30 Jahre - Rotes Kreuz

roteskreuz.at

30 Jahre - Rotes Kreuz

30 Jahre

J A H R E S B E R I C H T 0 9

B E Z I R K P E R G

1979 - 2009

Partnerschaft


IMPRESSUM: Für den Inhalt verantwortlich: Leo Pochlatko, Bezirksgeschäftsleiter

Inhalt und Gestaltung: Christian Geirhofer, Markus Burgstaller

Österreichisches Rotes Kreuz Perg; Dirnbergerstr. 15; 4320 Perg

Tel.: 07262/54444-10; Fax: 07262/54444-19; eMail: pe-office@o.roteskreuz.at

ZVR-Zahl: 534696372 DVR:0078883


Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte

Freunde und Gönner des Roten Kreuzes,

liebe Rotkreuz-Kolleginnen und –Kollegen!

Auch heuer wollen wir Rechenschaft und einen

Überblick über die Arbeit des Roten Kreuzes

geben. Die vielfältigen Aufgaben, die im letzten

Jahr erbracht wurden erlauben mir es

nicht, im Detail auf einzelne einzugehen. Aber

ganz wichtig ist mir, jeder Mitarbeiterin und

jedem Mitarbeiter für die Arbeit, Aus- und

Fortbildung und ihr/sein soziales Herz aufrichtig

zu danken und den vielen Neuen ein Willkommen

zu sagen.

Sozial wärmer geworden ist der Bezirk Perg

mit der Gründung des Sozialmarktes des Roten

Kreuzes. Ich danke den zahlreichen Mitarbeitern,

an der Spitze Elfi Reindl, für das hohe

Engagement bei der freiwilligen Durchführung

dieser Sozialarbeit und lade unsere Mitmenschen

herzlich ein, den Sozialmarkt zu nutzen.

Zahlreiche Jubiläen durften im Jahre 2009

gefeiert werden: ich nenne nur ganz kurz 15

Jahre Notarztdienst, 20 Jahre Essen auf Rädern

in Perg und Schwertberg, 30 Jahre Ortsstelle

St.Georgen/Walde oder 40 Jahre Ortsstelle

Waldhausen.

Ganz besonders freut mich auch die 30jährige

Partnerschaft mit den Raiffeisenbanken des

Bezirkes. Diese Partnerschaft hat auch einen

neuen Rekord an ausgebildeten neuen Ersthelfern

im Bezirk Perg gebracht – auch dadurch

ist der Bezirk Perg ein Stück sozial „wärmer―

geworden!

Großartige Aktivitäten und Leistungen gab es

in unseren Ortsstellen – hier denke ich auch

mit Freude an den Landesbewerb in

V O R W O R T

St.Georgen/Gusen, die zahlreichen Einsätze im

Rettungsdienst, bei Ambulanzen und Übungen

sowie im Sozialen, die Ausbildung und bei der

Jugendarbeit. Viele Menschen und zahlreiche

Firmen sehen das ähnlich und helfen dem

Roten Kreuz, seine humanitären Aktivitäten

setzen zu können. Die Partnerschaften mit

Firmen (Atlas-Blech-Center, Baumann-Glas)

und Kreditanstalten (VKB mit Hospiz) helfen

uns nicht nur finanziell, sondern dienen der

Vertiefung von Geschäftspartnerschaften und

bestärken uns in unserem Weg Gutes zu tun!

Ich danke allen, die dazu beitragen, dass das

Rote Kreuz jenen helfen kann, die Hilfe benötigen

und hoffe sehr, dass auch das nächste

Jahr im Dienste der Menschlichkeit wieder so

ablaufen wird, dass wir den Grundsätzen des

Roten Kreuzes gerecht werden!

Dr. Heinz Steinkellner

Bezirksstellenleiter


I N H A L T

Finanzbericht der Bezirksstelle ................................................................................................................................................................. 6

MITARBEITER UND MITGLIEDER

Freiwilligen Koordination ............................................................................................................................................................................. 8

Funktionäre - Bezirksausschuss ................................................................................................................................................................ 9

Unsere neuen Rot Kreuz Mitarbeiter ...................................................................................................................................................... 10

Personalbericht .................................................................................................................................................................................................. 12

Berufliche Mitarbeiter .................................................................................................................................................................................... 14

Zivildiener / Unterstützende Mitglieder ................................................................................................................................................ 16

RETTUNGSDIENST

Rettungsdienst allgemein ............................................................................................................................................................................. 17

Bezirksleitstelle .................................................................................................................................................................................................. 18

Notarztdienst ...................................................................................................................................................................................................... 19

Rettungsdienst in Zahlen .............................................................................................................................................................................. 20

Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen (SVE) .............................................................................................................. 21

Kriseninterventionsteam (KIT) ................................................................................................................................................................... 22

Sichere Einsatzfahrer (SEF) .......................................................................................................................................................................... 23

KATASTROPHENHILFSDIENST

Katastrophenhilfsdienst Allgemein ........................................................................................................................................................... 24

Katastrophenhilfsdienst in Zahlen ........................................................................................................................................................... 25

Kulinarische Teams / Mobile Kochstelle ............................................................................................................................................... 26

Bezirksrettungskommando .......................................................................................................................................................................... 27

Suchhundestaffel................................................................................................................................................................................................. 28

JUGENDROTKREUZ

Jugendgruppen .................................................................................................................................................................................................. 29

Blutspendedienst ............................................................................................................................................................................................... 31

UNSERE PARTNER

Corporate Social Responsibility / Gelebte Soziale Verantwortung ..................................................................................... 32

GESUNDHEITS- UND SOZIALE DIENSTE

Sozialmarkt MOBSIOM ................................................................................................................................................................................. 34

Sozialmedizinische Stützpunkte (SMS) ................................................................................................................................................. 35

Hauskrankenpflege, Mobile Hilfe und Betreuung ........................................................................................................................... 36

Rufhilfe/Betreubares Wohnen ................................................................................................................................................................. 37

Seniorentageszentrum/Betreubares Reisen ........................................................................................................................................ 38

Betreute Seniorennachmittage ................................................................................................................................................................. 39

Besuchsdienst/Begleitdienst ........................................................................................................................................................................ 40

Selbsthilfegruppen/Nachbarschaftshilfe ................................................................................................................................................ 41

Essen auf Rädern .............................................................................................................................................................................................. 42

Hospiz ..................................................................................................................................................................................................................... 43

KURSWESEN

Aus– und Fortbildung ..................................................................................................................................................................................... 45

Kursangebot.......................................................................................................................................................................................................... 46

Eigenausbildung ................................................................................................................................................................................................ 47

Nachruf Josef Hahn ......................................................................................................................................................................................... 48

Wissenswertes / besondere Ereignisse 2009 .................................................................................................................................... 49

Ortsstellen und Ansprechpartner ............................................................................................................................................................. 60

Fuhrpark des Bezirkes Perg ......................................................................................................................................................................... 63

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U N S E R E V E R S T O R B E N E N M I T A R B E I T E R

19. Jänner 2009

Hubert HUBER

von 1988 bis 1997 freiwilliger

Mitarbeiter der OS Perg

24. Februar 2009

Adolf WALDENBERGER

von 1972 bis 1998 freiwilliger

Mitarbeiter an der OS

St. Georgen an der Gusen

06. August 2009

Franz MOSER

ab 01.01.2008 freiwilliger

Mitarbeiter an der OS Grein

16. September 2009

Josef HAHN

ab 1980 freiwilliger Mitarbeiter

und ab 2004 Ortsstellenleiter in

der OS St. Georgen am Walde

15. Oktober 2009

Alfred AICHINGER

von 1984 bis 1990

Bezirksstellenleiter-Stv. des Roten

Kreuzes im Bezirk Perg

5

07. Februar 2009

Maria MITTERLEHNER

von 1962 bis 1977 freiwillige

Mitarbeiterin der OS Perg

01. August 2009

Maria MOSER

von 1975 bis 1987 Haus-

krankenschwester im Bezirk

Perg

01. September 2009

Eduard RAFFETSEDER

von 1980 bis 1994 freiwilliger

Mitarbeiter der OS

St. Georgen am Walde

06. Oktober 2009

Franz HÖLZL

ab 2006 freiwilliger

Mitarbeiter der OS

Bad Kreuzen

WIR WERDEN

EUCH IMMER

IN ERINNERUNG

HALTEN!


F I N A N Z B E R I C H T D E R B E Z I R K S S T E L L E

Mit diesem Finanzbericht wollen wir Rechenschaft

über die finanzielle Gebarung der einzelnen

Sparten des Roten Kreuzes im Bezirk

Perg geben.

RKT - Rettungs- und Krankentransport

Die Ausgaben des Rettungsdienstes werden

einerseits durch die Krankentransportverrechnung

und andererseits durch Rettungsbeiträge

des Landes und der Gemeinden sowie den

Rotkreuz-Anteilen aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen

finanziert. Der hier ausgewiesene

Abgang wird über den LVOÖ abgedeckt.

Verband

Die Einnahmen sind vor allem Spenden, Mitgliedsbeiträge

und Sammlungen. Diese werden

für nicht im RKT-Budget gedeckte Ausgaben,

für die Ausbildung unserer Mitarbeiter,

für die Jugendarbeit, etc. verwendet. Über

22.000 € wurden für neue Aufenthaltsräume

verwendet. Mit dem finanziellen Überhang

werden die Abgänge der Sparten GSD und

KHD abgedeckt.

GSD - Gesundheits- und Sozialdienst

Diese Sparte umfasst die Arbeitsbereiche,

Sozialberatung, Essen auf Rädern, Hospiz,

Besuchs- und Begleitdienste, Seniorenzentrum,

Selbsthilfegruppen, Betreubares Wohnen und

6

neuerdings den Bereich MOBISOM. Hier finden

sich auch zweckgebundene Spenden, wie z.B.

für MOBISOM.

KHD - Katastrophenhilfe

Hier werden alle Vorsorgen für Großunfälle

etc. abgebildet. (Material und Ausbildung),

aber auch Ausgaben für die Suchhundestaffel

etc.

FAB - Fremdausbildung

Alle Einnahmen und Ausgaben der Erste-Hilfe–

und GSD Ausbildungen befinden sich in dieser

Sparte.

VA - Veranstaltungen

Zahlreiche Bälle und sonstige Veranstaltungen

wie Weinheuriger in Grein oder die Jubiläumsveranstaltungen

werden hier finanziell abgebildet.

Ein erfreulicher Überschuss zeigt, dass

es richtig ist, auch zur Finanzierung des Roten

Kreuzes diese Veranstaltungen durchzuführen.

Herzlichen Dank an unsere Mitarbeiter.

Überschuss

Erfreulich ist es, dass insgesamt ein Überschuss

erzielt wurde. In diesem Überschuss

sind auch Förderungen für den MOBISOM

enthalten, die 2010 für Investitionen verwendet

werden. Der Rest ist für die Bauvorhaben

in Perg und bei den Ortsstellen reserviert.

RKT Verband GSD KHD FAB Veranstl. Summe o. RKT

Einnahmen 1.919.997,35 364.910,17 290.979,17 53.375,99 58.049,59 88.061,40 855.376,32

Ausgaben -1.796.585,92 251.546,62 -288.919,37 - 60.248,48 - 27.025,95 - 48.275,68 - 676.016,10

Ergebnis 123.411,43 113.363,55 2.059,80 - 6.872,49 31.023,64 39.785,72 179.360,22

Investitionen - 224.116,70 - 22.653,51 - 6.529,20 - 42.706,41 - 176,04 - 797,00 - 72.862,16

Abgang/

Überschuss

Abgangsdeckung

90.710,04 - 4.469,40 -49.578,90 30.847,60 38.988,72 106.498,06


U N S E R E M I T A R B E I T E R U N D M I T G L I E D E R

FREIWILLIGENKOORDINATION

Wir haben die passende Jacke für dich! Das

Rote Kreuz Perg blickt in punkto Freiwilligenzahlen

bis dato auf eine wahrlich positive

Entwicklung zurück. Seit dem Start der Kampagne

„Wir haben die passende Jacke für

dich― im Frühjahr 2009 ist viel passiert. Menschen

aus dem gesamten Bezirk zeigten ihre

Interessenbekundung.

Dank unserer Freiwilligenkoordinatoren wurden

über 180 neue Mitarbeiter mit der passenden

Jacke ausgestattet. Durch die umfassende

Beratung neuer Interessenten durch

Freiwilligen Koordinatoren können Fragen

und Abläufe über das RK und deren Sparten

persönlich erklärt werden. 171 begleitende

Gespräche fanden mit neuen Interessierten im

Prozess des IMAG ( Integrative Mitarbeiter

Gewinnung) statt.

Mehrere gezielte Maßnahmen und intensive

Werbung für verschiedene Sparten wie Essen

auf Rädern, dem Mobilen Sozialmarkt, dem

Rettungsdienst, führten zu der großen Zahl an

neuen Mitarbeitern. Begleitet wurde die Kampagne

durch die Aktion „Mitarbeiter wirbt

Mitarbeiter―. So konnten ganz fleißige RK-

Mitarbeiter durch Gewinnung sieben neuer

Mitarbeiter eine gesamte Sportausrüstung

erhalten. Diese Aktion bringt viele Vorteile mit

sich. Bestehende Mitarbeiter wissen am besten,

was in der Organisation los ist und welche

Menschen wir brauchen. Diese Maßnahme

zeigt auch deutlich eine Bindung bereits bestehender

Freiwilliger.

Optimale Integration und Ausbildung der Freiwilligen,

gemeinsame Aktivitäten und das

8

Getragenwerden des Rotkreuz Gedankens

sowie Gemeinschaft und Zusammenhalt sind

die Basis für freiwilliges Engagement.

Bez.Freiwilligenkoordinatorin: Mayr Waltraud

Grein: Aigner Ingrid

Himsl Rudolf

Huber Regina

Kaiselgruber Silvia

Laska Stefan

Nösterer Birgit

Katsdorf: Kinzl Erika

Perg: Sonnleithner Eva-Maria

Sonnleithner Robert

Wagner Heidi

Windischhofer Margarete

Schwertberg: Bröderbauer Herbert

St. Georgen/G: Brettbacher Rudolf

Kainberger Beatrix

Fererberger Stefan

Kinzl Erika

St. Georgen/W: Bauer Sonja

Ing. Schiefer Konrad

Waldhausen: Achleitner Peter

Achleitner Nikolaus

Berger Karin

Leonhartsberger Maria


U N S E R E M I T A R B E I T E R U N D M I T G L I E D E R

FUNKTIONÄRE 3 1 . 1 2.09 - BEZIRKSAUSSCHUSS

Bezirksstellenleitung: Bezirksstellenleiter: Dr. Heinz Steinkellner

Bezirksstellenleiter-Stv.: Bgm. Hermann Peham, Bgm. Rudolf Honeder

Referenten: Ärztl. Fachreferent MR Dr. Jörg Königseder

Finanzreferent Reg.Rat Otto Gutenbrunner

KFZ-Referent Franz Roßnagl

KHD-Referent Josef Wintersberger

GSD-Referentin Elfriede Sturm-Pochlatko

Referent Notarztdienst OA Dr. Walter Mitterndorfer

Rechtsreferent Dr. Josef Schmid

Referent Jugendgruppen Theresa Lenz

Beiräte: Wirtschaft Obmann Reisinger Christian

Feuerwehr Bezirks-Feuerwehr-Kdt. Josef Lindner

Polizei Bezirks-Polizei-Kdt. Heinrich Hochstöger

Militärkommando Verbindungsoffizier Mag. Andreas Pichert

Arbeiterkammer Bezirksleiter Johann Hauser

Bezirks-Bauernkammer Obmann Johann Peterseil

JRK-Bezirksleiter Mag. Fritz Lindenberger

Rechnungsprüfer Konrad Dollhäubl, Michael Muhr

Bezirksgeschäftsleiter BGL Leo Pochlatko (beratend)

Bereits gewählte Funktionäre (gehören mit Sitz und Stimme dem Bezirksausschuss an):

Ortsstellenleiter Grein Thomas Derntl

Ortsstellenleiterin Katsdorf Erika Kinzl

Ortsstellenleiter Machland MR Dr. Jörg Königseder

Ortsstellenleiter Perg Robert Sonnleithner

Ortsstellenleiter St.Georgen/G. DI Hans Peter Kranewitter

Ortsstellenleiter St.Georgen/W. Josef Hahn † 16.09.09 / Bruno Heiligenbrunner

Ortsstellenleiter Schwertberg Johannes Wiesmayr

Ortsstellenleiterin Waldhausen Hermine Kerschbaumer

Ortsstellenleiter Bad Kreuzen Dipl. Ing. Hubert Naderer

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U N S E R E M I T A R B E I T E R U N D M I T G L I E D E R

Im Berichtsjahr sind insgesamt 231 neue MitarbeiterInnen

in den verschiedenen Sparten

dem Roten Kreuz im Bezirk Perg beigetreten.

Wir heißen sie herzlich willkommen!

Bernhard Aigner, Christine Aigner, Raffaela

Aigner, Ricarda Aigner, Walpurga Aistleitner,

Klara Akopjan, Farin Arnscheidt, Ing. Walter

Ayermayer, Peter Hermann Bamberger, Cornelia

Bauernfeind, Annemarie Bauernschmied,

Attila Berei, Michael Berger, Franz Bindreiter,

Margarete Bindreiter, Stefan Blauensteiner,

Sabrina Brandstaetter, Brigitte Brandstetter,

Herma Brandstätter, Christa Bräuer, Benjamin

Brunner, Gerlinde Brunner, Roman Brunner,

Stefan Brunner, Adna Cocalic, Vedran Cronoja,

Herta Dall, Johann Dall, Alois Derntl, Judith

Dickinger, Christian Diwold, Michael Durhofer,

Alfred Ebenhofer, Johanna Ebenhofer, Angelika

Eberl, Patrick Eberl, Irene Ecker, Gudrun

Eibel Dr., Magarethe Enengel, Irmagard Engler,

Sevig Enül, Josef Enzenhofer, Elfriede

Findt, Margit Fischer, Patrick Fischelhammer,

Desiree Fleischer, Rosemarie Foschum, Ludwig

Friedl, Erna Forschauer, Walter Fuchs, Julia

Furtlehner, Franz Gassner Bgm., Christoph

Gebetsberger, Christoph Gebetsberger, Birgit

Gintner, Thomas Gmeiner Forschaer, Liselotte

Gmeiner, Petra Grafeneder, Ing. Wolfgang

Grassnigg , Anton Greindl, Erhard Grillitsch,

Anna Elisabeth Gruber, Christiane Gruber,

Theresia Gruber, Alois Grünberger, Johanna

Grünberger, Alfred Güntner, Margit Güntner,

Marianne Gusenbauer, Kasim Hadziefendic,

Elenore Haider, Matthäus Haider, Regina Hai-

UNSERE NEUEN MITARBEITER

10

der, Monika Halmdienst, Christoph Handel,

Hannes Haslinger, Elisabeth Herbe, Gerhard

Hinterdorfer, Gerald Hinterleithner, Anna

Hochgatterer, Gerhard Hochreiter, Sophie

Hochreiter, Georgia Hochstöger, Christiane

Hofer, Nina Hofer, Karl Hohensinner, Magdalena

Holzer, Sarah Hundegger, Rebecca Illibauer,

Anna Kaiselgruber, Johanna Kampleiner,

Maria Katzengruber, Andreas Katzlinger,

Johann Kaufmann, Monika Kaufmann, Rudolf

Killinger, Karin Kirchner, Linda Kling, Paola

Kling, Pia Kneidinger, Adalbert Knoll, Elisabeth

Knoll, Adelheid Köck, Karl Köck, Margarethe

Kogelgruber, Waltraud Kraushaar, Annemarie

Kremplbauer, Ing. Gregor Krickl, , Gerhard

Krückl, Katharina Lacko, Brigitte Lammerhuber,

Michael Lammerhuber, Karl Leeb, Gertraud

Lehner, Judith Leiner, Karl Leiner, Parick

Lengauer, Franz Lettner, Ingeborg Lettner,

Franz Leutgeweger, Daniel Lichtenberger,

Thomas Lichtenegger, Lukas Lichtl, Zäzilia

Löttner, Herta Luftensteiner, Josef Luftensteiner,

Regina Lukschander, Roswitha Mai, Helga

Mayrhofer, Theresia Mayrhofer, Fanz Mitterlehner,

Johanna Mitterlehner, Julia Johanna

Mörtenböck, Claudia Moser, Franz Moser,

Brigitte Moycis, Anna Luise Muhr, Beate Muhr,

Michael Müller, Bianca Nader, Claudia Nader,

Susanna Nefischer, Barbara Nennig, Robert

Nenning, Brigitte Neudorfhofer, Manfred Neuling,

Gottfried Neulinger, Stefanie Neunlinger,

Eva Nirnberger, Philipp Oberegger, Bianca

Offerthaler, Theresa Offenthaler, Florian Öllinger,

Marlene Öllinger, Mazlum Osmanov, Dr.

Eva Pallua, Franz Peirlberger, Maria Peterseil,


U N S E R E M I T A R B E I T E R U N D M I T G L I E D E R

Melanie Pichelsberger, Ilse Pichler, Karl Pichler,

Willibald Pils, Helmut Pleimer, Anna Pleimer,

Michael Ploberger, Karin Pointner, Claudia–

Andrea Pöttinger, Hermine Pötzlberger, Hans—

Peter Prammer, Elisabeth Prinz, Erich Pühringer,

Hildegard Pühringer, Christine Raab,

Franz Raab, Barbara Radinger, Fehrija Ramic,

Martina Rechberger, Susanne Reichart, Regina

Reindl, Adelheid Reisinger, Franzisca Reiter,

Angelika Riegler, Gertrud Rosenmayer, Anna

Rumetshofer, Hans—Peter Schäfer, Patrick

Schallhas, Erwin Schartmüller, Rosa Schatz,

Elfriede Schauberger, Marianne Schimar, Nicole

Schlachter, Matthias Schmee, Lisa Schmidtberger,

Christoph Schober, Nikolaus Schober,

Sepp—Dieter Schusterbauer, Waltraud Schusterbauer,

Monika Schützeneder, Lukas Schwabegger,

Evelyn Schwarzinger, Gertraud Sonn-

UNSERE NEUEN MITARBEITER

11

tag, Richard Spindlberger, Theresia Steinbauer,

Melanie Steinbeiß, Andreas Steiner, Sabine

Steiner, Bernhard Steltzer, Leonore Stöger,

Georg Strasser, Elisabeth Strelecz, Jakob

Stütz, Silvia Tauber, Ria Thurner, Karin Tober,

Patrick Trattler, Elisabeth Trauner, Gertraud

Trauner, Karin Trauner, Hermine Wahlmüller,

Nina Wasner, Florian Watzinger, Roman Weber,

Sandra Weichselbaumer, Vanessa Wenigwieser,

Josef Wiesinger, Margarete Wiesinger,

Christine Wiesmayr, Veronika Wilging,

Mathilde Wimmer, Martin Wurm, Robert Zimmerberger;

Wir bedanken uns herzlich auch bei unseren

ausgeschiedenen MitarbeiterInnen für die

jahrelange Treue.

Im Berichtszeitraum sind insgesamt 102 MitarbeiterInnen

ausgetreten.


U N S E R E M I T A R B E I T E R U N D M I T G L I E D E R

PERSONALBERICHT

MITARBEITERANZAHL 3 1 . 1 2.2009

ORTSTELLE RKT NEF KHD GSD Jugend Verband Summe

Bezirk 4 4 2 74 - 19 103

Perg 152 - 21 70 31 1 275

Machland - - - 78 - - 78

Grein 132 - 2 35 2 1 172

St. Georgen/G. 159 - 6 28 25 - 218

Mauthausen - - - 34 - - 34

Katsdorf - - - 31 - - 31

St. Georgen/W. 61 - - 31 38 6 136

Schwertberg 96 - - 37 2 1 136

Waldhausen 64 - 0 32 18 3 117

Bad Kreuzen - - - 38 - - 38

Gesamtsumme 668 4 31 488 116 31 1338

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U N S E R E M I T A R B E I T E R U N D M I T G L I E D E R

FREIWILLIG ERBRACHTE STUNDEN

ALLE ORTSSTELLEN

ORTSTELLE RKT KHD GSD Verband Summe

Bezirk 4.655 9.344 6.761 2.820 23.580

Perg 35.532 1420 9.377 3.454 49.783

Machland - - 5.699 - 5.699

Grein 30.798 1.048 2.185 3.734 37.765

St. Georgen/G 42.880 846 2.844 6.696 53.266

Mauthausen - - 2.041 - 2.041

Katsdorf - - 1.717 - 1.717

St. Georgen/W 15.419 220 1.733 2.602 19.974

Schwertberg 21.591 74 2.106 1.125 24.896

Waldhausen 20.432 70 1.694 1.051 23.247

Bad Kreuzen - - 2.849 - 2.849

Gesamtsumme 171.307 13.022 39.006 21.482 244.817

13


U N S E R E M I T A R B E I T E R U N D M I T G L I E D E R

Einen wesentlichen Teil der Aufgaben erfüllen

die angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Sie sind die Stützen gerade in jenen

Zeiten, die von Freiwilligen nicht im notwendigen

Ausmaß abgedeckt werden können und

bilden mit ihrer Arbeit das Rückgrat des Roten

Kreuzes im Bezirk Perg.

Für junge Menschen, die ihre Ausbildungswege

definieren und finden müssen, dient das Berufsfindungsjahr

im Roten Kreuz. Hier wird

neben einer Ausbildung im Rettungsdienst vor

allem auch ein intensiver Einblick in die ver-

BERUFLICHE MITARBEITER (St a n d 3 1. 1 2 . 09 )

Bezirkssekretariat: Bezirksgeschäftsleiter Leo Pochlatko

Verwaltung Christian Geirhofer, Maria Luftensteiner,

Ilse Meisinger

Lehrling Vanessa Engelbrechtsmüller

Reinigung Christine Mayrhofer

Bezirksleitstelle: Dienstführender Werner Wöckinger

Disponent Harald Biermair, Alfred Lengauer,

Friedrich Steindl, Thomas Leonhartsberger

Notarztdienst: Dienstführender Josef Bruckner

Notfallsanitäter Christoph Bayer, Egon Leitner, Andreas Neulinger

Grein: Dienstführender Erwin Hinterleitner

Rettungssanitäter Karl Holzweber, Joachim Mach

Reinigung Marianne Weber

Perg: Dienstführender Johannes Trauner

Rettungssanitäter Markus Burgstaller, Marc Hofer, Patrick Nenning,

Claudia Hemberger

Reinigung Claudia Gebetsberger

St. Georgen/Gusen: Dienstführender Uwe Herbe

Rettungssanitäter Gerhard Höss, Mag. Wolfgang Preslmair

Simone Fürnhammer

Schwertberg: Dienstführender Ralf Zehethofer

Rettungssanitäter Josef Mairhofer

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schiedenen Aufgabengebiete der Sozialarbeit

gegeben. Wir hoffen sehr, dass das Rote

Kreuz damit einen Beitrag zur Berufsfindung

leisten kann. Die Leitung des Roten Kreuzes in

den einzelnen Organisationseinheiten liegt bei

den freiwilligen Ortsstellenleitern, aber große

Teile der Führungsarbeit wird an die hauptamtlichen

Dienstführenden in den Ortsstellen

übertragen.

Es darf hier mit Dankbarkeit festgestellt werden,

dass die Dienstführenden ihre Arbeit mit

großem Engagement und Erfolg durchführen.


U N S E R E M I T A R B E I T E R U N D M I T G L I E D E R

St. Georgen/Walde: Dienstführende Eva Hahn

Reinigung Margit Spiegl

Waldhausen: Dienstführender Georg Gebetsberger

Hospiz: Bezirkskoordinatorin Dr. Elfriede Hackl

GSD Bezirkskoordinatorin Elfriede Reindl

SMS Perg Theresia Hofstätter

Grein Sonja Neuhofer

Baumgartenberg Hildegard Hinterberger ab 01.07.09 Veronika Steindl

Pabneukirchen Martha Naderer

Hauskrankenpflege: Bezirkspflegedienstleiterin Maria Wurm

Ingrid Berger, Breuer Christa, Brigitte Dauner, Michaela Hercog, Margit

Hochreiter, Renate Kochan, Veronika Langer, Sabine Lengauer, Veronika

Luftensteiner, Rosina Mayrhofer, Hermine Mikesch, Gabriele Offenthaler,

Maria Schmidtbauer bis Ende Juni 09, Debora Nieling, Manuela Leonhartsberger,

Adelheid Gassner

Fachsozialbetreuer Altenarbeit und Heimhilfe: Bezirkspflegedienstleiterin Judith Eder

Maria Braher, Gabriele Nusime, Sonja Himmelbauer, Erika Haderer, Claudia

Rotter, Martina Koch karenziert, Margarethe Schinnerl, Theresia Kern, Maria

Huber, Maria Wimhofer, Gerlinde Holzer ab 02.09, Monika Raffetseder ab

04.09, Renate Pils, Rosemarie Muthenthaler, Anna Maria Büchsenmeister,

Hildegard Hinterberger, Adelheid Köck ab 12.09, Ingrid Aschauer, Marianne

Wiesmüller, Silvia Greß karenziert, Maria Sieglinde Hinterleitner, Andrea

Reitmayr, Andrea Schimböck , Erika Pechböck, Elisabeth Schinnerl, Gabi

Schützeneder, Gabi Wiesinger, Iris Leonhartsberger

Betreubares Wohnen:

Bauernhof Elfriede Reindl

BERUFLICHE MITARBEITER

Perg und Baumgartenbg. Veronika Steindl Katsdorf Andrea Loidl

St. Georgen / Walde Martha Naderer Waldhausen Andrea Muttenthaler

Mitterkirchen Sonja Neuhofer, ab 12.09 Adelheid Köck

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U N S E R E M I T A R B E I T E R U N D M I T G L I E D E R

ZIVILDIENER MITGLIEDER

Zur Abwicklung des Rettungs- und Krankentransportdienstes

ist es überlebenswichtig

bestens ausgebildete Zivildiener in ausreichender

Zahl zur Verfügung zu haben.

Neben dem Rettungs- und Krankentransportdienst

sind es auch die Zivildiener, die für

Ordnung auf der Dienststelle sorgen und für

viele hilfreiche Tätigkeiten wie Administration,

Instandhaltungen, etc. bereitstehen.

Im Jahre 2009 waren folgende Zivildiener im

Einsatz, die auch nach Absolvierung ihres

Dienstes großteils als freiwillige Mitarbeiter

verbleiben: Correia da Silva Christian, Hofer

Michael, Hofer Sebastian, Klaus Christoph,

Rockenschaub Manuel, Muttenthaler Patrick,

Koch Ulrich, Stütz Jakob, Scheuchenegger

Stefan, Knoll Alexander, Gottsbachner Peter,

Handel Christoph, Schalhas Patrick, Schmee

Matthias, Schwabegger Lukas, Lichtl Lukas,

Berger Michael, Moser Dietmar, Brunner Stefan,

Lichtenberger Daniel, Schmidtberger Peter,

Strasser Jürgen, Blauensteiner Stefan,

Prammer Hans-Peter, Waser Josef, Mayer

Mario, Kastner David, Grubauer Christoph,

Diwold Christian, Ebner Patrick, Hahn Andreas;

Angehende Zivildiener sind im Roten Kreuz

herzlich willkommen. Am besten ist es, sich

gleich nach der Stellung (gesundheitliche Eignungsprüfung)

bei einer der Rotkreuz-

Ortsstellen oder im Bezirkssekretariat des

Roten Kreuzes zu melden. Das Rote Kreuz hat

dann die Möglichkeit, eine Anforderung beim

Innenministerium zu stellen.

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Die unterstützenden Mitglieder geben dem

Roten Kreuz die Möglichkeit, die Tätigkeiten

bedarfsgerecht durchzuführen. Wichtige Investitionen

konnten durchgeführt werden. Aber

vor allem sind wir mit den Beiträgen auch in

der Lage, die immer wichtiger werdenden

Schulungen und Weiterbildungen für unsere

Mitarbeiter zu finanzieren.

Wir begrüßen sehr herzlich alle neuen Mitglieder,

die im Berichtsjahr dem Roten Kreuz

beigetreten sind. Insgesamt sind es im Bezirk

Perg 7.582 Mitglieder!

GEMEINDE Anzahl GEMEINDE Anzahl

Arbing 213 Perg 888

Au 143 Rechberg 155

Bad Kreuzen 295 Ried/Riedmark 413

Baumgartenbg. 240 Sarmingstein 64

Dimbach 76 Saxen 262

Grein 435 Schwertberg 647

Katsdorf 277 St. Georgen/G. 1007

Klam 163 St. Georgen/W. 139

Mauthausen 457 St. Nikola/D. 79

Mitterkirchen 265 St. Thomas/Bl. 143

Münzbach 222 Waldhausen 279

Naarn 289 Windhaag 136

Pabneukirchen 214 Bezirk 81


R E T T U N G S - U N D K R A N K E N T R A N S P O RT

Der RKT-Dienst wird durch die Bezirksleitstelle

im Bezirk Perg koordiniert und mit Notarzteinsatzfahrzeug

(NEF), Sanitätseinsatzwagen

(SEW - liegende Patienten und Tragsessel

oder Rollstuhlfahrer) und Ambulanztransportwagen

(ATW - sitzende Patienten) in 6 Ortsstellen

durchgeführt.

Sämtliche Einsätze werden so disponiert, dass

eine Vorhaltung für Notfälle gewährleistet ist.

Täglich werden so bis 100 Einsätze abgewickelt.

Hiefür stehen 13 SEW und 4 ATW täglich

von 6-19 Uhr und 9 SEW während der

Nacht und an Wochenenden bereit, den Verletzten

und Erkrankten sanitätsdienstliche Hilfe

zu geben. Das NEF ist in Perg stationiert und

RETTUNGSDIENST ALLGEMEIN

17

wird bei Einsätzen im Rendezvous-System mit

einem SEW aus dem Bezirk zum Einsatzort

entsandt. Neben dem NEF können auch Rettungshubschrauber

(nur tagsüber bei Flugwetterlage)

und andere Notarztsysteme angefordert

werden.

Die Zielkrankenhäuser befinden sich in erster

Linie in Linz und Amstetten, sodass fast jeder

Patient, der schwerer erkrankt oder verletzt

ist, den Bezirk Perg verlassen muss.

Dies bedeutet auch, dass die Einsatzfahrzeuge

pro Einsatz zwischen 1,5 und 3 Stunden unterwegs

sind. Die Kilometerleistung ist dementsprechend

hoch und hat 2009 rund 1,2 Mio

betragen.


R E T T U N G S - U N D K R A N K E N T R A N S P O RT

Im Jahr 2009 wurden in der Rettungsleitstelle

Perg über 36.000 Datensätze disponiert. Neben

unzähligen Ärzteanfragen und Sozialdienstvisiten

wurden 27.965 Kranken- und

Rettungstransporte erfasst und an durchschnittlich

18 besetzte Einsatzmittel weitergeleitet.

Dies entspricht einem neuerlichen Plus von

zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr beziehungsweise

einem Plus von 93 Prozent seit

dem Beginn der EDV-mäßigen Aufzeichnungen

im Jahr 1996 – also praktisch eine Verdoppelung

der Aufträge.

Neben der hohen Anzahl der Einsätze ist vor

allem das vielschichtige Angebot der Fahrzeuge

vom Ambulanztransportwagen über den

Rollstuhl-Caddy hin zum Sanitätseinsatzwagen

und zum Notarzteinsatzfahrzeug

eine große Herausforderung für die

Disponenten der Rettungsleitstelle Perg. Das

Leitstellen-Disponenten-Team konnte nach

einer intensiven, mehrmonatigen Einschulungsphase

um zwei freiwillige Mitarbeiter erweitert

BEZIRKSLEITSTELLE

18

werden, die uns vor allem am Wochenende

unterstützen: Ing. Peter Horner ist seit 1996 RK

-Mitarbeiter an der Ortsstelle Schwertberg

und hat zwischenzeitlich auch zahlreiche

Dienste an der Ortsstelle St. Georgen an der

Gusen geleistet. Seit 2009 verstärkt der technisch

versierte Kollege unser Team ebenso wie

Andreas Reiter aus Rechberg, der im Jahr

2006 als Zivildiener zum Roten Kreuz gestoßen

ist, und seither vorwiegend an der Ortsstelle

Schwertberg Dienst versehen hat.

Gemeinsam leisteten die 13 Mitarbeiter in der

Rettungsleitstelle rund um die Uhr 10.536

hauptberufliche und 2.028 freiwillige Stunden,

außerdem wurden in den Nachtstunden und

am Wochenende 5.760 freiwillige Bereitschaftsstunden

erbracht.

(Bild, v.l..: Mario Holzer, Thomas Leonhartsberger,

Thomas Derntl, Peter Horner, Elisabeth

Presslmayr, Harald Biermayr, Werner Wöckinger,

Alfred Lengauer, Elisabeth Brandstätter,

Friedrich Steindl)


R E T T U N G S - U N D K R A N K E N T R A N S P O RT

2009, in dem Jahr in dem mit 1033 Notfällen

die meisten Einsätze seit dem Start 1994 gefahren

wurden, feierte der Notarztdienst Perg

am 23.06 sein 15-jähriges Bestehen.

Zu diesem festlichen Abend waren das erste

„NEF-Baby― Emanuel Holzer mit Mutter Andrea,

RK Präsident Leo Pallwein-Prettner, die

Notärzte des AKH Linz unter der Leitung von

Univ.Prof.Prim.Dr. Hans Gombotz, RK Bezirksstellenleiter

Dr. Heinz Steinkellner, praktische

Ärzte, Bürgermeister des Bezirkes Perg und

stellvertretend für die freiwilligen und beruflichen

Rettungsdienstmitarbeiter die Ortsstellenleiter

und Dienstführenden in die Bezirksstelle

Perg geladen.

15 Jahre Notarztdienst, das heißt 11.452-mal in

und rund um den Bezirk Perg für Menschen im

Einsatz.

Am 17. Jänner 1994 um 07:00 Uhr ging der

Notarztdienst Perg in Betrieb. Bereits vier

Minuten später wurde das Notarzteinsatzfahr-

NOTARZTDIENST

19

zeug zu einem Herzinfarkt gerufen. Schon am

ersten Tag wurden drei Einsätze gefahren.

Einer der spektakulärsten Einsätze war sicher

das Zugsunglück in Arbing im Juni 1997, bei

dem das NEF als erstes Sonderrettungsmittel

vor Ort war. Über 100 Patienten waren zu

versorgen. Zu den erfreulichen Dingen gehören

sicherlich die vielen Geburten. Das erste

NEF Baby kam am 10.09.1994 zur Welt und

heißt Emanuel Holzer, seine Mutter Andrea

Holzer. Als Geburtshelfer waren Oberarzt

Alaa Karam und Notfallsanitäter Josef Bruckner

tätig.

Am 12.12.2009 starteten vier Rettungssanitäter

aus dem Bezirk Perg: Florian Leitner (OS

Perg), Leonhartsberger Phillip (OS Waldhausen),

Alfred Lengauer und Thomas Leonhartsberger

(RLS Perg) mit der Ausbildung zum

Notfallsanitäter.

Sie werden das Team des Notarztdienstes

nach erfolgreich abgeschlossener Prüfung im

Herbst 2010 als freiwillige Mitarbeiter unterstützen.


R E T T U N G S - U N D K R A N K E N T R A N S P O RT

EINSÄTZE IM JAHR 2008/2009

Einsätze im Jahr: 2008 2009 +/- %

Einsätze bei Tag: 22.483 22.514 +31 +0,13

Einsätze bei Nacht: 4.488 4.760 +272 +6,06

Gesamt: 26.971 27.274 +303 +1,12

EINSÄTZE GEGLIEDERT NACH ORT SSTELLEN

2008 2009 +/- %

Grein 6.713 6.647 -66 -0,98

Nef Perg 942 1.080 +138 +14,65

Perg 6.449 7.093 +644 +9,99

Schwertberg 3.602 3.108 -494 -13,71

St. Georgen/Gusen 6.707 6.432 -275 -4,10

St.Georgen/Walde 805 928 +103 +15,28

Waldhausen 1.753 1.986 +233 +13,29

Gesamt: 24.860 27.274 +2.414 +1,12

EINSÄTZE GEGLIEDERT NACH PAT I E NTENALTER

0 -20 21 - 40 41 -60 61 -80 über 80

Grein 274 727 737 2.586 2.130

Nef Perg 161 181 229 256 157

Perg 407 588 1.074 2.492 2.025

Schwertberg 202 281 461 1.158 954

St. Georgen/Gusen 363 394 1.095 2.376 1.833

St.Georgen/Walde 39 58 170 324 222

Waldhausen 83 108 392 995 294

Gesamt: 1.529 2.337 4.158 10.187 7.615

20


R E T T U N G S - U N D K R A N K E N T R A N S P O RT

STRESSVERARBEITUNG NACH BELASTENDEN EI NSÄTZEN

Seit 10 Jahren bildet das Rote Kreuz sogenannte

Peers aus. Dies sind Mitarbeiter mit

jahrelanger Erfahrung im Rettungsdienst.

Einsätze hinterlassen Spuren. Da hilft ein Gespräch

mit einem Kollegen, einem Peer. Er

kennt diese Situation aus eigener Erfahrung

und weiß, wie man damit fertig wird.

Peers arbeiten leise und im Hintergrund. Der

Dienst steht nicht im Rampenlicht und unsere

Kollegen können auf unsere Verschwiegenheit

vertrauen.

Seit Oktober 2009 hat Simone Pirkelbauer die

Funktion als Bezirkskoordinator übernommen.

Stellvertreter ist Josef Bruckner.

Auch neue Mitarbeiter sind für diese verantwortungsvolle

Tätigkeit dazugekommen.

In St. Georgen /Gusen haben Herr Gerhard

Höss und Frau Simone Fürnhammer die Ausbildung

abgeschlossen und damit einen wichti-

21

gen Beitrag geleistet, da beide auch hauptberuflich

beim Roten Kreuz tätig sind. Auch die

Ortsstelle Perg hat Zuwachs bekommen durch

Frau Sabrina Mayr und Herrn Stefan Holzner.

Grein: Ingrid Aigner

Siegfried Gebetsberger

Joachim Mach

Perg: Josef Bruckner

Alfred Lengauer

Johannes Trauner

Alfred Andraschko

Robert Sonnleithner

Werner Wöckinger

Sabrina Mayr

Stefan Holzner

St. Georgen/G.: Rudolf Brettbacher

Simone Fürnhammer

Gerhard Höss

Simone Pirkelbauer

Christian Aberl

St. Georgen/W.: Rudolf Aigner

Bruno Heiligenbrunner

Schwertberg: Josef Kapplmüller

Johannes Wiesmayr

Herbert Bröderbauer

Waldhausen: Ulrike Leonhartsberger

Ulrike Achleitner


R E T T U N G S - U N D K R A N K E N T R A N S P O RT

Die Kriseninterventionsteams (KIT) des Österr.

Roten Kreuzes betreuen Menschen nach außergewöhnlichen,

belastenden Ereignissen wie

z.B. plötzliche Todesfälle, Suizid, Begleitung der

Exekutive bei Überbringung von Todesnachrichten,

schwerer Unfall oder Tod eines Kindes,

Großschadensereignisse/Katastrophen, Verlust

der Lebensgrundlage. In enger Zusammenarbeit

mit dem Rettungsdienst sind die psychologisch

geschulten KIT Mitarbeiter behutsame

Zuhörer, die für die Betroffenen erträgliche

Rahmenbedingungen schaffen. Hier steht die

Stabilisierung und Mobilisierung persönlicher

Ressourcen sowie die Aktivierung des sozialen/familiären

Netzwerkes im Vordergrund.

KIT Mitarbeiter begleiten traumatisierte Menschen

unmittelbar nach dem Ereignis in der

Akutphase, also noch mitten im Einsatzgeschehen,

für 2-3 Stunden und verstehen ihre

Tätigkeit als vorbeugende Maßnahme, da

diese Ereignisse bei den Betroffenen Belastungsstörungen

hervorrufen können. Die Wiedergewinnung

der Handlungsfähigkeit von

Betroffenen wird durch die KIT Mitarbeiter

K RISENINTERVENTIONST EAM

22

unterstützt. KIT Mitarbeiter sind nur einmal in

der Akutphase im Einsatz. Wenn weitere Unterstützung

notwendig werden sollte, dann

wird an Pro Mente (PND) weiter vermittelt.

Der Einsatz besteht nicht nur aus dem klassischen

Betreuungsgespräch. Oft müssen KIT

Mitarbeiter erst Strukturen schaffen. Dabei

kommt es besonders darauf an, die Bewältigungsmöglichkeiten

der Betroffenen wieder

herzustellen. Für die Helfer gilt selbstverständlich

absolute Verschwiegenheit.! Die Alarmierung

der KIT Teams erfolgt ausschließlich

durch die sogenannten Blaulichtorganisationen

und Ärzte über die Rettungsleitstelle bzw. die

Rettungsleitzentrale.

.

Leistungen 2009

78 Einsätze

105 Einsätze Mitarbeiter

299 Einsatzstunden aller Mitarbeiter

391 Betreute Personen

2768 Gefahrene Kilometer

32 Betr. nach plötzlichen Todesfällen, 6 Betr.

nach notärztlicher Versorgung, 3 Betr. nach

Verlust der Lebensgrundlage, 4 Betr. nach

Unfall oder Tod eines Kindes, 7 Betr. bei Begleitung

Überbringung Todesnachricht, 7 Betr.

nach schweren oder tödlichen Unfällen, 15

Betr. nach Suizid.

Waltraud Mayr und Ilse Meisinger

KIT Bezirkskoordinatorinnen


R E T T U N G S - U N D K R A N K E N T R A N S P O RT

2009 wurde in jedem Quartal eine Lenkervorschulung

mit anschließendem Lenkertest abgehalten.

Die Ausbildung zum „Sicheren

Einsatzfahrer― gewinnt aufgrund der stetig

steigenden Anforderungen im Straßenverkehr

immer mehr an Bedeutung. Eine umfassende

und fundierte Ausbildung unserer Einsatzlenker

hat eine sehr hohe Priorität.

So wurden 2009 45 MitarbeiterInnen ausgebildet

und mit den speziellen Ansprüchen an

einen Einsatzfahrer vertraut gemacht. Im Berichtsjahr

2009 konnte Joachim Mach dazu

gewonnen werden neben Gerald Schild, dem

SEF-Bezirkskoordinator, die Ausbildung zum

SEF-Theorietrainer zur absolvieren. Joachim

Mach wird sich hauptsächlich für die praktische

Ausbildung der Einsatzlenker und Dienstfahrzeuglenker

im Bezirk Perg zuständig sein und

kann seine langjährige Erfahrung als Notfallsanitäter

und Einsatzlenker hier bestens einbringen.

Gemeinsam mit Gerald Schild, der

sein Hauptaugenmerk auf die theoretische Aus

– und Weiterbildung legt, sind die Beiden stets

bemüht, den Lenkerinnen und Lenkern des

SICHERE EINSATZFAHRER

23

R o t e n K r e u z e s d a s n o t w e n d i g e

„Handwerkszeug― für den richtigen und vorallem

sicheren Umgang im Straßenverkehr zu

geben.

„Übung macht den Meister― – wer kennt ihn

nicht diesen alten Spruch. Zum Motto wurde

dieser Spruch für die EinsatzlenkerInnen des

Roten Kreuzes. „Einsatzfahren ist Autofahren

unter extremen Bedingungen― – ist sich der

Koordinator für die Einsatzfahrer, Gerald

Schild, sicher. „Sobald das Blaulicht an ist und

das Folgetonhorn auf die Dringlichkeit des

Transportes aufmerksam macht, ist höchste

Konzentration und umsichtige Fahrweise gefragt.

Unsere EinsatzlenkerInnen wissen genau,

dass man bei einer Einsatzfahrt unter

großem Druck steht und dass ein Einsatzfahrzeug

viele Verkehrsteilnehmer nervös macht

und hier mit den verschiedensten Reaktionen

zu rechnen ist,― so Schild.

Viele Situationen sind nicht planbar und deshalb

ist ein regelmäßiges Training besonders

wichtig.


K A T A S T R O P H E N H I L F S D I E N S T

K ATASTROPHENHILFSDIE NST ALLGEMEIN

Katastrophenhilfe des Roten Kreuzes ist vor

allem seit dem Hochwasserjahr 2002 auch

vielen Menschen im Bezirk Perg ein Begriff.

Aber nicht nur bei Naturkatastrophen, sondern

in vielen Situationen des täglichen Lebens

kann eine Katastrophe oder ein Großunfall

auftreten.

Für die Rettungsdienstmitarbeiter des Roten

Kreuzes sind diese Einsätze auch nicht alltäglich

und es ist daher notwendig, im Trockentraining

bei Schulungen und Übungen sich für

diese Einsätze gut vorzubereiten. Und das tun

24

die Rotkreuz-Helfer des Bezirkes Perg mit

hohem Engagement, aber auch Ausbildung

vor allem in der Führungsarbeit ist notwendig.

Denn ohne Kommandanten könnte der Katastrophenhilfsdienst

nicht bewältigt werden.

So freut es uns ganz besonders, dass im Berichtsjahr

ein neuer Offizier ausgemustert

wurde. Johannes Wiesmayr aus Schwertberg

hat neben seiner Aufgabe als Ortsstellenleiter

den 2-jährigen Offizierskurs abschließen können

und verstärkt somit das OVD-Team des

Bezirkes Perg.


K A T A S T R O P H E N H I L F S D I E N S T

FREIWILLIG GELEISTETE STUNDEN

RK-Suchhundestaffel

Mühlviertel + OVD-

Dienste

Mobile Kochstelle

und Kulinarisches

Team

Grein 7.607 194 878 28 8.707

Perg 943 69 20 1.032

St. Georgen/G. 1.413 104 88 240 1.845

St. Georgen/W. 106 15 121

Schwertberg 48 28 76

Waldhausen 82 35 117

Geleistete Std. Bezirk 7.607 2.550 104 1.271 366 11.898

25

Strahlenschutz

Abteilungsübungen

Stunden Techn.

Dienst

Summe


K A T A S T R O P H E N H I L F S D I E N S T

KULINARISCHES TEAM PERG

Im Jahr 2009 war das Kulinarische Team der

Ortsstelle Perg durchschnittlich drei Mal pro

Monat im Einsatz. Insgesamt wurden im Berichtsjahr

ca. 2000 Portionen von 18 Mitarbeitern

zubereitet. Bereits Tradition ist die kulinarische

Betreuung unserer runden Geburtstagskinder.

70 Gäste wurden mit einem typisch

österreichischem Menü verwöhnt. Zum dritten

Mal verköstigte das Team beim Rotkreuz-Ball

in Perg die Ballgäste im „Notfall-Stüberl― mit

Schmankerln. Beim Mitarbeiterfest kooperierten

Trauner Georg, Trauner Matthias und das

Team (Grillsau mit Kraut und Knödel). Am

„Tag der Vereine― wurden die Vertreter des

RK Salzburg ganztägig verpflegt. 15 Jahre NEF

Perg ließ das Team zu kulinarischen Höchstleistungen

auflaufen. Nicht zuletzt seien die

Verköstigung sämtlicher Basisseminare, Gruppen–

und Zugskommandanten-Kurse, Dienstbesprechungen

EAR, FWK, OAS, LBAs, der

Kinderferienaktion, der Bezirksversammlung,

der RS-Abschlussfeiern und einer Vernissage

im Hause Perg („RK und Kunst― - von und mit

Traudi Hofer, Malerin und MA) zu erwähnen.

26

KULINARISCHES TEAM GREIN

Eines der ersten Ziele des neugewählten Ortsstellenleiters

Thomas Derntl war die Gründung

eines Kulinarischen Teams für die Ortsstelle

Grein. So wurden Fr. Maria Radinger und als

Stellvertreterin Fr. Monika Leutgeweger mit

der Ausarbeitung eines Konzeptes beauftragt.

Bereits ein Monat später bereitete das Team

mit 4 Mitarbeitern anlässlich der Frühjahrsschulung

der Ortsstelle Grein für ca. 70 Mitarbeiter

die erste köstliche Jause zu. Das sorgte

für gute Stimmung und daher für eine zusätzliche

Motivation für die Mitarbeiter.

Neben anderen Festlichkeiten und Veranstaltungen,

um die sich das Kulinarische Team

angenommen hat, erklärten sie sich bereit, bei

allen Erste Hilfe Kursen in Grein und den Umgebungsgemeinden

für die Versorgung beim

Kursabschluss zu sorgen. Im Berichtszeitraum

wurde das Kuli – Team der Ortsstelle Grein

auf 10 Mitarbeiter aufgestockt und sie verwöhnten

die Mitarbeiter 18 Mal mit ihren

speziellen Köstlichkeiten. Herzlichen Dank an

das neue Team, die Mitarbeiter freuen sich

bereits wieder auf ihre Spezialitäten.


K A T A S T R O P H E N H I L F S D I E N S T

FÜHRUNGSKRÄFTE

Bezirksrettungskommandant: Leo Pochlatko

Bezirksrettungskommandant-Stv. Waltraud Mayr

KHD-Referent: Josef Wintersberger

Offiziere: Dr. Edith Ahrer, Harald Biermair, Rudolf

Brettbacher, Erwin Hinterleitner, Franz Kurzmann,

DI Klemens Landgraf, Johannes Wiesmayr.

Ab 2009 in Ausbildung Alfred Andraschko

Die Abteilungskommandanten:

Grein: Rudolf Himsl

Perg: Alfred Andraschko

St.Georgen/Walde: Bruno Frühwirth

St.Georgen/Gusen: Mag. Wolfgang Preslmair

Schwertberg: Ing. Raimund Holzner

Waldhausen: Franz Zeh

Die Verantwortlichen der Fachdienste:

RK-Suchhundestaffel Mühlviertel: Fritz Wurm

Mobile Kochstelle: Ernst Pils / Ernst Kapeller

Kulinarisches Team Perg: Eva Sonnleithner

Kulinarisches Team Grein: Maria Radinger

Strahlenschutz: DI Klemens Landgraf

Psychische Dienste: Ilse Meisinger, Waltraud

Mayr, Simone Pirkelbauer, Josef Bruckner;

Ganz wichtig für die Abwicklung von Großunfällen

sind die Zugs- und Gruppen-

Kommandanten. Es freut uns, dass nachfolgende

Mitarbeiter diese Ausbildungen abgeschlossen

haben:

Gruppenkommandant: Patrick Fererberger,

Silvester Freyenschlag, Clemens Fürnhammer,

Gerald Hahn, Gerald Heilmann, Stefan Holzner,

Erwin Prandstätter, Andreas Reiter, Daniel

Rumetshofer;

Zugskommandant: Herbert Bröderbauer, Georg

Gebetsberger, Martin Huber, Patrick Nen-

27

MOBILE KOCHSTELLE

Die Mobile Kochstelle der Ortsstelle St.

Georgen/Gusen ist mit ihren kulinarischen

Genüssen nicht mehr aus dem Rot Kreuz Alltag

wegzudenken.

Die 10 eingespielten MitarbeiterInnen haben

im Berichtsjahr 2009 wieder tausende Essensportionen

zubereitet. Das Team war auch

2009 beim „Granitbeisser― in St. Georgen am

Walde sowie beim alljährlichen KZ-Ambulanzdienst,

beim Bezirkssfussballturnier und beim

Jugendrotzkreuz Bewerb in Ried/Riedmark im

Einsatz. Die größte Herausforderung für das

Team der Mobilen Kochstelle stellte aber der

Landesbewerb in Silber und Gold in St.

Georgen an der Gusen dar, bei dem an die

400 Leute mit Essen und Trinken zu versogen

waren.

Mit 1.451 geleisteten Einsatzstunden haben sie

insgesamt bei 42 Veranstaltungen aufgekocht.

„Es ist immer wieder ein schönes Gefühl, wenn

man die zufriedenen Gesichter am Mittagstisch

sieht― - erzählt Theresia Öhlinger, eine

langjährige Mitarbeiterin der MKS-

St.Georgen/Gusen.


K A T A S T R O P H E N H I L F S D I E N S T

Die Suchhundestaffel vom Roten Kreuz trainiert

Hunde darauf, Menschen aufzuspüren..

Damit leisten die Hunde einen wertvollen Beitrag

bei der Suche von vermissten oder verschütteten

Personen. Die Suchhundestaffel SAR

-Mühlviertel besteht aus 17 Hunde und Hundeführern.

2009 haben Josef Jank aus Freistadt

SUCHHUNDESTAFFEL

28

und Kornelia Wurm aus Rohrbach mit Golden

Retriver Dino und Schäferhündin Skippy

die Einsatzüberprüfung in Kirchschlag mit

Erfolg absolviert. Damit kann das Rote Kreuz

im Notfall auf sechs einsatzfähige Hunde

zurückgreifen. Staffelleiter Fritz Wurm aus

Rohrbach und Ausbildungsleiter Josef Jank

aus Freistadt liegen aber auch besonders

der Nachwuchs am Herzen. Im Mühlviertel

sind elf Hunde in Ausbildung.

Für das regelmäßige Training wurden insgesamt

4.797 Stunden aufgebracht. Im vergangenen

Jahr wurden die Suchhunde vom

Roten Kreuz dreimal alarmiert. Bei Zwei

Einsätzen unterstützten sie die Rot Kreuz-

Kollegen in den Nachbarbezirken Braunau

und Vöcklabruck.


Das Rote Kreuz will auch Schüler und Teenager

bereits für die Ideen und Grundsätze der

Rot-Kreuz-Bewegung bzw. des Jugend-Rot-

Kreuzes (JRK) begeistern.

Im Bezirk Perg sind in den letzten Jahren an

jeder Krankenwagen führenden Ortsstelle

Jugendgruppen entstanden, die sich, wie die

Anzahl der Jugendgruppenmitglieder deutlich

zeigt, immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Das Beitrittsalter variiert je nach Ortsstelle

und Gruppe von 8 bis 11 Jahren. Zu den Aktivitäten

zählt in den regelmäßigen Gruppenstunden

das spielerische Erlernen der Ersten

Hilfe, Themen in Gesundheit, das Kennenlernen

der Rotkreuz Dienststelle inklusive Besichtigung

der Leitstelle, der Rotkreuz-

ST. GEORGEN AN DER GUSEN

Die Jugendgruppe St. Georgen an der Gusen

hat 30 JRK Mitglieder.

JRK Referentin: Buchberger Bettina;

J U G E N D R O T K R E U Z

JUGENDGRUPPEN

29

Einsatzfahrzeuge und vieles mehr. Aber auch

der Spass kommt sicher nicht zu kurz. Regelmäßig

gibt es Feiern wie z.B. Halloween, es

werden Jugendrotkreuz-Bewerbe veranstaltet,

wo die Kid´s ihr Können in Erste Hilfe, ebenso

wie beim jährich veranstaltetem Völkerballturnier,

schon beweisen konnten.

Ein Fixpunkt im Jugendrotkreuz-Jahr ist das

mehrtägige Landesjugendlager inklusive Übernachtungen

in Zelten. Ein anderes Highlight ist

die Friedenslichtabholung, die Übergabe des

Friedenslichtes an den Bezirk Perg und dessen

Verteilung im Bezirk.

Bezirksreferentin für die Rot-Kreuz-Jugend ist

Theresia Lenz, Mitarbeiterin aus St. Georgen

am Walde.

W A L DHAUSEN

Die Jugendgruppe Waldhausen hat 25

Mitglieder.

JRK Referentin: Andrea Gebetsberger;


ST. G E O R G EN AM WALDE

Die Jugendgruppe St. Georgen am Walde hat

43 Mitglieder.

JRK Referent: Doris Lumetsberger;

S C H W E R T BERG

Die Jugendgruppe Schwertberg hat 28

Mitglieder.

JRK Referent: Rabl Michael;

J U G E N D R O T K R E U Z

JUGENDGRUPPEN

30

PERG

Die Jugendgruppe Perg hat 33 JRK Mitglieder.

JRK Referentin: Nicole Beierling;

G REIN

Die Jugendgruppe Grein hat 11 Mitglieder.

JRK Referent: Edwin Schachenhofer;


In Österreich werden im Jahr rund eine halbe

Million Blutkonserven für die Versorgung der

Patienten gebraucht. Bis zu 20.000 Einheiten

davon werden für Geburten benötigt.

Wie geht eine Blutspende vor sich? Zunächst

müssen Sie auf einem Gesundheitsbogen persönliche

Daten angeben und einige Fragen zu

Ihrer Gesundheit beantworten. Dann folgt ein

vertrauliches Gespräch mit dem Arzt, in dem

geklärt wird, ob Sie als Spender geeignet sind.

Wenn nach dieser Vorbereitung Ihre Spendeeignung

feststeht, wird im Liegen mit einer

Kanüle, an der über einen dünnen Plastikschlauch

ein Plastikbeutel angeschlossen ist,

eine Vene punktiert. Dann lässt man unter

ärztlicher Aufsicht ca. 450 ml Blut in einen der

Plastikbeutel fließen. Anschließend wird die

Nadel wieder entfernt.

Inklusive einer anschließenden Ruhepause

dauert der ganze Vorgang etwa eine halbe

Stunde.

Insgesamt wurden 4236 Blutspenden

abgenommen. Daraus ergibt sich ein Rückgang

von 676 Blutspendern.

B L U T S P E N D E D I E N S T

BLUTSPENDEN - NACH GEMEINDEN SO RTIERT

31

Gemeinden 2008 2009

Allerheiligen 144 156

Arbing 134 142

Bad Kreuzen 71 193

Baumgartenberg 178 70

Dimbach 40 120

Grein 203 251

Katsdorf 243 228

Klam 107 49

Langenstein 69 98

Luftenberg 77 222

Mauthausen 258 226

Mitterkirchen 142 161

Münzbach 135 146

Naarn i. M. 292 125

Pabneukirchen 234

Perg 306 175

Rechberg 111 114

Ried i.d.Rdmk. 422 410

Saxen 95 82

Schwertberg 386 343

St. Georgen a. G. 246 100

St. Georgen a. W. 248 172

St. Thomas 106 63

Waldhausen i. Str. 534 475

Windhaag b. P. 131 115

4912 4236


P A R T N E R D E S R O T E N K R E U Z E S

CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY

Das Rote Kreuz und die Wirtschaft sind

im Bezirk Perg bereits seit vielen Jahren

mit den verschiedensten Partnerschaften

verbunden. Das soziale Engagement eines

Betriebes schafft nicht nur positives

Image, sondern ist auch eine Frage der

Ethik und der Betriebsführung. Diese

sichtbare und aktive Kooperation zwischen

Wirtschaft und Sozialem trägt zu

einem positiven Bild in der Öffentlichkeit

bei und schafft vor allem für beide Seiten

Vorteile die bewertbar sind. Dieses Engagement

ist im Bezirk Perg kein Fremdwort

und wird aktiv gelebt. Drei wichtige Partner

möchten wir auf diesen beiden Seiten

vorstellen:

BAUMANN/GLAS/1886

Zwei Top Unternehmen im Bezirk haben

dem Roten Kreuz bereits 2008 einen

lange gehegten Wunsch erfüllt. Es konnten

für alle Fahrzeuge im Rettungsdienst

Navigationsgeräte angekauft werden. Die

Firma Baumann/Glas/1886 und

32

A TLAS BLECH CENTER

M A U THAUSEN

das Atlas-Blech-Center in Mauthausen

zeichnen gemeinsam für die Finanzierung

des € 15.000,— Projektes verantwortlich.

Franz Baumann bei der Vertragsunter-

Hugo Wagner (links) und Franz Baumann

(rechts) übergeben BGL Leo Pochlatko die Navis.


P A R T N E R D E S R O T E N K R E U Z E S

GELEBTE SOZIALE VERANTWORTUNG

zeichnung: „Wenn jedes Auto nur 1 Minute

schneller vor Ort ist, so rettet das vielleicht

ein Leben und nebenbei sind es

noch 20 Personentage pro Jahr, die man

einspart―. „Wir wollen einfach nur Danke

sagen und eine gewisse Anerkennung

zurückgeben―, sagt Hugo Wagner vom

Atlas-Blech-Center. Mit dieser technischen

Neuerung kann den Einsatzlenkern, die

im Notfall immer unter höchster Konzentration

arbeiten müssen, eine wertvolle

Hilfestellung geboten werden.

VKB-BANK

Die VKB–Perg fördert das Mobile Hospiz

des Roten Kreuzes bereits seit Bestehen

der Gruppe. Im Jahr 2009 wurde eine

Kooperation bis 2011 festgeschrieben, in

der Zusammenarbeit in vielen Bereichen

vereinbart worden ist.

So ist die VKB nicht nur Partner in finanziellen

Dingen, sondern steht auch hinter

dem Aufbau und der Weiterentwicklung

des Hospizdienstes. Um den Aufgaben der

Hospizarbeit gerecht zu werden ist es

notwendig, jährlich 2-3 Hospiz Mitarbeiter

auszubilden. Die Finanzierung dieser

Ausbildung übernimmt die VKB. Ebenso

wird die Fortbildung der bestehenden

Mitarbeiterinnen, die aus Fachvorträgen

und Seminaren besteht, unterstützt. Besonders

wichtig und auch in der Partnerschaft

vereinbart, ist die Information und

33

Sensibilisierung der Bevölkerung zum

Thema Hospiz. Mit Hospiz- und Trauervorträgen

und Selbsthilfegruppen wird dies

gemeinsam forciert.

v.l.: Moderator Christian Geirhofer mit Dir. Ing.

Ernst Breiteneder von der VKB-Bank

Natürlich wird auch gemeinsam gefeiert.

Dies geschah ganz besonders am 2. Oktober

2009 im Stadttheater Grein. Gemeinsam

haben die VKB und das Rote

Kreuz die Schauspielerin Christine Reitmeier

eingeladen, die mit dem Theaterstück

„Oskar und die Dame in Rosa― ein

nachdenkliches – aber durchaus auch

witziges Einpersonen-Schauspiel präsentierte.

Unabhängig eigene Wege gehen!

Profibergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner

als Werbeträgerin der VKB-Bank


G E S U N D H E I T S - U N D S O Z I A L E D I E N S T E

Im Dezember wurde es wieder ein Stück

wärmer im Bezirk Perg. Am 21.12.2009 öffnete

der MobileSozialMarkt das erste Mal seine

Pforten.

Neben dem Standort in Perg ist der Markt 1 x

wöchentlich in Grein und St. Georgen an der

Gusen, um finanziell benachteiligten Menschen

eine günstige Einkaufsmöglichkeit zu bieten.

Wertvolle Lebensmittel werden so teilweise

vor der Vernichtung bewahrt und können

bedürftigen Menschen zur Verfügung gestellt

werden. Eine Einkaufsberechtigung wird

schnell und unbürokratisch bei einem nachgewiesenen

Monatseinkommen unter € 850,--für

Einzelpersonen, bzw. € 1.200,- für Ehepaare

beim Roten Kreuz ausgestellt.

Bis 31. 12. 2009 konnten 294 Ausweisberechtigungen

ausgegeben werden.

Öffnungszeiten:

Markt Perg: Mo, Mi, Fr 15:00 bis 18:00 Uhr

Der Betrieb des Sozialmarktes wird von freiwilligen

Mitarbeitern durchgeführt.

SOZIALMARKT PERG

34

Am 1. Dezember wurde eine Informationsveranstaltung

für die Mitarbeit im Sozialmarkt

abgehalten. Dabei konnten 75 neue Mitarbeiter

für diesen Dienst geworben werden.

Die Räumlichkeiten des Geschäftslokales Herrenstr.

26 (gegenüber Gebietskrankenkasse)

mussten im Vorfeld renoviert und eingerichtet

werden. Dies wurde mit großem Engagement

von ehrenamtlichen Mitarbeitern aus allen

Sparten durchgeführt.

240 Stunden Renovierung des Geschäftes

552 Stunden Reinigung und Aufbau

246 Stunden Marktbetrieb 2009

Am 12. Dezember und 19. Dezember wurde

vor 35 Lebensmittelgeschäften des Bezirkes

eine Sammelaktion von Lebensmittel durchgeführt.

Die Bevölkerung wurde ersucht, einen

Artikel des täglichen Bedarfes mehr zu kaufen

und diesen dem Sozialmarkt zu schenken.

105 Mitarbeiter leisteten hier 1680 Stunden.

Seit 31.5.2010 ist MOBISOM in folgenden Gemeinden

präsent:

Baumgartenberg Montag 15 - 18.00 Uhr

Grein Montag 14 - 15.30 Uhr

St. Nikola/D. Donnerst. 9 - 10.00 Uhr

Ried/Riedmark Mittwoch 16 - 17.00 Uhr

Pabneukirchen Mittwoch 11 - 12.00 Uhr

Mauthausen Montag 10.30-12.30

St.Georgen/Gusen Mittwoch 14-16.00 Uhr

Langenstein Montag 9-10.00 Uhr

Schwertberg Mittwoch 9-10.30 Uhr

Waldhausen Donnerst. 11-12.00 Uhr


G E S U N D H E I T S - U N D S O Z I A L E D I E N S T E

Leitung: Rotes Kreuz - Theresia Hofstätter

Tel.: 07262/54444-20

4320 Perg, Dirnbergerstr. 15

E-mail: sozialberatung.perg@o.roteskreuz.at

Gemeinden: Perg, Naarn, Münzbach, Windhaag,

Rechberg

Leitung: Caritas - Martin Geigenberger

Tel.: 07237/5056 - 0676/87766842

4222 St. Georgen/Gusen, Linzerstr. 8

E-mail: erika.wöckinger@caritas-linz.at

Gemeinden: Katsdorf, Lagenstein, Luftenberg,

St. Georgen / Gusen

Leitung: Volkshilfe - Christine Kastner

Tel.: 07262/62770

4311 Schwertberg, Heimstätteweg 2

E-mail: perg@volkshilfe-ooe.at

Gemeinden: Mauthausen, Ried in der Riedmark,

Schwertberg

SOZIALMEDIZINISCHE STÜTZPUNKTE

1 SPRENGEL PERG

Für den einzelnen Menschen wird es immer

schwieriger, bei sozialen Anliegen den Überblick

über das umfangreiche Angebot zu bewahren.

Sozialberatungsstellen sind eine Anlaufstelle für

alle Menschen, die in irgendwelcher Form soziale

Unterstützung und Information brauchen. Sie

35

SPRENGEL BAUMGARTENBERG.

Leitung: Rotes Kreuz - Veronika Steindl

Tel.: 07269/22244 - Tel: 0664/3205210

4342 Baumgartenberg, Bruderau 4

E-mail: sozialberatung.baumgartenberg@o.roteskreuz.at

Gemeinden: Arbing, Bgb., Saxen, Klam, Mitter-

kirchen

SPRENGEL ST.GEORGEN/G. SPRENGEL GREIN

Leitung: Rotes Kreuz - Sonja Neuhofer

Tel.: 0664/8234296 - Tel.: 07268/344-15

4360 Grein, Ufer 2

E-mail: sozialberatung.grein@o.roteskreuz.at

Gemeinden: Grein, St. Nikola, Dimbach, Bad

Kreuzen, Waldhausen

SPRENGEL SCHWERTBERG SPRENGEL PABNEUKIRCHEN

Leitung: Rotes Kreuz - Martha Naderer

Tel.: 0664/3843152

4363 Pabneukirchen, Markt 1

E-mail: sozialberatung.pabneukirchen@o.roteskreuz.at

Gemeinden: Pabneukirchen, Rechberg, St. Thomas,

St. Georgen/Walde

SOZIALBERATUNG

sorgen als kostenlose, neutrale und vertrauliche

Einrichtungen dafür, dass Rat- und Hilfesuchende

die bestehenden Einrichtungen bedarfsgerecht

nutzen können, geben einen Überblick

über das umfangreiche soziale Angebot und

vermitteln die notwendige Hilfe.


G E S U N D H E I T S - U N D S O Z I A L E D I E N S T E

HAUSKRANKENPFLEGE

Die gewohnte Umgebung ist ein wichtiger

Aspekt bei der Versorgung Kranker oder pflegebedürftiger

Menschen. Diplomiertes Pflegepersonal

führt bei Erkrankungen aller Art und

in jedem Lebensalter, auch bei Kindern, sämtliche

Pflegemaßnahmen im häuslichen Bereich

durch. Die Begleitung Schwerstkranker und

auch Sterbender ist ebenfalls ein großer

Schwerpunkt im Bereich der Hauskrankenpflege.

In unserem Bezirk stehen 15 diplomierte Gesundheits-

und Krankenschwestern im Einsatz.

Im Jahr 2009 wurden 18.230 Hausbesuche bei

327 Patienten durchgeführt.

Pflegedienstleitung HKP: DGKS Maria Wurm

Altersstruktur der betreuten Patienten

männlich weiblich

19-64 J. 26 14

65-74 J. 29 24

75-79 J. 16 34

80-84 J. 22 49

85 J. % älter 27 86

36

MOBILE B ETREUUNG

Daheim, in vertrauter Umgebung die Hürden

des Alltags meistern. Hilfestellung bei verschiedenen

Tätigkeiten, Gespräche und ein

offenes Ohr sorgen für mehr Lebensqualität

des bedürftigen Menschen.

23 Fachsozialbetreuer Altenarbeit und 3

Heimhilfen bieten Hilfe und Unterstützung an.

Im Jahr 2009 wurden in diesen beiden Sparten

27.650 Hausbesuche bei 339 Klienten

durchgeführt.

Für weitere Informationen stehen ihnen die

Bezirkspflegedienstleiterinnen gerne zur Verfügung.

Erreichbar in der Zeit von Mo-Fr von

7.00 bis 12.00 Uhr unter 07262/54444-22.

Pflegedienstleitung MHB & HH: DGKS Judith Eder

Altersstruktur der betreuten Patienten

männlich weiblich

19-64 J. 12 9

65-74 J. 16 16

75-79 J. 13 31

80-84 J. 30 57

85 J. % älter 36 119


G E S U N D H E I T S - U N D S O Z I A L E D I E N S T E

RUFHILFE

Ein einfacher Druck auf den Alarmknopf des

Handsenders, der wie eine Armbanduhr getragen

wird, reicht aus, um einen Notruf abzusetzen.

Die Rettungsleitzentrale kann somit sofort

die nötigen Hilfsmaßnahmen einleiten, wie

die Entsendung eines Rettungswagens, die

Verständigung des Hausarztes und der Angehörigen

oder Nachbarn, usw.

Für ein Entgelt von € 18,17 im Monat wird

Hilfe rund um die Uhr angeboten.

Information zur Anmeldung gibt es unter der

Telefonnummer 07262/544445/21 - Fr. Theresia

Hofstätter oder im Internet auf der Rot

Kreuz Homepage Oberösterreich.

Im Bezirk Perg nutzen 375 Teilnehmer diese

Sicherheitseinrichtung rund um die Uhr. 67

mal wurde ein Rettungsauto auf Grund eines

Rufhilfealarmes entsandt.

25 mal war es notwendig einen Transport in

ein Krankenhaus durchzuführen. 1 Techniker

leistete 381 ehrenamtliche Stunden.

37

BETREUBARES WOHNEN

Im Betreubaren Wohnen wird älteren Menschen

und Menschen mit Beeinträchtigungen

eine selbstständige Lebensführung in der eigenen

Wohnung ermöglicht. Die Wohnungen

sind barrierefrei und behindertengerecht ausgestattet.

Durch die Installierung der Rufhilfe

ist das schnelle Herbeiholen von Hilfe rund um

die Uhr gewährleistet. Die Mitarbeiterinnen

des Roten Kreuzes beraten in allen Alltagsfragen

und vermitteln die notwendigen Hilfen zur

selbständigen Lebensführung.

Mitarbeiter: Bezirkskoordinatorin und Betreubares

Wohnens am Bauernhof: Elfriede Reindl

Perg 28 WG: Veronika Steindl

Katsdorf 11 WG: Andrea Loidl

Baumgartenberg 12 WG: Veronika Steindl

St. Georgen/Walde 10 WG: Martha Naderer

Waldhausen 11 WG: Andrea Muttenthaler

Mitterkirchen 8 WG: Adelheid Köck

7 Mitarbeiterinnen leisteten 2084 berufliche

und 355 ehrenamtliche Stunden.


G E S U N D H E I T S - U N D S O Z I A L E D I E N S T E

SENIORENTAGESZENTRUM

Jeden Dienstag von 8 bis 17 Uhr ist das Seniorentageszentrum

des Roten Kreuzes in Perg

geöffnet. Hier wird älteren Menschen die Möglichkeit

geboten, mit anderen Menschen in

Kontakt zu treten und einen gemütlichen Tag

zu verbringen, aber auch pflegende Angehörige

können dadurch entlastet werden.

Spiele, Ausflüge und jahreszeitbezogene Feierlichkeiten

stehen als Aktivitätstraining zur

Auswahl. Regelmäßig werden auch Bewegungs

– und Gedächtnistraining durchgeführt.

Beratungsgespräche mit Angehörigen sind

wichtiger Bestandteil des Betreuungskonzeptes.

Die BetreuerInnen bieten jede Woche ein

abwechslungsreiches Programm, und die Mitarbeiter

im Küchendienst versorgen die Besucher

mit gesunder Küche. Information zur

Anmeldung gibt es unter der Telefonnummer

07262/544445/21 - Fr. Theresia Hofstätter.

20 MitarbeiterInnen leisteten 3004 ehrenamtliche

Stunden und betreuten 21 Klienten.

38

BETREUTES REISEN

„Betreutes Reisen― bedeutet rundum sicher zu

verreisen. Das Rote Kreuz bietet den Reisenden

das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit

und die Gewissheit, in keiner Situation

alleine zu sein.

Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegepersonal,

Altenfachbetreuer und Sanitäter decken alle

Hilfs- und Betreuungsbedürfnisse ab.

Bezirksbeauftragte: Reindl Elfriede

Reisebegleitung: Marianne Lampl

Adelheid Wagner

Theresia Rathgeb

Ingrid Aigner

Astrid Multerberger

31 Reisende aus dem Bezirk Perg konnten im

abgelaufenen Jahr wieder einen unbeschwerten

Urlaub im Sicherheitsnetz des Roten

Kreuzes genießen. 6 Mitarbeiter leisteten 1617

ehrenamtliche Stunden in der Reisevorbereitung

und Reisebegleitung.


G E S U N D H E I T S - U N D S O Z I A L E D I E N S T E

BETREUTE SENIOREN - N ACHMITTAGE

Die Betreuten Seniorennachmittage des Roten

Kreuzes erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Hier können Besucher einen angenehmen

Nachmittag mit kompetenten und engagierten

Betreuern in netter Gesellschaft verbringen .

Dabei geht es nicht nur um eine Abwechslung

für die Senioren und um das Treffen von

gleichaltrigen Menschen, sondern auch darum,

die Angehörigen und Betreuungspersonen zu

entlasten.

Die MitarbeiterInnen bieten den Besuchern ein

umfangreiches Programm. Neben Feierlichkeiten

im Jahreskreis werden Bewegungs– und

Gedächtnistraining unter fachkundiger Anleitung

angeboten. Ebenso wird einmal jährlich

ein Ausflug mit Betreuung für die einzelnen

Einheiten organisiert.

Neben den bewährten Standorten in Grein

und St. Georgen am Walde konnte mit dem

Betreuten Senioren - Nachmittag in St. Thomas

am Blasenstein das Angebot im Bezirk am

5. März 2009 erweitert werden.

39

ST. THOMAS AM BLASENSTEIN

Am 05. März 2009 wurde der erste Seniorennachmittag

in St. Thomas am Blasenstein eröffnet.

Betreute Seniorennachmittage finden

jeden 1. Donnerstag im Monat ab 14 Uhr im

Gasthaus Ahorner statt. Die Leitung obliegt

Maria Steinkellner.

4 Mitarbeiter leisteten im Berichtsjahr

120 freiwillige Stunden

G REIN

Betreute Seniorennachmittage finden jeden

1. Mittwoch im Monat ab 14 Uhr im Rot Kreuz

Haus Grein statt. Die Leitung obliegt Theresia

Rathgeb.

9 Mitarbeiter leisteten im Berichtsjahr

359 freiwillige Stunden

ST. GEORGEN AM WALDE

Betreute Seniorennachmittage finden jeden

1. Dienstag im Monat ab 14 Uhr im Rot Kreuz

Haus St. Georgen am Walde statt. Die Leitung

obliegt Maria Lenz.

11 Mitarbeiter leisteten im Berichtsjahr

505 freiwillige Stunden.


G E S U N D H E I T S - U N D S O Z I A L E D I E N S T E

BESUCHSDIENST

Neben den professionellen Diensten wie Hauskrankenpflege

und Mobile Hilfe und Betreuung,

bieten die ehrenamtlichen Besuchsdienste des

Roten Kreuzes wichtige Hilfe und Unterstützung

im psychosozialen Bereich.

Die MitarbeiterInnen schenken den Mitmenschen

Zeit, Menschliche Zuwendung wie Plaudern,

Zuhören, zu Erinnerungen begleiten,

einfach nur "Da sein" sind die wichtigsten Aufgaben

der Besuchsdienste.

Sie stellen somit einen wichtigen Bestandteil

der Sozialen Dienste im Roten Kreuz dar. Im

Bezirk Perg werden diese Angebote kontinuierlich

ausgebaut. Auch im Berichtsjahr 2009

konnte dieser Dienst wieder erweitert werden..

5 neue Mitarbeiter aus der Ortstelle St.

Georgen an der Gusen haben eine 32 stündige

Ausbildung für die Tätigkeit im Besuchsdienst

absolviert.

62 Mitarbeiter des Besuchsdienstes leisteten

im Berichtsjahr 4228 freiwillige Stunden.

40

Die Abwicklung der Patienten in den Ambulan-

zen der Krankenhäusern erfolgt rasch, den-

noch ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

Die Sanitäter des Rettungsdienstes übergeben

die Patienten an das Krankenhauspersonal und

holen diese nach Beendigung der ambulanten

Behandlung wieder ab. Dazwischen ist der

Patient auf sich alleine gestellt.

Der moderne Ambulanzbetrieb überfordert

oft. Gerade bei Patienten, deren Angehörige

den Transport nicht begleiten können, versuchen

die Mitarbeiter des Begleitdienstes während

z.B. einer ambulanten Kontrolle die Angst

und Unsicherheit durch das „einfache Dasein―

zu nehmen. Die Patienten werden sicher durch

die Ambulanzen begleitet und können sich

darauf verlassen, dass immer jemand da ist.

Der Bereich Begleitdienst besteht aus 10 Mitar-

beiterInnen, die im Berichtsjahr 162 freiwillige

Stunden leisteten. 49 Klienten wurden durch

den Ambulanzbetrieb im Krankenhaus betreut

und begleitet.

BEGLEITDIENST


G E S U N D H E I T S - U N D S O Z I A L E D I E N S T E

Selbsthilfegruppen sind Versuche, aus eigener

Betroffenheit heraus, gemeinsam mit anderen

Menschen bei der Bearbeitung von Problemen

zu helfen und Gedankenaustausch zu

betreiben. Das Rote Kreuz bietet für Menschen

in unterschiedlichen Lebenslagen eine

Plattform, um gemeinsam nach Möglichkeiten

der Pro-blembewältigung zu suchen.

Insgesamt leisteten 8 Mitarbeiterinnen im

Berichtszeitraum 199 ehrenamtliche Stunden.

TREFFPUNKT FÜR TRAUERNDE

Trauergruppe Perg: jeden 3 . Montag im Mo

nat / Rotes Kreuz Bezirksstelle Perg

Beginn 19:30 Uhr / Moderation: Dr.

Elfriede Hackl und Leopoldine Wahl

SELBSTHILFEGRUPPEN

41

PFLEGENDE ANGEHÖRIGE

Pabneukirchen: jeden 2. Donnerstag im

Monat, Gh Fischlmair, Beginn 20:00 Uhr

Moderation: DGKS Rosina Mayrhofer

Perg: jeden 1. Mittwoch im Monat / Rotes

Kreuz Bezirksstelle Perg, Beg. 19:30 Uhr

Moderation: DGKS Thersia Hofstätter

und DGKS Margit Hochreiter

Baumgartenberg: jeden letzten Dienstag im

Monat / Betreubares Wohnen, Brude

rau 4, Beginn 19:30 Uhr / Moderation:

FSB―A― Hildegard Hinterberger und

FSB―A― Sonja Neuhofer


G E S U N D H E I T S - U N D S O Z I A L E D I E N S T E

ESSEN AUF RÄDERN

GEMEINDE MA STUNDEN PORTIONEN KM

Bad Kreuzen 38 2320 5340 17061

Baumgartenberg 58 4766 14501 23595

Grein 38 1811 11631 14763

Katsdorf 30 1668 4582 9255

Mauthausen 35 2041 6852 7768

Perg 48 4199 14851 25111

St. Georgen am Walde 25 1092 2434 11425

St. Georgen an der Gusen 26 2844 16673 18638

Schwertberg 39 2106 10694 8652

Waldhausen 31 1053 5693 11241

Gesamt 2009 368 23900 93251 147509

Vergleich 2008 327 22866 86018 134180

42


G E S U N D H E I T S - U N D S O Z I A L E D I E N S T E

Das Team des Mobilen Hospizes des Roten

Kreuzes besteht aus 23 freiwilligen Mitarbeiterinnen,

welche Menschen in schwerer Erkrankung,

in der Sterbephase und in der Trauer

begleiten. Die Unterstützung gilt nicht nur dem

Patienten, sondern vor allem auch seinen

Angehörigen.

LEBENSBEGLEITUNG: L E BENSBEGLEITUNG

Viele Menschen assoziieren den Begriff Mobiles

Hospiz nur mit der Sterbebegleitung.

Es ist jedoch sehr wichtig zu wissen, dass eine

Hospizbegleitung schon sehr viel früher beginnt,

sie kann über Jahre hinweg dauern.

Die Betreuung umfasst den psychosozialen und

spirituellen Bereich. Im Vordergrund stehen

das Gespräch, das Zuhören und die Beratung.

Ein wesentlicher Teil ist oft die Entlastung und

Unterstützung der Angehörigen.

STERBEBEGLEITUNG: S TERBEBEGLEITUNG

Die Mitarbeiterinnen stehen dem Patienten

und seinen Angehörigen in der letzten Lebensphase

bei.

In Einzelfällen waren die Begleiterinnen auch

nachts beim Sterbenden, um ihn in den letzten

Stunden nicht alleine zu lassen.

Im Jahr 2009 wurden 37 Familien mit einem

Schwerkranken begleitet.

HOSPIZ

43

TRAUERBEGLEITUNG

Ist der Patient verstorben, stehen die Hospizmitarbeiterinnen

den Hinterbliebenen, wenn

diese es wünschen, noch einige Zeit für Gespräche

zum Verarbeiten der Trauer zur Verfügung.

Doch auch nach plötzlichen Todesfällen

bieten Trauerbegleiterinnen den Menschen

Gespräche und Begleitung an. Im Gesamten

wurden in diesem Jahr 32 Trauerbegleitungen

durchgeführt.

Im Jahr 2009 erbrachten freiwillige Mitarbeiterinnen

insgesamt 3399 Stunden.

Diese Angebote des Roten Kreuzes sind kostenlos.

Am 20. März fand ein Trauernachmittag

mit Herrn Bruno Fröhlich statt.

Am 2. Oktober feierte das Mobile Hospiz ihr 5

-jähriges Bestehen beim Roten Kreuz mit der

Theatervorstellung „Oskar und die Dame in

Rosa― im Stadttheater Grein.


Das Rote Kreuz ist im Bezirk Perg mit über

1600 Kursteilnehmern im Jahr 2009 eine der

größten Erwachsenenbildungseinrichtungen.

Das Angebot reicht hier von den klassischen

Erste Hilfe Kursen bis hin zu Kursen im Pflegebereich

und Aus- und Fortbildungen für Rotkreuzmitarbeiter.

Die hohe Qualität unserer Kurse kann aber

nur mit Hilfe von bestens ausgebildeten Lehrbeauftragten

und Lehrsanitätern hoch gehalten

werden, die in unzähligen Stunden die

Bevölkerung und die Rotkreuzmitarbeiter unterweisen.

Das Rote Kreuz im Bezirk Perg ist auch immer

wieder Vorreiter, wenn es darum geht neue

Wege im Bereich der Ausbildung zu gehen. So

konnten im vergangenen Jahr wiederum die

Polizei und die Feuerwehr als Gastreferenten

für die Erste-Hilfe-Kurse gewonnen werden.

Ziel dieser Kooperation ist es, den Erste Hilfe

Grundkurs zu einer umfassenden „Erst-

K U R S W E S E N

AUS– UND FORTBILDUNG

45

helferausbildung― auszubauen. Auch wurden

seit Herbst 2009 in Zusammenarbeit mit dem

Bezirksfeuerwehrkommando Perg und Bezirksfeuerwehrarzt

Dr. Helmut Gebetsberger 60

sogenannte „Feuerwehrersthelfer― ausgebildet

– die ersten in ganz Oberösterreich!

Das Rote Kreuz ist auf motivierte und bestens,

auf den neuesten Stand der Sanitätshilfe

ausgebildeten Mitarbeitern im Rettungsdienst

angewiesen. 47 neue RettungssanitäterInnen

konnten 2009 ausgebildet werden.

Es werden hierfür pro Jahr zwei Lehrgänge

angeboten. Während eine Ausbildung immer

im Herbst in berufsbegleitender Form angeboten

wird, gibt es auch die Möglichkeit, die

Rettungssanitäterausbildung in den Sommermonaten

in geblockter Form zu absolvieren.

Vor allem diese Sommerakademie wird gerne

von Schülern und Studenten genutzt; häufig

auch, um sich mit dieser zusätzlichen Qualifikation

einen Platz als Zivildiener beim Roten

Kreuz im Bezirk zu sichern.


K U R S W E S E N

K URSANGEBOT IM BEZIRK

KURSART KURSANZAHL TEILNEHMER

Führerscheinkurs 11 121

Erste Hilfe Grundkurs 61 891

Erste Hilfe Auffrischungskurs 18 247

Herz Lungen Wiederbelebung 11 140

Kindernotfallkurs 16 251

Nach dem Spitalsaufenthalt 6 49

Leben mit verwirrten Menschen 4 37

Bewegung bis ins Alter 1 9

Schlaganfall - Was nun? 3 15

Der Pflegende im Mittelpunkt / Was tun bevor . . . 3 11

Gesamt 2009 134 1771

Vergleich 2008 106 1307

Hotline und Kursanmeldung: 07262/54444-13 pe-kurse@o.roteskreuz.at

46


Praxisanleiter M1 12

Praxisanleiter M2 12

Praxisanleiter M3 12

Pädagogik—Aufbausem. für Lehrsanitäter 3

Komm. Prfg. für Lehrsanitäter 3

Fachfortbildung für LBA EH 1

Meisterhafte Kursgestaltung 1

Fachfortbildung für Lehrsanitäter 2

Theorie WS für LS—int. Notfälle 1

LBA—Tagung 1

Bezirkslehrsanitäter—Tag./Works. 4

Dislozierte FA f. LBA EH Outdoor 1

Komm. Prfg. Für LBA der Ersten Hilfe 3

Homepageseminar 7

Fundraising/Firmensponsoring 2

Fotoworkshop—Aufbauseminar 1

Jugendgruppenleiterausbildung Lg 12 1

Jugendgruppenleiterausbildung 2

Leistungsabzeichen Bronze 26

SAP Basisschulung 3

PERSIS Vertiefungsworkshop 1

EDV-Bezirkskoordinatoren/Workshop 1

Nacherfassung 14

WS für BSD-Beauftr. An Ortsstellen 1

Qi Gong für´s Wohlbefinden 2

Realistische Unfalldarstellung 19

Notfallsanitäterausbildung 4

Fortbildung für Notfallsanitäter 4

Berufsmodul zum Rettungssanitäter 5

Eingangstest nur NFS-Ausbildung 9

SvE Grundkurs Praxis 2

SVE Grundkurs Theorie 4

K U R S W E S E N

FORTBILDUNG FÜR ROT KREUZ MITAR BEITER

AUSBILDUNG Anzahl AUSBILDUNG

Anzahl

47

SvE Aufbaukurs

KIT - Medien - Beirkskoordinatoren 2

KIT - Fachtagung Notfallseelsorge 4

KIT - Grundkurs 1

KIT - BezirkskoordinatorInnen 2

KIT - Reflexionstage / Fortbilung 1

Grundausb. für Freiw. Hospizmitarb. 3

Freiwillige Soz. Dienste - Wahrnehm 5

FSD - Fachtagung - GSD Intensivtag 10

Basisseminar - Wir sind das Rote Kreuz 108

Der gute Ton am Telefon 1

Freiwilligenkoordinator 4

FK Ausbildung Teil 3 - Offizier 1

Kompetenztraining 1

Komm. Prüfung Dienstführende 1

Der Weg zur Führung - Grkdt. 9

Führung im Einsatz - Zugskdt. 5

Geschichte des Toten Kreuzes u.d. LV 2

Strahlenschutz Grundkurs 2

Strahlenschutz Bronzekurs 1

Grundausbildung Leitstellendisponent 1

Leitstellendisponent - FB SvE & KIT 1

SEF - Praxistrainerausbildung 2

SEF Theorietrainerausbildung 2

Lenkerberechtigung Einsatzfahrzeuge 46

Lenkerberechtigung Dienstfahrzeuge 75

Fahrsicherheitstraining 26

Hospiz - Grundkurs - Basisseminar 3

Offizierskurs 2010 1

Fahrsicherheitstraining 3

Typo3 - Schulung - bezirksintern - Perg 11

1


N A C H R U F

IN GEDENKEN AN ORTSSTE LLENLEITER JOSEF HAHN

Seine ersten Aktivitäten setzte unser Josef

Hahn also bereits vor fast 30 Jahren. Und von

Beginn seiner freiwilligen Rotkreuz-Arbeit an

nahm er sich dafür trotz anstrengendem Beruf

und Fürsorge für seine Familie Zeit, jährlich

zwischen 500 und 700 Stunden im Rettungsdienst

einzubringen. Mit der Neuwahl 1995

wurde er Funktionär und Mitglied des Ortsstellenausschusses

bei der Ortsstelle

St.Georgen/Walde.

So war es selbstverständlich, als 2004 ein

neuer Leiter der Ortsstelle zu wählen war,

dass Josef Hahn für dieses Amt kandidierte

und auch von seinen Mitarbeitern in diese

hohe Funktion des Roten Kreuzes gewählt

wurde. Als Ortsstellenleiter war er nicht nur

Verantwortungsträger und Auftraggeber sondern

auch ein besonderes Vorbild. Das was er

von seinen Mitarbeitern erbat, erfüllte er

selbstverständlich auch selbst. Man fühlte sich

auf der Dienststelle wohl, man kam gerne zu

Besuch – auch wenn man nicht Dienst hatte.

Ebenso wichtig war ihm stets die positive öffentliche

Wirksamkeit in der Gemeinde. Ein

48

besonderes Anliegen waren Ortsstellenleiter

Josef Hahn die Sozialen Dienste. Ob Essen auf

Rädern, Besuchsdienste und zuletzt die erfolgreiche

Einführung der Seniorennachmittage

mit dem Namen „Miteinander―, ein Name der

für mich als Synonym für Ortsstellenleiter

Hahn stehen muss. Aber auch der Jugendarbeit

stand er nicht gleichgültig gegenüber. .

Mit über 40 Jugendlichen hat die Ortsstelle

St.Georgen/Walde die stärkste Jugendmannschaft

im Bezirk Perg.

Durch seine freundliche und kommunikative

Art hat er sich die Freundschaft und Anerkennung

aller Rotkreuz-Helfer und Funktionäre im

Bezirk sehr schnell verdient.

Im Juni noch konnte die Ortsstelle mit viel

Freude und Engagement von Ortsstellenleiter

Hahn mit seinen Mitarbeitern das 30-Jahr–

Jubiläum gestalten und feiern.

Die Dienstjahresabzeichen in Bronze, Silber

und Gold, die Verdienstmedaillen in Bronze,

Silber und Gold sowie die Landesrettungsmedaille,

die er im Jahre 2005 aus den Händen

von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer

entgegen nehmen konnte, waren die äußeren

Zeichen der Dankbarkeit des Roten Kreuzes

und des Landes OÖ für seine hervorragenden

Leistungen.

Mit ihm haben wir einen hochmotivierten Rotkreuz-Mitarbeiter

verloren, der in all den

Jahren sehr verdienstvoll wirkte. Ist er auch

nicht mehr unter uns, so bleibt er doch in

Gedanken bei uns.

Wir werden ihn nicht vergessen!


W I S S E N S W E R T E S 2 0 0 9

40 JAHRE WALDHAUSEN

Am Sonntag , 13.September 09 feierte das

Rote Kreuz Waldhausen sein 40-jähriges Bestehen.

Bei einer sehr schön gestalteten Messe

in der Pfarrkirche wurden der neue Essen auf

Rädern Caddy und der neue ATW, die beide

seit August im Einsatz sind, von Herrn Pfarrer

Karl Wögerer gesegnet. Anschließend wurde

zu einer gemütlichen Feierstunde ins Gasthaus

Schauer geladen. Aktive- und Ehemalige Mitglieder

der Rot Kreuz Familie, sowie interessierte

Gemeindemitglieder schauten gemeinsam

zurück auf die ersten Stunden des Roten

Kreuz Waldhausen, auf die Neuerungen und

Errungenschaften der vergangenen Jahre und

die tolle Gemeinschaft zu der es sich entwickelt

hat.

Zwei Mitarbeiter der ersten Stunde und Ortsstellenleiterin

Kerschbaumer Hermine gestalteten

einen beeindruckenden Rückblick mit vielen

lustigen Geschichten und Anekdoten aus

40 Rotkreuz-Jahren in Waldhausen

49

10 JAHRE KIT- TEAM

Im Jahr 1999 begann eine fruchtbare Zusammenarbeit

zwischen den Rot-Kreuz Bezirken

Perg und Freistadt.

Zuerst wurden in beiden Bezirken Mitarbeiter

geworben und ausgebildet, dann ging es an

die Arbeit. Der Rettungsdienst, besser gesagt

die betreuten Menschen und deren Angehörige,

sollten vorallem mehr Hilfe und Unterstützung

nach stark belastenden Ereignissen in

psychologischer Hinsicht erhalten.

Die Zusammenarbeit der nunmehr 32 Mitarbeiter

aus den beiden Bezirken koordinieren

Ilse Meisinger und Waltraud Mayr. „Wir sind

mittlerweile eine „verschworene― Rot-Kreuz

Gemeinschaft und helfen uns gegenseitig wo

wir können.― sind die beiden Leiterinnen stolz

auf die 10-jährige Arbeit für die Menschen.


W I S S E N S W E R T E S 2 0 0 9

Die Wahl des Themas für den Bezirks-Rot-

Kreuz Ball 2009 am Samstag, 14. Februar fiel

nicht schwer. „Flower Power“ am Valentinstag

war sehr schnell als das wohl passendste

Motto für den größten Ball im Bezirk Perg

gefunden. Zahlreiche MitarbeiterInnen des

Roten Kreuzes bemühten sich auch 2009

wieder den „Ball der Bälle“ in der ÖTB-

Turnhalle zu gestalten. Mit einem tollen Programm

und zahlreichen Highlights stand einer

rauschenden Ballnacht am Valentinstag nichts

im Wege.

Pünktlich um 20.30 Uhr begrüßte Bezirkshauptmann

Dr. Heinz Steinkellner zahlreichen

Ehrengäste und das Ballpublikum. Mit einer

fulminanten Eröffnung der „Phönix Dance

ROT KREUZ BEZIRKSBALL

50

Company“ starteten nahezu 1000 Ballbesucher

in einen tollen Ballabend. 10 Profitanzpaare

gaben zum ersten Mal und somit zur

Premiere am Perger Rot-Kreuz-Ball den

„Sphärenklänge-Walzer“ von Josef Strauss

zum Besten. Die „First Line Band“ aus Salzburg

sorgte im Hauptsaal dann für die richtige

Musik zur richtigen Zeit. In der „Rot-Kreuz-

Bar“ im zweiten Saal ging es ab 21.00 Uhr,

erstmals mit, „Romax and the Rockets“ zur

Sache, die eine nie dagewesene Stimmung bis

in die frühen Morgenstunde in die zweite

Halle zauberten.

Das „Kulinarische Notfallstüberl“ und somit die

3. Halle war „Chillout-Zone“ in rauchfreier

Atmosphäre. Der Pianist „WIFF“ gab dazu die

optimale Musikuntermalung.

Um Punkt Mitternacht fegten die „York

Dancers“ aus Linz mit einem Medley aus dem

Kultmusical „HAIR“ dem Motto gerecht über

die Bühne und im Hauptsaal war richtige

„Hippie-Stimmung“ zu spüren. Die Oberbank

Perg unterstütze diesen tollen Perg Bezirksball

und dank der Mithilfe von vielen fleißigen

Helfern konnte auch 2009 wieder ein großer

Erfolg gefeiert werden.


W I S S E N S W E R T E S 2 0 0 9

SAMMELAKTION

„Fahrräder bewegen ein Dorf in Afrika―. Unter

diesem Motto fand im April des Berichtjahres

auf allen Dienststellen des Roten Kreuzes im

Bezirk Perg in Zusammenarbeit mit dem Verein

für Entwicklungszusammenarbeit eine

Fahrrad - Sammel - Aktion für Afrika statt.

Dabei konnten zur allgemeinen Überraschung

innerhalb von vier Stunden 300 Fahrräder für

die Menschen in Burkina Faso gesammelt

werden. Vom Mountenbike über das Rennrad

bis hin zum Kinderrad wurden alle Arten von

funktionstüchtigen Rädern beim Roten Kreuz

abgegeben. Die Jugendrotkreuzgruppen des

Bezirkes Perg unterstützten diese Aktion tatkräftig

mit der Entgegennahme, dem Zählen

der Räder und beim Verladen.

Besonderer Dank gilt der Firma Schlager aus

Saxen, die kostenlos einen LKW zur Verfügung

stellte. Der Projektleiter, Herr. Ing Othmar

Weber schickte bereits nach wenigen

Wochen einen Schiffscontainer in Richtung

Afrika auf die lange Reise. Mit an Bord: 300

Fahrräder aus dem Bezirk Perg.

51

HELFI LANDES BEWERB

Die neue Nummer 1 in Sachen Erste Hilfe ist

die Gruppe aus der Volksschule St. Thomas

am Blasensteindicht, dicht gefolgt von der

Volksschule Dorf an der Pram und am 3. Platz

die Volksschule St. Gotthard.

In den Schulen des Bezirkes Perg wird Erste

Hilfe großgeschrieben. Nachdem sich die Kleinschule

St. Thomas am Blasenstein beim „Helfi―-

Bezirksbewerb für das Landesfinale in der

Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz

qualifizieren konnte, reiste die 6-Mädels-

Truppe nach Linz, um ihr Können und ihre

Einsatzfreude auch in der Landeshauptstadt zu

beweisen. „ Die Letzten werden die Ersten

sein!― – nach diesem Motto gingen die tüchtigen

Schülerinnen mit Nummer 49 als letzte

Gruppe bei stolzen 32 Grad an den Start.

Von Nasenbluten bis hin zur Bewusstlosigkeit

meisterten sie sämtliche Praxisstationen fehlerfrei

und waren auch beim theoretischen Teil

unschlagbar.

Somit durften die stolzen Mädchen samt Direktorin

Isabella Knopp den Landesmeistertitel

mit nach Hause nehmen.


W I S S E N S W E R T E S 2 0 0 9

Am 11.12.2009 galt es für die Ortsstelle St.

Georgen am Walde eine neue Ortsstellenleitung

zu wählen. Nach einer im Oktober stattgefundenen

Mitarbeiterbefragung, stellte

schließlich Bruno Heiligenbrunner sein Team

zusammen, welches bei der Ortsstellenwahl

mit 100 Prozent bestätigt wurde. Er tritt die

Nachfolge von dem im September plötzlich

verstorbenen Ortsstellenleiter Hahn Josef an.

Bruno Heiligenbrunner ist seit 1990 beim Roten

Kreuz aktiv. Seine RK-Laufbahn begann als

Mitarbeiter der Ortsstelle Gallneukirchen. Dort

erwarb er auch die Lehrbefähigung für Erste

Hilfe, wurde Praxisanleiter und ließ sich auch

im Bereich der Krisenintervention und des SvE

ausbilden. Als er dann im Jahr 2004 als gebürtiger

St. Georgener wieder in seine Heimat

zurückkehrte, engagierte er sich nun auch an

der Ortsstelle St. Georgen/Walde. Seit 2008

war er auch im Ortsstellenausschuss tätig, wo

er sich im Jahr 2009 vordergründig für die

Organisation der 30-Jahr-Feier verantwortlich

zeichnete. Seine Frau ist ebenfalls freiwillige

EAR-Mitarbeiterin an der Ortsstelle

ST. GEORGEN AM WALDE

52

Mit der Gründung der Ortsstelle unter Ortsstellenleiter

Johann Etzelsdorfer begann am

01. August 1979 mit 43 MitarbeiterInnen die

Geschichte des Roten Kreuzes in St. Georgen

am Walde. Seit dem hat sich viel getan. Derzeit

engagieren sich an die 130 MitarbeiterInnen

unter Ortsstellenleiter Bruno Heiligenbrunner

im Rettungs– und Krankentransportdienst,

in den Gesundheits– und Sozialdiensten

wie Essen auf Rädern, „Miteinander―

- Treffpunkt für ältere Mitbürger, dem Besuchsdienst,

die Jugendarbeit und der Katastrophenhilfsdienst.

2003 zog das Betreubare

Wohnen gemeinsam mit den Rot-Kreuz-

Mitarbeitern in das neue Gebäude. Das letzte

Juniwochenende stand ganz im Zeichen der

Feierlichkeiten zum 30-Jahr-Jubiläum. Donnerstag

und Freitag fand eine Jubiläums-

Blutspendeaktion statt. Am Sonntag wurde bei

der RK-Messe und dem Festakt mit Frühschoppen

auch das neue Rettungsfahrzeug eingeweiht..

Die Gründungsmitglieder der Ortsstelle

wurden von Präsident Konsulent Leo Pallwein-

Prettner mit dem Rot-Kreuz-Kristall geehrt.


W I S S E N S W E R T E S 2 0 0 9

20 J. EAR SCHWERTBERG 2 0 J. EAR PERG

Seit nunmehr 20 Jahren gibt es in Schwertberg

die von der Marktgemeinde und dem

Roten Kreuz gegründete Sozialaktion für Senioren.

„Derzeit sind mehr als 40 Essensbezieher in

Schwertberg auf diesen so wichtigen Sozialdienst

angewiesen und ich bin froh, dass hiefür

zahlreiche freiwillige Rotkreuz-Helfer zur Verfügung

stehen und den Menschen ohne einen

einzigen Tag zu unterbrechen, den warmen

Mittagstisch überbringen―, meint berechtigterweise

stolz die Bürgermeisterin von Schwertberg

Marianne Gusenbauer.

Aber nicht nur das warme und köstliche Mittagessen,

das nunmehr seit vielen Jahren von

den Mitarbeitern des Schwertberger Seniorenheimes

zubereitet wird ist wichtig, sondern vor

allem auch die persönliche Zustellung und

damit für viele Senioren der einzige Kontakt.

In den 20 Jahren wurden 137.000 Essen zugestellt

und von den Freiwilligen des Roten Kreuzes

fast 30.000 Stunden erbracht. Die Aktion

„Essen auf Rädern― in Schwertberg wurde im

Jänner 1989 als erste dieser Art in Zusammenarbeit

zwischen Gemeinde Schwertberg

und dem Roten Kreuz eingeführt. Für ihre

langjährige Arbeit als Leiterin der Aktion Essen

auf Rädern wurde Frau Hannelore Leeb

anlässlich der 20-Jahr-Feier besonders ausgezeichnet

und bedankt.

53

Zusammen mit dem Bezirksseniorenheim Perg,

der Stadtgemeinde Perg und der Rot-Kreuz

Bezirksstelle wurde am 1.9.1989 auch die Aktion

„Essen auf Rädern― in Perg gestartet.

Die erste Ausfahrt führten der derzeitige JRK-

Bezirksleiter Mag. Fritz Lindenberger und die

heute noch immer sehr aktive Frieda Mayrhofer

durch. Damals noch mit einem Behelfskrankenwagen

wird heute der warme Mittagstisch

an über 60 Senioren mit zwei modernen VW-

Caddy Fahrzeugen überbracht.

1989 kamen alle Mitarbeiter der Aktion „Essen

auf Rädern― aus dem Rettungsdienst. Heute

sind es 42 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

die ausschließlich in dieser Sparte tätig sind.

v.l.n.r.: Frieda Mayrhofer und Mag. Fritz Linden-

berger (Mitarbeiter der ersten Stunde) mit Leite-

rin Karoline Etzelsdorfer und Karl Windner


W I S S E N S W E R T E S 2 0 0 9

ROT KREUZ BEZIRKSVERSAM MLUNG

Viele konnten es kaum glauben, dass es wirklich

eine Betriebshalle ist. Das Rote Kreuz hat

gemeinsam mit der Firma Glas Baumann eine

Betriebshalle zum Festsaal umgestaltet.

Ganz besonders wurden die über 70 neuen

MitarbeiterInnen begrüßt, die offiziell im Roten

Kreuz angelobt wurden. Einer der sich um das

Rote Kreuz im Bezirk besonders verdient gemacht

hat, wurde heuer mit der höchsten

Auszeichnung des Roten Kreuzes im Bezirk

Perg bedacht. Bgm. a.D. Hermann Peham erhielt

den Ehrenring des Bezirkes Perg. „Seit 23

Jahren ist Hermann Peham als Bezirksstellen-

54

leiter Stellvertreter tätig. Ein besonderes Anliegen

war ihm der Bau der Bezirksstelle Perg,

den er damals als geschäftsführender Bezirksstellenleiter

mit großem Engagement vorantrieb.―

so BL Dr. Heinz Steinkellner in seiner

Laudatio.

Auch die Jugend wurde mit dem Mitarbeiterpreis

ganz besonders geehrt. Die Jugendgruppenverantwortlichen

der Ortsstellen erhielten

diesen Preis für die besonders engagierte

Arbeit der Jugendgruppen an den Ortsstellen.

„Sie sind es, die die Zukunft unserer Organisation

vertreten und sie fördern.― freut sich Waltraud

Mayr, die Freiwilligenkoordinatorin des

Bezirkes Perg. Eine besondere Überraschung

ist auch für die Ortsstelle Machland gelungen.

So fuhr der neue VW Caddy für „Essen auf

Rädern― während der Veranstaltung direkt in

die Halle ein.

Für das perfekte Buffet zeichnete das kulinarische

Team der Ortsstelle Perg verantwortlich

und RoMax, die auch schon am RK-Ball für

gute Stimmung sorgten, untermalten die Veranstaltung

mit der passenden Musik.


W I S S E N S W E R T E S 2 0 0 9

LANDESBEWERB IN ST. GEORGEN AN D ER GUSEN

Aufregende Stunden bestimmten den Tag der

gesamt 24 Sanitäter-Teams aus ganz Österreich.

Bei verschiedensten Notfällen wurden

die Rotkreuzhelfer psychisch wie auch physisch

bis an die Grenzen gefordert.

Eine Skater-Kollision im Kraftwerksbereich

Abwinden-Asten mit zwei Schwerverletzten,

ein akuter interner Notfall oder ein dramatischer

Badeunfall im Hallenbad der Volksschule

Langenstein verlangten höchste Fachkompetenz

und eingespielte Teamarbeit.

Die schwierigste Situation fanden die Rotkreuz

Mitarbeiter aber ohne Zweifel in der Stollenanlage

des ehemaligen Flugzeugwerkes in St.

Georgen vor. „Es war ein Wahnsinn – simuliert

wurde ein Unglück bei den aktuell laufenden

Sicherungsarbeiten in der Stollenanlage.

Ein Arbeiter wurde verschüttet, zwei weitere

verletzt. Während der Versorgung ist immer

wieder das Licht ausgefallen, und wir standen

im Stockdunklen. Die Leistungen der Teams

waren großartig und es gibt einen verdienten

55

Sieger. Das Ziel, über einen Bewerb Mitarbeiter

auf diese Art extrem praxisnah zu schulen

ist voll und ganz aufgegangen. Diese Qualität

kommt jedem vom Roten Kreuz betreuten

Patienten zugute – getreu unserem Motto: Aus

Liebe zum Menschen!―

SIEGER IM EINZELBEWERB

1) Möslinger Karin der Gruppe Kirchdorf

2) Günther Höckner der Bezirksstelle Flachgau

Mitte in Salzburg

3) Walter Schmied der Gruppe Kirchdorf

SIEGER IM TEAMBEWERB

1) Gruppe Kirchdorf 1

2) Gruppe Straßwalchen 1

3) Gruppe Grünburg 1


W I S S E N S W E R T E S 2 0 0 9

Neue Wege gehen ... 78 „Mini-Sanitäter― in

Perg ausgebildet und 60 Eltern und Großeltern

zum Kindernotfallkurs bewegt.

Perg. Ziel des Pilotprojektes ist es, den Kindern

die Angst zu nehmen und die Aufgaben eines

Rettungssanitäters näher zu bringen sowie

Eltern und Großeltern bei Kindernotfällen

Sicherheit zu geben.

Den Kindern vom Kindergarten Friedhofstraße

ist der Begriff des Helfens und des füreinander

Daseins näher gebracht worden. Sie bekamen

auf spielerische Weise und mit altersgerechten

Methoden den "Rettungssanitäter", seine Aufgaben

und "das Rote Kreuz" erklärt.

Heidi Wagner und Volker Martensen von der

Ortsstelle Perg erläuterten die Funktion der

Einsatzkleidung, die die Kinder dann auch

selbst ausprobieren durften, um festzustellen,

dass sie keine Angst vor den „Männern und

Frauen in Rot― mehr haben müssen.

Die zukünftigen „Mini-Sanitäter― lernten nach

PROJEKT MINISANITÄTER

56

und nach durch Zusehen, Anfassen und Ausprobieren

der Gerätschaften, dass sie keinerlei

Angst davor haben müssen - auch wenn mal

etwas passiert. Diese gesammelten Erfahrungen

und das neue Wissen konnten sie dann

mit gegenseitigem Aufkleben eines Pflasters

praktisch zur Anwendung bringen.

Zuletzt wurden alle Kinder zum „Mini-

Sanitäter― ernannt. Als Belohnung bekamen

sie einen Rettungswagen zum Basteln sowie

einen Gutschein für den Besuch eines Kindernotfallkurses

für ihre Eltern überreicht.

Die Gutscheine, die durch die ortsansässigen

Firmen (Fa. Krückl, Fa. Toys & More, Kroboth-

Optik, Imagewerbung.at, Bäckerei Kern,

Schneewittchen, Das Natureck) finanziert wurden,

kamen so gut an, das innerhalb von 14

Tagen über 40 Anmeldungen für einen Kindernotfallkurs

vorlagen und zuletzt waren es

dann 60 Eltern und Großeltern, die einen Kurs

besucht haben.

Rettungssanitäter und Initiator des Pilotprojektes

„Mini-Sanitäter― Volker Martensen ist mehr

als begeistert von der Anzahl der Anmeldungen.

Ist es ihm als Vater einer fast dreijährigen

Tochter doch ein großes Anliegen, speziell

auf die Gefahren und den richtigen Umgang

bei Verletzungen und Erkrankungen in diesem

Alter hinzuweisen, sowie die Ängste der Kinder

abzubauen.


W I S S E N S W E R T E S 2 0 0 9

RETTUNGSWAGEN FÜR NIGERIA

Den Verantwortlichen ist es gelungen 7500 €

an Spendengeldern zu sammeln, damit ein

neu eingerichteter Krankenwagen seine Reise

nach Nigeria antreten konnte.

Der besondere Wunsch von Pfarrer Chigozie,

ein nigerianischer Priester, der in Linz studiert

hat und in der Pfarre Mitterkirchen seine Arbeit

erbringt, war es, für seine Diözese in

Nigeria einen Rettungswagen zu organisieren.

Deshalb wurde mit dem Roten Kreuz ein Plan

erstellt, einen gebrauchten Allrad-

Krankenwagen auszustatten und nach Nigeria

zu überstellen.

Die Diözese Awgu, das ehemalige Biafra hat

über 600.000 Einwohner, 3 kleine Krankenhäuser.

Menschen, die eine medizinische Hilfe

in Anspruch nehmen, sind gezwungen, zu Fuß

oder mit Karren etc. die Wegstrecke zum

Krankenhaus zu nehmen.

„Für uns war es jedenfalls klar, die Aktion „ein

57

Rettungswagen für Nigeria― bestmöglich zu

u n t e r s t ü t z e n ― , s t e l l t R o t k r e u z -

Bezirksstellenleiter Dr. Heinz Steinkellner klar.

Ein gebrauchter Krankenwagen mit Allradantrieb

konnte bereitgestellt, eingerichtet und

serviciert werden um für den Einsatz in Nigeria

auch bestmöglich gerüstet zu sein.

Mit „Reden kommen die Leut`zsam― – denn

viele Wünsche wurden dann von den örtlichen

Krankenhäusern geäußert, die Dank der Unterstützung

der Pharma- und Sanitätsmittelfirmen

aber auch der Rotkreuz-Zentrale in Wien

auch großteils erfüllt werden konnten.

„Mich freut die Aktion des Roten Kreuzes und

ich bin den vielen, die durch Spenden diesen

Krankenwagen finanziert haben sehr dankbar―

meint Pfarrer Chigozie.

Ganz stolz ist man aber auch beim Roten

Kreuz über die Clubs, Vereine, Firmen und

Mitarbeiter des Roten Kreuzes, die mit ihren

Spenden zur Finanzierung beigetragen haben:

Lions-Club Perg 2.500 €

Initiativgruppe „Eine Welt―Arbing 2.500 €

Rotary-Club Perg 1000 €

Hr. Ganzberger Actual 500 €

Honoluluclub Arbing 300 €


W I S S E N S W E R T E S 2 0 0 9

HOHE AUSZEICHNUNGEN FÜR VERDIENTE MITARBEITER

„Heute stehen Sie im Mittelpunkt und seien Sie

für Ihre Leistungen für Menschen in Not besonders

bedankt!― So lautete die Einführung

von LH Dr. Josef Pühringer bei der Verleihungsfeier

der Landesrettungsmedaillen im

Steinernen Saal des Landhauses in Linz. Über

120.000 freiwillige Arbeitsstunden leisteten

allein die 6 ausgezeichneten Rotkreuz-Helfer

im Bezirk Perg. Anerkennung und Dank wurde

folgenden Mitarbeitern gezollt:

RETTUNGSDIENSTMEDAIL LE

I N SILBER

FÜR

40-JÄHRIGE ROTKREUZ-ARBEIT:

Johann Kamleitner: Rotkreuz-Mitarbeiter seit

1.4.1969 bei der Ortsstelle Waldhausen.

Neben dem Rettungsdienst ist er auch im

Ortsstellenausschuss tätig.

58

Theresia Rathgeb: Rotkreuz-Mitarbeiterin seit

1.11.1969 bei der Ortsstelle Grein.

Neben dem Rettungsdienst ist sie auch in den

Gesundheits- und Sozialdiensten der Ortsstelle

sowie früher ganz besonders im Telefon- und

Funkdienst im Einsatz.

Margarethe Zeh:: Rotkreuz-Mitarbeiterin seit

20.11.1969 bei der Ortsstelle Waldhausen.

Langjährige Mitarbeiterin im Rettungsdienst

und Sozialdienst-Referentin der Ortsstelle.


W I S S E N S W E R T E S 2 0 0 9

HOHE AUSZEICHNUNGEN FÜR VERDIENTE MITARBEITER

RETTUNGSDIENSTMEDAIL LE

IN BRONZE

FÜR

25- JÄHRIGE ROTKREUZ-ARBEIT:

Elisabeth Brandstetter: Rotkreuz-Mitarbeiterin

seit 25.1.1984 bei der Bezirksleitstelle Perg.

59

Ihr Schwerpunkt liegt im Rettungsdienstmanagement

der Leitstelle des Roten Kreuzes

Waltraud Mayr: Rotkreuz-Mitarbeiterin seit

22.8.1984 bei der Bezirksstelle Perg.

Ihr Schwerpunkt ist das Bezirksrettungskommando

und die Arbeit für die Freiwilligen des

Roten Kreuzes im Bezirk Perg.

Roswitha Naderer: Rotkreuz-Mitarbeiterin

seit 15.12.1984 bei der Ortsstelle Waldhausen.

Neben dem Rettungsdienst ist sie mittlerweile

besonders aktiv in den Gesundheits-

und Sozialdiensten der Ortsstelle tätig.


O R T S S T E L L E N U N D A N S P R E C H P A R T N E R

ORTSSTELLE BAD KREUZEN

Leiter: Dipl. Ing Hubert Naderer 4362 Bad Kreuzen 150, Seniorium

ORTSSTELLE GREIN

60

Telefon: 07266/20010

Fax: 07266/20010-202

Email: bad-kreuzen@o.roteskreuz.at

Leiter: Thomas Derntl 4360 Grein, Ufer 2

Dienstführender: Erwin Hinterleitner Telefon: 07268/344

Abt. Kdt.: Rudolf Himsl Fax: 07268/344-59

SMS-Grein: Sonja Neuhofer Email: grein@o.roteskreuz.at

SMS-Pabneukirchen:Martha Naderer Notruf 144

Essen auf Rädern: Johann Zavadil

Jugendgruppe: Schachenhofer Edwin und Aigner Daniela

ORTSSTELLE KATSDORF

Leiterin: Erika Kinzl 4223 Katsdorf

LEITSTELLE PERG

Telefon: 07235/88155

Fax: 07235/88855

Email: katsdorf@o.roteskreuz.at

Dienstführender: Werner Wöckinger 4320 Perg, Dirnbergerstraße 15

Telefon: 07262/58144

Fax: 07262/58144-49

Notruf 144 Email: pe-rls@o.roteskreuz.at


O R T S S T E L L E N U N D A N S P R E C H P A R T N E R

ORTSSTELLE MACHLAND

Leiter: Med. Rat. Dr. Jörg Königseder 4342 Baumgartenberg, Bruderau 4

SMS-Bgb: Veronika Steindl Telefon: 07269/22244

Dienstführende: Hildegard Hinterberger Essen auf Rädern: Juliane Prinz

ORTSSTELLE MAUTHAUSEN

Einsatzleiter: Helmut Etl 4310 Mauthausen

ORTSSTELLE PERG

61

Email: baumgartenberg@o.roteskreuz.at

Telefon: 07238/4056

NOTARZTDIENST P ERG

Email: mauthausen@o.roteskreuz.at

Ärztl. Dienstführung: OA Dr. Walter Mitterndorfer 4320 Perg, Dirnbergerstaße 15

Dienstführender: Andreas Neulinger Telefon: 07262/54444-30

Fax: 07262/54444-39

Email: pe-notarztdienst@o.roteskreuz.at

Notruf 144

Leiter: Robert Sonnleithner 4320 Perg, Dirnbergerstraße 15

Dienstführender: Johannes Trauner Telefon: 07262/54444-50

Abt. Kdt.: Alfred Andraschko Fax: 07262/54444-59

Essen auf Rädern: Karoline Etzelsdorfer Email: perg@o.roteskreuz.at

SMS Perg: Theresia Hofstätter Notruf 144

Kulinarisches Team: Eva Sonnleithner

Suchhundestaffel: Fritz Wurm

Jugendgruppe: Nicole Beierling, Bernhard Kreuzer, Florian Sonnleitner


O R T S S T E L L E N U N D A N S P R E C H P A R T N E R

ORTSSTELLE SCHWERTBERG

Leiter: Johannes Wiesmayr 4311 Schwertberg, Poststraße 6

Dienstführender: Ralf Zehethofer Telefon: 07262/61144

Abt. Kdt.: Ing. Raimund Holzner Fax: 07262/61144-16

Essen auf Rädern: Hannelore Leeb/Karin Kammerer Email: schwertberg@o.roteskreuz.at.

Jugendgruppe: Petra Wiesmayr, Markus Penner

ORTSSTELLE ST. GEORGEN AM WALDE

Leiter: Bruno Heiligenbrunner 4372 St. Georgen/Walde, Jörgenberg 15

Dienstführender: Eva Hahn, Ing. Konrad Schiefer Telefon: 07954/2244

Abt. Kdt.: Bruno Frühwirth Fax: 07954/2244-59

Essen auf Rädern: Maria Hinterndorfer Email: st-georgen-walde@o.roteskreuz.at

GSD-Referentin: Maria Hinterndorfer Notruf 144

Jugendgruppe: Doris Spiegl, Marina Reitinger, Georg Schiefer

Miteinander: Maria Lenz

ORTSSTELLE ST. GEORGEN AN DER GUSEN

Leiter: DI (FH) Hans Peter Kranewitter 4222 St. Georgen/Gusen, Gusentalstraße 21

Dienstführender: Uwe Herbe Telefon: 07237/2144

Abt. Kdt.: Mag. Wolfgang Preslmair Fax: 07237/2144-59

Essen auf Rädern: Johann Dorninger, Ernst Pils Email: st-georgen-gusen@o.roteskreuz.at

Strahlenschutz: Wolfgang Auböck Notruf 144

Mobile Kochstelle: Ernst Kapeller

Jugendgruppe: Bettina Buchberger, Stv. Kerstin Lezsovics

ORTSSTELLE WALDHAUSEN

Leiter: Hermine Kerschbaumer 4391 Waldhausen, Markt 194

Dienstführender: Georg Gebetsberger Telefon: 07260/4244

Abt. Kdt.: Franz Zeh Fax: 07260/4244-59

Essen auf Rädern: Margarete Zeh Email: waldhausen@o.roteskreuz.at

Jugendgruppe: Andrea Gebetsberger Notruf 144

62


F U H R P A R K D E S B E Z I R K E S 31.12.2009

Fzg. Ortsstelle Sparte km Fzg. Ortsstelle Sparte km

PE-703 A EAR Baumgartenberg 11027

PE-708 A ausgesch. EAR Baumgartenberg 1910

PE-708 A EAR Baumgartenberg 6188

PE-741 A RKT St.Georgen/Gusen 52586

PE-742 A RKT St.Georgen/Gusen 35602

PE-743 A RKT St.Georgen/Gusen 57711

PE-744 A ausgesch. RKT St.Georgen/Gusen 12910

PE-744 A RKT St.Georgen/Gusen 33463

PE-746 A EAR St.Georgen/Gusen 6220

PE-747 A EAR St.Georgen/Gusen 17314

PE-758 A ausgesch. KHD St.Georgen/Gusen 1004

PE-758 A KHD St.Georgen/Gusen 1267

PE-721 A RKT Grein 60304

PE-722 A RKT Grein 57968

PE-723 A RKT Grein 58674

PE-724 A ausgesch. RKT Grein 21502

PE-724 A RKT Grein 39920

PE-727 A EAR Grein 20934

PE-728 A EAR Grein 1935

PE-737 A EAR Bad Kreuzen 17847

PE-761 A ausgesch. RKT St.Georgen/Walde 14149

PE-761 A RKT St.Georgen/Walde 32442

PE-767 A KHD St.Georgen/Walde 18509

PE-748 A EAR Katsdorf 8409

PE-757 A EAR Mauthausen 7710

PE-705 A NEF Notarztdienst 46016

PE-701 A KHD Bezirk 20098

PE-707 A KHD Perg 34772

PE-711 A RKT Perg 52041

63

PE-712 A RKT Perg 27131

PE-713 A RKT Perg 74712

PE-791 A RKT Bezirk 28153

PE-714 A ausgesch. RKT Perg 19522

PE-714 A RKT Perg 31624

PE-715 A RKT Perg 72858

PE-716 A KHD Bezirk 14776

PE-718 A EAR Perg 11428

PE-719 A EAR Perg 19246

PE-709 A KHD Bezirk 844

PE-717 A KHD Rettungshunde 2643

PE-771 A RKT Schwertberg 48720

PE-772 A RKT Schwertberg 67656

PE-777 A KHD Schwertberg 3021

PE-787 A --> 708 A KHD Waldhausen 8247

PE-787 A KHD Waldhausen 10908

PE-781 A RKT Waldhausen 39903

PE-782 A ausgesch. RKT Waldhausen 26564

PE-782 A RKT Waldhausen 22826

GESAMTLEISTUNG 2009

Sparte KM 2009 Diff. zu 2008

EAR 130.168 + 2.383

KHD 116.089 + 14.757

RKT 988.941 + 97.505

NEF 46.016 + 4.327

Summe: 1.281.214 + 128.972


E R S T E H I L F E

K U R S B E G I N N

22. Sept. 2010

Mehr als 30 Jahre Partnerschaft

Raiffeisen und Rotes Kreuz sind ein gutes Team!

Seit 1979 ist der Bereich der Erste Hilfe Ausbildung des Roten Kreuzes untrennbar mit

der Unterstützung und Mithilfe der Raiffeisenbank verbunden. Diese Partnerschaft geht

weit über eine herkömmliche Unterstützung hinaus, denn besonders in den letzten Jahren

wurde jedes Jahr ein gemeinsames Paket zur Ausbildung von möglichst vielen

Menschen in Erster Hilfe erarbeitet. Auch im Jahr 2010 arbeiten Raiffeisen und Rotes

Kreuz wieder intensiv in der Breitenausbildung zusammen. Wir laden Sie daher gemeinsam

zu unserer großen Erste-Hilfe Herbstkurskampagne!

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