Mitglieder-Journal - Deutscher Alpenverein Sektion Greiz Sitz ...

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Mitglieder-Journal - Deutscher Alpenverein Sektion Greiz Sitz ...

Sektion Greiz

Sitz Marktredwitz e.V.

Mitglieder-Journal

Winter 2008/2009 Heft 70

Mitgliederversammlung

am 28. März 2009 in Greiz

Bereits über 1.500 Mitglieder

Verlängerte Gültigkeit

der Mitgliedsausweise:

bis Ende Februar Folgejahr

www.alpenverein-greiz.de · info@alpenverein-greiz.de


Bergwege – beileibe keine Selbstverständlichkeit

Liebe Mitglieder,

Vorwort

es dürften im Sommer wohl mehr als zehntausend Personen sein, die den Weg im

Floitengrund, den Anstieg zur Greizer Hütte, die Übergänge bzw. die Anstiege zu den

Gipfeln begehen. Sie bewegen sich ohne Zweifel auf gut gewarteten Wegen:

Deutliche Wegweiser und Markierungen bewahren vor dem Verirren, solide Brücken

führen über Bäche hinweg, fest verankerte Sicherungen helfen an exponierten Stel -

len. So werden sie sicher zu ihrem Ziel geführt, was eine äußerst effektive Besucher -

lenkung darstellt. Dies beweist: Bergwege sind eine unabdingbare Infrastruktur und

eine tragende Säule des Sommertourismus. Überdies tragen sie wesentlich zur

Sicherheit der Begeher bei.

Aber dieses alpine Wegenetz ist – ob in der Floite oder anderswo in den Alpen –

keine Selbstverständlichkeit, als die es oft wahrgenommen wird. Es muss gewartet

und instand gehalten werden, was regelmäßige finanzielle Aufwendungen und viel

ehrenamtliche Arbeit erfordert. Als Sektion sind wir in unserem Arbeitsgebiet dafür

zu ständig.

In der Praxis ist es für uns als auswärtige Sektion aber nicht immer einfach, dieser

Verantwortung gerecht zu werden. Besondere Ereignisse, z.B. Unwetter und Muren -

abgänge, erfordern ein kurzfristiges Handeln vor Ort, um die Schäden an den Wegen

möglichst schnell zu beheben. Wie soll das der Hütten- und Wegewart aus der Ferne

situationsgerecht bewerkstelligen, zumal solche Ereignisse auch Haftungsklagen

von Touristen auslösen können?

Ein wichtiger Partner ist dabei unser Hüttenwirt. Er erfährt in der Regel als erster von

Schäden und kann dann in Absprache mit der Sektion Abhilfe organisieren. Herbert

Schneeberger greift aber oft selbst zu Pickel und Schaufel, ohne viel Aufhebens und

ohne je eine Arbeitsstunde abgerechnet zu haben. Diese Leistung können wir nicht

hoch genug schätzen.

Eine weiterer Partner ist die 1982 geschaffene ARGE Höhenwege Zillertal. In ihr sind

nicht nur die DAV-Sektionen mit Hüttenbesitz vertreten, sondern u.a. auch die dor -

tigen Gemeinden und Tourismusverbände. Die eingeteilten Gebietsbetreuer sind

schnell einsatzfähig und entsprechend ausgerüstet, sodass Kosten und Zeit gespart

werden. Was unser Arbeitsgebiet betrifft, so betreut die ARGE den gesamten AV-Weg

502, also den Weg von der Mörchenscharte über die Greizer Hütte bis zur Lapen -

scharte. Bei regelmäßigen Kontrollbegehungen werden beispielsweise die erforder -

lichen Brücken aufgestellt bzw. abgebaut, kleinere Mängel behoben und größere

Arbeitseinsätze abgeschätzt.

3


Vorwort

An dieser Stelle ein herzlicher Dank an den Obmann der ARGE, Ing. Wilfried Klausner,

und an den Gebietsbetreuer in der Floite, Max Troppmair, für die gute Zusammen -

arbeit.

Für diese Leistung zahlen wir an die ARGE 600,- € Jahresbeitrag. Das darf aber kein

„Freikaufen“ von einer Verpflichtung sein. Deswegen haben wir die in diesem Som -

mer durchgeführte Sanierung der Mörchenscharte (inklusive der Brücken über der

Floiten- und Mörchenbach) von Seiten der Sektion sehr begrüßt und unterstützt.

Mitglieder unserer Sektion waren daran aktiv beteiligt. Und was mich besonders

freut, ist die Tatsache, dass es junge Sektionsmitglieder waren, die sich hier engagiert

einbrachten. Ein ganz dickes Lob! Lesen Sie Näheres zu dieser Aktion auf den

Seiten 17 – 19.

Die Gesamtkosten für diese Sanierungsmaßnahme belaufen sich auf 8.600,- €.

Glücklicherweise beteiligt sich der DAV mit einer Beihilfe von 4.000,- €, und die

ARGE wird auch noch einen Teil übernehmen.

Alte und neue Wegweiser

bei der Greizer Hütte

4

Von der ARGE wurden mittlerweile auch die neuen gelben

Hinweistafeln aufgestellt, auf denen am schwarzen

Punkt (= schwer) bzw. am roten (= mittelschwer) auch

die Schwierigkeit abzulesen ist. Für uns war es dabei

wichtig, dass darauf auch die betreuende Sektion genannt

ist; denn das alpine We genetz ist eine historische

Leis tung der Alpen vereine.

Was die Straße bzw. den Wirtschaftsweg von Ginzling bis

zur Talstation der Material seilbahn betrifft, so sind wir

hier Mitglied in drei Wegeinteressentschaften. Auch hier

haben wir Beiträge zu leisten bzw. Kosten für größere

Maßnahmen zu übernehmen. Beispielsweise musste in

diesem Sommer nach einem Unwetter schweres Gerät

anrücken, um an 11 Stellen den nach einem Unwetter

vermurten Weg zu reparieren.

Die Gesamtkosten für dieses Jahr belaufen sich voraussichtlich

auf etwa 2.000,- €.

„Der Weg ist das Ziel.“ Dieser Satz hat auch

eine ganz reale finanzielle Komponente.

Ihnen allen ein friedvolles Weihnachtsfest

und einen guten Weg durch das Jahr 2009

Ihr

Vorwort

Vermurte Stelle am Wirtschaftsweg im Floitental

nach einem Unwetter im heurigen Sommer

Impressum

Herausgeber: Vorstandschaft der Sektion Greiz des Deutschen Alpenvereins,

Sitz Marktredwitz, e.V.

Auflage: 1.150 Stück

Erscheinungsweise: Zweimal jährlich

Verantwortlich für: Gestaltung: Markus und Birgit Häring

Druck: Beer Druck, Wunsiedel

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Inhalt

6

Vorwort ………………………………………………………………………… 3 – 5

Inhalt .……………………………………………………………………………

Sektion intern

6

Mitgliederversammlung 2009 ..………………………………… 7 – 8

Beiträge und Mitgliedsausweise .……………………………… 9 – 10

Neumitglieder .………………………………………………………… 11 – 12

Geburtstage ………………………………..…………………………… 13 – 14

Erfolgreiche Ausbildungen .…………………………….………… 15 – 16

Arbeitseinsätze im Zillertal …………….………………………… 17 – 20

Das Greizer-Hütten-Duo ..…..………………………………………

Berichte

21

Zwischen Himmel und Erde .……………………………………… 22

Himmelfahrtstour 2008 .…………………...................……… 23 – 24

Tourenwoche in den Lienzer Dolomiten …..................... 25 – 26

Höchsten Gipfel Österreichs erklommen ..…............…… 27 – 28

Piz Bernina über Biancograt bestiegen .…..................... 29 – 31

Kletterwettkampf für Kinder und Jugendliche .…...........

Touren und Ausbildung

32

Touren- und Ausbildungsprogramm 2009 ……….........…

Berichte

33 – 36

Klettern, baden, sonnen, shoppen .……………........……… 37 – 38

In den westlichen Zillertaler Alpen .………................…… 39

Sebensee, Tajakante und Goldener Oktober .………….… 40

Auf Gipfeln und in Höhlen ..……............................………

Zillertal-Info

41

Neues aus dem Hochgebirgs-Naturpark .……………………

Verschiedenes

42 – 44

Aktuelle Infos …………………………………………………………… 45

An- und Verkäufe / Redaktionsschluss ……………………… 46

Trekkingtour Nepal - Kooperation mit Sektion Selb …....

Die Sektion

47

Bergsteigertreff Marktredwitz …………………………………… 48

Ortsgruppe Greiz ……………………………………………………… 48 – 49

Jugendgruppe Greiz …………………………………………………. 50

Vorjugendgruppe und Jugendgruppe Marktredwitz …… 51 – 52

Mittwochswanderer .……………………………………………….. 53

Vorstandschaft ……………………………………………………….. 54

Verstorbene ………………………………………………………………….

Sektionseinrichtungen

55

Geschäftsstelle Marktredwitz …………………………………… 56 – 57

Kletteranlage Marktredwitz ………………………………………. 58

Greizer Erzgebirgshütte / Aktuelles .…………………………. 59 – 60

Greizer Hütte / Aktuelles

Formulare

.………………………………………… 61 – 63

Beitrittserklärung …………………………………………………….. 64

Mitgliederversammlung 2009

Die Ordentliche Mitgliederversammlung 2009 findet statt

am Samstag, dem 28. März 2009, 15.00 Uhr,

im Stadttheater Greiz, Kleiner Saal

Stavenhagenstr. 4, Tel. 03661 / 62 88 24

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Wahl der Protokollzeugen

3. Berichte der Vorstandsmitglieder

4. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung der Vorstandschaft

5. Haushaltsvoranschlag 2009

6. Ehrung der Vereinsjubilare *

7. Verschiedenes, Wünsche, Anträge

* Erläuterung zu Tagesordnungspunkt 6: „Ehrung der DAV-Jubilare“

Wir würden uns freuen folgende Jubilare persönlich begrüßen und ihnen das

Ehrenzeichen für langjährige Mitgliedschaft überreichen zu können:

50 Jahre Mitglied im Deutschen Alpenverein

Gerhardt Klaus, Horben

Dr. Löffler Friedrich und Dr. Löffler Helga, Wesseling

40 Jahre Mitglied im Deutschen Alpenverein

Dr. Felkel Thomas, München

Fuhland Gerhard, Pechbrunn

Grosse Jürgen, Oberwössen

Meier Udo, Schirnding

Rehren Joachim, Bad Sachsa

Rössler Georg, Fürth

Rössler Matthias, Peiting

Schubert Günther, Wiesbaden

25 Jahre Mitglied im Deutschen Alpenverein

Bauer Eduard, Mitterteich

Brütting Christian, Marktredwitz

Brütting Matthias, Rösrath

Frister Karin, Weißenstadt

Sektion intern

7


Sektion intern

Gottfried Irmgard und Felicitas, Marktredwitz

Schiener Gerhard und Jacob-Schiener Gabi, Berchtesgaden

Jahn Hans, Weißenstadt

Lanzer Dieter, Röslau

Melzner Peter, Selb

Neudeck Wolfgang, Salzgitter-Lichtenberg

Neumann Klaus, Wunsiedel

Neumann Stefan, Waldershof

Neuner Heinz, Wunsiedel

Nürnberger Horst, Gabriele und Florian, Tröstau

Piatke Susi, Grönenbach

Schmelber Alfred, Ismaning

Schörner Klaus und Gabriele, Marktredwitz

Spörrer Roland, Waldershof

Thelen Helga, Reiskirchen

Umlauft Inge, Marktredwitz

Umlauft Jürgen, Langenbach

Zehendner Manfred, Tröstau

Rahmenprogramm:

Wanderung vom Theater Greiz über die Rothenthalleite zum Stausee in

Sachswitz – Caselwitz (Einkehr) – Eichleit – Amselstieg – Theater Greiz

Treffpunkt: 10.00 Uhr am Stadttheater Greiz

Organisation: Eberhard Eisenbeiß, Werdauer Str. 9, 07973 Greiz, Tel. 03661 / 43 10 92

Übernachtungen:

Bitte wenden Sie sich an die Greiz Information, Tel. 03661 / 68 98 15.

Fahrgelegenheit:

Von Marktredwitz aus wird ein kostenloser Bus eingesetzt.

Abfahrt: 8.15 Uhr Egerland-Kulturhaus. Rückfahrt gegen 18.30 Uhr

Anmeldungen bitte bis spätestens 14. März 2009 an:

Anni Nürnberger, Heinrich-Beer-Str. 7, 95632 Wunsiedel, Tel. 09232 / 43 36.

8

Beiträge und Mitgliedsausweise 2009

Sektion intern

Eine wichtige Änderung vorweg:

Die Mitgliedsausweise haben künftig eine Gültigkeit vom 1. Dezember des Vorjahres

bis zum 28. / 29. Februar des Folgejahres. Das gilt bereits für den diesjährigen Aus -

weis 2008. Entgegen dem Aufdruck gilt er also bis zum 28. Februar 2009!

Mitgliedsbeiträge

Die Mitgliedsbeiträge für das Jahr 2009

haben sich nicht geändert. Sie betragen:

A-Mitglied 44,- €

B-Mitglied 26,- €

C-Mitglied 11,- €

D-Mitglied 26,- €

K-/J-Mitglied

(Einzelmitglied) 13,- €

Familie 70,- €

(Kategorienbeschreibung s. S. 64)

Mitglieder mit Einzugsermächtigung

Wenn Sie uns Ihr aktuelles Konto mitgeteilt haben, brauchen Sie nichts zu veranlassen.

Der Jahresbeitrag für Sie und eventuelle Familienmitglieder wird Anfang Januar

2009 abgebucht.

Wir bitten Sie dringend, bei Unklarheiten über Ihren Beitrag diesen nicht zu stornieren,

sondern die Angelegenheit mit der Schatzmeisterin oder der Mitgliederverwaltung

abzuklären. So helfen Sie mit, die mit einer Stornierung verbundenen, nicht uner -

heb lichen Bankgebühren zu vermeiden. Stornierungsgebühren, die zu Ihren Las ten

gehen (z.B. wegen einer uns nicht gemeldeten Änderung der Kontonummer), müssen

wir Ihnen anlasten.

Mitglieder als Barzahler

Bitte überweisen Sie Ihren Beitrag zu Jahresbeginn auf das Sektionskonto

Nr. 424250 bei der VR-Bank Marktredwitz (BLZ 78160069).

Bitte beachten Sie:

Eine eigene Beitragsrechnung wird aus Kostengründen nicht versandt!

9


Sektion intern

Versicherungsschutz

Jedes Mitglied im DAV genießt über die DAV-Mitgliedschaft den Schutz folgender

Versicherungen bei Bergunfällen (alpinistische Aktivitäten inkl. Skilauf, Langlauf,

Snowboard):

1. Such-, Bergungs- und Rettungskosten bis 25.000,- € je Person und Ereignis:

Erstattet die Kosten bis 25.000,- € für Such-, Bergungs- und Rettungskosten bei

Bergunfällen.

2. Unfallbedingte Heilkosten (Arzt, Krankenhaus):

Erstattet die Kosten der notwendigen medizinischen Hilfe im Ausland bei Unfall -

verletzung während der Ausübung von Alpinsport.

3. 24 Stunden-Notrufzentrale:

Tel.: +49 (0)89 / 6 24 24 - 393 bei Bergnot oder Unfällen während der Ausübung

von Alpinsport.

4. Sporthaftpflicht-Versicherung (Generali Versicherung AG):

Absicherung der gesetzlichen Haftpflichtansprüche aus Personenschäden mit bis

zu 1.500.000,- € oder aus Sachschäden mit bis zu € 150.000,- €, sofern sich diese

Ansprüche aus den genannten sportlichen Aktivitäten nach § 2 Nr. 1 bis 3 VB ASS

2007 ergeben.

Geltungsbereich: weltweit, bei Bergnot oder Ausübung von Alpinsport (siehe § 2 VB

ASS 2007) – ausgenommen sind u.a. die Ausübung von Alpinsport (z.B. Trekking -

touren) im Rahmen von Pauschalreisen außerhalb Europas (siehe § 3 VB ASS 2007)

und Expeditionen.

Der Versicherungsschutz hängt von der Pünktlichkeit der Beitragszahlung ab.

Barzahler sollten dies unbedingt berücksichtigen. Mitglieder mit Beitragseinzug

haben hier eine Sorge weniger.

Versand der Mitgliedsausweise 2009

Nach Eingang der Zahlung werden die Mitgliedsausweise 2009 – wieder im Scheck -

kartenformat – im Februar verschickt. Überprüfen Sie nach Erhalt die aufgedruckten

Daten und klären Sie eventuelle Unstimmigkeiten unverzüglich mit der Schatz meis -

terin bzw. der Mitgliederverwaltung. Ist der neue Ausweis korrekt, unterschreiben

Sie ihn sofort. Beachten Sie auch, dass er nur in Verbindung mit einem Lichtbild aus -

weis (z.B. Personalausweis) gültig ist. Sollten Sie trotz Abbuchung bzw. Zahlung im

angegebenen Zeitraum keinen Ausweis erhalten, so nehmen Sie Kontakt mit der

Schatzmeisterin bzw. der Mitgliederverwaltung auf.

Anni Nürnberger, Schatzmeisterin

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Neumitglieder

Wir begrüßen sehr herzlich folgende neuen Mitglieder

und wünschen allzeit Bergheil:

Achatz Wolfgang Waldsassen

Andresen Andreas Wiesbaden

Arneth Matthias Marktredwitz

Aruocha Michelle Höchstädt

Arzberger Christa Marktredwitz/Brand

Bartosova Diana Vintirov (CZ)

Bengel-Flach Dr. Andrea Welschensteinach

Burger Sibylle Nagel

Dötterl Michael Tröstau

Flach Louisa Welschensteinach

Geisler Oswald Neusorg

Grüner Sebastian Windischeschenbach

Gruner Silke und Linda Greiz

Haberkorn Tatjana Marktredwitz

Heuschmann Walter Thiersheim

Huisman Stephen Heidelberg

Jakob Alexander Mohlsdorf

Jauch Philipp Greiz

Kallfass Peter Deizisau

Kereluk Florian Waldershof

Kuchta Florian Waldershof

Kühn Andrea Waldershof

Künzel Regina Wunsiedel

Lindner Peter Greiz

Lohmann Dennis München

Loos Katja Elsterberg

Marx Bernd Waldershof

Maurer Günther Pechbrunn

Müller Bastian Mitterteich

Oberröder Jan Elsterberg

Poehlmann Caroline Waldershof

Prada Wolfgang und Florian Erbendorf

Prechtl Markus Kemnath

Preisner Heinz Greiz

Reinhold Katja Greiz

Reithmeier Roland und Elias Nagel

Sektion intern

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Sektion intern

Reul Peter Wunsiedel

Schaper Christine Mainz

Schnabel Stefan Marktredwitz

Schreyer Alexander Nagel

Schwabe Christiane Greiz

Slapnik Julia Marktredwitz

Spörrer Andreas Bayreuth

Titze Tobias Stadtsteinach

Tomczak Sebastian Greiz

Urban Dr. Johannes Berlin

Wallisch Anne Marktredwitz

Weiß Felix und Benedikt Marktredwitz

Winterfeld Rolf Pöllwitz

Wohnsland Walter und Marlene Merzig

Wuttke Konstantin Marktredwitz

Mitgliederstand am 10. November 2008: 1.509

Das 1.500. Mitglied begrüßt

Florian Kereluk (Mitte) mit den

beiden Sektionsvorsitzenden, Foto: Dieter Hecht

12

Die Mitgliederzahl unserer

Sektion steigt seit Jahren be -

ständig. Im Jah re 1998 war die

Zahl von 1000 Mit glie dern erreicht

worden. Seitdem – also

in den letzten 10 Jah ren – nahm

die Mitgliederzahl weiter zu, und

zwar um stolze 50%. Im Okto ber

konnte nun das 1500. Mitglied

begrüßt werden. Es war dies der

22-jährige Florian Kereluk aus

Waldershof, der über das Klet -

tern zum Alpen verein fand.

Die beiden Sektionsvorsitzen den, Walter Wenisch und Rainer Rahn, begrüßten das

„Jubiläumsmitglied“ offiziell in der Sektionsgeschäftsstelle und überreichten neben

seinem Mitgliedsausweis eine Jahreskarte für die Kletter wand in Marktredwitz-

Dörflas sowie einen Bildband über das Klettern.

Geburtstage

Wir gratulieren folgenden Mitgliedern sehr herzlich

und wünschen weiterhin alles Gute:

01. Januar Umlauft Inge, Marktredwitz 65. Geburtstag

02. Januar Faul Theodor, Hattersheim 70. Geburtstag

06. Januar Küspert Helga, Marktredwitz 50. Geburtstag

08. Januar Scherm Gunda, Marktredwitz 75. Geburtstag

09. Januar Kopp Harald, Marktredwitz 50. Geburtstag

10. Januar Prucker Kurt, Marktredwitz 70. Geburtstag

11. Januar Schubert Traude, Wiesbaden 82. Geburtstag

14. Januar Haas Heidemarie, Mitterteich 50. Geburtstag

26. Januar Steinbrücker Jochen, Marktredwitz 65. Geburtstag

27. Januar Burger Karin, Marktredwitz 65. Geburtstag

27. Januar Fleißner Michael, Greiz 50. Geburtstag

28. Januar Dr. Seliger Karlheinz, Greiz 70. Geburtstag

29. Januar Schreiner Josef, Pechbrunn 60. Geburtstag

29. Januar Fennerl Josef, Mitterteich 60. Geburtstag

29. Januar Tischmacher Marlis, Erfurt 50. Geburtstag

31. Januar Schwabe Christiane, Greiz 50. Geburtstag

01. Februar Richter Renate, Waldsassen 60. Geburtstag

10. Februar Lober Werner, Marktredwitz 81. Geburtstag

12. Februar Dr. Felkel Oskar, München 82. Geburtstag

13. Februar Schubert Günther, Wiesbaden 82. Geburtstag

14. Februar Gäbelein, Helmut, Mörs 81. Geburtstag

17. Februar Eckart Eva, Erlangen 84. Geburtstag

21. Februar Schaller Stephan, Bad Alexandersbad 50. Geburtstag

26. Februar Stingl Josef, Mitterteich 75. Geburtstag

28. Februar Tauscher Peter, Marktredwitz 70. Geburtstag

06. März Wunderlich Karl, Marktredwitz-Brand 91. Geburtstag

08. März Mayer Richard, Marktredwitz 85. Geburtstag

10. März Nickl Josef, Fichtelberg 50. Geburtstag

13. März Ernstberger Marianne, Erbendorf 50. Geburtstag

14. März Grosse Elke, Senden 65. Geburtstag

20. März Pirner Gerald, Petershausen 50. Geburtstag

23. März Höfler Annemarie, Mitterteich 60. Geburtstag

26. März Schaller Heinz, Wunsiedel 82. Geburtstag

27. März Jahn Gerhard, Hohenberg 65. Geburtstag

Sektion intern

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Sektion intern

29. März Sommer Anna, Arzberg 70. Geburtstag

30. März Rodehau Kurt, Marktredwitz 60. Geburtstag

09. April Frohmader Hans, Marktredwitz 70. Geburtstag

09. April Mellerowicz Peter, Schirnding 60. Geburtstag

13. April Mellerowicz Ingrid, Schirnding 50. Geburtstag

24. April Popp Joachim, Langenzenn 50. Geburtstag

01. Mai Feist Norbert, Marktredwitz-Brand 50. Geburtstag

01. Mai Nothhaft Siegfried, Wunsiedel 70. Geburtstag

03. Mai Walberer Peter, Marktredwitz 65. Geburtstag

07. Mai Kühnast Johanna, Greiz 65. Geburtstag

08. Mai Neudeck Wolfgang, Salzgitter 75. Geburtstag

09. Mai Kotschenreuther Rainer, Marktredwitz 50. Geburtstag

10. Mai Stehfest Martha, Fernwald 96. Geburtstag

10. Mai Fischer Reingard, Erlangen 82. Geburtstag

15. Mai Klinger Karin, Marktredwitz 65. Geburtstag

17. Mai Rehren Joachim, Bad Sachsa 80. Geburtstag

20. Mai Wifling Fritz, Marktredwitz 81. Geburtstag

31. Mai Simon Axel, Marktredwitz 50. Geburtstag

01. Juni Großhauser Heinz, Waldershof 70. Geburtstag

02. Juni Friesecke Klaus, Ottobrunn 75. Geburtstag

04. Juni Fassbinder Gunter, Wunsiedel 50. Geburtstag

05. Juni Zeißig Birgit, Reichenbach 50. Geburtstag

06. Juni Grosse Ralf, Senden 70. Geburtstag

06. Juni Kratzenstein Renate, Beilstein 70. Geburtstag

06. Juni Schlecht Gerd, Wunsiedel 60. Geburtstag

07. Juni Müller Kurt, Vogtländisches Oberland 86. Geburtstag

09. Juni Kraus Monika, Mitterteich 60. Geburtstag

09. Juni Kühn Michael, Greiz 50. Geburtstag

11. Juni Kuchenreuther Angelika, Greiz 60. Geburtstag

14. Juni Ruckdäschel Waltraud, Marktredwitz 65. Geburtstag

15. Juni Werner Erika, Pechbrunn 70. Geburtstag

18. Juni Felkel Irmgard, München 82. Geburtstag

18. Juni Kunz Josef, Konnersreuth 60. Geburtstag

22. Juni Mayer Hans, Waldsassen 65. Geburtstag

23. Juni Luckert Erika, Reiskirchen 60. Geburtstag

25. Juni Hölzer Ingrid, Ellerbek 60. Geburtstag

14

Erfolgreiche Ausbildungen

Jugendleiter

Dorothea Hamann absolvierte mit Erfolg die

Jugendleiter-Grundausbildung Sommer und stellt sich vor:

„Berg heil!

Ich heiße Dorothea Hamann, bin 19 Jah re

alt und agiere als Jugend gruppenleiterin

bei der Ortsgruppe Greiz. Vor drei Jahren

kam ich zur Ju gendgruppe um klettern zu

lernen, und nach und nach fand ich so

zu meiner Leidenschaft, dem Berg sport.

Seit einem Jahr leite ich mit Mirko Börner

zusammen die Jugend gruppe in Greiz.

Vor allem machen mir dabei der Umgang

mit den Ju gendlichen und die vielfältigen

Akti vitäten, bei denen wir sie für den Klettersport,

aber natürlich auch für die Al pen

begeistern, Spaß. Um mir eine fach kun d -

liche Grundlage zu sichern und Erfah run -

gen zu sammeln, habe ich vom 13.07. bis

19.07.2008 die Ju gendleiter-Grund aus -

bil dung Sommer in der Ju gend bildungs -

stätte Bad Hindelang absolviert. Eine

Woche, die mich vor allem auf dem Ge biet

der Führung einer Gruppe im Ge län de sicherer

gemacht hat. Demnächst beginne

ich mein Studium in Dresden, was mir die

Möglichkeit bietet, mit der Grup pe auch

im Bereich des Elbsand steins verstärkt

klettern zu gehen. Ich hoffe, es wird ein

erfolgreicher und abwechslungsreicher

Herbst.“

Fachübungsleiter

Sektion intern

Mirko Börner nahm auf dem angestrebten Weg zum Fachübungsleiter Alpinklettern

eine weitere Hürde und absolvierte erfolgreich den Aufbaulehrgang 1, Mittelgebirge.

15


Sektion intern

Thiemo Jahn: Erfolgreiche Teilnahme am Lehrgang 1

zum Trainer C Sportklettern (Breitensport)

„Vor 35 Jahren bin ich in Weißenstadt geboren und seitdem meiner Heimat, dem

Fichtelgebirge, treu geblieben. Nach Fachabitur und Wehrdienst in Bayreuth und

einer Lehre zum Industriekaufmann in Hof habe ich an der Fachhochschule Hof Be -

triebswirtschaft studiert. Das Studium habe ich als Diplom-Betriebswirt (FH) abgeschlossen.

Mein beruflicher Werdegang hat mich dann über Regensburg und Mitter -

teich wieder zurück nach Hof an die Volkshochschule geführt, wo ich jetzt im Bereich

der Jugendbildung arbeite.

Obwohl ich schon als kleiner Bub immer, sehr zum Leidwesen meiner Mutter, unaufhaltsam

auf Felsen, Bäumen, Gerüsten usw. herumgekraxelt bin, zum Sportklettern

bin ich erst vor eineinhalb Jahren

durch einen Kletterkurs für Ein stei -

ger der Sektion Greiz an der Klet ter -

wand in Dörflas/Marktredwitz bei

Alwin „Wiene“ Neudert gekommen.

Seitdem hat mich die Be geis te rung

für den Klettersport nicht mehr losgelassen

und ich verbringe jede

freie Minute mit Klettern. Das An -

gebot der Sektion, die Aus bildung

zum Trainer C Sport klet tern (Brei -

tensport) zu machen und Wie ne

zukünftig bei Kursen zu unterstützen,

habe ich deshalb sehr gerne

angenommen.“

Herzlichen Glückwunsch und stets Freude, Erfolg und

Unfallfreiheit bei allen Unternehmungen!

16

Arbeitseinsätze im Zillertal

Arbeitseinsatz Mörchenscharte

Sektion intern

Ein Schwerpunktprogramm der ARGE Höhenwege Zillertal für das Jahr 2008 war es,

den Aufstieg vom Floitengrund zur Mörchenscharte, inclusive der Brücken über den

Floiten- und Mörchenbach, einer Generalsanierung zu unterziehen. Die Arbeiten

wurden von den ARGE-Mitarbeitern Max Troppmair und Franz Rauch sowie von den

Sektionsmitgliedern Johannes Ponnath und Marius Radtke von der Jugendgruppe

Marktredwitz zwischen dem 4. und 10. August durchgeführt.

Sanierung der Versicherungen an der Mörchenscharte

Folgende Arbeiten wurden erledigt:

• Markierungsarbeiten im Tal und im unterem Bereich

• Erneuerung der Seilversicherungen

• Brückenneubau Floitenbach (noch bestehend)

• Brückenneubau Mörchenbrücke (leider wieder von Murenabgang weggerissen,

derzeit mit großen Steinen Übergang möglich gemacht)

• Wegerneuerung Zugang zur Leiter im Talbereich

• Generelle Kontrolle und erforderliche Sanierungsarbeiten am gesamten Aufstieg

17


Sektion intern

Über ihren Arbeitseinsatz berichten Johannes Ponnath und Marius Radtke folgen -

dermaßen:

„Am Montag, den 4. August 2008, fuhren wir um 8.00 Uhr los in Richtung Zillertal.

Zwei Aufgaben lagen vor uns: Gemeinsam mit der ARGE Höhenwege sollte eine Ge neralsanierung

des Aufstiegs zur Mörchenscharte durchgeführt werden und wir wollten

den Klettergarten bei der Greizer Hütte erweitern. Im Gasthof Schwarzenstein in Ginzling

erläuterte der Obmann der ARGE Höhenwege, Ing. Wilfried Klausner, unsere Auf -

gaben, die wir zusammen mit Max Troppmair und Franz Rauch von der ARGE durch -

führ ten. Die ca. drei Zentner Gepäck für den Routenbau wurden per Material seilbahn

zur Hütte transportiert, auf der wir um 19.00 Uhr ankamen.

Am Dienstag begann trotz Nieselregens gegen 9.30 Uhr der erste Arbeitstag an der

Mörchenbrücke, die von den Wassermassen weggespült worden war. Anschließend

verlegten wir den Weg von der Brücke bis zur Aluleiter am Einstieg zum Mörchen -

schartenweg so, dass die Kehren nun einen größeren Abstand zum Moränenrand

haben.

Der Mittwoch entwickelte sich zu einem sehr harten Tag. Der Wecker trieb uns schon

um 4.30 Uhr aus dem Bett, und um 9.00 Uhr waren wir auf der Mörchenscharte. Dort

erneuerten wir mit Max und Franz die Seilversicherungen Das benötigte Material für

die Versicherungsarbeiten (Seile, Haken, Kleber, Benzinbohrer, Akkuwinkelschleifer,

Putzsachen, Luftpumpe usw.) war eine Woche zuvor mit dem Helikopter in die Nähe

der Scharte geflogen worden. Vom Lagerplatz aus mussten wir alles zum Einsatzort

tragen, wir bohrten die Löcher, putzen sie aus und verklebten danach die Haken.

Nachdem der Kleber trocken war, wurden die Seile durch die Haken gezogen und festgemacht.

Müde und mit viel Hunger trafen wir um 17.30 Uhr wieder auf der Hütte ein.

Obwohl am Donnerstag schönes Wetter war und wir von den Hüttenwirten die ganze

Woche über vorzüglich bewirtet wurden, konnten wir uns nach dem vergangenen

anstrengenden Tag nur schwer aus dem Bett quälen. Entsprechend lange dauerten

dann die Markierungsarbeiten, die wir selbstständig am Weg von der Material seil -

bahn bis zur Greizer Hütte bzw. von der Floitenbachbrücke bis zur Aluleiter durchführten.

In der Nacht auf Freitag gab es einen Schlechtwettereinbruch und es schüttete wie

aus Eimern. Dabei wurde die Mörchenbrücke komplett weggespült und blieb unauffindbar.

Notdürftig warfen wir am Vormittag Steinbrocken in den Mörchenbach, damit

er wieder einigermaßen passierbar war.

Am Samstag wiederholten wir mit Max die „Steinwurf-Aktion“ und schufen mit ca.

200 kg Steinen eine Möglichkeit zum Überqueren des Baches.

18

Sektion intern

Nach dem Mittagessen auf der Hütte ging unsere „Freizeit“ los. So machten wir uns

auf den Weg, das vorher ausgecheckte Massiv zu begutachten, wo wir neue Kletter -

routen einbohren wollten. Am nächsten Morgen gingen wir mit kompletter Erstbe ge -

herausrüstung zum besagten Fels. Nach leider nur einer nach UIAA-Skala mit 5 zu bewertenden

und gut abgesicherten Linie war unser Bohrer durch das harte Gestein so

stumpf geworden, dass wir abbrechen mussten. Auf diesen Rückschlag hin beschlossen

wir den Gigalitz zu besteigen und somit einen kleinen 3000er „mitzunehmen“.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ver ließen wir am Montag Vormit -

tag nach einer sehr anstrengenden Woche die Greizer Hütte und fuhren wieder in die

Hei mat. Wir hoffen, dass wir die Sektion gut vertreten haben und den Männern von

der ARGE bei den Sanierungs arbei ten eine Hilfe sein konnten.“

Der Obmann der ARGE

Höhen we ge, Ing. Wilfried

Klausner, äu ßert sich lobend

über die beiden

jungen Männer:

„Sicherlich brachten sie

noch nicht die notwen -

dige Erfahrung für die

schwierigen Ar beiten im

Hochgebirge mit, doch

haben sich Johannes und

Marius relativ rasch der

gegebenen Situa tion an -

gepasst. Während sie die

erfor derlichen Markie -

rungs arbei ten bereits

selbstständig durchführten,

unterstützen sie die

Mit ar bei ter der ARGE Hö -

Marius Radtke und Johannes Ponnath

hen we ge bei den Seil -

beim Arbeitseinsatz

sicherungsarbeiten tatkräftig

und konnten sich

dabei auch viel an Erfahrung aneignen. Wir sind vom Einsatzwillen der jungen

Männer begeistert und würden uns freuen, wenn wir wieder einmal eine gemein -

same Arbeit durchführen könnten.“

19


Sektion intern

Weitere Arbeitseinsätze

• Eintrag von Josef Robl, Gerhard Werner, Fritz Burger, Dietmar Nürnberger und

Kurt Prucker am 7. Juli 2008 im Hüttenbuch über ihren mehrtägigen Arbeitseinsatz:

„Neue Verschalung der Talseite, Verschalung an der Bergseite, 6 Fensterläden,

neues Bretterlager, Brennholz aufgeräumt, 2 Bänke gebaut und am Weg zur

Hütte aufgestellt, Dachboden über Pferdestall aufgeräumt“

• Klaus Vollstädt erledigte diverse Elektroarbeiten, u.a. um die kontinuierliche

Übertragung der Bilder der WebCam sicherzustellen.

• Die Kontrolle der Hütte durch die Gesundheitspolizei zog verschiedene Auflagen

in der Schänke und im Lebensmittellager nach sich. Dietmar Nürnberger, Gust

Gmeiner und Klaus Vollstädt bauten Regale mit Edelstahlböden ein und brachten

Fliesen sowie einen abwaschbaren Anstrich an.

Die Sektion dankt allen herzlich für die bereitwillige Mitarbeit. Besonders freuen

wir uns darüber, dass junge Mitglieder in die Fußstapfen unserer bewährten älteren

„Stammkräfte“ treten.

20

Das Greizer-Hütten-Duo

Unsere Greizer Hütte steht im Verantwortungsbereich zweier Männer, die beide im

heurigen Sommer ihren 50. Geburtstag feiern konnten:

Hans Geyer und Herbert Schneeberger.

Hans Geyer übernahm 1996 das Amt

des Hüttenwartes von Hans Thelen.

Dieses Amt bringt es mit sich, dass er

immer wieder in der Saison vor Ort auf

der Hütte anwesend sein muss. Aber

auch private Anlässe führen ihn dorthin.

So ließen er und „seine“ Ulrike sich auf

der Hütte standesamtlich trauen. Und in

diesem Sommer beging er seinen 50.

Geburtstag im Freun deskreis auf der

Hütte.

Sektion intern

Seit 1992 ist Herbert Schneeberger mit

seiner Frau Irmi Hüttenwirt auf der Grei -

zer Hütte, als Nachfolger von Rudi und

Minnerl Kröll. Be scheiden wie er ist,

wollte er wenig Aufhe bens um seinen

„Runden“ machen. Aber er konnte natürlich nicht verhindern, dass zahlreiche Freun de

und Bekannte eigens auf die Hütte kamen, um ihm persönlich zu gratulieren. Trotz

regen Andrangs auf der Hütte – es herrschte herrliches Wetter – ließ er keine Hektik

aufkommen und managte souverän den Hütten- und den Geburtstags betrieb.

1. Vorsitzender Walter Wenisch gratulierte den Jubilaren jeweils mit einem Geschenk

im Namen der Sektion, dankte für ihren Einsatz für die Greizer Hütte und wünschte

weiterhin viel Gesundheit und Kraft. Die Hütte ist bei ihnen in besten Händen.

21


Berichte

Multivisionsvortrag „Zwischen Himmel + Erde“

von Thomas Huber

Beim Klettern an der Dörflaser Kletterwand hatte Johannes Dötterl den Einfall, dass

wir bei nächster Gelegenheit auf einen Multivisionsvortrag von einem Profikletterer

gehen könnten. Der erste Gedanke fiel natürlich sofort auf die Huberbuam. Nach kurzem

Suchen stießen wir auf der Internetseite der „Buam“ auf den Vortrag „Zwischen

Himmel + Erde“ in Regen im Bayerischen Wald.

Die Idee setzen wir dann auch am 05.04.2008 um und stiegen zu fünft (Johannes

Ponnath, Marius Radtke, Johannes Dötterl, Volker Kastner und Christoph Sack) um

12.00 Uhr ins Auto. Gegen 14.00 Uhr erreichten wir Regen und waren überrascht, was

wir hier sahen. Die Regener hatten unter einer runden Steinbrücke fünf verschieden

schwere Kletterrouten installiert. Natürlich packte uns sofort die Kletterlust. Wir packten

unsere Kletterlatschen und -gurte aus und erfreuten uns an ein paar Routen. Nach

der Warmkletterei kam der Organisator auf uns zu und fragte, ob wir bei einem Tur nier

mitmachen würden. Wir waren natürlich sofort dabei und meldeten uns für den Klet -

terwettbewerb an. Zu Beginn musste man eine Qualifikationsroute meistern, die wir

alle schafften. In der zweiten Runde scheiterten wir trotz jeder Anstrengung alle, außer

Marius Radtke. In der Finalroute, bei der wir ihn kräftig anfeuerten, leis tete Marius

sein Meisterstück und belegte den 3. Platz. Während wir auf Thomas Huber warteten,

verbrachten wir die Zeit auf einer Slackline.

22

Die Jugendgruppe mit

Kletterstar Thomas Huber (Mitte)

Dann war es endlich soweit. Thomas

kam und meisterte die schwerste Rou te

auf Anhieb mit Bravour. Wir staunten.

Um ca. 20.00 Uhr begann der Vortrag

„Zwi schen Himmel + Erde“. In dem über

zwei Stunden dauernden Dia- und Film -

vor trag erlebten wir wun derschöne Bil -

der aus Pata go ni en (Cerro Torre), Yose -

mite Valley (El Capi tan) und Südtirol

(Drei Zinnen). Der „Huberbua“ gestaltete

ihn kurzweilig und bezog die Zu schau er

aktiv mit ein, was uns sehr gut gefiel.

Müde und ein kleines bisschen neidisch

auf Thomas’ Aktivitäten fuhren wir um

23.00 Uhr wieder Richtung Hei mat.

Zuhause war uns klar: „So was machen

wir wieder!!!!“

Himmelfahrtstour 2008

Auch dieses Jahr fand wieder, schon zum 18. Mal in Folge, die Sektions-Himmel -

fahrtswanderung statt.

Vom 1. bis zum 4. Mai unternahmen wir täglich Tageswanderungen von unserer Unter -

kunft aus, der Hainich-Herberge in Craula. Der Hainich-Nationalpark, das größte zusammenhängende

Laubwaldgebiet Deutschlands, liegt im Städtedreieck Mühl hau sen,

Bad Langensalza und Eisenach. Nicht Panoramawege sind hier das Domi nie rende,

sondern die großflächigen Waldbilder und das Ringen der Bäume um Licht und Was -

ser, welches wir unter den dichten Schirmen der Ahorne und Eschen, vor allem aber

der Buchen erleben konnten. Die Wanderungen wurden geplant und geführt von den

Ehepaaren Seliger und Vogel aus Greiz.

Am ersten Tag stand wie üblich

nach der Anreise eine Einlauftour

auf dem Programm, eine Halb ta ges -

wanderung über 18 km. Sie führte

uns zum Craulaer Kreuz und über

einen Rundweg durch den Hainich.

Ein Teil der Gruppe wanderte noch

zum „Wartburgblick“, der ein Pano -

rama von der Wart burg bis zum ln -

selsberg bietet. Am Abend wurden

Bilder von der Adventswanderung

im Mühltal und der letztjährigen

Dolomiten- Wandertour vorgeführt.

Am Freitag wanderten wir zuerst

durch Buchenwälder und Meere von

Bärlauch, die im Hainich zu finden

sind, machten in Weber stedt Mit -

tags rast und gingen weiter zum

Baumkronenpfad. Die Pa norama -

kuppel bot uns Schutz vor einem

Gewitter. Nach 25 Kilo me tern waren

wir zurück in Craula. Am Abend saßen

wir wieder zusammen, führten

Gespräche bei Rotwein und Knab -

bereien und ließen die Ereignisse

des Tages vorüberziehen.

Berichte

23


Berichte

Am Samstag fand die dritte und letzte Wanderung statt. Zuerst fuhren wir mit den

Autos in Fahrgemeinschaften bis Kammerforst und wanderten von dort aus quer

durch den herrlich grünenden Laubwald zur Gaststätte „Alter Bahnhof“ in Hayerode,

wo wir zur Mittagsrast einkehrten. Vorbei an einer riesigen blühenden Kirsch plan ta ge

ging es weiter bis zum ,,Hainich-Haus". An unseren Autos beendeten wir den 22 km

langen Rundweg.

Sonntag war Abreisetag. Wir fuhren noch nach Bad Langensalza, um den Kurpark,

den Rosengarten, den Japanischen Garten, den Magnoliengarten und den Botani -

schen Garten zu besuchen. Ein Bummel durch die Innenstadt, vorbei an der Markt -

kirche, der Bergkirche und dem Schloss Dryburg, war der krönende Abschluss unserer

Himmelfahrtstour.

Hiermit möchte ich mich nochmals im Namen der gesamten Wandergruppe bei den

Organisatoren für die tollen, gut geplanten Wanderungen bedanken und freue mich

schon auf die Tour im nächsten Jahr, die wieder von der Familie Jahn in Oberfranken

organisiert wird.

Patrick Jung

24

Die „Himmelfahrtswanderer“ 2008

Tourenwoche in den Lienzer Dolomiten

Berichte

Alle Teilnehmer treffen am Sonntag, 6. Juli, pünktlich am Bahnhof Nikolsdorf (636 m

Seehöhe, 5 km südlich von Lienz in Osttirol) ein. Zehn kommen vom Greizer Hütten -

treffen, zwei (Ältester und Jüngster) direkt aus Greiz. Um 13.15 Uhr starten wir bei stechender

Sonne und queren mit Elan die Drau und die Eisenbahn, werden aber sofort

ausgebremst, denn jetzt kommt ein

nicht endend wollender, ungemein

steiler An stieg hinauf über den Za ba -

rot-Leitersteig mit zahlreichen Holz -

leitern. Auf 3.845 m Weg län ge sind

1.144 Hö hen meter zu überwinden!

Gewitterwolken ziehen auf und wir

erreichen nach ca. 4 Stunden unser

Ziel, das Hochstadel-Schutzhaus auf

1.780 m, wo uns die Wirtsleute schon

mit einem Schnaps empfangen. In einem

Osttiroler Wan der buch aus den

70er Jahren finde ich über diesen

Steig folgendes: „Nur für Ge übte, teilweise

ausgesetzt, Schwindelfreiheit

Be din gung. “ Wir bekommen drei 4-

Bett-Zim mer, können das einzige Mal

in dieser Woche warm duschen und

Laserzkessel mit Karlsbader Hütte

sitzen, als es draußen gewittert und regnet, genüsslich in der warmen Stube. Beim

Aufstieg floss der Schweiß in Strö men, nun ist es das Bier. Nachts regnet es noch

etwas weiter, gegen 2 Uhr gibt’s ein schaurig schönes Wetterleuchten über den

Bergen.

Montag, 7. Juli: Nach einem guten Frühstück – wir hatten hier Halbpension – genießen

wir die tolle Aussicht hinunter ins Drautal und zum Karnischen Kamm. Um 8.00 Uhr

marschieren wir bei idealem Wanderwetter auf dem „Drei-Törl-Weg“ los. Wir über -

schreiten in ursprünglicher Berglandschaft das Baumgartentörl, das Kuhleiten törl

und das Laserztörl. Auf dem letzten Törl erblicken wir endlich unser Tagesziel, die

gran di os gelegene Karlsbader Hütte im Laserzkessel, einem Eldorado für Kletterer.

Im Geröll und durch Schneefelder laufen wir vorbei am großen und kleinen Laserz -

see und erreichen nach ca. 7 Stunden unser Ziel für zwei Übernachtungen. Die Hütte

(2.260 m) gehört der Sektion Karlsbad mit Sitz in Tirschenreuth und feiert im August

100-jähriges Bestehen. Die Hütte wird zur Zeit von Schreinern aus der Oberpfalz renoviert,

und wären wir eine Woche später dran gewesen, hätten wir schon duschen

können. Leider können wir auch hier nicht die Sonnenterrasse nutzen, sondern müssen

innen sitzen, weil es wieder mal regnet.

25


Berichte

Auch am Dienstag, 8. Juli, zeigt

sich der Wettergott nicht gnädig,

so dass wir statt hinauf zur La ser -

zwand im Nebel hinunter zur Do -

lomitenhütte wandern. Diese auf

1.620 m gelegene Hütte wird zur

Zeit umgebaut, und wir können

uns nicht vor dem ein setzen den

Regen schützen. So steigen wir

wieder hinauf zur Karlsbader Hüt -

te und genießen trotz Regen die

üppige Alpenrosenblüte und keh -

ren kurz zur Besinnung in einer

m0der nen Kapelle zum An den -

ken an die Gefallenen der bei den

Welt kriege und der Berg toten ein.

Gegen 17.00 Uhr kommt die Son -

ne raus und jetzt sieht man, dass

die Hüt te in einem prächtigen

Bergkessel liegt, hufeisenförmig

umrahmt von 22 selbstständigen

Gipfeln und lediglich nach Nor -

den zum Iseltal hin offen. Einige

von uns umrunden am Abend

noch die beiden Seen.

Heute, Mittwoch, 9. Juli, haben wir schönes Wetter und unser „Räuber“ Walter beschließt

ohne Rucksäcke die Laserzwand mit 2.615 m zu erklimmen. Wir erreichen

das Gipfelplateau mit tollen Tiefblicken und sind nach insgesamt 2 1 /2 Stunden wieder

bei der Hütte, wo wir uns verabschieden und unser nächstes Ziel ansteuern, das

Schutzhaus Kerschbaumer Alm. Die Sonne meint es gut, und nach dem Kersch bau -

mer Törl legen wir unsere Rucksäcke in die Latschen und besteigen schnell noch die

Gamswiesenspitze auf 2.488 m. Ein interessanter Aufstieg, bei dem die schwierigen

Passagen vorzüglich mit Drahtseilen gesichert sind. Am Gipfel freuen wir uns über

die gute Weitsicht. Nach kurzer Rast in den Latschen genießen wir den Abstieg durch

liebliches Almgebiet und kommen bei Sonnenschein gegen 16.00 Uhr an der Schutz -

hütte an. Sie liegt in 1.902 m Höhe wunderschön inmitten von Lärchen, Alpen rosen -

büschen, eingerahmt von hohen Bergen. Die Hütte ist urig mit ihrer „modernen“

Wasch anlage: eine Ganzkörperkneippanlage im Freien, natürlich mit temperaturbelassenem

Wasser, für die „rauchenden“ Füße ein Becken mit Massagekugeln und für

unseren Jüngsten ein interessantes Kegelspiel. Heute können wir endlich draußen

sitzen und sind rundum zufrieden. Am Abend gibt es in der gemütlichen Stube bei

Kerzenlicht Musik – abwechselnd von Heinz und dem pfiffigen Wirt Hans.

26

Unterwegs auf dem Drei-Törl-Weg

Heute, Donnerstag, 10. Juli,

Auf dem Spitzkofel

ist Kaiserwetter und wir brechen

auf, um den Hausberg

von Lienz, den Spitzkofel mit

2.718 m zu besteigen. Nach

dem Hallebachtörl erreichen

wir den Felsein stieg in einer

Karecke und weiter geht’s im

gut gestuften und gesicher ten

Gelän de zur Lin derhütte, einer

of fenen Un ter stands hüt te.

Das Gipfel kreuz scheint zum

Greifen nahe zu sein, aber es

geht erst einmal steil in einen

Ka min hinunter und wieder

hinauf, alles mit Draht seilen

gut gesichert. Erst nach einer

knap pen weiteren Stun de erreichen

wir den Gipfel die ses

fili granen Berges. Eine unbeschreib

liche 360°-Rund um -

sicht ist die Belohnung: Drei

Zinnen, Großglockner, Groß -

vene diger grüßen he rü ber.

Das Bergsteigerherz schlägt

höher! Gegen 16.00 Uhr erreichen

wir glücklich unser Quartier, wo uns der Wirt einen Wacholderschnaps spendiert.

Beim Essen zieht mal wieder ein Gewitter auf, es hagelt kurz, aber wir genießen den

letzten Abend in der Kerschbaumer Alm.

Freitag, 11. Juli. Wir staunen, der Himmel ist blau, die Sonne scheint. Wir starten wieder

pünktlich um 8.00 Uhr und steigen nur noch bergab, entlang am wildromantischen

Kerschbaumeralmbach bis zum Klammbrückl, wo sich das Wasser 33 m tief

eingeschliffen hat. Nach ca. 4 1 /2 Stunden erreichen wir die Galitzenklamm in Leisach

bei Lienz, wo ein Auto steht, welches die Fahrer zum Ausgangspunkt zurückbringt.

Fazit: Eine zum Teil anstrengende, aber wunderschöne Tour mit insgesamt knapp

5.000 Höhenmetern (jeweils im Auf- und Abstieg) und gut 30 Stunden Gehzeit. Ein

Dank gebührt unserem Walter, der diese schöne Strecke ausgesucht und uns super

betreut hat. In den Lienzer Dolomiten kann man noch die Weite der Felslandschaft

und die Bergeinsamkeit mit herber Schönheit erleben (ohne Bergbahnen).

Karin Klinger

Berichte

27


Berichte

Höchsten Gipfel Österreichs erklommen

Das eigentliche Vorhaben, eine Hochtourenwoche in den südlichen Ortleralpen,

mus ste wegen eines Wintereinbruchs und einer instabilen Wetterprognose verschoben

werden. Nachdem das Wetteramt in Innsbruck aber ein zweitägiges Schönwet -

ter fenster vorhergesagt hatte, wurde quasi als Ausweichziel der Großglockner, mit

3.798 m der höchste Gipfel Österreichs, ins Auge gefasst.

28

Gipfelglück auf

Österreichs höchstem Berg

Ausgangspunkt war das

Lucknerhaus in der Nähe

von Kals. Über die Luck -

nerhütte wurden in 2 1 /4

Stunden die 700 Höhen -

meter zur 2.801 m hoch

gelegenen Stüdlhütte bewältigt.

Aufgrund der

Neu schneefälle der letzten

Tage lagen noch bis

zu 30 cm Neuschnee vor

der Hütte.

Am nächsten Morgen startete man um 6 Uhr bei perfekten Wetterverhältnissen und

leich ten Minustemperaturen. Nach der Überquerung des Ködnitzgletschers wurde

die Glet scher aus rüstung mit der Kletter steigaus rüs tung getauscht, und in leichter

Kletterei ging es im vereisten Fels zur 3.454 m hoch gelegenen Erz herzog-Johann-

Hütte hinauf. Nach einer kurzen Pause folgte der weitere Aufstieg mit Steig eisen und

Eispickel über gefrorenen Firn zum Glocknerleitl, einer am Schluss 40 Grad steilen

Eisflanke, welche zum eigentlichen Beginn des Glockneranstiegs führt.

Der erste vereiste Felsaufschwung wurde oh ne große Schwierigkeiten durchstiegen.

Die ausgesetzte Querung zum Gipfel des Klein glock ners wurde an den vorhandenen

Eisen stangen abgesichert, da ein falscher Tritt unweigerlich zum Absturz geführt hätte.

Vom Gipfel des Kleinglockners leitet ein 18 Meter langes Draht seil in die Glock ner -

scharte hinab. Diese spektakulärste Stelle des Anstiegs ist einen halben Meter breit

und gewährt nach rechts einen Tiefblick in die hier endende 1.000 m lange Palla vi ci -

ni-Eisrinne. Der wesentlich steilere zweite Felsaufschwung wur de wieder vollständig

abgesichert und nach 5 Stunden Auf stieg gelangte die Gruppe zum Gipfel des Groß -

glockners.

Das wolkenlose Wetter ge währte ein Gip -

fel pa no rama vom Ortler über die Marmo -

lada und die Drei Zinnen bis zum Dach -

stein. Während des Abstiegs kam es teilweise

an den Stand plätzen zu längeren

Warte zeiten, da aufgrund der guten Wet -

ter lage sehr viele Seilschaften am Berg unter

wegs waren. Da der Groß glockner zu

den begehr testen Alpengipfeln zählt, waren

viele internationale Bergsteiger aus

Ungarn, der Schweiz, der Slowakei,

Tschechien und England unterwegs.

Nach dem Abstieg über das Glocknerleitl wurde nach 7 Stunden auf der Erzherzog-

Johann-Hütte die erste größere Rast eingelegt und man genoss das wohlverdiente

Gipfel-Bier. Ohne Pro ble me ging es wieder über den Kampl-Steig zum Gletscher hinab,

welcher jetzt in der Nach mittags sonne tief aufgeweicht war. Nach insgesamt

10 Stunden Gehzeit erreichten die fünf Bergsteiger wieder wohlbehalten die Stüdl -

hütte.

Rainer Rahn

Berichte

An der Gratschneide zum Kleinglockner

29


Berichte

Piz Bernina über Biancograt bestiegen

Am frühen Morgen des 4. August machen sich die vier Greizer DAV-Mitglieder Holger

Voss, Dieter Schröder, Volker Bauer und Mirko Börner in die Schweiz auf, ein klares

Ziel vor Augen: die Besteigung des Piz Bernina (4.049 m), des einzigen Viertausen -

ders der Ostalpen, und zwar über den legendären Biancograt, nicht selten als der

schönste Grat der Alpen gepriesen.

Die Tour beginnt bei schöns tem Wet ter mit dem Aufstieg zur Tschierva-Hütte (2.583 m).

Hier verlassen alle, die den Piz Bernina besteigen wollen (und das waren an diesem

Tag nicht wenige), nach kur zer Nacht zwi schen 3 und 4 Uhr morgens die Hütte. Die

ersten Stunden führen im Dunkeln über zum Teil wegloses Ge stein s ge län de und Wasser

läu fe. Überall am Hang funkeln

Piz Bernina mit Biancograt

die Lichter der Stirn lam pen auf, es

sind an diesem Tag viel leicht 15

Gruppen Rich tung Gipfel unterwegs.

Auf der „Himmelsleiter“ des Biancogrates

30

Es folgt eine erste Gletscher pas sa -

ge, welche wir aber ohne Steigeisen

recht zügig überwinden können. Die

erste Felskletterei, zum Teil mit Ei -

sen stif ten und -tritten versehen, bereitet

auch keine größeren Pro ble me.

Bei Son nen aufgang erreichen wir die

Fuorcla Prievlusa (3.430 m), eine

Scharte, bei der der Bianco grat mit

einem felsigen Aufschwung beginnt.

Nach einer kurzen Pause klettern wir

los.

Es gibt reichlich Sicherungs mög lich -

keiten, so dass das Klettern mit Seil

in unseren Zweier seilschaften ein

wahrer Genuss ist.

Danach beginnt der eigentliche

Biancograt, ein steiler Firngrat, der

strahlend weiß in den heute tiefblauen

Himmel emporzieht und

des halb auch den Namen „Him -

melsleiter“ trägt.

Das Steigen mit Steigeisen und Eispickel auf diesem schmalen Grat ist ein reiner

Genuss. Langsam setzen wir einen Fuß vor den anderen, die Höhe lässt einen die

Anstrengung spüren. Dann folgt der vielleicht schwierigste Teil, ein schmaler und

ausgesetzter Felsgrat, welcher zum Hauptgipfel hinaufzieht und mit zwei Türmen

versehen ist. Das Klettern, Abseilen und Sichern erfordert nochmals höchste Kon -

zen tration, ständig geht es links und rechts Hunderte Meter den Abgrund hinunter.

Be sonders pikant ist ein Spreizschritt, den eine Spalte von einem Meter Breite nötig

macht, aber von uns allen gut gemeistert wird.

Nach dieser Kletterei erreichen

wir gegen Mittag den Gipfel,

auf dem wir uns eine klei ne

Pau se gönnen. Bei dem relativ

kurzen, ca. zwei- bis dreistündigen

Abstieg haben wir einen

wunderbaren Blick auf das riesige

Gletschergebiet rund um

die Bellavista-Terrassen. Wir

er reichen nach über zwölf Stun -

den geschafft und glücklich die

italienische Marco e Rosa-Hütte

auf 3.597 m Höhe.

Der Hüttenabend wird mit ei -

nigen Gläsern Wein genossen.

Tags darauf folgt die Fort set -

Die erfolgreichen Greizer Bergsteiger

zung der Tour durch herrliche

Gletscher welten und mit nochmals

schöner und unschwerer Felskletterei auf den Piz Palü (3.905 m). Von diesem

geht es dann knapp 1.000 Hö hen meter über zerklüftetes Gletscher gebiet hinab zur

Diavolezza-Hütte, wo wir einen kleinen Kulturschock wegen der Unmenge an Tou ris -

ten bekommen, die hier bequem mit der Seilbahn hinaufgelangen und den Aus blick

genießen.

Am nächsten Tag geht es zurück ins Tal und wieder in die Heimat nach Greiz.

Der Biancograt aber wird unserem Quartett in bester Erinnerung bleiben – als

„Stairway to Heaven“...

Mirko Börner

Berichte

31


Berichte

Kletterwettkampf für Kinder und Jugendliche

Am 27. August 2008 veranstaltete die Jugendgruppe Marktredwitz an der vereinseigenen

Kletterwand in der Turnhalle Dörflas einen Kletterwettkampf für Kinder und

Jugendliche. Die Veranstaltung, die in das Ferienprogramm der Stadt Marktredwitz

integriert war, wurde von den Kids sehr gut angenommen. 20 Teilnehmer aus Markt -

redwitz und dem Umland fanden sich an der Kletterwand ein. Jeder musste eine

leich te, mittelschwere und schwere Route beklettern. Der zuletzt gehaltene Griff war

für die Wertung ausschlaggebend. Als Sieger ging in der Altersgruppe 8 bis 14 Jahre

das Geschwisterpaar Julian und Tabea Schornbaum aus Tirschenreuth hervor. In der

Altersgruppe von 15 bis 18 Jahre siegten Marius Radtke und Anne Wallisch aus Markt -

redwitz. An die Sieger überreichte der Jugendreferent der Sektion, Michael Rabus,

Urkunden, Medaillen und Pokale.

Der Wettkampf wurde mustergültig von Jugendleiter Johannes Ponnath organisiert.

Er baute die Routen und sorgte für die optimale Sicherheit der Kletterer. So lief der

Wettkampf reibungslos ab und bereitete allen Teilnehmern sichtlich Spaß.

v.l.: Jugendreferent Michael Rabus, die

Sieger in der Altersgruppe 15 – 18 Jahre

Marius Radtke und Anne Wallisch,

Jugendleiter und Organisator

Johannes Ponnath

32

Die Sieger in der Altersgruppe

8 – 14 Jahre, die Geschwister

Julian und Tabea Schornbaum

Touren- und Ausbildungsprogramm 2009

Touren und Ausbildung

11. Januar SS1 Schneeschuhtour im Fichtelgebirge

Uhrzeit: 13 Uhr; Treffpunkt wird noch vereinbart

Teilnehmergebühr: keine

Ausleihgebühr: 7,- € pro Paar Schneeschuhe

Leitung: Markus Prechtl

26. Januar K1 Richtig Vorsteigen in der Halle

Inhalt: Richtiges Vorsteigen und

richtiges Sichern im Vorstieg

Voraussetzungen: Gute Klettererfahrung,

Beherrschen einer Sicherungstechnik

Ort: Kletterwand Dörflaser Turnhalle

Teilnehmergebühr: 10,- €

Leitung: Alwin Neudert und Thiemo Jahn

09. Februar K2 Kletterschein Vorstieg

Inhalt: Prüfung zum Kletterschein Vorstieg

Voraussetzungen: Klettererfahrung im Vorstieg und

Beherrschen der Sicherheitsaspekte

für den Kletterschein Vorstieg des DAV

Ort: Kletterwand Dörflaser Turnhalle

Teilnehmergebühr: 15,- €

Leitung: Alwin Neudert und Thiemo Jahn

Februar SS2 Schneeschuhtour im Bayerischen Wald

Termin: auf Anfrage bzw. nach Absprache

Teilnehmergebühr: 5,- / 10,- € (je nach Dauer)

Ausleihgebühr: 7,- € pro Paar Schneeschuhe

Leitung: Stefan Jänsch

Februar ST1 Skitour

Termin / Gebiet: auf Anfrage bzw. nach Absprache

Teilnehmergebühr: je nach Dauer

Leitung: Martin Glöckner

33


Touren und Ausbildung

12. März K3 Onsight-Training I

Inhalt: Taktik, psychische Aspekte,

Risikomanagament

Voraussetzungen: Klettererfahrung im Vorstieg,

Beherrschen einer Sicherungstechnik

Ort: Kletterwand Dörflaser Turnhalle

Teilnehmergebühr: 10,- €

Leitung: Alwin Neudert und Thiemo Jahn

19. März K4 Onsight-Training II

Inhalt: Onsight-Versuche mit Videoanalyse

Voraussetzung: Teilnahme am Kurs „Onsight-Training I“

Ort: Wird in Teil I bekannt gegeben

Teilnehmergebühr: 15,- € zzgl. Halleneintritt

Leitung: Alwin Neudert und Thiemo Jahn

25. April K5 Von der Halle an den Fels

Voraussetzungen: Gute Klettererfahrung,

Beherrschen einer Sicherungstechnik

Ort: Steinwald, Treffpunkt Parkplatz Pfaben

Teilnehmergebühr: 10,- €

Leitung: Alwin Neudert und Thiemo Jahn

04. Mai K6 Sicher sichern

Inhalt: Richtige Bedienung verschiedenster

Sicherungsgeräte (ATC, Tube, GriGri, Cinch,

Reverso, Globus, Achter, Tre … )

Voraussetzungen: Klettererfahrung,

Beherrschen einer Sicherungstechnik

Ort: Kletterwand Dörflaser Turnhalle

Teilnehmergebühr: 10,- €

Leitung: Alwin Neudert und Thiemo Jahn

09. / 10. Mai ST2 Skihochtour

Gebiet: je nach Schneelage

Teilnehmerzahl: max. 5 Personen

Teilnehmergebühr: 25,- €

Leitung: Martin Glöckner

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Touren und Ausbildung

21. – 24. Mai W1 Himmelfahrtswanderung „Rund um Hohenberg“

Gebiet: Fichtelgebirge bis nach Tschechien

(Ausweis nicht vergessen)

Leitung: Gerhard Jahn

(Anmeldg. auch bei Eberhard Eisenbeiß)

21. Juni R1 Mountainbike-Tour im Fichtelgebirge

(83 km, 1.500 Hm, schöne Trail-Wege)

Route: Hof (Hbf.) – auf Seenweg über

Förmitz speicher – Weißenstädter See –

Fichtelsee – Nageler See – Quellenweg –

Kösseine – Marktredwitz

Teilnehmerzahl: max. 8

Teilnehmergebühr: 5,- €

Leitung: Rainer Rahn

Juni KS1 Klettersteig-Kurs in den Alpen

Inhalt: Sicherungstechnik, Klettertechnik für den

Klettersteig, Tourenplanung, Materialkunde

(3 – 4 Tage)

Termin: auf Anfrage bzw. nach Absprache

Voraussetzungen: Kondition für 4 bis 5-stündige Aufstiege,

Schwindelfreiheit

Teilnehmergebühr: 30,- €

Leitung: Michael Rabus

Bitte beachten Sie auch die Kooperation im Bereich Touren mit der Sektion Selb

(Näheres dazu S. 47).

Vorschau auf die Touren des 2. Halbjahrs

Mehr dazu im nächsten Heft oder informieren Sie sich beim jeweiligen Tourenführer

17. – 19. Juli HT1 Hochtour auf den Großvenediger

Rudi Übelmesser

24. – 26. Juli W2 Hochgebirgswanderung auf die Zugspitze

Rainer Rahn

Juli K7 Felsklettern in der Fränkischen Schweiz

Thiemo Jahn

Juli (2 Tage) R3 MTB-Tour durch die Fränk. Schweiz bis Pegnitz

Martin Glöckner

35


Touren und Ausbildung

08. – 10.

August

14. – 17.

August

23. – 29.

August

11. – 13.

September

Kontakte:

Börner Mirko, Tel. 0160 / 93 73 47 14, jugend-greiz@alpenverein-greiz.de

Eisenbeiß Eberhard, Tel. 03661 / 43 10 92, anne.eisenbeiss@gmx.de

Glöckner Martin, Tel. 0921 / 44 420, martin.gloeckner@t-online.de

Jahn Gerhard, Tel. 09233 / 26 72

Jahn Thiemo, Tel. 0179 / 91 17 985, thiemo.jahn@web.de

Jänsch Stefan, Tel. 09231 / 87 587

Neudert Alwin, Tel. 09633 / 40 00 744, ja-neudert@t-online.de

Prechtl Markus, Tel. 0151 / 12 11 80 88, markus.prechtl@t-online.de

Rabus Michael, Tel. 08177 / 99 79 98, michael.rabus@gmx.de

Rahn Rainer, Tel. 09232 / 70 790, wein.rainer@web.de

Übelmesser Rudi, Tel. 09648 / 91 37 41, rudi.uebelmesser@gmx.de

Wenisch Walter, Tel. 09633 / 16 23, w.wenisch.mitterteich@t-online.de

Wir suchen zusätzliche Fachübungsleiter

Um unseren Mitgliedern ein noch attraktiveres Tourenprogramm bieten zu können,

suchen wir begeisterte Aktive des alpinen Bergsports (Hochtour, Wandern, Skiberg -

steigen, Mountainbike, Klettern …), die bereits eigene Erfahrungen besitzen und

Interesse an einer Ausbildung zum Fachübungsleiter haben.

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W3 Hochgebirgswanderung im Sellrain oder

Appenzell

Rainer Rahn

W4 Wanderung im Lechquellengebirge

Eberhard Eisenbeiß

W5 Trekking vom Bündnerland ins Bergell

(Via Spluga und La Panoramica)

Walter Wenisch

R4 Mittelschwere Mountainbike-Tour

„Bregenzerwald“

Martin Glöckner

20. September R5 Zum Mittelpunkt Europas, dem Tillenberg

ca. 100 km auf Forststraßen

oder geteerten Nebenstraßen

Rainer Rahn

September R5 MTB-Tour im südl. Fichtelgebirge

50 km / 1.100 Hm auf Forststraßen

Markus Prechtl

September K8 Alpinklettertouren im Oberreintal

(im 5. / 6. Grad)

Mirko Börner

Klettern, baden, sonnen, shoppen:

AV-Jugend am Gardasee

Berichte

Im vergangenen Jahr auf der Greizer Hütte hatten wir uns die Frage gestellt, wo uns

unser Jugendausflug heuer hinführen sollte. Nach einigen Diskussionen etablierte

sich das Ziel „Gardasee“. Wie den meisten sicherlich bekannt ist, ist der nördliche

Gardasee mit seiner Kletterstadt Arco eine sehr bekannte Sportkletterregion.

Also machten wir, Matthias Arneth, Christoph Sack,

Marius Radtke und Johannes Ponnath, uns am Sams -

tag, den 06.09.2008, mit dem Auto auf in Richtung Sü -

den. Kurz vor dem Ziel trafen wir uns in Nago mit unserem

Jugend re ferenten Michael Rabus, der uns als alter

Gar dasee spe zialist bis Dienstag alles Wichtige für den

Auf enthalt mit teilte. Nach dem Tref fen und der siebenstündigen

Fahrt nach Riva del Garda, bezogen wir unser

wunderschönes Apartment, die „Residence Segattini“.

Da wir die Temperaturen um ca. 30° C nicht wirklich gewohnt

waren, genehmigten wir uns nach der Ankunft

erstmal ein paar Run den im hausei ge nen und erfrischen

den Swim ming pool. Aber die Zeit drängte, weil

gegen An bruch der Dunkel heit der mehrtägige „Rock -

Master“ begann. Dies ist einer der bekanntesten Klet -

ter- und Boulder wett käm pfe Europas mit Kletterern aus

der ganze Welt. Dies wollten wir uns auf keinen Fall entgehen

lassen. Dort ließen wir uns auch mit sehr be -

kann ten Kletterern wie David Lama fotografieren. An -

schlie ßend schauten wir uns noch Arco bei Nacht an

und wurden von Michaels Koch künsten angenehm

überrascht.

Am Sonntag wollten wir es dann das erste Mal wis sen.

Angetrieben von den Spitzen kletterern des Vortages erstürmten

wir die 4-Seillängentour an der Wand „Corno

di Bo’“ bei Torbole. Gegen Abend war dann wieder

RockMaster-Zeit. Wir schauten der Elite beim Bouldern

(Klettern in Absprunghöhe über Weichbodenmatten) zu und waren vollauf begeistert.

Auf der After Arco RockMaster-Party mit den Teilnehmern des Turniers fühlten wir

uns schon sehr zugehörig und tranken mit den Sportlern ein oder zwei Bierchen.

37


Berichte

Nach den beiden Tagen, an denen wir mehr beim Klettern zuschauten als wir selbst

in der Wand hingen, beschlossen wir am Montag und Dienstag soviel zu klettern wie

nur irgendwie möglich. Also fuhren wir an die Wände „Nago“ und „Massi di Prabi“

um uns richtig die Kante zu geben. Abends verbrachten wir die meiste Zeit mit

Schwim men und Slacken auf der Slackline.

Um uns nach den positiven Strapazen wieder zu erholen fuhren wir am Mittwoch

früh nach Arco zum Einkaufen. Jeder kam mit mehreren Tüten und in der Hoffnung

ein Schnäppchen gemacht zu haben wieder zum Auto zurück. Die Muskel wuchsen,

so musste nur noch die braune Haut her. Dies ermöglichten wir uns in der prallen

Nachmittagssonne am Pool. Mit saftigen Steaks vom Grill ließen wir diesen Erho -

lungstag ausklingen.

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Am Donnerstag fuhren wir an die

Kletterwand „Massone“, was sich

zum Schluss als der beste Sektor

herausstellte. Die se Wand kann

man leicht mit den Wänden auf der

Insel Kalymnos in Grie chen land vergleichen.

Mit überhängenden Dä -

chern, an denen Stalaktiten und

Riesensanduhren wachsen, war es

richtig „cool“ die Routen hochzuklettern.

„La Gola“ war am Freitag das Ziel,

an dem wir ein paar Rou ten gezogen

haben. Mit nur einer Nachbar seil -

schaft waren wir an einer 300 Meter

langen Wand. Ab Mittag regnete es

dann an unserem letzten Urlaubstag. Um noch das Beste daraus zu machen fuhren

wir nach Torbole, schlenderten den Gardasee entlang und fanden noch eine super

Wand: “Spiaggia delle Luciatole“. An ihr kann man direkt vom Wasser in Mehrseill -

ängen touren einsteigen. Als wir wieder in Richtung Apartment fuhren, sahen wir die

Burg über Arco im Schein werferlicht. So beschlossen wir noch eine Nachtwanderung

hinauf zu machen und die Lichter bis in den Süden des Gardasees zu genießen.

Am Samstag ging unser Gardaseeaufenthalt leider zu Ende. Mit mehr Muskeln,

braun gebrannten Körpern, Telefonnummern hübscher Kletterinnen und auch ein

bisschen Heimweh kehrten wir wieder nach Hause zurück.

Johannes Ponnath, Jugendleiter

In den westlichen Zillertaler Alpen

Berichte

Vom 19. bis 21. September unternahmen 14 Mitglieder der Ortsgruppe Greiz eine

Sektionstour in die Zillertaler Alpen. Unser Ziel war die Olpererhütte, die wir nach

dem Neubau unbedingt testen wollten. Die angekündigte herrliche Aussicht war uns

leider durch Nebel und Wolken versagt, aber das Innere der Hütte fanden alle super.

Die Greizer Gruppe auf der Alpeiner Scharte

Nachdem die Betten verteilt waren, wurde geklettert. Unsere Jüngsten waren natürlich

sofort dabei. Der nächste Tag war ziemlich kalt. Holger und Volker machten sich

auf zum Olperer und wir wanderten zur Geraer Hütte. Interessant am Weg sind die

Reste eines Bergwerkes von 1944. Hier sollte Molybdän für die Stahlveredlung abgebaut

werden, wozu es aber nie kam. Mit einem kleinen Umtrunk für unser Geburts -

tagskind klang der Abend aus. Zeitig legten wir uns schlafen, denn am nächsten Tag

mussten wir ja wieder über die Alpeiner Scharte zurück zum Schlegeisspeicher, wo

unsere Autos parkten. Eine schöne Tour, die uns eine noch unbekannte Ecke des

Zillertales erschloss.

Anne-Kathrein Eisenbeiß

39


Berichte

Sebensee, Tajakante und Goldener Oktober –

eine Traumkombination

Musste die geplante Tour im letzten Jahr Mitte Oktober wegen des schlechten Wet ters

noch abgesagt werden, waren die Verhältnisse dieses Jahr perfekt. Am 12. Oktober

schloss die Coburger Hütte ihre Türen und richtete sich auf den Winter ein. Auch das

Bier musste weg und fand in den durstigen Kehlen der wenigen Klettersteigler nach

erfolgreicher Rückkehr vom Gipfel seine dankbaren Abnehmer.

40

Wegen ungeplanter Ereignisse mussten wir un sere

Tour von geplanten zwei Tagen auf einen Tag reduzieren.

So standen wir (Johannes Ponnath, Andi Schöpf

und Michael Rabus) um 8.30 Uhr an der Talstation der

Ehrwalder Bahn. Nein, wir fuhren nicht nach oben. Wir

wollten es an diesem Tag wissen. Ab zum Einstieg des

ersten Kletter steiges, dem Sebensee-Steig. Ein Klet -

tersteig der schweren Kategorie, dafür relativ kurz.

1 1 /2 Stun den später genossen wir unser Frühstück am

Sebensee und trafen wieder auf die Herbst wanderer,

die die Bahn als Aufstiegshilfe nutzten.

Nach dem „Frühstückshappen“ machten wir uns nun

auf zu unserem „Hauptgericht“, der Taja kan te. Statt

der sonst lauten Touristen strö me waren heute nur

einzelne Wanderer tief un ter uns zu sehen und zu hören.

Es überwog der gran diose Tief blick auf den türkisen

Sebensee, die goldgelben Bäume und die Zug -

spitze. Der Klettersteig führt als klassischer Steig an

der Kante entlang und sucht dabei immer wieder

schwierige und ausgesetzte Stellen; ein sportlicher

Klassiker, der durchaus fordert.

Als wir vom Gipfel aus sahen, dass Fenster für Fenster der Hütte verschlossen wurde

und Bän ke samt Tischen vor der Hütte verschwanden, war noch einmal ein Energie -

schub nötig. Pünktlich zu den letzten Sonnenstrahlen und den letzten Tropfen verkaufbarer

Flüssigkeit trafen wir bei der Hütte ein. Der folgende Abstieg über den Ho -

hen Gang, ein leichter, teilweise versicherter Steig ließ genügend Ruhe einkehren um

schon mal das vergangene Bergjahr Revue passieren zu lassen. Erschöpft, aber um

einen Traumtag bereichert, standen wir um 18.00 Uhr wieder an unserem Auto.

Michael Rabus

Auf Gipfeln und in Höhlen –

Greizer Jugendgruppe im Elbsandstein

Berichte

Was kann es Schöneres geben, als im goldenen Oktober auf die bizarren Säulen des

romantischen Elbsandsteingebirges zu klettern? So entschied sich die Jugendgruppe

der Greizer Ortsgruppe wie letztes Jahr, zum Klettern ein Wochenende ins Bielatal in

die Sächsische Schweiz zu fahren.

Geklettert wird hier nach sächsischen Regeln. Was hierbei den Reiz

des Kletterns ausmacht, ist, dass traditionell die Kletterwege mit

keinen oder nur wenigen Sicherungsringen ausgestattet sind, so

dass man mittels Knoten- und Band schlin gen seine eigenen Si che -

rungs punkte bauen muss. Dies sorgt dann öfters für einen erhöh -

ten Adre nalin-Spiegel für den Vorsteiger, aber auch das Berg steiger-

Herz schlägt auf dem Weg zum Gipfel höher als beim klassischen

Sport klettern.

An den zwei sonnigen Oktobertagen bestieg unsere 8-köpfige Grup -

pe einige Gipfel wie die Fal kenwand, die Nymphe und den Gespal -

te nen Turm. Auf den Gipfeln kann man den herrlichen Blick ins Tal

genießen und sich traditionsgemäß ins Gipfelbuch eingetragen.

Und dieses Jahr ging es nicht nur nach oben – wir hatten das Glück

von ein paar Höhlen freun den zu einer nächtlichen Höh len tour mitgenommen

zu werden. Das Bielatal ist eines der wichtigsten Höh -

len ge biete des Elbsandsteins. So wurde mit Stirnlampe der Wald

nach den manchmal versteckten Höh le neingängen abgesucht. Als

„normaler“ Mensch läuft man daran unwissend vorbei. Dann krochen

und kletterten wir durch ein paar verwinkelte enge Höhlen,

was – man glaubt es kaum – eine wirklich interessante und schöne

Erfahrung ist! Hier gibt es nicht nur Spinnen und Fledermäuse, sondern auch interessante

Leucht er schei nun gen. Es geht mitunter so eng zu, dass an manchen Stellen

auch mal gezogen oder geschoben werden muss. Am tiefsten Punkt jeder Höh le gibt

es ein Höhlenbuch, in das wir uns eintragen konnten.

Nach dieser interessanten Nacht und dem tollen Wochenende wird es wohl nächstes

Jahr für unsere Jugendgruppe wieder ins Elbsandstein gehen und vielleicht klettern

wir auch wieder unter Tage.

Mirko Börner

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Zillertal-Info

Neues aus dem Hochgebirgs-Naturpark

Mit dem Ende des Sommers geht auch für den Naturpark eine sehr ereignisreiche

Jahreszeit zu Ende. Einige Projekte wurden zu unserer vollsten Zufriedenheit abgeschlossen.

Hier ein kleiner Überblick, was bisher im Naturpark geschehen ist:

Bergsteigerdorf Ginzling

Der Höhepunkt des Jahres war si cherlich die lang ersehnte Er öff nung des neuen

Besucher zentrums „Naturparkhaus Ziller taler Alpen“. Die feierliche Ein weihung fand

am Samstag, dem 12. Juli statt. Im Haus untergebracht sind neben den beiden Büros

des Naturparks und der Ortsvorstehung Ginzling eine Regional- und Alpinbiblio thek

sowie ein Seminarraum. Das Herz stück ist

sicherlich die interaktive Erlebnis aus stel -

lung, in der sich der Naturpark mit seinen

Be son der hei ten präsentiert. Dabei ist die

vielfältige Information in eine spannende

Ge schichte ver packt, in der man sich auf

die Spuren einer verschollenen Expedition

in die Ziller taler Gletscherregionen begibt.

Die Natur park betreuung freut sich auf

Euer Kommen!

Naturparkhaus Zillertaler Alpen; Foto: Birgit Kroell

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Das Bergsteigerdorf ist seit kurzem um eine

alpinistische Attraktion reicher – den

Naturpark-Klet ter steig Ginzling am Fuße

des Dristners. Die Route mit Kletterei im

mittleren Schwierigkeitsgrad (C) über 400

Meter steil hinauf ist direkt vom Orts zent -

rum aus begeh- und sichtbar. Über mehrere

exponierte Felsnasen und -nadeln geht

es luftig hinauf, z.T. durch lichten Birken -

wald. Unterwegs eröffnet sich immer wieder

ein phantastischer Blick in das schöne

Zemmtal, so z.B. von einer der atemberaubenden

Seilbrücken. Nach dem erholsamen

Abstieg auf dem bestehenden Wan -

derweg bietet sich die Möglichkeit, das

Naturparkhaus zu besichtigen.

Sommerprogramm 2008

Zillertal-Info

Das in dieser Saison völlig neu gestaltete regionale Sommerprogramm war ein großer

Erfolg! In Kooperation mit den beiden Tourismusverbänden Mayrhofen-Hippach

und Tux-Finkenberg entstand ein breit gefächertes Wanderprogramm mit einer großen

Bandbreite an spannenden geführten Themenwanderungen – insgesamt waren

es 220 unterschiedliche Touren! Dabei kristallisierten sich einige besondere Schmankerl

heraus, so z.B. das Lama-Trekking für Familien mit Kindern. Die sehr zutraulichen

Tiere wurden sofort von Groß und Klein ins Herz geschlossen.

Ebenfalls sehr viel Freude bereiteten die faszinierenden Wildtierbeobachtungen

(Mur meltier, Gams) oder herrliche Sonnenaufgangstouren im Tuxer Tal. Die Vorbe rei -

tungen für das kommende Jahr laufen bereits und es werden wieder viele verschiedene

Themenwanderungen und Spezialtouren angeboten werden. Soviel sei verraten,

die Lamas sind fester Bestandteil des nächsten Sommerprogramms!

Naturparkschule Brandberg

Im Sonnendorf Brandberg gibt

es seit dem heurigen Schul jahr

die erste Naturparkschule West -

österreichs! In diesem Pi lot pro -

jekt richtet die Volksschu le

Brand berg ihr Leitbild komplett

auf das Thema „Naturpark“

aus. Somit bleibt der Naturpark

nicht draußen vor der Tür, sondern

zieht sich auch durch die

verschiedenen Fächer im Lehr -

plan. Um nun neben der Theo rie

auch die Praxis kennenzulernen,

stehen zudem Exkur sio nen und

Projekttage auf dem Stunden -

plan, bei denen z.B. Förster,

Im ker und Naturpark betreuer

besucht werden, die dann über

ihre tägliche Arbeit berichten.

Dank der Projektför derung

konn te bereits einiges Umwelt -

bil dungs- und Unter richts ma -

terial angeschafft werden.

Neu ab Herbst 2008:

Naturpark-Klettersteig Ginzling Im Sommerprogramm etabliert – das Lama-Trekking

43


Zillertal-Info

Gutscheinheft „Trekking am Berliner Höhenweg“

Die Trekking-Pauschale fand – auch dank des Beitrags im DAV-Panorama – gleich im

ersten Jahr ihres Bestehens reißenden Absatz! Die große positive Resonanz zeigt, dass

Weitwandern bzw. mehrtägiges Hüttenwandern auf Höhenwegen wieder in Mo de ist.

Erfreulich ist auch, dass unter den Wanderern zunehmend jüngeres Pu bli kum zu finden

ist. Ein Trend, der sich aus unserer Sicht gerne weiter so entwickeln kann! Viele finden

eben genau in den Bergen auf solchen Touren die nötige Erholung und Entspan nung,

um nach dem Urlaub wieder fit und mit aufgeladenen Akkus zurückzukehren. Weitere

Informationen zum Thema „Wandern", insbesondere dem „Berliner Höhen weg", sowie

zu den Schutzhütten im Naturpark finden Sie auf unserer Home page sowie den In -

ternetseiten der Tourismusverbände Mayrhofen-Hippach (www.mayrhofen.at) und Tux-

Finkenberg (www.tux.at). Besonders die virtuellen Tourenvorschläge sowie die Ein bin -

dung von „Google Earth“ auf der Mayrhofner Seite können wir Ihnen hierfür empfehlen!

Rückblick Petzl Roc Trip im Zillertal

Vom 23. – 27. Juli 2008 fand in Mayrhofen der Petzl Roc Trip statt. Nach der Gorges du

Tarn (Frankreich), Squamish (Kanada), Kalymnos (Griechenland) und Red River Gorge

(USA) reihte sich nun auch Mayrhofen (Zillertal/Österreich) in die Veranstalterliste

die ses international renommierten Kletterfestivals ein. Die vielen Freizeit- und Hob -

byklet terer erlebten hautnah ihre Idole wie Lynn Hill, Chris Sharma oder Dave Graham.

Wäh rend der vier Tage galt es, sich an den zahlreichen Klettergärten und Boulder -

spots zu versuchen. Für die Profis ging es bei der „Ultimate Spot Challenge“ darum,

Routen im obersten Schwierigkeitsbereich erstzubegehen. Das bunte Rahmen pro -

gramm mit Kinoabend, Fotowettbewerb, Reggae-Liveband und Partys sorgte an den

Abenden für die passende Stimmung im Roc Trip Village.

Bildband

Der Bildband mit historischen Aufnahmen einer Alpenquerung vom Brenner übers

Pfit scher Joch aus dem Jahre 1904 eignet sich wunderbar als Geschenk für begeisterte

Berg freunde. Diese Publikation des Naturparks stellt eine beeindruckende Doku -

men tation der Alpingeschichte sowie der Landschaft am Anfang des 20. Jahrhun -

derts dar. Der Bildband ist im Naturpark bzw. in Ihrer DAV-Sektion zu einem Preis

von 14,90 € erhältlich.

Weiterführende Informationen und Bilder zu unseren Tätigkeiten finden Sie auf der

Naturpark-Homepage (www.naturpark-zillertal.at). Wir freuen uns über Rückmel dun -

gen, auch per e-mail unter naturpark.zillertal@alpenverein.at!

Viele Grüße aus dem Naturpark,

Willi Seifert und Anton Heufelder

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Aktuelle Infos

Verschiedenes

Die folgenden neuen kostenlosen Drucksachen liegen in der Geschäftsstelle in

Marktredwitz und bei der Sektion Greiz auf:

Hüttenkarte

Die DAV-Hüttenkarte hat ein neues Design erhalten. Sie bietet neben einer geografischen

Übersicht aller Hütten des DAV in den Ostalpen auch Informationen zu den

einzelnen Häusern (z.B. die Auszeichnung mit dem Umweltgütesiegel) sowie Kon -

taktdaten für die Tourenplanung.

ALPIN Sonderheft „Klettersteiggehen“

Klettersteiggehen wird immer beliebter. Anfänger wie auch Fortgeschrittene sollten

jedoch wissen, was sie erwartet, wenn sie in einen Klettersteig einsteigen. Wertvolle

Tipps und Hinweise bietet das Sonderheft „Klettersteiggehen“, das der DAV in Ko -

ope ration mit dem Magazin ALPIN erstellt hat.

Info-Broschüre Pitztaler Runde

Unter Federführung unserer Nachbarsektion Selb ist die Info-Broschüre „Pitztaler

Runde“ entstanden. Diese Broschüre stellt drei Rundtouren im Pitztal (Vorderer

Geigenkamm, Verpeilrunde, Pitztaler Runde) sowie elf Hütten vor.

Im Internet bieten sich folgende neuen Informationsmöglichkeiten:

Neues Tourenportal www.alpine-auskunft.de

Das Gemeinschaftsprojekt von AVS, DAV und OeAV ist jetzt online. Der Service kann

kostenlos genutzt werden und bietet Auskünfte über die aktuellen Bedingungen auf

den Touren, zum Teil über den Wegverlauf. Die Datenbank kann nach Gebirgs grup -

pen oder auch nach Sportarten, beispielsweise Wandern, Klettern, Skibergsteigen

oder Eisklettern, durchsucht werden.

DAV-Felsinfo

Ein umfassendes Internetportal für die rund 4.000 Kletterfelsen in Deutschland ist

www.dav-felsinfo.de Neben kletterspezifischen Informationen wie Schwierig keits -

grade, Absicherung und Routencharakter informiert es auch über naturverträgliches

Klettern und den Lebensraum Fels. Der Aufbau der Datenbank soll bis Ende 2009

abgeschlossen werden.

Internetseite Alpenblumen

Eine gute Informationsmöglichkeit für Blumenfreunde bietet das Internet mit der

Seite www.alpenblumen.net.

45


Verschiedenes

An- und Verkäufe

Unter der oben genannten Rubrik bieten wir allen Mitgliedern die Veröffentlichung

kostenloser Kleinanzeigen an. Wenn Sie also etwas kaufen oder verkaufen wollen,

beschreiben Sie kurz und informativ den Artikel, geben Ihren Namen, Ihre Tele fon -

nummer und Ihre Preisvorstellung an und senden dies an die unten genannte Adres se.

Einzige Voraussetzung: Alle Artikel sollten einen „sportlichen Charakter“ haben.

Alle anderen Gegenstände werden nicht veröffentlicht!

Einsendungen bitte an: Markus Häring

Wunsiedler Str. 13

95615 Marktredwitz

Zu verkaufen:

Seltenes, gut erhaltenes Buch im Leineneinband mit dem Titel

„Um die Eiger-Nordwand“

Autoren sind keine geringeren als die Erstbegeher Heckmair, Vörg, Kasparek und

Harrer, deren Erstdurchsteigung der Eiger-Nordwand sich heuer zum 70. Mal jährt.

Von den insgesamt 159 Seiten sind 61 davon mit Fotografien, teils mit Großauf -

nahmen der Nordwand. Das Buch ist mit einer Tusche-Widmung versehen:

„EX LIBRIS Posch Clementine, Weihnachten 1939, Tiddi“

Preis: 30,- € (Buchbesichtigung möglich)

Kontakt: Franz Günther, Tel.: 09232 / 15 92

Günstiger Einkauf für AV-Mitglieder

Gegen Vorlage des Mitgliedsausweises erhalten Sie:

15 % Preisnachlass bei Trekkingfachgeschäft „draussen leben“

Thalbach 7, 07973 Greiz

Redaktionsschluss für das nächste Heft (Heft 71):

15. März 2009

Erscheinungstermin April / Mai 2009

Bitte senden Sie bis dahin Ihre Programme, Beiträge und Bilder, falls möglich auf CD

oder per e-mail, an eine der nachfolgenden Adressen. Ihre Unterlagen

erhalten Sie selbstverständlich wieder zurück.

Walter Wenisch Markus Häring

Wildgartenstr. 19 Wunsiedler Str. 13

95666 Mitterteich 95615 Marktredwitz

w.wenisch.mitterteich@t-online.de fisch.sprotte@t-online.de

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Interesse an einer Trekkingtour in Nepal?

Verschiedenes

Hallo liebe Mitglieder und Freunde des Alpenvereins,

da ich gerade von einer Trekkingtour in Nepal mit Freunden und meinem alten Spezl-

Guide Basnet zurückgekommen bin, möchte ich etwas Werbung für Basnet machen.

Bereits mehrfach war ich mit ihm und Trägern in Nepal mit den allerbesten Erfah run -

gen unterwegs. Da in diesem Land jetzt Frieden eingekehrt ist, kann man sehr gut

wieder dorthin reisen.

Interessieren Sie sich für eine Tour? Dann kann ich Hilfe leisten, Tipps geben und

mit Basnet Kontakt aufnehmen. Bitte setzen Sie sich unter der Telefonnummer

09232 / 43 36 mit mir in Verbindung.

Anni Nürnberger

Heinrich-Beer-Str. 7

95632 Wunsiedel

NEU: Kooperation beim Tourenprogramm mit der Sektion Selb

Um das Angebot im Bereich Touren und Ausbildung für unsere Mitglieder noch attraktiver

zu gestalten, wurde mit der Sektion Selb des Alpenvereins eine Kooperation

geschlossen. So können unsere Mitglieder – selbstverständlich nach vorheriger An -

meldung nach den Vorgaben der Sektion Selb – an deren Touren teilnehmen.

Das Tourenprogramm kann der Homepage der Sektion Selb unter www.dav-selb.de

entnommen werden bzw. liegt in unserer Geschäftsstelle auf. Sollten Sie an einer der

aufgeführten Touren Interesse haben, nehmen Sie bitte direkt mit dem jeweilig genannten

Ansprechpartner in Selb Kontakt auf.

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Die Sektion

Bergsteigertreff Marktredwitz

Jeden zweiten Mittwoch im Monat in der Gaststätte „Bräustüberl“, Marienstraße 4.

Beginn 19.30 Uhr.

Termine 2009:

14. Januar Wandern in Kroatien

Hans Frohmader

11. Februar Jahresrückblick 2008

Rainer Rahn

11. März Thema noch nicht bekannt

08. April Thema noch nicht bekannt

13. Mai Thema noch nicht bekannt

10. Juni Zum Nachdenken und Schmunzeln:

Marterlsprüche Walter Wenisch

Juli – September Sommerpause

Ansprechpartner:

Markus Häring

Wunsiedler Str. 13

95615 Marktredwitz

09231 / 82 346

Ortsgruppe Greiz

Die Gruppe Greiz trifft sich jeden ersten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im

Vereinslokal „Gasthof Schwarzer Bär“, 07987 Kahmer, Tel. 03661 / 43 01 39.

Nähere Auskünfte und Voranmeldungen bei Obfrau Anne-Kathrein Eisenbeiß,

Werdauer Str. 9, 07973 Greiz, Telefon 03661 / 43 10 92.

Termine 2009:

11. Januar Schneeschuhtour im Erzgebirge

05. – 08. Februar Schneeschuhtour im Navistal (Näheres s. nächste Seite!)

Organisation: René Sänger

14. – 15. März Hüttenabend in der Erzgebirgshütte mit Übernachtung

28. März Mitgliederversammlung im Theater der Stadt Greiz

Rahmenprogramm: Ab 10.00 Uhr Wanderung vom Theater

Greiz über die Rothenthalleite zum Stausee in Sachswitz –

Caselwitz (Einkehr) – Eichleit – Amselstieg – Theater Greiz

18. April Arbeitseinsatz Erzgebirgshütte

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26. April Frühjahrswanderung

Organisation: Eberhard Eisenbeiß

21. – 24. Mai Himmelfahrtswanderung

Quartier in der Burg Hohenberg/Eger

Organisation: Gerhard Jahn

7. Juni Seniorenklettern im Steinicht

20. / 21. Juni Beiträge der Ortsgruppe zum Jubiläum

,,800 Jahre Stadt Greiz

Zwei geführte Wanderungen

Beginn 9.00 Uhr und 10.00 Uhr

jeweils vor der Greiz-Information

Präsentation mit Infostand und Kletterwand

Teilnahme am Festumzug

Juli Grillabend auf der Burgruine Elsterberg

Erläuterung der Schneeschuhtour:

Die Sektion

Sie führt uns diesmal in die Brennerberge. Das Naviser Tal ist ein ca. 10 km langes,

sonnendurchflutetes Kerbtal. Es reicht von Matrei nach Osten bis zu den Tuxer Alpen.

Am Talende liegt das Dörfchen Navis, und an dessen Ende der Liesenhof der Familie

Speckner, bei der wir unser Quartier beziehen. Unterkunft inkl. Halbpension kosten

ca. 30,- €.

Schneeschuhe können ausgeliehen werden. Außerdem führt eine ca. 2 km lange

Rodelbahn von der Peer-Alm auf 1.664 m Höhe zum Liesenhof. Da die Alm, bewirtschaftet

vom Junior der Familie Speckner, ganzjährig geöffnet ist, ist auch ein zünf -

tiger Hüttenabend geplant.

Wegen der begrenzten Parkmöglichkeiten (kleiner kostenpflichtiger Parkplatz am

Straßenende) wird um die Bildung von Fahrgemeinschaften gebeten.

Für die Sicherheitsausrüstung ist jeder Teilnehmer selbst verantwortlich!

Anmeldung bei:

René „Seppl“ Sänger

Prof.-Ludwig-Str. 3

07973 Greiz

Tel. 0171 / 34 67 683 (ab 19.00 Uhr)

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Die Sektion

Jugendgruppe Greiz

Interessierte sind immer recht herzlich willkommen in unserer Jugendgruppe.

Unser Programm 2009:

im Januar / Februar Schneeschuhtour je nach Wetterlage –

Carlsfeld/Erzgebirge

25. Januar Klettern in der Kletterhalle Rocks in Jena

05. – 08. Februar Schneeschuhtour mit der Sektion in den Alpen

29. März Klettern in der Kletterhalle Hof/Untreusee

11. April Klettern in der Kletterhalle Hof/Untreusee

oder Anklettern im Steinicht mit Theorieausbildung

24. Mai Kanutour auf der Elster

31. Mai Klettern im Vogtland

28. Juni Klettern im Steinicht

24. – 26. Juli Greizer Hütte mit Klettertour am Gigalitz

30. August Klettern im Steinicht

27. September Klettern im Steinicht

im Oktober Kletterwochenende im Elbsandsteingebirge

13. November Bowlingabend in Greiz

13. Dezember Eislaufen auf der Eisbahn in Greiz

Genauere Infos zu den einzelnen Terminen auf An frage (Kontakte siehe unten).

Eventuell Termin än derungen aufgrund aktueller Wetterlage. Klet ter termine im

Steinicht nach Absprache auch öfters, wie immer.

Wir freuen uns auf das neue Jahr.

50

Die Jugendleiter der Jugendgruppe Greiz:

Dorothea Hamann

Parkgasse 62

07973 Greiz

Tel. 03661 / 67 60 41

Handy 0151 / 19 34 25 89

Mirko Börner

Camsdorfer Ufer 1

07749 Jena

Handy 0160 / 93 73 47 14

E-Mail-Adresse der Jugendgruppe Greiz:

jugend-greiz@alpenverein-greiz.de

Die Sektion

Vorjugendgruppe Marktredwitz (8 – 14 Jahre)

Wer zur Gruppe dazustoßen will, kann sich direkt bei der Betreuerin Sabine Schelter

unter der Telefonnummer 09232 / 88 13 10 informieren.

Es werden neben dem Klettern in der Halle auch andere Aktivitäten (z.B. Schwim -

men, Wandern, Schlittschuhlaufen usw.) unternommen. Wer Interesse hat, bitte

vorher Infos einholen.

Jugendgruppe Marktredwitz (14 – 18 Jahre)

Servus, hallo, gruezi!

Du bist zwischen 14 und 18 Jahre alt, suchst in kleinen oder großen Bergen eine

Heraus forderung und Klettern findest du cool?

Dann bist du hier an der richtigen Adresse.

Fragen?

Näheres erfährst du bei:

Marius Radtke

Thölauer Str. 11a

95615 Marktredwitz

Tel.: 09231 / 98 54 86

Johannes Dötterl

Steinackerweg 6

95679 Waldershof/ Poppenreuth

Tel.: 0160 / 97 03 41 13

Wir haben eine eigene E-Mail-Adresse!

jugend-marktredwitz@alpenverein-greiz.de

Ganzjährig:

Gemeinsames Klettern jeweils am 1. Donnerstag im Monat ab 18.30 Uhr in der

Klet terhalle Dörflas. Zusätzliche Termine sind geplant und werden noch bekannt

gegeben.

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Die Sektion

Unser Programm 2009:

09. – 11. Januar Skifreizeit in den Alpen

21. – 22. Februar Schneeschuhwanderung

28. Februar, 19 Uhr Bowlingmeisterschaft

März „Sport im Kopf“ Mentales Training für Kletterer

April Teambuildung, Ropes Corse in Neubau

(Ausweichtermin September)

05. April, 10 Uhr Mountainbiketour um und auf die Kösseine

(mit Mittagessen); Treffpunkt Dörflaser Turnhalle

April / Mai Technik- und Taktiktraining für Sportkletterer

Kursziel: Verbesserung der Klettertechnik

und Taktik

Kursinhalt: Fortgeschrittene Klettertechniken,

Sturztraining, Taktik für den Vorstieg,

Sammeln von Bewegungserfahrungen

Voraussetzung: Vorstiegserfahrung im IV. bis VI. Grad

nach UIAA, Beherrschung der

Sicherungstechnik

Ausrüstung: Hüftgurt, 1 HMS Karabiner, 4 Express -

schlingen, Tube, Kletterschuhe

Teilnehmer: max. 6 Personen

Ort: Fränkische Schweiz

April / Mai Fahrsicherheitstraining

29. – 31. Mai Kletterwochenende im Tannheimer Tal

Pfingstferien

2 Abende á 2,5 Std.

Sportkletterkurs für Einsteiger

Kursziel: Grundlagen für das selbstständige

Klettern an künstlichen Anlagen

Kursinhalt: Sicherungstechnik, Grundlagen der

Klettertechnik, Vorstieg von

bekannten Routen

Voraussetzung: Ggf. erste Klettererfahrung, allgemeine

Sportlichkeit, Freude an Bewegung

Ausrüstung: Hüftgurt, 1 HMS Karabiner, 4 Expressschlingen,

Tube, Kletterschuhe

Teilnehmer: max. 8 Personen

Ort: Kletterwand Dörflas

Sommerferien Hochtour in den Westalpen

Sommerferien 2. Jugend-Kletterfahrt

Sportklettergebiet in Frankreich oder Italien

52

Mittwochswanderer

Die Sektion

07.01.09 Kösseine

Treffpunkte: 09.30 Uhr Egerland-Kulturhaus Marktredwitz, 09.45 Uhr

Wander parkplatz Schurbach; Gehzeit je nach Schneelage; Einkehr im Kösseinehaus;

Führer Erwin Wächter, Tel. 09231 / 58 57

04.02.09 Von Hendelhammer nach Selb

Treffpunkte: 09.30 Uhr Egerland-Kulturhaus Marktredwitz, 09.45 Uhr

Parkplatz beim Sägewerk in Hendelhammer; Gehzeit 4 Std.; Einkehr in Selb;

Führer Roland Wunderlich, Tel. 09231 / 14 74

04.03.09 Von Arzberg über die Seeklause nach Oschwitz

Treffpunkte: 09.30 Uhr Egerland-Kulturhaus Marktredwitz, 09.45 Uhr

REWE-Parkplatz Arzberg; Gehzeit 3,5 Std.; Einkehr in der „Forellenmühle“;

Führer Anni und Adolf Sommer, Tel. 09233 / 87 16

01.04.09 Durch die Waldnaab-Aue nach Falkenberg

Treffpunkte: 09.30 Uhr Egerland-Kulturhaus Marktredwitz, 10.00 Uhr Parkplatz an der

B15 (ca. 2 km vor Tirschenreuth); Gehzeit ca. 5 Std.; Einkehr im Gasthaus „Zum Roten

Ochsen“ (Prockl) in Falkenberg ; Führer Hubert Robl, Tel. 09231 / 6 26 38

06.05.09 Durchs Luisenburg-Labyrinth nach Reichenbach

Treffpunkte: 09.30 Uhr am Egerland-Kulturhaus Marktredwitz, 09.45 Uhr

Wander parkplatz Luisenburg; Gehzeit 4,5 Std.; Einkehr im Gasthaus „Zur Kösseine“

(Annelies) in Reichenbach; Führerin Anna Schlicht, Tel. 09236 / 539

03.06.09 Mühlenweg im Frankenwald

Treffpunkte: 09.30 Uhr Egerland-Kulturhaus Marktredwitz, 10.30 Uhr in Buckenreuth;

Gehzeit 5 Std.; Einkehr im Gasthaus „Kleinrehmühle“; Führerin Anni Nürnberger,

Tel. 09232 / 43 36

Bitte immer die Terminmitteilungen in

der Frankenpost und im Neuen Tag am

Dienstag unter Marktredwitz beachten.

Eventuelle Änderungen werden dort

bekannt gegeben. Gäste sind stets

herzlich willkommen.

Anni Nürnberger, Tel. 09232 / 43 36

Im Steinachtal (Fichtelgebirge)

53


Die Sektion

54

Ehrenvorsitzender

Horst Löffler

Papenheide 13

27232 Sulingen

Tel. 04271 / 34 13

Schatzmeisterin

Anni Nürnberger

Heinrich-Beer-Str. 7

95632 Wunsiedel

Tel. 09232 / 43 36

sektion.greiz@vr-web.de

Vertreter der

Sektionsjugend

Michael Rabus

Kellererberg 11

82541 Münsing

Tel. 08177 / 99 79 98

michael.rabus@gmx.de

Ausbildungsreferent

Martin Glöckner

Forst 36

95488 Eckersdorf

Tel. 0921 / 44 420

martin.gloeckner@

t-online.de

Vorstandschaft

1. Vorsitzender

Walter Wenisch

Wildgartenstr. 19

95666 Mitterteich

Tel. 09633 / 16 23

info@alpenverein-greiz.de

Mitgliederverwaltung

Brigitte Wenisch

Wildgartenstr. 19

95666 Mitterteich

Tel. 09633 / 16 23

info@alpenverein-greiz.de

Hüttenwart der

Greizer Hütte

Hans Geyer

St.-Cajetan-Str. 10

81669 München

Tel. 089 / 49 91 325

hans.geyer@t-online.de

Naturschutzreferent

Thomas Kraus

Waldeckweg 19

83026 Rosenheim

Tel. 0177 / 29 51 848

oekarts@web.de

2. Vorsitzender

Rainer Rahn

Johann-Nestroy-Str. 13

95632 Wunsiedel

Tel. 09232 / 70 790

wein.rainer@gmx.de

Schriftführerin

Anna Schlicht

Nageler Str. 6

95682 Brand

Tel. 09236 / 539

Hüttenwart der Greizer

Erzgebirgshütte

Harry Kießling

Talbach 7, 07973 Greiz

Tel. 0172 / 35 07 245

erzgebirgshuette@

alpenverein-greiz.de

Obfrau der Gruppe Greiz

Anne-Kathrein Eisenbeiß

Werdauer Str. 9

07973 Greiz

Tel. 03661 / 43 10 92

anne.eisenbeiss@gmx.de

Vertreterin der Mitglieder außerhalb der Ortsgruppen

Dr. Ulrike Neumcke

Entenmühlstr. 17 a, 66424 Homburg, Tel. 06841 / 37 75, u.neumcke@gmx.de

Hans Arzberger

Dürnbergstr. 22

95615 Marktredwitz

Tel. 09231 / 23 23

Ehrenrat

Horst Löffler

Papenheide 13

27232 Sulingen

Tel. 04271 / 34 13

Rechnungsprüfer

Dr. Karlheinz Seliger

Schönfelder Str. 78

07973 Greiz

Tel. 03661 / 36 70

Willi Födisch Dieter Audorff

Steinwaldstr. 26, 95478 Kemnath Dammstr. 2, 95195 Röslau

Tel. 09642 / 36 09 Tel. 09238 / 401

Herr Heinz Badum

Waldsassen

59 Jahre – Mitglied seit 1999

Herr Helmut Frohmader

Röslau

77 Jahre – Mitglied seit 1995

Herr Peter Hupfer

Waldshut-Gurtweil

75 Jahre – Mitglied seit 1961

Frau Brigitte Weiß

Reiskirchen

79 Jahre – Mitglied seit 1962

Frau Hedwig Zettner

Marktredwitz

71 Jahre – Mitglied seit 1977

Frau Renate Frank

Marktredwitz

67 Jahre

Verstorbene

Vermieterin unserer DAV-Geschäftsstelle in Marktredwitz

Im Mai 2002 vermietete Frau Frank (damals noch mit ihrem

bereits verstorbenen Ehemann) ihre ehemalige Bäckerei in

sehr zentraler Marktlage an die Sektion. Frau Frank pflegte

ein sehr harmonisches Miet ver hält nis zur Sektion und kam

auch ab und zu auf ein „Pläuschchen“ bei uns vorbei. Am

17. Juli 2008 stürzte Frau Frank unglücklich in ihrer Woh -

nung und erlag danach ihren schweren Verletzungen.

Wir werden den Verstorbenen ein

ehrendes Gedenken bewahren.

55


Sektionseinrichtungen Sektionseinrichtungen

Geschäftsstelle Marktredwitz

Das Ausrüstungslager befindet sich in der DAV-Geschäftsstelle der Sektion

in Marktredwitz, Markt 13. Telefonisch ist die Geschäftsstelle erreichbar unter

Tel. 0160 / 178 90 88 (Anrufbeantworter). Während der Geschäftszeiten erhalten

Sie eine persönliche Verbindung.

Die Geschäftsstelle liegt sehr zentral mitten im Markt von Marktredwitz. Zu den

nach folgend genannten Öffnungs zeiten ist es möglich, mit dem Auto direkt vor

der Ge schäfts stelle zu parken, da zu diesem Zeitpunkt die Fußgängerzone befahren

werden darf.

56

Öffnungszeiten:

Oktober bis April Mai bis September

Donnerstag

von 18.00 – 19.00 Uhr

Donnerstag

von 18.00 – 20.00 Uhr

Ansprechpartner

für die Geschäftsstelle:

Rainer Rahn, 2. Vorsitzender

Johann-Nestroy-Str. 13

95632 Wunsiedel

Tel. 09232 / 70 790

Die Serviceleistungen der DAV-Geschäftsstelle:

• Gut sortierte Alpin-Bibliothek

• Ausleihung von Karten- und Führermaterial des gesamten Alpenraumes *

• Ausleihung von Ausrüstungsgegenständen für die meisten alpinen Sportarten *

• Telefonische Reservierung von Ausrüstungsgegenständen unter 0160 / 17 89 088 *

• Verkauf von Hüttenschlafsäcken, Sektionsaufklebern und AV-Karten

• Fachkundige Ausrüstungsberatung

• Auskünfte über unser Touren- und Ausbildungsprogramm

• Umfangreiches, kostenloses Informationsmaterial

• Aufnahme von Neumitgliedern

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! * nur für DAV-Mitglieder

Aus dem Sortiment:

Klettergurte und -helme, Sicherungsgeräte, Klettersteigsets, Eis- und Hochtouren -

aus rüstung, Biwaksäcke und Zelte, Skitourenausrüstung wie Lawinenschaufel, -sonde

und -verschüttetensuchgerät, Kompass und Höhenmesser sowie eine Vielzahl von

Führern, AV-Karten und Alpin-Literatur.

Ausleihbedingungen und -gebühren:

Die Ausleihung von Ausrüstungsgegenständen erfolgt gegen Unterschrift. Die anfallenden

Gebühren pro Gegenstand liegen zwischen 0,50 € und max. 5,- € pro Woche,

abhängig vom Materialwert des Ausrüstungsgegenstandes und Alter des jeweiligen

Mitglieds (Junioren, Studenten und Wehrpflichtige ermäßigt).

Die Liste der Ausrüstungsgegenstände sowie die Gebührenordnung finden Sie im

Internet unter www.alpenverein-greiz.de

Schneeschuhverleih:

Die Sektion verfügt zwar über ein reich bestücktes Ausrüstungslager,

hat jedoch keine Schneeschuhe im Angebot. Diese Lücke wird durch

Herrn Markus Prechtl geschlossen.

Er verleiht Schneeschuhe zu folgenden Konditionen:

1 Paar 7,- €/Tag; auf Anfrage auch über einen längeren Zeitraum.

Übergabe der Schneeschuhe in Marktredwitz und Mehlmeisel möglich.

Kontakt:

Markus Prechtl

Webergasse 4

95694 Mehlmeisel

Tel. 0151 / 12 11 80 88.

57


Sektionseinrichtungen

Kletteranlage in der Turnhalle der TS Marktredwitz-Dör flas

Bitte entnehmen Sie die Termine von Januar bis Dezember 2009 der Tagespresse

oder unserer Internetseite. In den Monaten Juli und August ist Sommerpause.

Allgemeine Öffnungszeiten an den Klettertagen:

Dienstag: 18.00 – 21.30 Uhr

Samstag: 18.00 – 21.00 Uhr

Aufgrund der Mehrfachbelegung der Turnhalle sollten Sie sich stets über die Termine

kurzfristig in Internet oder Presse informieren.

Sondertermine:

Neben den genannten Öffnungszeiten besteht für Sektionsmitglieder die Mög lich -

keit Sondertermine zu organisieren. Für diese Sondertermine werden pro Stunde 15,- €

verrechnet.

Ansprechpartner:

Alwin Neudert, Pechofener Str. 54, 95666 Mitterteich, Tel.: 09633 / 40 00 744

ja-neudert@t-online.de

Benutzungsgebühren

Erwachsene

Jugendliche bis 18 Jahre

Erwachsene

Jugendliche bis 18 Jahre

Erwachsene

Jugendliche bis 18 Jahre

Leihgurte (je Abend)

sonstiges Sicherungsmaterial

58

Sektionsmitglieder

Mitglieder

an derer

Sektionen

Nichtmitglieder

2,50 €

Tageskarte

3,- €

5,- €

2,- €

2,50 €

3,- €

Zehn-Punkte-Karte (ab Kauf 1 Jahr gültig)

22,- €

27,- €

45,- €

15,- €

20,- €

Jahreskarte

27,- €

35,- € keine Ausgabe keine Ausgabe

25,- € keine Ausgabe

Sicherungsmaterial

keine Ausgabe

2,- €

2,- €

2,- €

1,- €

1,- €

1,- €

Greizer Erzgebirgshütte

Die Greizer Erzgebirgshütte liegt im

Naturpark Erzgebirge/Vogtland bei

Wilzschhaus und ist eine AV-Selbst -

versorger hütte.

Sie ist ausgestattet mit

• 17 Lagern (Betten)

• 3 Notlagern (Matratzen)

• gemütlichem Aufenthaltsraum

• voll ausgestatteter Küche

• Waschraum mit Dusche und

Waschbecken

• 2 WCs.

Eine rechtzeitige Reservierung,

besonders für Wochenenden, ist unbedingt erforderlich.

Weitere Informationen unter www.alpenverein-greiz.de

Anmeldungen und Auskünfte bei

Harry Kießling, Hüttenwart

Thalbach 7, 07973 Greiz

Tel. 0172 / 35 07 245 bzw. 03661 / 67 48 40

Gebührenordnung (gültig ab 01.01.2009)

Sektionseinrichtungen

Hüttenflyer

erhältlich!

Hüttengebühr pro Tag

und Gruppe

AV-Mitglieder Nichtmitglieder

Mo – Do

(außer Feiertage)

30,- € 60,- €

Fr – So / Feiertage 50,- € 100,- €

zusätzlich je Notlager 3,- € 6,- €

Brennholz

pro Nutzungstag

5,- €

Strom je KWh 0,28 €

59


Sektionseinrichtungen

Aktuelles zur Greizer Erzgebirgshütte

Die Hütte wird gut angenommen. Das zeigen die Übernachtungszahlen, die im Ver -

gleich zu 2007 bis 30. September dieses Jahres bereits um 166 gestiegen sind, obwohl

der neue Flyer erst im 2. Halbjahr erschienen ist. Mit günstigen Tarifen während der

Woche sowie für Jugendgruppen soll die Auslastung weiter gesteigert werden. Allen,

die die Hütte mieten wollen, ist eine frühzeitige Anmeldung dringend zu empfehlen.

Mit der Wasserauf berei tungs anlage gab es

lange Zeit Schwie rigkeiten. Die Repara tur -

kosten beliefen sich auf 800 €. Die War -

tung der Kläranlage schlug mit 100,- € zu

Buche. Überlegt wird noch, ob in die Du -

sche ein Münzkontaktgeber eingebaut

wird, der allerdings ca. 2.200 € kosten

würde.

Nach langen Anlaufproblemen klappte es

dann doch und wir er hielten von Septem -

ber bis Novem ber 2 ABM-Kräf te für 333,- €

zugeteilt. Dies war insofern wichtig, als der

Weg zur Hütte wie der ausgebessert werden

musste. Laut Ver trag mit dem Forst sind wir

dazu verpflich tet. Die Kosten für den Frost -

schutz betrugen 500,- €. Über den Weg

wurden noch zum Ablauf des Wasser 5 Ei -

sen rohre verlegt. Des Weiteren wurde der

Kellereingang (Treppe) neu gestaltet.

Nicht alle Besucher halten sich leider an

die Vorgabe, dass nur mit einem einzigen

Fahrzeug zur Hütte gefahren werden darf.

Zuwiderhandlungen werden mit 20,- € pro

Fahrzeug geahndet, und 80,- € flossen

schon auf diese Weise in die Hüttenkasse.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Betreuer vor Ort, das Ehepaar Baumann,

sowie an alle Stammgäste.

Harry Kießling, Hüttenwart

60

Greizer Hütte (2.227 m)

ausgezeichnet mit dem Umweltgütesiegel

Sektionseinrichtungen

Hüttenflyer

erhältlich!

Unsere Alpenvereinshütte liegt im Floitental der Zillertaler Alpen. Sie eignet sich besonders

als Ziel für eine Tagestour, als Stützpunkt auf der „Zillertaler Runde“ (Ber li -

ner Höhenweg), als Stand quartier für alpine Ausbildung und als Ausgangspunkt für

alpine Touren in Fels und Eis.

Talort: Ginzling bzw. Parkplatz an der Tristenbachalm

Aufstieg: 4 bis 4 1 /2 bzw. 3 bis 3 1 /2 Stunden

Öffnungszeiten: Anfang Juni bis Anfang Oktober (je nach Witterung)

Unterkunft: 16 Zimmerlager u. 72 Matratzenlager (davon 14 in der Winterhütte)

Hüttenwirte: Herbert und Irmi Schneeberger

Oberbichl 769

A-6284 Ramsau im Zillertal

Tel. und Fax Tal +43 (0)5282 / 32 11

Tel. Hütte +43 (0)664 / 14 05 003

E-Mail: greizerhuette@aon.at

Karten: AV-Karte Nr. 35/2 Zillertal Mitte

Freytag & Berndt – Karte Nr. 152

Hinweise: Internetanschluss und Satelliten-Telefon auf der Hütte vorhanden

Rucksacktransport mit der Materialseilbahn möglich

Kleinbusverkehr ins Floitental, Tel. +43 (0)664 / 10 29 3 54

61


Sektionseinrichtungen

Gästezahlen auf der Greizer Hütte

In der Saison 2008 wurden auf der Greizer Hütte 1.367 Tagesgäste und 3.521 Übernachtungen

registriert. Gegenüber dem Vorjahr waren das 16 Tagesgäste weniger,

aber 214 Übernachtungen mehr. Mit diesem Ergebnis können wir durchaus zufrieden

sein. Leider verhinderten zahlreiche Regentage und vor allem der frühe Winter ein -

bruch im September ein besseres Ergebnis.

Entwicklung der Gästezahlen auf der Greizer Hütte seit 1992

Webcam auf der Greizer Hütte installiert

Im Juli wurde auf der Greizer Hütte als erster AV-Hütte im Zillertal eine Webcamera

installiert und in Betrieb genommen. Sie sendet während der Hüttensaison täglich

jeweils um 7, 12 und 18 Uhr ein Live-Bild, das auf der Homepage der Sektion einge -

sehen werden kann. Dies stellt eine wichtige Information für die Tourenplanung des

Bergwanderers und Bergsteigers dar.

Installiert wurde die hochauflösende Kamera von der Firma Steinwald EDV Markt red -

witz, die zudem die not wendigen Installations- und Programmierarbeiten kostenlos

erbrachte. Sie ist an der Winterhütte angebracht und

Das letzte Livebild der Saison 2008 durch eine Abdeckung aus Edelstahl gegen Dieb stahl

und Vandalismus geschützt, die von der Fir ma Hans

Dürrbeck aus Marktredwitz kostenlos gefertigt wurde.

Bei der Installation der Anlage vor Ort wurde der Stein -

wald EDV-Geschäftsführer, Thomas Freina, tat kräf tig

von den Sektionsmitgliedern Dietmar Nürn berger und

Markus Häring unterstützt.

62

Sektionseinrichtungen

Bei der offiziellen Inbetriebnahme der Webcam anlässlich des diesjährigen Hütten -

treffens dankte 1. Vorsitzender Walter Wenisch den beiden Marktredwitzer Firmen.

Ebenso bedankte sich Wenisch bei Bauamtsleiter Ing. Paul Steger, dem Vertreter aus

Mayrhofen. Die Marktgemeinde Mayrhofen und der Tourismusverband Mayrhofen/

Hippach hatten nämlich durch Zuschüsse in Höhe von jeweils 500,- € wesentlich zur

Anschaffung beigetragen.

Vorstand, Hüttenwirt und Sponsoren überzeugten sich vor Ort von der richtigen

„Blickrichtung“ des Webcam-Panoramas.

Leider fiel die Kamera im August für einige Zeit aus, da bei einem Gewitter ein Gerä -

teteil beschädigt worden war. Nach der Reparatur arbeitete sie bis zum Saisonende

einwandfrei. Die Live-Bilder wurden zahlreich abgerufen.

Ortstermin bei der Greizer Hütte mit einem Großbild-Ausdruck des Webcam-

Panoramas

(v.l.) Hüttenwirt Herbert Schneeberger, Bauamtsleiter Ing. Paul Steger, Hüttenwart DI

Hans Geyer, 1. Vorsitzender Walter Wenisch, Steinwald EDV-Geschäftsführer Thomas

Freina

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Formulare

Name, Vorname: ............................................................................................................................

Straße, Hs.-Nr.: ............................................................................................................................

PLZ, Ort: ............................................................................................................................

Geburtsdatum: .............................. Beruf: ...............................................................................

Telefon / Fax: ............................................................................................................................

E-Mail: ............................................................................................................................

Beitrittserklärung

An die DAV-Sektion Greiz, Sitz Marktredwitz

Frau Brigitte Wenisch, Wildgartenstr. 19, 95666 Mitterteich

Hiermit erkläre/n ich/wir ab ........................... meinen/unseren Beitritt zum Deutschen Alpenverein,

Sektion Greiz, Sitz Marktredwitz, e.V. und zwar als (bitte ankreuzen)

Mitgliedskategorie Jahresbeitrag

(€) 1)

Aufnahmegebühr

(€)

A-Mitglied • Vollmitglied ab 26 Jahre

• Ehegatte bzw. Lebens gefährte eines Mitglieds

(bei gemeinsamer Anschrift und Beitragszahlung)

44,- 10,-

B-Mitglied • Aktive Bergwachttätigkeit (jährlicher Nachweis

erforderlich)

• Senior ab 70 Jahre

• Vollmitglied einer anderen Sektion des DAV,

26,- 10,-

C-Mitglied des OeAV oder des AVS

• Förderndes Mitglied

11,- 0

D-Mitglied • Junior 19 – 25 Jahre 26,- 5,-

K-/J-Mitglied • Kind / Jugendlicher bis 18 Jahre als Einzelmitglied 13,- 5,-

Familie 2) • Beide Eltern + alle Kinder bis 18 Jahre

• Alleinerziehend + alle Kinder bis 18 Jahre

70,-

44,-

20,-

10,-

1) Bei Eintritt zwischen 01. 09. und 31.12. ist nur der halbe Jahresbeitrag zu entrichten.

2) Bei Familienmitgliedschaft: Name, Vorname und Geburtsdatum der weiteren Familienmitglieder

.........................................................................................................................................................

.........................................................................................................................................................

Bei Sektionswechsel: bitte Nachweis über die Dauer der Mitgliedschaft beilegen

Datum: .................................... Unterschrift: .................................................................................

(bei Minderjährigen auch des gesetzlichen Vertreters)

Gleichzeitig wird hiermit – stets widerruflich – die Sektion Greiz, Sitz Marktredwitz, zum Einzug der

einmaligen Aufnahmegebühr und des jeweils fälligen Jahresbeitrags ermächtigt.

Name des Kreditinstitutes: .............................................................. BLZ: ......................................

Konto-Nr: ...................................... Name des Kontoinhabers: ......................................

Datum: ...................................... Unterschrift des Kontoinhabers: ......................................

Bankverbindung der Sektion Greiz: VR-Bank Marktredwitz e.G., Kto.-Nr.: 424 250, BLZ: 781 600 69

IBAN: DE89781600690000424250, BIC: GENODEF1MAK

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66

Fotos:

Titel: Klettersteig an der Tajakanta mit Tiefblick auf den Sebensee; Foto: Michael Rabus

Umschlag vorne: innen oben: Unterwegs am Sentiero Alpino Bregaglia (Bergell)

Weggefährte am Aufstieg zum Basodino (Tessin)

Mitte: Wollgras oberhalb des Lago del Zött (Tessin)

unten: Abendstimmung an der Karlsbader Hütte (Osttirol)

Umschlag hinten: innen oben: Abstieg vom Großglockner

Aufstieg entlang des Langtauferferners (Südtirol)

außen Mitte: Genusswandern über der Erlanger Hütte (Ötztal)

unten: Blick von der Isola über den Silsersee (Engadin)