Witten - Stadtmagazin

stadtmag.de

Witten - Stadtmagazin

81. Ausgabe Kostenlos zum Mitnehmen

2012

StadtMagazin Witten Oktober/Nov,

Herbstlicher Markt in Witten

Chic und trendy

Taschen aus Feuerwehrschläuchen

Katakommbe

Selbstbehauptung – früh übt sich ...

René Steinberg in Witten

am 3. November im Saalbau


Ein Magazin

nur für Sie

Wenn der Baum zu welken anfängt, tragen nicht

alle seine Blätter die Farbe des Morgenrots?

Johann Christian Friedrich Hölderlin,

(1770–1843), deutscher evangelischer Theologe,

Dramatiker und Lyriker

So wie der Frühling einen ganz besonderen

Duft verströmt, wartet auch der Herbst mit seinem

ganz eigenem ›goût‹. W ir riechen den

feuchten Nebel, der zwischen den bunt gefärb -

ten Blättern wabert, wir galoppieren auf endlosen

Stoppelfeldern, wir haben wieder Lust auf

Gemütlichkeit und verabschieden uns für eine

Impressum

Das Stadtmagazin

bei Facebook

Verlag und Redaktion:

Correctum Verlag Erika Killing-Overhoff

Postfach 4008, 58426 Witten,

Nolsenstraße 27, 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 58 98 99-0

Fax 0 23 02 / 58 98 99-9

eMail info@stadtmag.de · www.stadtmag.de

Herausgeber: Correctum Verlag

Redaktion: Erika Killing-Overhoff (verantw.), Antje Dittrich,

Dr. Gerhard Czerner, Pia Lüddecke, Alexandra Wenzel, Prof.

Dr. Manfred H. Wolff, Dominic Pakull, Lutz Quambusch,

Christian Steinacker

Anzeigen:

Mediaberatung/Vertriebsleitung

Axel Sieling (verantw.)

Tel. 0 23 02 / 80 09 43

Mobil 01 63 / 5 83 37 32

eMail axelsieling@stadtmag.de

(gültige Anzeigenpreisliste 2008)

Satz und Layout:

Selisky Design, Stahlbaustr. 8

44577 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 35 30 30

www.selisky-design.de

Druck:

Strube Druck & Medien OhG

Simmerswiesen 3, 34587 Felsberg

www.ploch-strube.de

Titelbild:

Herbstlicher Markt in Witten

Alle in dieser Zeitschrift erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen vorbehalten. Reproduktionen

jeder Art, auch der vom Verlag gestalteten Anzeigen, bedürfen der

schriftlichen Genehmigung des Verlages. Für unverlangt eingesandtes

Bild- und Textmaterial wird keine Haftung übernommen. Namentlich

gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

wieder. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Veröffentlichung

kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.

Erika Killing-Overhoff

Verlagsleitung

Editorial

Weile von der mediterranen Küche und begrü -

ßen freudig deftige Hausmannskost und Co.

Bunte Kürbisse in allen Größen und F ormen,

Äpfel, Birnen und Pflaumen aus dem eigenen

Garten oder zumindest aus der heimischen R egion

machen wieder Lust auf Veränderung, auf

Kuchen und Auflauf, auf Quiche und Federweißen,

auf heiße Suppe, Gänsekeule und Sauer -

kraut. Die frische sommerliche Dekoration verschwindet,

wir tauschen sie ein in dunkleres

Rot und Orange, ganz wie die perfekte Natur es

uns vorgibt – und in diesem Jahr auch die Mo -

de.

Die langen Sommertage gehören inzwischen

auch der Vergangenheit an, morgens stehen wir

wieder im Dunkeln auf (ich zumindest) und die

langen Abende auf Balkon, T errasse und Bier -

garten sind auch passé. Immer wieder ein klei -

ner Abschied und gleichzeitig ein Neubeginn.

So ist es in unserem ganzen Leben. W ann wir

uns allerdings mit unserer Zeit, mit unseren

Jahren, in welcher Jahreszeit befinden, lässt

sich nicht immer genau definieren, allenfalls im

Rückblick. Manchmal passiert es, dass mitten

drin Abschied genommen werden muss, dann

wenn man überhaupt nicht damit rechnet, man

es absolut nicht auf dem Plan hatte. Somit sind

die Jahreszeiten um einiges verlässlicher als

das eigene Leben, das uns so unbeschreiblich

erfreuen, aber mindestens ebenso tief enttäu -

schen, verwunden kann. Das wirklich Wesentliche

bestimmen wir nicht selbst, aber ein paar

Takte darunter können wir schon Einfluss nehmen.

Mit unserer T atkraft,

mit unseren Ge -

danken.

● Taxi und Mietwagen

● Busse bis

26 Personen

● Rollstuhlfahrzeuge

● Krankentransporte

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Antje Dittrich

stellv. Verlagsltg.

3

Ich wünsche Ihnen,

auch in langen, dunklen

Stunden, erfrischende

und aufhellende

Ideen und

Geistesblitze und einen

urgemütlichen bezaubernd

schönen ›Indian

Summer‹.

Herzlichst Ihr

Correctum-Verlag

E. Killing-Overhoff

So zeigt sich Zeit von

ihrer schönsten Seite ...

Architektur trifft Schmuck

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4

Wir sind

umgezogen!

Sie finden uns jetzt

in unseren neuen

Räumlichkeiten.

Befreit lachen, mit Spaß essen,

sich sicher fühlen

Möchten Sie mit Ihren ›Neuen‹ wieder richtig lachen, essen, sprechen, flöten,

Trompete spielen?

Möchten Sie, dass Ihre Zähne wieder so schön sind wie früher?

Dass sie sich genauso anfühlen – genauso groß, genauso geformt, ganz

natürlich – ohne Ihre Persönlichkeit oder Ihre Sprache zu verändern?

Spezielle Techniken und Materialien erzeugen ein perfektes, natürliches

Aussehen, das auch Sie überzeugen wird. Schade nur dass die Anderen es

nicht bemerken. Die einzigen, die um Ihre ›Neuen‹ wissen sind Sie, Ihr

Zahnarzt und wir.

Steuerberater

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und freiberuflichen Bereich sowie für Vereine.

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Wenn schon, denn schon!

Zahntechnikermeister Gerd Ude

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Beatrix Kraft

Beatrix Kraft


� Die neuen Trends im Herbst 6

� Familienseiten 16

� Kreativ-Quartier Wiesenviertel 18

� Unternehmen/Ausbildung 21

� Planen · Bauen · Wohnen 25

� Auto · Technik 37

� Rechtstipp aus der Kanzlei Schauwienold

Daniel und Kollegen 40

� Gesundheit · Schönheit · Leben im Alter 42

� Kulinarisches 64

� Soziales 70

� Herbstliches 72

� Ratgeber 74

� Jürgen Kroll: Seitenwechsel 75

� Rugby am Sonnenschein 77

� Ein Wittener ›Paradies auf Erden‹ 78

� Im Laufschritt Richtung Zukunft

Aktionstag ›Sport Ü 60‹ 80

Profi-Nachhilfe:

Das Erfolgsrezept

für bessere Noten!

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Aufarbeiten von Defiziten

Motivation und Freude am Lernen

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Leitung: Maria Gockel, Gymnasiallehrerin

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Über 20 Jahre Erfahrung und

96,3% Kundenzufriedenheit …

… die Nachhilfe-Profis

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Inhalt

� Luthers Waschsalon 81

� Straßenansichten:

Bemalte Wände mit Trompe l’oeil-Effekt 82

� Unterhaltung mit Niveau:

Theatergemeinde Volksbühne startet in die

neue Spielzeit 85

� Buchtipps aus der Redaktion 86

� Leslie Sternenfeld:

Leben und erben lassen 88

� Promi-Interview:

6

René Steinberg 89

� Dies & Das 90

� Hier ist was los 92

� Rätselspaß 94

90

5


6

Mode · Trends

Herbstdrama 2012

Süß war gestern!

Der Herbst wird düster und dramatisch! Romantische Kleider aus zarter

Spitze, dunklem Samt, Brokat und Leder definieren einen neuen

›Gothic-Style‹ auf den Laufstegen und in den Geschäften.

Der einst so niedliche Schulmädchen-Look

bekommt zur

kalten Saison etwas Rebellisches:

Blusen, ausgestellte Miniröcke

und Collegejacken in

dunklen, gedeckten Farben sorgen

für frechen Chick, ob in der

Uni oder beim Rockkonzert.

Nichts für Schüchterne sind die

opulenten Kristallapplikationen,

Riesen-Pailletten und Nieten-Ornamente,

die im Modeherbst

2012 für zusätzliches

Aufsehen sorgen.

Die sonst so beliebten Strickjacken

haben in diesem Jahr ausgedient.

Wer es sich vor dem Kamin

gemütlich machen und

dabei noch gut aussehen will,

greift zum Pullover – am liebsten

oversized und grob gestrickt,

mit dicken Bündchen.

Farblich erwarten uns vor allem

gedeckte Nuancen und Nude-Töne,

aber zum Teil auch

wilde Muster.

Außerdem hat ein alter Bekannter

seinen großen Auftritt: Der

Batik-Look versprüht Retro-

Flair. Schon im Sommer wurden

Shirts, Hosen, Kleider und

Tücher von den Designern

durch bunte Muster im modernisierten

Hippie-Style aufgepeppt.

Zum Winter hin sind nun

statt knalliger Candy Colours

zarte Farbverläufe angesagt,

bei denen die Töne zum Beispiel

von Orange bis Zitronengelb

oder von Marine bis Himmelblau

wechseln. Tipp: Um

›Öko‹ zu vermeiden, wird das

gebatikte Trendstück am besten

mit High Heels und eleganten

Accessoires kombiniert.

Die aktuelle Linie von Laurèl

(gesehen bei Manière)


Feminin stylish: Semperlei

(gesehen bei Brigitte Hermann)

Leuchtendes Rot von Rinascimento

(gesehen bei MonEri)

Lässig und edel: XEN-Lederarmbänder (gesehen bei Juwelier Gerling)

Ausgefallen und tragbar: Mode von Hebbeding

(gesehen bei ›Die Boutique)

Angesagt: Schuhe by Daniela Katzenberger

(gesehen bei Schuhmoden Geller)

Mode · Trends

Winterzauber von Thomas Sabo

(gesehen bei ›living by pippi-lotta‹)

Stylish und umweltfreundlich: Taschen aus recyceltem

Feuerwehrschlauch (gesehen bei CraZy LaDy)

7


8

Mode · Trends

Elisa Cavaletti und Rinascimento bei MonEri

»Leuchtende Farben überzeugen

im kommenden

Herbst«, verrät Modeexpertin

Inge Sticht von MonEri.

Die Boutique bietet schöne

Einzelteile bekannter italienischer

Designermarken

wie Elisa Cavaletti, Bottega,

Elly, Rinascimento und Ancora.

Zeitlos elegant im

herbstlichen Farbspektrum

für Frauen, die das Beson -

dere lieben.

Die schönste Nebensache

der W elt – Accessoires –

Hochwertige Materialien, verführerische

Formen und ausdrucksstarke F arben –

jetzt zum Herbst hin besonders die satten

Beerentöne: Heike Moll und P etra Aufermann

wissen, was ihren K undinnen ge -

fällt. »Wir nehmen uns die Zeit, Sie individuell

zu beraten.« Dies wissen modebewusste

W ittenerinnen, insbesondere

Herbederinnen, zu schätzen: Die 2003 gegründete

Wäsche-Boutique Formschön hat

sich längst als mit K ompetenz und Liebe

geführtes Fachgeschäft etabliert.

Anfang des Jahres erfolgte der Umzug in

die neuen Geschäftsräume in der Mees -

Sabine Lehmann vom Anziehungspunkt

präsentiert uns ihren Herbsttipp: Long -

blusen von Beinn (Größe 36 bis 52). Die

knielangen T ops im romatischen Batik -

›Marie‹

Cup D–I

Ihre

Spezialisten

auch für

große

Größen!

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runden den perfekten

Look ab: ausgefallene

Taschen, P elzponchos,

Tücher aus edlen Mate -

rialien und Unikat-

Schmuck aus Swarovski-

Steinen.

Ebenfalls im Sortiment:

Edel-Second-Hand z. B.

von MarcCain, Airfield,

Boss, Burberry, DvF, Iris

von Armin, Tod’s, Allude

– sportlich oder im

Business Stil. »Kommen

Formschön – auch in großen Größen

Anziehungspunkt

mannstraße 36 im Herzen von Herbede.

Das helle, großzügig aufgeteilte Ambiente

bietet zusätzlichen Platz für die Präsenta-

Style bestehen zu 100 % aus Baumwolle

und sind in den Trendfarben Jeans, Grau

und Weinrot erhältlich. »Kombiniert mit

engen gebatikten Treggings und Stiefelletten

haben Sie ein superschickes, modi -

sches Outfit!«

Anziehungspunkt

First & Secondhand Boutique

Meesmannstr. 71 · Tel. 0 23 02 / 8 38 81

Mode · Schuhe

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Sie vorbei und tauchen Sie ein in die F arbenpracht

der Saison. Oder lassen Sie sich

auf unserer Facebookseite topaktuell über

das Thema Mode informieren. Beratung

ist unsere Stärke. Wir freuen uns auf Sie!«

MonEri Designermode

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tion von schicken Dessous, Bademoden

und auch wieder Nachtwäsche. Im F okus

stehen vor allem die großen Größen, aber

natürlich sind auch die Standardmodelle

vorrätig, angefangen bei Umfang 70 und

Cup A bis hin zu 105 G. Mode mit Cupgrößen

bis K und einem Umfang bis 130 kann

jederzeit bestellt werden.

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Man muss nicht verrückt sein,

um das Leben zu genießen. Aber es hilft!


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Roter Teppich für die Ruhrstraße

In einem gemeinsamen Style- & Fashionevent präsentierten sich

die Modeboutique Brigitte Hermann, Living by Pippi-Lotta, der

Augenoptiker Uwe Vladar, der KidsStore, Haut und Haar sowie

Engel & Völkers ergänzt durch ideenreiche weitere Akteure mit

einem äußerst gelungenen Mix aus Modenschau und Meet &

Great. »Wir wollten mit unserer Veranstaltung den Wittenern zeigen,

was wir zu bieten haben und dass es sich immer wieder lohnt,

in die Stadt zu kommen«, erzählt Brigitte Hermann, die übrigens

ganz nebenbei den 10. Geburtstag ihres Unternehmens feierte.

Mode · Trends

Top gestylt mit allem, was dazu gehört – am 13. September zeigte sich die Ruhrstraße von nicht alltäglicher

Seite und rollte im sprichwörtlichen Sinne den Kundinnen und Kunden den roten Teppich aus.

Und so ließen sich Besucher ausgesprochen gut gelaunt aktuelle

Mode für Groß und Klein, innovatives Brillendesign aber auch

hochwertigen Schmuck und Accessoires präsentieren. V ier Profi-

Models führten unter der Ägide des bekannten QVC -Moderators

Frank Hannig exklusive, angesagte und ausgefallene Labels und

Designerstücke vor. Ausgangspunkt des Geschehens war die Mo -

deboutique Brigitte Hermann, in deren Hinterhof eigens ein großes

Zelt aufgebaut war. Aber auch vor den anderen beteiligten Geschäften

lud jeweils ein roter Teppich zu einem intensiveren Blick in das

vielseitige Angebot ein. Großen Anklang fand zudem die Verlosung

mit einfallsreichen Gewinnen, deren Erlös dem Kinderhospizdienst

Ruhrgebiet e.V. zu Gute kam. Brigitte Hermann: »Gerade an solch

einem schönen T ag wollten wir an Menschen denken, denen es

nicht so gut geht.«

9


10

Mode · Trends

Laissez faire mit Chic

Zurzeit füllt sich das exklusive Lädchen in

der Hohe Straße Tag für Tag mit den neuesten

Herbst- und W intermodellen. »Ich

freue mich vor allem, dass Kleider

und Röcke wieder ein Thema sind!

Wunderschöne F ormen, figurbeto -

nend und -schmeichelnd zugleich in

den klassischen Basics Schwarz und

Weiß, die sich im Zusammenspiel mit

angesagtem Braun, Petrol oder auch

Altrosa innovativ darstellen«, freut

sich die Modefachfrau. News: Breite

Hüftgürtel, freche Armstulpen und

kleine Taschen, die selbstbewusst feminine

Akzente setzen. »Ein beson -

deres Highlight stellen die feder -

leichten Strickkreationen von

Yokodesign Berlin aus superfeinem

Merinogarn mit Leicra!«

Birgit Germesins Stammkundinnen haben

das neue Sortiment längst in Augenschein

genommen, wenn nicht bereits vorbestellt.

Manière

ist Mode

Ruhrstraße 10

58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 27 43 00

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Lagenlook ist nicht gleich Lagenlook. Die K ombination macht’s! Und natürlich die Exklusivität der

Schnitte und Materialien – Schlichtheit trifft Extravaganz und Lässigkeit. Birgit Germesin hat ein Auge

dafür, was zusammenpasst und vor allem welches Ensemble zu welcher Trägerin gehört. Seit 14 Jahren

steht ihre ›Boutique‹ in Datteln für ausgefallene und dabei unbedingt tragbare Damenmode renommierter

Layering-Labels wie Barbara Speer , Black Label, Cut Loose, Hebbeding, V etono, Yokodesign,

Masai oder Nook, ergänzt durch Schuhmode von Rundholz und Trippen sowie den passenden Schmuck,

Uhren und raffinierte Accessoires.

Bestrickend

Für alle Newcomer empfiehlt sich neben

einem Besuch vor Ort die demnächst stattfindende

Modenschau.

Termin

Modenschau

So, 21.10, 15 Uhr

Restaurant Mythos

Borghagener Str. 19 · Castrop-Rauxel

15 Unternehmen präsentieren

aktuelle Mode- und Beautytrends

Eintritt 3 Euro

(zugunsten der Spendenaktion ›Lichtblicke‹)

DIE BOUTIQUE

Hohe Str. 9 · 45711 Datteln

Tel. 0 23 63 / 56 16 91

Auch bei ›Manière‹ hat der Mode -

herbst längst begonnen. »Ab sofort

können Sie die Looks unserer neuen

Herbst- / W intersaison ansehen.

Lässig, trendig, elegant – so ab -

wechslungsreich waren die Silhouetten

lange nicht«, berichtet Y ilmaz

Araz. »W ir präsentieren Outdoor-

Strick, der jedes Modeherz er -

wärmt.«

Manière

Ruhrstraße 10

Tel. 0 23 02 / 27 43 00

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»Jedes Produkt ist ein Unikat«, erklärt

Geschäftsinhaberin Iris Barcik -Hagemann,

die Feuerwear exklusiv in W itten

und Umgebung anbietet. »Jeder Schlauch

hat seine eigene Geschichte und weist unterschiedlichste

Einsatzspuren und Auf -

drucke von Prüfnummern und DIN Nor -

men auf .« Ob F euerrot, W eiß oder

Schwarz, als Laptoptasche, Shopping Bag

oder Smartphone Case: Alle Produkte sind

dank des außergewöhnlichen Materials

und der hochwertigen V erarbeitung äu -

ßerst robust und strapazierfähig.

Im Modebereich zieht CraZy LaDy in ihrer

Exklusivität mit einem Label nach, wel -

ches noch nicht benannt werden möchte.

Die Damen können sich aber auf Jeans,

Fashion, Taschen und Schuhe freuen. Die

jetzigen Textilien und Schuhe werden mit

Mode · Trends

›Schnittig ist Feuerwear‹

Die Idee ist schon ein wenig verrückt, aber genau das passt zu

CraZy LaDy. Seit viereinhalb Jahren hat die Boutique ihren Sitz in

Herbede. Ausgewählte Wohnaccessoires, Deko-Artikel und individuelle

Kleinmöbel haben sich schon etabliert. Absolute Hingucker sind

Artikel des Kölner Kult-Labels ›Feuerwear‹: trendige Taschen, Börsen,

Gürtel und Accessoires aus gebrauchtem Feuerwehrschlauch –

der Umwelt zuliebe und weil es einfach super aussieht!

Tulpenvase / Philipi

CraZy LaDy

Meesmannstraße 53 · 58456 Witten

Tel. 0 23 02 / 1 79 16 02

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11

50 Prozent R abatt

veranschlagt, damit

schnell Platz geschaffen

werden kann.

Für schöneres W ohnen

sorgt die Firma

Philippi mit form -

schönen Deko-Artikeln.

»Ein weiteres

Highlight sind unsere

individuell gestalte -

ten Kleinmöbel von

einer Dortmunder

Künstlerin, die auch

Auftragsarbeiten für

Sie übernimmt.«

AKTUELL: Die neue Thomas Sabo Kollektion


12

Mode · Trends

Der Löwe ist los!

StadtGalerie feiert Geburtstag

und stellt Maskottchen vor

Er hat eine flauschige Mähne, liebt Gummibärchen

und ist absolut handzahm: Die Sympathien der Besucher

hat der neue ›König der StadtGalerie‹ jetzt

schon sicher. Was ihm allein fehlt, ist ein Name.

Über den wird derzeit abgestimmt. Beim dritten

Geburtstag des Shopping-Centers am 29.9. soll der

freundliche Löwe offiziell vorgestellt werden.

»Wir haben uns bei der Wahl des neuen Maskottchens am Wappen

der Stadt Witten orientiert«, erzählt Kerstin Weindorf vom Center-Management.

Sie ist seit der ersten Stunde dabei und erin -

nert sich noch gut an die Eröffnung des Einkaufs-P aradieses im

Herzen der Ruhrstadt vor drei Jahren. »Der erste T ag war der

Hammer! Wir hatten den Eindruck, dass ganz Witten dabei sein

wollte. Es wurden rund 100.000 Besucher gezählt – was in etwa

der Einwohnerzahl Wittens entspricht!«

Das erklärte Ziel, die Anziehungskraft Wittens als Einkaufsstadt

zu stärken, ist bis heute aufgegangen. Auf drei Etagen mit insgesamt

12.500 Quadratmetern Verkaufsfläche finden sich rund 50

Geschäfte und Gastro-Anbieter. »Ein solches Mammut-Projekt in

einer kleinen Stadt aufzuziehen, ist immer ein W agnis, da die

Menschen vor Ort in der R egel ihre festen Einkaufsziele haben

und sich an neue Einrichtungen erst gewöhnen müssen. Aber

dank unserer zahlreichen Sonderveranstaltungen wie Moden -

schauen, Fotoaktionen oder Miss W itten Wahlen wurden wir

schnell richtig gut angenommen und sind heute aus Witten nicht

mehr wegzudenken. Ich glaube, dass die Bürger vor allem das

kompakte Angebot unter einem Dach und die entspannte, familiäre

Atmosphäre schätzen!«

Die Geburtstagsfeier der StadtGalerie startet um 11 Uhr mit ei -

nem bunten Familienprogramm rund um das neue Maskottchen.

Für die großen Gäste wird es eine Moderation, Musik, Gewinn -

spiele und eine Sektbar geben. Für die Kleinen ist zum Beispiel eine

kostenlose Fotoaktion mit dem Löwen geplant. Neben den bekannten

Läden wird auch das neue Vietnamesische Bistro ›Nom

Kerstin Weindorf mit Maskottchen

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Nom‹ am Vorplatz geöffnet haben, das Snacks und hochwertigen

Bubble-Tea anbietet. Highlight des Tages ist die ›Einbürgerung‹

des Löwen durch Bürgermeisterin Sonja Leidemann um 14 Uhr.

Bis dahin muss dann auch der Name des Maskottchens festste -

hen: Abstimmungskarten gibt’s in der letzten Septemberwoche

in der StadtGalerie.

StadtGalerie Witten

Hammerstr. 9–11

Adresse für Navigation:

Poststraße 11 · 58452 Witten


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Lässig und edel

Sie sind das Must-Have der Saison: lässige

Wickelarmbänder aus anschmiegsamem

Velour-Leder in allen erdenklichen Modefarben.

»Die Farbenvielfalt lässt in Verbindung

mit individuellen Charms fast un -

endliche gestalterische Möglichkeiten: von

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Liebhaber des Trendsetters warten schon

seit Wochen: Endlich ist sie da, die aktuelle

Charm Club Kollektion Herbst / Winter

2012 von Thomas Sabo. Living by Pippi -

lotta präsentiert die neuen Lieblinge für

die schönen Seiten des Lebens: das knud -

delige Bärchen, den niedlichen W elpen,

den Highheel und das trendige Handtäschchen

… Und ab und zu blitzt mit zauber -

Eleganz bis P opart«, erkärt Christian

Spittler, Juwelier Gerling. »Edelsteine im

schlichten Cabochon-Schliff, witzige, ver -

spielt-romantische oder klassisch-zeitlose

Elemente in Gold, Silber oder Edelstahl sowie

brillantbesetzte Accessoires lassen die

Herbstgeflüster und Winterzauber

Hier darf gestöbert werden!

Handgesponnene Wolle, Sockenwolle, Effektgarne,

Wolle zum Spinnen und Filzen, Schafmilchseife, Schaf-

und Babylammfelle, Fahrradsattelbezüge, Deko- und

Kuschelschafe, Geschenkartikel.

Der Herbst kommt

und die Schoppel Zauberbälle

und viele schöne andere Garne in den

neuen Farben sind da ...

haften Engeln und Nikolaus bereits etwas

vorweihnachtliche Stimmung auf . Zu

früh? Nein! Manche Wünsche können

nicht früh genug geträumt werden.

Tel.: 0 23 02 / 1 79 73 81

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Mo-Fr, 9.30–13 Uhr & 15–18 Uhr

Sa, 9.30–13 Uhr

Mittwoch Ruhetag

Living by Pippi-Lotta

Ruhrstr. 41 · Witten

Tel. 0 23 02 / 420 750

Mode · Trends

geschmeidigen Bänder immer wieder an -

ders wirken.«

Juwelier Gerling führt gleich zwei der angesagten

Leder-Labels: Capolavoro mit der

legeren Schlupfvariante und XEN mit stilvoller

Magnetschließe aus Edelstahl. »Das

Schöne ist, dass sich die Linien auch un -

tereinander kombinieren lassen«, so Christian

Spittler . W er bei der Auswahl der

Charms nicht fündig wird – kein Problem:

Die Goldschmiede des W ittener Traditionshauses

entwirft Ihnen Ihre ganz eigene

Kollektion.

Juwelier Gerling

Bahnhofstr. 15 · Witten

Tel. 0 23 02 / 5 21 82

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13


14

Mode · Trends

Zeigt her eure Füße

High Heel, Sneaker, Schnürer, Stiefel, Pantolette,

Wander-, Kinder- und K omfortschuh

– Geller hat sie alle! ›W o Markenschuhe

preiswert sind …‹ lautet das Credo

des Schuhhauses mit Niederlassungen in

Sprockhövel, Haßlinghausen und Meinerzhagen.

»Wir verzichten bei unseren Standorten

auf teure Citylagen – daher und aufgrund

unserer hohen Stückzahlen sind wir

in der Lage, so günstig zu kalkulieren«, erläutert

Christian Geller.

Zwei weitere Maxime: »Beste Beratung

und eine enorme Auswahl. Und der Erfolg

gibt uns recht!«, erzählt der Juniorchef .

»Wenn unsere K unden von Düsseldorf

oder Köln nach Hasslinghausen fahren,

wird das seinen Grund haben.« Statt lan -

ger Erläuterungen lassen wir hier heute

einfach Bilder sprechen. Bedenken Sie je -

doch, dass hiermit nur ein Bruchteil des

Bruchteils des Sortiments wiedergegeben

wird. Unser Tipp: ein Ausflug nach

Sprockhövel.

Markenschuhe zum günstigen Preis

Ara · Gabor · Rieker · Ecco · Kennel und Schmenger

· Tamaris · Clarks · Mephisto · FinnComfort ·

Geox · Dockers · Tiggers · Tommy Hillfigers ·

Esprit · Pikolinos · Paul Green · Donna Carolina ·

Maripé · Unisa · Ganter · Högl · Waldläufer ·

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Peter Kaiser · Camper · Diesel · Everybody ·

Voltan · Attilio Giusti · Vabene · Aces of London ·

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die es sich auch gern mal gemütlich machen

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Sohlen: Kinderschuhe sind in Bewegung.

Bei kleinen Füßen zählt nicht nur die Länge! Geller

führt ein breites Spektrum von Modellen in weit ·

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Frauen lieben Schuhe – Geller auch

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Tätigkeitsschwerpunkte:

Sorge- und Umgangsrecht

Strafrecht

Verkehrsrecht

Dr. Ursula Rath-Kröger

Rechtsanwältin und Notarin

Fachanwältin für Erbrecht

Fachanwältin

für Familienrecht

Dr. Ursula Färber

Rechtsanwältin

Tätigkeitsschwerpunkte:

Familienrecht

Erbrecht

Arbeitsrecht

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15


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Junge Familien

Trau dich, du selbst zu sein!

»Stopp!« Einige der Knirpse, die am Selbstbehauptungskurs im evangelischen Kindertreff Katakommbe

teilnehmen, geben sich schon ziemlich selbstbewusst. Andere hingegen scheinen noch nicht so genau

zu wissen, wie sie ihrem Gegenüber signalisieren sollen: ›Bis hierher kannst du gehen, aber nicht wei -

ter.‹ Und ein kleiner Junge reagiert besonders gewitzt: Statt sich von seinem Übungspartner umarmen

zu lassen, gibt er einfach ›High five‹. »Jedes Kind ist anders, darauf müssen wir uns individuell einstellen«,

lächelt Trainer Thomas Martin Meier.

Seit vier Jahren ist die Katakommbe un -

ter der Leitung von Jasmin Ratke eine beliebte

Anlaufstelle für unternehmungslustige

Kinder zwischen 6 und 12 Jahren: Da

wird Tischtennis gespielt, getöpfert, Marmelade

eingekocht und Kuchen gebacken,

gebastelt, gewandert und vieles mehr .

Freitags ist offener Spaß- und Kreativtag,

für die an den anderen W ochentagen laufenden

Kurse sind in der Regel Anmeldungen

erforderlich. Besonders der Selbstbe -

hauptungskurs von Thomas Martin Meier

hat in den letzten Jahren großen Anklang

gefunden. Der zertifizierte Antigewalt-

Last-Minute-Tipp: Am 8. Oktober startet das Ferienprogramm

der Katakommbe. In diesem Jahr

wird das Kindermusical ›der barmherzige Samariter‹

einstudiert. Anmeldung erbeten!

und Deeskalationstrainer

betreibt auch eine Kampfsportschule

in W itten.

»Hier im K urs geht es

aber eher um Präventi -

on«, erklärt er: »W ie er -

kenne und vermeide ich

gefährliche Situationen?

Wer selbstsicher auftritt

und sich traut, laut um

Hilfe zu rufen, wird seltener

Opfer von Gewalt.«

Apropos Selbstsicherheit:

»Viele Kinder müssen erst

einmal lernen, dem eige -

nen Bauchgefühl zu ver -

trauen und klar und deutlich

ihre Meinung zu

vertreten. Wir wollen ihnen

vermitteln, dass sie

immer das R echt haben, sich zu verteidi -

gen, wenn ihnen etwas nicht geheuer ist.«

Wobei Selbstverteidigung natürlich nicht

gleich die erhobene Faust meint. Auch Blicke,

Gesten oder der Einsatz der Stimme

können wahre Wunder wirken, wie Tho -

mas Martin Meier mit seiner Kollegin Anna-Magdalena

Schorling eindrucksvoll vorführt.

Dann sind die Kids dran. Im

Rahmen von Vertrauens- und Kommunikationsübungen

wird das eben Gelernte

spielerisch ausprobiert.

Diakonin, Erzieherin und Gemeindepädagogin

Jasmin Ratke

»Ein Gewinn für jedes

Kind, und auch wir Erwachsenen

lernen noch

viel dazu«, ist Jasmin

Ratke überzeugt. Sie hat

die Entwicklung der jun -

gen Schützlinge in vielen

Kursen miterlebt. »Selbst

verschlossene Kinder fangen

plötzlich an sich ein -

zumischen und blühen

regelrecht auf – viele sind

sogar so begeistert, dass

sie sich im nächsten

Quartal wieder anmel -

den.« Die Katakommbe-

Leiterin schmunzelt:

»Das ›Negativste‹, was

wir in der Vergangenheit

von den Eltern als F eedback

bekommen haben, war, dass sich die

Kurzen plötzlich trauen, zu Hause auch

mal ›Nein‹ zu sagen!«

Katakommbe

Bodenborn 48 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 3 14 65

www.katakommbe.de

Der Selbstbehauptungskurs mit Trainer Thomas Martin Meier sowie Katakommbe-Mitarbeiterin Alexandra

Wolf und Anna-Magdalena Schorling (re).


Abgetaucht: Marionetten im Meer

Am 14. Oktober begibt sich das Lübecker

Wasser-Marionetten-Theater auf eine zau -

berhafte Reise durch die Unterwasserwelt.

Die Zuschauer sitzen dabei nicht vor einer

Bühne im eigentlichen Sinne, vielmehr verwandelt

sich der komplette Saal in einen

Ozean! Da gibt es Fischkutter, die über den

Köpfen des Publikums hinweg fahren, Fi -

scher auf Beutejagd, einen brausenden

Sturm und natürlich die vielen unterschiedlichen

Meeresbewohner, denen an diesem

Nachmittag über die Flosse geschaut wird.

Das richtige Pausenbrot

Nicht zu süß, nicht zu schwer verdaulich,

dafür vitaminreich und lecker – so sollte

sich die Pausenmahlzeit zusammenstellen.

Optimal ist ein Vollkorn- oder Roggenbrot,

belegt mit Käse oder Fruchtaufstrich. Auch

kleingeschnittenes Obst und Gemüse ist

gesund und vor allem schmeckt’s den Klei-

Kann gesund sein, was

schnell geht und allen

schmeckt? Das von der

Stiftung Warentest herausgegebene

›Y ummy Mami

Kochbuch‹ (19,90 Euro)

hat die Antwort: Mehr als

150 spannende, schnelle

Rezepte ohne exotische Zutaten,

aber mit viel R affi-

Das neue Spieleabenteuer

von Ravensburger entführt

die Mitspieler in ein verzaubertes

Spukhaus! Die Wände

sind tückisch: Mauern, Hasenfenster

oder Mauselö -

cher? Mal kommt man

Buchtipp: Schon immer lebt Salila mit ihrer

Oma in der schönen Wohnung in dem

schönen alten Haus. Oma Henriette ist im

Viertel bekannt wie ein bunter Hund,

schließlich ist sie eine wahre Meisterin im

Reparieren von allem, was kaputt gehen

kann. Doch dann passiert Merkwürdiges.

Briefe tauchen auf , die Oma ungeöffnet

beiseite legt. Salila bekommt ein komi -

sches Gefühl und liest die Briefe heimlich.

nen oft besser als wir uns vorstellen. Zu -

sammen mit dem Frühstück sollte das Pausenbrot

ein Drittel des täglichen Energie -

bedarfs decken. Von Fertigprodukten raten

Experten zumeist ab. Häufig enthalten sie

zu viel Zucker, was zu einer Beeinträchti -

gung der Konzentrationsfähigkeit führt.

nesse – vom Frühstück bis zum

Picknick, vom Babybrei bis zu absoluten

Küchenklassikern.

Aber das ist nicht alles: Größere

Kinder lernen in zehn Kochkursen,

mit Lebensmitteln umzugehen und

ihre Lieblingsgerichte wie Pizza,

Hamburger oder Pudding selbst zu

kochen! Außerdem werden kompe -

durch, mal muss ein anderer

Weg gesucht werden. Das

Knarzen der Zaubertüre

wird Hubi wecken. Jetzt

heißt es, ihm auf der Spur zu

bleiben und ihn noch vor

Mitternacht einzufangen!

Darin steht, dass ihr Haus saniert werden

soll und sie ausziehen müssen. Wieso kümmert

sich Oma nicht um die Briefe? Sie

lässt sich doch sonst nichts bieten. Nach

und nach kommt Salila hinter das Ge -

heimnis ihrer Oma: Obwohl sie schon so

alt ist, kann sie nicht lesen und schreiben!

Salila bleibt nichts anderes übrig, als ih -

ren besten Freund Mehmet einzuweihen.

Gemeinsam schreiben sie dem neuen Be -

tent alle Fragen beantwortet, die Eltern so

haben: Was und wie viel soll mein Kind essen?

Welche Nährstoffe und Vitamine sind

wichtig? Und was tue ich, wenn es einfach

nichts essen will?

Zum Glück helfen die Bewohner des Spukhauses

und ein magischer K ompass.

›Schnappt Hubi‹ (39,99 Euro) wurde zum

Kinderspiel des Jahres 2012 gewählt. Das

lustige Merk- und Suchspiel eignet sich für

alle kleinen und großen Abenteurer von 5

bis 99 Jahren. Und es ist immer wieder

spannend: Durch die intelligente Elektro -

nik verläuft jedes Spiel anders.

sitzer des Hauses einen

Brief. Und der bleibt nicht

ohne F olgen, denn der

neue Hauseigentümer will

Oma und Salila persönlich

kennenlernen ... Eine

wunderschöne Geschichte,

die uns zeigt, dass auch

Große mal schwach und

Kleine ganz stark sein

können. (Beltz & Gelberg;

ab 8 Jahren; 12,95 Euro)

Junge Familien 17

›Der Seehase‹ ist eine von vielen Kinderund

Familienveranstaltungen in W itten,

die wir im Stadtmagazin neuerdings mit

dem � kennzeichnen. Weitere Tipps fin -

den Sie auf unserer Terminseite.

Eltern satt, Kinder glücklich - oder umgekehrt!

Spieletipp: ›Schnappt Hubi‹

Oma, die Miethaie und ich

14.10., 15 Uhr · WERK°STADT

›Der Seehase‹

Wasser-Marionetten-Theater

ab 3 Jahren

Yummy Mami Kochbuch

Essen für Kinder von 0–15 Jahren

Bestellung unter www.test.de

Foto: D. Schütz; Pixelio.de


18

Wiesenviertel

Kreativ-Quartier Wiesenviertel

Hier die kleine Galerie, dort das schmiedeeiserne Schild eines alteingesessenen Sanitärunternehmens,

schräg gegenüber ein Stofflädchen, auf der anderen Seite die Kultkneipe Klimbim und zwischendurch leider

auch ab und an ein kahles Schaufenster – mal hinter gepflegter, mal hinter pflegebedürftiger Fassade

… Die Wiesenstraße ist eine typische Zentrumsnebenstraße.

Das erste Wiesenviertelfest im Juni war ein voller

Erfolg.

Ruhiger als die, nur einen Steinwurf ent -

fernten Haupteinkaufsmeilen Bahnhof -

und Ruhrstraße, immer noch belebt durch

inhabergeführte Geschäfte, aber dennoch

durchaus konfrontiert mit Leerstand und

Bedeutungslosigkeit. Stopp! Dies mag vor

einiger Zeit vielleicht noch so gewesen sein.

Inzwischen tut sich hier einiges. Hätte

man im vergangenen September den Na -

men ›Wiesenviertel‹ benutzt, wären die Reaktionen

höchstens Unverständnis oder

ein müdes Lächeln auf einen vermeintlich

misslungenen Scherz gewesen. Mittlerweile

ist diese Bezeichnung für immer mehr

Menschen ein stehender Begriff: für Auf -

bruch, für Kreativität und Charme.

Angefangen hat alles ziemlich genau vor einem

Jahr. Das Stellwerk e.V., ein Zusammenschluss

von F otografen, Grafikern,

Künstlern und Kulturmanagern, stellte im

Oktober 2011 gemeinsam mit einer Grup -

pe junger Menschen unter dem Motto ›Jugend

belebt Leerstand‹ innerhalb kürzes -

ter Zeit in einem verwaisten Ladenlokal in

der Steinstraße das Projekt ›Knut’s Kunstcafé‹

auf die Beine. Ein K onzept, welches

das Bundesministerium für Verkehr, Bau

und Stadtentwicklung voll und ganz überzeugte

und somit in den Genuss von För -

dermitteln in Höhe von 150.000 Euro kam.

Angesichts des Erfolgs stand schnell fest,

dass aus dem auf sechs Wochen begrenzten

Vorhaben eine eigenständiges, dauerhaftes

Unternehmen werden sollte. Gedacht, ge -

sagt, getan: Im März öffnete das ›Knut’s‹

im neuen Domizil, dem vormaligen Croque

in der W iesenstraße, letztendlich seine

Pforte. Erstes Ziel der Macher: eine Lokalität

zu schaffen, in die Menschen einfach

hineinschauen, dort bleiben und sich wohlfühlen.

Doch mehr, es sollte sich zu einem

Treffpunkt für Kreative entwickeln, in

dem sie sich ausleben und verwirklichen

können: Knut’s Studio im Hinterhof.

›Bei der Standortsuche sind wir sehr ge -

zielt vorgegangen‹, erzählt Waldemar Riedel,

Mitakteur des Stellwerk-Teams. »Das

Karree ›Wiesenstraße, Steinstraße, Casinostraße

und Theodor-Heuss-Straße‹ ver-

Bestrickend: Die Bäume am Brunnen Wiesenstraße

/ Casinostraße wurden farbenfroh in Szene gesetzt.

Neuer und alteingesessener Kneipenkult im Doppelpack:

Klimbim und Knut’s.

fügt über enormes Potenzial: kreative Gastronomie,

selbstständige Handwerker, ideenreiche

Läden wie ›P etras Stoffelchen‹,

›Für Elise‹ oder ›Der Hutsalon‹. Kleine Geschäfte,

in denen sich die Betreiber persönlich

mit viel Engagement einbringen. W ir

merkten gleich, hier brodelt was!» Und

wirklich, die Vision löste Begeisterung aus:

Bereits beim ersten, vom Knut’s initiier -

ten Wiesenviertelstammtisch nahmen 14

von 22 UnternehmerInnen teil. »Und es

Randnotiz

Mit zum Wiesenviertel gehört auch die Steinstraße

– wenn man sie nur fände. So fehlt zum einen

am Eingang der verkehrsberuhigten Zone ein

Straßenschild und bei gängigen Internetkarten

wird dieser Bereich einfach mal der Theodor-

Heuss-Straße zugeordnet. »Das ist schon schade,

weil manche Kunden, die über unsere Homepage

auf uns stoßen, uns leider nicht finden können«,

erzählt ›Für-Elise‹-Inhaberin Antje Wilgosch.


wurden immer mehr«, so W aldemar

Riedel, »mittlerweile sind so gut wie alle

dabei!«

Punktlandung: Am 2. Juni fand das

erste Wiesenviertelfest statt, ein voller

Erfolg. So proppenvoll ist es in den

Sträßchen lange nicht mehr zugegan -

gen: Modenschau, Live-Musik, Strick -

Art, Schubkarrenrennen, Konzert im

Hutatelier oder Tango in der Second-

Hand-Boutique, Cocktails beim Coiffeur,

Rundlauf , Kinderschminken …

»Wir brachten uns alle ein!«, erzählt

Antje W illgosch, Inhaberin von ›Für

Elise‹. Sie gehört übrigens ebenfalls zu

Am 1.10.1977 hat sie die damals erste Praxis

für Krankengymnastik in W itten gegründet,

jetzt steht das 35-jährige Jubilä -

um an. Mit Dorothee Finkensiep freuen

sich sieben langjährige Mitarbeiter , drei

sind schon seit über zwanzig Jahren dabei.

Alle verfügen über spezielle Zusatzausbildungen,

so dass sämtliche F achbereiche

abgedeckt werden können, von Manueller

Therapie über Vojta, Bobath und manuelle

Lymphdrainage etc. bis hin zum Kine -

siotape. »Obwohl wir auch viele erwachsene

Patienten betreuen, liegt der

Schwerpunkt in der Behandlung von Kindern

mit motorischen, orthopädischen und

neurologischen Störungen.«

So arbeitet die Praxis seit vielen Jahren

eng mit der W ittener Lebenshilfe zusam -

men, z. B. in Kindergärten, Behinderten -

werkstätten und der Interdisziplinären

Frühförderstelle. Die kleinsten P atienten

von Dorothee Finkensiep und ihrem Team

sind ›Frühchen‹ nach Entlassung aus dem

Krankenhaus mit ca. 1.800 Gramm. Die

Therapeutin wendet bevorzugt die ›Vojta-

Fassade mit Vergangenheit

Anzeige

»Rauskitzeln, was möglich ist!«

Methode‹ an, die bei der Frühbehandlung

prädestiniert ist. Dabei werden bestimm -

te Reflexpunkte am Körper gedrückt, um

ideale Bewegungsmuster über das Gehirn

abzurufen. »Die Arbeit mit Kindern erfor-

• Krankengymnastik

• Manuelle Therapie (MT)

• Vojta (Säuglinge / Kinder / Erwachsene)

• Bobath (Säuglinge / Kinder / Erwachsene)

• Manuelle Lymphdrainage (MLD)

• Cranio–Mandibuläre Dysfunktion (CMD)

• Krankengymnastik bei Beckenbodenschwäche

und Harninkontinenz

• Psychomotorik

• Massage (KMT) und Fango

• Kinesiotape

• Hausbesuche

Wiesenviertel 19

den jüngeren Ansässigen. Erst im vergangenen

Dezember eröffnete sie ge -

meinsam mit Birgit Wessel ihr Lädchen

in der Steinstraße mit hochwertiger Second

Handmode, ausgefallenen Klei -

nigkeiten sowie Kleinkunstprojekten.

Und auch sie ist begeistert von dem

Zauber ›ihres‹ V iertels. »Es handelt

sich allesamt um ganz besondere Lä -

den – keine K etten, sondern Inhaber,

die ihre Läden leben! Wir alle tauschen

uns untereinander aus, profitieren von

dem Miteinander.«

(Fortsetzung auf S. 20)

Ist ein Kind von einer Behinderung betroffen oder bedroht, bricht für die Eltern erst einmal die Welt zusammen.

»Doch mit speziellen Therapien lässt sich viel erreichen«, weiß Krankengymnastin Dorothee

Finkensiep.

Dorothee Finkensiep (r. unten) mit Team

dert viel Geduld, Kompetenz und Überzeugungskraft:

Man kann nicht einfach sein

Programm abfahren, sondern muss zu 100

Prozent anwesend sein, um rauszukitzeln,

was möglich ist!«

Das allerwichtigste sei der enge K ontakt

zu den Eltern, die zur Ausführung der

häuslichen Therapie angeleitet werden.

Der Aufwand – bei Vojta drei bis vier ›Behandlungseinheiten‹

täglich – ist ebenso

enorm wie der Erfolg! »Selbst wenn es

nicht möglich ist, eine Spastik vollständig

zu rehabilitieren, kann durch die V ojta-

Therapie die Beeinträchtigung meist so -

weit minimiert werden, dass das Kind sich

in seiner Motorik selbststständig und

kindgerecht entwickeln kann.«

Dorothee Finkensiep

Krankengymnastin

Wiesenstr. 14 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 5 92 79

Finkensiep

Praxis für Physiotherapie

Wiesenstraße 14

58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 5 92 79

Fax 0 23 02 / 42 57 97


20

Wiesenviertel

Im Hinterhaus des Knut’s können sich Künstler und

Kreative ausleben.

(Fortsetzung von S. 19)

Was steht für die Zukunft an, möchten wir

wissen. »Einiges!«, so Waldemar Riedel mit

einem Lächeln. »Wir konnten Prof. Gorny

(Geschäftsführer ›european centre for

creative economy‹) und Dr. Westphal (Geschäftsführer

Wirtschaftsförderung metropoleruhr)

nach einem Besuch bei uns da -

von überzeugen, das W iesenviertel in die

Kreativquartiere.Ruhr aufzunehmen. Diese

Aufnahme bedeutet eine Förderung,

Zertifizierte Steuerberater-Kanzlei

nach Forderungen der ISO 9001: 2008

Steuerberaterverband

Westfalen-Lippe e.V.

Hagener Straße 337

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Tel. 02 31 / 88 05 54-0

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Steuerberater

Heinz Krampitz

Für Sie und Ihre Sicherheit

nehme ich mir Zeit.

Individuelle Sicherheit braucht

Ruhe für das persönliche Gespräch.

Dafür nehme ich mir gerne Zeit.

Von der Beratung bis zur schnellen

Schadenhilfe stehe ich Ihnen mit Rat

und Tat zur Seite.

Ich berate Sie gerne.

mit der wir ein leerstehendes Ladenlokal

in einen Open-Working-Space verwandeln

können, um Platz für zusätzliche Freibe -

rufler und (Start-Up)Unternehmen der

Kreativwirtschaft zu schaffen. Auf der anderen

Seite können wir weitere Veranstaltungen

planen, die das Lebensgefühl im

Viertel noch lebendiger machen. So ist für

den Dezember ist ein ›aktiver Adventska -

lender‹ geplant. An jedem Tag findet in einem

anderen Laden ein Event statt – je

nach Mentalität, Charakter und Ideen -

reichtum des Inhabers. Und dann heißt es

noch ›W itten wichtelt‹ – lassen Sie sich

überraschen!«

Und was würden Sie sich für die Zukunft

noch wünschen? »Wir hoffen natürlich darauf,

dass sich weiterhin alles so positiv entwickelt,

sind dabei aber ganz optimistisch

gestimmt. Das Wir-Gefühl hier entschließt

sich quasi von selbst. Ein Traum wäre, dass

die Wiesenstraße eines Tages zur Spielstra-

Das ›Stellwerk e.V. – Studio für Kulturdesign e.V.‹

ist ein Zusammenschluss von Fotografen, Grafikern,

Künstlern und Kulturmanagern, die sich

zum Ziel gesetzt haben, Kultur im Rahmen innovativer

Projekte und Veranstaltungen in den öffentlichen

Raum zu bringen und steht dabei in engem

Austausch mit kulturellen Institutionen, der

freien Kulturszene, der Stadtmarketing Witten

GmbH und dem Amt für Wirtschaftsförderung.

Steuerberatung

- Anfertigung von Steuererklärungen für

Privatpersonen, Gesellschaften, Gesellschafter,

Einzelunternehmer und Freiberufler

- Erstellung von Jahresabschlüssen

- Mitwirkung bei steuerlichen

Betriebsprüfungen

Treuhandwesen

- Übernahme der Verwaltung von fremden

Vermögen

- Wahrnehmung von Gesellschafterrechten

- Vornahme von Nachlassverwaltungen

- Durchführung von Liquidationen

Charmanter Anziehungspunkt in der Steinstraße:

›Für Elise‹

ße umgestaltet wird. Zurzeit rasen manche

Wagen hier mit einer Geschwindigkeit

durch, die richtiggehend gefährlich ist: für

andere Autofahrer aber auch für P assanten.

Toll wäre natürlich, wenn das V iertel

auch von außen stärker als das wahrge -

nommen wird, was es bereits jetzt schon ist:

ein charmantes Stück Witten mit einer tollen

Atmosphäre und innovativen, inhabergeführten

(Laden-)Lokalen, die neben ei -

nem individuellen Angebot insbesondere

mit Herz und Engagement überzeugen.«

STEUERBERATER HEINZ KRAMPITZ

Unternehmens- und Wirtschaftsberatung

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von Existenzgründungen

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Entscheidungsfindungen

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»Wir lassen Ihr Kind nicht allein«

LOS-Profis helfen bei LRS

An 200 Standorten in Deutschland, Österreich und Luxemburg

fördert der LOS-Verbund – die Abkürzung steht für ›Lehrinstitut

für Orthographie und Sprachkompetenz‹ – viele Tausend Kinder,

Jugendliche und junge Erwachsene pro Jahr und greift dabei auf

eine 30-jährige Erfahrung zurück. Marianne Mücke hat ihr Institut

in Witten vor sieben Jahren eröffnet. »Laut Statistik leiden

bei uns in Deutschland 2,5 bis 25 Prozent der Bevölkerung an

LRS bzw. Legasthenie, wobei der Übergang zwischen Menschen,

die gar nicht lesen und schreiben können, und Betroffenen mit

leichten Schwierigkeiten fließend ist«, so die Lehrerin. »Andererseits

wird das Lesen und Schreiben in unserer Gesellschaft im -

mer wichtiger. Wir von LOS vertreten die Philosophie, dass jedes

Kind, jeder Jugendliche und jeder Erwachsene, der durch eine Lese-

und Rechtschreibschwäche in seiner allgemeinen Entwicklung

beeinträchtigt wird, gefördert werden muss!«

Das LOS-Intensivtraining erfolgt in der Regel zweimal wöchentlich

über einen Zeitraum von im Schnitt anderthalb bis zwei Jahren

hinweg. Dank eines riesigen Fundus an Materialien und PC-

Programmen kann für jeden einzelnen T eilnehmer nach dem

Ausbildung 21

Wenn ein Kind den schulischen Anforderungen nicht gewachsen ist, bei Diktaten überdurchschnittlich

viele Fehler macht oder für Aufsätze außerdem extrem lange braucht, wenn es ungern liest oder schreibt,

dann liegt vielleicht eine Lese- und R echtschreibschwäche vor. »Faulheit ist selten der Grund, wenn

Grundschulkinder den Erwartungen ihrer Lehrer und Eltern nicht gerecht werden, denn in diesem Alter

sind sie in der Regel besonders wiss- und lernbegierig«, weiß Marianne Mücke, Leiterin des LOS-Instituts

in Witten. »Die Motivation bricht normalerweise erst nach vermehrten Misserfolgen ein.« Um dies

zu vermeiden, ist es ganz wichtig, die Kinder frühzeitig auf eine mögliche Lese-/Rechtschreibschwäche

zu testen. »Im LOS ist das nach Terminabsprache jederzeit kostenfrei möglich«, so die Institutsleiterin.

Marianne Mücke, Leiterin des LOS-Instituts in Witten.

Baukastenprinzip ein individuelles Förderpaket geschnürt wer -

den. Die Betreuung erfolgt in Gruppen von fünf bis acht Personen

durch qualifizierte Fachkräfte. »Forschungen haben ergeben, dass

junge Menschen in Kleingruppen besonders motiviert lernen, da

sie erfahren, dass sie mit ihren Problemen nicht allein sind und

sich gemeinsam über Erfolge freuen«, so Marianne Mücke. »Die

Lerngruppen müssen daher nicht nur fachlich, sondern auch

menschlich harmonieren. Dies berücksichtigen wir natürlich bei

der Zusammenstellung.«

Und der Erfolg gibt ihr recht: Viele Grundschüler schaffen es mit

Hilfe von LOS doch noch aufs Gymnasium. Und es ist nie zu spät,

um die Ärmel hochzukrempeln! »Wer seine Schriftsprachkompetenz

verbessert, hat später im Leben noch alle Chancen. Selbst

junge Erwachsene kurz vor

dem Abitur oder der Fachoberschulreife

haben wir schon erfolgreich

unterstützt: Es ist alles

eine Frage des Trainings

und der Motivation!«

Marianne Mücke

LOS Witten · Ruhrstraße 37

Tel. 0 23 02 / 2 02 49 08

LOS · Lehrinstitut für

Orthographie und

Sprachkompetenz

Ruhrstr. 37 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 2 02 49 08

www.losdirekt.de


22 Ausbildung

Ausbildung ist der Schlüsselfaktor

Agentur für Arbeit gibt Orientierung und setzt auf Netzwerk

»Wir müssen mit interessanten Informationsangeboten

früh ansetzen, um den Ju -

gendlichen den Einstieg in die Berufswelt

zu erleichtern«, so Geschäftsstellenleiter

Hans-Jürgen Scheele. »Viele Schüler wissen

gar nicht, dass es jenseits der zehn gefragtesten

Ausbildungsberufe noch viele

andere interessante Berufsbilder gibt,

auch in W itten! W ir haben sogar einige

Weltmarktführer: große Firmen, die international

erfolgreich sind, aber in Berufs -

feldern ausbilden, die bei den Jugendli -

chen nicht so im Fokus stehen.«

Ausbildungsbörsen sind wichtige zusätzliche

Angebote für den Überblick über die

Vielfalt der Berufe vor Ort. Mit allen Netzwerkpartnern

fand im Juni die erste ›Wittener

Nacht der Ausbildung‹ bei der DEW-

Karrierewerkstatt statt. Die P artner

wollen wegen des großen demografischen

Wandels Jugendliche frühzeitig mit Info -

tagen, Börsen und anderen Veranstaltungen

informieren. W ie groß der Informa -

tionsbedarf weiterhin ist, hat die Ausbil -

dungsstellen-Hotline im August gezeigt.

»Das Highlight kommt im Oktober«, weiß

Yvonne Besler vom Arbeitgeber-Service

der Agentur. »Auf der Ausbildungsmesse

Ennepe-Ruhr am 26.10. in Ennepetal, die

von der Agentur für Arbeit mit organisiert

und finanziert wird, präsentieren sich

rund 160 Unternehmen. Hier gibt es fun -

dierte Beratung und Information, aber

auch Styling-Tipps für Vorstellungsgespräche.«

Firmen und Institutionen fast aller

Fachrichtungen sind dort. Die Betriebe haben

großes Interesse, Nachwuchskräfte zu

gewinnen. Sogar eine Bewerber-Lounge ist

eingerichtet, wo ›Kurz-Vorstellungsgespräche‹

geführt werden. Und nicht nur die

Experten der Betriebe stehen zur V erfügung,

sondern auch die Mitarbeiter der Berufsberatung

– hier kann man seine Be -

werbungsunterlagen checken lassen!

Die Agentur für Arbeit Witten arbeitet gut

mit allen Schul -

formen, von der

Förderschule bis

zum Berufskolleg,

zusammen.

Die Berufsberater

haben einen

engen K ontakt

zu Lehrern und

Anzeige

Studium oder Ausbildung? Welcher Beruf passt zu mir? Wie bewerbe ich mich richtig? Welche Alternativen

gibt es? Orientierung bietet die Agentur für Arbeit Witten.

Gute Stimmung und viel Andrang bei der Ausbildungsmesse

Ennepe-Ruhr 2011

Geschäftsstellenleiter

Hans-Jürgen

Scheele

Schülern und bieten in allen Schulen

Sprechstunden an, informieren über Berufe

und Studienmöglichkeiten und vermit -

teln in Ausbildung. Neben den für alle

Schulen wählbaren Berufsorientierungsmodulen

aus ›Zukunft fördern‹ besteht in

Witten eine ganz besondere K ooperation.

In einem Pilotprojekt aus der erfolgrei -

chen ›komm auf Tour‹-Kampagne werden

an zwei Wittener Realschulen im November

sog. ›K ompetenzwerkstätten‹ reali -

siert. Hier können die Jugendlichen besonders

intensiv ihre Neigungen und

Fähigkeiten in Betrieben erproben.

Einzigartig ist auch das Projekt ›Karrieresprungbrett‹,

bei dem die Jugendlichen

noch während der Schulzeit in der DEW -

Karrierewerkstatt Betriebspraktika absolvieren,

was oft auch schwächeren Schü -

lern den W eg in eine Ausbildung ebnen

kann. Schon mit berufsvorbereitenden

Maßnahmen bei Bildungsträgern wie den

Kolping-Bildungszentren Ruhr in K ooperation

mit dem Berufskolleg W itten können

einige Schüler durch besondere Be -

treuung ihren Schulabschluss erreichen.

Hans-Jürgen Scheele: »Der Fachkräftebedarf

wird weiter zunehmen. Die Beleg -

schaften werden nicht nur älter , sondern

verstärkt in den kommenden Jahren das

Rentenalter erreichen. Gleichzeitig wird

bis 2020 die Zahl der Schulabgänger um

ein Fünftel sinken. Ein Grund mehr, jetzt

für die Fachkräfte von Morgen zu sorgen.

Ausbildung ist dabei der Schlüsselfaktor.

Davon profitieren nicht nur die Jugendli -

chen, sondern auch die Betriebe!«

Jugendliche, die sich beraten lassen möchten, können

sich jederzeit bei der Berufsberatung melden:

0 18 01 / 555 111*

Arbeitgeber können jederzeit freie Ausbildungsplätze

melden:

Die Arbeitgeber-Hotline der Agentur für Arbeit

Witten lautet: 0 18 01 / 66 44 66*

(*Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens

42 ct/min), Montag-Freitag, 08.00–18.00 Uhr)

Agentur für Arbeit Witten

Schlachthofstr. 27 · 58455 Witten

Witten@arbeitsagentur.de

www.arbeitsagentur.de


Anzeige

Christina Warsitz vertritt ihre Mandanten als F achanwältin für

Familienrecht insbesondere in Unterhalts- und Scheidungsver -

fahren, sowie als einzige F achanwältin für Verwaltungsrecht in

Witten in Auseinandersetzungen mit Behörden oder anderen öffentlichen

Institutionen, zum Beispiel im Beamtenrecht, Schul -

recht, öffentlichen und privaten Baurecht oder im Gewerbeuntersagungsverfahren.

Ihre weiteren Schwerpunkte liegen im

Versicherungsrecht und Arzthaftungsrecht.

Rechtsanwalt Czwikla betreut und vertritt Unternehmen vor allem

im Bereich des gewerblichen Inkassos, sowie Mandanten vornehmlich

auf den Gebieten des Miet- und Pachtrechts, Vertragsund

Kaufrechts sowie des Verkehrsunfallrechts.

»Eines ist für uns absolut vorrangig«, hebt Jörg Czwikla hervor ,

»bei uns steht jeder Mensch mit seinen individuellen Problemen

im Vordergrund. Wir setzen uns mit unserem vierköpfigen Team

für unsere Mandanten mit unserer gesamten fachlichen und persönlichen

Kompetenz ein.« Christina Warsitz ergänzt: »Dabei ist

die individuelle Beratung und Kommunikation in den Verfahren

für uns elementar wichtig. So sind für uns auch Mandantenbesuche

vor Ort eine Selbstverständlichkeit. Sei es, dass es für das Unternehmen

angenehmer ist, die Besprechung bei sich abzuhalten,

wo alle Unterlagen und eventuellen Gesprächspartner vor Ort

Unternehmen

Fünf Jahre Kanzlei Czwikla § Warsitz

Mit Hand und Fuß, Kompetenz und Erfahrung

Ende September feierten die Rechtsanwälte Christina Warsitz und Jörg Czwikla gemeinsam mit Mandanten

und Geschäftspartnern das fünfjährige Kanzleibestehen. Fünf Jahre, in denen sie sich erfolgreich

für ihre Mandanten eingesetzt und ihre sich ergänzenden Schwerpunkte eingebracht haben.

BERATUNG WIRTSCHAFT RECHT

Steuerberater – Wirtschaftsprüfer – Rechtsanwälte

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Telefon: 02302-282880 · www.bwr-witten.de

Für Christina Warsitz und Jörg Czwikla steht der Mensch im Vordergrund.

sind. Sei es, weil für die alleinerziehende Mutter die Kinderbe -

treuung in dem für die Kinder gewohnten Umfeld einfacher zu

gewährleisten ist und manche familiären Probleme sich dort auch

leichter besprechen lassen.«

Die Rechtsanwälte Czwikla §

Warsitz sind in ihrer Kanzlei

in dem charmanten Altbau in

der Augustastraße 32 für

Rechtssuchende zu erreichen.

Kostenfreie Parkplätze und eine

optimale Erreichbarkeit

mit öffentlichen Verkehrsmitteln

charakterisieren diesen

Standort. Weitere Informationen

finden sich auf der Homepage

der Anwälte unter

www.recht-witten.de.

Die Jubiläumsfeier wurde mit der Vernissage

einer Fotoausstellung von Thomas

Witte verbunden. Ab Oktober sind

die beeindruckenden Bilder für einige

Wochen in der Kanzlei zu bewundern.

Später soll ein Teil von ihnen zugunsten

einer gemeinnützigen Einrichtung

versteigert werden.

Rechtsanwälte

Czwikla § Warsitz

Augustastraße 32 · 58452 Witten

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Wohnungsgenossenschaft Witten-Süd eG 9 14 80-0

Südstraße 13 www.witten-sued.de

Siedlungsgenossenschaft Arbeiterheim eG 91 25 30

Josefstraße 7 www.saw-genossenschaft.de

Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft

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Otto-Hue-Straße 13 www.wohnungsbau-herbede.de

Gartenstadt Hüttenau eG 0 23 24/96 30-0

Thingstraße 15, Hattingen www.gartenstadt.de

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Herbstliche Highlights

Und kam die goldene Herbsteszeit,

Und die Birnen leuchteten weit und breit …

Hier wird ausgebildet: Lina Senekovic mit Azubi Julian Cronewitz (2. Lehrjahr).

Warmes Rot, Hellgelb und Ocker im Zwiegespräch

mit dunklem Grün – jetzt im

Herbst zeigt sich die Natur noch einmal

von ihrer üppigsten Seite. Könnten wir

doch nur einen Bruchteil dieser F arbenpracht

in die kommenden Monate mitnehmen

… W ir machen’s einfach und zwar

mit der kompetenten Hilfestellung der

Bommerholzer Baumschulen. »Unser

Tipp: Heidepflanzen!« empfehlen Sabine

und Lina Senekovic. »Zartes R osa, leuch-

Stille Tage

Ende Oktober zeigen die Bommerholzer Baumschulen

eine Auswahl an Gedenkschmuck.

... viel mehr Natur erleben

tendes Rot, sattes Violett oder strahlendes

Weiß – mit dem richtigen Arrangement haben

Sie den ganzen Winter über ein wunderschönes

Farbspiel auf dem Balkon und

im Garten. Der neueste Trend: Twins – eine

zweifarbige Heide.«

Wichtig dabei ist die Auswahl der Pflan -

zen. »Manche Arten stehen den Herbst

über bis Dezember und manchmal sogar

darüber hinaus in Blüte, andere entfalten

ihren Zauber von Januar bis hinein in den

April. Man spricht dabei gern von Som -

mer- und Winterheide«, erklärt Lina Senekovic.

Für welche Spielart Sie sich auch

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Beratung sind in unserer

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Die Apfelsorte Pinova gehört zu den neuen Stars

der Bommerholzer Baumschulen und zeichnet sich

durch besondere Unempfindlichkeit gegenüber

Schädlingen und Krankheiten aus.

entscheiden, im Moment ist für alle Hei -

desorten die perfekte Pflanzzeit. Dies gilt

auch für die Stauden und Grünpflanzen,

die über ihr Blatt wirken und im W inter

ebenfalls einen charmanten Blickfang bieten.

Und das gilt ebenso für die zahlrei -

chen Sträucher und Bäume der Bommer -

holzer Baumschulen.

Warum beispielsweise nicht schon an den

nächsten Herbst denken? In dem umfangreichen

Sortiment hochwertiger Contai -

nerpflanzen findet sich gewiss auch Ihr

favorisierter Apfel- , Birnen- oder Quittenbaum.

Darunter auch seltene Liebhaber -

sorten sowie sogenannte ›RE‹- und ›Pi‹-

Züchtungen, die nicht nur durch ihren

Geschmack, sondern auch ihre Robustheit

gegenüber Schaderregern und Krankhei -

ten überzeugen. Wer weiß, vielleicht pflücken

Sie ja schon im nächsten Spätsommer

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Unter Dach und Fach

Tradition startet neu durch

Jetzt, da sich die Altfirma nur noch verwaltungstechnischen Aufgaben

widmet, führt der Dachdeckermeister die Familientradition

im eigenen Unternehmen erfolgreich fort. Dabei kann Frank-

Dagobert Müller nicht nur auf die eigenen Stärken, sondern auch

auf die Erfahrung des ›alten‹ Personalstamms bauen, das gemeinsam

mit ihm im neuen Betrieb noch einmal begeistert durchstartet:

geballte Kompetenz rund um das Thema Bedachung – vom

Kleinstauftrag bis zum Großprojekt.

Spezialist für Naturschiefer

Flach-, Spitz- oder W almdach, Solaranlagen und Photovoltaik,

Dämmung und Energiesparmaßnahmen, aber auch F assaden,

Dachbegrünung sowie Klempnerarbeiten – »W ir führen alle Ar -

beiten oberhalb der letzten Geschossdecke durch!«, erzählt der

geprüfte Sachverständige für das Bauhandwerk. Dabei liegt ihm

neben der fachlichen Kompetenz vor allem eines am Herzen: »Wir

halten ein, was dem Kunden versprochen wurde!« Ein besonderes

Spezialgebiet ist die Ausführung von Arbeiten mit Naturschiefer:

»Aus der Erde geschlagen bis aufs

Dach! Schiefer ist eine dekorative

und langlebige Art der Dach- und

Wandeindeckung mit jahrhunder -

telanger Tradition«, erläutert der

Fachdozent für Schieferarbeiten

an der Handwerkskammer Dort -

mund. »Manche Unternehmen bieten

das gar nicht mehr an!«

Schwerpunkt

Schimmelbekämpfung

Eine weitere Kernkompetenz bildet

die Bekämpfung von Schim -

mel. »Ein brisantes Thema, für

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Diesem Mann ist sein Beruf quasi in die Wiege gelegt worden. Urgroßvater, Großvater, Vater … – Frank-

Dagobert Müller lebt und liebt das Dachdeckerhandwerk in vierter Generation und war als ältester Sohn

über 30 Jahre im väterlichen Betrieb in Langendreer tätig.

Frank-Dagobert Müller (re.) und Team am neuen, größeren Firmengelände am

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Mieter und Vermieter gleichermaßen«, weiß Frank-Dagobert Müller.

»Allzu schnell heißt es da ›falsch gelüftet‹ oder ›unsachgemäß

gedämmt‹. Wir gehen den Ursachen für Schimmelbildung präzi -

se auf den Grund, beispielsweise mit Langzeitmessgeräten, die

den Temperaturverlauf in der W ohnung minutiös aufzeichnen

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rem Energieversorger, den Stadtwerken Witten, einen

Zuschuss von 100 Euro erhalten können? Das

Förderprogramm 2012 der Stadtwerke für umweltschonende

und energiesparende Maßnahmen

macht’s möglich.

Erdgas ist ein sehr effizienter Energieträger, bei dessen Verbrennung

verhältnismäßig wenig Emissionen ausgestoßen werden.

Der hohe Heizwert und die relativ geringen Schadstoffemissionen

machen eine Umstellung der gesamten Heizungsanlage immer attraktiver.

Auch hier helfen die Stadtwerke: Bei erstmaliger Um -

stellung einer bestehenden Heizung auf Erdgas mit Brennwert -

technik wird für Ein- und Mehrfamilienhäuser ein einmaliger

Zuschuss von 250 Euro pro Wohneinheit ausgezahlt. Bei der Umstellung

auf sonstige Erdgasheizungen wird ein Zuschuss von 150

Euro pro Wohneinheit gewährt. Bei größeren Gebäuden ist der

Zuschuss auf fünf Wohneinheiten, die jeweils eine separate Stromzählermesseinrichtung

haben, begrenzt.

Gas-Brennwertgeräte zählen zu den preisgünstigsten, sparsamsten

und technisch ausgereiftesten Heizsystemen. Bei älteren Heizungsanlagen

geht ein Großteil der Wärmeverluste, also unge -

nutzte Energie, über die Heizungsabgase (ca. 150 Grad Celsius

heiß) durch den Schornstein verloren. Moderne Brennwerttech -

nik nutzt diese Energie aus den Abgasen, um zusätzliche Wärme

für die Heizung zu gewinnen. Wer ein altes Gerät mit schlechten

Wirkungsgraden betreibt, verschwendet also viel Energie. Eine

neue Gas-Brennwertheizung verfügt dagegen über ein hohes

Energieeinsparpotential und kann dazu beitragen, Ihre Heizkosten

signifikant und nachhaltig zu senken.

Eine Studie der Initiative ERDGAS pro Umwelt belegt, dass sich

eine neue Erdgas-Brennwertheizung im V ergleich zu anderen

Heizsystemen am schnellsten bezahlt macht. Nach durchschnittlich

nur 6,7 Jahren amortisiert sich demnach die Investition in

einem ungedämmten Gebäude, das vorher mit einem alten Gas -

kessel beheizt wurde.

Im Internet erfahren Sie mehr:

www.stadtwerke-witten.de

www.energieagentur.nrw.de

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Zusätzlich besteht mit Erdgas die Möglichkeit, zukunftsorientierte

Technologien wie die Mini- und Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung

oder Brennstoffzellen zu nutzen. Auch hier unterstützen die

Stadtwerke Witten ihre Kunden zusätzlich zu den staatlichen Förderprogrammen.

Über weitere Fördermöglichkeiten z. B. beim Erwerb eines Erd -

gasfahrzeugs oder bei der Erstumrüstung eines Gebrauchtwagens

auf Erdgasbetrieb informieren die Energieberater der Stadtwer -

ke auch gerne zu Hause bei Ihnen. Vereinbaren Sie ganz einfach

telefonisch einen Termin für eine kostenlose Energiespar-Bera -

tung unter Tel. 0 23 02 / 91 73 - 331 bzw . -332. Das Förderprogramm

der Stadtwerke ist zunächst bis zum 31. Dezember 2012

begrenzt. Deshalb sollten Sie sich jetzt schnell informieren – auch

über weitere Förderprogramme des Bundes und des Landes.

Übrigens: In den jetzt anstehenden kälteren Monaten lassen sich

die energetischen Schwachstellen Ihres Hauses am besten fest -

stellen – mit einer Thermografie. Diese werden die Stadtwerke in

Kürze wieder anbieten.

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Witten-Süd eG, Siedlungsgenossenschaft

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Herbede eG ,

Siedlungsgesellschaft Witten mbH, Gar -

tenstadt Hüttenau eG (Hattingen) und

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der Arge ist Frank Nolte, Vorstandsvorsitzender

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Refugium für Mensch und Tier

Der Herbstgarten

Ein frischer Wind pfeift über die Wiesen und Felder, Büsche und Bäume

färben sich leuchtend bunt und bei jedem Schritt knistert tro -

ckenes Laub unter den Füßen … Der Herbst übt auf uns Menschen

seit jeher eine ganz besondere Faszination aus. Doch auch die Tiere

freuen sich über die goldene Jahreszeit: Sie bauen sich Höhlen oder

verkriechen sich in kleinen Nischen und Spalten, um ihren Winterschlaf

zu halten und sich vor der Kälte zu schützen. Wie man einen

naturnahen Garten gestaltet, der seinen Bewohnern die nötigen Unterschlupfmöglichkeiten

bietet, wissen die Wittener GaLaBau-Meister

Lars Ehlers und Rolf Heier.

»Gehölzschnittarbeiten sind ab dem 1. Oktober

möglich, denn dann endet die Vogelschutzzeit.

Sträucher und Bäume sollten

jetzt fachgerecht zurückgeschnitten werden.«

Dies dient nicht nur dazu, die

Wuchsgröße zu regulieren, sondern auch

der Verjüngung der Pflanzen, die sich über

den Winter erholen und dann im nächsten

Frühjahr umso schöner aufblühen kön -

nen. Ein weiterer Punkt ist die ›Verkehrssicherheit‹

von Bäumen, für die jeder

Grundstückseigentümer die V erantwortung

trägt. Die F achleute der Ehlers &

Heier GmbH erstellen für ihre Kunden sogenannte

Baumkataster auf Basis zweimal

jährlicher Kontrollen. »Eine Prüfung wird

im belaubten, die andere im unbelaubten

Zustand durchgeführt«, erläutert Lars Ehlers.

»Die erforderlichen Maßnahmen, z.B.

Gehölzschnitte oder Baumfällungen, werden

von uns dokumentiert und zum ent -

sprechenden Zeitpunkt ausgeführt.«

Baumschnittarbeiten im Februar 2009

Doch was passiert eigentlich mit dem toten

Holz? »Holz- und Reisighaufen bieten

einen sicheren Unterschlupf nicht nur für

Igel, sondern auch für viele kleine Nutztiere

und Schädlingsbekämpfer wie Bienen

oder Schlupfwespen, die in den winzigen

Hohlräumen zwischen den Trockenholzlagerungen

Schutz findet«, erklärt Rolf Heier.

»W er auf diese W eise biologisch

gärtnert, kann meist sogar auf umwelt -

schädliche Pflanzenschutzmittel verzich -

ten!« Wird ein langlebiger Baum gefällt,

muss den Auflagen der Baumschutzsat -

zung Witten entsprechend ein angemessener

Ersatz gefunden werden. Auch hier

sind die Experten des Meisterbetriebs ge -

fragt. »Farbenfrohe Laubgehölze wie Buchen,

Linden, Eschen oder Amberbäume

sind besonders beliebt, nicht nur bei unseren

Kunden, sondern auch bei den Vögeln,

die in den Wipfeln ihre Nester bauen. Am

28. F ebruar beginnt dann wieder die

nächste Brutsaison.«

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Fällung einer Pappel

Ein weiteres aktuelles Thema im GaLa -

Bau sind Kanalsanierungen, die das

Unternehmen in Kooperation mit Sanitärbetrieben

und Fachfirmen für Inliner-Arbeiten

ausführt. »Es hat sich bereits he -

rumgesprochen, dass Hausbesitzer an

einer Dichtheitsprüfung ihrer privaten Abwasserleitungen

nicht mehr vorbeikom -

men. Bei zu behebenden Mängeln sind wir

für die Erd- und Ausschachtungsarbeiten

sowie die Wiederherstellung von Straßenbelägen

und Grünflächen zuständig.« Neben

Privatpersonen vertrauen übrigens

auch viele Firmen und W ohnungsgenossenschaften

auf die Expertise der Spezia -

listen.

Winterdienste werden von den Gartenund

Landschaftsbauern ebenfalls über -

nommen. In den letzten Jahren hat die

GmbH dazu verstärkt in moderne Maschinen

investiert. »Hauseigentümer haben

die Pflicht, den Gehweg vor ihrem Grundstück

bis morgens um neun Uhr zu räu -

men und dann bis 20 Uhr abends freizu -

halten – wenn jemand um 17.30 Uhr vor

Ihrer Haustür stürzt, können Sie theore -

tisch haftbar gemacht werden.« Lars Ehlers

und Rolf Heier erinnern sich noch gut

an den völlig verschneiten Winter vor zwei

Jahren: »Die Telefone standen nicht mehr

still, da wussten wir fast nicht mehr wohin

mit dem Schnee!«

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Hoch über den Dächern hält der Herbst mit großen Schritten Ein -

zug. Der W inter naht, und R egen und Sturm lassen den W unsch

nach heimeliger Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden aufkommen.

Ist die Dämmung der Außenwände jedoch unzureichend oder

ein Dach gar defekt oder ungedämmt, wird’s Zeit, sich an den Dachdecker

zu wenden. Das Bedachungsgeschäft Adler & Steveling

GmbH ist dann die richtige Adresse, um das eigene Heim wind- und

wetterfest zu machen.

Energie sparen

»Wir erledigen für Sie sämtliche Arbeiten

im Bereich der Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik«,

erklärt Dachdeckermeister

Gerd Steveling, geschäftsführender Gesellschafter

des 1926 gegründeten Beda -

chungsgeschäftes. »Unsere Schwerpunkte

liegen auf der Steil- und Flachdachsanie -

Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert sich

Gerd Steveling auch als Ehrenobermeister und

Ehrenkreishandswerksmeister für die Interessen

des Dachdeckerhandwerks sowie für die Handwerkerbelange

des Ennepe-Ruhr-Kreises. Für sein

ehrenamtliches Engagement wurde er 2009 mit

dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

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Abdichtungstechnik

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rung sowie auf gehobenen Dachdeckerar -

beiten im Schiefer- und Metalldachbe -

reich. Aber auch neue Trends, wie etwa die

Bereiche der Fotovoltaik und Dachbegrünung,

die im Zuge der Energiesparung und

aus ökologischer Sicht immer gefragter

werden, gehören zum Leistungsangebot

unseres Unternehmens.«

Fachkompetenz

Um auch weiterhin auf der Höhe der Zeit

zu bleiben und den Wünschen der Kunden

fachlich und beratend gerecht zu werden,

nehmen die Mitarbeiter, so Gerd Steveling,

regelmäßig an F ortbildungsmaßnahmen

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teil. Denn der Unternehmer weiß: Die Voraussetzung

für zufriedene Kunden ist neben

dem guten Service vor allem auch ein

fachkompetentes und erfahrenes Mitarbeiterteam.

»Unsere Kunden – sowohl Privatleute

als auch W ittener Wohnungsbaugenossenschaften

– wissen die Qualitätsarbeit

unseres Unternehmens zu schätzen.

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Dem Herbst gehörig trotzen

Ein herbstlicher Laubteppich mutet zwar

idyllisch an, verwandelt Bürgersteige bei

Regenwetter jedoch in glitschige Rutschbahnen.

Um dem entgegenzuwirken, setzen

immer mehr Leute auf leistungsstarke

Laubbläser und Kehrgeräte.

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40

Rechtstipp

Die Patchworkfamilie im Fokus

Erbrechtliche Probleme und Lösungen

Teil I

Der nachstehende Beitrag, welcher aus

zwei Teilen besteht, beschäftigt sich mit

der Situation von Eheleuten, welche Kin -

der aus früheren Beziehungen mit in die

neue Ehe gebracht haben. Der 1. T eil beschäftigt

sich mit der Fragestellung, wie

alle Kinder gleich behandelt werden kön -

nen.

Treffen die Eheleute keine R egelung im

Hinblick auf ihren Nachlass, so tritt ge -

setzliche Erbfolge ein. Der zuerst versterbende

Ehegatte würde also zu 1/2 von dem

überlebenden Ehegatten beerbt. Die leiblichen

Kinder des Erstversterbenden wür -

den die andere Hälfte des V ermögens erben.

Die Stiefkinder, also die Kinder des

längerlebenden Ehegatten, erben in die -

sem Fall zunächst nichts. Verstirbt sodann

der überlebende Ehegatte, so wird dieser

allein durch seine leiblichen Kinder

beerbt. Diese wären dann, im Vergleich zu

den Kindern des Erstversterbenden wirt -

schaftlich insoweit im V orteil, als der

Nachlass des Letztversterbenden durch

den ersten Todesfall um das Vermögen des

Erstversterbenden der beiden Ehegatten

vermehrt wurde. Die Kinder des längerlebenden

Ehegatten erhalten also dann

nicht nur das V ermögen ihres leiblichen

Elternteils, sondern auch einen T eil des

Vermögens des Stiefelternteils, welcher zuerst

verstorben ist. Dessen Kinder wiederum

partizipieren an dem Nachlass des zuletzt

Verstorbenen gar nicht.

Diese gesetzliche Regel ist im Hinblick auf

eine von denen Eheleuten gewünschte

Gleichbehandlung ihrer jeweiligen eigenen

Kinder mit den Stiefkindern mehr als unbefriedigend.

Berücksichtigt man weiter, dass die Ehe -

gatten in aller Regel zunächst ein Interesse

daran haben, dass der Längerlebende

von ihnen zunächst die V orteile aus dem

Vermögen des Erstversterbenden erhalten

soll, so wird die Benachteiligung der Kin -

der des Erstversterbenden der Eheleute

noch gravierender.

Setzen sich die Ehegatten, wie so häufig,

in einem so genannten Berliner Testament

zu Alleinerben ein und bedenken sodann

für den Fall des Todes des Längerlebenden

von ihnen alle Kinder zu gleichen T eilen,

so könnte sich die Situation ergeben, dass

die Kinder des Erstversterbenden bevor -

zugt würden. In diesem Fall spielt nämlich

das Pflichtteilsrecht der Kinder in Bezug

auf ihren leiblichen Elternteil eine erhebliche

Rolle. Durch die gegenseitige Erbeinsetzung

der Ehegatten zu Alleinerben sind

die leiblichen Kinder des Erstversterben -

den von der Erbfolge ausgeschlossen. Im

Falle der gesetzlichen Erbfolge hätten sie

die Hälfte des Vermögens des leiblichen Elternteils

erhalten. In einem solchen F all

sind sie berechtigt, ihren so genannten

Pflichtteil zu verlangen. Dieser besteht in

der Hälfte desjenigen, was sie im Falle der

gesetzlichen Erbfolge erhalten hätten.

Geht man z.B. davon aus, dass der Erst -

versterbende der beiden Ehegatten zwei

leibliche Kinder hatte, so hätten diese im

§

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Die Komplexität und Verschiedenartigkeit der Lebensentwürfe von F amilien nimmt stetig zu. Zu der

klassischen Familie aus zwei miteinander verheirateten Menschen und gemeinsamen Kindern gesellt

sich zunehmend ein anders gelagerter Familientypus bei dem (ggf. neben gemeinsamen Kindern) Kinder

aus früheren Beziehungen der Lebenspartner oder Ehegatten vorhanden sind. Wie stets bei solchen

gesellschaftlichen Entwicklungen, hinkt die Gesetzgebung diesen hinterher und passt sich den neuen Lebensgestaltungen

nicht oder nur unzureichend an.

Falle der gesetzlichen Erbfolge jeweils 1/4

des Vermögens des leiblichen Elternteils

kraft Gesetzes geerbt. Würden diese nun,

da sie ja enterbt sind, ihren Pflichtteil von

jeweils 1/8 geltend machen, so würden sie

bereits beim ersten Todesfall an dem Vermögen

ihres Elternteils beteiligt, obwohl

dies nach dem T estament der Ehegatten

so gar nicht vorgesehen war. Zugleich würden

sie aber nach dem T od des längerlebenden

Stiefelternteils an dem dann noch

vorhandenen Vermögen in voller Höhe mit

ihrer Erbquote beteiligt. Die leiblichen

Kinder des Längerlebenden würden hingegen

nur einmal an dem Vermögen partizipieren,

nämlich erst bei Eintritt des zweiten

Erbfalles. Als Stiefkindern steht ihnen

nämlich im Verhältnis zu dem Erstversterbenden

kein Pflichtteil zu.

Nicht zu vernachlässigen ist jedoch auch

der Pflichtteilsanspruch des bzw. der Kinder

des längerlebenden Ehegatten. Hier ist

nämlich zu berücksichtigen, dass aufgrund

des Umstandes, dass auch die Kinder des

Längerlebenden der beiden Ehegatten zu

Erben berufen werden, dessen / deren ge -

setzlicher Erbteil erheblich reduziert wird.

Nehmen wir an, dass der Längerlebende

der beiden Ehegatten nur ein leibliches

Kind hatte, während es bei dem Erstver -

sterbende zwei Kinder sind. Im F alle der

gesetzlichen Erbfolge hätte das Kind des

Längerlebenden seinen leiblichen Eltern -

teil alleine beerbt (wenngleich das Vermögen

geringer gewesen wäre, da ja das

Vermögen aus dem T odesfall des Stief -

elternteils nicht vorhanden gewesen wä -

re). Der Pflichtteil dieses Kindes würde

dann 1/2 betragen. Wäre der Zuletztver -

sterbende derjenige der beiden Ehegatten

gewesen, der das höhere Vermögen gehabt

hätte, so würde es sich möglicherweise

rechnen, die Erbschaft auszuschlagen und

stattdessen den Pflichtteil geltend zu machen.

Denn schon allein von der Betrach -

tung der Quoten her würde sich ein V orteil

ergeben. Nach der testamentarischen


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Erbfolge würde das leibliche Kind nämlich

nur 1/3 an Quote erhalten, während der

Pflichtteil bereits 1/2 betragen würde.

Wenn die Ehegatten also erreichen wol -

len, dass ihre Kinder und diejenigen des

Anderen erbrechtlich gleich behandelt

werden, so müsste eine Lösung gefunden

werden, bei der sichergestellt wird, dass

die jeweiligen leiblichen Kinder ihren

Pflichtteil nicht geltend machen. Die klassische

›Pflichtteilsstrafklausel‹ bietet

hierzu keine ausreichende Möglichkeit,

da Pflichtteilsrechte jeweils nur im Hin -

blick auf den jeweils leiblichen Elternteil

bestehen, nicht jedoch im Hinblick auf

den Stiefelternteil. Eine solche ›Pflicht -

teilsstrafklausel‹ wird insbesondere bei

Testamenten von Ehegatten, welche nur

gemeinsame Kinder haben, gewählt. Mit

dieser Klausel wird geregelt, dass dasjenige

der Kinder, welches im Falle des Todes

des einen Elternteils gegenüber dem an -

deren Pflichtteilsansprüche geltend

macht, von der Erbfolge nach dem Län -

gerlebenden ausgeschlossen ist und für

diesen Fall nur den Pflichtteil erhält. Dies

funktioniert bei einer P atchworkfamilie

nicht, da bei ihr der F all, dass die leibli -

chen Kinder des Zuletztversterbenden

den Pflichtteil geltend machen, nicht ge -

regelt werden kann.

Eine Lösungsmöglichkeit wäre, dass die

Ehegatten die jeweils leiblichen Kinder des

Anderen adoptieren, so dass diese als

Adoptivkinder den leiblichen Kindern

gleichgestellt sind. Dies ist jedoch in aller

Regel nicht gewünscht oder auch aufgrund

der fehlenden Mitwirkung des anderen

leiblichen Elternteils nicht möglich.

Als weitere Lösung käme in Betracht, dass

jeder der Ehegatten mit seinen jeweils leiblichen

Kindern einen so genannten

Pflichtteilsverzicht vereinbart, wobei hierbei

natürliche sichergestellt werden muss,

dass alle Kinder, nachdem sowohl der leibliche

Elternteil als auch der Stiefelternteil

verstorben ist, zu Erben berufen werden.

Die vorstehenden Ausführungen zeigen,

dass der Umgang mit dem Erbrecht bei

Patchworkfamilien nicht einfach ist und in

jedem Fall ein Fachmann bei der Gestal -

tung und Planung der Vermögensnachfolge

beigezogen werden sollte.

Der 2. Teil des Beitrags wird sich damit beschäftigen,

welche Möglichkeiten beste -

hen, das Vermögen für die eigenen leibli -

chen Kinder zu sichern und eine

Beteiligung der Stiefkinder am Vermögen

zu minimieren, ohne zugleich den neuen

Ehepartner zu benachteiligen.

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Rechtstipp 41

Der Verfasser ist seit Juni 2010 als R echtsanwalt

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Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge

(DVEV) und des Vorsorgeanwalt e.V. vor allem

erbrechtliche Mandate.

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oder so besser?‹ wird durch dieses paten -

tierte System nahezu überflüssig. Natür -

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nach, aber die festgestellten Abweichun -

gen liegen wirklich im Minimalbereich.«

Neuentdeckung: Junger Wilder

Auf der letzten Optikermesse traf Sonja

Waldmann auf einen bislang unbekannten

Brillendesigner. »Zurzeit

noch ein absoluter Geheimtipp,

aber ich bin mir sicher:

Das wird ein ganz großer

Name!«. Den verrät sie al -

lerdings nicht. W en wun -

dert es? Noch vertritt sie

ihn völlig exklusiv – »bis -

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in Deutschland, das

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Style Suite. »Längst hat

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Typberatung zu einem

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branche und Businesswelt

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die Produkte durch ihre enorme

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Aufgrund ihrer hohen Lichtreflektion

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Firmen und Privatpersonen (Farbberatung nach

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www.apowi.de · E-Mail: info@apowi.de

Apothekerin Sabine Geuser-Knoll

Beethovenstr. 23-25 · 58452 Witten

Tel. (0 23 02) 5 37 57 · Fax 2 73 88

Öffnungszeiten:

Mo–Fr 8–19 Uhr

Sa 9–14 Uhr

So bringen Sie Ihren

Kreislauf in Schwung

Besonders junge Menschen können davon ein Lied sin -

gen: Man steht ruckartig auf, plötzlich dreht sich alles.

Grund für typische Kreislaufbeschwerden wie Schwin -

del, Müdigkeit, K onzentrationsstörungen oder K opfschmerzen

ist oftmals ein zu niedriger Blutdruck. Hier

einige Tipps, wie Sie Ihren Kreislauf in Schwung bringen

können.

Wer sich schon nach dem

Aufwachen schlapp fühlt,

kann seine Lebensgeister

liegend auf Touren bringen,

indem er einzelne

Muskelgruppen wieder -

holt anspannt und lokkert.

Richten Sie sich

langsam auf, um Schwindelgefühle zu vermeiden. Bleiben Sie einen Mo -

ment auf der Bettkante sitzen und bewegen Sie Ihre Beine.

Ein kalter Gesichtsguss am Morgen belebt Körper, Geist und Seele. Auch

Wechselduschen können den Kreislauf ankurbeln, da sie die Blutzirkula -

tion der Haut anregen. Die T emperatur sollte dabei nicht unter 10 und

nicht über 38 Grad liegen. Alternativ eignen sich Fußbäder in abwechselnd

warmem und kaltem Wasser.

Schon an normalen Tagen benötigen wir 1,5 bis zwei Liter Flüssigkeit, um

den Stoffwechsel in Gang zu halten, bei heißen T emperaturen kann der

Bedarf auf vier Liter steigen. Die besten Durstlöscher sind bekanntermaßen

Wasser, Schorlen und T ees. Im Akutfall hilft eine T asse Kaffee oder

Espresso mit Zucker. Auch das Glas Sekt am Morgen soll wahre W under

wirken. Doch Vorsicht: Spätestens das zweite Glas macht müde!

Gesunde Ernährung ist der Schlüssel zu vielen Herz-Kreislauf-Problemen.

Konkret heißt das: V itamin- und vollkornhaltig statt einseitig und fett -

reich! Tipp: Täglich eine Handvoll Walnüsse stabilisiert den Kreislauf.

Regelmäßiger Sport hat sich bei Kreislaufbeschwerden ebenfalls bewährt.

Ideal ist ein kombiniertes Ausdauer- und Krafttraining. Im Büro: Unter -

brechen Sie die Arbeit für kleine Lockerungsübungen und gönnen Sie sich

in der Mittagspause einen Spaziergang – die frische Luft ist bestimmt auch

nicht verkehrt!

Gesunde Aktionen in Wittener Apotheken

23.10., 10–18 Uhr, Apotheke am Bodenborn

Weleda Gesichtspflegetag

24.10., 9.30–17.30 Uhr, Apotheke am Bodenborn

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Mit Naturheilkunde durch die Erkältungszeit

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Kreisstraße 117

58454 Witten-Rüdinghausen

Tel. 0 23 02/8 09 50 · Fax 80 17 95

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Steinhügel 4 · Witten-Heven

Tel. 0 23 02 / 5 79 11

e-mail: hainberg-apo@t-online.de

Öffnungszeiten:

Mo–Fr 8-13 Uhr · 15-18.30 Uhr

Sa 8.30-13

Ihre Apotheken in Heven

Rötger Althoff

Billerbeckstraße 70a

58455 Witten-Heven

Tel. 0 23 02 / 5 01 31

Öffnungszeiten: Mo–Fr 8-13 Uhr

15-18.30 Uhr · Sa 8.30-13

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Apothekerin für Offizin-Pharmazie

Hörder Straße 352 · 58454 Witten

Telefon (0 23 02) 4 74 87

Telefax (0 23 02) 4 72 21

Info@westfalen-apo-witten.de

Dr. Erol Yilmaz

Hörder Str. 8

58455 Witten

Tel: 02302 57611 · Fax: 02302 24951

info@central-apotheke-witten.de

www.central-apotheke-witten.de

Dr. Erol Yilmaz

Bebelstr. 4

58453 Witten

Tel. 02302 2825240 · Fax: 02302 2825244

info@sonnen-apotheke-witten.de

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Ganzheitlich fit mit Pilates

Einatmen, Ausatmen, die Beine langsam strecken, Halten … Sybille

und Stefan Karger, haben Schweißperlen auf der Stirn, wirken

gleichzeitig konzentriert und entspannt. Die beiden absolvieren ein

›Double Training‹ im Pilates-Studio F ederleicht. Trainerin Astrid

Möller erklärt: »Die Übungen werden nicht ›abgearbeitet‹, sondern

sehr bewusst ausgeführt, unter Berücksichtigung von A tmung und

Körperhaltung.«

Die von Joseph Hubertus erfundene Pila -

tes-Methode hat ihren Ursprung in der

Zeit des Ersten W eltkriegs und wurde

dann weiter entwickelt. Heute setzen ne -

ben R eha-Patienten und Menschen, die

ganz einfach ihre Kraft und Beweglichkeit

erhalten bzw . verbessern wollen, auch

Spitzensportler auf das K onzept eines

ganzheitlichen Körpertrainings. Das Stu -

dio Federleicht bietet Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse

im klassischen und

modernen Mattentraining – letzteres enthält

Fremdelemente z. B. der Physiotherapie

– sowie Gruppen-Stunden an den Allegro-Großgeräten.

Neu im K ursprogramm

ist ›eine Stunde für den Rücken‹, zu der eine

DVD mit Anleitungen für zu Hause herausgegeben

wurde. Die T eilnehmerzahl

Das Thema Fußgesundheit begleitet Kathrin d’Hone quasi schon ihr

ganzes Leben. Schließlich führt ihre Mutter, Podologin Gabriele Künzel,

bereits seit mehr als 40 Jahr en Fußpflege nach medinzinischen

Richtlinien durch. Die Liebe zu ihrem Beruf hat sie auch an ihre Tochter

weitergegeben, die sich vor einiger Zeit mit ihrer eigenen ebenerdig

und zentral gelegenen Praxis in der Südstraße niederließ.

Zu Kathrin d’Hones Leistungsspektr um gehören alle umfassenden

podologischen Behandlungen wie Fußpflege, Behandlung von Pr oblemnägeln,

aber auch Spangentherapie und Orthosenanfertigung.

Ein Spezialgebiet ist die ganzheitliche Nagelpilzbehandlung, bei -

spielsweise durch Entgiften. Jetzt, vor einigen Wochen, bestand sie

– als Zweitbeste ihres Jahrgangs – die staatliche Prüfung zu Podologin.

Mutter Gabriele Künzel gratuliert herzlich und wir natürlich auch!

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Hatha Yoga & Pilatestraining auf der Matte

sowie an Geräten wie dem Reformer, Arc,

Ball, Ring und Rolle

in den Gruppenstunden ist auf acht Personen

begrenzt, beim ›P ersonal Training‹

gilt die Aufmerksamkeit der zertifizierten

Trainerin allein einem Schützling. Er -

gänzt wird das Pilates-Angebot durch Yoga-Kurse.

»Pilates stärkt vor allem die Tiefenmuskulatur.

Angesprochen werden insbesondere

die kleinen Muskelgruppen im Beckenbo -

den-, Bauch- und Rückenbereich, die für

eine gesunde Körperhaltung, Stabilität

und innere Balance zuständig sind«, erläutert

Astrid Möller. Das strengt an, die Teilnehmer

sollen sich danach aber nicht ausgepowert,

sondern erholt und ausgeglichen

fühlen. Und noch besser: »Durch die Ganzheitlichkeit

der Methode gehen Bewe -

Witten hat eine neue Podologin

Kraft, Dynamik,

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gungsabläufe so in Fleisch und Blut über,

dass sie auch in alltäglichen Situationen

automatisch umgesetzt werden!«

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Astrid Möller beim ›Double Training‹ mit Sybille

und Stefan Karger.

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48

Schönheit · Gesundheit · Leben im Alter

›Scharfsichtig‹ im Alter

mit Multifokalen Kontaktlinsen

Es begann damit, dass mein V ater die Zeitung am Frühstückstisch

weit von sich strecken musste, um die winzigen Buchstaben scharf

erkennen zu können. Als meine Mutter vorschlug, er solle sich doch

endlich eine Lesebrille zulegen, grummelte er nur in sich hinein, er

hätte immer gute Augen gehabt. W ochen vergingen, bis er aufgab

und sich die längst überfällige Sehhilfe besorgte. Inzwischen bin ich

selbst in dem Alter, in dem ich damit rechnen muss, früher oder später

von einer altersbedingten W eitsichtigkeit betroffen zu werden,

und als überzeugte Kontaktlinsenträgerin ganz und gar nicht begeistert

von der Aussicht auf eine Lesebrille. Glück für mich, dass es

Multifokale Kontaktlinsen gibt!

»Die sogenannte ›Alterssichtigkeit‹ macht

sich in der R egel schon zwischen dem 40.

und 50. Lebensjahr bemerkbar«, erklärt

Augenoptiker Uwe Vladar . »Grund ist,

dass sich die Augenlinse verhärtet und an

Elastizität verliert, was dazu führt, dass

wir alles, was uns nahe ist, nur noch ver -

schwommen wahrnehmen können. Selbst

bei optimaler Linsenversorgung unserer

jeweiligen Fehlsichtigkeit benötigen wir eine

zusätzliche Lesebrille – aber genau damit

wollen sich eingefleischte Kontaktlinsenträger

nicht abfinden!« Eine raffinierte

wenn auch wenig bekannte Lösung sind

Multifokale K ontaktlinsen, auch Mehr -

stärkenlinsen genannt. Sie dienen der

kombinierten Korrektur von Alterssichtigkeit

und Kurzsichtigkeit bzw. Weitsichtig-

keit und ermöglichen ein scharfes Sehen

in alle Entfernungen – ohne Brille! Uwe

Vladar erläutert das clevere Prinzip: »Ähnlich

wie ein Gleitsichtbrillenglas verfügt eine

Multifokal-Linse über unterschiedliche

Sehfelder mit entsprechend unterstützender

Optik. Anders als bei der Brille blicken

Sie aber durch beide Zonen gleichzeitig.

Das Sehzentrum wird quasi ausgetrickst,

es ist, als ob Sie zwei Brillen übereinander

tragen, nur natürlich viel bequemer!«

Da kein Auge wie das andere ist, liefert die

moderne Industrie ein riesiges Portfolio an

Variationsmöglichkeiten: Linsenpaare mit

unterschiedlich angeordneten optischen

Zonen, Lösungen für ein einzelnes Auge,

harte und weiche Linsen, Monatslinsen,

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Gängiger: Multifokal-Linsen mit ringförmig angeordneten

Sehfeldern, durch die man gleichzeitig

hindurch schaut.

maßgefertigte 6- oder 12-Monatslinsen …

»Wir können die Sehaufgaben sogar auf -

teilen, d.h. dem ferndominanten Auge ei -

nen größeren W eitsichtbereich und dem

anderen dafür einen größeren Nahsichtbereich

zuweisen.« Die individuell beste Lö -

sung ausfindig zu machen, erfordert Zeit

und Geduld – ein Grund, weshalb sich die

Multifokalen Kontaktlinsen bislang eher

in Insiderkreisen einen Namen gemacht

haben. Vielen Optikern, aber auch man -

chen Kunden ist der W eg zum Seherfolg

schlicht zu umständlich, vor allem, da die

Erfolgsquote ›nur‹ 75 % beträgt. Uwe Vladar,

der die Mehrstärkenlinsen seit 22 Jahren

anpasst, sieht’s als sportliche Herausforderung:

»Ich bin erst glücklich, wenn

auch meine K unden rundum zufrieden

sind mit der Passform, der Verträglichkeit

und der neuen Sehleistung. Und die Erfahrung

hat gezeigt, dass diejenigen Kunden,

die am Ball bleiben und die nötige Zeit investieren,

am Ende zu den 75 erfolgrei -

chen Prozent gehören.«

Das gestochen scharfe Sehen ohne Lese -

brille hat für ihn viele Vorteile. »Nicht nur

beim Sport, sondern auch beim Autofah -

ren, bei handwerklichen Tätigkeiten oder

im Büro vor dem Computer genießen Sie

ein uneingeschränktes Sichtfeld und eine

viel größere Bewegungsfreiheit. Es ent -

steht die Illusion, dass man gar keine Sehhilfe

benötigt. Das steigert den K omfort

ungemein – vor allem, da Menschen zwi -

schen 40 und 50 heutzutage ja eigentlich

noch gar nicht ›alt‹ sind und ihr Leben viel

aktiver gestalten als noch vor einigen

Jahrzehnten!«

Die Segmentlinse funktioniert wie ein Gleitsichtbrillenglas:

Oben befindet sich der Fernbereich,

unten die Nahzone. Diese Lösung ist aber äußerst

selten.

Uwe Vladar

der Augenoptiker

Ruhrstr. 25 · Witten

Tel. 0 23 02 / 1 32 25


50

Schönheit · Gesundheit · Leben im Alter

20 Jahre Praxis drs. Kisters in Witten

Die Zukunft findet jetzt statt

Was bringt einen jungen niederländischen

Zahnarzt dazu, nach Witten zu kommen?

Schon während meines Studiums in Amsterdam

und innerhalb der folgenden W eiterbildungen

in London und Los Angeles

hatte ich bereits genaue Vorstellungen von

meiner eigenen zukünftigen Praxis. Mo -

dern sollte sie sein, mit höchsten Ansprü -

chen an die Zahnmedizin. Leider war die

Arztdichte Ende der 80er-Jahre in den

Niederlanden sehr hoch, was einem ehr -

geizigen Starter wie mir den ersehnten

Weg zur eigenen Praxis sehr erschwerte.

Mir wurde klar, dass ich mir den Traum einer

Praxis nur im Nachbarland erfüllen

konnte. Nach einer Assistenzzeit in einer

Praxis in Bochum eröffnete sich mir die

Möglichkeit einer Neugründung in Witten.

In den zurückliegenden 20 Jahren ist die

kleine Praxis gesund gewachsen, ich arbeite

mit einem 12-köpfigen Team und habe

seit 2,5 Jahren mit der Zahnärztin Zülfü -

naz Kardes eine kompetente K ollegin an

meiner Seite. Besonders freue ich mich darüber,

dass unter meinen P atienten viele

sind, die mir seit der ersten Stunde die

Treue halten

Was hat sich in den letzten 20 Jahren

in Ihrem Arbeitsalltag verändert?

Behandlungstechnisch hat sich enorm viel

getan, vor allem im Gebiet der Implantologie,

auf die wir uns besonders spezialisiert

haben. Die heutigen Implantate werden so

individuell und natürlich gestaltet, dass sie

nicht als Zahnersatz erkennbar sind. Und

doch können Sie damit ebenso kräftig zu -

beißen, gut kauen und unbeschwert lachen

wie mit gesunden eigenen Zähnen. Als

Spezialist Implantologie DGZI und geprüfter

Experte der Implantologie DGOI lege

ich natürlich Wert darauf, meinen Patienten

die neuesten Techniken und Materialien

anbieten zu können, beispielsweise

Kurzimplantate, durch die ein zusätzlicher

Knochenaufbau vermieden werden kann.

Ein weiteres beeindruckendes Beispiel ist

das Konzept ›Feste Zähne an nur einem

Tag‹, eine sichere, schonende und ästhetische

Methode zur Sofort-Versorgung eines

zahnlosen Kiefers mittels vier oder sechs

Implantaten. Der operative, zeitliche und

finanzielle Aufwand ist viel geringer als bei

herkömmlichen Methoden, die oftmals eine

Behandlungsdauer bis zu einem halben

Jahr mit sich bringen.

Haben sich die Patienten selbst verändert?

Auf jeden Fall – in vielerlei Hinsicht. Die

Patienten sind heute wechselbereiter und

suchen schneller den Weg zum Spezialis -

ten. Dabei spielt in unserer multimedialen

Welt auch das Medium Internet eine große

Rolle. Hier wird gezielt recherchiert, wel -

cher Arzt besondere Qualifikationen in einem

Fachgebiet aufweist, weshalb wir in -

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Um eins vorwegzunehmen, das ›Geburtstagspräsent‹ hat sich drs. Guido-Jan Kisters schon selbst ge -

schenkt: Mit dem dentalen 3D-Tomograf (DVT) steht ein wahres Hightechwunder in den Praxisräumen

im Esch. Eine Investition, die einiges über den Zahnmediziner und seine Praxis aussagt. Auch nach 20

Jahren ist der Spezialist für Implantologie nach wie vor bestrebt, seine Arbeit zu perfektionieren, Be -

handlungsmethoden wie auch medizinische Geräte stets auf dem allerneuesten Level zu halten und dem

Standard möglichst immer einen Zug voraus zu sein. Wir sprachen mit ihm über die vergangenen Jahre,

aber auch über seine Ziele für die Zukunft.

drs. Guido-Jan Kisters

und Zahnärztin Zülfünaz Kardes

zwischen viel W ert auf die Entwicklung

unserer Homepage legen.

Geändert hat sich auch die Bereitschaft,

das Thema Prophylaxe ernst zu nehmen

und somit selbst dazu beizutragen, die

Zahngesundheit lange zu erhalten, bei -

spielsweise mit Durchführung einer regelmäßigen

professionellen Zahnreinigung.

Wir haben hier viel Überzeugungsarbeit

geleistet – mit Erfolg: Insbesondere die

jungen Erwachsenen unter meinen Patienten

werden davon profitieren und Zahnerkrankungen

wie Parodontitis oder Gingi -

vitis bereits im Vorfeld vermeiden.

Eine Tendenz, die sich vor allem in den

letzten Jahren abzeichnet, ist eine neue

Einstellung bestimmten Materialien ge -

genüber. Nicht zuletzt aufgrund von Allergien

geht der Trend weg von Metalllegie -

rungen, dafür hin zur V ollkeramik. Es

versteht sich von selbst, dass wir auch dieser

Entwicklung gerecht werden. So ver -

wenden wir beispielsweise Zirkonoxid, ein

keramisches Material, das ursprünglich

aus der W eltraumforschung kommt und

sich für zahlreiche Zahnersatzlösungen

hervorragend eignet.


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Mal ganz anders gefragt:

Was hat sich bei Ihnen nicht verändert?

Wie am ersten Tag ist nach wie vor oberste

Priorität der Zahnerhalt, also durch innovative

T echniken selbst verloren ge -

glaubte Zähne zu retten. Sollte dies

wirklich nicht möglich sein, ist mein Be -

streben, den Patienten die optimale dauerhafte,

fest sitzende und attraktive Lösung

zum Ersatz fehlender Zähne zu verschaf -

fen. Das gilt heute wie vor 20 Jahren!

Geblieben ist auch die Devise, sich für den

Patienten ausreichend Zeit zu nehmen.

Gerade bei Angstpatienten ist dies von ungeheurer

Bedeutung. Menschen, die eine

richtiggehende Panik vor dem Zahnarztbesuch

entwickeln – das geht übrigens durch

alle Altersstufen und Schichten – und aus

diesem Grund den Gang zur Praxis unter

allen Umständen meiden, müssen eventuell

mit schwerwiegenden Folgen rechnen.

Ein Blick in die Zukunft …

Eigentlich findet bei uns Zukunft ständig

statt. Für meine K ollegin und mich ist es

sehr wichtig, eng an allen Entwicklungen

dranzubleiben. Dazu gehört die regelmä -

ßige Teilnahme an Kongressen im In- und

Ausland, aber auch, die Ausstattung der

Praxis auf dem neuesten Stand zu halten.

So bin ich sehr stolz auf unseren Neuer -

werb: einen dentalen Volumentomograph

(DVT), übrigens den bislang einzigen in einer

Zahnarztpraxis in W itten. Er ermög -

licht die derzeit genaueste Behandlungs -

planung in den Bereichen dentale

Implantologie und Chirurgie. Mithilfe der

dreidimensionalen Sicht auf die Anatomie

bestimmt er beispielsweise die exakte,

richtige und natürliche Position von Implantaten

und Kronen. W ir können so

noch genauer arbeiten. Der Patient profitiert

aber nicht nur von der somit erhöh -

Schönheit · Gesundheit · Leben im Alter 51

ten Qualität, sondern hat zudem den Vorteil,

dass er auf den W eg zum R adiologen

verzichten kann, wir wesentlich schneller

über den Status verfügen und somit auch

kostbare Zeit gespart wird. W enn Sie so

wollen, ist dies eines meiner größten Ziele:

als moderne Praxis alle Leistungen unter

ein Dach zu bringen – zum Wohle des Patienten.

Insofern sehen Sie mich zum

zwanzigsten Praxisjubiläum rundum zu -

frieden.

Das einzige, was ich mir wünschen würde,

wäre eine engere interdisziplinäre Zusammenarbeit

mit anderen medizinischen

Fachrichtungen – für mich eine wesentli -

che Voraussetzung für die Zukunft unse -

res Gesundheitswesens.

Zahnarztpraxis

drs. Guido-Jan Kisters

Spezialist Implantologie DGZI

gepr. Experte Implantologie DGOI

Im Esch 4 · 584 55 Witten

Tel. 0 23 02 / 2 40 66

www.drs-kisters.de


Centrovital 1

Georg Vecker Heilpraktiker

Körperorientierte Psychotherapie,

Paarberatung, Heilhypnose

Tel. 0 23 02 · 169 49 14

www.ganzheitlich-gesunden.de

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Leisch-Kampschulte & Röhrens

Hausärzte, Geriatrie, Sportmedizin

Tel. 0 23 02 · 67 21

Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Eveline Daub-Amend

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Tel. 0 23 02 · 69 09 72

www.daub-amend.de

Dr. med. Katharina Liederwald

Fachärztin für Allgemeinmedizin und Homöopathie

Tel. 0 23 02 · 6 02 63

Gemeinschaftspraxis für Orthopädie

und Unfallchirurgie

Dr. med. Dirk Nase · Facharzt für Orthopädie, Rheumatologie,

Manuelle Medizin

Dr. med. Bernhard Schul · Facharzt für Orthopädie,

Unfallchirurgie, Manuelle Medizin, Sportmedizin,

Akupunktur, H-Arzt

Dr. med. Dirk Fennes · Facharzt für Orthopädie, Manuelle

Medizin, Sportmedizin, Akupunktur

Tel. 0 23 02 · 97 89 60

www.orthopaedie-witten.com

Dr. med. Matthias Hoffmann

Hautarztpraxis · Facharzt für Dermatologie

Dermatologie, Allergologie, Venerologie, Ambulante Operationen,

Lasermedizin, Kinderdermatologie, Medikamentöse

Tumortherapie, Ernährungsmedizin, Naturheilverfahren,

Akupunktur, Berufsdermatologie, Neurodermitistrainer

Tel. 0 23 02 / 5 60 60 · www.hautarzt-dr-hoffmann.de

Praxisgemeinschaft für Heilpädagogik

und Mototherapie

Petra Süss, staatl. anerk. Heilpädagogin, BHP

Ellen Janssen, staatl. Gepr. Motopädin / DBM

Ina König, staatl. Gepr. Motopädin / DBM

Tel. 0 23 02 · 1 31 57

www.mototherapie-witten.de

www.heilpaedagogik-witten.de

ZFF – Zentrum für Haut- und Fußgesundheit

Sonia Lechtenbörger

Med. Fußpflege

Diabetikerfußpflege, Behandlung bei

eingewachsenen Nägeln und Nagelpilz

Tel. 0 23 02 · 98 48 698

www.gesundheitszentrum-fuss.de

Medizin und Therapie unter einem Dach

Heike Möller-Gerke – Praxis für Krankengymnastik

Bobath-Therapie für Säuglinge/Kinder/Erwachsene, PNF, Manuelle

Therapie, CMD, Krankengymnastik, Gerätegestützte Krankengymnastik,

SRT-Zeptor, Massage, Fango, Heißluft, Lymphdrainage,

Kinesio-Taping, Beckenbodengymnastik, Schlingentisch

Tel. 0 23 02 · 96 37 08 / www.moeller-gerke.de

Dr. med. Stefan Bruski · Hals-Nasen-Ohrenarzt

Das gesamte Leistungsspektrum der Hals-Nasen-Ohrenkunde wie

Hörprüfungen, Schwindeldiagnostik, Allergiediagnostik, Tinnitustherapie,

Frühdiagnostik von Krebserkrankungen, Behandlung von

Geruchs- und Geschmacksstörungen

Tel. 0 23 02 / 6 85 25

Milan-Apotheke

Filiale der Adler-Apotheke, Witten-Annen

Dr. rer. nat. Harald Werner · Apotheker, e. Kfm.

Meike Nowak · Apothekerin, Filialleiterin

Tel. 0 23 02 / 2 77 61 77

Kostenloses Service-Tel. 0800 · 584 53 01

www.milan-apotheke-annen.de

Mobiles Pflegeteam

Ambulante Senioren- & Krankenpflege

Lamik & Taubitz GbR

Tel. 0 23 02 / 91 22 55

www.mobilespflegeteam.de

Wortlaut – Praxis für Sprachtherapie

Andrea Bresser

Dipl.-Pädagogin / Sprachheiltherapeutin

Sophia Weber

Dipl.-Pädagogin / Sprachheiltherapeutin

Tel. 0 23 02 / 9 73 53 66

www.wortlaut.net

Centrovital 2

radiologie-ennepe-ruhr - Centrovital 2

Diagnostik in Witten, Ennepetal und Dortmund

Norbert Thor

Facharzt für Radiologie

Michael Kampschulte

Facharzt für Diagnostische Radiologie

Dr. med. Ralph-Alexander Meyer

Facharzt für Radiologie

Dr. med. Heino Wichmann

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www.radiologie-ennepe-ruhr.de

NOVOTERGUM Physiofitness

Björn Sendzik

Tel. 0 23 02 / 202 49 49

www.novotergum.de

Dr. med. Richard Luchs

Facharzt für Augenheilkunde

Tel.: 0 23 02 / 60 11 8

www.augenarzt-witten.de


Zu Besuch im Centrovital

Gemeinsam stark

»Insbesondere bei Patienten, die gleichzeitig

von verschiedenen Therapeuten be -

treut werden, ist eine interdisziplinäre Kooperation

ungemein wichtig. Schließlich

gibt es in unseren ›Disziplinen‹ Sprachtherapie,

Mototherapie, Physiotherapie und

Heilpädagogik durchaus Schnittpunkte«,

erklärt die staatlich anerkannte Heilpädagogin

Petra Süss. »Auch empfinden wir es

als sehr wertvoll, vom Erfahrungsschatz

der anderen zu profitieren und die eigene

Sichtweise durch zusätzliche Perspektiven

und Kenntnisse zu erweitern. Letztendlich

sind Therapien nur sinnvoll, wenn sich die

Therapeuten untereinander austauschen

und an einem Strang ziehen!«, fährt Di -

plom-Pädagogin Andrea Bresser fort.

Praxisgemeinschaft für Mototherapie/

Praxis für Heilpädagogik

Ellen Janssen, staatl. gepr. Motopädin (DBM),

INPP / NDT;

Ina König, staatl. anerkannte Heilpädagogin

(DBM), INPP / NDT;

Petra Süss, staatl. anerkannte Heilpädagogin

(BHP)

Es werden die F achrichtungen Mototherapie

und Heilpädagogik angeboten. Betreut werden

Kinder und Jugendliche von 0–16 Jahren mit

unterschiedlichen Formen von Entwicklungsbeeinträchtigungen

in den Bereichen W ahrnehmung,

Entspannung, Sprache, Spiel, Motorik,

Verhalten sowie der allgemeinen kognitiven

Entwicklung (Arbeitshaltung / Konzentration /

Lernen) und der neurophysiologischen Entwicklung.

Durch regelmäßige Elterngespräche und -

beratung (Triple-P) wird das Lebensumfeld des

Kindes mit einbezogen. Tel. 0 23 02 / 13 15 7

Medizin und Therapie unter einem Dach

Kurze Wege, direkte Kommunikation, gebündeltes Fachwissen – dafür steht das Centrovital in Witten-

Annen. Viele Praxen und Einrichtungen arbeiten eng zusammen, wie zum Beispiel die Praxisgemein -

schaft für Mototherapie / Praxis für Heilpädagogik, die Praxis für Krankengymnastik Möller-Gerke sowie

die Praxis für Sprachtherapie ›wortlaut‹.

Dies gilt vor allem für die Behandlung und

Therapie von Kindern. »In gemeinsamen

Fallbesprechungen können wir ganzheitlicher

vorgehen, ein gemeinsames K onzept

erarbeiten und uns zudem abstimmen,

wann welcher Behandlungs- oder Thera -

pieschwerpunkt gesetzt wird, um das Kind

bestmöglich zu fördern – ohne es zu überfordern«,

so die staatlich geprüfte Motopädin

Ellen Janssen.

Von den Eltern wird dieses gebündelte

Fachwissen dankbar angenommen. Heike

Möller-Gerke, staatlich geprüfte Krankengymnastin:

»Gerade bei Fällen, die unterschiedliche

Therapien erforderlich ma -

chen, haben die F amilien oftmals eine

Praxis für Krankengymnastik

Staatl. gepr. Krankengymnastin

Heike Möller-Gerke

Die Behandlungsschwerpunkte liegen in den Bereichen

Orthopädie, Chirurgie, Pädiatrie und

Neurologie. Zusammen mit dem Patienten werden

nach einer ausführlichen Befunderhebung

die Nah und Fernziele festgelegt und ein individueller

Behandlungsplan erstellt.

Die Therapieangebote sind KG, MT, KGG, MLD,

PNF, Bobath für Säuglinge, Kinder und Erwachsene.

Das Therapiekonzept wurde durch die

Stochastische Resonanztherapie, vor allem im

Neurologischen und Pädiatrischen Bereich, er -

folgreich erweitert.

Tel. 0 23 02 / 96 37 08

wahre Odyssee hinter sich und hören von

den beteiligten Stellen – Erzieher , Ärzte,

Therapeuten – entsprechend viele, teils

konträre Meinungen. Bei uns wissen sie,

dass wir ein gemeinsames Ziel verfolgen

und gemeinschaftlich agieren – zum Wohle

des Kindes. Und sie wissen, dass sie in

unser Therapiekonzept miteinbezogen

werden und durch uns wichtige Unterstützung

erfahren.«

Auch bei Einzeltherapien praktizieren die

Einrichtungen den Blick über den thera -

peutischen T ellerrand, um die optimale

Betreuung des Patienten – ob Kind oder

Erwachsener – zu gewährleisten. Mehr dazu

in einer späteren Ausgabe.

wortlaut – Sprachtherapie

Dipl.-Päd. Andrea Bresser,

Dipl-Päd. Sophia Weber

Ziel ist eine qualifizierte Durchführung von

Stimm-, Sprach- und Sprechtherapie bei Kin -

dern, Jugendlichen und Erwachsenen. Dabei

wird eine fachkompetente Diagnostik, umfas -

sende Beratung und individuell angepasste Therapie

durch interdisziplinäre Zusammenarbeit

mit Pädagogen, Ärzten und Psychologen effektiv

ergänzt.

Die Behandlung dient der W iederherstellung,

Verbesserung oder Vermeidung einer Verschlimmerung

der K ommunikationsfähigkeit, der

Stimmgebung, des Sprechens, der Sprache und

des Schluckaktes bei krankheitsbedingten Stö -

rungen.

Tel. 0 23 02 / 97 353 66


54

Schönheit · Gesundheit · Leben im Alter

Verbunden!

Per Smartphone das neue Lieblingslied runterladen, sich eine Sportveranstaltung

im Internet-Livestream ansehen oder mit dem besten

Freund in Hamburg skypen … Das moderne Leben spielt sich zusehends

auf einer digitalen Ebene ab. Menschen mit Hörproblemen

verlieren da schnell den Anschluss. Glücklicherweise bietet der

Markt eine große Auswahl an Hilfsmitteln für die unterschiedlichsten

Bedürfnisse.

»Hörgeräte werden heutzutage nicht nur

immer unauffälliger und modischer, sondern

auch immer intelligenter«, so Sabine

Fischer, Leiterin der W ittener Filiale der

Hörgeräte Steneberg GmbH. Ihr Tipp: Moderne

Hörsysteme von Oticon, die sich

Das Team (v. l.): Hörgeräteakustiker-Meisterin Sabine

Fischer mit ihrer Auszubildenden Pilar Schauten

sowie den Gesellen Thorsten Herrgesell und

Songül Yanik

über Blue Tooth mit Handys, TV-Apparaten,

PCs, MP3-Player oder sogar Navis

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verbinden lassen. »Die T echnik der Zukunft

und Ihr Anschluss an die W ireless-

Welt!«

Der K ontakt zwischen dem Hörsystem

und der externen Audioquelle wird über

eine drahtlose Fernsteuerung hergestellt,

welche auch z. B. Lautstärke und Pro -

grammauswahl regelt. »Hören ist mit der

Unterstützung durch ein Hörgerät stark

von der Entfernung zum akustischen Signal

und von den Umgebungsgeräuschen

abhängig«, weiß Sabine Fischer. »Die intelligenten

›Hörcomputer‹ von Oticon heben

Stimmen hervor und dämmen gleichzeitig

die Hintergrundgeräusche. So können Sie

beidohrig und ohne Qualitätsverlust TV

gucken, Musikhören oder T elefonieren

und genießen dabei hundertprozentige Bewegungsfreiheit.«

Analoge Festnetztelefone

oder TV -Geräte können durch einen

speziellen Adapter Blue T ooth fähig gemacht

werden. Für direkte Gesprächspartner

gibt es spezielle kabellose Mikrofone.

Und das Beste: Mit einem Knopfdruck

kann man zwischen den einzelnen Gerä -

ten hin und her wechseln.

»Besonders unsere jüngeren, aktiveren

Kunden schätzen die Vorteile einer Hörgeräteversorgung

mit kabelloser Blue Tooth

Technologie«, berichtet Sabine Fischer .

»Aber auch im Berufsalltag bedeutet diese

Entwicklung eine enorme Erleichterung

der Arbeitsabläufe! Gerne bieten wir die

unverbindliche Hörprobe dieser fantasti -

schen Technologie an.«

Hörgeräte Steneberg GmbH

Bahnhofstr. 55 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 5 47 91


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Mehr als eine Apotheke

Seit 112 Jahren ist die Germania Apotheke eine zentrale Anlaufstelle

in allen Belangen um das Thema Gesundheit. Vor elf Jahren übernahm

Apothekerin Eva Böllinghaus das Traditionshaus und baute es

architektonisch, insbesondere aber hinsichtlich der umfassenden

Servicepalette grundlegend aus. Also eine ganz normale moderne

Apotheke? Nicht nur, sondern mehr!

Eine der besonderen Leidenschaften von

Eva Böllinghaus ist das Spektrum hochwertiger

pflegender und dekorativer K osmetik:

»Sich wohlzufühlen bedeutet auch,

sich gepflegt und attraktiv zu fühlen. Da -

bei möchten wir unseren Kunden helfen –

auf Grundlage unseres pharmazeutischen

Fachwissens in Verbindung mit intensiven

Weiterbildungen im Bereich Kosmetik. Eine

Aufgabe, die uns sehr am Herzen liegt.«

Pink October

Im Oktober widmet sich die Germania Apotheke

ebenfalls einem ausgesprochen femininem Thema:

der weiblichen Brust. Geplant ist die Präsentation

exklusiver Pflegeprodukte, aber auch Aktionen

und Informationen zum Thema Brustkrebs. »Wir

möchten dieser so wichtigen Thematik eine größere

Selbstverständlichkeit geben.«

Da wundert es nicht, dass Eva Böllinghaus

einen weiteren, konsequenten Schritt ge -

tan hat: die Ausbildung zur integrativen

Farb-, Stil- und Imageberaterin (übrigens

beim Testsieger der Stiftung Warentest).

»Ich unterstütze meine Kunden dabei, ihrer

ganz persönlichen Schönheit durch das

richtige Make-up, die passenden F arben,

Schnitte und Materialien Ausdruck zu verleihen.«

Das beinhaltet auf W unsch auch

die Kleiderschrankberatung daheim. Als

Farb-, Stil- und Imageberaterin ist Eva

Böllinghaus nur am W ochenende tätig:

»Das schöne ist, dass meine erworbenen

Kenntnisse in die K osmetikberatung hier

in der Germania Apotheke einfließen, was

meine Kundinnen sehr zu schätzen wis -

sen.«

Schönheit · Gesundheit · Leben im Alter 55

Germania Witten Apotheke

Ruhrstr. 28 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 2 82 48 00

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Ringen, Rütteln, Radeln

Marien-Hospital Witten stärkt Bürgern den Rücken

Einen solchen Menschenzulauf hat W itten selten gesehen: 3000

Sportler, Nicht-Sportler, junge und ältere Gäste nutzen Anfang des

Monats die Gelegenheit, sich im Marien-Hospital zum Thema Rü -

ckengesundheit zu informieren und einige der Angebote direkt vor

Ort auszuprobieren. Als Höhepunkt der W oche des Rückens hatte

die Wittener Klinik am 8. September zum Aktions- und Informati -

onstag ›Rücken fit?‹ geladen.

Mitarbeiter der physiotherapeutischen Abteilung

informierten über Tape-Techniken und den Einsatz

von Therapie-Bändern für einen gesunden Rücken.

Und genau diese Frage stand dann auch

im Mittelpunkt des Geschehens: W ie mache

ich meinen Rücken fit? Die Besucher ,

die den aufgebauten P arcours im Veranstaltungszelt

am Marienplatz von der ersten

bis zur letzten Station durchliefen,

hatten im Anschluss viele Antworten. Die

Grundidee war jedoch immer gleich: Bewegung.

So konnten die Gäste direkt vor Ort

in verschiedene rückenfreundliche Trai -

ningsarten einsteigen. Das Angebot reichte

von einer kurzen Tour auf einem Sinex

Fahrrad über Zumba- Tanzeinheiten bis

hin zu den 5 ›Tibetern‹, die für mehr Ausgeglichenheit

von Körper und Geist sor -

gen.

Einen Höhepunkt der Rückenwoche bildete die

Übertragung einer 40-minütigen Live-OP, in deren

Rahmen eine vollendoskopische Bandscheibenoperation

vorgenommen wurde.

Darüber hinaus präsentierten die Ringer

des KSV Witten 07 in Vorführungen Griffe

und Bewegungsabläufe. Neugierige

konnten ihr Gleichgewicht unter Rüttelbedingungen

oder auf einem schmalen Ba -

lance-Board testen. Wer wissen wollte, mit

welchen Sitzmöbeln man optimal am

Schreibtisch sitzt oder welche Haltung den

Rücken bei der Hausarbeit am wenigsten

belastet, wurde bei der V eranstaltung

ebenfalls gut beraten: Neben der aktuellen

Beschaffenheit der eigenen Rückenmuskulatur

konnte auch die richtige P osition

beim Sitzen, Stehen und Liegen im Zelt

analysiert werden.

Theoretisch, aber nicht weniger spannend

wurde es bei den K urzvorträgen des Zentrums

für Orthopädie und Unfallchirurgie.

In kurzweiligen Beiträgen berichteten

Fachleute unter anderem über ›Schmerz -

therapie bei Rückenschmerzen – was ma -

che ich beim Hexenschuss?‹ und ›Rückenleiden:

Vorbeugung und Behandlung – Wie

kann ich mir selbst helfen?‹. Darüber hi -

naus boten die Experten am eigenen Messestand

faszinierende Einblicke in das

menschliche Rückgrat anhand eines gro -

ßen Wirbelmodells. Der

Ablauf einer minimalinvasiven

W irbelsäulen-OP

wurde ebenfalls

erläutert. Die Angebote

der physiotherapeutischen

Abteilung der St.

Vincenz Gruppe Ruhr

rundeten das Pro -

gramm ab. Sie infor -

mierten über T ape-

Techniken und den

Einsatz von Therapie-

Bändern für einen ge -

sunden Rücken.

Während zahlreiche Mutige noch am

Nachmittag die Kletterwand im Außenbereich

erklommen, zeigten sich die V eranstalter

des Aktionstages sehr zufrieden

und blicken freudig auf die vergangenen

Tage zurück. Die Woche des Rückens im

Schönheit · Gesundheit · Leben im Alter 57

Die Woche des Rückens im September war ein voller

Erfolg.

Marien-Hospital hatte mittwochs mit ei -

ner von 600 Gästen besuchten orthopädi -

schen Fortbildung begonnen. Am Freitag

machten dann 400 Grundschulkinder den

Parcours unsicher.

Wiederholung? – »Nicht ausgeschlossen«,

meint Simone Lauer , Mitglied der Ge -

schäftsleitung der St. V incenz Gruppe

Ruhr. »Die Zahl der Besucher hat uns ge -

zeigt, dass das Thema Rücken in der Ge -

sellschaft sehr präsent ist. W ir sehen es

auch nach der Veranstaltung weiterhin als

unsere Aufgabe, die Leute darüber auf

dem Laufenden zu halten.«

Am Freitagmorgen stürmten 400 Grundschulkinder

die zahlreichen Messestände.

Marien-Hospital Witten

Marienplatz 2 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 1 73-0

www.marien-hospital-witten.de


58

Schönheit · Gesundheit · Leben im Alter

Fit in den Herbst

Wenn die Tage kürzer und kühler werden, schalten wir gern selbst

einen Gang zurück. Kuschelige Gemütlichkeit mit der Wolldecke

auf dem Sofa, lange Leseabende, herrlich faule Fernsehstunden –

warum nicht? Prinzipiell ist es durchaus sinnvoll, die ruhigere

Jahreszeit auch entsprechend ruhiger anzugehen. Und doch, den

inneren Schweinehund vollends von der Leine zu lassen, hat nicht

nur Positives. Von den Winterpfündchen, die sich so peu à peu um

die Hüfte anlagern, mal ganz zu schweigen. Ein aktiver Organismus

und starkes Immunsystem bieten die beste Grundvoraussetzung,

Schnupfen, Husten & Co. schon im Vorhinein einen Riegel

vorzuschieben.

An die frische Luft

Ob Walken, Joggen oder ein zünftiger Spaziergang – die K ombination

von frischer Luft und Bewegung stärkt die körpereigenen

Abwehrkräfte. Die Anzahl der Immunzellen nimmt zu, gleichzeitig

steigt auch ihre Funktionsfähigkeit. Dadurch kann der Kör -

per schneller auf eindringende Keime reagieren. Ein weiterer Vorteil:

Beim Outdoorsport gewöhnt sich Ihr Körper an stärkere

Temperaturschwankungen und lässt sich nicht von jedem noch

so kleinen Windhauch umhauen. Achten Sie jedoch auf ausrei -

chende Regenerationszeiten!

Gesunde Ernährung

Gerade im Herbst benötigt Ihr Körper zum Aufbau eines Schutzschildes

gegen Krankheitserreger viel frisches Obst und Gemüse

mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen. Vitamin E findet

Jedermann kann

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Jetzt durchstarten, werde Fit und

Gesund bis ins hohe Alter.

sich beispielsweise in Pflanzenölen, V itamin A in Karotten und

Vitamin C in P aprika, Brokkoli, Kiwi und Orangen. Achten Sie

darauf, dass Sie genug Zink, z. B. in Form von Vollkornprodukten

und Hülsenfrüchten zu sich nehmen, denn dieser Mineralstoff aktiviert

die Bildung von Antikörpern.

Heißer Dampf an kühlen Tagen

Regelmäßiges Saunieren wärmt nicht nur den Körper , sondern

kurbelt das Immunsystem an und verbessert das Hautbild. Sau -

nieren erhöht zudem die Abwehrstoffe im Blut. So belegen Studien,

dass durch die Saunawärme die Hauttemperatur auf etwa 42

Grad Celsius steigt, dadurch wird der Stoffwechsel aktiviert und

die Infektabwehr erhöht. Auch psychisch wird viel getan: Der warme

Saunaraum ermöglicht eine geistige Erholung, das anschlie -

ßende Abkühlen eine nervlich bedingte Erfrischung.

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Wir beraten, versorgen und begleiten Sie nach einer Stomaanlage

oder Katheterableitung diskret und kompetent bei:

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stehen wir Ihnen kompetent zur Seite!

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»Der Sportler bekommt bei uns seine Bandage,

die Brustkrebspatientin ihre Prothese

mit passender Wäsche, die Seniorin ih -

ren Elektrorollstuhl und das Kind seine

Schuheinlagen«, zählt Geschäftsführerin

Jutta Kaiser auf. »Voraussetzung bei einer

solchen Produktvielfalt ist selbstverständlich

eine absolute Fachkompetenz. Wir beraten

Sie individuell und diskret.«

1989 gegründet, besteht der F amilienbetrieb

– neben Ehemann Michael Kaiser ist

inzwischen auch Tochter Eva Kaiser-Wietfeld

im Geschäft – heute aus vier Fachabteilungen.

Das ›Reha Team‹ umfasst ›alles

was rollt‹: R ollstühle, Rollatoren, Pflegebetten

etc., sowie technische Hilfsmittel

rund um Bad und WC. Im ›Sani Team‹ finden

sich die klassischen Produkte eines

Sanitätshauses, von Kompressionsstrümpfen

und Bandagen über Bademoden und

Miederwaren bis hin zu Fitnessge -

räten und W ellnessartikeln. Das

›Care T eam‹ beschäftigt sich mit

den Themen Stoma, Inkontinenz,

Sondenernährung sowie Wundversorgung.

In Abstimmung mit Pfle -

gekräften und Medizinern werden

die Patienten von speziell ausgebildeten

F achkräften im Kranken -

haus, im Altenheim oder in ihrer

häuslichen Umgebung versorgt.

Ganz neu ist eine eigene Orthopä -

diewerkstatt.

»Als Vertragspartner aller Krankenkassen

unterstützen wir Sie gerne bei den Formalitäten

und übernehmen die Klärung der

Kostenfrage«, so Jutta Kaiser . »Darüber

hinaus können wir als K ooperationspartner

von Krankenhäusern und Brust- /

Darmzentren in Witten und Herdecke sowie

dem P alliativnetzwerk W itten und

dem Lymphnetz Bochum wichtige Kontakte

vermitteln.« Ausgebildet wird für den

eigenen Bedarf im kaufmännischen Ge -

sundheitswesen sowie – ab 2013 – in der

Orthopädietechnik.

»Besonders am Herzen liegt uns aufgrund

der demografischen Entwicklung der Se -

niorenbereich. Für diese K undengruppe

richten wir in unseren Räumlichkeiten

derzeit ein beispielhaftes Seniorenzimmer

ein«, erzählt die Geschäftsführerin. Eine

Schönheit · Gesundheit · Leben im Alter 59

Alles für die Gesundheit aus einer Hand

Den Alltag trotz Handicap selbstständig im gewohnten häuslichen Umfeld meistern – dieser W unsch

vieler betagter oder von einem Handicap betroffener Menschen lässt sich dank moderner Hilfsmittel

durchaus realisieren. In der größten Hilfsmittelausstellung im Ruhrgebiet präsentiert das R eha Team

Kaiser alles für die Gesundheit unter einem Dach.

zweite Ausstellung befasst sich ab sofort

mit den Themen Schlaf und Rückenge -

sundheit. Als Stützpunkthändler eines

Herstellers für Treppenlifte verfügt das

Reha-Team Kaiser neuerdings außerdem

über einen Lift zwischen Erd- und Untergeschoss

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60

Schönheit · Gesundheit · Leben im Alter

Gemeinschaft macht fröhlich!

Fröhliches Stimmengewirr erklingt aus der kleinen Begegnungsstätte

von Pro Senior. Herr Schubert, Frau Wirt und Herr Hußmann haben

mit ihren Betreuern am Tisch Platz genommen und lassen sich

den Apfelkuchen mit Sahne schmecken. Es wird geplauscht und gescherzt.

Auch Therapiehund Frieda ist mit von der P artie und holt

sich Streicheleinheiten ab.

Fröhliche Runde: Monika Bonk (2.v.l.) mit Senioren

und Betreuern

Jeden Mittwoch lädt das Unternehmen für

qualifizierte Seniorenbetreuung zum ge -

mütlichen Kaffeeklatsch. »Ab 14 Uhr ho -

len wir die T eilnehmer zu Hause ab«, er -

zählt Geschäftsführerin Monika Bonk.

»Nach dem Kaffeetrinken vertreiben wir

uns den Nachmittag mit Gedächtnistrai -

ning, Kniffeln, Singen, Basteln und Ma -

len.« Die Kunstwerke, die auf diese Weise

entstehen, werden dann häufig in den Geschäftsräumen

ausgestellt. »Bei schönem

Wetter sitzen wir auch schon mal hinterm

Haus auf der Wiese oder fahren eine Runde

mit der MS K emnade. Darauf freuen

sich unsere Senioren die ganze Woche!«

Neben altersgerechten Freizeitangeboten,

Ausflügen und F erienreisen – in diesem

Jahr geht es an die Nordsee – gehören Assistenzen

im Haushalt, bei alltäglichen Besorgungen

oder bei der Körperpflege zum

Leistungsspektrum der Firma. »Viele Angehörige

wissen nicht, dass die Nachmit -

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Mitarbeiterin Monika Rossmann und Therapiehund

Frieda

tagsbetreuung im Falle einer Demenzerkrankung

über die Krankenkasse abge -

rechnet werden kann«, so Monika Bonk.

»Wir informieren und unterstützen Sie

gerne.«

Pro Senior

Qualifizierte Seniorenbetreuung

Wannen 116 · 58455 Witten

Tel. 0 23 02 / 1 76 46 80

www.pro-senior-bonk.de


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Seit 14 Jahren ist die 1998

vom Internisten Dr . Michael

Koch initiierte Tumorkonfe -

renz eine feste Institution in

der Versorgung krebskranker

Menschen. R egelmäßig bera -

ten Ärzte des EvK gemeinsam

mit niedergelassenen Kollegen

über Diagnosen und die best -

mögliche Behandlung – bis -

lang in der Gemeinschaftspraxis

Ardeystraße. Seit dem 23.

August nun tagt die Expertenrunde

wöchentlich im neueingerichteten

Besprechungs -

raum der Strahlentherapie am

EvK. »Ein neuer Standort mit

vielen Vorteilen für die beteiligten Ärzte,

ihre interdisziplinäre Arbeit und damit natürlich

auch für den Patienten«, freut sich

Dr. Christoph Hackmann, der als leitender

Abteilungsarzt für den stationären Be -

reich die Klinik für Hämatologie und On -

kologie gemeinsam mit Dr . Jacqueline

Rauh aus der Gemeinschaftspraxis Ardeystraße

führt.

»Am EvK sind die behandelnden Ärzte aller

Fachrichtungen präsent und können

ihr Wissen und ihre Expertisen vor Ort

einbringen. Das betrifft auch die Assis -

tenzärzte, die durch ihren tagtäglichen

Umgang mit den Patienten einen genauen

Einblick in ihren derzeitigen Zustand ha -

ben«, führt Dr. Jacqueline weiter aus. Fazit:

Kürzere Wege für den Großteil der Mediziner,

ein geringerer logistischer

Aufwand sowie optimale technische V oraussetzungen

machen die K ooperation

nicht nur angenehmer, sondern um einiges

effizienter. So haben alle beteiligten Ärzte

und Therapeuten jederzeit Zugriff auf den

kompletten Praxis-Server und damit auf

die Befunde aller relevanten Kliniken.

Dazu gehören neben der Onkologie des

Weiteren Strahlentherapeuten, Chirurgen,

Gerontologen und Gastroenterologen des

EvK sowie die R adiologie W itten. »Ge -

meinsam besprechen wir alle onkologi -

schen Fälle, erwägen die V or- und Nachteile

unterschiedlicher Therapieansätze,

um gemeinschaftlich die optimale Behandlung

zu eruieren«, erläutert Dr. Josef Kurzeja,

Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie.

Oliver Johann W olf, Facharzt für

Diagnostische Radiologie, ergänzt: »Dabei

profitieren wir von der zusätzlichen V erzahnung

zwischen ambulanter und stationärer

Versorgung.« Dem stimmt Dr. Ulrich

Weitkämper, Chefarzt der Klinik für Ge -

riatrie zu: »Krebserkrankungen treten statistisch

gesehen im Alter häufiger auf. Im

Zuge unserer demographischen Entwick -

lung bedeutet dies, dass immer mehr alte

Menschen an Krebs erkranken. Insofern

bin ich sehr froh, dass die Meinungen und

Erfahrungen spezialisierter Kollegen hier

zusammengetragen werden und wir uns

untereinander austauschen.«

Aber auch alle in Witten niedergelassenen

Ärzte haben die Möglichkeit, in der Tu -

morkonferenz eigene Patienten vorzustellen

und sich gemeinsam mit den versam -

Schönheit · Gesundheit · Leben im Alter 61

Netzwerk für bestmögliche Therapie

Wöchentliche Tumorkonferenz am Evangelischen Krankenhaus

Kaum eine Diagnose ist mit so viel Angst verbunden wie Krebs. Angst vor der Krankheit selbst und ihrem

Verlauf, Angst aber auch vor der Behandlung und ihren Auswirkungen. Hinzu kommt die Unsi -

cherheit, ob wirklich die richtige Diagnose gestellt wurde, die optimale Therapie angewendet wird. Nicht

selten holen sich Betroffene da eine zweite oder dritte Meinung ein. Anders am Gesundheitsstandort Witten,

hier können Patienten sichergehen, dass keine einsame Entscheidung gefällt wird.

Investitionen am EvK im onkologischen Bereich

› 2007 Eröffnung der neuen Strahlentherapie,

Herzstück ist der hochmoderne Linearbeschleuniger

› Oktober 2011 Ausbau des onkologischen

Schwerpunktbereichs zu einer eigenständigen

Fachklinik für Hämatologie und Onkologie mit

30 Betten

› März 2012 Eröffnung der modernisierten onkologischen

Station inklusive einer neuen Palliativstation

mit fünf Betten

› August 2012 Ansiedlung der Tumorkonferenz

mit Einrichtung des hochmodernen Videokonferenzsystems

Im Konferenzraum können auf zwei Flachbildschirmen

Videotelefonate mit externen Experten geführt

und Aufnahmen von erkrankten Organen gezeigt

werden.

melten Spezialisten zu beraten. »Sie alle

sind uns herzlich willkommen«, betont Dr.

Rauh. Wurde bislang die Beteiligung an

der Konferenz durch Terminschwierigkeiten

erschwert, können die Ärzte nun mit

Hilfe des hochmodernen V ideokonferenzsystems

über einen PC an der Bespre -

chung teilnehmen, ebenso wie weitere Experten.

Dafür benötigen sie eine spezielle

Kommunikationssoftware. So wird regel -

mäßig der Pathologe Prof. Dr. Stathis Philippou

(Augusta-Krankenhaus Bochum)

zugeschaltet und kann den Konferenzteilnehmern

via Webcam und entsprechender

Software die Befunde live demonstrieren.

Nicht nur, dass seine Expertisen für ge -

meinsame Entscheidungsfindungen von

großer Bedeutung sind, für ein zertifiziertes

Tumorzentrum wie dem EvK, ist die

Anwesenheit eines Pathologen zwingend

vorgeschrieben. Somit ist die Tumorkon -

ferenz ein weiterer wichtiger Pluspunkt

für die K ompetenz des Evangelischen

Krankenhauses im Bereich Krebstherapie.

www.evk.de


62

Schönheit · Gesundheit · Leben im Alter

Im August wurden die neuen Räumlichkeiten der DRK-Sozialstation

in der Annenstraße 7 eingeweiht. V on hier aus koordiniert

Gabriele Zuber die Einsätze der 27 Fachkräfte, die in Witten und

Umgebung ständig rund 100 K unden nach dem Prinzip der Be -

zugspflege betreuen. »Die Vergrößerung unseres Teams hatte die

räumliche Erweiterung erforderlich gemacht«, erzählt sie. »Das

neue Quartier bietet nun optimale Rahmenbedingungen z.B. für

Telefonate oder persönliche Beratungsgespräche in einer ange -

nehmen, privaten Atmosphäre.« Die Pflegedienstleiterin besucht

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen aber auch zu Hause: »In

der vertrauten Umgebung ist es viel einfacher herauszufinden,

welche Hilfe benötigt wird: Hausnotruf, Häusliche Pflege, Hauswirtschaftliche

Versorgung, Menüdienst oder anderes.« Die un -

terschiedlichen Leistungen sind beim DRK eng vernetzt und werden

im Notfall schnell und unkonventionell bereitgestellt – die

Zentrale ist rund um die Uhr besetzt. »Da kann es dann auch

schon mal vorkommen, dass ich sonntags nachmittags gerufen

werde, weil jemand aus dem Krankenhaus entlassen wurde und

sofortige Hilfe gefragt ist«, lächelt Gabriele Zuber.

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»Beratungsgespräche in privater Atmosphäre«

Neues DRK-Quartier eingeweiht

Das frisch eröffnete DRK-Büro wirkt hell und freundlich: Durch die verglaste Front fällt Sonne in den

Raum, Kerzen stehen auf dem Tisch und ein T ablett mit Getränken wartet auf potentielle Besucher .

Ein Ort, an dem man sich gut aufgehoben fühlt. Dafür sorgt auch das Team rund um Pflegedienstleiterin

Gabriele Zuber, das in allen Fragen rund um die Häusliche Pflege parat steht!

+ Häusliche Pflege

+ Hausnotrufdienst

+ Menüdienst

+ Wählen Sie aus Wittens längster

Speisekarte an 7 Tagen in der Woche

Deutsches Rotes Kreuz

Annenstr. 9 · 58453 Witten

☎ 0 23 02/16 66

✉ info@drk-witten.de

Vorstand Thomas Voß im Gespräch mit Pflegedienstleiterin Gabriele Zuber und

der Auszubildenden Elem Celik, angehende Kauffrau im Gesundheitswesen

Um seine hohen Qualitätsstandards aufrecht zu erhalten, setzt

das Deutsche R ote Kreuz in W itten traditionell auf die Nach -

wuchsförderung. »Qualifizierte Fachkräfte sind auf dem Markt

schwer zu bekommen, daher gehört es zu unserer Unternehmenspolitik,

dass wir selbst ausbilden«, so Vorstand Thomas Voß. Aktuell

beschäftigt das DRK vier junge Auszubildende in der Häuslichen

Pflege. Als fünfte im Bunde erlernt Elem Celik den Beruf

der Kauffrau im Gesundheitswesen. Um die wachsende Nachfrage

im Pflegesektor bedienen zu können, wird darüber hinaus Verstärkung

von außerhalb benötigt. »Im Zuge der Erweiterung unserer

Sozialstation suchen wir ab sofort examinierte F achkräfte

für die Häusliche Pflege!«

DRK-Kreisverband Witten e.V. ›Häusliche Pflege‹

Annenstraße 7 · 58453 Witten

Ansprechpartnerin Gabriele Zuber

Tel. 0 23 02 / 16 66 · www.drk-witten.de


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Gesundheit · Leben im Alter 63

Wie damals …

Gemüsebeete zur Selbstversorgung und ein Kaninchenstall

hinterm Haus – so kennen es viele Senioren

noch aus ihrer Jugend. Deshalb hat die Familien-

und Krankenpflege solche und andere Details

bei der Gestaltung ihrer neuen Tagespflege berücksichtigt.

Im Oktober wird die Einrichtung im W ullener Feld 34 eröffnet.

Montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr werden die T agesgäste in

kleinen Gruppen von höchstens 14 Personen individuell betreut.

»Die Erfahrung unserer ambulanten Pflegedienste sowie der seit

vier Jahren bestehenden Tagespflege im Salinger Feld hat gezeigt,

wie wichtig ein individuelles, biografisch orientiertes Arbeiten gerade

bei demenziell erkrankten Menschen ist«, so Geschäftsfüh -

rer Volker Rumpel. »Es liegt uns viel daran, zu erfahren, was unsere

Senioren früher gerne gemacht haben und jetzt aufgrund

ihrer gesundheitlichen Voraussetzungen nicht mehr können, um

dies so gut wie möglich zu kompensieren.«

Besonderes Schmuckstück der Anlage ist ein Sinnesgarten, in

dem es für die Tagesgäste allerhand zu entdecken, zu riechen und

zu schmecken gibt. »Der regelmäßige Aufenthalt im Grünen an

der frischen Luft tut allen Besuchern gut und Demenzkranke profitieren

davon ganz besonders, weil durch die Sinneseindrücke Erinnerungen

geweckt werden.« Ein Rundweg führt die Besucher

vorbei an verschiedenen Stationen, die zum V erweilen einladen:

eine geräumige Sonnenterrasse, ein R osenhügel, Hochbeete für

Obst und Gemüse, eine kleine Streuobstwiese mit Apfelbäumen,

ein Wasserspiel, ein Duftrasen und sogar ein kleiner W einberg,

auf dem schon die ersten Trauben wachsen.

Auch eine meteorologische Wetterstation mit Wetterhahn wurde

installiert, an der die Besucher regelmäßig T emperatur und Regenstand

ablesen können. Daran vorbei führt der Weg schließlich

zum Kaninchenstall. »Da wird der ein oder andere sicher gerne

stehen bleiben und füttern – wie früher«, lächelt Volker Rumpel.

Hinweis: Anmeldungen sind ab sofort möglich. Eine Finanzierung

der Tagespflege über die Pflegeversicherung ist (auch zusätzlich

zu ambulanten Pflegeleistungen) möglich.

Familien- und Krankenpflege

Tagespflege gemeinnützige GmbH

Wullener Feld 34 · 58454 Witten

Tel. 0 23 02 / 9 40 40-0 · www.familien-krankenpflege-witten.de


64

Kulinarisches

Noch nie war Warten so lecker

Jeder, der zum Arzt geht, weiß: Da kann es vielleicht schon mal zu

einer kürzeren oder längeren W artezeit kommen. Wie schön, dass

sich im Wittener Rathaus der Medizin, genauer gesagt im Café Medicus,

diese Zeitspanne so angenehm und vor allen Dingen ausge -

sprochen lecker gestalten lässt: mit Gerichten für den kleinen und

großen, süßen und herzhaften Appetit, Kaffeespezialitäten und vielem

mehr.

»Neben unserer festen, wöchentlich wechselnden

Mittagstischkarte mit gutbürgerlichen

und mediterranen Köstlichkeiten

bieten wir täglich frische Salate, Suppen

und kleinere Speisen, ebenso eine Auswahl

an hausgemachten Kuchen oder Torten«,

erzählt Geschäftsinhaberin Xenija Putyrskaja.

»Wir setzen vor allem auf saisonale

Produkte – unsere Kürbissuppe oder den

Pflaumenkuchen kann ich wärmstens

empfehlen!«

Ein kulinarisches Schmankerl der beson -

deren Art hält das engagierte T eam vom

Café Medicus für die kommende Herbstund

Winterzeit bereit: »In Anlehnung an

unseren regelmäßig stattfindenden

Brunch am jeweils ersten Sonntag des Monats

veranstalten wir im November einen

großen W ildspezialitäten-Brunch, bei -

spielsweise mit exquisitem Wildaufschnitt,

herzhaftem Hirschgulasch und leckerem

Wildschweinbraten. Und auch an den vier

Adventssonntagen bieten wir passend zur

Jahreszeit einige kulinarische Highlights.

Lassen Sie sich überraschen!«

Original

italienisches Eis

seit 1999 im

Eiscafe Vizzini

Pferdebachstraße 79-81 · 58455 Witten

Telefon: 0 23 02 / 9 78 77 98

�ffnungszeiten:

Mo, Di, Do 08–18 Uhr

Mi 08–14.30 Uhr

Fr 08–16 Uhr

O’zapft is – Brunch

Deftig brunchen bei Wies’n Flair

mit Oktoberfest-Leckereien wie Brezel,

Obatzda, Pfannkuchensuppe, Weißwurscht,

Serviettenknödel mit Schwammerlsauce,

Leberkäs’, Eisbein, köstlichen

Desserts und, und, und

07. Oktober, 10–16 Uhr

16, 95 € p.P (12,95 € p.P

ohne Frühstücksbuffet)

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Das mit Herz und viel Liebe fürs Detail

geführte Café eignet sich mit seinem lichtdurchfluteten,

modern eingerichteten In -

terieur hervorragend als Veranstaltungsort

für Firmenfeiern oder F estlichkeiten

privater Natur. »Bis zu 70 Personen finden

bequem bei uns Platz. An sonnigen Tagen

kann auch auf unsere großzügig geschnittene

Terrasse ausgewichen werden. Schön

ist, dass unser Café mittlerweile zu einem

beliebten kulinarischen Treffpunkt hier in

Herbede geworden ist.«

Wittener Str. 4 · 58456 Witten · Tel.: (0 23 02) 9 88 88 39 · www.cafe-medicus.de

Schlemmen und genießen im

Frühstück, Mittag,

Kochevents

außerdem

Feierlichkeiten

jeglicher Art

Café Medicus

Wittener Straße 4 · 58456 Witten

Tel. 0 23 02 / 9 88 88 39

www.cafe-medicus.de

Um Reservierung wird gebeten

Wir bieten t�glich: Fr�hst�ck,

frisches Obst, hausgebackener

Kuchen und Torten, Kaffee-

& Teespezialit�ten, versch. frische

Salate, t�gl. wechsl. Mittagstisch

Brunchkalender

04. November 19,95 pro Person

Brunch mit Wildspezialitäten

02. Dezember

Adventsbrunch 19,95 pro Person

09. Dezember

Adventsbrunch 19,95 pro Person

16. Dezember

Adventsbrunch 19,95 pro Person

23. Dezember

Adventsbrunch 19,95 pro Person

25. & 26. Dezember

Weihnachtsbrunch 19,95 pro Person

Di–So 9–20 Uhr, Mo Ruhetag

Gordon und Angela Hennecke

Pferdebachstr. 103 a

58454 Witten

Tel. 0170 / 1 27 24 46


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Kulinarische Gaumenfreuden

aus dem Reich der Mitte

Auch wenn es in China als unhöflich gilt,

seinen Teller vollkommen leer zu essen, so

kommt man doch im Wittener China-Restaurant

Hong K ong an diesem Benimm-

Fauxpas sicher nicht vorbei. Denn die dort

kredenzten Spezialitäten aus Fernost muten

derart delikat an, dass niemand auch

nur einen Krümel davon übrig lassen will.

Vor allem die hausgemachte P eking-Ente

avanciert mit ihrem zarten Fleisch und der

knusprigen, rötlich-braunen Haut zum kulinarischen

Geheimtipp. Die Zubereitung

ist dabei recht aufwendig, wie der Ge -

schäftsinhaber Xuan-Thanh Mai betont,

aber für den hauseigenen ›Chef de Cuisine‹

kein Problem. Routiniert löst er auf höchst

diffizile Weise das Fleisch von den Kno -

chen, um es dann nach altem F amilienrezept

zuzubereiten.

Daneben bietet das Restaurant in der Hörder

Straße, dem Knotenpunkt zwischen

Witten, Dortmund und Bochum, aber noch

andere kulinarische Gaumenschmeichler,

die, angepasst an die europäischen Ge -

schmacksnerven sowie stets frisch und auf

den Punkt genau zubereitet, nichts von ih-

Einmalig in Witten

Blockhaus

rer chinesischen Authentizität verloren

haben: Neben verschiedenen traditionell

im Wok gegarten Fleisch- und Fischgerichten

gibt es knackig-frisches Chop Suey ,

Frühlingsrollen unterschiedlichster Art

sowie Suppen und Desserts, die einem bereits

beim Zuhören den Mund wässrig machen

– oder könnten Sie gebackenen Bananen

mit Eis oder Honig widerstehen?

Den Gästen scheint’s zu schmecken, denn

viele kommen bereits seit Jahren regelmäßig

ins 1995 eröffnete Traditionshaus in

Witten, um hier ihr Lieblingsgericht in

fernöstlicher A tmosphäre zu genießen.

Empfangen werden sie dabei von den zwei

goldenen Löwen im Eingangsbereich, die,

begleitet von chinesischen Lautenklängen,

unweigerlich ins R eich der Mitte entführen.

So macht Essen Spaß, denn verwöhnt

wird nicht nur der Gaumen, sondern auch

das Auge, Ohr und Herz. Vor allem Letzteres

wird bei Xuan- Thanh Mai ganz groß

geschrieben, wenn er seine Gäste bei der

Tischreservierung oder beim anstehenden

Jubiläum am 12. Oktober, mit einem Glas

Sekt begrüßt und mit langjährigen

China-Restaurant

Hong

Kong

Seit 16 Jahren in Witten!

Hörder Straße 355

58454 Witten

Tel.: (0 23 02) 5614-0

Fax: (0 23 02) 9 88 59 04

Di–Sa 12.00–15.00 Uhr und 17.30–23.00Uhr

Sonntag und Feiertage 12-00 Uhr–22.30 Uhr

durchgehend geöffnet · Montag – Ruhetag

Kulinarisches 65

Stammkunden sogar namentlich verkehrt:

»Dies schafft nicht nur vertraut-familiäre

Atmosphäre, die Gäste haben das Gefühl,

sie kommen zu Freunden!«

Um die Kundenzufriedenheit auch weiterhin

zu gewährleisten, nehmen Xuan-

Thanh Mai und seine Mitarbeiter eventuelle

Kritik vonseiten ihrer Gäste sehr

ernst: »Wir wollen Schwachstellen unseres

Unternehmens nicht nur beseitigen, Stärken

wollen wir noch mehr betonen. W ir

zählen zu Wittens Topanbietern in Sachen

fernöstlicher Beköstigung – und das soll

auch so bleiben!«

China Restaurant Hong Kong

Hörder Straße 355 · 58454 Witten

Tel. 0 23 02 / 5 61 40

www.hongkongrestaurant.de

Zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert …

Minigolfanlage in reizvoller Waldlandschaft, ganzjährig geöffnet.

Speisen in angenehmer Atmosphäre: In den Räumlichkeiten wird nicht geraucht.

Feiern jeglicher Art richten wir gerne aus. Sämtliche Speisen auch außer Haus Verkauf.

Unsere Winteröffnungszeiten ab 05.11. bis 28.02.:

Montag Ruhetag

Di–Fr ab 13 Uhr · Sa + So ab 10 Uhr

Zahlung mit EC-Karte möglich! Öffnungszeiten: Mo – Fr ab 11 Uhr · Sa + So ab 10 Uhr

Waldstraße/Ecke Ardeystraße · Telefon (0 23 02) 6 49 92 · Ardeyer-Golfhuette@gmx.de


66

Ihr Gewinn – Werben im

Das gastfreundliche Restaurant

mit italienischer Esskultur.

Lassen Sie sich überraschen und

kulinarisch verwöhnen.

Ardystraße 275 · 58453 Witten · Tel.: 0 23 02 / 80 15 49 · ilcarrettosiciliano@hotmail.de

Öffnungszeiten: Mo–Sa 12.00–14.30 h und 17.30–23.30 h · So 12.00–22.00 h

Spezialit��ten

China Restaurant Haili

Schlemmer-Aktion

bis Ende November

Buffet, Mongolischer Grill

Mo-So 8,90 Euro p.P.

Kegelbahn – ab 10 Pers. gebührenfrei

Mo–Fr 12–15 Uhr + 17–23 Uhr

Sa, So u. Feiertage 12–23 Uhr

Hardensteiner Weg 1

58456 Witten-Vormholz

Tel. 0 23 02 / 78 05 33

www.haili-china-restaurant.de

StadtMagazin

Witten

Axel Sieling – Marketing-Service

Telefon (0 23 02) 80 09 43 · Mobil (01 63) 5 83 37 32

E-Mail: axelsieling@stadtmag.de

Anzeigenschluss für die nächste Ausgabe:

06.11.2012

Klasse statt Masse!

Sicherheit statt Anonymität!

Rindfleisch aus eigener Schlachtung

Unsere vielen Wurstsorten werden stets frisch

nach eigenen Rezepten selbst hergestellt.

(vom Bauern lebend gekauft und nach

der Schlachtung in unsere Fleischerei)

Mitglied der Kreishandwerkerschaft, Fleischerinnung.

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muß es sein!

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Öffnungszeiten: täglich von 16.00–23.00 Uhr; Mo Ruhetag

Freitag und Samstag von 0.00–6.00 Uhr Nachtfrühstück

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Telefon 0 23 02 / 175- 26 16

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E-Mail: info@lukaszentrum-witten.de

www.lukaszentrum-witten.de


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Kulinarisches

Kulinarische Herbstträume

im Ratskeller

Gebackene Riesengarnelen mit Kaiserschoten-Herbstpilzsalat.

Lammfilet in Estragonmantel mit Süßkartoffelpüree und Artischo -

cken-Tomatengemüse. Flammkuchen ›Kölsch Art‹ mit gebratenen

Blutwurstwürfeln … Es ›herbstelt‹ im Wittener Ratskeller. Das zeigt

sich nicht nur in der liebevollen Dekoration aus Kürbissen und

Strohballen, sondern auch in der neuen Speisenkarte, die ab dem

1. Oktober mit vielen Köstlichkeiten lockt.

Küchenchefin Surijan R amoska hat sich

kräftig ins Zeug gelegt, um uns nach fünf

gelungenen Anfangsmonaten auch weiterhin

nach allen R egeln der K ochkunst

zu überzeugen. »Natürlich höre ich mich

um, was meine Gäste sich wünschen: Unsere

Tomatensuppe, unser hausgemachter

Zwiebelkuchen oder auch unser Senfrost -

braten sind inzwischen echte Selbstläufer!

Darüber hinaus liebe ich es, klassische Gerichte

mit ungewöhnlichen Details aufzupeppen.«

Ideen findet die kreative Köchin

in der Fachliteratur. Sie lächelt: »Manch -

mal braucht es nur einen zündenden Funken:

Ich sehe das R ezept für eine Sauce

und plötzlich fällt mir ein komplettes Ge -

richt dazu ein!«

Seit April sind Filippos P appas und Surijan

Ramoska die neuen Pächter im gemüt-

Filippos Pappas (re) und Surijan Ramoska (2. v. re.)

mit einem Teil des Küchenteams

67

lichen W irtshaus im Herzen der Ruhr -

stadt. Ihr Erfolgsrezept: Sämtliche Speisen

werden ganz frisch zubereitet und sind zu

100 Prozent selbstgemacht! »Besonders

abends kommen die Leute jetzt ganz ge -

zielt zum Essen in den R atskeller. W ir

konnten sogar schon zwei R estauranttester

begeistern!« Der kulinarische Herbst

verspricht aber nicht nur Gaumenfreuden,

er hat auch Eventcharakter. Geplant sind

ein regelmäßiger Sonntagsbrunch mit

Live-Cooking-Stations, eine Kaffee- und

Kuchenzeit und ein Krimidinner. Die kreative

Kirche will öffentliche Messen im

Ratssaal veranstalten. »Und im Dezember

backen wir Lebkuchenhäuser mit Kindergartenkindern!«

Highlights im Herbst

› Steinpilzsuppe unter der Blätterteighaube

› Im Brick-Teig gebratene Riesengarnelen mit

Kaiserschoten-Herbstpilzsalat

› Lammfilet im Estragonmantel mit Süßkartoffelpüree

und Artischocken-Tomatengemüse

› Barbarie-Entenbrust mit Schupfnudeln, Pflaumen-Birnengemüse

und Orangensauce

› Rinderfilet mit geschmortem Ochsenschwanz

und Spitzkohlgemüse

› Pfannkuchen mit Champignon-Rahmgeschnetzeltem

› Flammkuchen Elsässer Art mit Kräuterschmand

oder ›Kölsch Art‹ mit gebratenen Blutwurstwürfeln

› Flüssiger Schokokuchen mit frischen Früchten

› Kaiserschmarren mit Zwetschgenragout

Ratskeller Witten

Marktstr. 16 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 2 05 49 39

www.ratskeller-witten.com

IHR RESTAURANT

IM HERZEN VON WITTEN

WERKTÄGLICH WECHSELNDER

MITTAGSTISCH AB 6,90 €

WARME KÜCHE

auch am Freitag und Samstag bis 22.30 Uhr

LAKTOSE- UND GLUTENFREIE

GERICHTE

SAMSTAGS 22–24 UHR:

COCKTAIL HAPPY HOUR

BIERGARTEN GEÖFFNET

KAFFEE-, TEE- UND KUCHEN-

ZEIT IM RATSKELLER

täglich von 15–17 Uhr

sonntags 12–17 Uhr

Öffnungszeiten:

So–Do 11.00–24.00 Uhr

Fr–Sa 11.00 Uhr – open end

Unsere Küche ist täglich

von 12.00–22.30 Uhr geöffnet.

Markstraße 16, 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 2 05 49 39

Fax: 0 23 02 / 2 05 54 17

www.ratskeller-witten.com


68

Kulinarisches

Hoch oben am Fuße der Burgruine V olmarstein

bietet das gleichnamige Burghotel

einen einzigartigen P anoramablick

über das darunterliegende Ruhrtal. Ob als

Tagungsort für Firmen oder als stim -

mungsvolle Location für ein romantisches

Dinner sowie Festlichkeiten jeglicher Art

– das Traditionshaus punktet nicht nur

durch Lage und Flair, sondern auch durch

seine moderne Ausstattung. Besonders auf

die Belange der Tagungsgäste hat sich die

Hotelleitung eingestellt und die Seminar -

räume gemäß den lernfreundlichen Qualitätskriterien

der DeGeFest eingerichtet.

Blumig, fruchtig oder würzig, mit dem

samtigen Aroma von V anille und roten

Beeren, oder eher pfefferig, vielleicht mit

einem Hauch Minze … Bei der W einverkostung

sind den Geschmacksassoziatio -

nen keine Grenzen gesetzt. Traube, An -

baugebiet und nicht zuletzt die Lagerung

entscheiden über die spätere Qualität im

Glas. Was komplizierter ist als es klingt,

wenn man bedenkt, dass es rund 100 Rebsorten

gibt und die Klimabedingungen

selbst innerhalb eines Landes stark variieren

können. Zwischen all den Merlots, Syrahs

und Sangioveses, den Riojas und Piemonts,

den Crianzas und R eservas

schwirrt selbst ausgesprochenen Weinliebhabern

schnell der K opf – was in diesem

Fall nicht am Hochprozentigen liegt! Zielsicher

ist allerhöchstens der Griff zum

schönsten Etikett. Aber, um nach Helge

Schneider nun auch noch den größten

deutschen Dichter zu zitieren: ›Das Leben

ist zu kurz, um schlechten W ein zu trinken.‹

Orientierungshilfe leistet unser kleines

Wein-ABC für Einsteiger.

Kommen wir zuerst zu den R ebsorten.

Weißwein wird aus hellen, R osé und R otwein

aus dunklen Trauben gekeltert. Als

›Königin‹ der weißen Reben gilt der Chardonnay,

der aus Frankreich stammt und

aufgrund seines feinen Aromas u. a. für die

Champagnerherstellung verwendet wird.

Auch Prosecco ist eine R ebsorte, sie wird

fast ausschließlich für den gleichnamigen

italienischen Schaumwein verwendet. Der

Riesling gilt als wichtigste weiße Traubenart

Deutschlands. Zu den populärsten ro -

ten Tropfen gehört eindeutig der Merlot.

Aber auch der Cabernet Sauvignon hat es

aufgrund seines intensiven Geschmacks

weltweit zu Erfolg gebracht. Die Rebe wird

insbesondere in Australien und Kalifor -

nien gekeltert. Sangiovese heißt die wichtigste

italienische R otweinrebsorte, sie

wird hauptsächlich in der T oskana angebaut.

Syrah hat ihren Ursprung an der

Rhone in Frankreich und ist in Australien

als Shiraz bekannt. Die Spanier lieben ihren

Tempranillo, der besonders im Rioja-

Gebiet angebaut wird.

Apropos Anbau: Gute Weine gibt es natürlich

längst nicht nur im sonnigen Süden,

sondern auch bei uns vor der Haustür!

Bedeutung haben in Deutschland insbe -

sondere die weißen Sorten erlangt. Rheinhessen

ist mit rund 26.500 Hektar Anbaufläche

das größte W eingebiet der Bundesrepublik.

Über 6.000 Winzer produzieren

hier pro Jahr mehr als 2,5 Millionen

Hektoliter ›Traubensaft‹ aus ca. 120 Mil -

lionen Rebstöcken. Das ist aber noch gar

nichts im Vergleich zum Rotweinland Spanien,

das über die größten Anbaugebiete

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Tagen, feiern und genießen in mittelalterlichem Ambiente

Wein-ABC für Einsteiger

›Ah, dieser Wein schmeckt etwas rhombenförmig. Seine Aussaat ist

gut. Schaut, wie er sich neigt! Ein edler Tropfen, etwas hart im Ansatz,

aber er ragt weit in den Hals hinein.‹ (Helge Schneider)

Und auch das leibliche W ohl kommt bei

der internationalen Küche mit regionalen

und saisonalen Spezialitäten keinesfalls zu

kurz! Selbstverständlich wird das Menü -

angebot für Events auf die individuellen

Wünsche des Veranstalters abgestimmt.

Burghotel Volmarstein

Am Vorberg 12 · 58300 Wetter

Tel. 0 23 35 / 9 66 10

www.burghotel-volmarstein.de

der ganzen W elt verfügt: Ca. 1.200.000

Hektar werden von etwa 150.000 Winzern

in knapp 5.000 ›Bodegas‹ bewirtschaftet.

Die bekannteste spanische Weinregion ist

Rioja, wo Winzer Anfang des 19. Jahrhunderts

damit begannen, ihren Wein in ›barricas‹

(Eichenfässer) reifen zu lassen. Ein

weiteres attraktives R eiseziel für W einfreunde

liegt z. B. im Norden Spaniens am

Fuße der Pyrenäen: In Navarra ist der

Wein so berühmt wie die Gastfreundschaft

der Menschen.

Tipp: Spanische Weine sind in der R egel

günstiger als gleichwertige französische!

Die Franzosen sind zwar ›nur‹ die zweit -

größten Weinerzeuger der Welt, sie haben

dafür aber den Ruf der größten Genießer:

Pro Kopf werden dort im Jahr etwa 50 Liter

(vorzugsweise Rotwein) verzehrt. Provence

und Rhone-Region glänzen übrigens

nicht nur mit ihren vorzüglichen Weinen,

sondern auch mit ihrer bezaubernden

Landschaft. Ein weiteres Aushängeschild

Frankreichs ist natürlich die Champagne,

wo die bekanntesten Schaumweine der

Welt hergestellt werden. Auch das Nach -

barland Italien ist von malerischen W einbergen

übersät. Berühmt ist vor allem die

Toskana. Wer dagegen eine Flasche Lam -

brusco öffnet, kann fast sicher sein, dass


sie aus der nordöstlichen

Region Emilia-R omagna

stammt.

Kulinarisches

Eine Art ›Newcomer‹ auf

dem europäischen Markt

ist der südafrikanische

Wein. Zwar wird auf dem

schwarzen Kontinent schon

seit rund 300 Jahren fleißig

Anbau betrieben, doch bei

uns wurden die jeweiligen

Sorten wie Cabernet Sauvignon,

Shiraz oder Pinotage

aufgrund von Handelsbe -

schränkungen erst gegen

Ende der 1980er-Jahre po -

pulär. Auch in Chile hat das

Thema W ein eine lange

Tradition. Mitte des 16. Jahrhunderts pflanzten die spanischen

Eroberer die ersten Rebstöcke in Südamerika an. Als typisch chilenisch

gilt die alte Bordeaux-Rebsorte Carménère. Nachdem das

Land im 19. Jahrhundert von der weltweiten R eblausplage verschont

blieb, sind die Abkömmlinge dieser alten Reben besonders

begehrt.

Übrigens: Als Crianza oder Reserva werden spanische Weine bezeichnet,

die für eine bestimmte Zeit im Eichenholzfass gelagert

haben – je länger, desto besser. Die höchste Aromafülle erreicht

ein Wein der Stufe Gran Reserva. Bei Weinproben wird in der Regel

aufsteigend verkostet, vom einfachen W ein bis hin zur Spit -

zenqualität. Natürlich sollte auch die Serviertemperatur stim -

men. Je leichter, jünger und fruchtiger ein Wein ist, umso weniger

Wärme verträgt er. Für Weißen gelten 8 bis 12 Grad als ideal, den

Roten bietet man am besten bei ›Zimmertemperatur‹ von etwa 16

bis 18 Grad an.

Trotz aller schlauen Fakten zählt am Ende natürlich immer der

eigene Geschmack. So kann ein leichter R otwein durchaus zum

Fisch und der kräftige Weiße genauso gut zum Wildgericht passen.

Und an einem heißen Sommerabend schmeckt der vollmundige

Rosé auch schon mal eiskalt. Hier geht Probieren über Studieren!

Unser Tipp: Wählen Sie bei einer Weinprobe nie mehr als acht bis

zehn Sorten, um den Gaumen nicht zu überfordern. Zwischen -

durch hilft es, den Geschmack im Mund mit einem Glas W asser

oder einem Biss ins Brötchen zu neutralisieren – beugt nebenbei

bemerkt auch Kopfschmerzen vor!

69


70

Soziales

Viel los beim SoVD

Da wäre zunächst einmal der Aufgabenbereich der hauptamtli -

chen Mitarbeiterinnen. Unter der bewährten Leitung von Judith

Rehbein kümmern sie sich in der Geschäftsstelle um Beratung

und Rechtsschutz (siehe Kasten). Insgesamt wurden für die vertretenen

SoVD-Mitglieder 227.000 Euro erstritten; der höchste

SoVD NRW e.V.

Kreisverband Witten/

Ennepe-Ruhr

(ehemals Reichsbund)

Hauptstraße 80

58452 Witten

Telefon: 02302 12858

Fax: 02302 82516

E-Mail:

sovdwitten@t-online.de

Geschäftszeiten:

Dienstag:

08.00–15.00 Uhr

Mittwoch:

08.00–11.00 Uhr

Donnerstag:

08.00–15.00 Uhr

Samstag:

jeder 2. Samstag/Monat

08.00–11.00 Uhr

Wir setzen uns

für Sie ein!

Allein im Ennepe-Ruhr-Kreis hat der

SoVD NRW e.V. rd. 6.500 Mitglieder. Er

ist seit Jahren (besonders in Witten) die

größte Sozialorganisation.

Zu den Leistungen für die Mitglieder gehören

unter anderem eine fundierte Sozial-

und Rechtsberatung und die Vertretung

vor den Sozialgerichten. Für

Erholungs- und Kuraufenthalte hat der

SoVD eigene Erholungszentren.

Eine Begegnungsstätte, Vorträge, Feste

und Ausflüge gehören zur Betreuung

der Mitglieder.

Die Interessen der Sozialrentner und

behinderter Menschen werden ebenso

wie Ansprüche besonders gegenüber

den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen,

den Berufsgenossenschaften

sowie der Agentur für Arbeit seit Jahrzehnten

kompetent und erfolgreich vertreten.

Einzelbetrag bezifferte sich auf 31.000 Euro. Es ist zu berücksichtigen,

dass sich in vielen Fällen neben der Nachzahlung die Rente

auf Dauer erhöht.

Bei der Kreisverwaltung wurden 77 Anträge auf Anerkennung als

Schwerbehinderte und 322 Verschlimmerungsanträge gestellt.

Für einen monatlichen Beitrag von 5,50 € (Einzelpersonen),

7,85 € (Partner), 9,90 € (Familien) berät und vertritt der SoVD

NRW e. V. seine Mitglieder in sozialrechtlichen Fragen zu

• Rente

• Behinderung und Nachteilsausgleiche

• Berufskrankheit und Arbeitsunfall

• gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung

• staatliche Entschädigungsleistungen

• medizinische und berufliche Rehabilitation

• Sozialhilfe und Grundsicherung

• Arbeitslosenversicherung

Auch bei Antragstellung, Prüfung von Bescheiden, W iderspruchsverfahren

und vor den Sozialgerichten ist der SoVD

für seine Mitglieder kompetenter Ansprechpartner.

Die Geschäftsstelle in der Hauptstraße 80 ist barrierefrei.

Auch der ehrenamtliche Vorstand und weitere freiwillige Helfer/innen

sind mit der Arbeit für die Ziele des SoVD gut beschäftigt: So

wurde SoVD-Schatzmeister Helmut Fischer im März 2012 in die

neu gegründeten Seniorenvertretung W itten gewählt. Der SoVD

war mit Informationsständen bei der Maikundgebung und während

der Himmelfahrtskirmes vertreten und auch bei der Seniorenmesse

im Wittener Rathaus am 2. Oktober wird Präsenz gezeigt.

Zudem werden die Aktivitäten des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

(VRR) aufmerksam verfolgt. Nachdem in den Vorjahren Bahnhöfe

(so auch in Witten, Witten-Annen und Wetter) zum Teil mit erheblichem

Aufwand behindertengerecht für die im Personennahverkehr

eingesetzten Züge umgebaut worden waren, ist der VRR

dabei, neue Triebwagen zu beschaffen, deren Einstiegshöhe von

(bisher) 96 cm auf 80 cm verringert wurde. Damit können R ollstuhlfahrer

künftig zwar noch mit mutigem Schwung in die Wagen

gelangen, den Höhenanstieg von 16 cm aber nur mit fremder

Hilfe überwinden. Da ist es ein schwacher Trost, dass viele andere

Bahnsteige die EU-Normhöhe von 76 cm haben – die natürlich

auch nicht passt.

Wichtig sind auch die – immer gut besuchten – V eranstaltungen

für die Mitglieder. Seit mehr als 10 Jahren gibt es an jedem Mittwoch

ab 14:00 h den Seniorentreff in der Hauptstraße 80. Hier

hat unlängst Horst Kepsch die Leitung vom ›Gründervater‹ Rolf

Brauckmann übernommen (siehe Foto). Schade, dass nur 55 Plätze

vorhanden sind. Es müssen immer wieder Interessenten abgewiesen

werden.

Auch Feste im Saalbau (Weiberfastnacht und Herbstfest) sind gut

besucht. Dazu kommen Seniorenfahrten in die Umgebung. In die -

sem Jahr werden Busse jeweils

am 4. und 5. September wieder

rund 500 Senioren zu den Kri -

ckenberger Seen bei Hinsbeck,

Nettetal, am Niederrhein bringen.

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Der SoVD ist mit über 550.000 Mitgliedern einer der größten Sozialverbände in Deutschland. In NR W

gehören dem Verband rd. 100.000 Menschen an, davon rd. 6.500 dem Kreisverband W itten / Ennepe-

Ruhr Der gemeinnützige Verband ist Partner in sozialen Fragen. Er leistet für seine Mitglieder sozial -

rechtliche Beratung und vertritt die sozialpolitischen Interessen chronisch kranker , pflegebedürftiger,

alter, behinderter und sozial benachteiligter Menschen.

Rolf Brauckmann, Renate Brauckmann (SoVD-Vorsitzende), Horst Kepsch (neuer

Leiter der SoVD-Begegnungsstätte) bei der Amtsübergabe in der Seniorenstätte

(vlnr)

SoVD NRW e.V.

Kreisverband Witten / Ennepe-Ruhr

Hauptstraße 80 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 1 28 58

sovdwitten@t-online.de


Helden des Alltags

Ehrenamt beim Deutschen Roten Kreuz

Große Katastrophen wie etwa vor fünf Jahren der Orkan Kyrill haben

immer auch ihre ›Helden‹. Über die kleinen Unglücke des Alltags

spricht dagegen kaum jemand. »Unfälle oder Wohnungsbrände passieren

leider häufiger als der Bürger es wahrnimmt«, erzählt Christian

Schuh, Pressesprecher beim DRK-Kreisverband Witten. »Dass

unsere Einsatzkräfte in solchen Fällen ausrücken, ist für Außenstehende

selbstverständlich. Die wenigsten wissen, dass Gefahrenab -

wehr und -prävention zu einem Großteil durch ehrenamtliche Hel -

fer und Spendengelder möglich gemacht wird!«

Rund 200 Menschen engagieren sich in

Witten neben dem Beruf, der Schule oder

dem Studium ehrenamtlich beim Deut -

schen Roten Kreuz. Und es gibt ja längst

nicht nur den Katastrophenschutz. Die

Bandbreite ist vielfältig, reicht vom Blut -

spendedienst über Erste Hilfe K urse, Offene

Ganztagsbetreuung, Jugendrotkreuz

und Seniorennachmittage bis hin zur Auslandshilfe.

»Bei uns findet jeder seine Aufgabe«,

verspricht Christian Schuh. »Manche

Ehrenamtler kommen mit einer ganz

bestimmten Vorstellung, und dann stellt

sich im Gespräch heraus, dass etwas anderes

viel besser passt!« Ähnlich war es bei

Jannis Limhoff und Benedikt K urz. Ursprünglich

wollten die beiden im T echnischen

Dienst innerhalb des Katastrophenschutzes

mitwirken. »Doch dann haben

wir auch die Ausbildung zum Rettungshelfer

absolviert und sind dadurch immer

mehr in den Sanitäts- und Rettungsdienst

hineingerutscht«, erzählt Benedikt Kurz.

Heute sind die Studenten regelmäßig da -

bei, wann immer Not am Mann oder das

Jannis Limhoff (li) und Benedikt Kurz

DRK bei Großveranstaltungen präventiv

vor Ort ist. Als Rettungshelfer dürfen Jannis

Limhoff und Benedikt K urz darüber

hinaus an Bord der R ettungswagen mitfahren.

»Der Sanitätsdienst des Katastrophenschutzes

und der öffentliche R ettungsdienst

sind beim DRK sehr stark

vernetzt, was für uns Ehrenamtliche enorme

V orteile birgt, da wir im täglichen

Dienst wertvolle praktische Erfahrungen

sammeln. Wenn es dann ernst wird, hat

man schon eine gewisse R outine erwor -

ben«, so Jannis Limhoff.

Die medizinische Versorgung macht natürlich

nur einen Teil des Aufgabenspektrums

beim Katastrophenschutz aus. Der

Techniktrupp beispielsweise ist zuständig,

wenn Zelte aufgestellt, Notunterkünfte

eingerichtet oder Netzanlagen betrieben

werden müssen. Auch hier wirken die

Zwanzigjährigen bei Bedarf mit. Und

dann gibt es noch die ›K ochgruppe‹, die

bei Unglücken die Betroffenen und die

Einsatzkräfte verpflegt. Jede helfende

Hand zählt!

Soziales 71

Christian Schuh betont: »Beim DRK kann

sich jeder nach seinen Wünschen und zeitlichen

R essourcen einbringen – egal ob

dreimal pro Woche oder einmal im Monat.«

Jannis Limhoff und Benedikt K urz müssen

in Prüfungsphasen zuweilen kürzer

treten. »Aber dafür leisten wir in den Se -

mesterferien dann auch schon mal 20 oder

40 Stunden pro Woche.« Wir wollen wissen:

Warum steckt man als junger Mensch

so viel Zeit in unbezahlte Arbeit? »Der

Lohn sind vielseitige Qualifizierungsmöglichkeiten,

die Chance zur Selbstverwirklichung

und wertvolle Erfahrungswerte.

Dazu kommt die tolle Gemeinschaft in einem

jungen Verein – viele von uns treffen

sich auch privat!«

Selbst wenn es gerade im Sanitätsdienst

nicht immer leicht ist, das Erlebte zu verdauen,

die positiven Eindrücke überwie -

gen. Und die prägnantesten Erfahrungen

müssen nicht immer hochdramatisch sein.

»Manchmal reicht es im alltäglichen Ein -

satz schon, eine Hand zu halten, um je -

mandem zu helfen!«

Lust auf Ehrenamt?

Wir haben die passende Jacke

für Dich!

Deutsches Rotes Kreuz

Kreisverband Witten e. V.

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72

Herbstliches

Mein Freund, der Igel

Im Herbst, wenn sich das Laub an den Bäumen verfärbt und Igel

durchs Unterholz rascheln, erwacht in vielen Menschen der Beschützerinstinkt:

Diese knuffigen Tierchen mit ihren feuchten schwarzen

Näschen und dem watschelnden Gang, die sich bei Gefahr zu einer

stacheligen Kugel einrollen, sind aber auch putzig! Da kann man

kaum anders, als ihnen eine Schale Milch vor die Tür zu stellen …

Stopp!

Die Fütterung von frei lebenden Igeln ist

gut gemeint, doch kann der Versuch nach

hinten losgehen: Denn die drolligen Knirpse

gewöhnen sich allzu schnell an den ›Luxus‹

und gehen eventuell nicht in den

überlebenswichtigen Winterschlaf. Um ihnen

wirklich etwas Gutes zu tun, ist es viel

sinnvoller, die natürlichen Unterschlupf -

möglichkeiten wie Laub und Sträucher im

eigenen Garten zu erhalten.

Kranke ›Ritter‹

In Deutschland gehört der kleine ›Stachelritter‹

zu den besonders geschützten Ar -

ten und darf nicht aus seiner natürlichen

Umgebung ›entführt‹ werden. Ausnahmen

bestätigen wie immer die R egel: Kranke

oder verletzte Tiere könnten ohne sachgemäße

Pflege und / oder medizinische Be -

treuung kaum überleben. Das heißt natürlich

nicht, dass jeder durch Gartenarbeiten

oder Hunde aufgestörte Igel mit nach

Hause genommen werden darf! Aber wenn

sich die nachtaktiven Tiere tagsüber auf

Futtersuche begeben, sie dabei torkelnd

umherirren und sich bei Gefahr nicht zu -

sammenrollen, wenn sie mager oder ver -

letzt sind, ihre Augen schlitzförmig aussehen,

sie nach W intereinbruch bei Frost

unterwegs sind oder es sich um verwaiste

Jungtiere handelt, ist fachkundige Hilfe

erforderlich.

Erste Hilfe

Im Notfall kann man das eventuell unterkühlte

Fundtier mit einer handwarmen

Wullener Feld 42

58454 Witten

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Steinmetz- Steinbildhauermeister

Wärmflasche aufwärmen. Dann gilt es so

schnell wie möglich eine Igelstation und

die Tierarztpraxis aufzusuchen. Dort be -

kommt der Igel die Unterstützung, die er

braucht. Unterkunft und Nahrung allein

helfen einem kranken Tier nicht. Achtung:

Da Igel häufig von Parasiten befallen sind,

ist nach jedem K ontakt gründliches Händewaschen

angesagt!

Pflege

Gesund pflegen kann man ein krankes

oder schwaches Tier mit fachgerechter

Unterstützung natürlich auch zu Hause.

Am besten bringt man es in einem war -

men, trockenen Raum unter. Da Igel Einzelgänger

und darüber hinaus ziemlich

freiheitsliebend sind – wild lebende Männchen

können Gebiete von bis zu 100 Hek -

tar durchstreifen – wird ein eigenes Gehege

mit genügend Platz benötigt: zwei

Quadratmeter Minimum! Sie können eine

große Kiste mit Zeitungspapier und Heu

auslegen. Dazu braucht der Igel ein klei -

nes Schlafhäuschen mit einem etwa 10x10

cm großen Einschlupfloch.

Futter

Man nennt ihn auch ›Früchtesammler‹ –

diese Bezeichnung lässt jedoch nicht im

Geringsten auf seine kulinarischen Vorlieben

schließen, sondern rührt vielmehr daher,

dass er im Herbst häufig Fallobst auf

seinen Stacheln mit sich spazieren trägt.

Auf seinem Speiseplan haben Äpfel und

Nüsse nichts zu suchen, denn der wilde

Igel ist ein reiner Insektenfresser. Als Fut-

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Foto Erika Hartmann / pixelio.de

ter für Pfleglinge eignen sich gekochtes

Geflügel, gegartes Hackfleisch, Rührei

oder Katzenfutter aus der Dose – je ab -

wechslungsreicher, desto besser. Zur besseren

Verdauung sollten Ballaststoffe wie

Weizenkleie oder Haferflocken unter die

Mahlzeit gemischt werden. Wasser sollte

in einem schweren Trinkschälchen immer

ausreichend zur Verfügung stehen. Tabu

sind herdwarme, kühlschrankkalte, gezuckerte

oder gewürzte Speisen. Frisst der

Igel nicht von allein, muss erneut ein Tierarzt

aufgesucht werden!

Zurück in die Freiheit

Hat sich der Igel unter menschlicher Ob -

hut bis zum W intereinbruch nicht genügend

Fettreserven für den W interschlaf

(etwa von Oktober oder November bis

April) angefressen, sollten seine Pflegeel -

tern bis zum Frühjahr warten, ehe sie ihn

in die Freiheit entlassen. Ein Jungtier

muss dazu mindestens 600 g, ein erwach -

senes 1000 bis 1400 g wiegen. Da Igel über

ein ausgezeichnetes Ortsgedächtnis verfügen,

sollte man sie dann möglichst an ih -

ren Fundort zurückbringen. Per Hand aufgezogene

Tiere müssen über ein

Freigehege mit Schlafhaus und regensi -

cherer Futterstelle auf das Leben in freier

Wildbahn vorbereitet werden.


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Würdevoll den letzten

Weg beschreiten

Wenn ein geliebter Mensch aus dem

Leben scheidet, stehen die Angehörigen

oftmals vor einem Scherbenhau -

fen der Gefühle. Und doch müssen sie

›funktionieren‹, gerade im Moment

der größten Trauer, und Entscheidungen

bezüglich der Beisetzung treffen.

Das Bestattungsangebot gestaltet sich

dabei recht vielfältig – es reicht von

Erd- über Feuer- und See- bis hin zur

Ruheforstbestattung. V iele Hinter -

bliebende sind deshalb dankbar, wenn

ihnen ein vertrauenswürdiges Bestattungsinstitut

beratend zur Seite steht

und sie in ihrer Trauer begleitet.

So wie die Mitarbeiter des

Wittener Bestattungshauses

König, das mit seinen hellen,

modern eingerichteten

Räumlichkeiten Freundlichkeit,

Ruhe und gebotenes

Feingefühl ausstrahlt. »Die

trauernden Angehörigen sind

uns ebenso wichtig wie die

Verstorbenen«, erklärt Monika

König-Stein, die seit mittlerweile

31 Jahren die Ge -

schäftsleitung des Unternehmens innehat. »Ihnen ihre Trauer ein

wenig zu erleichtern, ist unsere größte Motivation und Ziel zu -

gleich.«

Als hilfreich bei der Entscheidungsfindung der Angehörigen wirkt

sich nach Ansicht der Bestatterin eine sogenannte Bestattungs -

vorsorge aus. In ihr wird bereits zu Lebzeiten festgelegt, wie die

eigene Beisetzung aussehen soll: »Überwältigt von der Trauer ,

wollen viele den V erstorbenen eine besonders aufwendige und

kostspielige Beisetzung angedeihen lassen, ohne zu wissen, ob dies

dem Willen des Dahingeschiedenen überhaupt entspricht. Durch

Vorsorgemaßnahmen kann jedoch posthum den individuellen

Wünschen des Verstorbenen nachgekommen und seiner Beiset -

zung ein Höchstmaß an Würde verliehen werden.«

Im Zusammenspiel mit der

feinfühligen Arbeit des Be -

stattungshauses König kann

so auch eine Beisetzung –

selbst eine schlichter gehaltene

– zu einem Ereignis wer -

den, dessen man, wenn schon

nicht gern, so doch mit viel

Dankbarkeit gedenkt.

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73


74

Ratgeber

Smartphone clever reinigen Kaffee richtig aufbewahren

Ob nun das brandneue iPhone 5 oder doch lieber die Samsung-

Vartiante, wie nur lassen sich diese fiesen, fettigen Fingerabdrücke

vom Display des Smartphones entfernen? Um den empfindli -

chen Touchscreen von Schmutz und Schlieren zu befreien, eignet

sich ein einfaches Brillenputztuch aus Mikrofaser . Bei grobem

Dreck können Sie das Tuch leicht anfeuchten. Wer einen speziellen

Display-Reiniger verwenden möchte, sollte berücksichtigen,

dass dieser keine aggressiven Seifen oder Laugen enthält und am

besten ein Produkt mit natürlichen Inhaltsstoffen wählen. In je -

dem Fall ist darauf zu achten, dass die Flüssigkeit nicht ins Ge -

häuse dringt! Öffnungen wie K opfhörer-Buchse oder USB -Anschluss

können mit einem trockenen oder feuchten Wattestäbchen

gereinigt werden (dann das Gerät ausschalten und vor dem Ein -

schalten sicherstellen, dass die Kontakte wieder getrocknet sind!).

Mit einer Hülle und / oder einer Displayfolie schützen Sie Ihren

mobilen Begleiter vor zukünftiger Verschmutzung.

Foto: Joachim Kirchner; pixelio.de

Frische ist Trumpf, das gilt auch beim Kaffee. W er seine Lieblingsröstung

nicht regelmäßig im Laden um die Ecke kaufen kann

und trotzdem eine gleichbleibende Qualität genießen will, sollte

ein paar Aufbewahrungsregeln beachten.

Gemahlenes Pulver verliert bei Zimmertemperatur (trotz Aufbewahrung

in der Kaffeedose) innerhalb von wenigen T agen sein

Aroma. Am besten lagern Sie Ihren Kaffee daher in Form von ganzen

Bohnen. Optimal eignet sich dafür ein luftdichtes, lichtun -

durchlässiges Keramikgefäß. Füllen Sie die Bohnen vorab in eine

Papiertüte, die Sie luftdicht verschließen. Bewahren Sie den Be -

hälter an einem kühlen und trockenen Ort auf (keinesfalls im

Kühlschrank!). Alternativ kann man die P ackung gut verschlossen

ins Gefrierfach legen, da dort eine trockene Kälte vorherrscht.

Motten wirkungsvoll bekämpfen

Invasion im Kleiderschrank? Um Motten dauerhaft loszuwerden,

müssen Sie schweres Geschütz auffahren. Zunächst gilt es die

Nester der Nachtfalter aufzuspüren. Kleidermotten verstecken

sich gerne in Schränken, Teppichritzen, Polstermöbeln oder Korbwaren.

Befallene Textilien können durch Kochwäsche oder mindestens

einwöchige Lagerung im Tiefkühlschrank vom Befall gereinigt

werden. Für schwer zugängliche Stellen in der W ohnung

benutzen Sie einen heißen Fön.

Zusätzlich empfehlen sich Mottenpapier oder Pheromonfallen

(letztere nicht am offenen Fenster zu positionieren, da sonst weitere

Motten angelockt werden). Eine natürliche Geheimwaffe im

Kampf gegen Motten soll die Schlupfwespe sein: Dazu werden

Kärtchen mit Schlupfwespeneiern einfach im Schrank ausgelegt.

Nach getaner Arbeit verschwinden die winzigen Helfer automa -

tisch. Vorbeugend können Sie Ihre Schränke dann noch mit La -

vendelsäckchen spicken.

Foto: Christian Lung; pixelio.de

Foto: Funke-Wellstein; pixelio.de


Text Jürgen Kroll

Seitenwechsel

Seitenwechsel ist bei vielen Sportarten

normal. Er dient dazu, die Verhältnisse für

die Spieler so zu verteilen, dass ein faires

Spiel möglich ist. Die Licht-, W ind- oder

Stimmungsverhältnisse in den Fanblöcken

sollen nicht einseitig erlebt werden.

Seitenwechsel gibt es auch bei Instrumenten.

Da müssen auch mal die Seiten ge -

wechselt werden. Entweder durch umstellen

im R aum oder , Achtung W ortwitz,

durch den Saitenwechsel, z. B. bei einer

Gitarre oder Geige. Beim ersten W echsel

entscheidet das Auge über das Gelingen,

beim zweiten das Ohr. Der Plan ist, dass

Seiten- und Saitenwechsel klare V orteile

bringen sollen.

Die Mafia sieht das ganz anders. Ein Sei -

tenwechsel wird als Verrat gewertet und

mit gesundheitlichen K onsequenzen bis

zum Tod hin bestraft. Ähnliche Ansichten

vertreten bis heute sogar fundamentalistische

Religionsfanatiker. Da ist ein ›Saitenwechsel‹

unter solchen Umständen we -

sentlich gesünder.

In Diskussionen wird ein Seitenwechsel

durch die Beurteilung der Diskussions -

partner qualifiziert. W echselt ein Mei -

nungspartner die Seite, wird er sicher als

unzuverlässig und leicht beeinflussbar angesehen.

Wechselt ein Meinungsgegner zu

›meiner‹ Seite, wird er von mir positiv als

clever, nicht ignorant und einsichtig be -

wertet.

Ein geschlechtlicher Seitenwechsel ist

auch nicht ohne Risiken. Allzu oft wird die

Entscheidung viel zu spät getroffen und

bringt somit ungeahnte Schwierigkeiten

und Konflikte mit sich. In der Diskussion

um ein Outing von Sportlern sind wir hier

gerade mal am Anfang.

Beruflich ist ein W echsel der Seite auch

nicht problemlos. Vom Angestellten zum

Chef, vom Mitarbeiter zum gesicherten

Betriebsrat, also vom sogenannten Untergebenen

zum Vorgesetzten, ist mit neuen

Betriebsbedingnungen verbunden. Dahinter

verbergen sich oft ungeahnte Kraftakte.

Ich habe in diesem Jahr freiwillig zwei

Wechsel angepackt. Beide sind auch nicht

immer lustig.

1. V on der V ollbeschäftigung hin zum

alten Eisen. Also vom großen Geld zum

kleineren Geld und von der langjährigen

›Geltung‹ in eine oft schön geredete Bereit-

schaft da zu sein, wenn denn mal einer einen

braucht. Was dann ja meistens nicht

eintritt!

2. Vom ersten bis todernsten Berufsalltag

mit 1300 Beerdigungen und unzähligen

ernsten Gesprächen in über 33 Berufsjahren,

in den lustigen Bereich Kabarett. Ich

hatte Sie ja schon zum 15.11.2012 um 20

Uhr ins Maschinchen Buntes an der Ar -

deystr. 62 eingeladen, oder? Meinen T estversuch

im Ausland Münster habe ich ge -

rade hinter mir . Diese eindrückliche

Erfahrung eines Seitenwechsels werde ich

so schnell nicht vergessen. Ich habe ihn

schmerzlich genossen.

Vielleicht stehen Sie ja auch vor einem

Wechsel der Seiten und können ein paar

Tipps gebrauchen.

Meine Wechsel-Tipps:

1. Rechnen Sie Ihre Bedeutung von null%

an. Wenn Sie von 100% ausgehen, könnte

eine große Enttäuschung auf Sie warten,

denn Bedeutung bekommen wir von anderen

verliehen durch ihre W ertschätzung.

Die wichtige Selbst-Bewertung findet zwar

in uns statt, muss außen aber nicht geteilt

werden. Naja, eine Enttäuschung kann ja

auch das positive Ende einer Täuschung

sein.

2. Mein erlebter W echsel aus dem F ach

Ernst in das Gegenteil Spaß zeigte mir

schmerzlich, nicht scherzlich(!), dass mein

Können auf der einen Seite, eine Schattenseite

auf der anderen bedeutet. Was ich auf

meiner lang trainierten ernsten Seite

konnte, behinderte mich auf der neuen,

anderen Seite.

Stellen Sie sich eine Grenze vor , die Sie

überschreiten. Sie bewegen Ihr Spielbein

über die Grenze. Wenn Sie nun den Schritt

wagen wollen, muss Ihr Spielbein zum

Standbein, aber gleichzeitig Ihr Standbein

zum Spielbein werden. Ihr Können wird

relativiert und der V ersuch wird stabili -

siert, trial and error.

Zu deutsch: V ersuch macht klug oder

durch Fehler lernt man schneller.

Erst wenn Sie auf der anderen Seite angekommen

sind, haben Sie wieder eine Wahlmöglichkeit.

Mein Trost war:

Sicher hätte ein Spaßmacher beim W echsel

auf die ernste Seite ähnliche Heraus -

forderungen.

Besinnliches 75

Jürgen Ernst Kroll, 60 Jahre, von 1979 bis 2011

Pastor in der Martin-Luther-KG, Witten

www.jkroll.de

Denn, wer zuerst ernst wird hat es genau

so gut wie der, der zuletzt lacht.

Beide lachen am besten.

3. Genießen Sie entspannt jeden Wechsel.

Seitenwechsel ist unser Schicksal.

Seit unserer Zeugung wechseln wir: V on

der unsichtbaren geplanten zur biologisch

sichtbaren Seite.

Dann folgen unendlich viele W echsel und

Veränderungen. Bis beim letzten Wechsel

die Biologie uns in den unsichtbaren Zu -

stand entlässt. Dieser Wechsel der Seiten

ist unsere Lebensbegleitende letzte He -

rausforderung, denn etwas zerfällt, aber

wohin fällt es?

Drei endgültige Gedanken dazu:

1. Dietrich Bonhoeffer sagt hierzu:

Du kannst nicht tiefer fallen als in die

Hand Gottes.

2. Vielleicht ist eine Jenseitsvorstellung

mit Händen doch pragmatischer und

menschlicher, auch für A theisten, als ein

Nichts ohne Hände.

3. Physiker behaupten ja wissenschaftlich,

was Bonhoeffer seelsorgerlich persönlich

ausdrückt, dass nichts (!) verloren gehen

kann in unserem Weltall!


76

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Aufregender als Fußball:

Rugby am Sonnenschein

»Rubgy ist Fußball, nur in aufregend«, beschreibt

Nils Müller, zusammen mit Dirk

Frase, Spielertrainer beim Bochum/Witten

Rugby Football Club (RFC), seine Leidenschaft

für den Sport mit dem ovalen Leder.

Er selbst hat viele Jahre Fußball gespielt,

bis er nach dem Abi ein Jahr in England

verbracht und dort Rugby kennengelernt

hat.

Der RFC (blaue Trikots) im Angriff gegen den

E.V.R.C. Wallaby’s in Venlo

Grob gesagt, besteht das Ziel beim Rugby

darin, den Ball im gegnerischen Malfeld

hinter der T orauslinie abzulegen. Dabei

darf das Leder nur rückwärts gepasst werden,

so dass der Ball lediglich nach vorne

getragen oder gekickt werden kann. Punkte

können außerdem in bestimmten Spielsituationen

dadurch erzielt werden, dass

der Ball durch die H-förmigen Malstangen

geschossen wird, die anstelle des Tores auf

dem Platz aufgebaut sind. Daraus entwi -

ckelt sich auf dem Spielfeld, das so groß

wie ein Fußballfeld ist, ein sehr körperin -

tensives Spiel zwischen den 15 Spielern

beider Mannschaften. »Es ist viel Action

im Spiel. Wenn ich den Ball habe, muss ich

angreifen, wenn ich ihn nicht habe, auch!«,

erklärt Pressesprecher Thomas Hein. Körperliche

Fitness ist somit eine Grundvo -

raussetzung, um Rugby zu spielen. Tho -

mas Hein betont jedoch, dass Rugby trotz

des Körperkontakts und der intensiven

Zweikämpfe eine sehr faire Sportart sei:

»Der Schiedsrichter pfeift jedes gefährli -

che Spiel ab, und im Gegensatz zum Fuß -

ball wird das von allen Beteiligten auch ohne

Diskussionen akzeptiert«.

Zwischen Nord- und Südhalbkugel gibt es

im Rugby, das ab 2016 wieder zum Pro -

gramm bei den Olympischen Spielen gehören

wird, ein deutliches Leistungsgefälle:

Seit Einführung des Rugby W orld Cups

1987 hat einmal England gewonnen, sonst

haben Australien, Neuseeland und Süd -

afrika die Titel unter sich aufgeteilt. Welt-

weit gilt Rugby in den letzten beiden Jahren

als die am stärksten wachsende Ama -

teursportart.

Beim Training des RFC am Sonnenschein treffen

Groß und Klein aufeinander.

Nach Witten ist Rugby 2007 durch eine

Schul-AG an Adolf-Reichwein-Realschule

gekommen. Mit Hilfe von Sponsoren konnten

auf dem Platz am Sonnenschein die erforderlichen

Malstangen aufgebaut wer -

den. Nach dem Weggang des Sportlehrers,

der die Rubgy AG ins Leben gerufen hatte,

schlief das Projekt zunächst wieder ein.

2011 wurde der RFC dann auf Initiative

von Nils Müller und Dirk Frase, die einen

Rugby-Kurs an der Ruhr-Uni Bochum anboten,

gegründet. Der V erein kooperiert

als eigenständige Abteilung mit dem W ittener

Turnverein (WTV) und trainiert auf

dessen Platz am Sonnenschein. Einige

Wittener Mitglieder des Vereins haben –

wie der heute 20-jährige Patrick Deja – bereits

an der Rugby-AG der Adolf -Reichwein-Realschule

teilgenommen.

Mansour Habi (blaues Trikot, li.) und Lennart Wenzel

behaupten das Leder im Freundschaftsspiel gegen

den E.V.R.C. Wallaby’s in Venlo.

Nach einer R eihe von Freundschaftsspie -

len und dem 2011 erstmals ausgerichteten

›Ruhrpott Winter Cup‹ nimmt der RFC in

dieser Saison erstmals auch am Ligabe -

RFC-Spieler Lasse Seipenbusch (li.) in Aktion

Sport 77

trieb mit einer Herrenmannschaft in der

Regionalliga teil. Unter den 30 Aktiven

finden sich jedoch auch einige Spielerin -

nen und Kinder: »Beim T ouchgame wird

Rugby ohne Körperkontakt gespielt, so

dass hier alle integriert werden können«,

erklärt Thomas Hein. Ziel des V ereins ist

es jedoch weiter zu wachsen: »W ir möchten

eine Damenmannschaft und Jugend -

mannschaften in allen Altersklassen

anbieten und planen deshalb eine K ooperation

mit Wittener Schulen.« Schließlich

sei Rugby ›eine Schule fürs Leben‹, weil

Fairness und Gemeinschaftssinn gefördert

werden.

Wer Lust hat, die in Deutschland nach wie

vor etwas exotische Sportart einmal aus -

zuprobieren, kann einfach beim Training

(montags 19–21 Uhr und donnerstags

18.30–20.30 Uhr am Sonnenschein) rein -

schnuppern. dp

Das RFC-Team nimmt in der Saison 2012/13

erstmals am Ligabetrieb teil.

Bochum/ Witten RFC

Sonnenschein 2a

Thomas Hein

Tel. 0172 / 5 38 63 56

www.bochum-rfc.de


78

Partnerstadt

Mallnitz – Ein Wittener ›Paradies auf Erden‹

Im österreichischen Kärnten am Fuße der Hohen Tauern gelegen, des größten Nationalparks der Alpen,

befindet sich die beschauliche Gemeinde Mallnitz, die wegen ihrer höhen- und talreichen Umgebung von

Wanderern und Bergsteigern gleichermaßen geschätzt wird. Im W inter bietet der Ankogel, einer der

schneesichersten Berge Kärntens, der von Mallnitz aus mit der Ankogelbahn bis auf eine Höhe von 2.636

Metern erklommen werden kann, 35 Kilometer breite Pisten sowie die längste beschneite Talabfahrt.

Aber was vielleicht viele noch nicht wis -

sen: Mallnitz, dieses alpine P aradies für

Naturliebhaber und Sportler, unterhält bereits

seit 1979 eine städtische P artnerschaft

zu Witten. Gruppen, Vereine, Familien

oder Einzelpersonen haben daher die

Möglichkeit, einen unvergesslichen Urlaub

in Mallnitz zu verbringen – in einer der

dortigen rustikal-ländlichen ›W ittener

Hütten‹. Und das für gerade einmal 5 bis 9

Euro am Tag – in der Hauptsaison!

Ermöglicht wird dies durch die engagierte

Arbeit des 1987 gegründeten Förderver -

eins Wittener Hütten e.V., der seinerzeit

unter Vorsitz unseres jetzigen Alt-Bürgermeisters

Klaus Lohmann die vier Hütten

erstand und seitdem verwaltet. Neben der

Wittener Hütte tragen sie als Zeichen der

Völkerverständigung die Namen weiterer

Wittener Partnerstädte: Barking-Dagenham,

Beauvais und Lew-Hasharon.

Herbstwandern Foto Peter Angermann

Gestützt auf großzügige Spenden sowie

auf einen nicht zu verachtenden Eigenkostenanteil

vonseiten des Fördervereins, reisen

deren Mitglieder regelmäßig nach

Kärnten, um vor Ort W artungs- und R enovierungsarbeiten

vorzunehmen. Modern

eingerichtet, fachmännisch gedämmt so -

Bergmesse vor dem Mausoleum

Foto Peter Angermann

Mallnitz Seebachtal-Stappitzersee

Foto Peter Angermann

wie versehen mit leistungsstarken Ölhei -

zungen, finden bis zu 33 Gäste ausrei -

chend Platz. Jede der Hütten besitzt einen

großflächigen Balkon sowie eine Küche,

die, ausgestattet mit Kühlschrank, Mikrowelle

und Herd, perfekt auf die Belange

von selbstversorgenden Gästen ausgerichtet

ist. Eine Sauna gibt es mittlerweile

auch.

Um die Hütten auch weiterhin instand

halten zu können, setzen Klaus Lohmann

und der Förderverein auf junge, tatkräftige

Unterstützung: »Ab dem 30. September

dieses Jahres verfügen wir über eine eigene

Jugendabteilung. Wir wollen, dass auch

die nächste Generation in unsere Arbeit

hineinwächst. Viele von ihnen hegen jetzt

schon eine große Zuneigung zu Mallnitz.«

Und damit das auch so bleibt, hat sich der

Förderverein für das kommende Jahr et -

was ganz Besonderes überlegt: »V om 18.

bis zum 25. August 2013 organisieren wir

in Mallnitz ein internationales Jugend -


camp, zu dem Jugendliche zwischen 14

und 16 Jahren aus Witten sowie aus all unseren

acht Partnerstädten eingeladen sind.

Eine Woche lang können sie dort zusam -

men Sport treiben, die alpine Umgebung

kennenlernen und natürlich jede Menge

Spaß haben. W ir wollen den K ontakt zu

unseren Partnerstädten stärken und vielleicht

auch neue Kontakte knüpfen.«

Klaus Lohmann selbst war bereits mehrere

Male in den Wittener Hütten zu Besuch,

was, wie er selbst sagt, nicht nur der atem-

Arthur von Schmid-Haus Foto Walter Boehme

Die Sommerferien sind vorbei und die ersten

Wochen in der höheren Klasse eine gute

Gelegenheit, eine Bestandsaufnahme in

Sachen Lernen zu machen. Um das neue

Schuljahr selbstbewusst meistern zu können,

sollte schon jetzt damit begonnen

werden, Inhalte zu wiederholen und W issenslücken

zu schließen. W issen in kompakter

Form bietet hierzu die Schülerhilfe

Witten, einer der führenden Anbieter von

qualifizierten Bildungs- und Nachhilfeangeboten.

Ihre informativen, kostenlos angebotenen

Pocketratgeber zu den Fächern Deutsch,

Englisch, Mathe, Französisch und Latein

beraubenden Landschaft geschuldet ist,

sondern auch den Mallnitzern selbst mit

ihrer Lebenslust, ihrer einnehmenden Art

und Gastfreundlichkeit: »Ich komme im -

mer wieder gern nach Mallnitz, denn es ist

inzwischen wie eine zweite Heimat für

mich.« Sicher stimmt er daher dem israe -

lischen Landrat Zwi Herut zu, als dieser

enthalten die wichtigsten Matheformeln,

hilfreiche Grammatikregeln sowie V oka-

Mallnitz Juni 2010

Partnerstadt 79

anlässlich der Lew-Hasharon-Hütteneinweihung

betonte: »Wenn Gott ein Paradies

auf Erden geschaffen hat, ist Mallnitz ein

Teil davon.«

www.wittener-huetten.de

www.mallnitz.at

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Selbstbewusst durchs neue Schuljahr

die Pocketratgeber

der Schülerhilfe

beltipps. Durch ihre handliche Größe und

übersichtlich gestalteten Inhalte eignen

sie sich als Lernunterstützung sowie als

Nachschlagewerk.

Nachhilfeexperten vor Ort stehen interessierten

Eltern R ede und Antwort und informieren

über aktuelle Aktionen wie

›5 weg – oder Geld zurück‹.

Schülerhilfe

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www.schuelerhilfe.de

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80

Sport

Im Laufschritt Richtung Zukunft

Aktionstag ›Sport Ü 60‹

Dass Sport einen unschätzbaren Beitrag zur körperlichen Gesund -

heit leistet, ist kein Geheimnis. Trotzdem verlassen wir uns in unserer

technisierten Welt nur allzu gerne auf den K omfort von Auto,

Rolltreppe, Internet und Co. Bloß nicht die eigenen Muskeln gebrauchen.

Warum eigentlich? Gelegenheit zur sportlichen Betätigung gibt

es in unserer Stadt ja zur Genüge.

Generation der ›Best Ager‹ –

aktiv und interessiert

Einen Überblick über das bestehende Angebot

für die Generation der sogenannten

›Best Ager‹ bietet der Aktionstag ›Fit und

gesund in die Zukunft: Sport Ü 60‹, der am

28. Oktober von 14 bis 16 Uhr in der Hu -

semannhalle stattfindet. »Die ›Senioren‹

von heute sind viel aktiver, gesundheitsbewusster

und interessierter als vor einigen

Jahren – was man schon daran erkennt,

dass sich die meisten von ihnen selbst gar

nicht als Senioren bezeichnen würden«,

erklären Ines Großer, Monika Ludwig, R.-

W. Schäfer und Udo W eber vom Arbeitskreis

des Stadtsportverbandes. »Umso

wichtiger ist es, das Angebot für diese breite

Zielgruppe in W itten verstärkt zu för -

dern und dabei auch die Anregungen der

›Golden Girls‹ in Aktion

Im Laufschritt Marsch

(Foto Andrea Bowinkelmann / LSB)

Bürger zu berücksichtigen – so wollen wir

den Einstieg erleichtern, indem wir Sport

vermehrt in Kursform anbieten.«

Vereine vorgestellt

In der Turnhalle, auf dem Spielfeld, im

Schwimmbecken oder mitten im Grünen,

mit Ball oder ohne: Das Aktivprogramm

der rund 84 W ittener Vereine lässt kaum

Wünsche offen. Einige Clubs werden sich

in der Husemannhalle mit spannenden

Vorführungen und Mitmachaktionen präsentieren.

Darüber hinaus sind Massagen

und Kurzvorträge geplant, ein Apotheker

bietet Blutdruck- und Zuckermessungen

an, es gibt Kaffee, Kuchen und ein Glücksrad,

an dem die Besucher kostenlos ihr zukünftiges

Trainings-Shirt gewinnen kön -

nen. »Ziel der V eranstaltung ist es, die

Hemmschwelle zu senken und den Inte -

ressenten ihre zukünftigen Ansprechpartner

im V erein persönlich vorzustellen«,

erklärt Ines Großer. »Insbesondere Neueinsteiger,

aber auch ehemalige Aktive, die

jahrzehntelang pausieren mussten, weil

sie mit Kindern oder Karriere beschäftigt

waren, trauen sich anfangs oft viel zu wenig

zu.« Für die Akteure vom SSV eine völlig

unbegründete Scheu!

Haben Sie gewusst, dass ein 60-Jähriger, der vorher

keinen Sport betrieben hat, durch ein dreimonatiges

leichtes Ausdauertraining eine Leistung

erreichen kann, die der eines untrainierten 40-

Jährigen entspricht?

»Der ideale Zeitpunkt,

um neue Kontakte zu knüpfen!«

Die Erfahrung zeigt: Es ist es nie zu spät,

um mit Sport anzufangen! Udo Weber vom

Reha-Aktiv-Sport Witten e.V. erzählt: »Wir

haben bei uns im Club über 60-Jährige, die

früher noch nie einen Ball getreten haben,

und jetzt beim Fußballtennis zu den

schnellsten gehören! Da wundert man sich

manchmal, was eine regelmäßige Teilnahme

bewirkt. Wer gesund und fit ist, kann

theoretisch noch mit 65 Jahren Bergstei -

gen, Marathon laufen oder sogar Gleit -

schirm fliegen!« Monika Ludwig, im S SV

zuständig für den Breitensport, weiß ähnliches

zu berichten: »Bei ›W itten stärkt

den Rücken‹ habe ich mich mit einer 90jährigen

Dame unterhalten, die vor 35

Jahren angefangen hat, Sport zu treiben

und jünger aussah als 80!« Dazu komme

der positive Einfluss, den eine aktive Le -

bensweise auf die Lebensqualität habe.

»Die Geselligkeit im Verein ist für ältere

Sportler ein wesentliches Kriterium. Die

Kinder sind aus dem Haus und man hat

als Renter plötzlich Zeit, ein neuer Lebensabschnitt

beginnt. Der ideale Zeitpunkt,

um neue Kontakte zu knüpfen!«

Aktive Herren beim Bahnengolf (Foto SSV)

Rehasport statt Sofa

Gesundheitliche Beeinträchtigungen sind

für die Sportexperten der Stadt übrigens

noch lange kein Grund, um sich auf die

faule Haut zu legen. Schließlich bestehen

im Wittener Raum spezielle R eha-Gruppen,

deren Programme auf die Bedürfnisse

der T eilnehmer abgestimmt sind und

die unter medizinischer Aufsicht stattfin -

den. »Wenn Sie Probleme mit dem linken

Bein haben, gibt es genug, was Sie trotz -

dem machen können – das ist allemal besser,

als sich aufs Sofa zu setzen und zu

warten, bis das rechte Bein auch noch weh

tut«, so R.-W. Schäfer mit einem Schmunzeln.

ssv@ssvwitten.de


Aus der Uni

Luthers Waschsalon

Der Gang zum Arzt ist für viele selbstverständlich – aber leider nicht

für jeden. Es gibt Menschen, die aufgrund von Armut, Obdachlosigkeit

oder fehlender Krankenversicherung durchs Raster des Gesundheitssystems

fallen. Viele können nicht einmal die zehn Euro Pra -

xisgebühr aufbringen und bleiben deshalb dem Arzt fern.

Um diese Menschen aufzufangen, gibt es

in der Körnerstraße in Hagen ›Luthers

Waschsalon‹, eine 1997 ins Leben gerufene

ehrenamtliche Einrichtung der Diakonie

Mark-Ruhr, in der Obdachlose oder Men -

schen, die von Obdachlosigkeit bedroht

sind, die Möglichkeit haben, gezielte soziale

Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sie kön -

nen hier duschen, ihre Kleidung waschen,

frühstücken und sich ohne Praxisgebühr

allgemein- und zahnmedizinisch grundversorgen

lassen. Ehrenamtlich agierende

Ärzte sind hierfür zweimal wöchentlich im

Einsatz. Unterstützt werden sie von Wittener

Medizinstudenten, die, statt ein Praktikum

in einer allgemeinärztlichen Praxis

oder Klinik zu absolvieren, hier arbeiten.

»Die Universität W itten/Herdecke stellt

bei der Ausbildung ihrer Studenten den direkten

Patientenkontakt in den F okus«,

erklärt Einrichtungsleiterin Heike Spiel -

mann. »Auch nehmen pflegerische Aspekte

bei der Ausbildung großen R aum ein.

Die Wittener Studenten werden sozialmedizinisch

geschult, und das macht sie

menschlich sehr reif.«

Unter einer engmaschigen Supervision

vonseiten der Ärzte leisten die Studenten

hochwertige medizinische Arbeit. »Uns

wird hier nicht nur auf die Finger ge -

schaut, man berät sich gegenseitig und reflektiert

das eigene Handeln«, betont Ruth

Kania, Wittener Medizinstudentin im achten

Semester. »Zudem können durch die

Teamarbeit die Probleme viel stärker fo -

kussiert und neue Lösungen gefunden

werden.«

Die Wittener Medizinstudentin Ruth Kania ist in

Hagen im Einsatz.

Im Zuge der Befunderhebung rückt natürlich

auch der soziale Hintergrund der P atienten

stark ins Blickfeld: »Man erfährt,

dass das Leben nicht immer in geraden

Bahnen verläuft«, berichtet die angehen -

de Medizinerin. »Man erfährt, wie es ist,

auf der Straße zu leben. Das öffnet in vieler

Hinsicht die Augen. Zudem ist man gezwungen,

mit begrenzten Hilfsmitteln zurechtzukommen.

Das fordert einen,

bereitet aber auch auf das spätere Berufsleben

vor.«

So groß das Engagement der Studenten

und Ärzte auch sein mag, die fehlenden apparativen

Möglichkeiten setzen ihrem

Handlungsspektrum Grenzen: »Nicht immer

sind die Therapiepläne, die wir auf -

stellen, auch tatsächlich umsetzbar«, er -

klärt Prof. Theo Schulte, der eigentlich

bereits im Ruhestand ist. »W enn wir mit

den uns gebotenen Möglichkeiten nicht

mehr weiterkommen, ist es unabdingbar ,

den Patienten zu einem niedergelassenen

Haus- oder Facharzt zu überweisen. Diese

Überweisungen werden bei uns ohne Praxisgebühr

ausgestellt. Denn gerade die

hindert viele daran, F achärzte aufzusuchen

und die medizinische Behandlung in

Aus der Uni 81

Wilfried Reikowski und Yvonne Cleven sind froh,

dass es Luthers Waschsalon gibt.

Anspruch zu nehmen, die ihnen zusteht.

Wir wollen die Menschen in die R egelversorgung

zurückbringen. Denn sie haben

ein Recht darauf.«

Die diakonische Einrichtung übernimmt

zu diesem Zweck auch die Kosten für eventuelle

R ezeptzuzahlungen, die viele P atienten

nicht aufbringen können. »Auf diese

Weise können wichtige Rezepte endlich

eingelöst und die Krankenkassen in ihre

Verantwortung gezogen werden«, erklärt

Heike Spielmann. »Die Studenten und

Ärzte sind ein Scharnier in Richtung R egelsystem,

denn sie helfen dabei, die Bür -

gerrechte der Patienten zu verwirklichen.«

Damit die Ärzte und W ittener Studenten

auch weiterhin qualitätsvolle Arbeit er -

bringen können, sind sie in hohem Maße

auf Sach- und Geldspenden angewiesen.

Wenn auch Sie mithelfen wollen, anderen

zu helfen, dann spenden Sie!

Frühstücken in freundlicher Atmosphäre

Spendenkonto

›Luthers Waschsalon‹

Sparkasse Hagen

BLZ 45 05 00 01

Konto: 10 01 10 010

Stichwort: T13310

www.diakonie-mark-ruhr.de


82

Kultur

Straßenansichten

Bemalte Wände mit Trompe l’œil-Effekt

Angeregt durch den Besuch von Pompeji und Herculaneum mit ihren eindrucksvollen Wandmalereien in den

Villen der reichen Römer sowie die Besichtigung zahlreicher Dome und Kirchen aus romanischer und go -

tischer Zeit mit biblischen Darstellungen an Decken und Wänden, lag es nahe, noch einmal näher auf Wandmalerei

in einem weiteren Bericht einzugehen. Solche ist über Jahrhunderte nicht nur in Innenräumen zu

finden, sondern immer wieder auch an Außenfassaden. Über eine besondere F orm der zeitgenössischen

Wandmalerei, das Graffiti, haben wir in einer der vorangegangenen Ausgaben berichtet.

Die Wandmalerei ist eine der frühesten

Kunstdarstellungen, die wir kennen. Erinnert

sei an die Höhlenmalerei, die vor

mehr als 30.000 Jahren entstand. Darge -

stellt wurden Jagdszenen und verschiede-

ne Tierarten wie Bisons, Pferde oder Auerochsen.

Die alten Ägypter bemalten ihre

Tempel und Grabkammern, um den V erstorbenen

ein ›Überleben‹ in der anderen

Welt besser zu gestalten, mit Gegenstän -

den der Nahrungs- und Werkzeugherstellung

sowie religiösen und zeremoniellen

Motiven.

Von den oben erwähnten Römern ließen

sich vor allem die reichen Hausbesitzer die

Wände ihrer Häuser kunstvoll gestalten.

In der romanischen und gotischen Zeit waren

die Ausmalungen in den Kirchen für

die meisten damals des Lesens nicht Kundigen

eine Möglichkeit, die Inhalte der Bibel

und des Evangeliums zu vermitteln.

Für uns heute Darstellungen von höchster

kunstgeschichtlicher Bedeutung von he -

rausragenden Künstlern wie etwa Giotto,

der in seinen Fresken einen bis dahin

nicht gekannten Naturalismus schuf. Die

dargestellten Figuren sind physiogno -

misch unterscheidbar und ein perspektivisches

Raumverständnis ist bereits zu ah -

nen, was dann in der R enaissance zur

künstlerischen Vollendung gebracht wur -

de.

Auch in den späteren Epochen und besonders

mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts

findet die Wandmalerei wieder als gestalterisches

Mittel in Innen- und Außenräumen

Verwendung. Vor allem bei der Gestaltung

von Außenfassaden fand diese Art der

Malerei großen Zuspruch, um damit auch

riesige langweilige Wandflächen in den Innenstädten

zu kaschieren. Solche großflächig

bemalten Areale an Häuserwänden

bewirken so eine belebende Atmosphäre in

oft heruntergekommenen städtischen

Leerräumen, wie man sie insbesondere aus

New Y ork, London, aber auch Berlin,

Frankfurt, Hamburg und anderen Groß -

städten kennt. Eine besondere F orm der

Wandmalerei ist das Trompe-l’œil, was aus

dem Französischen übersetzt so viel wie

›täusche das Auge‹ bedeutet. Daher wird

diese Art der Malerei auch als Illusionsmalerei

bezeichnet, was bedeutet, dass der

Betrachter den malerisch dargestellten

Raum nicht für ein gemaltes Bild, sondern

für die Wirklichkeit hält oder für die Wirklichkeit

halten könnte.

Häufig werden in solchen Bildern F antasielandschaften

abgebildet, aber auch ver-


traute heimische Stadtbilder. Ein schönes

und eindrucksvolles Beispiel dafür findet

man an einer großen Häuserwand in Witten

etwas versteckt und daher nicht leicht

einsehbar für jeden, dafür an einer prädestinierten

Stelle, im Hof der Boeckerstif -

tung (oben). Man sieht ein Stadtbild von

Witten mit Rathaus, Johanneskirche und

Haus W itten sowie im Hintergrund das

Ardeygebirge und den Helenenturm. Also

eine freie Komposition im oben erwähnten

Trompe-l’œil-Stil mit wichtigen Gebäuden

unserer Stadt, die den Bewohnern des Seniorenheims

sicherlich ihre vertraute Heimatstadt,

die sie unter Umständen nicht

mehr aus eigener Kraft besuchen können,

täglich nahebringt und erfreut. Eine wirklich

gute Idee. Auch zwei Abbildungen an

Kultur 83

einer Brücke in der Annenstraße zeigen

Objekte aus dem gleichnamigen Stadtteil,

nämlich das ehemalige Rathaus, heute ein

Gebäude der Uni Witten/Herdecke (unten)

sowie den Marktfrauen-Brunnen, letzterer

eingebettet in eine Baumlandschaft.

(s.S. 82).

lupuss


Anzeige

Unterhaltung mit Niveau

Theatergemeinde Volksbühne startet in die neue Spielzeit

»Unser Dank gilt den

Wittener Unterneh -

men und Ärzten, die

uns mit ihren Spenden

unterstützt haben«,

betont der V orsitzende.

»Hier Abstriche zu

machen, wäre der fal -

sche W eg!« So ließ

Heinz Bekemeier einmal

mehr seine per -

sönlichen K ontakte

spielen, um bekannte

Schauspielgrößen und

renommierte Ensem -

bles in den Saalbau zu

locken. Um noch bes -

ser kalkulieren zu können, wird

jedes Stück zweimal aufgeführt

werden. »So können wir trotz

der widrigen Finanzlage hoch -

wertiges Theater zu günstigen

Preisen bieten – was uns umso

wichtiger ist, da die Volksbühne

2013 ihren 60. Geburtstag fei -

ert!«

Und das gibt’s zu sehen: Zum

Saisonauftakt wird am 22. und

23. Oktober die K omödie ›Der

dressierte Mann‹ gezeigt. Weitere

Highlights im Herbst sind

Kultur

Man nehme eine Hand voll feinsinniger Schauspiele, füge das Beste aus Ballett und Operette hinzu und

würze das Ganze mit einer Prise der leichten Muse, fertig ist der neue Spielplan der Theatergemeinde

Volksbühne. Obwohl die städtischen Fördermittel für 2012 / 13 wegen des nicht genehmigten Haushaltes

leider nicht fest eingeplant werden können, will das Team rund um Heinz Bekemeier am bewährten

Erfolgsrezept festhalten und den Gästen aus Witten und Umgebung Ernstes und Heiteres mit Niveau

servieren!

Ulrich Bonnermann

Dipl.-Finanzwirt · Steuerberater

Steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratung von Unternehmen

und Privatpersonen

Beratungsschwerpunkte u.a.:

➤ Jahresabschlüsse

➤ Steuererklärungen

➤ lfd. Finanz- und Lohnbuchhaltung

➤ Betriebswirtschaftliche Beratung

➤ Beratung in Erbschaft- und Schenkungssteuerfragen

Ralf Bauer ist am 26. und 27. Oktober

zu Gast in Witten.

Bürozeiten:

Montag–Freitag 7.30–13.00 Uhr

Montag–Donnerstag 14.00–16.30 Uhr

und nach Vereinbarung

Fon 0 23 02 / 9 84 49-0

Fax 0 23 02 / 9 84 49-29

E-Mail info@kanzlei-bonnermann.de

zum Beispiel die ›Wahlverwandtschaften‹

nach

Goethes Roman am 27.

und 28. Oktober sowie

›Gut gegen Nordwind‹

von Daniel Glattauer

mit Ralf Bauer am 26.

und 27. November. Kabarett-Fans

dürfen sich

auf das Weihnachtsprogramm

der ›Berlin Co -

median Harmonists‹

am 8. und 9. Dezember

freuen. Eines der

schönsten W intermärchen

liefert das rumänischen

Staatsballett mit

›Schwanensee‹ am 13. und 14. Dezember.

Heinz Bekemeier: »Die Attraktivität

einer Stadt wird nicht nur

durch ihre Wirtschaftskraft,

sondern auch durch ihre Kulturvielfalt

definiert.«

Abwechslung pur bietet auch das nächste

Jahr: Zum runden Jubiläum kommen In -

szenierungen wie ›The King’s Speech‹ (der

Film heimste 2011 vier Oscars ein) mit

Götz Otto oder die karnevaleske Strauß-

Operette ›Eine Nacht in V enedig‹ auf die

Volksbühne.

Theatergemeinde Volksbühne e.V.

Gerichtsstr. 3 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 2 35 16

www.volksbuehne-witten.de

85


86

Kultur

BUCHtipps

aus der Redaktion

Michelle Jackson

Havanna für zwei

Goldmann

444 Seiten

8,99 Euro

Emma ist ver -

zweifelt: Ihr Ehemann

ist tot, und

plötzlich steht sie

mit ihrem Sohn

alleine da. Halt

bietet einzig die

Familie, vor al -

lem ihre Schwester

Sophie und

Louise. Als Em -

ma im Briefkas -

ten zwei Tickets für eine Kubareise findet,

ausgestellt auf den Namen ihres Mannes,

scheint es wie ein W ink des Schicksals:

Vielleicht findet ihr Herz in Havanna Heilung.

K urzerhand beschließt sie, Sophie

mit auf die R eise zu nehmen. Emma ahnt

nicht, dass ihr Mann die R eise eigentlich

ohnehin mit Sophie geplant hatte – nicht

mit seiner Frau. Denn so unterschiedlich

die Schwestern sind, sie haben mehr ge -

meinsam, als Emma vermutet ...

Sophie Kinsella

Reizende Gäste

Goldmann

316 Seiten

8,99 Euro

Fleur Daxeny ist

schön, skrupellos

und Besitzerin ei -

ner ansehnlichen

Sammlung schwarzer

Designer-Out -

fits. Mit Hilfe von

Todesanzeigen in

der Times sucht sie

nach Beerdigungsfeiern

mit Teilnehmern aus besseren Krei -

sen, um dort nach reichen, einsamen Män -

nern Ausschau zu halten. W ird sie fündig,

setzt Fleur all ihren Charme ein, um sich

Zugang zu dem Herz und vor allem den Kreditkarten

des Auserwählten zu verschaffen.

Hat sie genug, sucht sie sich ein neues Op -

fer.

Als Richard Favour, ein scheinbar langweiliger,

aber erfolgreicher Geschäftsmann,

die hinreißende Fleur bei der Beerdigung

seiner Frau kennenlernt, ist er wie vom

Blitz getroffen. Und Fleur bezaubert nicht

nur ihn, sondern bald auch seine Familie.

Eigentlich läuft alles nach Plan – nur die

Trennung von Richard zögert Fleur immer

wieder hinaus ...

Heather Webber

Im Auftrag der Liebe

Goldmann

320 Seiten · 8,99 Euro

Die Familie Valentine führt seit Generationen

eine sehr erfolgreiche Partnervermittlung.

Das Geheimnis ihres Erfolges: Die

Valentines können die Auren anderer

Menschen lesen. Nur ein Familienmitglied

besitzt diese Gabe nicht: Lucy. Und ausgerechnet

sie soll nun in Abwesenheit ihrer

Eltern die Agentur betreuen. Ihre Fähig -

keit, verlorene Dinge aufzuspüren, scheint

dabei nicht wirklich hilfreich. Doch dann

sieht sie in einer V ision den Verlobungsring

eines Klienten am Finger einer Lei -

che. Gemeinsam mit dem attraktiven Privatdetektiv

Sean Donahue macht sich

Lucy auf die Suche nach der Wahrheit.

Lisa Unger

Gnade deiner Seele

Goldmann

445 Seiten · 9,99 Euro

Der Expolizist Jones Cooper weiß den

Freuden des Ruhestands nichts abzuge -

winnen. Einzig seine Nebenbeschäftigung

als privater Ermittler verspricht einen

Ausweg aus der Langeweile des R entnerdaseins

in der beschaulichen Kleinstadt

The Hollows. Ein ungelöster F all lässt

Cooper keine Ruhe: 1987 war die 30-jährige

Mutter Marla Holt spurlos verschwunden.

Ihr Mann behauptete damals, sie sei

mit einem anderen durchgebrannt. Doch

Marlas Fall ist längst nicht der einzige, bei

dem Coopers Hilfe benötigt wird. In The

Hollows liegen viele Dinge tief vergraben,

und nichts ist je vergessen.

Max Bentow

Die Puppenmacherin

Page & Turner

382 Seiten · 14,99

Der Berliner Kommissar Nils Trojan hat

schon einiges zu sehen bekommen im Laufe

seiner Karriere. Als er aber eines Tages

am Schauplatz eines neuen Mordfalles eintrifft,

erfasst ihn das pure Entsetzen: Denn

in einem dunklen K eller erblickt er eine

junge Frau, erstickt in einer Masse von getrocknetem

Schaum, der sie wie ein monströser

Sarkophag umgibt. Bald schon stößt

Trojan auf einen vergangenen Fall, der erstaunliche

Parallelen aufweist – doch der

damals identifizierte Täter gilt mittlerweile

als tot. Ist es möglich, dass jemand sein

wahnhaftes Treiben kopiert? Im Zuge sei -

ner weiteren Ermittlungen bittet Trojan

die Psychologin Jana Michels um Unter -

stützung, denn er ahnt, dass sein Gegner


einer inneren Logik folgt, die er allein nicht

zu entschlüsseln vermag – und dass das

Morden noch lange kein Ende hat ...

Elizabeth George

Glaube der Lüge

Goldmann

700 Seiten · 24,99 Euro

Bernard Fairclough ist das Oberhaupt ei -

ner wohlhabenden und einflussreichen Familie,

die ihren Sitz im Lake District hat.

Nichts ist ihm wichtiger, als jeden Makel,

der die schöne Fassade beschädigen könnte,

zu vermeiden. Als sein Neffe eines T ages

tot im See aufgefunden wird, erklärt

die örtliche Polizei schnell, dass es sich um

einen Unfall handelt. Fairclough, der dennoch

jeden Verdacht ausräumen will, en -

gagiert Inspector Thomas Lynley von New

Scotland Yard. Und wie dieser schon bald

entdeckt, gibt es einige Familienmitglieder,

die einen Grund gehabt hätten, Ian Cresswell

Böses zu wollen. Zusammen mit sei -

ner Kollegin Barbara Havers in London

kommt er den Geheimnissen der F aircloughs

Schritt für Schritt näher – und

entdeckt dabei hinter der F assade ein

Trümmerfeld ...

Judith Merchant

Loreley singt nicht mehr

Knaur

357 Seiten · 9,99 Euro

In den frühen Morgenstunden treibt eine

bizarr leuchtende Leiche im Rhein. Ein

zitternder Angler gesteht Kommissar Jan

Seidel, dass er den toten Mann am Haken

hatte. Die beiden kannten sich. Nur ein

grausamer Zufall?

Und während Kommissar Jan Seidel aus

Königswinter den Täter sucht, ist seine

Großmutter Edith Herzberger, die rheinische

Miss Marple, ihrem Enkel bereits ei -

nen Schritt voraus ...

Laura Lippmann

Denn mein ist deine Seele

Goldmann

380 Seiten · 8,99 Euro

Eliza, Mutter zweier Kinder, bekommt einen

Brief aus dem Gefängnis, der sie zu -

rück in den Sommer katapultiert, in dem

sie fünfzehn war . In jenen Sommer , als

Walter Bowman sie entführte und wochenlang

festhielt. Eliza war nicht sein einziges

Opfer – aber das einzige, das überlebt hat.

Nun verfolgt Bowman aus der T odeszelle

heraus einen teuflischen Plan, und Eliza

soll sein Werkzeug sein ...

James Craig

Die Verbindung

Goldmann

414 Seiten · 8,99 Euro

Kultur

Im Zimmer 329 eines noblen Londoner

Hotels findet Inspektor Carlyle eine übel

zugerichtete Leiche. Carlyles R echerchen

führen ihn in die W elt der R eichen und

Mächtigen Großbritanniens – und das

kurz vor der Wahl des Premierministers.

Als weitere perverse Morde geschehen,

wird Carlyle klar, dass er es mit einem Serienkiller

zu tun hat, der es auf frühere

Mitglieder eines elitären Studentenzirkels

abgesehen hat. Dann gerät Edgar Carlton,

snobistischer Konservativer und aussichtsreicher

Kandidat für den Posten des Regierungschefs,

ins Visier des Mörders ...

M. R. Hall

Totenstätte

Goldmann

506 Seiten · 9,99 Euro

Sie hat mit ihren eigenen Dämonen zu

kämpfen. Als Coroner Ihrer Majestät ist

Jenny Cooper zudem für die Untersuchung

unnatürlicher Todesfälle in Bristol zuständig.

Vor sieben Jahren verschwanden zwei

muslimische Studenten. Die Polizei erklärte

den verzweifelten Eltern, dass die bei -

den Jungen vom Geheimdienst beobachtet

wurden und sich ihre Spur in einem isla -

mistischen Terrorcamp in Afghanistan verliere.

Doch als Jenny den Fall neu aufrollt,

treten ungeliebte Wahrheiten und ein un -

denkbares Verbrechen zu Tage ...

87


88

Portrait

Leben und erben lassen

Leslie Sternenfeld entwirft testamentarischen Schlachtplan

Ein Hüne ist er nun nicht. Lautstark? Nein! Leslie Sternenfeld ist eher der Mann der kleinen Gesten,

der leiseren Töne. Vor einiger Zeit stellten wir ihn im Zusammenhang mit seinem chansonesken Trio ›Luna

und Latüchte‹ vor, das übrigens im vergangenen Sommer mit dem Kleinkunstpreis ›Open Flair‹ ausgezeichnet

wurde. Jetzt wird der musikalische Wittener auch solistisch aktiv. ›Leben und erben lassen‹

heißt sein Programm, das am 26. Januar in der WERK°STADT Premiere feiert. Wir durften schon mal

reinhören und verraten es bereits hier: Der sympathische Wittener hat es faustdick hinter den Ohren.

Und – Überraschung! – der ›Zarte‹ kann auch harte Töne!

»Ich wollte immer schon allein was ma -

chen«, erzählt er. »Und ich merkte, wenn

ich nur mit mir auf der Bühne stand: Das

funktioniert! Es gibt ›Alleinsachen‹.« Was

aber macht er nun genau? »Mein Pro -

gramm besteht ungefähr 50 / 50 aus Wort

– Stand-Up und Geschichten – und Musik.

Texte, die auf Wortwitz und Widersinnigkeiten

basieren und Lieder, die mal hoff -

nungslos albern, mal lieblich-romantisch

sind, dann aber auch bitter-böse um die

Ecke schauen.« Und so lädt Leslie Sternenfeld

zur Fahrt auf der Gefühlsachter -

bahn, rasant in schwindelerregende Hö -

hen und Kurven, dann wieder entspannt

und entschleunigt auf gerader Strecke.

Das Thema: Leben, Sterben, Erben.

Wie entstand die Idee, möchten wir wis -

sen. »Ich steh ja nun grad in der Mitte meines

Lebens. Da darf man so langsam schon

mal am testamentarischen Schlachtplan

feilen: Was will ich über meinen T od hinaus

bewahren? Was soll der Nachwelt erhalten

bleiben? Von mir selbst, aber auch

von anderen schönen Dingen dieser W elt.

Da wird dann auch gern das Publikum,

quasi als interaktiver Testamentsvollstrecker

mit einbezogen, das beispielsweise alte

Werbesongs im Kanon singen darf , die

sich später als Klingelton von meiner Seite

downloaden lassen. Höchst individuelle

Sequenzen, die man bei Y outube garantiert

nicht findet. Das klingt vielleicht

schräg, aber ich mag schwarzen Humor

und mit dem Thema T od hab ich ab und

zu und immer mal wieder gern gespielt.

Nicht nur, weil es hilft, sich ihm anzunä -

hern. Ich denke, der Tod hat es auch verdient,

auf die Schippe genommen zu wer -

den.«

Daneben wird der Musikkabarettist aber

auch Ausflüge in andere Metiers unter -

nehmen. »Es wird so manche Moritat oder

Geschichte über höchst lebendige Skurrilitäten

unseres Alltags geben. Das schöne

ist, dass mein Programm nicht in Stein gemeißelt

ist, sondern von Auftritt zu Auf -

Leslie Sternenfeld

›Leben und erben lassen‹

13.01.2013, 19.00 Uhr

Kurzauftritt bei ArtOrt Witten

Werk°Stadt

26.01.2013, 19.30 Uhr

Premiere: Leben und erben lassen

Werk°Stadt

Weitere Infos unter

www.sternenfeld.net

tritt neue Facetten zeigen wird.« Apropos

Facetten, da fallen uns bei Leslie Sternenfeld

eine Menge ein: feinsinnig, borstig,

sentimental, bissig, piano, fortissimo und,

und, und. Unser Tipp: Den Januar einfach

schon mal vormerken und sich dann selbst

ein Urteil bilden.


Wer lacht, zeigt Zähne

Gehört haben wir René Steinberg vermutlich fast alle. Als Vater und

Ehemann bei den ›von der Leyens‹, als Sarko de Funes oder Pofalla

von Schloss Koalitionsstein – auf WDR 2, Eins Live und bei Zugabe

live. Gesehen haben ihn mittlerweile so einige. Gemeinsam mit sei -

ner Radio-Kollegin Maria Grund-Scholer begeisterte er mit ›Lachen

Live‹ das Publikum noch vor kurzem auf dem Zeltfestival Ruhr. Jetzt

startet der wandlungsfähige Comedian solistisch durch. Am 3. No -

vember ist er mit seinem Programm ›Wer lacht, zeigt Zähne‹ im Wittener

Saalbau zu Gast.

Mit im Gepäck – Steinberg-Fans wird es freuen – das ein

oder andere charismatische Alter Ego wie zum Beispiel

Reiner Calmund sowie – brandneu – jede Menge R ené

Steinberg selbst. Temporeich und temperamentvoll brilliert

er in seinen Paraderollen, erzählt aber auch seine

eigenen kleinen, feinen Geschichten, in denen der Hu -

mor des Augenblicks leise-verschmitzt lächelt. »Für

mich ist Humor mit einer positiven Lebenseinstellung

verbunden. Viel zu oft müssen Negativ-Schlagzeilen für

die Pointe herhalten, erfolgt das Schenkelklopfen in kollektiver

Misanthropie. Das ist nicht meins«, erzählt der

Mülheimer. Und genauso wenig kann er mit der deut -

schen Kardinaltugend anfangen, nämlich prinzipiell nur

die schlechte Seite der Medaille zu sehen.

Es wäre jedoch falsch, anzunehmen, R ené Steinberg

stampfe jetzt in Chaka-Chaka-Manier alle Unwägbar -

Auch René Steinberg stellte sich den neugierigen Fragen

unseres Promi-Interviews.

Haarfarbe / Augenfarbe / Größe

Schwarz (mit immer mehr Anthrazit-Anteilen) / Braun

/ 1,80 (und Danke, dass nicht nach Gewicht gefragt wird)

Familienstand / Kinder

Verheiratet / 2 Kinder. Interessanterweise bin ich der

Glückspilz, der die beste Frau und die tollsten Kinder

erwischt hat!!!

Hobby

Leben, Lesen, Grillen (letzteres beinhaltet automatisch

die ›Hobbies‹ Freunde und Familie)

Was lesen Sie zurzeit?

Wolf Haas, ›komm süßer Tod‹. Neulich erst den Autor

entdeckt, sehr empfehlenswert.

Bei welcher Musik können Sie am besten entspannen?

Ich finde alles, was ich brauche bei Elvis Presley.

Liebstes Urlaubsziel?

Algarve, Südtirol

Welches Land möchten Sie kennenlernen?

Graceland

Wo und was essen Sie am liebsten?

Am Grill, vom Grill

Das Ruhrgebiet ist …

Heimat mit Charakter. Befindet sich in einer deutschen Urlaubsgruppe

ein Ruhrgebietler, hat man ihn sofort identifiziert. Das

muss nicht zwingend zu seinem Vorteil sein, ist aber immer prägnant

und das ist gut so.

Wem möchten Sie gern einmal Ihre Meinung sagen?

Jerry Lewis, Reinhard Mey. Um ihnen zu sagen, wie sehr

ich ihre Arbeit schätze.

Wem möchten Sie gern einmal begegnen?

Angela Merkel, um herauszubekommen, ob dieses typische

politische Agieren und Lamentieren wirklich vom

Verursacher ernst gemeint ist.

Welche Charaktereigenschaften mögen Sie gar nicht?

Nörgelei und Passivität

Welche Charaktereigenschaften sind Ihnen wichtig?

Lebensfreude – das beinhaltet alles andere, was wichtig

ist.

Ihre Stärke

Oha, schwierig. Aber ich brüste mich damit, perfektes

Bauchfleisch grillen zu können.

Ihr Schwachpunkt

Gemüsespieße

Portrait 89

keiten des Lebens grinsend in Grund und Boden. Viel lieber

nimmt er sich selbst aufs Korn.

Beispielsweise wenn er sich bei einem Krankenhausaufenthalt

– vor Selbstmitleid fast zerfließend – von zwei

Ruhrgebietsveteranen vorführen lässt, dass selbst den

unangenehmsten Begebenheiten mit einer Mischung aus

Galgenhumor und Pragmatismus etwas Lebensbejahendes

abgerungen werden kann. Wenn er bei der erschre -

ckenden Erkenntnis, dass seine Tochter auf der Schwelle

zum T eenager steht, zum eifersüchtig geifernden

Vater mutiert und sich dabei hochnotpeinlich zum Deppen

macht.

Kurzum: René Steinberg zeigt, dass mit der richtigen Mischung

aus Humor und Selbstironie jede Phase, jedes

Stolpern gemeistert werden kann!

Fotos André Steinberg – Photo101.de

Drei Wünsche haben Sie frei:

Gesundheit für mich, meine Lieben und natürlich viele

nette Besucher in Witten!

Termin

René Steinberg: ›Wer lacht, zeigt Zähne‹

03.11.2012, 20 Uhr • Saalbau

Weitere Infos unter www.renesteinberg.de

Wir verlosen 3 x 2 Eintrittskarten.

Schicken Sie einfach bis zum 15.10.2012. eine Email

an info@stadtmag.de; Stichwort ›Wer lacht, zeigt Zähne‹.


90

Dies & Das

Jetzt wird’s bunt …

… im wahrsten Sinne des Wortes. Während sich die Blätter an den Bäumen entlang der Ruhr herbst -

lich verfärben, zeigt sich auch Wittens Kulturlandschaft von ihrer goldenen Seite. Wir präsentieren hier

einige Highlights!

15 Live Acts, 1 Preis: Am 20. Oktober startet die 4. W ittener

Kneipennacht. Gemeinsam mit 15 Gastronomiebetrieben und

der Johanniskirche organisiert das Stadtmarketing einen unterhaltsamen

Bummel durch die Musikstile, von Jazz, Blues, Funk

und Soul über Oldies, Coverrock und -Pop bis hin zu Ska-, Rockabilly

und Irish Folk. Ticketinhaber können mit öffentlichen Verkehrsmitteln

zwischen den einzelnen Veranstaltungsorten pendeln.

Für das jüngere Publikum legt

Rick Kavanian am 26.10. einen

›Egostrip‹ hin. Der Comedy-Star

steht vor Gericht. Handelt es sich

um eine Verschwörung? Wer steckt

dahinter? Etwa der indische

Schönheitschirurg, der alle Frau -

en der Welt zu Lady Gaga umoperieren

will, ein Hamburger Bio-Lude

mit Hang zur Esoterik oder

doch der mediengeile erste Sachse

auf dem Mond? Und was haben

der Hauptbelastungszeuge, ein Organhändler

aus Bukarest, und Motivationstrainer

Jürgen Klins -

Rick Kavanian, ›Egostrip‹ am 26.10.

mann damit zu tun? Ein

Einmann-Kinofilm auf der WERK°STADT-Bühne – mit Rick Kavanian

in sämtlichen Rollen.

Am 29. Oktober macht das irische Trio ›The Celtic Tenors‹ Tour-

Station im Saalbau. Was als Projekt von drei Freunden auf einer

Opernbühne begann, hat sich zu einer der erfolgreichsten, internationalen

Bands im Bereich Klassik -Pop-Crossover entwickelt.

Ein einmaliges Live-Erlebnis, gepaart mit dem keltischen Charme

und Elementen aus Klassik, Folk und Pop.

Let’s have a Party! Am 3. November kommt eine echte

Legende nach W itten: Wanda Jackson rockt das

Hapa-Haole, vielleicht nicht mehr ganz so leichtfü -

ßig, aber nach wie vor prachtvoll bei Stimme. Emp -

Rockabilly-Kultröhre Wanda Jackson

rockt am 03.11. das Hapa-Haole.

Auf geht’s Madeln und Buam,

Herbede ruft ... zum traditionellen

Oktoberfest!

05.10.: traditioneller Festumzug + Fassanstich

06.10.: Bayernolympiade mit Maßkrugstemmen ·

Wettmelken · Teams aus Herbede und Umgebung treten

zum großen Wettkampf an.

Abends ›Landmusik‹: Rock, Pop, Schlager und Gaudi

07.10.: buntes Unterhaltungsprogramm. Bayernpopmix

unter anderem mit DJ Anton und Antonia – ein Superspoaß!

Paradiesvogel Konny Reimann plaudert am 15.11. im Saalbau aus seinem

bewegten Leben.

fehlung: Wer die Kultröhre des Rockabilly erleben möchte, sollte

rechtzeitig Karten vorbestellen!

Im November besuchen uns dann ein schräger Paradiesvogel und

eine eigensinnige Echse. Am 15.11. plaudert Deutschlands be -

kanntester Auswanderer Konny Reimann im Saalbau aus seinem

bewegten Leben. Am 23.11. ist dann ›die Echse‹ los: W enn der

Berliner Puppenspieler Michael Hatzius u. a. in seiner R olle als

zwiespältiger Brandschutzbeauftragter moderierend

durch die Soloshow führt, hat er

jedoch nicht nur das Urzeitreptil im

Gepäck. Auch ein Huhn, zwei Spin -

nen sowie viele weitere Gesellen wollen

ein Wörtchen mitreden. Am

24.11. findet schließlich der Auftakt

zur Deutschland-Tournee

des US-Comedians,

Schauspielers und ›Geräuschemachers‹

Mi -

chael Winslow (›Police

Academy‹) im

Saalbau statt.

Vorgespult: Diesen

Termin mitten in

Der Shootingstar Michael Hatzius mit seiner

›Echse‹ gastiert am 23.11. im Saalbau.

der besinnlichen Vorweihnachtszeit sollten Sie sich schon jetzt im

Kalender rot anstreichen. Am 9.12. präsentiert Comedy-Doc Ludger

Stratmann sein Programm

›das Schönste‹ im R ahmen der

Solidarfonds-Adventsmatinee

im Saalbau.

Vormerken: Am 9.12. präsentiert Comedy-Doc

Ludger Stratmann im Saalbau

sein Programm ›das Schönste‹ im Rahmen

der Solidarfonds-Adventsmatinee.


20 Jahre Kunsthandwerk

rund ums Haus Witten

Witten im Jahr 1992: Kunsthandwerkerin

Gisela Groß suchte nach einer Möglich -

keit, ihre handgefertigten Waren der Öffentlichkeit

vorzustellen. Da es in der

Stadt zu jener Zeit keinen entsprechenden

Markt gab, veranstaltete sie einfach selbst

einen.

Sprung ins Jahr 2012: Der über die Stadtgrenzen

hinaus bekannte Wittener Kunstund

Handwerkermarkt feiert sein 20. Ju -

biläum! Zwar wurde die Gründerin inzwischen

von zwei Nachfolgerinnen, der

Kunstfilzerin Sabine Hesse und der

Schmuck-Designerin Angelika Günther ,

abgelöst, doch bei den Besuchern ist das

Event beliebt wie eh und je. So wird man

auch am 10. und 11. November wieder Autos

mit K ennzeichen aus dem gesamten

Ruhrgebiet antreffen, wenn sich das Ge -

lände rund um Haus Witten einmal mehr

in einen bunten Marktplatz verwandelt!

20. Kunst- und Handwerkermarkt · 10.+11.11., Haus Witten

Wohlfühlen – trotz Krebs

Gesunde Menschen können sich nicht einmal

ansatzweise vorstellen, mit welchen

Ängsten die Schreckensdiagnose verbun -

den sein mag und welche Leiden der

Krankheitsverlauf mit sich bringt. Um betroffene

Frauen mental zu unterstützen

und ihnen ein Stück Lebensmut zurückzugeben,

bietet das Lukas-Zentrum in K ooperation

mit verschiedenen Helfern kos -

tenlose Wohlfühlseminare an.

»Wohlfühlen trotz Krankheit, das sollte

nicht vom Geldbeutel abhängen«, findet

Gastgeberin Ellen Westkamp. »Wir freuen

uns, wenn wir den Frauen eine kleine

Freude machen können!« Die zweistündigen

Veranstaltungen sind für den 4.10.,

den 2.11. und den 12.12. geplant. Beginn

ist jeweils um 15 Uhr. Dipl. Kosmetikerin

Michaela Behrens zeigt den Teilnehmerinnen,

wie sie die sichtbaren F olgen Ihrer

Krebstherapie kaschieren können. Neben

typgerechtem, natürlichem Make-up ste -

hen der Ausgleich von Augenbrauen- und

Wimpernverlust sowie die Hautpflege auf

dem Programm. »W ir hoffen, dass die

Frauen am Ende des Tages mit einem besseren

Gefühl nach Hause gehen!«

Dies & Das 91

Interessiert? Einfach mit Namen und

Telefonnummer beim Team

des Lukaszentrums melden!

Tel. 0 23 02 / 1 75 26 16

info@lukaszentrum-witten.de

Foto: www.JenaFoto24.de / pixelio.de


92

Termine & Veranstaltungen

MUSIK · THEATER

KLEINKUNST

28.09., 20 Uhr Maschinchen Buntes

Jaana · Folk, Blues & Rock

28.09., 17.30 Uh Haus Witten

›Klangmeile‹ · Konzert

28.09., 20 Uhr

Saalbau

Erasmus Stein

›Ein Abend voller

SchnickSchnack

und Schnuck‹

29.09., 20 Uhr Maschinchen Buntes

›Die gestiefelten Zwerge‹

Rock-Kabarett & Comedy

29.09., 17 Uhr Saalbau

� 30.09., 15 Uhr

Tura Ballett-Gala 2012

01.10., 20 Uhr Maschinchen Buntes

›Blue Monday Session‹

02.10., 20 Uhr WERK°STADT

›Bardic‹ · Akustikkonzert

02.10., 20 Uhr Maschinchen Buntes

›Clean Machine‹ · Beatles Songs live

03.10., 20 Uhr Maschinchen Buntes

Michael Friedmann · Gitarrist & Songwriter

04.10., 20 Uhr

Saalbau

Matthias Rauch

›Neues aus

der Rauchzone‹

04.10., 20 Uhr Maschinchen Buntes

›Klüngelpelz – Sagen aus dem Ruhrgebiet‹

musikalische Lesung

05.10., 19.30 Uhr Saalbau

›My Fair Lady‹ · Musical

06.10., 20 Uhr Maschinchen Buntes

›Harry Up‹ · Cover-Rock

07.10., 11 Uhr Haus Witten

Klavier Matinée

Werke von Bach, Beethoven, Schumann,

Rachmaninow und Liszt

07.10., 19 Uhr Saalau

Gerburg Jahnke · ›Frau Jahnke hat eingeladen …‹

Gäste: Lioba Albus, Anny Hartmann, Krissie Illing,

Mia Pittroff

09.10., 19.30 Uhr Saalbau

›Eugen Onegin‹ · Ballett

10.10., 20 Uhr Haus Witten

›Die Leseecke‹ · Lesung

12.10., 18.30 Uhr Haus Witten

›Zeiten::Wende‹ · 1. Konzert ›Pierrot zum 100sten‹

12.10., 19 Uhr

Saalbau

›Bock auf Rock‹

Konzert

13.10., 20 Uhr UWH

›Zimmer Nr. 6‹

Szenen-Collage nach Anton Tschechow

14.10., 15 Uhr WERK°STADT

� ›Der Seehase‹

Wasser-Marionetten-Theater ab 3

18.10., 20 Uhr WERK°STADT

Basta · ›Macht blau‹

19.10., 21.30 Uhr Hapa Haole

Billie & the Kids · Rythm & Blues

20.10., 20 Uhr in der ganzen Stadt

4. Wittener Kneipennacht

21.10., 19 Uhr

WERK°STADT

Hans Werner Olm

›Mir nach, ich folge!‹

22.+23.10., je 20 Uhr Saalbau

›Der dressierte Mann‹ · Komödie

Veranstalter: Volksbühne Witten e.V.

24.10., 18 Uhr Saalbau

›Total vernetzt‹ · Tanztheater

24.10., 19.30 Uhr Haus Witten

›Best of NRW‹ · Konzertmusik

25.10., 20 Uhr

Saalbau

Dieter Hildebrandt

›Ich kann doch

auch nichts dafür‹

26.10., 18 Uhr UWH

›Knistern der Zeit – Christoph Schlingensief und

sein Operndorf in Burkina Faso‹ · Filmvorführung

26.10., 19.30 Uhr Saalbau

Georgisches Kammerorchester Ingolstadt

26.10., 20 Uhr WERK°STADT

Rick Kavanian · Egostrip

26.10., 20 Uhr

WERK°STADT

›Keine Zähne im Maul … aber La Paloma pfeifen‹

Konzert

26.10., 21 Uhr Hapa Haole

Blues Session


= Tipps für Kids und Familien

27.10., 20 Uhr Haus Witten

›Gitarre skandinavisch‹ · Konzert

27.+28.10., je 17 Uhr Saalbau

›Wahlverwandtschaften‹ · Schauspiel

Veranstalter: Volksbühne Witten e.V.

29.10., 20 Uhr Saalbau

The Celtic Tenors · ›Feels Like Home‹ Tour 2012

30.10., 19.30 Uhr Saalbau

›Fegefeuer in Ingolstadt‹ · Schauspiel

03.11., 20.30 Uhr Hapa Haole

›The queen of Rock`n`Roll‹ · Wanda Jackson live

04.11., Uhr Saalbau

René Steinberg · ›Wer lacht, zeigt Zähne‹

06.11., 20 Uhr WERK°STADT

Steffen Möller · ›Expedition zu den Polen – eine

Reise mit dem Berlin-Warschau-Express‹

10.+11.11., je 17 Uhr Saalbau

›Liebesträume‹ · musikalisches Schauspiel

Veranstalter: Volksbühne Witten e.V.

11.11., 15 Uhr WERK°STADT

� Theater Punkt · Theater für Kinder ab 4

15.11., 20 Uhr Uhr Saalbau

Konny Reimann · ›Moin Moin‹

15.11., 20 Uhr WERK°STADT

Fritz Eckenga · Alle Zeitfenster auf der Kippe

16.11., 20 Uhr UWH

›Die Liebe ist ein Kind‹

21 Sonette von Shakespeare

Szenische Lesung mit Musik

17.11.,19 Uhr

Haus Witten

›Perlen der Klavierliteratur‹

Werke von Mozart bis Gershwin

18.11., 20 Uhr

Florian Schroeder

›Offen für alles und nicht ganz dicht‹

20.11., 20 Uhr WERK°STADT

Nils Frevert · ›Zettel auf dem Boden Tour‹

22. 11., 19 Uhr

UWH

Hans Joachim Schädlich:

›Sire, ich eile‹ u.a.

Szenische Lesung

mit Blanche Kommerell

22.11., 20 Uhr WERK°STADT

Werner Schneyder · ›Das ultimative Solo‹

23.11., 20 Uhr

Haus Herbede

›Walli innen Urlaub‹

Kabarett mit Esther Münch

23.11., 20 Uhr Saalbau

Jürgen Becker · ›Der Künstler ist anwesend‹

23.11., 20 Uhr Uhr Saalbau

Michael Hatzius · ›Die Echse‹


24.11., 16 Uhr Haus Witten

Jahreslesung des Wittener Autorinnen-

und Autorentreffs

24.11., 20 Uhr Saalbau

Michael Winslow · Man of 10.000 Sound Effects

24.11., 20 Uhr Saalbau

›Jonny Hill sagt danke‹ · Konzertabend

26.+27.11., je 20 Uhr

Saalbau

›Gut gegen Nordwind‹

Schauspiel

Veranstalter:

Volksbühne Witten e.V.

30.11., 20 Uhr Saalbau

Thomas Freitag

›Der kaltwütige Herr Schüttlöffel‹

WISSEN · VORTRAG · VHS

29.09., 14 Uhr Treff vor dem Freizeitbad Heveney

›Der mobile botanische Garten‹

Veranstaltung der VHS

23.10., 19 Uhr Haus Witten

›Erben und Vererben‹

Vortrag von Reinhard Schauwienold

24.10., 19 Uhr Haus Witten

›Der Igel‹ · Vortrag

25.10., 18 Uhr VHS Seminarzentrum

›Heilkunde nach Hildegard von Bingen‹ · Vortrag

24.10., 18 Uhr VHS Seminarzentrum

›Heuschnupfen – jetzt vorbeugen mit Eigenblut‹ ·

Vortrag

25.10., 18.30 Uhr VHS Seminarzentrum

›Sicherheit für Haus und Wohnung‹

Vortrag von Manfred Endt

28.10., 14 Uhr Schwedenheim

›Wald trifft Kunst – LandArt‹

29.10., 20 Uhr Haus Witten

›Rätsel Mensch‹ · Vortrag

31.10., 19 Uhr Haus Witten

›Meine Reise zum Dach der Welt‹ · Bildvortrag

31.10., 20 Uhr Familienzentrum der Lebenshilfe

›Das Marburger Konzentrations-

und Verhaltenstraining‹ · Vortrag

05.11., 19 Uhr VHS Seminarzentrum

›Unterhaltsverpflichtungen gegenüber erwachsenen

Kindern‹ · Vortrag

06.11., 19 Uhr UWH

›Friedrich und kein Ende – Was fasziniert uns heute

am großen Preußenkönig?‹ · Vortrag

07.11., 19 Uhr VHS Seminarzentrum

›Immer Krach ums Geld‹ · Seminar

08.11., 18 Uhr VHS Seminarzentrum

›Reiki‹ · Seminar

13.11., 18 Uhr VHS Seminarzentrum

›Naturheilkunde für mein Haustier‹

Vortrag

14.11., 19.30 Uhr Haus Witten

›Eine Reise durch Indien‹

Fotoshow

15.11., 18 Uhr VHS Seminarzentrum

›Selbstbestimmt vorsorgen für Krankheit

und Alter‹ · Info-Veranstaltung

19.11., 19 Uhr VHS Seminarzentrum

›Kinder zwischen zwei Stühlen?‹

Vortrag zum Sorge- und Umgangsrecht

22.11., 18 Uhr VHS Seminarzentrum

›Shiatsu – die japanische Fingerdrucktherapie‹

Seminar

22.11., 18.30 Uhr VHS Seminarzentrum

›Einbruchschutz in Haus und Wohnung‹

Vortrag von Manfred Endt

23.11., 19 Uhr VHS Seminarzentrum

›Andalusien, Flamenco, Tapas‹

Spanischer Abend mit Bildern, Musik

und Kulinarischem

26.11., 20 Uhr Haus Witten

›Stammzellen in der Regenerativen Medizin‹

Vortrag

DIES + DAS

29.09., 11–18 Uhr Freizeitzentrum Kemnade

›Auf der Spur des schwarzen Goldes‹

Wanderung mit dem SGV

06.10., 11–14 Uhr NaWit

Pflanzentauschbörse und Apfeltag

06.10., 21 Uhr

›Live im Foyer‹ · neue Party

Saalbau

07.10., 11–16 Uhr

� Familientrödelmarkt

Saalbau

12.10., 22 Uhr Hapa Haole

Tiki Bash Party · Musik aus 80ern

14.10., 14-18 Uhr WERK°STADT

� Familiensonntag · Aktionen für Kinder bis 12

14.10. Südufer Kemnader See

Trödel- und Sammlermarkt

19.10., 19–24 Uhr WERK°STADT

Nachttrödelmarkt

Termine & Veranstaltungen

28.10., 10–17 Uhr Parkplatz Nachtigallstr.

� ›Geocaching‹

Familienwanderung mit dem SGV

31.10., 21 Uhr

50s & 60s Halloween Costume Ball

Hapa Haole

04.11., 11–15 Uhr

� Familientrödelmarkt

WERK°STADT

09.11., 22 Uhr Hapa Haole

Tiki Bash Party · Musik aus 80ern

� Weihnachtsmarkt

17.11.–23.12. Rathausplatz

01.–02.12., 14–18 Uhr Haus Herbede

� Weihnachtlicher Kunsthandwerkermarkt

05.12., 16–18 Uhr CapBaumarkt

O du Fröhliche

Workshop ›Weihnachtsbasteleien mit Holz

und Naturmaterialien‹

AUSSTELLUNG

Lfd.–26.10.2012 FEZ

›von ultramarin bis pfirsichblüt‹

Ausstellung der Künstlergruppe atelier-2

Lfd.–31.11. Zeche Nachtigall

›Vom Ursaurier zur Ruhrkohle‹

Höhlenfotografien

Lfd.–20.01.2013 VHS Seminarzentrum

›Volles Programm: 15 Jahre Theaterspiel‹

Fotoausstellung

Ihr Stadtmagazin liegt bei

allen unseren Anzeigenkunden

und vielen öffentlichen Stellen

für Sie bereit!

Herbstkurse 2012

Auffrischen und Lernen ohne Stress!

Englisch · Spanisch · Französisch · Polnisch ...

Das nächste Stadtmagazin erscheint Ende November. Redaktionsschluss ist am 06.11.2012

93


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Rätselspaß

Sudoku

einfach schwierig

7 4 2

6 5 3 7

8 3 9

6 3 5 1

5 7 6

3 6 8

9 7 3

5 1 8 2

4 2 5

Schmunzelecke

Von den Jahreszeiten treibt es der Herbst am buntesten.

© Willy Meurer, (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker

und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

Erst zum Ende ihres Lebens lernen Blätter das Fliegen.

© Dr. Hanspeter Rings, (*1955), deutscher Philosoph und Aphoristiker

Quelle : ›Einen Erdwurf weit‹, edition ungrad, Mannheim 2001

Der Herbst ist die Jahreszeit,

in der die Natur die Seite umblättert.

© Pavel Kosorin, (*1964), tschechischer Schriftsteller und Aphoristiker

Wenn die Natur in den Herbst umkippt,

beginnt auch im Menschen manches zu welken.

Adolf Reitz, (1884–1964), deutscher Essayist

Quelle : ›Schnappschüsse‹, 1947

Bilden Sie aus

folgenden Buchstaben

ein Wort:

Auflösung aus Ausgabe 80:

SOMMERHIT

L

N

A

E

N

D

G

U

I

9 1 6

2 1

1 7 3

9 5 8

2 6 7 1

6 9 7

4 2 5

8 1

2 9 8

PREISrätsel

Schreiben Sie Ihre Lösungen auf eine Postkarte (mit Ihrem Absender

und Ihrer Telefonnummer) und senden Sie diese bis zum 6. November

2012, an den

Correctum Verlag,

Postfach 40 08, 58426 Witten

oder per E-Mail an info@stadtmag.de

Sollte mehr als eine richtige Lösung eingehen, entscheidet das Los.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind alle

MitbürgerInnen, ausgenommen MitarbeiterInnen des Verlages und

deren Angehörige.

Rätselfragen

1. Wie heißt das neue Programm von René Steinberg?

2. Wo findet der Aktionstag ›Sport Ü 60‹ statt?

3. Den wievielten Geburtstag feiert die Volksbühne nächstes Jahr?

Gewonnen

Unser letztes Preisrätsel gewann Roland Dobisch.

Sein Gewinn geht ihm per Post zu.

5 1 6 7 2 8 3 4 9

3 7 8 9 6 4 5 1 2

2 9 4 3 5 1 7 6 8

6 5 9 2 1 7 4 8 3

7 2 1 4 8 3 6 9 5

8 4 3 6 9 5 1 2 7

9 3 7 1 4 2 8 5 6

4 8 2 5 7 6 9 3 1

1 6 5 8 3 9 2 7 4

Sudoku einfach

Auflösung aus Ausgabe 80

6 7 4 8 3 2 5 1 9

1 5 3 7 4 9 6 8 2

9 2 8 5 6 1 4 3 7

7 3 1 9 2 5 8 4 6

5 4 2 6 8 7 3 9 1

8 9 6 4 1 3 7 2 5

2 8 9 3 5 6 1 7 4

3 1 5 2 7 4 9 6 8

4 6 7 1 9 8 2 5 3

Sudoku schwierig

Auflösung aus Ausgabe 80

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