dagmerseller - Gemeinde Dagmersellen

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Aus der GemeindeverwaltungBike & Rail-AnlageBahnhof DagmersellenIn den letzten Wochen wurden die Erneuerungsarbeitender Bike & Rail-Anlagefertiggestellt. Die Sanierung der Anlagewurde aus einem schweizweiten Pilotprojektder SBB finanziert. Die Gemeindebefürwortete dieses Projekt, da der Zustandder alten Anlage ein langjährigesBedürfnis war.Erweiterung UrnenfriedhofEgolzwil-WauwilDer Gemeindeteil Kätzigen liegt imFriedhofkreis Egolzwil, aus diesemGrund beteiligt sich die Gemeinde Dagmersellenam Kostenteiler der Erweiterungdes Urnenfriedhof Egolzwil-Wauwil.Der Kostenverteiler berechnet sichim Verhältnis zur Einwohnerzahl der imKreis wohnenden Einwohner.In den vergangenen Jahren stieg derWunsch, Beerdigungen vermehrt in Urnengräberndurchzuführen. Innerhalbvon zehn Jahren sind von den verfügbaren75 Urnengräbern schon bereitsderen 61 besetzt.Aufgrund der heutigen Friedhofverhältnisseund den Bestattungswünschen kanndavon ausgegangen werden, dass für dienächsten Jahre genügend Platz für Erdbestattungen(Einzel- und Familiengräber)vorhanden ist. Demgegenüber bestehtbei der Urnengrabanlage Handlungsbedarf.Ein entsprechendes Projekt wurdein Zusammenarbeit mit der Peter ArnoldGmbH (Planung Lukas Arnold) und demlangjährigen Betreuer der Friedhofanlage,Peter Arnold, Wauwil, ausgearbeitet.Das Projekt der Erweiterung Urnenfriedhof,welches durch eine klare Strukturierungund einfache Orientierung ausgeschaffenwurde, hat von den Räten dieZustimmung erhalten. Bei der Planungwurde besonders darauf geachtet, dassdie zu verwendenden Materialien für dieNeugestaltung des Urnenfriedhofes zeitlossind und dass die Umsetzung zeitgemässund pflegeleicht gestaltet wird. Dieneue Anordnung erfolgt in Form einesRaumes, so dass die Aufbewahrungshalleschön eingebettet wird.Die betroffenen Angehörigen wurdenbereits schriftlich über die geplante Erweiterungsowie über die Räumung derGrabesstätten, die zum Teil vor Ablauf deroffiziellen Grabesruhe bis am 4. Mai 2013zu räumen sind, informiert.Der neue Urnenfriedhof soll noch imkommenden Sommer errichtet werden.Die Einweihung ist auf den Bettag vom15. September 2013 vorgesehen.Dagmersellen, eine Gemeinde mit interessanten Zukunftsperspektiven, zählt über 5‘050 Einwohner und liegtan bester Verkehrslage im Luzerner Wiggertal.Wir suchen eine junge, motivierte Person, welche ab August 2014 eineAusbildung zur Kauffrau EFZ / zum Kaufmann EFZ E- oder M-Profil(Branche öffentliche Verwaltung)beginnen möchte.Wir bieten eine umfassende, praxisnahe und vielseitige Ausbildung in den verschiedenen Arbeitsgebieten der Gemeindeverwaltung an.Hast du Freude am Umgang mit Menschen und interessiert dich eine individuelle und abwechslungsreiche Lehre?Bist du interessiert? Dann sende uns doch bis 12. Juli 2013 deine Bewerbung, mit Stellwerk 8, Lebenslauf, Foto und Kopien deines Zeugnissesan die Gemeindekanzlei Dagmersellen, Lehrstellenbewerbung 2014, Postfach, 6252 Dagmersellen. Wenn du Fragen hast, kannst duuns unter der Telefonnummer 062 748 52 56 (Claudia Bachmann) erreichen.Wir freuen uns auf deine Bewerbung.3


Komissionen und InstitutionenBÜRGERRECHTSKOMMISSIONBekanntgabe von EinbürgerungenDie Bürgerrechtskommission sicherte ander Sitzung vom 16. April 2013 folgendenPersonen das Gemeindebürgerrecht vonDagmersellen LU zu:· Leonora Balaj-Nikaj mit den KindernLaura und Fiona, StaatsangehörigkeitKosovo, Chratz 3, 6252 DagmersellenDie Gesuchunterlagen inkl. Zusicherungsentscheidgehen an das Justiz- undSicherheitsdepartement des Kantons Luzernzur Einholung der eidgenössischenEinbürgerungsbewilligung und zur Erteilungdes Kantonsbürgerrechtes.Den Einwohnerinnen und Einwohner derGemeinde Dagmersellen steht das Rechtzu, während einer Frist von 20 Tagen beider Bürgerrechtskommission schriftlicheine begründete Stellungnahme zuden Einbürgerungsgesuchen abzugeben.Anonyme (namenlose) Stellungnahmenan die Kommission können nicht berücksichtigtwerden. Die Gesuche sindim Internet unter www.dagmersellen.chsowie im Anschlagkasten der GemeindeDagmersellen öffentlich publiziert.Die Eingabefrist läuft vom 1. Juli bis 20.Juli 2013.Besten Dank für Ihre Mitarbeit.Bürgerrechtskommission Dagmersellen,Obere Kirchfeldstrasse 4,6252 DagmersellenFolgende Personen erfüllen die gesetzlichen Wohnsitzerfordernisse und möchten sich in Dagmersellen einbürgern lassen:Pepaj-Kajtazi Zef und Drane,Staatsangehörigkeit Kosovo, Baselstrasse 326252 DagmersellenPrenkaj-Gashi Rafael und Donika mit dem Kind Leana,Staatsangehörigkeit Kosovo, Ringstrasse 23, 6252 DagmersellenFeuerwehr HürntalAlarm-Übung Mai 2013 – DagmersellenDie Feuerwehrübung im Mai findet alsAlarm-Übung statt. An zwei Abendenwurde so der Ernstfall geübt. Ein abgelegenesObjekt, eine enge Zufahrtstrasse,ein «Lagerbrand» im Coop und nur diehalbe Mannschaft stellten eine besondereHerausforderung dar. Bei diesen Einsätzenwurden verschiedene Aufgaben speziellüberprüft. Das Einhalten der Vorschriftenbeim Rettungsdienst oder die Kommunikationzwischen Trupp-Überwacher unddem Atemschutz, während dem ganzenEinsatz, standen diesmal im Fokus derÜbungsleiter.Die Sanitätsabteilung erhielt für ihre guteArbeit und Betreuung der «Patienten»ebenfalls eine positive Rückmeldung.Text und Fotos: Susanne ZumsteinVerlegen der WasserzufuhrÜbungsbesprechung4


Forum SchuleHanni Portmann geht in PensionEs war Frühling 1998. Die damalige Sekstufehatte bereits seit vier Jahren dieIntegrative Förderung aufgebaut undder Initiator, Daniel Abgottspon, reichteseine Kündigung ein. Er wechselte ineine kantonale Dienststelle. Vor 15 Jahrengab es wenige schulische Heilpädagogenund praktisch keine, die an einer Sekstufeunterrichten wollten. Aber doch, esgab eine: Auf ein Inserat in der SchweizerischenLehrerzeitung bewarb sich eineFrau: Hanni Portmann. Sie war die Einzigeund die einzig Richtige! In ihrer Bewerbungschrieb sie: «Ich beschäftige michschon lange mit der Integration und ichbin von der Integration voll überzeugt.»Diese Einstellung und die Ausstrahlungdieser Powerfrau überzeugte auch das damaligeWahlgremium unter der Leitungvon Rektor Peter Kunz.Inzwischen hat Hanni Portmann 15 Jahrean der Oberstufe als IF-Lehrperson unterrichtet,integrativ, genau nach ihrerÜberzeugung. Während dieser intensivenZeit half sie prägend mit, den damaligenHeilpädagogischen Zusatzunterricht(HZU) zur zukunftsweisenden IntegrativenFörderung aufzubauen und weiterzuentwickeln.Dass dies sehr gut gelungenist, beweisen die vielen Schulbesuche, diewir aus allen Teilen des Kantons und darüberhinaus erhielten. Die DienststelleVolksschulbildung empfahl allen InteressiertenDagmersellen als erste Adresse.Das ist nicht zuletzt ein Verdienst vonHanni Portmann.Ihre Arbeit war geprägt von einem grossenund unermüdlichen Engagement für dieschulische Entwicklung der Schülerinnenund Schüler, welche nicht mit einer Topleistungglänzen konnten. Die Förderungund das Wohlergehen jedes einzelnen Jugendlichenwaren ihr so wichtig, als wärees das eigene Kind. Hanni Portmann investiertezusätzlich viel Zeit ausserhalbihres Pensums für diese Arbeit.Ein grosses Anliegen war ihr stets, dieseSchülerinnen und Schüler beruflichzu integrieren. So schuf sie sich auch eingrosses Netzwerk bei den Gewerbebetrieben.Durch die intensive Zusammenarbeitinnerhalb der Klassen war sie mitallen Lehrpersonen der Oberstufe starkverbunden.Auch ausserhalb des Unterrichts gibt esviel zu tun. Hier war Hanni Portmannimmer wieder aktiv: Sie organisierte fürdas Lehrerteam kulturelle Weiterbildungen,leitete unzählige Arbeits- oderTeamsitzungen, half mit, Konzepte zuentwerfen, führte unzählige (auch schwierige)Eltern- oder Schülergespräche undGespräche mit Lehrbetrieben. Und: Siewar lange Zeit Chefredaktorin für das«Forum Schule» der «Dagmerseller Post».Dies ist übrigens ihre letzte Ausgabe.Hanni Portmann ist ganz klar eine Macherin,Ideen und Massnahmen setzt sieam liebsten ohne lange Diskussionen sofortum. Deshalb wünschen wir ihr, dassder Ruhestand nicht zum Unruhestandwird, sondern ein verdientes Zurücklehnenund Zeithaben für andere wichtigeDinge im Leben.Die Schulpflege und die SchulleitungDagmersellen danken Hanni Portmannherzlich für ihren langjährigen grossenEinsatz für unsere Schule. Wir wünschenihr interessante und erholsame Jahre imneuen Lebensabschnitt.AUS DEM SCHULALLTAGCHECKÜBERGABE AN ROMAN DROUXVisaprobleme, Familienzuwachs und vorallem die finanziellen Einbussen wegenpolitischer Unruhen im letzten Sommerverunmöglichen es Odina Nurmamadov,diesen Frühling nach Europa zu reisen.So muss ein neuer Partner für die Geldübergabegefunden werden. Roman Droux,Filmemacher aus Bern, springt für Odinaein. Seine Filme wie «Leben unter Grizzlys»über den Bärenforscher David Bittnersind national bekannt. Er kennt Odina unddas Dorf Basid von unzähligen Reisen inden Pamir. Unter anderem schrieb er auchseine Masterthesis in Geografie über dieEnergieversorgung im Bartang Valley, woBasid liegt. In Zusammenarbeit mit demDEZA sammelt Roman Droux momentanGeld für ein kleines Wasserkraftwerkim Tal. So ist er stets in Kontakt mit denlokalen Leuten vor Ort und Schweizern, diein Tadschikistan für das DEZA arbeiten.In Bern betreut Roman auch immer wiederGeografiestudenten aus Zentralasien.Aktuell beendet Farrukh Razarmavloevseine Doktorarbeit an der Uni Bern. Erwird Anfang Juni nach Tadschikistan zurückkehren.Roman wird ihm den Erlösvom Weihnachtsmarkt (5‘500 Franken) inDollar mitgeben und Farrukh wird sie vorOrt an Odina überreichen.Odina wird schauen, dass das Geld korrekteingesetzt wird. Er entscheidet zusammenmit dem Lehrerteam, was die Schuleam meisten benötigt. Ein grosser Teil desGeldes wird sicherlich für das Ersetzender Fenster aufgewendet. Mit neuen, lokalhergestellten Fenstern ist das Unterrichtenim Winter viel angenehmer, weil die Temperaturenbis zu -25° sinken können. Mitdem Restbetrag werden neue Lehrmittelangeschafft.In einer der nächsten Ausgaben wird überdie Umsetzung des Projekts berichtet undSchulkinder und Lehrpersonen werdenihre Eindrücke des Projekts schildern.9

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