Das Magazin für Berg-Verliebte... Ausgabe Sommer 2011

wittich

Das Magazin für Berg-Verliebte... Ausgabe Sommer 2011

Das Magazin für

Berg-Verliebte...

Ausgabe Sommer 2011

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Bereits vor Jahrzehnten hat

sich die Wissenschaft mit

Wandern dem Gesundbrunnen in Gottes freier „Wan-

Natur dern“ ist beschäftigt nicht nur sportliches und alle

und Studien freizeitaktives belegen: Wandern Vergnügen in

für GottesJedermann, freier Natur sondern ist nicht

ist nurim sportliches Klima in und den Bergen freizeit-

auch aktivessehr Vergnügen gesund. fürBisher Jeder-

waren mann, sondern die Aussagen ist im Klima von in

„Gesundheits-Gurus“,

den Bergen auch sehr gesund.

gestützt Dabei spielt auf Statistiken; das Wetternun oft

hat nur sich einedie untergeordnete

Wissenschaft

mit Rolle, dem soweit Gesundbrummen

die Kleidung

„Wandern“ perfekt ist. Aberbeschäftigt es muss

und auch das alle „Beiprogramm“ Studien belegen pas-

diesen sen, um Gesundheitsaspekt

mit Frohsinn und

eindrucksvoll. guter Laune Dabei durchspielt die

das Landschaft Wetter zuoft ziehen. nur eine

untergeordnete Rolle, soweit

die Kleidung perfekt ist.

Aber es muss auch das

„Beiprogramm“ passen

um mit Frohsinn und guter

Laune durch die Landschaft

zu ziehen.

Mit dem „Beiprogramm“

sind in erster Linie die

intakte Natur und eine

funktionierende Infrastruktur

gemeint. Wandern kann

man bekanntlich auf

der ganzen Welt, jedoch

so richtig Wandern mit

wahrer

Mit dem „Beiprogramm“

Urlaubsstimmung

ist in

funktioniert

erster Linie die

nur

intakte

in wenigen

Natur

Regionen.

und eine

Gerade

funktionierende

das Stück

der Infrastruktur Alpen in gemeint. Tirol und dem

angrenzenden Wandern kann man Bundesland bekannt-

Salzburg lich auf der ist ganzen dafür Welt,

prädestiniert jedoch so richtig – wandern die Natur, mit

wie wahrer sie im Urlaubsstimmung

Original sein soll

und funktioniert dazu ein nur Rundherum in wenigen

mit Regionen. vielen Gerade Varianten das Stück der

Unterbringung der Alpen in Tirol und und überdies dem

eine angrenzenden tolle Gastronomie. Bundesland

Salzburg ist dafür prädesti-

Ist niert es – nicht die Natur herrlich wie sie einem im

Gipfelkreuz Original sein entgegen soll und dazu zu

wandern, ein rundherum die mit herrliche vielen

Aussicht Varianten der zu Unterbringung genießen,

ein und dazu Gipfelschnapserl eine tolle Gastro- zu

schlürfen nomie. und dann beim

Abstieg Ist es nicht einen herrlich Zwischenstopp einem

in Gipfelkreuz einer entgegen der zuvielen wan-

bewirtschafteten dern, die herrlicheAlmen Aussicht zu

machen. zu genießen, Oder wer eines Gipfel- etwas

extremer schnapserlliebt, zu schlürfen klettert und im

Fels dann und beim übernachtet Abstieg einen in

einer Zwischenstopp Schutzhütte. in einerDazu der

gehört vielen bewirtschafteten in beiden Fällen Alm-

natürlich en zu machen. eine Oder urige werund es

schmackhafte etwas extremer liebt, Jause. klettert Für

gemütliche im Fels undWanderer übernachtet kann in

ein einerWaldspaziergang Schutzhütte. Dazu oder

ein gehört Rundgang in beiden Fällen um natür- einen

Gebirgssee lich eine urige die undErfüllung schmak-

bedeuten.

khafte Jause.

Diese

Für gemütliche

Liste der

Vorschläge und Möglichkeiten

könnte man seitenlang

ausdehnen und vor allem auf

verschiedenste Bedürfnisse

anpassen. So ist vor allem

für Familien mit Kindern die

Bergwelt ein Erlebnis!

Mit dieser neuen Ausgabe

von „Wanderspuren“ wollen

wir nicht nur informieren,

sondern auch Gusto auf

unsere wunderschöne

Berglandschaft machen. Und

noch etwas: Wandern ist –

wie bereits erwähnt – nicht

wetterabhängig. Wie sagt der

Einheimische: „Es gibt kein

schlechtes Wetter, sondern

nur die falsche Bekleidung!“

Da ist etwas Wahres dran

und auch die Wissenschaft –

wie bereits erwähnt – belegt

dies: Eine Wanderung im

Regen ist gesundheitlich

Wanderer kann ein Waldspaziergang

oder ein Rundgang

um einen Gebirgssee die

Erfüllung bedeuten. Diese

Liste der Vorschläge und

Möglichkeiten könnte man

seitenlang ausdehnen und vor

allem auf alle jegliche Bedürfnisse

anpassen. So ist vor

allem für Familien mit Kindern

die Bergwelt ein Erlebnis!

Mit dieser neuen Ausgabe von

Bergspuren“ wollen wir nicht

nur informieren, sondern

auch Gusto auf unsere wunderschöne

Berglandschaft

machen. Und noch etwas:

Wandern ist – wie bereits

wesentlich mehr wert

als eine Sonnenwoche

am Meeresstrand. Daher

wünsche ich wunderschöne

Sommertage in den Bergen;

vielleicht treffen sich unsere

Spuren einmal und auf das

freut sich schon jetzt

Euer Erwin „ersi“ Siorpaes

Herausgeber

erwähnt – nicht wetterabhängig.

Wie sagt der Einheimische:

„Es gibt kein schlechtes

Wetter, sondern nur die falsche

Bekleidung!“ Da ist etwas

Wahres dran und auch

die Wissenschaft belegt dies:

Eine Wanderung im Regen ist

gesundheitlich wesentlich

mehr wert als eine Sonnenwoche

am Meeresstrand.

Daher wünsche ich wunderschöne

Sommertage in den

Bergen; vielleicht treffen sich

unsere Spuren einmal

und auf das freut sich schon

jetzt

Euer Erwin „ersi“ Siorpaes

Herausgeber

Fotos: ersiBILD

IMPRESSUM:

Verleger und Inhaber: TATZELWURM schwarm verlag GmbH & Co KG,

RegioTech 1, 6395 Hochfilzen / Tirol

Tel.: +43 (0) 5359 / 8822 – 1200, FAX: +43(0) 5359 / 8822 – 1205

Herausgeber: Erwin Siorpaes

Kundendienst: Maria Siorpaes, Sabine Lechner & Eveline Jöchl

Layout & Satz: Ralf Wimmer

Titelfoto: Tirol-Werbung

Druck: Verlag + Druck Linus Wittich KG, Marquartstein / Bayern

WANDERSPUREN ist ein unabhängiges, themenbezogenes Saison-Journal an alle Haushalte in ausgesuchten Städten des südbayerischen Grenzraumes

zu Tirol und Salzburg und dient der Information über Sommersport- und Urlaubsmöglichkeiten, sowie Insertionen und Hinweisen der Wirtschaft.


Wandern in den Bergen:

Einige Tipps zur richtigen Ausrüstung

Wanderschuhe:

Eigentlich sind die Schuhe das wichtigste

Bekleidungsstück beim Wandern,

denn sie müssen bei jedem Tritt die Füße

schonen und trotzdem Trittsicherheit

garantieren. Daher soll bei den Wanderschuhen

nicht gespart werden – also

am besten im Sportfachgeschäft mit

geschultem Personal kaufen. Nichts ist

ärgerlicher, als Schmerzen und Blasen

als Folge unpassender Schuhe. Richtige

Wanderschuhe sollen knöchelhoch sein,

daher spricht man auch oft von Wanderstiefeln.

Wichtig ist auch die richtige

Sohle und ein wasserdichter Aufbau.

Es gibt viel derartiges auf dem Markt –

Fachleute empfehlen sicherlich das passende

Produkt.

Socken:

Genauso wichtig sind die Socken: Am

besten 2-3 Paar nahtlose Trekkingsocken

und so wie bei den Schuhen sollen

Klimafasern die Feuchtigkeit gut

ableiten. Einige schwören aber auch

auf die guten, alten Wollsocken. Auch

sie können viel Feuchtigkeit speichern,

ohne sich klamm anzufühlen. Und Wolle

wärmt auch, wenn sie feucht ist.

Hemd, Hose und Jacke:

Gerade im Sommer sind langärmelige

Blusen und Hemden mit Kragen besser

als T-Shirts oder ärmellose Shirts. Wichtig

sind Materialien, die den Schweiß

schnell abtransportieren. Mit einem

nassen Rücken kann man sich bei leichtem

Wind schnell einen Zug holen. Als

Hose taugen alle robusten Ausführun-

gen, bei „Sauwetter“ vielleicht eine Regenüberhose

mitnehmen. Ideal ist dazu

eine wasserdichte Jacke mit eingearbeiteter

Kapuze und vielen verschließbaren

Taschen. Sie sollte ein ausknöpfbares,

warmes Innenfutter haben. Oft werden

Jacken mit Innenjacken aus Fleece angeboten.

Im Sommer kann die leichte

Jacke als Regenschutz im Rucksack mitgenommen

werden.

Wander-Rucksack:

Der Rucksack sollte robust und wasserdicht

sein und mehrere verschließbare

Fächer und Taschen haben. Man sollte

dabei darauf achten, dass zwischen Rü-

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cken und Rucksack mittels einem Trägergestell

Luft ist. Das erspart einen

ständig nass geschwitzten Rücken, der

zu Verkühlungen führen kann. Eine Größe

zwischen 20 und 30 Liter ist für Tagestouren

mehr als ausreichend.

Sonnenschutz:

Auf den Sonnenschutz wird oft vergessen,

mit der UV-Strahlung in den Bergen

ist nicht zu spaßen – unsere Haut

vergisst nichts und wir sollten sorgfältig

abwägen, wie lange wir sie direkter

Einstrahlung aussetzen. Insbesondere,

wenn es immer die gleichen Körperteile

wie Kopfhaut, Ohren, Nacken und

Unterarme sind. Angeraten ist die Verwendung

von Sonnenschutzmitteln mit

hohem Lichtschutzfaktor. Noch besser

ist es, sich durch geeignete Kleidung vor

der Sonne zu schützen.

Wandern mit Stöcken:

Das Wandern mit Stöcken, auch „Nordic

Walking“ genannt, wurde zum Trend.

Damit trainiert man wesentlich mehr

Muskeln, als beim Gehen ohne Stöcke.

Gleichzeit können Stöcke an steilen

Passagen Sicherheit geben. Für Leute

mit Problemen im Bereich der Hüft,

Knie- oder Fußgelenken ist ein richtiger

Einsatz eine große Entlastung, vor allem

vom Berg abwärts.

Viel Vergnügen, beim Wandern

und Berggehen in unserer

schönen Landschaft!


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Festung Kufstein:

Operetten-Sommer 2011

mit „Die Zirkusprinzessin“

Fünf Jahre sind vergangen, seitdem der Operetten Sommer

Kufstein zum ersten Mal über die Bühne ging. Die

erfrischenden Inszenierungen und die Spielfreude der Künstler

begeisterten Publikum wie Presse gleichermaßen und machten

die Aufführungen der Vorjahre zu einem außergewöhnlichen

Erlebnis. Im heurigen Jahr feiert das Festival sein erstes kleines

Jubiläum und überzeugt auch im Jubeljahr mit klassischer Operette

in einem eindrucksvollen Ambiente. Schauplatz des Operetten

Sommers ist die Festung Kufstein, die zu den imposantesten

mittelalterlichen Bauwerken Tirols zählt. Der Festungshof mit

seiner wetterfesten Überdachung bildet dabei den einzigartigen

Rahmen für ein trockenes und akustisches Klangerlebnis.

Zwischen 29. Juli und 13. August 2011

steht Emmerich Kálmáns Operette „Die Zirkusprinzessin“

auf dem Spielplan

Der große Star des Zirkus ist der geheimnisumwitterte „Mister X“

- ein Kunstreiter, der immer mit schwarzer Gesichtsmaske auftritt.

Die Hauptattraktion seines Auftritts ist ein Salto von der Kuppel

der Manege auf den Rücken seines Pferdes. Kein Wunder, dass ihm

das Publikum zu Füßen liegt. Zu seinen zahlreichen Bewunderern

gehört auch die junge, gerade verwitwete Fürstin Fedora Palinska,

die ihrerseits von Verehrern bedrängt wird. Den aufdringlichen

Prinzen Sergius Wladimir weist sie mit der Bemerkung ab, eher

heirate sie einen Zirkusreiter, bevor sie ihn nehme. Der in seiner

Eitelkeit gekränkte Prinz sinnt auf Rache und treibt Fedora in eine

Ehe mit „Mister X“, den er ihr ohne Maske als Prinz Korrosow

vorstellt, und verhöhnt sie dann als „Zirkusprinzessin“. Doch wie

es sich für eine gute Operette gehört, siegt am Ende die Liebe über

alle Intrigen. Emmerich Kálmán konnte nach der „Csárdásfürstin“

und „Gräfin Mariza“ mit der 1926 im Theater an der Wien

uraufgeführten „Zirkusprinzessin“ einen dritten Welterfolg

feiern. „Die Zirkusprinzessin“ besticht nicht nur durch die zu

schnuppernde Zirkusluft, sondern zeichnet sich durch einen für

eine Operette ungewöhnlichen musikalischen Reichtum aus. Der

Bogen wird gespannt von der bunt schillernden Zirkusmusik zum

Wiener Walzer, von slawischem Kolorit über leidenschaftlichen

Csárdás bis hin zum leicht jazzig gefärbten Foxtrott.

Termine 2011 (Beginnzeiten: jeweils 20.30 Uhr)

Freitag, 29. Juli und Samstag, 30. Juli 2011

Sonntag, 31. Juli 2011 (16.00 Uhr)

Freitag, 5. August und Samstag, 6. August 2011

Sonntag, 7. August 2011 (16.00 Uhr)

Donnerstag, 11. August 2011 und Freitag, 12. August

Samstag, 13. August 2011 (19.00 Uhr)

Foto: Ferienland Kufstein

Grüß Gott und herzlich Willkommen

im ältsten Gasthof im Kaisertal

dem Pfandlhof

Der Pfandlhof liegt inmitten des herrlichen Kaisertales. Er ist zu Fuß

vom Kaiseraufstieg in Ebbs-Eichelwang über einen breiten Wanderweg

in ca. 45 Minuten zu jeder Jahreszeit bequem erreichbar.

Dadurch geniessen Sie bei uns die frische abgasfreie Bergluft und bewundern

dabei von unserer großen Sonnenterrasse aus die faszinierende

Schönheit der bizarren Gipfel und Grate des Wilden Kaisers.

Fam. Josef Schwaighofer

Kaisertal 7 - A-6330 Kufstein

Tel.: +43-(0)5372 / 62 118 Fax: +43-(0)5372 / 62 118

E-Mail: info@pfandlhof.at - www.pfandlhof.at

Wir haben am Donnerstag Ruhetag

* große Portionen und faire Preise

* eigene Kinderkarte & Familenplatten

* bodenständige Tiroler Küche

* Hausmannskost & Brotzeiten

* sonntags durchgehend warme Küche

unweit vom Fohlenhof und Raritätenzoo Ebbs,

der Sommer-Rodelbahn Zahmer Kaiser sowie

der Innschiffahrt nach Kufstein gelegen!

unser Wochenend -Angebot ...

Wiener Schnitzel dazu frischer Kartoffelsalat oder

Schweinebraten mit warmem Speck-Krautsalat …

um je Euro 6,90 pro Portion!

Familie Markus Steinlechner / Tel. ++43-5373-61273

A-6342 Niederndorf bei Kufstein – www.gradl.com


Sommerrodeln in Walchsee:

Der absolute Freizeitspaß

Rodeln im Sommer? – Natür-

lich! Mit den zwei attraktivsten

Sommerrodelbahnen Europas und

ihren vielen Freizeit-anlagen bietet der

Spielpark-Sommerrodelbahn Durchholzen/

Walchsee, bei Kufstein, den beliebten

Freizeitspaß für Jung und Alt.

„Da geht die Post ab!“ Auf den

Sommerrodelbahnen am Zahmen Kaiser

erleben Familien Action pur. Die eleganten

Kurven mit optimalen Radien sind

perfekt ins natürliche Gelände integriert.

Unterführungen, eine 90 m lange Brücke und

viele überhöhte Steilkurven bieten Eltern

und Kindern viel Spaß und du erlebst mit

Sicherheit den einen oder anderen Adrenalinstoß.

Das Abenteuer Sommerrodelbahn

startet bei der Mittelstation. Die Gäste – meist

Familien mit Kindern – können in aller Ruhe

den 4er-Sessellift besteigen und die Bergfahrt

auf den Zahmen Kaiser mit Ausblick auf die

umliegende Bergwelt, den Walchsee und das

zur Freizeitanlage gehörende Tiergehege

genießen.

Auf Ein- oder Zweisitzer Rodeln mit Bremse

geht es dann ziemlich rasant bergab. Das

Haar zerzaust, so braust die Sommerrodel

den Kurven und dem Tal entgegen. In den

Steilkurven kannst du das prickelnde Gefühl

(in der Magengrube) einer echten Bob-

Bahn erleben. Eben – die attraktivsten

Sommerrodelbahnen Europas! Aber keine

Angst, auf der Sommerrodelbahn Durchholzen/Walchsee

ist rodeln eine absolut

sichere Angelegenheit!

Schon bei den Planungen der beiden

Sommerrodelbahnen in Walchsee stand

fest, dass neben der absoluten Sicherheit

der Komfort für die Gäste uneingeschränkte

Priorität haben muss. Die eigens entwickelte

Lösung, das getrennte Transportsystem von

Rodel und Gast hat sich bestens bewährt.

Beim Start wählt man die Rodel (Ein-

oder Zweisitzer) und bei der Talstation

angekommen hält die Rodel auf dem

Förderband des Transportsystems. Die Rodel

wird anschließend wieder automatisch zum

Start befördert.

Wieder bei der Talstation angekommen

wird beim Spielpark „Zahmer Kaiser“ jeder

Tag zum Erlebnis. Faszinierende Spiel-

und Erlebnismöglichkeiten erwarten die

Besucher.

Gemeinsames Erleben, der Kontrast zum

Alltag, die Freude am Spaß und Spiel (nicht

nur der Kinder) stehen dabei im Mittelpunkt.

Geräte wie der Space Walk lassen dich

die Gesetze der Physik hautnah spüren.

Attraktionen wie Sky-dive, Luna-Loop oder

Nautic-Jet bedeuten: schaukeln, springen,

wilde Fahrten über´s Wasser und den

Rausch der Geschwindigkeit genießen. Der

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Simulator mit verschiedenen Programmen

entführt dich in die Welt der Phantasie. Ob

Weltraum, Achterbahn, als Motorradfahrer

oder Flugzeugpilot — du bist hautnah dabei.

Auf die Kleinsten wartet ein Abenteuerland.

Da gibt`s was zu erleben! Eine Spielstadt

mit Leitern, Tauen, Rutschen und vieles

mehr. Direkt beim Tiergehege machen es

sich währenddessen die Eltern auf einer der

zahlreichen Bänke bequem und behalten ihre

Sprösslinge sicher im Auge.

Erleben, spielen, schauen, mitmachen und

miteinander Spaß haben, das ist es, was

Kinder und Eltern gleichermaßen an der

Sommerrodelbahn / Spielpark Durchholzen/

Walchsee fasziniert.

Informationen:

Tel. 0043/(0)5374/5286

Internet: www.zahmerkaiser.com


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Naturerlebnis Kitzbüheler Alpen und Wilder Kaiser:

Auf sanften Wegen ins Herz des „Kaisers“

Der „Kaiser“ gehört zu den faszinierendsten Gebirgszügen

der Alpen – und ist dennoch per pedes und Pedale

auch für Freizeit-Alpinisten einfach zu entdecken. Was

auf den ersten Blick hochalpin wirkt, entpuppt sich auf den

zweiten Tritt bereits als unvergessliches Natur-Erlebnis zwischen

Alpenblumenwiesen und kristallklaren Bergbächen.

Vom Frühjahr bis zum Spätherbst kommen Naturfreunde in

den Kitzbüheler Alpen rund um die „Kaiser“-Dörfer St. Johann

in Tirol, Oberndorf, Kirchdorf und Erpfendorf auf sprichwörtlich

„sagenhafte“ Touren – auch mit dem Leih-Elektro-Bike, mit

dem auch steilere Passagen leicht zu meistern sind. Unzählige

Feriengut Oberhabach –

D a s Ausflugsziel für die ganze Familie

Hausgemachte Kuchen und Kaffee!

Schöne Sonnenterrasse,

großer Spielplatz.

Gerne kochen wir für kleine Feiern

- auf Vorreservierung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Feriengut Oberhabach · Fam. Josef u. Marlen Seiwald

Habach 4 · A-6382 Kirchdorf in Tirol

Tel.: 05352/63168

www.oberhabach.at · j.m.seiwald@oberhabach.at

Erzählungen und Legenden aus der „kaiserlichen“ Bergwelt

begleiten dabei Wanderer auf dem Weg zu den Wundern der

„Lourdesgrotte“, auf der Passage durch die „Teufelsgasse“ und

bei der Überquerung der „Märchenwiese“. Zu den schönsten

Fuß-Touren gehört der Aufstieg durch das Naturschutzgebiet

Kaiserbachtal von der Griesener Alm zum Stripsenjochhaus

und – für trittfeste und schwindelfreie Naturen - die Nord-Süd-

Durchquerung des Gebirges durch das Ellmauer-Tor: Über einen

Klettersteig geht es in das Herz des Kaisers. Eher sanfte

Wege führen zu drei ganz besonderen Naturjuwelen Tirols: Am

Fuße der Maukspitze mitten im „Wilden Kaiser“ fällt im Zentrum

eines rund 60 Meter hohen Felsendoms Tirols höchster

Wasserfall als Schleier in die Tiefe. Das Schauspiel aus Millionen

feinster Tröpfchen lockt nicht nur die staunenden Fotografen,

sondern auch Kletterfreunde aus aller Welt.

Der „Schleierwasserfall“ gilt als Mekka der Extrem-Climber.

In eine fast vergessene Naturoase, die in der Eiszeit entstanden

ist, führt die neue Erlebniswelt „Moor & more“: Am

südlichen Fuß des 14 Kilometer langen Kaisergebirges blüht

das Wollgras, flattern seltene Schmetterlinge über tiefgrünen

Torfmoos-Wiesen und zieht die seltene Sumpf-Calla die Blicke

an. Zu den gut versteckten Geheimnissen Tirols gehört auch

die Grießbachklamm: Auf perfekt gesicherten Pfaden geht es

von Erpfendorf aus durch die wildromantische Schlucht. Ein

Faltblatt für Radler, Mountainbiker und Wanderer mit den

schönsten wie geheimnisvollsten Ausflugszielen der Kitzbüheler

Alpen gibt es beim Tourismusverband. Wer längere Anstiege

scheut, kann viele Touren jetzt auch unabhängig von der

Fitness mit dem Elektro-Rad starten: In den Kitzbüheler Alpen

haben 68 Verleiher in 65 Orten und an 99 Ausflugszielen

ein dichtes Netz mit Akku-Tauschstationen eingerichtet, damit

kein E-Biker bei der Bergtour auf der Strecke bleibt.

Infos:

TVB St. Johann in Tirol – Oberndorf –

Kirchdorf – Erpfendorf,

Poststraße 2,

6380 St. Johann i. T. ,

Telefon: 0043/5352/633350,

Fax: 65200,

Mail: info@kitzalps.cc,

Internet: www.kitzalps.cc

Von Montag bis Freitag täglich kostenlos geführte Wanderungen

(Juni bis Oktober). E-Bike-Verleih ab 20 Euro/Tag.

Fotos: Kitzbüheler Alpen


Immer wieder ein Erlebnis:

Handwerkskunstmarkt in Going

Pilotenschlagen anno 1942 Korbflechten Fotos: ersiBILD

Als das „Das Original der Kunstmärkte in Tirol“ wird der

Handwerkskunstmarkt in Going bezeichnet. Und die kleine

Gemeinde am Fuße des Wilden Kaisers war auch die Erste,

die sich vor Jahren an ein derartiges Projekt heranwagte. So

wurde diese Veranstaltung für Gäste und Einheimische bereits zur

Tradition. Wenngleich man immer wieder den bekannten Gesichter

der Aussteller, Handwerker und Künstler – natürlich auch weiblichen

Geschlechts – begegnet, so sind doch jedes Jahr neue Attraktionen

dabei. So mancher lässt sich etwas Neues einfallen und neue

Stände bereichern den Handwerkskunstmarkt, der diesen Namen

auch verdient. Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie alte

handwerkliche Fähigkeiten neu belebt werden, wie das Hutmachen,

Holzschnitzen, die Fertigung von Holzschuhen, das Korbflechten und

vor allem das Pilotenschlagen mit Zugin und Gesang, um nur einige

zu nennen. Und wenn dann über dem Ganzen der Duft der frischen

Brodakrapfen schwebt, dann fühlt man sich um etliche Jahre in die

„gute alte und bodenständigen Tiroler Zeit“ zurückversetzt. Den

Abschluss bildet dann ein Platzkonzert der Bundesmusikkapelle

Going unter Kapellmeister Gerhard Werlberger. Seit dem 17. Juni

2011 läuft wieder diese Attraktion des Goinger Sommers.

Die nächsten Termine:

8. Juli, 29. Juli, 12. August und 2. September 2011

jeweils von 17.00 bis 21.00 Uhr.

Ab 20.00 Uhr Platzkonzert.

Der Handwerkkunstmarkt findet bei jeder Witterung statt.

Das Kirchtagsfestl mit dem letzten Handwerkskunstmarkt

geht am 18. September 2011 von 10.00 bis 15.00 Uhr,

allerdings nur bei Schönwetter, über die Bühne.

Der Eintritt ist jeweils frei !

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T-Rex & Co. rocken die Waidringer Steinplatte

Mit stilechten Unterwasser-Gondeln rauf auf den

Gipfel der Steinplatte, rein ins Urzeit-Abenteuer:

Starte deine Expedition im TRIASSIC

Center, wo du gleich zu Beginn

alles Wissenswerte über die Trias

erfährst und den Geheimnissen

einer längst vergessenen Zeit auf den

Grund gehen kannst ... Buddel’ am TRIASSIC

Trail nach Fossilien oder entspann’ dich am

höchstgelegenen Sandstrand der Alpen ...

Und wer weiß, vielleicht wagst du am Ende

ja sogar den Blick von der spektakulären

Aussichtsplattform hinunter ins Tal? ...

Im TRIASSIC PARK steppt der Saurier:

Heuer neu mit cooler Kletterwand,

Wasserfall und „echtem“ Saurier

im Speichersee ... Also: Nicht’s wie rauf in die Urzeit. Doch

auch abseits des Forschungsabenteuers ist die Steinplatte

ein tolles Entdecker-Paradies für alle Naturliebhaber:

Ob aussichtsreiche Wanderungen, romantische

Spaziergänge, wilde Mountainbike-Downhillfahrten

oder alpines Wadltraining an den

Klettersteigen der Region – aktive Höhepunkte

gibt es hier an jeder Ecke.

Öffnungszeiten Triassic Park: 11. Juni

bis 9. Oktober 2011: täglich von 09.00 bis

17.00 Uhr. Mehr Infos unter

www.triassicpark.at oder

www.steinplatte.co.at

Der Eintritt in den Park

ist kostenlos!


Kraft aus der Natur schöpfen:

Ein Kraftort im Tiroler Unterland

Harald Kustovny spürt die Kraft des

Klobenstein Foto: Eberharter

Es gibt mehrere sogenannte

„Kraftorte“ in Tirol. Doch

selten strahlt einer solch eine

Energie aus wie der Klobenstein bei

Kössen, wie der bekannte Kitzbüheler

Tischlermeister Harald Kustovny, der sich

seit Jahrzehnten mit Energieströmen

der Erde befasst, erklärt. Für ihn ist der

Gasthof - Pension Brennerwirt

Unser Gasthof befi ndet sich in ruhiger, jedoch

verkehrsgünstiger Lage; 800m zum Dorfzentrum

und direkt am Golfplatz gelegen.

Im Sommer ein idealer Ausgangspunkt für

Wanderer, Bergsteiger, Biker, Drachenfl ieger und

Naturfreunde. Ideal für Familien mit Kindern...

• Hausmannskost

• Selbstgemachte Kuchen

• Ganztägig warme Küche

Dienstag Ruhetag

Fam. Hupf · Weidach 55 · A - 6345 Kössen

Tel.: +43 (0) 5375 / 62 89 · Fax: +43 (0) 5375 / 26 89

E-Mail: info@brennerwirt.at

Klobenstein ein ganz besonderer Platz

und es ist kein Zufall, dass dort eine

Wallfahrtskirche errichtet wurde. Denn

schon die Kirchenerbauer der früheren

Jahre hatten das Wissen um derartige

Vorgänge und setzten dies entsprechend

ein. Der Wallfahrer wandert über

den Schmugglerweg von Kössen aus,

überquert über eine Hängebrücke die

Ache und ist kurz im eigentlichen

Eintritt, also dem Übergang ins positive

Energiefeld. Als erstes passiert er die

Lourdes-Kapelle. Direkt in der Kapelle

fließt Wasser aus einer Quelle und es

empfiehlt sich, davon zu trinken. Denn

Wasser reinigt, nicht nur außen, es bringt

auch Energien im Körper zum Fließen.

Und die Qualität dieses Wasser ist so

hoch, es trägt soviel Energie in sich, dass

es auch möglich ist, mit Tropfen davon,

normales Wasser wieder zu beleben.

Von dieser Kapelle aus sind es nur mehr

wenige Schritte bis zur Kirche. Dort

ist man nahe am eigentlichen Kraftort,

allerdings nicht die Kirche selbst,

sondern der Klobenstein. Ein riesiger

Fels der entzwei geteilt ist und den man

durchschreiten muss. Dieser Stein ist

Mit E-Bikes rund

um den Kaiser

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dermaßen mit positiver Energie geladen,

dass empfindsame Menschen dies

tatsächlich spüren können. Langsamen

Schrittes, andachtsvoll, rät es sich diese

enge Stelle zu durchschreiten, dabei

sein Herz zu öffnen und alle negativen

Gedanken hinter sich zu lassen. Das

ist ja der eigentliche Zweck eines

Wallfahrtsortes. Es ist ein geistiger

Prozess, der sich dort abspielt. Der

rechte Stein gibt diese Energie ab an

den linken. Dazwischen baut sich ein

Energiefeld auf, das man durchschreitet.

Messbar ist dies auf diverse Arten, unter

anderem mit dem Pendel.

Die Wallfahrtskirche und die Kapelle mit der

Quelle.

Foto: ersiBILD

Nun ist auch die Region Kaiserwinkl in das E-Bike Konzept

eingebunden, sodass nun die TVB’s Kitzbüheler Alpen,

PillerseeTal, Wilder Kaiser, Wildschönau, Kufstein und

der Kaiserwinkl für die größte E-Bike Region Europas werben

können. Für die Gäste gibt es etliche Räder-Verleihstationen

und auch Akkuladestationen gibt es genügend, sodass man die

Ladekapazität von 60 km ganz leicht einhalten kann. Die Räder

können sich sowohl Gäste als auch einheimische Interessierte

ausleihen. Entsprechende Radkarten liegen in den Infobüros,

den Verleih- und Akkustationen auf.

TVB-Obmann Gerd Erharter hat das movelo bereits getestet.

Foto: Eberharter


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Die Wildschönau als almreiches Hochtal:

Der Wildschönauer Almsommer ist „immer eine Sünde wert“

Foto: Wildschönau-Tourismus

In den letzten Maitagen und anfangs Juni werden die Almen

der Wildschönau wieder besiedelt. Die Wildschönau ist

aufgrund des Schiefergesteins eine besonders almreiche

Gegend. 46 Almen nehmen im Sommer Rinder, Pferde

Schafe und Ziegen auf. Jede Alm hat für eine Anzahl von

Tieren „Grasrechte“. Mehr als 1600 solcher Grasrechte

haben die Bauern der Wildschönau. Die Bewirtschaftung

von größeren Almen war früher in „Kaser“ eingeteilt,

jetzt wirtschaftet man in einer gemeinsamen Sennhütte.

Hunderte Tiere werden auf die Wildschönauer Almen gebracht.

Die höchste Alm der Wildschönau ist „Seefeld“ in Auffach, auf

1979 Metern gelegen. Manche Almen werden als „Milchalmen“,

Lust auf Genießen, Entspannen und Wohlfühlen?

... dann sind Sie bei uns richtig!

Im Sommer ein idealer Ausgangspunkt für abwechslungsreiche

Wanderungen in die Wildschönauer Bergwelt. Auch im Winter

schätzen unsere Gäste die unmittelbare Nähe zur Schatzberg-

Gondelbahn und genießen die Schiabfahrt bis zum Haus.

• Appartements in verschiedenen Größen mit DU/WC, Kleinküche,

SAT-TV und Balkon

• Hallenbad mit Liegewiese, Sauna mit Infrarotkabine, Solarium,

Trimmraum

• Personenlift, Brötchen-Service, kostenfreier Internetzugang

Schatzberg-Haus Auffach

Holzerweg, Auffach 207 · 6313 Wildschönau/Tirol

Telefon: ++43(0)5339/8833 Fax: ++43(0)5339/8833-13

E-Mail schatzberghaus@tirol.com

www.schatzberghaus.at

andere als „Galtalmen“ (kein Milchvieh) oder auch gemischt

betrieben. Die Betreuung der Tiere erfolgt durch Hirten,

Melker und Käser. Alle sind stolz auf den Beruf und lieben es

den Sommer auf der Alm zu verbringen, was aber auch harte

Arbeit bedeutet. Einer der bekanntesten Käser ist Johann

Schönauer von der Schönanger Alm. Diese Alm ist der Stolz

von 25 bäuerlichen Betrieben. Auf 680 Hektar Almgebiet und

drei Almen verbringen rund 260 Tiere von Juni bis September

ihren „Sommerurlaub“. Täglich werden 2000 Liter Milch

verarbeitet. In der Schaukäserei kann man Johann beobachten

wie er mit viel Fingerspitzengefühl köstliche unter anderem

Spezialitäten wie den Bergkäse, Emmentaler, Camembert,

Tilsiter oder Kräuterkäse herstellt. Die gesamte Produktion

wird direkt vermarktet. Johann Schönauer hat übrigens bei

„Käseolympiaden“ mehrmals Gold- und einmal Silbermedaillen

gewonnen!

Gerade die Almen sind während der Sommermonate

ein beliebtes Wanderziel der Gäste der Wildschönau.

Wanderwege in allen Höhenlagen und mit verschiedenen

Schwierigkeitsgraden sind ein Garant für wunderbare

Aussichten und Einsichten ins Wildschönauer Bergbauernleben.

Auf Genussrouten haben Gäste die Möglichkeit nicht nur den

Naturgenuss, sondern auch kulinarische Genüsse zu entdecken.

Das Hochtal in der Nähe von Kufstein in Tirol gelegen, bietet

aber auch sonst viele Annehmlichkeiten für einen Urlaub in Tirol.

Gastgeber mit 7000 Gästebetten, vom gemütlichen Bauernhof

bis zum Viersternhotel sind bekannt für Natürlichkeit. Kinder

sind im Drachenclub, dem örtlichen Kinderclub gut aufgehoben.

Suchen Sie ERHOLUNG von Streß und Hektik?

Unser über 300 Jahre alter Gasthof und Bauernhof

befi ndet sich direkt neben der kleinen Dorfkirche im

schönen Bergdorf Thierbach auf 1.200 m.

Hier können Sie abschalten und die Ruhe und

Schönheit unseres kleinen Ortes genießen.

Familie Gottfried und Karin Moser


Wallfahrtsort Mariastein:

Ein Ort der Besinnung und der Kunstschätze

Die Wallfahrtskirche am Stein Foto: ersiBILD

Ganz in der Nähe des bekannten Gasthofes Baumgarten in

Angerberg, einem Erholungsort oberhalb der Stadt Wörgl

im Inntal liegt der Wallfahrtsort Mariastein. Dieser ist der

wohl bekannteste Wallfahrtsort Tirols, eingebettet in üppige, satte

Wälder am Fuße der Innberge. Beeindruckend auf einem 14 m

hohen Felsen gelegen ist dort die Wallfahrtskirche, die seit dem

Spätmittelalter eine beliebte Pilgerstätte ist. Der 42 m hohe Turm

ist über 150 Stufen erreichbar. Die sehenswerte Wallfahrtskirche

Mariastein bietet neben den Ausstellungsgegenständen im

Schlossmuseum, der Kassettendecke im Fürstensaal, den

sakralen Gegenständen aus Gold und Silber, den Wallfahrtstafeln,

Musikinstrumenten und der Asylrechtshand noch zwei

ganz besondere Glanzstücke: Die „Tiroler Landesinsignien“

mit dem Erzherzoghut und dem Zepter. Im Jahre 1602

hat Erzherzog Maximilian III. diese fürstlichen Gaben der

Gnadenmutter von Mariastein gestiftet. Zu sehen sind Krone

und Zepter in der Vitrine an der Rückseite der Wallfahrtskirche.

Erbaut wurde die Burg Mariastein auf dem großen Stein über dem

Moosbach im Jahr 1360 und zwar vom Schwazer Geschlecht der

Freundsberger. Sie sollte die ehemalige Straße von Innsbruck nach

Rosenheim schützen und das Land vor den einfallenden Bayern

bewahren. Die damaligen Besitzer seit dem Jahre 1390 waren

„die Herren auf dem stayn“. Mit der Erfindung der Feuerwaffen

verlor die Burg ihre strategische Bedeutung und wurde wie durch

ein Wunder sofort ein Wallfahrtsort. Vielleicht stand auch schon

vorher auf dem Felsen eine Kapelle oder ein Heiligtum. Seit 1834

ist die Erzdiözese Salzburg die Eigentümerin der Burg.

Mariastein ist aber nicht nur eine Wallfahrtsstätte, sondern auch

ein kleiner Ort gleichen Namens. Mit nur 2,37 km² Ausdehnung

und knapp 300 Einwohnern ist Mariastein eine der ganz kleinen

Gemeinden in Tirol. Und trotzdem ist der Name weit über die

Grenzen bekannt, eben durch die Wallfahrtskirche, die sich im

obersten Stock der Burg befindet. Sie ist täglich ab 7:30 Uhr

11

geöffnet und schließt im Sommer um 20 Uhr; im Winter bei

Einbruch der Dunkelheit. So ist Mariastein trotz seiner Kleinheit

auch ein Touristenmagnet. Immerhin kommen seit mehr als 500

Jahren Gläubige nach Mariastein um zu beten.

Dazu gibt es kirchliche Fixpunkte als Wallfahrtstage:

Der 1. Mai, die Tage vor Christi Himmelfahrt, der 15. August, der 1.

Sonntag im September (Gelöbniswallfahrt der Kameradschaften)

der 8. September („Mariasteiner Frautag“ - Kirchweih und

Patrozinium), der 3. Sonntag im Oktober (Unterländerwallfahrt

am Nachmittag).

Ein Besuch der Wallfahrtskirche Mariastein lohnt sich immer,

ob als Wallfahrer, als Kunst- oder Geschichtsinteressierter, oder

einfach als Wanderer oder Biker.

Wallfahrt Mariastein - Kranzniederlegung Foto: B. Eberharter

Das Tiroler Wirtshaus mit Original Tiroler Kost

• Saisonale Speisen aus regionalen Zutaten

• Selbstgebackenes Tiroler Bauernbrot

• Hausgemachte Kuchen und Torten

• Komfortable Zimmer

Der Gasthof liegt direkt an der „Geheimroute“ für Biker und eignet sich

als Bikerhotel, auch als Übernachtung für Sternfahrten. Ideal auch für

Vereinsausfl üge, Familienfeiern und auch für Naturgeniesser.

Der bekannte Wallfahrtsort Mariastein ist nur wenige Kilometer entfernt

zum bequemen Ausfl ug dorthin gibt’s Elektrofahrräder zum Ausleihen.

Weitere tolle Angebote im Internet:

www.gasthof-baumgarten.at


12

Im Naturschutzgebiet Wilder Kaiser:

Dreihütten-Wanderung

Der wildromantische Hintersteinersee

Foto: ersiBILD

Der Gebirgsstock des Wilden Kaiser

ist eines der spektakulärsten

Bergmassive der Alpen.

Dieses Naturschutzgebiet zählt mit

seinen schroffen Felsen und grünen

Flanken zu den schönsten Wander- und

Klettergebieten Tirols. Auf einer dreitägigen

Hüttenwanderung passieren Wanderer die

schönsten Plätzen an der Südseite des

Kaisergebirges. Die Kaiserdurchquerung

führt vom Naturbadesee in Going über

den Wilder-Kaiser-Steig zur Gruttenhütte,

weiter über den Adlerweg bis zum

Hintersteiner See und am dritten Tag über

die Walleralm oder den Scheffauer wieder

ins Tal. Dank der südlichen Ausrichtung

und moderaten Höhenlage kann die Tour

bereits ab Juni bis Mitte Oktober begangen

werden.

1. Tag

Gestartet wird die dreitägige Wanderung

von Hütte zu Hütte beim Goinger

Badesee (750m), einem der schönsten

Naturbadeseen Tirols, wo auch das Auto

gebührenfrei geparkt werden kann. Vom See

aus geht es zum Parkplatz Aschau und auf

einem Forstweg bis zur urigen Graspoint

Niederalm (1.075m). Kurz vor der Oberen

Regalm (1.313m) lichtet sich der Wald

und man hat einen ersten sensationellen

Blick auf die Kitzbüheler Alpen: die weißen

Spitzen von Kitzsteinhorn, Großglockner

und Großvenediger leuchten im Süden.

Im Norden scheinen die mächtigen

Felswände der Ackerl- und Maukspitze

zum Greifen nahe. Wer auf der Oberen

Regalm bei Wirtin Anni Foidl einkehrt,

was nur zu empfehlen ist, sollte unbedingt

das hausgemachte Bauernbrot mit

ebenfalls selbstgemachtem Aufstrich

probieren. Anni gibt auch gerne Auskünfte

über den Verlauf des weiteren Weges.

Auf der ersten Etappe des Adlerwegs,

einem Weitwanderweg mit 126 Etappen

quer durch Tirol, geht es weiter bis zum

Baumgartnerkopf (1.572m). Wanderführer

nennen den Baumgartnerkopf einen „Hot

Spot“ - ein Foto ist hier sehr zu empfehlen.

Über den aussichtsreichen Wilder-

Kaiser-Steig und den anspruchsvolleren

Jubiläumssteig (Schwindelfreiheit und

Trittsicherheit erforderlich) erreicht man

die auf 1.600 Meter gelegene Gruttenhütte.

Die Gruttenhütte ist die höchstgelegene

Hütte im Wilden Kaiser und der Treffpunkt

für Bergsteiger und Kletterer. Hüttenwirt

Ernst ist eine wahre Institution, besonders

zu empfehlen ist sein selbstgemachter

Schweinsbraten direkt aus dem Holzofen.

Eine Übernachtung kostet 20 Euro (16

Euro im Lager), Alpenvereinsmitglieder

zahlen die Hälfte.

2. Tag

Auf der Gruttenhütte (1.600m) lohnt sich

frühes Aufstehen. Wenn die Sonne hinter

den Loferer Steinbergen aufgeht, die

Wände des Wilden Kaisers in ein weiches

Licht taucht und man die Welt im Tal

erwachen sieht, fühlt man sich wahrlich

erhaben. Mit der Sonne im Rücken führt der

Wilder-Kaiser-Steig von der Gruttenhütte

nun entlang des Fußes von Tuxeck und

Treffauer bis in die romantische Gegend

rund um die Kaiser Hochalm (1.417m).

Latschen und Blumenwiesen geben ein

harmonisches Bild, von Mitte Juni bis

Mitte Juli blüht hier der Almrausch. Der

Hüttenwirt der bewirtschafteten Steiner

Hochalm (1.257m) ist für seine Musikalität

bekannt und gibt oft unaufgefordert ein

Ständchen zum Besten. In jeden Fall aber

empfiehlt sich an diesem romantischen

Ort eine Rast, denn bis zum Hintersteiner

See (880m), dem Ziel des zweiten Tages,

ist es nicht mehr weit. Der Berggasthof-

Pension Bärnstatt und das am Ostufer

gelegene Seestüberl sind empfehlenswerte

Quartiere. Wer noch die Kraft für ein paar

Kilometer in den Beinen hat, sollte nach

einem erfrischenden Bad südlich des Sees

zum Gasthof Mair, zur Pension Hagenhof

oder zum Bauernhof Goingstätt wandern.

Die Spiegelung des abendlichen Wilden

Kaisers im kristallklaren Hintersteiner See

ist ein Bild mit dem man Fotowettbewerbe

gewinnt.

3. Tag

Der dritte Tag führt vom Gasthof Mair

direkt zur Stöfflhütte und zur Walleralm

(1.171m). Ein Geheimtipp ist das selbst

gebraute Bier der Stöfflhütte, das

ausgezeichnet zur guten Brettljause passt.

Ein kurzer Abstecher auf den Kreuzbichl

(1.206m) wird mit einem Panoramablick

vom Inntal bis zu den Kitzbüheler Alpen

belohnt. Von der Walleralm führt der Weg

am Wilder-Kaiser-Steig Richtung Osten

zur bereits bekannten Steiner Hochalm

(1.257m). Nach einer letzten Rast auf der

Hinterschiesslingeralm (1.020m) geht

es durch die Rehbachklamm ins Zentrum

von Scheffau. Der kostenlose KaiserJet

bringt die Wanderer wieder zurück zum

Ausgangspunkt am Naturbadesee in Going.

Selbstverständlich stehen Alternativen

für Teile dieser Wanderung zur Verfügung,

die auch im Internet abrufbar sind:

http://www.wilderkaiser.info/de/3-tagehuettenwanderung.html


Am Kitzbüheler Horn (1996m)

liegt auf 1670m das Alpenhaus,

ein Restaurant mit Buffetsystem,

Alpenhaus-Shop, und großer, gemütlicher

Sonnenterrasse, weithin bekannnt für

seine Musik- und Sportveranstaltungen

wie zum Beispiel am 4. Juli 2011 die

Zielankunft der 63. Internationalen

Alpenhaus am Kitzbüheler Horn -

Österreichs steilster Radberg

Österreich Radrundfahrt. Jeden 1.

Sonntag im Monat spielen regionale

Musikgruppen von 12 - 16 Uhr bei

freiem Eintritt. Verbinden Sie Ihren

Aufenthalt mit einer Wanderung

durch den wunderschön blühenden

Alpenblumengarten - Eintritt frei.

20.000 qm natürliches Alpingelände mit

13

einer vielfältigen Pflanzenwelt gestalten

den Alpenblumengarten am Kitzbüheler

Horn, der den Sommergästen wie

auch Einheimischen ein besonderes

Naturerlebnis vermittelt.

Die Fülle der Erlebnismöglichkeiten,

vom einmaligen Alpenpanorama,

über die faszinierenden natürlichen

Felsengruppen, dem eindruckvollen

Blumenreichtum bis hin zu den

vielfältigen Pflanzengesellschaften,

schön und interessant für Liebhaber

wie für Kenner. Bereichernd ist auch

der neu angelegte Kräuterbereich.

Direkt vom Alpenhaus führt ein

gemütlicher Wanderweg (ca. 1,5 km)

zum Alpenblumengarten und weiter bis

zum Gipfel

Führungen im Juli und August - mit einem

sachkundigen Führer bietet sich die

Gelegenheit viel Wissenswertes über die

Alpenpflanzen und auch über Pflanzen

aus fernen Gebieten zu erfahren. Das

Alpenhaus am Kitzbüheler Horn ist

bequem über die Seilbahn oder über

die gut ausgebaute Panoramastraße zu

erreichen.


14

Wandern und Bergsteigen im Berchtesgadener Land:

Das Naturwunderland im Nationalpark

Gipfelstürmer und Naturfreunde aufgepasst! Sagenumwobene

Berge, sanfte Täler, märchenhafte

Seenlandschaften, unergründliche Schluchten: Im

Berchtesgadener Land, mit dem einzigen alpinen Nationalpark

Deutschlands, feiert die Natur zu jeder Jahreszeit ihr eigenes

Festspiel. Dazu sind alle Gäste und Freunde ganz herzlich

eingeladen: Auf zum Wanderurlaub in Bayern! Dazu wurde

eine große Auswahl an faszinierenden Touren zu verschiedenen

Themen durch das Naturwunderland zusammengestellt. Man

kann wählen zwischen den Themenrouten Berge & Hochalpen,

Klammen & Schluchten oder Almen, Wiesen & Moore. Oder

wenn es besonders heiß hergeht, dann sorgen die Touren rund

um die Berg- & Badeseen für eine erfrischende Abkühlung.

Entscheiden kann man sich ganz nach Laune und Kondition für

die passende Tour und schon kann‘s losgehen. Zu Fuß, mit dem

Fahrrad oder Mountainbike. Allein, in einer Gruppe oder mit

der Familie.

Dazu laden auch die vielen Sehenswürdigkeiten ein. Das

wertvollste Gut ist die einmalige Naturlandschaft. Die

verantwortlichen sehen es als eine der wichtigsten Aufgaben

an, diese zu bewahren - gerade wenn es um das Thema Mobilität

geht. So erreicht man – um ein Beispiel zu nennen – mit dem

Wanderbus ganz bequem und entspannt alle Ziele. Almwandern

wird allen ganz umweltfreundlich und vor allem leicht gemacht.

Übrigens, wegen des bewussten Umgangs mit der Natur in

Bezug auf die sogenannte sanfte Mobilität sind Bad Reichenhall

und Berchtesgaden als bisher einzige deutsche Urlaubsorte mit

dem Prädikat der „Alpine Pearls“ ausgezeichnet worden.

Der romantische Königsee Wandern im Berchtesgadner Land Fotos: Tourismus Berchtesgadner Land

Obersalzbergbahn in Berchtesgaden:

Hinein ins Wanderparadies

Foto: Tourismus Berchtesgadner Land

Die Obersalzbergbahn erschließt ein ausgezeichnetes,

50 km langes Wegenetz auf rund 1000m Seehöhe, das

mit einem unvergleichlichen Panorama die Sehenswürdigkeiten,

unverwechselbaren Einkehrmöglichkeiten und ein

breites Freizeitangebot verbindet. Vom Frühjahr bis in den Herbst

lädt der Carl von Linde Weg zum Wandern ein und verbindet

die Bergstation der Obersalzbergbahn und die Mittelstation

der Jennerbahn,die in etwa eineinhalb Stunden zu erreichen

ist. An diesem Weg gelegen laden bekannte Wirtschaften wie

das Sonneck, der Hochlenzer mit seiner Sommerrodelbahn,

die Graflhöhe (Windbeutelbaron), die Scharitzkehlalm und der

Alpengasthof Vorderbrand zum Verweilen ein, um nur einige

zu nennen. Ebenfalls in wenigen Minuten zu erreichen ist die

Dokumentationsstelle, die Abfahrtsstelle zum Kehlsteinhaus und

das Adlergehege. Im Winter erreicht man mit der Obersalzbergbahn

die längste und eindruckvollste Naturrodelbahn Berchtesgadens

mit 4,7 km Länge.


Salzburger Saalachtal:

Natur – Kraftplätze

Traditionelle Europäische Heilkunde, in

Unken können Sie sich genauestens über

die TEH informieren, dort haben Sie auch

die Möglichkeit einige Produkte zu kaufen.

Alte Heilmittel und Heilanwendungen

wurden gesammelt und werden nun

weitergegeben.

Der Energieplatz in Unken lädt Sie

zum Entspannen ein und aktiviert Ihre

Lebensenergie. Dieser atemberaubende

Ort der Erholung und Entspannung klärt

den Geist und ist Balsam für die Seele.

Die Natur hautnah erleben, das können

Sie am besten bei einer Wanderung durch

unsere abwechslungsreiche Landschaft,

im Dreiländereck Salzburg – Tirol – Bayern

oder auch bei einer kleinen Runde auf

Kraftplätze – Ruhe – Kulinarik

unseren Erlebniswegen.

Ruhe – aktives Erleben

Sich ausruhen, regenerieren oder einfach

nur Spaß haben, all dies können wir Ihnen

in unserer Region auf die beste Art und

Weise anbieten.

Ob bei einem Wellnesstag, einer

Wanderung mit herrlichem Panoramablick

oder einer aufregenden Tour mit

dem Raftingboot durch die wilden Wellen

der Saalach, Sie werden begeistert sein.

Bei einer erlebnisreichen Wanderung

ohne Gepäck durch unsere verzaubernde

Landschaft können Sie die Natur mit all

ihren wunderbaren Fassetten auf eigene

Faust erforschen. Besonders sehenswert

sind unsere Naturgewalten, sowohl Kinder

als auch Erwachsene können hier einiges

15

erleben. Ein unvergessliches Schauspiel.

Typische Kulinarik

Bei unseren Wirten können Sie sich

im kulinarischen Bereich sehr gut

verwöhnen lassen. Regionale Produkte

vom Bauernhof werden bei uns in der

Region besonders schonend verarbeitet,

damit der einzigartige Geschmack bis zum

Teller vorhanden bleibt. Ein kulinarisches

Highlight findet bei uns jährlich im

September statt, heuer bieten wir Ihnen

das Schmankerlfest an. Während Sie sich

durch unsere kulinarischen Köstlichkeiten

schlagen werden Ihre Kinder bei unserem

Kinderprogramm bestens durch den Tag

begleitet und mit viel Spaß und Aufregung

einen unvergesslichen Tag erleben.

Fotos: TVB Salzb. Saalachtal


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Rallye-Feeling in Fieberbrunn:

Classic Cars erobern das PillerseeTal

Foto: bpak

Alte und neue Sportwagen zum Anfassen sorgen am 6. und

7. August 2011 wieder für ein richtiges Rallye-Feeling –

das Tiroler PillerseeTal wird bereits zum dritten Mal zum

Mekka für alle Autofans. Neben echten Klassikern sorgen Rallye-

Autos und glanzpolierte Sportwagen für strahlende Gesichter

bei Groß und Klein. Doch nicht nur zuschauen, auch anfassen ist

beim Classic Sport Cars Treffen in Fieberbrunn erlaubt!

Ein Virus hat das Pillerseetal befallen: Die schönsten und

teuersten Autos haben in den letzten beiden Jahren mächtig

Eindruck im Tiroler Unterland hinterlassen und schon jetzt

können es Autofans aus nah und fern nicht mehr erwarten – die

Classic Sport Cars kehren nach Fieberbrunn zurück.

Organisator Wolfgang Pali lädt auch heuer wieder gemeinsam mit

dem ARBÖ Fieberbrunn/ PillerseeTal zur wohl spektakulärsten

Autoschau der Region. „Welcher Junge träumt nicht davon,

sich einmal in einen PS-starken Ferrari oder einen luxuriösen

Bugatti setzen zu dürfen? Bei uns stehen die Autos nicht hinter

einem streng bewachten Zaun, sondern dürfen hautnah bestaunt

werden“, so Initiator Wolfgang Pali über das Erfolgsgeheimnis

der Veranstaltung. Für unvergessliche Erlebnisse sorgen auch

in diesem Jahr wieder einmalige Gefährte. „Wir haben schon

zahlreiche Anmeldungen erhalten, unter ihnen auch wahre

Raritäten, wie etwa ein Renault 1 Turbo. Aber auch Neuheiten

zum Beispiel von Lamborghini oder Ferrari werden neben

Bugatti & Co zu bestaunen sein. Wieder mit dabei ist auch das

VW Austria Rallye Team rund um den mehrfachen Staatsmeister

Michael Kogler. Also ein abwechslungsreiches Programm mit

freiem Eintritt!

Zu den ganz großen Highlights des 3. Classic Sport Cars Treffens

zählt auch heuer sicher wieder die spektakuläre Roadshow, bei

der die Besucher Rallye-Autos einmal in voller Aktion erleben

können. „Wir haben dafür heuer einen noch attraktiveren

Rundkurs im Auge, der nicht nur für die Zuschauer, sondern auch

für die Fahrer einiges bereit hält“, verrät Wolfgang Pali. Aber

auch am Sonntag stehen mit der großen Fahrzeugausstellung,

bei der alle Autos ganz genau unter die Lupe genommen werden

können, und der Corsofahrt durch das Dorfzentrum zwei

sehenswerte Programmpunkte am Plan.

Die Teilnahme am Classic Sport Cars Treffen ist übrigens für

alle Fahrer kostenlos. Wer also einen echten Klassiker unter

den Autos zuhause in der Garage stehen hat, sollte diesen

schnell auf Hochglanz polieren und sich zu dieser wirklich

einmaligen Veranstaltung anmelden. Alle Infos dazu gibt’s unter

www.fieberbrunn-classic-cars.at

Das Programm im Detail:

Samstag, 6. August 2011:

15 Uhr Start zur Fahrt auf die Tennalm

17 Uhr Charity Event mit Jumbo Schreiner

Anschliesend spektakuläre Roadshow mit Rallye

Autos, Supersportwagenparade und Live Musik

Sonntag, 7. August 2011:

Ab 9 Uhr Fahrzeugausstellung im Dorfzentrum

Mit Renn- und Sportwagen (Sonderausstellung Lancia)

und Gewinnspiel

13:30 Uhr Große Corsofahrt durch das Dorfzentrum

Veranstaltungsort an beiden Tagen: Dorfzentrum Fieberbrunn

Eintritt an allen Tagen frei!


Fliegenfischer-Eldorado Pillersee:

Royal Fishing Club kam mit Prominenten

Prominente, wie Siegfrid Götze, Fritz Wepper, Anne Wis, Werner

Mang und Jürgen Stark vor dem Restaurant Pirnbacher in St. Ulrich

am Pillersee, wo eine Jause wartete. Im Bild auch Bürgermeisterin

Brigitte Lackner (ganz links) und Initiatorin Raffaela Hönel (hinten

links)

Mit Gründung eines eigenen Fischereivereines für

den Pillersee vor drei Jahren wurde auch mit der

Renaturisierung dieses gemeindeeigenen Sees in

St. Ulrich am Pillersee begonnen. Dies betrifft vor allem den

Fischbestand, der wieder in den ursprünglichen Zustand

versetzt werden soll. Im Klartext heißt dies, dass alle

Fischarten die einmal zugesetzt wurden wieder entfernt

und durch traditionelle Arten ersetzt werden. Dies erfolgte

seitdem auf zwei Ebenen und bleibt auch so in nächster

Zeit. Durch gezielte Befischung bestimmter Fischarten und

ausnahmsloses Rücksetzen von geschützten Fischen wird ein

Fischbestand erreicht, der dem natürlichen Strukturaufbau

entspricht. Dazu wurden ab dem Jahre 2009 eine Menge von

Bach- und Seeforellen abgelaicht, befruchtet und in speziell

gebauten Brutrinnen aufgezogen und dann bei entsprechender

Größe in die Freiheit entlassen. Begleitende Maßnahmen,

wie Stein- und Totholzeinbringungen, sowie Umleitungen der

Zuflüsse vergrößern die Überlebenschance der Jungfische.

Ablaichen am Pillersee

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„Der Pillersee soll der Mercedes unter den Seen Westösterreichs

werden“, meinen Michael Seeber, der Obmann des

Vereines und Raffaela Hönel, seine Stellvertreterin unisono.

Die gesetzten Maßnahmen der Vereinsmitglieder und der

vielen ehrenamtlichen Helfer brachten es zuwege, dass dies

eher erfolgte als ursprünglich gedacht. Der Pillersee mutierte

zu einem Eldorado für Fliegenfischer. So wurden auch viele

Fischereiliebhaber aus dem In- und Ausland auf dieses Natur-

Kleinod aufmerksam, unter anderem der Royal Fishing Club

aus Hamburg, der anlässlich seinen Charity Cup 2011 der

Kinderhilfe viele Prominente an den Pillersee brachte.

Der Pillersee als Fliegenfischer-Eldorado Fotos: ersiBILD


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Osttirodler – Das große

Familienerlebnis - jetzt neu in Lienz

Erleben Sie die spektakuläre Fahrt auf einem der längsten

„Alpine Coaster“ der Welt! Durch grüne Wälder, mit Kreiseln

in luftiger Höhe, rasanten Kurven, Wellen … Sie werden

begeistert sein! Direkt an der Ortseinfahrt Lienz, Hochstein!

Täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr können Kinder unter 8 Jahren

in Begleitung und alle anderen einzeln oder zu zweit mit den

Schlitten auf einer Länge von 2,7 km direkt ins Tal sausen.

Einen Tag lang eintauchen in eine ganz andere Welt. Voller

Spaß und Abenteuer mitten in der Natur.

Auch jede Menge Freude für Groß und Klein bietet der

einzigartige Streichelzoo Moosalm - dort hört man schon von

weitem fröhliches Kinderlachen, schnatternde Gänse sowie

kichernde Ziegen – was nur eines bedeuten kann: spannende,

abwechslungsreiche und erholsame Stunden….

Lienz erleben auf eine Art, wie es noch nie zuvor möglich

war, mit einem neuen Blick auf Schloss Bruck und einer

atemberaubenden Aussicht auf die Sonnenstadt Lienz.

Tipp: Gäste bis 14 Jahre erhalten mit der Felbertauern-

Bonuskarte beim Kauf eines Osttirodler-Tickets ab Mai ein

Himbeerwasser gratis!

Alle Infos zum Osttirodler auf

www.lienzer-bergbahnen.at

oder unter Tel.: +43 4852/ 63 9 75

Osttirol als touristischer Geheimtipp:

Der „Herrgottswinkl“ Tirols

Die Dorfertalklamm in Kals

Als „Herrgottswinkl“ wird das kleine Osttirol oft bezeichnet;

auch von den vielen Gästen, die Osttirol immer wieder treu

besuchen. Dabei hat das mit dem „Herrgottswinkl“ nur zu

einem Teil mit Religion zu tun. Freilich, die Osttiroler – vor allem

in den schmalen Tälern oder an den steilen Sonnseithängen –

sind immer noch gottesfürchtig wie eh und je, doch die zweite

Seite hat mit ihrer Heimaterde zu tun. Sie ehren ihr steiles

„Hoamatl“ und tragen so zur unverwechselbaren Eigenart der

Osttiroler Landschaft bei; urig, oft fast unwirtlich und schroff,

aber mit Liebe gepflegt und gehegt. Und diese Liebe zu Fauna

und Flora setzt sich in Gastfreundschaft fort. Es stimmt schon,

dass es in Osttirol zuweilen etwas länger dauert bis man mit

einem Osttiroler „warm wird“. Doch diese Zeitspanne wird

immer wieder ausgeglichen mit wahrer Freundschaft, die dann

hält und Handschlagqualität aufweist.

Über Osttirol wurde schon soviel geschrieben; meist

Nostalgisches. Dabei ist die sogenannte Jetztzeit die

Wichtigste. Die Osttiroler haben nämlich eines geschafft: Den

Bogen zu spannen von alter Tradition und der sprichwörtlichen

Erdverbundenheit bis hin zu den modernsten touristischen

Marketinginstrumenten. Und Osttirol als Landschaft spannt

den Bogen zwischen den engen Gebirgstälern, eingekreist

von Dreitausendern und dem fast italienisch anmutenden

Ambiente der Hauptstadt Lienz. Und diese Kontraste sind auf

engstem Raum; ideal für Gäste, die im Nahbereich viel sehen

und erleben wollen.

Blumenreiches Lienz Fotos: ersiBILD

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