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Das Herz eines Indianers Nachdem Justin Edmond Kerry ...

Das Herz eines Indianers Nachdem Justin Edmond Kerry ...

Das Herz eines Indianers Nachdem Justin Edmond Kerry

Das Herz eines Indianers Nachdem Justin Edmond Kerry kennengelernt hatte, verbrachte er all seine Freitagabende gemeinsam mit ihm. Über private Dinge verloren sie dabei kein einziges Wort. Ohne dass es jedoch zwischen ihnen vereinbart worden wäre. Es war mehr ein stilles Übereinkommen, welches sie miteinander geschlossen hatten und an das sie sich genau hielten. Nichtsdestotrotz gewährte ihm Edmond Kerry eine Vielzahl sehr persönlicher Einblicke und Erinnerungen in sein Leben beim Film. Sie lachten viel und herzlich und Kerry sparte dabei nicht, manch amüsante Anekdote über seine Schauspielkollegen und zahlreichen Filmpartnerinnen auf höchst interessante Weise zu berichten. Er war überhaupt ein höchst interessanter und ungemein kurzweiliger Geschichtenerzähler, wie Justin fand. Er vermochte seine Erlebnisse so detailreich und anschaulich zu berichten, dass sich Justin manchmal einbildete, sie wären ihm selbst passiert. So freute er sich jede Woche aufs Neue auf den bevorstehenden Freitagabend mit ihm. Und dabei hatte Justin dessen Rat befolgt und sich nicht wieder völlig vor ihm ausgezogen. Doch seine kurzen Hosen und die zumeist bauchfreien Shirts, die er nun immer trug, verfehlten ihre damit angestrebte Wirkung nicht minder. Auch wenn sie nicht wieder darüber sprachen, konnte Justin es doch jedesmal an den erfreuten Blicken des berühmten Schauspielers sehen, den er mittlerweile als freundschaftlichen Mentor und großen Kollegen sehr schätzte. Und so erhielt er während ihrer Treffen einen höchst interessanten Einblick hinter die Kulissen, von dem er überzeugt war, dass ihm die eine oder andere Sache sicherlich noch von Nutzen für seine eigene Karriere sein konnte. Bei einem weiteren Treffen mit Regisseur Herbert Dietrich stellte ihm dieser einen echten Indianer vor. John „Wounded Lance“ Daly war sein Name. Und er war eine wirklich imposante Erscheinung. Dietrich hatte ihn für den Film als Berater engagiert, damit sich Justin gemeinsam mit ihm als Lehrer intensiv auf seine Rolle vorbereiten konnte. Als junger Mann, der laut Drehbuch, als Sohn weißer Siedler im Alter von drei Jahren von den Indianern entführt und bei ihnen aufgewachsen war, ehe er seinen leiblichen Eltern viele Jahre später wieder begegnete, musste er schließlich genau über deren Sitten und Art zu leben Bescheid wissen. Und eben dies sollte ihm John Daly beibringen. Und weil es viel Zeit benötigen würde und Justin seine Rolle sehr ernst nahm, gab Dietrich ihm den Rat, seinen Job in der Wäscherei endgültig 7

… dass wir grundlos glücklich sind! - Herzen an Bewusstsein