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INSPEKTION – Wartung und BetriebKontrolle, Wartung und Inspektion• Um die Sicherheit und einwandfreie Funktionvon Spielanlagen sicherzustellen, sind regelmäßigeKontrollen, Wartungen und Inspektionen erforderlich.Außerdem müssen die Spielanlagen richtiginstalliert sein.• Sämtliche Installationen sind gemäß den Anleitungendes Herstellers und von Personen durchzuführen,die über die erforderlichen Kompetenzenverfügen.• Kontrolle, Wartung und Inspektion dürfen nurvon Personen durchgeführt werden, die hierfürgeeignete Kompetenzen und Qualifi kationenhaben und müssen mindestens in den Zeitabständengemäß Herstellerangabe durchgeführt werden.Bei Vorliegen besonderer Faktoren müssen dieseArbeiten gegebenenfalls in kürzeren Abständendurchgeführt werden. Solche besonderen Faktorensind unter anderem häufi ge Nutzung, Vandalismus,Platzierung am Wasser, das Alter der Geräte usw.Betriebs- und Eigentümerverantwortung• Die für den Betrieb des Spielgeräts verantwortlichePerson oder der Eigentümer muss fürKontrollen, Wartungen und Inspektionen geeigneteMaßnahmen ergreifen und entsprechende Zeitpläneerstellen.• Die für den Betrieb verantwortliche Person mussdafür sorgen, dass das Personal für den jeweiligenAuftrag ausgebildet ist und ausreichend Informationenüber Verantwortlichkeit und Befugnisseerhalten hat.• Die für den Betrieb verantwortliche Person mussdarauf achten, dass ein Protokoll über Kontrollen,Wartungen und Inspektionen erstellt wird und dassdiese Dokumente aufbewahrt werden und demjeweils zuständigen Personal zugänglich sind.• Wenn an den Geräten Fehler entdeckt werden,die bei einer Nutzung der Spielgeräte zu Schädenführen können, muss der öffentliche Zutritt verhindertwerden, bis der Fehler behoben ist.EINE SAUBERE UMWELT – unsere gemeinsame VerantwortungDas Bewusstsein für und das Interesse an Umweltfragenist in den letzten Jahren erheblich gestiegen.Waren es früher hauptsächlich öffentliche Stellenund Umweltorganisationen, die diesen Themenkreisvorangetrieben haben, so sind es heutezunehmend auch Privatpersonen und Konsumenten,die ihr Augenmerk in verstärktem Maße aufUmweltfragen richten.Die Aktivitäten von HAGS sind seit jehergeprägt von einer ganzheitlichen Sicht auf dasgesamte Umfeld von Kindern und Erwachsenen.Die Bedeutung des natürlichen Umfelds kann nichtgenug betont werden. Die vorhandene natürlicheUmwelt, ergänzt durch unsere speziellen Spielfunktionen,bildet erst in seiner Gesamtheit ein gutesSpielumfeld. Die Natur, Wasser und Luft sind dieGrundvoraussetzungen für alles Leben, aber manmuss auch sorgsam mit ihnen umgehen.Um die Umwelt besorgt zu sein, ist heuteselbstverständlich, aber etwas Effektives für dieUmwelt zu tun, erfordert Wissen und strukturierteArbeit. Grundsätzlich betrachtet nimmt unsergesamtes Leben natürliche Ressourcen in der einenoder anderen Weise in Anspruch. Der Schutz derUmwelt ist keine kleine Verpfl ichtung. Die veränderteUmweltbetrachtungsweise sollte in jedemvon uns verankert werden.Auf Seite 15 fi nden Sie weitere Informationen zumRecycling bei HAGS.Im Großen und Ganzen können alle in denProdukten von HAGS verwendeten Rohstoffedurch Recycling wiederverwendet oder in Energieumgewandelt werden.HAGS ist seit dem Sommer 1997 gemäß ISO14001 umweltzertifi ziert.3


SICHERHEIT DER KINDER – eine Frage des KümmernsWir werden niemals genug wissen können, um alleRisiken zu beseitigen. Der allgemeine Risikobegriffumfasst neben physischen Risiken auch Entwicklungsrisiken.Ziel muss daher sein, interessante undstimulierende Spielumgebungen mit solchen Risiken zuschaffen, die Kinder selbst einschätzen und bewältigenkönnen. Aber zuerst möchten wir unser Wissenanwenden und uns um die Kinder kümmern.Wissen 1Wissen 2Wissen 3Wissen 4Wissen 5Wissen 6Teil 1Teil 2Teil 3Kinder haben das Recht auf Freizeit, Spielund Erholung (UN-Kinderrechtskonvention).Planungs- und Baugesetze verpfl ichtenzu Wartung und Schutz von Spielplätzen,um Unfälle zu begrenzen.Um gefährliche Risiken zu eliminieren,wurden bestimmte Regeln aufgestellt(EN 1176–1177).Der Eigentümer des Grundstücks undSpielplatzes ist für die Sicherheit verantwortlich(PBL).Das Gesetz zur Produktsicherheitschließt auch Spielgeräte ein und machtden Hersteller und Markteinführer fürderen Produktsicherheit verantwortlich.Zu diesen Punkten werden Ausbildungenangeboten – HAGS* bietet Kurse mitfolgendem Inhalt an:Geltende Gesetze und NormenEinführende praktische Besichtigung vorhandenerSpielplätze und gemeinsameBesprechung der Ergebnisse.Sicherheitsnormen – TheoretischeSchulung zum generellen Teil und denTeilabschnitten von EN 1176–1177.Teil 4 Unternehmensrecht – wer ist für dieunterschiedlichen AuftragssituationenverantwortlichTeil 5 Inspektionen vor Ort. Gruppen von 3-5Personen inspizieren Spielgeräte aufder Basis der erworbenen Kenntnisse zuEN 1176–1177.Teil 6 Mündliche Besprechung mit schriftlichemProtokoll der Begutachtung.Wissen 7 HAGS Kurse zum zertifi ziertenGutachter. HAGS bietet auf Wunschin Schweden eine Ausbildung zumzertifi zierten schwedischen Gutachteran. Die Ausbildung wird von HAGSdurchgeführt. Die Zertifi zierung wirdvon SERENO Certifi erings AB vorgenommen.Wenden Sie sich für weitereInformationen zur Ausbildung direktan unsere Verkaufsabteilung. WeitereInformationen zur Zertifi zierung erhaltenSie bei SERENO Certifi erings AB, Tel.:+46-(0)8- 556 953 30.* Zertifi ziert nach ISO 9001SICHERHEITSASPEKTE – laufende Kontrolle und ÜberprüfungDies ist eine Frage, mit der sich alle Erwachsenen inAlltagssituationen eines Kindes beschäftigen müssen.Eltern, Lehrer, Vorschulpersonal, Freizeitleiter, Parkpersonal,Hausmeister und andere.Mit Verantwortung und Engagement können wirgemeinsam mehr erreichen.Es ist sehr wichtig, lose Bretter, gerissene Seileoder durch Vandalismus entstandene Löcher schnellzu entdecken. Dann muss sofort Alarm geschlagenoder selbst für Abhilfe gesorgt werden. Es gibt aberauch einen weiteren Grund, schnell einzugreifen,denn bereits ein beschädigtes Teil lädt zu weiteremVandalismus ein.Die Checkliste auf den folgenden Seiten gibtweitere nützliche Tipps und Anweisungen. Texte undBilder zeigen anfällige Stellen und geben Ratschläge fürgeeignete Kontrollen und Maßnahmen.AchtungDiese Checkliste ersetzt nicht die Norm, sondern istals zusätzliche Hilfe gedacht. Im Katalog und auf derInternetseite von HAGS (www.hags.com) fi nden Sieweitere Informationen zu Überprüfungs- und Wartungsintervallender einzelnen Spielgeräte.4


Damit die Bauämter gegen Vernachlässigung von Spielplätzenvorgehen und somit Unfälle vermeiden können,wurden im schwedischen Gesetz PBL bestimmte Anforderungeneingeführt.• „Spielplätze und ähnliche Einrichtungen müssen gewartetwerden, um das Risiko von Unfällen zu begrenzen“• „Bepfl anzungen und vorhandene Begrünung müssengepfl egt werden“Dabei muss beachtet werden, dass einige Pfl anzen, beispielsweisesolche, die Pollen bilden, für Allergiker problematischsein können. Außerdem muss überprüft werden,ob einige Pfl anzen eventuell giftig sind. Die schwedischeGesundheits- und Sozialbehörde weist darauf hin, dass inder Nähe von Spielplätzen keine giftigen Pfl anzen wachsendürfen, die zum Spielen oder Probieren einladen könnten.Brunnen müssen mit einem verschließbaren Schlossversehen sein.Achten Sie besonders auch auf Dinge, die das Körpergefühlder Kinder verändern oder beeinfl ussen könnten.Kinder probieren, klettern, kriechen und untersuchen. Dasführt dazu, dass sich Kinder Risiken aussetzen, die sie selbstnicht abschätzen können. Als Erwachsener sind Sie für dieKinder verantwortlich und können die Risiken minimieren,indem Sie:• Sicherstellen, dass die Kleidung der Kinder keine Kapuzenschnürehat, die sich während des Spielens schlingenartigzuziehen können. Darauf achten, dass die Kinder keineSchals, festgebundene Mützen oder ähnliches tragen, diesich beim Spiel in Form einer Schlinge zuziehen könnte.• Kinder können sich am Verschlussband von Fahrradhelmenaufhängen. Es gibt Schließsysteme, die sich beiBelastung öffnen (grüne Schnalle). Geltende Normenberücksichtigen bei der Defi nition von Kopffangstellen keinedurch Helme erfolgte Vergrößerung des Kopfumfangs.VerkehrsunfälleVerkehrsunfälle sind alltäglicher als andere Unfälle. Mehrals die Hälfte aller tödlichen Unfälle von Kindern ereignensich im Straßenverkehr. Kleine Kinder werden beim Spielenauf Gehwegen und Straßen großen Gefahren ausgesetzt.Bedürfnisse und Sicherheit von Kindern werden imStraßenverkehr nicht berücksichtigt. Eine wichtige Aufgabevon Stadtplanung ist somit unserer Meinung nach auchSorge dafür zu tragen, dass Kinder auf möglichst sichereArt und Weise zum Spielplatz bewegen können.Aber es gibt Regelungen: Das schwedische Zentralamt fürWohnungswesen, Bauwesen und Raumplanung erläutertin seinen Regelungen für Neubauten, wie Spielplätzeplatziert werden müssen, damit Kinder nicht unnötigVerkehrsrisiken ausgesetzt werden.• „Freifl ächen zum Spielen müssen von Fahrbahnen,Parkfl ächen usw. räumlich getrennt sein.“CHECKLISTE für eine leichte Zugänglichkeit/Anpassung an Kinder mit BehinderungenFür das Spiel kann es auch bedeutend sein, dass eineRampe an manchen Stellen eine größere Neigung hat, umso eine größere körperliche Herausforderung zu generieren.Selbstverständlich muss diese Neigung in Relationmit eventuellen Sicherheitsrisiken gesetzt werden. Daherkann es unter Umständen schwierig sein, allgemein gültigegenaue Maße, Neigungswinkel usw. für Spielplätze anzugeben.Derzeit ist man der Meinung, dass ein Spielplatzfür Kinder mit und ohne „Behinderung“ gleichermaßenherausfordernd und interessant sein muss. Die folgendenMaße können als Richtlinie verwendet werden, sie müssenaber in Relation zu der Gesamtlösung gesetzt werden:RampenEine Neigung bis zu 5 % gilt als leicht zu erklimmenEine Neigung zwischen 5-7 % gilt als mittelschwerEine Neigung bis zu 10 % gilt als anspruchsvollEine Neigung von mehr als 10 % erfordert eine Aufsichtund wird nur in Trainingszentren verwendetSpalten und ÖffnungenEs gelten die im Standard für Spielgeräte genanntenAnforderungenSchutz gegen AbrutschenAn Rampen muss eine Vorrichtung zum Schutz vor demAbrutschen mit einer Höhe von 50 mm angebracht sein.Dieser Schutz muss in einer Kontrastfarbe lackiert sein, umdie Orientierung für Sehgeschädigte zu erleichtern.RampenabmessungenDie Breite für Rollstühle und entgegenkommendePersonen muss 0,9-1,2 m betragen. Die Breite für zweiRollstühle beträgt 1,8 mDie maximale Länge der Rampe vor der Ruhefl ächebeträgt 3,6 mDie Größe der Ruhefl äche/Wendefl äche muss 1,5 x 1,5 mbetragenSchutz gegen HerunterfallenGleiche Maße wie die Anforderungen im Standard fürBarrieren und Schutzgeländer, siehe DIN-EN 1176.Handläufe/Geländer als Stütze für die HandHandläufe/Geländer sollten in einer Höhe von etwa0,6-0,9 m angebracht werden. Für kleinere Kinder könnenzusätzliche Handläufe/Geländer in einer Höhe von etwa0,3 - 0,4 m angebracht werden.Als Absturzsicherung dürfen sie nur dann verwendetwerden, wenn sie den Anforderungen der DIN EN 1176genügen und in der dort defi nierten Höhe angebracht sind.siehe DIN-EN 1176.Spielfunktionen für RollstuhlfahrerSeitliche Platzierung: Spielfunktionen sollten sinnvollerweiseund in Abhängigkeit vom Alter der Kinder(3-12 Jahre) zwischen 0,50- 0,90 m oder zwischen 0,40-1,10 m hoch angebracht werden.Platzierung oberhalb des Kindes: auch hier gilt wiederum inAbhängigkeit vom Alter des spielenden Kindes, dass Spielfunktionen,gemessen von der Sitzhöhe eines Rollstuhls ineiner Höhe zwischen0,60-1,05 m angebracht werden sollten.Für weitere Informationen zur optimalen Positionierungvon Spielfunktionen wenden Sie sich bitte an ihren HAGSFachberater vor Ort.Stoßdämpfender Untergrund um das SpielgerätFür vollständig zugängliche Spielplätze wird ein Gummibelagoder ein vergleichbarer, möglichst befahrbarerUntergrund empfohlen.Für weitere Informationen zu geeigneten Fallschutzbelägenwenden Sie sich bitte an ihren HAGS Fachberatervor Ort.5


CHECKLISTE – Inspektion und WartungIm Zusammenhang mit Inspektion und Wartunggibt es einige wichtige Punkte, die an allen Arten vonSpielgeräten überprüft werden müssen.Bolzen und Schrauben• Müssen bei Bedarf nachgezogen werden. LoseBolzen sind ein großes Sicherheitsproblem, speziellbei Holzkonstruktionen oder beweglichen Konstruktionen.• Überprüfen Sie, ob eventuell eine Schraube oderein Bolzen fehlt. Ein leeres Loch zeigt an, dass eineSchraube fehlt.Öffnungsmaße• Finger: 8–25 mm bei einer erzwungenen Bewegung,beispielsweise auf einer Rutsche, Rutschstangeusw., in einer Höhe von 1,0 m oder mehrüber der Bodenfl äche, entsprechend EN 1176–1.(Beigefügt)• Fuß: Größere Spalten als 30 mm auf ebenenFlächen in Bewegungsrichtung bei einer Neigung< 45º und nicht nachgebend sind nicht erlaubt.• Öffnungsmaße 89–230 mm. Die Öffnungsmaßewerden unabhängig davon geprüft, ob dasSpielgerät leicht oder nicht leicht zugänglich ist. Umeventuell fehlerhafte Öffnungen zu identifi zieren,wird mit den Prüfsonden C oder E und D überprüft(die Prüfsonde A und B ist nicht mehr erhältlich).Eine Tasche mit allen Prüfsonden kann bei HAGSkäufl ich erworben werden. Anm. GeltendeNormen berücksichtigen keine unterschiedlichenHelmmaße!• In einem Winkel von mehr als 60° nach untenlaufende Geräteteile in einer Höhe von 0,6 m odermehr über der Spielfl äche dürfen keine Öffnungenaufweisen.Verankerung• Spielgerät und Ausrüstung müssen fest verankertsein. Siehe Abb. 1.• Stabilität und Überschlagsrisiko müssen überprüftwerden.Lackierung• Auf eventuellen Rostbefall überprüfen.• Gesägte und gehobelte Holzkonstruktionen undSchichtholz müssen alle drei Jahre geölt und lasiertwerden.• Lackierte Stahlkonstruktionen müssen je nachVerschleiß neu lackiert werden.• Bei pulverlackierten Konstruktionen müssenauftretende Lackschäden ausgebessert werden.• Überprüfen Sie, dass keine Abfl ussöffnungenverstopft sind.Untergrund – Aufprallfläche• Die höchste freie Fallhöhe beträgt generell 3,0 m.Siehe hierzu ergänzend auch die speziellen Anforderungender DIN EN 1176 für Klettergerüste,Schaukeln, Rutschen, Karussells usw.• Stoßdämpfender Untergrund gemäß EN 1176.• Synthetische Fallschutzbeläge (Platten, gegosseneBeläge) müssen für die jeweilige Fallhöhezulässig sein.• Rund um das Spielgerät herum muss in einemMindestabstand von 1,5 m stoßdämpfender Untergrundverlegt sein. Bei einer Fallhöhe über 1,5 m (sieheTabelle C, Seite 10). (Für Schaukeln, Rutschen, Seilbahnenund Karussells gelten zusätzliche Anforderungenin diesem Bereich. Siehe DIN-EN 1176 T2 ff.)• Harte oder kantige Gegenstände dürfen nichtverwendet werden.Ersatzteile• Verwenden Sie immer auf Sicherheit geprüfteOriginal-Ersatzteile.Bewegliche Teile• Bei Bedarf regelmäßig schmieren.• Tauschen Sie verschlissene Teile aus.• Zwischen beweglichen und festen Teilen dürfenkeine Stellen sein, an denen man eingeklemmtwerden oder sich schneiden kann. (> 12 mm)• Überprüfen Sie Seile und Seilbahnen, schmierenund spannen Sie diese bei Bedarf nach.Fallschutzplatten – Abb. 1Min. 200 mmMin. 400 mm6


HIER KÖNNEN RISIKEN ENTSTEHENVollständig umschlosseneÖffnungenFeste FlexibleTeilweiseumschlosseneÖffnungenV-förmigeÖffnungenVorstehendeTeileBeweglicheGeräteteileDer ganzeKörperKopf/HalsKopf voranKopf/HalsFüße voranArm undHandBein und FußFingerKleidungHaare7


CHECKLISTE – SpielgeräteBalken und Barren• Kontrollieren Sie Befestigung, Schrauben undBeschläge sowie Verschleiß in vorgebohrten Löchern.• Herausragende und hervorstehende Teileim Kopf- und Fußbereich sind verboten. (FreierBereich) siehe Abb. 1.Fahrradkarussell• Überprüfen Sie, dass die Räder Freilaufnabenhaben. Diese sind ein wichtiger Sicherheitsfaktor.• Überprüfen Sie Reifen und Pedale auf Verschleiß.Überprüfen Sie, das der Griffschutz im Radhausintakt ist.• Schmieren Sie das Mittellager. Überprüfen Sie,dass die Sitze intakt sind.Bodenteile• Überprüfen Sie Schrauben und Beschläge sowieBretter (tauschen Sie beschädigte Teile aus).• Für nicht leicht zugängliche Spielgeräte: Plattformenmit einer Höhe von mehr als 1,0 m müsseneinen Schutz gegen versehentliches Herunterfallenin Form eines Schutzgeländers mit einer Höhe ander Oberkante von 600–850 mm haben. Plattformenmit einer Höhe von mehr als 2,0 m müssenzum Schutz gegen versehentliches Herunterfalleneine Barriere mit einer Höhe von mindestens700 mm haben. Siehe Abb. 2.• Für leicht zugängliche Spielgeräte: Wenn sich diePlattform mehr als 600 mm über der Aufprallfl ächebefi ndet, muss ein Schutz gegen versehentlichesHerunterfallen in Form einer Barriere mit einerMindesthöhe von 700 mm angebracht werden.Siehe Abb. 3.• Barriere: Überprüfen Sie Befestigung, Schraubenund Beschläge, tauschen Sie beschädigte Bretteraus.• Barrieren dürfen keine dazwischen liegendenhorizontalen Stangen haben, die Kinder dazuermuntern, daran nach oben zu klettern.Schaukeln• Überprüfen Sie die Aufhängung regelmäßig aufVerschleiß.• Verwenden Sie eine feuerverzinkte oder gleichwertigeKetten.• Max. 2 Schaukelsitze pro Schaukelquerträger.• Der freie Bereich zwischen Boden und Unterkantedes Schaukelsitzes muss mehr als 350 mmbetragen. Für Schaukeln mit Sitzen aus Autoreifenmuss der Abstand mehr als 400 mm betragen.• Abstand zwischen den Schaukelsitzen: sieheTabelle A.• Freier Bereich sowie stoßdämpfendes Materialvor der Schaukel: siehe Tabelle B.Abb. 1>2000Abb.2>2000Abb.3Abb. 12Schutz gegenHerunterfallenNicht leicht zugängliches GerätSchutz gegenHerunterfallenFür alle Alterstufen leichtzugängliches Gerät8


• Kleinkindschaukelsitze dürfen neben Standardschaukelsitzenfür größere Kinder an ein unddemselben Schauklelquerträger montiert werden.Wir empfehlen allerdings, Kindern unterschiedlicherAltersgruppen jeweils eigene Schaukelplätzezur Verfügung zu stellen.Hängebrücke• Überprüfen Sie Handläufe und Verbindungskettender Hängebrücke. Tauschen Sie die mitKunststoff überzogenen Ketten, falls sie beschädigtsein sollten.• Das Öffnungsmaß der Hängebrücke mussgrößer als >230 mm sein (belastet oder unbelastet).Siehe Abb. 12.Entsprechend EN 1176-1.• Überprüfen Sie alle Befestigungen.• Überprüfen Sie, ob Bretter fehlen, beschädigt oderverschlissen sind. Tauschen Sie diese gegen neue.• Überprüfen Sie, dass weder in belastetem nochin unbelastetem Zustand der Brücke gefährlichenÖffnungen zwischen festen und beweglichen Teilenentstehen.Sportgeräte• Überprüfen Sie alle Sportgeräte, die eine regelmäßigeInspektion benötigen.• Überprüfen und bessern Sie die unterschiedlichenSportnetze aus, auch Spezialnetze.Karussell• Überprüfen Sie die Funktion.Kletternetze, Strickleitern und Taue• Überprüfen Sie alle Klettergeräte, die bei intensivemSpiel abgenutzt werden. Seile, Kletternetze,Strickleitern, Taue, Trapeze, Römische Ringe.• Der Sprossendurchmesser muss 16-45 mmbetragen.Ketten• Die maximale Größe der Öffnung beträgt8,6 mm. Bei Befestigung 12 mm.• Überprüfen Sie die Befestigungspunkte aufVerschleiß.• Die Ketten dürfen nicht so lang sein, dass sichSchlaufen bilden können (Erdrosselungsgefahr).Seilbahn• Überprüfen Sie, dass der Seilbahnwagen reibungsfreiläuft.• Überprüfen Sie das Drahtseil. HervorstehendeDrähte und andere Beschädigungen zeigen an, dasses ausgetauscht werden muss. Bei Bedarf schmieren.• Sollte eines der oben genannten Teile beschädigtsein, müssen Sie für die Seilbahn einen Reparatursatzkaufen.• Der Sitz muss mindestens 2,1 m unter demTragseil hängen.• Der freie Bereich unterhalb des Sitzes muss beieiner Belastung von 130 kg mindestens 400 mmbetragen. Drahtseil bei Bedarf nachspannen.• Freie Fallhöhe maximal 2,0 m sitzend, 3,0 m anden Armen hängend.• Die Befestigungshöhe des Drahtseils muss mindestens2,5 m über dem Boden liegen.• Wenn eine Plattform angebracht ist, muss derfreie Bereich vor der Spielanlage mindestens 1,5 mbetragen. 2,0 m an beiden Seiten des Tragseils,2,0 m am Endpunkt, mit dem Sitz in ausgeklappterPosition.Offene Rutsche• An ein Spielgerät angeschlossene Rutschenmüssen mit einem Startteil ausgerüstet sein.• Aus Sicherheitsgründen muss der Seitenschutzalter offener Modelle gegen geschlossene ausgetauschtwerden.• Sie können neben der Rutsche eine Geländetreppemontieren, allerdings nicht näher als 1,5 m.• Überprüfen Sie bei Rutschen in Hügelbereichenbesonders die Neigung, so dass sich im Auslaufbereichkein Wasser sammeln kann. Erhöhen Sie ineinem solchen Fall den oberen Teil der Rutsche.• Der Sicherheitsbereich um die Spielpositionmuss größer als 1,5 m sein, vor dem Auslaufende2,0 m und an beiden Seiten der Rutsche mindestens1,5 m. Der stoßdämpfende Untergrund am Auslaufmuss den Anforderungen einer Fallhöhe von 1,0 mentsprechen.• Achtung! Häufi g fehlt am Auslauf Sand, füllen Siediesen nach.• Überprüfen Sie, dass am Anschluss der Rutschean die Spielposition keine keilförmigen Öffnungenvorhanden sind. (Das sind typische unerlaubteFangstellen für z. B. Anorakschnüre.)• Das Auslaufende darf nicht mehr als 350 mmüber der Aufpralloberfl äche liegen.• Im freien Bereich dürfen sich keine festen Gegenständebefi nden.• Das Auslaufende der Rutsche sollte immernach Norden zeigen, damit sich die Oberfl äche imSommer nicht zu sehr aufheizen kann.Röhrenrutschbahn• Überprüfen Sie alle Röhrenelemente. Ziehen Siebei Bedarf die Bolzen nach, die Bolzenköpfe müssennach oben zeigen.• Überprüfen Sie, dass das letzte Rohr am Auslaufan der Oberseite mit einem Schutzrohr oder einemneuen angewinkelten Rohrabschluss versehen ist.• Montieren Sie ein Verbotsschild gegen Kletternauf dem Rohr.• Begutachten Sie auch die Innenwände.Dach• Überprüfen Sie Befestigung, Schrauben undBeschläge, tauschen Sie beschädigte Bretter aus.9


Sitzbänke• Überprüfen Sie Sitzbretter auf Schäden undFäulnis. Lackieren Sie die Bretter oder tauschen Siebeschädigte Bretter aus.• Sitzbretter müssen in der Regel alle drei Jahregeölt/lackiert werden.Sand- und Wasserspiele• Überprüfen Sie alle beweglichen Teile des Sandspielplatzes,da es sich hierbei in der Regel um dasmeistgenutzte Spielgerät handelt. Überprüfen Sie:Schaufeln mit Kette – Verschlüsse der Sandtaschen– Sandrinnen – Befestigungen des Schwenkkrans.• Überprüfen Sie Anschlüsse, Absperrungen(Schwimmer), entleeren Sie das Wasser im Winter.• Überprüfen Sie bei der Inbetriebnahme desWassers im Frühling die Funktion der Pumpe, denZustand der Wasserrinnen und ob diePumpe eventuell ausgetauscht werdenmuss. Mittlerweile sind auch Pumpen fürden direkten Anschluss an die Wasserleitungerhältlich.Leitern• Wenn die Treppe/Leiter aus Holzkonstruiert ist, müssen die Stufen oderSprossen in den Seitenteilen versenktsein (nicht nur mit Winkel und Schraubenbefestigt.) Sprossen dürfen sich nichtdrehen.• Treppen nutzen sich häufi g schnell ab– tauschen Sie verschlissene Flächen aus.Tabelle A*Tabelle B*Windschutz/Zaun• Überprüfen Sie windige Spielplätze und Sandkästen.Stellen Sie hier einen Windschutz auf, um einabgeschirmtes Spieleck, am besten Richtung Süden,einzurichten.• Überprüfen Sie, montieren und lackieren Sieeinen Zaun und Absperrungen.x y xll x y1,4 0,48 0,581,6 0,52 0,621,8 0,56 0,662,0 0,60 0,702,2 0,64 0,742,4 0,68 0,782,6 0,72 0,82l L 1L 2L 1, L 2l1,4 3,47 2,971,6 3,64 3,141,8 3,82 3,322,0 3,99 3,492,2 4,17 3,672,4 4,34 3,842,6 4,52 4,02Tabelle C*Fallhöhe FreiraumMeter (y) Meter (x)0,6-1,5 1,501,6 1,571,7 1,631,8 1,701,9 1,772,0 1,832,1 1,902,2 1,972,3 2,032,4 2,102,5 2,172,6 2,232,7 2,302,8 2,372,9 2,433,0 2,50≥ 2,00Formel zum Berechnen derAufprallfläche. (Freiraum)y>0,6≤1,5 ist x=1,5y>1,5 ist x=2/3y+0,5yX10


ALLGEMEINE PRODUKTINFORMATIONENMATERIALFür die Herstellung unserer Produkte verwendenwir nur Werkstoffe hoher Qualität, die unserenAnforderungen an Sicherheit, Funktion, Stabilitätund Oberfl ächenbeschaffenheit gerecht werden.Schichtholz eignet sich für den Einsatz im Außenbereich.Überall dort, wo die Qualitätsanforderungenbesonders hoch sind, werden Platten ausHochdrucklaminat (HPL) verwendet. Für unsereHolzteile verwenden wir hauptsächlich dichtgewachsenes Kiefernholz, vorwiegend aus Forstgebietenin Nordschweden, die gemäß FSC bzw.PEFC zertifi ziert sind.Die Hölzer werden gehobelt und die Kantenabgerundet. Sandkästen werden unter anderemaus Eichenholz hergestellt. Schrauben und Mutternwerden mit den HAGS Schutzkappen aus Kunststoffoder verzinktem Stahlblech gegen Vandalismusgeschützt. Netze, Taue und Strickleiternwerden aus galvanisierten Ketten hergestellt, dieeine Ummantelung aus solidem Polyurethan erhalten,um sie weniger empfi ndlich gegen Verschleißund Temperaturunterschiede zu machen.Rutschbahnen mit Rutschfl ächen aus musterprofi -liertem Edelstahl gewährleisten eine lange Lebensdauerund geringere Reibung. Alle Beschläge sindverzinkt, um einen optimalen Rostschutz sicherzustellen.Rohre und Beschläge sind aus hochfestemStahl gefertigt.HOLZSCHUTZAlle unsere Hölzer sind gemäß der EN 351 KlasseP5 und den Anweisungen der Nordischen Holzschutzkommission(SIS 056110) mit Öl vorbehandelt.Der chemische Holzschutzbedarf variierthierbei je nach Angriffsintensität das Holz zerstörenderOrganismen in verschiedenen Umfeldern.Die Holzschutzklasse P5 gilt für Holzkonstruktionenüber dem Boden. Dieser Holzschutz erfolgt nachder Bearbeitung, so dass alle freiliegenden Flächenerreicht werden. Bei dieser Druckmethodewird biologisch abbaubares Öl als hauptsächlicherDruckbehandlungsbestandteil verwendet. Das Ölist außerdem ein guter Schutz gegen Feuchtigkeit,Austrocknen und Faserablösung. Diese Methodeschützt Holz und Umwelt. Für die Produkte, diein direktem Kontakt mit dem Erdboden kommen,verwendet HAGS grundsätzlich Eichenholz.OBERFLÄCHENBEHANDLUNGDie Hölzer werden mit einer Grund- und einerDecklasur spritzlasiert. Dies garantiert einen gutenSchutz bei jeder Witterung. Der Vorteil dieser Artder Lasierung liegt darin, dass die Holzmaserungerkennbar bleibt. Durch die zweimalige Behandlungwird eine hohe Farbsättigung optimaler Qualitäterzielt.Stahl wird entweder mit Polyesterpulver lackiertoder feuerverzinkt, bei Pulverlackierung wirdverzinkter Stahl verwendet.QUALITÄTS-& UMWELTSYSTEMHAGS ist gemäß SS-EN ISO 9001:2000 sowie ISO14001:2004 zertifi ziert.GARANTIEKlassifi zierung der Materialien und deren Garantieumfang:10 Jahre. Für Material- oder Produktionsfehlerauf alle galvanisierten und übrigen, nicht lackiertenStahl- und Metallteile, massive Kunststoff- und HPL-Paneele sowie bearbeiteten Hölzer.5 Jahre. Für Material- und Produktionsfehler aufFedern, lackierte Metallteile, gegossene Kunststoffteileund Netzkonstruktionen.2 Jahre. Für Funktionsfehler aufgrund vonMaterial- oder Produktionsfehlern bei beweglichenKunststoff- und Metallteilen.Die Garantie gilt nur unter der Voraussetzung, dassdas Produkt von HAGS oder einem autorisiertenFachhändler gekauft wurde.DIE GARANTIE GILT NICHT• Für natürlichen Verschleiß bei bestimmungsgemäßerVerwendung.• Wenn das Produkt vernachlässigt, unpfl eglichbehandelt, nicht bestimmungsgemäß verwendetoder Vandalismus ausgesetzt wird.• Wenn der Käufer die in den Allgemeinen Produktinformationenund sowie im Leitfaden für denBetrieb von öffentlichen Spielplätzen sowie in derWartungsanleitung für das Produkt beschriebenenInspektionen und Wartungsarbeiten nicht durchgeführtund dokumentiert hat.• Wenn das Produkt nicht in Übereinstimmungmit unseren Anleitungen montiert wurde.• Wenn das Produkt Umwelteinfl üssen ausgesetztwird, die HAGS nicht voraussehen konnte.• Wenn das Produkt zusammen mit anderen, vonHAGS ANEBY AB nicht zugelassenen Produktenverwendet oder montiert wurde.• Wenn der Käufer HAGS oder einen autorisiertenFachhändler des Unternehmens nicht innerhalbvon drei (3) Monaten nach Auftreten des Fehlersbzw. nachdem der Fehler hätte entdeckt werden12


müssen, darüber informiert.• Wenn der Käufer die von HAGSoder einemautorisierten Fachhändler des Unternehmensherausgegebenen Richtlinien für die Abwicklungvon Reklamationen nicht befolgt.Während der Garantiezeit hat HAGS das Recht,das fehlerhafte Produkt nach eigener Wahlentweder durch ein neues zu ersetzen oder es zureparieren. Der Ersatz bzw. die Reparatur fehlerhafterTeile hat ohne Verzögerung zu erfolgen. AufWunsch sind ausgetauschte Teile an HAGS zurückzusenden.Für ausgetauschte bzw. reparierte Teilegilt eine entsprechende Garantie, jedoch längstensfür den verbleibenden Zeitraum der ursprünglichenGarantie.Bei der Anmeldung von Garantieforderungenmuss der Kunde HAGS oder einem autorisiertenFachhändler des Unternehmens einen lesbarenund unveränderten Garantieschein oder eineEinkaufsquittung im Original vorlegen. Außerdemmuss HAGS auf Wunsch eine Kopie der Inspektions-und Wartungsprotokolle erhalten, aus denenhervorgeht, wie und wann die Inspektionen undWartungen durchgeführt wurden.Bei Streitigkeiten bezüglich der Garantie sind diesevor einem Schiedsgericht in Schweden an einemOrt zu schlichten, den HAGS bestimmt.SICHERHEITEin guter Sicherheitsstandard wird mit dem Zielentwickelt, Spielplätze so sicher wie möglich zumachen, ohne deren Spielwert oder Attraktion einzuschränken.Unsere Produkte erfüllen die Sicherheitsanforderungender Standards EN 1176 undsind TÜV-zertifi ziert. Die Produkte, die außerdemgemäß geltendem USA-Standard, ASTM F1487,zertifi ziert sind, fi nden Sie auf der Homepage vonIPEMA unter www.ipema.com. HAGS ist seit vielenJahren an der kontinuierlichen Aktualisierung europäischerSicherheitsstandards beteiligt.PLATZBEDARFDie Sicherheitsfl ächen der einzelnen Spielgerätedürfen sich in bestimmten Fällen überlappen. Diesgilt jedoch nicht für die Sicherheitsfl ächen vonRutschbahnen, Schaukeln, Karussells, Seilbahnenund anderen beweglichen Teilen, also für Spiele, diemit einer erzwungenen Bewegung verbunden sind.STOSSDÄMPFENDER UNTERGRUNDEigenschaften und Stärke des Materials von Aufschlagflächen müssen die Anforderungen gemäßEN 1176 und EN 1177 erfüllen. Das Material istso zu schichten, dass eine ausreichende Drainagegewährleistet ist.Gummi:• Vorgefertigte Platten, die auf eine gut planierteFläche mit ausreichender Drainage gelegt werden.• Granulat, das auf eine gut planierte Fläche mitausreichender Drainage gelegt wird.Sonstige synthetische Materialien:• Bitte beachten Sie die Anweisungen des jeweiligenHerstellers.Loses Füllmaterial wie Sand, Kies, Rindenmulch undHolzschnitzel:Für Sand und Kies empfi ehlt HAGS eine Körnungzwischen 0,5 mm bis 5 mm, es ist unbedingt aufgleichmäßige Verteilung zu achten. Die Körnung derübrigen Materialien geht aus EN 1176 und EN 1177hervor. Siehe hierzu auch deutsche A-Abweichungin DIN EN 1176, Teil 1, Anhang F, Tabelle F.1Empfohlene minimale Füllstärken von losemFüllmaterial:Stärke des losen Füllmaterials Fallhöhe bis zu200 mm +100 mm 2,00 m300 mm +100 mm 3,00 mDie oben angegebenen Werte berücksichtigen,dass das Füllmaterial bei häufi gem Spielen abgetragenwird.Andere Typen von losem Füllmaterial:Typen von stoßdämpfenden Materialien, die nichtin EN 1176 und EN 1177 genannt sind, müssenvon einem in der EU zugelassenen Prüfi nstitutzertifi ziert werden.MONTAGEAus Transport- und Umweltgründen werden Spielgerätevon HAGS in drei Formen geliefert:• Als unmontierte Bausätze, beispielsweise Schaukelgestelle• Als montierte Sektionen, beispielsweise Spielsysteme• Als vollständig oder fast vollständig montierteEinheiten, beispielsweise Rutschbahnen.VERANKERUNGSicherheitsnormen, Stabilität und Diebstahlsicherungerfordern, dass das Spielgerät ausreichendverankert wird. Eine unzureichende Verankerungkann zu schweren Unfällen führen.HAGS Spielgeräte werden für unterschiedlicheBodeninstallationen geliefert:• Mit Fertigfundamenten zum Eingraben bauseits.Wenn nicht anders angegeben, muss die Verankerungin Sand/Kies erfolgen.• Verankerung freistehend, beispielsweise auf13


einem Betonboden.• Verankerung durch Einbetonieren.Für einige Produkte ist eine Bodenverankerungdurch Eingießen mit vor Ort hergestelltem Betonerforderlich. Hierzu sind vor den Betonarbeitenentsprechende Verschalungen herzustellen. DieBetonhaltbarkeit muss den Vorschriften für dasjeweilige Produkt entsprechen. Sämtliche Betonarbeitensind von Personen durchzuführen, die überdie erforderliche Kompetenz verfügen.Bei der Bodenverankerung in losen Materialien wieRindenmulch, Holzspänen oder ähnlichem ist einetiefere Verankerung erforderlich. Informationenhierzu erhalten Sie bei Ihrem HAGS-Fachberater.MONTAGEANLEITUNGUm zu gewährleisten, dass das Spielgerät sicher undrichtig montiert wird, muss die Montage gemäß dermitgelieferten Anleitung erfolgen. Das ausführendePersonal muss über die erforderlichen Kenntnisseverfügen. Eine von der Anleitung abweichendeMontage kann Sicherheitsgefahren beinhalten undzum Erlöschen der Garantie führen.Wenn Sie spezielle Montageanleitungen benötigen,nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrem HAGS-Fachberaterauf.Um Unfälle auszuschließen, ist der Zutritt zu demSpielgerät während der laufenden Montagearbeitenzu verhindern.INSPEKTIONNach erfolgter Montage muss eine Inspektion inBezug auf Sicherheit, Funktion und einwandfreienAufbau stattfi nden. Eventuelle Abweichungen sindvor Inbetriebnahme des Spielgeräts zu korrigieren.LEITFADEN FÜR DEN BETRIEB VONSPIELPLÄTZENBetrieb – Montage – Wartung - InspektionSiehe „Leitfaden für den Betrieb von öffentlichenSpielplätzen“, den Sie auf unserer Homepage unterwww.hags.com fi nden.Die empfohlenen Inspektions-, Wartungs- undInstandhaltungsintervalle fi nden Sie bei jederProduktbeschreibung im Katalog gemäß folgendemBuchstabenschlüssel:A/A Inspektion/Wartung jeden Arbeitstag.B/B Inspektion/Wartung jede Woche.C/C Inspektion/Wartung jeden Monat.D/D Inspektion/Wartung jede Saison.E/E Inspektion/Instandhaltung in längerenZeitintervallen.Erforderliche Inspektionen sind immer abhängigvon Nutzungsgrad und Produkttyp. Die Empfehlungenbeziehen sich auf den Normalfall. Auf Spielplätzenmit hoher Besucherfrequenz müssen dieseIntervalle entsprechend kürzer bemessen werden.Informationen zu den Kontroll- bzw. Wartungsintervallenfi nden Sie auch in den mitgeliefertenMontageanweisungen.Wartung der lasierten Holzproduktevon HAGSInstandhaltung ist wichtig, damit das Holz seinschönes Aussehen und seine Funktion behält. DieZeitintervalle für derartige Maßnahmen hängen vondem Grad der Abnutzung und den klimatischenBedingungen ab.Für die Wahl der Oberfl ächenbehandlungsmethodeist zunächst die Beurteilung des aktuellenZustandes von Bedeutung. Bei geringen mechanischenSchäden am Holz und einem ansonstenintakten Farbfi lm sollten Sie die nachstehendbeschriebene Methode A) mit einer transparentenLasuroberfl ächenbehandlung wählen. Die Behandlunggrößerer Schädendes Farbfi lms erfolgt mit einer deckendenLasur (B).A. Transparente LasuroberflächenbehandlungVermeiden Sie eine Behandlung in direktem Sonnenlichtund bei Temperaturen unter +10°C.1. Die schadhafte Stelle sorgfältig mit Terpentinreinigen. Danach mit Wasser spülen. Reinigen Siedie Zwischenräume zwischen den Brettern, damitdas Wasser abfl ießen kann.2. Gut austrocknen lassen (bis maximal 18 %Feuchtigkeitsgehalt).3. Schleifen Sie die verfärbten (schwarzen)Bereiche und behandeln Sie diese zweimal mitGrundieröl. Alternativ können Sie auch die gesamteFläche behandeln. Zwischen den Behandlungentrocknen lassen.4. Vier Stunden lang bei einer Temperatur vonmindestens +10°C trocknen lassen.5. Danach die schadhaften Stellen zweimal mitLasurfarbe streichen oder bis der gewünschteFarbton erreicht ist. Bei Bedarf kann es sinnvoll sein,die gesamte Fläche noch einmal zu bearbeiten.Zwischen den Behandlungen trocknen lassen.6. Vier Stunden lang bei einer Temperatur vonmindestens +10°C trocknen lassen.14


B. Deckende LasuroberflächenbehandlungVermeiden Sie eine Behandlung in direktem Sonnenlichtund bei Temperaturen unter +10°C.1. Die schadhafte Stelle sorgfältig mit Terpentinreinigen. Danach mit Wasser spülen. Reinigen Siedie Zwischenräume zwischen den Brettern, damitdas Wasser abfl ießen kann.2. Gut austrocknen lassen (bis maximal 18 %Feuchtigkeitsgehalt).3. Schleifen Sie die verfärbten (schwarzen)Bereiche und behandeln Sie diese zweimal mitGrundieröl. Alternativ können Sie auch die gesamteFläche behandeln. Zwischen den Behandlungentrocknen lassen.4. Vier Stunden lang bei einer Temperatur vonmindestens +10°C trocknen lassen.5. Behandeln Sie die schadhaften Flächen danachzweimal mit Decklasur. Bei Bedarf kann es sinnvollsein, die gesamte Fläche noch einmal zu bearbeiten.Zwischen den Behandlungen trocknen lassen.6. Vier Stunden lang bei einer Temperatur vonmindestens +10°C trocknen lassen.Die Farben unserer Decklasuren sind auf die Farbenunserer transparenten Lasuren abgestimmt. Trotzdemkann es hier zu leichten Farbabweichungenkommen, da eine deckende Lasur in Bezug auf dieFarbe niemals genau mit einer transparenten Lasurübereinstimmen kann.Holzöle und -LasurenHAGS liefert Reparaturfarben für Holz.• Holzschutzöl farblos (5 Liter) HAGS R353 340.• Lasur in aktuellen Farbtönen (0,75 Liter).• Decklasur in aktuellen Farbtönen (0,75 Liter).Bei Ihrem HAGS Fachberater erhalten Sie hierzuweitere Informationen.MATERIALRECYCLINGHAGS verwendet Materialien, die die technischenAnforderungen erfüllen und sich gleichzeitig durchmöglichst geringe Umwelteinfl üsse während ihrerLebensdauer auszeichnen. Die meisten Produktelassen sich zur Materialrückgewinnung in ihre unterschiedlichenBestandteilezerlegen. Die folgende Materialaufstellung zeigtBeispiele für die jeweilige Wiederverwertung.MaterialHolz (Impr.gemäß Klasse B)MetalleHPLKunststoffteileSchaumstoffWiederverwertungWiederverwendung,EnergiegewinnungWiederverwertungEnergiegewinnungWiederverwendung,EnergiegewinnungEnergiegewinnungKONSTRUKTIONSÄNDERUNGENKonstruktionsänderungen ohne Vorankündigungvorbehalten.HAGS PRÜFSONDEN(entsprechend EN 1176: 2008)Ein gutes Hilfsmittel für ausgebildetes Personal! BeiHAGS erhalten Sie an EN 1176 angepasste Prüfsonden.Komplett mit Anleitung und Tasche.Bestellnummer BeschreibungHAGS 00117610 AluminiumHAGS 00117710 PlastikAUSBESSERUNG VON PULVERLA-CKIERTEN STAHLTEILENHAGS liefert eine spezielle Farbe zum Ausbessernvon kleinen Schäden an pulverlackierten Stahlteilen.Die Außentemperatur sollte mindestens +10°Cbetragen. Vermeiden Sie eine direkte Sonneneinstrahlung.1. Scharfe Kanten an der Schadstelle vorsichtigabschleifen.2. Mit Terpentin/Terpentinersatz reinigen.3. Schäden mit der Lackfarbe ausbessern und achtStunden trocknen lassen.SPEZIELLE FARBE ZUM AUSBESSERNAUF WUNSCH ERHÄLTLICHBesuchen Sie unsere Internetseite www.hags.com fürweitere Information zu Farbe und Artikelnummer.15


• Bewegungsspiele – Motorisches Training• Rollenspiele• Konstruktionsspiele - Kreativitätstraining• Regelspiele• Sinnestraining• Kleinkindertraining• Zugänglichkeitsanpassung• Sicherheit• Attraktion• Gemeinschaft• Grünfl ächen - Umwelt• Windschützende SchlupfwinkelEin guter Spielplatz hatdurchdachte FunktionenVergleichen Sie Ihren Spielplatz mit den oben genanntenFunktionen. Vervollständigen Sie Ihren Spielplatz, umdie Anwendbarkeit zu erhöhen und ein reichhaltigeresSpielerlebnis zu stimulieren. Großer Variationsreichtum istdie beste Möglichkeit, einen Spielplatz attraktiv zu machen.Zudem erhält der Spielplatz eine höhere Attraktivität alsandere Orte, an denen Kinder andernfalls spielen würden,beispielsweise Straßen, Gehwege, Einkaufzentren, U-Bahn,Baustellen usw.Wenn der Spielplatz an die vorhandene Umgebungangepasst wird, und wenn Holz und Grün integriert werden,wird der Spielplatz zu einer gemütlichen Oase für dieganze Familie.HAGS Aneby ABBox 133, SE-578 23 Aneby, SwedenTel. 0380 - 473 00, Fax 0380 - 451 26E-mail: hags@hags.com Website: www.hags.se

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