Energiewirtschaftliche Bewertung der Wärmepumpe in der ...

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Energiewirtschaftliche Bewertung der Wärmepumpe in der ...

- 25 -3.3 SzenariodefinitionenEs werden insgesamt vier Szenarios gerechnet: das „Szenario BMU“ und das „Szenario BEE“mit den in Tabelle 3.1 genannten Rahmendaten jeweils mit forciertem Wärmepumpenausbaulaut BWP-Branchenstudie 2011 sowie zum Vergleich jeweils ein Szenario ohne weiteren Wärmepumpenausbau,wobei der Wärmepumpenbestand des Jahres 2011 laut BWP-Branchenstudie2011 als konstant angenommen wird. Entsprechende Werte für den Strombedarf derWärmepumpen in den Szenarios sind in Tabelle 3.3 angegeben.Tabelle 3.3:Strombedarf der Wärmepumpen und dessen Anteil am gesamten Strombedarf nachSzenarioJahr GrößeEinheitBMU mitWP-Bestand 2011BMU mitWP-AusbauBEE mitWP-Bestand 2011BEE mitWP-AusbauStrombedarfder Wärmepumpen2011Anteil der Wärmepumpenam StrombedarfStrombedarfder Wärmepumpen2020Anteil der Wärmepumpenam StrombedarfStrombedarfder Wärmepumpen2030Anteil der Wärmepumpenam StrombedarfTWh/a 3,3 3,3 3,3 3,3% 0,62 0,62 0,62 0,62TWh/a 3,3 8,7 3,3 8,7% 0,66 1,74 0,68 1,79TWh/a 3,3 16,8 3,3 16,8% 0,71 3,58 0,70 3,54Szenario BMUIm Szenario BMU werden die Stromnachfrage sowie die gesetzte Erzeugung aus erneuerbarenEnergien und KWK laut Szenario 2011 A der BMU-Leitstudie 2011 angenommen. Die gesamtenCO 2 -Emissionen der Stromerzeugung werden ebenfalls auf die für Szenario 2011 A der BMU-Leitstudie angegebenen Emissionsmengen begrenzt. Für den CO 2 -Zertifikatehandel sind dabeinur die direkten Emissionen der Stromerzeugung relevant. Da die Emissionen bei Kraftwerksanfahrvorgängennicht modellendogen abgebildet werden, werden diese mit 2 % der Gesamtemissionenabgeschätzt. Die Emissionen der fossilen KWK-Anlagen werden mithilfe der so genannten„finnischen Methode“ abgeschätzt. In Tabelle 3.4 sind die nach Abzug der Emissionen derfossilen KWK und der Anfahrvorgänge noch verbleibenden maximalen Emissionsmengen derfrei disponierbaren Kraftwerke aufgeführt.Im Szenario BMU soll der Ausbau des Wärmepumpenbestandes laut BWP-Branchenstudie2011 betrachtet werden (16,8 TWh im Jahr 2030). Dazu wird zunächst der Strombedarf desWärmepumpenbestandes laut Szenario 2011 A der BMU-Leitstudie von der verwendetenStromnachfrage abgezogen. Der Strombedarf der Wärmepumpen wird dazu mit dem entsprechendskalierten charakteristischen Lastprofil der Wärmepumpen (Bild 3.4) modelliert. Anschlie-

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