Historische Tatsachen - Nr. 15 - Udo Walendy

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Historische Tatsachen - Nr. 15 - Udo Walendy

5) Ein Brief von 4 jungen ungenannten Zionistenvom 17.7.1943, der an eine ungenannte Adresse inIstanbul "geschmuggelt" wurde (wahrscheinlich an den25-jährigen polnischen Juden Pomerantz) mit dem Inhalt:"Die Öfen wurden installiert und die systematischeAusrottung begann."6) Von Polen über Preßburgan Herrn Lichtheim nach Genf"geschmuggelte Briefe" vomSeptember 1943, die RichardLichtheim zusammenfassendnach London weiterleitete. Inhalt:Transporte an einen unbekanntenOrt, "was wahrscheinlichTod durch Erschießenoder Gift bedeutet".7) Ein hektographierter Artikeldes polnischen Generalkonsulatesin Istanbul vom15.3.1944. Inhalt: Über850.000 Juden in Auschwitzzwischen Sommer 1942 undHerbst 1943 vergast. — M. Gilbertkommentiert:"Allem Anschein nach wurdeweder nach London noch nachWashington noch nach Jerusalemein Exemplar der Zeitung geschickt."(S. 212)Kriegsende verleugnen und tut dies offenbar heutenoch? Fürchtet er irgendwelche Hinterfragungen oderZeugengegenüberstellungen? M. Gilbert geht diesenFragen nicht nach.9) Der Bericht von den Auschwitzflüchtlingen WalterRosenberg, der sich dann Rudolf Vrba nannte (1944 =Zionist Lichtheim: "Lassen Sie Ihre Fantasie walten, mein Freund!"Resümiert man diese "Meldungen", so fällt auf: IhreHerkunft ist bei allen seltsam anonym und führt aufrecht junge Leute zurück. Ihr Inhalt ist unkonkretund propagandistisch. Ihre Adressen sind auf drei beschränkt:Lichtheim in Genf, Istanbul und die "Times",London. Keiner der Berichte fand bei der Jewish Agencyoder den Alliierten Glauben, selbst nicht nach Kriegsende.Gerhart Riegner (Genf) und Richard Lichtheim(Genf) waren für die internationale Presse oder diealliierten Politiker keine bekannten Namen.Ein führender Mann des jüdischen Widerstandes inPolen, Yitzak Zuckermann, der den Warschauer Aufstand1943 sowie den Krieg überlebte, hat offensichtlichnichts über Transporte, Vernichtung, Vergasung, Treblinka,Belzec, Sobibor oder Auschwitz berichtet. — Einunverständlicher Sachverhalt, auf den freilich M. Gilbertebenfalls nicht eingeht.8) Der Bericht eines gleichermaßen geheimnisvollen"polnischen Majors", der in Wirklichkeit kein Major,sondern ein der polnischen Untergrundbewegung angehörenderStudent war. Seinen Angaben zufolge war erim November 1943 aus Auschwitz geflohen und hatseine Identität bis 1981 verheimlicht. M. Gilbert, derdiesen Sachverhalt schließlich ermittelt hatte, hat dieAnonymität dieses Mannes dann auch nicht gelüftet.Warum wohl ließ sich dieser Mann so lange Jahre nach20jährig, Jude) und Alfred Wetzler (1944 = 26jährig,Kommunist) vom April 1943, der jedoch auch nichtzeitgerecht veröffentlicht, sondern im Gegenteil allerortenzu den Akten gelegt worden war, weil ihn niemandim alliierten und zionistischen Lager geglaubt hat (S.241 + 341).Ergebnis: Eine Beweisprüfung dieser Berichte hat M.Gilbert nicht vorgenommen!Beides außerordentlich wesentliche Sachverhalte,über die Martin Gilbert ebenfalls wortlos hinweggeht.Keine "Holocaust"-Nachricht kam von irgendwelchenErwachsenen mit normalen internationalen Verbindungen,obgleich gerade sie die Möglichkeit des Nachrichten-36

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