female markets (Dipl. Volkswirtin Kirsten Brühl)

oberoesterreich.tourismus.at

female markets (Dipl. Volkswirtin Kirsten Brühl)

Herausforderungen

für die Tourismusbranche

Female Markets

Kirsten Brühl

Zukunftsinstitut GmbH


Bildung schürt Megatrend Frauen

Bildung DER Treiber

für Female Markets.

Globaler weiblicher

Wissenboom.

Gleichzeitig: neue

Rollenvorbilder.

Frauen sind weltweit die Bildungsgewinner

Anteil Frauen, die sich an einer Hochschule immatrikulieren

100%

80%

60%

40%

20%

0%

USA Finnland Frankreich

Quelle: Unesco Institute for Statistics

Deutschland

Österreich

90/91 98/99 00/01 02/03

Japan Schweiz Brasilien Iran Indien China


Frauen erobern die Arbeitsmärkte.

Globaler Karriere-Durchbruch

Frauen in %, (100 % = arbeitende Männer)

90

80

70

60

50

40

30

20

10

1970 1980 1990 2000 2010

Industrialised countries

Africa

Arabic countries

Latin America

Asia/Pacific region

Source: UNDP (UN-Entwicklungsprogramm), 2002

Ernst zu nehmender

Wirtschaftsfaktor.

Machtvolle

Konsumentinnen.

Entscheiderinnen über das

eigene Budget hinaus.

Neue Ansprüche an

Produkte und Services.

Wahlfreiheit bezüglich

Lebensstil.


Mehr als eine neue Zielgruppe:

Frauen verändern die Welt.

Feminisierung der

Gesellschaft:

Design/Ästhetik

Emotionalität

Beziehungsorientierung

Selfness/Mindness

Authentizität


• finanzielle / mentale

Abhängigkeit

• Heirat, männlicher

Versorger

• Werte: Treue,

Bindung, Stabilität

bis 1960 bis 2000 bis 2015

Ära der

Hausfrauen

Trend zu Individualität /

Multioptionalität nimmt zu

• gleiche Chancen

• Ebenbürtigkeit

beweisen

• Werte:

Unabhängigkeit,

Konkurrenz,

Gleichwertigkeit

Ära unabhängiger

Kämpferinnen

• persönlicher Mix

• bewusst im

Spannungsfeld

• Werte: Selbstverantwortung,

Kooperation,

Akzeptanz von

Unterschieden

Ära der individuellen

Lebenspuzzlerinnen


Statistik-Bits...

Frauen weniger spontan als

Männer. Aber internetaffin -

zumindest im stark

wachsenden Segment Last

Minute Reisen (2006 in

Deutschland plus 28 Prozent

auf 17,6 Mio. Reisen, diese vor

allem in die Nachbarländer).

Quelle: Ulysses Web-Tourismus

Doppelt so viele Singles unterwegs

wie noch vor zehn Jahren. Manche

Reisebüros melden Anstiege von bis

zu 70 Prozent für Solo-Reisen.

Grösstes Wachstum für die Zukunft

bei 24-35jährigen.

Quelle: www.mintel.com


Mass-Customization

Neuer Luxus

Individualität

Qualität Authentizität

High-Service Reisebüro

Baustein-Reisen

Convenience

begleitetes Reisen

Werte-Renaissance

Städtereisen

Regionalismus

Bedürfnisvektoren

der Touristen von

morgen

Quelle: Tourismus 2020 -

Die neuen Sehnsuchtsmärkte, Zukunftsinstitut 2006


Sehnsuchtsmärkte bedienen.

Träume verstehen.

Meta-Bedürfnisse erkennen.

Mehr als Produkte/Services verkaufen.

Anbieter werden zu Beziehungspartnern.

Neue Märkte sind zum Beispiel:

Zeitmärkte.

Unterstützungsmärkte.

Lebensgestaltungsmärkte.

Identitätsmärkte.

Kommunikationsmärkte.

Life-Assistants

und „Kümmerer“

Eltern-Coaches

Karriere-Guides

Mama-Luxese


Soloistinnen:

Räume Frauen für neue unterwegs: Träume

Treiber: Individualisierung und „High Touch“.

Wunsch: Angemessene, auf eigene Bedürfnisse

abgestimmte Umgebung. Sicherheit ist wichtig.


Netzwerkerinnen:

aktiv im Frauen Kontakt unterwegs:

Treiber: Selfness / Mindness, Wunsch: Kommunikation

untereinander und an Urlaubsorten. Emotionale Nähe wichtig.


Familienanführerinnen:

Mühelos Frauen mobil unterwegs:

• Treiber: Familie 2.0. Wunsch: Nicht auf klassische Mutterrolle

• reduziert werden. Individuelle Bedürfnisse wichtig.


Business-Frauen

• Gleichberechtigung: Rund 50 Prozent der

Vielflieger und 40 Prozent der Geschäftsreisenden

in den USA sind Frauen.

Quelle: Travel&Leisure, USA, 2007

• Gestiegene Mobilität: Europäische

Geschäftsfrauen sind im Schnitt 15,1

Tage im Jahr unterwegs (Männer 15,9).

Quelle: Geschäftsreisen in Europa, Visa 2004

• Luxus erwünscht: 2004 wählten mehr als

drei Viertel der Frauen ein Vier- oder

Fünf-Sterne-Hotel (Männer: 69

Prozent) 2001 waren es erst 42 Prozent.

Quelle: Geschäftsreisen in Europa, Visa 2004


Typische Bedürfnisse

_mobile Arbeitsnomadinnen

_aktive Work-Life-Balanceurinnen

_wissenshungrige Lernende

_überlastete Downshifters


Arbeitsnomadinnen

Unterwegs Kontakte knüpfen.

• Treiber: Megatrend New Work. Gesucht: Anschluss.

An Gleichgesinnte. Ans Web. An neue Möglichkeiten.

An eine Heimat auf Zeit. Wichtig: Auswahlmöglichkeiten.


Balanceurinnen.

Lebensqualität trotz Arbeit.

• Treiber: Megatrend Individualisierung. Gesucht: Integration von

Privat- und Arbeitsleben. Zeit für sich - und die Kinder. Auch bei

Business-Trips. Wunsch nach flexiblen Nanny-Services,

Zeitspar-Services, Kümmerern und Erledigern.


Wissenhungrige.

Lernen - jederzeit und überall.

• Treiber: Creative Work, „Mindness“, Gesucht: Chancen und

Möglichkeiten, sich weiter zu entwickeln. Beruflich, persönlich,

individuell. Auch unterwegs.


Downshifters.

Das Wesentliche zählt.

• Treiber: Neo-Ökologie. Gesucht: Stille, Ruhe, Unaufdringlichkeit.

Kennzeichen: Ausgeprägte Sinneswahrnehmung, hohes

Bewusstsein für Umwelt und Natur. Bewusster Konsum.


Standardprodukte vs.

Beziehungsaufbau

Executive Ladies Rooms:

Sonderausstattung...

Willkommensgruss...

Lichteinstellung im Bad...

besonderer Fön...Minibar

kostenfrei, Stereoanlage

mit Entspannungsmusik,

Literatur, persönlicher

Stepper...Aufpreis:

40 Euro.


Service. Von Frauen für Frauen.

Tourismus-/Freizeit-

wirtschaft Österreich:

Anteil am BIP 2006

rund 16,4 Prozent

Klassische Frauenbranche:

‣ rund 60 Prozent der Auszubildenden

in 2002/2003 weiblich; 62 Prozent der

Arbeitskräfte Frauen Quelle: Frau im Tourismus, Österreich

Werbung und Arbeitsklimaindex Tourismus, Institit f. Empirische Sozialforschung, 2007

‣30 Prozent Anteil an den höchsten

Führungsebenen (Gewerbe 20,

Handel 14 Prozent); geringere

Einkommensdifferenz bei niedigerem

Niveau Quelle: Frau im Tourismus, Österreich Werbung


Der Normjob wird zur Ausnahme.

Beispiel Deutschland - „unregelmässige“

Beschäftigung liegt in allen Branchen im Trend

Quelle: Creative Work - Die neuen Sehnsuchtsmärkte, Zukunftsinstitut 2007


Fazit: Neue Impulse für die

gesamte Wertschöpfungskette

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... ...

nation

Auf Grundlage einer Haltung von Verständnis, Respekt etc.

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