Rote Liste der gefährdeten Arten der Schweiz: Heuschrecken

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Rote Liste der gefährdeten Arten der Schweiz: Heuschrecken

Anhänge 45

Mit diesen Kriterien wurden 78 ausgewählt.

Im zweiten Schritt wurden zunächst alle Quadratkilometer ermittelt, für die mindestens

eine dieser Zielarten zwischen 1960 und 1996 gemeldet worden ist. Daraus wurden die

zu bearbeitenden Quadratkilometer ausgewählt. Dazu wurde ein spezieller Algorithmus

angewendet, der die artenreichsten Quadrate bevorzugte, unter Berücksichtigung der

folgenden Regeln:

> Für die sehr seltenen Arten, die in weniger als 30 km² nachgewiesen waren, werden

alle Quadratkilometer ausgewählt;

> für die weiter verbreiteten Arten werden – pro Art – mindestens 50 km² berücksichtigt.

Mit diesem Verfahren wurden aus den 3583 km², die mindestens eine Zielart aufwiesen,

779 Stichprobenquadrate ausgewählt. Diese ausgewählten Quadratkilometer (Abb.

11) wurden entsprechend einer Kartieranleitung erhoben.

Abb. 11 > Verteilung der wieder besuchten Quadrate

Lage der 665 im Rahmen der RL erhobenen Quadratkilometer, für die bereits Beobachtungen

von Zielarten aus dem Zeitraum von 1960–1996 vorlagen.

CSCF 2007

Der dritte Schritt bestand in der Wahl von 980 zusätzlichen Quadratkilometern, für

welche keine Beobachtungsdaten über Heuschrecken vorlagen (prospektive Stichprobenerhebung;

Abb. 12). Aus praktischen Gründen wurde eine beträchtliche Anzahl der

prospektiven Quadrate in die Nähe der wiederzuerhebenden Quadrate gelegt, ein Teil

aber wurde auch in bis anhin nie erhobene Regionen gelegt, wobei diese Quadratkilometer

aufgrund der nationalen Inventare ausgewählt wurden.

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