marketing mit druck - Marketing-Club Braunschweig

marketingclub.bs.de

marketing mit druck - Marketing-Club Braunschweig

Ausgabe 02.2009

clubinfo

marketing mit druck

marketing club

Braunschweig

award 2009 · mkn & der hans dampf · axel springer schlägt in braunschweig auf


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Es gibt ein paar Dinge, die wir noch nicht

bedrucken können.

Mit unserer neuen Printmaster PM74

Unsere neue Druckmaschine von

Heidelberg ist wirklich außergewöhnlich

vielseitig und unsere Drucker

sind echte Profis.

Und doch gibt es ganz wenige Jobs,

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konsequentes marketing

jetzt erst recht

clubinfo 02.2009

liebe freunde und freundinnen des marketing-club braunschweig …

Werte haben wieder Konjunktur. Gerade in Krisenzeiten

sehnen wir uns nach Substanz und Klarheit, Verlässlichkeit

und Stabilität. Das sind Eigenschaften, die wir bei Menschen

schätzen – wie bei Unternehmen, Marken und Dienstleistern,

denen wir unser Vertrauen schenken. Und das gilt

nicht nur in Zeiten der Krise, denn eins ist klar: »Krise« ist gar

nicht so etwas Außergewöhnliches. Unsere Wirtschaft ist bestimmt

von einem dauernden Auf und Ab, der nächste Aufschwung

kommt bestimmt, genauso sicher wie der darauf

folgende Abschwung usw. Es macht also wenig Sinn, sich

jetzt hektisch zu verändern, Substanz über Bord zu werfen,

Kontinuität aufzugeben. Konsequentes Marketing, nachhaltige

Markenführung setzt auf langfristige Erfolgsparameter, die weit länger

als einen Drei- oder Fünfjahreszyklus tragen. Das schließt Veränderungen,

fl exibles Reagieren keinesfalls aus, aber die grobe Richtung bleibt –

Werte werden durch Kontinuität erst wertvoll.

In diesem Club-Info begegnen wir Unternehmen, die teilweise über Jahrzehnte

sehr erfolgreich am Markt agieren – ausgerechnet in einer Branche,

die besonders geprägt ist von laufenden Veränderungen der Rahmenbedingungen,

technischen Neuerungen, digitalen Revolutionen und Preiskämpfen.

Die Alten und die Neuen müssen etwas gemeinsam haben: ein Erfolgsgen

(hoffentlich) und einen Wertekanon, der sie durch das Auf und Ab der

Wirtschaft trägt. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen – und wir sehen

uns hoffentlich bei einem spannenden Marketing-Club-Abend »Credit Suisse

vor Ort« am 29. Juni.

Norbert Gabrysch

Präsident des Marketing-Club Braunschweig

herzlichen glückwunsch,

clas schilling

Sein 70. Lebensjahr vollendete am 23. Mai der geschäftsführende

Vorstand des Marketing-Clubs, Clas Schilling. Im Namen

aller Mitglieder wünscht der Vorstand ihm für die nächsten

Jahre weiterhin so viel Tatkraft, Ideenreichtum und Humor.

Der MC Braunschweig liegt heute mit 265 Mitgliedern unter

den 66 Clubs im DMV auf Platz 18. Auch überregional hat unser

Club ein erfreulich positives Renommee. Dies ist auch eine

Folge der kontinuierlich guten Arbeit des Vorstandes mit Clas

Schilling in bewährtem Team mit seiner Frau Margrit in der

ab sechs Uhr geöffneten Geschäftsstelle..

Clas Schilling wurde bei den Bremer Nachrichten zum Zeitungskaufmann

ausgebildet, arbeitete im Landwirtschaftsverlag in Hiltrup,

im Marketing bei BP, bei den Werbeagenturen Gilde, Dr. Hegemann und

Gramm & Grey sowie beim Otto-Versand und dem Flensburger Tageblatt.

1991 kam er als Anzeigenleiter zur Braunschweiger Zeitung. Dem Marketing-

Club trat er 1996 bei. Geschäftsführender Vorstand ist er seit 2002. Seinen

70. Geburtstag feierte „der Schilling“, der privat gern Tennis spielt, Ski läuft

und Fahrrad fährt, im engeren Familienkreis auf Sylt.

das erwartet sie

Vorwort 3

Thema: Marketing mit Druck

sign point 4

Beyrich DigitalService 5

Druck- und Medienhaus Sigert 6

MOSEL media 7

DruckPunkt Colmsee 8

Mail Boxes Etc. 9

döringDRUCK 10

Oeding Druck 12

Bürgerbrunch 13

Workshop Viral Marketing 15

Marketing-Junioren „Live“ 15

Marketing vor Ort bei MKN 17

Award – Festliche Preisverleihung am 23. Oktober 18

Programmzeitschriftenmarkt 20

Instrumente effi zienter Markenführung 20

Neue Mitglieder 21 – 23

Termine 23

impressum

Herausgeber: Marketing-Club Braunschweig e. V.

Verantwortlich: Clas Schilling (v.i.S.d.P.)

Anzeigenleitung:

M&S Marketing und Medien-Service

Margrit Schilling

Geschäftsstelle Marketing-Club

Wiesenweg 8 · 38226 Salzgitter

Fon 0 53 41/22 55 04 · Fax 0 53 41/22 55 07

info@marketingclub-bs.de

www.marketingclub-bs.de

Redaktion: Clas Schilling, Norbert Gabrysch,

Michael Völkel

Marketing-Junioren „Live“: Christian Bach

Fotos: Agentur Hübner/Syring, Michael Völkel,

Fotolia, Steffen und Bach GmbH, Diverse

Gestaltung, Umsetzung:

Julia Langmaack

Steffen und Bach GmbH,

Design und visuelle Kommunikation

Druck:

döringDRUCK, Druckerei und Verlag GmbH

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sign point – starke werbung und klare orientierung

ein pseudofenster begeisterte felix magath

Kunden hören gern Geschichten, wenn es um interessante Produkte geht. Bernd Kruckow, Geschäftsführer der sign point GmbH, kann

viele erzählen. Zum Beispiel die, wie Felix Magath zu Beginn seiner Erfolgsgeschichte beim VfL Wolfsburg das Pressezentrum als zu emotionslos

empfand. Der fensterlose Raum hatte keine Aufenthaltsqualität. sign point fand eine verblüffende Lösung. Digital bedruckte

Acrylscheiben im Format 3,5 mal 2,2 m vermitteln nun einen Blick ins Stadion. LED-Lichtleisten verstärken diesen Effekt und Blick durch

ein Pseudofenster. „Selbst der technische Leiter des Stadions ließ sich täuschen und dachte bei der Abnahme, wir hätten das Bild mit

Spiegeln umgelenkt, weil das Stadion ja auf der anderen Seite liegt“, so Bernd Kruckow. „Eine Idee besser“, das ist der Anspruch von sign

point. Die Kernkompetenz liegt in der Entwicklung, Herstellung und Montage von Orientierungs- und Leitsystemen.

Ursprünglich war die 1995 gegründete sign point GmbH ein klassisches

Werbetechnikunternehmen. Im Jahr 2005 erhielten die

drei bestehenden Geschäftsfelder Werbe- und Fahrzeugbeschriftung,

Schilderherstellung und Stempelproduktion eine neue inhaltliche

Bestimmung. Über Konzept und Design engagieren

sich die insgesamt 27 Mitarbeiter nun für Problemlösungen und

Ideen, die mit handwerklichem Geschick umgesetzt werden. „Wir

haben Vertrieb und Produktion ein Designbüro vorangestellt. So

können wir täglich Designtransfer leben. Für unsere Kunden arbeiten

wir projektbezogen und haben die permanente Möglichkeit,

in die Prozesse einzugreifen und diese zu optimieren“, erläutert

Design-Chefi n Susanne Schade. Über den Ideenansatz lief in

den vergangenen Jahren die Akquisition, so Bernd Kruckow: „Wir

versuchen, Kunden für interessante Designansätze und innovative

Lösungen zu begeistern. Nach Möglichkeit so, dass quälende

Preisverhandlungen erst gar nicht stattfi nden.“

Eine Aufgabenstellung im Jahr 2006 war zum Beispiel, anlässlich

der Braunschweiger Rembrandt-Ausstellung Außenwerbung so

zu gestalten, dass sie zum Mitmachen animiert. sign point stellte

daraufhin das weltgrößte Puzzle her – 15 mal 20 Meter groß.

Auf dem Kohlmarkt und Eiermarkt setzten Bürger das „Familienbildnis“

zusammen. Gleichzeitig wurde die Fensterfront von Galeria

Kaufhof zur großformatigen Vitrine: „Mit digital bedruckten

transparenten Folien haben wir Rembrandt-Motive auf die Scheiben

gebracht. Die dahinter gestellten Strahler bewirkten, dass es

abends aussah wie ein großer Diakasten.“

In jedem Jahr widmet sich das Unternehmen in der Werbetechnik

einem Schwerpunktthema, zu dem neues Know-how erworben

wird. 2008 waren es LED-Leuchtwerbeanlagen, 2007 großformatige

Bannerinstallationen. Für einen Kunden montierte

sign point etwa an einem Hochhaus einen 20 mal 3 Meter großen

„Aktenordner“. Ein marodes Bauwerk, in das eine Bankfi liale

einziehen sollte, wurde während der Sanierung mit 300 Quadrat-

metern Netzbanner mit wechselnden Aktionsfl ächen verhüllt:

„Die Installation ging über die Gebäudekante hinaus. Wir wussten,

dass wir statisch an Grenzen gehen. Mittels technischer Finessen

überstanden wir jedoch sogar Kyrill.“

Tätig ist sign point bundesweit. Die hier entwickelten individuellen

Orientierungs- und Leitsysteme haben einen guten Ruf. Referenzobjekte

sind u. a. das Evangelische und Johanniter-Krankenhaus

in Duisburg, die Stiftung Liebenau in Süddeutschland

und das St. Marien- Hospital in Mühlheim, über 20 niedersächsische

Finanzämter und verschiedene Hotelanlagen. „Für das Hilton

in Köln haben wir zum Beispiel transparente Türschilder mit

Sandstrahlfolie gestaltet, bei denen das Logo mit H und Schweif

ausgespart war. Im Marriott in Zürich wurde Gravurmessing

eingesetzt. Das Kultur- und Kongresszentrum in Fulda wurde

mit Echtglas und einem sehr individuellen Design ausgeschildert“,

berichtet Jens Curland, Teamleiter Schilder- und Leitsysteme.

sign point hat an vielen Orten Spuren hinterlassen: das Fußgängerleitsystem

in Braunschweig, die Bannersystemtechnik

an Staatstheater, Volkswagenhalle, Stadthalle und Museen, die

bundesweit eingesetzten Lkw-Aktionsfl ächen, auf denen Angela

Merkel mit Heiligenschein zu sehen ist, oder die Sweety-Glitter-

Straßenbahn: Alles stammt aus der eigenen Produktion.

„Unsere Ergebnisse werden von einer starken Teamleistung geprägt.

Es gibt eine ausgeprägte Identifi kation der Mitarbeiter mit

dem Unternehmen“, so Bernd Kruckow. Für Motivation sorgt auch

die Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmensergebnis.

Selbst das Gebäude und die Grünanlagen ringsherum sind vom

Teamgeist geprägt. So wurde etwa im April nach Feierabend ein

intensiver Frühjahrsputz durchgeführt – und anschließend zusammen

gegessen.

Weitere Informationen: www.signpoint.de

4 clubinfo 02.2009


eyrich digitalservice – spezialist für grossformatdruck

möbel, vorhänge und böden als werbeträger

Horst Beyrich ist noch euphorischer als ohnehin schon: „Das ist eine Sensation“, ruft er. „Seit Juni können wir Holz, Metall, Kunststoff und

Glas direkt bedrucken, auf einer Fläche von 2,50 mal 3,05 Metern. Ohne Zwischengang. Sie können sogar Weiß drucken.“ Die nächste Sensation

sei ein Gerät, das diese Maße auch schneiden könne. 300.000 Euro wurden in den Plattendrucker und den Cutter investiert. „Der

Marketing-Club hat ja einen sehr duften Geschäftsführer“, so der Geschäftsführer von Beyrich DigitalService. „Den stellen wir dann eines

Tages mal in Übergröße hin, komplett ausgeschnitten. So was können wir nun.“

Beyrich ist seit 1935 eine feste Größe der Braunschweiger Wirtschaft.

Vom klassischen Repografi e-Dienstleister entwickelte

sich das Unternehmen zum Vorreiter des Digital-Service. Tätigkeitsschwerpunkt

ist der Großformatdruck mit individueller

Ausrichtung. Rund 60 Prozent trägt er inzwischen zum Umsatz

bei. Die digitalen Drucksysteme ermöglichen den Druck bis zu

zehn Meter Länge in einem Stück, mit einer Aufl ösung von bis

zu 1200 dpi für eine fotorealistische Darstellung.

Im Drucksaal mit Showroom wird gerade ein winddurchlässiges,

20 Quadratmeter großes Banner fürs Kleine Haus fertig gestellt.

Auf 5,80 mal 3,50 Metern werden rund 100, teilweise nostalgische

Fotos aus der Geschichte von Eintracht Braunschweig für

die Produktion „Unser Eintracht“ werben. Beim weiteren Rundgang

sehen wir komplette Präsentations-Systeme für Messestände,

großformatige Ausstellungsgrafi ken, eine mobile Fahne,

die bis Windstärke 7 hält, und eine außergewöhnliche Badezimmergestaltung:

Ein Wald als Großformatdruck hinter Glas, der

nun in einem Privathaushalt über einem Waschbecken hängt,

mit integrierten Spiegeln.

Bedruckt wurde vom Beyrich DigitalService schon vieles: Papier,

Folien, Textilien, Planen, Fahnenstoff, Kunststoff, Tapeten oder

säurefreie Künstlerleinwand mit einer Haltbarkeitsgarantie von

bis zu 100 Jahren, aber auch Tischdecken oder Lamellenvorhänge,

deren Bahnen beim Zusammenziehen ein Gesamtmotiv ergeben.

Interessant auch das Angebot, Pappmachémöbel mit

Motiven zu gestalten. „Beim Betreten des Drucksaals fällt der

Blick derzeit auf einen riesigen Bodenaufkleber: ein Fußballfeld.

„Wir hatten vor kurzem den Eintracht-Pool zu Gast. Das Feld

diente als Wegweiser.“

Auch anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Firma Heimbs

sorgte Beyrich für effektvolle Wegweiser: Jeder Baum am Rebenring

wurde mit einer großformatigen Heimbs-Manschette

ummantelt. Der größte Auftrag, der umgesetzt wurde, war eine

480 Quadratmeter große Fassadenverkleidung, die im März

clubinfo 02.2009

2008 das leer stehende Flebbehaus verhüllt hat. Bei allen Aufträgen

übernimmt Beyrich DigitalService die Überarbeitung

und Optimierung der Daten. Vom Farbscan über die Bildbearbeitung

und Layoutherstellung bis zur Herstellung der digitalen

Druckvorlagen. Konfektionierung und Weiterverarbeitung

gibt den Drucken dann das richtige Outfi t für alle Anwendungen.

Schneiden, Laminieren, Kaschieren, Verkleben, Schweißen,

Nähen – alles ist möglich. Auf Wunsch werden die fertigen Produkte

anschließend auch montiert.

Ein anderer interessanter Anwendungsbereich des farbigen

Digitaldrucks ist der personalisierte Druck von Text- und Bildinformationen.

Direktwerbung mit individualisiertem Druck,

so belegen Studien, erzielt eine sechsmal höhere Rücklaufquote.

So sorgt etwa TUI mit individualisierten Reisebooklets für

Aufmerksamkeit – mit wechselnden Motiven je nach Reiseziel,

wechselndem Layout je nach Veranstalter, personalisiertem Kofferanhänger,

Sitzplatzinformation und zielgruppenspezifi scher

Werbung. Andere Unternehmen inszenieren auf Werbemitteln

den Namen des Kunden, zum Beispiel im Schnee, auf Weinfässern

oder Tattoos. Solche Werbung wird in der Regel nicht sofort

aus der Hand gegeben. Großer Vorteil des Digitaldrucks ist, dass

„just in time“ gedruckt werden kann. Auch Einzelstücke können

in Auftrag gegeben werden.

„Die aktuelle Investition gibt uns nun neue Perspektiven. Bislang

wurden die Motive auf eine klebende Folie gedruckt und dann

aufgesetzt. Nun drucken wir direkt aufs Material.“ Sein Sohn

Maximilian sei dabei, sich in den Betrieb einzuarbeiten: „Die Investition

ist auch seine Zukunft.“ Wichtig, sagt Horst Beyrich

zum Schluss, sei ihm, Begeisterung zu wecken, gemeinsam mit

den Kunden Ideen auszutüfteln und dafür zu sorgen, dass die

Mitarbeiter Spaß an ihrer Arbeit haben. „Wenn es innerbetrieblich

stimmt, dann ist auch das nach Außen treten stringent.“

Weitere Informationen:

www.beyrich.de

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druck- und medienhaus sigert – fullservice-anbieter

moderne technik, innovative ideen,

engagement für den umweltschutz

Von Investitionen hört man in der derzeitigen Krisenstimmung eher wenig. Nicht so beim Druck- und Medienhaus Sigert. Insgesamt 1,5

Millionen Euro werden in diesem und im nächsten Jahr in die technische Ausstattung investiert. Anfang 2009 wurde bereits ein neuer

Sammelhefter installiert. Im Januar 2010 wird eine neue Druckmaschine, die Heidelberger XL mit vier Farbwerken und Lackwerk, die

Produktion aufnehmen. „Wir sind nun eine vollstufi ge Druckerei und können Aufträge von der Druckvorstufe bis zur Auslieferung komplett

im Haus betreuen“, berichtet Verkaufsleiter Matthias Müller. Gepaart ist die moderne Drucktechnik mit innovativen Ideen wie dem

Internet-Kundenservicecenter Sigert.Connect und Umweltengagement.

„Nachhaltiges Wirtschaften ist ein großes Thema für uns. Uns ist

wichtig, dazu beizutragen, dass die nachfolgenden Generationen

genauso gut auf unserer Welt leben können wie wir“, erläutert

Matthias Müller. So ist Sigert seit gut einem Jahr FSC-zertifi ziert.

Dieses Siegel wird von großen internationalen Umweltverbänden

zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts empfohlen und

stellt sicher, dass das beim Druck verwendete Papier verantwortungsbewusst

und nachhaltig umweltschonend hergestellt wird.

Die Zertifi zierung ist mit strengen Au fl agen verbunden, die jährlich

in einem internen Audit überprüft werden. Anforderung sei,

eine nachvollziehbare Produktkette von der Druckerei über den

Groß- und Papierhändler bis in den Wald zu schaffen. Über eine

Nummer, die jeder zertifi zierte Betrieb erhält, ist die Rückverfolgbarkeit

bis zum Ursprung möglich.

Zweites großes Thema Richtung Umweltschutz ist das klimaneutrale

Drucken. Auf Wunsch werden alle CO2-Emissionen,

die durch die Herstellung der Druckerzeugnisse entstehen, neutralisiert.

Dies geschieht durch Ankauf von Emissionsminderungs-Zertifi

katen, über die anerkannte Klimaschutzprojekte fi -

nanziert werden. Darüber hinaus hat Sigert als eine der ersten

Druckereien in Braunschweig alle Druckmaschinen auf alkoholfreie

Produktion umgestellt. „Mit all diesen Maßnahmen möchten

wir unseren Kunden auch ein Marketinginstrument an die

Hand geben“, so Matthias Müller.

Produziert wird bei Sigert auf Druckmaschinen aus Heidelberg.

Auf allen Maschinen ist es möglich, direkt während des Druckens

den besonders hochwertigen Dispersionslack aufzubringen.

In der Druckvorstufe sind derzeit neun Mitarbeiter tätig,

sechs davon zuständig für externe Druckvorstufenaufträge von

Kunden wie Westermann oder dem Gerstenberg Verlag. Alle

gelieferten Kundendaten werden mit speziellen Prüfprogrammen

auf Druckbarkeit überprüft. Danach erhält jeder Kunde ein

Formproof zur Druckfreigabe. Die Druckplatten werden immer

im Feinraster belichtet – ein weiteres Qualitätsmerkmal. Aus

den Druckdaten werden dann Steuerdateien zur Druckzonenvoreinstellung

errechnet und online in die Maschinen geschickt.

„Dadurch werden die Farbwerke voreingestellt, so dass der erste

Druckbogen, der aus der Maschine fällt, eigentlich schon verkaufbar

ist. So haben wir wenig Papierzuschuss und schnelle

Rüstzeiten. Durch die Qualifi zierung zum PSO-zertifi zierten Betrieb

sind wir in der Lage, Qualität messbar und beweisbar zu

machen. Verbindliche Terminzusagen können wir deshalb bereits

im Vorfeld geben.“ Nach der Weiterverarbeitung wird der

fertige Auftrag wenn nötig auch bis nach Madagaskar versandt.

So geschehen mit einem 500-seitigem Buch, in dem ein Professor

der TU Braunschweig sämtliche auf Madagaskar lebenden

Frösche mit Fotos und Beschreibung ihrer Lebensweise vorgestellt

hat. Als weiteren besonderen Druckauftrag nennt Matthias

Müller die Druckveredelung, zum Beispiel indem auf Weihnachtskarten

Zimt- oder Tannenduftlack aufgebracht wird.

Als Kunden hat Sigert „eine gute Mischung aus Werbeagenturen,

Industrie aus allen Branchen und ein bisschen öffentliche Hand“.

Langjähriger Kunde ist auch der VfL Wolfsburg, für den seit nun

bereits sieben Jahren fast alle Drucksachen hergestellt werden.

„Gerade solch ein Kunde hat natürlich an seine Druckerei sehr

sportliche Anforderungen. Da kommen die Druckdaten für das

Stadionmagazin oft erst am Donnerstagmittag. Die fertigen Broschüren

müssen dann spätestens am Samstagmittag mit den aktuellen

Ergebnissen vom Freitagabend im Stadion liegen.“

Um die Zusammenarbeit zu vereinfachen, hat das Druck- und

Medienhaus für seine Kunden das Internetportal Sigert.Connect

eingerichtet. Rund um die Uhr können hier besonders effektiv

Drucksachen verwaltet werden. Ein Klick genügt, und die

Kunden haben alle Informationen über ihre Aufträge im Blick.

Auftragsbestand, Lieferanschriften, Umfang, Aufl age und sogar

ein Vorschau-pdf sind derzeit abrufbar – alles kostenlos.

Weitere Informationen: www.sigert.de

6 clubinfo 02.2009


clubinfo 02.2009

mosel media – medienberatung, -gestaltung und -produktion

spezialist für verpackungsgestaltung

Wer diesen Artikel gelesen hat, geht anschließend vielleicht in die Küche und holt eine Packung Wasa-Knäckebrot aus dem Schrank. Denn

auf der Verpackung gibt es eine kleine Entdeckung: ein M aus Braunschweig. „Wir sind die Zentralrepro für Wasa. Alles, was weltweit an

Verpackungen im Handel ist, ist durch unser Haus gegangen. Beim Öffnen fi ndet man deshalb in der Naht unser Logo“, berichtet Olaf

Mosel, Geschäftsführer der MOSEL media GmbH. Das Unternehmen ist Spezialist für Verpackungen. Die sieben Mitarbeiter gestalten

Verpackungen, optimieren und bereiten medienneutrale Daten für alle Druckverfahren auf und erstellen Dummies in Handarbeit.

Kunden von MOSEL media sind zum Beispiel Schwartau, Aldi

und die Mast-Jägermeister AG. So wurde in Braunschweig etwa

die Verpackung des Aldi-Kaffees Markus mitgestaltet. „Auf

allen Sorten wird die gleiche Tasse abgebildet. Unsere Aufgabe

ist, das Dekor in Verbindung mit dem gesamten Layout umzufärben,

damit es zur jeweiligen Farbumgebung passt“, erläutert

Olaf Mosel. Die Wiedererkennbarkeit eines Produktes sei

ein zentrales Thema: „Die Auftraggeber haben in der Regel sehr

strenge Richtlinien bezüglich des Corporate Designs (CD). Jägermeister

beispielsweise werden sie weltweit nur in einem Orangeton

fi nden. Unsere elementarste Aufgabe ist, das CD konsequent

auf allen Verpackungen umzusetzen.“ Die Druckdaten

werden dann so vorbereitet, dass sie dem Druckverfahren der

Verpackung entsprechen. Kartonagen werden beispielsweise

im Offsetdruck hergestellt, Folien im Tiefdruckverfahren. „Damit

die Produktlinien aussehen wie aus einem Guss, muss man

genau wissen, wie die Druckprozesse vonstatten gehen.“ Damit

auch in der Fertigung alles reibungslos läuft, sei zudem ingenieurähnliches

Know-how gefragt. Eine Klebestelle, die nicht halte,

weil sie zu schmal gefasst ist, oder nicht ausreichende Materialstabilität

könnten verheerende Folgen haben. Nicht selten

werden deshalb vorab Dummies hergestellt.

Zweiter Tätigkeitsschwerpunkt von MOSEL media ist der Medienworkfl

ow. „Es gibt viele Herausforderungen in der Verpackungsherstellung:

kurze Produktzyklen, Promotion-Aktionen,

häufi ge Aktualisierungen oder komplexe Freigabeprozesse. In

die Projekte sind viele Stellen involviert.“ Um solche Prozessketten

optimal zu händeln, entwickelte MOSEL media eine Software,

die alle notwendigen Informationen verwaltet und die

zeitlichen Abläufe überwacht. Der so genannte Medienmanager,

der auf gängiger Internet-Technologie basiert, ermögliche,

umfangreiche Projekte in kürzester Zeit zu planen. Von einigen

Kunden werde er europaweit eingesetzt.

Dritter Tätigkeitsbereich ist die Gestaltung von Werbeauftritten,

von der Visitenkarte über Tablettsets bis zum Banner. „Ein

besonderer Auftrag war mal ein rund zwei Meter großes Plakat

anlässlich der Einweihung der VW Service Akademie. Da haben

wir rund 300 Einzelfotos aus der Bauphase bearbeitet und so

zusammengesetzt, dass das fertige Gebäude zu sehen war – eine

Art Mosaik.“ Ungewöhnlich war auch die Gestaltung eines

geschwungenen Untertellers für das Tassenset „New Wave“ aus

dem Hause Villeroy & Boch, und für die Galerie Jaeschke gestaltete

MOSEL media einen Dispenser für Rizzi-Postkarten, natürlich

im Rizzi-Look.

Weitere Informationen:

www.mosel-media.de

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druckpunkt colmsee – von der kopie bis zum banner

„wir haben ein grosses f ischernetz“

Wenn einem Mitarbeiter die Visitenkarten ausgehen, dauert es oft eine Weile, bis Nachschub eintrifft. In der Regel erfasst die Einkaufsabteilung

zunächst die Anträge, bis es sich lohnt, eine Sammelbestellung in Auftrag zu geben. Das brachte Hermann Colmsee

auf die Idee, ein Visitenkartenmanagement anzubieten. „Wir haben bislang mit rund 200 Firmen Vereinbarungen getroffen. Alle Mitarbeiter

sind bei uns gelistet. Wir verwalten ihre Daten. Werden neue Karten gewünscht, kann der Mitarbeiter sie online bei uns bestellen

und hat sie 24 Stunden später auf dem Tisch“, erläutert der Geschäftsführer von DruckPunkt Colmsee. Die digitale Drucktechnik

macht’s möglich. Und sie ermöglicht auch, von allen Publikationen genau die Au fl age drucken zu lassen, die benötigt wird. „Viele

wissen es noch nicht und fragen, was 100, 200 oder 500 Exemplare kosten. Ich sage dann: Wie viel brauchen Sie denn genau?“

Mit der Einführung der digitalen Drucktechnik in Braunschweig

vor gut einem Jahrzehnt gehörte Hermann Colmsee wieder mal

zu den Pionieren. Am 1. Dezember 1976 war er bereits der Erste in

Deutschland, der einen konzeptionellen Kopierladen eröffnet hat –

damals noch in Berlin. „Ich hatte BWL studiert und wollte meine

Diplomarbeit binden lassen. In der Buchbinderei um die Ecke

hätte es drei Wochen gedauert. In einer Druckerei schnitt dann

der Chef mit Messer und Stahllineal das Cover aus einer Pappe; es

faserte überall aus. Die Arbeit wurde an einer riesigen Maschine

mit Klammern geheftet; überall waren Berge und Täler. Er sagte:

‚Jetzt gehst du noch in den Fahrradladen, kaufst Lenkerband,

klebst es hinten drüber, und dann ist es fertig.’“ Diese Erfahrung

brachte Hermann Colmsee auf die Idee, im Berliner Univiertel einen

konzeptionellen Kopierladen zu eröffnen, also Annahme, Beratung

und die komplette Fertigstellung (Kopieren, Drucken, Binden,

Schneiden) sofort und aus einer Hand anzubieten.

Ende der 1980er Jahre führte das damalige Copy Center Colmsee

dann als erstes in Braunschweig Kopiergeräte für Großformate

auf Normalpapier über DIN A0 ein. Dann folgte der erste Laser-

Farbkopierer. „Der hatte die Werknummer drei. Ich hatte 65.000

Mark investiert. Den Preis für eine DIN A4-Kopie habe ich mit 4,50

Mark willkürlich festgesetzt. Es gab keinen Vergleich.“ Einer der

ersten Auftraggeber war ein Konzernmanager, der für 9600 Farbkopien

einer Produktpräsentation 43.200 Mark bezahlte! Einen

Monat später fuhr eine Frau im weißen Porsche vor und gab eine

35-seitige Hochzeitszeitung in 200er-Aufl age in Auftrag. Kosten:

31.500 Mark. „Da war der Apparat re fi nanziert. So etwas vergisst

man nicht.“ Später war Hermann Colmsee dann auch noch Vorreiter

mit Desktop-Publishing. 45.000 Mark wurde in eine MAC-

Anlage mit Drucker und Mega-Screen (DIN A4) investiert. Heute,

sagt er, gebe es im Grunde kaum noch Alleinstellungsmerkmale

in der Branche. „Unsere Leitlinie ist deshalb, das breiteste

Spektrum anzubieten, das man in diesem Marktsegment haben

kann: von der einfachen Kopie über Druck von Einladungskarten,

Postern, Dissertationen etc. bis hin zum Textildruck und individuellem

Bannerdruck. Auch Drucke auf hochwertiger Canvas/Künstlerleinwand

gehören zum Angebot. „Gedruckt wird

ausschließlich mit UV-beständigen Farben. Die Beschaffenheit

des Materials ist auf Haltbarkeit und Farbbrillanz optimiert. Ein

Kunde hat zum Beispiel mal ein Motiv aus Cornwall drucken lassen.

Im Format 2 mal 1,20 Meter knallte das Meer gegen die Felsen.

Das sah gigantisch aus.“

Zugenommen, berichtet er, hätten derzeit Aufträge im Scanbereich,

vor allem von Bestandsplänen. Stark nachgefragt werde

auch das System „Order on demand“ bei Broschüren oder Büchern

– von Ersatz-Reparaturanleitungen über Liederhefte bis

hin zu von Kunden verfassten Biographien. Vorteil sei, dass die

Keller dadurch nicht mehr mit Druckerzeugnissen voll gestapelt

seien, die dann vielleicht gar nicht benötigt würden. „Es bindet

nicht viel Geld, und man kann den Text verändern, korrigieren

oder aktualisieren.“ Übernommen wird von den Mitarbeitern

auch die komplette Ausstattung von Präsentationen, Kongressen

oder Seminaren mit Visitenkarten, Flyern, Plakaten, Namenskärtchen,

Handouts und – falls gewünscht – sogar Hemden.

Beschäftigt werden im DruckPunkt Colmsee vier Angestellte,

alle ausgebildete Mediengestalter bzw. Systemelektroniker.

Für Personalfragen, Finanzen und Design ist Susanne Colmsee

zuständig. Der Betrieb gliedert sich in Auftragsfertigung und

Selbstbedienung mit fünf PC-Arbeitsplätzen. „Wir haben ein

großes Netz zum Fischen von Aufträgen“, so Hermann Colmsee.

„Breit aufgestellt zu sein, das ist unsere Strategie.“

Weitere Informationen: www.colmsee-bs.de

clubinfo 02.2009


mail boxes etc. – dienstleistung rund um versand und druck

business-service aus einer hand

Ungewöhnliche Aufträge? Da muss Sirko Maurer nicht lange überlegen: „Freitag um 21 Uhr beauftragte uns jemand, einen Schlüssel

von Helmstedt nach Bremen zu bringen. Am nächsten Morgen sollte er da sein. Oder es rief eine Mutter an, die mit ihren Kindern an

die Nordsee fuhr. Sie bat uns, die Koffer hinzuschicken und später wieder abzuholen, damit sie die Hände frei hat.“ Auch komplette

Messestände und Röhrenfernseher hat der 33-jährige schon auf den Weg gebracht. Das Unternehmen Mail Boxes Etc. ist Spezialist

für Verpackung und Versand von Sendungen aller Art – und bietet zusätzlich vielfältige Dienstleistungen, die den Geschäftsalltag erleichtern:

Kopieren und Konfektionieren von Unterlagen, Druck bis A0-Format (von der Visitenkarte bis zum Banner), Faxversand, die

Lieferung von Bürobedarf und die Vermietung von Postfächern.

Mail Boxes Etc. ist heute das weltweit größte Dienstleistungsnetzwerk

für Versand-, Büro- und Kommunikationsdienstleistungen

mit über 6.000 Centern in 40 Ländern, darunter 115

in Deutschland. Am Alten Bahnhof hat Sirko Maurer nun im Dezember

2008 die zweite Braunschweiger Niederlassung eröffnet.

„Ich habe eine neue Herausforderung gesucht“, so der ausgebildete

Handels- und Wirtschaftsassistent, der acht Jahre bei

der Marine arbeitete und anschließend Verkäufer beim Elektrofachhändler

Expert war.

Geschäftskonzept sei, maßgeschneiderte Dienstleistungen

anzubieten: „Die wirtschaftliche Entwicklung zwingt Unternehmen

zunehmend, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren.

Wir sind ein idealer Partner für kleine und mittlere

Unternehmen, die die Effektivität ihrer Arbeit erhöhen möchten,

indem sie zeitintensive Tätigkeiten rund um das Büro auslagern.“

So ist es zum Beispiel auch möglich, den kompletten

Druck und Versand von Unterlagen für eine Konferenz zu beauftragen

– Einladungen, Programme und Präsentationsmappen.

Bei Bedarf wird auch Gestaltung und Text angeboten. „Wir arbeiten

mit Grafi kern, Textern und Offsetdruckereien zusammen.

Digitaldruckaufträge wickeln wir selbst ab. In Kombination mit

dem Netzwerk unserer Center im Hintergrund gibt es nichts,

was nicht machbar ist.“ Kooperationspartner beim Versand ist

UPS. Übernommen wird bei Bedarf neben Zollformalitäten und

Versicherungsabschlüssen auch die Verpackung: „Unser gesamtes

Verpackungsmaterial ist zertifi ziert. Spiegel, Keramik,

Glas etc., alles kommt sicher auf den Weg. Eines unserer Center

hat sogar mal eine Palette Frankfurter Kränze verschickt. Für

den Transport wurde eine komplette Konstruktion gebaut.“ Im

Raum Braunschweig bietet Sirko Maurer eine kostenlose Abholung

der zu verschickenden Güter an.

Interessant sind die Dienstleistungen von Mail Boxes Etc. auch

für Geschäftskunden, denen keine Büroinfrastruktur zur Verfügung

steht, weil sie viel unterwegs sind oder nur ein kleines

Home Offi ce haben. Privatkunden nutzen vor allem den Versandservice,

zu dem auch eine Annahmestelle der Citipost ge-

clubinfo 02.2009

hört. „Es gibt viele, die machen dies und das. Aber eine Anlaufstelle

für alles ist einzigartig. Wir möchten der Servicewüste

etwas entgegensetzen und das Bestmögliche für den Kunden

herausholen“, so Sirko Maurer.

Weitere Informationen: www.mbe-de.de/dembe0124

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döringdruck – von kleinoffset bis zum format 52 x 74 cm

das logo wechselt die farbe

mit den jahreszeiten

döringDRUCK ist ein alteingesessenes Familienunternehmen. 1936 gegründet, wird es seit 1994 in dritter Generation geführt. „In

Braunschweig sind wir eine relativ kleine Druckerei. Dennoch machen wir viele große, gute und hochwertige Sachen “, so Geschäftsführer

Stefan Kohnke. Die Druckerei, der ein Verlag angeschlossen ist, versteht sich dabei auch als Problemlöser.

Zu den langjährigen Kunden von döringDRUCK gehören Braunschweiger

Forschungseinrichtungen wie das Helmholtz-Zentrum

und das Julius-Kühn-Institut, Unternehmen der Luftfahrtbranche,

die öffentliche Hand und diverse Unternehmen aus

Industrie und Handwerk. „Überwiegend sind wir regional tätig,

aber wir haben beispielsweise auch schon eine 76-seitige Broschüre

über Infektionsforschung für das Bundesministerium für

Bildung und Forschung gedruckt, in 11.000er-Aufl age. Da wurden

rund fünf Tonnen Papier bewegt.“ Für die Botschaft der Republik

Zypern entstanden zwei aufwendig gestaltete Bücher

mit Poesie und Fotografi e. „Eine Mitarbeiterin der Kulturabteilung

traf sich mit dem Grafi ker einen Tag lang bei uns, um gemeinsam

die Daten aufzubereiten und die Bilder zu bearbeiten.

Das zu ermöglichen, gehört bei uns zum Service.“

Vollen Einsatz bringen, dauerhaft. Auf diese Weise entstehe Kundenbindung,

so Stefan Kohnke: „Dadurch, dass wir das Corporate

Design von fast allen Kunden kennen, werden oft Fehler vermieden“,

nennt er ein Beispiel. „Gerade gab es wieder den Fall,

dass wir in der Maschine gesehen haben, dass Farben nicht mit

dem CD übereinstimmten. Wir haben alle Maschinen angehalten

und den Grafi ker kontaktiert. Es stellte sich heraus, dass das

Farbmotiv falsch angelegt war. Es ging um 8.000 Euro, die in den

Brunnen gefallen wären. Im Endeffekt haben wir nur 250 Euro

für neue Druckplatten und eine Stunde Wartezeit investiert.“

Für viele Kunden sei man auch Problemlöser: „Oft hat man eine

Idee und weiß nicht, wie man sie umsetzen kann. Da werden wir

häufi g mit ins Boot geholt.“ So entwickelte döringDRUCK etwa

für eine Forschungseinrichtung ein Laborbuch, das nicht manipuliert

werden kann. „Durch die Bücher wird nachgewiesen, wer

wann woran geforscht hat. In vielen Besprechungen haben wir

eine Version konzipiert, die mehrfach nummeriert und veredelt

ist und bei der die Arbeitsschritte in der Produktion in einer bestimmten

Reihenfolge ablaufen. Es lässt sich genau nachprüfen,

ob das Buch auf diese Weise produziert wurde. Im Endeffekt

war es dann nicht teurer, als wenn man ein manipulierbares im

Schreibwarenhandel gekauft hätte.“ Auch eine Lösung für ein

Sicherheitsetikett, das in der Sonne ausblich, hat Kohnke beispielsweise

entwickelt.

Der Maschinenpark von döringDRUCK ermöglicht, von Kleinoffset

bis zum Format 52 x 74 cm zu drucken. In den letzten drei

Jahren wurden rund 700.000 Euro in eine neue Vierfarbmaschine

mit Automatisierung sowie – als Folgeinvestition – in einen

neuen Druckplattenbelichter und die entsprechende Software

investiert. „Wir sind nun so autark, dass wir alle Daten vor Ort

bearbeiten können. Wir können gleich proofen und dem Kunden

das Ergebnis vorlegen.“ Ein Vorteil der Software sei, dass sie die

angelieferten Daten automatisch überprüfe und ein Fehlerprotokoll

ausgebe, etwa wenn Schriften fehlten oder Daten nicht

richtig umgewandelt wurden.

Im eigenen Verlag werden darüber hinaus seit 1978 Bücher zur

Braunschweigischen Landesgeschichte herausgegeben: Berichte

aus den Kriegsjahren, Werke über Denkmäler, jüdische Friedhöfe

und die Asseburg oder ein Riddagshäuser Kochbuch beispielsweise.

Gerade erschienen ist eine „balladeske Chronik“ über die

Jakobskemenate mit beigelegter CD. „Aktuell sind rund zehn Bücher

im Bestand. In der Regel erscheinen sie in einer Aufl age von

1.000 Exemplaren. Große Geschäfte macht man damit nicht. Ich

mache es vor allem, weil es mich selbst interessiert – und auch

aus Imagegründen. So sind wir hin und wieder in der Presse vertreten“,

erläutert Stefan Kohnke.

Zum Schluss des Gesprächs berichtet er über eine ungewöhnliche

Aktion: Das Logo von döringDRUCK wechselt die Farbe mit

den Jahreszeiten. Das zweite D ist im Winter blau, im Frühling

grün, im Sommer gelb und im Herbst rot. „Im Grunde ist es ein

Marketinggag. Es soll für einen Aha-Effekt sorgen. Einige Grafi -

ker sagten: ‚Das kannst du doch nicht machen’, aber wir wurden

schon oft darauf angesprochen. Im Gespräch zu sein, das ist ja

auch wichtig.“

Weitere Informationen: www.doeringdruck.de

clubinfo 02.2009


oeding druck – full service-anbieter inklusive weiterverarbeitung

vorreiter bei der

nachhaltigen medienproduktion

„Wir müssen die Änderung sein, die wir in der Welt sehen wollen“: Dieses Zitat Mahatma Gandhis ist Leitspruch für die Neuausrichtung

von Oeding Druck. Seit gut einem Jahr engagiert sich das Unternehmen für eine nachhaltige Medienproduktion, die alle Aspekte

der Druckherstellung berücksichtigt: Ressourcenschonende Produktionsverfahren, bewusste Papierwahl und als letzten Schritt

den Ausgleich aller unvermeidbaren Restemissionen durch Einsparung an anderer Stelle. „Es ist wichtig, Verantwortung für unser

Klima und unsere Umwelt zu übernehmen. Als erste Druckerei in der Region, die eine nachhaltige Medienproduktion angeboten hat,

wollten wir Vorbild sein“, so die geschäftsführende Gesellschafterin Frauke Oeding-Blumenberg. Gleichzeitig seien klima- und umweltfreundliche

Druckprodukte ein Marketinginstrument. Das Neukundengeschäft wurde durch das Angebot deutlich belebt.

Oeding hatte schon oft die Nase vorn: 1891 wurde in der Wilhelmstraße

das erste Telefonbuch Braunschweigs gedruckt, das

damals ganze 28 Einträge hatte. Auch bei der Umstellung vom

Buch- auf Offsetdruck 1959, der 1980 installierten EDV-Anlage

und der Investition in eine thermale CTP-Anlage 1996 war das

Druckhaus Vorreiter in der Branche. Trends und neue Techniken

frühzeitig für die Kunden verfügbar zu machen: Das sei der Anspruch,

sagt Frauke Oeding-Blumenberg. So nun auch mit der

nachhaltigen Medienproduktion.

Was verbirgt sich genau dahinter? Zum Beispiel hinter der ressourcenschonenden

Produktion? „Wir verpfl ichten uns, Umweltbelastungen

bei der Druckherstellung von vornherein zu

minimieren. Unsere Nachhaltigkeitsleistung wird kontinuierlich

verbessert“, erläutert Projektmanager Roland Makulla. Beispiel

chemiefreie Druckvorstufe: Innerhalb eines Jahres hat Oeding

1500 Liter Entwickler und Regenerat eingespart. Das Ispopropanol

im Feuchtwasser der Druckmaschinen wurde kontinuierlich

reduziert. Inzwischen wird auf der XL 105 bereits alkoholfrei gedruckt.

Die restlichen Maschinen sollen bis Jahresende folgen.

Besonderes Augenmerk wird zudem auf Vermeidung von Papierausschuss,

konsequentes Recycling (etwa des Aluminiums

der Druckplatten) und den Einsatz umweltfreundlicher Druckfarben

und Lacke gelegt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für eine nachhaltige Produktion ist

die bewusste Papierwahl. „Weltweit gehen jährlich 13 Millionen

Hektar Wald verloren, davon ein großer Teil durch illegalen Raubbau.

Auf einem Kongress hieß es neulich, weltweit werde inzwischen

mehr Geld mit illegal geschlagenem Holz verdient als mit

Drogen“, berichtet Roland Makulla. Deshalb versuche man, die

Kunden zu bewegen, zertifi ziertes Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft

zu nutzen, gekennzeichnet durch ein Logo. Alternativ

empfehle sich Recyclingpapier: „Viele meinen, das sei grau und

unbrauchbar, aber man sieht heute keinen Unterschied mehr.

Selbst die Autobild oder Hochglanzmagazine wie Penthouse werden

komplett auf Recyclingpapier gedruckt. Bei uns wird es gern

für Nachhaltigkeits- und Geschäftsberichte gewählt.“

Ein weiteres Angebot ist, dem Kunden durch eine Emissionsbilanz

die Treibhaus-Emissionen transparent zu machen, die bei

der Herstellung des Auftrages anfallen – und zu beraten, wie

sie reduziert werden können. Die unvermeidbaren Restemissionen

werden dann durch den Mechanismus der Klimaneutralität

ausgeglichen. „Für das Weltklima ist irrelevant, wo Emissionen

entstehen und vermieden werden. Durch Ankauf von Emissionsminderungszertifi

katen kann man anerkannte Klimaschutzprojekte

fi nanzieren, zum Beispiel ein Projekt in Indien, wo statt

eines Kohlekraftwerks ein Windkraftwerk gebaut wird.“

„All diese Maßnahmen sind natürlich nur ein Angebot für unsere

Kunden. Sie können damit Verantwortung zeigen und auch

damit werben – beispielsweise, indem sie ihre Druckobjekte

als ‚klimaneutral gedruckt’ kennzeichnen“, so Frauke Oeding-

Blumenberg. Die bisherige Erfahrung zeige, dass die Information

über das Thema bei allen auf Interesse stoße. Oft suchte jemand

auch gezielt einen Partner mit solch einem Angebot. So

erhielt Oeding etwa den Auftrag, die kompletten Messeunterlagen

für die weltgrößte Windmesse in Husum zu drucken – oder

das neue Magazin „denkbar anders“ für nachhaltiges Leben und

Lernen in der Region. „Der Maschinenpark muss natürlich auch

passen“, so Frauke Oeding-Blumenberg. „Da haben wir das Plus,

Full Service-Anbieter zu sein, also Vorstufe, Druck und Weiterverarbeitung

in einem Haus zu haben. Zur Ausstattung gehört

mit der Heidelberger 5-Farben XL 105 mit Lackwerk u. a. eine der

neuesten Druckmaschinen im 3-B-Format.“ Selbst der Versand

ist umweltbewusst: Verschickt werden die fertigen Aufträge

mit dem GoGreen-Service der Deutschen Post.

Weitere Informationen: www.oeding-druck.de

12 clubinfo 02.2009


clubinfo 02.2009

auf dem 3. braunschweiger bürger-brunch ist der mc präsent

der mc ist auch beim

bürger-brunch 2009

Auch in diesem Jahr war der Bürger-Brunch in der City von

Braunschweig ein voller Erfolg. Tausende waren wieder gekommen,

trotz fehlender Sonne am Morgen des Ereignisses. Diese

gab sich Punkt elf Uhr die Ehre, dabei zu sein und sorgte auch

dafür, dass an den Tischen des MC Braunschweig eine ungezwungene

Kommunikations-Atmosphäre zu verzeichnen war.

Sicherlich hat auch dazu beigetragen, dass die anwesenden

Gäste allerbeste Feinheiten aus Keller und Küche zum Verzehr

bereitgestellt hatten. Ein Grund mehr, auch in zwei Jahren wieder

dabei zu sein. Dank an die Geschäftsstelle für die Organisation

und Abwicklung dieses Events.

«Nachhaltig» beraten und produzieren

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Verantwortung zeigen

bereits über

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13


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Mittwoch, 11. November 2009

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Deutschland ohne Wert(e)?

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Mittwoch, 09. Dezember 2009

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Die Zunge kann lügen –

der Körper nie! | Was Sie schon immer

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Mittwoch, 13. Januar 2010

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Mittwoch, 10. Februar 2010

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Mittwoch, 10. März 2010

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Warum die Welt nicht schlechter wird

Mittwoch, 14. April 2010

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Eigenlob stimmt!

Mehr Erfolg durch Selbst-PR

Mittwoch, 12. Mai 2010

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clubinfo 02.2009

workshop viral marketing · marketing-junioren „live“

mit mundpropaganda professionell arbeiten

Zum Frühlingsanfang fand ein Workshop zu diesem Thema reges Interesse. Martin Oetting, Gesellschafter der auf Marketing mittels

Mundpropaganda (auch „Word-of Mouth Marketing“ genannt) spezialisierten Firma trnd AG aus München vermittelte anhand lebhafter

Beispiele ein besseres Verständnis dafür, was Viral Marketing wirklich kann und was nicht.

Viral Marketing ist eine

Marketingform, die soziale

Netzwerke nutzt,

um Aufmerksamkeit

auf Marken und Produkte

zu lenken: Nachrichten

sollen sich von

selbst wie ein Virus

ausbreiten. Mundpropaganda-Marketing gab es schon zu früheren

Zeiten, als Dr. Oetker mit seinem Backpulver noch von Stadt zu

Stadt gefahren ist. Während damals aber das Produkt im Zentrum

stand, wird heute oft versucht, über Videoclips, die sich auf Plattformen

wie YouTube verbreiten sollen, Produkte zu bewerben. Kein

einfaches Unterfangen, denn selbst wenn diese Filme unterhaltsam

sind – Viral Marketing muss keine Unterhaltung, sondern eine

Botschaft zum Produkt weitertragen und die Marke in den Vordergrund

rücken, den Bekanntheitsgrad fördern und wirklich neue

Kunden bringen. Erfolgreiche Beispiele für virales Marketing sind

daher eher Skype oder die Businessplattform Xing. Bei diesen An-

kultur statt krise!

Vorhang auf …

…hieß es im April bei uns. 15 Juniorinnen, Junioren und Freunde

besuchten das Braunschweiger Staatstheater (www.staatstheater-braunschweig.de)

und blickten in einer Führung hinter die

Kulissen des über 300-jährigen Hauses. Beeindruckend waren

hierbei nicht nur der Kostümfundus der Herren mit über 20.000

Kostümen, sondern auch einige Aspekte des Marketings einer solchen

Kultureinrichtung.

Manege frei …

…war das Motto im Mai, denn 10 Juniorinnen und Junioren waren

Gast in der Braunschweiger Zirkusschule Dobbelino (www.dob-

bietern ist der Anstoß zur Mundpropaganda gleichsam in das Produkt

hineinentwickelt, erst dadurch haben sie ihr starkes Wachstum

erzielen können. Hinzu kommt, dass durch die Entwicklung

des Web 2.0 – als eine einfach zu bedienende Umgebung für den

Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen – die digitale

Mundpropaganda im Internet an Bedeutung gewonnen hat.

Im Kreis der Workshop-Teilnehmer wurde dann unter anderem diskutiert,

wie man Blogs (Weblogs) nutzen kann, um Expertenwissen

im Web so zu vermitteln, dass man zu Vorträgen eingeladen wird

und damit neue Kunden gewinnen kann. Oetting, der zu diesem

Thema auch promoviert, stellte interessante Fallstudien vor, bei denen

virale Effekte angeregt wurden, von Marken wie Nike, Sixt und

Orange Telekom in England. Die Firma trnd AG (the real networkdialogue),

von der Oetting einer der Gesellschafter ist, setzt Mundpropaganda

als plan- und messbares Element im Marketingmix

ein. Referenzen sind internationale Konzerne wie GlaxoSmithkline,

Wrigley und Procter & Gamble. Den Teilnehmern bleibt nach Abschluss

des Workshops die Aufgabe, die neu erlernten Kenntnisse

in der eigenen Kommunikation umzusetzen.

Die Frühlingsmonate in diesem Jahr standen für die Braunschweiger Marketing-Juniorinnen und -Junioren im Zeichen der Kultur

und des nationalen Austauschs mit Junioren der anderen deutschen Marketing-Clubs.

Foto: Frank Krüger

Foto: Marek Kruszewski

belino.de). An einem Abend lernten wir Jongieren, Feuerspucken,

über Glasscherben gehen und das Liegen auf einem Nagelbrett.

Nebenbei lernten wir die Vorteile der Zirkuspädagogik kennen, die

nicht nur für Kinder etwas ist.

Wildes Westfalen

Im Mai machten sich acht Braunschweiger Juniorinnen und Junioren

auf nach Münster zum Nationalen Junioren-Camp 2009.

Als unser Nachfolger war der Juniorenkreis des MC Münster/Osnabrück

ein würdiger Nachfolger, denn das Programm, die Location

und somit das gesamte Wochenende werden uns noch lange

positiv in Erinnerung bleiben. Doch wieder einmal ging es nicht

ganz ohne uns! Und so brachten wir gerne eine gehörige Menge

der Wolfenbütteler Arznei aus 56 Kräuter, Blüten, Wurzeln sowie

Früchten mit (www.jaegermeister.de).

Wie es weiter geht

Aufgrund der bevorstehenden Urlaubszeit legen wir zunächst eine

kleine Sommerpause ein. Die weiteren Veranstaltungen ab August

sind in Planung. Wer dazu eingeladen und in den E-Mail-Verteiler der

Braunschweiger Marketing-Junioren aufgenommen werden möchte,

schreibt bitte eine kurze E-Mail an c.bach@steffenundbach.de.

Foto: Kerry Wagner

15


Mit Sigert

Verantwortung zeigen.

Vorbild sein.

Klimaneutral Drucken. Eine ungewöhnliche Chance. Als effizientes Engagement im

Klimaschutz - und als Botschaft Ihres Unternehmens für innovatives Handeln.

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Wir drucken


clubinfo 02.2009

marketing vor ort bei mkn

premium-kochtechnik aus wolfenbüttel

„A presentation without demonstration is nearly only conversation“:

Das ist das Motto von MKN. Und so wurde die Vorstellung

der Premium-Kochtechnik bei unserer März-Veranstaltung

mit einem Drei-Gänge-Imbiss kombiniert – in einer Showküche,

in der man in Kinosesseln sitzt. „Einen Raum der Präsentation

zu schaffen, ist Teil des Marketingkonzeptes. Wer uns besucht,

kauft zu 98 Prozent – weil er Vertrauen hat und die Produkte

sieht“, so Geschäftsführer Georg Weber.

Das mittelständische Familienunternehmen (420 Mitarbeiter)

ist mit 40 Prozent Marktanteil Marktführer in Deutschland. Der

Exportanteil liegt bei 50 Prozent. Auf der Queen Mary II sind die

Geräte aus Wolfenbüttel ebenso im Einsatz wie in der russischen

Zentralbank oder in Luxushotels in Dubai, Shanghai und Saigon.

Verkaufsrenner ist der Combidämpfer HansDampf. Sein Erfolg

erforderte jüngst den Neubau einer Produktionshalle von

Braunschweig

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Praxisausbildung bei unseren Partnerbetrieben

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über 3.200 Quadratmetern. Eine weitere erfolgreiche Innovation

sind die Küchenmeister: Herdblock-Unikate, die schon mal

einen Wert von 100.000 Euro haben. Konstruktion und Design

richten sich nach Kundenwunsch und Einsatzzweck. So ließ sich

Alfons Schuhbeck für das Club-Casino von Bayern München etwa

einen Herd in Bayernrot maßfertigen. „Man braucht Produkte,

die nicht direkt vergleichbar sind. Damit schafft man preispolitischen

Spielraum“, so Georg Weber. Ebenso wichtig sei, sich

auf kaufrelevante, Nutzen bringende Details zu konzentrieren.

Das Sortiment wird auf Messen in rund 50 Ländern präsentiert:

„Allein die Hamburger Internorga kostete uns 30.000 Euro. Wir

hatten einen 250 Quadratmeter großen Stand mit 40 Mann.“

Zudem entwickelte MKN ein eigenes, weltweites Seminarkonzept

und arbeitet mit Johann Lafer und Mario Kotaska (Kochduell)

als Testimonial. Aktueller Claim von MKN: „Master of Performance“.

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Bin 16 und interessiere mich für alles. “

Eine persönliche Bildungsberatung hilft.

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Oskar

17


award – festliche preisverleihung am 23. oktober

Mit großer Begeisterung erarbeiten Vorstand und Agentur Jenko Sternberg Design GmbH

alle Details zum AWARD 2009, auf dem Foto fehlt Christian Bach

der marketing-löwe: auszeichnung

für besondere marketingleistungen

Es wird der Höhepunkt des diesjährigen Clubjahres: Am Freitag, 23. Oktober, verleiht der Marketing-Club im Rahmen einer festlichen

Abendveranstaltung zwei Marketing-Löwen – einen Hauptpreis und einen Förderpreis für besondere Marketingleistungen. Wie weit

ist die Planung? Fünf Fragen an Club-Präsident Norbert Gabrysch und den geschäftsführenden Vorstand Clas Schilling.

Anlässlich des 10- und 20-jährigen Clubbestehen wurden Marketing-Pyramiden

für herausragende Marketingkonzepte verliehen.

Warum nun ein Marketing-Löwe?

SCHILLING Die Vergabe der Pyramide ist gut angekommen. Daran

möchten wir mit dem neuem Konzept anknüpfen. Der Name

des Preises hat nun einen klaren Bezug zu Braunschweig. Wenn

die Verleihung ein Erfolg wird, planen wir, den Löwen regelmäßig

auszuloben. Bisher gibt es überall, wo wir vorsprechen, erfreulich

positives Feedback und Rückendeckung.

Was ist das Ziel der Preisverleihung?

GABRYSCH Niedersachsen ist das Land der Ideen. Wir möchten

die Menschen und Unternehmen ermutigen und bestärken, ihre

Arbeit durch einfallsreiches Marketing bestmöglich zu verkaufen.

Ein gutes Produkt zu haben, reicht ja meist nicht aus. Mit

der Auszeichnung besonders innovativer oder erfolgreicher

Marketingleistungen verweisen wir auf die weiter zunehmende

Bedeutung des Marketings für den Unternehmenserfolg. Erreichen

möchten wir natürlich auch, dass ein bisschen Glanz auf

unseren Club abfällt: mehr Vernetzung durch neue Kontakte,

mehr Öffentlichkeit und noch mehr Reputation.

Wofür genau werden die Auszeichnungen verliehen?

GABRYSCH Der Hauptpreis zeichnet besondere Marketingleistungen

von Unternehmen, Initiativen oder Non-Profit-Organisationen

aus, die ihren Hauptsitz in der Region Braunschweig haben.

Wir prämieren eine Marketingleistung, die beispielhaft innovativ

und/oder besonders konsequent und nachhaltig umgesetzt ist.

Die Auszeichnung ist ein Ehrenpreis. Ihr Wert liegt unter anderem

in der zusätzlichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und der Unternehmenspräsentation

vor einem wichtigen, interessierten Publikum.

Der Förderpreis wird für besondere Marketingleistungen

in Lehre und Forschung vergeben. Er ist mit 1.000 Euro dotiert und

zielt insbesondere auf die Nachwuchsförderung. Zielgruppe sind

Schüler, Studenten, Diplomanden, Doktoranden, Lehrende oder

Unternehmen mit dem Fokus Bildung.

Wer gehört der Jury an?

SCHILLING Es wird voraussichtlich neun Jurymitglieder geben.

Wir sind derzeit im Gespräch mit verschiedenen Institutionen.

Die Jury soll Marketingkompetenz und den Gedanken des regionalen

Netzwerkes abbilden.

Von wem wird die Preisverleihung unterstützt?

SCHILLING Als Schirmherr konnten wir den niedersächsischen

Wirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler gewinnen. Er hat auch sein

Kommen für die Veranstaltung zugesagt und wird eine Rede halten.

Medienpartner ist der Braunschweiger Zeitungsverlag. Worüber

wir uns auch sehr freuen, ist, dass die Zahl der Sponsoren trotz

der schwierigen wirtschaftlichen Situation bereits jetzt weit größer

ist als erwartet, quer durch die Branchen unserer Mitglieder.

GABRYSCH Dem Kernteam der Organisatoren gehören Luci Kölling,

die Vizepräsidentin des Marketing-Clubs, Juniorensprecher

Christian Bach und wir beide an. In den nächsten Monaten kann

das Team noch durch Mitglieder aus dem Vorstand und Beirat ergänzt

werden. Das Konzept wird gemeinsam mit der Kreativagentur

Jenko Sternberg umgesetzt. Für die vielfältige Unterstützung

möchten wir uns bereits jetzt herzlich bedanken. Die Stimmung

ist sehr positiv. Überall sind offene Türen – auch im Vorstand und

Beirat unseres Clubs. Auf der letzten Sitzung am 4. Mai wurde einstimmig

grünes Licht für die Preisverleihung gegeben.

SCHILLING Was uns nun noch sehr freuen würde, sind Anregungen

unserer Clubmitglieder, wer sich als Preisträger eignet. Davon

kann man nie genug haben. Details zur Veranstaltung, zur Jury

und den neuesten Entwicklungen folgen dann im nächsten Club-

Info.

18 clubinfo 02.2009


TANSANIA

Zu den schönsten Tierparadiesen

Glutrot versinkt die Sonne hinter majestätischen Schirmakazien und Baobab-Bäumen, am Horizont ragen

schneebedeckt die Gipfel des Mount Kilimanjaro auf. Hier, im Osten des afrikanischen Kontinents,

erstrecken sich endlose Steppen und Regenwälder. Ein Platz für Millionen Gnus, Zebras und Gazellen

ist die Grassavanne der Serengeti. Grandios präsentiert sich der Ngorongoro-Krater, ein riesiger Kessel

inmitten üppig-tropischen Bergwaldes. Elefanten, Büffel, Löwen, Hyänen, Spitzmaulnashörner... begegnen

Sie Ihnen in freier Wildbahn. Stimmungsvolle Hotels und Lodges garantieren eine Safari mit Stil.

Blendendweißer Strand, von prächtigen Kokospalmen umsäumt, davor Korallenriffe im smaragdgrünen

Wasser: Das ist das sagenumwobene Sansibar, die Gewürzinsel im Indischen Ozean vor Tansanias Küste.

Hier können Sie Ihre Reise ausklingen lassen, bevor es wieder „out of Africa“ geht.

23.11. – 04.12.2009

01.03. – 12.03.2010

ab 4420,- € pro Person im Doppelzimmer

Einzelzimmer-Zuschlag 620,- €

Veranstalter: Lernidee


programmzeitschriftenmarkt · instrumente eff izienter markenführung

„wir kämpfen wie die löwen“

4.500 Zeitschriften gibt es derzeit in Deutschland, darunter 34

Programmzeitschriften. Die Zeiten, in denen eine Hörzu wöchentlich

vier Millionen Exemplare verkaufte und 4.000 Anzeigenseiten

jährlich veröffentlichte, sind damit lange vorbei. Heute teile sich

der Markt in vier Segmente: die wöchentlichen und die 14-täglichen

hoch- sowie niedrigpreisigen Programmzeitschriften, berichtete

Jochen Beckmann im April. Zusätzlich zu den Kauftiteln

mit einer Gesamtaufl age von 18,7 Millionen gebe es die kostenlosen

Kundenzeitschriften (Aufl age: 28,2 Millionen) und Supplements

mit TV-Programm (Aufl age: 13,6 Millionen), erläuterte der

Verlagsgeschäftsführer Programmzeitschriften der Axel Springer

AG: „Der Markt ist völlig übersättigt. Die Gesamtaufl age der Kauftitel

stagniert; die Torte wird nicht größer, aber die Tortenstücke.

Wir kämpfen wie die Löwen, dass unsere Marktanteile gleich groß

„kontinuität ist entscheidend“

Was sind die Grundlagen erfolgreicher Markenführung? Vor allem

diese, so Hans Meier-Kortwig (Inhaber GMK Markenberatung) in

unserer Mai-Veranstaltung: „Fokussieren Sie Ihre Aktivitäten auf

eine zentrale Idee, die sich von den Wettbewerbern differenziert,

die für die Kunden relevant ist und Identifi kation stiften kann. Homogenisieren

und penetrieren Sie Ihren Auftritt an allen Punkten,

an denen Sie Kunden begegnen.“ Laut Meier-Kortwig beschäftigen

sich viele Unternehmen zu wenig mit Kommunikation. „Um

dem Kunden die Chance zu geben, mich kennen zu lernen, ist eine

gewisse Wiederholung nötig. Wenn es anfängt, intern zu nerven

und man sagt ,Wir müssen etwas anderes machen‘, dann

fängt es an, draußen zu funktionieren.“ Die Marke Hilti ist über

Jahre aufgebaut worden, mit differenzierendem Angebot, einzigartiger

Gestalt und relevanten, glaubwürdigen Botschaften. „So

bleiben.“ Drei neue Konzepte hätten Bewegung in den Markt gebracht.

Zunächst die Kombination aus Programm- und Frauenzeitschrift

(die 2); dann die mit dem Privatfernsehen gestarteten

14-täglichen TV-Zeitschriften (TV Spielfi lm) – und ab 1996 die digitalen

Programmzeitschriften.Springer, in allen Segmenten positioniert,

liege aktuell mit 25 Prozent Marktanteil auf Platz zwei

hinter dem Heinrich Bauer Verlag – vor Burda und dem Gong-Verlag.

„Cashcow“ sei die Hörzu: „Die wäre auch ohne Anzeigen profi -

tabel.“ Unterhaltsam berichtete der 50-jährige über erfolgreiche

und umstrittene Werbekampagnen, das Blattmachen und Leseranalysen:

„Bei den moderierten Treffen mit Marktforschungsinstituten

können sie an der Art, wie die Brötchen verzehrt werden,

schon sehen, wer einkommensschwach ist“, so Beckmann. Diese

Zielgruppe heiße deshalb intern Viel- und Schnell-Brötchenesser.

wurde ein Nimbus etabliert. Kommt man mit dem roten Koffer

auf die Baustelle, ist man Profi .“ Geox hat die Botschaft „die Sohle,

die atmet“ penetriert und ist heute die erfolgreichste Schuhmarke

Europas. Camel hingegen stand früher mit dem Camel-

Mann für Männlichkeit und Abenteuerlust. Eingeführte Spots

mit einem lustigen Comic-Camel passten dann nicht mehr zum

aufgebauten Image, was zu erheblichen Absatzeinbrüchen führte.

„Wer sich mit dem Camel-Mann identifi ziert hatte, war in der

neuen Bilderwelt einfach nicht mehr zuhause.“ Um eine Marke

erfolgreich zu führen, müsse man sicher auf dem schmalen Grat

zwischen Kontinuität und Aktualisierung der Marke wandeln, so

Meier-Kortwig. Der Marke Becks ist dies durch ihr Schlüsselbildprinzip

gelungen: „Das Becks-Schiff wird immer neu interpretiert.

Man lädt die Marke neu auf, aber bleibt sich treu.“

20 clubinfo 02.2009


willkommen !

frank krüger (33)

Der gebürtige Braunschweiger begann seine berufl iche Laufbahn

mit einer kaufmännischen Ausbildung bei BSIENERGY, bevor es

den passionierten Sportler im Anschluss zum Studium des Sportmanagements

an die FH BS/WF zog. Nach ehrenamtlichen Tätigkeiten

auf Vereinsebene folgten erste Schritte im Event-Management

für die PUMA AG und Projektarbeiten bei CS SPORTS in Berlin

für die DEUTSCHE KREDITBANK sowie im Jugendmarketing

bei MASTERCARD. Mit der Rückkehr in die Löwenstadt 2003 begann

mit Gründung der agentur teamplayer der Weg in die Selbständigkeit.

Als geschäftsführender Gesellschafter baute er die

Geschäftsbereiche Sportvermarktung, Event-Marketing und Kunden-Incentives

auf. Das Spektrum der Full-Service-Agentur reicht

von der Vermietung einzelner Event-Module über die Konzeption

und Organisation von Kundenveranstaltungen bis hin zu komplexen

mehrtägigen Events und Incentive-Reisen. Zusätzlich initiiert

und vermarktet die Agentur auch eigene Projekte, u. a. Deutschlands

größtes Beach-Soccer-Turnier am Tankumsee sowie sportliche

Charity-Events im Bereich Fußball und Golf.

claudia kayser (43)

clubinfo 02.2009

die neuen mitglieder des marketing-clubs braunschweig

agentur teamplayer

Ernst-Böhme-Straße 17b

38112 Braunschweig

Telefon: 05 31. 3 56 66 70

Mail: fk@agentur-teamplayer.de

volksbank eg

braunschweig wolfsburg

Christian-Pommer-Straße 27

38112 Braunschweig

Telefon: 05 31. 70 05 12 06

Mail: claudia.kayser@vbbrawo.de

Marketing und Öffentlichkeitsarbeit – das sind die Verantwortungsbereiche

von Claudia Kayser in der Volksbank eG Braunschweig

Wolfsburg. Die Diplom Bankbetriebswirtin VR ist somit

unter anderem für das klassische Retail-Marketing, den Internetauftritt

der Bank, für die Kommunikation zu den verschiedenen

Bezugsgruppen mit allen Instrumenten wie beispielsweise dem

Veranstaltungsmanagement, Sponsoring und Informationsmanagement

verantwortlich. Auch die Weiterentwicklung von United

Kids Foundations – dem Kindernetzwerk der BraWo – gehört zu

ihren Aufgaben. Umfangreiche Erfahrungen konnte die ausgebildete

Vermögensberaterin während ihres fünfjährigen Österreichaufenthaltes

machen. In dem Spitzeninstitut der Österreichischen

Volksbanken in Wien war sie für die Beratung der Vorstände und

Vermögensberater der österreichischen Volksbanken in Fragen des

Anlage- und Vermögensmanagements tätig. Dabei übernahm sie

auch immer häufi ger Marketing- und Öffentlichkeitsarbeitsaufgaben

– und dabei ist es geblieben. Als passionierte Netzwerkerin

freut sich Kayser auf einen regen Austausch im Marketing-Club.

frauke thieleke (30)

Vor 10 Jahren fand die Unternehmerin ihren Weg in die Werbewelt.

Nach dem Abitur 1998 am Braunschweiger Lessinggymnasium

folgte die Ausbildung zur Mediengestalterin der Fachrichtung Medienberatung.

Als regional prüfungsbeste Absolventin dieses neu

geschaffenen Berufsbildes wurde sie Projektleiterin in der Kommunikationsagentur

MarketGarden in Braunschweig. 2003 folgte

der Schritt in die Selbstständigkeit. Sie gründete die Werbeagentur

abraXXas als GbR gemeinsam mit der Designerin Angela Kühne.

Heute betreut die 4-köpfi ge Agentur regionale Mittelständler,

Städte/Gemeinden und kulturelle Einrichtungen. Die Geschäftsräume

im östlichen Ringgebiet betreibt Frau Thieleke seit 2009

als Kreativgemeinschaft mit der Architektin Melanie Dittmar im

Atelier Hopfengarten 13. Sie hat den Schwerpunkt Konzeption und

Text und ist erste Ansprechpartnerin für die Beratung ihrer Kunden

im Bereich Werbung/Marketing. Ehrliche, engagierte Kundenbeziehungen

prägen ihre Arbeit. Im Marketing-Club Braunschweig freut

sie sich auf belebende Gespräche und spannende Begegnungen.

harry fehlemann (47)

abraxxas gbr

atelier für kommunikation

und design

Hopfengarten 13

38102 Braunschweig

Telefon: 05 31. 70 12 77-12

E-Mail: frauke.thieleke@

abraxxas-online.de

god

gesellschaft für organisation

und datenverarbeitung

Mittelweg 7

38106 Braunschweig

Telefon: 05 31. 23 76 21

E-Mail: harry.fehlemann@god.de

Harry Fehlemann, Jahrgang 1962, verheiratet, zwei erwachsene

Söhne, zog es in den 80er Jahren von seiner Heimatstadt nahe

Köln über den Spessart, wo er 1988 seinen Einstand in der EDV-

Branche gab, nach Braunschweig. Als gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann

übernahm er dort zunächst den Vertrieb

und später die Deutschland-Vertriebsleitung bei der miro Computer

Products AG. Sein technisches IT-Know-How nutzte er von

Ende 1993 an für eine selbstständige Consultingtätigkeit im

professionellen Multimedia-Umfeld und bei zahlreichen kleineren

IT-Projekten. Nach weiteren Stationen bei Canon Deutschland,

diversen Großprojekten der Lufthansa und Siemens sowie

Fortbildungen zum IHK-geprüften Ausbilder und Lotus Datenbankprogrammierer

ist er heute als Leiter Marketing/Vertrieb

bei der GOD mbH in Braunschweig beschäftigt. In dieser Position

möchte er neben seiner eigentlichen Arbeit vor allem die

Pfl ege von Kontakten im Raum Braunschweig/Wolfsburg intensivieren.

Er freut sich daher auf interessante Gespräche und Informationsaustausch

im Umfeld des Marketing-Clubs.

21


die neuen mitglieder des marketing-clubs braunschweig

kerstin borchardt (44)

brw beteiligungs ag

brw gruppe

Eiermarkt 1

38100 Braunschweig

Telefon: 05 31. 2 43 39-42

Mail: Kerstin.borchardt@

brw-ag.de

Nach 28-jähriger Tätigkeit in verschiedenen Funktionen bei der

NORD/LB, zuletzt in Führungsverantwortung für das Firmen-und

Gewerbekundengeschäft, hat sich Kerstin Borchardt seit dem Sommer

2008 einer neuen Herausforderung gestellt. Gemeinsam mit

zwei Partnern wurde die BRW Beteiligungs AG gegründet, die mittlerweile

über drei Tochtergesellschaften verfügt.

Ziel ist, den Kunden unabhängig und auf Honorarbasis offen und

transparent bei Finanzierungen oder der Geldanlage zur Seite zu

stehen. Eine von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

(BaFin) nach vier Monaten erteilte Teilbanklizenz ermöglicht

die professionelle Vermögensverwaltung. Die klassische Anlageberatung

erfolgt ausschließlich auf Honorarbasis, d. h. in das Produkt

eingepreiste Provisionen werden an die Kunden ausgekehrt bzw.

gegen das Honorar gespiegelt. Der Kunde honoriert die Beratungsleistung,

nicht das Produkt. Abgerundet wurde das Geschäftsmodell

durch den Erwerb eines seit 30 Jahren in Braunschweig tätigen

Finanzdienstleisters.

VORTEILE DER BRW-GRUPPE

Expertenlösungen von der Finanzierung

bis zum Vermögensaufbau

- produktunabhängig

- schnell und fl exibel

- mit exzellentem Netzwerk

UNTERNEHMENS-

MANAGEMENT

Ihr Spezialist für

Finanzierungslösungen

im privaten und

gewerblichen Bereich

mira weiste (32)

gebürtig aus Soest (Westfalen), studierte in Mainz Innenarchitektur

mit dem Schwerpunkt Produktdesign und Messearchitektur.

Nach dem Studium arbeitete sie drei Jahre als Projektleiterin

bei dem Messedienstleister EXPOTECHNIK in Taunusstein

und betreute u. a. die Markenarchitektur der Lufthansa Gruppe,

VOLVO, Ellesse und Schwan Stabilo. 2006 absolvierte sie berufsbegleitend

das Studium „Strategisches Marketing Management“

an der European Business School in Oestrich Winkel. Es folgte eine

Stelle als Marketing-Managerin bei der VAN HEES GmbH, wo

sie u. a. für den Neuaufbau des internationalen Messe- und Seminarwesens

des Unternehmens zuständig war. 2008 verschlug es

sie nach Braunschweig und sie machte sich selbständig. Schwerpunkt

liegt in der Beratung von Unternehmen bei der Planung

und Umsetzung ihrer Markenarchitektur und den dazugehörigen

Kommunikationsmaßnahmen in den Bereichen Messe, Shop, Offi

ce, Hotel- und Gastronomie. Sie gestaltet Workshops zum strategischen

Marketing und der Positionierung von Unternehmen.

Privat stehen Sport, Musik und Tanzen auf dem Programm.

VERMÖGENSMANAGEMENT

individuelle Finanz- und

Vermögensberatung

aus der Region für die Region

VERSICHERUNGEN

Ein verlässlicher Partner

bei der Risikovorsorge

und Bestandsanalyse

Kontakt: Kerstin Borchardt Telefon: 0531-24339-42 E-Mail: kerstin.borchardt@brw-ag.de

mira weiste-raumkonzepte &

markenkommunikation

Wilhelmitorufer 3

38118 Braunschweig

Telefon: 05 31. 22 53 85 66

E-Mail: mira@weiste.de

22 clubinfo 02.2009


termine die neuen mitglieder des marketing-clubs braunschweig · termine

bitte notieren ! termine des hauptclubs

zu gast bei der credit suisse

Montag, 29. Juni 2009, 19.00 Uhr

Credit Suisse Niederlassung Braunschweig, Steintorwall 3

Wir werden zu Gast auf geschichtsträchtigem Boden sein, waren

doch die Britische Standortkommandantschaft und das Kulturinstitut

Die Brücke Mieter in dieser Villa. Die Prokuristen des Hauses,

die Herren Schönborn und Zigldrum, werden nicht nur darüber

berichten, sondern auch darüber, mit welchen Zielen die Bank

am Deutschen Markt operiert und wie die CREDT SUISSE mit der

aktuellen Bankenkrise umzugehen gedenkt.

marketing in chance –

transformation der marketing-funktion

Montag, 13. Juli 2009, 19.00 Uhr

Mercure Hotel Atrium Braunschweig, Berliner Platz

Seit mehr als 30 Jahren bürgt der Name SAP

für Innovation, Erfolg und Kreativität. Als

drittgrößter unabhängiger Softwarelieferant

der Welt entwickelt die SAP maßgeschneiderte Unternehmenslösungen

für Unternehmen rund um den Globus und ist in ihrem

Segment Weltmarktführer. Von der SAP ist bei uns zu Gast

der Marketingleiter Dr. Ralf Strauß, der uns einen Überblick über

die Herausforderungen an das Marketing im Zuge von Organisations-

und Prozessveränderungen gibt.

clubinfo 02.2009

apprenti – qualif iziert

den handel

Max-Osterlohplatz 5

38102 Braunschweig

Telefon: 05 31. 7 01 41 15

E-Mail: kontakt@apprenti.de

sandra dirks (37)

Frau Dirks ist seit 2005 Inhaberin des Trainingsunternehmens „apprenti

– qualifi ziert den Handel“. Sie kennt den Job als Kauffrau im Einzelhandel,

insgesamt hat sie 14 Jahre im Einzelhandel gearbeitet, davon

7 Jahre als Ausbildungsleiterin. Seit elf Jahren arbeitet sie als Trainerin,

entsprechend routiniert und erfahren ist sie. Sie weiß, was im Einzelhandel

geht oder nicht geht und wo die Fallstricke beim Qualifi zieren

und Führen der Mitarbeiter liegen. In ihren Trainings verwendet Sandra

Dirks eine einfache, bildhafte und zielgruppengerechte Sprache, angereichert

durch viele Beispiele aus der Praxis. Außerdem nutzt sie neben

„klassischen“ Aktivierungen auch Witz, Anekdoten, Comedy und theaterpädagogische

Elemente. Bezug zum Thema Marketing: „Marketing

ist Bestandteil im Ausbildungsplan für Kaufl eute im Einzelhandel.“ Sie

macht Seminare zu den Grundlagen des Marketings für Auszubildende

und hat auch die eigenen Marketingaktivitäten im Blick. Besonders

interessiert ist Frau Dirks zurzeit am Thema Online-Marketing.

jürgen jendro (49)

Die Firma, „j.jendro gestaltung für visuelles marketing“ (beratung ·

planung · umsetzung), gibt es seit April 2008. Das Leistungsangebot

umfasst alle Bereiche der Schauwerbegestaltung, von der Außendarstellung

bis hin zu der Verkaufsraumgestaltung sowie Erlebnis-

und Themendekoration, dem Visual Merchandising und der

kundenorientierten Warenpräsentation. Das Unternehmen berät,

plant und realisiert Ideen, entwickelt Strategien und Lösungen, die

individuell auf den Kunden abgestimmt sind. Jürgen Jendro berät

und unterstützt in der Ladenbauplanung, Markendarstellung und

Werbeplanung. Alles aus einer Hand, 30 Jahre Erfahrung kombiniert

mit innovativen Ideen und professioneller Umsetzung. Bevor

Jürgen Jendro die Firma 2008 gründete, war er in einem Gifhorner

Modehaus, mit Filialen in Wolfsburg und Salzgitter, für die gesamte

Außen- und Verkaufsraumgestaltung als Leitung der Schauwerbeabteilung

tätig.

warum ignoriert das marketing

die kaufkräftigste zielgruppe aller

zeiten: die generation 50plus?“

Montag, 24.8.2009, 19.00 Uhr, Volksbank

eG Braunschweig Wolfsburg, Berliner

Platz, Braunschweig

Der Präsident des DMV, Bernd Michael,

wird in seinem Vortrag aufzeigen, warum Hersteller Chancen bei

älteren Kunden verpassen. Sicher ist, dass sich die meisten Unternehmen

in Werbung und Produktentwicklung an jungen Menschen

orientieren, obwohl unsere Gesellschaft immer älter wird.

Und dabei hat die Generation der über 60-jährigen nach Berechnung

des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung schon heute

eine Kaufkraft von über 316 Milliarden Euro. Wir werden über die

aufgezeigten Wege intensiv diskutieren.

unicef stellt sich neu auf

Montag, 14. September 2009, 19.00 Uhr

Ort wird noch bekannt gegeben

j.jendro gestaltung

für visuelles marketing

beratung · planung · umsetzung

Am Mittelfeld 24b

38518 Gifhorn

Telefon: 0 53 71. 93 14 47

Mail: info@jendro-visuellesmarketing.de

Das krisengeschüttelte Kinderhilfswerk Deutschland ist dabei,

sich neu zu formieren. Mit großem Engagement versucht die neue

Geschäftsführung, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen

und auch im Marketing neue Wege zu beschreiten. Wie die neuen

Wege aussehen, was bisher schon erreicht worden ist und wie

die Bewältigung der Zukunft geplant wird, wird uns Ann Kathrin

Linsenhoff, stellvertretende Vorsitzende des Hilfswerkes, in einem

interessanten Vortrag präsentieren.

23


Bauen und Wohnen

Wünsche realisieren

Kaufen & Verkaufen

Verkauf Ihrer bisherigen vier Wände oder

Suche nach neuem Eigentum.

Beides individuell nach Ihren Vorstellungen.

Wir gehören zusammen!

Einschnitt.de

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