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Damit die Bauämter gegen Vernachlässigung von Spielplätzenvorgehen und somit Unfälle vermeiden können,wurden im schwedischen Gesetz PBL bestimmte Anforderungeneingeführt.• „Spielplätze und ähnliche Einrichtungen müssen gewartetwerden, um das Risiko von Unfällen zu begrenzen“• „Bepfl anzungen und vorhandene Begrünung müssengepfl egt werden“Dabei muss beachtet werden, dass einige Pfl anzen, beispielsweisesolche, die Pollen bilden, für Allergiker problematischsein können. Außerdem muss überprüft werden,ob einige Pfl anzen eventuell giftig sind. Die schwedischeGesundheits- und Sozialbehörde weist darauf hin, dass inder Nähe von Spielplätzen keine giftigen Pfl anzen wachsendürfen, die zum Spielen oder Probieren einladen könnten.Brunnen müssen mit einem verschließbaren Schlossversehen sein.Achten Sie besonders auch auf Dinge, die das Körpergefühlder Kinder verändern oder beeinfl ussen könnten.Kinder probieren, klettern, kriechen und untersuchen. Dasführt dazu, dass sich Kinder Risiken aussetzen, die sie selbstnicht abschätzen können. Als Erwachsener sind Sie für dieKinder verantwortlich und können die Risiken minimieren,indem Sie:• Sicherstellen, dass die Kleidung der Kinder keine Kapuzenschnürehat, die sich während des Spielens schlingenartigzuziehen können. Darauf achten, dass die Kinder keineSchals, festgebundene Mützen oder ähnliches tragen, diesich beim Spiel in Form einer Schlinge zuziehen könnte.• Kinder können sich am Verschlussband von Fahrradhelmenaufhängen. Es gibt Schließsysteme, die sich beiBelastung öffnen (grüne Schnalle). Geltende Normenberücksichtigen bei der Defi nition von Kopffangstellen keinedurch Helme erfolgte Vergrößerung des Kopfumfangs.VerkehrsunfälleVerkehrsunfälle sind alltäglicher als andere Unfälle. Mehrals die Hälfte aller tödlichen Unfälle von Kindern ereignensich im Straßenverkehr. Kleine Kinder werden beim Spielenauf Gehwegen und Straßen großen Gefahren ausgesetzt.Bedürfnisse und Sicherheit von Kindern werden imStraßenverkehr nicht berücksichtigt. Eine wichtige Aufgabevon Stadtplanung ist somit unserer Meinung nach auchSorge dafür zu tragen, dass Kinder auf möglichst sichereArt und Weise zum Spielplatz bewegen können.Aber es gibt Regelungen: Das schwedische Zentralamt fürWohnungswesen, Bauwesen und Raumplanung erläutertin seinen Regelungen für Neubauten, wie Spielplätzeplatziert werden müssen, damit Kinder nicht unnötigVerkehrsrisiken ausgesetzt werden.• „Freifl ächen zum Spielen müssen von Fahrbahnen,Parkfl ächen usw. räumlich getrennt sein.“CHECKLISTE für eine leichte Zugänglichkeit/Anpassung an Kinder mit BehinderungenFür das Spiel kann es auch bedeutend sein, dass eineRampe an manchen Stellen eine größere Neigung hat, umso eine größere körperliche Herausforderung zu generieren.Selbstverständlich muss diese Neigung in Relationmit eventuellen Sicherheitsrisiken gesetzt werden. Daherkann es unter Umständen schwierig sein, allgemein gültigegenaue Maße, Neigungswinkel usw. für Spielplätze anzugeben.Derzeit ist man der Meinung, dass ein Spielplatzfür Kinder mit und ohne „Behinderung“ gleichermaßenherausfordernd und interessant sein muss. Die folgendenMaße können als Richtlinie verwendet werden, sie müssenaber in Relation zu der Gesamtlösung gesetzt werden:RampenEine Neigung bis zu 5 % gilt als leicht zu erklimmenEine Neigung zwischen 5-7 % gilt als mittelschwerEine Neigung bis zu 10 % gilt als anspruchsvollEine Neigung von mehr als 10 % erfordert eine Aufsichtund wird nur in Trainingszentren verwendetSpalten und ÖffnungenEs gelten die im Standard für Spielgeräte genanntenAnforderungenSchutz gegen AbrutschenAn Rampen muss eine Vorrichtung zum Schutz vor demAbrutschen mit einer Höhe von 50 mm angebracht sein.Dieser Schutz muss in einer Kontrastfarbe lackiert sein, umdie Orientierung für Sehgeschädigte zu erleichtern.RampenabmessungenDie Breite für Rollstühle und entgegenkommendePersonen muss 0,9-1,2 m betragen. Die Breite für zweiRollstühle beträgt 1,8 mDie maximale Länge der Rampe vor der Ruhefl ächebeträgt 3,6 mDie Größe der Ruhefl äche/Wendefl äche muss 1,5 x 1,5 mbetragenSchutz gegen HerunterfallenGleiche Maße wie die Anforderungen im Standard fürBarrieren und Schutzgeländer, siehe DIN-EN 1176.Handläufe/Geländer als Stütze für die HandHandläufe/Geländer sollten in einer Höhe von etwa0,6-0,9 m angebracht werden. Für kleinere Kinder könnenzusätzliche Handläufe/Geländer in einer Höhe von etwa0,3 - 0,4 m angebracht werden.Als Absturzsicherung dürfen sie nur dann verwendetwerden, wenn sie den Anforderungen der DIN EN 1176genügen und in der dort defi nierten Höhe angebracht sind.siehe DIN-EN 1176.Spielfunktionen für RollstuhlfahrerSeitliche Platzierung: Spielfunktionen sollten sinnvollerweiseund in Abhängigkeit vom Alter der Kinder(3-12 Jahre) zwischen 0,50- 0,90 m oder zwischen 0,40-1,10 m hoch angebracht werden.Platzierung oberhalb des Kindes: auch hier gilt wiederum inAbhängigkeit vom Alter des spielenden Kindes, dass Spielfunktionen,gemessen von der Sitzhöhe eines Rollstuhls ineiner Höhe zwischen0,60-1,05 m angebracht werden sollten.Für weitere Informationen zur optimalen Positionierungvon Spielfunktionen wenden Sie sich bitte an ihren HAGSFachberater vor Ort.Stoßdämpfender Untergrund um das SpielgerätFür vollständig zugängliche Spielplätze wird ein Gummibelagoder ein vergleichbarer, möglichst befahrbarerUntergrund empfohlen.Für weitere Informationen zu geeigneten Fallschutzbelägenwenden Sie sich bitte an ihren HAGS Fachberatervor Ort.5

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