Jahresrückblick 2010 - Stadtsparkasse Wuppertal

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Jahresrückblick 2010 - Stadtsparkasse Wuppertal

Frage 3: Aber auch die Sparkassen müssen

doch wirtschaftlich arbeiten, um dauerhaft

bestehen zu können. Große Fusionen im

Bankgewerbe lassen dabei doch eigentlich

nur den Rückschluss zu, dass ausschließlich

Megabanken überlebensfähig sind.

Peter H. Vaupel: Das sehe ich völlig anders.

Dezentral organisierte Sparkassen sind gut

für Deutschland. Denn wenn wir uns die

großen Fusionen im deutschen Bankgewerbe

ansehen, bezweifle ich, dass sie

im Kundeninteresse entstanden sind. In

erster Linie dienen diese Zusammenschlüsse

den Renditezielen dieser Unternehmen.

Natürlich sind viele Fusionen

kleinerer Einheiten sinnvoll, um betriebswirtschaftlich

notwendige Größenordnungen

zu erreichen. Das haben wir im

genossenschaftlichen Bankensektor

genauso erlebt wie bei vielen Sparkassen.

Aber ab einer gewissen Unternehmensgröße

geht diese Entwicklung zu Lasten

der Kundenbeziehung, da sie dann meist

anonymer wird. Und genau das wollen

unsere Kunden nicht.

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Grundbedürfnis nach Kontinuität

Eine große Stärke der Sparkasse Wuppertal

ist die Kontinuität in der Beratung. Wir produzieren

in unserem Haus weder ständige

Strategiewechsel noch groß angelegte

Beraterwechsel.

Frage 4: Worauf legen die Kunden denn

besonderen Wert?

Peter H. Vaupel: Obwohl wir in einem

Europa leben, das immer mehr zusammen

wächst, ist uns bewusst, dass es gerade in

Wuppertal einen starken Zusammenhalt in

den Stadtteilen gibt. Da besucht der

Kunde oftmals nicht die Stadtsparkasse

Wuppertal, sondern die Sparkasse Beyenburg,

die Sparkasse Ronsdorf oder eine

unserer anderen 32 Wuppertaler

Geschäftsstellen. Oder er geht zu seinem

Berater, den er seit Jahren kennt und der

umgekehrt auch ihn kennt und ihn mit

Namen begrüßt.

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