Groß-Gerau

Tel. 0 61 52 / 9 79 08-0 . Fax: 0 61 52 / 9 79 08-11

service@kanzlei-im-wasserturm.de


Essay (11)

Gesunder Menschenverstand

oder was eigentlich?

Ich behaupte, dass fast alle Kommunalpolitiker

sich selbst als korrekt bezeichnen.

Wer würde schon freiwillig von sich

aus das Gegenteil behaupten, doch nur ein

politischer Selbstdarsteller, der mit seiner

Antwort versucht, Aufmerksamkeit zu erhalten.

Wenn man also die Kommunalpolitik

und deren einzelne Parteien und Gruppierungen

genauer unter die Lupe nimmt,

kommt man sehr schnell zu der Erkenntnis,

dass alle offensichtlich nur das Beste für

die Kommune und den Bürger wollen, nur

die Wege dorthin sind oft sehr verschieden

und unterschiedlich. Sehr oft werden die

politisch „besten“ Wege durch Landes- bzw.

Bundespolitik vorgegeben, also von einer

politischen Kraft, die nicht nur Kilometer

weit von der Kommune entfernt ist, sondern

auch von Politikern gesteuert wird, denen

die Gegebenheiten vor Ort überhaupt nicht

bekannt sind.

Haben diese Politiker deshalb keinen

gesunden Menschenverstand? Diese Frage

sollte/muss sich der Betrachter der Szene

dann am besten selbst beantworten! Ist es

politisch korrekt, wenn Entscheidungen unter

Beachtung und besonderem Augenmerk

auf den Antragsteller getroffen werden?

Das fängt doch schon bei der Beurteilung

von Anträgen der politischen „Gegner“ an.

In diesen Fällen wird meistens mehr auf die

Adresse des Absenders geschaut, als auf den

Inhalt des Antrages. Natürlich muss bei je-

14 � WIR-Magazin 189 � September 2011

dem Antrag auch darauf geschaut werden,

ob es sich nicht um sogenannte Schauanträge

handelt.

Es ein Ding der Unmöglichkeit,

wenn Politiker sich das Recht

herausnehmen, sich in

Aufsichts räte wählen zu lassen,

um als „ahnungslose“ über die

Geschicke von Firmen

und deren Entwicklung

mitbestimmen zu wollen.

Entspringen solche Anträge einem gesunden

Menschenverstand oder sind diese

nur „politisch korrekt“? Oder ist es politisch

korrekt, Anträge der kommunalpolitischen

Mitstreiter abzulehnen bzw. mit eigenen

Anträgen vom Tisch zu fegen? Hier wäre

wohl eher die Frage zu stellen: Ist das politisch

und moralisch korrekt! Mit gesundem

Menschenverstand kann das wohl nichts zu

tun haben!

Anhand dieser einfachen Beispiele ist

ersichtlich, wie schwierig eine Einstufung

zwischen politisch korrekten Handeln und

gesundem Menschenverstand sich darstellt.

Und dies sind wie bereits schon gesagt Beispiele

aus der ehrenamtlichen Kommunalpolitik.

Karlheinz Wamser ist Kombi-

Fraktionsvorsitzender im Groß-Gerauer

Stadtparlament; wamserk@gmx.de

Noch schwieriger wird die Einstufung

der hauptberuflichen Politiker oder derjenigen,

die mit ihrem Mandat Geld verdienen

und zwar so viel, dass sie damit gut leben

können. Hier ist die Frage zu stellen, können

finanziell Abhängige wirklich „frei“

ihre Entscheidungen treffen? Wird in solchen

Fällen der gesunde Menschenverstand

für die Klärung des Sachverhaltes wirklich

eingesetzt? Fragen über Fragen die schwer

zu beantworten sind, wenn überhaupt!

Es ein Ding der Unmöglichkeit, wenn

Politiker sich das Recht herausnehmen, sich

in Aufsichtsräte wählen zu lassen, um als

„ahnungslose“ über die Geschicke von Firmen

und deren Entwicklung mitbestimmen

zu wollen. Sehr schnell kann der Politiker

hier in der Entscheidungsfindung empfindlich

in Gewissenskonflikte kommen. Kann

der Politiker dann noch Entscheidungen

politisch korrekt und mit gesundem Menschenverstand

treffen?

Gut, Lustreisen, wie bei einer großen

Versicherungsgruppe, sind nicht bekannt,

aber der aufmerksame Beobachter kann

und wird sich spätestens jetzt Gedanken

machen, was in den letzten Jahren so alles in

der Presse veröffentlicht wurde. Zum Glück

gibt es aber noch genügend Volksvertreter,

die sich auch als solche sehen und dafür

viel Freizeit verwenden, um mit einem gesunden

Menschenverstand den politischen

Anforderungen gerecht zu sein.


Die bisherigen WIR-Essay-Themen

Dr. Wolfgang Fenske:

Leitkultur – Die eigene Kultur nicht madig

machen lassen (in Ausgabe Nr. 187)

Jürgen Martin:

Finanzen – Dem Stadtsäckel geht es

unerwartet gut (Nr. 185)

Bernd Landau:

Verwaltung – Losgelöst von Wahlergebnissen

im Dienst der Bürger arbeiten (Nr. 184)

Gerd Fach:

Ehrenamt – Der Zeitaufwand sollte niemanden

abschrecken (Nr. 183)

Christian Wieser:

Gesellschaft – Was heißt hier

„mehr Demokratie wagen“? (Nr. 182)

Ali Khodaverdian:

Islamverständnis – Vom Djihad und dem

heiligen Krieg (Nr. 181)

Ismail Özdogan:

Migranten – Integration? Ja, bitte! (Nr. 180)

Dr. Wolfgang Fenske:

Bürgerinitiativen - Protestieren verhilft dazu,

dass man sich gut fühlt (Nr. 179)

Matthias Schimpf:

Parlamentsarbeit - Nicht, wer am lautesten

ruft, bekommt auch seinen Willen (Nr. 176)

Meinhard Semmler:

Ortsgeschichte(n) - Leisten Heimatvereine

einen Beitrag zur Kultur? (Nr. 174).

Mit uns fühlen Sie sich wie ein

Privatpatient beim Zahnarzt.

Hochwertige zahnärztliche Versorgung ist i

teuer. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt

nur einen geringen Teil der Kosten für vorbeugende

Maßnahmen und Zahnersatz. Wir bieten

maßgeschneiderten Schutz für Ihre Zahngesundheit.

Ich berate Sie gern.

Wir leisten auch

für zahnerhaltende

Behandlungen und

Zahnprophylaxe.

Generalagentur Jürgen F. Müller

Darmstädter Straße 13, 64521 Groß-Gerau

Telefon 06152 9555604, Mobil 0176 22215731

juergen.ferdinand.mueller@wuerttembergische.de

Nachhaltige

Aussichten

TAG DER OFFENEN TÜR

TAG DER E-MOBILITÄT

25.09.2011

11 bis 17 Uhr

Werfen Sie einen Blick hinter die

Kulissen des Abfallwirtschaftszentrums.

Erleben Sie die Zukunft der Mobilität.

AWS Abfall-Wirtschaft-Service GmbH

Auf der Hardt/An der B 42 · 64572 Büttelborn

Tel.: 06152 71190 · www.aws-service.com

September 2011 � WIR-Magazin 189 � 15


Nauheim extra (1)

Hier

machen

Jugendliche

Politik

Bereits mit ihrer Antrittsrede im Mai

1995 stellte die Kinder- und Jugendbeauftragte

Anne Dammel als ein Ziel ihrer

Arbeit die Einrichtung eines Kinder- und

Jugendparlaments (KiJuPa) in Nauheim vor.

Nach einer längeren Planungs- und Vorbereitungsphase

und der Aktion „Parke nicht

auf unseren Wegen“ konnte im Jahr 1999

unter Bürgermeister Fischer das 1. Nauheimer

Kinder- und Jugendparlament gewählt

werden. Im September 2011 fanden nun die

Wahlen zum 7. Kinder- und Jugendparlament

statt. Bei dieser Gelegenheit, so freut

sich der neue Bürgermeister Jan Fischer, stehen

15 Kinder und Jugendliche zur Wahl,

die ihr Engagement zu Gunsten aller einbringen

wollen. Das KiJuPa Nauheim hat

durch seine inzwischen gelebte Tradition

einen Vorbildcharakter in Sachen Beteiligungsformen.

Das KiJuPa ist von politischen Parteien

und Organisationen unabhängig, hat aber

die Möglichkeit, seine Anliegen den Politikern

und dem Bürgermeister der Gemeinde

vorzutragen. Das Kinder- und Jugendparlament

nimmt die Interessen aller Nauheimer

Kinder und Jugendlichen gegenüber der

Gemeinde wahr und versucht Ideen und

Projekte von Kindern und Jugendlichen zu

Sie sind in Nauheim in Sachen Kinder- und Jugend-Parlament aktiv: (v.l.) Lothar Marx (Kinder- und Jugendbeauftragter),

Anne Dammel (Kinder- und Jugendbeauftragte), Martina Raicevic (Sport- und Jugendpflege), Kim

Deimer (Vorsitzende KiJuPa), Alexander Fuchs (stellv. Vorsitzender KiJuPa) und Jan Fischer (Bürgermeister).

verwirklichen. Dabei werden Fragen zur

Spielplatzgestaltung, zu Schulwegen oder

Kinderrechten ebenso behandelt, wie auch

Probleme des Umweltschutzes. All dies ist

transparent und mit „Hand und Fuß“ in einer

Satzung geregelt.

Das Kinder- und Jugendparlament ist

eine Gruppe von 15 Jungen und Mädchen

im Alter von acht bis 18 Jahren. Die Mitglieder

des KiJuPa werden alle zwei Jahre auf

dem Kinder- und Jugendfest von Kindern

und Jugendlichen aus Nauheim gewählt.

Der Vorstand wird von diesen Mitgliedern

bestimmt, der dann das Kinder- und

Jugendparlament leitet. Gewählt wird der

oder die Vorsitzende des KiJuPa, zwei Stellvertreter

und zwei Schriftführer in der

„konstituierenden“ ersten Sitzung nach

der Neuwahl. Dennoch sei man nicht alleine

auf sich gestellt, sondern werde durch

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der

Sport- und Jugendpflege unterstützt, lobt

die derzeitige Vorsitzende Kim Deimer (13).

Jede und Jeder zwischen acht und 18

Jahren, die oder der in der Gemeinde Nauheim

lebt, kann mitmachen. Auch nicht

gewählten Kindern und Jugendlichen oder

auch spontanen Besuchern wird in den Sitzungen

des Kinder – und Jugendparlaments

ein Rederecht gewährt. Nationalität und

Religion spielen bei der Arbeit des KiJuPa

keine Rolle, auch die politische Einstellung

ist im KiJuPa nicht festgelegt. Wer gerne

beim Kinder- und Jugendparlament mitmachen

oder einfach nur mal vorbeischauen

möchte, ist jederzeit herzlich willkommen!

Diese Grundidee der ersten Stunde, politische

Beteiligung früh zu ermöglichen,

um Interesse für Politik zu wecken – trägt

in Nauheim inzwischen Früchte. Mehrere

ehemalige Mitglieder sind heute gewählte

Vertreter der Gemeindevertretung, ist die

ehemalige Initiatorin Anne Dammel stolz.


Kinder- und Jugendparlament

Das Kinder- und Jugendparlament

wählt die Themen aus, die es

für wichtig hält (z.B. Ideen zur Verbesserung

der Nauheimer Spielplätze).

Das KiJuPa arbeitet dabei

eng mit der Sport- und Jugendpflege,

den Kinder- und Jugendbeauftragten,

der Gemeindeverwaltung

und Politikern zusammen. Sobald

Vorschläge erarbeitet sind, kann

das Kinder- und Jugendparlament

eine Anfrage an den Gemeindevorstand

richten. Dieser überprüft

die Vorschläge und entscheidet,

ob, wie und wann die Maßnahmen

umgesetzt werden können.

Das Kinder- und Jugendparlament hält

alle drei Monate eine öffentliche Sitzung

im Kinder- und Jugendkulturbahnhof Xpresso

ab. Die Tagesordnungspunkte werden

vom Vorstand des KiJuPa festgelegt.

Neben den öffentlichen Sitzungen finden

Planungstreffen nach Absprache mit den

Mitgliedern im X-presso statt (z.B. Planung

der Halloweenparty, Austauschtreffen,

Teilnahme an Festen, Vorbereitung von

Umfragen etc.).

Die Teilnahme an Seminaren und Messen,

wie z.B. dem Austauschtreffen mit anderen

Kinder- und Jugendbeteiligungsprojekten

stehen ebenso auf dem Programm

wie die Organisation und Durchführung

von Veranstaltungen. Hier ist z.B. die Halloweenparty

im Kinder- und Jugendkulturbahnhof

X-presso zu nennen, die Teilnahme

am Kinder- und Jugendfest oder die

Mitarbeit beim „Open Air Kino“. Zu guter

Letzt stehen auch gemeinsame Fahrten und

Ausflüge wie z.B. in einen Freizeitpark, zu

Radio Rüsselsheim oder zum Klettern auf

dem Programm.

Martina Raicevic, Diplom-

Sozialpädagogin, ist für die

Gemeinde Nauheim, Abt.

Sport- und Jugendpflege, tätig;

mraicevic@nauheim.de

Kontakt: Kinder-

und Jugendparlament

Nauheim,

Tel. 06152-639240,

kijupa@nauheim.de;

Sport- und Jugendpflege,

Martina Raicevic,

mraicevic@nauheim.de;

Kinder- und Jugendbeauftragte:

Anne

Dammel, Tel. 61255

und Lothar Marx,

Tel. 06152-69935

Treffpunkt: Kinder-

und Jugendkulturbahnhof

„X-Presso“,

Am Bahnhof 2,

64569 Nauheim;

info@x-presso.de,

www.x-presso.de

NEU!

von September 2011

bis März 2012

WILD!

W I L DSPE Z I ALI T Ä T E N A U S DEM HUNSRÜCK

Jetzt wird es

• Leckerer Frischlingsbraten

• Frisch geschnittenes Wildschweingulasch

• Rehbraten aus der Keule

• Frisch geschnittenes Reh-Edelgulasch

• Hirschkalbsrücken filetiert

• Sauerbraten vom Reh oder Hirschkalb

• Selbstgemachter Wildfond im 400ml Glas

• und vieles mehr!

Für Ihre Fragen und Bestellungen stehen Ihnen

unsere Metzgermeister Herr Dose und Herr Huther

gerne zur Verfügung.

Wir empfehlen Ihnen eine Vorbestellung der gewünschten Artikel!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

DAS FLEISCHER-FACHGESCHÄFT IN GROSS-GERAU

Darmstädter Straße 43 • 64521 Groß-Gerau • Tel.: 06152-2884


auf dem Schulhof (8)

Helft,

unsere Erde

zu schützen

Wie denken, fühlen, was beschäftigt junge

Menschen? Was bedeutet ihnen Gesellschaft,

Gemeinschaft? Welche Ziele haben sie? Um diese und andere Fragen geht es in der WIR-Serie

„Wir auf dem Schulhof“, die zusammen mit der Martin-Buber-Schule in Groß-Gerau entstanden

ist. Schülerinnen und Schüler geben dabei Einblicke in einen Alltag, der vielen Erwachsenen

verschlossen scheint. Heute ein Gemeinschaftstext von Janine, Marie-Luise, Laura di S.,

Josie und Philipp aus den Klassen 5e-h.

Wir haben Verantwortung für unsere Schöpfung

und Erde. Wir, die Schüler der Lerngruppe

Katholische Religion aus den Klassen

5e-h, haben uns mit dem Thema Schöpfung

befasst und erfahren, dass jeder von

uns etwas zum Schutz der Erde und der

Lebewesen tun sollte. Hierfür haben wir im

Unterricht Collagen erstellt. Wir möchten

euch unsere Ideen mitteilen und fänden es

prima, wenn ihr auch auf unsere Umwelt

achtet.

Was können wir für Tiere tun? Wenn wir uns

ein Haustier anschaffen, sollten wir uns

um das Tier kümmern und Zeit für das Tier

haben. Viele Tiere brauchen Bewegung.

Mit Hunden müssen wir regelmäßig Gassi

gehen. Wir müssen regelmäßig den Stall

unseres Haustieres säubern. Wir finden es

schlimm, wenn Tiere zur Urlaubszeit ausgesetzt

werden.

Wie können wir Abfall vermeiden? Es ist besser,

wenn wir unverpacktes Gemüse und

Obst kaufen und keine Plastiktüten kaufen,

sondern einen Einkaufskorb mitnehmen.

Abfall sollte man getrennt wegwerfen. Es

gibt Papiertonnen, den gelben Sack, Rest-

18 � WIR-Magazin 189 � September 2011

mülltonnen und Glasbehälter. Batterien

kommen nicht in den Müll!! Es gibt extra

Sammelbehälter in vielen Geschäften. Alte

Kleidung kann man bei Ebay verkaufen

oder in die Altkleidersammlung geben. Außerdem

sollten wir unser Frühstück in einer

Brotdose mitbringen.

Was können wir gegen die Luftverschmutzung

tun? Wir sollten öfter mal zu Fuß gehen

oder Fahrrad fahren. Viele fahren auch

mit dem Bus zur Schule. Das ist besser, als

immer das Auto zu benutzen.

Wie können wir Wasser sparen? Trinkwasser

ist kostbar und nicht jeder Mensch hat einen

direkten Zugang zum Wasser. Wir können

duschen anstatt zu baden und lassen

kein Wasser beim Zähneputzen und beim

Abwaschen laufen.

Wie können wir Energie sparen? Wir schalten

den Fernseher und PC ab, wenn wir ihn

nicht brauchen. Das Licht machen wir beim

Verlassen eines Raumes aus. Auch sollte

man nicht das Fenster offen stehen lassen,

wenn die Heizung an ist. Wir hoffen, dass

auch ihr uns helft, unsere Erde zu schützen.

lesen in der Bibel (5)

Talentshow

zur

Zeit Jesu?

Kennen Sie eigentlich die Geschichte

der anvertrauten

Talente aus dem Matthäusevangelium,

Kapitel 25, Verse

14-30? Keine Sorge, Sie sind

nicht die Einzigen, die den Kopf

schütteln.

Hier wird die Geschichte

eines reichen Mannes erzählt,

der auf eine lange Reise geht und

seinen Knechten Geld anvertraut.

Die Knechte bekommen

unterschiedlich viel Geld. Als

der Mann von seiner Reise wieder

heimkehrt, haben zwei der

Knechte ihr Geld vervielfacht.

Einer jedoch, der aus Angst vor

seinem Herrn das Geld vergrub,

hatte nicht mehr bekommen.

Die beiden, die mit ihrem Geld

gewirtschaftet haben, bekamen

eine fürstliche Belohnung, der

andere bekam nichts.

Ist das heute überhaupt noch

interessant für junge Menschen?

Wir haben die Probe aufs Exempel

gemacht. Das Ev. Dekanat

Groß-Gerau veranstaltet jedes

Jahr eine Mädchenfreizeit für

Mädchen zwischen ca. elf und

13 Jahren. In diesem Jahr ging

es in die Pfalz, wo wir neben

Schwimmen, einer Schatzsuche

und Klettern auch gemeinsam

gekocht haben und uns mit einer

Burgruinenführung ein wenig

mit der Geschichte befasst


haben. Auf einer Freizeit wird

neben einem vielfältigen Programm

versucht, den Mädchen

die Aktualität der biblischen Geschichten

altersgemäß und mit

viel Spaß näher zu bringen.

Aber warum jetzt ausgerechnet

diese biblische Geschichte?

Und was genau war das Talent

noch mal zu biblischen Zeiten?

Irgendwie hat das doch nichts

mit den mir heute bekannten Talenten

zu tun? Und eine Talentshow

gab’s da schon mal gleich

gar nicht? Oder?! Ein Talent war

zu Zeiten Jesu eine Gewichtseinheit,

die später auch als Währung

Verwendung fand. Das Wort Talent

ist ein Beispiel dafür, wie die

Bibel unsere Sprache beeinflusst

hat. Durch Jahrhunderte immer

wieder vorgelesen und erzählt,

haben die Talente jene symbolische

Bedeutung erlangt, die

das Gleichnis heute anspricht.

Es geht nicht ums Geld, sondern

um Talent als Begabung, eine

von Gott gegebene Fähigkeit,

aus welcher der Mensch das Beste

machen soll. Wenn wir vom

Talent eines Menschen sprechen,

dann meinen wir eine Begabung,

die ihm gegeben ist und

ihm erlaubt, besondere Dinge zu

tun, besondere Fähigkeiten zu

entwickeln.

Am Anfang der Freizeit haben

die Mädchen ihre eigenen

Körperumrisse auf große Bahnen

Packpapier gezeichnet bzw.

zeichnen lassen. Die ersten positiven

Eigenschaften wurden sich

gegenseitig auf die Papierkörper

geschrieben. Zum Abschluss der

Woche wurden die Bahnen wieder

ausgebreitet und jede bekam

Isabelle Pohl ist

Gemeindepädagogin im

ev. Dekanat Groß-Gerau;

gemeindepaed.pohl@gmx.de

noch einmal die Gelegenheit,

anderen etwas zu schreiben. Eigenschaften,

die sie aneinander

neu entdeckt haben oder auch

Dinge, die die anderen gut können.

Anschließend wurde die

Geschichte vorgelesen.

Zurück zu der Ausgangsfrage:

Was hat diese Geschichte mit

der Mädchenfreizeit zu tun? Die

Mädchen kamen schnell zu dem

Schluss, dass die Eigenschaften

oder auch Begabungen, die

sie sich gegenseitig auf die Papierkörper

geschrieben haben,

Talente sind, die als Geschenke

des Schöpfers mit allen geteilt

werden sollen. Wer seine Talente

einsetzt, hat schon den Lohn.

Ein Mädchen beschrieb unsere

Freizeit als Reise, um die Talente

der anderen zu entdecken

und ihre eigenen einzubringen.

Die Aussage dieser Geschichte,

zu deren Schluss auch die Mädchen

gekommen sind, ist: Wir

sind alle reich beschenkt, und es

ist an uns, es zu teilen.

„Ich fand das immer irgendwie

cool, weil uns das heute

noch so passiert bzw. noch so

ist“. (Zitat nach der Frage, wie ihnen

die biblischen Geschichten gefallen

haben).

September 2011 � WIR-Magazin 189 � 19


20 � WIR-Magazin 189 � September 2011

Ärztetipp (16)

Hüftarthrose

ist therapierbar

Dr. med. Stephan Hub ist

Chefarzt der Abteilung für Orthopädie

und Unfallchirurgie

der Kreis-Klinik Groß-Gerau;

leitung@kreisklinik-gg.de

Die Ursache der Hüftarthrose

ist nicht immer bekannt.

Normalerweise ist ein Gelenkknorpel

ein Leben lang

funktionstüchtig. Voraussetzung

hierfür ist allerdings, dass

der Knorpel nicht überlastet ist

und seine Ernährung sichergestellt

ist. Kommt es zu einem

Ungleichgewicht zwischen der

Belastungsfähigkeit und der

tatsächlichen Belastung, so entstehen

Knorpelschäden, die zu

einem Knorpelabbau führen

können.

Häufig entsteht eine Hüftgelenksarthrose

aufgrund eines

anderen Grundleidens durch

welches die Passform des Gelenkes

sensibel gestört ist. Die

dadurch entstehende Fehlbelastung

erzeugt einen verstärkten

Knorpelabrieb im Gelenk, was

wiederum zu Schmerzen führt.

Die häufigsten Krankheiten der

Hüftgelenksregion, die zu einer

Hüftarthrose führen, sind die

Hüftdysplasie, die jugendliche

Hüftkopfablösung sowie entzündliche,

rheumatische Gelenkerkrankungen.

Man bezeichnet

diese Krankheiten auch als Präarthrosen.

Auch Knochenbrüche des

Oberschenkels und des Hüftbereichs

können die Gelenkstellung

so ungünstig beeinflussen,

dass es zur Fehlbelastung

und Überlastung des Gelenkes

kommt. Der dadurch entstehende

Gelenkverschleiß wird

posttraumatische Coxarthrose

genannt. Leichtere Formen der

Arthrose werden konservativ

behandelt. Die Behandlung zielt

dabei auf eine Verringerung der

Symptome. Die entzündlichen

Reizzustände des Hüftgelenkes

werden mit entzündungshemmenden

Medikamenten therapiert,

oft in Kombination mit

physikalischen Anwendungen.

Erst nachdem sich unter

Ausschöpfung aller nicht operativer

Maßnahmen keine befriedigende

Besserung für den

Patienten eingestellt hat, sollte

die Entscheidung für eine Operation

fallen, um nach (langem)

Leidensweg die Lebensqualität

entscheidend zu verbessern und

Schmerzfreiheit zu erlangen.

Der künstliche Hüftgelenkersatz

ist einer der häufigsten

und erfolgreichsten orthopädischen

Eingriffe überhaupt.

Alleine im letzten Jahr wurden

in Deutschland ca. 200 000 Hüftprothesen

eingesetzt. Wegen der

hervorragenden Behandlungsergebnisse

werden heute auch

jüngere Patienten operiert, die

trotz eines irreversiblen Hüftschadens

aktiv und sportlich

bleiben möchten.

Ein Behandlungsschwerpunkt

der Abteilung für Orthopädie

und Unfallchirurgie der

Kreisklinik Groß-Gerau ist die

Gelenkchirurgie, insbesondere

der künstliche Gelenkersatz von

Hüfte, Knie und Schulter, aber

auch Wechseloperationen bei

verschlissenen Prothesen.

Die Abteilung wird seit September

2010 von mir und einem

Team spezialisierter Ärzte geführt.

In Groß-Gerau stehen ein

neuer, nach modernsten Standards

gebauter OP-Bereich, ein

Computer-Navigationssystem

und eine moderne stationäre

Ausstattung, sowie eine eigene

Intensivstation zur Verfügung.


Wohnen im Alter (3)

Mit der Qualitäts -

kette Barrierefrei

Barbara Heil ist Architektin,

Wohn-und Energieberaterin

sowie eine der Ansprechpartner

der Qualitätskette Barrierefrei;

energieberatung.heil@web.de

Qualitätskette Barrierefrei

heißt das Netzwerk für

barrierefreies Wohnen und

Wohnungsanpassungen im

Landkreis Groß-Gerau. Sie ist

ein unabhängiges Netzwerk der

privaten Wirtschaft, gemeinnütziger

Organisationen und

der öffentlichen Hand. Ziel der

Qualitätskette ist es, die Rahmenbedingungen

für das selbstständige

Leben im Alter oder bei

Behinderung zu verbessern.

Das seit 2003 bestehende

Netzwerk möchte untereinander

Erfahrungen austauschen, Verbindungen

knüpfen und durch

ein koordiniertes Vorgehen aller

Beteiligten bei der Umsetzung

von Maßnahmen behilflich sein.

Dabei fühlen sich Fachleute angesprochen.

Neben Beratungsstellen

des Kreises und der Gemeinden

sind es Architekten sowie

Handwerksbetriebe aus den

Bereichen Sanitär-, Heizung-

und Elektroinstallation, Schreiner

und Fliesenfachbetriebe.

Außerdem sind auch Fachleute

für Finanzierung und Versorgung,

des Fachhandels und

Selbsthilfegruppen in der Qualitätskette

Barrierefrei vertreten.

Gemeinsam wollen sie sich in

der Öffentlichkeit präsentieren,

das Thema Barrierefreiheit stärker

ins Bewusstsein rufen und

Betroffenen oder vorausschauenden

Menschen mögliche Lösungswege

aufzeigen.

Sich heute schon mit der Thematik

„Wohnen im Alter“ zu beschäftigen

ist ein Garant für Lebensqualität

im Alter. In unserer

heutigen Zeit wird das soziale

Netz der Familie mit seinem

Unterstützungspotential leider

immer mehr zum Ausnahmefall.

Häufig berufsbedingt, wohnen

Familien weit voneinander

entfernt und die Unterstützung

der Eltern im Alter wird immer

schwieriger. Umso wichtiger ist

es, sich rechtzeitig mit der Barrierefreiheit

im Alter auseinanderzusetzen

und die Wohnver-

Sich heute schon mit

der Thematik „Wohnen

im Alter“ zu beschäftigen

ist ein Garant für

Lebensqualität im Alter.

hältnisse und Wohnbedürfnisse

älterer Menschen anzupassen.

Ihren Kunden stellen die

Mitglieder der Qualitätskette

Barrierefrei ihre Qualifikationen

und Erfahrungen rund um das

Thema Barrierefreiheit zur Verfügung.

Das Leistungsspektrum

reicht von der Erstberatung über

Informationen zur Finanzierung

bis hin zur Planung und fachlichen

Betreuung der Umsetzung

notwendiger Maßnahmen,

z.B. Neubau eines Hauses (Planung

nach DIN 18025/18040),

Einrichtung und Nutzung,

Einbau technischer Geräte (z.B.

Treppenlifte, Aufzüge), Umbau

eines Badezimmers (z.B. bodengleiche

Dusche), Versorgung

mit Hilfsmitteln (z.B. Griffe,

Rollstühle), Organisation ambulanter

Hilfen und Fragen zu

Fördermöglichkeiten. Die Qualitätskette

Barrierefrei trifft sich

regelmäßig zum Informations-

und Erfahrungsaustausch und

plant gemeinsame Aktivitäten.

Interessenten sind jederzeit willkommen.

Weitere Infos unter

www.barrierefrei-gg.de

Das Neueste von den Erfindern der grifflosen Küche.

Im Jahr 1960 hat SieMatic die erste grifflose Küche der Welt präsentiert - und sie seither

immer wieder neu erfunden. Die charakteristische Ästhetik einer SieMatic ohne Griffe

setzte stets neue Maßstäbe und wurde zum Vorbild für viele. Heute präsentieren wir die

neue Klasse der grifflosen Küche: SieMatic S2.

Dreimal in Ihrer Nähe:

65474 Bischofsheim

�P

Ringstr. 51-53 · Tel. 06144-7979

64572 Büttelborn/Klein-Gerau �P

Am Seegraben 3 · Tel. 06152-2125

64283 Darmstadt

�P

Elisabethenstr. 25a · Tel. 06151-24222

www.kuechenhaus-unger.de

September 2011 � WIR-Magazin 189 � 21


auf dem Sandböhl Kreisbauernmarkt

Groß-Gerauer

Weindorf

Fotos Tina Jung

Kreisstadt. Beim diesjährigen Weinfest auf dem Sandböhlplatz

wurde jede Minute gutes Wetter genutzt. Hier Impressionen

vom Montag Abend als die „Shadows of Elvis“

spielten und bis in die Nacht tolle Stimmung herrschte.

22 � WIR-Magazin 189 � September 2011

Herz, was willst Du mehr!

Thomas Will ist Landrat

des Kreises Groß-Gerau;

landrat@kreisgg.de

Am 2. Oktober wird es in der Innenstadt

von Groß-Gerau wieder einmal voll

werden: Der Kreisbauernmarkt der Direktvermarkter

geht in seine 14. Runde, und

nach den Erfahrungen der letzten Jahre

dürften auch diesmal wieder tausende Besucherinnen

und Besucher in die Kreisstadt

strömen. Und dort auf ein kulinarisches

Angebot treffen, das seinesgleichen sucht.

Denn der Kreis Groß-Gerau beherbergt

bekanntermaßen nicht nur moderne Industrie-

und Dienstleistungsbetriebe, sondern

seit jeher auch eine leistungsstarke und innovative

Landwirtschaft. Neben dem Spargel

und anderen Sonderkulturen ist es dabei

vor allem der Obst- und Gemüseanbau, der

das landwirtschaftliche Aushängeschild

unserer Heimat ausmacht. Wobei neuerdings

immer mehr Wert auf ökologisch verträgliche

Anbau- und Vermarktungsformen


einschließlich der entsprechenden Zertifizierungen

gelegt wird.

Ein Schlüsselwort ist dabei die Direktvermarktung

– und für diese bietet der 14.

Kreisbauernmarkt am 2. Oktober wieder

die ideale Plattform: Von Stand zu Stand

schlendern, riechen, sehen, schmecken, hier

frisch gepressten Apfelmost genießen, dort

eine würzige Bratwurst mit deftigem Bauernbrot,

Obst, Gemüse, Salate oder Blumen

einkaufen, so viel man tragen kann. Und

dabei Freunde und Bekannte treffen, ein

Schwätzchen halten, der Musik lauschen,

die von der Bühne her über den Sandböhlplatz

tönt, sich am frühen Nachmittag über

die Riesen-Kuchentheke der Landfrauen

hermachen, danach vielleicht ein Besuch

der Fachgeschäfte in der Groß-Gerauer Innenstadt,

die an diesem Tag extra geöffnet

haben. Herz, was willst Du mehr!

An rund 30 Ständen und Aktionsflächen

können sich die Gäste des Kreisbauernmarktes

an allem laben, was unsere

heimischen Äcker, Wiesen, Wälder und

Flüsse hergeben. Und auch an die jüngsten

Besucher wurde gedacht: Sie können kleine

Kälbchen streicheln, auf dem Rücken

freundlicher Ponys ihre Reitkünste ausprobieren

oder sich an dem großen Bauernmarkt-Quiz

beteiligen. Dort gibt’s wieder

schöne Preise zu gewinnen.

Zu einem richtigen Bauernmarkt gehört

auch eine zünftige Musik. Dafür sorgt die

Balthaser Nold I. KG

Neubauten • Umbauten • Reparaturen • Beratung

Wasserundurchlässige Bauwerke

Kellerabdichtung • Kleinaufträge

64521 Groß-Gerau

Albert-Schweitzer-Straße 4

(0 61 52) 22 21 • Fax (0 61 52) 8 22 54

www.nold-bau.de

Photovoltaik und

Umweltschutz

Wir machen Energie

Kreisbauernmarkt Groß-Gerau. Erfahren en Sie am 2. Oktober 2011 wie die GGV in

Groß-Gerau Strom erzeugt und damit den n Anteil erneuerbarer Energien Jahr für

Jahr steigert. Zum Beispiel mit den zahlreichen eichen Photovoltaikanlagen in unserer

Stadt. Für eine saubere Zukunft, für ein nachhaltiges Energiekonzept.

Darmstädter Str. 53 · 64521 Groß-Gerau · T (0 61 52) 17 20-0 · F (0 61 52) 17 20-20 · www.GGV-Energie.de

Nutzen Sie die kostenlose Energie der Sonne

und profitieren Sie von der staatlich

garantierten Vergütung

Photovoltaik

Solarthermie

Wärmepumpen

Energieberatung

Energieausweis

Thermographie

Terrasol GmbH

Terrasol Terrasol

Heidemarie Bergsträßer

Am Mithräum 13 . 64521 Groß-Gerau

Telefon: 0 61 52 - 17 76 80 . Fax: 17 76 79

www.terrasol-gmbh.de


2. Okt. ab 11 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag

Bläsergruppe des Kreisjägervereins,

die den Markt um 11 Uhr

eröffnet, und zu späterer Stunde

dann die Big Band der Prälat-

Diehl-Schule und der Musikzug

des FC Germania Leeheim.

Nicht zu vergessen die Hessenschnicker,

die Volkstanzgruppe

der Landfrauen, die um 14 Uhr

die Bühne betritt.

Es gibt also wieder viele

gute Gründe, sich am Ernte-

wohlfühlhaus09.pdf 1 12.09.2011 15:49:54

2. Oktober: Verkaufso�ener Sonntag

Ab 14.00 Uhr exklusive Präsentation

der gesamten „Emma Heming Willis“

LR-Schmuck-Collection

September 2011

24 � WIR-Magazin 189 � September 2011

danksonntag zu einem Besuch

in die Groß-Gerauer Innenstadt

aufzumachen. Beim Kreisbauernmarkt

scheint traditionell

die Sonne, und so wünsche ich

Ihnen denn schöne Stunden

und einen rundum angenehmen

Aufenthalt.

Herzlich willkommen beim

14. Kreisbauernmarkt der Direktvermarkter

in Groß-Gerau.

Inh. Stephanie Glombig

Am Sandböhl 1

64521 Groß-Gerau

Tel.: 06152/7111233


Landfrauen (19)

Latwerge

gehört zum

Herbst dazu

Spricht man vom Wetter,

dann bestimmt von 2011.

Dieser Wechsel, bis hin zur

Verschiebung der Jahreszeiten,

ist schon eigenartig. Trotzdem

wundern wir uns über die Vielfalt

an Früchten, die uns der

Herbst beschert. Äpfel, Birnen

und Zwetschen sind es, die in

früherer Zeit einen gedeckten

Tisch gewährleistet haben. Unsere

Großmütter hätten auch

derzeit ihre Freude daran. Sie

waren in dieser Jahreszeit vor

allem mit der Vorratshaltung für

die Winterzeit beschäftigt.

Dazu gehörte auch das

Latwerge-Rühren. Einen Zwetschenbaum

hatte fast jeder, der

auf dem Lande lebte und wenn

nicht, dann wurde die Ernte eines

Baumes - zumeist der Gemeinde

zugehörig - ersteigert. Damals

war es eine Notwendigkeit, diesen

relativ preiswerten Brotaufstrich

herzustellen. Er kam jeden

Tag auf den Tisch, sorgte dafür,

dass alle satt wurden und eventuelle

Stuhlgangprobleme sich

erst garnicht einstellten. Heute

ist Latwerge zur Delikatesse geworden

und hat ihren Preis, denn

Handarbeit ist angesagt! Deshalb

nutzen viele Landfrauenvereine

nicht nur im Kreis Groß-Gerau

ihre Möglichkeiten und feuern

die alten Kupferkessel wieder

an. 2,5 Zentner fasst so ein Kes-

Irene Fückel ist Vors. des

BezirkslandFrauenverein Groß-

Gerau; irenefueckel@t-online.de

sel. Die alten Rezepte sind überliefert

und haben sich bis heute

bewährt. Sie variieren zum Teil

ein wenig, denn die Zuckermenge

richtet sich vor allem nach der

Süße und Reife der Zwetschen.

Hier das Rezept aus dem

Kochbuch meiner Großmutter:

ein Zentner Zwetschen entsteinen

und mit wenig Wasser zwölf

Stunden rühren. Bereits zwei

Stunden vorher 5 kg Zucker und

2,5 kg braunen Kandis dazugeben.

Mit Zimt und Sternanis

noch zwei Stunden kochen - und

rühren nicht vergessen.

September 2011 � WIR-Magazin 189 � 25

Kinder bis 14 Jahre können kostenfrei mitreisen.

Buchen Sie Ihre Reisen bei uns – den Kreuzfahrtexperten.

Preise wie im Internet, jedoch persönliche Beratung.


Experten (1)

Elektrofahrräder

im Test

Jürgen Fuchs ist Inhaber des

Fachgeschäftes Fahrrad Fuchs

in Groß-Gerau;

info@fahrrad-fuchs.de

Kaum eine Institution genießt

hierzulande so großes Vertrauen

wie die Stiftung Warentest, deren

Elektrofahrradtest mit viel

Spannung erwartet wurde. Nur

drei Räder erhielten die Note

„gut“, „befriedigend“ bekamen

vier Räder, drei waren „ausreichend“

und zwei wurden mit

„mangelhaft“ bewertet (Pegasus

E-Tour und Ruhrwerk-E-Bike).

Tierecke (15)

Wenn

die Katze

müde wird

Beim Menschen schon länger

ein Thema, ist sie nun auch

bei unseren Haustieren

(Pferd, Hund, Katze) immer häufiger

anzutreffen: die Übersäuerung

(Azidose). Als Übersäuerung

wird ein Ungleichgewicht

des Säure-Basen-Haushaltes des

Körpers bezeichnet. Dabei überwiegen

die Säuren im gesamten

26 � WIR-Magazin 189 � September 2011

Die Stabilität der Rahmen sowie

die Bremsleistung wurden

bei den E-Bikes besonders

kritisch unter die Lupe genommen.

Beim E-Tour der Marke

Pegasus (Vorderradantrieb) brach

der Rahmen nach knapp 10.000

km in der Nähe der Gabel. Da

der Antrieb vorne praktisch „an

der Gabel zieht“, ist diese Stelle

besonders belastet. Zwei weitere

Räder (Kalkhoff Pro Connect

und Prophete Alu Rex) hatten

ähnliche Probleme: Hier gab es

einen Rahmenanriss am Tretlager

nach 20.000 km, was etwa 4-8

Jahren intensiver Nutzung entspricht.

Insgesamt fiel die Bremsleistung

der mechanischen Bremsen

negativ auf, keine davon erhielt

ein „+“. Alle hydraulischen

Bremssysteme wurden dagegen

mindestens mit „++“ bewertet (3

x hydraulische Felgenbremse, 1

x hydraulische Scheibenbremse).

Ohnehin ist für Elektro-Räder

eine hochwertige Bremse ein

Muss. Generell sollte bei Fahrrädern

die Bremsauslegung der zu

erwartenden Nutzung angepasst

Organismus, vor allem im Blut

und im Bindegewebe.

Wenn der Säure-Basen-

Haushalt auf Dauer gestört ist

und basische Mineralsalze fehlen,

werden im Körper zunehmend

Säuren eingelagert. In

diesem Zusammenhang kann es

zu Müdigkeit, Konzentrationsschwäche

oder Stressanfälligkeit

kommen. Bestehen schon körperliche

Erkrankungen, so können

sich diese verschlechtern.

Es gibt die Ansicht, dass eine

ständige Übersäuerung des Körpers

auch für die Entstehung

vieler Krankheiten verantwortlich

ist. So treten im Zusammenhang

mit Übersäuerung

u.a. häufig Infektanfälligkeit,

Magen-Darm-Erkrankungen,

Hauterkrankungen, Herz-Kreislauf-Störungen,

Diabetes und

sein. Also bitte unbedingt testen,

bevor man sich auf große Fahrt

begibt.

Leider etwas ungenau fiel im

Test der Vergleich der Reichweiten

aus. Hier wurden verschiedene

Akkukapazitäten getestet

die natürlich zu unterschiedlichen

Leistungen führten. Wer

gerne größere Touren fährt,

sollte gegen Aufpreis lieber den

nächst größeren Akku wählen.

Immer wieder deutlich wurde

im Test zudem ein weiterer

Punkt: Räder werden oft nicht

korrekt montiert ausgeliefert.

Beleuchtungen lockern sich,

Bremsen haben Spiel, Lenkerklemmungen

rutschen usw. Ein

Problem, das weniger die Hersteller

als die Fachhändler zu

vertreten haben, denn letztere

sind für die Montage der Räder

zuständig. Ein guter Fahrradla-

auch Krebs auf. Eingeteilt wird

die Symptomatik der Übersäuerung

dabei in drei Stadien bzw.

Schweregrade. Die häufigsten

Ursachen sind Fütterungsfehler,

gestörte Organfunktionen oder

auch Stress (z.B. Über- oder Unterforderung,

nicht artgerechte

Haltung). Zur Diagnose einer

Azidose stehen spezielle Urin-

oder Bluttests zur Verfügung.

Für betroffene Tiere gilt es

vor allem die Haltungs- und

Fütterungssituation zu überprüfen

und entsprechend zu

verbessern. Zu Beginn der Behandlung

sollten die Tiere viel

Ruhe bekommen und stressige

Situationen vermieden werden.

Außerdem ist auf ausreichende

Bewegung an der frischen Luft

zu achten und die Tiere sollten

ausreichend trinken.

den wird Ihnen deshalb nach einer

gewissen Einfahrzeit immer

eine kostenlose Erstinspektion

anbieten!

Trotz der Kritikpunkte der

Stiftung Warentest gilt: E-Bike

fahren macht einfach Spaß. So

wurden die Fahreigenschaften

der 12 Räder auch durchweg mit

„gut“ oder „befriedigend“ beurteilt.

Ob mit oder ohne Gepäck –

Anfahren, Motorunterstützung

und Komfort fielen weitgehend

positiv auf, was aber auf die

grundsätzlichen Vorzüge der E-

Bikes zurück zu führen ist: Die

üblichen Feinde des Radfahrers

wie Gegenwind und Steigungen

verlieren ihren Schrecken, der

Aktionsradius erweitert sich und

das Auto bleibt öfter mal stehen.

Und ganz nebenbei tut man etwas

für die Umwelt und seine

Gesundheit.

Carolin Caprano ist ausgebildete

Tierheilpraktikerin mit eigener

Praxis in Büttelborn;

Tel.: 06152-9915174.

In der Naturheilkunde gibt

es dann verschiedene Möglichkeiten,

den Säure-Basen-Haushalt

mit Schüsslersalzen, Heilkräutern,

sowie speziellen Futterergänzungsmitteln

wieder

ins Gleichgewicht zu bringen.


Rechtstipp (29) Opelvillen Rüsselsheim

Was tun, wenn

mein Kind krank ist?

Wenn das Kind krank ist,

drängt sich im Falle der

Berufstätigkeit der Mutter/des

Vaters die Frage der Betreuung

des Kindes auf. Was ist

zu tun? Darf man bei Erkrankung

des Kindes zu Hause bleiben,

und behält man dennoch

den (vollen) Lohnanspruch?

Sofern der Arbeitsvertrag/

Tarifvertrag hierzu keine Regelung

enthält, gelangt Paragraph

616 BGB zur Anwendung, dessen

Satz 1 wie folgt lautet: „Der

zur Dienstleistung Verpflichtete

wird des Anspruchs auf die Vergütung

nicht dadurch verlustig,

dass er für eine verhältnismäßig

nicht erhebliche Zeit durch einen

in seiner Person liegenden

Grund ohne sein Verschulden

an der Dienstleistung verhindert

wird.“

„Übersetzt“ bedeutet dies,

dass der Arbeitnehmer einen

Anspruch auf bezahlte Freistellung

gegenüber dem Arbeitgeber

hat, wenn das Kind erkrankt

ist. Die Verhinderung, die nach

Paragraph 616 BGB in der Person

des Arbeitnehmers vorliegen

muss, liegt bei Erkrankung des

Kindes darin begründet, dass

dem Arbeitnehmer eine Erbringung

der Arbeitsleistung nicht

zugemutet werden kann. So hat

das Bundesarbeitsgericht bereits

in einer Entscheidung aus dem

Jahre 1978 hierzu wie folgt ausgeführt:

„Bei Erkrankung eines

Kleinkindes ist die Arbeitsleistung

dem Arbeitnehmer dann

nicht zuzumuten, wenn Beaufsichtigung,

Betreuung oder

Pflege geboten sind und andere

im Haushalt des Arbeitnehmers

lebende Personen nicht zur Verfügung

stehen.“

Wie lange konkret dieser

Anspruch besteht, ist der gesetzlichen

Formulierung „nicht erhebliche

Zeit“ nicht zu entnehmen.

Die Rechtsprechung geht

hier in der Regel von einem Zeitraum

von bis zu fünf Arbeitstagen

aus. Die Anspruchsdauer ist

Daniela Dalsasso-Semler

ist Rechtsanwältin und Fachanwältin

für Arbeitsrecht in

Groß-Gerau; daniela.dalsassosemler@sds-rechtsanwaelte.de

nicht mit der Dauer der Erkrankung

des Kindes gleichzusetzen.

Bei länger andauernder Erkrankung

dient der Anspruch dazu,

eine anderweitige Betreuung zu

organisieren.

In immer mehr Arbeitsverträgen/Tarifverträgen

wird Paragraph

616 BGB (in rechtlich

durchaus zulässiger Weise) ausgeschlossen

oder eingeschränkt,

denn für den Arbeitgeber sind

mit diesem bezahlten Freistellungsanspruch

Kosten verbunden.

Hier bleibt dem Arbeitnehmer

grundsätzlich nur die

Möglichkeit, seinen Anspruch

auf unbezahlte Freistellung geltend

zu machen. Diesen kann

der Arbeitgeber vertraglich nicht

ausschließen.

Gesetzlich Krankenversicherte

können dann bei ihrer

Krankenkasse Kinderkrankengeld

(Paragraph 45 SGB V) beanspruchen.

Dieser Anspruch besteht

für zehn Tage im Jahr (bei

Alleinerziehenden für 20 Tage

pro Kalenderjahr). Bei mehreren

Kindern steigt der Anspruch auf

höchstens 25 Tage pro Kalenderjahr

(bei Alleinerziehenden auf

maximal 50 Tage pro Kalenderjahr).

Die Höhe des Kinderkrankengeldanspruchs

ist jedoch

nicht mit dem Arbeitsentgelt

gleichzusetzen, sondern beträgt

lediglich 70 Prozent des Bruttolohns

(maximal 90 Prozent des

Nettoentgeldes).

ROAD ATLAS

Straßenfotografie aus der DZ Bank Kunstsammlung

17. August – 16. Oktober 2011

Beat Streuli, Ohne Titel (USA 1995) ©Beat Streuli

OPELVILLEN@NIGHT - Am Freitag, 7. Oktober, von 21 – 24 Uhr – Alle

Schüler, Auszubildenden und Studierenden sind von 21 Uhr bis Mitternacht

eingeladen, die aktuelle Ausstellung „Road Atlas“ in gechillter Atmosphäre

zu erleben. Infos: www.opelvillen.de und facebook.

KUNSTKONZERT – Am Sonntag, 16. Oktober, um 19 Uhr – „Musik auf

allen Wegen“ – Oper, Operette, Musical, Chanson – mit Elisabeth Fischbach,

Sopran, und Albrecht Schmidt, Klavier. Eintritt: 10,- Euro inkl.

Gang durch die Ausstellung. Anmeldung u. Information: 06142/835907.

Unsere neuen Kollektionen sind da!

Der Herbst macht Laune -

mit der neuen Mode

u. a. von

Hilfiger Denim

Scotch & Soda

und Mac

www.mode-hartmann.de

Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 9:30 bis 19:00, Sa. 9:30 bis 15 Uhr, Friedensplatz 9

Gold-Ankauf

I I

I I

September 2011 � WIR-Magazin 189 � 27


aus dem Landtag (19)

Vorort-OK: GM steht zu Opel

GM-Vorstandsmitglieg Robert Henderson

im Gespräch mit Günter Schork (links), MdL

Opel steht nicht zum Verkauf, sondern

ist auch in Zukunft ein starker Teil

von General Motors: Dies wird auch

in zehn bis 15 Jahren noch so sein“. Diese

Aussage machte Robert Henderson nicht

nur öffentlich, sondern auch in einem persönlichen

Gespräch mit mir. Ich hatte Gelegenheit,

mit dem Vorstandsmitglied von

GM in Detroit zu sprechen. Gemeinsam

mit Kollegen aus dem Landtag, Vertretern

von Wirtschaft und Wissenschaft konnte

ich Ministerpräsident Volker Bouffier nach

Wisconsin und Detroit begleiten. Wichtigster

Punkt der Reise aus meiner Sicht war

der Besuch bei GM.

Neben dem klaren Bekenntnis zu Opel

zeigte sich Henderson auch angetan von

der aktuellen wirtschaftlichen Situation

bei Opel, das Unternehmen wird in diesem

Jahr voraussichtlich mit einem positiven

von Günter Schork, MdL

Ergebnis abschließen. Mit dem Beginn der

Astra-Fertigung in Rüsselsheim, zusätzlich

zur Produktion des Insignia, wurde auch

ein deutliches Zeichen für den Standort im

Kreis Groß-Gerau gesetzt. Besondere Bedeutung

hat für GM auch das technische

Entwicklungszentrum in Rüsselsheim und

das Kompetenzzentrum für Elektromobilität

in Mainz-Kastel. Mit dem Elektromodell

Ampera sieht Henderson Opel an der Spitze

bezüglich Elektromobilität.

Mit dem Elektromodell

Ampera sieht Henderson

Opel an der Spitze bezüglich

Elektromobilität.

Vor dem Besuch bei GM in Detroit besuchten

wir die Partnerregion Wisconsin,

mit der Hauptstadt Madison. Neben zahlreichen

Gesprächen mit politischen Repräsentanten

des dortigen Parlamentes, gab

es auch einen Empfang durch den Gouverneur

Scott Walker. Im Rahmen des Empfanges

wurde eine Vereinbarung bezüglich

wissenschaftlichem und schulischem Austausch

unterzeichnet. Unter Federführung

der Universität Gießen soll der Austausch

zwischen hessischen Universitäten und der

Universität von Wisconsin intensiviert und

ausgebaut werden. Zusätzlich standen noch

Besuche bei deutschen Unternehmen im

Raum Milwaukee, die Stadt liegt in Wisconsin,

auf dem Programm. Insgesamt waren

es vier anstrengende, aber auch interessante

Tage in den USA.

erklärt es (1)

Dr. Renate Wahrig-Burfeind

ist Sprachwissenschaftlerin

und Leiterin des in der Kreisstadt

ansässigen Wahrig-

Redaktionsbüros;

wahrig-burfeind@t-online.de

Während der vergangenen Wochen

wurde das Wort Eurobonds

häufig in den Medien genannt,

meistens im Zusammenhang mit

der finanziellen Rettung des zahlungsunfähigenEU-Mitgliedstaates

Griechenland. Mit dem

Begriff Eurobonds werden EU-

Anleihen oder Euro-Staatsanleihen

bezeichnet - beide Wörter

sind hier Synonyme, d.h. bedeutungsgleiche

Wörter.


Eurobonds haben

nichts zu tun mit 007

Der erste Teil des Begriffs

Euro bedarf wohl keiner

Erläuterung, der zweite

Wortbestandteil -bond, Pl.

Bonds kommt aus dem Englischen

und bedeutet Anleihe,

Schuldverschreibung. Daneben

kann mit bond im Englischen

auch Übereinkommen, Bindung

oder Verband gemeint sein. Die

letztgenannten

(älteren) Lesarten

verstärken

die Bedeutung

des Wortes Eurobonds,

nämlich

das Aufnehmen

gemeinsamer

Staatsanleihen aller EU-Staaten

im internationalen Finanzmarkt

(in Euro-Währung), für die alle

EU-Staaten im Sinne eines Wirtschafts-

und Finanzverbandes

haften. Da die Bonität (mehr

dazu weiter unten) der wirtschaftlich

stärkeren EU-Staaten,

besonders von Frankreich und

Deutschland, durch das Aufnehmen

von EU-Anleihen stark

beeinträch tigt werden könnte,

haben diese die Einführung der

Eurobonds abgelehnt.

Bonität ist die Zahlungsfähigkeit,

bzw. Kreditwürdigkeit

von Staaten, Unternehmen oder

Bonität ist die

Zahlungsfähigkeit, bzw.

Kreditwürdigkeit von

Staaten, Unternehmen

oder Personen.

Personen. Das Wort stammt aus

dem Lateinischen (


30 � WIR-Magazin 189 � September 2011

Gartentipp (4)

Eingekuschelt

in die Umgebung

Wenn ich bewundernd an fremden

Gartenzäunen stehen bleibe, ist es

meistens eine besondere Harmonie

von Haus- und Gartenarchitektur in

einer passenden Umgebung, die mich innehalten

lässt. Es gibt immer auch wieder

Stimmen, die betonen, jede Gestaltung

sei Geschmackssache – und Gott sei Dank

sind die Geschmäcker so zahlreich wie die

Menschen; es wäre ja sonst auch viel zu

langweilig. Andere Sichtweisen und Ideen

regen zum Nachdenken, Hinterfragen und

Entdecken ein. Nichtsdestotrotz gibt es allgemein

gültige Regeln, die mehrheitlich als

ästhetisch und schön empfunden werden.

Grundsätzlich sind das Proportionen,

die sich am Goldenen Schnitt orientieren

(Staffelungen von drei zu fünf zu acht Teilen),

Farben in Nachbarschaftstönen und

Materialauswahl in stimmiger Balance. Bei

der Gestaltung von Gärten lassen sich mit

geschickter Planung Besonderheiten der

Architektur betonen und Zweckmäßiges

kaschieren, durch Highlights Blickachsen

setzen und durch Flechtwände Rückzugsräume

gestalten. Ein Haus in eineinhalb-geschossiger

Bauweise wirkt mit einer flachen

Rasenkante bis zur Wand wie ein Kind in

Hochwasserhosen. Um eine räumliche Tiefe

Petra Strumpf-Dörries ist Floristmeisterin

und Inhaberin von „Hollandblumen“,

Groß-Gerau; Tel.: 06152-58064

zu erreichen ist die Aufteilung in Vorder-,

Mittel- und Hintergrund des umliegenden

Gartens sinnvoll. Im Vordergrund, also am

Grundstücksrand, eine Begrenzung zum

Bürgersteig mit Pflanzen in abwechselnder

Höhe, Blütezeit und Blattfall, vereinzelt gesetzte

Solitärs, die den kompletten Durchblick

begrenzen. Im Mittelgrund flache

Bereiche wie Rasen, Wiese oder gestreute

Flächen und zum Haus wieder gestufte

Bepflanzung, ergänzt durch Sträucher und

ein bis zwei Kletterpflanzen, die die optische

Verbindung vom Grund zum Hausdach

bilden.

Ein mit Geißblatt bewachsener Carport

wirkt wie eingekuschelt in die Umgebung,

eine geschickt bepflanzte Müllsammelzone

fällt positiv ins Auge. Mit der Integration

von einem Teich, einer Skulptur oder einer

Kräuterspirale, unterstützt durch Wegeführung

und Linien wirkt das gesamte

Ensemble „wie aus einem Guss“ und spricht

so Besucher, Nachbarn und vorbeilaufende

Floristinnen positiv an.


Diakonie (15)

Spenden

Sie uns bitte

Ihre Zeit

Ohne das freiwillige Engagement

verantwortungsvoller

Menschen könnte das Diakonische

Werk viele seiner

Hilfsangebote nicht langfristig

aufrechterhalten“, so Lucian Lazar.

Der Leiter des Diakonischen

Werks Groß-Gerau/Rüsselsheim

ruft daher Interessierte auf, ein

paar Stunden ihrer Zeit für die

gute Sache zu spenden. „Wir

bieten Interessierten unterschiedliche

Möglichkeiten, ehrenamtlich

einer sinnstiftenden

Tätigkeit nachzugehen“, so Lazar.

„Freiwilliges Engagement

hat viele Facetten, und jeder

Mensch kann sich mit seinen

Begabungen und Interessen einbringen“,

betont er.

Im Kreis Groß-Gerau sind

aktuell rund 150 Personen regelmäßig

ehrenamtlich auf den

Arbeitsfeldern des Diakonischen

Werks aktiv. Derzeit suchen wir

insbesondere Menschen, die sich

gemeinsam mit anderen für die

Simone Welz, Dipl.-Sozialpädagogin,

ist Koordinatorin von

Tafel und Mehrgenerationenhaus

des Diakonischen Werks

Groß-Gerau/Rüsselsheim;

s.welz@diakonie-kreisgg.de

Tafeln in Groß-Gerau, Riedstadt

und Ginsheim-Gustavsburg

oder im Groß-Gerauer Mehrgenerationenhaus

engagieren

wollen. Und wer Zeit und Lust

hat, sich mit dem Behörden- und

Antragswesen auseinander zu

setzen, kann sich bei uns zum

Ämter- und Behördenlotsen

ausbilden lassen und anderen

Menschen stundenweise bei der

Bewältigung ihrer amtlichen

Korrespondenz helfen. Darüber

hinaus sind uns Personen mit

Lebenserfahrung und Freude

am Umgang mit Menschen sehr

willkommen, die als Familienpaten

Eltern in prekären sozialen

Lebenslagen bei Überforderungssituationen

im Alltag unterstützen

möchten.

Derzeit suchen wir insbesondere Menschen,

die sich gemeinsam mit anderen für die Tafeln

in Groß-Gerau, Riedstadt und Ginsheim-Gustavsburg

oder im Groß-Gerauer Mehrgenerationenhaus

engagieren wollen.

Alt werden lohnt sich.

Mit der Sparkassen-Altersvorsorge.

Sparkassen-Finanzgruppe

Hessen-Thüringen

Sie können zwar nicht ewig jung bleiben - aber sich aufs Alter freuen. Mit der-

Sparkassen-Altersvorsorge. Vereinbaren Sie jetzt ein Beratungsgespräch in

Ihrer Geschäftsstelle oder informieren Sie sich unter www.kskgg.de.

Wenn´s um Geld geht - Sparkasse.

September 2011 � WIR-Magazin 189 � 31


Britz nimmt noch DM

Es sind noch immer 14 Milliarden DM

laut Bundesbank nicht zurückgegeben

worden. Bei Mode Britz kann ab sofort

bei Spass uff de Gass mit DM eingekauft

werden.

Mode Britz nimmt nochmals D-Mark. Das

Mode- und Gardinenhaus Britz in Trebur

nimmt ab sofort für eine Woche nochmals

D-Mark an. „Die Kunden haben öfters

nachgefragt, ob diese Aktion nicht wiederholt

werden könnte“. Laut einer Studie

verfügen noch 14 Prozent der Bevölkerung,

auch 10 Jahre nach Einführung des

Euro noch über D-Mark-Beträge.

Die Bundesbank beziffert die Summe auf

rund 14 Milliarden D-Mark. Zwar seien

mehr als 90 Prozent der Scheine, aber nur

gut die Hälfte der Münzen umgetauscht

worden. Gezahlt werden kann bei Mode

Britz übrigens auch mit gemischten

Beträgen aus D-Mark und Euro.

32 � WIR-Magazin 189 � September 2011

Portrait (9)

Selbsthilfe wurde

immer großgeschrieben

Von Walter Keber, wkeber@t-online.de

Anlässlich des

175jährigen Kreisjubiläumsveröffentlichte

der Journalist

Walter Keber, der

von 1970 bis 2006

als Redakteur und

Korrespondent für

die „Frankfurter

Rundschau“ in Wort und Bild über den

Kreis Groß-Gerau berichtet hat, eine Sammlung

von 123 Porträts. Das Buch ist mit

Unterstützung der Kreissparkasse Groß-Ge-

rau unter dem Titel „Gesichter & Geschichten

aus dem Kreis Groß-Gerau“ im Welzenbach

Verlag, Groß-Gerau, erschienen

(263 Seiten, 19,80 Euro) und im Buchhandel

sowie den Sparkassen-Geschäftsstellen

erhältlich. Mit freundlicher Genehmigung

des Autors druckt „WIR. Das Magazin

daraus einen Beitrag über Hans Imhof, den

langjährigen Bürgermeister der Gemeinde

Büttelborn. In der Reihe „Porträts“ sind bisher

im WIR-Magazin Beiträge erschienen

über: Horst Richter (Nr. 188), Werner Auer

(Nr. 186), Ernst Schneider (Nr. 185),

Franz Flach (Nr. 167), Karl Martin (Nr. 163),

Georg Sturmowski (Nr. 148), Irmgard Schä-

fer (Nr. 143) und Irene Fückel (Nr. 142).

Das musste errungen werden“, kommentierte

Hans Imhof das gute Abschneiden

seiner Partei – der SPD – bei

Kommunalwahlen während seiner 25-jährigen

Amtszeit und zwischen 1960 und 1972

sogar mit Spitzenergebnissen wie 78,15 und

80,5 Prozent. Nein, vom Himmel seien solche

Ergebnisse nicht gefallen. Hans Imhof

schuftete dafür als Bürgermeister des ob

der lokalen landwirtschaftlichen Anbaugewohnheiten

gern als Sauerkrautgemeinde

apostrophierten Büttelborn von 1958 bis

1983 an herausragender Stelle. Als der am

16. Oktober 1925 in der Büttelborner Ludwigstraße

Geborene 1983 in Ruhestand

ging, war er Hessens dienstältester Bürgermeister

und erhielt vom damaligen hessischen

Innenminister Dr. Herbert Günther

das Bundesverdienstkreuz am Bande. Hinzu

kam der Titel Ehrenbürgermeister.

Fest in Büttelborn verwurzelt war Hans

Imhof, der im Herbst 2006 verstorben ist,

der verheiratet war, zwei Kinder und zwei

Enkel hatte. Die Menschen wussten: Er war

einer von ihnen. Hier aufgewachsen und

in der Kreisstadt zum Groß- und Einzelhandelskaufmann

ausgebildet, später zur

Wehrmacht eingezogen, kam er im Oktober

1945 aus Kriegsgefangenschaft nach Hause.

Zunächst arbeitete er bei der Essenausgabe

der Amerikaner im Büttelborner Volkshaus,

eine seinerzeit Existenz und vollen Magen

sichernde Tätigkeit. Vom Juli 1947 an war er

beim Finanzamt Groß-Gerau bis zur Wahl

zum hauptamtlichen Bürgermeister 1958

beschäftigt. Das beruflich erworbene solide

Rüstzeug und Gespür für Finanzen kamen

ihm nach Amtsantritt zugute, denn „eine

reiche Gemeinde waren wir nie“. Deshalb

legte Imhof trotz rasanten Ausbaus des Gemeinwesens

Wert auf seriöse und sparsame

Finanzpolitik: „Gemeindevertretung und

Gemeindevorstand waren immer der Auffassung,

dass sie mit dem Geld der Bürger

sparsam umzugehen haben“.

Zusätzlich knüpfte Imhof in vielen Fällen

an eine gute Tradition an: „Selbsthilfe

wurde in Büttelborn immer großgeschrieben.“

Von Vorteil für den Bürgermeister war,

dass er – 1946 der SPD beigetreten – bereits

1952 ehrenamtlicher Kommunalpolitiker

wurde und daran auf dem Amtssessel nahtlos

anknüpfen konnte. Doch nicht nur als

Sozialdemokraten und Politiker kannten


Hans Imhof (rechts) beim Bürgergespräch

und schätzten ihn die Büttelborner. Er war

Mitbegründer der SKV und im Vereinsleben

verwurzelt. „Ich bin ein alter Fußballer.“

Hinzu kam seine offene und freundliche Art

auf Menschen zuzugehen. Immer hatte er

ein offenes Ohr für Belange der Einwohnerschaft.

Bei alledem blickte Hans Imhof sehr

wohl über den Kirchturmradius hinaus: 17

Jahre lang saß er im Groß-Gerauer Kreistag,

wirkte dort unter anderem im wichtigen

Haupt- und Finanzausschuss sowie im Landwirtschaftsausschuss,

darüber hinaus in vielen

weiteren Gremien wie beim Wasserwerk

Gerauer Land. Bei aller Aufgeschlossenheit

für überörtliche Themen nervte Imhof in

der vielleicht härtesten Bewährungsprobe

seiner Amtszeit Anfang der Siebzigerjahre

die von außen im Zuge der hessischen Verwaltungsreform

drohende Eingemeindung

nach Groß-Gerau ganz besonders. „Das hat

schlaflose Nächte bereitet.“

Der am Ort wenig geliebte Anschluss an

Groß-Gerau – hierbei wusste sich Hans Imhof

mit seinen Büttelbornern einig – wurde

verhindert. Zum 1. Januar 1977 entstand offiziell

die Großgemeinde Büttelborn. Dazu

gehörten als neue Ortsteile Klein-Gerau

und Worfelden. Was zunächst als „Klein-

Büttel-Felden“ verspottet wurde, erwies

sich schnell als erstaunlich lebensfähiges

Konstrukt mit Zukunft. Hans Imhof wertete

in seinem letzten Lebensjahr das Ergebnis

jener Fusion so: „Heute kann man

sagen, es ist gelungen.“

Allerdings: Probleme habe es anfangs

reichlich im neuen Zusammenleben gegeben,

beispielsweise bei der Einrichtung

neuer Wohngebiete, für die trotz schmalen

Gemeindesäckels Kindergärten und Schulen

hätten geschaffen werden müssen, außerdem

Verbindungsstraßen und -wege.

Das alles hat Nerven gekostet.“ Kaum wa-

Zur Person

Hans Imhof, Büttelborn

ren diese Hürden genommen, da klopfte

wieder von außen ein neues Thema gewaltig

an die Pforten der Gemeinde: Der geplante

Ausbau des Rhein-Main-Flughafens

im Allgemeinen und die Startbahn West im

Besonderen. Schnell war klar, dass gerade

von der neuen Betonpiste abdonnernde

Flugzeuge stärker als bislang die Kommunen

und ihre Menschen, vor allem in Worfelden,

verlärmen würden. So saß Bürgermeister

Imhof beim Anti-Startbahn-Protest

mit in der ersten Reihe, nahm unter anderem

am 6. November 1980 an der denkwürdigen

Demonstration in Wiesbaden und

dem spektakulären Besuch der Bürgermeister

aus dem Kreis bei Ministerpräsident

Holger Börner teil.

Zahlreiche Projekte wurden angegangen

und viel Geld investiert zum Ausbau

Büttelborns in Imhofs Amtszeit, lobt der

Heimat- und Geschichtsverein Büttelborn

in einer gelungenen Dokumentation, die

der Ehrenbürgermeister gern präsentierte.

Zwischen 1968 und 1972 sollen es eine Million

Mark allein für Straßenbau und -beleuchtung

gewesen sein. Ein Kraftakt für

die Kommune war nach 1970 die Verwirklichung

des Neubaugebietes „Frongarten“.

Die Entwicklung der Gemeinde hemmende

beschrankte Bahnübergänge wurden beseitigt,

außerdem neue Sporteinrichtungen

geschaffen. Für gute Autobahnanschlüsse

und Anbindung ans überörtliche Verkehrsnetz

sorgte der Bürgermeister mit seinen

Mitstreitern ebenfalls. Auf eine Tat im Jahr

1963 war Hans Imhof besonders stolz: „Wir

haben als zweite Gemeinde im Kreis – nach

Biebesheim – ein Altenwohnheim gebaut.

Das war Pionierarbeit.“ Gern lobte er aktive

Bürger, wie jene, die am Zustandekommen

des „Rentnertempels“, einem beliebten Seniorentreff,

mitgewirkt hatten – in Selbsthilfe.

Weitere Höhepunkte: Ein neues Feuerwehrgerätehaus

sei gebaut und – daran

erinnerte er sich schmunzelnd – bei einer

amerikanischen Versteigerung in Karlsruhe

ein neues Feuerwehrauto kostengünstig

erworben worden. Die Gestaltung des

Friedhofs und die 750-Jahr-Feier von Büttelborn

1972 waren für ihn ebenfalls wichtige

Stationen seiner Amtsperiode.

Hans Imhof, 1925 geboren in Büttelborn; 1946 Eintritt in die SPD , 1947 Arbeit beim Finanzamt

Groß-Gerau, 1952 ehrenamtlicher Gemeindevertreter, 1958 bis 1983 Bürgermeister

zunächst von Büttelborn, dann der Großgemeinde Büttelborn; ehrenamtlich 17 Jahre im

Kreistag Groß-Gerau sowie aktiv in den Gremien der Kreissparkasse, des Wasserwerks Gerauer

Land, der Baugenossenschaft Ried und des Müllzweckverbandes, außerdem Mitglied

bei der SKV, Gewerkschaft, Volkshaus-Genossenschaft, Jagdgenossenschaft und beim VdK ;

1983 Bundesverdienstkreuz; verstorben im Herbst 2006.

www.wir-in-gg.de

September 2011 � WIR-Magazin 189 � 33


Die Vorsteher

aus dem

Gerauer Land

Christian Wieser, Kreisstadt

Helmut Glözenleuchter, Büttelborn

Hubert Deckert, Nauheim

Patrick Fiederer, Riedstadt

aus dem Parlament

34 � WIR-Magazin 189 � September 2011

Rückblick

Das war die

Nacht der Sinne

Mit der „Nacht der Sinne“ wächst Groß-

Gerau über sich hinaus. Von nah und fern

strömten die Gäste in die Kreisstadt, um an

einem herrlichen Sommerabend durch die

Straßen zu schlendern, Kulturveranstaltungen

(u.a. in der Volksbank und der Kreissparkasse)

zu besuchen, mit den Straßenkünstlern

Spaß zu haben oder – wer bis zum Ende

bleiben konnte – zum Abschluß die Feuerschau

auf dem Sandböhl zu sehen. Selbstverständlich

gab es auch reichlich zu Essen und

zu Trinken und die Geschäfte der Innenstadt

beteiligten sich am Fest und blieben lange

geöffnet.

Tina Jung fotografiert

für das WIR-Magazin;

tina.jung@wir-in-gg.de


Kultur im Schloß ...

... bot ein buntes Programm für Jung und Alt.

Musik, Theater und eine Führung zur Geschichte

der einstigen Schloßanlage.

September 2011 � WIR-Magazin 189 � 35


36 � WIR-Magazin 189 � September 2011

Termine von Kerstin Leicht

Regelmäßige Termine ...

finden Sie auch im Veranstal tungskalender

der Kreisstadt, erhältlich

im Stadthaus Groß-Gerau oder unter

www.gross-gerau.de

Dauerausstellung

im Stadtmuseum Groß-Gerau

Mi. u. Sa. 10–12 Uhr,

Do. 14–17 Uhr u. So. 11–17 Uhr

Römerzeit und Stadtgeschichte

1920-1990 im Stadtmuseum GG,

Am Marktplatz 3, Info-Tel. 716295

bis 23. September

Kunstausstellung: „AugenBlicke“,

Malereien, Photographien und Illustrationen

von Christine-Katharina

Krämer in der Kundenhalle der Kreissparkasse

Groß-Gerau, Darmstädter

Str. 22, Info-Tel. 06152-171890,

www.ckk-arts.de

zin5wegneu | 14.1.2011, 10:42 | 45 mm * 68,79 mm

5 weg

oder Geld zurück! *

Individuelle Nachhilfe von

der Grundschule bis zum

Abitur

Hotline Telefon 19 4 18

www.schuelerhilfe.de

Beratung vor Ort: Mo.-Fr. 15.00-17.30 Uhr

Groß-Gerau • Am Marktplatz 15 •

über HUK-Coburg / BARMER • 06152 / 19 4 18

Riedstadt-Goddelau • Bahnhofstr. 2 •

Ecke Starkenburger Straße • 06158 / 19 4 18

* Sondertarif: nur in teilnehmenden Schülerhilfen, nur gültig

für den Tarif „5 weg oder Geld zurück“; alle Tarifbedingungen

unter www.schuelerhilfe.de/fuenfwegodergeldzurueck.

bis 30. September

29. 9. um 18 Uhr Finissage

„Einsichten“ von Jutta Hildebrand.

Ausstellung in der Groß-Gerauer

Volksbank, Am Sandböhl.

Info: www.voba-gg.de

bis 30. September

„dunkelbunt“ Öl- und Acrylmalerei

auf Leinwand von Sigrun Sulk im

Rathaus Riedstadt, Rathausplatz 1.

Info-Tel. 06158-181130

bis 16. Oktober

Mi. u. Do. 10–21 Uhr,

Fr. bis So. 10–18 Uhr

Road Atlas – Straßenfotografie

aus der DZ BANK Kunstsammlung

zeigen die Rüsselsheimer Opelvillen.

Gezeigt werden erstmals 166 Fotografien

aus der DZ BANK Kunstsammlung.

29 Positionen und 70

Jahre Straßenfotografie. Der Reigen

der vorgestellten Fotografen beginnt

bei Helen Levitt (1913-2009), der

Klassikerin der Street Photo graphy,

und endet bei Zeitgenossen wie

Philip-Lorca diCorcia (*1951), Beat

Streuli (*1957) und Pieter Hugo

(*1976). Stiftung Opelvillen Zentrum

für Kunst, Ludwig-Dörfler-Allee 9,

Rüsselsheim. Tel. 06142-835907,

www.opelvillen.de (siehe S. 27)

Das Wir-Magazin veröffentlicht an dieser Stelle kostenlos

Termine von Verbänden, Institutionen, Kunst und Kultur.

Zuschriften bitte an: WIR-Magazin, Claudiusstraße 27,

64521 Groß-Gerau, Fax 06152-52429

18. September

15.00 – 17.00 Uhr

20. Kleider- und Spielzeugbasar

in der Sporthalle Geinsheim.

Veranst.: Die Rasselbande.

Info-Tel. 06147-202016

18.00 Uhr

„Lenz“ in freier Rede mit dem

Schauspieler Christian Wirmer in der

Kunstgalerie Büchnerhaus Riedstadt,

Weidstr. 9, Info-Tel. 06158-930841

bis 19. September

Büttelborner Kerb rund ums Volkshaus.

Veranst.: Kerweborsch und

Volkshaus-Kerwegesellschaft

21. September

19.00 Uhr

Der Volksbank Kreativpreis

Kulturelle Veranstaltungsreihe in

der Groß-Gerauer Volksbank

mit Kreativen aus der Region:

Alexa Hahn, Beate Koslowski,

Ralf Schwob, Petra Pettmann,

Hans-Werner Brun. Moderation:

W. Christian Schmitt. Eintritt frei,

um Anmeldung wird gebeten unter

Tel. 06152-714411. (siehe Seite 38)

23. bis 25. September

Internationale Bouletage im Boulodrom

im Sportpark Groß-Gerau.

Veranst.: Sportverein Blau-Gelb GG.

23. bis 26. September

Dornheimer Kerb

Veranst.: Kerweborsch Dornheim

24. September

20.00 Uhr

Latin Night, Salsa, Samba, Bossa,

Tango Argentino mit der Sängerin

Meric Yurdatapan in der Aula der

Oberstufe der Prälat-Diehl-Schule,

Darmstädter Str. 90a. Veranst.:

KVHS Groß-Gerau im Rahmen der

Interkulturellen Wochen Groß-Gerau.

Info: 01792107859

24. und 25. September

Spass uff de Gass in Trebur

Veranst.: Gewerbeverein Trebur.

Sa. ab 10.30 u. So. ab 9.00 Uhr

Doppelkopf-Meisterschaft

30. Deutsche Einzel-Meisterschaft

des Deutschen Doppelkopf Verbandes

in der Stadthalle Groß-Gerau,

Jahnstr. 14. Info: www.daja80.de

24. und 25. September

Tage der offenen Ateliers

Viele Künstler aus der Region öffnen

an diesem beiden Tagen ihre Ateliers

für alle Kunstinteressierten.

11.00 – 18.00 Uhr

Offenes Atelier im Maschinenhaus

Schöfferstadt Gernsheim.

Vorführung Original Farbradierung

von Mario Derra um 16 Uhr. Altes

E-Werk Gernsheim, Riedstr. 28, Tel.

06258-4828, www.mario-derra.de

25. September

11.00 – 17.00 Uhr

Oktoberfest Freiwilligen Feuerwehr

Groß-Gerau im Feuerwehrstützpunkt

GG mit den Nauheimer Dorfmusikanten.

Ein Fest für die ganze Familie

26. September

19.00 Uhr

Kulturstammtisch im Stadtmuseum

GG, Am Marktplatz 3. Veranstalter:

Wir-Magazin, wir@wcschmitt.de

28. September

18.00 Uhr

Elternseminar „Sprachkompetenz

und LRS“ im LOS Lehrinstitut für

Orthographie und Schreibtechnik

Groß-Gerau, Adolf-Kolping-Str. 38,

Anmeldung unter: 06152-712902


29. September

20.00 Uhr

Ulla Meinecke – Lesung und Musik

aus der Reihe Groß-Gerauer Akzente

im Hist. Rathaus GG, Frankfurter

Straße, Info-Tel. 06152-716277

20.00 Uhr

Lesung: Wolfgang Burger liest aus

„Der fünfte Mörder“ in der Stadtbücherei

Groß-Gerau, Gernsheimer

Str. 5, Info-Tel. 06152-716250

30. September

15.00 Uhr

„Fingerspiele von fern

und nah“ – Musik für Kinder

aus aller Welt mit Wolfgang

Hering im Kulturcafé GG,

Info-Tel. 06152-53551

30. September bis 12. Februar

30.9. um 19. Uhr Vernissage

Jazz Time in Groß-Gerau 1950 –

1965. Die Ausstellung entstand in

Zusammenarbeit mit dem Groß-

Gerauer Jazz Club Stammtisch.

Austellungskurator Pedro Warnke

spricht zur Einführung. Alfred Heupt

begleitet musikalisch mit „Papa

Legba’s Blues Lounge“. Stadtmuseum

Groß-Gerau, Am Marktplatz 3,

Info-Tel. 06152-716295

20.00 Uhr

Christian Döring mit „Hirnrunzeln“

zu Gast im Landratsamt Groß-Gerau,

Wilhelm-Seipp-Straße 4,

Info: www. adticket.de

20.00 Uhr

Die sieben Farben der Nacht

Andreas Kirchgäßner und Thomas

Gundermann mit Geschichten und

Musik aus Marokko. Eine Performance

aus Texten, Originaltönen

und Sackpfeife. Eine Veranstaltung

im Rahmen der Interkulturellen

Wochen im Kulturcafé GG,

Info-Tel. 06152-53551

1. Oktober

10.00 – 12.00 Uhr

Kinderkleiderbasar Martin-Buber-

Schule Groß-Gerau, Veranst.: Ehrenamtl.

Elterninitiative, Info bei Frau

Klepper unter Tel. 06152-86272

10.00 – 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür:

relax Fitness- & Wellnessclub

Groß-Gerau, Im Neugrund 11,

Info-Tel. 06152-3553,

www.relax-club.de

1. Oktober

18.00Uhr

Oktoberfest Freiwillige Feuerwehr

Worfelden mit Spielmannszug und

dem Blasorchester Worfelden.

Bieranstich um 18 Uhr

19.00 Uhr

Afrikanischer Trommel- und Tanzabend

mit den „African Fire Drummers“

und „Mile Novisi“ aus Heidelberg

im Rahmen der Interkulturellen

Wochen Groß-Gerau. Kulturcafé GG,

Info-Tel. 06152-53551

20.00 Uhr

Groß-Gerauer Ballnacht

in der Stadthalle GG, Jahnstr. 14.

Veranst.: BSG und Tanzstudio Stoll,

Info-Tel. 06152-84465

2. Oktober

ab 9.30 Uhr

Kreisbauernmarkt in Groß-Gerau

rund um den Sandböhl und

verkaufsoffener Sonntag ab 11 Uhr.

Veranst.: Regionalbauernverband

Starkenburg und Gewerbeverein

Groß-Gerau. (siehe S. 22)

13.00 – 15.00 Uhr

Kinderkleider- und Spielzeugbasar

im Bürgerhaus Worfelden.

Info: www.kinderkleiderbasar.info

17.00 Uhr

„Konferenz der Tiere“ Orgelkonzert

(nicht nur) für Kinder in der Evang.

Stadtkirche Groß-Gerau, Kirchstr. 11.

Veranst. Ev. Stadtkirchengem. GG,

www.stadtkirche-gross-gerau.de

3. Oktober

Tag der offenen Moschee

in verschiedenen Einrichtungen in

der Kreisstadt Groß-Gerau. Veranst.

zus. mit dem Sozial- und Integrationsbüro

der Kreisstadt Groß-Gerau

4. Oktober

18.00 Uhr

Groß-Gerau 1957:

12 Jahre Wiederaufbau.

Ausstellung von Alfred Neumann,

Groß-Gerauer Volksbank am Sandböhl,

Info-Tel. 06152-714406

6. Oktober

15.00 Uhr

„Regenbogenfisch, komm hilf mir“

Theaterstück für Kinder ab 4 Jahre

von der Theatergruppe Nordschule

„Die Schmökerkids“ im Kulturcafé

Groß-Gerau, Info-Tel. 06152-53551

15.30 Uhr

Bücherwürmchen-Treff

für Kinder ab 4 Jahre in

der Stadtbücherei GG,

Gernsheimer Str. 5,

Info-Tel. 06152-716250

www.wir-in-gg.de

18. September bis 24. Oktober 2011

7. Oktober

16.00 – 18-00 Uhr

Herbstsuppe – Kochen für Kinder

Kinderkrippe Tausendfüssler e.V.,

Dornheim, Rheinstraße 10,

Info-Tel. 06152-967579

22.00 Uhr

Jubiläumsfest 30 Jahre Rock`n Roll,

Backgammon mit Harald Gerlach

feiern in der Goldenen Krone Darmstadt.

Info: lighthosemusic@t-online,

hier gibt es Freikarten zu gewinnen.

8. Oktober

16.00 Uhr

Buchvorstellung von Mario Derra:

175 Jahre Schöffer-Denkmal.

Zur Neuvorstellung spricht Frau

Dr. Eva-Maria Hanebutt-Benz,

Direktorin des Gutenberg-Museums

1987-2010. Im Atelier und Verlag

Mario Derra, Riedstr. 28, Schöfferstadt

Gernsheim, Tel. 06258-4828,

www.mario-derra.de

15. Oktober

20.00 Uhr

„Handkäs mit Orange“

Mundartmusik und Comedy im Kulturcafé

GG, Info-Tel. 06152-53551

20. Oktober

19.00 Uhr

Humoristischer Stadtrundgang

durch Groß-Gerau mit Stegreifkomiker

Peter Dinkel. Info u. Anmeldung

unter Tel. 06152-716295

22. Oktober

9.00 Uhr

„Kids kochen“ präsentiert

von der Sparkassen-

Stiftung im Hotel Adler

Groß-Gerau. Anmeldung erforderlich!

Info-Tel. 06152-713530

24. Oktober

19.30 Uhr

Groß-Gerauer Abendkonzerte:

Nami Ejiri, Pianistin zu Gast im

Landratsamt Groß-Gerau (Georg-

Büchner-Saal), Wilhelm-Seipp-Str. 4,

Info-Tel. 06152-713530, www.kskgrossgerau.de/veranstaltungen.

Jutta Herdt

(ärztl. gepr.)

Sport- und Wellnessmassage

Mobil bei Ihnen oder bei mir!

www.juttaherdt.de

☎ 06152 - 66424

Hügelstr. 30 . 64569 Nauheim

September 2011 � WIR-Magazin 189 � 37


Ausgehtipps

Jürgen Kopp

ist leitender Mitarbeiter

der Städtischen Seniorenarbeit

Groß-Gerau;

Tel. 06152-4611.

Nur für Senioren!

Erstmalig in der Kreisstadt können ältere

Menschen selbst und direkt bei der

Wahlversammlung die Zusammensetzung

des Seniorenbeirats bestimmen. Bislang

hatten dies die Delegierten der Seniorengruppen

übernommen. Wahlberechtigt

sind alle Einwohner/innen, die am Wahltag

das 60. Lebensjahr vollendet und den Erstwohnsitz

in der Kreisstadt haben. Die Wahl

findet am 19. September, um 16.00 Uhr in

der Stadthalle Groß-Gerau statt; hier stellen

sich alle Kandidaten vor und die Wahlberechtigten

können ihre Stimme abgeben.

Alle Wahlberechtigten sind herzlich zu

dieser Veranstaltung eingeladen, ein gültiger

Lichtbildausweis sollte mitgebracht

werden. Der Seniorenbeirat Groß-Gerau

ist eine ehrenamtliche Seniorenvertretung,

die sich für die Interessen der älteren Bürgerinnen

und Bürger in der Kreisstadt und

allen Stadtteilen einsetzt. Seit 1997 gibt es

in Groß-Gerau einen Seniorenbeirat, er

wird alle drei Jahre gewählt und besteht aus

maximal 12 Mitgliedern. Weitere Informationen

gibt es im Büro der Städtischen Seniorenarbeit

Groß-Gerau, Frankfurter Str. 46,

Telefon 4611.

Jörg Lindemann

ist Vorstandsmitglied der

Groß-Gerauer Volksbank;

vorstand@voba-gg.de

Volksbank präsentiert

die Kreativsten

Am Mittwoch, 21. Sept., um 19.00 Uhr

ist es soweit: Die erste von drei Veranstaltungen

unserer Reihe „Das Beste aus dem

Gerauer Land – auf dem Kultursofa“ findet

im Öffentlichkeitsraum der Groß-Gerauer

Volksbank statt. An diesem Abend stellen

fünf Kreative ihr Können unter Beweis:

Hans-Werner Brun (Liedermacher aus

Gernsheim), Alexa Hahn (Sopranistin aus

Büttelborn), Beate Koslowski (Malerin aus

Nauheim), Petra Pettmann (Archäologin

und Journalistin aus Groß-Gerau) und Ralf

Schwob (Autor aus Riedstadt). Jeder Kre-

38 � WIR-Magazin 189 � September 2011

ative bekommt in einem Zeitrahmen die

Möglichkeit, seine Künste darzubieten.

Beurteilt werden diese durch eine fachkundige

Jury, die am Ende der Veranstaltungsreihe

den „Volksbank Kreativpreis“ vergibt.

Die Schirmherrschaft der Reihe übernimmt

Stefan Sauer, Bürgermeister der Kreisstadt.

Die Moderation liegt bei W. Christian

Schmitt, WIR-Herausgeber und Mitgründer

des Groß-Gerauer Kulturstammtischs.

Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung

wird gebeten unter Telefon 06152-714411

oder E-Mail zusage@voba-gg.de. Erleben

Sie Kunst und Kultur in unserer Bank - wir

freuen uns auf Sie. Notieren Sie sich auch

schon die beiden weiteren Termine: Mittwoch,

23. November, 19.00 Uhr uns Mittwoch,

21. März 2012, 19.00 Uhr - jeweils

im Öffentlichkeitsraum der Groß-Gerauer

Volksbank (Eingang Schulstraße).

Die Treburer

Spass-Aktivisten

Vor elf Jahren begann der „Spass uff de

Gass“. Auf der sonst so stark befahrenen

Treburer Hauptstraße mauserte sich das

Fest für die ganze Familie schnell zum

Highlight. „Spass uff de Gass“ klingt nicht

nur urwüchsig, das Fest hält auch, was

Jürgen Arnold

ist Bürgermeister der

Gemeinde Trebur;

juergen.arnold@trebur.de

es verspricht. Denn: Der Gewerbeverein

scheut weder Kosten, Ideen, noch Mühe

und garantiert so in jedem September ein

fröhliches aktionsreiches Wochenende. Die

Resonanz war und ist seit der ersten Veranstaltung

selbst für die optimistischsten

Vertreter unter den Gewerbevereinsmitgliedern

überwältigend. Auch in diesem

Jahr dürfen wir alle gespannt sein auf die

Vielfältigkeit des Programms und der Angebote.

Ich freue mich, dass sich wieder

einmal eine gute Idee durchgesetzt hat

und von so vielen getragen wird. Kommen

Sie am 24. und 25. September nach Trebur,

dann gibt es an jeder Ecke etwas zu sehen,

mitzumachen und zu gewinnen. Den Organisatoren

von „Spass uff de Gass“, dem

Gewerbeverein und allen Mitwirkenden

wünsche ich den wohlverdienten Erfolg.

Und Ihnen, liebe Gäste, viel Vergnügen

beim „Spass uff de Gass“.

Volker Lilje

ist Mitglied des Kirchenvorstands

der ev. Stadtkirchengemeinde

Groß-

Gerau; ev.stadtkirche

@t-online.de

Orgelkonzert

für Kinder

„Die Konferenz der Tiere“, Orgelkonzert

(nicht nur) für Kinder. Diesem Orgelkonzert

am Sonntag, 2. Oktober, 17 Uhr,

in der evangelischen Stadtkirche, Groß-

Gerau liegt die bekannte Geschichte von

Erich Kästner zugrunde. Pfarrer Helmut

Bernhard und Volker Lilje werden diese

märchenhafte Tierparabel erzählen. Per

Beamer werden auf einer großen Leinwand

die wunderbaren Bilder von Walter Trier

gezeigt, der die Geschichte illustrierte, so

dass 1949 das bekannte Kinderbuch erstmals

verlegt werden konnte. An der Orgel

wird Wiebke Friedrich das ein oder andere

Tier mit passender Musik zum Leben erwecken.

Eltern und Großeltern, sowie alle

anderen interessierten „Junggebliebenen“

sind natürlich ebenfalls auf die Empore der

Stadtkirche eingeladen. Der Eintritt ist frei,

es wird aber um Spenden zugunsten der

Orgelrenovierung gebeten.


Schaufenster

Trumpf für müde Beine –

das neue Löwen-Strumpfzentrum

Am 02. September war die Neueröffung in der

Löwen-Apotheke. Mitten im Herzen von Groß-

Gerau finden die Kunden nun kompetente

Beratung und Markenqualität für medizinische

Kompressionsstrümpfe, Stützstrümpfe und ein

breites Angebot an Gesundheits- und Reisestrümpfen.

m neuen Löwen-Strumpfzentrum wird vor allem

Iauf die professionelle Versorgung von Patienten

mit medizinischen Kompressionsstrümpfen Wert

gelegt. Auch die ganz spezielle lymphologische

er 24. August 2011, ein Mittwoch, wird wohl

Djedem Groß-Gerauer im Umkreis von fünf

Kilometern noch lange in Erinnerung bleiben. Um

ca. 17 Uhr schien die Welt unterzugehen. Ein

gewaltiger Sturm fegte Ziegel von den Dächern,

entwurzelte Bäume und überflutete die Straßen.

Das Telefon der Dachdeckermeister familie Oehme

stand an diesem Abend und an den darauffolgenden

Tagen nicht mehr still. Über 300 Schäden

wurden – allein bei diesem Betrieb – gemeldet.

Mittlerweile sind einige Wochen vergangen und

die meisten Reparaturen sind – verbunden mit

vielen Überstunden und einem großen Engagement

der Mitarbeiter von Firma Oehme – erledigt.

Gerade um solche großen Schäden in Zukunft zu

vermeiden, trat am 1. März 2011 eine neue

Kompressionsversorgung von Armen und Beinen

wird hier angeboten. Das fachgerechte Anmessen

der Strümpfe wird von den zertifizierten Fachfrauen

des Strumpfzentrums ausgeführt, ein

digitales Messsystem unterstützt präzise die

Messung und die zum Teil individuellen maßangefertig

ten Strümpfe werden von Markenherstellern

geliefert. Den Großteil der Kosten übernehmen im

übrigen die Krankenkassen: Patienten mit einem

Venenleiden erhalten in der Regel alle sechs

Monate ein neues Rezept für die Versorgung.

Das Löwen-Strumpfzentrum bietet den Kunden

und Kundinnen ausserdem ein breites Sortiment

an Strümpfen zur Entlastung müder Beine.

»Die einfachen Lösungen werden oft übersehen:

durch den richtigen Strumpf übersteht man einen

Langstreckenflug einfach besser, genauso wie

einen langen Arbeitstag bei dem man permanent

stehen oder sitzen muss.«, sagt Frau Bayer-

Mevert, die Inhaberin. Und heute sind die meisten

Stützstrümpfe nicht von anderen Strümpfen

zu unterscheiden. Sie können sich also schön

wohl auf Ihren Beinen fühlen.

Informieren Sie sich in der Löwen-Apotheke in

Groß-Gerau. Tel. 06152-92280

Das Unwetter vom 24. August 2011 –

so etwas haben wir noch nie erlebt

Regelung in Kraft. Bei allen Neueindeckungen

müssen die Ziegel nun mit einer sogenannten

„Sturmklammer“ befestigt werden. Man sollte

darauf achten, dass solche spezifischen Arbeiten

nur von qualifizierten Fachbetrieben ausgeführt

werden. Frank Oehme und sein Team möchten

gerne die Gelegenheit nutzen, sich bei allen

Kunden für Verständnis und Vertrauen und vor

allen Dingen bei dem ein oder anderen für die

Geduld zu bedanken.

Mehr Informationen erhalten Sie bei

Dachdeckermeister Frank Oehme,

Schützenstr. 13, 64521 Groß-Gerau, Tel. 39905

Teppich-Galerie Tina

Ihr Teppich in den besten Händen

Wohin mit dem wertvollen Teppich, wenn die

Reinigung mit dem Staubsauger nicht den

gewünschten Erfolg bringt. Kompetente und individuelle

Beratung zur Pflege und Reinigung bietet

die Teppichgalerie Tina in der Groß-Gerauer Innenstadt.

Inhaber M.R. Nahavandi legt bei der

Reinigung der Schmuckstücke großen Wert auf

traditionelle Anwendungen und hochwertige

Naturprodukte. Die Bio-Teppichwäsche und

Reparaturen werden fachgerecht und zuverlässig

im eigenen Atelier ausgeführt. Auf Wunsch wird

Ihr Teppich von einem kostenlosen Bring- und

Lieferservice im Umkreis von 100 Kilometern

ausgeliefert. Fransen ausbessern oder neu einziehen,

Neueinfassungen von beschädigten Kanten,

Der Vorsorge-

Spezialist

m Anschluss an seine Ausbildung bei Wüstenrot

Iin den Jahren 1995-1997, übernahm Jürgen

Ferdinand Müller den elterlichen Betrieb, den

heute noch sein Bruder weiterführt. Im Jahre

2002 ist er nach Hessen umgezogen und der

Wiedereinstieg erfolgte 2007 als Bezirksleiter

bei Wüstenrot in Darmstadt.

Durch den Zusammenschluss von der Württembergischen

Versicherung AG und Wüstenrot hat

Jürgen F. Müller zum 1.1.2008 als Generalagent

intern zur Württembergischen Versicherung

gewechselt. Der Wechsel fand auf Wunsch der

Württembergischen statt, da sein Schwerpunkt in

der Baufinanzierung und betrieblichen Altersvorsorge

liegt. Die Baufinanzierungen werden auf die

Belange und Wünsche der Kunden zugeschnitten.

Dabei wird ein individuelles Finanzierungskonzept

mit den Kunden ausgearbeitet. Weitere Produkte

sind Sachversicherungen, Krankenversicherungen

und nicht zuletzt die Geldanlage, also alles was

man zur Vorsorge benötigt.

Zu den Auszeichnungen des Generalagenten

Jürgen F. Müller zählen zwei 2. Plätze in den

Jahren 2008 und 2009 im Bereich Cross Selling,

bundesweit vergeben vom W&W Konzern.

In den letzten fünf Jahren konnte Jürgen F. Müller

seinen Kundenstamm mehr als verdoppeln, da ihn

zufriedene Kunden weiterempfohlen haben. Beratungen

finden überwiegend bei den Kunden zu

Hause statt, zumeist in den Abendstunden. Jürgen

F. Müller kommt somit besonders seinen berufstätigen

Kunden entgegen, die sich deshalb nicht

freinehmen müssen. Daher hat das Büro in Groß-

Gerau keine festen Öffnungszeiten. Termine können

jedoch immer telefonisch vereinbart werden.

Wüstenrot & Württembergische Generalagentur

Jürgen F. Müller, Darmstädter Straße 13,

64521 Groß-Gerau, Tel. 06152-9555604

Flor nachknüpfen bei Löchern, Rissen, Brüchen,

Motten schäden, morschen Stellen oder Brandschäden

sowie der An- und Verkauf der farbenfrohen

Orientteppiche gehören zu den umfassenden

Leistungen der Teppichfachgeschäftes. Weitere

Infos erhalten Sie vor Ort und unter

www.teppich-galerie-tina.de

Frankfurter Str. 9, Gr.-Gerau, Tel. 06152-9774356

September 2011 � WIR-Magazin 189 � 39


Schaufenster

AXA-Agentur Menge & Menge

in neuen Geschäftsräumen in Groß-Gerau

Ausgezeichneter Service in der Rhein-Main-

Region. Wolfgang Hanssmann, AXA Vertriebsvorstand

(links) gratuliert Henning Christoph und

Marcel Menge (rechts) zum Bezug des neuen

AXA-Stützpunkts in Groß-Gerau.

it einem Sommerfest für ihre Kunden und

MGeschäftsfreunde hat die AXA-Versicherungsagentur

Menge & Menge am 19. August ihren

Umzug in die Kreisstadt gefeiert. In ihren neuen,

repräsentativen Geschäftsräumen im Neugrund

setzen Marcel Menge und Henning Christoph, die

mit ihrem Team über viele Jahre in Büttelborn ansässig

waren, ihre Erfolgsgeschichte fort. Für die

Agentur, die schon in der zweiten Generation ge-

Maggies Mode & Mehr

Neue Herbst-Wintermode

im neuen Ambiente

Maggies Mode & Mehr präsentierte zur

Nacht der Sinne und zur Wiedereröffnung

der renovierten Geschäftsräume in der Darmstädter

Str. 58 in Groß-Gerau mit zwei beeindruckenden

Modenschauen die neuen Trends

der Herbst-/Wintermode. Nicht nur die angesagten

Farben und Accessoires begeisterten

die zahlreichen Besucher, großes Lob gab es

auch für den geschmackvoll renovierten

Verkaufsraum, der jetzt hell und übersichtlich

in warmen Farben sehr einladend gestaltet

wurde. Bei einem Glas Sekt wurde die neue

Mode gleich ausgesucht und probiert.

Margarete Arscholl unterdessen Inhaberin von

drei Modegeschäften führt eine große Aus-

40 � WIR-Magazin 189 � September 2011

führt wird, stehen Service, Qualität und Kundenorientierung

im Vordergrund.

„Genau die Grundsätze, mit denen sich auch AXA-

Versicherungen im Wettbewerb unterscheiden“, so

Wolfgang Hanssmann, Vorstandsmitglied der AXA

Konzern AG: „wir stellen mit unserem 360°-Programm

Menschen in den Mittelpunkt und beraten

rundum nachhaltig und bedarfsgerecht“.

Dabei bieten die Spezialisten von Menge & Menge

umfassende Versicherungsleistungen, ebenso wie

die private und betriebliche Altersvorsorge und

Ruhestandsplanung sowie Immobilienfinanzierungen

für Gewerbe, Privatpersonen und den öffentlichen

Dienst an. Susanne Henkel, zunächst

Privatkundin, schätzt vor allem die persönliche

Beratung mit dem guten Gefühl „nie etwas aufgedrängt

zu bekommen“. Die Geschäftsführerin einer

Promotion- und Event-Agentur fand schließlich

auch für ihr Unternehmen „bei AXA zeitnah

maßgeschneiderte Lösungen“. Für Matthias

Röder, ebenfalls Kunde und viele Jahre im Ausland

unterwegs, ist vor allem die individuelle

Beratung und die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit

wichtig: „Menge & Menge haben zu

hause in Deutschland während meiner Abwesenheit

alles bestens geregelt.“ Und Marcel Menge

ergänzt: „Wir wollen unsere Kunden in jeder

Lebensphase optimal betreuen“.

wahl von deutschen und international etablierten

Modemarken wie z.B.: Gerry Weber,

Frank Walder, Marcona, RABE und Toni-

Dress u.a. in den Größen 36 bis 52.

Das Team von Maggies Mode & Mehr berät

Sie freundlich, sachkundig und individuell –

hier nimmt man sich viel Zeit für Sie!

Maggies Mode & Mehr finden Sie in Groß-

Gerau in der Darmstädter Str. 58, im Helvetia

Parc und in Gernsheim, Schulstraße 1.

Lassen Sie sich von der großen Auswahl bei

Maggies Mode & Mehr begeistern.

Familienfreundliche Beratung, persönliche Atmosphäre

und Zuverlässigkeit ist wichtig für Familie

Jung, bereits in zweiter Generation bei Menge &

Menge versichert.

Eine Zielsetzung, die auch Familie Jung davon

überzeugt hat, nun schon in der zweiten Generation

auf die Erfahrung und die kompetente Beratung

von Menge & Menge zu setzen. „Bedürfnisse

verändern sich eben im Laufe eines Lebens. Die

Kinder werden größer und unsere Versicherung

paßt sich an“.

In diesem Sinne betont Marcel Menge den Anspruch

der Agentur, die seit ihrer Gründung stets

unter den besten AXA-Vertretungen Deutschlands

anzutreffen war: „Dem Kunden im Fall der Fälle

den Rücken frei halten und bei allen Versicherungsfragen

unkompliziert und persönlich zu

helfen“. Weitere Informationen bei:

Menge & Menge, www.menge-menge.de

Im Neugrund 16, 64521 Groß-Gerau

Tel. 18790, Fax 182925

Mehr Gesundheit

durch Sport für Alle

Die SKV Büttelborn hat feierlich ihre neuen

Anbauräume im Fitness- und Gesundheitssportzentrum

eröffnet. Der Vorsitzende

des Sportkreises Groß-Gerau, Wolfgang

Glotzbach, überreichte in diesem Rahmen die

Plakette „Kein Platz für Rassimus“ an Studiolieterin

Ute Astheimer und Vereinsvorstand

Hans-Jürgen Kreim (Foto). Zuvor freuten sich

die Übungsleiterinnen Daniela Koch, Myriam

Schilling-Müller, Ute Astheimer, Heike Gold

und Ulla Hagen über die Auszeichnung

„Pluspunkt Gesundheit“ für Ihr Gesundheitssportangebot.


Neuer Lehrgang für

Wellness-Kosmetik

D

ie KFS Kosmetik- und Fußpflegeschule in

Groß-Gerau bietet ab Oktober einen neuen

Lehrgang in Wellness-Kosmetik an. Die kostenpflichtige

Schulung findet in Kleingruppen mit

max. 10 Teilnehmern am Wochenende statt.

Neben Inhalten aus der klassischen Kosmetik

werden ebenso Gesichtsmassage,

Enthaarung und

Gerätekosmetik sowie

Elemente aus dem SPA-

Bereich wie Rücken-, Hot-

Stone- und Kräuterstempelmassage

vermittelt. Zudem

werden die Themen Ohrkerzenbehandlung

und Autogenes

Training angeboten.

Klaus Schöllhorn (Foto),

Heilpraktiker und Leiter des

Instituts bietet nunmehr seit

über 20 Jahren Seminare für Teilnehmer an,

die später im eigenen Kosmetikstudio oder im

Wellnessbereich tätig werden wollen.

Weitere Informationen zu den Lehrgängen der

KFS Kosmetik- und Fußpflegeschule erhalten

Sie unter der Tel. 06152-85384

2 Jahre AH Erlebnis

für die Frau

eit über 10 Jahren ist

SAndrea Hegen als selbstständige

Unternehmerin in

der Dessousberatung tätig.

Im September 2009 eröffnete

sie einen eigenen

Showroom mit privater Atmosphäre

in Klein-Gerau.

Hier berät sie in persönlichen

Einzelterminen nach

telefonischer Vereinbarung.

Das Angebot erstreckt sich über eine große Auswahl

an funktionellen und exklusiven Produkten

bekannter Hersteller von den Größen 65 bis 130

(Umfang) und A bis L (Cup) sowie auch Schwangerschaftsdessous

und Sport BHs.

Als zertifizierte Fachberaterin berücksichtigt

Andrea Hegen nicht nur die optimale Passform,

sondern auch den gesundheitlichen Aspekt: Mittlerweile

ist es erwiesen, dass falsch sitzende BHs

Beschwerden und Erkrankungen im Schultergürtel

auslösen können. Als Folge dauerhafter Fehlbelastungen

treten neben Gelenkverschleiß, Arthrose

und Kopfschmerzen auch chronische Haltungsschäden

auf. Frauen, gerade mit großer Oberweite,

unterschätzen meist das Risiko, wenn der BH

nicht passt.

Hierzu bietet Andrea Hegen Vorträge und

Schulungen an, die durch eine Physiotherapeutin

begleitend unterstützt werden.

Im Ergebnis verleihen die Dessous den Kundinnen

eine neue Silhouette; dies bedeutet mehr Attraktivität

und Selbstbewusstsein - das AH Erlebnis!

Individuelle Einzelberatung im Showroom oder

eine Dessousparty in den eigenen vier Wänden

können Sie direkt mit Frau Hegen, Telefon:

06152 58317, vereinbaren - oder besuchen Sie

ihre Website: www.ahdessous.de.

AH DESSOUS · Andrea Hegen

Hch.-Engel-Str. 27, 64572 Büttelborn Kl.-Gerau.

c94 m76 - 125 x 65

Chopard l Bunz l Pandora l Ponte Vecchio l

Schoeffel l Fope l Jörg Heinz l Thomas Sabo l

Fossil l Swarovski l

... und alles, was das Gerauer Land zu bieten hat, erfahren

Sie regelmäßig in Ihrem kostenlosen Monatsmagazin für

Groß-Gerau, Büttelborn, Nauheim, Trebur und Wolfskehlen.

Ihr Juwelier

Friedensplatz 7, 65428 Rüsselsheim

Telefon 0 61 42/14001, www.weiss-ihr-juwelier.de

Made by Location Design.

Wir geben

Ihrer Fantasie

eine Form.

www.location-design.de

Telefon 0 61 05 40 40 40

An der Brücke 2-6

Mörfelden-Walldorf

September 2011 � WIR-Magazin 189 � 41


Kurz & bündig

Von Stichwahlen,

Schulspenden und dem THW

Zusammengestellt von W. Christian Schmitt

Kreisstadt. Bei der Übergabe von drei VR-Mobilen an soziale Einrichtungen

in der Region stellten sich dem Fotografen (v.l.): Matthias Martiné

(stv. Vorstandsvorsitzender der Groß-Gerauer Volksbank), Fabien

Muller (Behindertenwohnheim Mörfelden-Walldorf), Petra Raiß (Beauftragte

der Volksbank-Stiftung „Hoffnung für Kinder“), Liesel Thurn,

Stefan Bormann, Heinz Neidhardt, (alle Kreisvereinigung für Lebenshilfe)

sowie Dorothee und Ralf Heil (Seniorenhaus am Park – Riedstadt).

Büttelborn. Im Café Extra haben Bürgermeister Horst Gölzenleuchter (r.)

und der Vorsitzende der Gemeindevertretung Helmut Gölzenleuchter (l.)

die Bürgerehrung verdienter Sportler, Sänger, Züchter, Feuerwehrleute,

Landwirte und Funktionäre vorgenommen.

Kreis Groß-Gerau. Im Rahmen einer Feierstunde im Georg-Büchner-Saal

des Landratsamtes überreichte Thomas Will (r.) Verdienstmedaillen und

Landes-Ehrenbriefe an Bürgerinnen und Bürger, die sich um das Gemeinwohl

verdient gemacht haben und sich anschließend zum Gruppenbild

zusammenfanden (v.l.): Astrid Scheuch (Riedstadt), Ludwig Börner

(Kelsterbach), Peter Schmidt (Frankfurt), Judith Wagner (Kelsterbach),

Heinrich Egner (Trebur-Geinsheim), Hatice Ates (Kelsterbach), Hans-

Jürgen Kirschbaum (Mörfelden-Walldorf) Hella Winkler (Mörfelden-Walldorf),

Rolf Stübing (Stockstadt), Leo Zwittmeier (Trebur).

42 � WIR-Magazin 189 � September 2011

Büttelborn. Aus Anlass des

20jährigen Bestehens lädt das

Abfallzentrum an der B42/Auf der

Hardt zwischen Weiterstadt und

Büttelborn am Sonntag, 25. September,

sowohl zu einem „Tag der

offenen Tür“ als auch zum „Tag

der E-Mobilität“.

Kreis Groß-Gerau. Die Mitgliederversammlung

der „Kommunalpolitische

Vereinigung - Kreisverband“

hat Günter Schork in seinem Amt

als Vorsitzender „mit überwältigender

Mehrheit“ bestätigt.

Büttelborn. Rund 100 Wanderer

der Großgemeinde beteiligten sich

beim 1. Büttelborner Wandertag,

der von den Naturfreunden Büttelborn

und den Wanderabteilungen

der TSG Worfelden und des SV

Klein-Gerau gemeinsam organisiert

wurde.

Rüsselsheim. Bei der Oberbürgermeisterwahl,

zu der drei Kandidaten

angetreten waren, konnte

sich Renate Meixner-Römer (SPD)

nicht für die Stichwahl qualifizieren,

an der Patrick Burghardt

(CDU) und Jo Dreiseitel (Grüne)

teilnehmen.

Klein-Gerau. In der Alten Schule

haben zwei Kurse der kommunalen

Musikschule in Sachen

musikalische Früherziehung unter

der neuen Leiterin Meike Petz

begonnen.

Kreisstadt. Zu einer Bürgersprechstunde

am Montag, den

10. Oktober, von 16.00 bis 18.00

Uhr, im Wahlkreisbüro Groß-

Gerau, Odenwaldstraße 5, 64521

Groß-Gerau, lädt der direkt gewählte

Bundestagsabgeordnete

Dr. Franz Josef Jung ein; Anmeldungen

unter 06152-932555

oder maria.bach@gross-gerau.

cdu.de

Kreisstadt. Daniel Scharnagel und

Leon Friedmann von der THW-

Jugend Groß-Gerau haben, so die

Pressemitteilung, „mit Bravour

und ohne jeden Fehler“ die Prüfung

zum Junghelfer bestanden.

Trebur. Anlässlich des Sommerfestes

vom Elternverein Rappelkiste

postierte sich der Vorstand

zum Gruppenbild: 1 Vorsitzende

Nina Heider (l.o.), Stella-Marie

Weller, Schriftführerin (r.o.), Timo

Hartmann (Kassenwart) und Jutta

Magsamen (2. Vorsitzende).

Kreis Groß-Gerau. Bei der

jüngsten Anschaffung von Spezialhängern

ließ es sich Prokurist

Gerhard Voigt (l.) nicht nehmen,

sich die neuen Gerätschaften

des Beregnungs- und Bodenverbandes,

dessen Partner seit 1965

die Groß-Gerauer Volksbank ist,

von Landwirt Günther Senßfelder

näher erklären zu lassen.

Kreisstadt. An der Martin-Buber-

Schule hat das Richtfest für den

Erweiterungsbau stattgefunden.


Dornheim. Die Auszubildenden der Firma Hessenwasser beim Vorort-

Fototermin (v.l.): Kirsten Kleinböhl (Ausbildungsleiterin), Mona Rupp

(Praktikantin), Julia Ausborn, Felix Fürstenhöfer, Isabelle Hatzinger,

Ramona Milewski, Christian Kühn; hintere Reihe: Daniele Tomuaiulo und

Ingo Halbritter (Ausbildungsleiter).

Dornheim. Der DRK-Ortsverein trug „zur Gestaltung eines Tagesausflugs“

des Dornheimer Seniorenkreises bei, der uns dieses Foto zur Verfügung

stellte, auf dem auch Björn Rühl (r.) zu sehen ist, der als Fahrer

und ausgebildeter Sanitäter zur Verfügung stand.

Worfelden. Im Beisein des 1. Kreisbeigeordneten Walter Astheimer (2.v.r.)

übergab Bürgermeister Horst Gölzenleuchter (3.v.l.) die Hausschlüssel

zur neuen Asylbewerberunterkunft an Fachbereichsleiterin Ulrike Cramer

(l.); mit bei der Übergabe waren auch Hausmeister Eduard Sprink (2.v.l.)

sowie Erika Garten (3.v.r.) und Friedlinde Laghai (r.) vom Fachbereich

Soziale Sicherung und Chancengleichheit der Kreisverwaltung.

Kreisstadt/Berlin. Bundes-Innenminister Hans-Peter Friedrich (l.) ehrte

unlängst THW-Helferinnen und -Helfer für das Engagement des THW im

Ausland, darunter auch Jutta Bruch und Stephan Heinz aus dem Ortsverband

Groß-Gerau.

Tonys-Online-Shop

Seniorenhandy mit SOS Notruftaste

Großes Display Ohne Vertrag

Große Tasten

Frei für alle Netze

An- & Verkauf von Handy´s

Gernsheimer-Strasse 13 - 64521 Groß-Gerau

Telefon 06152/6693731 - www.tonys-online-shop.de

September 2011 � WIR-Magazin 189 � 43


Kurz & bündig

Kreisstadt. Über das Ergebnis einer Spendenaktion an der Prälat-Diehl-

Schule, die insgesamt 9.150,10 Euro für die Hungerhilfe in Somalia

einbrachte, konnten sich freuen: (v.l.) Simone Welz (Diakonisches Werk),

Dekan Tankred Bühler, Thomas Krambeer (Stadtverwaltung), Rainer

Gomolluch (FraportAG), Schulleiter Dr. Michael Montag sowie die ev.

Schulpfarrer Max Goldbach und Frank Nocher.

Gernsheim. Informationen zur Weiterbildungsberatung vor Ort gaben

(v.l.) Kreisbeigeordneter Gerald Kummer, Bürgermeister Peter Burger,

Kvhs-Fachbereichsleiter Manuel Blendin, Bildungsberaterin Heidi

Schwab und Kvhs-Leiter Heinrich Krobbach.

Büttelborn. Für den Auszubildenden Robin Krzepek (l.) und Lukas

Würsching (m.), der beim Fachdienst Kultur sein Freiwilliges Soziales

Jahr absolviert, hat im Rathaus, wo die beiden von Bürgermeister

Horst Gölzenleuchter willkommen geheißen wurden, ein neuer Lebensabschnitt

begonnen.

Kreis Groß-Gerau.: Auf Einladung des Ersten Kreisbeigeordneten Walter

Astheimer kamen in Groß-Gerau Firmen und Beratungsunternehmen

unter dem Motto „Gemeinsam für mehr Energieeffizienz“ zu einem Informationsaustausch

zusammen.

44 � WIR-Magazin 189 � September 2011

Kreisstadt. Der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer absolvierte

unter Beobachtung von Marc-André Glöckner (ÜWG) und Harald Bott

(l., Fachbereich Schul- und Gebäudeservice) erfolgreich eine erste Probefahrt

mit dem vom ÜWG zur Verfügung gestellten Elektrofahrrad.

Kreisstadt. Im vergangenen Jahr,

so eine Mitteilung des Deutschen

Kinderschutzbundes, Kreisverband

Groß-Gerau, waren „mit

234 Familien noch nie so viele

Kinder und Jugendliche und deren

Angehörige durch das Fachteam

in der Beratungsstelle betreut

worden“. Weitere Infos unter

Tel.: 06152-961987.

Kreis Groß-Gerau. Günter Schork

(CDU), Wahlkreis-Abgeordneter

im Hessischen Landtag, hat darüber

informiert, dass es vom Land

Hessen Zuwendungen für neue

Feuerwehrfahrzeuge in Groß-Gerau/Dornheim

sowie in Riedstadt-

Leeheim in Höhe von 45.000

bzw. 61.250 Euro gibt.

Kreisstadt. Landrat Thomas Will

(2.v.l.) und Erster Kreisbeigeordneter

Walter Astheimer (Mitte)

eröffneten – im Beisein von

AWS-Geschäftsführer Wolfgang

Matthes (l.), Riedwerke-Vorstand

Hans-Joachim Oschinski) (2.v.r.)

und Gerrit Riemers (l.) von der

Adam Opel AG, der einen neuen

„Ampera“ mitgebracht hatte, jetzt

offiziell den neuen „Solarcarport

Am Landratsamt“, der von der

Riedwerke-Tochter AWS betrieben

wird.

Kreis Groß-Gerau. Nach der

Finalprüfung des 2. „Sparkassen-

Stiftung-Jugend-Cups“ der Kreissparkasse

konnten der Siegerin

Jennifer Nagel mit ihrem Pferd

„Lasagedo“ (von der Reitergruppe

Büttelborn) gratulieren: Tanja Fries

als Vertreterin der Kreissparkasse

und Udo Beckenbach, 2.Vorsitzender

des KRB Groß-Gerau und

Mitinitiator der Cup-Serie.


Klein-Gerau. Erster Beigeordneter Thomas Laut (Mitte) war am ersten

Betriebstag der erweiterten Kindertagesstätte „An den Dreißigruten“ mit

von der Partie, um sich mit den Kindern, den Erzieherinnen, der Kita-

Leiterin Hanne Körner (l.) und Fachdienstleiter Carsten Loos (r.) über die

neuen Betreuungsräumlichkeiten zu freuen.

Kreisstadt. Die Künstler (v.l.) Zoya Sadri, Klaus Kleinz, Ingrid Vollrath,

Joachim Gönner und Christine Schulze präsentierten Landrat Thomas

Will (2.v.r.) ihre noch bis zum 30. September im Foyer der Kreisverwaltung

ausgestellten Bilder.

Kreisstadt. Beim „Tag des offenen Denkmals“ hatten unter Leitung von

Museumsleiter Jürgen Volkmann Besucher Gelegenheit, auch einmal

vom Turm der Stadtkirche auf Groß-Gerau herabzublicken. Um dorthin

zu gelangen, mußte man jedoch zuvor einen Blick in den Turm werfen

und die Stufen um die Glocken (aus den 50er Jahren) herum erklimmen

(Foto links).

September 2011 � WIR-Magazin 189 � 45


aus Neumanns Bilderkiste (20)

Alfred Neumann, passionierter

Sammler, verfügt über tausende

historische Dokumente zur

Geschichte der Kreisstadt. Den

WIR-Magazin-Lesern erlaubt er

regelmäßig Einblicke in seine

Bilder kiste;

Tel.: 06152-40624

Das Gerauer Lied

46 � WIR-Magazin 189 � September 2011

Zum Thema „Gerauer Lied“ schreibt Alfred Neumann: Die Postkarte

„Spuk“ wurde am 3. September 1957 von Heinrich Engel aus Klein-

Gerau an seine Tochter Hildegard Engel nach Daun/Eifel geschickt. Sie

enthält Text (von Heinrich Engel) und Noten (von Georg Trinkhaus) vom

Gerauer Lied“. Nachfolgend die erste und die letzte Strophe:

Es war in der Krone zu Gerau im Ried

bei trautem Ampelscheine.

Wir sangen das alte, das urdeutsche Lied

vom Rheinstrom und seinem Weine…

Die Uhr schlug Eins, der späte Gast

verschwand um die Geisterstunde

Wir sangen das Lied, das er selbst hier verfaßt

und leerten das Glas bis zum Grunde!


Impressum

Wir. Das Monatsmagazin im

Gerauer Land: Informationen aus

Kultur, Politik, Gewerbe und

Vereins leben. Erscheint für alle

Haushalte in Groß-Gerau, Berkach,

Dornheim, Waller städten, Büttelborn,

Klein-Gerau, Worfelden,

Trebur, Nauheim und Wolfskehlen.

Herausgeber:

Michael Schleidt, W. Chr. Schmitt

Verlag: Michael Schleidt

Medienverlag, Claudiusstraße 27,

64521 Groß-Gerau.

Gesamtauflage: 25.000 Expl.

Redaktion & Konzeption:

W. Christian Schmitt,

wcschmitt@wir-in-gg.de

c/o. Schmitt‘s Redaktionsstube,

Tel.: 06152-806124, Mörfelder

Straße 1a, 64521 Groß-Gerau

Layout, Produktion und Vertrieb:

Michael Schleidt, Claudiusstr. 27,

64521 Groß-Gerau,

Tel.: 06152-51163, Fax: 52429

Ideen für Ihre Lebensqualität

gesund leben-Apotheken

Stärken Sie Ihre

Abwehrkräfte!

Wir beraten Sie gern, wenn es um Husten,

Schnupfen, Heißerkeit geht – und darum,

der Erkältung rechtzeitig vorzubeugen.

Mit uns kommen Sie gut gerüstet durch

den Herbst.

Cetebe® antiGrippal

Wärmt in Sekunden, wirkt für Stunden

UAVP**

€ 5,99

Sie sparen

14%

€ 6,97

Grundpreis:

€ 6,66 pro 100 g

Cetebe® antiGrippal Erkältungstrunk Forte, 6 x 15 g Granulat Sachet*

Befreit für Stunden mit seiner speziellen 3-fach Wirksto�kombination

und der wohltuenden Wärme des Heißgetränkes. Bei Kopf-,

Hals- und Gliederschmerzen, mit Reizhusten sowie Schnupfen und

Fieber, wenn diese Symptome gemeinsam auftreten.

Für Druckfehler und Irrtümer keine Haftung.

Anzeigen: (anzeigen@wir-in-gg.de)

Giusi Contino: 0151-58964877,

Kerstin Leicht: 0171-4462450

u. 06152-51163.

Es gilt unsere aktuelle Anzeigenpreisliste

2010/2011.

Mitarbeit: Tina Jung, Kerstin

Leicht, E. Menger

Fotos: Tina Jung, W. Chr. Schmitt,

Privat, Landratsamt, Gem. Büttelborn,

Wir- Archiv, H. Welzenbach.

Internet: www.wir-in-gg.de

Die nächste Ausgabe erscheint

am 15.10.2011

Anzeigenschluß: 06.10.2011,

Redaktionsschluß: 30.09.2011

(per e-Mail)

Nachdruck von Text und Anzeigen,

auch auszugsweise, nur mit schriftlicher

Genehmigung der Herausgeber.

Tonsipret®

Bei akuter Hals- und Mandelentzündung

Tonsipret®, 50 Tabletten*

Homöopathisches Arzneimittel bei entzündlichen Erkrankungen

des Rachens. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den

homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören:

Akute Hals- und Mandelentzündung (Tonsillitis).

* Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bären-Apotheke im Helvetia Parc

Apothekerin Birgit Klink

Helvetiastraße 5, 64521 Groß-Gerau

Tel. 06152-1875740, Fax 1876273

e-mail: helvetiaapo-gg@t-online.de

UAVP**

€ 7,19

Sie sparen

19%

€ 8,95

Phytohustil ® Hustenreizstiller Sirup

Bei Reizhusten – Sofort wirksam

Grundpreis:

€ 5,06 pro 100 ml

Phytohustil ® Hustenreizstiller Sirup, 150 ml*

Schnelles pflanzliches Arzneimittel bei trockenem Reizhusten

sowie bei Schleimhautreizungen im Mund- und Rachenraum.

Es legt einen beruhigenden Schutzfilm über die gereizte Schleimhaut.

Die Wirkung tritt sofort ein und es befreit mit der Heilkraft

der Eibischpflanze von schmerzhaften Hustenattacken.

Nurofen® Immedia

Bei akuter Kopfschmerzphase

UAVP**

€ 7,59

Sie sparen

19%

€ 9,45

Nurofen® Immedia 400 mg Filmtabletten, 12 Stück*

Kurzzeitige symptomatische Behandlung leichter bis mäßig

starker Schmerzen und Fieber.

Wirksto�: Ibuprofen.

Apotheken

UAVP**

€ 5,19

Sie sparen

18%

€ 6,40

nasic® Nasenspray

Das Schnupfenspray mit WirkPlus

Grundpreis:

€ 49,90 pro 100 ml

nasic® Nasenspray, 10 ml Lösung*

Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen und

zur unterstützenden Behandlung der Heilung von Haut und

Schleimhautläsionen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen

(Rhinitis vasomotorica) und zur Behandlung der Nasenatmungsbehinderung

nach operativen Eingri�en in der Nase.

Heumann Bronchialtee

Zur Schleimlösung der Atemwege

Grundpreis:

€ 17,30 pro 100 g

UAVP**

€ 4,99

Sie sparen

18%

€ 6,15

UAVP**

€ 5,19

Sie sparen

17%

€ 6,28

Heumann Bronchialtee, 30 g*

Gegen Husten, Heiserkeit und Erkältungen sind vier Kräuter

gewachsen. Er vereint sie in einer wohlschmeckenden und

hochwirksamen Mischung. Die Kräuter sind genau darauf

abgestimmt, Ihre Atemwege zu befreien und zu entlasten.

Bären-Apotheke in Nauheim

Apothekerin Birgit Klink

Königstädter Str. 38, 64569 Nauheim

Tel. 06152-6748, Fax 6087

baeren-apotheke-nauheim@t-online.de

10% Rabatt

Sie erhalten mit Vorlage dieses Coupons 10% Rabatt auf

einen Artikel Ihrer Wahl aus dem rechtlich rabattierfähigen

Sortiment (ausgenommen sind rezeptpflichtige Artikel und

Zuzahlungen) Ihrer gesund leben-Apotheke. Ausgenommen

sind die hier beworbenen Produkte. Der Coupon ist nicht mit

anderen Aktionen kombinierbar. (Gültig vom 17.09.-15.10.11)

10% Rabatt

Sie erhalten mit Vorlage dieses Coupons 10% Rabatt auf

einen Artikel Ihrer Wahl aus dem rechtlich rabattierfähigen

Sortiment (ausgenommen sind rezeptpflichtige Artikel und

Zuzahlungen) Ihrer gesund leben-Apotheke. Ausgenommen

sind die hier beworbenen Produkte. Der Coupon ist nicht mit

anderen Aktionen kombinierbar. (Gültig vom 17.09.-15.10.11)

** UAVP: Unverbindliche Herstellermeldung des Apothekenverkaufspreises an die Informationsstelle für Arzneispezialitäten (IFA GmbH). Stand 15.07.2011

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine