untitled - Landesverwaltung Liechtenstein

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untitled - Landesverwaltung Liechtenstein

INFORMATION FÜR DAS PERSONAL DER LANDESVERWALTUNG

Überblick

45 Jahre im Einsatz für

den Liechtensteiner

Wald

Liechtenstein auf

internationalem Parkett

Gesund und genussvoll

essen!

Gafadurawanderung

Oktober 2007 Nr. 52


Inhalt

45 Jahre im Einsatz für den

Liechtensteiner Wald 3

Das Amt für Volkswirtschaft wurde

neu positioniert 4

Aus dem Amt für Zollwesen wurde

das Amt für Handel und Transport 6

Die Schulsozialarbeit wird defi nitiv

eingeführt 7

Mit vereinten Kräften zu neuer Stärke! 8

Liechtenstein auf internationalem

Parkett 10

Wer hat den Sonnenblumenwettbewerb

gewonnen? 13

Guten Tag! Sind Sie RadfahrerIn? 14

Ausfl ug der ehemaligen Staatsangestellten

16

Gesund und genussvoll essen! 18

Gafadurawanderung 20

Rätsel/Cartoon 21

Nachrichten 22

Nächste ausgabe

Nr. 53, Dezember 2007

Redaktionsschluss: 5. November 2007

Impressum

FLip, Information für das

Personal der Landesverwaltung

Ausgabe Nr. 52/2007, 13. Jahrgang

Erscheint vierteljährlich

Herausgegeben vom Amt für

Personal und Organisation

Redaktionsteam:

Peter Binder, Peter Gstöhl, Nina Hilti,

Bruno Jehle, Peter Mella, Yvonne Meusburger,

Bettina Wenaweser, Christina

Wohlwend

Satz und Druck: Matt Druck AG, Mauren

Vorweg

Liebe Leserinnen und Leser

Herbstzeit – Zeit zum «Wimmla».

So nennt man bei uns die Traubenlese.

Für jeden Winzer und natürlich

auch für mich als Hobby-Winzer

der Höhepunkt des Jahres.

Nun entscheidet sich, ob sich die

Arbeit der vergangenen Monate

gelohnt hat und es schlussendlich zu

einem guten Tropfen reicht. So gut

man aber auch im Weinberg gearbeitet

hat – entscheidend ist die Natur.

Schlechtes Wetter bei der Blüte, Hagelschlag

im Sommer, nasskaltes Wetter

im Herbst und schon fällt die Ernte

geringer aus oder entspricht nicht den

qualitativen Erwartungen. Wir können

heute mit Technik und Chemie vieles

beeinfl ussen, was unsere Vorfahren

noch nicht konnten. Dennoch muss

man als Rebbauer auch heute noch

die Natur so akzeptieren, wie sie ist

– unberechenbar und voller Überraschungen!

Genau wie unser FLip! So wie der

Wein von Jahr zu Jahr verschieden ist

– so ist auch jede FLip-Ausgabe einzigartig.

Wenn das druckfrische FLip

geliefert wird, ist es für das Redaktionsteam

ein bisschen wie «wimmeln»

– nun entscheidet sich, ob sich die Arbeit

gelohnt hat und es wiederum ein

rundum gelungenes FLip geworden

ist. Gehaltvoller Inhalt ist das eine,

aber ohne entsprechende Etikette

wird dieser vielleicht gar nie gekostet!

Wenn Sie vor einem Weinregal

stehen und einen feinen Tropfen kaufen

wollen, wird auch die Etikette ihre

Wahl beeinfl ussen. Sie entscheiden

sich vielleicht für einen Wein, den Sie

nicht kennen und wissen dann erst

zuhause, ob er Ihnen auch tatsächlich

schmeckt. Auf unser FLip bezogen

muss Sie die Etikette angesprochen

haben, sonst würden Sie diese Zeilen

wohl kaum lesen – Sie befi nden sich

also bereits in der Genussphase!

Ich habe für Sie bereits ein bisschen

«vorgekostet» und darf Ihnen versichern,

dass es wieder ein unberechenbares

FLip voller Überraschungen

geworden ist – ausgereift, vollmundig,

gehaltvoll und lang anhaltend im Abgang!

Zum Wohl – auf einen guten Wein-

und FLip-Jahrgang 2007.

Peter Mella


45 Jahre im Einsatz für den Liechtensteiner Wald

Nach 45 Dienstjahren beim Amt für

Wald, Natur und Landschaft trat Bernhard

Kaiser im August dieses Jahres in

den wohlverdienten Ruhestand. Wir

Norman Nigsch

Amtsleiter-Stv. AWNL

haben uns mit ihm über seine langjährige

Tätigkeit im Landesforstpfl anzgarten

unterhalten.

Wie hat damals alles angefangen?

Mein Vater war Landwirt und bewirtschaftete

neben dem Pfl anzgartenareal

in der Schaaner Unterau eine

Parzelle, wo ich in meiner Jugend oft

mithalf. So ergab es sich, dass ich ab

und zu auch einen Blick über den Zaun

warf. Was ich dort sah, gefi el mir. Das

weckte mein Interesse, die Nachzucht

Bernhard Kaiser bei der Samenernte . . .

. . . und beim Bedienen der Wetterstation.

von Forstpfl anzen zu meinem Beruf zu

machen.

Wie kam es dann zur Anstellung?

Ich wurde zusammen mit meinem

Vater beim damaligen Forstmeister

Bühler sowie Pfl anzgartenleiter David

Schädler vorstellig. Bereits kurz darauf

durfte ich meine Tätigkeit im Forstpfl

anzgarten aufnehmen und blieb

diesem all die Jahre treu.

45 Jahre sind eine ungewöhnlich lange

Zeit. Da macht man wohl einige

Veränderungen mit?

Das ist tatsächlich so. Zu Beginn war

alles noch mehr oder weniger Handarbeit

und mit grossen körperlichen

Anstrengungen verbunden. Der technische

Fortschritt hat dann nicht nur

Arbeitserleichterungen mit sich gebracht,

sondern auch mehr Effi zienz.

So haben wir in den besten Jahren

700‘000 Waldbäume und -sträucher

produziert.

Es gibt sicher Tätigkeiten, die du gemocht

und solche, die du weniger

gern gemacht hast.

Ich war immer von der Notwendigkeit

der zu machenden Arbeiten überzeugt.

Die Samenlese im Herbst oder

die Vorbereitung der Saaten haben

mir aber immer besondere Freude

bereitet. Das Spritzen von Unkraut

gehörte hingegen nicht unbedingt zu

meinen Lieblingstätigkeiten.

Worin liegt das Geheimnis, dass man

so lange beim selben Arbeitgeber

bleibt?

Das Wichtigste ist sicher die Freude

an dem, was man tut. Das war bei

mir immer der Fall. Zudem konnte ich

immer sehr selbständig arbeiten, was

mir sehr entgegen kam.

Würdest du dich heute nochmals für

den gleichen Berufsweg entscheiden?

Ja, in jedem Fall.

Wie sieht deine nähere Zukunft aus?

Keine Sorge, ich habe vielerlei Interessen

und genug Arbeiten im und ums

Haus, sodass mir mit Sicherheit nicht

langweilig wird!

Dein Einsatz für den Liechtensteiner

Wald verdient unser aller Dank und

grössten Respekt. Wir wünschen dir

alles Gute und weiterhin beste Gesundheit

bei allem, was du noch vor

hast.

VO DA AMTSSTELLA

3


Das Amt für Volkswirtschaft wurde neu positioniert

Das Amt für Volkswirtschaft erlebte in

den Jahren 2006/2007 viele Veränderungen.

Zum einen verliessen durch

die Reorganisation einige Abteilungen

4

Peter Beck

Amtsleiter AVW

das Amt, zum anderen ergab sich aufgrund

der Ernennung von Dr. Hubert

Büchel zum neuen Botschafter Liechtensteins

in der Schweiz ein Wechsel

auf Ebene der Amtsleitung. Die Reorganisation

wurde in zwei Phasen

durchgeführt: Zum einen fand eine

Aufgabenentfl echtung statt und zum

anderen wurden die verbleibenden

Abteilungen neu ausgerichtet.

Aufgabenentfl echtung

Durch die vom Ressort Wirtschaft

durchgeführte Reorganisation und

Aufgabenentfl echtung zwischen dem

VERWALTUNGSREFORM

Amt für Volkswirtschaft (AVW) und

dem Amt für Handel und Transport

verliessen folgende Fachbereiche das

AVW in Richtung Amt für Handel und

Transport (AHT) bzw. Amt für Gesundheit

(AG):

• Wettbewerbsrecht (AHT)

• Konsumentenschutz (AHT)

• Technische Prüf-, Mess- und Normenstelle

(AHT)

• Geistiges Eigentum (Marken, Design,

Verwertungsgesellschaften; AHT)

• Unfallversicherung (AG)

Neupositionierung

Neue Abteilungen Arbeitslosenversicherung

und Arbeitsmarktservice

(AMSFL)

Die Abteilung Arbeit wurde in die Abteilungen

Arbeitslosenversicherung

und den Arbeitsmarktservice (AMS-

FL) aufgeteilt. Dadurch wurde auf die

Das Leitungsteam AVW v.l.n.r: Karl-Heinz Oehri, Peter Beck, Markus Bürgler, Dr. Wilfried Oehry,

Jakob Büchel

Ansprüche in der Bekämpfung der

Arbeitslosigkeit reagiert, welche durch

diese Massnahmen bereits deutlich

entschärft werden konnten.

Die Abteilung Arbeitslosenversicherung

ist verantwortlich für die Auszahlung

der Taggelder sowie die Erhebung

der Beiträge der Arbeitgeber

und Arbeitnehmer. Zudem ist sie auch

bei Fragen zur Arbeitslosenversicherung

zuständig.

Der Arbeitsmarktservice (AMSFL) ist

ein effi zienter Service für Arbeitgeber

und Arbeitsuchende. Eine schnelle

und effi ziente Vermittlung sowie ein

guter Überblick über offene Stellen

in Liechtenstein garantieren, dass die

Arbeitsuchenden schnell wieder in Arbeit

gebracht werden können und somit

die Arbeitslosenzahlen weiterhin

sinken werden.

Neue Abteilung Energie

Aufgrund der zunehmenden Bedeutung

der Energie im täglichen Leben

und des massiv gestiegenen Interesses

der Allgemeinheit am Thema Energie

hat die Regierung auf diesen

Trend reagiert und mit der Schaffung

der Abteilung Energie (Energiefachstelle)

diesem Thema auch organisatorisch

die Stellung eingeräumt, die

ihm zusteht. Die Abteilung Energie ist

weiterhin unter dem Namen Energiefachstelle

tätig. Sie ist zuständig für

die Förderung und Beratung im Bereich

des Energiespargesetzes.


Abteilung Wirtschaft

Die Abteilung Wirtschaft besteht neu

aus den Fachbereichen Gewerberecht,

Arbeitssicherheit und der Nationalen

Kontaktstelle für Forschung und technologische

Entwicklung (NKS). Insbesondere

die neue Aufgabe als NKS

und damit als Zugang der liechtensteinischen

Unternehmen zu den Förderungen

des 7. Rahmenprogrammes

der EU wird in der Zukunft eine entscheidende

Bedeutung für die liechtensteinische

Wirtschaft einnehmen,

ist doch die Innovation eine der grössten

Stärken unserer Unternehmen.

Schaffung der Stabsstelle Rechts- und

Wirtschaftsfragen

Die Stabsstelle Rechts- und Wirtschaftsfragen

wurde am 1. Dezember

2006 geschaffen. Sie bearbeitet

Weitere Schritte sind eingeleitet ...

Risikomanagement und Kostenstellenrechnung

sämtliche rechtlichen Fragestellungen,

die im AVW anfallen. Dazu gehören

die Übernahme von EG-Richtlinien in

die nationale Gesetzgebung, Bearbeitung

von rechtlichen Fragen aus dem

Tagesgeschäft der Abteilungen, bearbeiten

von Beschwerden etc. Der Bereich

Wirtschaftsfragen befi ndet sich

noch im Aufbau und soll als zentrale

Anlaufstelle für Wirtschaftstreibende

Für beide Amtsstellen ist die Einführung eines Risikomanagements und einer

Kostenstellenrechnung als konsequente weitere Fortführung der Reorganisation

vorgesehen. Die Projekte sind bereits gestartet. Damit werden

Führungsinstrumente vorgesehen, die einer modernen Amtsführung entsprechen.

AHT und AVW im «Haus der Wirtschaft»

Leitungsteam Amt für Volkswirtschaft

Vor kurzem startete das Bauprojekt «Haus der Wirtschaft» in Schaan (Lindepark).

In diesem Haus sollen ab 2009 sowohl das Amt für Handel und

Transport als auch das Amt für Volkswirtschaft untergebracht sein.

Mit Einzug beider Amtsstellen in dieses Gebäude steht den BürgerInnen und

UnternehmerInnen ein zentrales Kompetenzzentrum für alle Belange der

Wirtschaft zur Verfügung. Das «Haus der Wirtschaft» versteht sich somit als

«Wirtschafts- und Dienstleistungszentrum» des Landes. Das Haus der Wirtschaft

soll auch als Stätte des Dialogs und der Begegnung zwischen in- und

ausländischen Wirtschaftspartnern, der Wissenschaft und der Gesellschaft

dienen und steht somit allen wirtschaftlich Interessierten offen.

lic.iur.HSG Peter Beck, Amtsleiter

Dr. Wilfried Oehry, Abteilungsleiter Statistik und Amtsleiter-Stellvertreter

Jakob Büchel, Abteilungsleiter Arbeitslosenversicherung

Markus Bürgler, Abteilungsleiter Arbeitsmarktservice (AMSFL)

Karl-Heinz Oehri, Abteilungsleiter Wirtschaft

Vakant, AbteilungsleiterIn Energie

dafür sorgen, dass die Probleme der

Wirtschafstreibenden soweit als möglich

beseitigt werden und sich die Unternehmen

somit auf ihre Kernaufgaben

konzentrieren können.

Wechsel in der Amtsleitung

Per 1. Juli 2007 erfolgte in der Amtsleitung

ein Wechsel. Dr. Hubert Büchel,

der langjährige Leiter des AVW, wurde

zum neuen Botschafter Liechtensteins

in der Schweiz ernannt. Zu seinem

Nachfolger ernannte die Regierung

Peter Beck, den bisherigen Leiter der

Stabsstelle Rechts- und Wirtschaftsfragen.

Neuer Amtsleiter-Stellvertreter ist

Dr. Wilfried Oehry.

VERWALTUNGSREFORM

5


Aus dem Amt für Zollwesen wurde das Amt für Handel

und Transport

Das Amt für Zollwesen wurde anlässlich

des liechtensteinischen EWR-

Beitritts am 1. Mai 1995 errichtet, um

sicherzustellen, dass in Liechtenstein

6

Wilfried Pircher

Amtsleiter AHT

die Zoll-, Ursprungs- und Transportverfahren

EWR-konform umgesetzt

und die parallele Verkehrsfähigkeit

auf Liechtenstein beschränkt bleibt.

Im Rahmen einer umfassenden, vom

Ressort Wirtschaft veranlassten Verwaltungsreorganisation

zur Verbesserung

und Optimierung der Verwaltung

als auch zur besseren Unterstützung

der Wirtschaft wurden die Verwaltungs-

und Organisationseinheiten

neu strukturiert und sich ergänzende

VERWALTUNGSREFORM

Leitungsteam Amt für Handel und Transport

Fachbereiche zusammengeführt. Dem

Amt für Zollwesen wurden dabei

eine Reihe neuer Aufgaben übertragen,

die bis anhin beim Amt für

Volkswirtschaft angesiedelt waren.

Es handelte sich hierbei um die Bereiche:

gewerbliche Transportangelegenheiten,

Geistiges Eigentum, Wettbewerbsrecht,

Konsumentenschutz,

Technische Prüf-, Mess- und Normenstelle

und Akkreditierung.

v.l.n.r.: Henrik Caduff, Karin Büchel, Hedi Stalder-Hasler, Wilfried Hauser, Wilfried Pircher, Silke

Mörtl, Thomas Näf, Berno Nigg (auf dem Foto fehlen Ludwig Büchel und Sandra Nitz-Röthlin)

Wilfried Pircher, Amtsleiter

Ludwig Büchel, Abteilungsleiter Warenverkehr und Amtsleiter-Stellvertreter

Wilfried Hauser, Abteilungsleiter Transport

Karin Büchel, Abteilungsleiterin Schutz- und Wettbewerbsrechte

Kompetenzzentrum

Mit der Integration dieser Bereiche in

das neue Amt für Handel und Transport,

welches am 1. Januar 2007 seine

Arbeit aufgenommen hat, konnte ein

Kompetenzzentrum geschaffen werden,

welches alle Belange des Warenverkehrs

(Zölle, Ursprung, Marktüberwachung,

technische Normen), der

Schutz- und Wettbewerbsrechte (Geistiges

Eigentum, Konsumentenschutz,

Wettbewerbsrecht) und des Transportwesens

(Strassentransport und

Zivilluftfahrt) abdeckt. Damit soll der

Wirtschaft und den Konsumenten eine

umfassende Plattform und zentrale

Anlaufstelle geboten werden, welche

dem Anliegen der verschiedenen Bedürfnisträger

nach einem einzigen

Ansprechpartner in den wichtigen Bereichen

des Warenverkehrs und des

Handels am besten Rechnung tragen.

Synergien

Durch die Integration der genannten

Bereiche in das Amt für Handel und

Transport können zudem entsprechende

Synergien realisiert werden.

Mit einer Bündelung der genannten

Fachbereiche wird somit sicherge-


stellt, dass die knappen Ressourcen

in der Landesverwaltung bedürfnisgerecht

eingesetzt und gleichzeitig

das Know-how auf mehrere Personen

verteilt werden kann. Schliesslich

wird mit der Zusammenführung dieser

Bereiche in ein einziges Amt die

Wirtschaft und die Verwaltung enger

miteinander verfl ochten und können

die Stärken eines kleinen Landes optimal

genutzt werden wie kurze Behördenwege,

offen für pragmatische und

auf den Einzelfall zugeschnittene Lö-

Wilfried Pircher, Amtsleiter

sungen, breites Know-how, kein eng

begrenztes Spezialistentum, gutes

Beziehungsnetz und schneller Zugang

zu den wichtigen Schaltstellen im

EWR und anderen für uns wichtigen

Organisationen.

Das Amt für Handel und Transport

nimmt somit in allen Fragen des nationalen

und grenzüberschreitenden

Warenverkehrs eine Drehscheibenfunktion

ein.

Die Schulsozialarbeit wird defi nitiv eingeführt

An der Sitzung vom 20. September 2007 hat der Landtag entschieden, dass

im Jahre 2008 die Schulsozialarbeit an den Sekundarschulen in Liechtenstein

defi nitiv eingeführt wird. Insgesamt stehen dann der Schulsozialarbeit Liechtenstein

370 Stellenprozente zur Verfügung. Gleichzeitig hat der Landtag für

den Schulpsychologischen Dienst eine zusätzliche Stelle bewilligt.

Peter Binder

Projektleiter SA

Bereits im Juni 2003 genehmigte der Landtag die Einführung von Schulsozialarbeit

im Rahmen eines dreijährigen Projekts. Ab Sommer 2004 konnte an

allen Oberschulen, an drei der fünf Realschulstandorten sowie am Liechtensteinischen

Gymnasium Schulsozialarbeit im Umfang von 220 Stellenprozenten

angeboten werden. Die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation

des Projekts wurde von der Hochschule für Soziale Arbeit Basel durchgeführt,

die Projektleitung hatte das Schulamt inne.

Projektergebnisse

Die Auswertungen der Beratungsgespräche haben gezeigt, dass die Schulsozialarbeiter

während der Projektphase mit rund 13% der Schülerinnen und Schüler

in einem beraterischen Kontakt standen Dabei fanden eher Jungen aus der Oberschule

den Weg zur Schulsozialarbeit, häufi g angebahnt durch eine Lehrperson.

Mädchen waren seltener unter den Beratenen; sie fanden aber häufi ger von

sich aus den Weg zur Fachperson. Auch die Themen der Beratungen zeigen

geschlechtsspezifi sche Unterschiede: Während Mädchen häufi ger Probleme in

und mit der Familie artikulieren, sind es bei den Jungen eher schulische Themen

(Konfl ikte mit anderen Schülerinnen und Schülern oder Lehrpersonen). Beratungen

mit den Lehrpersonen und Eltern fanden unabhängig von der Schulart

eher in kleinerer Zahl statt.

Ausblick

Die Schulsozialarbeit wird nun im Jahre 2008 defi nitiv an allen Sekundarschulen

(Oberschulen, Realschulen, Gymnasium) eingeführt. Mit der Aufstockung der

Stellenprozente auf 370% können nun auch die Realschulen Schaan und Balzers

betreut werden. Zudem haben die Schulsozialarbeiter mehr Zeit für Projekte

im Bereich der Prävention.

Weitere Informationen

Im Verlaufe des Projektes Schulsozialarbeit FL wurde eine Homepage aufgebaut,

die nun laufend aktualisiert wird. Unter www.schulsozialarbeit.li sind

alle wichtigen Informationen zur Schulsozialarbeit in Liechtenstein abrufbar.

VERWALTUNGSREFORM

7


Mit vereinten Kräften zu neuer Stärke!

Amt für Berufsbildung und Berufsberatung

Das Amt für Berufsbildung und Berufsberatung

des Fürstentums Liechtenstein

präsentiert sich ab dem 12. September

2007 als zusammengeführte

Einheit. Durch die Verschmelzung von

8

Werner Kranz

Amtsleiter ABB

zwei vormals autonomen Dienstleistungsstellen

der Landesverwaltung

haben sich Kräfte addiert. Neue kreative

Formen der Zusammenarbeit

befl ügeln die Fachkräfte und erhöhen

den Kundennutzen sowie die Arbeitsqualität.

Die soeben abgeschlossene

räumliche Zusammenlegung ermöglicht

kurze Wege und damit rationelles

Handeln. Schlank und schlagkräftig

stellt sich das neue Kompetenzzentrum

für Bildungsfragen den umfassenden

Kundenbedürfnissen.

Loslassen und Aufbruch

zu neuen Ufern

Veränderungsprozesse hinterlassen

Spuren. Traditionell Bewährtes wird

in Frage gestellt und macht Platz für

Forderungen der Gegenwart und der

Zukunft. Es gilt, die Routine loszulassen

und sich neuen Begebenheiten zu

Infothek des

Berufsinformationszentrums

VERWALTUNGSREFORM

Empfang

stellen. Reibungsfl ächen entstehen.

Was darf über Bord geworfen werden?

Was hat heute und morgen Berechtigung?

Was sind die neuen Bedürfnisse

der Kundschaft mit Fragen zur beruflichen

Aus- und Weiterbildung? Wo

sind die konkreten Ansatzpunkte für

gemeinsames Handeln? Welche MitarbeiterInnen

werden für welche neuen

Aufgabengebiete eingesetzt? Nahtstellen

und verlagerte Schwerpunkte

verlangen umsichtiges Handeln. Das

Südtrakt - öffentlicher Bereich Nordtrakt - Nicht öffentlicher Bereich

Zentrale Dienste

Doku-

Stelle

Moblitäts-

Projekte

WC

WC

Infothek des Berufsinformationszentrums

Büroräumlichkeiten der Abteilungen:

Berufsberatung und Lehraufsicht

Grundriss – 3. Stock im Postgebäude – Amt für Berufsbildung und Berufsberatung

ganze Team des neuen Amtes für Berufsbildung

und Berufsberatung ist gefordert.

Noch ist nicht alles gefestigt.

Um gute Lösungen wird gerungen.

Doch je länger je mehr formt sich ein

gut kooperierendes Team. Auf einem

Stockwerk und unter einem Dach erhalten

alte und neue Dienstleistungen

konkrete, gemeinsame Formen.

Räumliche Zusammenführung

Am 28. März 2006 beschloss die Regierung

des Fürstentums Liechtenstein

die räumliche Zusammenlegung

der Berufsberatungsstelle und des

Amtes für Berufsbildung. Im 3. Stock

des Postgebäudes in Schaan arbeiten

seit dem 12. September 2007 die MitarbeiterInnen

der Stabstelle Zentrale

Dienste, der Dokumentation, der Abteilungen

Berufsberatung und Lehr-


aufsicht sowie der Fachbereichsstelle

Mobiltätsprojekte Hand in Hand. Eine

zentrale Kunden-Anlaufstelle für Bildungsfragen

ist verwirklicht. Neu geschaffen

wurde im Sinne von optimalen

Arbeitsprozessen ein öffentlicher

sowie ein nicht-öffentlicher Dienstleis-

Empfang/Zentrale Dienste – Carmen Felah-Walser

tungsbereich. Zum öffentlichen Bereich

zählen die Zentralen Dienste und

die Infothek des erneuerten Berufsinformationszentrums

im Südtrakt. Im

nicht-öffentlichen Bereich des Nordfl

ügels, dem Beratungsbereich des

Amtes, befi nden sich die Mitarbeitenden

der beiden Abteilungen Berufsberatung

und der Lehraufsicht.

Neue Dienstleistungen – Für alle

eine Chance!

Die wohl wichtigsten Neuerungen hinsichtlich

der bedarfs- und kundenorientierten

Dienstleistungsausrichtung

des Amtes sind die zentrale Kundenanlaufstelle

und die neuen Öffnungszeiten

des Berufsinformationszentrums.

Seit dem 12. September ist die

Infothek des Berufsinformationszentrums

von Montag bis Freitag ab 08.30

Uhr bis 11.30 Uhr und an den Nachmit-

tagen jeweils ab 13.30 Uhr bis 17.00

Uhr offen. Zusätzlich, und dies ist vor

allem für die arbeitende Bevölkerung

eine Chance, kann das Berufsinformationszentrum

am Mittwoch bis 19.00

Uhr besucht werden.

Das neue Label des Amtes für Berufsbildung

und Berufsberatung

Im Weiteren sind eine ganze Reihe

von neuen Dienstleistungen bereits

verwirklicht oder in Planung. Eine

grundlegende Neuausrichtung ist die

Kernstrategie des Amtes. Weg von den

fl ächendeckenden hin zu bedarfs- und

kundenorientierten Dienstleistungen.

Die Mitarbeitenden des Amtes beraten

und begleiten Jugendliche und Er-

wachsene mit ihren individuellen Anliegen

sorgfältig und bedarfsgerecht.

Die abschliessende Aufzählung der

neuen Dienstleistungen würde den

Rahmen des Artikels sprengen. Erwähnt

seien indes weitere Verbesserungen

wie beispielsweise die

fallbezogene Einbindung von Lehraufsichtspersonen

bei Einzelberatungen

der BerufsberaterInnen, das gemeinsame

Vorgehen bei Lehrabbrüchen,

die Zusammenführung der Homepage

oder die Einbindung der Elternabende

in den Schulhäusern der Sekundarstufe

I. In Planung ist auch eine verstärkte

Zusammenarbeit mit Amtsstellen,

Institutionen und Projekten in

den Nahtstellenbereichen.

Dank

Während der Umbau- und Umzugsphase

musste das Amt für Berufsbildung

und Berufsberatung während keinem

einzigen Tag die Dienstleistungen einstellen.

Dass die Arbeit jederzeit aufrecht

erhalten werden konnte, ist das

Resultat umsichtiger Planung des Projektteams,

und das Ergebnis durchdachter

Realisierung von ArchitektIn,

Bauführung und involviertem Personal

der Landesverwaltung. Das fl exible

Baugewerbe mit vielen sorgfältigen

und fl eissigen Händen tat das Übrige.

Ein ganz grosses Kompliment gilt es

an dieser Stelle auch dem gesamten

Team des Amtes für Berufsbildung

und Berufsberatung auszusprechen.

Es behielt in einer nicht immer einfachen

Zeit Schwung und Übersicht.

Für die Unterstützung und das entgegengebrachte

Vertrauen in allen Projektphasen

bis hin zur Realisierung

gebührt der Regierung ein herzliches

Dankeschön.

VERWALTUNGSREFORM

9


Liechtenstein auf internationalem Parkett

Es ist kein Geheimnis, dass Liechtenstein

keine Weltmacht ist. 35’174 EinwohnerInnen

und 160 km 2 Landesfl äche

sind nicht gerade beeindruckende

Zahlen. Fahren wir ins Ausland, müssen

wir häufi g zuerst einmal erklären,

10

Das Team des Amtes für

Auswärtige Angelegenheiten

wo das Fürstentum liegt. Wie gestalten

sich die Aussenbeziehungen eines

Landes unter solchen Voraussetzungen?

Welche Schwerpunkte setzt

Liechtenstein auf internationalem

Parkett? Und was machen eigentlich

die Mitarbeitenden des Amtes für Auswärtige

Angelegenheiten?

Als Kleinstaat unter Grösseren und

Grossen

Die Hauptaufgaben der liechtensteinischen

Aussenpolitik unterscheiden

sich generell nicht von den Aufgaben

der Aussenpolitik anderer Staaten: Die

Unabhängigkeit und Sicherheit des

Landes sollen gewahrt und seine völkerrechtlichen

Beziehungen gepfl egt

werden. Bei Letzteren geht es um die

Betreuung der Beziehungen mit anderen

Staaten sowie die Zusammenarbeit

im Rahmen internationaler Organisationen

und Verträge auf europäischer

und weltweiter Ebene. Als

Kleinstaat muss sich Liechtenstein

aber stärker als grössere Staaten darum

bemühen, dass seine Souveränität

erhalten bleibt und es als souveräner

Staat behandelt wird. Zudem ist Liechtenstein

in viel höherem Masse als andere

Länder darauf angewiesen, dass

internationales Recht gilt, angewendet

AUSSENPOLITIK

Aussenministerin Rita Kieber-Beck und Amtsleiter

Roland Marxer bei der Präsentation des

Aussenpolitischen Berichts 2007

wird und ihm damit zum Schutz seiner

Interessen verhilft. Rechtlich nicht geregelte

Bereiche der zwischenstaatlichen

Zusammenarbeit bergen immer

das Risiko von Konfl ikten in sich, in

denen der kleinere Partner kaum die

Möglichkeit hat, sich durchzusetzen.

Damit Liechtenstein mit dem so wichtigen

Verständnis und Entgegenkommen

seiner Partner rechnen kann,

muss es seine Verlässlichkeit und

Glaubwürdigkeit unter Beweis stellen.

Nur wenn dies gelingt, können

die wirtschaftlichen, sicherheitspolitischen,

kulturellen und weiteren Beziehungen

zu anderen Staaten und

internationalen Organisationen so gestaltet

werden, dass den Bedürfnissen

der LiechtensteinerInnen gedient ist.

Noch weniger als grössere Staaten

ist der Kleinstaat Liechtenstein in der

Lage, in allen Bereichen, die auf europäischer

oder internationaler Ebene

behandelt werden, selbst vertreten zu

sein und überall eine aktive Rolle zu

spielen. Deshalb müssen Prioritäten

gesetzt und an das sich stets wan-

delnde internationale Umfeld angepasst

werden.

Prioritäten der liechtensteinischen

Aussenpolitik

Bilaterale Angelegenheiten, d.h. die

Zusammenarbeit mit einzelnen Staaten,

sind ein wichtiges Element der

Aussenbeziehungen. Eine Konstante

in der liechtensteinischen Aussenpolitik

ist die Pfl ege der Beziehungen

zu den Nachbarstaaten Schweiz und

Österreich. Besondere Bedeutung hat

während des letzten Jahrzehnts die Verbesserung

der Kontakte zu Deutschland

und zu den USA gewonnen.

In den 90er Jahren wurde das Finden

von Liechtensteins Platz in der

europäischen Integration zur grossen

Herausforderung – es ist nach

wie vor ein bedeutendes Thema. Mit

den Beitritten zur Europäischen Freihandelsassoziation

(EFTA) und zum

Europäischen Wirtschaftsraum (EWR)

sind diesbezüglich wichtige Weichen

gestellt worden. Die Zusammenarbeit

mit den Partnern in diesen Institutionen

und die Pfl ege des Verhältnisses

zur Europäischen Union sind weitere

Schwerpunkte der liechtensteinischen

Aussenpolitik.

Die Globalisierung führt zu einer

wachsenden Zahl an gegenseitigen

Abhängigkeiten und Beeinfl ussungen,

die alle internationalen Aktivitäten

prägen. Sicherheitsfragen im umfassenden

Sinn (z.B. Zusammenarbeit

in der Terrorismusbekämpfung) und

wirtschaftspolitische Themen ste-


EFTA-Ministerkonferenz in Vaduz im Juni 2007: Gruppenbild mit EFTA-Generalsekretär Kare Bryn

und den Vertreterinnen/Vertretern aus Liechtenstein, Kanada, der Schweiz, Norwegen und Island

hen daher auch im Pfl ichtenheft der

liechtensteinischen Aussenpolitik. Die

Aussenwirtschaftspolitik zielt darauf

ab, der liechtensteinischen Wirtschaft

unter Berücksichtigung des Industriestandorts

und des Finanzplatzes die

bestmöglichen Rahmenbedingungen

zu schaffen. Die Mitgliedschaft in der

EFTA und der Welthandelsorganisation

(WTO) sind dabei von besonderer

Bedeutung.

Liechtenstein ist bei jenen internationalen

Organisationen Mitglied, die aus

heutiger Sicht bezüglich des staatspolitischen

Interesses im Vordergrund

stehen. Neben den bereits Erwähnten

sind in erster Linie die Vereinten Nationen

(UNO), der Europarat und die

Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit

in Europa (OSZE) zu

nennen. Bei seiner Mitarbeit in diesen

Organisationen unterstützt Liechtenstein

aktiv die Bemühungen um die

Weiterentwicklung und verbesserte

Anwendung der Menschenrechte und

die Weiterentwicklung des Völker-

rechts. Die internationale Solidarität

Liechtensteins kommt insbesondere in

Form der Beteiligung an internationalen

Hilfsprogrammen im Rahmen der

Humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit

zum Ausdruck.

Die eben beschriebene Zusammenarbeit

mit mehreren Staaten v.a. im

Rahmen internationaler Organisationen,

die so genannten «multilateralen

Beziehungen», ermöglichen es

Liechtenstein, seine Eigenstaatlichkeit

zu sichern und ein eigenes aussenpolitisches

Profi l zu entwickeln.

Das Amt für Auswärtige Angelegenheiten

Das liechtensteinische Aussenministerium,

das Ressort Äusseres, wird

von Regierungsrätin Rita Kieber-Beck

geleitet. Ihr sind das Amt für Auswärtige

Angelegenheiten, die «aussenpolitische

Zentrale» Liechtensteins, sowie

die acht diplomatischen Vertretungen

im Ausland unterstellt.

Die Mitarbeitenden des Amtes nehmen

an Verhandlungen zu Staatsverträgen

und internationalen Übereinkommen

teil und vertreten dabei die

liechtensteinischen Interessen und

Grundsätze. Des Weiteren bereiten sie

die Unterzeichnung und Ratifi zierung

von Abkommen vor, oft in Zusammenarbeit

mit anderen Amtsstellen.

Einen wichtigen Teil der Arbeit liechtensteinischer

DiplomatInnen macht

die Koordination der Umsetzung internationaler

Verpfl ichtungen und die

Berichterstattung darüber gegenüber

internationalen Gremien aus.

Sitzungen internationaler Organisationen

und Konferenzen wollen besucht

und Treffen mit VertreterInnen

anderer Staaten vor- und nachbereitet

werden. Im Bereich der Humanitären

Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit

prüfen die diplomatischen Mitarbeitenden

die Unterstützung einzelner

Projekte und Organisationen. Das Amt

kümmert sich ausserdem um die für

Liechtenstein zuständigen diplomatischen

und konsularischen Vertreter

Innen anderer Staaten.

Wer neugierig geworden ist und mehr

über die liechtensteinische Aussenpolitik

wissen möchte, der bzw. dem sei

der Besuch der Rubrik Themen/Staat/

Aussenpolitik auf www.liechtenstein.li

empfohlen.

AUSSENPOLITIK

11


Gewinnspiel zum Beitrag «Liechtenstein auf

internationalem Parkett»

Machen Sie mit und gewinnen Sie einen Tagesausfl

ug nach Bern inklusive Treffen mit Botschafter

Dr. Hubert Büchel in der Liechtensteinischen

Botschaft am Willadingweg und einem Besuch im

Zentrum Paul Klee.

Senden Sie das Lösungswort bis spätestens

15. November 2007 an fl ip@llv.li.

1. Um ihn kümmert sich die WTO.

2. Mit diesem Nachbarland arbeitet Liechtenstein

schon lange eng zusammen.

3. EFTA, EWR, EU – immer wieder geht es um ...

4. Wenn nur zwei Staaten miteinander zu tun haben, läuft’s ... ab.

5. Sie ist in aller Munde, schafft neue Abhängigkeiten und Verbindungen

und lässt auch Liechtenstein nicht kalt.

6. Bei dieser Art von Hilfe setzt sich Liechtenstein kräftig ein.

7. Oft muss ganz schön lange verhandelt werden,

bevor so einer unter Dach und Fach ist.

8. Gar nicht einfach für ein kleines

Land, diese zu bewahren.

9. Die Aussenwirtschaftspolitik berücksichtigt die Interessen von

Finanzplatz und ...

10. Sie kümmert sich um Sicherheit und Zusammenarbeit in

Europa.

12

AUSSENPOLITIK


Wer hat den Sonnenblumenwettbewerb gewonnen?

(RED) Kreativ? Originell? Was macht

denn nun ein kreatives oder originelles

Fotos aus? Und wodurch unterscheidet

es sich von einem nur

«schönen» Foto? Genau diesen Fragen

stellte sich das FLip-Team. Unterstützt

Herzlichen Glückwunsch den GewinnerInnen!

durch zwei externe Fachleute (Toni

Real, Karin Meusburger) tagte die Jury,

begutachtete die Fotos, diskutierte

und schlussendlich einigte man sich

auf die drei originellsten und kreativsten

Fotos. Doch irgendwie war es für

1. Platz: Sabine Ospelt, Landespolizei 3. Platz: Andreas Gritsch, Stabsstelle Finanzen

alle noch nicht stimmig und deshalb

haben wir auch noch einen Spezialpreis

vergeben, nämlich den für das

schönste Foto!

2. Platz: Stefanie Bereiter, Landespolizei Spezialpreis: Christoph Frey, Amt für Personal und Organisation

FLIP-WETTBEWERB

13


Guten Tag! Sind Sie RadfahrerIn?

Schnell und fl exibel, erstklassige

Infrastruktur, Gut für die Gesundheit,

Top Kombinations-Möglichkeiten,

umweltfreundlich und verkehrsberuhigend.

Mit dem Fahrrad ist

14

Manfred Bereiter

Projektleiter BMM/LLV TBA

man in Liechtenstein gut aufgehoben.

Nicht nur Radinsider wissen: Wenn

sie statt des Autos das Rad benutzen,

schonen sie nicht nur die Umwelt im

Allgemeinen, sondern sie leisten auch

einen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung

der Verkehrssituation in

Liechtenstein.

Fahrende und abgestellte Autos brauchen

viel Fläche, die dann nicht mehr

für Wohnungen, Arbeitsplätze, Kultur-

und Freizeitangebote, zum Spielen

und für Grünfl ächen zur Verfügung

steht. Gleichzeitig müssen die Ein-

BETRIEBLICHES MOBILITÄTSMANAGEMENT

richtungen und Geschäfte in der Stadt

für Kundinnen und Kunden, Beschäftigte

und den Lieferverkehr erreichbar

bleiben. Fahrbahnen und Parkplätze

können wegen der dichten Bebauung

meist nicht erweitert werden. Ausserdem

sollen städtische Strassen und

Plätze nicht nur dem Autoverkehr zur

Verfügung stehen, sondern auch Raum

zum Verweilen, für Begegnungen und

zum Spielen bieten. Die Landesverwaltung

möchte daher möglichst viel

Autoverkehr auf umweltverträgliche

Verkehrsmittel (Fuss, Rad, Bus und

Bahn) verlagern. Nur so kommen auf

den Strassen noch Busse, Wirtschaftsverkehr

und diejenigen, die aus unterschiedlichen

Gründen auf das Auto

angewiesen sind, voran. Für das Fahrrad

sind vor allem Strecken bis zu

fünf Kilometer Länge geeignet. Dies

sind in Liechtenstein über 70% der

zurückgelegten Wege.

Mit gutem Beispiel voran

In der Landesverwaltung gibt es konkrete

Überlegungen rund um‘s Rad.

Die optimalen Voraussetzungen, Angebote

und Vorteile für den Radverkehr

sollen in Zukunft auch vermehrt

in der Landesverwaltung genutzt werden.

Im Rahmen des Betrieblichen

Mobilitätsmanagements werden zahlreiche

neue Fahrräder für die MitarbeiterInnen

der Landesverwaltung

angeschafft werden. Die Velos sollen

sicher, schnell und effektiv ausgestattet

sein. Kurze Strecken können bequem

und umweltfreundlich mit dem

«Dienstfahrrad» zurückgelegt werden.

Derzeit evaluieren Spezialisten in

Frage kommende Abstellplätze (inkl.

Überdachung) und holen die entsprechenden

Offerten für die neuen Fahrräder

ein. Sicherheit und Funktionalität

für den täglichen Gebrauch stehen

dabei im Vordergrund.

Gutes Rad muss nicht teuer sein

Gratis-Leihvelos oder günstige Fahrräder

sind weltweit in den verschiedensten

Städten auf den ersten Blick

nichts mehr Aufregendes. Barcelona

hat in den letzten Monaten ein völlig

neues und genial einfaches Veloverleihsystem

eingeführt – mit durchschlagendem

Erfolg. Im März wurde

gestartet, im Juli sind es bereits 100

Stationen mit je gut 20 Velos im weiteren

Zentrum der Stadt Barcelona

– 1500 Velos insgesamt stehen bereit.

An speziellen Veloparkerstangen sind

die roten Vehikel an Lenkstangenhaltern

eingehängt. Am Kopf jedes Parkings

steht eine Informationssäule mit


einem Bildschirm und einem berührungsfreien

Magnetkartenleser. Wer

dort seine Bicing-Karte hinhält, bekommt

sofort eine Parkplatznummer

zugewiesen. Das entsprechende Velo

ist dann entriegelt. Man hievt es aus

dem Parkierbalken, stellt den Sattel

mit dem Schnellverschluss auf die

gewünschte Höhe ein, klemmt die

Tasche in die Lenkerhalterung – und

los geht’s mit den nabengeschalteten

Dreigängern.

Irgendein freier Platz

Der grosse Pluspunkt des Systems

zeigt sich nach der Fahrt: Das Velo

kann nämlich an irgendeiner der 100

Stationen in irgendeinen freien Platz

gestellt werden. Bei der Rückgabe ist

keine Abmeldung erforderlich. Einfach

kurz warten, bis die Leuchtdiode

des Parkplatzes rot blinkt – und

fertig. Weder Reservation noch Zurückbringen

an den gleichen Ort sind

nötig. Und wenn es einmal an einem

Standplatz kein Velo mehr hat, zeigt

der Bildschirm, wo

die nächsten verfügbarenFahrräder

stehen.

Wenn alle Plätze

besetzt sind,

zeigt das System

auch, wo man einen freien Platz zur

Rückgabe fi ndet und gibt den Nutzern

zehn Extraminuten gratis dazu. Dabei

ist das Barceloneser Bicing-System

sowieso fast gratis: 24 Euro pro Jahr

kostet die Magnetkarte, die erste halbe

Stunde Velofahren ist immer gratis.

Danach kostet die angebrochene halbe

Stunde 30 Cent. Doch Achtung: Bicing

ist ein öffentliches Transportsystem,

kein Veloverleih für die Freizeit!

Nach zwei Stunden wird’s deshalb

teuer. Ist das Velo dann nicht wieder

in einen Ständer eingehängt, kostet

jede Stunde 3 Euro Busse, und nach

der dritten Zeitüberschreitung über

die erlaubten zwei Stunden Nutzung

hinaus wird die Karte gesperrt. Ist ein

Velo selbst nach 24 Stunden noch

nicht zurück, wird die Kreditkarte der

NutzerInnen – ohne Kreditkarte hat

man keine Möglichkeit, beim System

mitzumachen – mit 150 Euro belastet.

Diese rigorosen Strafbestimmungen

dienen dazu, das Bicing-System zu

dem zu machen, was es sein will: eine

unkomplizierte Ergänzung des Metro-

, Bus- und Tram-Stationen-Netzes.

Rasch von Quartier zu Quartier sausen,

statt auf den unpünktlichen Bus

oder die Metro zu warten. Unterwegs

einkaufen ist dabei allerdings nicht

vorgesehen: Die Bicing-Velos haben

kein Schloss! Nur in den Stationen

sind sie sicher abgestellt.

Konkurrenzlos und «Erfahren»

Nicht nur Barcelona hat das Zeichen

der Zeit erkannt. Machen auch Sie

mit. Aufatmen und los radeln. Das

Fahrrad ist nicht nur im Fürstentum

das optimale Verkehrsmittel: Es ist

auf kurzen Strecken konkurrenzlos

schnell, erzeugt keinen Lärm und keine

Abgase, braucht wenig Platz zum

Fahren und Parken und kann von fast

allen genutzt werden. Das Fahrrad sichert

damit die Mobilität zu geringen

individuellen und gesellschaftlichen

Kosten. «Erfahren» und erleben Sie

Liechtenstein und kommen Sie schnell

und sicher ans Ziel.

«Hol mi, aber bring mi wed'r»

Die Regierung hat in ihrer Sitzung

beschlossen, im Rahmen des

BMM für interessierte MitarbeiterInnen

der Landesverwaltung

eigene Fahrräder anzuschaffen.

Die neuen Fahrräder sind vor

allem für den kleinen «Werksverkehr»

innerhalb der Verwaltung

gedacht und mit einer 7/8 Gang

Nabenschaltung am Handgriff

ausgestattet. Natürlich gibt es

auch konkrete Anforderungen an

die neuen Fahrradtypen.

Derzeit laufen die Abklärungen

bezüglich der geeigneten Standorte

für die neuen Fahrradboxen.

Ein schneller und vor allem unkomplizierter

Zugriff auf die

Fahrräder steht dabei im Vordergrund.

Unter dem BMM Motto:

«Hol mi, aber bring mi wed'r»

soll die Nutzung der Fahrräder in

Zukunft total unkompliziert funktionieren.

Weitere Infos gibt es

laufend im Intranet, Menüpunkt

Information – Mobilität.

Zur sinnvollen Umsetzung des

Fahrradkonzeptes (Standortbestimmungen

und Bedarf weitere

Infrastruktur) sucht das Ressort

Verkehr die Fahrradfreaks unter

den MitarbeiterInnen der LLV.

Rückmeldungen bitte direkt an

das Ressort, Markus Biedermann,

6022 oder Markus Amann 6306.

BETRIEBLICHES MOBILITÄTSMANAGEMENT

15


Ausfl ug der ehemaligen Staatsangestellten

Am Dienstag 25. September 2007 trafen

sich die PensionistInnen und der

Landesverwaltung, des Lehrer- und

PTT-Personals zum traditionellen jähr-

Ralph Büchel

Geschäftsleiter PV

lichen Pensionistenausfl ug. Der Einladung

der Regierung waren 106 Personen

gefolgt. In drei vollbesetzten

Bussen führte die diesjährige Ausfahrt

nach Chur.

In Chur stiegen wir auf die Rhätische

Bahn um. Petrus meinte es mit den

ehemaligen Staatsangestellten trotz

wolkenverhangenem Himmel gut und

bescherte einen angenehmen und

trockenen Vormittag. Die kurzwei-

Gruppenfoto auf St. Luzisteig

16 PENSIONSTREFFEN

lige Fahrt führte zunächst gemächlich

wie eine Strassenbahn durch Chur,

vorbei an Stadtmauer, Malteserturm

und Obertor, dem Wahrzeichen der

Bündner Hauptstadt. Doch schon war

es vorbei mit dem Stadtbummel auf

Schienen. An der Stadtgrenze wandelte

sich die Rhätische Schmalspurbahn

nämlich zur Gebirgsbahn und windete

sich durchs wilde Schanfi gger Tal hinauf

nach Arosa.

Nach dem Mittagessen konnte man

einen Rundgang um den Obersee machen

oder einfach die Zeit in gemütlichen

und geselligen Gesprächsgruppen

verbringen. Die Stimmung war so

gut, dass der nun einsetzende Regen

den PensionistInnen die Laune nicht

trüben konnte. Auf der anschlies-

senden Rückfahrt mit der Rhätischen

Bahn nach Chur hatte man nochmals

die Gelegenheit den Ausblick zu geniessen.

Gut gelaunt und sichtlich zufrieden

fuhr man mit den Bussen nach St.

Luzisteig zum Bauernhof der Familie

Tanner. Im Beisein von Regierungschef-Stellvertreter

Dr. Klaus

Tschütscher wurde der Znacht eingenommen.Regierungschef-Stellvertreter

Dr. Klaus Tschütscher bedankte

sich in seiner Ansprache bei den PensionistInnen

und überreichte traditionsgemäss

der ältesten Teilnehmerin,

Maria Hermann aus Schaan, und dem

ältesten Teilnehmer, Xaver Frick aus

Balzers, ein kleines Präsent. Josef

Walser durfte an diesem Tag seinen


Maria Hermann – die älteste Teilnehmerin Regierungschef-Stellvertreter Dr. Klaus Tschütscher mit Xaver Frick, dem ältesten Teilnehmer

65 Geburtstag feiern und erhielt ebenfalls

ein Präsent. Wie schon während

des ganzen Tages bot sich auch im

Verlauf des gemütlichen Abends ausreichend

Gelegenheit in zwangsloser

Runde und bei bester Stimmung alte

Erinnerungen auszutauschen und über

dies und jenes zu diskutieren.

So kam der Fotograf zu seinen

Gruppenfotos

Bahnhof Chur

PENSIONSTREFFEN

17


Gesund und genussvoll essen!

Im zweiten Jahr der Gesundheitsförderungskampagne

«bewussterleben»

spielt das Thema Ernährung die Hauptrolle.

Wie bereits im letzten Jahr wird

18

Kathrin Ospelt-Hilbe

Mitarbeiterin AG

auch für das kommende Kampagnenjahr

ein Gesundheitspass 2007/2008

herausgebracht. Dieser ist beim Amt

für Gesundheit kostenlos erhältlich.

Gesundheit, Wohlbefi nden und Leistungsfähigkeit

können entscheidend

durch die Ernährung beeinfl usst werden.

Dabei gilt: je abwechslungsreicher,

desto besser! Die Ernährungspyramide

zeigt anschaulich, wie das

geht: Alles ist erlaubt, aber es kommt

auf die Menge und das richtige Verhältnis

an. Es muss auf kein Lebensmittel

verzichtet werden, solange die

Mengen im richtigen Verhältnis zueinander

stehen und die Energiebilanz

ausgeglichen ist. Zur

Erhaltung eines gesunden

Körpergewichts ist es

wichtig, sich täglich

eine halbe Stunde

zu bewegen.

GSUNDHEIT

Sparsam beim Fett

In geringer Menge und guter Qualität

sind Fette unverzichtbar, weil der

Körper die wichtigen Fettsäuren nicht

selbst produzieren kann. Diese essentiellen

Fettsäuren sind hauptsächlich in

hochwertigen Pfl anzenölen enthalten.

Tipps

• Greifen Sie bei Fleisch, Wurst

und Käse und anderen Milchprodukten

zu fettarmen Produkten.

• Verwenden Sie für Salate hoch

wertige Pflanzenöle und -fette,

z.B. Olivenöl, Rapsöl oder Sonnenblumenöl.

Tipps

Zu viel Fett fördert die Entstehung von

Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen,

das gilt insbesondere für tierische

Fette.

Süsses, salzige Knabbereien und energiereiche

Getränke — massvoll mit Genuss

Diese Lebensmittel sind auch in einem

gesunden und ausgewogenen Ernährungskonzept

nicht verboten. Da sie

dem Körper hauptsächlich Energie in

Form von Zucker, Fett oder Alkohol

liefern, führt ein häufi ger Konsum zu

einer zu hohen Energiezufuhr und erhöht

damit das Risiko für die Entwicklung

von Übergewicht. Zu viel Kochsalz

begünstigt die Entstehung eines zu hohen

Blutdruckes.

• Trinken sie wenig Limonaden

der Fruchtsaftgetränke. Wasser

und ungesüsster Tee löschen

den Durst viel besser.

• Seien Sie bei Süssigkeiten zurückhaltend,

doch geniessen Sie

hin und wieder guten Gewissens

ein kleines Stück Schokolade

oder Torte.

• Verwenden Sie beim Backen

weniger Zucker als im Rezept

angegeben.

• Süssen Sie Nachspeisen sparsam,

oft genügt der Zucker, der

im reifen frischen oder getrockneten

Obst von Natur aus enthalten

ist.

Mehr vom vollen Korn

Getreide und Getreideprodukte wie

Brot, Gebäck, Nudeln, Reis, Mais, Hirse

und Kartoffeln liefern einen Grossteil

der täglich benötigten Energie.


Vollkornprodukte sind Weissmehlprodukten

überlegen. Sie liefern Ballaststoffe,

Vitamine und Mineralstoffe.

Vollkornprodukte sättigen schneller

und regen die Darmtätigkeit an, weshalb

wir davon mindestens zweimal

täglich konsumieren sollten.

Tipps

• Essen Sie jeden Tag dunkles

Brot und Vollkorngebäck.

• Beginnen Sie den Tag öfter mit

einem leckeren Müsli aus Getreideflocken.

Gemüse und Obst: 5 × täglich

Gemüse und Obst bilden die Basis einer

ausgewogenen Ernährung. Sie enthalten

reichlich Vitamine, Mineralstoffe,

Spurenelemente und die so genannten

bioaktiven Substanzen, die optimal

für unsere Gesundheit sind. Pro Tag

essen wir deshalb vorzugsweise mindestens

dreimal Gemüse, davon einmal

roh, und zweimal Früchte, wobei

eine Portion durch einen Gemüse- oder

Fruchtsaft ersetzt werden kann. Mit der

die meisten Nährstoffe. Es sollte kühl

und dunkel gelagert und erst kurz vor

dem Verzehr zubereitet werden. Günstige

Zubereitungsarten sind Dünsten

und Dämpfen in wenig Wasser.

Milchprodukte sind ein Muss

Milchprodukte gehören täglich ein- bis

zweimal auf den Speiseplan, also Milch,

Joghurt nature, Quark, Kefi r, Hartkäse

oder Kräuterquark. Sie enthalten viele

wertvolle Inhaltsstoffe, insbesondere

auch das für die Knochenbildung unentbehrliche

Kalzium.

Fleisch, Wurst und Eier mässig, Fisch

regelmässig

Fleisch, Wurst und Eier liefern für den

Tipps

Körper wichtiges Eiweiss, enthalten

• Obst oder rohe Gemüsesnacks aber viel ungünstiges Fett und Cho-

sind ideale Zwischenmahlzeiten lesterin. Fisch dagegen liefert ebenso

für den kleinen Hunger zwi- hochwertiges Eiweiss. Das Fischfett ist

schendurch.

reich an ungesättigten Fettsäuren. Die-

• Ein knackiger Salat und eine

Portion Gemüse ergänzen das

Mittagessen optimal. Tipp

• Zwei bis drei Fleischmahlzeiten

Auswahl von Gemüse unterschiedlicher

Farben wird eine Vielfalt sekundärer

Pfl anzenstoffe aufgenommen. Saisonales,

frisches Obst und Gemüse enthält

pro Woche reichen aus. An den

übrigen Tagen können Sie ihren

Eiweissbedarf mit fleischlosen

Gerichten und Fisch decken.

se verbessern die Fliesseigenschaften

des Blutes und wirken damit einem zu

hohen Blutdruck entgegen und senken

den Fettspiegel im Blut.

Viel und richtig trinken

Richtiges Trinken fördert die Konzentrations-

und Leistungsfähigkeit. Der

Körper benötigt 1,5 bis 2 Liter pro Tag.

Wasser und ungezuckerte Getränke

sind die besten Durstlöscher. Alkoholische

(mit Vorteil nur im Rahmen von

Mahlzeiten aufnehmen) und koffeinhaltige

Getränke sollen nur in kleinen

Mengen genossen werden.

Tipp

• Trinken Sie möglichst über den

Tag verteilt. Flüssigkeitsdefizite

am Abend aufzufüllen bringt

wenig, da der Magen-Darmtrakt

große Flüssigkeitsmengen nicht

auf einmal aufnehmen kann.

Fazit

Gesundes Essen soll natürlich Genuss

und Freude bereiten; dies gelingt am

besten in Gesellschaft. Achten Sie

darauf, dass am Tisch gegessen wird,

nicht vor dem Fernseher. Denn Essen

sollte man bewusst geniessen, am

besten fünf Mal über den Tag verteilt.

Die Empfehlungen müssen nicht jeden

Tag, sondern sollen langfristig eingehalten

werden.

www.bewussterleben.llv.li

GSUNDHEIT

19


Gafadurawanderung

22 Revuebeine und 28 stramme Waden,

stammend von den dazugehören

den Landesverwaltungsangestellten,

trafen sich am Freitag, 9. September

20

Sigi Zogg

Mitarbeiterin APO

2007, pünktlich um 17.00 Uhr, zum

Startschuss der diesjährigen Gafadurawanderung.

Parthena Lafasanidis macht das Radfahren

sichtlich Spass

Zunächst fuhren wir in Fahrgemeinschaften

nach Oberplanken, von wo

aus wir uns gemeinsam auf den Weg

machten. Ein Spezialteam startete direkt

vom Amt für Personal und Organisation

mit den Bikes und «the man of

the day» joggte gar von Vaduz direkt

zur Gafadurahütte und traf dort auch

noch als Erster ein!!!!! Leider musste

ein Teilnehmer disqualifi ziert werden,

da er die Hälfte der Strecke mit zwei

Velos absolvierte. Das Gepäcksrad

und auch die Youngster trafen ohne

allzugrosse Probleme wohlbehalten

GRUPPE UNTERHALTUNG

auf 1428 m.ü.M. ein, wobei sie vom

starken Fussvolk überholt wurden.

Oben angekommen wurden wir von

der Hüttenchefi n und vom Hüttenchef

herzlich willkommen geheissen

Am Ziel angekommen geniesst Karin Lardi-

Büchel das schöne Panorama

und mit einer feinen Suppe und einer

grosszügigen Vesperplatten verwöhnt.

Zum krönenden Abschluss gab es

noch den weit bekannten – beliebten

Linzerkuchen.

Rosmarie Wohlgenannt im LLV-Outfi t

Es wurde viel gelacht und auch gesungen

und der gemütliche Abend ging

leider viel zu schnell vorbei. Ausgerüstet

mit Taschen- und Stirnlampen

traten wir dann etwas unwillig den

Heimweg an.

In geselliger Runde bei Most und Bier, v.l.n.r.

Evelyn Mayer, Brigitte Kaiser und Harald

Oberdorfer

Vielen Dank für die gute Organisation.

Eines ist sicher, wir sind das nächste

Jahr wieder dabei!

Der Wirt, Fritz Wohlwend, freut sich über das

Eintreffen der LLV-Gruppe


seemänn.:

Schleppanker

Sohn

Alberichs in

der germ.

Sage

ugs.:

Mörtel

chem. Z.

für

Dubnium

europ.

Zeitzone

4

eine

Gartenzierpflanze

dt.

Vorsilbe

indochin.

Volk

dt. Afrikaforscher

dt. Komponist

Bildung

Initialen

der

Sängerin

Turner

Nebenfluss

des

Main

österr.

Auto-Z.

Schärding

Zahlenwerte

Dichtung

vom ländl.

Frieden

7 5

Ziffern

Insel vor

der Küste

SW-Frankr.

ind. Meditationspraxis

6

Teil der

Treppe

dt. Schriftsteller

8

chin. Zither

Ort in

Jugoslawien

1

Fluss in

Sibirien

frz.:

endlich

arab.

Name

Jesu

frz.: man

3

rätorom.

Name des

Inn

Hinweis

kant. Auto-

Z.

chin. Feldmass

Initialen

der

Monroe

immer

Musik-note

2

Insel bei

Marseille

Fluss im

sibir. Landrücken

ausserird.

Kerlchen

L

ö

s

u

n

g

s

w

o

r

RÄTSEL/CARTOON

1

2

3

4 24

5 Seite

6 siehe

7

t 8 Lösungswort

21


Herzlich willkommen

Grundbuch- und Öffentlichkeitsregisteramt

Ausländer- und Passamt

Dienststelle für Sport

Landespolizei

Angela Steiner

01.07.2007

Wolfgang Nipp

01.07.2007

Beat Wachter

01.08.2007

Andrea Dunker-

Kieber

01.09.2007

22 NACHRICHTEN

Amt für Gesundheit

Hochbauamt

Tiefbauamt

Landespolizei

lic. phil. Kathrin

Ospelt-Hilbe

01.07.2007

Manuela Ender

01.07.2007

Angelo

Strampella

01.08.2007

Hans-Peter Erne

01.09.2007

Amt für Personal und Organisation

Amt für Berufsbildung und Berufsberatung

Hochbauamt

Stabsstelle EWR

Florin Lins

01.07.2007

Georg Kaufmann

01.08.2007

Gerda

Erker-Hermann

15.08.2007

Mag. iur. Tamara

Farrèr

01.09.2007

Hochbauamt

Ausländer- und Passamt

Hochbauamt

Liechtensteinische Botschaft Wien

Marco

Hohenegger

01.07.2007

Angelika Marxer

01.08.2007

Roland Boss

01.09.2007

Susanne Kunst

01.09.2007

Agentur für Internationale Bildungsangelegenheiten

Amt für Wald, Natur und Landschaft

Landespolizei

Hochbauamt

Dr. Franz J.

Heeb

01.07.2007

Wolfgang

Kersting

01.08.2007

Otto Kind

01.09.2007

Adelheid Tanner-

Vega

01.09.2007


Herzlich willkommen

Hochbauamt

Yaye Ezeodili

01.09.2007

Amt für Umweltschutz

Dipl.Ing.FH

Norbert Ritter

01.09.2007

Landesbibliothek

Christina

Anghern

01.09.2007

Unsere neuen Lehrlinge

Hinten v.l.n.r.:

Marc Büchel, Fachmann Betriebsunterhalt

(Fachrichtung Werkdienst)

Selcuk Bicer, Kaufmann E-Profi l

Udo Sprenger, Kaufmann B-Profi l

Carina Koch, Informationsund

Dokumentationsassistentin

Jasmin Oehri, Kauffrau E-Profi l

Vorne v.l.n.r.:

Marco Grebhardt, Informatiker

Fabian Hutter, Kaufmann E-Profi l

Nadine Hauser, Kauffrau B-Profi l

Susanne Hasler, Kauffrau B-Profi l

Gabriel Meier, Fachmann Betriebsunterhalt

(Fachrichtung Hausdienst)

NACHRICHTEN

23


Ausbildungserfolge

(RED) Herr Daniel Banzer, Grundbuch-

und Öffentlichkeitsregisteramt hat an

der Hochschule Liechtenstein den zwei

Semester dauernden Hochschullehrgang

«Treuhandwesen» erfolgreich abgeschlossen.

Dieser praxisorientierte

Lehrgang bereitet auf qualifi zierte Tätigkeiten

in Treuhandunternehmen vor.

Es werden die für eine umfassende

Pfl ege und Betreuung von Kundenbeziehungen

im liechtensteinischen Treuhandwesen

nötigen Kenntnisse (Recht,

Betriebswirtschaft, nationales und internationales

Steuerrecht, Anlageberatung

und Vermögensverwaltung) vermittelt.

Die Absolventen erhalten den

Fachausweis «Liechtensteinische/r Treuhand-

Sachverständige/r».

Herr Michael Oehri, Stabsstelle Financial

Intelligence Unit, hat während

sechs Semestern den berufsbegleitenden

Lehrgang zum dipl. Betriebswirtschafter

HF an der HTW Hochschule für

Technik und Wirtschaft in Chur besucht

und die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Diese höhere kaufmännische

Generalistenausbildung bereitet die

Teilnehmenden auf die Übernahme von

kaufmännischen Leitungsfunktionen in

Klein- oder Mittelbetrieben oder in der

Öffentlichen Verwaltung vor.

24 NACHRICHTEN

Frau Bettina Drawitsch, Amt für Volkswirtschaft,

hat an der Zürcher Hochschule

Winterthur während sechs

Monaten den berufsbegleitenden Zertifi

kats lehrgang «Arbeitsrecht» absolviert

und mit dem «Certifi cate of Advanced

Studies in Arbeitsrecht»

erfolgreich abgeschlossen. Dieser Lehrgang

vermittelt über das arbeitsrechtliche

Sachwissen hinausgehende Fähigkeiten

und Kenntnisse, um in der

komplexen Struktur des schweizerischen

Arbeitrechts Problemstellungen

aus der Praxis selbständig, effi zient

und juristisch fundiert lösen zu können.

Herr Christian Gestöhl, Landgericht,

und Herr Walter Marxer, Grundbuchund

Öffentlichkeitsregisteramt, haben

am Berufbildungszentrum Wil den einjährigen,

berufbegleitenden Lehrgang

«FSÖV Führungsschule öffentliche Verwaltungen»

erfolgreich absolviert. Dieser

Lehrgang umfasst an 28 Seminartagen

die Themenkreise Führung und

Team, Kommunikation, Changenmanagement

und Selfmanagement.

Bei der SUVA in Luzern hat Herr Paul

Kaiser, Amt für Volkswirtschaft, von

September 2006 bis März 2007 den

vom Bundesamt für Gesundheit BAG

anerkannten EKAS-Lehrgang «Sicherheitsfachleute»

erfolgreich absolviert.

Die EKAS (Eidg. Koordinationskommission

für Arbeitssicherheit) ist die

schweizerische Zentralstelle im Bereich

Arbeitssicherheit/Gesundheitsschutz.

Sicherheitsfachleute verfügen über ein

breites Wissen in Arbeitssicherheit und

Gesundheitsschutz, das sie befähigt, in

einem Unternehmen ein Sicherheitssystem

aufzubauen, aufrecht zu erhalten

und weiter zu entwickeln. Sie beraten

und unterstützen Arbeitgeber und

Arbeitnehmende bei Fragen der Arbeitssicherheit.

Wir gratulieren recht herzlich zu diesen

Erfolgen!

Kreuzworträtsel Seite 21

Lösungswort: GAFADURA


Viel Erfolg in der neuen Funktion

Mitarbeiterin beim Grundbuch- und Öffentlichkeitsregisteramt

Melissa Szlijan

15.07.2007

(RED) Die Regierung

hat Herrn lic. iur. HSG

Peter Beck per 1. Juli

2007 zum Leiter des

Amtes für Volkswirtschaft

bestellt. Herr

Beck absolvierte an

Sachbearbeiterin bei der Steuerverwaltung

Beförderungen

Manuela

Wenaweser

01.08.2007

Herr Silvio Di Benedetto

wurde von der

Regierung mit Wirkung

ab 14. August

2007 zum Abteilungsleiter-Stellvertreter

der Abteilung

«Spezialsteuern» bei der Steuerverwaltung

bestellt. Herr Di Benedetto ist

am 1. Februar 2007 in die Steuerverwaltung

eingetreten.

der Universität St. Gallen das Studium

der Wirtschafts- und der Rechtswissenschaften

und hat ausserdem die

Ausbildung zum eidg. dipl. Steuerexperten

abgeschlossen. Von 2002 bis

2005 war Herr Beck juristischer Mitarbeiter

beim Rechtsdienst der Steu-

Gerichtsvollzieher beim Landgericht

Michael Lenherr

01.09.2007

Herr Dr. Dietmar Baur

wurde von der Regierung

per 11. September

2007 zum

Stellvertreter des

leitenden Staatsanwaltes

bestellt. Herr

Dr. Baur ist seit dem 1. Oktober 1999

als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft

tätig.

erverwaltung. Danach hat er während

eineinhalb Jahren für ein weltweit tätiges

Unternehmen gearbeitet. Am 1. Dezember

2006 trat Herr Beck dann als

Leiter der Stabsstelle Rechts- und Wirtschaftsfragen

beim Amt für Volkswirtschaft

wieder in den Staatsdienst ein.

Frau Dr. med. Sabine

Erne wurde per 18.

September 2007

von der Regierung

zur Abteilungsleiter-

Stellvertreterin der

Abteilung «Öffentliche

Gesundheit» beim Amt für Gesundheit

bestellt. Frau Dr. med. Erne

arbeitet seit dem 1. Januar 2007 als

Amtsärztin beim Amt für Gesundheit.

NACHRICHTEN

25


Interne Wechsel

vom Amt für Lebensmittelkontrolle und

Veterinärwesen zum Amt für Gesundheit

Alles Gute im Ruhestand

Amt für Wald, Natur und Landschaft

Amt für Umweltschutz

Mag. Brigitte

Batliner

01.07.2007

Bernhard Kaiser

31.07.2007

Hansjakob

Schädler

31.08.2007

26 NACHRICHTEN

vom Schulamt zur Agentur für Internationale

Bildungsangelegenheiten

Hochbauamt

Steuerverwaltung

Nadine Batliner

01.07.2007

Jesusa Beck

31.07.2007

Clara Studer

30.09.2007

vom Amt für Berufsbildung und Berufsberatung zur

Agentur für Internationale Bildungsangelegenheiten

Stabsstelle EWR

Tiefbauamt

Karin Lama Castro

01.07.2007

Mag. rer. soc. oec.

Klaus von Reden

31.07.2007

Wilfried Oehri

31.08.2007

vom Schulamt zum Amt für Gesundheit

Hochbauamt

Sabine Fischer

01.08.2007

Wolfgang Kindle

31.08.2007

Staatsanwaltschaft

lic. iur. Alma Willi

31.08.2007


Gratulation

Sekretariate der Regierung und der

Ressorts

Hanni Mündle

35 Jahre

Ausländer- und Passamt

Christl Sprenger

30 Jahre

15 Jahre

Adelbert Büchel, Hochbauamt

Marina Kindle, Grundbuch- und Öffentlichkeitsregisteramt

Martin Kranz, Amt für Personal und Organisation

Gabi Lotzer, Landtagssekretariat

Daniela Negele, Liechtensteinische Landesbibliothek

Bettina Wenaweser, Amt für Personal und Organisation

Christina Wohlwend, Amt für Personal und Organisation

Amt für Personal und Organisation

Evelyne Ritter

30 Jahre

Amt für Soziale Dienste

Dr. Marcus Büchel

25 Jahre

10 Jahre

Nadine Batliner, Agentur für Internationale

Bildungsangelegenheiten

Patrik Eberle, Amt für Personal und Organisation

Werner Eberle, Landespolizei

Markus Gstöhl, Landespolizei

Philipp Gstöhl, Landespolizei

Walter Hoop, Tiefbauamt

Mario Hundertpfund, Landwirtschaftsamt

Gabriele Kaiser, Amt für Volkswirtschaft

Marion Koch, Landgericht

Jochen Matt, Landespolizei

Daniela Mazzini, Hochbauamt

Gerhard Negele, Motorfahrzeugkontrolle

Ingrid Nigg, Hochbauamt

Maria Schädler, Hochbauamt

Siegrid Vogt, Amt für Wohnungswesen

lic. phil. Christian Weidkuhn, Schulamt

Evelin Weigand, Landesbibliothek

NACHRICHTEN

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Ankündigung Verwaltungsabend

White

Christmas

30. November 2007

9490 Vaduz

P. P.

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