Die Top 100 - Mediaradius

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I.R.

Die Top 100 Die Top 100 Die Top 100 Die Top 100 Die Top 100 Die Top 100 Die Top 100 Die Top 100 Die Top 100 Die Top 100 Die Top 100 Die Top 100 Die

Südtirols Branchenführer

Umsatz, Wertschöpfung, Mitarbeiter

Der Nord-Süd Vergleich

Südtirol, Trient, Nord/Osttirol

Der Flugplatz Bozen

Sichert Standort & Arbeitsplätze

MAGAZIN FÜR DIE EUROPAREGION TIROL

Die Top 100

Nr. 09 - Oktober 2009

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Impressum

Herausgeber: Athesiadruck

GmbH, Bozen – Eintrag. LG Bozen

Nr. 26/01, am 27.11.2001

Verantwortlicher Schriftleiter:

Armin Mair

Verantwortlicher Projektleiter:

Franz Wimmer

Produktion/Redaktion:

Barbara Weissensteiner

Redaktion: Claudia Schwarze,

Franz Wimmer, Nicole D. Steiner,

Claire Schöne, Marita Wimmer

Werbung/Verkaufsleitung:

Gerti Morandell

Anzeigenverkauf:

Sonja Trogmann,

Alexander Kluge, Heidi Gufler

Verwaltung: Kapuzinergasse 5,

39100 Bozen, Tel. 0471 977 824

info@mediaradius.it

Fotos: Dolomiten Archiv,

dbox.inc., Fraunhofer, verschiedene

Privat- und Online-Archive

sowie Verkaufsunterlagen.

Konzept und Abwicklung:

King Laurin GmbH, Eppan

Grafik-Layout: Georg Hochkofler

City Tower-Insert: Karin

v. Elzenbaum, info@raffeiner.bz.it

Produktion/Druck:

Athesiadruck Bozen

Auflage: 33.000

Vertrieb: Als „Dolomiten“-Beilage

und im Postversand

Preis: Einzelpreis 2 Euro,

A+D: 2,50 Euro

Die Redaktion übernimmt

keinerlei Haftung für die Inhalte

der Werbeseiten, PR-Seiten und

der angeführten Webseiten.

Kriterien für die Erstellung

der Rankings 2009

Die Unternehmen, die in den Rankings

aufscheinen, erfüllten nach den Vorgaben

vom Wifo folgende Kriterien:

AKTUELL

06 Südtirols Betriebe im Vergleich

08 Kriterien für Rankings

10 Die Wirtschaftsoffensive

11 LR Widmann im Interview

12 Zukunft braucht Innovation

14 Die richtige Strategie

26 Marketing heute

28 Der attraktive Arbeitsplatz

30 Flugplatz sichert Arbeitsplätze

32 Europaregion im Vergleich

34 Zehn Jahre TIS – BIC

42 Best Mind Meets

42

8

12

Zukunft braucht Innovation

Rund 500 industriell organisierte

Betriebe, die insgesamt mehr als 33.000

Menschen beschäftigen, gehören dem

Unternehmerverband Südtirol an. Viele

dieser Betriebe wurden von weitblickenden

Südtirolern gegründet...

LISTEN UND RANKINGS

17 Südtirol Top 100 nach Umsatz

19 Trient Top 100 nach Umsatz

21 Nordtirol Top 100 nach Umsatz

23 Top 100 nach Personalkosten

25 Top 100 nach Wertschöpfung

94 Genossenschaften und Banken

96 Wertung nach Branchen

RUbRIKEN:

100 Gesund Leben

102 Im Portrait: Helmut Gschnell

104 Bunte Meldungen

100

30

Flugplatz sichert Arbeitsplätze

Die heimische Wirtschaft sieht den Airport

in Bozen als eine Grundvoraussetzung

für die Konkurrenzfähigkeit des Standortes

Südtirol. Außerdem hätten ohne zivile

Luftfahrt wieder das Militär und die

Sportflieger das Sagen.

SERvIcE-FIRMENPORTRAITS

18 Hypo Vorarlberg

20 Sparkasse, Bozen

22 Roi Team, Bozen

35 Leitner AG, Sterzing

36 WIFI, Bozen

37 Assiconsult, Bozen

38 Büro Plattner, Bozen

40 Weissmann & Cie., Meran

41 sell well®, Bozen

44 Kollegium Bau, Bozen

46 Wolf System, Freienfeld

48 Dalle Nogare, Bozen

50 Serisolar, Trient

51 Zima, Bozen

52 Hobag, Sand in T.

54 Hoppe, St. Martin

55 Ahrntaler, St. Johann

56 Zumtobel, Vahrn

57 Elpo, Bruneck

58 Rubner AG, Kiens

60 Schweitzer, Naturns

62 Progress Maschine, Brixen

64 Pichler Stahlbau, Bozen

65 Hygan GmbH, Leifers

66 Würth Phönix, Bozen

68 Zeppelin Group, Meran

70 Vision GmbH, Meran

71 Alpine GmbH, Bozen

Lebens(t)raum aus Holz

72 Datef AG, Bozen

74 Deda Group, Bozen

76 Elas, Meran

77 Computerlinks AG, Bozen

78 RUN AG, Bozen

80 Günther, Vahrn

82 Sel AG, Bozen

84 Etschwerke, Bozen

86 Rottensteiner, Bozen

87 Roner, Tramin

88 VOG, Terlan

90 Senfter, Innichen

91 Hotel ...liebes Rot-Flüh

92 Arma, Bozen

INSERT:

Information vom

City Tower in Bozen

58

Rubner ist eine Geschichte, die das Holz

mitgeschrieben hat. Aber genauso wie Holz

viele Generationen begleitet, wird Rubner

diese Geschichte fortschreiben. Dafür

sorgen die Erfahrung, das Engagement der

Mitarbeiter und die ehrgeizigen Ziele aller

Unternehmen von Rubner.

Editorial

Franz Wimmer

Unsere diesjährige Wirtschaftsausgabe

„Südtirols Top 100“ fällt

zusammen mit einem ersten Aufwärtstrend

nach der Finanz- und

Wirtschaftskrise. Den führenden

Südtiroler Firmen kommt in solchen

Zeiten eine ganz besondere

Bedeutung zu. Sie sind Branchenführer,

einige sogar Weltmarktführer

und beweisen damit, dass

Südtirol relativ krisenfest ist.

Auch ein Verdienst des erfolgreichen

Südtiroler Branchenmix

aus Industrie, Handwerk, Dienstleistung,

Handel, Tourismus und

Landwirtschaft.

Den Banken kommt in dieser Situation

eine besondere Verantwortung

zu. Es werden längst nicht

mehr so leichtfertig Kredite und

Finanzierungen genehmigt wie

früher. Auf der anderen Seite ist

es aber notwendig, die Unternehmer

bei wichtigen Investitionen

mit entsprechenden Finanzierungen

zu unterstützen.

„Südtirols Top 100“ und die einzelnen

Branchenführer sind

Leistungsträger der gesamten

Wirtschaft. Dazu gehört viel Engagement,Verantwortungsbewusstsein

und Begeisterung für

den Job. Deutschlands legendärer

Außenminister Hans Dietrich Genscher

hat Udo Jürgens auf dessen

70-jähriger Geburtstags-Gala folgendermaßen

beschrieben: „Der

Mann brennt innerlich vor Begeisterung,

und wer brennt, zündet

andere an!“ In diesem Sinne ersuche

ich Südtirols führende Unternehmer

andere anzuzünden …

Franz Wimmer


A k t u e l l A k t u e l l

Südtirols TOP – betriebe im regionalen und nationalen vergleich

Wie „groß” sind Südtirols

Großbetriebe wirklich?

„Winzlinge“ im Vergleich zu den

italienischen Top-Unternehmen,

aber bei der Ertrags-, Finanz- und

Vermögenslage können sie sehr

gut mithalten.

Wie positionieren sich die 100 größten

Südtiroler Betriebe im Vergleich

zu jenen der Nachbarprovinz

Trient bzw. auf gesamtstaatlicher

Ebene (gemessen an der Bruttowert-

Bozen

Bilanzindikatoren der

TOP-100 im Vergleich

Umsatz je Betrieb, Mio. € 83,2 88,3 3.162,0

Wertschöpfung je Betrieb, Mio. € 20,9 22,3 966,1

ROI auf Cashflow-Basis, % 6,7 6,5 7,4

Schuldentilgungsdauer, Jahren 8,7 8,9 8,7

Kundenziel, Tage 71,7 67,0 66,2

Liquidität 2. Grades, % 81,8 82,5 109,8

Eigenkapitalquote, % 37,9 37,8 32,4

Trient

Italien

Ausarbeitung: WIFO Handelskammer Bozen | Quelle der Daten: AIDA, Jahr 2007

schöpfung, d.h. Gesamtleistung abzüglich

Vorleistungen)?

Im Schnitt erzielen Südtirols TOP-100

einen Umsatz von 83,2 Mio. Euro und

eine Wertschöpfung von 20,9 Mio. Euro

je Betrieb, so die Analyse des WIFO

– Wirtschaftsforschungsinstituts der

Handelskammer Bozen. Die Trentiner

TOP-100 erreichen nur leicht höhere

Werte, während die TOP-100 Italiens

in einer gänzlich anderen „Liga“ spielen:

Ihre Wertschöpfung beispielsweise

ist im Schnitt über 40-mal so hoch

wie jene der Südtiroler bzw. Trentiner

TOP-100. Kein Wunder: sind es doch

vor allem nationalweit agierende Unternehmen

wie Telekom, Post, Enel

und Trenitalia auf der einen Seite oder

internationale Global-Player wie Fiat,

IVECO, Luxottica auf der anderen Seite.

Die größte Südtiroler Firma Aspiag

Service GmbH erreicht in der Tat „nur“

den 155. Rang unter den italienischen

Großbetrieben, der größte Trentiner

Betrieb, die Brenner-Autobahn AG,

liegt ebenfalls „nur“ auf 139. Stelle,

was die relative Kleinstrukturiertheit

der lokalen Top-Betriebe zusätzlich

unterstreicht.

Die vergleichende Bilanzanalyse der

TOP-100 ergibt kaum Unterschiede

bei der durchwegs positiven Ertrags-,

Finanz- und Vermögenslage: Die

Rentabilität ist zufriedenstellend, die

Schuldentilgungsdauer überschaubar

und die Eigenkapitalquote ausreichend.

In welchen Sektoren sind

die TOP-100 tätig?

Es fällt auf, dass in folgenden Sektoren

– unabhängig von der regionalen

Lage – überdurchschnittlich viele Großbetriebe

agieren: „Metallverarbeitung

und Maschinenbau“, „Energie, Wasser,

Umwelt“ und Handel. Auf der anderen

Seite zählen das Gastgewerbe und

die Immobiliengeschäfte sehr wenige

Großbetriebe.

Daneben gibt es aber auch lokale

Besonderheiten. In Südtirol und im

Trentino gibt es im Gegensatz zur

gesamtstaatlichen Ebene relativ viele

Großbetriebe in der Nahrungsmittelverarbeitung.

In der Südtiroler Holzverarbeitung

und im Baugewerbe sind

deutlich häufiger große Betriebe vertreten

als in der Nachbarprovinz bzw.

in ganz Italien; auf

gesamtstaatlicher

Ebene dagegen im

Sektor „Medien, Informatik,Telekommunikation“.

Werfen wir nun

einen Blick der

Südtiroler TOP-10

je Sektor im Vergleich

zur Nachbarprovinz

Trient.

In beiden Provin-

Urban Perkmann

zen schneiden die

TOP-10 in den

Sektoren Baugewerbe, Handel und

Gastgewerbe durchwegs schlechter

als in den anderen Sektoren ab: Zwar

ist die Rentabilität zufriedenstellend,

aber in Verbindung mit einer zumeist

ungenügenden Eigenkapitalquote

braucht es entsprechend viele Jahre,

um die Schulden wieder zu tilgen.

Beispielsweise erreichen die TOP-10

im Südtiroler Gastgewerbe eine Eigenkapitalausstattung

von nur 9,4 %,

welche sogar noch unter der bereits

Bilanzkennzahlen

der Top-10 je Sektor

6 09/2009

09/2009 7

Umsatz je

Betrieb,

in €

ROI auf Cashflow-Basis

in %

Schuldentilgungsdauer,

in Jahren

Eigenkapitalquote

in %

Bozen Trient Bozen Trient Bozen Trient Bozen Trient

Nahrungsmittelverarbeitung 79,5 142,8 6,6 7,1 7,3 8,6 42,4 38,4

Holzverarbeitung 28,3 11,5 5,8 4,8 9,5 14,5 42,1 25,9

Metallverarbeitung u. Maschinenbau 40,6 52,6 9,1 5,5 7,1 12,4 28,6 26,9

Sonstiges verarbeitendes Gewerbe 72,3 104,5 7,1 8,8 6,7 6,1 47,7 42,8

Energie, Wasser, Umwelt 42,1 60,5 8,1 7,3 3,8 9,1 63,6 32,2

Baugewerbe 47,6 50,9 5,6 8,7 13,6 9,7 21,4 13,7

Handel 230,5 185,6 4,8 6,6 15,8 10,6 22,3 26,8

Transport 58,5 73,5 5,4 7,7 15,4 7,4 16,5 32,6

Gastgewerbe 7,4 4,3 5,8 4,9 15,4 15,9 9,4 15,0

Medien, Informatik, Telekommunikation 11,7 18,4 6,2 10,8 6,1 3,1 38,6 48,8

Immobiliengeschäfte 90,4 13,3 2,9 3,5 11,4 17,6 64,2 36,3

Andere private Dienstleister 36,3 11,3 7,1 2,8 7,3 12,0 45,1 65,7

Ausarbeitung: WIFO Handelskammer Bozen | Quelle der Daten: AIDA, Jahr 2007

ungenügenden Quote des Trentino

(15 %) liegt.

Die TOP-10 in der Nahrungsmittelverarbeitung

sind zwar im Trentino

deutlich größer als in Südtirol, die

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

ist aber ähnlich gut. In der Holzverarbeitung

sind dagegen die Südtiroler

TOP-10 im Schnitt größer und die

Verschuldungssituation ist geringer

bzw. die Eigenkapitalaustattung besser.

In den Sektoren „Metallverarbeitung

und Maschinenbau“ und „Sonstiges

verarbeitendes Gewerbe“ sind die

Unterschiede zwischen den Südtiroler

und Trentiner Firmen dagegen weniger

ausgeprägt.

Die Südtiroler TOP-10 im Bereich

„Energie, Wasser, Umwelt“ sind zwar

im Schnitt etwas kleiner als im Trentino,

dafür weisen sie eine durchwegs

bessere und insgesamt sehr gute Ertrags-,

Finanz- und Vermögenslage auf.

Gut aufgestellt sind die TOP-10 dagegen

in beiden Provinzen im Sektor „Medien,

Informatik, Telekommunikation“ und

zum Teil auch bei den „Anderen privaten

Dienstleistern“.


8

09/2009

A k t u e l l

Kriterien für die Erstellung der Rankings 2009

Die Unternehmen, die in den

Rankings aufscheinen, erfüllten

nach den Vorgaben vom Wifo

folgende Kriterien:

Rechtssitz in Südtirol, hinterlegungspflichtige

Unternehmen (Kapitalgesellschaften,

Genossenschaften

oder Konsortien), Bilanz erstellt nach

dem geläufigen EU-Schema (Kreditund

Finanzierungsgesellschaften sind

prinzipiell nicht berücksichtigt, da sie

ein anderes Bilanzschema verwenden)

und die Hinterlegung einer ordentlichen,

verkürzten oder konsolidierten

Bilanz innerhalb August 2009.

Dazu kommen noch folgende methodische

Richtlinien für die vom WIFO zur

Verfügung gestellten Daten:

Gewertet wird die für 2008 (oder Teilzeitraum

davon) hinterlegte Bilanz.

Falls das Geschäftsjahr nicht mit dem

31.12. endet, ist dies mit einer Fußnote

gekennzeichnet.

Neue Ideen für neue Zielgruppen.

Bei Hinterlegung mehrerer Bilanzen

von Seiten desselben Unternehmens

wird der konsolidierten Bilanz der Vorzug

vor der ordentlichen (oder verkürzten)

gegeben.

Firmen-Gruppen werden in der Branchenwertung

grundsätzlich nicht gebildet.

Das ist auch der Grund, warum nicht

z.B. eine Athesia-Gruppe aufscheint,

sondern drei separate Firmen: Athesia

Verlag, Athesia Druck, Athesia Buch.

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Für den Fall, dass es Dachorganisationen

gibt, unter welchen verschiedene

Firmen fallen (z.B. Seeber Techinvest,

Fercam Finance, Alimco Fin,

Technicon, Gruber Invest), gilt folgendes

Prinzip: In den drei Hauptrankings

veröffentlicht man die Werte der

Dachorganisationen, nicht jene der Einzelfirmen.

In den einzelnen Branchenrankings

schließt man die Dachorganisationen

aus und wertet nur die Bilanzen der

Einzelfirmen.

bilanzdaten von Ga, Ga1 bis Gb14

Bei den drei Hauptrankings (Top 100

nach Umsatz, Top 100 nach Personalaufwand,

Top 100

nach Bruttowertschöpfung) sind Genossenschaften

und Konsortien auf

Wunsch von Radius ausgeschlossen

(siehe eigene Wertung für Genossenschaften).

In verschiedenen Branchen

A k t u e l l

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wie im produzierenden Gewerbe, im

Baugewerbe oder im Immobiliensektor

hat die Gesamtleistung eine größere

Aussagekraft als die Umsatzerlöse – die

Halbfertigprodukte spielen in diesen

Sektoren eine große Rolle – deshalb

weist man dieses Jahr in den Rankings

den Wert der Gesamtleistung aus.

Zuordnung nach der Haupttätigkeit

Die Zuordnung der Firmen zu einem

Wirtschaftssektor erfolgt in der

Regel nach der Haupttätigkeit, die

dem Handelsregister gemeldet wurde.

Um Lesbarkeit und Homogenität

der Bereiche zu verbessern, hat sich

die Radius-Redaktion vorbehalten,

Umklassifizierungen vorzunehmen

sowie die Bezeichnung der Bereiche

anzupassen.

Alle Angaben, die nicht vom WIFO

stammen (beispielsweise Daten über

Firmengruppen, die von der Radius-

Redaktion in telefonischer Form eingeholt

wurden), sind über eine Fußnote

gekennzeichnet.

Für die Erstellung der Rankings wurden

folgende Konten der Gewinn- und

Verlustrechnung herangezogen;

Die Bruttowertschöpfung errechnet sich

anhand folgender Formel:

Ga - Gb6 - Gb7 - Gb8 - Gb11 - Gb14

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Ga Gesamtleistung

Ga1 Umsatzerlöse

Gb6 Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

und für bezogene Waren

Gb7 Aufwendungen für bezogene Leistungen

Gb8 Aufwendungen für Nutzung von Gütern Dritter

Gb9 Personalaufwand

Gb11 Bestandsveränderungen der Roh-, Hilfs- und

Betriebsstoffe und der bezogenen Waren

Gb14 Sonstige betriebliche Aufwendungen


A k t u e l l

Wirtschaftsoffensive

Die Handelskammer hat

im Frühjahr 2009 ein

Maßnahmenpaket geschnürt,

um heimische Unternehmen in

wirtschaftlichen Schwierigkeiten

zu begleiten. Nachdem nun rund

die Hälfte der vorgesehenen

Mittel eingesetzt wurde, zieht die

Handelskammer eine erste Bilanz.

Im Rahmen der Wirtschaftsoffensive

wurde die bereits bestehende Wirtschaftsförderung

der Handelskammer

Bozen vor allem durch eine Reihe von

Beratungs- und Weiterbildungsveranstaltungen

verstärkt. „Über 100 Betriebe

nahmen allein die Erstgespräche

und Folgeberatungen der Handelskammer

im Ausmaß von bis zu zwei

Tagen mit Experten in den Bereichen

Controlling, Finanz- und Kostensituation,

Markt, Innovation und Kooperation

sowie strategische Neuorientierung

in Anspruch“, freut sich Handelskammerpräsident

Michl Ebner.

Über 350 Unternehmer sowie Unternehmerinnen

und Führungskräfte besuch-

ten Weiterbildungsveranstaltungen zu

den aktuell relevanten Themen Kreditverhandlung,

Liquiditätsmaßnahmen,

Kostenanalyse und -senkung sowie

Mitarbeiterführung. Diese wurden vom

WIFI, dem Weiterbildungsservice der

Handelskammer, organisiert.

Auch die Nachfrage nach dem vom

WIFO – Wirtschaftsforschungsinstitut

angebotenen Unternehmens-Selbsttest

„Fit for Rating“ war mit 1800 Anfragen

groß. Diese Software ermöglicht es den

Betrieben, die eigenen Bilanzkennzahlen

mit den Durchschnittswerten der

jeweiligen Branche zu vergleichen und

somit die eigene Ertrags-, Finanz- und

Vermögenslage besser einzuschätzen.

Hinzu kommt die Unternehmensplattform

Zukunft, die es den Südtiroler

Unternehmen via Internet gestattet,

Verbesserungsvorschläge zum Bürokratieabbau

und zur Förderung einer

positiven Wirtschaftsentwicklung zu

unterbreiten.

Mit dem Sonderprogramm „Kooperation

in neue Märkte“ hat sich die

EOS – Export Organisation Südtirol

der Handelskammer zum Ziel gesetzt,

Anreize für Kooperationsmodelle von

Betrieben zu schaffen, die in neuen

Märkten Fuß fassen möchten. Bereits

vier Kooperationsplattformen mit insgesamt

40 Unternehmen aus verschiedenen

Branchen haben sich gebildet

und bauen jeweils eine gemeinsame

Vertriebsstruktur auf.

Um mit gutem Beispiel voranzugehen,

zahlt die Handelskammer außerdem

sämtliche Rechnungen der Südtiroler

Unternehmen bei Sicht.

„Alle Initiativen der Wirtschaftsoffensive

wurden von den heimischen Betrieben

mit Interesse aufgenommen, so

dass diese im Herbst von der Handelskammer

fortgesetzt werden“, erklärt

der Generalsekretär der Handelskammer,

Josef Rottensteiner.

INFO

Handelskammer Bozen

Tel. 0471 945 642

wirtschaftsoffensive@handelskammer.bz.it

www.handelskammer.bz.it/wirtschaftsoffensive

A k t u e l l

Hilfe von der Politik

Schwieriger Kreditzugang, ausbleibende

Kundenzahlungen,

hoher Steuerdruck und

Arbeitskosten – Südtirols

Wirtschaft spürt die internationale

Konkurrenz. Die

Unternehmerwelt verlangt immer

wieder die Hilfe von der

Politik. Radius hat darüber mit

Wirtschaftslandesrat Thomas

Widmann gesprochen.

Radius: Herr Landesrat, was hat Südtirol

alles getan, um die Wirtschaftskrise der

Südtiroler Unternehmen abzufedern?

T. Widmann: Wir haben im Rahmen des

Möglichen das Maximum herausgeholt,

um möglichst vielen krisengeschüttelten

Unternehmen in konjunkturschwächeren

Zeiten leichter zu Liquidität zu verhelfen,

ohne aber den Landeshaushalt

zusätzlich zu belasten. Wir haben Anfang

des Jahres ein umfassendes Paket

an Maßnahmen geschnürt, mit dem Ziel

die Unternehmer so zu unterstützen,

dass sie die Konjunkturflaute überbrücken

können. Uns war vor allem wichtig,

dass die Maßnahmen zu einer nachhaltigen

Entwicklung der Wirtschaft

beitragen, um Arbeitsplätze zu sichern.

Ich möchte auch hinzufügen, dass es

nicht Aufgabe der Politik sein kann,

Unternehmer zu spielen, sondern dass

diese lediglich die Rahmenbedingungen

für die Wirtschaft verbessern soll.

Radius: Um welche konkreten Maßnahmen

handelt es sich?

T. Widmann: Wir haben die Höchstgrenzen

der Beiträge und Fördersätze erhöht,

den Zugang zu Fremdkapital erleichtert,

neue Finanzierungshilfen und Förderungen

für Weiterbildungsinitiativen für krisengeschüttelte

Unternehmen eingeführt

und Verwaltungsabläufe vereinfacht.

Eingeführt wurden auch die Darlehen

zur Beschaffung von Liquidität und zur

Umschuldung von bestehenden Darlehen.

Diese Darlehen, die auf den Rotationsfonds

zurückgreifen, bieten Krisen

geschüttelten Unternehmen die Möglichkeit

einer Finanzierung in Höhe von bis

zu einer Million Euro für eine Dauer von

maximal zehn Jahren. Hierfür liegen uns

zahlreiche Ansuchen vor. Neu eingeführt

wurde auch die Unterbrechung der Rückzahlung

der bis 31.12.2010 fälligen Finanzierungsraten.

Zudem wurde durch die

Entkoppelung der regionalen Wertschöpfungssteuer

IRAP von der Wirtschaftsförderung

ab 2010 der Steuerdruck für die

Unternehmer gesenkt.

Radius: Auch der Staat greift mit der Maßnahme

„Tremonti-ter“ den Unternehmen

unter die Arme. Inwieweit ist die Steuerbegünstigung

mit der Wirtschaftsförderung

des Landes kumulierbar?

T. Widmann: Die Steuerbegünstigung

bezieht sich auf Anschaffungen von

neuen Maschinen und Anlagen, die

im Zeitraum vom ersten Juli des heurigen

Jahres bis zum 30. Juni 2010

erfolgen und sieht vor, dass 50 Prozent

der Investitionssumme vom zu

versteuerbaren Gewinn des Unternehmens

abgezogen werden können.

Für dieselbe Investition sehen auch

wir über unsere Wirtschaftsförderung

Kapitalbeiträge in der Höhe von 8,5

Prozent der Investitionssumme für

mittlere Unternehmen und 23 Prozent

für Kleinunternehmen vor. Wir haben

die Sache überprüft und festgestellt,

dass die Steuerbegünstigung mit den

Landesbeiträgen laut EU-Recht kumuliert

werden kann. Damit können wir

unseren Betrieben eine größtmögliche

Unterstützung gewähren.

10 09/2009

09/2009 11


Rund 500 industriell organisierte

Betriebe, die insgesamt

mehr als 33.000 Menschen

beschäftigen, gehören dem

Unternehmerverband Südtirol

an. Viele dieser Betriebe wurden

von weitblickenden Südtirolern

gegründet, andere sind

Niederlassungen großer ausländischer

Konzerne.

Was diese Betriebe am Standort

Südtirol festhalten lässt und welche

Erwartungen sie an den Standort

stellen, haben wir etwas genauer unter

die Lupe genommen.

Spricht man mit Firmeninhabern und

Managern in Südtirol, so werden die

Südtiroler Mitarbeiter besonders gelobt.

Die Menschen in Südtirol sind

durchwegs sehr gut ausgebildet, hoch

motiviert, leistungsbereit und außerordentlich

loyal. Auch die Sprachkenntnisse

sprechen für die Südtiroler

Arbeitnehmer. Damit dies weiterhin

so bleibt, muss in die Bildung investiert

werden. Was die Sprachkenntnisse

betrifft, so sind heute Deutsch

und Italienisch nicht mehr ausreichend.

Insbesondere in weltweit tätigen

Betrieben ist Englisch ein Muss.

p a g i n i e r u n g

Zukunft braucht Innovation

„Was wir unbedingt brauchen, sind

technisch versierte Mitarbeiter. Leider

gibt es in Südtirol immer noch zu

wenig Jugendliche, die sich für eine

technische Ausbildung entscheiden.

Gerade in diesem Bereich sind die Zukunftschancen

aber enorm“, so Vinicio

Biasi (Microgate GmbH), Vizepräsident

des Unternehmerverbandes.

Konkurrenzfähiges Steuersystem

Als besonders wichtig erachten die Unternehmen

ein konkurrenzfähiges Steuersystem.

Mit der vollen Senkung der

Wertschöpfungssteuer IRAP um 0,92

Prozent, die 2010 in Kraft tritt, hat das

Land Südtirol in diesem Bereich einen

wichtigen Schritt getan. Die Unternehmer

hätten es natürlich gerne gesehen, wenn

diese Reduzierung bereits im wirtschaftlich

schwierigen Jahr 2009 zu greifen

begonnen hätte. Im Vergleich zum Nachbarland

Österreich ist die Steuerbelastung

in Südtirol dennoch weiterhin unverhältnismäßig

hoch. Der Unternehmerverband

wird sich daher auch weiterhin in enger

Zusammenarbeit mit dem gesamtstaatlichen

Dachverband Confindustria für weitere

Entlastungen – vor allem auch auf

nationaler Ebene – einsetzen.

Die stabile politische Lage, der soziale

Friede und die hohe Lebensqualität

sprechen für den Standort Südtirol.

Zu tun gibt es trotzdem noch einiges,

beispielhaft sei an dieser Stelle der

dringend notwendige Abbau der Bürokratie

genannt.

Zukunft braucht Innovation

Sicher ist, dass für Südtirols

Unternehmen der Weg

in die Zukunft über die Innovation

führt. „Zukunft

braucht Innovation“, ist

Prof. Dieter Spath, Leiter

des renommierten Fraunhofer-Instituts

mit Sitz in Dieter Spath

Stuttgart, überzeugt. Das

Fraunhofer-Institut ist im Bereich der

angewandten Forschung tätig und bietet

den Unternehmen professionelle

Unterstützung beim Innovations-Management

an. Im Laufe des kommenden

Jahres sollen auch die heimischen

Unternehmen Unterstützung vor Ort

durch das Institut erhalten. Eine Niederlassung

soll in Bozen eröffnet werden.

„Für uns ist das Fraunhofer-Institut

eine zukunftsweisende Einrichtung,

welche die bestehenden Forschungsein-

Krise heißt auch …

• Mut haben für Veränderungen

• Neuen Ideen einen Platz geben

• Innovationsparadigma ändern

• Überdenken der

Wohlstandsprodukte

• Neues Verständnis

für Technologien aufbauen

• Neue Denkanstöße für Werte, Führung,

Verantwortung wahrnehmen

richtungen in Südtirol wie Uni, TIS oder

Laimburg vernetzen und zugleich zum

Impulsgeber für diese werden soll“, so

Verbandsvizepräsident Stefan Pan (Pan

Tiefkühlprodukte GmbH).

Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Probleme,

wie wir sie derzeit erleben, ist

Innovation notwendig, ist Prof. Spath

Ein Gespräch mit Christof

Oberrauch: Er ist Inhaber der beiden

Brixner Unternehmen Durst

AG und Alupress AG, steht dem

Unternehmerverband seit mittlerweile

fast sechs Jahren vor und

kennt die Sorgen und Probleme

der Unternehmen in Südtirol wie

kaum ein anderer.

Radius: Herr Präsident, wie schätzen Sie

die derzeitige Wirtschaftslage ein?

c. Oberrauch: Alle Anzeichen sprechen

dafür, dass die weltweite Wirtschaftskrise

die Talsohle erreicht hat und

eine Trendumkehr stattfindet. Die Erholung

wird allerdings nur sehr langsam

vor sich gehen. Bis wir in vielen

Bereichen das Niveau von 2007 und

Anfang 2008 erreicht haben, werden

– unterschiedlich nach Branchen

und Sektoren – auch Jahre vergehen

und nichts wird werden wie es war.

Schenkt man den Prognosen der Bozner

Handelskammer Glauben, scheint

Südtirol aus momentaner Sicht mit

einem tiefblauen Auge davon gekommen

zu sein. Die Handelskammer

spricht von einem – wenn auch geringfügigen

– Wirtschaftswachstum

von 0,5 Prozent. Allerdings helfen diese

Prognosen besonders jenen Unternehmen

wenig, die Umsatzeinbußen

zwischen 30 und 50 Prozent hinnehmen

mussten. Und noch ist die Situa-

A k t u e l l

überzeugt: „Krise heißt auch Mut haben

für Veränderungen, neuen Ideen

einen Platz geben, Wohlstandsprodukte

überdenken, ein neues Verständnis für

Technologien aufbauen, neue Denkanstöße

für Werte, Führung, Verantwortung

wahrnehmen und Innovationsparadigmen

überdenken.“

Prof. Spath hat beim „Tag der Industrie“

des Unternehmerverbandes am 25.

September in Bozen ein vielbeachtetes

Referat zum Thema „Innovationsmanagement

– von evolutionären zu revolutionären

Innovationen“ gehalten.

Dabei hat er auch die Ergebnisse von

Untersuchungen aufgezeigt, wonach

die Menschen vor allem sechs Themen

bewegen: Energie, Mobilität, Umwelt,

Gesundheit, Kommunikation und Sicherheit.

In diesen Bereichen stehen

die größten Herausforderungen in der

Keine Pause im Kampf gegen die Krise

tion nicht ausgestanden, denn gerade

die Liquiditätsengpässe treten erfahrungsgemäß

dann auf, wenn sich die

Konjunktur zu erholen beginnt. Kurzarbeit

und Lohnausgleichskasse verschönern

zudem die Arbeitslosenrate,

die ansonsten auch in Südtirol durchaus

zu Besorgnis Anlass gäbe.

Radius: Hat die Südtiroler Landesregierung

richtig auf die Krise reagiert,

bringen die Maßnahmen die erhoffte

Wirkung?

c. Oberrauch: Ich würde sagen, die Landesregierung

hat sich im Rahmen der

Möglichkeiten und der Kompetenzen

bewegt, wenn auch nicht so schnell, wie

wir es uns gewünscht hätten. Besonders

bei der Umsetzung der versprochenen

bürokratischen Erleichterungen steht

vieles noch aus.

Der Hoffnungsschimmer, die Talsohle

sei erreicht, darf nicht so interpretiert

werden, dass die Krise tatsächlich vorbei

wäre. Im Kampf gegen die Krise und

deren Folgen darf es keine Pause geben.

Wer sich jetzt zurücklehnt und glaubt,

genug getan zu haben, geht fahrlässig

mit der Zukunft des Wirtschafts- und

Arbeitsstandortes Südtirol um. Nur

wenn wir jetzt richtig handeln, können

wir nach dem Ende der Krise rasch

wieder durchstarten, anderenfalls werden

wir sehr lange am Pannenstreifen

unterwegs sein. Südtirol muss nach der

Zukunft an. Wollen wir die Probleme

lösen, die auf uns zukommen, so sind

Innovationen unbedingt notwendig.

Gelingt es den Südtiroler Unternehmen,

diese Chancen zu nutzen, so kann man

durchaus mit Optimismus in die Zukunft

blicken. Auch müssen die Rahmenbedingungen

stimmen. Das Unternehmer-

Land Südtirol braucht weiterhin eine

offensive Standortpolitik sowie eine innovative

Gesellschafts-, Bildungs- und

Sozialpolitik.

kurzfristigen Strategie,

schnell die Krise

abzumildern, mittelfristig

das Potentialwachstum

festigen

und ausbauen und

langfristig durch eine

nachhaltige Budget-

Christof Oberrauch

und Finanzpolitik

weiteren Krisen vorbauen.

Radius: Besonders mit den Banken,

bzw. der Kreditvergabe, scheinen viele

Unternehmer unzufrieden zu sein. Wie

sehen Sie die Situation?

c. Oberrauch: Ich bin nach wie vor überzeugt

davon, dass Politik und Banken –

ebenso wie die Gewerkschaften – nicht

zu unseren Gegnern, sondern zu unseren

Beziehungspartnern zählen. Nur

gemeinsam können wir Zukunft und

Krise meistern!

Mit den Banken haben wir als Unternehmerverband

in den letzten Monaten

nicht weniger als 18 Schritte gesetzt,

um die Krise abzumildern und

die Situation vieler unserer Mitgliedsfirmen

zu verbessern. Einige konkrete

Verbesserungen sind bereits erfolgt,

weitere werden noch folgen, und auch

nur gemeinsam mit den Banken und

mit der geplanten und der weitgehend

schon beschlossenen Landesgarantie

können und werden frische Finanzmittel

der Südtiroler Gesamtwirtschaft

bereitgestellt werden.

12 09/2009

09/2009 13

INFO

Unternehmerverband Südtirol

Schlachthofstraße 57 - 39100 Bozen

Tel. 0471 220 444 - Fax 0471 220 460

info@unternehmerverband.bz.it

www.unternehmerverband.bz.it


A k t u e l l

Die richtige Strategie

In Zeiten wie heute ist die richtige

Unternehmensstrategie

oft ausschlaggebend für das

Überleben eines Unternehmens.

„Weissmann & Cie.“ sind spezialisiert

auf das Ausarbeiten von

Strategie, deren Umsetzung und

gezieltem Controlling.

besonders für Familienunternehmen

ab einer bestimmten Größe

ist es wichtig, die richtige Strategie

auf einem immer schwieriger werdenden

Markt zu fahren. Ein Beispiel

von vielen: Der Aufbau in der ersten

Generation vom „Ein Mann/Frau-

Betrieb“ zum kleinen Handwerksbetrieb

mit drei bis vier Mitarbeitern

war eine übersichtliche Angelegenheit.

Mit dem Eintritt der zweiten

Generation (Sohn und/oder Tochter)

wurde der Betrieb weiter ausgebaut,

neue Produkte und Marktnischen erschlossen,

der Mitarbeiterstand kon-

tinuierlich auf 20 ausgebaut. Das gilt

für den Handwerker genau so wie für

den Gastwirt, der sich von einer Pension

mit 20 Betten zum Viersternehotel

entwickelt hat, oder einem Dienstleister

mit ähnlicher Entwicklung.

Eine kritische Größe

Über den Erfolg, der meist hart erarbeitet

wurde, hat man sich zu einem

Betrieb mit 30 und mehr Mitarbeitern

entwickelt. Es geht um Investitionen in

einer ganz neuen Größenordnung, um

Produktentwicklung, um Ausweitung

der Märkte, um spezielle Schulung von

Mitarbeitern, um eine ganz neue Situation

innerhalb eines Familien-Unternehmens.

„Bisher waren die Familienmitglieder

die Führungskräfte, jetzt

braucht es möglicherweise auf dieser

Ebene auch externe Leute. Wie gewinnt

man Führungskräfte, wie ist man im

Stande diese einzubinden, zu motivie-

ren und zu behalten? Eine besonders

heikle Angelegenheit ist oft Kompetenz

zu übertragen“, weiß Markus Weishaupt

aus Erfahrung. Bisher waren ja

an allen strategisch wichtigen Positionen

wie Produktion, Produktentwicklung,

Verkaufsleitung, Administration

usw., Chef/Chefin sowie Familienmitglieder

im Einsatz.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist auch

die permanente Weiterbildung und

Schulung nicht nur der Mitarbeiter,

sondern auch der Unternehmer selbst.

Die vier wichtigsten Punkte

Dazu Markus Weishaupt: „Wir sprechen

von vier Ebenen, die folgendermaßen

unterteilt sind. Die Markt- und

Kundenebene, die Prozessebene, die

Finanzebene und die Kompetenzebene.

Mit der Führungsspitze des Unternehmens

erarbeiten wir gemeinsam

die Ziele, wobei der Schwerpunkt auf

HIER SPIELT

DIE MUSIK

Frequenzen Südtirol1: Bozen und Umgebung, Überetsch 100,00 + 103,70 / Leifers, Branzoll 97,40 + 100,00 / Unterland 102,00 + 103,70 / Eggental 100,00 + 103,70 /

Sarntal 88,90 + 100,00 / Etschtal 100,00 / Meran und Burggrafenamt 90,00 + 107,50 / Ultental 93,60 / Passeiertal 92,60 + 100,80 / Unteres Vinschgau, Schlanders

91,60 / Oberes Vinschgau 100,20 / Brixen und Eisacktal 104,90 / Sterzing und Wipptal 92,80 + 97,40 / Unteres Pustertal 90,80 / Bruneck 106,50 / Gadertal 106,50 /

Hochpustertal 102,00 + 106,10 / Ahrntal, Luttach 90,20 / Osttirol 103,70 / Nordtirol, Großraum Innsbruck 105,40 / Großraum Trient, Nonsberg, Caldonazzosee 97,50 /

Nördlicher Gardasee 97,50

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gemeinsamem Erarbeiten liegt und

nicht auf Diktieren. Diese strategischen

Ziele arbeiten wir für einen mittelfristigen

Zeitraum von 3–5 Jahren

aus. Besonders wichtig dabei ist das

Controlling. Wir begleiten die Führungsspitze

über diesen Zeitraum und

anhand von Parameter können wir

den Erfolg messen sowie auch prüfen,

ob die Richtung stimmt. Wenn sich herausstellt,

dass es Abweichungen gibt,

werden diese gemeinsam analysiert

und gegebenenfalls auch die nötigen

Kurkorrekturen erarbeitet.“

Nachfolge und Familienverfassung

Eine höchst komplexe Angelegenheit

ist die Nachfolgeregelung und die richtige

Strategie der Zukunftssicherung

für den Betrieb bzw. für die weiterhin

tätigen und weichenden Familienmitglieder.

„Das geht in die privaten Befindlichkeiten

und es kommt neben

dem Generationenkonflikt auch die

Dynamik Liebe – Macht – Geld ins

Spiel“, weiß Markus Weishaupt aus

Erfahrung. „Tätige und nichttätige

Familienmitglieder (Gesellschafter),

www.hella.info

A k t u e l l

die Höhe der Firmenanteile und anderes

mehr muss festgelegt werden.

Grundsätzlich arbeiten wir mit System

die Belange der Familie und die

Belange des Unternehmens heraus,

denn diese sind klar zu trennen.“ Im

• 39055 Leifers, Wurzerzone 22, Tel. 0471-933 038, bozen@hella.info

• 39031 Bruneck, Rienzfeldstraße 30, Tel. 0474-555 886, bruneck@hella.info

Rahmen solch eines Familien-Workshops

wird eine so genannte Familienverfassung

ausgearbeitet. Durch

die Einbindung aller Beteiligten hat

so ein Gesamtwerk gute Chancen auf

Bestand.

Wer intelligent baut,

baut mit innovativen Produkten!

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Firmenbezeichnung Gemeinde

G_A_1

(Umsatzerlöse)

1 ASPIAG SERVICE GMBH BOZEN 1.435.574.652

2 ACCIAIERIE VALBRUNA AG* BOZEN 1.046.162.124

3 PODINI GRUPPE** BOZEN 726.300.000

4 WUERTH G.M.B.H.* NEUMARKT 695.826.000

5 LEITNER TECHNOLOGIES * STERZING 621.543.000

6 GSI - SENFTER HOLDING AG** INNICHEN 499.000.000

7 FERCAM FINANCE AG* BOZEN 465.652.180

8 ETSCHWERKE AG SIGLA AE SPA-EW AG* BOZEN 374.103.333

9 ENECO ENERGIA AG BOZEN 314.998.219

10 RUBNER - GRUPPE** KIENS 298.200.000

11 ALIMCO FIN AG* BOZEN 245.926.397

12 MAXI GMBH BOZEN 235.348.981

13 OMV ITALIA GMBH BOZEN 234.310.965

14 AGBA BARCHETTI GRUPPE** BOZEN 196.000.000

15 FINSTRAL - GRUPPE** RITTEN 193.000.000

16 TECHNICON - A.G. (Durst - Gruppe + Alupress)* BRIXEN 183.438.529

17 KUEN FALCA GMBH MERAN 182.700.000

18 GRUBER LOGISTICS GMBH* AUER 176.236.020

19 MANZARDO AG BOZEN 176.192.631

20 ROECHLING AUTOMOTIVE LEIFERS AG LEIFERS 174.399.000

21 SEL AG* BOZEN 142.584.732

22 I.F.I. - AG* BOZEN 141.554.166

23 A. LOACKER - AG RITTEN 132.022.904

24 GKN DRIVELINE BRUNECK AG BRUNECK 130.429.548

25 DR. SCHAER GMBH* BURGSTALL 125.842.027

26 MARKAS SERVICE GMBH* BOZEN 123.626.668

27 THUN AG BOZEN 120.234.047

28 PROGRESS - GRUPPE* BRIXEN 119.058.359

29 BRAUEREI FORST AG* ALGUND 118.419.382

30 VERLAGSANSTALT ATHESIA AG* BOZEN 111.933.326

31 HOPPE AG ST. MARTIN IM PASS. 108.204.087

32 MONIER AG KIENS 107.299.972

33 B.F.E. AG BOZEN 106.144.160

34 GKN SINTER METALS AG BRUNECK 105.848.596

35 BAYERNLAND - GMBH STERZING 103.503.392

36 IPRONA AG LANA 99.062.165

37 TECHNOALPIN AG* BOZEN 97.514.813

38 ZH GENERAL CONSTRUCTION COMPANY SAND IN TAUFERS 93.144.604

39 MIELE ITALIA GMBH EPPAN 92.121.996

40 SCHWEITZER - GRUPPE NATURNS 89.000.000

41 BAUEXPERT BRUNECK 88.146.904

42 SELECTRA AG* BOZEN 85.239.866

43 OBFINIM AG* BOZEN 83.334.786

44 WATTS INDUSTRIES ITALIA - GMBH BOZEN 80.553.036

45 OBEROSLER CAV. PIETRO AG* ST. LORENZEN 80.026.000

46 HANS ZIPPERLE - AG MERAN 79.530.128

47 ATZWANGER AG* BRANZOLL 79.337.700

48 STAHLBAU PICHLER GMBH* BOZEN 78.521.391

49 ELEKTRISOLA ATESINA GMBH SAND IN TAUFERS 77.091.760

50 MAICO GMBH ST. LEONHARD IM PASS. 74.954.225

L i s t e n u n d R a n k i n g s

Südtirols Top 100 nach Umsatz

Die Umsatzzahlen der Kapitalgesellschaften basieren grundsätzlich auf den Daten des WIFO. Um eine bessere

Gesamtübersicht zu bekommen, wurden von der Radius-Redaktion auch konsolidierte Bilanzen verwendet,

bzw. Firmengruppen gebildet. Diese sind in der Tabelle entsprechend gekennzeichnet (* bzw. **).

Firmenbezeichnung Gemeinde

G_A_1

(Umsatzerlöse)

51 SPORT ALLIANCE INTERNATIONAL AG BOZEN 74.758.331

52 AUTOINDUSTRIALE SARL BOZEN 74.003.203

53 DOPPELMAYR ITALIA GMBH LANA 73.957.228

54 SELTRADE AG BOZEN 69.517.911

55 SELVA AG* BOZEN 69.195.812

56 SCHENK ITALIA AG AUER 69.083.213

57 OBER ALP A.G. - SALEWA BOZEN 68.309.412

58 RECLA GMBH* SCHLANDERS 68.033.997

59 SUPERDISTRIBUZIONE GMBH BOZEN 67.910.727

60 FENDT ITALIANA GMBH LANA 66.366.064

61 ROEFIX AG PARTSCHINS 66.312.225

62 EXQUISA ITALIA GMBH BOZEN 64.153.905

63 OMNISCOM AG BOZEN 63.276.781

64 LADURNER AG DORF TIROL 63.018.433

65 AUTO BRENNER AG BOZEN 62.941.580

66 TORGGLER AG* MERAN 61.251.274

67 COSBAU AG NALS 60.947.530

68 AL-KO KOBER GMBH VINTL 60.126.486

69 WOERNDLE INTERSERVICE GMBH* BOZEN 56.796.541

70 IVOCLAR VIVADENT GMBH* NATURNS 56.768.000

71 JENBACHER GMBH BOZEN 56.629.025

72 BB BARI GMBH BOZEN 56.509.438

73 BILLIG AG NEUMARKT 55.593.623

74 GASSER IVECO GMBH ST. LORENZEN 54.873.106

75 TECNO SPOT GMBH BRUNECK 54.517.141

76 PLOSE UNION SCARL BRIXEN 53.399.099

77 KNOLL DENTAL GMBH* BOZEN 52.220.194

78 A. RIEPER AG VINTL 51.031.678

79 JULIUS MEINL ITALIA AG BOZEN 50.457.367

80 PIRCHER OBERLAND AG TOBLACH 50.055.192

81 UNIONBAU GMBH SAND IN TAUFERS 48.271.345

82 ALPI AG* WELSBERG 47.403.806

83 HANS KLOTZ GMBH BOZEN 45.922.894

84 DUKA AG BRIXEN 44.482.042

85 WOLF SYSTEM SRL FREIENFELD 43.640.570

86 AGROCHIMICA AG BOZEN 43.066.184

87 STADTWERKE BRIXEN AG BRIXEN 42.916.156

88 ANJOKA GMBH PFALZEN 42.639.047

89 RAIL TRACTION COMPANY AG BOZEN 42.588.200

90 ZUMTOBEL ILLUMINAZIONE GMBH VAHRN 42.345.217

91 WIPPTALER BAU AG* BRENNER 41.302.692

92 INECO AUTO AG* BOZEN 41.243.982

93 P.A.C. AG* BOZEN 40.996.129

94 NORDPAN AG OLANG 40.548.954

95 FRUCTUS MERAN - AG TERLAN 40.097.337

96 INNERHOFER HOLDING AG* ST. LORENZEN 39.818.895

97 PALFINGER GRU IDRAULICHE GMBH BOZEN 38.435.379

98 J.F. AMONN HOLDING AG BOZEN 37.744.520

99 NAGEL ITALIA GMBH BOZEN 37.276.834

100 BAUSTOFFE ROMAN TERZER GMBH NEUMARKT 36.555.501

* Konsolidierte Bilanzen ** Firmengruppen

09/2009 17

Quellenangabe: Handelskammer - Wifo


Michael Meyer

Leasing für die Umwelt

Hypo Vorarlberg Leasing finanziert

grünen Strom. Der

größte Leasingfinanzierer

in der Region Südtirol/

Trentino investierte in eine

Photovoltaikanlage in der

Toskana – weitere Projekte sind

in der Pipeline.

Die Hypo Vorarlberg Leasing, der

größte Leasingfinanzierer der

Region Südtirol/Trentino, forciert

auch in diesem Jahr Finanzierungen

von Anlagen

zur Erzeugung alternativer

Energie.

Ein Vorzeigeprojekt

wurde in der Toskana

zusammen mit

der Südtiroler Ifa-

Consult realisiert:

Die Anlage von Fontino

Sole in Massa

Marittima wurde im

September des Vorjahres

offiziell in

Betrieb genommen.

„Eine erste Bilanz

fällt positiv aus“, sagt Michael Meyer,

der Delegierte des Verwaltungsrates.

Die Anlage, die wir mit rund sechs

Millionen Euro finanziert haben,

produzierte in den ersten sechs Monaten

900.000 kWh Strom. Das entspricht

dem Jahresstromverbrauch

von rund 250 Familien.“

Zusätzliche Anlage

S e r v i c e L i s t e n u n d R a n k i n g s

Der Strom, den die Anlage produziert,

wird ins öffentliche Netz eingespeist. „In

Kombination mit dem in der Toskana

weit verbreiteten Strom aus Geothermie

wird so die Versorgung der Region mit

erneuerbarer Energie gewährleistet.“

Aufgrund der positiven Erfahrungen will

die Betreibergesellschaft der Anlage, die

Fontino Sole Società Agricola den Solarpark

in der Toskana mit einer zusätzlichen

Anlage erweitern. „Die Betreiber

haben bereits die notwendigen Genehmigungen

angefordert“, erläutert Meyer.

Nicht nur die Produktion des Stroms

in der Toskana ist „grün“, auch bei der

Herstellung der Module und bei der

Errichtung der Anlage wurden ökologische

Aspekte in den Vordergrund

gerückt: Der Energieverbrauch für die

Herstellung der Module wird nach etwa

drei Jahren durch die Photovoltaik-

Produktion kompensiert. Darüber hinaus

besteht die Anlage aus komplett

wiederverwertbaren Materialien, und

sogar für die Verankerung der Module

wurde auf Beton verzichtet.

Großes Interesse

Rege Nachfrage nach Finanzierungen

von Photovoltaikanlagen herrscht nicht

nur in der Toskana, sondern auch bei

Gemeinden aus Südtirol, dem Trentino

und dem Veneto.

„Wir haben im vergangenen Jahr unter

anderem eine Photovoltaikanlage für

die Stadtgemeinde Glurns mit einem

Investitionsvolumen von rund 400.000

Euro finanziert“, berichtet Christian

Fischnaller, Vertriebsleiter Region

Nord-Ost.

Die Vorteile der Investitionsfinanzierung

durch Leasing sind: Die Gemeinden

können Stromkosten in erheblichem

Maße einsparen und gleichzeitig

Förderungen lukrieren. „Für Kommunen

sind kleinere Anlagen interessant,

die über eine installierte Leistung von

20 KwP verfügen. Damit kann der Energiebedarf

wie zum Beispiel von Schulen

oder Kindergärten wirtschaftlich nachhaltig

und umweltfreundlich gedeckt

werden“, freut sich Fischnaller.

Über die Hypo vorarlberg Leasing

Die Hypo Vorarlberg Leasing beschäftigt

am Hauptsitz in Bozen sowie in Como,

Bergamo und Treviso 40 Mitarbeiter.

Das Unternehmen ist eine 100-prozentige

Tochter der Vorarlberger Landes-

und Hypothekenbank AG.

INFO

Hypo Vorarlberg Leasing

Galileo Galilei Straße 10b – 39100 Bozen

Tel. 0471 060 500 – Fax 0471 060 550

info@hypovbg.it – www.hypoleasing.it

Trients Top 100 nach Umsatz

Erstmals in einer Radius-Ausgabe Top 100 bringen wir einen Vergleich zwischen Südtirol,

Trient und Nord/Osttirol. Für diesen Vergleich scheinen öffentliche Ämter, soziale Institutionen und

gemeinnützige Einrichtungen in der Liste nicht auf. Angaben laut Handelskammer - Wifo, Bozen.

Firmenbezeichnung Gemeinde

G_A_1

(Umsatzerlöse)

1 DANA ITALIA SPA ARCO 650.113.537

2 CARTIERE FEDRIGONI & C. SPA ARCO 625.580.888

3 AQUAFIL SPA ARCO 459.860.812

4 FINENERGY SPA TRENTO 446.146.000

5 SERVIZI SOCIETA' PER AZIONI IN SIGLA TRENT ROVERETO 426.956.497

6 ARCESE SPA ARCO 401.711.006

7 TRENTA SOCIETA' PER AZIONI TRENTO 400.371.737

8 AQUAFIL SPA ARCO 393.925.000

9 ITALSCANIA SPA TRENTO 377.366.975

10 MARANGONI - SOCIETA' PER AZIONI TRENTO 352.670.000

11 PETROLVILLA & BORTOLOTTI SPA VILLA LAGARINA 348.806.697

12 DANA ITALIA ARCO 335.927.395

13 PETROLVILLA & BORTOLOTTI SPA VILLA LAGARINA 332.881.000

14 F.LLI POLI SRL TRENTO 318.856.981

15 SOCIETA' PER AZIONI AUTOSTRADA DEL BRENNERO TRENTO 313.092.672

16 ARCESE TRASPORTI SPA ARCO 285.004.382

17 UNIFARM SPA TRENTO 283.149.754

18 ACCIAIERIA VALSUGANA SPA BORGO VALSUGANA 276.085.308

19 FEDRIGONI CARTIERE SPA ARCO 258.649.845

20 CARTIERE DEL GARDA SPA RIVA DEL GARDA 256.725.517

21 SUPERMERCATI POLI SPA TRENTO 236.696.694

22 ZOBELE HOLDING SPA TRENTO 223.716.718

23 ZOBELE HOLDING SPA TRENTO 210.412.722

24 DUSSMANN SERVICE SRL TRENTO 209.898.589

25 HYDRO DOLOMITI ENEL SRL TRENTO 186.099.200

26 METALSISTEM GROUP SPA ROVERETO 162.292.401

27 CRISTOFORETTI SPA CLES 147.367.320

28 COSTER TECNOLOGIE SPECIALI SPA CALCERANICA AL LAGO 144.233.048

29 S.E.R.O. SRL TRENTO 144.061.963

30 CTE SOCIETA' PER AZIONI IN SIGLA CTE SPA ROVERETO 132.651.389

31 SEVEN SPA TRENTO 130.856.174

32 SIDERURGICA TRENTINA SPA BORGO VALSUGANA 128.345.846

33 METALSISTEM SPA ROVERETO 122.970.210

34 VETRI SPECIALI SPA TRENTO 116.043.095

35 OFFICINE BRENNERO - SPA TRENTO 113.075.069

36 SUBARU ITALIA SPA ALA 112.804.150

37 INIZIATIVE URBANE SPA TRENTO 110.085.470

38 VETRI SPECIALI SPA TRENTO 97.551.290

39 AQUAFIL ENGINEERING PLASTICS SPA ARCO 94.383.113

40 NORDAUTO SPA TRENTO 91.473.791

41 SERVIZI SOCIETA' PER AZIONI IN SIGLA ROVERETO 91.330.934

42 AQUAFIL DIVISIONE BULGARI FILATI SPA ARCO 89.799.788

43 DORIGONI SPA TRENTO 89.751.854

44 EBARA PUMPS EUROPE SPA CLES 88.726.296

45 BORGO 21 SPA TRENTO 87.584.983

46 CTE GROUP SOCIETA' PER AZIONI ROVERETO 86.293.260

47 MARANGONI PNEUMATICI SOCIETA' PER AZIONI ROVERETO 85.489.707

48 DELTADATOR SPA TRENTO 83.653.000

49 PAMA SPA ROVERETO 82.410.738

50 NOSIO SPA MEZZOCORONA 80.580.617

Firmenbezeichnung Gemeinde

G_A_1

(Umsatzerlöse)

51 COSTER TECNOLOGIE SPECIALI SPA CALCERANICA AL LAGO 78.302.699

52 SANDOZ INDUSTRIAL PRODUCTS SPA ROVERETO 77.357.205

53 NINZ SPA ALA 75.412.478

54 TESSILQUATTRO SPA ARCO 74.659.050

55 ARCONVERT SPA ARCO 72.634.401

56 ZOBELE INDUSTRIE CHIMICHE SPA TRENTO 72.230.872

57 GEOM. LEONE COLLINI SPA TRENTO 71.726.523

58 EUROCAR SPA TRENTO 70.090.263

59 EUROBRICO SPA VILLA AGNEDO 69.748.878

60 NORDAUTO SRL TRENTO 69.568.832

61 ADIGE SPA LEVICO TERME 65.570.099

62 MIORELLI SERVICE SPA MORI 64.724.360

63 ENERGY SERVICE SRL TRENTO 64.632.900

64 DELTADATOR SPA TRENTO 64.499.024

65 FERRARI F.LLI LUNELLI SPA TRENTO 63.313.000

66 SOL.GE. SPA ROVERETO 62.555.131

67 PROFACTA SPA TRENTO 60.086.383

68 MARGONI AUTO SPA TRENTO 59.796.179

69 VESTIMENTA PARTECIPAZIONI SPA TRENTO 58.204.566

70 TRENTO SVILUPPO SRL TRENTO 57.324.639

71 LEGOPRINT SPA LAVIS 56.799.900

72 RIGOTTI SPA MEZZOCORONA 56.635.839

73 MARTINELLI TRASPORTI SRL ALA 55.653.365

74 SCANIA COMMERCIALE SPA TRENTO 55.412.309

75 CARTIERE VILLA LAGARINA SPA VILLA LAGARINA 54.881.626

76 FERRARI F.LLI LUNELLI SPA TRENTO 54.735.584

77 CASA GIRELLI SPA O PIU' BREVEMEN TRENTO 54.642.069

78 GRUPPO NORD PETROLI SRL BORGO VALSUGANA 53.488.502

79 SOCIETA' TRENTINA LIEVITI - S.T.L. - SPA TRENTO 51.024.184

80 TRENTOFRUTTA SPA TRENTO 50.601.299

81 SERVIZI MUNICIPALIZZATI SPA FIERA DI PRIMIERO 50.368.343

82 HAUSER CARNI SPA MEZZOCORONA 48.997.998

83 ISFIN S.P.A. IN LIQUIDAZIONE CONDINO 48.097.462

84 SIEMENS TRANSFORMERS SPA TRENTO 46.399.199

85 MENZ & GASSER - SOCIETA' PER AZIONI NOVALEDO 46.067.200

86 INFORMATICA TRENTINA SPA TRENTO 46.024.438

87 PHOENIX INFORMATICA BANCARIA SPA TRENTO 45.482.620

88 INFORMATICA TRENTINA SPA TRENTO 44.689.820

89 ALPHACAN SPA PERGINE VALSUGANA 44.281.098

90 NEWSPORT COMPANY SRL - GMBH ROVERETO 44.217.259

91 SOCIETA' ELETTRICA TRENTINA ROVERETO 43.492.951

92 TASSULLO SPA TASSULLO 43.336.000

93 TRENTINO ENERGIA SRL TRENTO 42.754.639

94 SEGATA SPA TRENTO 42.655.386

95 FURLANI CARNI SPA TRENTO 42.109.646

96 TEXBOND SPA ROVERETO 41.514.905

97 MANICA SPA ROVERETO 41.083.953

98 NEWSPORT COMPANY SRL ROVERETO 40.396.773

99 MANICA SPA ROVERETO 40.353.700

100 ZF MARINE ARCO S.P.A. ARCO 40.336.353

18 09/2009

09/2009 19

Quellenangabe: Handelskammer - Wifo


Auf 205,3 Millionen Euro beläuft

sich der erwirtschaftete

Mehrwert der Südtiroler

Sparkasse. Dies entspricht – trotz

des für die Wirtschaft insgesamt

katastrophalen Jahres – in etwa

dem Niveau des Vorjahres.

Der Mehrwert kommt den verschiedenen

Ansprechpartnern,

den so genannten „Stakeholdern“

(den Aktionären, Mitarbeitern, Kunden,

Lieferanten, der

öffentlichen Hand

usw.) zugute, wie

Sparkassenpräsident

Norbert Plattner erklärt.

Insgesamt hat

die Sparkasse allein

in den letzten fünf

Jahren über 950 Mio.

Euro an Mehrwert

erwirtschaftet.

Der jährliche Sozialbericht,

den die Sparkasse

als erste Bank

in Südtirol vor fünf

Jahren eingeführt hat, dokumentiert

in ausführlicher Weise die soziale

Verantwortung des Unternehmens

und dessen Beitrag für die Gesellschaft.

Herzstück des Sozialberichts

ist der so genannte Mehrwert. Es handelt

sich um den von der Sparkasse

erwirtschafteten Ertrag, welcher der

Allgemeinheit und den verschiedenen

„Stakeholdern“ zugute kommt. Für

die Sparkasse setzt sich der Mehrwert

Norbert PLattner

S e r v i c e L i s t e n u n d R a n k i n g s

Über 205 Millionen Euro

für Land und Leute

Steuern & Mehr-

Jahr Gebühren wert

2004 45,5 161,0

2005 56,5 181,3

2006 62,7 194,6

2007 74,2 210,2

2008 80,5 205,3

Insgesamt 319,4 952,4

aus der Summe von ausgeschütteten

Dividenden, bezahlten Gehältern,

Vergütungen an Lieferanten, Sponsoring-Geldern,

abgeführten Steuern,

getätigten Rückstellungen usw. zusammen.

Finanzierung von Eigenheimen

Der 130 Seiten dicke Sozialbericht enthält

eine Reihe aufschlussreicher Informationen:

Mehr als 5000 Eigenheimfinanzierungen

für einen Gegenwert von über 700

Millionen Euro wurden im Zeitraum

2003–2008 ausgereicht. Allein 2008

hat die Sparkasse 1041 Eigenheimfinanzierungen

für einen Gesamtbetrag

von 136 Millionen Euro ausgezahlt.

Die Sparkasse unterhält ein sehr gutes

Verhältnis zu den lokalen Körperschaften.

Dieses äußert sich auch in der

Verwaltung von verschiedenen Schatzamts-

und/oder Kassadienstmandaten

für insgesamt 235 öffentliche Körperschaften

(u.a. Schatzmeister der Autonomen

Provinz Bozen).

Außerdem hat die Sparkasse dem

Staat im Jahr 2008 in Form von Steuern

sowie in ihrer Eigenschaft als

Steuersubstitut über 80 Millionen Euro

entrichtet. Gemäß Art. 75 des Autonomiestatuts

fließen bekanntlich 9/10

der Steuern und Abgaben in den Landeshaushalt.

Dadurch werden Wachstum

und Fortschritt in unserem Lande

gewährleistet.

Weiters hat die Sparkasse allein im

Jahr 2008 rund 48 Millionen Euro für

Bauvorhaben ausgegeben, was ebenfalls

dem Wirtschaftskreislauf zugute

kommt.

Schließlich sichert der Arbeitgeber Südtiroler

Sparkasse zusammen mit den

angeschlossenen Gesellschaften den

Unterhalt von über 1400 Familien.

INFO

Südtiroler Sparkasse AG

Sparkassenstraße 12b - 39100 Bozen

Tel. 0471 231 111 - Fax 0471 231 099

info@sparkasse.it - www.sparkasse.it

Tirols Top 100 nach Umsatz

Erstmals in einer Radius-Ausgabe Top 100 bringen wir einen Vergleich zwischen Südtirol,

Trient und Nord/Osttirol. Für diesen Vergleich scheinen öffentliche Ämter, soziale Institutionen

und gemeinnützige Einrichtungen in der Liste nicht auf. Auszug aus „Eco.nova“ Juni 2009

Firmenbezeichnung Gemeinde

G_A_1

(Umsatzerlöse)

1 Sandoz GmbH Kundl 1.350.000.000

2 TIWAG - Tiroler Wasserkraft AG Innsbruck 1.158.000.000

3 Ferrero Österreich HandelsGmbH* Innsbruck 898.000.000

4 Ortner GmbH* Innsbruck 777.000.000

5 Felder KG* Hall in Tirol 600.000.000

6 Montanwerke Brixlegg AG Brixlegg 591.000.000

7 GE Jenbacher GmbH & Co OGH* Jenbach 551.500.000

8 D. Swarovski & Co. * Wattens 504.000.000

9 Fritz Egger GmbH & Co ST. Johann in Tirol 455.000.000

10 Plansee Metall GmbH* Reutte 430.000.000

11 MPREIS Warenvertriebs GmbH* Völs 395.000.000

12 Klausner Trading International GmbH* Oberndorf 350.000.000

13 Autobedarf Karl Kastner GmbH Innsbruck 281.700.000

14 Liebherr - Hausgeräte Lienz GmbH Lienz 275.200.000

15 Binderholz GmbH Fügen 240.000.000

16 Ceratizit Austria GmbH* Reutte 237.000.000

17 TiWAG - Netz AG* Thaur 215.000.000

18 Tyrolean Airways Tiroler Luftfahrt GmbH* Innsbruck 197.000.000

19 Holzindustrie Pfeifer GmbH & Co. KG Imst 195.000.000

20 Eurotours GmbH Kitzbühel 194.200.000

21 Tyrolit- Schleimittelwerke Swarovski KG Schwaz 190.000.000

22 Salon Hilver Technologie GmbH Steinach a. Brenner 190.000.000

23 Gutmann GmbH* Innsbruck 187.900.000

24 "Burton" Sportartikel GmbH Innsbruck 180.000.000

25 Bank für Tirol und Vorarlberg AG Innsbruck 174.800.000

26 EWT Truck & Trailer Handels GmbH* Kitzbühel 170.000.000

27 AL - KO Kober GmbH Zellberg 168.000.000

28 Liebherr - Werk Telfs GmbH Telfs 162.000.000

29 Thöni Industriebetriebe GmbH Telfs 160.000.000

30 Tirol Milch reg. GmbH Innsbruck Innsbruck 154.000.000

31 TIGAS - Erdgas Tirol GmbH Innsbruck 151.400.000

32 Papierfabrik Wattens GmbH & Co KG Wattens 144.000.000

33 Innsbrucker Kommunalbetriebe AG Innsbruck 140.300.000

34 Unterland Flexible Packaging GmbH* Langkampfen 137.000.000

35 Tyrol Air Ambulance GmbH* Innsbruck 128.000.000

36 Huber Einkauf GmbH & Co. KG Pflach 124.000.000

37 Hypo Tirol Bank AG Innsbruck 120.600.000

38 Viking GmbH Langkampfen 118.800.000

39 Raiffeisen-Landesbak Tirol AG Innsbruck 110.600.000

40 Koch Media GmbH Höfen 110.000.000

41 Ing. Hans Bodner Bau GmbH & Co KG Kufstein 110.000.000

42 Würth Hochenburger GmbH Innsbruck 102.600.000

43 Tiroler Versicherung V.a.G. Innsbruck 102.200.000

44 Transped Europe GmbH Wörgl 101.500.000

45 Adolf Darbo AG Stans 94.300.000

46 Rissbacher Walter GmbH Brixlegg 94.000.000

47 Fröschl AG & Co. KG Hall in Tirol 94.000.000

48 ARZ Allgemeinse Rechenzentrum GmbH Innsbruck 93.600.000

49 Tiroler Röhren- und Metallwerke AG Hall in Tirol 89.700.000

50 Inntaler Logistik - Park GmbH Kufstein 87.000.000

Firmenbezeichnung Gemeinde

G_A_1

(Umsatzerlöse)

51 Empl Fahrzeugwerk GmbH Kaltenbach 85.000.000

52 Handl Tyrol GmbH Pians 84.400.000

53 Prodisma Kufstein 84.300.000

54 Datacon Technology GmbH Radfeld 80.000.000

55 Swarovski Optik Vertriebs GmbH Absam 79.700.000

56 Berger Logistik GmbH Radfeld 78.000.000

57 Adler- Werk Lackfabrik GmbH & Co. KG Schwaz 76.600.000

58 Metron Handel GmbH* Wörgl 75.000.000

59 Plansee GmbH* Reutte 74.000.000

60 Retterwerk GmbH Hall in Tirol 72.200.000

61 Gebro Pharma GmbH Fieberbrunn 71.100.000

62 Plansee Holding AG* Reutte 70.000.000

63 Morandell International GmbH Wörgl 70.000.000

64 Med-El Elektromedizinische Geräte GmbH* Innsbruck 65.000.000

65 Traktorenwerk Lindner GmbH Kundl 65.000.000

66 Steinbacher Dämmstoff GmbH Erpfendorf 64.800.000

67 Swarovski Optik KG Absam 63.500.000

68 Peter Troppacher GmbH Innsbruck 63.100.000

69 Travel Europe Reiseveranstaltungs GmbH* Stans 62.500.000

70 Elektrizitätswerke Reutte GmbH Reutte 62.000.000

71 Tiroler Sparkasse Bank AG Innsbruck Innsbruck 60.600.000

72 L. Kögl Pharma GmbH Innsbruck 60.000.000

73 Eglo Leuchten GmbH Pill 59.800.000

74 Freudenberg Austria GmbH & Co KG Kufstein 59.000.000

75 Nothegger Transport Logistik GmbH St. Ulrich a Pillersee 56.000.000

76 Fluckinger Transport GmbH Volders 55.400.000

77 ARGE Baustahl Eisen Blasy-Neptun GmbH Innsbruck 55.400.000

78 Baustoffindustrie Bäumler GmbH Innsbruck Neuarzl 55.200.000

79 Silvrettaseilbahn AG Ischgl 55.000.000

80 Prim As Tiefkühlprodukte GmbH Oberhofen i. Inntal 55.000.000

81 Ing. Hans Lang GmbH Terfens 55.000.000

82 Autopark GmbH Innsbruck 54.500.000

83 Verkehrsverbund Tirol GmbH* Innsbruck 54.000.000

84 Kathrein Austira GmbH Kufstein 54.000.000

85 Autohof Kufstein GmbH Kufstein 54.000.000

86 Schlüsselverlag J.S. Moser GmbH Innsbruck 53.500.000

87 Anita Dr. Helbig GmbH Kufstein 52.300.000

88 Tirolia Spedition GmbH Ebbs 52.000.000

89 Moser Mineralöle GmbH & Co KG* Jenbach 50.000.000

90 Interfood GmbH* Hall in Tirol 48.800.000

91 Travel Partner Reisen GmbH Ellmau 48.000.000

92 Durst Phototechnik Digital Technology GmbH Lienz 47.100.000

93 Riedel Tiroler Glashütte GmbH Kufstein 47.000.000

94 Multivac Maschinenbau GmbH & Co KG Lechaschau 47.000.000

95 ILF Beratende Ingenieure ZT GmbH* Rum 45.000.000

96 Guss Komponenten GmbH Hall in Tirol 45.000.000

97 Brüder Theurl GmbH Assling 44.000.000

98 Baguette Bistro - Betriebs GmbH Völs 42.400.000

99 Schmid Holz GmbH Westendorf 42.000.000

100 "Hella" GmbH Abfaltersbach 41.000.000

20 09/2009

* Umsatzschätzungen: Umsätze aus Unternehmen werden u.a. aus Geschäftsberichten, Bilanzen und Selbstauskünften entnommen.

Sind keine konkreten Umsatzwerte zu erhalten, schätzt der KSV1870 (Gläubigerschutzverband in Österreich) den Umsatz eines

Unternehmens aufgrund von KSV-Erfahrungen, Branchenwerten und Vorjahreszahlen annähernd ein.

09/2009 21

Quellenangabe: „Eco.nova“ - Das Wirtschaftsmagazin - Ausgabe Nr. 5 /Juni 2009


Die Multispezialisten

Das Bozner Beratungsunternehmen

Roi Team Consultant

hat sich dafür einen Namen gemacht,

ein breites Spektrum an

Leistungen und Kompetenzen

abzudecken, weil es in jedem

Fachbereich über Top-

Spezialisten verfügt.

Weitere Stärken sind der ausgesprochene

Bezug zur Praxis sowie der

Einsatz von Lösungen und Methoden,

die nachweislich funktionieren. Ein

Gespräch mit Heinrich Riffesser, dem

Präsidenten des Roi Team Consultant.

Radius: Was bedeutet der Begriff „Multispezialist“

genau?

H. Riffesser: Mit unseren sechs Seniorberatern

decken wir die wichtigsten Beratungsbereiche

ab und stellen sicher,

dass immer der beste Berater am Projekt

arbeitet. Die Entwicklung bei Beratungsprojekten

geht ganz klar in Richtung

„interdisziplinäre“ Projekte. Das

heißt: Jedes Strategieprojekt hat Auswirkungen

auf die Organisation eines

Betriebes und jedes Marketingprojekt

hat eine Auswirkung auf die Kosten-,

Erlös- und Finanzsituation. Unsere

Kunden verlangen heute von uns immer

mehr eine ganzheitliche Sicht des

Unternehmens und deren Probleme.

Radius: Arbeiten mit dieser Methode

nicht zu viele Berater an einem Projekt

und gehen damit die Kosten nicht zu

weit in die Höhe?

H. Riffesser: Nein. Unsere Kunden verlangen

von uns in gleichem Maße Qualität in

der Beratung als auch Effizienz. Die Effizienz

stellen wir durch die Kompetenz

und Erfahrung jedes einzelnen Beraters

sicher. Es arbeiten immer so viele oder

wenige Berater an einem Projekt, wie es

wirklich braucht. Der Wissensaustausch

findet zwischen den Beratern und Netzwerkpartnern

statt, ohne dass der Kunde

damit zusätzlich belastet wird. Was die

Kosten anbelangt, muss sich der Unternehmer

in erster Linie die Frage stellen

„Was bringt es?“ und dann „Was kostet

es?“. Unabhängig vom jeweiligen Vorhaben

muss der Nutzen immer höher sein

als die Kosten. Ohne Nutzen ist jeder ausgegebene

Euro ein Euro zu viel.

P o r t r a i t L i s t e n u n d R a n k i n g s

Das ROI TEAM CONSULTANT v.l. n.r.

Martin Kreil, Hannes Spögler,

Christian Riegler, Heinrich Riffesser,

Horst Völser, Luis Holzner

Radius: Praxisnähe hat oft den Beigeschmack

eines leeren Schlagwortes.

Warum soll das mit ihrer Beratung anders

sein?

H. Riffesser: Praxisnähe ist für unser Geschäft

der zweite, zentrale Erfolgsfaktor.

Wir haben ihn in unserer knapp 15-jährigen

Marktpräsenz konsequent aufgebaut.

Unter Praxisnähe verstehen wir,

dass das Beratungsunternehmen nicht

nur Konzepte liefert, sondern aktiv an

der Umsetzung und Kontrolle der Projekte

beteiligt ist. Ein gutes Konzept allein

bringt noch keinen Erfolg. Nur Konzept

plus Umsetzung bringen es! Unter Praxisnähe

verstehen wir auch Kundenakzeptanz

gemäß der Formel: Erfolg = Qualität

x Akzeptanz. Was nützt die beste Lösung,

wenn sie der Kunde nicht will, oder noch

schlimmer, gar nicht versteht?

Radius: Besteht da nicht die Gefahr,

dass der Betrieb von seinem Berater

abhängig wird, wenn dieser operativ

tätig ist?

H. Riffesser: Unsere Beratungsprojekte

beinhalten immer auch den „Knowhow-Transfer“.

Wenn jeder unserer

Schritte und Entscheidungen für den

Kunden transparent und nachvollziehbar

ist, kann keine Abhängigkeit entstehen.

Der Kunde erwirbt und integriert

schrittweise die gemeinsam erarbeiteten

Konzepte und bleibt damit

autonom. Vergleichbar mit einem Bauvorhaben

gestaltet sich jedes unserer

Beratungsprojekte in klar identifizierbare

Phasen, von der Analyse über die

Konzeption bis hin zur Umsetzungsbegleitung.

Der Kunde entscheidet,

welche Leistungen er von uns wann

beanspruchen möchte.

INFO

ROI TEAM CONULAT GmbH

Siemensstraße 23 – 39100 Bozen

Tel. 0471 501 898 – Fax 0471 501 875

info@roiteam.com – www.roiteam.com

Südtirols Top 100 nach Personalkosten

Um die Größe der Arbeitgeber nach Anzahl der Mitarbeiter zu eruieren, wurde vom WIFO die Summe

der ausgewiesenen Lohnkosten als Grundlage verwendet.

Firmenbezeichnung Gemeinde

Personalkosten

in €

1 WUERTH GMBH NEUMARKT 192.876.000

2 ASPIAG SERVICE GMBH BOZEN 166.719.336

3 ACCIAIERIE VALBRUNA AG BOZEN 122.721.765

4 SEEBER TECHINVEST AG BOZEN 105.784.000

5 MARKAS SERVICE GMBH BOZEN 79.756.374

6 FERCAM FINANCE AG BOZEN 64.272.425

7 TECHNICON AG BRIXEN 42.302.090

8 ROECHLING AUTOMOTIVE LEIFERS GMBH LEIFERS 37.339.128

9 GKN DRIVELINE BRUNECK AG BRUNECK 35.143.293

10 VERLAGSANSTALT ATHESIA AG BOZEN 33.895.731

11 LEITNER AG STERZING 32.186.830

12 GKN SINTER METALS GMBH BRUNECK 30.193.259

13 HOPPE AG ST. MARTIN IM PASS. 29.368.509

14 MANZARDO AG BOZEN 29.038.417

15 ETSCHWERKE AG SIGLA AE SPA-EW AG BOZEN 23.833.930

16 MONIER AG KIENS 21.622.945

17 SAD NAHVERKEHR AG BOZEN 21.154.419

18 GRUBER INVEST GMBH AUER 20.087.588

19 BRAUEREI FORST AG ALGUND 20.016.719

20 ATHESIA DRUCK GMBH BOZEN 20.012.904

21 DR. SCHAER GMBH BURGSTALL 19.760.990

22 SAMOFINA - DR. JOSEF FROSCHMAYR & CO KG BRIXEN 17.028.384

23 A. LOACKER AG RITTEN 15.149.459

24 OBFINIM AG BOZEN 14.311.754

25 SASA SPA AG BOZEN 14.072.619

26 ATZWANGER AG BRANZOLL 13.547.000

27 CSS AG BOZEN 12.731.865

28 THUN AG BOZEN 12.606.589

29 SELVA AG BOZEN 12.339.609

30 IVOCLAR VIVADENT GMBH NATURNS 12.193.000

31 STAHLBAU PICHLER GMBH BOZEN 12.182.400

32 I.F.I. - AG BOZEN 11.578.988

33 S.E.T.A. AG BOZEN 11.470.463

34 ZH GENERAL CONSTRUCTION COMPANY SAND IN TAUFERS 11.269.485

35 HANS ZIPPERLE - AG MERAN 11.158.092

36 SEAB BOZEN 10.414.228

37 TORGGLER AG MERAN 10.407.523

38 OMNISCOM AG BOZEN 10.391.585

39 RUBNER HAUS AG KIENS 10.384.158

40 OBEROSLER CAV. PIETRO AG ST. LORENZEN 10.337.000

41 B.F.E. AG BOZEN 10.251.195

42 ELEKTRISOLA ATESINA GMBH SAND IN TAUFERS 9.705.988

43 BAUEXPERT GMBH BRUNECK 9.668.149

44 WOLF SYSTEM GMBH SAND IN TAUFERS 9.621.806

45 SELECTRA AG BOZEN 8.988.847

46 WATTS INDUSTRIES ITALIA GMBH BOZEN 8.960.531

47 ALPI AG WELSBERG 8.835.571

48 AUTOINDUSTRIALE SARL BOZEN 8.805.373

49 WUERTH PHOENIX GMBH BOZEN 8.771.808

50 RUBNER INGENIEURHOLZBAU AG BRIXEN 8.296.631

Firmenbezeichnung Gemeinde

Personalkosten

in €

51 KARL PEDROSS AG LATSCH 8.098.000

52 TECHNOALPIN AG BOZEN 8.040.997

53 MIELE ITALIA GMBH EPPAN 7.954.828

54 ROECHLING AUTO. ENGINEERING GMBH LEIFERS 7.825.301

55 ROTOLONGO AG BOZEN 7.754.769

56 AL-KO KOBER GMBH VINTL 7.744.974

57 OBER ALP AG BOZEN 7.233.844

58 S.R. SERVIZI DI RISTORAZIONE AG BOZEN 7.230.480

59 WIPPTALER BAU - AG BRENNER 7.169.194

60 SCHWEITZER PROJECT AG NATURNS 7.092.637

61 RAIL TRACTION COMPANY AG BOZEN 6.981.952

62 PIRCHER OBERLAND AG TOBLACH 6.981.197

63 ROEFIX AG PARTSCHINS 6.891.493

64 DUKA AG BRIXEN 6.876.435

65 P.A.C. AG BOZEN 6.762.810

66 RECLA GMBH SCHLANDERS 6.755.642

67 INTERCABLE GMBH BRUNECK 6.657.780

68 SEL AG BOZEN 6.577.940

69 THERME MERAN AG MERAN 6.569.752

70 FRENER & REIFER - METALLBAU GMBH BRIXEN 6.507.490

71 IPRONA AG LANA 6.456.642

72 SUEDTIROL FENSTER GMBH GAIS 6.416.580

73 ECO-CENTER AG BOZEN 6.364.733

74 COSBAU AG NALS 6.300.879

75 J.F. AMONN HOLDING AG BOZEN 6.286.197

76 MAICO GMBH ST. LEONHARD IM PASS. 6.258.716

77 DOPPELMAYR ITALIA GMBH LANA 6.121.694

78 BILLIG AG NEUMARKT 6.117.707

79 APPARATEBAU GMBH NEUMARKT 6.020.136

80 LADURNER AG TIROL 5.910.805

81 INNERHOFER HOLDING AG ST. LORENZEN 5.746.816

82 PRINOTH AG STERZING 5.725.662

83 MICROTEC GMBH BRIXEN 5.600.000

84 ATHESIA BUCH GMBH BOZEN 5.579.260

85 UNIONBAU GMBH SAND IN TAUFERS 5.545.521

86 TORGGLER CHIMICA AG MERAN 5.520.148

87 FINK GMBH TRAMIN 5.496.757

88 WEGER WALTER GMBH KIENS 5.487.587

89 WENATEX ITALIA GMBH BRIXEN 5.476.313

90 A. RIEPER AG VINTL 5.409.441

91 A.T.U AUTO-TECNICA-UNGER GMBH BOZEN 5.216.900

92 WOERNDLE INTERSERVICE GMBH BOZEN 5.211.079

93 ELPO GMBH BRUNECK 5.107.591

94 PAN TIEFKUEHLPRODUKTE GMBH LEIFERS 4.995.355

95 STRAUDI FIN AG BOZEN 4.966.982

96 BRENNERCOM AG BOZEN 4.966.691

97 HOFER GROUP GMBH ST. CHRISTINA 4.860.866

98 TURBINENBAU TROYER GMBH STERZING 4.757.860

99 HOTEL PALACE BETRIEBS GMBH MERAN 4.736.846

100 ALPENBAU GMBH TERENTEN 4.600.203 Quellenangabe: Handelskammer - Wifo

22 09/2009

09/2009 23


p a g i n i e r u n g

L i s t e n u n d R a n k i n g s

Südtirols Top 100 nach Wertschöpfung

Wertschöpfung als Kennzahl misst den Ertrag aus einer wirtschaftlichen Tätigkeit als Differenz

zwischen der Leistung einer Wirtschaftseinheit und der zur Leistungserbringung verbrauchten

Vorleistung (zugelieferte Materialien und bezogene Serviceleistungen).

Firmenbezeichnung Gemeinde

24 09/2009

09/2009 25

bruttowertschöpfung

in €

1 ACCIAIERIE VALBRUNA AG BOZEN 255.937.579

2 ASPIAG SERVICE GMBH BOZEN 248.009.901

3 WUERTH GMBH NEUMARKT 226.315.000

4 SEEBER TECHINVEST AG BOZEN 185.737.000

5 ETSCHWERKE AG BOZEN 97.262.741

6 MARKAS SERVICE GMBH BOZEN 90.460.766

7 FERCAM FINANCE AG BOZEN 86.696.659

8 TECHNICON AG BRIXEN 78.921.130

9 GKN SINTER METALS AG BRUNECK 49.897.848

10 VERLAGSANSTALT ATHESIA AG BOZEN 47.807.480

11 ROECHLING AUTOMOTIVE LEIFERS GMBH LEIFERS 45.747.206

12 MONIER AG KIENS 42.212.343

13 DR. SCHAER GMBH BURGSTALL 38.542.493

14 GKN DRIVELINE BRUNECK AG BRUNECK 38.265.685

15 HOPPE AG ST. MARTIN IM PASS. 36.950.607

16 BRAUEREI FORST AG ALGUND 35.677.886

17 LEITNER TECHNOLOGIES STERZING 35.028.815

18 SAMOFINA - DR. JOSEF FROSCHMAYR & CO KG BRIXEN 31.907.384

19 A. LOACKER - AG RITTEN 31.579.031

20 SEL AG BOZEN 30.946.384

21 ATHESIA DRUCK GMBH BOZEN 29.720.612

22 SAD NAHVERKEHR AG BOZEN 29.283.999

23 GRUBER LOGISTIC GMBH AUER 27.283.003

24 I.F.I. AG BOZEN 27.054.763

25 B.F.E. AG BOZEN 26.368.562

26 DOPPELMAYR ITALIA GMBH LANA 23.641.732

27 STAHLBAU PICHLER GMBH BOZEN 22.601.066

28 OBFINIM AG BOZEN 21.709.709

29 SPARIM AG BOZEN 21.532.139

30 ALPI AG WELSBERG 21.272.151

31 MANZARDO AG BOZEN 20.083.819

32 THUN AG BOZEN 19.968.887

33 IVOCLAR VIVADENT GMBH NATURNS 19.693.000

34 TECHNOALPIN AG BOZEN 19.529.610

35 HANS ZIPPERLE - AG MERAN 19.468.588

36 SEL EDISON AG KASTELBELL 19.438.496

37 WATTS INDUSTRIES ITALIA GMBH BOZEN 19.350.807

38 SASA SPA AG BOZEN 17.657.616

39 ATZWANGER AG BRANZOLL 17.522.700

40 ZH GENERAL CONSTRUCTION COMPANY SAND IN TAUFERS 16.686.506

41 FRI-EL S. AGATA SRL BOZEN 16.517.253

42 RECLA GMBH SCHLANDERS 16.463.724

43 ELEKTRISOLA ATESINA GMBH SAND IN TAUFERS 15.841.012

44 BAUEXPERT GMBH BRUNECK 15.747.501

45 FRI-EL CAMPANIA GMBH BOZEN 15.369.979

46 MIELE ITALIA GMBH EPPAN 15.356.336

47 TORGGLER AG MERAN 15.010.131

48 INTERCABLE GMBH BRUNECK 14.208.513

49 SELVA AG BOZEN 14.134.442

50 OBEROSLER CAV. PIETRO AG ST. LORENZEN 13.989.000

Firmenbezeichnung Gemeinde

bruttowertschöpfung

in €

Wifo - Handelskammer Quellenangabe:

51 ALIMCO FIN AG BOZEN 13.895.837

52 CSS AG BOZEN 13.866.393

53 BRENNERCOM AG BOZEN 13.200.903

54 RUBNER HAUS AG KIENS 13.067.323

55 SEAB BOZEN 12.686.908

56 DUKA AG BRIXEN 12.617.853

57 S.E.T.A. BOZEN 12.597.168

58 OBER ALP AG - SALEWA BOZEN 12.581.966

59 AL-KO KOBER GMBH VINTL 12.379.067

60 LADURNER A.G. DORF TIROL 12.186.763

61 SCHWEITZER PROJECT AG NATURNS 12.131.247

62 MAICO GMBH ST. LEONHARD IM PASS. 12.074.362

63 ROEFIX AG PARTSCHINS 11.690.867

64 STADTWERKE BRIXEN AG BRIXEN 11.620.226

65 JENBACHER GMBH BOZEN 11.483.293

66 SELECTRA AG BOZEN 11.431.148

67 HYDROS GMBH BOZEN 11.199.174

68 WOLF SYSTEM GMBH SAND IN TAUFERS 11.097.184

69 SUEDTIROLER TRANSPORTSTRUKTUR AG BOZEN 10.891.500

70 IMPIANTI COLFOSCO AG CORVARA 10.537.913

71 COSBAU AG NALS 10.328.787

72 GRANDI FUNIVIE ALTA BADIA AG CORVARA 10.192.418

73 KARL PEDROSS AG LATSCH 10.090.000

74 IPRONA AG LANA 10.008.798

75 RUBNER INGENIEURHOLZBAU AG BRIXEN 9.943.011

76 SELGAS SPA BOZEN 9.720.459

77 JULIUS MEINL ITALIA AG BOZEN 9.713.709

78 J.F. AMONN HOLDING AG BOZEN 9.681.759

79 ROTOLONGO AG BOZEN 9.515.630

80 P.A.C. AG BOZEN 9.493.530

81 HOTEL ADLER THERMAE GMBH ST. CHRISTINA 9.254.459

82 A. RIEPER AG VINTL 9.119.288

83 WIPPTALER BAU AG BRENNER 9.107.437

84 ROECHLING AUTOMOT. ENG. LEIFERS GMBH LEIFERS 9.075.965

85 FRENER & REIFER - METALLBAU GMBH BRIXEN 8.959.742

86 IT. PARKGARAGENGESELLSCHAFT AG BOZEN 8.941.035

87 SEQUENZA AG BOZEN 8.898.762

88 BILLIG AG NEUMARKT 8.792.855

89 PIRCHER OBERLAND GMBH TOBLACH 8.525.522

90 FRI-EL RICIGLIANO GMBH BOZEN 8.513.137

91 KRONPLATZ SEILBAHN-AG BRUNECK 8.485.391

92 WUERTH PHOENIX GMBH

93 ECO-CENTER AG

94 WOERNDLE INTERSERVICE GMBH

95 OLANGER SEILBAHNEN AG

96 FIN ZETA - GMBH

97 MICROTEC GMBH

98 SUEDTIROL FENSTER GMBH

99 OMNISCOM AG

100 FRUCTUS MERAN - AG

BOZEN

BOZEN

BOZEN

OLANG

BOZEN

BRIXEN

GAIS

BOZEN

TERLAN

8.457.485

8.430.058

8.377.289

8.252.960

8.236.672

8.200.000

8.183.470

8.121.251

8.111.093


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A k t u e l l

Kein Kopf-in-den-Sand-Stecken

In wirtschaftlich schwierigen unfähig. Sie sind für den Markt und so- Wenn Unternehmen ihre Werbung

Zeiten werden häufig Werbeetats mit auch für den Endverbraucher nicht einstellen, verschwinden sie von der

gekürzt oder gar eingefroren. mehr sichtbar.

Bildfläche und es bildet sich ein Va-

Dadurch entsteht das Gefühl, als „In Krisenzeiten sollte man vielmehr kuum. „Bei einem Neustart ist das

würden alle Unternehmen gleich- die Zeit nach der Krise planen“, rät verlorene Terrain kaum aufzuholen

zeitig „auf die Bremse treten“. Paul Pöder vom Verband der Dienst- und um das Vakuum wieder aufzu-

Plötzlich wird alles in

Frage gestellt: Invesleister.

Dies bedeutet nicht unbedingt,

antizyklisch zu agieren und

jetzt besonders intensiv zu werben

füllen, braucht es viel Geld“, zeigt

Pöder auf. Die Strategien und Zielsetzungen

bereits etablierter Unternehtitionen

werden einge- und zu kommunizieren. Es bedeutet men unterscheiden sich stark von den

froren oder langfristig vielmehr, dass sämtliche Ressourcen Werbemaßnahmen und Kommunika-

aufgeschoben, laufende und jeder im Vorfeld der Krise für tionsmodellen der Klein- und Mittel-

Ausgaben streng unter Werbung vorgesehene Euro jetzt bei betriebe. „Erstere sollten nach wie

die Lupe genommen. Das der entsprechenden Zielgruppe den vor ihre Konzepte in konsequenter

trifft leider auch die Wer- maximalen Effekt erzielen muss.“ und kontinuierlicher Weise durchziebebudgets.

Unternehmen müssen sich verstärkt hen. Für kleine, individuell geführte

Bei rückläufigen Auf- um das eigene Kundenpotenzial Unternehmen kann sich von Fall zu

Paul Pöder tragslagen wird das Geld kümmern und vor allem die Bedürf- Fall anstelle der bisher ausschließlich

Alexander Dresen

zusammengehalten, obnisse, Wünsche und Kaufmotive der bedienten Printmedien, durchaus ein

wohl man sich gerade Kunden verstehen lernen. „Da sich in durchdachter Medien-Mix lohnen.

in solchen Phasen der vermeintlichen Zeiten wirtschaftlicher Engpässe die Für alle gilt jedoch: Die Strategie des

Rezession von den Unternehmen er- individuelle Wahrnehmung verän- ‚Kopf-in-den-Sand-Steckens’ ist konwartet,

dass sie langfristig denken und dert, muss die Werbebotschaft zieltraproduktiv, denn langfristige Schä-

sich nicht „einigeln“. Dadurch werden gruppenspezifisch an die veränderten den zeigen sich erst später“, warnt

sie nämlich vorübergehend handlungs- Bedürfnisse angepasst werden.“ Pöder.

Der Preis der Kreativität

Die härteste Währung für einen Kreativen ist klingendes

Lob. Und das schönste Lob kommt in Form

von Auszeichnungen aus berufenem Munde.

2009 durfte hannomayr.communication eine

ganze Reihe von internationalen Kreativ-

Awards entgegennehmen. Unter anderem für

die bewusst schonungslose Kampagne gegen

Motorradunfälle, die vom deutschen „Jahrbuch

der Werbung“ als mustergültige Präventionskampagne

veröffentlicht wurde. Für

seine klare und gleichzeitig originelle Bildsprache

wurde das Logo der Bozner Augenärzte

„Überbacher und Gamper“ mit dem Worldwi- Hanno Mayr

de Logo Design Award WOLDA ausgezeichnet.

Auch das International Network of Business to Business

INBA verlieh der Bozner Agentur einmal Gold, zweimal Silber

und einmal Bronze – darunter für die powervolle Promotion

des Pistenfahrzeugs Beast® aus dem Hause Prinoth

und die unkonventionelle BTB-Kampagne für den Energieproduzenten

FRI-EL Green Power. Hanno Mayr und Maximilian

Kollmann über den Stellenwert dieser Auszeichnungen:

„Unser Erfolg ist der Erfolg unserer Kunden. Sie sind es, die

uns zu diesen Höchstleistungen anspornen. Ihnen verdanken

wir die internationale Wertschätzung unserer Arbeit und die

Gewissheit, dass sich letztendlich kreative Qualität durchsetzt,

die dem Kunden mehr Markterfolg bringt.“ Infos unter

www.hannomayr.com oder mailbox@hannomayr.com

A k t u e l l

Werbung in

der Krise?!

Die medial so ehrgeizig herbeigezerrte Krise hat

uns einen Ideologie-Tsunami beschert: den großen

Wertewandel!

Eine schöne, neue Weltordnung

ist angesagt mit Nachhaltigkeit,

fairen Produkten, Ehrlichkeit,

Verantwortung und wahrer Qualität.

In einer ethisch und moralisch

neuen Welt wird der Konsum

kritisch gesehen. Zudem brachte

die Krise – mehr aus Angst – ein

Sinken der Kaufkraft. Kaufen verliert

zunehmend an Wertigkeit und

mit Werbung Wünsche zu wecken,

schafft Frust beim Konsumenten.

Diese neue Orientierung der Kunden fordert kreativen

Handlungsbedarf in der Marktkommunikation.

Im Werbestil verliert Marktschreierei an Bedeutung, die

Angebotswerbung verabschiedet sich von manipulativen

Halbwahrheiten, Inhalt und Idee erhalten mehr Gewicht.

In Krisenzeiten muss Werbung konkret Probleme lösen

und dazu relevante Maßnahmen anbieten, statt mit leeren

Worthülsen und schönen Bildern aus einer heilen

Welt etwas vorzutäuschen. Wer am Markt erfolgreich

sein will, bemüht sich jetzt noch mehr um seine Kunden,

offeriert Angebote, die das Leben besser, effizienter, sicherer

und angenehmer machen.

Die neuen Werbestrategien werden branchenspezifisch

unterschiedlich auftreten. Deutlich wird das z. B.

im Autohandel. Prestige verliert an Argumentationskraft,

der Kleinwagen wird wiederentdeckt und Ökologie

ist das Thema. Eines hat sich aber auch jetzt wieder

gezeigt: Die Bedeutung der Marke steigt in Zeiten

der Unsicherheit. Mit einer klar positionierten Marke

hat jeder Anbieter auch in der Krise seine Chancen.

Wenn dazu noch der Werbedruck erhöht wird, geht

man gestärkt und mit höheren Marktanteilen aus

dieser Phase hervor. Die Marke ist das Fahrzeug, die

Werbung der Treibstoff.

Trotz aller negativen Marktauswirkungen bringt die Krise

jedoch auch ein Positivum mit sich: Sie führt dazu, dass

alle dazu angeregt werden, intelligenter, strategischer

und effizienter zu handeln. Die Krise ist die Konjunktur

der Kreativen und Fleißigen.

Mag. (FH) Alexander Dresen – Jahrgang 1977 – ist Eigentümer

und Geschäftsführer der ACC Werbeagentur in

Innsbruck. Zu den Südtiroler Kunden der Agentur zählen

u. a. Raiffeisen, Hella und das Funkhaus Südtirol mit den

Sendern Südtirol 1 und Radio Tirol. Seit Jahren engagiert

sich ACC ehrenamtlich am Sozialprojekt „Südtirol hilft“.

www.acc.cc

Tel. 0471 678 679 . bildungshaus@lichtenburg.it . www.lichtenburg.it

26 09/2009

09/2009 27


Kurt Matzler

28

09/2009

A k t u e l l A k t u e l l

Attraktive Arbeitsplätze zahlen sich aus

Die aktuelle wirtschaftliche

Situation zwingt auch die Top-

Unternehmen in Südtirol, nach

bislang noch nicht erschlossenen

Produktivitätsreserven Ausschau

zu halten. Welche Rolle dabei ungenützte

Mitarbeiterpotenziale

spielen, wird im Rahmen des

Projekts „Attraktivität der

Arbeitsplätze“ untersucht.

Während zahlreiche Betriebe in

Südtirol im Rahmen des unternehmerischen

Controllings auch

Kennzahlen für die Überwachung der

Produktivität von beispielsweise Fertigungsabläufen,

Montage, Logistik

entwickelt haben, hinken viele Unternehmen

bei der Messung und dem

Management von Mitarbeiterproduktivität

und

Mitarbeiterpotenzialen

beträchtlich nach.

Auch Kurt Matzler,

Professor am Institut

für Strategisches Management,

Marketing

und Tourismus an der

Universität Innsbruck,

betont, dass es den

meisten Unternehmen nicht bewusst

ist, wie viel es bringt, das Mitarbeiterengagement

zu steigern. Er zitiert in

diesem Zusammenhang eine Studie

von McKinsey: „Laut einer McKinsey-

Wohnen im Herzen der Natur...

BRUNECK

Studie unter über 400 Führungskräften

ist die Produktivität eines hochengagierten

Mitarbeiters in der Produktion

um 40 % höher als der Schnitt, im

Management 50 % und im Vertrieb gar

um knapp 70 %.“

Das Projekt „Attraktivität der Arbeitsplätze“

fokussiert sich deshalb auf die

fundierte inhaltliche Auseinandersetzung

mit dieser Thematik. Für Unternehmen

in Südtirol wurde ein spezifisches

Methodenpaket zur Messung und

zum Management der Mitarbeiterzufriedenheit

und des Mitarbeiterengagements

entwickelt.

• ruhig wohnen in der Stadt

• großer Garten für die Familie

• ein schönes Zuhause für besondere Ansprüche

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Das Vorhaben wird von der Unternehmensberatung

„Paolo Agnelli

Ideas & Solutions in Marketing“ in

Zusammenarbeit mit der Universität

Innsbruck angeboten und hilft bei der

systematischen Mitarbeiterorientierung

im Betrieb auf höchstem Niveau

unter der Berücksichtigung der bestehenden

Personalressourcen. Das für

Südtirol innovative und einzigartige

Benchmarking-Projekt ermöglicht

es, den teilnehmenden Unternehmen

präzise Kenntnisse über die Zufriedenheit

von Führungskräften und

Mitarbeitern zu erhalten, sowie die

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Stärken und Schwächen im Vergleich mit anderen Unternehmen

zu evaluieren.

Für Paolo Agnelli machen letztlich zufriedene und engagierte

Mitarbeiter den Unterschied, diese sind der zentrale

Erfolgsfaktor für die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit eines

Unternehmens: „Zufriedene und engagierte Mitarbeiter

sind produktiver, sie beeinflussen maßgeblich die Kundenloyalität,

sie drücken sich positiv über das Unternehmen

und dessen Leistungen aus und sie ermöglichen notwendige

Veränderungen und Innovationen.“

Teilnahme am Projekt:

Interessierte Betriebe können sich für ausführliche Informationen

an Herrn Paolo Agnelli wenden. Tel. 338 595

177; E-Mail: p.agnelli@email.it

Drei Fragen an …

… Paolo Agnelli, Unternehmensberater und Initiator des Projekts

„Attraktivität der Arbeitsplätze“, der diese Studie auch in Zusammenarbeit

mit dem Unternehmerverband durchführt.

Radius: Herr Agnelli, was war der Auslöser

für das Projekt „Attraktivität der

Arbeitsplätze“?

P. Agnelli: Die Vision des Projektes ist

die Schaffung eines Bewusstseins für

die strategische Wichtigkeit der „Attraktivität

der Arbeitsplätze“ und die

Entwicklung von Führungskompetenz

und Mitarbeiterpotenzialen bei Unternehmen

in Südtirol.

Paolo Agnelli

Radius: Aus welchem Grund ist Ihrer Ansicht nach die Teilnahme

am Projekt für ein Unternehmen spannend?

P. Agnelli: Für die Unternehmen in Südtirol ist es von steigender

Bedeutung zu erfahren, wie Mitarbeiter die Qualität

ihres Arbeitsplatzes, die organisatorischen Rahmenbedingungen

und die strategischen Ziele des Unternehmens

wahrnehmen. Durch das Vorhaben wird den teilnehmenden

Unternehmen ein erprobtes, einfaches und zuverlässiges

Instrument zur Ermittlung von Schwachstellen und

in der Folge von Verbesserungsmaßnahmen in die Hand

gegeben.

Radius: Was ist Ihrer Meinung nach für eine erfolgreiche Implementierung

des Projektes im Unternehmen erforderlich?

P. Agnelli: Für den Erfolg des Projektes ist die aktive Beteiligung

des Managements und der Mitarbeiter am Projekt

zentral. Wir legen besonderen Wert darauf, dass eine umfassende

Information über die Intention des Projektes erfolgt

und dass die Führungskräfte die Ergebnisse auch dazu

nützen, diese mit Mitarbeitern zu diskutieren, künftige Ziele

und Maßnahmen zu entwerfen und eine kollektive Verantwortung

für Veränderungsprozesse zu schaffen.

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Lager - und

Betriebseinrichtung

Seit über 20 Jahren stellen wir Lager- und Transportbehälter

her. Unser hochwertiges und breites Sortiment

an Modellen und Größen, findet in den verschiedensten

Anwendungsbereichen seinen Einsatz.

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p a g i n i e r u n g

Flugplatz sichert Arbeitsplätze

Die heimische Wirtschaft

sieht den Airport in Bozen

als eine Grundvoraussetzung

für die Konkurrenzfähigkeit

des Standortes Südtirol.

Außerdem hätten ohne zivile

Luftfahrt wieder das Militär

und die Sportflieger das Sagen.

Flugbewegungen, Lärm und

Abgase würden zunehmen.

Fakt ist, dass am kommenden 25.

Oktober die Südtiroler beim geplanten

Referendum direkt über die

Zukunft des Bozner Flughafens und

damit auch über die künftige Erreichbarkeit

Südtirols entscheiden könnten.

Eine Tatsache, gegen die sich die lokale

Wirtschaft wehrt. „Ein Flughafen

ist für eine touristische Destination

ebenso wichtig wie ein zentraler Park-

platz für eine Stadt“, erklärt SMG-Direktor

Christoph Engl den Standpunkt

der Wirtschaft. „Seine Bedeutung liegt

nicht im quantitativen Fassungsvermögen,

sondern in der Tatsache, dass

er bei Bedarf genutzt werden kann.“

Wer jährlich fünf Millionen touristische

Ankünfte verbucht und an guten

Exportbedingungen für Waren

und Dienstleistungen interessiert ist,

könne sich nicht damit zufrieden geben,

dass man ausschließlich per PKW

komfortabel nach Südtirol kommt.

Eine Frage der Zukunft

Derzeit kursieren Gerüchte, dass gar

mancher Betrieb bei Einstellung des

kommerziellen Flugverkehrs in Bozen

die eigene Präsenz in Südtirol in Frage

stellen könnte. „Die Schließung des

Flughafens wäre für uns ein großes Problem“,

bestätigt Ralf Losem, Geschäftsführer

der Röchling Automotive in Leifers.

„Wir betreiben in Südtirol nicht nur

einen Produktions-, sondern auch einen

Entwicklungsstandort. Ich sitze derzeit

gerade mit zwei Japanern und einem

Frankfurter zusammen. Die beiden ersten

sind über Rom nach Bozen geflogen.

Der Kollege aus Deutschland ist hingegen

sechs Stunden lang mit dem PKW

hierher gefahren. Als er ankam, war

er kreuzlahm.“ Für Losem ist die Diskussion

um die Zukunft des Flughafens

vor allem eine Frage der Entwicklung.

„Immer öfters wandert die Produktion

in Niedriglohnländer aus. Wenn nun

aber auch die Köpfe wegziehen, werden

auch die Arbeitsplätze für qualifizierte

Mitarbeiter weniger; dann besteht das

Risiko, dass hier überhaupt nichts mehr

stattfindet.“ In einer ähnlichen Lage befinden

sich noch andere Großbetriebe in

Bozen Süd, Leifers und dem Unterland.

Udo Perkmann, Direktor des Unternehmerverbandes,

erinnert an ein anderes

Großprojekt:

„Bei der MeBo sei es vor 20 Jahren genau

so gewesen. Auch damals konnten

viele dem Projekt nur Negatives abgewinnen.

Und heute wird die MeBo

selbst von ihren schärfsten Gegnern

regelmäßig benutzt.“

Wichtig für den Wettbewerb

„Aus wirtschaftspolitischer Sicht wäre

die Einstellung des kommerziellen Flugbetriebes

in Bozen wohl die teuerste Lösung“,

sagt Josef Burger, Vorstand der

Bergbahn AG Kitzbühel, der als langjäh-

riger Tyrolean-Chef und AUA-Vorstand

eine 25-jährige Erfahrung im Luftverkehr

vorweisen kann. „Der Wettbewerb

der Regionen wird sich in Zukunft über

ihre Standortqualitäten austragen. Und

die gute Erreichbarkeit ist sicherlich ein

entscheidender Faktor.“ Burger bezieht

sich dabei nicht nur auf den Tourismus.

„Das gilt für Wirtschaftsbeziehungen jeglicher

Art, ja auch für die Wissenschaft

oder die Kunst.“ Zum Vergleich: In sämtlichen

italienischen Regionen – sogar im

Aostatal mit seinen 126.000 Einwohnern

– gibt es einen oder gar mehrere Flughäfen

mit zivilem Flugverkehr. In Österreich

sind neben Wien unter anderen

auch Graz, Linz und Innsbruck (118.000

Einwohner) sowie Klagenfurt (93.000

Einwohner) direkt per Flug erreichbar,

während in der Schweiz selbst St. Gallen

mit 71.000, Lugano mit 51.000 und Sitten

mit 29.000 Einwohnern über einen

Airport verfügen.

Risiko: Noch mehr Lärm

Die Beschwerden der Bürgerinnen und

Bürger müssen ernst genommen werden,

liest man auf der offiziellen Home-

A k t u e l l

page des Promotorenkomitees gegen

den Flugplatz. „Mit der Schließung des

Bozner Flughafens für die kommerzielle

Fliegerei würde man aber genau das

Gegenteil erreichen“, sagt Mirko Kopfsguter.

Die hohen Sicherheitsauflagen

und die scharfen Kontrollen, die für

den zivilen Flugverkehr gelten, würden

wegfallen. „Heute meiden Sportflieger

Bozen, denn der Aufwand ist ihnen zu

groß.“ Sollten die Einschränkungen entfallen,

wäre der Luftraum wieder frei

für mehr Sport- und Militärflüge. „Am

Trientner Flughafen, wo es bekanntlich

keinen zivilen Flugverkehr gibt, haben

sie drei Mal so viele Bewegungen

wie in Bozen mit entsprechend mehr

Lärm und Emissionen.“ Und weiter:

Sollte das Land Sütirol die Subventionen

an den Flughafen streichen, würde

es auch keinen Einfluss mehr über die

Entwicklungen in Bozen-Süd haben.

Die italienische Zivilluftfahrtbehörde

ENAC könnte die Konzession an Private

vergeben, die das Areal entsprechend

intensiver nutzen müssten, um auf ihre

Rechnung zu kommen. Eine Erhöhung

der Flugfrequenz wäre da nur eine der

möglichen Folgen.

30 09/2009

09/2009 31


Luis Durnwalder

32

Der Mix an Wirtschaftszweigen

und die geografische Lage sind

die Stärken Gesamttirols. Die

Europaregion Tirol bietet

als wirtschaftliche Brücke viel

Potenzial für die Zusammenarbeit

der drei Länder.

Südtirol hat sich zu einem attraktiven

und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort

entwickelt und steht

heute aufgrund seiner soliden Basis

trotz Wirtschaftskrise besser da als

Italien und Europa. Die rund 40.000

gewerblichen Unternehmen sind über

alle Wirtschaftsbereiche verteilt und

garantieren somit ein

ausgewogenes Verhältnis

des Wirtschaftskuchens.

Die großen

Stärken Südtirols sind

das positive Image, die

hohe Lebensqualität,

der soziale Frieden und

die politische Stabilität

sowie die Menschen,

die zwar traditionsbewusst,

aber dem Modernen gegenüber

aufgeschlossen sind und mehrere

Sprachen sprechen“, erklärt LH Luis

Durnwalder. Er ist auch überzeugt,

dass Südtirol aufgrund der günstigen

geografischen Lage eine wichtige

Brückenfunktion zu den wichtigsten

mitteleuropäischen und italienischen

Wirtschaftszentren ausübt.

Die Nähe zu den Ländern Tirol und

Trentino, mit denen uns eine einmalige

Landschaft, die gemeinsame

Geschichte, aber auch ein ähnliches

Wirtschaftsgefüge mit vielen kleinen

mittleren Familienbetrieben und ein

starker Tourismus verbindet, stärkt die

Position aller drei Länder, aber auch

die Europaregion als solche“, betont

Durnwalder. „Aus der Sicht der Unternehmer

hält Tirol in einigen Bereichen

zweifellos die besseren Karten

in der Hand als Südtirol. Dazu zählen

die vergleichsweise geringere Ertragsbesteuerung

in Österreich, die größere

Verfügbarkeit an Gewerbegründen mit

entsprechend besseren Preisen und die

günstigeren Energiekosten. Die finanzpolitische

Abhängigkeit von Rom macht

auch unserem Nachbarn, dem Trenti-

09/2009

A k t u e l l A k t u e l l

Die Stärken der Wirtschaft

no, zu schaffen, der sich in etwa in einer

gleichen Lage wie Südtirol befindet und

unter ähnlichem Wettbewerbsdruck

steht. Von großem Vorteil ist hingegen

die Nähe des Trentino zu Kunden auf

den oberitalienischen Märkten, die eine

ideale Exportmöglichkeit für die Unternehmen

bietet.“

Um die Produktivität und damit die

Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen

der Europaregion zu steigern,

braucht es laut Durnwalder eine noch

stärkere Zusammenarbeit der Unternehmen,

von der Innovation über die

Produktion bis hin zur Vermarktung.

Technologie-Offensive

Auch der Nordtiroler LH Günther Platter

betont: „Die Stärke aller drei Landesteile

ist vor allem der Mix. Obwohl der

Tourismus einen Schwerpunkt bildet,

sind alle drei Länder auch im Bereich

der Hochtechnologie und Industrie gut

aufgestellt. In Tirol trägt die Industrie

beispielsweise ein Drittel zur Tiroler

Wertschöpfung bei, gefolgt von Gewerbe,

Handwerk und weiteren Dienstleistungen.

Ein wichtiger Aspekt, der sich

besonders im Zuge der Wirtschaftskrise

gezeigt hat, ist auch die Kleinstrukturiertheit

der Wirtschaft in der Europaregion.

Die meisten der 30.000 Tiroler

Unternehmen (90 %) beschäftigen weniger

als 20 Mitarbeiter. Die Unterneh-

men zeichnen sich gerade dadurch mit

einer hohen Flexibilität und starken

Kundenorientierung aus."

LH Günther Platter will die Zusammenarbeit

zwischen Tirol, Südtirol und dem

Trentino weiter vertiefen und auf immer

mehr Gebiete der Wirtschaft

sowie des sozialen

und kulturellen Lebens

ausdehnen. „Wir werden

hier gemeinsam noch im

Laufe des Herbstes einige

sehr konkrete Initiativen

setzen. Das Kapital der

Europaregion liegt in der

Entwicklung und Umset- Günther PLatter

zung neuer Ideen und

Lösungen. Die Stärkung von Kooperationen

und konkreten Projekten in den

Bereichen Bildung und Forschung ist

ein ganz besonderes Anliegen“, verrät

Platter.

Tourismus und Landwirtschaft

Die Trentiner Wirtschaft ist breit gefächert

und das ist ihre Stärke. „Die

Landwirtschaft, die mit ihrem Obst,

Wein, Schnaps, Schaumwein und Käse

große Chancen auf dem nationalen

und internationalen Markt hat, befindet

sich in einem Innovationsprozess,

bei dem sie sich auf das renommierte

Agrar-Institut in St. Michael a. d.

Etsch stützen kann. Dann haben wir

noch den Tourismus, der

aufgrund seiner konkurrenzfähigen

Angebote

auch in Zeiten der Krise

bestehen kann, einen

fortschrittlichen Tertiärsektor,

eine hochwertige

Industrie und vor allem

Lorenzo Dellai viele kleine und mittlere

Unternehmen, die wie

etwa das Handwerk mit seiner Qualität

als Diamanten unserer Wirtschaft

bezeichnet werden können“, ist der

Trentiner LH Lorenzo Dellai stolz.

Die breit gefächerte Trentiner Wirtschaft

bekommt von der Universität

mit ihren Forschungszentren die nötigen

Inputs für das Wachstum und die

Innovation. „Die Trentiner Landesregierung

fungiert als Regisseur, der anspornt

und anschiebt, sich aber nicht

einmischt“, erklärt LH Dellai. Er unterstreicht

gleichzeitig: „Nur wenn wir unsere

Identität bewahren, unsere Besonderheit

und Einzigartigkeit bewahren,

haben wir als kleine Provinz im globalen

Markt eine Chance auf Erfolg.“

Südtirol, Nordtirol und das Trentino

seien Berggebiete, in denen die Ideale

Solidarität, Zusammenarbeit,

Hartnäckigkeit

und Arbeitswillen

noch stark

verankert sind.

„Jedes der drei

Länder hat seine Eigenheiten,

ist stolz auf die eigene Kultur, Sprache

und Geschichte. Die große Herausforderung

der Euregio ist, dass wir diese

Besonderheiten vernetzen und auf allen

Ebenen – Verwaltung, Politik, Sozial-

partner, Vereine,

Schule und Universität

– den ständigen Dialog

suchen“, mahnt LH

Dellai. Er hofft, dass es künftig „eine

Wirtschaft in der Alpenregion Nord-,

Süd- und Welschtirol geben wird, die

den Erfahrungsaustausch und den Austausch

von Aufträgen zwischen Rovereto

und Kufstein unterstützt. Es wird eine

breit aufgestellte Wirtschaft sein, deren

Stärke in ihrer Vielfältigkeit und Anpassungsfähigkeit

liegen wird.“


34

09/2009

p a g i n i e r u n g

Zehn Jahre TIS

Gründerzentrum

74 Unternehmen hat das

Gründerzentrum des TIS innovation

park in den zurückliegenden

zehn Jahren begleitet. Im letzten

Jahr erwirtschafteten diese

Unternehmen einen Umsatz von

35 Millionen Euro und beschäftigten

350 Mitarbeiter.

Mehr als die Hälfte der Beschäftigten

in den Unternehmen verfügen

über eine höhere technische Ausbildung.

Die Bilanz des Gründerzentrums

der zurückliegenden zehn Jahre

kann sich durchaus sehen lassen.

Als „Plattform für innovative Vorhaben“

wurde das Gründerzentrum

1998 konzipiert. Zusätzlich zu den

Südtiroler Wirtschaftssäulen Tourismus,

Handel, Klein-Industrie und

Handwerk sollte mit Hilfe des damaligen

BIC dafür gesorgt werden, dass

technologieorientierte Unternehmen

den Standort Südtirol bereichern und

Arbeitsplätze schaffen, die auch für

höher gebildete Arbeitnehmer von Interesse

sind. „Damit sollte verhindert

werden, dass die klugen Köpfe alle

aus Südtirol abwandern“, erklärt Petra

Gratl, Managerin des Gründerzentrums

im TIS innovation park.

2006 wurde aus dem BIC der TIS innovation

park. Die Mitarbeiter des TIS

beraten und betreuen also nicht mehr

nur Jungunternehmer bei der Gründung

des eigenen Unternehmens, son-

dern helfen kleinen Unternehmen auch

sich untereinander zu vernetzen und

sie schlagen Brücken zwischen Wissenschaft

und Wirtschaftswelt.

Rundum-Service im Gründerzentrum

Das Gründerzentrum ist aber nach wie

vor das Herzstück des TIS innovation

park. In ihm werden die so genannten

Gründerunternehmen bis zu fünf Jahren

betreut und begleitet. Ein besonderer

Vorteil ist dabei die Tatsache, dass

die Unternehmer mit einem Rundum-

Service unterstützt werden und ihnen

bei allen strategischen Entscheidungen

Fachpersonen mit Rat und Tat zur Seite

stehen. Spezifische Dienstleistungen

helfen Know-how aufzubauen und sich

das nötige Wissen anzueignen, um das

Unternehmen mit Erfolg führen zu

können. Zu diesen Dienstleistungen

gehören unter anderem Coachings,

Workshops, Finanzierungs- und Kommunikationsservices.

Darüber hinaus

können Unternehmen im TIS innovation

park Büros mieten, in denen bereits

eine Telefonleitung und ein Internetanschluss

bestehen. „Das Motto lautet:

Computer anschließen und loslegen“,

so Petra Gratl.

Im Jahr 2009 machten verschiedene

Gründerunternehmen von sich reden:

SGS Hydrogen zum Beispiel. Das

Unternehmen entwickelt zusammen

mit internationalen Partnern einen

Kurz-Bilanz des Gründerzentrums

Begleitete Unternehmen seit 1998 74

Zahl der geschaffenen Arbeitsplätze 350

Angemeldete Patente 55

Überlebensrate 91,2 %

Umsatz 2008 35 Mio. €

Photovoltaik-Wasserstoffantrieb für

die Bus-Boote – Vaporetti – in Venedig.

Das Gründerunternehmen Keep

in Mind brachte 2009 den ersten

online-Videorekorder Südtirols zur

Marktreife und das Gründerunternehmen

Frutop exportiert Produkte und

Know-how im Bereich Hagelschutz

mittlerweile nach Griechenland und

Korea. „Die größte Stärke des Gründerzentrums

besteht darin, dass das

Gründerzentrum nicht im luftleeren

Raum hängt, sondern innerhalb des

TIS innovation park Teil eines Netzwerkes

ist, in dem Experten, Berater,

Forscher und andere Unternehmer in

greifbarer Nähe sind. In diesem Netzwerk

sind Jungunternehmer sehr gut

aufgehoben und nie auf sich alleine

gestellt“, sagt Petra Gratl.

INFO

TIS innovation park

Siemenstr. 19 - 39100 Bozen

Tel. 0471 068 035

incubator@tis.bz.it - www.tis.bz.it

Leitner Technologies hat kürzlich

gemeinsam mit einem indischen

Partner ein neues Werk für

Windkraftanlagen im indischen

Chennai (früher Madras) im

südöstlichen Staat Tamil Nadu

eröffnet.

In den vier neuen Produktionshallen,

die auf einem zwanzig Hektar

großen Industriegrundstück errichtet

wurden, sind bereits 400 Mitarbeiter

beschäftigt. Die Produktionsstätte

wird von der Firma Leitner

Shriram Manufacturing Ltd, einer

Joint Venture zwischen Leitner Technologies

und dem indischen Unternehmen

Shriram EPC, geführt. Die

Produktionskapazität beträgt 150

Windkraftanlagen pro Jahr.

„Wir haben Shriram EPC als Partner

für die Herstellung von Windgeneratoren

in Indien gewählt, da sie zu den

zuverlässigsten Unternehmen in die-

p a g i n i e r u n g

Leitner-Gruppe eröffnet

Produktion in Indien

sem Sektor gelten“, so Präsident Michael

Seeber. „Unsere Partnerschaft

dient dazu, sowohl den indischen als

auch den asiatischen Markt mit konkurrenzfähigen

Produkten zu versorgen.“

Anton Seeber, Geschäftsführer

Leitwind, fügt hinzu: „Chennai hat

sich als idealer Standort erwiesen. In

weniger als zwei Jahren konnten wir

die Grundfläche kaufen, die Hallen mit

Büros errichten sowie mit der Produktion

starten. In Asien besteht großer

Bedarf an Energie. Die Windkraftanlagen,

die wir an unserem indischen

Standort produzieren, werden für den

asiatischen Markt von besonderer Bedeutung

sein.“

Shri Bharatsinh Solanki, der indische

Staatsminister für Energie, war eigens

aus Neu Delhi angereist und freute sich

über den neuen Produktionsstandort.

„In Indien wächst der Strombedarf jährlich

um 16 % und wir haben weltweit

gesehen den sechsthöchsten Strom-

konsum. Bei 1,2 Milliarden Einwohner

kann man davon ausgehen, dass wir

bald an erster Stelle stehen werden.

Die Investitionen in erneuerbare Energien

sind enorm. Der führende Sektor

ist die Windenergie. Hier im Staat Tamil

Nadu sind wir besonders aktiv, immerhin

ist Tamil Nadu die Nummer 1 bei

der Errichtung von Windparks“, so der

Staatsminister.

Gleichzeitig mit der Eröffnung der Halle

wurde symbolisch der Startschuss für

die Inbetriebnahme von sechs Windkraftanlagen

in Kalneerkulam, Tamil

Nadu gegeben. Dort entsteht ein Windpark

mit zehn Leitwind-Anlagen.

INFO

Leitner AG

Brennerstrasse 34 - 39049 Sterzing

Tel. 0472 722 111 - Fax 0472 764 111

info@leitner-technologies.com

www.leitner-technologies.com

09/2009 35


Auf Erfolgskurs!

Vorteilhafte und rechtlich abgesicherte Verträge

28. Oktober 2009 vormittags

Neukunden gewinnen, bestehende Kunden erhalten

28. und 29. Oktober 2009

IMPULS: Alternative Finanzierungsformen

Welche Möglichkeiten gibt es außer dem Bankkredit?

29. Oktober 2009 abends

Optimieren des QM-Systems in KMUs

3. November 2009

Chance-Management: Wie Veränderungen gelingen

Souverän führen in Veränderungsprozessen

3. und 4. November 2009

SPECIAL: Power Writing – Schreiben wie die Profi s

Jedes geschriebene Wort ist eine Visitenkarte!

11. November 2009

Arbeiten für mehrere Vorgesetzte

Optimale Zusammenarbeit und Arbeitsorganisation

11. November 2009

IMPULS: Vermögensschützende Maßnahmen

Familiengut (fondo patrimoniale) und Trust

12. November 2009 abends

2. Intervalltraining: Spitze im Verkauf

Die bewährte modulare Fortbildung für Verkäufer/innen

16. November 2009 – April 2010

Aufträge effi zienter abwickeln

Methoden des modernen Projektmanagements

16. und 17. November 2009

Arbeits- und Sozialversicherungsrecht kompakt

17. November und 1. Dezember 2009 nachmittags

Unternehmensnachfolge optimal gestalten

Info-Veranstaltung für Übergeber- und Übernehmer/innen

19. November 2009 abends

Projektmanagement mit Offi ce Tools

25. November 2009

Meetingmanagement: Produktivere Besprechungen

25. November 2009 nachmittags

EXKLUSIV: Gesundheit, Erfolg und Erfüllung

Eine Anleitung – auch für Manager

25. und 26. November 2009

S e r v i c e

Neues WIFI -

Angebot 2009/10

Um die Südtiroler Unternehmer und deren

Mitarbeiter bei ihrer Weiterentwicklung optimal

zu unterstützen, wurde das WIFI-Angebot erweitert

und an die geänderten Bedürfnisse angepasst.

besonders hervorzuheben ist das WIFI - Sonderprogramm

im Rahmen der Wirtschaftsoffensive der Handelskammer

zur Förderung der Südtiroler Wirtschaft.

Dabei handelt es sich um eine Reihe kostenloser beziehungsweise

besonders geförderter Veranstaltungen, die

die Südtiroler Unternehmer und Unternehmerinnen in

Anspruch nehmen können.

WIFI - bildungsberatungsservice

Damit Weiterbildung ganz gezielt stattfinden kann,

verstärkt das WIFI im kommenden Jahr den Bildungsberatungsservice.

Durch eine professionelle Beratung

können im Vorfeld Bedarf, Ziele und Perspektiven sowie

Ressourcen, Stärken und mögliche Schwächen ermittelt

werden. Gemeinsam mit dem Kunden wird ein

individueller Entwicklungsplan ausgearbeitet. Der Bildungsbedarf

kann mit dem offenen WIFI - Weiterbildungsangebot

oder einem individuellen Training oder

Coaching gedeckt werden. Bei maßgeschneiderten Bildungsmaßnahmen

können die Referenten auf die ganz

spezifischen Bedürfnisse und Wünsche eingehen – dies

garantiert größtmöglichen Nutzen.

WIFI - Internetportal

Auf den WIFI - Internetseiten findet sich stets das aktualisierte

WIFI - Angebot samt bequemer Suchfunktion. Darüber

hinaus werden laufend interessante Online-News

zur Weiterbildung und Personalentwicklung veröffentlicht.

Mit dem WIFI – Mailingservice haben Interessierte

außerdem die Möglichkeit, laufend und kostenlos über

Neuheiten im WIFI – Angebot oder über ausgewählte

Themen informiert zu werden.

Kostenlose broschüre

Die neue WIFI - Weiterbildungsbroschüre, welche u.a. auch

Informationen zu Förderbeiträgen enthält, wird auf Anfrage

kostenlos zugesandt. Das WIFI - Team berät Interessierte

gerne auch persönlich bei der Auswahl der geeigneten

Weiterbildung.

INFO

„We move“

Motivierte und kompetente

Mitarbeiter, sowie „Dienstleisten“

am Kunden sind

die Erfolgsfaktoren, auf die

der Versicherungsbroker

Assiconsult baut.

Das stetige Wachstum und die ausgezeichneten

Referenzen des Unternehmens

beweisen den Erfolg dieser

Strategie. Die Bedürfnisse des Kunden,

verbunden mit den Möglichkeiten

der Versicherer durch dynamisches

Wirken der Mitarbeiter, steht für das

Motto „we move“. Die Geschäftsleitung

ist begeistert darüber, wie die Mannschaft

dieses Motto übernommen hat.

Ähnlich prägend hat sich auch das

Vorjahresmotto „Verantwortung übernehmen“

ausgewirkt. In den verschiedenen

Standorten Bozen, Mailand

und Innsbruck sind diese Mottos bereits

Teil der Unternehmenskultur geworden.

Visionen und Werte sind bei

Assiconsult im Leitbild festgeschrieben

und werden nicht zuletzt über das

Jahresmotto weiterentwickelt.

Jeder Mitarbeiter zählt

S e r v i c e

Führungskraft als Vorbild, Familienfreundlichkeit

durch

flexible und zumutbare

Arbeitszeiten, Transparenz

durch gezielte Informations-

politik, Karrierechancen und

eine Fülle von sozialen Zusatzangeboten

machen aus der

Assiconsult-Mannschaft ein engagiertes

Erfolgsteam. „Die Mitarbeiter sind

unser Kapital. Durch die aktive Gestaltung

des Arbeitsumfeldes schaffen wir

die Voraussetzung für Leistung“ erklärt

der Verantwortliche für Personal und

Finanzen Harald Gruber. Das Unternehmen

beschäftigt inzwischen über

50 Mitarbeiter, davon 25 Frauen, viele

davon auch in Führungspositionen.

Assiconsult ist es offensichtlich gelungen

durch attraktive Arbeitsplätze Familie

und Beruf zu vereinbaren. Der

hohe Frauenanteil ist auch darauf zurückzuführen,

dass Frauen den hohen

Ansprüchen an Flexibilität und Genauig-

keit wohl besser gewachsen sind als

Männer, wie Gruber meint.

Wie arbeitet Assiconsult?

beziehungen mit vielen Versicherungsgesellschaften

sind

beste Voraussetzungen

Schäden effizient zu liquidieren.

Ein spezialisiertes

Team von sieben Schadenreferenten,

sowie eine konsequente

Betreuung bei Großschäden

sind eine zusätzliche Garantie. In

der Überzeugung, dass moderne Technologie

für effiziente Kommunikation

unerlässlich ist, stellt das Unternehmen

seinen Kunden außerdem die notwendigen

Informationen über Polizzen

und Schäden schnell und unbürokratisch

über ein Kundenportal im Internet

zur Verfügung. Diese Strategien

sowie die intensiven Bemühungen in

der Akquise von Neukunden stehen

für die konsequente Umsetzung des

Mottos „we move“.

Assiconsult schafft für seine Kunden

die notwendigen Freiräume durch

Service, Sicherheit und Kontinuität im

Risikomanagement, damit der Kunde

sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren

kann.

Die Bindung langjähriger Mitarbeiter

Kompetente Beratung für individuelle

Deckungskonzepte durch einen Assiconsult

WIFI – Weiterbildung der Handelskammer Bozen

und die Weiterentwicklung der jun- erfahrenen Außendienst, speziali- Esperantostr. 1 - Bozen

Tel. 0471 945 666

gen Nachwuchskräfte basiert auf eisierte Ansprechpartner im Innen- Tel. 0471 069 900

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39100 Bozen | Südtiroler Straße 60

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ner gewachsenen Personalpolitik. Die dienst sowie konsolidierte Geschäfts- www.assiconsult.com

36

www.wifi .bz.it

09/2009

09/2009 37

INFO


38

09/2009

p a g i n i e r u n g

„Wir arbeiten aktiv für den

Erfolg unserer Kunden“

“Wir arbeiten aktiv für den Erfolg

unserer Kunden.“ Nach diesem

Motto startet die Homepage

www.gp-p.it des Unternehmens

Günther Plattner & Partner.

buchhaltung ist“, laut Günther Plattner,

strategischer Kopf der GP&P,

„eine ganzheitliche Querschnittsfunktion

im Unternehmen.“ Aber jedes Unternehmen

ist anders, hat Eigenheiten

und Eigenschaften, welche nicht standardisiert

werden können. „Deshalb

suchen wir individuelle Lösungen und

arbeiten vor Ort, damit wir die Unternehmensluft

schnuppern können und

dadurch ein Teil desselben werden.“

Das Zusammenspiel von Büroorganisation,

Betreuung und Beratung spielen

im Unternehmen eine der wichtigsten

Rollen; zudem spart das Unternehmen

mit dem „on tour“-System

Zeit und Geld. Durch das „insourcing“

der Buchhaltung kann sich der Unternehmer

auf sein Kerngeschäft konzentrieren.

Die Spezialisierung von

Günther Plattner & Partner verbessert

die Qualität des Finanzwesens und

ein aktiver Transfer sichert das betriebswirtschaftliche

Know-how. Die

operative Tätigkeit der „Buchhaltung

vor Ort“ erstreckt sich von der Hilfe

bei der Erstellung eines Angebotes bis

hin zur Bilanzerstellung vor Steuern,

bis hin zur Einführung von Maßnahmen

zur Krediteintreibung, bis hin

zu Hilfestellungen bei Verhandlungen

mit Banken, Kunden und Lieferanten

und bis hin zu Prozessoptimierungen

in der Verwaltung.

Man muss die Zahlen verstehen

Die Kernarbeit in der Buchhaltung, die

Verarbeitung sämtlicher Daten des Betriebes,

gehört zu den Hauptaufgaben

der Günther Plattner & Partner. Die

zeitnahen und dem jeweiligen Unternehmen

angepassten Buchungen und

Aufzeichnungen erlauben eine schnelle

und genaue Übersicht über den Verlauf

eines Unternehmens in Form von Bilanzen

und Reportings zu bekommen. Günther

Plattner weiß, wovon er spricht,

wenn er behauptet, dass es in der heutigen

Zeit nicht nur reicht mit Zahlen

umgehen zu können. „Man muss die

Zahlen verstehen und vor allem wissen,

was hinter den Zahlen steckt.“ Zu den

Kunden der GP&P gehören auch Kunden,

denen man nicht mehr helfen will

oder kann. „Das ist dann immer eine

besondere Herausforderung, denn es

genügt nicht nur mit den Altlasten auf-

zuräumen und die operativen Abläufe

neu zu gestalten.“ Meistens kommen

vielfach depressive Nebenerscheinungen

der Inhaber und Mitarbeiter hinzu,

welche letztendlich in solchen extremen

Fällen das größte Hemmnis darstellen.

Der krisengebeutelte Betrieb bedarf

dann nicht nur der moralischen, netten

Worte, sondern muss tatkräftig in allen

Bereichen unterstützt und geführt werden;

unabhängig ob es um Absprachen

und Lösungsmaßnahmen im Finanz-,

Personal- oder allgemeinen Management-Bereich

geht.

Die GP&P verliert in allen Situationen

nie das oberste und eigene Unternehmensziel

– auch für die eigenen

Kunden – aus den Augen: das Unternehmen

dort hinzuführen, dass alle

Beteiligten einen finanziellen und persönlichen

Wert nachhaltig durch eine

professionelle Tätigkeit festigen können.

Dafür arbeiten Günther Plattner

und seine Mitarbeiter seit nunmehr

fast 13 Jahren.

INFO

Günther Plattner

und Stefan Gasslitter

(von links)

Günther Plattner & Partner GmbH

Alte Landstraße 14/A - 39040 Auer

Tel. 0471 811 454

Info@gp-p.it - www.gp-p.it

Wir unternehmen was.

p a g i n i e r u n g

Sie wollen Ihr Unternehmen gründen?

Das Beraterteam der Sparkasse begleitet Sie dabei.

Wir begutachten Ihren Plan, bewerten Ihre finanzielle

Situation und besprechen gemeinsam das Risiko.

Nutzen Sie unsere Erfahrung.

09/2009 39


Weissman & Cie. widmet sich

seit über 25 Jahren der Aufgabe,

Familienunternehmen dabei zu

unterstützen, ihre ganz spezifischen

Herausforderungen der

Zukunft zu meistern.

Das System Weissman mit seinen „10

Stufen zum Erfolg“ wird innerhalb

von mehr als 1200 Familienunternehmen

für die Erarbeitung, Messung

und Implementierung der Unternehmensstrategie

verwendet. Seit zwei

Jahren ist die italienische Niederlassung

unter der Geschäftsführung von

Dr. Markus Weishaupt italienweit von

Meran aus tätig.

Die insgesamt sehr vielfältigen Unterschiede

zwischen börsennotierten Unternehmen

und Familienunternehmen

lassen sich auf drei hauptsächliche Unterschiede

verdichten:

1. Die Familie:

der Personenkern in einem Familienunternehmen

stellt die größte Wertgrundlage

desselben dar, sofern ein gesundes,

positives und ehrliches Verhältnis

zwischen den Mitgliedern besteht.

Sollte dies jedoch nicht der Fall sein,

kann eben dieser Familienkern die

größte Hemmschwelle für die weitere

S e r v i c e

Familienunternehmen unterstützen

Unternehmensentwicklung darstellen.

Im schlimmsten Fall führt dies zum

Notverkauf des Unternehmens oder gar

zu dessen Ruin.

2. Die langfristige Ausrichtung des

Unternehmens:

Familienunternehmer denken in Generationen

und nicht in Quartalsergebnissen.

Der Unternehmer bzw. die Unternehmerin

hat den Wunsch, sein bzw.

ihr Lebenswerk der nächsten Generation

zu übergeben. Entscheidungen werden

in einem sehr weiten Zeithorizont

getroffen, was dazu führen kann, dass

solche Entscheidungen im Ausnahmefall

auch einmal nicht im Sinne von zu

erwirtschaftenden Renditen ausfallen.

3. Die finanzielle Ausstattung:

Familienunternehmen haben generell

begrenzte finanzielle Mittel und wachsen

hauptsächlich über Eigenfinanzierung

und über persönlich garantiertes

Fremdkapital. Dies erlaubt ein bedachtes,

dennoch beständiges, gesundes

Wachstum. Strategische Fehler

bedeuten allerdings oftmals das Aus

für das Familienunternehmen und

zudem oft auch für das Vermögen der

Unternehmerfamilie.

Markus Weishaupt: Geschäftsführer von Weissman & Cie.

Gerade in wachsenden Familienunternehmen

gilt es, die Belange der Familie,

die Entwicklung der Unternehmensstrategie

und die Messung der ganzheitlichen

strategischen Ziele und Teilziele zu

systematisieren. Weissman & Cie. ist auf

die Begleitung dieses Prozesses spezialisiert

und unterstützt sowohl die Unternehmerfamilie,

als auch das Familienunternehmen

bei der Bewältigung der

verschiedenartigen Herausforderungen

in diesem Rahmen, welche sowohl in der

personellen Regelung der Nachfolge liegen,

als auch in der professionellen Führung

und im Management des Unternehmens.

Hierbei gilt es die positiven Merkmale

des Familienunternehmens mit den

positiven Aspekten eines professionellen

Managements zu verschmelzen.

Diese Verschmelzung stellt eine Gratwanderung

dar, welche mit einem systematischen

Vorgehen, dank einschlägigerer

Erfahrung, und unter Moderation

verschiedener Ideen und Einschätzungen,

durch die gemeinsame Definition

von Zielen, Aktivitäten und Projekten

den letztendlichen Erfolg wahrscheinlicher

macht.

INFO

Weissman & Cie. Italia GmbH

Sinichbachstr. 3 - 39010 Sinich/Meran

Tel. 0473 490 544

info@weissman.it - www.weissman.it

Die Krise kann man nur besiegen,

wenn man sie auch bekämpft.

„sell well®" präsentiert seine

neuen Büroräumlichkeiten.

Gerade jetzt ist Werbung eines der

besten Mittel, um die Verkaufszahlen

zu steigern. „Wer schwierige Zeiten

überstehen will, der muss jetzt den Mut

aufbringen zu investieren.

Gerade in Krisen

werden große Dinge

geboren“, sieht Ralph

Greifeneder, dessen

Name seit Jahren mit

effizienter Werbung

in Südtirol und Italien

verbunden ist, die derzeitige

wirtschaftliche

Situation. „Vom Erfolg

antizyklischer Werbung

war schon der

1947 verstorbene Henry Ford überzeugt.

Er schrieb mit zwei seiner Zitate

– 'Wer nicht wirbt, stirbt!' und 'Wer

aufhört zu werben, um Geld zu sparen,

kann ebenso seine Uhr anhalten,

um Zeit zu sparen.' – Werbegeschichte“,

erläutert der Werbefachmann.

Ralph Greifeneder

S e r v i c e

Neue chancen durch die Krise

40 09/2009

09/2009 41

Gut verkaufen

Der Name seiner Agentur für Marketing

und Kommunikation „sell well®" – auf

Deutsch gesagt: gut verkaufen – ist auch

Konzept, um mit seiner Mannschaft

und flachen Hierarchien effektiv und

flexibel zu arbeiten. „Verkauf ist heute

das einzige Wort, das für einen Unternehmer

zählt, wenn er an Werbung

denkt. Bereits im Vorfeld muss für ihn

klar sein, ob sich die Investitionen rechnen.“

Früher wurde zumeist nach einer

einfach zu berechnenden Formel das

Werbebudget bestimmt: ein bestimmter

Prozentsatz vom Umsatz. Der klare

Vorteil ist hier die Einfachheit der Berechnung.

„Aber Werbung soll Umsatz

generieren und nicht umgekehrt und

das mit Weitsicht.“

In neuen büros

Bei „sell well®" ist man beständig aktiv,

um den eigenen Horizont zu erweitern,

deshalb hat die Agentur nun den Schritt

getan und neue größere Räume gegenüber

der Messe Bozen bezogen. „Hier

können wir noch gezielter auf die Bedürfnisse

unserer Kunden eingehen und

das ist der Umsatz des Kunden. Werbeerfolg

ist heute wesentlich zielgruppenorientierter

und auch messbarer zu

erreichen. Deshalb muss eine Agentur

ein Ziel, nämlich den Verkauf im Kopf

haben“, ist der Agenturinhaber überzeugt.

„Grafiker gibt es an jeder Ecke

– ein Vertriebskonzept, das innovativ

ist, nicht. Deshalb ist es wichtig, eine

Strategie gemeinsam mit dem Kunden

zu entwickeln und dies erfordert Menschen,

die Vertriebsdenken mitbringen.

Gute Verkaufszahlen sind für sie die

beste Bestätigung der Zusammenarbeit

zwischen Agentur und Kunde.“

Menschen und gute Ideen

„Man kann ein Auto nicht von innen

anschieben, man kann jedoch die Insassen

beim Anschieben mit einbeziehen.“

Es handelt sich sozusagen um ein

Mannschaftsspiel, welches gleichzeitig

auch die Strategie von „sell well®" ist,

um das Maximum für den Kunden zu

erreichen.

„sell well®" fasst seine Strategie in vier

Worten zusammen: durchleuchten,

durchdenken, durchführen und durchstarten.

Dies bedeutet, dass die Agentur

nicht an der Oberfläche halt macht,

sondern erst hinter die Fassade blickt,

in die Tiefe geht und die Materie genauestens

analysiert, um sodann den eigentlichen

Sinn der Dinge zu verstehen.

Und schlussendlich stehen doch hinter

jedem guten Produkt immer Menschen

mit guten Ideen.

INFO

sell well® GmbH

Bruno Buozzistr. 12 - 39100 Bozen

Tel. 0471 050 750 - Fax 0471 050 751

welcome@sellwell.it - www.sellwell.it


Giselle Rufert

42

Best Minds Meet: 60 führende

Köpfe ziehen Resümee über

die Essenz unternehmerischen

Erfolgs. Das Buch und der Film

dazu werden im November auf

Schloss Maretsch vorgestellt.

Giselle Rufert, die

Schweizer Unternehmerin

des Jahres 2008,

Jens Hoffmann, ein

Produktentwickler, der

auf Lego schwört und

Christian Gansch, ein

mehrfach gekürter Musikproduzent.

Das sind

nur drei kluge Köpfe von

insgesamt über 60, die

sich getroffen haben, um gemeinsam

„Unternehmensperspektiven für eine

mutige Zukunft“ zu entwickeln. Das

Wissen, das sich dabei sammelte, wird

am 19. November 2009 der Öffentlichkeit

zugänglich gemacht. Dann wird

auf Schloss Maretsch das 250 Seiten

starke Management-Buch vorgestellt,

in dem die Teilnehmer ihre bis dato

noch ungeschriebenen Erfolgsrezepte

preisgeben. Erscheinen wird die Publikation

im Verlag des renommierten

Instituts der Frankfurter Allgemeinen

Zeitung. Beigefügt wird auch eine

Film-DVD, produziert vom namhaften

Regisseur und Grimme-Preisträger

Andreas Pichler.

Teilweise hatten sie eine weite Anreise

nach Meran. Doch der Weg hat sich ge-

09/2009

p a g i n i e r u n g

Ungeschriebene Gesetze

für den Erfolg

lohnt. Best Minds Meet hat die Teilnehmer

begeistert. Am 22. Mai 2009 haben

sich über 60 geladene Unternehmer

aus Südtirol, Nordtirol und Bayern auf

Schloss Pienzenau bei Meran getroffen,

um branchenübergreifend von einander

zu lernen und neues Wissen zu generieren.

Die Gemeinsamkeit der geladenen

Gäste bestand darin, dass sie entweder

in Mitarbeiterführung, Verkauf oder

Produktentwicklung unverkennbaren,

unternehmerischen Erfolg haben. Die

Zielsetzung der Organisatoren, TIS innovation

park, Tiroler Zukunftsstiftung

und Bayern Innovativ war es, nicht einen

weiteren 08/15-Kongress zu organisieren,

sondern ein Event, bei dem die

Praktiker selbst im Mittelpunkt stehen.

Die Idee dazu ist im Austausch zwischen

Christian Höller (TIS), Evelyn Oberleiter

(enjoymore) und Günther Reifer (Selva

AG) entstanden. „Wir wollten jenen,

die tagtäglich unternehmerischen Erfolg

beweisen, das Wort schenken. Die

haben wirklich viel zu sagen, da sie tagtäglich

selbst entwickeln, fördern und

schaffen“, so die Unternehmensberaterin

Evelyn Oberleiter.

Workshops für neue Ansätze

Im Anschluss an drei Impulsvorträge

haben unter der Führung profilierter

Moderatoren fünf gleichzeitige Workshops

stattgefunden, in denen die Unternehmer

sich austauschten und gemeinsam

neue Ansätze erarbeiteten.

Einer der Moderatoren war Prof. Kurt

Matzler von der Universität Innsbruck:

„Best Minds Meet war ein Experiment

und zunächst war ich skeptisch, ob

es gelingen würde, dermaßen starke

und unterschiedliche Persönlichkeiten

in einen fruchtbaren Austausch

zu bringen. Ich war überrascht. Die

Ergebnisse sind sensationell.“ Jeder

Gruppe stand ein Redakteur zur Seite.

Damit die Wertigkeit der Beiträge

schon im Vorfeld gesichert war,

mussten sich die Teilnehmer fachlich

auf den Tag vorbereiten.

best Minds Meet 2010 in München

„Wir haben die Vision,

dass durch den Austausch

erfahrener und

fähiger Menschen neue

Konzepte für die Wirtschaft

entstehen werden.

Über Best Minds

Meet werden Praktiker

– also die eigentlichen

Wirtschaftsexperten – Günther Reifer

nun Jahr für Jahr einen

Beitrag dazu liefern, dass mutige Ideen

Unterstützung, Verbreitung und Stärkung

erfahren“, erklärt Günther Reifer,

Marketing-Vertriebschef der Selva AG.

Ob des Erfolges geht Best Minds Meet

weiter. 2010 wird Bayern Innovativ die

Best Minds nach München einladen,

2011 wird der Austausch in Innsbruck

stattfinden.

p a g i n i e r u n g

Heizung /Sanitär

Automation

Elektro


S e r v i c e

S e r v i c e

bauwirtschaft als Stabilitätsfaktor in der Krise

Immer wieder ist zu lesen, dass

neben der Automobil- bzw.

Automobilzuliefererindustrie

das Baugewerbe besonders

stark unter der derzeitigen

Wirtschaftskrise zu leiden

hat. Um zu verstehen, welche

Auswirkungen dies hat, muss

man sich die Bedeutung der

Bauwirtschaft vor Augen führen.

Ausgehend vom Wohnbau über die

Errichtung von Schulen, Gewerbehallen,

Produktionsstätten, Büros und

Geschäften bis hin zur Verwirklichung

von verschiedensten Infrastrukturen

– Straße,

Schiene, Flughafen, aber

auch Versorgungsleitungen,

Abwässerkanäle

oder Kläranlagen – reicht

das Aufgabengebiet der

Bauwirtschaft. Dem

Bauwesen kommt somit

in unserem täglichen Leben

eine zentrale Rolle

zu. Es sorgt dafür, dass Arbeitsplätze

gesichert werden und Wohlstand erhalten

bleibt.

Thomas Ausserhofer

16.500 bauarbeiter in Südtirol

Im Jahr 2008 machten die Investitionen

in die Bauwirtschaft 10,9 Prozent des

italienischen Bruttoinlandsproduktes

(BIP) aus, wie die Zahlen des nationalen

Statistikinstituts ISTAT belegen. 8,4

Prozent der italienischen Arbeitnehmer

waren im Baugewerbe beschäftigt. Betrachtet

man nur die Mitarbeiter des

Industriesektors, dann betrug der Anteil

der Beschäftigen des Bausektors mehr

als 28 Prozent; in absoluten Zahlen ausgedrückt

entspricht dies rund zwei Mil-

lionen Arbeitnehmern. „Im Südtiroler

Baugewerbe waren 2008 etwas mehr als

16.500 Arbeitnehmer beschäftigt. Diese

leisteten ohne Überstunden rund 16,5

Mio. Arbeitsstunden“, erläutert der Präsident

des Kollegiums der Bauunternehmer,

Thomas Ausserhofer (Unionbau

GmbH), laut den aktuellen Zahlen der

Bauarbeiterkasse der Provinz Bozen.

44 09/2009

09/2009 45

Document solutions

Multimedia

Server PC hardware

Mobile computing

Networking

Office materials

Presentation technology

Software

Office management

Investiert wurden in das Bauwesen in

Italien im Jahr 2008 rund 154 Milliarden

Euro. Mehr als die Hälfte davon

ging in den Wohnbau (54,4 Prozent),

rund ein Viertel (26,8 Prozent) in den

Bau von Gewerbeimmobilien und 18,8

Prozent in die Verwirklichung öffentlicher

Infrastrukturen. Die Probleme der

Bauindustrie werden deutlich, wenn

Alles läuft.

man die Zahlen aus dem Jahr 2009 mit

jenen des Vorjahres vergleicht. So ist

die Zahl der Beschäftigten im Bausektor

stärker zurückgegangen als in anderen

Bereichen. Im zweiten Quartal 2009 waren

rund 41.000 Arbeitnehmer weniger

am Bau beschäftigt als im Vergleichszeitraum

des Vorjahres. Dies entspricht

einem Rückgang von 2,1 Prozent. Ähnlich

zeigt sich die Situation in Südtirol,

wie Thomas Ausserhofer bestätigt.

Nach wie vor eine große bedeutung

Dennoch, die Bedeutung des Bauwesens

für die anderen Wirtschaftsbereiche

bleibt bestehen. „Die Produktivität

und die Beschäftigung in vielen anderen

Wirtschaftssektoren hängt entscheidend

vom Wohlergehen der Bauwirtschaft

ab. Wie Studien des gesamtstaatlichen

Dachverbandes der Bauunternehmer

ANCE zeigen, bedeutet die

Investition von einer Milliarde Euro in

die Bauwirtschaft 1,8 Milliarden Euro

an Gesamtnachfrage. Das heißt, 0,8

Milliarden Euro fließen in dem Bausektor

nahestehende Gewerbe. So braucht

das Bauwesen Dienstleistungen aus den

vorgelagerten Bereichen, wie den Planungsbüros,

den Bauträgern oder etwa

den Banken. Zudem werden die unterschiedlichsten

Waren aus vorgelagerten

Bereichen bezogen: Bauholz, Beton,

Energie, Kraftstoffe und andere mehr.

Unsere Kunden können sich bequem zurücklehnen.

Nichts blockiert mehr, kostet mehr und nervt mehr, als wenn

die Technik nicht reibungslos funktioniert. Deshalb ist ein EDV

Partner mit praxisorientierten, intelligenten Lösungen und

mit perfektem Service für jeden Unternehmer unabdingbar –

ganz gleich, ob er einen oder tausend Mitarbeiter beschäftigt.

Amonn ist immer der richtige Partner.

Innsbruckerstraße 23

39100 Bozen

Tel.: 0471/980251

Fax: 0471/980253

info@amonn-office.com

www.amonn-office.com

Auch auf nachgelagerte Bereiche wirkt

sich die Bautätigkeit positiv aus, wie

beispielsweise auf die Hersteller von

Baumaschinen, die Immobilienwirtschaft,

die Möbelindustrie oder auch

Versicherungen“, erklärt Ausserhofer.

Investitionen in die Bauwirtschaft bedeuten

nicht nur mehr Umsatz für

andere Wirtschaftsbereiche, sondern

auch mehr Arbeitsplätze. Durch eine

Milliarde an Investitionen werden ca.

23.600 neue Arbeitsplätze geschaffen,

wovon 15.100 auf das Baugewerbe und

8500 auf die verbundenen Wirtschaftssektoren

entfallen.

Direkte und indirekte Arbeitsplätze

„Man kann also mit Recht behaupten, dass

zur Ankurbelung der Wirtschaft Investitionen

in das Bauwesen, wie z.B. in die Errichtung

von Infrastrukturen der richtige

Weg sind“, so Thomas Ausserhofer.

Das Kollegium der Bauunternehmer der

Provinz Bozen vertritt die Interessen

von rund 150 industriell organisierten

Baufirmen, die insgesamt 6000 Mitarbeiter

beschäftigen.

INFO

Kollegium der Bauunternehmer Südtirol

Schlachthofstr. 57 - 39100 Bozen

Tel. 0471 282 894 - Fax 0471 263 901

info@coll.edile.bz.it - www.coll.edile.bz.it

QUALTÄTSMANAGEMENT

werbecompany.com


Robert Stafler

Entgegen der derzeit schwierigen

Marktsituation im Bauwesen,

verzeichnet Wolf System jedes

Jahr ein überdurchschnittliches

Wachstum.

Der Erfolg in der Konstruktion von

Hallen für die Landwirtschaft und

Industrie, der Bau von Häusern für

Privatpersonen sowie die Realisierung

von Gebäuden im öffentlichen

Bereich und letztlich

der Rundbehälterbau

in der Landwirtschaft

bzw. Industrie sind Indiz

für die Einsatzfreude

und Leistungsbereitschaft

der Mannschaft

von Wolf System rund

um Firmenchef Robert

Stafler. 1986 hat er in

Mauls mit dem Aufbau

der italienischen Toch-

p a g i n i e r u n g

Konsequent erfolgreich

terfirma des Unternehmens Wolf System

begonnen. „Angefangen haben

wir mit vier Mitarbeitern“, erzählt Robert

Stafler und weist auf die damalige

relative Strukturschwäche des Standortes

hin. „Allein die logistischen und

verkehrstechnischen Vorteile hätten

nie ausgereicht! Sie mussten mit den

Fähigkeiten und dem Einsatz von begeisterten

Mitarbeitern ergänzt werden,

um dem Standort langfristige

Überlebenschancen zu sichern“, ist

der Unternehmer überzeugt. Mit über

250 Mitarbeitern ist der Betrieb heute

einer der wichtigsten Arbeitgeber im

Wipptal. 66 Mitarbeiter im Vertrieb,

in der Planung und Verwaltung, 40 im

Außendienst, 146 in Produktion und

Montage zeugen von der Bedeutung

des Unternehmens. Mit seinem Betriebsvolumen

ist Wolf System wichtiger

und solider Arbeitgeber im Eisacktal

und somit bedeutender Faktor

für die Nachhaltigkeit lokaler Kreislaufwirtschaft.

So ist es dem Freienfelder Unternehmen

heuer gelungen, mit seiner Marke Wolf

Haus maßgeblich am Wiederaufbau

in der Erdbebenregion Abruzzen mitzuwirken.

Ein Auftrag über 44,5 Mio.

Euro zum Bau von 513 Wohneinheiten,

von denen 100 in nur 67 Tagen Bauzeit

schlüsselfertig an den italienischen

Zivilschutz übergeben werden konnten,

zeugen von der Leistungsstärke der Unternehmensgruppe.

Die Zahlen sprechen für sich

Aus dem Werk in Freienfeld kommen

immer wieder neue Produkt- und

Dienstleistungsimpulse für den Agrar-,

den Industrie- und Gewerbe-

bzw. Hausbau. Diese Konsequenz

wirkt sich positiv auf die Ausbildung

und Erfahrung der Mitarbeiter aus.

Damit sind sie mitverantwortlich für

den Erfolg, der durch beeindruckende

Zahlen belegt werden kann.

Wolf System verarbeitet über 60.000

m³ Schnittholz im Bereich Holzbau

und verbaut mehr als

20.000 Tonnen Stahl im Hallenbau

und etabliert sich damit als größter

Profilstahlverarbeiter im gesamten

Alpenraum. Mit 40 Jahren Erfahrung

und jährlich mehr als 10.000 realisierten

Bauprojekten, 4000 Gebäuden, 700

Häusern und 6000 Behältern ist die

Wolf-Gruppe führend in den Bereichen

Hallen-, Haus- und Rundbehälterbau.

Im Hallenbau liegt das Hauptaugenmerk

auf landwirtschaftlichen - bzw.

Industriebauten und Strukturen für

das Handwerk; im Bereich Fertighaus

werden Einzelhäuser sowie Büro-, öffentliche

und Groß-Bauten (auch Kindergärten)

realisiert; die Betonbehälter

finden ihren Verwendungszweck in

den verschiedensten Sektoren (z. B.

Landwirtschaft, Biogas- bzw. Kläranlagen

usw.).

Wolf System GmbH gehört zur rund

2500 Mitarbeiter zählenden Wolf-

Unternehmensgruppe mit 30 Niederlassungen

weltweit. Seit 40 Jahren

in diesem Unternehmensverbund,

übernimmt Wolf System in den drei

Bereichen Haus-, Hallen- und Behäl-

terbau wesentliche Kernkompetenzen

für den Erfolg. Groß geworden ist

das Unternehmen durch das stetige

Wachstum in den Sektoren Hallenbau

und Behälterbau. Hier gelang es dem

Betrieb seine Kunden mit technisch

durchdachten Komplett-Lösungen

und hoher Flexibilität zu überzeugen.

„Gerade im Hallenbau“, so Robert

Stafler, „ist es uns immer wieder

gelungen, perfekt auf die Bedürfnisse

unserer Kunden einzugehen und

ganzheitliche Konzepte anzubieten.“

Wolf System verfügt durch seine patentierte

Systembauweise dabei über

einen wichtigen Entwicklungsvorsprung

und ist als eines der wenigen

Unternehmen in Europa in der Lage,

die verschiedenen Werkstoffe Holz,

Stahl und Beton im eigenen Betrieb

zu verarbeiten, den speziellen Anforderungen

nach zu kombinieren und

eigenständig unter einem Dach zum

Einsatz zu bringen. Somit können alle

Wünsche, Anforderungen und Gegebenheiten

moderner Bauvorhaben

ganzheitlich abgedeckt werden.

Ein Weltunternehmen mit

hohen Standards

Im Rund-Behälterbau ist das Unternehmen

Marktführer. Eine spezielle, patentierte

Montage und Bautechnik verschafft

Wolf System einen maßgeblichen Vorteil

in Bau-Geschwindigkeit und Qualität der

Ausführung. Gerade im Sektor Biogas-

Produktion sind die Behälter durch ihren

hohen Dichtheitsgrad und ihrer Langlebigkeit

besonders gefragt.

Alle Produkte von Wolf System erfüllen

höchste Ansprüche an Leistungsfähigkeit,

Funktionalität und Wirtschaftlichkeit

der Bauvorhaben. Erfahrene

Ingenieure erarbeiten ganzheitliche,

zukunftsorientierte Modelle und Konzepte

und setzen diese termingerecht

in nachhaltige Kunden-Projekte um.

Das Weltunternehmen hat sich in Italien

solide und zukunftsweisende Standbeine

geschaffen. Die globale Vernetzung

mit dem Weltmarkt findet ihren Halt in

der operativen und logistischen Erfahrung

der Projektabwicklung. Projekte

für private Bauträger, lokale Handwerker

oder Handelsbetriebe, die nach

wirtschaftlichen und schnell zu realisierenden

Dienstleistungs- und Produktionsstätten

oder Privathäusern suchen,

werden mit der gleichen Gründlichkeit

und Zügigkeit bearbeitet wie große Projekte

für industrielle Anforderungen.

Die Produkt-, Dienstleistungs- aber auch

Fertigungs- und Material-Palette aller

Wolf-Unternehmensbereiche ist geradezu

maßgeschneidert für die unterschiedlichsten

Kundenwünsche mit komplexen

Anforderungen. Innovative Echtzeitlösungen

für Fertighäuser, Produktionshallen,

Industrie- und Verwaltungsgebäuden,

ebenso wie Behälterbau, haben

in der Unternehmensgruppe Wolf ein

gemeinsames Dach gefunden.

INFO

Wolf System GmbH

Industriezone 1 - 39040 Freienfeld

Tel. 0472 649 900 - Fax 0472 649 933

mail@wolfsystem.it - www.wolfsystem.it

09/2009 47


S e r v i c e

bauen für die Zukunft

Über 30 Jahre Erfahrung im

Baugewerbe garantieren jedem

Käufer einer Immobilie

des Bozner Unternehmens Dalle

Nogare höchsten Standard bei

der Bauausführung sowie einmalige

Standorte.

Exklusivität, Komfort und optimale

Lebensqualität zeichnen die Bauvorhaben

aus, die den Namen Dalle Nogare

tragen. Die Haupttätigkeit des Bauunternehmens

konzentriert sich auf Wohnund

Gewerbebauten in Südtirol, doch

immer wieder macht das Unternehmen

auch mit besonders exklusiven Ferienanlagen

in ganz Italien Schlagzeilen.

Wohnen mit Stil

Viele Details garantieren beim Kauf

eines neuen Heimes, dass sich die

zukünftigen Nutzer darin rundherum

wohl fühlen und lange die Vorzüge ihrer

eigenen vier Wände genießen. Vor

allem der Standort und eine hochwertige

Bauausführung spielen eine wichtige

Rolle. Eines der Projekte, die in

Kürze verwirklicht werden, befindet

sich in der Malsstraße 51 in Bozen.

Die ruhig gelegene Zone, eine Querverbindung

zur Reschenstraße, verfügt

über einen idealen logistischen

Anschluss zum Stadtzentrum sowie

Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen

in der näheren Umgebung.

Im fünfgeschossigen Mehrfamilienhaus

sind 23 Wohneinheiten unterschiedlicher

Größe geplant. Moderne

Architektur, ausgewählte Materialien

und Liebe zum Detail zeichnen den

Bau aus. Neben dem besonderen,

architektonischen Stil wurde großer

Wert auf innovative Techniken gelegt.

Das Gebäude der Klimahaus-Klasse B

erhält eine Fußbodenheizung.

Leben im Grünen

Kurz vor den Toren Bozens wird ein weiteres

Bauvorhaben verwirklicht. In Frangart

an der Weinstraße, inmitten der

Natur und dennoch nur wenige Minuten

Fahrt von der Stadt entfernt, entsteht das

Kondominium „Schlosswirt“. Das exklusive,

dreigeschossige Mehrfamilienhaus

mit nur neun Wohneinheiten entspricht

der Klimahaus-Klasse B. Jede Wohnung

verfügt über einen Garten oder eine große

Terrasse. Die ideale Wohnlage für alle,

die das Landleben lieben und gleichzeitig

die Vorzüge der Stadt schätzen.

Ferienträume werden wahr

In den landschaftlich schönsten Gebieten

Italiens realisiert das Bauunternehmen

Dalle Nogare Ferienvillen und Wohnanlagen

verschiedener Größen. Auf Sardinien

an der Costa Smeralda entsteht

ein besonders exklusives Ferienobjekt:

die Villa „Capriccio“ in der Bucht von

Romazzino bei Porto Cervo. Das harmonisch

in die Umgebung eingebettete,

zweigeschossige Gebäude liegt nur 200

Meter von der Küste entfernt und hat

Dank seiner leicht erhöhten Lage eine

herrliche Aussicht auf das Meer. Die luxuriöse

Villa verfügt über fünf Zimmer

mit eigenem Bad, eine Küche und einen

großen Wohnraum mit direktem Zugang

zur großen Veranda. Umgeben ist

sie von einem 1500 m² großen, blühenden

Garten mit Schwimmingpool.

Weitere interessante bauvorhaben

Weitere Objekte und Bauvorhaben der

Firma Dalle Nogare befinden sich in

Verona, in Gröden, im Gadertal, in Kal-

S e r v i c e

tern, Neumarkt, Trient, Vilpian, Meran,

am Ritten und in der Landeshauptstadt.

Die ausgewählten Standorte garantieren

durch ihre gute Lage und eine

hochwertige Bauausführung eine optimale

Lebensqualität für die künftigen

Bewohner und Nutzer.

Zwei weitere Ferienobjekte werden auf

den Mittelmeerinseln Pantelleria und

Capri realisiert. Auf Capri ist auf dem

zwei Hektar großen Gelände des ehemaligen

Sonnen-Observatoriums des

Kiepenheuer Institutes für Sonnenphysik

oberhalb der „Grotta Azzurra“ eine

exklusive Ferienanlage mit ein bis drei

exklusiven Villen geplant.

Am südlichen Ende Italiens, auf Pantelleria,

wird Traditionelles mit Modernem

kombiniert. Als Feriendomizil

dienen „Dammusi“, die typischen,

kleinen Häuser aus Lavagestein mit

Kuppeldach. Sie werden in ihrer alten

Schönheit erstrahlen, erhalten allerdings

eine zeitgemäße Ausstattung, die

den heutigen Ansprüchen an Komfort

und Wohlbefinden gerecht wird. Die

im natürlichen Ambiente belassene

Anlage liegt oberhalb der Küste, eingebettet

in einem natürlichen Amphitheater

mit einem fantastischen Blick

auf das Meer. Detaillierte Informationen

werden dazu im Bozner Büro des

Unternehmens erteilt.

48 09/2009

09/2009 49

INFO

Dalle Nogare Bauunternehmen AG

Horazstraße 49 - 39100 Bozen

Tel. 0471 284 260 - Fax 0471 284 308

info@dallenogare.bz - www.dallenogare.bz


Die BNL Mailand, Via Deruta litt

unter dem starken Aufheizen der

verglasten Räume im Sommer

und in den Übergangszeiten.

Durch Serisolar erreichte sie

eine starke Verringerung des

Treibhauseffektes und der Kosten

zur Kühlung der Räume.

Die innovative Lösung von Serisolar

gegen den Treibhauseffekt. Durch

die professionelle Installation von Spezialfolien

auf den bestehenden Fensterflächen

verwandelt Serisolar diese

Flächen ohne Demontage, auch an Gebäuden

mit erheblichen Dimensionen.

Das Problem der Sonneneinstrahlung

und des daraus entstehenden Treibhauseffektes

wird definitiv gelöst. Dank

einer umsichtigen Auswahl der Folien

mit hoher Energieeffizienz aus einem

breiten Spektrum von Helligkeitsabstufungen

von hell bis dunkel (je nach

Notwendigkeit des Kunden) und dank

deren langen effektiven Haltbarkeit installiert

Serisolar über 35.000 m² Sonnenschutz-

und Sicherheitsfolien mit

EN12600-Zertifizierung pro Jahr.

von außen verfügen die Sonnen-

schutzfolien über folgende Stärken:

1. Hohe direkte Reflektierung der

Sonnenenergie

2. Geringe Energieaufnahme (in der

Doppelglasscheibe)

3. Geringe Energieübertragung

4. Große Auswahl an Helligkeitsabstufungen

(wenig oder stark spiegelnd)

S e r v i c e

Sonnenschutzfolien mit

hoher Energieersparnis

5. Barriere gegen UV-Strahlung

(Schutz der Einrichtung: Fußböden,

Vorhänge, Kunstwerke etc.)

6. Reinigungsfreundlich und wartungsfrei

7. Ästhetische Aufwertung der Fassade

8. Durchschnittliche Haltbarkeit > extern

10–15 Jahre

Übertragen bedeutet dies:

a. Große Energieersparnis und rasche

Amortisierung: Die Kosten der Folie

werden innerhalb von höchstens 3–4

Jahren durch die geringeren Kosten

für die Raumkühlung ausgeglichen.

Die Verwendung der Klimaanlage

wird um 30 % bis 50 % reduziert.

b. Vereinfachung des Kalt-/Warmbetriebs

c. Mehr Arbeits-/Wohnkomfort

d. Keine Klagen mehr von Kunden

und Mitarbeitern

e. Mehr Produktivität

Der Fall bNL Mailand, via Deruta

Verglaste Fläche: zirka 2300 m² mit

Sonneneinstrahlung von Osten, Süden

und Westen

Problem: Schwierigkeit, die Frühjahrs-,

Sommer- und Herbsttemperaturen nur

mit der Raumkühlungsanlage unter

Kontrolle zu halten. Innentemperaturen

konstant über 30 Grad von Mai bis

September.

Im April 2009 durchgeführter Test: Büros,

in denen Folien angebracht werden

sollten: Innentemperatur ca. 32° Celsius;

Büro mit Folie (Osten und Süden):

Innentemperatur 26° Celsius.

Erwartete Resultate: Reduzierung des

Betriebs der Kühlgruppen um über

40 % jährlich mit entsprechender Reduzierung

der Energiekosten und des

CO2-Ausstoßes in die Atmosphäre. Gesamtabschreibung

der Maßnahme: ca.

36 Monate.

INFO

Foto des Bnl-Gebäudes vor

Installation der Folien und nach

Installation der Folien

SERISOLAR GmbH

BZ-TN-VR-MN-MO-VI-PD-TV

via Soprasasso 8/2- 38100 Trient

Tel. 0461 950 065 - Fax 0461 959 196

info@serisolar.com - www.serisolar.com

Seit der Gründung im

Jahr 1996 ist es der ZIMA-

Wohnbaugesellschaft gelungen,

durch ihre Ideen und deren

Verwirklichung nachhaltig

Spuren in der Baulandschaft zu

hinterlassen.

besonders in Südtirol entstanden attraktive

Bauvorhaben an interessanten

Standorten.

Spuren hinterlassen, wer wünscht sich

das nicht? Ein Bauwerk, das durch seine

Form, Gestaltung und Funktionalität

besticht, gehört dazu. Ein schönes Gebäude

wird lange Bestand haben und

seine Bewohner und Nutzer erfreuen.

In den vergangenen Jahren wurden

durch die Zima-Wohnbaugesellschaft

in ganz Südtirol Projekte realisiert, die

die Kunden begeistern konnten.

„Qualität am Bau und energieeffizientes

Bauen stehen für uns

an erster Stelle. Viele

Details, wie Klimahaus,

großflächige Terrassen,

Schallschutz und Fußbodenheizungen

gehören

bei Zima zur Standardausstattung.

Die Projekte

unserer Wohnanlagen,

unter anderem in St.

Jakob/Bozen, Montan/

Neumarkt, Siebeneich/Terlan, Terenten

und Pfalzen, hatten viel Erfolg“, erklärt

Hermann Thaler, Geschäftsführer

der Zima-Wohnbaugesellschaft. In den

vergangenen fünf Jahren wurden 13

S e r v i c e

Qualität, Transparenz

und vertrauen

exklusive Projekte mit 210 Wohneinheiten

realisiert oder sind in Planung. Das

Interesse ist groß, denn die hochwertige

Bauausführung und die vorteilhafte

Finanzierungsform überzeugen viele

Wohnungssuchende. Neunzig Prozent

der Wohnungen sind verkauft bzw.

wurden mit Vorvertrag vorgemerkt.

Erfolgreich in Südtirol und

darüber hinaus

Die Zima-Unternehmensgruppe zählt

somit zu den erfolgreichsten Bauprojektmanagement-Unternehmen

im

Land. Augenblicklich entsteht in Meran-Untermais

die Wohnanlage „Brigitte“.

23 Familien werden hier ein neues

Zuhause finden. In ruhiger Lage, mitten

im Grünen, wird in Kürze in Pfalzen

die Wohnanlage „Gasserhof“ mit zehn

Wohneinheiten übergeben. In der Bau-

bzw. Projektierungsphase befinden sich

Immobilien in Naturns und Antholz mit

zehn bzw. neun Wohneinheiten.

Nicht nur in Südtirol, auch über die

Landesgrenzen hinaus ist das Unternehmen

erfolgreich. Ferienobjekte

entstanden am Gardasee in Cisano,

Bardolino, Garda, Lazise sowie in Porto

Cervo an der Costa Smeralda. Eine große

Gewerbeimmobilie konnte in Verona

entwickelt werden.

Zahlung erst bei Übergabe

Wer sich mit der Zima-Wohnbaugesellschaft

einen Partner für das zukünftige

Heim sucht, der kann sich bis zur

Fertigstellung seiner Wohnung ruhig

zurücklehnen. Der Fachmann projektiert,

übernimmt die Baubetreuung

und überwacht die Finanzierung und

Kosten. Bei Unterzeichnung des Vorvertrages

ist nur eine Bankgarantie

vorzulegen, die Zahlung erfolgt erst bei

der notariellen Überschreibung der Immobilie

an den Kunden.

50 09/2009

09/2009 51

Hermann Thaler

INFO

ZIMA Wohnbaugesellschaft GmbH

Lucia-Frischin-Straße 3 - 39100 Bozen

Tel. 0471 502 855 - Fax 0471 502 839

office@zima.it - www.zima.it


Das traditionsreiche

Familienunternehmen Hobag

ist seit 180 Jahren, jetzt in

der sechsten Generation

und mit sieben mitarbeitenden

Familienmitgliedern,

erfolgreich in der Bau- und

Immobilienbranche tätig.

In seiner langjährigen Unternehmensgeschichte

wurde in Erinnerung

an den Großvater der derzeitigen

Generation, Josef Reichegger, stets folgender

Leitspruch befolgt: „Ein einzelner

Ast bricht, ein Bund Zweige zusammen

nicht!“

So hat das Unternehmen Hobag sowohl

auf den Familienzusammenhalt als

auch auf verschiedene, sich ergänzende

Standbeine der Baubranche und auf

den Zusammenschluss von lokalen Unternehmen

derselben Branche gebaut.

Dies vor allem durch den Einsatz von

Walter Reichegger, einer der heutigen

Seniorchefs.

S e r v i c e S e r v i c e

Erfolg über Generationen

Arbeitsplatzsicherung durch

Zusammenschlüsse

Aus diesen Zusammenschlüssen ergaben

sich im Laufe der Zeit die „Rienzbeton“,

eine Fusion der Abteilung von

Lieferbeton der Hobag AG mit mehreren

Lieferbetonherstellern im Pustertal

und die „Fa. Bauexpert“, eine Fusion

von Baumaterialienhändlern in Südtirol

und aus dem oberitalienischen

Raum und der Hobag - Abteilung zum

Verkauf von Baumaterialien, sowie die

Gründung der PRA – Pustertaler Recyclinganlage

- bestehend aus in der

Baubranche im Pustertal tätigen Unternehmen.

Am 1.1.2008 erfolgte dann der weitsichtige

Zusammenschluss zweier in

der Industriezone von Sand in Taufers

Wohn- und Geschäftshaus „Eisackwiesen“ (Brixen)

„The Beach Houses“ (Jesolo)

Tür an Tür angesiedelter Bauunternehmen,

der Hobag A.G. der Familie

Reichegger und der Zimmerhofer

A.G., der Familie Zimmerhofer, zur

General Construction Company, der

ZH A.G. Diese, für Gesellschafter und

Mitarbeiter vorteilhafte Fusion, war ein

entscheidender Baustein zum Ausbau

zweier etablierter Familienunternehmen

und zur Erhaltung von wertvollen,

krisensicheren Arbeitsplätzen. Die

ZH A.G. konnte sich in ihrer nun bald

zweijährigen Tätigkeit lokal, national

und international einen hervorragenden

Ruf erarbeiten.

Internationale Ausweitung

Nach diesem Zusammenschluss bzw.

der Abspaltung der Hochbautätigkeit,

hat sich die Muttergesellschaft Hobag

A.G. mit ihren Tochtergesellschaften,

Hobag Project A. G., Hobag Immobilien

GmbH und Jesolo Immobiliare

srl, vorwiegend auf den Immobilienmarkt

und das Bauträgergeschäft

spezialisiert.

Deren Tätigkeitsfeld mit langjähriger

Erfahrung auf dem Südtiroler Immobilienmarkt

wurde auf nationales und

internationales Gebiet ausgeweitet.

Wohn- und Geschäftshaus „Art 20“ (Bruneck) Wohnhaus „Promenade“ (Welsberg)

Das Angebot dabei reicht vom traditionellen,

ländlichen Haus mit kleinen oder

familiengerechten Wohlfühl-Wohnungen,

bis zum modernen, puristischen, zentral

gelegenem Stadthaus mit repräsentativen

Büroeinheiten oder einer lichtdurchfluteten

Penthousewohnung mit außergewöhnlichem

Panoramablick.

Die touristischen Appartements und luxuriösen

Villen an See und Meer eröffnen

ein weiteres Tätigkeitsfeld der Zukunft.

Der Immobilienverkauf in der pulsierenden

Metropole Mailand ist überraschend

stabil und nachfrageträchtig.

Die Immobilien im Ausland umfassen

ein breites Spektrum. Vom Einkaufszentrum

in Lienz (Österreich), über

das Luxus-, Wohn- und Bürogebäude

in Bukarest (Rumänien), bis zum multifunktionellem

Hochhaus in Mendoza

(Argentinien).

Trotz des Trends zur internationalen

Globalisierung bleiben die traditionsreichen

Wurzeln zum geschichtsträchtigen

Familien- und Firmenhintergrund

bestehen, der Halt und Standfestigkeit

verleiht.

INFO

HOBAG AG

Industriezone 12 – 39032 Sand in Taufers

Tel. 0474 677 600 – Fax 0474 677 633

info@Hobag.it - www.Hobag.it

„V33“ (Mailand)

„One Parliament Square“ (Bukarest) „Jesolo Lido Village“ (Jesolo) „Villa Scalari“ (Gardone)

09/2009 53


HOPPE, dessen Anfänge im Jahre

1952 in Heiligenhaus (bei Düsseldorf)

liegen, ist mittlerweile ein international

tätiges Unternehmen mit Sitz in der

Schweiz geworden, in dem rund 2.600

Mitarbeiter in neun Standorten in

Europa und den USA und weltweiter

Vermarktung dafür sorgen, dass

Wohnkultur im Detail spürbar wird.

Die HOPPE-Gruppe entwickelt,

produziert und vermarktet

Beschlagsysteme aus Aluminium,

Bronze, Edelstahl, Kunststoff und

Messing für Türen und Fenster.

Als Volumenhersteller mit stark

automatisierter Produktion liefert

HOPPE qualitativ hochwertige

Markenprodukte zu einem optimalen

Preis/Nutzen-Verhältnis.

Mit dem Ziel größtmöglicher Autarkie

und Flexibilität in der Fertigung wird bis

auf den Fremdbezug der Rohstoffe und

technischer Normteile fast alles selbst

produziert, so dass sich eine große

Fertigungstiefe mit entsprechend hoher

direkter Wertschöpfung ergibt.

Seit 1979 verfolgt das Unternehmen

eine Markenartikel-Strategie. Tür-

und Fenstergriffe, für viele nur ein

(technisches) Funktionselement,

sollen beim Endgebraucher als

Gestaltungsdetail an Türen und

Fenstern bekanntgemacht werden:

HOPPE – Der gute Griff.

Eigenes (geheimes) Know-how,

moderne Technik, innovative Produkte,

anerkannte Markenartikel-Qualität

und eben eine vertrauensvolle

p a g i n i e r u n g

HOPPE – Werte-basierte Führung von Anfang an

Es waren Werte wie Vertrauen, Verantwortung, Ehrlichkeit, Leistungswillen, Pflichtbewusstsein,

Freiheit und Menschlichkeit, die der Gründer, Friedrich Hoppe, vorlebte und damit das Miteinander in

dem schnell wachsenden Unternehmen prägte.

Zusammenarbeit mit Mitarbeitern,

Kunden, Zulieferern und indirektem

Umfeld bilden die Basis für den Erfolg

der HOPPE-Gruppe, die seit Mitte der

70er Jahre Marktführer ihrer Branche in

Europa ist.

Heute wird das Familien-Unternehmen

in der zweiten Generation von den

Brüdern Wolf und Christoph Hoppe über

eine Schweizer Holding geführt. Auch

wenn die Struktur der HOPPE-Gruppe,

deren Aktien alle im Familien-Besitz

sind, eher der eines kleinen Konzerns

ähnelt, haben die Eigentümer, nicht

zuletzt, da sie selbst in der operativen

Führung tätig sind, einen unmittelbaren

und prägenden Einfluss.

Das „Denken in Generationen“

ermöglicht auch die Umsetzung einer

Werte-basierten Unternehmens-

Führung, auf deren Grundlage die

Erkenntnis „Wer Leistung fordert,

muss Sinn bieten“ gelebt werden kann.

Angestrebt wird ein ehrliches, gesundes

Arbeits- und Innovationsklima, in

dem nützliche Leistung Erfolge

bringt, die Freude machen, und wo

Begegnungsqualität keine Worthülse

ist, sondern (vor-)gelebt wird. Dazu

gehört, dass Werte und Tugenden

wie Glaubwürdigkeit, Vertrauen,

Verantwortungsbewusstsein, aber

auch Höflichkeit und Pünktlichkeit von

allen gelebt werden.

Gute Rohstoffe, moderne

Maschinen, aktuelle Software sind

unerlässlich, aber: Der bestimmende

Wettbewerbs“faktor“ sind mehr denn

je die Mitarbeiter. Mitarbeiter, die sich

PR

mit HOPPE identifizieren und bereit

sind, sich mit ihrem ganzen Wissen,

Wollen und Können engagieren, sind

die Grundlage für den Erfolg.

Die Werte des Unternehmens finden sich

wieder im Unternehmens-Leitbild und

den Unternehmens-Zielen, die einen

festen Rahmen bilden, der Mitarbeitern

Orientierung gibt. Innerhalb dieses

Rahmens hat der einzelne Mitarbeiter

entsprechend seinen Aufgaben viel

Freiraum. Der Vertrauensvorschuss,

der ihm so entgegengebracht wird,

bedingt aber, dass er diesen Freiraum

auch verantwortungsbewusst füllen

muss.

Werte-basierte Führung kommt „von

oben“. Sie wird – vom Unternehmer

ausgehend – über die Führungskräfte

gezielt vermittelt und vorgelebt. Eine

Führungskraft ist auch bezüglich der

Werte Vorbild.

Gerade in Zeiten der Krise besteht

die Gefahr, dass sich Unternehmen

verstärkt auf die Sicherung kurzfristiger

finanzieller Erfolge konzentrieren und

dabei die Wertebasis an Bedeutung

verliert. HOPPE hingegen hält mehr

denn je an der Werte-basierten

Führung fest, in der Überzeugung,

dass diese eine absolut notwendige

Voraussetzung ist, die Krise zu meistern

und die Überlebensfähigkeit des

Unternehmens langfristig zu steigern.

HOPPE AG

Jaufenstraße 16 | 39010 St. Martin in Passeier

Tel. 0473 640 111 | Fax 0473 641 359

Info.it@hoppe.com | www.hoppe.com

Die Jahre zwischen 1955 bis

ca. 1990 waren für Südtirol

eine rege und erfolgreiche

Aufbauzeit. In diese Zeit fällt

1979 die Gründung der Firma

Ahrntaler in St. Johann/Ahrntal

mit den zwei Fachbereichen

Holzbalkone/Holzbehandlung

und Fassadenverkleidung.

Mitten in der Krise sind 30 Jahre

kein Grund, Geleistetes groß

darzustellen. Unabhängig aber von

der Krise sind 30 Jahre ein schöner

und triftiger Grund, sich bei allen

Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen,

den ehemaligen und vor allem den

gegenwärtigen, und bei allen Kunden

zu bedanken.

Wichtige Eckdaten

Es waren einige Eckwerte, die den

Betrieb innerhalb von 30 Jahren immer

mehr wachsen ließen: qualitätsorientierte

Produktprogramme, der

Einsatz und die hohe Verlässlichkeit

der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

und das Bemühen um Kundenehrlichkeit

und Kundenzufriedenheit. Wenn

am Morgen die Teams für Planung,

technische Umsetzung, für Produktion,

Produktverarbeitung und Produktfortentwicklung

sowie für die

Verwaltung an die Arbeit gehen oder

zu Produktangebot, Verkauf

oder Montage aus-

S e r v i c e

30 Jahre Ahrntaler

Brennerei Roner – Tramin

rücken, beginnt jeden Tag ein intensives

Treiben. Die Firma lebt.

Die Firmenphilosophie ist einfach: für

Angestellte, Kunden und Firma jeweils

das Beste zu machen. Für Firmeninhaber,

Firma und Firmenleitung bedeutet

das, im Morgengrauen ans Werk

zu gehen und abends spät Schluss zu

machen. Für die Talschaft bedeutet

dies Einkommen für einige Familien

und für die Gemeinschaftskasse der

Gemeinde bedeutet Wachstum steigende

Beiträge an diese.

Ein Dank an alle

Mitarbeiter

Helmut Klammer weist

auf Victor de Mirabeau

hin, der 1756 sein Werk

„Freund des Volkes“

schrieb. De Mirabeau

kämpfte um die Gewerbefreiheit

und um eine

Firmeninhaber, Geom.

bessere Förderung von

Helmut Klammer

Unternehmen und der

arbeitenden Menschen, weil diese erzeugen,

„wovon die Vornehmen und

die Adeligen leben“. Für die kleinen

und Mittelbetriebe der Gegenwart heißt

es arbeiten und das große Leben an der

Sonne zu vergessen. Es heißt, Krisen

zu überstehen und stets in die nächste

Zukunft zu gehen. Nochmals an alle,

die mithelfen und bisher mitgeholfen

haben, die Ahrntaler chancen- und zukunftsfähig

zu machen, ein herzliches

Vergeltsgott, mit der Zuversicht, in die

nächsten 30 Jahre zu gehen.

54 09/2009

09/2009 55

5 Sterne Golf &

Spa Resort

Andreus –

Passeiertal

INFO

Ahrntaler Bauindustrie GmbH

Handwerkerzone 1 - 39030 St. Johann

Tel. 0474 671 333 - Fax 0474 671 433

info@ahrntaler.com - www.ahrntaler.com


S e r v i c e u n d P r

Licht schafft Erlebniswelten

Side Hotel, Hamburg

Licht für Hotel, Wellness und Gastronomie

Audi Forum, Neckarsulm

Licht für Präsentation und Verkauf

Kunsthaus Graz

Licht für Kunst und Kultur

Olympiastadion Berlin

Licht für Sport und Freizeit

„Mit Licht wollen wir Erlebniswelten schaffen,

Arbeit erleichtern, Kommunikation und Sicherheit

erhöhen in vollem Bewusstsein unserer

Verantwortung für die Umwelt“.

Dieser Vision folgend entwickelt Zumtobel, ein

Unternehmen der Zumtobel Group, seit über

50 Jahren innovative und individuelle Lichtlösungen,

die ergonomischen und ökonomischökologischen

Ansprüchen gerecht werden

und einen ästhetischen Mehrwert schaffen.

Mit 50 eigenen Vertriebsorganisationen und

Vertretungen in insgesamt 70 Ländern zeigt

Zumtobel internationale Präsenz beim Kunden

vor Ort. Das Unternehmen mit Vorarlberger

Wurzeln legt großen Wert auf internationale

Kontakte für ein weltweites Netzwerk mit

Spezialisten und Planungspartnern innerhalb

der Beleuchtungsbranche. Auch in Italien ist

Zumtobel seit mehr als 30 Jahren vertreten:

Der Unternehmenssitz in Vahrn, die Lichtzentren

in Rom und Mailand, sowie Vertriebsagenturen

in allen Regionen Italiens stehen

den Kunden als kompetenter Ansprechpartner

zur Verfügung.

Die emotionale Wirkung von Licht

Mit ganzheitlichen Lichtlösungen erzeugt

Zumtobel Lichtstimmungen, die das Zusammenspiel

von Licht und Architektur in seiner

Vielgestaltigkeit erlebbar machen. Licht entfaltet

im Zusammenspiel mit Raum und Architektur

eine ganz eigene Gestaltungskraft. Der

kombinierte Einsatz von Leuchten, Lichtmanagement

und Notbeleuchtung entspricht der

Architektur eines Gebäudes und richtet sich

nach der Anwendungssituation. Die perfekte

Kombination von optimaler Lichtqualität,

technologischer Innovationskraft und Design

macht die eigentliche Gestaltungskraft und

den Mehrwert von Licht aus.

Licht schafft Wohlbefinden

Um die bestmögliche Lichtqualität für den

Menschen zu erzielen, erforscht Zumtobel

die gesundheitsfördernde Wirkung des Lichts

und macht sie stetig besser nutzbar. Dabei soll

auch der Energieverbrauch für Beleuchtung

beachtet werden. Das Konzept der Balance

zwischen Licht für das Wohlbefinden des

Menschen und die optimale Energieeffizienz

bringt beide Aspekte einer Beleuchtung in

Einklang: Human Light + Energy Efficiency =

„Humanergy Balance“.

Neue Technologie im Einsatz

Dem Menschen bei jeder Tätigkeit Licht

in seiner besten Qualität zur Verfügung zu

stellen, dieses Ziel verfolgt Zumtobel unter

Ausschöpfung aller technischen Möglichkeiten.

Die Technologien wie Waveguide-,

Mikropyramidenstruktur- sowie LED-Technologie

werden bei Zumtobel in qualitativ hochwertige

Produkte, Systeme und ausgereifte

Lichtkonzepte rasch umgesetzt. Besonderes

Augenmerk wird in angewandter Forschung

auf Energieeffizienz gelegt. Die tageslichtabhängige

Lichtsteuerung und Leuchten mit

erhöhtem Betriebswirkungsgrad liefern bei

gleichen Leuchtmittel-Voraussetzungen mehr

Licht und Helligkeit als Standardlösungen.

Zumtobel Illuminazione Srl

Eisackstraße 1B · 39040 Vahrn (BZ)

Telefon 0472 273330

infovarna@zumtobel.it · www.zumtobel.it

Mica Brown Center, Baltimore

Licht für Büro und Bildung

Bahnhof Zug

Licht für Verkehrsbauten und Parkhäuser

Bei der Firma Elpo in Bruneck

sind heute bereits 130

Mitarbeiter angestellt. Das

Familienunternehmen Pohlin

beschäftigt sich seit über 60

Jahren mit dem breiten Feld

der Elektrotechnik und das mit

Leidenschaft.

Dies wird bei der Qualifikation der

Mitarbeiter deutlich und besonderen

Wert legt man auf eine exzellente

Lehrlingsausbildung.

Derzeit werden acht Elektrotechniker

im dualen Ausbildungssystem bei

Elpo ausgebildet. Die Lehrzeit beträgt

36 Monate durch die Einstufung

als Industriebetrieb; im Handwerk

sind es 54 Monate. Seit 2001 konnten

27 ausgebildete Elektrotechniker

erfolgreich ins Berufsleben starten.

„Der Trend bei uns sind eindeutig

steigende Lehrlingszahlen, weil wir

der stark gestiegenen Mitarbeiterzahl

Rechnung tragen müssen“, erklärt Geschäftsführer

Robert Pohlin und fügt

hinzu: „Die künftigen Facharbeiter

der Elpo erhalten parallel zur schulischen

Ausbildung eine firmenspezifische

Ausbildung. Dies hat bereits zu

ausgezeichneten Ergebnissen geführt,

was die Zeugnisse belegen.“

Das Besondere an der Ausbildung bei

Elpo beginnt bereits bei der Auswahl,

S e r v i c e

Eine Investition in die Zukunft

Erste praktische Übungen der Lehrlinge bei Elpo

erläutert Ausbildungsleiter Karl Forer:

„Bereits beim ersten Kontakt soll der

Bewerber merken, dass in diesem Betrieb

der Lehre besondere Wichtigkeit

zugemessen wird. Wir möchten nur

die Besten auswählen, aber wir geben

auch jenen eine Chance, deren schulische

Leistungen bisher nicht unbedingt

überzeugten, wo man aber besondere

technische Fähigkeiten 'wittert'.“

Am ersten Tag nimmt er sich Zeit für

die jungen Menschen. „Sie sollen nach

Hause gehen mit dem Eindruck: „Wow!

Hier bin ich richtig! Keine Behandlung

nur mit den Samthandschuhen, sondern

respektvolles Miteinander.“

Ein Ausbildungsplan zur Orientierung

Der Lehrling erhält einen Ausbildungsplan

für die ganze Lehrzeit, um jederzeit

Stand und Weiterentwicklung der

Lehre überprüfen zu können. Themen

werden aufgrund der rasanten technischen

Entwicklung ständig ergänzt. Es

stehen nicht nur technische Aufgaben

auf dem Plan, sondern auch Arbeitssicherheit,

ISO 9001:2008, Arbeiten im

Magazin, Büro und Werkstatt.

Alle 25 Ausbilder haben Schulungen

besucht, in denen Themen erarbeitet

werden wie Beurteilung, Motivation,

Ausbildung bei Elpo: Meister Karl Forer mit seinen Lehrlingen bei der Theorie

Kommunikation, Konfliktsituationen

und Prüfungsvorbereitung. „Auch der

Erfahrungsaustausch aus den verschiedenen

Berufsgruppen ist wichtig“,

erklärt Karl Forer, selbst Referent

solcher Kurse.

Bewährt haben sich regelmäßige Treffen

zwischen Ausbildern und Lehrlingen,

die vor der Runde einen Vortrag

über ein Thema halten müssen. Ein

wertvoller Erfahrungsaustausch, nicht

nur technisch, sondern wichtig für die

Kommunikationsfähigkeit. Ab letztem

Jahr wurden für die „Drittklässler“ Prüfungsvorbereitungen

organisiert und

spezifisch Schaltpläne und Steuerungen

entworfen sowie Themen aus der Schule

vertieft. Die guten Prüfungsergebnisse

belohnten die Mühe.

Derzeit ist man dabei auszuarbeiten,

wie man Abgänger der Fachschulen mit

einer einjährigen internen Ausbildung

gezielt in das Unternehmen integrieren

kann, um den ständig wachsenden Anforderungen

gerecht zu werden.

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09/2009 57

INFO

Elpo GmbH

J.-G.-Mahl-Straße 19 - 39031 Bruneck

Tel. 0474 570 700 - Fax 0474 570 777

info@elpo.it - www.elpo.it


S e r v i c e

Lebens(t)raum aus Holz

Rubner ist eine Geschichte, die

das Holz mitgeschrieben hat.

Aber genauso wie Holz viele

Generationen begleitet, wird

Rubner diese Geschichte fortschreiben.

Dafür sorgen die

Erfahrung, das Engagement der

Mitarbeiter und die ehrgeizigen

Ziele aller Unternehmen von

Rubner.

Rubner steht für eine international

orientierte Unternehmensgruppe

mit großem Tatendrang. Wie in der

Natur sind Wachstum, eine kontinu-

ierliche Verbesserung und die Nachhaltigkeit

wesentliche Antriebsfedern

für den Erfolg.

Aus der Vergangenheit haben die

Rubner-Unternehmen viel gelernt.

Ein großer Vorrat an Wissen trägt

dazu bei, mit Innovationen und zukunftsweisenden

Investitionen in

Kompetenzen und Technologie eine

beeindruckende Geschichte fortzusetzen

und die führende Marktposition

in Europa weiter auszubauen.

Neue Chancen bedeuten Wachstum.

Umweltbewusstsein treibt darin das

faire Handeln, die Produktinnovation

Parth Innenausbau Brixen, Rubner Objektbau Natur-Pur-Haus Soligno in Prad, Firma Reinverbund

und die Effizienz der Arbeitsprozesse

immer weiter.

Heute gestalten, morgen leben

Rubner handelt vorausschauend und will

heute eine Welt gestalten, in der wir morgen

gerne und gesund leben. Seit über

80 Jahren steht dabei das Material Holz

im Mittelpunkt einer unternehmerischen

Vision. Entstanden ist daraus eine Kompetenz

für Lebensräume. Das Verständnis

für diese Lebensräume findet sich in

der Produktqualität der vertikalen Prozesskette

von Rubner wieder: Schnitt-

Rubner Verwaltungsgebäude,

Massivholzplatten Nordpan

Kirche San Francesco d‘Assisi

in Imola, Holbzau

holz, Massivholzplatten, Brettschichtholz,

Leimholzstrukturen, Türen, Fenster, KlimaHäuser

und schlüsselfertige Objekte

werden höchsten Ansprüchen gerecht.

Über 1300 Mitarbeiter in Europa übernehmen

diese Verantwortung. Sie engagieren

sich für Nachhaltigkeit, Innovationen, das

Material Holz und einen hohen Qualitätsanspruch

in den vier Geschäftsfeldern der

Rubner Unternehmensgruppe.

Natur-Pur-Haus ohne Leim, ohne Nägel

Soligno ist die gelungene Weiterentwicklung

von einem absolut bewährten

Holzverbundsystem, das schon

vor Jahrhunderten, im Jahre 1130 bei

den Bauten der Stabkirchen von den

skandinavischen Holzbaupionieren

eingesetzt wurde. Rubner entwickelte

gemeinsam mit der Firma Reinverbund

in Anlehnung an diese lange Holzbautradition

und kombiniert mit dem modernen

technischen Wissen von heute

die reinsten Massivholzbau-Elemente,

international geschützt mit der Marke

soligno®. Die neuen soligno®-

Massivholzbauelemente für Wände und

Decken sind das absolut natürlichste

und reinste System im Bereich Massivholzkonstruktionen.

Die Verbindungen

einzelner Holzteile erfolgen ausschließlich

mechanisch, mittels Holzkeilen,

d.h. ohne Nägel und ohne Leime. Das

Produkt ist absolut naturbelassen.

Schlüsselfertige Großprojekte

in Holzbauweise

Der Generalunternehmer Rubner Objektbau

realisiert komplexe und auf

den Kunden abgestimmte Bauten. Das

sind öffentliche Gebäude, Bürohäuser,

Industrie- und Gewerbebauten, Hotels,

Restaurants und vieles mehr.

Bio Vitalhotel Theiners, Gargazon,

Rubner Objektbau

S e r v i c e

Erfolgsweg Holz

1926 Josef Rubner Senior baut in Kiens das erste mit Wasserkraft angetriebene Sägewerk

1960 Die Söhne von Josef Rubner, Paul, Pepe und Hermann treten in das väterliche Geschäft ein

1964 Beginn der Holztürenproduktion in Kiens

1966 Start der Produktion von RUBNER Blockhäusern

1974 Unternehmensgründung der HOLZBAU und Produktionsbeginn von Leimbindern

1985 Produktionsbeginn der RUBNER RESIDENZ Niedrigenergiehäuser

1990 Holzbau Sud in Calitri (AV) wird gegründet

1994 Übernahme der Fa. NORDPAN

1996 Übernahme der RHI in der Steiermark (A) und Ausbau zu einem modernen Sägewerk

2002 Inbetriebnahme des Brettschichtholzwerkes NORDLAM in Magdeburg (D)

2004–2005 Ableben der drei Gründer und Brüder Paul, Pepe und Hermann Rubner

2005 Die dritte Generation übernimmt das Ruder

2006 Übernahme der GLÖCKEL HOLZBAU und Investition in eine neue BSH-Produktionslinie

2007 RUBNER OBJEKTBAU wird gegründet – für schlüsselfertige Großprojekte in Holzbauweise

2008 Inbetriebnahme des Massivholzplattenwerkes NORDPAN RUBNER – Strassen in Osttirol (A)

Rubner Objektbau verfolgt die gesamte

Abwicklung des Bauvorhabens von

der Projektplanung bis zur Übergabe.

Dadurch ist der optimale Einsatz der

Ressourcen hinsichtlich Zeit und Kosten

garantiert. Rubner Objektbau entsteht

durch das Zusammenwirken von

den zwei bedeutenden Unternehmen:

Rubner Haus AG und Holzbau AG. Beide

Betriebe bringen ihre langjährige

Rubner Geschäftsfelder der Gruppe

Erfahrung in das neue Produktangebot

ein und bieten somit dem Endkunden

einen völlig neuen Service.

58 09/2009

09/2009 59

INFO

Rubner Holding AG

Handwerkerzone 2 – 39030 Kiens

Tel. 0474 563 777 – Fax 0474 563 700

Info@rubner.com – www.rubner.com

Wohnhaus in Mühlbach, Rubner Haus Innentüren in Holz, Rubner Türen


Leo Schweitzer

Seit 82 Jahren im Einzelhandel:

Die Schweitzer Mercantile wurde

1927 gegründet und hat mit

dem Handel von Kühlanlagen

und Zubehör begonnen. 82 Jahre

später ist das familiengeführte

Unternehmen zu einer internationalen

Größe im Ladenbau

geworden.

Die Herren Leo, Norbert (gemeinsam

mit Helmut) und Bernhard

Schweitzer haben das Unternehmen

nacheinander dorthin geführt, wo

es heute steht.

Ein unbeschreiblicher Ehrgeiz

in der Suche nach der

noch besseren Lösung und

Spaß an der Arbeit gehören

zweifelsohne zu den Antriebsfedern

der Schweitzers.

Nach der Gründung der

Schweitzer Mercantile

durch Leo Schweitzer und

p a g i n i e r u n g

Die Schweitzer Project AG

den Anfängen mit dem Handel der

Kühlmöbel, begann das Unternehmen

1952 – 25 Jahre später – mit der eigenen

Produktion für Gewerbekühlschränke

und Kühlmöbel. Nach und nach gelang

es Leo Schweitzer einige Großprojekte

zu realisieren: Dazu zählen die Einrichtung

der ersten Obstkühlhäuser und die

Lieferung der Kälteanlage für das Eisstadion

in Cortina d’Ampezzo für die

Winterolympiade.

1957 stieg sein Sohn Norbert Schweitzer

in das Unternehmen ein und bald

darauf auch dessen Bruder Helmut

Schweitzer.

Ladenbau als Kerngeschäft

Mit ihnen wurde die Realisierung von

Geschäftseinrichtungen zum Kerngeschäft

des Unternehmens und gemeinsam

bestritten die Brüder den Weg

über Südtirol hinaus. Der Auftrag für

die Durchführung von „La Rinascente“

in Mailand war ein wichtiger Meilen-

stein in der Firmengeschichte, der entsprechende

Folgeaufträge einbrachte.

Norbert Schweitzer war wegen seiner

Pionierarbeit in der Internationalisierung

Mitbegründer der Indexport. Sein

Sohn Bernhard Schweitzer stieg 1996

in das Unternehmen ein und geht seither

den Weg der Internationalisierung

mit seiner Handschrift weiter. Mit ihm

und teilweise noch gemeinsam mit

seinem Vater wurde Schweitzer zum

internationalen Unternehmen, mit

sieben Niederlassungen und Büros im

Ausland: dem Hauptsitz in Naturns,

weiteren Niederlassungen in Basel

(Schweiz), Moskau (Rus), London

(UK), Niederndorf (DE), Kreiensen

(DE) und Caronno (ITA). Schweitzer

hat sich aus heutiger Sicht mit ca. 300

Mitarbeitern als internationaler Kompetenzpartner

im Ladenbau bewährt.

Die Projekte werden für die Kunden

individuell entwickelt und produziert.

Bernhard Schweitzer: „Wir sehen uns

als Partner des Einzelhändlers und interpretieren

Ladenbau als 360-Grad-

Lösung für unsere Kunden: von der

Produktion von individuellen und

hochwertigen Einrichtungssystemen

bis zur Durchführung von Gesamtlösungen.

Durch Interstore Design und

Interforce sind wir in der Lage ein

Projekt von der Konzeptentwicklung

bis zur Eröffnung durchzuführen, der

Einzelhändler hat somit einen kompetenten

Ansprechpartner.“ Diese Strategie

wurde in den letzten Jahren noch

verstärkt ausgebaut.

Kunden schätzen die hohe Kompetenz

Die Strategie und die Flexibilität in der

Lösungsentwicklung werden von den

Kunden sehr geschätzt und sind wichtige

S e r v i c e

Gründe für das hohe Umsatzwachstum

der letzten Jahre. Viele internationale

Größen gehören zum Kundenportfolio:

Für Armani, Emporio Armani und Giorgio

Armani, Galeries Lafayette – Paris, Printemps

– Paris, Prenatal, Luxottica, Globus

in der Schweiz, H+M, Esprit, Chicco, John

Lewis Partnership, A&P, Kaufhof, Edeka,

Famila, Mövenpick sowie Tchibo werden

Einzellösungen oder auch Rollouts für

Franchiseesysteme produziert.

Die Umsatzverteilung liegt inzwischen

bei 40 % auf Food, 40 % auf Fashion

und verbleibenden 20 % auf der Sys-

temgastronomie. Auf die Frage hin

was die Zukunft bringt: „Wir haben

wie immer viele Ideen, wollen Neues

probieren und uns permanent weiterentwickeln

– eben Schweitzer“, meint

Bernhard abschließend.

60 09/2009

09/2009 61

INFO

Schweitzer Project AG

Industriezone 7/9 - 39025 Naturns

Tel. 0473 670 670 - Fax 0473 667 326

info@schweitzerproject.com

www.schweitzerproject.com


p a g i n i e r u n g

Weltweiter

Der Brixner Maschinenbauer

progress Maschinen & Automation

setzt seinen Erfolgskurs auch

während der Wirtschaftskrise fort.

Ziel des modernen Unternehmens

ist es seit Jahren, das

Produktsortiment zu erweitern,

den Automatisierungsgrad zu

erhöhen, High-Tech-Lösungen zu

entwickeln sowie in neue Märkte

vorzudringen.

Jetzt, in Zeiten der Krise zeigt sich,

dass diese Strategien Grundlage für

dauerhaften Erfolg bilden: progress

Maschinen & Automation kann sich

über einen großen und zufriedenen

Kundenstock freuen, in zahlreichen

Ländern in und außerhalb Europas.

Erst kürzlich wurden Maschinen und

Anlagen nach Australien, Brasilien, in

die Arabischen Emirate, in die Maghreb-Staaten,

den Iran und nach Israel

geliefert. Um seinen Bekanntheitsgrad

weiter zu erhöhen, nimmt das Unternehmen

jährlich an mehr als 30 internationalen

Baumessen teil.

Sortiment erweitert

progress Maschinen & Automation konzipiert

und konstruiert Maschinen und

Anlagen zur Verarbeitung von Betonstahl.

Endprodukt sind jegliche Bewehrungsformen,

die direkt auf der Baustelle

oder für Betonfertigteile benötigt

werden, darunter Matten, Bügel, Stäbe,

Körbe und Gitterträger. Das mühsame

händische Biegen und Schweißen des

Betonstahls gehört der Vergangenheit

S e r v i c e

Erfolg auch in Krisenzeiten

an und wird durch diese Maschinen

und Anlagen ersetzt. Es handelt sich

hierbei um eine spezielle Marktnische,

weltweit gibt es in dieser Branche

nur wenige Mitbewerber. Kunden der

progress Maschinen & Automation

sind Fertigteilwerke, Biegebetriebe und

große Baufirmen.

Im Zuge der vergangenen zwei Jahre

sind dem Unternehmen im Rahmen

der Produktentwicklung bedeutende

Schritte gelungen. Der Maschinenbauer

konstruiert nun auch Anlagen

zur Herstellung von zylindirschen Bewehrungskörben

für Betonrohre. Außerdem

wurde die Produktpalette um

Maschinen zur Herstellung von Gitterträgern

erweitert, vorher wurden

lediglich Gitterträger-Schweiß– und

Schneidemaschinen angeboten.

Herausforderungen

Die Expansion der vergangenen Jahre

stellt das Unternehmen progress Maschinen

& Automation vor eine Reihe

neuer Herausforderungen. Der After-Sales-Service

in den „neuen“ Ländern bedarf

einer besseren Organisation, nicht

zuletzt aufgrund der Zeitverschiebung.

Für die Einreise in viele dieser Märkte

sind Visa erforderlich, die Reisen müssen

daher besser geplant werden und

die Vorbereitung dauert länger. Problematisch

ist hier die fehlende bzw. sehr

umständliche internationale Fluganbindung

Südtirols. Besonderes Augenmerk

erfordert auch die Transportorganisa-

tion, viele Länder haben besondere Zollbestimmungen

und -formalitäten.

Ermöglicht wird das Gelingen durch

die gute Zusammenarbeit der insgesamt

70 Mitarbeiter in den Bereichen

Vertrieb, Entwicklung, Konstruktion,

Montage und Verwaltung. Neben

fachlicher Kompetenz sind Sprachenkenntnisse,

Weltoffenheit und Kulturkompetenz

zu Schlüsselworten geworden.

„Jungen, motivierten Fachkräften

bietet das Unternehmen progress Maschinen

& Automation ein interessantes

Arbeitsumfeld mit großen Entwicklungschancen

und guten Ausbildungsmöglichkeiten“,

so der Geschäftsführer

Erich Nussbaumer.

62 09/2009

09/2009 63

INFO:

progress Maschinen & Automation AG

Julius-Durst-Str. 100 - 39042 Brixen

Tel.0472 979 100 - Fax 0472 979 105

info@progress-m.com - www.progress-m.com


Trotz der schwierigen Marktlage

konnte sich Stahlbau Pichler

im letzten Jahr sehr gut behaupten

und ein kräftiges

Umsatzwachstum verzeichnen.

Grundbausteine dieser positiven

Entwicklung sind hochqualifizierte

und motivierte Mitarbeiter, denn

nur mit ihnen gelingt es attraktive

Projekte zu akquirieren und diese

erfolgreich durchzuführen.

In den letzten Jahren wurden die

Weichen für die weitere Entwicklung

gestellt, dies waren vor allem der Aufbau

des Bereichs Fassadenbau und die

Internationalisierung:

Um das Angebot als Komplettanbieter

von Stahl- und Fassadenbau auszubauen,

wurde in eine neue Fertigungslinie

für Fassadenbau investiert, gleichzeitig

das technische Büro verstärkt und ein

ganzjähriges Ausbildungsprogramm

durchgezogen.

p a g i n i e r u n g

Stahlbau Pichler:

positive Entwicklung

Neue Herausforderungen

Die intensive Marktbearbeitung in

Italien und in den Nachbarländern

Deutschland und Österreich sowie die

Eröffnung einer Niederlassung in Mos-

kau brachten neue Herausforderungen

und zusätzlichen Ansporn an das Unternehmen

und seine Mitarbeiter.

Mitarbeiter, die neugierig sind auf technisch

anspruchsvolle Herausforderungen

für Aufträge in ganz Europa, sind gefragter

denn je bei Stahlbau Pichler, denn:

Ein Unternehmen ist immer so gut

wie seine Mitarbeiter …

Dazu zwei konkrete, höchst unterschiedliche

Beispiele von Mitarbeitern

Jürgen Federer:„Ich

arbeite erst seit zwei

Jahren bei Stahlbau

Pichler, kann aber

schon auf eine abwechslungsreiche

und

spannende Zeit zurückblicken:

Anfangs war

ich als Monteur auf der Baustelle für Swarovsky

in Wattens. Danach habe ich eine

Großbaustelle in Mailand kennen gelernt,

auf welcher wir 18.000 m² Elementfassaden

montieren. Hier arbeite ich seit einem

halben Jahr als Assistent der Bauleitung

– zwischendurch musste ich für einen Monat

nach Moskau zum Aushelfen. Ich bin

jung und freue mich schon auf die nächste

Baustelle … Mal sehen wo.”

Hannes Market: “Ich

bin ein Allrounder:

Begonnen habe ich

als Lehrling in der

Werkstatt, nach der

Gesellenprüfung war

ich vier Jahre als

Monteur auf Baustellen

im In- und Ausland tätig. Ich entschied

mich für den Weg einer dualen

Ausbildung und so besuchte ich die

Technikerschule für Maschinentechnik

in Brixen und anschließend erlangte ich

in Moosbach den Bachelor of Engineering

mit Schwerpunkt Fassadentechnik.

Heute bin ich als Design-Manager tätig.

Es fasziniert mich, gemeinsam mit Architekten

nach Lösungen für Struktur

und Fassaden zu suchen. Außerdem

kann ich den gesamten Prozessablauf

kontrollieren: von der Planung bis zur

Fertigung und Montage.”

INFO

Stahlbau Pichler GmbH

T.-A.-Edison-Straße 15 -39100 Bozen

Tel. 0471 065 000 - Fax 0471 065 001

info@stahlbaupichler.com

www.stahlbaupichler.com

Neue Technologien und wissenschaftliche

Erkenntnisse bringen

die Wirtschaft voran und

ermöglichen den Erfolg eines

Unternehmens. Auch bei der

Firma Hygan stehen hinter dem

Fortschritt die Mitarbeiter, die

durch ihr Fachwissen und ihren

Einsatz das Unternehmen auf

dem Markt an die Spitze führen.

Seit 1963 ist das Unternehmen Hygan

mit Reinigungs-und Pflegemitteln

auf dem Markt präsent. Alle

Produkte werden im eigenen Labor

in Leifers entwickelt und hergestellt.

Das Fachwissen wurde seit Jahrzehnten

von langjährigen Mitarbeitern

aufgebaut. Die Spezialisten kennen

die Bedürfnisse der Kunden und

ihre Anforderungen an die Produkte

genau. Ihre Erfahrungen gepaart

mit der Initiative und dem „frischen

Wind“, den junge Mitarbeiter ins

Unternehmen einbringen, haben eine

einmalige Dynamik und einen

Schwung im Betrieb ausgelöst. „Der

Wissensvorsprung, der über Jahre

hinweg erarbeitet wurde, wird an

die jungen Mitarbeiter weitergegeben.

Das ist unser Sprungbrett für

die Zukunft“, betont Geschäftsführer

Norbert Gummerer.

S e r v i c e

Erfolg durch ein starkes Team

Immer einen Schritt voraus

Effizient, schnell und umweltschonend

wirken die Putzmittel des Leiferer

Unternehmens. Das Unternehmen

arbeitet vor allem mit professionellen

Partnern aus der Gastronomie und

Hotellerie, hat aber auch einen sehr

großen privaten Kundenstamm. Die

gängigsten Produkte sind in den Supermärkten

und Drogerien Südtirols

unter dem bekannten Markennamen

„Uny Rain“ erhältlich. Alle professio-

nellen Kunden werden regelmäßíg von

den Außendienstmitarbeitern des Unternehmens

betreut und beraten. Für

sie wurden hochleistungsfähige Flüssigwaschmittel-Komponentenentwickelt,

die aus Kanistern automatisch in

die Waschmaschinen dosiert werden.

Diese Technologien und Kundenschulung

gehören ebenso zum Service wie

die Kontrolle und Wartung der Anlagen

und die Lieferung zweckmäßiger

Reinigungsgeräte.

Professionell mit gutem Duft

„So gründlich wie nötig – so schonend

wie möglich“ lautet die Devise im Unternehmen.

Für die hocheffizienten

Reinigungsmittel werden genaue Dosierungshinweise

erteilt, denn, mehr

ist nicht mehr! Schon mit geringen

Mengen kann eine hervorragende

Reinigung erzielt werden. Dies schont

nicht nur die Umwelt, sondern lässt

auch die Kosten sinken.

Die Umweltfreundlichkeit aller Produkte

steht im Mittelpunkt der Forschung

und Arbeit des Unternehmens. Bereits

seit 1986 tragen die Produkte von Hygan

das Umweltlabel „Grünes Blatt“,

das besonders umweltfreundliche

Reinigungs- und Bodenpflegemittel

auszeichnet. Auf den Einsatz umweltbelastender

Chemikalien wird entschieden

verzichtet, dafür wird um so mehr

Wert auf den Einsatz nachwachsender

Rohstoffe und umweltfreundlicher Verpackungen

gelegt, alle Inhaltstoffe sind

biologisch abbaubar.

64 09/2009

09/2009 65

INFO

Hygan GmbH

Antonio-Meucci-Str. 5 – 39055 Leifers

Tel. 0471 954 558 – Fax 0471 953 882

info@hygan.it – www.hygan.it


p a g i n i e r u n g

Die IT ist längst global

Wie sich der IT-Dienstleister

Würth Phoenix mit seinem

international ausgerichteten

Softwareangebot am heimischen

Markt positioniert.

Südtiroler Unternehmen agieren

verstärkt auf internationaler Ebene,

erschließen neue Märkte und formen

immer größere organisatorische

Strukturen. Selbst für mittlere und

kleinere heimische Firmen ist die

Präsenz auf globalen Märkten mittlerweile

Normalität. Expansionen eröffnen

dabei zahlreiche neue Chancen,

erfordern in deren erfolgreichen Bewältigung

aber auch leistungsfähige

organisatorische Hilfsmittel. So sind

ohne einheitliche IT-Anwendungen

und standardisierte Prozesse grenzüberschreitend

wachsende Betriebe

nicht effizient steuerbar. Zeitgemäße

Software-Systeme sind zudem wichtig,

um neue Beschaffungswege, höhere

Lieferanforderungen sowie anspruchsvollere

Kundenbedürfnisse in

gewohntem Maße mit höchster Qualität

und Zuverlässigkeit abzudecken.

ERP-Lösungen auf basis von

Microsoft Dynamics AX

Würth Phoenix hat aus diesem Grund

mit WÜRTHPHOENIX Trade+ jüngst ein

international ausgerichtetes ERP-Paket

auf Basis von Microsoft Dynamics AX

am Markt präsentiert. Die vollständig

integrierte Lösung dient der Unterstützung

sämtlicher Handels-, Finanz- und

Logistikprozesse – ganz unabhängig davon,

in welchem Land oder Kontinent

sich die Unternehmensstandorte befinden.

Möglich gemacht wird dies durch

über 40 Länderlösungen, die bereits im

Standardrepertoire von Dynamics AX zur

Verfügung stehen und die grundlegenden

Arbeitsprozesse abdecken. Von Würth

Phoenix umfangreich erweitert und den

Erfordernissen von Handels- und Dienstleistungsunternehmen

angepasst, wurden

die Bereiche Logistik, Vertrieb, Beschaffung,

Planung und Reporting.

Internationale Erfahrung

Für die Umsetzung konnte das Bozner

Unternehmen dabei auf die Erfahrung

seiner Berater und Projektleiter zurückgreifen,

die in vielen Ländern innerhalb

und außerhalb der Würth-Gruppe tätig

sind. Mehrsprachigkeit, unterschiedliche

Jurisdiktion und Kulturen stellen

für das Team den Normalfall in deren

Tätigkeitsfeld dar. Derzeit werden

beispielsweise gleichzeitig Projekte in

Kanada und Neuseeland abgewickelt.

Auch Installationen in der Mongolei

oder in der Kaukasus-Region sind

nichts Ungewöhnliches.

Lokaler bezug äußerst wichtig

Um ein nachhaltiges Wachstum sicherzustellen,

wird für Würth Phoenix

die Orientierung auf dem Markt außerhalb

des Firmenverbundes der

Würth-Gruppe immer wichtiger. Der

Bereich Vertrieb und Marketing wurde

in den letzten Jahren deutlich aus-

gebaut. Dreh- und Angelpunkt für die

Marktbearbeitung in Italien, Deutschland

und Ungarn ist dabei nach wie

vor die Firmenzentrale in Bozen. Dass

heimischen Unternehmen größtes Augenmerk

geschenkt wird, liegt für Hubert

Kofler, CEO der Würth Phoenix-

Gruppe auf der Hand: „Südtirol ist eine

eigenständige Wirtschaftsregion inmitten

Europas, die für uns einen hohen

Stellenwert einnimmt. Schließlich sind

lokale Erfolge im Herzen sicher höher

einzuschätzen als ein gelungenes Projekt

in Mailand, München oder im asiatischen

Raum.“

Unterschiede in der Projektumsetzung

gebe es dabei nach Geschäftsführer

Michael Piok mittlerweile nur mehr

bedingt. „Lokal ist längst global und

zahlreiche Südtiroler Unternehmen

sind international präsent. Da sich die

grenzüberschreitenden Ansprüche

mittlerweile auch in den Anforderungen

an Softwarelösungen im Allgemeinen

und ERP-Systemen im Speziellen

widerspiegeln, sehen wir in Südtirol

auch ein relevantes Marktpotential.“

In der Tat sind viele der von Würth

Phoenix abgewickelten Projekte bereits

so genannte "Multisite-Installationen"

mit internationalem Charakter

und verteilten Standorten. Auslandsgesellschaften

werden dabei an die

Muttergesellschaft angebunden, ohne

dass Neuimplementierungen vonnöten

wären (siehe Kasten).

bessere „collaboration“ mit SharePoint

Doch nicht nur die Möglichkeit, alle

finanztechnischen, produkt- und kundenrelevanten

Informationen weltweit

über eine zentrale Datenbasis

verfügbar zu haben, erweist sich als

Microsoft Dynamics AX:

Lokal ist global – WÜRTHPHOENIX

Trade+ auf Basis von Microsoft Dynamics

AX ist eine ERP-Lösung für

international ausgerichtete Handels-

und Dienstleistungsunternehmen.

Microsoft Dynamics CRM:

Erfolgreiche Customer Relationship

Die CRM-Lösung für den systematischen

Aufbau und die konsequente

Pflege dauerhafter und profitabler

Kundenbeziehungen.

Wissen: Multisite

S e r v i c e

Im Unterschied zur Mehrmandantenfähigkeit

bei ERP-Systemen beschränken

sich bei Multisite-Projekten die

erreichten Synergien nicht nur auf ITtechnische

Belange, als dass Hardware

und Software von mehreren Firmen gemeinsam

genutzt werden.

In Multisite-Installationen werden komplette

Geschäftsprozesse innerhalb einer

Unternehmensgruppe erfasst, der gesamte

Waren- und Wertefluss mehrerer

Unternehmen kann somit standort- und

zeitzonenunabhängig unter einem Dach

abgewickelt werden.

entscheidend. Auch die Art und Weise

der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

über verschiedene Unternehmenssitze

hinweg wird zu einem

immer wichtigeren Wettbewerbsfaktor.

In diesem Bereich setzt Würth

Phoenix auf die Collaboration-Lösung

SharePoint. Die Microsoft-Plattform

verbindet Wissen aus dem ERP-System

mit der Microsoft Office-Welt und

beliebig anderen in Unternehmen eingesetzten

Softwareanwendungen. Mitarbeitern

wird es damit ermöglicht, etwa

im Rahmen von Projekten effizient

mit Teammitgliedern zusammenzuarbeiten,

beliebige Unternehmensressourcen

zu finden oder benutzerdefinierte

Inhalte und Arbeitsabläufe zu

verwalten.

Grenzenloser Einsatz

Die IT kann und wird die Geschäftsstrategien

von morgen mit beeinflussen

und erfordert insbesondere in einem

internationalen Umfeld Lösungen

Internationale Erfahrung für heimische Unternehmen:

Dr. Michael Piok und Hubert Kofler von Würth Phoenix

und Dienstleister, die diesen Aufgaben

gewachsen sind und die entsprechende

Erfahrung mitbringen. Würth Phoenix

unterstützt Unternehmen darin, ihre

Präsenz in einem globalen Umfeld

so auszubauen, dass das gesammelte

Betriebswissen gebündelt und in international

durchgängigen Prozessen

abgebildet werden kann. Die bisherige

Erfahrung des Bozner Unternehmens

zeigt, dass dies dort am erfolgreichsten

geschieht, wo ungeachtet eines

schwierigen Wirtschaftsumfeldes der

Mut zu Neuem gelebt und im Rahmen

einer organischen und IT-gestützten

Wachstumsstrategie konsequent umgesetzt

wird.

66 09/2009

09/2009 67

INFO

Würth Phoenix GmbH

Kravoglstraße 4 - 39100 Bozen

Tel. 0471 564 111 - Fax 0471 564 122

info@wuerth-phoenix.com

www.wuerth-phoenix.com

Wie kann Würth Phoenix Sie unterstützen?

Microsoft SharePoint:

Mehr als Dokumentenmanagement –

Mit SharePoint verbessern Sie die Interaktion

zwischen Personen, Inhalten,

Prozessen und bereits genutzten

Geschäftsanwendungen.

ITIL:

Prozessoptimierung – die IT Infrastructure

Library (ITIL) ist ein internationaler

Standard für die Definition und den Betrieb

von IT-Prozessen. Würth Phoenix

unterstützt unter anderem die Autono-

me Provinz Bozen bei der Einführung

von ITIL in deren IT-Organisation.

WÜRTHPHOENIX NetEye:

Standortübergreifende Kontrolle –

NetEye dient der effizienteren Verwaltung

der IT-Infrastruktur und

eignet sich in besonderem Maße für

eine zentrale Überwachung von Filialen

und Auslandsniederlassungen.

Die Lösung ist bereits bei zahlreichen

heimischen Top 100 Unternehmen

im Einsatz.


68

Gerade in Krisenzeiten ist

es wichtig, mit gezielten

Marketingaktionen den Vertrieb

anzukurbeln. Das Internet spielt

dabei eine immer wichtigere

Rolle.

Als Folge der Wirtschaftskrise kürzen

Unternehmen häufig drastisch

ihr Marketingbudget. Die einzigen,

die aber davon profitieren, sind die

Konkurrenten. „Dabei bieten gerade

schwierige Zeiten die Chance, sich von

der Konkurrenz abzusetzen“, ist Denis

Pellegrini überzeugt. „Ausschlaggebend

dafür sind die richtigen Marketinginstrumente

und die passende

Technologie.“ Pellegrini ist Vertriebsleiter

des Online-Marketing-Spezialisten

Zeppelin Group und kennt das

Potential Internet in diesem Zusammenhang

nur zu gut. „Zwar hat jedes

Unternehmen heute einen Internetauftritt,

aber nur die wenigsten schöpfen

die vielfältigen Möglichkeiten der Online-Kommunikation

optimal aus.“

Mit Marketinginstrumenten meint Pellegrini

zuallererst die Website selbst, die

konzeptionell als Verkaufsinstrument

09/2009

S e r v i c e

vertriebsmotor Internet

ausgerichtet ist und auf die potentielle

Kunden zum Beispiel mit Suchmaschinenmarketing

oder E-Mail-Marketingaktionen

geholt werden. „Im nächsten Schritt

werden die Ergebnisse der einzelnen Aktionen

analysiert“, so Pellegrini. „Dabei

spielt neben den reinen Zugriff- und Besucherzahlen

vor allem die Konversionsrate

eine ausschlaggebende Rolle.“

Die Konversionsrate misst nämlich das

Verhältnis zwischen den Besuchern

und den vordefinierten Zielen: seien es

etwa konkrete Anfragen oder Bestellungen.

„Und diese gilt es zu optimieren,

denn so wird der einfache Besucher

zu einem potentiellen Kunden“, unterstreicht

Pellegrini. Nebenstehende

Grafik veranschaulicht dies anhand des

Online-Verkaufstrichters: Einerseits soll

der Trichter erweitert werden, um die

Ergebnisse zu erhöhen. Andererseits

soll das vorhandene Potential optimal

ausgenutzt werden.

Ergebnisorientiert

Diese Leistungsorientierung im Rahmen

der Online-Vermarktung hat sich

der Internet-Marketing-Spezialist Zep-

pelin mit Sitzen in Meran und Mailand

auf die Fahnen geschrieben. „Und es ist

wichtig, dass wir bereit sind, innovative

Wege zu beschreiten“, meint Denis

Pellegrini.

Die Marketing-Orientierung von Zeppelin

Group ist das eine, die technologische

Kompetenz das andere.

Denn alles was das weite Feld des

Internets betrifft, besitzt auch eine

technologische Komponente. Zeppelin

vertraut hier auf 100-prozentige

Eigenentwicklungen: So bietet die

CRM-Datenbank CRM-PILOT sowohl

ein Redaktionssystem zur Aktualisierung

von Inhalten einer Website als

auch ein CRM-System, über das Marketingaktionen

wie der Versand einer

Newsletter oder die konkrete Auswertung

dieser Aktivitäten erfolgen.

INFO

Zeppelin Group GmbH

Kuperionstraße 30 - 39012 Meran

Tel. 0473 200 414 - Fax 0473 207 392

info@zeppelin-group.com

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09/2009 69


S e r v i c e

Kartenschlösser,

Safes und Minibar

VingCard Elsafe ist im Bereich

Sicherheitslösungen für die

Hotellerie weltweit marktführend.

Die Firma Vision GmbH

ist seit 1992 Exklusivvertreter

der qualitativ hochwertigen

Produktpalette von VingCard

Elsafe.

vingCard Elsafe ist der weltweit etablierte

Marktführer elektronischer Sicherheits-Schließsysteme

und Zimmersafes

für die Hotellerie. Seit der Revolutionierung

der internationalen Hotellerie

1979 durch Hotel-Sicherheits-Schließsysteme

hat VingCard Elsafe den Markt

durch ständige Innovationen kontinuierlich

angeführt. Produkte von VingCard

Elsafe wurden in mehr als 35.000 Hotels

weltweit installiert, sichern den Zutritt

zu sechs Millionen Hotelzimmern, bieten

kontinuierlich fortschrittliche Technologie

zur Sicherheit und inneren Ruhe

für Hoteliers und Gäste.

Elektronische Kartenschlösser

Die gesamte Produktpalette von

VingCard umfasst sowohl die mechanische

als auch die elektronische Hotelzutrittskontrolle

mit einer großen Auswahl

an Schlössern, um den spezifischen Anforderungen

der Hotels gerecht zu werden.

Neuheit ist zudem die Online-Lösung,

welche ohne klassische Verkabelung erfolgt.

Zutrittskarten können z.B. per Klick

verlängert oder annulliert werden.

Daneben bietet VingCard nach Kundenwünschen

bedruckte Schlüsselkarten

an, ganz gleich ob es sich um Proximity-

,Magnetstreifen-, Chip- oder mechanische

Karten handelt.

Elektronische Zimmersafes

– Warum Elsafe?

Ein echter Elsafe-Zimmersafe ist wie kein

anderer auf dem Markt. Tatsächlich ist er

den unzähligen „Metallboxen“, die heute

an Hoteliers verkauft werden, so überle-

gen, dass er eine Klasse für

sich ist. Eine anspruchsvolle Mischung

fortschrittlicher Sicherheitsmerkmale,

Benutzerfreundlichkeit und Design – nur

Elsafe bietet eine wirkliche Sicherheitslösung

für Gästezimmer. Elsafe war der

Erfinder des elektronischen Zimmersafes

und ist heute der weltweite Marktführer

mit mehr als einer Million installierter

Hotelsafes.

Intelligente Minibar

Die Firma Vision GmbH vertreibt ausserdem

intelligente OPPIE Minibar-Lösungen.

Die Konsumation wird direkt auf das

Zimmer gebucht und Verkaufsstatistiken

sind jederzeit abrufbar. Die intelligente

OPPIE Minibar erlaubt keine Manipulation

sowie Austausch von Produkten.

Des weiteren werden klassische Minibars

von PamiBar angeboten, welche

durch attraktives und zeitloses Design,

einen großzügigen Innenraum, geringen

Stromverbrauch sowie geräuschlosen

Betrieb durch Absorbertechnik

überzeugen. PamiBar Minibars sind

optional mit Innenbeleuchtung, Schloss

und Glastüren erhältlich.

Zubehör

Energiesparschalter, Schlüsselkarten

(Chip-/Magnetstreifen-/RFID-Karten),

Fön, Hotel-Pantoffeln.

INFO

Vision GmbH

Meinhardstr. 162 - 39012 Meran

Tel. 0473 222 350 - Fax 0473 222 360

info@visioninfo.it - www.visioninfo.it

S o f t w a r e , C o n s u l t i n g & S t r a t e g y

S e r v i c e

IT-Lösungen nach Maß

Angefangen haben sie mit der

Entwicklung von maßgeschneiderter

Software: Christoph Moar,

Joachim Pfeifer und Andreas Rier.

Das war vor zehn Jahren. Heute

ist Alpin ein Unternehmen mit

acht Mitarbeitern, das sich neben der

Software-Entwicklung vor allem auf

Dokumenten- und Workflow-Management,

auf IT-Beratung sowie auf Projekt

Management spezialisiert hat.

Die richtige Software für den eigenen

Bedarf zu finden ist, vor allem durch die

Fülle des Angebotes, nicht leicht. Alpin

entwickelt nicht nur maßgeschneiderte

Systeme, sondern bietet seinen Kunden

auch eine herstellerneutrale Standard-

Softwareauswahl zur Optimierung von

Arbeitsabläufen an. Alpin konjugiert

darüber hinaus Informatik mit Betriebswirtschaft

und kann daher den Kunden

nach einer akkuraten Prozessanalyse

auf die betrieblichen Bedürfnisse Lösungen

anbieten.

Papierloses Archivieren

Außerdem hat sich das dynamische

Unternehmen zudem erfolgreich auf

das digitale Management von Dokumenten

spezialisiert. Die Experten von

Alpin planen, entwerfen und realisieren

– auf der Basis des Softwaresystems

„d 3“ – Lösungen für die digitale

Aufbewahrung und Ablage von Doku-

menten, bzw. die digitale Produktion

von Dokumenten. Ziel dieses unternehmensübergreifenden

Dokumenten-

und Workflow-Managements ist dabei

die Verringerung des Zeit- und Arbeitsaufwands

sowie die Optimierung der

firmeninternen Geschäftsprozesse und

der Informationsflüsse.

Wie einer der drei Geschäftsführer, Joachim

Pfeifer, erklärt: „Die Vorteile der

Umstellung von Papier auf digitale Dokumente

liegen auf der Hand, enorme

Platzersparnis, Wegfall der zeitintensiven

Ablage und größere Sicherheit, da

digitale Dokumente nicht verloren gehen

auf ihrem Weg durch die einzelnen

“Email Compliance”

Rechtssichere Email Archivierung

“Archiviazione Sostitutiva”

Gemäß DPR 445/20 0 0

Instanzen eines Betriebes.“ Erfolgreiche

Firmen wie z. B. Sportler, Dr. Schär

oder Loacker zählen unter anderem zu

den Kunden von Alpin.

Kunden aus den TOP 100

Basis des Erfolges des IT-Unternehmens

Alpin ist das umfassende Know-how

der Mitarbeiter, deren Domänenwissen

und die genaue Kenntnis aller firmeninternen

Prozesse. Dass sie damit großen

Anklang findet, zeigt nicht zuletzt die

Tatsache, dass mehr als 20 Prozent der

TOP 100 Unternehmen Südtirols Kunden

von Alpin sind.

Für manche Prozesse benötigt

man auch weiterhin Papier.

Für alle anderen nicht.

alpin gmbh srl lanciastr. 8b 39100 bozen

tel 0471 056000 info@alpin.it www.alpin.it

Dokumentenmanagement · Rechtssichere Archivierung

70 09/2009

09/2009 71


Die eigenen Stärken erkennen

und auf diese gezielt bauen, das

ist das Credo vieler Unternehmen

geworden.

Damit dies erreicht werden kann, ist

es wichtig, in einem Netzwerk

von spezialisierten Partnerunternehmen

zu arbeiten,

in dem die jeweiligen Stärken in

Bezug auf das Preis/Leistungsverhältnis

optimal genutzt werden

können. Innovation und Skalierbarkeit

stellen heute für Unternehmen,

die auf sich allein gestellt sind,

eine weitere große aber notwendige

Herausforderung mit nicht unerheblichen

Risiken dar. In der Partnerschaft

mit spezialisierten

Unternehmen

lassen sich diese

Risiken verteilen

und damit für den

Einzelnen besser

finanzieren

und beherrschen.

Datef hat sich aus

Sicht eines IT-

U n t e r n e h m e n s

mit diesen strate-

Georg Patzleiner, Geschäftsfühgischen Themen

rer der Datef AG

befasst und eine

Lösung im Rahmen

eines Partnerschaftsmodells für

Südtiroler Unternehmen mit regionaler

und internationaler Ausrichtung

entwickelt.

72

IT als Service

Haben Sie sich schon einmal Gedanken

gemacht, welchen Stellenwert die

IT in Ihrem Unternehmen hat? Für den

Großteil der Unternehmen sind viele

Geschäftsprozesse direkt von der Verfügbarkeit

und Geschwindigkeit von

IT-Hardware, Softwarekomponenten

und der IT-Mitarbeiter abhängig. Der

reibungslose Betrieb und die schnelle

Wiederherstellung bei Störungen werden

hier zum kritischen Erfolgsfaktor.

09/2009

S e r v i c e

Datef AG –

Ihr Partner für IT-Services

Datef beschäftigt

sich als IT-Unternehmen

seit Jahren damit, die bestmöglichen

Kombinationen aus Hardware,

Software und Dienstleistungen für

Unternehmen zu entwickeln und hat

daraus Services erstellt und zu Servicepaketen

zusammengeschnürt. „Damit

entwickelt sich Datef vom Technologie-

und Know-how-Lieferanten zum Partner

für IT-Services“, bekräftigt Georg

Patzleiner, Geschäftsführer der Datef

AG. „Zudem können wir durch den

hohen Standardisierungsgrad für klassische

Arbeitsplätze und Standard-

IT-Lösungen Kostenvorteile, bei einer

höheren Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit,

an unsere Kunden weitergeben,

die unternehmensintern nicht erreicht

werden können“, schildert Georg

Patzleiner weiter.

Gegenseitiger Nutzen für

Unternehmen und Kunden

Datef bietet Kunden IT-Services aus seinem

umfangreichen Servicekatalog auf

Basis eines Mietmodells an. Die Lösungen

sind einfach, sicher und bequem

und für viele Unternehmen

sofort einsetzbar. Datef

garantiert dabei die Leistungsdaten

und die vereinbarten Qualitätsmerkmale

wie z.B. Verfügbarkeit und Entstörung

durch ein modernes Betriebsmodell

und eine Mannschaft von qualifizierten

Technikern in ganz Südtirol.

Die IT-Services von Datef können von

Unternehmen je nach Auftragslage in

ihrer Anzahl erweitert oder verringert

werden. Durch diese und viele weitere

Punkte wird die Flexibilität der Unternehmen

erhöht und die Risiken für Ausfall

von IT und der Verlust von Daten

können reduziert werden.

Somit kann jeder von einer dauerhaften

und leistungsfähigen, strategischen

Partnerschaft mit Datef profitieren,

in der der gegenseitige Nutzen

für Unternehmen und Kunden im Mittelpunkt

steht.

INFO

DATEF AG

Negrellistraße 13/b – 39100 Bozen

Tel. 0471 066 500 – Fax 0471 066 501

sales@datef.it – www.datef.it

Services werden

zu Servicepaketen

zusammengeschnürt

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Kontinuierlich wachsen und

gleichzeitig auf Spezialisierung

und spezielle Notwendigkeiten

im lokalen Einzugsbereich setzen:

Was wie die Quadratur des

Kreises klingt, ist dem Anbieter

von Informatik-Lösungen

Dedagroup gelungen.

Das Gesamtunternehmen besteht

aus 17 zu einer Vereinigung zusammengeschlossenen

einzelnen Unternehmen,

von denen jedes in einer

eigenen Branche tätig ist und doch,

neben der Flexibilität und dem Dienstleistungsstreben

einer kleinstrukturierten

Organisation, die Sicherheit

eines großen Unternehmens und anbieten

kann.

Vor acht Jahren haben sich acht

Unternehmen mit dem Ziel zusammengeschlossen,

ein neues Managementmodell

zu erproben: eine zur

Vereinigung zusammengeschlossene

Unternehmensgruppe aus einzel-

S e r v i c e

Der klein strukturierte Riese

nen und unabhängig voneinander

am Markt operierenden Gesellschaften.

Heute gehören der seit 1972 in

Trentino-Südtirol tätigen Dedagroup

nahezu zwei Dutzend Unternehmen

an, die ihre Dienste im Bereich der

Informatik-Lösungen mit Erfolg vor

allem Kreditinstituten, öffentlichen

Strukturen und privaten Unternehmen

anbieten.

Modell für föderatives Management

Im vergangenen Jahr konnte die

Dedagroup einen Rekordumsatz von

über 105 Mio. Euro verbuchen und

mehr als 850 Mitarbeiter beschäftigen.

Die Unternehmensgruppe präsentiert

sich von den Management- bis zu den

technischen Infrastrukturdiensten als

ein vielseitiges und spezialisiertes Universum,

das eine große Bandbreite der

verschiedenen Aspekte innerhalb der

Information and Communication Technology

abdeckt.

Die Unternehmen der Gruppe sind auf

den nord- und mittelitalienischen Raum

verteilt, mit Niederlassungen

unter anderem

in Bozen, Trient, Mailand,

Bologna Rom und

Bari. Die Gruppe kann

außerdem auf Partnerschaften

mit den

wichtigsten Marktplayern

verweisen, wie z.

B. mit Microsoft, IBM,

Phoenix Informatica

Gianni Camisa

oder SAP, um nur einige

zu nennen.

Auch Dedagroup musste seit Anfang

2009 in einem Umfeld mit sinkender

Nachfrage operieren, erklärt Geschäftsführer

Gianni Camisa, der zur

Zeit ausschließlich mittel- und langfristige

Investitionen mit hohem Wertzuwachs

auf einem guten Weg sieht.

„Wir sind trotz Krise zuversichtlich.

Allerdings haben wir uns natürlich

an die neue und nicht vorhersehbare

Marktsituation anpassen und unsere

Ziele korrigieren müssen. Im Laufe des

Jahres 2009 sind drei neue Unternehmen

erworben worden, die uns in den

jeweiligen Herkunftsbereichen eine

Führungsrolle bei den Marktanteilen

beschert haben. Es gibt bei uns derzeit

Bereiche, die stark unter der Krise

gelitten haben und andere, die voll auf

Expansionskurs liegen. Daher können

wir auch 2009 mit einem insgesamt

akzeptablen Ergebnis rechnen.“

Geografisches Informationssystem für

öffentliche Institutionen

In Italien zählt Dedagroup mehr als

1600 Gemeinden und öffentliche Institutionen

zu seinen Kunden, darunter

die Provinz Mailand sowie die Regionen

Apulien und Lombardei. Auch in Südtirol

greift die öffentliche Verwaltung auf

die Dienstleistungen von Dedagroup

zurück, die ein geografisches Informationssystem

(GIS) mit der Bezeichnung

„Wege“ entwickelt hat. GIS wird schon

seit Jahren in den Bereichen Straßennetz,

Kataster, Zivilschutz und Baukonzessionen

erfolgreich eingesetzt.

In Südtirol unterhält DEADGROUP drei

Niederlassungen, nämlich zwei Bozen

und eine Bruneck . Dort sind insgesamt

S e r v i c e

über 90 Mitarbeiter beschäftigt. Von

erheblichem Interesse für Südtirol ist

die Zusammenarbeit mit der deutschen

Gruppe SoftM, die das Softwaresystem

Semiramis entwickelt hat. Mithilfe von

Semiramis können sämtliche Abläufe

in kleinen und mittleren Unternehmen,

wie etwa Planung, Budget, Bankkontakte,

Produktion, Lagerhaltung, Personalwesen,

Auslandsniederlassungen

und In- und Auslandsfakturierung etc.,

abgewickelt werden. „Unser Target

sind Unternehmen, die zwischen und

hundert Mitarbeitern haben. Dazu gehört

die Mehrzahl der Unternehmen in

Italien “, erklärt Geschäftsführer Gianni

Camisa.

Exklusivvertretung für das

Softwaresystem Semiramis

Camisa: „Es handelt sich hierbei um eine

extrem nutzerfreundliche Software, die

auf die Bedürfnisse des einzelnen Unternehmens

zugeschnitten werden kann.“

Italienische Firmen, so Camisa, seien im

Allgemeinen gegenüber komplexen Systemen

skeptisch eingestellt. „Wir sind

derzeit damit befasst, Businesspartner

für den Vertrieb von Semiramis auszuwählen.

Das System und unsere Unternehmensstrategie

werden bei 8 Events

italienweit vorgestellt. Trotz Krise haben

wir in den letzten Monaten in Schulung,

Entwicklung und Förderung neuer

Businesspartner eine Summe von rund

4 Mio. Euro investiert.“

2009 Rekord an business-Zertifikationen

Besonderes Augenmerk legt Dedagroup

auf die Bereiche Personalwesen,

Betriebsklima, Ausbildung und Zertifikationen

durch die großen Businesspartner

wie Microsoft oder CISCO.

In diesem Bereich sind in den vergangenen

Jahren bedeutende Investitionen

getätigt worden. Die innerbetrieblichen

Weiterbildungsinitiativen sind zum Teil

auch vom Europäischen Sozialfonds

mitgetragen worden. Camisa: „Wir haben

seit Anfang 2009 dreimal so viele

Zertifikationen erworben wie in den

letzten fünf Jahren.“

Im Laufe des Jahres konnten 20 neue

Mitarbeiter eingestellt werden, ein guter

Teil davon in den Niederlassungen innerhalb

der Region. Camisa: Wir bieten eine

optimale Ausbildung und unsere Mitarbeiter

sind auf dem Markt sehr begehrt.

Wer jung, flexibel, dynamisch und kompetent

ist, dem stehen in unserer Gruppe

alle Wege offen für eine brillante Zukunft

voller Erfolgserlebnisse!“

74 09/2009

09/2009 75

INFO

DEDAGROUP AG

Bozen

Buozzi Str. 8 – 39100 Bozen

Bruneck

St. Lorenzenstr. 2 – 39031 Bruneck

Trento

Loc. Palazzine 120 F – 38121 Gardolo

info@dedagroup.it – www.dedagroup.it

Dedagroup-Firmensitz

in Bruneck


50 % bis 75 % aller

Unternehmensausgaben sind

Personalkosten. Korrekte, termingerechte

und gesetzeskonforme

Abrechnungen sind zwingend

erforderlich.

Das Outsourcing der Lohn- und Gehaltsabrechnung

an professionelle

Dienstleister ist kein Trend: Es ist

ein Gebot der betriebswirtschaftlichen

Vernunft!

ELAS bietet kompetente Unterstützung

und Entlastung in den Bereichen Lohnservice,

arbeitsrechtliche Beratung,

Personalmanagement, Führung, Organisation

und Arbeitsplatzgestaltung. Die

sechs Geschäftsstellen in Meran, Bozen,

Lana, Schlanders und Mals betreuen

rund 1600 Betriebe aus ganz Südtirol.

S e r v i c e

ELAS – Der Kunde

als Partner

Sechs staatlich geprüfte Arbeitsrechtsberater

und 45 Mitarbeiter bieten maßgeschneiderte

Dienstleistungen.

Serviceleistungen nach bedarf

Der ELAS-Lohnservice beinhaltet alles,

um einer individuellen Lohnabrechnung

gerecht zu werden. Der Kunde schickt

per Fax oder Mail das Stundenregister.

Oder er erhält direkten Zugriff auf das

ELAS-Rechenzentrum, gibt die Präsenzen

und variablen Lohnansprüche ein

und druckt das Stundenregister selber

vor Ort aus. Eine weitere Möglichkeit ist,

die An- und Abwesenheit der Mitarbeiter

direkt in das laufende System einzugeben.

ELAS liefert in allen drei Fällen

die Lohnabrechnung. Wer diese Arbeit

selbst betreuen möchte, erhält Zugriff

auf die gesamte Lohnabrechnungssoftware.

ELAS übernimmt die Wartung und

Software-Updates, springt bei Ausfall des

Mitarbeiters ein und betreut den Bereich

Sozialbeiträge, Steuern und Abgaben.

Arbeitsrechtliche beratung

Der Erfolg eines Unternehmens hängt entscheidend

von der Qualität des Personalmanagements

ab. Fragen im Zusammenhang

mit der Einstellung und Betreuung

von Mitarbeitern sowie der Beendigung

von Arbeitsverhältnissen müssen kompetent

beantwortet werden. ELAS bietet eine

umfassende Beratung im individuellen

und kollektiven Arbeitsrecht.

Computerlinks bietet alles

umfassende Lösungen für die

Sicherheit von Netzwerken,

aber auch Ausbildung und

Unterstützung der Partner mit

maßgeschneidertem Service.

Die Muttergesellschaft von Computerlinks

sitzt in München, die italienische

Niederlassung betreibt zwei

Filialen, eine in Mailand und seit kurzem

auch eine in Rom. Mailand ist aus

naheliegenden Gründen die erfolgreichste

Filiale.

Computerlinks ist das erfolgreichste

Unternehmen seiner Branche in der

Region. 2008 war ein absolutes Erfolgsjahr

mit einer Steigerung von mehr als

25 % und einem Umsatz von 33,5 Mio.

Euro. Aber auch 2009 kann sich sehen

lassen. Trotz Krise. Geschäftsführer

Federico Marini rechnet mit einem Abschluss

zwischen 35 und 39 Mio. Euro

und einer Steigerung von über 16 %.

Computerlinks betreibt intensive Marktforschung.

Die Kunden erhalten die jeweils

neuesten Produkte und können auf

ein Programm zurückgreifen, das neben

kostenlosen Schulungstreffen auch einen

umfangreichen Kurskatalog enthält,

S e r v i c e

computerlinks:

IT-Security up to date

der sämtliche Bedürfnisse der Kunden

abdeckt und ständig angepasst wird.

Die Weiterbildungs- und Schulungsveranstaltungen

reichen dabei weit über

das eigentliche Thema Sicherheit am

Computer hinaus. Marini: „Wir stützen

uns auf ein globales Netzwerk und mit

Hilfe aller Computerlinks-Komponenten

können wir unseren Geschäftspartnern

topaktuelle Kurse anbieten, die den

höchsten Ansprüchen auf europäischer

Ebene gerecht werden.“

Weiterbildung – Schulung –

Marktforschung

Jedes Jahr im Oktober lädt Computerlinks

Kunden und solche, die es werden

wollen, zu einer Art Messe ein. University

nennt sich diese Veranstaltung, die

traditionsgemäß Mitte Oktober stattfindet

und den Teilnehmern die Möglichkeit

gibt, sich kostenlos und umfassend

über alle Neuheiten auf dem Markt zu

informieren. Am 15. Oktober wurden

mehr als 300 Teilnehmern in Verona in

acht Sälen die Topangebote im Bereich

IT-Sicherheit vorgestellt.

Im laufenden Jahr konnte trotz Wirtschaftskrise

der Personalbestand um

acht Personen auf 41 Mitarbeiter aufgestockt

werden. Marini: „Wir sind der

erste Anbieter im Bereich IT-Sicherheit

in ganz Italien und das, obwohl wir uns

dafür entschieden haben, den Firmensitz

in Bozen, d. h. an der Peripherie,

zu belassen.“

Qualifizierte und flexible

Mitarbeiter gesucht

Allerdings ist genau die Personalfrage

ein großes Problem für Computerlinks:

„Wir sind ständig auf der Suche nach

qualifizierten Mitarbeitern. Wer über

fundierte Fachkenntnisse verfügt, beweglich

ist und bereit, sich einzusetzen,

wer den Kundenkontakt schätzt,

der kann bei Computerlinks nicht nur

eine interessante, sondern auch zukunftsträchtige

Tätigkeit mit Karrieremöglichkeiten

finden.“

76 09/2009

09/2009 77

INFO

Computerlinks AG

Lanciastraße 6a - 39100 Bozen

Tel. 0471 066 100

marketing-it@computerlinks.it

www.computerlinks.it


78

09/2009

p a g i n i e r u n g

Innovative IT-Lösungen

Der IT-Dienstleister RUN AG steht

für Exzellenz, Zukunftsfähigkeit

und Wirtschaftlichkeit seines

Angebotes.

Gemeinsam mit den Kunden plant

und realisiert die RUN AG individuelle

und maßgeschneiderte IT-Lösungen.

„Wir bieten unseren Kunden,

zu denen Banken, Versicherungen,

Genossenschaften und größere Unter-

nehmen zählen, eine innovative Infrastrukturplattform.

Sie können damit

ihre IT-Umgebung erweitern und

ergänzen und kommen damit kostengünstig

in den Genuss von Highend-

Lösungen“, erklärt Martin Galler,

Bereichsleiter IT-Design & Solutions.

„Unser Ziel ist es, mit dem Aufbau

einer soliden und skalierbaren Infrastruktur

und deren vollständiger

Überwachung, Schwachstellen und

Risiken zu verringern. So ermöglichen

wir dem Kunden den reibungslosen

Ablauf seiner Geschäftstätigkeiten.“

Die moderne Infrastrukturplattform –

Das virtuelle Rechenzentrum

Die Infrastrukturplattform der RUN

AG vereint in einem Schichtenmodell

die Konzepte performanter Netzwerkzugänge,

eines hochsicheren Speichersystems

(SAN) für die Daten und

ausfallsichere Serversysteme durch

Virtualisierung. Die unterste Schicht

bilden die mit redundanten Glasfasern

vernetzten, geografisch getrennten

Standorte der RUN AG. Schicht

zwei wird durch das Speichersystem

(SAN) dargestellt, das sich durch hohe

Geschwindigkeit auszeichnet und vor

allem die Daten zeitgleich und parallel

an zwei Standorten speichert. Die

virtualisierten Betriebssysteme bilden

als Schicht drei die höchste Ebene der

ausfallsicheren Plattform.

Zuverlässigkeit und Flexibilität

Die Servervirtualisierung garantiert die

nötige Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit

und Flexibilität. Ein Datenverlust ist damit

nicht mehr möglich. Tritt in einem

der Systeme ein Fehler auf, wird am

zweiten Standort ein identisches System

hochgefahren, das die Aufgaben

des gestörten Systems übernimmt. „Damit

bieten wir eine zuverlässige Lösung,

einen Datenspeicher mit Spiegelung auf

mehrere Standorte und Snapshot-Kopien

für sorgenfreie Updates“.

Hochqualifizierte Mitarbeiter

Knapp 50 hochqualifizierte Mitarbeiter

sorgen bei der RUN AG rund um die Uhr

für die Verfügbarkeit, Stabilität und für

höchsten Durchsatz der Plattformen.

Die Weiterbildung der Mitarbeiter hat

obersten Stellenwert und ist Garant dafür,

den Kunden mit professionellem

Know-how zur Seite zu stehen. Wir bemühen

uns laufend um Innovation und

sind sicher, dass wir 2010 neue und

noch bessere Dienste anbieten können“,

unterstreicht Galler.

INFO

RUN AG – Raising Unified Network AG

Buozzistraße 8d - 39100 Bozen

Tel. 0471 064 100 - Fax 0471 064 111

business@run.bz.it - www.run.bz.it

Nationale und internationale Studien haben ergeben, daß lokale

Softwarehäuser vom Aussterben bedroht sind.

Auch das Aussterben der proprietären Software bringt Vorteile.

In Italien

Über 100

Entwicklungspartner

Microsoft ® Dynamics

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Seien Sie anders! Vertrauen Sie Information Consulting.

Wir führen Sie zu den internationalen Standards der IT.

Information Consulting, qualifizierter IT Partner seit mehr als 25 Jahren, ist

strategische Partnerschaften mit den großen internationalen IT-Anbietern

eingegangen; HP, Microsoft ® , SAP

Um mehr darüber zu erfahren, besuchen Sie unsere Webseite www.iconsulting.it,

Oder schreiben Sie an info@iconsulting.it

Information Consulting G.m.b.H.

Sitz Bozen

B. Buozzi Straße Nr 12

39100 Bozen (BZ) Tel.

0471.210800

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Büro Padua

Via Lisbona 7

35127 Padua (PD)

Tel. 049.760806

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Büro Vicenza

Via Magellano 2

36051 Vicenza (VI)

Tel. 0444.341022

info@iconsulting.it


80

Das Familienunternehmen „Günther“ in

vahrn zählt mit 93 beschäftigten und 65

LKWs zu den größten Transportunternehmen

in Südtirol.

Günther“ in Vahrn pflegt seit Jahrzehnten

enge Beziehungen mit mittelständischen

Unternehmen, vor allem

aus Südtirol. Kerngeschäft des Unternehmens

sind Transporte mit eigenem

Fuhrpark von Italien (Planen-oder

Kühlfahrzeuge) nach/von Deutschland,

Österreich, in die Benelux- und in andere

europäische Länder.

Radius: Herr Günther, die ganze Welt

spricht von Krise. Auch Sie?

Helmut Günther: Natürlich lassen sich gewisse

negative Entwicklungen in einigen

Sektoren nicht leugnen. Daher bin ich

schon froh, dass wir als Transportunternehmen

von keinem spezifischen Sektor

besonders stark abhängen.

Unsere Kunden verteilen

sich auf alle Sektoren.

Eine wirtschaftliche

Krise trifft zum Glück

nicht alle Sektoren gleich

schnell und gleich stark.

Man hat dann im Idealfall

Zeit, durch Neuak-

09/2009

quisition eventuelle Löcher

zu stopfen.

Radius: Diese Unabhängigkeit von einem

bestimmten Sektor haben Sie bewusst

gesteuert?

H. Günther: Wäre schön, wenn ich das

zu 100 % behaupten könnte. Aber das

wäre gelogen. Im Laufe unserer Geschichte

ist viel passiert. Selten haben

uns Stammkunden verlassen. Aber es

ist schon passiert. Die meisten sind

zurückgekommen. Aber die Überbrückungszeit

war schon ein Härtetest

für beide Parteien. Wir sind stets einem

inneren Gefühl treu geblieben. In

dem Moment, wo unser Service nur

mehr auf dem Papier und nicht in der

Praxis, mit der Dienstleistung anderer

Mitbewerber verglichen wurde,

war es uns lieber, verlassen zu werden.

Wir haben dann andere, neue

Stammkunden gesucht und gefunden.

Und als dann auch die „alten“ großteils

wieder zurückkamen, hat es uns

natürlich gefreut.

S e r v i c e

…in der dritten Günther-Generation

Ivan Günther:

Die vierte Generation?

Radius: Man kann sich ein Nachtragend-

Sein ja auch nicht leisten, oder?

H. Günther: Da haben Sie Recht. Muss ja

auch nicht sein. Es ist wie in einer guten

Beziehung. Die verträgt ein momentanes,

wenn auch heftigeres Gezanke.

Radius: Die Südtiroler Wirtschaft liegt

Ihnen besonders am Herzen.

H. Günther: Wir erzielten 2008 knapp

70 % Umsatz mit Auftraggebern aus Südtirol.

Heuer wird dieser Prozentsatz sogar

wesentlich steigen. Den Rest erwirtschaften

wir mit Kunden aus dem restlichen

Italien sowie aus dem Ausland.

Radius: Also mehr denn je ein Südtiroler

Transportunternehmen für Südtiroler

Auftraggeber?

H. Günther: So sehen wir uns gerne.

Allerdings ist es auch für unsere Südtiroler

Kunden von Vorteil, wenn wir

auch einen guten Kundenstamm in den

Bestimmungsländern haben. Ein Netz

an Kunden im Ausland, die uns mit

Ladungen nach Italien beauftragen, ermöglicht

uns wettbewerbsfähige Preise

im Export. Der Kreislauf muss sich ja

schließen.

Radius: Also, ein guter Anteil an bewusstem

Steuern ist schon dabei … und

der Rest?

H. Günther: Den Rest macht wohl ein

guter Mitarbeiterstamm aus, im Büro

sowie beim Fahrpersonal. Das ist entscheidend.

Radius: Inwiefern beeinflusst ein „guter“

Fahrer die Kaufentscheidung des

Kunden?

H. Günther: Sehr stark. Unsere Stammkunden

sind mittelständische Unternehmen

aus allen Sektoren. Das bedeutet,

mit einer gewissen Strukturierung in

Abteilungen. Wenn nun der Einkäufer

oder Verkäufer des Kunden ständig Probleme

mit dem eigenen Wareneingang

hat, weil ein Fahrer einer Transportfirma

nicht pünktlich, nicht hilfsbereit,

nicht freundlich oder verlässlich ist,

dann geht diese Info irgendwann an

den Verantwortlichen weiter und dieser

sieht sich nach einem anderen Transportpartner

um. So einfach ist das. Preis

und andere Faktoren treten dann in den

Hintergrund.

Radius: Können Sie das beeinflussen?

H. Günther: Nur indirekt. Täglich verladen

wir ja hunderte von Sendungen.

Wir können aber ein offenes Ohr für

die Anliegen der Kunden haben und

präventiv eine sorgfältige Selektion

des Fahrpersonals vornehmen, oft

sogar kundenspezifisch Fahrer zuteilen.

Wir haben z.B. einen italienischen

Kunden, der „Komplettladung

nach DE 72xxx mit Fahrer Matthias“

bestellt. In solchen Fällen kommt eine

menschliche Komponente hinzu,

die auch kein geschulter Verkäufer

beeinflussen kann. Das ist dann das

menschliche Kapital, das in keiner Bilanz

aufscheint. Wenn wir so wollen

... versteckter Firmenwert.

Radius: Das setzt aber eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit

voraus.

H. Günther: Das mittlere Dienstalter

unserer einheimischen Fahrer beträgt

knappe sieben Jahre. Das ist über dem

Branchenschnitt und zeugt von einem

gewissen Zugehörigkeitsgefühl unserem

Familienunternehmen gegenüber.

Radius: Stichwort Familienunternehmen

mit Zukunft.

H. Günther: Mein Sohn Gernot leitet

die internationale Logistik und hat zusammen

mit mir die Geschäftsführung

über. Chefin Helga leitet die Verwaltung

und Sohn Harald das Lager. Mit Gernot

sind wir nun in der dritten Generation.

Mein Vater Bruno hat das Unternehmen

1954 gegründet.

Vielleicht macht mal Ivan Günther in

der vierten Generation weiter. Aber

das ist noch ein wenig zu früh …

(lacht). Und solange man Waren nicht

„beamen“ kann, wird unsere Dienstleistung

wohl immer Abnehmer finden.

Dies gekoppelt mit Freude an der

Arbeit, viel Erfahrung, Einsatz und

dem Wohlwollen der Kunden, lässt

uns zumindest hoffnungsvoll in die

Zukunft blicken.

INFO

Autotransporte Günther GmbH

Vahrner-See-Weg 11 - 39040 Vahrn

Tel. 0472 975 151 - Fax 0472 975 152

www.transport-guenther.com

office@transport-guenther.com

p a g i n i e r u n g

beam me up, otty!

Solange das Beamen

von Waren nicht möglich ist,

ist unsere Dienstleistung gefragt.

Bis dahin gilt:

Günther

Truck

statt

Star t...

Vahrner See Weg 11 | I-39040 Vahrn

Tel. +39 0472 975 151 | Fax +39 0472 975 152

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Ein verlässlicher Partner für Ihre nationalen und

internationalen Transporte im Export und Import

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09/2009 81


82

09/2009

p a g i n i e r u n g

Erfolg für die Sel AG

Die zwei Tochterunternehmen

der Sel AG, die Seltrade AG

und die Selgas AG, sowie das

Gemeinschaftunternehmen

Seledison AG, spielen in der

Energieversorgung Südtirols eine

wesentliche Rolle.

Allen drei Unternehmen ist ein Auftrag

gemeinsam: Südtirol mit Energie

zu versorgen und hierbei in allen

belieferten Gebieten unseres Landes

gleiche Qualität zu gleichen Preisen

und mit gleicher Versorgungssicherheit

zu bieten.

Seltrade AG

Mit der Seltrade AG tritt die Sel AG auf

dem liberalisierten Strommarkt als örtlicher

Stromlieferant auf und versorgt

Betriebe sowie private Haushalte mit

elektrischer Energie. Seltrade weist

sowohl für private und öffentliche Unternehmen

als auch für die Haushalte

Preisangebote auf, die zu den günstigsten

des gesamten Staatsgebietes

gehören.

Selgas AG

Ähnlich verhält es sich auch mit den

Dienstleistungen der Selgas AG, welche

57 Gemeinden, Haushalte und

Betriebe mit Erdgas versorgt. Über

ein betriebseigenes Netz von 1270

km Länge wird die Energie zum Endkunden

geliefert. Unter den fossilen

Energieträgern ist das Erdgas der

sauberste und preisgünstigste.

Seledison AG

Die Seledison AG, ein Gemeinschaftsunternehmen

aus Sel AG, Edison AG,

Selfin GmbH, Vinschgauer Gemeinden

und Etschwerken, betreibt die

zwei vormaligen Edison-Kraftwerke

Drei Fragen an...

... Sel AG-Generaldirektor

Maximilian Rainer

Radius: Wie hat sich die Energiewirtschaft

2008 entwickelt?

M. Rainer: Die Weltwirtschafts- und Weltfinanzkrise

hat im Herbst 2008 diesen

strategischen Bereich voll erfasst. Der

Energieverbrauch ging rapide zurück, die

Preise fielen, ebenso die Börsenkurse.

Radius: Wie hat der Südtiroler Markt

reagiert?

M. Rainer: Auch bei uns ging der Verbrauch

zurück. Erst seit der zweiten Hälfte 2009

macht sich eine zaghafte Erholung bemerkbar.

Wir gehen davon aus, dass sich

innerhalb der nächsten Jahre der Energieverbrauch

auf dem Niveau vor Ausbruch

der Krise einpendeln wird. Eine Erholung

der Wirtschaft ohne vermehrten Energieverbrauch

ist nicht denkbar. Mit dem steigenden

Konsum werden die Energieprei-

von Glurns und Kastelbell. Sie produziert

elektrischen Strom aus einheimischer

Wasserkraft.

INFO

SEL AG

Kanonikus-Michael-Gamper-Str. 9 - 39100 Bozen

Tel. 0471 060 700 - Fax 0471 060 703

info@sel.bz.it - www.sel.bz.it

se und die Börsenkurse

der Energieunternehmen

wieder anziehen. Derzeit

sind diese Unternehmen

unterbewertet.

Maximilian

Rainer

Radius: Wie ist es 2008 den Sel-Unternehmen

ergangen?

M. Rainer: Unsere Unternehmen haben

sich den neuen Gegebenheiten angepasst

und sich bemüht, den Erfordernissen der

Kunden gerecht zu werden. Die niedrigeren

Rohstoffkosten und der sinkende Verbrauch

haben sich auch bei uns auf die

Marktpreise ausgewirkt. Wir haben unsere

Rolle als Vermittler von Energie von

der Produktion bis zum Endverbrauch

wahrgenommen, besonders was die Versorgung

mit Energie der Südtiroler Wirtschaft

und der privaten Haushalte angeht.

Die Sel-Preise gehören staatsweit zu den

günstigsten. Das ist für unsere Volkswirtschaft

wichtig und vorteilhaft.

p a g i n i e r u n g

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P

PROJEKT21:


Fernwärme ist die Entwicklung

und Verwirklichung einer

Heizmethode, die mit einer

zentralen Anlage ein größeres

Wohngebiet oder sogar eine ganze

Stadt mit Wärme versorgen

kann.

Durch das Wegfallen der einzelnen

Heizanlagen reduziert sich die

Schadstoffbelastung, und die Lebensqualität

des einzelnen Bürgers wird

somit verbessert. Zudem ist eine ständige

Wärmeabgabe gewährleistet.

Das Heizen der Häuser erfolgt noch

durch einzelne Wärmequellen, wie

Holzöfen, Öl-, Gas- oder Elektroheizungen.

Die Beschaffung des Brenn-

S e r v i c e

Kosten sparen durch Fernwärme

materials ist mit Aufwand verbunden.

Fernwärme kann das ändern. Es

bleibt mehr Zeit und Geld und wertvoller

Platz im Haus wird zurückgewonnen.

Einsparung, Einfachheit,

Wärme und Komfort

Die Fernwärme bietet neben einer allgemeinen

Kosteneinsparung eine zehnprozentige

Einsparung der MwSt. für Privatkunden.

Zudem entfallen im Gegensatz zu

den traditionellen Heizanlagen zeitraubende

Reparaturen und teure Wartungskosten

reduzieren sich. Wasser wird in

der Zentrale erhitzt und kommt unterirdisch

durch thermoisolierte Rohre zum

Haus, wo die Wärme über den Wärmetauscher

in die Wohnräume gelangt. In kürzester

Zeit ist die Wohnung warm, denn

das warme Wasser wartet sozusagen an

der Tür. Gibt es Behaglicheres, als von einer

angenehmen, gleichmäßig verteilten

Wärme empfangen zu werden, wenn man

nach Hause kommt? Wärme, die immer

zur Verfügung steht, ohne Schwankungen

oder Wartezeiten. Das sind Momente, in

denen man sich wohl fühlt, in denen man

Energie tankt und sich mit den Widerwärtigkeiten

des Tages versöhnt.

Die Wärme kommt schnell ins Haus

Das Kraftwerk ist ständig bereit, warmes

Wasser zu liefern. Das Wasser läuft

durch unterirdisch verlegte und isolierte

Rohre und kommt direkt zum Wärmetauscher

im Haus. Bei Bedarf wird über den

Wärmetauscher der Warmwasserkreislauf

im Haus erwärmt. Über den Regler

werden die gewünschten Temperaturen

automatisch eingestellt. Das dabei im

Wärmeaustauscher abgekühlte Wasser

fließt ins Kraftwerk zurück.

INFO

Etschwerke AG

Zwölfmalgreiener Straße 8 - 39100 Bozen

Tel. 800 225 420

info@ae-ew.it - www.ae-ew.it

S e r v i c e

Energie effizient nutzen

Strom ist heute eine

Selbstverständlichkeit. Er ist einfach

da, wenn man einschaltet.

Leider wird oft vergessen, welcher

Aufwand dahinter steckt.

Der ist auch mit Kosten verbunden,

welche man aber mit intelligenter

Nutzung senken kann.

Der beste Umwelt- und Klimaschutz

ist die intelligente Nutzung von

Energie. Schon mit wenigen Handgriffen

oder kleinen Umstellungen der

Lebensgewohnheiten kann man z. B.

im Haushalt den Energieverbrauch

senken, damit Kosten sparen und

die Umwelt schützen. Mit einer eigenen

Broschüre helfen die Etschwerke

das Energiesparpotential im Haushalt

aufzuspüren, um den Stromverbrauch

zu senken.

Zehn Tipps zum

Energiesparen zu Hause:

¼ der gesamten Energie in der Küche

verbraucht der Kühlschrank. Öffnen Sie

die Türe nur kurz, damit keine Kälte

entweichen kann.

1. Die niedrigste Stufe genügt meistens

bereits beim Kühlen der Waren.

2. Den Herd und Backofen nicht zum

Auftauen von Lebensmitteln benutzen.

Die Küchentemperatur reicht

dafür aus.

Weniger ist mehr ...

Die Etschwerke produzieren

Strom, verkaufen diesen, das

ist ihr Geschäft. Trotzdem rufen

sie auf zum Energiesparen, auf

den ersten Blick doch paradox.

Dazu drei Fragen an den

Generaldirektor der Etschwerke

Ing. Siegfried Tutzer.

Radius: Die Etschwerke machen Werbung

fürs Stromsparen. Ist das nicht

gegen ihr Interesse?

S. Tutzer: Sie sprechen sicher unsere Broschüre

„Energiesparen lohnt sich“ an.

Darin geben wir Tipps, wie man Energie

intelligent nutzen kann und das ist

3. Gute Kochtöpfe mit einem ebenen

Boden und passendem Deckel speichern

die Hitze besser und sparen

so Strom.

4. Restwärme der Kochplatten und

des Backofens nutzen! Einfach

den Herd etwas früher ausschalten

und den Topf noch auf der warmen

Platte stehen lassen.

5. Geschirrspülmaschine nur einschalten,

wenn sie ganz voll ist.

Strom und Wasser können dabei

gespart werden.

6. Schalten Sie im Wohnzimmer alle

Geräte über Nacht aus. Auch

Stand-by-Funktion verbraucht

durchaus in unserem Sinn, denn Energie

steht nicht grenzenlos zur Verfügung.

Radius: In dieser Broschüre geht es um

die Haushalte. Verbrauchen diese zu

viel Strom?

S. Tutzer: In den Betrieben können mit

effizienter Energienutzung erheblich

Kosten eingespart werden. Das Gleiche

ist auch für Haushalte möglich, aber

das Kostenbewusstsein ist im privaten

Bereich noch zu wenig entwickelt.

Radius: Noch eine Frage zur Fernwärme:

Ist sie eine besonders kundenfreundliche

Art der Energieversorgung?

Energie. Deshalb sollten die Geräte

ausgesteckt werden.

7. Installieren Sie für Treppenhäuser,

den Keller und die Garage einen

Zeitschalter und benutzen Sie für

die nächtliche Außenbeleuchtung

Stromsparlampen oder Bewegungsmelder.

8. Lassen Sie eine Schaltuhr für den

Boiler installieren. Lassen Sie ihn

über Nacht eingeschaltet, damit Sie

morgens warmes Wasser haben.

9. Waschen Sie nur, wenn die Maschine

voll ist und mit niedriger

Temperatur (man braucht Wäsche

kaum mehr zu kochen).

S. Tutzer: Produktion

und

Lieferung der

Energie übernehmen Fachleute. Wir

haben ein entsprechendes Know-how

und der Nutzer kann entsprechend

intelligent und sinnvoll Energie beziehen

und zwar ganz genau die Menge,

die er braucht. Damit können die

Energiekosten meist erheblich gesenkt

werden.

84 09/2009

09/2009 85


Seit nun schon mehr als zehn

Jahren gilt die Gärtnerei

Rottensteiner unter anderem als

kompetenter Ansprechpartner in

Sachen Lärmschutzwände.

Permanente Beschallung belastet

den menschlichen Organismus.

Stresssymptome und daraus resultierende

Gesundheitsschäden sind häufig

die Folge. Um diesen Problemen vor

allem in Straßennähe vorzubeugen,

gleichzeitig aber nicht den Blick fürs

Ästhetische zu verlieren, hat die Gärtnerei

Rottensteiner die Schallschutzwand

PLANTA in ihr Sortiment aufgenommen.

Diese begrünbare Lärmschutzwand

besticht sowohl durch ihr

natürliches Design, das sich jeder Umgebung

harmonisch anpasst, als auch

durch ihre Funktionalität. Die hervorragenden

schalldämmenden Eigenschaften

auf beiden Seiten der Wand,

die schmale und leichte Elementkonstruktion,

die lange Lebensdauer und

S e r v i c e

Gegen Lärm – Mehr Lebensqualität

die natürlich Optik, machen die Lärmschutzwand

PLANTA zu einer Bereicherung

des Alltags. Die Begrünung,

die nach kürzester Zeit erfolgt, bedarf

keiner künstlichen Bewässerung der

Pflanzen und schützt zusätzlich vor

Graffiti und Vandalismus.

INFO

Lärmschutzwand an der Mebo

in Sigmundskron

Gärtnerei Rottensteiner

Perele Graben 3 - 39100 Bozen/Moritzing

Tel. 0471 920 103 - Fax 0471 204 441

info@rottensteiner.eu - www.rottensteiner.eu

Alle Produkte aus dem Hause

Roner werden nach höchsten

Qualitätsstandards hergestellt.

Das fängt schon bei der

Auswahl der Rohstoffe an, die

genauestens ausgesucht und

durch diverse Methoden überprüft

werden.

So zum Beispiel werden die Trestern

für die verschiedenen Grappas bei

ihrer Anlieferung mengenmäßig, über

den Geruch und auch anhand der

Temperatur überprüft. Birnen und

sonstige Früchte für

die Destillate müssen

faulfrei sein und in optimalem

Reifezustand

geliefert werden. Dabei

gilt, dass die Früchte

aus den Südtiroler Anbaugebieten

die besten

Günther Roner sind. Durch die Temperaturschwankungen

zwischen Tag und Nacht und die vielen

Sonnenstunden sind sie besonders

aromatisch und facettenreich im Geruch

und im Geschmack.

Spitzenprodukte durch

modernste brenntechnik

Streng überwacht wird auch die Fermentation,

damit die delikaten Aromen und

der feine Duft sich voll entfalten können.

Entscheidend für ein Spitzenprodukt ist

S e r v i c e

Roner steht für Qualität

zu einem guten Teil das Brennverfahren:

Mit Hilfe modernster Brenntechnik

und der langjährigen Erfahrung und

Passion des Brennmeisters werden die

Trestern und die Früchte sorgfältig,

langsam und behutsam in Kupferbrennblasen

bei niedrigen Temperaturen im

Wasserbad-Verfahren gebrannt. Dies

garantiert die Erhaltung der intensiven,

einzigartigen Aromen und die Freisetzung

der feinsten Nuancen.

Es folgt eine mindestens zwölfmonatige

Lagerung, die dem Destillat die besondere

Weichheit verleiht. Der Lohn: Jeder

Schluck erzählt die Geschichte seiner

Herkunft. Man schmeckt die frisch

gepflückte Williams Birne, man kostet

das volle Aroma der Rebsorte.

Immer wiederkehrende Auszeichnungen,

Preise, Medaillen und Anerkennungsurkunden

bei nationalen und internationalen

Wettbewerben und Vergleichverkostungen

bestätigen den eingeschlagenen

Weg. In den Brennereien Roner freut man

sich über das Lob und die ausgezeichneten

Bewertungen von unabhängigen

Fachverkostern und Fachjurys.

Spirituosen mit Auszeichnung

Beim Internationalen Spirituosen

Wettbewerb ISW 2009 in Neustadt in

Deutschland wurden gleich sechs Roner

Produkte ausgezeichnet. Mit der Goldmedaille

wurden prämiert:

• Grappa Oro

• Grappa Gewürztraminer

• Grappa Chardonnay

• Waldhimbeergeist

• Holler Sambo

Die Silbermedaille erhielt der Williams

Reserv.

Darüber hinaus wurde die „Grappa

Oro“ auch als Tresterbrand des Jahres

ausgezeichnet.

Beim Concorso Internazionale Acquaviti

d’Oro 2009, der seit einigen Jahren

in Tramin stattfindet, kamen gleich vier

Roner Produkte aufs Podium:

• Best Gold für den Quittenbrand der

Raritas-Linie

• Gold für den Williams und den Bauernschnaps,

sowie eine Silbermedaille

für den Waldhimbeergeist.

Roner steht für Spitzenprodukte, die

bei Genießern in höchstem Ansehen

stehen.

INFO

Roner AG

J.v. Zallinger-Str. 44 - 39040 Tramin

Tel. 0471 864 000 - Fax 0471 864 090

info@roner.com - www.roner.com

09/2009 87


Bei den Südtiroler Äpfeln wird

auf Sortenerneuerung gesetzt:

Für diese Strategie entschied

sich der VOG-Verband, um der

Wirtschaftskrise und dem sinkenden

Verbrauch entgeg

enzutreten.

Die Clubsorten namens Pink Lady®,

Rubens®, Modì®, Kanzi® und Jazz®

verkörpern laut dem Terlaner Verband

die Zukunft des Apfelsektors und sind

in der Lage, den neuen und sich stets

wandelnden Geschmacksansprüchen

der Konsumenten

gerecht zu werden.

Etwa 400 Hektar Anbaufläche

jährlich werden für

diese neuen Apfelsorten

in den Obstgärten des Verbands

der Südtiroler Obstgenossenschaftenbereitgestellt.

Nachdem im vergangenen

Jahr die ersten,

von den Mitgliedern des VOG

angebauten Kanzi-Äpfel auf dem italienischen

Markt erfolgreich verkauft

wurden, kann in der heurigen

Saison nun alleninteressierten

Kunden eine

beachtliche Menge

dieser neuen Sorte

angeboten werden.

Der Apfel, der vor

wenigen Jahren im

Herzen Europas aus

der Kreuzung zwischen

den Apfelsorten

Gala und Braeburn

hervorging, ist Eigentum

von GKE (Greenstar Kanzi Europe)

und wird europaweit durch

die Gruppe ‘Kanzi People’ geschützt. “In

Südtirol wird für diese Saison eine Produktion

von ca. 2200 Tonnen der neuen

Apfelsorte erwartet”, bestätigt Gerhard

Dichgans, Direktor des VOG-Verbandes,

„und wir sind von einem erfolgreichen

Jahr überzeugt.

Gerhard Dichgans

S e r v i c e

vOG: Die neue Apfelsorte Kanzi

Sinnlichkeit, Geheimnis und verlockung

„Kanzi® verkörpert neben anderen

Clubsorten wie Pink Lady®, Rubens®,

Modì® und Jazz® die Zukunft unseres

Sektors und besitzt ein sehr hohes

Marktpotenzial, da

er den Ansprüchen und

Wünschen der Konsumenten

entspricht”, erklärt Dichgans,

der von Anfang an fest an den Erfolg

dieses Apfels geglaubt hat.Unter einer

glatten, glänzend roten Schale vereint

Kanzi® das süße Aroma des Gala mit

dem aromatischen Geschmack des Braeburn

und kombiniert einzigartige organoleptische

Eigenschaften mit einem

soliden Kommunikations- und Marketingkonzept,

das auf Sinnlichkeit, Geheimnis

und Verlockung setzt.

Kanzi® wird so für eine große Zielgruppe

begehrenswert, die das verführerische

Potential und den hohen Symbolgehalt

des Apfels zu schätzen weiß. Ab diesem

Jahr wird Kanzi® somit das bereits reiche

Apfelangebot des VOG-Verbandes

erweitern, der in Südtirol 19 Mitgliedsgenossenschaften

mit insgesamt 5600 Familienunternehmen

zählt und 2007/08

einen Umsatz von 450 Millionen Euro

erwirtschaftet hat. Der VOG-Verband

ist mit seinen Früchten in 53 Ländern

der Welt vertreten und vermarktet jährlich

mehr als eine halbe Million Tonnen

Äpfel, was einem Viertel der gesamten

italienischen Ernte und ca. 8 % der Apfelernte

in Europa entspricht.

INFO

VOG Gen. landw. Ges.

Jakobistraße 1A - 39018 Terlan

Tel. 0471 256 700 - Fax 0471 256 699

info@vog.it - www.vog.it

S e r v i c e

88 09/2009

09/2009 89


GSI gründet die Business Unit

Senfter Südtirol. Seit 1857 produziert

Senfter Fleisch- und

Wurstwaren höchster Qualität. Im

Jahr 2001 bündelt das Südtiroler

Traditionsunternehmen seine

Kräfte mit Unibon und gründet

Grandi Salumifici Italiani, um gemeinsam

den italienischen und

internationalen Markt zu erobern.

Acht Jahre später hat GSI seine

Marktführung gefestigt und verlagert

das Produktmanagement wieder

auf lokale Ebene. Trotz der schwierigen

Wirtschaftslage konnte GSI wieder ein

erfolgreiches Geschäftsjahr zu Buche

schreiben. „Der Lebensmittelmarkt ist

konservativ: Sein Wachstum ist mäßig

im Wirtschaftsboom, aber verlässlich

in Krisenzeiten”, meint Franz Senfter,

Präsident der Senfter Holding und GSI.

„Trotz der allgemeinen Finanzkrise

konnten wir wichtige Akquisitionen tätigen,

die uns Kraft verleihen und neue

Entwicklungsmöglichkeiten bieten.”

Zurück nach Südtirol

Im nächsten Schritt bringt GSI authentische

Produkt- und Markenent-

S e r v i c e

Lokal verankert –

Global im Rennen

wicklung auf einen Punkt und verlagert

marktstrategische Kompetenzen

wie Produktmanagement und R&D

wieder nach Südtirol.

Die rund 300 Mitarbeiter in den Werken

in Innichen und Klausen werden in der

neu gegründeten Business Unit “Senfter

Südtirol” zusammengefasst, der Peter

Hintner als General Manager vorsteht.

Auf 46.000 qm werden hier Speck,

Wurstwaren, geräucherte, gekochte und

gebratene Spezialitäten hergestellt.

INFO

SENFTER Holding AG

Pizachstraße 11 - 39038 Innichen

Tel. 0474 913 137

info@senfter-holding.com

www.senfter-holding.com

„Unsere Produkte sind regional verwurzelt

Radius führte ein kurzes

Gespräch mit Peter Hintner über

seine neue Aufgabe.

Radius: Welcher zentrale Gedanke liegt

hinter dieser Neuorganisation eines erfolgreichen

Unternehmens?

Peter Hintner: Unsere Produkte sind

durch eine tiefe, regionale Verwurzelung

gekennzeichnet. Nur wer die

Wurzeln eines Produktes kennt, kann

es auch richtig pflegen. Nur wer einen

Bezug zu einem Produkt hat, kann das

Beste aus ihm herausholen. Dies sind

typische Stärken eines kleinen Unternehmens,

das in seine Umgebung ein-

gebunden ist. Durch die Einführung der

lokalen Business Unit holt sich GSI diese

Stärke wieder zurück und nutzt sie im

nationalen und globalen Wettbewerb.

Radius: Auf welchen Erfolgsfaktor setzen

Sie für Senfter Südtirol?

P. Hintner: Seit jeher steht für uns höchste

Qualität ganz oben auf der Prioritätsliste.

Unsere Kunden vertrauen uns und

erwarten sich nur das Allerbeste von der

Marke Senfter. Dies wird auch in Zukunft

der Fall sein. Die Umstrukturierung wird

uns allerdings helfen, unser Image gezielter

zu kommunizieren und unsere

Produkte besser zum Markt zu bringen.

Radius: Also bleibt

der Speck die Nummer

Eins bei Senfter?

P. Hintner: Südtiroler

Speck wird

bei Senfter geliebt

und gelebt. Seit jeher

sind wir Spezialisten

für alles Peter Hintner

was Wurstwaren,

gebratene, gekochte und geräucherte

Fleischwaren angeht, aber unser Steckenpferd

wird es immer sein, den

Südtiroler Speck in die weite Welt zu

bringen.

Traumhotel

…liebes Rot-Flüh

Das ...liebes Rot-Flüh***** ist

wohl eines der ungewöhnlichsten

Wellnesshotels im gesamten

Alpenraum.

Hier setzt Familie Huber all ihre

romantischen Träume in die Tat

um, und zwar derart kompromisslos

und liebevoll, dass man schlichtweg

begeistert sein muss. Wer hierher

kommt, sucht das ganz Besondere und

findet es in den ganz eigenen Welten

des Traumhotels: im Restaurant Via

Mala, unterirdischer Nachbau eines

rätoromanischen Dorfes; im Cinderella

Die „Messe Bozen“ positioniert

sich als Messeplatz für den zentralen

Alpenraum. In den letzten

Jahren wurden zahlreiche neue

Messen kreiert.

bis dato zählt der Messekalender

15 Eigenmessen, davon drei Publikumsmessen.

Die Herbstmesse, die

Freizeitmesse und die alle zwei Jahre

stattfindende Arredo begeistern

tausende von Besuchern. Zusätzlich

ziehen die auf die Kernkompetenzen

Südtirols zugeschnittenen Fachmessen

zehntausende Fachbesucher aus

dem In- und Ausland an.

Die sich als bedeutende Kontaktbörse

zwischen Unternehmen aus dem

deutschsprachigen Raum und Italien

verstehende „Messe Bozen“ kann auf 60

Jahre Erfahrung in der Entwicklung, Organisation

und Durchführung von Messeund

Kongressveranstaltungen zurückgreifen.

Die „Messe Bozen“ verfolgt die

Strategie so genannter Nischenmessen:

Sie bietet Messen in jenen Bereichen an,

Castle, ein dem nahe gelegenen Schloss

Neuschwanstein nachempfundener Vitaltempel

auf 2500m²; in den 101 Zimmern

und Suiten, nach Themen eingerichtet

und jede für sich einzigartig; im

Shiva Spa, Sinnbild von Paradies und

Schönheit und stimmiger Rahmen für

die seit Jahren erfolgreich durchgeführten

ayurvedischen Behandlungen.

Ideal für einen Kurztrip

Die etwa 200 km Entfernung von Bozen

machen das ...liebes Rot-Flüh zum

idealen Ort, um für ein paar Tage den

Alltag hinter sich zu lassen und in eine

traumhafte Welt aus Entspannung und

Genuss einzutauchen.

Schnuppertage Deluxe

buchbar bis zum 22.12.2009

• Gourmetpension Lukullus mit exquisitem

Frühstücksbuffet, Mittagsbrunch,

süße Versuchung am Nachmittag,

abends 5-Gänge-Gourmetwahlmenü

oder Diner à la carte

• Benützung der Bade- und Saunawelt

im Wellnessparadies Cinderella

Castle

• sowie 1 Wellnesspaket zur Auswahl

3 oder 4 Übernachtungen

ab Euro 479,00 pro Person

90 09/2009

09/2009 91

INFO

Traumhotel ...liebes Rot-Flüh*****

Seestr. 26 - A-6673 Haldensee,

Tannheimer Tal – Tirol

Tel. 0043 5675 6431

traumhotel@rotflueh.com - www.rotflueh.com

Marketinginstrument Messe

in denen die Südtiroler Wirtschaft mit

Kompetenz und internationaler Anerkennung

auftrumpfen kann. Die „Messe

Bozen“ stellt den Wirtschaftstreibenden

in Südtirol und im zentralen Alpenraum

die Möglichkeit zur Verfügung, das effektive

Marketinginstrument Messe zu

nutzen und leistet somit einen positiven

Beitrag für die heimische Wirtschaft. Die

Zufriedenheit der Kunden und Besucher

ist dabei immer das oberste Ziel. Außerdem

unterstützt die Messetätigkeit die

Bekanntheitssteigerung des Landes Südtirol

über die Grenzen hinaus und trägt

dazu bei, Südtirols Wirtschaft im In- und

Ausland bekannt zu machen.


Schulmensen, Kindergärten,

Bars, Self-Service-Restaurants,

Firmenrestaurants, Catering und

Bankette – 5000 Mahlzeiten stellt

ARMA in ganz Südtirol jeden Tag

frisch auf den Tisch; im Jahr über

eine Million.

In 30 über das ganze Land verteilten

Küchen stellen 35 erfahrene Köche

mit ihren Küchenbrigaden traditionelle

Gerichte aus frischen, einheimischen

Produkten her.

Seit 45 Jahren garantiert das Unternehmen

ARMA seinen Kunden Frische, guten

Geschmack und Qualität. Das Unterneh-

S e r v i c e

Guten Appetit mit ARMA

men zählt 150 Mitarbeiter und betreibt

neben 30 Küchen sechs Self-Service-

Restaurants in Südtirol. Um den Kunden

gleichbleibende Qualität bieten zu können,

investiert ARMA kontinuierlich in

Weiterbildung und Produktforschung.

Geschäftsführer Antonio Riccardi: „Wo

es möglich ist, d. h. vor allem im Bereich

der frischen Produkte wie Gemüse,

Obst oder Milchprodukte, verwenden

wir ausschließlich lokale Produkte.

Bei uns kommt nichts auf den Tisch,

von dem wir nicht wissen, wo es herkommt.“

Alle Mahlzeiten werden an

dem Tag hergestellt, an dem sie konsumiert

werden.

Drei Ernährungstherapeutinnen

2009 ist ein Krisenjahr,

auch für ein Unternehmen

wie ARMA, das in

engem Kontakt mit anderen

Firmen arbeitet. Riccardi:

„Unsere Antwort

heißt noch mehr Service.

Wir haben zum Beispiel

drei Ernährungsthera- Antonio Riccardi

peutinnen eingestellt,

um noch besser auf die veränderten

Bedürfnisse des Marktes reagieren zu

können und um neue Märkte wie z. B.

im Gesundheitswesen zu erschließen

und die Präsenz auf anderen, wie z.

B. im Schulsektor, weiter zu verstärken.“

Dass diese Strategie erfolgversprechend

ist, zeigt die Tatsache, dass

ARMA seit Anfang 2009 die Mahlzeiten

für „Essen auf Rädern“ (Seniorenservice)

in Bozen zubereitet.

Die Ernährungstherapeutinnen erstellen

spezielle Menus und besuchen regelmäßig

die Kunden und die Großküchen.

Wobei „Großküchen“ relativ ist.

Riccardi: „Wir haben Küchen, die 1000

und solche, die 50 Mahlzeiten am Tag

herstellen.“ Besonderes Augenmerk gilt

den kalorienreduzierten Menus, aber

auch Gerichten, die nicht nur beson-

S e r v i c e

dere Zutaten, sondern auch

besondere Zubereitungsverfahren

erfordern, wie z.B.

Mahlzeiten für Menschen

mit Zöliakie, die getrennt

von glutenhaltigen Mahlzeiten

und mit eigenem

Kochgeschirr zubereitet

werden müssen. Absolute

Verlässlichkeit muss in diesem

Bereich eine Selbstverständlichkeit

sein.

ARMA ist ausschließlich in

Südtirol präsent und in jedem Tal

vertreten. Firmen wie die Leitner AG

in Sterzing, die Würth GmbH in Neumarkt,

die Hoppe AG in Schluderns,

die GKN Driveline in Bruneck oder

das Forschungszentrum Laimburg in

Pfatten gehören zu den langjährigen

Kunden von ARMA.

Intensive Produktforschung

Die Tätigkeit des Unternehmens ist

mit den Jahren zunehmend komplexer

und professioneller geworden, um

den wachsenden Anforderungen des

Marktes zu genügen. Riccardi: „Vor 30

Jahren reichte es, Wasser zu kochen

und al dente gekochte Pasta mit einem

guten Sugo herzustellen, heute erfordert

die Menu-Erstellung eine akkurate

Produktforschung, nicht nur um den

anspruchsvolleren und geänderten Bedürfnissen

der Kunden gerecht zu werden,

sondern auch, um die zahlreichen

lebensmittelrechtlichen Vorschriften

und die Hygiene-Auflagen des Gesetzgebers

zu erfüllen, die regelmäßig kontrolliert

werden.

Qualifiziertes Personal

Auch wenn ARMA inzwischen auf

150 Mitarbeiter angewachsen ist, der

persönliche Kontakt zu den Mitarbeitern

ist nach wie vor ein besonderes

Anliegen der Geschäftsleitung. Erst in

diesem Jahr wurde eine zweisprachige

Firmenzeitung initiiert. Riccardi:

„Wir sind auch ständig auf der Suche

nach qualifiziertem Personal. Wer

die Begeisterung für diesen Sektor

mitbringt, hat bei uns nicht nur eine

interessante, abwechslungsreiche

Tätigkeit, sondern auch den Vorteil,

diesen Beruf auszuüben, ohne deshalb

die belastenden Arbeitszeiten im

normalen Restaurationssektor in Kauf

nehmen zu müssen.“

92 09/2009

09/2009 93

INFO

A.R.M.A. AG

Maria Heimweg 4D - 39100 Bozen

Tel. 0471 440 000 - Fax 0471 440 044

info@armarist.it - www.armarist.it


L i s t e n u n d R a n k i n g s L i s t e n u n d R a n k i n g s

„Selbsthilfe“ und stabiler Wirtschaftsfaktor

Südtirol verfügt über ein weit verzweigtes

Genossenschaftswesen.

Die ersten Genossenschaften im historischen

Tirol sind ab 1870 entstanden.

Es waren die so genannten „Darlehensund

Vorschusskassen, die oft auf Initiative

der Ortspfarrer entstanden und

von Bauern, Wirten, Handwerkern und

Kaufleuten gegründet wurden. Am 1.

Mai 1907, also vor 102 Jahren, wurde

in Südtirol der erste umfassende Genossenschaftsverband

gegründet

Am dichtesten und traditionsreichsten

ist das Netz der Genossenschaften in der

Landwirtschaft: Fast 90 Prozent der Bauern

sind Mitglied bei wenigstens einer

Genossenschaft.

Derzeit werden in Südtirol knapp 1.000

genossenschaftliche Betriebe mit rund

10.000 Arbeitsplätzen gezählt. Die sieben

genossenschaftlichen Unternehmen haben

Sennereigenossenschaften Umsatz

1 MILKON SÜDTIROL 185.672.523

2 MILCHHOF STERZING 61.995.788

3 MILCHOF BRIXEN 59.958.173

4 MILA 56.571.742

5 MILCHHOF BRUNECK 46.303.375

6 MILCHHOF MERAN 42.818.926

7 SENNEREI DREI ZINNEN 11.674.773

8 SENNEREIGENOSSENSCHAFT ALGUND 4.424.006

9 KÄSEREI SEXTEN 3.702.555

10 SENNEREI BURGEIS 2.435.155

Kellereigenossenschaften Umsatz

1 KELLEREIGENOSSENSCHAFT ST. MICHAEL EPPAN 16.487.144

2 KELLEREIGENOSSENSCHAFT GRIES / ST. MAGDALENA 13.531.165

3 KELLEREIGENOSSENSCHFT SCHRECKBICHL 12.304.152

4 KELLEREIGENOSSENSCHAFT KALTERN 10.943.812

5 KELLEREIGENOSSENSCHAFT TRAMIN 9.711.224

6 KELLEREIGENOSSENSCHAFT TERLAN 8.677.249

7 ERSTE & NEUE KELLEREI 8.131.599

8 KELLEREIGENOSSENSCHAFT GIRLAN 6.559.792

9 KELLEREIGENOSSENSCHAFT ST. PAULS 5.719.236

10 KELLEREIGENOSSENSCHAFT KURTATSCH 5.570.101

Sonstige Genossenschaften und Konsortien Umsatz

1 HOGAST ITALIA 186.169.585

2 LANDWIRTSCHAFTLICHES KONSORTIUM AGROALP 79.275.666

3 LANDWIRTSCHAFTLICHE HAUPTGENOSSENSCHAFT 79.275.666

4 RAIFFEISENVERBAND SÜDTIROL 47.805.249

5 ALPE - ALPINE LANDWIRT. PRODUKTIONSGENOSSENSCHAFT 38.088.214

6 TEXEL GENOSSENSCHAFT LANDWIRTSCHAFTLICHE GESELLSCHAFT 34.236.580

7 CTM - ALTROMERCATO 33.107.445

8 C.L.E. 29.255.365

9 BIO SUEDTIROL 15.413.401

10 SÜDTIROLER VIEHVERMARKTUNGSKONSORTIUM KOVIEH 14.879.110

jeweils über 100 Beschäftigte. Das größte

genossenschaftliche Unternehmen ist die

Südtiroler Volksbank mit rund 890 Mitarbeiterinnen.

Die genossenschaftlichen

Betriebe machen rund 2,5 Prozent aller

Südtiroler Unternehmen aus. Die Genossenschaften

sind ein bedeutendes Standbein

der Südtiroler Wirtschaft und werden

vom Land auch entsprechend gefördert.

von der Selbsthilfe zur

professionellen vermarktung

Das Genossenschaftswesen ist aus der Not

und zum Zweck der Selbsthilfe entstanden

und orientierte sich meist an den Grundideen

von Friedrich Wilhelm Raiffeisen.

Dieser sagte einst: „Wir haben den Menschen

keinen Silbergroschen geschenkt,

aber das Vertrauen in ihren guten Willen

und eine hilfsbereite Hand führen jeden

viel sicherer und bleibender aus der Not.“

Genossenschaften werden aus einem konkreten

Bedürfnis heraus gegründet, beschränken

sich auf die Befriedigung dieses

Bedürfnisses und der Tätigkeitsbereich

wird nicht beliebig verlagert. Eigenbedarfsdeckung,

Produktion von Kollektivgütern,

Finanzierungsmix (Mitgliedsbeiträge,

Kapitaleinlagen, Erlöse aus dem

Verkauf von Produkten, Arbeitsleistungen

und Zuwendung der öffentlichen Hand)

und zum Teil ehrenamtliche Arbeit sind

für diese Betriebsform charakteristisch.

In Südtirol gibt es vier verschiedene Arten

von Genossenschaften: marktorientierte,

Selbsthilfe-, sozialpolitische und öffentliche

Zweckgenossenschaften. Bei uns sind

die Genossenschaften speziell im Umfeld

der Obst- und Weinwirtschaft und der

Landwirtschaft allgemein, ein wichtiger

und stabiler Wirtschaftsfaktor.

Obstgenossenschaften Umsatz

1 VI.P 214.596.212

2 VOG - VERBAND DER SÜDTIROLER OBSTGENOSSENSCHAFTEN 148.971.805

3 VOG PRODUCTS 73.628.818

4 OBSTGENOSSENSCHAFT MIVOR - ORTLER 53.982.268

5 GEOS - GENOSSENSCHAFT DER OBSTERZEUGER SCHLANDERS 49.114.793

6 OBSTGENOSSENSCHAFT JUVAL KASTELBELL - TSCHARS - STABEN 39.722.077

7 OBSTGENOSSENSCHAFT CAFA MERAN 37.150.447

8 OBSTGENOSSENSCHAFT KURMARK - UNIFRUT 34.195.024

9 OBSTGENOSSENSCHAFT NATURNS - PLAUS 33.338.133

10 OBSTGENOSSENSCHAFT ZWÖLFMALGREIEN 27.489.212

11 OBSTGENOSSENSCHAFT TERLAN 26.963.653

12 OBSTGENOSSENSCHAFT MELIX BRIXEN 27.527.617

13 FRUCHTHOF UEBERETSCH 27.393.047

14 OBSTGENOSSENSCHAFT LANAFRUCHT- OGOL I 24.508.145

15 OBSTGENOSSENSCHAFT COFRUM MARLING TSCHERMS 23.145.241

16 OBSTGENOSSENSCHAFT ESO 21.022.095

17 OBSTGENOSSENSCHAFT BOZEN - NALS 21.447.939

18 OBSTGENOSSENSCHAFT EGMA KALTERN 26.567.823

19 EOFRUT - ERSTE TRAMINER OBSTGENOSSENSCHAFT 18.738.929

20 OBSTGENOSSENSCHAFT GRUFRUT 18.908.121

21 OBSTGENOSSENSCHAFT NEUFRUCHT 18.204.063

22 OBSTGENOSSENSCHAFT KAISER ALEXANDER 16.949.018

23 OBSTGENOSSENSCHAFT ALGUND 16.008.269

24 OVEG - OBERVINSCHGAUER PRODUKTIONSGENOSSENSCHAFT 15.399.742

25 OBSTGENOSSENSCHAFT LANA 15.108.478

26 OBSTGENOSSENSCHAFT POMUS 14.822.555

27 OBSTGENOSSENSCHAFT GARGAZON - TISENS 14.606.487

28 OBSTGENOSSENSCHAFT SACRA 14.305.422

29 OBSTGENOSSENSCHAFT PARTSCHINS POG 13.685.667

Raiffeisenkasse bilanzsummen 2008 in €

1 Raiffeisenkasse Bruneck 779.831.061

2 Raiffeisenkasse Bozen 667.929.614

3 Raiffeisenkasse Ritten 507.554.666

4 Raiffeisenkasse Lana 475.338.435

5 Raiffeisenkasse Meran 428.523.831

6 Raiffeisenkasse Überetsch 411.584.823

7 Raiffeisenkasse Eisacktal 403.511.143

8 Raiffeisenkasse Kastelruth 399.446.262

9 Raiffeisenkasse Algund 371.345.853

10 Cassa Raiffeisen Val Badia 309.823.565

11 Raiffeisenkasse Salurn 297.245.881

12 Raiffeisenkasse Wipptal 275.995.848

13 Raiffeisenkasse Tauferer-Ahrntal 264.406.881

14 Raiffeisenkasse Wolkenstein 254.310.328

15 Raiffeisenkasse Leifers 211.534.734

16 Raiffeisenkasse Terlan 204.240.650

17 Raiffeisenkasse Prad 194.405.762

18 Raiffeisenkasse Latsch 181.757.866

19 Raiffeisenkasse Passeier 173.950.860

20 Raiffeisenkasse Deutschnofen-Aldein 172.913.076

21 Raiffeisenkasse Naturns 168.557.303

22 Raiffeisenkasse Vintl 153.890.354

23 Raiffeisenkasse Schenna 140.141.904

24 Raiffeisenkasse Ulten-St. P.-L. 136.430.618

25 Raiffeisenkasse Sarntal 135.631.455

26 Raiffeisenkasse Schlanders 127.209.468

27 Raiffeisenkasse Obervinschgau 121.670.958

28 Raiffeisenkasse Branzoll-Auer 121.016.704

29 Raiffeisenkasse Untereisacktal 120.378.820

30 Raiffeisenkasse Tirol 104.308.199

31 Raiffeisenkasse Welsberg-G.-T. 102.774.971

32 Raiffeisenkasse Welschnofen 102.564.997

33 Raiffeisenkasse Tschars 101.261.206

34 Raiffeisenkasse Laas 93.155.347

35 Raiffeisenkasse Karneid-Steinegg 91.396.707

36 Raiffeisenkasse Hochpustertal 88.800.932

37 Raiffeisenkasse Völs 84.440.846

38 Raiffeisenkasse Toblach 83.116.915

39 Raiffeisenkasse Partschins 82.606.432

40 Raiffeisenkasse Niederdorf 80.391.518

41 Raiffeisenkasse Marling 79.082.018

42 Raiffeisenkasse Tisens 66.498.967

43 Raiffeisenkasse Villnöß 55.643.048

44 Raiffeisenkasse St. Martin in Passeier 55.668.876

45 Raiffeisenkasse Freienfeld 40.486.911

Heimische Kreditinstitute bilanzsummen 2008 in €

1 Südtiroler Sparkasse 7.919.923.727

2 Südtiroler Volksbank 5.141.293.000

3 Raiffeisen Landesbank 1.849.447.706

4 Banca Trento Bolzano 2.891.850.000

5 Hypo Tirol Bank AG 13.066.000.000

Die zwei

Top-Winzer

Zwei, die ihr Handwerk verstehen:

Beim Einkeltern,

im Marketing

und beim Feiern –

in der Toskana

und am Magdalener Hügel!

94 09/2009

09/2009 95


L i s t e n u n d R a n k i n g s

Die Top 10 nach branchen

Für die klein strukturierte

Südtiroler Wirtschaft sind die

Top 10 der verschiedenen

Branchen ein weiteres interessantes

Barometer.

In 23 verschiedenen Tabellen

werden insgesamt 230

Unternehmen aufgelistet.

Nur ein Teil davon ist bereits

in den Top 100 Rankings

mit dabei.

von den Top 100 Unternehmen

weiß man, dass sie in ihrem jeweiligen

Tätigkeitsbereich besonders

erfolgreich sind. Je nach Unternehmen

in Südtirol, auf dem ganzen

Staatsgebiet europaweit oder gar

weltweit exportieren. Weltweit sind

auch viele Südtiroler Unternehmen

tätig, die unter 32 Millionen Euro

Umsatz liegen, also nicht in die

Top 100-Wertung kommen. Darunter

fallen auch Firmen, die in ihrem

Bereich Weltmarktführer sind. Microtec

aus Brixen z. B. liefert Software

und Elektronik für Sägewerke

von Neuseeland über Russland

bis Kanada. Ähnlich verhält es sich

mit Progress-Maschinenbau oder

mit Firmen wie Intercable/Schlemmer

oder Autotest, um nur einige zu

nennen. Schon in den vergangenen

Jahren haben uns immer wieder Radius-Leser/Innen

darauf angesprochen,

dass diese Branchenwertung

für viele Leser noch interessanter

sei als die Top 100-Wertungen. Kommen

in den Branchen doch eine ganze

Menge Firmen vor, die sozusagen

auch als Arbeitgeber in der Nähe des

Heimatortes ihren Sitz haben und

NEU: Spezielle Bodenbeläge

für denkmalgeschützte und

biologische Bauten!

deswegen bekannt sind. Man kennt

die Firmen, die Chefs und freut sich

über deren Erfolg

Zuordnung nach branchen

Die aktuelle Einteilung nach Branchen

ist nicht immer einfach. Oft scheinen

noch die Angaben aus der Gründungszeit

der Betriebe in der Handelskammer

auf, die trotz Änderung der Tätigkeit

nicht aktualisiert wurden. Aktuell

sind z.B. der Wechsel von Metallverarbeitung

zu Elektronik oder von

Elektronik zur Informatik usw. Dazu

Radius-Koordinator Franz Wimmer:

„An dieser Stelle möchte ich die Unternehmer

ersuchen, sich mit der Handelskammer

in Verbindung zu setzen

und die Eintragungen gegebenenfalls

zu aktualisieren.“ Zudem

gibt es zahlreiche

Firmen, die was ihre

Tätigkeit betrifft, für

MAIR

des & Co

Mair Gert

I-39039 Niederdorf (BZ) - Handwerkerzone 10

Tel. 0474 74 51 46 - Fax 0474 74 06 68

E-Mail: info@mairgert.com

MEISTERBETRIEB

MEISTERBETRIEB

KG

www.mairgert.com

mehrere Branchen in Frage

kommen würden. Das gilt besonders

auch bei der Trennung

zwischen Baugewerbe und

Immobilien. Hier musste die

Entscheidung für die eine oder

andere Branche fallen. Aus der

Transportbranche separat herausgefiltert

wurden z.B. die Seilbahnunternehmen,

da im Tourismusland

Südtirol diese Umsatzzahlen sehr

aufschlussreich sind. In diesen Bereich

fällt auch die Branche Hotels und Gastgewerbe.

Fürs nächste Jahr ist geplant,

diese Branchenwertung noch weiter zu

vervollständigen.

Die IPM Italia Systeme sind:

Aufstiegsanlagen Umsatz in €

1 IMPIANTI COLFOSCO AG CORVARA 18.412.872

2 KRONPLATZ SEILBAHN AG BRUNECK 14.117.016

3 GRANDI FUNIVIE ALTA BADIA AG CORVARA 13.100.175

4 OLANGER SEILBAHNEN AG OLANG 11.993.427

5 SEILBAHNEN ST.VIGIL IN ENNEBERG AG ENNEBERG 10.242.825

6 HELM-ROTWAND AG SEXTEN 9.114.325

7 SCHNALSTALER GLETSCHERBAHNEN AG SCHNALS 9.083.070

8 OBEREGGEN AG DEUTSCHNOFEN 8.889.582

9 SEIS - SEISERALM UMLAUFBAHN AG KASTELRUTH 7.365.513

10 SEILBAHNEN SULDEN GMBH STILFS 6.623.565

Chemie-/Kunststoffverarbeitung Umsatz in €

1 ROECHLING AUTOMOTIVE LEIFERS GMBH LEIFERS 174.399.000

2 TORGGLER CHIMICA AG MERAN 34.441.572

3 NILS AG BURGSTALL 24.894.661

4 AUTOTEST GMBH LANA 19.825.711

5 PALBOX PALLETS E CONTENITORI SPA NEUMARKT 16.063.615

6 PROMINENT ITALIANA GMBH BOZEN 10.126.261

7 KOFLER & STRABIT GMBH OLANG 6.317.285

8 VAJA GMBH BOZEN 6.127.093

9 SCHERER GMBH TRAMIN 4.470.517

10 HYGAN GMBH LEIFERS 3.396.868

Einzelhandel Umsatz in €

1 SPORTLER AG BOZEN 77.947.571

2 OMNISCOM AG BOZEN 63.276.781

3 BILLIG SPA NEUMARKT 55.593.623

4 ANJOKA GMBH PFALZEN 42.639.047

5 STRAUDI AG BOZEN 32.170.617

6 MPREIS ITALIA GMBH BRUNECK 31.124.444

7 WENATEX ITALIA GMBH BRIXEN 30.681.263

8 BIEFFE DISCOUNT SRL BOZEN 29.731.883

9 SCHOENHUBER FRANCHI SPA BOZEN 25.466.241

10 PASSUELLO GMBH PERCHA 21.835.101

Energie und Wasser Umsatz in €

1 ETSCHWERKE AG SIGLA AE SPA-EW AG BOZEN 374.103.333

2 ENECO ENERGIA SPA BOZEN 314.998.219

3 SEL AG BOZEN 142.584.732

4 SELTRADE AG BOZEN 69.517.911

5 STADTWERKE BRIXEN AG BRIXEN 42.916.156

6 SEAB BOZEN 36.644.579

7 SEL EDISON AG KASTELBELL 32.411.157

8 TIWAG - ITALIA GMBH BOZEN 31.602.008

9 ENERGAS SUEDGAS GMBH AUER 31.153.847

10 SELGAS SPA BOZEN 30.133.142

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Baugewerbe Umsatz in €

1 ZH GENERAL CONSTRUCTION COMPANY SAND IN TAUFERS 93.144.604

2 OBEROSLER CAV. PIETRO AG ST. LORENZEN 80.026.000

3 ATZWANGER AG BRANZOLL 79.337.700

4 STAHLBAU PICHLER GMBH BOZEN 78.521.391

5 LADURNER AG TIROL 63.018.433

6 COSBAU SPA NALS 60.947.530

7 UNIONBAU GMBH SAND IN TAUFERS 48.271.345

8 WIPPTALER BAU - AG BRENNER 41.302.692

9 P.A.C. SPA BOZEN 40.996.129

10 GASSER PAUL GMBH ST. LORENZEN 30.056.786

Diverse Dienstleistungen Umsatz in €

1 MARKAS SERVICE SRL BOZEN 123.626.668

2 B.F.E. SPA BOZEN 106.144.160

3 IVOCLAR VIVADENT GMBH NATURNS 56.768.000

4 PLOSE UNION BRIXEN 53.399.099

5 IGNA'S TOUR SRL NEUMARKT 31.218.193

6 S.P.V. GMBH BOZEN 29.296.085

7 ROECHLING AUTOMOTIVE ENGINEERING LEIFERS GMBH LEIFERS 21.259.606

8 CSS AG BOZEN 17.084.418

9 THERME MERAN AG MERAN 15.497.781

10 ITALIENISCHE PARKGARAGENGESELLSCHAFT AG BOZEN 14.847.963

Elektromaterial, Elektronik Umsatz in €

1 ELEKTRISOLA ATESINA GMBH SAND IN TAUFERS 77.091.760

2 DURST PHOTOTECHNIK - AG BRIXEN 56.784.477

3 ZUMTOBEL ILLUMINAZIONE GMBH VAHRN 42.345.217

4 INTERCABLE GMBH BRUNECK 31.034.523

5 ELPO GMBH BRUNECK 27.030.415

6 MICROTEC GMBH BRIXEN 21.900.000

7 LEITNER SOLAR AG BRUNECK 15.280.478

8 SCHLEMMER ITALIA GMBH BRUNECK 11.232.110

9 VACON GMBH NATURNS 10.308.607

10 INDUSTRIETECHNIK - GMBH BRIXEN 8.339.626

Finanz- und Versicherungsdienste Umsatz in €

1 HYPO VORARLBERG BOZEN 318.997.000

2 HYPO TIROL LEASING ITALIA BOZEN 75.155.170

3 J.F. AMONN HOLDING AG BOZEN 37.744.520

4 PLOSE SISTEM SERVICE SPA BRIXEN 17.661.297

5 ELMA SPA BOZEN 10.303.333

6 GKN ITALIA SPA BRUNECK 7.110.453

7 ASSICONSULT GMBH BOZEN 4.727.593

8 PENSPLAN SERVICE AG BOZEN 3.518.214

9 RAIFFEISEN VERSICHERUNGSDIENST GMBH BOZEN 3.357.963

10 EMVA - GENOSSENSCHAFT BOZEN 2.842.759

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96 09/2009

09/2009 97

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Holzverarbeitung Umsatz in €

1 SELVA AG BOZEN 69.195.812

2 RUBNER INGENIEURHOLZBAU AG BRIXEN 57.894.182

3 RUBNER HAUS AG KIENS 50.849.190

4 PIRCHER OBERLAND AG TOBLACH 50.055.192

5 NORDPAN AG OLANG 40.548.954

6 KARL PEDROSS AG LATSCH 33.210.000

7 SUEDTIROL FENSTER GMBH GAIS 21.506.798

8 DAMIANI HOLZINDUSTRIE AG BRIXEN 20.755.364

9 RUBNER TUERENWERK AG KIENS 17.156.484

10 TIP TOP FENSTER GMBH MERANSEN 13.411.100

Groß- und Zwischenhandel Umsatz in €

1 ASPIAG SERVICE GMBH BOZEN 1.435.574.652

2 WUERTH GMBH NEUMARKT 695.826.000

3 ALIMCO AG BOZEN 236.704.135

4 MAXI GMBH BOZEN 235.348.981

5 OMV ITALIA SRL BOZEN 234.310.965

6 KUEN FALCA SRL MERAN 181.033.517

7 MANZARDO AG BOZEN 176.192.631

8 IPRONA AG LANA 99.062.165

9 MIELE ITALIA GMBH EPPAN 92.121.996

10 SELECTRA AG BOZEN 85.239.866

Immobilien Umsatz in €

1 SPARIM AG BOZEN 29.260.995

2 SEESTE BAU AG BOZEN 26.965.640

3 DALLE NOGARE GMBH BOZEN 21.393.306

4 WIERER BAU AG KIENS 13.663.718

5 FIN ZETA - GMBH BOZEN 11.898.772

6 PROHOME GMBH BOZEN 10.707.006

7 ZIMA WOHN BAUGESELLSCHAFT GMBH BOZEN 6.683.031

8 GALLERIA PASSARELLA RETAIL GMBH BOZEN 6.529.849

9 MABO GMBH BRIXEN 4.775.378

10 HOBAG PROJECT- AG SAND IN TAUFERS 4.589.047

Maschinen- und Fahrzeugbau Umsatz in €

1 LEITNER AG STERZING 153.899.827

2 GKN DRIVELINE BRUNECK AG BRUNECK 130.429.548

3 TECHNOALPIN AG BOZEN 97.514.813

4 WATTS INDUSTRIES ITALIA - GMBH BOZEN 80.553.036

5 DOPPELMAYR ITALIA GMBH LANA 73.957.228

6 PRINOTH AG STERZING 70.799.639

7 AL-KO KOBER GMBH VINTL 60.126.486

8 WOLF SYSTEM GMBH SAND IN TAUFERS 43.640.570

9 PALFINGER GRU IDRAULICHE GMBH BOZEN 38.435.379

10 PROGRESS MASCHINEN & AUTOMATION AG BRIXEN 34.611.559

L i s t e n u n d R a n k i n g s L i s t e n u n d R a n k i n g s

Handel mit Kfz Umsatz in €

1 AUTOINDUSTRIALE SARL BOZEN 74.003.203

2 AUTO BRENNER AG BOZEN 62.941.580

3 GASSER IVECO GMBH ST. LORENZEN 54.873.106

4 GARAGE ALPE - AG BOZEN 46.882.237

5 CENTRALAUTO GMBH BOZEN 46.239.147

6 BIMOTOR AG BOZEN 43.659.857

7 INECO AUTO AG BOZEN 41.243.982

8 AUTO IKARO GMBH BOZEN 35.743.153

9 MOTORUNION GMBH MERAN 27.994.648

10 PNEUSMARKET BOLZANO GMBH BOZEN 25.221.928

Hotels und Gastgewerbe Umsatz in €

1 HOTEL PALACE BETRIEBS GMBH MERAN 22.207.328

2 LUNCH TIME AG BOZEN 19.988.182

3 HOTEL ADLER GMBH ST. ULRICH 14.778.918

4 HOTEL ADLER THERMAE GMBH ST. ULRICH 14.714.160

5 CAVALLINO BIANCO FAMILY SPA GRAND HOTEL ST. ULRICH 14.042.601

6 S.R. SERVIZI DI RISTORAZIONE AG BOZEN 13.962.964

7 QUELLENHOF GMBH ST. MARTIN 10.615.966

8 A.R.M.A. GMBH BOZEN 6.540.299

9 I.F.I. AG - HOTELS GREIF & LAURIN BOZEN 6.263.000

10 RESIDENCEHOTELS AG BOZEN 6.192.794

Informatik Umsatz in €

1 COMPUTERLINKS AG BOZEN 33.955.392

2 BRENNERCOM AG BOZEN 24.167.455

3 ENERGY. DIS GMBH BRIXEN 16.943.483

4 ACS DATA SYSTEMS AG BRIXEN 14.030.663

5 WUERTH PHOENIX GMBH BOZEN 13.117.174

6 SEQUENZA SPA BOZEN 11.814.946

7 RAISING UNIFIED NETWORK AG BOZEN 11.258.857

8 INFORMATION CONSULTING GMBH BOZEN 9.025.573

9 SUEDTIROLER INFORMATIK AG BOZEN 7.984.262

10 RAIFFEISEN ONLINE GENOSSENSCHAFT BOZEN 7.541.946

Nahrungs- und Genussmittel Umsatz in €

1 GSI - SENFTER HOLDING AG INNICHEN 499.000.000

2 A. LOACKER - A.G. RITTEN 132.022.904

3 DR. SCHAER G.M.B.H. BURGSTALL 125.842.027

4 BRAUEREI FORST A.G. ALGUND 118.419.382

5 BAYERNLAND - G.M.B.H. STERZING 103.503.392

6 HANS ZIPPERLE - AG MERAN 79.530.128

7 RECLA S.R.L. - G.M.B.H. SCHLANDERS 68.033.997

8 SUPERDISTRIBUZIONE G.M.B.H BOZEN 67.910.727

9 A. RIEPER AG VINTL 51.031.678

10 FRUCTUS MERAN - A.G. TERLAN 40.097.337

- Zollabfertigungen im Hause

- Tellematische Ausarbeitung und Meldung der Akzisen

- Intrastat

- MWSt.-Fisical-Lager

- privates Zolllager

Medien/ Papier und Druck Umsatz in €

1 ATHESIA DRUCK GMBH BOZEN 67.979.958

2 ROTOLONGO AG BOZEN 32.633.178

3 ATHESIA BUCH GMBH BOZEN 28.887.336

4 SCHNEIDER PAPIER ITALIA GMBH BOZEN 27.655.701

5 S.E.T.A. BOZEN 20.914.187

6 LONGO AG BOZEN 13.833.894

7 WEPA ITALY GMBH VAHRN 10.556.798

8 B E L GMBH BOZEN 9.815.118

9 LA COMMERCIALE - BORGOGNO GMBH BOZEN 5.258.827

10 LANAREPRO GMBH LANA 4.158.505

Metallverarbeitung Umsatz in €

1 ACCIAIERIE VALBRUNA AG BOZEN 1.046.162.124

2 HOPPE AG ST. MARTIN 108.204.087

3 GKN SINTER METALS AG BRUNECK 105.848.596

4 ALUPRESS - AG BRIXEN 56.229.358

5 DUKA AG BRIXEN 44.482.042

6 ALPEWA GMBH BOZEN 29.787.804

7 FRENER & REIFER - METALLBAU GMBH BRIXEN 24.629.196

8 APPARATEBAU GMBH NEUMARKT 21.843.094

9 RABENSTEINER GMBH BRIXEN 19.655.504

10 WOLFTANK SYSTEMS GMBH BOZEN 18.871.538

Textil/Bekleidung Umsatz in €

1 OBER ALP AG - SALEWA BOZEN 68.309.412

2 C.D.A. GMBH KASTELRUTH 22.236.504

3 CHERVO' AG KASTELRUTH 19.830.842

4 MODYF GMBH TRAMIN 10.937.890

5 TUCHFABRIK MOESSMER AG BRUNECK 10.337.191

6 VIST GMBH KALTERN 9.627.451

7 TEXMARKET - GMBH BOZEN 8.538.800

8 ALBER GMBH LANA 7.714.988

9 DAUNENSTEP AG RITTEN 7.136.373

10 LUIS T. GMBH BOZEN 4.843.477

Verarbeitung nicht-metallische Mineralien

Privatkellereien Umsatz in €

1 SCHENK ITALIA AG AUER 69.083.213

2 ALOIS LAGEDER AG MAGREID 13.417.313

3 FRANZ HAAS GMBH MONTAN 7.393.678

4 WILHELM ELENA WALCH GMBH TRAMIN 7.125.027

5 WEINKELLEREI J. HOFSTAETTER GMBH TRAMIN 7.107.688

6 SCHLOSSKELLEREI TURMHOF TIEFENBRUNNER GMBH KURTATSCH 4.046.429

7 PETER ZEMMER KURTINIG 3.167.345

8 JOSEF BRIGL AG EPPAN 3.147.754

9 WEINKELLEREI HANS ROTTENSTEINER GMBH BOZEN 2.645.662

10 POJER SRL KURTINIG 2.174.288

Warentransport Umsatz in €

1 FERCAM AG BOZEN 376.174.129

2 GRUBER LOGISTICS AG AUER 176.236.020

3 RAIL TRACTION COMPANY AG BOZEN 42.588.200

4 NAGEL ITALIA GMBH BOZEN 37.276.834

5 BRIGL AG BOZEN 25.068.000

6 TRANSBOZEN LOGISTIK GMBH BARBIAN 18.222.252

7 PROFANTER MANFRED AG VINTL 15.712.104

8 AUTOTRANSPORTE GUENTHER GMBH VAHRN 15.506.803

9 GAMMA AG BOZEN 12.142.235

10 TIROLTRANS NUOVA GMBH BOZEN 11.844.557

Sonstiges verarbeitendes Gewerbe Umsatz in €

1 BB BARI GMBH BOZEN 56.509.438

2 SCHWEITZER PROJECT AG NATURNS 37.368.517

3 DREIKA AG BOZEN 31.258.494

4 ECO-CENTER AG BOZEN 24.399.373

5 F.LLI SANTINI GMBH BOZEN 24.313.704

6 PA SERVICE GMBH BOZEN 20.701.951

7 KAUFGUT AG BOZEN 13.428.495

8 SUDTIROLFER GMBH BRANZOLL 13.319.966

9 BILFINGER BERGER AMBIENTE GMBH BOZEN 9.395.887

10 POLYFASER - AG PRAD 9.024.097

J.-Kravogl-Str. 10 | 39012 Meran | Tel. 0473 244 450 | Fax 0473 245 080 | info@rudolfhartmann.it | www.rudolfhartmann.it

98 09/2009

09/2009 99

Umsatz in €

1 THUN AG BOZEN 120.234.047

2 MONIER AG CHIENS 107.299.972

3 BAUEXPERT GMBH BRUNECK 88.146.904

4 ROEFIX AG PARTSCHINS 66.312.225

5 TORGGLER AG MERAN 61.251.274

6 BAUSTOFFE ROMAN TERZER GMBH NEUMARKT 36.555.501

7 PROGRESS AG BRIXEN 35.658.998

8 NIKOLAUS BAGNARA AG EPPAN 24.028.132

9 TORGGLER COMMERZ AG MARLING 22.614.590

10 BAUGROUP GMBH VAHRN 19.953.088


100

Er setzt nicht nur Menschen auf

vier Rädern in Bewegung, sondern

achtet auch darauf, dass

seine Mitarbeiter der Gesundheit

wegen in Bewegung bleiben.

Die Rede ist von Christof Haidacher,

Chef des Busunternehmens Oberhollenzer

in Sand in Taufers, der nun

aus Überzeugung am Projekt „Gesunder

Betrieb“ der Stiftung Vital teilnimmt.

Radius: Herr Haidacher, Sie haben sich

für das Projekt „Gesunder Betrieb“ der

Stiftung Vital entschieden. Warum?

c. Haidacher: Ich bin in erster

Linie durch meine Arbeit

als Gemeindereferent

in Sand in Taufers auf die

Stiftung Vital aufmerksam

geworden und kenne einen

Unternehmer, der mit seinem

Betrieb selbst erfolgreich

am Projekt „Gesunder

Christof Haidacher,

Betrieb“ teilnimmt.

Busunternehmen

Oberhollenzer Radius: Welche Vorteile sehen

Sie darin?

c. Haidacher: Ich setze in meinem Betrieb

bereits seit Jahren gesundheitsfördernde

Maßnahmen um. Mit dem Programm der

Stiftung Vital sehe ich die Chance, all diese

Maßnahmen mit fachlicher Unterstützung

in ein System zusammenzuführen.

Radius: Was haben Sie in Vergangenheit

bereits für die Gesundheit Ihrer Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter getan?

c. Haidacher: Es gibt ein Fitnessprotokoll,

in das jeder Mitarbeiter einträgt,

was er für seine Gesundheit tut, ganz

gleich ob Bergsteigen, Rad fahren

oder Laufen. Dadurch wird die Gesundheit

ernst genommen. Das Unternehmen

stellt kostenlos Arbeits- und

Freizeitbekleidung zur Verfügung. Es

gab auch einmal einen Pulsmesser für

alle. Zudem haben wir eine Konvention

mit einem Fitnessstudio in Sand

in Taufers abgeschlossen, welches

die Angestellten aber auch ihre Partner

kostenlos benützen können. Wir

finanzieren auch außerbetriebliche

09/2009

G e s u n d L e b e n

Gesundheit der

Mitarbeiter im blickfeld

Schulung, z.B. Nordic Walking-Kurse

oder Tanzkurse.

Radius: Welche Überzeugung steckt dahinter?

c. Haidacher: Das Sprichwort, wonach

ein gesunder Geist einen gesunden

Körper braucht, stimmt. Der Beruf des

Buschauffeurs verlangt meinen Mitarbeitern

viel ab: Stressresistenz, Geduld,

Freundlichkeit und Konzentration. Dafür

braucht es ein gesundheitsförderliches

Fundament.

Radius: Haben Sie positive Veränderungen

im Betrieb feststellen können?

c. Haidacher: Die Konfektionsgröße

meiner Mitarbeiter ist um eine Nummer

gesunken. Unabhängig von diesen

äußeren Veränderungen sind die Erfahrungen

durchwegs positiv. Es gibt

keine Fluktuation im Betrieb und kaum

Ausfälle wegen Krankheit, eher wegen

Sportverletzungen.

Die Mitarbeiter des Unternehmens

bewegen in gesundheitlichen Dingen

bereits viel. Die Stiftung Vital soll

neue Impulse hierfür geben.

Radius: Da ist eigentlich schon viel passiert,

und trotzdem suchen Sie die Zusammenarbeit

mit der Stiftung Vital.

c. Haidacher: Ja, es geht darum, das

was bereits getan wurde, weiterzuentwickeln,

neue Impulse durch

spezifische fachliche Unterstützung

zu kriegen und sich zusätzliche Betreuung

angedeihen zu lassen. Ganz

wichtig ist es mir, gemeinsam mit den

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

und ihren Wünschen entsprechend

ein konkret umsetzbares Gesundheitsprogramm

zu erarbeiten.

INFO

Stiftung Vital

Kanonikus Michael Gamper Str. 1 – 39100 Bozen

Tel. 0471 409 333 – Fax 0471 409 707

info@stiftungvital.it – www.stiftungvital.it

Gesunde Mitarbeiter in gesunden

Betrieben – Diesem

Ziel hat sich die Stiftung Vital

verschrieben und bietet dafür

ein international anerkanntes

Programm zur betrieblichen

Gesundheitsförderung an.

Die Gesundheit der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter ist eine wesentliche

Voraussetzung für ihre Leistungsfähigkeit

und

damit auch für den

wirtschaftlichen Erfolg

der Betriebe“, ist Franz

Plörer, Direktor der

Stiftung Vital, überzeugt.

So einleuchtend

das klingt – die Wirklichkeit

schaut anders

aus: Gerade in Zeiten

Franz Plörer, Direktor der Wirtschaftskrise

der Stifung Vital

starren die Betriebe

mit Argusaugen auf

unzählige Produktionsfaktoren, die

alle sehr wichtig sind, jedoch das Betriebsklima

und das Wohlbefinden

der Beschäftigten verlieren sie dabei

aus den Augen. Und das rächt sich

langfristig.

Laut einer von der EU in Auftrag gegebenen

Studie, bei der 30.000 Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmer

befragt worden sind, fühlen sich 60

Prozent der Beschäftigten durch ihre

Arbeit gesundheitlich beeinträchtigt.

Die Palette reicht von arbeitsbeding-

p a g i n i e r u n g

Auf dem Weg zum

gesunden Unternehmen

tem Stress bis hin zu Herz-Kreislauf-

Erkrankungen und psychischen Beschwerden.

Das bleibt nicht ohne Folge,

auch nicht für die Betriebe: Mit der

Motivation und der Leistungsfähigkeit

sinken die Produktivität und – letztlich

– auch die Gewinne. Es ist also höchste

Zeit zum Handeln.

Erste betriebe mit Gesundheitssiegel

Vor kurzem erhielten die ersten sechs

Südtiroler Betriebe das Zertifikat „Gesunder

Betrieb – Impresa sana®”, das

von der Stiftung Vital vergeben wird.

Sie nahmen erfolgreich am Programm

der betrieblichen Gesundheitsförderung

der Stiftung Vital teil. In einem

systematischen Prozess wurden einerseits

die Verhältnisse der Betriebe in

Bezug auf ihre Gesundheitsförderlichkeit

verbessert, anderseits wurden die

Mitarbeitenden im Umgang mit ihrer

Gesundheit und Leistungsfähigkeit unterstützt.

So nahmen beispielsweise

die Mitarbeiter der Fa. Innerbichler

in Sand in Taufers an einem speziellen

Fahrsicherheitstraining für Lieferwagen

im Fahrsicherheitszentrum in

Pfatten teil.

Gemeinsamer Prozess

Auf dem Weg zum gesunden Betrieb

werden alle Mitarbeitenden am Programm

der Stiftung Vital beteiligt und

alle Maßnahmen zur Förderung der Ge-

Die ersten Südtiroler Unternehmer und ihre Mitarbeiter

mit dem Zertifikat „Gesunder Betrieb“

sundheit werden gemeinsam definiert:

„Nur so kann gewährleistet werden,

dass die vereinbarten Ziele von allen

mitgetragen und umgesetzt werden“,

erklärt Manfred Andergassen, Bereichsleiter

für die „Betriebliche Gesundheitsförderung“

der Stiftung Vital. „Es geht

darum, die einzelnen Mitarbeiter dahin

gehend zu befähigen, dass sie in der

Lage sind, gemeinsam ihre Arbeitsbedingungen

so zu gestalten, dass sie

gesundheitsfördernd wirken“, erläutert

Andergassen.

Fehlzeiten erheblich gesenkt

Investitionen in die betriebliche Gesundheitsförderung

zahlen sich aus. Nach einer

aktuellen Studie des deutschen Bundesverbandes

der Betriebskrankenkassen

(BKK) tragen Programme der Gesundheitsförderung

dazu bei, die Fehlzeiten

um bis zu 36 Prozent zu senken und die

Produktivität zu erhöhen.

Außerdem können Betriebe, die am

Programm der betrieblichen Gesundheitsförderung

der Stiftung Vital teilnehmen,

finanzielle Begünstigungen in

Anspruch nehmen: Zum einen wird die

INAIL-Unfallversicherungsprämie um

10 Prozent reduziert, und zum anderen

zahlen Unternehmen, die gemeinsam

mit der Stiftung Vital das Projekt umsetzen,

für die Erhebungsphase nur die

Hälfte der Beraterkosten. Sie erhalten

außerdem vom Land eine Prämie von

zwei Prozent für Investitionen.

09/2009 101


Ausstellung Land und Leute

von wegen altes Eisen

Seit 46 Jahren arbeitet er bei

der Würth GmbH und noch immer

sieht er seine Tätigkeit

nicht als Arbeit, sondern eher

als Hobby oder zumindest

liebste Beschäftigung an.

Helmut Gschnell war 1963 der

dritte Angestellte von Würth

Italien und bis Januar 2009

Geschäftsführer.

Zum alten Eisen zählt er noch lange

nicht und mit seinen 65 Jahren

fühlt er sich alles andere als nahe an

der Pension. „Solange die Würth mich

braucht und mir etwas zu tun gibt,

solange werde ich alles tun, was in

meinen Kräften steht“, bringt es der

Manager auf einen Punkt. Seit seinem

Ausstieg aus der Geschäftsleitung gehört

er der internationalen Führungskonferenz

des Großunternehmens an,

das 400 Firmen weltweit koordiniert.

Gschnell ist persönlich zuständig für

neun Unternehmen in Italien und im

Ausland.

Topmanager around the world und

im Herzen ein Traminer

Als Topmanager jettete Gschnell jahrelang

durch die ganze Welt und auch heute

noch ist er viel unterwegs. „Im Herzen

aber bin ich ein gestandener Südtiroler

und immer ein Traminer geblieben und

14-tägig

freitags

P o r t r a i t P o r t r a i t

ich möchte auch nirgendwo anders

auf der Welt wohnen.“ Für die Würth

war er fast zehn Jahre von 1968 bis

1977 gemeinsam mit seiner Frau in

Rom. Von 1990 bis 1998 verbrachte

er eine Woche im Monat in Chicago.

Der größte Unterschied zwischen der

alten und der neuen Welt für Helmut

Gschnell? „Europa ist sehr verlässlich

und traditionsbewusst, in den USA sind

sie uns marketingmäßig weit voraus.

Und – für Europäer unvorstellbar: Der

Ami wechselt Job und Wohnung wie die

Hemden – durchschnittlich sieben Mal

im Leben zieht er um.“

Was betrachtet Gschnell als die wichtigste

Zeit in seinem Leben und während

der Jahre bei Würth? „Auf

jeden Fall die frühen Jahre,

die Aufbauzeit vom No-name

zum Weltunternehmen.“

Die, wie er es nennt, stürmische

Zeit der 70er, 80er

und auch noch der Anfang

der 90er Jahre.

Jede Krise ist

eine chance

Im dritten Jahrtausend,

so Gschnell, begannen

dann die Konjunkturtäler

mit dem Höhepunkt

2009. „Solch

einen Einbruch wie

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zur Zeit, mit mehr als 20 %, hat es noch nie gegeben.“

Aber einschüchtern lässt er sich davon nicht. „Jede Krise

ist eine Chance. Die Wirtschaft geht weiter, es wird zu

einer natürlichen Selektion kommen. Die gesunden Unternehmen

packen´s und gehen gestärkt aus der Krise

heraus, die schwachen bleiben auch auf der Strecke.

Als seine herausragende Eigenschaft betrachtet Helmut

Gschnell sein Glück, gute Arbeitskräfte gefunden

zu haben und ein absoluter Teamarbeiter zu sein, der

allerdings auch vor Allein-Entscheidungen nicht zurückschreckt.

Voraussetzung für einen guten Manager ist

laut Gschnell, seine Mitarbeiter zu lieben. Als negative

Eigenschaft bezeichnet er seine Sturheit und ein Zuviel

an Enthusiasmus. „Wenn ich einmal etwas in meinem

Kopf entschieden habe, dann ziehe ich das durch.“ Ob

das wirklich so negativ ist, sei dahingestellt!

Sein absolutes Vorbild ist Professor Würth, Gründer des Konzerns

und mit 75 Jahren noch immer darin tätig. „Er weiß

Menschen zu motivieren und zu begeistern, obwohl er andererseits

ein beinharter Geschäftsmann ist. Er ist großzügig

und arbeitet heute noch mehr als die meisten anderen.“

„Meine Frau ist einfach eine tolle Frau“

Helmut Gschnell ist seit 40 Jahren verheiratet und hat drei

Kinder. „Meine Frau ist einfach eine tolle Frau. Sie hat

mir in all den Jahren den Rücken freigehalten und war die

perfekte Familienmanagerin. Nicht immer leicht, für eine

Frau, alles auf die Familie zu setzen, mit einem Mann, der

so eingebunden ist. Ich kann nicht dankbar genug sein.“

Neben seiner Frau ist die große Liebe seines Lebens die

Würth. „Ich sehe die Firma als meine eigene an, auch

wenn sie es nicht ist.“ Die Würth ist eine reine Verkaufsorganisation.

Helmut Gschnell hat mit seinen Mitarbeitern

gelebt. „Ich war 20 % der Zeit im Büro und ansonsten

immer unterwegs, viel in Italien, aber auch im Ausland:

Seminare, Motivationstreffen usw.“

Zum Abschluss noch eine Frage: Was zeichnet einen guten

Verkäufer aus? „Ehrlichkeit, absolute Transparenz,

Mut, Willen und Konstanz.“ Muss man geboren sein zum

Verkäufer? „Nein, Verkäufer wird man. Mitbringen muss

man die Freude am menschlichen Kontakt, die Fähigkeit,

nicht nur das Ziel im Kopf zu haben, sondern die Fähigkeit,

sich auf den anderen einzustellen.“

UNTERNEHMENSENTWICKLUNG

PRojEKT

ZUKUNFTS-

SICHERUNG

Intensivberatung

für Unternehmen

in wirtschaftlichen

Schwierigkeiten

Um krisengeschüttelten Unternehmen

den Weg in die Zukunft zu ebnen, stellen

die Handelskammer Bozen und das Land

Südtirol Fördermittel und ein Beratungskonzept

zur Verfügung.

Anmeldung:

Handelskammer Bozen

Unternehmensentwicklung

Südtiroler Str. 60, 39100 Bozen

Tel. 0471 945642 -657, Fax 0471 945524

evolution@handelskammer.bz.it

Abteilung 35 - Handwerk,

Industrie und Handel

Ripartizione 35 - Artigianato,

Industria e Commercio

www.handelskammer.bz.it/

Zukunftssicherung

102 09/2009

Tel. 0471 925590

oder E-Mail

abo-service@athesia.it

09/2009 103


Innovation trifft Tradition

Das traditionsreiche Speditionsunternehmen

Hartmann

wird mittlerweile in der fünften

Generation von Hugo

Hartmann geleitet. Gegründet

wurde der Betrieb 1880 von

Rudolf Hartmann, der damals

von Wien nach Meran gezogen

war, um die dort ansässige

Wiener Aristokratie als

königlich-kaiserlicher Hofspediteur

mit allem aus ihrer

Heimat zu versorgen. Nach

den Kriegsjahren bewiesen

sich zusätzlich die Import-

und Exportabwicklungen auf

der Schiene zum Kerngeschäft.

Das dazu eingerichtete

hauseigene Zollbüro war bis

Nahversorgung sichern!

Südtirols Einzelhandel

zählt 7.000 Geschäfte, 85

Prozent davon sind kleine

Betriebe. In allen Gemeinden

ist zumindest noch ein

Lebensmittelgeschäft vorhanden,

welches die Nahversorgung

sichert.

Eine repräsentative Umfrage

bei Südtirols Konsument/

innen durch das WIFO hat

ein sehr positives Ergebnis

zum Südtiroler Einzelhandel

ergeben. Die Südtiroler

sind von der Wichtigkeit

der Nahversorgung und

den Vorzügen der „Tante-

Emma-Läden“ überzeugt:

Auch für die Zukunft steht

b u n t e m e l d u n g e n

Anfang 1993 das wichtigste

Standbein des Unternehmens.

Durch die Abschaffung

der Verzollungen im europäischen

Raum wurde der zweite

Firmenschwerpunkt auf

Logistik gelegt. 1999 wurde

schließlich das neue Betriebsgebäude

in Meran-Sinich in

Funktion genommen. Durch

eine individuelle und flexible

Betreuung, durch die Nutzung

von Synergien, Fachkenntnissen

und Mehrwerte

im Einklang mit Umwelt

und Arbeitssicherheit, sowie

durch tiefe historische Wurzeln

und dem ständigen Blick

nach vorne, schafft es ein lo-

die Sicherung der Nahversorgung

für die Konsument/

innen an oberster Stelle und

der Einzelhandel soll dafür

auch unterstützt werden.

Südtirols Verbraucher/innen

verstehen auch, dass

sich ein Einkaufszentrum

negativ auf die Nahversorgung

auswirken kann. Handelskammerpräsident

Michl

Ebner folgert daraus: „Die

große Herausforderung für

die Politik besteht darin, ein

Einkaufszentrum zu ermöglichen,

welches zum bestehenden

Angebot nicht in

Konkurrenz steht, sondern

dieses ergänzt“.

kaler Kleinbetrieb wie dieses

Familienunternehmen, sogar

gegen „Global Player“, konkurrenzfähig

zu bleiben und

auch in Zukunft ein willkommener

Partner zu sein.

Die zweite Wander-Auflage

der „Klimahouse“ ging im

Messezentrum Umbriafiere

in Bastia Umbra über die

Bühne. Drei Tage lang waren

die „Messe Bozen“ und die

KlimaHaus-Agentur Bozen

auf Mission in Mittelitalien.

Der KlimaHaus-Boom verbreitet

sich nicht zuletzt der

Fachmesse „Klimahouse“ mit

ihren kompetenten Partnern

immer weiter in Italien. Neben

der Präsentation von innovativen

Produkten und Technologien

auf der Fachmesse,

erhalten Architekten, Planer

und Energieverantwortliche

im öffentlichen Bereich auf

dem Fachkongress Informationen

über deren korrekten

Einsatz und Auskunft über

INFO

Rudolf Hartmann KG

J.-Kravogel-Str. 10 – 39012 Meran

Tel. 0473 244 450 – Fax 0473 245 080

info@rudolfhartmann.it

www.rudolfhartmann.it

Klimahouse blickt in Zukunft

KlimaHaus-Standards, um

den Energieverbrauch im Gebäudebereich

zu senken und

die Umwelt zu schonen.

Die große Nachfrage nach

Energieeffizienz im Gebäudebereich

rechtfertigt den

Aufwand der Organisatoren

und der Aussteller, und unterstreicht

die Bedeutung des

Schrittes, eine Messe zu diesem

Thema auch außerhalb

des eigenen Messegeländes

zu organisieren,“ sagt Messepräsident

Gernot Rössler.

Aus der von der Messe Bozen

durchgeführten Besucherumfrage

geht hervor,

dass 74,6 Prozent der Besucher

„Klimahouse Umbria“

aus beruflichen Gründen besuchten.

b u n t e m e l d u n g e n

Hochrangiges Wirtschaftstreffen

Heini Dorfer mit Silvio Berlusconi

Auf Einladung des Ministerpräsidenten

S. Berlusconi

fand in Rom ein Galaabend

in der Villa Madama statt.

Mit dabei waren an die 50

Unternehmer aus ganz Italien

– darunter auch zwei

Südtiroler Unternehmer;

Heinrich Dorfer vom Sport-

und Wellnessresort Quel-

lenhof und Richard Fink

vom Hotel Andreus – und

ein Teil der Minister.

Dabei hatten die Hoteliers

aus dem Passeiertal auch

Gelegenheit mit der Tourismusministerin

Micaela Vittoria

Brambilla so einiges zu

besprechen. Aber auch Ministerpräsident

Berlusconi,

die Minister Tremonti, Bossi

sowie Gelmini zeigten sich an

der Tourismusentwicklung in

Südtirol interessiert.

Richard Fink mit Ministerin

Mariastella Gelmini

Neue Gäste und Kunden aus Italien gewinnen!

80.000 Auflage

Diese Ausgabe erscheint im November 2009

im veneto (verona, vicenza, Padua, venedig …)

in bologna und in der Lombardei inkl. Mailand

Mit dem Magazin „Alta Qualità“ erreichen wir

eine für die Südtiroler Wirtschaft besonders interessante

Zielgruppe: Freiberufler wie Ärzte, Architekten,

Wirtschaftsberater, Rechtsanwälte, Notare, Unternehmer sowie

Gastronomiebetriebe und Restaurants der

gehobenen Kategorie!

Redaktion Radius: Tel. 0471 977 824 – Fax 0471 301 226

franz.wimmer@mediaradius.it – www.mediaradius.it

International Moutain Summit

Wie viel Tourismus vertragen

die Berge? Müssen Fun

Bob und Alpine Coaster

wirklich sein? Wie groß und

modern sollen und dürfen

Aussichtsplattformen inmitten

der Berglandschaft verankert

werden? Fragen, die

am Freitag 06.11.2009 im

Rahmen des Arge Alp-Tages

beim International Mountain

Summit von den Teilnehmern

diskutiert werden.

Unter der Leitung des Moderators

Markus Lanz (ZDF)

diskutieren Prof. Thomas

Bausch (Alpenforschungsinstitut

Garmisch), Christoph

Engl (SMG), Harald Gmeiner

(Tourismusmanager), Markus

Breitenberger (Wanderführer),

Philipp Schmid

(Outdoorforum Schweiz),

Doug Scott (Extrembergsteiger)

und Andreas Steibl

(Geschäftsführer des Tourismusverbands

Ischgl).

Die Veranstaltung steht unter

der Schirmherrschaft des

Landesrates Hans Berger.

Tickets zur Veranstaltung

können unter www.ims.bz

bestellt oder direkt im Forum

Brixen von 12–13 Uhr

oder 17–20 Uhr abgeholt

werden.

104 03/2009

03/2009 105


106

03/2009

b u n t e m e l d u n g e n

Auszeichnung für „Finsterwirt“

Die italienische Zeitschrift

„Class“ hat in einer Sonderausgabe,

welche den „Speciale

100 classifiche delle

eccellenze 2009“ gewidmet

ist, den ersten Platz als das

„Miglior Ristorante Storico“

Italiens an das Restaurant

„Künstlerstübele Finster-

wirt“ in Brixen vergeben.

Der historische Gastbetrieb

befindet sich seit 1904 im

Besitz der Familie Mayr.

Hermann Mayr, der heute

noch als Küchenchef tägig

ist, hat die Geschicke bereits

1969 übernommen – seine

Frau Maria kümmert sich

um den gesamten Service-

und Weinkeller-Bereich. Seit

kurzem sind auch die beiden

Kinder Angelika und Christoph

Teil der Firmenführung

– zum Restaurant gehört

auch das historisch ebenso

besondere Hotel Goldener

Adler. Der „Finsterwirt“ war

ehemals ein einfaches Gast-

Familie Mayr vom Finsterwirt

haus in dem sich Studenten

wie Politiker auch auf ein

„gemütliches Karterle“ trafen.

Heute hat er sich durch

seine konstante Qualität zu

einem der bekanntesten Südtiroler

Traditionsrestaurants

entwickelt. Ausgemacht hat

diese besondere Platzierung

bei „Class“, abgesehen von

den historisch denkmalgeschützten

Räumlichkeiten

mit viel Atmosphäre, vor allem

die gekonnte Symbiose

der jungen Südtiroler Küche

mit den kreativ mediterranen

Einflüssen. Gepunktet

wurde ebenso durch die

große Vielfalt der regionalen

und nationalen Weine.

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