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und wurde auf Anraten unseresVerbandes gefasst.Im Jahr darauf wechselten die Verbandsprüfer(und damit die Sichtweiseder Dinge) und seitdem stehtfolgender Passus im Prüfungsbericht:„… Entgegen dem Beschlussbestehen bereits Haftungsverhältnissezugunsten der Tochtergesellschaftgegenüber Dritten. Diese resultierenaus einer doppelten Besicherungvon Darlehen der Tochter.…“Begründet wird die geänderte Haltungdes Verbandes in dieser Fragedurch „bessere Erkenntnis“.Bislang hat die WBW die Genossenschaftnicht in Anspruch genommen,und das soll weiterhin sobleiben.Damit dieser unschöne Passus jedochaus dem Bericht verschwindetsoll anlässlich der Mitgliederversammlungfolgender Beschluss gefasstwerden.„Die Höhe von Krediten, bzw. abgegebenenPatronatserklärungenzugunsten der Tochtergesellschaftder WBW Wohnbau Wittlich GmbHwird bis auf weiteres auf 4 Mio. €beschränkt.“Zum 31. Dezember2009 beliefensich die VerbindlichkeitengegenüberKreditinstitutenbei der WBWauf ca. 3,4 Mio. €.Als Sicherheitenfür diese Verbindlichkeiten dienenzunächst die im Besitz der Wohnbaubefindlichen Liegenschaften.Die Verbindlichkeiten reduzierensich von Jahr zu Jahr durch die geleistetenTilgungen.AnzeigeTochterunternehmen der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Wittlich e. G.Ihr Partner für Renovierungsarbeiten& SchönheitsreparaturenMitglieder der Baugenossenschaftkönnen auf unseren Service zurückgreifen.Gerne machen wir Ihnen ein für Siekostenloses und unverbindlichesAngebot.Fordern Sie uns - Nutzen Sie unsRömerstraße 14 · 54516 WittlichFon 06571/9791-0, Fax 06571/9791-33E-Mail: info@wbw-wittlich.deNeue Heizung Talweg 27, Februar2010- 3 -


2009 eine beträchtliche Summe inden Erhalt und die Wertverbesserungder Liegenschaften investiert.Für das laufende Jahr (2010) rechnetder Vorstand wieder mit einemJahresüberschuss in Höhe von ca.165 T€, wenn nicht unvorhersehbareBelastungen entstehen.Wie auch schon in den Vorjahrenwurde auch in 2009 lediglich imKerngeschäft „Vermietung & Verpachtung“erzielt.Die Leerstandsquote ist im abgelaufenenJahr von fast unglaublichen0,9%, leicht auf 1,2% gestiegen. Mitdiesem Wert gingen Erlösschmälerungin Höhe von ca. 17 T€ einher,gegenüber 12,1 T€ im Vorjahr. DieSteigerung ist im Wesentlichen aufvorübergehende Vermietungsschwierigkeitenam Standort Altrichwegen dem Straßenausbau zurückzuführen.Anfang 2010 konnten dieWohnungen jedoch wieder vermietetwerden.Auch in diesem Jahr geht an dieserStelle wieder ein besonderer Dankan das Team der Geschäftsstelle,die unermüdlich daran arbeiten,Leerstände zu minimieren.Seit einigen Jahren ist ein andererTrend zu verzeichnen. Die Anzahlder Ein- und Auszüge wächst kontinuierlich,d. h. unsere Mieter wechselndie Wohnungen öfter undscheuen nicht einen Umzug.Als Messzahl hierfür dient die Fluktuationsquote.Diese lag in 2009 bei9,3% (Vorjahr: 7,3%).Für das laufende Jahr rechnet dieGeschäftsstelle weiterhin mit niedrigenLeerstandsquoten, ein Indikatorfür die gute Vermietbarkeit unsererWohnungen.Die Bilanz 2009 weist ein Eigenkapitalin Höhe von 2.764 TEUR (Vorjahr:2.597 TEUR) aus, die Eigenkapitalquoteliegt nun bei 18,3% gegenüber17,1% im Vorjahr.Für die Hausbewirtschaftung wurdeninsgesamt ca. 850 TEUR (Vorjahr:1.005 TEUR) aufgewendet.Hiervon entfallen im Geschäftsjahr293 TEUR auf die Instandhaltung imVorjahr waren dies 435 TEUR. Zusammenmit den aktivierungsfähigenBaumaßnahmen wurden in2009 ca. 424.000,-- Euro in den Gebäudebestandder Baugenossenschaftinvestiert.Insgesamt wurde in 2009 ca. 355TEUR an Tilgungen erbracht, Endedes Jahres konnte ein weiteres Darlehenkomplett zurückgezahlt werden.Die Höhe der Verbindlichkeiten gegenüberKreditinstituten beläuft sichnunmehr auf 11,45 Mio. EUR gegenüber11,79 Mio. EUR im Vorjahr.Die Aufwendungen für Zinsen beliefensich wie im Vorjahr auf ca. 373TEUR.Die Bilanzsumme in Höhe von14.951 TEUR hat sich gegenüberdem Vorjahr um ca. 252 TEUR reduziert.- 6 -


Gewinn- u. Verlustrechnung01.01. - 31.12.2009 2008€ € €Umsatzerlösea) aus der Hausbewirtschaftung 2.060.056,95 1.944.096,42Verminderung(Vorjahr: Erhöhung) des Bestandesan unfertigen Leistungen -12.345,06 47.086,38Sonstige betriebliche Erträge 26.762,68 15.776,56Aufwendungen für bez. Lieferungen u. Leistungena) Aufwendungen für Hausbewirtschaftung 850.103,11 1.005.386,32b) Aufwendungen für andere Lief. u. Leist. 210.000,00 1.060.103,11 210.000,00Rohergebnis 1.014.371,46 791.573,04Personalaufwanda) Löhne und Gehälter 26.660,04 26.120,04b) soziale Abgaben 6.321,37 32.981,41 6.030,67Abschreibungen auf Sachanlagen 362.600,32 357.836,56Sonstige betriebliche Aufwendungen 33.626,96 47.027,30Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2,90 424,23Zinsen und ähnliche Aufwendungen 372.808,03 375.888,95Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit212.357,64 -20.906,25Sonstige Steuern 38.377,41 38.377,41Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss 173.980,23 -59.283,66Gewinn- / Verlustvortrag 63.563,31 122.846,97Einstellungen in die gesetzliche Rücklage 20.000,00 0,00Einstellungen in die Ergebnisrücklage 100.000,00 0,00Bilanzgewinn 117.543,54 63.563,31Vorschlag für die Verwendung des BilanzgewinnesIn der Sitzung vom 27. April 2010haben sich Aufsichtsrat und Vorstandgemeinsam dafür ausgesprochenauch für 2009 keine Dividendenauszuzahlen. Das erwirtschafteteErgebnis ist angemessen,jedoch sollen bis auf weiteres alleMittel zur Stärkung der Liquiditätund zur Verbesserung des Gebäudebestandeseingesetzt werden.Die vorhandenen Mittel sollen weiterin den Bestand der Genossen-- 7 -


schaft fließen und auf diese Weiseden Mitgliedern zu Gute kommen.Vorschlag für die Verwendung desBilanzgewinnesDer Vorstand schlägt der Mitgliederversammlungvor, dass von demBilanzgewinn in Höhe von117.543,54 € 57.543,54 € auf neueRechnung vorgetragen werden sollen.Der verbleibende Betrag inHöhe von 60.000,00 € soll den anderenErgebnisrücklagen zugeführtwerden.GremienRuth Fatter, Theo Ostermeier (Vorsitzender),Hans-Dieter Günther(stellvertretender Vorsitzender), LotharTeusch, Stefan Kaspari undWerner Kemmer bilden den Aufsichtsrat.Da anlässlich der letzten Mitgliederversammlungder kompletteAufsichtsrat wiedergewählt wurde,stehen dieses Jahr keine Wahlenan.WBW Wohnbau Wittlich GmbHAuch die WBW Wohnbau WittlichGmbH erwirtschaftete 2009 einenJahresüberschuss in Höhe von 18 T€(Vorjahr: 5 T€).Die Verbindlichkeiten gegenüberKreditinstituten wurden von 3,55Mio. € um ca. 150.000,-- € auf nunmehr3,40 Mio. € zurückgeführtwerden.Die Aufwendungen für Zinsen sankenum ca. 12 T€ auf nunmehr 162- 8 -T€ im Geschäftsjahr, obwohl neueDarlehen für die Modernisierungdes Fuhrparks aufgenommen wurden.In 2010 wird sich dieser Trendfortsetzen.In 2010 soll nach Möglichkeit die in dieJahre gekommene Computeranlage derWBW modernisiert werden.Oberste Priorität hat hierbei die Erneuerungdes Servers.Allgemeine Einschätzung der Ertrags-Vermögens- und Finanzlage2009 erzielte die Genossenschaftden zweithöchsten Jahressüberschussder letzten 5 Jahre und dieserwurde rein aus dem operativenGeschäft erwirtschaftet, d. h. Sondereinflüssez. B. aus Verkäufenspielten keine Rolle.Im Geschäftsjahr wurden alle Aufwendungenaus dem operativenGeschäft abgedeckt und insbesonderekurzfristige Finanzmittel überproportionalzurückgeführt werden.Die in der Bilanz ausgewiesenenlangfristigen Vermögenswerte, insbesondereSachanlagen sind durchdie Einlagen der Mitglieder, Eigenkapitalund langfristiges Fremdkapitalabgedeckt.


Für 2010 soll der Kurs der selektivausgeführten Investitionen fortgeführtwerden, immer den Fokus darauf,dass zum Einen der Wert derGebäude zu erhalten und zum anderendass die Mieter den größtenmöglichen Nutzen haben, sei esdurch die Renovierung der Wohnungenoder allgemeine Verbesserungenin den Liegenschaften.Die Liquidität wird sich wie auchschon in 2009 weiter sukzessiv verbessern.AusblickWie sich die Wirtschaft in Deutschlandund Europa im laufenden undim nächsten Jahr entwickeln wirdvermag der Vorstand z. Zt. nicht zuprognostizieren. Zu groß sind dieUnbekannten und Unwägbarkeiten– die Entwicklungen überschlagensich zum Teil, was gestern noch sicherwar, ist heute fraglich undmorgen schon nicht mehr wahr.Für die Genossenschaft und dieWohnbau Wittlich lässt sich sagen,dass wir auch im laufenden Jahrwieder ein gutes wirtschaftlichesErgebnis erzielen werden, solangedie unterstellten Prämissen weiterBestand haben.Anfang des Jahres wurden zwei seitJahren nicht mehr vermietete Wohnungen„reaktiviert“ um den ungebrochenenTrend nach günstigemWohnraum weiter Rechnung zu tragen.Es werden nur die Kosten für Instandhaltungen,Renovierungenund Modernisierungen verausgabt,die aus eigenen Mitteln aufgebrachtwerden können.Es sollen wieder angemessene Jahresüberschüsseerwirtschaftet werdenum für zukünftige Aufgaben gerüstetzu sein.Die Liste der Dinge die abgearbeitetwerden müssen ist nach wie vorlang.So müssen z. B. bis Juni 2011 sämtlichebestehenden Wohnungen mitRauchmeldern ausgestattet sein.Alle Schlafräumeund die Fluremüssen bisdahin mit Meldernausgestattetsein, esergibt sich einGesamtvolumenvon ca. 2.000Rauchmeldernfür alle LiegenschaftenderGenossenschaft.Entgegen der ursprünglichen Planungenwurde mit der Umsetzungdieses Planes noch nicht begonnen,da der Markt für Rauchwarnmelderstark in Bewegung gekommen ist,die Hersteller bringen laufend neue,- 9 -


essere (und günstigere) Modelleauf dem Markt.Gemeinsam mit dem Aufsichtsratarbeitet der Vorstand kontinuierlichan der Bewältigung dieser Aufgabenund wird weiterhin für die Wahrungder berechtigten Interessender Mitglieder einstehen.Wittlich, im Mai 2010Der VorstandFranz-Leo SimonHubert WeinandVerbandsprüfungDie Verbandsprüfungwird in diesemJahr in derZeit vom 2.August biseinschl. 13.August 2010durchgeführt. Wie auch schon inden Vorjahren wird unter Federführungvon Herrn WirtschaftsprüferMeier die Prüfung von Herr VerbandsprüferSeidel durchgeführt.Betriebskosten 2009In 2009 gab es wieder einen für unsereVerhältnisse „richtigen Winter“mit Kälte, Schnee und allem drumund dran.Entgegen der ursprünglichen Befürchtungensind die Heizkostenaber nicht ins bodenlose gestiegen,sondern in der Summe gegenüber- 10 -dem Vorjahr sogar um ca. 10.000,--€ (-3,6%) gesunken. Dies ist aufmehrere Faktoren zurückzuführen: Durchführung umfangreicherenergiesparender Maßnahmen,wie z. b. Einbau neuer Heizkessel,Dämmung von Dachbödenusw. Die Energiepreise lagen in 2009deutlich unter denen des Vorjahres.Beim Heizöl konnte i. d. R.jeweils zu einem günstigen Zeitpunkteingekauft werden. Der ein oder andere Mieter hatseine Bemühungen Heizenergiezu sparen nochmals intensiviert.Obwohl in derSumme die Kostenfür die Heizunggesunken sind,gibt es sehr wohldennoch Mieter,die höhere Kostenzu tragen haben.In der Gesamtsumme sind die Betriebskostenauf ca. 584.000,-- € um18.000,-- € (-2,9%) zurückgegangen.Im Wesentlichen haben zu dieserpositiven Entwicklung die rückläufigenKosten für die Müllabfuhr (Gebührenreduktion),Kabelfernsehen(einheitlicher Vertrag für alle Liegenschaften)und sowohl günstigerEnergiepreise und die Auswirkungender energetischen Maßnahmendazu beigetragen.Wie auch schon in den Vorjahrenhatten wir die Betriebskostenabschläge,oftmals auf ausdrücklichenWunsch unserer Mieter genügend


Kostenvergleich Betriebskosten 2008 -2009, Ausblick 2010Kostenart 2008 2009 Veränderung 2010[€] [€] [€] [%] [€]Grundsteuer 38.377,41 38.377,41 0 0,00 38.377Straßenreinigung 3.028,48 3.068,48 40 1,32 3.070Müllabfuhr 47.167,89 42.405,25 -4.763 -10,10 42.500Hauswart 63.068,38 60.176,41 -2.892 -4,59 63.000Versicherung 28.776,88 30.593,04 1.816 6,31 31.000Allgemeinstrom 7.635,42 8.445,61 810 10,61 8.500Kabelfernsehen 21.184,70 19.682,08 -1.503 -7,09 19.700Aufzug 1.061,67 1.589,85 528 49,75 1.100Reinigung 1.116,00 1.193,50 78 6,94 1.300Oberflächenwasser 8.314,00 8.350,45 36 0,44 8.600Trink- und Schmutzwasser 89.333,71 88.249,36 -1.084 -1,21 90.000Heizung 292.682,67 282.193,66 -10.489 -3,58 275.000Summe BK 601.747,21 584.325,10 -17.422 -2,90 582.147- 12 -

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