DEHOGA Magazin Nr. 6 November/Dezember 2012

dehoga.niedersachsen.de

DEHOGA Magazin Nr. 6 November/Dezember 2012

aktuell

H 70429 · Ausgabe 6 · November / Dezember 2012

Offizielles Organ des DEHOGA Niedersachsen

Disco-Auszeichnung Azubi-Werbung Kreisverbandstag

für Meyers Tanzpalast Zahlreiche Aktionen Erfahrungsaustausch

www.dehoga-niedersachsen.de

Carlsberg Preis 2012

Ahrenshof in Bad Zwischenahn

hat bestes Gastronomiekonzept


INHALT

Carlsberg Preis / Karrieretage 4

Landesverbandstag 5

Disco-Auszeichnung / Termine 6

Seminar „kompetent ausbilden“ 7

Schwarzgastronomie 9

Bettensteuer / Hotelprospekte 10

DEHOGA Shop 11

G-Klassifizierung 12

Tag der Kreisverbände 13

Website DEHOGA Niedersachsen 15

Bezirk Hannover 16

Bezirk Hildesheim 22

Bezirk Lüneburg 24

Bezirk Ostfriesland 27

Bezirk Braunschweig-Harz 28

Bezirk Stade 30

Bezirk Weser-Ems 33

Bezirk Osnabrück 37

Buchtipp 38

Recht und Rat 41

Immobilien/Verkäufe 42

Editorial

Landesverbandstag in Goslar

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vom 18. bis 20. November 2012

wird der DEHOGA Niedersachsen

seinen alljährlichen

Landesverbandstag in Goslar

ausrichten. Strategisch günstig

ist die Auseinandersetzung

unserer Delegierten mit den

einschlägigen Branchenthemen

kurz vor die niedersächsische

Landtagswahl am

20. Januar 2013 gelegt worden. Ich bin

guter Hoffnung, dass wir zumindest

an einem unserer Veranstaltungstage

die Wahrnehmung der niedersächsischen

Politik auf uns ziehen werden.

Wir haben Vertreter der maßgeblichen

Parteien des Niedersächsischen Landtages

zu einer gemeinsamen Podiumsdiskussion

eingeladen. Wir werden sie

in dieser Diskussion mit einigen unserer

Branchenprobleme konfrontieren.

Werden die geladenen Politiker von

CDU, FDP, SPD und Grünen sich zu einer

Beibehaltung der abgesenkten Hotelmehrwertsteuer

bekennen? Werden

sie einsehen, dass die Absenkung der

Mehrwertsteuer für den Verkauf von

Lebensmitteln auch in der Gastronomie

nur die Chancengleichheit mit den

Bäckern und Schlachtern herstellt und

keine unzulässige Subvention darstellt?

Wir dürfen gespannt sein, wie die Politiker

sich schlagen werden. Ich hoffe,

dass unsere Delegierten selbstbewusst

in die Diskussion mit den Politikern

eingreifen werden. Unsere Gaststätten

sind gesellschaftliche Sammelpunkte.

An kaum einem anderen Ort wird

so intensiv und leidenschaftlich über

Politik diskutiert wie bei uns. Häufig

werden wir von unseren Gästen als

Moderatoren dieser Diskussionen gesehen.

Den meisten Kollegen mag das

noch gar nicht aufgefallen sein, aber

unbewußt bestimmen wir durch unsere

Moderatorenrolle gegenüber unseren

Gästen die Wahrnehmung von Politik

mit. Wer mag es uns da verübeln, wenn

wir auch auf unsere Themen hinweisen.

Um uns dies zu erleichtern, werden

wir zur Delegiertenversammlung eine

kleine Wahlcheckliste erarbeiten, die in

lesbarer Weise einige unserer Branchenthemen

aufbereitet. Ich hoffe,

dass diese Checkliste uns in die Lage

versetzt, auch die zahlreichen Wahlkandidaten

der Parteien in den Wahlkreisen

zu Festlegungen zu unseren

Themen zu zwingen.

Einer meiner Vorgänger hat einmal

treffend formuliert: „Wer nicht Politik

macht, mit dem wird Politik gemacht.“

Ich fordere Sie alle in diesem Sinne

auf, machen Sie Politik, indem Sie Ihre

Parteivertreter vor Ort mit unseren

Gewerbeforderungen konfrontieren.

Nur wenn wir uns deutlich artikulieren,

werden wir gehört. Mögen wir nach

dem 20. Januar 2013 eine Landesregierung

haben, die alle unsere Forderungen

erfüllt.

Ihr

Hermann Kröger

Präsident


Aktuelle Nachrichten 4 DEHOGA aktuell 05/2012

Ahrenshof mit dem Carlsberg Preis ausgezeichnet

Regionale Küche landet auf dem Teller in Bad Zwischenahn

Der Ahrenshof bietet das passende Ambiente für echte

Ammerländer Küche.

Was sind die spannendsten Trends der

Hotel- und Gastrobranche? Wer bedient

seinen Gast wie einen König? Wo ist Tradition

ein Markenzeichen, wo Pioniergeist

vorbildlich? Antworten hat die Carlsberg

Deutschland Gruppe gemeinsam mit einer

Fachjury gefunden: Wer beim „treffpunkt

nord“ der DEHOGA-Landesverbände Hamburg,

Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern

und Niedersachsen

mit dem Carlsberg Preis geehrt wird, gehört

zu den besten Gastronomen des Nordens.

1200 Gastronomen und Hoteliers aus

ganz Norddeutschland verfolgten in der

Fischauktionshalle die Verleihung des

Carlsberg Preises 2012. Die Auszeichnung

wurde in vier Kategorien

vergeben.

Der Ahrenshof in Bad Zwischenahn

wurde in der Kategorie

„Bestes Gastronomiekonzept“ ausgezeichnet.

In einem der ältesten Bauernhäuser

Niedersachsens ist

der Betrieb beheimatet. Die Küche

wartet wahlweise mit einem

mehrgängigen Feinschmeckermenü

oder typischen Ammerländer

Gerichten auf. Regionale

Karte meint hier auch

regionale Produkte. Küchenchef

Holger Oestmann hat sich ganz

der regionalen Küche verschrieben.

Flusskrebse statt Hummer,

regionale Moorschnucke statt

Lammfleisch aus Übersee –

„Ich koche, wie ich lebe.“, sagt

Oestmann. Doch nicht nur das:

Kräuterführungen werden angeboten,

ein regionales Kochbuch

hat Oestmann geschrieben – re-

gionale Küche wird hier konsequent

gelebt.

Der Ahrenshof unter der

Leitung von Eigentümer Hans-

Suchen Sie Mitarbeiter?

Georg Brinkmeyer bietet den passenden

Rahmen für die Ammerländer Küche.

„Viele Gäste kommen aufgrund des Ambientes

und der regionalen Küche zu uns.“,

erläutert der Vollblut-Gastronom. Das Restaurant

mit offenem Kamin ist in einem

ehemaligen Bauernhaus aus dem Jahr

1866 beheimatet und bietet Platz für bis zu

150 Personen. In der angrenzenden Scheune

sind Veranstaltungen bis 180 Personen

möglich. Gastronom Hans-Georg Brinkmeyer

hatte den Ahrenhof 1995 übernommen.

Das Bad Zwischenahner 4-Sterne-

Hotel Fährhaus wird ebenfalls von ihm

gemeinsam mit seiner Frau Susanne geführt.


Kontaktmöglichkeiten auf der INTERNORGA geboten

Fachkräftemangel adé kann es bald

schon für alle Hotel- und Gastronomiebetriebe

heißen, die sich während der IN-

TERNORGA vom 8. bis 13. März 2013 auf den

Karrieretagen präsentieren. Zum ersten

Mal bietet die INTERNORGA als Partner der

Gastronomie mit diesem Karriereforum allen

Betrieben die einzigartige Möglichkeit,

genügend qualifizierte Mitarbeiter zu rekrutieren.

Wer kennt das nicht: Die Suche nach

geeignetem Fachpersonal wird immer

schwieriger. Da kommen die Karrieretage

auf der INTERNORGA wie gerufen.

Der Carlsberg Preis wird in fröhlicher Runde gefeiert (v.l.):

Eigentümerpaar Hans-Georg Brinkmeyer und Susanne

Brinkmeyer, Hermann Kröger (Präsident DEHOGA Niedersachsen),

Küchenchef Holger Oestmann, Rainer Balke

(Hauptgeschäftsführer DEHOGA Niedersachsen)

Hier können sich die Unternehmen ganz

gezielt allen Job-Interessierten vorstellen,

Bewerber gleich vor Ort persönlich kennenlernen

und mit viel Glück schon den

Top-Mitarbeiter von morgen begrüßen. �

INFO-SERVICE

Wer die Chance nutzen und Aussteller

auf den Karrieretagen werden möchte,

meldet sich bei: Hamburg Messe und

Congress GmbH, Yvonne Reinshagen,

Tel. 040 3569 2432, E-Mail: yvonne.reinshagen@hamburg-messe.de,

http://www.karriere-tage.de/


DEHOGA aktuell 05/2012 5 Aktuelle Nachrichten

Landesverbandstag

2012

18. bis 20. November 2012 in Goslar

Vom 18. bis 20. November 2012 wird der diesjährige Landesverbandstag

vom Bezirksverband Land Braunschweig-Harz in der

Stadt Goslar durchgeführt. Die Organisation des Verbandstages

liegt in den Händen des Vorstandsmitgliedes Wilhelm Robben aus

Goslar.

Der Landesverbandstag wird am Sonntag, dem 18. November

2012, mit einem Begrüßungsabend im Rammelsberger Bergbaumuseum

beginnen.

Die Delegiertenversammlung selber wird in den Tagungsräumlichkeiten

des Hotels Der Achtermann in Goslar stattfinden.

Interessant werden wird der Vortrag des Geschäftsführers

der Goslar Marketing Gesellschaft, der seine Erfahrungen mit einer

privatwirtschaftlich organisierten Tourismus GmbH an der

Schnittstelle zur politischen Vertretung der Stadt Goslar kund

tun wird.

Der DEHOGA Niedersachsen hofft, dass ihm die Aufmerksamkeit

der niedersächsischen Politiker zuteil wird, wenn am

Montag mit namhaften Vertretern der Parteien über das Gastgewerbe

besonders bedrängende Themen diskutieren wird.

Nach den Rechenschaftsberichten der gewählten Vertreter unseres

Verbandes am Montagnachmittag werden wir uns am Montagabend

zu einem festlichen Abend im Hotel Der Achtermann

treffen. Der Dienstag unserer Delegiertenversammlung wird

wiederum vom Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters sowie

den Wahlen bestimmt sein.

Die Stadt Goslar ist sich sicher, dass einige der Delegierten

die Reize der Stadt nutzen werden und ihren Aufenthalt im Anschluss

an die Delegiertenversammlung verlängern werden. �

Tagungsort der Delegiertenversammlung 2012: Hotel Der Achtermann

Seite 3


Aktuelle Nachrichten 6 DEHOGA aktuell 05/2012

Discothekenunternehmerpreis

2012 geht nach Niedersachsen

Hilke und Peter Meyer, Inhaber u.a. der Discothek

„Meyers Tanzpalast“ in Wehldorf wurden ausgezeichnet

Der Bundesverband deutscher Discotheken

und Tanzbetriebe e.V. (BDT im

DEHOGA Bundesverband) hat auf dem

Branchenmeeting „disco contact“ in Ibbenbüren

die höchste Ehrung der Branche,

den Discothekenunternehmerpreis für das

Jahr 2012, verliehen. BDT-Präsident Ulrich

Weber zeichnete Hilke und Peter Meyer,

Inhaber von drei Großdiscotheken in Niedersachen,

mit dem begehrten Branchen-

Award aus.

Die heute 48 und 50 Jahre alten Hilke

und Peter Meyer, beide seit über 30 Jahren

in der Discothekenbranche tätig, haben

ihre Wurzeln in einer traditionellen

Gastronomiefamilie. Die Eltern von Hilke

Meyer haben den heute immer noch bestehenden

Betrieb „Meyers Tanzpalast“ in

Wehldorf zwischen Bremen und Hamburg

bereits 1967 eröffnet. Die Discothek feiert

somit in diesem Jahr das 45-jährige Bestehen,

in der Discothekenbranche eine außergewöhnlich

lange Zeit.

Im Laufe der Jahre wurde der Betrieb

mehrfach vergrößert und beträgt heute

rund 1.800 Quadratmeter mit drei Dance-

Areas, einer Cocktail-Lounge, einem Bistro

und einem Café. Das Ehepaar Meyer

hat das Discothekengeschäft von der Pieke

auf gelernt. Zunächst waren beide als

Servicekräfte tätig, dann als Betriebslei-

ter, schließlich als Geschäftsführer und

Inhaber.

Zum Familienunternehmen zählen zwei

weitere Großdiscotheken: Das 1975 eröffnete

„Pam Pam“ in Hagen kurz vor Bremerhaven

umfasst rund 1.600 Quadratmeter

und bietet drei Dance-Areas, eine Cocktail-

Lounge und ein Bistro. Das im Jahr 2001

eröffnete „Planet Dance“ in Debstedt hinter

Bremerhaven bietet ebenfalls auf gut

1.600 Quadratmetern zwei Dance-Areas,

eine Cocktail-Lounge und ein Bistro. Alle

Betriebe sind am Markt sehr gut aufgestellt

und zählen in der Region zu den so genannten

„Kult-Discotheken“.

Peter Meyer sieht den unternehmerischen

Erfolg im gut abgestimmten Event-

und Marketingmix, der stabile Besucherzahlen

und eine konstante Beliebtheit bei

seinen Gästen bringt. Durch gute, kreative

Arbeit, die in der Entwicklung eigener,

abwechslungsreicher Partykonzepte zum

Ausdruck kommt, gelingt es Meyer immer

wieder, sich von seinen Mitbewerbern abzuheben.

Hinzu kommen diszipliniertes

Arbeiten und eine sehr intensive Kommunikation

mit den Angestellten und Gästen.

Die Mitarbeitermotivation und die damit

verbundene Bindung an und Identifizierung

mit dem Unternehmen sind für die

Meyers wichtige Erfolgsfaktoren. �

Der Preisträger Peter Meyer freut sich auch stellvertretend für seine Frau Hilke über die Discothekenunternehmerpreis-Auszeichnung,

hier mit BDT-Präsident Uli Weber (l.) und BDT-Geschäftsführer

RA Stephan Büttner (r.)

Foto: Niester

ServiceQ-Seminare

� Qualitäts-Coach, Stufe 1:

04./05. Dezember 2012, Norden

07./08. Februar 2013, Hannover

04./05. März 2013, Bremerhaven

� Qualitäts-Trainer, Stufe 2:

28./29. November 2012, Bad Bevensen

04./05. April 2013, Oldenburg

Weitere Termine und Informationen:

ServiceQualität Niedersachsen

Agnetha Gläß, Tel. 0511/270488-24

glaess@tourismusniedersachsen.de

Seminare DEHOGA Akademie

� Mehr Umsatz durch gezielte

Aktionen

27. November 2012, Hannover

Weitere Termine und Informationen:

DEHOGA Niedersachsen

Manuela Heuser, Tel. 0511/3370633

heuser@dehoga-niedersachsen.de

weitere Termine

� Pro Mensch Forum

13./14. November 2012, Bremen

www.promensch.de

� Landesverbandstag

18.-20. November 2012, Goslar

Tel. 0511/33706-0

� Fachtage des Gastgewerbes

19./20. Februar 2013 in Wolfsburg

� INTERNORGA

08.-13. März 2013, Hamburg

www.internorga.com

Seite 14


DEHOGA aktuell 05/2012 7 Aktuelle Nachrichten

Auszubildende von

heute sind Fachkräfte

von morgen

Seminar „Qualifizierte Fachkräfte

kompetent ausbilden“

Nur durch eine qualifizierte und motivierte Ausbildung können

gute Nachwuchskräfte für den Betrieb gewonnen werden. Dieser

Erkenntnis wurde mit einem Seminar der DEHOGA Akademie, das

als Wegweiser für alle Ausbildungsbetriebe gedacht ist, Rechnung

getragen.

15 Ausbilder besuchten das Seminar der DEHOGA Akademie

zur Fachkräfte-Ausbildung

Denn es wird zukünftig immer schwieriger werden, Ausbildungsplätze

mit geeigneten Bewerbern zu besetzen. Der Wettbewerb

der Branchen um talentierte Nachwuchskräfte wird aller

Voraussicht nach in den nächsten Jahren weiter zunehmen.

15 Ausbilder haben im Rahmen des Seminars erfahren, wie sie

die betriebliche Ausbildung effektiv gestalten können und welche

inhaltlichen und rechtlichen Aspekte dabei zu beachten sind.

Ziel des Seminars war es, den Teilnehmern Tipps und Hilfen

für den Ausbilderalltag an die Hand zu geben und aufzuzeigen,

wie sie Auszubildende finden und bis zu einer erfolgreichen Prüfung

begleiten.

Zu den weiteren Seminarinhalten gehörten:

� Grundlagen und Trends in der Ausbildung

� Aktuelles zu Ausbildungsberufen und relevanten Prüfungsanforderungen

� Umgang mit Bewerbern: So ticken die Jugendlichen heute

� Schulungspflichten und Verantwortlichkeiten

� Die optimale Prüfungsvorbereitung

� Förderprogramme für Ausbildungsbetriebe

� Der BiG-Ausbildungsweg und Karrierechancen

� Die dualen Ausbildungspartner

Das Seminar wird auch in 2013 wieder angeboten. �


Aktuelle Nachrichten 8 DEHOGA aktuell 05/2012


DEHOGA aktuell 05/2012 9 Aktuelle Nachrichten

Fachgruppe Gaststätten

im Gespräch mit der Stadt Salzgitter

Gastgewerbe leidet unter Schwarzgastronomie

Das Thema ist so alt wie das Gewerbe

selbst. Die schwarzgastronomischen Tätigkeiten

setzen der Gastronomie stark zu

und führen in vielen Fällen zur Schließung

des Betriebes. Dabei sind die Arten der

Schwarzgastronomie vielfältig. Das können

sowohl Vereine, als auch Privatpersonen

sein, Feuerwehren oder Elternvereine,

die Mensen betreiben.

Beschwerden aus Mitgliedskreisen über

die Zunahme solcher Aktivitäten in und

um Salzgitter haben Benno Eisermann

als Vorsitzender der Fachgruppe Gaststätten

des DEHOGA Niedersachsen mit Geschäftsführerin

Renate Mitulla veranlasst,

ein persönliches Gespräch mit Vertretern

der Stadt Salzgitter, der Berufsfeuerwehr

und dem Stadtbrandmeister zu führen.

Die Stadtvertreter erklärten, dass am

09.09.2012 anlässlich des Stadtfeuerwehrtages

eine Zusammenkunft aller Feuerwehren

stattgefunden hat. Dieser Termin

wurde dazu genutzt, noch einmal auf die

Problematik der Nutzung von Feuerwehrgerätehäusern

hinzuweisen. Insbesondere

die Einhaltung des Niedersächsischen

Nichtraucherschutzgesetzes und des Jugendschutzgesetzes

wurden dort angesprochen.

Es wurde darauf hin gewiesen,

dass die Einhaltung auch im Eigeninteresse

der Stadt liegt und wichtig ist, dass sich

die Feuerwehren und auch die Vereine darüber

im Klaren sind.

Herr Eisermann wies im weiteren Gespräch

darauf hin, dass es sich bei dem

Problem der Schwarzgastronomie um ein

bundesweites Problem handelt. Überall

versuchen Vereine und Feuerwehren,

neue finanzielle Mittel zu erhalten. Dadurch

wandern viele Veranstaltungen aus

der klassischen Gastronomie in die Paragastronomie,

so dass das Gastronomiesterben

vor Ort verstärkt wird.

Renate Mitulla wies auf die Problematik

der Schulmensen und Betriebskantinen

hin, die auch nach außen öffnen. Die

Stadtvertreter bestätigten, dass Mensen

verstärkt in den letzten 2 Jahren zur Schul-

verpflegung installiert wurden. Allerdings

liegen bisher keine Erkenntnisse vor, dass

die von den Elternvereinen gemanagten

Mensen für Privatveranstaltungen genutzt

werden. Die Mensen seien von der

Schulraum nutzung aus Hygienegründen

ausdrücklich ausgenommen.

Benno Eisermann schlug vor, dass die

Vereine und Feuerwehren persönlichen

Kontakt zu den örtlichen Gastronomen

aufnehmen, um günstige Angebote für

Feiern oder die Ausrichtung von Geburtstagen

etc. zu vereinbaren. Hier könnte der

Ansatz „Verein sucht Gastwirt“ wieder aufgenommen

werden.

Beide Parteien erklärten, dass sie zukünftig

in Kontakt bleiben wollen und bei

konkreten Verstößen die Stadt das Gewebe

unterstützt. �

Seite 7


Aktuelle Nachrichten 10 DEHOGA aktuell 05/2012

Entwicklung der Bettensteuer in Niedersachsen

Demgegenüber

haben der Rat der

Stadt Oldenburg

sowie der Rat der

Stadt Osnabrück

Schwierigkeiten

mit der ersatzlosen

Aufhebung

ihrer nach der

Entscheidung

des Bundesverwaltungsgerichts

unrechtmäßigen

Bettensteuersatzungen.

Die Stadt

Oldenburg hat

zwischenzeitlich

Nachweis: surrender/fotolia.com ihre Bettensteuersatzungrück-

Nach dem Urteil des Bundesverwalwirkend aufgehoben und wird auch die

tungsgerichts im Juli 2012 haben die nie- zu Unrecht vereinnahmten Bettensteuern

dersächsischen Städte Göttingen und inklusive der vereinbarten Zinsen an die

Hildesheim sofort ihre Bettensteuersat- Hoteliers zurückzahlen. Mit demselben

zungen aufgehoben und den betroffenen Beschluss hat der Rat der Stadt Oldenburg

Hoteliers die zu Unrecht vereinnahmte aber auch festgelegt, dass mit Wirkung auf

Bettensteuer zurückgezahlt.

den 1. Januar 2013 eine neue Bettensteu-

Pro Mensch-

Forum

13./14. November in Bremen

Wie schaffe ich für meine Gäste eine besondere

Erlebniswelt? Was kann ich besser

machen als die Mitbewerber? Wie bekomme

ich mehr Freude an meiner Arbeit und

dadurch mehr Geld?

Wertvolle Anregungen auf diese und

weitere Fragen gibt das Pro Mensch-Forum

am 13./14. November in Bremen.

Jeder Teilnehmer zahlt nur 95 Euro inkl.

aller Dokumentationen, Checklisten und

Verpflegung. Der DEHOGA Niedersachsen

ist auf dem Pro Mensch-Forum mit

einem Informationsstand vertreten. Die

DEHOGA-Mitarbeiter vor Ort freuen sich

auf zahlreiche Besucher. �

E-SERVICE

Infos und Anmeldung:

www.promensch.de

ersatzung erlassen wird, mit der zukünftig

private Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben

in Oldenburg belastet

werden sollen. Ein parallel laufender Diskussionsprozess

ist in der Stadt Osnabrück

im Gang. Hier ist allerdings noch keine

abschließende Entscheidung getroffen, ob

nach Aufhebung der rechtswidrigen Bettensteuersatzung

eine neue Bettensteuersatzung

erlassen werden soll.

Vollkommen neu hat die Stadt Goslar

entschieden, eine Bettensteuersatzung

mit Wirkung für das nächste Jahr zu erlassen.

Der DEHOGA Niedersachsen hat

beschlossen, auch diese neuen Bettensteuersatzungen

der Kommunen mit

Normenkontrollverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht

Lüneburg überprüfen

zu lassen. �

Individuelle Qualitätsprospekte

im Komplettservice

Individualität schafft Identität – Hantermann

unterstützt die Branche dabei mit der

professionellen Herstellung anspruchsvoller

Drucksachen für ein unverwechselbares

Image. Unter Berücksichtigung der individuellen

Wünsche und in enger Zusammenarbeit

mit dem Kunden übernimmt Hantermann

im Teamwork mit einem Partner die

Gestaltung, erstellt Fotos und entwirft den

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Ihr Zusatznutzen: die Bilder stehen Ihnen

für jede weitere Verwendung kostenfrei

zur Verfügung, z.B. für Ihre Homepage, Buchungsportale

etc.

Der von Hantermann angebotene

Hausprospekt ist das Werbemittel, Gäste

zu gewinnen und auf sich aufmerksam

zu machen. Die langjährige Erfahrung

in der Hotellerie und Gastronomie qualifiziert

Hantermann als den kompetenten

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DEHOGA aktuell 05/2012 11 Aktuelle Nachrichten

Wegweiser für Ausbilder

Der Wegweiser Ausbildung ist gerade brandneu im DEHOGA Shop erschienen!

Er enthält neben knapp gefassten fachlichen und rechtlichen Informationen zu allen Themen

rund um Nachwuchsgewinnung, Ausbildungsorganisation und Karriereplanung vor allem

jede Menge praktische Arbeitshilfen: Die zahlreichen Muster (im Word-Format) und Checklisten

finden sich alle auch auf der beiliegenden CD-ROM. Alle Praxis-Tipps erfolgreicher Ausbilder

für ihre Kollegen sind praxiserprobt und bewährt. So wird beispielsweise erklärt, wie

man als Ausbilder ein erfolgreiches Schnupperpraktikum für Schüler gestaltet oder wie das

Auswahlverfahren organisiert und bewertet wird.

Der Wegweiser ist geeignet für Betriebe, die neu mit der Ausbildung beginnen sowie für junge

Fachkräfte, die erstmals in Ausbildungsverantwortung gelangen. Er richtet sich gleichermaßen

an die „alten Hasen“ unter den Ausbildern.

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Aktuelle Nachrichten 12 DEHOGA aktuell 05/2012

Rund 880 Gasthöfe,Gasthäuser

und Pensionen nehmen derzeit an der

„kleinen Schwester“ der Deutschen Hotelklassifizierung

der sogenannten G-Klassifizierung

teil. Gerade kleineren Betrieben eröffnet

diese Klassifizierung den Zugang für

ein professionelles Marketing. Der überarbeitete

Außenauftritt der G-Klassifizierung

zeigt sich in frischen Farben und einem verjüngten

Design und geht weit über das reine

Informationsangebot hinaus.

Die Betriebssuche wurde direkt an die

Datenbank der G-Klassifizierung angeschlossen

und zeigt damit immer aktuell

die gültig klassifizierten Betriebe an.

G-Klassifizierung

wirbt mit neuer Homepage

Website glänzt mit stilvollem Layout, übersichtlicherer Struktur

und aktueller Betriebssuche

Die Gäste haben den Vorteil, die Betriebe

nicht nur nach Land, Ort oder Sternekategorie

zu suchen, sondern können auch gezielt

die klassifizierten Betriebe für eine

Ferienregion erkennen. Der neue Ferienkalender

auf der Website zeigt dazu die

Schulferien und Feiertage in den einzelnen

Bundesländern und hilft somit den

Gästen bei der Planung ihrer Reise.

Natürlich wartet die Website auch mit

einem umfangreichen Informationsangebot

zur G-Klassifizierung sowie Bildmaterial

und Logos zum Download auf.

„Wir würden uns sehr freuen, wenn

auch Niedersachsen mit vielen Betrie-

FÜR DEN HOTELIER UND SEINE GÄSTE:

ben im Bereich der Gasthöfe, Gasthäuser

und Pensionen diesen Marketingweg

beschreitet und den Gästen damit eine

verlässliche Entscheidungshilfe bei der

Wahl ihrer Unterkunft aufzeigt“, so Lutz

Feldtmann, Vorsitzender Fachgruppe

Hotels im DEHOGA Niedersachsen. „Damit

können die teilnehmenden Betriebe

die Vorteile der Klassifizierung mit einer

deutlicheren Positionierung, verbesserten

Absatzchancen und zusätzlichem

Marketing nutzen“.

Alle Informationen zur G-Klassifizierung

sind auf www.g-klassifizierung.de

verfügbar. �

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DEHOGA aktuell 05/2012 13 Aktuelle Nachrichten

Tag der Kreisverbände

80 Teilnehmer tagten am 6. September in Walsrode

Für den 6. September 2012 hatte das Präsidium

die 66 Kreisverbände im DEHOGA

Landesverband Niedersachsen zu einem

„Tag der Kreisverbände“ nach Walsrode ins

Mercure Hotel eingeladen. 35 der eingeladenen

Kreisverbände leisteten dieser Einladung

mit insgesamt 80 Teilnehmern Folge.

Zustande gekommen war dieses Treffen

auf Bitte einiger Kreisverbände, die

außerhalb von vorgegebenen Tagesordnungen

einmal die Gelegenheit haben

wollten, sich schwerpunktmäßig zu ihren

eigenen Themen auszutauschen. An

den Beginn der Sitzung stellte Präsident

Hermann Kröger Informationen der

Kreisverbandsvertreter zu den aktuellen

Verbandsthemen wie Mehrwertsteuerreduzierung

und Lebensmittelhygienekennzeichnung.

Im Anschluss daran stellte der

Landesverbandsschatzmeister Helmut

Uhl die Aktivitäten des Landesverbandes

in Sachen Mitgliederwerbung dar.

80 Teilnehmer tauschten sich auf dem Tag der Kreisverbände in Walsrode aus.

Nach einer kurzen Pause stiegen die

Kreisverbände in ihren Meinungsaustausch

ein. Herausgestellt wurde von

einigen Kreisverbänden, welche mitgliederorientierten

Aktivitäten innerhalb des

Jahres entfaltet werden. Dem Landesverband

wurden Anregungen für seine weitere

Arbeit mitgegeben.

Interessierte Fragen aus dem Publikum beantwortete

Präsident Kröger (Mitte, hier mit Schatzmeister

Helmut Uhl und Hauptgeschäftsführer

Rainer Balke) gern.

Einhellige Meinung der Teilnehmer

war, den „Tag der Kreisverbände“ zu einem

festen Termin im Kalender des DE-

HOGA Niedersachsen zu machen.

Präsident Kröger verabschiedete die

Anwesenden mit der Zusicherung, auch

im Jahre 2013 ein gemeinsames Treffen

aller Kreisverbände zu organisieren.

Gerne griff er die Anregung auf, dieses

Treffen vor die Sommerurlaubsphase zu

ziehen. �

Seite 11


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DEHOGA aktuell 05/2012 15 Aktuelle Nachrichten

Website des DEHOGA

Niedersachsen aufpoliert

www.dehoga-niedersachsen.de

Die Website www.dehoga-niedersachsen.de

wurde komplett überarbeitet und

präsentiert sich in frischem Design und

mit einer übersichtlicheren Struktur. Im

passwortgeschützten Bereich „Infos für

Mitglieder“ stehen unseren Mitgliedern

eine Vielzahl von Informationen zur Verfügung

– von Vertragsentwürfen, ETV

und MTV über Sachinformationen bis

zum Vertriebshandbuch.

Wir hoffen, dass

Ihnen die neue Seite

gefällt und stehen für

Fragen und Anregungen

gerne unter Tel.

0511-33 706 20 zur Verfügung.


Seite 9


Hannover 16 DEHOGA aktuell 05/2012

BEZIRKSVERBAND HANNOVER „Internetpranger“ droht bei

Geschäftsführerin

Kirsten Jordan

Yorckstr. 3

30161 Hannover

Tel. (0511) 33 706-31

Fax (0511) 33 706-30

Email: jordan@dehoga-hannover.de

Der neue alte Vorstand Gunnar Meier, Manfred

Bullerdieck, Gabriele Güse, Geschäftsführerin

Kirsten Jordan, Cord Busche, Jörg Lange (v.l.)

Hygieneverstößen ab 350 Euro

Delegiertenversammlung des

DEHOGA Bezirksverbandes Hannover

Eine Fülle von Informationen lieferte

die Delegiertenversammlung des DEHOGA

Bezirksverbandes Hannover im Landhaus

Nordloh in Sulingen.

Die 1. Vorsitzende Gabriele Güse erläuterte

die aktuellen Schwerpunkte der Verbandsarbeit.

Sie gelten der Mehrwertsteuersenkung

für die Gastronomie zur Schaffung

einer steuerlichen Gleichbehandlung. Auf

dem Hygienesektor droht ein „Internetpranger“,

wenn ein Bußgeld über 350 Euro

von der Überwachungsbehörde festgesetzt

wird. Der Kampf geht weiter gegen

die neue Tarifstruktur der GEMA ab 2013.

Edo Diekmann von der Oberfinanzdirektion

Hannover erläuterte die neue Kassen-

Richtlinie des Bundesfinanzministeriums.

Claudia Diekmeier schließlich berichtete

über das Bestreben, den

Bundesbürgern den „Veggietag“

schmackhaft zu

machen, bei dem es ein

Zusatzangebot an vegetarischen

Gerichten gibt.

Nach Begrüßung von

Mitgliedern und Referenten

durch Frau Güse

billigten die Delegierten

den Kassenbericht

2011 von Cord Busche.

Sie entlasteten ihren

Vorstand einstimmig

und genehmigten den

Haushaltsplan für 2013.

Die erforderlichen Wahlen ergaben die erneute

Bestätigung für Gunnar Meier (Bad

Münder) als Vorsitzenden der Fachgruppe

Gaststätten und Jörg Lange (Hannover)

als seinen Stellvertreter. Schatzmeister

Cord Busche (Marklohe) bleibt bewährter

Schatzmeister. Sein neuer Stellvertreter ist

Konrad Bruns (Springe). Die nächste Kassenprüfung

übernehmen wieder Renate

Wilkening und Friedhelm Olpe.

Von der „Bargeldbranche“ wie dem Gastgewerbe

erwartet der Betriebsprüfungsreferent

der Oberfinanzdirektion Niedersachsen,

Edo Diekmann, einen Wettbewerb,

bei dem der „Ehrliche nicht der Dumme

ist“. Generell bestehe zwar kein Zwang zur

Benutzung einer Registrierkasse. Wer sich

allerdings der Kasse als Hilfsmittel bedient,

hat dafür zu sorgen, dass „Wahrheit, Klarheit

und Unwandelbarkeit“ sichergestellt

sind. Die am Markt befindlichen Registrierkassen

sollten ab 2010 die Anforderungen

der Finanzverwaltung erfüllen und

nicht mehr zu manipulieren sein. Ältere

Modelle sind nachzurüsten, damit sie die

Einzelaufzeichnungspflicht erfüllen. „Ein

Excel-Datenbuch werden die Finanzprüfer

verwerfen“, so Diekmann. Die Gastronomen

forderte er auf, „jede Preisänderung zu

dokumentieren“. Künftig werde das Finanzamt

neuen Betrieben innerhalb des ersten

Jahres einen „Antrittsbesuch“ abstatten.

Die Teilnehmer der Versammlung erhielten

die Merkblätter der OFD zum Thema

Kassenrichtlinie.

Vorsitzende Güse machte noch auf die

KfW-geförderte Einzelberatung auf dem

Energiesektor aufmerksam. Sie wies außerdem

auf die seit Dezember 2011 landesweit

durchgesetzte Allgemeinverbindlichkeit

für die beiden untersten Entgeltgruppen

hin. Derzeit werde ein Eingruppierungsrechtsstreit

geführt, da die Gewerkschaft

NGG Klage beim Landesarbeitsgericht Niedersachsen

eingereicht hat. In dem Streit

geht es um die Eingruppierung von Mitarbeitern

ohne gastgewerbliche Berufsausbildung.

Der Mitgliederbestand des Bezirksverbandes

Hannover beträgt gegenwärtig

1207. Nach den hervorragend besuchten

Hygieneseminaren bietet der Verband 2013

ein Arbeitsrechtsseminar an.

Claudia Diekmeier vom Umweltzentrum

Hannover machte auf den „Veggietag“

aufmerksam. Eine Reihe von gastgewerblichen

Betrieben in Hannover – unter anderem

die „Genussmacher“ – bieten donnerstags

der Gesundheit und dem Klimaschutz

zuliebe ein Gericht ohne Fleisch an. Dafür

bietet die Organisation Anregungen und

Hilfestellung. �


Bildnachweis: IHK Hannover

DEHOGA aktuell 05/2012 17 Hannover

Lehrertournee in Gastronomie und Hotellerie

Gemeinsame Aktion von IHK und DEHOGA

Küchenchef Oliver Rasper mit seinem Auszubildenden, DEHOGA-Vertreterinnen und Lehrern

Was macht ein Fachmann für Systemgastronomie?

Welchen Anforderungen

muss sich ein Koch stellen? – Wenn Lehrer

ihre Schüler bei der Berufsorientierung

kompetent begleiten sollen, brauchen sie

Unterstützung aus der Praxis. Die Lehrertournee

durch Unternehmen setzt genau

hier an. Beim Auftakt am 20. September

konnten sich Lehrer über die Ausbildung

zum Koch bei der Nord/LB informieren

und einen Einblick in eine der modernsten

Küchen Deutschlands erhalten. Ziel der

Lehrertournee, die von der IHK in diesem

Jahr zusammen mit dem DEHOGA Region

Hannover e.V. durchgeführt wird, ist es, die

Berufsorientierung an Schulen zu fördern.

„In jedem Jahr werden neue Berufe

ins Leben gerufen und alte Berufe aktualisiert.

Lehrer, die die aktuellen Ausbildungsmöglichkeiten

in Unternehmen

kennen und wissen, was hinter den Berufen

steckt, können ihre Schüler besser

auf das Arbeitsleben vorbereiten. Hinzu

kommt, dass durch die persönlichen Kontakte

im Idealfall bereits Kooperationen

zwischen Schulen und Unternehmen entstehen.“,

erklärt Heinz Orlob, stv. Hauptgeschäftsführer

der IHK Hannover.

„Unsere Ausbildungsberufe sind so vielseitig

und interessant, dass wir froh sind,

diese den Lehrern sozusagen hautnah

vorstellen zu können“, so Nicole Rösler,

Berufsbildungsbeauftragte des DEHOGA.

„Berufsorientierung ist der erste Schritt,

junge Menschen für unsere Branche zu

begeistern. Die Lehretournee bietet eine

hervorragende Möglichkeit, die unterschiedlichen

Betriebsarten und Berufsfelder

kennenzulernen.“

Von September bis Dezember werden

25 Lehrer aller Schulformen, mehrheitlich

von Schulen aus der Region Hannover,

sechs Unternehmen besuchen, um Berufe

und Ausbildungen vor Ort zu erkunden

und sich im Gespräch mit Ausbildern und

Auszubildenden aus erster Hand zu informieren.

Die Teilnehmer der Lehrertournee

können Berufe der Gastronomie und Hotellerie

realistisch und praxisnah erleben

und die Anforderungen an zukünftige

Auszubildende kennenlernen. Die Lehrertournee

bietet auch eine Plattform, um

Strategien zu diskutieren, die den Übergang

von der Schul- in die Arbeitswelt erleichtern.

Die IHK-Lehrertournee wird in den

kommenden Jahren mit jeweils anderen

Schwerpunktbranchen fortgesetzt. �

Die Termine der Lehrertournee 2012:

� 20. September: Nord/LB, Hannover

� 27. September: Zoo Gastronomie,

Hannover

� 11. Oktober: GOP Gastronomie,

Hannover

� 6. November: Zwischenzeit–Das

Restaurant im Werkhof, Hannover

� 21. November: McDonald´s im Großraum

Hannover

� 5. Dezember: Maritim Airport

Hotel, Hannover

Seite 13


Hannover 18 DEHOGA aktuell 05/2012

IMA 2012 – Gastgewerbe stellt sich in Hameln vor

Die IMA ist die

Informationsmesse

über aktuelle Job-

und Ausbildungsangebote

aus dem

Weserbergland. Die

Messe soll es sowohl

Schülern und Berufseinsteigern als auch

Jobsuchenden generell erleichtern, in Kontakt

mit den Unternehmen im Wirtschaftsraum

Weserbergland zu treten und sich Informationen

über die unterschiedlichsten

Berufsbilder einzuholen. Gemeinsam mit

den Unternehmen vor Ort werden so Anbieter

und Nachfrager eines Jobs oder einer

Ausbildungsstelle praxisbezogen und

informativ zusammengebracht.

Vom 21. bis 22. September 2012 hatten

Schüler die Gelegenheit, in der Rattenfän-

gerhalle DEHOGA-Betriebe aus den Kreisverbänden

Hameln und Bad Pyrmont kennenzulernen.

Am Freitag waren unter den Besuchern

vor allem Schulklassen aus Hameln und

Umgebung. Die Rattenfängerhalle war am

Morgen stark besucht und das Interesse

am DEHOGA-Stand war sehr gut.

Das Informationsmaterial der DEHO-

GA-Ausbildungskampagne, u.a. Postkarten

und Bierdeckel, lag für die Besucher

bereit. Sehr gut angenommen wurde die

Broschüre „Ausbildung und Karriere“.

Der Stand war unter anderem besetzt

mit Azubis aus den Berufen Hotelfachfrau/mann,

Restaurantfachfrau/mann

und Koch/Köchin. Die Azubis waren im

Wechsel stundenweise am Stand und ha-

ben sich sehr gut mit den Schülern unterhalten

und Auskunft über das Berufsbild

gegeben.

Am Samstag besuchten die Messe vorrangig

Eltern mit ihren Kindern, die gezielt

auf die Stände zugingen. Es wurden

viele Gespräche geführt, bei denen auch

die Eltern konkret Fragen stellten und

sich über die verschiedenen Berufe in der

Gastronomie informierten. Die Aussteller

konnten feststellen, dass großes Interesse

an gastronomischen Berufen besteht. Leider

scheitert eine Einstellung zur Ausbildung

am Alter der Schüler. Viele Betriebe

möchten nur Azubis ab 18 Jahren einstellen.

Die Schüler sind aber oft jünger, wenn

sie die Schule verlassen. Außerdem finden

viele Betriebe auf dem Land keine Azubis,

weil die Fahrgelegenheiten fehlen. �

Parkhotel Bilm im Glück erhält den 4. Stern

Erstes Hotel in Sehnde mit 4 Sternen klassifiziert

Mit großer Freude überreichte die Geschäftsführerin

des Bezirksverbandes

Hannover, Kirsten Jordan, das Schild zur

4-Sterne-Klassifizierung an die Inhaber des

Parkhotels Bilm im Glück. Familie Budde

und ihre Geschäftsführerin Sylvia Hatesuer

können sehr stolz auf die Auszeichnung

sein. Ebenfalls stolz sind Sehndes Bürgermeister

Carl Jürgen Lehrke und Bilms Ortsbürgermeister

Bernd Ostermeier, die dem

Parkhotel herzlich gratulierten. Sie lobten

den Betrieb als Aushängeschild für Sehnde

und die Region.

Um den 4. Stern zu erlangen, hat das

Parkhotel einige Neuerungen eingeführt.

So wurde zum Beispiel der Wellnessbereich

komplett erneuert. Alle Kriterien der

Hotelklassifizierung wurden erfüllt. Dies

stellte auch die Prüfungskommission, die

das Parkhotel Ende August genau unter

die Lupe genommen hatte, fest.

Für Besonderheiten ist das Parkhotel

Bilm im Glück schon lange ein Garant.

Nun bietet das Hotel eine sogenannte

Kopfkissenbar für seine Gäste. Hier können

die Hotelbewohner unter anderem

zwischen energetisierten Kräuterkissen,

Körnerkissen, Nackenrollen, Kissen mit

Federfüllung und Anfertigungen für Allergiker

wählen.

In Sachen Hotelklassifizierung ist das

Parkhotel Bilm im Glück schon ein „alter

Hase“. Zum 1. August 1996 wurde die Deutsche

Hotelklassifizierung eingeführt, nur

10 Monate später, im Juni 1997, wurde das

Parkhotel zum 1. Mal nach den Kriterien

der Hotelklassifizierung bewertet und mit

3 Sternen ausgezeichnet. Im Jahre 2004 erfolgte

zum 1. Mal eine Höherstufung und

das Parkhotel Bilm im Glück erhielt die

Auszeichnung 3 Sterne Superior. Schon zu

dieser Zeit wurde also ein sehr hoher Wert

an den Service für den Gast angelegt.

Stetige Investitionen, hohe Dienstleistungsbereitschaft

und ein super Team

führen nun, 15 Jahre nach der ersten Klassifizierung,

zu der Auszeichnung 4 Sterne

First Class.

Der DEHOGA ist stolz, solche Betriebe

in seinen Mitgliederkreisen zu haben und

wünscht Familie Budde und dem ganzen

Team weiterhin viel Glück! �

Bildnachweis: Hellerling/Sehnde-News


DEHOGA aktuell 05/2012 19 Hannover

Gastgewerbe präsentiert Ausbildungsberufe

Jugendliche informierten sich auf unterhaltsame Weise

Die Landeshauptstadt Hannover hat

mit einigen Partnern am 21. September

2012 ihre „6. Lange Nacht der Berufe“ veranstaltet.

Von dieser modernen Berufsinformationsveranstaltung

profitieren alle

Teilnehmer. Junge Leute konnten sich über

verschiedene Ausbildungsberufe und Studiengänge

informieren, im Umkehrschluss

konnten Unternehmen Jugendliche für

ihre Branche begeistern.

Die Suche nach geeigneten Auszubildenden

ist eine zentrale Herausforderung

der Wirtschaft angesichts des sich aus demografischen

Gründen abzeichnenden

Fachkräftemangels. Aus diesem Grund

hat der DEHOGA Region Hannover e.V.

die Chance ergriffen, sich ebenfalls mit

seinen Mitgliedsbetrieben auf der Veranstaltung

im Neuen Rathaus in Hannover

zu präsentieren.

Das Parkhotel Bilm im Glück, das Restaurant

„Der Gartensaal“, das MARITIM

Hotel Hannover Airport, die Accor-Gruppe,

Marché International und das Courtyard

Hotel Hannover haben zahlreiche

Mitmachangebote für die Jugendlichen

auf die Beine gestellt und über die gastgewerblichen

Ausbildungsberufe informiert.

Mitarbeiter der DEHOGA-Geschäftsstelle

sowie der Betriebe standen jederzeit für

Fragen rund um die Ausbildung im Gastgewerbe

zur Verfügung.

Ziel der Teilnahme des DEHOGA war

es, Jugendliche für die Vielfältigkeit einer

Ausbildung in der Gastronomie und Hotellerie

zu begeistern. Die Schüler erhielten

viele Tipps, worauf es in einer Bewerbung

oder einem Vorstellungsgespräch ankommt

und welche Anforderungen an den

Bewerber gestellt sind. Dank der kreativen

Ideen und des großen Einsatzes der oben

genannten Restaurants und Hotels war

der Abend ein voller Erfolg. �

Viele Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen nutzten die Gelegenheit, sich bei der Langen Nacht der Berufe zu präsentieren.

Seite 17

Bildnachweis: Stadt Hannover


Hannover 20 DEHOGA aktuell 05/2012

17. Hamelner Dämmerschoppen

Mit Musical und Rattenfängerspielen auf Erfolgskurs

Die Weserstadt Hameln befindet sich

mit dem Musical „Die Päpstin“ und den

Rattenfängerspielen auf Erfolgskurs. Darauf

machte die 1. Vorsitzende Gabriele

Güse vom gastgebenden DEHOGA Hameln

die Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft

und Verwaltung beim 17. Dämmerschoppen

aufmerksam. Bürgermeisterin Ursula

Wehrmann führte die positive Entwicklung

auf den „hervorragenden Job des

Gastgewerbes zurück“. Landrat Rüdiger

Butte vom Landkreis Hameln-Pyrmont forderte

das Gastgewerbe auf, das aktuelle

Thema Wandern zu nutzen und auf das im

Aufschwung befindliche Weserbergland

zu setzen.

Niedersachsens DEHOGA-Präsident

Hermann Kröger informierte im Hof

Gabriele Güse, Hermann Kröger,

Ursula Wehrmann und Landrat Rüdiger Butte

des Ringhotels Stadt Hameln die Politiker

über die positiven Auswirkungen der

Mehrwertsteuersenkung für die Hotellerie

auf sieben Prozent. Dadurch waren die

Hotels in der Lage, Investitionen von über

939 Mio. Euro zu tätigen und zusätzliche

9.000 Arbeitsplätze zu schaffen. Beträchtliche

Summen davon sind Bankdarlehen,

daher müsse die derzeitige Regelung

über die gegenwärtige Legislaturperiode

erhalten bleiben. Für die Gastronomie

verlangte Kröger eine Absenkung der

Mehrwertsteuer für die Speisen, damit die

steuerlich ungleiche Behandlung gegenüber

Bäckern, Fleischern und Cateringunternehmen

aufhört.

Bei der Bettensteuer haben nach dem

Urteil des Bundesverwaltungsgerichts

viele Städte in Niedersachsen eine Kehrtwende

gemacht und die erhobenen

Beträge zurückgezahlt. „In Hameln

hat es niemals eine Ratsmehrheit

für ihre Einführung gegeben“, betonte

Bürgermeisterin Wehrmann.

„Zu reformieren ist das Urheberrecht“

erwähnte Kröger. Die Erhöhung

der Gema-Tarife um 800 bis

1.600 Prozent sei einfach nicht tragbar.

Niedersachsens Ministerpräsident

David McAllister setze sich

öffentlich für den Erhalt der kleinen

Discotheken ein. Abschließend lud

Gabriele Güse ihre über 200 Gäste

zu erstklassigen Speisen und Getränken

ein. Der Veranstaltungs-

Sommerfest in Nienburg

DEHOGA feierte mit 80 Gästen

Bei bestem Wetter konnte der 1. Vorsitzende

des DEHOGA Kreisverbandes Nienburg,

Friedrich Wilhelm Gallmeyer, rund

80 Gäste aus Hotellerie, Gastronomie,

Politik und Lieferanten auf der sonnengefluteten

Weserterrasse des Hasbergschen

Hof´s in Nienburg begrüßen.

Gastgeberin Petra Rasper verwöhnte

ihre Gäste an diesem Abend mit einem

umfangreichen Grillbuffet und köstlichen

kühlen Getränken.

Alle Gäste freuten sich über einen

rundum gelungenen Abend an der Weser.

Der 1. Vorsitzende erinnerte seine

Kollegen an die nächsten Höhepunkte

des Kreisverbandes: die Endverlosung

der DEHOGA Radtouren im Oktober sowie

den Wirteball am 5. November im

Lindenhof, Deblinghausen.

Das leckere Büffet fand reißenden Absatz

Service „evenza“ aus Hannover sorgte mit

seinen beiden Ensembles „Tourage“ sowie

„Lady Sunshine & Mister Moon“ für ausgezeichnete

musikalische Unterhaltung an

diesem kommunikativen Abend. �

Dämmerschoppen im Atrium des

Hotels Stadt Hameln

Bildnachweis: Pusen

Gefeiert wurde nach „Wirte Art“ bis

zum nächsten Tag. � Rund 80 Gäste feierten das DEHOGA-Sommerfest

in Nienburg

Bildnachweis: Michael Heidemann


DEHOGA aktuell 05/2012 21 Hannover

Einfach, bewusst, regional und saisonal genießen

Die Genussmacher präsentierten 15 x 15 = Genuss

Die Genussmacher beteiligten sich auch

in diesem Jahr wieder an den bundesweit

stattfindenden Geschmackstagen. 15 Genussmacher

haben eigens hierfür jeweils

ein 3-Gang-Menü nach dem Motto „einfach,

bewusst, regional

und saisonal genießen“

kreiert, die vom 29. September

bis 14. Oktober

2012 für 15 Euro angeboten

wurden.

Ein Motto – 15 Interpretationen.

So wie die

Genussmacher eben sind

- einfallsreich und vielfältig,

jeder präsentiert sich

seinem eigenen Stil entsprechend.

Kreationen

aus Kürbis, Nüssen, heimischen

Pilzen, Äpfel,

Birnen und andere regionale

Spezialitäten machten

Lust auf den Herbst.

Eine weitere Aktion veranstaltete der

Marketingverbund am 7. Oktober 2012:

Beim verkaufsoffenen Sonntag präsentierten

die Genussmacher in Hannovers Innenstadt

die „Gewürzstraße“. An 10 Stand-

„Kulinarische Rundreise“ in Cuxhaven

DEHOGA Nienburg auf Tour

Der erweiterte Vorstand des DEHO-

GA Kreisverbandes Nienburg unternahm

kürzlich einen dreitägigen Ausflug nach

Cuxhaven.

An diesen Tagen durfte natürlich Essen

und Trinken nicht zu kurz kommen,

man wollte doch sehen, was die Kollegen

an der Küste so zu bieten haben.

Am ersten Tag hieß es erst einmal

ankommen. Dann wurde die Gegend

mit dem Fahrrad erkundet, was sich im

Laufe der Erkundungsfahrt zu einer kleinen

Tour von ca. 20 km entwickelte. Am

Abend stand gemütliches Beisammensein

mit Essen und Trinken auf dem

Programm, wobei Fisch in allen Variationen

der Renner war.

Am nächsten Tag wurde eine Stadtrundfahrt

mit dem „Cuxliner“ anvisiert,

bei der es viele neue Sachen zu entdecken

gab. Selbst für die „alten Hasen“,

Mit einer Gewürzstraße präsentierten sich die Genussmacher beim

verkaufsoffenen Sonntag

die dachten schon alles zu kennen, war

es ein Erlebnis.

Das Wetter war bescheiden. Nach

dem Motto „es gibt nicht das falsche

Wetter, sondern nur die falsche Kleidung,

ging es aber fröhlich weiter. Statt

der geplanten Wattwagenfahrt nach

Neuwerk, die wetterbedingt ausfallen

musste, unternahm man eine kulina-

orten konnten die Passanten insgesamt

20 verschiedene Gewürze erraten – durch

Sehen, Schmecken und Riechen. Schon bei

acht richtig erkannten Gewürzen gab es

tolle Preise zu gewinnen. Die Citygemeinschaft

Hannover stellte

den Hauptgewinn zur

Verfügung: Eine Schlemmerreise

für 2 Personen

nach Istanbul im Wert

von 2.000 Euro. Weitere

Preise waren Gutscheine

für das Menühopping der

Genussmacher und für

die 3-Gang-Menüs. �

Auf kulinarischer Rundreise: Vorstand des DEHOGA Kreisverbandes Nienburg

rische Rundreise durch die verschiedenen

Fischlokale am Hafen. Am Abend

gab es wieder einmal leckeres Essen

und gepflegte Getränke, eben das, was

zu Hause durch den Betrieb oft auf der

Strecke bleibt. Es waren im ganzen wie

jedes Jahr drei sehr schöne und erholsame

Tage, die nicht immer mit einem

vollen Programm gefüllt sein müssen.

Darin waren sich alle einig. �


Hildesheim 22 DEHOGA aktuell 05/2012

BEZIRKSVERBAND HILDESHEIM Kreisvorsitzende trafen

Geschäftsführerin

Renate Mitulla

Yorckstr. 3

30161 Hannover

Tel. (0511) 33 706-25

Fax (0511) 33 706-30

Email: mitulla@dehoga-niedersachsen.de

sich in Brunkensen

Am 4. Oktober 2012 trafen sich die

Kreisvorstände aus dem DEHOGA Bezirksverband

Hildesheim im Pöttchen Peine in

Alfeld-Brunkensen.

Der Tagungssort wurde gewählt, da

sich Christian Peine als Vorsitzender

des neu gegründeten Kreisverbandes

Hildesheim-Land zur Verfügung gestellt

hatte. Herr Peine nutzte die Gelegenheit,

seinen Mitgliedern für die gelungene

Fusion der Kreisverbände Alfeld und

Gronau-Elze zu danken und freute sich

darüber, dass nunmehr die Mitglieder

zusammenfinden und schon einige Aktivitäten

gemeinsam durchgeführt haben.

Heike Kühne informierte die Delegierten

über den Sachstand der Themen

Mehrwertsteuer, Bettensteuer, Nichtraucherschutzgesetz

sowie Lebensmittelkennzeichnung.

Darüber hinaus erläuterte

sie die Forderungen des Gewerbes

zur Landtagswahl 2013.

Auf der Bezirksversammlung in Brunkensen trafen sich die Kreisvorstände aus dem DEHOGA Bezirk Hildesheim.

Mit großer Freude konnte sie auf das

erfolgreich durchgeführte Lebensmittelhygiene-Seminar

in Hildesheim hinweisen.

Aufgrund der großen Nachfrage ist

für Februar 2013 in Göttingen wieder ein

Seminar geplant.

Darüber hinaus informierte Frau

Kühne über die Aktivitäten des Bezirksverbandes

anlässlich der Ausbildungskampagne

und wies darauf hin, dass es

sehr wichtig ist, dass die Kreisvorstände

Kontakt zu ihren jeweiligen allgemeinbildenden

Schulen halten, um hier zukünftig

Potential für die Berufe des Gastgewerbes

zu finden.

Die Kreisvorsitzenden nutzten die Gelegenheit,

ihre Aktivitäten vor Ort vorzustellen

und wiesen darauf hin, dass

es immer schwieriger wird, ausreichend

Mitglieder für Aktivitäten zu gewinnen.

Daher wurde vereinbart, z. B. Kreisfahrten

überregional auszuschreiben, um

damit allen Mitgliedern des Bezirksverbandes

die Möglichkeit zu geben, an solchen

Veranstaltungen teilzunehmen.

Ausführlich diskutiert wurde auch

über das Thema von Nachfolgeproblemen,

das zukünftig immer verstärkter

auftreten wird.

Alle Kreisvorsitzenden tauschten

sich über die Erfahrung anlässlich des

Kreisverbandstages

im September aus.

Thema war die Mitgliederwerbung

und

alle Kreisvorsitzenden

erklärten übereinstimmend,

dass

dies ein ganz wichtiges

Thema ist, das

dauerhaft auf der Tagesordnung

stehen

muss.

Anschließend berichteteGeschäftsführerin

Renate

Mitulla über die Arbeit

auf Bezirks- und

Landesebene. Insbesondere

die Neustruktur der GEMA, die

neue GEZ-Gebühr sowie die Energieberatung

des Verbandes.

Frau Kühne wies darauf hin, dass die

nächste Bezirksverbandsversammlung

Ende April/Anfang Mai 2013 in Adensen

stattfinden wird. �


DEHOGA aktuell 05/2012 23 Hildesheim

Nacht der Bewerber

DEHOGA informierte über Ausbildungsberufe

Der DEHOGA Hildesheim beteiligte sich

am 7. Oktober an der „Nacht der Bewerber“.

Rund 50 Unternehmen präsentierten sich in

der Zeit von 18 bis 23 Uhr und informierten

über die Ausbildungsmöglichkeiten.

Rund 50 Unternehmen informierten bei der

„Nacht der Bewerber“ über Ausbildungsberufe

Ausbilder und Auszubildende, zum

großen Teil in typischer Berufskleidung,

erklärten ihren Arbeitsplatz, gaben detaillierte

Auskünfte und beantworteten offen

Fragen zum Unternehmen, zu den Ausbildungsmöglichkeiten

sowie zu Aufstiegschancen

und Verdienstmöglichkeiten.

Über 6.000 Schüler interessierten

sich für eine Ausbildung

und auch für die Berufe

des Gastgewerbes. Die Ausbildungskampagne

des DEHOGA

traf auf sehr positive Resonanz.

Insbesondere der QR Code mit

den hinterlegten Videofilmen

und das Quiz sorgten für gute

Gespräche und positive Kontaktaufnahmen.

Auch im nächsten Jahr soll

die erfolgreiche Präsentation

fortgesetzt werden. �

Lebensmittelhygieneverordnung

DEHOGA Hildesheim informierte

Der DEHOGA Bezirksverband Hildesheim

hat seinen Mitgliedern kürzlich die

Möglichkeit gegeben, sich in einem Seminar

über den aktuellen Stand der Lebensmittelhygieneverordnung

und die Hygieneanforderungen

aus Sicht einer Behörde

zu informieren.

Heike Kühne, Vorsitzende des Bezirksverbandes

Hildesheim, konnte an diesem

Tag 45 Personen im Van der Valk Hotel

Hildesheim begrüßen.

Ursula Müller, Fachtierärztin für Öffentliches

Veterinärwesen, Zusatzbezeichnung

Qualitätsmanagement und

Umwelthygiene im Lebensmittelbereich

und Amtstierärztin in der kommunalen

Lebensmittelüberwachung, referierte ausführlich

zu den Themen

45 Gastwirte bildeten sich mit dem Seminar zur Lebensmittelhygieneverordnung fort.

Großer Andrang herrschte auch am Stand des

DEHOGA während der „Nacht der Bewerber“

� Risikobeurteilung

� Verbraucherinformationsgesetz (VIG)

� Lebensmittelwarnung

� Lebensmittelhygiene

� Rechtsgrundlagen

� Pflichten des Lebensmittel-

unternehmers

� Betriebliches Eigenkontrollsystem

(HACCP- Grundsätze)

Aktuelle Fallbeispiele rundeten das gesamte

Schulungspaket ab.

Am Ende des Tages konnten die Teilnehmer

eine Vielzahl von Empfehlungen

und Informationen mit nach Hause nehmen.

Frau Müller wies in ihrem Vortrag

auch darauf hin, dass der DEHOGA Hygiene-Check-Ordner

eine hilfreiche Unterstützung

bei der Umsetzung der Lebensmittelhygieneverordnung

darstellt. Das

nächste Seminar zur Lebensmittelhygiene

findet am 4. Februar 2013 im Hotel Freizeit

In in Göttingen statt. Weitere Informationen

unter Tel. 0511/33706-0. �


Lüneburg 24 DEHOGA aktuell 05/2012

BEZIRKSVERBAND LÜNEBURG

Geschäftsführer RA

Heinz-Georg Frieling

Parkstr. 7

21337 Lüneburg

Tel. (04131) 8 28 24

Fax (04131) 8 34 16

Email: ehv-Lueneburg@einzelhandel.de

Hanseviertel Lüneburg erhält

attraktives Stadtteilzentrum

Neue Möglichkeiten für Gastronomie und Beherbergung

in Lüneburgs modernem Osten

Auf dem Gelände der ehemaligen

Schlieffenkaserne östlich der Lüneburger

Altstadt 209entsteht

das Hanseviertel in moderner

Architektur. Rund 1.500 Bewohner

AS

werden hier in Einfamilien-, Reihen- und

Doppelhäusern, in Stadtvillen sowie in

Eigentums- oder Mietwohnungen im Geschosswohnungsbau

ihr neues Zuhause

finden.

Angebote wünschen sich auch die bereits

im Umfeld vorhandene Wohnbevölkerung

und die etwa 500 Mitarbeiter im Behördenzentrum.

Das Arbeits-, Sozial- und

Verwaltungsgericht, der Niedersächsische

Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten-

und Naturschutz, das Landesamt für

Geoinformation und Landesentwicklung

und das Jobcenter sorgen werktags für viel

zusätzlichen Publikumsverkehr. Das moderne

K53Hanseviertel

soll zudem Besucher

und Touristen neugierig machen.

ó Rathaus

Innenstadt

ó Bahnhof

ó ZOB

ó

Stadtteilzentrum

4/209

AS

Das Nutzungskonzept für 2.000 bis

3.000 Quadratmeter Handels- und Dienstleistungsflächen

zielt auf Kreativität, pragmatische

und hochwertige Versorgung

sowie Ausbau Aufenthaltsqualität. zur

Gastronomische

A39 geplant Angebote sind im Stadtteilzentrum

auf Flächen von 80 bis 350 Quadratmetern

vorstellbar. Und natürlich sitzt jeder

bei tollem Wetter gern draußen. Der Lauf

der Sonne während des Tages lässt deshalb

die Ostseite der Tartuer Straße, die

Ecklagen auf der Westseite und die Lage

am Kreisel zur Lübecker Straße besonders

Im Osten Lüneburgs liegt das Hanseviertel.

V_Lüneburg_90x50_4c.indd 1

attraktiv erscheinen. Für die Planung der

Die aufgelockerte

Gymnasium

Bebauung

ó

216

entlang der Gehwege soll es ein gutes Nebeneinander

Anschluss-Stelle AS

Hansestraße verdichtet sich nach Süden, von sonnigen Sitzgelegenheiten und unge-

25.09.12 12:36

wo entlang der Lübecker und Tartuer Strazwungenem Freiraum für Fußgänger und

ße das neue Stadtteilzentrum in Nachbarschaft

zum Behördenzentrum Ost entsteht.

Radfahrer geben.

Hier geht es um eine gute Nahversorgung, Gastronomen, vielleicht mit neuen

die durch Büros, Praxen, Gastronomie- und Angeboten für kurz- oder mittelfristige

Freizeitangebote ergänzt wird. Attraktive umdiente Beherbergung, können ihre

re

ó Universität

Hamburger

Straße

Ilmenau

-Straße

Willy-Brandt

Schießgrabenstraße

INFO-SERVICE

Weitere Informationen gibt es bei:

Heinrich Wilke, Süderelbe AG

Leiter Immobilien

Tel.: 040 - 355 10 33 10

wilke@suederelbe.de

www.hanseviertel-lueneburg.de

30 Minuten nach Hamburg

Lüner Weg

Meisterweg

Dahlenburger

Erbstorfer Landstr.

AS

Bleckeder Landstraße

Landstraße

500 m 500 m

Bockelmannstraße

So könnte Flanieren auf der Tartuer Straße aussehen.


DEHOGA aktuell 05/2012 25 Lüneburg

Ideen, wirtschaftlichen Interessen und

baulichen Wünsche jetzt einbringen. Für

Bewohner und Nachbarn, für den Eigentümer

idb und die Investoren ist Vieles

wünschenswert und vorstellbar: ein Café

mit Eisdiele, entspannte Mittagspausen in

der gediegenen Speisewirtschaft, im Feinkostladen

mit Mittagstisch oder im Bistro-

Schnellimbiss, ein Club- oder Ausflugslokal

für sonnige Abende, Wochenenden

und Familienfeiern usw.

Das Hanseviertel Lüneburg wird entwickelt

von der idb Grundstücksentwicklung

Immobilien, Development und Beteiligungsgesellschaft

mbH & Co. KG, eine

Tochtergesellschaft der Sparkasse Lüneburg.

Bereits zum Erschließungsbeginn

für das mit 20.000 Quadratmetern Bauland

große Kernquartier können potentielle

Nutzer ihr Interesse anmelden. Sie

können sich so in die laufenden Planungen

einbringen und für willkommene Synergien

verschiedener Branchen und Sortimente

in einer angenehmen Mischung,

für Vielseitigkeit und gute Nachbarschaft

Modeshooting: BU: Das Hanseviertel als Kulisse beim Modeshooting von Roy Robson.

sorgen. Frischemarkt und Sparkassen-

Filiale als Frequenzbringer sind bereits

gesetzt. 2013 wird der Hochbau beginnen.

Interessenten können sich an Heinrich

Werben für die Vielseitigkeit des Berufes

DEHOGA will Berufsinformationstag wiederholen

Nicht gerade überfüllt war der Saal im

Salzhäuser Gasthaus Rüters beim DEHOGA

Berufsinformationstag. Aber die jungen

Menschen, die vorbeischauten, um sich

über die Berufsaussichten im Gastgewerbe

zu erkundigen, waren interessiert. So kam

Hans-Peter Ebeling, Schriftführer des DE-

HOGA Kreisverbandes Landkreis Harburg

noch vor Ort zu dem Ergebnis: „Nächstes

Jahr wird es wieder einen Infotag geben.“

Koch/Köchin, Hotelfachmann/-frau,

Restaurantfachmann/-frau, Hotelkaufmann

/-frau, Fachmann/-frau für Systemgastronomie,

Fachkraft im Gastgewerbe – das

sind die Berufe, über die sich die Interessierten

informieren konnten. Dabei hätten

sich die Organisatoren mehr Zuspruch

gewünscht, auch aus den eigenen Reihen.

Von den 50 ausbildenden Betrieben im

Landkreis nutzten nur sieben die Chance,

sich zu präsentieren.

Dennoch herrschte keine Unzufriedenheit:

„Die Jugendlichen, die kommen,

sind zu 100 Prozent interessiert. Wer da

ist, hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt“,

so Jürgen Niehoff, stellvertretender

Geschäftsführer des DEHOGA Kreisverbandes

Landkreis Harburg.

Wer kam, erhielt Informationen aus

erster Hand. So von Tjark Schumacher,

der im zweiten Lehrjahr Koch lernt. Der

18-jährige berichtete aus eigener Anschauung,

auch wie er zu seinem Beruf gekommen

ist; „Weil ich schon immer etwas mit

Lebensmitteln machen wollte“, bekannte

er sich. So stand er für sich vor der Wahl

zwischen den Berufen Koch und Bäcker.

Letztendlich gaben die aus seiner Sicht

günstigeren Arbeitszeiten den Ausschlag

für seinen Weg.

Die Arbeitszeiten im Gastgewerbe sind

vielleicht auch ein Grund für den Nachwuchsmangel.

„Es wird anders gearbeitet“,

sagte Hans-Peter Ebeling. Aber: „Man

arbeitet nicht mehr, sondern zu anderen

Zeiten.“ Darüber hinaus verweist er auf

die Chancen, die junge Leute in der Branche

finden können, gerade, wenn sie reise-

Wilke, Gewerbespezialist der Süderelbe

AG wenden. Die Süderelbe AG ist Projektpartner

der idb und der Sparkasse Lüneburg

für gewerbliche Immobilien im Hanseviertel.


freudig sind. „Wer in der Gastronomie ausgebildet

wurde, ist weltweit gesucht.“ Über

einen Arbeitsplatz dürfte man sich in Zukunft

kaum Gedanken machen müssen,

denn auch in dieser Branche mache sich

der Fachkräftemangel bereits bemerkbar.

„Wir werden weiter für unsere Vielfalt

werben“, steht deshalb für Ebeling fest. �

Organisierten den Berufsinfotag: Jürgen Niehoff,

Cordula Niehoff, Hans-Peter Ebeling (v.l.) vom

DEHOGA Kreisverband Harburg


Lüneburg 26 DEHOGA aktuell 05/2012

Termine BV Lüneburg

Kreisverband Celle

� 10.11.2012

Tag des Restaurants zugunsten des

Onkologischen Forums Celle

Anmeldung zur Teilnahme bei

Claudia Perchner Kreisgeschäftstelle

info@dehoga-celle.de oder direkt

beim Onkologischen Forum.

� 04.12.2012, 15.00 Uhr

Seniorenweihnachtsfeier

im Gasthof „Sülzer Hof“,

Salzstraße 13, 29303 Bergen/Sülze.

Anmeldung zur Teilnahme

bei Claudia Perchner unter

Tel. 05143 - 6209 oder

info@dehoga-celle.de

Kreisverband Lüchow-Dannenberg

� 24.09.2012, Beginn 19 Uhr

Stammtisch im „Wendenknüppel“

in Woltersdorf

� 12.11.2012, 15.00 Uhr

Jahreshauptversammlung

mit Frau Mitulla, in der „Inselküche“,

Hauptstr. 26, 29456 Hitzacker

Kreisverband Fallingbostel

� 06.01.2013, 18.30 Uhr

Gänseessen des Kreisverbandes

Fallingbostel im Hotel Forellenhof,

Meisenweg 3, 29664 Walsrode.

Um Anmeldung wird gebeten.

Klassifizierung BV Lüneburg

August 2012

� 4 Sterne

- Golf- & Wellnesshotel „Zur Amtsheide“,

Bad Bevensen

� 3 Sterne Superior

- Landhasthof Stössel, Altenmedingen

� 3 Sterne

- Hotel „Im Wiesengrund“,

Hermannsburg-Weesen

- Hotel Ilmenautal, Bad Bevensen

- Hotel „Das Haus am Walde“,

Bad Bevensen

Kostenfreie Weiterbildung

Fachkraft für internationales Marketing

Das Thema Weiterbildung spielt für den

DEHOGA Bezirksverband Lüneburg auch

im nächsten Jahr wieder eine große Rolle.

Mit seinem Kooperationspartner - dem

Einzelhandelsverband Harz-Heide e.V.

- führt er im Januar 2013 erneut eine kostenfreie

Weiterbildung zur Fachkraft für

internationales Marketing durch.

„Gerade für die mittelständischen Betriebe

im Gastgewerbe ist es wichtig, die

eigenen Leute zu stärken. Mit unserer kostenfreien

Weiterbildung leisten wir einen

wichtigen Beitrag zur Stärkung des gastgewerblichen

Mittelstandes.“ so Heinz-Georg

Frieling, Geschäftsführer des DEHO-

GA Bezirksverbandes Lüneburg sowie des

Einzelhandelsverbandes Harz-Heide e. V..

Immer wichtiger wird die sprachliche

Weiterbildung, denn immer mehr internationale

Gäste besuchen die Lüneburger

Heide und erwarten meist, dass Hotel-

und Restaurantmitarbeiter Englisch beherrschen.

Gefördert durch den Europäischen Sozialfonds

ist diese Weiterbildung voll und

ganz auf den Berufsalltag in Hotel und

Meinungsaustausch

mit der Volkswagen AG

Rainer Balke, Hauptgeschäftsführer

DEHOGA Niedersachsen und Benno Eisermann

aus Celle, Vorsitzender Fachgruppe

Gaststätten im DEHOGA Niedersachsen,

trafen kürzlich den Leiter der Gastronomie,

Hotellerie und Verkauf der Volkswagen

Service Factory und Vorstandsvorsitzenden

des Institute of Culinary Art,

Martin Friedrich Cordes, in Wolfsburg.

Herr Cordes ist weltweit für den gastronomischen

Bereich der Volkswagen AG tätig.

Rainer Balke, Martin Friedrich Cordes, Benno

Eisermann (v.l.) trafen sich zum Meinungsaustausch

Restaurant ausgerichtet. In verschiedenen

Englisch-Modulen lernen die Teilnehmer/

-innen Gastgespräche zu führen, wichtiges

Vokabular für Restaurant und Hotel

und die Bearbeitung der täglichen Korrespondenz.

In einem separaten Modul

wird Ihnen durch erfahrene Dozenten die

Entwicklung, Planung und Durchführung

einzelner Marketingmaßnahmen vermittelt.

Alle Teilnehmer erhalten umfangreiche

Seminarunterlagen und ein Zertifikat.

Weitere Informationen erhalten Sie

über das Büro des DEHOGA Bezirksverbandes

Lüneburg, Tel. 04131/82824. �

© DOC RABE Media - Fotolia.com

Die drei Herren tauschten sich über die

Gastronomie und die DEHOGA Verbandsarbeit

aus. Zukünftig soll die Zusammenarbeit

weiter intensiviert werden. �


DEHOGA aktuell 05/2012 27 Ostfriesland

Ausbildungsmesse

in Emden mit Besucherrekord

DEHOGA informiert über Ausbildung im Gastgewerbe

Der DEHOGA Bezirksverband Ostfriesland informierte

über die Ausbildungsberufe im Gastgewerbe

Mehr als 1.000 Besucher haben sich auf

der diesjährigen Ausbildungsmesse in den

Berufsbildenden Schulen II in Emden über

das aktuelle Ausbildungsangebot in der

Region informiert.

Die Industrie- und Handelskammer für

Ostfriesland und Papenburg (IHK) hatte in

Kooperation mit dem Landkreis Leer und

der Stadt Emden zu der Veranstaltung eingeladen.

„Dieser neue Besucherrekord zeigt

uns, dass die Ausbildungsmesse mittlerweile

zu einer festen Institution in der Region

geworden ist“, sagt der IHK-Abteilungsleiter

für Aus- und Weiterbildung, Timo Weise.

Von insgesamt 90 Unternehmen waren

auch fünf gastronomische Betriebe aus

der Region gemeinsam mit dem DEHOGA

Bezirksverband Ostfriesland mit eigenen

Ständen bei der Jobbörse vertreten. Rund

150 Ausbildungsberufe werden im IHK-

Bezirk angeboten. Gerade in Zeiten des demografischen

Wandels und des steigenden

Fachkräftebedarfs sieht auch der DEHOGA

es als eine seiner vordringlichen Aufgaben,

über das vielfältige Berufsangebot der Gastronomie

zu informieren. �

BEZIRKSVERBAND OSTFRIESLAND &

BEZIRKSVERBAND WESER-EMS

Geschäftsführerin

RAin. Hildegard Kuhlen

Ammerländer Heerstraße

231

26129 Oldenburg

Tel. (0441) 7 10 86

Fax (04 41) 7 10 87

Email: ostfriesland@dehoga-

Bezirksverband.de

Das Hotel „ Alte Werft“ in Papenburg präsentierte

sich als Ausbildungsbetrieb

Seite 21


Braunschweig 28 DEHOGA aktuell 05/2012

BEZIRKSVERBAND

BRAUNSCHWEIG-HARZ

Geschäftsführer

Mark Alexander Krack

Jasperallee 7

38102 Braunschweig

Tel. (0531) 4 35 03

Fax (0531) 419 78

Email: dehoga.bs.harz@t-online.de

Azubitag 2012 – ein voller Erfolg

Azubis übernahmen Regie

im Mövenpick Hotel Braunschweig

Erfolgreich für alle Beteiligten war der

diesjährige Azubitag am 16. Oktober 2012

im Mövenpick Hotel Braunschweig. Während

die Abteilungsleiter einen Tag lang

außer Haus bei der Apfelernte auf dem

Obsthof Riess mithalfen, übernahmen die

Azubis die Abteilungen ihrer Chefs.

Für einen Tag übernahmen die Azubis Regie im Mövenpick Hotel Braunschweig.

So schlüpften

sie in die

Rollen des Hoteldirektors,

des

Restaurant- und

Empfangsleiters,

aber auch

der Küchenchef

und die Hausdame

blieben

nicht unbesetzt.

Den ganzen Tag

über konnten

sie auf diese

Weise Erfahrungen sammeln, die einem

sonst verborgen bleiben - und das nicht nur

für die Auszubildenden, sondern auch sicherlich

für die Abteilungsleiter.

Darüber hinaus wurden letzte Planungen

und Vorbereitungen für die von den

Azubis organisierte Abschlussveranstaltung

am Abend getroffen, zu der Eltern, Freunde

und Angehörige eingeladen waren. Hierbei

wurde mit Köstlichkeiten aus der Küche

gemeinsam auf das am Tag Erlebte zurückgeblickt,

aber auch kleine Aufgaben mussten

von den Gästen gemeistert werden.

Dadurch sollten Einblicke in die Arbeit der

Azubis bereitet werden, beispielsweise das

korrekte Eindecken eines Festtisches oder

die Zubereitung verschiedener Cocktails.

Aufgrund der von allen gesammelten Erfahrungen

und der großen Begeisterung ist

eine Wiederholung im nächsten Jahr bestimmt

nicht ausgeschlossen. �

DEHOGA-Kreisverband Region Wolfsburg-Helmstedt

Mitglied Fritz Hoffmann feierte 90. Geburtstag

Das lässt sich auch der Präsident

des DEHOGA Niedersachsen nicht

nehmen! Hermann Kröger gratulierte

dem Ehrenvorsitzenden des

DEHOGA Kreisverbandes Region

Wolfsburg-Helmstedt, Fritz Hoffmann,

kürzlich persönlich zu seinem

90. Geburtstag und wünschte

ihm und Ehefrau Margrit weiterhin

Gesundheit und viel Glück.

Fritz Hoffmann wurde am

2. September 1922 in Arys/Ostpreußen

geboren. Als Wirt des Föhrenkrugs

in Wolfsburg trat er 1978

in den DEHOGA-Kreisverband Wolfsburg

ein, den er später ab 1985 auch 18 Jahre

lang als Vorsitzender führte. Am 1. Juli

2003 wurde Hoffmann zum Ehrenvorsitzenden

des Kreisverbandes ernannt.

Hoffmann selbst war nie ein Kind von

Traurigkeit. Er leitete viele Jahre den Kar-

DEHOGA-Präsident Hermann Kröger (l.) gratulierte Urgestein

Fritz Hoffmann in Wolfsburg zu seinem 90. Geburtstag.

nevalsverein als Präsident und diente der

Stadt Wolfsburg auch als Gästeführer. Am

12. April feierte das Ehepaar Hoffmann in

Wolfsburg ihre Diamantene Hochzeit. Die

Geburtstagsfeier fand mit rund 60 Gästen

im Hotel-Restaurant Conni statt. Unter

ihnen auch Vorsfeldes Bürgermeister und

Bundestagsabgeordneter Günter Lach so-

Foto: Glasow

wie Kolleginnen und Kollegen aus

dem Hotel- und Gaststättenverband.

Auch heute noch nehmen er und

Ehefrau Margrit an allen Versammlungen

des DEHOGA-Kreisverbandes

teil, wenn es die Gesundheit erlaubt.

Und manchmal setzt er sich sogar

noch ans Steuer, um Besorgungen

zu machen. DEHOGA-Kreisvorsitzender

Wolfgang Strijewski würdigte

die langjährigen Verdienste des

Wolfsburger Urgesteins und sprach

die besten Glückwünsche aus. „Wer

Fritz Hoffmann kennt, verbindet den

Namen unweigerlich mit dem stets gut

aufgelegten ehemaligen Gastronomen der

Volkswagenstadt, der viel für Land und

Leute getan hat und schon ein paar Jahre

mit Ehefrau Margrit seinen wohlverdienten

Ruhestand genießt“, so Strijewski. �


DEHOGA aktuell 05/2012 29 Braunschweig

Goslar –

kulinarische

Kaiserstadt

Die kulinarische Seite der Kaiserstadt

präsentiert sich in der Neuauflage der Gastronomie

Tipps in neuem Layout. Die vielfältige

Goslarer Gastronomie Szene zeigt

darin ihre schönsten Seiten.

Goslar bietet neben abwechslungsreichen

Veranstaltungen und kulturellen

Highlights auch zahlreiche regionale Spezialitäten

und gastronomische Vielfalt.

Der 24-seitige Gastroführer begleitet

alle, die auf kulinarische Entdeckungsreise

gehen möchten. Von Tipps zu Harzer

Spezialitäten, über raffinierte internationale

Küche bis hin zum kleinen aber feinen

Goslarer Nachtleben, zeigen die Gastronomie

Tipps Goslars geschmackvollste

Ecken, die zum Schlemmen und Genießen

in mittelalterlicher Kulisse einladen.

Das Produkt entstand mit freundlicher

Unterstützung des DEHOGA und der Interessengemeinschaft

Goslarer Gastgeber.

Willi Robben (Vorsitzender DEHOGA Goslar)

freut sich über die Neuauflage: „nicht

nur optisch, sondern auch inhaltlich ein

Appetizer“.

e.V.

| Gastronomie-Tipps

Goslar – kulinarische Kaiserstadt

IGG

Interessengemeinschaft

Goslarer Gastgeber e.V.

Die Gastronomie Tipps liegen ab

sofort kostenlos in der Tourist-Information,

Markt 7, 38640 Goslar aus

und stehen unter www.goslar.de zum

Download bereit. �

Auf die Kleber,

fertig, los!

Vier flotte Aufkleber mit

neuem Goslar Logo erhältlich

Ob nobel in Gold auf transparent, in

flottem Pink, klassischem Schwarz oder

dezentem Weiß findet jeder seinen Goslar

Aufkleber und den dafür passenden Platz.

Nancy Cebulla, zuständig für den Einkauf

der GOSLAR marketing gmbh, freut

sich auch aufgrund der vielen Anfragen

über den ersten Verkaufsartikel im neuen

Look: „Endlich haben wir ein sympathisches

Logo, das auf den verschiedensten

Produkten Anwendung findet, das hatten

wir vorher nicht“.

Unter www.facebook.com/UNESCO.

Weltkulturerbe.Goslar kann über den Favoriten

abgestimmt werden.

Die Aufkleber sind ab sofort für jeweils

0,70 Euro in der Tourist-Information,

Markt 7, 38640 Goslar erhältlich. �

Seite 15


Stade 30 DEHOGA aktuell 05/2012

BEZIRKSVERBAND STADE Cuxhaven ist eine Reise wert!

Geschäftsführer

Dipl.-Kfm.

Rolf Knetemann

Bahnhofstraße 3

21682 Stade

Tel. (04141) 4 76 70

Fax (04141) 4 66 15

Email: kontakt@dehoga-stade.de

Bezirksdelegiertenversammlung

Als sich die Delegierten des DEHOGA

Bezirksverbandes Stade zum vierten Mal

in diesem Jahr versammelten, waren sie

eingeladen, die netten Menschen mitzubringen,

die ihnen auch sonst zur Seite

stehen, wenn sie die Geschicke ihrer Unternehmen

leiten.

Begrüßt wurden sie vom Bezirksverbands-Vorsitzenden

John Weber und

von Kristian Kamp, der den DEHOGA-

Stadtverband Cuxhaven ehrenamtlich

leitet. Nach einem Frühstücksbuffet im

„Kurpark-Café Wiener Symphonie“ wurde

heftig diskutiert: Über die vor Gericht

gescheiterte Bettensteuer einiger Kommunen,

die Angleichung der Mehrwertsteuer

auch für die Gastronomie an die Sätze der

europäischen Nachbarländer sowie über

die untauglichen Versuche von Politikern,

eine Plakatierung der Hygienestandards

für gastronomische Betriebe einzuführen.

Dabei waren sich die Wirte darin einig,

Start zum Ausflug mit Begleitung nach erfolgreicher Versammlung in Cuxhaven

dass man nicht Schmuddelbetriebe schützen,

sondern praxisferne Bürokratie verhindern

wolle. Bei manchem Frust über

die Politik(er) gab es aber auch Grund zur

Freude, denn die intensiven Bemühungen

der Kreisverbände um steigende Mitgliederzahlen

tragen Früchte.

Währenddessen besichtigten die

Partner(innen) bei strahlendem Sonnenschein

das Fort Kugelbake. Mit einem

Gläschen Sekt wurde dann der „Ausflug

mit Begleitung“ von der Aussichtsplattform

„Alte Liebe“ aus begonnen. Bei einer

Bootsfahrt auf der „Störtebeker“ konnten

die Gastwirte zehn Sorten Bier einer Stralsunder

Braumanufaktur verkosten, die

ihnen von einem diplomierten Bier-Sommelier

kredenzt wurden. Das sachkundige

Publikum probierte und kommentierte.

Aus Hamburg kommende Containerriesen

kreuzten die Fahrt zu Sandbänken,

die bei Niedrigwasser aus der Nordsee herausragen.

Hier waren Seehunde in freier

Natur zu beobachten, die sich in der Sonne

rekelten. Mit ihren Knopfaugen und

Schnauzbärten gaben sie Anlass zu manchem

scherzhaften Vergleich mit Kollegen.

Auch die Einrichtungen zur Herstellung

und Verschiffung gigantischer offshore-Windanlagen,

die später von der

Landseite aus mit dem knallroten Cuxliner-Doppeldecker-Bus

erkundet wurden,

fanden großes Interesse. Zu guter Letzt

gab´s Leckeres. Weil Gastwirte gutes Essen

lieben und es zu schätzen wissen,

wenn sie es mal nicht selbst zubereiten

müssen, aber auch, weil sie von so vielen

Eindrücken überwältigt waren, freuten

sich alle auf das gemeinsame Abschlussessen.

Im ansprechenden Ambiente des Restaurants

„Meeresfrüchte“ wurden sie mit

einem Menü verwöhnt.

Kristian Kamp versprach, ihnen „beim

nächsten Mal“ auch Cuxhaven-Duhnen zu

zeigen. Als John Weber bei der Verabschiedung

von einer Veranstaltung sprach, die

in Herzen und Köpfen nachwirken wird,

fand er großen Beifall, denn die Hoteliers

und Gastwirte waren mächtig beeindruckt

von dieser Stadt und ihren Menschen. �


DEHOGA aktuell 05/2012 31 Stade

Neptun wacht im Mühlenteich

Gut Deinster Mühle tauft Wassergott

In typisch norddeutscher Geest-Landschaft

liegt seit etwa 800 Jahren das Gut

Deinster Mühle. Seit 1634 wird es von der

Familie Steffens bewirtschaftet. Seit der

Stilllegung des Mühlenbetriebes vor mehr

als 40 Jahren werden hier in eigenem

Quellwasser Forellen gezüchtet und als

Spezialität in einem Restaurant angeboten,

dem inzwischen auch ein Drei-Sterne

Superior Hotel und eine Golfanlage angegliedert

worden sind. Im Sommer können

sich Angler ihre Fische sogar selbst fangen.

Weil dieser Betrieb nun seit Jahrhunderten

von den Wäldern, dem Wasser und

der Natur rund um den Hof gelebt habe, ist

in der Inhaber-Familie über längere Zeit

der Wunsch gereift, der Natur symbolisch

zu danken und den Gästen zur Freude

eine Wassermann-Statue in den Mühlenteich

setzen zu lassen.

Der Künstler Jonas Kötz hat aus dem

kernigen Holz eines alten Dalben (Pfahl

zum Festmachen von Schiffen) aus dem

Hamburger Hafen mit Hammer und Meißel

einen „Neptun“ herausgeschnitzt. Mit

Kupferplatten beschlagen ist so die Figur

eines Wassergottes entstanden. Dieser

sitzt nun oben auf dem Dalben, der mit einigen

Mühen wieder im Wasser versenkt

worden ist. Diesmal aber in den Mühlenteich,

wo hunderte Zuschauer, die zum

Deinster Fischmarkt gekommen waren,

der Taufe zusahen. Julia Steffens, die jetzt

verantwortliche Inhaberin, begoss den

Wassergott mitten im Teich von einem

Boot aus mit kräftigem Korn und gab dabei

der Hoffnung Ausdruck, dass Neptun von

nun an Hüter des Platzes sein und alle, die

ihn betrachten, erfreuen möge.

Ihren Berufs-Kollegen und -Kolleginnen

Neptun wacht über das Gut Deinster Mühle

ist Julia Steffens aus ihrem Engagement für

den Jungen DEHOGA bekannt. Mit ihrem

Betrieb ist sie bereits mit dem Gütesiegel

Servicequalität Deutschland Stufe II sowie

im Jahr 2007 branchenübergreifend als Arbeitgeber

des Jahres im Bereich Vision und

Führung ausgezeichnet worden. Mit Neptuns

Hilfe ist zu hoffen, dass dem Motto des

Hauses entsprechend auch künftig „alles ist

GUT DEINSTER MÜHLE“ bleiben wird. �

Seite 19


Stade 32 DEHOGA aktuell 05/2012

Feste feiern in der Festung Stade

An einem der schönsten Tage des Jahres

haben die Mitglieder des Kreisverbandes

Stade unter dem Motto „Wer immer feste

arbeitet, soll auch mal Feste feiern“ gefeiert.

Die Kolleginnen und Kollegen und ihre

Partner und Partnerinnen trafen sich zu

einem besonderen Vergnügen: Viele Wirte

aus Moor und Geest, aus dem Kehdinger

und dem Alten Land lernten Stade, wo

DEHOGA-Bezirks- und Kreisverband ihren

Sitz haben, erstmalig von der Wasserseite

aus kennen.

Zunächst gab es ein Wiedersehens-

Hallo, bei dem alle vom Kreisverbandsvorsitzenden

Lutz Feldtmann im „ Schönsten

Teil Deutschlands“ begrüßt wurden, was

ja auch im Kfz-Kennzeichen STD zum Ausdruck

komme. Im Café im Goeben-Haus,

dessen Wirtin schon mehr als 25 Jahre

DEHOGA-Mitglied ist, ließen sich alle die

weithin bekannten, hausgemachten Torten

schmecken. Ein kurzer Stadtrundgang

durch die malerische Altstadt bot die Gelegenheit

zum Erinnerungsfoto vor dem

„Museum Schwedenspeicher“.

Bei einer Bootsfahrt in zwei mit Elektromotoren

ausgerüsteten Kähnen AURO-

RA und AUGUST umfuhren die Wirte die

einst als Festung gebaute und noch heute

von einem breiten Burggraben und Bastionen

umschlossene Altstadt. So gab es

vielfältige neue Eindrücke von der alten

Gruppenfoto am Schwedenspeicher

Hansestadt Stade, deren Geschichte die

Bootsführer mit Anekdoten zum Schmunzeln

wieder aufleben ließen.

Je weiter hinaus die Fahrt in den Oberlauf

durch die Schwinge-Wiesen ging, desto

beschwingter wurden die Wirte. Die

warme Sonne war wohl schuld am steigenden

Durst und die unterschiedlichen Bemühungen,

die Bierbestände in den beiden

Booten einander anzugleichen, trugen zur

guten Stimmung aller Beteiligten bei. Als

dabei auch einige Bierdosen vom einen ins

andere Boot geworfen wurden, wobei auch

mal welche aus dem Fluss gefischt werden

mussten, meinte der erschrockene Bootsführer,

an einem Bombardement aus dem

nordischen Krieg von 1712 teilzunehmen.

In fröhlicher Ausgelassenheit wurden

alle ausgebootet und begaben sich direkt

zur Ratsbrauerei Stade, einem der ältesten

Ratskeller Deutschlands, wo sie Schweinshaxn

und andere Köstlichkeiten vom Buffet

im Biergarten genießen konnten. Mit

launigen Worten wandte sich Lutz Feldtmann

noch einmal an die Versammelten

und animierte die „runden“ Geburtstagskinder

und die Fördermitglieder zum

großzügigen Sponsoring des Getränkeverzehrs.

Unter nächtlich dunklem Himmel

vor den erleuchteten Fassaden der Fachwerkhäuser

inmitten der Altstadt wurde

in fröhlicher Runde noch bis spät in die

Nacht in Erinnerungen geschwelgt, und

am frühen Morgen waren sich alle einig:

Die Mitgliedschaft im DEHOGA lohnt

sich auch, weil sie in herzlicher Kollegialität

nette Menschen miteinander verbindet.


Bei der Bootstour lernten die Teilnehmer Stade

aus anderer Perspektive kennen


DEHOGA aktuell 05/2012 33 Weser-Ems

Schüleraustausch der Berufsschule

Oldenburg

Azubis besuchten neue Partnerschule in Frankreich

19 Berufsschüler/innen der Berufbildenden

Schulen 3, Oldenburg, Abteilung Gastronomie

besuchten im Rahmen eines Austauschprogramms

die französische Stadt

Bergerac. Höhepunkte einer dreiwöchigen

Reise waren die Teilnahme an einer Weinlese

und eine Bootsfahrt bei strahlendem

Sonnenschein auf der Dordogne.

In einem vorausgehenden Sprachkurs

erweiterten die Teilnehmer mit großem

Eifer ihre Französischkenntnisse und bereiteten

sich so auf das zweiwöchige Praktikum

in französischen Gastronomiebetrieben

vor.

19 Berufsschüler sammelten beim Frankreich-

Austausch wertvolle Erfahrungen

Nichts ist besser geeignet, den eigenen

Horizont zu erweitern, als ein mutiger

Schritt über die Grenzen des eigenen Landes,

der eigenen Sprache und der eigenen

Kultur. Durch einen Austausch mit dem

Lycee Jean Capelle, der neuen französischen

Partnerschule in Bergerac, wollte

die BBS 3 Oldenburg Auszubildende der

gastronomischen Ausbildungsberufe

zu diesem

Schritt ermutigen.

Der DEHOGA unterstützte

dieses Vorhaben,

denn in der Gastronomie

gewinnen

Auslandserfahrungen

Die Auszubildenden bei der

Weinlese in Frankreich

und Fremdsprachenkenntnisse im Zuge

der voranschreitenden Globalisierung und

eines zusammenwachsenden Europas immer

mehr an Bedeutung.

Flankierend wurden berufsbezogene

Besichtigungen und Aktionen vorgenommen.

So hatten die Auszubildenden beispielsweise

Gelegenheit, einen Tag lang

im Weinberg die Weinlese mitzuerleben.

Der Gegenbesuch der französischen

Partnerschule wurde anschließend in

Oldenburg durchgeführt. Bei einer vierwöchigen

Aufenthaltsdauer haben die

französischen gastgewerblichen

Hotelfachschüler an vier

Wochentagen im Ausbildungsbetrieb

des Austauschpartners

gearbeitet und an einem

Wochentag die Berufsschule

besucht. Begleitet wurde der

Aufenthalt jeweils von einem

Lehrer und einem Sprachbegleiter.

Da dieses Austauschprogramm

vom Deutsch-Französischen

Sekretariat in Saarbrücken

finanziert wurde, betrugen

die Teilnahmekosten für die Auszubildenden

lediglich 50 Euro. Den Ausbildungsbetrieben

entstanden keine Kosten. Die

BBS 3 und der DEHOGA bedanken sich bei

den Ausbildungsbetrieben, dass sie ihre

Auszubildenden zur beruflichen Mobilität

ermutigt und ihnen die Möglichkeit eingeräumt

haben, an dieser wertvollen Weiterbildungsmaßnahme

teilzunehmen. �

Bilder: Marion Oetken und Ilse Meinen

BEZIRKSVERBAND OSTFRIESLAND &

BEZIRKSVERBAND WESER-EMS

Geschäftsführerin

RAin. Hildegard Kuhlen

Ammerländer Heerstraße

231

26129 Oldenburg

Tel. (0441) 7 10 86

Fax (04 41) 7 10 87

Email: ostfriesland@dehoga-

Bezirksverband.de

Die künftige

Arbeitskleidung

Probe tragen

DEHOGA präsentiert Ausbildungsberufe

bei Jobmesse

Infos aus erster Hand von Auszubildenden

für den Berufsnachwuchs - das stand

auch in diesem Jahr im Mittelpunkt auf der

„job4u“ Messe in Oldenburg. Ganze Schulklassen

informierten sich über das vielfache

Angebot an Ausbildungsplätzen in der

Region Oldenburg.

Auch am Stand des DEHOGA versuchte

man, Jugendliche zu begeistern. Alles

drehte sich um die einzelnen Ausbildungsberufe

des Gastgewerbes und deren Ausbildungsinhalte.

Viele Schüler waren auffällig aufmerksam,

mit Fragebogen unterwegs und auch

inhaltlich gut vorbereitet. Dazu trugen engagierte

Lehrer bei, die bereits im Vorfeld

mit ihren Schülern das Thema „Berufsorientierung“

besprochen hatten, damit den

Jugendlichen gezielt Auskunft gegeben

werden konnte. „Diese Messen sind eine

gute Möglichkeit für die Jugendlichen,

sich über mögliche Berufe zu informieren“,

fand auch der niedersächsische Kultusminister

Dr. Bernd Althusmann, der

die Messe in diesem Jahr in der Weser-

Ems-Halle offiziell eröffnete. �


Weser-Ems 34 DEHOGA aktuell 05/2012

Bettensteuer in Oldenburg wird neu aufgelegt

Mehrheit des Rates will an der Abgabe festhalten / Geschäftsleute werden befreit

Die alte Bettensteuer ist beerdigt, die

Weichen für eine neue sind gestellt: Eine

Mehrheit aus SPD, Grünen sowie der Gruppe

Linke/Piraten hat bei einer Ratssitzung

deutlich gemacht, dass sie trotz des Gegenwinds

des Bundesverwaltungsgerichts

am Plan festhält, eine Abgabe auf Hotelübernachtungen

zu erheben. ,,Wir brauchen

dieses Geld, wir können nicht immer

nur kürzen“, sagte SPD-Fraktionschef

Bernd Bischoff.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte

die Bettensteuer mehrerer Kommunen in

Rheinland-Pfalz im Juli für rechtswidrig

erklärt. Sie dürfe nur für touristische und

private Übernachtungen erhoben werden,

Seite 20

nicht für berufsbedingte, so das Urteil. Die

Oldenburger Verwaltung sah die Steuer

als ,,gestorben“ an, die politische Mehrheit

nicht. Künftig soll die Steuer nur auf Privatübernachtungen

erhoben werden.

Linken-Fraktionschef Hans-Henning

Adler schlug vor, die Trennung von geschäftlichen

und Privatübernachtungen

den Hoteliers zu überlassen - oder die

Steuer pauschal einzuziehen. Geschäftsleute

könnten sie dann am Ende des Jahres

mit ihren Belegen zurückverlangen.

Zunächst hob der Rat die alte Satzung

einstimmig auf, damit die Verwaltung mit

der Rückzahlung der rechtswidrig ein-

genommenen Steuern in Höhe von etwa

70.000 Euro an die Hoteliers beginnen

kann. Die Verwaltung will der Politik nun

schnellstmöglich einen neuen Satzungsentwurf

vorlegen. CDU/FW-BFO und

FDP/ WFO lehnen die Steuer grundsätzlich

ab. �


DEHOGA aktuell 05/2012 35 Weser-Ems

100 Jahre „Lindenhof“ Oldenburg

Am 9. Juli 2012 war es so weit. 100 Jahre

Gastronomie im „Zum Lindenhof“ im

Stadtteil Bloherfelde sollte groß gefeiert

werden.

Und so war es denn auch: Nahezu 200

ausgewählte Gäste waren eingeladen, um

dieses wohl eher seltene Fest gemeinsam

mit den Inhabern zu feiern. Natürlich war

auch der Unternehmerverband des Gastgewerbes

mit dabei. Die stellvertretende

Vorsitzende des DEHOGA Stadtverbandes

Oldenburg, Gesa Wieting-Mühlhausen,

überreichte aus diesem Anlass der Ehefrau

des Inhabers, Doris Lorenzen, einen

dicken Blumenstrauß und der Mitarbeiter

Hans Jürgen Ahlmann aus der Geschäftsstelle

des Bezirksverbandes Weser-Ems

überreichte zusätzlich eine Treueurkunde

und Ehrennadel des Verbandes.

1912 fing alles in Oldenburg-Bloherfelde

an. Die Konzession wurde auf

Antrag von Heinrich Brüggemann zur

beschränkten Schenkwirtschaft vom

Großherzoglichen Amt Oldenburg erteilt.

Manfred Lorenzen, Gesa Wieting-Mühlhausen,

Hans Jürgen Ahlmann, Doris Lorenzen

Große Hoffnungen, die er in seine

neue Existenz setzte, erfüllten sich ihm

leider nicht, er starb den Soldatentod bereits

1915 im ersten Weltkrieg. So führte

seine Witwe Meta die Gastwirtschaft

weiter und überstand die schwierigen

Zeiten des Krieges aber auch die der

Weimarer Republik und des nationalsozialistischen

Regimes.

Nach Rückkehr ihres Sohnes Heinrich

Johann August aus der Gefangenschaft

des verlorenen zweiten Weltkrieges übernahm

dieser als Alleinerbe den Betrieb

mit seiner Ehefrau Ella Sophie und führte

die Gaststätte „Zum Lindenhof“ mit Saalbetrieb

und Kegelbahn bis 1972.

Im gleichen Jahr übernahm nun deren

Tochter Doris Lorenzen in dritter

Generation mit ihrem Mann Manfred

den Betrieb, den sie 1994 um ein 3-Sterne-Hotel

erweiterten und bis zum heutigen

Tage professionell mit Herz und

Geschick meistern. Längst sind sie in

ihrem neuen Beruf aufgegangen und

1994 errichtetes 3-Sterne-Hotel mit 26 Zimmern

haben sich nicht nur in der Oldenburger

Vereinswelt einen Namen gemacht. Sie

sind auch mit ihrem Festzelt auf dem Oldenburger

Kramermarkt inzwischen fester

Bestandteil und als Anlaufpunkt für

die Besucher der „Fünften Oldenburger

Jahreszeit“ nicht mehr wegzudenken

Mit den Kindern Kerstin und Mark

wächst inzwischen die vierte Generation

nach. Mit Tochter Kerstin ist – übrigens

zum ersten Mal in der langen Geschichte

des Hauses – eine Fachfrau im Geschäft

tätig. Kerstin Kreutzmann ist gelernte

Hotelfachfrau.

Heute stehen dem Traditionshaus neben

dem Hotel mit 52 Betten in 26 Zimmern

im Restaurant und im Gasthof vier

Veranstaltungsräume für bis zu 200 Personen

zur Verfügung – ein großer Saal

mit Bühne für 200 Personen, ein kleiner

Saal für 80 Personen, ein großes Clubzimmer

und ein kleines Clubzimmer

für diverse Veranstaltungen zur Verfügung.


v.l.: Tochter Kerstin, Mutter Doris, Sohn Mark und Enkelkinder


Weser-Ems 36 DEHOGA aktuell 05/2012

Messestand mit Beraterteam

173 Aussteller hatten sich zur zweiten

Jobmesse für das Oldenburger Münsterland

angemeldet. Das waren 70 mehr als

auf der ersten Jobmesse im vergangenen

Jahr in Cloppenburg.

Eingeladen waren alle Schulklassen

ab der neunten Klasse, nach Angaben des

Veranstalters rund 14.000 Schüler.

Um Kontakte mit eventuellen Bewer-

Klassifizierung BV Weser-Ems

August 2012

� 4 Sterne

- Komfort-Hotel Butjadinger Tor,

Nordenham

- Hotel Altera, Oldenburg

- Hotel Residenz, Wilhelmshaven

- Hotel Villa am Park, Bad Zwischenahn

� 3 Sterne Superior

- Ringhotel Am Badepark,

Bad Zwischenahn

- Ringhotel Amsterdam,

Bad Zwischenahn

� 3 Sterne

- Hotel-Pension Heike, Bad Zwischenahn

- City-Hotel, Friesoythe

- Kurhotel Strandhof, Tossens/Butjadingen

- Hotel Zum Gesundbrunnen,

Bad Zwischenahn

- Hotel Huntetal, Wildeshausen

- Hotel Petersen, Bad Zwischenahn

- Park-Hotel, Bad Zwischenahn

� 2 Sterne

- Hotel-Bier-Café Hülsmann, Rodenkirchen

Job-Messe startet in Vechta

DEHOGA wirbt mit Messestand um Nachwuchstalente

bern zu knüpfen, hat sich der DEHOGA

Kreisverband Vechta gemeinsam mit dem

Vertragspartner ERGO Versicherung und

Auszubildenden des Mitgliedes Nasch Systemgastronomie

GmbH präsentiert. „Sie

können am besten selbst sagen, was ihnen

an der Ausbildung Spaß macht“, so der DE-

HOGA Vorsitzende Ulli Steinkamp.

Der Spaßfaktor ist in der Gastronomie

zugegebenermaßen nicht so sehr

hoch, weiß Gastronomieberater Hans

Jürgen Ahlmann vom Bezirksverband

Weser-Ems. Grund sei unter anderem

der Schichtdienst und die nicht immer

erfreulichen Arbeitszeiten. „Doch vieles

hat sich bei der Ausbildung zum Positiven

gewendet“, sagt er. „Davon wollen wir die

Besucher auf dieser Messe überzeugen“, so

Ahlmann.

Nach Ende der Veranstaltung waren

sich die Veranstalter einig: Im nächsten

Jahr wird es eine dritte Jobmesse geben.

Das ist jedenfalls sicher. �

DEHOGA Vorsitzender Ulli Steinkamp (zweiter

von rechts) mit Schirmherrn Björn Thümler

(zweiter von links)

Sommerfest des DEHOGA Vechta

Der Vorstand des DEHOGA Kreisverbandes

Vechta mit Visbek und Nordkreis

hatte einen Ausflug mit anschließendem

Sommerfest für insgesamt 45 Teilnehmer

organisiert.

Los ging es beim Kollegen Heinrich

Muhle, Gasthaus Hogeback in Erlte/Visbek.

Mit dem Fahrrad fuhr die Truppe zum

Ferienhof Hubertusmühle Visbek. Die

Inhaberin, Frau Hubbermann, führte die

Teilnehmer durch eine restaurierten Mühle

und eine Ferienanlage mit insgesamt 20

Ferienwohnungen. Anschließend

radelten die

DEHOGA-Mitglieder zur

Familie Heying, Inhaber

der Bullmühle in Visbek,

die mit einer Kaffeetafel

auf die Gäste wartete.

Auch hier wurde eine

Betriebsführung der sehr

schön renovierten Bullmühle

angeboten.

Nach ungefähr 18 km

wurde der Abschluss der

Radtour mit einem Sommerfest

bei Familie Olber-

ding im Schützenhof Rechterfeld gefeiert.

Nach der Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden

Ulrich Steinkamp und einigen aktuellen

Nachrichten aus der Branche und

vom DEHOGA Landesverband Niedersachsen

gab es zum Abend ein deftiges Buffet.

Bis zum späten Abend war Gelegenheit

für einen interessanten Erfahrungsaustausch

mit netten Gesprächen untereinander.


Per Pedale unterwegs: DEHOGA Vechta unternahm Sommerausflug


DEHOGA aktuell 05/2012 37 Osnabrück

Das Emsland ist gut aufgestellt

Hotels bei Übernachtungszahlen

bundesweit im gehobenen Mittelfeld

„Mit dem Jahr 2012 sind wir bislang zufrieden.

Der Tourismus entwickelt sich im

Emsland nach wie vor stabil positiv.“ Der

Vorsitzende des DEHOGA-Kreisverbandes

Meppen, Wolfgang Hackmann, freut sich,

dass sich die Attraktivität der emsländischen

Ausflugs- und Ferienziele immer

weiter herumspricht. Insbesondere aus

dem Ruhrgebiet und den nahen Niederlanden

würden immer mehr Übernachtungsgäste

ins Emsland kommen. Besonders

angesagt sei die Region wegen der landschaftlich

reizvollen und leicht zu fahrenden

Strecken bei Fahrrad-Touristen.

Bei der Auslastung der Hotelbetten

liegen die Betriebe im bundesweiten Vergleich

„erfreulicherweise im gehobenen

Bernhard Kuhr ist mit der Hotelauslastung in

Papenburg zufrieden

Mittelfeld“, berichtet Wolfgang Hackmann.

Der Hotelier hat vor kurzem zusätzlich zu

den von ihm geführten Hotels in Meppen

und Lingen auch das 49 Zimmer-Komfort-

Hotel Stadt Papenburg übernommen und

modernisiert. Auch das sei eine unternehmerische

Entscheidung, die für den Hotel-

Standort Emsland spreche.

„In Papenburg haben wir entgegen dem

Bundestrend nach wie vor sehr erfreuliche

Zuwachsraten“. Als Grund verweist

auch Bernhard Kuhr vom Papenburger

Hotel Restaurant Kuhr auf einen gelungenen

Mix von besonderer Gastfreundlichkeit

und Besuchermagneten wie der

in Papenburg ansässigen Meyer

Werft. An 365 Tagen des Jahres

locke die Meyer-Werft viele Besucher

an, die sich für die dort

gebauten Kreuzfahrtschiffe der

Luxusklasse interessieren.

Wichtig sei noch ein anderer

Punkt: „Die Gäste wissen das

familiäre Ambiente in unserer

schönen Region zu schätzen“,

berichtet der Inhaber des Familienbetriebs.

Die 30.000-Einwohner-Stadt

Papenburg habe

in Sachen Gastfreundschaft

eine Menge zu bieten. So verfügen

die rund zwei Dutzend Ho-

Neue Hotels in Osnabrück

Zwei Neubauten in der Nähe des Hauptbahnhofs 2013 geplant

In der Stadt Osnabrück sollen 2013 in

der Nähe des Hauptbahnhofs gleich zwei

große neue Hotels entstehen. Über einen

dritten Neubau, der auf dem Gelände des

ehemaligen Gewerkschaftshauses im Zentrum

entstehen könnte, wird derzeit noch

verhandelt.

Die größte Investition soll gleich neben

der Gaststätte Alando entstehen. Dessen

Inhaber möchten ein Holiday Inn Express

mit 156 Zimmern erstellen. Ebenfalls 2013

soll in unmittelbarer Nähe des Osnabrü-

cker Hauptbahnhofs ein Etap Hotel mit

140 Zimmern fertiggestellt werden.

Mit den neuen Hotels wird sich das bereits

gute Angebot an Übernachtungszimmern

in der Stadt Osnabrück kurzfristig

weiter verbessern, betont DEHOGA-Geschäftsführer

Dieter Westerkamp. Andererseits

könne das neue Angebot auch zu

einem Verdrängungswettbewerb führen.

Sicher sei, dass 2012 von den Umsatzzahlen

her ein „gutes Jahr für die heimi-

BEZIRKSVERBAND OSNABRÜCK-

EMSLAND/GRAFSCHAFT BENTHEIM

Geschäftsführer

Dipl.-Kfm. Dieter

M. F. Westerkamp

Weberstr. 111

49084 Osnabrück

Tel. (0541) 7 39 21

Fax (0541) 70 87 77

Email: dieter.westerkamp@t-online.de

tels im Stadtgebiet über insgesamt etwa

1.700 Übernachtungsbetten. Mit einer

Auslastung von gut 40 Prozent im Jahresmittel

könne man sich auch bundesweit

sehen lassen, betont Bernhard Kuhr: „Die

Betriebe im Emsland sind insgesamt gut

aufgestellt für die Zukunft“. �

Das Komfort-Hotel Stadt Papenburg wurde

modernisiert.

sche Gastronomie und Hotellerie war“.

Allerdings müsse man auch Negativentwicklungen,

wie vor allem die stetig steigenden

Kosten, im Blick haben. Eine Prognose

für 2013 sei wegen der zahlreichen

Unbekannten sehr schwierig. Wohin der

Weg für die heimischen Betriebe gehen

wird, werde man erst gegen Ende des

kommenden Jahres sagen können. �


Osnabrück 38 DEHOGA aktuell 05/2012

„Das würde uns mehr

Spielraum geben“

DEHOGA-Kreisvorsitzende begrüßen geplante Anhebung

der Minijob-Verdienstgrenzen

Gastronomen und Hoteliers im Osnabrücker

Land begrüßen die von der Bundesregierung

zum 1. Januar geplanten

Änderungen für geringfügige Beschäftigungsverhältnisse.

Demnach sollen die

Verdienstgrenzen für steuerfreie Minijobs

von 400 auf 450 Euro angehoben werden.

Mitarbeiter mit einer Gleitzonen-Beschäftigung

- den so genannten Midijobs - sollen

850 statt 800 Euro verdienen dürfen.

Zugleich soll bei der gesetzlichen Rentenversicherumg

für geringfügig Beschäftigte

das bisherige Prinzip der Opt-in-Regelung

zur Opt-out-Regelung umgekehrt

werden. Das bedeutet, dass Minijobber

den pauschalen Rentenversicherungsbeitragsanteil

des Arbeitgebers künftig aus

seinem eigenen Entgelt auf den vollen

Rentenversicherungsbeitrag aufstocken

müssen, berichtet der Osnabrücker DE-

HOGA-Geschäftsführer Dieter Westerkamp

in einer Mitteilung an die Mitglieder

des Berufsverbands. Wesentlicher Vorteil

für den Versicherten sei, dass er - wenn er

es selbst wünscht - somit in vollem Umfang

in der Rentenversicherung abgesichert

ist. Das neue Regelungspaket wurde

Mitte September vom Bundeskabinett gebilligt

und soll nun zur Beschlussfassung

in den Bundestag eingebracht werden.

„Das Ganze würde uns mehr Spielraum

geben und entspricht auch dem Wunsch

vieler Mitarbeiter“. Die Vorsitzenden der

DEHOGA-Kreisverbände Wittlage sowie

Osnabrück Stadt und Land, Friedrich-Wilhelm

Asshorn und Christian Kortlüke-Bellin,

sind sich einig, dass die Neureglungen

positiv für die Gastronomie wären. Die

Betriebe könnten ihre Mitarbeiter dann

unter anderem in Spitzenzeiten flexibler

einsetzen. Die Mitarbeiter hätten die Möglichkeit,

etwas mehr Geld fürs Haushaltskonto

dazu zu verdienen.

„Der Bedarf ist zweifellos vorhanden.

Viele von uns als Aushilfen beschäftigte

Mitarbeiter haben darauf gewartet, dass

sich in diesem Bereich etwas tut“, betonen

die beiden Kreisvorsitzenden. Auch

die Bersenbrücker DEHOGA-Kreisvorsitzende

Ulrike Fänger ist davon überzeugt,

dass die Regelungen mit den neuen Verdienstgrenzen

besser an die Erfordernisse

der Praxis angepasst werden würden.

Gleichzeitig warnt sie aber davor, dass damit

- etwa durch erhöhte Abgaben für die

Sozialversicherungen - nicht noch weitere

Lasten für die Arbeitgeber entstehen. �

„15 Prozent Provision sind viel zu viel“

Im Emsland regt sich Widerstand gegen Internet-Buchungsportale

„Das können wir uns nicht gefallen lassen“.

Der Vorsitzende des DEHOGA-Kreisverbands

Meppen, Wolfgang Hackmann,

hat inzwischen die Verträge mit verschiedenen

Hotel-Buchungsportalen gekündigt.

Der Grund: Internet-Anbieter wie HRS

verlangen eine Vermittlungsprovision von

15 Prozent des Zimmer- und Frühstückspreises.

„Das ist viel zu viel und steht in

keinem Verhältnis zu der dafür erbrachten

Leistung“, betont Wolfgang Hackmann.

Die mit den Buchungsportalen zusammenarbeitenden

Hoteliers hätten

nur zwei beiderseits unerfreuliche

Alternativen, um die 15 Prozent Buchungsgebühr

erwirtschaften zu können.

Die Gebühr aus dem Zimmerpreis

zu entnehmen, sei in der Regel nicht

machbar, weil die Verdienstmarge dafür

bei weitem nicht ausreiche. Aus

diesem Grund bleibe den Hoteliers gar

nichts anderes übrig, als die 15 Prozent

auf den Zimmerpreis aufzuschlagen, so

Wolfgang Hackmann: „Das führt wiederum

zur Verärgerung des Gastes, der

sich dann mitunter zwei Mal überlegt,

ob er wiederkommt“.

Werder-Trikot

zum

60. Geburtstag

Zu seinem 60. Geburtstag konnte sich

Ernst-August Rothert aus dem DEHOGA-

Kreisverband Bersenbrück über eine ganz

besondere Überraschung freuen: Seine

Vorstandsmitglieder um die Vorsitzende

Ulrike Fänger überreichten dem langjährigen

Werder Bremen-Fan ein schmuckes

Trikot seines favorisierten Vereins mit

der zum Ehrentag passenden Nummer.

Ernst-August Rothert war in Bersenbrück

neun Jahre Kreisvorsitzender und arbeitet

im Kreisvorstand weiterhin mit großem

Engagement und Erfolg als Schatzmeister

mit. Über das SVW-Trikot freute er sich

sehr und versprach, die Nummer 60 bei

seinem nächsten Besuch im Bremer Weserstadion

anzuziehen. �

Jubilar Ernst-August Rothert mit Werder-Trikot

inmitten seiner Vorstandskollegen.

Er und andere Berufskollegen aus

dem Emsland hätten sich daher entschieden,

die Zusammenarbeit mit einigen

Buchungsportalen zu kündigen.

Um auch weiterhin im Internet präsent

zu sein, habe er nunmehr mit einer eigenen

Internet-Präsenz einen neuen Vertriebsweg

geschaffen, der unabhängig

von zentralen Buchungsportalen funktioniert.

Weitere Informationen dazu gibt

es unter www.parkhotel-emsland.de �


DEHOGA aktuell 05/2012 39 Osnabrück

GASTRO ESSENTIALS

Top-Fachvorträge in Osnabrück

In einer Zeit, in der ständig neue und

moderne Hotels und Restaurants entstehen,

andererseits die Bereitschaft der

Gäste, Geld auszugeben, eher sinkt, ist es

umso wichtiger, die Kunden zu halten und

an den Betrieb zu binden. Die Qualität der

angebotenen Dienstleistung spielt dabei

eine wichtige Rolle. Aber auch die Wirtschaftlichkeit

und Effizienz des eigenen

Betriebes darf man nicht aus dem Auge

verlieren.

Wie meistern Sie in Ihrem Betrieb diese

Herausforderungen?

Lassen Sie uns zusammen über den

Tellerrand schauen. Gemeinsam mit den

referierenden Firmen laden wir Sie zu einem

informativen Erfahrungsaustausch

unter Kollegen ein:

In Osnabrück sind Kinder willkommen

Zertifikate für besonders familienfreundliche Betriebe verliehen

Zusammen mit dem Osnabrücker Familienbündnis

hat der DEHOGA Kreisverband

Osnabrück Stadt und Land das Steigenberger

Hotel Remarque und das Cafe Bagel´s

(beide in Osnabrück) als besonders familienfreundlich

ausgezeichnet. Die Auszeichnung

wird dort jeweils an prominenter

Stelle gleich im Eingangsbereich darauf

hinweisen, dass Kinder willkommen sind.

Das Remarque Hotel und das Bagel´s in

Osnabrück können sich mit der Auszeichnung

„besonders familienfreundlich“ schmücken.

GASTRO ESSENTIALS

Dienstag, 13. November 2012, 09.00 bis ca. 13.00 Uhr

advena Hotel Hohenzollern City Spa Osnabrück, Theodor Heus Platz 5, 49074 Osnabrück

Das Programm:

� 09.30 Uhr

DEHOGA Forderungsinkasso

für Mitglieder

RAe Panhorst-Gutendorf, Osnabrück

� 10.00 Uhr

Attraktivitäts- und Standortanalyse

Hotel und Gastronomie

Geschäftsleitung west consulting,

Osnabrück

Prüfstand: Investitionen Osnabrück

Stadt + Landkreis

� 10.45 Uhr Pause

� 11.00 Uhr

Aktuelle Einrichtungstrends in der

Hotellerie

Geschäftsleitung Voglauer, Salzburg-

Österreich

Über entsprechende Zertifikate können

sich in nächster Zeit auch das Gasthaus

Beckmann in Wallenhorst, das Landgasthaus

und Hotel Kortlüke in Vehrte,

die Westerwieder Bauernstuben in Bad

Laer-Westerwiede und das Restaurant-Cafe

Waldesruh in Georgsmarienhütte freuen.

Insgesamt werden in der Stadt und im

Landkreis Osnabrück somit inzwischen

mehr als ein Dutzend gastronomische Betriebe

von unabhängigen Fachleuten als

besonders geeignet für einen Besuch mit

Kindern empfohlen.

� 11.30 Uhr

KfW-geförderte Energieberatung

Mittelstand

C. Mücke, Energieberatung Osnabrück

� 12.00 Uhr

Der Dachs...und plötzlich kostet Strom

fast nichts mehr ...

senertec GmbH, Hagen a.T.W

� Kostenbeitrag 20,00 Euro p.P. bei

freien Speisen und Getränken

� Zahlung vor Ort

� beschränkte Teilnehmerzahl

� Anmeldung erforderlich:

DEHOGA Bezirksverband Osanbrück-

Emsland/Grafschaft Bentheim,

Tel. 0541 – 73921 oder

Email. dehoga-welcome@t-online.de

„Wir freuen uns sehr, dass so viele Mitgliedsunternehmen

dabei sind. Kinder sind

unsere Gäste von morgen und Familien

sind eine wichtige Zielgruppe für uns“,

betont Nils Westerkamp für den DEHOGA

Kreisverband Osnabrück Stadt und Land.

Um das Zertifikat zu bekommen, müssen

die Betriebe unter anderem nachweisen,

dass sie ausreichend kindgerechte Gerichte

auf der Speisekarte haben, über eine gut

ausgestattete Spielecke verfügen und auf

die Wünsche von Familien mit Kindern

eingehen. �


Osnabrück 40 DEHOGA aktuell 05/2012

Praxis-Tipps gegen Diebstahl

Polizei informiert DEHOGA-Mitglieder: Vorsicht bei plötzlichen Remplern

Ein voller Erfolg war eine Info-Veranstaltung

zur Diebstahlprävention für das

Gastgewerbe, zu der die Osnabrücker Polizei

und die Osnabrücker Bezirks- und Kreisverbände

gemeinsam eingeladen hatten.

Rund 40 DEHOGA-Mitglieder konnten sich

aus erster Hand darüber informieren, wie

Diebe einzeln oder in der Gruppe vorgehen

und wie man sich und seine Gäste dagegen

schützen kann.

In der Praxis geschulte Ermittler der

Polizei demonstrierten in anschaulichen

Vorführungen typische Beispiele für Dieb-

Rund 40 DEHOGA-Mitglieder nahmen an einer Veranstaltung zur

Diebstahlprävention in der Gastronomie in Osnabrück teil.

stähle in Gaststätten und Hotels. „Viele

Tricks sind immer wieder gleich, haben

aber leider auch immer wieder den gleichen

Erfolg für die Diebe“, berichtete Polizeisprecher

Ralf Bosse. Diebstähle seien

in der Regel gut geplant und setzen insbesondere

auf den Ablenkungsprozess.

Wer zum Beispiel beim Kaffee holen

durch die überraschende Ansprache eines

Fremden oder einen Rempler abgelenkt

werde, achte nicht mehr so sehr auf seine

Brieftasche, die dann schnell verloren gehen

könne. Mit Hilfe eines oder mehrerer

Komplizen seien Geld und Papiere dann

oft in Sekundenschnelle über alle Berge,

ohne dass man dem Dieb etwas nachweisen

könne. Das gleiche gelte für den Diebstahl

der EC-Karte samt Pin-Nummer. Viele

Diebe beobachten ihr Opfer schon sehr

frühzeitig und nehmen die Geheimnummer

der EC-Karte mit der Händekamera

aus sicherer Entfernung auf, um dann

später die EC-Karte zu entwenden. In

wenigen Stunden können die Täter dann

viele Tausend Euro vom Konto abgehoben

haben, ohne dass das Opfer etwas davon

ahnt. Wer den EC-Karten-Diebstahl bemerkt

habe, könne diese über eine spezielle

Servicenummer sofort sperren lassen.

Schützen könne man sich und seine

Gäste zum einen durch einige Vorsichtsmaßnahmen

für die eigene Geldbörse, indem

man zum Beispiel nicht in die hintere

Hosentasche, sondern in eine per Reißver-

schluss gesicherte Innentasche steckt. Mit

einem gezielten Blick könne man zudem

Verdächtige mitunter schnell ausfindig

machen, erklären die Polizei-Fachleute. So

sollte man zum Beispiel genauer auf Gäste

achten, die nichts bestellen und sich nur

auffällig im Lokal umschauen. Es könne

auch nicht schaden, diese Besucher anzusprechen

und ihnen mitzuteilen, dass

man sie im Auge habe.

Wer selbst einen Dieb ertappt, sei berechtigt,

ihn bis zur Ankunft der Polizei

an Ort und Stelle festzuhalten. Selbst die

Personalien feststellen oder das Handy

des Verdächtigen als Pfand einbehalten,

dürfe man aber nicht, betont Ralf Bosse.

„Man sollte zudem darauf achten, sich

nicht selbst in Gefahr zu bringen“. In der

Regel sei die Polizei innerhalb weniger

Minuten vor Ort, um das Ganze aufzuklären.

„Das war eine sehr wichtige Veranstaltung,

weil wir so einmal gesehen haben,

wie Diebe wirklich vorgehen“, betonte

DEHOGA-Geschäftsführer Dieter Westerkamp.

Auch er habe nun die Möglichkeit,

etwas besser auf mögliche Gefahrensituationen

vorbereitet zu sein. Die Polizei

empfahl den Anwesenden die neuen Plakate

mit Präventionstipps gegen Taschendiebstähle

in ihren Betrieben möglichst

gut sichtbar aufzuhängen: „Auch das zeigt

potenziellen Tätern, dass sie sich nicht so

sicher fühlen können und hält sie dann

möglicherweise von der Tat ab“. �

Fachleute der Polizei demonstrierten, wie Diebe in der

Praxis vorgehen.

Herbstball der-

Gastronomie

Der DEHOGA Kreisverband Bersenbrück

lädt am 12. November zu seinem

traditionellen Herbstball der Gastronomie

ein. In der Gaststätte Reinersmann

in Schwagstorf können sich die Besucher

ab 19 Uhr auf Live-Musik mit der Band

Montana und ein leckeres abwechslungsreiches

Buffet freuen, berichtet die

Kreisvorsitzende Ulrike Fänger: „Das

schönste ist, dass wir an diesem Abend

einmal Zeit haben, in entspannter Atmosphäre

zu feiern und in aller Ruhe lockere

Gespräche mit Berufskollegen führen

zu können“. �


Bildnachweis: Fotolia.com

DEHOGA aktuell 05/2012 41 Recht und Rat

Änderungen im Bereich der

Glücksspielbestimmungen

In einem Gespräch mit dem DEHOGA

Niedersachsen informierte der Automatenverband

Niedersachsen über Veränderungen

im Bereich der Glücksspielbestimmungen.

Hier ist zum 1. Juli 2012 der erste

Änderungsvertrag zum Glücksspielstaatsvertrag

in Kraft getreten. Diese Änderungen

haben zum Teil auch Auswirkungen

auf Gaststättenunternehmen, in denen

Glücksspielautomaten aufgestellt sind. So

sollen Gaststättenbetreiber zukünftig verpflichtet

sein, ihr Personal in der Früherkennung

problematischen Spielverhaltens

zu schulen.

Sicherzustellen ist, dass Jugendliche

vom Spiel an Glücksspielautomaten ausgeschlossen

werden.

Zu Informationszwecken hat die Deutsche

Automatenwirtschaft einen Folder

entwickelt, in dem in Kurzform über die

gesetzlichen Bestimmungen

für den Betrieb von

Geldgewinnspielgeräten

informiert wird

In der Gastronomie

dürfen danach höchstens

3 Geldspielgewinngeräte

aufgestellt werden. Bei bis

zu 2 aufgestellten Geldgewinnspielgeräten

ist die

Einhaltung des Jugendschutzes

zu überwachen.

Bei 3 aufgestellten Geldgewinnspielgeräten

müssen

technische Jugendschutzsicherungsmaßnahmen

an den Geräten eingerichtet sein.

Das Spielen an Geldgewinnspielgeräten

ist nur Personen ab 18 Jahren erlaubt

und Verstöße gegen die Regeln werden mit

Geldstrafen geahndet.

Internetpranger

auch in Niedersachsen

Zurückgehend auf

eine Änderung des Verbraucherinformationsgesetzes

sowie des Lebensmittel-, Futtermittel-

und Bedarfsgegenständegesetzes

ist auch in Niedersachsen mit Wirkung

auf den 1. Oktober 2012 ein Internetportal

unter der Webadresse http://www.verstoesse.lebensmittel-futtermittel-sicherheit.

niedersachsen.de/startseite/lebensmittel/

eröffnet worden.

Die Lebensmittelüberwachungsbehörden

der Landkreise sind gesetzlich verpflichtet,

bei dringendem Verdacht einer

Ordnungswidrigkeit in Sachen Lebensmittelhygiene,

soweit der nachgewiesene

Verstoß mit einem Bußgeld von 350 Euro

und mehr zu ahnden wäre, diesen Vorfall

im Internetportal zu veröffentlichen. Der

DEHOGA Niedersachsen steht diesem „Internetpranger“

sehr kritisch gegenüber.

Aus rechtsstaatlichen Gründen darf es

nicht sein, dass allein der Verdacht des

Verstoßes in der besagten Form ausreicht,

um eine Internetveröffentlichung vorzunehmen.

Sollte sich der Verdacht als nicht

gegenständlich erweisen, wird die Interneteintragung

zwar sofort gelöscht, wir

alle wissen aber, dass das Internet nicht

vergisst. Auch wenn die Löschung an einer

Stelle im Netz vorgenommen worden

ist, hat sich diese Information in der Regel

aber über Verweisungen auch auf anderen

Websides festgesetzt, so dass sie nach Belieben

auch nach einer Lösung in einem

Portal weiter abgerufen werden kann.

Dies kann zu einer dauerhaften Stigmatisierung

von Betrieben führen, die existenzielle

Bedrohung auslösen kann.

Es ist zu erwarten, dass betroffene

Betriebe, sei es in Niedersachsen oder

in anderen Bundesländern, vor die Gerichte

ziehen werden, um die Rechtmäßigkeit

dieser Maßnahme überprüfen zu

lassen. �

Der Jugendschutz spielt in der deutschen

Automatenwirtschaft eine große

Rolle. Aktionspakete mit mehreren Materialien

können seitens der Gastronomie

kostenfrei beim Automatenverband Niedersachsen

abgefordert werden. �

IMPRESSUM

Bildnachweis: Fotolia.com/c #6265217

Herausgeber:

DEHOGA Niedersachsen

Förderungsgesellschaft des niedersächsischen

Hotel- und Gaststättengewerbes

mbH

Yorckstraße 3, 30161 Hannover

Tel. 0511 - 337 06-0

Fax 0511 - 337 06-29

info@dehoga-niedersachsen.de

Redaktion:

Rainer Balke, Renate Mitulla, Sabine

Strachalla, Sarah Schulz, Klaus Hilkmann

presse@dehoga-niedersachsen.de

Anzeigen:

Verlagshaus Fachzeitungen Teegen GmbH

Holger Teegen, Tel. 04551 - 1450

www.vht.de

Gestaltung:

Karena Weiß, Tel. 04183 - 989 081

Druck:

Compact Media GmbH, Hamburg

www.compactmedia.de

Die Ausgabe 1/2013 des DEHOGA aktuell

Magazins erscheint am 16. Januar 2013.


Immobilien | Verkäufe 42 DEHOGA aktuell 05/2012

Mit Fingerspitzengefühl und Expertise

Handfiletierte Fischportionen von „Deutsche See“: Serviceleistung für Gastronomen

1.000 frische Portionen Eismeerlachsforelle,

exakt in Form und Gewicht, auf Kundenwunsch

sorgfältig von Hand filetiert

und schnellstens ausgeliefert – diesen

Service bietet „Deutsche See“ Fischmanufaktur

für Gastronomen im gesamten

Bundesgebiet an.

„Das neue Sortiment ist flächendeckend

erhältlich und das ist deutschlandweit

einmalig. Dafür filetieren unsere Mitarbeiter

in der Manufaktur die Fische in präziser

Handarbeit und portionieren die

besten Stücke genau nach Kundenwunsch“,

sagt Frank Helpap, Produktmanager für

den Bereich Gastronomie bei „Deutsche

See“. Sowohl exklusive Speisefische wie

Weißer Heilbutt und Wolfsbarsch als auch

gängige wie Zander und Lachs können

Kunden bedarfsgenau als frische Fischportionen

bestellen. Der auftragsbezogene

Einkauf der Rohware sorgt für optimale

Frische und Transparenz. Die Ware kann

vom Fang bis zur Lieferung zurückverfolgt

werden.

Die neue Serviceleistung kommt den Bedürfnissen

der Hotellerie, der gehobenen

Gastronomie, der Betriebsgastronomie

und dem Catering entgegen. Denn die

Gastronomen, Küchenchefs und Caterer

profitieren von den handfiletierten Fischportionen:

Die extra zugeschnitten Filets

werden punktgenau geliefert und sind

sofort einsetzbar. Damit bieten die Fischexperten

von „Deutsche See“ den Gastronomen

ein Optimum an Sicherheit. Das

Angebot ermöglicht eine schnelle, verlässliche

Pro-Kopf- Kalkulation. Der Kunde hat

die Kosten für seinen Fisch-Gang im Blick

Seite 22

und muss keine Parierverluste,

Abfälle oder zusätzliche Personalstunden

berücksichtigen.

„Dies ist gerade bei großen Veranstaltungen

mit strikten Budgetvorgaben

immens wichtig.

Denn gehen die Gästezahlen in

die Hunderte oder gar Tausende,

können unvorhergesehene

Schwierigkeiten leicht zu einem

echten Rentabilitätsproblem

werden, ganz zu schweigen von

engen Timings und unzufriedenen Gästen“,

verdeutlicht Frank Helpap.

Von der Kundenbestellung bis zur Ankunft

der frischen Ware beim Gastronomen vergehen

in der Regel nicht mehr als drei Tage.

Steht eine Großveranstaltung an, ist es

allerdings sinnvoll, die Bestellung frühzeitiger

aufzugeben. Sobald der Auftrag eingeht,

kümmern sich die Einkaufsexperten

von „Deutsche See“ darum. Ihr Ziel: Ausgewählte

Ware speziell für die Bestellung

zu besorgen, zum Beispiel Eismeerlachsforelle

für 1.000 handfiletierte Portionen.

Kommt der Fisch in der Manufaktur in

Bremerhaven an, unterziehen ihn die Mitarbeiter

des Qualitätsmanagements einer

gründlichen sensorischen Prüfung. Mit

Expertenblick überprüfen sie die Frische

des Fisches, unter anderem anhand der

Festigkeit seines Fleisches, des Geruchs und

dem Zustand des Schuppenkleides. Nur

wenn die Fische den hohen Qualitätsansprüchen

genügen, nach Meer und Jodsalz

duften, gelangen sie zu den Filetierprofis.

Sorgfältig machen sie sich an die

Arbeit – lediglich mit einem scharfen

Messer und einem Brett. Nur die besten

Teile des Filets werden zu den handfiletierten

Portionen. Die Mitarbeiter wurden

speziell für dieses neue Angebot geschult.

Die Vorgaben im Zuschnitt sind streng,

damit die bestellten Portionen gleich

schwer, gleich dick und gleich groß sind

und das Ergebnis beim Kunden immer und

überall möglichst gleich ist. „Unsere geübten

Mitarbeiter schaffen es, dass die Portionen

maximal fünf Gramm voneinander

abweichen, ohne Waage, aber mit viel

Erfahrung und Fingerspitzengefühl“, erklärt

Produktmanager Frank Helpap. Sind

die 1.000 Eismeerlachsforellen-Filets von

Hand zugeschnitten, werden sie Portion

für Portion auf Eis gelegt, für den Transport

vorbereitet und gehen danach unverzüglich

an die mehr als 20 Niederlassungen

von „Deutsche See“ von Hamburg bis

Freiburg. Dort sorgen die Servicemitarbeiter

dafür, dass die 1.000 bestellten Eismeerlachsforellen-Filets

pünktlich beim

Kunden sind – für einen sofortigen Einsatz

beim Gastronomen und genussvolle

Momente für seine Gäste.

Anzeigenannahme:

Telefon 04551/1450, Telefax 04551/2504

Mail: dna@vht.de


DEHOGA aktuell 05/2012 43 Immobilien | Verkäufe

Eine Akademie zum Anfassen

Der Startschuss war vor

fast einem Jahr. Unter

dem Motto „Die Zukunft

der Gastronomie beginnt

in der Küche“ startete im

Oktober 2011 die Chef

Akademie Zarrentin. Mit

einem frisch gedruckten

Seminarprogramm, einer

modernen Showküche

und einladenden Präsentationsräumen

präsentierte sich das Team

der Chef Akademie Zarrentin zum Auftaktseminar

„Der Koch zwischen Leidenschaft

und Lebensqualität“.

Viele Kollegen im Gastgewerbe sind immer

noch der Meinung: „Man kann zukünftig

nur ein erfolgreicher Koch sein oder ein

erfolgreicher Gastronom.“ Genau hier setzt

Tobias Arnold mit seinem Dozententeam

an und zeigt, wie man eine qualitätsorientierte

Küche unter gleichzeitiger Beachtung

der betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten

erfolgreich umsetzt.

Themen wie zunehmende

Köcheknappheit,

wachsender Kostendruck,

Attraktivität des Kochberufs,

Küchenmanagement

im a la carte und Bankett

werden u.a. aufgegriffen

und in sechs Seminaren

veranschaulicht.

Seminar 1: Der Koch zwischen

Leidenschaft und Lebensqualität -

Wie sichere ich mir die Fachkräfte von morgen?,

Wie bekomme ich Zeitmanagement,

Personalkosten und Warenwirtschaft ins

Gleichgewicht?, Kalkulationsvergleiche mit

unterschiedlichem Convenience-Anteil,

modernes Kochen mit Convenience-Produkten

Seminar 2: Convenience neu erleben - In

welcher Qualität und Beschaffenheit werden

Convenience-Produkte angeboten und

eingesetzt?

Seminar 3: Vom Koch zum Küchenmana-

ger - Convenience, Warenwirtschaft, Personalkosten,

Zeitmanagement, Kalkulationsvergleiche,

modernes Kochen mit Convenience-Produkten

Seminar 4: Innovatives Kochen mit Menükomponenten

- Anspruchsvolle Gäste,

herausragende Gastronomie - wie setzt

der Koch Frische Produkte ein und welche

Rolle können sie in der kreativen, hochklassigen

Küche spielen?

Seminar 5: Der Bankett Manager - Kreativität

im Bankettbereich, Tellerregeneration,

richtige Produktauswahl, Arbeitsabläufe

optimieren, Standards einführen

Seminar 6: Consulting – Chef Akademie

live – persönliche Beratung vor Ort

„Langfristig muss es unser Ziel sein, den Kochberuf

attraktiver zu machen und jungen Menschen

wieder eine Perspektive in der Gastronomie

zu geben“, sagt Tobias Arnold.

www.chef-akademie-zarrentin.de

Zukunft: Staatlich geprüfter Hotelbetriebswirt

Schlüssel zum Erfolg im Gastronomie- und Hotelmanagement:

Endspurt zur Einschreibung für Februar 2013

An der staatlich anerkannten privaten

Fachschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe

in Garmisch-Partenkirchen

beginnt die Schlussphose für die Einschreibung

in das Februarschuljahr, das am 18.

Februar 2013 beginnt.

Die zweijährige berufliche Fortbildung an

der traditionsreichen Fachschule ist ein

ideales Sprungbrett bei Erfolgslaufbahn

für das Berufsleben. Managementorientierte

Fachdisziplinen befähigen nach erfolgreichem

Abschluss zur Übernahme von

Führungsaufgaben in allen Funktionsbereichen

der Gastronomie und Hotellerie

und sind gleichzeitig solide Basis für eine

gastgewerbliche Existenzgründung;

daneben wird der Weg zum Studium an

einer Hochschule frei. Die Fachschule für

das Hotel- und Gaststättengewerbe in

Garmisch-Partenkirchen kann besuchen,

wer einen gastgewerblichen Berufsbildungsabschluss

und mindestens ein Jahr

einschlägige berufliche Praxis aufweist.

Mit 2680 Unterrichtsstunden ist in den

beiden Studienjahren ein umfangreiches

Pensum zu bewältigen. Wenn sich auch

anfangs der eine oder andere nicht ganz

so leicht tut, ist die Erfolgsquote nahezu

100 Prozent. Verantwortlich hierfür ist vor

allem auch der persönliche überschaubare

Schulcharakter, die individuelle Förderung

und Betreuung, die Erfahrung und vor allem

auch die Fachkompetenz der Dozenten.

Interessenten schickt die Schule gerne

Bereits im 1. Schulhalbjahr können die Studierenden

die Qualifikation als Betrieblicher Ausbilder erwerben –

ein wertvoller Vorteil im Wettbewerb um herausragende

berufliche Positionen.

ihre ausführliche Informationsbroschüre.

Einfach anrufen, faxen oder mailen genügt:

Telefon 08821/71088, Fax 08821/34 46 oder

mail@hotelfachschule-garmisch.de. Sie

finden die Schule auch im Internet:

www.hotelfachschule-garmisch.de

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Immobilien | Verkäufe 44 DEHOGA aktuell 05/2012

30 Jahre Fluhrer Speisekarten

Im September 1982 gründete

Thomas Fluhrer den Fluhrer Speisekarten

Verlag und entwickelte

das Fluhrer-System: Flexible

Angebots-Abheftung mittels des

Fluhrer Spezial-Gummibandes.

Seit 1991 führen er und seine Frau

Heike Fluhrer gemeinsam die Geschäfte

der GmbH. Von Beginn an hat sich Fluhrer

auf die Konzeption und Herstellung von

Speise- & Getränkekarten aus hochwertigen

veredelten Kartonagen spezialisiert.

Die Gastronomie verlangte bereits damals

– vor dem Siegeszug des PCs – nach einer

schnellen, einfachen Austauschbarkeit des

Angebotes. Früher waren alle Karten aus

PALUX Touch ‚n‚ Steam

Die neuen PALUX Heißluft-Dämpfer gehören

zu den vielseitigsten Geräten im Krankenhaus,

Gemeinschafts- und Sozialverpflegung.

Sie vereinigen alle Anforderungen

an ein leistungsstarkes, intuitiv zu bedienendes

Multifunktionsgerät.

Kochen einfach per „Touch“

Die geniale Touch-Technologie bedeutet

berühren und bedienen einfach per Fingertipp.

Schnell, zuverlässig und sicher

werden dem Anwender die Vielfalt an schonenden

Zubereitungsarten auf einer Touchscreen-Bedienoberfläche

angeboten. Der

hochauflösende TFT-Farbbildschirm ist

vollständig in das Hygiene-Glaspanel integriert.

Zur Auswahl stehen zwei Bedi-

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Kartonagen fest geheftet und

somit nicht veränderbar. Korrigierte

Preise, Aufkleber oder

handschriftliche Zusätze waren

bis dato an der Tagesordnung.

Der Kundenwunsch nach

mehr Flexibilität führte zur Entwicklung

des inzwischen europaweit eingeführten

und bewährten Fluhrer-Systems. Heute

wird es in vielen innovativen Varianten angeboten.

Das Fluhrer-Team mit seinen langjährigen

Mitarbeitern ist der Garant für

Kontinuität bei absoluter Kundenorientierung:

Individuelle Beratung, schnelle zuverlässige

Auftragsbearbeitung und Qua-

enversionen: Die Basic-Version hat alle

wichtigen Zubereitungsfunktionen wie

Dämpfen, Heißluft-Dämpfen, Heißluft und

Vitalisieren. Bei der Comfort-Ausführung

ist für jeden das passende Programm

dabei: neun verschiedene Bedien- und Programmoberflächen,

vom manuellen bis

zum automatischen SmartCooking-Betrieb.

Der umfangreiche Programmspeicher

als Kochbuch mit Standardprogrammen

erleichtert die Bedienung für den

schnellen Abruf. Über die USB-Schnittstelle

können anwenderspezifischen Bilder, Garprogramme

und HACCP-Daten problemlos

abgespeichert werden.

Bewährte Technik – optimierte Details

lität auf höchstem Niveau. Eine eigene

Buchbinderei, in der auch Einzelanfertigungen

nach Kunden-Wunschmaß gefertigt

werden, runden das Angebot ab.

Die Bedürfnisse der Gastronomie liegen

dem Hersteller am Herzen. Auf Gastro-

Fachmessen und in persönlichen Gesprächen

werden die Wünsche der Kunden

aufgenommen und fließen so in die Produkte

ein. Auch ausgewählte Fluhrer-

Stützpunkthändler beraten kompetent

und zuverlässig.

Fluhrer Speisekarten Verlag GmbH

Hermannstraße 29A, 33602 Bielefeld,

Tel.0521 69432, www.fluhrer-verlag.de

info@fluhrer-verlag.de

Die PALUX Touch ‚n‚

Steam-Serie ist die Lösung

für den Zeit- und

Arbeitsdruck in den

meisten Küchen. Sie

garantiert perfekte

Garergebnisse mit

höchster Qualität, Ergonomie und Flexibilität.

Die Großserie QL mit dem 4-in-1-

Einschubsystem und dem bewährten

Steam-Eco-Frischdampf-System erzeugt

den Dampf genau dort, wo er gebraucht

wird im Garinnenraum. Das spart Energie

und Wasser, reduziert die Betriebskosten

und schont wertvolle Ressourcen.

www.palux.de


DEHOGA aktuell 05/2012 45 Immobilien | Verkäufe

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Immobilien | Verkäufe 46 DEHOGA aktuell 05/2012

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DEHOGA aktuell 05/2012 47 Immobilien | Verkäufe

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Seminartermine

Jan. - April 2013 in Niedersachsen

1

Erfolgreiche Positionierung durch Weiterbildung

in Kooperation mit der DEHOGA Akademie Bad Überkingen!

Der Einkaufs-Profi

So haben Sie Ihre Warenkosten im Griff

In unserem Seminar zeigen wir Ihnen ungeahnte Einsparpotenziale,

die Sie beim Einkauf von Waren und

Materialien ausschöpfen können. Durch die schlaue

Auswahl von Lieferanten, intelligente Liefervereinbarungen

und geschickte Preisverhandlungen können

Sie Ihre Ausgaben deutlich senken. Orientieren Sie

sich dabei an den wichtigen Branchenkennzahlen und

erlernen Sie notwendige Kalkulationskenntnisse. So

steigern Sie Ihren Gewinn!

Termin: 28. Januar 2013 Ort: Raum Hannover

Referent: Frank Rüschenbaum

Gebühren*: 195 e Mitglieder / 280 e Standard zzgl. Mwst.

3 Work-Life-Balance kann man erlernen

Effektives Zeitmanagement für entspanntes Arbeiten

Das Leben wird immer schneller, kurzatmiger und

stressiger. Unmengen an Herausforderungen stürmen

täglich auf uns ein. Stellt sich die Frage, wie lange wir

das aushalten. Oft sind völlige Erschöpfung oder sogar

Burn-out die Folge. Das muss nicht sein! Tom Bader

erklärt, wie Sie Ihren ganz persönlichen Wohlfühl-

Rhythmus finden. So organisieren Sie Ihren Tag bestmöglich

– und zwar auch in stressigen Phasen. Mit

dem Resultat: Sie werden effizienter und gelassener.

Termin: 11. März 2013 Ort: Raum Hannover

Referent: Tom Bader

Gebühren*: 195 e Mitglieder / 280 e Standard zzgl. Mwst.

* Alle Seminare inklusive Verpflegung

Anmeldung / Informationen

Bitte senden Sie mir für die Seminar-Nr: mehr Informationen zu.

Ich melde mich verbindlich an für Seminar-Nr:

Name Geburtstag

Firma, Funktion

Straße

PLZ, Ort

Tel./Fax E-Mail

2

Kreative Auszeiten: Arrangements

So schnüren Sie attraktive Angebotspakete für Ihre Gäste

Viele Urlauber wollen sich nicht die Mühe machen, unzählige

Einzelleistungen mühsam selbst zusammenzustellen.

Sie setzen auf attraktive Pauschalangebote

und auf einen ortskundigen Hotelier! Jetzt sind Sie

gefragt: Sorgen Sie dafür, dass an Arrangements und

Pauschalreisen Interessierte bei Ihnen auch fündig

werden! Kalkulieren Sie individuelle Arrangements

gewinnbringend und erfahren Sie, wie Sie diese erfolgreich

durchführen.

Termin: 11. Februar 2013 Ort: Raum Hannover

Referent: Ralf Hummel

Gebühren*: 195 e Mitglieder / 280 e Standard zzgl. Mwst.

Professioneller Umgang mit Gästen

Detaillierte Seminarbeschreibungen finden Sie auch unter http://dehoga-niedersachsen.de/seminare-weiterbildung.

Förderungsgesellschaft des nieders. Hotel- und Gaststättengewerbes mbH

Abteilung: Bildungszentrum Gastgewerbe

Yorckstraße 3 • 30161 Hannover

Ihre Ansprechpartnerin: Manuela Heuser

E-mail: heuser@dehoga-niedersachsen.de, Tel: 0511/3370633 • Fax: 0511/3370629

4

Die Rezeption mit Schlüsselfunktion

Der Rezeptionist vermittelt den allerersten Eindruck,

wenn er einen Gast willkommen heißt. Im Idealfall ist er

außerdem während des kompletten Aufenthalts kompetenter

Ansprechpartner für die Gäste. Im hektischen Alltag

heißt das für jeden Rezeptionisten: sich unzähligen

Herausforderungen gleichzeitig zu stellen. In unserem

Seminar zeigen wir Ihnen, wie Sie Gäste durch positive

Ausstrahlung für sich gewinnen und alle Anforderungen

serviceorientiert lösen.

Termin: 29. April 2013 Ort: Raum Hannover

Referentin: Anja Waterstradt

Gebühren*: 195 e Mitglieder / 280 e Standard zzgl. Mwst.

www.dehoga-akademie.de

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