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Anl. II / Schwarzwaldau : Zur Siedlungsgeschichte im Gebiet von

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Seite 6 Heinrich de

Seite 6 Heinrich de Wisenburk (16) : Sohn des Themo de W., Reg. 1589 / 1279, … Schrägliegender Schild : Stier mit langen Hörnern; auf dem Helme mit flatternden Binden, zwei an Stäben befestigte mit je elf Pflöcken besetzte Scheiben (oder Blumen ?) Der Schild und Helmschmuck genau wie auf dem Kittlitz’schen Siegel, (22); der Schild allein auch dem bei Nr. 25 gleich. Theodoricus de Baruth (25) : 1292 / Castellan von Herrnstadt. … Im schrägrechts geneigten Schilde ein Stier (von ungarischer Race) mit langen Hörnern. Es ist die gleiche Figur wie im Wiesenburg’schen Wappen; dagegen weicht der Helmschmuck hier von dem des letzteren wesentlich ab. Frh. v. Kittlitz / Krane Bischof v. Meißen Johann III. Bartos de Wezenborg Baruth / Krane, analog v. Kittlitz a. d. H. Baruth Armorial de Gelre / Siebmacher / Abgest. Adel d. entstanden 1369 - 1396 preuss. Prov. Schlesien / T. 4 Zum Wappen der Frh. von Kittlitz heißt es in Siebmacher / Abgest. preußischer Adel : …Schild schrägrechts geteilt, oben auf g. ein aus der Section herausragender # Stier, unten 3 w. Schrägbalken auf R. … Zum Stammwappen der v. Kittlitz wird im Gothaer Geschlechterbuch ausgeführt : In G. ein schreitender, nat. (schw.) Urstier; auf dem H. mit schw. – g. Decken 2 sechsspeich. g. Räder. Genealog. Handbuch des Adels der freiherrlichen Häuser / A / Bd. III (Bd. 21 der Gesamtreihe) : In G. ein schreitender, gebundener nat. Urstier, der H. best. mit 2 sechspeichigen Rädern. Pfotenhauer weist auf Grund der Wappen auf eine Geschlechtsverbindung der v. Kittlitz – v. Wiesenburg (1217 Herrensitz / Gebehart v. Wisenburc / 1415 erstmals als Weissenberg urkundl. genannt) – v. Baruth hin. Siebmacher sieht eine genealogische Verbindung auch zu den v. Aulock. (Weißenberg liegt n. von Löbau, Baruth wiederum nw. von Weissenberg, ebenso wie Buchwalde – 1280 Herrensitz / N. de Buchinwalde) Drei Siegel aus dem Buch von Knothe / „Die ältesten Siegeldes oberlausitzischen Adels“ / 1890 Siegel des Heinricus de Kithelicz Siegel des Henricus de Wisenburc Siegel des Theodoricus de Baruth Urk. von 1290 / Tafel III / Nr. 42 Tafel III / Nr. 44 b Tafel III / Nr. 40

Seite 7 Irritierend ist die Ausführung bei Knothe in „Geschichte des Oberlausitzer Adels …“ im Zusam – menhang mit seinen weiteren Ausführungen zu den v. Kittlitz und v. Baruth. indem er schreibt … Ein Siegel ist uns an den Oberlausitzer Urkunden nicht vorgekommen. Knothe berichtet über den ersten bekannten Inhaber von Baruth, einer der „großen Herrschaften in der Oberlausitz“ : Herr Heinrich v. B. (1234 – 80) … Eine Urkunde vom 1. September 1271 bezeichnet ihn als den Schwiegersohn Burchards, des Marschalls vom Königreich Böhmen. … Als seine Söhne dürfen wir betrachten die „edlen Herren“ Bernhard, Seifried und Heinrich, Gebr. v. B., welche 1319 von Herzog Heinrich von Jauer, als neuen Landesherrn der östlichen Oberlausitz, mit Baruth und zwar „zu gesammter Hand“ belehnt wurden. … Wir wissen nicht, wessen Sohn jener Hans v. Baruth war, der zugleich „in aller seiner Brüder Macht und Namen“ Schloß und Herrschaft Baruth … an Heinrich von Kittlitz verkaufte, welcher damit 1351 als „mit einem edlen Lehngute erblich“ belehnt ward. Siebmacher / Abgest. A. d. pr. Pr. Schl. T. I / S 5: Baruth / Uradel, wohl mit den Geschlechtern Aulock und Assel eines Stammes, dem Wappen nach zu schließen. Wappen : In Gold ein rechts gehender schwarzer Ochse, Kleinod : Schildesfigur, Decken : schwarz - golden Wappen BARUTH aus Ausgestorbener Adel der Preussischen Provinz Schlesien / Siebmacher / Band I / Tafel 4. In der Beschreibung zu diesem Wappen „Baruth I“ heißt es u. a, : Siegel des Theoderich v. B. 1292. Im Schilde ein stehender, rechts gekehrter Ochse mit langen Hörnern. Auf dem Helme offener Flug. Auf der gleichen Seite des Wappenbuches wird unter „Baruth II“ das von mir auf Seite 5 gezeigte – eindeutig einen Stier darstellenden – Wappen abgebildet. Knothe sieht in der Schildfigur einen Steinbock. Offensichtlich hat es in diesem Punkt einen Disput zwischen ihm und Ptotenhauer gegeben. Pfotenhauer schreibt in seiner 1879 erschienenen Arbeit über die Schlesischen Siegel auf Seite 27 zum Siegel des Themo de Wisenburk v. 1279 Stier (nicht Steinbock) mit langen Hörnern. Knothe hat sein Buch „Die ältesten Siegel des Oberlausitzischen Adels“ 1890 veröffentlicht. Seine Ausführungen lauten in diesem Punkt : Einen Steinbock führten die drei dem ältesten oberlausitzischen Adel angehörigen Familie der Herren v. Baruth, v. Kittlitz und v. Wisenburg, d.h. Weißenberg. … Pfotenhauer bezeichnet dieselbe (die Schildfigur) als „einen Stier ungarischer Rasse mit langen Hörnern“. Wir können uns dieser Ansicht nicht anschließen. … Die allerdings sehr langen Hörner auf den ältesten Siegeln erklären wir uns vielmehr aus der mangelnden Geschicklichkeit des Stempelschneiders. … Wir sollten uns in diesen Streit nicht einmischen; wichtig ist hier aber festzstellen, dass alle von Pfotenhauer beschriebenen (annähernd gleichen) Siegel der drei Familien aus einer Zeit tw. sogar lange vor 1351 (als die v. Kittlitz Baruth übernahmen) stammen: Damit dürfte aber genealogische Verbindung der drei Familien hinreichend belegt sein. An dieser Stelle möchte ich einige Ausführungen zu einem ganz anders gestalteten Wappen Kittlitz (poln. Kietlicz) und die mit diesem Wappen im Zusammenhang Sage einfügen. ZEDLER schreibt : Kittlitz oder Kittlicz, Kittliz, …. Kietlicz, … Kettlitz, … Ketlich … eine uralte Freyherrliche Familie in Böhmen, Schlesien, Lausitz, Meissen, Polen, Preussen. … so nach Paprochii Berichte von einem Slavischen Fürsten, der schon im 10. Jahrhundert zur Christlichen Religion getreten, von dem auch die H. Hedwig hergestammet, ihren Ursprung hat. Derselbe hinterließ vier Söhne, von denen der älteste dem Vater im Fürstenthum folgte, die drey jüngeren aber ihr Glück in fremden Ländern suchen mussten. Als sie sich auf den Weg machten, gab ihre Frau Mutter jedem ein Stück von ihrer goldenen Hals – Kette, die sie im blauen Schilde zum Wappen führten wie bey dem Geschlechte Karwitzki.

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