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WABNewsletterNo 2April 2013WINDFORCE 2013Anmeldeschlussam 31. Mai!


newsletter No 2 April 2013WAB e. V. | Barkhausenstr. 2 | 27568 Bremerhaven | www.wab.netBerliner Büro: Schiffbauerdamm 19 | 10117 Berlin10 ct/kWh!Wir leben scheinbar in einer Zeit, in der man mitschnell am Wochenende geschriebenen PapierenEnergie politik macht.Der eine, Bundesumweltminister seines Zeichens,formuliert am Wochenende bei einemGlas Rotwein den schärfsten Angriff auf das EEG, teuer sei. Da bedient sich einer der Argumenteden die Branche bisher erlebt hat. Unter seinen der Atom- und Kohlewirtschaft, die wir 20 JahreVorschlägen findet sich auch der rückwirkende über Erneuerbare gehört haben: Geht nicht, istEingriff in die Vergütung von Bestandsanlagen. zu teuer! Erstens: Es geht, derzeit werden mehrereWindparks gebaut. Und zweitens, was leiderDas ist nicht nur ein Vertrauensbruch, sonderngefährlich für den Industriestandort Deutschland,denn damit wird das Vertrauen in einekostet auf 20 Jahre gerechnet 10 ct/kWh –oft vergessen wird: Die Offshore-Windenergieverlässliche Politik grundlos zerstört.nachlesbar im EEG und auf der neuen Internetseitewww.offshore-das-fundament.de.Der andere, Verbraucherschützer, hat ebenfallsam Wochenende ein Papier formuliert, in dem Ihrer zu dem Ergebnis kommt, dass der Ausbau der Ronny Meyer,Offshore-Windenergie gebremst werden muss, Geschäftsführer WAB e. V.weil er technisch nicht machbar und viel zuTermine15.05. WAB-Stammtisch, Bremen04. – 06.06. WINDFORCE 2013 Offshore-Konferenz, Bremerhaven18. + 19.06. WAB auf dem 5. Branchentag Windenergie NRW, Düsseldorf14.08. WAB-Stammtisch, Bremen09. + 10.10. WAB-Einsteigerseminar, Bremen13. – 19.10. Studienreise nach China23.10. WAB-Stammtisch, BremenInhalt„Erneuerbare sind nicht das Problem“Interview mit Dr. Klaus Meier, wpd AG 3Offshore-Wind: Das Fundament der Energiewende 5Arbeitsplätze und Investitionen sichern 5Die Küstenländer halten zusammenwindcomm verstärkt die OWIA 6WAB-Experten-Community geht in die PilotphaseExklusive Bereiche für WAB-Mitglieder 6Bündnis für zukunftsfähige ArbeitWAB unterzeichnet Vereinbarung 6Positive Bilanz für Arbeitskreise 7Offshore-Windstudium kommt anZweiter Studiengang beginnt im Juni 7Start der neuen Internetseite„Offshore – das Fundament der Energiewende“ 8Gute Argumente für Offshore-Windenergie 8US Delegation aus Massachusetts besuchtDeutsche Offshore-Windindustrie 9Gelungene Premiere derWINDFORCE Baltic Sea in Stockholm 9Investoren warten ab – Branchenexpertendiskutieren Finanzierungsaussichten 10Der WAB-Stammtisch –Treffpunkt der Windenergiebranche 11WINDFORCE 2013Anmeldeschluss ist am 31. Mai 11Studienreise nach China 12WAB ist Partner des 5. BranchentagesWindenergie NRW 12Am 3. Juni erscheint die nächste Ausgabevom Offshore Wind Industry Magazin 13Neue Mitglieder 13Seite 2 / 15www.wab.net


newsletter„Erneuerbare sind nicht das Problem“Interview mit Dr. Klaus Meier, wpd AGEigentlich sollte Bestandsschutz in Deutschlandeine Selbstverständlichkeit sein. Mit demVersuch von Bundesumweltminister PeterAltmaier, rückwirkend in die Vergütung einzugreifen,hat die Politik ein Tabu gebrochen.Dr. Klaus Meier, Gesellschafter der wpd AG undVorstandsvorsitzender der WAB, fordert einenkonstruktiven Dialog und eine Prise Planwirtschaft.Dr. Klaus Meier fordert klare Spielregeln für einen neuenStrommarkt. Foto: wpd AGWAB: Der jüngste Energiegipfel bei BundeskanzlerinAngela Merkel mit den 16 Ministerpräsidentender Länder war kein großer Wurf. Immerhinist die nachträgliche Kürzung bei Bestandsanlagenvom Tisch.Meier: Es wurde in wenigen Wochen versucht,politisch sehr viel übers Knie zu brechen. Insofernwar das Ergebnis so zu erwarten. Allerdingslässt die Politik durchblicken, dass es auch fürgenehmigte und bestehende Anlagen keineEingriffe geben wird. Trotzdem hat die ganzeDiskussion zu einer großen Verunsicherung inder Branche geführt.WAB: Sie meinen unter anderem die Stichtagsregelungvon Bundesumweltminister Peter Altmaier,die zum 1. August für alle dann ans Netzgehende Anlagen vorsah, die Förderung fünfMonate auszusetzen und danach zu kürzen?Meier: Ja. Die Aussage ist, dass in die Förderungbestehender, im Bau befindlicher und genehmigterAnlagen nicht eingegriffen wird. Das istinsbesondere für die Offshore-Windenergie einwichtiger Faktor.WAB: Und ein Fortschritt?Meier: Ja, natürlich, weil die Stichtagsregelungdamit vom Tisch ist und begonnene Projekterechtssicher fertiggestellt werden können. Dagilt nun das Wort der Kanzlerin.WAB: Dennoch hat Altmaiers Strompreisbremsefür mehr Verunsicherung gesorgt als der 2012diskutierte „Windkraft-Deckel“.Meier: Die Verunsicherung war extrem groß undsie ist auch noch nicht zu Ende. An Land sindProjekte aufgrund der unsicheren Lage auf Eisgelegt worden und bei Offshore-Projekten sindInvestoren abgesprungen – möglicherweiseendgültig. Der angerichtete volkswirtschaftlicheSchaden ist immens. Unterm Strich ist dieganze Diskussion aber für Altmaier eine einzigeNiederlage und ein Fiasko. Er hat nicht einenseiner vielen Vorschläge auch nur ansatzweisedurchbekommen und das Kanzleramt verhandeltnun direkt mit den Ministerpräsidenten. HerrAltmaier ist erst einmal raus.WAB: Muss man nicht trotzdem davon ausgehen,dass die Offshore-Windindustrie schrumpft?Meier: Offshore hatten wir nach der anstrengendenNetzdebatte im Jahr 2012 gerade einwenig Ruhe. Dennoch ist bei den laufendenProjekten kein Baustopp zu erwarten, da bereitsmilliardenschwere Investitionsentscheidungengetroffen wurden. Ich gehe davon aus, dass dieProjekte zu den geltenden EEG-Bedingungen ansNetz gehen werden. In den nächsten Monatenwerden wir aber für Rahmenbedingungen bis2020 kämpfen müssen. Da wir offshore mindestensfünf Jahre Vorlauf haben, müssen wir jetztwissen, zu welchen Konditionen gebaut werdenkann. An dieser Frage wird sich die Entwicklungdes Offshore-Bereiches vorläufig entscheiden.WAB: Dreh- und Angelpunkt der Debatte sind diesteigenden Strompreise. Da muss man sich zumeinen die Frage stellen, wie gerecht die Diskussiongeführt wird, und zum anderen, welchenSenkungsbeitrag die Branche leisten kann.Meier: Ein Paradoxon ist, dass erneuerbare Energienzu sinkenden Strompreisen an der Börseführen und dadurch gleichzeitig die Differenzkostenzur EEG-Förderung steigen. Aber die EEG-Umlage ist nur ein Teil der Stromkosten und diepositiven Preiseffekte erneuerbarer Energien,zum Beispiel der sinkende Börsenpreis und dieVerringerung von CO ²-Emissionen, werden nichtberücksichtigt. Und die Frage wird überhöht.Schaut man auf die letzten 20 Jahre zurück,dann haben sich die Preise für Gas verdreifachtund für Benzin verdoppelt. Die Stromkostensind „nur“ um rund 50 Prozent gestiegen. DieDiskussion ist etwas übertrieben.WAB: Muss sich die Branche dennoch aktiver anmöglichen Kostensenkungen beteiligen?Meier: Erstens: Wir brauchen dringend neueKraftwerke. Zweitens: Unter den Erneuerbarenist von den relevant ausbaubaren EnergienOnshore-Wind am günstigsten und Offshore-Wind am zweitgünstigsten. Drittens: Onshoresind einige Vorschläge gemacht worden, um dieKosten weiter zu senken, obwohl die Windenergiean Land nur einen sehr geringen Anteil ander EEG-Umlage hat. Die Differenzkosten fürFotovoltaik und Biogas sind viel höher. Darüberhinaus wird im Onshore-Bereich diskutiert, obman nicht für jeden Standort eine spezifischeVergütung für 20 Jahre erhalten soll. Offshorespielt in der EEG-Umlage noch gar keine Rolle.Wir erwarten, dass die Kosten innerhalb dernächsten zehn Jahre sich noch degressiv entwickeln.Aber dafür müssen wir erst einmal in Ruheein paar Offshore-Projekte bauen können.WAB: Onshore würde die standortspezifischeVergütung eine Änderung der bisher zweistufigenVergütung bedeuten.Meier: Ja genau, von Anfang an würde dieVergütung an der Standortqualität gemessenwerden. Aber beim einstufigen Modell geht esweniger um die Kostenersparnis, sondern darum,dass die Vergütungen im Norden auskömmlichsind, im Süden aber nicht.… Fortsetzung nächste SeiteSeite 3 / 15www.wab.net


newsletterWAB: Also eine Umverteilung …Meier: Gewissermaßen – aber das ist auch imjetzigen System schon der Fall. Heute ist es jaso, dass die besten Standorte nur fünf Jahredie Vergütung von 8,93 Cent die Kilowattstundeerhalten und danach auf 4,87 Cent fallen.Diese Standorte können auch von Anfang anzu 5,6 oder 5,8 Cent die Kilowattstundewirtschaftlich betrieben werden. An den windschwächerenStandorten benötigenwir dagegen über 20 Jahre neunCent.WAB: Es gibt auch Vorschläge, denEinspeise vorrang für erneuerbareEnergien etwas aufzuweichen, umdie Spitzen im Stromnetz zu kappenund gleichzeitig dessen Kapazitätzu erhöhen. Das würde untermStrich die Kosten für den Netzausbausenken und einen höherenZubau ermöglichen.Meier: Es kann sehr sinnvollsein, im Bereich von zwei oderdrei Prozent abzuregeln, um eineNetzentlastung zu erreichen.Solche Ansätze sind konstruktiv, wenn einewesentlich höhere Kapazitätsauslastung erreichtwird. Darin läge ein hoher ökonomischer Wert,der mindestens teilweise auch bezahlt werdensollte. Die kostenpflichtige Abregelung vonWindenergieanlagen ist in den Medien bereitsein großes Thema, obgleich sie nur ein Prozentder jährlichen Windenergieleistung kostet. Dasist kaum signifikant, bringt aber einen hohenNutzen. Es ist doch ein großer Vorteil, wenn mandie Steuerbarkeit von Windenergieanlagen auchnutzt und die Leistung innerhalb von Sekundenherunterfahren kann.WAB: Verbraucherschützer haben die Offshore-Windenergie als letzten Kostentreiber im EEGidentifiziert und schießen sich auf die Vergütungvon 19 Cent die Kilowattstunde im Stauchungsmodellein.Meier: Da werden Äpfel mit Birnen verglichen.Entweder hat es Verbraucherschützer HolgerKrawinkel nicht verstanden oder es geht ihm umetwas anderes. Offshore liegt im Stauchungsmodelldie durchschnittliche Vergütung über20 Jahre bei etwas über zehn Cent die Kilowattstunde,aber sie ist in den ersten acht Jahren mit19 Cent recht hoch. Die meisten Biogasanlagenliegen über eine Laufzeit von 20 Jahren bei über20 Cent und die heute einspeisende Fotovoltaikfür den gleichen Zeitraum bei durchschnittlich40 Cent. Mit den jetzigen Vergütungen imOffshore-Bereich lassen sich die Parks zwarrealisieren, sie sind aber bestimmt nicht derTraum eines jeden Investors. Es ist schwieriggenug, Eigenkapital für Projektfinanzierungeneinzusammeln.Durchschnittlicher EEG-Fördersatz pro erzeugter kWh nach Energiearten berechnet für 20 Jahrect/kWh1614121086420106Offshore Onshore PV bis 10 PV bis 40kWpkWp16WAB: Muss man vor der Novelle des EEG nichtein neues Marktdesign angehen, damit erneuerbareEnergien aus der Falle von sinkendenBörsenpreisen und steigenden Differenzkostenzur Vergütung herauskommen?Meier: Das brauchen wir auch, damit es sichrechnet, alte Kraftwerke, die abgeschriebensind und deren Kohlendioxidausstoß nichtbezahlt wird, durch neue Anlagen zu ersetzen.Das funktioniert bei den niedrigen Börsenpreisenaber nicht. Darum müssen wir einen neuenStrommarkt konfigurieren, der im Jahr 2030 jeweilszur Hälfte aus erneuerbaren Energien undkonventionellen Kraftwerken besteht, und dafürdie Markteintrittsbedingungen formulieren. Dasist unabdingbar, nicht in ein oder zwei Jahrenzu leisten und muss viel planvoller organisiertwerden, als es sich manche vielleicht wünschen.WAB: Also würde die Energiewende nicht ohnePlanwirtschaft funktionieren?Meier: Der Energiemarkt war immer planwirtschaftlich.In den 2000er-Jahren hat manversucht, das umzustricken. Es hat dazu geführt,dass alte Kraftwerke unter Volllast fahren und1513PV bis 1MWpkaum neue gebaut wurden. So etwas kann aufDauer nicht gut gehen und kann mit einemrein marktwirtschaftlichen Modell auch nichtfunktionieren. Jedenfalls solange man nicht dieErzeuger für externe Schäden durch Kohlendioxidoder die Entsorgung strahlender Materialienfinanziell belastet. Egal, ob man zukünftignun Preissignale, Quoten oder das Vorhalten vonKapazitäten wünscht, der Strommarkt insgesamtmuss geplant werden.11PV bis 10MWpSource: EEG, BNetzA, EEG, WAB-AnalyseWAB: In welche Richtung solltedenn ein neuer Strommarkt gehen.Favorisieren Sie eher Quoten oderKapazitätsmechanismen?Meier: Ich vermute, dass es aufeinen Leistungs- und Arbeitspreishinausläuft, der für die einzelnenErzeugungstechnologien festgelegtwird. Die Leistung einer regenerativenAnlage ist dann höher zubewerten als die eines Kohlendioxidemittierenden Kohlekraftwerkes.WAB: Wäre das nicht der richtigeWeg, um die Förderung schrittweisezu reduzieren?Meier: Ja, aber nur wenn man neue Kraftwerkemiteinander vergleicht. Heute ist es doch so,dass regenerative Anlagen mit alten und abgeschriebenenKohlekraftwerken konkurrieren,deren externe Kosten nicht einfließen. Genaudas ist der Systemfehler.WAB: Wird diese Diskussion weiter dahinplätschern?Meier: Ich denke, es haben im Prinzip alleverstanden, dass jetzt gehandelt werden muss.Unsere Branche kann zu ihren Energieträgernund den Potenzialen viel sagen. Das Zeitalterder erneuerbaren Energien hat begonnen. Wirprofitieren als Land davon in großem Umfang.Jetzt müssen wir den Strommarkt für mehrereJahrzehnte gestalten, damit Energie für alleverfügbar und bezahlbar bleibt. Die Erneuerbarensind nicht das Problem, sondern die einzigeLösung. Und das ist angesichts der Endlichkeitder fossilen Brennstoffe, ihrer ökologischenProbleme und der Abhängigkeit von undemokratischenLändern keine Meinung. Das ist einschlichtes Faktum.Das Interview führte Torsten Thomas.Seite 4 / 15www.wab.net


Offshore-Wind: Das Fundament der EnergiewendeOffshore-Windbranche braucht endlich stabile und verlässliche RahmenbedingungenDie Verunsicherung der Branche hat in den vergangenen Monaten durch die andauernde Diskussion unddas öffentliche Infragestellen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) innerhalb der Bundesregierungzugenommen: Aufträge bleiben aus – Arbeitsplätze sind gefährdet!Seit Ende 2011 sind Fragen des seeseitigen Netzanschlusses ungeklärt – die Situation hat sich inzwischen soverschärft, dass keine Aufträge mehr ausgelöst werden. Durch die EEG-Diskussion wurden die Industrie und vorallem die Investoren zusätzlich verunsichert. Der EEG-Rahmen für Projekte nach 2015 wird massiv infrage gestellt –die Folge: zurzeit werden keine neuen Aufträge vergeben. Auch wenn die sogenannte Strompreisbremse ersteinmal gescheitert ist: Die Verunsicherung bei Investoren bleibt groß, denn für neue Aufträge ist der zukünftigeVergütungsrahmen weiter unklar! Die Überlegungen der Politik zur Änderung des EEG und damit die Infragestellungkalkulierbarer Rahmenbedingungen für Offshore-Wind haben das Vertrauen in eine verlässliche Förderpolitiknachhaltig gestört. Die Offshore-Windindustrie gerät dadurch in eine kritische Situation!Die Offshore-Windparkprojekte haben aufgrund ihrer Struktur einen langen Planungszeitraum. Zwischen der finalenInvestitionsentscheidung für einen Offshore-Windpark und der Einspeisung der ersten Kilowattstunde liegen oftauch ohne Verzögerungen 5 Jahre. Die Offshore-Windindustrie braucht deshalb jetzt vor allen Dingen eines:Planungssicherheit – und das heißt Sicherheit für die heute anstehenden Investitionen!Arbeitsplätze und Investitionen sichernUnsere Unternehmen und die öffentliche Hand haben in den letzten 10 Jahren mehrere Milliarden Euro investiertund über 10.000 Arbeitsplätze geschaffen – und das im Vertrauen auf die Ausbauziele der Bundesregierung. DieseInvestitionen, die neuen Arbeitsplätze und die Arbeitsplatzpotenziale wären unwiederbringlich verloren, wenn wirsie jetzt nicht sichern! Bundesweit verschenken wir die Chance auf 33.000 Arbeitsplätze entlang der gesamtenWertschöpfungskette bis 2021. Die weit über 10.000 Jobs, die es heute schon gibt, sind akut in Gefahr und wir sehendie Auswirkungen schon jetzt: Arbeitsplätze wurden schon abgebaut.Wir fordern daher:Für schon getätigte Investitionen in Offshore-Windenergieprojekte und solche,die in naher Zukunft ausgelöst werden sollen, schon jetzt die heute gültige Einspeisevergütungverbindlich festzulegen. Nur so entstehen sichere Rahmenbedingungenfür neue Aufträge.Die Frist für das sogenannte Stauchungsmodell von 2017 auf 2020 zu verlängern.Das betrifft insbesondere Projekte, die aufgrund der TenneT-Problematik beim seeseitigenNetzanschluss unverschuldet ein bis zwei Jahre in Verzug geraten sindund sich dadurch nicht mehr (wie ursprünglich geplant) für das Stauchungsmodellentscheiden können.www.offshore-das-fundament.dewww.wab.netV.i.S.d.P.: Ronny MeyerWAB e.V., Barkhausenstraße 2, 27568 Bremerhaven, Tel. 0471 39177 0, Fax 0471 39177 19, info@wab.net, www.wab.netBerliner Büro: OWIA, Schiffbauerdamm 19, 10117 Berlin, www.owia.de


newsletterDie Küstenländer halten zusammenwindcomm verstärkt die OWIADie windcomm schleswig-holstein ist derOffshore-Wind-Industrie-Allianz (OWIA)beigetreten. Seit Anfang Februar verstärkt dasNetzwerk die Arbeit der WAB, der ErneuerbareEnergien Hamburg Clusteragentur GmbH und desRostocker Wind Energy Network e.V. Damit sinddie Windenergienetzwerke der vier norddeutschenKüstenländer in einer Allianz vereint, diedie Interessen der Branche in Berlin vertritt unddort seit 2012 eine Dependance unterhält. EndeMärz wurde die Verstärkung offiziell bekannt gegeben:„Der Beitritt des nunmehr vierten Windnetzwerkesin die OWIA ist ein gutes Zeichen füreine starke norddeutsche Zusammenarbeit. Nundeckt die OWIA neben der gesamten Offshore-Wertschöpfungskette auch die deutsche Küstenlinieab“, sagte Schleswig-Holsteins WirtschaftsstaatssekretärDr. Frank Nägele. Und die reichtjetzt von der Nord- bis zur Ostsee: „Der Beitrittwar ein logischer Schritt und verleiht uns nochmehr Gewicht und Glaubwürdigkeit“, freut sichUrs Wahl, Projektleiter Politik der OWIA, überdie Verstärkung. Unterm Strich vertritt die OWIAdamit die Interessen von 600 Unternehmen,Instituten oder Organisationen, die Mitgliedin den einzelnen Netzwerken sind. Gemeinsamsetzen sich die Partner für stabile Rahmenbedingungenein, um den beschleunigten AufbauVon links nach rechts: Andrée Iffländer, Wind EnergyNetwork Rostock; Ronny Meyer, WAB; Jan Rispens,Erneuerbare Energien Hamburg; Martin Schmidt,windcomm; Dr. Frank Nägele, WirtschaftsstaatssekretärSchleswig-Holsteinund die Sicherung einer deutschen Offshore-Windindustrie sicherzustellen.mehr …WAB-Experten-Community geht in die PilotphaseExklusive Bereiche für WAB-MitgliederAm 15. Mai 2013 startet die offizielle Pilotphaseder neuen Experten-Community experts.wab.Dahinter verbirgt sich eine Social BusinessCollaboration Software, die es den Nutzernermöglichst, ortsunabhängig zusammenzuarbeitenund sich zu vernetzen. experts.wabist dabei keineswegs nur eine Plattform fürdas Netzwerken. Diverse Instrumente ermöglichenden Austausch und die Verwaltung vongemeinschaftlich genutzten Dokumenten, diegemeinsame Erarbeitung von Inhalten oderdie Diskussion bestimmter Fragestellungen undThemen. WAB-Mitgliedern stehen hierfür exklusiveund geschützte Bereiche zur Verfügung.Ab dem 15. Mai 2013 kann man sich unterhttps://experts.wab.net anmelden, um Zugangzur neuen Plattform zu erhalten.Interessierte können sich für weitereInformationen an Daniela Hillebrecht wenden:daniela.hillebrecht@wab.net.experts.wab wird am 15. Mai auf dem WAB-Stammtisch in Bremen vorgestellt.Das Anmeldeformular zu der Veranstaltungfinden Sie in diesem Newsletter auf Seite 11.mehr …Bündnis für zukunftsfähige ArbeitWAB unterzeichnet VereinbarungDer Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen,Martin Günthner, und acht Betriebe der Windenergieindustrieaus Bremen und Bremerhavenhaben Mitte Februar das „Bündnis für zukunftsfähigeArbeitsplätze in Bremen und Bremerhaven“geschlossen. Günthner wies bei derUnterzeichnung der Vereinbarung darauf hin,dass in Studien davon ausgegangen wird,dass in den kommenden Jahrzehnten bis zu14.000 Arbeitsplätze in dieser Branche entstehenkönnen. „Damit ist die Windenergieindustrieein zentrales Zukunftsfeld für dieWirtschaftsentwicklung im Land Bremen.Um alle Potenziale heben zu können, brauchtes einen engen Schulterschluss von Politik,Arbeitsagentur und den Unternehmen. Mit demBündnis haben wir dafür sehr gute Voraussetzungengeschaffen“, sagte Günthner. Auf derIndustrieseite sind daran AMBAU, AREVA Wind,die Deutsche Windtechnik AG, PowerBlades,REETEC, REpower Systems SE sowie SSC Windund WeserWind beteiligt. Neben dem Senatorfür Wirtschaft, Arbeit und Häfen und demMagistrat der Stadt Bremerhaven sind auchdie Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhavenund die WAB im Boot. Ein zentrales Anliegenaller Unterzeichner ist es, wettbewerbsfähigeArbeitsplätze zu schaffen und eine langfristigeDeckung des Fachkräfte bedarfs sicherzustellen.Dafür haben die Akteure bis 2015 konkrete Verabredungenfür insgesamt sieben Arbeitsfeldergetroffen. Neben der beruflichen Weiterbildung,dem Ausbau der Erstausbildung oder der Integrationvon Arbeitslosen soll auch auf aktuelleEntwicklungen reagiert werden. So sieht dieVereinbarung im Fall von Auftragsschwankungenvor, die Belegschaften durch Kurzarbeit undQualifizierungen möglichst zu halten. Angepacktwird auch die Leiharbeit. Hier wurde vereinbart,den Umfang möglichst zu reduzieren.mehr …Seite 6 / 15www.wab.net


newsletterPositive Bilanz für ArbeitskreiseKomplexe Fragestellungen im FokusVor zwei Jahren sind innerhalb der WAB mehrereArbeitskreise gegründet worden. Seither habensich deren Mitglieder regelmäßig getroffen undmit diversen Fachthemen auseinandergesetzt.Einige der Ergebnisse und Erkenntnisse sindbereits in Stellungnahmen der WAB sowie in Studien,Konferenzen und Fachtagungen eingeflossen.Die Arbeitskreise bearbeiten die Themen:Gründungsstrukturen, Service und Betrieb,Logistik und Errichtung sowie Recht. Zu dieseneinzelnen Schwerpunkten sind verschiedeneFachgruppen gebildet worden, die zu konkretenFragestellungen arbeiten. Die Fachgruppe Betriebskonzepteaus dem AK Service und Betriebwird beispielsweise ihre Ergebnisse zu demThema „Überstiegssysteme“ auf der WINDFORCE2013 vorstellen.Aktuell arbeiten die Arbeitskreise u. a. anfolgenden Themen:AK Gründungsstrukturen: Korrosionsschutz,Rahmenvorgaben „Kennzeichnung“, Fouling undNormenhierarchien.AK Service und Betrieb: Überstiegssysteme,Prozessketten und Schiffskapazitäten.AK Logistik und Errichtung: Bedarfe undKostenreduktion.Der AK Recht bietet seinen Mitgliedern einabwechslungsreiches Vortragsprogramm zudiversen aktuellen rechtlichen Themen derBranche. Die Vortragenden stammen in derRegel aus dem Arbeitskreis selbst. DieserArbeitskreis ist ausschließlich Rechtsanwältenbeziehungsweise Unternehmensjuristenvorbehalten.Neben der Arbeit in den Arbeitskreisen tauschensich die Mitglieder auch mit anderen Gremienund Ausschüssen außerhalb der WAB aus.Bislang gehören den Arbeitskreisen jeweils rund90 Mitglieder an, von denen im Schnitt 25 bis 30an den Sitzungen teilnehmen. Insgesamt sinddie Arbeitskreise aus Sicht der WAB sehr erfolgreich.Für die nahe Zukunft ist die Vernetzungder Arbeitskreise und Fachgruppen untereinandervorgesehen. Einerseits, um einen interdisziplinärenDialog zu ermöglichen sowie Synergienzu nutzen, und andererseits, um die Arbeitan gleichen Themen oder Fragestellungen zuvermeiden. Erleichtert und verbessert wird dieseArbeit durch das neue Online-Portal experts.wab. Die Plattform ermöglicht es den Teilnehmern,den Diskussionsstand und die Ergebnisseder Arbeitskreise einzusehen. Interessierte WAB-Mitglieder können sich an Daniela Hillebrecht,daniela.hillebrecht@wab.net, wenden.mehr …Offshore-Windstudium kommt anZweiter Studiengang beginnt im JuniIm Oktober 2012 fiel der Startschuss für dasneue berufsbegleitende Studium zur Offshore-Windenergie. Das Ziel der Weiterbildung ist es,Berufstätige und zukünftige Mitarbeiter derOffshore-Windenergieindustrie schnell undbedarfsgerecht auf ihre Aufgaben vorzubereiten.Nun schließen im Mai die ersten 24 Teilnehmerdas Studium ab. Das Konzept und die Inhaltewerden positiv bewertet. „Das Studium isttheoretisch fundiert und gleichzeitig praxisnah– das ist eine optimale Mischung, um Offshore-Windenergieprojekte realistisch einschätzenzu können. Außerdem sind die Kontakte Goldwert“, sagt ein Teilnehmer. In dem Studium werdenzum ersten Mal die verschiedenen Inhaltevon der Turbinentechnik bis hin zu Schiffscharterverträgenoder der Finanzierung umfassendin 5 Präsenzseminaren mit 12 Themenblöckenabgehandelt. Parallel zu den Seminaren bildendie Teilnehmer feste Teams und arbeiten anFallstudien, um die Inhalte praktisch anzuwendenund durch den gegenseitigen Austausch ihrWissen zu erweitern. Dieser Austausch ist das Aund O, da Fehlschläge in dieser Branche besondersfolgenreich und kostspielig sind.Bewerbungen für einen der 24 Studienplätzefür den nächsten Durchgang sind noch biszum 30. Juni 2013 unter www.offshore-windstudies.commöglich. Die Weiterbildung ist einGemeinschaftsprojekt von ForWind – Zentrum fürWindenergieforschung, der WAB, dem OldenburgerEnergiecluster OLEC e. V. und der StadtOldenburg. Finanziell unterstützt wird es vonder Bremer Landesbank, der nkt cables GmbH,der Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KGsowie von der Siemens AG.mehr …Die ersten Teilnehmer des Offshore-Windstudiumsstehen kurz vor dem Abschluss. Quelle: ForWindSeite 7 / 15www.wab.net


newsletterStart der neuenInternetseite„Offshore –das Fundament derEnergiewende“Die Experten aus der Branche wissen es so gutwie kein anderer: Offshore ist das Fundamentder Energiewende. Eine Aufgabe der WAB ist es,diese Erkenntnis auch außerhalb der Branchezu verbreiten und auf aktuelle Geschehnissein Wirtschaft und Politik zu reagieren, um dieInteressen der Offshore-Windindustrie zu vertreten.Deshalb ist jetzt die neue Internetseitewww.offshore-das-fundament.de an den Startgegangen. Auf der Seite finden Sie Antwortenauf zahlreiche Fragen rund um das Thema derOffshore-Windenergie anschaulich aufbereitet.Mit den bereitgestellten Materialien erhaltenalle Befürworter der Branche Hintergrundinformationenund Argumente, die die Stärken derOffshorewindindustrie verdeutlichen und mitVorurteilen aufräumen. Nutzen Sie gerne die bereitgestelltenFlyer, Flugblätter und Broschürenals Basis für Ihre Diskussionen mit Politikern,Mitarbeitern aus weiteren Branchen und anderenInteressensvertretern. Setzen Sie Informationenund Blickfänge wie das Kampagnen-Logound den Bildschirm hintergrund gezielt ein.Durch eine Verlinkung von Ihrer Internetseiteauf www.offshore-das-fundament.de unterstützenSie die WAB aktiv bei ihrer Aufklärungsarbeitfür eine erfolgreiche Zukunft der Offshore-Windenergie.Gute Argumente für Offshore-WindenergieWettbewerbsfähiger und grundlastnaher Strom aus WindDie Ziele der Energiewendeder Bundesregierung sindOffshore-Windenergieist heute schon nicht derohne Offshore-Windenergie nicht Kostentreiber unter den ErneuerbarenEnergien und kostet beizu erreichen. Ohne Offshore-Windwürde eine Zubau-Lücke entstehen, weitem nicht so viel wie oft in derdie nur durch mehrere tausend Öffentlichkeit behauptet:Anlagen an Land – zusätzlich zu Die Einspeisevergütung für Offshore-Windauf 20 Jahre gerechnetdem bereits massiven Ausbau auchan mittelmäßigen Windstandorten– gefüllt werden könnte. Für ger als z.B. bei der Photovoltaikist mit rund 10ct/kWh heute niedri-die Energiewende brauchen wir (11–15 ct/kWh). Die Kosten füralle Erneuerbaren Energien. Nur konventionelle Energien steigengemeinsam mit Photovoltaik und zu dem in den nächsten JahrenWind Onshore ist die Energiewende weiter an.zu schaffen.1 2 3 5Offshore-Windparks erreichenbis zu 4.500 Voll-Offshore-Windenergieschafft Arbeitsplätzelaststunden – und damit deutlichmehr als Photovoltaik und land. Schon heute arbeiten weitund Umsatz in ganz Deutsch-On shore-Windparks. Offshore- über 10.000 Beschäftigte in derWindparks tragen daher mit ihrem deutschen Offshore-Windindustrie.grundlastnahen Profil zur Versorgungssicherheitbei.im Süden profitieren durch denAuch küstenferne StandorteMaschinenbau vom Ausbau4Die Offshore-Windenergie der Windkraft auf See. Bis 2021trägt zur Verstetigungkönnen es bundesweit bis zuder Einspeisung von Erneuerbaren 33.000 Beschäftigte werden.Energien bei und führt daherzu einem verringerten Bedarf anteurer Speichertechnologie.Seite 8 / 15www.wab.net


newsletterInvestoren warten abBranchenexperten diskutierenFinanzierungsaussichtenDie heftigen Debatten um erneuerbare Energienin Deutschland gehen auch an internationalenInvestoren und der Finanzbranche nicht spurlosvorbei. Auf der vierten Tagung zu „Finanzierungsalternativenfür die Windenergie“ EndeFebruar in Bremen sprach so mancher BankerKlartext. Insgesamt nahmen 200 Branchenvertreteran der von Mummert & Company und derWAB organisierten Fachveranstaltung teil.Die deutsche Windbranche kommt nicht zurRuhe. Nach langwierigen Debatten um die Netzanschlüsseder Offshore-Windparks steht mitder kommenden EEG-Novelle und der Diskussionüber steigende Stromkosten das nächste Problemvor der Tür. Hier sorgte vor allem die vonBundeswirtschaftsminister Philipp Rösler undBundesumweltminister Peter Altmaier ersonneneStrompreisbremse für viel Verunsicherung. IhreVorschläge bedeuten für die Windenergie nichtnur den Wegfall aller Boni, beispielsweise für dasRepowering oder den sogenannten SDL-Bonus,sondern sie sehen auch eine auf acht Cent jeKilowattstunde sinkende Vergütung oder denEingriff in die Förderung von Bestandsanlagenvor. Geplant ist zudem, dass Anlagen, die nachdem 31. Juli 2013 ans Netz gehen, fünf Monatekeine Förderung erhalten und danach eine umvier Prozent geringere Vergütung. Durch denSchlingerkurs bei der Energiewende stellt diePolitik auch ihre eigenen Ausbauziele infrage:„Wir haben jeden Offshore-Windpark genaubetrachtet und kommen zu dem Ergebnis, dassdie politischen Zielsetzungen in keinem Szenarioerreicht werden. Bis 2020 reicht die Spanne vonzwei bis sieben Gigawatt. Auch was nach den imBau befindlichen Projekten kommen wird, istsehr fraglich“, stellte Dirk Briese, Geschäftsführervon trend:research, fest.Die politischen Verwerfungen sorgen sowohlfür die Windenergie auf dem Meer als auch anLand für Verunsicherung bei Investoren. Indieser Branche sind nachträgliche Eingriffe inVergütungen und hohe Risiken sehr unbeliebt.„Wenn langfristige Zusagen nicht eingehaltenwerden, preisen Banken das in ihre VerträgeMit 200 Teilnehmern war auch die vierte Finanzierungsveranstaltung gut besucht. Quelle: Mummert & Companyein und fordern mehr Eigenkapital. Es ist zwar dass sich dieser Markt ausweiten wird“, sagteviel Wahlkampfgetöse dabei, dennoch gibt es Peter Schäfer, Leiter Finanzierung erneuerbareBeispiele für nachträgliche Änderungen. Solche Energien bei der KfW IPEX-Bank. Das staatlicheInstitut finanziert jährlich zwei bis dreiRisiken würden an den Projektierern hängenbleiben, denn die trägt kein Investor“, sagte Nils Offshore-Projekte. „Ohne institutionelle AnlegerDriemeyer, Vizepräsident der HSH Nordbank AG. wird aber nicht genug Kapital für die AusbauzieleAufgrund der unsicheren Lage sind Investorenaus Projekten an Land und auf dem Meerzusammenkommen“, vermutet er.ausgestiegen oder sie haben ihre Vorhaben auf Diese Einschätzung betrifft nicht nur Projektfinanzierungenoder die Beschaffung vonEis gelegt. „Das Interesse aus dem Ausland warbisher groß. Doch jetzt ziehen sich Kapitalgeber Fremdkapital: „Auch große Energieversorgererst einmal zurück und warten ab“, konstatierte können und wollen das Eigenkapital nicht mehrSönke Voigt, Finanzleiter der ABO Wind AG. Das aufbringen. Weil das Auswirkungen auf diepolitische Gezerre am EEG hat auch wpd-VorstandGernot Blanke in Rage gebracht. Schließ-Allianzen“, stellte Frank Esslinger, Partner vonBilanzen und das Rating hat, suchen sie nachlich hat der Projektierer diverse Projekte an Land Mummert & Company fest. Neben den Bankenin der Pipeline und gerade erst den Financial sieht er mögliche Geldgeber vor allem auf demClose für den Offshore-Windpark Butendiek auf angelsächsischen Markt. „Es gibt 120 bis 130die Beine gestellt: „Bei neuen Projekten müsste Finanzinvestoren, die in erneuerbare Energienzu viel Eigenkapital nachgeschossen werden, anlegen. Sie haben durchaus Potenzial, umum Risiken zu decken. Einige Stadtwerke wie Fremd- oder Eigenkapital bereitzustellen.“München oder Offenbach haben ihre Wind-Dass solche Allianzen funktionieren können,Aktivitäten bereits gestoppt. Rösler und Altmaier hatte DONG Energy A/S schon 2012 bewiesen.sind die Totengräber der Energiewende“, sagte Der dänische Energieversorger übernimmt dieBlanke verärgert.Risiken in der Bauphase und beteiligt Investorenoder Pensionsfonds hinterher mit maximalSchlecht wären nachträgliche oder kurzfristige 50 Prozent. Deren Rendite ist ohne Risiko zwarÄnderungen der Förderpolitik aber auch für das geringer, „aber als langfristige Anlage immerKreditgeschäft der Banken. „Für uns hätte sich noch attraktiv – und wir gefährden unser Ratingder Windmarkt ziemlich schnell erledigt“, war nicht“, erklärte Volker Malmen, Finanzchefsich Klaus Bornhorst von der Commerzbank AG von DONG Energy Renewables Germany. Solchesicher. Das Gerangel macht die Finanzierung Beispiele könnten auch hierzulande bei dervon Offshore-Windparks nicht einfacher, denn Finanzierung helfen, wenn die Rahmenbedingungenfür die kommenden Jahre klar wären.auch ohne politische Debatten sind finanzielleMittel ein knappes Gut. „Der Kapitalbedarf wird „Wir stehen in Deutschland an einem wichtigenweiter wachsen. Gleichzeitig gibt es aber nur Scheidepunkt. Die Politik muss sich entscheiden,20 bis 25 Banken, die sich mit kleinen Stücken ob sie Vertrauen zerschlagen oder aufbauenan Finanzierungen beteiligen. Ich glaube nicht, will“, so Malmen.Seite 10 / 15www.wab.net


newsletterAnkündigungDer WAB-Stammtisch – Treffpunkt der WindenergiebrancheAm 15. Mai 2013 findet ab 18 Uhr der nächsteWAB-Stammtisch im Hudson Eventloft in Bremenstatt. An diesem Abend stellt die WAB ihre neueOnline-Experten-Community experts.wab vor.Aufgrund der vielen Teilnehmer wird aus organisatorischen Gründen darum gebeten,für die Anmeldung das Online-Formular zu nutzen.Anmeldung …Der WAB-Stammtisch wird regelmäßig von mehrals 300 Gästen genutzt, um die neuesten Informationenauszutauschen oder neue Kontaktezu knüpfen. Für Nicht-Mitglieder ist es zudemeine unverbindliche Möglichkeit, das Netzwerkkennenzulernen.mehr …Die WAB bedankt sich an dieser Stelle sehr herzlich bei den Sponsoren des Abends:BTIwww.dialight.com www.eewspc.de www.miebach.deAnkündigungWINDFORCE 2013Anmeldeschluss ist am 31. MaiMit großen Schritten rückt nun die WINDFORCE2013 näher. Ein umfangreiches Programmerwartet die Teilnehmer der neunten OffshoreWindenergie-Konferenz. Noch bis zum 31. Maibesteht die Möglichkeit, sich für die Veranstaltungzu registrieren. Wer allerdings auf deroffiziellen Teilnehmerliste und auf der Kontaktwandim Foyer des Conference Centers stehenmöchte, sollte sich bis zum 15. Mai angemeldethaben. Aus organisatorischen Gründen könnenAnmeldungen nur bis zu diesem Datum berücksichtigtwerden. Neben den sechzig Referentenin zwölf Sessions erwartet die Teilnehmererstmalig eine Schiffsausstellung, im nahegelegenen Hafen. Auf der Kaje präsentierenOffshore-Unternehmen ihre Produkte. Direkt imAnschluss an die Konferenz, am Freitag den 7.Juni, bietet die ganztägige Nordsee-Windpark-Tour eine einmalige Gelegenheit kompakt alle imEin Programmpunkt auf der WINDFORCE 2013: Live-Präsentation unterschiedlicher Crew-Transfer-Schiffe.Quelle: WAB e.V.Bau befindlichen Windparks in der Nordsee zu Das WINDFORCE Dinner findet in diesem Jahr aufbesichtigen. Es können maximal 570 Teilnehmer dem Werksgelände der REpower SE im FischereihafenBremerhaven statt und verspricht wiederan Bord gehen. Während der Ausfahrt werdenExperten der Projekte „live“ über die Aktivitäten das Highlight der Konferenz zu werden.berichten. Außerdem demonstrieren einigeAlle Informationen zum Programm, zur Schiffsausstellungund zur Nordsee-Windpark-TourUnternehmen während dessen den Einsatz ihrerGeräte auf See. Dies Ausfahrt ist unabhängig von sowie den Link zur Anmeldung finden Sie unterder Konferenz buchbar.www.windforce2013.com.Seite 11 / 15www.wab.net


newsletterAnkündigungStudienreise nach ChinaNur noch wenige Plätze freiNeben den europäischen Wettbewerbern hatsich China als Akteur in der Windenergiebrancheetabliert. Vom 13. – 19. Oktober 2013 bietetdie germanwind GmbH in Zusammenarbeit mitder WAB, dem Senator für Wirtschaft, Arbeitund Häfen des Landes Bremen und der WFBWirtschaftsförderung Bremen GmbH eine Reisenach China mit exklusiven Einblicken in ChinasWindindustrie an.Während der Aufenthalte in den MetropolenPeking, Tianjin und Shanghai stehen Besichtigungennamhafter Turbinenhersteller undZulieferer sowie Besuche bei Shanghai Electricund der Zhenhua Heavy Industries Companyauf dem Programm. Weitere Highlights sind dieTeilnahme an der internationalen Messe undKonferenz „China Windpower 2013“ sowie einTreffen im kleinen Kreis mit Vertretern der chinesischenWindindustrie. Die Kosten je Teilnehmerbetragen insgesamt 3.998 Euro für die EconomyReiseziele der StudienreiseClass oder 9.898 Euro für die Business Class.Anmeldeschluss ist Freitag, der 17. Mai 2013.Änderungen des Programms behalten sich dieVeranstalter vor.Anmeldung …AnkündigungWAB ist Partner des 5. Branchentages Windenergie NRWSonderkonditionen für WAB-MitgliederRonny Meyer, Geschäftsführer der WAB, wird imRahmen der Tagung diese Wertschöpfung fernabder Küsten am Beispiel von NRW ausführlichdarstellen.Branchentag Windenergie NRW 2012. Quelle: Lorenz KommunikationDie von PricewaterhouseCoopers und der WAB Energieversorger, Banken, Bauunternehmen undgemeinsam erstellte Studie „Volle Kraft ausDienstleister beheimatet. Nordrhein-WestfalenHochseewind“ zeigt, dass Offshore-Windenergie hat dadurch im Vergleich zu allen anderennicht nur in den Küstenregionen für Wertschöpfungsorgt. Insbesondere in Nordrhein-Westfaschöpfungsketteder Windindustrie.Bundesländern den größten Anteil an der Wertlen(NRW) sind zahlreiche Zulieferbetriebe,Der 5. Branchentag Windenergie NRW findetam 18. und 19. Juni 2013 im Congress CenterDüsseldorf statt und widmet sich den Themenschwerpunkten„Logistik und Supply ChainManagement“, „Operations und Maintenance“,„Aus- und Weiterbildung“ sowie „Kommunen undWindenergie“. Organisiert wird die Veranstaltungvon der Agentur Lorenz Kommunikation.Die WAB ist Kooperationspartner des Branchentagesund vertritt das Mitgliedernetzwerk aufeinem Messestand.Mitglieder der WAB erhalten einen Rabatt auf dieKosten für die Standflächen im Ausstellungsbereichsowie auf die Tagungsgebühren.mehr …Seite 12 / 15www.wab.net


neue MitgliederGlobal Maritime DeutschlandDas norwegische Beratungsunternehmen GlobalMaritime ist auf den Weltmeeren zu Hause. Seinprofessionelles Personal besteht aus Ingenieuren,erfahrenen Kapitänen und anderen Spezialistenmit Know-how im maritimen Geschäft. AlsAnbieter von Marine- und Offshore-Technik ist esan allen wichtigen Standorten der Offshore-Industrievertreten und berät bei der Installation,der Logistik oder bei Schiffsentwürfen. Gemeinsammit langjährigen Partnern übernehmen dieNorweger auch die Errichtung von Offshore-Bauwerken als Generalunternehmer.www.globalmaritime.comKPMG AG WirtschaftsprüfungsgesellschaftHinter den vier Buchstaben KPMG steht einweltweites Netzwerk rechtlich selbstständigerFirmen mit rund 152.000 Mitarbeitern in156 Ländern. Die drei Geschäftsbereichegliedern sich in die Prüfung von Konzern- undJahresabschlüssen, steuerberatende Tätigkeitenund beratende Funktionen. Bei Letzterem hatteKPMG beispielsweise schon 2011 mit der Studie„Offshore-Wind – Potenziale für die deutscheSchiffbauindustrie“ auf seine Expertise aufmerksamgemacht. Das Gleiche gilt für den jährlicherscheinenden „KPMG renewable energy M&Areport“, in dem die wirtschaftlichen Entwicklungeninternational unter die Lupe genommenwerden.www.kpmg.dePetrofac Deutschland GmbHDas im schottischen Aberdeen beheimateteUnternehmen Petrofac arbeitet seit mehr als30 Jahren weltweit in der Öl- und Gasindustrieund hat über 18.000 Mitarbeiter. Nun wollen sichdie Spezialisten stärker im Segment Offshore-Wind engagieren. Dazu gehören die Planung undInstallation von Umspannwerken, der Aufbauvon Windenergieanlagen oder Service- und Wartungskonzepte.Bereits 2012 hatten die PetrofacTraining Services und die Deutsche WindGuardeine Partnerschaft für Sicherheitstrainings inDeutschland und in Großbritannien geschlossen.2012 hat Petrofac zudem eine Niederlassung inHamburg eröffnet.www.petrofac.comKaiserwetter Energy Asset Management GmbHDie Kaiserwetter Energy Asset ManagementGmbH ist auf die regenerative Vermögensverwaltungfür internationale Investoren spezialisiert.Europaweit betreut das Unternehmen400 Megawatt Windenergie und 60 MegawattFotovoltaik. Es übernimmt dafür die technische-und kaufmännische Betriebsführung. ZurAusstattung gehören Abteilungen zur schnellenFehlerbeseitigung und Wettervorhersagen fürdie optimale Wartung. Zudem hilft Kaiserwetterklammen Wind- oder Solarparks mit Kreditenoder unterstützt beim An- und Verkauf vonProjekten.www.kaiserwetter.euMBT Meerestechnisches Büro Turla GmbHOffshore-Wind ist bekanntlich ein komplexesFeld. Dazu gehört auch die richtige Ausstattungmit Meeres- und Unterwassertechnik. AlsPartner für ozeanografische, geophysikalischeund hydrografische Messinstrumente empfiehltsich das Meerestechnische Büro Turla. Es liefertbeispielsweise Systeme zur Überwachung vonKolken und Kabeltrassen, zur Erkundung desMeeresbodens oder Wellen- und Strömungsmessbojeninklusive Service- und Wartungsleistungen.Seit dem Jahr 2000 gehört MBT zurdänischen MacArtney Gruppe und vertreibt auchderen Produkte.www.m-b-t.comSeite 14 / 15www.wab.net


egister now!© EWE AG / IbelerGet theoffshore feeling!WAB Offshore Conference4 – 6 June 2013Bremerhaven, GermanyMain sponsorsOver 850 conference participants in 201160 international speakersExcursion to North Sea offshore farmsMaritime Wind Dinnersave the date:10 th wab offshore conferenceand international trade fair17 – 20 june 2014 in bremenwww.windforce2013.com

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