Ausgabe 22 - Dez. / Jan. 2010/11 - Senioren Journal
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Guten Tag, liebe Leserin, lieber Leser!<br />
Endlich! Weihnachten steht vor<br />
der Tür. Die Tage werden stiller.<br />
Draußen ist es früh dunkel. Und<br />
drinnen werden die Kerzen angezündet.<br />
Der Duft von selbst<br />
gebackenen Plätzchen, von Tannenzweigen<br />
und Gewürzen ziehen<br />
durch das Haus. Die Zeit vor<br />
Weihnachten ist eine Zeit zum<br />
Lesen, Basteln, Backen, Singen,<br />
Musikhören, Schlemmen und Genießen. Und Erzählen. Und<br />
Zuhören. Machen Sie Ihren Lieben das schönste Geschenk:<br />
Zeit füreinander und gute Gespräche!<br />
Denken wir bei all dem Trubel auch an die, die Kummer haben?<br />
Denn während alle Welt Festtagsvorbereitungen trifft,<br />
Geschenke aussucht und von der fröhlichen Vorfreude auf<br />
das Fest erfasst wird, gibt es auch Menschen unter uns, die<br />
solch ein geschäftiges Treiben schmerzt. Familien, in denen<br />
es Arbeitslose und Kranke gibt. Oder einsame alte Menschen,<br />
die für niemanden etwas vorzubereiten haben. Und Trauernde,<br />
die einen geliebten Menschen verloren haben. Wäre es<br />
nicht schön, wenn wir alle uns ihnen in dieser Zeit besonders<br />
zuwenden würden – durch einen Besuch, eine Einladung, ein<br />
kleines Geschenk, einen lieben Brief oder ein Telefonat?<br />
Jeder Einzelne von uns kann die Schönheit des Advents zum<br />
Leuchten bringen. Oft reicht dafür nur ein Lächeln. Wenn es<br />
an der Kasse mal etwas länger dauert, tief Luft holen, nicht<br />
meckern, nicht hetzen. Geduldig bleiben. Einer gestressten<br />
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Verkäuferin für ihre Mühe danken. Lächeln. Wichtig ist nur,<br />
dass einer mit dem Lächeln den Anfang macht. Und zulässt,<br />
dass ein Lächeln und ein bisschen Verständnis zum kleinen<br />
Wunder im Advent wird!<br />
Zu diesem Zauber der Weihnachtszeit wollen wir mit unserem<br />
<strong>Journal</strong> ein wenig beitragen. Mit Tipps und Ideen, Interessantem<br />
und Unterhaltsamem, mit Rezepten, Geschichten<br />
und Gedichten. Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens<br />
habe ich für Sie ausgesucht – übrigens der Klassiker<br />
meines Herzens. Es ist die Geschichte der Verwandlung des<br />
geizigen Weihnachtshassers Scrooge in einen gütigen alten<br />
Herrn. Dieses Märchen hat mich schon als kleines Kind gepackt<br />
und schafft das bis heute: Weil in dem Märchen nicht<br />
nur viele Weisheiten versteckt sind – sondern auch der Sinn<br />
von Weihnachten. Lesen Sie die Geschichte im Innern des<br />
<strong>Journal</strong>s. Die Kurzfassung geht so: Der reiche Menschenfeind<br />
Scrooge kriegt Besuch von drei Geistern. Sie zeigen ihm sein<br />
eigenes einsames und armseliges Leben und wie sein mies<br />
bezahlter Mitarbeiter das Fest feiert, ärmlich, aber im Kreis seiner<br />
Lieben. Er begreift, dass seelenloses Streben nach Geld<br />
ins Verderben führt. Anders gesagt, er öffnet sein Herz für die<br />
Botschaft von Weihnachten. Denn Liebe zu zeigen, darum<br />
geht es.<br />
Wir wünschen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, von ganzem<br />
Herzen ein wunderschönes und liebevolles Weihnachtsfest!<br />
Und viel und Glück und Gesundheit im neuen Jahr!<br />
Die gesamte Redaktion und Ihre Annina Pietza<br />
3
RATGEBER<br />
Lust auf Winter<br />
Jetzt beginnt die Zeit der Ruhe und der Besinnung. Nehmen<br />
Sie sich die Natur zum Vorbild und geben Sie Ihrem<br />
Körper, was er braucht: Entspannung und Wärme von innen.<br />
Ohne eindeutige Vorwarnung ist der Winter plötzlich<br />
da. Mit Sturm, Eis und Schnee. Es ist eine Eigenart des<br />
Lebens, dass es immer wieder Veränderungen für uns<br />
parat hat. Und wir müssen immer so tun, als seien wir<br />
vorbereitet. Das Leben und die Natur machen keine Fehler.<br />
Jede Situation ist genau auf uns zugeschnitten, und<br />
wir haben das Potential, sie zu bewältigen. Ja, aus vollen<br />
Zügen zu genießen.<br />
Ein Spaziergang im Winter ist faszinierend. Wenn wir durch<br />
den Wald oder einen Park spazieren gehen, ist unsere<br />
Aufmerksamkeit nach außen gerichtet. Gedanken und<br />
Sorgen treten in den Hintergrund. Manchmal verblassen<br />
sie geradezu vor der Schönheit der Natur, die uns umgibt.<br />
Selbst jetzt, wenn alle Blätter gefallen sind und Bäume und<br />
Erde erstarrt scheinen, ist es wieder Zeit, selbstvergessen<br />
spazieren zu gehen, um wunderbar natürlich Energie<br />
zu schöpfen. Beim Wandern durch die sich verändernde<br />
Natur kommen wie aus heiterem Himmel neue Ideen auf<br />
uns zu. Lebenslust und Tatendrang beschleunigen unsere<br />
Schritte. Entdecken Sie die schönen Seiten des Winters:<br />
Kristallklare Luft, wie mit weißem Puder bestäubte Bäume<br />
und Sträucher und Schneefelder, die in der Mittagssonne<br />
glitzern. Und mit jeder Flocke vom Himmel verbreitet sich<br />
ein bisschen mehr wohltuende Stille. Wir haben auf ganz<br />
einfache Weise Energie getankt. Raus in die Natur … und<br />
alles neu denken!<br />
Bewegung an der frischen Luft macht also Laune und<br />
stärkt die Immunabwehr. Und wenn es ständig regnet<br />
oder stürmt? Mit der richtigen Kleidung gibt es bekanntlich<br />
4 SENIOREN JOURNAL<br />
kein schlechtes Wetter. Insbesondere Funktionskleidung<br />
aus atmungsaktiven Materialien nimmt nur wenig Schweiß<br />
auf und lässt den Rest nach außen verdunsten. Hauptsache<br />
der Kopf wird ausgelüftet. Schließlich schrieb schon<br />
der Dichter Christian Morgenstern: „Gedanken wollen oft<br />
– wie Kinder und Hunde – dass man mit ihnen im Freien<br />
spazieren geht.“ Haben Sie sich warm eingepackt? Dann<br />
kann es losgehen! AP<br />
Nur für Frauen!!<br />
Sieben Mittel gegen kalte Füße<br />
Frieren ist schlimm, kratzige Wollsocken können das auch sein.<br />
Gut, dass es für Frauen Alternativen gibt, mit warmen Füßen<br />
durch den Winter zu kommen.<br />
1. Wenn der Liebste da ist, Füße massieren lassen. Im Bett die<br />
Füße zwischen seine Oberschenkel schieben oder an seine warmen<br />
Waden legen.<br />
2. Wenn er fernsieht, die Fußkälte mit dem Fön wegpusten und<br />
die Füße anschließend unter seinem Sofakissen warm halten.<br />
3. Während er uns Tee kocht, die Zehen zusammenziehen und<br />
wieder lockern, 20-mal wiederholen. Dann kommt ja der Tee endlich.<br />
4. Wenn er weg ist, Füße unter ein erwärmtes Dinkelkissen stecken.<br />
Vorher mit Wärmecreme (gibt es in Apotheken und Drogerien)<br />
eincremen.<br />
5. Wenn er einem nicht zu nahe kommen soll, Knoblauchzehen<br />
klein schneiden, mit Schweineschmalz mischen, einen Tag ziehen<br />
lassen, abends die Füße damit einreiben.<br />
6. Wenn Sie ihn verlassen wollen – ab in die Tropen!<br />
7. Wenn Sie keinen Freund oder Mann haben, aber eine Katze:<br />
Sie (die Katze) auf den Füßen sitzen lassen.
Machen Sie mehr aus<br />
Ihrem Frühstück!<br />
Was enthält ein gesundes<br />
Frühstück, wenn es dazu<br />
beitragen soll, dass wir<br />
uns vital und leistungsfähig<br />
fühlen?<br />
Das richtige Frühstück für<br />
Diabetiker ist natürlich auch<br />
dabei, denn eine ballaststoffreiche<br />
Ernährung<br />
sorgt auch dafür, dass der<br />
Blutzuckerspiegel konstant<br />
bleibt.<br />
Zusammen mit der<br />
Diätassistentin vom<br />
<strong>Senioren</strong> Domicil bereiten<br />
wir uns diese Mahlzeit zu.<br />
In Gesellschaft schmeckt<br />
dann alles noch einmal so<br />
gut!<br />
So lautete die Einladung<br />
zur Veranstaltungsreihe<br />
„Gesunde Ernährung“.<br />
Viele Bewohner, Angehörige<br />
und auch <strong>Senioren</strong>clubs<br />
hatten sich angemeldet.<br />
Das Leitmotiv ist:<br />
Gut essen und trinken<br />
erhöht die<br />
Lebensqualität!<br />
Wir haben ein Gefühl<br />
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und gut durch den Tag<br />
Zu Beginn gab es wichtige<br />
Informationen zum Tagesstart,<br />
denn die Diätassistentin<br />
rät: 30 % des<br />
täglichen Energie- und<br />
Nährstoffbedarfs mit dem<br />
Frühstück einzunehmen.<br />
Das sind bei Erwachsenen<br />
zwischen 550 und 750 kcal.<br />
Ein richtig zusammengestelltes<br />
Frühstück hat viel<br />
zu bieten, z.B. Nähr- und<br />
Aufbaustoffe. Eiweiß,<br />
Kohlenhydrate, Fette und<br />
natürlich Vitamine, Mineralstoffe<br />
und Spurenelemente.<br />
Das beste Beispiel für ein<br />
gesundes Frühstück ist<br />
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das Müsli aus Haferflocken,<br />
Weizenflocken oder<br />
Weizenkeimen, es kann<br />
daneben Cornflakes und<br />
Roggenflocken enthalten<br />
sowie eine ganze Reihe<br />
von Trockenfrüchten wie z.<br />
B. Rosinen, Cranberries,<br />
Pflaumen, etc., ganz nach<br />
Belieben! Das Frühstücksbuffet<br />
enthielt sehr viele<br />
Produkte aus dem Biomarkt<br />
Denn´s, denn hochwertige<br />
und biologische Produkte<br />
runden eine bewusste<br />
Ernährung ab. So war<br />
probieren und versuchen<br />
ausdrücklich erwünscht.<br />
RATGEBER<br />
Fotos: DEY<br />
Vor und nach der Veranstaltung<br />
konnten die<br />
Teilnehmer ihren Blutzucker<br />
messen lassen, und es war<br />
beeindruckend, was eine<br />
Mahlzeit im Körper bewirkt.<br />
Resümee dieses Vormittages:<br />
Es stimmt, gut essen<br />
und trinken erhöht die<br />
Lebensqualität! Darüber<br />
waren sich alle einig und<br />
freuen sich auf das nächste<br />
Thema der Veranstaltungsreihe<br />
„Gesunde Ernährung“.<br />
SD<br />
5
GESUNDHEIT<br />
Abwehr -<br />
So stärken Sie Ihr Immunsystem<br />
Der beste Schutz vor Krankheiten lautet: Die Abwehr<br />
stärken! Doch wie schafft man das?<br />
Das Immunsystem ist kompliziert. Wie Geheimagenten<br />
durchstreifen die von ihm ausgesandten Zellen alle Organe<br />
und vernichten gefährliche Eindringlinge. Eigentlich.<br />
Doch warum bekommen einige Menschen einen Schnupfen<br />
nach dem anderen, während andere kerngesund<br />
durch den Winter gehen? Was ist die wahre Ursache einer<br />
starken Abwehr? Wissenschaftler versuchen weltweit,<br />
auch die letzten Geheimnisse dieses Mini-Universums in<br />
unserem Körper zu ergründen. Untersuchungen zeigen,<br />
dass die genetische Veranlagung eine Rolle spielt. Auch<br />
Stress kann die Abwehr schwächen. Von einer erhöhten<br />
Anfälligkeit spricht man bei Erwachsenen, wenn sie öfter<br />
als viermal im Jahr einen Infekt haben.<br />
Die Natur hat das schon<br />
clever eingerichtet. Entdeckt<br />
unser Immunsystem<br />
zum Beispiel ein gefährliches<br />
Virus, macht es das<br />
unschädlich und merkt<br />
sich, wie das aussieht.<br />
Wird der Körper erneut<br />
von dem Virus angegriffen,<br />
hat das Immunsystem<br />
schon passende Antikörper<br />
gebildet. Bevor das<br />
Virus uns schaden kann,<br />
ist es schon vernichtet.<br />
So läuft es im Idealfall ab.<br />
Doch das Immunsystem<br />
will gut gepflegt sein. Was<br />
genau ist das Immunsystem?<br />
Unser Immunsystem<br />
ist sozusagen die „Polizei“ des Körpers. Es besteht<br />
aus einer hoch spezialisierten Truppe von Milliarden von<br />
Abwehrzellen, die rund um die Uhr Wache in unserem<br />
Köper halten. Bei Bedarf rücken sie blitzschnell aus und<br />
bekämpfen, was dem Körper schaden könnte. Besonders<br />
viele „Wachposten“ befinden sich auf der Haut, den<br />
Schleimhäuten und im Magen-Darm-Trakt. Denn von dort<br />
aus befallen ungebetene Gäste wie Viren und Bakterien<br />
den Körper besonders gern.<br />
Grüne Helfer fürs Immunsystem – diese Pflanzen helfen<br />
dem Organismus, sich gegen Infekte zu wappnen. Zu den<br />
bekanntesten zählt der rote Sonnenhut oder Echinacea.<br />
Die rot blühende Pflanze gibt es in der Apotheke in Form<br />
von Tabletten oder Tropfen, einzeln oder zusammen mit<br />
anderen Wirkstoffen. Ein anderer Name für Thuja ist Lebensbaum.<br />
Und das sagt fast alles: Als homöopathische<br />
Zubereitung oder in Kombination mit anderen Naturextrakten<br />
steigert die immergrüne Pflanze die Abwehr. Zusammen<br />
mit Thuja und Echinacea zum Beispiel bildet der<br />
Wilde Indigo ein gutes Dreiergespann, um die Schlagkraft<br />
des Immunsystems zu erhöhen. Auch der Wasserdost<br />
unterstützt das Immunsystem. Die Heilpflanze, erhältlich<br />
als Tinktur, wirkt zudem antiviral und hilft so gut gegen<br />
Erkältung.<br />
6 SENIOREN JOURNAL<br />
Es gibt ein paar ganz einfache Tipps, mit denen Sie durch<br />
Ernährung die Abwehrkräfte Ihres Körpers verbessern<br />
können, ohne gleich den ganzen Speisenplan umzustellen.<br />
Vollwertiges Getreide ist aufgrund der Ballaststoffe, die es<br />
liefert, sehr wichtig. Ballaststoffe wirken sich direkt positiv<br />
auf die Verdauung aus und somit auch auf das Immunsystem.<br />
Ungeschälter Reis, Gerste, Hirse, Roggen, Weizen,<br />
Hafer, Mais und andere Getreide liefern Kohlenhydrate,<br />
die langsam verdaut werden. Sie geben dauerhaft<br />
Energie, weil sie den Blutzuckerspiegel konstant halten.<br />
Die Vitamine des B-Komplexes im Getreide brauchen wir<br />
für unser Nervensystem.<br />
Scharfe Gewürze wie<br />
Knoblauch und Ingwer<br />
feuern das Immunsystem<br />
an. Ihre antibakterielle<br />
und antivirale Wirkung<br />
kurbelt außerdem den<br />
Kreislauf an. Volle Kraft<br />
entfalten die beiden übrigens<br />
im Doppelpack und<br />
bei kurzer Garzeit.<br />
Pflanzenöle bestehen aus<br />
ungesättigten Fettsäuren.<br />
Und gerade jetzt braucht<br />
unser Körper Omega-3-<br />
und Omega-6-Fettsäuren,<br />
denn sie verbessern die<br />
Durchblutung. Kalt gepresstes<br />
Walnuss-, Oliven-<br />
oder Sesamöl passen hervorragend in die Winterküche.<br />
Kaufen Sie Obst und Gemüse aus der Region, das jetzt<br />
Saison hat und möglichst ökologisch erzeugt wurde. Je<br />
kürzer die Transportwege, umso frischer kommt es auf<br />
den Teller und umso höher ist der Vitamingehalt<br />
Kennen Sie Miso? Diese fermentierte Sojapaste finden<br />
Sie in Bioläden und gut sortierten Supermärkten. Sie eignet<br />
sich hervorragend als Suppenzusatz. Geben Sie sie<br />
als letzte Zutat dazu. Miso schmeckt salzig und stärkt das<br />
Immunsystem, denn es enthält neben Eiweiß viel Vitamin<br />
B, Vitamin E, verschiedene Enzyme und Lecithin. Eine<br />
Misosuppe mit süßlichem Gemüse wie Kürbis, Karotte<br />
und Zwiebel liefert viele Ballaststoffe.<br />
Lässt sich das Immunsystem stärken? Jeder kann seine<br />
Abwehrkräfte stärken und die Alterung des Immunsystems<br />
hinauszögern. Bewegung an der frischen Luft,<br />
genug Schlaf, Stressabbau und eine vitaminreiche Ernährung<br />
sind die Grundvoraussetzungen für ein starkes<br />
Abwehrsystem. AP
Fieber –<br />
Was bedeutet das für die Gesundheit<br />
Was passiert im Körper bei Fieber? Eine moderate Erhöhung<br />
der Körpertemperatur wird subjektiv oft gar nicht<br />
wahrgenommen. Beim raschen Fieberanstieg hingegen<br />
erlebt der erkrankte Mensch zunächst ein Frösteln, das<br />
bei einem raschen und starken Temperaturanstieg in einen<br />
richtigen Schüttelfrost übergehen kann.<br />
Die „Solltemperatur“ wird verstellt, der Körper reagiert darauf<br />
und erhöht die Wärmeproduktion. Da die neue Solltemperatur<br />
noch nicht erreicht ist, wird die aktuelle Temperatur<br />
als zu kalt erlebt. Erst wenn die Fieberspitze erreicht ist,<br />
wird Fieber als „Wärme“ erlebt. Die Gefäße werden erweitert.<br />
Der Patient fängt an zu schwitzen.<br />
Fieber ist eine aktive Leistung des erkrankten Menschen.<br />
Es wird nicht passiv von außen bedingt. Es gibt keine einheitliche<br />
Definition, ab welcher Körpertemperatur Fieber als<br />
solches zu bezeichnen ist. Allgemein ist es jedoch üblich,<br />
bei einer Körpertemperatur von 38,0 bis 38,5 Grad Celsius<br />
von Fieber zu sprechen.<br />
In unserer modernen westlichen Zivilisation ist es oft üblich,<br />
Fieber als eigenständige vermeintliche Krankheit zu<br />
behandeln, sie also in der Regel mit fiebersenkenden Arzneimitteln<br />
zu therapieren. Für diese Maßnahme, die meist<br />
in Form von Selbstmedikation geschieht, gibt es jedoch<br />
häufig keine sinnvolle Begründung. Die „Gefährlichkeit“<br />
von Fieber wird nicht primär über die Höhe der Temperatur<br />
definiert. Fieber kann vor allem dann ein kritisches<br />
Symptom sein und bedarf unbedingt weiterer ärztlicher<br />
Abklärung, wenn die Ursache eine andere ist als eine gewöhnliche<br />
fieberhafte Infektionserkrankung, die meist die<br />
oberen Luftwege betrifft. Patienten, die an schwerwiegenden<br />
Grunderkrankungen leiden, sollten beim Auftreten<br />
von Fieber grundsätzlich primär Rücksprache mit ihrem<br />
behandelnden Arzt halten, während ansonsten gesunde<br />
Menschen spätestens nach drei Tagen Fieber einen Arzt<br />
aufsuchen sollten.<br />
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SENIOREN JOURNAL<br />
GESUNDHEIT<br />
Aber, ab ins Bett! Bei Fieber sollten auch Erwachsene ihrem<br />
Organismus Ruhe gönnen. Eine wärmende Decke,<br />
die keinen Hitzestau entstehen lässt, tut gut. Man sollte in<br />
einem Raum mit frischer, aber nicht zu kühler oder zugiger<br />
Luft liegen. Feuchtwarme Wadenwickel können unterstützend<br />
wirken. Und ganz wichtig: Trinken, trinken, trinken!<br />
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7
RECHT<br />
Tankstelle, Parkplatz, Privatgelände<br />
– wo gilt die StVO?<br />
Jeder Autofahrer weiß, dass auf öffentlichen Straßen die<br />
StVO gilt, die den Verkehr regelt und lenkt. Oberstes Gebot<br />
lautet in § 1, sich so zu verhalten, dass mit Vorsicht und<br />
Rücksicht kein anderer Verkehrsteilnehmer geschädigt<br />
oder gefährdet wird. Aber wo gilt die StVO noch und was<br />
hat das für Folgen? Auf den Parkplätzen von Supermärkten,<br />
Autobahnraststätten und Tankstellen gilt die StVO,<br />
denn diese Flächen gelten als öffentlicher Verkehrsraum.<br />
Schäden, die dort durch den Betrieb eines Kfz entstehen,<br />
reguliert dessen Haftpflichtversicherung. Häufig kommt es<br />
dabei aber zu einer Mithaftung beider Beteiligten, weil von<br />
den Gerichten auf das Gebot gegenseitiger Rücksichtnahme<br />
besonderer Wert gelegt wird. Für Schäden auf dem<br />
Weg zum Auto ist die private Haftpflichtversicherung zuständig.<br />
Und der Besitzer des Parkplatzes haftet für die<br />
Betriebssicherheit (z.B. bei Glätte). Bei Unfällen sollte die<br />
Polizei gerufen werden, die auch für Verkehrsdelikte zuständig<br />
ist. Bußgelder und Punkte kann es auch auf diesen<br />
Flächen geben. Etwas anderes gilt für Privatgelände,<br />
auch wenn der Besitzer die StVO vorschreibt. Es handelt<br />
sich nämlich nicht um öffentlichen Verkehrsraum. Da das<br />
Befahren auf eigenes Risiko erfolgt, trägt der Verursacher<br />
in den meisten Fällen alle Schäden selbst. Bußgelder und<br />
Punkte gibt es dort nicht. Noch kritischer sind Rennstrecken.<br />
Dort gilt die StVO nicht und alle Schäden sind vom<br />
Verursacher zu tragen. Die Kaskoversicherung übernimmt<br />
keine Schäden aus Rennveranstaltungen. Einige Hersteller<br />
verweigern Garantieleistungen. Wegen der teilweise<br />
§<br />
Kanzlei<br />
Rudolph<br />
Rechtsanwälte<br />
schwierigen Abgrenzung<br />
des „öffentlichen Verkehrsraums“<br />
und einer<br />
möglichen Mithaftung<br />
empfiehlt es sich, nach<br />
einem Schaden fachkundige<br />
Beratung in Anspruch<br />
zu nehmen. Mitgeteilt<br />
von RA Rudolph,<br />
KANZLEI RUDOLPH,<br />
Minden, Mitglied der<br />
ARGE Verkehrsrecht<br />
im Deutschen Anwaltverein<br />
und Vertragsanwalt<br />
von www. auto-<br />
8 SENIOREN ����������������������� JOURNAL<br />
die Eigentumswohnung sind abbezahlt, die Kinder haben<br />
ihre Ausbildung beendet und leben nicht mehr zu Hause,<br />
eine Lebensversicherung, eine Abfindung werden ausbezahlt,<br />
ein Bausparvertrag kann in Anspruch genommen<br />
werden. Trotzdem gibt es ein Problem: Wie sichere ich<br />
mein zukünftiges Leben ab? Wie stelle ich sicher, dass ich<br />
künftig für Leben und Wohnen ausreichend Geld zur Verfügung<br />
habe? Welche steuerlichen Abzugsmöglichkeiten,<br />
zum Beispiel bei Nebeneinkünften, gibt es? Welche <strong>Ausgabe</strong>n<br />
kann ich als Werbungskosten geltend machen, welche<br />
sind Sonderausgaben?<br />
Viele Bezieher von Alterseinkünften, Rentner und Pensionäre<br />
suchen auf diese und ähnliche Fragen Antworten.<br />
Seit Inkrafttreten des Alterseinkünftegesetzes im Jahr 2005<br />
müssen insbesondere die Renten mit einem höheren steuerlichen<br />
Wert als früher angesetzt werden.<br />
Die Kanzlei Klaus Rohde, Steuerberater in Bückeburg,<br />
empfiehlt: „Kaufen Sie heute eine vermietete Wohnung, die<br />
Sie später selbst nutzen wollen. Erzielen Sie heute zusätzliche<br />
Renditen und sparen Sie Steuern. Genießen Sie morgen<br />
die Geborgenheit in den eigenen vier Wänden und bestimmen<br />
Sie auch im hohen Alter Ihren Tagesablauf selbst.<br />
Haben Sie die Gewissheit, jemand kümmert sich um Sie,<br />
wenn Sie Hilfe benötigen? Nutzen Sie alle Vorteile, die „Betreutes<br />
Wohnen“ bietet und lassen Sie sich beraten.“<br />
Kennen Sie das unglaublich zufriedene Gefühl, das Richtige<br />
getan zu haben?<br />
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Ein Großteil der Rentner<br />
ist mit Inkrafttreten des<br />
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zum 1.1.2005 wieder in die<br />
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Mit weniger Steuern<br />
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Nachbesteuerung für mit zusätzlichen Rentner? Einkünf-<br />
mehr Geld im Wir Alter steuern dagegen. ten. Ob sich eine Steuerschuld<br />
ergibt, kommt<br />
„Wie soll es weitergehen?“, eine Sie Frage, sind Rentner? der sich manches Dann kann die immer Finanzverwaltung auf den Einzelfall Sie<br />
Ehepaar stellen muss, wenn sie am zur Ende Abgabe eines von langen Steuererklärungen Be- und insbesondere für die Vergangen- darauf<br />
rufslebens vor Eintritt in das Rentnerdasein heit auffordern. stehen. Nach Eines versteuerungen an, ob neben für mehrere den gesetz- Jahre<br />
ist gewiss, die Rente wird für viele drohen. Menschen Wir steuern niedriger dagegen sein lichen und schöpfen Rentenbezügen Ihre Mög-<br />
als das Einkommen, das sie während lichkeiten ihrer voll Erwerbstätig-<br />
aus. noch Betriebsrenten oder<br />
keit erzielt haben. Eine Lücke tut sich auf, wenn der neue<br />
Unterm Strich zählt Vertrauen.<br />
andere Einkünfte (z.B.<br />
Lebensabschnitt beginnt.<br />
aus Kapitalvermögen<br />
oder Vermietung und Ver-<br />
Viele Menschen haben für das Alter vorgesorgt. Das Haus, pachtung) vorliegen.<br />
Versteuerung der Alterseinkünfte<br />
Finanzamt prüft<br />
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Pauschalen für Werbungskosten oder z.B. Eigenanteile zu<br />
Kranken- und Pflegeversicherung, Sonderausgaben, Außergewöhnliche<br />
Belastungen, Haushaltsnahe Dienstleistungen<br />
und Handwerkerleistungen können die Steuerlast<br />
mindern. Wer nicht weiß, welche steuermindernde Beträge<br />
bei ihm abgezogen werden können, sollte sich beraten<br />
lassen. Steuern müssen nur gezahlt werden, wenn der<br />
Grundfreibetrag überschritten wird. Für die Jahre 2005 –<br />
2008 betrug der steuerfreie Grundbetrag 7.664,00 EUR für<br />
Alleinstehende und 15.329,00 EUR für Ehepaare (2009: für<br />
Alleinstehende 7.834,00 EUR und für Ehepaare 15.667,00<br />
EUR).<br />
Die in den vergangenen Jahren von den Kreditinstituten<br />
einbehaltenen und abgeführten Steuern (unter Berücksichtigung<br />
des Freistellungsauftrages) sind für <strong>Senioren</strong> oft zu<br />
hoch bemessen, weil der Steuersatz unter dem Abgeltungssteuersatz<br />
(bis 2008: 30% und ab 2009: 25%) liegt. Wenn<br />
das zu versteuernde Einkommen den Grundfreibetrag nicht<br />
überschreitet, sind die Kapitaleinkünfte komplett steuerfrei.<br />
Zur Prüfung des „Steueraufkommens“ der Rentner hat der<br />
Gesetzgeber für viele Betroffene unbemerkt im Rahmen<br />
des Alterseinkünftegesetzes verschiedene Kontrollmitteilungsverfahren<br />
eingeführt. Die Zentrale Zulagenstelle für<br />
Altersvermögen (ZfA) in Brandenburg erhält für jeden Rentenempfänger<br />
die Meldungen der Rentenzahler und übermittelt<br />
die Daten an die entsprechenden Finanzämter, die<br />
weitere Kontrollmöglichkeiten ausüben können (z.B. über<br />
Konten und Kapitalerträge). <strong>Senioren</strong> sollten sich darauf<br />
einstellen und wo möglich gegensteuern – wenn notwendig<br />
auch mit professioneller Hilfe.<br />
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Geschenke zu Weihnachten<br />
Grundbesitz und Geldvermögen<br />
können schon zu Lebzeiten<br />
übertragen werden<br />
(Artikel verfasst von Dr. jur. Wolfgang Lange)<br />
Wer noch kein Weihnachtsgeschenk<br />
für seine nächsten Angehörigen,<br />
insbesondere die Kinder hat, und<br />
auch nicht weiß, was er schenken<br />
soll, sollte eine „Bilanz“ seines Vermögens<br />
machen und überlegen, ob<br />
er nicht lebzeitige Schenkungen machen<br />
will, sei es durch Übertragung<br />
von Grundbesitz oder Beteiligung an<br />
Grundbesitz, sei es durch Schenkung<br />
von Geldvermögen, denn nichts von<br />
alledem können wir ins Grab bzw. ins Jenseits mitnehmen,<br />
weil es dort nicht (mehr) benötigt wird. Dieses Ansinnen,<br />
zu schenken, richtet sich nicht (nur) an Millionäre, sondern<br />
auch an bürgerliche Vermögen, bei denen es vorwiegend<br />
nur um ein „Häuschen mit Garten“ geht, denn lebzeitige<br />
Schenkungen haben viele Vorteile, nämlich folgende:<br />
1. Mit einer lebzeitigen Schenkung steuert der Schenker<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
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RECHT<br />
die Schenkung und kann deren Wirkungen noch erleben<br />
und genießen (z.B. Verbesserung und Unterhaltung des<br />
persönlichen Kontaktes, Herbeiführung von Wohlverhalten,<br />
Erlangung von Gegenleistungen, Dienstleistungen<br />
usw.).<br />
2. Eine lebzeitige Schenkung - richtig bewirkt - reduziert<br />
die Pflichtteilslast: Zehn Jahre nach der Schenkung kann<br />
die Schenkung den Pflichtteil anderer naher Angehöriger<br />
nicht mehr erhöhen; seit dem 1. 1. <strong>2010</strong> gilt zudem nicht<br />
mehr das „Alles-oder Nichts-Prinzip“, vielmehr vermindert<br />
sich die Erhöhung pro Jahr um 10%: Die Schenkung<br />
wird also innerhalb des ersten Jahres vor dem Erbfall in<br />
vollem Umfang und innerhalb jedes weiteren Jahres vor<br />
dem Erbfall um jeweils ein Zehntel weniger berücksichtigt.<br />
Sind zehn Jahre seit der Schenkung verstrichen,bleibt die<br />
Schenkung unberücksichtigt.<br />
Ferner kann (und soll) der Schenker bei Vornahme<br />
der Schenkung bestimmen, dass sich der Beschenkte<br />
die Schenkung auf seinen Pflichtteil anrechnen lassen<br />
muss. Auch diese Anrechnungsbestimmung reduziert die<br />
Pflichtteilslast.<br />
3. Durch eine lebzeitige Schenkung kann spätere Erbschaftssteuer<br />
vermieden oder zumindest reduziert werden.<br />
Seit dem 1. 1. 2009 werden Immobilien nämlich mit<br />
ihrem Vergleichs-, Verkehrs-oder Sachwert besteuert.<br />
Weil es Vergleichswerte kaum gibt, errechnet das (Lage)<br />
Finanzamt den Sachwert, der noch erheblich über dem<br />
Verkehrswert liegt und berechnet davon die Steuer. Auf<br />
diese Weise schlägt das „Häuschen mit Garten“ schnell<br />
mit 200.000,- bis 250.000,- Euro zu Buche. Sind dann<br />
noch Geld-, Geldanlagevermögen, Münzsammlung,<br />
Schmuck usw. vorhanden, ist die Besteuerung schnell<br />
erreicht.<br />
4. Schließlich schützt die lebzeitige Schenkung auch vor<br />
dem sog. Sozialhilferegress: Ein Sozialhilfeträger kann<br />
nämlich Schenkungen zehn Jahre zurück verfolgen und<br />
den Rückgabeanspruch des (verarmten) Schenkers auf<br />
sich überleiten; erst nach Ablauf von zehn Jahren ist das<br />
nicht mehr möglich.<br />
Der kleine Ausflug in die Welt der Schenkung zeigt, dass<br />
rechtzeitiges Planen und Handeln erforderlich ist. Da<br />
Weihnachten vor der Tür steht, planen und handeln Sie<br />
bitte jetzt. Die Beschenkten werden es Ihnen danken,<br />
nicht dagegen das Finanzamt und auch nicht das Sozialamt.<br />
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9
GENUSS<br />
Unsere typischen deutschen<br />
Wintergemüse sind<br />
Lauch, Steckrüben, Möhren,<br />
Schwarzwurzeln, Sellerie,<br />
Chicoree und Feldsalat.<br />
Und natürlich Kohl. Kohl,<br />
Kohl, Kohl ….Aber dazu<br />
später.<br />
Lauch schätzten schon die<br />
alten Römer und Ägypter<br />
aufgrund seines hohen Gehalts<br />
an Vitaminen und Mineralstoffen.<br />
Einst nannte<br />
man ihn sogar „Spargel des<br />
armen Mannes“ – zweifellos<br />
ein Kompliment. Wer Lauch<br />
regelmäßig und reichlich<br />
isst, hilft seinem Körper<br />
zu entschlacken und zu<br />
entwässern. Lauch unter<br />
Wasser putzen, in Stücke<br />
schneiden und in wenig Öl<br />
andünsten.<br />
Schwarzwurzeln wirken<br />
durch ihre Bitterstoffe harn-<br />
und schweißtreibend. Weitere<br />
Inhaltsstoffe entspannen<br />
und fördern den Schlaf.<br />
Am besten nur bürsten, mit<br />
der Schale kochen und erst<br />
dann schälen. Nach dem<br />
Garen verfärbt der Saft die<br />
Finger nicht mehr.<br />
Steckrüben haben bei<br />
vielen älteren Menschen<br />
ein schlechtes Image als<br />
„Kriegskost“. Doch Steckrübe<br />
ist Kult, nicht nur in der<br />
heimischen Küche, auch in<br />
der Gastronomie. Die Knolle<br />
schmeckt angenehm mild<br />
und liefert Vitamine für Blut<br />
und Nerven. Die Rübe einfach<br />
wie Kohlrabi zubereiten.<br />
Chicoree ist vitamin- und<br />
mineralstoffreich und deshalb<br />
als Wintergemüse sehr<br />
gesund. Roh verzehrt pur<br />
mit einem Dip oder als Salatkombination<br />
zusammen<br />
mit Früchten und Käse in<br />
einer Vinaigrette aus Honig<br />
und Balsamico - eine raffinierte Delikatesse. Aber auch als<br />
gedünstetes Gemüse, eventuell mit einer Käsehaube, ist<br />
er sehr schmackhaft.<br />
Und jetzt kommen wir zum Kohl. Ob Rotkohl mit Klößen,<br />
Kassler mit Sauerkraut oder Grünkohl mit Pinkel: Kohlgerichte<br />
sind in deutschen Küchen tief verwurzelt. Sie gelten<br />
sogar als so typisch, dass die Ausländer die Deutschen<br />
spöttisch „Krauts“ nennen. Dabei gibt es gar nichts zu<br />
spotten. Kohlgemüse ist eine stattliche Familie mit vielen<br />
namhaften Vertretern. Der schrumpelige Wirsing gehört<br />
Fit mit<br />
Wintergemüse<br />
Liebesgedicht<br />
Der Rosenkohl<br />
Der Kohlkopf stand neben dem Rosenstock<br />
und schaute verliebt wie ein Ziegenbock<br />
tagtäglich der Rose blühende Pracht.<br />
Eines Tages, das heißt bei Nacht,<br />
da hielt der Kohlkopf es nicht mehr aus.<br />
Es musste aus seinem Kohlherzen heraus!<br />
Er kniete nieder und seufzte schwer:<br />
„Ich liebe dich Rose, ich liebe dich so sehr!“<br />
Er hat, wie das so zu geschehen pflegt,<br />
sein Kohlherz der Rose zu Füßen gelegt.<br />
Und die Rose? Im Dunkeln hat niemand gesehen,<br />
was zwischen den beiden ist weiter geschehen.<br />
Im nächsten Jahr – was war da wohl?<br />
Da stand neben der Rose – ein Rosenkohl!<br />
10 SENIOREN JOURNAL<br />
ebenso dazu wie die prallen<br />
Rot- und Weißkohlköpfe,<br />
der feine Rosenkohl oder<br />
der federartige Grünkohl.<br />
Sie alle haben im Herbst<br />
und Winter ihren Auftritt.<br />
Auch wenn die Kohlgemüse<br />
unterschiedlich aussehen,<br />
sind sie doch alle gesunde<br />
Multitalente. Sie enthalten<br />
kaum Kalorien, dafür aber<br />
reichlich Vitamine, Mineralien<br />
und Ballaststoffe. Sie<br />
liefern vor allem Vitamin C,<br />
Folsäure, Kalium, Calcium,<br />
Magnesium und wertvolle<br />
sekundäre Pflanzenstoffe.<br />
Sie sorgen für den typisch<br />
würzigen Kohlgeschmack<br />
und können das Krebsrisiko<br />
senken.<br />
Die wohl wichtigste Kohlart<br />
in Deutschland ist der<br />
Weißkohl. Aus ihm wird<br />
Sauerkraut hergestellt, das<br />
im 15. Jahrhundert ganzen<br />
Schiffsbesatzungen das<br />
Leben rettete. Auf monatelangen<br />
Seereisen ohne<br />
frisches Obst und Gemüse<br />
war Sauerkraut nämlich die<br />
einzige Vitamin-C-Quelle<br />
und verhinderte damit die<br />
lebensgefährliche Mangelkrankheit<br />
Skorbut. Sauerkraut<br />
ist zusammen mit<br />
Kassler und Kartoffelbrei<br />
auch heute noch ein köstliches<br />
Winteressen. Darüber<br />
hinaus schmeckt es aber<br />
auch als Rohkostsalat mit<br />
frisch gehobelten Äpfeln,<br />
Möhren und Joghurt.<br />
Weißkohl und Sauerkraut<br />
sollen vor Magen- und<br />
Darmkrebs schützen und<br />
das Immunsystem stärken.<br />
Und sie fördern die Verdauung,<br />
was bei empfindlichen<br />
Personen jedoch zu Blähungen<br />
führen kann. Dagegen<br />
gibt es einen einfachen<br />
Trick: Man kocht den Kohl<br />
kurz in Salzwasser, schüttet<br />
dieses weg und gart ihn in frischem Wasser fertig.<br />
Ein ungewöhnlich dicht gepacktes Nährstoffpaket ist der<br />
Grünkohl. Er war lange Zeit nur im Norden des Landes beliebt.<br />
Jetzt findet das grüne Blattgemüse auch in anderen<br />
Regionen immer mehr Anhänger. Grünkohl strotzt nur so<br />
vor gesunden Nährstoffen. Er enthält viel Eisen, Calcium,<br />
Betacarotin und Folsäure. Richtig gut schmeckt er nach<br />
den ersten frostkalten Nächten, in denen sich ein Teil der<br />
Stärke in Zucker umwandelt. War das noch nicht der Fall,<br />
können Sie ihn kurz ins Gefrierfach legen.
Entweder man liebt oder man hasst den Rosenkohl. Erst<br />
vor 200 Jahren gelang belgischen Bauern die Züchtung<br />
des kuriosen Gemüses. Die intensiv schmeckenden Mini-<br />
Köpfchen stecken voller Pflanzeneiweiß und wirken gegen<br />
Magenübersäuerung und Verstopfung. Rosenkohl<br />
schmeckt auch nach dem ersten Frost besonders zart und<br />
aromatisch. Außerdem liefert er eine Menge Vitamine: Bereits<br />
100 Gramm decken den täglichen Bedarf an Vitamin<br />
C und den halben Tagesbedarf an Folsäure. Rosenkohl<br />
am besten kurz in Butter oder Öl anbraten und anschließen<br />
in wenig Wasser oder Brühe gar dünsten. Nach einer<br />
Viertelstunde ist er bissfest. Das feine Gemüse passt gut<br />
zum Sonntagsbraten und zwar entweder pur in Butter geschwenkt<br />
oder zusammen mit Speck, Pilzen und Zwiebeln<br />
(bitte unbedingt das kleine Gedicht über den Rosenkohl<br />
lesen).<br />
Rotkohl bekommt seine Farbe durch einen Stoff mit dem<br />
Namen Anthocyan. Dieser gilt als krebs- und entzündungshemmend.<br />
Außerdem liefert der Kohl besonders viele<br />
Ballaststoffe und Vitamin C. Obwohl er das ganze Jahr<br />
im Angebot ist, gilt er als klassisches Wintergemüse. Mit<br />
Zwiebeln und Äpfeln in Öl oder Schmalz angedünstet, mit<br />
Lorbeerblättern, Nelken, Wacholderbeeren und Pfefferkörnern<br />
gewürzt und mit Johannisbeergelee verfeinert,<br />
schmeckt er delikat. So zubereitet, gehört er zur Gänsekeule,<br />
zum Sauer- oder Schweinebraten wie Plätzchen zur<br />
Adventszeit.<br />
Greifen Sie also bei allen Wintergemüsearten beherzt zu.<br />
Auch in der kalten Jahreszeit gibt es genug Gemüse und<br />
Salate, die den Körper winterfit machen. AP<br />
Suppe für die Seele<br />
Suppen sind Zaubermittel, einfach kleine Wunderwerke.<br />
Sie verführen die Sinne, streicheln die<br />
Seele und machen obendrein noch satt. Sie können<br />
Krankheiten vertreiben und manchmal sogar<br />
Liebeskummer. Sie helfen gegen Herzschmerz und<br />
kalte Füße.<br />
Suppen wärmen uns, von innen heraus, und tun<br />
dem Magen gut. Das Loch im Bauch oder das im<br />
Herzen ist nach einem Teller heißer Suppe schon<br />
kleiner geworden. Und die kalten Füße sind auch<br />
verschwunden. Erst wenn draußen Minusgrade<br />
herrschen, schmeckt ein Eintopf richtig gut. Grünkohl<br />
mit Pinkel und andere Gerichte aus der Heimwehküche<br />
machen nachhaltig satt und wärmen von<br />
innen. Im doppelten Sinn: Bei jedem Bissen werden<br />
Erinnerungen wach an früher, an die Mutter,<br />
von der das Rezept stammt.<br />
Es muss aber nicht immer eine cremige Suppe<br />
sein. Das wussten schon unsere Großmütter. Bei<br />
vielen von ihnen stand immer ein Topf mit Suppenknochen<br />
auf dem Herd und köchelte leise vor sich<br />
hin. Mit dem Gemüse der Saison wurde daraus eine<br />
Mahlzeit für alle Gelegenheiten – wenn die Kinder<br />
durchgefroren vom Spielen kamen oder mit einer<br />
Erkältung das Bett hüten mussten.<br />
Inzwischen hat die moderne Ernährungswissenschaft<br />
längst herausgefunden, warum eine Suppe,<br />
IMPRESSUM<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
S. D. <strong>Senioren</strong> - Dienstleistungs - GmbH & Co. KG<br />
Gabelsbergerstr. 27
GESCHÄFTLICHES<br />
Haben Sie letzte Nacht gut geschlafen?<br />
Dann gehören Sie zu den Menschen, die sich glücklich<br />
schätzen können. Immer mehr Menschen leiden unter Einschlafschwierigkeiten,<br />
werden nachts wach und können<br />
nicht wieder einschlafen. Wie wichtig guter Schlaf ist, wissen<br />
Bettina und René Lüniger. Beide beschäftigen sich seit<br />
Jahrzehnten mit diesem Thema. Guter Schlaf ist wichtig.<br />
Er sorgt dafür, dass wir fit sind und unseren Alltag bewältigen<br />
können. In der Altstadt von Minden haben die Eheleute<br />
ein Bettenfachgeschäft eröffnet, in dem sich alles um<br />
das Thema Schlaf dreht. Vielleicht ist Ihre Matratze in die<br />
Jahre gekommen oder Ihre Zudecke hält Sie nicht mehr so<br />
warm wie letzten Winter? Möglicherweise haben sich Ihre<br />
Schlafgewohnheiten oder Schlafbedürfnisse geändert.<br />
Nackenstütze<br />
Schulterzone<br />
Bei uns liegen Sie immer richtig!<br />
Statt Lattenrost<br />
Das Rückgrat<br />
für Ihr Bett!<br />
• Stützt jede Körperpartie punktgenau aus<br />
• Federt jede Schlafbewegung ab<br />
• Sorgt für bessere Durchlüftung<br />
• Passt in fast jedes Bett<br />
Tipps zum Thema „Gesunder Schlaf“<br />
im Schlafstudio Lüniger<br />
Lendenwirbelstütze<br />
Beckenzone<br />
Kniegelenkunterstützung<br />
Im Schlafstudio Lüniger werden diese genau analysiert.<br />
Bettina und René Lüniger nehmen sich die Zeit, eine<br />
Bettaustattung für Sie zu ermitteln, die genau zu Ihnen<br />
passt. Schlafsysteme, einzelne Matratzen, Lattenroste,<br />
Zudecken und Kopfkissen in verschiedenen Qualitäten<br />
sorgen für eine angenehme Bettruhe. Bei einer Tasse Kaffee<br />
oder Tee nehmen sich die Inhaber viel Zeit für eine individuelle<br />
Beratung.<br />
So braucht ein älterer Mensch zum Beispiel mehr Komfort<br />
und Wärme als ein jüngerer Mensch: Bettgestelle in<br />
Komforthöhe und Doppelbetten, die man im Bedarfsfall als<br />
eigenständige Betten wieder aufbauen kann, motorisch<br />
verstellbare Lattenroste mit einer Netzfreischaltung, damit<br />
Sie nicht auf einer Stromquelle nächtigen. Kuschelweiche,<br />
warme Oberbetten mit reiner Daune gefüllt halten Sie<br />
warm und schmiegen sich jeder Schlaflage an. Taschenfederkernmatratzen<br />
unterstützen Ihren Körper dort, wo<br />
es nötig ist und lassen Ihre druckempfindlichen Bereiche,<br />
12 SENIOREN JOURNAL<br />
wie Schulter und Becken, sanft einsinken. So kann Ihre<br />
Wirbelsäule regenerieren und die Muskulatur entspannen.<br />
Eine punktgenaue Unterstützung bietet auch ein Liegesystem<br />
das mit Hilfe eines Messsystems an Ihren Rücken<br />
angemessen wird. Ein Nackenstützkissen sorgt für zusätzlichen<br />
Schlafkomfort und entlastet Ihre Halswirbelsäule.<br />
Wir möchten, dass Sie gut schlafen und sich wohlfühlen.<br />
Bettwäsche in vielen Farben und Mustern, dazu farblich<br />
abgestimmte Spannlaken runden das Sortiment ab.<br />
Eine besondere Dienstleistung bietet das Schlafstudio den<br />
<strong>Senioren</strong>: Die Inhaber holen Sie gerne kostenlos ab und<br />
bringen Sie nach der Beratung wieder nach Hause. Vereinbaren<br />
Sie einen Termin. Bettina und René Lüniger sind<br />
für Sie da und freuen sich auf Ihren Besuch. Parkplätze<br />
befinden sich hinter dem Geschäft.<br />
Schlafstudio Lüniger, Königstrasse 31, Minden,<br />
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Die schönste Seereise der Welt<br />
Seit <strong>11</strong>6 Jahren befahren Passagiere und Frachtgut die<br />
2.500 Seemeilen auf der klassischen Postschiffroute zwischen<br />
Bergen und Kirkenes. Das tägliche Aufnehmen und<br />
Löschen der Ladung lässt die Reisegäste unmittelbar am<br />
Leben der Norweger teilhaben und verleiht einer Seereise<br />
ein besonders authentisches Flair. Auf See wird die Route<br />
immer wieder von atemberaubenden Naturschauspielen<br />
begleitet: durch den malerischen Raftsund steuert das Schiff<br />
an der Lofotenwand vorbei, und der enge Trollfjord wird als<br />
einer der Reisehöhepunkte genannt. Spektakuläre Aussichten<br />
bieten die Gebirgskette der „Sieben Schwestern”, das<br />
„Torghatten”-Felsenloch und das 307 m hohe Nordkap-<br />
Plateau. Im Land der Mitternachtssonne… Fjorde, Sunde<br />
und Fischerorte. Die Menschen hoch im Norden verehren<br />
den Sommer. Sie lieben die Sonne, die mildere See und<br />
die ruhigeren Tage, es bleibt hell, bei Tag und bei Nacht –<br />
glücklicherweise, denn es gibt so viel zu sehen: Berggipfel<br />
im warmen Sonnenlicht, schnelle Witterungswechsel und<br />
Seevögel auf Nahrungssuche. Keiner liebt den Sommer so<br />
sehr wie die Norweger.<br />
Warum die schönste Seereise der Welt im Sommer?<br />
Durch die Mitternachtssonne sind die Tage länger, und nördlich<br />
des Polarkreises geht die Sonne gar nicht mehr unter,<br />
es ist 24 Stunden hell.<br />
- Insbesondere der Trollfjord und der Geirangerfjord sind am<br />
schönsten zu dieser Jahreszeit.<br />
- Die Atmosphäre ist sogar zur Hauptsaison entspannt, und<br />
Sie dürfen die grenzenlose Natur in Ruhe genießen. Immer<br />
noch sind die Hurtigruten ein Nischen-Produkt: „weg vom<br />
Massentourismus“.<br />
- zu dieser Jahreszeit werden Ausflüge besonders großzügig<br />
angeboten: Geiranger Panoramafahrt, Besuch bei den Huskys<br />
in Tromsø, in Hammerfest, Begegnung mit den Samen,<br />
Flussfahrt zur russischen Grenze nach Kirkenes, Leben und<br />
Entspannen an Bord.<br />
Es ist die Fahrt an sich, die eine Seereise mit Hurtigruten<br />
so einmalig macht. Anders als auf den mondänen Kreuzfahrtschiffen<br />
spielen Etikette und strenge Kleiderordnung<br />
keine Rolle, das persönliche Wohlbefinden der Reisegäste<br />
ist das Wichtigste. Ein gemütlicher Platz an Deck oder ein<br />
bequemer Sessel in der Panorama-Lounge: von hier aus<br />
ist das Naturschauspiel zum Greifen nah. Die beispiellosen<br />
Impressionen dieses faszinierenden Landes können auf Sie<br />
wirken. Mit Hurtigruten können Sie Norwegen so entdecken,<br />
wie Sie es möchten. Dazu gehört natürlich auch die kulinarische<br />
Vielfalt. Zum Frühstück und Mittagessen wählen Sie<br />
aus einem reichhaltigen Buffet mit skandinavischen Spezialitäten.<br />
Für den kleinen Hunger versorgt Sie die Cafeteria<br />
jederzeit mit einem herzhaften Snack. Und schließlich<br />
verwöhnt Sie die Bordküche abends mit einem köstlichen<br />
Drei-Gänge-Menü – gern auch unter Berücksichtigung besonderer<br />
Diäten oder vegetarischer Kost. Sie sehen, auch<br />
Flexibilität ist ein Teil der norwegischen Lebensart.<br />
MS Midnatsol – Die neue Generation<br />
Insgesamt 12 Schiffe fahren in der Flotte der Hutigruten<br />
Schiffe. Vorstellen möchten wir an dieser Stelle die MS<br />
Midnatsol: sie fährt seit Mai 2003 in der Flotte und ist damit<br />
das neueste und eines der drei größten Hurtigruten Schiffe,<br />
die neben zahlreichen Kabinen auch die größte Auswahl an<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
GESCHÄFTLICHES<br />
Suiten anbietet und ist nahezu baugleich mit dem Schwesternschiff,<br />
der Trollfjord. Charakteristisch für beide Schiffe<br />
sind die Panorama-Salons über der Bugspitze des Schiffs,<br />
deren großzügige Fensterfronten sich über zwei Decks erstrecken<br />
und viel Licht hereinlassen sowie das modern gestaltete<br />
gläserne Atrium mittschiffs.<br />
Sie möchten sich außerdem gern fit halten?<br />
Die Midnatsol bietet mit Fitnessraum, Sauna und beheizten<br />
Außen-Whirlpools viele Entspannungsmöglichkeiten. BB<br />
NORWEGENS<br />
SCHÖNSTE SEEREISE<br />
SCHIFFSDATEN:<br />
Reederei: Hurtigruten ASA<br />
Baujahr: 2003 in Trondheim<br />
Kapazität: 1.000 Passagiere, Betten: 644,<br />
Autostellplätze: 45, BRZ: 16.151,<br />
Länge: 135,75 m, Breite: 21,5 m<br />
Geschwindigkeit: 15 Knoten<br />
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EINLADUNG ZUM HURTIGRUTEN KUNDENABEND<br />
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13<br />
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GESCHÄFTLICHES<br />
Die Festhalle ist bunt<br />
Seit Mitte Oktober dieses Jahres ist die Festhalle Stadthagen<br />
wieder ein Anziehungspunkt, der seine Wirkung nicht<br />
verfehlen wird. Ausstellungen, Messen, Theatervorführungen,<br />
Konzerte, Bälle oder Betriebsfeiern werden dem<br />
kulturellen Leben der Stadt Stadthagen neue Akzente geben.<br />
Das Design der renovierten Festhalle wird durch eine<br />
frische Farbgebung geprägt.<br />
Am 30. Juni 1969 wurde auf dem Festplatz an der Ecke<br />
Seiler Straße/Enzer Straße die Festhalle eingeweiht. Sie<br />
war damals als Mehrzweckhalle in Flachbauweise konzipiert<br />
und galt als die größte ihrer Art zwischen Hannover<br />
und Bielefeld. Dieser Bau ist jetzt erneuert worden.<br />
Neue Lichttechnik im Außen- und Innenbereich lassen<br />
das Gebäude im neuen Glanz erscheinen. Das Dach wurde<br />
saniert. Thermoplatten wurden an der Außenfassade<br />
der Halle zur Wärmedämmung angeklebt. Im Inneren der<br />
Festhalle wurde der Eingangsbereich komplett erneuert,<br />
Thekenanlagen eingerichtet und im ersten Stock der Halle<br />
eine Raucherlounge geschaffen. Das Zusammenspiel<br />
von farbigen und weißen Wänden sorgt für eine frische<br />
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14 SENIOREN JOURNAL<br />
Atmosphäre. Eine neue Sound-Anlage und Lautsprecher<br />
auch im hinteren Bereich der Festhalle stellen sicher,<br />
dass Vortragende auf der Bühne überall gleich gut zu<br />
verstehen sind.<br />
Die Festhalle Stadthagen Foto: DEY<br />
bietet viele Nutzungsmöglichkeiten.<br />
Sie lässt<br />
sich durch ihre flexible<br />
Kapazität individuell auf<br />
jeden Anlass und jede<br />
Veranstaltung einrichten:<br />
Messen, Ausstellungen,<br />
Wirtschaftsschauen, und<br />
Sondermärkte, Tagungen, Betriebs- und Gesellschafterversammlungen,<br />
Private Veranstaltungen und Festlichkeiten,<br />
Vereinsfeiern, Bälle und Großhochzeiten, Kundgebungen<br />
und Vortragsveranstaltungen, Modenschauen,<br />
Sportveranstaltungen, Tourneen von Schauspiel- und<br />
Theaterhäusern, Konzerte, Unterhaltungsshows, Disco´s<br />
und Abi-Feten. SD<br />
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Vortrag von Professor Dr. Zeichen<br />
im Johannes Wesling Klinikum<br />
Wiederum war der Hörsaal des Johannes Wesling<br />
Klinikums in Minden überfüllt. Professor Dr. Zeichen<br />
referierte mit seinem Team über das Thema „Schulterschmerz“,<br />
hier insbesondere über das Engesyndrom,<br />
die Kalkschulter, Riss der Rotatorenmanschette,<br />
Schulterarthose, der Fraktur bis hin zur Luxation.<br />
Am 07. <strong>Dez</strong>ember um 17.00 Uhr<br />
findet der nächste Vortrag im o.g. Hörsaal statt,<br />
diesmal zum Thema: „ PRO/KONTRA MBT-Schuhe“,<br />
das sind die Schuhe mit den runden Sohlen.<br />
Wir bitten um<br />
rege Teilnahme.<br />
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Fotos: DEY
Spätestens wenn der große<br />
Tannenbaum auf der<br />
Spitze des alten Brauereigebäudes<br />
seinen Platz eingenommen<br />
hat, kommen<br />
nicht nur in Lübbecke alle in<br />
Adventsstimmung. Wie im<br />
ganzen Barre-Land leuchten<br />
dann die feierlichen<br />
Lichter und bringen Glanz<br />
in die dunklen Tage. Dunkel<br />
schimmernd, sorgt das<br />
Barre Festbier ebenfalls für<br />
feierlichen Glanz und weihnachtliche<br />
Stimmung. Ein<br />
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Qualität für hohe Ansprüche<br />
ist dieses malzaromatische<br />
Bier kräftig im Geschmack,<br />
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Barrierefreies Wohnen mit EF.EM. Haus<br />
Nachdem viele Jahre der Neubau eines Bungalows nicht<br />
mehr dem Zeitgeist entsprach, werden heute Bungalows<br />
wieder verstärkt nachgefragt. Im wesentlichen<br />
sind es ältere, zukunftsorientierte Ehepaare, die ihre<br />
inzwischen zu groß gewordene Immobilie veräußern<br />
und noch einmal neu bauen möchten. Die Kinder sind<br />
aus dem Haus und in Hinsicht auf das Alter möchte man<br />
nunmehr auf einer Ebene wohnen ohne auf eine Terrasse<br />
und einen kleinen Garten zu verzichten.<br />
EF.EM. Haus bietet diesem Kundenkreis eine Vielzahl<br />
architektonisch ansprechende Bungalows mit Gesamtfl.<br />
von 85 m² bis 200 m² die dem Wohnen auf einer Ebene<br />
gerecht werden.<br />
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Wohnen zu beachten sind, werden verwirklicht.<br />
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und ist nach Terminabsprache zu besichtigen.<br />
15
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SENIOREN JOURNAL<br />
Frédéric Chopin –<br />
Der Popstar des<br />
19. Jahrhunderts<br />
Um noch im Jahr <strong>2010</strong> über<br />
Frédéric Chopin zu berichten,<br />
muss ich die letzte<br />
Gelegenheit mit diesem<br />
<strong>Dez</strong>ember-<strong>Journal</strong> nutzen.<br />
Denn in diesem Jahr wurde<br />
seiner in besonderer Weise<br />
gedacht – zu seinem 200.<br />
Geburtstag. Im Alter von<br />
acht Jahren veröffentlichte<br />
er bereits sein erstes Werk.<br />
Frédéric Chopin erwarb sich<br />
früh den Ruf eines virtuosen<br />
Komponisten. Vor allem<br />
in Polen gedachte man in<br />
diesem Jahr des „Popstars<br />
des 19. Jahrhunderts“. Aber<br />
es gibt auch strittige Fragen<br />
zu Chopins Biografie. Ein<br />
sanfter Komponist erschuf<br />
gefühlvolle Musik. Frédéric<br />
Chopin galt als Wunderkind.<br />
Er führte ein wechselvolles<br />
Leben, das selten glücklich<br />
war. Er war als Komponist<br />
Begründer eines völlig neuen,<br />
bis dahin nicht gekannten<br />
Klavierstils. Er zählte zu<br />
den bekanntesten Virtuosen<br />
seiner Zeit und hat mit<br />
seinen Arbeiten, bestehend<br />
aus Klavierkonzerten, Balladen,<br />
Walzern und Liedern<br />
für das Klavier das musikalische<br />
Leben wesentlich beeinflusst.<br />
und damit einen Ausgleich<br />
gegenüber dem romantischen<br />
Überschwang der<br />
slawischen Mutter. Das<br />
Schicksal liebte den begabten<br />
Jüngling und schenkte<br />
ihm wegweisende Gönner<br />
in großer Zahl. Er lernte<br />
Klavier spielen bereits mit<br />
vier und gab – wie schon<br />
gesagt – das erste Konzert<br />
mit achten Jahren. Seine<br />
Kompositionen waren<br />
stark mit seiner Herkunft<br />
und den rhythmischen und<br />
melodischen Eigenheiten<br />
der polnischen Volksmusik<br />
verbunden. Er erhielt<br />
eine gründliche Erziehung,<br />
die von Herzlichkeit und<br />
Toleranz geprägt war. Er<br />
besuchte eine Mittelschule<br />
und studierte anschließend<br />
am Konservatorium.<br />
1829 beendete Chopin sein<br />
Studium. In einer Beurteilung<br />
hieß es: „Besondere<br />
Begabung, musikalisches<br />
Genie“. Nach dem Studium<br />
hielt er sich abwechselnd in<br />
Warschau, Wien und Paris<br />
auf.<br />
Nachdem sein Vater ihm<br />
wegen der 1830 in Polen<br />
ausgebrochenen Aufstände<br />
Festhalle<br />
gegen die Fremdherrschaft<br />
riet, im Ausland zu bleiben,<br />
siedelte Chopin endgültig<br />
nach Paris über. Hier finanzierte<br />
er seinen Lebensunterhalt<br />
mit Konzerten, die<br />
aber gerade die Kosten<br />
deckten. Bei einem Empfang<br />
bei der Familie Rothschild<br />
entzückte sein Klavierspiel<br />
die Gäste so sehr,<br />
dass er im Handumdrehen<br />
M e s | s e A T n u h s e s a t e l r l u n g e<br />
Er wurde am 4. März 1810 eine Reihe von Klavierschü-<br />
M u F s e i | i k B e r B | t n ä r l i l e b s | -<br />
in Zelazowa Wola bei Warlern gewann. Dadurch hatte<br />
f | e s | K t S u | e h l o t K w u o s r n z e r t e<br />
u n d s o n schau s geboren. t Sein i lothg<br />
er<br />
e<br />
ein geregeltes<br />
E<br />
Einkom-<br />
v e<br />
ringischer Vater soll ihm men, das durch Konzerte<br />
die Gabe des disziplinierten und Kompositionen aufge-<br />
Schaffens vererbt haben stockt wurde. Nur so konnte
er sich einen aufwändigen<br />
Lebensstil mit privater Kutsche<br />
und mit Bediensteten<br />
leisten.<br />
Als Chopin wegen einer<br />
unglücklichen Liebe zu der<br />
damals 18-jährigen Maria<br />
Wodzinska in eine Lebenskrise<br />
geriet, war es die<br />
sechs Jahre ältere Madame<br />
Dudevant, die unter dem<br />
Namen George Sand Bücher<br />
schrieb, die ihm sein<br />
seelisches Gleichgewicht<br />
wieder gab. Das scheint auf<br />
den ersten Blick verwunderlich.<br />
Maria Wodzinska war<br />
ein sanfter und femininer<br />
Typ, wie man sich das von<br />
Töchtern aus gutem Hause<br />
wünschte, während sich<br />
die Schriftstellerin Sand als<br />
selbstbewusste und provozierende<br />
Person darstellte.<br />
George Sand war eine<br />
leidenschaftliche Frau, der<br />
eine ganze Reihe zumeist<br />
jüngerer Männer regelrecht<br />
verfielen. Ob das auch auf<br />
Chopin zutraf, läst sich nicht<br />
beantworten. Es gab oft<br />
Streit zwischen den beiden<br />
exzentrischen Künstlern.<br />
George Sand war reich<br />
und besaß viel Energie, ihr<br />
Freund Chopin dagegen<br />
war eher scheu und still.<br />
George Sand übersiedelte<br />
im November 1838 mit ihren<br />
beiden Kindern aus einer<br />
früheren Beziehung nach<br />
Mallorca. Der Entschluss<br />
beruhte auf ärztlichem<br />
Rat, denn ihr Sohn<br />
Maurice litt an Rheuma.<br />
Aber auch<br />
C h o p i n ,<br />
d e r<br />
a n<br />
ei-<br />
ner Tuberkulose erkrankt<br />
war, begleitete die Familie<br />
und erhoffte sich eine Linderung<br />
seines Leidens durch<br />
ein milderes Klima. Für<br />
Chopin stand der Aufenthalt<br />
in der Kartause von Valldemossa<br />
jedoch unter keinem<br />
guten Stern. Auf der Insel<br />
beäugten die Mallorquiner<br />
die uneheliche Verbindung<br />
misstrauisch. Man war distanziert.<br />
Das gemietete<br />
Landhaus musste verlassen<br />
werden, da Anwohner Angst<br />
vor Ansteckung hatten. Die<br />
Kartäusermönche boten<br />
Sand, ihren zwei Kindern<br />
und Chopin eine Ersatz-<br />
Unterkunft im Kloster an.<br />
Von einem „Liebesnest im<br />
Kloster“ zu sprechen, wie<br />
es heute manchmal verklärt<br />
dargestellt wird, ist in mancherlei<br />
Hinsicht verfehlt. Das<br />
Kloster war eine Notlösung,<br />
es war Winter und sehr kalt.<br />
Man musste die Zellen mit<br />
Teppichen auslegen und<br />
mehrere Öfen aufstellen.<br />
Die Begleitung der zwei<br />
Kinder passt ebenfalls nicht<br />
zu der Idee einer romantischen<br />
Liebesgeschichte.<br />
Auch die angewandten Behandlungen<br />
dreier berühmter<br />
Ärzte brachten keine<br />
Besserung. Nach 98 Tagen<br />
wurde die Insel wieder verlassen.<br />
Chopin hat jedoch<br />
trotz seines Leidens hart<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
auf Mallorca gearbeitet,<br />
davon zeugen noch heute<br />
die im Kloster ausgestellten<br />
Handschriften.<br />
Nach der Rückkehr nahm<br />
Chopins Leben einen geregelten<br />
Ablauf. Die Winter<br />
waren dem Unterricht,<br />
den gesellschaftlichen<br />
Veranstaltungen, dem Kulturleben,<br />
den Salons und<br />
Chopins eigenen Auftritten<br />
gewidmet. Die Sommer<br />
verbrachte das Paar meist<br />
auf George Sands Landsitz<br />
Nohant. Dort fand Chopin<br />
Zeit und Ruhe fürs Komponieren.<br />
Eine beeindruckende<br />
Anzahl von Werken<br />
entstand in dieser mit George<br />
Sand verbrachten Zeit.<br />
Doch Chopin wurde immer<br />
trauriger und depressiv. Die<br />
beiden trennten sich. Ihre<br />
Beziehung endete 1847.<br />
War George Sand entnervt<br />
und rücksichtslos oder ständig<br />
liebevoll um Chopin bekümmert?<br />
War der Komponist<br />
ein überempfindlicher<br />
KULTUR<br />
Paranoiker oder einfach<br />
nur ein hoch sensibles Genie?<br />
Tat ihm die Beziehung<br />
zu George Sand wirklich<br />
gut? Die Wahrheit ist nicht<br />
herauszufinden und wurde<br />
nicht überliefert.<br />
Seine letzte Konzertreise<br />
führte in 1848 nach London<br />
und Schottland. Wieder in<br />
Paris ließ seine Kraft nach.<br />
Er war wegen seiner fortschreitendenLungenkrankheit<br />
todkrank. Frédéric Chopin<br />
verstarb am 17. Oktober<br />
1849 im Alter von nur 39<br />
Jahren in seiner Wohnung<br />
an der Place Vendôme in<br />
Paris. Zum Zeitpunkt seines<br />
Todes wachten enge Freunde,<br />
unter anderem auch<br />
George Sands Tochter Solange,<br />
an seinem Bett. Chopin<br />
wurde auf dem Friedhof<br />
Père Lachaise beerdigt.<br />
Sein Herz wurde auf seinen<br />
Wunsch nach Warschau gebracht<br />
und dort in der Heiligkreuzkirche<br />
beigesetzt. AP<br />
17
GESCHÄFTLICHES<br />
Das Restaurant „Witwe Bolte“ am Bierpohlweg 28 in Minden<br />
erstrahlt im neuen Glanze und freut sich auf Ihren<br />
Besuch. Familie Koepsel und das Team bietet Deutsche<br />
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Elses Kindertisch -<br />
„Künstler helfen Helfen“<br />
Unter diesem Motto stand die Benefizveranstaltung des<br />
Freundeskreis Minden eV. im BÜZ. Den gesamten Reinerlös<br />
des Abends verwendet der gemeinnützige Verein für<br />
sein soziales Engagement in<br />
unserer Regi- on.<br />
Uwe Schlüter, Vorsitzender<br />
des Freundes- kreis Minden:<br />
„Else Katers aus Minden<br />
hat den Grund- stock für eine<br />
Hilfsaktion ge- legt, welche<br />
lautet: Jedes<br />
kind bekommt Künstler helfen Helfen<br />
Kindergarten-<br />
ein warmes<br />
...für unser Projekt »Elses Kindertisch«.<br />
Mittagessen.“ In diesem Jahr<br />
nutzen wir das<br />
dass wir dieses<br />
Benefiz-Veranstaltung des Freundeskreis Minden e. V. Geld<br />
Projekt<br />
dafür,<br />
noch<br />
lange fortfüh- ren können.<br />
Geboten wurde nicht nur sehr gute Bühnenkunst heimischer<br />
Künstler. Angelika van Wüllen und Annette Ziebeker<br />
„Die Vorleserinnen“, Wilhem Grote mit seiner Gitarre und<br />
viele mehr, die allesamt ohne Gage aufgetreten sind. Das<br />
abwechslungsreiche Programm rundete ein vom Freundskreis<br />
selbst erstelltes Büfett und guter Wein ab.<br />
Nähere Informationen zu „Elses Kindertisch“ bei<br />
Uwe Schlüter, Tel.: 05 71/ 3 88 26 88. SD<br />
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Foto: DEY
Bäckerei<br />
Bertermann -<br />
Champion-Award <strong>2010</strong><br />
Gewinner des<br />
Stollen-Champion-Awards <strong>2010</strong><br />
Foto: DEY<br />
Einen „Oscar“ für die Bäckerei Bertermann -<br />
Qualitätsstollen mal anders.<br />
Zwanzig Jahre Stollen-Zacharias! Jahr für Jahr werden<br />
die kreativsten Bäckereien, Konditoreien, Innungen und<br />
Verbände auf der Fachmesse Südback ausgezeichnet. Die<br />
Preisträger müssen mit kreativen Konzepten zur Imagepflege<br />
des handwerklichen Stollens überzeugen.<br />
Bäckermeister Martin Haß präsentierte seine Bäckerei<br />
Bertermann, zu der 40 Verkaufsstellen und rund 300<br />
Mitarbeiter gehören, als kompetente Stollenbäckerei. Mit<br />
umfangreicher Sortimentserweiterung auf zehn abwechslungsreiche<br />
Stollen-Sorten, für jede Sorte eine eigene<br />
Erkennungsfarbe vom Etikett bis zum Schleifenband und<br />
dem Nimbus „handgefertigt“, wird eine erfolgreiche Stollensaison<br />
umgesetzt.<br />
Das neue Verpackungsdesign der Bertermann-Stollen wirkt<br />
edel und natürlich. Für kleine Probierstollen wurden handliche<br />
Faltschachteln aus Naturkarton gewählt, die Stollen<br />
auch zum kleinen Mitbringsel machen.<br />
Die Jury lobte Leidenschaft<br />
und Engagement<br />
des Handwerkbetriebes<br />
für das Traditionsgebäck,<br />
den Stollen. Mit kreativen<br />
Ideen und mit innovativen<br />
Rezepten gelang es ihnen,<br />
neue Stollen-Spezialitäten<br />
zu schaffen. Die Stollenliebhaber<br />
können sich<br />
freuen auf die besondere<br />
weihnachtliche Leckerei –<br />
auf einen preisgekrönten<br />
Stollen aus dem Mindener<br />
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SENIOREN JOURNAL<br />
GESCHÄFTLICHES<br />
5. Adventszauber<br />
im Central-Garten-Center<br />
Der fünfte Adventszauber verzauberte Tausende von<br />
Besuchern im Central Garten Center an der Königstraße<br />
in Minden. Der Adventsmarkt verwöhnte die Augen<br />
in stimmungsvoller Atmosphäre mit vorweihnachtlichen<br />
Blumenarrangements, Gestecken, Kränzen und natürlich<br />
mit Hunderten von traditionell roten Weihnachtssternen.<br />
Dazu eine Vielfalt an Dekorationen, rote Elche, liebliche<br />
Engel, klassische Weihnachtsmänner, ein bunter Reigen<br />
von Kugeln und Baumschmuck. Eine Tombola rundete den<br />
Besuch ab, viele glückliche Gewinner freuten sich. BB<br />
19
WEIHNACHTEN<br />
Eine Weihnachtsgeschichte (frei nach Charles Dickens)<br />
In der Stadt London lebte<br />
einst ein Geschäftsmann<br />
namens Scrooge. Dieser<br />
Scrooge war ein Leuteschinder,<br />
Erpresser und Halsabschneider,<br />
ein habgieriger<br />
alter Sünder. Hart und<br />
scharfkantig wie ein Feuerstein,<br />
in sich verschlossen<br />
und einsiedlerisch wie<br />
eine Auster. „Für die Armen<br />
sind die Gefängnisse und<br />
Armenhäuser da“, fuhr er<br />
jeden an, der um eine Spende<br />
bat. Sein Schreiber Bob<br />
arbeitete von früh bis spät<br />
in einem dunklen Loch für<br />
den geizigen Scrooge und<br />
konnte von seinem kargen<br />
Lohn nicht einmal seine<br />
Familie ernähren.<br />
20<br />
An einem Weihnachtsabend<br />
war Scrooge schlechter gelaunt<br />
denn je und ließ Bob<br />
besonders hart und lange<br />
arbeiten. Nach der Arbeit<br />
ging er in sein kaltes und<br />
dunkles Heim – denn nicht<br />
einmal für Licht und Kohlen<br />
wollte Scrooge einen Penny<br />
ausgeben. Er verfluchte<br />
Weihnachten, den Schwindel<br />
von Mitgefühl und Freude<br />
und alle, die um sein<br />
Geld bettelten. Griesgrämig<br />
schlief er ein.<br />
Aber als die Turmuhr eins<br />
schlug, fuhr er mit einem<br />
Schrecken aus dem<br />
Schlaf. Eine seltsame<br />
Gestalt stand vor dem<br />
Bett – einem Kinde<br />
ähnlich und doch<br />
verrunzelt und<br />
weißhaarig wie<br />
ein alter Mann.<br />
„Wer bist du?“,<br />
fragte Scrooge.<br />
„Ich bin der<br />
Geist der verg<br />
a n g e n e n<br />
Weihnachten“,antwortete<br />
das Wesen<br />
mit<br />
m i l d e r<br />
Stimme.<br />
„ S t e h<br />
auf und<br />
komm<br />
mit!“.<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
Scrooge konnte sich gegen<br />
diesen sanften Befehl nicht<br />
wehren und folgte dem<br />
Geist. Wie auf Wolken getragen<br />
führte das kleine Wesen<br />
Scrooge in eine Schule.<br />
Dort saß ein einsamer Junge<br />
vor seinen Büchern auf<br />
der Bank, während draußen<br />
die Kinder im Schnee spielten<br />
und einen Christbaum<br />
schmückten. „Das bin ja ich<br />
selbst! Was soll das bedeuten?“,<br />
flüsterte der alte Scrooge.<br />
Doch die Bilder lösten<br />
sich auf, und er lag wieder in<br />
seinem kalten Bett.<br />
Die Turmuhr schlug zwei.<br />
Ein neues Wesen erschien –<br />
ein Riese mit sanften Augen<br />
und einer Krone aus Stechpalmenzweigen.<br />
„Und wer<br />
bist du?“, flüsterte Scrooge.<br />
„Ich bin der Geist der heurigen<br />
Weihnacht. Komm mit<br />
mir!“ Ehe er sich’s versah,<br />
fand sich Scrooge in einer<br />
ärmlichen Behausung wieder.<br />
Alles war weihnachtlich<br />
geschmückt, und Kinder<br />
spielten in der Stube. Da<br />
kam ein Mann mit einem<br />
kleinen Kind auf den Schultern<br />
herein. Es war Bob,<br />
Scrooges Schreiber. Die<br />
Kinder jauchzten vor Glück,<br />
ihren Vater zu sehen. Aber<br />
Bob machte ein trauriges<br />
Gesicht. „Was ist mit ihm?“,<br />
fragte Scrooge. „Es ist sein<br />
Kind“, antwortete der Geist.<br />
„Es ist krank. Und wenn Bob<br />
nicht das Geld für eine Medizin<br />
zusammenbringt, dann<br />
muss es sterben“. Scrooge<br />
holte Luft, um etwas zu sagen,<br />
aber wieder lösten sich<br />
die Bilder auf, und er fand<br />
sich in seinem Bett wieder.<br />
Ängstlich wartete er, bis<br />
die Turmuhr drei schlug.<br />
Es erschien eine hagere<br />
Gestalt in einem schwarzen<br />
Umhang. „Wer bist<br />
du?“. Die Gestalt gab<br />
keine Antwort. „Bist<br />
du der Geist der kommenden<br />
Weihnacht?“.<br />
Statt einer Antwort<br />
führte die Gestalt Scrooge<br />
mit sich. Wieder<br />
fand sich Scrooge in<br />
Bobs Stube. Ein Sarg<br />
war im Zimmer aufgebahrt<br />
und darin lag das kleine<br />
Kind, das Bob zuvor noch<br />
auf den Schultern getragen<br />
hatte. „Jetzt ist der kleine<br />
Tim tot!“, weinte Bobs Frau.<br />
„Wenn uns dieser Scrooge<br />
doch die Schulden erlassen<br />
hätte!“<br />
„Nein!“, schrie Scrooge,<br />
aber die schwarze Gestalt<br />
führte ihn zum Friedhof. Zerlumpte<br />
Gestalten hatten ein<br />
Grab ausgehoben und den<br />
Sarg aufgestemmt. „Wenn<br />
er uns schon im Leben<br />
nichts gegeben hat, soll er<br />
uns wenigstens im Tod nützen!“,<br />
rief eine Frau. „Vielleicht<br />
haben sie dem alten<br />
Geizhals ein schönes Hemd<br />
mit in den Tod gegeben“.<br />
„Wer ist das, wessen Grab<br />
wird hier so schändlich beraubt?“,<br />
fragte Scrooge. Der<br />
Geist deutete nur auf den<br />
Grabstein. Scrooge wurde<br />
bleich. Sein eigener Name<br />
stand dort geschrieben.<br />
„Nein, das kann nicht die Zukunft<br />
sein!“, schrie er so laut<br />
er konnte. Von seinem eigenen<br />
Schrei erwachte er und<br />
lag wieder in seinem Bett.<br />
Von draußen kam das Licht<br />
des Weihnachtsmorgens<br />
durch die Fenster. „Nein, so<br />
soll nicht die Zukunft sein!“,<br />
rief Scooge.<br />
Noch am gleichen Morgen<br />
kaufte er den größten Truthahn,<br />
den er finden konnte<br />
und schickte ihn an Bobs<br />
Adresse: Er spendete sein<br />
riesiges Vermögen für die<br />
Armen und vergaß auch<br />
seinen Schreiber Bob nicht.<br />
Dem kleinen Tim aber wurde<br />
er wie ein Vater und rettete<br />
ihn vor dem Tod. Scrooge<br />
wurde als warmherzigster<br />
und großzügigster Mann<br />
Englands bekannt. Wenn er<br />
gefragt wurde, was denn mit<br />
ihm geschehen sei, antworte<br />
er: „Ich habe Weihnachten<br />
so oft versäumt – jetzt<br />
soll für den Rest meines Lebens<br />
jeden Tag Weihnachten<br />
sein. Und Gott segne<br />
uns alle!“
Weihnachten in<br />
aller Welt<br />
Christen in aller Welt feiern zur gleichen Zeit das schönste<br />
Fest des Jahres. Doch Weihnachten wird in vielen Ländern<br />
unterschiedlich begangen.<br />
In Frankreich dreht sich Weihnachten traditionell alles ums<br />
Essen. Jede Region hat ihre typischen Spezialitäten. Im Elsass<br />
ist es ein Gänsebraten, in Burgund Truthahn mit Kastanien,<br />
in Paris und Umgebung sind es Austern und Gänseleberpastete.<br />
Nach dem Essen wird meist ein „Bûche de<br />
Noёl“, eine Cremerolle, die wie ein Baumstamm aussieht,<br />
aufgetragen. Am 6. <strong>Jan</strong>uar, dem Dreikönigstag, gibt es in<br />
französischen Familien die „Galette des Rois“, den Königskuchen.<br />
In diesem Kuchen ist eine kleine Figur versteckt.<br />
Wer diese in seinem Kuchenstück hat, bekommt eine Papierkrone<br />
aufgesetzt und ist für den Rest des Abends „König“.<br />
Auch in Dänemark bringt der Weihnachtsmann die Geschenke.<br />
Weil das viel Arbeit ist, hat er Wichtel bei sich, die<br />
ihm helfen, die „Julenisser“. Am Heiligen Abend stellt jede<br />
Familie in Dänemark eine Schüssel Haferbrei für die Julenisser<br />
vor die Türe. Wer das vergisst, der bekommt auch<br />
keine Geschenke vom Weihnachtsmann.<br />
In vielen italienischen Familien müssen die Kinder bis zum<br />
6. <strong>Jan</strong>uar auf die Bescherung warten. Dann kommt die „Befana“<br />
in Gestalt einer alten Hexe den Kamin heruntergesaust<br />
oder durch Türen, um den Kindern die Geschenke in<br />
die Schuhe zu legen.<br />
In Spanien müssen die Kinder ebenfalls Geduld haben und<br />
bis zum Dreikönigstag auf ihre Bescherung warten. Sie<br />
stellen ihre Schuhe vor die Tür. Vorher haben sie diese mit<br />
Stroh gefüllt, damit die Kamele der Heiligen Drei Könige<br />
sich damit stärken können. Wenn die Kamele das Stroh gefressen<br />
haben, legen die Heiligen Drei Könige die Geschenke<br />
für die Kinder hinein.<br />
Die russischen Kinder werden von der „Babuschka“, einer<br />
freundlichen alten Frau beschenkt. Die Legende sagt, dass<br />
die Babuschka von den Heiligen Drei Königen besucht wurde,<br />
die auf der Suche nach dem Christkind waren. Sie haben<br />
die Babuschka gefragt, ob sie nicht mit ihnen auf die Suche<br />
gehen wolle. Die alte Frau war aber zu müde, sodass die<br />
Weisen aus dem Morgenland ohne sie weitergereist sind.<br />
Am nächsten Morgen aber fand die Babuschka keine Ruhe<br />
mehr, packte einen Korb mit Geschenken und lief den Königen<br />
hinterher. Weil sie sie aber nie gefunden hat, irrt sie<br />
noch heute von Haus zu Haus und verteilt Geschenke.<br />
Die schwedischen Kinder bekommen von einem kleinen<br />
Gnom, dem „Jultomte“ ihre Geschenke. Der klopft ganz<br />
schnell an die Haustür, stellt die Geschenke ab und ist schon<br />
wieder verschwunden, bevor man ihn sehen kann. Der 13.<br />
<strong>Dez</strong>ember, der Tag der Heiligen Lucia, ist in Schweden ein<br />
besonderer Tag. Eine Tochter des Hauses übernimmt die<br />
Rolle der Heiligen Lucia. Sie steht ganz früh morgens auf<br />
und zieht ein weißes Kleid mit einer roten Schärpe an. Dazu<br />
trägt sie einen Kranz aus Blättern und leuchtenden Kerzen.<br />
Dann weckt sie jedes Familienmitglied mit einem Weihnachtslied<br />
und bringt das Frühstück ans Bett. AP<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
WEIHNACHTEN<br />
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„Alle Jahre wieder“<br />
Unser traumhaft traditionelles<br />
Weihnachtsbuffet<br />
Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag freuen wir uns auf Ihren<br />
Besuch! Unsere Räumlichkeiten sind festlich dekoriert, es<br />
duftet nach ofenfrischer knuspriger Ente, Wildspezialitäten<br />
und saftigem Grillfleisch. Viele weitere Köstlichkeiten<br />
aus unserer Küche wie Suppen, Beilagen und weihnachtlichem<br />
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25.12.10 von <strong>11</strong>.00 bis 14.30 Uhr und 17.30 bis <strong>22</strong>.00 Uhr<br />
26.12.10 von <strong>11</strong>.00 bis 17.00 Uhr<br />
Heiligabend geschlossen<br />
Wir bitten um Tischreservierung : Tel.: 05734 - 51 <strong>11</strong> 10<br />
Sylvester kommt mit großen Schritten, das Jahr neigt sich<br />
dem Ende. Unser großer Sylvesterball wird Sie glücklich<br />
und genüsslich ins Neue Jahr bringen. Ein musikalisches<br />
Rahmenprogramm begleitet Sie schwungvoll durch den<br />
Abend, unser Küchenteam sorgt für Ihr leibliches Wohl,<br />
und viele freundliche Helfer servieren Ihnen unsere Delikatessen<br />
und Getränke. Ein Begrüßungscocktail erwartet<br />
Sie, dazu ein Buffet mit excellenten Speisen, ein Mitternachts-Snack,<br />
begleitet von ausgesuchten Weinen und<br />
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Person. Bitte reservieren Sie rechtszeitig, der Vorverkauf<br />
hat bereits begonnen!<br />
Wichtige Information! Wenn Sie uns von Minden aus über<br />
Bergkirchen oder der Lutternschen Egge besuchen möchten,<br />
fahren Sie trotz aller Hinweisschilder, dass angeblich die Straßen<br />
nach Bad Oeynhausen gesperrt sind, immer geradeaus<br />
– Sie erreichen ohne irgendeine Sperrung Volmerdingsen und<br />
unser Restaurant! Von Bad Oeynhausen kommend, beachten<br />
Sie bitte unsere aufgestellten hauseigenen Hinweisschilder.<br />
Gute Fahrt!<br />
21
WEIHNACHTEN<br />
Was Kinder so über den Weihnachtsmann sagen …<br />
Er fliegt mit dem Schlitten durch die Luft. Da<br />
sind auch die Geschenke für alle Kinder drauf.<br />
Nach Weihnachten kann er sich wieder<br />
ausruhen. Dann liegt er auf der Liege und<br />
schläft.<br />
Er trägt immer einen langen roten Mantel.<br />
Immer den alten. Dann hat er noch eine<br />
rote Mütze auf und den großen Sack mit den<br />
Geschenken dabei. Ob er wohl auch mal zum Friseur<br />
geht, um sich den Bart schneiden zu lassen?<br />
Was macht der Weihnachtsmann wohl im Sommer? Vielleicht<br />
packt er dann schon die Geschenke ein, weil er das im<br />
Winter nicht alles schafft. Und er spielt im Wald<br />
mit der Weihnachtsfrau und den Hasen und<br />
Rehen.<br />
Was der Weihnachtsmann wohl isst?<br />
Er kann sich ja nichts<br />
kochen, weil er keine Küche hat. Dann isst<br />
er nur kalte Sachen.<br />
Der Weihnachtsmann hat eine Werkstatt, um<br />
die Geschenke zu basteln. Dabei helfen ihm viele Elfen, die leben<br />
nämlich auch am Nordpol. Die Geschenke bringt er aber ganz<br />
allein an alle Kinder auf der Welt. Der Schlitten wird ganz voll<br />
gepackt. Da müssen die Elche sich tüchtig anstrengen, wenn sie den<br />
Schlitten ziehen.<br />
<strong>22</strong><br />
SENIOREN JOURNAL<br />
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Hundertfache Frucht<br />
Fast jeder kennt das Weihnachtslied: „Oh du fröhliche“.<br />
Seinen Dichter, Johannes Daniel Falk (1768 – 1826), kennen<br />
nur wenige.<br />
Er wurde auf dem historischen Friedhof in Weimar neben<br />
dem Grab der Goethe-Familie begraben. Als er zu Goethe<br />
nach Weimar kam, war er ein Spötter und Satiriker. Doch<br />
dann kam es zu schweren Schicksalsschlägen in seinem<br />
Leben.<br />
Seine sieben Kinder starben, er selbst entging mit Mühe<br />
dem Tod. Dadurch kam er zu einem lebenslangen Glauben,<br />
der ihn und seine Frau zu Helfern für zahlreiche hilfsbedürftige<br />
Kinder machte. Er nahm Waisenkinder auf, ohne<br />
dass er wusste, wie er sie ernähren sollte.<br />
1821 erwarb er ein Haus. Er ließ es umbauen zum „Lutherhof“,<br />
dem ersten evangelischen Waisenhaus. Im Laufe der<br />
Jahre halfen er und seine Frau über 500 Kindern. Unter<br />
Berufung auf das Vorbild Falks entstanden unter anderem<br />
das Martinsstift Erfurt, die Kinderrettungsanstalt Beuggen<br />
bei Basel und das Rauhe Haus in Hamburg. AP<br />
Oh du fröhliche,<br />
Oh du selige,<br />
Gnadenbringende Weihnachtszeit.<br />
Welt ging verloren,<br />
Christ ward geboren,<br />
Freue, freue dich, oh Christenheit!<br />
Oh du fröhliche,<br />
Oh du selige,<br />
Gnadenbringende Weihnachtszeit.<br />
Christ ist erschienen,<br />
Uns zu versühnen,<br />
Freue, freue dich, oh Christenheit!<br />
Oh du fröhliche,<br />
Oh du selige,<br />
Gnadenbringende Weihnachtszeit.<br />
Himmlische Heere<br />
Jauchzen Dir Ehre,<br />
Freue, freue dich, oh Christenheit!<br />
Es war auf einer Reise in eine fremde Großstadt. Der<br />
Fahrer des Reisebusses kündigte an, dass es seine erste<br />
Fahrt dorthin sei und es Schwierigkeiten geben könnte,<br />
ein bestimmtes Ziel problemlos zu finden. Schnell gab es<br />
Unruhe unter den Reisenden und von vielen Seiten kam<br />
der Ausruf: Hat der Bus oder der Fahrer denn kein Navigationsgerät?<br />
Und woran orientiert er sich? Mit kleinen Komplikationen<br />
und Hinweisen von Passanten wurde dennoch<br />
das Ziel gefunden.<br />
Aber die Frage ergibt sich, warum nicht nutzen, was das<br />
Erreichen eines gewünschten Zieles sicherer und wahrscheinlicher<br />
macht?<br />
Und dann die alles<br />
überragende Frage:<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
Christliche Werte<br />
CHRISTLICHE<br />
WEIHNACHTEN<br />
WERTE<br />
Wo finden wir das<br />
„NAVI“ für unseren<br />
ganz persönlichen<br />
Lebensweg — für Zeit und Ewigkeit?<br />
Es ist bald Weihnachten.<br />
Gott gab der in alten Gesetzen verharrenden Menschheit<br />
mit der Sendung seines Sohnes eine Neuorientierung für<br />
alle, die ihr Leben ernst nahmen und sich für eine Wegweisung<br />
durch ihr Leben und zum Himmel aufgeschlossen<br />
zeigten.<br />
Als Jesus später in einer besonderen Situation gefragt<br />
wurde „Wie können wir den Weg wissen?“, antwortete er:<br />
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“. Und am<br />
Ende seiner Lehrtätigkeit verhieß er die Sendung des Heiligen<br />
Geistes, der zukünftig in alle Wahrheit leiten sollte.<br />
Die Lehre Jesu Christi und darüber hinaus die Umsetzung<br />
der frohen Botschaft des Evangeliums übertreffen alle Navigationslehren<br />
an Sicherheit und Zielgenauigkeit.<br />
Wie oft suchen die Menschen einen Weg zum Frieden,<br />
einen Weg zur Versöhnung, einen Ausweg aus Konflikten<br />
dieser Welt oder aus seelischen Bedrängnissen. Wie viele<br />
Menschen halten täglich Ausschau nach einem Weg in<br />
eine allgemeine oder persönliche gute Zukunft.<br />
Die göttliche Navigation veraltet nicht, wohl dem, der sie<br />
nutzt. Schon David bat Gott: Tue mir kund den Weg, darauf<br />
ich gehen soll. Gottes Wort und Weisung war sein<br />
„NAVI“. Er nutzte es.<br />
Wenden wir uns an Gott und Jesus Christus und hören<br />
wir auf das, was heute in ihrem Namen aus dem Heiligen<br />
Geist verkündet wird.<br />
In dieser Jahreszeit gibt es viele Einladungen zu einem<br />
Tag der offenen Tür bei besonderen Weihnachsausstellungen.<br />
Viele Angebote mit weihnachtlichem Charakter<br />
sollen zum Kauf anregen.<br />
Sonntäglich laden die Christen ein zum Tag der offene Kirchentür.<br />
Angeboten wird das „NAVI des christlichen Lebens“.<br />
Gott schenkt es dir. Komm und nimm es an.<br />
Gedanken eines Neuapostolischen Christen.<br />
Orte und Gottesdienstzeiten der NEUAPOSTOLISCHEN KIRCHE<br />
finden Sie in der Sonnabend-<strong>Ausgabe</strong> des Mindener Tageblattes<br />
oder im Internet unter: www.nak-minden.de<br />
23
ick in Schale:<br />
en für 4 Portionen:<br />
er und Hummersauce: zwei gekochte Hummer<br />
g), 180g Zwiebeln, 60g Möhren, 100g Staudensel-<br />
5EL Olivenöl, 1EL Tomatenmark, 400ml roter<br />
in, 1 Lorbeerblatt, 1TL Wacholderbeeren (ange-<br />
), Salz, 1 Limette, 100g Kirschtomaten, 10 Stiele<br />
320g Linguine, 20g Butter (kalt), 2 Schalot-<br />
0 ml Rotwein, 100ml Cassis, 250g Schalotten,<br />
erblatt, Salz<br />
tung:<br />
Sauce die Hummerschwänze drehend vom Brustlösen<br />
und mit einer Küchenschere seitlich öffnen.<br />
fleisch herauslösen und den Darm entfernen.<br />
und Gelenke vom Kopf abdrehen, Fleisch auslöeinem<br />
Plattierer den Panzer leicht aufbrechen.<br />
fleisch vorsichtig herausnehmen, kalt abspülen,<br />
pfen und kalt stellen. Hummerpanzer gut auseinen<br />
Gefrierbeutel geben und mit dem Platkleinern.<br />
Zwiebeln fein würfeln. Möhren putzen,<br />
nd fein würfeln. Sellerie putzen, waschen und<br />
eln. 3-4EL Öl in einem breiten Topf erhitzen,<br />
anzer darin bei mittlerer Hitze 5-6 Minuten braeln,<br />
Möhren und Sellerie zugeben und weitere<br />
n braten. Tomatenmark zugeben und kurz un-<br />
Mit Portwein ablöschen und stark einkochen.<br />
altem Wasser auffüllen und ca. 1 Stunde kön.<br />
10 Minuten vor Ende der Garzeit Lorbeer<br />
lder zugeben. Sauce durch ein feines Sieb in<br />
f gießen und gut abtropfen lassen. Sauce auf<br />
chen, eventuell mit Salz würzen.<br />
lotten Rotwein, Portwein und Cassis in einem<br />
lerer Hitze auf die Hälfte einkochen. Schalot-<br />
GENUSS<br />
nguine an Hummersauce<br />
24<br />
ten und Lorbeer zugeben und offen weitere 8-10 Minuten<br />
leicht sämig einkochen, mit Salz würzen.<br />
Limettenschale abreiben, Limettensaft auspressen. Tomaten<br />
waschen. 4 der Kerbelblättchen fein schneiden.<br />
Nudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung<br />
bissfest kochen, in ein Sieb gießen, abtropfen lassen<br />
und dabei 100ml Nudelwasser auffangen. Restliches Öl in<br />
einer beschichteten Pfanne erhitzen, Tomaten, Scherenund<br />
Schwanzfleisch darin bei mittlerer Hitze 2 Minuten<br />
braten. Restliches Hummerfleisch und etwas Limettensaft<br />
zugeben, kurz mitbraten und mit Salz würzen. Restlichen<br />
Limettensaft, fein geschnittenen Kerbel, Butter, Nudeln<br />
und Nudelwasser in die Hummersauce geben und kurz<br />
sämig einkochen. Nudeln mit Hummer, Schalotten und<br />
Tomaten auf einen Teller geben und mit restlichem Kerbel<br />
garniert servieren.<br />
Unsere Weinempfehlung!<br />
Antinori<br />
Santa Cristina<br />
Dieser Wein hat ein intensives Aroma,<br />
wie reife Früchte mit floralen Anklängen.<br />
Im Geschmack gut strukturiert, weich<br />
und harmonisch, wird er im Abgang durch<br />
weiche Tannine und einen anhaltend<br />
fruchtigen Nachhall charakterisiert.<br />
Ein perfekter Begleiter für Vorspeisen,<br />
Pasta-Gerichte und mittelaltem Käse.<br />
Toscana, rot, trocken<br />
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Zutaten:<br />
1 Rehrückenfilet (ca. 650 g, ohne Knochen), 5 Wacholderbeeren,<br />
1 TL grob gemahlener Pfeffer, 1 TL<br />
getrockneter Thymian, 20 g Butter, 1 EL Zucker, 50 ml<br />
Kalbfonds, 1 Prise Salz<br />
Zubereitung:<br />
Fleisch in vier gleich große Teile schneiden. Wacholderbeeren<br />
zerdrücken, mit Thymian und Pfeffer mischen.<br />
Fleisch damit würzen. Mit Klarsichtfolie bedecken und<br />
ca. 30 Minuten ziehen lassen. Dann das Fleisch salzen,<br />
in heißer Butter rundum rasch braun (innen rosa)<br />
braten. Dann in Alufolie wickeln und ruhen lassen. In<br />
der Zwischenzeit Beilagen und Gemüse vorbereiten,<br />
zum Beispiel Salzkartoffeln, Pasta, Rotkohl. Fleisch<br />
mit den Beilagen servieren.<br />
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Raimbault Sancerre<br />
Marcus Lagmöller stellt sich vor.<br />
Als ausgebildeter Sommelier hat er die Weine<br />
in diesem Magazin zusammengestellt.<br />
Weist intensive Aromen von Gräsern<br />
und Früchten, vor allem Zitrusfrüchten<br />
auf und erinnert an weiße Blüten.<br />
Im Mund dominiert ein frischer und<br />
fruchtiger Geschmack. Passt bestens<br />
zu Fisch, Schalentieren oder auch zu<br />
frischem Ziegenkäse.<br />
Loire, weiß, tocken<br />
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Euro <strong>11</strong>, 99<br />
Kanadischer<br />
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Kanadische Atlantikhummer stammen<br />
aus den Salzgewässern an den<br />
Küsten von Nova Scotia, New Brunswick,<br />
Prince Edward Island, Neufundland<br />
und Québec und sind das wertvollste<br />
und bekannteste Exportgut<br />
von Meeresprodukten, das Menschen<br />
in über 50 Ländern schmeckt – entweder<br />
als eigenständige Mahlzeit oder<br />
als eine von zahllosen Spezialitäten.<br />
Stück, ca 400g Euro 19, 90<br />
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Picpoul de Pinet<br />
Die Rebsorte Picpoul ist eine Besonderheit<br />
aus dem Anbaugebiet Languedoc.<br />
Helles Gelb, zartfruchtige Aromen<br />
von Pampelmuse, Zitrusfrüchten und<br />
Äpfeln, lebendige Säure, angenehm<br />
erfrischend. Der ideale Begleiter zu<br />
Austern und anderen Meeresfrüchten.<br />
Languedoc, weiß, trocken<br />
0,75 Ltr. Flasche<br />
Euro 4, 49<br />
Magazin <strong>2010</strong>/20<strong>11</strong><br />
Thunfischfilet Pastrami<br />
Vom Aussehen wie auch vom Geschmack<br />
erinnert der kalt geräucherte<br />
Thunfisch an einen edlen Kernschinken<br />
und harmoniert hervorragend zu<br />
erstklassigen Weinen. Er wird würzig<br />
als Pastrami oder asiatisch im Sesammantel<br />
veredelt und am Stück oder<br />
fein geschnitten angeboten.<br />
100g, Euro 4, 99<br />
Montgolfier Chablis<br />
Ihren Weltruf haben die Chablis-Weine<br />
durch ihre typische Leichtigkeit, ihre<br />
Frische, ihren Duft sowie ihrem ausgewogenen<br />
trockenen Geschmack erreicht.<br />
Passend zu Schalentieren und<br />
Fischgerichten.<br />
Burgund, weiß, trocken<br />
0,75Ltr. Flasche<br />
Euro 6, 99<br />
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Für Genießer. Weine und Spezialitäten, das exklusive Magazin liegt ab<br />
sofort und kostenlos für Sie in Ihrem WEZ bereit. Unser WEZ Sommelier<br />
hat über 70 Weine für jeden Geschmack und Anlass ausgewählt, die<br />
wir Ihnen vorstellen und anbieten. Lassen Sie sich inspirieren: Nutzen<br />
Sie unsere Rezeptideen und Tipps für Feinschmecker als kulinarische<br />
Anregungen für die bevorstehenden Festtage.<br />
Viel Vergnügen, Ihr WEZ Team.<br />
SENIOREN JOURNAL
Rinderfilet mit Limettenbutter<br />
und Pfifferlingen<br />
(Sanft garen mit der 80-<br />
Grad- Methode)<br />
Zutaten:<br />
4 Rinderfiletsteaks (je<br />
180g), 70 g Butter, Salz,<br />
Frisch gemahlener weißer<br />
Pfeffer, 400 g Pfifferlinge, 3 Schalotten, 2 EL Limettensaft,<br />
50 g Butter, 1 EL Petersilienblättchen<br />
Zubereitungszeit: 30 Minuten<br />
Garzeit: 20 Minuten<br />
Zubereitung:<br />
1. Den Backofen bei Ober-/Unterhitze auf 80 Grad Celsius<br />
vorheizen. Einen großen feuerfesten Teller oder eine<br />
Auflaufform mit niedrigem Rand auf dem Rost (mittlere<br />
Schiene) mit erhitzen.<br />
2. Rinderfilet unter fließendem kaltem Wasser abspülen<br />
und trocken tupfen, die Filets enthäuten.<br />
3. 20 g Butter in der Pfanne zerlassen. Die Rinderfilets<br />
darin von jeder Seite 2 Minuten anbraten, salzen, pfeffern,<br />
herausnehmen und auf dem vorgewärmten Teller oder in<br />
die Auflaufform legen. Die Filets mit 25 g Butter bestreichen,<br />
auf den Rost in den Backofen schieben und etwa<br />
20 Minuten garen. Die Pfanne mit dem Bratenfett beiseite<br />
stellen.<br />
4. Pfifferlinge putzen, mit Kückenpapier abreiben, evtl.<br />
kurz abspülen und trocken tupfen. Pfifferlinge evtl. halbieren<br />
oder vierteln. Schalottenwürfel abziehen und in kleine<br />
Würfel schneiden.<br />
5. Restliche Butter in der beiseite gestellten Pfanne mit<br />
dem Bratenfett zerlassen. Schalottenwürfel darin andünsten.<br />
Pfifferlinge zugeben, unter mehrmaligem Wenden<br />
etwa 10 Minuten dünsten und mit Salz und Pfeffer würzen.<br />
6. Limettensaft und Butter in einem Pfännchen kurz aufkochen<br />
lassen. Die Filets mit der Limettenbutter beträufeln,<br />
mit den Pfifferlingen anrichten und Petersilienblättchen<br />
bestreuen.<br />
Beilage: grüne Nudeln und<br />
Tomatensalat<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
Rouladen nach Großmutters Art<br />
Das feinste Stück vom Rind.<br />
Bauerngut Fleisch- und Wurstwaren GmbH · Hasengarten 1a · 31675 Bückeburg · info@bauerngut.de<br />
GENUSS RUBRIK<br />
Zutaten:<br />
4 Stück Rinderrouladen, 2 EL Senf, 150 g Speck, 3 Zwiebeln,<br />
Prise Salz, Prise Pfeffer, 750 ml Fleischbrühe, 8<br />
Stück Gewürzgurken<br />
Zubereitung:<br />
Die Rinderrouladen mit dem Senf bestreichen, nach Belieben<br />
pfeffern, salzen und mit Speck belegen. Anschließend<br />
Gurken und Zwiebeln in Scheiben schneiden und<br />
auf den Speck legen. Nun die Roulade zusammenrollen<br />
und mit Garn umwickeln. Die Rouladen in etwas Öl anbraten,<br />
bis sie leicht bräunlich sind. Abschließend die<br />
Fleischbrühe dazugießen und alles 1,5 Stunden schmoren<br />
lassen. Die Soße wie gewohnt andicken.<br />
Regionale Beilagen-Varianten:<br />
Salzkartoffeln mit Rotkohl, Kartoffeln mit Apfel- oder<br />
Zwiebelringen, Klöße mit Rotkohl, Rosenkohl mit Kartoffelpüree<br />
25
NATUR<br />
26<br />
Weißdorn –<br />
Energie fürs schwache Herz<br />
Der dekorative Strauch gilt als bewährtes Naturheilmittel<br />
bei leichten Formen der Herzschwäche. Er ist in Europa<br />
sowie im östlichen Mittelmeergebiet beheimatet. Beim<br />
Weißdorn handelt es sich um einen strauchartigen Baum,<br />
der bis zu zwölf Meter hoch werden kann. In Europa wurde<br />
der Weißdorn in der Antike als Feuerholz oder zur Herstellung<br />
kleiner Holzgegenstände benutzt. Im Mittelalter diente<br />
er aufgrund seiner stacheligen Dornen zur Abzäunung von<br />
Feldern und Gehöften. Sein volkstümlicher Name „Heckendorn“<br />
weist noch heute darauf hin.<br />
Um den Weißdorn ranken sich zahlreiche Mythen.<br />
Eine christliche Legende besagt,<br />
dass Josef von Arimathäa, einer von<br />
Jesus Jüngern, im englischen Glastonbury<br />
seinen Wanderstab in die<br />
Erde steckte, woraus ein Weißdornbaum<br />
wuchs, der zweimal<br />
im Jahr - zu Ostern und<br />
zu Weihnachten – blühte.<br />
Ohne „Wunderzugabe“<br />
blüht der Weißdorn einmal<br />
in den Monaten Mai<br />
und Juni. Die weißen<br />
Blüten machen den<br />
Baum recht dekorativ<br />
und verströmen<br />
einen besonders<br />
w o h l r i e c h e n d e n<br />
Duft. Bis September<br />
reifen schließlich<br />
rote, den Hagebutten<br />
ähnelnde,<br />
Früchte heran. Sie<br />
sind essbar, aber<br />
wegen ihrer mehligen<br />
Beschaffenheit<br />
nicht gerade als Delikatesse<br />
begehrt.<br />
Zuerst entdeckten die<br />
alten Chinesen den<br />
Weißdorn für ihre Heilkunde.<br />
Seit dem 18. Jahrhundert<br />
wurde Weißdorn für<br />
medizinische Anwendungen<br />
entdeckt. Man empfahl ihn gegen<br />
Durchfall und zur Blutstillung.<br />
Erst ab der zweiten Hälfte des 19.<br />
Jahrhunderts kamen Wissenschaftler<br />
der eigentlichen Heilkraft des Weißdorns<br />
auf die Spur – als Mittel gegen verschiedene<br />
Herzleiden. Heute gilt das in weiten Teilen Europas<br />
verbreitete Gewächs als eine der am besten untersuchten<br />
Arzneipflanzen und als wirksames Naturheilmittel zur begleitenden<br />
Behandlung bei beginnender Herzschwäche.<br />
Arzneilich genutzt werden beim Weißdorn seine getrockneten<br />
Blätter und Blüten. Sie enthalten Flavonoide, Amine<br />
und Pflanzensäuren. Diese Wirkstoffe steigern die Schlagkraft<br />
des Herzens und verbessern die Leistung des Herzmuskels.<br />
Das Herz schlägt kräftiger, die Durchblutung des<br />
ganzen Körpers wird verbessert. Sie erweitern aber auch<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
speziell die Herzkranzgefäße, und das Herz bekommt<br />
mehr Sauerstoff.<br />
Die herzstärkende Wirkung beruht auf der besseren<br />
Durchblutung des Herzmuskels und der Herzkranzgefäße<br />
und verbessert die Sauerstoffversorgung des Pumporgans.<br />
Zusätzlich steigern die Wirkstoffe die Leistung und<br />
Schlagkraft des Herzens. Wie wirkt der Inhaltsstoff? Das<br />
menschliche Herz vollbringt Tag für Tag Höchstleistungen.<br />
Mit durchschnittlich 60 bis 80 Schlägen pro Minute pumpt<br />
es das Blut bis in den letzten Winkel des Körpers.<br />
Das Herz ist also eine pausenlos arbeitende<br />
Pumpe, die Blut und Sauerstoff in unseren<br />
Körper befördert. Ist das Herz zu<br />
schwach, fehlt ihm für diese Arbeit<br />
die Kraft. Eine Weile kann das<br />
Herz seine Leistung noch aufrechterhalten,<br />
indem sich der<br />
Herzmuskel stärker zusammenzieht<br />
oder indem das<br />
Herz schneller schlägt.<br />
Reicht das nicht, verdickt<br />
sich die Herzmuskulatur,<br />
und die<br />
Herzkammern erweitern<br />
sich. Letztlich<br />
schadet das aber<br />
mehr als es nutzt.<br />
Kurzatmigkeit, Müdigkeit<br />
und Atemnot<br />
sind häufige Symptome<br />
einer Herzschwäche.Treppensteigen,<br />
Fenster<br />
putzen, die Einkaufstasche<br />
tragen:<br />
Manche Menschen<br />
kommen schon bei<br />
leichten körperlichen<br />
Belastungen aus der<br />
Puste, haben starkes<br />
Herzklopfen und fühlen<br />
sich erschöpft. Häufig<br />
handelt es sich dabei um<br />
typische Symptome einer<br />
Herzmuskelschwäche, auch<br />
Herzinsuffizienz genannt. Bei<br />
dieser Erkrankung gelingt es dem<br />
Herzen nur unzureichend, den Körper<br />
mit Blut zu versorgen.<br />
Weißdorn ist ein wirksames und sehr gut verträgliches<br />
Naturheilmittel. Mittlerweile haben auch zahlreiche Studien<br />
die positiven Wirkungen der Arzneipflanze belegt. In einer<br />
großen Untersuchung aus dem Jahre 2008 bestätigte sich<br />
die Wirksamkeit des Weißdornextrakts Trotzdem sollte bei<br />
Beschwerden, die das Herz betreffen, immer ein Arzt zu<br />
Rate gezogen werden. Wenn sich Beschwerden nicht innerhalb<br />
von vier Wochen bessern oder wenn Wasseransammlungen<br />
in den Beinen bemerkt werden, sollten Sie<br />
mit Ihrem Arzt sprechen. AP
Welche Blumen schenkt<br />
der Schneemann seiner Frau?<br />
Winterblüher wie Christrose,<br />
Winterling und Zaubernuss<br />
erwecken schon<br />
im <strong>Jan</strong>uar Frühlingsgefühle.<br />
Und<br />
das liegt nicht<br />
am Klimawechsel.<br />
B l ü h e n d e<br />
P f l a n z e n<br />
im Winter?<br />
Was<br />
als Katas<br />
t r o p h e<br />
in der<br />
Natur ers<br />
c h e i n t ,<br />
ist für<br />
e i n i g e<br />
Pflanzen<br />
Normalität.<br />
Die Winterblüher<br />
–<br />
wie ihr Name<br />
schon verrät<br />
– öffnen in der<br />
kalten Jahreszeit<br />
ihre Blüten, wenn<br />
draußen auch Schnee<br />
und Eis die Natur beherrschen.<br />
Die Zaubernuss, auch Hamamelis genannt, ist für ihre gelben<br />
Büschelblüten bekannt. Der Strauch blüht bis in den<br />
Februar hinein. Je nach regionalen und saisonalen Gegebenheiten<br />
blüht die Christrose (auch Schneerose) bereits<br />
im <strong>Dez</strong>ember. Aber Vorsicht: Sie ist giftig! Winterjasmin<br />
fühlt sich auch im Kübel wohl. Steht er geschützt auf der<br />
Terrasse oder im Hauseingang, blüht er bis in den März<br />
hinein. Der Winterling stammt ursprünglich aus Südosteuropa,<br />
ist aber längst in unseren Gärten und Parkanlagen<br />
heimisch. Die Staude blüht bis Ende <strong>Jan</strong>uar. Ab <strong>Jan</strong>uar<br />
Tipps zum Gartenjahr<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
öffnen sich die weißen Blüten<br />
der Winterheckenkirsche<br />
und verströmen einen<br />
süßen und wohlriechenden<br />
Duft. Im<br />
Garten gehört die<br />
Schneeheide zu<br />
den beliebtesten<br />
Winterblühern.<br />
Ihre ab <strong>Jan</strong>uar<br />
erscheinenden<br />
Blüten sind eine<br />
begehrte Insektennahrung.<br />
Wie kommt es, dass<br />
die zur Blütezeit meist<br />
blattlosen Winterblüher<br />
überhaupt Blüten bilden kön-<br />
nen, wenn es draußen wenig Sonne, dafür<br />
NATUR<br />
Winterjasmin<br />
aber Frost gibt? Die Pflanzen haben vorgesorgt und notwendige<br />
Nährstoffe gespeichert, ist die Erklärung. So speichert<br />
zum Beispiel der Winterling seine Nährstoffe in der<br />
Knolle, die Christrose in ihrem Wurzelstock und die Zaubernuss,<br />
wie andere Gehölze, in Holz und Wurzel. Im Winter<br />
mobilisieren diese Pflanzen dann ihre gespeicherten<br />
Nährstoffe und können so wach- sen und<br />
blühen. Die Blüten überste- hen<br />
sogar Minusgrade ohne<br />
Schaden, weil diese<br />
Winterblüher ihre<br />
Zellen durch eine<br />
Art „Frostschutz“<br />
schützen.<br />
Vielleicht sehen<br />
Sie bei Ihrem Winterspaziergang<br />
ja<br />
die eine oder andere<br />
Winterschönheit!<br />
AP<br />
<strong>Dez</strong>ember.<br />
Beobachten Sie Ihre Zimmerpflanzen. Trockene Heizungsluft fördert das Auftreten von Spinnmilben. Die lästigen<br />
Weißen Fliegen lassen sich mit natürlichen Gelbsteckern bekämpfen, Spinnmilben mit Hortex-Spray. Hier berät Sie<br />
gerne Ihr Fachhändler vor Ort. Damit Ihre prächtigen Orchideen lange blühen, empfiehlt der Experte spezielle Orchideen-Düngerstäbchen.<br />
Wühlmäuse bekämpfen Sie erfolgreich mit Wühlmausködern, die aus Möhrenschnitzelchen<br />
bestehen und im Boden aufquillen.<br />
<strong>Jan</strong>uar:<br />
Kontrollieren Sie die Klebekraft der Naturen-Leimringe, damit nicht doch die Frostspanner wandern.<br />
Der richtige Schnitt Ihrer Obstbäume erhält Ihr Gehölz gesund und gewährleistet jährlich gleichbleibende Erträge.<br />
Achten Sie auf abgestorbene und verschrumpelte Früchte, die pilzliche Erreger wie die Narrentaschenkrankheit oder<br />
Monila-Fruchtfäule enthalten können. Alle Wundstellen ab 3 cm Durchmesser mit Wundbalsam behandeln, erhältlich<br />
im Fachhandel.<br />
Winterling<br />
27
DOMICIL-RATGEBER<br />
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Der gute Rat aus der Domicil-Gruppe<br />
Schwester Ute<br />
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Schnupfen – ist die Nase dicht?<br />
Den Viren eins auswischen -<br />
Tipps, wie Sie schneller wieder fit werden!<br />
Noch immer gibt es kein Medikament, das wirksam Schnupfenviren<br />
bekämpfen kann. Die Symptome jedoch, die mit der<br />
Erkrankung einhergehen, lassen sich mit einfachen Strategien<br />
lindern. Wir verraten, wie Sie weniger leiden und schneller wieder<br />
fit werden.<br />
Schleimhaut feucht halten<br />
Eine trockene Nase und häufiges Niesen sind die ersten Anzeichen<br />
dafür, dass Schnupfenviren in den Körper eingedrungen<br />
sind. Sorgen Sie für intakte Schleimhäute. Ein effektives<br />
Hausmittel sind Nasensprays auf Basis von Emser Salz oder<br />
Meersalz. Sie befeuchten die Nasenschleimhaut und unterstützen<br />
so die Selbstreinigung. Auch wichtig: ausreichend trinken!<br />
Geeignet sind Kräutertees oder spezielle Erkältungstees.<br />
Viren ausschwemmen<br />
Mit einer Nasendusche oder Nasenspülkanne befeuchten Sie<br />
die Schleimhäute und schwemmen eingedrungene Schnupfenviren<br />
aus. Eine Nasenspüllösung können Sie einfach herstellen<br />
mit fertig abgepackten Portionsbeuteln.<br />
Dampf machen<br />
Bei einer stark verstopften Nase hilft das Inhalieren. Der heiße<br />
Dampf gelangt tief in die Atemwege und hilft, das Sekret zu verflüssigen.<br />
Einige Tropfen ätherisches Öl, die Sie dem heißen<br />
Wasser zusetzen, erleichtern das tiefe Durchatmen.<br />
Besser schlafen<br />
Ärgerlich, sobald man sich hinlegt, staut sich Sekret in den<br />
Atemwegen und man bekommt schlecht Luft. Dann helfen abschwellende<br />
Medikamente aus der Apotheke.<br />
28 SENIOREN JOURNAL
Apotheker Kürzel informiert:<br />
Gutes für Leber und Galle<br />
Unsere Leber ist ein wahres „Multifunktions-Organ“. Es ist<br />
erstaunlich, was sie alles leistet und wofür sie zuständig<br />
ist. Sie produziert den Gallensaft zur Verdauung, stellt dem<br />
Körper lebenswichtige Eiweißstoffe zur Verfügung, baut<br />
Fremd-und Giftstoffe ab oder wandelt sie in ungiftige Substanzen<br />
um, bildet verschiedene Hormone und Blutgerinnungsfaktoren,<br />
speichert Vitamine und Spurenelemente,<br />
greift regulierend in das Immunsystem ein, gewinnt aus<br />
Fetten Energie und eliminiert Fremdeiweiß, z.B. Bakterienund<br />
Tumorzelltrümmer.<br />
Umso folgenreicher ist es, wenn die Leistungskraft der Leber<br />
nachlässt, weil wir ihr zuviel zugemutet haben. Dann<br />
kann es zu Gifteinlagerungen in den Körperzellen kommen,<br />
es drohen Zellveränderungen und sogar Zellentartungen.<br />
Eine gut funktionierende Leber ist also lebenswichtig. Sie<br />
bestimmt auch darüber, wie viel Energie, Vitalität und Lebensfreude<br />
in uns steckt.<br />
Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit, sagt schon ein altes<br />
Sprichwort. Wer merkt, dass er schneller müde wird als<br />
früher, weniger Lust auf Arbeit und das Gefühl von nachlassender<br />
Leistungsfähigkeit hat, sollte seine Lebensgewohnheiten<br />
überprüfen. Anzeichen für eine Leberschwäche können<br />
auch vermehrte Nervosität und Reizbarkeit sein, so<br />
dass einem schnell eine „Laus über die Leber“ läuft. Häufig<br />
strapazieren wir unsere Leber mit zuviel tierischen Fetten,<br />
NEU NEU NEU NEUER SENIOREN-SERVICE<br />
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0571 - <strong>22</strong>514<br />
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SENIOREN JOURNAL<br />
GESUNDHEIT<br />
Süßigkeiten und Alkohol. Völlegefühl im Bauch, Aufstoßen<br />
und Blähungen können die Folge sein. Überhaupt spielt<br />
eine gesunde Darmflora eine große Rolle für die Lebergesundheit.<br />
So können im Darm entstehende Fuselalkohole<br />
und Ammoniak die Leber zusätzlich belasten.<br />
Wir sollten unserer Leber also regelmäßig auch eine Zeit<br />
der Entlastung gönnen. So wirkt sich natürlich eine Korrektur<br />
der Lebens-und Essgewohnheiten durch Reduzierung<br />
des Fett- und Alkoholkonsums bei gleichzeitiger Erhöhung<br />
des Frischkostanteils der Nahrung durch Obst und Gemüse<br />
positiv aus. Durch so genannte Basenbäder z.B. mit<br />
Salz aus dem Toten Meer können wir die Leber in ihrer<br />
Entgiftungsfunktion entlasten. Ein Leberwickel in der Mittagszeit<br />
wirkt ausgesprochen wohltuend. Oft schläft man<br />
dabei ein. An den Entlastungstagen essen wir kein Fleisch,<br />
keine Kuhlmilchprodukte, kein Weißbrot. Auf Kaffee und<br />
schwarzen Tee verzichten wir einige Tage.<br />
Die Naturheilkunde stellt zur Stärkung der Leberfunktion<br />
einen ganzen Strauß von Möglichkeiten zur Verfügung.<br />
Dazu zählen Präparate aus Artischocken-und Mariendistelextrakten,<br />
auch eine Kur mit Schüßler-Mineralstoffen.<br />
In letzter Zeit gibt es positive Erfahrungen mit der Einnahme<br />
von speziell aufbereitetem Vulkangesteinspulver zur<br />
Bindung der Giftstoffe im Darm und daraus resultierender<br />
Leberentlastung. Fragen sie dazu Ihren naturheilkundlich<br />
bewanderten Arzt oder Apotheker!<br />
Ihre Leber wird Ihnen jedenfalls eine kleine Verschnaufpause<br />
und Unterstützung danken und Sie mit neuer Vitalität<br />
und Energie belohnen, gerade in der kalorien - und<br />
fettreichen Weihnachtszeit.<br />
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abgeholt, frisiert und wieder nach Hause gebracht und das<br />
für 1,00 Euro mehr! An den gleichen Tagen können Sie auch<br />
zuhause frisiert werden, gegen einen kleinen Aufpreis.<br />
Dies ist ein tolles Angebot! Rufen Sie gleich an und vereinbaren<br />
einen Termin, wir freuen uns auf Sie!<br />
29
UNTERWEGS<br />
Großes St. Martinsessen in<br />
der Kampahalle<br />
Die Tür geht auf und herein kommen Menschen, die das<br />
Leben nicht jeden Tag verwöhnt. Aber heute erblickt das<br />
Auge weiß eingedeckte Tische mit Servietten und leuchtend<br />
rote Weihnachtssterne.<br />
Auf dem Speisenplan steht:<br />
Gänsebrust mit Knödel, Rotkohl und Rosenkohl, Schokoladenpudding<br />
und zum Schluss eine gute Tasse Kaffee.<br />
Für die Kinder gibt es Hähnchenschnitzel mit Pommes.<br />
Eine Kappelle spielt beliebte Melodien. Das Servicepersonal<br />
steht bereit und sorgt dafür, dass man einmal richtig<br />
verwöhnt wird. Heute ist ein besonderer Tag. St. Martin,<br />
der seinen Mantel mit anderen teilte, wäre begeistert über<br />
diese Aktion der Kampa Stiftung gewesen. Viele Besucher<br />
sind trotz Sturm und Busstreik gekommen. Dieser Nachmittag<br />
bescherte den Menschen ein paar wunderschöne<br />
Stunden in der dunklen Novemberzeit. SD<br />
30<br />
Aquamorning -<br />
für Ihre Gesundheit<br />
„Aquamorning“ das Fitnessprogramm für Frühaufsteher.Jeden<br />
Dienstag und Donnerstag von 7.00 Uhr bis<br />
7.30 Uhr. Die aktive Wassergymnastik - Wasseraerobic<br />
findet im flachen Wasser statt, ist somit auch bestens<br />
für Nichtschwimmer geeignet. Der perfekte Start in den<br />
neuen Tag!<br />
So lauten die Zeilen auf der Homepage<br />
des Tropicana in Stadthagen. Sabine<br />
Dey vom SJ besuchte die Frühaufsteher<br />
und traf aktive Besucher<br />
und engagierte Mitarbeiter.<br />
Schwimmmeister Axel Kruse, Azubi<br />
Marcel Grünewald und der Fachangestellte<br />
für Bäderbetriebe Pawel<br />
Hoffmann bilden<br />
ein tolles Team und<br />
leisten täglich jede Menge Aufgaben,<br />
die nicht nur aus Aufsichtsdienst<br />
am Beckenrand besteht.<br />
Fachwissen ist gefragt.<br />
Pflege und Wartung<br />
technischer Anlagen,<br />
Verwaltungsaufgaben,<br />
Materialbeschaffung, Durchführung<br />
von Veranstaltungen und vieles mehr.<br />
Auch die Bereitschaft zu arbeiten wenn<br />
andere ihre Freizeit genießen, gehört<br />
zum Job.<br />
Gute Beispiele für aktive Menschen<br />
Annegret Sellmann aus Meinefeld,<br />
geht 3x die Woche schwimmen<br />
Tosca und Günter Bockisch aus<br />
Stadthagen gehen täglich<br />
Schwimmen<br />
<strong>Senioren</strong>-Residenz Rosengarten<br />
Friedrich-Bach-Straße 13, 31675 Bückeburg<br />
Rendezvous im Rosengarten - Probewohnen in Bückeburg<br />
Finden Sie die richtige Service-Wohnanlage<br />
Das Konzept - Betreutes Wohnen<br />
- Appartements ab 38 m², großzügige 2-Zi.-Wo.<br />
bis 68 m² Wohnfläche<br />
- Barrierefreie Wohnungen<br />
- Einbauküche, Cafeteria, Bibliothek,<br />
- Telefon- und Kabelanschluss<br />
- Waschmaschinen und Wäschetrockner<br />
- 24-Stunden-Notruf<br />
Fides B. u. Gerd R.<br />
sind durch Regen und<br />
Sturm mit dem Rad zur<br />
Kampahalle gefahren<br />
und lassen sich<br />
das gute Essen<br />
schmecken.<br />
Fotos: DEY<br />
Service-Leistungen<br />
- Pflege bei Bedarf<br />
- Unterstützung bei<br />
Behördenangelegenheiten<br />
- Hilfe bei Einkäufen<br />
- Begleitung im Bedarfsfall<br />
- DRK-Sozialstützpunkt im Haus<br />
Fotos: DEY<br />
Gudrun Wahrenburg<br />
aus Stadthagen ist nicht nur eine<br />
begeisterte Schwimmerin, sondern<br />
auch ehrenamtl. Mitarbeiterin der GS<br />
Sonnenbrinkschule und bringt Kindern<br />
das Schwimmen bei. SD<br />
Für weitere Informationen stehen<br />
Ihnen zur Verfügung:<br />
H.-Jürgen Brandt<br />
Tel.: 0 57 <strong>22</strong> - 43 05<br />
Mobil: 01 71 - 1 94 73 05<br />
Das DRK-Team<br />
Tel.: 0 57 <strong>22</strong> – 2 50 81
Ein Ort, an dem Träume beginnen<br />
„Erleben mit allen Sinnen“ ist das Motto des GOP<br />
Varieté-Theaters im Kaiserpalais in Bad Oeynhausen.<br />
Es ist zweifellos eine der imposantesten Spielstätten in<br />
Deutschland: Das 1908 erbaute Kaiserpalais inmitten<br />
des Kurparks bildet den stilvollen Rahmen für exklusive<br />
Unterhaltung à la GOP. Unter dem Dach des ehemaligen<br />
Kurhauses befinden sich auf mehr als 4.000 Quadratmetern<br />
das GOP Varieté-Theater, verschiedene Gastronomiebereiche<br />
und Veranstaltungsräume sowie der Dance<br />
Club Adiamo.<br />
Im Herzen des GOP Kaiserpalais – unter der 15 Meter<br />
hohen Kuppel – liegt der stimmungsvoll gestaltete und in<br />
Deutschland sicher einmalige Theatersaal. Von Mittwoch<br />
bis Sonntag entführen internationale Weltklasse-Künstler<br />
in die einzigartige Welt des modernen Varietés. Die<br />
zweimonatlich wechselnden und mit Hingabe inszenierten<br />
Shows versprechen unvergessliche Stunden. In der<br />
ruhigen und besinnlichen Weihnachtszeit verzaubern die<br />
Artisten der Show „Sternstunden“ mit Tanz, Musik und<br />
atemberaubender Artistik die Zuschauer.<br />
Robert Wicke führt die Gäste durch den Abend, und das<br />
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und ein Adventskalender, der jeden Tag<br />
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SENIOREN JOURNAL<br />
macht er auf seine ganz eigene Art<br />
und Weise. Er entlockt seinem Mund<br />
die unglaublichsten Töne und wird so<br />
zur Ein-Mann-Band. Wenn er dann mit<br />
viel Situationskomik noch Zauber- und<br />
Jonglageeinlagen bringt, hat er alle<br />
Sympathien auf seiner Seite. Mit ihrem<br />
musikalischen Geschick machen Rolf<br />
Hammermüller und Bianca Presché die<br />
Show zu etwas ganz Besonderen. Viele<br />
weitere Stars und Sternchen begeistern<br />
das Publikum und entführen es in<br />
himmlische Sphären.<br />
VERANSTALTUNGEN<br />
Neben fantastischer Artistik noch ein leckeres Stück Kuchen<br />
und Kaffee genießen- das können die Gäste der<br />
VarieTeezeit am Mittwoch, den 15. <strong>Dez</strong>ember um 15.30<br />
Uhr.<br />
„Showtime“ ist immer mittwochs und donnerstags um 20<br />
Uhr, freitags und samstags um 18 und 21 Uhr sowie an<br />
Sonn- und Feiertagen um 14.30 Uhr und 17.30 Uhr.<br />
Weihnachten steht bald vor der Tür und noch kein Geschenk?<br />
Magie, Freude und unvergessliche Momente in<br />
einem traumhaften Ambiente verschenken Sie mit einem<br />
Gutschein für das GOP Varieté in Bad Oeynhausen. Ob<br />
nur die faszinierende Show (ab 20 €) oder mit köstlichen<br />
2-Gänge-Menüs (ab 39 €) Ihre Lieben werden dieses<br />
Geschenk bestimmt nie vergessen.<br />
Und was hängen Sie<br />
sich an den Baum?<br />
Gutscheine schon<br />
ab 20 Euro!<br />
Das Geschenk, mit dem Sie<br />
einfach berühren!<br />
Ein Abend im GOP – viel mehr als nur ein Gutschein!<br />
GOP Varieté-Theater Bad Oeynhausen<br />
Tickethotline: (0 57 31) 74 48-0 · variete.de<br />
31
TERMINE<br />
Tropicana Stadthagen<br />
Jahnstraße 2 - 31655 Stadthagen - Tel.: 05721 / 973810<br />
Superfit mit Aqua-Jogging im Tiefwasser<br />
Die Aqua-Gymnastik findet mittwochs von 16.15 Uhr bis<br />
17.00 Uhr und freitags ab 18.00 Uhr statt.<br />
Ihr Aquamorning für Ihre Gesundheit<br />
„Aquamorning“, das Fitnessprogramm für Frühaufsteher.<br />
Jeden Dienstag und Donnerstag von 7.00 Uhr bis<br />
7.30 Uhr. Schwimmkurse vom Profi.<br />
Ob Groß, ob Klein, unsere erfahrene Crew bringt allen<br />
das Schwimmen bei.<br />
Öffnungszeiten Spaß- und Erlebnisbad<br />
Montag 13.00-<strong>22</strong>.00 Uhr (in den Ferien ab 10.00 Uhr)<br />
Dienstag 06.30-<strong>22</strong>.00 Uhr<br />
Mittwoch 08.00-<strong>22</strong>.00 Uhr<br />
Donnerstag 06.30-<strong>22</strong>.00 Uhr<br />
Freitag 08.00-<strong>22</strong>.00 Uhr<br />
Samstag / Sonntag 09.00-<strong>22</strong>.00 Uhr<br />
Öffnungszeiten Saunalandschaft<br />
Montag 12.45-<strong>22</strong>.00 Uhr (in den Ferien ab 10.00 Uhr)<br />
Dienstag 10.00-<strong>22</strong>.00 Uhr<br />
Mittwoch 10.00-<strong>22</strong>.00 Uhr (nur Damensauna!)<br />
Donnerstag / Freitag 10.00-<strong>22</strong>.00 Uhr<br />
Samstag / Sonntag 09.00-<strong>22</strong>.00 Uhr<br />
Neujahrskonzert<br />
Gemischter Chor Leteln e.V.<br />
Leitung: Manfred Neumann,<br />
Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wietersheim-<br />
Leteln, Leitung: Rainer Reckling<br />
Gäste: Nicole Mühle, Sopran und Uwe Buchmann,<br />
Tenor, in der Stadthalle Minden<br />
Sonntag, 30 <strong>Jan</strong>uar 20<strong>11</strong><br />
Beginn: 16.30 Uhr, Einlass ab 15.30 Uhr<br />
Kommen Sie<br />
warm durch den Winter -<br />
mit Wickeldecken oder Schlupfsäcken!<br />
•ORTHOPÄDIETECHNIK<br />
•MEDIZINTECHNIK<br />
•REHATECHNIK<br />
•SANITÄTSHÄUSER<br />
Filialen<br />
32312 Lübbecke,<br />
Bahnhofstraße 1<br />
32339 Espelkamp,<br />
Breslauer Straße 24<br />
32369 Rahden,<br />
Steinstraße 14<br />
32427 Minden,<br />
Bismarckstraße 39<br />
Zentrale<br />
32312 Lübbecke,<br />
Kösterkampstraße 5a<br />
Telefon 05741/3666-0<br />
www.westerfeld24.de<br />
24 STUNDEN NOTDIENST:<br />
0 8 0 0 / 3 6 6 6 3 3 3<br />
32 SENIOREN JOURNAL<br />
Die Volkstümliche Weihnachts-Gala zu<br />
Gast bei den Weserspatzen in Rinteln<br />
Sonntag, 12.12.<strong>2010</strong>, 14 Uhr, 31737 Rinteln,<br />
Brückentorsaal am Pferdemarkt<br />
Mit dabei: Sonja Christin, Chris Roberts, Orig. Oberkrainer<br />
Sextett, Judith und Mel, Edward Simoni.<br />
Moderation <strong>Jan</strong> Willem.<br />
Vorverkauf: Bervar 05751-42062<br />
Foto: Struck, Schaumburger Zeitung<br />
Veranstalter: Weserspatzen e.V.,<br />
info@weserspatzen.de<br />
Singen macht Freude, kommt und singt mit uns , so ist das Motto<br />
des Rintelner Kinder- und Jugendchors der Weserspatzen. Das Singen<br />
in einem Chor macht Spaß, bringt anderen Menschen Freude<br />
hierbei macht man auch viel für sich selbst. Es fördert die Konzentrations-<br />
und Integrationsfähigkeit und erzieht die jungen Menschen zu<br />
Toleranz und Weltoffenheit. Das sind Werte, die in der Weihnachtszeit<br />
ganz groß geschrieben werden!<br />
Liebe Großeltern, schenken Sie doch Ihren Enkelkindern eine<br />
Mitgliedschaft bei den Weserspatzen und das für 4,50 € im Monat!<br />
Das ist ein Geschenk für das ganze Leben, denn singen<br />
macht Freude.<br />
Mittwoch, den <strong>22</strong>.12.<strong>2010</strong> ab 15.00 Uhr<br />
Weihnachtsfeier im <strong>Senioren</strong> Domicil Weserland<br />
in Minden<br />
Donnerstag, den 23.12.<strong>2010</strong> ab 15.00 Uhr<br />
Weihnachtsfeier im <strong>Senioren</strong> Domicil<br />
Am Kurpark in Bad Eilsen<br />
Foto: DEY<br />
Treffpunkt Johanniskirchhof, Minden<br />
Adventfeier am 16.12.<strong>2010</strong><br />
Eintritt: 7,00 €, Beginn: 14 Uhr, Einlass: 13.30 Uhr<br />
Ende: ca. 17 Uhr<br />
Wir laden Sie ein zu einer Adventfeier der besonderen<br />
Art. Den ersten Teil werden wir mit besinnlichen Weihnachtsliedern<br />
und Gedichten erleben. Im zweiten Teil<br />
kommt die Lebensfreude und der Rhythmus „der uns<br />
im Blut liegt, wo jeder mit muss“ zum Zuge. Hier wird<br />
getanzt und gesungen. Wie wär´s, neugierig? Dann<br />
willkommen im Treffpunkt.
SENIOREN JOURNAL<br />
FOTOWETTBEWERB<br />
Der große<br />
FOTOWETTBEWERB<br />
Schicken Sie uns Ihre Bilder und gewinnen Sie bis zu 50 €.<br />
Wir küren in der nächsten <strong>Ausgabe</strong> das schönste Winterbild!<br />
1. Platz<br />
A. Kroll, Porta Westfalica<br />
GEWINNER<br />
STOLLEN-<br />
ZACHARIAS <strong>2010</strong><br />
Handwerkliche Stollen aus<br />
der Backstube der Bäckerei<br />
Bertermann!<br />
Die Liebe zum Besonderen, viel handwerkliches<br />
Können und die besten<br />
Zutaten aus der Region machten<br />
unseren Stollen zum diesjährigen<br />
Gewinner des Stollen-Zacharias.<br />
Zehn klassische und außergewöhnliche<br />
Geschmacksrichtungen lassen keine<br />
Wünsche offen. Und unsere kleinen<br />
Probiersets helfen Ihnen, Ihre neue<br />
Lieblingssorte zu fi nden.<br />
Probieren Sie unsere Gewinner!<br />
Wir prämieren die drei besten Fotos in jeder <strong>Ausgabe</strong><br />
1. Preis - 50 € | 2. Preis - 30 € | 3. Preis - 20 €<br />
(zur Verfügung gestellt von Neoni und MR-Medien)<br />
Gewinner des Stollen-<br />
Champion-Award <strong>2010</strong><br />
2. Platz<br />
K. Braun, Minden<br />
des <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong><br />
3. Platz<br />
R. Schlötelburg, Bückeburg<br />
Teilnahmebedingungen - „Leser-Fotowettbewerb“<br />
Pro Teilnehmer kann 1 Foto eingereicht werden. Die Fotos können<br />
auf dem Postweg, digital auf einer CD-ROM (andere Medien z.B.<br />
USB Sticks sind ausgeschlossen) oder per E-Mail eingesandt<br />
werden. Aus organisatorischen Gründen können keine Datenträger<br />
per Post zurückgeschickt werden. Posteinsendungen und der<br />
Datenträger müssen mit Name, Anschrift, Telefonnummer und E-<br />
Mail-Adresse (sofern vorhanden) des Einsenders gekennzeichnet<br />
sein. Ohne diese Angaben kann ein Bild nicht teilnehmen.<br />
Nutzungsrechteerklärung:<br />
Der Absender stellt dem <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>, Gabelsberger Straße<br />
27, 32425 Minden, kostenfrei Bildmaterial für die nicht-exklusive<br />
Nutzung für Online- und Zeitungszwecke zur Verfügung. Das <strong>Senioren</strong><br />
<strong>Journal</strong> ist berechtigt, das zur Verfügung gestellte Material<br />
zeitlich und räumlich uneingeschränkt für Online- und/oder Zeitungszwecke<br />
zu verwenden und - falls erforderlich - zu bearbeiten.<br />
Eine Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet. Der Lizenzgeber garantiert,<br />
dass ihm hinsichtlich des oben genannten Materials sämtliche<br />
für die Zeitungsnutzung erforderlichen Bild-Rechte zustehen,<br />
und dass er über diese Rechte verfügen kann. Der Lizenzgeber<br />
garantiert darüber hinaus, dass erkennbar abgebildete Personen<br />
ihr volles Einverständnis mit der Einsendung und der unentgeltlichen<br />
Veröffentlichung der Fotos erklärt haben. Ein allgemeiner<br />
Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht. Der Einsendeschluss<br />
ist der 21. <strong>Jan</strong>uar 20<strong>11</strong>. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />
Einsendung per Post: Gabelsberger Str. 27, 32425 Minden, Einsendung<br />
per Mail: grafik@senioren-journal.com<br />
WWW.NEONI.DE<br />
33
RUBRIK NEUJAHR<br />
34<br />
Neujahrswünsche<br />
Wir wünschen Ihnen zum<br />
neuen Jahr alles Gute,<br />
vor allem zwei Dinge,<br />
die so unendlich wichtig<br />
sind:<br />
Glück und Gesundheit!<br />
Glücklich sein, das bedeutet<br />
vor allem, eine optimistische<br />
Einstellung<br />
zum Leben zu haben und<br />
positiv zu denken. Leben<br />
Sie im Jetzt und schätzen<br />
Sie jeden Tag! Denken Sie<br />
nicht so oft ans Morgen,<br />
denn dabei kann man so<br />
manchen Glücksmoment<br />
verpassen. Und machen<br />
Sie sich bewusst, wie gut<br />
es Ihnen geht. Das Leben<br />
ist schön!<br />
Denken Sie nicht viel<br />
an Unangenehmes, an<br />
Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit in <strong>2010</strong> 2009 und<br />
wünschen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
kleine Schwierigkeiten.<br />
Denn beim Wälzen von<br />
Problemen werden diese<br />
kleinen Schwierigkeiten<br />
in unserem Kopf häufig<br />
zu großen Katastrophen.<br />
Abwechslung ist eine<br />
Wunderwaffe gegen<br />
Stress und schlechte<br />
Laune. Gehen Sie aus,<br />
laden Sie Freunde ein,<br />
gehen Sie ins Kino oder<br />
besuchen Sie eine Stadt,<br />
gar nicht so weit weg,<br />
ganz in der Nähe, einfach<br />
nur so. Dort gibt es bestimmt<br />
Interessantes zu<br />
entdecken. Das lädt den<br />
Akku wieder auf.<br />
Die geistige Fitness lässt<br />
sich, ebenso wie die<br />
körperliche, effektiv nur<br />
durch Aktivität steigern.<br />
Rätseln Sie, schreiben<br />
Sie, lesen Sie. Seien Sie<br />
kreativ. Aber es muss<br />
Spaß machen!<br />
Ein bewegter Körper<br />
funktioniert gut. Alles<br />
wird besser durchblutet<br />
und mit Sauerstoff versorgt,<br />
wodurch viele körperliche<br />
Funktionen angeregt<br />
werden. Das Herz<br />
arbeitet effektiver und<br />
zuverlässiger, Glückshormone<br />
werden produziert.<br />
Gönnen Sie Ihrem Körper<br />
eine ausgewogene,<br />
gesunde Ernährung – er<br />
wird sich mit Gesundheit<br />
und Fitness bedanken.<br />
AP<br />
„Ein neues Buch, ein neues Jahr“ - Gedicht von Theodor Fontane<br />
Ein neues Buch, ein neues Jahr, was werden die Tage bringen?<br />
Wird’s werden, wie es immer war, halb scheitern, halb gelingen?<br />
Ich möchte leben, bis all dies Glühn, rücklässt einen leuchtenden Funken.<br />
Und nicht vergeht, wie die Flamm im Kamin, die eben zu Asche gesunken.
DOMICIL-GRUPPE<br />
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�����<br />
Den Lesern des SENIOREN-JOURNALS<br />
und allen, die unseren<br />
SENIOREN-EINRICHTUNGEN<br />
ihr Vertrauen entgegengebracht haben,<br />
wünschen wir zu Weihnachten<br />
und zum Jahreswechsel besinnliche<br />
Stunden mit tiefem inneren Frieden<br />
und viel Mut, das neue Jahr beherzt<br />
anzugehen.<br />
Wenn das Leben im Alter oft auch<br />
schwerer wird, wir helfen gern,<br />
es Ihnen leichter zu machen.<br />
Es grüßt herzlich Familie Meyer<br />
mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.<br />
Friedrichstr. �-�� · ����� Bad Eilsen<br />
Tel. �����/���-�<br />
Sandtrift �� · ����� Minden<br />
Tel. ����/�����-�<br />
Jahnstr. �� · ����� Heeßen<br />
Tel. �����/������<br />
Friedrichstr. � · ����� Bad Eilsen<br />
Tel. �����/������<br />
Gabelsbergerstr. �� · ����� Minden<br />
Tel. ����/���� ���