NFV_08_2009 - Rot Weiss Damme

rot.weiss.damme.de

NFV_08_2009 - Rot Weiss Damme

FUSSBALL

NIEDERSACHSEN

Herausgegeben vom

Niedersächsischen

Fußballverband

Nr. 8/2009

H 5304 E

3,00 €

Internet

http://www.nfv.de

Hrubesch+Nörenberg:

Trainerduo mit

Erfolgsgarantie


Wie wichtig das Bemühen um Fair Play ist, zeigt ein negatives Beispiel zum Abschluss der vergangenen

Saison. Nach dem Endspiel um die Niedersachsenmeisterschaft zwischen VfB Oldenburg gegen Goslarer SC kam

es auf dem Platz zu Ausschreitungen zwischen Spielern und Fans, die vom überforderten Ordnungsdienst nicht

mehr verhindert werden konnten. Dabei zeigte sich, dass der VfB Oldenburg darauf nicht genügend vorbereitet

war. Der Niedersächsische Fußballverband hat jetzt die Möglichkeit geschaffen, dass er selbst und die Vereine

landesweite Stadionverbote aussprechen können. Dies gilt in erster Linie für die Vereine der Oberliga Niedersachsen.

Näheres dazu in den Amtlichen Mitteilungen dieser Ausgabe.

Es geht mir nicht darum, nach den Vorfällen in Oldenburg die Verantwortlichen des VfB zu rügen, sondern

ich möchte das Thema Fair Play kurz vor der neuen Saison in den Vordergrund rücken. Der Niedersächsische

Fußballverband bemüht sich zusammen mit der AOK-Gesundheitskasse und den VGH-Versicherungen das

Bewusstsein aller am Fußball Beteiligten mit großen Fair Play-Aktionen im Junioren- und Herrenbereich zu

schärfen. Allerdings fruchten die Appelle nicht bei jedem „so genannten“ Fan wie die jüngsten Ausschreitungen

in Oldenburg gezeigt haben.

Schlechte Verlierer gibt es im Sport leider noch viel zu viele. Umso wichtiger ist, immer wieder auf positive

Fair-Play-Aktionen hinzuweisen. 22 Jahre gibt es nun schon unseren Fair-Play-Cup im C-Juniorenbereich auf

Bezirksebene. 16 Jahre davon sponsert die AOK-Gesundheitskasse diesen Wettbewerb. Vor einigen Wochen

holte sich im Barsinghäuser Abschlusscamp der SV Lilienthal/Falkenberg aus dem Bezirk Lüneburg den Fair Play-

Sieg. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg. Die Erziehung zum Fair Play muss schon im Kindesalter beginnen

und über einen längeren Zeitraum begleitet werden.

Dies geschieht bei den C-Juniorenteams der vier Bezirke über eine gesamte Saison. Rund 180 Mannschaften

nehmen Jahr für Jahr daran teil. Das mag auf den ersten Blick bei mehr als 20.000 Mannschaften im Niedersächsischen

Fußballverband eine geringe Zahl. sein. Aber Zeichen müssen wir immer wieder setzen. Und genau

das geschieht mit dem Fair Play Cup, der nicht nur die Fußballer auf dem Platz, sondern auch das Umfeld mit

einschließt. Der diesjährige Slogan „Fair bleiben, liebe Eltern, Ihr seid Vorbilder ... auch auf dem Fußballplatz“

sagt alles aus.

Der VGH-Fairness-Cup richtet sich an die Erwachsenen. In diesem Wettbewerb fehlt zwar der pädagogische

Ansatz, aber die umfangreiche Erfassung von gelben und roten Karten macht ebenfalls Sinn, zumal mehr als

eintausend Mannschaften bewertet werden und das faire Verhalten damit auch eine größere Beachtung

erfährt. Meine Glückwünsche gehen an den FC Ostereistedt/Rhade, der in der Saison 2008/2009 den ersten

Platz belegte.

Abschließend wünsche ich allen Fußballerinnen und Fußballern spannende, vor allem faire Spiele und viel

Spaß in der kommenden Spielzeit.

Karl Rothmund

(Präsident)

Der NFV N

– Ein Ball verbindet

Liebe

Fußballfreunde

August 2009 3


Inhalt

4

Editorial

Karl Rothmund zu Fair Play-Aktionen des Fußballverbandes 3

Fair Play Cup-Finale 2009

SV Lilienthal/Falkenberg unter vier Siegern der Beste 6

U 21-Europameisterschaft

Hrubesch und Nörenberg führen deutsche Mannschaft zum Titel 10

Fußballabzeichen

Neun Mal Gold bei der Ferienpass-Aktion in Elze 12

E.ON Avacon-Cup

Jubel bei Osnabrück und Team Stade/Cuxhaven/Rotenburg 14

C-Juniorenmeisterschaft

VfL Osnabrück feiert Aufstieg in die Regionalliga 18

DFB-Schülerlager

Hartwig sieht NFV-Team „nah dran an der Spitze“ 20

Verlängerung

AOK und NFV setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bis 2011 fort 24

Behinderten-Fußball

Nele Freier – Eine Linksfüßerin mit starkem Willen 26

NFV-Sportschule vergrößert sich

Richtfest für neuen Fitness- und Wellnessbereich 28

Integration

C-Lizenz-Lehrgang für Teilnehmer mit Migrationshintergrund 30

Ü 50-Masters

Die Krone bleibt im NFV-Kreis Stade 31

Zu Gast in Barsinghausen

Fußballer und Funktionäre spielen bzw. tagen im Sporthotel Fuchsbachtal 32

Auslandsreise

U 17-Juniorinnen und -Junioren des NFV in Posen erfolgreich 34

ContiTrainingsCamp

Nachwuchsfußballer trainieren mit „Charly“ Körbel 36

VGH-Fairness-Cup

Von schiefen Blicken bei einer gelben Karte 38

EUROGREEN

Sportplatz Markier-System: Immer die optimale Mischung 43

Frauenfußball

Geringes Zuschauerinteresse in Wolfsburg – Große Kulisse für BVC 44

Kicken gegen Sucht

Vereinszugehörigkeit stärkt Kinder und Jugendliche 46

Justizia

VfB Oldenburg muss zwei Spiele ohne Zuschauer austragen 48

Seite 10

Die Europameister – Große Freude bei der Siegerehrung. Das deutsche U 21-Team mit Horst Hrubesch und Thomas Nörenberg (von links). Foto: imago

August 2009

Titel

Erfolgreiche Mission. Das

Trainerduo Horst Hrubesch/

Thomas Nörenberg wurde

mit der U 21-Nationalmannschaft

in Schweden Europameister.

Innerhalb eines Jahres

freuten sich die Beiden

sogar über zwei Titel. Denn

vor elf Monaten führte das

Trainerduo auch die U 19-

Nationalmannschaft zur Europameisterschaft.

Einer der

Leistungsträger bei der U 21-

EM in Schweden war Conzalo

Gastro (links) von Bayer

Leverkusen, auf dem Foto

im Zweikampf mit dem

Engländer Fabrice Muamba. Beim

4:0-Finalsieg gegen England erzielte

Gastro den Führungstreffer. Vor der

Europameisterschaft bereitete sich

die deutsche Mannschaft eine Woche

lang im Sporthotel Fuchsbachtal in

Barsinghausen auf das Turnier vor.

Fotos: imago

Beach-Soccer- Fun Cup

Niedersächsische Meisterschaft im Strandfußball auf Borkum 49

Jugendfußball

TV Dinklage gewinnt die 11. Auflage des OM-Cup 50

Bezirk Braunschweig

Erste Ehrenmitglieder für NFV-Kreis Northeim-Einbeck 51

Bezirk Hannover

Heinz Reeck gibt Sportgerichts-Vorsitz im NFV-Kreis Diepholz ab 57

Bezirk Lüneburg

SG Beverstedt/Wellen erfüllt „Mission Aufstieg 09“ 61

Bezirk Weser-Ems

Bernd Gerdes bleibt Vorsitzender im NFV-Kreis Bentheim 66

NFV intern I

Änderungen der Ordnungen 72

NFV intern II

Amtliche Nachrichten und Sportschultermine 74


Fair Play Cup

6

Der Fair-Play-Sieger SV Lilienthal/Falkenberg mit den prominenten Gästen im Rahmen der Siegerehrung vor dem Sporthotel Fuchsbachtal. Fotos: Kramer

Über Fair Play ist schon viel geschrieben

worden. Auch in diesem Fußball-Journal.

Besonders in den Wochen vor,

während und nach dem Abschlusscamp im

Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen.

Die Worte Fair Play sind im gesellschaftlichen

Leben schon so häufig beschrieben

worden, dass es kaum noch neue Formulierungen

gibt. Daher sollten an dieser Stelle

über den Begriff Fair Play nicht mehr zuviel

Worte strapaziert werden. Viel wichtiger ist:

August 2009

Fair Play ist Kopfsache

Aus dem Abschlusscamp im Sporthotel Fuchsbachtal berichtet REINER KRAMER –

Eine große Fußballfamilie als Vorbild

NFV-Präsident Karl Rohmund: „Ohne

die AOK-Gesundheitskasse und Fair Play-

Geburtshelfer Professor Dr. Gunter Pilz

gäbe es heute kein Abschlusscamp und

damit nichts zu feiern.“

Fair Play muss in allen gesellschaftlichen Bereichen

gelebt werden. So auch im Fußball.

Beispielhaft sei in dieser Ausgabe das

Verhalten der vier Sieger in den Bezirksvorentscheidungen

genannt: Die C-Junioren

des SSV Plockhorst, des TSV Bassum, des BV

Bockhorn und des SV Lilienthal/Falkenberg.

Sie haben in vorbildlicher Weise eine ganze

Saison Fair Play vorgelebt. Sehr zur Freude

der AOK. Die Gesundheitskasse in Niedersachsen

sponsert den Wettbewerb bereits

im 16. Jahr. Keine leeren Worthülsen,

sonders auch gelebtes Fair Play.

In der Region Aachen gibt es eine

Fair Play-Liga. Weitere Informationen

dazu unter

http://www.fairplay-liga-kreis-aachen.de/

Uwe Schünemann Christoph Bornhorst Walter Fricke

SV Lilienthal/Falkenberg: Es gibt leider

noch viele Eltern am Spielfeldrand, die

sich in einem Teufelskreis bewegen,

getreu dem Motto: „Anmachen –

Beschimpften – Ausrasten – Tadeln“.

Dass es im Abschlusscamp unter den

vier Siegern einen Gesamtsieger gibt, gehört

wohl zum Fußball. So durfte sich der

SV Lilienthal/Falkenberg besonders freuen.

Denn die jungen Fußballer aus den drei

konkurrierenden Mannschaften haben

mehrheitlich den Fair Play-Beitrag der C-Junioren

aus dem Bezirk Lüneburg zum Sieg

gekürt (siehe auch Bericht auf der nächsten

Seite).

Neu in diesem Zusammenhang war der

Weg dorthin. Denn die vier Bezirksieger ➤

Dr. Jürgen Peter


Das Leitungsteam. Das Schiedsrichterteam.

mussten erstmalig zu einem vorgegebenen

Thema eine Präsentation erstellen. Es hieß:

„Fair bleiben, liebe Eltern, ihr seid Vorbilder

... auch auf dem Fußballplatz“

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Denn dieser Satz sagt schon genug

aus. Vor allem vermittelt er eine Botschaft:

Der Niedersächsische Fußballverband ist eine

große Fußballfamilie. Da schließt sich

keiner aus. An der Spitze NFV-Präsident Karl

Rothmund. Mit ihm im Boot Niedersachsens

Minister für Inneres und Sport, Uwe Schünemann,

AOK-Vorstand Dr. Jürgen Peter,

Professor Dr. Gunter Pilz, NFV-Jugendobmann

Walter Fricke, Horst Kappes, beim

Ehrung für fairste

B-Juniorenteams

Bereits zum achten Mal wurde

der Fair Play Cup in diesem Jahr auch

für die auf Bezirksebene spielenden

B-Juniorenteams ausgetragen. Es

siegten Tuspo Petershütte (Braunschweig),

JSG Deister-Süntel (Hannover),

JSG Borstel-Luhdorf (Lüneburg)

und FSV Westerstede (Weser-Ems).

Auch diese Teams wurden bei den

dezentralen Bezirks-Siegerehrungen

in Goslar, Hameln, Rotenburg und

Lastrup ausgezeichnet. Sie erhielten

jeweils einen Gutschein in Höhe von

200 Euro für eine Abschlussveranstaltung

am jeweiligen Heimatort.

In den Bezirken gab es bei den B-

Junioren die nachstehend aufgeführte

Rangfolge: Bezirk Braunschweig:

1. Tuspo Petershütte, 2. JSG Bergdörfer,

3. TSV Sickte, 4. MTV Schandelah,

5. Eintracht Northeim; Bezirk Hannover:

1. JSG Deister-Süntel, 2. JSG Halvestorf/Kf.,

3. TV Stuhr, 4. FC Eldagsen,

5. SV Alfeld; Bezirk Lüneburg:

1. JSG Borstel/Luhdorf, 2. JSG Biber,

3. MTV Treubund Lüneburg, 4. JSG

Scheessel, 5. ATSV Scharmbeckstotel;

Bezirk Weser-Ems: 1. FSV Westerstede,

2. Germania Leer, 3. VfL Oythe,

4. Olympia Laxten, 5. BW Papenburg,

6. FC Leschede.

Außerdem ermittelte der NFV-

Bezirk Braunschweig die fairsten

A-Juniorenteams in seinem

Bereich: 1. MTV Schandelah, 2. VfL

Oker, 3. VfL Salder, 4. JSG Osloß/

Weyhausen, 5. SSV Vorsfelde

Fair Play-Vorbilder im Dialog.

DFB zuständig für Fair Play-Aktionen und zu

guter Letzt Campleiter „Pepe“ Ebeling, der

mit seiner Crew für diesen Fair Play Cup exzellente

Arbeit leistet. Nur im Zusammenspiel

all dieser Kräfte lebt Fair Play nicht nur

an diesem Wochenende so richtig auf.

Kommen wir zu einer weiteren Mannschaft.

Es sind junge Schiedsrichter, die im

Abschlusscamp unter der Leitung von Marcus

Schierbaum und Günther Thielking

nicht belehrend, sondern angenehm zurückhaltend

agieren. Sie gehören zum Fair

Play auch dazu. Denn schließlich gilt es,

Fußballspiele in geregelte Bahnen über die

Bühne zu bringen. Das geht bei allen guten

Vorsätzen kaum ohne Schiedsrichter.

Damit wäre die Fußballfamilie fast

komplett. Zuschauer und Medienvertreter

sind beim Abschlusscamp so gut wie nicht

präsent. Fair Play ist wenig spektakulär.

Denn es passiert so wenig. Wenn, dann

höchstens in den Köpfen der Beteiligten.

Und genau dafür hat der Niedersächsische

Fußballverband vor 22 Jahren den Fair Play

Cup ins Leben gerufen ...

NFV-Präsident Karl Rothmund: „Auch

unser Sportminister Uwe Schünemann

und sein Ministerium identifizieren sich

mit Fair Play.“


Die bisherigen

Fair Play Cup-Sieger

der C-Junioren

Fair Play Cup

1988: SF Oelper (Bezirk Braunschweig)

1989: SV Concordia Belm-Powe

(Weser-Ems)

1990: JSG Verden (Lüneburg)

1991: VfL Stade (Lüneburg)

1992: JSG Lohberg-Brunsbrock

(Lüneburg)

1993: Tura Melle (Weser-Ems)

1994: SV Hönisch (Lüneburg)

1995: VfR Ochtersum (Hannover)

1996: Lüneburger SK (Lüneburg)

1997: Wolfenbütteler SV

(Braunschweig)

1998: VfB Oldenburg (Weser-Ems)

1999: TuS BW Lohne (Weser-Ems)

2000: TSV Havelse (Hannover)

2001: VfR Osterode (Braunschweig)

2002: SV Haselünne (Weser-Ems)

2003: JSG Brockum/Lemförde/

Lembruch (Hannover)

2004: Heidmühler FC (Weser-Ems)

2005: JSG Barmke (Braunschweig)

2006: HSC BW Tündern (Hannover)

2007: JSG Nord 04 (Hannover)

2008: TuS Heeslingen (Lüneburg)

2009: SV Lilienthal/Falkenberg

(Lüneburg)

August 2009 7


Fair Play Cup

8

FIFA-Assistent Christoph Bornhorst zu

den Campteilnehmern: „Euch ist es

offensichtlich gelungen, den Fair Play-Gedanken

auf dem Fußballplatz auszuleben.“

SV Lilienthal/

Falkenberg gewinnt

Fair Play Cup 2009

Die C-Junioren des SV Lilienthal/Falkenberg

(Bezirk Lüneburg) gewannen an

diesem Wochenende den Fair Play Cup

2009. Beim Abschlusscamp im Barsinghäuser

Sporthotel Fuchsbachtal setzte sich

das Team des Trainergespanns Thomas

Köhle und Reiner Tienken mit 133 Punkten

durch. Den 2. Platz sicherte sich BV

Bockhorn (Weser-Ems) mit 123 Punkten.

Platz drei belegte der SSV Plockhorst (Bezirk

Braunschweig) mit 100 Punkten, gefolgt

von TSV Bassum (Bezirk Hannover)

mit 96 Punkten. Der SV Lilienthal/Falkenberg

löst damit Vorjahressieger TuS Heeslingen

(Bezirk Lüneburg) ab.

Die Bedeutung des landesweiten Wettbewerbs

unterstrich Uwe Schünemann,

Niedersachsens Minister für Inneres und

Sport, bei der Siegerehrung: „Das Besondere

am Fair Play Cup ist, dass alle am Fußball

Beteiligten in einem Boot sitzen und anständig

miteinander umgehen.“ Dr. Jürgen Peter,

Vorstand der AOK – Gesundheitskasse

Niedersachsen, ergänzte: „Der Fair Play Cup

ist von Erfolg geprägt, weil es ihn schon lan-

Die Campteilnehmer übereinstimmend:

„Es waren unvergessliche und

wunderschöne Tage in Barsinghausen.“

Die Schiedsrichter beim Abschlusscamp

beschreiben Fair Play wie folgt:

F

A IRPL

A Y

Die Grillmeister im Einsatz.

August 2009

= Fairness

= Akzeptanz

= Integration

= Respekt

= Partnerschaft

= Leidenschaft

= Anpassungsfähigkeit

= Yoghurt ist besser als Alkohol

(Journal-Redaktion hinzugefügt)

Die Fair Play-Sieger aus den vier Bezirken beim Abschlusscamp in Barsinghausen.

ge gibt. Er sei eine gute Übung zu lernen,

fair miteinander umzugehen.“

Diesen Wettbewerb veranstaltet der

Niedersächsische Fußballverband bereits

seit nunmehr 22 Jahren. Dass erfolgreiches

Werner Bögershausen, der älteste

Repräsentant der Fair Play-Fußballfamilie,

wurde beim Abschlusscamp 81 Jahre alt.

Fußball spielen und dabei fair zu bleiben

funktioniere, habe jetzt der VfL Wolfsburg

gezeigt. „Er wurde nicht nur Deutscher

Meister, sondern holte sich auch noch den

Fair Play-Titel in der Bundesliga“, betonte

Dr. Peter.

Edo Christophers, ebenfalls vom Sponsor

AOK, hatte bereits bei der Eröffnung am

Freitag alle vier Teams zu Siegern erklärt:

„Wer wie Ihr den Fair Play-Gedanken auf

dem Fußballplatz umsetzt, ist auch im täglichen

Leben auf der Siegerseite.

Die vier Siegerteams aus den vier Bezirken

hatten sich intensiv mit dem Thema Fair

Play beschäftigt und das Ergebnis ihrer Bemühungen

beim Abschlusscamp in Barsinghausen

vorgeführt.

Der Fair Play Cup-Sieger des Jahres

2009 SV Lilienthal/Falkenberg: Fabio

Okraffka, Ragnar Paul, Jan-Luka Eickhoff,

Martin Freund, Nils Köhle, Jacob Roer, Simon

Lohmann, Philipp Derwall, Theodor

Schmitz, Leonard Grickschat, Brian Manske,

Luca Bischoff, Jonas Kielbeck, Benedikt vom

Lehn, Tobias Oßmer, Konstantin Gaber, Kevin

Carstens, Maximilian Schneider. Trainer:

Thomas Köhle und Reiner Tienken.

Am Fair Play Cup Niedersachsen beteiligten

sich in der abgelaufenen Saison landesweit

auf der Bezirksebene 180 C-Junioren-Mannschaften.

Gesponsert wird der

Wettbewerb seit 16 Jahren von der AOK –

Die Gesundheitskasse für Niedersachsen.

Dr. Gunter A. Pilz (Leibniz Universität Hannover)

begleitet den Wettbewerb wissen-

TSV Bassum: Fußballspiele sollten von

gegenseitigem Respekt voreinander

geprägt sein.

schaftlich seit der ersten Minute vor 22 Jahren.

1988 wurde der Fair Play Cup Niedersachsen

ins Leben gerufen. Bei dem Wettbewerb

wird das Fair Play-Verhalten der Jugendlichen,

aber auch das Auftreten ihrer

Trainer und Eltern am Spielfeldrand bewertet.

Das Interessante dabei: Die Mannschaften

benoten sich gegenseitig, ihre Fair Play-

Einstellung wird zudem von den Schiedsrichtern

beurteilt. 1998 erfuhr der niedersächsische

Fairnesswettbewerb eine hohe

internationale Würdigung. Das Internationale

Fair Play-Komitee (C.I.F.P.) zeichnete

den NFV-Wettbewerb mit einem Fairness-

Diplom aus. ■

Fairste Trainer

Zusätzlich wurden auch die fairsten

Trainer und Betreuer der Bezirke

ermittelt. Diese sind:

Bezirk Braunschweig, A-Junioren:

Uwe Stucki (MTV Schandelah);

B-Junioren: Sven Maschel (MTV Schandelah);

C-Junioren: Karsten Bratherig

(SSV Plockhorst).

Bezirk Hannover, B-Junioren:

Ronald Nagel (FC Eldagsen); C-Junioren:

Thomas Dinter (TSV Bassum).

Bezirk Lüneburg, B-Junioren: Ralf

Wilhus (JSG Borstel-Luhdorf); C-Junioren:

Reiner Tienken (SV Lilienthal/Falkenberg).

Bezirk Weser-Ems, B-Junioren:

Heiner Zaps (Germania Leer); C-Junioren:

Uwe Abels (BSC Burhafe).


Portrait

10

Trainer mit „menschlicher Autorität“

Horst Hrubesch und Thomas Nörenberg führen U 21 zum EM-Titelgewinn

Beide angeln in ihrer Freizeit und pflegen

ein freundschaftliches, kollegiales Verhältnis.

Das Trainergespann Horst Hrubesch

und Thomas Nörenberg hat innerhalb

von nur elf Monaten zwei bedeutende

Titel errungen. Nach der U 19-Europameisterschaft

führen die Beiden

jetzt auch die U 21 auf Europas Thron.

Ein Trainergespann mit eingebauter Erfolgsgarantie?

REINER KRAMER portraitiert

NFV-Sportlehrer Thomas Nörenberg.

Helden gesucht ... heißt der der plakative

Aufruf des DFB für seine U 21-Nationalmannschaft

zur Europameisterschaft.

Und tatsächlich werden sie auch gefunden.

Denn Manual Neuer, Andreas Beck, Mesut

Özil, Sami Khedira, Jerome Boateng und ihre

Kollegen gewinnen erstmalig den Titel in dieser

Altersklasse.

Heldenhafte Taten verbringen aber nicht

nur die Spieler. Auch Trainer Horst Hrubesch

erhält verdientermaßen einen Eintrag ins Geschichtsbuch

des DFB. Innerhalb eines Jahres

zwei Titel zu gewinnen darf durchaus als

Kunststück bezeichnet werden. Normalerweise

schließt sich jetzt der Kreis.

Aber es fehlt noch ein Name. Denn auch

Thomas Nörenberg hat einen wichtigen Beitrag

zum Gelingen der Heldensuche beigetragen.

Abseits der großen Fußballbühne spielt

der NFV-Sportlehrer eine wichtige Rolle. Der

„Co“ von Horst Hrubesch bastelt kräftig mit

an beiden Titelgewinnen. Seine Bühnen sind

der Trainingsplatz und der Taktikbesprechungsraum.

Kein Geringerer als Hrubesch selbst stellt

seinen Kollegen in den Vordergrund. Die EM-

Erfolge mit der U 19 und U 21 im Doppelpack

habe er nur in bewährter Zusammenarbeit

mit Thomas Nörenberg erreichen können.

Wenn er vom Teamgeist spricht, der diese beiden

Triumphe ermöglicht hat, dann ist der

NFV-Verbandssportlehrer mittendrin. Es ehrt

Hrubesch, als er in der Stunde des Erfolgs seinen

Co-Trainer in höchsten Tönen lobt.

Und genau diese Wertschätzung hat Nörenberg

auch verdient. Seine Rolle in der

zweiten Reihe interpretiert er mit Bescheidenheit

und einer angenehmen Zurückhaltung.

Akribisch feilen Hrubesch und Nörenberg an

der richtigen Taktik. Fußballerisch hat es nach

Einschätzung des NFV-Trainers mit Schweden

Das erfolgreiche Trainerduo Thomas Nörenberg (links) und Horst Hrubesch. Foto: IMAGO

Thomas Nörenberg. Foto: Kramer

August 2009

eine bessere Mannschaft gegeben, andere

waren ebenbürtig. „Die Spieler haben in fast

allen Begegnungen die vorgegebene Taktik

hervorragend umgesetzt“, betont Nörenberg.

Der Erfolg ist sehr hoch zu bewerten, zumal

Hrubesch und Nörenberg die Mannschaft erst

im November vergangenen Jahres übernommen

haben.

Was verbindet das erfolgreiche Trainerduo?

„Wir diskutieren auch kontrovers über

Fußball. Wenn es in den Besprechungen Meinungsunterschiede

gegeben hat, dann traf

Horst die letzte Entscheidung“, stellt Nörenberg

klar. An die U 21-Nationalspieler ist er

gut herangekommen. „Diese Kompetenz

musste ich mir aber erst erarbeiten, verrät der

45-Jährige. Den Respekt verschafften sich die

Beiden mit „menschlicher Autorität“.

Mag der Satz „Er lebt für den Fußball“,

schon abgedroschen klingen, für Thomas

Nörenberg muss er wieder aus der Schublade

herausgekramt werden. Denn er trifft auf ihn

exakt zu. Die Ernte des Erfolgs darf er nun zusammen

mit Horst Hrubesch einfahren. Apropos:

Nörenberg lebt für den Fußball. Nicht nur

auf der ganz großen Fußballbühne. Der NFV-

Sportlehrer begleitet nach wie vor Talente des

NFV auf dem Weg zu einer möglichen späteren

Karriere. Während der Europameisterschaft

in Schweden spielen seine Talente des

Jahrgangs 1994 beim DFB-Schülerlager in der

Sportschule Duisburg-Wedau. Sein niedersächsischer

Kollege Hans-Werner Hartwig

vertritt ihn in Duisburg. Zwar belegt die U 15

des NFV nur den 10. Platz. Aber Nörenbergs

Schüler werden etwas unter Wert geschla-

gen. Da ist noch reichlich Steigerungspotenzial

vorhanden.

Wer Thomas Nörenberg kennt, weiß genau,

dass er während der EM nicht nur an Özil

und Co. gedacht hat, sondern auch seine Jungens

in Duisburg. Und wenn er bald wieder

auf dem Trainingsplatz in Barsinghausen

steht, wird er sich mit ebenso großer Begeisterung

und Akribie der Nachwuchsarbeit widmen.

Die Suche nach Helden beginnt nicht

bei einer EM, sondern schon weit vorher

außerhalb der großen Fußballbühne. Dort

fühlt sich Thomas Nörenberg ebenso verpflichtet.

Auch dann, wenn er gelegentlich

bereits an den nächsten Höhepunkt im Herbst

denkt. Dann betreut er mit Horst Hrubesch

die U 20-Natonalmannschaft bei der Weltmeisterschaft

in Ägypten.

Auf dem Weg von der Talentsichtungund

–förderung bis zum großen Titelgewinn

mit jungen Nationalspielern hat Thomas

Nörenberg gleich mehrere Streckenposten

übernommen. Abseits vom Blitzlichtgewitter

fühlt er sich aber am wohlsten. Denn bevor

Fußballer zu möglichen Helden heranreifen,

müssen sie hart an sich arbeiten. Der 45-

Jährige ist gern an ihrer Seite, um ihnen dabei

behilflich zu sein. Werden die Ansprüche

an seine niedersächsischen Auswahlspieler

nach dem Titelgewinn als Co-Trainer mit der

U 21-Nationalmanschahft eventuell demnächst

zu hoch sein? „Das kann schon sein,

aber davon werden sie nur profitieren.“

Thomas Nörenbergs sagte es und verabschiedete

sich in den verdienten Urlaub

nach Norwegen ...


12

Neun Mal Gold für die

Kickerinnen und Kicker von morgen

20 Kinder dribbeln und köpfen bei der Aktion des Elzer Ferienpasses um die Punkte

Blauer Himmel, Sonnenschein, 30 Grad

im Schatten: Nur Fußballbegeisterte

zieht es bei diesem Wetter nicht ins

Freibad, sondern auf den Sportplatz hinter

der Astrid-Lindgren-Schule in Elze. Auch

Ilse Hurnaus hat heute keine Zeit für Faulenzen.

Sie schleppt mit ihren zehn Helferinnen

und Helfern Tische und Bänke. Die

Stadtjugendpflegerin hat für den Ferienpass

in Elze das DFB & McDonald’s Fußballabzeichen

in die Stadt geholt. Eine Aktion,

bei der auf einem Parcour fußballerische

Fähigkeiten wie Torschuss, Köpfen, Dribbeln,

Passen und Flanken geprüft werden.

Wer die fünf Stationen erfolgreich absolviert

hat, bekommt Punkte bei der am

1. Juli 2009 gestarteten DFB-Kampagne

TEAM 2011 und erhält am Ende der Veranstaltung

das Fußball-Abzeichen in Gold,

Silber oder Bronze. Dem Alter sind dabei

keine Grenzen gesetzt. Ob neun oder 59

Jahre alt: Jeder, der Spaß am Fußballspielen

hat, kann mitmachen.

Fußball spielt bei den Kindern, die

zur Stadtjugendpflege kommen, eine

große Rolle. „Die meisten sind bereits im

Verein, die anderen kicken oft privat“,

weiß Hurnaus zu berichten. Um den Kindern

in der Ferienzeit eine Veranstaltung

Elfmeterkönigin: Samantha Wassmann versenkt den Ball gezielt im Netz.

August 2009

Prüfer Friedel Münzberger überreicht Louisa Brandt die Urkunde mit dem goldenen DFB & McDonald’s

Fußballabzeichen. Fotos: Röver

mit Bewegung zu bieten, rief sie beim

Niedersächsischen Fußballverband (NFV)

an, um einen Soccer-Court bei Andrea

Hoffmeister, zuständige Mitarbeiterin

beim NFV, zu mieten. Diese erzählte ihr

vom DFB & McDonald’s Fußballabzeichen.

Die Stadtjugendpflegerin war begeistert,

schwenkte vom Soccer-Court

zum Abzeichen um und buchte die Aktion

samt Prüfer Friedel Münzberger von

der SV Hildesia Diekholzen. Dazu gewann

Hurnaus noch Helfer von der Jugendspielgemeinschaft

(JSG) Elze/Mehle,

die die Stationen besetzten.

Rund 30 Mädchen und Jungen meldeten

sich im Vorfeld an, 20 von ihnen

im Alter von 6 bis 14 Jahren erscheinen

trotz der großen Hitze auf dem Sportplatz.

Gespannt auf das, was gleich

kommt, schauen sie Friedel Münzberger

beim Aufbau der Stationen zu. Der ist

Routinier in Sachen Fußballabzeichen-Abnahme.

Seitdem die Aktion in den neunziger

Jahren aus der Taufe gehoben wurde,

ist er dabei. In einer eintägigen Schulung

ließ er sich zu einem von inzwischen

40 zertifizierten Prüferinnen und

Prüfern im Kreis Hildesheim ausbilden.

Unzählige Abzeichen hat der Diekholzener

in seiner Amtszeit verliehen. Letzte

Woche eine Veranstaltung in Neuhof, heute

in Elze, nächste Woche in Banteln.

Münzberger ist gefragt, dabei ist der Job

als Prüfer nicht sein Einziger, der mit dem

runden Leder zu tun hat. Als Staffelleiter,

Referent in der Trainerausbildung, Trainer

einer U 11-Juniorenmannschaft sowie einer

Kreisauswahl hat der 55-Jährige alle ➤


Hände voll zu tun. Die große Nachfrage

zum Ablegen des Abzeichens kommt nicht

von ungefähr. Wenn er in Sachen Fußball

unterwegs war, rührte er fleißig die Werbetrommel.

Dabei sind es nicht immer nur

junge Kickerinnen und Kicker, die sich für

das Abzeichen begeistern. Auch Fußballer

des älteren Semesters hat er vielfach geprüft.

„Die haben auch viel Spaß an der

Sache“, berichtet er.

Nach so vielen Erfahrungen plädiert

Münzberger für reizvollere Bedingungen,

wie sie noch zu Beginn der Aktion vorgegeben

waren. Seiner Meinung nach sind

die Übungen so vereinfacht worden, dass

die Teilnehmer nicht all zu große Schwierigkeiten

hätten, das Abzeichen zu bekommen.

Anspruchsvolle Aufgaben wie

zum Beispiel das Ballhochhalten hat man

herausgenommen“, sagt er. Dabei sei

doch ein gewisses Können für eine erfolgreiche

Teilnahme sinnvoll.

Den kleinen und großen Fußballern,

die erwartungsvoll an den Stationen stehen,

ist das egal. Hier treffen sich erfahrene

Vereinspielerinnen und -spieler genauso

wie Fußballanfänger, um endlich

loslegen zu können. Und so wird auf Zeit

gedribbelt, gezielt Elfmeter geschossen,

es werden Flanken geschlagen, Kopfbälle

im Tor versenkt und Kurzpässe gegen

eine Bank gespielt. Auf einem Laufzettel

sammeln die Kinder Punkte, die zum

Schluss addiert werden .

„Gas, Gas, Gas! Das geht noch

schneller!“, feuert Münzberger die Mädchen

und Jungen an. Die absolvieren unter

der brennenden Sonne zügig und ohne

Mühe den Parcour auf dem vertrockneten

Grün des Sportplatzes. Am Ende der Veranstaltung

verteilen Münzberger und sein

Team Urkunden und Ansteck-Pins an alle.

Mit zwei Mal Gold, sechs Mal Silber sowie

fünf Mal Bronze ist der Prüfer durchaus zufrieden.

Die Sechs- bis Achtjährigen, die

das Schnupperabzeichen an drei Stationen

durchlaufen haben, setzen noch einen

drauf: Sieben Mal Gold gibt es für die

kleinen Kickerinnen und Kicker. Das soll

nicht der einzige Erfolg an diesem Tag

bleiben. Die vier Kinder, die bislang noch

nicht in einem Verein gespielt haben,

wollen dies unbedingt nachholen.

Auch Stadtjugendpflegerin Ilse

Hurnaus ist von der Veranstaltung angetan.

„Nächstes Jahr bieten wir das Fußballabzeichen

wieder im Ferienpass an“, sagt

sie und beißt zufrieden in ihre Bratwurst.

So schön kann Nachwuchsarbeit sein.

Nicole Röver ■

DFB & McDonald’s Fußballabzeichen

Wer an den fünf Stationen dribbelt, flankt, köpft, passt und Elfmeter schießt und

fleißig Punkte sammelt, für den gibt es am Ende das DFB & McDonald’s Fußballabzeichen

in Gold, Silber oder Bronze in Form einer Urkunde. Außerdem erhalten die

Absolventen einen Ansteck-Pin sowie eine Teilnehmerurkunde und Postkarten zur

Teilnahme an der DFB-Kampagne TEAM 2011, wo Länderspieltickets und Plätze in der

McDonald’s Fußball Eskorte verlost werden. Der Ansteck-Pin hat dabei einen besonderen

Stellenwert. Er hat auf der Rückseite eine sechsstellige Nummer, die den Pin zu

einem Sammlerstück macht. Die Aktion ist keineswegs nur für kleine Fußballerinnen

und Fußballer gedacht. Neben der Alterseinteilung für Kinder Ü 9 (9 bis 13 Jahre) und

Jugendliche Ü 14 (14 bis 16 Jahre) gibt es auch für Erwachsene die Chance, ihre fußballerischen

Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Hier werden die Teilnehmer in den

Kategorien Ü 17 (17 bis 39 Jahre), Ü 40 (40 bis 49 Jahre) sowie Ü 50 (ab 50 Jahre)

unterteilt.

Dribbelt wie ein Großer: Leon Lücke absolviert

elegant den Parcours.

August 2009 13


E.ON Avacon-Cup

14

August 2009

Osnabrück wiederholt Triumph

aus dem Jahr 2007

Team Stade/Cuxhaven/Rotenburg gewinnt C-Juniorenturnier –

Hannover 96 nur Vierter – Müller: „Ein sehr gutes Niveau“

Seinen Gegenspielern immer einen Schritt voraus war Marco Sobolewski (links) vom Siegerteam

Stade/Cuxhaven/Rotenburg im Turnier der Jahrgänge 1994 und 1995. Fotos (3): Finger

Die Auswahl Osnabrück-Land/Stadt im

Turnier des Jahrganges 1996 sowie

das Team der NFV-Kreise Stade/Cuxten

sich in beiden Turnieren die jeweils

besten Mannschaften auf Ebene der drei

niedersächsischen Stützpunktbereiche

haven/Rotenburg im Turnier der Jahrgänge Nordost, Südost und West qualifiziert.

1994 und 1995 heißen die diesjährigen Sie- In beiden Turnieren gab es ein Kopfger

der niedersächsischen D- und C-Junioan-Kopf-Rennen. Im Wettbewerb des Jahrrenmeisterschaft,

die als E. ON Avacon-Cup ganges 1996 erwischte die Auswahl Os-

ausgetragen wird. Für das Endturnier im nabrück-Land/Stadt den besten Start und

Barsinghäuser August-Wenzel-Stadion hat- schloss den ersten Tag nach Erfolgen über

Auf Grund des einsetzenden Regens wurde die Siegerehrung unter dem Dach des August-Wenzel-Stadions vorgenommen.

Hannover 96 (weißes Trikot) kam im Turnier des

Jahrganges 1996 nicht über Platz vier hinaus.

Rotenburg (1:0) und Emsland-Nord (3:1)

sowie einem Remis gegen Northeim-Einbeck

(1:1) mit sieben Punkten ab. Northeim

mit fünf Zählern sowie Hannover 96 und

Helmstedt/Wolfsburg (beide 4) folgten. Der

zweite Tag sollte der Tag des Stützpunktes

Helmstedt/Wolfsburg werden. Durch einen

2:1-Erfolg über Osnabrück zog das Team

aus Grasleben nach Punkten mit dem


Tabellenführer gleich. Auch Hannover 96

(1:0 gegen Rotenburg) verbesserte sich auf

sieben Zähler, so dass vor der abschließenden

Runde gleich drei Teams punktgleich

an der Spitze lagen. Helmstedt/Wolfsburg

legte gegen Emsland-Nord (3:1) vor und

musste jetzt darauf hoffen, dass es in der

Partie Hannover 96 gegen Osnabrück keinen

Sieger gibt. Doch die Partie verlief klar

zu Gunsten von Osnabrück. Mit 3:0 holten

sich die Jungs von Trainer Uwe Krebs die

Niedersachsenmeisterschaft der D-Junioren.

Da Northeim in der letzten Partie gegen

Rotenburg (2:1) noch auf acht Zähler

kam, blieb für die „jungen Roten“ am Ende

nur Platz vier. Ein überraschendes Ergebnis,

berücksichtigt man, dass 96 die Konkurrenz

bei der Hallenmeisterschaft im Januar

und Februar noch deklassiert hatte. Für Osnabrück

ist es der zweite Titel nach 2007.

Im Turnier der Jahrgänge 1994 und

1995 durften sich nach dem ersten Tag

noch fünf Mannschaften Hoffnung auf den

Titel machen. Die besten Karten hielt das

Team Braunschweig/Wolfenbüttel-Salzgitter/Helmstedt-Wolfsburg

mit sechs Zählern

in der Hand. Es folgte Stade/Cuxhaven/Rotenburg

mit fünf Punkten sowie Hildesheim/Peine/Hannover-Land

(Ost), Emsland-

Nord sowie Aurich/Emden-Leer/Wittmund

mit jeweils 4 Punkten. Da Braunschweig

und Aurich sich zum Auftakt des zweiten

Tages 2:2 unentschieden trennten, schob

Stade (2:0 gegen Celle) sich mit nunmehr

acht Zählern auf Platz 1 vor. Hildesheim

setzte sich gegen Emsland-Nord mit 1:0

durch und wies nunmehr ebenfalls wie

Braunschweig sieben Zähler auf. Dank eines

überragenden Marco Sobolewski (SV

Ahlerstedt/O.) machte Stade zum Abschluss

gegen Aurich (3:1) die Meisterschaft

perfekt, so dass den übrigen Partien

nur noch statistische Bedeutung zukam.

„Beide Turniere standen auf einem

sehr guten Niveau. Im technisch-taktischen

Bereich sind die Spieler hervorragend ausgebildet.

Das Talentförderkonzept greift“,

zeigte sich NFV-Verbandssportlehrer Wulf-

Rüdiger Müller von den Leistungen angetan.

-maf ➤

E.ON Avacon-Cup

Im abschließenden Spiel des Turniers der Jahrgänge 1994 und 1995 trennten sich Celle (links)

sowie das Team Hildesheim/Peine/Hannover-Land (Ost) mit 0:0.

Die Ergebnisse, Jahrgänge 1994 und 95

1. Tag: Braunschweig/Wolfenbüttel-Salzgitter/Helmstedt-Wolfsburg vs. Celle 1:0, Hildesheim/Peine/Hannover-Land

(Ost) vs. Stade/Cuxhaven/Rotenburg 0:0, Aurich/Emden-

Leer/Wittmund vs. Emsland-Nord 2:1, Hildesheim/Peine/Hannover-Land (Ost) vs. Braunschweig/Wolfenbüttel-Salzgitter/Helmstedt-Wolfsburg

0:1, Celle vs. Aurich/Emden-

Leer/Wittmund 1:1, Stade/Cuxhaven/Rotenburg vs. Emsland-Nord 2:2, Aurich/Emden-

Leer/Wittmund vs. Hildesheim/Peine/Hannover-Land (Ost) 0:2, Braunschweig/Wolfenbüttel-

Salzgitter/Helmstedt-Wolfsburg vs. Stade/Cuxhaven/Rotenburg 0:1, Emsland-Nord vs. Celle

1:0. 2. Tag: Braunschweig/Wolfenbüttel-Salzgitter/Helmstedt-Wolfsburg vs. Aurich/Emden-

Leer/Wittmund 2:2, Stade/Cuxhaven/Rotenburg vs. Celle 2:0, Hildesheim/Peine/Hannover-

Land (Ost) vs. Emsland-Nord 1:0, Aurich/Emden-Leer/Wittmund vs. Stade/Cuxhaven/Rotenburg

1:3, Emsland-Nord vs. Braunschweig/Wolfenbüttel-Salzgitter/Helmstedt-Wolfsburg

1:1, Celle vs. Hildesheim/Peine/Hannover-Land (Ost) 0:0.

Tabelle: 1. Stade/Cuxhaven/Rotenburg 11 Punkte, 8:3 Tore. 2. Hildesheim/Peine/Hannover-Land

(Ost) 8 Punkte, 3:1 Tore. 3. Braunschweig/Wolfenbüttel-Salzgitter/Helmstedt-

Wolfsburg 8 Punkte, 5:4 Tore. 4. Emsland-Nord 5 Punkte, 5:6 Tore. 5. Aurich/Emden-

Leer/Wittmund 5 Punkte, 6:9 Tore. 6. Celle 2 Punkte, 1:5 Tore.

Der neue Niedersachsenmeister C-Junioren, Stade/Cuxhaven/Rotenburg: Lena

Petermann, Corvin Höft, Thorben Glüsing, Metin Gök, Marvin Koch, Marco Sobolewski,

Quinton Washington (alle SV Ahlerstedt/O.), Jannes Elfers, Jolko Liedtke (beide SV Drochtersen/Assel),

Alexander Kohler, Niklas Kück (beide TuS Heeslingen), Tobias Grunert, Phillip

Schönewolf (beide TSV Otterndorf), Benjamin Fritzenschaft (FC Basbek/Osten), Lennart

Patjens (VfL Stade), Nico Speer (TSV Wiepenkathen). Trainer: Udo Rathjens, Bernd Albers.

Das Team der NFV-Kreise Stade, Cuxhaven und Rotenburg stellt den neuen niedersächsischen Stützpunktmeister bei den C-Junioren. Verantwortlich

für die Mannschaft war Stades Lehrwart Udo Rathjens (hinten links). Zu den Gratulanten zählte NFV-Jugendobmann Walter Fricke.

August 2009 15


E.ON Avacon-Cup

16

Trainer Uwe Krebs führte zum zweiten Mal nach 2007 die Auswahl Osnabrück-Land/Stadt zum

Sieg in der Konkurrenz der D-Junioren. Fotos (3) Finger

Helmstedt/Wolfsburg (blaues Trikot) konnte am zweiten Tag im Turnier der Jahrgänge 1994 und

1995 beide Spiele für sich entscheiden. Gegen Emsland-Nord gab es einen 3:1-Erfolg.

Der Osnabrücker Kamer Krasniqi, einer der herausragenden Spieler des Turniers im Jahrgang

1996, nahm die Glückwünsche von NFV-Jugendobmann Walter Fricke entgegen.

August 2009

Die Ergebnisse

Jahrgang 1996

1. Tag: Emsland-Nord vs. Hannover

96 1:1, Osnabrück-Land/Stadt vs. Rotenburg

1:0, Northeim/Einbeck vs. Helmstedt/Wolfsburg

0:0, Osnabrück-Land/

Stadt vs. Emsland-Nord 3:1, Hannover 96

vs. Northeim/Einbeck 0:1, Rotenburg vs.

Helmstedt/Wolfsburg 0:2, Northeim/

Einbeck vs. Osnabrück-Land/Stadt 1:1,

Emsland-Nord vs. Rotenburg 0:0, Helmstedt/Wolfsburg

vs. Hannover 96 0:3.

2. Tag: Osnabrück-Land/Stadt vs. Helmstedt/Wolfsburg

1:2, Emsland-Nord vs.

Northeim 4:1, Rotenburg vs. Hannover

96 0:1, Helmstedt/Wolfsburg vs. Emsland-Nord

3:1, Northeim/Einbeck vs. Rotenburg

2:1, Hannover 96 vs. Osnabrück-

Land/Stadt 0:3.

Tabelle: 1. Osnabrück-Land

10 Punkte, 9:4 Tore. 2. Helmstedt/Wolfsburg

10 Punkte, 7:5 Tore. 3. Northeim/

Einbeck 8 Punkte, 5:6 Tore. 4. Hannover

96 7 Punkte, 5:5 Tore. 5. Emsland-Nord

5 Punkte, 7:8 Tore. 6. Rotenburg

2 Punkte, 1:6 Tore.

Der neue Niedersachsenmeister

D-Junioren, Osnabrück-Land/Stadt:

Carl-Alexander Schubert, Kamer Krasniqi

(beide BW Schinkel), Nils Funke (VfR Voxtrup),

René Heitkamp (SuS Buer), Christian

Martens (TSG Dissen), Christian

Meyer (Viktoria Georgsmarienhütte),

Paul Meyer (OTB), Jonas Pohlmann (SF

Oesede), André Rose (SC Melle), Claas

Seidel (TV Bohmte). Trainer: Uwe Krebs

(Georgsmarienhütte).

Die Siegerteams

seit 1992

D-Junioren

1992 Hannover-Land

1993 Hildesheim

1994 Emsland

1995 Emsland

1996 Hannover-Land

1997 Vechta

1998 Hannover-Stadt

1999 Hannover-Stadt

2000 Vechta

2001 Braunschweig

2002 Oldenburg-Stadt

2003 Stade

2004 Cuxhaven

2005 Vechta

2006 Bentheim

2007 Osnabrück-Land-Süd

2008 VfL Wolfsburg

2009 Osnabrück-Land/Stadt

C-Junioren

1992 Hannover-Stadt

1993 Hannover-Land

1994 Hameln

1995 Göttingen

1996 Emsland

1997 Hannover-Stadt

1998 Hannover-Stadt

1999 Hannover-Stadt

2000 Hannover-Land

2001 Hannover-Land

2002 Hannover-Stadt

2003 Cloppenburg

2004 Cloppenburg

2005 Stade

2006 Cuxhaven

2007 Cloppenburg/Vechta

2008 Braunschweig/Salzgitter/

Wolfenbüttel

2009 Stade/Cuxhaven/Rotenburg


AOK C-Junioren-Meisterschaft

18

Niedersachsenmeister und Aufsteiger in die Regionalliga: Die C-Junioren des VfL Osnabrück.

VfL Osnabrück feiert den

Aufstieg in die Regionalliga

Eintracht Braunschweig hat im Finale keine Chance – Platz 3 für FC Hansa Lüneburg

Text und Fotos von PETER BORCHERS

Jubel bei den C-Junioren des VfL Osnabrück.

Bei der 33. „AOK“-C-Junioren-

Niedersachsenmeisterschaft im Barsinghäuser

August-Wenzel-Stadion gewann

das Team von Trainer Alexander Ukrow mit

Die Ehrentafel der

Niedersachsenmeister

1977 Arminia Hannover

1978 Arminia Hannover

1979 Hannover 96

1980 Arminia Hannover

1981 VfL Salder

1982 VfL Germania Leer

1983 Hannover 96

1984 Arminia Hannover

1985 TSV Havelse

1986 TSV Havelse

1987 Hannover 96

1988 Hannover 96

1989 SVG Einbeck

1990 VfL Bückeburg

1991 TSV Havelse

1992 VfB Oldenburg

1993 Hannover 96

1994 JSG Havelse/Garbsen

1995 JSG Hameln

1996 Hannover 96

1997 Hannover 96

1998 Hannover 96

1999 SV Germania Grasdorf

2000 Hannover 96

2001 Hannover 96

2002 Hannover 96

2003 TuS BW Lohne

2004 SV Ahlerstedt/Ottendorf

2005 TSV Havelse

2006 TuS BW Lohne

2007 TSV Havelse

2008 SC Langenhagen

2009 VfL Osnabrück

August 2009

einem 6:1-Endspielerfolg über Eintracht

Braunschweig den Titel. Der neue Niedersachsenmeister

steigt in die C-Junioren-

Regionalliga auf.

Mit dem VfL und der Eintracht hatten

sich im Halbfinale die beiden spielstärksten

Mannschaften für das Finale

qualifizieren können. Eintracht musste

lediglich in den Schlussminuten um den

2:1-Erfolg über VfL Bückeburg fürchten,

während der VfL aus Osnabrück erst

in der Schlussphase den 2:0-Sieg über

FC Hansa Lüneburg perfekt machen

konnte.

In einem ausgeglichen Spiel um Rang

3 gaben beide Mannschaften eine eigene

Führung aus der Hand. Zunächst der FC

Hansa, der druckvoll in die Partie gestartet

war, seinen Vorsprung aber nur drei Minuten

halten konnte und zur Halbzeit sogar

in Rückstand lag. Dann die körperlich

unterlegenen Bückeburger, die als ebenbürtiger

Gegner dennoch den Platz als

Verlierer verlassen mussten.

Im Endspiel präsentierten sich die

Osnabrücker schließlich in bestechender

Form. Die Spieler um Kapitän Sandro Heskamp

dominierten die Begegnung nach

Belieben und es kamen nie Zweifel am

Ausgang des Spiels auf. Allerdings ließ

der VfL schließlich im Gefühl des sicheren

Sieges die Zügel etwas schleifen und

gestattete der Eintracht neben dem

Anschlusstreffer einige weitere gute

Einschussmöglichkeiten.

NFV-Jugendobmann Walter Fricke,

Spielleiter Heinz-Walter Lampe und Edo

Christophers vom Wettbewerbssponsor

AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen

waren sich bei der Siegerehrung

einig: Der VfL Osnabrück ist ein würdiger

Niedersachsenmeister.

Auch die Trainer der beiden Finalisten

stimmten überein, dass Osnabrück verdienter

Maßen den Titel gewann. „Meine

Mannschaft hat heute eindrucksvoll eine

Supersaison beendet. Mit der Meisterschaft

in der Bezirksoberliga, dem Pokalsieg

und der Niedersachsenmeisterschaft ➤

Spielszene aus dem „kleinen Finale“ zwischen

FC Hansa Lüneburg (rotes Trikot) und

dem VfL Bückeburg (3:2).


Der Osnabrücker Nationalspieler Christian

März (links) erzielte im Finale gegen Eintracht

Braunschweig zwei Tore.

hat sie nun alles gewonnen, was zu gewinnen

war“, freute sich VfL-Coach Alexander

Ukrow, der die individuellen Stärken

seiner Spieler für den Turniersieg verantwortlich

machte.

Eintracht Coach Florian Kula, der mit

der Eintracht zum dritten Mal in Folge das

Niedersachsen-Finale erreicht hatte, erwies

sich als fairer Verlierer. „Nachdem wir in

den letzten beiden Jahren die Endspiele in

der Verlängerung bzw. im Elfmeterschießen

verloren haben, wäre ein heutiger Erfolg

natürlich das i-Tüpfelchen gewesen. Aber

der Sieg des VfL war hoch verdient. Wir

haben nur nach unserem Anschlusstreffer

dagegen halten können, waren am Ende

aber chancenlos.“ Kula, der in Zukunft

einen älteren Jahrgang bei der Eintracht

übernehmen wird, sprach seiner Mannschaft

dennoch ein großes Lob aus: „Kompliment

für eine großartige Saison. Das war

heute eigentlich die erste richtige Niederlage,

die wir aber akzeptieren müssen.“

Halbfinale

Eintracht Braunschweig – VfL Bückeburg

2:1 (2:1), Tore: 1:0 Bandurski (3.), 2:0

Zywicki (12.), 2:1 Kolofik (65.)

Schiedsrichter: Fabian Albrecht (Goltern)

VfL Osnabrück – FC Hansa Lüneburg 2:0

(0:0), Tore: 1:0 Urner (60.), 2:0 Goldmann

(65.)

Schiedsrichter: Patrick Mewes (Laatzen)

Spiel um Platz 3

FC Hansa Lüneburg – VfL Bückeburg 3:2

(1:2), Tore: 1:0 Lohmann (13.), 1:1 Heine

(16.), 1:2 Kolofik (22.), 2:2 Lehmberg (43.),

3:2 Gruhn (59.)

Schiedsrichter: Benjamin Schmidt (Laatzen)

Nur selten kam Eintracht Braunschweig im Finale gegen den VfL Osnabrück zu guten Möglichkeiten

wie in dieser Szene.

AOK C-Junioren-Meisterschaft

Finale

VfL Osnabrück – Eintracht Braunschweig

6:1 (4:0), Tore: 1:0 Meyer (15.),

2:0 März (20.) per Foul-Elfmeter, 3:0 Surmann

(25.), 4:0 Stehr (33.), 4:1 Badurski

(43.), 5:1 Wolff (54.), 6:1 März (65.)

Schiedsrichter: Sven Binder (Halvestorf-

Herkendorf)

VfL Onabrück: Bernd Schipmann,

Malik Urner, Kevin Wolff, Tugay Güler,

Christian März, Robin Surmann, Felix

Stehr, Aaron Goldmann, Dennis Meyer,

Eike Grimmelsmann, Sandro Heskamp,

Pascal Alscher, Phil Langelage, Marvon

Osei, Gerrit Menkhaus, Giorgio Ronzetti,

Nico Knystock, Philipp Brockmeyer; Trainer:

Alexander Ukrow; Co-Trainer: Tim

de Groot; Betreuer: Silvio Urner und

Kenneth Hoss.

Eintracht Braunschweig: Thomas

Meibohm, Sebastian Zywicki, Scott Reuper,

Isa Söylewez, Dennis Jungk, Nico Cilensek,

Florian Kramme, Hüseyin Demir, Florian

Mentzel, Tobias Groh, Mert-Can Ünlü, Danny

Bandurski, Muzaffer Sapmaz, Selcuk

Sapmaz, Christian Schubert, Kevin Kallmeyer,

Max Hannemann, Fabian Mastel; Trainer:

Florian Kula; Betreuer: Gerald Meibohm.

FC Hansa Lüneburg: Jan-Hendrik

Sommer, Mert Kurt, Julius Zimmermann,

Kutay Ziblak, Herman Puhmann, Phillip

Gruhn, Niklas Hunold, Jean-Patrick Lohmann,

Philipp Borges, Christian Okafor,

Philipp Lehmberg, Simon Kügel, Fynn

Timm, Jannis Vogel, Jan Torben Heini, Darwin

Sabotta, Dimitri Grischin, Maximilian

Behnke; Trainer: Lothar Behnke; Betreuer:

Harry Sommer und Andreas Heini.

VfL Bückeburg: Dennis Treichel, Lars

Büsing, Moritz Wilharm, Jan Wischhöfer,

Lennard Heine, Nico Steege, Nico Killisch,

Bennett Heine, Ibrahim Khodr, Lukas Kolofik,

Dennis Kirasic, Christoph Fedderke, Nico

Stolte, Sören Kleist, Pascal Büsing, Nils

Mühlenharz, Hüseyin Özel, Daniel Huck;

Trainer: Christian Heine; Co-Trainer: Michael

Treichel; Betreuer: Thomas Killisch

und Jörg Kolofik. ■

August 2009 19


44. DFB-Schülerlager

20

„Wir sind nah dran an der Spitze“

NFV-Auswahl belegt Rang 10 in Duisburg-Wedau –

Offensivstark wie Turniersieger Mittelrhein – Mirco Born wird Torschützenkönig

Steigerten sich beim Schülerlager in Duisburg-Wedau: Die U 15-Junioren des NFV.

Text und Fotos von PETER BORCHERS

Die U 15-Auswahl des NFV hat sich

beim 44. Schülerlager des DFB für das

schlechte Abschneiden beim Nordturnier

rehabilitiert. Nach dem letzten Platz,

den das Team zwei Wochen zuvor in Malente

belegt hatte, reichte es beim Bundesvergleich

in Duisburg-Wedau zwar „nur“ zu

einem zehnten Platz. Dennoch bilanzierte

NFV-Trainer Hans-Werner Hartwig nach

zwei knapp verlorenen Spielen und zwei ungefährdeten

Siegen: „Wir sind nah dran an

der Spitze.“

Hartwig, der gemeinsam mit Michael

Bürgel, Stützpunkttrainer in Bassen, die

NFV-Auswahl in Vertretung des etatmäßigen

Trainers Thomas Nörenberg nach Duisburg

begleitete, erlebte beim Schülerlager ein

wesentlich frischeres NFV-Team als noch

14 Tage zuvor in Malente. „Sollte die Mannschaft

ihre Abwehrprobleme in den Griff

bekommen, dann traue ich ihr noch einiges

zu“, ist der Trainer vom Können der Auswahl

überzeugt. Deren Stärken liegen zweifelsohne

in der Offensive. Elf Treffer in vier

Spielen – eine genauso gute Bilanz konnte

nur Turniersieger Mittelrhein aufweisen. Zudem

stellte Niedersachsen mit Mirco Born

(sechs Treffer) den Torschützenkönig des

Turniers.

Turniersieger wurde die Auswahl

von Mittelrhein, die ihren Titel aufgrund

der besseren Tordifferenz vor dem

punktgleichen Team aus Bremen erfolgreich

verteidigen konnte. Rang drei ging

an die Auswahl aus Baden. An dem

Schülerlager, das auch als Sichtung für

die U 16-Nationalmannschaft diente,

nahmen 22 Auswahlmannschaften der

DFB-Landesverbände teil, wobei Bayern

August 2009

zwei Teams stellte. Die Begegnungen der

NFV-Auswahl:

Niedersachsen – Bremen 1:2 (1:0), NFV-

Tor: 1:0 Born (15.)

Laut Trainer Hartwig zeigte die NFV-

Auswahl ein „großes Spiel“. Mirco Born

schloss einen Konter nach einer Viertelstunde

zur verdienten Halbzeitführung ab.

Die reichte indes nicht. Nach dem Ausgleich

gelang Bremen drei Minuten vor

Spielende nach einem Fehler in der

NFV-Abwehr sogar noch der schmeichelhafte

Siegtreffer. Bestnoten bei den

Niedersachsen verdienten sich Bernd

Schippmann, Dennis Strompen und

Tim-Yanick Struwe. ➤

Viktor Dak (links) ist zwar im Tor, doch der Ball will nicht über die Linie des Rheinländer Gehäuses.

Christian März (rechts) kann nur noch zuschauen.


Philip Nauermann

(links) und Tim-

Yanick Struwe

(rechts) wehren

erfolgreich einen

Gegenspieler ab.

Niedersachsen

– Südbaden

6:2 (5:1), NFV-Tore:

1:1 Born (18.),

2:1 Dak (12.),

3:1 März (17.),

4:1 Born (22.),

5:1 März (26.), 6:1 Born (40.) per Foulelfmeter

Auch ein frühes Gegentor bereits in der

2. Minute konnte den Spielfluss des NFV-

Teams nicht beeinträchtigen. Vor allem in

der ersten Spielhälfte wurde der Gegner

förmlich überrannt und mit einer 5:1-Führung

ging Niedersachsen nach 30 Minuten

in die Pause. „Die Mannschaft hat ein

Wahnsinnsspiel gezeigt“, zeigte sich Hans-

Werner Hartwig vom Auftreten der NFV-

Auswahl beeindruckt. Insbesondere lobte er

Mirco Born, Christian März und Tim-Yanick

Struwe.

Niedersachsen – Rheinland 3:1 (2:0),

NFV-Tore: 1:0 Nauermann (20.), 2:0 Born

(26.), 3:0 Born (40.)

Auch gegen die Rheinland-Auswahl gelang

ein hoch verdienter Sieg, da das NFV-

Team insbesondere im ersten Spielabschnitt

weitere gute Chancen vergab. Philip Nauermann,

Janik Jesgarzewski und Mirco Born

ragten aus einer geschlossen auftretenden

Mannschaft hervor.

Niedersachsen – Württemberg 1:2 (0:1),

NFV-Tor: 1:1 Born (36.)

Mit einem Sieg in ihrer letzten Begegnung

hätten die Niedersachsen Rang 3 erreichen

können. Entsprechend furios begannen

sie, vergaben aber erneut beste Chancen.

Konsequenter zeigte sich der Gegner

und ging mit einer knappen Führung in die

Pause. Der anschließende Sturmlauf

der NFV-Auswahl wurde

nur durch den Ausgleichstreffer

des überragenden

Torjägers

Mirco Born belohnt.

Nach einem

Konter

gelang den

Württember-

gernschließlich aber

noch der

glückliche

Siegtreffer.

44. DFB-Schülerlager

„Schade, es war mehr drin“, bedauerte

Hans-Werner Hartwig, der seine besten

Akteure in Mirco Born, Philip Nauermann

und Sandro Heskamp besaß.

Die Top-Ten beim Schülerlager:

1. Mittelrhein (11:5 Tore, 7:1 Punkte),

2. Bremen (7:4, 7:1), 3. Baden (10:6, 6:2),

4. Württemberg (8:4, 6:2), 5. Bayern I (7:3,

6:2), 6. Berlin (6:3, 6:2), 7. Niederrhein und

Südwest (je 7:6, 5:3), 9. Rheinland (5:4,

5:3), 10. Niedersachsen (11:7, 4:4)

Folgende Spieler gehörten zum

NFV-Aufgebot: Viktor Dak, Richard Kimmel,

Maximilian Roth, Fabio Mercia, Dennis

Strompen (alle VfL Wolfsburg), Joas

Schmuda, Peter Gebben, Janik Jesgarzewski,

Mirco Born (alle Twente Enschede),

Sandro Heskamp, Bernd Schippmann,

Christian März (beide VfL Osnabrück),

Tim-Yanick Struwe (SV Nienhagen),

Steven Bentka (BV Cloppenburg), Philip

Nauermann (JFV Norden), Dennis Buss

(BW Ramsloh). ■

Energischer Einsatz von Christian März (rechts) im Spiel gegen die Rheinland-Auswahl.

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August 2009 21


ARAG Sportversicherung informiert

22

Versicherungsschutz für

ausländische Gäste

Sie planen mit Ihrem Verein ein Turnier

und möchten dazu ausländische Mannschaften

einladen? Die ARAG-Sportversicherung

empfiehlt den Organisatoren, sich

vorher über den Versicherungsschutz zu informieren.

Denn im Falle eines Unfalls besteht oftmals

kein Versicherungsschutz für die ausländischen

Sportler, Trainer und Betreuer; insbe-

sondere auch kein Krankenversicherungsschutz.

Die ARAG Sportversicherung empfiehlt

deshalb eine kombinierte Haftpflicht-,

Unfall- und Krankenversicherung, die Sie für

Ihre ausländischen Gäste für die Dauer ihres

Aufenthaltes in der Bundesrepublik Deutschland

abschließen können.

Der Versicherungsschutz kann für

Gruppen und maximal für einen Monat ver-

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Der Erhalt und Betrieb von Sportanlagen

ist oft nur mit Arbeitsmaschinen möglich.

Im Vorfeld sollte man allerdings unbedingt

prüfen, ob dafür auch ein ausreichender

Versicherungsschutz für Personen-

und Sachschäden besteht.

Bei einer selbstfahrenden Arbeitsmaschine

handelt es sich um ein Kraftfahrzeug,

das zur Verrichtung von Arbeiten

mit seinen fest verbundenen Einrichtungen

bestimmt ist (z.B. Aufsitzmäher oder

Mähdrescher). Werden diese selbstfahrenden

Arbeitsmaschinen auf öffentlichem

Verkehrsgrund bewegt, wird bei einer zugelassenen

Höchstgeschwindigkeit von

mehr als 20 km/h sogar ein eigenes amtliches

Kennzeichen benötigt, womit die Arbeitsmaschinen

dem Pflichtversicherungs-

gesetz unterliegen. Öffentlicher Verkehrsgrund

kann schon das Grundstück des

Vereins sein, insbesondere bei fehlender

Einfriedung oder bei einem öffentlichen

Betrieb, zum Beispiel einer Restauration

mit Parkplätzen.

Der Sportversicherungsvertrag zwischen

den LSB/LSV und der ARAG Sportversicherung

bietet einen ausreichenden

Versicherungsschutz für den Besitz und die

Verwendung von vereinseigenen, nicht zulassungspflichtigen

und selbstfahrenden

Arbeitsmaschinen bis zu 20 km/h an,

wenn die Maschinen ausschließlich zur

Pflege von Sportanlagen eingesetzt werden.

Dennoch empfiehlt die ARAG Sportversicherung

grundsätzlich allen Vereinen

eine Überprüfung des Versicherungsschut-

einbart werden. Der Gesamtbeitrag beträgt

pro Person und Tag lediglich EUR 1,55, bei

einem Mindestbeitrag in Höhe von EUR

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weiteren Informationen interessiert sind,

wenden Sie sich bitte an das zuständige Versicherungsbüro

bei Ihrem LSB/LSV. Über Ihren

PC erreichen Sie das Versicherungsbüro

online, ARAG-Sport24 (www.ARAG-

Sport.de). Quelle: aragvid-arag 07/09

Weitere Informationen, Prospektmaterial und Anträge

erhalten Sie bei der ARAG Sportversicherung,

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10, 30169 Hannnover

oder unter www.ARAG-Sport.de

zes für ihre Arbeitsmaschinen, insbesondere

aber auch für weitere Kraftfahrzeuge,

wie zum Beispiel Gabelstapler, Golf-Carts

oder Traktoren vorzunehmen. Soweit diese

- oftmals nicht versicherten - Kraftfahrzeuge

eine zugelassene Geschwindigkeit

von 6 km/h übersteigen und auf öffentlichem

Grund bewegt werden, unterliegen

diese zusätzlich der Pflichtversicherung

und benötigen zwingend eine eigene Kfz-

Haftpflichtversicherung.

Grundsätzlich sollten Sie immer für einen

angemessenen Versicherungsschutz

Ihres Vereins sorgen und damit möglichen

und empfindlichen Schäden vorbeugen.

Weitere Infos dazu erhalten Sie jederzeit in

den Versicherungsbüros Ihrer LSB/LSV oder

online unter www.arag-sport.de

Quelle: aragvid-arag 07/09


Namen & Nachrichten

24

Dr. Jürgen Peter (links), Vorstand der AOK Niedersachsen, und sein Unternehmen bleiben Partner des Niedersächsischen Fußballverbandes. Eine

entsprechende Vereinbarung unterzeichneten Dr. Peter und NFV-Präsident Karl Rothmund in Barsinghausen. Damit setzen Gesundheitskasse und Fußballverband

ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bis 2011 fort. Die Kooperation besteht seit 1998 und beinhaltet als Wettbewerbe die Wahl zum „Fußballer des

Jahres“, den Fair Play Cup Niedersachsen sowie die AOK-Niedersachsenmeisterschaft der C-Junioren. Zudem unterstützt die AOK das NFV-Projekt „Soziale

Integration von Mädchen mit Migrationshintergrund durch Fußball“ sowie die Ausrichtung des Mädchenfußball-Camps in Barsinghausen. Als größte Krankenkasse

in Niedersachsen versichert die AOK rund 2,2 Millionen Menschen. Foto: Finger

Hans-Dieter Hoffmeister (links) nahm auf dem diesjährigen

Fußballtag des NFV-Kreises Cuxhaven Abschied vom Amt des Vorsitzenden.

Nach 20-jähriger Tätigkeit verzichtete der 72-Jährige auf eine erneute Kandidatur.

Zu seinem Nachfolger wählten die Delegierten in Cadenberge den bisherigen

Schatzmeister Walter Kopf (rechts). Die ehrenamtliche Laufbahn von

Hans-Dieter Hoffmeister begann 1961 im ehemaligen Landkreis Land Hadeln,

der 1979 mit dem Landkreis Wesermünde und der kreisfreien Stadt Cuxhaven

zum Landkreis Cuxhaven zusammengelegt wurde. Über zwei Jahrzehnte leitete

Hoffmeister die jeweiligen Spielausschüsse der NFV-Kreise. Seine Erfahrungen

brachte er zudem im Bezirksspielausschuss Lüneburg ein. Beruflich

war er als Kämmerer und stellvertretender Direktor der Samtgemeinde Sietland

tätig. An seinem Wohnort Ihlienworth engagierte er sich als Bürgermeister.

Im Jahr 2006 wurde Hans-Dieter Hoffmeister mit der Niedersächsischen

Sportmedaille geehrt. Sie ist die höchste Auszeichnung des Bundeslandes und

wird seit dem Jahr 2000 jährlich vom Ministerpräsidenten an zwölf Einzelpersonen,

Mannschaften oder Vereine verliehen, die durch persönlichen Einsatz

und vorbildliche Wirkung zum Ansehen des Sports in besonderer Weise beigetragen

haben. In Cadenberge ernannten die Delegierten Hoffmeister zum

Ehrenmitglied des NFV-Kreises Cuxhaven. Foto: Schlichting

Bastian Hellberg (rechts), NFV-

Direktor, glänzte beim Spiel der Toto-

Lotto-Prominentenmannschaft gegen

Rot-Weiß Hörden (NFV-Kreis Osterode)

als Torjäger. Beim 8:2-Erfolg seines Teams

erzielte der ehemalige Libero von

Hannover 96 die ersten drei Treffer.

Jörg Kretzschmar, der 1992 zu jener Elf

von Hannover 96 gehörte, die als

Zweitligist gegen Borussia Mönchengladbach

den DFB-Pokal gewann,

konnte sich ebenso wie Oliver Grau

zweimal in die Torschützenliste eintragen.

Den achten Treffer für die Promis

markierte Initiator und Totto-Lotto-

Mitarbeiter Asmus Weber. Beide Tore

der Gastgeber erzielte Sven Lips. Die

Partie war Höhepunkt der diesjährigen

Sportwoche von Rot-Weiß Hörden. In

dieser Szene wird Hellberg von André

Müller, Trainer des Oberliga-Absteigers

TuS Celle FC, angespielt. Foto: Lüer

August 2009


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des des Monats Monats


Behinderten-Fußball Niedersachsen

26

Von NICOLE RÖVER

Nele ist ihre Geheimwaffe, sagen ihre Mitspieler

– und Abräumerin zugleich. Das

bekommen ihre Gegner zu spüren. Die

Abwehrspielerin der Heilpädagogischen Hilfe

Osnabrück scheut keinen Zweikampf, grätscht

und hat oftmals als Erste den Fuß am Ball.

Tugenden, die eine Abwehrspielerin auszeichnen.

Doch heute trifft noch eine weitere Eigenschaft

auf Nele Freier zu. Sie ist eine von

zwei Frauen im ansonsten männlichen Teilnehmerfeld

beim zweiten Endrundenturnier

der Behinderten-Fußball-Liga Niedersachsen

(BFLN), das der Behinderten-Sportverband

Niedersachsen (BSN) und der Niedersächsische

Fußballverband (NFV) veranstalten.

Die 29-Jährige lässt diese Tatsache

unbeeindruckt. „Ich habe damit keine

Probleme“, sagt sie selbstbewusst im Kreise

ihrer Mannschaftskollegen. Und die sind

stolz auf ihre Mitspielerin. Dank ihres Talents

hat es die Linksfüßerin bis in die niedersächsische

Landesauswahl unter Trainer Dankwart

Morin geschafft. Auch heute hält der

BSN-Landestrainer Ausschau nach neuen

Kandidaten für sein Team und beobachtet

seine Stammspieler, die sonst in einer der

17 Mannschaften starken Behinderten-Liga

um die Punkte kämpfen. „Die Landesauswahl

profitiert von dieser Veranstaltung“,

sagt Morin. Da könne er schon mal das eine

oder andere Talent sichten. So eines wie

Nele, die in ihrer Freizeit im Kreisliga-Frauenteam

des TuS Eintracht Rulle kickt.

August 2009

Eine Linksfüßerin

mit starkem Willen

Nele Freier ist eine von zwei Spielerinnen beim zweiten Endrundenturnier

für Menschen mit geistiger und Lernbehinderung

Verteidigte erfolgreich den Titel: Das Team der Lebenshilfe Wolfsburg. Foto: Borchers

Die Arbeit Morins zahlt sich aus. Die Landesauswahl

trat dieses Jahr beim Ländervergleich

in Duisburg-Wedau an. Dort belegte die

Niedersachsen-Auswahl nach einer Niederlage

gegen die am Ende drittplatzierten Schleswig-

Holsteiner den fünften Rang unter insgesamt

neun teilnehmenden Teams. „Ärgerlich“,

meint Morin, habe sein Team doch schon gegen

den Gegner aus dem hohen Norden gewonnen.

Der Bundesentscheid dient auch als

Sichtungsplattform für Nationalspieler. Der

BSN-Trainer schätzt, dass zwei bis drei Spieler

seines Teams durchaus fußballerische Perspektiven

für die Nationalmannschaft hätten. Einer

hat es bereits geschafft. Timo Mummert, der

beim VfB Fallersleben spielt und heute für die

Lebenshilfe Wolfsburg antritt, lief schon im

Nationaltrikot auf.

Für Nele Freier besteht bislang keine Möglichkeit,

in einem reinen Frauen-Auswahlteam

zu spielen. Niedersachsen stellt kein Aufgebot

und in Zukunft ist auch keines geplant. „Ich habe

bislang auch nur wenige Frauen spielen gesehen

und aufgrund des Leistungsgedankens

bei Auswahlturnieren haben es die Frauen

wahrscheinlich auch schwer, ins Team zu kommen“,

vermutet Morin. Nordrhein-Westfalen ist

da ein Stückchen weiter. Dort gibt es für Frauen

bereits im zweiten Jahr einen Ligaspielbetrieb.

„Wir wollen auf Bundesebene den Frauenfußball

installieren“, berichtet Dieter Spier, Abteilungsleiter

Fußball beim Behinderten-Sportverband

Nordrhein-Westfalen (BSNW)

Auch im regulären Spielbetrieb hat sich

einiges getan. Ein Jahr, nachdem die Behin-

dertenfußball-Liga in Niedersachsen aus der

Taufe gehoben wurde, absolvierten die teilnehmenden

Mannschaften nun eine komplette

Hin- und Rückrunde. Das klappte in der

Premieren-Saison aufgrund von Zeitproblemen

noch nicht. Die Anzahl und Leistung der

Mannschaften habe sich laut Morin hingegen

kaum verändert. Nach wie vor werde in regionalen

Gruppen gespielt. Ein Manko seien die

für einige Teams zum Teil langen Anfahrten zu

den Punkspielen.

Währenddessen wartet auch Catherine

Wilson auf ihren Einsatz. Die Spielerin der Lebenshilfe

Rinteln beobachtet von der Seitenlinie

aus ihre Teamkollegen. Seit wann sie Fußball

spiele, wisse sie nicht mehr so genau, aber

schon ziemlich lange, sagt die 33-Jährige. Im

Gegensatz zu ihrer Kollegin Freier tue sie sich

im Spiel schwer gegen die Männer. Aber beim

Teamgedanken unterscheidet sich die Stürmerin

nicht von ihren Mitspielern. „Andere sind

im Moment halt besser in Form als ich, deswegen

sitze ich halt draußen“, stellt sie fest

und drückt weiterhin am Spielfeldrand die

Daumen für einen Sieg.

Und so gehen die Partien auf den drei

Plätzen im August-Wenzel-Stadion reibungslos

über die Bühne. Die 15 Mannschaften,

eine mehr als im vergangenen Jahr, geben auf

dem Grün ihr Bestes. Auch der Einsatz stimmt,

vor allem der Siegeswille ist oftmals unverkennbar.

Da kommt es schon mal zu harten

Zweikämpfen und Fouls. Die eingesetzten

Schiedsrichter haben dennoch keine Mühe,

die Partien zu leiten. Sie sind auch im regulä- ➤


en Behindertenliga-Spielbetrieb im Einsatz.

Uns so wissen die Referees auch, wie sie mit

den Akteurinnen und Akteuren umzugehen

haben. „Ich kenne meine Pappenheimer“,

schmunzelt Alfred Dempewolff. Manchmal

müsse er einfach ein Auge zudrücken, gibt der

für den TuS Haste pfeifende Schiedsrichter

preis. Das klappt auch, nur gelegentlich greifen

Dempewolff und seine Kollegen zum Karton,

denn die Spielerinnen und Spieler wissen: Die

rote Karte bedeutet an diesem Tag den Ausschluss

vom Turnier.

Am Ende kommt es zum entscheidenden

Meisterschaftsspiel mit jenen Teams, die Landestrainer

Morin schon im Laufe der Veranstaltung

zu den Favoriten gezählt hatte. Die

Mannschaft der Ostfriesischen Beschäftigungsund

Wohnstätten (OBW) GmbH Emden und

die erste Mannschaft der Lebenshilfe-Einrichtung

Wolfsburg treffen aufeinander, wobei

sich Vorjahressieger Wolfsburg erneut den Titel

mit einem 2:0-Sieg sichert. Damit qualifiziert

sich die Elf für die Teilnahme am Bundesentscheid

der Behinderten-Werkstätten, der vom

3. bis 6. September in Duisburg-Wedau ausgetragen

wird.

NFV-Präsident Karl Rothmund und

BSN-Präsident Karl Finke, die mit ihren

Vize-Präsidenten Egon Trepke (NFV) und

Ottokar Wendt (BSN) sowie BFLN-Staffelleiter

Frank Schmidt (NFV-Kreis Osnabrück)

und Landestrainer Morin die Siegerehrung

vornehmen, zollen allen teilnehmenden

Mannschaften großes Lob. Zu den Gratulanten

gesellen sich auch die stellvertretende

Präsidentin der Region Hannover, Doris

Klawunde, Hans-Werner Lange (Präsident

des Blinden- und Sehbehindertenverbandes

Niedersachsen) und Robert Voigtberger

(Referent Fußball beim Deutschen Behindertensportverband).

Zudem statten Prof.

Dr. Wolf-Rüdiger Umbach, Präsident des

LandesSportBundes Niedersachsen, Herbert

Lange, Vizepräsident Finanzen des NFV,

Gekonnt

gegrätscht:

Nele Freiers

Gegenspieler

sehen oftmals

keinen Stich.

Fotos: Röver

Gewann am Ende das Turnier und sicherte sich den erneuten Gewinn der Meisterschaft: Die

Lebenshilfe Wolfsburg (rot-goldenes Trikot) im Spiel gegen das Team des Andreaswerkes Vechta.

Behinderten-Fußball Niedersachsen

und Walter Zieseniß, Bürgermeister

der Stadt Barsinghausen, dem von der

Sparkassenstiftung und Toto-Lotto Niedersachsen

unterstützten Turnier einen

Besuch ab.

Neles Team wird Letzter, das von Catherine

Vorletzter. Doch am Ende haben die

beiden Frauen erneut etwas gemeinsam: Jeweils

vier Punkte auf dem Mannschaftskonto.

Nur das Torverhältnis macht heute den kleinen,

aber feinen Unterschied. Die Platzierungen

werden der Fußballbegeisterung der beiden

Kickerinnen allerdings keinen Abbruch

tun. „Ich will“ hat Nele einst in einem Interview

mit der Hannoverschen Allgemeinen

Zeitung gesagt. Eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen,

die eine gute Fußballerin

haben sollte.

Abschlusstabelle: 1. Lebenshilfe Wolfsburg

I, 2. Ostfriesische Beschäftigungs- und

Wohnstätten GmbH Emden, 3. TuS Lingen,

4. Sozialwerk Wesermarsch, 5. Haus der Lebenshilfe

Dannenberg, 6. Andreaswerk Vechta,

7. SG Rotenburg, 8. Hannoversche Werkstätten,

9. Lebenshilfe Braunschweig, 10. Lebenshilfe

Hildesheim, 11. Harz-Weser-Werkstätten

Northeim, 12. Lebenshilfe Delmenhorst,

13. Lebenshilfe Wolfsburg II, 14. Lebenshilfe

Rinteln, 15. Heilpädagogische Hilfe

Osnabrück

Das Siegerteam aus Wolfsburg: Emiliano

Cacioppo, Patrick Langthaler, Flavio Roma,

Tobias Oberg, Timo Mummert, Tim Kalkstein,

Marc-Olaf Gerdinand, Fabio De-Angelis,

Andre Badendiek; Trainer: Eckard Hobuß. ■

August 2009 27


Richtfest

28

Nach den

Entwürfen

von Architekt

Oliver

Zech (Bild)

entsteht

zurzeit der

neue Fitness-

und

Wellnessbereich

der

NFV-Sportschule.

Fotos:

Kramer/

Burkhard

Neuer Fitness- und Wellnessbereich

in der Sportschule Barsinghausen

Einweihung im Herbst 2009 geplant – Investitionsvolumen liegt bei 2,7 Millionen Euro

Der Niedersächsische Fußballverband

hat jetzt nach sechsmonatiger

Bauzeit das Richtfest für den Neubau

eines Fitness- und Wellnessbereiches

seiner Sportschule gefeiert. Mit

dem Neubau wird der NFV sein bisheriges

Sportschulangebot komplettieren

und abrunden können. Mitte Oktober

wird nach Einschätzung des Bauleiters

Oliver Zech das neue Fitnesscenter

bezugsfertig sein.

Nachdem Zimmermeister Reinhard

Ostien (Barsinghausen) den traditionellen

Richterspruch gesprochen hatte,

betonte NFV-Präsident Karl Rothmund,

dass die Wettbewerbsfähigkeit der NFV-

Sportschule im Vergleich zu anderen

Einrichtungen dieser Art durch die Erweiterung

ihrer Angebote auch langfristig

gegeben sei. „Mit den jetzt entstehenden

Möglichkeiten ist der NFV künftig

noch interessanter für nationale und

August 2009

internationale Spitzenteams; primär

natürlich aber für die rund 6.000

Lehrgangsteilnehmer, die jedes Jahr

die Sportschule besuchen“, sagte der

NFV-Präsident.

Der neue Fitness- und Wellnessbereich

erstreckt sich über zwei Ebenen

mit einer Gesamtfläche von rund

600 Quadratmetern. In der unteren

Etage entsteht ein Regenerations- und

Wellnessbereich mit drei unterschiedlichen

Saunen (Finnische, Bio und Infrarotsauna),

mit Whirlpoolwannen und

einem entsprechenden Ruheraum sowie

Sanitärräumen. In der oberen Etage

entsteht das Fitnessstudio mit Trainingsgeräten,

die den jeweiligen Anforderungen

von Profis und Hobby-

Sportlern gerecht werden. Hinzu

kommt ein Gymnastikraum, in dem

unterschiedliche Kurse angeboten

werden sollen.

Das Investitionsvolumen liegt bei

2,7 Millionen Euro. Für die Realisierung

des Bauvorhabens hat der NFV wertvolle

Unterstützung erhalten. So vom

Deutschen Fußball-Bund mit der Bereitstellung

eines zinsgünstigen Darlehens

aus WM-Überschüssen, so aber auch

vom Land Niedersachsen sowie dem

LandesSportBund Niedersachsen, die

speziell den Bau des Fitnessbereiches

mit einem Zuschuss in Höhe von

500.000 Euro unterstützen.

NFV-Präsident Karl Rothmund bedankte

sich anlässlich des Richtfestes

aber auch bei allen an diesem Bauvorhaben

beteiligten Unternehmen, insbesondere

der Firma Wolter-Bau, die den

kompletten Rohbau erstellt hat, sowie

dem Architekten Oliver Zech vom Architekturbüro

Planungsgruppe Minden, der

die planerische Gestaltung des Objektes

übernommen hat. ➤


NFV-

Präsident

Karl

Rothmund.

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Richtfest

August 2009 29


Integration

30

Mit gegenseitiger Unterstützung

und Gelassenheit zum Ziel

26 Teilnehmer mit Migrationshintergrund meistern einen C-Lizenz-Lehrgang

Die erfolgreichen Teilnehmer am C-Lizenz-Lehrgang mit dem 1. NFV-Vizepräsidenten Eugen Gehlenborg (1.v.l.), Klaus Timaeus, Leiter des Fachbereichs

Sport und Eventmanagement der Stadt Hannover (3.v.l.) sowie Ausbilder Marcus Olm (hinten 4.v.r.) und Prüfer Erwin Benkert (hinten 1.v.r.). Fotos: Röver

„Die Macht des Fußballs lebt davon,

dass er viele Macher hat!“ Die Aussage

Eugen Gehlenborgs, 1. Vizepäsident des

Niedersächsischen Fußballverbandes und

Präsident des Norddeutschen Fußball-Verbandes,

traf den Nagel auf den Kopf.

26 Ehrenamtliche, die selbst einen Migrationshintergrund

haben oder in einem Verein

mit unterschiedlich kulturell geprägten

Sportlern aktiv sind, nahmen im Neuen

Rathaus Hannover von Ausbilder Marcus

Olm ihre Urkunden zur bestandenen

C-Lizenz-Prüfung entgegen. Im Rahmen

des Programms „Integration durch Sport“

hatten der Fachbereich Sport und Eventmanagement

der Stadt Hannover mit dem

Niedersächsischen Fußballverband (NFV)

und dem LandesSportBund Niedersachsen

(LSB) die Ausbildung der Trainer, die ihre

Wurzeln unter anderem in Ländern wie

der Türkei, Griechenland, Italien, Marokko,

Ukraine, Kroatien und dem Iran haben,

möglich gemacht.

Klaus Timaeus, Leiter des Fachbereichs

Sport und Eventmanagement der

Stadt, begrüßte die Teilnehmer und lobte

ihren Einsatzwillen. „Hannover wird bereichert,

wenn wir andere Kulturen und

Mentalitäten kennenlernen“, betonte er.

Den Worten Timaeus’ schloss sich Gehlenborg

an. „Der Norden liegt nicht nur

geografisch oben“, sagte er in Bezug auf

den Deutschen Meister VfL Wolfsburg

und DFB-Pokalsieger Werder Bremen.

August 2009

Auch die Leistung der angehenden Trainer

gehöre gewürdigt. Und dies sogar

doppelt, denn die Teilnehmer absolvierten

statt der vorgegebenen 120 Lehrstunden

noch 15 Stunden für die Prüfungsvorbereitung

obendrauf.

Vor allem die gute Kameradschaft

und die gegenseitige Unterstützung fanden

bei Ausbilder Marcus Olm und NFV-

Mitarbeiter Hasan Yilmaz Anerkennung.

„Die Stärkeren haben den Schwächeren

stets geholfen. Alle haben mitgezogen“,

lobte Yilmaz und auch Olm bescheinigte

den Teilnehmern eine große Lernbereitschaft.

Die Prüfungsergebnisse der Ausbildung

gehörten zu den Besseren, merkte

Olm an. Er stellte noch einmal heraus,

dass die Schlüsselfigur jeden Vereins der

Trainer sei. Nur über qualifizierte Coaches

könne der Nachwuchs im Verein gebunden

werden.

Den Worten folgen nun Taten. Vereine

wie Damla Genc, die gleich elf Trainer-

Anwärter stellten, stehen schon in den

Startlöchern. Schon während der Ausbildung

wurde nicht lange gefackelt, sondern

das Erlernte gleich auf dem Rasen

umgesetzt. „Obwohl ich schon lange Fußballer

bin und der Meinung war, ich weiß

vieles, habe ich während des Lehrgangs

noch Einiges mitgenommen und bereits im

Training eingebunden“, bestätigt Cenk

Onulmaz. Er sei nun motiviert, auch die

nächste Lizenzstufe anzugehen. Olaf

Zajonc (Icando e.V.) will Fußball als sozialarbeiterisches

Medium nutzen und weitere

Projekte in die Schulen bringen. Aus einem

Integrationsprojekt für italienische Jugendliche

heraus ist vor kurzer Zeit der Verein

US Figli d’Italia Hannover 09 entstanden.

Dort ist demnächst Rosario Frattallone im

Einsatz. Ihn hatte Hasan Yilmaz vor der

Schule abgefangen und gefragt, ob er

nicht am Lehrgang teilnehmen wolle. So

köderte Yilmaz mit einem persönlichen

Gespräch viele der Absolventen, auch

Sportstudent Anton Raynesh (SV Can Arkadas),

den er an der Uni zum Teilnehmen

motivierte. Die meisten waren spontan

von der Idee begeistert, Güven Aktürk (SV

Mozaik) hatte zunächst Bedenken, ob er

das Pensum schaffen würde. Der Gedanke

verflog aber schnell. „Unser Ausbilder hat

mir die Angst genommen und die anderen

Teilnehmer haben mir geholfen“, bestätigte

er.

Dass dieser Lehrgang etwas Besonderes

war, können Olm und Prüfungsleiter

Erwin Benkert nur bestätigen. So nahm

Benkert die Prüfung an einem Sonntagmorgen

um neun Uhr ab, eine völlig ungewohnte

Zeit für ihn. Dabei musste er feststellen,

„dass Uhrzeit nicht gleich Uhrzeit

ist.“ Bevor in diesem Lehrgang die Dinge

ihren Lauf nahmen, gab es erstmal ein

Glas Tee. „Das fand ich sehr sympathisch“,

gestand der ehemalige Bezirkslehrwart.

Auch vom Zusammengehörigkeitsgefühl ➤


am Prüfungstag zeigte sich Benkert beeindruckt.

„Absolut klasse“, merkte er an.

Die Dauer der Ausbildung, die sich

über ein halbes Jahr zog, hatten die Ausbilder

den Bedürfnissen der Teilnehmer

angepasst. So absolvierten sie an sechs

Wochenenden und in den Osterferien ihr

Programm. Eugen Gehlenborg merkte

daraufhin an: „Unterschiedliche Kulturen

haben unterschiedliche Herangehensweisen.

Das sollte respektiert werden.“

Zwei positive Ergebnisse stehen am

Ende der Veranstaltung fest. Zum einen

die Qualifikation der Trainer, die sich zum

Beispiel im Bereich Regelkunde nun bestens

auskennen. „Jetzt kann ich meinen

Jungs endlich erklären, warum sie bei

ähnlichen Trikotfarben die Leibchen anziehen

müssen und nicht die Heimmannschaft“,

gab einer der Absolventen zum

Besten. Aber auch der interkulturelle Dialog

zwischen den Vereinen, der auf diesem

Weg zustande gekommen ist, sei

enorm förderlich für den Sport, so Yilmaz.

Ausbilder Olm fügte noch schmunzelnd

hinzu: „ Für mich war diese Form

der Ausbildung Neuland, aber ich habe

noch viel Menschliches von den Teilnehmern

lernen können, vor allen Dingen,

wenn es um die Gelassenheit bei Terminen

geht.“ Daran kann sich Olm schon

mal gewöhnen. Aufgrund der großen

Nachfrage findet im zweiten Halbjahr

2009 ein zweiter Lehrgang dieser Art

für den Erwerb der C-Lizenz statt.

Folgende Teilnehmer haben die

C-Lizenz erhalten: Cenk Onulmaz, Köksal

Aydin, Yunis Deveci, Arif Esen, Kader

Cetinkilic, Ali Karacan, Kerim Kizilirmak,

Talip Keske, Baris Keske, Ferit Gencaslan,

Kismet Cetinkilic (alle SV Damla Genc),

Erdal Tasdelen (LSV Alexandria), Anton

Raynesh, Bayram Cirak, Georgios Pertsemidis

(alle SV Can Arkadas), Olaf Zajonk,

Matthias Müller (beide Icando e.V.), Kristijan

Coric (SV 07 Linden), Aydin Cetin

(SG Limmer), Omar Benslyman (TuS

Integration/Ü 50-Fußball

Interkulturelles dazugelernt: Prüfer Erwin Benkert (links) und Ausbilder Marcus Olm.

Wettbergen), Emmanouil Iliadis (TSV

Limmer), Rosario Frattallone (US Figli

d’Italia Hannover 09), Orhan Sarioglu

(TuS Davenstedt), Güven Aktürk (SV

Mozaik), Nijam Hesso (TSV Fortuna

Sachsenroß), Christos Kafalis (TuS Marathon).

Nicole Röver ■

Die Krone bleibt im NFV-Kreis Stade

2. Niedersächsisches Ü 50-Masters fand in Harsefeld statt –

TuS Güldenstern Stade bezwingt im Finale den TSV Havelse

Der Ü 50-Fußball in Niedersachsen wird weiterhin von Stader

Mannschaften dominiert. Setzten sich im Vorjahr beim

1. Niedersächsischen Ü 50-Masters in Barnstorf die Oldies

des TuS Harsefeld durch, übernahm jetzt der TuS Güldenstern

Stade die Krone seines Kreisrivalen. Nach einem 3:1-Finalsieg über

den TSV Havelse beim 2. Niedersächsischen Ü 50-Masters darf

sich das Güldenstern-Team künftig inoffizieller Ü 50-Niedersachsenmeister

nennen.

Insgesamt 19 Mannschaften nahmen an der Meisterschaft

in Harsefeld teil. Torschützenkönig des Turniers wurde Gerhard

Eggers (TuS Güldenstern Stade) mit sieben Treffern, während sein

Mannschaftskamerad Gerd Weelinck zum besten Torwart des Turniers

avancierte. Über einen großen Fairnesspokal konnte sich der

TuS Neetze freuen, der lediglich ein Foulspiel in vier Begegnungen

zu verzeichnen hatte. Das Startgeld aller Teams ging als Spende

an die Jugendabteilung des TuS Harsefeld (700 Euro) und an „Die

Brücke e.V. Stade“ (1400 Euro), die notleidenden Menschen hilft.

Bevor es zum sportlichen Vergleich kam, mussten Turnierchef

Friedel Gehrke und das Harsefelder Ausrichterteam um Oswald

Meyer und Manfred Schleßelmann die kurzfristigen Absagen des

SV Lengede und der SG Bothel mit maßloser Enttäuschung hinnehmen.

Das Turnier musste neu strukturiert, der Spielplan völlig

geändert werden. Die 19 teilnehmenden Teams zeigten sich dann

aber mit dem Turnierablauf und –verlauf sehr zufrieden. Der rührige

Ausrichter TuS Harsefeld erhielt Lob von allen Seiten. Gehrke:

„Oswald Meyer und sein Orgateam haben eine tolle Gesamtveranstaltung

präsentiert. Es war beste Werbung für den aufstrebenden

Ü 50-Fußball in Niedersachsen und natürlich auch für das

3. Niedersächsische Ü 50-Masters am 30. Mai 2010 beim TSV

Achim.“ fg

Der neue inoffizielle Ü 50-Niedersachsenmeister, TuS Güldenstern Stade, nach

seinem Finalsieg.

August 2009 31


Namen & Nachrichten

32



August 2009


Zu Gast in Barsinghausen

Sporthotel Fuchsbachtal – Pilgerstätte für Funktionäre und Fußballer. Auch in diesem Sommer gaben sich

viele Menschen rund um den Fußball ein Stelldichein im Hotel des Niedersächsischen Fußballverbandes.

Heart of Midlothian (Foto 1), die Mannschaft aus dem schottischen Edinburgh, absolvierte ihr einwöchiges Trainingslager

am Deister. Das Team von Trainer Csaba Lázsló belegte in der vergangenen Saison in der schottischen

Premier League den 3. Platz. Die „Hearts“, wie sie in Kurzform genannt werden, wurden 1874 gegründet und gewannen

in ihrer langen Vereinsgeschichte vier Meistertitel in Schottland (1895, 1897, 1958 und 1960), sieben Pokalsiege

(1891, 1896, 1901, 1906, 1956, 1998 und 2006) und vier Mal den schottischen Ligapokal (1955, 1959,

1960 und 1963). – Ein Erinnerungswochenende (Foto 2) für ehemalige, verdiente ehrenamtliche Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter aus den Kreisen- und Bezirken fand jetzt in Barsinghausen großen Anklang. NFV-Präsident

Karl Rothmund bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihr großes ehrenamtliches Engagement, das sie über viele

Jahre in verschiedenen Positionen ausgeübt haben. Mit dabei waren auch die Ehrenmitglieder des Verbandes. Frohe

Kunde für die Zukunft: Dieses Erinnerungswochenende findet nach Auskunft von Rothmund jedes Jahr statt.

DFB-Tagungen: Gleich zwei Mal waren Funktionsträger des Deutschen Fußball-Bundes zu Gast im Sporthotel

Fuchsbachtal. Die Sportschulleiter der DFB-Landesverbände (Foto 3) trafen sich unter Leitung von Thorsten Westenberger

aus Barsinghausen (links) zu einer Arbeitstagung am Deister. Ebenso die Kommission Ehrenamt des

Deutschen Fußball-Bundes mit den Ehrenamtsbeauftragten der 21 Landesverbände (Foto 4). Das Motto beider

Tagungen lautete: Gedankenaustausch, Weiterbildung und Ausblick. Diplom Jurist Michail Kassabov (Foto 5,

2. von links), Vizepräsident des Bulgarischen Fußballverbandes, traf sich zu einem Gedankenaustausch im Restaurant

„Petit Renard“ des Sporthotels mit führenden Vertretern des Niedersächsischen Fußballverbandes von links:

NFV-Ehrenpräsident Dr. h.c. Engelbert Nelle, NFV-Präsident Karl Rothmund, NFV-Jugendobmann Walter Fricke,

NFV-Referatsleiter Jugend Helge Kristeleit und NFV-Direktor Bastian Hellberg. Der Bulgarische Fußballverband

pflegt seit vielen Jahren eine Freundschaft mit dem NFV, die bei einem Arbeitsessen erneut vertieft worden ist.

Regelmäßig nehmen Auswahlmannschaften des NFV an Vergleichsspielen in Bulgarien teil und bulgarische Teams

kommen zu einem Gegenbesuch nach Barsinghausen. Fotos: Kramer/Baßler (1)



Namen & Nachrichten

NFV-Vorstand blickt zurück

und schaut voraus. Das Hauhaltsjahr

2008 ist jetzt auch im Niedersächsischen

Fußballverband ad Acta gelegt.

In der jüngsten Vorstandssitzung

in Barsinghausen wurde die

Rechnungslegung verabschiedet.

Herbert Lange, Vizepräsident Finanzen,

informierte die Anwesenden

vor der Abstimmung über alle wichtigen

Eckdaten. Damit war die Vergangenheit

abgehakt. – Was muss

ich bei möglichen Stadionverboten

beachten? Der Vorstand schaffte

jetzt die Voraussetzungen, die Verbote

landesweit auszusprechen.

Mehr dazu in den Amtlichen Bekanntmachungen

auf den Seiten 72

bis 74. – Erfreuliches hatte NFV-Präsident

Karl Rothmund zu verkünden.

Der Deutsche Fußball-Bund unterstützt

Aktionen, die in Zusammenhang

mit der Frauenweltmeisterschaft

2011 stehen. Rothmund rief dazu auf, in den Kreisen und Bezirken intensive Werbung zu betreiben. Auf dem Foto drei Kreisvorsitzende

aus dem Bezirk Weser-Ems Von links: Willy Fehren (Emsland), Martin Fischer (Vechta) und Enno Cording (Oldenburg-Stadt). Foto: Kramer


August 2009 33


NFV-Auswahlteams in Polen

34

Die beiden NFV-Auswahlteams.

Polenreise: NFV-Teams torhungrig

Die einwöchige Polenreise war für die U 17-Auswahlteams des

NFV sportlich und gesellschaftlich ein voller Erfolg. Der Fußballverband

Großpolen aus der Region Posen hatte die Niedersachsen

eingeladen. In den Vergleichsspielen (siehe Kästen) gab es

ausschließlich Siege. Trainiert wurde täglich. Die freie Zeit nutzten

die Spielerinnen und Spieler, um Land und Leute in Polen

Die NFV-Delegation beim Studieren der Zeitung. Von links: Maria Reisinger, Marion Demann,

Sven Kathmann, Thorsten Westenberger und Dariusz Szubert.

Die Begegnungen der U 17-Juniorinnen

PSP Poznaniak – U 17-Juniorinnen beim Stand von 0:1 wegen starken Regens abgebrochen,

Tor: Vanessa Rohling.

KS Grodzisk Wielkopolski – U 17-Juniorinnen 0:10 (0:4), Tore: 3 x Vanessa Rohling

(Piesberger SV), je 2 x Maleen Gerkens (Eintracht Immenbeck), Laura Lopez (Merkur

Hattorf), je 1 x Sophie Gerkens (Eintracht Immenbeck), Sabrina Buitmann (Victoria

Gersten); hinzu kommt ein Eigentor der Gastgeberinnen.

U 19 Medyk Konin – U 17-Juniorinnen 0:2 (0:0), Tore: Sophie Gerkens, Vanessa

Rohling.

Das NFV-Aufgebot: Sophie Gerkens, Maleen Gerkens, Amelie Rose (alle Eintracht

Immenbeck), Kristina Albers, Lena Steenken (beide BV Cloppenburg), Sabrina Buitmann

(Victoria Gersten), Laura Danziger (SC Deckbergen/Salge), Kea Eckermann (TuS

Büppel), Franziska Fiebig (VfL Wolfsburg), Christina Heins (MTV Wohnste), Laura Lopez

(Merkur Hattorf), Anika Nohl (MTV Wolfenbüttel), Pauline Peters (PSV Norden),

Laura Prigge (ATSV Scharmbeckstotel), Vanessa Rohling (Piesberger SV), Linda Röttgers

(BW Papenburg), Jana Segeler (Heidekraut Andervenne), Sarah Stöckmann (SC

Tewel).

Trainer: Thorsten Westenberger; Co-Trainerin: Maria Reisinger.

Zur niedersächsischen Delegation gehörten auch Achim Bode (Verbands-Jugendausschuss)

und Marion Demann (Verbands-Frauen- und Mädchenausschuss), Dolmetscher

Dariusz Szubert und NFV-Jugend-Referent Helge Kristeleit.

August 2009

kennen zu lernen. So kam der kulturelle Teil dieser Fußballreise

nicht zu kurz. Untergebracht waren die NFV-Auswahlteams in

Jarocin, etwa 70 Kilometer von der Stadt Posen entfernt. Die

Spiele wurden in Opalencia ausgetragen. Die Fotos auf diesen

beiden Seiten vermitteln einen Eindruck der einwöchigen Polenreise.

Abwechslung beim Training.

Erfolg auf der ganzen Linie.

Die Bilanz: Fünf Spiele, fünf

Siege. Links Christian Pauli.


Die U 17-Juniorinnen des NFV beim Stadtbummel.

Roger Müller und Dariusz Szubert.

Großer Andrang an der Grillstation.

Die Begegnungen der U 17-Junioren

NFV-Auswahlteams in Polen

Warten auf den nächsten Einsatz. von links: Robin Knoche, Matthias Braczkowski und Akaki Gogia.

Warta Posen – U 17-Junioren 0:9 (0:5), Tore: je 2 x Christian Pauli (VfL Osnabrück),

Daniel Schröder (BW Tündern), je 1 x Robin Knoche, Akaki Gogia (beide VfL Wolfsburg),

Deniz Taskesen, Julian Wolf (beide VfL Osnabrück), Stephan Brehmer (Eintracht

Braunschweig).

Promien Opalenica – U 17-Junioren 0:7 (0:2), Tore: je 2 x Deniz Taskesen Daniel

Schröder (BW Tündern), Christian Pauli (VfL Osnabrück), 1 x Ersin Arayici (VfB Peine).

Lech Poznan – U 17-Junioren 0:6 (0:3), Tore: 2 x Christian Pauli, je 1 x Deniz Taskesen,

Matthias Braczkowski, Nils Röseler, Akaki Gogia.

Das NFV-Aufgebot: Lirim Beqiri, Marco Heskamp, Gino Lago-Bentron, Christian

Pauli, Deniz Taskesen, Julian Wolf (alle VfL Osnabrück), Akaki Gogia, Robin Knoche,

Marius Sauß (alle VfL Wolfsburg), Matthias Braczkowski (Hannover 96), Thomas Kemper

(SV Meppen), Nils Röseler (Twente Enschede), Ersin Arayici (VfB Peine), Atilay Batbay

(Kickers Emden), Stephan Brehmer (Eintracht Braunschweig), Daniel Schröder

(HSC BW Tündern). Trainer: Wulf-Rüdiger Müller; Co-Trainer: Sven Kathmann.

August 2009 35


ContiTrainingsCamp

36

80 Nachwuchsfußballer

trainieren mit „Charly“

Rekord-Bundesligaspieler Körbel kommt mit seiner Eintracht Frankfurt Fußballschule vom

21. bis 23.August ins August-Wenzel-Stadion Barsinghausen – Samstag ist Familientag

Die Continental AG, Hannover und die

Ehrhardt Reifen + Autoservice GmbH &

Co. KG in Barsinghausen richten vom

21. bis 23. August gemeinsam ein ContiTrainingsCamp

in Barsinghausen aus. Bis zu 80

Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren können

dabei unter Anleitung von Chef-Trainer und

Rekord-Bundesligaspieler Karl-Heinz „Charly“

Körbel sowie weiteren ehemaligen Bundesligaspielern

drei Tage lang unter professioneller

Anleitung trainieren. Dazu kommt die Eintracht

Frankfurt Fußballschule in das August-

Wenzel-Stadion Barsinghausen in der Kirchdorfer

Straße 15.

„Wir freuen uns zusammen mit Ehrhardt

Reifen + Autoservice auf drei Tage

professionelle Fußball-Nachwuchsförderung

und sind überzeugt davon, dass die Teilnehmer

in der Region Hannover begeistert von

unserem Angebot sein werden“, so Andreas

Werndt, der als Bezirksleiter für Pkw-Reifen

bei Continental für die Organisation des

Camps verantwortlich ist. „Die Leidenschaft,

mit der „Charly“ Körbel und sein prominentes

Trainer-Team die Fußball-Nachwuchsarbeit

betreiben, ist ja bekannt. Wir wollen allen

Teilnehmern und auch den begleitenden

Die U 14-Juniorenauswahl des NFV hat

beim DFB-Feriencamp in der Sportschule

Kamen-Kaiserau Rang 5 belegt. Ein Sieg,

zwei Unentschieden, eine Niederlage lautete

die Bilanz für das Team von NFV-Trainer Wulf-

Rüdiger Müller. Den Turniersieg sicherte sich

ohne Verlustpunkt die Auswahl aus Westfalen

vor der Mannschaft des Niederrheins. Insgesamt

kämpften in Kaiserau Mannschaften aus

zehn Landesverbänden um den Titel.

„Ich war mit dem Auftreten der Mannschaft

sehr zufrieden“, lautete das Resümee

von Wulf-Rüdiger Müller nach dem ersten großen

Turnier seines 95er Jahrgangs. „Für einige

Spieler war es sicherlich ungewohnt, vor den

Beobachtern des DFB aufzuspielen. Doch die

meisten von ihnen haben ihre Nervosität sehr

schnell abgelegt“, freute sich der NFV-Trainer.

Besonders die Offensivkräfte Federico Palacios-

Martinez, Sebastian Ernst und Mike Bähre

wussten zu gefallen und dürfen demnächst an

einem DFB-Lehrgang teilnehmen. Im Blickfeld

des DFB stehen aber auch die beiden Torhüter

Pascal Bertram und Maximilian Brüning.

Die Spiele der NFV-Auswahl in der

Übersicht:

August 2009

„Charly“ Körbel kommt mit der Eintracht

Frankfurt Fußballschule nach Barsinghausen.

Niedersachsen – Westfalen 1:3 (0:3),

NFV-Tor: 1:3 (50.) Ernst per Hand-Elfmeter

Schwerer Auftakt für das NFV-Team: Gegen

die stärkste Mannschaft des Turniers gab

es eine verdiente Niederlage.

Niedersachsen – Bremen 2:0 (1:0), NFV-

Tore: 1:0 (18.) Ernst, 2:0 (35.) Palacios-Martinez

Klare Angelegenheit für die Niedersachsen:

Sie spielten die Begegnung laut Trainer

Müller souverän herunter.

Niedersachsen – Mittelrhein 2:2 (0:1),

NFV-Tore: 1:2 und 2:2 (58./60.) Palacios-Martinez

In einer von der Taktik geprägten Begegnung

zeigte die NFV-Auswahl im zweiten

Spielabschnitt gegen einen sehr defensiv eingestellten

Gegner eine Klasseleistung und

bewies eine bemerkenswerte Moral. Mit nur

zehn Spielern konnte sie in der Schluss-Viertelstunde

einen Zwei-Tore-Rückstand wettmachen,

wobei der eingewechselte Federico

Palacios-Martinez als zweifacher Torschütze

glänzte.

Niedersachsen – Mecklenburg-Vorpommern

2:2 (1:0), NFV-Tore. 1:0 (15.) Becker,

2:2 (59.) Seguin

Familienmitgliedern ein tolles Erlebnis bieten.

Besonders am Familientag am Samstag

werden wir daher ein entsprechendes Rahmenprogramm

mit Torwandschießen und

anderen Fußballaktivitäten mit attraktiven

Preisen organisieren“, freuen sich auch Rolf

Ehrhardt und Wolfgang Helmig, Geschäftsführer

des Reifen-, Räder und Autoservice-

Spezialisten, der 29 Filialen in Niedersachsen,

Hessen, Thüringen und Sachsen-Anhalt

betreibt.

Für die Teilnahmegebühr von 80 Euro erhalten

die Kinder neben den modernen und

professionell durchgeführten Trainingseinheiten

auch eine komplette Verpflegung sowie

die von Continental gestellte Trainingsausrüstung

mit Trikot, Hose, Stutzen, einem Fußball

und einer Trinkflasche. Der Eintritt ist an allen

Tagen kostenlos. Am Familientag findet darüber

hinaus ein Spiel der Eltern gegen die Trainer

statt.

Die Anmeldeunterlagen können ab sofort

unter www.ContiSoccerWorld.de,

www.eintracht-fussballschule.de und

www.reifen-ehrhardt.de heruntergeladen

werden, anschließend müssen sie nur noch

ausgefüllt zurückgefaxt werden.

Nervosität wurde

schnell abgelegt

U 14-Auswahl des NFV beim DFB-Feriencamp in Kaiserau auf Rang 5

In der ersten Spielhälfte zeigten die

Niedersachsen ihr bestes Spiel, versäumten es

allerdings trotz guter Chancen, einen deutlicheren

Vorsprung zu erzielen. Nach der Pause

wurde der Gegner stärker und konnte seinerseits

in Führung gehen, doch eine Minute vor

dem Abpfiff gelang Paul Seguin der hoch verdiente

Ausgleich.

Die Abschlusstabelle: 1. Westfalen (12:1

Tore, 8:0 Punkte), 2. Niederrhein (9:5, 6:2),

3. Mittelrhein (7:4, 5.3), 4. Württemberg (4:3,

5:3), 5. Niedersachsen (7:7, 4:4), 6. Schleswig-

Holstein (5:6, 4:4), 7. Mecklenburg-Vorpommern

(7:8, 3:5), 8. Sachsen (6:7, 3:5), 9. Bremen

(4:5, 2:6), 10. Sachsen-Anhalt (1:16, 0:8)

Das NFV-Aufgebot: Mike Bähre, Johann

Becker, Maximilian Brünig, Sebastian Ernst,

Vincent Reinke, Yannik Schulze, Can Tuna (alle

Hannover 96), Christopher Derwein, Federico

Palacios-Martinez, Paul Seguin, Moritz Sprenger

(alle VfL Wolfsburg), Pascal Bertram (VfB

Peine), Marc Yannick Grunert (SVG Einbeck),

Kevin Krottke (TSV Havelse), Jonas Kühn (JFC

Roswithastadt), Markus Rohe (SV Meppen).

Trainer: Wulf-Rüdiger Müller; Co-Trainer:

Uwe Brandt. bo


VGH-Fairness-Cup 2008/2009: Endstand der 1073 Mannschaften

38

Krönte eine tolle Saison mit dem Gewinn des VGH-Fairness-Cup: Die Kreisligamannschaft des FC Ostereistedt/Rhade. Unser Foto zeigt (hintere Reihe

von links) Trainer Andreas Kierath, Hendrik Reitmann, Mark Rein, Timo Schleßelmann, Dan Ringen, Marvin Allers, Emanuel Wolff, Joseph Blanke,

Detlef Kriete, Marvin Pape, Stephan Enghardt, Betreuer Klaus-Peter Schröder sowie (vordere Reihe von links) Malte Templin, Florian Buntrock, Mohamed

Harb, Christian Bäron, Sascha Ladiges, Stefan Pape, Michael Gerken (Kapitän), Dennis Lünzmann. Bei der Aufnahme des Mannschaftsfotos

fehlten die im Hintergrund eingeblockten Spieler Pascal Martens (links) und Manuel Heins (rechts).

Von PETER BORCHERS

Sie hatten als Wiederaufsteiger in die

Kreisliga Rotenburg auf Anhieb den

zweiten Platz hinter Rotenburger SV II

belegt und damit das Relegationsspiel um

den Aufstieg in die Bezirksliga erreicht.

Das ging zwar mit 1:4 beim TSV Gnarrenburg

verloren. Dennoch kann das Team

vom FC Ostereistedt/Rhade auf eine sportlich

sehr erfolgreiche Saison 2008/2009

zurückblicken. Das gute sportliche Abschneiden

wird jetzt aber noch einmal getoppt.

Mit dem Sieg in Deutschlands größtem

Fairnesswettbewerb, dem VGH-Fairness-Cup,

macht die FC-Mannschaft ihrem

August 2009

Schiefe Blicke bei

einer gelben Karte

Rotenburger Kreisligist FC Ostereistedt/Rhade krönt eine phantastische Saison

mit dem Sieg in Deutschlands größtem Fairnesswettbewerb –

1073 Teams in der Wertung – Osnabrück-Land wieder fairster Kreis

scheidenden Trainer Andreas

Kierath jetzt das

wohl schönste Abschiedsgeschenk.

Exakt 15954 Spiele

von 1073 niedersächsischen

Teams sind jetzt von

den Staffelleitern der insgesamt

73 Spielklassen von den

NFV-Kreisligen bis zur

1. Bundesliga hinsichtlich der

Verteilung von gelben, gelb-roten

und roten Karten ausgewertet worden.

Die Endabrechnung weist den

FC Ostereistedt/Rhade als fairste Mannschaft,

die Kreisliga Osnabrück-Land

Nur gelbe Flecken auf sonst weißer Weste

Insgesamt 1073 Teams wurden beim VGH-Fairness-Cup 2008/2009 bewertet. Nur 16

haben das Kunststück geschafft, in der vergangenen Saison sowohl ohne gelb-rote und

rote Karte ausgekommen zu sein als auch nicht die Sportgerichte beschäftigt zu haben.

FC Ostereistedt/Rhade, SV Scharnebeck, SV Viktoria Gesmold, Teutonia Uelzen II, VSV

Hedendorf-Neukloster II, TuS BW Lohne, TSV Riepe, TSG Mörse, VfL Salder, Rot-Weiß

Lage, TSV Helmstedt II, Heidmühler FC II, MTV Bevern, SV Eintracht Hannover, SV Bad

Bentheim, Rotenburger SV II

Süd als fairste Staffel und

Osnabrück-Land als fairsten

NFV-Kreis Niedersachsens

aus.

Die Ehrung des Teams aus

Ostereistedt findet am Mittwoch,

12. August, im Barsinghäuser

Sporthotel Fuchsbachtal

statt. Andreas Kierath, der zur

neuen Saison als Co-Trainer zum

TuS Heeslingen gewechselt ist,

wundert sich nicht über den Fairness-

Triumph seiner Ex-Truppe: „Es ist ein

Charakterzug der Mannschaft, alles fußballerisch

lösen zu wollen. Das ist ihr Erfolgsrezept.“

Der 32-Jährige, der als Stützpunkttrainer

zudem in Achim tätig ist,

weiß aber auch, dass die Führung in der

Halbzeitwertung eine enorme Motivationshilfe

für seine ehemalige Mannschaft

war. „Am Ende haben die sich gegenseitig

schief angeguckt, wenn einer mal Gelb

sah. Das kostete dann eine Runde“, erinnert

sich der Coach an die Rückserie, in

der es nur noch acht gelbe Karten für den

FC gab. Und das, obwohl die Mannschaft

nichts zu verschenken hatte und immerhin

um einen Relegationsplatz kämpfte. ➤


Der FC Ostereistedt/Rhade

Am 25. April 2002 wurde der FC Ostereistedt/Rhade durch 41 Mitglieder gegründet.

Hierbei wurden die Fußballsparten des TSV Rhade und des MTV Ostereistedt zusammengeführt.

Im ersten Jahr wurden 250 Mitglieder registriert. Mittlerweile ist die Anzahl der

Mitglieder und Fußballspieler auf 350 gestiegen.

Der FC Ostereistedt/Rhade besitzt drei Herren-Mannschaften, die in der Kreisliga,

1. Kreisklasse Nord und 4. Kreisklasse des Fußballkreises Rotenburg/Wümme (ROW) spielen.

Die Ü 32 spielt in der Kreisliga ROW und die Ü 40-Mannschaft in der 1. Kreisklasse

Nord.

Bereits in der vergangenen Saison konnte der Verein zwei Damen-Mannschaften melden.

Im Jugendbereich stellt der FC Ostereistedt sechs eigene Junioren-Mannschaften (1 x G-,

2 x F-, 2 x E- und 1 x D-Junioren) und zwei Juniorinnen-Mannschaften (C- und D-Juniorinnen).

Die C-, B- und A-Junioren spielen in der JSG Ummel.

Die Gemeinde Rhade hat ca. 1150 Einwohner und besteht aus den Orten Rhade und

Rhadereistedt. Die Gemeinde Ostereistedt mit ca. 950 Einwohnern setzt sich aus den beiden

Orten Ostereistedt und Rockstedt zusammen.

Im Schnitt haben alle 1073 bewerteten

Mannschaften in der zurückliegenden

Saison 66 gelbe Karten erhalten.

Nicht so der FC Ostereistedt/Rhade, der

im NFV-Kreis Rotenburg schon wiederholt

in der Fairnesswertung ganz vorne lag

und bereits knapp die Halbzeitwertung

des VGH-Fairness-Cup 2008/2009 anführte.

Ganze 18 Mal Gelb haben die

Spieler um Kapitän Michael Gerken in ihren

26 Saisonspielen gesehen und konnten

sich damit im Kampf um die Fairnesskrone

recht deutlich vom ärgsten

Verfolger aus dem NFV-Kreis Lüneburg,

SV Scharnebeck (28 gelbe Karten in 30

Spielen), absetzen.

Im VGH-Fairness-Cup gibt es für gelbe

Karten einen Strafpunkt, für Gelb-Rot

drei und für Rot fünf Zähler. Zudem

Top in den einzelnen Spielklassen

Die jeweils bestplatzierten Mannschaften belegen in ihren Ligen in der Gesamtwertung

aller 1076 Mannschaften mit den aufgeführten Quotienten

nachfolgend genannte Plätze. Zum Vergleich ist die Abschlusswertung des

Vorjahres angegeben:

2009 2008

1. Bundesliga VfL Wolfsburg 1,88 / 57 1,71 / 28

2. Bundesliga VfL Osnabrück 2,23 / 254 2,59 / 264

3. Liga Kickers Emden 2,63 / 313 2,55 / 242

Regionalligen Hannover 96 II 1,79 / 35 2,56 / 250

Oberligen Niedersachsen SV Bad Rothenfelde 2,00 / 82 1,76 / 36

Bezirksoberligen TuS BW Lohne 1,47 / 13 1,00 / 2

Bezirksligen Viktoria Gesmold 1,13 / 3 2,00 / 76

Kreisligen FC Ostereist./Rhade 0,69 / 1 –

Die Teams der Ligen im Schnitt

Teams Schnitt

1. Bundesliga 2 2,06

2. Bundesliga 1 2,24

3. Liga 2 2,64

Regionalligen 4 2,44

Oberligen Niedersachsen 36 3,24

Bezirksoberligen 65 3,15

Bezirksligen 274 3,32

Kreisligen

Die Bezirke im Vergleich

689 3,02

Teams Spiele Gelb Gelb-Rot Rot n. angetr./ Schnitt

Braunschweig 256 7414 16763 1013 608

Sportgericht

59 3,16

Hannover 248 7424 16976 1080 525 64 3,16

Lüneburg 254 7344 16113 1001 562 81 3,10

Weser-Ems 315 9432 20937 1101 693 98 3,04

schlagen Sportgerichtsurteile und das

Nichtantreten von Mannschaften mit jeweils

zehn Punkten zu Buche. Die Summe

der Strafpunkte geteilt durch die Anzahl

der Saisonspiele weist den jeweiligen

Quotienten eines Teams aus. Ostereistedt/Rhade

kommt auf einen Wert

von 0,692 und auch der SV Scharnebeck

(0,933) kann noch mit einer Null vor

dem Komma glänzen. Das drittplatzierte

Team, der Bezirksligist aus Weser-Ems,

Viktoria Gesmold, musste sich mit 34

gelben Karten aus 30 Spielen (1,133)

dagegen bereits von der Null verabschieden.

Das Siegerteam aus Ostereistedt wird

neben der Ehrung mit einem Wochenendtrainingslager

im Sporthotel Fuchsbachtal

belohnt. Dort wird im September 2009 ein-

Statistiken des VGH-Fairness-Cup 2008/2009

In der Top-50 (55)-Tabelle sind: 19 Teams aus dem NFV-Bezirk Weser-

Ems, 16 Mannschaften aus dem Bezirk Lüneburg, zwölf Teams aus dem

Bezirk Hannover und acht Mannschaften aus dem Bezirk Braunschweig.

Zum wiederholten Male stellt der NFV-Kreis Osnabrück-Land mit acht

Teams die meisten Mannschaften in dieser Tabelle. Es folgen mit je vier

Nennungen die Kreise Hannover-Land, Stade und Bentheim.

Die Ex-Champions

VGH-Fairness-Cup

mal mehr auch die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft

residieren. Die Scharnebecker

dürfen sich auf den Besuch eines

Bundesligaspiels freuen und die Gesmolder

erhalten einen Sportartikelgutschein im

Wert von 1500 Euro.

Die VGH-Versicherungen und die Öffentlichen

Versicherungen Braunschweig

sowie Oldenburg zeichnen darüber hinaus

in ihren Regionaldirektionen die jeweils drei

fairsten Teams aus. Alle Mannschaften erhalten

einen Pokal, eine Urkunde und jeder

Spieler eine Plakette. Zusätzlich profitiert jeweils

eine Jugendmannschaft des ausgezeichneten

Teams. Denn für die Plätze 1 bis

3 in der Region gibt es Sportausrüstungen

im Wert von 1200, 800 bzw. 500 Euro für

den Nachwuchs.

Der VfL Wolfsburg wird bei der Vergabe

zwar leer ausgehen. Doch der Deutsche Meister,

der in der 1. Bundesliga 2008/2009 die

fairste Mannschaft stellte, schaffte es im

niedersächsischen Vergleich immerhin auf

Rang 57. Gut geschlagen haben sich auch der

zweite Erstligist Hannover 96 und Zweitligaabsteiger

VfL Osnabrück (beide Platz 154).

Und auch die beiden Drittligisten Kickers Emden

(Platz 313) und Eintracht Braunschweig

(Platz 337) können mit ihrem Abschneiden

zufrieden sein.

Hier der FC Ostereistedt/Rhade, dort

RW Huerriyet Delmenhorst. Die Kartensammlung

der Delmenhorster ist mit 102

gelben, zwölf gelb-roten und zehn roten

Karten geradezu abenteuerlich. Zusätzlich

haben Unsportlichkeiten im Mannschaftsumfeld

Huerriyet weitere 60 Minuspunkte

„beschert“ und das Team ans ➤

Fairste Liga: Kreisliga Osnabrück-Land Süd

Spiele Gelb Gelb-Rot Rot n. angetreten/Sportgericht Schnitt

480 879 44 26 2 2,42

Härteste Liga: Bezirksliga 2 Weser-Ems

Spiele Gelb Gelb-Rot Rot n. angetreten/Sportgericht Schnitt

480 1294 76 56 14 4,05

Gesamtdurchschnitt: 1073 Teams

Spiele Gelb Gelb-Rot Rot n. angetreten/Sportgericht Schnitt

31614 70792 4195 2388 302 3,11

Vergleich Endstand 2007/2008 (1084 Teams)

Spiele Gelb Gelb-Rot Rot n. angetreten/Sportgericht Schnitt

32074 73512 4634 2410 272 3,19

Jahr Verein Spielklasse Platz Quotient

1993 TuS Celle FC Niedersachsenliga Ost 1011 4,5

1994/95 SV Wippingen 2. Kreiskl. Nord Emsland nicht gewertet

1996 MTV Bokel Bezirksliga 4 Lüneburg 568 3,2

1997 FC Eisdorf Kreisliga Osterode 686 3,38

1998 SpVgg Brandl.-

Hestrup Kreisliga Bentheim 605 3,25

1999 ESV Lüneburg 1. Kreisklasse Lüneburg nicht gewertet

2000 SV Halchter Kreisliga Wolfenbüttel 38 1,97

2001/02 TSV Lochtum 1. Kreisklasse Goslar nicht gewertet

2003 SF Lechtingen Kreisliga Osnabr.-Land N. 147 2,3

2004 TSV Klein Berkel-

Wangelist Bezirksliga 4 Hannover 1007 4,47

2005 SV Hönisch 1. Kreisklasse Verden nicht gewertet

2006 SV Bad Rothenf. Bezirksoberliga Weser-Ems 39 1,77

2007

und 08 Spvgg Oetzen/St. 1. Kreisklasse Uelzen nicht gewertet

August 2009 39


VGH-Fairness-Cup

40

Ende der Fairnesswertung (8,267 Punkte)

katapultiert. Keinesfalls mit Ruhm bekleckert

haben sich aber auch SV Genclerbirligi

Achim (7,333) und Vatan Königslutter

(6,269).

August 2009

Zwei Mal Spitze

Insgesamt 73 Staffeln wurden im

VGH-Fairness-Cup 2008/2009 ausgewertet.

In acht Spielklassen gewannen

Mannschaften sowohl die Fairnesswertung

als auch das sportliche Ranking:

VfL Wolfsburg (1. Bundesliga), SVG

Göttingen (Bezirksoberliga Braunschweig),

VfB Peine (Bezirksliga II

Braunschweig), FC Worpswede (Bezirksliga

3 Lüneburg), SV Neuwallmoden

(Kreisliga Goslar), FC Eldagsen

(Kreisliga 3 Hannover-Land), SV Viktoria

Georgsmarienhütte (Kreisliga Süd

Osnabrück-Land), VfL Salder (Kreisliga

Salgitter).

Top-50 (55)-Tabelle der Saison 2008/2009

Im Fairness-Ranking der 47 NFV-

Kreise führt zum fünften Mal hintereinander

Osnabrück-Land (2,552), gefolgt

von Aurich (2,767) und Osnabrück-

Stadt (2,773). Weniger erfreulich sind

hingegen die Platzierungen der drei

Schlusslichter Wolfenbüttel (3,579), Wilhelmshaven

(3,767) und Delmenhorst

(4,037). Im Vergleich der 73 Staffeln

hat die Kreisliga Osnabrück-Land Süd

(2,42) die Nase vorn, während die 16

Teams der Bezirksliga 2 Weser-Ems

(4,05) offenbar den „rustikalsten“ Fußball

präsentierten.

Insgesamt wurden in den fast

16000 Begegnungen der 1073 niedersächsischen

Teams 70792 gelbe, 4195

gelb-rote und 2388 rote Karten gezeigt.

Zusätzlich wurden 302 Mal

das Nichtantreten von Mannschaften

bzw. Sportgerichtsurteile gegen Klubs

bzw. deren Vertreter mit jeweils

zehn Minuspunkten geahndet. Daraus

ergibt sich ein Gesamtschnitt von

3,11 Punkten für die am Wettbewerb

beteiligten Mannschaften. Gegenüber

Kickers führt in Emden

In 38 von insgesamt 47 NFV-Kreisen

sind es Kreisligisten, die in der Fairnesswertung

führen. Immerhin in

neun Kreisen nehmen höher spielende

Mannschaften die Spitzenposition ein:

Drittligist Kickers Emden (Kreis Emden),

Regionalligist Hannover 96 (Kreis

Hannover-Stadt), die Bezirksoberligisten

SVG Göttingen (Kreis Göttingen),

TuS BW Lohne (Kreis Vechta) und SV

Brake (Kreis Wesermarsch), die Bezirksligisten

SSG Halvestorf (Kreis

Hameln-Pyrmont), Viktoria Gesmold

(Kreis Osnabrück-Land), FC Worpswede

(Kreis Osterholz) und VfR Evesen

(Kreis Schaumburg).

dem Vorjahr (3,19) hat es also eine

geringfügige Verbesserung gegeben.

Einen besseren Gesamtschnitt gab

es zuletzt in der Saison 2002/2003

(3,03).

Tabellen- Gelbe Gelb-rote Rote Nicht angetr./

Platz/Verein Spielklasse Kreis Bezirk stand Spiele Karten Karten Karten Sportgericht Punkte Wert

1. FC Ostereistedt/Rhade Kreisliga Rotenburg LB 2 26 18 0 0 0 18 0,69230

2. SV Scharnebeck Kreisliga Lüneburg LB 2 30 28 0 0 0 28 0,93333

3. SV Viktoria Gesmold I Bezirksliga Osnabrück-Land WE 8 30 34 0 0 0 34 1,13333

4. SV RW Groß Gleidingen Kreisliga Peine BS 11 30 29 2 0 0 35 1,16666

5. Teutonia Uelzen II Kreisliga Uelzen LB 9 30 36 0 0 0 36 1,2

6. SV Aue Liebenau Kreisliga Nienburg H 6 30 33 1 1 0 41 1,36666

TuS Eintracht Rulle I Kreisliga Osnabrück-Land WE 6 30 38 1 0 0 41 1,36666

VSV Hedendorf/Neukloster II Kreisliga Stade LB 13 30 41 0 0 0 41 1,36666

9. SV Garßen Kreisliga Celle LB 5 28 31 1 1 0 39 1,39285

10. SV Viktoria Georgsmarienhütte I Kreisliga Osnabrück-Land WE 1 30 40 1 0 0 43 1,43333

11. FC Eldagsen Kreisliga Hannover-Land H 1 30 41 1 0 0 44 1,46666

TSV Riemsloh I Kreisliga Osnabrück-Land WE 7 30 33 2 1 0 44 1,46666

13. TuS BW Lohne Bezirksoberliga Vechta WE 13 32 47 0 0 0 47 1,46875

14. TSV Riepe Kreisliga Aurich WE 11 30 46 0 0 0 46 1,53333

SC Melle 03 I Bezirksliga Osnabrück-Land WE 1 30 30 2 2 0 46 1,53333

SVG Göttingen Bezirksoberliga Göttingen BS 1 30 40 2 0 0 46 1,53333

17. TSG Mörse Kreisliga Wolfsburg BS 2 28 43 0 0 0 43 1,53571

VfL Salder Kreisliga Salzgitter BS 1 28 43 0 0 0 43 1,53571

19. VfL Stade II Kreisliga Stade LB 3 30 41 2 0 0 47 1,56666

FC Mulsum/Kutenholz Kreisliga Stade LB 5 30 36 2 1 0 47 1,56666

21. SV Viktoria Gesmold II Kreisliga Osnabrück-Land WE 11 30 29 3 2 0 48 1,6

SC Melle 03 II Kreisliga Osnabrück-Land WE 2 30 43 0 1 0 48 1,6

23. Union Meppen I Kreisliga Emsland WE 3 32 42 2 1 0 53 1,65625

24. TV 1860 Neuhaus Kreisliga Lüneburg LB 14 30 44 2 0 0 50 1,66666

25. Rot-Weiß Lage Kreisliga Bentheim WE 12 28 47 0 0 0 47 1,67857

SG Eldingen Kreisliga Celle LB 6 28 36 2 1 0 47 1,67857

27. TSV Helmstedt II Kreisliga Helmstedt BS 3 26 44 0 0 0 44 1,69230

28. TuS Norderney Kreisliga Aurich WE 13 30 48 1 0 0 51 1,7

29. Vorwärts Nordhorn II Kreisliga Bentheim WE 5 28 44 0 1 0 49 1,75

30. SV Arnum Kreisliga Hannover-Land H 2 30 50 1 0 0 53 1,76666

31. SG Langwedel Kreisliga Verden LB 12 26 30 2 2 0 46 1,76923

TVB Schöningen Kreisliga Helmstedt BS 13 26 38 1 1 0 46 1,76923

33. SV Wietmarschen Kreisliga Bentheim WE 2 28 37 1 2 0 50 1,78571

TuS Bröckel Kreisliga Celle LB 1 28 41 3 0 0 50 1,78571

35. Hannover 96 II Regionalliga Hannover-Stadt H 6 34 56 0 1 0 61 1,79411

36. VfR Evesen Bezirksliga Schaumburg H 8 30 51 1 0 0 54 1,8

SV Kreuzkrug-Huddestorf Kreisliga Nienburg H 8 30 35 3 2 0 54 1,8

TSV Luthe Kreisliga Hannover-Land H 4 30 48 2 0 0 54 1,8

Teutonia Uelzen Bezirksoberliga Uelzen LB 5 30 40 3 1 0 54 1,8

BW Hollage II Kreisliga Osnabrück-Land WE 3 30 51 1 0 0 54 1,8

TSV Dungelbeck Kreisliga Peine BS 9 30 51 1 0 0 54 1,8

42. TSV Heidenau Kreisliga Harburg LB 13 26 38 3 0 0 47 1,80769

TSV Ottersberg II Kreisliga Verden LB 1 26 39 1 1 0 47 1,80769

SV Hoiersdorf I Kreisliga Helmstedt BS 1 26 33 3 1 0 47 1,80769

Heidmühler FC II Kreisliga Friesland WE 2 26 47 0 0 0 47 1,80769

46. SV Esterwegen I Kreisliga Emsland WE 5 32 52 2 0 0 58 1,8125

47. Deinster SV Kreisliga Stade LB 4 30 38 4 1 0 55 1,83333

48. SpVgg. Brandlecht-Hestrup Kreisliga Bentheim WE 6 28 46 2 0 0 52 1,85714

49. SSG Halvestorf Bezirksliga Hameln/Pyrmont H 2 30 48 1 1 0 56 1,86666

SV Rosche Bezirksliga Uelzen LB 14 30 53 1 0 0 56 1,86666

TuS Sülbeck Kreisliga Schaumburg H 15 30 45 2 1 0 56 1,86666

TSV Barsinghausen Bezirksliga Hannover-Land H 3 30 50 2 0 0 56 1,86666

Wildeshausen I Kreisliga Oldenburg-Land WE 6 30 51 0 1 0 56 1,86666

SV Bruchhausen-Vilsen Kreisliga Diepholz H 2 30 50 2 0 0 56 1,86666

TuS Wagenfeld Kreisliga Diepholz H 6 30 50 2 0 0 56 1,86666


BLICK

in die Top-Ligen

1. Bundesliga

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

Oberliga Niedersachsen Ost

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

Oberliga Niedersachsen Ost

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

2. Bundesliga 3. Liga

VfL Wolfsburg Hannover 96 VfL Osnabrück Kickers Emden Etr. Br’schweig

34 34 34 38 38

56 58 65 92 96

1 1 2 1 0

1 3 1 1 1

0

1,8823

1,8823 0

2,2352

0

2,2352

0

2,6315

0

2,6578

56 154 154 313 337

2,2352 2,2352 2,6315 2,6578

Regionalliga Nord Regionalliga West Oberliga Nds. Ost

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

FC Hansa Lüneburg Goslarer SC VSK OHZ-Scharmb. FC Etr. Northeim TuS Celle FC Eintr. Br’schwg. II VfL Maschen

34 34 34 34 34 34 34

61 72 69 81 81 73 74

2 1 4 2 4 2 2

3 2 1 1 0 3 3

2,5 2,5394 2,7058 2,7352 2,7647 2,7941

0 2,4117 0 0 0 0 0 0

2,4117 2,5 2,5294 2,7058 2,7352 2,7647 2,7941

218 247 264 359 376 384 399

TuS Güld. Stade Freie Turner I TuS Heeslingen SCW Göttingen SV Drocht./Assel Rotenburger SV SSV Vorsfelde

34 34 34 34 34 34 34

70 73 85 82 94 95 87

2 2 2 4 7 7 4

0 4 3 5 2 4 6

2,8235 2,9117

3,1176 3,5 3,9705

2 0 0 0 1 0 1

2,8235 2,9117 3,1176 3,5 3,9705 4 4,0882

419 471 569 748 920 921 954

Oberliga Niedersachsen Ost Oberliga Niedersachsen West

Oberliga Niedersachsen West

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

Hannover 96 II VfL Wolfsburg II SV W’haven BV Cloppenburg TSV Ottersberg

34 34 34 34 34

56 70 56 78 64

0 2 3 4 4

1 1 7 0 1

0 0 2,3823 0 0 0

1,7941

Oberliga Niedersachsen West

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

1,7941 2,3823 2,9411 2,6470 2,3823

35 208 487 331 208

SV BW Bornreihe MTV Gifhorn BSV Ölper I SV B. Rothenfelde Germania Leer SC Langenhagen VfB Oldenburg

34 34 34 34 34 34 34

91

2 4,3235

97

8

4,4411

104

9

5,3235

60

1

70

2

71

1

68

3

4 6 8 1 0 1 2

3 0 1 0 0 0 0

4,3235 4,4411 5,3235 2 2,2352 2,5 2,5588

995 1015 1062 82 154 247 282

VfL Oldenburg SV Bavenstedt VfL Osnabrück II Eintracht Nordhorn BSV SW Rehden SV Meppen TuS Pewsum

34 34 34 34 34 34 34

67 66 66 71 75 89 70

1 3 3 5 4 1 3

2 4 2 2 2 2 5

1 0 1 0 2,8235 0 2,8529

3,2941

1 1

2.6470 2,7941

2,9411 2,6470

2,7941

2,6470 2,7941 2,7941 2,8235 2,8529 3,2941 3,3529

331 399 399 419 436 658 683

TuS Lingen Arminia Hannover Heesseler SV VfV B. Hildesheim TSV Havelse SV W’haven II Preußen Hameln

34 34 34 34 34 34 34

89 95 88 108 78 99 109

3 6 6 3 8 10 6

4,1764

4 2 3 3 4 1 4

3,4705 3,6176 3,8529

Schlusslichter

Spiele

Gelb

Gelb-Rot

Rot

n. ang./Sportg.

Wert

Rang

0 0 1 0 2 1 0

3,4705 3,6176 3,8529 3,8823 4,1764 4,2352 4,3235

747 794 882 892 971 986 995

2

3,8823

Vatan Königslutter SV Genclerb. Achim RW Huerriyet Delmenh.

26

41

4

6,2692

30

90

10

7,3333 30

102

12

8,2666

2 8 10

10 6 6

6,2692 7,3333 8,2666

1071 1072 1073

2,3823

2,2352

4

2,5

4,2352

4,0882

2,5588

3,3529

4,3235


Kreis Spiele Gelb Gelb-Rot Rot n. a./ Punkte Wertg. Verein Spiele Gelb Gelb-Rot Rot n. a./ Punkte Wertg.

Sportger. Sportger.

Die Kreise im Vergleich

1. ( 1.) Osnabrück-Land 1446 2874 137 71 5 3690 2,55186 SV Viktoria Gesmold I 30 34 0 0 0 34 1,1333

2. (11.) Aurich 786 1560 85 52 10 2175 2,76717 TSV Riepe 30 46 0 0 0 46 1,5333

3. (15.) Osnabrück-Stadt 608 1269 69 36 3 1686 2,77302 Piesberger SV 30 55 1 0 0 58 1,9333

4. (10.) Bentheim 696 1510 89 29 4 1962 2,81896 Rot-Weiß Lage 28 47 0 0 0 47 1,6785

5. ( 4.) Lüchow-Dannenb. 354 742 47 21 1 998 2,81920 SV Zernien 22 36 2 0 0 42 1,9090

6. ( 8.) Stade 848 1767 120 45 4 2392 2,82075 VSV Hedendorf/Neukloster II 30 41 0 0 0 41 1,3666

7. (17.) Wittmund 242 507 21 17 4 695 2,87190 SG Mu/Benstreek 30 66 2 0 0 72 2,4

8. (13.) Vechta 846 1931 96 50 1 2479 2,93026 TuS BW Lohne 32 47 0 0 0 47 1,4687

9. ( 9.) Uelzen 690 1513 76 39 9 2026 2,93623 Teutonia Uelzen II 30 36 0 0 0 36 1,2

10. (24.) Holzminden 424 904 57 32 1 1245 2,93632 MTV Bevern 26 49 0 0 0 49 1,8846

11. ( 2.) Lüneburg 844 1680 108 67 15 2489 2,94905 SV Scharnebeck 30 28 0 0 0 28 0,9333

12. ( 5.) Nienburg 720 1486 116 41 9 2129 2,95694 SV Aue Liebenau 30 33 1 1 0 41 1,3666

13. (18.) Osterholz 698 1534 72 57 4 2075 2,97277 FC Worpswede 30 50 1 1 0 58 1,9333

14. (16.) Helmstedt 518 1036 58 39 14 1545 2,98262 TSV Helmstedt II 26 44 0 0 0 44 1,6923

15. (35.) Göttingen 874 1948 103 70 3 2637 3,01716 SVG Göttingen 30 40 2 0 0 46 1,5333

16. ( 7.) Diepholz 754 1743 93 37 8 2287 3,03315 SV Bruchhausen-Vilsen 30 50 2 0 0 56 1,8666

TuS Wagenfeld 30 50 2 0 0 56 1,8666

17. (14.) Emsland 978 2174 113 70 11 2973 3,03987 Union Meppen I 32 42 2 1 0 53 1,6562

18. (27.) Schaumburg 690 1498 77 56 9 2099 3,04202 VfR Evesen 30 51 1 0 0 54 1,8

19. (26.) Peine 790 1760 122 45 6 2411 3,05189 SV RW Groß Gleidingen 30 29 2 0 0 35 1,1666

20. (23.) Salzgitter 600 1323 85 49 1 1833 3,055 VfL Salder 28 43 0 0 0 43 1,5357

21. (25.) Leer 756 1629 87 63 11 2315 3,06216 SV Ems Jemgum 30 48 2 1 0 59 1,9666

22. (37.) Soltau-Fallingbostel 640 1381 98 49 4 1960 3,0625 TuSV Stellichte 30 53 2 0 0 59 1,9666

23. (32.) Hameln/Pyrmont 664 1470 94 48 5 2042 3,07530 SSG Halvestorf-Herkendorf 30 48 1 1 0 56 1,8666

24. (29.) Braunschweig 728 1684 82 65 2 2275 3,125 BSC Acosta II 26 37 0 3 0 52 2

25. (12.) Goslar 664 1497 73 54 9 2076 3,12650 SV Neuwallmoden 28 51 2 1 0 62 2,2142

26. ( 3.) Northeim 574 1309 71 50 3 1802 3,13937 SG Denkershausen 28 50 1 1 0 58 2,0714

FC Auetal 28 53 0 1 0 58 2,0714

27. (33.) Rotenburg 642 1520 78 45 5 2029 3,16043 FC Ostereistedt/Rhade 26 18 0 0 0 18 0,6923

28. (22.) Osterode 604 1367 74 55 6 1924 3,18543 1. FC Freiheit 26 50 2 1 0 61 2,3461

29. (20.) Hannover-Land 2322 5357 354 160 21 7429 3,19939 FC Eldagsen 30 41 1 0 0 44 1,4666

30. (31.) Cuxhaven 694 1577 102 54 8 2233 3,21757 TSV Stotel 26 48 1 2 0 61 2,3461

31. (21.) Verden 608 1311 92 51 12 1962 3,22697 SG Langwedel 26 30 2 2 0 46 1,7692

32. ( 6.) Oldenburg-Land 330 766 41 32 2 1069 3,23939 VfL Wildeshausen I 30 51 0 1 0 56 1,8666

33. (28.) Wolfsburg 732 1635 120 67 6 2390 3,26502 TSG Mörse 28 43 0 0 0 43 1,5357

34. (19.) Gifhorn 784 1822 111 76 5 2585 3,29719 VfL Vorhop 28 42 3 1 0 56 2

35. (39.) Hildesheim 908 2182 146 72 2 3000 3,30396 SV Dinklar 30 51 5 0 0 66 2,2

36. (40.) Ammerland 254 606 29 28 1 843 3,31889 SVE Wiefelstede 28 58 1 1 0 66 2,3571

37. (36.) Oldenburg-Stadt 388 946 48 35 4 1305 3,36340 TuS Bloherfelde 28 51 1 0 0 54 1,9285

38. (34.) Harburg 714 1604 106 75 11 2407 3,37114 TSV Heidenau 26 38 3 0 0 47 1,8076

39. (38.) Wesermarsch 228 550 28 21 3 769 3,37280 Sportverein Brake 32 60 2 4 0 86 2,6875

40. (42.) Cloppenburg 792 1960 108 60 13 2714 3,42676 SV Höltinghausen 28 49 0 1 1 64 2,2857

41. (44.) Hannover-Stadt 942 2339 143 79 9 3253 3,45329 Hannover 96 II 34 56 0 1 0 61 1,7941

42. (43.) Celle 612 1484 102 59 8 2165 3,53758 SV Garßen 28 31 1 1 0 39 1,3928

43. (41.) Friesland 324 791 35 34 9 1156 3,56790 Heidmühler FC II 26 47 0 0 0 47 1,8076

44. (45.) Emden 338 820 34 41 8 1207 3,57100 BSV Kickers Emden 38 92 1 1 0 100 2,6315

45. (30.) Wolfenbüttel 546 1382 114 38 4 1954 3,57875 Sportfreunde Ahlum II 28 46 1 2 0 59 2,1071

46. (46.) Wilhelmshaven 180 449 28 25 2 678 3,76666 TSR Olympia WHV I 26 50 2 2 0 66 2,5384

47. (47.) Delmenhorst 240 595 53 29 7 969 4,0375 TV Jahn I 30 48 4 0 0 60 2

42 August 2009

Angabe in Klammern = Endstand 2007/2008


Sportplatz Markier-System:

Immer die optimale Mischung

Das professionelle Markieren von Sportplatzlinien gehört für

EUROGREEN schon seit 20 Jahren zum Kernsortiment. Tausende

Rasenplätze in Deutschland wurden von den Betzdorfer Rasenprofis

nicht nur wieder bespielbar gemacht, sondern nach Fertigstellung

auch wieder in den „richtigen Rahmen“ gesetzt. Die Mehrzahl der

Platzwarte der deutschen Fußballplätze und Stadien kennt und nutzt

die zuverlässige Technik.

Schon früh die Kreidezeit beendet:

die Familie der „Linos“ von EUROGREEN

LinoFix, LinoMat, LinoMobil – so heißen die bewährten und professionellen

Linienzieher aus dem Haus EUROGREEN. In Verbindung mit

der Markierfarbe Perlweiß Konzentrat wurden und werden noch Jahr

für Jahr Tausende Kilometer Sportplatzlinien gezogen. Das Ende der

Kreidezeit bedeutete gleichzeitig den Beginn der Moderne. Vorbei die

Zeit der Kreide und Kreidewagen. Schluss mit der (ungewollten)

Vernichtung von Rasen durch den Aufbau von Kreideschichten. Das

EUROGREEN Markiersystem setzt auf flüssige, unter Druck zielgenau

sprühfähige Markierfarbe. Einziger Nachteil: Der Platzwart muss die

Farb-/Wassermischung selbst herstellen.

Jetzt neu: Schluss mit dem Selbermischen!

Das neue Markiersystem von EUROGREEN macht nun Schluss

damit! Jetzt ist es möglich, per Wahlschalter am Gerät das optimale

Mischungsverhältnis für die angestrebte Markierung einzustellen: Eine

Folgemarkierung benötigt eine niedrigere Farbkonzentration als dies für

eine Erstmarkierung der Fall ist. Und dieses optimale Gemisch wird im

Gerät selbst hergestellt.

LINOTOP und EDEL-WEISS:

das neue „Top-of-the-line“ Markiersystem

Das Top-of-the-line Markiergerät LINOTOP arbeitet mit einem integrierten

Mischer, in dem das Farbkonzentrat EDEL-WEISS und Wasser

ideal gemischt und dem Sprühsystem zugeführt werden. Dieses System

besteht aus einer Drei-Kammer-Membranpumpe, die das Farb-Wasser-

Gemisch mit einer Zwölf-Volt-Batterie zur Doppel-Flachstrahldüse transportiert.

Der so entstehende feine Sprühnebel umhüllt gleichmäßig und

dicht die Rasenblätter und bildet so eine leuchtend weiße, gestochen

scharfe Markierlinie. Der große, 25 Liter fassende Wassertank macht es

möglich, dass mit einer Tankfüllung zwei Sportplatzmarkierungen

durchgeführt werden können. Selbstverständlich hat der LINOTOP einen

variablen, justierbaren Markierarm und ein integriertes, über die

Bedienelemente aktivierbares Reinigungssystem. Vier kugelgelagerte

Luftreifen, eine extrem stabile Rahmenkonstruktion und ein höhenverstellbares

Griffgestänge mit Schnell-Spannbefestigung und Soft-Griffen

geben dem Gerät alle Voraussetzungen für einen absolut richtungstreuen

Lauf.

Informationen zum LINOTOP erhalten Sie unter

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August 2009 43


Frauenfußball

44

Von DIETRICH KÖHLER-FRANKE

Beim VfL Wolfsburg, dem Aushängeschild

im niedersächsischen Frauenfußball,

lief in der 1. Bundesliga längst

nicht alles rund. Trainer Ralf Kellermann

führte seine Mannschaft mit 27 Punkten

und 53:48 Toren auf den achten Tabellenplatz.

Das war gegenüber der Vorserie mit

Rang sechs und 34 Punkten allerdings ein

kleiner Rückschritt. Die VfL-Frauen belegten

an den 20 Spieltagen stets eine Position

auf den Rängen sieben bis neun.

Zum Verlauf: Wolfsburg kam schlecht

aus den Startlöchern. Nach sechs Spieltagen

konnte auf der Habenseite nur ein Sieg

und ein Remis verzeichnet werden. Die

Rückrunde verlief mit fünf Siegen, einem

Unentschieden und fünf Niederlagen etwas

erfreulicher. An guten Tagen distanzierte

der VfL die Konkurrenz vom USV Jena (6:0),

dem TSV Crailsheim (6:1), Borussia Friedenstal

Herford (6:1) und dem SC Bad

Neuenahr (5:0).

In der Heim- und Auswärtsbilanz halten

sich die Punkte mit 14 bzw. 13 Zählern

fast die Waage. Das Interesse der VfL-Fans

fiel mager aus. Mit einem Schnitt von 432

Besuchern kam Wolfsburg in der Zuschauertabelle

nicht über den vorletzten Rang

hinaus. Den Saisonrekord gab es mit 740

Zuschauern am 1. März gegen den 1. FFC

Frankfurt. Shelley Thompson und Martina

Müller brachten die Gastgeberinnen mit

2:0 in Führung, doch am Ende hieß es 2:3.

Unter den Ergebnissen ragt das 3:3 am 16.

Spieltag beim FC Bayern München heraus.

Ein Remis, das den FCB-Frauen letztlich die

deutsche Meisterschaft kostete.

In der VfL-Torjägerinnenliste liegt Martina

Müller, die in der gesamten Saison nur

zehn Minuten lang nicht spielte, mit 21

Treffern deutlich vorn. In der gesamten

Bundesliga traf nur Inka Grings vom FCR

Duisburg (27 Tore) häufiger. Im DFB-Pokal

kam Wolfsburg erstmals ins Halbfinale,

scheiterte aber an Grings und Co. mit 1:3.

Die VfL-Tore: 21 Martina Müller,

14 Shelley Thompson, 6 Stephanie Bunte,

4 Navina Omilade sowie Anna Blässe, Lisa

Eichholz (jeweils 3), Annelie Brendel, Britta

Carlson (jeweils 1).

August 2009

1. Liga:VfL Wolfsburg belegt Platz acht – Aus im DFB-Pokalhalbfinale

Geringes Zuschauerinteresse

Mittelfeld-Ass Annelie Brendel.

Nachdenklich: Trainer Ralf Kellermann und seine VfL-Frauen kamen über Platz acht nicht

hinaus. Fotos (2): imago

2. Liga: Mellendorf steigt wieder ab – Starke A

Gersten: Schwacher S

Zweitligagründungsmitglied Victoria

Gersten hat sich nach einer restlos

verkorksten Hinrunde, in der erst

zum Abschluss gegen Mellendorf (3:0)

der erste Sieg gelang, eindrucksvoll vor

dem Abstieg gerettet. 17 der insgesamt

23 Zähler wurden in der Rückserie geholt.

Am Ende betrug der Vorsprung

gegenüber dem ersten Abstiegsplatz

sechs Zähler. Die Reisinger-Vertretung

belegt mit 31:35-Toren und 23 Punkten

wie in der Vorserie Platz neun, als sie

27 Punkte holte.

An 15 Spieltagen standen die Emsländerinnen

auf einen Abstiegsrang.

Auswärts wurden mehr Punkte (12) als in

den Heimspielen (11) erreicht. Martina

Fennen holte sich gemeinsam mit Kerstin

Straka von Tennis Borussia Berlin den

Titel der Zweitliga-Torschützenkönigin.

Beide Spielerinnen kamen auf 12 Saisontreffer.

Die Victoria-Tore: 12 Martina Fennen,

5 Sarah Schneider, 4 Inga Kappel,

3 Sandra Reisinger sowie Tanja Baumann,

Katharina Börger, Nina Lögering,

Sarah Sieksmeyer, Shanty Sriskandarajah,

Britta Kappel (jeweils 1). Hinzu

kommt ein Eigentor durch eine Spielerin

von BW Hohen Neuendorf.

Ein einziges Tor, das Tammy Streicher

in der 68. Minute im Relegations-

Rückspiel vor 500 Zuschauern zum 1:0

für den SV Löchgau erzielte, besiegelte

das Schicksal des Mellendorfer TV. Nach

dem 1:1 im Hinspiel (Torschützin Kristina

Gluth) der beiden Zweitliga-Drittletzten

hätte dem Team aus der Wedemark bereits

ein 0:0 auf eigenem Platz zum Klassenerhalt

gereicht.


Altmeister Jahn Delmenhorst (am Ball Anna Mirbach) konnte den Abgang von Torjägerin Nahrin

Uyar nur schwer ersetzen.

Regionalliga Nord:Abstieg für Büppel nach sechs Jahren

Große Kulisse

für BVC-Frauen

Mit Werder Bremen holte sich ein

Neuling Meisterschaft und Aufstieg.

Aber der Favorit musste

lange bangen, zumal es nicht nur in

Cloppenburg, sondern unerwartet auch

bei der SV Ahlerstedt/Ottendorf eine

Niederlage gab.

Der BV Cloppenburg, in der Vorserie

noch als SV Höltinghausen gestartet, lag in

der Endabrechung nur einen Punkt hinter

dem Spitzenreiter. Ihre einzige Niederlage

mussten die Südoldenburgerinnen gegen

Bremen hinnehmen. Unter sechs Unentschieden

befand sich auch ein 0:0 beim

Aufholjagd unter Trainer Westphal ohne Happy-End

Start, starkes Finish

Klassenerhalt: Gerstens Trainerin Maria Reisinger.

So blieb das Happy-End nach

einer großartigen Aufholjagd aus. Mit

gerade einmal drei Zählern hatte der

MTV die Hinrunde abgeschlossen.

Unter dem neuen Trainer Arndt Westphal

verbesserte sich Mellendorf nach

der Winterpause auf insgesamt 17

Zähler. Ein 1:0 beim Tabellendritten

Lok Leipzig beflügelte. Unter den

Erfolgserlebnissen befanden sich die

eindrucksvollen Revanchen gegen

Lütgendortmund (nach der 0:4-Heimschlappe

gewann der MTV mit dem

gleichen Ergebnis das Rückspiel) und

dem SV Blau-Weiß Hohen-Neuendorf

(1:0-Erfolg nach 1:7-Hinrundenklatsche).

In der gesamten Serie kam

Mellendorf unter zwölf Teams nie

über Tabellenplatz zehn hinaus.

-DKF

Frauenfußball

damals sieglosen TSV Nahe. Bemerkenswert

groß fielen die Kulissen von 710 Besuchern

gegen Büppel und 630 Fans gegen

Werder aus.

In ihrer bereits 18-jährigen Zugehörigkeit

zur Regionalliga landete die TSG Burg

Gretesch erst zum zweiten Male auf dem

dritten Tabellenplatz, den die Osnabrückerinnen

kontinuierlich seit dem siebten

Spieltag behaupteten. Die SV Ahlerstedt/

Ottendorf schwebte zur Halbserie noch

in Abstiegsgefahr, holte dann aus elf Spielen

stattliche 23 Punkte und kletterte noch

auf Rang vier. SuS Timmel feierte einige

Schützenfeste wie gegen Büppel (6:1,

6:2), glänzte mit einem 1:1 in Bremen,

musste sich aber mit Rang fünf begnügen.

Wiebke Einnolf ragte mit 19 Saisontoren

aus dem SuS-Ensemble heraus.

Sechster wurde Bergedorf 85 vor

dem TSV Havelse, der als Aufsteiger mit

Rang sieben zufrieden sein kann und

auch einen Punkt von Werder entführte.

Altmeister Jahn Delmenhorst meldete

zwar mit 750 Zuschauern beim 2:2

gegen Werder Bremen Zuschauerrekord,

aber nach dem Weggang von Torjägerin

Nahrin Uyar, die vor der Saison zum

Nachbarn aus der Hansestadt wechselte,

war nicht mehr als Rang acht zu erwarten.

Neuling SG Jesteburg-Bendestorf

liegt in der Endabrechnung beruhigende

neun Punkte vor einem Abstiegsrang.

Der VfL Oythe stürzte gewaltig ab, blieb

im Jahr 2009 mit neun Niederlagen und

drei Remis sieglos. Mit einem Punkt

gegenüber dem TSV Nahe rettete sich

das Team aus Vechta aber noch zum

Klassenerhalt.

Der TuS Büppel ist die einzige Elf

ohne Unentschieden, entwickelte sich

aber zur Schießbude der Liga, kassierte in

16 Spielen vier und mehr Gegentore. Mit

nur vier Siegen muss die Elf nach sechsjähriger

Zugehörigkeit die Regionalliga

verlassen. Neu sind in der kommenden

Saison der Zweitligaabsteiger Mellendorfer

TV und Holstein Kiel II sowie erstmals

die TSG Ahlten. Dietrich Köhler-Franke

Torjägerinnen

der Regionalliga

24 Nahrin Uyar (SV Werder Bremen)

19 Wiebke Einnolf (SUS Timmel)

18 Jennifer Horwege

(SV Werder Bremen)

18 Romina Riwny (SV Ahlerstedt/O.)

15 Simone Westerhoff

(BV Cloppenburg)

14 Sabine Grelck (Bergedorf 85)

13 Stefanie Büsing

(BV Cloppenburg)

13 Joy Weitzel (Jesteburg/B.)

12 Andrea Mählmann

(BV Cloppenburg)

12 Andrea Jagusch (Jesteburg/B.)

je 11 Tore: Anna Mirbach (TV Jahn

Delmenhorst), Katja Franke (TuS

Büppel), Maike Stickel (TSV Havelse),

Annemarie Schwartau (SG Ahlerstedt),

Rachel Rinast (TSV Nahe).

je 9 Tore: Kathrin Janßen (SuS Timmel),

Kira Manns (TSG Burg Gretesch),

Katharina Haar (SV Werder

Bremen).

August 2009 45


„Kicken gegen Sucht“

46

Vereinszugehörigkeit stärkt

Kinder und Jugendliche

Kreisvorsitzender Hans-Michael Rabe überreicht beim Jugendfußballturnier 1000 Euro

Was kommt heraus, wenn ein Fußballverein,

die Suchtberatungsstelle

Burgdorf/Laatzen und das Diakonische

Werk der evangelisch-lutherischen

Landeskirche Hannover auf der Fußballanlage

des TSV Germania Haimar/Dolgen zusammentreffen?

Ein Fußballturnier der

besonderen Art. „Kicken gegen Sucht“ lautete

das Motto des Präventionsprojektes,

bei dem 50 Mädchenund

Jungenmannschaften um die

Pokale spielten. Das Resultat des

Turniers kann sich sehen lassen. Etwa

1500 Besucher strömten an

zwei Tagen auf das Gelände in Haimar,

rund 5000 Euro Gesamterlös

fließen in die Jugendarbeit des Vereins.

Solch ein Projekt schwirrte

Initiatorin Ivonne Schäfer schon

länger im Kopf herum. Die Diplom-

Pädagogin des Diakonischen Werkes

Hannover suchte nur noch

nach einer Verknüpfung der drei

Einrichtungen. Die Idee kam der

ehrenamtlichen Jugendtrainerin

beim TSV Haimar/ Dolgen schließlich

auf dem Fußballplatz.

Gesagt, getan. Mit dem Ziel

vor Augen, mit dieser Veranstaltung

ein Zeichen setzen zu wollen,

dass Fußball auch ohne Alkohol

funktioniert und zeitgleich eine wirkungsvolle

Maßnahme zur Suchtprävention

darstellt, plante Schäfer ein großes Turnier

samt Ponyreiten, Spieleaktionen der Suchtberatungsstelle

und Tombola. Unterstützung

bekam sie unter anderem von Hannover

96 und der Per-Mertesacker-Stiftung.

Statt Bier gab es alkoholfreie Cocktails und

eine Saftbar.

Um das Ganze zu finanzieren, wandte

sich Schäfers Kollege Roland Johannes,

Referent für Suchtfragen bei den Diakonischen

Werken, an die Egidius-Braun-Stiftung

des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Die gab grünes Licht und sagte finanzielle

Unterstützung zu. Auch der DFB zeigte sich

hellhörig und wählte Schäfers Veranstaltung

mit fünf weiteren Aktionen in Niedersachsen

für die Sozialkampagne „Kinderträume

2011“ aus, bei der ausgesuchte

Projekte finanziell und materiell unterstützt

werden. Hintergrund dieser Kampagne ist

die bevorstehende Frauen-Fußballweltmeisterschaft

2011 im eigenen Land. Aus diesem

Anlass hat die Männer-Nationalmannschaft

die Aktion ins Leben gerufen und

spendet bis zum Jahr 2011 eine Millionen

Euro für gemeinnützige Organisationen,

soziale Projekte und Initiativen, die sich

nachhaltig um das Wohl von Kindern und

Jugendlichen kümmern. Bei der Auswahl

der Projekte werden insbesondere lokale

Initiativen, die durch ehrenamtliches Engagement

getragen werden, berücksichtigt.

Hans-Michael Rabe, Vorsitzender des

NFV-Kreises Hannover-Stadt, brachte am

August 2009

Hans-Michael Rabe, Kreisvorsitzender Hannover-Stadt,

überreicht den Scheck über 1000

Euro an Dr. Jörg Antoine, stellvertretender Direktor

des Diakonischen Werkes Hannover.

Der stellte den Betrag der Jugendabteilung

des TV Germania Haimar/Dolgen zur Verfügung.

Foto: Röver

Turniertag die Finanzspritze in Form eines

Schecks über 1000 Euro mit nach Haimar.

Er überreichte außerdem eine Urkunde und

eine Welcome-Box des Deutschen-Fußball-

Bundes (DFB), gefüllt mit etlichen Give-

Aways zur Frauen-Fußball-WM 2011, an Dr.

Jörg Antoine, stellvertretender Direktor des

Diakonischen Werkes Hannover. Weiterhin

warb Rabe für den Besuch eines der WM-

Spiele in Wolfsburg. Um den Frauenfußball

auch in Zukunft zu fördern, „wäre es schön,

wenn wir bis dahin noch zahlreiche Mädchenmannschaften

gründen würden“,

merkte er an.

Antoine freute sich über das zusätzliche

Geschenk, hatte er doch nur mit dem

Scheck gerechnet. Die Box stellte er spontan

den Mädchenmannschaften im Verein

zur Verfügung, kicken beim TSV Germania

Haimar/Dolgen neben den Jungenteams

doch auch eine E-Juniorinnen und eine C-

Juniorinnen-Mannschaft. „Hier wird tolle

Jugendarbeit geleistet“, lobte er. Es sei

wichtig, dass Kinder und Jugendliche den

gemäßigten Umgang mit Alkohol lernen

würden. Dazu gehöre auch die Vorbildfunktion

der Erwachsenen, besonders der Trainerinnen

und Trainer im Verein. Und damit

Eine Heerschar von Pokalen nahmen am Ende

der zwei Turniertage die 50 Mannschaften

entgegen. Foto: Schönamsgruber

die Nachwuchsarbeit auch weiterhin so gut

funktioniert, sagte Antoine zu, den Turniererlös

in die Jugendkasse zu spenden.

Dass ein Verein den Kindern und

Jugendlichen nicht nur das Fußballspielen

bieten, sondern aufgrund der Vereinszugehörigkeit

auch besser vor Suchtgefahren

schützen kann, ist hinlänglich bewiesen.

„Laut einer Statistik trinken Jugendliche, die

im Verein sind, weniger Alkohol als ihre

Altersgenossen“, erklärte Schäfer. Zu den

Suchtgefahren zählt die Mutter zweier

Töchter inzwischen nicht nur den Alkohol

und andere Drogen, sondern auch das stundenlange

Computerspielen. „Wer trainiert,

hat allerdings weniger Zeit vor dem Computer

zu sitzen und verringert damit schon mal

die Gefahr, anfällig zu werden.“ Außerdem

stärkten das „Wir-Gefühl“ in einer Mannschaft

und das Verausgaben im Training

und im Spiel Kinder und Jugendliche gegen

Süchte, so die Diplom-Pädagogin. Auch der

Umgang mit Niederlagen sei mit mehreren

besser zu verkraften als allein, zusätzlich

lernen die Spielerinnen und Spieler im Team

auch Verantwortung zu übernehmen.

Ihre Idee könnte bald Schule machen.

Kreisvorsitzender Rabe zeigte sich

begeistert. „Wir sammeln hier Erfahrungen

und könnten das Ganze im Bereich

Hannover fortsetzen“, sagte er optimistisch.

Nicole Röver


Justizia am Spielfeldrand

48

Randale in Oldenburg. Nach dem verlorenen Aufstiegsspiel des VfB gegen Goslarer SC kam es zu schweren Ausschreitungen auf dem Platz. Foto: Burmann

VfB Oldenburg: Zwei

Spiele ohne Zuschauer

Sportgericht des Niedersächsischen Fußballverbandes fällt Urteil nach Ausschreitungen

im Relegationsspiel des VfB Oldenburg gegen Goslarer SC (1:2)

Oberligist VfB Oldenburg muss die ersten

beiden Heimspiele unter Ausschluss

der Öffentlichkeit austragen

und eine Geldstrafe in Höhe von 2000 Euro

zahlen. Dies entschied das Sportgericht des

Niedersächsischen Fußballverbandes nach

vierstündiger Sitzung in Barsinghausen.

Auch der Goslarer SC wird zur Kasse gebeten.

Er muss eine Geldstrafe in Höhe von

400 Euro entrichten. Die Sportrichter hatten

sich vor der Urteilsverkündung noch mal ausführlich

mit den beteiligten Vereinen über die

schweren Ausschreitungen nach dem Relegationsspiel

zur Regionalliga Nord zwischen VfB

Oldenburg und Goslarer SC (1:2 am 6. Juni

vor 12.000 Zuschauern) ausgetauscht.

Die Enttäuschung über den verpassten

Aufstieg war sicherlich der Auslöser der wüsten

Schlägereien. Aber auch ein Vorfall unmittelbar

nach dem Schlusspfiff könnte mit

August 2009

dazu beigetragen haben. Ein Fotograf hatte

absichtlich oder unabsichtlich – dies konnte

das Verbandssportgericht nicht eindeutig

aufklären - einem Goslarer Spieler ein Bein

gestellt. Wie Schiedsrichter Lars Heitmann in

der Verhandlung aussagte, sei der Fußballer

danach mit beiden Füßen auf die Brust des

Fotografen gesprungen. Das aggressive Verhalten

des Spielers wurde vermutlich durch

einen Flaschenwurf an seinen Kopf ausgelöst.

Der Fußballer erhielt eine sechswöchige Sperre

aufgebrummt, die am 20. August endet.

Ein weiterer Vorfall führte dann endgültig

zur Eskalation. Der junge Einpeitscher des

VfB Oldenburg sprang vom Zaun und öffnete

eines der Fluchtore. Etwa 20 Zuschauer versuchten

darauf hin den Platz zu stürmen, sie

wurden allerdings von Polizeikräften zurückgedrängt.

Danach flogen Flaschen und Steine.

Da das Fluchttor unbewacht war, liefen

TSV Eintracht Exten gradlinig zum Erfolg

EUROGREEN, Partner des Niedersächsischen Fußballverbandes bei der Sportplatzpflege,

bot auf der Homepage des NFV ein Gewinnspiel an, um damit den

Jugendfußball in Niedersachsen zu fördern. Aus den zahlreichen E-Mail-Einträgen

wurde der Gewinner ausgelost. Es ist der TSV Eintracht Exten.

Die Teilnahmebedingungen waren ganz einfach: Vereine, die in der Saison

2008/2009 mindestens zwei Jugendmannschaften (G- bis A-Junioren) für den Spielbetrieb

angemeldet hatten, konnten sich mit einem Team bewerben.

Der Preis: Ein EUROGREEN-Markierungsgerät LINOTOP mit einem Fünf-Kilogramm-Kanister

Linienfarbe EDEL-WEISS und ein Scheck in Höhe von 500 Euro,

zweckgebunden für die Nachwuchsarbeit im Verein.

Den Zuschlag erhielt nunmehr der TSV Eintracht Exten, ein 600 Mitglieder starker

Verein aus Rinteln. Die Preisübergabe fand nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe

statt (Wir berichten in der September-Ausgabe).

jetzt zahlreiche Zuschauer auf den Platz und

lieferten sich mit Ordnern und Spielern einige

Schlägereien.

Das NFV-Verbandssportgericht unter

Vorsitz von Johannes Budde (Barßel) verurteile

den VfB Oldenburg wegen Vernachlässigung

der Platzdisziplin und mangelnden

Schutzes des Gegners, Schiedsrichters und

der Verbandsvertreter. Unmittelbar nach

dem Relegationsspiel war es auf dem Platz

zu den Tumulten gekommen. Der beauftragte

Sicherheitsdienst hat nach Einschätzung

aller an der Sportgerichtsverhandlung Beteiligten

versagt. Die Verantwortung dafür

muss allerdings der VfB Oldenburg tragen.

Für die beiden Heimspiele unter Ausschluss

der Öffentlichkeit darf der VfB jeweils

700 Sitzplätze belegen. Sportgerichtsvorsitzender

Budde betonte, dass die Oldenburger

bei der Aufarbeitung des Vorfalls tatkräftig

mitgeholfen hätten. Die Vertreter des VfB

teilten in der Verhandlung in Barsinghausen

mit, dass sie 35 Stadionverbote aussprechen

wollen. Außerdem haben sie wegen der Vorfälle

im Relegationsspiel am 6. Juni den Ordnungsdienst

mittlerweile gewechselt.

Nach Einschätzung der Vereinsvertreter

hat der Ordnungsdienst, der bei dem Spiel

42 Ordner einsetzte, versagt, weil er unter

anderem die Fluchttore nach dem Spiel unzureichend

abgesichert hat, so dass es nach

dem Schlusspfiff auf dem Platz zu Schlägereien

zwischen Zuschauern, Spielern und

Ordner kommen konnte.

Da auch Fans des Goslarer SC nach

dem Spiel den Platz gestürmt hatten, muss

der Verein ebenfalls eine Geldstrafe entrichten.

Gegen dieses Urteil ist eine Berufung

möglich.


Insulander scheitern

im Siebenmeterkrimi

Beach-Soccer Fun Cup auf Borkum – Schweriner Team Neumühler SV neuer

Niedersachsenmeister – Osnabrückerinnen bei den Frauen erfolgreich

Nach zehn Jahren auf Norderney

wurden in diesem Jahr das

erste Mal die offiziellen

Niedersachsenmeisterschaften im

Beach-Soccer der Frauen und Männer

auf der Nordseeinsel Borkum

ausgetragen. Den Titel bei den Frauen

holte sich das Team „Tatü“ aus

Osnabrück – Die Männerwertung

gewann der Neumühler SV.

Es spielten mehr als 40 Mannschaften

um den begehrten Titel.

Teams aus dem gesamten Bundesgebiet

und sogar aus der Schweiz

waren nach Borkum gereist. Mit

fünf Teams stellte die Insel Borkum

die meisten Teams aus einer Stadt.

Spannende Spiele wurden den Zuschauern

bei sonnigem Wetter am

Borkumer Nordstrand geboten. Bis

ins Halbfinale schafften es in der

Frauenkonkurrenz die Siegerinnen

der vergangenen beiden Jahre „Die

Tanten machen nur Spaß“ aus Oldenburg,

die TSG Ahlten und die

beiden Osnabrücker Teams „Tatü“

und „Tata“.

Im Frauenfinale standen sich die

TSG Ahlten und das Osnabrücker

Auch Frauen spielen mit Begeisterung Fußball am Strand. Fotos: KEM

Team „Tatü“ gegenüber. Hier demonstrier-

Im Halbfinale der Männer war die Insel

ten die Osnabrückerinnen deutlich, warum Borkum stark vertreten. Mit den Islandern

sie so weit gekommen waren. Sie machten und der SG Burkana spielten gleich zwei

die Räume eng und spielten schnell nach Borkumer Teams um den Einzug in das Fina-

vorne, so dass die TSG Ahlten kaum zu Torle. Da die Teams im Halbfinale aufeinander

chancen kam. Diese Spielweise wurde kurz trafen war klar, dass zumindest ein Team

vor Ende der ersten Hälfte mit dem 1:0 be- von der Insel im Finale stehen würde. Die

lohnt. Die zweite Hälfe des Frauenfinals ge- Entscheidung, welches der beiden Teams

staltete sich ähnlich. Zwar versuchte die TSG um den Titel spielten durfte, zog sich bis ins

irgendwie den Ausgleich noch zu erzielen, Siebenmeterschießen. Dieses gewannen die

aber die Osnabrückerinnen spielten weiter- Männer von der SG Burkaner mit 4:2 und

hin geschickt und machten mit dem 2:0 drei durften im anschließenden Finale um den

Minuten vor dem Ende den Sieg perfekt und Titel spielen.

wurden verdient neue Niedersachsen-Meis-

Im Finale mussten die Borkumer gegen

terinnen im Beach-Soccer.

den Neumühler SV antreten. Die Jungs aus

Beach-Soccer

der Nähe Schwerins hatten zuvor

ihr Halbfinale gegen den TV Oyten

mit 2:1 gewonnen. Zu Beginn des

Finals wirkten die Borkumer souveräner

und hatten die besseren

Chancen. Kurz vor der Halbzeitpause

scheiterten die Insulaner mit einem

tollen Freistoß, der nur die

Latte traf. Ein weiterer Lattenkracher

verhinderte auch in der zweiten

Halbzeit ein Tor für die Borkumer.

Es blieb beim 0:0 und der neue

Niedersachsenmeister der Männer

musste im Siebenmeterschießen ermittelt

werden.

Das „Penaltyschießen“ entschädigte

für das 0:0 in der regulären

Spielzeit. Nachdem die ersten

fünf Schützen beider Teams noch

keine Entscheidung herbeiführen

konnten, mussten die Teams immer

wieder einen Schützen auswählen,

der den schwierigen Weg zum Siebenmeterpunkt

antreten musste.

Beim Stand vom 12:12 konnten die

Borkumer den Ball nicht im Tor platzieren.

Nachdem der Borkumer

Keeper etliche Matchbälle abwehren

konnte, sollte nun allerdings die

Entscheidung fallen. Ein platzierter Schuss

ins linke untere Eck machte den Sieg des

Neumühler SV aus Schwerin perfekt und

lässt die offene Niedersachsenmeisterschaft

nach Mecklenburg-Vorpommern wandern.

Die Veranstaltung endete mit der

Players Party am Samstagabend. Hier wurden

die Sieger durch die NFV-Vertreterin

Dagmar Thißen geehrt und anschließend

ausgelassen zusammen gefeiert. Das Turnier

hat einen guten Einstand auf Borkum gehabt,

so dass die Veranstalter davon ausgehen,

dass auch in den nächsten Jahren die

Landesmeisterschaften im Beach-Soccer auf

Borkum ausgetragen werden.

Sieger in der Herrenkonkurrenz wurde der Neumühler SC. Sieger bei den Frauen wurde das Osnabrücker Team „Tatü“.

August 2009 49


Jugendfußball

50

Vor der Traumkulisse von rund

3000 Zuschauern haben TV Dinklage

und VfL Oythe das Finale um

den E-Junioren-Cup Oldenburger Münsterland

bestritten. Dabei konnte sich

nach einem dramatischen Endspurt der

Nachwuchs des TV Dinklage mit 2:1

durchsetzen und den Siegerpokal entgegennehmen.

Die 11. Auflage des

OM-Cup, bei der sich in diesem Jahr

der SV Thüle (NFV-Kreis Cloppenburg)

als großartiger Gastgeber präsentierte,

war einmal mehr eine tolle Werbung

für den Jugendfußball.

112 Mannschaften mit rund 1200

Spielern aus den NFV-Kreisen Cloppenburg

und Vechta bevölkerten zusammen

mit ihren 300 Trainern und Betreuern

zwei Tage den 950-Seelen-Ort Thüle,

der diese logistische Herausforderung

großartig meisterte. 190 ehrenamtliche

Helferinnen und Helfer hatte der SV

Thüle mobilisiert, die im Vorfeld und

während der zwei Turniertage rund um

die Uhr im Einsatz waren.

Beim offiziellen Empfang begrüßte

Bürgermeister Johann Wimberg u.a. den

Präsidenten des Norddeutschen Fußballverbandes,

Eugen Gehlenborg, die beiden

Kreisvorsitzenden Werner Busse

(Cloppenburg) und Martin Fischer

(Vechta) sowie Walter Fricke, der als Jugendobmann

des Niedersächsischen

Fußballverbandes das Turnier besuchte.

Wimberg lobte das große ehrenamtliche

Engagement des Gastgebers

August 2009

TV Dinklage gewinnt die

11. Auflage des OM-Cup

Riesenbegeisterung um Adreano und Frank Baumann – 112 Teams in Thüle am Ball

Geduldig erfüllte Frank Baumann alle Autogrammwünsche.

und die beiden Jugendausschüsse

der

Kreise Vechta und

Cloppenburg. Stellvertretend

für alle

Organisatoren, Helferinnen

und Helfer

nannte Wimberg die

OM-Garanten Ewald

Thöben und Harald

Fangmann sowie das

gesamte Organisations-Team

des Gastgebers,

die allesamt

zum großartigen

Gelingen dieses

Jugendturniers beitrugen.

Lobende Worte

fand Wimberg auch

für die vielen Sponsoren,

die Jahr für

Jahr die Austragung

dieses Mammutturnier

ermöglichen.

Mit dem Auftritt

des Ballkünstlers

„Adreano“ kam am

Ende des ersten Turniertages

richtig

Stimmung auf. Er riss

die E-Junioren-Kicker

und die Zuschauer

mit seinem fußballerischen

Können zu

Beifallsstürmen hin.

Einen wahren Sturm-

lauf der Begeisterung löste auch die

Ankunft von Ex-Werder-Kapitän Frank

Baumann aus, der den Original-DFB-Pokal

mit im Reisegepäck hatte, den die

Bremer am 30. Mai in Berlin gewinnen

konnten. Reichlich Geduld bewies Baumann

während der anberaumten Autogrammstunde,

bei der er mehrere hundert

Kinder mit seiner Unterschrift richtig

glücklich machte.

Glücklich sind schon jetzt die

Verantwortlichen des SV Holdorf

aus dem NFV-Kreis Vechta, die am

12./13. Juni des kommenden Jahres den

OM-Cup ausrichten werden.

Fritz Redeker

Ballkünstler „Adreano“ begeisterte die Zuschauer beim OM-Cup in

Thüle.


Erste Ehrenmitglieder im

NFV-Kreis Northeim/Einbeck

Große Ehre für zwei Förderer des Fußballs

Zwei Ehrenmitglieder hat der NFV-

Kreis Northeim/Einbeck auf seinem

ordentlichen Kreisfußballtag im

nordhessischen Heisebeck ernannt.

Auf einstimmigen Beschluss der Delegierten

aus 63 Vereinen wurden

zwei unermüdliche Förderer des

Kreis-Fußballs, die jetzt aus Altersund

Gesundheitsgründen abtraten,

zu den ersten Ehrenmitgliedern des

NFV-Kreises Northeim/Einbeck ernannt:

Wolfgang Schulz-Wehner

(74) und Friedhelm Gerke (79).

Friedhelm Gerke hatte beim SV

Offensen und beim TSV Heisebeck

wechselnd die Funktionen von

Schriftführer, Schatzmeister und

Vereinsvorsitzender inne. Vierzig

Jahre – von 1955 bis 1995 – stand er

zudem als Schiedsrichter auf Kreisund

Bezirksebene auf dem Rasen.

42 Jahre gehörte er bis zum Abschluss

der Spielzeit 2008/2009

dem Kreis-Spielausschuss als Staffelleiter

an – zuletzt jahrzehntelang in

der Kreisliga. Mit der Ehrenmitgliedschaft

würdigte der NFV-Kreis den

ehrenamtlichen Einsatz von Friedhelm

Gerke in 54 Jahren für den

NFV-Kreis und 26 Jahren im Verein.

Urgestein und Multi-Funktionär

zugleich ist Wolfgang

Schulz-Wehner (bisher Northeim)

über Jahrzehnte gewesen. Mit dem

beruflichen Einsatz als Sportoffizier

der Bundeswehr begann seine

Schiedsrichtertätigkeit, die ihn bis

in die Amateuroberliga und in die

Hessen- und Westfalenliga führte.

38 Jahre hatte er den Posten des

Schiedsrichter-Lehrwarts in den

Kreisen Holzminden und Northeim

inne. Wolfgang Schulz-Wehner

wirkte auch jahrzehntelang für den

Frauen-Fußball (schon ab 1972)

und im Spielauschuss der Herren in

Holzminden und Northeim. Er war

zudem der letzte Kreisvorsitzende

im Altkreis Northeim vor der Fusion

mit Einbeck. Neun Jahre lang war

Berlin-Tour. Der Jugendausschuss des NFV-Kreises Northeim/Einbeck

hat seine Saison-Abschlussfahrt nach Berlin absolviert. Die Mitglieder

besuchten unter anderem den Reichstag, wo sie vom Bundestagsabgeordeneten

des Kreises, Dr. Wilhelm Priesmeier (links), empfangen wurden.

Manfred Kielhorn

TuS Essenrode hat Grund zur Freude: Nach einem verheerenden Brandschaden,

ausgelöst zum Jahreswechsel 2007/2008 durch Brandstiftung, feierten

die Mitglieder, Einwohner und Gäste jetzt das lang ersehnte Richtfest des neuen

Vereinsheims. Tus-Vorsitzender Engelbert Scholz wagte auch einen Ausblick in

die Zukunft: „Wir können endlich wieder nach vorn schauen, dieses Haus ist vorbereitet

für eine eventuell notwendige Aufstockung.“ Nach den Plänen des Vereins

sollen die restlichen Arbeiten kurzfristig abgeschlossen werden, damit das

schmucke Vereinsheim rechtzeitig zum Saisonbeginn 2009/2010 nutzbar ist.

Vertrauen für den Vorstand

Bezirk Braunschweig

Erste Ehrenmitgliedern des NFV-Kreises Northeim/Einbeck: Wolfgang Schulz-

Wehner (links) und Friedhelm Gerke (rechts). Kreisvorsitzender Gerhard Haupt

(Mitte) wurde mit der Goldenen NFV-Verdienstnadel geehrt. Foto: Kielhorn

„WSW“ zuletzt als stellvertretender

Kreisvorsitzender Northeim/ Einbeck

und im Kreis-Schiedsrichter-

Ausschuss für das Beobachtungswesen

zuständig.

Dem scheidenden Kreis-Vize

war es vorbehalten, als letzte Amtshandlung

den Kreisvorsitzenden

Gerhard Haupt (Vogelbeck) mit der

Goldenen Verdienstnadel des Verbandes

auszuzeichnen. Damit wird

eine mehr als 40-jährige Funktion

von Gerhard Haupt auf Vereinsebe-

ne honoriert – schon ab 1961 als

Trainer, Betreuer und Jugendfußballsowie

Jugendsportabteilungsleiter

beim VfL Hannover sowie später

beim TSV Vogelbeck als Trainer,

Fachwart und Vorsitzender. Mit

Berücksichtigung der Geschäftsführungsposition

bei der SVG Einbeck

seit 2008 sind es 48 Jahre Einsatz

von Gerhard Haupt für seine

Vereine außerhalb seiner sonstigen

Verbandstätigkeit.

Manfred Kielhorn

Zügig, reibungslos und ohne jegliche Gegenstimme wurden im

Rahmen des Kreisfußballtags Northeim/Einbeck die bisherigen Amtsinhaber

des Kreisvorstandes in ihren Funktionen für weitere drei Jahre

bestätigt: Zum Vorstand gehören Gerhard Haupt (Vogelbeck) als

Kreisvorsitzender, Bernd Anders (Einbeck) als stellvertretender Kreisvorsitzender,

Ernst Hennies (Sohlingen) als Schatzmeister, Gerd Sylla

(Göttingen) als Schriftführer, Heinz Schwingel (Edesheim) als Spielausschuss-Vorsitzender,

Werner Dingenthal (Vogelbeck) als Schiedsrichter-Obmann,

Manfred Peschke (Northeim) als Vorsitzender des Kreissportgerichts,

Bernd Hornkohl (Kalefeld) als Kreis-Ehrenamtsbeauftragter,

Manfred Kielhorn (Heckenbeck) als Referent für Öffentlichkeitsarbeit,

Uwe Körber ( Einbeck) als Referent für den Frauen- und

Mädchenfußball sowie Sabine Brieß (Hohnstedt) als Vorsitzende des

Kreis-Jugendausschusses.

Ausgeschieden aus dem Führungsgremium ist einzig Wolfgang

Schulz-Wehner als einer von zuletzt zwei stellvertretenden Vorsitzenden.

Dieser Posten entfällt ersatzlos. Alle Wahlen erfolgten auf Vorschlag

des Kreisvorstandes einstimmig und sind als großes Vertrauensvotum

der Delegierten anzusehen, die damit die gute Arbeit des

Kreisvorstandes bestätigt haben. Manfred Kielhorn

50 Jahre Fußball. Kreisvorsitzender Gerhard Haupt (links) hat in

Opperhausen das 50-jährige Bestehen der Fußball-Abteilung der TSG Opperhausen

gewürdigt. Er überreichte die entsprechenden Ehrengaben

des DFB und des NFV in der Opperhäuser Sporthalle an den TSG-Vorsitzenden

Karsten Wiegräfe (rechts). Manfred Kielhorn

August 2009 51


Bezirk Braunschweig

52

Reinhard Plüschke

gibt den Vorsitz ab

Tag des Schiedsrichters im NFV-Kreis Göttingen

Am Tag des Schiedsrichters im

NFV-Kreis Göttingen war

Kreisschiedsrichter-Lehrwart (KSL)

Benno Seibel mit der Teilnahme

von 60 Schiedsrichtern an der

Leistungsprüfung sehr zufrieden.

Diese absolvierten den Cooper-

Test über zwölf Minuten sowie einen

50- und 200-Meter-Lauf. Anschließend

stellten sie sich den 30

Regelfragen. Damit sind die geprüften

Unparteiischen berech-

August 2009

tigt, in der kommenden Saison

Spiele der Kreisliga und 1. Kreisklasse

zu leiten.

Auch Kreisschiedsrichter-Obmann

(KSO) Reinhard Plüschke

war mit der Anwesenheit von 65

Schiedsrichtern bei der Jahreshauptversammlung

zufrieden. Als

Gäste konnte er unter anderem

vom Bezirk Braunschweig Walter

Pankratz, Waldemar Maier und

Mitglieder des Kreisvorstandes

Göttingen sowie der drei Schiedsrichter-Kameradschaftenbegrüßen.

Durch Walter Pankratz, Manfred

Kühn und den Schiedsrichter-

Ausschuss wurden folgende Ehrungen

vorgenommen: Mit der

Silbernen Ehrennadel wurden

Klaus Alber, Dieter Fink, Johann

Riedl, Jörg Scholle, Martin Marschall

und Benno Seibel ausgezeichnet.

Die Schiedsrichter-Ehrennadel

des Bezirks Braunschweig

erhielten Ernst Polej, Roman

Spyra und Mark Stremlau.

Dominique Becker, Lothar Fricke,

Olaf Pätzold und Torsten Steinbach

wurden mit der Silbernen

Ehrennadel des NFV-Kreises Göttingen

ausgezeichnet.

Ehrungen und Verabschiedungen standen im Mittelpunkt am Tag des Schiedsrichters. Unser Foto zeigt (von

links) Dieter Fink, Johann Riedl, Benno Seibel (Schiedsrichter-Lehrwart), Martin Marschall, Manfred Kühn (stellv.

Kreisvorsitzender), Walter Pankratz (Bezirksschiedsrichterausschuss), Reinhard Plüschke (ausscheidender Vorsitzender),

Ernst Poley und Christian Rahlfs (neue Schiedsrichterobmann). Foto: Hans-Dieter Dethlefs

Paul Seifert (links) hat sich

trotz Ankündigung seines Rücktrittes

als Schiedsrichter nach der

Spielserie 2008/2009 bereit erklärt,

auch 2009/2010 Spiele im

NFV-Kreis Wolfenbüttel zu leiten.

Er möchte den akuten Schiedsrichtermangel

damit mildern.

Kreisvorsitzender Wolfgang Laas

dankte dem Sportfreund auf

dem Seniorenstaffeltag für seine

Bereitschaft.

Foto und Text: T. Kurtz

Die Brüder-Grimm-Schule Hann. Münden (Kreis Göttingen)

hat bereits zum 13. Mal ein Fußballturnier für Jungen und Mädchen der

Grundschulen aus der Stadt Hann. Münden veranstaltet. Diesmal nahmen

sechs Schulen mit 32 gemischten Mannschaften (Jungen und Mädchen) der

Klassen 1 bis 4 sowie sieben Mädchenmannschaften aus den Klassen 3 und 4

teil. Somit beteiligten sich an dem zweitätigen Turnier rund 480 Schüler. Von

diesem Turnier profitiert nicht nur die Schule, sondern auch die Vereine. Nach

jedem Turnier gab es zahlreiche Nachwuchskicker, die sich einem Fußballverein

angeschlossen haben. Unterstützt wurde das Turnier vom Niedersächsischen

Fußballverband mit je einem Fußball für die beteiligten sechs Grundschulen

und vom NFV-Kreis Göttingen, der fünf Pokale zur Verfügung stellte

und die Kosten für die Schiedsrichter übernahmen. Unser Foto zeigt die Siegerehrung

durch den Kreisvorsitzenden Hans-Jürgen Lotz. Hans-Dieter Dethlefs

Zum abgelaufenen Jahr gab

KSO Reinhard Plüschke für den

gesamten Kreisschiedsrichter-Ausschuss

einen ausführlichen Bericht.

Zunächst stellte er einleitend

fest, dass er aus dienstlichen

Gründen (seit zwei Jahren beruflich

in Köln tätig) für das Amt des

Kreisschiedsrichter-Obmanns nach

sechs Jahren nicht mehr zur Verfügung

steht. In der Zeit seiner beruflichen

Abwesenheit wurde er

hervorragend von den Mitgliedern

des Schiedsrichter-Ausschusses

unterstützt.

In den nächsten Jahren stehen

zahlreiche Schiedsrichter altersbedingt

nicht mehr zur Verfügung,

zudem fehlen jüngere

Schiedsrichter. In jedem Jahr werden

zwei Anwärter-Lehrgänge angeboten,

doch es bleiben nicht

immer alle dabei. Sorgen bereitet

Plüschke die zunehmende Gewalt

auf den Sportplätzen bei Juniorenund

Herrenspielen. Hier sind alle

Gremien und Ausschüsse gefordert,

entsprechende Maßnahmen

einzuleiten und durchzuführen.

Als neuer KSO wurde der bisherige

Stellvertreter Christian

Rahlfs (Seulingen) einstimmig von

der Versammlung gewählt. Benno

Seibel wurde als Kreisschiedsrichterlehrwart,

Horst-Peter Gries,

Reinhard Plüschke und Roman

Spyra als Beisitzer gewählt.

Christian Rahlfs bedankte

sich mit einem Präsent bei Reinhard

Plüschke und Andre Grimme,

der aus dem Lehrstab ausscheidet,

für die ehrenamtliche Arbeit.

Nachfolger von Grimme im Lehrstab

wird Torsten Steinbach.

Hans-Dieter Dethlefs

Führungswechsel. Der

ordentliche Kreisjugendtag des

NFV-Kreises Northeim/Einbeck

brachte in der Mehrzweckhalle

Northeim-Höckelheim einen Führungswechsel

an der Spitze des

Kreisjugendausschusses. Sabine

Brieß (Hohnstedt) löst Uwe Bukowski

(Mitte, Einbeck) ab, der zuvor

sechs Jahre lang die Funktion

des Kreisjugend-Obmanns inne gehabt

hatte. Erster Gratulant war

Kreis-Ehrenvorsitzender Heinrich

Wegener (links, Salzderhelden),

der als Wahlleiter fungiert hatte.

Foto: Manfred Kielhorn


Nach langen Gesprächen hatte es der Kreisvorsitzende Volker Baumgärtel

geschafft, Maria Klewe von einem Verbleib im geschäftsführenden Vorstand

zu überzeugen. Das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden legte

sie allerdings nieder.

Zwei Absteiger aus der 1. Kreisklasse

sowie darunter auch

zwei Aufsteiger – das war einer

der Beschlüsse, die auf dem 37.

ordentlichen Kreistag des NFV-

Kreises Braunschweig in der Gaststätte

„Zum Eichenwald“ in Mascherode

gefasst wurden. Der

zweite war, dass das Alter potentieller

Altherren-Spieler von 34

auf 32 Jahre herabgesetzt wurde.

Bei den Neuwahlen des Kreis-Vorstandes

ging dann eine Ära zu

Ende.

„In den Kreisklassen kommt

es vor, dass sich eine Mannschaft

an der Spitze absetzt. Wenn dann

noch ein Verein zurückzieht, stehen

der Auf- und Absteiger nach

zwei Monaten fest. Für die anderen

Teams geht es dann um nichts

mehr“, begründete Manfred

Geismar, der Fußball-Abteilungsleiter

des TSV Germania Lamme,

seinen Antrag. 490 Stimmen hatten

die anwesenden Vereinsdelegierten

und Kreis-Vortandsmitglieder.

Die klare Mehrheit sprach

sich für eine Reform der Auf- und

Abstiegsregelung aus.

Ebenso beschlossen sie ein

Herabsetzen der Altersgrenze potentieller

Altherren-Spieler. „Wer

aus gesundheitlichen oder beruflichen

Gründen nicht mehr in der

ersten Mannschaft spielen kann,

muss zu lange auf den Eintritt ins

Altherren-Alter warten“, urteilte

Thomas Kiesewetter, der Fußball-

Abteilungsleiter und Antragsstel-

ler des BSC Acosta. Statt mit 34

Jahren können Fußballer nun

wieder mit 32 Jahren bei den

Altherren kicken. Der Antrag,

auch die Altergrenze für den Altsenioren-Eintritt

von 42 auf 40

Jahre herabzusetzen, wurde abgelehnt.

Als Schatzmeister Jürgen

Schulz von den Kassenprüfern

und der Vorstand von den Vereinsdelegierten

entlastet sowie

der Haushaltsplan genehmigt waren,

beendeten die Neuwahlen

des Vorstandes eine Ära. Wolfgang

Zaufke hörte nach 28 Jahren

im Kreisspielausschuss und 23

Jahren als Vorsitzender des Ausschusses

auf. „Der Jugend gehört

die Zukunft“, fand Zaufke. Minutenlang

wurde er mit stehendem

Applaus verabschiedet. Als Nachfolger

wurde Reiner Storde gewählt.

Auch Gerd Kuntze legte

nach 46 Jahren als Staffelleiter

und Beisitzer im Kreisspielausschuss

sein Amt nieder. Zaufke

wurde daraufhin zum Ehrenvorsitzenden

des Ausschusses ernannt,

Kuntze zum Ehrenmitglied.

Eine weitere Ära beendete

Hans-Joachim Stichnoth, indem

er sich aus gesundheitlichen

Gründen nach 46 Jahren ehrenamtlicher

Tätigkeit für den Kreis

und 26 Jahren als Vorsitzender

des Kreissportgerichts nicht mehr

zur Wahl stellte. „Die Entscheidung

ist mir nicht leicht gefal-

len“, sagte Stichnoth. Sein Amt

übernimmt Wolfgang Müßiger.

Maria Klewe, die sich nicht

mehr als stellvertretende Vorsitzende

zur Wahl stellte, bleibt dem

geschäftsführenden Vorstand als

Ehrenamtsbeauftragte und kooptiertes

Mitglied erhalten. Als Stellvertreter

für den Kreis-Vorsitzenden

Volker Baumgärtel wurde neben

Thomas Klöppelt Michael W.

Kraj gewählt. Der hatte sein Amt

als Schiedsrichter-Lehrwart aufgegeben.

Dort ist Lars Lunau sein

Nachfolger. Schriftführerin im

Kreis ist fortan Elke Schley. Vorgängerin

Cornelia Faustmann

hatte dieses Amt zuletzt aus privaten

Gründen abgegeben. Die

weiteren Vorstandsmitglieder

wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Alle Entscheidungen bei

den Wahlen waren einstimmig.

Bezirk Braunschweig

Nach 28 Jahren im Kreisspielausschuss ist Schluss. Wolfgang Zaufke

(links) stellte sich nicht mehr als Vorsitzender zur Wahl und wurde zum

Ehren-Vorsitzenden des Ausschusses ernannt. Ehren-Mitglied wurde

Gerd Kuntze, der sogar 46 Jahre als Staffelleiter und Beisitzer im Spielausschuss

tätig war. Fotos: Florian Wichert

Beim 37. Kreistag geht

eine Ära zu Ende

Wolfgang Zaufke verabschiedet sich nach 23 Jahren als Vorsitzender im Kreisspielausschuss

Arthrosen des Handgelenks

sind oft die Folge von scheinbar

harmlosen Knochenbrüchen,

die leicht vermeidbar

gewesen wären. Schmerzen

und Einschränkungen machen

dann selbst einfachste Tätigkeiten

beschwerlich oder gar

unmöglich und werden immer

mehr zu einer großen nervlichen

Belastung. Was aber

kann man selbst zur Vorbeugung

tun, und wie kann man

die Schmerzen und Einschränkungen

lindern? In ihrer neuen

Informationsschrift „Arthrose-

Was tun bei

ARTHROSE?

Info“ gibt die Deutsche Arthrose-Hilfe

e.V. zahlreiche

Hinweise zu diesem wichti-

Die Geehrten des 37. Kreistages:

Goldene Ehrennadel des

NFV-Kreises: Jürgen Buttschaft

(Polizei SV), Dieter Große (Vizepräsident

Stadt-Sportbund); Silberne

Ehrennadel des Kreises:

Helge Ahlborn (FC Rautheim),

Thomas Klöppelt (GW Waggum),

Michael Klimke, Siegfried Stelzig

(beide SV Olympia); Kreis-Ehrenteller:

Thomas Freytag (GW Waggum),

Peter Globisch (RW Volkmarode),

Henning Habekost (TV

Mascherode), Dieter Hellfeier

(MTV Braunschweig), Andreas

Wienbeck (RSV Braunschweig);

DFB-Ehrenamtspreis: Silke Bittner

(SV Kralenriede), Marcus Dlugokinski,

Jörg Ehlers, Hans-Joachim

Wegner (alle Melverode/Heidberg),

Axel Kleinecke (SV Kralenriede),

Torsten Schmalkoke (beide

FC Rautheim).

gen Thema. In anschaulichen

und interessanten Darstellungen

werden dabei aktuelle

Behandlungsmethoden und

wertvolle Tipps beschrieben.

Darüber hinaus enthält das

neue Heft viele weitere nützliche

Empfehlungen für alle

Arthrose-Betroffenen. Ein

kostenloses Exemplar des

„Arthrose-Info“ kann angefordert

werden bei: Deutsche

Arthrose-Hilfe e.V., Postfach

11 05 51, 60040 Frankfurt/

Main (bitte eine 0,55-€-Briefmarke

für Rückporto beifügen).

August 2009 53


Bezirk Braunschweig

54

„Die nehmen das

richtig ernst“

Tag des Mädchenfußballs mit 300 Spielerinnen

Werbung für den Mädchenfußball

hatte sich der NFV-

Kreis Braunschweig versprochen,

und die knapp 300 Nachwuchs-

Spielerinnen beim Tag des

Mädchenfußballs gaben alles,

um die Hoffnung zu erfüllen. Im

vergangenen Jahr fand die Veranstaltung

noch in Goslar statt,

diesmal hatte sich Braunschweig

erfolgreich beim Bezirk um die

Ausrichtung des Turniers

bemüht.

24 Vereine aus den Kreisen

Salzgitter, Wolfenbüttel und

Braunschweig beteiligten sich mit

Teams von den E- bis zu den B-Juniorinnen

an der Veranstaltung.

Die jungen Fußballerinnen tummelten

sich auf zwei Plätzen der

Sportanlage in Rüningen. Auf einem

dritten durften sich Mannschaften

und Verantwortliche bei

den Kreisauswahl-Trainern Übungen

für ihren Trainingsalltag abschauen.

„Die nehmen das richtig

ernst“, freute sich Angelika

Schloemp, die Vorsitzende des

Braunschweiger Frauen-Ausschusses.

Die eine oder andere

August 2009

kündige schon mal an, den Gegner

„wegputzen“ zu wollen, stellte

sie fest. Das gelang den Braunschweiger

Teilnehmern letztlich in

zwei der vier Altersklassen.

Bei den B-Juniorinnen siegte

MTV Wolfenbüttel vor Sambleben.

Erst auf den Rängen drei und

vier folgten die Braunschweiger

Vertreter VfL Bienrode und Eintracht

vor Fümmelse.

Erfolgreicher waren die Bienroder

C-Juniorinnen, die die Konkurrenz

vor dem BSV Ölper, dem

TSV Rüningen und dem SV Kralenriede

gewannen. Hinter dem

TSV Salzgitter wurde der FC

Wenden dagegen Sechster und

Letzter.

Bei den D-Juniorinnen mussten

sich die Braunschweiger Vereine

HSC Leu, SV Schwarzer Berg,

SV Olympia und TSV Rüningen

wieder geschlagen geben. Fortuna

Salzgitter siegte.

Eine reine Braunschweiger

Angelegenheit war die Konkurrenz

bei den E-Juniorinnen. Hier

siegte Eintracht vor der Grundschule

Querum, Ölper und Rüningen.

Florian Wichert

Wilfried Benseler

wurde verabschiedet

Jugendstaffeltag im NFV-Kreis Göttingen

Ein Höhepunkt des Kreisjugend-

Staffeltages im NFV-Kreis Göttingen

war die Verabschiedung

des Hallen-Spielwartes Wilfried

Benseler. Neben den Berichten

und Neuwahlen wurden zahlreiche

Ehrungen für verdiente Jugendbetreuer

und -obmänner

vorgenommen.

Beim Grußwort ging der

Kreisvorsitzende Hans-Jürgen

Lotz auf die aktuellen Bestandserhebungen

ein. Danach ist im

Kreis Göttingen im Juniorenbereich

ein Rückgang von 38

Mannschaften und im Seniorenbereich

von fünf Teams zu verzeichnen.

Erfreulich ist dagegen

die Entwicklung im Frauen- und

Juniorinnenbereich mit einem Zugang

von 14 Mannschaften.

Die Goldene Jugendleiterehrennadel

2009 des Bezirks Braunschweig

erhielten Bernd Leonhardt

(GW Hagenberg), Günther

Lehne (SVG Lippoldshausen) und

Hartmut Kachel (SCW Göttingen).

Ferner wurden die Silberne

(16) und die Bronzene (3) Jugendleiterehrennadel

verliehen.

Die Grundschule Querum (grünes Trikot) mischte sich als einzige Schule

unter die Vereine. Unser Foto zeigt eine Spielszene aus der Begegnung

gegen die E-Juniorinnen den TSV Rüningen (2:0). Foto: Florian Wichert

Kreisjugendobmann Dieter

Seliger ging in seinem Bericht unter

anderem auf den Rückgang

der spielenden Mannschaften,

die leistungsbezogenen Staffeleinteilungen,

die Bildung von

Spielgemeinschaften und die

Kreisvorsitzender Hans-Jürgen Lotz (links) und Kreisjugendobmann

Dieter Seliger (rechts) verabschiedeten Wilfried Benseler mit dem Niedersachsenross.

Foto: Hans-Dieter Dethlefs

Ansetzung von Schiedsrichtern

ein.

Kreislehrwart Thomas Hellmich

wies auf den DFB-Stützpunkt,

die Qualifikation der Trainer

und die verschiedenen Angebote

zum Beispiel des DFB-Mobils,

der Kurzschulungen und

Trainerausbildung hin.

Die Laudatio für die Verabschiedung

von Wilfried Benseler

hielt Hans-Jürgen Lotz. Benseler

gehört seit 1961 dem GSV Rittmarshausen

an und arbeitet seit

über 33 Jahren im Jugendausschuss

mit. Die Aufgabe als Hallenspielleiter

übernahm er 1996.

Für seine ehrenamtliche Tätigkeit

wurde er mit den silbernen Ehrennadeln

des Kreises Göttingen,

Bezirks und Verbands ausgezeichnet.

Die Verdienstnadel des DFB

erhielt er im Jahre 2000. Zum Abschied

wurde ihm als Dank und

Anerkennung das Niedersachsenross

überreicht. Anschließend

gab es für Benseler lang anhaltende

stehende Ovationen von allen

Anwesenden.

Bei den Neuwahlen wurden

Dieter Seliger zum Jugendobmann,

Hartmut Kachel (Spielleiter

Feld), Michael Kreitz zum neuen

Spielleiter Halle, Hans-Joachim

Wolff (Rechtswesen) und Bärbel

Brosenne (Schriftführerin) gewählt.

Hans-Dieter Dethlefs


Bezirk Braunschweig

Pass- und Spielrecht. Der NFV-Kreis Göttingen hat in Zusammenarbeit mit dem NFV und dem Kreissportbund Göttingen ein Qualifix-Seminar

für das Pass- und Spielrecht durchgeführt. Als Referent wurde der Leiter der Passstelle beim NFV, Ralf Serra (4.v.l.), eingeladen. 40 interessierte Vereinsvertreter

wurden von ihm über die Tücken und Finessen des Wechselwesens informiert. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl wurden Arbeitsgruppen gebildet,

die verschiedene Aufgaben zu lösen hatten. Dabei ging es um Wechsel von Vertrags- und Amateurspielern und die Zahlungen von Aufwandsentschädigungen.

Der Kreisvorsitzende Hans-Jürgen Lotz (7.v.l.) und die Teilnehmer waren von den umfangreichen Informationen begeistert. Diese Veranstaltung

soll im Winterhalbjahr mit ausschließlich Beispielen aus dem Amateurlager wiederholt werden. Hans-Dieter Dethlefs/Foto: Stephan Kanbach

Jens Schulze neuer

Bezirksjugend-Obmann

Neidhard Paul gibt Amt nach 28 Jahren ab

Einen Führungswechsel gab es

im Bezirksjugendausschuss

(BJA) des NFV-Bezirkes Braunschweig

auf dem Bezirksjugendtag

in Baddeckenstedt. Jens

Schulze trat die Nachfolge von

Neidhard Paul als Bezirksjugend-

Obmann an. Nach 28-jähriger

Führung des BJA gab Paul jetzt

das Amt ab.

Der Vizepräsident des Niedersächsischen

Fußballverbandes

und Bezirksvorsitzende Egon

Trepke sprach Neidhard Paul für

die jahrzehntelange Führung des

BJA seinen Dank aus. Paul war

zudem seit 22 Jahren für die Auswertung

der Fair-Play-Tabelle bei

der C-Jugend verantwortlich. Die

B-Jugend-Wertung wird seit

zwölf Jahren vorgenommen.

„Ohne die Hartnäckigkeit von

Neidhard Paul würde es diesen

Wettbewerb schon nicht mehr

geben“, so Trepke. Einen Wermutstropfen

verkündete Trepke

aber dennoch: Die Fair Play Wertung

in der A-Jugend, die bisher

finanziell vom Bezirk getragen

wurde, wird leider aus Kostengründen

wieder abgesetzt. „Wir

können diesen Wettbewerb nur

noch durchführen, wenn wir

dafür einen Sponsor finden. Die

Kosten sind vom Bezirk nicht

mehr zu tragen“, so Trepke. Der

Verbandsjugend-Ausschussvorsitzende

Walter Fricke lobte besonders

das Engagement Pauls für

den Mädchenfußball im Bezirk.

In seinem letzten Bericht als

BJO meldete Paul eine neue Rekordzahl

bei der Mannschaftsmeldung

der Mädchenteams. Im

Bezirk gehen 210 Teams auf Toreund

Punktejagd. Paul hofft zudem

noch auf einen positiven Effekt

durch die Frauen-WM 2011.

„Der Spielort Wolfsburg sollte zu

einem weiteren Anstieg der Zahlen

in den kommenden Jahren

führen“, erklärte Paul.

Als Beisitzer in den BJA

wurden für die kommenden drei

Jahre gewählt: Klaus-Peter

Schinkel (Gifhorn), Gerd Lampe

(Einbeck), Hans-Hermann Tacke

(Bad Harzburg), Mario Tietze

(Salzgitter) und Willi Lies (Peine).

Günter Schacht

Neidhard Paul (links) wurde zum Abschied eine Uhr von Klaus-Peter

Schinkel überreicht. Im Hintergrund NFV-Vizepräsident Egon Trepke.

Migrationsfest. Der VfL Woltorf und der SV Bosporus Peine haben erstmals ein Migrationsfest unter dem Motto „Begegnung unter Freunden"

auf dem Woltorfer Sportplatz ausgerichtet. Rund 400 Gäste verschiedener Nationalitäten verfolgten die Fußballspiele gemischter Teams, saßen zusammen

oder lösten ein Quiz, das nur gemeinsam gelöst werden konnte. Bedauert wurde, dass außer dem SV Blau-Weiß Schmedenstedt keine anderen

Clubs vertreten waren. Bei einem bunten Programm traten die Volkstanz- und die Line-Dance-Gruppe des VfL Woltorf auf. Viel Applaus ernteten auch

die Musiker Munzur und Erdal Celik, die der Zurna (Flöte) und der Davul (Trommel) flotte Töne entlockten. Die Begeisterung schwappte über, als die

Bauchtanzgruppe des gastgebenden Vereins ihr Können zeigte. Peter Baumeister

August 2009 55


Bezirk Braunschweig

56

Lars Lunau Nachfolger

von Michael W. Kraj

Tagung der Braunschweiger Schiedsrichter

Peter Meyer von Eintracht

Braunschweig ist Schiedsrichter

des Jahres und Lars Lunau beerbt

Michael W. Kraj als Schiedsrichter-Lehrwart.

Das ergab die

Jahrestagung der Schiedsrichter

im NFV-Kreis Braunschweig in der

Gaststätte Rote Wiese.

Kreisschiedsrichter-Obmann

Thomas Menzel freute sich nicht

nur über das Erscheinen von 130

Schiedsrichtern und Gästen, sondern

auch über den Besuch des

Bezirksschiedsrichter-Obmanns

Stefan Voth und des Ehrenvorsitzenden

des Bezirksschiedsrichter-

Ausschusses, Hans Almstedt.

Auch der Kreisvorsitzende Volker

Baumgärtel, der Spielausschuss-

Vorsitzende Wolfgang Zaufke,

der Jugendausschuss-Vorsitzende

Hans Behme, der stellvertretende

Vorsitzende des Sportgerichts,

Wolfgang Müßiger, der Ehrenvorsitzende

der Schiedsrichter-Vereinigung

Gerd Hopp und das Ehrenmitglied

Hans Rudolf waren

anwesend.

Menzel stellte fest, dass zurzeit

194 Schiedsrichter im Kreis

Braunschweig aktiv sind. Das bedeutet,

dass sich der Bestand im

Vergleich zum Vorjahr um neun

Schiedsrichter reduziert hat und

insbesondere im Jungschiedsrichter-Bereich

viele Abmeldungen in

dieser Saison erfolgten. „Gerade

hier sind die Vereine gefordert,

mehr für das Schiedsrichteramt zu

Der TSV Schöppenstedt hat in der vergangenen Saison mit

dem Gewinn der Kreismeisterschaft und des Kreispokals das Double im

NFV-Kreis Wolfenbüttel geschafft. Die 2. Mannschaft von BV Germania

Wolfenbüttel gewann die Staffelmeisterschaft in der 2. Kreisklasse und

den SG-Pokal. Das 1. Herrenteam von MTV Schandelah-Gardessen belegte

in den vergangenen beiden Spieljahren jeweils den ersten Platz in der

Fairnesswertung des NFV-Kreises Wolfenbüttel. Vertreter der Vereine

wurden für diese Erfolge jetzt besonders geehrt. Unser Foto zeigt (v.l.):

Uwe Sukop (Fußballobmann BV Germania), Uwe Koch (Fußballobmann

TSV Schöppenstedt) und Frank Schmerberg (Betreuer MTV Schandelah-

Gardessen). Foto: Kurtz

August 2009

werben und dem Schiedsrichter-

Ausschuss geeignete Kandidaten

für den Anwärter-Lehrgang zu

melden“, sagte der Schiedsrichter-Obmann.

Menzel berichtete

anschließend unter anderem von

der Beobachtertagung, der Fortbildungsveranstaltung

mit den

Kreisliga-Schiedsrichtern und dem

erfolgreichen Abschneiden der

Jungschiedsrichter-Mannschaft

beim Niedersächsischen Jungschiedsrichter-Turnier

in Harburg.

Er bedankte sich bei seinem

Team für die reibungslose Zusammenarbeit.

Besonders hob er

Klaus Jordan hervor, der mit 71

Jahren insgesamt 112 Meisterschaftsspiele

in dieser Saison souverän

leitete.

Der scheidende Lehrwart

Michael W. Kraj berichtete von

den Lehrabenden, von Sonderveranstaltungen

des Förderkaders

und der Bezirks-Schiedsrichter. Er

stellte den Kader der Bezirks-

Schiedsrichter für die Saison

2009/2010 vor und teilte mit,

dass gleich sechs Neulinge in die

Bezirksliga aufsteigen werden.

Lars Lunau (TSV Lamme) ist

Nachfolger von Michael W. Kraj.

Der Kreisschiedsrichter-Obmann

und die Beisitzer wurden einstimmig

von den Stimmberechtigten

gewählt und nahmen dieses Amt

für die nächsten drei Jahre an.

Die Ehrungen: Schiedsrichter

des Jahres 2009: Peter Meyer

(BTSV Eintracht Braunschweig);

Silberne KSA-Nadel: Melanie Otto

(Freie Turner), Jörg von Eberstein

(BTSV Eintracht) und Silvio

Heym (Germ. Lamme); Goldene

KSA-Nadel: Wolfgang Ohrens

(TSV Watenbüttel), Werner

Schünemann (Lehndorfer TSV)

und Stefan Voth (TSV Geitelde);

Ehrennadel des BSA: Detlef

Gerth (SC Victoria) und Manfred

Moritz (MTV Hondelage); Kreisnadel

in Silber: Attila Kiss (SKG

Dibbesdorf) und Hans-Jürgen

König (TSV Watenbüttel); Verdienstnadel

des NFV in Silber:

Hans Wehmann (SV Süd); Verdienstnadel

des NFV in Gold:

Horst Seeliger (BSV Ölper 2000);

Ehrenteller des KSA für 50 Jahre

Schiedsrchtertätigkeit: Reiner

Bartsch (SV Melverode/Heidberg)

und Günter Zimny (RW Volkmarode).

Thomas Menzel/Florian Wichert

Die Geehrten bei der Jahrestagung der Braunschweiger Schiedsrichter mit den Ausschuss-Mitgliedern sowie

dem Vorsitzenden des Kreises Braunschweig, Volker Baumgärtel (rechts). Auf dem Foto fehlt Manfred Moritz.

Manfred Hackspiel, Spielleiter der G- und D-Junioren im NFV-

Kreis Wolfenbüttel, wurde auf dem „Tag des Mädchenfußball“ in Rüningen

vom Braunschweiger Kreisvorsitzenden Volker Baumgärtel geehrt.

„Hacky“ tritt bei Turnieren und Hallenkreismeisterschaften als Organisator

und Moderator auf. Auf dem Foto gratuliert der Wolfenbütteler Kreisvorsitzende

Wolfgang Laas zu der Auszeichnung. Foto: Kurtz


Zittern um den Aufstieg selbst

nach der Meisterfeier oder Abstiegsangst

trotz Mittelfeldplatz –

das muss nach Ansicht von Dieter

Plaggemeyer aufhören. Der Vorsitzende

des Fußballkreises Diepholz

kritisierte während des Kreistags in

Sudwalde, dass sich der Spielbetrieb

zu sehr nach der Verwaltungsgliederung

richte. Er hoffe auf ein Spielsystem,

in dem „am ersten Spieltag klar

ist, unter welchen Bedingungen

man Meister wird und unter welchen

Bedingungen eine Mannschaft

absteigen muss.“ Andreas Siegmann

vom SV Mörsen-Scharrendorf schlug

vor, ab 2010 nur vier Teams aus der

Kreisliga A absteigen zu lassen und

den Fünftletzten zur Relegation zu

bitten.

Eine Änderung gab es schließlich

im Vorstand. Heinz Reeck gab

sein Amt als Vorsitzender des Sportgerichts

nach sieben Jahren ab.

„Opa Gnädig“ tritt ein wenig kürzer

Heinz Reeck gibt Sportgerichts-Vorsitz im Fußballkreis Diepholz ab

„Viele nennen mich ‚Opa Gnädig‘,

jetzt höre ich als Vorsitzender auf“,

sagte der 67-Jährige, der bis Ende

der Wahlperiode Beisitzer bleibt.

Sein Nachfolger ist Marcel Thalmann.

Folgende Auszeichnungen

wurden vorgenommen: Die Silberne

Ehrennadel des NFV-Kreises Diepholz

erhielten Alfred Cohrs, Thomas

Stadtler, Udo Schorling (alle SV

Osterbinde), Norbert Schmusch,

Thomas Warnke, Christiane Mewes

(alle SV Bruchhausen-Vilsen), Henning

Schwenn, Holger Harms (beide

TV Neuenkirchen), Marcel Thalmann

(TSV Bramstedt), Stefan Döpke (TSV

Bassum), Bernd Hänke und Marco

Pielhop (beide TuS Sulingen).

Die Goldene Ehrennadel des

NFV-Kreises ging an Bernd Hoormann,

Klaus Bochow (beide vom TV

Neuenkirchen) und Hans Barg (TuS

Sulingen). Cord Krüger

Zahlreiche Ehrungen

Schiedsrichtertag im Kreis Hannover-Land

Zahlreiche Ehrungen standen beim

Schiedsrichtertag des NFV-Kreises

Hannover-Land in Lehrte auf der Tagesordnung.

Doch nicht nur die

Auszeichnungen, Rechenschaftsberichte

und Ausblicke auf die bevorstehende

Spielzeit lockten einen

Großteil der 534 aktiven Unparteiischen

des Kreises an, sondern auch

die Leistungsprüfung.

Für 50-jährige Schiedsrichtertätigkeit

erhielten Horst Becker (SV

Northen/Lenthe), Armin Raufmann

(TV Jahn-Leveste) und Detlef Siebe

(TuS Garbsen) die DFB-Verdienstnadel.

Die Goldene Verdienstnadel

des NFV für 40 Jahre ging an

Friedrich Wilhelm Arkenberg (TSV

Klein Heidorn) und Joachim Rößler

(TSV Kleinburgwedel). Seit 25 Jahren

sind Dirk Bergmann (TSV

Krähenwinkel/Kaltenweide) Fritz

Hoppe (SG Bantorf/Wichtringhausen),

Nils Jelitte (SV Germania

Grasdorf), Heinrich Köhne (SV Eintracht

Suttorf) sowie Ulrich Scholz

(MTV Ilten) aktiv und erhielten

dafür die NFV-Verdienstnadel in Silber.

John Kunnemann (SG Bantorf/Wichtringhausen)

und Martin

Möller (TSV Schulenburg) wurden

mit der NFV-Verdienstnadel für 15jährigen

Schiedsrichtereinsatz geehrt.

Die Verdienstnadel des Kreises

Hannover-Land in Silber erhielten

für zehn Jahre Ralf Heckler

(TSV Krähenwinkel/Kaltenweide),

Andreas Karthaus (SC Langenhagen),

Sarah Nobile (1. FC Burgdorf),

Corinna Hedt (SV Hertha Otze),

Maximilian Tuerk (SG Letter

05), Bernd Meyer (SSV Kirchhorst),

Henning Willimek (SV Gehrden)

und Roberto Jähring (RSV Seelze).

In die Verlängerung mussten die D-Juniorinnen der TSG Ahlten (Foto), bevor sie die Bezirksmeisterschaft

feiern konnten. Das Team setzte sich beim Tag des Mädchenfußballs auf der Anlage des HSC Hannover im Finale gegen

die Gastgeberinnen mit 2:0 durch. Auch beim parallel ausgespielten Turnier der D-Juniorinnen bekamen die Zuschauer

guten Fußball geboten. Hier gewann der SV Helstorf vor dem Garbsener SC und dem SV Helstorf II. Neben

den Partien konnten sich die Spielerinnen die Zeit unter anderem beim DFB & McDonald’s-Fußballabzeichen oder an

der Geschwindigkeitsmessanlage bei Schnelligkeits- und Sprintübungen über eine 25-Meter-Distanz vertreiben.

Bezirk Hannover

Die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Heinz Dumke (r.) und Andreas

Henze (l.) gratulierten Alfred Cohrs, Marco Pielhop, Marcel Thalmann,

Henning Schwenn, Stefan Döpke, Bernd Hänke und Holger Harms zur Silbernen

Ehrennadel. Foto: Krüger

Für 50-jährige Schiedsrichtertätigkeit erhielten Horst Becker (SV Northen/Lenthe),

Armin Raufmann (TV Jahn-Leveste) und Detlef Siebe (TuS Garbsen)

die DFB-Verdienstnadel. Foto: Heinz Jäkel

Eine finanzielle Unterstützung

erhalten alle Vereine, die im vergangenen

Spieljahr mehr anerkannte

Schiedsrichte, als gemeldete

Mannschaften hatten. Das sind

der TSV Berenbostel, 1. FC Germania

Egestorf/Langreder, TSV Goltern,

TuS Gümmer, SV Eintracht

Hiddestorf, SV Holtensen, SV Ih-

me/Roloven, TSV Kleinburgwedel,

SV Koldingen, TSV Krähenwinkel/

Kaltenweide, MTV Lemmie, TV

Jahn Leveste, FC Mecklenhorst,

TSV Mesmerode, FC Wacker Neustadt,

SV Northen-Lenthe, SV

Wacker Osterwald, SV Hertha Otze,

TuS Röddensen, TSV Stelingen

und SV Degersen. Heinz Jäkel

Nolte macht

Pressearbeit

Der NFV-Bezirk Hannover

hat einen neuen Mitarbeiter:

Gerrit Nolte ist seit

dem Bezirkstag am 20. Juni

für die Öffentlichkeitsarbeit

zuständig. Damit ist er

auch Ansprechpartner für

die Kreis-Pressewarte und

zuständig für die Bezirksseiten

im NFV-Journal. Erreichbar

ist der 32-Jährige

telefonisch unter der Nummer

0163-7739691 oder

per E-Mail an

gerrit.nolte@t-online.de

August 2009 57


Bezirk Hannover

58

Schwellnus ist neuer

Kreisjugendobmann

Jugendtag im NFV-Kreis Hildesheim

Beim 16. Ordentlichen Jugendtag

des NFV-Kreises Hildesheim wurden

die Weichen für die neue

Spielserie 2009/2010 gestellt. 78

von insgesamt 98 Vereinen hatten

Delegierte nach Bettmar entsandt.

Nach zwölfjähriger Tätigkeit im Jugendausschuss

wechselt der 1. Vorsitzende

im Kreisjugendausschuss,

Andreas Rogat, als Obmann in den

Bezirkjugendausschuss. „Ich verlasse

diesen Kreis mit einem lachenden

und einem weinenden Auge“,

sagte der Duinger, der sich

zunächst als Staffelleiter und ab

2003 als Obmann mit großem Engagement

in den Dienst des Jugendfußballs

gestellt hatte. Er

stand den Vereinen stets beratend

und hilfreich zur Seite und bedank-

August 2009

te sich bei den Klubs, seinen Mitstreitern

im Ausschuss und im

Kreisvorstand für die vertrauensvolle

Zusammenarbeit.

„Nach einem Einbruch der

Mannschaftszahlen im letzten Jahr

sieht es diesmal sehr gut aus“,

konnte Rogat in seinem Jahresbericht

feststellen. Den Schätzungen

nach werden über 340 Jugendteams

in die neue Saison starten.

„Die Meldungen der Vereine im

DFB-net ,Meldebogen online’ sind

nach derzeitigem Kenntnisstand

gut und termingerecht durchgeführt

worden“, fuhr der Obmann

fort.

Den Walter-Horstmann-Fairnesspreis

gewann der TSV Gerzen.

Zur Belohnung wurden die F-Junio-

Abschied von Andreas Rogat (links): Ralf Hamann überreicht als Präsent

einen Mini-Lederball und Hansi Schwellnus einen „guten Tropfen“.

ren, die in der JSG Warberg kicken,

mit einem kompletten Trikotsatz

ausgestattet. „Hier wird Fairness

auf dem Fußballplatz belohnt“, begrüßte

Walter Horstmann die

Nachwuchskicker. Zweiter in der

Wertung wurde MTV Esbeck. Der

Verein besitzt keine Jugendabteilung,

als Preis gab es einen Ball. Mit

einem Satz Rucksäcke wurden die

Junioren des VfL Rautenberg als

Dritter ausgezeichnet.

Mit dem Sepp-Herberger-

Preis für hervorragende und bei-

Der neue Jugendausschuss des NFV-Kreise Hildesheim (von rechts): Friedel Münzberger, Karl-Heinz Sperling,

Uwe Aschmoneit, Lorena Algermissen, Klaus Stahl, Hans-Jürgen Schwellnus, Ralf Hamann, Conny Jablonski-

Bähre, Heini Pohl. Fotos: Burghard Neumann

Detlef Winter bleibt

Kreisvorsitzender

Hildesheim verabschiedet Bernhard Sydow

Detlef Winter (MTV Almstedt)

heißt der alte und neue Vorsitzende

des NFV-Kreises Hildesheim.

Das ist das Ergebnis des 16. ordentlichen

Kreisfußballtages in Bettmar.

„Der Mädchen- und Frauenfußball

hat in unserem Kreis einen beachtlichen

Stellenwert erhalten. Auch bei

der Ausbildung der Trainer und

Übungsleiter steht der Kreis Hildesheim

unangefochten an der Spitze“,

sagte Winter nach seiner Wiederwahl

und betonte, die Förderung

auch weiterhin voranzutreiben.

Wie Winter wurden auch

Marcin Kuczera (stellvertretender

Vorsitzender, VfL Nordstemmen),

Clemens Widrinka (stellvertretender

Vorsitzender, PSV Grün-Weiß

Hildesheim), Dieter Wilhof (Vorsitzender

Spielausschuss, TSV Söhlde),

Wilhelm König (Vorsitzender

Schiedsrichterausschuss, SG Nord-

stadt Hildesheim), Sonja Bukowski

(Vorsitzende Frauenausschuss, TuS

Nettlingen), Ralph-Uwe Schaffert

(Vorsitzender Sportgericht, PSV

Grün-Weiß Hildesheim), Siegfried

Herrmann (Vorsitzender Lehrausschuss,

SV Hildesia Diekholzen)

und Burghard Neumann (Vorsitzender

Öffentlichkeitsarbeit, TSV

Sibbesse) im Amt bestätigt.

Für Bernhard Sydow übernimmt

künftig Werner Selzer (PSV

Grün-Weiß Hildesheim) den Posten

des Schatzmeisters. Sydow

führte 38 Jahre lang die Kassengeschäfte

und wurde dafür mit einer

Laudatio von Bezirks-Schatzmeister

Hermann Lührs verabschiedet.

Neuer Schriftführer ist Heiner Dirschus

für André Strauß (FC Algermissen),

Vorsitzender des Jugendausschusses

wurde Hans-Jürgen

Schwellnus (SV Sorsum).

Zum Ehrenvorsitzenden ernannten

die Delegierten Heinz

Richter (SV Rot-Weiß Ahrbergen).

Mit der Goldenen Verdienstnadel

des Niedersächsischen Fußball-

Verbandes wurde Günther Schaper

(MTV Almstedt) für seine 40jährige

aktive Schiedsrichtertätigkeit

ausgezeichnet. Die Goldene

spielhafte Jugendarbeit wurde

die JSG Düngen-Heinde geehrt.

Die Auszeichnung nahmen Jürgen

Wendel (Jugendleiter Heinder

SV) und Lars-Oliver Montag

(Gesamtjugendleiter) entgegen.

Bei der Neuwahl des Kreisjugendobmanns

erhielt Hans-Jürgen

Schwellnus (SV Sorsum) das einstimmige

Votum der Delegierten.

Als Staffelleiter stehen ihm für die

nächsten drei Jahre zur Seite: Stellvertretender

Obmann Ralf Hamann

(TuS Holle/Grasdorf, U 16-

U 19), Uwe Aschmoneit (SC Bettmar,

U 18/U 19), Conny Jablonski-

Bähre (SV Nettlingen, U 14/U 15),

Klaus Stahl (PSV Grün-Weiß Hildesheim,

U 12/U 13), Friedel

Münzberger (SV Hildesia Diekholzen,

U 11), Karl-Heinz Sperling (SV

Alfeld, U 9/U 10), Lorena Algermissen

(SV Schellerten, U 7/U 8),

Heini Pohl (Schulfußballreferent).

Ausgeschieden ist Torsten Algermissen.

In seiner Rede betonte der

neue Jugendobmann, dass er die

Arbeit seines Vorgängers im Sinne

der Vereine fortsetzen möchte und

Unsportlichkeiten und Verstöße gegen

die Satzung nicht tolerieren

werde. Burghard Neumann

Blumen und ein Präsent gab es als Dank zum Abschied von Bernhard Sydow

(rechts) vom Kreisvorsitzenden Detlef Winter. Foto: Burghard Neumann

Ehrennadel des Kreises erhielt

Harry Heimann (TSV Heisede), die

Silberne Ehrennadel ging an Klaus

Kronhardt (FC Algermissen), Thomas

Rüdiger (SV Eintracht

Bad Salzdetfurth), Hans-Jürgen

Schwellnus (SV Sorsum) und Markus

Schierbaum (SV Wendhausen).

Burghard Neumann


Neue Altersregelung

für Juniorenteams

Diepholzer Kreisjugendtag in Sudwalde

Ein wenig flexibler dürfen die

Fußballvereine im NFV-Kreis

Diepholz ihre Juniorenmannschaften

aufstellen: Während des Kreisjugendtags

in Sudwalde segneten

die Delegierten den Vorschlag vom

TVE Nordwohlde ab, maximal drei

Spieler des älteren Jahrgangs im

jüngeren Team spielen zu lassen,

wenn der betreffende Club keine

ältere Jahrgangsmannschaft gemeldet

hat. Die Regelung gilt aber

nur innerhalb einer Kategorie: So

dürfen bis zu drei Kicker im A1-Junioren-Alter

in der A2 auflaufen,

Nur selten ruht der Juniorenfußball

im Landkreis Diepholz.

Und so leitete Kurt Hoopmann,

Lehrausschussvorsitzender des

NFV-Kreises Diepholz, bereits

zum zweiten Mal in diesem Lahr

einen Lehrgang für „Trainer C

Breitenfußball“. Diesen bestanden

auf der Sportanlage des SV

Heiligenfelde alle 23 Aspiranten.

nicht aber bei den B1-Junioren.

Die Vereinbarung gilt bis hinab zu

den Jüngsten.

Die gute Fairness im Kreis lobte

Manfred Schütte als Beisitzer im

NFV-Bezirk Hannover. Besonders

heraus stellte er die C-Junioren des

TSV Bassum, die zum zweiten Mal

hintereinander in der Fair-Play-

Wertung siegten. Die B-Junioren

des TV Stuhr wurden Dritter. Als

ebenfalls vorbildlich wertete

Schütte die Jugendarbeit im TuS

Varrel, den er diesmal mit dem

„Sepp-Herberger-Preis“ auszeich-

Manfred Schütte überreichte Trainer Arno Heinken (hinten v.l.) den

„Sepp-Herberger-Preis“. Darüber freuten sich Robin Pechstein, Jonas und

Tjara Mahlstedt, Luis Pechstein, Marc Heinken (hockend) und Niklas Menkowski

(v.l.). Fotos: ck

„Vom Niveau war dies eine

der besten Gruppen“, lobte

Hoopmann. Die erfolgreichen

Teilnehmer sind Timo Diephaus,

Andreas Weger, Thorsten Weger,

Christian Mach (alle TuS Sudweyhe),

Rainer Scharrelmann,

Frank Jordan, (beide TSV Bramstedt),

Sven Kindermann, Ahmed

Hossein (beide TSV Weyhe-La-

nete. Arno Heinken und die von

ihm trainierten F-Junioren nahmen

die Ehrung strahlend entgegen.

Folgende Ehrungen standen

auf der Tagesordnung: Die Golde-

Lehrgang auf hohem Niveau

hausen), Kay Vollstedt (TVE Nordwohlde),

Jonas Wisloh, Julian

Dannemann (beide TSV Neubruchhausen),

Yannick Schwarzer,

Ray Brokes (beide TSV Süstedt),

Lars Bierfischer, Carina

Sellbach, Ulrich Bolte (alle

SV Bruchhausen-Vilsen), Klaus

Bracht (TSV Martfeld), Kim Neubert,

Frank Köhler, Jens Bosse,

Bezirk Hannover

Heinz Dumke (r.), Andreas Henze

und Dieter Plaggemeyer vom Kreisvorstand

ehrten Hans Barg, Stefan

Meyer, Bernd Helms, Axel Waldeck,

Uwe Brunhorn, Nicole Rieger, Harald

Lüschow, Bernd Dammeier, Pit

Lübkemann, Wilfried Peters und

Marc Heitmann (von links).

ne Ehrennadel des NFV-Kreises

Diepholz erhielten Hans Barg (TuS

Sulingen) und Wilfried Peters (TSV

Bramstedt) aus dem Jugendausschuss.

Hermann Nordmann (TV

Neuenkirchen) bekommt die Nadel

nachgereicht. Silberne Ehrennadeln:

Bernd Helms, Uwe Brunhorn

(beide TSV Bassum), Stefan Meyer

(TuS Sulingen), Nicole Rieger (TV

Neuenkirchen), Pitt Lübkemann,

Harald Lüschow (beide TSV Varrel),

Bernd Dammeier, Marc Heitmann

(SV „Falke“ Wehrbleck) und Axel

Waldeck (TVE Nordwohlde).

Krüger

Uwe Godesberg, Oskar Pisarski

(alle SV Heiligenfelde) und Carsten

Schäfer (SV Jura Eydelstedt).

Nachdem der NFV-Kreis

mehr als zwei Jahre lang diese

Fortbildungen gratis angeboten

hat, müssen die Bewerber künftig

wieder zahlen. Informationen

zum nächsten Durchgang im

Herbst erteilt Kurt Hoopmann,

Telefon 04242/50394, oder

per E-Mail an k.hoopmann.

syke@t-online.de. Cord Krüger

Lehrgangsleiter Kurt Hoopmann (l.) freute sich mit den Prüfern, dass alle Aspiranten die Lizenz „Trainer C Breitenfußball“ erhielten. Foto: Krüger

August 2009 59


Bezirk Hannover

60

21 Kinder des Kindergartens Mühlenweg Hannover verbrachten

jetzt einen erlebnisreichen Tag in der NFV-Sportschule. Die Einrichtung

der Lebenshilfe Hannover hatte sich mit dem Projekt „Bach in

Bewegung" erfolgreich am von den Volks- und Raiffeisenbanken

veranstalteten Wettbewerb „Fair bringt mehr“ beteiligt und den

Überraschungspreis gewonnen. „Bach in Bewegung“ ist ein Tanz- und

Bewegungsprojekt zur Musik von Johann Sebastian Bach, das die

Kinder unterstützen soll, ihre Ausdauer, Kraft und Koordination sowie

ihre Persönlichkeit zu entwickeln. In Barsinghausen stand für sie nun

ein spannender Parkettwechsel auf dem Programm. Nach Begrüßung

durch Sportschulleiter Thorsten Westenberger (links) absolvierten die

Jungen und Mädchen unter Anleitung der NFV-Sportlehrer Ulf

Drewes und Marek Wanik die Übungen des DFB & McDonald’s

Schnupperabzeichens, durften sich im Soccer-Court austoben und ihre

Schussgeschwindigkeit messen lassen. Ein gemeinsames Grillen

beendete schließlich den Besuch am Deister. Foto: Borchers

Bezirk Lüneburg

August 2009

22 neue Schiedsrichter

Bei der Aus- und Weiterbildung

des Schiedsrichternachwuchses

ist der Lehrstab des NFV-Kreises

Hildesheim auch in der Urlaubszeit

aktiv: 22 Interessierte nahmen einen

Lehrgang für Schiedsrichteranwärter

erfolgreich wahr. Als Lehrgangsbester

wurde Nicolas Feise

vom TSV Giesen mit einem DFB-

Wimpel belohnt. Er hatte alle 30

Regelfragen richtig beantwortet.

Bestanden haben Marc-Antony

Kewley, Baris Yener, Burhan

Yener (alle SC Drispenstedt), Laura

Meyer, Frank Meyer, Domenic Kusche

(alle SV Bockenem 2007), Nico

Tschätsch, Yannik Lindemann

Petra Wegeleben hat jetzt nach 14 Jahren ihre vorbildliche Laufbahn als Spielertrainerin

beim TSV St. Jürgen (Kreis Osterholz) beendet. Die Torhüterin schiebt nach der Sommerpause endlich

eine ruhigere Kugel. Wegeleben erlebte mit dem TSV St. Jürgen in ihrer langen Laufbahn einige

Höhen und Tiefen. Sie denkt dabei besonders gerne an die beiden Aufstiege von der Kreisliga Verden/Osterholz

in die Bezirksliga West zurück. Der gesunde Teamgeist spornte die Langzeit-Spielertrainerin

regelmäßig an, noch ein Jahr dranzuhängen. „Die gute Kameradschaft war immer da“, fühlte

sich Petra Wegeleben beim TSV St. Jürgen pudelwohl. Sie hat sich durch ihre bescheidene Art in all

den Jahren viele Sympathien erworben. „Der Verein ist Petra Wegeleben zu großem Dank verpflichtet.

Sie hat unheimlich viel für den Frauenfußball beim TSV St. Jürgen geleistet“, stellte Spartenleiter

Heiko Köhnken seiner langjährigen Spielertrainerin ein sehr gutes Zeugnis aus. Der Abschied wurde

der treuen Seele des Vereins mit einem 7:0-Kantersieg gegen den TSV Achim versüßt. Torhüterin Petra

Wegeleben hielt da ihren Kasten wie in vielen Spielen der Vergangenheit sauber. Die Nachfolge als

Trainer hat beim TSV St. Jürgen Stefan Schönbrunn angetreten. Unser Teamfoto zeigt Petra Wegeleben

(Bildmitte vorne, mit Blumenstrauß) im Kreis ihrer Mitspielerinnen. Reiner Tienken

Harm Osmers

(beide TSV Eberholzen), Dennis

Rindermann, Mario Rindermann

(beide TuS Holle-Grasdorf), Nicolas

Feise, Marius Lojkivic (beide TSV

Giesen), Marco Oppermann (TSV

Marienhagen), Volkan Öztürk (Türk

Gücü Hildesheim), Philipp-Christian

Lindenbaum (TuS Grün-Weiß

Himmelsthür), Simon Engelke (SC

Itzum), Björn Rapmund (SC Bettmar),

Ramon Linares (DJK Blau-

Weiß Hildesheim), Arvid von Werder

(SV Teutonia Sorsum), Timo

Sudholt (SV Groß Düngen), Alexander

Drobny (VfV 06 Hildesheim),

Daniel Abtmeyer (SV Blau-Weiß

Neuhof). Burghard Neumann

(Foto) darf als erster Schiedsrichter des Fußballkreises

Verden als Drittliga-Referee pfeifen und

als Zweitliga-Schiedsrichterassistent winken.

Der 24-jährige Unparteiische des SV Baden legte

den Fitness- und Regeltest in der Sportschule

Kaiserau mit Erfolg ab. Erste Einsatzerfahrungen

machte Harm in der Saisonvorbereitung

beim Testspiel zwischen Arminia Bielefeld und

Bröndby Kopenhagen. Zudem leitete Osmers

das Freundschaftsspiel zwischen dem FC

St. Pauli und

dem schottischen

Erstligisten Heart

of Midlothian.

Auf das große

Schiedsrichtertalent

aus dem

NFV-Kreis Verden

wartet auch ein

Austausch mit

französischen

Schiedsrichtern.

Harm Osmers

wurde neben einem

weiteren

Schiedsrichter

vom DFB ausgewählt,

um an einem

Lehrgang im

Nachbarland teilzunehmen.

Alexandra Rose


Verdiente Schiedsrichter des NFV-Kreises Uelzen wurden bei der Jahreshauptversammlung

ausgezeichnet (von links): Helmut Werner (MTV Gerdau,

Schiedsrichter des Jahres 2009), Angelo De Mitri (TSV Niendorf/Halligdorf),

Adolf Baum (TV Rätzlingen, beide 40 Jahre Schiedsrichter), Klaus

Ulrich Prehm (SC Uelzen, Schiedsrichter des Jahres 2008 mit dem Erinnerungsteller),

Volker Leddin (Kreisschiedsrichterobmann), Sebastian Tipp

(SV Ostedt, Junioren-Schiedsrichter des Jahres 2009) und Fritz Schröder

(SV Natendorf, 40 Jahre Schiedsrichter).

Bezirk Lüneburg

Saisonhighlights mit

Kadach und Schoß

Uelzens Schiedsrichter tagen bei Teutonia

Im Vereinsheim der SV Teutonia

Uelzen trafen sich die Fußball-

Schiedsrichter des NFV-Kreises

Uelzen zur Jahreshauptversammlung.

Kreisschiedsrichterobmann

(KSO) Volker Leddin bezeichnete

in seinem Rechenschaftsbericht

die Einsätze von Carsten Kadach

(VfL Suderburg) auf nationaler

und internationaler Ebene sowie

die Leitung des Endspieles um

den Niedersachsen-Pokal zwischen

Eintracht Braunschweig

und Kickers Emden durch Jörg

Schoß (MTV Römstedt) als die

herausragenden Fußballereignisse

für den Kreis Uelzen.

In den weiteren Berichten

der einzelnen Ausschussmitglieder

gab es einen kurzen Rückblick

auf die regeltechnischen

Fortbildungen mit Referenten

wie der Zweitliga-Schiedsrichterin

Bibiana Steinhaus und dem

HSV-Kultmasseur Hermann Rieger.

Gesellige Veranstaltungen

rundeten den aus Schiedsrichter-

sicht insgesamt positiven Saisonverlauf

ab. Sportlichen Erfolg erzielte

die Uelzener Schiedsrichter-

Auswahl mit dem dritten Platz

beim 10. Uhlenköper-Cup für

Schiedsrichter-Teams aus ganz

Norddeutschland.

Bei den Wahlen votierten die

anwesenden Schiedsrichter einstimmig

für folgende Besetzung

des Ausschusses bis 2012: Volker

Leddin (MTV Gerdau, KSO und

stellvertretender Junioren-Ansetzer),

Klaus Remus (SV Hanstedt,

Ansetzer Damen und Herren sowie

stellvertretender KSO), Martin

Zornow (MTV Römstedt, Lehrwart),

Jörg Schoß (MTV Römstedt,

Junioren-Ansetzer und Betreuung

der Jung-Schiedsrichter),

Tobias Jahnke (TSV Lehmke, stellvertretender

Lehrwart), Jens Bergemann

(TSV Wrestedt, Kassenwart/Veranstaltungen/Pressewart)

sowie Volker Niemczewski

(TuS Wieren, Schiedsrichter-Verwaltung).

Harald Nolting

„Mission Aufstieg 09“ steht auf ihren T-Shirts. Den Auftrag

haben die Spieler der SG Beverstedt/Wellen mit Bravour erfüllt. Die

Mannschaft von Trainer Hans-Joachim Wetzel schrieb in der 3. Kreisklasse

Cuxhaven II eine große Erfolgsgeschichte. Die makellose Bilanz nach 24

Punktspielen: 111:12 Tore und 72 Punkte. Die SG Beverstedt/Wellen verließ

damit in allen Partien der Spielserie 2008/09 den Platz als Sieger. Der

Meister legte 26 Punkte zwischen sich und den Kronprinzen SG Blau-Weiß

Stubben. Abteilungsleiter Ingo Wenzel ist mit Fug und Recht stolz auf die

Meistertruppe. Die SG Beverstedt/Wellen verweist immerhin auf eine Erfolgsbilanz

von 40 Punktspielen ohne Niederlage. Unser Teamfoto zeigt

hinten (von links) Agron Zeqiraj, Fabian-Benjamin Mende, Andreas Wicknig,

Peeke Hentschel, Christoph Scholl, Benjamin Gerber, Christian Böschen,

Jörn Sommerfeld, Andreas Viebrock, Spartenleiter Ingo Wenzel,

Kapitän Markus Hünken sowie vorne Nils Becker, Marek Komorowski,

Trainer Hans-Joachim Wetzel, Tommi Bieseke, Sven Becker und Henning

Pott. Auf dem Bild fehlen die beiden Akteure Thomas Brandenberg und

Mario Mischke. Reiner Tienken

Bezirkspokal. Die Finalspiele

der A- und B-Junioren wurden auf

dem Sportgelände des FC Hesedorf

(Kreis Rotenburg) ausgetragen. Im

Endspiel der B-Junioren fiel die Entscheidung

erst nach Elfmeterschießen.

Die FJSG Allertal (Bezirksliga

1, Foto) hatte dabei gegen den

VSK Osterholz-Scharmbeck (Bezirksoberliga)

mit 5:3 das bessere Ende

für sich. Die von Axel Fröhlich

trainierten Allertaler hatten auf dem

Weg ins Finale mit FC Verden 04 und

VfL Stade zuvor bereits zwei Bezirksoberligisten

aus dem Wettbewerb

gekegelt. Der MTV Treubund

Lüneburg (Bezirksoberliga) setzte

sich im Cup-Finale der A-Junioren

gegen den Meister der Bezirksliga 2,

TSV Ottersberg, mit 2:0 durch. Die

zweite Halbzeit förderte Nicklichkeiten

und teilweise auch übertriebene

Härte ans Tageslicht. Die Folge waren gleich zwei Rote Karten für den TSV Ottersberg. Das Lüneburger Team von Coach Thomas Schulz nutzte seine

zahlenmäßige Überlegenheit mit der Entscheidung zum 2:0-Endstand. Die Siegerehrung nahm in Hesedorf Junioren-Spielleiter Frank Hannemann (Soltau)

vor. Die Bezirkspokalsieger FJSG Allertal und MTV Treubund Lüneburg durften sich über Medaillen und einen Pokal freuen. Joachim Riegel

August 2009 61


Bezirk Lüneburg

62

„Es war eine durchweg positive Saison“

Tagung des Kreisfußballverbandes Harburg in Asendorf – Dirk Possiwan wurde verabschiedet

Dirk Possiwan (rechts) erhielt für seine langjährige Arbeit als Kreisjugendobmann

ein aus Bronze gegossenes Niedersachsenross. Es wurde ihm

vom Vorsitzenden des Kreisfußballverbandes, Manfred Marquardt, überreicht.

Foto: Balzer

„Es war eine durchweg positive

Saison 2008/09.“ Dieses Fazit

zog der Vorsitzende des Harburger

Kreisfußballverbandes, Manfred

Marquardt, im Verlauf einer

fast dreistündigen Arbeitstagung

im Dorfgemeinschaftshaus Asendorf.

Dabei lobte er besonders die

sehr guten Leistungen der Jugendmannschaften.

An der Tagung

nahmen auch Asendorfs

Bürgermeister Peter Muuhs, das

Ehrenmitglied des Kreisfußballverbandes,

Gerhard Dee, und als

langjähriger und treuer Weggefährte

der Organisation, Karl Gohde,

teil.

Die Kreisauswahlmannschaften

der Jahrgänge 94 und 95

kehrten bei den Endrundenturnieren

jeweils als Bezirkspokalsieger

zurück. Die Futsal-CI-Vertretung

des VfL Maschen machte bei der

Deutschen Meisterschaft mit einem

sensationellen 4. Platz auf

sich aufmerksam. „Als Verfechter

des technisch guten Fußballs setzte

ich mich beim Hallenfußball für

Futsal ein. Es wäre wünschenswert,

wenn auch die Herren anfangen,

dem Vorbild der Jugend

zu folgen und auch bei den eigenen

Turnieren dieser moderneren

Variante des Fußballs eine Chance

geben“, betonte der Kreisvorsitzende.

Einen hervorragenden vierten

Rang belegten die E-Jugendlichen

des Buchholzer FC beim Endrundenturnier

um den Sparkassen-

Cup in Barsinghausen. Der talentierte

FC-Nachwuchs war bereits

zum vierten Mal in Folge bei der

Endrunde vertreten. An dem

größten Talentsichtungsturnier

Europas beteiligten sich insgesamt

über 1000 Mannschaften.

Als Volltreffer bezeichnete

Marquardt die Übergabe der drei

August 2009

DFB-Minispielfelder in Hollenstedt,

Meckelfeld und Todtglüsingen.

Die Spielfelder in einem Gesamtwert

von insgesamt rund

80.000 Euro wurden den Kindern

an den jeweiligen Grundschulen

zur Verfügung gestellt. Ebenso

hob der Fußball-Boss die Hallenrunde

der E-Junioren hervor. Diesen

Wettbewerb zugunsten der

KinderKrebshilfe unterstützt die

Sparkasse Harburg-Buxtehude. Sie

spendierte für jedes geschossene

Tor einen Euro, insgesamt waren

es 1500 Euro. Mit den Spenden

während der Turniere kam eine

stattliche Gesamtsumme von

5000 Euro zusammen.

Bei den Frauen stellt die SG

Jesteburg-Bendestorf in der Regionalliga

die am höchsten spielende

Mannschaft des Kreisfußballverbandes.

Nach ihrem Aufstieg

im vergangenen Jahr konnte

das Team von Trainer Thorsten

Schammer die Klasse halten. Dieses

Ziel erreichte die Herrenmannschaft

des VfL Maschen in der Niedersachsenliga

jedoch nicht. Die

Maschener werden in der Saison

2009/10 zusammen mit Aufsteiger

MTV Moisburg den Kreis Harburg

in der neu geschaffenen Landesliga

vertreten.

Als bestens aufgestellt bezeichnete

Marquardt die Harburger

Schiedsrichter. Mit Bruno Brito

da Rocha ist unter ihnen ein Unparteiischer,

der nach Höherem

strebt. Bei der letzten Bezirksleistungsprüfung

fielen zudem sieben

Schiedsrichter aus dem Kreis Harburg

mit herausragenden Leistungen

auf. Außerdem stellt Harburg

die meisten Schiedsrichterinnen in

den insgesamt 47 NFV-Kreisen.

Das herausragende Ereignis war

die Ausrichtung des NFV-Jungschiedsrichterturniers

in Winsen

für Mannschaften mit Spielern bis

18 Jahren. Für die perfekte Organisation

dieser Großveranstaltung

erhielt die Crew um Schiedsrichterobmann

Joachim Weis nicht

nur Anerkennung von allen teilnehmenden

Teams, sondern auch

von den Bundesliga-Schiedsrichtern

Florian Meyer und Michael

Weiner.

Als Höhepunkt zum Abschluss

der Saison bezeichnete

Marquardt die Kreispokalendspiele

der Frauen sowie der 1. und 2.

Herrenmannschaften. Rund 1200

Zuschauer verfolgten am Himmelfahrtstag

auf der Sportanlage

des MTV Egestorf drei spannende

Duelle.

Mit Sorge richtete Manfred

Marquardt einen Blick auf die Entwicklung

bei den Mannschaften.

Nachdem in den vergangenen

Jahren eine ständig wachsende

Zahl von Teams zu verzeichnen

war, ist jetzt ein negativer Trend

festzustellen. In der Saison

2007/08 gingen im Kreis Harburg

insgesamt 595 Mannschaften an

den Start. In der soeben beendeten

Saison 2008/09 waren es lediglich

noch 581. Der Schwund

macht sich besonders im Juniorenbereich

bemerkbar. Bei den Juniorinnen

kommen aber immer noch

Mannschaften dazu.

Anhaltenden Beifall gab es

für Kreisjugendobmann Dirk Possiwan.

Um Aufgaben im Norddeutschen

Fußball-Verband und im

Niedersächsischen Fußballverband

zu übernehmen, schied er nach

neun Jahren aus seinem Amt. „Mit

Durchsetzungsfähigkeit und Engagement

hat Dirk dem Kreis Harburg

viel Anerkennung verschafft

und mit dieser Arbeit auf sich aufmerksam

gemacht“, hob Manfred

Marquardt hervor. Er überreichte

Possiwan zum Dank ein aus Bronze

gegossenes Niedersachsenross.

Die Arbeit von Possiwan wird ab

sofort die Vorsitzende des Kreisfrauenausschusses,

Susanne Bien,

fortführen. Auch Schulfußball-Referent

Reinhard Peters schied aus

dem Amt. Mit Olaf Lakämper steht

der Nachfolger bereits fest.

Lob, Urkunden und Ehrennadeln

gab es auch für Sportkameraden,

die sich durch langjährige Arbeit

in ihren Vereinen hervortaten.

Die Silberne Verdienstnadel des

NFV nahmen Alfred Kruse (SG

Scharmbeck-Pattensen), Dietmar

Stadie (TuS Nenndorf) und Wolfgang

Koch (Heidesiedlung Neu

Wulmstorf) entgegen. Die Goldene

Kreisnadel ging an Dieter

Schulz (TSV Stelle). Silber gab es

für Peter Heinrich (VfL Maschen)

und Sven Passerini. Ulrich Balzer

„Tag der Junioren-Endspiele“. Dabei gab es im NFV-

Kreis Rotenburg torreiche Begegnungen auf der Sportanlage des MTSV

Selsingen. So setzte sich das Team der JSG Gnarrenburg erstaunlich hoch

mit 9:1 im Finale der F Jugend gegen den SV Schwitschen durch. Zur Pause

lag der Nordmeister aus Gnarrenburg bereits mit 7:0 gegen den Südmeister

aus Schwitschen in Front. Am Ende wendete SV Schwitschen eine

zweistellige Niederlage jedoch ab. Die JSG Concordia Anderlingen (Foto)

spielte den Kreismeister-Titel bei den E-Junioren ein. Der Nachwuchs triumphierte

in Selsingen gegen den Rotenburger SV mit 4:1. Die B-Junioren

des TuS Zeven unterlagen im Kreispokalendspiel gegen den Klassengefährten

JSG Fintau mit 0:3. Dem Feldkreismeister aus Zeven fehlten dabei

gleich sieben Stammspieler, die zeitgleich um den Aufstieg der Zevener

Handballer in die Landesliga spielten und durch einige C-Jugendspielern

ersetzt werden mussten. Die JSG Oste behielt im Kreispokalfinale mit 6:5

nach Elfmeterschießen die Oberhand gegen die JSG Fintau. Joachim Riegel


Arbeit stets mit viel Herzblut

und Überzeugung erledigt

Nach 25 Jahren Vorstandsarbeit verabschiedet sich Dietmar Seesko

Auf dem Verdener Kreistag beendete

der Referent für Öffentlichkeitsarbeit

und Marketing

seine ehrenamtliche Tätigkeit.

Zukünftig möchte Dietmar

Seesko mehr Zeit mit seiner Familie

verbringen.

„Zuerst war ich Pressewart

bei meinem Stammclub FC Langwedel,

lieferte erste Berichte und

Fotos an die Verdener-Aller-Zeitung.

Sportredakteur war damals

Heinrich Lübben, der auch gleichzeitig

Kreispressewart des NFV

war. Heinrich Lübben kandidierte

1984 nicht mehr und fragte mich,

ob ich seinen Job übernehmen

wolle. Ich wollte, der unvergessene

Chef Kurt Poppe auch und die

Delegierten beim Kreistag ebenso“,

erzählt der Gewählte von

seinem Start im Fußballkreis vor

25 Jahren.

Als Sportler war Dietmar

Seesko ebenso aktiv. Neben seinem

Beruf als Oberamtsrat mit einer

bemerkenswerten Dienstzeit

von 51 Jahren bei der Deutschen

Bahn kam der Sport nie zu kurz.

Dietmar spielte Fußball beim FC

Hude, VfB Oldenburg (A-Jugend),

TSV Völkersen (Bezirksklasse) und

anschließend beim FC Langwedel

(Kreisliga). Nebenbei war er auch

als Handballer erfolgreich, spielte

bis zur damals höchsten Spielklasse

und war ebenfalls aktiv in der

Nationalmannschaft der Eisenbahner.

Sein beeindruckendstes

Erlebnis als Handballer war die

Begegnung vor fast 45 Jahren gegen

Dukla Prag mit dem damals

weltbesten Torwart Jiri Vicha.

Seit 42 Jahren ist Dietmar,

der im Sternzeichen Zwilling ge-

bürtige Ostpreuße, mit seiner

Klärchen verheiratet. Aus dieser

Ehe gehen zwei Kinder, Alexander

und Nadja, sowie zwei Enkelkinder,

Cedric und Noah, hervor.

Seine Enkelkinder sind ebenfalls

aktive Fußballer beim TSV Etelsen

und spielen nebenbei noch Handball

und Tennis.

Nach einem Vierteljahrhundert

beendet der 63-Jährige eine

spannende Zeit als Pressewart

des NFV-Kreises Verden. Es überwiegen

die positiven Erinnerungen,

die ihm von seiner Amtstätigkeit

bleiben. „Gereizt hat

mich in erster Linie die Arbeit

mit Menschen, die dem Sport,

dem Fußball, verbunden sind.

Als Stressausgleich zum Beruf

konnte ich mich auf dem Sportplatz

wunderbar entspannen. Ich

spielte damals noch in der Bezirksklasse

beim TSV Völksersen,

wechselte dann zu meinem

Stammverein FC Langwedel in

die Kreisliga. Wir waren ein junger,

innovativer Vorstand mit

vielen Ideen und Günter Schacht

an der Spitze. Im Verband waren

wir der erste Kreis, der die Winterpause

einführte sowie später

auch die Hallenkreismeisterschaften.

Der Hallen-Cup kam

ebenfalls dazu. Wir starteten eine

Aktion ,Kick mit’, um Nachwuchsfußballer

für den Fußball

zu gewinnen. Mit Erfolg.“

Auch an die erschwerlichen

Seiten seines Ehrenamtes erinnert

sich der langjährige Pressewart.

„Die Arbeit für die Zeitung war

damals sehr zeitintensiv. Alles

wurde noch mit der Schreibmaschine

geschrieben, die Negative

mussten zum Labor der lokalen

Zeitung gebracht werden. Es war

immer sehr spannend, was dabei

heraus kam“, so Seesko aus der

noch computer- und internetlosen

Zeit.

Ein Abschied ist wohl immer

mit etwas Trauer verbunden.

Auch für Dietmar Seesko,

der jedoch die positiven Eindrücke

in den Vordergrund

stellt: „Es waren schöne 25 Jahre.

Interessant und abwechslungsreich.

Ich habe viel gelernt

und meine Arbeit stets mit viel

Herzblut und Überzeugung gemacht.

Aber wo will man die

zeitliche Grenze für den Abschied

ziehen? Ich verlasse den

Bezirk Lüneburg

NFV-Kreis Verden mit einem sehr

guten Gefühl.“

Für die Öffentlichkeitsarbeit

des Fußballkreises ist inzwischen

Alexandra Rose vom FC Langwedel

zuständig. Sie bringt laut Dietmar

Seesko alle Voraussetzungen

mit und wird „einen super Job

machen.“

Wie sieht nun die Zukunft im

Leben von Dietmar Seesko aus?

„Ich brauche nicht mehr morgens

früh raus und abends rechtzeitig

ins Bett. Habe also endlich Zeit für

meine liebe Frau Klärchen und für

meine beiden Enkel. Außerdem

gibt es noch unsere beiden Irish

Setter Nico und Bonni, mit denen

ich zwei mal täglich für eine Stunde

unterwegs bin. Außerdem

kommen noch einige Urlaubsreisen

auf mich zu. Einige Länder

dieser Erde habe ich noch nicht

gesehen. Es wird nicht langweilig

werden“, freut sich der 63-Jährige

auf die neue Freizeitgestaltung.

Sie sorgen dafür, dass Dietmar Seesko (Mitte) auch künftig auf Trab gehalten

wird (von links): Irish Setter Nico, Enkel Noah, Enkel Cedric und

Irish Setter Bonni.

Triple. Die Fußball-F2-Junioren der

TuSG Ritterhude (Kreis Osterholz) eilten

im Spieljahr 2008/09 von Erfolg zu Erfolg.

Die Mannschaft des Trainerduos Jannick

Deppe und Lucas Fallet strich das Triple

auf Kreisebene ein. Die TuSG Ritterhude

sicherte sich nacheinander die Hallenkreismeisterschaft

sowie die Feldkreismeisterschaft

und den Kreispokalsieg.

Kreisvorsitzender Eckehard Schütt kürte

das Siegerteam angesichts der großen Erfolge

auf dem Kreistag in Buschhausen

zur „Mannschaft des Spieljahres

2008/09“. Phillip Levitin überragte als Torwart.

Julian Deppe (14 Saisontore), Jakob

Hollenbeck (13) und Dean Leskow (zwölf)

wurden im Offensivbereich dem Ruf eines

Torjägers gerecht. Unser Foto vom Triple-

Sieger zeigt hinten (von links) Lucas Fallet,

Julian Deppe, Jakob Hollenbeck, Lukas

Renzelmann, Arne Seebo, Nico Stoll

und Jannick Deppe sowie vorne Dean Leskow,

Jan-Luca Neumann, Phillip Levitin,

Daniel Gachov und Dennis Gachov.

Reiner Tienken

August 2009 63


Bezirk Lüneburg

64

Der Fußballkreis Osterholz kann sich über einen

Mangel an treuen Schiedsrichtern nicht beklagen. Offenkundig

wurde dies auf der Jahreshauptversammlung der Unparteiischen

im Vereinsheim des SV Komet Pennigbüttel. Kreisschiedsrichterobmann

Thomas Rehberg zeichnete dabei sechs

Sportkameraden für langjährige Dienste aus. Besondere Anerkennung

verdiente sich Erich Grabau, der seit 60 Jahren auf der

Schiedsrichterliste geführt wird. Der Unparteiische des SV Blau-

Weiß Bornreihe bekleidete in der Vergangenheit sogar jahrelang

den Posten des Bezirksschiedsrichterobmannes. Gottfried

Puckhaber (TSV Steden-Hellingst) hält schon seit 50 Jahren bei

den Referees aus der Hamme-Wümme-Region zur Stange. Hans

Segelken (VfL Ohlenstedt) wurde für seine 40-jährige Zugehörigkeit

zu den Schiedsrichtern im NFV-Kreis Osterholz geehrt.

Thomas Rehberg sprach auf der Versammlung zudem Dirk

Hoppenrath (SV Lilienthal/Falkenberg, 25 Jahre), Dieter Quaß

(SV Hüttenbusch, 20) und Günther Pape (TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf,

15) seinen Dank für treue Dienste beim Hobby

mit der Pfeife aus. Unser Gruppenfoto zeigt (von links) Thomas

Rehberg, Günther Pape, Erich Grabau, Gottfried Puckhaber,

Hans Segelken, Dirk Hopperath, Dieter Quaß und den Kreisvorsitzenden

Eckehard Schütt. Reiner Tienken

FIFA-Referee Michael Weiner beleuchtete jetzt als Gast

der Celler Schiedsrichtervereinigung „Entwicklungen“ im Profifußball.

Der 40-jährige Polizeibeamte, der heute im Niedersächsischen Ministerium

Integration und Inneres tätig ist, näherte sich beim Lehr- und Fortbildungsabend

aus verschiedenen Perspektiven dem Thema, berücksichtigte

die vor allem in der jüngeren Vergangenheit mitunter rasant veränderten

Bedingungen für Schiedsrichter, Spieler, Zuschauer und Medien gleichermaßen.

Unser Foto zeigt Weiner (2.v.r.) beim Meinungsaustausch mit

Kreis-Schiedsrichterlehrwart Ronald Schober, Selam Hagos (Partner von

Workshops und Jugendkongressen gegen Rechtsextremismus) und Kreis-

Schiedsrichterobmann Michael Frede (v.l.). Horts Friebe

August 2009

TSV Hösseringen empfing jetzt zu einem Kleinfeldfußballturnier der

ganz besonderen Art elf Mannschaften. Die Organisatoren Karsten Scherer

(Vorsitzender TSV Hösseringen) und sein Vertreter Andreas Klages konnten 94

Teilnehmer begrüßen. Zunächst wurde auf dem Kleinfeld im Modus „Jeder gegen

Jeden“ um den Volker- Lange-Wanderpokal gekämpft. In den Spielpausen

waren allerdings alle Spielerinnen und Spieler gefordert, die Bedingungen zum

Erwerb des DFB&McDonald´s Fußballabzeichen zu erfüllen. Die dabei erreichte

Punktzahl floss mit in die Mannschaftswertung des Pokalturniers ein. Das Endspiel

gewann zwar die Patenkompanie PzLBtl 90 Munster gegen das Team Franzy

mit 4:1. Damit stand der Pokalsieger allerdings noch nicht fest. Nach Addierung

der Punkte aus den Pokalspielen und der Zähler bei der Abnahme des Fußballabzeichens

wurde der Volker-Lange-Wanderpokal schließlich dem Team

Franzy (Foto) überreicht. Das DFB&McDonald´s Fußballabzeichen wurde vergeben:

15 x in Bronze, 35 x in Silber und 33 x in Gold. Elf Teilnehmer erreichten

nicht die maximal geforderten 130 Punkte. Nebenbei haben Vanessa Hartmann

(acht Jahre) und Hannes Scherer (fünf Jahre, beide TSV Hösseringen) das

Schnupperabzeichen erworben. Harald Nolting

Die SG Dannenberg/Breselenz/

Zernien aus dem NFV-Kreis Lüchow-Dannenberg

beanspruchte den Platz an der Sonne

bei den Ü 50-Kickern für sich. Die Mannschaft

von Trainer Ernst Braband sicherte

sich in der kreisübergreifenden Alt-Altligastaffel

mit dem Kreis Uelzen den Titelgewinn.

Der Meister machte mit dem 5:3-Erfolg

im Endspiel beim hartnäckigen Titelrivalen

SG Lemgow/Dangenstorf/Woltersdorf/

Wustrow alles klar. Unser Meisterfoto zeigt

hinten (von links) Ernst Braband, Lutz

Blanck, Hans-Hermann Stute, Rolf Vieregge,

Jürgen Meyer, Gero Wenzel, Dietmar Hüppner,

Hans Stöhr und Peter Brünning sowie

vorne Norbert Böttcher, Uwe Beutler, Adrian

Drost, Thomas Krüger, Klaus Schulze und Roland

Donder. Auf der Aufnahme fehlen Erhardt

Ewald, Lothar Krüger und Joachim

Schulz. Reiner Tienken


Tag der Ehrungen auf der Sportanlage des TSV Holvede-Halvesbostel. Dort wurden jetzt die Nachwuchsmeister (Foto) des NFV-Kreises Harburg

geehrt. Neben dem Kreisvorsitzenden Manfred Marquardt überreichte auch Bezirksjugendobmann Uwe Norden (Verden) die Siegermedaillen.

Doch bevor die Auszeichnungen erfolgen konnten, wurden die letzten Kreismeister ausgespielt. Bei den F-I-Junioren behauptete sich der FSV Tostedt

mit 4:1 gegen TSV Stelle. Die Mannschaft des Buchholzer FC war bei den F-II-Junioren mit 5:1 gegen SG Salzhausen erfolgreich. Im Wettbewerb der

E-I-Junioren besiegte TV Meckelfeld die JSG Jesteburg-Bendestorf mit 6:1 und bei den E-II-Junioren die JSG Elbdeich/Laßrönne die Vertretung des TSV

Hittfeld mit 2:1. Besonders anhaltenden Beifall gab es für die C-I-Junioren des Buchholzer FC. Der amtierende Kreismeister kam als frischgebackener

Gewinner des Eckart-Weithoener-Pokals direkt von Tostedt zum Tag der Ehrungen nach Holvede. Zwei Tage zuvor konnten die D-I-Junioren des VfL

Maschen als amtierender Kreismeister auch über den Gewinn des begehrten Gerhard-Stockmann-Pokals jubeln. Ulrich Balzer

Neues „Wohnzimmer“

für die Turnerschaft

Sportheimanbau in Wienhausen eingeweiht

„Denkt erst an die Kabine,

wenn ihr drin seid“, lautet ein weitsichtiger

Ausspruch des 86-jährigen

Wienhäuser Ehrenbürgers und Urgesteins

Heinrich Wiljes. Jetzt können

sie nämlich endlich rein, die Fußballer

der Turnerschaft Wienhausen.

Kürzlich wurde der 380.000 Euro

teure Sportheimanbau offiziell im

Rahmen eines Kommerzes seiner

Nutzung übergeben.

Zahlreiche Gäste wie Landrat

Klaus Wiswe, Sigrid Müller (KSB-Geschäftsführerin),

lokale Baufirmenvertreter

(Alpers, Wienhausen),

Reinhard Korth (Leiter Zweigstelle

Wienhausen), Vertreter der niedersächsischen

Regionalstiftung der

Sparkassen-Förderung und viele

mehr waren maßgeblich an der Finanzierung

des dringend benötigen

Anbaus mit beteiligt.

Dem ersten Spatenstich (11/04)

folgte schnell das Richtfest (6/05).

Nach aufwendigen Innenausbauarbeiten,

die die beiden Firmen Uwe

Kundel (Swisspo Deutschland

Dämmstoffe GmbH) und die Firma

Germerott (Rigisplatten) in hoher

fünfstelliger Sachspendensumme

großzügig sponserten, fand die feierliche

Übergabe vor großem Publikum

statt. Dazwischen flossen noch

unter viel Schweiß vereinsmäßige Eigenleistungen

in Form von mindestens

6.700 ehrenamtlichen Arbeitsund

400 Maschinenstunden aus der

Fußballsparte unentgeltlich ein. Der

TSW musste Dank der insgesamt

5.200 Euro-Firmenspenden und der

tollen Unterstützung der Flotwedeler

Region nur Eigenmittel bis zur

Schmerzgrenze in Höhe von 13.000

Euro einfließen lassen.

Das gelungene Großprojekt mit

zwei Umkleidekabinen/Duschen,

neuen Toilettenräumen und einem

großzügigen Clubraum mit kompletter

Kücheneinrichtung kann durchaus

als gemütlich neues „Wohnzimmer“

der Turnerschaft bezeichnet

werden. Maßgeblich an der Umsetzung

des „Schmuckkästchens“ beteiligt

war die treibende Kraft des

Bürgermeisters Karl-Heinz Pickel

(auch 2. TSW-Vorsitzender) als Bauausschussvorsitzender

mit seinen

Teams aus Rat und Verein. Horst Frie-

Eine Ballspende und eine Eisbox übergab der NFV-Kreis Celle, vertreten

durch (von rechts) Kreislehrwart Peter Bartosch und den Kreisvorsitzenden

Jens-Holger Linnewedel an Jugendleiter Dirk Neumann und Spartenleiter

Günter Holstein (beide TS Wienhausen). Foto: Friebe

Bezirk Lüneburg

Im NFV-Kreis Celle schafften

zwei Fußballer zum Saisonabschluss

2008/2009 das äußerst seltene

„Triple“, und dass sogar in jeweils

zwei unterschiedlichen Altersspielklassen.

Der 17-jährige Felix Linnewedel

(Foto) vom MTV Langlingen

gewann mit der JSG Flotwedel (TuS

Bröckel, MTV Langlingen, TS Wienhausen)

die Kreismeisterschaft sowohl

bei den A- als auch den B-Junioren.

Der talentierte Mannschaftsführer

der B-Jugend sicherte sich mit

seinem Team zudem den Kreispokal.

Das zweijährige DFB-Stützpunkttraining

zahlte sich also dreifach für

Felix aus. – Der Fußball-Abteilungsleiter

des SV Nienhagen und „Oldie-

Kicker“ Jürgen Winter errang in Altenhagen

gleich zwei Kreispokaltrophäen an einem Tag. Zuerst mit der Ü

48-Auswahl des SV Nienhagen und im Anschluss mit dem Ü 40-Team der

SG Altencelle/Nienhagen. Zuvor wurden die unbezwingbaren „Simplythe-Best“-Altligaspieler

auch souveräner Kreismeister. Horst Friebe

Bezirk Weser-Ems

Der Startschuss für den Schiedsrichteraustausch zwischen dem

Fußballkreis Emden und der Region Veendam fiel jetzt im ostfriesischen

Firrel. Beim 1. Spieltag um den Nordwest-Cup standen sich zunächst Germania

Leer und Werder Bremen II gegenüber. Geleitet wurde die Partie

vom Emder Schiedsrichter Peter Bartsch, der sich hierzu der Hilfe seines

Emder Kollegen Timo Daniel und des Niederländers Tonny Walters (in

grauen Trikots) bediente. Die zweite Begegnung Kickers Emden – VfB Oldenburg

stand unter der Leitung des ebenfalls aus Emden stammenden

DFB-Schiedsrichters Dirk Wijnen. Auch ihm standen mit Jan Lammers und

Arthur van Dooren je ein Assistent aus Emden und aus Veendam zur Seite.

Mit den beiden sehr fair ausgetragenen Partien hatten die deutsch-niederländischen

Schiedsrichter-Teams ebenso wenig Probleme wie mit der internen

Kommunikation. Foto: Garen

August 2009 65


Bezirk Weser-Ems

66

Als Bernd Arkenstette morgens

den Saal Hubert Frilling in

Handorf-Langenberg betrat, ahnte

er noch nichts von dem, was

gut zwei Stunden später passieren

sollte. Wie alle Delegierten

des Kreistages im Fußballkreis

Vechta erhob sich auch der Klubchef

des SC Bakum von seinem

Platz, als es zur Verleihung des

17. Gerd-Tank-Gedächtnispreises,

der höchsten Auszeichnung

des Fußball-Kreisverbandes

Vechta, kam. NFV-Kreischef Martin

Fischer lüftete das Geheimnis

sehr schnell: „Den Preis erhält in

diesem Jahr Bernd Arkenstette

vom SC Bakum.“

Der Geehrte konnte sein

Glück kaum fassen, nach längerem

Zögern marschierte er dann

aber doch unter dem großen

Applaus aller Anwesenden nach

vorne, um der Laudatio zu lauschen.

Die Ovationen gingen Arkenstette

sehr nahe. „Ich habe

mich sehr darüber gefreut“, sagte

er später – und der 57 Jahre alte

Richter am Landgericht Oldenburg

ergänzte: „Mit der Ehrung

habe ich überhaupt nicht gerechnet,

sonst hätte ich mir doch etwas

anderes angezogen.“ Leger

in Hemd und Jeans wurde Arkenstette

in die „Hall of Fame“ der

heimischen Fußballfunktionäre

aufgenommen. Den Gerd-Tank-

August 2009

Preis, der sich inzwischen als

„Oscar für das Lebenswerk“ bei

den heimischen Fußballern etabliert

hat, erhielt Arkenstette aus

den Händen von Eugen Gehlenborg,

dem Präsidenten des Norddeutschen

Fußball-Verbandes.

Weitere drei Jahre

mit Bernd Gerdes

Hans Bauer jetzt Ehrenmitglied in Bentheim

Bernd Gerdes bleibt Vorsitzender

im NFV-Kreis Grafschaft Bentheim.

Die Delegierten stimmten

einmütig für eine weitere Amtszeit

des Nordhorners, der seit 1971 im

Kreisvorstand tätig ist. Die kommenden

drei Jahre werden jedoch

seine letzte Amtsperiode sein, kündigte

Gerdes an.

Auch bei der Vergabe der

übrigen Vorstandsposten waren

sich die Anwesenden einig und bestätigten

alle Kandidaten einstimmig.

Der neue Lehrwart Friedhelm

Dove wurde, nachdem er das Amt

bereits kommissarisch von Helmut

Loeks übernommen hatte, nun

auch offiziell gewählt. Der

langjährige Schriftführer Paul Butzek

wird erst im kommenden Jahr

aus dem Vorstand ausscheiden

und für seine Nachfolgerin Jana

Bartels, die in Kürze zum zweiten

Mal Mutter wird, das Amt noch einige

Monate ausüben.

Mit Hans Bauer verfügt der

NFV-Kreis Grafschaft Bentheim

nun über sein viertes Ehrenmitglied.

Der Neugnadenfelder war

jahrzehntelang in verschiedenen

Positionen im Grafschafter Fußball

tätig, hatte bis 2007 das Amt des

Sportgerichtsvorsitzenden inne

Bernd Arkenstette in

der „Hall of Fame“

Gerd-Tank-Preis für Klubchef aus Bakum

Ferdinand Dunker, Eugen Gehlenborg und Martin Fischer (v.l.) freuen sich

mit Bernd Arkenstette (2. v. l.) über den Gerd-Tank-Preis des Fußballkreises

Vechta. Foto: Heinrich Vollmer

und zieht sich nun auch als Beisitzer

aus diesem Gremium zurück.

Für seine verdienstvolle Arbeit erhielt

er die Goldene Ehrennadel

und darf sich nun Ehrenmitglied

des Grafschafter Fußballkreises

nennen.

Landrat Friedrich Kethorn lobte

in seinem Grußwort die außergewöhnliche

ehrenamtliche Tätigkeit

der Trainer und Betreuer der

insgesamt 591 Mannschaften im

Kreis. „Das ist eine Leistung, die

nicht hoch genug angerechnet

werden kann“, meinte Kethorn.

Bezirksvorsitzender und NFV-Vizepräsident

Ferdinand Dunker verband

seinen Dank an alle, die sich

im Kreis ehrenamtlich für den Fußballsport

eingesetzt haben mit der

Bitte, dieses auch weiterhin zu tun.

Gemeinsam mit Bernd Gerdes

nahm Dunker die Ehrungen für

verdienstvolle Mitarbeiter vor. Neben

Hans Bauer wurden Clemens-

Hermann Herding, Hans Müller

(beide Vorw. Nordhorn), Georg Alferink,

Johann Vrielmann (beide

Heseper SV), Josef Keuters (SV

Wietmarschen), Siegfried Lotze

(Spvgg Brandl.-Hestrup), Bernhard

Woltering, Christoph Leffrang,

Hermann Schulte-Westenberg und

„Bernd ist ein wahrer Sportsmann,

der jeden Tag für seinen

Verein einsteht und den Verein

maßgeblich mitgeprägt hat“, sagte

Fischer. Arkenstette ist seit 1985

im Vorstand des SC Bakum aktiv,

bis 1992 war er Kassenwart, seit

Bernhard Kaldeway (alle TuS Gildehaus)

mit der Goldenen Ehrennadel

ausgezeichnet. Den Ehrenring

des Fußballkreises für 25-jährige

verdienstvolle Tätigkeit erhielt

Schiedsrichterobmann Holger

Waldmann. Der Ehrenteller für 20jährige

Tätigkeit im Kreisverband

ging an den Schatzmeister und

stellvertretenden Kreisvorsitzenden

Winfried Winkler sowie an Schriftführer

Paul Butzek und Schiedsrichteransetzer

Gerold Wolf. Die

Silberne Ehrennadel des Kreises für

25-jährige Tätigkeit in den Vereinen

erhielten Bernward Meyer (SV

Klausheide), Reinhold Bökers, Rainer

Lütkes und Hermann Peters (alle

SV Wietmarschen). Die Bronzene

Ehrennadel für 20-jährige verdienstvolle

Vereinstätigkeit gab es

1992 ist er 1. Vorsitzender. „Unter

seiner Führung hat der SC Bakum

eine prachtvolle Sportanlage geschaffen,

um die den Verein sicher

viele beneiden“, so Fischer. „Ohne

Bernd Arkenstette wäre der SC

Bakum nicht das, war er jetzt ist.“

Bei den Ehrungen wurden

Franz Meyer, Georg Kossen-Voges,

Werner Schmedes, Matthias Hollinden,

Hubert Lammers, Helmut

Blömer, Heinrich Müller, Otto

Breuksch, Friedrich Meyer, Thomas

Buschermöhle, Daniela Heitkamp,

Andreas Sander, Marcel Brune,

Dirk Beckmann, Günther Klose,

Gunter Kozlowski und Josef Peckskamp

mit der Silbernen Ehrennadel

ausgezeichnet. Im Rahmen der

DFB-Aktion Ehrenamt erhielten

Norbert Overmeyer, Hans Engelmann,

Hermann-Josef Bavendiek,

Klaus Brengelmann, Günther

Brinkmann und Sabine Krümpelbeck

je eine Uhr und eine Urkunde

des Deutschen Fußball-Bundes.

Die Goldene Verdienstnadel des

Niedersächsischen Fußballverbandes

erhielten Hubert Frilling,

langjähriger Funktionär und Ehrenmitglied

im SV Handorf-Langenberg

sowie Walter Olberding, seit

1968 Trainer und Betreuer beim TV

Dinklage. Die Ehrungen wurden

vorgenommen von Ferdinand Dunker,

Eugen Gehlenborg und Martin

Fischer. Carsten Boning

Der Kreisvorsitzende Bernd Gerdes (links) ernannte Hans Bauer zum neuen

Ehrenmitglied des Fußballkreises Grafschaft Bentheim. Foto: Huisjes

für Sylvia Gerstenberg, Ludwig

Hollmann, Gerd Krabbe (alle

SG Bad Bentheim), Jürgen Dobrowolski

(TuS Gildehaus) und Herbert

Snieders (SV Esche). Für 15-jährige

Vereinstätigkeit erhielten Hermann

Harink (SV Bad Bentheim) und Holger

Koke (Schüttorf 09) die NFV-

Verdienstnadel. Die Silberne NFV-

Verdienstnadel für 25-jährige Vereinstätigkeit

erhielten Gustav

Koops (TSV Georgsdorf), Jan Sumbeck

(Schüttorf 09) und Friedhelm

Brouwer sowie Heinz Stegink (beide

SV Esche), Hindrik-Jan Koenders

(Grenzland Laarwald), Helmut

Backherms (SV Hoogstede), Manfred

Jahns (Alem. Nordhorn) und

Klaus Gassmann (Union Emlichheim)

für 25 Jahre als Schiedsrichter.

Andreas Huisjes


Delegierte ziehen

an einem Strang

Einigkeit beim Jugendtag in Friesland

Große Einigkeit herrschte im

Hooksieler Gästehaus, wohin

die Mitglieder der friesländischen

Fußballvereine ihre Jugendleiter

entsandt hatten. Im

Rahmen des ordentlichen Kreisjugendtages

wurde nicht nur der

Ausschuss um den Vorsitzenden

Werner Jakobs mit seinen Mitstreitern

Thomas Eggers (Spielleiter),

Matthias Klaus (Beauftragter

Hallen- und Pokalspiele), Erhard

Schipper (Beauftragter Talentsichtung

und Auswahlspiele)

und Dieter Galski (Beauftragter

Schulfußball) für die nächsten

drei Jahre im Amt bestätigt.

Auch in allen anderen Punkten

zogen die Delegierten an einem

Strang.

So wurde die Position der

Mädchenreferentin mit Gabriele

Immerthal ebenso einstimmig

wieder dem Kreisjugendausschuss

angegliedert wie auch mit

Andreas Risse der Posten des

Staffelleiters F-Junioren neu besetzt

wurde. Risse hatte es aus

beruflichen Gründen in den Kreis

Friesland verschlagen.

Ohne größere Diskussionen

kam der Jugendtag des NFV-

Kreises Ammerand in Kayhauserfeld

aus. Die Saison 2008/09 verlief

dank der sehr guten Zusammenarbeit

zwischen den Vereinen

und dem Kreisjugendausschuss

bis auf wenige Ausnahmen reibungslos.

Insgesamt 243 Mannschaften

nahmen bei mehr als 2.000

ausgetragenen Punktspielen am

Spielbetrieb teil. Im Mittelpunkt

des Jugendtages standen die Ehrungen

für die Meister, Staffelsieger

und Fairnesssieger. Bis auf die

B-Jugend des TuS Ofen konnten

alle im Bezirk spielenden Mannschaften

des Fußballkreises den

Klassenerhalt sichern. Besonders

erfreulich ist, dass durch den Aufstieg

der A-Jugend des FC Rastede

nach jahrelanger Abstinenz wieder

ein Team dieses Vereins auf

Bezirksebene vertreten ist.

In der gemeinsamen Kreisliga Ammerland/Delmenhorst/Oldenburg/

Wesermarsch erhofft man sich bei

der C-, B- und A-Jugend mittelfristig

eine deutliche Leistungssteigerung

seitens der heimischen Vertretungen,

die in der vergangenen

Spielzeit nur mit sieben Mannschaften

am Start waren.

Uwe Niemeier, der bis 2006

acht Jahre lang den Vorsitz im

Kreisjugendausschuss führte, verabschiedete

sich nach fast 30jähriger

ehrenamtlicher Tätigkeit

Eine weitere Neuerung betrifft

den Spielbetrieb der F-Junioren,

für die DFB und NFV wie bei

den G-Junioren nur einen Turnierspielbetrieb

empfehlen. Während

die Fußballer im Nachbarkreis

Wittmund dem Änderungsvorschlag

folgten, votierten ihre

friesländischen Kollegen dagegen.

Die Einmütigkeit der Versammlungsteilnehmer

blieb auch

den Gästen, unter ihnen der nahezu

vollständige friesländische

Kreisvorstand um den Vorsitzenden

Heinz Lange und die Vorsitzende

des Kreissportbundes, Anita

Dierks, nicht verborgen. Beide

lobten den Jugendausschuss ausdrücklich

für die geleistete Arbeit.

Die Organisation der vielen Staffeln

und Termine verdiene „alle

Achtung“, so Heinz Lange. Dierks

betonte darüber hinaus die wichtige

soziale Funktion der Jugendarbeit.

Wie wichtig dabei Disziplin

und Fairness sind, unterstrichen

auch der Vorsitzende des gastgebenden

FC Nordsee Hooksiel,

Werner Remmers, und der Vorsit-

Jugendaussschuss

einstimmig bestätigt

Jugendtag des NFV-Kreises Ammerland

nun endgültig. In den letzen drei

Jahren fungierte er als Pokalspielleiter

und war zudem verantwortlich

für die Mini-Kicker. Bei den

Neuwahlen wurde der komplette

Jugendausschuss mit Arno Erbrich

einstimmig für die nächsten

drei Jahre bestätigt.

Der Ehrenamtsbeauftragte

des Kreises, Klaus Linke, informierte

die Versammlung über

die DFB-Aktionen „Team 2011“,

„Fußball: Viele Kulturen – eine

Leidenschaft“ und die Ausschreibung

des Julius-Hirsch-Preises

2009. In diesem Zusammenhang

Bezirk Weser-Ems

Ehrungen auf dem friesländischen Kreisjugendtag mit dem Kreisvorsitzenden

Heinz Lange, Harald Quade, Petra Stanojevic, Andreas Schumacher

und Kreisjugendobmann Werner Jakobs (von links).

Foto: Jeversches Wochenblatt – Friesisches Tageblatt

zende des Kreissportgerichts

Michael Ramke. Beide erinnerten

eindrücklich an Geschehnisse aus

der Vorsaison, in der Spiele sogar

bis zu den E-Junioren abgebrochen

werden mussten.

Bei den Ehrungen zeichnete

Heinz Lange in seiner Eigenschaft

als Kreisehrenamtsbeauftragter

den Jugendbetreuer Harald Quade

vom FC RW Sande-Cäciliengroden

für seine jahrelange Tätig-

keit mit der NFV-Verdienstnadel

aus. Petra Stanojevic, die beim

Heidmühler FC als stellvertretende

Jugendleiterin fungiert, wurde

mit dem DFB-Ehrenamtspreis geehrt.

Kreisjugendobmann Werner

Jakobs bedankte sich beim scheidenden

Jugendleiter Andreas

Schumacher (RW Sande) für die

Einrichtung und Pflege der kreiseigenen

Homepage mit dem

Kreisehrenteller. Heinz Lange

warb er um eine rege Beteiligung

der Kreisvereine. Diese war

im Rahmen der Aktion „Fair

bleiben - liebe Eltern“ für E-Jugendmannschaften

leider sehr

gering. Nur neun Meldungen

gingen beim Kreisjugendausschuss

ein. Für ihr Engagement

erhielten die Vereine FSV Westerstede,

Eintracht Wiefelstede,

TuS Petersfehn und TuS Spohle

jeweils einen neuen Spielball sowie

die Vereine Westerstede

und Wiefelstede noch einen Satz

T-Shirts mit entsprechendem

Aufdruck. Jürgen Hinrichs

Drei Jahre erfolgreiche Arbeit zum Wohle der Ammerländer Fußballjugend honorierten die Delegierten auf dem

Kreisjugendtag durch die einstimmige Wiederwahl des Jugendausschusses mit Uwe Niemeier, Dieter Munke,

Uwe Schütte, Arno Erbrich, Gerold Gröneweg und Thomas Sühling (von links). Foto: Hinrichs

August 2009 67


Bezirk Weser-Ems

68

Zwei Titel für den

FSV Westerstede

Jugend-Endspiele um den Ammerlandpokal

Wie im vergangenen Jahr fanden

auch zum Abschluss

der Saison 2008/09 die Jugend-

Endspiele um den Ammerlandpokal

für die verschiedenen Altersklassen

auf der Hössensportanlage

in Westerstede statt.

Auch diesmal hatte die Jugendabteilung

des FSV Westerstede

um Jugendleiter Thomas

Sühling den Ablauf sehr gut im

Griff. Den Abschluss des Pokalnachmittags

bildete das Pokalendspiel

der Herren zwischen

Eintracht Wiefelstede und Gastgeber

FSV Westerstede, das die

Eintracht am Ende mit 3:1 gewann.

Zu jedem Endspiel wurde

die Nationalhymne gespielt und

die Endspielmannschaften wurden

wie bei den Bundesligakickern

auf das Spielfeld eskortiert.

Für das D-Jugend-Endspiel

Volles Haus im Saal Frilling

und beste Stimmung – die

Jahreshauptversammlung der

Schiedsrichter des Fußballkreises

Vechta hätte als Abschluss der

Saison 2008/09 nicht besser verlaufen

können. Unter den Gästen

konnte Kreisschiedsrichterobmann

Mike Otte neben einer

Abordnung des Schiedsrichterausschusses

aus dem NFV-Kreis

Cloppenburg auch NFV-Schiedsrichterlehrwart

Bernd Domurat,

Bezirksschiedsrichterobmann Georg

Winter und den Vorsitzenden

des NFV-Kreises Vechta,

Martin Fischer, begrüßen.

August 2009

zwischen dem FC Rastede und

dem TV Metjendorf, das die Rasteder

Jungen mit 5:1 gewannen,

stemmte der TV Metjendorf

allein mit 22 Nachwuckskickern

die Einlauf-Eskorte. Für die anderen

Spiele engagierten sich

die jüngsten Kicker aus Westerstede,

die beim Herrenfinale von

den Wiefelsteder Bubis unterstützt

wurden.

Im Endspiel der C-Jugend

siegte der klassenhöhere FSV

Westerstede knapp mit 2:1 gegen

Eintracht Wiefelstede. Der

FSV Westerstede konnte auch im

Finale der B-Jugend den SV Friedrichsfehn

mit 3:1 bezwingen. Am

spannendsten ging es bei den A-

Junioren zu. Nach Ende der regulären

Spielzeit stand es 1:1. In

einem dramatischen Elfmeterschießen

waren die Friedrichsfehner

gegen Elmendorf/Gristede die

Leistungen waren

durchgehend gut

Schiedsrichter des Kreises Vechta tagten

In ihren Eingangsworten lobten

Domurat und Winter die offensichtlich

gute Arbeit im

Schiedsrichterbereich des doch

eher kleinen Kreises Vechta. „Einige

Kreise schauen schon etwas

neidisch nach Vechta, wenn sie sehen,

dass Vechta so viele Schiedsrichter

auf Bezirks-, Verbands- und

höherer Ebene stellt“, betonte

Winter. Bernd Domurat ergänzte

dazu, dass Andreas Robke als Assistent

in die 3. Liga und Henrik

Bramlage als Schiedsrichter in die

A-Junioren-Bundesliga aufsteigen.

Den Platz von Bramlage in der B-

Junioren-Bundesliga erhält auf-

Ehrungen für die Schiedsrichter aus dem Kreis Vechta (von links): Bernd

Domurat, Georg Winter, Ansgar Schick, Andreas Robke, Dirk Plewa, Mike

Otte, Martin Fischer. Foto: Heinrich Vollmer

Mannschaftsführer Nils Coners vom FSV Westerstede durfte nach dem

3:1-Sieg gegen den SV Friedrichsfehn den Ammerland-Pokal der B-Jugend

aus den Händen von Gerold Gröneweg und Uwe Niemeier (beide

Kreisjugendausschuss Ammerland) entgegen nehmen. Foto: Hinrichs

Glücklicheren und siegten am Ende

mit 7:6.

Jugendpokalspielleiter Uwe

Niemeier gratulierte allen Teams

und den unterlegenen Mannschaften

zu ihren Leistungen

und überreichte mit seinen

Staffelleitern Pokale und Urkunden.

grund seiner ausgezeichneten

Leistungen Franz Bokop.

In seinem Jahresbericht zog

Mike Otte ein weitestgehend zufriedenes

Saison-Fazit. Die Leistungen

der Schiedsrichter seien

durchgehend gut gewesen. Leider

hätten allerdings wieder Anfeindungen

gegen Schiedsrichter sowohl

auf dem Platz als auch mittlerweile

schon über das Internet

stattgefunden. Erfreulich sei aber,

dass das Sportgericht hier mit entsprechender

Härte vorgegangen

sei. Besonderes Lob hatte Mike Otte

für seine Ansetzer Uwe Küpker

(Senioren) und Franz Beuse (Junioren)

übrig. „In einer Saison 3.900

Spiele zu besetzen ist Grund genug,

Euch großen Dank auszusprechen“,

so Otte.

Auch Lehrwart Christoph

Bornhorst zog ein positives Saisonfazit.

Sein besonderer Dank galt

Bernd Domurat, der in mühevollster

Arbeit Lehrmaterial erstellt habe,

das Basis für wirklich inhaltsvolle

Lehrveranstaltungen gewesen

ist. Nochmals forderte er dazu

auf, sich gewissenhafter auf die

Leistungsprüfungen vorzubereiten.

Ein positives Fazit zogen auch

die Ausschussmitglieder Andreas

Robke, Uwe Küpker und Franz

Beuse.

Beim traditionellen Höhepunkt

der Jahreshauptversammlung

konnten Bernd Domurat und

Georg Winter zusammen mit Martin

Fischer und Mike Otte diverse

Ehrungen vornehmen. Für ein

Jahrzehnt als Schiedsrichter erhielt

Ansgar Schick die Silberne Ehrennadel

des NFV-Kreises Vechta. Die

Verdienstnadel des NFV als Dank

Mehrere hundert Zuschauer

verfolgten bei strahlendem Sonnenschein

die Begegnungen. Für

die Verantwortlichen des Ammerländer

Jugendfußballs sowie alle

vertretenen Mannschaften war

der Pokalspieltag ein gelungener

Schlusspunkt der Saison.

Jürgen Hinrichs

für 15-jährige Schiedsrichter-Tätigkeit

konnten Dirk Plewa und Andreas

Robke in Empfang nehmen.

In Bezug auf die Einsatzfreudigkeit

schoss Helmut Wessels „den Vogel

ab“: Er brachte es in der abgelaufenen

Saison auf sagenhafte 78

Einsätze!

Mike Otte konnte zudem verkünden,

dass die drei Vereine, die

ihr Schiedsrichter-Soll am weitesten

überschritten haben, mit Geldprämien

von bis zu 300 Euro belohnt

werden. Die Ehrung werde

im würdigen Rahmen auf dem

nächsten Kreistag erfolgen.

Christoph Bornhorst

„Spielverderber“

Von Donnerstag, 6. August bis

Sonntag, 9. August, wird dieser

Dokumentarfilm über den Alltag

eines Fußballschiedsrichters jeweils

um 20 Uhr im Zentralkino in

Esens zu sehen sein. Der Film begleitet

über ein Jahr lang den 14jährigen

Schiedsrichteranwärter

Kevin Prösdorf, den wohl ältesten

aktiven Schiedsrichter, Oreste Steiner,

und den langjährigen FIFA-Referee

Herbert Fandel. Großartig

wird Spielverderber vor allem

dann, wenn die Kamera die glitzernde

Fußballbühne verlässt und

die Szenerie der Bezirks- und

Kreisligen erfasst. Wenn der 73jährige

Oreste Steiner durch die

Essener Tristesse zu seinem nächsten

Sandplatzspiel fährt, sind ihm

die Regisseure so nah, wie Sönke

Wortmann seinen Sommermärchenhelden

gerne gewesen wäre.

Ein Film für alle Fußballbegeisterten!

Reinhard Schultz


F-Jugend des SC

Quakenbrück jubelt

Sieg bei den Grammann-Gedächtnis-Spielen

„Wir begrüßen unseren

Schiedsrichter und die gegnerische

Mannschaft mit einem dreifachen

Gut Sport ...“ Solche Begrüßungen

am Mittelkreis waren einmal.

Wer beim diesjährigen Franz-

Grammann-Turnier auf einer der

elf Sportanlagen dabei war, konnte

sich von der Kreativität der kleinen

Kicker überzeugen: „Alles

wird gut, solange Du wild bist!“,

„Hipp Hipp Hurra“ oder „Alles für

den SVK“ waren hier die Schlagworte,

mit denen die Fußballer an

den Start gingen.

Gastgeber der 34. Franz-

Grammann-Gedächtnis-Spiele

war die SpVg Fürstenau. Austragungsorte

der Vorrundenspiele

waren neben Fürstenau noch

Hollenstede, Schwagstorf, Berge,

Ohrtermersch, Vechtel, Grafeld,

Bippen, Eggermühlen, Voltlage

und Merzen. Schließlich galt es,

230 Mannschaften auf 48 Spielfelder

zu verteilen. Eine logistische

Höchstleistung für das größte

Jugendfußballturnier Norddeutschlands,

die der Jugendausschuss

des Fußballkreises Osnabrück-Land

mit Obmann Ludger

Meyer und Spielleiter Hartmut

Klocke an der Spitze alljährlich

vollbringt.

Dank ans Ehrenamt. Der Fußballkreis Leer zeichnete im Rahmen

einer Feierstunde fünf Mitglieder für hervorragende ehrenamtliche

Leistungen aus. Birgit Sehnke-Fahrenholz (Jugendobfrau VfB Rajen), Mathias

Bontjer (Jugendobmann Stern Schwerinsdorf), Frank Schulte

(Schiedsrichter und Frauenstaffelleiter im NFV-Kreis Leer) und Heinz-Theo

Veerkamp (Staffelleiter 5er F-Junioren im NFV-Kreis Leer) erhielten ebenso

eine Ehrenurkunde und eine Uhr des Deutschen Fußball-Bundes wie Helmut

Borgmann, Kreisauswahltrainer und Lehrwart des Fußballkreises Leer.

Borgmann war als Ehrenamtspreisträger bereits beim Dankeschön-Wochenende

in Barsinghausen geehrt worden und erhielt zusätzlich einen

Glaspokal. Der stellvertretende Landrat Herbert Broich hob in seiner Laudatio

die große Bedeutung des Ehrenamtes für die Region hervor. Auch

der Vorsitzende des Fußballkreises, Johann Schön, sprach den Geehrten

seinen Dank für die geleistete Arbeit aus. Unser Foto zeigt (hinten von

links) Herbert Broich (stellv. Landrat), Helmuth Venekamp (stellv. Kreisvorsitzender),

Johann Schön (Kreisvorsitzender), Heinz-Theo Veerkamp und

Jan Müller (Vorsitzender VfB Rajen) sowie (vorne von links) Helmut Borgmann,

Karl-Heinz Lotz (Vorsitzender Stern Schwerinsdorf), Birgit Sehnke-

Fahrenholz, Frank Schulte und Mathias Bontjer. Foto: Weiland

Die G- und F-Jugendkicker

zeigten, dass auch kleine Fußballer

schon Großes leisten können.

Dabei waren nicht nur die Jungen

ballführend, die Mädchen standen

ihren männlichen Altersgenossen

in nichts nach. In Fürs-

Bezirk Weser-Ems

Schon die Kleinsten zeigten Einsatz, wie hier beim Spiel der G2-Jugend

von SV Kettenkamp und SC Glandorf. Foto: Lennartz

tenau wurde schließlich der endgültige

Sieger ermittelt, in diesem

Jahr die F-Jugend des SC Quakenbrück.

Bei den Mini-Kickern

war der SV Nortrup am Ende

strahlender Sieger.

Anita Lennartz

Das traditionelle Turnier um den Dr. Gösmann-Klose-Pokal

wurde im NFV-Kreis Osnabrück-Stadt einmal mehr für F II-Mannschaften

durchgeführt. 23 Teams waren auf der Sportanlage des SSC Dodesheide

am Start. Im einem spannenden Finale setzte sich Rasensport II (Foto) mit

1:0 gegen den SSC Dodesheide II durch. Um Platz 3 kämpften die F II-

Mannschaften vom VfR Voxtrup und dem Osnabrücker SC. Hier behielt

der OSC mit 2:1 die Oberhand. Die weiteren Gewinner des Dr. Gösmann-

Klose-Pokals: SV Hellern (F I-Junioren), VfR Voxtrup (G I-Junioren) und RW

Sutthausen II (G II-Junioren). Foto: Peter Müller

Pewsum jubelt. Zum sechsten Mal wurden die D-

Junioren-Bezirksmeisterschaften auf der Sportanlage des

SV Höltinghausen (Kreis Cloppenburg) durchgeführt. Aus

den 17 Kreisen des Bezirks Weser-Ems war lediglich BW

Borssum als Vertreter Emdens nicht am Start. Dabei erwiesen

sich die Höltinghauser als ebenso gute Gastgeber wie

der Finalist BV Cloppenburg, der gegen das Team vom TuS

Pewsum (Foto) nach sehr ausgeglichenem Spiel erst in der

Verlängerung mit 0:1 die Segel streichen musste. Im Spiel

um Platz 3 setzten sich die Jungen von BW Hollage gegen

die Altersgenossen vom TuS Lingen knapp mit 2:1 durch. Bei

der Siegerehrung hob Bezirksjugendobmann Dieter Ohls

(rechts), der zusammen mit Turnierleiter Ralf Busse (links)

für den reibungslosen Ablauf verantwortlich war, die fairen

und größtenteils hochklassigen Leistungen hervor. Auch die

Schiedsrichter machten ihre Sache gut, hatten es jedoch mit

den mitgereisten Eltern nicht immer leicht. Dieter Ohls

August 2009 69


Bezirk Weser-Ems

70

Emder Jung-Schiris

belegen den 9. Platz

Schiedsrichter-DM fand in Bremen statt

Mit einem 9. Platz endete für

die Emder Jung-Schiedsrichter

die Teilnahme an der inoffiziellen

Deutschen Schiedsrichter-

Meisterschaft in Bremen. Nach

ihrem Titelgewinn beim traditionellenARAG-Jung-Schiedsrichter-Turnier

des Niedersächsischen

Fußballverbandes Anfang des

Jahres in Winsen nahmen die

Emder als NFV-Vertreter erstmalig

auch an den inoffiziellen

deutschen Titelkämpfen teil, die

seit 2001 mit jeweils 16 Teams

in jährlich wechselnden Austragungsorten

durchgeführt werden.

Durch zwei Auftaktniederlagen

gegen die Teams aus Düsseldorf

(0:1) und Kiel (0:2) verspielten

die Emder Jungen auf der

Sportanlage von OT Bremen eine

bessere Platzierung. So reichte es

trotz eines anschließenden 5:0-

Erfolges gegen den Kreis Elbe/

Saale nur zum 3. Platz in der Vorrundengruppe

2.

In die Zwischenrunde startete

die Mannschaft mit einem 1:1

Makellose Bilanz. Die F1-

Junioren des FC Norden haben durch einen

4:0-Sieg bei TuRa Marienhafe den

vierten Titel der Saison perfekt gemacht.

Nach der Staffelmeisterschaft 2008, der

Stadt- und der Hallenkreismeisterschaft

2009 konnte nun auch die Kreismeisterschaft

in der F-Jugend Kreisliga Aurich

errungen werden. Dabei wurden 49:9

Tore und das Maximum von 30 Punkten

aus zehn Spielen erzielt. Am Ende machte

die Mannschaft von Harm Abendroth

und Nils Jenssen die Meisterschaft mit

einem Vorsprung von neun Punkten perfekt.

Zum erfolgreichen Team gehören

Mohammed Diab, Janto Klunder, Janik

Klaassen, Ole Schimanski, René Abels,

Timo Plastaras, Onno Abendroth, Dominik

Reimer, Pascal Holstein und Michele

Caraffa. Michael Dirks

August 2009

gegen die Kollegen aus Groß-

Grönau. Immerhin konnten die

Emder dann mit einem 10:0-Kantersieg

gegen Oyten den höchsten

Sieg des gesamten Turniers

verbuchen, bevor auch das Team

aus Dresden mit 4:2 bezwungen

wurde. Damit qualifizierten sich

die Emder letztlich für das Spiel

um Platz 9. Hier konnten sie

dann noch einmal einen Erfolg

feiern, denn das Schiedsrichterteam

aus der Hauptstadt Berlin

wurde mit 5:3 besiegt. Den Turniersieg

sicherte sich am Ende die

Mannschaft aus Solingen durch

einen 2:0-Finalerfolg gegen Lübeck.

Zur Emder Mannschaft

gehörten: Eike Damm, Tobias

Damm, Eike Schmidt, Marcel

Ackmann, Christoffer Melzer, Timo

Daniel, Marcel Hinz, Sven à

Tellinghusen, Marcel Werthmüller

und Fabian de Boer. Als Betreuer

fungierten Jonas Uden, Peter

Bartsch und Kreisschiedsrichterobmann

Bernd Garen.

Peter Bartsch

Das Medienhaus Dunkmann

in Aurich wurde kürzlich vom

Vorstand des Fußballkreises Aurich

besucht. Jürgen Gawlick-Daniel

und Wolf-Rüdiger Saathoff informierten

ausführlich über die redaktionelle

Arbeit der Sportredaktion

der „Ostfriesischen Nachrichten“.

Altverleger Hilmar Dunkmann führte

die Gruppe durch das Druckereimuseum

des Verlagshauses. Auch

das jüngste „Kind“ des Medienhauses,

das ON-TV-Studio, wurde besucht.

Kreisvorsitzender Friedrich

Harms (rechts) überreichte Sportredaktionsleiter

Jürgen Gawlick-Daniel

einen Wimpel des Fußballkreises

Aurich als „Dankeschön“ für die

Einladung und die herzliche Aufnahme.

Foto: Trauernicht

Torhüter Eike Damm (links) nahm für die Emder Mannschaft den Pokal

und die Medaillen für den 9. Platz entgegen. Foto: Bartsch

SV Hage IV war die

fairste Mannschaft

Aurich belohnt Fair Play mit Prämien

Fair Fußball spielen lohnt sich im

Fußballkreis Aurich. 700 Euro erhielten

jetzt vier Mannschaften von

der Kreisleistungsklasse bis zur 2.

Kreisklasse, die sich als besonders

fair erwiesen.

Im nun abgelaufenen Spieljahr

sind dies aus den Kreisleistungsklassen

der SV Simonswolde II (200 Euro),

aus den 1. Kreisklassen der PSV

Norden (200 Euro) und SG Egels-Popens

II (100 Euro) sowie aus den 2.

Kreisklassen der SV Hage IV (200 Euro).

Diese Mannschaften führten

auch die Fairnesstabellen ihrer Staffel

an. Die weiteren Fairnesssieger,

die allerdings keine Geldprämie erhalten,

sind TuS Westerende (Kreisleistungsklasse

II), FT Groß-Midlum II

(2. Kreisklasse Staffel II), TuS Middels

II (2. Kreisklasse Staffel III) und SV

Süderneuland II (2. Kreisklasse Staffel

IV). Fairste Mannschaft im Fußballkreis

mit nur fünf Punkten im gesamten

Spieljahr war der SV Hage IV.

Die Kreisligisten nehmen seit

vielen Jahren an der VGH-Fairnesswertung

teil und werden somit vom

Fußballkreis Aurich nicht geehrt.

Fairnesssieger wurde hier der TSV

Riepe.

Voraussetzung für eine Ehrung

mit Urkunden und Ball ist, dass eine

Mannschaft nicht mehr Punkte bekommen

hat als das Ergebnis der

Multiplikation der Anzahl der Mannschaften

mit der Zahl drei. Zusätzlich

gibt es in den Kreisleistungsklassen

und in den 1. Kreisklassen 200 Euro

für die beste und 100 Euro für die

zweitbeste Mannschaft, wenn das

Team im gesamten Spieljahr keine

Rote Karte kassiert hat und der Quotient

(Punke durch Anzahl der Spiele)

kleiner als 1,25 ist. In den 2. Kreisklassen

werden 200 Euro, 130 Euro

und 70 Euro ausgelobt. Auch hier

darf es keine Rote Karte geben;

außerdem darf der Quotient nicht

größer als 0,5 sein.

„Auch im neuen Spieljahr lohnt

sich Fair Play auf den Plätzen des

Kreises Aurich“, sagte Friedrich

Harms, Vorsitzender des Fußballkreises.

Fair Play sei eine Grundvoraussetzung

des Fußballs und des

menschlichen Miteinanders, so

Harms. Hinrich Trauernicht


Koordinationstraining, Dribbelschule

und Techniktraining –

das sind nur einige der Trainingseinheiten,

die rund 130 Kinder

beim 2. internen Jugendfußballcamp

des SV Alemannia Salzbergen

in der Grafschaft Bentheim

kennen lernten.

Auf dem Sportplatz „Am

Ahlder Damm“ hatten über 25

Jugendtrainer des SVA ein

dreitägiges Trainingscamp auf

die Beine gestellt, wobei stets

der Spaß und die Begeisterung

rund um den Fußballsport im

Vordergrund standen. Die Kleinen

auf den Spielfeldern konnten

nie genug davon bekommen;

bereits weit vor der täglichen

Startzeit tummelten sich

Drei Tage Spiel und

Spaß für 130 Kinder

Fußballcamp des SV Alemannia Salzbergen

die Fußball-Besessenen auf dem

Sportgelände.

Bei der Abschlussveranstaltung

durften die Kids ihren Eltern

dann zeigen, was sie in den drei

Tagen gelernt hatten. Zuvor waren

alle Teilnehmer/-innen mit einem

T-Shirt, einer Trinkflasche und einer

Sporttasche mit ihren eigenen

Initialen ausgestattet worden.

Der SVA, der 293 Kinder und

Jugendliche in 24 Mannschaften

beheimatet, organisierte das gesamte

Fußballcamp nach 2008

nun bereits zum zweiten Mal mit

komplett eigenen Kräften. Cheforganisator

Thomas Schulten und

sein Team zeigten, dass man für

kleines Geld ein tolles Camp auf

die Beine stellen kann. 18 Trainer

an verschiedenen Stationen, zehn

Helfer und viele Mütter, die für das

leibliche Wohl sorgten, hatten jederzeit

alles im Griff. „Unsere An-

Bezirk Weser-Ems

strengungen haben sich gelohnt“,

meinte ein erschöpfter, aber

sichtlich zufriedener Thomas

Schulten.

Die gute Stimmung und die

hohe Motivation der Teilnehmer

machten deutlich, dass eine solche

Jugendfußballschule auch im

nächsten Jahr angeboten werden

muss.

Begeistert vom Organisationstalent

der ehrenamtlichen Helfer,

Trainer und Betreuer war auch

Jugendgeschäftsführer Paul Seggering.

„Wenn in allen Bereichen

der Sportvereine mit einer so hohen

Motivation gearbeitet würde,

hätte man einige Sorgen weniger“

sprach er allen Beteiligten

seinen Dank aus. Paul Seggering

130 Kinder stellten sich nach dem 2. Fußballcamp des SV Alemannia Salzbergen mit den ehrenamtlichen Trainern zum gemeinsamen Gruppenfoto.

Foto: Seggering

Claus Freese, Vorsitzender des

Kreisschiedsrichterausschusses

im NFV-Kreis Ammerland, konnte

in Gristede eine stattliche Anzahl

von Schiedsrichtern zur Jahresarbeitstagung

willkommen heißen.

NFV-Kreisvorsitzender Wolfgang

Mickelat hob in seinen Eingangsworten

hervor, dass nunmehr

die Talsohle im aktiven Mitgliederbestand

der Kreisvereinigung

durchschritten sei, so dass

alle Pflichtspiele ohne große Probleme

besetzt werden konnten.

Claus Freese, Holger Schwengels

und Horst Kowalski vom

Schiedsrichterausschuss gaben

den Anwesenden mit Unterstützung

einer von Holger Schwengels

erstellten PowerPoint-Präsentation

einen Überblick über ihre Arbeit

in der abgelaufenen Saison.

Als erster Schiedsrichter wurde

Thorsten Bohmann, der in der

Oberliga pfeift, zum Ammerländer

Sportler des Jahres gewählt. In

zwei Lehrgängen in Rastede und

Der alte und neue Vorstand der

Ammerländer Schiedsrichter mit

(von links) Holger Schwengels,

Claus Freese, Horst Kowalski und

Detlef Köster. Foto: Hinrichs

Alle Pflichtspiele

wurden besetzt

Tagung der Ammerländer Schiedsrichter

Nordloh konnten 54 neue Unparteiische

ausgebildet werden. In

den 5136 Pflichtspielen der Spielzeit

2008/09 wurden insgesamt

170 Schiedsrichter eingesetzt.

Lehrwart Horst Kowalski hob

in seinen Ausführungen hervor,

dass fast 95 Prozent der neuen

Schiedsrichter unter 20 Jahre jung

sind. Das sei auf der einen Seite

erfreulich, bringe andererseits

aber das Problem, dass dieser

Kreis von Schiedsrichtern nur bedingt

mobil ist und auch nicht in

allen Spielklassen eingesetzt werden

kann.

In der Ausbildung zum

Schiedsrichter fehle es derzeit an

„lebenserfahrenen“ Fußballern im

Alter zwischen 30 und 45 Jahren,

die für dieses Amt Interesse haben.

Insgesamt wurden sechs

Lehrabende abgehalten, zur Kreisleistungsprüfung

konnten immerhin

37 Schiedsrichter begrüßt

werden.

Exakt elf Unparteiische aus

dem Ammerland pfeifen im Bezirk

Weser-Ems, drei dieser Schiedsrichter

sind jetzt sogar in der

Oberliga vertreten. Weitere zwölf

Spielleiter kommen bei den Bezirksspielen

der Jugend und der

Frauen zum Einsatz.

Die abschließenden Neuwahlen

brachten keine Überraschungen.

Ohne Gegenstimmen

wurden Claus Freese (Vorsitzender),

Holger Schwengels (Stellvertreter),

Horst Kowalski (Lehrwart)

und Detlef Köster (Schiedsrichterjunioren)

in ihren Funktionen bestätigt.

Jürgen Hinrichs

August 2009 71


72

Änderungen der Ordnungen

Beschlüsse des Verbandsvorstandes vom 16. Mai 2009

Der Verbandsvorstand hat im Rahmen seiner Sitzung am 19. Juni 2009 nachstehende Änderungen der Ordnungen beschlossen:

Änderungen der Spielordnung

§ 10 Abs. 3

Anhang 9 (neu) – Richtlinien zur einheitlichen Behandlung von Stadionverboten

im Niedersächsischen Fußballverband e.V.

§ 10

Spielberechtigung von Spielern innerhalb

verschiedener

Mannschaften eines Vereins

(1) Ein Spieler ist für eine Mannschaft festgespielt,

wenn er in zwei aufeinander

folgenden Pflichtspielen dieser Mannschaft

eingesetzt wurde, unabhängig

davon, ob es sich um Pflichtspiele der

Hin-, Rückserie oder Nachholspiele

handelt. Er ist auch dann festgespielt,

wenn er zwischenzeitlich in einer unteren

Mannschaft eingesetzt wurde.

(2) Der Spieler, der sich in einer höheren

Mannschaft festgespielt hat, erlangt die

Spielberechtigung für die nächstniedere

Mannschaft erst am folgenden Tag,

nachdem er zwei aufeinander folgende

und auch ausgetragene Pflichtspiele

der höheren Mannschaft ausgesetzt

hat, unabhängig davon ob es sich um

Pflichtspiele der Hin-, Rückserie oder

um Nachholspiele handelt. Für jede

weitere untere Mannschaft verlängert

sich die Frist um ein weiteres ausgetragenes

Pflichtspiel.

(3) Vorstehende Regelungen der Abs. 1

und 2 gelten nicht für Einsätze von

Amateuren oder Vertragsspielern der 3.

Liga, Herren-Regionalliga oder Herren-

Oberliga Niedersachsen Diese Spieler

sind nach einem Pflichtspieleinsatz in

einer Mannschaft der vorgenannten

Spielklassen nach einer Schutzfrist von

zwei Tagen wieder für Pflichtspiele aller

anderen Mannschaften des Vereins

spielberechtigt.

Dies gilt nicht für den Einsatz in Freundschaftsspielen

und für Spieler, die am

01.07. das 23. Lebensjahr noch nicht

vollendet haben; sie sind ohne Einhaltung

einer Schutzfrist für alle anderen

Mannschaften spielberechtigt.

(4) Werden Amateure oder Vertragsspieler in

einem der letzten vier Punktspiele oder einem

nachfolgenden Entscheidungs- bzw.

Pokalspiel des Spieljahres in einer höheren

Mannschaft eingesetzt, dürfen sie ab

diesem Zeitpunkt an den Pflichtspielen einer

unteren Mannschaft bis zum Ende

des Spieljahres nicht mehr teilnehmen.

(5) Alle sonstigen Feld- und Hallenspiele

im Sinne von § 26 Abs. 1e SpO haben

auf die Spielberechtigung keinen Einfluss.

(6) Sperrstrafen hemmen das Freiwerden

für untere Mannschaften insoweit, als

die Frist, um für die nächstniedere

Mannschaft spielberechtigt zu werden,

erst mit dem Tage nach Ablauf der

Sperre beginnt.

(7) Mit dem Zeitpunkt der Feststellung des

Ausscheidens einer Mannschaft aus dem

laufenden Spielbetrieb gemäß § 34 Abs. 1

– 3 SpO sind die dort festgespielten Spieler

für jede untere Mannschaft des Vereins

spielberechtigt.

(8) Im Übrigen gelten die einschlägigen Bestimmungen

der DFB-Spielordnung.

Anhang 9

Richtlinien zur einheitlichen

Behandlung

von Stadionverboten

im Niedersächsischen

Fußballverband e.V.

Präambel

Eine wesentliche Aufgabe aller im Fußball

tätigen Verantwortungsträgern ist die Gewährleistung

der Sicherheit und Ordnung.

Dies gilt vor allem bei den Spielen der

Oberliga Niedersachsen im Niedersächsischen

Fußballverband e.V. (NFV). Hierdurch

sollen zukünftig Ausschreitungen

durch unfriedliche Personen verhindert

bzw. deutlich reduziert sowie der ordnungsgemäße

Spielbetrieb gewährleistet

werden.

August 2009

Dazu gehört auch die Festsetzung von

Stadionverboten gegen Personen, die im

Zusammenhang mit Fußballspielen sicherheitsbeeinträchtigend

aufgefallen sind.

Die Vereine der Oberliga Niedersachsen

und der Niedersächsische Fußballverband

e.V. sind sich dessen bewusst und erkennen

daher die nachfolgend aufgeführten

für alle verbindlich geltenden Richtlinien

an.

Der Erlass dieser Richtlinien beruht auf

§ 18 c der Spielordnung des NFV i. V. m.

§ 8 des Anhangs 5 zur Spielordnung des

NFV, den Richtlinien zur Verbesserung der

Sicherheit bei Spielen der Oberliga Niedersachsen.

§ 1

Definition, Zweck und Wirksamkeit des

Stadionverbots

(1) Ein Stadionverbot ist

– die auf der Basis des Hausrechts

– gegen eine natürliche Person

– wegen sicherheitsbeeinträchtigenden

Auftretens im Zusammenhang

mit dem Fußballsport, insbesondere

anlässlich einer Fußballveranstaltung,

– innerhalb oder außerhalb einer Platzoder

Hallenanlage

– vor, während oder nach der Fußballveranstaltung

– festgesetzte Untersagung

– bei vergleichbaren zukünftigen Veranstaltungen

– eine Platz- oder Hallenanlage zu betreten

bzw. sich dort aufzuhalten.

(2) Zweck des Stadionverbotes ist es,

zukünftiges sicherheitsbeeinträchtigendes

Verhalten zu vermeiden und den

Betroffenen zur Friedfertigkeit anzuhalten,

um die Sicherheit anlässlich von

Fußballveranstaltungen zu gewährleisten.

Das Stadionverbot ist keine staatliche

Sanktion auf ein strafrechtlich relevantes

Verhalten, sondern eine Präventivmaßnahme

auf zivilrechtlicher Grundlage.

(3) Das Stadionverbot gilt befristet (§ 5).

(4) Das Stadionverbot erstreckt sich

grundsätzlich nur auf den befriedeten

Bereich der Platz- oder Hallenanlage, in

der das Hausrecht des Vereins/Veranstalters

ausgeübt wird (örtliches Stadionverbot

– § 4 Abs. 2).

(5) Das Stadionverbot kann auch für den

Bereich anderer Platz- oder Hallenanlagen

festgesetzt werden (überörtliches,

sog. landesweites Stadionverbot – § 4

Abs. 3, 4 und 5). Die Vereine und der

NFV bevollmächtigen sich hierzu durch

eine gesonderte Erklärung (Muster im

Internet hinterlegt) gegenseitig. Die Erklärung

ist erstmalig zu Beginn der Saison

2009/2010 und nachfolgend jeweils

vor Beginn einer Spielzeit neu auszufertigen

und beim NFV (Referat Spielbetrieb)

hinterlegt. Sobald dem Verband

die Erklärungen sämtlicher Vereine vorliegen,

werden diese entsprechend informiert

und die Erklärungen auf der

Homepage des NFV veröffentlicht.

(6) Das Hausrecht schließt unter anderem

die Befugnis ein, das Betreten der gesamten

Platz- oder Hallenanlage oder

bestimmter Teile zu untersagen bzw.

den dortigen Aufenthalt zu verbieten.

Soweit erforderlich, ist der Bereich, für

den das Verbot gilt, – ggf. durch einen

Plan – genau zu beschreiben.

(7) Die Wirksamkeit des Stadionverbotes

wird nicht durch den Erwerb einer Eintrittskarte

oder den Besitz eines anderen

Berechtigungsnachweises aufgehoben.

§ 2

Grundsätzliche Zuständigkeiten

für ein Stadionverbot

(1) Die Festsetzung, Reduzierung, Aufhebung

oder Aussetzung eines Sta-

Inkrafttreten:

Die Änderungen des § 10 SpO und der Anhang 9 SpO treten mit dem

Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung in Kraft.

dionverbotes steht grundsätzlich nur

dem Eigentümer bzw. Besitzer der

Platz- bzw. Hallenanlage als originärem

Hausrechtsinhaber zu.

(2) Sind der Verein oder der NFV nicht originärer

Hausrechtsinhaber, sorgen sie

dafür, dass ihnen das Hausrecht anlassbezogen

schriftlich übertragen

wird.

(3) Der Umfang der Hausrechtsbefugnis

und die einzelnen Hausrechtsbefugten

der Vereine der Oberliga Niedersachsen

sind schriftlich festzulegen und

dem NFV (Referat Spielbetrieb) zu melden.

Die Ausübung der Hausrechtsbefugnis

auf Verbandsebene obliegt bei Spielen

der Oberliga Niedersachsen dem Direktor

des NFV.

Dieses Recht kann einem geeigneten

Beauftragten übertragen werden. In

diesem Fall ist die Beauftragung für eine

Dauer von mindestens einer Spielsaison

festzulegen und dem NFV zu

melden.

§ 3

Institutionelle Zuständigkeit zur Festsetzung,

Reduzierung, Aufhebung

und Aussetzung eines Stadionverbotes,

Stellung eines Strafantrages

(1) Die Festsetzung, Reduzierung, Aufhebung

oder Aussetzung eines Stadionverbotes

obliegt

a) dem Verein, in dessen Bereich das

sicherheitsbeeinträchtigende Ereignis

eingetreten ist:

– in den Fällen des § 4 Abs. 2 dieser

Richtlinien (örtliches Stadionverbot)

– in den Fällen des § 4 Abs. 3 und 4

dieser Richtlinien (überörtliches

so genanntes landesweites Stadionverbot).

Als Bereich, in dem das sicherheitsbeeinträchtigende

Ereignis eingetreten ist,

gelten:

– die Platz- oder Hallenanlage

– außerhalb der Platz- oder Hallenanlage

das Gebiet der Kommune, in

der der Verein seinen Sitz hat;

b) dem Verein, der eine Reise zu einer

Fußballveranstaltung organisiert

und betreut, wenn die Fans ein sicherheitsbeeinträchtigendesEreignis

auslösen, das nicht in die Zuständigkeit

nach Ziff. 1. fällt;

c) dem NFV als Veranstalter

– bei NFV-Pokalspielen und/oder

Entscheidungsspielen

– in den Fällen des § 4 Absätze 2, 3

und 4 dieser Richtlinien, soweit

die Zuständigkeit eines Vereins

nicht gegeben ist

– in den Fällen des § 4 Abs. 5 dieser

Richtlinien.

(2) Die Befugnisse nach Abs. 1, Buchstabe

c können vom NFV in geeigneten

Fällen, insbesondere wenn eine

Sachnähe zum sicherheitsbeeinträchtigenden

Ereignis besteht, auf einen Verein

mit dessen Zustimmung übertragen

werden; die Rückübertragung ist entsprechend

möglich. Dies ist dem Betroffenen

jeweils mitzuteilen. Dies gilt

entsprechend für die Möglichkeit einer

Übertragung der Befugnisse nach

Abs. 1, Buchstabe a und b auf den

NFV.

(3) Die Festsetzung eines Stadionverbotes

soll im Hinblick auf die Zwecksetzung

(§ 1 Abs. 2) zeitnah zur sicherheitsbeeinträchtigenden

Handlung des Betroffenen

und in der Regel zu dem Zeitpunkt

erfolgen, zu welchem dem Hausrechtsinhaber

die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens

bzw. die Durchführung

eines sonstigen Verfahrens

oder das Vorliegen eines ausreichen-

den Verdachts der Verwirklichung eines

Tatbestandes nach § 4 dieser Richtlinie

bekannt wird. Bei der Festsetzung des

Stadionverbots ist eine bereits vorliegende

Stellungnahme des Betroffenen

zu berücksichtigen, die Festsetzung

kann jedoch auch ohne sie erfolgen.

Das Recht zur Anhörung gemäß § 5 a

bleibt unberührt. In Zweifelsfällen können

vor Erteilung des Stadionverbots

weitere Informationen eingeholt werden.

Insbesondere kann der etwaige

Bezugsverein um eine Stellungnahme

ersucht werden.

(4) Die Vereine und der NFV verpflichten

sich, bei Hausrechtsverletzungen (§§

123, 124 StGB – Hausfriedensbruch)

grundsätzlich Strafantrag zu stellen.

(5) Ansprechpartner in Fragen der Festsetzung,

Reduzierung, Aussetzung und

Aufhebung eines Stadionverbotes ist

grundsätzlich der nach § 2 Abs. 3 i. V.

m. § 3 Abs. 1 und 2 festgelegte Verantwortliche.

§ 4

Adressat, Fälle des Stadionverbotes

(1) Ein Stadionverbot ist gegen eine Person

zu verhängen, die im Zusammenhang

mit dem Fußballsport, insbesondere

anlässlich einer Fußballveranstaltung

der Oberliga Niedersachsen, dem

NFV oder einem Verein zur Ausrichtung

übertragen wurde, in einem oder mehreren

der im Folgenden aufgeführten

Fälle innerhalb oder außerhalb einer

Platz- bzw. Hallenanlage in einer die

Menschenwürde verletzenden Art und

Weise oder sicherheitsbeeinträchtigend

aufgetreten ist.

(2) Ein örtliches Stadionverbot (§ 1 Abs. 4)

soll bei Verstößen gegen die Stadionordnung

ausgesprochen werden (minderschwerer

Fall), soweit diese nicht

mit Verstößen nach Absatz 3 in Verbindung

stehen oder der Betroffene bisher

nicht wiederholt sicherheitsbeeinträchtigend

aufgefallen ist.

(3) Ein überörtliches Stadionverbot (§ 1

Abs. 5) soll ausgesprochen werden bei

eingeleiteten Ermittlungs- oder sonstigen

Verfahren, insbesondere in folgenden

Fällen (schwerer Fall):

1. Straftaten unter Anwendung von

Gewalt gegen Leib oder Leben oder

fremde Sachen mit der Folge eines

nicht unerheblichen Schadens

2. Gefährliche Eingriffe in den Verkehr

(§ 315 ff. StGB)

3. Störung öffentlicher Betriebe (§ 316

b StGB)

4. Nötigung, Bedrohung (§ 240, 241

StGB)

5. Verstöße gegen das Waffengesetz

6. Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz

7. Landfriedensbruch (§§ 125, 125 a,

126 [1] Nr. 1 StGB)

8. Hausfriedensbruch (§§ 123, 124

StGB)

9. Gefangenenbefreiung (§ 120 StGB)

10. Raub- und Diebstahldelikte (§§ 242

ff., 249 ff StGB)

11. Missbrauch von Notrufeinrichtungen

(§ 145 StGB)

12. Handlungen nach § 27 Versammlungsgesetz

13. Rechtsextremistische Handlungen,

insbesondere das Zeigen und Verwenden

nationalsozialistischer Parolen,

Embleme (§ 86 a StGB), Verstöße

gegen das Uniformverbot (§ 3

Versammlungsgesetz) und Beleidigungen

(§ 185 StGB) aus rassistischen

bzw. fremdenfeindlichen Motiven

14. Einbringen und / oder Abbrennen

von pyrotechnischen Gegenständen


15. Sonstige schwere Straftaten im Zusammenhang

mit Fußballveranstaltungen.

(4) Ein überörtliches Stadionverbot soll ferner

ausgesprochen werden, ohne dass

ein Ermittlungs- oder sonstiges Verfahren

eingeleitet wurde,

16. bei Ingewahrsamnahmen oder

schriftlich belegten Platzverweisen,

wenn hinreichende Tatsachen vorliegen,

die die Annahme rechtfertigen,

dass die Person Taten gemäß

§ 4 Abs. 3 begangen hat oder begehen

wollte.

17. bei Sicherstellung bzw. Beschlagnahmung

von Waffen oder anderen

gefährlichen Gegenständen, die der

Betroffene in der Absicht mitführte,

Straftaten zu begehen, soweit die

Handlung nicht bereits in Abs. 3 erfasst

ist.

18. bei Handlungen/Verhaltensweisen,

die die Menschenwürde einer anderen

Person in Bezug auf Rasse,

Hautfarbe, Sprache, Religion, Geschlecht

oder Herkunft verletzen,

insbesondere durch herabwürdigende,

diskriminierende, verunglimpfende

Äußerungen oder entsprechende

Aufschriften auf Transparenten.

Unberührt hiervon bleiben

die einschlägigen Vorschriften der

Rechts- und Verfahrensordnung

des NFV.

19. bei schwerwiegenden Verstößen

gegen die Stadionordnung.

(5) Ein überörtliches Stadionverbot kann in

den Fällen der Absätze 3 und 4 auch

ausgesprochen werden, wenn der Betroffene

entsprechend im Ausland aufgetreten

ist.

§ 5

Dauer des Stadionverbotes

(1) Die Dauer des Stadionverbotes beträgt

mindestens eine Woche und höchstens

die in Absatz 2 genannten Zeiträume.

Bei der Bemessung des Zeitraums innerhalb

dieser Spanne soll die festsetzende

Stelle Folgendes berücksichtigen:

– die Schwere des Falls (insbesondere

die Intensität, mit der der Betroffene

sicherheitsbeeinträchtigend aufgefallen

ist)

– die Folgen der dem Betroffenen zur

Last gelegten Handlungen (insbesondere

Personen- oder Sachschäden

etc.)

– das Alter des Betroffenen

– etwaige Erkenntnisse über die Einsicht

des Betroffenen und seine

Reue

– etwaige Erkenntnisse über vorherige

Verfehlungen des Betroffenen („Ersttäter“

oder „Wiederholungstäter“)

– eine etwaige Stellungnahme des Bezugsvereins.

(2) Die Dauer des Stadionverbotes umfasst

höchstens folgende Zeiträume:

– Kategorie A – minderschwerer Fall (§

4 Abs. 2) bis zum 30. Juni des ersten

Jahres, das auf die laufende Spielzeit

folgt

– Kategorie B – schwerer Fall (§ 4 Abs.

3, 4, 5) bis 30. Juni des zweiten Jahres,

das auf die laufende Spielzeit

folgt

– Kategorie C – besonders schwerer

Fall (§ 4 Abs. 3, 4, 5) bis 30. Juni des

dritten Jahres, das auf die laufende

Spielzeit folgt.

Ein besonders schwerer Fall liegt insbesondere

vor, wenn der Betroffene wegen

besonderer Intensität in einem der

in § 4 Abs. 3, 4 und 5 aufgeführten Fälle

aufgefallen ist und/oder keinerlei Einsicht

zeigt.

Befindet sich der Betroffene in Haft,

wird das Stadionverbot erst für den

Zeitraum ab der Haftentlassung ausgesprochen.

(3) Mit Ablauf der festgesetzten Dauer erlischt

das Stadionverbot automatisch.

§ 5 a

Anhörung

(1) Ist das Stadionverbot ohne oder nach

Auffassung des Betroffenen ohne ausreichende

Stellungnahme ergangen,

kann er diese nachträglich abgeben.

Dies soll schriftlich und möglichst innerhalb

einer Frist von zwei Wochen ab

Zugang des Stadionverbots geschehen.

(2) Der gemäß § 3 Abs. 1 in Verbindung mit

§ 2 Abs. 3 festgelegte Verantwortliche

entscheidet über eine Aufhebung, Reduzierung

oder Aufrechterhaltung des

Stadionverbots unter Berücksichtigung

der vorliegenden Erkenntnisse, einschließlich

einer vorliegenden Stellungnahme

des Betroffenen. In Zweifelsfällen

können vor einer Entscheidung weitere

Informationen eingeholt werden,

insbesondere kann der etwaige Bezugsverein

um eine Stellungnahme ersucht

werden.

§ 6

Aufhebung oder Reduzierung des Stadionverbotes

bei

Änderung der Tatsachengrundlage

Das Stadionverbot ist von der festsetzenden

Stelle aufzuheben, wenn der Betroffene

nachweist, dass

– das dem Stadionverbot ausschließlich

zugrunde liegende Ermittlungsverfahren

nach § 170 Abs. 2 StPO oder nach einer

entsprechenden Regelung des JGG eingestellt

worden ist;

– er in einem Strafverfahren rechtskräftig

freigesprochen worden ist;

– sonst die Voraussetzungen der in § 4

genannten Fälle nicht erfüllt sind.

Im Falle einer Einstellung des zugrunde liegenden

Ermittlungsverfahrens

– nach § 153 StPO soll die festsetzende

Stelle das Stadionverbot auf Antrag des

Betroffenen noch einmal im Hinblick auf

Bestand und Dauer überprüfen;

– nach § 153a StPO kann die festsetzende

Stelle das Stadionverbot auf Antrag

des Betroffenen noch einmal im Hinblick

auf die Dauer überprüfen.

§ 7

Reduzierung, Aussetzung

oder Aufhebung des

Stadionverbotes in anderen

Fällen

(1) Das Stadionverbot kann

– bereits bei Erlass auch ohne Antrag

des Betroffenen gegen Auflagen

ausgesetzt werden oder

– zu einem späteren Zeitpunkt auf Antrag

des Betroffenen gegen Auflagen

ausgesetzt, in seiner Dauer reduziert

oder ganz aufgehoben werden,

wenn dies beispielsweise

• nach Art und Umständen der Tat,

• aufgrund der Einsicht des vom Stadionverbot

Betroffenen,

• des jugendlichen Alters oder

• aus anderen vergleichbaren Gründen

unter Beachtung der Zielsetzung

des Stadionverbotes zweckmäßig

erscheint.

(2) Die Auflagen (z.B. über Aufenthaltsort,

Meldepflichten, Mitwirkung an sozialen

Aufgaben) sollen gewährleisten, dass

der Betroffene wieder integriert wird

und keine sicherheitsbeeinträchtigenden

Taten während einer Fußballveranstaltung

begehen kann. Die Auflagen

sollen grundsätzlich bedeutsame sozia-

le Verpflichtungen beinhalten. Ihre Einhaltung

ist zu überwachen.

(3) Die Maßnahmen nach Abs. 1 sind nur

zulässig, wenn der Betroffene:

– bisher nicht als „Wiederholungstäter“

auffiel

– bei Begehung der Tat keine erkennbar

kriminelle Einstellung zeigte und

die Folgen seiner Tat gering waren

– einsichtig ist und

– die hohe Wahrscheinlichkeit bietet,

dass er sich zukünftig sicherheitskonform

verhalten wird.

Bei Stadionverboten der Kategorien B

und C (§ 5 Abs. 2) kommen diese Maßnahmen

in der Regel jedoch frühestens

nach Ablauf der Hälfte der Stadionverbotsdauer

in Betracht.

Fällt der Betroffene erneut auf, tritt das

Stadionverbot wieder in vollem Umfang

in Kraft. Darüber hinaus kann ein neues

Stadionverbot festgesetzt werden.

(4) Der Antrag ist begründet bei dem in § 3

Abs. 5 i. V. m. § 2 Abs. 3 genannten

Verantwortlichen einzureichen. Der NFV

kann seine Zuständigkeit einem Verein

– mit dessen Zustimmung – übertragen;

für die Rückübertragung gilt die Regelung

entsprechend. Die Übertragung

wird dem Antragsteller mitgeteilt. Auch

der Verein kann seine Zuständigkeit

dem NFV mit dessen Zustimmung

übertragen; er teilt dies dem Antragssteller

mit.

(5) Der Verantwortliche entscheidet über

den Antrag nach prognostischer Einschätzung,

ob von dem Betroffenen

weitere Sicherheitsbeeinträchtigungen

bei zukünftigen Spielen zu erwarten

sind. Die Entscheidung trifft er auf der

Basis der gewonnenen Erkenntnisse

über das sicherheitsbeeinträchtigende

Auftreten des Antragsstellers nach

– dessen Anhörung und

– Einholung, Auswertung oder Einbeziehung

der ihm zugänglichen und

als geboten erscheinenden Erkenntnisquellen,

insbesondere des Fanprojekts,

des Fanbeauftragten des

jeweils eigenen Vereins und des Vereins

des Bereichs, aus dem er

kommt.

Der Polizei ist Gelegenheit zur Stellungnahme

zu geben.

Die Anhörung erfolgt in der Regel

schriftlich; sie kann auch mündlich

durchgeführt werden.

Zur Absicherung der Entscheidung

können die Erkenntnisträger in die Beratung

einbezogen werden.

Die Entscheidung soll grundsätzlich

binnen zwei Monaten getroffen werden.

§ 8

Form der Festsetzung

des Stadionverbotes

(1) Das Stadionverbot ist nach Muster (im

Internet hinterlegt) stets schriftlich festzusetzen.

Ein mündlich ausgesprochenes

Stadionverbot ist schriftlich zu bestätigen.

(2) Wird die postalische Übermittlung des

Stadionverbotes erforderlich, ist dieses

nachweisbar zuzustellen.

(3) Die Aushändigung bzw. die Übermittlung

des Stadionverbots ist aktenkundig

zu machen.

§ 9

Verwaltung des Stadionverbotes

(1) Die ordnungsgemäße Registrierung

und Verwaltung der örtlichen Stadionverbote

sowie die Überwachung

der Ablauffristen obliegen grundsätzlich

denen, die das Stadionverbot festsetzen;

die Registrierung und Verwaltung

der landesweit wirksamen Stadionverbote

obliegt dem NFV (Referat Spielbetrieb).

(2) Die das Stadionverbot festsetzenden

Stellen verwalten die Stadionverbote

mindestens nach zwei Suchkriterien:

– alphabetisch unter den Namen der

Betroffenen

– chronologisch nach Ablauf der festgesetzten

Dauer.

– Im Übrigen erfassen sie folgende

Angaben:

– zur Person:

– Name

– Vorname

– Geburtsdatum

– Straße

– Wohnort und

– Verein, dem die Person zugeneigt

ist

– Grund des Stadionverbotes, Festsetzungsdatum,

Reduzierung, Aussetzung,

Aufhebung und Ablauffrist

(3) Die nach Absatz 1 zuständigen Stellen

unterrichten den NFV (Referat Spielbetrieb)

schriftlich, unter Verwendung eines

einheitlichen Vordruckes, jeweils

unverzüglich über

– ein landesweit ausgesprochenes

Stadionverbot bzw.

– dessen Aufhebung (§ 6), Reduzierung,

Aussetzung, vorzeitige Aufhebung

und die Erteilung von Auflagen

(§ 7).

(4) Der NFV (Referat Spielbetrieb) unterrichtet

die Vereine, das Niedersächsische

Ministerium für Inneres, Sport und

Integration sowie den Deutschen Fußballbund

(DFB) anlassbezogen durch

Übersendung einer aktualisierten Liste

über die von den Stadionverboten Betroffenen

und die Dauer des jeweiligen

Stadionverbotes.

§ 10

Datenschutz

(1) Für die Erhebung, Verarbeitung, Nutzung

und Übermittlung von personenbezogenen

Daten im Zusammenhang

mit der Festsetzung und Verwaltung

der Stadionverbote gelten die Bestimmungen

des Bundesdatenschutzgesetzes

und – soweit anwendbar – der Landesdatenschutzgesetze.

(2) Die personenbezogenen Daten der Stadionverbote

dürfen nur zweckgebunden

durch die Vereine, den NFV und die

in § 9 Abs. 4 genannten Stellen erhoben,

verarbeitet und untereinander

übermittelt werden.

(3) Die Dateien bzw. Karteien der Stadionverbote

sind nur von besonders

Beauftragten zu führen und durch technisch-organisatorische

Maßnahmen

vor dem Zugriff Unberechtigter zu sichern.

Die Beauftragten der Vereine

und des NFV sind zur Beachtung des

Datengeheimnisses gemäß den einschlägigen

Datenschutzbestimmungen

verpflichtet.

(4) Den Polizeibehörden dürfen die Daten

zum Zwecke der Gefahrenabwehr und

Strafverfolgung übermittelt werden,

den Gefahrenabwehrbehörden nur zum

Zwecke der Gefahrenabwehr, der

Staatsanwaltschaft nur zum Zwecke

der Strafverfolgung.

(5) Die Übermittlung der Daten nach Absatz

4 erfolgt gegenüber den Polizeibehörden

– regelmäßig ohne Anforderung im

Rahmen des § 9 Abs. 4 oder

– auf besondere, begründete Anforderung.

Der Staatsanwaltschaft und den Gefahrenabwehrbehörden

sind Daten nur bei

begründetem Ersuchen zu übermitteln.

Tickets für WM-Qualifikationsspiel Deutschland – Aserbaidschan

Der Ticketverkauf für das WM-Qualifikationsspiel der

deutschen Nationalmannschaft gegen Aserbaidschan am

9. September 2009 (20.45 Uhr/live im ZDF) in der AWD-Arena

läuft.

Tickets für die Begegnung in Hannover können auch beim

NFV unter der Internet-Adresse www.nfv.de bestellt werden.

Für Rückfragen steht Ihnen NFV-Mitarbeiterin Angelika Lesk unter

der Telefon-Nr. (0 51 05) 75 134 zur Verfügung. Bestellformulare

können zudem per Fax unter der Nummer (0 51 05) 75

203 angefordert oder im Internet unter www.nfv.de heruntergeladen

werden.

Karten sind zu folgenden Preisen erhältlich:

Ost- und Westtribüne Mitte: 80 Euro (ermäßigt 60 Euro)

Ost- und Westtribüne Seite: 60 Euro (ermäßigt 45 Euro)

Südwest/-ost und Nordwest/-ost: 45 Euro (ermäßigt 35 Euro)

Süd- und Nord Oberrang: 35 Euro (ermäßigt 25 Euro)

Süd- und Nord Unterrang: 25 Euro (ermäßigt 18 Euro)

Ermäßigte Eintrittskarten (Kopien der Ausweise im Stadion

erforderlich) gibt es für Kinder, Schüler (bis 18 Jahre), Studenten,

Wehrpflichtige, Rentner, Zivildienstleistende und Personen mit

Schwerbeschädigtenausweis.

August 2009 73


Amtliche Bekanntmachungen

74

August 2009

Geburtstage

15. August bis

15. September

Friedrich Harms, Vorsitzender

des NFV-Kreises Aurich,

feiert am 21. August

seinen 69. Geburtstag.


Gerd Lüdtke, Vorsitzender

des NFV-Kreises Uelzen,

wird am 25. August 65 Jahre

alt.


Karen Rotter, Vorsitzende

des NFV-Frauen- und Mädchenfußball-Ausschusses,

feiert am 26. August ihren

38. Geburtstag.


Martin Fischer, Vorsitzender

des NFV-Kreises Vechta,

wird am 30. August 44 Jahre

alt.


Karl Rothmund, NFV-Präsident,

feiert am 31. August

seinen 66. Geburtstag.


Hans-Michael Rabe, Vorsitzender

des NFV-Kreises

Hannover-Stadt, wird am

12. September 47 Jahre alt.

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werden im Internet Spielgesuche

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Tel. 05130-58 67-0, Fax 05130-5867-29

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Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr

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Sportschul-Termine

3.August bis 2. September 2009

Schiedsrichter

Mo. 3. Lehrgang für Schiedsrichteraufsteiger des Bezirks Hannover

Sa. 8. bis So. 9. Schiedsrichter-Beobachterlehrgang

Fr. 28. bis So. 30. Schiedsrichter-Talentlehrgang

Talentsichtung

Mo. 3. bis Mi. 5. U 17-Junioren-Auswahllehrgang

U 16-Junioren-Auswahllehrgang

U 15-Junioren-Auswahllehrgang

Fr. 7. bis So. 9. U 17-Juniorinnen-Auswahllehrgang

So. 9. Cup der Region

Trainerausbildung

Mi. 5. bis Fr. 7. Fortbildung Trainer C Leistungsfußball

Fr. 7. bis Sa. 8. Stützpunkttrainer-Tagung

Mo. 10. bis Mi. 12. Seminar für Torwarttrainer, Teil 1, Grundlagen

Mo. 10. bis Fr. 14. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 2

DFB-Trainer B-Lizenz, Reihe III, Teil 1

Fr. 14. bis So. 16. DFB-Trainer B-Lizenz, Reihe II (für STP-Trainer), Teil 3

Lehrgang für Kreisauswahltrainer im Mädchenbereich

Mo. 17. bis Fr. 21. DFB-Trainer B-Lizenz, Reihe III, Teil 2

DFB-Trainer C-Lizenz, Leistungsfußball, Reihe III, Teil 1

Mo. 24. bis Fr. 28. Ausbildung Trainer C Breitenfußball, Teil 3, Prüfung

Fr. 28. bis So. 30. Lehrgang für Mädchentrainer

Mo. 31. bis Di. 1.9. Fortbildung Trainer C Leistungsfußball

Mo. 31. bis Mi. 2.9. DFB-Trainer B-Lizenz, Reihe III, Teil 3, Prüfung

Verbandsmitarbeiter

Fr. 21. Sitzung Verbands-Frauen- und Mädchenausschuss

DFB-Trainer C-Lizenz, Leistungsfußball, Reihe III, Teil 2

Sonstiges

Fr. 21. bis So. 23. Coca-Cola-Fußballschule für SG Estetal

Fr. 28. bis Sa. 29. DFBnet-Schulung für Anfänger

Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe der Amtlichen Bekanntmachungen ist

der 10. August 2009.

Aufnahmegesuch

Der Verein TSV Blau-Weiß Katlenburg von 1920 e.V.,

vertreten durch Steffen Sudhoff, Fußballfachwart, Akazienstr.

14, 37154 Northeim (NFV-Kreis Northeim-Einbeck) bittet

um Aufnahme in den Niedersächsischen Fußballverband.

Einsprüche können gemäß § 9 der Verbandssatzung innerhalb

von vier Wochen nach Veröffentlichung eingelegt

werden. Karl Rothmund, Präsident

Vereinsneuaufnahmen

Durch Beschluss des Verbandspräsidiums ist die Aufnahme

folgender Vereine als Mitglieder im Niedersächsischen

Fußballverband bestätigt worden:

• Jugendfußballclub Kaspel 09 e.V., vertreten durch den

1. Vorsitzenden Dieter Meyer, Katharinenstr. 8, 31177

Kaspel

• Unione Sportiva Figli D’Italia Hannover 2009 e.V., vertreten

durch den 1. Vorsitzenden Rosario Frattalone,

Ohebruchstr. 7, 30419 Hannover

• Union Todenmann 09 e.V., vertreten durch den 1. Vorsitzenden

René Löhning, Stettiner Str. 1, 31737 Rinteln

Karl Rothmund, Präsident

Pressedienst

Unter der Adresse www.nfv.de wird der aktuelle

Pressedienst des NFV mit Informationen vom Fußball in

Niedersachsen im Internet veröffentlicht.

Impressum

Fußball-Journal

Niedersachsen

Zeitschrift des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV)

Herausgeber:

Niedersächsischer Fußballverband

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

E-Mail: info@nfv.de

Internet: http://www.nfv.de

Verlag:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

Redaktion:

Reiner Kramer

(verantwortlich für den Inhalt)

Peter Borchers

Manfred Finger

NFV-Pressestelle, Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 51 42

Telefax (0 51 05) 7 51 55

E-Mail: Reiner.Kramer@nfv.de

E-Mail: Peter.Borchers@nfv.de

E-Mail: Manfred.Finger@nfv.de

Mitarbeiter in den NFV-Bezirken:

Florian Wichert (Braunschweig)

Am Flaschendreherkamp 8

38114 Braunschweig

E-Mail: F.Wichert@googlemail.com

Gerrit Nolte, An der Windmühle 10,

30890 Barsinghausen

E-Mail: Gerrit.Nolte@t-online.de

Reiner Tienken (Lüneburg)

Mevenstedter Str. 24,

27726 Worpswede

E-Mail:

ReinerTienken@aol.com

Peter Bartsch (Weser-Ems)

Korrvettenweg 5 b, 26723 Emden

E-Mail: peter_bartsch@gmx.de

Verantwortlich für

Amtliche Bekanntmachungen:

Walter Burkhard, NFV-Justitiar

Barsinghausen

Herstellung:

Kornelia Schick

Adlerstr. 8, 31228 Peine

Telefon (0 51 71) 92 92 95

Telefax (0 51 71) 92 93 97

E-Mail: k.satzschick@arcor.de

Druck:

CW Niemeyer Druck GmbH

Druckzentrum Wangelist

Böcklerstraße 13, 31789 Hameln

Anzeigen:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 55

Das Fußball-Journal Niedersachsen

erscheint monatlich. Es kann nur im

Abonnement bezogen werden.

Abonnements zum Preis von 30 Euro

für ein Jahr können bei der NFV-Beteiligungs-

und Verwaltungs-GmbH,

Schillerstraße 4, 30890 Barsinghausen,

bestellt werden. Der Einzelpreis

beträgt 3 Euro. Für Vereine und Verbandsmitarbeiter

des NFV ist er im

Mitgliedsbeitrag enthalten. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte,

Fotos usw. wird keine Haftung übernommen.

Rücksendung erfolgt nur,

wenn Rückporto beiliegt.

Artikel, die mit dem Namen des

Verfassers gekennzeichnet sind,

stellen nicht unbedingt die Meinung

des Niedersächsischen Fußballverbandes

oder der Journal-Redaktion

dar.

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