Der Rektorbrief

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Der Rektorbrief

Der Rektorbrief

Das universitätsinterne Informationsblatt des Rektorats der Universität Regensburg

Die Themen:

1. Neuer Prorektor – Prof. Dr. Hans Gruber einstimmig gewählt

2. Universitätswochenende – Stimmungs- und stilvolle Feierlichkeiten

3. Sparmaßnahmen – Demonstration ein viel beachteter Erfolg

4. KultUR-Spielräume – Erfolg bei bundesweitem Wettbewerb

5. Mitgliedschaft in der Donau-Rektoren-Konferenz – Auf zu neuen Ufern!

6. Mentoring-Programm „TAKE-THE-LEAD“ – Jetzt bewerben!

Vorwort des Rektors

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität,

hinter uns liegen ereignisreiche Wochen. So haben wir gemeinsam ein schönes Universitätswochenende

gefeiert, mussten uns aber auch gegen die Sparmaßnahmen der Staatsregierung stemmen.

Freuen wir uns auf eine besinnliche Weihnachtszeit, in der wir Kraft tanken können für die Herausforderungen,

die uns das kommende Jahr bringen wird!

Liebe Leserin, lieber Leser: Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Feiertage und

alles erdenklich Gute für 2011! Kehren Sie gesund zurück an Ihre Wirkungsstätte – unsere Universität.

Die folgenden Meldungen informieren Sie über aktuelle Themen und Entwicklungen. Über Kritik,

Verbesserungsvorschläge und Leserbriefe freue ich mich unter rektorbrief@uni-regensburg.de.

Mit freundlichen Grüßen

I h r

Prof. Dr. Thomas Strothotte

Rektor

Nr. 5 | Dezember 2010

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1. Neuer Prorektor – Prof. Dr. Hans Gruber einstimmig gewählt

Prof. Dr. Hans Gruber ist neuer Prorektor für die Bereiche Studium und Lehre. Am 13. November

2010 wurde er vom Hochschulrat der Universität einstimmig gewählt. Er tritt die Nachfolge des scheidenden

Prorektors Prof. Dr. Stephan Bierling an, dem ich für die stets exzellente Zusammenarbeit und

sein großes Engagement für unsere Universität herzlich danken möchte.

Prof. Dr. Gruber (Jahrgang 1960) studierte Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in

München. Sein Studium schloss er 1986 mit dem Diplom ab. Von 1987 bis 1990 erhielt er ein Promotionsstipendium

am Max-Planck-Institut für psychologische Forschung in München. 1991 promovierte

er an der Ludwig-Maximilians-Universität, wo er in den folgenden Jahren als Wissenschaftlicher Assistent

bzw. als Akademischer Rat tätig war. 1998 erfolgte ebenfalls in München die Habilitation und

die Erteilung der Lehrbefugnis („Venia Legendi“) für die Fächer Psychologie und Empirische Pädagogik.

Im Anschluss vertrat er den Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik III an der Universität Regensburg,

auf den er schließlich im Jahr 2000 als ordentlicher Professor berufen wurde.

Ich freue mich sehr, Herrn Prof. Dr. Gruber in der Universitätsleitung begrüßen zu dürfen. Wünschen

wir ihm viel Freude und Erfolg bei seiner Tätigkeit als Prorektor für Studium und Lehre!

2. Universitätswochenende – Stimmungs- und stilvolle Feierlichkeiten

Mit Freude und einigem Stolz können wir auf unser Universitätswochenende vom 12. und 13. November

zurückblicken. Den stimmungsvollen Auftakt bildete die neu ins Leben gerufene Semester-

Eröffnungsfeier. Sie ließ insgesamt zwischen 2.500 und 3.000 Zuschauer ins Audimax strömen – vor

allem Studierende und deren Eltern, aber auch viele Professorinnen und Professoren bzw. Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sowie Freunde und Förderer der Universität. Ganz offensichtlich war das Publikum

vom Konzept der Show und der professionellen Umsetzung äußerst angetan. So kamen viele

Studierende und Eltern nach den Vorführungen persönlich auf mich zu, um sich herzlich für die Einladung

zu bedanken und sich am Ende individuell zu verabschieden. Die mediale Berichterstattung war

einhellig positiv. Die im regionalen Fernsehsender TVA ausgestrahlte Aufzeichnung der Show hat die

hervorragende Stimmung eindrucksvoll wiedergegeben. Wir freuen uns, dass wir zahlreiche großzügige

Sponsoren gewinnen konnten, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben.

Gelungen war auch das Herzstück unseres Universitätswochenendes, der „Dies academicus“. Zum

traditionellen Festakt des akademischen Jahres konnten wir hochrangige Gäste aus der Politik, der

Wirtschaft und den Kirchen bei uns begrüßen. Mit großem Vergnügen haben wir nicht nur den exzellenten

musikalischen Darbietungen unseres Symphonieorchesters unter der Leitung von Graham

Buckland sowie dem überaus kurzweiligen Festvortrag von Herrn Prof. Dr. Christoph Wagner zu

Berthold Furtmeyr gelauscht, sondern dabei auch unsere wichtigsten Auszeichnungen vergeben. So

verliehen wir zwei amerikanischen Professoren die „Bene merenti“-Medaille, weil sie sich besonders

um unsere Universität verdient gemacht haben: Prof. Dr. Fred Miller, der an der Murray State University

ein Austauschprogramm mit Regensburg vorangetrieben hat, wurde ebenso geehrt wie Prof. Dr.

Robert Gawley von der Universität Arkansas. Dieser hat sich äußerst engagiert für das Dual Degree

Bachelor-Programm in Chemie zwischen den Universitäten Arkansas und Kansas und der Universität

Regensburg eingesetzt – und war per Skype live zugeschaltet. Ausgezeichnet wurden außerdem Herr

PD Dr. Michael Arzt (Habilitationspreis der Freunde der Universität Regensburg), Frau Heike Benninghoff

und Frau Lucia Schneider (Studienabschluss-Preisträgerinnen, gewürdigt von ESdUR), Herr Dr.

C h r i s t i a n K r a n j č i ć ( F r d e r p r e i s Z S p r a c h e u n d sowie R e c hHerr t t ) Jordi Balada (DAAD-Preis). Alle Preisträger

möchte ich noch einmal herzlich beglückwünschen!

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Aufgewertet und abgerundet wurde das Wochenende durch weitere Veranstaltungs-Highlights. So

erläuterte der „Wirtschaftsweise“ Prof. Dr. Wolfgang Wiegard am Freitag auf Einladung von roots

e.V. in einem spannenden Vortrag im Audimax das Jahresgutachten 2010/11 des Sachverständigenrates

zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Nicht ohne Stolz gehörten wir als

Regensburger Universitätsgemeinschaft in Deutschland zu den ersten, denen die aktuellen Daten und

ihre fachkundige Interpretation präsentiert wurden. Am Abend feierten dann rund 500 Studierende

ausgelassen im Foyer des Audimax bei der Willkommens-Party. Am Samstagnachmittag schließlich

gaben Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den Philosophischen Fakultäten I

und III bei einem Doktorandenkolloquium Einblick in ihre Forschungsprojekte.

Liebe Leserin, lieber Leser: Insgesamt haben wir ein stimmungs- und stilvolles Universitätswochenende

erlebt. Die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten haben sich also gelohnt. Wir konnten unsere

Erstsemester würdig empfangen und den „Dies academicus“ in einem feierlichen Rahmen begehen.

Lassen Sie uns den darin zum Ausdruck kommenden Gemeinschaftsgeist auch im manchmal mühevollen

und hektischen Alltag hochhalten und pflegen!

3. Sparmaßnahmen – Demonstration ein viel beachteter Erfolg

Die am 17. November veranstaltete Demonstration war ein echter Erfolg: Etwa 7.000 Studierende

und Lehrende versammelten sich mit Vertretern der Universitätsleitung – auch ich selbst nahm teil –

auf dem Campus und marschierten anschließend zu einer zentralen Kundgebung auf dem Domplatz,

um gegen die geplanten Sparmaßnahmen der Staatsregierung zu protestieren. Das Medienecho war

groß, wir schafften es am Abend sogar in die Tagesschau.

In welchem Maße unsere und die anderen bayernweiten Proteste Wirkung zeigen werden, ist noch

nicht mit Sicherheit zu sagen. Immerhin vernehmen wir sehr positive Signale aus München. So erklärte

Wissenschaftsminister Heubisch bei einer Podiumsdiskussion in Regensburg am 08. Dezember, an

der ich ebenfalls teilnahm, dass es für das kommende Jahr „keine Kürzungen“ geben werde. Er rechne

sogar mit einem Plus für den Etat der Hochschulen. Eine Pressemitteilung seines Hauses vom 15.

Dezember (Nr. 136/2010) gibt unserem Optimismus weitere Nahrung. Hoffen wir gemeinsam darauf,

dass die Politik verstanden hat, dass es im Bildungsbereich keinen Spielraum für Kürzungsmaßnahmen

gibt und der Kabinettsbeschluss am 21. Dezember entsprechend ausfällt!

Weitere Informationen zu den Sparmaßnahmen finden Sie unter:

http://www.uni-regensburg.de/universitaet/sparmassnahmen/index.html

4. KultUR-Spielräume – Erfolg bei bundesweitem Wettbewerb

Liebe Leserin, lieber Leser: Wer kann schon von sich behaupten, bei einem nationalen Wettbewerb

erfolgreich gewesen zu sein und auch noch ein beachtliches Preisgeld gewonnen zu haben? Wir

können das! Denn bei einem deutschlandweiten Wettbewerb der Stiftung Mercator und des Stifterverbandes

für die Deutsche Wissenschaft konnten wir uns mit unserem Konzept „KultUR-Spielräume“

durchsetzen und für die Endrunde qualifizieren. Aus insgesamt 78 Hochschulen und Universitäten, die

sich mit Anträgen beworben hatten, sind vor kurzem durch ein Gutachtergremium die zehn Finalisten

ausgewählt worden. Wir freuen uns, zu diesem Kreis zu gehören! Mit dem Erfolg verbunden ist zunächst

ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro und die Chance, sich im Rahmen der Finalrunde am 17.

und 18. Februar 2011 in Berlin der Fachöffentlichkeit zu präsentieren. Dann werden bis zu sechs

Hochschulen ausgewählt, die in den nächsten zwei Jahren mit einer Fördersumme von bis zu 250.000

Euro rechnen können.

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Hochschulen und Universitäten übernehmen auf vielfältige Weise Verantwortung für das Gemeinwesen,

beispielsweise indem sie sich für mehr Bildungsbeteiligung einsetzen, mit Unternehmen aus der

Region zusammenarbeiten oder den Dialog mit der Gesellschaft suchen. Die Stiftung Mercator und

der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft haben in diesem Zusammenhang das gemeinsame

Förderprogramm „Mehr als Forschung und Lehre! Hochschulen in der Gesellschaft“ ins Leben gerufen.

Ziel des Wettbewerbs ist es, Hochschulen dabei zu unterstützen, sich auch über ihre Rolle in der

Gesellschaft zu definieren statt ausschließlich über Exzellenz in Forschung und Lehre. Hierfür stellen

die Partner insgesamt 1,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Unsere Universität setzt bei ihrem erfolgreichen Konzept „KultUR-Spielräume“ auf kulturelles Engagement.

Durch ihr überfachliches Engagement in den Bereichen Musik, Bildende Kunst und Theater

konnte sie sich in den letzten Jahren als „kultureller Motor“ in der Region Ostbayern etablieren. Getreu

ihrem Selbstverständnis definiert unsere Universität ihren Bildungsauftrag in einem umfassenden

Sinn: Neben Forschung und Lehre ist im Leitbild insbesondere die Förderung von Kultur als Beitrag

zur individuellen Persönlichkeitsentfaltung und zur gesellschaftlichen Entwicklung verankert. Zu diesem

Zweck wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Einrichtungen auf dem Campus etabliert

und vielfältige kulturelle Projekte mit außeruniversitären Partnern ins Leben gerufen.

Im Rahmen des neuen Projekts sollen diese Initiativen nun unter einem gemeinsamen Dach vereinigt

werden. Es sollen gezielt neue Räume – „KultUR-Spielräume“ – mit integrativem Charakter entstehen,

um die gesellschaftliche Verankerung und die Wirkung des kulturellen Angebots der Universität weiter

zu vertiefen. Wir freuen uns sehr, dass unsere kulturellen Aktivitäten und die damit verbundenen,

auf die Zukunft gerichteten Anstrengungen so große Anerkennung finden!

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter:

www.stifterverband.de/hochschule-und-gesellschaft

www.stiftung-mercator.de/kompetenzzentren/wissenschaft/mehr-als-forschung-und-lehre.html

5. Mitgliedschaft in der Donau-Rektoren-Konferenz – Auf zu neuen Ufern!

Ende November nahm ich zum ersten Mal an der Donau-Rektoren-Konferenz (Danube Rectors‘ Conference,

DRC) teil, die diesmal im bulgarischen Ruse stattfand. Dabei handelt es sich um eine 13

Länder umfassende Plattform von mehr als 50 Universitäten, die entlang der Donau angesiedelt sind.

Ein wichtiges Ziel der DRC ist der Aufbau und die Pflege von bi- und multilateralen Kontakten zwischen

den Hochschulen. Unserer Universität bietet die Plattform eine willkommene Möglichkeit, die

Vernetzung mit den Ländern in Mittel-, Ost- sowie Südosteuropa voranzutreiben. Deshalb bin ich

dankbar und froh, in Ruse als neues Mitglied mit offenen Armen empfangen worden zu sein.

Weitere Informationen zur Donau-Rektoren-Konferenz finden Sie unter:

http://www.d-r-c.org

6. Mentoring-Programm „TAKE-THE-LEAD“ – Jetzt bewerben!

Die Bewerbungsphase für das zum zweiten Mal angebotene Mentoring-Programm „TAKE-THE-LEAD“

der Universität Regensburg hat begonnen! Interessierte Doktorandinnen, Postdoktorandinnen, Habilitandinnen,

Privatdozentinnen und Juniorprofessorinnen unserer Universität können sich ab sofort für

die Programmlaufzeit 2011/12 bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2011.

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Das Angebot richtet sich an erfolgreiche Wissenschaftlerinnen, die eine Professur anstreben. Ziel aller

Mentoring-Programme dieser Ausrichtung ist der deutliche Anstieg des Anteils an Professorinnen an

deutschen Universitäten. Die Mentor-Mentee-Beziehung, die themenbezogenen Netzwerktreffen und

das speziell zugeschnittene Seminar- und Programmangebot bieten den Mentees die Gelegenheit zur

Vernetzung und zur Festigung ihrer überfachlichen Kompetenzen.

Bitte nehmen Sie vor Ihrer Bewerbung Kontakt mit der Programmkoordinatorin Christiane Kapp auf

(E-Mail: mentoring.chf@zea.uni-regensburg.de, Tel.: 0941/943-2364).

Programminformationen und Teilnahmebedingungen finden Sie unter:

www-mentoring.uni-regensburg.de

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