200 Projekte gestartet, 60.000 Hamburger profitieren

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200 Projekte gestartet, 60.000 Hamburger profitieren

InhaltHamburg – Ganz Europa in einer StadtGrußwort Olaf Scholz......................... ........................................2Die Verleihung des FriedensnobelpreisesBeitrag Martin Schulz ......................... ........................................3Europawoche, Beitrag Manuel Barroso .................................... 3Ihr Engagement für Europa zählt!Beitrag Viviane Reding ....................... ........................................4Die Europäische Bürgerinitiative .... ........................................5Nehmt Europa ernst!Interview Prof. Markus Kotzur....................................... ............ 6Robert Menasse: Nationalstaaten müssen und werden anBedeutung verlieren, Interview mit Thomas Stölting .............. 8Gelebtes Europa im schulischen Alltag................................ 10Studenten bauen ein vereintes Europa .............................. 12Die Zwischenbilanz der Europa-Abgeordneten ................... 14Hamburg – Ganz Europa in einer StadtLange Nacht der KonsulateIn vier Stunden um die Welt .................................................... 16Marseille-Provence – Europas Kulturhauptstadt 2013 ........ 18Hamburger Wissenschaftler profitieren von Europa .......... 19Arbeiten im Ausland – willkommen in Europa .................... 20Europa im Zeichen des demografischen Wandels .............. 21Deutsch-französische Freundschaft in der Luft .................... 22Hamburger Betriebe setzen auf europäische Vernetzung .. 23Interview mit EU-Kommissar Johannes Hahnüber regionale Förderung ..................................................... 24Neue Energien für die Stadt – IBA ........................................ 26Kirche überwindet Grenzen .................................................. 28Internationale Küche:Pulpo-Salat von Elisabeth Füngers ........................................... 30Europäischer Sozialfonds stützt Arbeitsmarkt ..................... 31Die Verleihung des Friedensnobelpreisesan die europäische union war eine verdiente würdigungfür die historische Leistung dieses einzigartigen friedensprojekts.Doch die Freude über die Auszeichnungkann keinesfalls Anlass sein, sich auf bereits errungenenLorbeeren auszuruhen. Im Gegenteil, der Friedensnobelpreissoll uns ein Ansporn für die Zukunft sein. Wir wollendie EU wappnen für die kommenden Herausforderungenin einer globalisierten Welt. Denn ich bin davon überzeugt,dass wir die EU brauchen, um im interkontinentalen Wettbewerbzu bestehen und unser Gesellschaftsmodell zu bewahren.Das kann uns nur gelingen, wenn wir unsere Stärke alsEuropäer bündeln.Die EU hat uns nicht nur Frieden und Wohlstand beschert.Bereits seit 20 Jahren gibt es die Unionsbürgerschaft. VieleRechte, die wir als EU-Bürgerinnen und Bürger besitzen,sind für uns bereits selbstverständlich geworden. Wir reisenin einem Europa der offenen Grenzen ohne Kontrollen. Wirarbeiten, studieren und leben in anderen EU-Ländern. Jebesser wir unsere Rechte kennen, desto mehr können wirEntscheidungen beeinflussen und über das Leben in Europamitbestimmen. Deshalb hat das Europäische Parlament2013 zum Jahr der Bürgerinnen und Bürger ernannt. Im Laufedes Jahres sollen Menschen europaweit über ihre Rechteinformiert werden und darüber diskutieren, wie die EU inZukunft aussehen soll.2013 werden viele Veranstaltungen, Konferenzen und Seminareorganisiert und auch in Onlineforen können Sie IhreStimme einbringen. Was wünschen Sie sich von der EU?Welche Reformen sind Ihrer Ansicht nach notwendig? WelcheVerbesserungen erwarten Sie für Ihren Alltag? BeteiligenSie sich an der Debatte. Ein Jahr vor den nächsten Wahlenzum Europäischen Parlament haben Sie jetzt diese ausgezeichneteMöglichkeit, sich Gehör zu verschaffen und unsereuropäisches Gemeinwesen mitzugestalten. Nutzen Sie dieseChance.Martin Schulz,Präsident des Europäischen Parlamentsist das passende Motto für die europawoche 2013.In Hamburg engagieren sich viele Vereine und Stiftungenfür das gemeinsame europäische Zusammenleben:Dabei denke ich an die wichtigen Kulturinstitutewie das „Instituto Cervantes“, das „IstitutoItaliano“ und weitere, die eine Brücke zum jeweilsanderen Land schlagen.Ich nenne stellvertretend für viele Institutionen dieAlfred Töpfer Stiftung und die Körber-Stiftung. Siedebattieren in zahlreichen Veranstaltungen mit Expertinnenund Experten und geben durch diese DebattenHamburg und Europa neue Impulse, die wirbenötigen.Denn hinter Europa steckt mehr als die technischanmutenden Diskussionen über Bankenrettungsschirmeund Währungsfonds. Es geht weiterhin umdie Frage nach der europäischen Idee, nach dem Zusammenhaltder europäischen Staaten und ihrer Bürgerinnenund Bürger. Es geht um die Kraft eines europäischenWirtschaftsmodells. Zu einem sehr großenTeil beruht die europäische Wirtschaftskraft – dieGrundlage unseres Wohlstands – auf den hervorragendenForschungs- und Wissenschaftseinrichtungenin der EU. In den letzten Jahren profitierte unsereStadt zwar von mehreren EU-Förderprogrammen,wie etwa dem Europäischen Sozialfonds oder demEuropäischen Fonds für regionale Entwicklung. Diemit Abstand meisten EU-Fördergelder für Hamburgstammen jedoch aus dem sog. 7. Forschungsrahmenprogrammund kamen der Wissenschaft zu Gute.Das mag nicht jeder wissen. Aus diesem Grundgreift die Europawoche in diesem Jahr das ThemaWissenschaft auf. Wir wollen in Hamburg und in derEU unser Wissen mehren und daraus Grundlagenfür neuen Wohlstand schaffen. Abdem Jahr 2014 wird das 8. Forschungsrahmenprogrammder EUunter den Namen „Horizont 2020“Projekte in den Mitgliedstaatenfördern. Für unsere Stadt wird es von großer Wichtigkeitsein, sich mit herausragenden Projekten um Fördermittelzu bewerben. Im Rahmen einer Ausstellung im HamburgerRathaus und in weiteren Veranstaltungen können Sie dieWissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ihre Projektekennenlernen. Treten Sie in den Dialog mit ihnen über dieZukunft der Forschung, die heute schon grenzüberschreitendangegangen wird. Denn in der internationalen Zusammenarbeitliegen für eine so kosmopolitische Stadt wieHamburg ebenfalls herausragende Chancen für künftigesWachstum und künftigen Wohlstand.Eine weitere Entwicklung und Teil des ZusammenwachsensEuropas ist das Wachstum der Städte. Wilhelmsburgwird Dank der Internationalen Bauausstellung zu einemStadtteil von europäischer Bedeutung; beispielsweise mitdem Projekt der WaterHouses oder der Smart Price Houses.Dort können Sie, nicht nur während der Europawoche, Ideenzur Zukunft unserer Städte besichtigen. Die EU fördert dieIBA Hamburg und der EU-Kommissar für Regionalpolitik,Johannes Hahn, stattete der IBA einen Besuch ab. Die meistenVeranstaltungen der Europawoche 2013 werden vom 4.bis 12. Mai stattfinden. Von April bis Juni laufen weitere Veranstaltungen,die sich mit dem Thema Europa beschäftigen.Nutzen Sie die vielen Möglichkeiten – Konzerte, Vorträge,Ausstellungen und mehr – und informieren Sie sich überdie Europäische Union in Hamburg.Olaf Scholz,Erster BürgermeisterMit derEuropawochefeiern wir zuM 63. MaL den poLitischen Beginn des europäischeneinigungsprozesses, die sogenannte schuManerkLärungvoM 9. Mai 1950. Der französische AußenministerRobert Schuman erklärte damals: „Der Friede der Welt kannnicht gewahrt werden ohne schöpferische Anstrengungen,die der Größe der Bedrohung entsprechen. Der Beitrag, denein organisiertes und lebendiges Europa für die Zivilisationleisten kann, ist unerlässlich für die Aufrechterhaltung friedlicherBeziehungen.“Der 2012 an die EU verliehene Friedensnobelpreis spiegeltihre friedensstiftende Geschichte wider, die den Kontinentnach zwei Weltkriegen vereint hat. Europa hat sich indieser Zeit zu einer Region des Friedens, der Demokratieund der Freiheit entwickelt.Das Jahr 2013 ist als „Europäisches Jahr der Bürgerinnenund Bürger“ auch Anlass, auf 20 Jahre Unionsbürgerschaftzurückzublicken. Wir wollen das Europäische Jahr nutzen,um die Bürgerinnen und Bürger darüber zu informieren,welche Rechte und Möglichkeiten sie haben, sich aktiv indie politischen Entscheidungsprozesse der EU einzubringen.Dies gilt insbesondere auch im Hinblick auf die 2014stattfindenden Wahlen zum Europäischen Parlament. DasWahlrecht zum Europäischen Parlament ist nicht nur Akt demokratischerTeilhabe und Willensbildung; jede abgegebeneStimme stärkt zugleich die Legitimation des EuropäischenParlaments und des gesamten Entscheidungsprozesses aufeuropäischer Ebene. Ich unterstütze voll und ganz den Appelldes Bundespräsidenten an die Bürgerinnen und Bürger,sich für Europa zu interessieren, sich einzubringen, europäischeChancen zu nutzen und Perspektiven zu diskutieren.Damit spricht er mir aus dem Herzen. Je mehr Bürger sichfür ein geeintes Europa engagieren, desto stärker und vereinterwird dieses Europa auch aus der Krise hervorgehen.Genau das ist es, was ich mir jetzt insbesondere im Vorfeldder Europawahl wünsche: eine breite Debatte überunsere gemeinsame Zukunft. Die von mir vertretene Visioneines demokratischen Bundes von Nationalstaaten, derseine Interessen in der globalisierten Welt wirkungsvollbehauptet und seinen Bürgerinnen und Bürgern Freiheit,Demokratie, Sicherheit und Wohlstand sichert, ist nur übereine solche Debatte zu legitimieren. Die Errungenschaftender europäischen Integration treffen in Zeiten der anhaltendenWirtschafts- und Staatsschuldenkrise auf neue Herausforderungen.Die drängende Notwendigkeit von Strukturreformenund Haushaltskonsolidierung mit dem Ziel,Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen und auf einen vonNachhaltigkeit geprägten Wachstumspfad zurückzukehren,ist für viele europäische Regierungen mit großen Herausforderungenund für viele Unionsbürgerinnen und -bürgermit Belastungen und Einschränkungen verbunden. Dieaktuelle Krise zeigt aber auch auf dramatische Weise, wiesehr wir in Europa über Staatsgrenzen hinweg aufeinanderangewiesen sind, und dass der Weg aus der Krise, hin zueiner echten Wirtschafts- und Währungsunion, gemeinsambeschritten werden muss, auf der Grundlage gemeinsamerDisziplin und Solidarität. Ich wünsche Ihnen eine erlebnisundabwechslungsreiche Europawoche und lade Sie, liebeBürgerinnen und Bürger, herzlich ein, sich über europäischeThemen zu informieren und sich aktiv an der MitgestaltungEuropas zu beteiligen.José Manuel Barroso,Präsident der Europäischen Kommission2 Europawoche 2013 in Hamburg3


Das Vertrauen in Europa stärken!Viviane RedingVizepräsidentin der Europäischen Kommission,zuständig für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft68 Jahre Frieden in der Europäischen Union und Wohlstand dank eines wachsendeneuropäischen Binnenmarktes – international wird diese supranationale Leistung hoch anerkannt.Jetzt sollen auch die Bürgerinnen und Bürger die Gemeinschaft stärker mitgestalten und tragen.Ihr Engagement für Europa zählt!Europa musste in jüngster Zeit rauerSee und schwerem Sturm trotzen.Die Herausforderungen angesichtsder Finanz- und Wirtschaftskrise habenzu starken Belastungsproben geführt.Aber: Wir haben das Schiff gutauf Kurs gehalten. Und ich bin optimistisch,dass bald Land in Sicht ist.Wir müssen aber dafür sorgen, dassEuropa auch in Zukunft hochseetauglichbleibt, um auf allen Weltmeerensegeln zu können.Dabei müssen wir dafür sorgen„alle Mann an Deck“ zu haben – undauch jede Frau. Denn Europa, das sindSie! Zusammen mit 500 MillionenBürgerinnen und Bürgern der EuropäischenUnion. Sie genießen die Vorteiledes Binnenmarktes, des Euro undunserer vereinten Wirtschaftskraft, diein einer globalisierten Welt entscheidendist.Wir haben vieles in Europa in denletzten Jahren geschafft. Vor allemgarantiert die Europäische Union seitmehr als sechs Jahrzehnten Friedenin Europa. Aber Europa ist für diemeisten Menschen mehr als dies. Esist praktische Realität. Es bietet spürbareVorteile. Von EU-weiten Verbraucherrechten,über die Abschaffungüberhöhter Roaming-Gebühren, zurFreiheit in anderen Staaten der EuropäischenUnion arbeiten, leben oderstudieren zu können. Europäer habenviele Möglichkeiten und Rechte alsBürger der Europäischen Union. Ganzkonkret.Zur gleichen Zeit wollen die Menschenaber mehr über Europa wissen.Und sie möchten mehr Mitsprache beider weiteren Entwicklung Europas. Wirhaben in der Finanz- und Wirtschaftskrisegesehen, wie eng unsere Volkswirtschaften,unsere Finanz- und Handelssystememiteinander verknüpftsind und dass wir nur gemeinsam vorangehenkönnen.Die Bürgerinnen und Bürger forderndaher zu Recht „mehr Europa“, umden Herausforderungen der Zukunftgerecht werden zu können. Wir befindenuns dabei in einer entscheidendenPhase. In den nächsten Monaten undJahren müssen wir wegweisende Entscheidungentreffen. Dafür brauchenwir jetzt eine breite Debatte über dieZukunft Europas.Die Europäische Kommission hatbereits erste Vorschläge hierzu gemacht.Unsere Blaupause für eine vertiefteWirtschafts- und Währungsunionist ein Beispiel. Doch dies ist nur einAnfang. Weitere werden folgen. Als Vizepräsidentinfür Justiz, Grundrechteund Bürgerschaft ist mir die direkteEinbindung der Bürgerinnen und Bürgerbesonders wichtig.Bei der Europawahl 2014 muss jedemBürger klar sein, zwischen welchenPolitikern und welcher Politik erdie Wahl hat. Deshalb hat die Kommissionjetzt empfohlen, dass diepolitischen Parteien in Europa Farbebekennen. Sie sollten ihre Kandidatinoder ihren Kandidaten für das Amt desPräsidenten der Europäischen Kommissionbenennen. Damit die Bürgerinnenund Bürger eine Wahl haben,sollten sie vorher wissen, wer für welcherichtungsweisende Entscheidungin Europa steht.Aber Bürgerbeteiligung fängt nichtbei Wahlen an und hört dort auch nichtauf. Für mich ist vor allem der persönlicheKontakt mit Menschen in Europawichtig. Daher reise ich regelmäßig inalle Mitgliedsstaaten der EuropäischenUnion und diskutiere mit den Menschen.In Berlin war ich Ende 2012 undhabe viel über die Sorgen und Wünscheder Menschen gelernt. Im Juli werdeich in Heidelberg mit Bürgerinnenund Bürgern diskutieren. Gesprächeauf Augenhöhe sind unersetzbar.Es gibt noch viele andere Möglichkeiten,sich über Europa zu informieren,ins Gespräch zu kommen. 2013bietet eine besonders gute Gelegenheitdazu. Im Europäischen Jahr derBürgerinnen und Bürger sind zahlreicheVeranstaltungen, Konferenzenund Seminare auf europäischer, nationaler,regionaler und kommunalerEbene in der gesamten EU vorgesehen.Auch in Ihrer Nähe: www.europa.eu/citizens-2013/de/eventsÜberdies ist die Europäische Kommissionauch vor Ort vertreten. InBerlin, Bonn und München. Darüberhinaus haben wir inzwischen 55 Informationsstellenin ganz Deutschlandeingerichtet. Sie sind die Schnittstellezwischen Bürgern und der EU auf lokalerEbene. Sie bieten Informationen,Rat, Hilfe und Antworten auf Fragenüber die Europäische Union. Auch hierin Hamburg.Ich wünsche Ihnen eine spannendeEuropawoche. Entdecken Sie die VielfaltEuropas und wie Sie dazu beitragenkönnen, Europa mitzugestalten.Ihr Engagement zählt.Die Europäische Bürgerinitiativewenn eine MiLLion eu-Bürgerinnenund -Bürger sich einig sind, könnensie die Europäische Kommission auffordern,sich mit einem bestimmtenThema zu befassen. Die Unterstützermüssen aus mindestens sieben der27 Mitgliedsländer kommen, wobei jeweilsMindestanzahlen zu erfüllen sind.Die Initiative bekommt ein Jahr Zeit,um die erforderlichen Unterschriftenzu sammeln. In Deutschland müssenmindestens 74.250 Bürgerinnenund Bürger die Initiative unterstützen.www.eu-buergerbegehren.orgSeit April 2012 besteht die Möglichkeitfür den Bürger eine EuropäischeBürgerinitiative zu ergreifen. Die Regelnzur Ausgestaltung der bereitsim Vertrag von Lissabon vereinbartenEuropäische Bürgerinitiative habendas Europäische Parlament und derRat der Europäischen Union im Februar2011 verabschiedet.Fraternité 2020 heißt die erste vonder EU-Kommission zugelassene Bürgerinitiative.Sie will europäische Austauschprogrammewie Erasmus oderden Europäischen Freiwilligendienst(EFD) stärker fördern, um zu einemvereinten Europa beizutragen. ZehnProzent des Haushalts sollen aufgewendetwerden, um mehr interkulturelleFähigkeiten zu vermitteln und dieBürger zu mehr Mobilität in der Unionzu bewegen. www.F2020.euDer Zugang zu sauberem Trinkwassersoll als Menschenrecht verankertwerden. Damit wollen die Initiatorenerreichen, dass die EU die zunehmendePrivatisierung der Wasserversorgungund Abwasserentsorgungverhindert. www.right2water.eu/Meine Stimme gegen Atomkraft istdas erste Begehren, das von der EU-Kommission zurückgewiesen wordenist. Die Initiative verletze europäischesPrimärrecht, insbesondere den Euratom-Vertragder EU, begründete dieKommission die Ablehnung.Die Bürgerinitiative ergänzt dasseit dem Vertrag von Maastricht (1993)bestehende Petitionsrecht beim EuropäischenParlament sowie das Beschwerderechtbeim EuropäischenBürgerbeauftragten. Das Petitionsrechtkann auch von einzelnen Bürgernausgeübt werden und muss keineMindestquote wie die Bürgerinitiativeerfüllen.4 Europawoche 2013 in Hamburg5


Nehmt Europa ernst!Interview mitprofessor dr. Markus kotzurüber Bürgerrechte,Europaparlament und den EuroWenn sich die Jugend für das vereinte Europabegeistert, dann haben das Hamburger Europa-Kolleg und die vielen anderen Institutionen undMenschen, die sich für die Union stark machen,ihr Ziel erreicht.Prof. Dr. Markus KotzurBruno Snell, der Gründer des Europa-Kollegs, wollte die Eliten schulen, damitsie das vereinte Europa tragen. Istdas gelungen?Die Eliten waren sicherlich zu Beginngefordert, für den europäischenEinigungsprozess voranzugehen. DiePolitiker der einzelnen Nationen warendamals in Sorge, weil sie immermehr Rechte abgeben mussten. DieBürger misstrauten der Expertokratieaus Brüssel. Doch über diese Startphasesind wir lange hinaus. Jetzt müssendie Bürger davon überzeugt werden,die Rolle der Europäischen Unionernst zu nehmen und ihre Mitgestaltungschancenwahrzunehmen.Das Recht, politische Initiativen zuergreifen, gilt seit einem Jahr. EinigePolitiker befürchten, dass die EuropäischeUnion damit noch schwerfälligerwird.Diese Sorge teile ich nicht. Das Bürgerinitiativrechtstärkt das demokratischeSystem und das Vertrauen indie Europäische Union. Die Menschendürfen eigene politische Initiativeneinbringen und die Steuerungsmechanismenkritisch hinterfragen.Und wie stark ist das Europaparlament?Die Abgeordneten haben in denvergangenen Jahren immer wiedermehr Rechte eingefordert, um sichgegenüber der Europäischen Kommissionund dem Europäischen Rat zubehaupten. Das Parlament hat höchstrelevante Rechte erkämpft. Gegen denWillen des Parlaments wird kaum einRechtsakt mehr erlassen. Jetzt sind dieAbgeordneten gefordert, den Bürgerndie Teilhabemöglichkeiten zu vermitteln.Im kommenden Jahr haben die Bürgerder Europäischen Union das Wort unddürfen das Europäische Parlament neuwählen. Wie können wir mehr Bürgeran die Wahlurnen locken?Die Parteien sind in besonderer Weisegefordert. Sie müssen den Europawahlkampfernst nehmen. Sie müssenprofilierte Kandidaten aufstellen.Der Bürger muss wissen, wer seineInteressen in Brüssel beziehungsweiseStraßburg vertritt. Zurzeit ist manchemBürger nicht mal der Name desParlamentspräsidenten Martin Schulzbekannt.Laut Emnid-Umfrage für das MagazinFocus kann sich jeder vierte Deutschevorstellen, eine Partei zu wählen, diesich für den Austritt aus der Eurozonestark macht.Das wäre ein fataler wirtschaftspolitischerFehler. Es gibt zum Euro fürDeutschland keine Alternative. Diegemeinsame Währung sorgt für internationaleStärke und wirtschaftlicheSchlagkraft aufgrund der vorsichtigenSteuerung der Währung in einemgroßen Wirtschaftsraum. Allein könnteDeutschland das nicht mehr leisten,das Land würde außenpolitisch undwirtschaftlich erheblich an Gewichtverlieren. Im Ausland wird die EuropäischeUnion oft viel stärker bewundertals zu Hause.Muss die Union deshalb weiter wachsen?Darauf gibt es keine einfache Antwort.Das ist in jedem Einzelfall zu entscheiden.Sicher ist: Die Erweiterungkann kein Spiel ohne Grenzen sein.Zu viel Heterogenität würde die Unionbeziehungsweise ihre Institutionenüberfordern. Wichtiger ist die EuropäischeNachbarschaftspolitik, über dieFreihandelszonen auch mit den Nachbarländernaufgebaut worden sind,die nicht Mitglied der Union sind.Wie soll sich die Europäische Unionbis 2020 entwickeln?Die EU muss den Integrationsprozessvertiefen und ihre Entscheidungswegetransparenter gestalten. Parlament,Kommission und Rat müssenden wirtschaftlichen und auch den außenpolitischenRahmen stärken, aberweniger kleinteilige Vorschriften produzieren,von denen sich der Bürgergegängelt fühlt. Ich bin sicher: Die Finanzkrise,die primär eine Staatsschuldenkriseist, wird die Bürger wachrütteln,der Europäischen Union mehrBeachtung zu schenken. Die Bürgerbekommen mehr Chancen, den gemeinsamenLebens- und Wirtschaftsraumzu gestalten.geboren 1968 in Coburg (Bayern),leitet seit 2011 den Masterstudiengang„European and European LegalStudies“ am Europa-Kolleg inHamburg.Er ist gleichzeitig Professor fürEuropa- und Völkerrecht an derUniversität Hamburg und stellvertretenderDirektor des Instituts fürInternationale Angelegenheiten.Vorher war er sieben Jahre alsProfessor für Europarecht, Völkerrechtund Öffentliches Recht an derUniversität Leipzig tätig.Markus Kotzur hat 2002 an derUniversität Bayreuth habilitiert. DerTitel seiner Arbeit lautet „GrenznachbarschaftlicheZusammenarbeitin Europa“.Er lehrte unter anderem an denUniversitäten in Bayreuth, Köln,Dresden, Würzburg, Münster undLeipzig sowie als Gastdozent inGranada (Spanien) und Kalkutta(Indien).Studiert hat er an den UniversitätenFreiburg/Breisgau, Bayreuthund Durham (USA).6 Europawoche 2013 in Hamburg


„ Die Nationalstaatenmüssen und werden anBedeutung verlieren“© Foto: Michèle Pauty / Paul Zsolnay VerlagVortrag von robert Menasse,Autor des Buches „Der Europäische Landbote“Verschlossene Türen, fehlende Informationen und enorm viel Bürokratie– was ist dran an den gängigen Klischees über den Brüsseler EU-Apparat? Der österreichische Schriftsteller Robert Menasse reiste nachBrüssel und erlebte eine Überraschung: Kaum eines der verbreitetenStereotype trifft zu. Im Gegenteil, es sind die nationalen Regierungen,die die Idee eines gemeinsamen Europas ihren populistischen Machenschaftenunterordnen.Montag, 13. Mai 2013 um 18:00 uhr,Museum für kunst und gewerbe, spiegelsaal,steintorplatz 1, 20099 hamburgAnmeldung unter www.infopoint-europa.de/aktuell/anmeldungVeranstalter: Europa-Union Hamburg /europe direct Info-Point Europa HamburgFür ein starkes Europa!Die Europa-Union ist die älteste undgrößte Bürgerinitiative für Europa.Unabhängig von Parteizugehörigkeit,Alter und Beruf engagieren wir unsseit über 60 Jahren für die europäischeEinigung. Wir sind auf lokaler,regionaler, nationaler und europäischerEbene tätig. Der HamburgerLandesverband der Europa-Union willengagierte Menschen mit Vortragsveranstaltungen,Diskussionen und Seminarenzusammenbringen. BesuchenSie uns in der Hamburger Innenstadt.Europa-Union Hamburg e.V.Adolphsplatz 1, 20457 HamburgTel: (040) 34 41 42info@europa-union-hamburg.dewww.europa-union-hamburg.deNicht nur an den Stammtischen gilt„Brüssel“ als Synonym für eine aufgeblähteBürokratie mit überbezahlten,verknöcherten Eurokraten. Robert Menasseerlebt ein ganz anderes Brüssel:offene Türen und kompetente Informationen,eine schlanke Bürokratie undhochqualifizierte Beamte. Haben Sieähnliche Erfahrungen gemacht?Ja, ich kann die Erfahrung von Menassenur bestätigen. Immer, wenn ichmit EU-Beamten zu tun habe, wundereich mich darüber, wie sehr meine Gesprächspartnervon den Klischees abweichen.Allerdings sind in Brüssel dieQualifiziertesten der Qualifizierten ausden nationalen Mitgliedsländern derEU. Sie alle haben ein umfangreichesAuswahlverfahren durchlaufen. Fürdie EU-Beamten galt jedenfalls nochnie das Wort vom Opa, den man nachEuropa schickt.In „Der Europäische Landbote“ leugnetRobert Menasse, dass es eine Finanzkrisegibt. Eine provokante Aussage.Kann seine Argumentation Sieüberzeugen?Sein Argument zielt ja darauf ab,dass nicht die Schulden der Kern desProblems sind. Die USA oder Japanhaben wesentlich höhere Schulden undtrotzdem keine Schwierigkeiten mitden Ratingagenturen. Nein, EuropasProblem ist ein politisches: Wir habeneine gemeinsame Währung, aber keinegemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik.Das ist der Konstruktionsfehlerder EU, den Menasse zu Recht kritisiert.Jeder handelt für sich allein, obwohldas bei einer gemeinsamen Währungnicht mehr geht. Dieses Problem ist politischund so muss es gelöst werden.Das heißt konkret...Menasse fordert, dass der Rat derRegierungschefs weg muss. Das istsehr pointiert. Ich würde nicht sagen,der Rat muss weg. Aber seine Bedeutungist viel zu groß. Der EuropäischeRat dominiert heute alles und trägtnichts zur Lösung bei. Die Rolle des EuropäischenParlaments muss gestärktwerden, die Rolle der EU-Kommissionebenso und die Bedeutung des Ratesmuss schwächer werden. Nur dannkönnen wir die politische Krise der EUlösen. So verstehe ich Menasse.In seiner Streitschrift wirft der Autorden nationalen Regierungen vor, dieIdee eines gemeinsamen Europaskurzfristigen, populistischen Maßnahmenunterzuordnen und dadurchschwere politische und wirtschaftlicheKrisen in der EU auszulösen.Robert Menasse, Autor des Buches „Der Europäische Landbote“In seinem jüngsten Essay „Der Europäische Landbote“ demontiert Robert Menasse viele gängige Irrtümerüber die EU und entwirft eine neue Vision von Europa. Ein Interview mit dem Landesvorsitzenden derüberparteilichen Europa-Union Hamburg, thomas stölting, über die thesen von robert MenasseIch teile seine Ansicht vollkommen.Es ist doch so: Die nationalen Regierungschefsvertreten im EuropäischenRat vor allem die nationalen Interessenihrer Länder. Letztlich sind sie dafürauch gewählt worden. Das ist legitim,aber es schwächt permanent das gemeinsameeuropäische Handeln, weiljeder glaubt, sich auf Kosten der anderenVorteile verschaffen zu können.Das schadet dem Ganzen aber gewaltigund die Probleme bleiben ungelöst.Die Finanzkrise ist erst eingedämmtworden, als eine europäische Institution,die EZB unter Mario Draghi,gesagt hat, wir übernehmen die Gesamtverantwortungund lassen keinLand fallen. Erst da war Land in Sicht,während vorher alle nationalen Regierungenim Rat zu diesem Kraftakt nichtfähig waren.Menasse fordert „die Erfindung einerneuen, einer nachnationalen Demokratie“und setzt auf die Region alsneue demokratische Grundeinheit.Wie beurteilen Sie das Konzept?Die Regionen spielen mit Sicherheiteine große Rolle, aber ich würdenicht so weit gehen wie Menasse undin den Regionen die Zukunft suchen.Es besteht nämlich auch die Gefahrder Zersplitterung in die regionalenBestandteile. Was ich an dieser Ideegut finde ist, dass Menasse uns sagenwill: Die Nationalstaaten hat es nichtimmer gegeben, ihre Bedeutung mussdeshalb auch nicht immer so groß seinwie heute. Ja, sie muss sogar gewaltigabnehmen. Aber was wäre gewonnen,wenn sich Belgien teilte, das Baskenland,Katalanien, Norditalien oder welcheRegion auch immer sich von ihremnationalen Verband lossagen würden?Ich sehe darin keinen Vorteil, eher eineGefahr. Aber richtig ist und bleibt: DieNationalstaaten müssen und werdenan Bedeutung verlieren und das istgut, weil es dem Frieden in Europadient.Voraussetzung für die Weiterentwicklungder EU im Sinne eines gemeinsamenFriedens- und Freiheitsprojektesist eine verbindende Idee, einegemeinsame europäische Kultur.Die europäische Integration warvon Anfang an ein Friedensprojekt.„Nie wieder Krieg“ lautete das Mottoder Gründungsväter. Das hat funktioniertund es bleibt weiter wichtig. Heuteist Europa der Kontinent mit einerfreiheitlichen Demokratie und einersozialen Marktwirtschaft. Doch in einerglobalisierten Welt gerät unser europäischesModell unter Druck. Wir solltenuns nicht verrückt machen lassen undkönnen auf unsere Stärken vertrauen.Aber wir sind auch gut beraten, dieArt, wie wir leben und leben wollen,zum gemeinsamen Dreh- und Angelpunktauf europäischer Ebene zu machen.Denn kein europäisches Land,auch Deutschland nicht, ist für sichgroß genug, sich in der globalisiertenWelt allein durchzusetzen. Gemeinsamals EU haben wir aber die Chance, unszu behaupten und nach unseren Vorstellungenzu leben. Das will uns auchMenasse sagen und er kann das sehrviel besser und eindrucksvoller beschreiben,als ich es hier kann.Deshalb: Lesen Sie sein Buch und diskutierenSie direkt mit ihm – am 13.Mai, 18 Uhr, im Museum für Kunstund Gewerbe.Thomas Stölting, 53, ist Landesvorsitzenderder überparteilichenEuropa-Union Hamburg und Mitglieddes Präsidiums der Europa-Union Deutschland.Fragen zurEuropäischen Union?Im europe direct Info-Point Europakönnen sich Bürgerinnen und Bürger,Verbände, Institutionen und Unternehmenüber Fragen rund um dieEU informieren. Er wird von der EU-Kommission und der Freien und HansestadtHamburg gefördert und vonder Handelskammer Hamburg unterstützt.Europe direct Info-Point EuropaAdolphsplatz 1, 20457 HamburgTel: (040) 41 91 91 04ipe@infopoint-europa.dewww.infopoint-europa.dewww.facebook.com/infopointeuropaÖffnungszeiten:Mo-Do 10-18 Uhr, Fr 10-15 Uhrinteraktives straßenforumdonnerstag, 16.5.2013, 10-14 uhrecke spitalerstr. / Lange MührenVor dem Hintergrund der Europawahl2014 werden wir über die Rolle des EUParlaments, die Unionsbürgerrechteund die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligunginformieren. Auf einerbegehbaren Bodenzeitung könneninteressierte Passanten durch AnkreuzenFragen beantworten, Meinungenaustauschen und so den Dialog zurDemokratisierung und Zukunft der EUzu fördern.8 Europawoche 2013 in Hamburg9


Gelebtes Europaim schulischen AlltagBerufl iche Schule Am Lämmermarktpfl egt internationale ProjekteBereits iM eingangsBereich derSchule wird der Besucher mit denzahlreichen internationalen Aktivitätenvertraut gemacht: Europatag,Initiativen wie „Wege ins Ausland“ und„Europa macht Schule“, Leonardo daVinci-Programme, Comenius-Projekte– die Auswahl ist groß.Für dieses internationale Engagementist die Berufliche Schule AmLämmermarkt als erste berufsbildende„Europaschule“ Hamburgs ausgezeichnetworden. Aufgrund der engenVerknüpfung von Berufsschule undWirtschaftsgymnasium sieht die Schuledas Profil „Wirtschaft & Internationalität“als gemeinsamen Rahmen füralle ihre Schulformen.Seit dem Jahr 2000 nimmt derLämmermarkt regelmäßig an EU-gefördertenProjekten teil. In Klasse 11wird alljährlich ein Wirtschaftsprojektmit dem Business-College in Fredericia,Dänemark, vorbereitet. Darüberhinaus werden Lerneinheiten sowohlin der Berufsschule als auch im Wirtschaftsgymnasiumbilingual unterrichtet.„Wir sind der Überzeugung, dassder internationale Austausch die Persönlichkeitunserer SchülerInnen undAuszubildenden bereichert und einwichtiger Baustein im beruflichen Werdegangist“, sagt Schulleiter ThomasKafitz.10 Europawoche 2013 in HamburgDie Berufliche Schule ist seit 60Jahren deutschlandweit die einzigeBerufsschule, die ihre SchülerInnenfür den Außenhandel fit macht. Nebendem Institut für Außenhandel stehendas Wirtschaftsgymnasium und dieNachqualifikation „Englisch für Migranten“für Internationalität und kulturelleHeterogenität. Beide Aspektesind im Leitbild und Unterricht derSchule fest verankert.Die internationale Ausrichtunghat am Lämmermarkt TraditionZur Schule gehören bilinguale Lerneinheiten,ein großes Fremdsprachenangebotund die Integration europäischerThemen im Unterricht ebensowie transnationale Mobilitätsprojekte.Internationale Projekte werden auchim Rahmen der Ziel- und Leistungsvereinbarungenmit dem Hamburger Institutfür Berufliche Bildung priorisiert.So fungierte die Schule beim Projekt„MarCoB – Marketing and ConsumerBehaviour in a European Comparison“(2008) als Koordinierungsschule.Besonderes Interesse finden immerwieder internationale Projekte, wie einAustauschprogramm mit einem BusinessCollege in Rotterdam und einerSie machen sich stark für ein Europa ohne Grenzen: Die Berufsschüler Axel Sikorski (v. l.)Vivien Wagner und Cristina Freytag nahmen an Leonardo-Projekten in Rotterdam und Paristeil und machten im Januar 2013 ihren Abschluss als Kauffrau/Kaufmann im Außenhandel.Foto: Svea IngwersenBeruflichen Schule in Paris, wo internationale Verkaufsverhandlungenim Mittelpunkt standen. Ein weiteres Beispiel:Seit 2011 nimmt das Wirtschaftsgymnasium an KEM, einemmultilateralen, von der EU geförderten Comenius-Projektteil. KEM leitet sich ab von dem Projekttitel „Key competencesto prepare our students for an entrepreneurial mindset”.Schulen aus acht Ländern entwickeln innovative, handlungsorientierteMethoden, die acht Schlüsselkompetenzenstärken, um Eigeninitiative und unternehmerisches Denkenvon SchülerInnen zu fördern. SchülerInnen aus Spanien,Italien, England, Slowenien, Griechenland, Finnland, Polenund Deutschland nehmen teil. Es arbeiten solche Schulenzusammen, die von den Interessen der Schule und der Altersgruppeder SchülerInnen zusammenpassen. So kooperierendie Hamburger SchülerInnen des zwölften Jahrgangsmit Srednja ekonomska sola Maribor (Slowenien) und Hyriakoulutus Oy (Finnland). Die SchülerInnen entwickeln einenBusinessplan für ein Produkt oder eine Dienstleistung aufEnglisch, tauschen sich über diese Konzepte aus und überprüfensie darauf, ob sie auch im eigenen oder fremdenLand erfolgreich wären.www.laemmermarkt.deAashish Dhamika, 16, Jahrgang 11Es ist gut, an einer Schule zu lernen, dieso viele internationale Beziehungenpflegt. Das Vertrauen in Europa wächstuntereinander, weil man miteinanderredet und handelt. Die Menschen versteheneinander besser. Wir haben beieinem Projekt in Dänemark auch andere Kulturen kennengelernt.Diese Kontakte möchte ich aufrechterhalten.Chiara Kämpfe, 20, Jahrgang 13, willWirtschaftspsychologie studieren.Ich genieße es, in andere Länderreisen zu können, ohne Grenzen beachtenzu müssen. Die EuropäischeUnion lebt von ihren vielen unterschiedlichenKulturen. Die Globalisierungbringt so etwas Gutes für uns.Marius Krüger, 23, Jahrgang 13,will für einen internationalen Konzernarbeiten und gleichzeitig studieren.Die Europäische Union ist wichtig, weilsie Grenzen sprengt. Die EU ist der ersteSchritt in die richtige Richtung. Wirsollten aber noch weiter als nur anEuropa denken. So wird die Toleranz auch gegenüberKulturen in anderen Teilen der Welt größer.Veranstaltungendonnerstag, 04.04. - 17.05.2013wir sind dann mal woandersDie Ausstellung „Wir sind dann mal woanders“ mit Fotografien von EckiKindermann und Texten von Hans Michael Peus will den Betrachter dazuanimieren, gedanklich auf dem Pilgerweg Via Francigena mitzuwandern.Atemberaubende Landschaften zeigt der Film „Lazio e la Via Francigena“ desDokumentarfilmers Folco Quilici. Eröffnung ist am 04.04.2013, 19.30 UhrVeranstalter: Istituto Italiano di Cultura HamburgOrt: Istituto Italiano di Cultura, Hansastr. 6, 20149 HHMontag, 08.04.201318:00 uhrwie bewältigen eu-krisenländer die schwierige Lage?Die derzeitige Finanz- und Schuldenkrise der EU betrifft uns alle, jedoch am härtestendie EU-Krisenländer. Welche Auswirkungen haben die einschneidendenReformprogramme und die strikten Sparauflagen auf die Iren, Portugiesen undGriechen? Darüber informieren und diskutieren: S.E. Dan Mulhall, Botschaftervon Irland, S.E. Luís de Almeida Sampaio, Botschafter von Portugal, EkaterinaDimakis, Generalkonsulin Griechenlands in Hamburg, Moderation: StaatsratWolfgang Schmidt. Anmeldung: www.infopoint-europa.de/aktuell/anmeldungVeranstalter: Europa-Union Hamburg / europe direct Info-Point EuropaOrt: Museum für Kunst und Gewerbe (Spiegelsaal), Steintorplatz 1, 20099 HHdonnerstag, 11.04.2013 - 20.04.201311:00 – 16:00 uhrfranzösische tage im hanseviertel2013 ist Hamburg das Tor – zu Frankreich! 50 Jahre Elysée-Vertrag und deutschfranzösischeFreundschaft und 55 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Hamburgund Marseille. Das feiert das HanseViertel mit viel französischem Flair inder gesamten Passage vom 11. bis zum 20. April. Auf dem Programm stehenKunst, Kultur, ein deutsch-französischer Schülermalwettbewerb, Chansonabend,Lesungen, ein Frankreich-Tag usw. info@monhambourg.deVeranstalter: Werbegemeinschaft HanseViertelOrt: HanseViertel, Große Bleichen 30, 20354 Hamburgdonnerstag 11.04. 201319.00 uhrdas europa der verschiedenen geschwindigkeiten –chancen und risiken für polen und deutschlandDiskussionsrunde mit Marek Krzakala, Abgeordneter des Sejms und Vorsitzenderder polnisch-deutschen Parlamentariergruppe und Dr. Thomas Mirow,Senator a.D., Präsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklunga.D. Moderation: Dirk Reimers, Staatsrat a.D., Geschäftsführender Vorstandder Deutschen Nationalstiftung Der Eintritt ist frei; Anmeldung erforderlichunter info@nationalstiftung.de oder Fax 040-41336 755.Veranstalter: Deutsche Nationalstiftung in Kooperation mit dem PolnischenGeneralkonsulat in Hamburg und der Konrad Adenauer Stiftung in Hamburg.Ort: Atrium der Hanse-Merkur-Versicherungsgruppe,Siegfried-Wedells-Platz 1, 20354 Hamburg:freitag, 12.04.201309:00 – 13:00 uhreuropaprojektwoche zum partnerland polenDie Europaschule Gymnasium Hamm bearbeitet in der Europaprojektwochevom 8.4.2013 bis zum 12.4.2013 verschiedene Themen zum Oberthema Polen.Die Ergebnisse dieser Woche werden am Freitag, den 12. April 2013, ab 9 Uhrpräsentiert. Anmeldung: dr.nolden@gmx.deVeranstalter: Europaschule Gymnasium HammOrt: Europaschule Gymnasium Hamm, Ebelingplatz 8, 20537 Hamburgdonnerstag, 18.04.201319:00 uhreuropa mit herz und verstand?Vielen Bürgern fehlt das Vertrauen in das Projekt Europa, auch weil die EU alsElitenprojekt angesehen wird. Gleichzeitig rufen „EUphoriker“ in Zeiten der Krisenach „mehr Europa“. Prof. Jutta Limbach, ehemals Präsidentin des Bundesverfassungsgerichtsund des Goethe-Instituts, sieht dies kritisch. Über Wegeaus der Krise diskutiert sie mit Schülern und jungen Erwachsenen. Anmeldung:www.koerberforum.de, elvers@koerber-stiftung.deVeranstalter: Körber-Stiftung in Kooperation mit der Schwarzkopf-StiftungJunges EuropaOrt: KörberForum, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg■ Politik ■ Geschichte und Kultur ■ Länder ■ Jugend ■ Ausstellungen11


In vier Stunden um die WeltIn der zweiten Langen Nacht geben 33 Konsulate und sechs Kulturinstituteinformative Einblicke in ihre Heimatländer. Eine EntdeckungstouraM 16. Mai präsentieren die Institutionenein vielfältiges Programmmit Vorträgen und kulturellen Darbietungen.Von 18 bis 22 Uhr könnensich die Besucher über die Länder unddie Arbeit ihrer Vertretungen in Hamburginformieren. Auch kulinarischverspricht die Nacht einige Überraschungen.Für diejenigen, die ihre Tour aufdem europäischen Kontinent beginnenwollen, stehen unter anderem dieTüren Finnlands, Frankreichs, Griechenlands,Italiens, Kroatiens undRusslands offen. Südamerika ist mitArgentinien, Chile, Ecuador, Mexiko,Paraguay und Uruguay vertreten. Wersich besonders für Asien und Afrikainteressiert, sollte in den Konsulatenvon Indien, Indonesien, Mali oder Namibiavorbeischauen.Die nächtliche Reise hat einige Besonderheitenzu bieten. So laden diefranzösische Vertretung und das Institutfrançais zu einer „Tour de France“ein. Ein Parcours durch verschiedeneStädte Frankreichs führt auch nachMarseille, Hamburgs Partnerstadt undKulturhauptstadt Europas 2013, undNantes, Umwelthauptstadt 2013.Hochexplosiv präsentiert sich Island.Dort läuft eine Videoschleife, die16 Europawoche 2013 in Hamburgeindrucksvoll den Ausbruch des VulkansEyjafjallajökull im Jahr 2010 zeigt,dessen Aschewolke für mehrere Tageden Flugverkehr Europas lahmlegte.Einen Bogen von seiner faszinierendenGeschichte bis zur Gegenwartschlägt Jordanien. Unter anderem präsentierteine Fotoausstellung die roteFelsenstadt Petra, die zu den neuensieben Weltwundern zählt. In Vorträgenund auf einer Podiumsdiskussionwerden aktuelle Themen aus dem MittlerenOsten aufgegriffen.Wen die derzeitige Situation in Maliinteressiert, der ist bei Bettina Rhensius-Krohnan der richtigen Adresse.Die Honorarkonsulin der malischenVertretung betont die Bedeutung derBeziehungen zwischen Mali und Europa:„Die Menschen im Land begrüßenden europäischen Einsatz. Der radikaleIslam hat in Mali keinen Rückhaltin der Bevölkerung“, sagt sie. Aus eigenerKraft hätte das Land den mörderischenKonflikt nicht lösen können;Mali drohte, zu einem Rückzugsort fürgewaltbereite Islamisten zu werden.In der Vertretung der Mongoleiwerden leckere Spezialitäten gereicht,während die Besucher Vorträge überGeschichte und Gegenwart des Landeshören. Eine willkommene Stärkung inLange Nachtder Konsulateam 16. Mai von 18-22 UhrDer französische Karikaturist Plantu hat dieverliebte Maus gezeichnet. Sie symbolisiertdas 50. Bestehen des Elysée-Vertrags, mitdem Bundeskanzler Adenauer und Generalde Gaulle die deutsch-französische Versöhnungbesiegelten. „Vive l’amitié francoallemande!“ist auch das Motto der französischenGeneralkonsulin Sylvie Massière.einer langen Nacht voller Informationenund Attraktionen.„Wir sind von der Offenheit der Hamburgerbegeistert“, sagt Polens Generalkonsul AndrzejOsiak. „Die Vielfalt der Möglichkeiten– sei es die Zusammenarbeit im Handel,in der Wirtschaft, in der Kultur oder in derWissenschaft – macht die Metropole an derElbe besonders attraktiv für die Polen.“Folgende Konsulate bieten ein zusätzliches Programm:EcuadorPräsentation „Mi lindo Ecuador– mein schönes Ecuador“Frankreich und Institut français19.00 uhr Vortrag „Und Sie?Auch Lust Französisch zulernen“20.00 uhr Vortrag „Schüleraustauschmit Frankreich“21.00 uhr Vortrag „Studium undPraktika in Frankreich“,„Tour de France“: Ein Parcoursdurch verschiedene StädteFrankreichsGriechenland18.00-20.00 uhr Präsentation„Besuchen Sie Griechenland“IndienFilme „Incredible India“Indonesien18.30 uhr Vortrag „Die Beziehungenzwischen Indonesienund Deutschland“19.30 uhr Gamelanmusik undindonesische Tänze20.30 uhr Spielfilm„Laskar Pelangi“, traditionelleindonesische SnacksIslandEine Videoschleife zeigt denAusbruch des VulkansEyjafjallajökullJordanien18.00 uhr Vortrag „Frauen undihre Leistung in der arabischenWelt im internat. Vergleich“19.00 uhr Podiumsdiskussion„Energie, Wasser und Kunstschätzeim Mittleren Osten“20.00 uhr Vortrag „PräsentationArabischer Frühling in Wortund Bild“, Fotoausstellung„Petra – Weltkulturerbe“Korea18.30, 19.45 und 21.00 uhr Film„The Beauty of Korean Style“,Ausstellung „KoreanischeTrachten, Musikinstrumenteund Kalligraphien“Lettland (19 - 22 Uhr)Länderinformationen undReiseberatungMaliab 18.30 uhr stündlich Präsentation„Eine Reise durch dieGeschichte, Gegenwart unddas Land Mali“Mexikoab 18.00 uhr stündlich PräsentationMexiko-Hörbuch,ab 18.30 uhr stündlich Filme„Reise durch Mexiko“ und„Die Mayakultur“Alle Adressen finden Sie auf der Seite 32.Mongolei18.30-20.30 uhr stündlich Präsentation„Die Mongolei – Geschichteund aktuelle Entwicklung“,mongolische SpezialitätenNepal (18 – 21 Uhr)18.30 uhr Präsentation „Nepal,das größte Naturmuseum derWelt – Land, Leute, Tourismus“ParaguayAusstellung zu landestypischerMalereiPeru19.30 uhr Infofilm über Peru20.30 uhr Musicalvorführung,landestypische SpezialitätenPolenAusstellung über Friedenskirchenin NiederschlesienPortugalAusstellung über Portugal,die Kultur und Geschichte desLandes, portugiesischeGitarrenklänge von Francescound Michel Pereira, kleineSpezialitäten mit PortweinThailandab 18.00 uhr stündlich Film„Amazing Thailand“UruguayFilm „Uruguay lädt Sie ein“,Empanadas, Gebäck, WeinVenezuela20.00 uhr Infofilm überVenezuela20.30 uhr Musicalvorführung,landestypische LeckereienAmerika-Zentrum Hamburg20.30 uhr Vortrag vonProf. em. Dr. Johann N.Schmidt „Alfred HitchcocksPSYCHO: Gruselschockeroder filmischesMeisterwerk?“anschließendDiskussion und GetränkeInstituto CervantesVernissage zur Ausstellung„Europa trifft Mexiko“ vonJulio MonassezGoethe-Institut e.V.Ausstellung des Institutfrançais de Hambourg unddes Goethe-Instituts Hamburg„Histoires croisées – deutschfranzösischePaare“Istituto Italiano di Cultura19.00 uhr Vortrag„Wie die Schule die Weltverändern kann“20.30 uhr DiskussionKonfuzius-Institut an derUniversität Hamburg e.V.18.30 und 20.00 uhr Präsentation„Europäische und chinesischeKulturen des Teetrinkens – einVergleich“ mit TeeverkostungProgrammübersicht Europawoche 2013donnerstag, 02.05.201311:00 uhrtor zur welt oder festung europa? –flüchtlingspolitik und Menschenrechte in der euDiese Veranstaltung findet im Rahmen der Podienreihe Europa des EvangelischenKirchentages statt: Europa ist mehr als die EU. Doch die alte Idee vonFrieden und Fortschritt steckt in der Krise und ist erklärungsbedürftig. Wir fragen:Weshalb lohnt Solidarität mit den Nachbarn? Woran scheitert die Flüchtlingspolitik?Und warum ist Vielfalt die Zukunft Europas?Keine Anmeldung, aber Tages- oder Dauerkarte des Kirchentages wird benötigt.Info: Programmheft des Kirchentages.Veranstalter: 34. Deutscher Evangelischer Kirchentag Hamburg 2013 e.V.Ort: Thalia Theater, Große Bühne, Alstertor 1, 20095 Hamburgdonnerstag, 02.05.2013 - 15.05.2013 Mo - sa: 11:00 – 19:00die internationale Bauausstellung hamburgSeit 2006 erforscht die IBA Hamburg wie die Stadt des 21. Jahrhunderts aussehenkann. Wilhelmsburg, Veddel, sowie der Harburger Binnenhafen sind bis2013 Schauplatz für mehr als 60 energetische, soziale und bauliche Projekte.Die Ausstellung stellt die Vision der IBA Hamburg vor, gibt einen Einblick in diedrei Leitthemen und veranschaulicht die einzelnen Projekte.Veranstalter: Bücherhallen Hamburg / ZentralbibliothekOrt: Zentralbibliothek / Bücherhallen Hamburg, Hühnerposten 1,Eingang: Arno-Schmidt-Platz, 20097 Hamburgfreitag, 03.05.201311:00 uhreuropa – solidarität in der kriseDiese Veranstaltung findet im Rahmen der Podienreihe Europa des EvangelischenKirchentages statt: Europa ist mehr als die EU. Doch die alte Idee vonFrieden und Fortschritt steckt in der Krise und ist erklärungsbedürftig. Wir nehmenden Kontinent unter die Lupe: Weshalb lohnt Solidarität mit den Nachbarn?Woran scheitert die Flüchtlingspolitik? Und warum ist Vielfalt die ZukunftEuropas? Keine Anmeldung, aber Tages- oder Dauerkarte des Kirchentageswird benötigt. Infos: Programmheft des Kirchentages.Veranstalter: 34. Deutscher Evangelischer Kirchentag Hamburg 2013 e.V.Ort: Thalia Theater, Große Bühne, Alstertor 1, 20095 Hamburgfreitag, 03.05.201318:00 uhreuropa vor ort – für ein soziales nordeuropaWie wirken Fiskalpakt, Schuldenbremse, Liberalisierung und Privatisierung öffentlicherAufgaben auf die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschenim Norden der EU? Wie sehen linke Alternativen zur Politik des Sozialabbausaus? Alle TeilnehmerInnen sind zur Debatte eingeladen.Podiumsdiskussion mit:- Sabine Wils, MdEP aus Hamburg (DIE LINKE)- Heidrun Bluhm, MdB aus Mecklenburg-Vorpommern (DIE LINKE)- Finn Sörensen, Abgeordneter des Dänischen Folketing (Enhedslisten)Ansprechpartner ist Gerald Kemski: gerald.kemski@sabine-wils.euVeranstalter: DIE LINKEOrt: Bürgertreff Altona-Nord, Gefionstr. 3, 22769 Hamburgsamstag, 04.05.201311:00 uhreuropa auf der couch – ein kontinent sucht seine identitätDiese Veranstaltung findet im Rahmen der Podienreihe Europa des EvangelischenKirchentages statt: Europa ist mehr als die EU. Doch die alte Idee vonFrieden und Fortschritt steckt in der Krise und ist erklärungsbedürftig. Wir nehmenden Kontinent unter die Lupe: Weshalb lohnt Solidarität mit den Nachbarn?Woran scheitert die Flüchtlingspolitik? Und warum ist Vielfalt die ZukunftEuropas?Keine Anmeldung, aber Tages- oder Dauerkarte des Kirchentages wird benötigt.Infos: Programmheft des Kirchentages.Veranstalter: 34. Deutscher Evangelischer Kirchentag Hamburg 2013 e.V.Ort: Thalia Theater, Große Bühne, Alstertor 1, 20095 Hamburgden aktuellen veranstaltungskalender finden sie unter:www.hamburg.de/europawoche■ Politik ■ Geschichte und Kultur ■ Länder ■ Jugend ■ Ausstellungen17


Deutsch-französischeFreundschaft in der LuftfahrtairBus gehÖrt zuM europäischeneads-konzern und mit über 12.000Festangestellten zu einem der größtenArbeitgeber Hamburgs. Anteilseignersind Deutschland, Frankreich, Großbritannienund Spanien.Das Unternehmen, das auf Finkenwerderunter anderem Flugzeuge derSigle-Aisle-Familie baut sowie dasweltweit größte Flugzeug A380 ausliefert,bildet zurzeit fast 600 junge Leutezum Fluggerätmechaniker und Fluggerätelektroniker,Verfahrensmechanikerfür Beschichtungstechnik und Werkstoffprüferaus.Das Luftfahrtunternehmen legtgroßen Wert auf die Qualifizierung seinerAuszubildenden. Dazu gehört auchder Aufenthalt in Frankreich. So gibtes seit 2006 ein Abkommen zwischender Metropolregion Hamburg und denfranzösischen Luftfahrtregionen Midi-Pyrénées und Aquitaine darüber, denAustausch in der Aus- und Weiterbildungzu fördern.Bisher haben jedes Jahr sowohlfranzösische als auch deutsche Auszubildendean dem Austausch teilgenommen.Jeweils 10 bis 12 junge Erwachsene,die in deutsch-französischenZweierteams zusammenarbeiten, sinddann für vier Wochen im Ausland, um22 Europawoche 2013 in HamburgAirbus fördert bereits seitsechs Jahren den Austauschvon Auszubildenden zwischenden Standorten in Frankreichund Hamburgdort Erfahrungen zu sammeln. „Diejungen Leute nutzen die Chance, ihreSprachkenntnisse auszubauen sowiedas Alltags- und Arbeitsleben in einemanderen Land kennen zu lernen“, sagtJan Balcke, Ausbildungsleiter bei Airbus.Wichtig sei das Miteinander in dengemischten Teams, wodurch Toleranzund Flexibilität geschult werden. Darüberhinaus biete Airbus seinen Azubissogar die Möglichkeit, an Standortenwie China, den USA, Großbritannienund Spanien zu arbeiten.„Ein internationaler und damit interkulturellerAustausch ist für beideSeiten von großem Nutzen, zumal unsereAzubis später als Facharbeiter anweltweit unterschiedlichen Standorteneingesetzt werden“, so Jan Balcke.Hamburger Ausbildungsbetriebesetzen aufeuropäische VernetzungDas hanseatische Unternehmen Aurubisschickt Auszubildende ins europäische Ausland,damit sich deren Chancen auf deminternationalen Markt verbessernauruBis, ehemals Norddeutsche Affinerie, ist der zweitgrößteProduzent von Kupfer und der größte Kupfer-Recyclerweltweit mit Sitz im Hamburger Stadtteil Veddel. Derzeit beschäftigtder Konzern mit Standorten in Europa, den USAund Asien rund 6300 Mitarbeiter.Aurubis zählt in Hamburg zu den wichtigsten Ausbildungsbetriebenund legt ebenso wie Airbus großen Wertauf eine umfassende, fachübergreifende Ausbildung. Etwa180 junge Leute können dort zurzeit einen von 18 Berufen imkaufmännischen, technischen und handwerklichen Bereicherlernen. „Die Förderung des Nachwuchses ist ein wichtigerBestandteil unserer Firmenphilosophie“, sagt AusbildungsleiterWolfgang Gross.Bis zu sechs junge Leute haben nun erstmals im kommendenSeptember die Chance, vier Wochen in der Aurubis-Niederlassung im bulgarischen Pirdorp in der Nähe von Sofiazu verbringen. Damit soll sowohl den Auszubildenden alsauch der Firma eine höhere Flexibilität ermöglicht werden.Gross verspricht sich davon außerdem mehr Chancen aufdem internationalen Arbeitsmarkt für die Jugend. „Die Auszubildendenbekommen durch den Auslandsaufenthalt einegrößere Reife, Allgemeinwissen und Landeskenntnisse werdenverbessert. Sie lernen, sich in einer fremden Umgebungzurechtzufinden, wodurch die Hemmschwelle niedrigerwird, später eine Arbeit an einem anderen Standort anzunehmen.Auslandserfahrungen erhöhen immer die Chancenauf einen Arbeitsplatz“, sagt Gross. Für den Konzern habeder Wechsel ebenfalls Vorteile, denn betriebsintern verbesseresich die Vernetzung. Es sei einfacher, die Ausgebildetenspäter erneut im Ausland zu einzusetzen.Robin Stüve-Grzesik, angehender Elektronikerfür Luftfahrttechnische Systeme: „Wirbekommen nicht nur fachliche Kompetenzenvermittelt. Im zweiten Jahr geht es für zweiWochen nach Juist, wo wir mit Azubis aus allenAirbus-Ländern Segelfliegen lernen unduns mit Projektmanagement beschäftigen.“Kim Ehlert, angehende Fluggerätmechanikerin:„Gerade als motivierte Frau habeich glänzende Perspektiven bei Airbus. Alternativzu einem speziellen Meisterinnen-Förderprogramm können wir uns auch füreine akademische Laufbahn mit begleitendenAuslandseinsätzen qualifizieren.“Aurubis-Auszubildende sollen im Ausland Erfahrungen sammelnProgrammübersicht Europawoche 2013dienstag, 07.05.201319:00 uhreuropäische kurzfilmklauseDas Internationale Kurzfilm Festival Hamburg und MEDIA Desk Deutschlandladen herzlich zu einem europäischen Kurzfilmabend ein. Ab 19.15 Uhr werdenbei freiem Eintritt und Erfrischungen spannende Filme aus Europa gezeigt.Den Abend über besteht die Möglichkeit das Festivalteam und -Geländekennen zu lernen und mit dem MEDIA Desk Team ins Gespräch zu kommen.Ansprechpartnerin ist Lisa Emer: info@mediadesk.deVeranstalter: Internationales Kurzfilm Festival Hamburg / MEDIA DeskDeutschlandOrt: Festivalgelände des Kurzfilm Festivals auf demKolbenhof, Halle 5, Friedensallee 128, 22763 Hamburgdienstag, 07.05.201319:00 uhrder historische Beitrag Bulgariens zur europäischen einheitProf. Dr. Gerd-Winand Imeyer, Honorargeneralkonsul der Republik Bulgarien,lädt ein zu einem Vortrag von Frau Dr. habil. Rumjana Koneva, Universitätsdozentinan der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften. Unter dem Thema„Der historische Beitrag Bulgariens zur Europäischen Einheit“ wird das Werkvon Professor Ivan Schischmanov thematisiert. Der Vorkämpfer eines vereintenEuropas engagierte sich schon 1926 für die Paneuropäische Union. Ausklangbei Brot und Wein aus Bulgarien.Anmeldung bis 29.4.2013: veranstaltungen@bulgarischeskonsulat-hamburg.deVeranstalter: Honorargeneralkonsulat der Republik Bulgarien in Kooperationmit der Handelskammer HamburgOrt: Handelskammer Hamburg, Plenarsaal, Adolphsplatz 1, 20457 Hamburgdienstag, 07.05.201319:00 uhrwelcome-abend für alle jungen europäerWir wollen an diesem Abend alle jungen Europäer unserer Hansestadt zu eineroffenen Runde einladen. Hier können wir uns kennenlernen und austauschen- egal, ob über das Erasmus-Semester, Europapolitik oder -kultur. Hauptsache,ihr seid neugierig auf Europa! Ansprechpartner: julien@jef-hamburg.deVeranstalter: Junge Europäische Föderalisten HamburgOrt: Cafe Panter, Marktstraße 3, 20357 Hamburgdienstag, 07.05.201319:00 uhreuroland bald abgebrannt?Rechtspopulisten, Clowns und Eurobonds. Die Gefahren für den Zusammenhaltin der EU kommen aus der EU selber. Wie kann man dem politisch begegnenund die europäische Idee bewahren? Wohin wird sich die EU entwickeln undwohin soll sie sich entwickeln? Vortrag von Dr. Najib Karim mit Debatte.Veranstalter: FDP HamburgOrt: Renaissance Hotel, Große Bleichen 36, 20354 HamburgMittwoch, 08.05.2013ab 10:00 uhrnapoleon i – ein vordenker der europäischen union?Anlässlich des 60. Jubiläums des Landesverbandes der vertriebenen Deutschenfindet eine ganztägige Ausstellung zu den Ideen Napoleons, sowie seinenrechtlichen und kulturellen Grundlagen im damaligen Europa statt. Diesewird von Vorträgen, Diskussionsrunden und musikalischen Beiträgen begleitet.Thematisiert werden u.a. die Aufgaben des Generalkonsulats der Republik Polen,die Region Schlesien, sowie Volkstrachten aus Mittel- und Ostdeutschland.Veranstalter: Landesverband der vertriebenen Deutschen e.V.Ort: Haus der Heimat, Teilfeld 8, 20459 HamburgMittwoch, 08.05.201313:00 uhreuropäer zweiter klasse?Seit 2007 sind Bulgarien und Rumänien Vollmitglieder der Europäischen Union.Nun warnen der Deutsche Städtetag und der Bundesinnenminister vor einer„Armutswanderung“ und einem „Sozialleistungstourismus“ aus diesen Ländernnach Deutschland. Die Hamburger Beratungseinrichtungen berichtenaus ihrer Praxis, wie sich die Situation für bulgarische und rumänische Wanderarbeiterin Deutschland tatsächlich darstellt. Sie werfen die Frage auf: Wieernst nehmen wir europäische Grundfreiheiten und Vereinbarungen?Anmeldung: canan.yildirim@hamburg.arbeitundleben.de oder 040 2840 1670Veranstalter: Beratungsnetzwerk Neue EU-LänderOrt: Haus der Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 6, 20457 Hamburg■ Politik ■ Geschichte und Kultur ■ Länder ■ Jugend ■ Ausstellungen23


„ Wir werden uns aufWachstumstreiber konzentrieren“EU-Kommissar Johannes Hahn über die neue Ausrichtung derRegionalförderung, konkrete Maßnahmen gegen die hoheJugendarbeitslosigkeit in Südeuropa und wie die Verwendungder Fördergelder zukünftig besser überprüft werden soll24 Europawoche 2013 in HamburgHerr Hahn, die Wirtschaftsleistung imEuroraum schrumpft 2013 nach derPrognose der EU-Kommission um 0,3Prozent. Gleichzeitig wird die Regionalförderungfür die nächste Siebenjahresperiodeum rund 30 MillionenEuro gekürzt. Und über weitere Einsparungenwird verhandelt. Haben Siedafür Verständnis?Die Kürzungen werden in den Regionenschmerzhaft spürbar sein,wo jeder Euro für Investitionen inWachstum und Beschäftigung benötigtwird. Insofern habe ich Verständnisfür die Position des EuropäischenParlaments, das eine Nachbesserungfordert. Die von den Mitgliedsländerndurchgesetzten Kürzungen sind ja vorallem unter dem Aspekt kontraproduktiv,dass 94 Prozent des EU-Budgets andie EU-Länder zurückfließen!Was die Regionalpolitik betrifft,bleibt die von mir vorgeschlagene reformierteFörderstruktur im Großenund Ganzen erhalten. Betroffen undbesorgt bin ich allerdings über diestarken Kürzungen im Bereich der territorialenKooperation, die erwiesenermaßeneinen echten „europäischenMehrwert“ gebracht hat. Ich denkeaber, dass durch die Mitbestimmungdes Europäischen Parlaments gesamtbudgetärnoch einige Verbesserungenerzielt werden können.Der Europäische Rechnungshof bemängeltdie Ausgabenpraxis und Fehlinvestitionenin Milliardenhöhe. Mitwelchen Maßnahmen lässt sich dieEffizienz der EU-Regionalförderungverbessern?Die Kontrolle der korrekten Verwendungder Fördergelder ist hauptsächlichAufgabe der Mitgliedstaaten. 62Prozent der vom Rechnungshof dokumentiertenFehler hätten eigentlichvon den Kontrollinstanzen der Ländernoch vor Rechnungslegung identifiziertwerden müssen. Fakt ist, dass dieÜberprüfung der Mittelverwendungdurch die zuständigen Stellen der EU-Mitglieder verbessert werden muss.Meine Generaldirektion (GD REGIO)hat bereits effiziente Sicherheitsmechanismeneingeführt. Im Falle desVerdachts von Unregelmäßigkeitenkönnen die Gelder sofort zurückgehaltenwerden. So wurden zum Beispiel2012 Zahlungsforderungen imWert von mehr als 3 Milliarden Eurogestoppt. Die unterbrochenen Zahlungenwerden erst dann wiederdurchgeführt, wenn der betroffeneMitgliedstaat nachweisen kann, dassdie Mängel behoben wurden und einekorrekte und zweckgebundene Umsetzungdes Förderprogramms garantiertwerden kann. Auch bereits ausgegebeneMittel können von der Kommissionzurückgefordert werden.In der Förderperiode 2014-2020werden wir diese wirksamen Mechanismenund auch die ex-ante-Kontrollenseitens der GD REGIO weiter verstärken.Zudem werden die Kriterienfür die Fördervergabe viel klarer definiert(EX-ante-Konditionalität), wasvon vornherein die Fehleranfälligkeitbei der Mittelverwendung reduziert.Gibt es konkrete Maßnahmen zur Bekämpfungder hohen Jugendarbeitslosigkeitin den südeuropäischen Krisenländern?Wir haben bis zum Jahresanfang2013 insgesamt 16 Milliarden Euro ausStrukturfondsmitteln zur Bekämpfungder Jugendarbeitslosigkeit durch Umwidmungvon Fördergeldern bereitgestellt.Damit konnten 780.000 arbeitsloseJugendliche in den am ärgstenbetroffenen Ländern unterstütztwerden. Des Weiteren haben 55.000Klein- und Mittelbetriebe Förderungenerhalten. In der neuen Förderperiodewird die Regionalförderung durch dieAusrichtung auf die Ziele der Europa 2020-Strategie einennoch substantielleren Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzenleisten. Die erfolgreichen Maßnahmen in den Ländern,die von der Jugendarbeitslosigkeit besonders betroffensind, setzen wir fort. So haben wir zum Beispiel Anfang 2013in Griechenland einen nationalen Aktionsplan für Beschäftigunginitiiert, der mit 517 Millionen Euro gefördert wird. InSpanien wurden im vergangenen Jahr mehr als 286 MillionenEuro aus Strukturfondsmitteln für Initiativen zur Förderungder Jugendbeschäftigung umgewidmet und mehr als372 Millionen Euro sind für die Unterstützung von Klein- undMittelbetrieben vorgesehen.Die Strukturförderung wird an neuen strategischen Schwerpunktenausgerichtet. Die Agenda Europa 2020 will die Wettbewerbsfähigkeitstärken und setzt auf Forschung, Bildung,Innovation, Wissenstransfer und Beschäftigung. Was sinddie ersten Schritte auf diesem Weg?Wir sind gerade auf europäischer Ebene dabei, die Regionalpolitikals strategische Investitionspolitik neu auszurichten.In Zukunft werden wir uns noch stärker auf Wachstumstreiberkonzentrieren. Dazu zählen die Förderung vonKlein- und Mittelbetrieben, Energieeffizienzmaßnahmenund erneuerbare Energieträger sowie Innovation. Die neueRegionalpolitik setzt damit das Prinzip des „better spending“um. Konkret werden wir mit den Mitgliedstaaten und Regionengemeinsame Zielvorgaben vereinbaren, anhand dererFortschritte und Erfolge gemessen werden können. Dazuhaben wir zum Beispiel für jedes Mitgliedsland ein Positionspapiererstellt, das eine Analyse der Stärken und Schwächen,also der Herausforderungen für die künftige Förderperiode,enthält. Auf Basis dieser Positionspapiere werden wirim Dialog mit den Mitgliedstaaten und Regionen Partnerschaftsabkommenabschließen, die eine maßgeschneiderteund möglichst effiziente Nutzung der Strukturfondsmittelermöglichen werden.Welche an der Agenda 2020 orientierten Projekte werden voraussichtlichvon 2014-2020 in Hamburg gefördert werden?Hamburg muss zuerst einen Entwurf für ein operationellesProgramm einreichen. Aus unseren ersten informellenKontakten zeichnet sich jedoch bereits ab, dass Projekteim Bereich Innovation oder Co 2 -Reduktion angedachtsind. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam mit Hamburgein Programm aufsetzen werden können, welches innovativeProjekte beinhaltet und Hamburg den „Sprung über dieElbe“ erleichtern wird.Kommissar Johannes Hahnist in der EU für die Regionalförderungverantwortlich.Programmübersicht Europawoche 2013Mittwoch, 08.05.201317:00 uhreuropäisches gedenken auf dem friedhof ohlsdorfDie Gedenkveranstaltung ist den etwa 3.500 Menschen aus mehr als 28 verschiedenenLändern Europas und der Welt gewidmet, die während des ZweitenWeltkrieges in Hamburg zu Tode gekommen sind und auf dem OhlsdorferFriedhof bestattet wurden.Veranstalter: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.Ort: Friedhof Ohlsdorf, Sorbusallee, Internationale Kriegsgräberstätte (naheZugang Bramfeld)Mittwoch, 08.05.201319:30 uhrBinnenmigration in der eu – chancen für hamburgDie wirtschaftliche Lage in Deutschland ist nach wie vor gut, die Arbeitslosigkeitauf einem historischen Tiefstand. Anders sieht es hingegen in anderen TeilenEuropas aus. Insbesondere viele Jugendliche verlieren dort die Hoffnungauf eine Perspektive in der Heimat und suchen ihr Glück in der Ferne. Nichtwenige dieser Fachkräfte führt ihr Weg nach Hamburg. Welchen Herausforderungensehen sich diese Menschen gegenüber? Wie gelingt die Integrationvor Ort? Welche Antworten kann die Politik liefern? Und was bedeutet dieseEntwicklung mittelfristig für die Wirtschaftsstrukturen in der EU? Diese undandere Fragen möchte Robert Bläsing, MdHB und Vorsitzender des Europaausschussesder Hamburgischen Bürgerschaft, mit Gesine Meißner MdEP u.a.hochrangigen Gästen aus Politik und Wirtschaft diskutieren.Anmeldung: anmeldung@robert-blaesing.de oder per Fax an 040 / 42831-2245Veranstalter: FDP-Bürgerschaftsfraktion / ALDE im EPOrt: Rathaus (Raum 151), Rathausmarkt 1, 20095 Hamburgsamstag, 11.05.201317:00 uhrfilmlandpolen2013 – die handschrift von saragossaVorführung des Films „Die Handschrift von Saragossa“ von Wojciech J. Hasmit Musik von Krzysztof Penderecki; Einführung von Grazyna Slomka. Eintrittspreiseunter: www.metropoliskino.deVeranstalter: Deutsch-Polnisches FilmForum e.V. Hannover in Zusammenarbeitmit dem polnischen GeneralkonsulatOrt: Metropolis das kommunale Kino in Hamburg, Kleine Theaterstr. 10, 20354Hamburgsonntag, 12.05.201311:00 uhreuropäische kunst und Literatur in der hamburger kunsthalleDr. Gabriele Himmelmann führt durch europäische Kunst und Literatur in derHamburger Kunsthalle. Gezeigt werden Werke von Francisco de Goya, Jean-Laurent Mosnier, Johann Heinrich Füßli, Joshua Reynolds, Edvard Munch undClaude Monet. Die Präsentation der Bilder wird ergänzt durch literarischeTexte aus dem Umfeld der Künstler. So entsteht ein spannungsvoller Rundgangdurch viele Jahrzehnte europäischer Geistes-, Kunst- und Kulturgeschichte.Eintritt: 3 € / Veranstalter: Hamburger KunsthalleOrt: Hamburger Kunsthalle, Rotunde, Glockengießerwall, 20095 HamburgMontag, 13.05.201318:00 uhrder europäische LandboteVerschlossene Türen, fehlende Informationen und enorm viel Bürokratie - wasist dran an den gängigen Klischees über den Brüsseler EU-Apparat? Der österreichischeSchriftsteller Robert Menasse reiste nach Brüssel und erlebte eineÜberraschung: Kaum eines der verbreiteten Stereotype trifft zu. Anmeldung:www.infopoint-europa.de/aktuell/anmeldungVeranstalter: Europa-Union Hamburg e.V. / europe direct Info-Point Europa /Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.Ort: Museum für Kunst und Gewerbe (Spiegelsaal), Steintorplatz, 20099 HHden aktuellen veranstaltungskalender finden sie unter:www.hamburg.de/europawoche■ Politik ■ Geschichte und Kultur ■ Länder ■ Jugend ■ Ausstellungen25


Programmübersicht Europawoche 2013 2012Neue Energien für die StadtEuropäische Gelder tragen dazu bei,Hamburg nachhaltig zu entwickelnDer ehemalige Flakbunkeran der Neuhöfer Straßewird zum „Energiebunker“umgebaut.Foto: IBA Hamburg GmbH /Martin Kunzeblick über die Elbe bis in die Innenstadt bietet. Am Fußedes Hügels liegt das Informationszentrum. Eine Ausstellungzeigt dort die Geschichte der ehemaligen Deponie und gibtEinblicke in die vielseitige Produktion und Nutzung erneuerbarerEnergien vor Ort. Für das Vorhaben „Öffnung des Energiebergs“steuert der EFRE 4,4 Millionen Euro bei.Stärkung der Kunst-, Kultur- undKreativszene in Wilhelmsburgdie veringhÖfe liegen am Ufer des Veringkanals, am Randedes Reiherstiegviertels und damit in enger Nachbarschaftzum Ausstellungsraum Schute des Vereins MAKNETE e.V.und dem Kommunikationszentrum Honigfabrik. In demehemals industriell genutzten Gebäude entstehen Ateliers,Arbeitsräume, flexible Produktionsräume und ein Ausstellungsraumfür lokale und überregionale Künstlerinnen undKünstler, Start-Ups sowie etablierte Unternehmen aus demkreativwirtschaftlichen Sektor. Das Besondere: Die BetriebsundTrägerstruktur des Zentrums wurde durch die zukünftigenNutzer maßgeblich selbst entwickelt. Das Projekt wirdmit rund einer Million Euro aus dem EFRE gefördert.Montag, 13.05.201319:00 uhrjugend ohne job – spanien in der kriseWenn die Rede von südeuropäischen Ländern kurz vor dem Bankrott ist, habenwir selten das Schicksal Einzelner vor Augen. Wir haben junge Menschen ausSpanien, die gewerkschaftlich und politisch organisiert sind, zum Austauscheingeladen: Wie ist mit der erdrückendenden Perspektive auf dem Arbeitsmarktumzugehen? Welche Strategien können helfen? Was kann EuropäischeSolidarität bewegen - wie sind die Erwartungen und Chancen? Sie sind herzlicheingeladen, sich ein Bild über die Perspektiven der jüngeren Generation inEuropa zu machen. Anmeldung, Infos: www.julius-leber-forum.deVeranstalter: Friedrich-Ebert-StiftungOrt: Hamburger Botschaft, Sternstraße 67, 20357 Hamburgdienstag, 14.05.201314:00 uhrdie weiterentwicklung europas als demokratischesgemeinwesen – herausforderungen für die demokratieDie Frage nach der Demokratie(un)fähigkeit der EU beschäftigt Politik undWissenschaft seit langem. Als Europäer und Europäerinnen sind wir alle angesprochen,wenn es um Demokratie in Europa geht. Die Veranstaltung mit JanaSchiedek, Senatorin für Justiz und Gleichstellung, und Prof. Brun-Otto Bryde,Richter am Bundesverfassungsgericht a.D., bildet den Auftakt zum 60-jährigenJubiläum des Europa-Kolleg Hamburg im Jahr 2013.Anmeldung: anmeldung@europa-kolleg-hamburg.deVeranstalter: Senat der Freien und Hansestadt Hamburg - Justizbehörde /Europa-Kolleg Hamburg - Institute for European IntegrationOrt: Rathaus, Bürgermeistersaal, Rathausmarkt 1, 20095 Hamburgdienstag, 14.05.201318:00 uhr„Bürgerdialog 2013: unser europa!“Wie geht es weiter mit Europa? Was hält uns zusammen? Wie gehen wir mit derKrise um? Beim BürgerDialog 2013 zum Thema „Unser Europa!“ können sichMenschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft, mit undohne Migrationshintergrund über ihre Vorstellungen und Wünsche für ihr Europaaustauschen und Ideen entwickeln, wie sie die europäische Politik mitgestaltenmöchten. Anmeldung unter Angabe der Kursnummer 3100MMM02 erforderlich:mitte@vhs-hamburg.de oder unter 040-42841-4284Veranstalter: Hamburger VolkshochschuleOrt: Schanzenstraße 75, VHS-Zentrum Mitte, Raum 404, 20357 Hamburg(Schanzenviertel)Kunst- und Kreativzentrum VeringhöfeIBA Hamburg GmbH / Martin KunzeWie sieht die Stadt der Zukunft aus?diese frage steLLt sich die internationaLeBauaussteLLung iBa haMBurgund zeigt mit ihren baulichen, sozialenund kulturellen Projekten, wie eineMetropole im 21. Jahrhundert ökologischund sozial ausbalanciert wachsenkann. Mit dem Energiebunker,dem Energieberg und den Veringhöfenwerden drei große Projekte mit Mittelndes Europäischen Fonds für RegionaleEntwicklung (EFRE) gefördert.Als lokales Kraftwerk ist der Energiebunkerein Beispiel für die dezentraleEnergieversorgung durch erneuerbareEnergien.Der Umbau des ehemaligen Flakbunkerszu einem Energiebunker isteines der spektakulärsten Vorhabender EFRE-Förderperiode von 2007 bis2013. Die Projektidee wird durch denstädtischen Energieversorger HamburgEnergie realisiert, der EFRE fördertdie Umsetzung des innovativenEnergiekonzepts mit insgesamt mehrals 3 Millionen Euro. Mit der Verknüpfungder Energieerzeugung aus Solarenergie,Biogas, Holzhackschnitzelnund Abwärme aus einem benachbartenIndustriebetrieb soll der Energiebunkerzukünftig die Wärmeversorgungeines Stadtgebietes von mehrals 1,2 Quadratkilometern Größe übernehmenund gleichzeitig erneuerbarenStrom ins Stromnetz einspeisen.Im Endausbau wird der Energiebunkercirca 22.500 MegawattstundenWärme und fast 3.000 MegawattstundenStrom erzeugen. Das entsprichtdem Wärmebedarf von circa3.000 Haushalten und dem Strombedarfvon etwa 1.000 Haushalten.Energieberg Georgswerder –Hügel der neuen Horizonteder deponiehügeL georgswerderwird zu einem regenerativen Energie-berg und zum Ausflugsziel. In den1980er Jahren wurde mit der aufwändigenSicherung und Abdeckung derDeponie begonnen, später wurdenAnlagen zur regenerativen Energieerzeugunginstalliert.Seit der Eröffnung durch EU-KommissarJohannes Hahn und SenatorinJutta Blankau am 24. März ist der rund40 Meter hohe Berg öffentlich zugänglich.Ein 900 Meter langer Horizontwegführt rund um die Hügelkuppe, vonder sich den Besuchern ein Panorama-Energieberg im März 2013Bild: IBA Hamburg GmbH / Martin KunzeEFRE –Mehrwert für Hamburgder europäische fonds für regionaLe entwickLung(efre) fördert den wirtschaftlichen, sozialen und territorialenZusammenhalt in der EU. Hamburg erhält imFörderzeitraum 2007 bis 2013 rund 35 Millionen Euroaus dem EFRE. Dieses Geld wird durch weitere privateund öffentliche Gelder aufgestockt, so dass im Rahmendes Hamburger EFRE-Programms insgesamt mehr als70 Millionen Euro eingesetzt werden. Schwerpunkteder aktuellen Förderung sind „Innovation und wissensbasierteWirtschaft“ sowie die „integrierte und nachhaltigeStadtentwicklung“. Neben beispielgebendenProjekten der IBA fördert der EFRE ebenfalls gemeinsameForschungsvorhaben von Unternehmen und wissenschaftlichenEinrichtungen in unserer Stadt oder auchden Innovationsstarter Fonds, der durch Beteiligungskapitaldas Wachstum junger, innovativer Unternehmenstärkt. Mehr dazu unter www.hamburg.de/efredienstag, 14.05.201315:00 - 18:00 uhrdeine zukunft (in) europaEuropa geht uns alle an! Wo kann ich mich einbringen? Was bietet mir Europa?Wie wird das Europa der Zukunft aussehen? Nach einem kurzen Einführungstalkgeht es in den Workshop deiner Wahl. Die Veranstaltung wird von MarikaM.D.Williams moderiert. Für wen? Für ALLE zwischen 15-20 Jahren!Anmeldung: europaangelegenheiten-sk@sk.hamburg.de oder 040-433190Veranstalter: Hamburger Jugendorganisationen (Junge Union Hamburg,Jusos Hamburg, Grüne Jugend Hamburg, Junge Liberale Hamburg, EuropaJUGEND Büro/e.p.a. e.V., Junge Europäische Föderalisten Hamburg e.V.) mitUnterstützung der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt HamburgOrt: Europaschule “Stadtteilschule am Hafen”, Neustädter Straße 60Mittwoch, 15.05. - 17.05.2013hamburger vorrunde des 8. internationalenMikael-tariverdiev-orgelwettbewerbsDer Internationale Mikael-Tariverdiev-Orgelwettbewerb findet alle zwei Jahrein Kaliningrad statt und ist der einzige internationale Wettbewerb für Organistenin Russland. Die erste Runde des Wettbewerbs wird vom 15. bis 17. Mai2013 im Hamburger Michel durchgeführt. Der Eintritt ist frei. Zeiten der Wettbewerbsblöckeunter Vorbehalt: Mi, 15.5.: 15.25 - 17.45 Uhr und 19.10 - 21.30 Uhr;Do, 16.5.: 08.55 - 11.15 Uhr, 14.25 - 16.45 Uhr und 18.15 - 20.35 Uhr; Fr, 17.5.: 08.35- 10.20 Uhr. Freitag 18 Uhr Verkündung der Ergebnisse und Abschlusskonzertmit dem Titel „Quo vadis?“. vh@kultur-konzept.deVeranstalter: Internationaler Mikael-Tariverdiev-OrgelwettbewerbOrt: St. Michaeliskirche, Englische Planke 1, 20459 Hamburg26 Europawoche 2013 in Hamburg■ Politik ■ Geschichte und Kultur ■ Länder ■ Jugend ■ Ausstellungen27


Kirche überwindet GrenzenProminente Gäste für die Podienreihe über das Thema Europa„europäische einigung bedeutet Frieden,Wohlstand für alle, spannendeVielfalt, gegenseitige Hilfe und Solidarität“,sagt Professor Dr. GerhardRobbers, Präsident des 34. DeutschenEvangelischen Kirchentages. Dazu ruftauch die Losung des Kirchentages auf,der vom 1. bis 5. Mai in Hamburg gefeiertwird: „Soviel du brauchst“.Der Kirchentagspräsident ist sicher:„Der gemeinsame Glaube verbindetüber die Völker und Nationen hinwegund ist offen für andere.“ Robbers verspricht:„Dabei wird auch kontroversdiskutiert: über europäische Identität,Eurokrise, Flüchtlingspolitik und vielmehr.“Die Veranstalter des Kirchentageswidmen dem Thema Europa eine Podienreihe.Zu den Gästen, die miteinem Vortrag ins Thema einführen,gehört die Politikwissenschaftlerin GesineSchwan. Sie wurde im vorigenJahr für ihren Einsatz zugunsten einergemeinsamen europäischen Zukunftmit dem Erich-Fromm-Preis ausgezeichnet.Gesine Schwan und anderePersönlichkeiten aus Politik, Sport,Kultur und Gesellschaft und Bürgerbekennen sich in der Kampagne „Ichwill Europa“ als Botschafter zu Europa.Über die gleichlautende Webseitekann jeder mehr über die BedeutungEuropas erfahren; eine Facebook-Seitesteht als Diskussionsforum zur Verfügung.Gesine Schwan gibt am 4. Mai inHamburg Antworten auf die Frage„Was hält Europa zusammen?“ DiePolitikerin bekennt sich zu Europa,„weil es die großartige Chance ist, diejahrhundertelangen blutigen Konfliktezu überwinden, gemeinsam Freiheitzu fördern. (…) und weil es eine Chanceist, europäische Werte wie Freiheit,Selbstbestimmung, Mitbestimmung28 Europawoche 2013 in Hamburgso zu praktizieren, dass andere dadurcheine Ermutigung bekommenund mitmachen können.“Zu den weiteren prominenten Rednernder Podienreihe gehört der EuropaabgeordneteSven Giegold (Bündnis90/Die Grünen). Er lobte jüngst dieVollversammlung der GemeinschaftEvangelischer Kirchen in Europa:„Die Kirche findet in ihrem aktuellenBeschluss zur Lage in Europa klareWorte. Sie fordert mehr soziale Gerechtigkeitin der Krise, die Stärkungder Demokratie, Steuergerechtigkeit,die Regulierung der Finanzmärkteund lehnt eine Rückkehr zum Neoliberalismusab. Vielmehr fordert siegrundlegenderes Nachdenken überunsere Wirtschaftsweise.“ Giegold istMitbegründer von Attac Deutschland,der internationalen Gruppe der Globalisierungsgegner.Seit 2007 gehört erder Präsidialversammlung des EvangelischenKirchentages an.Giegold diskutiert am Freitag, 3.Mai, auf dem Podium mit dem Präsidentendes Europäischen Parlaments,Martin Schulz, sowie Liljana Popovska(Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten)aus Skopje/Mazedonien, undDr. Rolf Strauch (VorstandsmitgliedEuropäischer Stabilitätsmechanismus)aus Luxemburg. Das Thema: „Europa:Solidarität in der Krise“.Spannend wird bereits am Donnerstag,2. Mai, die Debatte über dieFlüchtlingspolitik und Menschenrechtein der Europäischen Union. Flüchtlingeaus Afghanistan, Syrien und Togo berichten.Auf dem Podium debattierendie Bundestagsabgeordneten ClaudiaRoth und Dr. Günter Krings mit GünterBurkhardt, dem Geschäftsführer ProAsyl. Flucht hat viele Gesichter –Europa auch.www.ich-will-europa.euProf. Dr. Gesine Schwan: „Ich will Europa,weil es die großartige Chance ist, die jahrhundertelangenblutigen Konflikte zu überwinden,gemeinsam Freiheit zu fördern.Foto: DEKTProf. Dr. Gerhard Robbers, Präsident des34. Deutschen Evangelischen Kirchentages:„Der gemeinsame Glaube verbindet überdie Völker und Nationen hinweg und ist offenfür andere.“ Foto: DEKT / Jens SchulzeEuropaabgeordneter Sven Giegold (Bündnis90/Die Grünen). Foto: DEKTPodienreihe EuropaEuropa ist mehr als die EU. Doch die alte Idee von Friedenund Fortschritt steckt in der Krise und ist erklärungsbedürftig.Wir nehmen den Kontinent unter die Lupe: Weshalblohnt Solidarität mit den Nachbarn? Woran scheitert dieFlüchtlingspolitik? Und warum ist Vielfalt die Zukunft Europas?Alle Veranstaltungen im Thalia Theater, Große Bühne,Alstertor 1, jeweils 11.00 Uhr.Donnerstag, 2. MaiTor zur Welt oder Festung Europa? Flüchtlingspolitikund Menschenrechte in der EU – Flucht hat viele GesichterAfghanischer Flüchtling, syrische Familie im Kirchenasyl,togoischer FlüchtlingPodium: Günter Burkhardt, Geschäftsführer Pro Asyl,Dr. Günter Krings MdB, stellv. Fraktionsvorsitzender,Claudia Roth MdB, ParteivorsitzendeModeration: Bernd Pickert, JournalistAnwältinnen des Publikums: Dr. Julia Duchrow, Berlin, undUlrike Seemann-Katz, SchwerinMusik: Dawit Getachew und Band, Addis Abeba/ÄthiopienFreitag, 3. MaiEuropa: Solidarität in der Krise.Die Wirtschafts- und Finanzkrise – ein ÜberblickSven Giegold MdEP, Brüssel/BelgienPodium: Liljana Popovska, Parteivorsitzende, Ausschuss fürAuswärtige Angelegenheiten, Skopje/Mazedonien,Martin Schulz MdEP, Präsident Europäisches Parlament,Dr. Rolf Strauch, Vorstandsmitglied Europäischer Stabilitätsmechanismus,LuxemburgModeration: Dr. Ursula Weidenfeld, Journalistin, PotsdamAnwälte des Publikums: Holger Michael Arndt, Düsseldorf,Matthias Belafi, BonnMusik: Classic Beat Orchestra, Bukarest/RumänienSamstag, 4. MaiEuropa auf der Couch. Ein Kontinent sucht seine Identität.Was hält Europa zusammen?Prof. Dr. Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin, BerlinPodium: Bischof Dr. Michael Bünker, GeneralsekretärGemeinschaft Ev. Kirchen in Europa, Wien/Österreich,Sylvie Goulard MdEP, Paris/Frankreich,Dr. Ulrike Guérot, Politikwissenschaftlerin European Councilon Foreign Relations, BerlinModeration: Simone Helmschrott, Islamwissenschaftlerin,Ev. Akademie Bad Boll,Dr. Dieter Heidtmann, Studienleiter Ev. Akademie Bad BollAnwälte des Publikums: Prof. Dr. Meinhard Hilf, Hamburg,Henrik Lesaar, HamburgMusik: Tanz und Beatbox, HipHopAcademy, HamburgProgrammübersicht Europawoche 2013donnerstag, 16.05.2013(ganztägig)eu-projekttag an den schulenAm 16 Mai. 2013 wird in Hamburg der bundesweit stattfindende EU-Projekttagan Schulen durchgeführt. Ziel ist es, durch Diskussionen mit PolitikerInnen sowieVertreterInnen europäischer Institutionen das Interesse der SchülerInnenan der europäischen Idee zu wecken und ihr Verständnis zu vertiefen. Der ErsteBürgermeister, Olaf Scholz, Mitglieder des Senats, Konsuln europäischer Ländersowie VertreterInnen der Europäischen Bewegung - vor allem Mitgliederdes Europäischen Parlaments, des Deutschen Bundestages und der HamburgischenBürgerschaft - werden die Gelegenheit nutzen, um mit SchülerInnen inderen Schulen über europäische Themen zu sprechen.Veranstalter: Senat der Freien und Hansestadt HamburgOrt: verschiedene Hamburger Schulendonnerstag, 16.05.201310:00 - 14:00 uhreuropa mitbestiMMen – interaktives straßenforumVor dem Hintergrund der Europawahl 2014 werden wir über die Rolle des EUParlaments, die Unionsbürgerrechte und die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligunginformieren. Auf einer begehbaren Bodenzeitung können interessiertePassanten durch Ankreuzen Fragen beantworten, Meinungen austauschen undso den Dialog zur Demokratisierung und Zukunft der EU zu fördern.Ansprechpartnerin ist Bettina Thöring: info@europa-union-hamburg.deVeranstalter: Europa-Union Deutschland e.V.in Kooperation mit der Europa-Union Hamburg e.V.Ort: Ecke Spitalerstraße / Lange Mührendonnerstag, 16.05.201318:00 – 22:00 uhrLange nacht der konsulateBei der diesjährigen „Langen Nacht der Konsulate“ werden sich neben denkonsularischen Vertretungen der EU-Mitgliedstaaten erstmals auch Konsulateaußerhalb der EU beteiligen. Insgesamt können 33 Konsulate und sechs in Hamburgansässige Kulturinstitute von den BürgerInnen besucht werden.Veranstalter: Senat der Freien und Hansestadt HamburgOrt: Siehe Adressen und Stadtplan auf Seite 32.donnerstag, 16.05.201319:00 uhrherausforderungen europäischer entwicklungspolitikDas genaue Ausmaß der Zuwanderung von Menschen ohne Aufenthaltspapierein die EU lässt sich nur schwer quantifizieren. Dennoch nimmt die Bekämpfungirregulärer Migration in der EU-Migrationspolitik eine prioritäre Stellungein. Darüber hinaus engagiert sich die EU über ihre Entwicklungshilfe in denUrsprungsländern, um die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern. Mit BirgitSchnieber-Jastram, MdEP, Steffen Angenendt, SWP Berlin und RA ChristophKannengießer, Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, wollen wir über dieEffektivität europäischer Entwicklungspolitik diskutieren. Anmeldung: kas-hamburg@kas.de/ Infos: http://www.kas.de/hamburg/de/events/53607Veranstalter: Konrad-Adenauer-StiftungOrt: Speicherstadt Kaffeerösterei, Kehrwieder 5, 20457 Hamburgdonnerstag, 16.05.201319:00 uhrhamburgs regionalpolitik in Bezug auf dänemarkEin Vortrag von Dr. Rolf Barnim Foth (Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation)zum Thema „Hamburgs Regionalpolitik in Bezug auf Dänemark“.Veranstalter: Deutsch-Dänischer Verein e.V.Ort: Dänische Seemannskirche, Ditmar-Koel-Straße 2, 20459 Hamburgdonnerstag, 16.05.201319:00 uhrdialog der generationen„Niemand verliebt sich in einen Binnenmarkt.“, sagte der frühere KommissionspräsidentJaques Delors. Aber wie bekommen wir Lust auf Europa? WelcheIdeen verbinden wir mit der EU? Denken junge Menschen anders über die EU alsältere? Wir wollen mit Jung und Alt und allen Interessierten diskutieren. Einführung:Knut Fleckenstein, SPD-Europaabgeordneter, Carl Philipp Schöpe, Jusosund Rudolf Herbers, AG 60plus. Anmeldung: europa@knut-fleckenstein.euVeranstalter: Knut Fleckenstein, MdEP, und SPD HamburgOrt: Kurt-Schumacher-Haus, Raum 101, Kurt-Schumacher-Allee 10, 20097 HH■ Politik ■ Geschichte und Kultur ■ Länder ■ Jugend ■ Ausstellungen29


Fotos: Michael HolzPulpo-SalatRezept für 4 Personen von elisabeth füngersZutaten• 400 g Pulpo• ½ Zitrone• 100 g Blattsalate (z. B. Rauke,Römer- oder Endiviensalat)• 100 g grüne Bohnen• 12 schwarze Oliven• 2 Tomaten• 2 Thymianzweige• 30 ml Olivenöl• 2 EL Weißweinessig• ¼ Knoblauchzehe• 4 Sardinenfilets• Salz und PfefferPulpo in reichlich siedendes Salzwassergeben, halbierte Zitrone hinzufügenund je nach Größe 30 bis 40 Minutengar köcheln. Tipp: Das Mitkochenvon ein paar Weinkorken soll den Pulponoch zarter werden lassen.Grüne Bohnen putzen und in reichlich30 Europawoche 2013 in Hamburggesalzenem Wasser bissfest kochen.Salat putzen, waschen und trockentupfen oder schleudern.Tomaten filetieren und die Filets ingrobe Stücke schneiden.Das Innere der Tomaten mit Olivenöl,Essig und fein geschnittenem Knoblauchpürieren. Die Sauce mit Salz undPfeffer abschmecken.Pulpo ausgekühlt portionieren, trockentupfen und scharf anbraten.Sardinenfilets salzen, pfeffern und aufder Hautseite kross braten.Bohnen, Oliven, Tomatenfilets undBlattsalate mit der Sauce marinieren,auf Teller verteilen und Pulpoarme sowieSardinenfilets darauf legen. Mitder restlichen Sauce garnieren.Dazu passen knuspriges Baguette undein schöner Moselwein wie der 2011er-Riesling, QbA „Palais Kesselstadt“.ELISABETH FÜNGERS,Sommelière undRestaurant-Inhaberin,Slow-Food-FörderinNil, Neuer Pferdemarkt 520359 HamburgTel. 040/439 78 23www.restaurant-nil.deÖffnungszeiten: Mittwoch bisMontag von 18.00 bis 22.30 Uhr„Die EU macht uns internationaler.Wir profitieren von der gemeinsamenWährung, überqueren müheloserGrenzen und sind unserenNachbarn gegenüber offener geworden.Ich bin gern Europäerin!“Impressum: Das aktuelle Veranstaltungsprogrammfinden Sie unter www.hamburg.de/europawoche.Alle Veranstaltungen, Informationsstände undsonstigen Projekte finden in Verantwortung derjeweiligen Veranstalter statt. Den Inhalt aller Namensbeiträgeverantworten die Autoren.Herausgeber: Europa-UnionLandesverband Hamburg e.V., Adolphsplatz 1,20457 Hamburg, Tel: 040/34 41 42,info@europa-union-hamburg.de,www.europa-union-hamburg.deSenat der Freien und Hansestadt HamburgSenatskanzlei – Staatsamt – Referat Europapolitikeuropaangelegenheiten-sk@sk.hamburg.deTel: 040/42 831-24 75V.i.S.d.P.: Thomas StöltingRedaktion: Helgard Grünanger, Sabine König,Michael Rahn, Layout: Sibylle BauhausDer Druck des Magazin erfolgt mit freundlicherUnterstützung der Europäischen KommissionDruck: Media Print, Westerrönfeld,Auflagenhöhe: 50.000200 Projekte gestartet,60.000 Hamburger profi tierenDer Europäische Sozialfonds ESF unterstützterfolgreich die Hamburger Arbeitsmarktpolitiker gehÖrt zu den wichtigsten fÖrderinstruMentender europäischen union (eu): der europäische soziaLfondsesf. In der Förderperiode 2007 bis 2013 werden in derEU rund 75 Milliarden Euro ESF-Mittel eingesetzt. Deutschlandbekommt davon 9,3 Milliarden, Hamburg rund 90Millionen Euro, die um den gleichen Betrag aus Mitteln derHansestadt aufgestockt werden. Die zentrale Aufgabe desESF: den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt derMitgliedsstaaten fördern.Dass die Gelder aus Brüssel in Hamburg gut angelegtsind, zeigen die Zahlen. In der aktuellen Förderperiode sindbereits 200 Projekte unterstützt worden, mehr als 60.000Hamburgerinnen und Hamburger haben davon profitiert.Und das ganz konkret. Denn der ESF ist für den Senat unddie zuständige Behörde für Arbeit, Soziales, Familie undIntegration (BASFI) unter der Leitung von Senator DetlefScheele auch ein wichtiges Instrument zur aktiven Gestaltungder Arbeitsmarktpolitik. Das zeigt beispielhaft das ThemaFachkräftesicherung.Dabei sind Jugendlicheeine wichtige Zielgruppe. Sosoll jetzt beispielsweise mitder neuen Jugendberufsagenturund weiteren Unterstützungsangebotenallenjungen Frauen und Männerneine Ausbildungsstelle oderein Arbeitsplatz vermittelt werden. Das unterstützen auchESF-Projekte wie „Ausbildungsagentur GOAL“ und „JugendAktiv“.Zum Thema Fachkräftesicherung gehören außerdemflexible und familienfreundliche Arbeitsbedingungen. ESF-Projekte wie „Worklife – Koordinierungsstelle Familie und Beruf“und „Teilzeitausbildung in Hamburg“ zeigen den Unternehmenebenso wie den Familien praktikable Lösungen auf.Und auch bei zugewanderten Hamburgern ist noch vielPotential. Schließlich hat jeder dritte Hamburger einenMigrationshintergrund. ESF-Projekte wie „Zentrale AnlaufstelleAnerkennung (ZAA)“ und „Anpassungsqualifizierungenim Handwerk“ kümmern sich um die Anerkennungim Ausland erworbener Abschlüsse und unterstützen Qualifizierungsmaßnahmen.Zur Fachkräftesicherung gehört auch, ältere Frauen undMänner gezielt weiter zu qualifizieren, damit sie den zukünftigenHerausforderungen am Arbeitsmarkt gewachsen sind.Die Erwerbstätigenquote Älterer steigt zwar stetig. Aber derTrend kann noch weiter verstärkt werden. Geeignet dafürsind Angebote erfolgreicher ESF-Projekte wie „Weiterbildungsbonus“und „Qualifizierungsoffensive Hamburg“.Weitere Informationen zum ESF: www.esf-hamburg.deProgrammübersicht Europawoche 2013donnerstag, 16.05.2013 - 21.06.2013 Mo - fr: 09:00 - 17:00 uhrhistoires croisées – deutsch-französische paareAnlässlich des 50. Jahrestags des Elysee-Vertrags und im Rahmen des deutschfranzösischenJahres zeigen das Goethe-Institut Hamburg und das Institutfrançais de Hambourg gemeinsam die Fotoausstellung „Histoires croisées -deutsch-französische Paare“. Vernissage: Mittwoch 15. Mai 2013 ab 18.00 Uhr.In diesem Rahmen wird auch eine Preisverleihung an die Gewinner eines vonuns initiierten deutsch-französischen Schülerwettbewerbs stattfinden.brigitte.zinke@institutfrancais.de, www.institutfrancais.de/hamburgVeranstalter: Goethe-Institut Hamburg und Institut français de HambourgOrt: Goethe-Institut Hamburg, Hühnerposten 1, 20097 Hamburgfreitag, 17.05.201315:00 uhrpreisverleihung des 60. europäischen wettbewerbsPreisverleihung des 60. Europäischen Wettbewerbs für alle Hamburger PreisträgerInnen.Diesjähriges Motto: „Wir sind Europa! Wir reden mit!“. Nur für geladeneGäste. Infos: www.europäischer-wettbewerb.deVeranstalter: Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)Ort: Große Aula des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI),Felix-Dahn-Straße 3, 20357 Hamburgsamstag, 25.05.201319:00 uhr„immer noch sturm“ von peter handkeVorstellung am Thalia TheaterIn der Geschichte einer versprengten Familie spiegelt Handke nicht nur die kollektiveHistorie eines zerrissenen Volkes wider, sondern auch die jüngste GeschichteEuropas. Es geht um die slowenische Kleinhäuslerfamilie in Kärnten,die in der NS-Zeit, vom Sprachverbot und von der Aussiedlungspolitik bedroht,zum Widerstand findet und die nach Ende des Krieges, nach kurzen Wochender erkämpften Freiheit, sich wieder verdrängt und ausgeschlossen fühlt. EineKoproduktion mit den Salzburger Festspielen. Regie: Dimiter Gotscheff. Eintrittspreise:www.thalia-theater.deVeranstalter: Thalia TheaterOrt: Thalia Theater, Alstertor, 20095 HamburgMontag, 27.05.201318:00 uhrLet´s learn english for european Youth work!Are you planning to organize a youth exchange or international youth training?Would you like to improve your English youth work vocabulary? Are you interestedto learn more about methods to deal with the diversity of languagesand cultures during international meetings? The workshop will be in three parts(3 x 1,5 hours). Start on 27th of May! Contact: info@go-epa.org or 040-433190Veranstalter: Europa JUGEND Büro/ e.p.a. e.V.Ort: Europa JUGEND Büro, Erzbergerstr. 3, 22765 Hamburgfreitag, 31.05. - 12.07.2013La mia italiaAusstellungseröffnung und Feier zum 60-jährigen Bestehen des Istituto Italianodi Cultura Hamburg. Wie ist das Italien, von dem du träumst, das du liebst, dasdu hasst? Ist es ein Ort, ein Wort, eine Melodie? - Das waren die Fragen, die dieTeilnehmer des Wettbewerbs in Form von Fotografien, Texten und Musikstückenbeantworteten. Zum 60. Geburtstag des Istituto Italiano di Cultura Hamburg stellenwir nun die besten Fotos aus.Veranstalter: Istituto Italiano di Cultura HamburgOrt: Istituto Italiano di Cultura, Hansastr. 6, 20149 HamburgMontag, 03.06.201319:00 uhrintelligente führungskonzepte für europa„Alle Regierungen der entwickelten Länder stecken in einer Führungskrise“,stellt der Investor Nicolas Berggruen in seinem im Juni auf Deutsch erscheinendenBuch „Intelligent Governance for the 21st Century“ fest. Warum Europaneue demokratische Entscheidungsmechanismen braucht, erklärt er im Gesprächmit Matthias Naß, Internationaler Korrespondent DIE ZEIT. Anmeldungwww.koerberforum.de, Kirsten Elvers, elvers@koerber-stiftung.deVeranstalter: Körber-StiftungOrt: KörberForum, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg■ Politik ■ Geschichte und Kultur ■ Länder ■ Jugend ■ Ausstellungen31


92332436263825111273963322303138528 19152429Lange Nacht der Konsulate18am 16. Mai von 18-22 Uhr182171217142034213103537161 Generalkonsulat derArgentinischen Republik,Mittelweg 141, 20148 Hamburg2 Honorargeneralkonsulat derRepublik Bulgarien,Alstertor 15, 20095 Hamburg3 Generalkonsulat der RepublikChile, Hirschgraben 30,22089 Hamburg4 Generalkonsulat der RepublikEcuador, Rothenbaumchaussee 221,20149 Hamburg5 Generalkonsulat der RepublikFinnland, Esplanade 41, VIII20354 Hamburg6 Generalkonsulat der FranzösischenRepublik und Institut Francais,Heimhuder Straße 55,20148 Hamburg7 Generalkonsulat der HellenischenRepublik, Neue ABC-Straße 10, II.,20354 Hamburg8 Generalkonsulat der RepublikIndien, Graumannsweg 57,22087 Hamburg9 Generalkonsulat der RepublikIndonesien, Bebelallee 15,22299 Hamburg10 Honorarkonsulat der RepublikIsland, Gertrudenstrasse 3,20095 Hamburg11 Honorarkonsulat des HaschemitischenKönigreichs Jordanien,Rothenbaumchaussee 95,20148 Hamburg12 Generalkonsulat der RepublikKorea, Kaiser-Wilhelm-Str. 9,20355 Hamburg13 Generalkonsulat der RepublikKroatien, Hermannstraße 16,20095 Hamburg14 Honorarkonsulat der Republik Lettland,Neuer Wall 7, 20354 Hamburg15 Honorarkonsulat der Republik Mali,An der Alster 85, 20099 Hamburg16 Honorarkonsulat der ehemaligenjugoslawischen RepublikMazedonien, Adenauerallee 25,20097 Hamburg17 Honorarkonsulat der VereinigtenMexikanischen Staaten,Großer Burstah 42, 20457 Hamburg18 Honorarkonsulat der Mongolei,Elbchaussee 54, 22765 Hamburg19 Honorarkonsulat der RepublikNamibia, An der Alster 82,20099 Hamburg20 Honorarkonsulat von Nepal,Patriotische Gesellschaft,Trostbrücke 6, 20457 Hamburg21 Honorargeneralkonsulat derRepublik Paraguay, Behringstr. 120,22763 Hamburg22 Generalkonsulat der Republik Peru,Johnsallee 30, 20148 Hamburg23 Generalkonsulat der RepublikPolen, Maria-Louisen-Str. 137,22301 Hamburg24 Generalkonsulat derPortugiesischen Republik,Büschstr. 7, 20354 Hamburg25 Generalkonsulat der RussischenFöderation, Am Feeneteich 20,22085 Hamburg26 Generalkonsulat der RepublikSerbien, Harvestehuder Weg 101,20149 Hamburg27 Generalkonsulat des KönigreichsSpanien, Mittelweg 37,20148 Hamburg28 Honorargeneralkonsulat desKönigreichs Thailand,An der Alster 85, 20099 Hamburg29 Honorarkonsulat der RepublikTrinidad und Tobago, Raboisen 3,20095 Hamburg30 Generalkonsulat der RepublikTürkei, Tesdorpfstraße 18,20148 Hamburg,geöffnet von 18.00 - 20.00 Uhr31 Generalkonsulat der Ukraine,Mundsburger Damm 1,22087 Hamburg32 Generalkonsulat der RepublikÖstlich des Uruguay, Hochallee 76,20149 Hamburg33 Generalkonsulat der BolivarischenRepublik Venezuela, Johnsallee 30,20148 Hamburg34 Amerika-Zentrum Hamburg,Am Sandtorkai 48, 20457 Hamburg35 Instituto Cervantes,Fischertwiete 1, Chilehaus,20095 Hamburg36 EU-LAC-Foundation,Hagedornstr, 22, 20149 Hamburg37 Goethe-Institut e.V.Hühnerposten 1, 20097 Hamburg38 Istituto Italiano di Cultura,Hansastraße 6, 20149 Hamburg39 Konfuzius-Institut an der UniversitätHamburg e.V.,Chinesisches Teehaus,Feldbrunnenstr. 67, 20146 HamburgWeitere Infos zur Langen Nacht findenSie auf den Seiten 16 und 17.

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