Wer plant was 2013? - WMD Brokerchannel

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STATEMENT Versicherung | WER PLANT WAS? 2013Condor wird 2013 vieleneue und optimierteProdukte anbieten. EinSchwerpunkt ist die Berufsunfähigkeit.Hier haben wir unser erfolgreichstesProdukt, die „Comfort-BUZ“,nochmals verbessert.So wurden die Bedingungen - vorallem für Azubis, Studenten undSelbstständige - weiter optimiert.Zudem gibt es nun acht statt fünfBerufsgruppen. Das bedeutetfür viele Neukunden günstigerePrämien – und trotz Unisex auchClaus Scharfenberg,Vorstand,Condor Versicherungenfür viele Männer. Darüber hinausweiten wir unsere indexorientiertenProdukte aus. Ausgangspunktist unsere „Index-Rente“mit garantierter Mindestleistungsowie einer Wahlmöglichkeitzwischen Partizipation am Euro-Stoxx 50 und sicherer Verzinsung.Künftig gibt es auch eine Kinder-Index-Kapitalversicherung. Dieseist ideal für Eltern, Großelternund Paten, die für ein Kind Geldansparen wollen. Völlig neu istunser Verkaufsansatz „Congenialreal“ für fondsgebundene Rentenversicherungen.Dabei kannder Kunde für die Geldanlage ausbis zu 15 sachwerteorientiertenFonds auswählen.Arend Arends,Vertriebsvorstand,NV-Versicherungen VVaGNV-Versicherungen. Einfacher. Besser2013 hat sich die NV vielvorgenommen. Die Online-Rechner werden im März ineiner komplett neuen Version zurVerfügung stehen, einfacher inder Benutzung und in einem frischenDesign.In der Erfolgssparte Tierhalterhaftpflichtgibt es für Hund und Pferdnur noch ein Produkt – das Beste.NV HundePremium und NV PferdePremiumstehen mit drei möglichenDeckungssummen und verbessertemEinstiegspreis bereit.In der NV Hausrat können Fahrräderbis zu 10 % der VS mitversichertwerden, künftig ohneEntschädigungsbegrenzung undohne einschränkende NachtzeitoderSchlösserklauseln!Auch die neue HuG machtSchluss mit komplizierter Tarifierung:ein neues Spitzenproduktzum Spitzenpreis! Das vereinfachtdie Auswahl.Die neuen Rechner sind auf jederHomepage einsetzbar; dadurchunterstützen wir unsere Vertriebspartner,ihre Dienstleistungzu verbessern. Natürlich wird diegewohnte NV Geschwindigkeitbeibehalten.NV-Versicherungen. Einfach besser.“9


STATEMENT Versicherung | WER PLANT WAS? 2013Der Jahresbeginn 2013steht ganz im Zeichen unsererneuen BU PLUS. Sieschützt den Kunden zugleich beiChristian Schröder,AbteilungsleiterProduktmanagement Leben,V O L K S W O H L B U N DBerufsunfähigkeit und im Pflegefall.Basis der BU PLUS ist unserebestehende, vielfach ausgezeichneteklassische Berufsunfähigkeitsversicherung.Dazu kommtein Pflege-Schutzbrief, mit demder Kunde sofort eine Absicherungfür den Pflegefall hat.Darüber hinaus hat der Kundenach Ablauf der Versicherung einenAnspruch auf eine Anschluss-Pflegerentenversicherung, für dieer keine Gesundheitsfragen mehrbeantworten muss. Zwischenzeitlicheingetretene Vorerkrankungenspielen dann keine Rollemehr. Einzige Voraussetzung: Erdarf bis dahin noch keine Pflegeleistungerhalten haben.Vertrieblichen Rückenwindhaben diejenigen Versicherungsunternehmen,diesich rechtzeitig mit dem Themabiometrischer Risiken befasst haben.Wir haben aktuell 2,5 MillionenPflegefälle in Deutschland. InKarlheinz Fritscher,Vorstand,IDEAL Lebensversicherung a.G.zehn Jahren werden es bereits 3,4Millionen Menschen sein. Die Bürgersind inzwischen für das ThemaPflege sensibilisiert. Die IDEAL hatsich längst im Markt als „Spezialistfür Senioren“ etabliert. Wir habendie Produkte, die jetzt und in Zukunftnachgefragt werden. DerVersicherungsvertrieb kann also– übertrieben ausgedrückt – wievon selbst laufen, wenn man dieZeichen der Zeit erkannt hat.Große Chancen rechnen wir unsim Vertrieb durch die Einführungeines völlig neuen Produkts zum1. März 2013 aus, welches Schutzvor den zentralen schwerwiegendengesundheitlichen Einschnittenin das Leben der älterenVersicherungskunden bietet. Wirhaben dabei vor allem im Fokus,dass Spitzenmedizin in Zukunftstärker durch einen eigenen finanziellenBeitrag gesichert werdenmuss.Auch in das Jahr 2013 startenwir wieder mit top-bewertetenRisikolebensversicherungen(RLV). Wir werdenzudem den Maklerservice weiterDr. Christian Bielefeld,Vertriebsvorstand.Hannoverschenausbauen und den Vermittlernnoch mehr Unterstützung bieten.Die Risikolebensversicherung(RLV) der Hannoverschen ist derperfekte Einstieg in den Kundendialog.Durch die neuen Unisex-Tarife ist die RLV für Männer sogarnoch attraktiver geworden, z.B.unsere Risikoversicherung Kompakt- mit nur drei Gesundheitsfragenzu einem Risikoschutz vonbis zu 50.000 Euro. Damit ist sieideal für einen Basisschutz oderals Ergänzung bei einem gestiegenenAbsicherungsbedarf. Potenzialhat eine RLV: Entgegen derlandläufigen Meinung ist die RLVerstaunlicherweise immer nochkein „gelerntes“ Produkt. Über60% der Deutschen sind sich z.B.unsicher, wie hoch die Summe einerRisikoabsicherung sein sollte.11


WER PLANT WAS? 2013 | STATEMENT VersicherungAndreas Schwarz,Vorstand,Credit Life AGZum 1. Januar 2013 firmiertedie ONTOS LebensversicherungAG in Credit Life AGum. Diese wird, unter dem erfolgreichenMarkennamen CreditLife International, neben dembisher betriebenen Geschäft mitRisikolebens- und Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen,auchRestkreditversicherungsgeschäftzeichnen. Das erfolgreiche Risikolebensversicherungsgeschäftstellt für uns weiterhin ein Hauptgeschäftsfelddar. So bieten wirin diesem Jahr bei unverändertgutem Service eine noch leistungsstärkereProduktpalette.Darüberhinaus schützen wir sowohlden Finanzierungsgeberals auch den Finanzierungsnehmergegen vorübergehendeoder dauerhafte Ausfallrisikenwie z.B. Arbeitslosigkeit oderArbeitsunfähigkeit mit unsererRestkreditversicherung. In jedemFall steht die Zufriedenheitunserer Partner und Kundenfür uns im Mittelpunkt. Dafürsorgen wir mit engagierterTeamarbeit, unterstützt durchzertifizierte Prozesse und hochmoderneInformationstechnologie,die für eine reibungsloseAbwicklung vom Kundenauftragbis zur Schadenabwicklungsorgt.Nachdem die oeco capitalauch das vergangene Jahrerfolgreich abgeschlossenhat ist uns der Übergang in dieLothar See,Vertriebsvorstand,Concordia Versicherungenund oeco capital„Unisex“-Tarifwelt hervorragendund nahtlos gelungen. Wir habendie Chance genutzt unsere Produktemit zahlreichen Verbesserungenan den Bedürfnissen derVermittler und Kunden gleichermaßenauszurichten. So bietendie neue Risiko- und BU-Versicherung,die Privat-Rente, „oecofutur“ und unser Kinderprodukt„junior BASIC“ noch mehr attraktiveGestaltungsmöglichkeiten fürden Vermittler und den individuellenBedarf des Kunden.Selbstverständlich werden wirunsere nachhaltig ausgerichteteKapitalanlagestrategie konsequentweiterverfolgen. Diesererfolgreiche Ansatz bei langfristigertragreichen Altersvorsorgeproduktenwird uns zumfünften Mal in Folge vonProfessor Finsinger durchdas „5 Sterne“-Ratingbestätigt.Mit der oeco capital sindwir auf dem richtigen Wegund mit viel Schwung indas Jahr 2013 gestartet.Auch dieses Jahr werdenwir mit unserer hoch motiviertenMannschaft undunseren überzeugten Vertriebspartnernerfolgreichgestalten.12


STATEMENT Versicherung | WER PLANT WAS? 2013Rüdiger Brandenburg,Mitglied der Geschäftsleitung,OCC Assekuranzkontor GmbHSaisonstart 2013 mit dem Klassiker –Startschuss für die richtige Deckung!Rüdiger Brandenburg, Mitgliedder Geschäftsleitung: „Wir entwickelnund gestalten exklusiveDeckungskonzepte für jungeund alte Klassiker – und leistenmit unseren Spezialisten auchdie Schadenabwicklung.“OCC wird 2013 mit einer WebbasiertenPortal-Lösung auf denMarkt kommen, um Maklernund Vermittlern noch schnellerrund um die Uhr konkrete Angebotefür deren Individualkundenzur Verfügung zu stellen.Die Versicherung von historischenund modernenKlassikern ist dasGeschäftsmodell von OCC ausLübeck. Die Assekuradeure,die sich seit fast 30 Jahrenausschließlich mit Oldtimern,Youngtimern sowie PremiumCars beschäftigen, verweisenaus gutem Recht auf gravierendeUnterschiede zwischender Absicherung von klassischenFahrzeugen und Autos zur alltäglichenNutzung.„Für jeden Vermittler ist es einqualitatives Plus, wenn er seinemKlienten ein ganzes Bündelvon einzigartigen Produkten24/7 anbieten kann,“ so Brandenburg.Zeit für eine Veränderung?Jetzt modernisieren mit dem Wüstenrot Turbodarlehen.Die Vorteile auf einen Blick.Darlehen bis 30.000 EuroObjektunterlagen werden nicht benötigt, nur die zwei letztenEinkommensnachweise des Kunden und ein aktueller GrundbuchauszugKeine dingliche SicherstellungEinfache und unbürokratische BeantragungKein ZinsänderungsrisikoWeitere Informationen finden Sie unter www.partner-wuestenrot.deWÜSTENROT TURBODARLEHEN biszu 30.000 Euro einfach und schnellohne Grundschuldeintragung.


WER PLANT WAS? 2013 | STATEMENT VersicherungDie Salus BKK - Die Gutfühlversicherunggehört mitüber 145.000 Versichertenzu den bundesweit 20 größtenBetriebskrankenkassen. Seit über115 Jahren bilden Kompetenz,Wirtschaftlichkeit, Leistungsstärkeund ein vielfach ausgezeichneterKundenservice die Basis fürunseren Markterfolg.Holger Hauswirth,Abteilungsleiter Vertrieb,Salus BKKUnser hervorragendes Bonusmodell„Vorsorgesterne“ lohntsich für Vertriebspartner gleichdoppelt: Ihre Kunden profitierenvon 150 Euro für gesundheitsbewusstesVerhalten, die siedirekt zur Refinanzierung vonprivaten Zusatzversicherungennutzen können.Für unsere Partner und Vermittlerbieten wir eine attraktiveVergütung und einen absolutenBestandsschutz ihrer Kunden.Darüber hinaus sorgen unserregionaler Außendienst undunser Kooperationspartnermanagementfür einen reibungslosenAblauf in der Kommunikation,der Antragsbearbeitungund der Auszahlung der Vergütung.Zusätzlicher Vorteil:In 2013 bieten wir mit unserenOnline-Seminaren praxisnahe,kostenfreie Schulungen zu denFachbereichen der gesetzlichenKrankenversicherung an.Testen Sie uns. Es lohnt sich!Peter Thomas,Vorstandsvorsitzender,INTER Versicherungsgruppe14Die INTER wird ihre konsequenteAusrichtung auf Sicherheit,Service und Produktqualitätauch im Jahr 2013weiter verfolgen. Mit der INTERQualiMed®-Familie verfügen wirseit 2012 in der Krankenversicherungsowohl im Voll- als auch imZusatzbereich über ein hochwertigesund erfolgreiches Angebot.Im Kompositbereich werden wirden eingeschlagenen Weg weitergehenund unsere Produktpalettean den Anforderungen desMarktes ausrichten. Den Bereichder technischen Versicherungwerden wir auch im kommendenJahr weiter ausbauen.In der Lebensversicherung istund bleibt die INTER trotz deraktuellen Niedrigzinsphase einverlässlicher und solider Partnermit einer im Marktvergleich attraktivenÜberschussbeteiligung.Insgesamt wird die INTER Versicherungsgruppein diesem Geschäftsjahrein erneut gutes Ergebnisausweisen können. Diesolide bilanzielle Entwicklung derINTER wird sich nach aktuellemKenntnisstand auch in 2013 fortsetzen.


STATEMENT Versicherung | WER PLANT WAS? 2013Ralf Berndt ,Vorstand Vertrieb und Marketing ,Stuttgarter Lebensversicherung a.G.Qualitätsoffensive bei der Stuttgarterzeitig die Zukunft von Umweltund Gesellschaft sichern kann.Im Gegensatz zu vielen fondsgebundenenAngeboten im Marktder nachhaltigen Altersvorsorgeüberzeugt die GrüneRenteals klassisches Rentenproduktmit einer finanziellen Absicherungim Alter durch lebenslangegarantierte monatliche Rentenzahlungen.Ebenfalls neu ist dieKindervorsorge performance-safe,die clevere Kombination ausSparen und Vorsorgen, schon fürdie Kleinsten. Weitere Schwerpunkteliegen auf dem Ausbaudes bAV-Bereichs und der Entwicklungvon Pflegeprodukten.Als Ausdruck unserer ausgezeichnetenUnternehmensqualität undum unseren Geschäftspartnernbestmöglich zur Seite zu stehen,versprechen wir ihnen auch indiesem Jahr Haftungsfreistellung,wenn sie bei der VersichererauswahlDie Stuttgarter empfehlen.Das ist nach wie vor einzigartigim Markt.Nach der Umstellung aufdie Unisex-Tarife zeigenerste Vergleiche mit relevantenWettbewerbern, dasswir uns mit der Preiskalkulationnochmals verbessert habenund auf den Spitzenplätzen vertretensind. Die kontinuierlicheLeistungs- und Qualitätsorientierunghat für uns oberste Priorität,die Weiterentwicklung desProduktangebotes gehört dazu.Beispielsweise bieten wir jetzt dieGrüneRente an, mit der man fürdas Alter vorsorgen und gleich-Auf unserer Webseite www.vsh-makler.de steht ein Rechentoolbereit, welches 5 Versicherer,variable Deckungssummen,wählbare Selbstbeteiligungenuvm. sofort und übersichtlichanzeigt und unseren Kollegenden direkten Vergleichermöglicht. Neben Differenzdeckungenbieten wir viele Bedingungsverbesserungen,so z.B. die Ruhend- und Geheimhaltungsklausel.Auch Containerdirektinvestmentsoder eine Begrenzungder Prüfkosten sindim Angebot.Sven Ratzke,Geschäftsführer,Ratzke & RatzkeVersicherungsmakler GmbHUnsere Kollegen können auchexklusive Erweiterungen in ihrenVertrag aufnehmen. Dazugehört die Klausel „wissentlichePflichtverletzung“ undauch ein Strafrechtsschutz fürVermittler.2013! Ein Jahr voller Herausforderungen.DieFAV- Verordnung zwingtzur Anpassung bestehenderVSH- Verträge an die neue Gesetzeslageführen.Anpassung, aber wie? Ergänzungbestehender Verträge,Differenzdeckung bei einemweiteren Risikoträger oder vollständigerWechsel des Versicherers?Eine stetige Verbesserung derProdukte, eine noch schnellereBearbeitung und einenweiterhin hohen individuellenService, dass sind unsere Ziele2013.15


STATEMENT Versicherung | WER PLANT WAS? 2013Im April werden wir eine neueUnfallversicherung auf denMarkt bringen, die mit einerflexiblen Tariflogik überzeugt.Grundgedanke ist hier die Individualisierungder Absicherung,d.h. die möglichst maßgeschneiderteAnpassung auf die Kundenbedürfnisse.Daneben werdenwir Leistungsverbesserungen inunserer Wohngebäudeversicherungeinführen. Im weiteren Verlaufdes Jahres dürfen sich unsereVertriebspartner über einenneuen Zahnzusatztarif und einenneuen KFZ-Tarif freuen.Peter Schneider,Vorstandssprecher,Janitos Versicherung AGAb Herbst arbeiten unsere Vertriebspartnerauf unserer neuenVertriebsplattform. Dazu treibenwir den Ausbau von Webservicesvoran, die den Datenaustauschzwischen uns, unserenVermittlern und Dienstleisternüber passgenaue Schnittstellengewährleisten und eine Dunkelverarbeitungin Antrags-, Schaden-und Verwaltungsprozessenermöglichen. Durch die Automatisierungerreichen wir schnellereProzesse und weniger Fehler. Somitsind wir auf einem hervorragendenWeg, die Zusammenarbeitmit uns für Vermittler nochattraktiver zu machen.Günther Soboll,Vorstand,Canada Lifebereits heute online Zugriff aufviele Vorgänge und eine moderneBeratungs- und Berechnungssoftware.Auch 2013 werden wirdiese Unterstützung weiter ausbauen.Schwerpunkt bleiben Altersvorsorge-Lösungen,mit denendie Kunden von Marktchancenprofitieren können, ohneauf Sicherheit in der Altersvorsorgeverzichten zu müssen. Sohaben sich unsere GENERATION-Tarife sowohl in volatilen Märktenals auch im aktuellen Niedrigzinsumfeldbewährt. Zusätzlichhaben wir mit dem GarantiertenRentenplan für besonders sicherheitsorientierteKunden im Sommer2012 unsere Produktpaletteabgerundet. Damit könnenVermittler für jeden Kunden dieLösung wählen, die dessen individuellemRisikotyp entspricht. ImRisikoschutz bieten wir mit unsererDread Disease-Police SchwereKrankheiten Vorsorge und derGrundfähigkeitsversicherung bedarfsgerechteLösungen, die unabhängigvon einer weiteren Berufstätigkeitgreifen.Um Vermittlern das Tagesgeschäftzu erleichtern, bieten wir ihnen17


WER PLANT WAS? 2013 | STATEMENT VersicherungWas werden die beherrschendenThemen 2013 sein,und nicht zuletzt auf welcheProdukte setzen Sie?Was können Makler, Vermittlerund freie Finanzdienstleisterim Jahr 2013 von IhremUnternehmen erwarten?Zurich ist als einer der großenLebensversicherer imdeutschen Markt fest etabliert.Wir sind Teil einer starkenVersicherungsgruppe weltweitund haben ein solides finanziellesFundament sowie starkeVertriebspartner. Wir beabsichtigenunsere Position auf demdeutschen LV-Markt weiternachhaltig zu stärken. UnsereVertriebspartner können vonuns erstklassigen Service und leistungsstarkeProdukte erwarten.Im Jahr 2013 werden wir die kanalübergreifendeZusammenarbeitvon Maklern und Finanzberaternweiter stärken. So werdenzum Beispiel Tandem-Partner ineiner neuen Servicedirektion amStandort in Bonn die Betreuervor Ort noch intensiver unterstützen.Prof. Dr. Hans-Wilhelm Zeidler,Vorstand Vertrieb Leben,Zurich VersicherungWo sehen Sie die größten Vertriebschancen?Wir konzentrieren unsauf unsere Premium-Produktfamilie mit demsogenannten "I-CPPI-Motor"*(I-CPPI = Individuelle ConstantProportion Portfolio Insurance).Dies sind Fondsprodukte der ersten,zweiten und dritten Vorsorgeschicht,die die Anlage inInvestmentfonds ermöglichenund trotzdem eine Garantie sicherstellen.Und das geschiehtnicht wie häufig üblich über denDeckungsstock, sondern über einaktives Management der Anlagen,wobei das Portfolio täglichsich den Herausforderungen derMärkte anpasst und für jedenKunden individuell gemanagtwird. Außerdem fokussieren wiruns auf Biometrie-Produkte wiezum Beispiel die Berufsunfähigkeitsversicherung.In all diesenBereichen erwarten wir starkesWachstum.Auch im Jahr 2013 werdenwir unseren Fokus aufFondsgebundene - und Biometrie-Produktelegen und dabeiinsbesondere auf Produktinnovationsetzten. Zur Biometrie,auch Protection genannt, gehörtaber ebenso auch eine exzellente,einfache Risikoprüfung und einehohe Kompetenz im Schadenfall.Dabei arbeiten wir an innovativenLösungen mit einem modernenUnderwriting-System. Zudem arbeitenwir für das nächste Jahr aninnovativen Produktlösungen, dieverstärkt unser internationalesKnow-How auf den DeutschenMarkt bringen werden. Ein spannendesThema bietet hier derBereich "Group Risk", also dasaktuarielle Pricing von Kollektivenohne medizinsche Gesundheitsprüfung.Eine andere Kategoriein der wir Wachstumpotenzialsehen, ist die alternative Absicherungzur Berufsunfähigkeit z.B.von schweren Krankheiten. Zudembauen wir weiter sukzessiveunsere fondsgebundenen Versicherungenaus um unsere marktführendePosition in diesem Segmentzu behaupten. Insgesamtarbeiten wir also an einigen Themen,die 2013 spannend lassenwerden.18


WER PLANT WAS? 2013 | STATEMENT VersicherungMit unserer ausgezeichnetenFinanzstärke,innovativen Produktenund einer attraktiven Gesamtverzinsungvon 4% entsprichtdie NÜRNBERGER den Wünschenihrer Vermittler und Kunden.Unser Motto des Jahreslautet „Den Bedarf des Kundenim Blick“, d.h. durch regelmäßigeBedarfsanalysen und ganzheitlicheBeratung mit Kompetenzüberzeugen.Oliver Koßert,Leiter VertriebswegMakler/Mehrfachagenten,NÜRNBERGER VersicherungsgruppeDie NÜRNBERGER unterstütztauch 2013 konsequent beimÜbergang vom Produkt- zum Beratungsverkauf.Zahlreiche Bordmittel,wie unsere neue Online-Beratungstechnologie „BTnet“mit einer am Markt einzigartigintegrierten BU-Risikoprüfung,haptische Verkaufshilfen wie derneue NÜRNBERGER Vorsorgeplanund pfiffige Smartphone-Applikationen stehen für unsereVertriebspartner bereit.Darüber hinaus bieten wir heutebereits die komplette Palette:Alles zu Versicherungen, rechtssichereAnlageberatung nach§ 32 KWG in unserem FÜRSTFUGGER Privatbank Haftungsdach,aktive Unterstützungund Begleitung bei der Neuregelungdes § 34c Gewerbeordnung(GewO) im Bereich derInvestmentvermittlung sowieüber die NÜRNBERGER Baufinanzierungsplattform.WeitereService- und Dienstleistungsangeboterund um Produkt- undTechnologie-Innovationen sowieaktuelle Verkaufsansätze transportierenwir bundesweit übermehr als 200 NÜRNBERGER Vertriebsleiter-/innen.Thomas Klein,Leiter Marketing & Vertrieb,Heidelberger Lebensversicherung AGDieses Jahr wird die HeidelbergerLeben einenSchwerpunkt auf die Verfeinerungihres 5R-Qualitätssicherungsprozesseslegen. MitdiesemVerfahren prüfen unsereInvestment-Spezialisten viermalim Jahr jeden von uns angebotenenFonds auf Herz und Nieren.Unser Augenmerk liegt außerdemauf Produkten, die wir zurAbsicherung biometrischer Risikenanbieten. So haben wirunsere BU-Produkte durch eineneue Berufsgruppen-Einteilungweiter verbessert. Des Weiterenhaben wir zu Beginn des Jahresmit der Unisex-Einführung unsereProdukte preislich neu gestaltet.Im Servicebereich planen wirzusätzliche und verbesserteDienstleistungen für Maklerund Kunden. So erweitern wirbeispielsweise unser Online-Trainingsangebot für Makler umeinige Aspekte. Für die Beratungbieten wir den kostenfreien Online-Service„Portfolio-Builder“an: Damit können Kunden undMakler die zum gewählten Risikoprofilpassenden Fonds zusammenstellen.Außerdem bieten wir Servicesrund um den „5R“-Qualitätssicherungs-Prozessan: Dazu gehörenauf jeden Makler abgestimmteBestandsinformationenmit kundenindividuellen Informationenund kostenfrei zugestellte„5R“-Fondsreporte.20


STATEMENT Versicherung | WER PLANT WAS? 2013Neue Gesetze und die anhaltendeNiedrigzinsphasemachen unser Geschäftnicht einfacher. Diesen Herausforderungenbegegnen wir miteiner strategischen Neuausrichtung,dessen Herzstück nach wievor die Kundenorientierung ist.Im Zentrum unserer Vertriebsaktivitätenstehen die unabhängigenMatthias Jacobi,Vertriebsvorstand Swiss Life AG,Niederlassung für DeutschlandMakler und Vermittler, die beiSwiss Life vor allem die regionaleNähe sowie das enge persönlicheBetreuungsverhältnis schätzen.Um die Geschäftspartner weiterhinerstklassig zu betreuen, bleibtdie Vertiefung der Fachkompetenzunserer Maklerbetreuer einewichtige Aufgabe. StichpunktService: Um die Komplexität derGeschäftsvorfälle und damit dieBearbeitungszeiten für Kundenund Makler zu reduzieren, werdenwir u. a. diverse Abwicklungsprozessevereinfachen.In der bAV können sich Geschäftspartnerauf unsere Servicequalitätüber alle fünf Durchführungswegeverlassen. Bei derAbsicherung des Pflege- undBerufsunfähigkeitsrisikos werdenwir als innovativer Anbieter wiedereinmal Zeichen setzen.Insgesamt bin ich optimistischfür 2013! Ich sehe es als unsereVerpflichtung an, die positivenAspekte der privaten und betrieblicheVorsorge wieder stärker insBewusstsein der Bevölkerung zurücken.in Verkaufsgesprächen. Die Idee:Den Kunden auf emotionale undunterhaltsame Art zum Nachdenkenmotivieren.Wir stellen unseren Vermittlernseit kurzemvirtuelle Unterstützungzur Seite: Die ‚HDI-Familie’. IhreMitglieder treten in kurzen Animationsfilmenüber Absicherungund finanzielle UnabhängigkeitKai Müller,Vorstand Maklervertrieb,HDI Versicherungenauf. Die ‚HDI-Familie’ liefert bedarfs-und zielgruppengerechteVerkaufsargumente – und dassparten- und produktübergreifend.Darüber hinaus dient sie alsTüröffner bei der Kundenakquiseund unterstützt den VermittlerDas Besondere: Der Vermittlerkann die Filme personalisieren,indem er sein Foto und seineKontaktdaten einfügt. Anschließendkann er den Film per Internet-Linkoder Datei an denKunden schicken oder ihn alternativim Beratungsgespräch vorführen.Bislang gibt es Filme überGeldanlage und zu ‚Anti-Aging’– Fortsetzung folgt. Wir hoffen,dass dieser pfiffige Ansatz dasGeschäft unserer Vermittler optimalunterstützt.21


»PREISALARM!UND ICH DACHTE,DIE KREISCHEN MEINETWEGEN.«


WER PLANT WAS? 2013 | INTERVIEW Versicherungwmd: Welche Versicherungsproduktewerden Ihrer Meinungnach in 2013 am stärkstennachgefragt werden?Jürgen A.Junker: Für 2013 erwartenwir weiterhin einen sehrengen Markt im Bereich des KFZ-Geschäfts. Wir werden alles daransetzen, unsere Marktanteilein diesem Bereich zu halten undsind gespannt wie sich der Marktinsbesondere beim Preisniveauweiterentwickelt. Ein zweiter Fokuswird für die Branche klar aufdem Sachgeschäft liegen. DasLebengeschäft steht nach wievor unter dem Einfluss des wirtschaftlichschwierigen Umfelds.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen in diesem Jahr sein?Jürgen A.Junker: Neben denreinen Produktthemen hat dieVersicherungsbranche diesesJahr einige Muss-Themen auf derAgenda. Hier sind z.B. SolvencyII, Sepa aber auch die Umsetzungdes Verhaltenskodex zu nennen,Interview mit Jürgen A. Junker,Vertriebsvorstand,VHV Versicherungendie uns stark in den nächstenMonaten beschäftigen werden.Auch auf die Vermittler kommendabei einige Veränderungen zu,bei denen wir sie bestmöglichbegleiten wollen und dies gilt esoptimal vorzubereiten.wmd: Auf welche Produktesetzt die VHV in 2013?Jürgen A.Junker: Wir zündenein Feuerwerk an neuen Produktenim Bereich der Sach-,Haftpflicht-, Unfallversicherung.Dazu starteten wir bereits Ende2012 mit unserer neuen Unfallversicherung,die mit ihrer innovativenTarifierung basierend auf32 Berufsgruppen, rund 70%der deutschen Bevölkerung einegünstigere Unfallversicherungbeschert. Zu Beginn des Jahres2013 haben wir unsere neueVHV Rechtschutz vorgestellt.Diese punktet mit einem TOPPreis-Leistungsverhältnis in allenBereichen beginnend mit einerexzellenten Beratung vor demLeistungsfall bis hin zu exklusivenBausteinen, die dem Vermittlerermöglichen, eine individuelleAbsicherung für alle seine Kundenbereitzustellen. Im Verlaufdes Jahres folgen dann nochNeuerungen in den Bereichender gewerblichen Haftpflicht,Privathaftpflicht- und Hausratversicherung.Vermittler könnenalso das ganze Jahr über von derProduktwelt der VHV profitieren.Versprochen!wmd: Was können Makler undVermittler von der VHV in diesemJahr erwarten?Jürgen A.Junker: Im Jahr 2013wird die VHV ihre Position imVermittlermarkt als erste Wahlfür alle unabhängigen Versicherungsvermittlerweiter ausbauen.Dazu zählen für uns nebender optimalen Unterstützung imtäglichen Beratungs- und Verwaltungsprozessvor allem TOP-Produkte. Zum Start haben wirunsere Internetplattform für dieVermittlerbetreuung optimiert.Unter vhv-partner.de findet derVertriebspartner nun alle Informationenzu einem VHV-Produktauf einen Blick. D.h. neben denreinen Produktinformationenbekommt er sofort die Vorteils-Argumentationen, Druckstücke,Produktübersichten oder passendeWerbeartikel angezeigt. Erbraucht fast nichts mehr zu suchen.Wir wollen dem Vermittlerauf diesem Weg die Vorbereitungauf das Kundengespräch bestmöglichvereinfachen und maximalbeschleunigen.Mit einem Klick ist er am Ziel!Ein verstärktes Thema für 2013werden auch unsere Tarifrechnerfür unsere angebundenVertriebspartner sein. Auf vhvpartner.dekann sich jeder Vermittlerunter Werbemittel/Tarifrechnerlinksseinen Tarifrechnerzur Einbindung in seine Websiteherunterladen. Durch die hinterlegteVermittlernummer wird dasonline generierte Geschäft dannautomatisch auf ihn geschlüsselt.24


INTERVIEW Versicherung | WER PLANT WAS? 2013wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen in diesem Jahr sein?Tobias Haff: Die vergangenenJahre waren geprägt von ertragsstarkenProdukten wie der PKVoder 2012 dem Schlussverkaufvon biometrischen Produkten wieBU und Rente. Diese Themen sindaber im Wesentlichen „abgearbeitet“.Makler müssen sich nunverstärkt auf die betriebswirtschaftlichenAspekte ihrer Arbeitkonzentrieren. Die Optimierungder Prozesse, das Einsparen vonArbeitsaufwand und damit auchdie Abwicklung der Vorgängeüber das Internet wird immermehr an Bedeutung gewinnen.Nur so können Makler auch mitweniger ertragsstarken Produktenbetriebswirtschaftlich sinnvoll arbeiten.Außerdem gewinnen sieso Zeit für die notwendige Beratungin der Kundenbeziehungenaufgebaut und erhalten werdenkönnen.wmd: Welche Produkte werdenIhrer Meinung nach indiesem Jahr besonders gefragtsein?Tobias Haff: In diesem Jahr werdenklare, einfache und transparenteProdukte weiter in denVordergrund treten. Die aktuelleDiskussion um die Riester-Renteund die klassische Lebensversicherunghat bereits für Verunsicherungbei Kunden und Vermittlerngeführt. Immer mehr Endkundeninformieren sich selbst, verschaffensich erste Eindrücke von PreisInterview mit Tobias Haff,Vorstand,PROCHECK24 AGund Leistung und wollen die Produkteverstehen. Ebenso wird sichder Trend fortsetzen, dass mehrund mehr Kunden von ihremunabhängigen, freien Vermittlerauch fundierte Beratung zu Allfinanzangebotenerwarten. Insbesonderedie alltäglichen Themenwie Tagesgeld, Girokonto undRatenkredit oder die Optimierungder Haushaltskosten aufgrundsteigender Energiepreise rückenstärker in das Blickfeld der Berater.Ein Kunde kann sein Geld nur einmalausgeben. Daher ist es zunehmendwichtig ihm wieder finanzielleFreiräume zu schaffen.wmd: Welchen Vorteil hat einFinanzberater, wenn er seinGeschäft über PROCHECK24abwickelt?Tobias Haff: PROCHECK24 setztauf die konsequente Optimierungder Prozesse und auf die weitgehendeAbwicklung über das Internet.Für viele Produkte ist dieAbwicklungsgeschwindigkeit extremwichtig. Unsere Ausrichtungauf Onlineabschlüsse hilft dabei,denn Makler können unsere Vertriebsplattform24 Stunden amTag, sieben Tage die Woche nutzen.Zudem bieten unsere Mitarbeiterzu allen Produkten einenweitreichenden Service. Geradein Bereichen wie Bankproduktenunterstützen unsere Produktspezialistenunsere Vertriebspartner mitihrem Know-how.wmd: Muss der Finanzberatersich in irgendeiner Form anPROCHECK24 binden?Tobias Haff: Nein. Es steht jedemPartner frei, selbst zu entscheidenwie intensiv er mit uns zusammenarbeitet.Wir freuen uns natürlichumso mehr, je intensiver uns einPartner in der täglichen Arbeitnutzt.wmd: Was können Finanzberaterin diesem Jahr an Innovationenund Neuerungen vonPROCHECK24 erwarten?Tobias Haff: Wir haben diesesJahr bereits „innovativ“ begonnen:Die von uns mitentwickelte RisikolebensversicherungProtect24 istnun in Version 2.0 verfügbar. MitProtect24 2.0 ist es möglich, vollständigpapierlos eine Risikolebensversicherungabzuschließen. Als Risikoträgerkonnten wir mit der BNPParibas Cardif einen Versicherergewinnen, der genau wie wir dieProzesse konsequent elektronisierenmöchte. PROCHECK24 ist fürdie BNP Paribas Cardif die exklusiveVertriebsplattform für unabhängigeVersicherungsvermittler.Daraus ergibt sich eine Win-win-Kombination für alle Beteiligten.Der Kunde erhält sofort ein Ergebnis,da die fallabschließendeGesundheitsprüfung vollständigonline durchführbar ist. WederKunde noch Finanzberater müssenlange Bearbeitungszeiten inKauf nehmen, da keine umfangreichenZusatzfragebögen ausgefülltoder Arztanfragen durchgeführtwerden müssen. Für denVermittler reduziert sich dadurchder sonst übliche Nachbearbeitungsaufwandund er erhält trotzniedriger Beiträge eine sehr attraktiveProvision. Gleichzeitigprofitiert der Kunde aufgrund derschlanken Onlineprozesse vonsehr günstigen und teilweise sogarmarktführenden Beiträgen.Protect24 2.0 ist für uns das Paradebeispieldafür, wie man mitkonsequenter OnlinefokussierungVorteile für alle am VermittlungsprozessBeteiligten schaffen kann.25


INTERVIEW Versicherung | WER PLANT WAS? 2013und junge Familien zu einemvollwertigen Berufsunfähigkeitsschutzgegen Beiträge, die derMarkt sonst nicht zu bieten hat.wmd: Haben Sie die Unisex-Einführung zu Produktverbesserungengenutzt?Rüdiger R. Burchardi: Neben vielenBedingungsverbesserungenin der Berufsunfähigkeitsversicherunghaben wir die Prämienin der Risikolebensversicherunggesenkt. Insbesondere für Nichtraucherliegen die Beiträge jetzterheblich niedriger. Unsere neuenRisikotarife zeichnen sich durchein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnisaus, ohne preisbestimmendeMerkmale in denVordergrund zu stellen. Wir bietenjedem den richtigen Schutzzu günstigen Konditionenwmd:. Kommen wir zum ThemaService. Haben Sie hier Alleinstellungsmerkmale,die Sieuns vorstellen möchten?Rüdiger R. Burchardi: Ja, undvon Ihnen profitieren unsere Vertriebspartnerganz entscheidend.Es beginnt mit unserem ohnePasswort zugänglichen Internet-Auftritt, der alle notwendigenInformationen und Formularezum Download enthält. Bei hochsummigenVerträgen wird derArztbesuch durch den MedicalHome Service ersetzt: Eine Krankenschwesterführt zu Hausebeim Versicherungsnehmer dasGesundheitsinterview durch, diePolicierungszeit verkürzt sich aufwenige Tage. Einfache Anträgegehen bei der Dialog über diesog. Schnellschiene und werdeninnerhalb von 24 Stunden policiert.Jeder Vermittler, der einenBU-Antrag einreicht, erhältpostwendend eine telefonischeEingangsbestätigung zusammenmit einer qualifizierten Ersteinschätzung.Und schließlich könnenunsere Vertriebspartner überunsere Anwaltshotline kostenloseine juristische Erstberatung inAnspruch nehmen.wmd: Auch zum Thema Servicedie Frage: Haben SieNeues zum Nutzen Ihrer Partnerentwickelt?Rüdiger R. Burchardi: Immerwichtiger wird die direkte Vertriebsunterstützungdes Maklers.Hier hat die Dialog eine bahnbrechendeInnovation entwickelt:die Dialog Berater-App. Sie enthälteinen Leitfaden mit vielenInformationen für das Kundengespräch,einen Bedarfsrechnerzur Ermittlung der Versorgungslückeim Todesfall, bei Berufsunfähigkeitund bei der Kreditfinanzierung,einen Tarifrechner zurAngebotsberechnung sowie einumfangreiches Dokumentencenter.Die App kann auf iPads undTablet PC’s installiert werden undwird damit zu einer großen Hilfefür den Makler vor allem bei seinenAußenterminen. Der befüllte Antragkann anschließend per E-Maian die Dialog versandt werden.27


WER PLANT WAS? 2013 | INTERVIEW VersicherungEinkommensabsicherung:Integrierte Lösungen als Rundumsicherungwmd: Welche Versicherungsproduktewerden Ihrer Meinungnach in 2013 am stärksten nachgefragtwerden?Martin Gräfer: Altersvorsorge-Produkte und Produkte zur Einkommensabsicherungwie beispielsweisebei Berufsunfähigkeitwerden 2013 sicher sehr stark imFokus stehen – nicht zuletzt wegender ausführlichen Berichterstattungder Medien in den vergangenenMonaten. Das regt dieMenschen zum Nachdenken anund motiviert viele zum Umdenkenund Handeln.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen in diesem Jahr sein?Interview mit Martin Gräfer,Vorstand,die BayerischeMartin Gräfer: Die private Altersvorsorgeist und bleibt einesder großen Themen 2013. Wiekann ich meinen Lebensstandardauch im Alter halten? Diese Fragewird für viele Kunden immerdrängender. Aufgrund der demographischenEntwicklung kannder Staat einen sorgenfreien Lebensabendnicht mehr garantieren.Wer nicht selbst vorsorgt,läuft Gefahr, im Alter unter dieArmutsgrenze zu rutschen. Dochauch Gut-Verdiener müssen denGürtel enger schnallen, wenn sienicht rechtzeitig privat vorsorgen.Der Bedarf nach privater Vorsorgewird also steigen. Besondersnachgefragt werden dabei Vorsorgeprodukte,die sowohl größtmöglicheSicherheit als auch dieChance auf eine hohe Rente bieten– in Zeiten von niedrigen Zinseneine Herausforderung für jedesVersicherungsunternehmen.Auch die Themen Berufsunfähigkeitund Einkommensabsicherungwerden in diesem Jahr einesehr große Rolle spielen, denktman nur beispielsweise an diestetig steigenden Fälle von psychischenErkrankungen. Hier giltes die Menschen noch weiter zusensibilisieren, denn Berufsunfähigkeitkann jeden treffen.wmd: Auf welche Produktesetzt die Bayerische in 2013?Martin Gräfer: Wir haben einigeunserer Produkte überarbeitetund weiter verbessert, was Wettbewerbsvergleichesehr gut belegen.Dazu gehört unsere GarantierenteZUKUNFT, die Sicherheitund erstklassige Renditechancendurch das perfekte Zusammenspieleiner klassischen konservativenAnlage, eines Wertsicherungs-Fondsund einer Auswahlhochwertiger Aktienfonds kombiniert.Zudem bietet sie finanziellenSchutz bei Arbeitslosigkeitund Arbeitsunfähigkeit.Mit der neuen Produktlinie DiagnoseX - Income PROTECT bietenwir dem Kunden eine umfassendeund spartenübergreifendeAbsicherung für sein Einkommenan. Das Besondere dabei: Die Bayerischeermöglicht mit DiagnoseX – Income PROTECT nicht wiederzeit am Markt üblich nur isolierteLösungen für den Fall derBerufsunfähigkeit oder schwereKrankheiten, sondern als integrierteLösung eine Rundumsicherung.Dementsprechendsetzt sich das Konzept aus dreifrei kombinierbaren Bausteinenzusammen: Premium PROTECTbietet finanziellen Schutz beischwerer Krankheit oder im Todesfall.Multi PROTECT deckt diefinanziellen Folgen bei schwererInvalidität durch Krankheit, Unfall,Organschädigungen, Verlustvon Grundfähigkeiten undPflegebedürftigkeit durch einelebenslange Rente ab. BU PRO-TECT ist der dringend notwendigeBasis-Schutz für nahezu jedenErwerbstätigen für den Fall,dass er seinen Beruf nicht mehrausüben kann.Als Highlight bietet die Bayerischeihren Vertriebspartnern dieMöglichkeit, direkt beim Kundenvor Ort einen rechtsverbindlichenVertrag inklusive Angebotserstellung,Risikoprüfung, Annahmeentscheidungund digitaler Unterschriftdes Kunden abzuschließen.Dazu hat die Bayerische miteinem Partner neben ihrem neu-30


INTERVIEW Versicherung | WER PLANT WAS? 2013artigen Diagnose-X-Programmeine App mit dem Namen in-Sign entwickelt, mit Hilfe dererder Kunde seine Unterschrift aufeinem handelsüblichen Tablet-PCoder Smartphone leisten kann.Die Daten werden sofort onlinean die Bayerische übertragen undgleichzeitig digital dokumentiert.Der neue Prozess erhöht zusätzlichdie Sicherheit und schließteine spätere Manipulation derDokumente aus.wmd: Was können Makler undVermittler von der Bayerischenin diesem Jahr erwarten?Martin Gräfer: Der Claim „Versichertnach dem Reinheitsgebot“steht bei der Bayerischen für verständliche,fair kalkulierte Versicherungslösungen,moderne, innovativeProdukte und für umfassendenService mit kurzen Reaktionszeitenund kompetenten Ansprechpartnern.Zudem stellen wir alle Prozesseauf den Prüfstand, um dieAbläufe weiter zu beschleunigen.Schritt für Schritt werden wir auchGarantien für den Zeitraum geben,in dem ein Schaden reguliert wird.In der Krankenzusatzversicherungist das zum Beispiel ein Zeitraumvon zehn Tagen.Einzigartige Hilfe dabei ist unserTool zum digitalen Vertragsabschlussbei Diagnose X. Die Vertriebspartnererhalten damit einenBeratungsansatz, den sie am Marktbisher nicht gefunden haben, derdie notwendige Papierarbeit aufein Minimum beschränkt und dieAntragsprozesse spürbar beschleunigt– ganz nach dem Motto derBayerischen: 100 % persönlichund schnell.VC-EnergieRente:Energieerzeugung aus erneuerbarenEnergien als Basis privater AltersvorsorgeBeitrag von Hermann Klughardt,Geschäftsführer,Voigt & Coll. GmbHDie private Altersvorsorgesteht vor demHintergrund historischniedriger Zinsen vor enormenHerausforderungen hinsichtlichder Erfüllung langfristigerRenditeerwartungen. Als Ergänzungzur gesetzlichen Rentenversicherungbedarf es einerzusätzlichen privaten Absicherung,um den gewohnten Lebensstandardzu erhalten. Diegesetzliche Altersversorgung,aber insbesondere auch derAufbau der Altersvorsorge mittelsherkömmlicher Lebens- undRentenversicherungen könnendiese Anforderungen vor demHintergrund gesunkener Garantiezinsennicht mehr erfüllen.Eine echte Herausforderungist es, in der privaten Vorsorgedie richtigen Entscheidungenzu treffen: Denn Altersvorsorgebraucht Stabilität und Unabhängigkeitvon den Kapitalmärkten.Eine private Rentenversicherungmit Investitionen in realeSachwerte aus dem Bereich dererneuerbaren Energien bietetnach den Erfahrungen der Finanzkriseunter Rendite- und Risikoaspektendie Lösung für dieseHerausforderungen. Bislangkonnten diese Sachwerte ausdem Bereich der ErneuerbarenEnergien nicht in private Rentenversicherungeneingebundenwerden. Die VC-Energie-Rente des liechtensteinischenVersicherers Quantum Life bieteterstmalig für den deutschenVersicherungsmarkt eine private31


WER PLANT WAS? 2013 | VersicherungRentenversicherung auf der Basisder Energieerzeugung auserneuerbaren Energien.Die VC-EnergieRente ist einefondsgebundene Rentenversicherunggegen Einmalprämieab 10.000 Euro mit jederzeitigerMöglichkeit der Zuzahlung ab300 Euro. Die Investiton in dieEnergieerzeugung mittels erneuerbarerEnergien Kraftwerkeführt zu einer stabilen kontinuierlichenVermögensmehrung.Der Kunde kann entsprechendseinen persönlichen Neigungenzwischen verschiedenen Anlagestrategienwählen.Als Basisinvestment werdenzwischen 50% und 80% derAnlagesumme in die Erzeugung„grüner Energie“ mittels erneuerbarerEnergien Kraftwerkeinvestiert. Damit legt der Kundedie Basis seiner Altersvorsorgelösungauf die Investitionin stabile reale Sachwerte. DieInvestitionen in die erneuerbarenEnergien wie Solarparks,Wind- und Biomassekraftwerkeerfolgen unmittelbar über institutionelleSpezialfonds, die demPrivatanleger ansonsten nichtzugänglich sind. Damit wird einedeutliche Kostenreduzierunggegenüber den herkömmlichenPrivatanlegern zugänglichenFondsinvestitionen erreicht. DasAsset Management dieser Anlagenerfolgt durch den auf erneuerbareEnergien Kraftwerkespezialisierten Asset ManagerVoigt & Collegen.Der verbleibende Anlagebetragvon 20% bis 50% wird inklassische Investmentfonds vonMarktführern wie z.B. AllianzGlobal Investors und DWS oderauch auf nachhaltige Investmentsspezialisierten Häusernwie Sarasin oder Ökoworld investiert.Auch für die VC-EnergieRentegelten die für Rentenversicherungengültigensteuerlichen Vorteile, insbesonderedie vollständige steuerfreieReinvestition aller zufließendenErträge wie Zinsen und Dividenden.Zusätzlich zu diesen Vorteilensind Teilauszahlungen jederzeitmöglich.Als Versicherungspartner konntedie Quantum Life mit Sitzim Fürstentum Liechtensteingewonnen werden. QuantumLife kombiniert die Vorteile desStandorts Liechtenstein, wieden Vermögensschutz durch dieBildung eines individuellen Sondervermögensfür jeden Kundensowie die Aufsicht durch dieliechtensteinische Finanzmarktaufsichtmit der Sicherheit desfür deutsche Kunden geltendendeutschen Versicherungsvertragsgesetzes.Debatte über deutsche Lebensversicherung versachlichenTowers Watson: 2013 braucht die Branchewieder mehr Planungssicherheit„Rückwirkende Änderungen in der Rechtsprechung treffen primär dasVersicherungskollektiv.“- Frank Schepers, Geschäftsführer, Towers WatsonDas Bild der deutschen Lebensversichererin der Öffentlichkeitist aktuell deutlich verzerrt.Die öffentliche Darstellung derLebensversicherer zurzeit könntegegensätzlicher kaum sein. Überspitztausgedrückt: Einerseits istdie Rede von Ausbeutern, diesich an ihren Kunden bereichern,Rekordüberschüsse erwirtschaftenund wilde Vertreter-Partysfeiern. Andererseits werden Lebensversichererals wankendeRiesen dargestellt, die nur nochwenige Jahre die versprochenenGarantien leisten können undderen Geschäftsmodell späte-32


Versicherung | WER PLANT WAS? 2013stens mit der Einführung derneuen Kapitalanforderungenvon Solvency II untergehen wird.Dieses Spannungsfeld machtdeutlich: Die deutsche Lebensversicherunghat nicht nur einImageproblem sondern vorallem ein Verständnisproblemin der Öffentlichkeit – denn ihrGeschäftsmodell basiert aufkomplexen Ausgleichsmechanismen,die bei den Urteilen undEntwicklungen der vergangenenJahre oftmals nicht ausreichendberücksichtigt wurden. Es erscheintdaher wichtig, sich diesebeiden Ausgleichsmechanismenerneut vor Augen zu führen: denAusgleich über die Zeit und denAusgleich im Kollektiv.Bewertungsreserven sind essentiellfür den Ausgleich überdie Zeit.Um Kapitalmarktschwankungenim Zeitverlauf auszugleichen, bildenVersicherer Reserven auf Aktiv-und Passivseite. Erst dadurchist es ihnen möglich, langfristigeGarantien darzustellen, also imVergleich zum volatilen Kapitalmarktgleichmäßige und stabileLeistungen zu erbringen. So ergebensich aus dem aktuell sehrniedrigen Zinsumfeld zwar hoheBewertungsreserven auf Kapitalanlagebestände– diese werdenaber über die Zeit benötigt, umstabile Leistungen darzustellen– denn die Garantien liegenzum Teil deutlich über den heutezu erwirtschaftenden Zinssätzen.Gesetze zur Beteiligung der Versicherungsnehmeran diese Bewertungsreservenoder Kapitalregeln,die diese Reservebildung angreifenoder reduzieren, schwächendie Branche in einem zentralenAusgleichsmechanismus.Einzelinteressen gefährden dieVersichertengemeinschaft.Eine Rechtsprechung, die Klauselnin der Lebensversicherungändert, häufig auch noch retrospektiv,agiert nur scheinbar zumWohle der Versicherungsnehmer.Ob Stornoabschläge, dieBeteiligung an den Bewertungsreservenoder die Diskussion umZuzahlungen für monatlicheBeiträge – vermeintlich kundenfreundlicheGesetzesänderungenbedienen Partikularinteressen,schwächen dadurch aberdas Kollektiv. Denn nach wie vorgilt: Das Kollektiv der Versicherungsnehmerteilt sich Kosten,Risiken und Erträge. Selbst Lebensversichererim Besitz vonaktionärsorientierten Gruppensind in Deutschland praktischzu 90 Prozent Gegenseitigkeitsvereine.Und damit gehen alle„Wohltaten“, die zu Gunstender (zumeist abwanderndenoder abgewanderten) Kundenverteilt werden, zu Lasten derverbleibenden Gemeinschaft. Inder aktuellen Debatte geht diesleider häufig unter. Es ist unbenommen,dass auch die LebensversichererHausaufgaben in denBereichen Transparenz und Verständlichkeitzu machen habenund dass die anhaltende Niedrigzinsphaseihr Geschäftsmodellunter Druck setzt. Aber geradeum die Branche krisensicher zumachen, benötigt sie langfristigePlanungssicherheit, nicht kurzfristigeund zum Teil kurzsichtigeÄnderungen.Für 2013 ist der Lebensversicherungsbranchezu wünschen,dass eine Versachlichung in dieöffentliche sowie in die politischeDiskussion einkehrt. Nurso können Entscheidungen zurStärkung der gesamten Versichertengemeinschaftund nichtzugunsten einiger Partikularinteressengetroffen werden.Frank Schepers ist Geschäftsführerbei der internationalenUnternehmensberatung TowersWatson und verantwortlich fürden Bereich „Risk Consultingund Software“. Schepers istinsbesondere auf strategischeFragestellungen für Versicherungsgesellschaften,Risiko- undKapitalmodellierung sowie aufM&A-Transaktionen spezialisiert.Autor: Towers Watson33


WER PLANT WAS? 2013 | VersicherungKrankenkassenvertrieb 2.0Beitrag von Thomas Adolph,Geschäftsführer,Kassensuche GmbHNicht zuletzt aufgrund dermassiven öffentlichen Diskussionüber die Zukunftder Privaten Krankenversicherungsind Gesetzliche Krankenkassenstark in die Wahrnehmung desVersicherungsvertriebs gekommen.Immer mehr Versicherungsmakler,Mehrfachagenten undVertriebseinheiten suchen nachLösungen, ihren Kunden mitmöglichst wenig Aufwand einegeeignete, leistungsstärkere und/oder finanzielle Vorteile bietendeKrankenkasse zu vermitteln. Ganzwichtig aber dabei: Angesichtsder geringen Aufwandsentschädigungen(von Provisionen kannbei einer Höhe von maximal EUR80,- je Mitgliedschaft ja kaum gesprochenwerden) macht diesesGeschäft nur dann Sinn, wenn eseinfach, schnell und hocheffizientabgewickelt werden kann.Eine Anbindung an eine einzigeKrankenkasse reicht hier im Regelfallnicht aus – viel zu sehrführt dies zu einer uferlosen Diskussionmit dem Kunden im Vergleichzu dessen bisheriger Kasse.Eine Diskussion, die ein Berater –noch dazu ein seine Unabhängigkeitbetonender – fast unmöglichgewinnen kann. Jahrzehntelangegute Erfahrungen lassen sichnicht wegdiskutieren! Doch mithundert Kassen Vertriebspartnerschafteneinzugehen, kann auchnicht die Lösung sein.Viel erfolgversprechender ist es,dem Kunden mit Hilfe eines Vergleichstoolseine objektive Gegenüberstellungvon Mehr- undMinderleistungen der einzelnenKassen aufzuzeigen – undes ihm so zu ermöglichen, sichauf Basis seiner individuellenWunschleistungen die genaupassende Kasse anzeigen zu lassen.Wir bezeichnen dies als „interaktiveKassensuche“, also denidealen Weg zur passenden Krankenkasse.Für den Vertrieb hat ein solches,übrigens kostenfrei zur Verfügunggestelltes Online-Tool denunschätzbaren Vorteil, den Kundennicht mehr selbst aktiv vonden Vorteilen eines Wechselsüberzeugen zu müssen. Diestut er auf Basis der angezeigtenMehrwerte bei seinen persönlichenAnforderungen praktischselbst. Der Vermittler stellt nurdas Werkzeug (z.B. auf seinemTablet-PC oder Notebook) zurVerfügung und leitet den Kundenan. In wenigen Minutenkann dieser für sich über denWechsel und die geeignete Zielkasseentscheiden.Jetzt kommt es auf die effizienteAbwicklung für den Vermittleran: Eine Kooperation mit allen100 derzeit allgemein geöffnetenGesetzlichen Krankenkassen mitjeweils unterschiedlichen Abwicklungsverfahrenetc. incl. dernotwendigen Materialhaltungkann nur als wirtschaftlicher Unsinnbezeichnet werden. Stattdessenbietet ein Abwicklungsportalwie www.makleraktiv.de ein Full-Service-Paket an, beidem gleichzeitig über 45 GesetzlicheKrankenkassen – darunternatürlich die Markt- und Qualitätsführer– abwickelbar sind.Auf einer einzigen Online-Plattformmit direkt hinterlegten Mitgliedschaftsanträgen,mit einerzentralen Einreichungsstelle undeiner konsolidierten Provisionsabrechnung.Und natürlich zuattraktiven Aufwandsentschädigungenim Rahmen der durchdie Aufsichtsbehörden der GKVzulässigen Höchstsätze!34


Versicherung | WER PLANT WAS? 2013Doch was ist nun neu in 2013?Denn gestartet wurde das Vertriebspartnerportalzur GKVwww.makleraktiv.de bereits imSommer 2011 und unterstütztschon über 550 Vertriebspartneraller Größen.Neu sind die Planungen für den„Krankenkassenvertrieb 2.0“:Noch im 2. Quartal 2013 wirdein neues Abrechnungssystem inBetrieb genommen, das in seinerEndausbaustufe ein vollständigesExtranet für nahezu alle GesetzlichenKrankenkassen bietenwird:• Interaktive Kassensuche wiebisher.• Zusätzlich je nach Kundenwunscheine ganz einfache„Schnellsuche“ oder einetiefgehende „Detailsuche“.• Als Ergebnis entweder alleKassen des Marktes oder nurdie gegen AufwandsentschädigungVermittelbaren.• Direkt hinterlegter Mitgliedschaftsantragund viele weitereMarketingunterlagenaller teilnehmenden Krankenkassen.• Nach Aufnahme des Antragsbeim Kunden (die Kundenunterschriftist weiterhin zwingenderforderlich, ebensodie Kündigungsbestätigungder vorherigen Krankenkasse)Hochladen aller Unterlagendirekt ins Abwicklungssystemvon www.makleraktiv.de .• Der Antrag wird in Sekundenschnelledirekt dem zuständigenSachbearbeiter derjeweiligen Krankenkasse inden Eingangskorb gestellt unddessen Abruf protokolliert.• Nachverfolgung im Online-System, wie der Bearbeitungsstanddes Antragsdurch die Kasse ist (Abruf,Erfassung, fehlende Unterlagen,Aufnahme, etc.).• Zustellung der Abrechnungenan den Vermittler direkt überdas System bzw. per eMail.Durch diesen stringenten Ablaufist eine ganz einfache kassenübergreifendeVermittlung vonMitgliedschaften der GesetzlichenKrankenkassen möglich.Ein einziges System mit direkterOnline-Antragseinreichungfür alle teilnehmenden Kassen(schon heute über 45 Kassen!)macht diesen Geschäftsbereichfür Vermittler wieder hochinteressantund ermöglicht so, dieGKV effizient und ertragreich alsideales Türöffnerprodukt für dieAbsicherung aller biometrischenRisiken (Zusatz-KV, Pflege, BU,Risiko-LV etc.) zu nutzen.Wie das geht?Mehr unter www.makleraktiv.de/start oder interaktiv per Video – einfachunten auf das Symbol klicken!Thomas Adolph,Geschäftsführer, Kassensuche GmbHBitte klicken Sie für das Video auf das Bild.35


WER PLANT WAS? 2013 | INTERVIEW Versicherungwmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen in diesem Jahr sein?Stephan Buschek: Für die GeschäftsfelderBausparen und Baufinanzierungwird die anhaltendeNiedrigzinsphase auch 2013 denentscheidenden Vertriebsimpulsliefern. Der Wunsch nach Zinssicherheitist für die Bau-finanzierungskundenein wichtiges Kaufkriterium,die Absicherung derZinsen ist ein wesentliches Motiv fürdie Eröffnung eines Bausparkontos.Die Nachfrage nach dem Eigenheimwird auch 2013 anhalten,auch wenn sich die Immobilienpreisein den Ballungszentren ineinem Hoch befinden. Der Bau desEigenheims am Stadtrand oder inländlicher Lage mit guter Stadtanbindungwird in diesem Jahr seineBedeutung als Motor des Wohnungsbauszurückgewinnen.wmd: Wird das Baufinanzierungsgeschäftin 2013 seinenHöhenflug fortsetzen?Interview mit Stephan Buschek,Vorstand,ALTE LEIPZIGER Bauspar AGStephan Buschek: Die Zeichenstehen gut. Steigende Einkommenund die historisch niedrigenBaudarlehenszinsen sprechen füreine Fortsetzung der Nachfrage– auch nach Darlehen für dieSofortmodernisierung. Die energetischeQualität des Wohnungsbestandesist zwar laut aktuellenUntersuchungen des Verbandesder Privaten Bausparkassen besserals allgemein angenommen, aberdennoch ein Wachstumsmarkt, indem wir mit unseren speziell aufModernisierung abgestimmtenDarlehensangeboten flexible Finanzierungslösungenanbieten.wmd: Worauf führen Sie dieBeliebtheit Ihres Hauses beimVermittler zurück?Stephan Buschek: Unser Unternehmenhat sich in den letztenJahren insbesondere durch einmehrfach ausgezeichnetes Produktangeboteinen sehr gutenRuf in der Maklerschaft erarbeitet.Zudem genießen wir mit unsererspeziell auf Geschäftspartner ausgerichtetenGeschäftspartner-Beratungeine hohe Akzeptanz. DieserService ergänzt in idealer Weisedie Arbeit unseres betreuendenAußendienstes und wird gerne inAnspruch genommen.Das bestätigt eindrucksvoll die seit5 Jahren ununterbrochene Siegerplatzierungin der AssCompact-Umfrage nach der Bausparkasse,mit der Makler am liebsten zusammenarbeiten.wmd: Sie haben mit demBaufi.PLUS.Service ein neuesBeratungskonzept eingeführt.Was sind die Hintergründe?Stephan Buschek: Kern unseresneuen Beratungskonzeptes ist dieEinrichtung einer Geschäftspartner-BeratungBaufinanzierung.Die hier tätigen Baufinanzierungsspezialistenmit langjähriger Berufserfahrungverstehen sich alsAnsprechpartner für die Erstellungvon Baufinanzierungsangeboten,unterstützen bei der Produktauswahl,prüfen die Machbarkeit vonFinanzierungen und helfen bei derAuswahl von Bankpartnern, wennwir die Finanzierung nicht in die eigenenBücher nehmen.Durch dieses Service-PLUS wollenwir das Baufinanzierungsgeschäftinsbesondere für die Geschäftspartnernfördern, die nicht täglichmit Baufinanzierungsanfragen befasstsind. So finden die Geschäftspartnerdie benötigte zielgerichteteUnterstützung in allen Fragestellungenvom Angebot bis zur Rückzahlungdes Darlehens.Neben den eigenen Produkten derALTE LEIPZIGER Bauspar AG greifendie Mitarbeiter der GeschäftspartnerberatungBaufinanzierungim besten Interesse des Kundenauch auf die Angebote von anderenKreditgebern zurück.Mit dieser flexiblen Aufstellungsorgen wir gezielt dafür, für denKunden die optimale Finanzierungslösungfür sein Bauvorhabenzu finden.wmd: Was können Maklerund Vermittler von der AlteLeipziger Bauspar darüberhinaus in diesem Jahr nochan Neuerungen erwarten?Stephan Buschek: Anfang 2013haben wir neue Finanzierungsmodellein den Vertrieb eingeführt, dieunseren Kunden die günstigen Zinsenfür die gesamte Finanzierungslaufzeitsichern. Bei festen Zinsenund festen Raten für eine Gesamtfinanzierungsdauervon 20, 27 odersogar 34 Jahren garantieren unsereneuen Zins-Garant-Modelle die vollePlanungssicherheit. Zudem sind dieModelle mit Sondertilgungsrechtenausgestattet, die dem Kunden variableGestaltungsmöglichkeiten beider Rückzahlung erlauben.Zu einem späteren Zeitpunkt in2013 werden wir unser Tarifwerk imHinblick auf die weiter anhaltendeNiedrigzinsphase überarbeiten, umunseren Kunden auch in den nächstenJahren den Bausparvertrag alsoptimales Vorsparprodukt für denspäteren Eigenheimerwerb anbietenzu können.36


STATEMENT Vertrieb | WER PLANT WAS? 2013Der an einen Pool angeschlossene,freie Vermittlerkann von seinemPool im Jahr 2013 erwarten,Georg Kornmayer,Geschäftsführer,FONDSNETdass ihm dieser bei der Umstellungvon § 34c auf den § 34fviel Arbeit abnimmt. Diese Unterstützungsollte sich von einerumfassenden Informationmit der Möglichkeit, persönlichRückfragen zu stellen, über ausgefeilteIT-Hilfestellungen bis hinzu einer konkreten Unterstützungim Hinblick auf ggf. anstehendeSachkundeprüfungenoder aber die nun notwendigeWirtschaftsprüfung erstrecken.Da die letzten Jahre wegen derschwierigen Börsensituationbesonders für Fondsvermittlerhäufig schwere Jahre waren,sollte dieses gesamte Servicepaketvom Pooldienstleister zumSelbstkostenpreis mit möglichstvielen kostenfreien Komponentenangeboten werden. Schließlichist es der freie Finanzberater,von dessen konkreten Dienstleistungenam Privatanleger derPool lebt. Von daher ist einesolche Vorgehensweise im größteneigenen Interesse des Pooldienstleisters.Bildungsanbietern der Brancheweiter ausbauen.Prof. h.c. Dr. Kewan Kadkhodai,Vorstand,INFINUS AGEin zusätzlicher Schwerpunktliegt in der Erweiterung unsererexklusiven Produktpalette mitInnovationen auf Substanzwertbasisund bestmöglichem Schutzvor Inflation und Finanzkrisen.Mit dem Jahr 2013 unddem neuen § 34 f GewOhat in der unabhängigenFinanzberatung ein neuesZeitalter begonnen. Die INFINUSAG Ihr Kompetenz-Partner bietetals Multikompetenz-Zentrumund Full-Service-Dienstleister einKomplettpaket aus persönlicherVertriebsunterstützung, Rechtssicherheit,innovativen Produktenmit Sachwertcharakter sowiequalifizierter Aus- und Weiterbildung.Die vollumfänglicheInfrastruktur ermöglicht die professionelleUmsetzung individuellerGeschäftsmodelle nach denParagrafen 34 c, d und f der Gewerbeordnungmit strategischerWeitsicht, nachhaltigen Erträgenund unter Wahrung der eigenenIdentität.Gemeinsam mit der INFINUSAG Finanzdienstleistungsinstitutals Deutschlands HaftungsdachNummer eins werden wir die Angeboteder hauseigenen INFINUSAkademie durch maßgeschneiderteTrainings- und Zertifizierungsangebotein Zusammenarbeitmit den renommiertesten37


WER PLANT WAS? 2013 | STATEMENT VertriebVersicherungslösungen mit Sachwertanlagen.Die BRENNEISEN CAPITAL AGkonnte sich seit 2010deutlich vom negativenMarktumfeld absetzen. Die Strategiequalifizierten Wachstums inschwierigem Umfeld wird weitergeführt.Unterstrichen wird dieselangfristige Strategie durch dieÜbernahme von 100% des Aktienkapitalsan der BCAG durchHans-Otto Lessau,Vorstand,BRENNEISEN CAPITAL AGdie finanzstarke Infinus-Gruppe,Dresden, zum 31.12.2012.Das Geschäftsmodell der BCAGals Produktbekennender undEmittenten-Unabhängiger B2B-Anbieter geschlossener Fondswird beibehalten. Das Geschäftsmodellwird ergänzt umDirektinvestments sowie evtl.Argumente für die Zusammenarbeitmit der BCAG: Klare Produktempfehlungenin den relevantenAssetklassen, Übernahmeder Plausibilitätsprüfung mitrückversicherter Haftungsfreistellung,Dynamische Fondsdatenbank,E-Beratungsprotokoll, VSH-Lösung für 34f-Vermittler etc.Also: Komplett-Dienstleistungfür Geschlossene Fonds aus einerHand !So positioniert geht die BRENNEI-SEN CAPITAL AG davon aus, indieser Umbruchphase des GeschlossenenFonds als WPhG-Instrumentweiter deutlich Marktanteilegewinnen zu können.Hans-Jürgen Bretzke,Vorstand,FondsKonzept AGVerbundmakler von Fonds-Konzept gehen optimalvorbereitet in das neueZeitalter von Regulierung und§ 34 f GewO. So stehen unteranderem eine neue Rahmenvereinbarungfür Fondsgeschäfteauf Basisder jeweiligen gewerberechtlichenTätigkeitserlaubnis,einneues Anlegerprofilund ein Beratungs-Vermittlungsprotokollmit Risikoüberprüfungauf der hauseigenenFull-Service-PlattformMaklerservicecenter(MSC) bereit und ermöglicheneine rechtssichereKundenberatung mit von der renommiertenFachkanzlei Stockmann+ Kollegen (Dr. ChristianWaigel) testierten Dokumentenund Prozessen. Weitere Neuerungenbetreffen ein ebenfallsgeprüftes DepotoptimierungsundFinanzplanungs-Programm,einen Rentenplaner und Kreditrechner,neue Serienbrieffunktionalitätensowie eine konsolidierteDatenintegration von Fondspoliceninklusive Vergleichsrechner.In den kommenden Monatenwird das Maklerservicecenter umein neues Smartphone App, eineVollversion für Tablet-PCs sowieein Modul zur einfachen Berechnungder DWS-Riesterrente erweitert.Darüber hinaus stehenden Geschäftspartnern in Kürzezusätzliche Marketingapplikationenwie ein Homepagegeneratorfürdie Erstellung einerindividuellen, rechtskonformenWebseite,ein neuer Kundenzugangund einePlattform für denKauf bzw. Verkaufvon Beständen inForm einer Maklerbörsezur Verfügung.38


STATEMENT Vertrieb | WER PLANT WAS? 2013Oliver Drewes,Geschäftsführer,MAXPOOLneu aufgesetzt. Zudem möchtenwir unseren Partnern in allenSparten deutlich mehr vertrieblicheUnterstützung bieten. DasAngebot der vorgefertigten Endkundenflyer,die auf Wunsch miteigenen Daten versehen werdenkönnen, sowie die Themen derKundenveranstaltungen, für diewir Hilfestellung bei der Organisationbieten, werden erweitert.Auch nach Übernahme allerGesellschaftsanteile durchOliver Drewes bleibt maxpoolunabhängig und frei von Beteiligungendurch Produktgeber.Somit stehen auch in 2013 dieBedürfnisse der Makler weiter imMittelpunkt. maxpool steht fürQualität und solide Produktauswahl.Makler können sich aufneue, in Zusammenarbeit mitrenommierten Versicherern entwickelteDeckungskonzepte mitbesonderen maxpool-Highlightsfreuen. Die maxInvest GmbHwird für den Investmentbereichvollkommen neu ausgerichtetund das Thema BaufinanzierungZudem führen wir weitere innovativeServiceleistungen ein.Unsere Partner können sich aufRoadshows, Workshops, Onlineschulungensowie den Messen„Pools & Finance“ und „DKM“mit uns austauschen. Darauffreuen wir uns ganz besonders.Auch in diesem Jahr wirdblau direkt das ThemaProzessoptimierung einenentscheidenden Schritt vorantreiben.Was dies für unsereOliver Pradetto,Geschäftsführer,blau direkt GmbH und Co. KGangebundenen Maklerpartnerbedeutet, können viele aktuellnicht einmal erahnen. UnterVerwendung BiPRO konformerSchnittstellen wird sich der In-formationsaustausch zwischenden Gesellschaften und blaudirekt sowohl in Bezug auf dieGeschwindigkeit als auch aufden Umfang der relevanten Datenauf ein nie dagewesenes Levelheben. Wir steuern auf eineZeit zu, in der Sie als Partner vonblau direkt in Ihrem Bestandsverwaltungssystemauf so aktuelleDaten Zugriff haben werden,als würden Sie sich direkt in diePortale der einzelnen Versicherereinloggen. So wird technischfortschrittliche Kommunikation2013 aussehen.39


WER PLANT WAS? 2013 | STATEMENT VertriebHeimat, die sich den Herausforderungender Neuregelungennicht stellen wollen oder können.Aufgrund der anhaltendenVerunsicherung an denKapitalmärkten und denunverändert niedrigen Zinsensind Anleger wie Versicherungskundennoch stärker als bisherauf professionelle Beratung undunabhängige Empfehlungen angewiesen.Als Vollsortimenterwird Jung, DMS & Cie. seinenPoolpartnern auch künftig jedeUnterstützung in Sachen unabhängigerund umfassenderProduktauswahl, aber auch hinsichtlichder zahlreichen regulatorischenÄnderungen geben.Dr. Sebastian Grabmaier,Vorstandsvorsitzender,Jung, DMS & Cie.Mit der Einführung des § 34fGewO kommen auf freie Finanzanlagenberaterzahlreiche Herausforderungenbezüglich Qualifikationund Organisation zu.Umso wichtiger wird die Rollevon Maklerpools, die hier tatkräftigeUnterstützung leisten. Jung,DMS & Cie. bietet schon jetzt einumfangreiches Vorbereitungspaketfür die anstehende Sachkundeprüfungund zahlreiche administrativeund organisatorischeUnterstützung an. Zudem bietenwir mit dem JDC-Haftungsdachfür diejenigen Berater eine neueEin großes Thema im Beratermarktwird 2013 der bereits jetztzu beobachtende Nachwuchsmangelsein. Jung, DMS & Cie.hat darauf reagiert und ein sehrvielversprechendes Nachwuchsförderprogrammfür Berufs- undQuereinsteiger in Kooperation miteiner Versicherungsgesellschaftgestartet. Ziel ist es, dass sich derNachwuchs zum selbständigenungebundenen FinanzanlagenundVersicherungsvermittlerentwickelt und damit die idealeNachfolgeregelung für erfahreneMaklerkollegen bieten kann.Ludwig-Maximilian Reitinger,Geschäftsführer,MAKLERSOFTWARE.COM GmbHEntwicklungen MAKLERSOFTWARE.COM in 2013Erweiterung des Rechenzentrumsmit der State-ofthe-ArtSpeicherlösung HP3PAR mit 150 TB Speicherleistung.Die HP 3PAR ermöglichtdie derzeit höchste Ausfallsicherheitund Datenperformance imBereich professioneller Speicherlösungen.Freischaltung weiterer Spartenaus der bAV und Riester fürdas kostenfreie Vergleichsportalschnellrechner.com.Unterstützung bei der TÜV-Zertifizierungnach ISO9001 von Versicherungsmaklerndurch dokumentierteArbeitsabläufe in demBeratungssystem metaSolution.Ein sicheres Zuhause für bestehendenServer mit demServerschrank zur Miete(Rack-Housing) innerhalb desTÜV-zertifizierten Rechenzentrumsder MAKLERSOFTWARE.COM. Die Serverschrankmieteermöglicht damit den professionellenkostengünstigen Betriebvon eigener IT-Infrastruktur in einerprofessionellen Rechenzentrumsumgebung.40


STATEMENT Vertrieb | WER PLANT WAS? 2013Das Thema Honorarberatungwird 2013 stärkerals bisher im Fokus stehen.Wir beobachten, dass dasInteresse am Geschäftsmodell –insbesondere als Ergänzung desbisherigen Dienstleistungsportfolios- beständig steigt. UmMakler beim Auf- und Ausbauder Honorarberatung noch besserzu unterstützen, bauen wirin den nächsten Monaten Servicesund Produkte weiter aus.Volker Britt,Geschäftsführer,HonorarKonzept GmbHZum einen erweitern wir unsereCoachings und Trainings. Mitdem Wechsel zum Honorarmodelländern sich die Parameterfür Beratung, Vergütung undMarketingstrategien – wir erarbeitengemeinsam mit demMakler Initiativen zur Optimierungseiner strategischen undoperativen Position und begleitenihn bei der Realisierung.Zum anderen setzen wir für diepersönliche Betreuung seit jeherregionale Key-Account-Managerein. Bis Ende des Jahreswollen wir ihre Zahl deutschlandweitmehr als verdoppeln.Dann stehen unseren Partnernzehn statt bislang fünf Betreuerzur Seite.Wir nehmen wahr, dass dasThema Honorarberatung überdurchschnittlichgroße Chancenfür Kunden und Maklerim Rahmen aller langfristigenSparprozesse für die Altersversorgungbietet. Deshalb werdenwir Produktseitig vor allem denBereich Altersvorsorgeberatungstärken. Nach Standard Life,Bayrischer und Condor sind wirderzeit mit weiteren Versicherungsgesellschaftenund Investmentplattformenim Gespräch.41


WER PLANT WAS? 2013 | STATEMENT VertriebStephanie Klomp,Vorstand,eFonds SolutionsQualität in der Beratung setzt sich durchDie Marktkonsolidierung beigeschlossenen Fonds wirdauch in diesem Jahr voranschreiten.Aufgrund eines geringenProdukt-Angebotes werdendie Aktivitäten auf Deutschlandsgrößtem Marktplatz für geschlosseneFonds bei eFonds24 weiterschwach bleiben. Aber wir sindder Überzeugung: Mit den vielenNeuregulierungen des Markteswird sich Qualität durchsetzen.Und davon profitieren wir alle.Dieser Entwicklung werden wirRechnung tragen und unserevielseitigen Dienstleistungen fürden Vertrieb und für die Anbieterweiter verbessern und ausbauen.Dies betrifft die umfangreichePrüfung von Produkten ebensowie das intensive Monitoring vonBestandsfonds. Und es umfasstsämtliche Hilfsangebote für denVertrieb – angefangen bei der Administrationdes Vermittlungsgeschäftesbis hin zur so wichtigenHaftungsrückdeckung. Damit unserePartner für die kommendenqualitativen Anforderungen nochbesser gewappnet sind.Die Antwort auf Regulierunglautet Standardisierungund Vereinfachung!Das Jahr 2013 ist geprägt durchdie gesetzlichen Regulierungenfür Berater und Produktanbieterund birgt zudem eine starke Verunsicherungbei den Endkunden.In welche Anlagemodelle kannder Kunde noch investieren? – isteine häufig gestellte Frage.Karsten Dümmler,Vorstand,Netfonds AGNetfonds versteht sich als Regulierungsexperte.Um haftungssichereund geschäftsfähige Beratungsgrundlagenzu schaffen,bieten wir unseren Partnern einfacheVorlagen zur Beratungsdokumentationinklusive einesrevisionssicheren Archivierungssystems.Dies schafft die sichereGrundlage für eine einfacheRechts- und Wirtschaftsprüfung.Ab 29,- €/ Monat könnenNetfonds-Berater so einen Fin-VermV-Prüfbericht durch den renommiertenWP- BDO erstellenlassen.Zur Optimierung der VSH stellenwir auf www.netfonds.de denbisher einmaligen Online VSH-Tarifrechner zur Verfügung.Sehr spannend für den Beratersind unsere Angebote im Bereichder Vermögensverwaltung. In Kooperationmit unseren Tochtergesellschaftender HHVM HamburgerVermögen GmbH undder NFS Capital AG empfehlenwir Beratern die Vermittlung vonstandardisierten Vermögensverwaltungsstrategien.Diese Anlageform bietet erheblicheVorteile sowohl für denKunden als auch für den Berater.Der Kunde erhält eine Geldanlagebestehend aus den bestenFonds mit hoher Diversifizierung,die permanent betreut und somitan den Markt angepasst wird -ein klarer Vorteil gegenüber sonstigenFinanzanlagen.Der Berater findet in der Vermögensverwaltungein Konzept,welches einen einmaligen Beratungsvorgangbei dem Kundenverlangt und anschließend idealeFlexibilität für die Geldanlage desKunden bietet. Er kann somit seineArbeitsprozesse vereinfachenund gut betreute Bestände aufbauen.42


STATEMENT Vertrieb | WER PLANT WAS? 2013In diesen Sparten werden wir denService signifikant verfeinern undpersonell expandieren.wmd: Was können Makler, Vermittlerund freie Finanzdienstleisterim Jahr 2013 von IhremUnternehmen erwarten?Armin Christofori: Makler könnenvon uns weiterhin ein hochqualifiziertes Backoffice, revisionssichereDokumente und automatisierte,maklerfreundliche Prozesseerwarten. Damit gelingt esuns, unseren Kunden möglichstviele zeitraubende und bürokratischeAdministrationsaufgabenabzunehmen. Wir sind der festenÜberzeugung „den BESTEN Serviceam Markt“ anzubieten.Armin Christofori,Vorstand,SDV Servicepartnerder Versicherungsmakler AGDesweiteren entwickeln wir unsständig weiter und wachsen anden Bedürfnissen unserer Makler.Als Highlight für den Jahresauftaktin 2013 bieten wir eineneigens für den Makler konfiguriertenNewsletter mit OnlineAbschlussmöglichkeit für Kundeund Makler.Zudem hat die SDV AG eine Tochterunternehmunggegründet diezukünftig Mehrfachagenten servicierenund als Assekuradeur tätigwerden wird.wmd: Wo sehen Sie die größtenVertriebschancen?Armin Christofori: Die größtenVertriebschancen für 2013 seheich im gewerblichen Sachversicherungsgeschäft,der betrieblicheAltersvorsorge und der betrieblicheKrankenversicherung.wmd: Was werden die beherrschendenThemen 2013 sein,und nicht zuletzt auf welcheProdukte setzen Sie?Armin Christofori: Das Jahr2013 wird geprägt sein durch dieBundestagswahl im September.Es werden wieder Themen politischin den Vordergrund rückenwie beispielsweise die Bürgerversicherung,die Rentenpolitik einschließlichder privaten Vorsorgeund nicht zuletzt die Diskussionum die Honorarberatung. Deshalbwerden die bAV, die bKVund die Pflegeversicherung anBeachtung gewinnen.Die FG FINANZ-SERVICEbetreibt Konzeptverkaufmit der Überschrift: KonzeptionelleSicherheit durchStreuung. Für die FG FINANZ-SERVICE AG, die den Gedankender Allfinanz in ihren Spartenabbildet, bedeutet dies seitJahren, dass die Berater nacheiner ausführlichen Eingangsanalyseanlegergerecht aufGerhard Ziegler,Vorstand,FG FINANZ-SERVICE AktiengesellschaftVersicherungen, Bausparen,Wertpapiere, unternehmerischeBeteiligungen, Immobilien undEdelmetalle zugreifen, angemessenaussuchen und vorschlagenkönnen.Im Anlagebereich wird in derRegel die Empfehlung, nicht eineinzelnes Anlageprodukt, sondernein konzeptionell begründeter,risikominimierender Mixaus Assets vorgeschlagen.Wir beschränken uns auf Anlageklassen,die regelmäßigvon institutionellen Anlegern(Staatsfonds, Universitäten,der Kirche usw.) bedient werden.Dies sind insbesondere:Infrastruktur, Immobilien, PE,Wald+Forst sowie z.B. Wasserkraft.Unser Unternehmen hat sichgründlich mit der Thematik des§ 34 f GewO und des Haftungsdachesauseinander gesetzt undbehält auch die zum 23.Juli2013 in Kraft tretende AIFM-Richtlinie im Auge. Wir freuenuns auf Anleger und qualifizierteBewerber.43


WER PLANT WAS? 2013 | INTERVIEW Vertriebwmd: Welche Versicherungsproduktewerden Ihrer Meinungnach in 2013 am stärkstennachgefragt werden?Joachim Petrow: Auf demASKUMA-Marktplatz, unsererdigitalen Abwicklungsplattformfür das private Sachgeschäft,rechnen wir mit einergesteigerten Nachfrage in allenSparten, die Makler beiuns einfach, schnell und unkompliziertabwickeln können.Gerade die Auswahlmehrerer Deckungskonzepteunterschiedlicher Risikoträgermit nur einer Anmeldungund einer einheitlichen Abwicklung,sehen immer mehrMakler als die Alternative zuPoolanbindungen oder Direktvereinbarungen.Wir sehenzum Beispiel einen konkretenHandlungsbedarf im Bereichder elementarsten Absicherungen,wie der privaten Haftpflichtversicherung.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen in diesem Jahr sein?Joachim Petrow: Als Dienstleisterfür Makler, Maklerorganisationenund Versicherer im Bereichdigitale Vertragsverwaltung beobachtenwir seit dem letzen Jahreinen Trend hin zum Komposit-Geschäft. Makler, für die diesesThema bisher nur ein Nischengeschäftwar, melden sich an undnutzen unsere Services. In diesemZusammenhang stehen ThemenInterview mit Joachim Petrow,Vorstand,ASKUMA AGwie z.B. Vergleiche, Beratungund Dokumentation, sowie dieAbwicklung des Neugeschäftsprozessesund die Bestandsverwaltung.In Zeiten des ständigenWandels im Hinblick auf gesetzlicheAnforderungen und wirtschaftlichenVeränderungen, bietenwir unseren Partnern schnelleund innovative Lösungen an.Hierbei stellen wir für Einzelmakler,aber auch für große Maklerorganisationenzugeschnitten Zugängezur Verfügung.wmd: Auf welche Produktesetzt die Askuma AG in 2013?Joachim Petrow: Wir setzenauf innovative Versicherungslösungenfür Makler und Maklerorganisationen,die wir gemeinsammit Versicherern entwickeln.Gerade für bestimmte Zielgruppen,wie Best Ager oder jungeFamilien, werden wir auf die Bedürfnisseangepasste Versicherungsprodukteanbieten. Bei derUmsetzung können verschiedeneModelle berücksichtigt werden:volldigitale Produkte verwaltetdurch ASKUMA, durchgeleiteteProdukte mit Vertragsverwaltungbeim Versicherer oder das Einstellenvon Links des Versicherers.Neben den Versicherungsproduktenstehen unsere digitalenLösungen und unsere Dienstleistungenim Vordergrund:Die Nutzer melden sich einmal anund greifen direkt auf mehrereProdukte unterschiedlicher Versichererzu. Um sich schnell undeinfach einen Überblick zu verschaffen,greifen Makler auf demMarktplatz zusätzlich zu den üblichenVergleichsrechnern auf einenspeziellen Leistungsvergleichzu. Einheitliche Angebotsberechnungen,Angebotsbriefe und dieASKUMA-Policierungskompetenzfür den Makler, runden denNeugeschäftsprozess ab. In derBestandsverwaltung bieten wirmit unserem ASKUMA-Online-Team kompetente Unterstützungbei Fragen rund um die Verträge.Vertrags- und Risikodaten ändertder Makler online mittels der sogenanntenVertragspostnachricht.Hat der Kunde einen Schaden, gibtihn der Makler direkt zum Vertragein und wird anschließend in derdigitalen Schadenakte auf demLaufenden gehalten. Eine einzigemonatliche Courtageabrechnungüber alle Produkte und Versichererbringt zusätzliche Zeitersparnis.Digitale Vertragsverwaltung,Dokumentation auf Knopfdruckund ein Maklerverwaltungsprogrammauf Wunsch als Zugabedamitersparen wir den NutzernZeit, Geld und vor allem Nerven!wmd: Was können Makler undVermittler von der Askuma indiesem Jahr erwarten?Joachim Petrow: Auf unserePartner warten in 2013 interessanteneue Versicherungsproduktemit vielen Highlights. Wirbauen stetig die Serviceangebotefür unsere Partner aus. Unser Zielist es, für unsere Nutzer das privateKomposit-Geschäft nochangenehmer zu gestalten. Hierzugehören Produktvergleiche, einneues Tool zur Erstellung maßgeschneiderterAngebote, Hilfe beiUmdeckungsaktionen und auchz.B. die volldigitale Schadenabwicklungdirekt bei der ASKUMAAG. Neben allen Neuerungen istes uns wichtig für unsere Partnerpersönlich da zu sein. Wir habenkein Call-Center.44


STATEMENT Finanzierung | WER PLANT WAS? 2013Als Unternehmensbereichder Deutschen Postbankversteht sich die DSLBank in erster Linie als "Partnerbankder Finanzdienstleister“.Mit diesem erfolgreichen Geschäftsmodellwollen wir unserestarke Position in der privatenImmobilienfinanzierung weiterRobert Annabrunner,Fachbereichleiter Drittvertrieb,DSL Bankausbauen. Auch im Jahr 2013werden wir die Geschäftsprozessefür unsere Partner nochtransparenter und flexibler gestalten.Sie können sich jederzeitaus einem Gesamtportfoliofür das für sie und ihre Kundenoptimale Produkt entscheiden.Angesichts einer weiter steigendenNachfrage gerade beiWohnimmobilien wollen dieKunden eine kurzfristige Darlehenszusageund eine schnelleAbwicklung. Daher bieten wirnicht nur günstige Konditionensondern vor allem maßgeschneiderteProzesse und Tools, die esunseren Partnern ermöglichen,flexibel auf den Markt zu reagieren.Sie können so mit denregionalen Anbietern am Marktmithalten und gemeinsam mituns erfolgreich neue Kundengewinnen. Unsere Partner könnendarauf vertrauen, dasswir unser Angebot einhaltenund ihren Kunden das Baugeldschnell zur Verfügung stellen.Dirk Günther,Geschäftsführer,Prohyp GmbHDurch das anhaltende Niedrigzinsniveauund die Attraktivitätvon Sachwertengegenüber anderen Anlageformenwird auch in diesem Jahrfür viele Deutsche die Immobiliedie erste Wahl für die Geldanlageund Altersvorsorge sein. Somiterwarten wir auch 2013 ein weiteresWachstum.Für Finanzberater, die diesesMarktumfeld für die Vermittlungvon Baufinanzierungen nutzenmöchten, hat Prohyp die FinanzierungsplattformeHyp optimiertund weiter ausgebaut. Nebeneiner noch breiteren Produktauswahlvon über 300 Bankenkönnen seit Januar auch einegroße Anzahl der gängigen Bausparprodukteverglichen werden.Dies ermöglicht unseren Partnernnoch individueller auf die Bedürfnisseihrer Kunden einzugehenund diese umfassender zu beraten.Egal, ob Einsteiger oderProfi: Finanzvermittler erhaltenbei Prohyp ein transparentes Vergütungssystemund mit rund 70Finanzierungsspezialisten die intensiveBetreuung, die sie für eineproblemlose Abwicklung von Anträgenbenötigen.47


WER PLANT WAS? 2013 | STATEMENT InvestmentPeter Stowasser,Director Sales Retail,Franklin TempletonInvestment Services GmbHdeutschen Städten mit einigenunserer Portfoliomanager einHighlight. Zudem werden wirbereits im April den Managerdes Templeton Growth Fundsnach Deutschland einladen.Sehr wichtig erscheint unsbei all unseren Vertriebsaktivitätenin 2013 die Bedeutungeines gut gestreuten Portfolioshervorzuheben. In diesemZusammenhang sind es insbesondereunsere Aktienfonds, diewir wieder in den Fokus unsererVertriebspartner und Endkundenrücken möchten. Im Zuge unsererKampagne „Zeit für Aktien“ wirdes u.a. neue hilfreiche Vertriebsmaterialiengeben, beispielsweisefür die Schwellenländer-Aktienfondsvon Dr. Mark Mobius,der Ende Januar von €uro zumFondsmanager des Jahres ausgezeichnetwurde.Ein gut diversifiziertes Portfoliobesteht aber auch aus globalenAnleihen. Mit den Anleihefondsvon Fondsmanager Dr. MichaelHasenstab, sind wir in diesemBereich global federführend. Einweiterer Schwerpunkt liegt aufunseren aktiven Multi-Asset-Strategien und Mischfonds.Auf Veranstaltungsseite ist imHerbst unsere Roadshow inpersönliche Kontakt ist unseresErachtens ausschlaggebend.Nach einem Mittelzufluss vonüber 500 Mio. EUR im Jahr2012 hat die HANSAINVESTauch für 2013 die Weichen aufWachstum geschaltet. So habenwir im Bereich der Service-KAGbereits einige neue Mandate inAussicht. Zudem sollte die Einführungdes neuen KapitalAnlageGesetzBuchesund die damit einhergehendeRegulierung der Brancheder Geschlossenen Fonds für weiteresGeschäft sorgen.Dirk Zabel,Mitglied der Geschäftsführung,HANSAINVESTHanseatische Investment-GmbHPersonell haben wir in 2012 einigeSchritte nach vorne gemacht.Und auch in 2013 geht es weiter.Die nächste Neu-Einstellungim Vertriebsservice ist bereits introckenen Tüchern. Denn derDas gilt in allen unseren Kernzielgruppen,nämlich Dachfonds,Banken, Vermögensverwalter,Family Offices, IFAs und Versicherungen.Dabei konzentrieren wiruns auf unsere Spezialitäten undStärken: Neben unseren beidenEdelmetallfonds ist das sicherlichder auf der Aktienfondsseite umgesetzteMinimum Value at Risk-Ansatz.48


STATEMENT Investment | WER PLANT WAS? 2013Heute sehen viele Banken alt aus…... wenn Sie jedoch eine bevorzugen,die wirklich alt ist: Hauck& Aufhäuser – unsere Wurzelnreichen zurück bis 1796.Mit dem Credo „unabhängig,Thomas Reinhold,betreut bei Hauck & AufhäuserUnabhängige Vermögensverwalterund ihre innovativen Fondskonzeptepersönlich, unternehmerisch“ betreutdie Bank seit vielen JahrenUnabhängige Vermögensverwaltermit einem breiten Leistungsspektrum.Hierzu gehört unteranderem die Auflegung von PrivateLabel Fonds mit innovativenKonzepten. Das ist ganz aktuellbeispielsweise ein Aktienfonds,der systematisch die Schwarmintelligenzseiner Internet-Communitynutzt und bei den Dispositionenauf die Empfehlungenseiner besten User setzt.Wer in 2013 vielfältige und innovativeAnlagekonzepte mitmarkanten Alleinstellungsmerkmalenfür seine Investoren sucht,sollte daher unsere Kunden, dieUnabhängigen Vermögensverwalter,kennenlernen. Der einfachsteWeg führt über denEmail-Newsletter „Markt derFondsideen“, der stets aktuelleKonzepte vorstellt und sich anFinanzdienstleister richtet.Susanne Hellmann,Managing Director,ING Investment Management Germanyreits das Third Party-Geschäft inder deutschen Niederlassung inFrankfurt. Hellmann kommt vonder MLP Bank AG, Wiesloch,wo sie den Bereich Vermögensmanagementund Wertpapierhandelmit einem Volumen von5 Milliarden Euro verantwortete.Zu ihrem Aufgabenbereich zähltenseinerzeit strategische undoperative Aufgaben im Hinblickauf die Produktentwicklung unddas strategische Portfoliomanagementsowie die Fondsmanagerauswahl.Anfang 2009 wurde SusanneHellmann zur Geschäftsführerinvon INGIM Germany bestellt, von 2007bis 2009 verantwortete sie be-Davor besetzte sie diverse Positionenbei der Citibank und derDeutschen Bank in den BereichenSales, Kapitalmärkte und AssetManagement Produktgruppen.Angesichts extrem niedrigerTagesgeldzinsen, der vonden Notenbanken geöffnetenGeldschleußen und der nachwie vor nicht gelösten Staatsschuldenkrisesetzen wir bei NomuraDr. Sönke J. Siemßen,Head of Investment der Nomura AssetManagement Deutschland KAG mbHfür 2013 weiter auf internationaldiversifizierte Anlagen. So investiertz.B. der Nomura Asian BondsFonds (ISIN: DE0008484429)schwerpunktmäßig in asiatischeLokalwährungsanleihen mit guterBonität. Die größtenteils solideHaushaltspolitik und die vorhandenWachstumsperspektiven sprechenfür diese Region, ebenso wiedie durchschnittlich deutlich höherelaufende Verzinsung und dieerheblichen Aufwertungschancen.Für sehr konservative Investoren,die mit den Geldmarktzinsen unzufriedensind, bietet der globalin inflationsgeschützte Anleiheninvestierende Nomura Real ProtectFonds (ISIN: DE0008484452) mitseinen verhältnismäßig geringenKursrisiken und dem bisher sehrstetigen Ertragsverlauf eine exzellenteAlternative.49


WER PLANT WAS? 2013 | STATEMENT InvestmentInvesco setzt auch 2013 auf dasInvestmentkonzept Risk Parityals Antwort auf weiterhinschwankende Märkte. Unser RiskParity-Produkt Balanced-Risk AllocationFund strebt an, die Wahrscheinlichkeit,das Ausmaß undAlexander Lehmann,Leiter Wholesale BusinessDeutschland und Österreich,Invescodie Dauer von Kapitalverlusten zuminimieren und gleichzeitig anWachstumsphasen zu partizipieren.Für seine positive Wertentwicklungseit seiner Auflegung imSeptember 2009 hat der Fondseine Reihe von Auszeichnungenrenommierter Rating-Agenturenerhalten, zuletzt das Morningstar5-Sterne-Rating und das Gold-Rating von Standard & Poor’s.Das Risk Parity-Konzept planenwir zudem um ein Produkt im Anleihenbereichzu ergänzen.Wir stehen auch weiterhin festzum lokalen Vertrieb in Deutschlandund Österreich und fühlenuns mit der bestehenden Vertriebsmannschaftgut aufgestellt.Mit unseren „Webinars“, webbasiertenSeminaren, gehen wirneue Wege in der Kundenkommunikation.Unser Ziel ist auch für 2013,gemeinsam mit unserenPartnern, innovative underfolgreiche Produkte in den Vertriebzu geben, die die Marktanforderungenerfüllen, den Anlegerbedürfnissengerecht werdenund einen entsprechenden Track-Rainer Ottemann,Managing Director,max.xsRekord vorweisen. So haben wirbeispielsweise dieses Jahr bereitsden Vertrieb des Fonds HCM KathreinPfandbrief+, einer neuartigenKombination aus Anlagen inHypothekenpfandbrief und OverlayManagement, gestartet. Einsicheres Investment für Anleger,die mittelfristig mehr als den Inflationsausgleichwollen und eineStrategie, die seit Mitte 2009 fürinstitutionelle Mandate bereits erfolgreichumgesetzt wird. Zudemkönnen sich Makler, Vermittlerund Finanzdienstleister weiterhinauf die von uns durchgeführteAsset Manager-Selektion verlassenund erhalten den gesamtenProdukt-Support aus einer Hand.Der Vermittler kann sich auf seineKunden und die Beratungkonzentrieren und muss nichtselbst geeignete Anlageprodukteauswählen und analysieren. Soerhöht er zwangsläufig seine Beratungsqualitätund steigert seinNeuakquisepotenzial erheblich.Selbstverständlich könnenMakler, Vermittler undfreie Finanzdienstleisterauch im Jahr 2013 nachhaltigeSteffen Göpel,Vorstandsvorsitzende,GRK-Holding AGund hochwertige Produkte vonunserem Unternehmen erwarten.Darüber hinaus werdenselbstverständlich auch alleGeschäftspartner wieder umfangreichbetreut und erhaltendie gewohnt professionelle Vertriebsunterstützung.Neben denbekannten denkmalgeschütztenund steuerlich optimierten Produkten,kommen Mitte desJahres auch exklusive Neubauprojektemit Alleinstellungsmerkmalenauf den Markt.50


STATEMENT Investment | WER PLANT WAS? 2013Fisch Asset Managementhat zur Stärkung des Bereichs'Wholesale' imdeutschen Markt Holger Leppineingestellt. Zusammen mit MariaVogt und Martin Kühle bietenwir nun einen noch umfassenderenSupport an. Dank derHansjörg Herzog,Leiter Marketing & VerkaufInternational,Fisch Asset Managementerhöhten Präsenz forcieren wirdas Angebot an Schulungenund Kooperationen in unseremKernbereich der AnlageklasseWandelanleihen. Zudem planenwir die bereits im Januar intensiviertenVeranstaltungen fürdiese Zielgruppe mit wichtigenEntscheidungsträgern aus demFondsmanagement kontinuierlichfortzusetzen. Aufgrund derStabilität und Outperformancevon Wandelanleihen - geradein volatilen Zeiten - erwartenwir ein weiter steigendes Interesse,welches wir mit unsererbreiten Produktpalette von einerdefensiven bis zu einer opportunistischenStrategie überFonds und Mandate abdecken.In diesem Jahr wird ebenfallsdie Ausweitung der Zusammenarbeitmit weiteren Fondsplattformeneine wichtige Rolleeinnehmen."Markus Güntner,Senior Account Manager,SwisscantoAsset Management International S.A.Swisscanto, die Fondsgesellschaftder Schweizer Kantonalbankenmit einer Niederlassungin Frankfurt, steht auchin diesem Jahr als kompetenterAnsprech- und Vertriebspartnerim Bereich der nachhaltigen Investmentfondszur Verfügung.Das Hauptaugenmerk bei denMarketing- und Vertriebsaktivitätenliegt dabei auf dem nachhaltigenWasserfonds und demSchwellenländerfonds, die beideein enormes Entwicklungspotenzialhaben. Swisscanto bietet Finanzberaterngern Schulungenan, um die stetig an Bedeutunggewinnende Anlageklasse in Verkaufsgesprächenideal positionierenzu können. Swisscanto konzentriertsich neben dem BereichNachhaltigkeit auf den Vertriebvon ausgewählten Fonds, die immomentanen Marktumfeld besondersinteressant erscheinen.Zum Beispiel die Produkte "Swisscanto(LU) Portfolio Fund Dynamic0-50" und "Swisscanto (LU)Portfolio Fund Dynamic 0-100",die mit einer dynamischen Anlagestrategiezur Risikominderungbeitragen. Die Fonds sindin Schweizer Franken notiert. Dadurcherreichen Investoren eineWährungsdiversifikation im Portfolio,die angesichts der europäischenSchuldenkrise gewünschtwird und das Währungsrisikoüberwiegt.“51


WER PLANT WAS? 2013 | STATEMENT InvestmentDie Finanzrepression sollteweiterhin die Anlagestrategienbestimmen. Aktienbieten den besten Schutz, z.B. dividendenstarkeund deutsche Titel:DWS Top Dividende und DWSDeutschland - für Einsteiger auchüber das volatilitätsreduzierendeDWS Trend- und Risiko-ControlMario Lenke,Head of IFA Sales Germany,DWSSystem (TRC). Defensive Substanzbieten die bewährten offenen Immobilienfondsgrundbesitz europaund grundbesitz global.In der Altersvorsorge ist die DWSstark: Riester, Rürup und riesterbasierteSparpläne. Für Versicherungspartnerentwickeln wir dieFonds für dynamische Hybrideweiter. Schon heute ist die Performanceder mit DWS FlexiblePortfolio Insurance (FPI)® verbundenenWertsicherungsfondsvorbildlich.Als Alternative für Finanzvermittlerohne § 34f GewO bietet sichDB Vita an, ein leistungsfähigesLebensversicherungsprodukt mitsehr geringen Verwaltungskosten,das ähnlich flexibel ist wieein Fondsdepot.Jüngster Beleg unseres Anspruchs,höchstmögliche Qualitätmit bestmöglichem Service zuverbinden, ist der Fonds ProfessionellService Award 2013.Hartmut Petersmann,Mitglied des Partnerkreises B. Metzlerseel. Sohn & Co. Holding AGDas Wissen um die Auslöserder Finanzkrise, die Euro-Schuldenkrise und Angstvor Inflation verunsichern vieleAnleger. Um deren Vertrauenwieder zu erlangen ist es wichtig,die richtigen Produkte für den jeweiligenBedarf anzubieten. Wirwerden daher stärker herausstellen,wofür wir stehen und wie derKunde von einer Zusammenarbeitmit Metzler profitiert. Wir machenunsere Produkte transparenterund die Gebührenstrukturenfair und nachvollziehbar. Zudemwerden wir den Nutzen unsererProdukte im Rahmen eines Gesamtanlagekonzeptsin den Vordergrundstellen. Schwerpunktebilden weiterhin aktiv gemanagteFondslösungen sowie Risikosteuerungmit Wertsicherungsstrategien.Unsere langjährige Erfahrungim Fondsmanagement undder Vermögensverwaltung bündelnwir erstmals in einer MetzlerFonds-Vermögensverwaltung fürprivate Anleger – mit fairer undtransparenter Kostenstruktur.Die hier hinterlegten Strategienwerden wir zudem im Rahmenvon Vermögensverwaltungsfondsauflegen.Hartmut Petersmann, Mitglieddes Partnerkreises B. Metzler seel.Sohn & Co. Holding AG, verantwortlichfür den Vertrieb von Publikumsfondsund für die FondshandelsplattformMetzler FundXchange.52


STATEMENT Investment | WER PLANT WAS? 2013Peter Nonner,Geschäftsführer,FFB2013 ist ein Jahr der Weichenstellungfür die Finanzberatung,denn derGesetzgeber hat nun den Beratungsprozessfestgelegt: Es mussein Kundenprofil erstellt, einegeeignete Anlagelösung vorgeschlagenund alles ausführlichdokumentiert werden. Außerdemhat die EU die Branche imMiFID-II-Entwurf verpflichtet, Anlegerportfolioskontinuierlich zubetreuen. Das führt dazu, dassfrei gestaltbare Portfoliolösungensowie gemanagte Varianten stärkernachgefragt werden.Mit dem FFB-Modellportfolio-Tool, das die Umsetzung von Portfoliostrategieneinfach ermöglicht,bieten wir die entsprechendeLösung. Die standardisierte Beratungmit detaillierter Dokumentationreduziert das Haftungsrisiko,automatisierte Prozesseverringern den Zeitaufwand, diePortfolioauswahl aus rund 8.000Fonds sorgt für Unabhängigkeit.So hilft das Modellportfolio-ToolBeratern, die gesetzlichen Vorgabenzu erfüllen und sich durcheine langfristige Kundenbindungzukunftssicher aufzustellen.Marcel Bogdahn,InvestmentgateStefan Eder,InvestmentgateFondsgespräche- Perspektiven 20132012 stand bei den meistenVermögensverwalter unterdem Zeichen von Stabilitätund Werterhalt. Die negativenVorzeichen was die globale makroökonomischeEntwicklungund die anhaltende politischeUnsicherheit und Zuspitzung derStaatschuldenkrise vor allem inden Euroländern betraf, ließ dieAsset Manager dazu verleitenihre Anlagestrategien konservativerauszurichten und Kapitalerhaltüber Renditepotenzial zu setzen.Trotz der Marktturbulenzenzeigte der Kapitalmarkt mal wiederseine eigenen Gesetze. Dasspolitische und monetäre, zum Teilauch unorthodoxe ,Maßnahmendie Märkte beeinflussten und damitfundamentale Beweggründein den Schatten stellten, dürfteim Nachhinein keinen Anlageentscheiderüberraschen. Die Vorzeichenfür volatile Finanzmärktewaren bekannt und so konnteman die Strategien innerhalb derPortfoliostrukturen darauf ausrichten.Trotzdem wurden wiederviele Chancen verpasst durch dieUntergewichtung von risikobehaftetenAnlageklassen, was angesichtsder niedrigen Realverzinsungdie Anleger nicht erfreuenwird.Dabei hätte eine vernünftige Diversifizierungin verschiedene AssetKlassen durchwegs gute Resultateaufweisen können. Dennbereits jetzt ist absehbar das2013 wiederum von Unsicherheitund Volatilität an den Börsengeprägt sein wird. Die Prognosewelche Anlageklasse im kommendenJahr die beste Renditeabwerfen wird ist allerdings leichtverändert. Analysiert man objektivdie Bewertungsdifferenzender verschiedenen Asset Klassen,fällt eine Untergewichtung vonStaatsanleihen industrialisierterLänder und Geldmarktinstrumentennicht sonderlich schwer.Schließlich existiert seit einer geraumenZeit ein reales Negativzinsumfeldund die expansive Geldpolitikder U.S.A., Europa undJapan dürfte wohl in absehbarerZeit kein Ende finden. Die vonvielen Wirtschaftsexperten prognostizierteInflation ist somit bereitslängst in der Realwirtschaft53


WER PLANT WAS? 2013 | STATEMENT Investmentangekommen. Damit erreichendie Währungshüter auf eleganteWeise ihr Ziel den privaten undöffentlichen Schuldenabbau voranzutreiben.Eine Hyperinflationwie einige Protagonisten gerneherbeireden wollen ist in derheutigen Zeit von Globalisierungund schnellen Kommunikationswegennicht mehr denkbar. DieseTatsache dürfte dann auch Auswirkungenauf beliebte Anlageklassenwie Rohstoffe und Edelmetallehaben.Selbstredend gehören beide Sektorenals Beimischung in ein gutkonstruiertes Depot wobei manjedoch darauf achten sollte welcheUnterklassen man gewichtensollte. Der Energiebedarf wird inden nächsten Jahren ohne Zweifelansteigen, aber eine effizienteAusnutzung durch erneuerbareEnergien und neue Fördermethodensowie das „Hydraulic Fracturing“,kurz „Fracking“ genannt,werden dafür sorgen das die Preisefür Energiegewinnung von Ölund Gas, abgesehen von temporärengeopolitischen Einflüssen,nicht rasant ansteigen werden.Und hier liegen auch die Chancenfür die Zukunft.So kann die immer noch größteVolkswirtschaft der Welt, die VereinigtenStaaten von Amerika,schon jetzt den eigenen Energiebedarfdurch das stark in derKritik stehende Verfahren der Gasund Ölgewinnung abdecken. Esentsteht selbst eine neuer Wirtschaftszweigund viele neue kreativeUnternehmen werden fürumweltschonendere Verfahrendieser unkonventionellen Methodesorgen. Die Auswirkungendie durch solch eine Entwicklungausgelöst werden, dürften denU.S.A nicht nur wirtschaftlich undpolitisch wieder zu einer höherenMachtposition verhelfen. NiedrigeEnergiekosten lassen selbstden Produktionsstandort U.S.A.wieder attraktiv erscheinen. Daschronische Außenhandelsdefizitkönnte innerhalb kürzester Zeitstark sinken und die fiskalpolitischenMöglichkeiten auch diestarke Schuldenlast dramatischverringern. Welche Dynamik eineneue Industrie entwickeln kanndürfte jedem seit den achtzigerund neunziger Jahre mit demAufkommen der neuen Technologienoch in Erinnerung sein.Sollte die U.S.A bei den Portfoliomanagerwieder unterschätztwerden? Denn für global anlegendeVermögensverwalter istder bekannteste Vergleichsindex,der M.S.C.I Welt, der Maßstabund die Gewichtung der VereinigtenStaaten sehr hoch. Damitsind wir bei der nächsten wichtigenKomponente der aktivenVermögensverwaltung, den Währungen.Die Gemeinschaftswährungder europäischen Union,der Euro, konnte sich trotz denpolitischen Unruhen gut behaupten.Anfang 2012 sagten vieleVolkswirte das Ende des Eurosvoraus. Anleger flüchteten massivin andere Fremdwährungenund die „Emerging MarketDebt“ Fonds in asiatischen Lokalwährungenerfuhren massiveZuflüsse. Schuldtitel, Unternehmensanleihenund auch Aktienin kanadischen und australischenDollar erfreuten sich genauso ansteigenderBeliebtheit wie Wertein norwegischer und dänischerKrone.Welche Konsequenzen ein Kapitalstromauslösen kann, sehenwir deutlich am Schweizer Franken.So musste die Nationalbankder Eidgenossen drastischeMaßnahmen ergreifen um einenweiteren Anstieg der Nationalwährunggegenüber dem Eurozu vermeiden und die Exportwirtschaftzu schützen. Dabei hatdie europäische Währung trotzstarker Schwankungen während2012 nichts an Wert gegenüberdem amerikanischen Dollar verloren.Der Einfluss von Devisenbewegungenauf andere Anlageklassenist nicht nur seit demAufkommen der Risikoaversionund der Carry Trades bekannt.Dabei sind Fehleinschätzungenvon langfristigen Trends bei Devisenhäufiger Ursache einer dauerhaftenUnderperformance inAnlagedepots als allgemein angenommen.Dies gilt selbstverständlichauch für Edelmetalle.54


STATEMENT Investment | WER PLANT WAS? 2013Die Scheinkorrelation die des Öfterenherangezogen wird um sichmit Gold gegenüber einem Dollarverfallabzusichern funktioniertnur in Phasen starker Risikoaversion.So profitierte Gold nichtvon der Inflationsangst und denhistorisch niedrigen Zinsen. Dassalle Anlageklassen in Krisenzeitenund Liquiditätsengpässen korrelieren,dürfte wohl auch dem letztenInvestor seit 2008 bekanntsein. Wird sich dieses Szenariowiederholen oder kann man wiederlangfristig investieren?Vermögensverwalter sollten sichdieser Herausforderung stellenund den Anleger aktive Lösungenund konsequentes Handeln anbieten.Denn selbst noch soausgeklügelte Konzepte basiertauf historischen Modellen sindnicht Risikoresistent bei heftigenMarktturbulenzen. Zudem erschwerenregulatorische Auflagenund Risikomanagementsystemeeine optimale langfristigeKapitalanlage. Änderungen derDokumentationspflichten undzunehmende Haftungsrisiken erfordernvom Asset Manager einensehr hohen Aufwand. Einesehr interessante Variante ist dieFondsvermögensverwaltung.Vermögensverwaltende Ansätzebasierend auf der Auswahl derrichtigen Zielfonds erfordern vomVerwalter eine lange Erfahrung indiesem Bereich. Zudem müssendie Strukturen vorhanden seinum den Anleger eine höchstmöglicheTransparenz zu bieten.Ein professionelles Anlagemanagementsollte zudem unabhängigsein um aus dem gesamtenFondsuniversum objektiv diebesten Anlageprodukte für dasjeweilige Risikoprofil auswählenzu können. Die Analyseprozesseund Auswahlverfahren sollten fürdie Kunden auch verständlich undnachvollziehbar sein. Die Vorteileeiner solchen Fondsvermögensverwaltungsind mannigfaltig. Soerhält der Kunde eine sehr breiteStreuung seines Vermögens undzusätzlich eine professionelles aktivesManagement im Vergleichzu anderen Anlageprodukten. Sokönnen individuelle Lösungenfür ganz unterschiedliche Renditeund Risikoprofile mit verschiedenenStrategien angeboten werden.Bei Baumann & Partners.S.Asind solche Konzepte bereits seiteinigen Jahren im Einsatz undhaben sich selbst in schwierigenBörsenphasen bewährt.Eine Kombination aus quantitativerAuswahl die sich nichtnach Performancerankings orientiertsondern die Fonds filtertauf der Historie Ihrer Volatilitätim Vergleich zur Vergleichsgruppeund qualitativem Research woalle Fondsmanager der Zielfondssorgfältig geprüft werden sindGarant für eine hochwertige Vermögensverwaltung.Der aktiveAnsatz indem auch öfters Anpassungendurch eine veränderteMarktsituation einen Fondstauscherfordert, wird ergänzt durch einstringentes Stop-Loss Verfahrenwenn auf Fondsebene oder Strategieauswahlvordefinierte Verlustschwellengerissen werden.Zusätzlich greifen die üblichenMechanismen wie das regelmäßigeRe-Balancing um die Strategieabweichungendurch Kursveränderungenim Gleichgewicht zuhalten. Damit erhält der Anlegerdie Sicherheit dass er eine risikoadjustierteVermögensverwaltungerhält zu einem Kostenpunkt dersicherlich den Vergleich mit anderenProdukten standhält. Diesdürfte auch für Fondsvermittlereine Lösung darstellen um denregulatorischen und administrativenAufwand zu reduzieren undmehr Freiraum zu schaffen umsich auf die Beratung seiner Kundenzu reduzieren. Dadurch entstehteine höhere Beratungsqualitätwas schlussendlich auch demEndkunden zu Gute kommt. DieseArt der Vermögensverwaltungbietet langfristig eine vernünftigeLösung, auch für kleinere Anlagebeträgeum in den unsicherenZeichen auch eine angemesseneRendite erwirtschaften zu können.Dabei sollte der Vermögensverwalterder schlussendlich auchVertragspartner vom Kunden ist,sorgfältig ausgewählt werden.Unabhängigkeit, Erfahrung undTransparenz sind Grundvoraussetzung,zudem sollten Konzeptlösungenvorhanden sein.Autor: John BaumannVermögensverwalter,PortfolioProtect55


WER PLANT WAS? 2013 | STATEMENT Geschlossene FondsGoldene Zeiten für FondsanlegerMit dem dritten Fonds der Goldminenexperten von Canada Gold Trusthaben Investoren erneut die Chance auf hohe Renditen und können sichauf Wunsch in purem Gold auszahlen lassen„Wer Verstand hat, kauft Gold“,dies ist mitnichten die Werbeaussageeines Goldhändlers, sondernwar kürzlich die Überschrifteines Beitrags in Focus Money.Die Ausführungen basierten aufeiner Studie der Deutschen Bank,die sich mit den Chancen des begehrtenEdelmetalls beschäftigte.Tendenz: der Goldpreis wird weitersteigen. Bei Gold steht derreale Vermögenswert im Vordergrund,äußerte sich auch PaulSinger, Gründer der 21 MilliardenDollar schweren Hedge-Fonds-Gesellschaft Elliott Management.Er geht davon aus, dass die Goldpreisebald wieder anziehen werden.Der gleichen Meinung sindauch der VermögensverwalterGeorge Soros, Gründer von SorosFund Management, und JohnPaulson von Paulson & Co. Alledrei sind Mitglieder im Club derMilliardäre und im Hinblick aufihre Finanzkompetenz nun wirklichernst zu nehmen. Durch solcheAussagen wird der Ruf desGoldes als sicherer Hafen erneutfachkundig untermauert.Peter Prasch,Geschäftsführer,Canada Gold Trust GmbHwird, da die Notenbanken immerweiter Geld drucken und somitdie Inflation antreiben. AuchBedenken im Hinblick auf weiterausufernde Staatsverschuldungenim Euroraum werden alsArgument gebracht. Gold, daszeigt sich, füllt inzwischen auchdie Tresore vieler Staaten - zumindestsolcher, die es sich leistenkönnen. Dabei steht Gold - bekanntermaßen- nicht unendlichzur Verfügung und kann nur bedingtweiter vermehrt werden.Die Werte von Goldminen sindin den letzten Jahren folglichimmer weiter gestiegen; es gibtnur noch wenige zu erwerbendeFlächen, bei denen Vorkommennachgewiesen wurden und dieeinen wirtschaftlich sinnvollenAbbau zulassen. Genau diesaber war vor einigen Jahren dieHerausforderung, die sich demManagement von Canada GoldTrust und seinen Partnern bot.Ein riesiges Areal in den WäldernKanadas, das über Jahrzehntean den verschiedensten Stellenuntersucht wurde und das eindeutigGoldvorkommen zeigte.Kein Wunder, liegt es doch in einergoldhaltigsten Regionen derWelt.Chance für PrivatinvestorenSeit rund zwei Jahren emittiertCanada Gold Trust Beteiligungen,die in die Erschließung von Goldvorkommeninvestieren. Dass diesmit einer hohen Platzierungsgeschwindigkeitverläuft, liegt ander enormen Nachfrage von Investorenseite.Auch beim nunmehrdritten Angebot bleiben die Rahmendatenähnlich sicherheitsorientiert,das Kapital wird lediglichüber eine neue Minengesellschaftvor Ort in Exploration und Abbauder zugehörigen Claimgruppemit einer Fläche von 518 Hektarin der Provinz British ColumbiaGoldbesitz statt GeldwertverlustWas ist der Grund für die hoheNachfrage? Experten wie die genanntengehen davon aus, dassGold nochmals deutlich teuer56


STATEMENT Geschlossene Fonds | WER PLANT WAS? 2013investiert. Daneben setzte auchdieser Fonds auf das bewährteSicherheitskonzept mit der vertraglichgesicherten Möglichkeit,bei mangelndem Erfolg auf denvorgesehenen Claims kostenlosnoch weitere Claims abzubauen.Diese Vorgehensweise bietet vieleVorteile für die Investoren, denndie Region wurde nicht nur wissenschaftlichund mit vielen Bodenprobenerkundet, es konntenin Teilen des Areals auch schonerhebliche Goldfunde nachgewiesenwerden – und letztendlichhat das Unternehmen inzwischeneine Infrastruktur geschaffen,die eine effektive Umsetzung ermöglicht.Ab 10.000 Euro zzgl.fünf Prozent Agio ist eine Beteiligungan diesem Kurzläuferfondsmöglich, dessen Auflösung Ende2016 geplant ist. Bis dahin sollendie Anleger ab 2014 eineprognostizierte Rendite von 14Prozent p.a. erhalten. Die Ausschüttungenerfolgen dabeiquartalsweise. Erstmals bestehtdabei die Möglichkeit, diese Ausschüttungenin Euro oder aberin physischem Gold zu erhalten.Und auch dieses Mal wurdendie Risiken von sinkenden Goldpreisenabgesichert. Wenngleichaufgrund des konservativen Kalkulationsansatzeskeiner so rechtdaran glauben will. Ein anderesSzenario dürfte wahrscheinlichersein: Denn liegt der Goldpreiswährend der Fondslaufzeit durchschnittlichüber dem Stand von1500 US-Dollar je Unze, erhaltendie Investoren einen zusätzlichen,attraktiven Sonderbonus.Stimmung im Markt geschlossener Fondsverharrt auf niedrigem NiveauScope: Vertriebe setzen auf deutsche Immobilien und auf FlugzeugeDas Stimmungsbild derBranche bleibt aufniedrigem Niveau. DerScope-Geschäftsklima-IndexGeschlossene Fonds liegt deutlichunterhalb des langjährigenDurchschnitts. Im Vergleich zurletzten Befragung im Sommer2012 gab es keine Verbesserung.Das ist das Ergebnis einer aktuellenBefragung von Initiatorenund Vermittlern geschlossenerFonds zu ihrer Geschäfts- undzur Marktlage.Unklarheit über Regulierungdämpft ErwartungenAls Gründe für den zurückhaltendenAusblick auf 2013 gabenAnbieter am häufigsten diedurch die Regulierung geschürteVerunsicherung der Marktteilnehmeran. Vor allem die weiterhinvorhandenen Unklarheitenüber einzelne Aspekte der Regulierung– wie zum Beispiel diemaximale Kreditquote – drückenauf die Stimmung. Die restriktiveKreditvergabe der Banken wurdenur von vergleichsweise wenigenAnbietern als Grund angeführt.Die Vermittler wiederum machendie zahlreichen Schieflagen undenttäuschenden Performancewertezahlreicher Fonds für diezurückhaltende Investorennachfrageverantwortlich. Statt mitNeuinvestitionen müssten sichviele Anleger – vor allem im Bereichder Schiffsfonds – derzeitmit Sanierungskonzepten auseinandersetzen.57


STATEMENT Geschlossene Fonds | WER PLANT WAS? 2013Fonds nicht betroffen. Eine voraussichtlichwochenlange Vertriebsunterbrechungwird es beiuns daher nicht geben.Klaus FickertVorstand,SVF AG Finanzmarkt - EmissionenSo wie in der Champions Leaguenur die besten Spieler zum Einsatzkommen, kommen auch beider SVF nur die besten Fondsmanagerzum Einsatz.Das Jahr 2013 wird ein weichenstellendesJahr für dieBranche der Sachwertbeteiligungen.Zielgerichtete Schulungensind ein Hauptaugenmerkunserer Strategie für 2013. Dabeiverknüpfen wir die Themen„Wissen“ und „Vertrieb“. Wirbieten mehrwertschaffende Beratungsbausteinewie z.B. spezielleSchulungen zum Thema „Stiftungen“an. Die SVF „SachwertbeteiligungV“ wird Mitte desJahres 2013 geschlossen werden.Wir prüfen gerade weitere Investitionenin Biomassekraftwerke,Eisenbahnwaggons und KITA’s.Die getätigten Investitionen zeigenbereits heute, dass unser aktuellesFondskonzept erfolgreichumgesetzt wurde.Mit unserer Versicherungslösungsind wir von den Mitte des Jahreseinsetzenden Regulierungsvorschriftender geschlossenenWealthCap startet miteiner gut gefülltenProduktpipeline insJahr 2013. Gleich zum Jahresbeginngeht mit dem Wealth-Cap Aircraft 25 eine ausschüttungsstarkeBeteiligung an denVertriebsstart. Privatanlegerhaben die Chance, sich an demgegenwärtig größten Passagierflugzeugder Welt – dem A 380von Airbus zu beteiligen.Gabriele Volz,Geschäftsführerin Vertrieb,Produktmanagement und Marketing,WealthCapmit den Münchener Ten Towers.Die zentral gelegenen Ten Towersbestechen durch Objektqualität,perfekte Anbindungan den öffentlichen Nahverkehrund einen hohen Nachhaltigkeitsfaktor.So ist eine Zertifizierungzum Green Buildingvorgesehen. Privatanleger könnendamit mit dem StandortMünchen und den Ten Towersin Deutschlands dynamischstenImmobilienmarkt investieren.Im Laufe des Jahres sind weitereBeteiligungsangebote inden Anlageklassen ImmobilienDeutschland, Private Equity,Luftverkehr und SachwertePortfoliolösungen geplant.Mit Singapore Airlines konnteaußerdem eine der weltweitführenden Fluggesellschaftenals Leasingnehmer gewonnenwerden. Im März folgt eine attraktiveImmobilienbeteiligung59


WER PLANT WAS? 2013 | STATEMENT Geschlossene FondsAuch 2013, im fünftenJahr nach Lehman undim ersten Jahr mit AIFM,bleibt unser Geschäft – politischMarc Drießen,Vorstand,Hesse Newman Capital AGformuliert – anspruchsvoll. Dieanstehende Regulierung bedeutetAufwand und ihre Umsetzungwird im Vertrieb wiebei uns Initiatoren Ressourcenbinden. Als börsennotiertes Unternehmenist Hesse NewmanCapital hierfür fachlich und organisatorischbereits gerüstet.In diesen Zeiten gilt es, sich aufdie eigenen Stärken zu konzentrieren.Für uns bedeutet dasvor allem, sich mit Qualität undInnovationskraft in noch stärkeremMaß im Wettbewerb zupositionieren. Denn langfristig,davon sind wir überzeugt, entscheidetin diesem Markt Substanzund Kompetenz.Florian Martin,Leiter Public and Private Placements,KGAL GmbH & Co. KGDie KGAL wird im Publikumsbereichin Kürze dieerfolgreiche Flugzeugfondsreiheder KGAL fortführen- mit SkyClass 58. Innovation desFonds: die kurze Laufzeit vonrund fünf Jahren. Sonstige Eckdaten:Eine europäische Airlineals Leasingnehmer, marktgängigeFlugzeuge aus der Airbus-A320-Familie und GOAL als Assetmanager.Zudem bereitet sich die KGAL seitAnfang 2012 mit hoher Prioritätauf den Start in die neue "AIFM-Welt" vor - mit klaren Zielen: frühestmöglicheAIFM-Lizenzierungund Marktpräsenz mit attraktivenFonds auch während derÜbergangsphase. Mit intensiverBetreuung unserer Vertriebspartnerund mit entsprechenden Produktmerkmalenunserer Fondswollen wir für hohe Angebotskontinuitätund Sicherheit für unsereKunden sorgen.Thomas Böcher,Geschäftsführer,Paribus Capital GmbHWir gehen davon aus, dass2013 das beste Jahrseit Bestehen der ParibusCapital werden wird. Auchim Jahr 2013 bleiben wir unserenangestammten Assetklassen Immobilienund Eisenbahn treu.Mindestens zwei Immobilienfondsund das Paribus Rail PortfolioIII werden wir auflegen. DieImmobilienfonds zeichnen sicherneut durch die hohe Qualitätder Mieter aus. Der dritte Eisenbahnfondsunseres Hauses stehtverstärkt unter dem Leitgedankeneiner möglichst hohen ökologischenEffizienz auf der Schienesowie einer noch breiteren Risikostreuungder Fahrzeugklassen imFonds und setzt damit die Reiheder Investments in den Schienenverkehrfort. Auf AIFM haben wiruns bestens eingestellt und sehenuns für die Herausforderungengut gerüstet und werden uns dabeinoch mehr auf eine individuelleBetreuung der Vertriebspartnerkonzentrieren. Die Stärke vonParibus Capital liegt in der persönlichenund serviceorientiertenBetreuung der Vertriebspartnerund einer transparenten Kommunikationspolitik.60


STATEMENT Geschlossene Fonds | WER PLANT WAS? 2013Real I.S. bleibt der Philosophie„Qualität statt Quantität“auch 2013 treu. Am 1. Februarwird die Real I.S. mit einemneuen Auslandsfonds in den Vertriebstarten. Der BayernfondsAustralien 9 investiert in ein vollvermietetesGreen Building in derInnenstadt von Adelaide, welchesüberwiegend von staatlichen Mieterngenutzt wird. Ein weitererAndreas Heibrock,Mitglied der Geschäftsleitung,Real I.S. AGDeutschlandfonds mit einem Hotelin Hamburg, langfristig bis2030 vermietet an Motel One, istbereits in der Umsetzung.Real I.S. legt aktuell den Schwerpunktder Tätigkeit auf das ersteHalbjahr 2013. Schließlich wird abdem 22. Juli mit der AIFM Richtlinieeine neue Gesetzeslage die zukünftigenEntwicklungen bei geschlossenenFonds entscheidendprägen. Die Real I.S. hat aber alleVoraussetzungen, um auch in derzweiten Jahreshälfte erfolgreichFonds auflegen zu können.Im laufenden Jahr werden die Beraterwieder die wesentliche Rollefür das so entscheidende Kundenvertrauenübernehmen. DieReal I.S. unterstützt seine Partnermit einer aktiven Kommunikationnicht nur zu Produkten in der Platzierung,sondern auch zu Fondsim Management. Über die Auswirkungenund Konsequenzenaus der Regulierung wird ebensoinformiert, damit unsere Partnersich auf das wesentliche, das vertrauensvolleBeratungsgesprächkonzentrieren können...........schon gelesen?Unsere aktuellen eMagazine zum Download!Klicken Sie bitte auf den jeweiligen Titel!www.wmd-brokerchannel.de61


WER PLANT WAS? 2013 | STATEMENT Geschlossene FondsLahcen Knapp,Geschäftsführer,One GroupProjektentwicklung in Metropolen– Zeit für neue LösungenSeit dem 01. Januar diesesJahres befindet sich unserProjektentwicklungsfonds„ProReal Deutschland Fonds 2“in der Platzierung. Anleger beteiligensich mittelbar an der Entwicklungund dem Verkauf vonWohnimmobilienprojekten indeutschen Metropolen wie Hamburgund München. Für eine Beteiligungkommen nur bereitsinitiierte und genehmigungsfähigeImmobilienprojekte infrage.Den Fonds zeichnen eine Reihevon besonderen Highlights aus,die es so bislang am Markt nochnicht gab: Wir verzichten komplettauf Weichkosten, auchdas Agio zahlen wir am Endeder Laufzeit komplett verzinstzurück. Hinzu kommen die kurzeLaufzeit von drei Jahren undquartalsweise Auszahlungen,beginnend bereits ab Oktober2013. Privatanlegern bieten wirsomit einen diversifizierten Portfoliobaustein.Mit dem „ProRealDeutschland Fonds 3“ setzenwir unsere Fondsserie ab 01. Julidann weiter fort.Wolfgang Dippold,Geschäftsführender Gesellschafter,PROJECT Beteiligungen GmbHPROJECT steht auch 2013für Stabilität, Transparenzund Verlässlichkeit. In dieserZeit des Umbruchs herrschtim Vertrieb noch Verunsicherunghinsichtlich der Vermittlerverordnungund der AIFM. Wir unterstützenunsere Partner in beidenBereichen. Unsere aktuellenFonds und Private Placementsschließen wir Mitte des Jahresund präsentieren gleichzeitig dieNachfolgefonds 14 und 15 nachden neuen AIFM-Vorgaben. Entscheidendbleiben unsere nunüber viele Jahre bewährten Vorgabenwie das stringente Eigenkapitalprinzip,die enge Abstimmungmit unserem eigenen AssetManager, die Diversifizierung aufverschiedene Objekte und Standortesowie der planbare Exit übereinzelne Wohnungen mit eigenenVerkäufern vor Ort. Damitbleibt unser Anlagekonzept auchkünftig weitgehend unabhängigvon äußeren Entwicklungen wieMarktschwankungen bei Immobilienoder Finanzierungsgeber.Diese Sicherheit ist für Anlegerwichtiger denn je.Wir hoffen, dass wir unserenKunden in absehbarerZeit wieder einenMark Högerle,Leiter Vertrieb,HANSA TREUHANDSchiffsbeteiligungs GMBH & Co. KGattraktiven Flugzeugfonds anbietenkönnen. Auf ein genaues Datummöchten wir uns noch nichtfestlegen, da wir derzeit noch aufder Suche nach einem geeignetenProjekt sind. Momentan ist dieKonkurrenz um Flugzeuge jedochrecht groß, was sich negativ aufdie Konditionen für den Leasinggeberauswirkt. Mit den hervorragendenBedingungen bei den SkyCloud–A380-Fonds haben wir dieMesslatte hoch gelegt. Es gilt also,ein Projekt zu finden, dass unserenhohen Ansprüchen hinsichtlichdes Flugzeugtyps, des Leasingnehmersowie der Relation von62


STATEMENT Geschlossene Fonds | WER PLANT WAS? 2013Kaufpreis und Leasingrate genügt.Das zukünftige Wachstum desLuftverkehrs sehen wir insbesondereim internationalen Verkehr.Deswegen fühlen wir uns mit denmodernen Großraumflugzeugenauch sehr wohl. Gerade in dieserFlugzeuggröße ist allerdings einhervorragender Leasingnehmervon größter Bedeutung. Ein gewisserBekanntheitsgrad der Fluggesellschaftund ein funktionierendesGeschäftsmodell, das auchin der Zukunft für wirtschaftlichenErfolg steht, sind Grundvoraussetzungen,um als Leasingnehmerfür uns in Frage zu kommen. Unddavon gibt es nicht viele.Johannes Palla,Gründungsgesellschafter,Habona Invest GmbHHabona Invest aus Frankfurtam Main plant dieses Jahrden ersten geschlossenenKita-Fonds für Privatanleger aufzulegen.Investoren erhalten dieMöglichkeit, sich am Ausbau undBetrieb von Kindertagesstätten zubeteiligen. Eine Fondslaufzeit vonmindestens etwa zehn Jahren beiüber 20jährigen Mietverträgenmit Trägern der freien Jugendhilfesowie die Förderung durchdie öffentliche Hand versprechendem Anleger ein Höchstmaßan Sicherheit. Der Habona KitaFonds plant eine Ausschüttungzwischen 5% bis 6% p.a. und sollzu Beginn des kommenden Frühjahrsin den Vertrieb gehen.Jedem potentiellen Anleger ist dieNotsituation der Kommunen bekannt:Ab dem 01. August 2013haben Eltern den rechtlichen Anspruchauf einen Betreuungsplatzfür ihre unter dreijährigen Kinder.Nur mit Unterstützung von Investorenkönnen bis dahin ausreichendKita-Plätze geschaffenwerden. Profitieren können alle:Die Kommunen und die Anleger,die mit ihrer Investition einen Beitragfür das Gemeinwohl der Gesellschaftleisten.Aufgrund der anhaltendenNachfrage nach Beteiligungsangebotenmit kurzerLaufzeit in Kombination mitattraktivem Vermögenszuwachswird die Platzierung unseres erfolgreichenDIREKT INVEST POLENStephan Groht,Gründer und GeschäftsführenderGesellschafter,elbfonds Gruppe7 Handelsimmobilien PortfolioFonds und unseres DIREKT INVESTPOLEN 8 Windenergie PortfolioFonds bis zum 30. Juni 2013 fortgesetzt.Die elbfonds Gruppe wird die zukünftigenAIFM-Richtlinien unddie damit verbundenen Neuerungenpositiv annehmen. Somitwerden wir auch nach Inkrafttretender AIFM-Richtlinien ein verlässlicherPartner für alle Markteilnehmerbleiben. Die Chancen ausden zukünftigen Regulierungenwerden wir nutzen, um bestehendeKapitalanlagekonzepte zuveredeln und dementsprechendpassgenau für unsere Anleger undVertriebspartner weiter zu entwickeln.Diese Vorhaben werden imVerlauf des zweiten Halbjahres2013 in neue Fondsprodukte derbewährten und markadäquatenDIREKT INVEST POLEN-Reihemünden.“63


WER PLANT WAS? 2013 | INTERVIEW Geschlossene FondsMit Easyflex sind unsere Beraterauf der sicheren SeiteInterview mit Achim Bauer,Mitglied des Vorstands,FLEX Fonds Capital AGwmd: Herr Bauer, was könnenBerater und Vermittler in 2013von FLEX Fonds erwarten?Achim Bauer: Auf jeden Fallkönnen Sie von FLEX Fonds erwarten,dass wir weiterhin einverlässlicher Partner sind. Bereitsseit Herbst 2012 sind wir dabeiintern damit beschäftigt alle Voraussetzungennach den neuenAIFM-Richtlinien zu erfüllen umauch in Zukunft als ProduktgeberAlternativer Investments amMarkt tätig zu sein. Zudem bietenwir bereits seit dem 1.1.2013unseren Beratern, unsere neueBeratungs-und DokumentationssoftwareEasyflex an, die wir zusammenmit Fundsaccess, einemder führenden Dienstleister aufdiesem Gebiet, umgesetzt haben.Unsere derzeit in der Platzierungbefindlichen Fonds werden wirauch über das gesamte Jahr 2013unseren Vermittlern zum Vertriebanbieten.wmd: Wie beurteilen Sie denMarkt für Geschlossene Fondsin 2013?Achim Bauer: Das wird ein ganzwichtiges Jahr werden. Hier wirdsich die Spreu vom Weizen trennen.Der Begriff Marktumbruchist sicherlich nicht übertrieben.Das betrifft sowohl die Anbieterseiteals auch auf der Vermittlerseite.Es werden nicht alleMarktteilnehmer, die man bishergesehen hat auch in die neue Zeitmitgehen.wmd: Was ist für FLEX Fondsdie größte Herausforderungin diesem Jahr?Achim Bauer: Für uns wird eineder großen Herausforderungensein, dass wir weiterhin einestarke Bindung zu unseren Vertriebspartnernbehalten und unsgegenseitig Verständnis und Unterstützungbei der Umsetzungder neuen gesetzlichen Maßnahmenentgegen bringen. Imzweiten Halbjahr werden wir unsdann auf eine neue Produktgenerationeinstellen und vorbereiten,die wir dann Anfang 2014 sehenwerden.wmd: Bleibt FLEX Fonds weiterhinauf Immobilieninvestmentsfokussiert?Achim Bauer: Ja, unser Investitionsschwerpunktwird auch in Zukunftimmer die Immobilie sein,mit Fokus auf die deutsche Gewerbeimmobilie.Damit kennenwir uns aus, das ist unsere täglicheArbeit seit fast 25 Jahren.wmd: Glauben Sie, dass dieUmsetzung des Paragraphen34f zukünftig für weniger Beraterim Markt sorgt?Achim Bauer: Ganz sicher. Ichbin davon überzeugt, dass sichdie Anzahl der Berater in Zukunftverringern wird. Es könnte durchaussein, dass wir in den nächstendrei bis 5 Jahren gegenüber heutezwischen 30%-40% wenigerBerater am Markt sehen werden.wmd: Gilt das auch für Ihr Haus?Achim Bauer: Sicherlich werdenauch wir einen gewissen66


INTERVIEW Geschlossene Fonds | WER PLANT WAS? 2013Beraterschwund haben. Aberwir sind auch davon überzeugt,dass wir wiederum neue Beratermit unseren bewährten Produktqualitätengewinnen können.Solide Kalkulationen, anlegerfreundlicheKostenstrukturenund Fairplay im Umgang mitVertriebspartnern dafür stehenwir seit fast 25 Jahren. Geradein der aktuellen Marktphaseverzeichnen wir aufgrund dieserRahmenbedingungen einen sehrguten Zugewinn an neuen Vertriebspartnern.Achim Bauer,Mitglied des Vorstands, FLEX Fonds Capital AGMehr Informationen im ausführlichenVideo-Interview unter:www.wmd-brokerchannel.deFür das Video bitte auf das Bild klicken.Geldwerte Tipps die man nutzen sollte!Verbraucherfinanzen.deDas aktuelle Magazin finden Sie hier:Bitte klicken Sie auf das Bild.67


WER PLANT WAS? 2013 | INTERVIEW Geschlossene FondsPerformance, Transparenz und Partnerschaft.Interview mit Thomas Olek,Vorstandsvorsitzender,publity AGwmd: Was können Vermittlerund freie Finanzdienstleister imJahr 2013 von der publity AGerwarten?Thomas Olek: Performance,Transparenz und Partnerschaft.Auch 2013 wird publity ohneUnterbrechung ein perfektes Finanzproduktmit hoher Performancezur Verfügung stellen. DasAusschüttungsprinzip, die hohenRenditen und die kurzen Laufzeitenwerden nicht verändert.Auf unseren Transparenz-Akademie-Schulungenermöglichenwir unseren Partnern aus demVertrieb den Einblick in die Arbeitder Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüferund Assetmanager.wmd: Planen Sie neue Fonds?Thomas Olek: Natürlich. Alleunsere im Vorjahr aufgelegtenFonds wurden trotz verkürzterEmissionsphasen überzeichnet.Und der Bedarf an Sachwert-Investitionen mit hoher Performancewird durch die Erkenntnisseaus der Finanzkrise weitersteigen.Der Performance Fonds Nr. 5 istseit 08.02.2013 im Vertrieb. Hierist geplant, bis 30.06.2013 einKapital von 23,5 Millionen Euroeinzuwerben.Fonds Nr. 6 ist derzeit in Vorbereitungund wird im Juni in denVertrieb gehen. Dieser Fondswird bereits alle Kriterien desneuen Kapitalanlagegesetzes erfüllen.Bis Ende 2013 erwartenwir ein weiteres E-Kapital von40 Millionen Euro einwerben zukönnen.Die Fondsgesellschaft fokussiertdas Investment in den Erwerbdeutscher Immobilien aus derVerwertung deutscher Banken.Aufbauen kann sie dabei aufeine über 10-jährige partnerschaftlicheZusammenarbeit mitKreditinstituten. Publity ist dieverlängerte Werkbank für Bankenin der Verwertung von Immobilienkreditenund Immobilien.Die Fondsgesellschaft generiertaus den Mieteinnahmen undaus dem Verkauf der Immobilieninnerhalb der Fondslaufzeit vonmaximal fünf Jahren die prognostiziertenErlöse.An dem publity-Ausschüttungsprinzipwird weiterhin festgehalten.wmd: Wo sehen Sie die größtenHerausforderungen fürden freien Vertrieb in 2013?68


INTERVIEW Geschlossene Fonds | WER PLANT WAS? 2013Thomas Olek: Wir denken jedemist bewusst, dass das Jahr2013 eine besondere Herausforderungan die Branche undinsbesondere an die Emissionund den Vertrieb geschlossenerFonds stellt. Die publity Finanzgruppebetreut derzeit ca. 800Vertriebspartner. Avisiert ist derAusbau unseres Netzwerks aufüber 1.000 Vertriebspartner.Der Wunsch des EU-Parlamentesund der nationalen Gesetzgebernach einem regulierten weißenKapitalmarkt wird spürbare Veränderungenmit sich bringen.Neben dem Wegfall von Kapitalanlageproduktendurch die Assetklassenbeschränkungin derneuen AIFM-Richtlinie werdenauch die bestehen bleibendennach neuen Regeln verkauft.Neue Vermittleranforderungenund das damit verbundene Haftungsrisikomachen es erforderlich,dass die Vermittler für einnach den neuen Regelungenzugelassenes „weißes“ Finanzprodukteine umfassende Beratungsleistungund Beratungsverantwortungübernehmenkönnen; und wir unterstützensie dabei tatkräftig.wmd: Was werden die beherrschendenThemen 2013in Ihrem Hause sein?Thomas Olek: In erster Liniegeht es um die Umsetzung derAnforderungen der neuen AIFM-Richtlinie. Bereits jetzt sind wirgemeinsam mit Experten dabei,alle Voraussetzungen für einenreibungslosen Übergang zuschaffen bzw. notwendige Genehmigungenbei den Regulierungsbehördenzu beantragen.Der neue Fondsinitiator „ publityEmissionshaus GmbH“ wird aktuellgegründet und den publityPerformance Fonds 6 emittieren.Als Geschäftsführer werdenStanley Bronisz, der selbst seit2009 in der publity-Gruppe tätigist, und meine Person bestellt.Als Folge der neuen Gesetzgebungwird eine Kapitalverwaltungsgesellschaftgegründet. Die„publity Performance GmbH“,deren Geschäftsführer ChristophBlacha, der aktuelle Fondsgeschäftsführerder Fonds 1 bis5 ist bestellt, Frederik Mehlitzwird Herrn Blacha als weitererGeschäftsführer zukünftig unterstützen.Herr Mehlitz arbeitetseit Februar 2010 in der publity-Finanzgruppe und war zuvor imWork-out der Bayrischen Landesbankund der LBBW tätig.Weiterhin bestimmt das ThemaTransparenz wesentlich unsereArbeit. Aktuell wird unsere Leistungsbilanz2012 erstellt unddurch unabhängige Wirtschaftsprüfer,der BDO AG, testiert.Darüber hinaus wird ein zusätzlicherTransparenzbericht derFinanzgruppe, indem schon aktuelleZahlen aus dem erstenQuartal 2013 zu finden sein werdenerstellt. Dieser zeigt allenInteressenten einen glasklarenEinblick in die Strukturen und dieLeistungsfähigkeit der publity Finanzgruppeund reicht bis in dasJahr 2006 zurück.wmd: Welche Ziele verfolgtpublity in 2013?Thomas Olek: Erste gesteckteZiele für 2013 konnten schonerreicht werden, z. B. die vorzeitigeBeendigung des Fonds Nr. 1,acht Monate vor dem Ende dergeplanten Laufzeit, mit einerRendite von 11 Prozent und dergeplanten Auszahlung an alleAnleger im März 2013.Ein weiteres Ziel ist das optimierteManagement der bestehendenFonds 2 bis 5 um einehöhere als prognostizierte jährlicheAusschüttung an die Anlegerauszahlen zu können. Wirgehen wie im letzten Jahr davonaus, dass diese mit 20 Prozentdoppelt so hoch wie prognostiziertund vorfristig ausgezahltwird.Wir stellen zudem unserenFairnesskompass neu ein umdas Verhältnis aus Kosten undInvestitionssumme im Sinne einerhöheren Investitionsquote zuverbessern.Denn publity ist und wird geprüftdurch den Erfolg der Investoren.69


WER PLANT WAS? 2013 | INTERVIEW Geschlossene FondsFairvesta für 2013 gut aufgestelltInterview mit Otmar Knoll,Handlungsbevollmächtigter,fairvesta AGwmd: Herr Knoll, was kann man2013 von der fairvesta grouperwarten?Otmar Knoll: 2013 wird sicherein spannendes Jahr werden. Zumeinen natürlich durch die Regulierungen,die weitere Herausforderungenbringen. Wir von derfairvesta Gruppe sind allerdingsso gut aufgestellt, dass wir keineBange haben vor den Herausforderungen.Sehr viele Dinge sindbei uns schon Standard, die fürdie Branche jetzt erst kommen.Der Rest befindet sich gerade inder Umsetzung. Wir werden aufalle Fälle auch in der Zukunft mitdabei sein, dass ist sicherlich eineder wichtigsten Botschaften nachaußen. Und wir erwarten einenspannenden Markt in allen dreiSegmenten in denen wir tätig sind.Ob das nun der Bereich der ImmobilienpoliceRobustus ist oderunsere Vermögensverwaltungsgesellschaft,insbesondere mit einerkomplett neuen Immobilienanleihen-Generation, die wir Anfangdes Jahres auf den Markt bringen.Und natürlich unser bewehrtesModell Mercatus 11, seit Januaram Start, um im GeschlossenenImmobilienfondsbereich ebenfallswieder eindrucksvoll die Marktpositionbestätigen zu können.ein absolutes Highlight, der sogenannteJubiläumsfonds, denwir mit einem Volumen von über150 Mio. Euro zum Jahresendeplatzieren und schließen konnten.In der Zwischenzeit ist derFonds voll investiert in sehr lukrativeQualitäts- und Renditeimmobilien.Alle Immobilienbefinden sich ausnahmslos imzweistelligen Mietertragsrenditebereich,was auch zukünftigdie Grundlage bildet, um ordentlicheRenditen für die Anleger zuerzielen.wmd: Herr Knoll, was glaubenSie, wird in 2013 Ihr Produkthighlightwerden? Der GeschlosseneFonds, die Anleihe oder die Versicherung?Otmar Knoll: Ich gehe von mindestenszwei Highlights aus. Zumeinen natürlich der GeschlosseneImmobilienhandelsfonds aus dererfolgreichen Mercatus-Reihe, mitnoch mehr Volumen als in der Vergangenheit,was dann auch nochmehr Sicherheit und Streuung fürdie Anleger bedeutet. Zum anderengehen wir davon aus, dass unsereImmobilienanleihe ebenfallsneue Maßstäbe setzen wird. Wirhaben in der Zwischenzeit unsereAnleihen bereits in Österreich vonden entsprechenden Gerichten alsmündelsicher anerkannt bekommen.Daher sind wir sehr sicher,dass diese Entwicklung sich auchauf Deutschland übertragen lässtund wir auch hier viele Anleger,die nach mehr Sicherheit, Rendite,Inflationsausgleich, Transparenzund Nachvollziehbarkeit suchen,finden.Mehr Informationen im ausführlichen Video-Interview unter: www.wmd-brokerchannel.dewmd: Wie ist denn der VorgängerfondsMercatus 10 gelaufen?Otmar Knoll: Das war natürlichFür das Video bitte auf das Bild klicken.70


Immobilien | WER PLANT WAS? 2013Immobilienmarkt Deutschland 2013behauptet starke Stellung- trotz schwierigerem Umfeld7. Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt Deutschland 2013von Ernst YoungAnhaltend hohes Transaktionsgeschehenerwartet /Preisübertreibungen bleibenEinzelfälle: insgesamt stabilePreisentwicklung in fast allenSegmenten/ Wohnimmobilienbesonders im Fokus, Preise werdenselbst in Nebenlagen steigen/ Büroimmobilien wieder etwaspositiver erwartet/ InternationaleInvestoren zurück am deutschenMarktImmobilien in Deutschland werden2013 wieder stark gefragtsein: Das Transaktionsvolumenwird weiterhin auf einem hohenNiveau liegen. Dies ist ein Ergebnisdes aktuellen TrendbarometersImmobilien-InvestmentmarktDeutschland 2013 vonder Ernst & Young Real EstateGmbH. Rund 120 Unternehmen,die hierzulande aktiv sind, habenihre Markteinschätzungen abgegeben,darunter Banken, Versicherungen,Immobilienfondsund börsennotierte Immobiliengesellschaften.„Der deutscheImmobilienmarkt behauptet sichin einem schwierigen Umfeld“,sagt Hartmut Fründ, ManagingPartner bei der Ernst & YoungReal Estate GmbH.2012 wurde ein Transaktionsvolumenvon ca. 36 MilliardenEuro erreicht. „Die hohe Nachfragenach deutschen Immobilienhält in jedem Fall weiter an.Wir gehen von einem Volumenzwischen 32 und 36 MilliardenEuro aus. Damit würde sich dasTransaktionsvolumen auf hohemNiveau stabilisieren“, kommentiertFründ. Haupttreiber derNachfrage sei neben dem niedrigenZinsniveau unter anderemdie anhaltende Flucht in Sachwerte:Neun von zehn Befragtensehen Inflationssorgen als einender Gründe für die Attraktivitätdeutscher Immobilien.Großtransaktionen sind zurückEin weiterer Hinweis darauf,dass das Transaktionsvolumenkonstant hoch bleiben könnte:„Großtransaktionen sind wiederverstärkt zu beobachten, vorallem im Wohnungssegment,aber auch bei EinzelhandelsundBüroimmobilien“, sagt ChristianSchulz-Wulkow, Partner beiErnst & Young Real Estate. Mehrals die Hälfte der Befragten rechnetdamit, dass Büroimmobilien2013 wieder in den Fokus der Investorenzurückkehren werden.„Das Interesse an Büroimmobilienist, mit Ausnahme von langfristigvermieteten Top-Objektenin besten Lagen, lange eher verhaltengewesen“, kommentiertSchulz-Wulkow.Internationale Investoren aufdem VormarschNahezu alle Befragten (99 Prozent)sehen Deutschland auchim Jahr 2013 als attraktiven bissehr attraktiven Standort fürImmobilieninvest¬ments: „DerRuf des sicheren Hafens fürImmobilieninvestments bleibtDeutschland erhalten“, wie esein Marktteilnehmer zusammenfasst.Dies gilt bei isolierter Betrachtung,aber auch im europäischenVergleich: 99 Prozent derBefragten schätzen Deutschlandim Vergleich zu seinen Nachbarländernals einen attraktivenoder sehr attraktiven Markt ein.Hartmut Fründ bescheinigt dendeutschen Märkten eine „großeinternationale Anziehungskraft“und erwartet, dass ausländischeInvestoren 2013 eine größereRolle in Deutschland spielenwerden. „Die Nachfrage ausdem Ausland ist breiter geworden“,so Fründ. Die Schattenseite:Die Zahl der Interessenten seiderzeit so hoch, dass bei Weitemnicht alle im jeweils favorisiertenSegment fündig würden. „Favorisiertwerden oft Core-Immobilien,also sichere Investments mitbonitätsstarken Mietern in gutenLagen.“Keine Preisblase erwartetOb Büro, Einzelhandel oder beispielsweiseauch Hotel und Logistik– das Preisniveau wird derStudie zufolge weitgehend stabilbleiben. In Teilsegmenten wieden Wohnimmobilien wird mitsteigenden Preisen gerechnet,selbst in Nebenlagen.Autor: Ernst & Young AG71


WER PLANT WAS? 2013 | STATEMENT ImmobilienImpressumIm ersten Halbjahr 2013 wird dieHIH vornehmlich Beteiligungsproduktein Form von PrivatePlacements und Direktinvestmentsfür institutionelle Investoren anbieten.Der Fokus liegt dabei vor allemauf Büroimmobilien in deutschenMetropolregionen, die weiterhinstark von dieser Investorengruppenachgefragt werden. Sobalddie finale Umsetzung der AIFM-Richtlinie zum 22. Juli dieses Jahreserfolgt ist, widmen wir unsauch wieder den Publikumsfondszu. Die zukünftig erforderlichenStrukturen, die von den neuenTorsten Doyen,Geschäftsführer,HIH Vertriebs GmbHRegelungen gefordert werden,haben wir bereits geschaffen. Somitkönnen wir Anlegern sodannFonds anbieten, die den neuenAnforderungen von Anbeginn entsprechen.Hierfür haben wir dendeutschen Immobilienmarkt sowieetablierte westeuropäische Bürometropolensehr genau im Blick.Da sich mittlerweile eine Vielzahlan potenziellen Investoren für dieheiß begehrten Core-Immobilieninteressiert, wird die Herausforderungsein, eben diese Perlen rechtzeitigzu entdecken und zu einemattraktiven Faktor anzubinden.Curt-Rudolf Christof,Vorstand,Deutsche Sachwert Kontor AGVerlag und Herausgeber:wmd Verlag GmbHWiesseer Straße 12683707 Bad WiesseeTel: +49 (0)8022 – 187110Fax: +49 (0)8022 – 1871129info@wmd-verlag.dewww.wmd-brokerchannel.deGeschäftsführung:Friedrich A. WanschkaChefredaktion:Friedrich A. WanschkaLayout:Astrid KleeFoto: www.fotolia.deHandelsregister: HRB 165643Amtsgericht MünchenBankverbindung:Sparkasse Rosenheim - BadAiblingBLZ 711 500 00, Kto. 24364Steuer-Nummer: 139/142/50247Ust.- IdNr. DE 812638572Verkaufspreis: 7,50 EuroTechnische Umsetzung / Produktion:wmd Verlag GmbHAstrid KleeWiesseer Straße 12683707 Bad WiesseeTel: +49 (0)8022 – 187110Fax: +49 (0)8022 – 1871129info@wmd-verlag.deS.60 Bildnachweis "KGAL-Florian Martin /Oliver Jung"Versprochen – gehalten!“Unsere aktuelle Leistungsbilanzzeigt deutlich, wozu wirbisher zu leisten im Stande waren.Eine Vielzahl von Vermittlern hatuns als zuverlässigen und fairenImmobilienpartner kennen - undschätzen gelernt. Behutsam undkonsequent wird das bisherige Geschäftsmodelweiter ausgebaut.Zur Freude der Vertriebspartnerkann in 2013 Denkmalschutz undNeubau mit Kaufpreisen bereitsab € 100.000 angeboten werden.Damit ist die DSK AG auchfür einen erweiterten Vermittlerkreisattraktiv. Das Kerngeschäft inLeipzig, Lindau am Bodensee undHerzogenaurach bleibt der außergewöhnlicheDenkmalschutz- undNeubau zur Kapitalanlage. WeitereProjekte sind schon in Vorbereitung.Die Individualität und dasCharisma unserer Immobilien imgehobenen Preissegment, entsprechengenau dem ästhetischen Anspruchunserer Vermittler und ihrerKunden. Diese Einzigartigkeit istunsere Nische. Gemeinsam mit unserenPartnern freuen wir uns aufein erfolgreiches 2013.Der Verleger übernimmt keine Haftung für unverlangteingereichte Manuskripte und Fotos.Mit der Annahme zur Veröffentlichung überträgtder Autor dem Verleger das ausschließliche Verlagsrechtfür die Zeit bis zum Ablauf des Urheberrechts.Dieses Recht bezieht sich insbesondereauch auf das Recht, das Werk zu gewerblichenZwecken per Kopie zu vervielfältigen und/oderin elektronische oder andere Datenbanken aufzunehmen.Alle veröffentlichten Beiträge sindurheberrechtlich geschützt. Ohne schriftlicheGenehmigung des Verlegers ist eine Verwertungaußerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzesunzulässig. Aufsätze und Berichte gebendie Meinung des Verfassers wieder. Für den Inhaltist der Verlag nicht verantwortlich.72


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