veranstaltungs- hinweise - AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE

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veranstaltungs- hinweise - AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE

EINBLICK

AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE

Im neuen

Gewand

Alle Unternehmen im Verbund der AGAPLESION

haben jetzt einen gemeinsamen Markenauftritt

01/2011

01/2011 EINBLICK | 1


Editorial | Intern

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr 2010 war von vielfältigen

Renovierungs- und Baumaßnahmen

geprägt. Die Tagespflege

BETHANIEN TABEA bekam einen

neuen Fußboden, auf den Wohnbereichen

des SOPHIENHAUSES

wurden hochwertige Teppichböden

verlegt und neue Tapeten

geklebt, im HAUS RADELAND

setzen wir ein neues Pflegekonzept

um, das auch die Neugestaltung

der Zimmer beinhaltet.

Im HAVELGARTEN wurde der

Grundstein für den 3. Bauabschnitt

der Residenz gelegt. Im

HAUS BETHESDA wirkt der

Wintergarten jetzt wie ein gemütliches

Wohnzimmer und im

Oktober begann hier der Umbau

von zwei Altbauetagen zu unserer

ersten Senioren-Wohngemeinschaft

für Menschen mit Demenz,

die im April 2011 eröffnet werden

soll. All dies zeigt unser

Bemühen, unsere Häuser regelmäßig

den aktuellen Bedürfnissen

und dem Geschmack der

Bewohner und Gäste anzupassen.

Denn wir wollen, das sie sich

bei uns „Zuhause in christlicher

Geborgenheit“ fühlen.

Mit diesem Anliegen stehen wir

nicht allein. Unsere Werte teilen

wir mit über 80 anderen christlichen

Gesundheitseinrichtungen,

die sich in der AGAPLESION

gemeinnützige AG zusammengeschlossen

haben. Dieser starke

Verbund hat jetzt einen gemeinsamen

Markenauftritt mit neuem

Logo und neuen Farben erhalten.

Aber es ist viel mehr als das. Das

Wichtigste: Unsere Werte verbinden.

Bei AGAPLESION stehen

alle Partner in einer langen Tradition

dienender Nächstenliebe.

Ihr Alexander Dettmann

Geschäftsführer

2 | EINBLICK 01/2011

„Sagen Sie uns Ihre Meinung!“

Die AGAPLESION BETHANIEN

DIAKONIE arbeitet mit einem Qualitätsmanagement.

Dieses bezeichnet

alle organisierten Aktivitäten, die die

Verbesserung von Dienstleistungen

und Prozessen unterstützen. Dazu

gehören auch Maßnahmen zum

Erhalt oder der Steigerung der Kundenzufriedenheit.

EINBLICK sprach

mit Geschäftsführer Alexander Dettmann

über diese Qualitätsoffensive.

In welchen Bereichen spielt die

Kundenzufriedenheit eine Rolle?

Dettmann: In Bezug auf unsere

Leistungen und Angebote, die Tagesabläufe,

die Ausstattung, die Kommunikation,

Fragen der Transparenz

und des subjektiven Wohlbefindens.

Wie ermitteln Sie die Zufriedenheit

von Bewohnern und Angehörigen?

Dettmann: Im direkten Gespräch

und durch Fragebögen. Nicht jeder

möchte offen seine Meinung sagen.

Wie merken Sie sonst noch, dass

sich die Bewohner wohlfühlen?

Dettmann: Durch den Gesundheitszustand,

der sich oftmals stabilisiert,

nachdem der Pflegebedürftige

zu uns gezogen ist, aber auch,

wenn in unseren Häusern eine entspannte

und lebendige Atmosphäre

herrscht.

Welche Kriterien gibt es, die Außenstehenden

helfen, die Qualität der

Häuser einzuschätzen?

Dettmann: Wir sind mit dem Diakonie-Siegel

Pflege zertifiziert. Eine

unabhängige Stelle prüft Anspruch

und Wirklichkeit, also ob wir die

definierten Standards auch erfüllen.

Vergleichsmöglichkeiten bieten die

„Transparenzoffensive Berlin“ der

Sozialsenatorin und natürlich die

Ergebnisse der Kontrollen durch den

Medizinischen Dienst der Krankenkassen

(MDK).

Geschäftsführer Alexander Dettmann

Der MDK kommt ohne Vorankündigung.

Er prüft die Bereiche Pflege

und medizinische Versorgung, Umgang

mit demenzkranken Bewohnern,

soziale Betreuung und Alltagsgestaltung

sowie die Bereiche Wohnen,

Verpflegung, Hauswirtschaft

und Hygiene. Aus 82 Einzelbewertungen

wird dann eine Gesamtnote

ermittelt. Eine zusätzliche Note

ergibt sich aus der Befragung der

Bewohner.

Gab es in Ihren Häusern schon

solche Prüfungen?

Dettmann: Ja, es waren gerade alle

unter der Lupe. Und wir haben überaus

zufriedenstellende Ergebnisse

erzielt. Das BETHANIEN SOPHIEN-

HAUS hat zum Beispiel eine 1,4

bekommen. Zum Vergleich: Der

Durchschnitt liegt in Berlin derzeit

bei 1,9. Auch bei der Bewohnerbefragung

schnitt das Sophienhaus

mit „Sehr gut“ ab.

Wie ernst nehmen Sie die subjektive

Meinung der Bewohner?

Dettmann: Sehr ernst! Unsere Angebote

richten sich ja unmittelbar

an sie. Diese Menschen leben bei

uns, werden von uns sehr persönlich

betreut. Um eine qualitätsvolle

Pflege sicherzustellen, Fehler und

Schwächen korrigieren zu können

oder uns weiter zu verbessern, sind

wir auf das Urteil der Bewohner

und ihrer Angehörigen unbedingt

angewiesen.


AGAPLESION: Unsere Werte verbinden

AGAPLESION wurde 2002 ins

Leben gerufen, um christliche und

soziale Einrichtungen vor Ort zu

stärken. AGAPLESION arbeitet wie

ein Konzern, verfolgt dabei aber

ausschließlich gemeinnützige Zwecke.

Die BETHANIEN DIAKONIE

gehört seit 2005 diesem Verbund

mit heute bundesweit mehr als

80 Gesundheitseinrichtungen an.

Einige von ihnen blicken bereits

auf eine über 140-jährige Tradition

zurück.

Die Bethanien Diakonie in Berlin

wurde vor über 125 Jahren von den

Diakonissen der Schwesternschaft

Bethanien gegründet. Sie kamen

in die Hauptstadt, um kranken und

sozial schwachen Menschen im

Zeichen christlicher Nächstenliebe

zu helfen. Dieser Tradition ist die

AGAPLESION BETHANIEN DIAKO-

NIE auch als moderner Senioren-

und Pflegedienstleister weiterhin

verpflichtet. Und genau das macht

den Unterschied.

Unter den veränderten Rahmenbedingungen

des dynamisch sich

entwickelnden Gesundheitsmarktes

wird es immer wichtiger, diesen

Unterschied, der das verbindende

Merkmal aller Einrichtungen unter

dem Dach von AGAPLESION ist,

auch öffentlichkeitswirksam zu

kommunizieren. Bisher hatten die

Häuser zum Teil unterschiedliche

Logos und verschiedene Designs.

AGAPLESION stand also vor der

Herausforderung, ein konzernweit

einheitliches Erscheinungsbild zu

entwickeln.

In einem Workshop erarbeiteten Vertreter

der Einrichtungen gemeinsam

mit Experten die Koordinaten für ein

ganzheitliches Kommunikationskonzept,

das seit diesem Jahr konzernweit

umgesetzt wird. So tragen

jetzt beispielsweise alle Einrichtungen

den Zusatz AGAPLESION im

Namen. Es handelt sich um ein

Kunstwort, das dem griechischen

Wortlaut des Gebotes Jesu „agapé-

Übergang: Nach Einführung des neuen Design präsentierte sich die AGAPLESION

BETHANIEN DIAKONIE erstmals auf der Ausbildungsmesse in der Urania mit ihrem

neu gestalteten Stand. Das bisherige Infomaterial wurde jedoch erst einmal weiter

benutzt, bis die neuen Flyer und Broschüren fertig waren.

Titelthema

seis tón plesíon“ – „Liebe den

Nächsten“ (Mt 5,43) nachbildet

ist und die gemeinsame Tradition

ebenso wie den Auftrag für die Zukunft

in einem Kernbegriff erfasst.

Außerdem wurde als neues Erkennungszeichen

ein Bild entwickelt,

das ein Herz mit einem „A“ (für

AGAPLESION) zeigt, das von einem

Menschen gehalten wird. Dieses

Bild symbolisiert die Nächstenliebe

– aus Sicht der Patienten und Bewohner,

die diese Nächstenliebe

empfangen, und aus Sicht der Mitarbeiter,

die Nächstenliebe geben.

Verstärkt wird diese Botschaft durch

den Slogan „Unsere Werte verbinden

– Mit Liebe zum Leben“.

Zusammen mit der Wortmarke

AGAPLESION bilden diese drei

Elemente die Dachmarke, unter der

fortschrittliche Medizin und exzellente

Pflege mit chirstlichen Werten

verbunden sind.

Der Leitgedanke der AGAPLESION

BETHANIEN DIAKONIE „Zuhause

in christlicher Geborgenheit“ bleibt

erhalten. Er steht für das, was die

Berliner Häuser sein wollen und

sollen – kein anonymes Heim, sondern

ein „Zuhause“, das geprägt ist

von Herzlichkeit und Respekt.

Derzeit sorgen bei AGAPLESION

bundesweit ca. 12.000 Mitarbeiter

für eine patientenorientierte Medizin

und eine liebevolle Pflege nach

anerkannten Qualitätsstandards.

In den 22 Krankenhäusern stehen

mehr als 5.100 Betten zur Verfügung,

pro Jahr werden rd. 214.000

Patienten stationär versorgt. Die 32

Senioreneinrichtungen verfügen

aktuell über ca. 3.600 Pflegeplätze

und zusätzlich 810 Wohnungen

für Betreutes Wohnen. Der Jahresumsatz

des Konzerns liegt bei

620 Millionen Euro.

01/2011 EINBLICK | 3


Betreutes Wohnen | Residenz Sophiengarten

Von der Mängelbeseitigung zur Instandhaltung

Im Jahr 2001 waren die Neubauten

der Residenz Sophiengarten, das

„Clubhaus“ und das „Gartenhaus“

mit insgesamt 72 Eigentumswohnungen

bezugsfertig. Drei Käufer

wünschten, je zwei Wohnungen

zusammenzulegen. Es wurden also

letztlich 69 Wohnungen verkauft.

Die meisten Erwerber zogen selbst

ein, andere gaben ihre Wohnung

zur Vermietung frei.

Einmal jährlich findet eine

Wohnungseigentümerversammlung

statt. Hier wählen

die Eigentümer aus ihrem

Kreis einen die Verwaltung

unterstützenden Verwaltungsbeirat,

der im März

2005 Margit Hesse zur

Vorsitzenden bestimmte.

Frau Hesse war in dieser

Funktion besonders aktiv

und sachkundig. Für sie

und ihre Mitstreiter, Christa

Strom und Werner Ascher,

begann eine „heiße Phase“.

Zu dieser Zeit war es besonders

wichtig, alle Mängel

von den verantwortlichen

Firmen beheben zu

lassen, da die Garantiezeit

dem Ende zu ging. Ohne die aktive

Mitarbeit der Beiräte, Frau Strom

und Herrn Ascher, wäre die Behebung

der Mängel nicht zu schaffen

gewesen. „Es war Teamarbeit, wofür

ich Frau Strom und Herrn Ascher

danke“, sagt Frau Hesse.

Das Team besichtigte alle Wohnungen,

inspizierte akribisch die

Tiefgarage, den Wellnessbereich,

die Keller, Treppen und Nottreppen,

Dächer, Fassaden und Außenanlagen.

Mit den Mängellisten stieß

man bei der Hausverwaltung auf

große Offenheit. Es wurden Gutachter

und ein Rechtsanwalt herangezogen.

Die Zusammenarbeit

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gestaltete sich gut und wo keine

Lösung in Sicht war, fand Frau Hesse

oft selbst eine. Im April 2009 gab

sie ihr Amt aus gesundheitlichen

Gründen ab. Ihre Genauigkeit und

die Liebe zur Sache geboten ihr

jedoch, die begonnenen Aufgaben

vorher abzuschließen. Und sie hat

Wort gehalten!

Ihr folgte Gisela Heyelmann, die vor

ZUHAUSE IM SOPHIENGARTEN

Margit Hesse zog mit 74 Jahren im

August 2001 in den Sophiengarten,

nachdem sie auch andere Häuser

getestet hatte. „Ich glaube, ich passe

nirgendwo hin“, stellte sie danach

fest. Ihr Neffe widersprach: „Am

besten passt du in den Sophiengarten.“

Frau Hesse wollte unbedingt

eine Dachgeschosswohnung haben,

aber es standen in dieser Etage nur

noch Ein-Zimmer-Apartments zum

Verkauf. Sie beschloss dennoch,

diesen Schritt zu wagen. „In der ersten

Zeit hatte ich Schwierigkeiten

damit, dass es so klein war“, sagt

allem die Instandhaltung, aber auch

Änderungen und Verbesserungen

im Blick hat. Das betraf bisher zum

Beispiel den Brunnen, die Gartenbepflanzung

und die Beleuchtung.

Frau Heyelmann, die davor im

Bewohnerbeirat mitwirkte, macht

die Leitung des Verwaltungsbeirats

viel Spaß, weil sie hier für die

Bewohner mitreden und mitgestalten

kann. „Ich bin froh, dass

Frau Heyelmann mit Frau

Buettner und Herrn Ascher

die Arbeit des Verwaltungsbeirats

in verantwortungsbewusster

Weise fortführt“,

erklärt Frau Hesse.

Während sich der Verwaltungsbeirat

um das Bauliche

und die Erhaltung der

Immobilie kümmert, nimmt

sich der Bewohnerbeirat als

Vermittler der persönlichen

alltäglichen Probleme und

Wünsche der Bewohner

an.

Christa Strom, Elke Buettner,

Margit Hesse, Gisela Heyelmann,

Werner Ascher (v.l.n.r.)

sie über die Eingewöhnungsphase,

„ich musste mir neue Möbel kaufen.“

Heute ist sie froh daüber. „Ich

habe Osteoporose. Wenn ich raus

muss, kann ich mich überall festhalten.“

Margit Hesse bereut ihre

Entscheidung nicht. Der Sophiengarten

ist mit rund 120 Bewohnern

überschaubar, nicht so anonym wie

die große Residenzen. „Man kriegt

schnell Kontakt. Ich fühle mich hier

zuhause“, betont Frau Hesse immer

wieder, „und ich werde, so lange

ich es kann, mit darauf achten, dass

alles in Ordnung bleibt.“


Betreutes Wohnen | Residenz Havelgarten

Straßenansicht (lks.) und Innenhof (re.) des 3. Bauabschnitts der Residenz Havelgarten Grafiken: nps tschoban voss

Grundsteinlegung für den 3. Bauabschnitt

Am 2. September wurde in der Residenz

Havelgarten in Spandau der

Grundstein für den dritten Bauabschnitt

gelegt. Es entstehen weitere

50 Zwei-, Drei-Zimmer- sowie eine

Vier-Zimmer-Wohnung, ein zweiter

Clubraum und eine Tiefgarage. Die

Eröffnung soll bereits 2011 erfolgen.

An der Zeremonie nahmen neben

den Residenzbewohnern und den

Bauleuten der Vorstand der Bethanien

Diakonissen-Stiftung Uwe M.

Junga, Pastor Norbert Böhringer und

Oberin Christine Grünert teil, des

Weiteren AGAPLESION-Vorstand

Bernd Weber, Geschäftsführer Alexander

Dettmann (AGAPLESION

BETHANIEN DIAKONIE), Superintendent

Christian Voller-Morgenstern,

Architekt Ekkehard Voss und

Projektentwickler Dr. Michael Held.

Für die Bewohnervertretung übermittelte

Britta Brix gute Wünsche

für ein gutes Baugelingen und verband

damit die Hoffnung, dass „sich

die künftigen Bewohner hier ebenso

wohl fühlen mögen wie wir Etablierten“.

Musikalisch unterhalten wurden die

rund 150 geladenen Gäste von dem

Berliner Vibraphonisten Stephan

Clemens-Thiele, der nicht nur den

offiziellen Teil musikalisch gestaltete,

sondern auch beim anschließenden

Kaffeetrinken im Restaurant

Havelterrassen virtuos aufspielte.

Die Bethanien Diakonissen-Stiftung

lässt streng nach Norm DIN 18025/

Teil 2 bauen, was gar nicht so selbstverständlich

ist. Wo diese DIN konsequent

umgesetzt ist, kann der spätere

Umzug in eine vollstationäre

Pfl egeeinrichtung deutlich verzögert,

in den meisten Fällen sogar verhin-

dert werden. Dies entspricht dem

Wunsch vieler Senioren, wie die

jüngste Umfrage des Allensbacher

Instituts für Demoskopie ergab. Danach

wollen 49 Prozent der Befragten

im Alter, wenn sie nicht mehr

allein leben können, am liebsten in

der eigenen Wohnung bleiben.

Wenn das medizinisch oder rechtlich

nicht mehr möglich ist, können

Residenzbewohner im Havelgarten

mit Priorität in das Pfl egeheim am

gleichen Standort wechseln.

Gemeinsam mit Hammer und Kelle (v.l.n.r.): Uwe M. Junga, der Bauleiter des Rohbauunternehmens,

Britta Brix, Alexander Dettmann, Oberin Christine Grünert, Pastor

Norbert Böhringer und Bernd Weber

01/2011 EINBLICK | 5


Ambulante Pfl ege

Diakonie-Station

Charlottenburg

Die professionelle Pflege in der eigenen

Wohnung ermöglicht es, dass

hilfebedürftige Menschen länger in

ihrer vertrauten Umgebung bleiben

können und stationäre Aufenthalte

verkürzt oder verhindert werden.

Die Diakonie-Station Charlottenburg

arbeitet dabei eng mit Haus-

und Fachärzten zusammen.

Als Vertragspartner der Kranken-

und Pflegekassen des Landes Berlin

erbringt die Diakonie-Station seit

25 Jahren alle Leistungen aus dem

Bereich der Pflegeversicherung und

der Hauskrankenpflege. Außerdem

werden regelmäßig Pflegefachberatungen

und Schulungen im häuslichen

Umfeld angeboten, zum Beispiel

zu der Frage, wie sich Stürze

vermeiden lassen oder welche Hilfsmittel

(Rollstuhl, Gehilfe usw.) es

gibt, wie diese eingesetzt werden

und wo und wie man sie bekommt.

Es werden auf Wunsch auch mobile

Hilfsdienste, ein fahrbarer Mittagstisch

oder ein Hausnotrufsystem

vermittelt.

6 | EINBLICK 01/2011

Die Diakonie-Station ist 24 Stunden

erreichbar. Notfalleinsätze werden

mit Unterstützung eines Kooperationspartners

erbracht oder eingeleitet.

In der Diakonie-Station Charlottenburg

hat man stets ein offenes Ohr.

Für Beratungen und Gespräche stehen

erfahrene Sozialarbeiter/innen

und ein Case Manager zur Verfügung.

Sie stellen auch Kontakte zu

Selbsthilfegruppen und Seelsorgern

her und geben Hinweise auf spezielle

Kurse für pflegende Angehörige.

Darüber hinaus bietet die Diakonie-

Station eine einfühlsame Sterbebegleitung

an. Dazu gehören eine

individuelle pflegerische und medizinische

Betreuung Tag und Nacht

und eine besonders enge Zusammenarbeit

mit dem behandelnden Arzt,

um z. B. eine optimale Schmerztherapie

durchführen zu können,

sowie auf Wunsch die Vermittlung

eines seelsorgerischen Beistands

und ambulanter Hospizdienste.

Persönliche Zuwendung: Der ambulante Pflegedienst begleitet ältere pflegebedürftige

Menschen auch zu kulturellen Veranstaltungen wie hier zum St. Martin-Umzug.

AMBULANTE

PFLEGELEISTUNGEN

Häusliche Krankenpflege

erfolgt auf ärztliche Verordnung,

im Rahmen der Pflegeversicherung

oder auf privaten Wunsch

Grundpfl ege

Hilfe bei der Körperpflege sowie

beim An- und Auskleiden

Behandlungspflege

Verbände erneuern; Injektionen,

Einreibungen, Medikamente und

medizinische Bäder verabreichen;

Sondenernährung, Katheder-,

Stoma- und Portversorgung;

Schmerztherapie

Moderne Wundversorgung

durch speziell ausgebildetes Fachpersonal

für die Behandlung von

chronischen Wunden

Verhinderungspflege

Ersatz für pflegende Angehörige,

die vorübergehend verhindert

sind eigene Erkrankung, Urlaub)

Hauspflege|Haushaltsführung

Reinigung der Wohnung; Hilfe

beim Abwasch; Zubereitung von

Mahlzeiten; Erledigung von Einkäufen;

Vorlesen von Briefen

Begleitung außer Haus

Arzt, Apotheke, Amtsgänge, Einkäufe,

Frisör, Spaziergänge, Besuch

von Freunden, Kulturveranstaltungen

usw.

Beratung

soziale Probleme, Kostenfragen,

Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen,

Pflegefachberatung

KONTAKT

Diakonie-Station Charlottenburg

diakonie-station-charlottenburg@

bethanien-diakonie.de

T 38 39 67-0 (Nord), 305 20 09

(Westend), 31 59 75-0 (Süd)


IM PORTRAIT:

ANDREA DIEGEL

Pfl egedienstleiterin

BETHANIEN TAGESSTÄTTE

Ich ging noch zur Schule, als ich

1973 im Sophienhaus, das damals

ein Krankenhaus war, anfi ng. Ich

besserte mir als Stationshilfe mein

Taschengeld auf. Nach dem Abitur

wollte ich Ergotherapeutin

werden. Die Wartezeit auf einen

Ausbildungsplatz betrug drei bis

vier Jahre, sodass ich zur Überbrückung

Geografi e studierte –

das Fach, das mir in der Schule

am meisten Spaß gemacht hatte.

In den Semesterferien jobbte ich

weiter im Sophienhaus. Als ich

nach dem Studienabschluss keine

Stelle als Diplom-Geografi n fand,

fragte ich die Oberin, ob sie vielleicht

Arbeit für mich hätte und

begann eine berufsbegleitende

Ausbildung in der Altenpfl ege.

Später wurde ich Wohnbereichsleiterin,

dann Pfl egedienstleiterin

und war schließlich längere Zeit

Stellvertreterin von Herrn Bachnick,

bis sich im Januar 2003 die

Möglichkeit ergab, die Leitung

der Tagesstätte zu übernehmen.

Hier fühle ich mich am richtigen

Platz. Es ist eine sehr schöne Arbeit,

denn ich kann mich mit den

Tagespfl egegästen über mehrere

Stunden beschäftigen. Ich arbeite

auch gerne mit Demenzkranken.

Dafür habe ich eine gerontopsychiatrische

Zusatzausbildung.

BETHANIEN TAGESSTÄTTE

BETHANIEN TABEA

Neuer Fußboden

Tagespfl ege

Gästebuch Das Gästebuch ähnelt Poesiealben

Es gibt viele Wege „Danke“ zu

sagen – im persönlichen Gespräch,

schriftlich per Brief, Postkarte oder

E-Mail, durch ein Geschenk oder

mit Blumen. Darüber hinaus bietet

ein Gästebuch gute Möglichkeiten,

einen Dank niederzuschreiben.

Seit Anfang August 2010 liegt in der

Bethanien Tagesstätte ein Gästebuch

aus. Die edle Gestaltung mit Eicheneinband

und handgeschmiedeten

Kupfernieten wirkt einladend, die

ersten Einträge von Angehörigen der

Tagespflegegäste ließen nicht lange

auf sich warten.

Freitagnachmittag in der Tabea. Der

letzte Gast ist auf dem Weg nach

Hause. Für das Team um Leiterin

Manuela Marquardt gibt es jetzt

allerdings noch einiges zu tun:

Tische, Stühle, Regale und Pflanzen

müssen herausgetragen werden,

aus früheren Zeiten, in denen in

Prosa oder Versform manch herzlicher

Gedanke verewigt wurde.

Durch das Gästebuch werden sich

die Mitarbeiter der Tagesstätte auch

in vielen Jahren an liebgewonnene

Gäste erinnern und stets aufs Neue

an den Einträgen erfreuen.

denn die Tagespflege bekommt am

Wochenende einen neuen Bodenbelag.

Nach gut drei Stunden sind

die Räume leer. Am Sonntagnachmittag

erstrahlen sie in neuem

Glanz. Als die stellvertretende

Pflegedienstleiterin Ingrid Günther

am Montag wieder die Tagespflege

betritt, freut sie sich: „Das sieht

richtig wohnlich aus und hat eine

schöne warme Ausstrahlung.“ Auch

die Tagesgäste staunen.

Mit dem neuen Fußboden wird

das Wohngefühl und damit das

Wohlgefühl der Tagesgäste und der

Mitarbeiter weiter gefördert. Nach

der Renovierung zum 10-jährigen

Jubiläum im vergangenen Jahr ist

der neue Fußboden ein weiterer

Baustein, um die BETHANIEN

TABEA noch attraktiver zu machen.

Die Tagespflege ist montags bis

freitags von 8 bis 16 Uhr geöffnet.

Sie kann in dieser Zeit an beliebig

vielen Tagen besucht werden.

01/2011 EINBLICK | 7


Pfl ege | Bethanien Sophienhaus

Warme Farben und Blumenmuster

„Hier würde ich mich auch zu

Hause fühlen“, beschreibt Burkhard

Bachnick, Leiter des Sophienhauses

den neu gestalteten Wohnbereich

im Dachgeschoss. Der dunkelrote

Teppichboden mit hellen Streifen,

Tapeten in warmen Farben mit Blumenmuster,

holzfarbene Zierleisten

Mit Schaumkost schmeckt es wieder

Besonders für ältere Menschen

sind die Mahlzeiten herausragende

Ereignisse, geben dem Tag Struktur,

sorgen für positive Erlebnisse. So

ermöglicht die in EINBLICK 1/2009

vorgestellt Frontcookingstation,

kleine Gerichte direkt am Bett der

Bewohner zuzubereiten. Über das

Zusehen und den Duft sollen sie

wieder Lust aufs Essen bekommen.

Eine bedarfsgerechte Ernährung

wirkt sich auf das physische Wohlbefinden

der Menschen aus. Ab

etwa 80 Jahren bekommen viele

Senioren Schluckbeschwerden. Die

Reflexe im Mund- und Gaumenbereich

funktionieren nicht mehr so

wie bei jungen Menschen. Trotzdem

steht auf dem Speiseplan des

Sophienhauses kein Einheitsbrei!

„Durch moderne Zubereitungstech-

8 | EINBLICK 01/2011

an den Wänden und eine stilvolle

Einrichtung erinnern an private

Wohnungen. Hier wurde mit viel

Liebe zum Detail viel Atmosphäre

geschaffen.

„Das Wohngefühl spielt eine wichtige

Rolle und wir wollen, dass sich

unsere Bewohner bei uns wohl

niken können die Mahlzeiten auf

feine Art in Form gebracht werden“,

erklärt Küchenchef Ralf Ehresmann.

Rohe, gegarte, frische, gefrorene,

ernährungsphysiologisch hochwertige

Lebensmittel werden durch

Schneiden, Mixen, Pacosieren, Pürieren,

Passieren oder Aufschäumen

in eine geschmeidige Konsistenz

gebracht. Serviert wird eine gesundes,

geschmackintensives und auch

optisch ansprechendes Essen.

Entwickelt wurde die Zubereitung

von „luftigen“ Speisen von dem

spanischen Starkoch Ferran Adrià in

seinem weltberühmten Restaurant

El Bulli. Er stellte fest, dass sich aus

einem Schaum mehr herausschmecken

lässt als aus einer einfachen

Soße. Ob süß, herzhaft oder sauer

– alles ist möglich. Man braucht nur

fühlen“, sagt Burkhard Bachnick

weiter. Innerhalb von drei Monaten

wurde der erste von drei Wohnbereichen

im Sophienhaus komplett

renoviert. Das Ergebnis lässt den

Hausleiter strahlen. Allein schon

durch den Teppichboden ist es nun

viel gemütlicher geworden. Der

Teppich ist gut und leicht zu reinigen

und besitzt eine hohe Strapazierfähigkeit.

„Sollte mal wirklich

etwas passieren, dann können wir

einzelne Elemente austauschen“,

sagt Bachnick, „doch das wird aufgrund

der Qualität des Teppichs so

schnell nicht sein.“ Und was sagen

die Bewohner? Ihnen gefällt das

neu gestaltete Wohnumfeld.

Inzwischen ist auch der Wohnbereich

im 1. Obergeschoss neu

gestaltet. Der Erdgeschossbereich

wird 2011 renoviert.

Frühstück aus dem Syphon

einen speziellen Syphon. Ein weiterer

Vorteil dieser Zubereitung: Vitamine

und Mineralstoffe des Ausgangsprodukts

bleiben erhalten,

ebenso die natürlichen Farben, da

während der Herstellung keine Hitzezufuhr

nötig ist. Guten Appetit!


Verwandlung: Wintergarten wirkt jetzt

wie ein gemütliches Wohnzimmer

Zur „Wiedereröffnung“ des frisch

renovierten und nun sehr gemütlichen

Wintergartens waren die

Bewohner vom Haus Bethesda am

17.09.2010 zu Kaffee und Kuchen

eingeladen. Sie wurden an diesem

Nachmittag von Mitarbeiterinnen

des Hotels Courtyard by Mariott

verwöhnt. Die Hotelfrauen boten

Als ECHO-Klassik-Preisträger David

Orlowsky seiner Klarinette zart die

ersten Töne entlockte, war es ganz

still im Wintergarten des Hauses

Bethesda. Nur eine Bewohnerin

sprach laut aus, was alle dachten:

„Mein Gott, ist das schön!“

Der international renommierte

Künstler gestaltete das diesjährige

Lichterfest am 11. November mit.

Was bringt einen erfolgreichen

Musiker, der sonst in großen Konzertsälen

auftritt, dazu, vor pflegebedürftigen

Senioren zu spielen

– und das auch noch unentgeltlich?

„Mir ist es wichtig, die Musik auch

zu Menschen zu tragen, die aus

einem perfekten Service und nahmen

sich Zeit für Gespräche, bei

denen viel und herzhaft gelacht

wurde. Abschließend überraschten

sie die Bewohner mit einem Meer

von Rosen und Sonnenblumen.

Die Aktion kam auf Vermittlung

des Vereins Lebensherbst zustande.

Courtyard ist Sponsor des Vereins.

gesundheitlichen oder sozialen

Gründen keine Möglichkeit haben,

in Konzerte zu gehen“, erklärte

Orlowsky sein Engagement. Er ist

Pfl ege | Bethanien Haus Bethesda

Neu: Senioren-

Wohngemeinschaft

Das Haus Bethesda erweitert sein

Angebot um eine Senioren-Wohngemeinschaft.

Am 1. Oktober 2010

startete der Umbau von zwei Etage

im Gebäude Dieffenbachstraße 40.

Die Eröffnung soll am 1. April 2011

sein .

Die Senioren-Wohngemeinschaft ist

speziell für Menschen mit Demenz

geplant. Sie bietet bis zu 12 Bewohnern

ein geschütztes Zuhause. Die

großzügige Altbauwohnung wird

über 12 Zimmer, mehrere Bäder,

eine große offene Wohnküche und

ein Wohnzimmer mit Kamin verfügen.

Zusätzlich entstehen zwei

neue Balkone zum Innenhof. Die

zukünftigen WG-Bewohner können

auch den herrlichen Garten nutzen,

am Beschäftigungsprogramm in der

Wohngemeinschaft, aber auch an

den Veranstaltungen im Haus Bethesda

teilnehmen. Gewährleistet

sind zudem eine pflegerische sowie

eine regelmäßige medizinische Versorgung.

Lichterfest mit Klarinettist David Orlowsky

einer von über 4.000 Helfern, die

die Stiftung Gute-Tat.de unterstützen.

David Orlowsky war nicht der

einzige „Gute-Tat-Engel“, der beim

Lichterfest ehrenamtlich im Einsatz

war. Andere versorgten die Bewohner

mit Punsch, sangen mit ihnen

Lieder oder brachten sie ans Lagerfeuer

im Garten. Dort lauschten

die Bewohner der Geschichte von

Sankt Martin, vorgetragen von der

Geschichtenerzählerin und Akkordeonspielerin

Reinhild Lindow. Am

Ende erhielten alle einen selbstgebackenen

Weckmann und ein

kleines Licht, das sie symbolisch

durch die dunkle Jahreszeit begleiten

soll.

01/2011 EINBLICK | 9


Pfl ege | Bethanien Havelgarten

Patenschaft

Der Bethanien

Havelgarten

engagiert

sich als Spielplatzpate

im

Projekt „Raum

für Kinderträume“.

Ziel

des Projekts

sind der Bau und die Sanierung von

Spielplätzen in Spandau. Am 2. Juni

2010 veranstaltete der Havelgarten

in Kooperation mit dem Verein

„Gegen Kinderarmut“ eine große

Party auf dem Spielplatz Spandauer

Burgwall. Es gab zahlreiche Aktivitäten

rund ums Leder wie Torwandschießen

und Bälle jonglieren. Als

besonderer Gast kam HERTHINHO,

das Maskottchen von Hertha BSC.

RADELAND: Renoviertes Einzelzimmer

Auch und gerade Menschen mit

psychischen Erkrankungen benötigen

eine Rückzugsmöglichkeit ins

Private. Daher ist die Bereitstellung

von Einzelzimmern in der Psychiatrie

unbedingt notwendig.

Seit August 2010 werden in RADE-

LAND, einem von zwei Häusern

der AGAPLESION BETHANIEN

DIAKONIE für die Pflege chronisch

psychisch kranker Menschen, alle

bisherigen Doppelzimmer des Ost-

10 | EINBLICK BETHANIEN DIAKONIE 02/2010

Adrett im Alter

Petra Lorra kennt ihre Kundschaft

mit dem Namen. Das ist in einem

guten Frisörsalon so Brauch. Petra

Lorra betreibt einen im Bethanien

Havelgarten. „Auch im Alter will

man gut aussehen“, erklärt die

Friseurin. Deshalb habe sie in der

Pflegeeinrichtung ein zweites Frisör-

und Kosmetikgeschäft eröffnet.

Wenn Petra Lorra hier frisiert, manikürt

oder pedikürt, ist das für sie

nicht irgendein Job. „Die alten Herrschaften

habe viele interessante Erfahrungen.“

Lorras Kundinnen plaudern

viel, während ihnen die Haare

eingedreht, die Nägel geschnitten

oder Make up aufgelegt wird. Eben

ganz so, wie sie es von früher kennen.

Mehr Rückzugsmöglichkeiten ins Private

flügels in moderne Einzelzimmer

mit eigenem Bad umgebaut.

Die Maßnahme findet während des

laufenden Pflegealltags statt. Eine

Trennwand hält Staub und Lärm ab.

Bei der Ausgestaltung der Zimmer

wird besonderer Wert auf einen

wohnlichen Charakter gelegt. Nach

Fertigstellung im März 2011 können

die Bewohner in freundliche eigene

vier Wände zurückkehren. Für

Wichtig ist für Petra Lorra der Kontakt

zum Pflegepersonal. Speziell,

wenn es um die Fußpflege geht.

Die wird auch von den Angehörigen

bei ihr gebucht. Und zum Tanztee

am Mittwoch sind ihre Dienste

natürlich besonders gefragt.

Eigenes Bad Renoviertes Einzelzimmer im Wohnhaus

viele von ihnen, insbesondere für

diejenigen, die schon einige Jahre

in Radeland leben, geht damit ein

lang gehegter Wunsch in Erfüllung.

Zudem wird die Wohnqualität durch

kleinere Wohngemeinschaften mit

künftig sechs bis neun Bewohnern

auf ein zeitgemäßes Niveau gehoben.

Diese Wohngruppen gestatten

eine individuellere Gestaltung des

Lebensumfeldes, mehr Intimität

und damit bessere Möglichkeiten


Pfl ege | Bethanien Radeland

Alpaka-Therapie hilft Ängste zu überwinden

Ergotherapeutin Linda Temizkan

und Beschäftigungsassistentin

Manuela Luck sind in BETHANIEN

RADELAND verantwortlich für die

„Tiergestützte Therapie“ mit zwei

Alpakas, die seit Mai 2010 auf dem

weitläufi gen Gartengelände leben.

Die Tiere hören auf die Namen

Lucy und Aramis.

Warum fi ndet die tiergestützte

Therapie mit Alpakas statt?

Temizkan: Alpakas wirken entspannend

und ausgleichend. Das

Alpaka ist in der Lage, sich dem

jeweiligen Menschen, der Situation

und der Stimmung anzupassen. Es

hat einen vergleichbaren therapeutischen

Wert wie der Delfi n.

Worauf muss man im Umgang mit

Alpakas achten?

Temizkan: Es ist wichtig, die Tiere

nicht am Kopf zu streicheln, da

sie dies als Angriff werten. Wenn

dem Alpaka etwas nicht gefällt,

vor allem den weiblichen Tieren,

spucken sie den Gegner an. Die

Tiere müssen schrittweise an ein

Halfter, das Striegeln und den Parcours

gewöhnt werden, bevor man

sie therapeutisch einsetzen kann.

für eine Entfaltung der eigenen

Persönlichkeit, wie es das Pflegekonzept

vorsieht. So werden die

Wohngemeinschaften zukünftig

auch entsprechend den Diagnosen

zusammengestellt.

Das Wohnhaus mit acht Etagen am

gleichen Standort wurde ebenfalls

renoviert. Es bietet Raum für maximal

48 pflegebedürftige Menschen.

Die hellen, frisch gemalerten Wohnungen

verfügen über Einzelzimmer

mit eigenem Bad, Balkon und z.T.

eigener Küche sowie Gemeinschafts-

Ergotherapeutin Linda Temizkan mit den Alpakas Lucy und Aramis

Da Alpakas Herdentiere sind, muss

man mit beiden gleichzeitig arbeiten.

Die Tiere benötigen Bezugspersonen,

die sich regelmäßig um sie

kümmern.

Was geschieht bei der Therapie?

Temizkan: Mensch und Tier werden

einander vorgestellt. Danach sind

die Abläufe so unterschiedlich wie

die Diagnosen der einzelnen Be-

räume, in denen sich die Bewohner

zu gemeinsamen Aktivitäten

wie den Mahlzeiten, Kochen und

Backen, Spielrunden und Klönen

zusammenfinden. Das Zimmer

kann mit eigenen Möbeln eingerichtet

werden. Das Wohnhaus

stellt auf dem Weg zurück in die

Normalität einen wichtigen Therapieschritt

nach der akuten Krise

und Stabilisierung dar, indem der

Bewohner hier zunehmend seine

Selbständigkeit zurückerlangt und

Eigenverantwortung trainiert.

Sandra Müller

wohner. Möglichkeiten können sein

das Tier zu füttern, zu tränken, zu

putzen, zu pfl egen oder den Stall in

Ordnung zu halten.

Wie lange dauert die Therapie?

Temizkan: Das kann von einem

einmaligen Besuch bis zu einer

Langzeittherapie reichen. Die Dauer

wird anhand des Befunds mit

Arzt und Therapeut abgesprochen.

Was bewirkt die Therapie?

Temizkan: Der Umgang mit Alpakas

fördert die Kontaktaufnahme,

hilft Ängste zu überwinden, baut

das Selbstwertgefühl auf und hilft

Verantwortung zu übernehmen.

Was fressen und trinken Alpakas?

Temizkan: Das Alpaka bevorzugt

Regenwasser. Es frisst Heu, frisches

Gras und Pallats (200 Gramm pro

Tier am Tag). Im Sommer nimmt es

auch gerne mal eine Dusche unter

dem Rasensprenger, wohingegen es

stehende Gewässer meidet.

Das Gespräch führte Sandra Müller.

01/2011 EINBLICK | 11


Pfl ege | Bethanien Havelstrand

Welttag der seelischen Gesundheit

Bethanien Havelstrand bei Infoveranstaltung des Bezirks

Rund um den Welttag der Seelischen

Gesundheit fanden vom 04. bis 10.

Oktober 2010 in vielen bundesdeutschen

Städten, Kreisen und Regionen

Aktionstage statt – wie etwa die

4. Berliner Woche der Seelischen

Gesundheit. Daran beteiligten sich

von Seiten der AGAPLESION

BETHANIEN DIAKONIE die

Häuser Havelstrand und Radeland,

zwei vollstationäre Pflegeeinrichtungen

für chronisch psychisch

kranke Menschen.

Das Haus Radeland in Spandau

veranstaltete einen Tag der offenen

Tür, das Haus Havelstrand in Konradshöhe

nahm an der Veranstaltung

des Gemeindepsychiatrischen

Verbundes Reinickendorf zum Thema

„Du hast dich so verändert...!“

mit einem Informationsstand teil.

Im Mittelpunkt standen Fragen wie:

Woran erkenne ich eine psychische

Erkrankung? oder: Welche Hilfs- und

Unterstützungsmöglichkeiten gibt

es in Reinickendorf? Babara Evers

und Sandra Müller von der AGA-

PLESION BETHANIEN DIAKONIE

berieten Interessierte sowie Angehörige

von psychisch erkrankten

Menschen ausführlich.

Sehr gefragt: Belegungsmanagerin Sandra

Müller (lks.) und Psychologin Barbara

Evers (2. v. lks.) am Infostand

12 | EINBLICK 01/2011

Bei der Ergotherapie im Garten von Bethanien Havelstrand

Neue Heimfürsprecherin

Gitarrenkonzert

Zur besten Kaffeezeit spielte der

Gitarrist Crystov am 06.11.2010 im

Bethanien Havelstrand bekannte

Stimmungs- und Volkslieder. Einige

Bewohner waren so begeistert, dass

sie sogar feuchte Augen bekamen.

Die Musik rief Erinnerungen an die

eigene Kindheit und Jugend hervor.

Crystov ging auf die Musikwünsche

seines Publikums ein und verweilte

nach seinem Auftritt noch eine Zeit

lang zum Plaudern.

Christa Barabas (Bild rechts) ist seit

Mai neue Heimfürsprecherin in

Bethanien Havelstrand in Konradshöhe.

Frau Barabas ist Rentnerin und

hat viele Jahre in einem Gesundheitsberuf

gearbeitet. Sie kommt

regelmäßig zu ehrenamtlichen Besuchsdiensten

nach Konradshöhe.

Christa Barabas setzt sich für die

Belange der Bewohner ein, hat immer

ein offenes Ohr und ist regelmäßig

mit der Pflegedienstleiterin

Christina von Hinrichs (Bild links)

im Gespräch.


Angehörigen-Akademie

Angehörigen-Akademie startet im Januar 2011

Großes Interesse: Beim Vortrag am 20. Oktober 2010 war der John-Wesley-Saal fast bis auf den letzten Platz besetzt.

Die AGAPLESION BETHANIEN

DIAKONIE betreut nicht nur Pflegebdürftige,

sondern kümmert sich

auch um deren Angehörige. Um

diese noch besser zu unterstützen,

wurde jetzt eine Angehörigen-Akademie

ins Leben gerufen. EINBLICK

sprach darüber mit Akademie-Leiter

Andreas Wolff.

Was gab den Anstoß zur Gründung

der Angehörigen-Akademie?

Wolff: Unsere Vortragsreihe 2010

hat zeigt, dass ein hoher Informationsbedarf

rund um die Themen

Pflege und Demenz besteht. Etwa

700 Teilnehmer besuchten die insgesamt

25 Vorträge über Demenz,

Patientenverfügung,Vorsorgevollmacht,

Pflege und Pflegeversicherung.

Die positiven Rückmeldungen

und die Anregungen der Besucher

gaben den Impuls zur Gründung

der Akademie.

Wie erklären Sie sich das große

Interesse?

Wolff: Einen nahe stehenden Menschen,

insbesondere einen mit

Demenz, zu pflegen, ist seelisch

und emotional oft sehr belastend.

Erschwerend kommt hinzu, dass

der Pflegende meist unvorbereitet

in diese Lage gerät – ohne genaueres

Wissen über die Erkrankung und

ohne Kenntnisse über den Umgang

mit Pflegebedürftigen. Da tauchen

viele neue Fragen auf.

Welches Ziel verfolgt die Akademie?

Wolff: Wir wollen dazu beitragen,

dass Angehörige die neue Situation

besser bewältigen können, indem

wir schnell Antworten geben und

Know-how weitergeben. Wer sich

vorbeugend informieren möchte,

kann ebenfalls gerne teilnehmen.

Welche Art von Veranstaltungen

bieten Sie an?

Wolff: Das Angebot umfasst Vorträge

Workshops und Seminare zu Themen

aus den Bereichen Pflege, Demenz

und Psychologie. Zusätzlich

gibt es ab 1. März 2011 eine offene

Angehörigen-Gruppe „Demenz“,

die sich regelmäßig am ersten

Dienstag im Monat im Bethanien

Sophienhaus trifft.

Insgesamt sind rund 70 Veranstaltungen

an unseren Standorten in Steglitz,

Spandau, Reinickendorf und

Kreuzberg geplant. Zu allen Terminen

präsentieren wir an einem Büchertisch

passende Literatur, DVDs

und aktuelles Informationsmaterial.

Welche Themen werden behandelt?

Wolff: Das Spektrum reicht von

Leistungen der Pflegeversicherung

über die Begutachtung durch den

medizinischen Dienst der Krankenkassen

bis zu Demenz (Früherkennung,

Umgang mit demenzkranken

Menschen oder Beschäftigungsangebote

für Menschen mit Demenz).

Wir widmen uns Fragen zu Patientenverfügung,

Vorsorgevollmacht

und Betreuungsrecht, informieren

über verschiedene Wohn- und Betreuungsformen,

das Für und Wider

eines Pflegeheims, altersgerechte

Ernährung, Schlaganfall u. ä. m.

Woher kommen Ihre Referenten?

Wolff: Wir legen großen Wert auf

Praxisnähe. Unsere Referenten

berichten aus der Praxis für die

Praxis, sind zugleich Experten auf

ihrem Gebiet und können anhand

von Beispielen aus ihrer täglichen

Arbeit breites Wissen vermitteln

und sofort umsetzbare Tipps geben.

Das Programm steht im Internet

auf www.bethanien-diakonie.de

zum Download bereit oder kann

unter T (030) 89 79 12 - 724 bzw.

per E-Mail (akademie@bethaniendiakonie.de)

angefordert werden.

01/2011 EINBLICK | 13


Partner, Freunde und Unterstützer

14 | EINBLICK 01/2011

Lesung mit Sonja Kerskes

Am 24.11.2010 las die Schauspielerin

Sonja Kerskes, unter anderem

bekannt aus dem Kinofi lm „Der

große Bagarozy“ und der Krimiserie

„Polizeiruf 110“, im gut besetzten

John-Wesley-Saal des Bethanien

Sophienhauses Kurzgeschichten.

Die Lesung kam auf Initiative des

Vereins Lebensherbst e.V. zustande,

der regelmäßig in den Häusern der

AGAPLESION BETHANIEN DIA-

KONIE kulturelle Veranstaltungen

unterstützt, aber auch ehrenamtliche

Besuchsdienste organisiert und

Kontakte zwischen Sponsoren und

Pfl egeeinrichtungen herstellt.

Jazz, Soul, Gospel und Pop

Das 3. Konzert der AGAPLESION

BETHANIEN DIAKONIE am 6. September

2010 in der Steglitzer Matthäuskirche

wurde von den „Berlin

Voices“ gestaltet. Das Vokalquartett

begeisterte mit einer Mischung aus

Jazzklassikern und Pophits, darunter

auch mehrere Stücke des Sängers/

Songwriters Billy Joel in neuen Arrangements.

Zum Schluss boten die

zwei Sängerinnen und zwei Sänger

noch eine Kostprobe von ihrer

neuen Weihnachts-CD. Das Publikum

– Geschäftspartner, Freunde,

Mitarbeiter und Residenzbewohner

– dankte mit langem Applaus.

„Kinder malen für ein Lächeln“

Unter diesem Motto veranstaltete

die AGAPLESION BETHANIEN DIA-

KONIE am 19.06.2010 zum zweiten

Mal eine Begegnung zwischen alt

und jung, bei der Kinder aus dem

Graefe-Kiez für Bewohner des Haus

Bethesda ein Bild malten und am

Ende des Tages überreichten. Die

Aktion wurde von einem bunten

Programm zum Thema „Der Ball ist

rund“ umrahmt, das in Kooperation

mit dem Verein „Gegen Kinderarmut“

zustande kam. Durch den

Nachmittag führte die beliebte TV-

Moderatorin und diesjährige Patin

der Aktion, Sarah Maria Breuer.


Spuren Gottes im eigenen Leben entdecken

Gottesdienst mit Pastor Volker Bruckart in der Kapelle Eben-Ezer im Sophienhaus

Volker Bruckart ist Seelsorger im

Sophienhaus und Pastor in Potsdam.

„Die Gemeinde ist heute der einzige

Ort, wo noch ein generationenübergreifendes

Miteinander stattfindet,“

meint Pastor Bruckart, der selbst drei

erwachsene Kinder und zwei Enkel

hat. Sie leben weit weg von Potsdam,

sodass die Kirchengemeinde für ihn

quasi eine Ersatzfamilie ist. Außerdem

schätzt der Seelsorger den Kontakt

zu den Senioren im Sophienhaus

sehr. „Alte Menschen habe viel

zu erzählen“, sagt er. „Ich empfinde

es als riesiges Geschenk, an so viel

Lebenserfahrung teilnehmen zu

dürfen.“

Seelsorge bedeutet für Pastor Bruckart,

den Menschen nahe zu sein,

ihnen etwas davon zu vermitteln,

was die Liebe Gottes hält und trägt.

In Gesprächen mit den Bewohnern

entdeckt er mit ihnen gemeinsam

die Spuren Gottes in ihrem Leben

und zeigt ihnen auf, dass sie von

Gott angenommen sind. Dann ermuntert

er sie, sich selbst ebenso

anzunehmen – auch in schweren

Zeiten. Woher weiß Pastor Bruckart,

dass die alten Menschen etwas

bedrückt? „Ich frage einfach nach!“

Im Einzelgespräch nähert er sich

der besonderen Lebenssituation des

Pflegebedürftigen. Für viele sei es

schwer, Abschied zu nehmen von

ihrem bisherigen Zuhause und der

gewohnten Selbstständigkeit, weiß

Pastor Bruckart. Obwohl wir von

Geburt an – erstmals beim Durchtrennen

der Nabelschnur – immer

wieder Abschied nehmen müssen.

Aber wir lernen auch, „immer mehr

zu können“, sagt Pastor Bruckart.

WORTE DER ZUVERSICHT

Möge dann und wann

der Himmel über dir aufgehen.

Möge dann und wann

dir eine Last leicht werden.

Möge dann und wann

deine Seele zufrieden sein vor Glück.

Fürchte dich nicht.

Entdecke die Quellen der Kraft.

Verborgene Verheißungen.

Leuchtende Wege.

Unmögliches wird wahr.

Hoffnung siegt.

Udo Hahn

Seelsorge

„Irgendwann lassen die Vitalfunktionen

dann nach, es schließt sich

der Lebenskreis und wir sind vermehrt

auf andere angewiesen“, beschreibt

der Seelsorger die Situation

vieler Bewohner des Sophienhauses.

Dennoch wollten sich viele nur

ungern helfen lassen. „Wir vergessen

dabei, dass wir unser ganzes

Leben lang von anderen abhängig

sind, auch in der größten Eigenständigkeit

geht es nicht ohne andere“,

erklärt der Seelsorger.

Früher half den Menschen ihr

Glaube. Heute beobachtet Pastor

Bruckart immer öfter einen Traditionsabbruch:

„Bei einem ganz

großen Teil der Senioren ist nur

noch wenig Wissen, was biblischer

Glaube beinhaltet, viele sind nicht

mehr kirchlich gebunden, haben

die Traditionen nicht mehr gelebt,

sodass auch nur noch wenig abrufbar

ist.“ So dachte er, dass alle das

Lied „Wir pflügen und wir streuen“

kennen würden, als er es bei einem

Bibelgespräch in der Tagespflege

singen wollte. Indes es war kein

„Volkslied“ mehr.

01/2011 EINBLICK | 15


Termine und Kontakte

VERANSTALTUNGS-

HINWEISE

ANGEHÖRIGEN-AKADEMIE

Vorträge, jeweils 17:30–19:00 Uhr

09.02.11, Bethanien Tagesstätte

10.02.11, Bethanien Havelgarten

Das Böhm-Konzept: Betreuung von

Menschen mit Demenz

10.02.11, Bethanien Sophienhaus

Auffälliges Verhalten von Menschen

mit Demenz

16.02.11, Bethanien Haus Bethesda

Validation – wertschätzender Umgang

mit dementen Menschen

16.02.11, Bethanien Radeland

Humor in der Psychiatrie (Vortrag)

23.02.11, Bethanien Havelgarten

Früherkennung Demenz

23.02.11, Bethanien Tagesstätte

Schlaganfall – Symptome erkennen

23.02.11, Bethanien Havelstrand

Angststörungen – Muss Angst immer

eine Erkrankung sein?

Selbsthilfegruppe, 16:00–17:30 Uhr

01.03.11, Bethanien Sophienhaus

Für Angehörige von Demenzkranken

IN DEN HÄUSERN

03.03.11, Residenz Sophiengarten

Faschingsfeier

02.04.11, Bethanien Sophienhaus

16:00 – 17:30 Uhr

Bayerischer Nachmittag

06.04.11, Bethanien Havelgarten

07.04.11, Bethanien Sophienhaus

jeweils 18:00 Uhr

Theateraufführung „Der Kreisel“

mit Thomas Borggrefe, Voorstellingen

Weitere Termine: www.bethanien-diakonie.de

IMPRESSUM

So erreichen Sie uns:

BETREUTES WOHNEN

RESIDENZ SOPHIENGARTEN

Paulsenstr. 4-6, 12163 Berlin

Residenzleitung: Ruth Willecke

Tel. (030) 820 98-0

sophiengarten@bethanien-diakonie.de

RESIDENZ HAVELGARTEN

Spandauer Burgwall 27/29, 13581 Berlin

Residenzleitung: Jörg Stöckel

Tel. (030) 31 98 10-500

residenz-havelgarten@

bethanien-diakonie.de

TAGESPFLEGE

BETHANIEN TAGESSTÄTTE

Paulsenstr. 5-6, 12163 Berlin

Pfl egedienstleitung: Andrea Diegel

Tel. (030) 89 79 12-38

seniorentagesstätte@

bethanien-diakonie.de

BETHANIEN TABEA

Böckhstr. 22/23, 10967 Berlin

Pfl egedienstleitung: Manuela Marquardt

Tel. (030) 69 81 87 44

tabea@bethanien-diakonie.de

AMBULANTE PFLEGE

Diakonie-Station Charlottenburg

diakonie-station-charlottenburg@

bethanien-diakonie.de

Nord: Heckerdamm 226, 13627 Berlin

Pfl egedienstleitung: Kyra Rusch

Tel. (030) 38 39 67-0

Westend: Frankenallee 13, 14052 Berlin

Pfl egedienstleitung:

Theresia Frei-Pöhlchen

Tel. (030) 305 20 09

Süd: Leibnizstr. 79, 10625 Berlin

Pfl egedienstleitung:

Dorothea Sohn-Kuhblank

Tel. (030) 31 59 75-0

EINBLICK wird herausgegeben von der AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE gemeinnützige GmbH,

Paulsenstraße 5-6, 12163 Berlin; V.i.S.d.P.: Alexander Dettmann, Geschäftsführer

Redaktionsleitung: Andreas Wolff, wolff@bethanien-diakonie.de; Redaktion: Nicola v. Amsberg, Sandra

Müller; Fotos: Marcus v. Amsberg, Christian Lietzmann, Sandra Müller, Andreas Wolff

16 | EINBLICK 01/2011

Diakonie-Station

Wilmersdorf – Bethanien

Bundesallee 38, 10717 Berlin

Ansprechpartnerin: Annette Schmidt

Tel. (030) 86 09 97-12

diakoniestation@bethanien-diakonie.de

VOLLSTATIONÄRE PFLEGE

BETHANIEN HAVELGARTEN

Spandauer Burgwall 29, 13581 Berlin

Hausleitung: Erika Kühn

Tel. (030) 35 53 08-400

havelgarten@bethanien-diakonie.de

BETHANIEN HAUS BETHESDA

(auch: Senioren-Wohnungen)

Dieffenbachstr. 40, 10967 Berlin

Hausleitung: Viola Kleßmann

Tel. (030) 69 00 02-0

bethesda@bethanien-diakonie.de

BETHANIEN SOPHIENHAUS

Paulsenstr. 5-6, 12163 Berlin

Hausleitung: Burkhard Bachnick

Tel. (030) 89 79 12-0

sophienhaus@bethanien-diakonie.de

PFLEGE CHRONISCH PSYCHISCH

KRANKER MENSCHEN

BETHANIEN RADELAND

Radelandstr. 199-205, 13589 Berlin

Hausleitung: Heiko Wiemer

Tel. (030) 37 03-0

radeland@bethanien-diakonie.de

BETHANIEN HAVELSTRAND

Rohrweihstr. 15, 13505 Berlin

Hausleitung: Heko Wiemer

Tel. (030) 43 55 78 61

havelstrand@bethanien-diakonie.de

WEITERE INFORMATIONEN

www.bethanien-diakonie.de

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