Bezirkskonferenz 2008 - Betreuungsvereine

awo.monsheim.de
  • Keine Tags gefunden...

Bezirkskonferenz 2008 - Betreuungsvereine

Nr. 34 September 2008 Postvertrieb G 51731 Einzelpreis € 1,30Arbeiterwohlfahrt RheinlandBezirkskonferenz 2008Seite 5


INHALT2AWO RheinlandStadt und Land3/2008Editorial Seite 3Rudi Frick, Vorsitzender AWO RheinlandTERMINE Kreisverbände und Ortsvereine Seite 4SCHWERPUNKTHEMEABezirkskonferenz 2008 Seite 5Interview mit Wilhelm Schmidt Seite 6JUBILÄEN UND GEBURTSTAGE Seite 10KURZ GEFASST Seite 11UNTERWEGS Seite 14MIGRATION Seite 17AUS UNSEREN EINRICHTUNGEN Seite 18SERVICE Seite 21BetreuungsverfügungBILDUNGSWERK Seite 23Gemeindepsychiatrie und LebenshilfeAWO IDEENWERKSTATT Seite 24Titelfotos: Axel HolzWillkommenKoblenz. In der Runde der „Stadt und Land“-Abonnentensind nun auch die Mitglieder des OrtsvereinsBendorf angekommen. Herzlich willkommen!KorrekturNeuwied. Renate Pepper ist Landtagsabgeordneteund auch Kreisvorsitzende der SPD. Petra Jonas istVorsitzende der Kreistagsfraktion der SPD. In derJuni-Ausgabe von „Stadt und Land“, Seite 9, „RasanteEntwicklung“, waren nicht alle Aufgaben korrektzugeordnet worden. Pardon. (ah)Aktuelle Nachrichten und weitere Informationenenthält die Internet-Seite:www.awo-rheinland.deIMPRESSUMHerausgeber: Bezirksverband der AWO Rheinland e.V.Redaktion: Axel Holz, Öffentlichkeitsarbeit AWO Rheinland,Dreikaiserweg 4, 56068 Koblenz,Tel.: 0261 3006-117, Fax: 0261 100 2852,axel.holz@awo-rhn.de, www.awo-rheinland.deRedaktionsbeirat: Erwin Barabosch (Bad Breisig), Hans-WernerBiewen (Trier-Saarburg), Ingrid Frick (Bad Neuenahr-Ahrweiler),Lorenz Illy (Bingen), Klara Nolden (Mayen-Alzheim), Ursula Orth(Hamm am Rhein)Anzeigen: WarlichDruck Verlags GmbH Meckenheim,Peter Kirchhartz, Am Hambuch 7, 53340 Meckenheim,Tel.: 02225 9216-58, kirchhartz@warlich.deLayout und Druckvorbereitung:WarlichDruck Ahrweiler GmbHDruck:WarlichDruck Meckenheim GmbHRedaktionsschlussfür die Ausgabe September 2008 ist der 15. NovemberDer Bezugspreis von „Stadt und Land“ ist im Mitgliedsbeitragder AWO Mitglieder enthalten.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt dieHaltung der Redaktion wieder.Frieden statt GewaltHonduras. „Wir wollen Frieden,wir wollen Frieden,keine Gewalt“, schallt es durch die Straßen von Siguatepeque,einer Stadt in Honduras. Etwa 5.000 Jugendlichelaufen grölend durch die Straßen. Eigentlichnichts Ungewöhnliches in einem Land, in demGewalt in den Straßen zum Alltag gehört und kriminelleJugendbanden starken Zulauf haben. Die Jugendlichenallerdings,die an diesemTag in Siguatepequeunterwegs sind, kämpfen mit friedlichen Mitteln:Sie demonstrieren für ihr Recht auf ein sicheresLeben und Frieden. Seit Anfang 2007 unterstütztAWO International die Arbeit von Jugendorganisationenund –netzwerken in Honduras, Guatemala undMexiko zur Gewaltprävention. Hilfestellung gibtAWO International vor allem bei der Organisationsentwicklung.Mittelamerika hat ein großes Problemmit kriminellen Jugendbanden, den so genannten„Maras“, die teilweise Kontakte zur Drogenmafia habenund ihr Umfeld kontrollieren. Jugendliche werdendaher in den Medien und in der Öffentlichkeithäufig als Gewalttäter stigmatisiert. Das Ergebnis einerUntersuchung von AWO International ist jedoch,dass junge Menschen häufig auch Opfer von Gewaltsind. Sie sind Gewalt in allen Lebenslagen ausgesetzt– auf der Straße, zu Hause und in der Schule, wo Gewaltauch von Lehrern ausgeübt wird. Die Partnerorganisationenvon AWO International arbeiten nichtdirekt mit den „Maras“, sondern verfolgen das Ziel,die Bandenkriminalität durch Prävention zu bekämpfenund zugleich die ganzheitliche Entwicklung derJugendlichen zu fördern. Familie, Schule, Stadtteilund Stadt und die politischen Rahmenbedingungenwerden einbezogen und berücksichtigt. Insgesamtnehmen etwa 700 Jugendliche und 29 Jugendorganisationenan dem Programm teil.Spendenkonto:AWO International, Kontonummer 10 11 12,Bank für Gemeinwirtschaft, BLZ 100 205 00.Ortsvereins-Vorstandsmitglied Theo Philipps (rechts)mit Saskia Thiel, Öffentlichkeitsmitarbeiterin von AWOInternational, und Arne Pawlik, Mitarbeiter AWORheinland. Die Aufnahme entstand während derBezikskonferenz. Foto:Axel HolzDer Ortsverein Koblenz-Metternich wurde jüngstdirektes Mitglied von AWO International.


Liebe Freundinnen und Freunde,liebe Leserinnen und Leser,DieDRITTESeiteunsere. harmonische Bezirkskonferenzin Gau-Odernheim liegtschon einige Woche hinter uns,sie ist damit bereits Geschichte.Aber sie wird weit über den Taghinaus wirken. Wir zogen insgesamteine positive Bilanz überdie vergangenen vier Jahre. Mitder Wahl eines neuen Vorstandeswurden dann die personellenWeichen für die Zukunft gestellt.Die Bezirkskonferenz mit denzahlreichen Gästen und ihrenGrußworten, den vielen Ehrungenund den inhaltlichen Vorgabenergeben auch im Nachhineinein lebendiges, authentischesBild unseres Verbandes, das beeindruckt.Als wiedergewählter Vorsitzenderwerde ich mit dem geschäftsführendenVorstand unddem Gesamtvorstand die vor unsliegenden Aufgaben beherzt angehen,um unseren Verband weiterhinerfolgreich sein zu lassen.An den Grundvoraussetzungenhat sich – auch das sei hier gesagt– nicht viel geändert: DieZahl unserer Mitglieder müssenwir wieder deutlich erhöhen.Wir müssen auch weiterhin sehraufpassen, dass die allgemeineEntwicklung im Bereich der Altenpflegeunseren Kampf um einenmenschliche Pflege nichtzuwiderläuft.Gerade die jüngste öffentlich geführteDiskussion um den Einsatzvon Arbeitslosen in der Pflegedementiell erkrankter Einrichtungsbewohnerhat gezeigt, wieheikel wohlgemeinte Ansätzesein können. Grundsätzlich istnichts einzuwenden, wenn dieGesellschaft – also die Politik –versucht, mehr für Menschenmit einer Demenz zu tun. ZweiDinge sind entscheidend: Eskommt sehr auf die Qualität derPflegenden an. Das wissen wir,die AWO Rheinland besondersgut, haben wir in unseren Altenpflegheimendoch das Pflegemodellnach Professor Erwin Böhmeingeführt. Nur Mitarbeiter, diezu ihrer Fachausbildung noch eineZusatzausbildung erhalten haben,dürfen auf den sogenanntenBöhm-Wohnbereichen eingesetztwerden. Es ist also nicht soeinfach, aus der Langzeitarbeitslosigkeitin die Dementen-Betreuungzu gelangen. Der zweiteentscheidende Punkt lautet: zusätzlicheEinsatzkräfte ja, aberkeine, die die bisherigen Kräfteersetzen.In Mainz-Gonsenheim leuchtetein Stück Zukunft gerade auf.AnfangSeptember begannen die Arbeitenfür unsere 14.Altenpflegeeinrichtung.Das Haus wird denNamen von Jockel Fuchs tragen,Rudi Frickdes Mannes also, der nicht nur inseiner Zeit als Oberbürgermeisterder Stadt Mainz für seine menschlicheund soziale Haltung bekanntwar und dafür bis heute hoch geachtetwird. Über elf MillionenMark investiert die AWO Rheinlandin Gonsenheim. Eine stolzeSumme und zugleich eine stolzeLeistung unseres Verbandes.Der Tradition verbunden, der Zukunftverpflichtet.Es grüßt Sie herzlichRudi FrickVorsitzender der AWO RheinlandNachrufHilde StaabBingen. Hilde Staab war Trägerinder höchsten Auszeichnung derAWO, der Marie-Juchacz-Plakette.Sie starb nach schwerer Krankheitim Alter von 88 Jahren. Seit1951 war sie für die AWO aktivgewesen, zunächst als Sammlerin,Helferin bei Veranstaltungenund Betreuerin bei Erholungsmaßnahmen.Sie gehörte seit1954 verschiedenen Vorständenan, und zwar dem OrtsvereinsvorstandBingen-Büdesheim,demKreisvorstand Mainz-Bingen unddem Bezirksvorstand Rheinland/Hessen-Nassau.Sie warOrtsvereinsvorsitzende, Kreisvorsitzendeund Kreisgeschäftsführerin.Sie gründete die erste SPD-Frauengruppe, und sie war in derKommunalpolitik tätig. Mit HildeStaab verlor die AWO eine überdie Heimatgrenzen hinaus geschätztePersönlichkeit.Margarete BeulWorms. Margarete „Margitta“Beul war 29 Jahre Pflegekraft imAltenzentrum „Remeyerhof“ inWorms; sie starb im Alter von 55Jahren nach schwerer Krankheit.Die Einrichtung verlor mit MargareteBeul eine liebenswürdige,anerkannte und respektierte Kollegin,die ihre Aufgaben mitPflichtgefühl und Engagementerfüllte.3AWO RheinlandStadt und Land3/2008


Bezirkskonferenz in Gau-Odernheim am 9. August 08BEZIRKS-KONFERENZDer neue Bezirksvorstand mit Gästen, Revisoren und Mitgliedern der Schiedskommission.Drei Fragen, drei AntwortenAWO Bundesvorsitzender Wilhelm Schmidt während der 22.Bezirkskonferenz der AWO Rheinland in Gau-Odernheim fürdie Verbandszeitschrift „Stadt und Land“INTERVIEWStadt und Land:In welcher Ausgangsposition sehen Sie die AWO in Deutschland?Wilhelm Schmidt:Ich sehe zunächst einmal eine innerverbandliche Herausforderung:Wirhaben weniger Mitglieder. Die Mitglieder werden im Durchschnitt älter.Auch die Zahl der Ehrenamtlichen geht zurück. Zugleich beobachte ich,dass dieAnforderungen an die Mitglieder größer werden.Vorstände müssenheute viel mehr leisten als früher. Das geht einher mit den gesellschaftlichenVeränderungen, in denen Familienverbünde, Nachbarschaftenund Solidarität eine abnehmende Wirkung entfalten. Ich bin jedochzuversichtlich, dass die AWO mit ihren intensiven Anstrengungen für eineneue Verbands- und Unternehmensstruktur diese Herausforderung bewältigt. Ein gutes Abbild für die allgemeineSituation ist im Übrigen der Bezirksverband Rheinland, wie die jüngste Bezirkskonferenz gezeigt hat.Stadt und LandWie positioniert sich die AWO innenpolitisch und ganz konkret zu den Parteien?Wilhelm SchmidtSeit ihrer Entstehung als Selbsthilfeorganisation war, ist und bleibt die AWO Lobbyist für die sozialen Belangeder Menschen.Wir begleiten die Sozialpolitik engagiert und kritisch. Dass wir wegen gemeinsamerWurzeln und Werte der SPD dabei näher stehen als anderen Parteien,ist kein Geheimnis.Grundsätzlich unterstützenwir mit unserer Kompetenz alle guten sozialpolitischen Entscheidungen.Stadt und LandHaben Sie Wünsche an die AWO?Wilhelm SchmidtNur ein stabiler Mitgliederverband mit vielen engagierten Menschen sichert unseren vielfältigen Einsatzals gemeinnützige Organisation und die Qualität unserer Angebote. Ich wünsche mir, dass dabei noch vielmehr mittun und Freude dabei haben.(Die Fragen stellte Axel Holz.)5AWO RheinlandStadt und Land3/2008


In seinem Vorstandsbericht zog Rudi Frick eine positive Bilanz zurMitgliederorganisation insgesamt und über die einzelnen Fachbereichedes Verbandes.Tausende von Menschen wurden beraten, betreut,versorgt und gepflegt. Nach wie vor ist die AWO Rheinland bemüht,im Interesse der ihr anvertrauten Menschen auf politische Entscheidungenund Entwicklungen Einfluss zu nehmen. „Dies wird sie auchin Zukunft so halten.“Bezirksgeschäftsführer Winfried Bauer berichtete über die wirtschaftlicheEntwicklung des Verbandes. Er zog ebenfalls eine positive Bilanz.Dies verdeutlichte er nicht nur an Zahlen für Umsatzerlöse, Jahresüberschüssen,Investitionen und Krediten, sondern auch an Erfolgen, diezum großen Teil den Mitarbeitern zu verdanken sind, wie zum Beispieldie zahlreichen mit Erfolg bestandenen Prüfungen und Zertifizierungen.Im Geschäftsbericht heißt es: „Abschließend bleibt festzuhalten,dass die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der AWO Rheinlandentscheidend davon abhängt, ob und in welchem Maße sich Rahmenbedingenfür die Alten- und Pflegeheim verändern, die einen besonderenEinfluss auf die Belegung ausüben.“Tobias Zejewski,Vorsitzender des AWO Bezirksjugendwerkes,sowie RevisorUllrich von Tolkacz und der Vorsitzende der Schiedskommission,Manfred Klaßsen, hielten weitere Berichte. Ohne Diskussion wurdendie Berichte gebilligt. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.Ebenso ohne Diskussion erhielten die Anträge die Zustimmung (sieheeigenen Bericht).Beifall erhielt die KabarettistinAngelika Knauer (Hamburg)für ihreAuftritte im Foyer als „Nicole Hoffmann“ und auf der Bühneim Saal als „Frau Klein“.Gebührend geehrt wurden zahlreiche langjährige und verdiente Mitglieder(siehe eigenen Bericht). Obwohl im Verlauf der Konferenz derFahrplan nicht immer ganz genau eingehalten wurde, endete sie sehrpünktlich. Der Referent für die Mitgliederorganisation und Organisatorder Konferenz, Hans-Jörg Händle, erhielt dafür Lob und Anerkennung.Ein besonderes Dankeschön verdienten sich die Helferinnen des AWOOrtsvereins Gau-Odernheim, die den gesamten Tag über für reichlichGetränke und für das Mittagessen gesorgt hatten.Delegierte und Gäste sangen zum Abschluss der Konferenz das Traditionslied„Wann wir schreiten Sei’ an Seit’“ – unter Gitarrenbegleitungvon Harald Becker, Leiter Stabsstelle Qualitätsmanagement beim Bezirksverband.(ah)Viel Licht in der Petersberghalle.BEZIRKS-KONFERENZAnträgeGau-Odernheim.Vier Anträge lagen den Delegierten der 22.AWO Bezirkskonferenzvor.Alle wurden – zum Teil mit Ergänzungen – grundsätzlichangenommen.Der Kreisverband Bernkastel-Wittlich beantragte eine zusätzlichehauptamtliche Stelle zur Unterstützung der unentgeltlich tätigen Mitarbeiterder AWO. Grundsätzlich ja, aber zuvor ist der Bedarf zu ermitteln.Außerdem ist zu klären, wer die Kosten trägt. Das Ziel, die eigeneHauptamtlichkeit der Kreisverbände zu fördern, bleibt bestehen.Der Kreisverband Trier-Saarburg forderte, einen Mindestlohn in derFamilienpflege einzufordern. Die Delegierten verkannten die finanzielleSituation in der Familienpflege nicht, wiesen jedoch darauf hin,dass die Liga der rheinland-pfälzischen Wohlfahrtverbände derzeit mitden Kostenträgern verhandelt.Der AWO Fachverband für Betreuungen Rheinland-Pfalz und Saarlandfordert, einen entsprechenden Fachverband auf Bundesebene zugründen.Die Delegierten unterstützten dieses Anliegen und wollen esder AWO Bundeskonferenz vortragen.Genauso wollen sie verfahren mit einem weiteren Antrag des genanntenFachverbandes. Es soll sichergestellt werden, dass vorrangig dieFachverbände an Gesetzgebungsverfahren beteiligt werden. (ah)Konzentration bei den DelegiertenHelferteam Gau-Odersheim.


Ehrungenbesondere AuszeichnungenRudi FrickVerdienstmedailleBezirksvorsitzender seit 2000Hans Hoffmann Verdienstmedaillelangjähriger Vorsitzender OrtsvereinOberlahnstein, langjähriges MitgliedKreisvorstand Rhein-LahnHans Heinrich Verdienstmedaillelangjähriger Vorsitzender OrtsvereinArzheim, langjähriger VorsitzenderKreisverband Koblenz-Stad, langjährigesMitglied im BezirksvorstandHeinz Kentsch Sonderurkunde für außerordentlicheVerdienste, langjähriger VorsitzenderOrtsverein Neuwied, langjähriges KreisvorstandsmitgliedNeuwied, stellvertretenderVorsitzender AWO Rheinlandehemaliger Revisor AWO RheinlandFredi Wintergoldene Ehrennadel für besondere Verdienste,langjähriger Vorsitzender OrtsvereinNeuwied-Gladbach, langjähriger VorsitzenderKreisverband Neuwied, landjährigesMitglied im Bezirksvorstand RheinlandKarlheinz Kurz goldene Ehrennadel für besondere Verdienste,langjähriger Vorsitzender des KreisverbandesRhein-Hunsrück, langjähriges Mitgliedim Bezirksvorstanderfolgreichste WohlfahrtsmarkenverkäuferKarlheinz Kurz, Joachim Schmidtund Annelore ZahnOrtsvereine mit größtemMitgliederzuwachsBad Ems, Hamm/Rhein, Sinzig,Saarburg, Koblenz-Rübenach,Obere Kyll, Diensheim, Koblenz-Güls, Brey-Rhens-Spay, Kirchbergund Umgebung, Mainz-MombachSonderurkunde füraußerordentliche VerdiensteJürgen Reuter, Lorenz Illy, ErichWille, Karl SauerEhrung erfolgreichsteLandessammlerDie zu ehrenden Mitgliederkamen aus den KreisverbändenKoblenz-Stadt, Mayen-Koblenz,Neuwied und Rhein-Hunsrücksilberne Ehrennadeln fürVerdiensteUrsula Orth (Hamm)Hans Mildenberger (Gau-Odernheim),Hermine Haase (Bitburg)und Willi Schier (Zell/Mosel)Aussteller• AWO International• Firma Weingut Weckbecker• Kreisverband Altenkirchen• Gemeindepsychiatrie BadMarienberg (KreisverbandNeuwied),• ARWO Versicherungen• AWO BezirksjugendwerkRheinlandOrganisationHans-Jörg Händle, FachreferentMitgliederorganisationHelferinnen des OrtsvereinsGau-OdernheimFotosAxel HolzBEZIRKS-KONFERENZEHRUNGENSaskia Thiel, Botschafterin von AWO international


JUBILÄENUNDGEBURTS-TAGEWörrstadtElisabeth Esser beging im Kreisihrer Familie und zahlreichen Gästenihren 102. Geburtstag. DieFeier fand im Seniorenzentruman der Humboldtstraße statt, woElisabeth Esser seit fünf Jahrenwohnt. Gratulanten waren unteranderem viele Enkel und Urenkelsowie Ortsbürgermeister IngoKleinfelder, Bürgermeister MarkusConrad, KreisbeigeordneterGerhard Seebald und EinrichtungsleiterDieter Kuhl.Elisabeth Esser und Gäste. 2. vonlinks: Einrichtungsleiter DieterKuhl. Foto: szwrsWormsHelene Kiefer feierte ihren 100. Geburtstagim Altenzentrum „Remeyerhof“,dort, wo sie seit 2002 lebt.Die Jubilarin wuchs zusammen mitdrei Brüdern auf.Zwei von ihnen fielenim erstenWeltkrieg.Sie heiratetekurz vor Kriegsausbruch, und zumersten Sohn kamen noch drei Geschwisterhinzu. Ihr Mann fiel imKrieg,und sie zog ihre vier Kinder alleinegroß.Helene Kiefer erlebte guteund schlechte Zeiten.Sie sagte,siemöchte keine dieser Zeiten missen.Ein Gläschen zum 100. Geburtstag.Foto: azrmhElisabeth Reich 102. Geburtstag: DieAWO Hamm am Rhein gratuliert.Foto: ovharHamm am RheinElisabeth Reich beging ihren 102.Geburtstag in der „JohannesAltenhilfe“in Osthofen. Bis zum Altervon 99 Jahren sorgte sie nochselbst für ihren Haushalt inHamm. Geheiratet hat sie nicht,„denn wer mit fünf Brüdern aufgewachsenist, der hat von Männerngenug,“ sagt sie.Elisabeth Reich istseit 28 Jahren Mitglied im OrtsvereinHamm am Rhein. VorsitzendeUrsula Orth gratulierte und freutesich über das Wiedersehen.10AWO RheinlandStadt und Land3/2008TrierElisabeth Demuth beging ihren100.Geburtstag im Senioren- undPflegeheim „Härenwies“. Sie erfreutsich besonders an ihrenvier Urenkeln, die sie jung erhielten,wie sie sagte. Es gratuliertenunter anderem OberbürgermeisterKlaus Jensen und OrtsvorsteherMichael Jakoby, Familienmitglieder,Bekannte und Mitarbeiterdes Hauses. Elisabeth Demuthstammt aus Bruttig bei Cochem.Sie war eines von sieben Kinderneiner Winzerfamilie.WormsPflegedienstleiterin Rosa Dykowist im kommenden November 25Jahre Mitarbeiterin des Altenzentrums„Remeyerhof“. MarinaSchmitt ist seit Juli 2008 seit 25Jahren Pflegekraft im Altenzentrum„Remeyerhof“.Noch immer glücklich vereint: Katharina und Herbert Claußnitzer.Foto: Michaela Wolff.MayenKatharina und Herbert Claußnitzer feierten ihre diamantene Hochzeitim Seniorenzentrum an der Pfarrer-Winand-Straße. 60 Jahre Ehe sindetwas ganz Besonderes – noch dazu in einer Altenpflege-Einrichtung.Beide wohnen dort seit 2005. Ob Gymnastik-, Denk- und Ratespaß,Stammtisch, Ausflüge oder andere Feste: Die Angebote der Einrichtungnehmen die beiden gern wahr.Zum großen Festtag hatte sich dieganze Familie versammelt. Fünf Generationen bevölkerten die Kaffeetafel,dabei drei Kinder, drei Enkel, ein Urenkel und zwei Ur-Urenkel!Zuvor hatten Pfarrerin Metje Steinau und Pastor Ludwig Müller im Andachtsraumeinen ökumenischen Gottesdienst gehalten. Die offiziellenGratulanten von Stadt, Kreis und AWO hatten sich bereits am Vormittagdie Klinke in die Hand gegeben. (mw)


NeuwiedMathilde Zurek ist Ortsvereinsvorstands-Mitglied.Stellvertretendfür die AWO Frauen übergab sieeine Spende von 250 Euro an RalfEisel vom Kreisvorstand.Das Geldstammt vom Kuchenverkauf währendder Pfingstkirmes; es soll Familienzugute kommen, die nichtin der Lage sind, den Kostenbeitragfür die Stadtranderholungaufzubringen.Neuwieder AWO Frauen überreichenSpendenbetrag. Foto: ovnrKoblenzDer Kreisverband veranstaltetein der Grundschule am Löwentoreine Ferienfreizeit, an der 40 Kinderzwei Wochen lang teilnahmen.Sie hatten Spaß an Themenwie Kindheit, Tiere und Umweltsowie an Ausflügen. Eine Spendevon 50 Euro überreichten VorsitzendeJohanna Peter und SchriftführerWolfgang Sievers vomOrtsverein Koblenz-Karthause.Modenschau in Traben-Trarbach. Foto: ovtrtbTraben-TrarbachMit einem Frühschoppen-Konzert des Musikvereins begann das Sommerfestdes Ortsvereins. Vorsitzender Ernst Ewein hieß viele Gästewillkommen. Darunter auch Stadtbürgermeisterin Pönnighaus undBürgermeister Weisgerber. Weitere Beiträge boten der Gesangverein1837 und das Lahntal-Duo dar. Ein Höhepunkt war die Modenschaumit Kleidung ausschließlich aus der Kleiderkammer. Günter Oberlemoderierte die Schau sehr zur Freude des Publikums.Mayen-Alzheim31 Kinder nahmen am Kinderferien-Programmdes Ortsvereinsteil. Sie hatten viel Spaß unter andereman folgenden Aktionen:Spiele, Grillen, Besuch des CochemerSchwimmbades, Besichtigungdes Keramik-Museums inHöhr-Grenzhausen, Besuch imMendiger „Lava Dom“ und desMendiger Braukellers. Im StadtteilAlzheim wurde die Kirche besichtigtund deren Glockenturmbestiegen. Die vielen Fahrten warennur möglich, weil es vieleSpender gab, darunter die SPDArbeitsgemeinschaft Alzheim, dieSPD Stadtratsfraktion, die RaiffeisenbankKehrig und die KreissparkasseMayen.Spaß am Spielen in Mayen-Alzheim. Foto: ovmaAWOKURZGEFASSTJohanna Peter und Wolfgang Sieversmitten einer Kinderschar. Foto:ovkokKoblenzDas Kreisjugendwerk „Taktlos“in Koblenz veranstaltete in diesemJahr zum dritten Mal die„Mädchen-Kultur-Nacht“ auf demFort Asterstein.Worms-MitteIngeburg und Rudi Kölsch wurdenwährend des Sommerfestes desOrtsvereins geehrt, und zwar fürlangjährige Mitgliedschaft und aktiveMitarbeit. Hobbymaler RudiKölsch hatte unter anderem – unterMithilfe anderer Mitglieder – dasBild an einerWand des Gerd-Lauber-Hauses geschaffen. Gäste des Festeswaren Oberbürgermeister a.D. GernotFischer,Horchheims OrtsvorsteherVolker Janson und StadtratsmitgliedTimo Horst sowie die OrtsvereinsvorsitzendenKarin Schweder(Horchheim) und Brigitte Held (Leiselheim).Karl Kronauer (rechts) ehrte Rudiund Ingeburg Kölsch. Foto: ovwom11AWO RheinlandStadt und Land3/2008


AWOKURZGEFASSTBoppardElf Mädchen aus Tschernobyl warenGast des Ortsvereins. Seit 18Jahren kümmern sich vor allemEdith und Karl Josef Reichow umden Aufenthalt der Kinder ausder weißrussischen KleinstadtKrasnopolje, die wie viele andereStädte und Dörfer auch unterden Folgen des Reaktorunglückszu leiden haben. Zum Empfangder jungen Gäste im Sitzungssaaldes Rathauses kamen BürgermeisterDr. Walter Bersch, LandtagspräsidentJoachim Mertes undHeinz Hörter, Abteilungsleiterbeim AWO BezirksverbandRheinland.Worms-MitteDer Ortsverein verfügt über einesehr aktive und engagierte Gruppevon freiwilligen Helfern undHelferinnen. Ob in Begegnungsstätten,beim Sommerfest, beimNachbarschaftsfest des Kreisverbandes,beim Seniorenfest derStadtverwaltung und des Seniorenbeirates,beim Herbstmarktder Frauenverbände: Immer wiedersteht die Helfer-Gruppe demVeranstalter zur Seite.Saarburg30 Jahre Arbeiterwohlfahrt in Saarburg:Grund genug für den Ortsvereinfür eine kleine, legere Geburtstagsfeierbei strahlendem Sonnenscheinim Biergarten des „SaarhotelJungblut“. Der Vorsitzendedes Ortsvereins, Hans-Werner Biewen,hieß die Gäste willkommen,darunter neben vielen Mitgliedernaus Saarburg und der Region, zahlreicheBesucher aus Politik und Gesellschaft,darunter auch den parlamentarischenStaatssekretär imBundesfinanzministerium, MdBKarl Diller. Lob für das Engagementdes Ortsvereins gab es nicht nurvom stellvertretenden BezirksvorsitzendenKlaus Gewehr und vomEhrende undGeehrte(von links): Hans-Georg Götze,Arnold Becker,Klaus Gewehr,Regina Scholzund Hans-WernerBiewen.Foto: Jörg VolkKreisvorsitzenden Hans-Georg Götze,sondern auch vom KreisbeigeordnetenManfred Wischnewskiund dem städtischen BeigeordnetenNorbert Jungblut. Mehr als nurPflichterfüllung war die anschließendeEhrung: zwei der insgesamtsechs noch lebenden Gründungsmitglieder,Regina Scholz und ArnoldBecker, waren der Einladunggefolgt und erhielten aus der Handvon Hans-Werner Biewen, Hans-Georg Götze und Klaus GewehrUrkunden, Ehrennadeln und Weinpräsente.Ehrungen gab es auch fürweitere Jubilare, außerdem erhieltenneue Mitglieder ihr Mitgliedsbuch.12AWO RheinlandStadt und Land3/2008Helfer-Gruppe Ortsverein Worms-Mitte. Foto: ovwomWorms-MitteKriminalhauptkommissar BertramBorens hielt einen Vortragim Gerd-Lauber-Haus. Sein Thema:Gefahren, denen sie ältereMenschen gegenübersehen.Stichworte waren unter anderem.Kaffeefahrten, Preisgewinn-Mitteilungen, unbekannte Anrufer,Telefongeschäfte.Hammer Ferienspiel-Gruppe vordem Deutschen Eck. Foto: ovharHamm am RheinKinder sind unsere Zukunft. Zudiesem Motto bot der Ortsvereinein Ferienspiel-Programmmit 21 unterschiedlichen Tageserlebnissenan. Rund 700 Teilnahmenzählten die Verantwortlichen,Vorsitzende Ursula Orthund Horst Bernstorf sowie dasHelfer-Team. Die ersten Angebotewaren bereits nach Erscheinendes Programm-Heftes ausgebucht.Einer der Höhepunktewar die 2-tägige Burgentour entlangdes Rheins. Die Tour fandso großen Anklang, dass sie aufjeden Fall im nächsten Jahr wiederholtwerden soll. Stationenwaren Burg Rheinstein, BurgruineRheinfels, Sesselliftfahrt inBoppard, das JugendgästehausBoppard, eine Rhein-Mosel-Schifffahrt vorbei am DeutschenEck, Burg Lahneck undPfalzgrafenstein. Zum Abschlussder Ferienspiele zählte der Ortsverein14 neue Mitglieder.Idar-ObersteinDer Stadtjugendwerk der AWO hat einen neuen Vorstand:VorsitzenderMarco Loch, Stellvertreterin Eva Lorenz, Geschäftsführer Tobias Fundneider,Schriftführer Matthias Schorn, Kassierer Nico Reiner, BeisitzerRaphael Spreier, Michelle Nicodemus, und Christine Peter. Um die Bildungsarbeitkümmern sich NadineAdler,JuliaWeber und Martin Flesch.Das Stadtjugendwerk hat 47 Mitglieder im Alter von 16 bis 25 Jahren.


Zwei jungeDamen im Vorstand.VornMitte:VorsitzendeRuth Keller.Foto: jwbfBirkenfeldDas AWO Jugendwerk Birkenfeld wurde Mitte August gegründet.Erste Vorsitzende ist Ruth Keller (ruth.keller1@freenet.de).Dem Vorstand gehören zudem an. Stellvertreter Rene Ritter,Andreas Theis und Ridvan Aktas. Beisitzer sind Christian Knuth,Katharina Kochenburger, Markus Ackermann,Ahmet Caktir undMelissa Hergt. Beratend tätig werden Holger Noß, Karsten Klein,Holger Müller und Dr. Jörg Bruch.FöhrenSeit Jahren veranstaltet der Ortsvereinein Zeltlager für Kinder undJugendliche am Bostalsee. DiesesMal kamen 62Teilnehmer mit,daruntersieben französische Austauschschüler.Lob erhielten OrtsvereinvorsitzenderPeter Valeriusund sein Helfer-Team vom KreisvorsitzendenHans-Georg Götze.Große Gruppe – viel Spaß.Foto: ovföAWOKURZGEFASSTKarl Fuchs ehrt verdiente Mitglieder. Foto: ovmzlhMainz-LaubenheimSeit Juli hat die Begegnungsstätte im Wilhelm-Spies-Haus wieder geöffnet.Zur offiziellen Eröffnungsfeier kamen unter anderem die stellvertretendeBezirksvorsitzende Ursula Orth und der stellvertretendeKreisvorsitzende Werber Rövekamp. Ortsvereinsvorsitzender KarlFuchs ehrte treue Mitglieder sowie Artur Gabel und Heinz Kitzer. Beideerhielten die schwarz-rot-goldene Ehrennadel für tatkräftige Hilfebeim Umbau der Begegnungsstätte.WirgesDas Bildungswerk des Kreisverbandes lud ins Hotel Paffhausen zu einemVortrag zum Thema „Psycho-Kardiologie – Das Herz in der Klemme“ein. 200 Zuhörer kamen, um den Mitbegründer der Psycho-Kardiologie,Professor Dr.Jochen Jordan (Bad Nauheim) zu hören.So stellebeispielsweise Depressivität einen der stärksten Risikofaktoren darund sei für die Entstehung und den Verlauf der koronaren Herzerkrankungebenso bedeutsam, wie das aktive Rauchen. Ähnlich große Bedeutunghabe auch die vitale Erschöpfung,das sogenannte „Burn-Out-Syndrom“, das sich auch gehäuft als Frühsymptom bei Menschen voreinem Infarkt zeige.Auch Ärger, chronischer Stress und niedriger sozialerStatus hätten in den vergangenen Jahren große Beachtung alsRisiko steigernde Faktoren erlangt. Professor Jordan zeigte auf, dassKrankheit nicht nur Niederlage oder psychische Kränkung sei, sonderndie Chance für einen neuen Anfang biete.Bad Breisig30 Jahre Ortsverein. Unter diesemMotto stand das diesjährigeSommerfest im AWO-Treff in derBiergasse.Vorsitzender Erwin Baraboschfreute sich über vieleGäste, darunter BürgermeisterBernd Weidenbach, die Beigeordneteder Stadt, Silvia Czech, undLandtagsabgeordneter BerndLang sowie viele Gäste aus denReihen der AWO, darunter ausden Kreisen Rhein-Sieg und Neuwied.Josef Reifferscheid spielteschöne Melodien auf seinemKeyboard und trug damit zur geselligenAtmosphäre bei. Ein besonderesDankeschön des Vorsitzendenfür ihren Einsatz erhieltdas Organisations-Team mit HelmutLülsdorf, Manfred Schmitzsowie Gerdie und Erich Spang.Schöner Treff in Bad Breisig.Foto: ovbb


AWOUNTERWEGSAWO Mitglieder sind reisefreudig ...Die Redaktion hat die ihr bekannt gewordenen Reise-Anlässe und –Ziele zusammengefasst.AusführlicheSchilderungen der Fahrterlebnisse sind bei Teilnehmern und Veranstaltern zu erfahren. (ah)Bad Neuenahr-AhrweilerDie mehrtägige Jahresfahrt des Ortsvereins führtenach Hamburg mit Abstechern ins Alte Land, Stade,Buxtehude und Bremen.Worms-LeiselheimDer Ortsverein unternahm einen Ausflug zur undauf der Mosel mit Stationen in Cochem und Beilstein.Leiselheimer beim Brunch auf dem Parkplatz„Erzlau“. Foto: ovwlhAus Bad Neuenahr-Ahrweiler bis nach Buxtehude –vor dem Heimatmuseum. Foto: ovbnaWorms-HerrnsheimEine Mehrtagesfahrt führt den Ortsverein nachMecklenburg-Vorpommern mit den Zielen Rostock,Mecklenburgische Seenplatte und Insel Rügen.Worms-Mitte4-tägige Radtour an die Lahn – zusammen mitFreunden aus dem Kreis Alzey-Worms und aus Bürstadt.Stationen waren unter anderem Lahnstein,Bad Ems, Nassau und Koblenz.NastättenEine 4-Tages-Fahrt in die Fränkische Schweiz unternahmder Ortsverein mit Stationen in Bad Staffelstein,Schloss Banz und Bayreuth.Schöne Tour auf dem Rad.Wormser waren dabei.Foto: ovwomLinzDer Ortsverein unternahm seinen Jahresausflug in dieWetterau. Stationen waren: Braunfels, Kloster Altenberg,Erzbergwerk „Grube Fortuna“ und Wildpark.Nastätter vor dem Hotel in Bad Staffelstein. Foto: ovnas14AWO RheinlandStadt und Land3/2008Neuwied49 Senioren reisten mit dem Ortsverein acht Tagenach Bregenz an den Bodensee. Ausflüge nachStein am Rhein, Insel Mainau,Appenzell und Lichtenstein.Linzer unterwegs nach Braunfels. Foto: ovlz


AWOUNTERWEGSIrlicher in Norddeich. Foto: ovnrilNeuwied-IrlichDer Ortsverein veranstaltete eine Sommerfreizeit in Ostfriesland. Siedauerte eine Woche. Ausflugsziele waren unter anderem die InselLangeoog, die Stadt Wilhelmshaven, die Stadt Norddeich, der EmdenerHafen und der schiefe Turm in Suurhusen.Flonheimer Ausflügle in Saarburg.Foto: ovsbFlonheimDie kleine Stadt Saarburg ist einbeliebtes Reiseziel. Jüngst reisteder Ortsverein Flonheim für einenTag an die Saar, unter anderembegrüßt vom dortigen OrtsvereinsvorsitzendenHans-WernerBiewen und dem KreisvorsitzendenHans-Georg Götze.Saarburger Kinder bei der Schatzsuche in Idar-Oberstein. Foto: ovsbSaarburgZur Kinderfahrt des Ortsvereins hatten sich 50 Teilnehmer angemeldet.Sie erlebten einen schönen Tag in Idar-Oberstein. Eine Schatzsuchewar auch dabei.StrombergWarum in die Ferneschweifen, Das Guteliegt so nah. DerOrtsverein unternahmeinen Ausflugnach Windesheimins Orgelmuseum.Foto: ovsHeimbach-Weiser auf Urlaubstourin Süddeutschland. Foto: ovnrhwNeuwied-Heimbach-Weis55 Teilnehmer hatte die Urlaubsfahrtdes Ortsvereins nach Loßbergin Baden-Württemberg.Ausflugszielewaren unter anderemStuttgart, der Schwarzwald undHerzogsweiler.15AWO RheinlandStadt und Land3/2008


EINRICH-TUNGENNachrichten-Mosaik aus den EinrichtungenSeniorenzentrenDiez, Koblenz und NeuwiedEine gemeinsame Schifffahrt aufdem Rhein unternahmen Bewohner,Mitarbeiter, Angehörige undunentgeltlich tätige Mitarbeiteraus den Seniorenzentren Diez,Koblenz und Neuwied. 180 Menschenwaren unterwegs, darunterviele Rollstuhlfahrer. Und keinerging über Bord!„Lotte-Lemke-Haus“Das Altenzentrum „Lotte-Lemke-Haus“ in Bad Kreuznach erhielt eineSpende von 2.700 Euro vom Lions-ClubBad Kreuznach. Mit derAktion „Zeitspende“ gaben dieMitglieder des Clubs nicht nurGeld, sondern auch reichlich Zeitfürs Spazierengehen, einen Museumsbesuchund fürs Vorlesen.MayenKleingruppen-Ausflüge mit Rollstuhlfahrerunternahm das SeniorenzentrumMayen. Ziel war derKletterpark (!) in Mayen-Kürrenberg.Vom Parkplatz aus bestauntendie Senioren der Gruppe vonKletterfreunden, die sich hochüber ihren Köpfen von Baum zuBaum hangelten. Frische Waldluft,Vogelgezwitscher und die Begegnungmit Joggern,Reiter und Pferdensowie Spaziergängen machtenden Ausflug zum Erlebnis.„Kannenbäckerland“Ein offenes, ambulantes Angebotmacht das Seniorenzentrum „Kannenbäckerland“einmal in der Wochejeweils mittwochs von 14.30bis 17.30 Uhr. In dieser Zeit werdendemente Menschen aufgenommenund betreut.Dies bedeutetfür die Angehörigen eine Entlastungund für die Dementen einenTapetenwechsel auf Zeit. Anmeldung:02624 9130.„Laubach“Die Beratungsstelle „Demenz“ imSeniorenzentrum „Laubach“ inKoblenz ist zu erreichen unter0261 3007-211 oder 3007-0.Ansprechpartnerinist Eva Neef.„Altes Brauhaus zur Nette“Die Außenwohngruppe „WeißerBerg“ in Neuwied-Niederbieberdes Seniorenzentrums „AltesBrauhaus zur Nette“ hatte Glückmit dem Wetter. Strahlende Sonnebegleitete das Sommerfest fürBewohner und Angehörige. ImPark war eine kleine Kirmes aufgebautmit Glücksrad, Klickernund Dosenwerfen.Auch Live-Musikgab es. Einhellige Meinungder Festbesucher: „So ein Tag, sowunderschön wie heute, derdürfte nie vergeh’n.“Gemütliche Runde in Höhr-Grenzhausen.Foto:Axel HolzIdar-ObersteinErstmals erhielt das Seniorenzentrumin Idar-Oberstein,Turnhallenstraße,Besuch von der amtierendenEdelsteinkönigin. Carina Leyserkam, begleitet von ihrer MutterCarla,die 1984 Edelsteinkönigin gewesenwar, um den direkten Kontaktzu den Bewohnern zu finden.Anlass war das Sommerfest der Einrichtung,dass traditionell mit einemSpießbratenessen endete.„Härenwies“Während des Sommerfestes desSenioren- und Pflegeheimes „Härenwies“in Trier wurde PastorinKathrin Sauter offiziell verabschiedet.Sehr engagiert, sehr beliebtund herzlich: Mit dieser Artkam sie bei allen Bewohnern undMitarbeitern gut an. (ah)18AWO RheinlandStadt und Land3/2008KindertagesstättenWorms-StadtDie Kindertagesstätte des AWO KreisverbandesWorms-Stadt feierte ihrSommerfest in diesem Jahr unterdem Motto „Indianer“. Lieder, Tänze,Theaterstück – alles war liebevollvorbereitet und wurde engagiertvorgetragen. Sponsoren waren unteranderem die Firmen Bosch, Hornbachund Nibelungen-Apotheke.Foto: kvwoAndernach-Kell und NeuwiedErzieher der Kindertagesstätte Andernach-Kell und des KinderhortesNeuwied besuchten jüngst die Praxis für Ergotherapie von Eva Klunkat.Ziel war es, den Ablauf, die Inhalte sowie die Behandlungsmethodenund –mittel kennenzulernen. Mit Witz und Charme leitete EvaKlunkat durch einen Praxis-Parcours. Die Erzieher erhielten – nach eigenerAussage – neue Einblicke in die Gefühlswelt von Kindern, außerdemAnregungen, künftig noch sensibler auf die Situation der Kindereinzugehen und sie zu unterstützen.Der in Andernach-Stadt erreichbare Notarzt muss elf Kilometer weitfahren, um einen Notfall im Stadtteil Kell zu versorgen – bei einer lebensbedrohlichenSituation könnte dies zu spät sein.Die KindertagesstätteAndernach-Kell veranstaltete daher einen Informationsabendzum Thema „Lebensrettende Erstmaßnahmen“. Geschildert wurdenalltägliche Notfallsituationen wie Fieberkrampf, Pseudokrupp, Bauchschmerzen,verschluckte Fremdkörper, Insektenstiche,Wunden, Knochenbrüche,Verbrennungen und Vergiftungen. Die Eltern lernten,dass die wichtigen lebensrettenden Maßnahmen gar nicht schwerumzusetzen sind, jedoch immer wieder geübt werden müssen. (ah)


Zum ersten Mal in der WandJUGENDAWO Jugendwerk Rheinland vermittelt KindernKlettererfahrungenEttringen/Kottenheim. Das war ein schöner Ferienauftakt:Zehn Kinder erlebten zum ersten Mal das Bergsteigergefühl.Zum ersten Mal in der Wand. Dazu mussten sie garnicht weit fahren. Das Kottenheimer Winfeld – eine der Attraktionendes Vulkanparkes – lag für sie, die sie aus Ettringen,Mayen und Vallendar kamen, direkt vor der Haustür.Sie lernten den Umgang mit Seil, Haken und Bremse unddanach dieTechnik des Auf- und Abstiegs an einer (kleinen)steilen Wand. Der Jugendreferent des Jugendwerks derAWO Rheinland,Tom Beyer, leitete die Aktion. Als Fachabteilungsleiter„Klettern“beim DeutschenErste Kletter-Erfahrungen vermitteltregelmäßig das AWO Jugendwerk Alpenverein bringtRheinland: Dreikaiserweg 4,Beyer reichlich Erfahrungein, um Anfän-56068 Koblenz, 0261 – 300 6153,Fax 0261 – 300 6184; E-Mail:gern die Angst zu nehmen,einmal die Wandmail@jugendwerk-rheinland.dewww.jugendwerk-rheinland.de. hinauf zu steigen. Istdie Scheu erst einmalüberwunden, macht das Klettern richtig Spaß. Und stolzmacht es auch, wenn man heil hinauf- und hinunterkommt.Das Sichern des Aufstieges der anderen gehörtebenfalls zum Programm. Verantwortung übernehmen,achtsam sein und Grenzen kennenlernen: Die NatursportartKlettern erfasst den ganzen Menschen.Gut gesichert hoch hinauf: Kletterspaß im KottenheimerWinfeld. Foto:Axel HolzBeyer achtet darauf, dass die Kinder auch lernen,solche Klettergärten sauber zu hinterlassen.Da bleibt nichts liegen, was die Naturschädigen könnte.Mensch und Natur bleibenim Einklang.(ah)Schuki-TreffAndernach-Kell. Die Kindertagesstätte bereitete die Kinder,die jetzt in die Schule gehen, auf diesen neuen Lebensabschnittvor. Jede Woche fand ein sogenannter „Schuki-Treff“statt. Einige solcher Treffen organisierten die GrundschuleEich, die Kindertagesstätte St. Marien Eich und die AWO Einrichtunggemeinsam. Den Abschluss bildete ein Ausflug inden Neuwieder Zoo und ein gemütliches Beisammensein mitAbendessen. Eltern und Kinder machten den Erzieherinnenein Dankenschön-Geschenk: ein selbstgebautes Hochbeet.Zum Dank ein Hochbeet. Foto: kitawoWertvolle AusbildungWörrstadt. Das Seniorenzentrumin der Humboldtstraße legt besonderenWert auf die Ausbildungeigener Fachkräfte in der Pflege.Derzeit sind neun Auszubildendein der Einrichtung. Zum neuenAusbildungsjahr hießen HeimleiterDieter Kuhl und PflegedienstleiterinRosemarie Borchert dieneuen Auszubildenden willkommen.Zwei junge Damen absolvierendie dreijährige Ausbildung zurexaminierten Altenpflegerin. Dieanderen beiden Auszubildendenlernen den Beruf der Altenpflegehelferin.Damit die fachliche Be-Heimleiter Dieter Kuhl,Pflegedienstleiterin RosemarieBorchert, MelanieTreiling (Mentorin),Marina Göbbels, SaschaWehner (Mentor), BiancaBawolski, Dilek Dogan,Tabea Diehl (vonlinks). Foto: awoszwtreuung der jungen Leute bestmöglicherfolgt,wurden mit MelanieTreiling und Sascha Wehnerzwei Praxisanleiter (Mentoren)zusätzlich in Heidelberg ausgebildet.Sie begleiten und unterstützendie fachpraktische Ausbildung.EINRICH-TUNGEN19AWO RheinlandStadt und Land3/2008


EINRICH-TUNGENMayener Heimbeirat(von links): MargretFaber, BettyMrosek, GertrudWeiler; (stehend vonlinks) stellvertretenderEinrichtungsleiterDieter Saar, TutorRudolf Kronz,Vorsitzender Hans-Joachim Schlitt,Konny Weber.Foto: Michaela Wolff-HehlNeuer HeimbeiratMayen. Ein neuer Heimbeiratwurde im Seniorenzentrum gewählt.Alter und neuer Vorsitzenderist Hans-Joachim Schlitt.Der 74-jährige gehört inzwischenfast zum Inventar der Einrichtung.Als Angehöriger wurde er in denvorletzten Heimbeirat gewählt.Nach demTod seiner Frau zögerteer keine Sekunde sein Amt weiterzuführen.Dem Heimbeirat gehörenaußerdem an: 2. VorsitzendeBetty Mrosek (85), Margret Faber(73), Gertrud Weiler (89), KonnyWeber (50) als Vertreterin der Angehörigen.Als Tutor begleitet RudolfKronz auch in dieser Amtsperiodewieder den Heimbeirat. Indieser Funktion hält er ein wachsamesAuge auf die Entwicklungenim Haus und sorgt durch seineTätigkeit auch in anderen Häusernfür regelmäßigen Kontaktund Austausch mit anderen Einrichtungen.(mw)Noch besser vorbereitetUrlaub ohne KofferWörrstadt. 20 Mitarbeiter des Seniorenzentrumssind jetzt nochbesser auf ihre Aufgaben vorbereitet.Sie drückten sechs Monatelang die Schulbank; das wareninsgesamt 1920 Arbeitsstunden.Sie wurden geschult für den Umgangmit altersverwirrten Menschen,und zwar nach dem Pflegemodellvon Professor ErwinBöhm. Die Mitarbeiter dürfennun als Böhm-Praxisanwender arbeiten.Alle Teilnehmer des Seniorenzentrumshaben die Prüfungmit sehr gutem Erfolg bestanden.Das neue Wissen wird jetztSchritt für Schritt auf dem Wohnbereich„Hessen“ umgesetzt.Bad Kreuznach. Urlaubsstimmungim AWO Altenzentrum „Lotte-Lemke-Haus“:Mit der Aktion„Urlaub ohne Koffer“ vermitteltedie Einrichtung ihren Bewohnern,in der Ferienzeit auf Tour zu gehen.Konkret unternahmen 40 BewohnerTagesfahrten in die Region.Ziele waren die Roseninsel imNahetal, die Landesgartenschau inBingen, der Hochwildpark Rheinböllen,das Naturfreundehaus BadKreuznach und der KreuznacherJahrmarkt. Die Anzahl der Teilnehmerschwankte zwischen einemDutzend und 30 Personen.StreichelhundeWorms. Das Altenzentrum „Remeyerhof“ begrüßt regelmäßig vierbeinigeFreunde. Die Hundesportfreunde Abenheim sind alle 14 TageGast im Haus, um Bewohner und auch Mitarbeiter zu erfreuen. Allemitgebrachten Vierbeiner werden direkt in die Wohnbereiche geführt,um sich dort streicheln und mit Leckerlis verwöhnen zu lassen.Mit der Zeit sind sich Mensch undTier so vertraut,dass kaum noch Berührungsängsteherrschen.Vielmehr ist es so, dass Vorfreude auf dasWiedersehen herrscht.SERVICEMainzDie Telefonansage-Themen derLandeszentrale für Gesundheitsförderungsind unter folgenderNummer zu erreichen.06131 206930.Die Themen lauten:16. bis 30. SeptemberWenn der Computer denAlltag bestimmt – Spielsuchtam PC.1. bis 15. OktoberWas man gegen Liebeskummerund Trennungsschmerztun kann.16. bis 31. OktoberTypische Wintersportverletzungenvermeiden.1. bis 15. NovemberFolsäure – ein „Muss“, speziellfür Mädchen undFrauen.20AWO RheinlandStadt und Land3/2008Platz ist fürjeden aufder Couch.Foto:ChristinaGodlowski13. bis 30. NovemberSexuell übertragene Krankheitenauf dem Vormarsch.1. bis 15. DezemberZahngesundheit – Vorsorgeist in jedem Alter wichtig.


Betreuung IIBetreuungsverfügungMit einer Betreuungsverfügungkann eine persönliche und selbstbestimmteVorsorge getroffenwerden für den Fall, dass manselbst nicht mehr in der Lage ist,seine eigenen Angelegenheiten zuerledigen. Ihr Vorteil ist, dass sienur in Kraft tritt, wenn es tatsächlicherforderlich wird. Bei der Betreuungsverfügunggeht es im Gegensatzzur Vorsorgevollmachtnicht darum, eine Betreuung zuvermeiden, sondern diese zu beeinflussen,insbesondere die Auswahldes Betreuers und den Umfangder Betreuung. Das Betreuungsverfahrenwird bei Erforderlichkeitdurch das zuständigeAmtsgericht aufgenommen undSommerfest der GenerationenWeitere Informationen unterwww.awo-ak.org undwww.ehrenamt-im-netz.dedie Führung der Betreuung auchdurch dieses kontrolliert. DieseKontrolle ist eine Absicherung,dass im Interesse des Betroffenengehandelt wird, welches bei derVorsorgevollmacht nicht gegebenist. Es besteht die Möglichkeit, dieBetreuungsverfügung mit einerVorsorgevollmacht zu koppeln.Diese gilt für den Fall,dass dieVorsorgevollmachtnicht ausreicht,entsprechende Angelegenheitenfür den Betroffenen zu regeln. Beider Vorsorgevollmacht ist man aufdas Vertrauen gegenüber dem Bevollmächtigtenangewiesen,wennder Vollmachtsgeber nicht mehrselbst in der Lage ist,eine Kontrolleüber seine Tätigkeiten auszuüben.Das Gericht überwachtzum Beispiel Zahlungsvorgängeauf dem Konto des Betroffenenund kontrolliert, dass die Vorgabender Betreuungsverfügung eingehaltenwerden. Bei der Betreuungsverfügunghandelt es sich alsoum eine Weisung an das Vormundschaftsgericht,welche dasGericht zu berücksichtigen hat.Die Betreuungsverfügung istnicht an eine bestimmte Form gebunden.Sie muss nicht handschriftlichverfasst werden.Der Betreuungsverein der AWOAltenkirchen informierte diesesMal zum Thema: Betreuungsverfügung.Redaktion und Redaktionsbeiratsagen danke.Pflege der AltersseeleAWO Rheinland:8. Fachtagung Psychogeriatriemit Professor Erwin Böhmin LahnsteinSERVICEAWOFACHTAGDen Alten zum Dank. So lautet die Inschrift des Gedenksteins.Von links:Einrichtungsleiterin Agnes Behringer, Abteilungsleiter Heinz Hörter, BezirksgeschäftsführerWinfried Bauer und Hortleiterin Petra Louis.Foto:Axel HolzNeuwied. Ein großes Sommerfestder Generationen veranstaltetedas Seniorenzentrum an der AndernacherStraße im Zusammenwirkenmit dem Kinderhort. DiesesZusammengehen war ein erstessichtbares Zeichen dafür,dassim Herbst das ersteAWO Haus derGenerationen in Rheinland-Pfalzeröffnet wird. Dann zieht eineneu gegründete Krippen- undKindergarten-Gruppe des Kinderhortesin das Gebäude an der AndernacherStraße ein. Junge undalte Menschen sind räumlich vereint.Inhaltliche Verbindungenkündigen sich schon heute an,zum Beispiel das gemeinsame Musizieren.Ein Höhepunkt des Festeswar die offizielle Wiedereinsetzungdes Gedenksteins „DenAlten zum Dank“. Mindestens 20Jahre lang lag dieser Basaltlavasteindes Steinhauers Claus Föhrhalb verschüttet auf dem Geländedes Seniorenzentrums herum.Mitder Neugestaltung des großenGartens kam auch der Gedenksteinwieder zum Vorschein. Ersteht nun, von Bäumen umgeben,gut erkennbar auf einem eigenshierfür hergerichteten Platz. (ah)Koblenz/Lahnstein. Die AWORheinland veranstaltet ihren 8.Fachtag Psychogeriatrie am Dienstag,30. September, in Lahnstein.Hauptreferent ist Professor ErwinBöhm aus Wien.„Pflege der Altersseele“ist der Tagüberschrieben. Esgeht um das Thema„Transkulturelle und–generationelle Pflege“.Die Fachtagungmit Tradition ist indiesem Jahr dem„Pflegemodell nachProfessor Böhm inTheorie und Praxis“gewidmet. Das Modellzielt neben derkörperlichen Pflegevor allem auf dieSeelen-Pflege ältererMenschen. AnDemenz erkrankteMenschen sollen dadurch so langewie möglich und in so vielenAlltagssituationen wie möglichselbstständig denken, fühlen undhandeln. (ah)Fachtag Psychogeriatrie,Dienstag, 30. September,8 bis 16.30 Uhr,Mercure Hotel Lahnstein,Information undAnmeldungAWO Altenzentrum„Lotte-Lemke-Haus“,Christian Friedrich,Saline Theodorshalle,55543 Bad Kreuznach,Tel. 0671 – 805 500Fax 0671 – 805 130Teilnehmerbeitrag:89 Euro.21AWO RheinlandStadt und Land3/2008


EINRICH-TUNGENAm Gleisbergweg entsteht SeniorenzentrumAWO Rheinland investiert über elf Millionen – 132 AltenpflegeplätzeDie Zeichnung zeigt die Westansicht des künftigen AWO Seniorenzentrums „Jockel Fuchs“ in Mainz-Gonsenheim.Mainz-Gonsenheim. Auf demGrundstück Gleisbergweg 48 entstehtdas AWO Seniorenzentrum„Jockel Fuchs“. Fünf Jahre habendie Planungen gedauert. Jetzt sindalle Voraussetzungen erfüllt. In derersten Septemberwoche wurde mitden Rodungsarbeiten und dem Einrichtender Baustelle begonnen.Die neue Einrichtung trägt den Namendes ehemaligen Mainzer OberbürgermeistersJockel Fuchs, derfür seine menschliche und sozialeHaltung bekannt war und dafür bisheute gerühmt wird. Es werden132 Altenpflegeplätze geschaffen.Ein Schwerpunkt bildet die Betreuungdementer, also altersverwirrterMenschen. Sie erfolgt nach dem inder Praxis bewährten Modell vonProfessor Erwin Böhm. Ziel ist es,den dort lebenden alten Menscheneinen an ihrer Biografie und ihrenLebensgewohnheiten orientiertenAlltag zu ermöglichen. Der Trägerder neuen Einrichtung, die AWORheinland, investiert in Gonsenheimüber elf Millionen Euro. Sieschafft damit unter anderem 100Vollzeit- und Teilzeitstellen für qualifizierteMitarbeiter. Zum Angebotdes künftigen AWO Seniorenzentrums„Jockel Fuchs“ gehören nebenden stationären Plätzen aucheine Tagespflege, eine Beratungsstelle„Demenz“, ein Betreuungsangebotam Nachmittag und ein Senioren-Mittagstisch.Die neue Einrichtungentsteht in einem ruhigenund grünen Wohngebiet am Gleisbergweg.Im Jahr 1995 wurde dortdas ehemalige Altenpflegeheim derAWO geschlossen und abgerissen.Die Bewohner zogen damals in dasneu erbaute AWO Altenzentrum„Ursel-Distelhut-Haus“ in Mainz-Mombach um. In unmittelbarer Nähezum Seniorenzentrum „JockelFuchs“ befinden sich Kindergärtenund Schulen, mehrere Bushaltestellenund der Bahnhof von Gonsenheim.Der unmittelbare Eingangsbereicham Gleisbergweg ist freivon Straßenverkehr. (ah)22AWO RheinlandStadt und Land3/2008„Die Zertifizierung ist ein Erfolg vieler“Ein Qualitäts-Signum vom Professor:Wohnbereichleiterin Gaby Weber undihr Mitarbeiter-Team nehmen die Auszeichnung entgegen. Foto:Axel HolzMayen. Das Seniorenzentrum erhieltdas Qualitäts-Signum des EuropäischenNetzwerkes für PsychobiografischePflegeforschung(ENPP) verliehen. Es besagt, dassnach den strengen Vorgaben despsychogeriatrischen Pflegemodellsvon Professor Erwin Böhmgearbeitet wird. 22 Mitarbeiterdes Seniorenzentrums absolvierteneine intensive Ausbildung, dierund zwei Jahre dauerte.WohnbereichsleiterinGaby Weber und ihrTeam sowie EinrichtungsleiterCarlo Strohe und PflegedienstleiterDieter Saar wurden mit reichlichLob bedacht. In der Abschlussprüfungwurden überdurchschnittlichhohe Leistungennachgewiesen. Strohe sagte: „DieZertifizierung ist ein Erfolg vieler.“Es gratulierten der WienerProfessor Erwin Böhm und ENPP-Geschäftsführerin Marianne Kochanski.Zur Feier kamen unteranderem der BezirksvorsitzendeRudi Frick, Bürgermeisterin VeronikaFischer, Fachberaterin undBöhm-Lehrerin Doris Sattler, ArchitektMichael Lanzerath, ProfessorDr. Annemarie Kuhn von derFachhochschule Koblenz, Paul-Jürgen Boller vom Seniorenbeirat,Kreisvorsitzende Doris Laux,OrtsvereinsvorsitzendeKatharina Tianoffsowie die Mitglieder der Geschäftsführungder AWO Rheinland,Abteilungsleiter Heinz Hörter,Abteilungsleiter Matthias Gibbertund Stefan Scholtes. (ah)


Zehn Jahre „Gemeindepsychiatrie und Lebenshilfe“Dr. Mathias Jung, Heike Schönborn-Jösch. Roswitha Beck, Joachim Jösch(von links).Wirges. Das 10-jährige Bestehender Fortbildungsreihe „Gemeindepsychiatrieund Lebenshilfe“ feiertedas Bildungswerk der AWO Westerwaldim Hotel Paffhausen. DieBilanz der Reihe mit Vorträgen vonStammreferent Dr. Mathias Jung:knapp 50 Veranstaltungen mitmehr als 10.000 Teilnehmern. „Siehaben eine landesweit einmaligeErfolgsgeschichte geschrieben“,sagte Roswitha Beck, Ehefrau vonMinisterpräsident Kurt Beck. AlsKuratoriumsvorsitzende des Vereinszur Unterstützung GemeindenaherPsychiatrie in Rheinland-Pfalz war sie zur Gratulation nachWirges gekommen. Im Mai 1997startete AWO KreisvorsitzenderJoachim Jösch zusammen mit seinerEhefrau Heike Schönborn-Jösch die Veranstaltungsreihe. IhrAnliegen war es, niedrigschwelligInformationen und Hilfen für Betroffeneund Angehörige zu vermitteln.Von Depressionen und Psychosenüber Suizid, Neurosen, Psychosomatik,Sucht, Psychopharmakologie,Schizophrenie,Psycho-Onkologieund Lebenssinn bis hin zuEssstörungen und Sexualität wurdekein wichtiges Thema ausgelassen.Die ehrenamtlich wirkenden Initiatorenwollten Tabus brechen, gingendeshalb auch bei der ÖffentlichkeitsarbeitunkonventionelleWege. Flugblätter und Plakatwerbungam Straßenrand kannte manbis dahin nur aus dem Wahlkampf.Der Verzicht auf Teilnahmegebührentrug ebenfalls dazu bei, dieSchwellenangst Betroffener zu reduzieren.Dr. Mathias Jung, Psychotherapeutund Philosoph am Dr.Max-Otto-Bruker-Haus in Lahnsteinunterstrich als weiterer Laudatorden Erfolg und die Notwendigkeitder Vortragsreihe „Gemeindepsychiatrieund Lebenshilfe“. Er würdigtebesonders die Ausdauer undden Ideenreichtum der beiden Protagonisten.BILDUNGS-WERKMonika Dinkelbach erneut VorsitzendeHeribert Heinrich gewähltDer neue Kreisvorstand Mainz-Stadt. Foto:A. K. SchäferMainz. Der Kreisverband Mainz-Stadt wählte erneut Monika Dinkelbachzur Vorsitzenden. DemVorstand gehören außerdem an:Stellvertreter Werner Rövekamp,Kassierer Udo Zimmermann,Schriftführerin Marianne Kron,Beisitzer Helga Lang, Karl Fuchsund Inge Schumann. Die Revisorensind Hermann Kohler undHeinz Heide. Die silberne Ehrennadelfür besondere Verdiensteerhielt Karl Fuchs verliehen.Karl Fuchs erhielt die silberneEhrennadel. Rechts: Monika Dinkelbach.Foto:A. K. SchäferBad Kreuznach. Der AWO Fachverbandfür Betreuungen in Rheinland-Pfalzund Saarland wählte einenneuen Vorsitzenden. Es ist LandtagsabgeordneterHeribert Heinrichaus Koblenz. Dem neuen Vorstandgehören ferner an: (von links): BeisitzerHermann Schulze, stellvertretenderGeschäftsführer Klaus Holler,Kassierer Werner Rövekamp, GeschäftsführerinHeike Hartmann,Klaus Gewehr als Vertreter des BezirksRheinland und SchriftführerHolger Ließfeld. Die bisherige Vorsitzende,Edda Jahns aus Wissen, hattenicht mehr kandidiert. Foto: awfvNEUEVOR-SITZENDE23AWO RheinlandStadt und Land3/2008


IDEEN-WERKSTATT„FRANZISKANER“Café-Hotel-RestaurantHönninger Str. 153547 HausenTel. 02638 947160Fax 02638 94716111info@franziskaner-hausen.dewww.franziskaner-hausen.de24AWO RheinlandStadt und Land3/2008Romantischer Urlaub‚ mal ganz ungewöhnlichNeuwied. Die Suche nach Beschäftigungs-und Ausbildungsplätzenfür Menschen mit Beeinträchtigungenhat den KreisverbandNeuwied auf eine interessanteund nicht alltägliche Ideegebracht.Das Franziskaner-Team in Hausen/Westerwald.Foto: kvnrIm landschaftlich reizvollenWiedbachtal, zwischen Westerwaldund dem Rheintal gelegen,haben die Verantwortlichen desVerbandes, unter ihrem Vorsitzenden,LandtagsabgeordneterFredi Winter,ein Hotel erworben,in dem schwer behinderten Menschenin den verschiedenstenFunktionen eingesetzt werden.Im Jahr 2005 stand das Hotel/Restaurantim Örtchen Hausen,nahe Neuwied, zur Versteigerungan. Rainer Litz, Geschäftsführerdes AWO KreisverbandesNeuwied, überlegte nicht lange.Er stellte einen Förderantrag andie „Aktion Mensch“, und derVerband erwarb die Immobilieim Rahmen der öffentlichen Versteigerungzu einem günstigenPreis. Nachdem die „AktionMensch“ einen Zuschuss zur Renovierungund zum Betreibendes Hauses bewilligt hatte, wurdeumgebaut und im April 2006wieder eröffnet.Unter dem Namen„Franziskaner“ betreibt nundie „AWO-Arbeit gemeinnützigeGmbH“, Integrationsunternehmenund Beschäftigungsfirma,als Tochtergesellschaft des AWOKreisverband Neuwied, das Hotel,Restaurant und Café. ZumEinsatz kommen hier im Rahmenvon sozialversicherungspflichtigenBeschäftigungsverhältnissensieben schwer behinderte Menschenim Service, der Küche unddem Technikbereich des Hauses.Nach dem Ankauf eines Nebengebäudesim Jahr 2006 verfügtdas Hotel „Franziskaner“ nunmehrüber 13 moderne und sehrgut ausgestattete Doppelzimmer,einen Tagungsraum, ein Restaurant/Caféfür bis zu 80 Gäste undeinen großen Biergarten. Demnächstsoll noch ein zusätzlicherRaum für bis zu 60 weitere Gästeund eine Boule-Bahn geschaffenwerden.Schön gedeckte Tische –eine Augenweide. Foto: kvnrDie bewusst preiswerten und attraktivenAngebote an Hotelzimmernund Speisen haben sichmittlerweile herum gesprochen.Vermehrt finden Wanderer, Radfahrerund Urlauber aus dem InundAusland ins wildromantischeWiedbachtal und zum „Franziskaner“.Das Haus liegt günstig anden Wanderrouten Rheinsteig,Westerwaldsteig und Limes-Wanderwegund dient als AusgangsortfürTouren an Rhein,Mosel sowiedie umliegenden Mittelgebirgsregionen.Unmittelbar nebendem Hotel befindet sich zudemdas bekannte Wiedtalbadmit Saunalandschaft sowie Hallen-und Außenschwimmbereich,das für Gäste des „Franziskaner“Preisvorteile anbietet.Eine besondere Anerkennungwurde dem „Franziskaner“ zu Beginndes Jahres zuteil: Der HotelundGaststättenverband zeichnetedas Hotel mit drei Sternen unddie hauseigene Küche mit derPrämierung „Die saubere Küche2007“ aus.Viele AWO Ortvereine haben den„Franziskaner“ bereits als Ziel einesTagesausflugs oder für einenlängeren Urlaub genutzt. Den eigenenWurzeln ist man sich im„Franziskaner“ dabei durchausbewusst.Als AWO-Einrichtung hältdas Haus ein besonderes Angebotvor: Allen AWO Mitgliedernwird ein 10-prozentigerNachlass auf Übernachtungengewährt.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine