3, 2, 1 – da! - Scania

scania.de

3, 2, 1 – da! - Scania

ISSN 1618-9760

B 46248

Bestellnummer/Edition: 3:22 2007 04

Mit Scania unterwegs

3, 2, 1 da!

Schnell und zuverlässig versorgt das Scania

Parts Center die Welt mit Teilen

Seite 6

Hoch hinaus

Die Geschwister Weisheit: Oben

ein Seil, unten ein Scania P 310

Seite 10

Nr. 4 Dezember

2007

www.scania.de

Klar zum Entern

Der FC St. Pauli mit Scania auf

Fußballbeutezug

Seite 18


Das erste Motorenöl mit der

Freigabe LDF-2 von Scania

„Das Kraftstoff-Einsparkonzept Fuel Economy

von Shell hat uns überzeugt. Mit dem Einsatz

von Hochleistungsschmierstoffen wie

Shell Rimula Ultra 10W-40, Shell Spirax ASX

und Shell Spirax GSX sparen wir bis zu

4% Kraftstoff bei gleichzeitig verlängerten

Ölwechselintervallen.“

Jöbstl Holding GmbH,

GF Christoph Jöbstl

Wir von Shell verstehen, wie wichtig es für Sie als Transportunternehmer ist, Kosten zu

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Titelbild: Zinab Zahir arbeitet seit sieben Jahren für Scania in Opglabbeek

Editorial

Liebe Leserinnen

und Leser,

in diesen Tagen geht das Jahr 2007 zu Ende.

Zu den wenigen Konstanten gehörte der

nach wie vor ungebrochene Nachfrageboom

nach Lkw. Die Logistikbranche befindet

sich in einem Aufschwung, was auch wir

deutlich merken.

Ebenfalls unverändert

bleibt unser Einsatz

für unsere Kunden,

weshalb unter anderem

zwei unserer

Servicestützpunkte

umgezogen sind. In

den neuen Räumen

bieten sie mehr Platz

und eine modernere

Ausstattung.

Viel Energie haben

wir in den vergangenen

Jahren in die

Entwicklung schadstoffärmerer

Motoren gesteckt mit Erfolg.

Im September konnten wir so unsere neue

Motorenplattform vorstellen, die als erste

die Euro 5-Werte ohne Abgasnachbehandlung

erreicht. Das sehen wir als großen

Schritt für eine zukunftsfähige Lösung.

Um das Thema „Zukunft“ drehte sich auch

der diesjährige Fahrerwettbewerb „Young

European Truck Driver“. Hier zeigte der

Nachwuchs am Lenkrad, was er in puncto

Sicherheit, kraftstoffsparendes Fahren und

Präzision kann. 2009 geht es mit dem nächsten

Wettbewerb in eine neue Runde.

Für uns war es ein gutes Jahr. Daher möchten

wir Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen

und die gute Zusammenarbeit danken.

Auf ein hoffentlich ebenso erfolgreiches und

glückliches Jahr 2008!

Ihr

Johan P Schlyter

Geschäftsführer

Scania Deutschland Österreich

IMPRESSUM

KING’S REPORT mit Scania unterwegs

10. Jahrgang, 4. Ausgabe

ISSN 1618-9760

Herausgeber:

Scania Deutschland GmbH

Verantwortlich für den Herausgeber:

Mikael Lundqvist

Anschrift:

Redaktion KING’S REPORT

c/o Scania Deutschland GmbH

Sieglinde Michaelis

August-Horch-Str. 10

D-56070 Koblenz

Tel. 02 61 / 8 97 -2 08

Fax 02 61 / 8 97 -4 05

Deutsche Internetadresse:

http://www.scania.de

Der KING’S REPORT erscheint viermal jährlich

bei drivemedia, Neumarkter Straße 18,

81673 München

Verlag:

drivemedia

Agentur der Verlage

Auto Business Verlag und

Verlag Heinrich Vogel

Neumarkter Straße 18

Springer Transport Media GmbH

D-81673 München

Tel. 0 89 / 43 72 - 22 67

Fax 0 89 / 43 72 - 24 77

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News

Kurz notiert

Nachrichten aus der Branche und von Scania.

Porträt

Keine Chance für dicke Luft

Die Firma Roth sorgt mit biologischer Abluftreinigung dafür,

dass es Nachbarn von Kläranlagen und Co. nicht stinkt.

Titelthema

Alles aus einer Hand

Mit ausgefeilten Prozessen und motivierten Mitarbeitern

versorgt die Scania Parts Logistics AB in

Opglabbeek die Scania Welt mit Teilen.

Report

Schwindelerregende Höhen

Wenn die Geschwister Weisheit auf das Seil

gehen, trägt der Scania P 310 zum Artistikerlebnis

bei.

Piraten auf großer Fahrt

Der FC St. Pauli startet seinen Beutezug durch

die 2. Fußballbundesliga.

Eisiges Vergnügen

Bevor es auswärts aufs Eis geht, steigen die

Spieler des EV Duisburg in ihren Scania Irizar PB.

Service

Zwei Umzüge für mehr Service

In Eichenzell und in Möglingen bezogen in den vergangenen

Wochen zwei Scania Stützpunkte neue Räume.

Immer schön wach bleiben

Jeder vierte Unfall ist eine Folge des Sekundenschlafs.

Gewinnspiel

Mitmachen lohnt sich auch dieses Mal.

Editorial / Inhalt 3

Kostenfaktor Maut

In Deutschland und Österreich boomt der Verkauf von Euro 5-

Lkw. Ein Kostenvergleich mit Euro 4-Motoren lohnt sich.

Weihnachtshelfer

Im Truckershop gibt es tolle Geschenkideen mit dem Greif.

Redaktionelle Leitung: Christian Ort

Redaktion, Projektleitung: Anne Katrin

Peters

Autoren dieser Ausgabe: Martin Heying, Kai

Kalbitz, Claudia Koch, Susanne Löw,

Claudia Michels, Frank Selzle, Noel J.

West

Art Director: Dierk Naumann

Layout & Composings: Arno Krämer

Projektkoordination: Frank Schneider,

Anne Katrin Peters

Fotos: Autoren, Scania Deutschland, Christina

von Haugwitz, Volmar Heinz, Hanjo Schumacher,

Manfred Schneider

Cartoon: Motionless Movie Productions

Druck: F & W Mediencenter, Holzhauser Feld 2, 83361 Kienberg

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, und elektronische

Verarbeitung nur mit ausdrücklicher Genehmigung von Scania Deutschland.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Bilder übernimmt die Redaktion

keine Haftung.


4 News

Eine Spedition fährt Bus

Einen Bus der Extraklasse nennt die Firma

RiCö Internationale Transporte und

Logistik GmbH seit kurzem ihr Eigen: Ralf

Schröder, Verkaufsleiter von Scania Hannover,

übergab einen brandneuen Scania Irizar

Century. Als internationaler Anbieter von

integrierten Logistikdienstleistungen transportiert

RiCö Güter vornehmlich im osteuropäischen

Markt und unterhält Standorte

in Deutschland, Polen, Russland und in der

Ukraine. Den Scania Bus nutzt die Spedition

als Shuttlebus in Deutschland, um ihre Mitarbeiter

zu den Niederlassungen zu bringen

und am Wochenende auch nach Hause. Mit

diesem tollen Service ist RiCö Vorreiter in

der Branche. „Wir haben festgestellt, dass ein

zufriedener Mitarbeiter ein guter Mitarbeiter

ist. Deswegen sind wir besonders innovativ,

wenn es um unser Personal geht”, erklärt

Jörg Beuermann, Leiter Operations &

Services bei RiCö. „Der Bus ist modern und

äußerst komfortabel. Scania ist ein Top-Partner

für uns.“ RiCö plant bereits die Ausweitung

seines Service und die Anschaffung eines

weiteren Scania Busses. �

Vorfahrt Straße

er Güterverkehr wird sich auch

Dzukünftig vor allem auf der Straße

bewegen. Nach einer Untersuchung des

Baseler Progtrans-Instituts wird sich das

Verkehrsaufkommen im Gütertransport

bis 2050 verdoppeln und von heute

600 auf mehr als 1.200 Milliarden

Tonnenkilometer ansteigen. Die Marktanteile

von Straße, Schiene und Wasserstraße

werden sich dabei jedoch im

Wesentlichen nicht verändern. Zwar

kann vor allem die Eisenbahn von der

Verkehrszunahme profitieren und einen

Marktanteil von 18,7 % erreichen, der

Lastwagen aber bleibt das mit Abstand

wichtigste Gütertransportmittel mit

geschätzten 71,6 % im Jahr 2050. Mit

der erwarteten positiven wirtschaftlichen

Entwicklung vor allem durch den

wachsenden Außenhandel und der

damit verbundenen steigenden

Verkehrsnachfrage wird nicht nur auf

die Logistikbranche, sondern auch auf

die Politik erhöhter Handlungsbedarf

zukommen.

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee

will daher für den Ausbau der

Verkehrswege zusätzliche Mittel für

2008 vom Finanzminister einfordern. �

RiCö setzt sich für zufriedene Mitarbeiter ein, zum Beispiel mit einem Shuttle-Service.

Ethanolbusse für ein gutes Klima

cania unterstützt als „preferred supplier“

Sdie Clinton Climate Initiative des ehemaligen

US-Präsidenten Bill Clinton. Die Verantwortlichen

der Clinton Foundation, dem

Träger der Climate Initiative, bezeichneten

die Scania Ethanol Busse als beste vorhandene

Strategie zur Reduzierung der Schadstoff-

Emission im Stadtverkehr. Die Clinton Climate

Initiative wurde im Jahr 2006 mit dem Ziel

ins Leben gerufen, geschäftsorientierte Lösungen

für die Probleme des Klimawandels zu

finden und den Einsatz neuer Technologien zu

fördern. Die Zusammenarbeit der Initiative

mit weltweit 40 Großstädten darunter Ma-

drid, Melbourne und Peking eröffnet neue

Möglichkeiten für Scania. „Dass die Wahl auf

Scania fiel, ist ein großer Erfolg für das langjährige

Engagement des Unternehmens für

erneuerbare Energien“, sagt Scania Präsident

und CEO Leif Östling. „Scania trägt mit realisierbaren

und nachhaltigen Lösungen zu

einer schnellen Umstellung von herkömmlichen

zu erneuerbaren Kraftstoffen bei.“ Rund

20 Jahre Erfahrung bringt der Lkw-Hersteller

bei den Ethanolmotoren bereits mit. Die

jüngste, dritte Generation von Scania Ethanolmotoren

ermöglicht eine Reduzierung des

CO 2-Ausstoßes um bis zu 90 %. �

In der jetzigen dritten Generation der Ethanolmotoren stecken 20 Jahre Erfahrung von Scania.


Der beste Scania Fahrer kommt aus Polen

Jubiläum hoch zwei

in kraftvoller Neuzugang verstärkt seit

EAnfang September den Fuhrpark der

P-Well GmbH aus Altenberge: ein neuer

Scania R 380 LA 4x2 MEB. Das Unternehmen

kaufte damit seinen bereits zehnten

Scania Lkw, der zugleich das 6.000ste ausgelieferte

Neufahrzeug von Scania Münster

war. Zwei stolze Zahlen! Die Zusammenarbeit

zwischen P-Well und dem Scania

Händler läuft seit zwei Jahren ausgezeichnet.

„Besonders die hohe Verarbeitungsqualität

und der günstige Unterhalt der

Fahrzeuge haben uns überzeugt“, erklärt

Michael Pelster, Geschäftsführer von P-Well.

Der Hersteller von Wellpapp-Formatware

nutzt seine Lkw nicht nur zur Auslieferung

seiner Produkte, sondern auch zum Transport

des gewichtigen Rohstoffes: Über

2,80 Meter hohe und rund 3,5 Tonnen

schwere Papierrollen fährt der neue Scania

R 380 zukünftig durch Deutschland. �

News 5

arek Szerenos ist „Young

MEuropean Truck Driver

2007“. Der Pole nahm am

22. September den begehrten

Preis für den Sieg beim internationalen

Scania Fahrerwettbewerb

im schwedischen

Södertälje in Empfang. Den

zweiten Platz eroberte der Ire

Tom Sharkey, Dritter wurde

Milan Jakúbek aus der Slowakei.

Der Sieger der deutschen

Vorentscheidung, René

Seckler, freut sich über seinen

achten Platz: „Mein Ziel war

es, unter die ersten Zehn zu

kommen, und das habe ich

geschafft“, sagt der 31-Jährige

aus Schorndorf.

Der glückliche Gewinner

Marek Szerenos begeisterte

sich nicht nur für seinen fantastischen

ersten Preis, einen

brandneuen Scania Lkw, sondern

auch für den Geist des

Fahrerwettstreits: „Sicherheit

im Straßenverkehr ist für

mich in meinem Beruf

Leif Östling (l.), Präsident und CEO von Scania, übergibt den ersten Preis, einen Scania, an Marek Szerenos.

äußerst wichtig. Darum bin

ich stolz, ein Vorbild für junge, aufstrebende Lkw-Fahrer zu sein.“ Cecilia Edström, Senior Vice President and Head of Scania Corporate

Relations, bestätigt die Bedeutung der Young European Truck Driver-Initiative: „Mit diesem Wettbewerb wollen wir helfen, den Stellenwert

der professionellen Fahrer zu verbessern und auf ihre enorme Bedeutung hinzuweisen, die sie sowohl für die Sicherheit auf den

Straßen als auch für die Wirtschaftlichkeit der Transportunternehmen besitzen.“ Über 16.000 junge Fahrer aus 27 europäischen Ländern

nahmen dieses Jahr am Wettbewerb teil. 2009 wird zum vierten Mal der Startschuss zum Young European Truck Driver fallen. �

Jürgen Jungen (l.), Regionaldirektor von Scania

Münster, P-Well Geschäftsführer Michael Pelster

(m.) und Verkäufer Peter Post freuen sich über das

Jubiläumsfahrzeug.

Kurz notiert

Zu Recht abbiegen

Lkw-Fahrer, die rechtlichen Rat brauchen,

steuern seit kurzem den Autohof Berg bei

Hof an. Denn: Anwalt Peter Möller unterhält

dort die erste deutsche Fernfahrer-

Kanzlei. Werktags von 14 bis 21 Uhr steht

er mit Rat und Tat zur Seite, wenn es

Probleme mit dem Recht gibt. „Der Zuspruch

ist gewaltig“, verrät der Anwalt.

„Die meisten Trucker haben doch gar

keine Zeit, eine Anwaltspraxis aufzusuchen,

deshalb komme ich zu ihnen.“

Die meisten Klienten hätten laut Möller

Angst vor einem Punkteabzug. In 80 %

der Fälle, macht der Anwalt Mut, könne

er helfen. �


6 Titelthema

Die Herren der Ersatz

Vom belgischen Opglabbeek aus versorgt Scania Parts Logistics die Welt schnell

und zuverlässig mit Teilen.

Hohe Verfügbarkeit, effiziente Prozesse

und eine optimale Kostenstruktur

nach diesem Erfolgskonzept steuert die

Scania Parts Logistics AB ihr Scania Parts

Center (SPC) im belgischen Opglabbeek. „Wir

wollen für die Scania Händler und Werkstätten

der Logistik-Service-Anbieter Nummer 1

sein“, betont Jan Andries Oldenkamp, General

Manager Scania Parts Logistics.

Montag, 12:23 Uhr, Ladetor 8: Den

wuchtigen, 1.200 Kilogramm

schweren Euro 4-Motor hat

der Gabelstapler in der

Mitte der Ladefläche

des Aufliegers zwischen

einer massiven Kiste

auf der rechten Seite

und zwei langen Kartons

links platziert.

Doch das gefällt

Ioannis Fanourakis

so

nicht: Zwischen den Kartons und dem 12-

Liter-Motor sind zwei Handbreit Platz. Zu

viel. In kritischen Kurvensituationen könnte

die Ladung verrutschen, weshalb der Scania

Mitarbeiter aus der Abteilung Shipping (Versand)

ein aufblasbares Luftkissen in den

Zwischenraum legt und zum Kompressor

greift. Das Kissen bläht sich auf, wird prall.

Passt!

Letzter Posten der Ladeliste: ein mittellanges

Fahrerhaus CP16. Fest verzurrt steht es auf

einem speziellen Holzrahmen, dessen

seitliche Metallschienen die Aufnahme

per Staplergabel erlauben.

Maßarbeit ist angesagt

Ioannis Fanourakis startet den Gabelstapler,

woraufhin im Cockpit der Bildschirm des

mobilen Logistikrechners aufleuchtet. Der

Frachtexperte richtet das Lesegerät auf den

Strichcode-Aufkleber am CP16-Fahrerhaus

die Fracht wird registriert. Es kann losgehen.

Gefühlvoll hebt Fanourakis das 2,43 Meter

hohe Fahrerhaus an. Schaut zurück. Beim

Wenden knirscht die Doppelbereifung der

Durch die Zentralisierung

des Teilelagers in

Opglabbeek dauert die

Auslieferung einer

Bestellung im Notfall

nur Stunden.


teile

Jan Andries Oldenkamp, General Manager Scania Parts Logistics, und Fientje Moerman, flämische

Vize-Ministerpräsidentin, bei der Eröffnung des Scania Parts Centers in Opglabbeek.

Lenkachse. Behutsam steuert er die Fracht

zum Ladetor, wo er sie sanft absetzt. Mit der

Staplergabel schiebt der Scania Mitarbeiter

das zwei Meter breite Teil über die Ladebrücke

zum Trailer. Prüfende Blicke. „Weiter

nach links!“, ruft sein Kollege Franko Angelli.

Jetzt ist Maßarbeit angesagt. Millimetergenau

manövrieren sie gemeinsam das Fahrerhaus

auf der engen Ladefläche in die endgültige

Position. „Order-Liste komplett!“, ruft Angelli.

12:46 Uhr: Der Lkw mit Ersatzteilen für

Scania Île-de-France in Goussainville steht

abfahrbereit am Tor. Wieder hat das SPC der

Scania Parts Logistics AB seine Devise „Sicher

verladen termingetreu ausliefern“ erfüllt.

Flandern als idealer Standort

Bis hierher hat der Standort einen aufregenden

Weg hinter sich gebracht: vom Zentrallager

nur für Belgien zum Zentrallager für Scania

Parts weltweit. Das riesige Sortiment besteht

aus Teilen für Lkw, Busse, Industrie- und

Marinemotoren, aus Zubehörteilen, speziellen

Werkzeugen, Werkstatt-Equipment und Teilen

für Anhänger, Auflieger und Aufbauten insgesamt

74.000 Artikelpositionen!

Rückblick: In den 80er Jahren erfolgte die

Teileversorgung ausschließlich von Schweden

aus. Das Central Warehouse in Södertälje

(CW1) versorgte damals die Importeure von

Scania in Europa. Mit Blick auf die Unternehmensentwicklung,

den europäischen Markt und

die expandierenden internationalen Scania

Aktivitäten entschied sich das Management

für einen zweiten Standort und für Opglabbeek

in der belgischen Region Flandern per

Straße, Schiff oder Flugzeug gut zu erreichen.

Die Investitionskosten rechneten sich, Arbeitskräfte

gab es ausreichend am Standort, und so

kaufte Scania 68.000 m 2 Gewerbefläche.

Expandierende Logistikzentrale

Ab da ging es Schlag auf Schlag: Im April

1992 entstanden im Gewerbegebiet der

9.500-Einwohner-Stadt ca. 19.000 m 2 Lagernutzfläche.

Im September 1993 starteten die

Titelthema 7

Auslieferungen an die Händler in Belgien.

1994 kamen Frankreich, England, Griechenland

und Deutschland hinzu und im Jahr

2000 nutzten 16 Länder das Lager. Die Kapazitäten

wurden knapp, eine Erweiterung um

13.000 m 2 musste her. Vorsorglich hatte Scania

direkt am Lager weitere 47.000 m 2 Gewerbefläche

hinzugekauft. Die bearbeiteten Bestellungen

stiegen von rund 590.000 im Jahr 1994

auf fast vier Millionen in 2005.

2006 fiel dann in Schweden die Entscheidung,

das komplette Parts-Geschäft in Belgien zu

konzentrieren und zum zweiten Mal dort zu

erweitern. Denn mittlerweile wollten Händler

in nunmehr 55 Ländern versorgt werden.

Jan Andries Oldenkamp erinnert sich: „Die

besondere Herausforderung dieses Projektes

Insgesamt 74.000 Artikel liegen in Opglabbeek

auf Lager.


8 Titelthema

lag darin, bei laufendem Betrieb, positiver

Konjunktur und steigender Nachfrage innerhalb

eines sehr schmalen Zeitfensters unser

SPC um zusätzliche 35.000 m 2 Lagerfläche zu

erweitern. Und: noch bessere logistische

Abläufe zu installieren, die Kapazitäten des

52.000 m 2 großen Lagers CW1 zu übernehmen,

diese auf geringerer Fläche optimal in

unser SPC zu integrieren sowie respektvolle

Lösungen für das Personal des ehemaligen

schwedischen Lagers zu finden. Manchmal

war es eine Zitterpartie, aber unser Team hat

den Kraftakt geschafft.“ So wurde aus einem

einstmals überschaubaren Ersatzteillager eine

expandierende Logistikzentrale, die weltweit

die Versorgung mit Scania Teilen sicherstellt.

Mehr Aufträge, mehr Mitarbeiter

Konstant steigende Auftragseingänge bedeuteten

auch mehr Personal: Von 259 im Jahr 2000

stieg die Zahl der Scania Mitarbeiter auf 400.

Außerdem schickt das Zeitarbeitsunternehmen

Randstad Inhouse Services (RIS), mit einem

eigenen Büro innerhalb des SPC in Opglabbeek,

weitere 50 Mitarbeiter in das Lager.

„Gearbeitet wird in Wechselschichten rund

um die Uhr nur am Freitag und Samstag

jeweils ab 22 Uhr bis zum nächsten Morgen

um 6 Uhr ruht der Betrieb. Ein Notdienst ist

allerdings rund um die Uhr einsatzbereit“,

beschreibt Björn Ruttens, einer der Teamleiter

Shipping, die zu bewältigende Arbeit. „Unser

zwölfköpfiges Team ist multikulti. Bei uns

arbeiten Kollegen aus Italien, Griechenland

und Polen. Das Betriebsklima ist freundlich

und locker. Leistung und Zuverlässigkeit zählen.

RIS-Mitarbeiter können auch mit einer

Festanstellung bei Scania rechnen.“

So wie Rosa Percü und Kitty Schroeyers von

RIS. In flinken Elektrokarren flitzen sie durchs

Lager. Die beiden Frauen sind in Zone 10 beschäftigt.

Hier lagern Kleinteile und Ersatzteile

bis maximal 15 Kilogramm Gewicht. Etwa

40 bis 50 Bestellscheine, insgesamt rund 350

Einzelpositionen, müssen sie pro Schicht konfektionieren

und in stabilen grünen Holzkisten

verstauen. Eine Tätigkeit, die Köpfchen

erfordert, denn Reklamationen wegen falscher

oder fehlender Teile gilt es zu vermeiden. Um

Beschädigungen auszuschließen, legen die beiden

Mitarbeiterinnen auch großen Wert auf

das richtige Packen und Verpacken.

Menschen bevorzugt

Beim Kommissionieren und Packen erreicht

das Scania Parts Center stabil die intern geforderten

Qualitätskennzahlen. Dieser Erfolg geht

Zinab Zahir arbeitet seit

sieben Jahren für Scania

in Opglabbeek.


nicht nur auf das Konto der Technik, sondern

auch auf das der Mitarbeiter. Beim Scania Parts

Center steht der Mensch im Vordergrund. Also

kein vollautomatisches Hochregallager, kein

Fließband, keine automatische Verladestation.

Stattdessen ein durchdachtes Flächenlager

mit optimierten Betriebsabläufen. Zuverlässig,

flexibel und professionell.

Die von Fahrzeugzulieferern eintreffenden Artikel

werden registriert und zunächst innerhalb

des neu gebauten Bereiches bevorratet. Dann

ergänzen sie nach und nach die jeden Tag kleiner

werdenden Bestände des aktuellen Lagers.

In diesem circa 30.000 m 2 großen Lagerbereich

von SPC werden die Bestellungen konfektioniert,

verpackt und schließlich verschickt.

Verlässliche Liefertreue

Trotz der gigantischen Ausmaße von SPC, so

Jan Andries Oldenkamp, gebe es für besondere

oder seltene Teile ein externes kleines Lager

sowie ausgelagerte Verpackungskapazitäten.

Und mit einem Blick auf künftige Expansionspläne

ergänzt er, dass eine nochmalige Erweiterung

von SPC möglich und wahrscheinlich

unumgänglich sei. Denn: Weltweit rollen mehr

als 500.000 Scania über die Straßen, bis 2010

werden es 650.000 sein. Damit wächst natürlich

auch die Lagerhaltung, wie Oldenkamp

erläutert: „Schließlich will sich auch der

Kunde eines alten Scania LBS 140 auf unsere

Ersatzteil-Liefertreue verlassen.“

Grundsätzlich begegnen den Mitarbeitern im

SPC drei Auftragsarten: Stock Orders, Daily

Orders und VOR Orders. Erstere dienen den

Scania Servicestützpunkten dazu, das eigene

Ersatzteillager regelmäßig mit Vorrat zu versorgen.

Noch ehe das Ersatzteil im eigenen

Betrieb ausgeht, schickt der Servicestützpunkt

seine Bestellung an das Zentrallager. Die Lieferzeit

der täglich versendeten Teile beträgt

zwei Tage: Wenn die Bestellung eingegangen ist,

wird die Sendung nachts verpackt. Am nächsten

Tag, dem Tag 1, erfolgt der Transport, und am

Tag 2 wird die Sendung zugestellt.

Dringender sind die „Daily Orders“: Ist ein

Teil am Fahrzeug defekt, das der Händler

oder die Werkstatt nicht auf Lager hat, wird

es über Nacht bestellt. Alle Bestellungen, die

bis 18 Uhr in Opglabbeek eintreffen, erreichen

am nächsten Morgen, vor Beginn des

Arbeitstages, den Servicestützpunkt, der das

Teil geordert hat.

Für den Notfall gerüstet

Als dringendster Bestelltyp gelten bei Scania

die „VOR Orders“. VOR bedeutet „Vehicle

Off Road“ und bezeichnet den Ausfall eines

Fahrzeugs. Daher heißt das oberste Gebot

hier: „ASAP“ (as soon as possible, also so

schnell wie möglich). Ist die Bestellung für

das Teil eingegangen, dauert es im Regelfall

weniger als eine Stunde, bis ein Kurierdienst

mit dem Ersatzteil startet. Vorab definierte

Titelthema 9

Kennzahlen, Größen und Standards stützen

diesen Prozess.

Die schnelle Orderbearbeitung bei VOR ist

nur eine von mehreren Maßnahmen, um ein

Kundenfahrzeug schnellstmöglich wieder

zum Rollen zu bringen. „Vehicle Off Road“

bedeutet auch für die Mitarbeiter der Notdienstzentrale

Scania Assistance schnelles

Reagieren bei einer Fahrzeugpanne. So

konnte Scania seit Gründung der Scania

Assistance Central Europe die „Downtime“,

also die Zeit des Nutzungsausfalls eines

Fahrzeugs, um die Hälfte reduzieren. „Unser

Ziel ist es, bei einer Panne die Ausfallzeit

für den Kunden so gering wie möglich zu

halten“, erklärt Markus Schwiedessen,

Manager Scania Assistance Central Europe.

Verfügbarkeit der Teile top

In diesen Faktoren hervorragende Erreichbarkeit

der Werkstätten, top geschultes Personal,

hohe Verfügbarkeit der Ersatzteile vor

Ort, schnelle Zustellung der Ersatzteile und

kurze Lieferzeiten sieht Dirk Fritzsch, Leiter

Ersatzteile Scania Deutschland, weitere Argumente

für zufriedene Bestandskunden und

potenzielle Neukunden. Zumal sich dieser

Vorteil auch belegen lässt: Laut einer Studie

über die Verfügbarkeit von Lkw-Ersatzteilen,

so Oldenkamp, liege Scania deutlich vor dem

Wettbewerb. Und auch das wird sich weiter

bei den Kunden rumsprechen. �

Rund 350 Bestellpositionen konfektioniert

jeder Mitarbeiter pro Schicht.

Inzwischen umfasst das Lager 67.000 m 2 . Ein

weiterer Ausbau ist möglich.


10 Report

Hoheiten am Werk

Ein Scania P 310 4x2 bildet die Basis, wenn die Geschwister Weisheit aus

Gotha Spitzenartistik auf dem Drahtseil zeigen.

G emächlich

tuckert der Scania P 310

über die Wiese am Museumsplatz in

Gera. In der hellblauen Kabine sitzt

Peter Mario Weisheit hinterm Lenkrad. Fest

im Blick hat der 46-Jährige seinen Bruder

André. Der steht auf dem Dach des 113H,

einem Dreiachser, und weist ein. Seine rechte

Hand schnellt hoch. Stopp. Der P 310 steht

Heinz-Georg Weisheit baut

mit dem neuen Scania die

Hochseilanlage in Gera auf.

exakt auf der vorher ausgemessenen Position.

Die Brüder gehören zur Hochseiltruppe Geschwister

Weisheit, eine Artistenfamilie aus

dem thüringischen Gotha, die für Tradition

und Höchstleistungen auf dem Seil steht. Den

schwindelfreien Gründungsakt legte Friedrich

Wilhelm Weisheit im Jahre 1900 hin. 107

Jahre später führt Enkel Rudolf, 65 Jahre, die

16-köpfige Großfamilie an. 13 Familienmitglieder

bestreiten die Shows. Selbst die vierjährige

Johanna wagt sich mit ihrem Vater

André Weisheit schon hoch auf den 18 Millimeter

dünnen Stahldraht.

Auf der sicheren Seite bewegen sich die Betreiber

des Einkaufcenters Gera Arkaden, haben

sie doch die Balancierkünstler für das Höhler-


Der Höhepunkt: die spektakuläre

Motorradshow auf dem Seil.

fest engagiert, das parallel zum Ende der

BUGA 2007 Mitte Oktober in Gera stattfand.

„Wer die Geschwister Weisheit bucht, weiß,

dass es klappt“, sagt Peter Mario Weisheit

und meint: Garantie für spannende Unterhaltung.

Und der Veranstalter braucht sich um

nichts kümmern. Denn die Hochseiltruppe

rückt mit ihren Scania Lkw und ihrer gesamten

Technik an.

Frachter und Anker

Die sieben Scania Fahrzeuge bringen die

Artisten nicht nur zu ihren Auftritten bei

Stadtfesten, Firmenjubiläen oder Fernsehpro-

duktionen, sondern bilden

sozusagen die Fixpunkte

der Shows: Auf

den Lkw-Aufbauten

enden die Stahlseile auf

Winden, die für die

sichernde Spannung

sorgen. Die Liaison mit

dem Lkw-Hersteller mit

dem Greif begann im

Herbst 1989 mit dem

Kauf eines LB 81. Der

1976 gebaute Scania

bekam als Aufbau den

gleichzeitig erworbenen

Hochmast, der auch heute noch mit seinen

40 Metern plus der aufgesetzten 22 Meter

langen Stahlpeitsche andere Artistenmaste um

Längen überragt. Der „rüstige Alte“ spulte bis

2001 etwa 8.000 Kilometer im Jahr ab. Im

Sommer sollte der Hochmast eine neue mobile

Basis bekommen. Günstige Gebrauchte gab

es keine. „Rudi, überlege Dir das, ob Du

nicht die Differenz für einen Neuen draufpacken

willst. Ihr fahrt doch so wenig“, hatte

Bernd Schmidt, Geschäftsführer des Scania

Händlers Schmidt & Steinerstauch in Gotha,

argumentiert. Und das Familienoberhaupt

entschied sich: Seit Juli schultert ein neuer

P 310 4x2 mit Luftfederung vorn und hinten,

verstärkter Vorderachse und Opticruise-

Getriebe den ehemaligen Militärfunkmast.

Im Ruck-zuck-Verfahren

„Jeder weiß, was er zu tun hat“, kommentiert

Rudolf Weisheit den Aufbau. In zwei Trupps

wieseln seine Artisten los. Der eine bringt das

Hochseilgerät, montiert auf einem teleskopierbaren

Anhänger, in Stellung. Vier Meter über

dem Sicherheitsnetz, welches in zwölf Meter

Höhe angebracht ist, spannt sich die schmale

Bühne. Der andere Trupp kümmert sich um

den Hochmast: Stahlpeitsche aufstecken, Gittermast

ausfahren, Sicherungsseile spannen.

Am Stahlkoloss setzen in 24 und 30 Meter

Höhe die Stahlseile an, die zur 100 Meter entfernten

Rampe auf dem Scania 93 M führen.

Drei 125er-Motorräder der Marke MZ knattern

von hier aus los. Nach nicht mal vier

Stunden steht alles akkurat und sicher.

Zum Abschluss des Höhlerfestes haben die

Geschwister Weisheit drei Auftritte. Um

13 Uhr versetzen sie das Publikum ins frühe

Auf Scania

kann sich die

Artistenfamilie

seit 1989

vollauf verlassen.

Sieben

Lkw besitzt

sie heute.

Report 11

Millimetergenau planen André (l.) und

Rudolf Weisheit den Aufbau.

20. Jahrhundert und ins Staunen. In historischen

Kostümen hantieren die Balanciervirtuosen

mit Schubkarre, Stühlen und

Reifen in vier Meter Höhe. Zwei Stunden

später gipfeln die Hochseilnummern in der

Fünf-Personen-Pyramide. Kurz nach

18 Uhr provoziert Peter Mario Weisheit,

der in 62 Meter Höhe waghalsige Handstände

und Körperwaagen zelebriert, bewunderndes

Raunen. Kollektives Luftanhalten

folgt, als er freistehend auf dem

kleinen Schemel der Stahlpeitsche, die bis

zu fünf Meter in jede Richtung schwanken

kann, sein Trompetensolo spielt. Die ebenfalls

mit viel Applaus bedachte Motorradshow

setzt den Schlusspunkt.

Majestäten und Meister

Artist zu sein bedeutet für Peter Mario

Weisheit, einen farbigen, spannenden,

abwechslungsreichen und vielseitigen Job

zu machen. Einen Blick auf die Schattenseite

ihres Schaffens gestattet Rudolf

Weisheit: „Als Artist bist Du der Sonnenkönig,

der nicht weiß, was er morgen

verdienen wird.“ Als Anerkennung für

seine Leistungen hat er unter anderem den

Thüringer Verdienstorden und die Ehrenmedaille

der Artistik in Gold erhalten.

Einen Pokal haben die Weisheits ohne

ihre hohe Kunst eingefahren: Ihr Scania

LB 81 holte auf dem ersten deutsch-deutschen

Truckertreffen 1991 in Gotha den

Titel „Schönster Truck“. Eine Allianz, die

das Publikum eben überzeugt. ◆


12 Service

Mehr Platz,

mehr Service

Direkt an der A 66 und an der A 81 liegen seit Herbst die beiden neuen Service-

stützpunkte Scania Fulda/Eichenzell und Scania Stuttgart/Möglingen.

A nfang

September starteten die 16 Scania

Mitarbeiter in Eichenzell ihren Job auf

dem 6.000 m 2 großen Gelände „Am

Eichenzeller Weg“. Richtig gefeiert wurde

Ende September im festlichen Rahmen sowie

in lockerer Atmosphäre beim Tag der offenen

Tür ein Familienfest, zu dem etwa 400

Gäste kamen. Bernhard Röhrig, zuständiger

Verkäufer für Scania Fulda/Eichenzell, schildert

die Situation im alten Betrieb im Fuldaer

Gewerbegebiet Petersberg: „In den Räumlich-

keiten in der Dr.-Raabe-Straße

hatten wir einfach keinen Platz

mehr. Wir konnten zum Beispiel die

Lkw nicht vorne in die Werkstatt

rein- und hinten wieder rausfahren.

Da es nur eine Zufahrt gab, waren

unendlich zeitaufwendige Rangiermanöver

nötig. Die Räumlichkeiten

waren einfach viel zu beengt und

veraltet.“ Dass sich die Investitionen

von rund zwei Millionen Euro

Zur Eröffnung gab es einen Tag der offenen

Tür mit Attraktionen für Groß und Klein.

In Kerzell bei Eichenzell

nahe Fulda bietet Scania

jetzt noch mehr Raum für

Kundenwünsche.


Beim Eröffnungsfest in Stuttgart/Möglingen sorgte eine

Country-Band für Stimmung.

seitens Scania Deutschland gelohnt haben,

bestätigt der Getränkegroßhändler Heurich,

Großkunde bei Scania Fulda/Eichenzell:

Scania hat im Gewerbegebiet Kerzell einen

hochmodernen Betrieb gebaut, der technisch

auf dem neuesten Stand ist. Die Kunden

werden dort von bestens ausgebildetem,

hochmotiviertem und vorbildlich geschultem

Personal bedient“, lobt Bertold Kress, Prokurist

und Fuhrparkleiter bei Heurich. Der

Großkunde mit einem fast reinen Scania

Fuhrpark hebt vor allem die Zusammenarbeit

zwischen der eigenen Werkstatt und dem

Scania Servicebetrieb hervor: „Die Chemie

zwischen unseren Mitarbeitern

und den Scania Leuten stimmt,

und das ist sehr wichtig für die

tägliche Arbeit“, erzählt Kress.

Begeistert ist er außerdem von

den Fahrerschulungen, die Scania

anbietet. „Zwei- bis dreimal pro

Jahr nehmen wir an Fahrerschulungen

bei Scania teil. Dort werden

maximal 15 Fahrer geschult,

und zwar auf dem jeweils eigenen

Fahrzeug. Drei Trainer stehen

zur Verfügung, die sowohl in der

Theorie als auch in der Praxis

hervorragend ausgebildet sind.“

Vor allem das Eco-Training hat

sich laut Kress bewährt. Verglichen

mit anderen Fahrzeugen verbrauchen

die Scania Lkw merklich

weniger Kraftstoff.

Lächelnde Monteure

Rundum zufrieden zeigt sich auch die Lila-

Logistik, Großkunde von Scania Stuttgart/

Möglingen: „Wir hatten auch vorher keinen

Grund zur Beschwerde beim Scania Service“,

erzählt Robert Major, Fuhrparkleiter bei der

Lila-Logistik. „Aber jetzt hat Scania uns mit

dem Umzug nach Möglingen sogar noch eine

kürzere Anfahrt beschert. Wenn das kein Service

ist.“ Ende September ist Scania Regionaldirektor

Thomas Gesing mit seinem 35 Mann

Service 13

Am 27. Oktober eröffnete

der neue Stützpunkt Scania

Stuttgart/Möglingen.

starken Team von Weilimdorf nach Möglingen

umgezogen. „Seitdem haben wir nur noch

lächelnde Monteure“, bringt Gesing die Vorteile

des neuen Standortes auf den Punkt.

„Wir haben jetzt eine Werkstatt mit sieben

Bahnen, jeweils 30 Meter lang und sechs

Meter breit. Unsere 8.000 m 2 befestigte Hoffläche

macht jedes Rangieren zum Kinderspiel

und bietet auch ausreichend Stellplätze.“ Der

neue Servicestützpunkt steht auf einer insgesamt

13.000 m 2 großen Fläche, 2.200 m 2

umfasst die Werkstatt. Das Wichtigste für die

derzeit zehn Monteure und sechs Auszubildenden

in der Werkstatt ist sicherlich die

Kranbahn. „Eine Kranbahn hatten wir im

alten Betrieb nicht, jeder Getriebewechsel

wurde zur zeitraubenden Tortur“, erzählt

Gesing. Klar, dass die „lächelnden Monteure“

auch bei den Kunden super ankommen. „Am

Personal hatten wir eigentlich noch nie etwas

auszusetzen“, meint Major, „aber jetzt merkt

man, dass den Scania Jungs das Arbeiten auf

dem neuen Gelände noch mehr Spaß macht.

Die sind wirklich hochmotiviert und machen

einen tollen Job.“

Zur Einweihung wurde auch in Möglingen

kräftig gefeiert: Mit etwa 300 Gästen abends

und beim großen Einweihungsfest für Kunden

und alle, die Lust hatten auf ein Weißwurstfrühstück

mit Dixiband, auf Probefahrten mit

einem Fahrlehrer, auf einen Radwechselwettbewerb,

auf Bullriding und ein rauschendes

Fest mit einer Country-Band. ◆


14 Tipps

Augen auf!

eder vierte tödliche Autobahnunfall geht auf das Konto des gefährli-

Jchen „Sekundenschlafs“. Fernfahrer sollten daher auf erste Anzeichen

achten, mit denen sich Müdigkeitsattacken ankündigen: Spätestens

bei häufigem Gähnen, geröteten und trockenen Augen, schweren

Lidern und erhöhtem Lidschlag sollte man den nächsten Parkplatz

ansteuern. Auch mehr Lenkbewegungen und Schaltvorgänge als sonst

deuten auf eine Übermüdung hin. Abhilfe schaffen bei Müdigkeit

weder Koffein, laute Musik noch das geöffnete Fenster während der

Fahrt. Nur 20 Minuten Schlaf und danach am besten ein kleiner Spa-

Sicherheit bei der Fahrzeugfinanzierung mit Scania Finance.

Sekundenschlaf bei 85 km/h bedeutet mehr als 20 Meter Blindfahrt.

ziergang helfen, in müden Phasen sicher ans Ziel zu kommen. Vor

allem auf eintönigen Strecken und zwischen 1 und 5 Uhr sowie zwischen

13 und 14 Uhr, also während des „biologischen Tiefs“, lauert

die Gefahr des Sekundenschlafs. Wie drastisch sich Müdigkeit auswirkt,

zeigt ein Vergleich, den der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR)

gezogen hat: Nach 17 Stunden ohne Schlaf liegt die psychomotorische

Leistungsfähigkeit demnach auf dem gleichen Niveau wie mit 0,5 Promille

im Blut! Und noch eine Zahl erschreckt: Schläft ein Fahrer bei

85 km/h nur eine Sekunde, sitzt er mehr als 20 Meter blind am Steuer. �

Auf Nummer sicher bei Zinsen

tellen Sie sich vor, ein Transportunternehmer bestellt heute einen

SLkw, der fünf Monate später ausgeliefert wird. Jedoch sind die Zinsen

zu diesem Zeitpunkt wesentlich höher als bei der Bestellung. Trotzdem

kommt der höhere Zinssatz zum Einsatz. Was ungerecht klingt, ist

absolut rechtens und ein im Voraus kaum zu kalkulierendes Risiko. Mit

einer Ausnahme: Hat der Transportunternehmer auf die Fixzinsen-Finanzierung

von Scania Finance Deutschland gesetzt, zahlt er garantiert

nur jenen Zinssatz, der zum Zeitpunkt der Fahrzeugbestellung galt.

Wie das geht? Während Finanzierer im Normalfall Zinsen nur für ein

bis maximal drei Monate fix anbieten, ist das Fixzinsen-Angebot von

Scania Finance Deutschland für ganze zwölf Monate gültig. Und das

bedeutet: Während andere Finanzierer ihre Zinssätze bei einem starken

Anstieg anpassen können, garantiert Scania Finance Deutschland

gegen einen geringen Aufschlag eine Fixierung bis zum Zeitpunkt der

Auslieferung und damit 100 % Planungssicherheit.

Interessiert? Mehr Informationen und Antworten auf alle Fragen gibt

es unter der E-Mail-Adresse sfdinfo@scania.de. �


MEHR ALS EIN STARKER PARTNER.

IHR GARANT FÜR MESSBAREN ERFOLG.

Castrol Professional Offer ist das innovative Angebot für Nutzfahrzeugwerkstätten,

das Premiumschmierstoffe und individuelle Businessprogramme verbindet.

Profitieren Sie von maßgeschneiderten Lösungen und neuen Konzepten:

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Verfolgen Sie mit uns ein gemeinsames Ziel: mehr Ertrag mehr Erfolg!

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16 Porträt

W er

frische Luft atmet, macht sich darüber

wenig Gedanken, denn frische Luft

erscheint selbstverständlich. Doch ist

sie das wirklich? Zahlreiche Betriebe erzeugen

täglich unangenehme Gerüche: Tierkörperverwertungen,

Fett- und Knochenverarbeitungen,

Kompostierungsanlagen, Klärwerke, Gießereien,

Tabakindustrien und viele andere. Alles

klassische Kunden der Firma Roth GmbH

Biologische Abluftreinigung aus Oberteuringen,

deren Biofilter die Geruchsmoleküle veratmen:

Die Installation sogenannter Abluftfilter

ist das Kerngeschäft des 1981 gegründeten

Unternehmens. Das dafür benötigte Besiedlungssubstrat

besteht im Wesentlichen aus

Kokosmix, einem Mischprodukt aus Kokosund

Weißtorffasern, aus Biomix, einem

Mischprodukt aus Heidekraut und Weißtorffaser,

oder aus Woodmix, einem Mischprodukt

aus Nadelholzrinde und Fichtenhackholz.

Diese Substrate liefert Roth mit sechs

Scania R 480 mit Walkingfloor mit einem

Transportvolumen von 93 m 3 , einem Scania

Die drei Kranspezialfahrzeuge

der Firma Roth

haben einen Aktionsbereich

von elf bis 25 Meter.

Im Dienst der Umwelt

Die Firma und ihre Scania sorgen für gute Luft.

Das Biofiltersubstrat besteht aus verschiedenen Naturstoffen wie Kokosfasern, Heidekraut und Rinde.


Geschäftsführer Manfred (l.) und Marc Roth.

Containerzug und drei Scania Kranspezialfahrzeugen,

die einen Aktionsbereich von elf

bis 25 Metern haben. Alle Kräne sind mit

Großarmgreifern (Gabel- und Schaufelgreifer)

ausgestattet. Unterstützung erhält die Flotte

von diversen Leichtradladern. Das Mischungsverhältnis

der Substrate, die in der Regel eine

Geruchsneutralisierung von mehr als 96 %

bewirken, entspricht dabei den Erfahrungswerten

der Roth GmbH.

Marc Roth bestätigt: „Inzwischen sind unser

Know-how und unsere Zuverlässigkeit international

bekannt und gefragt.“ So wurde im Jahr

2007 die beeindruckende Menge von 40.000 m 3

Substrat für Biofilter geliefert und eingebaut.

Roth deckt seit langem schon den gesamten

europäischen Markt ab, von Portugal bis

Dänemark, von England bis Rumänien.

Die Luft ist rein

Neben der Installation der Biofilter erledigt die

Roth GmbH auch Sanierungs- und Neubefüllungarbeiten,

die Entsorgung verbrauchter

Materialien und begleitende Dienstleistungen

wie die Beratung. „Wir haben rechtzeitig das

Potenzial erkannt“, erklärt Manfred Roth,

„und das Geschäft hat ein gutes Wachstumspotenzial.“

Und so beschäftigt die Firma inzwischen

20 Mitarbeiter und ist anerkannter

Ausbildungsbetrieb. Geführt wird sie von

Manfred und Marc Roth.

Gewinnspiel

Die Namen der Gewinner aus dem KING’S REPORT 3/07 lauten:

� Martina Albohn, Lich

� Melanie Böhnke, Au/Rh

� Friedel Depenbrock, Sauthoff GmbH

Entsorgungswirtschaft, Nienstädt

� Karl Josef Hacker, Marklkofen

� Hermann Korn, Hirschaid

� Angelika Voigt, Hamburg

Wer’s weiß, gewinnt! Scania Deutschland GmbH

Nicht im Handel erhältlich, sondern nur hier

zu gewinnen: der exklusive Weihnachts-Lkw

von Scania. Jetzt miträtseln!

Denn KING’S REPORT verlost unter allen richtigen

Einsendungen fünf der Lkw-Modelle.

Und so geht’s:

Beantworten Sie die drei Fragen rechts,

stecken Sie den Coupon mit den richtigen

Antworten in ein Kuvert (Absender nicht

vergessen!) und senden Sie ihn bis zum

31. Januar 2008 an:

� Josef Pira, Transport Baustoffe,

Rheinböllen

� Peter Schaum, Phönix Naturprodukte

GmbH, Rosbach

� Volker Schulz, Getränkehandel +

Lieferservice, Wustermark

� Jan Van Vloten, EVV Schrotthandel

+ Recycling GmbH, Neustadt

KING’S REPORT

Stichwort „Gewinnspiel“

August-Horch-Straße 10

D-56070 Koblenz

1. Wie viele Artikel lagern im

Scania Parts Center?

Porträt 17

Mit ihren Scania fährt die Roth GmbH von

Portugal bis Dänemark.

So viel Spezialwissen und Kontinuität verlangen

nach einem passenden Partner im Fuhrpark.

Den hat die Roth GmbH in Scania

gefunden. Zu den Pluspunkten gehört neben

hoher Qualität und Zuverlässigkeit auch die

innermotorische Schadstoffreduzierung

(EGR). „Diese Technologie entspricht unserem

Image und Anspruch als biologisches

Abluftreinigungsunternehmen“, hebt Marc

Roth hervor.

Mit moderner Technologie, unterstützt durch

zehn Scania R 480 Zugmaschinen und den

erstklassigen Service des Scania Betriebs Karl

Stanner in Bad Waldsee, befindet sich die

Roth GmbH weiter auf einem stabilen Wachstumskurs

im neuen Jahrtausend. �

Achtung:

Einsendeschluss

ist der 31.01. 2008.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Diesmal zu gewinnen:

fünf exklusive Weihnachts-

Lkw-Modelle. Viel Glück!

2. An welchen beiden Autobahnen

liegen die neuen Servicestützpunkte

von Scania?

3. Welches Tier ist auf dem

Verkehrsschild im Truckershop

abgebildet?


18 Report

Unter Piratenflagge

Der FC St. Pauli fährt in einem nagelneuen Scania Irizar Century:

Ein wahres Luxusschiff für die Elbpiraten.

Das schwarze Kraftpaket

macht ganz

schön Eindruck. Die Freibeuter des deutschen Fußballs: Der

FC St. Pauli ist zurück in der 2. Bundesliga.

Back from hell“ der Schlachtruf der

Braun-Weißen sagt es deutlich: endlich

zurück im Profifußball. Der sportliche

Aufstieg in die 2. Fußballbundesliga ließ

diesen Sommer nicht nur die Herzen der eingefleischten

Pauli-Fans höher schlagen, die

Versetzung in die nächste Klasse bedeutet

auch die Rückkehr einer Traditionsmarke.

Und wenn die Kiezkicker jetzt in der neuen

Saison auf Tour gehen, so tun sie es selbstverständlich

mit einem angemessenen Profi-

Gefährt: einem Scania Irizar Century.

Denn auch die „Freibeuter“ des deutschen

Fußballs reisen gerne komfortabel. Gute

30 Mal pro Saison verlässt die Mannschaft

des FC ihr heimatliches Heiligengeistfeld in

Hamburg: Neben den 17 Auswärtsspielen der

Liga geht es auch zu Pokal- und Freundschaftsspielen.

Bereits auf der sechsstündigen

Fahrt nach Jena am zweiten Spieltag konnten

die Kiezkicker die gesamte Pracht des zwölf

Meter langen und 380 PS starken Reisebusses

genießen. Die 30 Ledersitze bieten reichlich

Beinfreiheit und lassen sich zum Schlafen mitsamt

einer Beinauflage umklappen. Der gesamte

Innenraum glänzt durch Geräumigkeit

und Höhe, sodass sich selbst der über zwei

Meter große Stürmer Morike Sako ohne Probleme

im Bus bewegen kann. Auch die restliche

Ausstattung lässt keine Wünsche offen:

Das Multimediasystem beinhaltet zwei Flachbildschirme

mit DVD-Player, CD-Wechsler

und Steckdosen für Laptops an jedem Sitz.

Außerdem wartet der Luxusliner mit vier

Kühlschränken und Küche auf.

Zur Verfügung stellt den Bus die Firma

Bösche Reisen GmbH. Inhaber Günter Bösche

freut sich über die gute Zusammenarbeit:

„Unser Scania Partner hier in Hamburg

betreut uns sehr gut. Das Preis-Leistungs-

Verhältnis und der tolle Service sind für uns

ausschlaggebend.“ Und ein echter Hingucker

sei der Bus allemal: Überall werde er bestaunt

und fotografiert. „Wir sind echt zufrieden“,

schwärmt auch St.-Pauli-Teammanager und

Pressesprecher Christian Bönig. „Die Spieler

können sich in den bequemen Sitzen entspannen,

sie können schlafen oder Play Station

spielen.“ Das sei besonders auf langen Anreisen

wichtig. Die Piraten vom Millerntor sollen

sich schließlich wohlfühlen, wenn es auf große

Fahrt durch die 2. Bundesliga geht. �

Festus Agu vom FC St. Pauli ringt mit Ze

Roberto vom FC Bayern München um den Ball.


Mannschaftsbesprechung vor dem Spiel. „Reisen auf unglaublich hohem Niveau.“ Nachspielzeit: Ausspannen im Bus.

Scania on Ice

Der neue Mannschaftsbus des Eishockeyclubs EV Duisburg, ein Scania Irizar PB,

bringt die Profis sicher, schnell und bequem zu ihren Auswärtsspielen.

Black Thunder: Die „Füchse“

lieben ihren neuen Mannschaftsbus.

Die Spieler gehen aufs Eis. Sie formieren

sich für den Bulli, den Anstoß durch

den Schiedsrichter. Dann fällt der Puck,

das Spiel beginnt. Es ist hart, schnell und taktisch

anspruchsvoll. Das macht Eishockey so

interessant. Den Wettstreit in der Deutschen

Eishockey Liga (DEL), der wichtigsten deutschen

Profiliga, verfolgen nicht nur die Vereine

mit Spannung, sondern pro Saison auch

rund 2,5 Millionen Fans in den Stadien.

Seit der Saison 2004/05 spielt der Eissportverein

Duisburg wieder in der höchsten deutschen

Spielklasse. Damit die „Füchse“, wie die

Duisburger wegen ihres Vereinslogos genannt

werden, sicher, schnell und bequem zu ihren

rund 30 Auswärtsspielen pro Saison kommen,

hat sich der Verein kräftige Verstärkung ins

Team geholt: einen Scania Irizar PB. 420 PS

treiben den 15 Meter langen und fast vier Meter

hohen Luxusreisebus an. Und das Zwölfgang-Opticruise-Getriebe

erlaubt ein besonders

weiches und ökonomisches Fahren.

Wenn die „Füchse“ die Scania Arena, ihr

Heimat-Stadion in Duisburg, verlassen,

brauchen sie auf keine Annehmlichkeit zu

verzichten. Fünf Flachbildschirme sorgen für

Unterhaltung und an jedem Sitz befinden sich

Anschlussmöglichkeiten für Computer und

Kopfhörer. Die Anordnung der 32 bequemen

Schlafsitze aus Leder und der beiden Vis-àvis-Tische

bietet so viel Bewegungsfreiraum,

dass Franz Fritzmeier, sportlicher Leiter des

EV Duisburg, scherzhaft erklärt: „Hier ist so

viel Platz, da machen wir jetzt immer unsere

Report 19

Teambesprechungen auch bei Heimspielen.“

Die Entscheidung für den Scania Bus fiel Ralf

Pape, dem Hauptgesellschafter des EV Duisburg,

nicht schwer. Seit Anfang der 80er Jahre

pflegt Pape beste Beziehungen zum Partner

Scania, denn für seine Internationale Spedition

GmbH fahren über 300 Lkw, die den Greif

im Logo tragen. „Es war klar, dass wir uns

für einen Scania entscheiden“, erklärt der Geschäftsmann

und fügt hinzu: „Das Fahrzeug

wurde genau nach unseren Wünschen konzipiert

und wir sind sehr zufrieden damit.“ Wird

der Scania Irizar PB von den „Füchsen“ einmal

nicht gebraucht, steht er bei Scania Händler

Gerd Breuer in Duisburg zur Pflege. Dort

parkt der schwarze Riese bis es wieder aufs

Eis geht. �


20 Service

Euro 5-Fahrzeuge

auf der Überholspur

In Deutschland geht der

Trend zu Euro 5-Fahrzeu-

gen. Österreich zeigt eine

ähnliche Entwicklung.

Martin Bulheller ist beim Bundesverband

Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung

der Mann für Wirtschaftsbeobachtungen.

Er attestiert Euro 5-Fahrzeugen

bei Spediteuren in Deutschland die größere

Beliebtheit als Lkw, die mit Euro 4 durchs

Land fahren. „Einen Schub hat der Absatz

von Euro 5-Fahrzeugen nochmals durch die

Mauterhöhung zum 1. Oktober 2006 bekommen“,

analysiert Bulheller den Markt im Hinblick

auf die Abgasnorm, „aber einen Überhang

an Euro 5-Fahrzeugen hatten wir auch

vorher schon.“ Bulheller hat dafür eine einfache

Erklärung: „Zwischen Euro 4 und Euro 5

haben Sie unabhängig von der Achszahl des

Fahrzeugs in Deutschland eine Mautdifferenz

von zwei Cent. Wer 100.000 Kilometer im

Jahr fährt, spart schon 2.000 Euro.“ Klar,

man müsse das noch in Relation zu dem

Kaufpreis sehen, der von Kunde zu Kunde

variieren dürfe. Und außerdem kämen gegebenenfalls

noch die Kosten von AdBlue hinzu,

wenn das Fahrzeug die SCR-Technologie

nutzt. Aber über den gesamten Nutzungszeitraum

eines Lkw im Fernverkehr betrachtet,

müsste der Spediteur mit einem Euro 5-Fahrzeug

schon ein besseres Geschäft machen. Die

Anschaffung eines Euro 4-Fahrzeugs lohnt

sich laut Bulheller nur für Transportunternehmer,

die nicht viel im Fernverkehr und somit

auch nicht viel auf mautpflichtigen deutschen

Autobahnen unterwegs sind.

In Österreich existiert ein anderes Mautsystem,

bei dem der zu zahlende Betrag völlig unabhängig

ist von den Emissionen des Fahrzeugs.

Trotzdem verzeichnet auch die Lkw-Industrie

im Nachbarland einen verstärkten Verkauf

von Euro 5-Fahrzeugen, Euro 4-Lkw werden

dagegen weniger nachgefragt. Zwar gibt es

bei der österreichischen Maut eine solche

Klassifizierung noch nicht, die Verantwortlichen

in der Politik diskutieren aber darüber.

Außerdem spielt auch für österreichische

Spediteure die deutsche Maut eine Rolle,

wenn sie nach oder durch Deutschland fahren.

Eine zusätzliche Überlegung dürften Fördermittel

sein, die die Regionalregierungen in

Österreich den Spediteuren gewähren, wenn

diese ein Euro 5-Fahrzeug anschaffen. Derzeit

gibt es zum Beispiel vom Land Salzburg

eine finanzielle Unterstützung für Spediteure

bei der Anschaffung von schadstoffarmen

Nutzfahrzeugen.

Eine staatliche Förderung gibt es neuerdings

auch in Deutschland. Bundesverkehrsminister

Wolfgang Tiefensee (SPD) hat durchgesetzt,

dass der Kauf eines Fahrzeugs, das die Abgas-

norm Euro 5 oder EEV einhält, bei erstmaliger

Zulassung mit bis zu 4.250 Euro gefördert

werden kann. Die Förderungssätze sind gestaffelt

und beginnen bei 2.550 Euro für Großunternehmen

in den alten Bundesländern. Den

Förderungshöchstsatz von 4.250 Euro können

Unternehmen aus den neuen Bundesländern

mit maximal 250 Mitarbeitern, einer Bilanzsumme

unter 43 Millionen Euro und einem

Umsatz von maximal 50 Millionen Euro

beantragen.

Die wichtigsten Voraussetzungen für den

Erhalt des Geldes sind, dass die Fahrzeuge

erstmalig in Deutschland zugelassen werden

und hier mindestens zwei Jahre zugelassen

bleiben. Die Förderung ist befristet bis zum

30. September 2008, gilt aber nur für Fahrzeuge,

die nach dem 1. September 2007

gekauft wurden. So profitiert von der Maut

nicht nur die Staatskasse, sondern auch die

Umwelt ein positiver Nebeneffekt. �


Die Supermarktregale gaben mit Lebkuchen

und Stollen schon vor Wochen

die ersten Anzeichen, inzwischen sorgen

permanente Jingle-Bells-Klänge und die

zunehmende Dichte von Glühweinständen für

Gewissheit: Weihnachten steht wieder vor der

Tür und damit nicht nur die alljährliche

Odyssee durch Kaufhäuser und Boutiquen,

sondern auch die Frage aller Fragen: Was

kann ich schenken?

Wäre es nicht toll, Geschenke ganz einfach

per Internet zu bestellen? In Ruhe am Bildschirm

aussuchen, mit einem Klick ordern.

Der Scania Truckershop bietet seinen Kunden

unter http://truckershop.scania.de genau das:

hochwertige Produkte, die ohne großen Aufwand

direkt nach Hause kommen.

Die besondere Qualität und das ansprechende

Design der Artikel begeistern nicht nur Scania

Fans. Denn: Neben den Klassikern wie Basecap,

Kugelschreiber und Tasse hält der

Truckershop mit trendiger Kleidung und erlesenen

Accessoires für jeden etwas Passendes

bereit. „Am besten kommen traditionell unsere

T-Shirts mit der großen Scania Aufschrift

an“, weiß Tanja Vetter, verantwortlich für den

Truckershop bei Scania Deutschland. Aber

auch die schicken Jacken verkaufen sich prima.

Eine Fundgrube für die Helden der Straße

stellt die Kollektion Scania Truck Gear dar. Sie

kombiniert Design, Qualität und Funktionalität.

Für die Arbeit unterwegs wie auch für

die Freizeit entwickelt, überzeugt sie mit einem

klassischen Look sowie sorgfältig ausgewählten

Materialien und cleveren Details.

Neben der Männermode gibt es seit einiger Zeit

auch Frauenbekleidung in der Online-Boutique.

„Die weiblichen Fans sind begeistert“, erzählt

Tanja Vetter. Vor einem Jahr wurde der Shop

überarbeitet und besser auf die Wünsche der

Kunden abgestimmt. Layout und Shopsystem

überzeugen seither noch stärker durch Übersichtlichkeit

und das Sortiment wurde vielseitiger.

„Wer bis zum 19. Dezember bestellt, bekommt

seine Ware auch noch rechtzeitig zur

Bescherung“, versichert Tanja Vetter.

Diese Produkte gibt es bei den Scania Händlern.

Sie sind aber auch telefonisch oder online

zu bestellen. Einen Blick auf die Website

sollte man auf jeden Fall werfen und

sich überraschen lassen vom vorweihnachtlichen

Angebot. Bestimmt ist etwas

dabei, das gut auf den Gabentisch passt.

Service 21

Schwedische

Weihnacht

Der Weihnachtsmann kommt aus Schweden und

hat tolle Geschenk-Ideen mitgebracht.

Sportliche Eleganz

Mit dieser Sportjacke ist „Mann“ auf

jedes Wetter bestens vorbereitet. Die

schwarze Jacke mit dem Scania Logo

gefällt nicht nur wegen

ihres klassischen

Schnitts, sondern

auch wegen der

ausgefeilten

Materialmischung.

Das Futter

besteht aus weichem

Micro Fleece,

die Zwischenschicht aus

einer atmungsaktiven

TPU-Membran. Die

Polyester-Elastan-

Außenhaut schließlich sorgt

für Rundumschutz gegen Wind und

Regen. Reflektierende Biesen machen den

Träger zusätzlich auch bei Nacht gut

sichtbar. Die Sportjacke gibt es in den

Größen S bis XXL und ist sicher ein tolles

Geschenk an Heiligabend!

Achtung, Elch im Anmarsch!

Wer schon einmal in Schweden unterwegs war, weiß,

dass es sich bei diesem Straßenschild keineswegs um

einen Scherzartikel handelt. Als Dekoration für die heimischen vier Wände

oder als Erinnerung an den letzten Schweden-Urlaub sorgt der Elch im roten

Dreieck trotzdem bestimmt für gute Laune. Eine witzige Geschenkidee!

Scania und der Truckershop wünschen:

Frohe Weihnachten und „God Jul!“


22 Service

Ausgefallene

Accessoires

Neben Kleidung und praktischen Alltagsgegenständen

bietet der Truckershop

auch eine Auswahl an verspielten und

feinen Accessoires. Neben edlen Lederwaren

und Uhren sorgen diesen Winter

sicherlich die Ohrstecker mit dem Greif-

Motiv für Aufsehen. Die versilberten

Schmuckstücke glänzen

mit ihrem extravaganten

Design und ihrer hochwertigen

Verarbeitung.

Mit ihnen kann

man sich überall

sehen

lassen.

Praktische Geschenkideen

Ob auf Achse oder im Alltag die blaue Sport- und Reisetasche mit dem Greif

bietet in jedem Fall viel Platz für unterwegs. Das strapazierfähige Nylon-

Material ist wasserabweisend und äußerst robust. Mit einer extra Schuhtasche

vorne und cleveren Details ist die Tasche immer ein verlässlicher

Begleiter!

Natürlich ist auch Platz für den RainLite Trimatic Taschenschirm.

In stilvollem Schwarz mit Scania Logo und silbernem Schriftzug

wartet der praktische Schirm mit einem verchromten Stahlstock

und einem patentierten selbst öffnenden Gestell auf. Der Schirm

ist robust und sauber verarbeitet und schützt durch Fibertec-Material

und Teflon-Beschichtung bei jedem Wetter.

Wer zu Hause bleibt, braucht sich keine Gedanken um Regen und

Schnee zu machen. Und was ist schöner, als in der Vorweihnachtszeit

mit seinen Lieben Plätzchen zu backen und

dazu heißen Tee zu trinken? Der Truckershop

erfreut daher alle Fans von Teig und

Gewürzen mit dem Scania Backset,

bestehend aus zwei originellen

Förmchen, einer Scania

Schürze und einem

Handschuh. Da kann

Weihnachten kommen!

Scania und der Truckershop wünschen:

Frohe Weihnachten und „God Jul!“


Für coole Kids

Auch die Kleinen kommen bei Scania nicht zu kurz.

Die Kinderweste ist im Design den echten Fahrerwesten

der Lkw-Profis nachempfunden. Während Mutti an der

Topqualität, die auch die wildesten Kinderspiele übersteht,

ihre Freude haben wird, gefällt den Tretrollerpiloten

besonders die starke Optik mit

dem Scania Schriftzug. Die Weste

gibt es in Größen für Kinder zwischen

drei und fünf Jahren, für Kinder

zwischen fünf und sechs Jahren

und für Kinder zwischen sieben und acht

Jahren. Und für unterwegs unentbehrlich:

der flauschige Elch-Rucksack.

Den Elch gibt es übrigens auch

als süßes Plüschtier mit

blauem Scania Schal.

Bei jedem Wetter

Die All Season Jacke in elegantem

Schwarz überzeugt mit vielen praktischen

Details: Die herausnehmbare

Innenjacke aus kuscheligem

Fleece wärmt in der kalten

Jahreszeit und die

abnehmbaren Ärmel

verwandeln die Jacke

im Handumdrehen in

eine Weste. Das Scania

Logo mit dem Greif sowie der Schriftzug im Nacken

machen sie zu einem echten Hingucker. Die All Season

Jacke ist in den Größen S bis XXL erhältlich.

Dazu passt perfekt das Scania Poloshirt. Die

Topqualität, der sportliche Look und das coole

V8-Emblem machen das Shirt zu einem echten

Verkaufsschlager im Scania Truckershop.

Den Truckershop mit den vorgestellten und vielen weiteren Produkten gibt es im Internet unter

http://truckershop.scania.de

Die freundlichen Scania Mitarbeiter nehmen Bestellungen auch telefonisch entgegen:

06562-6193 oder per Fax unter 06562-6133

Service 23

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