Neue Kundenzeitschrift Dach + Fassade Nr. 3 / 2012

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Neue Kundenzeitschrift Dach + Fassade Nr. 3 / 2012

www.dach-fassade-fachhandel.deHerbst 201212-12Seite 3–5Chance Photovoltaik– vom Öko-Thema zumintelligenten BauproduktEine strategischeHerausforderungfür den BedachungsfachhandelDAS FACHBLATTDACH+FASSADEaktuell


2 DACH + FASSADE Für weitere Informationen senden Sie uns bitte das Antwortfax auf der Rückseite ausgefüllt zurück.


Marktes realisiert haben. Damit machen sieneben den „Sonstigen“ das kleinste Tortenstückaus, denn Elektriker hatten einen Anteilvon 38 %, SHK-Installateure 36 % sowieSolarteure 13 %. Somit ergeben sich für denBedachungsfachhandel zwei grundsätzlichestrategische Optionen: Entweder er geht aufdie ihm relativ fremden Zielgruppen Elektriker,SHK-Installateure sowie Solarteure zu, oderer führt das Bedachungshandwerk im Sinneeines partnerschaftlichen Ansatzes quasian den PV-Markt heran. Letzteres ist gerademit Blick auf Qualitätsaspekte, die sichaus Schnittstellenproblemen in technischerund wirtschaftlicher Sicht ergeben sicher der„Königsweg“. (vgl. hierzu die Qualitätsmerkblätterdes Qualitätsverbandes Solar- undDachtechnik e.V. (QVSD). In diesem Kontextkönnen auch Kooperationen zwischen denverschiedenen Zielgruppen in Erwägunggezogen und vom Bedachungsfachhandelals „Katalysator“ vorangetrieben werden.So können Dachdeckerbetriebe, die Solaranlageneinbauen, Kooperationen mit Elektro-oder SHK-Handwerkern und Solarteureneingehen. In einem entsprechenden Kooperationsvertragwird festgelegt, wer welchenLeistungsteil übernimmt. Dementsprechendkann jeder Partner seinen Leistungsteil einzelnkalkulieren. Daraus kann dann ein gemeinsamesAngebot für die jeweiligen Bauherrengefertigt werden.VertriebswegeDer Vertriebsweg vom Hersteller direkt zumEndkunden spielt derzeit im deutschen PV-Markt keine wesentliche Rolle. In den letztenJahren konnten die Großhändler und Systemhäuserihren Platz in der deutschen PV-Vertriebskettenicht nur sichern, sondern diesensogar ausbauen; dies gilt für Module, Wechselrichterund Montagegestelle. Es ist davonauszugehen, dass der zweistufige Vertriebswegdiese Bedeutung langfristig behaltenwird. Der Platz des Bedachungsfachhandelsist hierbei weiter extrem ausbaufähig, betrugz. B. 2008 nur ca. 5%.Insgesamt ist die Vertriebsstruktur des deutschenPV-Marktes stark dezentral organisiert.60 % der Installateure sind innerhalb desStadt- bzw. Kreisgebietes aktiv. Die Dachdecker-wie auch die SHK-Betriebe agierenüberwiegend in regionalen Strukturen undkaufen demgemäß eher „am Ort“ ein. Dies istinsofern eine Chance für den Bedachungsfachhandel,als die ohnehin vorhandene Bindungder Dachhandwerker als regionale Kundeneine strategische Öffnungsmöglichkeitfür das PV-Geschäft bietet.MarktsegmentePrivate Nutzer stellten gemäß EuPD 2007die größte Kundengruppe der befragten PV-Installationsbetriebe dar, nämlich ca. 70 %,gefolgt von gewerblichen Nutzern (17,5%),Landwirten (5,9 %), öffentlich-rechtlichenKunden (4,7 %) und professionellen Projektierern(1,5 %).Dabei ist zu beachten, dass der Anteil privaterKunden bei Elektroinstallationsbetrieben undreinen Solarteuren um 15 % niedriger ist, alsbei Dachdecker- und SHK-Betrieben. Umgekehrtverhält es sich bei den Großkunden:Hier zeigt sich ein höherer Anteil aufseiten derElektro- und Solarinstallateure.4 DACH + FASSADEFür weitere Informationen senden Sie uns bitte das Antwortfax auf der Rückseite ausgefüllt zurück.


VELUX – DachfensterIntelligente und zeitgemäßeLösungen für mehr WohnkomfortDas VELUX LichtAktiv Haus vereint höchsten Wohnwertund die optimale Nutzung erneuerbarer Energien.Foto: VELUX Deutschland GmbH / Adam MørkAttraktiver Wohnraum in Verbindung mitnachhaltiger Energieversorgung und optimierterKlimatisierung ist nicht mehrnur dem Neubau vorbehalten. Mit derModernisierung eines Hamburger Siedlerhauseszum LichtAktiv Haus zeigen dieTageslichtexperten von VELUX im Rahmender Internationalen Bauausstellung (IBA)Hamburg, wie sich zukunftsweisendesWohnen im Bestand mit viel natürlichemLicht bereits heute umsetzen lässt. Dabeiverbindet der deutsche Beitrag zum europaweitenVELUX Experiment Model Home2020 beispielhaft intelligentes Energiedesignmit höchstem Wohnwert. So kanndie im LichtAktiv Haus benötigte Energieinklusive des Haushaltsstroms vollständigdurch erneuerbare Energien erzeugt werden.CO 2-neutrales Wohnen im modernisiertenSiedlerhaus ist damit erstmalsmöglich.Moderne Raumstruktur und hoheLichtausbeute sorgen für WohlbefindenDen Ausgangspunkt bildete eine in Hamburg-Wilhelmsburggelegene, unsanierteDoppelhaushälfte aus den 1950er Jahren,die umfassend modernisiert und durch einenlichten, großzügigen Anbau ergänztwurde. Es ist nun ein helles, zeitgemäßesFamilienhaus, das höchsten Ansprüchenan Energieeffizienz, gesundem Raumklimaund Wohnkomfort gerecht wird.Energieeffizienz und natürlicheKlimatisierung dank intelligenterTageslichtarchitekturGleichzeitig bringt eine anspruchsvolle Tageslichtarchitekturviel natürliches Lichtund frische Luft in das Gebäude und sorgtfür Wohlbefinden und Behaglichkeit. Hierfürwurde unter anderem die Fensterflächeim Bestandsgebäude verdoppelt. So ver-Der ehemals dunkle Spitzboden verwandelt sich ineine attraktive Dachgalerie.Foto: VELUX Deutschland GmbH / Adam Mørk6 DACH + FASSADE


DAS FACHBLATTsorgt nun eine Dachfensterfront von fastfünf Metern Länge den gesamten Raum desneuen offenen Treppenhauses vom Erdgeschossbis zum Dach mit viel natürlichemLicht. Durch das Zusammenspiel von automatischenFenstern und Beschattungselementenlässt sich sowohl der Einfall von Tages-und Sonnenlicht als auch die Be- undEntlüftung dynamisch regulieren und verbindetso die optimierte Tageslichtnutzung undEnergieeffizienz mit hohem Wohnkomfort.Automatisch richtig Lüften mitVELUX SolarfensternGeregeltes Lüften im Winter für ein gesundesRaumklima und nächtliches Lüften imSommer für angenehme Kühle, auch wenndie Fenster an unzugänglichen Stellen eingebautsind: Durch die eingebauten VELUXSolarfenster und einstellbare Lüftungszeitenist dies kinderleicht möglich. Es sollen beimVerlassen des Hauses alle Fenster gleichzeitiggeschlossen werden? Ein Knopfdruckgenügt! Und auch Regen bereitet keine Sorgen,wenn die Fenster geöffnet sind. Denndie Solarfenster schließen per Regensensorvon selbst. Durch den Funkstandardio-homecontrol ® verbinden sich alle VELUXElektro- und Solarprodukte von selbst – ganzohne Elektriker.VELUX Solarfenster eignen sich besondersfür die nachträgliche Automatisierung bereitseingebauter, manueller VELUX Dachfenster:Mit dem Solar-Nachrüst-Set ist der Einbaudank Solartechnologie komplett kabellos undder Strom wird aus einem integrierten PV-Modul bezogen. Renovierung und Schmutzwerden somit von vornherein vermieden.So sorgt VELUX nicht nur für bessere Wohnqualität,sondern schafft auch eine intelligenteund zeitgemäße Lösung zur natürlichenKlimatisierung im Dachgeschoss.Per Regensensorschließt das Fensterbei einsetzendemRegen von selbst.Foto: VELUXDeutschland GmbHQuelle: BSW 2010Ideal für unzugängliche Stellen: Solarfensterkönnen einfach per Knopfdruck bedient werden.Foto: VELUX Deutschland GmbHFür weitere Informationen senden Sie uns bitte das Antwortfax auf der Rückseite ausgefüllt zurück.DACH + FASSADE7


Rathscheck Nelskamp – 2Power-System– Fassadenverkleidung aus SchieferEin Modul für Wärme und StromHybridanlage kombiniert Photovoltaik und SolarthermieDie Brauchwassererwärmung mithilfe vonKollektoren ist eine ökologisch sinnvolleund rentable Maßnahme. Sie schont dieRessourcen an fossilen Brennstoffen undden Geldbeutel. Denn wenn sich bisherein Hausbesitzer für eine Photovoltaikundeine separate Solaranlage zur Warmwasseraufbereitungentschied, bedeutetedies immer, dass ein Teil der Dachflächekeinen Strom liefern konnte. Es war alsoimmer abzuwägen, die Fläche entwederzur Stromerzeugung oder zur Wärmegewinnungzu nutzen. Jetzt ist nur nochzu berechnen, wie viele Module auf dieDachfläche passen und wie groß der Anteilder 2Power-Module sein kann.Wärme und Strom =Nelskamp-2Power-Modul!Ein Photovoltaikmodul wird im Sommer biszu 80 °C heiß. Da liegt es nahe, die Energiezur Erwärmung des Heiz- und Brauchwasserseinzusetzen: Das Nelskamp-2Power-Modul nutzt eine Kühlflüssigkeit, die an derRückseite des Moduls vorbeigeführt wirdund Wärmeenergie in den Warmwasserspeichertransportiert. Über eine Solarpumpezirkuliert sie zuverlässig und kontinuierlichzwischen dem Modul auf dem Dach unddem Warmwasserspeicher. Die Wärmeleistungeines 2Power-Moduls ist dadurch höherals die elektrische Leistung.Wärmeenergie im Sommer von den 2Power-Modulen abgenommen wird. Je stärker dieModule durch Wärmeentzug gekühlt werden,umso mehr Strom erzeugen sie.Schneefrei durch den WinterDie Nelskamp-2Power-Module verfügenüber eine Abtaufunktion. Befreit von Eis undSchnee, können sie die oftmals hervorragendenWinterbedingungen – klare Luft mithoher Strahlungsintensität bei gleichzeitigniedrigen Temperaturen – voll nutzen. Währendzugeschneite Solaranlagen im Winterschlafliegen, produziert 2Power weiter umweltfreundlichenStrom und optimiert denErtrag des Sonnenkraftwerks.Effizienter lassen sich Dachflächen derzeitnicht nutzen – das 2Power-System vereintPhotovoltaik und Solarthermie in einemModul. Foto: PA-ID ProcessNelskamp-2Power –geeignet für jedes ObjektDie Module sind überall dort einsetzbar, woeine geeignete Fläche zur Verfügung steht.Grundsätzlich gilt: Je höher der Warmwasserbedarfeines Objektes im Sommerhalbjahrist, umso besser sind die Vorteile vonNelskamp-2Power zu nutzen.Photovoltaik und Solarthermiein einem ModulHöherer Ertrag durch KühlungWillkommener Nebeneffekt: Durch die Erwärmungdes Trinkwassers werden die Moduleautomatisch gekühlt, da die Wärme inden Warmwasserspeicher abgeführt wird.So sinkt die Temperatur der Photovoltaikzellen.Der Stromertrag steigt, denn kühleModule haben einen höheren Wirkungsgradals warme. Die Kühlung der Module zahltsich also zweifach aus: Produziert wird solarerwärmtes Wasser, gleichzeitig steigt derelektrische Wirkungsgrad des Solarkraftwerkes.Wie weit dieser durch den Kühleffektansteigt, hängt davon ab, wie vielÄsthetik auf dem DachOptisch unterscheiden sich die Nelskamp-2Power-Module nicht von herkömmlichenPhotovoltaikanlagen, sie sind genauso flachund haben die gleichen Abmessungen. Abersie leisten viel mehr. Auf dem Dach entstehtein einheitliches Bild, da nur noch ein Modultypmontiert wird. Unaufgeräumte Dachflächenmit unterschiedlichen Kollektorenzur Strom- und Wärmegewinnung gehörendamit der Vergangenheit an. Für eine besondersunauffällige Montage der Solartechniksteht auch eine Indachlösung zur Verfügung.• wertvoller Strom und Wärme aus einemModul• Brauchwasser- und Heizungsunterstützung– unschlagbar günstig• Stromertrag steigern durch Kühlung• schneefrei im Winter• optisch einheitliche Dachfläche• renditestarke und zukunftssichereKapitalanlage• geprüft vom TÜV Rheinland8 DACH + FASSADE Für weitere Informationen senden Sie uns bitte das Antwortfax auf der Rückseite ausgefüllt zurück.


DAS FACHBLATTLAYHER ® – LEitERn und FAHRgERüstEGrößte Sicherheit.Mit Leitern und Fahrgerüsten von Layher habenSie jederzeit sicheren Stand, damit Sie sich vollund ganz auf Ihre Arbeit konzentrieren können.Geprüfte Qualität.Höchste Qualitätsstandards bei der Fertigungund durchdachte Details machen sie zur Idealbesetzungfür jeden Profi-Einsatz.Höchste Wirtschaftlichkeit.Benutzerfreundlichkeit und Langlebigkeit sinddie Maßstäbe für die enorme Wirtschaftlichkeitvon Layher Leitern und Fahrgerüsten.Beste Beratung.Weil Sicherheit schon bei der Beratung anfängt,gibt es Leitern und Fahrgerüste von Layher nurim qualifizierten Fachhandel.www.layher.comBauder – praxisorientierte Systemlösungen fürs FlachdachSolarstrom – Handwerk profitiert vom AtomausstiegVom Dachdecker zum Fachberaterfür erneuerbare EnergienDie Entwicklung des Dachdeckerhandwerksverlief in den vergangenen Jahrenausgesprochen rasant.Angefangen mit der Öffnung der Handwerkerrolleund den damit entstandenenMöglichkeiten, komplementäre Leistungenrund um das Dach anbieten zukönnen, hat sich durch neue, innovativeProdukte das Leistungsfeld des Dachdeckersdeutlich verändert.Insbesondere im Bereich der Photovoltaikist der Dachdecker heute der zentraleAnsprechpartner für die Beratung, dieBerechnung und die Ausführung aus einerHand.Dabei kommt dem Dachhandwerk die staatlicheFörderung der erneuerbaren Energienzugute. Bauherren haben damit die Möglichkeit,den erzeugten Strom in das lokaleStromnetz einzuspeisen und vergüten zulassen. Damit amortisieren sich die Kostenabsehbar und bieten dem Kunden entscheidendeGründe für ein neues Dach.Vom Schutz vor Wind und Wetterzum intelligenten DachDie Förderung durch Kostenerstattung,zinsgünstige Darlehen sowie die Förderungfür den eigenverbrauchten Strom relativierendie auf den ersten Blick hohen Installationskosteneiner neuen Photovoltaikanlage.Auf den Dachhandwerker kommt damit dieAufgabe zu, das Leistungspotenzial einesEnergiedaches abzurufen und seinen Kunden,je nach Projekt, individuell zu beraten.So ist bei der Sanierung bestehender Immobilienvor der Preisabgabe immer eine Bestandsaufnahmeerforderlich. Im Gesprächmit dem Bauherren wird dabei auf die statischenVoraussetzungen genauso eingegangenwie auf den Wirkungsgrad einesPhotovoltaikmoduls, die Nennleistung bzw.Mindestleistung der Solarmodule und aufdie Ausrichtung der Anlage.Der Dachhandwerker ist der kompetenteBerater für alle Materialien rund um dasDach. Gerade vor dem Hintergrund derstaatlichen Fördermöglichkeiten bietet sichihm ein breites Feld mit großem Potenzial.Er erarbeitet für seine Kunden individuelleDachkonzepte, die eine rasche Amortisation,eine günstige Finanzierung und natürlicheinen sach- und fachgerechten Einbau gewährleisten.Denn neben einem intelligenten Dach darfdie Kernaufgabe nicht außer Acht gelassenwerden: Der sichere Schutz vor Wind undWetter.Für weitere Informationen senden Sie uns bitte das Antwortfax auf der Rückseite ausgefüllt zurück.DACH + FASSADE9


Klöber – DachzubehörRegensichere Anbindung von Solaranlagen andas Dach mit den Lösungen der SOLAR-LINEDie Klöber GmbH, Spezialist für professionellesDachzubehör, bietet Lösungenfür die regensichere Anbindung von Solaranlagenan das Dach. Im Mittelpunktder Klöber SOLAR-LINE stehen die sichereBefestigung von Solaranlagen sowie dieDurchführung von Solarleitungen durchdie Funktionsschichten eines Dachaufbaus.Häufig kommt es aus Unkenntnis der Zusammenhängevon Regensicherheit, Dachdeckungsmaterialund Dachneigung zuSchäden an der Dachdeckung. Auch durchunsachgemäße Befestigung im Bereich derDachhaken kann es bei großen Belastungenzum Bruch der Dachpfannen und zu Undichtigkeitenin der Dachdeckung kommen.Die Lösungen der Klöber SOLAR-LINE ermöglicheninsbesondere an der Schnittstelleder einzelnen Gewerke die Einhaltungder Anforderungen des Fachregelwerksdes Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks(ZVDH) und erleichternsomit die Zusammenarbeit von Solarteurenund Dachhandwerkern. Die Klöber SOLAR-LINE bietet funktionssichere und ästhetischansprechende Lösungen für die Installationvon solarthermischen und photovoltaischenAnlagen auf dem Dach.Lösungen für Aufdach-SystemeDer Klöber Venduct ® Solarhalter wird mit eineruniversell einsetzbaren Grundplatte undeiner EPDM-Muffe regensicher in die Dachdeckungeingebaut. Mit der regel- und normengerechtenBefestigungslösung für Aufdach-Solaranlagenwerden die statischenLasten aus Windsog und -druck sicher indie Unterkonstruktion eingeleitet. Dies wurdeim Windkanal getestet. Da die Verfalzungder Dachpfannen nicht mehr bearbeitet werdenmuss, bleibt die Regensicherheit derDachdeckung beim Einsatz erhalten. Einuniverseller Adapter erleichtert die Montageunterschiedlicher Schienensysteme.NEU: Easy-Form ® Solar-DichtmanschetteMit der Easy-Form ® Solar-Dichtmanschettewird auch der Einsatz herkömmlicher Solarhalterwieder sicher. Denn herkömmlicheSolarhalter werden oftmals durch dasEntfernen der Kopf- und Fußverfalzungder Dachziegel durch die Dachdeckunggeführt, sodass die Regensicherheit nichtmehr gegeben ist. Die Easy-Form ® Solar-Dichtmanschette stellt die Regensicherheitder Dachdeckung wieder her. Reißt durcheine zu hohe Krafteinleitung der Dachziegel,wird die Dachkonstruktion vor Regen- undSchneeeintrag geschützt. Die Easy-Form ®Solar-Dichtmanschette ist dauerhaft rissüberbrückendund kann leicht an jedesDachpfannenprofil angeformt werden. DieEasy-Form ® Solar-Dichtmanschette eignetsich hervorragend für Schieferdächer.Durchführung durch das Dach mitVenduct ® SolardurchgängenFür die regensichere und formschöneDurchführung von Solarleitungen von aufgeständertensolarthermischen und photovoltaischenAnlagen durch die Dachdeckungwerden die Elemente der Venduct ® Solardurchgängepassend zu den gängigstenDachdeckungen eingesetzt.Mit dem Venduct ® Kabeldurchgang könnenjeweils 8 oder 16 Kabel einer PV-Anlage sicherdurch das Dach geführt werden. DerVenduct ® PV-Kabeldurchgang eignet sichaußerdem hervorragend zur Durchführungvon z. B. Satelliten- und Antennenkabelnoder Kabeln von Beleuchtungssystemen.Das Venduct ® Solardurchführungs-Set bieteteine optimale Lösung zur regensicherenDurchführung von Leitungen solarthermischerAnlagen. Durch die Vorkonfektionierungder Set-Lösung ist die schnelleund einfache Verarbeitung auf der Baustellesichergestellt.Die luft- und winddichte Einbindung in Unterdeckungund Luftdichtheitsebene ermöglichendie Klöber Dichtmanschetten.Das Venduct ® Solardurchführungs-Set ermöglichtregensichere Durchführungen durch die Dachdeckungund mit der Manschette auch die Einbindung in dieUnterdachkonstruktion.Der Venduct ® Solarhalter ermöglicht eine fachgerechteBefestigung von Solaranlagen auf dem Dach.Mit dem Venduct ® Kabeldurchgang können jeweils 8oder 16 Kabel einer PV-Anlage sicher durch das Dachgeführt werden.Die Easy-Form ® Solar-Dichtmanschette stellt dieRegensicherheit der Dachdeckung wieder her, diedurch das Entfernen der Kopf- und Fußverfalzung derDachziegel für die Installation von Solarhalternnicht mehr gegeben ist.10 DACH + FASSADE Für weitere Informationen senden Sie uns bitte das Antwortfax auf der Rückseite ausgefüllt zurück.


DAS FACHBLATTBAU &RECHT§ 823 Abs. 1 BGBVerkehrssicherungspflicht– Anforderungen an einen BauzaunWann ist ein Bauzaun ausreichendgegen Windangriff gesichert?Da der Unternehmer entsprechende Maßnahmenzumindest fahrlässig unterlassenhat, ist er zum Ersatz des entstandenenSchadens verpflichtet (§ 823 Abs. 1 BGB).Das Problem:Der Unternehmer ist bei Errichtung und Betreibeneiner Baustelle dazu verpflichtet, vermeidbareGefahren für Personen und für SachenDritter zu unterbinden. Ihn trifft insoweitdie sogenannte Verkehrssicherungspflicht.Die Frage der Vermeidbarkeit von Gefahrenkann allerdings strittig sein.DER FALL:Von starkem Wind (ca. 8 Beaufort) wird ein20 m langer Bauzaun erfasst, der sich an einerstark befahrenen Straße einer Großstadtbefindet, und auf das Dach eines vorbeifahrendenFahrzeugs geschleudert. Dieses wirderheblich beschädigt.Der Zaun bestand aus Metallelementen, diein Betonsockel gesteckt waren. IrgendwelcheVerbindungen oder Versteifungen der Zaunfelderwaren nicht vorhanden.Der geschädigte Autofahrer ist der Meinung,dass der Unternehmer den Bauzaun nichtausreichend gegen Windangriff gesichert hatund dieser ihm deshalb den entstandenenSchaden ersetzen muss.Der Unternehmer führt den Schaden dagegenauf höhere Gewalt zurück, sodass seine Haftungausscheide.DIE ENTSCHEIDUNG:Das LG München – Az.: 15 O 18809-09 – stelltmit rechtskräftigem Urteil vom 19.10.2011fest, dass der Unternehmer seine Verkehrssicherungspflichtverletzt und deshalb für denentstandenen Schaden einzustehen hat.Das Gericht stützt seine Entscheidung imWesentlichen auf die Ausführungen desvon ihm beauftragten Sachverständigen,der dargestellt hat, was bei der Errichtungeines Bauzaunes der geschilderten Art gegenWindangriff zu beachten ist:1. Die Betonfüße müssen auf waagrechtem,ebenem, verformungssteifem und tragfähigemUntergrund versetzt werden, da einnicht vollflächiges Aufliegen zu einer reduziertenStandfestigkeit führt.2. Die Zaunfelder müssen in die querstehendenFüße eingesteckt und miteinanderverhakt werden.3. Die Zaunfelder müssen mit Verbindungsschellenaus Stahl untereinander gesichertund versteift werden.4. Der Zaun muss gegen Umkippen mittelsStreben stabilisiert werden. Die Strebensind durch Erdnägel, Lastplatten oderAuflager zu sichern. Die Anzahl der erforderlichenVerstrebungen ist von der zuerwartenden Windlast abhängig, wobeibei 8 Beaufort grundsätzlich jedes zweiteZaunelement abgestützt werden muss.Diese Anordnung kann sich durch angebrachteSchutzfolien oder Plakate sogarnoch erhöhen.Hinweise für die Praxis:Eine Haftung wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflichtentfällt in vergleichbarenFällen nur dann, wenn der Zaun durch außergewöhnlichstarken, nicht vorhersehbarenSturm (Naturkatastrophe) umgeblasen wird,dem auch ein nach den im Urteil dargestelltenMaßstäben errichteter Zaun nicht hättestandhalten können. Diese Voraussetzungwar bei einer Windstärke von 8 Beaufort nichtgegeben.Das Gericht hat außerdem darauf hingewiesen,dass es Situationen geben kann,in denen der Unternehmer selbst bei einemordnungsgemäß errichteten Zaun reagierenmuss, wenn ein Sturm im Sinne einer Naturkatastropheangekündigt ist, dem der Zaunnicht standhalten kann. Er ist dann dazu verpflichtet,den Zaun abzubauen. Dies gilt allerdingsnur für den Fall, dass eine solch extremeSturmstärke rechtzeitig vorhergesagtworden ist.FAZITEin Bauzaun muss gegen Windangriffderart gesichert werden, dassdie Betonfüße querstehen, vollflächigaufliegen und die Zaunfelder gegenUmkippen durch Verstrebungen gesichertsind sowie Verbindungsschellenaus Stahl aufweisen.Quelle: BAURECHTS-REPORT 2/2012 – Aktuelle Baurechtsinformation für die Praktiker am Bau © VOB Verlag Ernst Vögel OHG, 93491 StamsriedVerantwortlich für den Inhalt: RA Eckhard FrikellDACH + FASSADE11


INFOFAXJA, ich möchte weitere Informationen!Bitte senden Sie mir Informationsmaterial zu den unten angekreuzten Themen!HierankreuzenaktuellDAS FACHBLATTDACH+FASSADEINFOFAXSEITE 02: CENTROSOLAR – Montagesysteme für GewerbedächerSEITE 03: BaukulIt – VerkleidungspaneeleSEITE 04: ALTEC – Aluminiumtechnik für Solar- und Photovoltaik-MontageSEITE 06: VELUX – DachfensterSEITE 08: NELSKAMP – 2Power-SystemSEITE 09: Layher – Leitern und FahrgerüsteSEITE 10: KLÖBER – Solar-LineIMPRESSUM: Herausgeber: hagebau Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH & Co. KG, Celler Straße 47, 29614 Soltau, DAS FACHBLATT erscheint 4 × jährlich, Ausgabe 3/2012Verantwortlicher Redakteur: Marcel André Strehse, Tel. 05191 802-213, verantwortlich für Anzeigen: Andrea Schindelmeiser, Tel. 05191 802-217Realisation: Konkret GmbH, Dinslaken/Bayreuth, Tel. 09208 57062-0Alle Angaben ohne Gewähr. Abweichungen/Änderungen der Produkte durch die Lieferanten vorbehalten. © hagebauFirma, Inhaber:Telefon: Telefax: E-Mail:

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