Olympia in Vancouver - Mediaradius

mediaradius.it

Olympia in Vancouver - Mediaradius

Sonderdruck zur

heutigen Dolomiten-

Ausgabe

TM/MC

SPORT

11. Februar 2010

Olympia in Vancouver

Vancouver: Perle Kanadas Olympiafahrplan Tag für Tag

Alle Südtiroler Teilnehmer und ihre Medaillen-Chancen


Little harmonious moments...

Saf tige Beeren und exotische Früchte, zarter Yoghurtgeschmack und

feinste Vanille machen unsere Fruchtgummis zu einem besonderen

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Katjes setzt schon seit 20 Jahren auf natürliche Zutaten, ganz ohne

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Vancouver! Vancouver! Vancouver! Vancouver! Vancouver! Vancouver! Vancouver! Vancouver!

Möchten Sie eine Postkarte von Ihrem

Südtiroler Lieblingsolympioniken aus

Kanada bekommen?

Dann spielen Sie mit! Die „Dolomiten“

vermitteln Ihnen die Grüße aus Vancouver.

Und so wird’s gemacht: Beantworten Sie nebenstehende

Frage und schreiben Sie den Buchstaben der richtigen

Antwort auf eine Postkarte und senden Sie diese mit dem

Namen Ihres Südtiroler Lieblingssportlers bei Olympia

2010 an die Adresse: „Dolomiten“, Weinbergweg 7,

39100 Bozen, Stichwort“ Olympiagrüße“.

Einsendeschluss ist am Dienstag, 16. Februar.

Anschließend entscheidet das Los, wer Post aus Vancouver

erhalten wird. Aus allen Einsendungen mit dem

richtigen Antwortbuchstaben werden die fünf Gewinner

gezogen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Sonderdruck zur

heutigen Dolomiten-

Ausgabe

Impressum

Eigentümer/Herausgeber:

Athesiadruck GmbH, Bozen

Druck: Athesiadruck, Bozen,

Ermächtigung Landesgericht

Bozen 2.4.1948, Nr.7/48

SPORT

Olympia in Vancouver

Vancouver: Perle Kanadas Olympiafahrplan Tag für Tag

Alle Südtiroler Teilnehmer und ihre Medaillen-Chancen

11. Februar 2010

Chefredakteur und presserechtlich

verantwortlich: Dr. Toni Ebner

DEr OlymPIa-WEgWEIsEr

TM/MC

2010

Welcher Südtiroler

Sportler hat bei

olympischen Winterspielen

bislang am

meisten Medaillen

gewonnen?

A Gustav Thöni

B Armin Zöggeler

Sport-Fans werden in den nächsten

zwei Wochen viel vor dem Fernseher

sitzen und dort die Olympischen Spiele

verfolgen. In diesem Olympia-Wegweiser

steht, welche Südtiroler dabei

sind und wann sie ihre Wettkämpfe

haben. Außerdem erfahren Sie hier

auch einiges über die Olympia-Stadt

Vancouver.

Verantwortlicher Projektleiter:

Franz Wimmer

Produktion:

Barbara Weissensteiner

Redaktion: Otto Schöpf,

Andreas Vieider, Günther Heidegger

Werbung/Verkaufsleitung:

Gerti Morandell

Anzeigenverkauf:

Heidi Gufler

Verwaltung: Kapuzinergasse 5,

39100 Bozen, Tel. 0471 977 824

info@mediaradius.it

Fotos: Dolomiten Archiv, EPA, AP,

Otto Schöpf, Robert Perathoner,

verschiedene Privat- und Online-

Archive sowie Verkaufsunterlagen.

Editorial

Liebe Leserinnen

und Leser,

Diese Ausgabe des

Radius beschäftigt

sich ausschließlich

mit den Olympi-

Otto Schöpf

schen Winterspielen

in Vancouver. Von

den 109 Teilnehmern aus Italien

kommen nicht weniger als 38 aus

Südtirol. Das ist eine ganze Menge.

Südtirol ist eben eine Wintersport-

Hochburg, und deshalb haben wir

uns dazu entschlossen, diese Radius-Ausgabe

ganz den Olympischen

Spielen zu widmen. Wir stellen alle

Südtiroler Olympia-Teilnehmer

vor; natürlich finden Sie den Zeitplan

der Wettkämpfe und weitere

interessante Infos. Vancouver, so

sagen viele, ist die schönste Stadt

der Welt. Die wichtigen Wettkämpfe

für die Südtiroler finden jedoch

fast alle in den Bergen statt, in

Whistler Mountain. Falls es mit den

Medaillen nicht klappt, wie wir es

uns erhoffen, so sollten wir nie vergessen,

dass auch ein 8. oder 10.

Platz Spitze sind.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen

schöne Winterspiele

Konzept und Abwicklung:

King Laurin GmbH, Eppan

Grafik-Layout:

Georg Hochkofler

Infografiken:

Josef Markart, Dieter Seifert

Produktion/Druck:

Athesiadruck Bozen

Auflage: 50.000

Vertrieb: Sonderdruck zu der

heutigen Dolomiten-Ausgabe

Die Redaktion übernimmt

keinerlei Haftung für die Inhalte

der Werbeseiten, PR-Seiten und

der angeführten Webseiten.

Ihr

Otto Schöpf


vancouver 2010

mit glühenden Herzen

Vancouver ist ein Traum. Nicht

nur für Sportler. Und nicht nur

vor Olympia. Immerhin ist die

kanadische Hafenstadt an der

Westküste die Metropole mit der

höchsten Lebensqualität weltweit.

Aber in den nächsten Tagen

gehört sie vor allen ihnen - den

besten Wintersportlern der Welt

und ihren Fans. Vancouver heißt

sie willkommen - mit glühenden

Herzen.

Der Winter in Vancouver hat wenig

Kanadisches. Fünf Grad - plus

wohlgemerkt - sind hier im Februar

Durchschnitt. Ein Traum für die vielen

Jogger, Golfer und Radfahrer im Stanley

Park. Die 400 Hektar große Freifläche

zwischen English Bay und Burrard

Inlet ist einer der größten Stadtparks

Nordamerikas. Aber nicht nur hier genießen

die Vancouverites ihre Freizeit.

Kaum irgendwo auf der Welt gibt es

auf so engem Raum ein derart großes

Angebot an Frischluftaktivitäten wie

in und um Vancouver. Wer morgens in

den Coast Mountains Skifahren, nachmittags

auf dem Frazer River oder der

Strait of Georgia, die Vancouver mit

dem Pazifik verbindet, einen Segelturn

und am Abend das Nachtleben in der

Innenstadt genießen will, der kriegt

das alles zeitlich locker hin. Ganz ohne

Stress. Zum Spielverderber kann

höchstens der Regen werden, der zu

dieser Jahreszeit hier am Pazifikufer

im Überfluss fällt.

Milde Temperaturen, wenig Schnee, dafür

viel Regen. Ideale Wetterverhältnisse

für olympische Winterspiele sehen anders

aus. Und dennoch: Die Veranstalter

hoffen, dass diese kein allzu großes

Problem werden. Immerhin werden in

der Stadt selbst „nur“ die Hallendisziplinen

wie Eishockey, Eisschnelllauf,

Eiskunstlauf oder Curling ausgetragen.

Auf dem Cypress Mountain werden

sich die Snowboarder und Free-Styler

messen. Der große Rest findet im 125

Kilometer entfernten Whistler statt.

Olympias Herz schlägt in Whistler

Im „Olympic Park“ von Whistler

kämpfen die Langläufer, Biathleten,

Skispringer und Kombinierer um

Edelmetall, im „Sliding Centre“, finden

die Bob-, Rodel- und Skeletonbewerbe

statt und die Skifahrer werden

den Whistler Mountain erobern. Rund

2850 Athleten und Betreuer werden

im Olympischen Dorf von Whistler

einquartiert sein. In Vancouver sind

es nochmals 2800. Und auch die Medaillenzeremonien

werden entgegen

ersten Überlegungen nicht nur in

Vancouver, sondern auch in Whistler

abgehalten. Vancouver ist zwar die

Olympia-Stadt, aber das olympische

Herz schlägt in Whistler.

Mitte der 1960-er Jahre lebten nur rund

25 Personen in Whistler. Dann wurde

die Gegend als Wintersport-Gebiet entdeckt.

1966 fuhren die ersten Lifte, bereits

1968 wollte man die Olympischen

Winterspiele austragen. Den Vorzug erhielt

bekanntlich Grenoble. Eine weitere

Bewerbung für die Spiele 1976 scheiterte

ebenfalls. Heute zählt der Skiort auf

670 Meter über dem Meer knapp 10.000

Einwohner und ist mit 200 Pisten und

38 Liften das größte Skigebiet Nordamerikas,

das jährlich von zwei Millionen

Touristen besucht wird. Benannt ist

Whistler übrigens nach dem Pfeifen des

Murmeltiers (whistle = pfeifen), das hier

in den warmen Monaten täglich grüßt.

Mit einer Schneehöhe von fast zweieinhalb

Metern braucht sich Whistler

kaum Sorgen um sein Erscheinungsbild

zu machen. Vancouver hat es da

schon schwerer. Deshalb wurden in

der Innenstadt 6000 bunte Fahnen

auf die Straßenlaternen gehängt. Die

grün-blauen Banner zeigen auf weißem

Grund 18 verschiedene Sportmotive

und grüßen die Olympia-Besucher mit

dem Motto dieser Spiele: „With Glowing

Hearts“ (Mit glühenden Herzen).

Eishockey-gold ist eine Pflicht

Ebenfalls Farbe ins Spiel werden zigtausende

rote Fausthandschuhe bringen.

Mit ihnen wollen die Kanadier die

heimischen Athleten anfeuern. Knapp

eine Million dieser roten „Mittens“ sollen

in Umlauf gebracht werden.

Ordentlich beansprucht dürften diese

vermutlich im „General Motors Place“-

Stadion werden. In der über 19.000

Zuschauer fassenden Heimstätte der

Vancouver Canucks“, die allerdings

während Olympia in „Canada Hockey

Place“ umbenannt wird (nachdem

Austragungsorte laut IOC-Regeln keine

Firmennamen tragen dürfen), geht das

olympische Eishockey-Turnier über die

Bühne. Und Eishockey ist hier anders

als das Wetter. Kanadischer geht’s

nicht. Was Wunder, dass Eishockey-

Gold auf der Wunschliste der sportverrückten

Gastgeber ganz oben steht.

Das Finale bei den Heimspielen ist ein

Muss. Und dann soll ein Sieg her - am

besten gegen die USA.

Erstmals Eröffnungsfeier in einer Halle

Spätestens dann werden die kritischen

Stimmen über die auf knapp drei Milliarden

Euro geschätzten Gesamtausgaben

für die Winterspiele in Vancouver

verstummen. Noch gibt es sie. Und sie

werden mit dem Hinweis begründet,

dass die Stadt größere Probleme zu lösen

hätte. So gibt es nirgendwo in Nordamerika

im Verhältnis zur Einwohnerzahl

mehr Drogenabhängige und Obdachlose

als in Vancouver. Trotzdem:

Die Mehrheit der Vancouverites steht

hinter „ihren“ Spielen. Weil sie alles

lieben, was mit Sport zu tun hat und

weil sie überzeugt sind, dass Olympia

die beste Gelegenheit ist, ihre Stadt

der ganzen Welt zu präsentieren - und

Vancouver diese Chance professionell

nützen wird.

Die erste große Gelegenheit dazu bietet

die Eröffnungsfeier im spektakulären

„BC Place Stadium“ am morgigen Freitag.

Die Milliarden Fernseh-Zuschauer

rund um den Erdball werden dabei

Zeugen eines Novums: Erstmals in der

Geschichte von Olympia findet eine Eröffnungsfeier

in einer Halle statt. Wer

die Multi-Millionen-Dollar-Show in der

weltweit größten Luftkissendach-Arena

nicht verpassen will, der hat nur eine

Chance, wenn er sehr früh aufsteht.

Das Spektakel beginnt um 3 Uhr morgens

unserer Zeit. Also raus aus dem

eigenen Reich der Träume und rein in

den Traum „Vancouver“. 17 Tage bzw.

Nächte lang.


6

p a g i n i e r u n g D i e W e t t k a m p f s t ä t t e n

Eisschnelllauf-Kathedrale

ist das Kronjuwel

Die Sportstätten der Winterspiele

in Vancouver sind teils altehrwürdige

Arenen und teils hochmoderne

Anlagen. In Vancouver und

Umgebung werden alle Eissport-

Wettkämpfe sowie Skicross und

Snowboard ausgetragen. In allen

anderen Sportarten werden die

Olympiasieger in Whistler gekürt.

Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver

Whistler Olympic Park

125 km von

Vancouver

UBC

Thunderbird

Arena

Vancouver

Pazifik

Whistler Sliding Centre

KANADA

Cypress Mountain

27 km von Vancouver

Canada

Hockey

Place

Whistler Creekside

Richmond

Olympic Oval

Die Wettbewerbe der XXI. Olympischen

Winterspiele werden an

insgesamt neun Schauplätzen ausgetragen.

Diese erstrecken sich über eine

Distanz von 125 Kilometer von der

Stadt Richmond im Süden über die

Metropole Vancouver bis in das in den

Coast Mountains gelegene Skigebiet

Whistler im Norden. Grundsätzlich

TM/MC

vancouver 2010

Pacific Coliseum

Olympic Centre

USA

20 km

Vancouver

Ski Alpin

Langlauf

Skispringen

Nord. Kombi.

Biathlon

Rodel

Bob

Skeleton

Snowboard

Freestyle

Eiskunstlauf

Eisschnelllauf

Short Track

Eishockey

Curling

Olympisches

Dorf

-Infografik/Quelle: APA

gilt: Alle Hallensportarten finden in

Vancouver und Richmond statt – alle

Außendisziplinen werden in und um

Whistler (670 m) sowie in West Vancouver

ausgetragen.

Sechs der neun Sportstätten wurden

für Olympia 2010 neu errichtet. Allen

voran das architektonisch spektakuläre,

hochgelobte Richmond

Olympic Oval. Die Wettkampfstätte

der Eisschnellläufer ist zweifellos

das Kronjuwel dieser Winterspiele.

In Vancouver wurden die University

of British Columbia Thunderbird

Arena (Eishockey), das Vancouver

Olympic Centre (Curling) sowie Cypress

Mountain, die nordwestlich der

Innenstadt gelegene Freestyle- und

Snowboard-Anlage, errichtet. Olympia-Neubauten

in den Bergen sind

das Whistler Sliding Centre (Bob,

Rodeln, Skeleton) und der Whistler

Olympic Park (Ski nordisch).

19.000-Zuschauer-arena im Eishockey

Drei Olympia-Sportanlagen existierten

bereits vor diesen Winterspielen. Sie

sind umfangreich renoviert worden und

nun ebenfalls olympiatauglich. Der Canada

Hockey Place (Eishockey) ist mit

knapp 19.000 Plätzen die größte Olympia-Arena.

Hier trägt sonst das Team

der Vancouver Canucks seine Heimspiele

in der National Hockey League

(NHL) aus. Die Halle heißt eigentlich

„GM Place“. Da die IOC-Statuten jedoch

Blick von der Skipiste auf Whistler Im Pacific Coliseum hat Carolina Kostner ihre Auftritte

direktes Namens-Sponsoring untersagen,

wurde sie für den Olympia-Zeitraum

umbenannt.

medaillen-Zeremonie im Olympiastadion

Das Pacific Coliseum (Eiskunstlauf,

Short Track) bietet gut 14.000 Zuschauern

Platz und ist damit die zweitgrößte

Sportstätte. Die Halle wurde ebenso wie

Whistler Creekside, der Schauplatz der

alpinen Skirennen, renoviert und verschönert.

Größter Neubau ist mit 12.000

Zuschauerplätzen das Whistler Sliding

Nationalmannschaften

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Centre. Die Eröffnunsgfeier geht am morgigen

Freitag (Samstag, 3 Uhr MEZ) im

Herzen Vancouvers im BC Place Stadium

über die Bühne. Neben Eröffnungs- und

Schlussfeier am 28. Februar finden in der

1983 eingeweihten Arena, die 55.000 Zuschauern

Platz bietet, die allabendlichen

Medaillenzeremonien statt. „BC Place“,

wie der Volksmund sagt, ist die größte

Luftkissendach-Arena der Welt. Erstmals

werden Olypmische Spiele somit in einer

Halle eröffnet und beendet.

Das Pendant im kleinen Ski-Ort

Whistler ist der Whistler Medals

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Plaza für 8000 Zuschauer, auf dem

nach den Wettkämpfen des Tages die

Medaillengewinner ihre Plaketten in

Empfang nehmen dürfen. Für beide

„Nicht-Wettkampfstätten“ in Vancouver

und in Whistler haben die

Olympia-Organisatoren zahlreiche

namhafte Musikstars verpflichtet, die

nach den Zeremonien jeden Abend

für eine große Olympia-Party sorgen

sollen. In beiden Olympia-Orten wurden

zudem jeweils ein Olympisches

Dorf und ein internationales Medienzentrum

gebaut.

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armin Bauer

Nordische Kombination

geburtsdatum:

15. Juli 1990

geburtsort: Bozen

Wohnort: Wolkenstein

Olympiateilnahmen:

Erstmals dabei

Wettkämpfe:

Voraussichtlich wird er nur im

Teamwettkampf eingesetzt

Chancen: Medaillen

sind außer Reichweite,

das Team strebt einen

Top-8-Platz an

meinhard Erlacher

snowboard

geburtsdatum:

15. Juli 1982

geburtsort: Bruneck

Wohnort:

St. Vigil in Enneberg

Olympiateilnahmen:

2006

Wettkämpfe: Meinhard

Erlacher wird den Parallel-

Riesentorlauf am 27. Februar

bestreiten.

Chancen: Für den Enneberger

wäre schon die Qualifikation

für das Achtelfinale (die

16 Vorlaufschnellsten qualifizieren sich dafür) ein Riesenerfolg, nachdem

er heuer im Weltcup nie besser als auf Rang 26 klassiert war.

sandra gasparini

rodeln

geburtsdatum:

28. November 1990

geburtsort: Sterzing

Wohnort:

Unterackern/Sterzing

Olympiateilnahmen:

Erstmals dabei

Wettkämpfe:

Einsitzer Damen am

15. Und 16. Februar

Chancen: Es ist das Olympia-

Debüt für die Juniorin, die

einen Top-Ten-Platz anstrebt.

D i e S ü D t i r o l e r t e i l n e h m e r

roland Clara

skilanglauf

geburtsdatum:

8. März 1982

geburtsort: Bruneck

Wohnort:

Reischach/Bruneck

Olympiateilnahmen:

Erstmals dabei

Wettkämpfe: Einen fixen

Startplatz hat Clara in keinem

Rennen, aber mit großer

Wahrscheinlichkeit bestreitet

er die Doppelverfolgung

(20. Februar). Er ist auch ein

Kandidat für die Staffel.

Chancen: Als WM-Fünfter der Doppelverfolgung hat der Pusterer gezeigt, dass

er sich in den wichtigen Rennen steigern kann. Es ist allerdings zu sehen, ob er

sich von einer starken Erkältung, die ihn im Jänner erwischt hat, richtig erholt hat.

roland Fischnaller

snowboard

geburtsdatum:

19. September 1980

geburtsort: Brixen

Wohnort: St. Peter in

Villnöß

Olympiateilnahmen:

2002, 2006

Wettkämpfe: Roland

Fischnaller wird den Parallel-

Riesentorlauf am 27. Februar

bestreiten.

Chancen: Wenn jemand

von den Südtiroler Brettlfahrern

bei Olympia eine

Sensationsmedaille holen kann, dann er. „Fisch“ klassierte sich im

bisherigen Weltcup drei Mal unter den Top 9, eine Podestplatzierung

war freilich nicht darunter. Vom Speed gehört Fischnaller zu den besten

Snowboardern der Welt. Was ihm des öfteren zum Verhängnis wird, ist

seine Unbeständigkeit.

armin Zöggeler

rodeln

geburtsdatum: 4. Jänner 1974

geburtsort: Meran

Wohnort: Völlan

Olympia-Teilnahmen: 1994, 1998, 2002, 2006

Wettkampf: Einsitzer am 13. und 14. Februar

Armin Zöggeler ist DER Südtiroler Wintersportler. Mit 36 Jahren

bestreitet der Rodelkaiser seine fünften Olympischen Spiele; von den

bisherigen vier brachte er immer eine Medaille mit: 1994 Bronze,

1998 Silber, 2002 und 2006 jeweils Gold. Auch in dieser

Saison war Zöggeler wieder der überragende Rodler.

Er gewann vier von acht Weltcuprennen und zum

neunten Mal die Kugel für den Weltcup-Gesamtsieg.

Da versteht es sich von selbst, dass er wieder der

große Olympia-Favorit ist. Er selbst sieht das ein

wenig anders. „Albert Demtschenko ist derzeit der

schnellste Rodler“, sagt Zöggeler. Tatsächlich hat

dieser Russe bei den zwei Weltcuprennen, die er

in dieser Saison gewonnen hat, die Konkurrenz

deklassiert. Aber die Beständigkeit hat ihm

gefehlt. Und bei Olympia muss man bekanntlich

vier gute Läufe ins Ziel bringen.

Auch wenn er Dementschko zum

Favoriten stempelt, so weiß

Zöggeler natürlich um seine

Chance. Die Bahn in Whistler

ist technisch schwierig und

sehr schnell. Das mag er.

Wie kein anderer vereint er

Talent und Trainingsfleiß.

„Das Talent wurde mir in die

Wiege gelegt, aber die Siege

habe ich mir erarbeitet“,

pflegt er zu sagen.

Zöggeler wird gleich am

Anfang der Spiele im

Einsatz sein. Ganz Südtirol

wird vor dem Fernseher

sitzen und mitfiebern,

wenn er am 13. Und 14.

Februar seine vier Läufe

bestreitet. Und die Kinder

dürfen wohl ausnahmsweise

länger aufbleiben, denn der

Entscheidungslauf am Sonntag,

14. Februar, beginnt erst um

Mitternacht.

D i e S ü D t i r o l e r t e i l n e h m e r

8 Sport

Sport 9


10

Nicole gius

ski alpin

geburtsdatum:

16. November 1980

geburtsort: Schlanders

Wohnort: Stilfs

Olympiateilnahmen:

2002

Wettkämpfe: Nicole Gius

wird den Riesentorlauf am

24. Februar und den Slalom

am 26. Februar bestreiten.

Chancen: Das Potenzial

hat Gius, um in beiden Disziplinen

für eine Sensation

- sprich Medaille - zu sorgen.

Dafür müssen der Stilfserin jedoch in beiden Durchgängen Traumläufe

gelingen. Das hat sie in dieser Saison noch nie geschafft. Der Grund:

Mangelndes Selbstvertrauen und zu wenig Angriffsgeist.

Oswald Haselrieder

rodeln

geburtsdatum:

22. August 1971

geburtsort: Völs

Wohnort: Völs

Olympia-Teilnahmen:

1992, 1998, 2002, 2006

Wettkampf: Rodeln Doppelsitzer

am 17. Februar

Chancen: Mit seinem Partner

Gerhard Plankensteiner

gehört er zu den Medaillenanwärtern,

auch wenn die

beiden Routiniers zusammen

schon 76 Jahre alt sind. Sie

kommen immerhin als amtierende Weltmeister zu den Spielen.

Sport

D i e S ü D t i r o l e r t e i l n e h m e r D i e S ü D t i r o l e r t e i l n e h m e r

Katja Haller

Biathlon

geburtsdatum:

12. Jänner 1981

geburtsort: Sterzing

Wohnort: Ridnaun

Olympia-Teilnahmen:

2002, 2006

Wettkämpfe: Sie wird voraussichtlich

alle Wettkämpfe

bestreiten: Sprint am 13.

Februar, Einzelwettkampf am

18. Februar und Staffel am

23. Februar. Für Verfolgung

(16. Februar) und Massenstart

(21. Februar) muss sie sich qualifizieren.

Chancen: Bei den großen Meisterschaften bringt sie meistens ihre

besten Leistungen, doch trotzdem wäre eine Top-Ten-Platzierung schon

eine Überraschung.

David Hofer

skilanglauf

geburtsdatum: 21. Juni 1983

geburtsort: Bozen

Wohnort: St. Christina

Olympia-Teilnahmen:

Erstmals dabei

Wettkämpfe: Fix ist sein Olympiastart

nur im Sprint (17. Februar),

aber auch über 15 km (15.

Februar) wird er möglicherweise

dabei sein. Hoffnungen darf er

sich auch auf einen Start ind der

Staffel (24. Februar) machen.

Chancen: Medaillenchancen

hat er nur, wenn er in der Staffel

mitlaufen darf. Ansonsten strebt er Top-Ten-Platzierungen an.

manfred mölgg

ski alpin

geburtsdatum: 3. Juni 1982

geburtsort: Bruneck

Wohnort: St. Vigil in Enneberg

Olympiateilnahmen:

2006

Denise Karbon

ski alpin

Wettkämpfe: Manfred Mölgg wird in Vancouver

in drei Entscheidungen eingreifen: Er bestreitet die

Super-Kombination (16. Februar), den Riesentorlauf

(21. Februar) und den Slalom (27. Februar).

Chancen: Gemeinsam mit Werner Heel ist

Manfred Mölgg die größte Medaillenhoffnung

unter Südtirols Alpinen. Der Enneberger ist im

Riesentorlauf und noch mehr im Slalom für

eine Top 3-Platzierung gut. Und dies, obwohl

er in der laufenden Weltcupsaison

schon in vier Slaloms ausgeschieden ist

und in Kitzbühel zurücksteigen musste.

Wenn Mölgg aber durchkam, dann war

er immer in den Top 6 klassiert. Vom

Speed her gesehen gehört Mölgg zu

den besten fünf, sechs Slalomläufern

der Gegenwart. Im Riesentorlauf

scheint die Konkurrenz ungleich größer

zu sein, wenngleich der 27-Jährige

auch hier mit den Platzierungen

4, 5, 8, und 12 (bei zwei

Ausfällen zu Saisonbeginn)

seine Medaillen-Ambitionen

eindrucksvoll

angedeutet hat.

geburtsdatum: 16. August 1980

geburtsort: Brixen

Wohnort: Kastelruth

Olympiateilnahmen: 2002, 2006

Wettkämpfe: Denise Karbon wird den Riesentorlauf am

24. Februar und den Slalom am 26. Februar bestreiten.

Chancen: Mit sechs Weltcupsiegen (alle im

Riesentorlauf) ist Denise Karbon hinter der

Grödner Speed-Queen Isolde Kostner (15 Siege)

und Karen Putzer (8) Südtirols dritterfolgreichste

Skirennläuferin aller Zeiten. Was die Anzahl ihrer

Knieverletzungen angeht, ist sie dafür die unangefochtene

Nummer 1. Auch heuer blieb die beinahe

schon „obligate“ Verletzung nicht aus: Beim Weltcup-Riesentorlauf

von Aspen am 29. November 2009 zog sich Karbon

während der Fahrt im 2. Durchgang eine Meniskusverletzung

im Knie zu, die operiert werden musste. Bei der Olympia-

Generalprobe in Cortina erreichte Karbon auf einer eisigen Piste

und stark drehenden Kursen - wie sie es am liebsten mag - mit

Rang sechs ihr zweitbestes Ergebnis in dieser Saison (nach Platz

drei zum Saisonauftakt in Sölden). Obwohl sie nicht mehr das

überragende Selbstvertrauen hat wie vor zwei Jahren, als sie

gleich fünf Saisonsiege feierte, so ist der 29-Jährigen aufgrund ihres

skifahrerischen Talents und ihrer Nervenstärke eine Medaille zuzutrauen.

Und wenn das Glück nur ein bisschen auf ihrer Seite steht, dann hat sie nach

bisher zwei WM-Riesentorlauf-Medaillen (Silber 2003, Bronze 2007) in der zweiten

Olympiawoche auch eine olympische um den Hals hängen.

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12

lukas Hofer

Biathlon

geburtsdatum:

30. September 1989

geburtsort: Bruneck

Wohnort: Montal

Olympia-Teilnahmen:

Erstmals dabei

Wettkämpfe: Hofer wird

auf alle Fälle Einzelwettkampf

(18. Februar), Sprint

(14. Februar) und Staffel

(26. Februar) bestreiten. Für

Verfolgung und Massenstart

kann er sich qualifizieren.

Chancen:

Er ist Italiens größtes Biathlon-Talent, aber diese Winterspiele kommen

für den 20-Jährigen noch zu früh. Es war schon ein Erfolg, dass er sich für

Olympia qualifiziert hat.

aaron march

snowboard

geburtsdatum:

14. Mai 1986

geburtsort: Brixen

Wohnort: Schabs/Sterzing

Olympiateilnahmen:

Erstmals dabei

Wettkämpfe: Aaron

March wird den Parallel-

Riesentorlauf am 27. Februar

bestreiten.

Chancen: Die Qualifikation

für das Achtelfinale der 16 Vorlaufschnellsten

wäre für March

schon ein Riesenerfolg.

manuela mölgg

ski alpin

Sport

D i e S ü D t i r o l e r t e i l n e h m e r

geburtsdatum: 28. August 1983

geburtsort: Bruneck

Wohnort: St. Vigil in Enneberg

Olympiateilnahmen: 2006

Wettkämpfe: Manuela Mölgg wird den Riesentorlauf am 24. Februar

und den Slalom am 26. Februar bestreiten.

Chancen: Alle erinnern sich noch an die WM im Vorjahr, als Manu im Slalom mit Gold vor Augen

kurz vor dem Ziel ausschied. Das erklärt alles über ihr Leistungspotenzial. Die bisherige Saison war

von zahlreichen Auf und Ab‘s geprägt, aber Manuela Mölgg gehört sowohl im Riesentorlauf als auch

im Slalom zum gefährlichen Kreis der Außenseiterinnen.

Christof Innerhofer

ski alpin

geburtsdatum:

17. Dezember 1984

geburtsort: Bruneck

Wohnort: Gais

Olympia-Teilnahmen:

Erstmals dabei

Wettkämpfe: Innerhofer

ist Fixstarter in der Abfahrt

(13. Februar), im Super-G (19.

Februar) und in der Super-

Kombination (16. Februar).

Chancen: Für Innerhofer ist

es eine schwierige Saison, weil

er sich auch mit verschiedenen

gesundheitlichen Problemen herumplagt. Von der Klasse

her ist er aber auf alle Fälle einer der Besten.

David mair

rodeln

geburtsdatum:

21. August 1984

geburtsort: Sterzing

Wohnort: Meransen

Olympia-Teilnahmen:

Erstmals dabei

Wettkampf: Rodeln Einsitzer

am 13. Und 14. Februar

Chancen: Der Olympia-

Debütant hat sich in der

internen Qualifikation

immerhin gegen einen Willy

Huber durchsetzen können.

Nach den jüngst gezeigten

Leistungen sollte er unter die ersten Zehn kommen können.

Peter Fill

ski alpin

geburtsdatum:

12. November 1982

geburtsort: Brixen

Wohnort: Kastelruth

Olympiateilnahmen:

2006

Wettkämpfe: Peter Fill

wird die Olympia-Abfahrt am

13. Februar 2010 bestreiten.

Sollte es seine konditionelle Verfassung zulassen, wird Fill auch

die Superkombination am 16. Februar und den Super-G am 19.

Februar bestreiten.

Chancen: Nach seiner langen Verletzungspause fehlt dem

Kastelruther eigentlich alles: Die konditionelle Grundbasis, die

Rennpraxis, das Training und die Materialabstimmung. Einige

mögen sich fragen: Warum ist er dann dabei bei Olympia? Ganz

einfach: Peter Fill bringt trotz der aufgezählten Handicaps alles

mit, trotzdem ganz vorne zu landen. Der Kastelruther hat im Stile

eines Champions seine schwere Adduktorenverletzung, zugezogen

Ende August beim Training in Argentinien, weggesteckt und

bei seinem Kurz-Comeback in Wengen Mitte Jänner das Olympiaticket

gelöst. Als Achter. Auf der längsten Abfahrtsstrecke der

Welt, am Lauberhorn, verblüffte Fill die Konkurrenz - und wohl

auch sich selbst - mit einer überragenden Leistung. Trotz einer

hohen, ungünstigen Nummer und bei diffusem Licht schaffte der

letztjährige Super-G-Silbermedaillengewinner bei der WM in Val

d‘Isere die Olympianorm. Fill ist in Vancouver alles zuzutrauen:

Eine Medaille genauso wie Platzierungen außerhalb der Top 10.

Weil aber der 27-Jährige total fokussiert ist auf die Olympiarennen

und er vom skifahrerischen Talent eine Ausnahmestellung

einnimmt, lautet der Radius-Tipp: Peter Fill ist in der Abfahrt und

im Super-G einer der gefährlichsten Außenseiter.

D i e S ü D t i r o l e r t e i l n e h m e r

Werner Heel

ski alpin

geburtsdatum: 23. März 1982

geburtsort: Meran

Wohnort: Walten in Passeier

Olympiateilnahmen:

Erstmals dabei

Wettkämpfe: Werner Heel wird die Olympia-

Abfahrt am 13. Februar und den Super-G am 19.

Februar bestreiten.

Chancen: Drei Podestplätze in der bisherigen

Weltcupsaison (Zweiter in Lake Louise, Dritter in

Kitzbühel, jeweils Abfahrt, Dritter in Val d‘Isere,

Super-G) sprechen eine deutliche Sprache: Werner Heel gehört bei Olympia in beiden

Speed-Disziplinen zu den Medaillenkandidaten. Der Waltner mit dem unglaublichen

Fahrgefühl und der exzellenten Kurventechnik kann an einem perfekten Tag

alle hinter sich lassen. Für ihn ist entscheidend, wie er sich mit der Olympiastrecke

in Whistler anfreundet. Gefällt sie ihm, dann braucht er niemanden zu fürchten.

Schließt er nicht Freundschaft, dann wird Heel bei der Medaillenvergabe keine Rolle

spielen. Beim bisher einzigen Test auf der Dave Murray-Piste in Whistler war Heel

beim Weltcup-Super-G 2008 unterwegs zu einer Top 5-Platzierung, ehe ihn ein

schwerer Fehler aussichtslos zurückwarf (am Ende Rang 33). Heel, der

noch nie an Olympischen Spielen teilnahm und erst vor drei Jahren in

Are erstmals Erfahrung bei einem großen Event gesammelt

hat, ist „heiß“ auf Edelmetall. Das haben ihm

seine Teamkollegen Peter Fill und Patrick Staudacher

schon voraus. Heel bringt alles mit,

um es ihnen nachzumachen, sowohl in

der Abfahrt wie auch im Super-G.

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14

Thomas moriggl

skilanglauf

geburtsdatum:

23. Februar 1981

geburtsort: Schlanders

Wohnort: Schlinig

Olympia-Teilnahmen:

Erstmals dabei

Wettkämpfe: Chancen auf

einen Einsatz hat er am ehesten

in der Doppelverfolgung

(20. Februar), aber auch für die

Staffel (24. Februar) könnte er

der Joker im Ärmel von Langlaufchef

Silvio Fauner sein

Chancen: Im Dezember war Olympia für Moriggl noch gar kein Thema,

nun ist er einer der formstärksten „Azzurri“. Wenn er die zuletzt gezeigte

Form konservieren kann, könnte er für Überraschungen sorgen.

Karin Oberhofer

Biathlon

geburtsdatum:

3. November 1985

geburtsort: Brixen

Wohnort: Feldthurns

Olympia-Teilnahmen:

Erstmals dabei

Wettkämpfe: Sicher in

der Staffel (23. Februar),

vielleicht auch durchaus

im Sprint (13. Februar) und

im Einzelwettkampf (18.

Februar).

Chancen: Für sie ist es schon ein riesiger Erfolg, dass sie dabei sein

darf, denn sie hat die Saison als Europacup-Athleten begonnen. Wichtig

ist vor allem, dass sie in der Staffel ihren Beitrag leistet.

gerhard Plankensteiner

rodeln

Sport

D i e S ü D t i r o l e r t e i l n e h m e r

geburtsdatum: 8. April 1971

geburtsort: Sterzing

Wohnort: Rasen/Antholz

Wettkämpfe:

Rodel-Doppelsitzer

am 17. Februar

Chancen: Mit seinem Hintermann Oswald

Haselrieder fährt Plankensteiner um

die Medaillen mit. Schließlich sind die beiden die amtierenden Weltmeister. Allerdings starten sie

mit einem großen Handicap: Wegen starker Rückenschmerzen konnte Plankensteiner nicht an

der Trainingswoche auf der Olympiabahn im November teilnehmen.

Karin moroder

skilanglauf

geburtsdatum:

30. November 1974

geburtsort: Bozen

Wohnort: St. Christina

Olympia-Teilnahmen:

1998, 2002

Wettkämpfe: Sprint am

17. Februar. Voraussichtlich

wird sie sonst keine Einsätze

bekommen.

Chancen: Sie hat schon

eine Olympia-Medaille,

doch diesmal sind ihre Ziele

bescheidener. Sie möchte im

Sprint in die K.o.-Runde kommen. Das ist schwierig genug, weil

klassisch gelaufen wird und sie im Skating stärker ist.

Christa Perathoner

Biathlon

geburtsdatum:

7. Juni 1987

geburtsort: Brixen

Wohnort: St. Christina

Olympia-Teilnahmen:

Erstmals dabei

Wettkämpfe: Sie fährt als

Ersatz nach Vancouver und

es steht noch in den Sternen,

ob sie überhaupt zu einem

Einsatz kommt.

Chancen: Falls sie überhaupt

einen Wettkampf

bestreiten darf, wäre eine

Platzierung in den Punkterängen (Top 40) schon ein Erfolg.

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alexander Ploner

ski alpin

geburtsdatum:

10. Juli 1978

geburtsort: Bruneck

Wohnort: St. Vigil

in Enneberg

Olympia-Teilnahmen:

2002

Wettkämpfe: Ploner

wird den olympischen Riesentorlauf

am 21. Februar

bestreiten.

Chancen: Für Top-Ten-Platzierungen

ist der routinierte

Enneberger immer gut. Die

Lockerheit, mit der er in diesem Winter unterwegs ist, könnte ihm bei

Olympia sogar zu mehr verhelfen.

michela Ponza

Biathlon

geburtsdatum: 12. Februar 1979

geburtsort: Bozen

Wohnort: St. Christina

Olympia-Teilnahmen:

2002, 2006

Wettkämpfe: Sprint (13.

Februar, einen Tag nach ihrem

Geburtstag), Einzelwettkampf (18.

Februar) und Staffel (23. Februar).

Chancen: Sie ist das Aushängeschild

der italienischen Biathlon-

Mannschaft. Als sicherste Schützin im gesamten Feld kann sie

an einem guten Tag auch ganz vorne landen.

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Dominik Paris

ski alpin

geburtsdatum:

14. April 1989

geburtsort: Meran

Wohnort: Ulten (Lana)

Olympia-Teilnahmen:

Erstmals dabei

Wettkämpfe: Paris ist der

Überraschungsmann im Ski-

Team. Er wird voraussichtlich

die Kombination (16. Februar)

bestreiten und Ersatzmann in

Abfahrt und Super-G.

Chancen: Für Paris ist es

schon ein kleines Wunder,

dass er dabei ist. In seiner ersten Weltcup-Saison konnte er sich schon für

Olympia qualifizieren. In der Kombination ist er für eine Überraschung gut.

reinhold rainer

rodeln

geburtsdatum:

29. August 1973

geburtsort: Sterzing

Wohnort: Jaufental

Olympia-Teilnahmen:

1998, 2002, 2006

Wettkampf: Rodeln Einsitzer

am 13. und 14. Februar

Chancen: Der Routinier erlebt

seinen zweiten Frühling

und war zuletzt so stark, dass

er vielleicht sogar um die

Medaillen mitrodeln kann.

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QUALTÄTSMANAGEMENT

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Olympische Winterspiele in Vancouver – Der Zeitplan der Bewerbe

Whistler Creekside

Ski Alpin

Whistler Olympic Parc

Skispringen

Nord. Kombination

Langlauf

Biathlon

Whistler Sliding Centre

Bob

Rodeln

Skeleton

Cypress Mountain

Freestyle

Snowboard

Vancouver Olympic Centre

Curling

Pacific Coliseum

Short Track

Eiskunstlauf

Richmond Olympic Oval

Eisschnelllauf

Canada Hockey Place/

UBC Thunderbird Arena

Eishockey

FR

12. 2.

Normalschanze

19 h

TM/MC

vancouver 2010

SA

13. 2.

Abfahrt

20.45 h

Normalschanze

18.45 h

Einsitzer

2 / 4 h*

Buckelpiste

1.30 / 4.30 h*

500 m

Staffel

1500 m

2 h*

SWE–SUI

21 h

CAN–SVK

2 h*

SO

14. 2.

Normalschanze

19 h

10 km

22.45 h

Sprint 7,5 km Sprint 10 km

22 h 20.15 h

5000 m

21 h

Einsitzer

22 / 24 h

Buckelpiste

23.30 / 2.30 h*

USA–CHN

21 h

FIN–RUS

1.30 h*

MO

15. 2.

Einsitzer

2 / 3.30 h*

Cross

19.30 / 23 h

SUI–CAN

23.30 h

SWE–SVK

4 h*

DI

16. 2.

Einsitzer

22 / 23.30 h

Cross

19 / 21.15 h

18 h

23 h

4 h

USA–SUI

21 h

RUS–USA

23.30 h

CAN–NOR

1.30 h*

FIN–CHN

4 h*

RUS–LAT

6 h*

MI

17. 2.

Doppelsitzer

2 / 3 h*

Halfpipe

22.05 / 4.15 h*

18 h

23 h

4 h*

1000 m

Staffel

500 m

2 h*

FIN–BLR

21 h

CAN–SWE

23.30 h

SWE–GER

1.30 h*

SVK–SUI

4 h*

TCH–SVK

6 h*

DO

18. 2.

Skeleton

1 h*

Halfpipe

21.30 / 3 h*

18 h

23 h

4 h*

USA–NOR

21 h

USA–FIN

23.30 h

SUI–CAN

1.30 h*

CHN–RUS

4 h*

SVK–RUS

6 h*

FR

19. 2.

Skeleton

0.45 h*

18 h

23 h

4 h*

BLR–SWE

21 h

TCH–LAT

1.30 h*

FIN–GER

6 h*

SA

20. 2.

Großschanze Großschanze

19 h 20:30 h

2er Bob

2 / 3.30 h*

Springen

19 h

18 h

23 h

4 h*

1500 m

1000 m

2.45 h*

NOR–SUI

21 h

LAT–SVK

1.30 h*

GER–BLR

6 h*

Playoff 5–8

23.30 h

4 h*

SO

21. 2.

! !

! ! ! ! !

Kombi

19 / 22 h

Paare Kurzp.

1.30 h*

3000 m

22 h

!

! !

!

!

10 km Skating

19 h

15 km Skating

21.30 h

Paare Kür

2 h*

?

!

500 m

0.30 / 2.30 h*

Kombi

19 / 22.30 h

Verfolgung

10 km

19.30 h

12,5 km

21.45 h

Kurzprogr.

1.15 h*

!

!

!

500 m

22 / 23.50 h

Abfahrt

20 h

Sprint klass.

19.15 / 21.30 h

Sprint klass.

19.45 / 21.55 h

1000 m

1 h*

Super-G

20.30 h

Super-G

19 h

RTL

19 / 22.45 h

2er Bob

22.30 / 23.45 h

Cross

18.15 / 21.15 h

18 h

23 h

4 h*

RUS–TCH

21 h

CAN–USA

1.40 h*

SWE–FIN

6 h*

MO

22. 2.

Team

19 h

Springen

3 h*

18 h

23 h

4 h*

Halbfinali

21 h

2 h*

Playoff 5-8

23 h

4 h*

DI

23. 2.

Team

Springen 19 h

4x5 km 22 h

2er Bob

2 / 3 h*

Cross

19.30 / 22 h

18 h

23 h

4 h*

Playoff

21 h

1.30 h*

4 h*

6 h*

MI

24. 2.

RTL

19 / 22.15 h

Verfolg. 15 km Verfolg. 30 km

Teamsprint

4x10 km

? Einzel 22 h 22.30 h Massenstart 19.45 / 22 h

20.15 h ?

15 km

15 km

19 h !

!

19.45 h !

20 km

12,5 km

4x6 km

22 h !

22 h

20.30 h !

!

!

Kür

2 h*

1000 m

22 h

= Damen = Herren ! = mit Südtiroler Beteiligung ? = mögliche Südtiroler Beteiligung Beginnzeiten jeweils MEZ * Alle Beginnzeiten zwischen Mitternacht und 6 Uhr früh beziehen sich in der MEZ-Zone auf den jeweils folgenden Tag

Eistanz

Pflicht

1.45 h*

1500 m

1.15 h*

Eistanz

Originaltanz

1.15 h*

1500 m

24 h

!

Eistanz Kür

1.45 h*

Kurzprogr.

1.30 h*

10.000 m

20 h

!

!

2er Bob

2 / 3 h*

Springen

4.30 h*

18 h

23 h

4 h*

1000 m

500 m

Staffel

2 h*

5000 m

22 h

Viertelfinali

21 h

1.30 h*

4 h*

6 h*

DO

25. 2.

Großschanze

19 h

10 km

22 h

4x5 km

20 h

Springen

3 h*

Halbfinali

18 h

23 h

Kür

2 h*

Bronze

20 h

Gold

0.30 h*

FR

26. 2.

Slalom

19 / 22.30 h

4x7,5 km

20.30 h

4er Bob

22 / 23.30 h

Parallel-RTL

19 / 21.15 h

Bronze 18 h

Gold 24 h

500 m

1000 m

Staffel

3 h*

Team Verfolg.

21.30 h

Halbfinali

21 h

3.30 h*

SA

27. 2.

! ! !

!

!

!

!

Slalom

19 / 22.45 h

Massenstart

30 km klass.

20.45 h

4er Bob

22 / 23.15 h

Parallel-RTL

19 / 21.15 h

Bronze 18 h

Gold 24 h

Schaulaufen

1.30 h*

Team Verfolg.

21.30 h

Bronze

4 h*

SO

28. 2.

Massenstart

50 km klass.

?

18.30 h

Gold

21.15 h

-Infografik: J. Markart/Quelle: APA/Vancouver2010.com

!

?


18

Carmen ranigler

snowboard

geburtsdatum:

17. August 1976

geburtsort: Bozen

Wohnort: Welschnofen

Olympiateilnahmen: 2006

Wettkämpfe:

Parallel-Riesentorlauf

am 26. Februar

Chancen: Sie hat das Potenzial

und wäre auch routiniert

genug, um ganz vorne mitzufahren.

Aber sie war auch in

dieser Saison wieder verletzt

und hat seither nicht mehr so

recht überzeugen können.

Sport

lucia recchia

ski alpin

geburtsdatum:

8. Jänner 1980

geburtsort: Rovereto

Wohnort:

Dietenheim

Olympiateilnahmen:

2002, 2006

Wettkämpfe: Abfahrt

am 17. Februar und Super-G

am 20. Februar.

Chancen: Die Formkurve

zeigt bei der 30-Jährigen klar

nach oben. Zu einer Medaille

wird es angesichts der schwergewichtigen Konkurrenz

aber kaum reichen. Top 10-Plätze sind aber drin.

Qualität

gewinnt

Christian Oberstolz

rodeln

geburtsdatum: 8. August 1977

geburtsort: Innichen

Wohnort: Antholz Niedertal

Olympia-Teilnahmen: 2002, 2006

Wettkampf:

Doppelsitzer am 17. Februar

D i e S ü D t i r o l e r t e i l n e h m e r

Patrick gruber

rodeln

Wir wünschen unseren

Olympiateilnehmern

viel Erfolg!

Sie waren zweimal Weltcup-Gesamtsieger

und haben 15 Weltcuprennen gewonnen,

aber noch nie eine Medaille bei Olympia oder

Weltmeisterschaften. Christian Oberstolz und

Patrick Gruber sind eigentlich fällig. Wenn

Glück und Pech sich im Laufe eine Karriere

ausgleichen, wie es oft heißt, dann wäre jetzt

geburtsdatum: 31. Jänner 1978

geburtsort: Bruneck

Wohnort: Ehrenburg

Olympia-Teilnahmen: 2002, 2006

endlich das Glück an der Reihe. Oberstolz/Gruber

haben alles, was es für den Erfolg braucht. Sie

sind gute Starter und sie fahren so sauber wie

derzeit kein anderer Doppelsitzer. In diesem

Winter sind sie etwas schwer in die Gänge

gekommen, weil sich Oberstolz im Sommer beim

Holzhacken in der Heimat seiner Frau Anastasia

Antonowa an der Hand verletzt hat und deshalb

Trainingsrückstand hatte. In Winterberg haben

sie dann das Weltcuprennen gewonnen, und

beim Weltcupfinale in Cesana haben sie den

Sieg nur um neun Tausendstel verpasst. Wenn es

im Eiskanal von Whistler um die Medaillen geht,

werden sie ein gewichtiges Wörtchen mitreden.

www.in-Quadro.it


20

lukas runggaldier

Nordische Kombination

geburtsdatum: 31. Juli 1987

geburtsort: Bozen

Wohnort: St. Christina

Olympia-Teilnahmen:

Erstmals dabei

Wettkämpfe: Voraussichtlich

wird er beide Einzelwettkämpfe

(14. und 25. Februar) und den

Teamwettkampf (23. Februar)

bestreiten.

Chancen: Spitzenplätze sind

für den Grödner wohl außer

Reichweite, aber die Top-20 sind

möglich und mit dem Team möchte er einen Achtungserfolg erringen.

Patrick staudacher

ski alpin

geburtsdatum: 29. April 1980

geburtsort: Sterzing

Wohnort: Pflersch

Olympiateilnahmen:

2002, 2006

Wettkämpfe: Abfahrt am

13. Februar und Super-G

am 19. Februar

Chancen: Nach einem starken

Saisonbeginn hat ihn ein Sturz in

Bormio etwas eingebremst. Aber:

Die Olympiapiste in Whistler Mountain

liegt dem 29-Jährigen, wie er

bei der Olympia-Generalprobe 2008 mit Rang 4 im Super-G gezeigt hat.

markus Windisch

Biathlon

geburtsdatum: 12. Mai 1984

geburtsort: Bruneck

Wohnort: Oberrasen

Olympia-Teilnahmen:

Erstmals dabei

Wettkämpfe: Fixstarter in der

Staffel (26. Februar), vermutlich

Sprint (14. Februar) und Einzelwettkampf

(18. Februar).

Chancen: Er war zweimal

krank, und darunter haben seine

Leistungen gewaltig gelitten.

Eine Top-Platzierung ist dem

guten Schützen am ehesten im Einzelwettkampf zuzutrauen.

Sport

D i e S ü D t i r o l e r t e i l n e h m e r

Johanna schnarf

ski alpin

geburtsdatum: 1

6. September 1984

geburtsort: Brixen

Wohnort: Olang

Olympiateilnahmen:

Erstmals dabei

Wettkämpfe: Johanna

Schnarf wird in den Speed-

Disziplinen Abfahrt (17.

Februar) und Super-G (20.

Februar) an den Start gehen.

Die größten Chancen auf

eine Top 10-Platzierung hat

„scharf-schärfer-Schnarf“ in

der Superkombination am 14. Februar.

Chancen: In Abfahrt und Super-G kann Schnarf mit einem Top 15-Platz

spekulieren. Anders ist es in der Superkombi, wo die Olangerin schon

bei der WM in Val d‘Isere 2009 als Sechste überzeugte. Das gilt auch für

Vancouver: An einem guten Tag ist mit dem nötigen Glück erneut eine

ähnliche Platzierung drin.

Patrick Thaler

ski alpin

geburtsdatum:

23. März 1978

geburtsort: Bozen

Wohnort: Reinswald

Olympiateilnahmen:

Erstmals dabei

Wettkämpfe: Patrick Thaler

wird den Olympia-Slalom

am 27. Februar bestreiten.

Chancen: Nach einem

bisher enttäuschenden

Saisonverlauf wird Thaler bei

der Medaillenvergabe wohl

keine Rolle spielen.

Carolina Kostner

Eiskunstlauf

geburtsdatum: 8. Februar 1987

geburtsort: Bozen

Wohnort: St. Ulrich in Gröden

Olympiateilnahmen: 2006

Wettkämpfe: Kurzprogramm am 23. Februar,

die Kür folgt am 25. Februar. Wenn alles

gut läuft, ist Kostner auch beim abschließenden

Schaulaufen am 27. Febraur mit

von der Partie.

Chancen: Ginge es nach Ausstrahlung, nach

Eleganz, nach Koketterie, oder ganz einfach

nur nach Ästhetik - dann hätte Südtirol schon

jetzt eine Olympiamedaille fix: Jene von Carolina

Kostner im Eiskunstlauf. Die 23-Jährige ist

rein optisch auf der Eisfläche eine Augenweide

und seit den Zeiten einer Katarina Witt die

attraktivste Erscheinung. Aber Ausstrahlung

und Eleganz genügen in einer Sportart, die

so komplex ist wie kaum eine Zweite, nicht.

Es gehören auch Sprungsicherheit und Nervenstärke

dazu. Und in dieser Hinsicht ist

„Caro“ trotz mittlerweile großer Routine nicht

sattelfest. Es gab seit ihrem kometenhaften

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Aufstieg in höchste

Eiskunstlaufsphären im Jahr

2003 (vierter Platz bei der EM

in Malmö) kaum einen

Wettkampf, den sie

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ohne Sturz oder

extremen „Wackler“

absolvierte. Dass sie es

in den letzten sieben Jahren

dennoch zu drei EM-Titeln

und einmal WM-Silber brachte,

unterstreicht ihr riesiges Potenzial.

Im Hinblick auf ihre zweiten

Olympischen Spiele - vor vier Jahren

in Turin hielt sie dem riesigen Erwartungsdruck

nicht stand und wurde „nur“ Neunte

Eine wirksame Möglichkeit,

dem Rücken was

Gutes zu tun, ist die

R.I.M.-Massage (Rücken-

Intensiv-Massage). „Es

ist dies eine besondere

Form der Massage für

Nacken, Rücken und

Lendenmuskulatur. Es

werden Elemente der

Unterarmtechnik mit

der Schröpfglasmassage

kombiniert. Man erreicht

eine tiefe Entspannung

und Regeneration“, er-

- hat sich Kostner im Vorjahr von

ihrem langjährigen Trainer Michael Huth

getrennt. Sie wird nun von Frank Carroll und

Christa Fassi im kalifornischen El Segundo

(USA) trainiert. Beide genießen Weltruf und

haben so bekannte Eiskunstläufer wie Michelle

Kwan, Evan Lysacek, Peggy Fleming, John Curry

und Robin Cousins zu Weltstars geformt. Vom

„alten“ Team behielt Kostner nur ihre langjährige

Choreographin Lori Nichol (Kanada). Zu

Saisonbeginn schien sich der Trainerwechsel

noch nicht auszuzahlen, denn der verlief mit

zwei sechsten Plätzen in den ISU-Grand Prix

enttäuschend. Als auch bei der Italienmeisterschaft

nur Rang zwei hinter Valentina Marchei

herausschaute, schien sogar die Olympiateilnahme

in Gefahr. Aber Kostner hat bei der

EM in Tallinn (Estland) große Nervenstärke

bewiesen und nicht nur ihren dritten EM-Titel

geholt, sondern für Olympia viel Selbstvertrauen

getankt. Selbstvertrauen, das sie zu einer

Olympiamedaille führen kann.

r.I.m.-massagen –

gut für den rücken

klärt Dolores. Durch die

erreichte Tiefenwirkung

wird eine verstärkte Gewebedurchblutunghervorgerufen

und der Abtransport

von Schlackenstoffen angeregt.

Die Aktivierung des

Energieflusses im Rücken

verbessert die Beweglichkeit

der Wirbelsäule und des

Kopfes. Infos über „Kosmetik

& Massage by Dolores“

in Eppan, Tel. 0471 665

834, Mobil 347-490 0226,

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Vancouver sucht

den superstar

Ole Einar Björndalen

Wer wird der große Star der

XXI. Olympischen Winterspiele?

Der nimmermüde Ausnahme-

Biathlet Ole Einar Björndalen

aus Norwegen könnte zu der

auf dem Wintersport-Olymp

thronenden landsmännischen

Langlauf-Legende Björn Dählie

aufschließen.

Die amerikanische Skirennfahrerin

Lindsey Vonn nimmt im Kampf

mit Maria Riesch gleich fünf Medaillen

ins Visier, und in der Langlauf-

Loipe möchte Petter Northug der

große Herrscher werden. Anders als

D i e S t a r S D i e S t a r S

im Sommer gibt es zwar keinen Usain

Bolt, keinen Michael Phelps, aber auch

die Schnee- und Eis-Größen wollen

die Herzen ihrer Fans zum schmelzen

bringen.

mit drei siegen kann Björndalen die

ewige Nummer eins werden

Gold und Silber in Nagano, vier Siege

in Salt Lake City – da nahmen sich zwei

Silber- und eine Bronzemedaille von

Turin 2006 für Björndalen fast schon

bescheiden aus. Sollte der als „Außerirdischer“

bezeichnete Ausnahme-Athlet

in Kanada wieder zuschlagen, steigt

er zur neuen Nummer 2 der „ewigen“

Bestenliste auf. Bei drei Erfolgen würde

er gar am achtmaligen Olympiasieger

Dählie vorbeiziehen.

Bei den Nordischen Kombinierern sind

plötzlich wieder die großen Alten da:

Hannu Manninen, der noch nie eine

Einzelmedaille bei Olympia gewann,

Felix Gottwald, der in Turin zweimal

Olympiasieger wurde, sowie der Amerikaner

Todd Lodwick. Und im Skispringen

dominierten zuletzt die Österreicher

um Gregor Schlierenzauer.

lindsey Vonn will ihr erstes gold

Jewgeni Pluschenko

Das Eishockey-Turnier in Vancouver

wird ein Schaulaufen der NHL-Stars und

im Eishockey-Mutterland Kanada der

Höhepunkt der Spiele. Stellvertretend

für das Duell der alten Rivalen Kanada

und Russland stehen zwei Jungspunde,

die in der NHL längst etabliert sind:

Sidney Crosby von Stanley-Cup-Sieger

Pittsburgh Penguins und Alexander

Owetschkin von den Washington Capitals.

Neben dem Vergleich der Toptorjäger

reizt auch das Duell zwischen den

Rivalen USA und Kanada.

Auf den Skipisten in Whistler will Lindsey

Vonn ihre Sehnsucht nach Edelmetall

stillen. „Ich träume von einer

Medaille, seit ich ein kleines Mädchen

war“, sagte die 25-Jährige, die fünf

Chancen hat. Slalom-Weltmeisterin Maria

Riesch, deren Olympia-Traum 2006

wegen eines Kreuzbandrisses platzte,

möchte die mehr als ein Jahrzehnt

lange Gold-Durststrecke der deutschen

Alpinen beenden. Und bei den Herren

Björn Dählie ist die Nummer 1

Rekord-Medaillengewinner

bei Olympischen Winterspielen

von Chamonix 1924

bis Turin 2006

’92–’98 Björn Dählie NOR

’92/’94 Ljubow Jegorowa RUS

’60/’64 Lidija Skoblikowa UdSSR

’98–’06 Ole Einar Björndalen NOR

’92–’06 Claudia Pechstein GER

’92–’02 Larissa Lasutina RUS

’24/’28 Clas Thunberg FIN

’94–’02 Thomas Alsgaard NOR

’88–’94 Bonnie Blair USA

’80 Eric Heiden USA

-Infografik: J. Markart/Recherche: D. Seifert

Gut für eine

Medaille

Dazu die Empfehlung von

Pepi Staffler an die Südtiroler

Olympiateilnehmer:

„Trinkst Du a Glasl

Pepi-Wein, wirst Du

immer schneller sein!“

22 Sport

Sport 23

Gold

5

5

5

5

5

6

6

5

5

8

Silber

Langlauf Eisschnelllauf Biathlon




1

1

1

2

3

3

4






Bronze

könnte der in dieser Saison bislang enttäuschende Amerikaner

Bode Miller schlagartig mit Premieren-Gold doch

noch zum Star werden.

Eisprinz Pluschenko ist wieder da

Jenny Wolf will als schnellste Frau auf dem Eis groß rauskommen.

Sie gilt als Favoritin über 500 Meter und hat im

Prinzip nur eine Gegnerin: Wang Beixing aus China. Die

zweimalige Olympiasiegerin Anni Friesinger-Postma

würde nach verkorkstem Winter gerne zum Saisonhöhepunkt

den großen Coup landen. Ebenfalls auf dem Eis

zieht Rückkehrer Jewgeni Pluschenko im Eiskunstlaufen

die Aufmerksamkeit auf sich.

Im Bob will André Lange Einmaliges bewerkstelligen.

Der dreimalige Olympiasieger könnte als Erster einen

Doppel-Olympiasieg oder den Hattrick im Vierer-Bob feiern.

Und bei den Rodlern schickt sich Armin Zöggeler

an, durch sein drittes Gold mit Schlitten-Legende Georg

Hackl gleichzuziehen.

Auch bei den

Fans sehr beliebt:

Lindsey Vonn.

1

1

1

1

2


24

Eishockey

spektakel der superlative

Für das olympische Eishockey-

Turnier ist Gastgeber Kanada der

Goldfavorit Nummer 1 und die

selbst benannten Superlative

sind für den Gastgeber ein

Muss: „Event der Extraklasse

– Spektakel der Superlative –

Wahnsinn in Vancouver“.

Das Turnier im „Canada Hockey

Place“ steht mit 30 Spielen und

sämtlichen Stars aus der nordamerikanischen

Eishockey-Liga NHL für

das Highlight Olympias. Die teuren

Finaltickets, deren Einstiegspreis bei

1590 US-Dollar (rund 1150 €) für die

billigste Kategorie liegt, könnten zur

heiß gehandelten Ware im eiskalten

kanadischen Winter werden.

Zwar beginnen die Olympischen Winterspiele

bereits am 12. Februar. Doch

für Kanada geht's erst vier Tage später

so richtig los. Dann eröffnet die USA gegen

die Schweiz das Eishockey-Turnier.

Auch die einheimischen „Ahornblätter“

stehen in ihrem Auftaktspiel gegen

Norwegen erstmals auf dem Eis. „Das

wird ein zweiwöchiges Sudden-Death-

Szenario. Alle Partien sind so wichtig,

fast wie ein alles entscheidendes sieb-

Sport

tes Spiel in den Playoffs“, sagt Superstar

Jarome Iginla von den Calgary Flames.

Der Stürmer ist neben den Verteidigern

Chris Pronger und Scott Niedermayer

sowie Torhüter Martin Brodeur der

einzige, der von Kanadas Gold-Team

des Jahres 2002 noch dabei ist. „Die

Erwartungen an uns sind riesig“, behauptet

Sidney Crosby von Meister

Pittsburgh Penguins. Der Olympiasieg

wäre im Mutterland des Eishockeys der

wichtigste Triumph. „Wir sind der Stolz

einer ganzen Nation und die Leute werden

uns das spüren lassen – in der Halle

und überall im Land“, betont Patrick

Marleau von den San Jose Sharks.

russland schon 18 Jahre ohne gold

Weltmeister Russland zählt wie Titelverteidiger

Schweden zu den weiteren Favoriten.

Die Sbornaja will die ungewöhnlich

lange Durststrecke von 18 Jahren ohne

Olympia-Gold beenden. Stürmer-Stars

wie Alexander Owetschkin, Jewgeni Malkin

und Ilja Kowaltschuk könnten Kanada

das Gold wegschnappen. Auf NHL-Profis

setzen auch die „Tre Kronors“. Beim

Olympia-Zweiten von 2006, Finnland, ist

man ungewöhnlich zurückhaltend.

Diese Bescheidenheit kennt USA-Teammanager

Brian Burke nicht: „Wir sind

Underdog, wollen aber trotzdem gewinnen.“

Die US-Fans gieren 30 Jahre

nach dem „Miracle on Ice“ in Lake Placid

erneut nach Gold. Damals besiegte das

kolossal unterschätzte US-College-Team

die favorisierte Sowjetunion 4:3. „Wir

brauchen diesmal kein Wunder. Wir haben

den besten Goalie. Wenn Ryan Miller

die Form hält, gibt's Gold“, behauptet

US-Trainer Ron Wilson.

Sydney Crosby

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I n f o

Wellenförmige medaillen

Erstmals in der Olympia-Geschichte

werden die Medaillen bei den

Winterspielen 2010 in Vancouver

gewellt sein und nicht flach.

Das ungewöhnliche Design soll die

Landschaft der kanadischen Westküste

mit ihren Bergen, Wellen und

Schnee repräsentieren.

Die Gold-, Silber- und Bronzeplaketten

weisen eine moderne Darstellung künstlerischer

Elemente der Ureinwohner

des Landes, der kanadischen Aboriginals,

auf. Auch dies ist ein Novum bei

Olympia. Die von einem blauen Band

gehaltenen, unebenen Medaillen zeigen

die Darstellung eines Orca-Wales und

eines Raben. Die Motive wurden von der

aus Vancouver stammenden Aboriginal-

Künstlerin Corrine Hunt entworfen und

basieren auf der Bedeutung dieser Tiere

in der Tradition der „First Nations“.

Jede der mehr als 1000 für die Olympischen

Winterspiele im Februar und für

SWZ lesen – Wirtschaft verstehen

Prämien für 1-Jahres-Abo

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die Paralympics im März produzierten

Medaillen hat einen kleinen, handgearbeiteten

Bereich mit einem abstrakten

Kunstwerk darin. Während die Olympia-

Medaillen rund sind, weisen die eher

rechteckigen Plaketten für die Paralympics

abgerundete Ecken auf. Für die von

der kanadischen Münzanstalt hergestell-

seit 90 Jahren

ten Medaillen wurden insgesamt 2,05

Kilogramm Gold, 1950 Kilogramm Silber

und 903 Kilogramm Kupfer verarbeitet.

Die olympischen Medaillengewinner

dürfen sich bei den Siegerzeremonien in

Vancouver und Whistler zudem auf einen

Seidenschal als „Zugabe“ freuen, der

ebenfalls Aboriginal-Kunst zeigt.

Nähere Infos und Probeabo unter

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Jeden

Freitag

unabhängig, kritisch, liberal


goldrausch in der

goldgräberstadt

Die Olympia-Euphorie hat in

Vancouver die Sorgen um ein

Finanzchaos und die hohe

Kriminalität in den Hintergrund

gedrängt. Die „Perle am Pazifik“,

gegründet 1886 von Abenteurern

in der Zeit des Fraser-Canyon-

Goldrausches, erwartet bei den

XXI. Olympischen Winterspielen

ein Festival der Rekorde.

Mehr als 2600 Sportler aus fast 90 Nationen

werden zu den Spielen vom 12.

bis 28. Februar in der traumhaft gelegenen

2,2-Millionen Einwohner-Metropole

zwischen Ozean und Coast Mountains

erwartet. Vor vier Jahren in Turin

kämpften 2508 Aktive aus 80 Ländern

um olympische Meriten.

Die anfangs recht maue Stimmung ist

seit dem Start des gigantischen Fa-

ckellaufes mit 12.000 Läufern längst

dem grassierenden Olympia-Fieber

gewichen. Die Manager vom Organisationskomitee

VANOC rechnen mit

ausverkauften Spielen. Am schnellsten

vergriffen waren die Tickets für

das Eishockey-Finale, die Eröffnungsfeier

im BC Place Stadium sowie die

Eisschnelllauf- und Eiskunstlauf-Entscheidungen.

Nach dem großartigen Erfolg von Calgary

im Winter 1988 erlebt das zweitgrößte

Land der Erde nun seine dritten

Olympischen Spiele und wird mit

Sicherheit auch eine unrühmliche Negativserie

beenden: Als einziges Land,

das Sommer- wie Winterspiele ausrichtete,

war Kanada bei den Heimspielen

bislang ohne olympische Goldmedaille

geblieben.

Kanada hat bei Olympischen spielen

in Kanada noch nie gold gewonnen

Im Anti-Doping-Kampf hat das IOC seine

Anstrengungen mehr als verdoppelt.

Insgesamt 1600 Urin- und über 400

Bluttests sind in Vancouver geplant. Alle

Testergebnisse sollen acht Jahre lang

eingefroren werden. Eine neue Rekordmarke

an Dopingfällen befürchtet IOC-

Chef Rogge nicht. „Wir hatten je sieben

Fälle in Salt Lake City und Turin. In

Vancouver erwarte ich vier bis fünf Dopingfälle“,

prognostiziert der Belgier.

Auf Hochglanz poliert sind längst alle

Sportstätten, wobei nur das Olympic

Oval der Eisschnellläufer in Richmond

neu errichtet wurde. In Vancouver

26 Sport

Sport 27

I n f o

werden vor allem das Pacific Coliseum

(Eiskunstlauf und Shorttrack), der

Canada Hockey Place (Eishockey) und

das BC Place Stadium, in dem Eröffnungs-

und Schlussfeier sowie die

Medaillen-Zeremonien stattfinden, die

Massen anziehen.

Interessant dürfte sein, ob die Gastgeber

das Problem der „geteilten Spiele“

besser lösen als ihre Vorgänger in Turin.

Der neue Highway „See to Sky“ verbindet

die größte Stadt Britisch Columbias

mit dem 125 Kilometer entfernten

Whistler, in dem neben den alpinen

und nordischen Disziplinen auch Biathlon,

Bob, Skeleton und Kunstbahnrodeln

ausgetragen werden.

medaillenwertung eine Prestige-sache

Erwartet wird in Vancouver wieder ein

heftiger Kampf um die Spitzenposition

in der Medaillenwertung zwischen den

Deutschen, Russen, Amerikanern und

sicher auch den Norwegern um den

überragenden Ole Einar Björndalen.

Der dann 36 Jahre Biathlet, der bereits

neun Olympia-Medaillen (5/3/1) gewann,

könnte schon mit einem Erfolg in

Whistler den zweiten Platz in der Rangliste

der erfolgreichsten Winter-Olympioniken

hinter seinem Landsmann Björn

Dählie (8/4/0) erobern. Zuwachs erhält

das olympische Programm durch zwei

Konkurrenzen im Ski-Cross und umfasst

nun 86 Disziplinen.


Kufenkünstler mit medaillengarantie

Zahlen lügen nicht. Schon gar

nicht bei Olympia, wo es „nur“

um die Medaillen geht und wo

jede Platzierung jenseits der

ersten Drei höchstens anerkennendes

Kopfnicken, aber keine

Begeisterungsstürme auslöst.

Wer mit Begeisterungsstürmen

seit fast 50 Jahren leben muss,

sind die Südtiroler Kunstbahnrodler.

Ihre Leistungen im Eiskanal sind seit

dem Jahr 1964 (!) geradezu sensationell.

Zwölf Mal wurden seit Innsbruck

1964 Olympische Winterspiele

abgehalten, und nur drei Mal bis

Südtirols Medaillen bei Winterspielen

aufgeteilt nach Sportart

Rodeln

Ski alpin

Bob

Short Track

Snowboard

Biathlon

Langlauf

Zusammen



1

2

1**

(1*)

12 9 14

* = Demonstrationssportart; ein Südtiroler Mitglied einer italienischen Staffel

** = Südtiroler Athlet/in Mitglied einer italienischen Staffel

7

2006 – das sind immerhin 42 Jahre

– kamen die einheimischen Kufenkünstler

ohne Medaille heim.

Den Anfang machten 1964 die Doppelsitzer

Walter Außersdorfer/Siegfried

Mair mit Bronze, vier Jahre später sorgte

Erika Lechner in Grenoble für den ersten

Olympiasieg einer Südtirolerin überhaupt.

Es folgte die „goldene Ära“ mit

Paul Hildgartner, der als Leader einer

starken Südtiroler Mannschaft zwischen

1972 in Sapporo und 1984 in Sarajewo

zwei Mal Gold und einmal Silber holte.

Den großen Generationswechsel büßten

die Südtiroler Kunstbahnrodler mit

zwei „medaillenlosen“ Spielen (1988

Gold Silber Bronze




(1*)

1

3

4



2

2

1**

4

5

Gesamt

15

10

-Infografik: J. Markart/Recherche: D. Seifert

3

2

1

3

1

25

Drei Südtiroler

Rodel-Olympiasieger:

Von links Paul Hildgartner,

Erika Lechner und

Walter Plaikner

Calgary, 2002 Albertville), ehe 1994 die

Zöggeler-Ära in Lillehammer begann.

Zöggeler ist auch in Vancouver 2010

der Mann, den es zu schlagen gilt. Mit

bisher vier Olympiamedaillen – soviele,

wie kein anderer Südtiroler Wintersportler

– hat er eindrucksvoll bewiesen,

dass er mit Druck besser umgehen

kann als jeder andere seiner Konkurrenten.

Ein Freifahrtschein zu Gold in

Vancouver ist dies freilich nicht. Aber

es müsste sich schon alles gegen die

Südtiroler Rodler verschwören, wenn

sie in Vancouver nicht zum fünften Mal

in Folge mit Edelmetall im Gepäck Richtung

Heimat zurück reisen.

Olympia im TV zur „Prime-Time“

Wenn es bei uns in Südtirol 20 Uhr am

Abend ist, dann ist es in Vancouver 11

Uhr am Vormittag. Die Ski-Entscheidungen

fallen somit bei uns am Abend zur

besten Sendezeit, auch „Prime-Time“

genannt. In Italien hat sich der Bezahl-

Sender Sky (für den Karen Putzer als

Fachkomentatorin arbeitet) die Senderechte

für diese Olympischen Spiele gesichert.

Im deutschsprachigen Ausland

wird Olympia von den öffentlich-rechtlichen

Sendern gezeigt, und auch Eurosport

ist rund um die Uhr dabei. Besitzer

von HD-Fernsehgeräten dürfen sich auf

Olympia-Übertragungen in HD-Qualität

freuen, die einige Sender anbieten.

In Italien ist auch die RAI mit Studio-

Sendungen dabei. Aus Kanada berichten

unter anderem die Südtiroler RAI-Journalisten

Franco Bragagna, Stefano Bizzotto

und Jimmy Nussbaumer.

Drei Maskottchen sind die offiziellen

Gesichter und Werbeträger

der Olympischen Winterspiele

2010: Sumi, Miga und Quatchi.

Ihnen zur Seite steht Mukmuk,

der kleine Kumpel. Die

Maskottchen sind inspiriert von

traditionellen Kreaturen der

kanadischen Ureinwohner, der

„First Nations“.

sumi ist ein Schutzengel für Tiere, der

den Hut des Orca-Wals trägt. Sumi

kann auch fliegen, wozu es die Schwingen

des mächtigen Donnervogels nutzt.

An Land bewegt sich Sumi auf den Fellbeinen

des Schwarzbären fort.

Miga ist ein mystischer Seebär und besteht

je zur Hälfte aus einem Orca-Wal

und einem Kermode-Spiritbär. Die Figur

Miga basiert auf den Legenden der

„First Nations“ im pazifischen Nordwesten,

wonach Orcas sich in Bären verwandeln,

wenn sie an Land gehen. Miga

ist außerdem ein guter Snowboarder.

28 Sport

Sport 29

I n f o

Die Olympia-maskottchen

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Diese aktuelle Radius-Ausgabe

erscheint Ende März

Im ersten Südtiroler Golfmagazin vor 19 Jahren haben wir

über den GC Petersberg und den GC Karersee berichtet.

Mehr gab es damals nicht. In diesem Jahr feiert mit dem

GC Karersee der zweite Südtiroler Golfplatz (nach Petersberg)

sein 20-jähriges Jubiläum. Über 2000 Golfer/Innen gibt es

in Südtirol und mittlerweile ist es (fast) allen klar:

Golf ist ein Sport mit der Natur und nicht gegen sie!

als redaktionelles Thema passen zu golf:

garten, gartenbau und außengestaltung.

Quatchi verkörpert den sagenumwobenen,

legendären Sasquatch. Quatchi ist

ein schüchterner, sanfter Gigant, der

den gesamten Wintersport liebt, aber

eine besondere Vorliebe für Eishockey

hat. Er träumt davon, ein weltberühmter

Eishockey-Torwart zu sein.

Redaktion Radius: Tel. 0471 977 824 – Fax 0471 301 226

franz.wimmer@mediaradius.it – www.mediaradius.it

Das Maskottchen links ist Quatschi, jenes in der Mitte Sumi und das rechte ist Miga.

Mukmuk ist der kleine Freund der drei

Olympia-Maskottchen und verkörpert

das seltene Vancouver-Island-Murmeltier.

Mukmuk ist kein offizielles Maskottchen

und liebt es daher, seine drei

Freunde hin und wieder bei deren Auftritten

zu überraschen.


Seit zwölf Olympischen Winterspielen immer mindestens

ein Südtiroler Medaillengewinner

1964

Innsbruck

BRONZE

Siegfried Mair/

Walter Außersdorfer

Rodeln Herren

Doppelsitzer

1980

Lake Placid

SILBER

Paul Hildgartner

Rodeln Herren Einsitzer

SILBER

Peter Gschnitzer/

Karl Brunner

Rodeln Herren

Doppelsitzer

1998

Nagano

GOLD

Günther Huber Zweierbob

(mit Bremser Antonio Tartaglia)

SILBER

Thomas

Prugger

Snowboard

RTL

BRONZE

Karin Moroder

Langlauf

(Mitglied Italiens

4x5-km-Staffel)

1968

Grenoble

GOLD

Erika Lechner

Rodeln Damen

Einsitzer

1992

Albertville

GOLD

Josef Polig

Ski alpin Kombination

BRONZE

Hansjörg Raffl/

Norbert Huber

Rodeln Herren

Doppelsitzer

SILBER

Armin

Zöggeler

Rodeln Herren

Einsitzer

Demonstrationswettbewerbe

GOLD

1936

Garmisch-

Partenkirchen

Luis Prenn (bzw. Luigi Perenni)

einer der vier Starter Italiens beim Militärpatrouillenlauf,

dem Vorläufer der Biathlon-Staffel

SILBER 1988 Calgary

Hugo Herrnhof

einer der vier Starter Italiens in der Short-Track-5000-m-Staffel

1984

Sarajewo

GOLD

Paul Hildgartner

Rodeln Herren

Einsitzer

1972

Sapporo

GOLD

Paul Hildgartner/Walter Plaikner

Rodeln Herren Doppelsitzer

GOLD

Gustav Thöni

Ski alpin

RTL

BRONZE

Roland Thöni

Ski alpin

SL

GOLD

Gerda

Weißensteiner

Rodeln Damen

Einsitzer

BRONZE

Isolde Kostner

Ski alpin Abfahrt

2002

Salt Lake City

GOLD

Armin Zöggeler

Rodeln Herren Einsitzer

SILBER

Isolde Kostner

Ski alpin

Abfahrt

BRONZE

Karen Putzer

Ski alpin

Super-G

SILBER

Gustav Thöni

Ski alpin

SL

1994

Lillehammer

GOLD

Kurt Brugger/

Wilfried Huber

Rodeln Herren

Doppelsitzer

SILBER

Hansjörg Raffl/Norbert Huber

Rodeln Herrn Doppelsitzer

BRONZE

Günther Huber

Zweierbob

(mit Bremser Stefano Ticci)

BRONZE

Armin Zöggeler

Rodeln Herren

Einsitzer

1988

Calgary

BRONZE

Werner Kiem/Gottlieb

Taschler/Johann Passler/

Andreas Zingerle

Biathlon 4x7,5-km-Staffel

BRONZE

Johann Passler

Biathlon 20 km

GOLD

Hugo Herrnhof

Short Track

(einer von vier Startern

in Italiens 5000-m-Staffel)

BRONZE

Isolde Kostner

Ski alpin Super-G

2006

Turin

GOLD

Armin Zöggeler

Rodeln Herren Einsitzer

BRONZE

Gerhard

Plankensteiner/

Oswald

Haselrieder

Rodeln Herren

Doppelsitzer

1976

Innsbruck

SILBER

Gustav Thöni

Ski alpin Slalom

BRONZE

Herbert Plank

Ski alpin Abfahrt

BRONZE

Gerda

Weißensteiner

Zweierbob

(mit Bremserin

Jennifer Isacco)

-Infografik: J. Markart/Recherche: D. Seifert

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