vorrang - österreichisches Rotes Kreuz

roteskreuz.at

vorrang - österreichisches Rotes Kreuz

ÖRK/LVNÖ

Nr. 5/2004

vorrang

FÜR DAS WIENER ROTE KREUZ

WIENER

ROTES KREUZ

OFFIZIELLES ORGAN DES ÖSTERREICHISCHEN ROTEN KREUZES, LANDESVERBAND WIEN

RETTUNGSDIENST:

DIE

BESONDEREN

MOMENTE

2


Seiten 3 und 4

Seiten 6 und 7

Seiten 10 und 11

02 vorrang

Ihre Spende hilft:

Kinder schauen Sie

hoffnungsvoll an. . . . . . . . . . . . . . 3 – 4

Leben mit Demenz:

Die Würde meiner Mutter . . . . . . 4 – 5

Rotkreuz-Rettungsdienst:

... die besonderen Momente. . . . . 6 – 7

Ziehungsliste der

40. Rotkreuz-Lotterie. . . . . . . . . . 8 – 9

Prof. Hademar Bankhofer:

Fit und vital in die

schöne Jahreszeit. . . . . . . . . . . . 10 – 11

Ein Erfolgsrezept:

Zu-Hause-Essen à la carte . . . . . . . . 12

Ihr Recht:

INHALT

Vorsorgen, Vererben, Erben. . . . . . . 13

Vorrang-Leserreise . . . . . . . . . . 14 – 15

Rotkreuz-Splitter. . . . . . . . . . . . . . . . 16

Seiten 4 und 5

IMPRESSUM

Herausgeber und Medieninhaber: Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Wien, 1030 Wien, Nottendorfer Gasse 21,

Telefon 050 144, Telefax 79 580/9304 | Präsident: Dr. Gustav Teicht

Gesamtleitung: DI Dr. Otto Klaus Burger | Redaktion: Christian Listopad. Unter der redaktionellen Mitarbeit von

Prof. Hademar Bankhofer | Gestaltung: Hermi Peter | Verlags- und Herstellungsort: Wien

Bankverbindung: Bank Austria AG, Kto. 696 015 113, Österreichische Postsparkasse, Kto. 13 13 545

Kontrollierte Auflage 75.000 Stück

Seiten 14 und 15


KINDER

schauen Sie

hoffnungsvoll an

W„Wir bemühen uns sehr, die Spendenmittel

aus dem Spontanhilfefonds

möglichst gerecht zu vergeben. Leider

müssen wir aus Geldmangel sehr viele

Bedürftige abweisen“, sagt Christian

Listopad, der für den Spendenbereich

verantwortliche Wiener Rotkreuz-Mitarbeiter;

er fügt gleich hinzu: „Nein zu

sagen, wenn man von der Not der Hilfe

Suchenden überzeugt ist, fällt keinem

von uns leicht. Besonders schwierig

ist es aber, weil die Zahl der hilfsbedürftigen

Familien derzeit stark zunimmt.

Wenn mehrere kinderreiche

Familien mit ihren Unterlagen bei uns

vorsprechen, dann fällt das Gerecht-

Sein besonders schwer. Oft sind es

nur minimale Einkommensdifferenzen

oder Unterschiede in den Lebensbedingungen

der Familien, die für ein Ja

oder ein Nein der Unterstützung herangezogen

werden müssen. Während

dieses Entscheidungsprozesses sitzen

Eltern mit Kindern vor uns, die mit

großen hoffnungsvollen Augen auf unsere

Antwort warten. Wir aber müssen

Nein sagen, weil wir um die engen

Budgetgrenzen Bescheid wissen.“

Bitte lesen Sie, welchen unserer „Sorgenkindern“

wir in letzter Zeit helfen

konnten, weil uns großzügige Spenderinnen

und Spender unterstützen.

PAPA, WARUM SIND

WIR ARM?

Der 40-jährige Herr Anton A. hat

drei Kinder; seine Frau verstarb kürzlich

an Krebs. Anton A. ist selbst nicht

gesund und lebt mit seinen Kindern,

die den Tod der Mutter nicht begreifen

können, von seinem geringen

Krankengeld. Frau A. war die Bezieherin

der Familienbeihilfe, daher musste

die Familie zu den seelischen Belas-

WIENER ROTES KREUZ

tungen auch noch die Wartezeit bis

zur Auszahlung der Familienbeihilfe an

den Vater „überleben“. Nach Beerdigung

seiner Frau wusste der Mann

nicht, wie er die Lebensmittel für seine

Kinder bezahlen sollte.

Auch Claudia B. ist verwitwet und

Mutter zweier Vorschulkinder. Sie lebte

in einer gesundheitsgefährdend

feuchten und desolaten Wohnung. Das

Jugendamt fand für die Frau eine intakte

Wohnung. Die Übersiedlungsund

Startkosten waren für die Frau,

die wegen Krankheit arbeitslos geworden

war, nicht zu finanzieren.

vorrang

03


Das vierjährige Söhnchen der Familie

E. ist nach lebenslanger schwerer

Krankheit (ehemaliges „Frühchen“ mit

Gehirnschäden und Epilepsie) verstorben.

Der 10-jährige Sohn der Familie

litt in diesen Jahren besonders unter

der seelischen und materiellen Belastung,

die mit der Krankheit des kleinen

Bruders verbunden war. Der Vater

hat nur ein kleines Einkommen, die

Mutter verlor wegen der Pflegeaufgaben

ihren Arbeitsplatz. Nach der Beerdigung

des kleinen Buben stand die

Familie vor dem materiellen Nichts

und drohte die Wohnung zu verlieren.

Die allein erziehende Frau Anna M.

hat eine 11-jährige Tochter, die aus

medizinischen Gründen dringend eine

Zahnregulierung braucht. Der Vater

des Mädchens ist untergetaucht und

zahlt nichts. Frau M. musste wegen

04 vorrang

einer schweren Krankheit einen Pensionsantrag

stellen, über den noch

keine Entscheidung getroffen wurde.

Frau M. brauchte dringend Geld für

die Zahnregulierung ihrer Tochter.

All diesen Familien – und damit

den Kindern – konnten

wir dank unserer treuen Spenderinnen

und Spender helfen.

DANKE. ◆

Viele pfle flegen gende e Angehö Angehörige

rige

suchen nach Informatio nformationen

nen

darüber,

❁ was as sie zur Gesunderhaltung

Gesun erhaltung

beitr eitragen, agen,

❁ wie ie sie den en Pflege Pflegealltag

alltag bess besser

er

bewältigen ältigen oder er

❁ wie ie sie mit Schwerkr Schwerkrank

anken en und und

Sterb Sterben

enden en einfühlsam einfühlsam

umgehen

können. nnen.

Zu all diesen Themen gibt es im

Ausbi usbild ldungs ungszentrum zentrum (ABZ) des es

Wiener Rot oten en Kreuzes Kr uzes, 1030 Wien,

Franzosengraben 6 (mit der Linie U 3

von der Station Erdberg aus gut erreichbar)

verschiedene Veranstaltungen:

❁ Krank Kranke

e brauchen brauchen

Pflege Pflege

16 Stunden, Kursbeitrag 40 Euro

❁ Gesundheitsvo

Gesundheitsvors

rsorge ge

für Senioren Senio en

16 Stunden, Kursbeitrag 39 Euro

❁ Gezielt helfen helfen

verlangt erlangt Wissen Wissen

und und

Können K nnen

16 Stunden, Kursbeitrag 40 Euro

❁ Gemeinsam Gemeinsam

mit Sterb Sterben

enden en

den en schw schwer

eren en Weg W g gehen

14 Stunden, Kursbeitrag 38 Euro

❁ Praktis aktische che Hilfest H festellung ellung

bei ei der er Pflege Pflege

zuhause zuhaus

4 Stunden, Kursbeitrag 27 Euro

❁ Umgang mgang mit dem em Rollstuhl Rollstuhl


leicht gemacht

4 Stunden, Kursbeitrag 27 Euro

❁ Schlaganfall – was as tun?

4 Stunden, Kursbeitrag 27 Euro

❁ Leben Leben

mit Demenz

6 Stunden, Kursbeitrag 27 Euro

AUSKÜNFTE

UND ANMELDUNGEN:

☎ 01/79 580 – 6000


Wür ürde e

Die

meiner

Mutter Mutter

W„Wenn ich meine Mutter frage, ob ihr

das Essen geschmeckt hat, sagt sie

vorwurfsvoll, ich hätte ihr schon wieder

nichts zum Mittagessen gegeben,

ich lasse sie verhungern. In Wahrheit

aber bin ich gerade damit fertig geworden,

ihr das Dessert zu verabreichen.

Wenn aber eine liebe Nachbarin

kommt und mit ihr singt, dann

kann meine Mutter fünfstrophige Lieder

auswendig. Was mache ich nur

falsch?“ fragte Julia B., die seit fünf

Jahren ihre demente Mutter rund um

die Uhr pflegt, einen Mitarbeiter unseres

Service-Telefons. Unser Kollege

Roland R. konnte Frau B. zwar ein wenig

beruhigen, doch er spürte die Ratlosigkeit

der Frau, die wie viele pfle-

gende Angehörige immer

häufiger an sich selbst zweifelte.

Roland R. machte Frau

B. auch auf die Rotkreuz-Veranstaltung

„Leben mit Demenz“

aufmerksam. Frau B.

fand eine hilfreiche Bekannte,

die an den beiden Kursabenden

(das Seminar dauert sechs

Stunden und kostet 27 Euro) die Betreuung

von Julias Mutter übernahm.

DAS LEBEN SCHLÄGT

VIELE WUNDEN

Kürzlich rief Frau B. wieder beim Service-Telefon

an und bedankte sich

herzlich für den Tipp: „Seit ich das Seminar

besucht habe,

verstehe ich

das Verhalten meiner

verwirrten Mutter

immer besser.

So kann ich jetzt

manche Äußerung

aus der Lebensgeschichte

meiner

Mutter verstehen.

Ich habe mir auf

Empfehlung der

Seminarleiterin ein

Büchlein über Validation

besorgt und

ÖRK/Michael Appelt

dort habe ich gelesen, ich soll meine

Mutter immer dort abholen, wo sie

gerade steht. Jetzt genieße ich es einfach,

wenn meine Mutter Gedichte

aufsagt oder mit Freude Nüsse auslöst;

ich quäle sie jetzt nicht mehr mit

Alltagsfragen, die ihr Kurzzeitgedächtnis

überfordern. Seit ich mir die

sechs Seminarstunden gegönnt habe,

kann ich die Würde meiner Mutter

besser wahren als zuvor.“

Frau Julias Erfahrungen kann

DGKS Claudia Michalica-Zottl, die Leiterin

der Veranstaltung „Leben mit

Demenz“ bestätigen: „Unsere Kursbesucher

berichten uns immer wieder,

wie gut ihnen dieses Seminar getan

hat. Zu wissen, wie man nahe stehenden

verwirrten Menschen sensibel begegnet

und sich von ungerechtfertigten

Vorwürfen persönlich nicht

verletzt fühlt, das erleichtert den Pflegealltag

und entkrampft manche

schwierige Situation.“


vorrang

05


BEI INSGESAMT SECHS GEBURTEN WAR

DER SPORTLICHE ROTKREUZ-MITAR-

BEITER STEFAN SCHAUER, SEIT FÜNF

JAHREN RETTUNGSSANITÄTER BEIM

WIENER ROTEN KREUZ, BEREITS BE-

HILFLICH. MUTTER UND KIND (UND SO

MANCHES MAL AUCH DER VATER) WUR-

DEN VON IHM DABEI BESTENS VER-

SORGT. UND WEIL EINE GEBURT ZU

HAUSE ODER IM KRANKENWAGEN

NICHT ZU SEINEM ALLTAG GEHÖRT,

KANN SICH STEFAN SCHAUER,

SELBST VATER EINER TOCHTER, SEHR

GENAU AN JEDES EINZELNE „FREU-

DIGE EREIGNIS“ ERINNERN.

... DIE BESONDEREN

MOMENTE

Menschen im beruflichen

Alltag A„Anderen

helfen zu können, ist an sich

schon schön. Wenn es sich dabei

aber um eine Geburt handelt, so

kommt ein noch größeres Glücksgefühl

auf.“ Fast schwärmerisch

schildert der 27-jährige Stefan seine

Eindrücke von diesen besonderen

Einsätzen.

06 vorrang

Auch heute noch denkt der junge

Mann gerne an seinen ersten

„Partus“-Einsatz (so wird im Rettungsdienst

die Einsatzfahrt zu einer Geburt

genannt) zurück:

Ein äußerst aufgeregter werdender

Vater lief den beiden Sanitätern schon

auf der Straße entgegen und rief laut

und verstört immer wieder: „Das Kind

kommt, das Kind kommt!”

Und schon – kaum dass die Rettungsdienst-Mannschaft

im Laufschritt die

drei Stockwerke überwunden und in der

Wohnung angelangt war – brachte

die Mutter im Beisein von Stefan

„sein” erstes Kind zur Welt.


EIN KRITISCHER MOMENT

Zum Schrecken aller atmete der

Säugling jedoch nicht. „Ist das Kind

tot?”, flüsterte die anwesende

Großmutter ängstlich. „Bitte – nur das

nicht”, waren Stefans spontane Gedanken,

als er – blass vor Aufregung

– das Kind in seinen Armen hielt. Und

genau in diesem Moment machte der

neugeborene Bub den ersten und für

alle erlösenden Schrei. Erleichterung,

Entspannung und Freude waren im

ganzen Raum zu spüren.

Von seinem zweiten Geburtseinsatz

sind Stefan eigentlich nur das Neugeborene

und die kritischen Blicke des

anwesenden Vaters in Erinnerung. Die

Familie stammte aus dem Iran – es

war nur ein kurzer Aufenthalt in

Wien geplant gewesen.

Da die junge Frau während der

Geburt ihren Schleier nicht ablegte

und der Vater eher argwöhnisch die

Handlungen von Stefan beobachtete,

konzentrierte sich Stefan ausschließlich

auf den Säugling und die Konversation

mit der Mutter – ohne jedoch

jemals ihr Gesicht gesehen zu haben.

Die nächsten Partus-Einsätze verliefen

ohne besondere Zwischenfälle und

ähnelten einander, es spielten aber

auch die äußeren Umstände immer

wieder eine entscheidende Rolle.

So zum Beispiel – es war im letzten

Winter – als kurz vor Dienstschluss

erneut der Einsatzauftrag „Partus” an

die Mannschaft übermittelt wurde. Bei

heftigem Schneefall und schwierigen

Straßenverhältnissen fuhr das Sanitäter-Team

zur angegebenen Adresse

in Wien. Auch dort wurden sie von einem

sehr nervösen Vater empfangen

und in die eher „überschaubare”

Wohnung geführt.

BERUHIGEN UND

VERSORGEN

Als sich die beiden Sanitäter umblickten

und die Mutter nirgends entdecken

konnten, deutete der Vater

auf das Bad. Dort „stand” die Mutter

in der Duschkabine und hielt ratlos

und verängstigt ihr eben zur Welt gekommenes

Kind im Arm. Doch die be-

WIENER ROTES KREUZ

ruhigenden Worte von Stefan lösten

die junge Frau aus ihrer Erstarrung.

Mutter und Kind wurden fachmännisch

und liebevoll versorgt – der

stolze Vater durfte sogar die Nabelschnur

seiner Tochter selbst durchtrennen,

bevor die Fahrt ins Krankenhaus

angetreten wurde.

TEILEN VON GLÜCK UND

BELASTUNG

Stefan spricht oft nach Dienstschluss

mit seiner Frau über seine Erlebnisse

im Rettungsdienst. Meist sind es

belastende Dinge, die er seiner geduldig

zuhörenden Gefährtin anvertraut.

Wenn er jedoch von einer Geburt erzählt,

merkt er das innige Mitfühlen

und die freudige Anteilnahme seiner

Partnerin. Der „besondere Moment”

wird dann auch für die jungen Eltern

wieder spürbar.

Während ihrer eigenen Schwangerschaft

war die werdende Mutter natürlich

eine ganz besonders interessierte

Zuhörerin gewesen, wenn ihr Stefan

von seinem Praktikum in der Geburtshilfeabteilung

des Wiener Allgemeinen

Krankhauses erzählte. Im Rahmen

der Rotkreuz-Ausbildung hatte

er dort wertvolle Erfahrungen gesammelt,

die er damals – voll Vorfreude

auf das gemeinsame Kind – nur allzu

gerne mit seiner Frau teilte. ◆

vorrang

07


08 vorrang

Notariell überprüfte Ziehungsliste der

40. WIENER ROTKREUZ-LOTTERIE

über die am Mittwoch, dem 12. Mai 2004 im Ziehungssaal der Österreichischen Lotterien GesmbH, 1030 Wien, Rennweg 44,

unter Vorsitz der Frau Mag. Elisabeth Hagleitner, Substitutin des öff. Notars Dr. Bieber,

1010 Wien, Seilerstätte 28, öffentlich durchgeführte Ziehung.

Lotteriebüro: 1010 Wien, Goldschmiedg. 10, Tel: 533 18 88/14 DW

HAUPTTREFFER

1. Haupttreffer 25.000 Euro Bargeld Los Nr. 435.388

2. Haupttreffer 10.000 Euro Bargeld Los Nr. 421.862

3. Haupttreffer 6.000 Euro Bargeld Los Nr. 294.329

4. Haupttreffer im Werte von 3.000 Euro Los Nr. 257.101

Waren nach Wahl von der Firma Möbel-Leiner, St. Pölten

5. Haupttreffer im Werte von 2.000 Euro Los Nr. 112.959

Waren nach Wahl von der Firma Möbel-Leiner, St. Pölten

6. Haupttreffer im Werte von 2.000 Euro Los Nr. 190.504

Waren nach Wahl von der Firma Möbel-Leiner, St. Pölten

7. Haupttreffer im Werte von 1.500 Euro Los Nr. 184.727

Waren nach Wahl von der Firma Möbel-Leiner, St. Pölten

8. Haupttreffer im Werte von 1.500 Euro Los Nr. 065.883

Waren nach Wahl von der Firma Hartlauer

9. Haupttreffer im Werte von 1.375 Euro Los Nr. 396.576

Waren nach Wahl von der Firma Hartlauer

10. Haupttreffer im Werte von 1.000 Euro Los Nr. 256.777

Waren nach Wahl von der Firma Hartlauer

Die Haupttreffer in Waren können auf Wunsch der Gewinner nach Abzug der 25%igen Gewinstgebühr in Bargeld

abgelöst werden.

Los-Nr. Waren im Werte

von Euro

EINZELTREFFER

Diese Warentreffer können nicht in Bargeld abgelöst werden.

Los-Nr. Waren im Werte

von Euro

Los-Nr. Waren im Werte

von Euro

Los-Nr. Waren im Werte

von Euro

006.902 150,-- 122.736 150,-- 243.247 150,-- 353.217 150,--

008.803 150,-- 126.718 150,-- 257.747 250,-- 356.906 150,--

008.543 150,-- 130.190 150,-- 258.401 150,-- 370.373 150,--

018.366 150,-- 134.512 150,-- 283.398 150,-- 372.739 250,--

018.841 250,-- 134.896 150,-- 290.883 150,-- 378.338 150,--

035.543 150,-- 146.771 150,-- 296.227 150,-- 396.393 150,--

040.914 150,-- 151.718 250,-- 311.815 150,-- 405.320 250,--

047.606 150,-- 157.961 150,-- 324.685 250,-- 411.556 150,--

057.054 150,-- 170.206 150,-- 325.877 150,-- 430.076 150,--

062.772 250,-- 174.630 150,-- 334.649 250,-- 442.250 150,--

073.040 150,-- 180.051 150,-- 339.909 150,-- 446.716 150,--

089.065 250,-- 181.070 250,-- 347.247 150,--

118.937 150,-- 239.403 150,-- 353.159 150,--


Waren nach Wahl der Gewinner im Wertbetrag des Treffers von folgenden Firmen:

Möbel Leiner, St. Pölten, mit allen Filialen

Hartlauer, Steyr, mit allen Filialen

Palmers Gesellschaft, Strümpfe und Wäsche, Wien, mit allen Filialen

SERIENTREFFER IN WAREN

1.350 Treffer im Werte von je 25 Euro: Alle Lose mit den Schlusszahlen

055, 197, 650.

zum Beispiel Los Nr. 000.055, 001.055, 002.055 usw. in jedem Tausender bis 449.650.

Waren nach Wahl des Gewinners im Wertbetrag des Treffers von den oben angeführten Firmen.

Diese Warentreffer können nicht in Bargeld abgelöst werden.

SERIENTREFFER IN BARGELD

4.500 Treffer zu je 15 Euro: Alle Lose mit den Schlusszahlen

158, 260, 335, 449, 480, 494, 718, 822, 940, 987.

zum Beispiel Los Nr. 000.158, 001.158, 002.158 usw. in jedem Tausender bis 449.987.

Die Serientreffer in Bargeld werden nach Abzug der 25%igen Gewinstgebühr ausbezahlt.

Wir ersuchen, den Einzahlungsbeleg bei Einlösung Ihres Gewinnes vorzuweisen.

Die Bargeldtreffer bzw. die Anweisungen auf die Warentreffer werden den Einreichern der Original-Gewinnlose und des

Einzahlungsabschnittes vom 24. Mai bis 2. Juli 2004 an Werktagen (mit Ausnahme von Samstag) in der Zeit von 8.00 bis

15.00 Uhr im LOTTERIEBÜRO, 1010 Wien, Goldschmiedg. 10 (Gassenlokal der Glücksstelle am Stephansplatz), ausgefolgt oder

gegen postalische Einsendung der Gewinnlose auf Gefahr und Kosten des den Gewinn ansprechenden Einsenders im Wege der

Post zugesandt. Bei Angabe einer Kontonummer bzw. Einsendung eines Zahlscheines entfällt die Gebühr für die Postanweisung.

Nach der Einlösefrist werden Gewinnlose nicht mehr angenommen; diese Treffer verfallen zugunsten des Lotteriezweckes.

Auf ein Los, dessen Nummer oder Echtheit infolge von Beschädigung nicht verlässlich bestimmt werden kann, wird kein Treffer

ausgefolgt.

GEWINNAUSZAHLUNGSTABELLE

Spielplanmäßiger Gewinn Auszuzahlender Betrag

in Euro in Euro

25.000,--

10.000,--

6.000,--

3.000,--

2.000,--

1.500,--

1.375,--

1.000,--

15,--

Der Nachdruck dieser Ziehungsliste, auch auszugsweise, ist verboten.

WIENER ROTES KREUZ

18.750,--

7.500,--

4.500,--

2.250,--

1.500,--

1.125,--

1.031,25

750,--

11,25

vorrang

09


FIT und VIT

WIE IE SIE IE MIT BEWÄHRTEN

S Speziell in diesen Wochen haben viele

VITAL AL

in die schö schöne

ne Jahres Jahreszeit

zeit

BEWÄHRTEN NATÜRLICHEN

NATÜRLICHEN

REZEPTEN EZEPTEN

FÜR DEN SOMMER OMMER ENERGIEN NERGIEN IN SICH AUFBAUEN UND

MANGELERSCHEINUNGEN ANGELERSCHEINUNGEN VORBEUGEN KÖNNEN

PROF. HADEMAR BANKHOFER,

der Autor dieses Berichtes, ist vielen durch

seine Gesundheits-Themen im ORF („Willkommen

Österreich“) und ARD („Morgenmagazin“),

aber auch als Buchautor be-

kannt. Er ist Lehrbeauftragter an der Uni- ❁ Die einen sagen: Daversität

Leipzig und Mitglied des Kuratorihinter steckt nach den

ums der Gesellschaft für Ernährungs-

langen kalten und kühlen

medizin in Aachen.

Monaten ein erhebliches

Vitamindefizit, vor allem

an Vitamin C und E.

❁ Verhaltensforscher

ältere Menschen das gleiche Problem:

glauben: Unser Urinstinkt hat immer

noch ein Restbewusstsein für einen not-

Sie fühlen sich müde und schlapp, würwendigen Winterschlaf, den wir nicht

den sich am liebsten tagsüber hinle- durchführen. Der geht dem Körper ab.

gen. Ihr Schlafbedürfnis ist enorm. ❁ Andere wieder meinen: Es fehlt uns

Leistungsfähigkeit und Konzentration nach vielen trüben Monaten die ent-

sind stark herabgesetzt. Das typische sprechende Sonnen-Energie.

äußere Anzeichen: Sie schleppen sich ❁ Hormonexperten wieder sind der

gähnend durch den Tag und fühlen Ansicht: Das Auge des Menschen tankt

sich gerädert. Dazu gibt es nur einen nach dem Winter plötzlich wieder mehr

Kommentar: Draußen ist es zwar Licht und Sonne. Dadurch stellt sich der

schön, und die Natur zeigt sich von Körper auf die schöne Jahreszeit um

ihrer besten Seite. Doch der Frühling und beginnt alle Organe zu aktivieren.

belastet den Kreislauf und den Stoff- Das bereitet einem älteren Menschen

wechsel von Senioren. Wer den bevorstehenden

Sommer genießen, fit und

Stress, bringt Erschöpfung.

vital erleben will, der muss etwas tun. Verm ermutlich utlich ist diese diese

Früh

sommer-Müdigk

mmer-Müdigkeit eit die Summe

Was as ist eigentlich die

vieler dieser Ursachen. Und so können

Ursache Ursache

für das Phänomen der Früh- Sie sie besiegen und wieder rasch in

jahrsmüdigkeit, die sich bei älteren den Griff bekommen:

Menschen oft bis in den Juni bemerk- ❁ Überwinden Sie die Müdigkeit mit

bar macht? Internationale Wissen- Vitamin C und bekämpfen Sie damit

schaftler sind verschiedener Meinung. nachweislich den Frühjahrsstress des

10 vorrang

Körpers. Reichlich Vitamin C macht munter.

Essen Sie regelmäßig Zitrusfrüchte,

Sauerkraut, Paprikaschoten, Kiwis. Trinken

Sie Hagebuttentee und Sanddornsaft.

Nehmen Sie Vitamin-C-Präparate

aus der Apotheke: Brausetabletten,

Granulat, Kautabletten oder Kapseln.

❁ Der amerikanische Wissenschaftler

Prof. Dr. Jeffrey Bland hat nachgewiesen,

dass Menschen über 60 in dieser Jahreszeit

meist einen erheblichen Mangel an

Vitamin E aufweisen. Mit höheren Gaben

von Vitamin E kann die Schlappheit

ganz schnell wieder aus der Welt

geschafft werden. Das bedeutet: Bauen

Sie verstärkt Weizenkleie, Weizenkeime,

Weizenkeimöl, Milch und Milchprodukte,

Nüsse, Vollkorn und Eier in den

Speisenplan ein. Nehmen Sie einige

Zeit täglich 1 Kapsel mit pflanzlichem

Vitamin E 600 internationalen Einheiten

(Apotheke) mit etwas Flüssigkeit.

❁ Wer vor dem Start in den Sommer

müde ist, hat meist zu wenig Eisen im

Blut. Essen Sie daher Sojaprodukte, Sonnenblumenkerne,

Rote Rüben und Hühnerfleisch.

Ein ideales Essen gegen die

Müdigkeit: ein Stück Vollkornbrot mit

etwas Butter und dick mit frischgehacktem

Schnittlauch belegt. Der Schnittlauch

liefert zusätzlich viel Vitamin C.


❁ Sorgen Sie für ausreichend Schlaf,

vor allem für Vormitternachts-Schlaf.

Dabei regeneriert sich der Körper

schneller.

❁ Gehen Sie viel spazieren. Machen

Sie regelmäßig leichte Gymnastik-

Übungen.

❁ Machen Sie eine Kräutertee-Kur.

Trinken Sie eine Woche lang 3 Mal täglich

1 Tasse Brennesseltee, dann eine Woche

lang 3 Mal täglich Löwenzahnwurzeltee

aus der Apotheke oder Drogerie.

❁ Und hier mein Spezial-Cocktail, der

fit und vital macht: 6 Esslöffel Fenchelsaft,

6 Esslöffel Sanddornsaft, 1 Esslöffel

Zitronensaft und 1/4 Liter frischgepressten

Orangensaft verrühren, eventuell

mit etwas Wasser verdünnen.

Langsam trinken.

❁ Es gibt auch eine chinesische Akupressur-Übung

gegen Müdigkeit und

Mit dieser einfachen Akupressur-

Übung aus der chinesischen Medizin

kann man sich an schlappen, müden

Tagen wieder ein wenig fit machen.

Prof. Bankhofer zeigt, wie es geht. Die

Kuppen von Daumen und Mittelfinger

werden aufeinander gerieben und

werden geklopft.

Erschöpfung: Auf der Spitze des

Mittelfingers beider Hände sitzt der

Energie-Punkt KS 9. Von hier aus

gehen Energie-Bahnen, die den Kreislauf

beleben, direkt zum Gehirn.

Reiben Sie nun einfach mit dem

Daumen der jeweiligen Hand die

Kuppe des Mittelfingers so fest und

intensiv, dass ein Wärmegefühl eintritt.

Dann machen Sie eine Pause von

10 Sekunden und wiederholen die

Übung.

❁ Wenn man lustlos und abgespannt

ist, gibt es eine ganz einfache

Massage: Pressen Sie mit dem Daumen

der einen Hand genau in der Mitte der

Handfläche der anderen Hand und

massieren Sie dabei in kreisenden,

festen Bewegungen. Wiederholen Sie

die Übung bis zu 10 Mal, einmal

rechts, einmal links. ◆

WIENER ROTES KREUZ

MACHEN SIE MIT BEIM

VORSOMMER-QUIZ:

GEWINNEN SIE

ein Bankhofer-Buch

?

as Weizenk eizenkeimöl eimöl

che Lieferant? ant?

Vitamin C ?

Vitamin E ?

Vitamin K ?

Prof. Hademar Bankhofer hat ein passendes Ratgeberbuch geschrieben:

„Fit in den Frühling“, erschienen im Kneipp Verlag,

150 Seiten, reich bebildert, Preis 14,90 Euro. Ein Buch, randvoll

mit praktischen Tipps und Rezepten für die Frühlingszeit und für

die Übergangszeit vom Frühling in den Sommer.

Wenn Sie ein Exemplar gewinnen wollen: Machen Sie mit bei

unserem Frühlings-Quiz. Sie brauchen nichts anderes zu tun, als

die folgende Quizfrage zu beantworten:

Für ür welches elches Vitamin ist das W

der er klassische klassis Liefer

A: Vitamin

B: Vitamin

C: Vitamin

Bitte schreiben Sie die richtige Antwort auf eine Postkarte und

senden Sie diese an:

Wiener Rotes Kreuz, Kennwort: „Vorrang-Gewinnspiel“,

1030 Wien, Nottendorfer Gasse 21

Einsendeschluss ist der 25. Juni 2004.

Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir zehn Exemplare

des Buches „Fit in den Frühling“ von Prof. Hademar Bankhofer.

vorrang

11


Zu-Haus u-Hause-Ess e-Essen en à la carte carte


bester ester

GESCHMACK und

große große

AUSWAHL!

GESUNDES ESSEN IST FÜR DAS WOHLBEFINDEN UND DIE GESUNDHEIT VON GROSSER BEDEUTUNG. UNGEFÄHR 3000

ZUFRIEDENE KUNDEN WERDEN BEREITS IN WIEN MIT DEM SPEISENSERVICE „ZU-HAUSE-ESSEN À LA CARTE“ BEDIENT.

WO LIEGT DAS ERFOLGSREZEPT? RFOLGSREZEPT

Frau Herta W. ist bei dieser Frage um die

Antwort nicht verlegen: „Wo sonst kann ich

diese große Vielfalt erleben und aus mehr

als hundert Speisen auswählen? Die Fotos

machen Appetit und bereits die Auswahl

bereitet Vorfreude auf das Essen. Wöchentlich

kommt pünktlich mein Wunschkarton,

genau so, wie ich ihn mir aus der bebilderten

Speisenkarte zusammengestellt habe“.

Herr T. meint: „Ich bin Diabetiker und

rechne mit Broteinheiten. Für mich alleine

selbst zu kochen, ist viel zu aufwändig –

da nehme ich diesen Service gerne in

Anspruch.“

Die Speisen von „Zu-Hause-Essen à la

carte“ werden von Gourmet, Österreichs

Nummer 1, nach traditionellen österreichi-

GUTES SEHEN

BEDEUTET MEHR

LEBENSQUALITÄT

12 vorrang

GRATIS

Hausbesuche

schen Rezepten gekocht. Beste Zutaten

und die große Erfahrung der Gourmet-

Köche garantieren besten Geschmack.

Geschmacksverstärker und Farbstoffe

haben in der Gourmet Küche Hausverbot

und das schmeckt man. Tiefkühlfrisch werden

die Wunschkartons zu je sieben Speisen

angeliefert. Ein Tiefkühlfach ist für die

Lagerung der Speisen ausreichend.

IN WENIGEN MINUTEN INUTEN WARM

AUF DEM TISCH ISCH

fachkompetente Brillenstärkenbestimmung

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Gekocht wird dann nur mehr, wenn Lust

und Zeit ist, in wenigen Minuten. Frau M.:

„Je nachdem, wie mein Tag verläuft und

wann ich zuhause bin, bereite ich mir meine

Gourmet-Speise zu – in wenigen Minuten

ist ein warmes, gesundes Essen auf

dem Tisch.“ ◆

Sie wünschen nähere Infos, die

Zusendung einer Speisenkarte

oder wollen eine Bestellung

aufgeben?

☎ 050 144

Service-T Service-Telefo

elefon

des es Wiener Rot oten en Kreuzes Kr uzes

Im Zuge meiner „Brillensammelaktion für Jamaica“

war ich im Februar in Montego Bay.

Ich habe dort zwei Wochen lang täglich bedürftigen

Personen die Augen vermessen, mit Unterstützung

meiner Mutter aus den gesammelten alten Brillen die

Passenden ausgesucht und verteilt. Die Dankbarkeit

und Freude der Menschen war überwältigend. Auch

ihre Freundlichkeit und Herzlichkeit uns gegenüber

war berührend. Aus Zeitnot konnte ich leider nur einen

Bruchteil der Personen, die meine Hilfe gebraucht

hätten, versorgen.

Aus diesem Grund und weil das Projekt ein sehr

großer Erfolg war, habe ich beschlossen, nächstes

Jahr wieder nach Jamaica zu reisen.

Wir sammeln deshalb auch weiterhin alte Brillen,

Sonnenbrillen, usw.

Diese können in allen Pensionistenwohnhäusern des

Kuratoriums und der Caritas abgegeben werden.

Ich möchte mich bei allen bisherigen und auch zukünftigen

Brillen-Spendern recht herzlich für deren Mithilfe

bedanken!


§§§

GGrundsätzlich enden Testaments-

fälschungen nicht mit einem Applaus

des Publikums, wie es bei einer Staatsopernaufführung

von Puccinis Musikkomödie

„Gianni Schicchi“ üblich ist.

Kurz zum Inhalt: Buoso Donati ist

bereits verstorben. Sein Vermögen hat

er testamentarisch einem Kloster hinterlassen.

Der wehklagenden Familie

kann nur einer helfen: Gianni Schicchi.

Er gibt sich als Buoso Donati aus und

diktiert einem Notar ein neues Testament.

Allein für die Familie ist nichts

gewonnen, denn der Schelm hinterlässt

alles seinem Freund Gianni Schicchi,

also sich selbst. Das so erworbene

Vermögen widmet Schicchi dann dem

Liebespaar Rinuccio und Lauretta.

VORSORGEN

Im realen Leben sollte man nicht auf

einen „Gianni Schicchi“ hoffen, sondern

vorsorgen. Das bedeutet, sich rechtzeitig

Gedanken darüber zu machen, was

geschehen soll, wenn man infolge Alters

nicht mehr für sich selbst sorgen kann.

Folgende Fragen drängen sich auf:

❁Habe ich einen Hausarzt?

❁Welchem Spezialisten vertraue ich

mich an?

❁Habe ich eine Zusatzversicherung?

❁Kann ich ein Krankenhaus auswählen?

❁Welches Pflegeheim bevorzuge ich?

❁Reichen meine finanziellen Mittel?

❁Was von meinen Sachen soll zuerst

veräußert werden (Sparbuch, Wertpapierdepot,

Schmuck, Liegenschaften,

Eigentumswohnung)?

❁Wer besorgt die Räumung meiner

Wohnung?

❁Wer soll mein Sachwalter werden,

wenn ich selbst nicht in der Lage bin,

meine Angelegenheiten zu besorgen?

❁Wo und wie will ich beerdigt werden?

Alle diese Fragen kann man mit einer

Vorsorgevollmacht regeln. Dank

der Entwicklungen in der Medizin werden

wir viel älter als die Generationen

vor uns. Daher erscheint mir die persönliche

Vorsorge für das eigene Leben

vordringlich und naheliegend.

Was nützt eine Beerdigungsanordnung

in einem Testament, das drei

Wochen nach der Beerdigung beim

Notar kundgemacht wird?

VERERBEN

§§§ §§

Vererben kann man nur das, was

im Zeitpunkt des Todes übrig bleibt.

Und wer weiß das schon? Im Übrigen

hat der Gesetzgeber für den Fall, dass

man keinen Erben im Testament

benannt hat, mit der sogenannten

gesetzlichen Erbfolge ausgeholfen.

Ein Rechtssprichwort besagt:

WIENER ROTES KREUZ

Ihr Recht

Vorsorgen, Vererben, Erben

Das Gut rinnt wie das Blut.

Eingeschränkt um das Ehegattenerbrecht

gilt das heute noch.

ERBEN

Der Verfasser dieses Artikels,

Dr. Rudolf Schweinhammer, ist Notar des

Wiener Roten Kreuzes.

Er steht Ihnen gerne für alle Fragen bezüglich

Vorsorge, Vererben und Erben zur Verfügung.

Notar Dr. Rudolf Schweinhammer

1030 Wien, Landstraßer Hauptstraße 39

☎ 01/713 56 19

r 0676 550 28 40

t notar@schweinhammer.at

Das Spiegelbild des Vererbens ist das

Erben. Eine Erbschaft fällt dem Erben

nicht zu, eine Erbschaft muss durch

aktives Handeln angenommen werden

– wie eine Schenkung. Die Annahme

der Erbschaft erfolgt beim Notar. Vorsicht

erscheint geboten, eine Erbschaft

bloß aus Gründen, weil irgendetwas

freigegeben werden soll – zum Beispiel

das Auto – überstürzt unbedingt

anzunehmen. Unbedingt annehmen

heißt, auch für Schulden zu haften, die

ich nicht kenne. Ich empfehle daher,

vorerst die Erbschaft bedingt anzunehmen.

Dies bedeutet, dass der

Nachlass geschätzt und inventiert

werden muss. Die Haftung für unbekannte

Schulden ist jedoch in diesem

Fall der Höhe nach beschränkt. Eine

Umwandlung in eine unbedingte Erbserklärung

ist jederzeit möglich, nicht

aber umgekehrt. ◆

vorrang

13


VON WIEN INS DONAUDELTA

DONAUDELT

LESERREISE

26. OKTOBER OKTOBER

BIS 3. N

DDie MS Johann Strauß wurde 2003 in

der HDW Nobiskrug-Werft in Rendsburg/BRD

gebaut und am 1. April

2004 in Dienst gestellt.

Technisch und vor allem auch in

Sicherheitsbelangen ist die MS

Johann Strauß daher auf dem allerneuesten

Stand.

Alle neunzig Kabinen sind außen liegend,

fast sechzehn Quadratmeter

groß und verfügen über Dusche/WC,

Telefon, Sat-TV, Hörfunk, Minibar,

Föhn, Heizung/Klimaanlage und zwei

14 vorrang

3. NOVEMBER

OVEMBER 2004

DONAU-FLUSSKREUZFAHRT

mit der er MS Johann Strauß Strauß

3-Bett-Kabine: 3-Bett-Kabine:

499 Euro/P Euro/Pers

erson n – Dopp Doppelk

elkabine: abine: ab 649 Euro/P Euro/Pers

erson

inkl. Vollpension, RÜCKFLUG Constanta – Wien mit AustrianGroup

Wien – Budapest – Kalocsa – Novisad – Belgrad – Eisernes Tor – Svistov –

Rousse – Bukarest – Donaudelta – Tulcea – Constanta

DIESE REISE (9 TAGE, 8 NÄCHTE) BIETET IHNEN – IN KOMBINATION MIT DEM UMFANGREICHEN

AUSFLUGSPROGRAMM – VIEL SEHENSWERTES ZWISCHEN WIEN UND DEM SCHWARZEN MEER.

Einzelbetten, die zum Doppelbett zusammen

gestellt werden können.

Für die Belegung mit drei Personen

steht in einem Teil der Kabinen ein

zusätzliches Hochklappbett zur

Verfügung.

Das Restaurant „An der schönen

blauen Donau“, wo die Mahlzeiten

serviert werden, der Panoramasalon

„3/4 Takt“ (beide Lokale sind auf der

kompletten Länge in fast voller Höhe

verglast), das „Café Stadtpark“ sowie

eine kleine Bibliothek sorgen für an-

genehme Aufenthaltsmöglichkeiten im

Inneren. Auf dem großen Sonnendeck

mit ausreichendem Sonnenschutz stehen

Liegestühle für entspannende

Stunden bereit.

Die österreichische Gastlichkeit in

Küche und Keller, die ungezwungene

Atmosphäre auf der MS Johann Strauß

und die vielen Möglichkeiten, an Land

Neues kennenzulernen, werden diese

Reise zu einem Erlebnis machen, an

das Sie sich sicher noch lange und mit

Freuden zurückerinnern werden.


REISEVERLAUF (Ausflugspaket: 199 Euro)

26. Oktober bis 3. November 2004

1. Tag/Wien: Ab 16.30 Uhr erfolgt die

Einschiffung auf die MS Johann Strauß.

Um ca. 17.30 Uhr verlässt sie ihren Ankerplatz

und nimmt Kurs in Richtung Budapest.

2. Tag/Budapest: In der Früh erreichen

Sie Budapest. Schon von Bord aus können

Sie die Prachtbauten der ungarischen

Hauptstadt sehen, die durch ihre Lage an

beiden Ufern der Donau und die architektonische

Gestaltung zu den schönsten

Städten Europas zählt. Bei Ihrer Stadtrundfahrt

sehen Sie unter anderem den

Burgberg mit dem Schloss, der Matthiaskirche,

der Dreifaltigkeitssäule und der

Fischerbastei, blicken vom Gellertberg auf

die Stadt mit ihren charakteristischen

Brücken und kommen am Stadtwäldchen,

dem Millenniumsdenkmal, der Stephanskirche

und am Parlament vorbei. Am

Nachmittag besichtigen Sie das Schloss

Gödöllö, Sissis Lieblingsschloss. Im Anschluss

können Sie noch die Klänge einer

Zigeunermusikkapelle genießen, bevor Sie

durch das abendlich beleuchtete Budapest

zurück zum Schiff kommen.

3. Tag/Kalocsa: Gleich am Morgen

macht das Schiff in Kalocsa fest. Am Vormittag

unternehmen Sie einen Ausflug in

die Weiten der ungarischen Puszta. Sie erleben

das typisch ungarische Landleben

und die gewohnte Gastfreundschaft. Zwischendurch

werden Sie immer wieder mit

landestypischen Leckereien verwöhnt. Gegen

Mittag sind Sie wieder an Bord und

während des Mittagessens verlässt Ihr

Schiff Kalocsa und nimmt die Fahrt Richtung

Novisad auf.

4. Tag/Novisad – Belgrad: Schon am

frühen Morgen erreichen Sie Novisad, wo

Sie einen Altstadtrundgang unternehmen.

Im Anschluss besichtigen Sie die Festung

Peterwardein. Sie wurde jahrelang umkämpft,

von den Türken eingenommen,

von Prinz Eugen zurückerobert und danach

von Österreich zu einem Komplex

ausgebaut, der als uneinnehmbar galt.

Von der Festung aus genießen Sie einen

herrlichen Blick über die Donau. Am späten

Vormittag verlassen Sie Novisad und

die MS Johann Strauß fährt weiter nach

Belgrad. Hier besichtigen Sie die Festung

Kamelegdan. An ihr bauten Kelten, Römer,

Bulgaren, Byzantiner, Ungarn, Serben,

Türken und Österreicher – von der

Zeit nach der Erstürmung durch Prinz Eugen

stammt ein Großteil der heute noch

zu sehenden Bastionen und Tore. Von Kamelegdan

aus bietet sich der schönste

Blick auf den Zusammenfluss der 400 Meter

breiten Save und der 750 Meter breiten

Donau. Anschließend fahren Sie am

Nationalmuseum vorbei über den lang

gestreckten Terazijeplatz zum Parlament

und zum Schloss von Fürst Milos. An Bord

erwartet Sie ein Abend unter dem Motto

„Serbien“.

5. Tag/Eisernes Tor: Heute können Sie

einen ruhigen und gemütlichen Tag an

Bord genießen. Durchfahrt durch den

Derdap – das über 100 km lange Durchbruchstal

der Donau zwischen den Karpaten

und dem Balkangebirge – dessen dritte

und letzte Enge das „Eiserne Tor“ genannt

wird. Übrigens sollten Sie an diesem Tag

zeitig aufstehen, denn bei der Durchfahrt

durch das „Eiserne Tor“ werden Sie am

Sonnendeck zur Neptunstaufe erwartet!

6. Tag/Svistov – Rousse: Während der

Nacht hat die MS Johann Strauß Bulgarien

erreicht und legt in Svistov an, wo Sie

sofort zu einem Ausflug aufbrechen. Sie

beginnen mit dem Besuch der ehemaligen

Hauptstadt Veliko Tarnovo, die als einer der

malerischsten bulgarischen Städte gilt und

viele historische und kulturelle Eindrücke

vermittelt. Nicht umsonst nannte man sie

einst „Königin der Städte“ oder „Zweites

Konstantinopel“. (Mittags Lunchpaket)

Am Nachmittag führt Sie ein Abstecher in

das altertümliche Dorf Arbanassi, das für

seine bemalten Kirchen und den Künstlermarkt

bekannt ist. Sehenswert ist der Ort

auch wegen seiner zwei Klöster, fünf Kirchen

und insbesonders wegen der bulgarischen

Wohnbauten aus dem 16. und 17.

Jahrhundert. Dann geht es weiter nach

Rousse – nach einer kurzen Stadtrundfahrt

in diesem wichtigsten Donauhafen

besteigen Sie wieder die MS Johann

Strauß – es erwartet Sie ein bulgarischer

Folklore-Abend.

7. Tag/Giurgiu – Oltenita: Am Morgen

steigen Sie in Giurgiu in einen Bus und

fahren durch die schier endlosen Felder

des Baragan, die ehemals trockene Ebene

der Walachei, durch kleine, verträumt wirkende

Bauerndörfer nach Bukarest. Wo

aber einst endlose Steppe unter der Sonne

glühte, erstrecken sich heute endlose

WIENER ROTES KREUZ

Weizenfelder, denn unzählige Kanäle bringen

das Wasser der Donau auch in die entferntesten

Winkel. (Mittags Lunchpaket)

Die Stadtrundfahrt in Bukarest beginnt

mit der Besichtigung der Patriarchie, des

Parlamentsgebäudes und des Freiheitsdenkmales.

Eindrucksvoll ist die Fahrt

durch die großzügigen Alleen vorbei an

imposanten Bauwerken, die der Stadt ein

gewisses „französisches Flair“ verleihen.

Nach dem Besuch im Dorfmuseum, in dem

rumänische Bauernhäuser vergangener

Jahrzehnte – liebevoll restauriert – zu sehen

sind, geht es mit dem Bus weiter nach

Oltenita. Nach der Wiedereinschiffung erwartet

Sie am Abend das traditionelle

Captain’s Dinner.

8. Tag/Tulcea – Donaudelta: Die

„Wurzel“ des Donaudeltas kommt ganz

unbemerkt. Plötzlich – ohne eigentlich ersichtlichen

Grund – teilt sich der riesige

Strom in drei Hauptarme, die untereinander

durch Kanäle, Nebenflüsse und zahllose

Seen verbunden sind. 4.340 Quadratkilometer

groß ist das Delta und seine

Landschaft einfach einzigartig in Europa.

Während die Kulisse aus Wasser, Schilfwänden,

Büschen, Bäumen und Wasserblumen

pausenlos wechselt, überbieten

sich Schwärme verschiedenster Vogelarten

im Versuch, dem Besucher neben dem Erlebnis

der räumlichen Unendlichkeit auch

das der Unendlichkeit der Farben und Töne

erlebbar zu machen. Um etwa 9.00

Uhr passieren Sie im St. Georgs-Arm, einer

der schönsten Wasserstraßen des Deltas,

den Stromkilometer Null. Dort dreht dann

das Schiff flussaufwärts und erreicht um

die Mittagszeit Tulcea, die Hauptstadt des

Donaudeltas. Am Nachmittag haben Sie

noch die Möglichkeit, auf einem Ausflugsboot

das Donaudelta etwas genauer zu

erkunden. Zum Abschluss erwartet Sie an

Bord ein rumänischer Abend.

9. Tag/Tulcea – Ausschiffung: Nach

dem Frühstück verlassen Sie die MS

Johann Strauß. Transfer zum Flughafen

Constanta, von wo der Heimflug nach

Wien erfolgt. ◆

Unter ☎ 050 144 können Sie

Detailinformationen sowie ein

Buchungsformular anfordern – Sie

erhalten die Unterlagen umgehend

per Post zugesandt.

Mit Ihrer Teilnahme an dieser Reise

unterstützen Sie das Wiener Rote

Kreuz. Danke.


WIENER

ROTES KREUZ

ÖKOPROFIT

ROTKREUZ-SPLITTER

Im Februar dieses Jahres wurde das Wiener Rote Kreuz gemeinsam

mit 102 anderen Wiener Betrieben für seine Umweltschutzaktivitäten

im Jahr 2003 mit der „Ökoprofit“-Auszeichnung

geehrt. „Ökoprofit“ ist eines von vier Umweltprogrammen,

die seit dem Jahre 1998 im Wiener „ÖkoBusiness-

Plan“ zusammengefasst sind. Die Schwerpunkte des „Ökoprofit“

sind die Bereiche Wasser, gefährliche Abfälle, Restmüll

und Energie. Betriebe, die sich an diesen Umweltprogrammen

beteiligen, erhalten von der Stadt Wien Investitionsförderungsmittel.

Walter Nettig, der Chef der Wiener Wirtschaftskammer,

weiß, dass sich Investitionen im Umweltbereich

bereits nach siebzehn

Monaten amortisieren. Im

Wiener Roten Kreuz zeigten

ein neues Abfallwirtschaftskonzept

und die Verringerung

der Zahl von Kleindruckern

(durch Schaffung

von Copy-Printstationen) sehr

rasch positive Auswirkungen.

Für die Zukunft wird

überprüft, wie weit ein Teil

des Fuhrparks auf Biodiesel

umgestellt werden soll. ◆

PLAN60 – NEUE ANGEBOTE FÜR SENIORINNEN:

Österreichische Post AG/Sponsoring.Post 1030 Wien 02Z031657S

Der

ART

COLLECTORS

CLUB

des Wiener Roten

Kreuzes erreicht zum

ersten Mal den Synergieeffekt

mit der

„Galerie 1990“ in

Eisenstadt, der Druckwerkstatt

für handgedruckteOriginalgraphik

Kurt Zein,

Wien, und dem

Künstler Christian

Kvasnicka, Enzesfeld.

Am 3. Juni 2004 haben

Sie die Möglichkeit, gegen eine Spende von 200 Euro

die Entstehung der Originalgraphiken zum Thema „Die rote

Venus“ mitzuerleben und ein Blatt mitzunehmen.

Am 25. Juni 2004 wird die Ausstellung „Die rote Venus“ mit

den Originalgraphiken, Ölbildern und Skulpturen in der

„Galerie 1990“ in Eisenstadt, Joachimstr. 9 um 18.30 Uhr

eröffnet. Für nähere Informationen und Anmeldungen rufen

Sie bitte die Wiener Telefonnummer 79 580 – 2306.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. ◆

HAUPTBÜCHEREI AM GÜRTEL

Jeden Montag wird in der Zeit von 11.00 bis 14.00 Uhr – in Kooperation mit der Hauptbücherei

Am Gürtel (1070 Wien, Urban Loritz-Platz 2a) und dem Forschungsinstitut des Wiener Roten

Kreuzes – durch freiwillig tätige Seniorinnen und Senioren persönliche Unterstützung beim

Bücherfinden und Ausleihen angeboten.

Nach vorheriger Anmeldung (☎ 01/4000 – 8 4567 – nur jeweils montags von 9.00 bis 10.30

Uhr – oder t seniorinnen@buechereien.wien.at) können besonders Interessierte – ebenfalls

an Montagen – an Büchereiführungen teilnehmen. Diese Angebote sind kostenlos!

LITERATUR IM SENIORENHEIM

Für literaturbegeisterte Bewohnerinnen und Bewohner von Seniorenheimen werden derzeit

Lesungen organisiert. Wir suchen noch ältere Damen und Herren, die gut und gerne vorlesen

und sich unserem freiwillig tätigen Vorleseteam anschließen möchten. Bei Interesse melden

Sie sich bitte bei Plan60, ☎ 01/79 580 – 8501 oder t plan60@w.redcross.or.at ◆

Plan

Ein Modellprojekt der

Gesundheitsförderung

im Auftrag des

Durchführung:

WIENER ROTES KREUZ

FORSCHUNGSINSTITUT

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