Umweltbericht 2012 - Mailmedia

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Umweltbericht 2012 - Mailmedia

Inhaltsverzeichnis1. Einleitung Seite 31.1 Vorwort1.2 Vorstellung Mayer-Kuvert-network1.3 Standorte in Deutschland1.4 Standorte außerhalb von Deutschland1.5 Firmengeschichte1.6 Die Jahre 2011 und 2012 im Rückblick1.7 Unternehmenspolitik1.8 Umweltphilosophie: „Erst reduzieren, dann neutralisieren“2. Umweltpolitik Seite 122.1 Umweltleitlinien2.2 Management und Organisation2.3 Umweltaspekte3. Umweltbilanz Seite 183.1 Ermittlung und Bewertung3.2 Input-Output-Analyse3.3 Unternehmenskennzahlen aller Produktionswerke in Deutschland3.4 Bewertung der Situation4. Zielsetzung Seite 264.1 Bereits umgesetzte Umweltschutz-Maßnahmen4.2 Zielsetzung für das Jahr 20135. Ökologische Produkte Seite 295.1 Envirelope®5.2 Envirelope® BLUE5.3 Nautilus5.4 FSC®- oder PEFC®-Hüllen5.5 Revelope®5.6 SUMO® Papierpolstertaschen5.7 MAILflower-Konzept6. Marktpotenzial Seite 377. Künftige Umweltschutz-Maßnahmen Seite 39Dieser Umweltberichtder Mayer-Kuvert-network GmbHwurde CO 2-neutral auf CO 2-neutralem,FSC®-zertifiziertem Papier gedruckt.2Umweltbericht 2012


1. Einleitung1.1. VorwortNach überstandener Rezession sowie strategisch orientierten Akquisitionen und marktgerechtenKapazitätsanpassungen ist die Firmengruppe Mayer-Kuvert-network besser aufgestellt als jemals zuvorund hat die Marktführerschaft in Europa gefestigt.Als führender europäischer Briefhüllen-Hersteller mit der breitesten Produktpalette und der besten Marktabdeckungin West-, Zentral- und Osteuropa haben wir für die Herstellung unserer Produkte und die damitverbundenen Dienstleistungen einen sehr hohen Qualitäts- und Serviceanspruch – sowohl gegenüber unserenKunden als auch uns selbst. Dieser beinhaltet selbstverständlich auch den schonenden Umgang mitallen uns zur Verfügung stehenden Ressourcen.Wir betrachten aktiven Umweltschutz als unternehmerische Aufgabe und Verantwortung gegenüber nachfolgendenGenerationen. Die Herausforderung liegt darin Soziales, Ökologisches und Ökonomisches durchschonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen und Vermeidung von Umweltbelastungen wirtschaftlichsinnvoll zu verbinden. Dieser Herausforderung stellen wir uns und richten unsere Ziele daran aus.Angesichts einer engen Verzahnung der Briefumschlag-Herstellung mit den Wertschöpfungsketten vonPapier, Druck und Versand müssen wir uns bei der Bekämpfung des Klimawandels als Teil der Lösungsehen. Wir können und wollen einen aktiven Beitrag zu nachhaltigem Wirtschaften leisten. Die Herausforderungensind groß – sowohl kurzfristig als auch auf längere Sicht. Die Studien des deutschen Verbandesder Briefumschlag-Industrie zeigen sowohl die enormen Herausforderungen als auch dieChancen rund um das Thema Umweltschutz auf. Zunehmende Volatilität der Märkte, der Klimawandelund die Verknappung von Ressourcen, der demografische Wandel in vielen Gesellschaften, mehrChancen auf angemessene Bildung – dies sind die Bereiche, in denen wir uns unserer Verantwortungstellen. Wir sind noch lange nicht am Ziel, sind aber auf dem richtigen Weg dorthin.Dieser Umweltbericht soll unseren Kunden, Mitarbeitern und allen Interessierten einen Einblick in unserUnternehmen und unsere Aktivitäten in Sachen Umweltschutz geben.Wir verpflichten uns, unser integriertes Managementsystem kontinuierlich zu verbessern und an aktuelleAnforderungen anzupassen. Wir sind offen für Anregungen und Kritik und pflegen deshalb einen regenAustausch mit Kunden, Mitarbeitern,Lieferanten und allen andereninteressierten Unternehmen undPersonen.Die auf den folgenden Seitengenannten Zahlen entsprechenden Verbrauchsgrößen, Emissionswertenetc. unserer sechs Produktionsstandortein Deutschland.Umweltbericht 2012 3


1. Einleitung1.4 Standorte außerhalb von DeutschlandLand Unternehmen TypBelgien DeVroede Enveloppen Druckerei/VertriebBulgarien GPV Kuvert VertriebDänemark A-Mail Druckerei/VertriebFrankreich GPV Produktion/VertriebFrankreich Envelnor-Kuvert Produktion/VertriebFrankreich Envelnor-Packaging Produktion/VertriebFrankreich Jean Fort Druckerei/VertriebGroßbritannien Heritage Envelopes Produktion/VertriebGroßbritannien Eagle Envelopes Produktion/VertriebGroßbritannien Mekvale Druckerei/VertriebIrland Trimfold Envelopes Produktion/VertriebIsrael Emka Envelopes Produktion/VertriebLettland Kuvert Latvija VertriebLitauen Kuvert Vilnius Druckerei/VertriebNiederlande Enfa / Stolk & Reese Produktion/VertriebNorwegen Lyche Druckerei/VertriebÖsterreich CPT Couvert Produktion/VertriebPolen Kuvert Polska Produktion/VertriebPolen NC Koperty Produktion/VertriebRumänien GPV Romania Produktion/VertriebRumänien Romkuvert Produktion/VertriebRussland Neva-Kuvert Produktion/VertriebSchweden Kuvertteamet Druckerei/VertriebSchweiz Mayer-Kuvert Schweiz VertriebSlowakei Harmanec-Kuvert Produktion/VertriebTschechien Cesky Kuvert Produktion/VertriebTschechien Harmanec-Kuvert Druckerei/VertriebUkraine Kuvert Ukraine Produktion/VertriebUngarn Harmanec-Kuvert Vertrieb6Umweltbericht 2012


1. Einleitung1.5 Firmengeschichte1877 Ernst Mayer gründet in Heilbronn die Firma Ernst Mayer Briefhüllenfabrik.1909 In Dresden wird ein Zweiggeschäft gegründet. Mayer-Kuvert beschäftigt über 500 Mitarbeiter.1944 Am 4. Dezember wird der komplette Betrieb in Heilbronn durch Bomben zerstört.1983 Edlef Bartl übernimmt die Ernst Mayer Briefhüllenfabrikund rettet das angeschlagene Unternehmen vor dem Konkurs.1986 Erste Neugründung eines Produktionsunternehmens (in Berlin).1989 Mit der Übernahme des angeschlagenen Mitbewerbers Eugen Lemppenaubeginnt die Expansion im Inland. Der Grundstein für die heutige Firmengruppe wird gelegt.1991 Umzug aus der Innenstadt von Heilbronn in das heutige Firmengebäude im Industriegebiet.Alle Produktionsstufen werden unter einem Dach vereint.1992 Übernahme von Torgau-Kuvert, der größten Briefhüllenfabrik der ehemaligen DDR,bis und Gründung der ersten Unternehmen in Tschechien, Rumänien und Polen.1995 Die Expansion im europäischen Ausland beginnt.2003 Mayer-Kuvert-network wird zum größten Privatunternehmender Briefumschlagbranche in Europa.2007 Die Firmengruppe ist europäischer Gesamt-Marktführer.Der aktive Umweltschutz wird zum wichtigsten Punkt der Unternehmensphilosophie.2009 Mayer-Kuvert-network entwickelt mit dem Envirelope® den weltweit ersten CO 2-neutralenBriefumschlag und setzt damit ein wichtiges Zeichen für die komplette Branche.2011 Mayer-Kuvert-network festigt seine Marktführerschaft durch die Übernahme der französischenGroupe GPV. Die Gesamtproduktion steigt auf über 20 Milliarden Briefhüllen im Jahr 2011.2012 Mayer-Kuvert-network beschäftigt ca. 2.500 Mitarbeiter in über 50 Unternehmen.Die Firmengruppe ist eines der wenigen Unternehmen, das die beiden bekanntesten ISO-Normenin Europa umsetzt: ISO 9001 für Qualitäts-Management und ISO 14001 für Umwelt-Management.Umweltbericht 2012 7


1. Einleitung1.6 Die Jahre 2011 und 2012 im Rückblick01/2011 Edlef Bartl steht im Finale des Wettbewerbs „Entrepreneur des Jahres 2010“– ein Preis für Inhaber geführte mittelständische Unternehmen, die sich durchWachstumsstärke und Innovation auszeichnen.02/2011 Gemeinsam mit dem Papier- und Verpackungshersteller Mondi bringt Mayer-Kuvertnetworkden neuen Nautilus-Briefumschlag auf den Markt. Nautilus-Hüllen werden ausdem Mondi-Recyclingpapier „Nautilus Super White CO 2-neutral“ hergestellt, das sowohlmit dem EU-Umweltzeichen als auch mit dem FSC®-Label zertifiziert ist. Bei der Produktionder Nautilus-Hüllen gleicht Mayer-Kuvert-network die entstehenden CO 2-Emissionen durchden Kauf von Emissionsminderungszertifikaten aus.03/2011 Udo Karpowitz (Vice President Sales Mayer-Kuvert-network), wird in Madrid bei der OfficeDepot Merchandising & Marketing Conference mit dem Award „Account Manager desJahres 2010“ ausgezeichnet. Außerdem ist Mayer-Kuvert-network einer von nur dreinominierten Kandidaten für den Award „Bestes Unternehmen 2010“.Mayer-Kuvert-network beteiligt sich am IT-Unternehmen Novadex zur gemeinsamenEntwicklung der Mailing-Software „LetterMaschine“.04/2011 Um den gewachsenen logistischen Anforderungen gerecht zu werden, erweitert Mayer-Kuvert-network seine Lagerfläche am Standort Heilbronn um 6.000 Palettenplätze. Mitdem 2.700 m² großen Neubau stehen auf einer Lagerfläche von 7.500 m² in Heilbronn nuninsgesamt 15.000 Palettenplätze zur Verfügung.06/2011 Die beiden Firmen Mayer-Kuvert GmbH & Co. KG und BlessOF GmbH & Co. KG sind alsAussteller auf der Direktmarketing-Messe „Mailingtage“ in Nürnberg vertreten.09/2011 Der neue, 60 Seiten starke MAILmedia-Produktkatalog erscheint. Mayer-Kuvert-networkübernimmt mit der französischen Groupe GPV und deren Produktionswerken in Großbritannien,Rumänien und Bulgarien einen der großen Briefhüllen-Hersteller in Europa undfestigt damit seine Position als europäischer Marktführer.12/2011 Mayer‐Kuvert‐network bündelt seine Vertriebsaktivitäten auf dem deutschen Markt. Ausden Vertriebsmannschaften von Mayer‐Kuvert, BlessOF und Clausnitzer + Kupa Kuvertwird die neue, zentrale Vertriebsgesellschaft mayer-network GmbH gebildet.03/2012 Mayer-Kuvert-network entwickelt mit „Kuvermatic flat“ die erste völlig plan liegendeKuvertierhülle – eine patentierte Revolution des Briefhüllen-Marktes.05/2012 Mit MAILpack schafft Mayer-Kuvert-network die umweltfreundlichste Kuvertierhüllen-Verpackung in Europa.06/2012 Auf den „Mailingtagen“ stellen Mayer-Kuvert-network und Novadex auf dem gemeinsamenMessestand die Mailingsoftware „LetterMaschine“ vor. Zudem präsentiert man die neueHighspeed-Lösung „MKn-Xpress“ zur Reduzierung der Time-to-Mailbox auf 72 Stunden.07/2012 Mayer-Kuvert-network druckt in seinen beiden Druckzentren in Kirchheim/Teck und Trebbinklimaneutral und ergänzt damit sein Engagement im Umweltschutz.8Umweltbericht 2012


1. Einleitung1.7 UnternehmenspolitikDas oberste Ziel eines Unternehmens ist es „Geld zu verdienen“. Dies gelingt nur, wenn Bewährtes weiterentwickeltund Neues vorangetrieben wird. Daher setzen wir auf Innovation und den Mut, neue Wege zugehen und berücksichtigen gleichzeitig die Auswirkungen unserer Arbeit auf unsere Mitarbeiter, unsereUmwelt und die Gesellschaft im Allgemeinen.Wir arbeiten alle daran, dass ökonomische und ökologische Ziele in Einklang gebracht werden, denn nurso kann sich langfristiger Erfolg einstellen.Aus diesem Grund stellt für uns auch der betriebliche Umwelt- und Gesundheitsschutz eine Grundvoraussetzungdar. Es ist für uns unabdingbar, dass den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Fähigkeitenund Fertigkeiten vermittelt werden, die sie bei der Umsetzung ihrer täglichen Aufgaben benötigen. DerSchulungsbedarf wird regelmäßig ermittelt und in einem Schulungsplan erfasst.Ein integriertes Qualitäts- und Umweltmanagement bedeutet für uns, Abläufe ganzheitlich zu betrachtenund diese zu analysieren, damit der Einsatz der zu verwendenden Ressourcen sinnvoll geplant und dasSystem als Ganzes kontinuierlich auf den Prüfstand gestellt und verbessert bzw. optimiert werden kann.Ziel ist es, den Ressourcen- und Energieverbrauch kontinuierlich zu verringern und Emissionen und Abfällezu minimieren ohne dabei die Produkt- und Servicequalität einzuschränken.Im Zuge von Produkt- und Serviceentwicklungen werden neben qualitativen Ansprüchen auch ökologischeAuswirkungen beurteilt, d.h. einzusetzende Materialien und Lieferanten wie auch Fertigungsprozessewerden sorgfältig ausgewählt.Parallel zu den innerbetrieblichen Maßnahmen streben wir mit Geschäftspartnern, Behörden und derinteressierten Öffentlichkeit einen offenen Dialog über unsere Aktivitäten in Sachen Umweltschutz an,d.h. wir sind aufgeschlossen gegenüber Anregungen und Verbesserungsvorschlägen und werden versuchen,diese – nach entsprechender Bewertung im Team – umzusetzen. Deshalb machen wir auch diesenUmweltbericht öffentlich zugänglich.Ein sehr wichtiger Teil unserer Firmenphilosophie ist das Motto „Act global,work local“. In Zeiten des allgemeinen Trends der Produktionsverlagerungnach Osteuropa oder Asien bekennt sich Mayer-Kuvert-network zu seinenProduktionsstandorten. Obwohl wir als europäischer Marktführer auf zahlreicheProduktionsstätten in verschiedenen Ländern zugreifen können, werdenMAILmedia-Hüllen für die verschiedenen europäischen Märkte jeweilslokal produziert und vertrieben. Diese Philosophie unterstreichen die deutschenFirmen von Mayer-Kuvert-network durch Aktionen wie die „Initiativepro Deutschland – wir produzieren hier“. Alle Briefhüllen für den deutschen Markt werden auch inDeutschland hergestellt. Damit wirken wir der Tendenz zu Werksschließungen und Produktionsverlagerungenin Billiglohnländer nach Osteuropa entgegen und erhalten die Arbeitsplätze in Deutschland.Alle Lieferungen an Kunden in Deutschland werden mit dem Logo der Initiative gekennzeichnet, um denKunden explizit darauf hinzuweisen, dass er beim Kauf von MAILmedia-Artikeln den Erhalt von Arbeitsplätzenin Deutschland unterstützt.Umweltbericht 2012 9


1. Einleitung1.8 Umweltphilosophie: „Erst reduzieren, dann neutralisieren“„Erst reduzieren, dann neutralisieren“ – an diesem Motto richtet sich sowohl unsere Umweltphilosophie alsauch unser Handeln aus.Wir arbeiten verantwortungsvoll an der Optimierung aller Prozesse in der Unternehmensgruppe, um einenmöglichst kleinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. Bei der Herstellung von Briefumschlägen lässtsich ein gewisser CO 2-Ausstoß nicht vermeiden. Dieser wird – nicht zuletzt aufgrund unserer Zertifizierung nachDIN ISO 14001 – weitestmöglich minimiert.Einen großen Anteil an unserem vergleichsweise geringen ökologischen Fußabdruck hat unsere„MAILgreen“-Philosophie, die unter anderem die folgenden Maßnahmen beinhaltet:• CO 2-neutrale Produktion• Produktion mit Green Energy®• Zertifizierung nach DIN ISO 14001• FSC®- und PEFC®-Zertifizierung• Verstärkter Einsatz von Recyclingpapier• Recycling-Artikel mit „Blauem Engel“• 100 % Recycling von Papier und Farben• Umwelt-Baukastensystem für Produkte• Umweltfreundlichste Verpackung für Kuvertierhüllen in Europa (MAILpack)• Verwendung von Mehrwerg-Ökoboxen statt Einweg-Kartonagen• Klimarechner zum Errechnen des CO 2-Ausstoßes bei Mailings• Druck mit Ökofarben• Verwendung von deinkbarer Flexofarbe• Verwendung von Restfarbwasser für den Innendruck• Verwendung wasserlöslicher Leime• Reinigung und Aufbereitung von Restfarbwasser zur Verdünnung von Flexodruckfarben• Verwendung von Regenwasser statt Trinkwasser zur Verdünnung von Flexodruckfarben und zur Reinigung• Infrarottrocknung zur Reduzierung des Stromverbrauchs• Optimierter Papiereinsatz durch schmalere Seitenklappen• Verwendung schmalerer und dünnerer Fensterfolie• Fensterfolie aus nachwachsenden Rohstoffen• Pergamin-Fensterfolie aus Zellstoff• Beleuchtung aller Produktions- und Lagerräume mit Spezial-Energiesparlampen• Einsatz von Solartechnik• Doppelstockverladung beim Transport der Fertigware zur Abgasreduzierung• Auswahl von Lieferanten nach UmweltaspektenDie dennoch verbleibenden und leider unvermeidbaren CO 2-Ausstöße neutralisieren wir durch Investiton inein Waldaufforstungsprojekt im indischen Pendravan mittels Zertifikaten über unseren Klimaschutz-PartnerClimatePartner.10Umweltbericht 2012


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2. Umweltpolitik2.1 UmweltleitlinienMayer-Kuvert-network hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Kunden umweltgerechte Produkte ausPapier von höchster Qualität anzubieten. Als qualitäts- und umweltbewusstes Unternehmen sind wir nachDIN EN ISO 9001:2008 und nach DIN EN ISO 14001:2004 zertifiziert.Unser Umweltschutz umfasst sämtliche Maßnahmen und Verhaltensweisen zur Minimierung von negativenAuswirkungen auf die Umwelt. Hierzu gehören auch der sparsame Verbrauch von Ressourcen und dieVermeidung von unvorhersehbaren Ereignissen.Gemeinsam haben wir uns auf folgende Leitlinien verständigt:1. Die kontinuierliche Verbesserung unseres Umweltmanagementsystemsund der betrieblichen Umweltschutzmaßnahmen gehört zu unseren vorrangigen Zielen.2. Wir stellen sicher, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so informiert und geschult werden,dass ein verantwortungsvolles und umweltschonendes Handeln gewährleistet wird.3. Wir legen Wert darauf, dass wir mit Kunden und Lieferanten vertrauensvoll zusammenarbeiten.4. Wir streben an, dass unsere Produktionsanlagen, sofern wirtschaftlich vertretbar, in jeder Phasenicht nur dem neuesten Stand der Technik sondern auch den neuesten Erkenntnissen derÖkologie entsprechen.5. Wir respektieren selbstverständlich alle den Umweltschutz betreffenden Gesetze, Vorschriften,Pflichten und Forderungen und halten diese ein.6. Wir pflegen in allen Fragen des Umweltschutzes einen offenen Dialog mit Mitarbeitern,Lieferanten, Kunden und Behörden.7. Wir reduzieren ständig den Verbrauch von Ressourcen wie Wasser und Energie.12Umweltbericht 2012


2. Umweltpolitik2.2 Management und OrganisationDie Geschäftsführung lebt die persönliche Verantwortung für die betrieblichen Umweltbelange und dieSicherheit. Gemäß Direktionsrecht kann die Geschäftsführung bestimmte Befugnisse und Verantwortlichkeitendelegieren. Die Zuordnung von Verantwortlichkeiten wurde in einem Rechtskataster vollzogen.Der Managementbeauftragte für Qualität und Umwelt ist für die Implementierung und Aufrechterhaltungdes Managementsystems verantwortlich. Er muss dafür Sorge tragen, dass die gesetzten Ziele undAnforderungen der einschlägigen Normen umgesetzt werden. Zudem bildet er die Schnittstelle zwischenGeschäftsführung und Managementsystem.Durch eine regelmäßige Bewertung des Systems werden die Grundlagen für eine kontinuierliche Verbesserunggeschaffen. Gleichzeitig ist der Managementbeauftragte für Qualität und Umwelt Organisator undKoordinator für sämtliche Aktivitäten, die den Umweltschutz betreffen. Er berät die Fachabteilungen undlenkt das Projektteam für den Umweltschutz, welches aus Vertretern der einzelnen Fachbereiche besteht.Die Aufgabe des Projektteams ist die bereichsübergreifende Zusammenarbeit, um betriebsrelevanteUmweltvorschriften, gesetzliche Regelungen und umweltpolitische Maßnahmenvorschläge zu sammeln,zu diskutieren, zu bewerten und umzusetzen.Die Implementierung des Umweltschutzes in unseren Unternehmen und die Integration in unser seit 1996bestehendes Qualitätsmanagementsystem zu einem integrierten Managementsystem für Qualitäts- undUmweltmanagement erfolgt über eine Verfahrensanweisung, welche die Aufgaben, Abläufe und Verantwortlichkeitenzur Verankerung umweltrelevanter Sachverhalte und Zielsetzungen sowie deren kontinuierlicheVerbesserung beschreibt.In unserer Umweltpolitik werden Handlungsgrundsätze als Leitlinien für eine nachhaltige Entwicklungunserer Organisation festgelegt. Mittels einer Umweltprüfung werden alle umweltrelevanten Daten undSachverhalte (Umweltaspekte) erfasst und die Einhaltung der rechtlichen Anforderungen überprüft.In einem Umweltprogramm dokumentieren wir konkrete Ziele, Maßnahmen, Umsetzungsverantwortlicheund Termine. Mittels interner Audits wird die Einhaltung der in unserer Umweltverfahrensanweisungdokumentierten Abläufe und Verantwortlichkeiten regelmäßig überprüft.Im Zuge unseres jährlichen Management Reviews bewerten wir die Wirksamkeit unseres Managementsystemsund legen Maßnahmen für eine stetige Verbesserung des Systems sowie Ziele für die Folgeperiodefest.Mayer-Kuvert-network ist der erste Briefhüllen-Hersteller in Europa, der einen Umweltbericht erstellt hat.Über diesen stellen wir die Kommunikation mit der Öffentlichkeit zum Thema Umwelt sicher.Umweltbericht 2012 13


2. Umweltpolitik2.3 UmweltaspekteBESCHREIBUNG DER PRODUKTIONSPROZESSE & -VERFAHRENWareneingang und Bereitstellung:Ausgangsmaterialien für die Briefumschlagproduktion sind unterschiedliche Papiere, die in Form vonBögen oder als Rollen angeliefert werden. Darüber hinaus werden die Papiere teilweise auch bereits alsbedruckte Bögen oder Rollen (sogenannte Halbfabrikate) angeliefert. Die Anlieferung erfolgt mittels LKWoder Transporter.Die anliefernden Fahrzeuge werden im Bereich Wareneingang entladen und die Papiere dann für dieProduktion bereitgestellt bzw. in Lägern zwischengelagert.14Umweltbericht 2012


2. UmweltpolitikBriefumschlagproduktion:Die Papiere und Halbfabrikate werden auf den Briefumschlagmaschinen weiterveredelt, indem darausBriefumschläge, Mailinghüllen, Versandtaschen sowie Verpackungen und Sonderprodukte aus Papierhergestellt werden. Die Weiterveredlung der Papieroberflächen erfolgt durch Beschichten sowie durchdas Aufbringen von Leimen, Gummierungen und Rubbelfeldern, Etiketten, Blind- und Folienprägungen.Darüber hinaus werden Folien für Adressfenster und Verschlüsse aufgebracht. Neben mehreren hundertStandardartikeln werden auch Sonderprodukte gefertigt.Die Verarbeitung derPapiere (Bögen undRollen) erfolgt aufBriefumschlagmaschinen.Abhängig von derjeweiligen Ausführungder Briefhüllenwird in der Produktionzwischen Blatt- undRollenfertigungsmaschinenunterschieden.Das Funktionsprinzipder eingesetzten Briefumschlagmaschinenistim Hinblick auf die umwelttechnischeRelevanz vergleichbar.Die Briefumschlagmaschinen sind modular aufgebaut und verfügen je nach Maschinentyp übermehrere hintereinander angeordnete Bearbeitungsstationen, so dass die im Herstellungsprozess erforderlichenBearbeitungsvorgänge innerhalb eines Papierdurchlaufs durchgeführt werden können. Bei denModulen handelt es sich um mechanische Bearbeitungsstationen zum Schneiden, Stanzen und Faltensowie Stationen zum Aufbringen von Leimen, Gummierungen und Druck.Die beim Fertigungsprozess anfallenden Papierreste (ausgestanzte Adressfenster, Randabschnitte etc.)werden direkt an den einzelnen Bearbeitungsmodulen erfasst und abgesaugt. Die abgesaugten Abluftströmewerden dann einem Papierabscheider zugeführt, in dem die Papierreste aus den Förderluftströmengetrennt werden. Das anfallende Papier wird im Bereich Papierentsorgung sortenrein in Containerngesammelt oder zu Ballen gepresst und als Ballenware entsorgt, während die verbleibende Abluft in einerStaubfilteranlage von Feinstaub gereinigt wird. Die gefilterte Warmluft wird wieder den Produktionsräumenzugeleitet. Das anfallende Altpapier wird durch unseren Recyclingpartner sortenrein abgeholt unddem Recyclingkreislauf zugeführt.Bei den eingesetzten Leimen handelt es sich um wasserbasierende Systeme mit einem Gehalt an organischenLösemitteln von weniger als 1%.Umweltbericht 2012 15


2. UmweltpolitikDas Bedrucken der Papierbahn oder der Papierzuschnitteerfolgt im Flexodruckverfahren. Hierkommen lösemittelfreie Druckfarben zum Einsatz,die mit gereinigtem Regenwasser bzw. regeneriertemSchmutzwasser verdünnt werden. Eine computergesteuerteFarbmischanlage sorgt für einenmöglichst geringen Farbeinsatz sowie für hundertprozentigeFarbgenauigkeit.Die Abluft der Produktionshallen wird so gefiltert,dass sowohl die gereinigte Luft als auch die gewonneneWärme dem Betrieb wieder zugeführt werden.Für die Lagerung und Mischung der Leime, Druckfarbenund Betriebsstoffe stehen separate Lagerräumemit den entsprechenden Sicherheitseinrichtungen(Auffangwannen, Explosionsschutz undCO 2-Löschanlage) zur Verfügung.Abhängig von der drucktechnischen Gestaltungstehen je nach Kundenwunsch auch spezielleOffsetdruckmaschinen zum Bedrucken fertigerBriefumschläge zur Verfügung.Beim nachträglichen Offsetdruck auf fertige Briefhüllen verwenden wir alkoholfreie Ökofarben ausnachwachsenden Rohstoffen.Chemikalien und Gefahrstoffe, die beim Druckprozess anfallen, werden in einem separaten Lagerraumaufbewahrt.Verpackung und Versand:Nach der Endbearbeitung werden die versandfertigen Produkte (Briefumschläge, Mailinghüllen, Versandtaschenetc.) verpackt, kommissioniert und für die Einlagerung bzw. den Versand vorbereitet. Die Abholungder Produkte erfolgt mittels LKW oder Transporter und wird überwiegend durch externe Dienstleisterabgewickelt.Zur Reduzierung der CO 2-Emissionen werden die fertigen Briefhüllen für Großkunden im In- und Auslandper Doppelstockverladung transportiert. Auch Transporte zwischen den Produktionswerken in Deutschlandwerden, wann immer möglich, per Doppelstockverladung durchgeführt, damit die CO 2-Ausstößebeim Transport halbiert werden.16Umweltbericht 2012


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3. Umweltbilanz3.1 Ermittlung und BewertungIm Rahmen des Umweltmanagementsystems wurde mittels einer Umweltprüfung und durch Umweltforeneine erste Erfassung und Bewertung der Umweltaspekte vorgenommen.Die Bewertungskriterien in Bezug auf die Relevanz sind folgende:A hohe Umweltrelevanz hohe Umweltbelastung großer HandlungsbedarfB mittlere Umweltrelevanz mittlere Umweltbelastung mittlerer HandlungsbedarfC geringe Umweltrelevanz, geringe Umweltbelastung geringer HandlungsbedarfAlle bedeutenden Umweltaspekte wurden mit dem oben dargestellten Schema bewertet um ihreUmweltrelevanz und den Handlungsbedarf zu ermitteln.Die Rahmenbedingungen in den Bereichen Emissionen, Energie, Abfall und Wasser sind weitgehend durchgesetzliche Vorgaben und die Betreiberpflichten aus der immissionsschutzrechtlichen Genehmigunggemäß §§ 4 und 5 BImschG für unser Unternehmen vorgegeben.Die Ergebnisse der oben genannten Bewertung sowie konkrete Verbrauchsdaten werden in den folgendenAbschnitten als Gesamtwerte für unsere sechs Produktionsstandorte in Deutschland dargestellt.18Umweltbericht 2012


3. Umweltbilanz3.2 Input-Output-Analyse aller Produktionswerke in DeutschlandInput Einheit 2010 2011 2012 Relevanz1.0 Einkaufsmengen Bürobedarf1.1 Kopierpapier kg 9.203 7.577 9.656 B1.2 Tonerkartuschen /Tintenpatronen (voll)2.0 Einsatzstoffe für die ProduktionStück 330 273 325 C2.1 a Papier Bogen kg 7.536.357 7.304.098 7.626.895 C2.1 b Papier Rolle kg 45.832.140 46.534.789 44.912.928 C2.2 Leim kg 943.201 973.351 919.847 C2.3 Fensterfolie kg 991.148 997.666 1.032.867 C2.4 a Druckfarbe (Offset) kg 2.045 1.996 1.616 B2.4 b Druckfarbe (Flexo) kg 193.051 217.295 215.366 B2.5 a Druckhilfsstoffe (Offset) kg 21.792 20.962 11.378 B2.5 b Druckhilfsstoffe (Flexo) kg 75.454 87.544 62.125 B2.6 Stretchfolie kg 65.299 53.865 57.850 C2.7 Einweg-Paletten* Stück 13.666 17.524 18.440 C3.0 Wasser3.1 Wasser m³ 11.185 10.029 9.153 B4.0 Energie4.1 Gas kWh 2.478.438 1.684.324 1.709.861 B4.2 Strom kWh 23.940.770 23.700.479 20.786.294 B4.3 Heizöl Liter 374.771 275.212 312.370 B*Einweg-Paletten nur auf speziellen Kundenwunsch bzw. für Export,ansonsten Verwendung von Euro-Tauschpaletten.Umweltbericht 2012 19


3. UmweltbilanzOutput Einheit 2009 2010 2011 2012 Relevanz10. Produkte (Stück) % 100 111 112 106 Bdavon Zukauf % < 1 < 1 < 1 < 1 Bdavon Overprint Tsd. Stk. 437.412 452.384 418.984 362.051 B20. Abwasser20.1 Abwasser m³ 11.104 10.018 9.153 B30. Emissionen30.1 VOC-Emissionen kg 6.088 6.100 6.011 B30.2 CO 2 -EmissionenEnergie gesamtTonnen CO 2 15.282 14.714 13.144 Aaus Gas Tonnen CO 2 500 340 345 Aaus Strom Tonnen CO 2 13.766 13.628 11.952 Aaus Heizöl Tonnen CO 2 1.016 746 847 A30.3 CO 2 -EmissionenRohstoffe gesamtTonnen CO 2 66.850 67.795 65.955 Baus Papier Tonnen CO 2 60.793 61.513 59.941 Baus Leim Tonnen CO 2 2.914 3.008 2.842 Baus Fensterfolie Tonnen CO 2 1.288 1.297 1.343 Baus Druckfarbe Offset Tonnen CO 2 5,09 4,97 4,02 Baus Druckfarbe Flexo Tonnen CO 2 481 541 536 Baus Kartonage Tonnen CO 2 1.368 1.431 1.289 B40. Abfälle40.1 Papier holzfrei weiß t 3.326 2.884 3.155 C40.2 Papier bunt t 2.035 2.758 2.670 C40.3 Papier gemischt t 4.038 4.194 4.193 C40.4 Kraftpapier braun t 254 261 423 C40.5 Folie t 48 46 44 C40.6 Offsetplatten (Alu) t 2,08 2,05 1,81 C40.7 Altholz AI-III t 106 98 79 C40.8 gemischteGewerbeabfället 226 211 289 C20Umweltbericht 2012


3. Umweltbilanz3.3 Unternehmenskennzahlen aller Produktionswerke in DeutschlandUnternehmenskennzahlen Einheit 2010 (Basis) 2011 2012Gesamtfläche Firmen-Areal m² 96.685 99.385 99.385davon versiegelt m² 69.687 72.687 72.687davon betrieben / beheizt m² 50.906 53.606 53.606Arbeitstage d 255 252 251Heiztage (Außentemperatur


3. Umweltbilanz3.4 Bewertung der SituationIm Jahr 2010 haben wir vom Ingenieurunternehmen eproplan in Verbingung mit den Bundesministerienfür Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie für Wirtschaft und Technologie ein Klimagutachtenerstellen lassen, dessen Maßnahmen wir 2010 und 2011 umgesetzt haben.ENERGIEDurch die im Jahr 2011 umgesetzte Maßnahme, Wärmetauscher an den Vakuumpumpen und denKompressoren einzusetzen und hierdurch Energie zu gewinnen, konnten wir den Stromverbrauch seit2011 deutlich senken.WASSER UND ABWASSERDurch aktive Wassersparmaßnahmen in Produktion und Verwaltung sowie durch Regenwasserfilteranlagenhaben wir einen stetigen Rückgang beim Wasserverbrauch sowie bei der Abwassermengeverzeichnet. Das aufgefangene Regenwasser wird zur Verdünnung der Wasserfarben sowie auch zurReinigung der Leim- und Farbbehälter verwendet.Zusätzlich wird das Restfarbwasser gefiltert. D.h. das verschmutzte Wasser wird aufbereitet und chemischgereinigt, damit es für die Verdünnung der Innendruckfarben verwendet werden kann.EMISSIONENLuft (Staub-, VOC- und CO 2-Emissionen)Feinstaub, der mit den Abluftströmen in den Briefumschlagmaschinen direkt gefasst und abgesaugt wird,wird über Filter vom Abluftstrom getrennt und dem Entsorgungskreislauf zugeführt. Der ansonsten diffusemittierende Staub kann nicht gefasst werden. Die gereinigte warme Luft wird wieder den Produktionsräumenzugeführt.Durch das Ersetzen lösungsmittelhaltiger Stoffe durch umweltfreundliche Stoffe konnten wir die Lagerungvon emittierenden Stoffen verringern, was zu einer enormen Reduzierung der VOC-Emissionen geführt hat.Gegenüber 2011 konnten wir 2012 beim CO 2-Ausstoß fast 2.000 t einsparen. Gründe dafür sind der reduzierteMaterialeinsatz bei Papier und Fensterfolie, der Einsatz von Infrarottrocknung sowie die Verwendungvon klimaneutralem Papier und Folie aus nachwachsenden Rohstoffen.LärmDie Lärmschutz-Einrichtungen der Maschinen entsprechen den Vorschriften des TÜV. Ein Lärmgutachtenwurde erstellt.22Umweltbericht 2012


3. UmweltbilanzABFAllWIRTSCHAFTFür die beim Betrieb der Briefumschlagmaschinen anfallenden Abfälle bestehen gesicherte Entsorgungswege,d.h. Produktionsabfälle werden in den Stoffkreislauf zurückgeführt. Wir trennen Abfälle sortenreinund haben mit einem Dienstleister ein entsprechendes Entsorgungskonzept erarbeitet. Oberste Prämisseist die Abfallvermeidung, d.h. es wird ständig nach Optimierungspotenzialen gesucht, um z.B. durchschmalere Papierbahnen, Werkzeugoptimierungen, dünnere Fensterfolien etc. entsprechende Einspareffekteerzielen zu können.Die gegenüber 2011 gestiegenen Papierabfälle begründen sich durch die Einführung von zwei neuenMaschinen zur Herstellung von Faltentaschen und der damit einhergehenden Mehrproduktion von großformatigenHüllen, bei der naturgemäß mehr Stanzabfälle entstehen als bei Briefumschlägen in kleinerenFormaten.Für zu entsorgende Sonderabfallfraktionen werden entsprechende Entsorgungsnachweise vom Entsorgungsunternehmenverlangt und nach den gesetzlichen Vorgaben archiviert.In den Büroräumen wird der Abfall streng nach Papier und Restmüll getrennt.NUTZUNG VON ROHSTOFFEN UND NATürlICHEN RESSOURCENPapierVom Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg wurde die Mayer-Kuvert-network GmbHdurch die Nutzung des „Blauen Engel“ als besonders umweltengagiertes Unternehmen in Baden-Württembergeingestuft.So legen wir großen Wert darauf, dass unsere Lieferanten ein zertifiziertes Qualitäts- und Umweltmanagementsystemimplementiert haben. Selbstverständlich ist Mayer-Kuvert-network auch nach FSC®und PEFC® zertifiziert. Wir sortieren Altpapiere und führen sie dem Recyclingkreislauf gemäß den Bestimmungenwieder zu.KlebstoffeAls Klebstoffe verwendet Mayer-Kuvert-network ausschließlich umweltfreundliche, auf Wasser basierendeLeime. Diese enthalten keinerlei Stoffe, die in der verwendeten Konzentration die Gesundheit schädigenkönnten. Restleime werden über externe Unternehmen gemäß der jeweils gültigen deutschen und EU-Vorschriften entsorgt.Umweltbericht 2012 23


3. UmweltbilanzFenstermaterialienDie umweltfreundlichen Fenstermaterialien von Mayer-Kuvert-network bestehen aus Pergamin (100%chlorfrei gebleichter Zellstoff, ohne Füllstoff), aus Polypropylen oder Polystyrol (ohne Füllstoffe, Weichmacher,Formaldehyd, Blei und Cadmium). Zusätzlich bieten wir unseren Kunden auch die besonders umweltfreundlicheFensterfolie „Earth First“ an. Hierbei handelt es sich um ein zu 100% kompostierbares Materialaus nachwachsenden Rohstoffen.DruckfarbenFür das Inline-Bedrucken von Briefumschlägen setzt Mayer-Kuvert-network immer mehr wasserbasierendeFlexodruckfarben ein, die VOC-frei sind.Für den Innendruck von Envirelope®-Briefumschlägen hat Mayer-Kuvert-network die deinkbare Flexofarbe„EcoRecyColor“ entwickelt, deren Farbzusammensetzung eine komplette Trennung von Farbe und Papierfaserermöglicht. So können Briefumschläge mit Innendruck nun auch dem Recyclingprozess für weißesRecyclingpapier zugeführt werden.Dank einer zentralen computergesteuerten Farbmischanlage haben sich die Restfarben sowie durchgrößere Gebinde die Anzahl der Anlieferungen des Farbenherstellers erheblich reduziert.24Umweltbericht 2012


3. UmweltbilanzGEFAHRSTOFFE UND GEFAHRSTOFFMANAGEMENTWir haben alle zum Einsatz kommenden Gefahrstoffe in einem Gefahrstoffkataster erfasst und einerGefährdungsbeurteilung unterzogen. Dafür wurden entsprechende Betriebsanweisungen erstellt.Entsprechend der Gefahrenstufe haben wir Maßnahmen für unvorhersehbare Ereignisse definiert. Darüberhinaus werden diese Stoffe in eigens dafür vorgesehenen explosionsgeschützten Lagerräumen gelagert,die mit ausreichend großen Auffangwannen, entsprechender Belüftung und mit einer CO 2-Löschanlageausgestattet sind.DIENSTREISENFür Dienstreisen unserer Mitarbeiter stellen wir Dienstwagen zur Verfügung, die mit umweltfreundlichenFahrzeugtechniken ausgerüstet sind. Bei der Beschaffung von neuen Dienstwagen werden ausschließlichFahrzeuge mit umweltfreundlicher Fahrzeugtechnik berücksichtigt. Dabei wird auf einen möglichstgeringen Verbrauch geachtet. Meist wird wegen schlechter Nahverkehrsanbindung ein Fahrzeug benötigt.Wo es möglich ist, fahren unsere Mitarbeiter mit der Bahn. Dienstreisen unter 300 km werden nie mitdem Flugzeug durchgeführt. Kunden werden auf die Anreisemöglichkeiten mit der Bahn hingewiesen.Der Fuhrpark wird regelmäßig auf Alter und Kraftstoffverbrauch geprüft. Im Nahbereich werden Waren miteinem kleinen LKW ausgeliefert.ROHSTOFF- UND PRODUKTTRANSPORTSämtliche von uns verwendeten Rohstoffe werden von den Lieferanten mit dem LKW angeliefert. Rohstoffewie Druckbogen, Messer und teilweise Papier werden Just-in-time benötigt. Die Rohstoffe werden zumTeil regional, zum Teil überregional und im Ausland produziert und geliefert.Wir liefern unsere Produkte mit LKW und Paketdiensten aus, teilweise auch per Schiff.Umweltbericht 2012 25


4. Zielsetzung4.1 Bereits umgesetzte Umweltschutz-MaßnahmenAbfallvermeidung:• Einsparung von Papier durch schmalere Seitenklappen (ca. 2,5 %)• Einsparung durch schmalere Fensterfolien (ca. 3 %)• Einsparung durch dünnere Fensterfolie (ca. 15 %)• Einsparung von Kartonverpackung durch Einsatz von Post- bzw. Ökoboxen, sofern möglich• Einsparung von Energie durch Infrarottrocknung• Recycling der Papierabfälle (sortenreine Altpapiertrennung)Reduzierung von CO 2-Ausstoß:• Einsparung durch Einsatz von Infrarottrocknung (ca. 30 % pro Trocknungsanlage)• Einsparung durch geringeren Einsatz von Papier (ca. 15 Tonnen)• Einsparung durch geringeren Einsatz von Folie (ca. 5,5 %)• Verwendung von klimaneutralem Papier (auf Kundenwunsch)• Verwendung von kompostierbarer Fensterfolie aus nachwachsenden Rohstoffen (auf Kundenwunsch)Sonstige Maßnahmen:• Farbmischanlage (Druckfarben auf Wasserbasis)• Einsatz von aufbereiteter Restfarbe als Recycling-Innendruckfarbe• Doppelstockverladung zur Abgasreduzierung wo immer möglich• Auswahl unserer Lieferanten nach Umweltfreundlichkeit• Nachweis von Zertifikaten bezüglich des Umweltschutzes• Einsparungen von Energie durch elektronische Vorschaltgeräte und Energiesparlampen• Einbau von Wärmetauschern an Vakuumpumpen und Kompressoren• Regenwasser wird gefiltert und zur Reinigung von Leim- und Farbbehältern verwendet,sowie auch zur Verdünnung der Wasserfarben• Abluft der Vakuumpumpen wird zum Erwärmen des Lagerbereiches verwendet• Einsatz von Solartechnik• Dachbegrünung26Umweltbericht 2012


4. Zielsetzung4.2 Zielsetzungen für 2013Hauptziel für 2013 ist es, unserer Vorreiterrolle im Umweltschutz gerecht zu werden und diese weiterauszubauen. Dabei denken wir nicht nur an die weitere Optimierung der umweltfreundlichen Herstellungvon Briefumschlägen und die Erweiterung der „grünen Lösungen“ für unsere Kunden, sondern auch aninterne Maßnahmen.Bei ca. 2.400 Mitarbeitern in Europa hat die Firmengruppe ein sehr großes Potenzial, dessen Nutzung imSinne der Umwelt noch weiter ausgebaut werden kann. Deshalb schulen und sensibilisieren wir unsereMitarbeiter auch 2013 in Workshops, um das Umweltdenken an jeden einzelnen Arbeitsplatz zu transportierenund so individuell Ressourcen zu schonen.Einführung Energiemanagementsystem ISO 50001Im Jahr 2013 führen wir an allen Produktionsstandorten in Deutschland ein Energiemanagementsystemnach ISO 50001 ein.Mittels eines Energie-Controllings werden durchgängige und umfassende Informationen über den Energie-und Ressourcenverbrauch gesammelt und ausgewertet. Hierdurch sollen Energieeffizienzpotenzialeerkannt werden.Durch gezielte Maßnahmen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg planen wir die Energieeffizienzzu steigern und langfristig messbare Energieeinsparungen zu erzielen.Hierbei werden zur Schonung der Umwelt alle energierelevanten Prozesse nachhaltig optimiert und dieenergetische Leistung des gesamten Unternehmens gefördert. Dies führt auch zur Einsparung von CO 2-Emissionen.Für die Umsetzung des Energiemanagementsystems werden nach den Vorgaben der ISO 50001 ein Energiemanagementbeauftragterund dessen Stellvertreter ernannt. Darüber hinaus werden wir ein Energieteamaus Spezialisten der relevanten Fachabteilungen bilden, das über Energiepotenziale und möglicheMaßnahmen sowie deren Umsetzungen berät.Das Energiemanagementsystem wird in das bereits bestehende Managementsystem nach ISO 9001 und14001 integriert.Umweltbericht 2012 27


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5. Ökologische Produkte5.1 Envirelope®Mit dem Umwelt-Briefumschlag Envirelope® hatMayer-Kuvert-network als Branchen-Vorreiter im Jahr2009 den weltweit ersten CO 2-neutralen Briefumschlagauf den Markt gebracht und hat damit einenneuen Standard in Sachen Umweltfreundlichkeit gesetzt.Inzwischen sind zahlreiche Mitbewerber diesem Beispiel gefolgt, indem auch sie CO 2-neutrale Briefhüllenherstellen.Der Envirelope® ist weltweit der erste Briefumschlag, der sämtliche Aspekte des Umweltschutzes vereint,ohne sich dabei optisch und qualitativ von Briefumschlägen aus Frischfaserpapier zu unterscheiden. Erzeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:• CO 2-neutral produziert• CO 2-neutrales Impact-Papier• Hergestellt mit Green Energy®• Vollständig deinkbarer Innendruck• Fensterfolie aus nachwachsenden Rohstoffen• Hohe Weiße (103 ISO)• Kuvertiermaschinen-geeignet• Hervorragende DruckeigenschaftenEnvirelope® Briefhüllen gibt es in acht verschiedenen Größen bzw. Ausführungen.Umweltbericht 2012 29


5. Ökologische Produkte5.2 Envirelope® BLUEEnvirelope® BLUE ist eine Erweiterung der Umwelt-Produktlinie Envirelope®.Auch der Envirelope® BLUE wird CO 2-neutral und mitGreen Energy® hergestellt. Jedoch verwendet Envirelope® BLUE ein CO 2-neutrales, hochweißes Recyclingpapier,für das er von der RAL gGmbH mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet wurde – dem ältesten und inDeutschland bekanntesten Umweltlogo.Der Envirelope® BLUE stellt so erstmals eine Verbindungzwischen dem Blauen Engel und einer völlig CO 2-freigestellten Produktion her.weil aus 100% Altpapierschützt dieRESSOURCENDamit hat sich Envirelope® BLUE ein besonderes Alleinstellungsmerkmalbei umweltfreundlichen Businessumschlägen erworben. Listungen bei zahlreichenKatalogversendern haben Envirelope® BLUE bereits nach kurzer Zeit eine beachtliche Marktpräsenz verschafft.30Umweltbericht 2012


5. Ökologische Produkte5.3 Nautilus®Nautilus®-Briefumschläge werden aus dem 100%-igenRecyclingpapier „Nautilus® SuperWhite CO 2-neutral“ desführenden Papier- und Verpackungsherstellers Mondihergestellt. Der PBS-Fachhandel und der Papiergroßhandelvertreibt die Nautilus®-Hüllen als Ergänzung zu demNautilus®-Papier.Alle Nautilus®-Papiere und -Briefumschläge sind mit demEU-Umweltzeichen zertifiziert – ein eindeutiger Beweis, dassderen Produktion umweltschonender ist als die von herkömmlichenPapieren. Das Nautilus® SuperWhite-Papier trägtzudem das „FSC® Recycled”-Label, das die Verwendung von100% „Post Consumer Waste“ und „Pre Consumer Waste“ ohneFrischfaseranteil garantiert.Mit dem dazu passenden Briefumschlag, den Mayer-Kuvert-network produziert und bei dem derBriefhüllen-Hersteller den CO 2-Ausstoß neutralisiert, können umweltbewusste Konsumenten ein 100%Recyclingpapier auf CO 2-neutraler Basis erwerben. Emissionen, die bei der Produktion unweigerlich auftreten,werden neutralisiert, so dass der Konsument einen Beitrag zur Verbesserung des CO 2-Fußabdrucksleistet ohne gleichzeitig einen Kompromiss in Sachen Qualität eingehen zu müssen.Umweltbericht 2012 31


5. Ökologische Produkte5.4 FSC®- oder PEFC®-HüllenFSC®-zertifizierte Briefumschläge bestehen aus Papier, das ausökologisch vorbildlich bewirtschafteten Wäldern und verantwortungsvollenQuellen stammt.Das EU-Parlament sieht das Zertifizierungssystem von FSC® alsgeeignet an, den Konsumenten Sicherheit bezüglich vorbildlicherWaldbewirtschaftung zu geben.Das Holz für das FSC®-Papier durchläuft auf allen Stationen vomForstbetrieb bis zum fertig gelabelten Endprodukt ausschließlich Betriebe, die für den jeweiligen Standardzertifiziert sind.Neben dem „normalen” FSC®-Papier greifen wir bei der Produktion auch auf FSC®-zertifiziertes Recyclingpapierzurück. Im Gegensatz zum „normalen” Recyclingpapier besteht dieses zum größten Teil aus „PostConsumer Waste” und enthält nicht den sonst üblichen Frischfaseranteil. Bei Mayer-Kuvert-network erfüllendie FSC®-zertifizierten Recycling-Briefhüllen nicht nur die Standards des FSC®, sondern auch die Kriterienfür den „Blauen Engel“. Deshalb werden sie neben dem FSC®-Logo auch mit dem in Deutschlandwichtigsten und bekanntesten Umweltzeichen versehen.Mayer-Kuvert-network ist zusätzlich auch nach dem PEFC®-Standard für einen Produktkettennachweis zertifziert,durch den gewährleistet wird, dass anhand einer lückenlosen Dokumentation und Kennzeichnungwährend des gesamten Herstellungsprozesses vom Wald bis zum Endprodukt nachvollzogen werdenkann, aus welchen Quellen das ursprüngliche Holz stammt.32Umweltbericht 2012


36Umweltbericht 2012


6. MarktpotenzialDas Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz wird leider durch die Gesetzgeber nicht so vorangetrieben,wie es eigentlich wünschenswert wäre. Die Ziele der Emissionsreduzierung werden nicht erreicht undder Ressourcenverbrauch liegt weit über dem Wunschniveau. Die Ergebnislosigkeit von Rio +20 mussUnternehmen auf freiwilliger Basis dazu bringen selbst zu handeln, solange es die europäische Kommissionihnen überlässt eigene Standards festzulegen und diese zu überwachen.Auf der anderen Seite gibt es schon heute eine Regulierungsflut im Bereich Umweltschutz, welche dieUnternehmen deutlich belastet. Wer es aber mit dem Thema Umweltschutz ernst meint, wird schnellfeststellen, dass Ökologie und Ökonomie in vielen Fällen zusammenlaufen und das eine das andere nichtausschließt.Mayer-Kuvert-network ist als Marktführer Vorreiter in Sachen Umweltschutz und hat eine breite Palettean umweltfreundlichen Produkten anzubieten, die ständig weiter ausgebaut wird – und dies nicht nur imRecyclingbereich, sondern auch für CO 2-neutrale Produkte, FSC®- oder PEFC®-Produkte. Da für unsereKunden der Umweltschutz immer stärker in den Fokus rückt, nehmen wir Kundenwünsche gerne auf undlassen diese in unsere Produktpalette einfließen.Am Markt wird das Thema Umweltschutz für den Briefumschlagbereich noch nicht wirklich wahrgenommenund es steckt noch in den Kinderschuhen. Mayer-Kuvert-network sieht aber ein großes Marktpotenzialin diesem Bereich. Dementsprechend hat man auch sämtliche Zertifizierungen, die notwendig sind,frühzeitig durchgeführt: PEFC®, FSC®, Umweltschutz DIN EN ISO 14001 und DIN EN ISO 9001.Großkunden legen zunehmend Wert auf umweltfreundliche Produkte, nicht zuletzt unter dem Druck derÖffentlichkeit, Lieferanten zu finden, die das grüne Thema optimal abdecken. Auch Mittelständler werdeninzwischen vermehrt darauf angesprochen Umweltzertifikate vorzulegen, um nach außen hin zu demonstrieren,dass dieses Thema ernst genommen wird.Wenn es um die CO 2-Reduzierung geht, gibt es bei Mayer-Kuvert-network eine klare Firmenphilosophie:„Erst reduzieren, dann neutralisieren.“ Der CO 2-Ausstoß wird zuerst weitestgehend reduziert, ehe derunvermeidbare Rest-Ausstoß dann über unseren Klimaschutz-Partner ClimatePartner zu Gunsten einesWaldaufforstungsprojektes in Indien neutralisiert wird. Wir bieten unseren Kunden schon seit 2009 dieMöglichkeit CO 2-neutrale Produkte zu erhalten. Im Jahr 2012 wurden nun auch die beiden Standorte, dieBriefumschläge nachträglich bedrucken, CO 2-neutral gestellt.Die umweltfreundliche Produktion erfolgt grundsätzlich mit Green Energy® – ökologisch erzeugtem Strom.Auch hier werden Mehrkosten von den Unternehmen gerne akzeptiert, da man ein Alleinstellungsmerkmalhat und dieses mit einem entsprechenden Logo unterstützt. Die Forderungen mancher Großkunden,dass die ökologische Effizienz messbar sein muss, kann Mayer-Kuvert-network durch die klar ermitteltenCO 2-Emissionen erfüllen und kann auch nachvollziehbar darlegen, was jedes Jahr verbessert wurde.Mit der Veröffentlichung dieses Umweltberichts zeigen wir nun auch nach außen, wie ernst wir das ThemaUmwelt sowie die Informationspflicht gegenüber unseren Kunden nehmen.Umweltbericht 2012 37


7. Künftige Umweltschutz-Maßnahmen7.1 Klimaneutraler VersandMayer-Kuvert-network wird die Linie der Klimaneutralität konsequent ausbauen und wird seinen Kundenkünftig zusätzlich auch den klimaneutralen Versand anbieten.7.2 KlimarechnerGemeinsam mit der Klimaschutzberatung ClimatePartner hat Mayer-Kuvert-network den ersten Klimarechnerfür Briefumschläge entwickelt. Mit diesem wird künftig der CO 2-Ausstoß aller Schritte von derAgenturleistung über die Produktion der Briefumschläge und des Füllguts bis hin zum Postversand undzur Anlieferung am Briefkasten errechnet.7.3 Mitarbeiter mobilisierenDas Bewusstsein für Umweltschutz ist im Mayer-Kuvert-network allgegenwärtig. Wir werden unsere ca.2.400 Mitarbeiter jedoch noch weiter für die Umwelt-Thematik sensibilisieren. Denn sie kennen ihren jeweiligenArbeitspatz am besten und wissen deshalb, wie sie ihren individuellen Ressourcenverbrauchminimieren und ihre Umwelteffizienz steigern können. Wir werden die Mitarbeiter motivieren, bei ihrentäglichen Aktivitäten – sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich – den Umweltschutz zuberücksichtigen.Umweltbericht 2012 39


Wir tragen Verantwortung dafür, dass......unsere Kinder und Kindeskinder eine grüne Zukunft haben!Mayer-Kuvert-network GmbH · Wannenäckerstraße 65 · D-74078 HeilbronnTelefon +49 (0) 7131 / 728-0 · service@mailmedia.de · www.mayer-kuvert-network.com40Umweltbericht 2012

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