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Ausgabe 31 - Juni / Juli 2012 - Senioren Journal

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S OURNAL<br />

J<br />

Ganz viele Dinge,<br />

für die es sich lohnt,<br />

ein Rentner zu sein.<br />

Mehr auf Seite 14<br />

ENIOREN<br />

Minden | Hille | Petershagen | Lahde<br />

Porta Westfalica | Bad Oeynhausen<br />

Bückeburg | Stadthagen | Bad Eilsen<br />

Rinteln | Obernkirchen<br />

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Kirschenzeit<br />

Endlich ist sie<br />

wieder da.<br />

Mehr auf Seite 40


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Mittwoch 8.00-13.00 Uhr | Samstag 9.00-13.00 Uhr<br />

** LVP = Listenverkaufspreis laut Lauertaxe (Stand 29.03.12) | Angebot gültig vom 01.06.-30.06.<strong>2012</strong>. | Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen,<br />

solange der Vorrat reicht! | Für Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. | Änderungen vorbehalten. | Abbildungen ähnlich.<br />

130488


Guten Tag, liebe Leserin,<br />

lieber Leser!<br />

Dicker ist schöner - jedenfalls<br />

bei unserem <strong>Journal</strong>! Denn dies<br />

ist die dritte <strong>Ausgabe</strong> hintereinander<br />

mit einem Umfang von 52<br />

Seiten. Doch nun zum Sommer<br />

…<br />

Draußen bleibt es länger hell.<br />

Die schönste Zeit des Jahres<br />

hat gerade erst begonnen. In dieser Zeit ist alles möglich.<br />

Körper und Seele blühen spürbar auf und sind bereit,<br />

neue Energie aufzunehmen. Genießen Sie die Momente<br />

der Wärme. So bereiten Sie Ihren Körper sanft auf die heißen<br />

Sonnentage vor. Altes loswerden, Neues beginnen.<br />

Wenn die Tage am längsten sind, fällt Ihnen das leichter,<br />

denn die vielen Sonnenstunden verbessern unsere Laune<br />

und unser Wohlbefinden.<br />

Kommen Sie zur Ruhe und entspannen Sie sich! Wir<br />

wissen es alle: Entspannung beginnt im Kopf. Es macht<br />

wenig Sinn, dem Sommerurlaub entgegenzufiebern und<br />

dann am Strand über Probleme im Büro nachzudenken.<br />

Aber wie steigt man aus dem Karussell der immer wiederkehrenden<br />

Grübeleien aus? Das ist tatsächlich Übungssache.<br />

Wenn Sie regelmäßig versuchen, den Kopf freizubekommen,<br />

werden Sie immer besser und gelangen<br />

schließlich in den Bereich der Tiefenentspannung. Planen<br />

Sie kleine Abendspaziergänge ein, lauschen Sie den<br />

Geräuschen der Natur und versuchen dabei, bewusst abzuschalten.<br />

Wer Stille aushält, hält sich selbst aus. Und<br />

macht sich frei von der Herdentier-Moral.<br />

Der wunderbare Sommer ist da mit all seiner Hoffnung.<br />

Und jeder Tag gibt uns die Chance, unsere ganz privaten<br />

Glücksmomente zu erleben. Und das ist gar nicht so<br />

schwer, denn das Leben bietet uns so viele davon. Also,<br />

Glück ist keine Glücksache! Doch das Glück liegt genau<br />

vor unserer Nase. Denn oft sind es die kleinen, unbeachteten<br />

Dinge, die das Leben mit Zufriedenheit und Glück<br />

erfüllen. Ohne die Inseln des Glücks wäre der Alltag grau<br />

und öde. Doch man kann nicht dauerhaft glücklich und<br />

selig sein, weil es im Leben auch Enttäuschungen und<br />

Verluste gibt. Es geht mehr um Glücksmomente und<br />

Glücksfähigkeit (über das Glück können Sie auch im Innern<br />

unseres <strong>Journal</strong>s lesen).<br />

Genießen Sie den Sommer – mit seiner wilden Sonne,<br />

den schweren Düften, dem warmen Licht! Genießen Sie<br />

es, dass ein milder Wind Ihr Gesicht streichelt. Genießen<br />

Sie es, einfach nur so träge im Liegestuhl zu faulenzen.<br />

Lassen Sie Ihre Gedanken ziehen wie die Wolken es am<br />

Himmel tun! Lassen Sie sich durch die herrlichen Sommertage<br />

treiben. Betrachten Sie die Dinge einmal aus<br />

einer ganz anderen Perspektive und genießen Sie die<br />

Leichtigkeit des Seins. Drei Monate Sommer. Drei Monate<br />

Sonne. Drei Monate Abenteuer im Sonnenlicht. Ich<br />

darf sie nicht verpassen! Auf eine glückliche Sommersonnenzeit!<br />

Die gesamte Redaktion und<br />

Ihre Annina Pietza vom<br />

sympathischen <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong><br />

IMPRESSUM<br />

S. D. <strong>Senioren</strong> - Dienstleistungs - GmbH & Co. KG<br />

Sandtrift 81 | 32425 Minden | Tel.: (05 71) 50 92 805<br />

www.senioren-journal.de | Auflage 24.000 Stück<br />

Redaktion:<br />

Chefredakteurin Annina Pietza (AP)<br />

Bernd Böhm (BB)<br />

Nils Meyer (NM) Vi.S.dP<br />

Marc Rabe (MR)<br />

Anzeigenverkauf:<br />

Bernd Böhm (Minden)<br />

Tel.: (01 76) 19 99 96 02<br />

Gerd Blumenthal (Schaumburg)<br />

Tel.: (01 72) 4 43 93 32<br />

Michael Rolf (Bad Oeynhausen)<br />

Tel.: (01 76) 19 99 96 04<br />

Konzept:<br />

Lothar Arnhölter<br />

Druck:<br />

Bayreuth Druck + Media GmbH & Co. KG<br />

Theodor-Schmidt-Str. 17<br />

D-95448 Bayreuth<br />

Telefon: +49 (0) 921 / 294 - 0<br />

Telefax: +49 (0) 921 / 294 - 509<br />

E-Mail: kontakt@bayreuth-druck-media.de<br />

Internet: www.bayreuth-druck-media.de<br />

Satz und Gestaltung:<br />

MR-MEDIEN<br />

Marc Rabe<br />

Telefon: (05 71) 3 85 78 40<br />

E-Mail: info@mr-medien.de<br />

Internet: www.mr-medien.de<br />

EDITORIAL //// 03<br />

RECHTSHINWEISE: Die S. D. <strong>Senioren</strong> - Dienstleistungs - GmbH & Co.<br />

KG übernimmt keine Garantie und Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit<br />

und Aktualität der in dieser Publikation aufgeführten Informationen. Die Urheberrechte<br />

der Artikel, Fotos und Annoncen bleiben beim Verlag.


04 UNTERWEGS<br />

Genießen Sie den Extra-Kick<br />

Die neuen Kalkhoff E-Bikes Impulse für<br />

höchsten Fahrkomfort und Sicherheit<br />

Redakteur Bernd Böhm besuchte das „Kalkhoff-Testival“<br />

bei Zweirad Reese in Porta Westfalica-Eisbergen. Viele interessierte<br />

und begeisterte Radler bestaunten und testeten<br />

die neue Generation der Kalkhoff E-Bikes, darunter viele<br />

<strong>Senioren</strong> zwischen 60 und fast 80 Jahren.<br />

Gerade bei den hohen Spritpreisen, so war der Tenor, liegen<br />

E-Bikes voll im Trend und sind somit eine echte und<br />

sogleich sportliche Alternative zum Auto.<br />

Herbert: „Es war ein unbeschreibliches Fahrgefühl, ich<br />

konnte einfach mühelos trotz des starken Gegenwindes<br />

in die Pedalen treten. Die Landschaft mit den blühenden<br />

Rapsfeldern glitt zügig an mir vorbei, dabei merkte ich die<br />

Unterstützung, der leistungsfähige Motor entwickelte seine<br />

volle Kraft – das war der wirkliche Extra-Kick!“.<br />

Kalkhoff E-Bikes werden ausschließlich in Cloppenburg von<br />

über 700 Mitarbeitern gefertigt. Alle technischen Innovationen<br />

fließen direkt in den Produktionsprozess ein.<br />

Präsentiert wurde das weltweit einzigartige E-Bike Kalkhoff<br />

Impulse 8C HS 8-G NEXUS. Der neue Impulse-Antrieb<br />

kombiniert erstmals Mittelmotor und Rücktrittbremse und<br />

bietet mit seinen drei Bremsen besonders viel Sicherheit<br />

– vor allem für E-Bike-Einsteiger ab 50 Jahre. Für höchste<br />

Benutzerfreundlichkeit sorgen die Reichweiten von bis zu<br />

180 km, die Ladedauer des Akkus ist mit max. vier Stunden<br />

äußerst gering.<br />

Lassen auch Sie sich überzeugen, genießen Sie den Sommerwind,<br />

das einzigartig neue Fahrvergnügen. Sie sind<br />

unabhängig, sportlich, schnell und sicher bei Freunden und<br />

Bekannten. Gern berät Sie das kompetente Fachpersonal<br />

bei Zweirad Reese in Porta Westfalica-Eisbergen. BB<br />

Der Mai war gekommen …<br />

Man kann am 30. April nachts in den Mai hinein tanzen,<br />

man kann aber auch am Nachmittag froh und herzlich den<br />

Mai willkommen heißen!<br />

So geschehen im SENIOREN DOMICIL WESERLAND<br />

in Minden. Bei schönem Wetter wurden die Bewohner im<br />

Innenhof des Altersruhesitzes begrüßt. Die beiden Therapeutinnen<br />

Lena Rudolfino und Jadranka Müller hatten Liederhefte<br />

verteilt, in denen all die schönen und bekannten<br />

Mailieder enthalten sind. Das Mitsingen fiel nicht schwer<br />

beispielsweise bei „Der Mai ist gekommen“ und „Komm<br />

lieber Mai und mache“ … Manches poetische und auch<br />

launige Gedicht wurde vorgetragen.<br />

Die Tanzgruppe des Kneipp Vereins Minden unter der<br />

Leitung von Frau Annemann begeisterte mit ihren Tanzvorführungen<br />

– wunderschöne Lieder, wunderschöne<br />

Choreografie! Nicht nur die Tanzgruppe tanzte – auch<br />

manche Bewohner wagten ein Tänzchen zu den Klängen<br />

von „Wenn der weiße Flieder …“ und „Ich tanze mit dir in<br />

den Himmel hinein …“. Was für ein schöner Nachmittag,<br />

an dem zum Schluss als Überraschung noch ein leckeres<br />

Eis geschleckt wurde! AP


Willkommen im Spargeljahr <strong>2012</strong> auf dem traditionellen<br />

Spargelhof Winkelmann in Rahden-Tonnenheide<br />

Zur Saisoneröffnung am 15. April besuchte unser Redakteur<br />

Bernd Böhm den nahegelegenen Spargelhof. Kaum<br />

15 Minuten Fahrt über Friedewalde und schon erreichte<br />

ich mein Ziel. Fahnen wehten, Frühlingsblüher leuchteten<br />

in der Sonne, die Musik spielte flotte Melodien, und zahlreiche<br />

Besucher aus nah und fern genossen das Spargel-Buffet<br />

für Feinschmecker. Frisch am Buffet gebratene<br />

knusprige Schnitzel, Hähnchenbrust und Rührei, saftiger<br />

Kochschinken & westfälischer Knochenschinken, hausgeräucherte<br />

Lachsseiten, Lachstartar, Garnelenspieße, dazu<br />

frischer weißer und grüner Tonnenheider Spargel – welch<br />

ein Gaumenschmaus!<br />

Abgerundet wurde das Hoffest mit reichlichen Angeboten<br />

an Kuchen, frischen Säften, Haus- & Gartenaccessoires<br />

sowie einer Modenschau. Die kleinen Besucher tummelten<br />

sich im Kinderparadies auf einem riesigen Hüpfkissen,<br />

Karl-Friedrich Jakubeit<br />

aus Minden musste im<br />

vergangenen Jahr ein<br />

tiefesTal durchschreiten.<br />

Eine Erkrankung zwang<br />

ihn gleich zweimal zu längeren<br />

Behandlungen ins<br />

Krankenhaus. Beide Male<br />

ließ sich der 68-jährige im Johannes Wesling Klinikum<br />

Minden behandeln. „Ich bin hier wirklich toll aufgenommen<br />

worden“, berichtet Jakubeit nach überstandener Krankheit.<br />

„Ich durfte eine vorbildliche pflegerische und ärztliche Betreuung<br />

erfahren.“ Der passionierte Sänger und Vorsitzender<br />

einer auch überregional bekannten Chorgemeinschaft<br />

wollte etwas von dem zurückgeben, was er im Klinikum<br />

erfahren hat.<br />

Er hatte die Idee eines „Dankeschön-Konzertes“. Nach einem<br />

weiteren Klinikaufenthalt Anfang <strong>2012</strong> plante man das<br />

Vorhaben konkret. So wurde das rund einstündige Konzert<br />

im Foyer des Klinikums am 12. Mai veranstaltet. Der<br />

Eintritt war frei. Der Gemischte Chor unter seinem Leiter<br />

Manfred Neumann bot einen begeisternden und schwung-<br />

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UNTERWEGS //// 05<br />

einer Trecker-Hüpfburg und bewunderten die Tiere im<br />

Streichelzoo. Im Hofladen konnte man frisch gestochenen<br />

Spargel, Frühkartoffeln und eine Vielfalt an Marmeladen<br />

und sonstigen Leckereien erwerben.<br />

Unser Tipp für Sie: bis zum 24. <strong>Juni</strong> ist die Hofküche täglich<br />

von 11 – 22 Uhr geöffnet. Am Sonntag, 10. <strong>Juni</strong>, wird<br />

der „Tag der Region“ gefeiert und am 17. <strong>Juni</strong> das „große<br />

Kinderfest“ mit Familien - Flohmarkt. Merken Sie sich vor:<br />

am 22. <strong>Juli</strong> TH_<strong>Senioren</strong>magazin<strong>2012</strong>.ai beginnt die „süße Saison“ 1 12.01.12 mit dem 16:02traditionel<br />

len Heidelbeer-Fest.<br />

Täglich<br />

geöffnet von<br />

Mitte April<br />

bis Ende<br />

August<br />

Ein Patient sagte „Danke“ - Chorkonzert im Klinikum Minden<br />

vollen Querschnitt aus seinem reichhaltigen Programm:<br />

Melodien von ABBA, Frank Sinatra, Udo Jürgens und aus<br />

Spirituals und Volksliedern. Das SENIOREN JOURNAL<br />

meint: Eine phantastische Idee – so kann Dankbarkeit<br />

aussehen!


06 NATUR<br />

Machen Sie Ihren Rosengarten zu einem unvergleichlichen<br />

Dufterlebnis. Vor Jahrhunderten setzten Frauen Rosenwasser<br />

ein, um Männern den Kopf zu verdrehen.<br />

Der Trend des Gartenjahres <strong>2012</strong> geht eindeutig wieder<br />

zu Rosen, die nicht nur gut aussehen, sondern auch unwiderstehlich<br />

duften! Sehr verschwenderisch gehen viele<br />

Edelrosen, alte und auch Englische Rosen mit ihrem Parfüm<br />

um.<br />

Lust auf Duft<br />

Da jede Nase anders riecht, besuchen Sie vor der endgültigen<br />

Entscheidung eines Neukaufes eine Rosen-Gärtnerei<br />

oder ein Rosarium in Dortmund, Sangerhausen, Eltville<br />

am Rhein oder Glücksburg. Ihre Nase wird Sie schon<br />

zu Ihren Lieblingen führen.<br />

Haben Sie sich entschieden, stellt sich die Frage des richtigen<br />

Standortes in Ihrem Garten.<br />

Große Auswahl<br />

an Container-Rosen<br />

zu günstigen Preisen!


Rosen sind sehr wählerisch. Je sonniger und windstiller,<br />

je mehr entfalten Rosen ihr Aroma. Damit sich viele<br />

Blüten bilden und Ihnen auch eine üppige Nachblüte<br />

beschert wird, müssen Sie auf einen lockeren, humosen<br />

Boden achten und Staunässe vermeiden. Und was kann<br />

es Schöneres geben, am frühen Morgen oder in den<br />

Abendstunden durch den Garten zu wandeln. Oder Sie<br />

sitzen an Ihrem Lieblingsplatz und nehmen in tiefen Zügen<br />

diese Duftpracht in sich auf. Schneiden Sie einen<br />

üppigen Strauß Ihrer Lieblingssorte, und schon zieht ein<br />

leichter Rosenhauch durch Ihre Zimmer. Gönnen Sie sich<br />

zu zweit ein Rosenblüten-Bad, die Kerzen und die Augen<br />

Ihres Partners werden leuchten.<br />

Viele Edelrosen verströmen ein fruchtiges Parfüm, besonders<br />

die robuste „Auguste Luise“ mit ihren großen ro-<br />

��������������184x268_���<br />

sa-pfirsichfarbenen Blüten. Die Neuzüchtung „Elbflorenz“<br />

verbreitet in den Sommernächten einen intensiven, zitrusartigen<br />

Duft. Genau das Richtige für Nostalgie-Fans ist<br />

die cremeweißrosa gefüllte Edelrose „Sebastian Kneipp“<br />

mit ihrem süßlichen Geruch. Duftende Kräuter wie Lavendel,<br />

Ziersalbei, aber auch Rittersporn oder Schleierkraut<br />

sind gerne Partner und fügen sich traumhaft in Ihre Rosenbeete<br />

ein. Haben Sie nur einen kleinen Balkon, so ist<br />

die Edelrose „Poker“ die richtige Auswahl. Die Blüten verströmen<br />

einen pfirsichartigen Duft und strahlen in einem<br />

rosa angehauchten Weiß und werden nur 40 bis 60 cm<br />

hoch.<br />

Fachliche Beratung erfahren Sie bei Ihrem Rosen-Gärtner<br />

vor Ort, dort werden auch Rosen-Seminare angeboten.<br />

Er vermittelt Ihnen auch, wann gedüngt werden muss,<br />

gibt Ihnen Tipps zum Schnitt, zur Bodenbeschaffenheit<br />

und wenn einmal Ihre Lieblinge kränkeln. Nun wünschen<br />

wir Ihnen die richtige „duftende“ Wahl, ein traumhaftes<br />

Rosen-Gartenjahr voller reicher Blütenpracht und immer<br />

einen „grünen Daumen.“ Text BB, Fotos MR<br />

SCHLOSS IPPENBURG<br />

Aufgrund einer Einladung durch die Schlossherrin Viktoria<br />

Freifrau von dem Bussche besuchte unser Redakteur<br />

Bernd Böhm das Tulpen- und Narzissenfest <strong>2012</strong><br />

am ersten April. Das Schloss Ippenburg ist seit über 600<br />

Jahren im Besitz der Familie von dem Bussche, und die<br />

Freifrau wird als „die Mutter der deutschen Gartenfestivals“<br />

genannt.<br />

Trotz des wolkenreichen und kalten Wetters strömten<br />

zahlreiche Besucher in die Parkanlagen, vorbei an mehr<br />

als 20.000 blühenden Narzissen und Frühblühern. Zahl-<br />

Gartentipp<br />

NATUR //// 07<br />

<strong>Juni</strong><br />

Käferarten wie Dickmaulrüssler, Blattkäfer und Raupen<br />

schädigen durch äußeren Blattfraß. Bei saugenden<br />

Schädlingen wie Blatt-, Woll- oder Schildläusen,<br />

weißen Fliegen, Tripsen und Zikaden gilt sehr schnelles<br />

Handeln. Der Fachmann hält für Sie entsprechende<br />

bienenfreundliche Naturen-Produkte bereit.<br />

Rosen müssen ständig kontrolliert werden auf Schadsymptome<br />

wie schwarz-violette oder gelb-rötliche<br />

Flecken, weißen pudrigen Belag. Sternrußtau, Echter<br />

Mehltau oder Rost, Fraßschäden durch Blattwespen,<br />

Milben und Raupen müssen mit Combi-Spritzmitteln<br />

bekämpft werden. Regelmäßiges Düngen mit hochwertigen<br />

Nährstoffextrakten stärken die Pflanzen, und<br />

der Befall verringert sich.<br />

<strong>Juli</strong><br />

Ganzjährig wachsen Unkräuter an unerwünschten<br />

Stellen, besonders dem Rasen entnehmen sie Nährstoffe<br />

und Wasser. Wurzeltief wirkende Produkte helfen,<br />

dass diese lästigen Gesellen wie Disteln, Brennnesseln,<br />

Quecken und Giersch bekämpft werden.<br />

Schenken Sie Ihren Obstbäumchen jetzt besondere<br />

Aufmerksamkeit! Schorf, Pilzbefall und Birnengitterrost<br />

gehen zu Lasten der Erntemenge. Heilend wirksame<br />

Präparate, regelmäßig und gezielt eingesetzt,<br />

helfen die Widerstandskraft zu stärken und den Befall<br />

zu vermeiden. BB<br />

Das Original der deutschen Gartenfestivals<br />

wert. In der Remise bot sich<br />

den Besuchern ein spezieller<br />

Augenschmaus. Unter<br />

dem Namen „Tulpomania<br />

– oder die Kunst der Tulpe“<br />

erfreute man sich an ausgefallenen<br />

Ostergestecken<br />

und Tulpenarrangements –<br />

eine Hommage an die Tulpe und ihre Schönheit.<br />

... und die Ippenburger Gärten muss man gesehen haben!<br />

Und freuen Sie sich auf die „Ippenburger<br />

Gartentage“ vom 29. <strong>Juni</strong> – 1. <strong>Juli</strong> – Gartenführungen<br />

und Pflanzenmarkt täglich<br />

von 11 – 19 Uhr.<br />

reiche Staudengärtner und Baumschulen präsentierten<br />

mannigfaltige Gartenaccessoires, Beet- und Kräuterstauden,<br />

Rosen, Buchsbäume, bis hin zu Sternmagnolien<br />

Festivals und blühenden <strong>2012</strong> Mandelbäumchen, also Gartentage alles was das <strong>2012</strong> Führungen <strong>2012</strong><br />

Herz begehrte. <strong>31</strong>. März - 1. April „Narzissenfest“ 29. <strong>Juni</strong> - 1. <strong>Juli</strong><br />

5. <strong>Juni</strong> - 14. September<br />

Pflanzenmarkt mit Accessoires für „Ippenburger Gartentage“<br />

„Führungen im Küchengarten“<br />

Viele Anbieter Haus und machten Garten, ca. richtig 80 Aussteller „Lust auf Ostern“, Einmal das im Jahr Die ist das Freifrau Schloss von geöffnet. dem Bussche nur für freut Gruppen sich (ab auf 10 Ihren Prsonen), Be-<br />

Angebot Tulpenausstellung an Osterartikeln war in der ausgefallen Remise: und Üppiger sehens- Frühsommerflor. such! BBVorträge,<br />

Di. bis Fr., Anmeldung Touristinfo<br />

„Tulpomania – oder die Kunst der Garten führungen und Pflanzenverkauf. Bad Essen Tel. 05472 94920<br />

Tulpe“<br />

„Führungen während der<br />

24. - 28. Mai, Pfingsten<br />

Festivals“<br />

„Gartenlust & Landvergnügen“<br />

nur für Gruppen (ab 10 Personen)


08 RATGEBER<br />

////<br />

Was ist Glück? Sind wir allein unseres Glückes<br />

Schmied? Zum Großteil ja. Handfeste Anweisungen<br />

für unser Leben könnten sein: Tu den anderen<br />

genauso gerne Gutes wie dir selbst. Und liebenswürdig<br />

können wir nur sein, wenn wir uns selbst<br />

liebenswert finden. Fragen Sie sich: Was ist mir in<br />

meinem bisherigen Leben besonders geglückt?<br />

Was kann ich besonders gut? Was gefällt mir an<br />

mir? Wer mag mich besonders gern? Diese kleinen<br />

Tricks helfen, eine Beleidigung zu überhören<br />

oder eine Rücksichtslosigkeit als nur halb so wild<br />

zu empfinden.<br />

Schenken Sie Glücksmomente! Wann haben Sie<br />

das letzte Mal jemandem ein Kompliment gemacht?<br />

Überraschen Sie Ihre Mitmenschen und<br />

platzieren Sie hier und da ein nettes Kompliment.<br />

„Menschliches Glück stammt nicht so sehr aus<br />

großen Glücksfällen, die sich selten ereignen,<br />

als vielmehr aus kleinen glücklichen Umständen,<br />

die jeden Tag vorkommen!“ (Benjamin<br />

Franklin 1706-1790)<br />

Sie werden staunen, wie schnell Sie durch diese<br />

kleine Aufmerksamkeit anderen ein Lächeln entlocken!<br />

Ein neues Kleid, ein Lottogewinn, ein großes<br />

Stück Sahnetorte – vieles kann unsere Laune kurzfristig<br />

steigern. Anhaltender aber wirkt, anderen<br />

etwas Gutes zu tun. Ob der Krankenbesuch bei<br />

einer Freundin oder die Besorgung für die ältere<br />

Dame von Gegenüber – wer seine Mitmenschen<br />

zum Lächeln bringt, investiert auch in sein persönliches<br />

Glückskonto. Das ist sogar wissenschaftlich<br />

belegt: US-Psychologen fanden heraus, dass sich<br />

Menschen nach solchen Taten noch einen Monat<br />

lang glücklicher fühlen.<br />

Äußere Umstände können wir nicht beeinflussen.<br />

Auch nicht den Weltenlauf. Wir können uns aber<br />

eine Welt erschaffen, die uns gefällt. Wie Pippi<br />

„Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch<br />

glücklicher sein wollen!“ (Theodor Fontane)<br />

Langstrumpf im Buch von Astrid Lindgren: „Ich<br />

male mir die Welt, wie sie mir gefällt!“ Wir müssen<br />

jedoch wie ein Glücksdetektiv herausfinden, was<br />

uns gut tut, welche Veränderung wir wagen wollen<br />

– und losleben! Jetzt! Obwohl man ungetrübtes<br />

Glück oft nie länger als fünf Minuten empfinden<br />

Glück<br />

„Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich,<br />

wenn sie nicht unglücklich sind!“ (Jean Annouie)<br />

kann. Ich hörte einen bemerkenswerten Satz: „Im<br />

Haus des Glücks ist das Wartezimmer der größte<br />

Raum.“ Und wie sang schon Marlene Dietrich in einem<br />

ihrer Lieder:<br />

„Wenn ich mir etwas wünschen dürfte,<br />

möchte ich etwas glücklich sein.<br />

Denn sobald ich gar zu glücklich wäre,<br />

hätte ich Heimweh nach dem Traurigsein!“<br />

Der Sommer 2011 war ja bekanntlich ein Rohrkrepierer.<br />

Doch träumen können wir von einem herrlichen<br />

Sommer. Vom Duft der Blumen und Wiesen.<br />

Vom Kitzeln der Sonnenstrahlen. Vom Summen der<br />

Bienen. Vom Lachen in den Biergärten. Von lauen<br />

Nächten. Vom Lust auf Eis. Das Leben ist süßer im<br />

Sommer. Und er kommt – jedes Jahr! Schlechte Laune<br />

wegen Dauerregen? Auch unterm Regenschirm<br />

kann man lachen und glücklich sein. Und fremde<br />

Menschen anstrahlen. Ziehen Sie doch einfach mal<br />

den froschgrünen Pullover an und den orangeroten<br />

Rock – übrigens topmodisch in dieser Saison. Garantiert<br />

spricht Sie jeder darauf an. Wunderbar! Dann<br />

kann man auch den Wetter-Miesepetern gute Laune<br />

machen! Heute, das ist das Leben. Ich will kein Sklave<br />

sein von Außentemperaturen.<br />

Der französische Schriftsteller und Philosoph Jean-<br />

Paul Sartre wusste einfach, wo es lang geht. Und<br />

deshalb ist folgender Satz einer der wichtigsten für<br />

glückliche Sommergefühle: „Irgendwann im tiefsten<br />

Winter entdeckte ich, dass in mir ein unbesiegbarer<br />

Sommer wohnt!“. Und nun gehen Sie in Ihrer Seele<br />

auf Entdeckungsreise. Den inneren Sommer, den<br />

glücklichen, den unbesiegbaren, trägt jeder in sich!<br />

„Ich bin dann mal glücklich!“ –<br />

Tricks, die einen Stimmungs-Kick schenken:<br />

• Erstelle eine Liste mit all den Dingen,<br />

die dir Freude machen.<br />

• Bemühe dich, in allem etwas Positives zu finden.<br />

• Plane jeden Tag eine Zeit ein, in der du das tust,<br />

was dir gut tut.<br />

• Akzeptiere dich und sei mit dem einverstanden,<br />

was du tust.<br />

• Verbringe Zeit mit den Menschen, die dir wichtig<br />

sind und die dir gut tun. AP


Die neue saison kommt<br />

Wir räumen auf!<br />

Mit 2 Geschäfthäusern in Ihrer Nähe kümmern wir uns darum, dass Sie gut schlafen!<br />

Koblenzer Straße 20b<br />

in Löhne-Gohfeld<br />

057<strong>31</strong> / 90 60<br />

Weserstraße 50<br />

in Bad oeynhausen<br />

057<strong>31</strong> / 9 82 89 56<br />

Wir möchten erreichen, dass Sie gut schlafen und erholsam aufwachen!<br />

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Außerdem erhalten Sie bei uns Wasserbetten, Boxspringbetten, Tempur-Schlafsysteme, Nackenstützkissen, Kuscheldecken, Bettwäsche, einfach alles rund ums Bett


10 GENUSS<br />

Ingwer – die Wunder-Wurzel<br />

Eine heilsame Köstlichkeit<br />

Die „Powerknolle“ aus Fernost erfreut sich wachsender<br />

Beliebtheit. Ingwer weckt die Lebensgeister, wirkt beruhigend<br />

auf die Verdauung und stimuliert unser Immunsystem.<br />

Im Osten wird Ingwer seit Jahrtausenden als<br />

Heilmittel verwendet. Aber es lohnt sich, auch genussvoll<br />

seine wunderbare Wirkung zu entdecken! Denn<br />

der asiatische Würzklassiker trumpft auf<br />

mit Vielseitigkeit beim Kochen, fruchtig-scharfem<br />

Aroma und gesunden<br />

Inhaltsstoffen. Aromatisch<br />

und mit milder Schärfe passt<br />

Ingwer gleichermaßen gut<br />

zu salzigen wie zu süßen<br />

Gerichten. Die Frische<br />

und Schärfe des Ingwers<br />

harmonieren auch mit<br />

Kompott und verfeinern<br />

den Obstsalat.<br />

Ein interessanter<br />

Tipp: Ingwer gibt<br />

S c h l a g s a h n e<br />

Pep. Etwas Ingwerpulver<br />

beim<br />

Schlagen unterrühren,<br />

etwas Zucker<br />

– ein raffinierter<br />

Begleiter zu Obstkuchen!<br />

Für Asiaten ist Ingwer ein unentbehrliches Gewürz, das<br />

meist frisch verwendet wird. Bei uns bekommen Sie die<br />

Wurzel im Supermarkt, beim Gemüsehändler und im<br />

Asia-Laden. Außerdem gibt es sie getrocknet und gemahlen,<br />

in Sirup eingelegt und kandiert. Gemahlen sollte<br />

Ingwer vorsichtig dosiert werden, er ist sehr scharf. Die<br />

braune grobe Wurzel sieht auf dem ersten Blick nicht<br />

besonders appetitanregend aus. Und doch zählt sie zu<br />

den vielseitigsten und wohltuendsten Lebensmitteln der<br />

Welt. Ursprünglich stammt Ingwer aus dem Südosten Asiens,<br />

wo er seit Jahrtausenden wegen seiner heilenden<br />

und würzenden Eigenschaften geschätzt wird. Nachdem<br />

er im Gepäck der alten Römer seinen Weg nach Europa<br />

gefunden hatte, wurde er in der mediterranen Küche populär.<br />

Im Mittelalter schließlich entdeckte man ihn auch im<br />

restlichen Europa.<br />

Schon eine kleine Menge Ingwer reicht aus, um einen<br />

wohltuenden Tee zuzubereiten. Einfach ein paar dünne<br />

Scheiben von der Ingwerknolle abschneiden, in die Tasse<br />

geben und mit kochendem Wasser übergießen. Zehn<br />

Minuten ziehen lassen – fertig ist der aromatische Ingwer-<br />

Tee! Seine schleimlösenden Eigenschaften unterstützen<br />

den Kampf gegen Allergien und Atemwegserkrankungen.<br />

Abgesehen davon eignet sich Ingwer hervorragend bei<br />

Verdauungsbeschwerden, Übelkeit, Herzerkrankungen,<br />

Rheuma und Erkältungen.<br />

Der bei uns vorwiegend erhältliche Ingwer ist eher scharf,<br />

während der australische Ingwer ein feines und mildes<br />

Aroma besitzt. Die beste Qualität jedoch soll Ingwer aus<br />

Jamaika besitzen. Achten Sie beim Einkauf darauf, dass<br />

die Wurzel fest und fleischig, die Haut straff und leicht<br />

glänzend ist. Junger Ingwer schmeckt milder als ältere<br />

Wurzeln. AP<br />

Rezept für eine „Wohlfühl-<br />

Suppe“ (4 Portionen)<br />

Zutaten<br />

1L Wasser<br />

200 g junge Möhren<br />

100 g Kohlrabi<br />

4 Shiitake-Pilze frisch (wenn getrocknet,<br />

vorher einweichen)<br />

3 EL frischer Ingwer, klein gehackt<br />

3 EL Olivenöl<br />

2 EL Soja-Soße<br />

2 Frühlingszwiebeln<br />

Möhren und Kohlrabi in kleine Würfel<br />

schneiden, Stiele der Pilze entfernen,<br />

Hüte klein schneiden. Ingwer in<br />

Öl andünsten, Möhren, Kohlrabi und<br />

Pilze zugeben. Mit Wasser auffüllen,<br />

15 Minuten köcheln lassen. Soja-<br />

Soße dazu, eventuell noch Brühe<br />

dazugeben oder mit Salz und Pfeffer<br />

würzen. Mit geschnittenen Frühlingszwiebeln<br />

bestreuen.


RILA-REZEPTTIPP von Chefkoch Ralf Stein:<br />

Zanderfilet mit Basilikum-Tomatensugo auf<br />

Spaghetti (für 4 Personen)<br />

In 80 Tagen um die Welt<br />

Eine fantastische Theaterrevue voller Abenteuer, Gesang<br />

und Tanz von Jürgen Wiemer nach Motiven des<br />

Romans von Jules Verne.<br />

Einmal um die ganze Welt zu reisen, das kostet: Geld und<br />

Zeit. Dem reichen englischen Gentleman Phileas Fogg<br />

kommt es vor allem auf die Zeit an. Denn der Pünktlichkeitsfanatiker<br />

hat gewettet, dass er die Erde in nur 80<br />

Tagen umrunden kann. Das war damals, als Jules Verne<br />

1873 seinen Abenteuerroman veröffentlichte und es noch<br />

keine Flugzeuge gab, quasi Weltrekord! So erleben Fogg<br />

und sein französischer Diener Passepartout auf Eisenbahn<br />

und Schiff und notfalls sogar auf dem Rücken eines<br />

Elefanten zahlreiche eilige Abenteuer.<br />

Und ebenso rasant wie diese Reise wird die Theaterrevue,<br />

die fast 140 Jahre später in Levern über die Bühne geht.<br />

Mit Musik, Tanz und kurzweiligen Szenen zeichnet Autor<br />

und Regisseur Jürgen Wiemer dieses Ereignis nach. Wie<br />

schon in seiner Shakespeare-Sommernachtstraum-Adaption<br />

stehen ihm wieder die vielen spielfreudigen Akteure<br />

des Vorjahres zur Seite. Sie alle freuen sich darauf, den<br />

Zuschauern einen weiteren unvergesslichen Sommerabend<br />

in der „Rila erleben“ Kulturarena zu bescheren. In<br />

diesem Sommer wird das Ensemble noch um eine orientalische<br />

Tanzgruppe und einen Chor verstärkt.<br />

Die Aufführungen finden an drei Wochenenden jeweils<br />

freitags und sonntags statt: 29. <strong>Juni</strong> / 01. <strong>Juli</strong>, 06. <strong>Juli</strong> / 08.<br />

<strong>Juli</strong>, 13. <strong>Juli</strong> / 15. <strong>Juli</strong> - Beginn jeweils 19.30 Uhr.<br />

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GENUSS //// 11<br />

Zutaten: 250 g Spaghetti, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1 Glas LEVER-<br />

NO getrocknete Tomaten mit Oliven in Öl, 1 EL LEVERNO Limetten-Fix,<br />

4 Zanderfilet á 180 g (oder anderen Süßwasserfisch), 1 EL Butter, 1 EL<br />

Honig, 1 Bund Basilikum, 1 Glas LEVERNO Bruschetta Pomodori, 1 Ds<br />

LEVERNO Ital. Hartkäse, 6 EL LEVERNO Olio di Oliva extra vergine (natives<br />

Olivenöl extra, naturtrüb), etwas Salz & Pfeffer, etwas Mehl<br />

Zubereitung: Spaghetti kochen, abgießen und abschrecken. Zwiebel und<br />

Knoblauchzehen pellen und in feine Würfel schneiden.Das Öl der getrockneten<br />

Tomaten mit Oliven in ein Gefäß abgießen. Tomaten in Streifen und<br />

die Oliven in dünne Scheiben schneiden. 3 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen<br />

und Zwiebel- und Knoblauchwürfel etwa 2 Minuten glasig dünsten.<br />

Geschnittene Tomaten und Oliven zugeben, kurz mitdünsten. Spaghetti<br />

zugeben, bei geringer Hitzezufuhr erwärmen. Die Zanderfilets abwaschen,<br />

trocken tupfen und halbieren. Die Filets mit Salz und etwas Limetten-Fix<br />

würzen und leicht mehlieren. 3 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und<br />

die Zanderfilets auf der Hautseite kross anbraten. Anschließend wenden.<br />

Butter in die Pfanne geben und die Fischfilets in schäumendem Fett bei<br />

geringer Hitze garziehen lassen, dabei die Hautseite öfters mit dem Fett<br />

übergießen. Die Hälfte des Basilikums in feine Streifen schneiden. Basilikum<br />

und Honig mit Bruschetta Pomodori verrühren und in einem kleinen<br />

Topf erwärmen. Spaghetti auf Teller verteilen. Die Zanderfilets mit der<br />

Hautseite nach oben auf den Spaghetti anrichten. Das Basilikum-Tomatensugo<br />

auf die Zanderfilets verteilen und mit den restlichen Basilikumblättern<br />

garnieren. Dazu geriebenen Hartkäse reichen.


12 UNTERWEGS<br />

////<br />

Aus der Region für die Region<br />

Die WEZ unterstützt die regionale Wirtschaft durch enge<br />

Zusammenarbeit mit Regional-Lieferanten. Garantiert<br />

werden dadurch absolute Frische, vitaminreiche, köstliche<br />

Produkte und kurze Wege direkt auf Ihren Tisch.<br />

Unser Redakteur Bernd Böhm besuchte für Sie zwei ostwestfälische<br />

Regionalpartner, das zertifizierte Bioland<br />

- Gut Wilhelmsdorf in Bielefeld-Eckardtsheim und den<br />

Naturland-Obsthof Otte im idyllischen Hiddenhausen.<br />

In einer ländlichen Gegend mit saftigen, frischgrünen und<br />

blühenden Wiesen liegt im Bielefelder Süden das romantische<br />

Gut Wilhelmsdorf. Umrahmt von Uralteichen kauen<br />

185 gutgenährte, vor Gesundheit strotzende schwarzweiße<br />

Kühe die frischen Wiesenkräuter.<br />

Gerade wir <strong>Senioren</strong> im Alter, aber auch unsere Enkelkinder<br />

benötigen eine ausreichende Versorgung mit Energie,<br />

Spurenelementen, Proteinen und Vitaminen. Ein Liter<br />

Milch enthält rd. 33 g Milcheiweiß, 39 g Milchfett, 49 g<br />

Milchzucker und 7 g Mineralstoffe sowie Spurenelemente,<br />

Vitamin A für die Haut und Augen, Vitamin B1, B2, B6,<br />

D, E, K und Folsäure. Ein halber Liter Milch deckt 67%<br />

des Tagesbedarfs an Calcium.<br />

Dr. Ulrich Schumacher: „Der gesamte Betrieb Gut Wilhelmsdorf<br />

wird ökologisch bewirtschaftet, somit werden<br />

die Kühe nach den Regeln der Ökologischen Landwirtschaft<br />

gehalten. Das Futter erzeugen wir überwiegend<br />

selber. Im Sommer haben die Kühe täglich Weidegang,<br />

in der kalten Jahreszeit können sie in unserem Laufhof<br />

jederzeit nach draußen, denn Kühe sind Frischluftfanatiker.<br />

Eine gute Tiergesundheit wird durch zahlreiche präventive<br />

Maßnahmen gewährleistet, selten werden Medikamente<br />

eingesetzt. Falls dies einmal notwendig ist, wird<br />

die doppelte gesetzliche Wartezeit eingehalten, bevor die<br />

Milch wieder an den Endverbraucher gelangt.<br />

Die frisch gewonnene Milch wird direkt nach dem Melken<br />

gekühlt und zur 150 m entfernten Hofmolkerei gebracht.<br />

Wir garantieren schonendste Verarbeitung, bei 75 Grad<br />

wird die Milch für 20 Sekunden pasteurisiert, homogenisiert<br />

und dann direkt abgefüllt und ausgeliefert.<br />

Durch diese Behandlung werden krankmachende Keime<br />

sicher abgetötet und Sie, liebe <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>-Leser,<br />

haben dann puren gesunden Frischegenuss im WEZ-<br />

Kühlregal!<br />

Wilhelmsdorfer Biofrischmilch verbindet artgerechte, ökologische<br />

Milchviehhaltung mit kurzen Wegen, ursprünglichem<br />

Milchgeschmack und hohem Gesundheitswert –<br />

besser geht es nicht!“<br />

Und weiter ging die Reise in Richtung Herford, hier im<br />

hügeligen Herzen Ostwestfalens begrüßte mich auf dem<br />

Obsthof Otte der Obstbauer Karsten Otte in Hiddenhausen.<br />

Bereits in der 3. Generation mit 90 Jahren Obstbautradition<br />

wird hier mit größter Sorgfalt, Leidenschaft und<br />

Erfahrung auf den hofnahen fruchtbaren Böden aromatische<br />

und vitaminreiche Früchte angebaut: Erdbeeren,<br />

Himbeeren, Sauerkirschen, Zwetschen, Birnen, Äpfel und<br />

Kürbisse.<br />

Obstbauer Otte: „Nachhaltiger Umgang mit Boden und<br />

Natur, Bewahrung der Artenvielfalt<br />

und die damit<br />

verbundene Produktion von<br />

gesunden Früchten sind<br />

seither unser Ziel.<br />

Kurze Wege schonen die<br />

Umwelt, die Vitamine und<br />

das Aroma. Unsere leckeren<br />

Früchte werden täglich<br />

geerntet und gelangen<br />

dann aus dem Herzen<br />

Ostwestfalens direkt in die<br />

WEZ-Märkte. Wir sind stolz<br />

sagen zu können: Otte´s<br />

Früchte haben den unverwechselbaren<br />

Geschmack<br />

unserer Heimat!<br />

Schon in den nächsten Tagen erwartet Sie in den WEZ-<br />

Märkten der erste Hochgenuss: die Erdbeere „Diana“.


Diese wunderschön geformte Erdbeere überzeugt durch<br />

ausgewogenen süßen Geschmack, gefolgt von der „Daroyal“,<br />

der „Sonata“ im <strong>Juni</strong> und der „Symphony“ im <strong>Juni</strong>/<br />

<strong>Juli</strong>. Und als Krönung im <strong>Juli</strong>/August die späte, sehr<br />

köstliche Sorte „Malwina“.<br />

Natürlich verwöhnen wir Sie auch mit unseren anderen<br />

Köstlichkeiten, frische Himbeeren ab dem 20. <strong>Juni</strong>, ab<br />

Mitte <strong>Juli</strong> mit baumreifen Zwetschen, gefolgt von Äpfeln<br />

und Kürbissen.<br />

Gern laden wir Sie ganz herzlich zu einem Besuch auf<br />

unserem Obsthof ein. Auf Plantagenführungen erhalten<br />

Sie interessante Informationen zum Anbau und auch<br />

Tipps für Ihren Garten vom Experten.“<br />

Für Ihre Vitalität und Lebenskraft ist eine ausgewogene<br />

und gesunde Ernährung durch eine tägliche Portion von<br />

frischem und vitaminreichem Obst wichtig. Gönnen Sie<br />

sich und Ihren Enkelkindern diesen Sommer-Hochgenuss.<br />

BB<br />

Guter Geschmack und verantwortungsvolles<br />

Handeln gehen bei WEZ Hand in Hand. In Zusammenarbeit<br />

mit unseren Regional-Lieferanten<br />

unterstützen wir die Wirtschaft und garantieren<br />

Ihnen absolut frische Produkte.<br />

Unsere frische Milch stammt vom zertifi zierten<br />

Bioland-Hof Gut Wilhelmsdorf aus Bielefeld,<br />

wo Kühe bei besten Bedingungen das gesunde<br />

Lebensmittel produzieren.<br />

Unsere saftig-süßen Erdbeeren beziehen wir vom<br />

Obsthof Otte aus Hiddenhausen, wo bereits in<br />

dritter Generation Obst mit Leidenschaft und<br />

Sorgfalt angebaut wird. Eine perfekte Verbindung!<br />

Unsere Zeichen für<br />

regionale Produkte!<br />

UNTERWEGS //// 13<br />

Sommer-Milch-Shake <strong>2012</strong>:<br />

Ein Glas frische, gekühlte Bio-Milch vom<br />

Gut Wilhemsdorf, leicht angereichert<br />

durch zwei, drei Löffel mildem<br />

Bio-Joghurt, dazu die<br />

köstlichen<br />

Erdbeeren<br />

oder<br />

Himbeeren<br />

von<br />

u n s e r e m<br />

regionalen<br />

Partner<br />

O b s t h o f<br />

Otte. Mit<br />

dem Mixer<br />

gut verrührt,<br />

leicht aufg<br />

e s c h ä u m t<br />

– und der<br />

Sommer kann<br />

kommen!<br />

Foto C. Böhm<br />

Lebensmittel.Punkt<br />

Unser<br />

Erdbeeren und Milch – die Genussverbindung


Ganz viele Dinge, für die es sich lohnt,<br />

ein Rentner zu sein<br />

Freunde wiederfinden<br />

Was macht eigentlich die Kindergartenliebe? Oder der Schulfreund? Aufstöbern ist spannend.<br />

Katz und Hund für die Gesundheit<br />

1,5 Millionen der über 60-jährigen teilen ihr Leben mit einem Hund, 2 Millionen mit einer Katze. Wissenschaftler bestätigen:<br />

Tiere streicheln senkt den Blutdruck und ist auch bei Schmerzen eine gute Medizin. Hunde ausführen verhilft<br />

zu neuen Kontakten.<br />

Steuer in die Hand nehmen<br />

Den Führerschein machen kann man in jedem Alter. Zuvor muss man den Sehtest und Erste-Hilfe-Kurs absolvieren.<br />

Den Stammbaum pflanzen<br />

Wo komme ich her? Wo kommt mein Familienname her? Die Familienchronik zu recherchieren ist überaus aufschlussreich.


Hundert werden<br />

10.000 Deutsche haben schon die Hundertmarke durchbrochen.<br />

Bis zum Jahr 2025 sollen es über 44.000 sein.<br />

Gute Chancen haben die, die das Familienleben pflegen,<br />

sich gesund ernähren, bewegen und nicht rauchen.<br />

Gärtnern macht glücklich<br />

Wer gärtnert, sät innere Ruhe. Und mit jedem Pflänzchen<br />

wächst das Glück. In Städten können Menschen ohne<br />

eigenen Garten ein Fleckchen Erde mieten.<br />

Jugendträume erfüllen<br />

Zu Gast sein im Haus von Elvis Presley in Tennessee<br />

oder wie ein Easy-Rider durch die USA biken – Erfüllung<br />

eines Traumes macht glücklich!<br />

Zeit für Love<br />

Das Herz ist ein Liebesmuskel, der nicht alt wird!<br />

Fernweh lindern<br />

Auf den Spuren der Maya durch Mexiko wandeln, buddhistische<br />

Welten entdecken, mit dem Zug entlang der<br />

Bernsteinküste – Traumziele können Sie auch im Alter<br />

erreichen.<br />

Die große Freiheit<br />

Damit gemeint ist das Wasser. Jeder 10. Erwachsene<br />

kann nicht schwimmen. Für einen Schwimmkurs ist es<br />

nie zu spät.<br />

Besser ins Netz gehen<br />

44 % der über 64-jährigen sind online. Die restlichen 56<br />

% können es noch lernen!<br />

Graue Zellen tanzen lassen<br />

Gedächtnistraining macht in der Gruppe doppelt Spaß.<br />

Ehrenamt hält jung<br />

Rund 36 % der Deutschen engagieren sich ehrenamtlich,<br />

der Großteil ist über 50.<br />

Überflüssige Sicherheiten ausmisten<br />

Das Gute am Alter ist, manche Versicherungen sind überflüssig,<br />

z.B. eine Krankenhaustagegeldversicherung.<br />

Man spricht ausländisch<br />

Latte Macchiato, Spaghetti Vongole – wer mehr als nur<br />

Urlaubs-Italienisch sprechen will, belegt einen Sprachkurs<br />

bei der Volkshochschule. In der Gruppe ist Spaß<br />

vorprogrammiert.<br />

Lassen Sie die Beine von der Leine<br />

Tanz in den zweiten Frühling: Menschen zwischen 65<br />

und 85, die regelmäßig tanzen, verfügen über gute Balance,<br />

besseres Tastempfinden, höhere Aufmerksamkeit<br />

und Denkleistung.<br />

Im Chor gibt Freude den Ton an<br />

Sie müssen kein Gold in der Kehle haben, um mit Ihrer<br />

Stimme in Stimmung zu kommen. Im Chor sind Sie nie<br />

allein, sondern glücklich und ausgeglichen.<br />

Exotisch mag ich<br />

Die Zunge ist nie zu alt für Entdeckungsreisen. AP


16 GESUNDHEIT<br />

////<br />

Dr. René Favaloro<br />

Erfinder der Bypass-Operation<br />

Sein letzter Ausweg: der Revolver<br />

Lesen Sie die bewegende Geschichte über Dr. René<br />

Favaloro, den Arzt, der die Bypass-Operation erfand.<br />

Dr. Favaloro, geboren am 12. <strong>Juni</strong> 1923 in La Plata/ Argentinien,<br />

gestorben am 29. <strong>Juli</strong> 2000 in Buenos Aires,<br />

war ein argentinischer Herzchirurg.<br />

Der Sohn eines Zimmermanns und einer Schneiderin<br />

aus der argentinischen Provinz will schon im zarten Alter<br />

von fünf Jahren Arzt werden. Nach dem Examen<br />

reist er in die argentinische Pampa und eröffnet ein<br />

Dorfkrankenhaus. Zwölf Jahre heilt und lehrt der Sohn<br />

sizilianischer Einwanderer in der Einsamkeit. Man<br />

nennt ihn jedoch schon im ganzen Land „El Doctor“.<br />

Der Zufall bringt ihn 1961 nach Ohio/USA in die Stadt<br />

Cleveland. Er arbeitet an der renommierten Cleveland<br />

Clinic, wo er sich auf die Thoraxchirurgie spezialisiert.<br />

Dort führt er im Mai 1967 bei einer 51-jährigen Patientin<br />

die erste erfolgreiche Bypass-Operation am Herzen<br />

durch. Dr. Favaloro wird zum umjubelten Helden, aber<br />

auch zur Zielscheibe von Neidern. 1978 kehrt er nach<br />

Buenos Aires zurück.<br />

Dr. Favaloro kennt die Armut und die schlechten Lebensbedingungen<br />

im Schmelztiegel argentinischer<br />

Großstädte. Falsche Ernährung, mangelnde Hygiene<br />

und ständige Klimaschwankungen führen zu einer hohen<br />

Quote im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen,<br />

die zu einem Herzinfarkt und Schlaganfall führen<br />

können. Längst weiß er auch, dass Ängste, Ärger,<br />

Feindseligkeiten und Depressionen herzkrank machen<br />

können. Diese Erkenntnisse muss Dr. Favaloro schon<br />

vor etlichen Jahren gehabt haben, denn er ist der Mann,<br />

der Millionen Menschen auf der ganzen Welt das Leben<br />

gerettet oder verlängert hat - dank seiner revolutionären<br />

Erfindung, der Bypass-Operation.<br />

In Buenos Aires baut er eine kardiologisch-chirurgische<br />

Stiftung auf und gründet ein Herzkrankenhaus. Er behandelt<br />

jeden, ob arm oder reich und hofft auf Unterstützungsgelder<br />

der Regierung. Die Regierenden sagen<br />

zuerst ja, später nein. Die Schulden wachsen und<br />

wachsen. Die Spirale der Hoffnungslosigkeit dreht sich<br />

immer schneller. Aufgrund der in 1998 auftretenden wirtschaftlichen<br />

Krise verschuldet sich die Stiftung um mehr<br />

als 18 Milliarden US-Dollar. Noch im Jahre 1998 ehrt ihn<br />

das ZDF mit einer Sondersendung unter dem Titel „Herz-<br />

Nacht“. Die Zuschauer werden in der Live-Sendung Zeuge,<br />

wie der dunkelhaarige Mann mit den gütigen braunen<br />

Augen und zarten Händen einen Bypass legt. Was<br />

niemand ahnt, es ist sein letzter großer Auftritt.<br />

In einer lauen Sommernacht im <strong>Juli</strong> 2000 kennt „El Doctor“<br />

nur noch einen Ausweg – den Griff zum Revolver. Im<br />

Alter von 77 Jahren beendet ein Schuss das Leben dieses<br />

großen Menschen und Mediziners, zermürbt von Intrigen,<br />

Neidern und Schulden. Selbst die Aussicht auf den<br />

Medizin-Nobelpreis, der ihm verliehen werden sollte, ist<br />

kein Trost. Seine Ehefrau Maria A. Delgado war mehrere<br />

Jahre zuvor verstorben. Die Ehe blieb kinderlos. Doch<br />

„El Doctor“ - Dr. René Favaloro - bleibt als Pionier der<br />

Medizin unvergessen. AP


Die Insulinproduktion sinkt im zunehmenden Alter, somit<br />

ist Diabetes für Menschen ab dem 50. Lebensjahr eines<br />

der wichtigsten Gesundheitsthemen. Wichtig ist die Früherkennung,<br />

um eine möglichst hohe Lebensqualität zu erhalten<br />

und gefürchtete diabetische Folgeerscheinungen<br />

zu vermeiden:<br />

Nerven- und Gefäßerkrankungen<br />

Nierenversagen - Schlaganfall<br />

Altersrisiko Diabetes<br />

Bei Diabetes ist es unerlässlich, zwischen ihren beiden Erscheinungsformen<br />

zu unterscheiden:<br />

Diabetes Typ 1<br />

Absoluter Mangel am Hormon Insulin<br />

Diabetes Typ 2<br />

Insulin wird noch produziert, jedoch nicht ausreichend und<br />

wirkungseingeschränkt.<br />

Genetisch vorbelastet für Typ 2 sind rund 90 % der Diabetes-Erkrankungen<br />

in Deutschland, in deren näherer<br />

Verwandtschaft jemand an der Krankheit leidet. Wichtig<br />

ist, dass man als Betroffener die Risiken klein hält, je älter<br />

man wird, umso konsequenter.<br />

Vorsorge ist das A und O!<br />

GESUNDHEIT //// 17<br />

Typ-2-Diabetes beginnt schleichend und wird deshalb<br />

oft zu spät erkannt. In der Frühphase fühlt man kaum<br />

Beschwerden, starker Durst ist oft das erste Anzeichen.<br />

Wichtig ist die Kontrolle der Blutwerte. Diese werden durch<br />

Ihren Arzt oder über Ihre Apotheke vor Ort vorgenommen.<br />

Blutzuckermessgeräte und Teststreifen erhalten Sie in<br />

Ihrer Apotheke, die selbstverständlich für alle weiteren<br />

Fragen und Infos zur Verfügung steht. Desweiteren findet<br />

jeden 2. Dienstag im Monat, ausgehend vom Diabetiker-<br />

Treff Minden, ein Erfahrungsaustausch in der Parit. Begegnungsstätte<br />

Küsters Kümpers in der Bismarckstraße<br />

statt. BB<br />

15% Rabatt* auf Ihren Einkauf<br />

*Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen oder Rabattsystemen<br />

Gilt nicht für verschreibungspflichtige Medikamente und Rezeptgebühren.


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Die Veranstaltung bot ihren Besuchern eine große Bandbreite<br />

an Themen: Gesundes, aktives Älterwerden, freiwilliges<br />

Engagement, neue Wohnformen und Technologien,<br />

Finanzen, Medien, Reisen und Unterstützungsangebote<br />

für Pflegebedürftige und deren Angehörige. Menschen,<br />

die noch im Berufsleben stehen, erhielten Anregungen für<br />

den Übergang in den Ruhestand. Ca. 20.000 Besucher<br />

wurden erwartet. An den über 100 Einzelveranstaltungen<br />

wirkten etwa 350 Referenten mit, darunter auch Experten<br />

von über 20 Universitäten. Die begleitende Messe zum<br />

<strong>Senioren</strong>tag ist die SenNova, wo sich die Besucher an<br />

230 Messeständen auf über 7.000 qm über die oben genannten<br />

Themen informieren konnten.<br />

Dieser <strong>Senioren</strong>tag war ein <strong>Senioren</strong>tag der Premieren.<br />

Erstmalig fand er in Hamburg statt, es war der erste <strong>Senioren</strong>tag,<br />

auf dem sowohl der Bundespräsident als auch<br />

die Bundeskanzlerin sprachen und es war zugleich der<br />

erste Besuch von Bundespräsident Joachim Gauck in<br />

Hamburg.<br />

Redakteurin Annina Pietza besucht die Festveranstaltung<br />

zur Eröffnung des <strong>Senioren</strong>tages. Frau Prof. Dr. Ursula<br />

Lehr sagt in ihrem Grußwort: „Dass wir älter werden, daran<br />

können wir nichts ändern. Aber wie wir älter werden,<br />

das haben wir – zum Teil wenigstens – selbst in der Hand.<br />

Und es kommt ja nicht nur darauf an, wie alt wir werden,<br />

sondern wie wir alt werden.“ Weiter sagt sie: „Wir können<br />

nicht und wir wollen auch nicht ewig jung sein. „Forever<br />

young“ ist sicher eine falsche Versprechung. Wir sollten<br />

auch ein „Anti-aging“ durch ein „Pro-aging“ ersetzen. Wir<br />

sind nicht gegen das Altern, sondern für ein möglichst<br />

gesundes und kompetentes Älterwerden. Dazu muss allerdings<br />

jeder Einzelne etwas tun. „Älter werden – aktiv<br />

bleiben“ ist die Devise. Körperliche, geistige und soziale<br />

Aktivität sind die Voraussetzung für ein „gutes Altern“. Wir<br />

sind dem Prozess des Älterwerdens nicht hilflos ausgeliefert,<br />

sondern wir können ihn gestalten. Eigenverantwortung<br />

ist gefragt.“<br />

POLITIK //// 19<br />

Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet den 10. <strong>Senioren</strong>tag,<br />

der alle drei Jahre in einer anderen Stadt veranstaltet<br />

wird. Gauck geht quasi mit gutem Beispiel voran. Er ist einer<br />

jener höchst seltenen <strong>Senioren</strong>, die Dinge anpacken, Verantwortung<br />

tragen und Wagnisse eingehen. Das macht das<br />

Staatsoberhaupt gleich zu Beginn seiner persönlich gefärbten<br />

Rede deutlich. „Ich stehe heute vor Ihnen als Verbündeter, der<br />

gerade mit 72 Jahren eine ganz neue, schöne und ehrenvolle<br />

Aufgabe übernehmen durfte, der Hoffnungen und Pläne hat“.<br />

Er setzt sich für ein flexibles Rentenalter ein und sagt: „Ich<br />

wünsche mir, dass jene, die es wollen, länger im Beruf bleiben<br />

können. Doch gewiss ist es nicht jedem vergönnt, bis ins hohe<br />

Alter tätig zu bleiben. Es gibt Krankheiten, Schicksalsschläge.<br />

Deshalb wünsche ich mir auch: Niemandem sollte Unzumutbares<br />

zugemutet werden“. Gauck plädiert für individuelle<br />

Übergänge zwischen den Lebensphasen. „Ich wünsche mir,<br />

dass wir Älteren eine Chance geben, sich weiterzuentwickeln,<br />

ihnen Achtung und Wertschätzung entgegenbringen und ihren<br />

Bedürfnissen pragmatisch entgegenkommen“, sagt er und<br />

zitiert Goethe: „Tätig zu sein ist des Menschen erste Bestimmung“.<br />

Das widerspreche manchem Bild vom Ruhestand,<br />

merkt Gauck an. Aber viele ältere Menschen gerieten in eine<br />

Krise, wenn die Anerkennung durch Arbeit und Leistung und<br />

oft auch das soziale Umfeld wegbrächen.<br />

Gauck wendet sich dagegen, dass die demografische Entwicklung<br />

zu sehr als Bedrohung gesehen wird. Er streicht das<br />

Positive heraus, dass viele älter als früher werden und nicht<br />

nur die Enkel, sondern auch die Urenkel aufwachsen sehen<br />

dürfen. Ängste und Befürchtungen sollten uns nicht lähmen,<br />

sondern als Impulse für Reformen dienen. „Ja zum Alter heißt<br />

für mich ja zu den Veränderungen, die wir anstoßen müssen“,<br />

sagt das Staatsoberhaupt. Der Präsident ermahnt auch zu<br />

mehr Solidarität und wirft dabei einen kritischen Blick auf die<br />

Arbeitswelt: Ohne Barmherzigkeit werde es nicht gehen. Vielen<br />

Menschen seien solche Werte aber im Beruf abhanden<br />

gekommen, „bei unseren mannigfachen Formen von Egotrips<br />

oder unter unsozialen Arbeitsverhältnissen“. Er verbreitet<br />

jedoch Zuversicht im Blick auf die Zukunft: „Wir werden das<br />

schaffen“.<br />

Gut eine Stunde Zeit hat sich am nächsten Tag Bundeskanzlerin<br />

Angela Merkel genommen. Das ist in solch bewegten<br />

Tagen wie diesen eine Menge. Doch die Kanzlerin weiß um<br />

den Einfluss der <strong>Senioren</strong>. Derzeit leben in Deutschland rund<br />

17 Millionen Menschen, die älter als 65 Jahre sind. Diese<br />

Zahl dürfte in den kommenden Jahren rasch steigen. Experten<br />

schätzen, dass im Jahr 2020 gut ein Drittel der etwa 80<br />

Millionen Deutschen zur Generation 65+ gehören wird. Hinzu<br />

kommt, dass die Menschen nicht nur länger leben, sondern<br />

länger vital sein werden – eine Generation also, die sich immer<br />

weniger aufs Altenteil schieben lassen will. AP


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20 RECHT<br />

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Der neue BMW<br />

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Ein feiner älterer Herr fährt<br />

mit seinem nagelneuen<br />

BMW Cabriolet lustvoll direkt<br />

aus dem Verkaufsraum<br />

des Autohändlers auf die<br />

nächste Autobahn und gibt<br />

dort so richtig Gas. Schlappe<br />

160 km/h auf dem Ta-<br />

cho, genießt er den Wind, der ihm durch die noch<br />

verbliebenen Haare weht. „Großartig, tolles Gefühl“,<br />

denkt der Mann als er in den 6. Gang hochschaltet und<br />

mit Begeisterung das Gaspedal bis auf‘s Bodenblech<br />

durchtritt. Nach einer ganzen Weile verrät ihm ein<br />

Blick in den Rückspiegel, dass er von einem Polizeiauto<br />

mit Blaulicht und eingeschalteter Sirene verfolgt<br />

wird. „Dem kann ich locker davonfahren – kein Problem“<br />

denkt der ältere Herr und gibt weiter Gas – 180<br />

– 220 – 240 km/h. Doch plötzlich sagt er sich: „Was<br />

um Himmels Willen mache ich hier, bin ich nicht zu alt<br />

für solche Dummheiten?“ Er verlangsamt das Tempo,<br />

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fährt an den rechten Straßenrand und wartet bis das<br />

Polizeiauto zu ihm aufgeschlossen hat.<br />

Der Verkehrspolizist hält hinter dem BMW, steigt aus,<br />

geht an die Fahrertür des BMW, lässt die Scheibe herunterkurbeln,<br />

blickt auf seine Armbanduhr und sagt zu<br />

dem älteren Herrn: „Mein Herr, meine Schicht endet in<br />

10 Minuten, heute ist Freitag und ich möchte ins Wochenende<br />

fahren. Wenn Sie mir einen Grund nennen<br />

können, den ich noch nicht gehört habe, warum Sie so<br />

gerast sind, werde ich Sie weiterfahren lassen!“<br />

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Der Herr sah den Polizisten ernsthaft an und antwortete:<br />

„Vor einigen Jahren ist meine Frau mit einem Polizisten<br />

abgehauen und<br />

§ nun fürchtete ich, Sie<br />

Kanzlei wollten sie mir zurück-<br />

Rudolph bringen.“<br />

Rechtsanwälte<br />

Gustav-Radbruch-Str.7<br />

32423 Minden<br />

Tel.: (05 71) 8 53 14<br />

Fax: (05 71) 88 00 76<br />

kanzlei-rudolph@t-online.de<br />

Darauf der Polizist: „Gute<br />

Fahrt mein Herr - einen<br />

schönen Tag noch!“<br />

Mitgeteilt von Rechtsanwalt<br />

Hans-Jürgen<br />

Rudolph,<br />

KANZLEI RUDOLPH


Dr. jur. Wolfgang Lange<br />

Der Blick in die Zeitung<br />

beweist, dass jeder vierte<br />

Bundesbürger wesentlich<br />

früher verstirbt, als es seiner<br />

Lebenserwartung entspricht.<br />

Bei plötzlichem<br />

Tod fehlt dann jegliche<br />

erbrechtliche Vorsorge<br />

mit der Folge, dass der<br />

Ehegatte oder die Kinder<br />

ungesichert sind, langwierig<br />

über das Erbe gestritten<br />

wird und am Ende<br />

nur ein Scherbenhaufen<br />

übrigbleibt.<br />

Aber auch jener, der sein normales Alter erreicht, meint<br />

vielfach „nach ihm die Sintflut“. Er sagt dies nicht aus Verantwortungslosigkeit,<br />

sondern einfach deshalb, weil er sich<br />

mit der erbrechtlichen Regelung überfordert sieht. Er meint,<br />

man könne es keinem recht machen, und unterlässt aus<br />

Angst, Fehler zu begehen, daher jegliche Regelung.<br />

Damit es in Ihrer Familie nicht zu einem Scherbenhaufen<br />

aus Streit, Prozesskosten, hohen Erbschaftssteuern und<br />

Vermögensverlusten kommt, soll Sie dieser Beitrag in einer<br />

verständlichen Sprache zu den Problemen hinführen.<br />

Die Erfahrung lehrt, dass das Bemühen, die Probleme der<br />

eigenen Familie anzugehen und zu lösen, zu einer großen<br />

inneren Erleichterung der <strong>Senioren</strong> sowie zu einem friedvollen<br />

Miteinander der Generationen und der Geschwister<br />

untereinander führt. Wenn dann noch steuerrechtliche<br />

günstige Lösungen gefunden werden, so kann man die<br />

Entscheidung, zur richtigen Zeit das richtige Testament<br />

geschrieben oder eine angezeigte Vermögensübertragung<br />

vorgenommen zu haben, nur als außerordentlich glücklich<br />

ansehen.<br />

Nur auf diese Weise wird der oft mit großen Mühen erarbeitete<br />

Vermögensstand langfristig für die nächste Generation<br />

erhalten werden können.<br />

Die gesetzliche Erfolge (Verwandtenerbrecht): Das Erbrecht<br />

des BGB sieht in den §§ 1924 ff, ein Verwandtenerbrecht für<br />

die Hinterbliebenen vor. Grundsätzlich wird danach auf die<br />

Blutsverwandtschaft abgestellt – in Ausnahmefällen genügt<br />

Der gesetzliche<br />

Erbe<br />

Das System<br />

des deutschen Erbrechts<br />

im Testament<br />

übergangen<br />

Das System des Deutschen Erbrechts<br />

Von Dr. jur. Wolfgang Lange, Rechtsanwalt u. Notar in Minden<br />

kann die Hälfte des<br />

Erbteils als Pflichteil<br />

verlangen<br />

Gesetz Wille Pflicht<br />

auch eine rechtliche Verwandtschaft, wie z.B. nach einer<br />

Adoption. Die gesetzlichen Erben erster Ordnung sind die<br />

Abkömmlinge des Erblassers. Neben adoptierten Kindern<br />

werden seit dem Erbrechtsgleichstellungsgesetz, das zum<br />

1.4.1998 in Kraft getreten ist, auch nicht eheliche Kinder<br />

als gesetzliche Erben erster Ordnung angesehen. Ist ein<br />

direkter Abkömmling (Kind) des Erblassers bereits verstorben<br />

und hinterlässt er selbst eigene Abkömmlinge (Enkel),<br />

dann treten diese an die Stelle ihrer verstorbenen Eltern<br />

(Eintrittsrecht). Hinterlässt ein Abkömmling keine eigenen<br />

Abkömmlinge, dann wächst sein Anteil den übrigen Erben<br />

an (Anwachsung). Sind beim Tode des Erblassers keine<br />

Abkömmlinge (Kinder, Enkel, Urenkel) vorhanden, dann<br />

sind seine Eltern und, wenn diese bereits verstorben sind,<br />

seine Geschwister zu gesetzlichen Erben berufen (Erben<br />

zweiter Ordnung).<br />

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RECHT //// 21<br />

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22 RATGEBER<br />

Kommunale Abgaben<br />

- Steuern, Beiträge, Gebühren -<br />

Viele Städte und Gemeinden in ganz Deutschland haben in der<br />

Vergangenheit erhebliche Schulden angehäuft. Sicherlich hängt<br />

das damit zusammen, dass Städte und Gemeinden ihre vom Gesetzgeber<br />

auferlegten Aufgaben erledigen müssen und diese Aufgabenwahrnehmung<br />

Geld kostet. Die öffentliche Verwaltung kann<br />

nicht einfach eine Aufgabe nicht machen, wenn sie kein Geld dafür<br />

hat. Wenn die öffentliche Hand Geld braucht, dann muss sie<br />

Kredit dafür aufnehmen.<br />

Jedoch sind auch die Möglichkeiten für eine Kreditaufnahme begrenzt.<br />

Vor allem aber ist die stetige Kreditaufnahme der Städte<br />

und Gemeinden keine Lösung des Problems. Viele Städte und<br />

Gemeinden sind hoch verschuldet, einige bereits überschuldet<br />

und über fast alle Städte und Gemeinden wacht die Kommunalaufsicht<br />

mit den Haushaltssicherungskonzepten.<br />

In Zukunft werden sich die Städte und Gemeinden ih-ren Finanzbedarf<br />

in erster Linie von Ihren Einwohnern holen müssen, wenn<br />

sie denn überhaupt noch mal von den Schulden wegkommen<br />

wollen. Der Gesetzgeber hat den Städten und Gemeinden dafür<br />

auch alle notwendigen Instrumentarien zur Verfügung gestellt.<br />

Die Städte und Gemeinden können Steuern erheben und für ihren<br />

Bereich sogar neue Arten von Steuern erfinden. Für ihre Leistungen<br />

erheben die Städte und Gemeinden in der Regel Beiträge<br />

oder Gebühren.<br />

Derzeit arbeitet die Politik an einer Neuregelung des Gebührenrechts.<br />

Die Leistungen der Verwaltung sollen sich mehr an den<br />

tatsächlichen Kosten orientieren, und das Ziel ist, dass die Leistungen<br />

der Verwaltung kostendeckend über Gebühren finanziert<br />

werden. Obwohl noch keine konkreten Regelungen vorliegen,<br />

ist nicht zu erwarten, dass es für die Bürger in Zukunft günstiger<br />

wird.<br />

Obwohl Städte und Gemeinden einen großen Spielraum bei der<br />

Erhebung öffentlicher Abgaben haben, ist dieser Spielraum nicht<br />

unbegrenzt. Auch die Bürger haben das Recht, nicht über Maß<br />

zur Zahlung herangezogen werden und vor allem, dass die Heranziehung<br />

entsprechenden den gesetzlichen Vorschriften rechtsmäßig<br />

erfolgt. Eine genaue Durchsicht und Prüfung der Heranziehungsbescheide<br />

lohnt sich allemal.<br />

Willi Broshinski | Rechtsanwalt<br />

Haushaltsnahe Dienstleistungen<br />

Für Aufwendungen im Rahmen eines haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnisses,<br />

ermäßigt sich die Einkommensteuer um<br />

20 Prozent der Aufwendungen, maximal 510,00 Euro. Voraussetzung<br />

dafür ist, dass es sich um ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis<br />

handelt. Das bedeutet, dass eine Anmeldung bei<br />

der Bundesknappschaft, im Rahmen des Haushaltsscheckverfahrens,<br />

vorgenommen werden muss. Für andere haushaltsnahe<br />

Beschäftigungsverhältnisse oder haushaltsnahe Dienstleistungen<br />

ermä-ßigt sich die Steuer um 20 Prozent, höchstens 4.000,00<br />

Euro der Aufwendungen. Hierunter fallen zum Beispiel sozialversicherungspflichtige<br />

Beschäftigungsverhältnisse in einem privaten<br />

Haushalt. Aber auch die Inanspruchnahme von Pflege- und<br />

Betreuungsleistungen im eigenen Haushalt zählt dazu. Auch wer<br />

in einem Alten- oder Pflegeheim wohnt, kann die Kosten für die<br />

Pflege- und Betreuung im Rahmen der Höchstbeträge steuerlich<br />

berücksichtigen. Ob neben diesen Aufwendungen zusätzlich ein<br />

Behindertenpauschbetrag geltend gemacht werden kann, muss<br />

der BFH entscheiden. Deshalb sollte in dem Fall vorsorglich Einspruch<br />

gegen den Einkommensteuerbescheid eingelegt werden.<br />

Daneben kann für die Inanspruchnahme von Handwerkerleistungen<br />

eine Steuerermäßigung von 20% der Aufwendungen beantragt<br />

werden. Dieser Betrag ist ebenfalls begrenzt auf 1.200,00<br />

Euro. Das heißt, Aufwendungen bis zu einem Betrag von 6.000,00<br />

Euro, wirken sich steuerermäßigend aus. Bei den Handwerkerleistungen<br />

muss es sich um Renovierungsmaßnahmen, oder<br />

Erhaltungs- bzw. Modernisierungsmaßnahmen handeln. Darunter<br />

fallen typische Handwerkerleistungen wie Maler-, Elektriker-,<br />

Sanitär- oder Maurerarbeiten. Aber auch die Überprüfung der<br />

Heizung durch den Schornsteinfeger oder die Heizungswartung<br />

zählen dazu. Aber auch die Montage Ihrer Küche.<br />

Als Mieter sollten Sie Ihre Hausgeldabrechnung prüfen, ob eine<br />

detaillierte Aufschlüsselung der Kosten erfolgte bzw. ein Hinweis<br />

in der Abrechnung steht, welche Leistungen im Rahmen der Steuererklärung<br />

berücksichtigt werden können.<br />

Das Spektrum der steuerlichen Abzugsmöglichkeiten ist sehr<br />

breit gefächert. Es kann hier keine abschließende Aufzählung<br />

erfolgen. Wichtig ist aber in jedem Fall, dass eine ordnungsgemäße<br />

Rechnung vorliegt. Der Arbeitslohn muss auf der Rechnung<br />

ausgewiesen sein. Aufwendungen für Materialien werden<br />

nicht berücksichtigt. Es muss der Nachweis erbracht werden,<br />

dass die Rechnung –unbar- bezahlt wurde. Damit kann auch die<br />

Rechnung des Schornsteinfegers nicht mehr bar bezahlt werden,<br />

wenn diese Kosten steuerlich berücksichtigt werden sollen.<br />

Liane Klar | Steuerberaterin


RATGEBER //// 23<br />

Haushalts-Tipps mit Aha-Effekt<br />

Machen das Leben leichter, sparen Zeit und Geld und schonen die Nerven<br />

Haarshampoo für weiße Kragen<br />

Bei Kragenschmutz streichen Sie etwas Haarshampoo<br />

auf den Hemdkragen. Einwirken lassen und wie gewohnt<br />

waschen. Das Shampoo löst Körperfett auch aus der Wäsche.<br />

Die Anti-Muffel-Strategie<br />

Nach dem Waschen unbedingt Tür und Waschmittelfach<br />

der Maschinen offen stehen lassen. So kann sie trocknen.<br />

Bakterienwachstum und Gerüche haben keine Chance.<br />

Hartnäckige Tomatenflecke einfach mit UV-Licht bleichen<br />

Die roten Kleckse, etwa von Pastasoße, sind ruck-zuck<br />

verschwunden, wenn man sie nach dem Waschen ans<br />

Licht hängt. Die Farbstoffe zerfallen unter Einwirkung von<br />

UV-Strahlen, Tageslicht reicht.<br />

Gardinen schaumgebremst<br />

Zum Waschen von Gardinen ein Drittel weniger Waschmittel<br />

nehmen. Die netzartige Struktur wirkt wie ein<br />

Schneebesen, und es entwickelt sich mehr Schaum als<br />

bei normaler Wäsche. Gleicher Effekt, weniger Waschmittel,<br />

spart Geld.<br />

Kaltes Wasser gegen Blut<br />

Blutflecke einfach mit sehr viel kaltem Wasser ausspülen<br />

und in der Maschine anschließend auch kalt waschen.<br />

Blut enthält Eiweiß, das bei hohen Temperaturen gerinnt.<br />

So wird der Fleck regelrecht konserviert.<br />

Buttermilch bei Obstflecken<br />

Kleidung oder Tischwäsche in Buttermilch einweichen –<br />

mindestens zwei Stunden, am besten über<br />

Nacht. Anschließend wie gewohnt waschen.<br />

Ökologisch sinnvoll.<br />

Essig hilft bei Brandflecken<br />

Der Stoff hat noch kein Loch, aber<br />

ist bräunlich verfärbt? Stelle mit<br />

Essigwasser betupfen und Fleck<br />

vorsichtig wegreiben. Entzieht<br />

Farbe und Geruch.<br />

Trocknen auf<br />

der Leine statt<br />

Weichspüler<br />

Sparen Sie sich<br />

teuren Weichspüler<br />

und hängen<br />

Wäsche<br />

an die Luft.<br />

Die Bewegung<br />

der Luft<br />

macht Fasern<br />

geschmeidig.<br />

Blitzblanke Töpfe mit Rhabarber<br />

Spinatwasser oder Rhabarbersud machen Ihre Edelstahltöpfe<br />

wieder schön blank. Beide enthalten Oxalsäure,<br />

die wie ein Bio-Putzmittel wirkt.<br />

In Plastik bleibt Salat knackig<br />

Salat hält länger, wenn man ihn locker in eine Plastiktüte<br />

steckt, eventuell mit ein wenig Wasser. Zuknoten,<br />

fertig. Salat bekommt, was er mag.<br />

Frischhaltefolie klebt nicht<br />

Bewahren Sie Frischhaltefolie im Kühlschrank auf. Dann<br />

lässt sie sich besser abrollen und klebt nicht zusammen.<br />

Kälte verhindert Kleben.<br />

Pizza braucht Hitze von unten<br />

Für einen knusprigen Boden die Pizza auf der unteren<br />

Schiene im Backofen backen oder am Anfang die Unterhitze<br />

einschalten. Schmeckt wie beim Italiener.<br />

Weintrauben als Eiswürfel<br />

Aus Fruchtstücken oder Weintrauben kann man originelle<br />

Eiswürfel machen. Damit sie nicht aneinander<br />

festfrieren, mit etwas Abstand auf eine Unterlage legen.<br />

Leckere Hingucker fürs Fest.<br />

Aromatisiertes Nudelwasser<br />

Geben Sie doch mal Gemüsebrühe, ein Lorbeerblatt<br />

und Muskat oder eine Tasse Weißwein ins Kochwasser<br />

der Pasta. Kein Aufwand, schmeckt toll.<br />

Letzte Rettung gegen Schärfe<br />

Ist Ihnen ein Gericht zu scharf geraten,<br />

lassen Sie es einfach einen Tag stehen.<br />

Aufgewärmt schmeckt es deutlich milder.<br />

Holzbrettchen anfeuchten<br />

Brettchen, auf denen Sie Kräuter<br />

schneiden, sollten Sie vorher anfeuchten.<br />

So bleiben die Kräuteraromen<br />

erhalten und ziehen<br />

nicht ins trockene Holz.<br />

Schön gleichmäßige<br />

Panade<br />

Wollen Sie Fisch bemehlen,<br />

füllen Sie das<br />

Mehl in eine Plastiktüte.<br />

Fisch mit hineingeben<br />

und dann die<br />

Tüte kräftig schütteln.<br />

Schnell und sauber.<br />

AP


24 GESUNDHEIT<br />

////<br />

„Keine Angst vor der Narkose“<br />

von Dr. med. Mario Kluth<br />

Dr. med. Mario Kluth<br />

„Gesund altern“ ist etwas, was sich jeder Senior wünscht.<br />

Leider nehmen mit zunehmendem Alter auch die Erkrankungen<br />

zu. Diese Erfahrung machen wir auch am Johannes<br />

Wesling Klinikum in Minden. Über die Hälfte der<br />

Patienten, die hier im Jahr 2011 behandelt wurden, war<br />

älter als 55 Jahre. Ca. 40 % von ihnen mussten sich einer<br />

Operation unterziehen, was häufig mit einer Narkose verbunden<br />

ist. Neben Operationen, die zwingend notwendig<br />

sind, gibt es auch Operationen, die Schmerzen lindern<br />

und das Wohlbefinden verbessern. Doch viele Patienten<br />

nutzen diese Chance auf Verbesserung ihrer Lebensqualität<br />

leider nicht. Oft steckt dahinter Angst – auch vor der<br />

Narkose. Die Operation wird unnötig hinausgeschoben.<br />

Mühlenkreiskliniken<br />

Wir sind da.<br />

Johannes Wesling Klinikum Minden<br />

Krankenhaus Lübbecke-Rahden<br />

Krankenhaus Bad Oeynhausen<br />

Auguste-Viktoria-Klinik<br />

Medizinisches Zentrum für Seelische Gesundheit<br />

Akademie für Gesundheitsberufe<br />

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www.muehlenkreiskliniken.de<br />

Narkoserisiko im Wandel der Zeit<br />

Die Narkose ist heute so sicher wie nie zuvor. Lag die<br />

Wahrscheinlichkeit, bei einer Vollnarkose zu versterben<br />

in den 40 er Jahren des letzten Jahrhunderts noch bei<br />

64 auf 100.000 Narkosen, so konnte sie in heutiger Zeit<br />

durch den Einsatz modernster Verfahren und Überwachungsmethoden<br />

auf 0,4 gesenkt werden. Das Risiko ist<br />

abhängig vom Alter des Patienten und von dessen Vorerkrankungen.<br />

Aber auch bei sehr alten Menschen und<br />

schwer kranken Patienten ist das Narkoserisiko häufig<br />

vertretbar. Es gibt heute eigentlich keine gewichtigen<br />

Gründe mehr, die gegen eine Anästhesie sprechen. Das<br />

Begleit-Risiko bei einer Operation wird natürlich mitbestimmt<br />

von Art und Umfang des Eingriffes.<br />

Wir sorgen für Sicherheit und Komfort<br />

Vor der Narkose steht das Beratungsgespräch, in dem<br />

die Krankengeschichte erhoben und über die in Frage<br />

kommenden Narkoseverfahren aufgeklärt wird. Hierfür ist<br />

es sehr hilfreich, wenn die Patienten eine aktuelle Medikamentenliste<br />

mitbringen. Außerdem führt der Anästhesist<br />

eine sorgfältige körperliche Untersuchung durch.<br />

Meistens ist noch eine Blutentnahme und eventuell ein<br />

EKG notwendig.<br />

Abschließend werden die Untersuchungsergebnisse genau<br />

bewertet. So können wir das mögliche Risiko sehr<br />

genau abschätzen. Ein entscheidendes Kriterium ist die<br />

körperliche Belastbarkeit. Wer mehr als zwei Etagen<br />

Treppensteigen und leichte Haus- und Gartenarbeit ohne<br />

Luftnot verrichten kann, bringt gute Voraussetzungen für<br />

eine Narkose mit. Wer im Gegensatz dazu gerade einen<br />

Herzinfarkt überstanden hat oder an einer schweren Angina<br />

Pectoris leidet und in seiner Belastbarkeit stark eingeschränkt<br />

ist, sollte von einer nicht unbedingt notwendigen<br />

Operation absehen. Zusammen mit dem Hausarzt muss<br />

dann nach Optimierungsmöglichkeiten gesucht werden.<br />

Seit Januar dieses Jahres erfolgt die persönliche voroperative<br />

Risikoabschätzung am Johannes Wesling Klinikum<br />

Minden nach einem standardisierten Verfahren. Sowohl<br />

der Narkosearzt als auch der Operateur bestimmen anhand<br />

der vorliegenden Erkrankungen und der Art der<br />

Operation das persönliche Risiko. Ist dieses erhöht, wird<br />

gemeinsam entschieden, ob der Gesundheitszustand verbessert<br />

werden kann oder ob man sich im Einvernehmen<br />

mit dem Patienten dem erhöhten Risiko stellen muss.<br />

Das richtige Narkoseverfahren für Ihre Operation<br />

Das wohl bekannteste Narkoseverfahren ist die Allgemeinanästhesie<br />

(Vollnarkose). Dabei werden über eine<br />

Vene Schlaf-, Schmerz-, und muskelentspannende Medikamente<br />

verabreicht. Während der Narkose ist eine<br />

künstliche Beatmung häufig notwendig. Dafür wird ein<br />

Beatmungsschlauch oder eine Kehlkopfmaske platziert.<br />

Die heutzutage verwendeten Medikamente bewirken einen<br />

angenehmen „Schlaf“ und werden schnell vom Körper<br />

abgebaut. Übelkeit und Erbrechen sind inzwischen<br />

deutlich reduziert und treten am Klinikum in Minden nur<br />

noch bei ca. 20% der Patienten auf.<br />

Bei der Spinalanästhesie wird in Höhe der Lendenwirbelsäule<br />

mit einer dünnen Nadel der Hirnwasserraum punk-


Dr. med. Mario Kluth im Gespräch<br />

tiert und ein örtliches Betäubungsmittel eingespritzt. Dieses<br />

Verfahren eignet sich für alle Operationen unterhalb<br />

des Bauchnabels. Auf Wunsch kann dieses Verfahren mit<br />

schlaffördernden Medikamenten kombiniert werden.<br />

Bei der so genannten Periduralanalgesie erfolgt die Platzierung<br />

eines Schmerzkatheters in den das Rückenmark<br />

umgebende Bindegewebe im Bereich der Brustwirbelsäule.<br />

Dieses Verfahren wird bei großen operativen Eingriffen<br />

im Bauchraum und Brustkorb in Kombination mit der<br />

Allgemeinanästhesie eingesetzt. Die Periduralanalgesie<br />

dient vor allem der Schmerztherapie nach einem Eingriff<br />

und beschleunigt den Heilungsprozess.<br />

Im Weiteren kommen regionale Nervenblockaden zur Anwendung.<br />

Diese werden als alleiniges Verfahren oder in<br />

Kombination mit einer Allgemeinanästhesie eingesetzt.<br />

Der Einsatz von Ultraschall hat diese Verfahren noch sicherer<br />

gemacht.<br />

Überwachung während der Narkose<br />

Während der gesamten Narkose werden Sie von einem<br />

erfahrenen Anästhesisten betreut. Die Standardüberwachung<br />

besteht aus der Ableitung des EKGs, der Pulsoxymetrie<br />

(Messung der Sauerstoffsättigung im Blut) und<br />

der automatischen Blutdruckmessung. Bei Patienten mit<br />

höherem Risikoprofil erweitern wir das Herz-Kreislaufmonitoring.<br />

Nach größeren operativen Eingriffen kann auch<br />

eine Überwachung und Betreuung auf einer Intensivstation<br />

notwendig werden.<br />

Nüchternheit vor einer Narkose<br />

Da kürzere Nüchternheitsphasen vor Operationen kein<br />

Risiko darstellen und eher positive Effekte haben, ist das<br />

Nüchternheitsgebot in den letzten Jahren gelockert worden.<br />

So dürfen Patienten heute bis zwei Stunden vor der<br />

Operation klare Flüssigkeiten (Wasser, Tee) trinken. Bei<br />

Operationen am Nachmittag ist bis zu sechs Stunden vor<br />

dem Narkosebeginn eine kleine Mahlzeit (z.B. eine Scheibe<br />

Brot mit Aufstrich, Tasse Kaffee und Glas Orangensaft<br />

oder Milch) möglich.<br />

Fazit<br />

Die Narkose ist heute so sicher wie nie zuvor. Auch im hohen<br />

Lebensalter und bei Vorliegen von Vorerkrankungen<br />

sind Narkosen bei vertretbarem Risiko möglich.<br />

Der Berufsverband Deutscher Anästhesisten hat Ihnen<br />

im Internet unter http://www.sichere-narkose.de ausführliche<br />

Informationen rund um die Narkose zur Verfügung<br />

gestellt. (Fotos: Sven Olaf Stange/Mühlenkreiskliniken)<br />

GESUNDHEIT //// 25<br />

Neue Station für<br />

Psychosomatik.<br />

Ein Angebot für die<br />

seelische Gesundheit<br />

Mühlenkreiskliniken reagieren auf<br />

Patientenbedürfnisse<br />

Peter Wimmer aus Minden musste ein jahrelanges<br />

Martyrium durchleiden. Es begann mit<br />

Schlafstörungen, Antriebslosigkeit und Gewichtsverlust.<br />

Hinzu kamen Konzentrationsstörungen<br />

und starke Schwindelgefühle. Mehrere Male ließ<br />

er sich untersuchen. Doch immer wieder dasselbe<br />

Ergebnis: kein Befund. Dass seine Seele<br />

aus dem Gleichgewicht geraten sein oder er an<br />

einer Depression leiden könnte, das wollte der<br />

ehemalige Spitzenmanager nicht glauben und<br />

wahrhaben. Erst auf der Psychosomatischen<br />

Station des Medizinischen Zentrums für Seelische<br />

Gesundheit der Mühlenkreiskliniken im<br />

Krankenhaus Lübbecke wurde der Zusammenhang<br />

offenbar: Das Seelische wird verdrängt!<br />

Rückenschmerzen oder Magenbeschwerden<br />

sind typische Symptome. Oft suchen die Patienten<br />

jahrelang nach einer körperlichen Ursache<br />

und der richtigen Diagnose. Die Möglichkeit,<br />

dass ihr Leiden durch ein seelisches Ungleichgewicht<br />

oder eine emotionale Krise hervorgerufen<br />

sein könnte, können sie nicht erkennen. Dr.<br />

Wolf-Bernd Eichler, leitender Oberarzt der neuen<br />

Station: „Neue Patienten durchlaufen bei uns die<br />

komplette Diagnostik, die für ihre somatischen,<br />

also körperlichen, Beschwerden angebracht ist.<br />

Liegen keine körperlichen Ursachen für die Beschwerden<br />

vor, so beginnt auf der Psychosomatischen<br />

Station die Therapie des Patienten. Am<br />

Anfang stehen Gespräche mit einem Psychotherapeuten.<br />

Der Patient muss zunächst selbst erkennen,<br />

wie es zu seiner Erkrankung gekommen<br />

ist und dann bewusst mitarbeiten. Dabei helfen<br />

wir ihm“.<br />

Die neue psychosomatische Station verfügt über<br />

insgesamt 16 Betten. Es herrscht eine freundliche<br />

Atmosphäre. „ Ich wünschte, die Psychosomatische<br />

Station hätte es früher gegeben und<br />

ich hätte früher verstanden, was mit mir los ist“,<br />

bekräftigt Peter Wimmer. „Erst hier habe ich begriffen,<br />

in welch tiefes Loch ich nach meiner Arbeitszeit<br />

und in meinem Ruhestand gefallen bin.<br />

Ich möchte allen zurufen, denen es ähnlich geht:<br />

Schämt euch nicht, wenn ihr eine Depression<br />

habt, lasst euch helfen!“


Pressemitteilung<br />

26 KULTUR<br />

Die - die neue etwas Show andere im GOP Talkshow Bad Oeynhausen<br />

vom 10. Mai bis 01. <strong>Juli</strong> <strong>2012</strong><br />

Die neue Show im GOP Kaiserpalais Bad Oeynhausen vom ge-Requisiten 10. Mai bis gegen 01. Hula <strong>Juli</strong> <strong>2012</strong><br />

Im Fernsehen wie in der Politik wimmelt es von Veranstaltungen, gedrehter Magier bei aus denen San de<br />

schiedlichsten Fähigkeiten<br />

Superstar händeringend gesucht wird. Ist aus einem Talent dann ein neuer Sta<br />

dessen Halbwertszeit sehr überschaubar.<br />

begnadete 20- jährige Handstandkünstler Pavel Stankevych finden einen passen<br />

um ihr Können zu zeigen.<br />

In „Quilitz“ ist nichts wirklich normal und so lässt sich eine Top-Jongleurin so<br />

Wagnis Bettina Köster, ein. die Sie neue wechselt Inhaberin wünscht ihre vertrauten sich für RESTAURATION & VERANSTALTUNGSDEELE<br />

Jonglage-Requisiten gegen Hula Hoop<br />

Er erweitert die Speisekarte durch frische, mediter-<br />

Zwischen all den Stars versucht Paul Nathan, ein auf- und durchgedrehter Mag<br />

Francisco, Das Siekmeiers seine Hof Team, unterschiedlichsten darunter auch bekannte Fähigkeiten zu präsentieren.<br />

Aber Kuchen im nicht lauschigen nur Hofgarten die international serviert. Rufen gefeierten Sie Artisten der Show stehen diesmal<br />

Vordergrund.<br />

Top-Jongleurin sogar auf<br />

ein Wagnis ein. Sie wechselt<br />

ihre vertrauten Jongla-<br />

Hoop-Reifen und bereichert<br />

damit die Show. Zwischen<br />

all den Stars versucht Paul<br />

Nathan, ein auf- und durch-<br />

Francisco, seine unter-<br />

zu präsentieren.<br />

Martin Quilitz versucht dem<br />

Talenteboom auf Bühnen<br />

Im Fernsehen wie in der Politik wimmelt es von Veranstal- und vor Kameras auf den Grund zu gehen, das Phänotungen,<br />

bei denen der nächste Superstar händeringend men „Qualifikation als Hindernis“ zu durchleuchten und<br />

gesucht wird. Ist aus einem Talent dann ein neuer Star nebenbei noch aktuelle unentdeckte Sternchen aufzu-<br />

gemacht, ist dessen Halbwertszeit sehr überschaubar. spüren.<br />

In In der der neuen neuen Show „Quilitz“ Show setzt „Quilitz“ Moderator setzt und GOP Moderator und GOP Urgestein Martin Qui<br />

Urgestein Martin Quilitz auf echte Stars und Künstler. Zudem bemüht er sich, dem oft talentfreien Treiben der<br />

Stars Neben Ausnahmetalenten und Künstler. wie Neben dem jungen Ausnahmetalenten Tempo-Jon- großen und kleinen wie „Player“ dem im jungen Weltgeschehen Tempo-Jongleu<br />

komische<br />

gleur Thomas Janke, der gerade einmal 16 Jahre alt ist, Seiten abzugewinnen.<br />

präsentiert der gebürtige Ostwestfale Quilitz in seiner<br />

Janke, Show selten der zu gerade sehende artistische einmal Darbietungen 16 Jahre wie alt „Quilitz“ ist, präsentiert ist eine Varieté-Show der gebürtige im TV-Format mit Ostwestfale<br />

wech-<br />

die „Ikarischen Spiele“, bei denen ein Artist den anderen selnden ungewöhnlichen Gästen, aktuellem Kabarett<br />

mit den Füßen durch die Luft schleudert. Aber auch ge-<br />

seiner Show selten zu sehende artistische und einem Darbietungen hüftschwingendem Gastgeber. wie die „Ikarischen Sp<br />

standene, junggebliebene Meister der Partnerakrobatik<br />

wie das „Duo Manducas“ oder der Handstandkünstler Showtime und Preise:<br />

denen Pavel Stankevych ein Artist finden einen den passenden anderen Rahmen, mit um den Showtime Füßen ist Mittwoch durch und die Donnerstag Luft schleudert. ab 20.00 Uhr, Freitag Aber a<br />

ihr Können zu zeigen.<br />

und Samstag um 18.00 und 21.00 Uhr und Sonntag/Feiertag<br />

um 14.30 und 17.30 Uhr. Tickets gibt es ab 20,00 Euro unter<br />

gestandene, In „Quilitz“ ist nichts junggebliebene wirklich normal und so lässt Meister sich eine der der Tickethotline Partnerakrobatik 057<strong>31</strong>/74480 oder wie unter www.variete.de das „Duo Mand<br />

Siekmeiers Hof<br />

unter neuer Leitung<br />

Siekmeiers Hof eine Mischung aus bodenständiger,<br />

gesunder und raffinierter Küche. Küchenchef Mirko<br />

bereichert Schmidt, der bereits damit drei die Jahre Show. bei Siekmeiers gekocht<br />

hat, präsentiert die leckere westfälische Küche.<br />

rane Speisen. Die Zutaten kommen größtenteils direkt<br />

vom Bauern oder aus Siekmeiers Küchengarten.<br />

Gesichter, freut sich darauf, Feiern, Hochzeiten –<br />

natürlich auch die Silbernen und Goldenen – mit gewohnter<br />

Herzlichkeit auszurichten. Und solange das<br />

Wetter es erlaubt, wird köstlicher selbstgebackener<br />

uns an unter 0176-553 70787 oder im Internet unter<br />

www.siekmeiers.de. BB<br />

Siekmeiers<br />

Inhaberin Bettina Köster und Chefkoch Mirko Schmidt<br />

Neben den wahren Talenten, die bekanntlich im Publikum schlummern, lädt d


„Lebensträume -<br />

Barrierefreies Wohnen“<br />

Am 26. April fand in der sehenswerten Ausstellung „ Lebensträume<br />

- Barrierefreies Wohnen“ im Business-Center<br />

Porta Westfalica-Barkhausen, Portastr. 73 eine<br />

Informationsveranstaltung zu rechtlichen, finanziellen und<br />

familiären Aspekten der Pflegebedürftigkeit statt.<br />

Unter der Leitung des Referenten R. Weßling/OVB fand<br />

der Vortrag des Pflegespezialisten H. Roßhoop/Berlin<br />

großes Interesse: Elternunterhalt durch die Kinder, damit<br />

jahrelange juristische Auseinandersetzungen mit den Sozialämtern<br />

und über die Rechte der Ämter und den finanziellen<br />

Konsequenzen bis zur Zwangspfändung von Erspartem<br />

und Hauseigentum.<br />

Frau M. Warnebold referierte über die Pflege in Deutschland<br />

und Rechtsanwalt Stefan Drewes sprach über die<br />

rechtlichen Aspekte der Pflegebedürftigkeit, der Patientenverfügung<br />

und Vorsorgevollmacht, deren Durchführung<br />

und Aufbewahrung.<br />

Bei Interesse melden Sie sich bei H. & R. Weßling, Tel.<br />

0571-3201710 oder 0177-4820001 BB<br />

Haustierallergien<br />

Immer häufiger werden nicht nur wir, sondern auch unsere<br />

Haustiere von Allergien geplagt. Hautprobleme und Verdauungsstörungen<br />

sind die Hauptsymptome.<br />

cdVet-Naturprodukte für die natürliche Tiergesundheit finden<br />

Sie in Kürzel´s Apotheke, Kutenhauser Str, 191, Minden,<br />

Tel. 0571-648750. Gern beraten Sie der Apotheker<br />

H.J. Kürzel und die freundlichen Mitarbeiter.<br />

1932 – <strong>2012</strong><br />

80 Jahre Elektro Schmidt<br />

Tag der offenen Tür 16. <strong>Juni</strong> von 9-18 Uhr<br />

Elektromobilität – Photovoltaik –LED-Fernseher<br />

Heimvernetzung –Dampfbügelstationen<br />

Minden-Todtenhausen, Graßhoffstr. 8-10<br />

Tel. 0571-41234 oder 42447<br />

In kriegerischen Auseinandersetzungen hören wir oft,<br />

dass Menschen in die Hand des Feindes gefallen sind.<br />

Wenn jemand droht, das Fehlverhalten eines anderen<br />

offenzulegen, heißt es: Damit habe ich ihn in der<br />

Hand und kann ihn gegebenenfalls erpressen.<br />

Denn ich habe eine „Handhabe gegen ihn“.<br />

Und wer hat uns<br />

in der Hand ?<br />

Hände können Ausdruck von Macht oder Hilfe sein.<br />

Hände können verletzen oder heilen.<br />

Hände können formen oder verformen.<br />

Hände können aufbauen oder zerstören.<br />

Hände können Gutes oder Böses tun.<br />

Welcher Geist motiviert welche Hände?<br />

Fragen wir also immer danach, in wessen Hände<br />

wir uns begeben und wo wir sicher sind.<br />

In der Bibel sagt der Psalmist:<br />

Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste<br />

verkündigt seiner Hände Werk. Psalm 19.2<br />

Die wunderbare Schöpfung unserer Erde wurde mit den<br />

Händen Gottes gestaltet. Und wir lesen zu Beginn der<br />

Schöpfungsgeschichte: ... und siehe, es war alles sehr<br />

gut. Und weiter ... lasset uns Menschen machen,<br />

ein Bild, dass uns gleich sei.<br />

Sie waren ausgestattet mit „Händen“ zu guten Werken.<br />

Aber es gab einen Widersacher, und mit der Verführung<br />

zur Sünde zeigten sich Spuren der Hand des Bösen.<br />

Um diese Auswirkungen zu heilen, sandte Gott den<br />

Heiland Jesus Christus.<br />

Mit den Werken seiner Hände legte er den Grundstein<br />

zum Bau einer neuen geistigen Schöpfung.<br />

Und mit der Ausgießung des Heiligen Geistes und dem<br />

Sendungsauftrag, in aller Welt das Evangelium zu verkünden,<br />

gab er neue Impulse, sich in die Hand Gottes zu<br />

begeben und aufzumachen zu guten Werken.<br />

Petrus sagt:<br />

So demütiget euch nun unter die gewaltige Hand<br />

Gottes, daß er euch erhöhe zu seiner Zeit.<br />

In christlichen Kreisen hören wir heute wieder öfter den<br />

Ruf zum<br />

Neuen Aufbruch.<br />

Sicherheit finden wir dabei in Gottes Nähe.<br />

Ein erfülltes Leben, wenn er uns in der Hand hat!<br />

Dankbar können wir dann mit dem Psalmisten sagen:<br />

„In deiner Hand liegt mein Geschick“<br />

Gedanken eines Neuapostolischen Christen.<br />

UNTERWEGS //// 27<br />

Orte und Gottesdienstzeiten der NEUAPOSTOLISCHEN KIRCHE<br />

finden Sie in der Sonnabend-<strong>Ausgabe</strong> des Mindener Tageblattes<br />

oder im Internet unter: www.nak-minden.de


DOMICIL-GRUPPE FEIERT 20. GEBURTSTAG<br />

Mit einer großen Geburtstagsparty feiert die DOMICIL-Gruppe im <strong>Juni</strong> die Gründung<br />

ihres Unternehmens vor 20 Jahren. Das Jubiläum wird in Bad Eilsen, der Urzelle, gefeiert.<br />

TAG DER OFFENEN TÜR<br />

Samstag, 14. <strong>Juli</strong> <strong>2012</strong>, von 11:00 bis 17:00 Uhr<br />

Altersruhesitz SENIOREN DOMICIL AM KURPARK<br />

Friedrichstr. 9-11, <strong>31</strong>707 Bad Eilsen, Telefon: 05722-996-0<br />

Der „Tag der offenen Tür“ wird begleitet von einem bunten<br />

Rahmenprogramm mit viel Unterhaltung und gutem Essen<br />

und Trinken. Interessierte sind eingeladen und können sich<br />

selbstverständlich auf Wunsch in aller Ruhe im Altersruhesitz<br />

umsehen. Die ganz in der Nähe befindliche TAGES-<br />

PFLEGE DOMICIL kann ebenfalls besichtigt werden.<br />

Herzliche Einladung!<br />

Alle Mitarbeiter zusammen mit Familie Meyer freuen<br />

sich auf Ihren Besuch!<br />

Begonnen hat die erfolgreiche Unternehmensgeschichte<br />

mit dem Altersruhesitz in Bad Eilsen, dem SENIOREN<br />

DOMICIL AM KURPARK. Weitere Meilensteine sind PFLE-<br />

GETEAM DOMICIL in Bad Eilsen und Minden (ambulante<br />

Pflege), TAGESPFLEGE DOMICIL in Bad Eilsen-Heeßen<br />

(Begegnungsstätte), Altersruhesitz SENIOREN DOMICIL<br />

WESERLAND in Minden – und putzmunter geht es weiter<br />

mit dem jüngsten Kind VITALIS DOMICIL in Minden<br />

(Physiotherapiepraxis). Aus kleinen Anfängen heraus entwickelt<br />

sich eine Erfolgsgeschichte. In den Einrichtungen<br />

der DOMICIL-Gruppe sind inzwischen 230 Mitarbeiter beschäftigt.<br />

Ganzheitliche Pflege und Betreuung: Dafür steht die DO-<br />

MICIL-Gruppe. Ziel ist es, Komfort, Herzlichkeit und maximale<br />

pflegerische Qualität unter einem Dach zu vereinen.<br />

<strong>Senioren</strong>, Pflege- und Hilfsbedürftige finden warme Geborgenheit<br />

und gesundheitliche Betreuung bei optimalen<br />

Service-Leistungen. Das Familienunternehmen Meyer<br />

baut dabei auf seine jahrzehntelange Erfahrung im Pflegebereich,<br />

die mit einem hohen Qualitätsstandard gepaart<br />

ist. So sind zum Beispiel in den einzelnen Unternehmensbereichen<br />

Fachkräfte mit speziellen Zusatzausbildungen


tätig. Vom Wundmanager bis zur Ernährungsberatung<br />

arbeiten alle Bereiche Hand in Hand und bilden ein Spezialistenteam.<br />

Liebevolle und kompetente Pflege erhalten<br />

alle dem Unternehmen anvertrauten Menschen.<br />

Das SENIOREN DOMICIL<br />

AM KURPARK in Bad Eilsen:<br />

Der Familienbetrieb Meyer hat in 20 Jahren viele Erfahrungen<br />

sammeln können, die nun den Bewohnern im SENIOREN<br />

DOMICIL AM KURPARK zugute kommen. Ein überdurchschnittliches<br />

Angebot an Serviceleistungen erwartet sie. Im<br />

Mittelpunkt des pflegerischen Handelns steht der Mensch.<br />

Denn im Alter braucht ein Mensch vor allem eines, einen Ort,<br />

an dem er sich geborgen und geliebt fühlt. Gegenseitiger<br />

Respekt, familiäre Liebe, Geborgenheit und Toleranz sind<br />

einige Punkte der gelebten Unternehmenskultur. Die Wahl<br />

eines Altersruhesitzes ist ein sensibles Thema. Respekt und<br />

Würde hat in dieser Lebensphase jeder verdient. Jeder alte<br />

Mensch sollte liebevolle Zuwendung und allerbeste Pflege<br />

erhalten. Auf die Lebensqualität im Alter kommt es an!<br />

Der Altersruhesitz SENIOREN DOMICIL AM KURPARK ist<br />

ein Haus mit hohem Anspruch bezüglich Wohnkomfort und<br />

Pflegestandard. Er bietet den Bewohnern großzügige Pflegewohnungen<br />

oder schöne Einzelzimmer. Die Einrichtung<br />

hat Flair und gewinnt durch ihre exklusive Ausstattung. Die<br />

zentrale Lage im Ortskern und in unmittelbare Nähe zum<br />

wunderschönen Kurpark sind weitere Attraktionen.<br />

Eine Besonderheit weit und breit sind hier die Pflegewohnungen.<br />

Die Bewohner genießen die Vorzüge einer großzügigen<br />

Pflegewohnung kombiniert mit den Vorteilen einer vollstationären<br />

Pflegeinrichtung. Die Pflegewohnungen bieten 40 qm<br />

Größe für Einzelpersonen und 60 qm für zwei Personen. Die<br />

geräumigen Wohnzimmer haben einen schönen sonnigen<br />

und großen Balkon oder Terasse. Dann gibt es noch Schlafzimmer,<br />

Küchenzeile, Garderobe sowie ein modernes behindertengerechtes<br />

Bad, bestückt mit besten sanitären Objekten<br />

und geschmackvollen Fliesen.<br />

Genuss stärkt Leib und Seele!<br />

Das Essen wird sorgfältig, abwechslungsreich, vollwertig<br />

und schmackhaft durch die hauseigene Küche hergestellt.<br />

Die Küchenmitarbeiter sind diätetisch geschult und beraten<br />

gern zu den verschiedenen Kostformen. Die Mahlzeiten kön-<br />

nen im Speisesaal, in der Wohnung oder im Zimmer sowie<br />

im kleinen Kreis bei privaten Feiern eingenommen werden.<br />

Jeder Bewohner kann nach seinen Wünschen unbegrenzt<br />

die angebotenen Speisen und Getränke zu sich nehmen.<br />

Sprechen wir über die Kosten:<br />

Die Kosten für Pflegewohnungen sind kaum höher als für ein<br />

Standardzimmer in einem Pflegeheim. Außerdem sind die<br />

finanziellen Aufwendungen in Bad Eilsen wesentlich geringer<br />

– und das bei gleichen Leistungen – als zum Beispiel in<br />

Nordrhein Westfalen. Das ist vielen Interessierten, die sich<br />

nach einem geeigneten Altersruhesitz umsehen, nicht bekannt.<br />

Sprechen Sie doch bei Ihrem Besuch die Mitarbeiter<br />

auf dieses Thema an! AP


30 KULTUR<br />

////<br />

Wiederkehrende Schicksalsschläge in Familien.<br />

Ahnenforschung einmal anders<br />

Wer sich mit seinem Stammbaum beschäftigt, tut das<br />

nicht zuletzt, weil er wissen möchte, woher er kommt,<br />

wie er eingebettet ist in die Welt und wo seine Wurzeln<br />

liegen. Tatsächlich liegen im Stammbaum noch andere,<br />

wertvolle Informationen verborgen. Diese Erkenntnisse<br />

verdanken wir einer der spannendsten Zweige der<br />

psychologischen Wissenschaften, nämlich der Systemischen<br />

Familientherapie. Psychologen unter anderem<br />

aus den USA, Frankreich und Deutschland haben dazu<br />

in den vergangenen drei Jahrzehnten die Ergebnisse<br />

ihrer Untersuchungen veröffentlicht und kommen übereinstimmend<br />

zu dem Schluss, dass Schicksalsschläge<br />

in Familien häufig von Generation zu Generation wiederkehren,<br />

und zwar in ähnlicher oder sogar gleicher<br />

Art und Weise.<br />

Die Liste der Schicksalsschläge, die in Familien weiterwirken<br />

ist lang: Krankheiten mit tödlichem Ausgang,<br />

dito Unfälle, Mord und Selbsttötung, Grausamkeiten der<br />

Kriege und des Holocaust, Tod auf dem Schlachtfeld,<br />

Flucht und Vertreibung, Missbrauch, Bankrott.<br />

Dabei muss es nicht immer so spektakulär zugehen<br />

wie bei der Familie Kennedy mit ihrer Kette von Autounfällen,<br />

Flugzeugabstürzen und Attentaten. John F.<br />

Kennedy ist auch ein gutes Beispiel für ein besonderes<br />

Phänomen, das die Psychologen bei der Untersuchung<br />

tausender Stammbäume entdeckten: das sogenannte<br />

Jahrestags-Syndrom. Das Attentat von Dallas ereignete<br />

sich am 22.11.1963 am Todestag seines Urgroßvaters<br />

Patrick, der genau 105 Jahre zuvor (am 22.11.1858) im<br />

Alter von nur 35 Jahren einer Cholera-Epidemie zum<br />

Opfer fiel.<br />

Solche kritischen Jahrestage gibt es in nicht wenigen<br />

Familien. Ebenso kann es ein kritisches Lebensalter<br />

geben, in dem mehrere Personen im Stammbaum einen<br />

Unfall erlebt haben oder gar zu Tode gekommen<br />

sind. In manchen Familien geht es immer wieder um<br />

das gleiche Organ oder Gliedmaß. Oder das Organ,<br />

das heute von einer Krankheit (z.B. Asthma der Bronchien)<br />

betroffen ist, wurde beim Vorfahr durch Unfall<br />

oder Kriegshandlung (Senfgas) verletzt. Wie kann so<br />

etwas wie Schicksal vererbt werden? Einig ist man sich<br />

<strong>Senioren</strong>betreuung 24 Stunden<br />

Alternative zum Pflegeheim<br />

Mobil 01751518713<br />

darin, dass dies nicht wie bei einer Erbkrankheit über<br />

die Gene erfolgen kann. Offenbar bildet die Familie als<br />

System ein Morphogenetisches Feld mit einem eigenen<br />

Gedächtnis.<br />

Die gute Nachricht lautet: In Selbsthilfegruppen können<br />

unter Anleitung die verborgenen Muster im Stammbaum<br />

ans Licht gebracht werden. Und wenn dann im<br />

geschützten Rahmen darüber gesprochen wird, ist es<br />

möglich, die Schicksalskette zu durchbrechen. Es ist<br />

dann so, als ob das Familiengedächtnis nur darauf gewartet<br />

hätte, dass endlich über die schlimmen Schicksale<br />

gesprochen wird, und dass die Ahnen, denen sie<br />

widerfahren sind, gewürdigt werden. Immer wieder zeigt<br />

sich, dass die sogenannten Familiengeheimnisse, nämlich<br />

das Schweigen und das Verschweigen des Vergangenen,<br />

eine Schwere entwickeln, welche die Nachkommen<br />

dann ausbaden müssen, gemäß dem biblischen<br />

Sprichwort: „Die Väter haben saure Trauben gegessen,<br />

aber den Kindern sind die Zähne davon stumpf geworden.“<br />

(Hes. 18,2).<br />

Schließlich und endlich soll nicht unterschlagen werden,<br />

dass es in den Biographien der Altvorderen auch<br />

das eine oder andere glückliche Schicksal zu entdecken<br />

gibt, mit dem wir uns verbinden können als einer Kraftquelle<br />

oder Ressource.<br />

Dr. Detlef Hartmeyer


Schritt für Schritt<br />

im Mühlenkreis in Minden<br />

Die Idee des Projektes ist, dass ältere Menschen ab<br />

65 motiviert werden, sich gemeinsam mit anderen bei<br />

begleitenden Rundgängen bewegen und austauschen.<br />

Treffpunkt jeweils am Johanniskirchhof. Die Teilnahme<br />

ist bis auf das Kaffeetrinken kostenfrei. Unterstützt wird<br />

das Projekt von der DB Bahn Ostwestfalen-Lippe-Bus,<br />

die kostenfreie Busfahrkarten anbietet unter der Tel-<br />

Nr. 0571 850153. So können besonders interessierte<br />

Menschen außerhalb der Stadt Minden an den Rundgängen<br />

teilnehmen. Die Dr.Strothmann-Stiftung und<br />

Schäfers Brot und Kuchen unterstützen das Projekt.<br />

Die Rundgänge werden jeden 2. und 4. Donnerstag im<br />

Monat um 14:00 Uhr angeboten. Sie dauern ca. 45 bis<br />

60 Minuten. Die weiteren Termine in Minden sind: 14.<br />

<strong>Juni</strong>, 28. <strong>Juni</strong>, 12. <strong>Juli</strong>, 26. <strong>Juli</strong>, 9. August, 23. August,<br />

13. September, 27. September.<br />

Weitere Informationen erhalten Sie bei Bettina Bolek-<br />

Manthey (Tel. 0571 850153) oder beim Kreis Minden-<br />

Lübbecke (Tel. 0571 80722880).<br />

<strong>Senioren</strong>gruppe der Eisenbahn- und<br />

Verkehrs-Gewerkschaft EVG<br />

Veranstaltungsplan <strong>2012</strong><br />

Donnerstag; 14.06., Beginn 16:00 Uhr<br />

Stammtisch im Mercure-Hotel Porta Westfalica<br />

Thema: Bunter Nachmittag<br />

Mittwoch, 22.08., Abfahrt 8 Uhr Kanzlers Weide<br />

Busfahrt nach Kläden am Arendsee<br />

Mittagessen im Hotel Wolfsschlucht,<br />

Schifffahrt auf dem Arendsee,<br />

Kaffee und Kuchen<br />

Kosten 35 € (Anmeldung bis zum 08.08.)<br />

Mittwoch, 26.09., Beginn 10:00 Uhr<br />

Treffpunkt Johanniskirchhof<br />

Versicherungen und Leistungen der EVG<br />

Donnerstag, 15.11., Beginn 15:00 Uhr<br />

Stammtisch im Parkhotel Minden<br />

Freitag, 07.12., Beginn 14:00 Uhr<br />

Weihnachtsfeier im Hotel Mercure<br />

Porta Westfalica<br />

Kosten noch unbekannt<br />

(Anmeldung bis zum 23.11.)<br />

Haben Sie Interesse?<br />

Bitte anmelden:<br />

Burkhard Ellmer<br />

Telefon 05722 23202<br />

Fr., 08. <strong>Juni</strong>, ab 19 Uhr – „Karibischer Abend“<br />

Erleben Sie karibische Live-Musik und genießen<br />

Sie exotische Köstlichkeiten vom reichhaltigen Buffet.<br />

Preis pro Person 29,50 €, inklusive Buffet<br />

So., 17. <strong>Juni</strong>, ab 15 Uhr – „Afrikanisches Gartenfest“<br />

Es erwartet Sie ein buntes Programm mit afrikanischer<br />

Trommel-Musik, Cocktails und einem African<br />

Barbecue in unserem neuen afrikanischen Garten.<br />

Jambo Africa! Eintritt frei!<br />

<strong>Juni</strong>/<strong>Juli</strong> - Theater „ In 80 Tagen um die Welt“<br />

Eine fantastische Theaterrevue voller Abenteuer,<br />

Gesang und Tanz nach Motiven des Romans von<br />

Jules Vernes. Am Fr., 29. <strong>Juni</strong> & So., 01. <strong>Juli</strong>, Fr.,<br />

06. & So., 08. <strong>Juli</strong> und Fr., 13. & So., 15 <strong>Juli</strong>. Beginn<br />

19.30 Uhr, Eintritt: 15 € pro Person<br />

Freitag, 20. <strong>Juli</strong>, ab 15 Uhr - „5 Jahre Rila erleben!“<br />

Ab 15 Uhr bieten wir zu jeder vollen Stunde Führungen<br />

durch unsere Erlebnis-Gastronomie sowie<br />

Vorführungen unseres Films „Rila stellt sich vor“<br />

auf der großen Leinwand im Restaurant Rotondo.<br />

Eintritt frei!<br />

Mo., 23. <strong>Juli</strong>, um 19 Uhr – Kochkurs „La cucina<br />

italiana dell’estate“<br />

Genießen Sie die leichte italienische Sommerküche<br />

und erarbeiten Sie im Team ein köstliches Menü. 79<br />

€ pro Person inkl. Menü, Getränken & Rezeptmappe<br />

Fr. 03. August, 19 Uhr – „Träumereien aus 1001 Nacht“<br />

Ein märchenhaftes Speisenbuffet und orientalischer<br />

Tanz erwarten Sie in den Gärten der Sinne. 29,50 €<br />

pro Person inkl. Buffet & Programm<br />

Verkaufsoffener Sonntag<br />

17. <strong>Juni</strong> von 13-18 Uhr<br />

Große E-Bike –Show<br />

TERMINE //// <strong>31</strong><br />

Ausflugstipp:<br />

Samtgemeinde Kirchdorf<br />

Heideblütenfest in der<br />

blühenden Heidelandschaft<br />

am Sonntag, 19. August <strong>2012</strong>


32 THEMA<br />

////<br />

Reden wir über die Liebe …<br />

Es handelt von dem schönsten Geschenk, das wir uns machen<br />

können, von der Liebe. Die Liebe, die dem anderen<br />

zeigt, dass wir für ihn da sind, auch in schweren Zeiten.<br />

Dass wir an ihn glauben, immer. Diese Liebe geben zu können,<br />

ist ein<br />

„Dauernd ist jene Liebe, die stets<br />

die Kräfte zweier menschlicher Wesen<br />

im Gleichgewicht erhält.“<br />

(Honoré des Balzac)<br />

G e s c h e n k ,<br />

sie zu empf<br />

a n g e n ,<br />

sogar ein<br />

kleines Wun-<br />

der! Es gibt viele Formen der Liebe: Die junge und leidenschaftliche,<br />

die kluge und vernünftige, die selbstlose<br />

und verzichtende, die sorgende und beschützende. Jede<br />

Liebe ist die richtige, wenn sie Menschen glücklich macht.<br />

Egal, was die anderen darüber denken. Liebe ist eines<br />

der schönsten, schwierigsten, riskantesten und zartesten<br />

Geschenke des Lebens. Aber es gibt zwei Seiten der Liebe<br />

– eine sehr schöne und eine, die wir nicht sofort mit ihr<br />

in Verbindung bringen. Liebe kann uns mit Begeisterung<br />

erfüllen, aber auch in eine tiefe Traurigkeit stürzen oder<br />

fast verrückt werden lassen. Was wir Liebe nennen, kann<br />

für den einen eine Kraftquelle sein, an der wir innerlich<br />

wachsen und uns entwickeln. Sie kann aber auch zu etwas<br />

Destruktivem werden, das uns nirgendwo hinführt.<br />

Manche Menschen sind seit zehn, zwanzig Jahren zusammen,<br />

haben eine tolle Partnerschaft. Aber Liebe? Sie<br />

lieben sich nicht wirklich. Andere führen eine Beziehung<br />

voller Streit und Probleme. Aber sie lieben sich. Wieder<br />

andere haben sowohl das eine als auch das andere –<br />

eine gute Beziehung und Liebe. Was also ist Liebe genau?<br />

Paare, die sich verstehen, die sich lieben und Vertrauen<br />

in ihre Gefühle haben, fragen sich nicht immer,<br />

warum und weshalb. Für sie ist Liebe nicht etwas, sondern<br />

jemand. Liebe ist persönlich, intim, einzigartig. Von<br />

so einer Verbundenheit träumen insgeheim viele, aber<br />

aus irgendeinem Grund können nicht alle dieses Gefühl<br />

erleben. Liebe ist da oder nicht. Über die Liebe wurden<br />

schon viele Lieder gesungen, Filme gedreht und Bücher<br />

geschrieben. Glückliche Liebe, unglückliche Liebe, erwiderte<br />

und unerwiderte Liebe, wahre und falsche Liebe.<br />

Immer und immer wieder hat die Liebe die Menschheit<br />

beschäftigt und fasziniert.<br />

Manche sagen, Liebe bedeutet, den Partner bedingungslos<br />

zu akzeptieren. Andere glauben, dass sie eine Explosion<br />

von Leidenschaft ist. Einige nennen sie eine ewige<br />

Inspiration. Und andere meinen, sie sei das stille Leid.<br />

Nach Platon ist die Liebe das, was sich die Menschen<br />

wünschen, aber nicht bekommen. Der Dichter Baudelaire<br />

meinte, dass Liebe notwendig sei, damit wir vor uns selbst<br />

flüchten können. Sigmund Freud dachte, dass die Liebe der<br />

Wunsch nach sexueller Vereinigung sei. Und Erich Fromm<br />

nannte sie das Mittel, mit dem wir Einsamkeit bekämpfen.<br />

Heißt das, jeder liebt auf seine Art und dass so viele Varianten<br />

v o n<br />

Liebe<br />

existieren<br />

wie<br />

„Wer nicht liebt, wird sich des Maien,<br />

so gut er kann, doch leider halb nur freuen.“<br />

(J.W. von Goethe)


Menschen auf der Welt? Oder gibt es nur die eine und<br />

bedingungslose universelle Liebe? Diejenigen, die tiefe<br />

Liebe empfinden, sehen sie als eine einfache Wahrheit<br />

an. Sie ist einfach da. Du bist da, ich bin da und genauso<br />

ist auch die Liebe da. Solch eine Liebe basiert auf unendlichem<br />

Vertrauen.<br />

Respekt und Vertrauen ist das wichtigste für ein harmonisches<br />

Miteinander. Denn ohne diese beiden verkümmert<br />

die Liebe wie eine Blume ohne Sonnenlicht. In der<br />

Liebe müssen sich Geben und Nehmen die Waage halten.<br />

Dann sind Respekt und Vertrauen der Regenschirm,<br />

wenn dunkle Gewitterwolken aufziehen und das Glück bedrohen.<br />

Welche Momente gehören zu den schönsten im<br />

Leben? Ganz sicher, in denen man eine Liebeserklärung<br />

bekommt. Nichts macht glücklicher! Man kann diese Sätze<br />

gar nicht genug hören, die im Alltag manchmal zu kurz<br />

kommen. Die das Herz hüpfen lassen, Brücken bauen und<br />

ganze Berge versetzen. „Ich liebe dich“, ist so einer. Oder<br />

einfach nur: „Ich bin so froh, dass du da bist!“<br />

Liebende drücken ihre Gefühle unterschiedlich aus. Jeder<br />

von uns ist anders aufgewachsen. So haben wir gelernt,<br />

Liebe<br />

ganz<br />

individuell<br />

zu<br />

inter-<br />

„Es ist doch nichts besser,<br />

als wenn man sich liebt und zusammen ist.“<br />

(J.W. von Goethe)<br />

pretieren. Es ist wichtig zu erkennen, wie unser Partner<br />

Liebe ausdrückt. So können wir sie leichter annehmen<br />

und erhalten. Und wir sollten unsere Sprache der Liebe<br />

kennen, damit wir dem Partner zeigen können, was er uns<br />

bedeutet. Es ist ganz einfach, das herauszufinden. Denken<br />

Sie nur daran, was Sie in Ihrer Beziehung am meisten<br />

verletzt oder was gefehlt hat. Haben Sie Harmonie und<br />

Verständnis vermisst? Vielleicht Berührungen, Komplimente<br />

oder Anerkennung? Sobald wir erkennen und uns<br />

darum kümmern, welche Sprache der Liebe wir mit unserem<br />

Partner gemeinsam haben, wird die Liebe wachsen.<br />

Falls Ihnen gefühlvolle Worte schwer fallen, können Sie<br />

Ihre Zuneigung auch schriftlich ausdrücken. Ein gemaltes<br />

Herz mit den Worten „Ich denke an dich“ oder „Ich mag<br />

dein Lächeln“. Kleine liebevolle Botschaften setzen jedem<br />

Tag ein Glanzlicht auf und verzaubern uns. Sagen Sie einem<br />

lieben Menschen wie wichtig er für Sie ist, was Sie an<br />

ihm mögen, wie sehr Sie ihn schätzen, wie Sie ihn vermissen,<br />

wenn er nicht da ist!<br />

Übrigens … wissen Sie, dass das Herz – Symbol der Liebe<br />

- oben zwei Rundungen, unten spitz, nichts mit unserem<br />

organischen Herzen zu tun hat? Eher sieht es so aus<br />

wie ein Feigenblatt. Nun, wir wissen nicht genau, ob beim<br />

Sündenfall von Adam und Eva das Herz im Spiel war. In<br />

jedem Fall war das Laub der Bäume Vorlage für die Herzform.<br />

Und das bereits vor knapp 5.000 Jahren. Aus dieser<br />

Zeit finden sich erste stilisierte Darstellungen. Später gesellten<br />

sich Efeublätter dazu, das Laub, das bei Römern<br />

und Griechen Sinnbild der ewigen Liebe war. Vielleicht,<br />

weil Efeu sich gern anschmiegt? Irgendwann im Mittelalter<br />

färbten Künstler in Darstellungen von Liebesszenen die<br />

Blätter rot, dem Farbsymbol für Glück, Gesundheit und<br />

Liebe. Das war es dann mit dem Herzen. Uns ist die Farbe<br />

mittlerweile egal – ob Rot, ob Gelb oder Grün. Es sagt<br />

doch in jedem Fall: „Achtung, hier ist Liebe im Spiel!“ AP<br />

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THEMA //// 33


34 GESUNDHEIT<br />

////<br />

Hautkrebserkrankungen nehmen seit Jahren zu<br />

und sind die häufigsten Krebsarten überhaupt<br />

Die Hautkrebsvorsorge dient zur Früherkennung<br />

von weißem Hautkrebs (Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom)<br />

und schwarzem Hautkrebs<br />

(Melanom) und deren Vorstufen.<br />

Wir bieten ein breites Spektrum an Therapiemöglichkeiten,<br />

auch unter kosmetischen Aspekten:<br />

Operation, Lasertherapie, Photodynamische Therapie<br />

und zum Teil auch Behandlung mit Cremes stehen<br />

zur Verfügung. Es wird die gesamte Haut untersucht,<br />

teilweise mit Hilfe von Lupen oder Auflichtmikroskopie.<br />

Die Hauptursache für die meisten Hautkrebsarten<br />

ist zuviel Sonne bzw. UV-Licht. Zur Vorbeugung<br />

also großzügig Lichtschutzcreme (Faktor 50 !) und<br />

Sonnenschutz durch Kleidung. Wir beraten Sie individuell.<br />

Das Hautkrebsscreening gibt es bei allen gesetzlichen<br />

Krankenkassen ab dem 35. Lebensjahr alle 2<br />

Jahre, bei manchen Versicherungen auch für Versicherte<br />

unter 35 Jahre. Sprechen Sie uns an!<br />

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Die natürliche Heilkraft von Salz ist seit vielen Jahrhunderten bekannt. Des- Befund-Tel. [Di und Do 12.00 - 12.30 Uhr]<br />

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Erholsam schlafen und Kraft tanken für den nächsten Tag.<br />

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Schlaf gehört.<br />

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Sie sich mit einer neuen schönen Bettwäsche.<br />

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besonders gut für den Sommer. Die leichte, gewebte Ware<br />

trocknet schnell, ist bügelfrei und sorgt für ein angenehmes<br />

Schlafklima.SeersuckerBettwäsche gibt es in vielen Farben<br />

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Spannlaken an.<br />

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In vielen Ländern ist Wasser<br />

schon heute ein Luxusgut –<br />

bei uns kommt es jederzeit<br />

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In welcher komfortablen<br />

Lage die Menschen<br />

in Deutschland sind, wird<br />

immer im Urlaub, nicht nur<br />

im Süden deutlich: Aus den<br />

Wasserhähnen kommt oft<br />

gechlorte Flüssigkeit, geeignet zum Duschen, ungeeignet<br />

als erquickendes Getränk. Der Arbeitskreis der aktiven<br />

Umwelt-Apotheker Deutschlands (AAU) macht darauf<br />

aufmerksam, dass unsere Wasserqualität als sehr gut bezeichnet<br />

werden kann .Es ist das am besten untersuchte<br />

Lebensmittel. Wir können also unser Leitungswasser im<br />

allgemeinen bedenkenlos trinken.<br />

Trotzdem kann auch hierzulande niemand einen Freifahrtschein<br />

für 1a-Qualität ausstellen. Die Wasserversorger<br />

gewährleisten die gute gleichbleibende Qualität<br />

nämlich nur für den eigenen Zuständigkeitsbereich. Der<br />

endet aber dort, wo die öffentlichen Rohrleitungen in die<br />

der Privathaushalte münden. Für die Leitungen innerhalb<br />

des Hauses trägt jeder Hausbesitzer die Verantwortung<br />

selbst.<br />

Insbesondere durch Hausinstallationen in Alt-und Neubauten<br />

kann es Probleme durch gesundheitsschädliche<br />

Schwermetalle wie Blei, Kupfer und Nickel geben. Das gilt<br />

natürlich ganz besonders, wenn Kleinkinder im Haushalt<br />

leben. Gerade in unseren ländlichen Regionen haben<br />

viele Haushalte einen eigenen Hausbrunnen. Hier ist es<br />

besonders wichtig, eine eventuelle Nitrat- und Keimbelastung<br />

auszuschließen. Diese Informationen sind auch für<br />

Tierhalter von Bedeutung.<br />

Die Mitgliedsapotheken der AAU sind Anlaufstellen für<br />

alle genannten Wasseranalysen, die teilweise gleich vor<br />

Ort im eigenen Labor durch geschultes Personal durchgeführt<br />

werden. Aufwendigere Proben wie z.B. sogenannte<br />

Multi-Element-Analysen werden an das Zentrallabor der<br />

AAU weitergeleitet. Die am nächsten gelegene Umweltapotheke<br />

kann man problemlos im Internet unter www.<br />

umwelt-apotheker.de Ermitteln.<br />

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Natürlich ...ganzheitlich gesund


36 SPORT<br />

////<br />

Das Fußball-Fieber ist<br />

wieder ausgebrochen,<br />

ganz Europa feiert!<br />

Fußball-EM<br />

<strong>2012</strong><br />

Seit Monaten fiebern alle Fans der Fußball-Europameisterschaft<br />

<strong>2012</strong> entgegen. Polen und Ukraine empfangen die 16<br />

qualifizierten Mannschaften in der Zeit vom 8. <strong>Juni</strong> bis 1. <strong>Juli</strong>.<br />

In acht Spielstätten, je vier in Polen und der Ukraine finden die<br />

spannenden Spiele statt:<br />

Polen - Warschau, Posen, Danzig und Breslau<br />

Ukraine - Kiew, Donezk, Lemberg und Charkiw<br />

Bis zum Finale am 1. <strong>Juli</strong> in Kiew finden 30 hoffentlich spannende<br />

Spiele in diesen Stadien statt. Unsere Deutsche Nationalmannschaft<br />

spielt in der Gruppe B an folgenden Tagen:<br />

09. <strong>Juni</strong> um 20.45 Uhr in Lemberg<br />

Gegner: Portugal, übertragen in der ARD<br />

13. <strong>Juni</strong> um 20.45 Uhr in Charkiw<br />

Gegner: Niederlande, übertragen im ZDF<br />

17. <strong>Juni</strong> um 20.45 Uhr in Lemberg<br />

Gegner: Dänemark, übertragen in der ARD<br />

Das EM-Maskottchen ist ein Fußball spielendes Zwillingspaar<br />

Slavek & Slavko, welches die Verbundenheit der beiden Nachbarländer<br />

symbolisieren soll, jeweils in den Nationalfarben rot/<br />

weiß für Polen und gelb-blau für die Ukraine.<br />

Der neue zwei Kilogramm schwere EM-Pokal wird am 1. <strong>Juli</strong><br />

dem Sieger des Endspiels in Kiew übergeben, dieser Pokal<br />

ist benannt nach dem früheren französischen Generalsekretär<br />

der UEFA, Henri Delaunay.<br />

Und nun hoffen wir, dass wir uns für die nächsten Runden<br />

qualifizieren. Die Sendezeiten entnehmen Sie bitte der Presse<br />

oder dem Fernsehen. Schwingen auch wir wieder die Fahnen,<br />

feiern Garten-Grillpartys, dazu ein frisches Bier, gesunde alkoholfreie<br />

Erfrischungen und köstliche Bratwürste – natürlich alle<br />

Produkte aus der hiesigen Region! Feiern wir mit der Familie,<br />

Freunden und Bekannten und freuen uns über die Sieger und<br />

haben auch Achtung und Anerkennung für die Verlierer.<br />

Das <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>-Team wünscht Ihnen fröhliche, ausgelassene<br />

und spannende Stunden. BB<br />

Machen Sie Fotos von Ihrer Gartenparty und<br />

senden diese an <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>, Redaktion,<br />

Sandtrift 81, 32425 Minden oder per E-<br />

Mail: grafik@senioren-journal.com.<br />

Immer wieder sonntags von 11 bis 14 Uhr!<br />

Große Frühstücksauswahl mit frisch zubereiteten Eierspezialitäten,<br />

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Kinder bis 6 Jahren frei. Kinder bis 14 Jahre erhalten 50% Nachlass.


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Breslau<br />

Danzig<br />

Warschau<br />

Lemberg<br />

Kiew<br />

Charkiw<br />

SPORT //// 37<br />

Donezk


38 GESCHÄFTLICHES<br />

////<br />

WEZ – Mitarbeiter spenden für Initiative „Eltern krebskranker Kinder“ 3.000 €<br />

Es war eine dringend benötigte Spende, die die Vorsitzende<br />

Renate Oevermann von der Initiative Eltern krebskranker<br />

Kinder e.V. entgegen nehmen konnte. „Wir sind allein auf<br />

Spenden angewiesen, um Familien zu unterstützen, deren<br />

schwerkrankes Kind hier im Eltern-Kind-Zentrum im Joh.<br />

Wesling Klinikum behandelt wird.“<br />

Da die Krankenkassen nur die An- und Abreise der kleinen<br />

Patienten bezahlen, bleiben die Eltern bei den wichtigen<br />

täglichen Besuchen auf den Fahrtkosten sitzen. Und die<br />

können enorm sein – 500 Euro kommen da schnell pro Monat<br />

zusammen. Somit ist eine unbürokratische Hilfe für die<br />

leidgeprüften Familien ein unglaublich wertvoller Beitrag zur<br />

Genesung des Kindes. Etwa 20 an Krebs erkrankte Kinder<br />

werden jährlich behandelt. Neben der Fahrtkostenunterstützung<br />

wurde eine Küche ausgestattet – ein Ort, an dem Familien<br />

spielen, kochen und essen können.<br />

WEZ-Mitarbeiter spendeten für diesen guten Zweck nun<br />

schon zum sechsten Mal! Vor etwa acht Jahren hatte die<br />

ehemalige WEZ-Mitarbeiterin Ursula Brüggemann die Idee,<br />

dass die Kollegen und auch sie auf die Cent-Beiträge der<br />

Lohn- und Gehaltsabrechnung verzichten und diese sammeln<br />

und hernach an diese Initiative spenden. Und so ist<br />

wieder im vergangenen Jahr die stattliche Summe von 3.000<br />

Euro zusammen gekommen.<br />

Angeschafft wurde u.a. von dieser Spende ein Strandkorb,<br />

damit die Familien an sonnigen aber auch an windigen Tagen<br />

ein paar Momente an der frischen Luft verbringen können.<br />

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Kinder und deren Eltern ein wenig glücklicher machen?<br />

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Konto 80 50 50 50 bei der Sparkasse Minden Lübbecke,<br />

BLZ 49050101<br />

Wir, die Redaktion des <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>s, begleiten die Initiative<br />

und berichten in den nächsten <strong>Ausgabe</strong>n von eventuellen<br />

Spendeneingängen und den Übergaben. Danke. BB<br />

WILLOKOMMEN AN BORD<br />

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Beugen Sie großen Schäden vor,<br />

reinigen Sie jetzt Ihre Dachrinnen!<br />

Wer ein Haus besitzt hat<br />

immer was zu tun. Gern<br />

wird auch mal eine Reparatur<br />

verschoben. Sätze<br />

wie „ach, das mache ich<br />

nächstes Jahr“, kennen<br />

Sie bestimmt. Das geht<br />

den Meisten auch bei der<br />

Dachrinnenreinigung so.<br />

Doch gerade da sollten<br />

Sie nicht schludern.<br />

Wasser hat den Drang<br />

zu fließen, und wenn<br />

Schmutz die Dachrinne<br />

verschließt, sucht es sich<br />

einen anderen Weg. Dieser<br />

führt meist irgendwo<br />

ins Haus hinein und verursacht<br />

gewaltige Schäden.<br />

Im schlimmsten Fall<br />

steht dann eine Komplettrenovierung<br />

an, die Wand<br />

muss trocken gelegt werden,<br />

neuer Putz, neue<br />

Tapeten, Farbe aufbringen<br />

- das kann dann ganz<br />

schön teuer werden.<br />

Dazu ist im Verhältnis die Dachrinnenreinigung preiswert.<br />

Nicht jedes Haus benötigt eine jährliche Reinigung,<br />

es kommt auf den Standort an. Sind viele<br />

Bäume in der Nähe, von denen Blätter fallen, ist es<br />

häufiger nötig als bei freistehenden Häusern. Doch<br />

auch hier lagern Verstopfungsgefahren zum Beispiel<br />

durch Sylvesterraketen, Vogelkot und Ablagerungen.<br />

Gerade auf alten Häusern befinden sich Dachpfannen,<br />

die mit der Zeit ausgespült werden. Manchmal<br />

kommt es vor, das Moose auf den Dächern wachsen<br />

und durch starken Regen in die Rinne geschwemmt<br />

werden.<br />

Abhilfe kann hier eine Dachrinnenwartung schaffen.<br />

So wissen Sie immer genau, wann die Rinne gereingt<br />

werden muss. MR<br />

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GESCHÄFTLICHES //// 39<br />

TIPP FÜR UNSERE LESER<br />

Große Sommer-Pellets-Einlagerungsaktion<br />

Von Anfang bis Ende <strong>Juni</strong> bestellen, bis Ende<br />

August werden die Mengen ausgeliefert<br />

Im ersten Quartal <strong>2012</strong> wurden 486.451 t Holzpellets in<br />

deutschen Pelletwerken hergestellt. Das hohe Aufkommen<br />

von Sägespänen macht Pellets in Deutschland zu<br />

einem breit verfügbaren Energieträger. Für dieses Jahr<br />

schätzt der DEPV den Anstieg des Inlandsverbrauchs<br />

um 200.000 t auf 1,6 Mio. t und die Jahresproduktion auf<br />

mehr als zwei Mio. t. Weltweit liegt Deutschland hinter<br />

den USA und Kanada auf Rang drei bei der Pelletproduktion.<br />

Als Rohstoff dient Sägerestholz (91 Prozent).<br />

Diese Späne und Hackschnitzel, die in den Sägewerken<br />

beim Einschnitt anfallen, sind die Grundlage für die Holzpelletproduktion,<br />

basierend auf Nadelholz. Rd. 90 Prozent<br />

der Pellets werden als Premiumpellets (Qualität A1)<br />

hergestellt und als Wärmepellets in kleinen und mittleren<br />

Anlagen genutzt. Das ENplus-Siegel tragen mittlerweile<br />

rd. 80 Prozent der produzierten Pellets. Das auf der neuen<br />

europäischen Norm (EN 14961-2) basierende Zertifikat<br />

ENplus bezieht erstmals auch den Pellethandel in die<br />

Zertifizierung ein. Von den in Deutschland produzierten<br />

Pellets wurden im ersten Quartal knapp 80 Prozent im<br />

Inland verbraucht und gut 20 Prozent exportiert.


Kirschenzeit<br />

Endlich ist sie wieder da<br />

Jetzt gibt es die köstlichsten Kirschen der Saison. Klein,<br />

aber oho! Diese süßen Früchtchen schmecken lecker<br />

und stecken voller Vitamine! Man muss sie einfach lieben,<br />

denn Kirschen versüßen uns den Sommer, weil sie<br />

Haut und Haare schön und uns glücklich machen!<br />

Wilde Kirschen waren schon immer heiß begehrt. Bereits<br />

die Steinzeitmenschen haben die Früchte gesammelt und<br />

gegessen. Archäologen entdeckten bei Ausgrabungen<br />

versteinerte Kirschkerne in den Höhlen unserer Vorfahren.<br />

Erste gezüchtete Kirschen importierte der römische<br />

Feldherr Lucullus (117 bis 56 v. Chr.) aus der türkischen<br />

Stadt Giresun am Schwarzen Meer. Der Name der<br />

Frucht stammt vom iranisch-türkischen „keras“<br />

ab, wurde römisch zu „cerasus“ und<br />

später althochdeutsch zu „kirsa“.<br />

Heute gibt es 500 verschiedene<br />

Kirschensorten, die in Süß-,<br />

Sauer- und Wildkirschen unterteilt<br />

sind. Bereits die alten<br />

Römer schätzten die zahlreichengesundheitsfördernden<br />

Eigenschaften der Kirschen.<br />

Sie sind nicht nur<br />

ein idealer sommerleichter<br />

Snack, sondern enthalten<br />

neben sekundären Pflanzenstoffen<br />

Vitamin C und<br />

Folsäure, die Mineralstoffe<br />

Kalium, Kalzium, Magnesium,<br />

Eisen und Phosphor<br />

sowie Kieselsäure und Pektin.<br />

Anscheinend sind Kirschen<br />

auch in der Lage, den<br />

Blutzuckerspiegel zu senken.<br />

Typ-2-Diabetiker könnten von<br />

der blutzuckerregulierenden Wirkung<br />

der in Kirschen enthaltenen<br />

Polyphenole profitieren. Weiterhin<br />

senken Kirschen den Harnsäurespiegel<br />

und beugen Gichtanfällen vor. Ernährungswissenschaftler<br />

empfehlen Kirschen<br />

auch wegen ihrer bioaktive Inhaltsstoffe, die Krebs-<br />

und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen können.<br />

Süße Erinnerungen: Was waren das für herrliche Zeiten,<br />

als wir im Garten auf Bäume geklettert sind und Kirschen<br />

gegessen haben, bis der Bauch wehtat. Danach wurden<br />

die Früchte als Schmuck über die Ohren gehängt oder<br />

als Kette um den Hals. Unvergesslich! Frisch geerntet<br />

sind Kirchen am gesündesten. Liegt zu lange Zeit zwischen<br />

Ernte und Verzehr, verlieren sie wertvolle Vitamine.<br />

Mit ihrem geringen Kaloriengehalt von 60 Kilokalorien<br />

pro 100 Gramm sind Kirschen zudem ein optimales<br />

Schlankobst. Also auf zur Kirschenernte! Die Kirschen<br />

schmecken köstlich und sind – der oder dem Liebsten<br />

überreicht - noch viel romantischer als ein Liebesbrief!<br />

Sauerkirschen stehen immer etwas im Schatten ihrer<br />

süßen Verwandten. Denn die süßen Früchtchen schme-<br />

cken pur und frisch vom Baum einfach besser. Trotzdem<br />

hat die Sauerkirsche bei uns als Saft, als Schnaps und<br />

auf oder in dem Kuchen eine beispiellose Karriere gemacht.<br />

Wie wäre es mit einer Sauerkirsch-Bowle an einem warmen<br />

Sommerabend?<br />

Das Rezept (für vier Personen):<br />

250 g Sauerkirschen, 4 cl Maraschino<br />

0,7 Liter roten Wein (z.B. Beaujolais), 0,7 Liter Sekt<br />

Die Sauerkirschen waschen, Stiele und Steine<br />

entfernen. Die Kirschen mit Maraschino beträufeln<br />

und im Kühlschrank durchziehen<br />

lassen. Kurz vor dem Servieren mit eiskaltem<br />

Beaujolais und Sekt auffüllen.<br />

Oder ein leckeres Sauerkirsch-<br />

Dessert:<br />

1 Glas Sauerkirschen oder<br />

500 g frische Sauerkirschen<br />

2 Becher Sahne<br />

2 Päckchen Sahnesteif<br />

1 Päckchen Vanillezucker<br />

Vanillepudding oder Vanillesoße,<br />

Eierlikör<br />

Sauerkirschen in eine Schale<br />

geben. Darüber Eierlikör<br />

verteilen, bis alle Kirschen<br />

bedeckt sind. Schale zudecken<br />

und über Nacht in den<br />

Kühlschrank stellen. Kurz vor<br />

dem Servieren 2 Becher Sahne<br />

mit Vanillezucker und Sahnesteif<br />

schlagen und mit den Sauerkirschen<br />

und Eierlikör vermischen.<br />

Tipp: Angefallenen Kirschsaft mit etwas<br />

Vanillepudding oder Vanillesoße<br />

andicken und dazu servieren.<br />

Sommergefühle im Glas: Hausgemachte Kirschmarmelade<br />

schmeckt so toll, weil sie an unbeschwerte Zeiten<br />

erinnert. Aber was Oma konnte, können wir auch!<br />

Jeweils 500 Gramm entsteinte Kirschen mit dem Saft<br />

einer Zitrone und 500 Gramm Gelierzucker vermengen.<br />

Zehn Minuten ziehen lassen und unter Rühren fünf Minuten<br />

aufkochen! Fertig – ab in die Gläser!<br />

Übrigens – für Sie nachgeschlagen: Die Redewendung<br />

„Mit jemanden ist nicht gut Kirschen essen“ besagt ja,<br />

dass man mit jemanden nicht gut auskommt. Sie stammt<br />

aus dem Mittelalter, als Kirschen noch selten und teuer<br />

waren. Damals standen nur in Gärten von Klöstern und<br />

reichen Adligen Kirschbäume. Betuchte Leute trafen sich<br />

oft zum gemeinsamen Kirschenessen. Mogelten sich unfeine<br />

oder ungeladene Gäste in die Runde, spuckten sie<br />

diesen dann Kirschkerne ins Gesicht, damit sie gingen –<br />

es war mit ihnen also „nicht gut Kirschen essen“! AP


42 GESUNDHEIT<br />

////<br />

„ALL-ON-4“: FESTE ZÄHNE AUF NUR 4 IMPLANTATEN!<br />

Dr. Peter Kröncke<br />

Der Verlust der letzten Zähne<br />

und die dann notwendige<br />

Vollprothese haben einen<br />

grossen negativen Einfluss<br />

auf die Lebensqualität.<br />

Gerade im Unterkiefer sitzt die<br />

Prothese nicht fest, das Kauen<br />

fällt schwer, Druckstellen<br />

können entstehen, und das<br />

Wohlbefinden und die Selbstsicherheit<br />

nehmen ab.<br />

FESTE ZÄHNE AUF NUR<br />

4 IMPLANTATEN: Dieses<br />

bewährte Therapiekonzept<br />

kommt mit vier Implantaten<br />

pro Kiefer aus. Durch die Verwendung<br />

moderner Materialien<br />

kann so eine komplette<br />

Brücke zum Ersatz von zwölf<br />

Zähnen fest verschraubt werden.<br />

DAS PRINZIP: Vier Implantate<br />

– zwei im Frontzahnbereich<br />

und zwei schräg gesetzte<br />

im Seitenzahnbereich<br />

(s. Bild) werden direkt nach<br />

der Implantation mit einer fest<br />

verschraubten provisorischen<br />

Brücke versorgt. Zudem bietet<br />

dieses moderne Verfahren<br />

auch noch viele Vorteile.<br />

VORTEILE:<br />

- Stabilität selbst bei geringem<br />

Knochenangebot<br />

- DVT-basierte 3D-Planung<br />

und Umsetzung<br />

- Schutz vitaler Strukturen<br />

(Nerven, Nasennebenhöhlen)<br />

- Schmerzfreie Implantation<br />

OHNE SKALPELL!<br />

- Keine postoperativen<br />

Schmerzen<br />

- Schnellstmögliche prothetische<br />

Versorgung innerhalb<br />

von 24 Stunden.<br />

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Diese seit Jahren bewährte<br />

und wissenschaftlich dokumentierte<br />

Methode ist durch<br />

den Einsatz modernster 3D-<br />

Röntgentechnologie (DVT,<br />

Digitale Volumentomographie)<br />

noch genauer und<br />

effizienter geworden. Die<br />

Zahnarztpraxis Dr. Peter<br />

Kröncke verfügt seit 2009<br />

als erste Zahnarztpraxis in<br />

Minden über diese Technologie.<br />

So ist es oftmals möglich,<br />

die Implantate in den vorhandenen<br />

qualitativ und<br />

quantitativ optimalen Kno-<br />

chen einzupflanzen. Aufwendige<br />

und kostenintensive<br />

Knochenaufbauten<br />

können so meist vermieden<br />

werden.<br />

LEBENSQUALITÄT:<br />

Die Lebenserwartung in<br />

Deutschland liegt bei über<br />

achtzig Jahren. Viele Menschen<br />

sind bis in`s hohe<br />

Lebensalter gesund und<br />

aktiv! Schöne, festsitzende<br />

Zähne geben uns ein gutes<br />

Gefühl, lassen uns gut<br />

aussehen, und mit ihnen<br />

können wir essen, was wir<br />

möchten. Auf diese Lebensqualität<br />

muss niemand<br />

verzichten!<br />

Kostenlose Beratungstermine<br />

können unter der Telefonnummer<br />

0571-22060<br />

oder direkt in der Praxis Dr.<br />

Peter Kröncke in Minden,<br />

Scharn 19-21 vereinbart<br />

werden.<br />

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Mit einer ausgewogenen, an die Bedürfnisse des älteren<br />

Tieres angepassten Ernährung, kann eine Verbesserung<br />

der Lebensqualität und Verlängerung der Lebenserwartung<br />

erzielt werden.<br />

Zur Erhaltung eines gesunden Körpergewichts wird<br />

empfohlen, die Tiere regelmäßig zu wiegen, um einer<br />

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Hilfreich ist das Anlegen eines „Tage-<br />

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wird.<br />

�����������������������������������������������������nen<br />

geringeren Energiebedarf aufweisen. Dieser wird<br />

durch verminderte Bewegung zusätzlich reduziert. Das<br />

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schwer wieder abzubauen und kann ursächlich für verschiedene<br />

Erkrankungen, z.B. Diabetes sein.<br />

Wenn ein älteres Tier nicht frisst, sollte im Rahmen einer<br />

gründlichen Allgemeinuntersuchung die Ursache<br />

abgeklärt werden. Zahnprobleme oder Erkrankungen<br />

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(z.B. Erkrankungen des Bewegungsapparates), sowie<br />

innere Krankheiten (Herz-, Leber-, Nierenerkrankungen)<br />

können ebenfalls zur Nahrungsverweigerung führen.<br />

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�������������������������������������������������gem<br />

Muskelabbau), ein ausgewogener Gehalt an Kal-<br />

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sonders alte Katzen sind anfällig für Nierenerkrankungen<br />

- und können die Entstehung von Bluthochdruck<br />

fördern. Das erklärt, warum man keine „Leckerchen“<br />

wie Wurst, Käse oder Essensreste geben sollte, da sie<br />

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Hunde und Katzen, da dieses an die beschriebenen Be-<br />

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verschiedenen Bausteine in ausreichenden Mengen<br />

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- feste Gewohnheiten und Rituale helfen auch älteren<br />

Tieren, den Alltag stressfrei zu meistern.<br />

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Auch das Durstgefühl lässt im Alter nach, so dass auf<br />

eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme<br />

geachtet werden sollte. Umgekehrt kann<br />

eine plötzlich vermehrte Wasseraufnahme<br />

das erste Anzeichen von Diabetes<br />

oder Nierenversagen sein.<br />

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diesem Thema unter der<br />

Rufnummer 0571-63000<br />

Dr. med. vet.<br />

Anja Sommer<br />

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(Ecke Spiekerheide) - 32425 Minden<br />

Tel.: 0571 - 63 000<br />

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RADELN UND WANDERN DURCH MOOR UND HEIDE<br />

Liebe <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong> Leser, unser Redakteur Bernd Böhm reiten. Das Tierpark-Restaurant rundet den Tag ab.<br />

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bereiste unser traumhaftes Umland, das Gebiet zwischen der<br />

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Grafschaft Diepholz und dem Bistum Minden.<br />

Erleben Sie am Moorbahn-<br />

���� Kaum ��� 30 Minuten ��������� Fahrt �������� von Minden ������ entfernt, ���� erreichte ���������� er die<br />

Bahnhof in Ströhen einen<br />

sagenumwobene Moorlandschaft in der Gemeinde Wagen-<br />

Spurwechsel. Aus dem be-<br />

���������������� feld und die großflächig ��������� ländlich ���� geprägte �������������<br />

Samtgemeinde<br />

nachbarten westfälischen<br />

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Kirchdorf, ein Paradies für Wanderer, Radfahrer, Natur- und<br />

Rahden kommen die Auen-<br />

Pferdefreunde. Beide Kommunen liegen inmitten der Diepholland-Draisinen<br />

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wechseln auf die Ströher<br />

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Durch den Natur-Tierpark Ströhen ist die Gemeinde Wagenfeld<br />

Neustädter Hochmoor fährt.<br />

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nicht unbekannt. Seit nunmehr 50 Jahren ist dieser Tierpark<br />

�������������� eine faszinierende ������ Mischung ���������� aus Abenteuer, ������������ Tier und ��� Natur ���� Ein ganz besonderes Highlight sind die Spaziergänge auf dem<br />

ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie, aber auch für Moorpadd, hier entdecken Sie die Faszination der sagenum-<br />

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aber auch heimisches Damwild<br />

und Luchse, eine bunte Und nun aufs Rad: Hinweistafeln weisen auf Rad-Verkehrs-<br />

Vielfalt der Vogelwelt und die wege hin, die einzelnen Punkte sind detailliert beschrieben:<br />

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größtes Arabergestüt. genstandorte, diese geben Einblick in die Vergangenheit.<br />

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Ihr Enkelkind wird es nie ver-<br />

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gessen, einmal auf einem Besuchen Sie den Schäferhof Teerling, der ökologisch bewirt-<br />

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Elefanten zu sitzen und stolz schaftet wird. Hier leben in einem besonders wertvollen Natur-<br />

������������������������������� mit diesem mächtigen Tier zu raum der Hochmoore seine Diepholzer Moorschnucken.<br />

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Aber auch Kulturelles kommt in der Gemeinde Wagenfeld<br />

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nicht zu kurz. Haben Sie mal Lust auf die plattdeutsche Spra-<br />

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che, dann sind Sie hier gut aufgehoben: Die Freilichtbühne<br />

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Wagenfeld präsentiert in der Saison <strong>2012</strong> „Plattdeutsches<br />

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Theater“ mit dem Schwank „Miene Chefin kummt ut Indien“.<br />

���� ���� ������������ Auch ����� für Ihre ���� Enkelkinder ������� ist ���� in diese ��������� Bühne ein besonderes<br />

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Erlebnis: am Dienstag, 3. <strong>Juli</strong><br />

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wird Astrid Lindgrens „Michel<br />

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in er Suppenschüssel“ aufge-<br />

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Und gibt es nichts Schöneres, solch einen herrlichen Tag in<br />

einem gemütlich rustikalen Café oder in einem der zahlreichen<br />

Restaurants mit kulinarischen Gaumenfreuden ausklingen zu<br />

lassen? Gönnen Sie sich mit Freunden und Bekannten eine<br />

Übernachtung in Wagenfeld oder Ströhen, ob in Hotels, kleinen<br />

Pensionen und Ferienhäusern.<br />

Und so heißt es auch in der Broschüre „Sagenhaftes Wagenfeld“:<br />

Veel Pläseer un een paar schöne Stünnen oder ok Daage…wünscht<br />

Jo Falldörps Willem, de Börgermester ut düsses<br />

„sagenhaften Wagenfeld“.<br />

Die Internetpräsenz finden Sie unter www.wagenfeld.de oder<br />

Tel. Gemeindeverwaltung 05444-98810<br />

Und weiter ging die Reise in die Samtgemeinde Kirchdorf.<br />

Die großflächig, ländlich geprägten Dörfer wie Bahrenborstel,<br />

Barenburg, Varrel<br />

und Wehrbleck<br />

begrüßen Sie, liebe<br />

<strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong><br />

Leser, in dieser abwechslungsreichen<br />

Heide-, Moor- und<br />

Waldlandschaft. Die<br />

einzigartige Flora<br />

und Fauna lässt Sie<br />

Natur pur erleben.<br />

Hier können Sie die Seele baumeln lassen – beim Betrachten<br />

weidender Schafherden oder rastender Kraniche. Unternehmen<br />

Sie eine Kutschfahrt oder wandern durch die Kirchdorfer<br />

Heide, eine der größten zusammenhängenden Heideflächen<br />

Niedersachsens.<br />

Genießen Sie in der Hofgastronomie<br />

bei Spargel &<br />

Beerenfrüchte Thiermann in<br />

Kirchdorf, Scharringhausen<br />

23 den frischen Spargel und<br />

köstliche Heidelbeeren.<br />

Unvergessliche Stunden<br />

erleben Sie im Biergarten<br />

des Baumann`s Hof, Kuppendorfer<br />

Str. 2 in Kirchdorf.<br />

Lassen Sie sich verwöhnen<br />

mit hausgemachtem Kuchen<br />

und einer guten Tasse Kaffee oder genießen frische regionale<br />

Speisen im gemütlichen Restaurant. Derweilen besichtigen<br />

die Enkelkinder den Reitstall oder spielen Minigolf.<br />

Besuchen Sie Ela`s Hofcafé, das ideale Ausflugsziel zwischen<br />

Bahrenborstel und Ströhen, Eichenstraße 24, leckeren<br />

selbstgemachten Kuchen und herzhafte bäuerliche Spezialitäten<br />

erwarten Sie.<br />

UNTERWEGS //// 45<br />

Im Mai eröffnete<br />

Ihlo`s Hofladen,<br />

Heerder Strasse 1 in<br />

Bahrenborstel. Der<br />

ehemalige verfallene<br />

Torfstall wurde mit<br />

viel Liebe im Detail<br />

restauriert. Angeboten<br />

werden regionale<br />

Produkte, z.Zt. der<br />

eigene feldfrische<br />

grüne und weiße<br />

Spargel, Nuss- und<br />

S c h w a r z w ä l d e r<br />

Schinken, Spargelsoßen,Rezeptbücher<br />

und Spargelschäler.<br />

Selbst hergestellte Liköre aus Holunderblüten und<br />

Schlehen, auch köstlicher Eierlikör, verschiedene Marmeladen,<br />

regionaler Honig, Eier, div. Wurstspezialitäten, Äpfel und<br />

Säfte. Und suchen Sie einen alten Bauernschrank, ein uraltes<br />

Musikinstrument, Omas Wärmeflasche, dann besuchen Sie<br />

Corina und Heinrich, sie freuen sich auf Sie!<br />

Verpassen Sie nicht das Heideblütenfest am letzten Sonntag im<br />

August! Gern erhalten Sie Info-Material über die Samtgemeinde<br />

Kirchdorf, Tel. 04273-880 oder im Internet: www.kirchdorf.de<br />

BB, Fotos: Copyright Gemeinde Wagenfeld und Kirchdorf


46 REISEN<br />

////<br />

„Wohin mit meinem Liebling,<br />

wenn ich verreise?“<br />

Diese Frage stellen sich <strong>Senioren</strong> gerade jetzt sehr oft,<br />

gerne würde man mal alleine oder mit Freunden eine Reise<br />

antreten, einen Kururlaub genießen – aber wohin mit<br />

dem Liebling?<br />

Das <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong> war für Sie unterwegs und hat rund<br />

30 Minuten Autofahrt von Minden im wunderschönen ländlichen<br />

Wagenfeld das<br />

Werner - Hundeinternat „Antonienwald“<br />

entdeckt. In diesem Hundeinternat steht wirklich Ihr vierbeiniger<br />

Liebling im Mittelpunkt!<br />

Gegründet wurde das Hundeinternat<br />

„Antonienwald“ im<br />

Jahre 1947 durch den Tierlehrer<br />

J. Werner. Man gab<br />

ihm den Namen „Vater der<br />

sanften Hundeerziehung“<br />

und machte den Antonienwald<br />

über die Grenzen<br />

Deutschlands bekannt. Im<br />

Jahre 1981 erhielt er aus<br />

den Händen des Bundespräsidenten<br />

Carstens das<br />

Bundesverdienstkreuz am<br />

Bande.<br />

Heute wird auf dieser Basis und mit den neuesten Erkenntnissen<br />

aus der Verhaltensforschung das Hundeinternat von<br />

Brigitte Balzereit geführt. Sie ist unter anderem zertifizierte<br />

Prüferin und Mitglied in der Interessengemeinschaft unabhängiger<br />

Hundeschulen.<br />

Hier fühlt sich Ihr Hund wirklich „pudelwohl“! Angeboten werden<br />

Intensivkurse, Wochenkurse, Ferienkurse zur Erziehung<br />

Ihres Lieblings, aber natürlich auch<br />

„Vollpension für den Ferienhund“<br />

Hier kann Ihr Liebling nach Herzenslust einfach nur relaxen,<br />

die „Landverschickung“ pur genießen und sich vom Alltagsstress<br />

erholen. Garantiert wird Pflege, tägliche Spaziergänge,<br />

Sozialkontakte, gute, ausgewogene Verpflegung, dazu auf<br />

Wunsch ein geheiztes Balkonzimmer, Wellnesstag mit Badeteich<br />

und Solarium u.v.m.<br />

Und wenn Ihr Liebling es so gut hat, dann können<br />

ja auch Sie die „Seele baumeln lassen“ und Ihren<br />

Urlaub genießen! Lassen Sie sich beraten, Frau<br />

Balzereit freut sich auf Ihren Anruf oder Besuch.<br />

BB<br />

Praxis für Systemische Familientherapie<br />

und Konfliktlösung<br />

<strong>31</strong>675 Bückeburg · Mobil 0173 - 3 53 46 47<br />

kontakt@ja-hartmeyer.de · www.ja-hartmeyer.de<br />

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Abano-Terme<br />

die wohltuende Kraft der Elemente<br />

Abano Terme ist ein Heilbad in den Euganeischen Hügeln,<br />

in der italienischen Provinz Padua / Region Venetien. Die<br />

Hügel sind berühmt wegen ihrer Thermalwasserquellen,<br />

einem hyperthermalen Brom-Jod-Sole-Wasser, welches<br />

leicht radioaktiv ist. Sie entspringen mit einer Temperatur<br />

von bis zu 87 °C und werden seit Jahrhunderten zu therapeutischen<br />

Zwecken genutzt.<br />

Zahlreiche spezialisierte Thermalhotels bieten hochmoderne<br />

Fango-, Inhalations- und Wellness-Therapien an. Abano<br />

gilt als wichtigstes und ältestes Thermalzentrum in Europa.<br />

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Das mineralstoffhaltige Wasser mit einer natürlichen Wassertemperatur<br />

von 20 Grad entspringt einer Thermalquelle.<br />

Dieses warme Quellwasser wirkt entspannend auf die Muskulatur<br />

und lindert mit seinen mineralischen Bestandteilen<br />

chronische Erkrankungen der Gelenke, aber auch Rheuma<br />

oder Allergien. Es enthält meist zahlreiche Salze (z.B.<br />

Kochsalz), schwefelhaltige Verbindungen (z.B. Schwefelwasserstoff),<br />

oft auch Kohlensäure und in manchen Fällen<br />

radioaktive Bestandteile.<br />

Thermalquellen gehören zu den hydrothermalen Quellen<br />

und haben eine positive Wirkung auf den Organismus<br />

bei Bade- und/oder Trinkanwendungen. Auch Fangoanwendungen<br />

sind sehr beliebt. Fango wird aus Tonerde<br />

gewonnen, die für therapeutische Zwecke in eigens dafür<br />

vorgesehenen Becken gereift wir, in direktem Kontakt mit<br />

dem Thermalwasser, Sonnenlicht und Luft. Ein Zyklus von<br />

Fangopackungen wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd<br />

und belebend. Der Blutkreislauf und Stoffwechsel<br />

werden angeregt und beschleunigen die Ausscheidung von<br />

Giftstoffen aus den kranken Geweben.<br />

Das Klima ist die meiste Zeit des Jahres sehr mild. Viele<br />

Hotels sind mit der hauseigenen Kurabteilung hervorragend<br />

ausgestattet und bieten preisgünstige Kurpaketprogramme<br />

– Anwendungen sind unter ärztlicher Leitung. Die einzigartige<br />

Möglichkeit, die Thermalabteilung direkt im Hotel zu<br />

haben bedeutet, im Bademantel problemlos in aller Ruhe<br />

und Gelassenheit alle Einrichtungen der Kurabteilung zu erreichen<br />

und darüber hinaus so die Grünanlagen, Schwimmbecken<br />

und alle anderen Angebote zu nutzen.<br />

Abano verspricht Ruhe, Eleganz und Kultur. Auch die Umgebung<br />

lädt zu zahlreichen Ausflügen ein: Bewundern Sie<br />

zeitlose Faszination jahrhunderte alter Eichen und Kastanienwälder,<br />

antike Dörfer, raffinierte Architektur, natürlich<br />

auch Venedig oder die Opernfestspiele in Verona! BB


48 RATGEBER<br />

////<br />

Hannover Messe <strong>2012</strong><br />

Aufgrund einer Einladung durch Landrat Dr. Ralf Niermann,<br />

dem Kreiskämmerer Hartmut Heinen und dem Leiter des<br />

Amtes für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung Oliver<br />

Gubela besuchten die Redakteure des <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>s<br />

Marc Rabe und Bernd Böhm am 24. April die Hannover<br />

Messe <strong>2012</strong>.<br />

Die diesjährige Hannover Messe stand unter dem Motto:<br />

„Die ganze Welt der Technologie an einem Ort“. Sie ist weltweit<br />

das wichtigste Technologie-Ereignis mit Weltneuheiten<br />

und Innovationen in den Bereichen Umwelt-Technologie<br />

und Lösungen für nachhaltige Produkte um die internationalen<br />

Märkte voranzutreiben. Bundeskanzlerin Angela Merkel<br />

und Chinas Regierungschef Wen Jiabao eröffneten die<br />

Messe.<br />

OstWestfalenLippe präsentierte sich auf einem fast 2000<br />

qm großen Messestand unter dem Motto: „Spitzencluster<br />

it`s OWL – wie Intelligenz in die Maschine kommt“.<br />

Hightech-Produkte für die Märkte von morgen – OWL setzt<br />

weltweite Maßstäbe in Sachen Intelligente Technische<br />

Systeme. Das Bundesministerium zeichnete im Rahmen<br />

seines Spitzenclusterwettbewerbs den Wirtschafts- und<br />

People | Power | Partnership<br />

HERMES<br />

AWARD<br />

2 0 0 6<br />

www.HARTING.com<br />

<strong>2012</strong>-05_<strong>Senioren</strong>-<strong>Journal</strong>_90x88.indd 1 14.05.<strong>2012</strong> 13:11:07<br />

Wissenschaftsstandort OWL im Januar dieses Jahres aus.<br />

174 Unternehmen, Hochschulen, Forschungszentren und<br />

Organisationen arbeiten an Strategien um neue Technologien<br />

für eine neue Generation von Produkten und Produktverfahren<br />

zu entwickeln. OWL gehört zu den stärksten Produktionsclustern<br />

in Europa, in der Elektroindustrie sowohl<br />

im Maschinenbau und in der Automobil-Zulieferindustrie.<br />

400 Unternehmen bieten Arbeitsplätze für rd. 80.000 Beschäftigte<br />

und erwirtschaften 16.5 Milliarden Euro Jahresumsatz.<br />

Gezeigt wurden Intelligente Technische Systeme, die den<br />

Alltag verändern: Maschinen lernen selbstständig, Haushaltsgeräte<br />

denken mit, Fahrzeuge handeln vorausschauend.<br />

Diese Systeme passen sich ihrer Umwelt und den<br />

Wünschen ihrer Benutzer an. Beispiele sind ein Trockner,<br />

der sich sekundenschnell an den sich ändernden Strompreis<br />

anpasst, leicht zu bedienende Produktionsmaschinen,<br />

die wissen, wann sie gewartet werden müssen.<br />

Messestand Firma HARTING-Espelkamp – „Nachhaltigkeit<br />

ist die Basis aller Innovationen“<br />

HARTING bietet auf dem Sektor Elektromobilität passende<br />

Komponenten für die Ladeinfrastruktur und engagiert sich<br />

für deren Standards und Normen. Die Stromsensoren des<br />

Unternehmens sind robust und zuverlässig und bieten eine<br />

hohe Genauigkeit und Störsicherheit – damit sind sie bestens<br />

geeignet für Anwendungen in der Windkraft. Steckverbinder<br />

müssen heute individuell zu gestalten und beliebig<br />

kombinierbar sein, also Alleskönner. Arbeitsgänge wie Sortieren<br />

und Packen werden heute schnell und präzise von<br />

Robotern durchgeführt, die Steuerung und Energieversorgung<br />

werden durch HARTING - Komponenten sichergestellt.<br />

Das Familienunternehmen HARTING beschäftigt in<br />

Minden und Espelkamp 1.900 Mitarbeitende. Weltweit sind<br />

in 36 Niederlassungen weitere 1.500 Mitarbeitende im Einsatz.<br />

Messestand Firma Bernstein AG – Porta Westfalica „<br />

AS-Interface“<br />

Präsentiert wurde die innovative Lösung im Bereich der<br />

Verkabelung von Sensoren und Aktoren. Moderne Anlagen<br />

müssen kostengünstig, flexibel, fehlersicher und servicefreundlich<br />

sein. Bernstein bietet mit seinen AS-i Produkten<br />

eine breite Palette für diese Anwendungsbereiche. Das Fa-


milienunternehmen beschäftigt rund 450 Mitarbeiter in Porta<br />

Westfalica, Neesen, Hille, Ungarn und Shanghai.<br />

Messestand Firma WAGO Kontakttechnik Minden „ Innovative<br />

Produkte“ auf über 850 qm<br />

Gezeigt wurde die große Palette der Steckverbindersysteme<br />

WINSTA, diese bestechen durch ein breites Produktportfolio,<br />

höhere Strombelastbarkeit und einfachste Montage.<br />

Desweiteren LINECT, den universellen Leuchtenanschluss<br />

, Verbindungselemente zum vereinfachten Aneinanderreihen<br />

von LED-Modulen, TOPJOB S-Trennklemmen für Photovoltaik<br />

und Windenergie, Installationsetagenklemmen,<br />

die LON-Busklemme zur Unterstützung von Netzwerkvariablen,<br />

aber auch die weltweit bekannte Verbindungsklemme<br />

222, der Sensationsrenner für den Profi-Elektriker aber<br />

auch dem Heimwerker. Nachfolger wird die Klemme 2173<br />

werden, noch kleiner, in noch mehr Bereichen einsetzbar.<br />

1700 Mitarbeiter werden in Minden beschäftigt, dazu Werke<br />

in Thüringen, Polen, Schweiz, Indien und China.<br />

Messestand Firma Denios Bad Oeynhausen „ Partner<br />

der Umwelt“<br />

Der Spezialist für Gefahrstofflagerung<br />

überzeugte<br />

durch eine große Palette an<br />

innovativen Produkten in alle<br />

Bereichen des betrieblichen<br />

Umweltschutzes. Heute be-<br />

schäftigt der Gründer und Vorstandsvorsitzende Helmut<br />

Denning weltweit über 700 Mitarbeiter in 15 Standorten.<br />

Alle Zeichen stehen auf weiteres Wachstum.<br />

Messestand Rose + Krieger – Automatisierungstechnik,<br />

Minden - „richtig kompetent“<br />

Rose + Krieger ist Komplettanbieter<br />

an Lineartechnik,<br />

Profil-Montagetechnik,<br />

Verbindungs- und Modultechnik,<br />

die am Markt einzigartig<br />

ist. Man blickt auf<br />

40 Jahre Erfahrung zurück.<br />

Das breit aufeinander abgestimmte<br />

Produktprogramm mit kreativen Sonderlösungen<br />

und Spitzen-Qualität garantieren 210 Mitarbeitern in Minden<br />

und weiteren Angestellten weltweit sichere Arbeitsplätze,<br />

der Umsatz beläuft sich auf 68 Millionen Euro.<br />

Messestand Firma Naue – Espelkamp – Fiestel<br />

Gezeigt wurden multifunktionale Trenn- und Filtervliesstoffe<br />

für Gleis-, Straßen- und Verkehrswegebau. Desweiteren<br />

die „Terrafix Soft Rock“ Geotextilie für den erfolgreichen<br />

Einsatz im Wasserbau und Küstenschutz. Am Kliffende/Sylt<br />

widerstehen diese Sandpolster der enormen Brandung. Ob<br />

am Eidersperrwerk, in touristisch bedeutsamen Küstenregionen<br />

in Sambia oder Gambia, Sri Lanka oder der Gold<br />

Coast im Osten Australien – überall hat sich Terrafix seit<br />

Jahren bewährt. Naue beschäftigt in vier Standorten rd.<br />

450 Mitarbeiter.<br />

Landrat Dr. Ralf Niermann: „ OWL ist gut aufgestellt, Intelligente<br />

Technische Systeme für die Märkte der Zukunft sichern<br />

die teils hochqualifizierten Arbeitsplätze in unserem<br />

Gebiet. Alle besuchten Firmen haben die Auftragsbücher<br />

gefüllt, nicht nur für dieses Jahr, sondern man schaut auch<br />

verhalten positiv in die Zukunft.“<br />

Die <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>-Redakteure bedanken sich für die<br />

Einladung. (Text BB, Fotos: MR)<br />

In Minden fest verwurzelt<br />

Die WAGO 2273.<br />

Seit über 60 Jahren hier zu Hause<br />

WAGO ist international anerkannter Technologieführer in<br />

der Verbindungs- und Automatisierungstechnik.<br />

www.wago.com<br />

RATGEBER //// 49


50 BÜCHER<br />

28<br />

Blauer Montag<br />

Auf dem Schulweg lässt Rosie ihre kleine Schwester Joanna<br />

nur für einen Moment aus den Augen, und schon ist die<br />

Kleine wie vom Erdboden verschluckt. Eine fieberhafte Suche<br />

beginnt, doch Joanna wird nie gefunden. Ein Alptraum.<br />

22 Jahre später erzählt Alan seiner Psychotherapeutin Frieda<br />

Klein von einem beunruhigendenTraum. Darin geht es um die<br />

Entführung eines kleinen Jungen. Frieda ist entsetzt, als sie<br />

erfährt, dass ein Junge, der genau der Beschreibung aus dem<br />

Traum entspricht, gerade verschwunden ist. Noch schlimmer:<br />

Alan hatte einen ähnlichen Traum schon vor genau 22 Jahren.<br />

Darin ging es um ein kleines Mädchen: die Kopie der damals<br />

verschwundenen Joanna. Frieda sieht keinen anderen<br />

Weg, als ihre Schweigepflicht zu brechen und die Polizei einzuschalten. Doch<br />

die geht der Spur eher skeptisch nach. Schnell ist geklärt: Alan hat die beiden<br />

Kinder nicht entführt. Frieda lässt der Fall jedoch keine Ruhe. Sie weiß, es<br />

bleibt nicht viel Zeit, den kleinen Jungen zu finden. Ein faszinierender Thriller<br />

über Abgründe der menschlichen Psyche und der geglückter Auftakt einer neuen<br />

Reihe vom Autorenteam Nicci Gerrard und Sean French.<br />

„Blauer Montag“ von Nicci French, C. Bertelsmann Verlag München, 475<br />

Seiten, 14,99 Euro<br />

Das geheime Prinzip der Liebe<br />

Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Camille sonderbare Briefe. Sie<br />

erzählen die Geschichte zweier Frauen – Annie und Elisabeth. Zunächst<br />

verbindet diese Frauen eine enge Freundschaft. Doch dann<br />

möchte die junge Annie ihrer verzweifelten Freundin helfen, in dem<br />

sie ein Baby für sie austrägt. Eine fataler Einfall, der zu Eifersucht<br />

und abgrundtiefem Hass zwischen den beiden Frauen führt. Ein<br />

perfider Kampf um das, was ihnen am liebsten ist, beginnt. Als der<br />

Zweite Weltkrieg über Frankreich hereinbricht und Paris besetzt wird,<br />

verschwindet Annie spurlos. Camille begreift zunächst nicht, warum<br />

sie all diese Briefe erhält. Doch bald erkennt sie, dass das Schicksal<br />

der beiden Frauen mehr mit ihr zu tun hat als ihr lieb ist und versucht<br />

den Hinweisen aus den Briefen zu folgen.<br />

Das Debüt der französischen Schriftstellerin ist eine sehr berührende<br />

Geschichte über Freundschaft, Liebe und Hass.<br />

„Das geheime Prinzip der Liebe“ von Hélène Grémillon, 255 Seiten, Hoffmann und<br />

Campe Verlag Hamburg, 19,99 Euro<br />

DAS SENIOREN JOURNAL SUCHT<br />

MITARBEITER IM ANZEIGENVERKAUF<br />

Unser Vertrieb benötigt dringend Ihre Unterstützung in folgenden Gebieten:<br />

Bad Eilsen, Bückeburg, Hille, Petershagen, Porta Westfalica, Rinteln und Stadthagen<br />

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, wenn Sie in einer der genannten Städte für uns tätig sein möchten.<br />

Interessenten melden sich gerne bei Marc Rabe<br />

<strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>, Sandtrift 81, 32425 Minden, Tel.: (0571) - 3 85 78 40<br />

grafik@senioren-journal.com<br />

Diese Bücher können in der Stadtbibliothek Minden ausgeliehen werden. Öffnungszeiten: Mo., Di., Do., Fr. 11-18 Uhr,<br />

Sa. 10-13 Uhr - www.stadtbibliothek.minden.de - Königswall 99 - 32423 Minden - Tel. 0571/8 37 91-0


Wenn auch das Leben im Alter oder bei Krankheit schwerer wird, wir machen es leichter.<br />

Sandtrift ��<br />

����� Minden<br />

Tel. ����/�������<br />

Friedrichstr. �<br />

����� Bad Eilsen<br />

Tel. �����/������<br />

Die Leistungen des Pflegeteams<br />

in Ihrem Zuhause:<br />

Individuelle Pflege inkl. medizinischer<br />

Behandlungspflege.<br />

Hilfe im Alltag, wie z.B. Begleitung<br />

beim Einkauf, Reinigungsservice u.ä.<br />

Unterstützung pflegender Angehöriger.<br />

Kostenlose Beratungen.<br />

Familienhilfe.<br />

Urlaubs- und<br />

Verhinderungspflege.<br />

�� Stunden Notruf.<br />

Jahnstraße ��<br />

����� Heeßen<br />

Tel. �����/������<br />

www.domicil-gruppe.de<br />

Öffnungszeiten<br />

�:�� - ��:�� Uhr<br />

Die Leistungen der Tagespflege<br />

und Begegnungsstätte:<br />

Abhol- und Bringservice durch<br />

behindertengerechte Fahrzeuge.<br />

Persönliche Gestaltung des Tagesablaufes.<br />

Individuelle Betreuung für an Demenz<br />

erkrankte Gäste.<br />

Vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten.<br />

Gemeinsame Feste und Veranstaltungen<br />

mit Angehörigen.<br />

Familiäre Atmosphäre.<br />

Feste Tagesstruktur.

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