DAGMERSELLER - Gemeinde Dagmersellen

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DAGMERSELLER - Gemeinde Dagmersellen

Dagmersellen Dagmerseller – Eine Post, starke November Gemeinde 2013DAGMERSELLERINFOINHALT |Editorial 1Aus dem Gemeinderat 2 - 3Alterszentrum Eiche 4Kommissionen und Institutionen 5Forum Schule 6 - 9Aus den Parteien & Impressum 10 - 12Geschätzte Leserin, Geschätzter LeserWelchen Anspruch haben sie an den Staat?Soll der frisch gefallene Schnee auch aufihrer Privatstrasse weggeräumt werden?Haben sie mit ihren Kindern schon imVorschulalter einen Schwimmkurs besuchtoder sind sie froh, wenn die Schuleden Schwimmunterricht übernimmt?Spielen sie in ihrer Freizeit in einer Sportmannschaftund sind damit auf eine offeneTurnhalle angewiesen oder geniessensie es auf Waldstrassen zu spazieren? Habensie Schulden und sind bei der Budgeterstellungauf die Unterstützung desSozialdienstes angewiesen? Bekommt ihrebetagte Mutter vom Mahlzeitendienst dasMittagessen geliefert? Sie sind beruhigt,dass sicher einmal pro Tag jemand beiihr vorbeigeht? Verbringen ihre Kindereinen Teil der Freizeit im Jugendraum?Sind sie froh, wenn die Grünabfuhr ihreGarten- und Küchenabfälle regelmässigmitnimmt? Alle genannten Leistungenerbringt unsere Gemeinde (teilweise inZusammenarbeit mit anderen Organisationen)freiwillig.In diesen Tagen habe sie den Voranschlag2014 enthalten. Die obengenannten Fragenwerden mit dem Budget jeweils indirektbeantwortet. Hinein spielen Werthaltungen,Ansprüche und Gewohnheiten.Im Prozess der Budgeterstellung werdenviele Fragen aufgeworfen:• Ist die Ausgabe nötig?• Erfüllt die Aufgabe ihren Nutzen (noch)?• Müsste die Aufgabe nicht auf eineranderen Ebene erledigt werden, z. B.in der Familie, Nachbarschaft etc.?• Wäre das Ziel auch anders zu erreichen?• Was sind die Folgen beim Streichen/Kürzen der Leistung?• Welcher Personenkreis kann von derLeistung profitieren?• Fallen später höhere Kosten an, wenndie Investition nicht erfolgt?Von diesen Fragestellungen sind primärfreiwillige Leistungen betroffen. Die kostenintensivstenAufgaben der Gemeindesind jedoch gebunden, das heisst siemüssen angeboten werden. Sie sind durchGesetze und Verordnungen definiert. ImRahmen des Gesetzgebungsprozesseskönnen sie verändert werden. In dieserdemokratischen Auseinandersetzungkommen sehr unterschiedliche Geisteshaltungenzum Vorschein. Welche Rollesoll der Staat einnehmen? Der allumsorgendeVersorgerstaat oder ein Gemeinwesen,welches sich auf das absolut Notwendigebeschränkt? Oder liegt die Wahrheitirgendwo dazwischen?Im Voranschlag 2014 schlägt ihnen derGemeinderat eine Steuerfusserhöhungum einen Zehntel vor. Die Leistungen,welche die Gemeinde heute erbringt lassensich mit den Steuereinnahmen nicht mehrdecken. Wir sind also aufgerufen, uns imRahmen des Budgets auch über die Leistungenzu unterhalten. Wollen, brauchenwir alle heutigen Angebote und sind wirbereit den entsprechenden Preis dafür zubezahlen?Letztendlich entscheiden sie als Stimmbürgerüber jede Ausgabe ob sie erfolgenkann/ soll/ muss. Das Detailbudget ist aufder Homepage der Gemeinde oder auf derGemeindeverwaltung einsehbar.Ich lade sie herzlich ein, über die Leistungender Gemeinde zu sprechen und an derGemeindeversammlung vom 3. Dezemberteilzunehmen.Irene Tschupp Bättig,Gemeinderätin Ressort Finanzen1


Aus dem GemeinderatNovemberVoranschlag 2014 mit MehraufwandDer Gemeinderat hat den Voranschlag2014 zuhanden der Gemeindeversammlungverabschiedet. Der Voranschlagrechnet mit einem Mehraufwand vonrund 1,142 Millionen Franken. Trotzder strengen Budgetvorgaben wie keineTeuerung und keine generelle Lohnerhöhung,einigen Streich- und Sparrundenund die Überprüfung von Aufgabenkonnte kein ausgeglichenes Budget erreichtwerden. Zudem liegen die Steuererträge2013 unter den budgetiertenErträgen. Das vorhandene Eigenkapitalreicht nicht mehr aus um die Aufwandüberschüssezu decken. Deshalb beantragtder Gemeinderat den Steuerfuss um 1/10Einheit zu erhöhen.Die Investitionsrechnung weist Nettoinvestitionenvon 3,2 Millionen Frankenaus, was zu einer Zunahme der Nettoverschuldungbeitragen wird. Die grösstenVorhaben sind: der Neubau des Radweges,Teilstück Uffikon – Buchs, diePlanungskosten für das Projekt FAKT(Neubau Feuerwehrmagazin, SanierungGemeindehaus, Neubau Kindergartenund Tiefgarage), die Anschaffung einesFeuerwehrfahrzeuges (Schlauchverleger),das Projekt Solarstrom macht Schule,die Neugestaltung der Umgebung AZEiche (3. Etappe Gartengestaltung), Sanierungund Neubau von Strassen undKanalisationsleitungen (Stationsstrasse,Zeughausstrasse). Die Besprechungund Bereinigung des Voranschlags unddes FAP ist an zwei Sitzungen im Oktobererfolgt. Mitte November wurde dieausführliche Botschaft für die Gemeindeversammlungvom 03.12.2013 in alleHaushaltungen zugestellt.Finanzplan 2014 – 2018Der Gemeinderat hat den Finanz- undAufgabenplan (FAP) für die Jahre 2014– 2018 überarbeitet. Im FAP werdendie möglichen Entwicklungen für diekommenden Jahre aufgezeigt. Durch dieSteuergesetzrevision 2011, welche imJahr 2012 die Halbierung der Gewinnsteuernbei den juristischen Personenergab, ist weiterhin mit grösseren Einnahmeausfällenzu rechnen. Dank demdynamischen Wachstum (Steuererträge,Ortsplanungsrevision, Entwicklung IndustriegebietZeughausareal) kann aberin Zukunft mit steigenden Steuererträgengerechnet werden. Dieses Wachstumreicht aber nicht aus. Somit musste imFAP eine weitere Steuerfusserhöhungum 1/10 Einheit per 2016 eingesetzt werden.Nur so konnte eine ausgeglicheneRechnung und die Einhaltung der Finanzkennzahlenerreicht werden.Wohnen im AlterWie im September berichtet, wurde voneiner Arbeitsgruppe ein Bericht zumThema Wohnen im Alter ausgearbeitet.Der Gemeinderat hat diesen nun genehmigt.Der Bericht wurde auf der Homepageveröffentlicht. Zudem liegt er amSchalter der Gemeindeverwaltung zumBezug auf. Die Ortsparteien und Wohnbaugenossenschaftenwurden mit demBericht bedient. Sie wurden eingeladenbis Ende Januar 2014 dem Gemeinderateine Stellungnahme einzureichen.Terminplanung 2014Für das Jahr 2014 hat der Gemeinderateine Terminplanung vorgenommen unddie Daten für die wichtigsten Gemeindeanlässewie folgt festgelegt. Gemeindeversammlungenam 03.06.2014 und01.12.2014, Info-Veranstaltung in Buchsam 12.06.2014, Gewerbe-Apéro am11.09.2014, Jungbürgerfeier 26.09.2014,Neuzuzüger-Begrüssung am 06.11.2014,Besprechung mit den Ortsparteien am20.11.2014. Die ordentlichen Gemeinderatssitzungenfinden jeweils am 1. und3. Donnerstag-Nachmittag statt. Jeweilsam 2. Donnerstag findet eine SchwerpunktsitzungstattProjekt Sanierung HürnbachIm Oktober 2013 liess sich der Gemeinderatüber den Stand der neuen PlanungSanierung und Ausbau des Hürnbachsauf den Abschnitten Zügholzstrasse –Schmittengasse und Schmittengasse bisKanzleiweg informieren. Gemäss denneusten Berechnungen muss der Bachnicht so gross dimensioniert ausgebautwerden wie ursprünglich geplant wurde.Aufgrund eines neuen hydrologischenGutachtens kann davon ausgegangenwerden, dass das Uffiker und das BuchserMoos ein grösseres Rückhaltevolumengewährleisten kann und die Durchlässigkeitder Böden besser ist als bisherangenommen wurde. Auf einzelnen Abschnittenwird aber trotzdem ein Ausbaunotwendig. Zudem müssen die Brückennach wie vor neu gebaut werden. Auf derübrigen Strecke sind Sanierungsarbeitenauszuführen. Zurzeit wird ein Entwurfdes Projektes erstellt. Sobald dieser vorliegt,werden die Anstösser zu einer Informationeingeladen. Dies dürfte abMitte März 2014 erfolgen. Das Datumund die Einladung werden den Anstössernrechtzeitig bekannt gegeben.KurzmeldungenGemeinderat und Schulpflege haben einegemeinsame Vernehmlassung zur Reorganisationder Wochenstundentafel undzum Lehrplan 21 abgegeben. Dabei wurdeinsbesondere auf die gemeindeverträglicheUmsetzung und auf eine Verlangsamungbei der Einführung von Neuerungenhingewiesen.Beim Scheibenstand mussten Sanierungsarbeitenan den Kugelfängen ausgeführtwerden. Der Gemeinderat hat die Bezahlungder Rechnung genehmigt und einenNachtragskredit bewilligt.Die Heimleitung vom AZ Eiche informierteüber den grossen Spendeneingang für dieneue Gartenanlage. Der Gemeinderat hatdie Verwendung dieser Spendengelder fürMobiliar und Einrichtungen bewilligt. Dengrosszügigen Spendern wird ein herzlichesDankeschön ausgesprochen.Der Gemeinderat hat von den erstenPlanungsarbeiten zum Projekt «Solarstrommacht Schule» Kenntnis genommen unddie Abteilung Bau und Infrastruktur mitden weiteren Abklärungen beauftragt. Essollen Photovoltaikanlagen auf den Schulanlagenin Uffikon und Buchs (2014) undin Dagmersellen (2015) installiert werden.Der Gemeinderat will nach Vorliegen derdetaillierten Berechnungen über die definitiveAusführung beschliessen.Auf der Homepage der GemeindeDagmersellen (Raumdaten, RegisterBauen) sind die Baulandangebote ausden Dörfern Dagmersellen, Uffikon undBuchs aufgeschaltet, soweit diese von denGrundeigentümern freigegeben wurden.2


Aus dem GemeinderatGesamtverkehrskonzept DagmersellenSeit dem Sommeranfang arbeitet eineArbeitsgruppe an einem neuen Gesamtverkehrskonzeptfür Dagmersellen. Zusammenmit den Expertinnen vom VerkehrsbüroTEAMverkehr.zug versucht diebreit abgestützte Gruppe mit Leuten ausden Ortsparteien, aus Vereinen sowie ausPolizei und Feuerwehr problematischeVerkehrspunkte zu identifizieren und sichgeeignete Massnahmen zu überlegen. EinHauptanliegen ist dabei die Einführungvon Tempo-30-Zonen in den meistenQuartiergebieten.Die Arbeitsgruppe Gesamtverkehrskonzeptstellt im Dezember ihre vorläufigenErgebnisse vor. Die Bevölkerung von Dagmersellenist herzlich dazu eingeladen, amMitwirkungsverfahren teilzunehmen, sichdie geplanten Verkehrsmassnahmen anzuschauenund mit der Arbeitsgruppe zudiskutieren. Dazu wird im Foyer der Gemeindeverwaltungeine Ausstellung mitFotos und den Plänen der Massnahmenstattfinden.Die Ausstellung dauert vom 9. – 13. Dezember2013 und kann während den Öffnungszeitender Gemeindeverwaltung imFoyer des Gemeindehauses besucht werden.Zusätzlich findet während dieser Wocheein Informationsanlass statt, bei dem dasGesamtverkehrskonzept vorgestellt wird.Während dieser Woche werden zu bestimmtenZeiten auch Mitglieder der Arbeitsgruppeanwesend und für Fragen dasein.Ausstellung Gesamtverkehrskonzept:9. – 13. Dezember 2013,Foyer GemeindeverwaltungInformationsanlass: 9. Dezember 2013,16:30 Uhr, Foyer GemeindeverwaltungArbeitsgruppe für Fragen anwesend:9. Dezember, 16:00–18:00 Uhr11. Dezember, 13:30–16:30 Uhr12. Dezember, 16:00–19:00 UhrWir freuen uns auf Ihren Besuch!Für die ArbeitsgruppeSilvio WaltherSTEUERAMT DAGMERSELLENFälligkeit Steuern 2013Ende Dezember 2013 werden die Steuern2013 fällig. Viele von Ihnen habenvon den VorauszahlungsmöglichkeitenGebrauch gemacht. Wir danken allenSteuerpflichtigen für die rechtzeitigeEinzahlung der Steuern. Damit ermöglichenSie der Gemeinde, ihrenVerpflichtungen ebenfalls rechtzeitignachzukommen.Die provisorischen Steuern 2013 sindper Ende Dezember 2013 geschuldetauch wenn die tatsächliche Höhe derSteuerschuld noch nicht bekannt ist.Haben Sie im Jahr 2013 mehr Einkommenerzielt als im Vorjahr, empfehlenwir Ihnen, sich mit uns in Verbindungzu setzen. Gerne prüfen wir, ob eineAnpassung der bestehenden Akontorechnungnötig ist.Bareinzahlungen SteueramtHeute bieten Post und Bank mit ihrembargeldlosen Zahlungsverkehr dieMöglichkeit, Geldgeschäfte einfach,schnell und sicher direkt am Post- oderBankschalter abzuwickeln. Aus diesemGrunde hat die Zahl der Personen, welcheBareinzahlung auf dem Steueramttätigen, stark abgenommen. Die Kasseauf dem Steueramt wurde per EndeApril 2013 aufgelöst (wie bereits imInfo April mitgeteilt). Somit kann dasSteueramt kein Bargeld mehr am Schalterentgegennehmen.Bitte beachten Sie, dass Sie ausschliesslichEinzahlungsscheine mit dem richtigenVermerk (Steuerjahr 2013) fürIhre Einzahlungen verwenden. Einzahlungsscheinekönnen via E-Mail steueramt@dagmersellen.ch,telefonischunter 062 748 52 72 oder direkt amSchalter des Steueramtes angefordertwerden.Damit die Zahlung fristgerecht per31.12.2013 auf dem Konto des SteueramtesDagmersellen ist, bitten wir Sie,rechtzeitig Ihre Vergütung vorzunehmen.Wir danken für Ihre Bemühungen undIhr Verständnis.Suchen Sie ein passendes Weihnachtsgeschenk?Das Buch Dagmersellen Uffikon Buchs ist ein ideales Geschenkund man kann damit auch sich selber eine Freude bereiten!240 Seiten über unsere Gemeindegeschrieben von einer 7-köpfigen Arbeitsgruppeund weiteren Mitautorenillustriert mit vielen Fotos vonRoberto ConciatoriDen ganzen Dezember 2013 zumVorzugspreis von Fr. 40.00 erhältlichZu beziehen bei der Gemeindeverwaltungund der Papeterie Frey, Dagmersellen3


Alterszentrum EicheAlterszentrum EicheAlterszentrum EicheAdventsstimmung im AZ Eiche am ersten AdventswochenendeDie Freiwilligen Gruppe [FMA] *strickt* – unermüdlich dasganze Jahr hindurch wunderschöne und verschiedene Strickwaren.Am Montagnachmittag sitzen Freiwillige Mitarbeiterinnenzusammen mit Bewohnenden am ovalen Tisch imEichetreff und lassen die Stricknadeln in den Händen ‚jonglieren‘.So gut es geht, helfen Bewohnende mit ua Kleiderbügelumstricken, «Plätzli» machen und zu einem ganzen zusammensetzen.In fröhlicher Runde geht der Stricknachmittag wieim Fluge vorbei.Das ganze Jahr hindurch können ausgewählte Produkte imAlterszentrum Eiche zu einem günstigen Preis gekauft werden.Den Verkaufserlös spenden die Strickfrauen in den «AktivitätenfondsBewohner und Bewohnerinnen AlterszentrumEiche».Dieses Jahr findet zum zweiten Mal ein kleiner, überschaubarerStrickwaren-Markt inmitten des Adventskranzes und weiterenAktivitäten statt.Einladung zum kleinen Adventsmarkt mit allen SinnenSamstag, 30. November 201314.00h – 18.30h Strickwaren-Markt Freiwilligen Strickgruppe (Marlis Meier-Häberli)14.30h – 15.30h Zitherkonzert Zither-Frönde Nottwil (Margrit Müller)adventliche TexteFreiwilligen Mitarbeiter (Hans Knüsel)17.00h – 17.45h Adventsgottesdienst Pastoralraum Hürntal1. AdventskerzeSonntag, 1. Dezember 201309.30h – 10.30h Musikgottesdienst Singkreis Wiggertal (Walter Ziörjen)Gesang/InstrumentalmusikGottesdienstReformierter Pfarrer (David van Welden)10.30h – 16.30h Strickwaren-Markt Freiwilligen StrickgruppeKaffee/Tee und Kuchen: Am ersten Advents-Wochenende wird in der Eiche-Cafeteria Kaffee oder Tee mit einem feinenKuchenstück zum Preis von Fr. 4.00 serviert.Wir wünschen allen eine besinnliche Adventszeit und freuen uns,viele Besucher und Besucherinnen begrüssen zu dürfen.Bewohner/Bewohnerinnen-Freiwillig Mitarbeitende-SingkreisWiggertal-Eiche Mitarbeitende4


Komissionen und InstitutionenFEUERWEHR HÜRNTALDie Verkehrsabteilung hat immerErnstfallEine Aufgabe der Verkehrsabteilung derFeuerwehr ist bei einem Ereignis denSchadenplatz gegenüber dem Verkehr abzusichernund diesen Verkehr sicher amSchadenplatz vorbei zu lotsen.Geübt wird dies immer direkt auf derStrasse. Und weil zu den üblichen Übungszeitenam Abend oft nicht viel Verkehrherrscht, traf sich die Verkehrsabteilungder Feuerwehr Hürntal am 26. Oktoberund hat den regen Samstagvormittag-Verkehrgenutzt um ihre Fertigkeiten in derVerkehrsregelung zu verbessern.Übrigens: Autofahrer sind nie zu Übungszweckenunterwegs. Daher hat die Verkehrsabteilungauch während der ÜbungErnsteinsatz.BADI NEBIKONVorverkauf Saisonkarten 2014Wiederum haben Sie Gelegenheit, Saisonkartenfür die nächste Badesaison undKiosk-Gutscheine bereits im Dezember zubeziehen.Machen Sie Ihren Eltern, Grosseltern,Kindern, Patenkindern oder Freundenein sinnvolles Weihnachtsgeschenk. Andiesem Geschenk werden die Beschenkteneinen ganzen Sommer lang Freude haben.Die Preise bleiben gleich wie im Sommer2013 und Sie sehen diese unter: www.badinebikon.chDie Bestellungen können bis Dienstag, 17.Dezember telefonisch oder per Mail gemachtwerden.Wir werden Ihnen mitteilen, wann Sie dieSaisonkarten und Gutscheine abholenkönnen.Für die Saisonkarten sind Namen, Vornamen,Adresse und Geburtsdatum anzugeben.062/756 19 90 (Badmeister Walter Wyss)062/756 25 13 (Schwimmbad StämpfelNebikon)badi.nebikon@gmx.chwww.badinebikon.chBÜRGERRECHTSKOMMISSIONBekanntgabe von EinbürgerungenFolgende Personen erfüllen die gesetzlichen Wohnsitzerfordernisse und möchtensich in Dagmersellen einbürgern lassenDie Bürgerrechtskommission sicherte ander Sitzung vom 16. Oktober 2013 folgendenPersonen das Gemeindebürgerrechtvon Dagmersellen LU zu:– Donika und Rafael Prenkaj-Gashi mitLeana, Ringstrasse 23, 6252 DagmersellenDie Gesuchunterlagen inkl. Zusicherungsentscheidgehen an das Justiz- und Sicherheitsdepartementdes Kantons Luzern zurEinholung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligungund zur Erteilung desKantonsbürgerrechtes.Pepaj Violet, Staatsangehörigkeit Kosovo,Baselstrasse 32, 6252 DagmersellenDen Einwohnerinnen und Einwohner derGemeinde Dagmersellen steht das Rechtzu, während einer Frist von 20 Tagen beider Bürgerrechtskommission schriftlicheine begründete Stellungnahme zu denEinbürgerungsgesuchen abzugeben. Anonyme(namenlose) Stellungnahmen an dieKommission können nicht berücksichtigtwerden. Die Gesuche sind im Internet un-Berisha Sabina, Staatsangehörigkeit Kosovo,Sagenstrasse 2, 6252 Dagmersellenter www.dagmersellen.ch sowie im Anschlagkastender Gemeinde Dagmersellenöffentlich publiziert. Die Eingabefrist läuftvom 02. Dezember bis 23. Dezember 2013.Besten Dank für Ihre Mitarbeit.Bürgerrechtskommission Dagmersellen,Obere Kirchfeldstrasse 4, 6252 Dagmersellen5


Forum SchuleAUS DER SCHULLEITUNGIntegrative SonderschulungWenn die Bedingungen es zulassen,werden heute vermehrt Kinder mitleichter Behinderung in die Regelklassenintegriert. Man spricht dann von«Integrativer Sonderschulung».VorgeschichteMit der Neugestaltung des Finanzausgleichsund der Aufgabenteilung zwischenBund und Kantonen (NFA) vom 28. November2004 haben die Kantone den verfassungsrechtlichenAuftrag erhalten, füreine ausreichende Sonderschulung allerKinder und Jugendlichen mit einer Behinderungzu sorgen (Abkoppelung vonder IV). Sie mussten nun Sonderschulkonzepteerarbeiten. Im Dezember 2007 wurdeein Konzept in Kraft gesetzt, welches heutein revidierter Form vorliegt. Das heutigeSonderschulkonzept enthält eine Übersichtder einzelnen Sonderschulangebote.Es zeigt den Zugang zu den Angeboten auf,regelt die Grundsätze der Finanzierung sowiedas Abklärungsverfahren. Es legt fest,dass integrative Massnahmen den separativenMassnahmen nach Möglichkeitvorzuziehen sind. Zudem enthält es eineBedarfsplanung der Sonderschulangeboteder kommenden Jahre.Spezielle Unterscheidung von BehinderungenMan unterscheidet sechs unterschiedlicheBehinderungen. Alle lösen spezifischeMassnahmen aus. Die Zuständigkeiten fürdiese Massnahmen sind verschieden undklar definiert. Man unterscheidet:• geistige Behinderung• Verhaltensbehinderung• Körperbehinderung• Sprachbehinderung• Hörbehinderung• SehbehinderungAnmeldeverfahren/VerantwortlichkeitDie Schulleitung der Regelschule trägtdie Gesamtverantwortung für die Schulungaller Lernenden. In Zusammenarbeitmit dem Schulpsychologen, der Logopädin,der IF- und Klassenlehrpersonwird der Sonderschulbedarf abgeklärt.Mit einem Antrag an die DienststelleVolksschulbildung (DVS) und diversenBerichten werden bei der DVS die Massnahmenfür eine Sonderschulung beantragt.Ein Antrag kann auch gegen denWillen der Erziehungsberechtigten erfolgen.Es wird in diesem Fall auf diestrittigen Punkte hingewiesen. Die Erziehungsberechtigtenwerden natürlichin jedem Fall miteinbezogen. Sie habendas «Rechtliche Gehör» und könnenEntscheide anfechten.Abklärung/VerfügungEine integrative Sonderschulung setzt eineganzheitliche Abklärung voraus. Ein Entscheidfür eine integrative oder separativeSonderschulung wird durch die DVS verfügt.Sie entscheidet, gestützt auf den begründetenAntrag der Schulleitung der Regelschule.Sie legt die Massnahmen (Art undDauer) sowie die finanziellen Mittel fest.Die Verfügungen werden in der Regel fürein bis maximal vier Jahre ausgestellt undkönnen verlängert werden.FinanzierungDie Kosten für eine Sonderschulung werdenzu je 50% vom Kanton und 50% vonden Gemeinden bezahlt (Pool). Je nachBehinderungsart variieren die Beiträge fürspezielle Massnamen. In einigen sehr differenziertenRegelungen definiert die DVSdie unterschiedlichsten Abgeltungen, Honorare,Auszahlungsarten, Aufteilungen,Zahlungsdauer, usw.Organisatorische AuswirkungenGemäss Verordnung darf der Höchstbestandeiner Klasse mit einem IS-Kind18 Lernende nicht übersteigen. Bei zweiKindern ist die Maximalgrösse auf 16 beschränkt.Falls mehr Kinder einer Klassezugeteilt werden, müssen zusätzliche Lektionengesprochen werden.Klassen mit IS-Kindern erhalten zudemzusätzliche IF-Lektionen und Unterstützungdurch eine Assistenz (Assistenz IIsiehe Bericht).Weitere Informationen unter:http://www.volksschulbildung.lu.ch6


Forum SchuleAssistenzen an den Schulen DagmersellenVor rund 20 Jahren war eine Lehrpersonfür ihre Klasse zuständig und unterrichtetepraktisch alle Fächer, zumindestauf der Primarstufe. Mit der«Integrativen Förderung» (IF) betratendann Heilpädagogen das Unterrichtszimmer,später folgten Fachlehrpersonenfür «Deutsch als Zweitsprache»(DaZ), der Begabtenförderung und inneuster Zeit ist auch die Schulsozialarbeiterin(SSA) dort anzutreffen.derbetreuung benötigen. So kann einerfolgreicher Unterricht ermöglicht undGefahren vermindert werden.In den letzten Jahren kamen für solcheDienste ab und zu Seniorinnen und Seniorenzum Einsatz. Andere Schulen setzenhier auch Zivildienstleistende ein.Gesellschaftliche und somit politische Einflüssewirken sich stark auf die Schulentwicklungund Unterrichtsentwicklung aus.Schulorganisation und Unterricht werdendadurch komplexer. Eine gute Zusammenarbeitmit den verschiedensten Fach- undUnterstützungspersonen ist die erste Voraussetzungfür eine erfolgreiche Schule.Mit der Einführung der «IntegrativenSonderschulung» (IS) wurden weitereFachpersonen im Sonderschulbereichnotwendig. Diese Fachleute sind je nachFall mit einigen Lektionen verpflichtetund begleiten und unterstützen das betreffendeKind, respektive die Lehrpersonund die Eltern. Für den täglichen Unterrichtwerden auch zusätzliche Lektionenfür Klassenhilfen gesprochen. Man sprichthier von Assistenzen, wobei Klassenhilfenund Assistenzen unterschieden werden.Weihnachtskonzert5./6. KlassenKlassenhilfeEine Klassenhilfe unterstützt eine Klassenlehrpersonin den meisten Belangen desUnterrichts. Sie kann eingesetzt werdenbei grösseren Abteilungen und speziellenVerhältnissen. Eine stufengerechte Ausbildungist Voraussetzung.Assistenz ISie unterstützt eine Lehrperson in Führungs-und Betreuungsaufgaben. Sie hilftmit, für einen möglichst reibungslosenUnterrichtsverlauf und ein gutes Arbeitsklimazu sorgen. Diese Personen verfügenmindestens über ein Diplom in Sozialpädagogikoder eine Ausbildung in einemsozialen Beruf.Assistenz IISie unterstützt die Klassenlehrperson beider Schulung von Lernenden mit einerBehinderung. Sie kann innerhalb derKlasse gewinnbringend für alle eingesetztwerden. Eine Ausbildung im sozialen Bereichist von Vorteil.Assistenzen werden auch bei besonderenVerhältnissen und je nach Bedarf eingesetzt.Zum Beispiel im Technischen Gestalten,wenn einzelne Schüler eine Son-Freitag20. Dezember 2013um 19.30 UhrPfarrkircheDagmersellen7


Forum SchuleAUS DEM SCHULALLTAGZnünimäärtfäschtTrauben-Käse-Spiessli, Dip-Brötli, kleineSandwiches, Tomaten-Mozarella-Spiessli, Gemüsedip, Knusperstangen,Bananenshake, Popcorn natural,Speck-Grissin, gefüllte Tortillas, Schinkenfladenbrotroulade,Reiswaffeln mitAufstrich, Tutti Frutti, Fruchtsalat, Pizzaschnecken,KürbissuppeLäuft Ihnen auch das Wasser im Mundezusammen? Genauso erging es am Znünimäärtfäschtvom 23. Oktober unzähligenSchülerinnen und Schülern und vielenMamis und Papis. Der Znünimäärt, einProjekt des Kantons Luzern, feierte seinzehnjähriges erfolgreiches Bestehen. Anden Schulen Dagmersellen gibt es denZnünimäärt zwar erst seit drei Jahren,trotzdem wurde dieses Jubiläum gernezum Anlass genommen, wieder einmalaufzuzeigen, wie gluschtig, cool und gesundeine Zwischenmahlzeit sein kann.Jede Klasse hat ein Znüni selber hergestellt.Zusätzlich unterstützte das Fest diesehr engagierte Elterngruppe mit zweitollen Leckerbissen. So präsentierte sichdann im grossen Archesaal pünktlich zurMorgenpause ein vielfältiges und farbigesBuffet. Bevor aber der Hunger gestillt werdenkonnte, durften alle eine Premiere anden Schulen Dagmersellen miterleben:Die Tanzgruppe «Dance for free» unterder Leitung von Barbara Hügi hatte ihrenersten Auftritt. Nach nur sieben WochenTraining präsentierten die Schülerinnenund Schüler (4. bis 6. Klasse) ihre ersteChoreografie. Dies ist eine sehr grosse Leistungund hat alle sehr beeindruckt. HerzlicheGratulation!Kaum war der Applaus für die Tanzgruppeam Abklingen, ging es los! Kleine undgrosse Beine rannten, um kleine und grosseHungergefühle zu decken. Bald hörte manim ganzen Raum zufriedenes Mampfenund man konnte ein wenig gemächlicherden Buffettischen entlang schlendern unddie verschiedenen Angebote bestaunen.Aber auch damit musste man sich beeilen.Es dauerte nicht lange und vom ehemalsreichhaltigen Buffet war nichts mehr zusehen – ein gutes Zeichen!Dieses Znünimäärtfäscht darf nebenden gesundheitlichen und ernährungstechnischenAspekten auch als Gemeinschaftserfolgverbucht werden: Jede Klasse,jede Schülerin und jeder Schüler, alleLehrpersonen und auch die Elterngruppehaben mit kleinen Taten mitgeholfen, etwasGrosses auf die Beine zu stellen. Dafürmöchte die Arbeitsgruppe Gesundheitsförderungan dieser Stelle allen Beteiligtenganz herzlich danken. Es war ein schönerund gesunder Anlass – für Körper undSeele!Veranstaltungen der Musikschuleim Schuljahr 2013/14Auch in diesem Schuljahr hat die MusikschuleDagmersellen verschiedenespannende und abwechslungsreicheKonzerte, Vorspielstunden und Informationsveranstaltungengeplant. DieMusikschülerinnen und Musikschülersowie die Lehrkräfte freuen sich auf interessierteZuhörer und Besucher! DetaillierteInformationen finden Sie auchim Internet auf www.dagmersellen.chRubrik Schule / Musikschule.Gemeinsames Ensemble Dagmersellenund KnutwilNach den Herbstferien haben die jungenBläserinnen und Bläser sowie Perkussionistinnenund Perkussionisten derRegionen Dagmersellen, Knutwil undMauensee in einem neuen gemeinsamenEnsemble angefangen zu musizieren. Bereitsseit dem neuen Schuljahr haben einigeMusikschülerinnen und -schüler ausKnutwil in diesem Ensemble mitgespieltund hatten am 26. Oktober 2013 ihren erstenAuftritt in der Turnhalle St. Erhard.Das Ensemble entstand aus dem Zusammenschlussdes bisherigen Bläserensemblesder Musikschule Dagmersellen undder «Kids for Brass» der MusikgesellschaftKnutwil sowie weiteren Kindern aus denoben genannten Gemeinden. Momentanspielen rund 20 Musikantinnen und Musikantenmit. Die musikalische Leitungdes Ensembles obliegt Emerita Blum. Das8


Forum SchuleEnsemble nimmt alle interessierten jungenBläser und Perkussionisten ab demzweiten Spieljahr auf. Für Fortgeschrittenebesteht ab einem gewissen Alter oderFortschrittsgrad die Möglichkeit, in dieJugend Brass Band Hürntal überzutreten.Während des Musiklagers vom 27. Aprilbis 3. Mai 2014 werden die jungen Musikantinnenund Musikanten dann Gelegenheithaben, selber einen neuen treffendenNamen und ein Logo für das Ensemblezu kreieren und zu bestimmen. So könnendie jungen Mitglieder des Ensemblesihre eigenen Ideen einbringen. Die Anmeldungenfür das Musiklager werden gegenEnde Jahr den Blasmusik- und Perkussionsschülerinnenund -schülern verteilt.Durch den Zusammenschluss werden daslangfristige Fortbestehen und eine sinnvolleGrösse des Bläserensembles mit einerguten Besetzung aller Stimmen gewährleistet.Finanziell getragen wird das neueEnsemble durch die Musikschule Dagmersellen,welche die Leitung stellt, unddie grosszügigen Beiträge der FeldmusikKnutwil und der Musikgesellschaft Knutwil.Für Kinder aus den oben genanntenGemeinden ist das Angebot deshalb fürdas laufende Schuljahr 2013/14 kostenlos.Die Musikschule ist bemüht, das Angebotauch in Zukunft kostenlos anbieten zukönnen. Eine grosse Teilnehmerzahl unterstütztdas Vorhaben in dieser Hinsicht.Die Mitglieder des Ensembles freuen sichdeshalb jetzt schon auf viele junge Talente.Die Probeorte können zukünftig in Dagmersellen,Uffikon, Buchs, Knutwil undSt. Erhard sein. Da jedoch das Schuljahr2013/14 bereits begonnen hat, werden dieProben im 1. Semester weiterhin im SchulhausUffikon abgehalten. Im 2. Semesterab ca. Februar 2014 wird dann in der OaseKnutwil geprobt. Der Probetag bleibtweiterhin der Mittwoch, 18.00 bis 19.00Uhr. Anschliessend an die Ensembleprobeprobt jeweils die Jugend Brass Band Hürntalum 19.15 Uhr.Alle interessierten Musikantinnen undMusikanten sind herzlich eingeladen, gemeinsamin diesem Ensemble zu probenund tolle Auftritte und Erlebnisse zu haben.Interessierte Bläserinnen und Bläser sowiePerkussionistinnen und Perskussionistendürfen sich gerne zum Schnuppern bei dermusikalischen Leiterin melden.Emerita Blum041 980 20 72blum.emerita@bluewin.choderbeim MusikschulleiterChristoph Jenni062 748 53 43musikschule@dagmersellen.chDie Musikschule Dagmersellen wünschtallen viel Spass und Freude am Musizierenund hofft, mit dem neuen Ensembleein sinnvolles und attraktives Angebotfür die jungen Bläser und Perkussionistender Region geschaffen zu haben. Für dieUnterstützung dankt die Musikschule allenherzlich und freut sich auf die Zusammenarbeitund viele schöne gemeinsameErlebnisse für die jungen Musikantinnenund Musikanten.JahresprogrammDatum Tag Zeit Anlass / Ort15. Dezember 2013 Sonntag 17.00 Uhr Adventskonzert 2013, Kath. Kirche Uffikon17. März 2014 Montag Beginn Anmeldezyklus Schuljahr 2014 / 201524. März – 4. April 2014 Montag – Freitag nach Plan Musikschule im Schaufenster4. April 2014 Freitag 18.30-20.00 Uhr Instrumentenparcours 20145. April 2014 Samstag 19.00 Uhr Jahreskonzert 2014, Arche7. April 2014 Montag Anmeldeschluss Schuljahr 2014 / 201521. Mai 2014 Mittwoch 19.00 Uhr Anfängerkonzert 1, Arche22. Mai 2014 Donnerstag 19.00 Uhr Anfängerkonzert 2, Arche9


Aus den ParteienSP-DAGMERSELLENPodiumsdiskussion zur 1:12-Initiativevom 4. November im Lorenzsaal der Arche:ganz links: David Gallusser, Mitinitiant der 1:12 Initiative, links: Priska Lorenz, Kantonsrätin SP/Juso LUMitte: Moderator David Koller, rechts: Erich Leuenberger, Kantons- und Gemeinderat FDP LU,ganz rechts: Yvette Estermann, Nationalrätin SVP LUDie Podiumsdiskussion vom 4. Novemberzur 1:12-Initiative, die von der SP-Dagmersellenmit Unterstützung der anderenOrtsparteien organisiert wurde, stiessauf grosses Interesse. Rund 40 Leute besuchtendie Veranstaltung an der die beidenBefürworter der Initiative Priska LorenzKantonsrätin der SP/Juso und DavidGallusser 1:12-Mitinitiant sich der Kritikder SVP-Nationalrätin Yvette Estermannund des FDP Kantons- und GemeinderatsErich Leuenberger stellten. Durch denAbend führte Moderator David Koller.Seine Fragen zur Rechtfertigung von hohenManager-Gehältern und zur immergrösser werdenden Lohnschere in derSchweiz machten die Diskussion nichtnur spannend, sondern brachten auch eineGrundsatzdebatte über Gerechtigkeit undgesunden Menschenverstand aufs Parkett.Alles in allem war es ein sehr gelungenerAbend. Ob die 1:12-Initiative vom SchweizerStimmvolk angenommen wird, werdenwir am 24. November 2013 sehen.Freundliche GrüsseSP-DagmersellenFDP DAGMERSELLENAufruf zur Volksabstimmung vom24. November 2013Neben den eidgenössischen Vorlagen sinddie Stimmberechtigten auch zu zwei kantonalenGeschäften an die Urne gerufen:Ja zum Kredit für die Speicherbibliothek!Bei der einen Vorlage geht es um eineKreditbewilligung über CHF 28.8 Mio.als Beitrag für Errichtung und Betrieb einerSpeicherbibliothek (Hochregallager)in Büron. Die Speicherbibliothek soll alsAussenlager für die Luzerner Zentral- undHochschulbibliothek wie auch für die Bibliothekender Kantone Zürich, Basel Aargauund Solothurn dienen. Für den Bauwird eine Aktiengesellschaft und für denBetrieb ein Betriebsverein gegründet. DieVorlage ist zukunftsweisend und verdientein Ja.Nein zur Änderung der Kantonsverfassung!Mit der zweiten Vorlage stehen wir vor derFrage, ob die noch neue Kantonsverfassungbereits das erste Mal geändert werdensoll. Persönlich erachte ich die Verfassungsänderungaus folgenden Gründen alsunnötig und falsch:Die geltende Verfassung steht für einenmodernen Kanton und sie nimmt aufseine regionale Ausprägung sorgfältigRücksicht. So garantiert sie eine dezentraleingerichtete Aufsicht über die Gemeinden.Dieser Grundsatz soll nun über Bordgeworfen, die Regierungsstatthalterämtersollen aufgehoben und die Gemeindeaufsichtin Luzern zentralisiert werden.Der Umstand, dass sich der Aufgabenbereichder Regierungsstatthalter in denletzten Jahren verkleinert hat, vermag evtl.eine Vergrösserung der Amtskreise, aberkeinesfalls eine Zentralisierung der Gemeindeaufsichtin Luzern zu rechtfertigen.Die Zentralisierung wird im Wesentlichenmit möglichen Kosteneinsparungen undProfessionaliserung begründet. Mit Professionalisierungist gemeint, die Aufsichtneu auf verschiedene Departemente in Luzernaufzuteilen, so dass künftig nur nochSpezialisten zuständig wären. Aufsichtstätigkeiterfordert indes neben Spezialistenimmer auch jemanden, der den Gesamtüberblickhat und dabei in der Lage ist, dieEinzelaspekte der Aufsicht in eine Gesamtwürdigungeinzufügen. Es liegt auf derHand, dass dafür innert Kürze eine neueDienststelle geschaffen werden müsste.Dies lässt den Glauben an Kosteneinsparungenschwinden. Zentralisierte Einrichtungenmit Spezialisten am Werk werdenauch erfahrungsgemäss nicht kostengünstiger.Die unnötige Zentralisierung ist daherabzulehnen.Nächster CVP-Termin 2013:Mittwoch, 20. November, 20.00 Uhr Parteiversammlungim Löwen zu den Geschäftender Gemeindeversammlung vom3. Dezember 2013, Interessierte und Gästesind herzlich willkommen, mehr Infos aufwww.cvp-dagmersellen.chMarie-Theres Knüsel Kronenberg, KantonsrätinCVP, Dagmersellen10


Aus den ParteienMitgliederversammlungSVP DAGMERSELLENEinladung zur 7. GeneralversammlungFr. 10.01.2014, 20.00 Uhr, Rest. Eintracht,BuchsTraktanden; 1. Begrüssung, 2. Jahresrückblick,3. Kassabericht, Jahresbeitrag,Budget, 4. Wahlen, 5. Jahresprogramm,6. VerschiedenesWir erlauben uns den Jahresbeitrag EinzelpersonenFr. 30– Paare Fr. 40– an derVersammlung einzuziehen. Mit der Einzahlungdes Jahresbeitrages bestätigen SieIhre Mitgliedschaft und unterstützen dieOrtspartei Dagmersellen.Alle Sympathisanten der SchweizerischenVolkspartei aus den OrtsteilenDagmersellen, Uffikon und Buchs sindherzlich zur Generalversammlung eingeladen.Deshalb: Ihre Kollegen, IhreFreunde und Ihre Bekannten, fordernSie diese auf sich aktiv am Politgeschehender Gemeinde zu beteiligen und ander GV teilzunehmen.Anschliessend an die Generalversammlungwird ein kleiner Imbiss serviert.Wir bitten Sie sich telefonisch, per Mailoder per Post bis Do. 09.01.2013 An- oderAbzumelden (Sekretariat: Sonja Vonmoos-Meier,Bonsprig, 6252 Dagmersellen,Tel. 062 756 03 73, Mail: vonmoos.meier@bluewin.chSVP-TV11


Aus den ParteienFDP DAGMERSELLENNicht weniger als 13 Botschaften legtedie Luzerner Regierung dem Kantonsratfür die November-Session vor. HitzigeDebatten waren somit vorprogrammiert.Das Sportfördergesetz wurdeklar angenommen, die Mehrheit desKantonsrates befürwortete auch dieAbschaffung der Liegenschaftssteuer.Meine Motion „Internetpranger schütztund nützt“ fiel bei einer Mehrheit imParlament durch.Kantonale Finanzpolitik in Schieflage?Der Kantonsrat hatte über drei Nachtragskreditezu befinden, welche in derErfolgsrechnung 2013 insgesamt Mehrkostenvon 20.35 Millionen zur Folge haben.Diese Mehrkosten fallen in den BereichenHochschulbildung (Zunahme der Studierenden),Kantonsarchäologie (vermehrteNotgrabungen und Sondierungen infolgeder hohen Bautätigkeit) sowie im BereichGesundheit an. Die Zusatzsumme im Gesundheitsbereichwird in erster Linie mitden höheren Fallpauschalen in den Spitälernbegründet.Wenn der Kantonsrat über Nachtragskreditebefinden muss, bleibt die Listeder Redner meistens kurz. Hauptgrund:Das Parlament kann zum bereits ausgegebenenGeld nur noch JA sagen. Trotzder Mehrausgaben bin ich überzeugt, dassdie kantonale Finanzpolitik mit der eingeleitetenSteuerstrategie weiterhin auf Kursist! Zu den positiven Entwicklungen beiden Unternehmen sowie den Arbeitsplätzenmuss Sorge getragen werden.Was mir jedoch zu denken gibt, ist dieVertagung des Planungsberichtes zum Finanzleitbild2013 - auf Verlangen der CVP– auf die Januar-Session. Das Leitbild istein wichtiges Instrument, an dem sich derRat bei finanzpolitischen Entscheidungenzu orientieren hat. Die Behandlung hätteeine Diskussion über das finanzpolitischeGesamtbild des Kantons und die entsprechendenVisionen erlaubt. Eine wichtigeund verantwortungsvolle Aufgabe, geradeauch in Zusammenhang mit der bevorstehendenBudgetdebatte und den geplantenSteuererhöhungen. (Damian Müller; KantonsratFDP.Die Liberalen, Hitzkirch)An der Parteiversammlung vom 19. November(20:00 Uhr, alte Moschti) wirdKantonsrat Reinhold Sommer, Schötz aufdie verschiedenen Botschaften eingehenund für Fragen zur Verfügung stehen. DesWeiteren wird sich die FDP Dagmersellenin einer überregionalen Gruppe mit derProblematik des wilden Autohandels vonDagmersellen bis Schötz auseinandersetzen.Wir setzen uns für die nachhaltigeEntwicklung der Gemeinde ein und sindder Meinung, dass alle Gewerbebetriebedie gleichen Auflagen erfüllen müssen.ImpressumHerausgeberin:Redaktion:Koordination:Druck:ErscheinenEinwohnergemeinde DagmersellenGemeinderat / Gemeindeverwaltung – Kurt SteigerForum Schule – Jennifer BanzGemeindeverwaltung DagmersellenPostfach 131, 6252 DagmersellenPrintex AG, Dagmersellen8 Ausgaben pro Jahr in den Monaten Januar, März, April,Mai, Juni, September, Oktober, NovemberWeitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.dagmersellen.chDie nächste Ausgabe erscheint im Januar. Redaktionsschluss ist am 05.01.201412

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