Aktuelle Informationen vom ersten DeLuTa-Tag - Vereinigung ...

lohnunternehmer.at

Aktuelle Informationen vom ersten DeLuTa-Tag - Vereinigung ...

Aktuelle Informationen vom ersten DeLuTa-Tag

Overnight-Kurier 2010

Aufbau

Tagungs beginn

Die ersten Besucher

Vor träge und

Podiums diskus sionen

Aus der Sicht des Besuchers

Making of DeLuTa 2010

Frauentreff

Fördernde Mitglieder

Games and Fun

Fachkraft Agrarservice

BLU-Stand

Essen, reden, trinken,

tanzen ...


2 DeLuTa-Overnight-Kurier

Lohnunternehmen 12 | 2010

Ja, es ist bereits die fünfte DeLuTa. Gestartet

im Jahr 2002 in Oldenburg und nun schon zum

vierten Mal zu Gast in Münster. Da haben sich

natürlich schon etliche Erfahrungswerte angesammelt,

aber trotz alledem war auch in diesem

Jahr wieder eine Menge Adrenalin im Blut der

Akteure. Nicht erst seitdem die Tage bis zum

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Auf die Plätze – fertig …

Es ist so knapp unter Null Grad und leichter Schneefall, als die Tore der

Halle Münsterland am Dienstag früh öffnen und die ersten Maschinen

in die Hallen gezogen werden. Albert Feldmann und Josef Milte sorgen

auch diesmal mit ihren Mitarbeitern, Traktoren und Teleskoplader dafür,

dass große und kleine Technik unbeschadet auf ihren Platz kommt. Diesmal

sind es fast 180 fördernde Mitglieder, die ihre Produkte präsentieren.

Deshalb wurde auch die Halle Mitte komplett von der Technik in Beschlag

genommen. Der Fun-Bereich zog um in ein Zelt hinter der Halle Süd.

Leider wieder dreckig: Das Kotte Tridemfass war blitzblank

geputzt – dann ging es auf Achse zum DeLuTa

Gelände über nasse Schneematsch-Straßen im

Münsterland. Henning Kaufmann und seine beiden

Kollegen mussten deshalb nochmal ran und alles putzen.

1. Dezember einstellig wurden. Das Programm

steht, stattliche 70 Vorträge, ein ansehnliches

Frauenprogramm und immerhin 8 Podiumsdiskussionen

sind festgezurrt – tolles Angebot. Gut

180 fördernde Mitglieder wollen diesmal ihre

Produkte zeigen. Also musste die Halle Mitte

wegen starker Nachfrage komplett für die Wett-

Als Ansprechpartner immer mittendrin und mit wachen

Augen, ob denn auch alles so läuft, wie es laufen soll.

Alfred Schmid ist der Regisseur der DeLuTa, die nun

schon zum fünften Mal stattfi ndet.

Um 8 Uhr wurden die Hallen für die fördernden Mitglieder

geöffnet. Nach und nach wurde Maschine um

Maschine an den richtigen Platz bugsiert, mal mit dem

Schlepper, mal mit dem Teleskoplader und mal mit dem

eigenen Antrieb – hier im Zeitraffer die Halle Mitte.

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Manchmal muss man sich beraten und ist Teamarbeit

angesagt. Wie hier, als sich beim Abladen des Gülle fasses

der der angebaute angebaute Güllegrubber Güllegrubber nicht nicht ausheben ausheben lassen lassen

wollte. wollte. wollte.

Christopf Visse (links) und Michael Strauch waren

für für für die die die Ordnung Ordnung Ordnung und und und richtige richtige richtige Maschinenplatzierung

Maschinenplatzierung

Maschinenplatzierung

in in der der Halle Halle Mitte Mitte zuständig. zuständig.


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Theo Tillmann und das Team von Josef Milte zeigten

jeden, der in Halle Süd seinen Platz suchte,

wo es lang geht.

„Für den Transport vom LKW in die Halle brauchst

Du am Trecker alle Anhängevarianten: Kugel unten,

Bolzenkupplung oben, Frontdreieck und noch einen

Teleskopen“, schildert Albert Feldmann.

bewerbe gestrichen werden. Spiel und Spaß

wandert in diesem Jahr in ein Zelt hinter Halle

Süd – soweit alles im grünen Bereich.

Aber kommen auch wieder soviel Lohnunternehmer

mit Team wie vor zwei Jahren? Die

Werbetrommel bei den Mitgliedern für einen Besuch

ist schon seit Wochen unüberhörbar. Aber

Albert Feldmann (rechts) und Jann-Dieken Frieling sind

am am Aufbautag Aufbautag die die Chefs Chefs in in Halle Halle Nord. Nord.

Wo viel gearbeitet wird, muss auch gut gegessen werden.

Das Catering war auch am Aufbautag perfekt organisiert.

Niemand musste hungern. Die Brötchen- und

Frikadellenwagen rollten in regelmäßigen Abständen an

die Verpfl egungspunkte.

weil die Maiskampagne in diesem Jahr deutlich

länger dauert, hatten viele Lohnunternehmer im

Oktober noch wenig Gedanken für die DeLuTa

und die nötige Anmeldung. Umso heißer lief das

Faxgerät in der BLU Geschäftsstelle seit Mitte

November. „Wir werden von den Anmeldungen

nahezu erschlagen“, erzählte Alfred Schmid am

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Stark in der Farbe

Stark in der Reißfestigkeit

Stark in der Ballenabdeckung

DeLuTa-Overnight-Kurier 3

Lohnunternehmen 12 | 2010

V.l.: Gerd Goldbecker, LU aus NRW und Organisator des

Azubi-Wettbewerbs und Tobias Ladwig von Köckerling

hängen ein Fragenposter zum Azubi-Wettbewerb auf.

Insgesamt Insgesamt Insgesamt Insgesamt werden werden werden werden die die die die teilnehmenden teilnehmenden teilnehmenden teilnehmenden Azubis Azubis Azubis Azubis an an an an 6 6 6 6 unter- unter- unter- unterschiedlichen

schiedlichen schiedlichen schiedlichen Stationen Stationen Stationen Stationen „geprüft“. „geprüft“. „geprüft“. „geprüft“.

„Gefühlte „Gefühlte 25.000 25.000 Gestecke Gestecke haben haben wir wir für für die die DeLuTa DeLuTa

angefertigt angefertigt angefertigt und und und auf auf auf den den den Tischen Tischen Tischen verteilt“, verteilt“, verteilt“, schilderten schilderten schilderten uns uns uns

die die LU-Frauen LU-Frauen Marianne Marianne Frieling, Frieling, Marlene Marlene Harries, Harries,

Petra Petra Hillje Hillje und und Annette Annette Feldmann Feldmann (von (von links). links).

Ende der letzen Novemberwoche. Auch zur fünffünften DeLuTa haben sich rund 6.500 Lohnunternehmer

und ihre Mitarbeiter angemeldet. Die

Organisatoren, die vielen fl eißigen Helfer und

die fördernden Mitglieder freut’s. Also Türen

auf, es kann losgehen.


4 DeLuTa-Overnight-Kurier

Lohnunternehmen 12 | 2010

Fördernde Mitglieder

Neuheiten

im Gepäck

Die DeLuTa wird auch für die fördernden

Mitglieder eine immer

interessante Veranstaltung. Das

kann man zum einen an der Zahl

der teilnehmenden Firmen sehen

(ca. 180). Zum anderen verlegt

der ein oder andere Hersteller die

erste „öffentliche“ Vorstellung

eines Produktes auf den DeLuTa-

Termin. Nach diesen Neuheiten

und weiteren technisch interessanten

Produkten hat sich die

Redaktion umgeschaut.

Ab 9:00 Uhr war offizieller Einlass in die

DeLuTa Hallen. Nach und nach strömten die Besucher

vom Eingangsbereich Richtung „Technik-

Hallen“. Hier wurde es dann ab Mittag richtig

voll. Neben der reinen Technik standen natürlich

die Gespräche zwischen Leuten vom Fach im

Vordergrund. Alles in allem waren die Mitarbeiter

der Firmen und die Besucher mit dem ersten

Tag sehr zufrieden: „Die Stimmung war super

und genug Zeit für intensive Gespräche.“

Die Steyr CVT 6130 bis 6260 sind ab sofort mit einem

neuen verstärkten Kommunalrahmen ab Werk lieferbar.

Johannes Epple vom Lohnunternehmen Krumm aus

dem Baden-Württembergischen Biberach hat sich die

Maschine angesehen: „Wir arbeiten unter anderem im

Winterdienst.“ Da wäre der Kummunalrahmen natürlich

eine sinnvolle Zusatzausstattung.

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John Deere und Rebo Landtechnik haben den ersten

Schlepper der neuen Baureihe 8 R mit Dieselpartikelfilter

auf der DeLuTa offiziell an seinen Besitzer übergeben.

LU Thomas Ostendorf aus Cloppenburg will den

stärksten Standardschlepper der Welt (409 PS) zum

Holzhacken einsetzen. Pro Jahr liefen seine Schlepper

bis zu 2.000 h vor den Hackern.

LU Thorsten Eggers aus dem Schleswig-

Holsteinischen Krumwisch hat sich den Huddig

Baggerlader 1260 B näher angeschaut und war von

der Kabine ganz angetan: „Wir hacken Holz und

da wäre die großflächige Kabine mit dem drehbaren

Sitz ist eine feine Sache.“

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Veenhuis hat eine neue Güllewagenbaureihe mit Fassvolumen

von 15.000 bis 18.500 vorgestellt. Mit dieser

Baureihe sollen vor allem die preisbewussten Kunden

angesprochen werden.

„SwingDrive“ nennt Vogelsang das neue Schleppschlauchgestänge,

das in Breiten von bis zu 27 m erhältlich

sein soll. Der Clou dabei: Das Gestänge eignet sich

für den Einsatz am Selbstfahrer. Zur Straßenfahrt wird

das Gestänge nach hinten geklappt und auf einem

Transportrad abgelegt.

Secutor heißt das neue

Zugfahrzeug von Bruhns.

Basis ist der Offroad-Truck

„Zetros“ von Mercedes-

Bens. Der Secutor hat

326 PS und ist mit einer

Kugelkupplung für den

Sattelaufliegertransport

ausgestattet. „Interessante

Maschine“, meint

Ramon Hermanns vom

Lohnunternehmen Weddeling

aus Borken. Man

müsste es allerdings mal

im Praxiseinsatz sehen

und fahren.

Mit dem Pistenbulli auf’s Silo? Julian Port

(links) ist Mitarbeiter vom Lohnunternehmen

Grimm aus dem Schleswig-Holsteinischen

Lanze und zählt zu den professionellen Siloverdichtern.

Seine Meinung: „Das könnte eine

interessante Alternative sein.“

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DeLuTa-Overnight-Kurier 5

Lohnunternehmen 12 | 2010

Lohnunternehmer Manuel Bone aus Raesfeld probiert

das ISOBUS Terminal von Kuhn aus, das an einer Großpackenpresse

montiert ist: „Bislang setzen wir noch keine

ISOBUS-Geräte in unserem Betrieb ein, weil wir bei

Testeinsätzen noch keine guten Erfahrungen mit dieser

Technik gesammelt haben.“

Der neue Selbstfahrer Pantera von Amazone durfte

natürlich nicht auf der DeLuTa fehlen und zählte am

ersten Tag sicherlich zu den großen Attraktionen.

Noch kein typisches Lohnunternehmer-Fahrzeug: Der

22-t-Teleskoplader von Sennebogen mit teleskopierbarer

Kabine.

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6 DeLuTa-Overnight-Kurier

Lohnunternehmen 12 | 2010

Tagungsprogramm

Wissenswert

Aus- und Weiterbildung ist für

Chefetage, Angestellte und den

Nachwuchs im Lohnunternehmen

gleichermaßen wichtig. Entsprechend

umfangreich und vielseitig

ist in diesem Jahr das Tagungsangebot

der DeLuTa. Mit mehr als

60 verschiedenen Vorträgen und

sechs Podiumsdiskussionen ist für

jeden etwas Spannendes dabei

und die Säle waren gut gefüllt.

Podiumsdiskussion:

Überladetechniken in der Maislogistik – Praktiker im Dialog

In der Podiumsdiskussion, die

von Thorsten Wobser vom Landwirtschaftlichen

Wochenblatt moderiert

wurde, berichteten die drei

Lohnunternehmer Rainer Wagner,

Jann-Dieken Frieling und Holger

Thomsen von ihren Praxiserfahrungen

mit Überladelösungen.

Michael Gruber von Ropa stellte

die Überlegungen beim Bau der

Nawaro-Maus vor.

Das Lohnunternehmen Thomsen

testete verschiedene Systeme

und entschied sich letztendlich

für die Bunkermaus von Ropa. Die

Überladestation sei nicht flexibel

genug, die Überladewagen viel zu

schwer für die Bodenverhältnis-

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se in seiner Region gewesen. Das

Lohnunternehmen Frieling lädt

am Feldrand mit der Nawaro-Maus

von Ropa auf LKW um. Die Biogasanlagenkunden

würden den Trans-

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port mittels LKW schätzen. Von

vorneherein könnten so Probleme

mit den Anwohnern vermieden

werden. „Nicht alle Wege sind bei

uns LKW-tauglich, daher sammeln

Günter Klingenhagen, Pflanzenschutzberater der Landwirtschaftskammer

Nordrhein-Westfalen, referierte zu

„neuen“ Chancen für Lohnunternehmer beim Pflanzenschutz

im Mais. Um Problemschädlingen und -krankheiten

wie Maiszünsler, Maiswurzelbohrer und Fusarium im

Griff zu behalten, empfiehlt die Beratung eine Kombination

aus intensiver Stoppelbearbeitung nach Mais und dem

Einsatz von Insektiziden und Fungiziden. Angesichts der

stetigen Ausdehnung der Maisanbaufläche in Deutschland

auf aktuell 2,5 Mio. ha und neuer Lösungen aus

der Landmaschinen- und Pflanzenschutzindustrie kann

es sich für den Lohnunternehmer lohnen, in diese zwei

Betätigungsfelder zu investieren. So erläuterte Günter

Klingenhagen die Arbeitsweisen und Einsatzmöglichkeiten

verschiedener Geräte und Verfahren zur Stoppelbearbeitung

und betonte die Bedeutung der Gerätewahl für

den Bekämpfungserfolg.

wir die Biomasse auf zentralen

Plätzen. Von dort wird sie mittels

Radlader auf LKW umgeladen“,

sagt hingegen Lohnunternehmer

Rainer Wagner.

Der volle Saal zeigte, wie sehr

das Thema Maislogistik gerade

von Interesse ist. Kein Platz blieb

frei, viele Lohnunternehmer und

Mitarbeiter wollten trotzdem zuhören

und nahmen das Stehen

in Kauf.

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Vortrag: Profil für Profis

Der Vortragssaal platzte aus

alle Nähten. „Profil für Profis“

war am Mittwoch um 12.00 Uhr

Thema von Dirk Gieschen von gmc

Marketing & PR. Er überzeugte die

Zuhörer, dass professionelles Auftreten

für LUs ein unerlässliches

Werkzeug für erfolgreiches agieren

am Markt ist. Als erstes muss der

Lu einige Fragen für sich beantworten:

Bin ich der billige Jakob,

der teure Hermann oder doch der

professionelle Paul? Wer ist mein

Kunde? Wie kann ich ihn erreichen

und vor welchen Herausforderungen steht er?

Dirk Gieschen hat konkrete Tipps zum professionellen

Auftritt in der Tasche: Bieten sie als

Lohnunternehmer dem Kunden nicht nur eine

Dienstleistung an, sondern formulieren sie den

Vortrag: Was Chefs nicht delegieren dürfen

Marco Sandner von

HelfRecht schaffte es, die

Chefs in seinen Vortrag zu

ziehen. Er formulierte klar

und deutlich, dass ein Chef

delegieren können muss.

Doch es gibt Kernaufgaben,

die müssen in der

Hand des Betriebsleiters

bleiben. „Der Chef sollte

seine Unternehmensziele

kennen und auch formulieren.

Natürlich darf er noch

mit auf dem Häcksler sitzen,

doch nur, wenn er seine Chefaufgaben

im Griff hat. Dazu gehören beispielsweise,

dass es eine Unternehmenskultur

gibt, die gelebt wird und das firmengerechte

Erscheinungsbild stimmt. Der

Podiumsdiskussion:

Marketing im Lohnunternehmen

2009 wurde auf der Agritechnica

der erste Lohnunternehmen-Marketingpreis

verliehen. Unter den ersten 5

Gewinnern waren die Lohnunternehmen

Blunk, Strauch, Kobler, Hackstein

und Metzger. Auf der DeLuTa diskutierten

nun Heinrich Wingels, Firma

Krone, und Dr. Martin Thelen, Firma

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Nutzen ihrer Arbeit. Werden sie aktiv.

Machen sie den ersten Schritt

mit einem Kundenbrief, in dem sie

die Qualität und den Nutzen ihrer

Arbeit kommunizieren. Schaffen

sie sich eine überdimensionale

Visitenkarte für die Jackentasche

an. Diese erweckt das Interesse

potentieller Kunden. Starten sie

mit einer neuen Homepage in die

Saison. Sie kann ruhig schlicht

statt edel sein. Schalten sie eine

wiedererkennbare Anzeigenserie

mit Dienstleistungspaketen zur

Saison und ziehen sie ihre Werbe-Linie konsequent

durch. Fangen sie jetzt an, verschieben

sie es nicht. Es gibt nichts Gutes, außer man tut

es… Diese Aussage sitzt. Jetzt wollen selbst

die passiven Unternehmer aktiv werden.

erste Eindruck zählt. Kontakt

zu neuen und alten Kunden

müssen gepflegt werden, das

kostet Zeit und kann auch nicht

in allen Fällen von den Mitarbeitern

übernommen werden.

Dennoch ist es unerlässlich,

in Wachstumsbetrieben ein

gutes mittleres Management

zu etablieren.“ Dass auch die

Mitarbeiterführung Chefsache

ist, da sind sich im Saal alle einig.

Doch auf die Frage, ob die

Anwesenden ihre Mitarbeiter in

der vergangenen Woche gelobt haben,

ging ein verschämtes Raunen durch den

Raum. Sandners Rat: „Ertappen sie ihren

Mitarbeiter bei einer guten Leistung.

Warten sie nicht immer auf Fehler.“

JCB, mit Vertretern der Gewinner

über deren Marketingschwerpunkte

und Konzepte sowie deren Motivation

und Strategie an dem Wettbewerb

teilzunehmen.

V.l.n.r.: Dr. Martin Thelen, Manuela

Metzger, Heinrich Wingels, Elvira Blunk,

Norbert Hackstein und Susanne Deluge.

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DeLuTa-Overnight-Kurier 7

Lohnunternehmen 12 | 2010

Lohnunternehmer Fritz Hageböke

aus Melle ist schon lange

im Geschäft. Seit sein Sohn mit im

Unternehmen arbeitet, wird nicht

mehr nur gute Arbeitsqualität zu

fairen Preisen angeboten, sondern

dies wird auch kommuniziert. „Wie

im Vortrag erwähnt, verfügen wir

schon über eine Internetseite. Wir

haben gute Erfahrungen damit gesammelt. Kunden

können sich ungestört über unser Dienstleistungsangebot

informieren. Natürlich müssen die Inhalte stets

aktuell und gut gepflegt sein. Mit Hilfe von Flyern und

Bannern runden wir unser Bild nach außen ab. Mein

Sohn geht offen auf Kunden zu. Er ist aktiv. Ich bin

eher der Beobachter, doch nach dem Vortrag von Herrn

Gieschen ist mir wieder mal klar geworden, dass der

Kunde akquiriert werden muss. Von alleine kommen

die wenigsten vorbei.“

Maria Heidkamp

(re.) aus

Sustrum Moor

verfolgte den

Vortrag mit großem

Interesse.

Sie ist seit 2 Jahren

Chefin des

gleichnamigen

Lohnunternehmens.

„Chefsein ist nicht leicht. Ich bin froh, dass ich aber einige

Punkte aus dem Vortrag instinktiv erfolgreich umsetze. Kommunikation

nach innen und außen halte ich persönlich für sehr wichtig.

Nur so kann man Konflikten vorbeugen. Ich glaube, dass Verhältnis

zu meinen sechs Mitarbeitern ist offen und ehrlich. Dennoch ist es

richtig, dass es Dinge gibt, die Chefsache sind und bleiben müssen.

Dazu zähle ich besonders die Finanzen, die Schaffung einer Unternehmenskultur

und die Mitarbeiterführung und Weiterbildung.“ Ihre

Schwester Claudia Leuker (li.) unterstützt sie.

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8 DeLuTa-Overnight-Kurier

Lohnunternehmen 12 | 2010

Vorsicht bei Arbeitnehmerüberlassung und

Scheinselbstständigkeit!

Wildtiere beim Mähen schützen

Viele Zuhörer kamen zum Vortrag

„Mähen ohne Wildtötung

– Agieren bevor die Politik handelt“,

der von Josef Schröer, Vizepräsident

der Landesjägerschaft

gehalten wurde. Ungefähr eine

halbe Millionen Wildtiere verlieren

pro Jahr ihr Leben durch Mähwerke.

Er berichtete von einem Pilotprojekt

zum Wildtierschutz, das

Die Themen Arbeitnehmerüberlassung

und Scheinselbstständigkeit

sind für viele Lohnunternehmen

von Interesse. Werden

illegal, das heißt ohne Genehmigung,

Mitarbeiter an einen anderen

Betrieb „vermietet“ oder ein

nur scheinbar Selbstständiger beschäftigt,

drohen rechtliche Konsequenzen

und Strafen. Im Vortrag

„Arbeitnehmerüberlassung und

Scheinselbstständigkeit“ erklärte

Rechtsanwältin Ruth Wreesmann

vom Arbeitgeberverband Oldenburg

auf was bezüglich dieser

Themen zu achten ist und wie von

vorneherein Problemen aus dem

Weg gegangen werden kann.

„Wir sind ein Lohnbetrieb mit einem festen Mitarbeiter

und einen Azubi, außerdem beschäftigen

wir in der Erntesaison Aushilfen. Auch Selbstständige

werden ab und an bei uns beschäftigt. Daher ist dieser

Vortrag für mich sehr interessant und wenn so was angeboten

wird, sollte man es nutzen“, sagt Monika Lüdecke

vom Lohnunternehmen Lüdecke in Beckum.

die Landesjägerschaft gemeinsam

mit verschiedenen Institutionen

durchgeführt hat – auch verschiedene

Lohnunternehmer haben teilgenommen.

Getestet wurden unter

anderem unterschiedliche Methoden

zur Wildtiervergrämung. Heraus

kam, dass schon mit einfachen

Mitteln bis zu 50% der Tiere gerettet

werden können.

„Wir haben gute Erfahrungen

damit gemacht, am Abend vor dem

Mähen auf den Beständen Toilettenpapier

auszurollen. Allerdings muss

dann natürlich schon bekannt sein,

das am nächsten Morgen gemäht

wird und das ist leider nicht immer

der Fall“, sagt Lohnunternehmer Bredehöft

aus Lintig.

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„Wasserstoff – die Energie der Zukunft bei

Landmaschinen?“

Das war das Thema von Klaus Senghaas (links)

und Gerd Gerdes von der Firma New Holland. Der

energieunabhängige Betrieb soll ein neues Konzept

sein, das Lohnunternehmern die Möglichkeit

bietet, die Energie für ihre Maschinen selbst zu

erzeugen. Kurz gefasst: Aus Biogas wird Wasserstoff

produziert, der dann den elektrischen Traktor

antreiben soll.

Starke Professionalisierung in der

Landwirtschaft – Auswirkungen für den LU

Dr. Hans Heinrich Kowalewsky

führte diese spannende Diskussion

mit Profilandwirten, die in ihren

Betrieben auf Wachstum setzen.

Alle engagieren Lohnunternehmer

für ausgewählte Arbeiten in ihrem

Betrieb. Fazit der Diskussion: Alles

entscheidend ist ein vertrauensvoller

Umgang von Lohnunternehmer

und Landwirt. Gute Qualität ist

wichtiger als niedrige Preise. Und

gute Qualität ist nicht nur abhängig

von der Technik, sondern auch

vom Personal.

Beckmann Verlag

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Dienstleistung im ländlichen Raum

65. Jahrgang · November 2010 · 11

Beckmann Verlag

Spezial: Pressen

Offi zielles Organ der

Lohnunternehmer-Berufsorganisation

In dieser Live dabei in der Strohernte bei LU Eveslage | LU Seipp: Unterwegs

Ausgabe: mit der mobilen Strohpelletierung | LU Rubenbauer: Pressenreinigung

während der Arbeit

Spezial: Pressen

LWK-Vorführung

Maisernte 2010

Live dabei

Gewässerpfl ege-Profi s

Einsatzerfahrungen mit

treffen sich in Hausstette

der NaWaRo-Maus

Beckmann Verlag

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Dienstleistung im ländlichen Raum

LU Benedikt Ley

Vom Bagger bis zum

Rasenmäher

Neu: Meine Azubi-Story

Dirk Dülmen im

2. Lehrjahr zur FAS

65. Jahrgang · September 2010 · 9

Offi zielles Organ der

Lohnunternehmer-Berufsorganisation

Erosions- und Gewässerschutz

– Welche Technik

ist die Richtige?

Beckmann Verlag

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Dienstleistung im ländlichen Raum

Getreidefahrplan

Vorbereitung auf die

Aussaat

Milchviehhalter Dirk Delfs erwartet

von seinem Lohnunternehmer

geschultes, motiviertes Personal.

„Sollte es zu feucht zum Strohpressen

sein, muss ich beispielsweise vom

Fahrer ungefragt eine Rückmeldung

erhalten.“

Offi zielles Organ der

Lohnunternehmer-Berufsorganisation

Ausgabe 08|10 LU Janssen: Erdbewegungen | LU Otten: Ersatzteillogistik | Teleskopladermarkt

Schwerpunkt:

Biomasselogistik

im Lohnunternehmen

In diesem Spezial:

LU Diskussionsrunde: Logistiklösungen für den Biomassetransport

| Überladewagen: Mähdrescherleistung

um 30 % steigern | LU Udo Quentin: Wenn streuen,

dann mit LKW | LU Agrolohn Kobler: Mit eigenem

Transportkonzept am Markt

Spezial Agrologistik

Überladen und transportieren

65. Jahrgang · August 2010 · 8

Fachkraft Agrarserivice

Abschlussprüfungen 2010

Reinhard Hackstedt

vom Lohnunternehmen

Dettmer,

Standort Dohren,

hat sich den Vortrag

angehört und meint:

„Warum nicht? Aber

20 Jahren werden

wir wohl noch warten

müssen, bis das

Wirklichkeit wird.“

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LU-Frauen

Beauty & Business

Die Frauen sind den Männern oft

einen Schritt voraus. Sie haben

erkannt, dass Leistungsfähigkeit

und Zufriedenheit im Job nicht

nur geistige sondern auch körperliche

Fitness und Wohlbefinden

voraussetzen. So vereint das

Tagungsprogramm der LU-Frauen

knallharte Jobthemen mit Familie,

Wellness, körperlicher Fitness

und sozialer Kompetenz.

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Für die richtige Haltung am Arbeitsplatz sorgt Physiotherapeutin

Hildegard Geißler. Sie gibt Tipps zur gesundheitlich

richtigen Einrichtung des Arbeitsplatzes. Im Bild

berät sie gerade Barbera Klöcker aus Brüssel. Sie hat die

DeLuTa zusammen mit Ihrem Ehemann Eddy Klöcker,

ehemaliger Geschäftsführer der Ceettar, besucht.

Buchautorin Antje Balters liest aus drei ihrer Bücher mit den Titeln „Fest statt Stress“, „Nur Engel dürfen dick sein“

und „Von Stutenbissigkeit und Busenfreundinnen“. Im erst genannten Buch geht es um Geschichten und Gedanken

zur Weihnachtszeit, das zweite Buch handelt vom Schönheitswahn und wahrer Schönheit und der dritte Titel

verspricht amüsante Einblicke in den Umgang von Frauen miteinander. Wem’s gefällt, der kann die Bücher auch

käuflich erwerben.

DeLuTa-Overnight-Kurier 9

Lohnunternehmen 12 | 2010

Das bekannte Kosmetik-Duo Marlene Harries und Petra

Hillje haben auch in diesem Jahr wieder die Düfte und

Farben der Saison im Gepäck.

Alwine Podszus vom Lohnunternehmen Podszus aus

Winterscheid ließ sich von Petra Hillje mit einem Makeup

verwöhnen.

Und auch Karsten Burchard aus Schleswig-Holstein zeigt

wieder seinen besonderen Silberschmuck, den er aus

ausgedientem Essbesteck herstellt. Jedes Teil ein Unikat.

Am Stand von Birte und Klaus Dasbach, Firma easycom,

„werden Sie geholfen“, wenn es um das Thema EDV und

Internet geht. Hier werden genauso allgemeine Software-Fragen

beantwortet wie auch Fragen zu Sicherheit

im Internet und Datenschutz.

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10 DeLuTa-Overnight-Kurier

Lohnunternehmen 12 | 2010

LU-Teams

Mit dem Team

auf die Tagung

Die DeLuTa ist nicht nur für die Unternehmensleiter

gedacht, sondern ein Treffpunkt

für das gesamte LU-Team. Viele

Chefs haben deshalb auch wieder alle abkömmlichen

Mitarbeiter mitgebracht, um

diesen die Möglichkeit zu geben, sich in

den Foren weiterzubilden, mit Industrievertreten

zu sprechen und natürlich auch

um Spaß zu haben in den Fun-Bereichen

und Abends auf der Party.

Das Team vom Lohnunternehmen Flasskamp aus dem nordrhein-westfälischen

Rheda-Wiedenbrück ist mit 12 Personen angereist. Inhaber

Daniel Grotheheide will sich mit seinen Mitarbeitern vor allem die

Gülletechnik anschauen: „Wir haben zwei Zementauflieger gekauft, die

wollen wir als Gülletransporter umrüsten. Dafür benötigen wir noch

die richtige Pumpentechnik.“

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speziell für Lohnunternehmer

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Das Team von LU Kamp

ist mit 9 Personen mit

einem Kleinbus zur

DeLuTa gefahren.

„Leider konnten nicht

alle mitfahren. Das

haben wir dem Wintereinbruch

zu verdanken.

Einige Mitarbeiter

müssen die Stellung

halten und mit Streuer

und Schneeschild raus“,

erklärt Bernd Kamp und

weiter: „Häckseltechnik

ist unser Thema auf der

DeLuTa. Hier stehen die

Hersteller dicht zusammen.“

Die „Jumpers“ aus

Aachen zählten wohl

mit zu den ersten LU

Teams am Mittwochmorgen,

die den Eingangsbereich

passiert

haben – die Uhr zeigte

8:30 Uhr. „Wir sind mit

8 Mann dabei. In den

letzten Jahren sind wir

immer erst am zweiten

Tag auf die DeLuTa gegangen.

Diesmal wollen

wir allerdings auch mal

die Party miterleben.“

Fast von der dänischen Grenze kommt das Lohnunternehmen Joachim Jensen aus Niebüll. Um zwei Uhr

morgens ist der Bus mit 19 Personen abgefahren. „Auf den ersten Kilometern haben wir schon gedacht,

dass wir wieder umkehren müssen, weil kurz nach der Abfahrt starker Schneefall eingesetzt hat“, erzählen

die Nordfriesen. Das Lohnunternehmen Jensen bietet einen Rund-um-Service für die Landwirtschaft

an. „Winterdienst ist mit 9 Fahrzeugen allerdings auch für uns ein großes Thema geworden. Deshalb

mussten einige Kollegen zu Hause bleiben.“

Tel.: (0 92 27) 9 38-0

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Das Lohnunternehmen Franz Knapp ist mit 25 Mann (die komplette Belegschaft) aus

Dellbrück bei Paderborn gekommen. Sämtliche landwirtschaftliche Arbeiten werden

durchgeführt mit Schwerpunkt Silageernte, sowie kommunale Dienstleistungen.

„Alle haben einen Plan dabei und können frei entscheiden, was sie sich auf der DeLuTa

angucken möchten.“

Ganz aus der Schweiz ist das Lohnunternehmen Vögeli angereist: „Wir sind heute

morgen um drei Uhr mit einem Auto aus Schaffhausen abgefahren und zum Glück gut

durchgekommen. Wir haben unseren DeLuTa-Besuch in diesem Jahr nicht geplant und

wollen uns vom Programm mal überraschen lassen.“

Die Vereinigung Lohnunternehmer Österreich hat gleich einen ganzen Reisebus gechartert,

45 Mann zusammen getrommelt und ist schon einen Tag vor der DeLuTa nach

Nordrhein-Westfalen gefahren. Erst wurde Claas in Harsewinkel besucht, danach ging

zur Besichtigung und Übernachtung zu LU Milte nach Drensteinfurt. Eine gelungene

Einleitung für die DeLuta – da waren sich alle einig.

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DeLuTa-Overnight-Kurier 11

Lohnunternehmen 12 | 2010

Hoch vom Norden kommen wir her …

Der Landesverband Schleswig-Holstein hat für diese DeLuTa zwei Rei sebusse gechartert.

Damit sind am Mittwochmorgen insgesamt 68 Lohnunternehmer(innen)

und Mitarbeiter(innen) um 5:00 ab Rendsburg losgefahren. Um kurz vor 11 Uhr

trafen die Busse auf dem Parkplatz der Halle Münsterland ein. Astrid Schelhaas

(LU Schelhaas, Dörpstedt) und

Dirk Fedderesen (LU Petersen,

Breklum) haben für den Overnight-Kurier

Eindrücke von der

Reise nach Münster mit ihren

Kameras festgehalten.

3:40

5:30

8:45

5:00

8:18

8:58

Geschafft: Um 10:50 stehen die Busse auf dem Parkplatz neben dem DeLuTa Gelände.

Ein letztes Gruppenbild und die Tagung kann für die Schleswig-Holsteiner beginnen.

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12 DeLuTa-Overnight-Kurier

Lohnunternehmen 12 | 2010

BLU Stand und Wissenschaftsforum

KnotenKnotenpunkte Mehrmals täglich ziehen die Besucher

auf ihrer Entdeckeckertour

zwischen Hallen, Wettbewerben,

Vortragssälen am BLU-Stand im

Forum Süd und Wissenschaftforum

im Forum Nord vorbei. Für

viele Grund genug, hier einen

Stopp einzulegen, denn beide

Knotenpunkte präsentieren sich

als Treffpunkt, Infobörse, Tombolabühne

und Beratungscenter in

einem. Außerdem zeigt der

Beckmann Verlag, was er für

seine Lohnunternehmen-Leser zu

bieten hat. Es ist dort also an diesen

beiden Knotenpunkten immer

gut was los, wie zum Beispiel …

Wer wissen will, was sich hinter „iGreen“ verbirgt,

ist im Wissenschaftsforum gut aufgehoben. Dort war die

geballte Fachkompetenz zu fi nden mit Dr. Schernewsky

vom BLU und vom DLR Rheinland Pfalz in Bad Kreuznach

...

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Im Forum Süd bietet der BLU auch diesmal Infopoint und

Ruhepool in einem.

Erster Anlaufpunkt für alle, die Infos vom Verband

haben wollen, ist vorn am Tresen Eike Krabbenhöft.

... Jan Rebehn, Dr. Schneider, Georg Horst

Schuchmann und Christioph Federle.

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Frauke Weiß, Vertriebschefi n im Beckmann-Verlag

informiert über Zeitschrift Lohnunternehmen und

wer will, kann die spezielle LU-Jacke

anprobieren.

Diese gutgelaunten 17 Studenten und Studentinnen von

der FH Soest sind unter der Leitung von Prof. Volk als

Service-Team für Games & Fun und bei den Vortägen auf

der DeLuTa unterwegs. Getroffen haben wir sie im

Forum Nord.

Wie wirken die Vibrationen der Landmaschinen auf die

Fahrer? Dies hat Kay Rathjen an der Hochschule für

angewandte Wissenschaften Hamburg untersucht und

hier im Wissenschaftsforum vorgestellt.

BRUNS

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Die BLU-Tagung

Der Kern

Lediglich 1 ½ Stunden der zweitätigen

DeLuTa gehören der Tagung

des Bundesverbandes Lohnunternehmen.

Aber sie ist der Kern und

Ursprung der DeLuTa und daher

sind es wichtige und zentrale

90 Minuten. Einige Stunden

früher als sonst, startete die

Tagung diesmal am ersten

DeLuTa- Tag bereits um 14 Uhr.

Wir gratulieren

„Diese Ehrung gilt dem Menschen Bernard Krone, der

die Zeichen der Zeit oft einen Tick früher erkannt hat

als andere“, betonte Klaus Pentzlin in seiner Laudatio.

Bernard Krone habe in seinem Unternehmen sehr früh

schon und konsequent auf Lohnunternehmertechnik

gesetzt und auch den Berufsstand stark unterstützt, was

sich nicht nur in seiner konsequenten Teilname an jeder

DeLuTa widerspiegele. In diesem Jahr feierte Dr. Bernard

Krone seinen 70. Geburtstag und übergab auch sein

Unternehmen an seinen Sohn Bernard. V.l.: Alfred Schmid,

Dr. Bernard Krone und Klaus Pentzlin.

Mike Atig, Moderator der kommenden 90

Minuten startete die Tagung in dem er Klaus

Pentzlin auf die Bühne bat, um als BLU Präsident

die Tagung offi ziell zu eröffnen. Klaus Pentzlin

ließ das letzte Jahr in seiner Ansprache Revue

passieren. „Es war wettermäßig ein Jahr der

Extreme“ schilderte Klaus Pentzlin. Trotzdem

seien die Lohnunternehmer damit gut klargekommen.

Das sei nur mit hoher Leistung und

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Nicht nur für sein Unternehmen, sondern auch für den

Berufsstand hat Peter Zeyn Großes geleistet. Ende des

Jahres 1998 wurde er zum Vorsitzenden des Landesverbandes

der LU in Niedersachsen gewählt. Eine

der wichtigsten Entscheidungen in seiner Amtszeit

war sicherlich der Entschluss des Präsidiums sich zum

1. Januar 2007 seine Eigenständigkeit aufzugeben und

als Landesgruppe in den Bundesverband Lohnunternehmen

e. V. einzutreten. Nach 12 Jahren als Vorsitzender

bzw. Präsident des Landesverbandes bzw.

der Landesgruppe Niedersachsen trat Peter Zeyn am

19. Februar 2010 vom Präsidentenamt zurück und ist

seitdem Ehrenpräsident. V.l. Alfred Schmid, Peter Zeyn

und Klaus Pentzlin.

Motivation zu erreichen. Eine passende Überleitung

zum Gastredner Carlo Thränhardt. Er ist

ehemaliger Weltrekordhochspringer und Medienunternehmer

und sprach im Dialog mit Mike

Atig ausführlich über seinen Weg als Sportler

und zeigte Parallelen auf zur allgemeinen Geschäftswelt.

Erfolge im Sport wie auch im Unternehmen

hätten meist die gleichen Väter. Danach

schlossen sich weitere Highlights an, nämlich

Lizenz zum Kraftstoffsparen

In unabhängigen Feldversuchen des Magazins pro� glänzte der John Deere Feldhäcksler 7550i mit dem intelligenten Engine/Speed

Management durch seinen niedrigen Kraftstoffverbrauch von nur 36,7 l/ha bzw. 0,65 l/t Mais. Dabei machten die Wendemanöver am

Vorgewende und der Leerlaufbetrieb 40 % der Maschinennutzung aus.*

Wollen Sie Kraftstoff sparen? Dann fragen Sie Ihren John Deere Vertriebspartner nach Informationen oder bitten um eine Vorführung

unserer neuen 7050er Serie mit Engine/Speed Management.

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DeLuTa-Overnight-Kurier 13

Lohnunternehmen 12 | 2010

Gérald Napias, Präsident der

europäischen LU Organisation

CEETTAR überbrachte ein großes

Lob für die DeLuTa.

Gastredner der Tagung war Carlo

Thränhardt (links), ehemaliger

Weltrekordhochspringer und

Medienunternehmer. Er sprach

im Dialog mit Mike Atig über

Erfolg und Motivation im Sport

und Geschäftsleben.

Jan Möllerherm (links) siegte im diesjährigen Berufswettkampf

und wurde dafür noch mal besonders geehrt und

erhielt seine Urkunde aus den Händen von Bernd Knott,

Vorsitzender des BLU Bildungswerkes und Dr. Bernard

Krone. Jan Möllerherm absolviert seine Lehre zur Fachkraft

Agrarserviceim Lohnbetrieb Dettmer in Kettenkamp.

die Ehrungen des Bundesverbandes mit der

Goldenen Ehrennadel und der Ehrenmedaille.

Diese Ehrung ist die höchste Auszeichnung und

Anerkennung, die der BLU zu vergeben hat. Sie

wird von der Bundesversammlung beschlossen,

dem höchsten Gremium des BLU. In diesem Jahr

übergab Klaus Pentzlin diese Auszeichnung an

Dr. Bernard Krone und an Peter Zeyn.

* Die Angaben beruhen auf den von pro� veröffentlichen Ergebnissen aus unabhängigen Feldversuchen (Dezember 2009) mit folgender Kon� guration: 56,3 t/ha bei 33,6 % Trockensubstanz,

Schnittlänge von 8 mm und Körnerprozessor-Abstand von 2 mm. Schwankungen sind je nach Einsatzbedingungen und Leerlaufzeiten möglich. www.JohnDeere.de


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14 DeLuTa-Overnight-Kurier

Lohnunternehmen 12 | 2010

Besucherperspektive

Blick durch die

Besucherbrille

Chef, Fahrer, Bürofachkraft, Azubi - die

DeLuTa hat für jeden etwas zu bieten.

Aber wer dieser Personen interessiert und

begeistert sich für was? Für diese Frage

haben wir die Perspektive gewechselt und

vier Besucher mit Digi-Cams ins Rennen

geschickt. In welcher Brille finden Sie sich

wieder?

Durch die Brille des Azubis

Die Zunft der Auszubildenden wurde

vertreten durch David Spiekermann. Er

ist Auszubildender zur Fachkraft Agrarservice

im zweiten Ausbildungsjahr im

Lohnunternehmen Blunk in Rendswühren,

Schleswig-Holstein.

„In meinem Ausbildungsbetrieb arbeiten

wir mit zwei selbstfahrenden Pflanzenschutzspritzen

von Dammann. Aber wir

können unsere Spritzen nicht hochfahren

wie bei diesem Modell. Bodenfreiheit

wird aber immer wichtiger, wenn man

z.B. an die Bekämpfung des Maiswurzelbohrers

denkt.“

„Für uns Auszubildende und, die die es

noch werden wollen, sind vor allem die

Weiterbildungsmöglichkeiten von Interesse.

Am BLU-Stand kann man sich zur

Fachkraft Agrarservice und zum Agrarservice

Meister schlau machen lassen.“

„Die Idee, eine Pistenraupe auf’s Silo zu

schicken, finde ich spannend. Vielleicht

ein interessanter Ansatz, die großen Massen

auf dem Silo zu bewältigen.“

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Durch die Brille des Fahrers

Sascha Bansberg ist Mitarbeiter im

Lohnunternehmen Feldmann in Münster,

Nordrhein-Westfalen.

„Das Unternehmen ECOTech hat den

AdBlue-Verlauf im Motor eines Schleppers

optisch durch eine Lichtschlange (blau)

dargestellt. Im Bild sieht man zwar nur

den Verlauf im Tankbereich, aber ich fand

die Veranschaulichung dieser modernen

Motorentechnologie mal ganz spannend.“

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Foto: Christian Haugen

„Ein Muss auf der DeLuTa – der neue

John Deere 8360, der aktuell größte

Standardschlepper auf dem Markt.“

„Unser LU-Team hat die Halle Nord gefüllt

und die Maschinen so lange rangiert

bis alles an seinem Platz war. Deshalb ist

es später, wenn die Hallen sich auch mit

Menschen füllen, spannend die Besucherströme

zu verfolgen.“

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Durch die Brille der Bürofachkraft

Susanne Deluge arbeitet als Bürofachkraft

und rechte Hand des Chefs im Lohnunternehmen

Agrar Service Strauch in

Isselburg, Nordrhein-Westfalen. Und sie

ist leidenschaftliche Hobby-Fotografin,

wie man ihren Bildern unschwer ansieht.

„Diese Mädels fielen in ihren tollen Kleidern

natürlich auf zwischen den vielen

Männern. Sie kommen aus Mönchsdeggingen

vom Lohnunternehmen Baur.“

„Die DeLuTa ist wie Weihnachten und

Ostern zusammen.“

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„Die Zeit ist Reif – ein passender Spruch

für unsere Branche. Damit laufen die

Jungs von John Deere rum.“

Und da sag noch mal jemand, Frauen

und Technik, das würde nicht zusammen

passen….

„Das Thema ‚Alkohol am Steuer‘ aufzugreifen

und spielerisch umzusetzen, ist

eine tolle Idee.“

Kräftemessen unter Kollegen

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DeLuTa-Overnight-Kurier

15

29.11.10

Lohnunternehmen 12 | 2010

Durch die Brille des Chefs

Stefan Metz ist Lohnunternehmer aus

Stadtallendorf-Schweinsberg, Hessen.

Er hat die DeLuTa zusammen mit seinem

Team aus 7 Mitarbeitern und seiner Frau

Jutta besucht.

„Es gibt am Häcksler einige Bauteile, wie

im Bild der Gebläseboden, die sehr verschleißintensiv

sind. Das Unternehmen

Busatis bietet nun eine neue Verschleißbeschichtung

an. Es ist wünschenswert,

dass die Häckslerhersteller ihre Maschinen

gegen einen Aufpreis bereits ab Werk

mit solchen verschleißbeschichteten

Bauteilen ausstatten.“

„Am Stand vom Unternehmen Müthing

war ich hauptsächlich, weil wir demnächst

den Vorbauhäcksler unserer Presse

von Müthing umbauen lassen wollen.“

„Aufgefallen ist mir auch die neue variable

Rundballenpresse von McHale.“

„Das Interessante an diesem niederländischen Gülleauflieger sind die Achsen. Vorder-

und Hinterachse sind gelenkt und die vordere ist zudem eine Liftachse.“


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16 DeLuTa-Overnight-Kurier

Lohnunternehmen 12 | 2010

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Games and Fun

Fest im

Sattel

Auch der Spaß kommt auf der

DeLuTa nicht zu kurz. Jeder kann

sich in den unterschiedlichen

„Disziplinen“ messen. Im

Außenbereich kommen schwere

Geschütze wie ein Vredo-Trac

oder Bagger zum Einsatz, im Zelt

Kickertische und Torwände. Wer

bleibt beim Bullriding am längsten

oben? Wer ist der Stärkste beim

Fingerhakeln? Und was ist eigentlich

Pfi tschigogerln? All dies kann

auf der DeLuTa entschieden und

ausprobiert werden.

Etwas versteckt ist in diesem Jahr der

„Games und Fun“ Bereich. Er befi ndet sich

im Außenbereich – warm anziehen ist hier

angesagt – und im Zelt hinter der Messehalle

Süd. Hin kommt man durch eine Tür

an der Stirnseite der Messehalle Mitte.

Auch in diesem Jahr kann man wieder Segway fahren...

Ganz schön weit – bis zur

Stufe 6 – schaffte es André

Berefonac vom Lohnunternehmen

Häußermann

aus Aspach.

Erst den Ball richtig hingelegt, dann gezielt ...

... und auch noch getroffen hat Tim Nitsch,

Auszubildender FAS im Lohnunternehmen

Knott in Kempen, beim Torwandschießen.

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Attraktion in der Fun-Halle war das Bullriding.

Michel Mulders, Azubi FAS im

3. Lehrjahr im LU Knott in Kempen und ...

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Zwar nicht im Fun-Bereich gesehen, aber auch was zum Kräftemessen:

Am Stand der FH-Soest im Forum Nord kann Mann oder Frau messen,

wie stark die eigene Zugkraft in Newton ist. Hier zeigt Studentin Nadine

Krug, 3. Semester, wie es geht.

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Christian Poreda vom Lohnunternehmen

Bernhard aus

Frei-Laubersheim testeten

ihre Sattelfestigkeit.

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Im Außenbereich können Lohnunternehmer und

ihre Mitarbeiter ihre Fahrgeschicklichkeit, z.B.

beim Radlader-Parcours, unter Beweis stellen.

Ein Pfi tschigogerln-Duell lieferten sich René

Schmitz und ...

Was ist eigentlich

Pfi tschigogerln?

Firma Busatis hat ein typisch österreichisches

Spiel mit zur DeLuTa gebracht, das Pfi tschigogerln.

Wie geht’s? Zwei Parteien stehen sich an einem

kleinen Tisch-Spielfeld gegenüber. Mit einem Ministock

heißt es, einen Puk ins gegnerische Tor zu

schießen. Wer nach 5 Minuten am meisten Tore

geschossen hat, hat gewonnen. Traditionell wird

das Spiel auf Holzplatten gespielt. Busatis hat

die Spieloberfl äche allerdings mit dem Material

beschichtet, das auch im Gutfl uss von Häckslern

verwendet wird – da rutscht der Puk besonders

gut drauf, so Marketingleiter Gerhard Gösl.

... Sandra Kamp vom Lohnunternehmen

Gebrüder Kamp in Geilenkirchen.

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Auf dem Spielfeld mit speziell beschichteter

Oberfl äche rutscht der Puk besonders gut.

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Kickern Kickern kann kann man man in in der der Funhalle Funhalle

neben der Torwand am CNH-

Stand.

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DeLuTa-Overnight-Kurier 17

Lohnunternehmen 12 | 2010

Konzentriert bei der

„Arbeit“: Simon Becker,

Daniel Timm und Tobias

Dickmann (v.l.n.r.) beim

Treckerparcours.

Sven Hörl vom Lohnunternehmen Hauschild

in Rosengarten testet seine Formel-1 Künste.


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Lohnunternehmen 12 | 2010

Azubi-Rallye

Der Klügste

gewinnt

Neben einer Menge Spass und

Informationen können die Azubis

auf der DeLuTa auch ihr Taschengeld

aufbessern. Voraussetzung:

sie stellen ihr Wissen an den

sechs Stationen der Azubi-Rallye

unter Beweis und werfen die Antwortkarte

beim BLU-Stand ein.

Lohnunternehmer Heinrich Wilhelm Klöppner (li.) aus

NRW sorgt am Eingang dafür, dass alle Azubis eine

Teilnahmekarte erhalten. Für Marcel Storch, Azubi im

1. Lehrjahr bei Lu Lindt im hessischen Wächterbach, ist

es die erste DeLuTa. Er will natürlich an der Rallye teilnehmen,

hat sich aber im vor hinein auch schon einige

interessante Vorträge zum Thema Verkehrsrecht und

Maislogistik vorgemerkt, die er besuchen möchte.

Thomas Vortkamp (li.) hat in diesem Jahr seine

Abschlussprüfung zur Fachkraft Agrarwirt erfolgreich

absolviert. Er unterstützt Sven Hakvoort (re.), Azubi im

1. Lehrjahr, nicht nur bei der alltäglichen Arbeit, sondern

auch bei der Lösung der zweiten Aufgabe. Beide arbeiten

für LU Holters aus Ahaus.

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„Gemeinsam sind wir stark“, da sind sich die vier Azubis

vom LU Timo Mücke aus Reppen in Sachsen einig. Lucas

Tanner, Tanja Güldner, Samuel Lindner und Martin

Pappritz (v.li. nach re.) machen sich gemeinsam auf den

Weg, um die Aufgaben zu lösen. Ob sie wohl auch den

möglichen Gewinn brüderlich teilen?

Für Azubi Karsten Bull (li.)ist es die 2. DeLuTa. Vor

zwei Jahren hat er leider keinen Preis gewonnen. Doch

diesmal ist er optimistisch zusammen mit seinem Mitlehrling

Florian Richters erfolgreich zu sein. Die Beiden

sind zusammen mit 10 weiteren Kollegen vom LU Stefan

Trinkies aus Lahmstedt in Niedersachsen angereist.

„Wie viel wiegen die Körner an diesem Maiskolben?“

Linda Schillmöller, Azubi im elterlichen Lohnunternehmen

in Bakum, will es genau wissen und beginnt die

Körner zu zählen, um sie dann mit dem geschätzten

TKG zu multiplizieren.

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Theodor Schulte, Fachberater BASF, klärt auch gestandene

Mitarbeiter über das Schadbild von Maisschädlingen

auf. Jeder Azubi erhält an der Station 4 eine

Maisfibel.

An der Station 5 bei Herrmann Beestermöller (re.),

Außendienstmitarbeiter Bayer Crop Science, muß man

sich mit Pflanzenkrankheiten schon gut auskennen, um

die richtige Lösung zu finden. Azubi Simon Petersen vom

LU Jensen in Nibüll ist froh, dass viele Fragestellungen

der Rallye schon in der Schule angesprochen wurden.

Gerd Goldbecker (li.) ist glücklich über die gute Resonanz

bei der Azubi-Rallye. Joshua Östereich hat alle Lösungen

gewusst. Hoffentlich gewinnt er einen Preis. Seine Kollegen

wären sehr glücklich darüber, da er ihnen davon eine

Kaffeemaschine kaufen möchte.

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Hinter den

Kulissen

Die DeLuTa ist ein großes Rad

und bedarf einer sehr gründlichen

Vorbereitung. Immerhin wollen

mehr als 6000 Besucher verpfl egt

werden, 180 fördernde Mitglieder

ihre Produkte präsentieren und an

zwei Tagen ca. 70 Vorträge und

Diskussionsrunden organisiert

sein. Das alles managet der Verband

mit seiner Geschäftsstelle

ohne spezielle Eventagentur, aber

mit Unterstützung des DeLuTa-

Arbeitskreises, der seit der ersten

DeLuTa fest installiert ist. Bevor

sich am 1. Dezember um 9 Uhr

also die Türen öffneten, passierte

viel im Hintergrund, das wert ist

genannt zu werden.

Rund 300 kg Lachsfi let, 400 kg Hirschgulasch,

500 Liter Erbsensuppe, etliche hundert Schnitzelbrötchen

und Bouletten sind nur einige der Kenndaten des

Speiseplans. Hungern muss keiner auf der DeLuTa ...

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Wenige Tage vor dem Anmeldeschluss Ende November

ging in der BLU Geschäftsstelle buchstäblich die

Post ab. Rund 6000 Anmeldungen mussten sortiert,

gebucht und die entsprechenden Eintrittskarten verschickt

werden. Tempo war angesagt, damit Eintrittskarten

rechtzeitig ankommen. Trotz aller Hektik galt

es für Ina Scharnagl, Christine Karliczek, Antje Walter

und Daphne Engelking die gute Laune nicht zu verlie-

ren. Wie man sieht, mit Erfolg.

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DeLuTa-Overnight-Kurier 19

Lohnunternehmen 12 | 2010

180 fördernde Mitglieder haben sich angemeldet und

wollen auf der DeLuTa ihre Produkte präsentieren. Nun

galt es diese Unternehmen in den drei Hallen der Halle

Münsterland bestmöglich zu platzieren.

Dienstag 2. November: Letzte Sitzung vom DeLuTa-

Arbeitskreis vor dem großen Ereignis. Themen waren das

Feintuning rund um Vorträge, Wettbewerbe, Verpfl egung

und Hallenbelegung.Damit alle DeLuTa-Besucher den richtigen und schnellsten

Weg zu den Seminarräumen fi nden waren Rebecca Arnt-

zen, Andrea van Eijden und Annika Gramer am Dienstag

Morgen mit Hinweisschildern und Klebeband unterwegs.


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20 DeLuTa-Overnight-Kurier

Lohnunternehmen 12 | 2010

Das Team vom Overnight-Kurier:

Verlag: Beckmann Verlag GmbH & Co. KG

31275 Lehrte, Telefon (0 51 32) 85 91-0

Redaktion: Hans-Günter Dörpmund, Anne Ehnts,

Björn Anders Lützen, Mirja Plischke, Maren Jänsch

redaktion@beckmann-verlag.de

Anzeigen: Edward Kurdzielewicz, Helge Steinecke

Layout: Feinsatz, Arpke

Druck: Griebisch & Rochol Druck GmbH & Co. KG,

Hamm

„O´zapft is!“ Nach einem langen DeLuTa Tag haben

die Mitarbeiter des Lohnunternehmens Beckwitz um

18.30 Uhr das 5-Liter Fass Warsteiner angestochen.

TRELLEBORG.

LEISTUNG, QUALITÄT UND

ZUVERLÄSSIGKEIT AUF DEN

ERSTEN BLICK.

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Essen, reden, trinken, tanzen ...

FEIER-LAUNE

Die tolle Stimmung am Tage gipfelte ab 19 Uhr in der LU-Party.

Gut und reichlich essen und ein Bier oder Glas Wein dazu und dann ab zur

Party. Aber aufgepasst auf den DeLuTa-Becher – den neuen

Begleiter durch den Abend. Fetzige Musik und etliche Theken zogen die

Massen in die große Halle. Wer es ruhiger mochte, zog sich in die Kongress-Halle

zurück. Für gute Laune musste jeder selbst sorgen. Zum

Redaktionsschluss vom Overnight-Kurier waren die Anfänge gemacht.

Das Team von LU Christ aus Baden-Württemberg wartete

mit Fassbier darauf, dass das Büffet eröffnet wurde.

Neu auf der DeLuTa: der „ruhige“ Bereich

in der Kongress-Halle. Hier standen runde

Tische, das Licht war gedimmt, die Musik

etwas leiser als in der Party-Halle.

Abends trafen sich die Teams wieder in der großen Party-

Halle zu dem ein oder anderen Bier.

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