Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
Carus<br />
<strong>Wolfgang</strong> <strong>Amadeus</strong><br />
<strong>Mozart</strong><br />
Das geistliche Vokalwerk
2 Inhalt<br />
Inhaltsverzeichnis<br />
Das geistliche Vokalwerk 3<br />
<strong>Mozart</strong> im Gottesdienst und im Konzertsaal 3<br />
Stuttgarter <strong>Mozart</strong>-Ausgaben – Urtext 5<br />
Studienpartituren 6<br />
Messen und Einzelsätze des Messordinariums<br />
Die frühen Messen 8<br />
Die Missae breves 10<br />
Die späten Messen 12<br />
Fragment und Ergänzung:<br />
c-Moll-Messe und Requiem 14<br />
Die Messen und ihre Spitznamen 16<br />
Oratorien und Kantaten 18<br />
Musik zum Offizium: Litaneien, Vespern,<br />
Antiphonen, Miserere, Te Deum 20<br />
Kleinere Kirchenwerke 23<br />
Die Kirchensonaten 26<br />
Einaktige Bühnenwerke 27<br />
Lieder und Gesänge 28<br />
Parodien 29<br />
Varia 29<br />
<strong>Mozart</strong> für Kinder 30<br />
Chorbuch <strong>Mozart</strong> · Haydn 32<br />
Compact Discs 34<br />
Postkarten und Poster 35<br />
Verzeichnis nach Köchel-Nummern<br />
und Gattungen 36<br />
Preisliste 38<br />
Abkürzungsverzeichnis 35<br />
This catalog is also available in English.<br />
Please order your free copy!<br />
Redaktionsschluss: 1. April 2005<br />
Titelbild: <strong>Mozart</strong> am Klavier, unvollendetes Ölgemälde<br />
von Joseph Lange, 1789 (<strong>Mozart</strong>-Museum, Salzburg)<br />
Postkarte Carus 40.390/10<br />
Preisänderung, Irrtum und Liefermöglichkeit vorbehalten.<br />
Carus-Verlag Stuttgart<br />
Sielminger Str. 51<br />
D-70771 Leinfelden-Echterdingen<br />
Tel. +49 (0) 711 797 330-0 · Fax -29<br />
e-mail: sales@carus-verlag.com<br />
www.carus-verlag.com<br />
Requiem KV 626, T. 1 – 5 des „Lacrimosa“-Fragments<br />
(Österreichische Nationalbibliothek, Wien) · Postkarte Carus 40.327/50 Carus 99.004
<strong>Wolfgang</strong> <strong>Amadeus</strong> <strong>Mozart</strong><br />
Das geistliche Vokalwerk<br />
„Kirchenmusik war das Lieblingsfach des Komponisten.<br />
Aber er konnte sich demselben am wenigsten<br />
widmen“, heißt es in der ersten großen<br />
<strong>Mozart</strong>biografie, die Franz Xaver Niemetschek<br />
1798 herausgab, sieben Jahre nach dem Tod des<br />
Klassikers, dessen Geburtstag sich am 27. Januar<br />
2006 zum 250. Mal jährt. Mit einer Mischung<br />
aus Stolz und Verachtung hält <strong>Mozart</strong> einmal fest,<br />
dass sich sein ewiger Konkurrent auf der Wiener<br />
Opernbühne, Antonio Salieri, „nie dem Kirchenstil<br />
gewidmet habe, er sich aber von Jugend auf diesen<br />
Stil ganz zu eigen gemacht habe.“<br />
In der Tat reichen die ersten Kirchenkompositionen<br />
bis in <strong>Mozart</strong>s Kinderzeit zurück: Die<br />
Psalmmotette God is our Refuge widmete der<br />
Neunjährige während seiner ersten Englandreise<br />
dem British Museum, das Kyrie in F KV 33 entstand<br />
im Juni 1766 in Paris. Spätestens mit den<br />
Messen von 1768/89 (darunter die Waisenhausmesse<br />
KV 139 und die Dominicus-Messe KV 66)<br />
bewies der Knabe, dass er nicht nur ein Wunderkind,<br />
sondern ein ernstzunehmender Kirchenkomponist<br />
war.<br />
Als Sohn des Vizekapellmeisters des Salzburger<br />
Fürsterzbischofs, der ihn bald als Violinist in die<br />
Hofkapelle aufnahm, war <strong>Mozart</strong> in seiner Jugend<br />
beständig von Kirchenmusik umgeben. Die Salzburger<br />
Kirchenmusik erlebte unter Sigismund von<br />
Schrattenbach eine Blüte, zu der Komponisten wie<br />
Johann Ernst Eberlin (1702 – 1762), Cajetan Adlgasser<br />
(1729 – 1777) und Johann Michael Haydn<br />
(1737 – 1806) beitrugen. Auf seinen Reisen lernte<br />
<strong>Mozart</strong> die Kirchenmusik Italiens kennen; Padre<br />
Giovanni Battista Martini (1706 – 1784) in Bologna<br />
öffnete ihm die Augen für die Schönheit des Acappella-Stils<br />
Giovanni Pierluigi Palestrinas und<br />
seiner Nachahmer. In Wien studierte er später<br />
Werke Johann Sebastian Bachs (darunter offenbar<br />
die h-Moll-Messe) und Georg Friedrich Händels<br />
(u. a. das Alexanderfest und den Messias). All<br />
diese Anregungen trafen in einem Komponisten<br />
zusammen, der von sich sagen konnte, dass er alle<br />
Arten von Stilen nachahmen und adaptieren konnte.<br />
Zahlreiche Abschriften <strong>Mozart</strong>s von Kirchenmusik<br />
seiner Zeitgenossen sind erhalten geblieben;<br />
Das geistliche Vokalwerk 3<br />
manche galten sogar lange als seine eigenen Kompositionen,<br />
da er die zum Studium angefertigten<br />
Kopien nicht mit dem Namen ihrer Urheber versehen<br />
hat.<br />
Mit dem Verlassen des Salzburger Hofdienstes<br />
im Jahr 1781 kommt die bis dahin reiche Produktion<br />
an Kirchenmusik allerdings zunächst zum<br />
Erliegen: Mit dem Klavierkonzert und der Oper<br />
stellen sich in Wien neue Herausforderungen, die<br />
<strong>Mozart</strong>s Kräfte binden. Die kirchenmusikfeindlichen<br />
Reformen Josephs II. mögen das ihrige dazu<br />
beigetragen haben. Bezeichnenderweise bleibt die<br />
c-Moll-Messe KV 427, das größte kirchenmusikalische<br />
Werk der ersten Wiener Jahre, unvollendet –<br />
doch auch Joseph Haydn hat zwischen 1782 und<br />
1796 keine einzige Messe komponiert. Die letzte<br />
Lebenszeit zeigt wieder eine Hinwendung zur<br />
Kirchenmusik: <strong>Mozart</strong> bewirbt sich mit Erfolg um<br />
die Nachfolge des todkranken Leopold Hoffmann<br />
als Kapellmeister am Stephansdom, doch kann er<br />
die Stelle nicht antreten, da er noch vor Hoffmann<br />
stirbt. Ein Kleinod wie das Ave verum KV 618, das<br />
<strong>Mozart</strong> im Juni 1791 für den Chorregenten Anton<br />
Stoll in Baden bei Wien aus Gefälligkeit schrieb<br />
und das Fragment des Requiem KV 626 lassen<br />
ahnen, was <strong>Mozart</strong> als Kirchenkomponist hätte<br />
leisten können, wäre er auch nur einmal in eine<br />
verantwortlichere Position gelangt.<br />
<strong>Mozart</strong> im Gottesdienst<br />
und im Konzertsaal<br />
<strong>Mozart</strong> ist ein Kind seiner Zeit und die lebensbejahende<br />
Pracht seiner Kirchenkompositionen ist<br />
auf die lichtdurchfluteten, in Weiß und Gold strahlenden<br />
Kirchenbauten des süddeutsch-österreichischen<br />
Barock abgestimmt. Dur-Tonarten, der<br />
Klang von Pauken und Trompeten, rasche, doch<br />
nie überzogene Tempi sind äußere Zeichen dieser<br />
Lebenshaltung. Eine Besonderheit der süddeutschösterreichischen<br />
Musik ist das sogenannte Kirchentrio:<br />
Die Begleitung besteht nur aus zwei Violinen<br />
und Basso continuo, die Viola wird ausgespart; die<br />
zweite Violine wird daher in der Regel selbständiger<br />
und in tieferer Lage als gewöhnlich geführt.<br />
Die meisten der Kirchenkompositionen waren für<br />
die Aufführung im Salzburger Dom bestimmt.
4 <strong>Mozart</strong> im Gottesdienst und im Konzertsaal<br />
Dort sind sie mit großem Orchester, professionellen<br />
männlichen Sängern (Frauen waren als Ausführende<br />
auch für die Sopran- und Altpartien nicht<br />
zugelassen), drei Posaunen zur Verstärkung der<br />
tieferen Chorstimmen und zwei Orgeln von den<br />
vier Emporen, die die Vierung umrahmen, mit einzigartiger<br />
Wirkung erklungen. Dieselben Werke<br />
wurden aber auch in der Stiftskirche St. Peter mit<br />
einem nach Zahl und Vermögen der Aufführenden<br />
bescheidenen Ensemble zur Aufführung gebracht.<br />
Beliebt waren <strong>Mozart</strong>s Kompositionen im Stift zum<br />
Heiligen Kreuz in Augsburg, aber auch in den<br />
österreichischen und bayerischen Wallfahrtsorten<br />
und Klosterkirchen in der näheren und weiteren<br />
Umgebung Salzburgs.<br />
<strong>Mozart</strong>s Kirchenmusik steht – wie die seiner<br />
Zeitgenossen Joseph und Johann Michael Haydn –<br />
gewiss in Kontrast zum Ernst des Palestrina-Stils<br />
oder zur protestantischen Kirchenmusik eines<br />
Johann Sebastian Bach. Doch stand ihm bei Bedarf<br />
das ganze Repertoire kontrapunktischer Satztechniken<br />
zu Gebote, wie die fugierten Sätze, etwa das<br />
„Pignus futurae“ der Sakramentslitanei KV 125<br />
oder das Kyrie des Requiem zeigen. Seine Zeitgenossen<br />
haben sich an der eingängigen Melodik<br />
der Kirchenstücke erfreut; selbst in Klöstern hat<br />
man Stücke aus seinen Opern mit lateinischen<br />
Texten versehen. Um 1820 war bereits ein großer<br />
Teil seiner Kirchenmusik im Druck erschienen.<br />
Spätere Generationen haben <strong>Mozart</strong> dann in<br />
ihrem Kampf um die einzig „wahre Kirchenmusik“<br />
den nötigen Ernst und mit Hinweis auf seine<br />
Mitgliedschaft in der Freimaurerloge eine echte<br />
Verwurzelung im Katholizismus abgesprochen –<br />
sicherlich zu Unrecht, denn die Freimaurerloge<br />
diente <strong>Mozart</strong> in erster Linie zur Pflege sozialer<br />
Kontakte (und sicherte ihm manches Darlehen von<br />
Logenbrüdern), und von Oberflächlichkeit und<br />
fehlendem Engagement kann nicht die Rede sein.<br />
Durch die strikte Befolgung der liturgischen<br />
Texte, die vollständig und ohne eigenmächtige<br />
Eingriffe wiedergegeben sind, sowie den überschaubaren<br />
Aufführungsapparat steht einer Verwendung<br />
von <strong>Mozart</strong>s Messen im Gottesdienst<br />
nichts im Wege. Dabei kann sich gerade die Kürze<br />
der Missae breves in unserer schnelllebigen Zeit als<br />
Vorteil erweisen. Leider fehlen heute oft die Mittel,<br />
um auch Vespergottesdienste und Andachten mit<br />
großer Kirchenmusik auszustatten, sodass manche<br />
seiner schönsten Kirchenkompositionen weitgehend<br />
unbekannt sind. Hierzu zählen die Vespern<br />
und Litaneien, die sich im 18. Jahrhundert besonderer<br />
Beliebtheit erfreuten. Sie würden es ebenso<br />
wie die Kantate Davide penitente, die aus der<br />
unvollendeten c-Moll-Messe hervorgegangen ist,<br />
verdienen, wenigstens in Kirchenkonzerten verstärkt<br />
aufgeführt zu werden, wie dies für das<br />
Requiem oder die Motette Exsultate jubilate seit<br />
langem gilt. Der Theologe Karl Barth hat einmal<br />
das geflügelte Wort geprägt, dass die Engel im<br />
Himmel vor Gottvater Bach spielen würden, wenn<br />
sie aber ganz unter sich seien, lieber <strong>Mozart</strong>.<br />
Auf Erden sieht es wohl kaum anders aus.<br />
Missa in c KV 139<br />
„Waisenhausmesse“<br />
Erste Seite der autographen<br />
Partitur (Staatsbibliothek<br />
zu Berlin, Preußischer<br />
Kulturbesitz; Abbildung<br />
in Carus 40.614)
Die Stuttgarter <strong>Mozart</strong>-Ausgaben haben eine<br />
lange, fast bis an den Beginn der Verlagsgeschichte<br />
zurückreichende Tradition. Sie legen das Vokalwerk<br />
<strong>Mozart</strong>s in kritischen Neuausgaben vor, die<br />
den Intentionen des Komponisten ebenso wie den<br />
Anforderungen unserer Zeit in gleicher Weise entsprechen.<br />
Der Schwerpunkt liegt auf dem geistlichen<br />
Werk, doch werden in jüngerer Zeit auch<br />
ausgewählte weltliche Vokalwerke vom Lied bis<br />
zur einaktigen Oper zur Edition vorbereitet.<br />
Ziele der Stuttgarter <strong>Mozart</strong>-Ausgaben<br />
Die Urtextidee<br />
<strong>Mozart</strong>s Werke werden entsprechend den Vorstellungen<br />
des Komponisten wiedergegeben. Als<br />
Quellen können fast immer dessen Eigenschriften<br />
herangezogen werden. In anderen Fällen werden<br />
die ältesten erreichbaren Handschriften kritisch<br />
auf ihren Quellenwert geprüft. Eingriffe des<br />
Herausgebers bleiben auf das Notwendigste<br />
begrenzt und werden klar kenntlich gemacht.<br />
Kompetenz und Aktualität<br />
Die Partituren werden von anerkannten <strong>Mozart</strong>-<br />
Experten herausgegeben und berücksichtigen<br />
den neuesten Stand der Forschung.<br />
Klare Struktur<br />
Die Ausgaben enthalten ein informatives, mehrsprachiges<br />
Vorwort mit Hinweisen zur Edition und<br />
zu aufführungspraktischen Fragen. Der Kritische<br />
Bericht bietet eine Beschreibung der für die Edition<br />
verwendeten Quellen sowie in der Regel ein Verzeichnis<br />
der Lesarten.<br />
Stuttgarter <strong>Mozart</strong>-Ausgaben 5<br />
Stuttgarter <strong>Mozart</strong>-Ausgaben: Wissenschaft für die Praxis<br />
Die derzeit aktuellste Urtext-Ausgabe von <strong>Mozart</strong>s geistlicher Musik<br />
Praxisnähe<br />
Spielbare Klavierauszüge, Taschenpartituren<br />
zum Studium<br />
Aufführungsmaterial<br />
Alle Werke – nicht nur die gängigen – sind<br />
mit vollständigem Aufführungsmaterial<br />
käuflich erhältlich. Hierzu gehören<br />
– Klavierauszüge<br />
– Chorpartituren<br />
– Orchesterstimmen mit Stichnoten<br />
und guten Wendestellen<br />
– eine in der Praxis erprobte<br />
Generalbassaussetzung<br />
– Studienpartituren der 20 wichtigsten Werke<br />
Carus-Notenstichqualität<br />
Ein ästhetisches Druckbild, gepaart mit Idealismus,<br />
Herausgeberkompetenz und verlegerischer Sorgfalt<br />
machen die Carus-Editionen auch zu einem optischen<br />
Genuss – und das zu günstigen Preisen.<br />
Hinweis<br />
Die Werke <strong>Mozart</strong>s werden nach dem Köchel-<br />
Verzeichnis (KV) gezählt, das Ludwig Ritter von<br />
Köchel 1862 als Chronologisch-thematisches<br />
Verzeichnis sämtlicher Tonwerke <strong>Wolfgang</strong> Amadé<br />
<strong>Mozart</strong>s herausgab. Gerade auf dem Gebiet der<br />
Kirchenmusik wurden manche Stücke seither als<br />
Fehlzuschreibungen erkannt. Auf Grund stilistischer<br />
und quellenkundlicher Forschungen haben sich für<br />
viele frühe Werke z. T. gravierende Neudatierungen<br />
ergeben. Spätere Auflagen ( 2 1905 hrsg. von Paul<br />
Graf Waldersee; 3 1937 hrsg. von Alfred Einstein,<br />
Vetter des berühmten Physikers, 6 1964 herausgegeben<br />
von Franz Giegling, Alexander Weinmann<br />
und Gerd Sievers) haben Zusatznummern eingeführt,<br />
um die Neuerkenntnisse in Fragen der<br />
Echtheit und Datierung zu berücksichtigen. Sie<br />
haben sich aber in der Praxis nicht durchgesetzt<br />
und werden hier nur in Klammern hinzugefügt.
6 Studienpartituren<br />
Studienpartituren<br />
Sämtliche Messen und Vespern im Urtext<br />
der Stuttgarter <strong>Mozart</strong>-Ausgabe<br />
Sämtliche Messen und Vespern<br />
20 Studienpartituren im eleganten Schuber<br />
über 2.000 Seiten 51.000<br />
<strong>Mozart</strong> auf dem neuesten Stand<br />
der Musikforschung!<br />
Zum <strong>Mozart</strong> Jubiläums-Jahr 2006 erscheinen<br />
<strong>Mozart</strong>s wichtigste geistliche Vokalwerke in<br />
einer hochwertigen Sonderedition. Die neuen<br />
Studienpartituren dieses Schubers enthalten alle<br />
Messen, auch das Requiem, und die beiden<br />
Vespern. Die 20-bändige Ausgabe entspricht<br />
dem Urtext der „Stuttgarter <strong>Mozart</strong>-Ausgabe“.<br />
Die Partituren sind in den letzten Jahren kritisch<br />
ediert worden und konnten deshalb wichtige<br />
Quellenfunde berücksichtigen, welche beim<br />
Erscheinen der Bände der Neuen <strong>Mozart</strong> Ausgabe<br />
noch nicht zugänglich waren. Jeder Band enthält<br />
ein ausführliches Vorwort, welches über deren<br />
Entstehungsgeschichte, Besetzungen, Quellenlage<br />
und Aufführungsgeschichte informiert.<br />
Einführungspreis<br />
gültig bis 31. März 2006: 99.00 €<br />
ab 1. April 2006: 149.00 €<br />
Einzelpreis der 20 Ausgaben: 252.80 €<br />
Inhalt<br />
KV 49 Missa brevis in G<br />
KV 65 Missa brevis in d<br />
KV 66 Missa in C „Dominicus-Messe“<br />
KV 139 Missa in c „Waisenhausmesse“<br />
KV 140 Missa brevis in G<br />
KV 167 Missa in C „Trinitatismesse“<br />
KV 192 Missa brevis in F<br />
„Kleine Credomesse“<br />
KV 194 Missa brevis in D<br />
KV 220 Missa in C „Spatzenmesse“<br />
KV 257 Missa in C „Große Credomesse“<br />
KV 258 Missa in C „Spaur-Messe“<br />
KV 259 Missa in C „Orgelsolomesse“<br />
KV 262 Missa longa in C<br />
KV 275 Missa brevis in B<br />
KV 317 Missa in C „Krönungsmesse“<br />
KV 337 Missa solemnis in C<br />
KV 427 Missa in c (Rekonstruktion: Levin)<br />
KV 626 Requiem in d (Rekonstruktion: Levin)<br />
KV 321 Vesperae solennes de Dominica<br />
KV 339 Vesperae solennes de Confessore
Messen und Einzelsätze des Messordinariums
8 Messen und Einzelsätze des Messordinariums<br />
Messen und Einzelsätze<br />
des Messordinariums<br />
Die Messkomposition steht im Zentrum von<br />
<strong>Mozart</strong>s kirchenmusikalischem Schaffen. Keine<br />
zwei Messen gleichen sich, denn <strong>Mozart</strong> vermeidet<br />
Schematismus und gelangt selbst bei zeitlich<br />
nahe beieinander liegenden Werken immer wieder<br />
zu überraschenden Lösungen.<br />
Den altertümlichen stilus antiquus hat <strong>Mozart</strong><br />
vornehmlich in Studienwerken, wie dem Kyrie in<br />
G KV 89, angewendet. Für Kompositionen zu den<br />
gewöhnlichen Sonn- und Festtagen begnügte man<br />
sich mit dem stilus ordinarius, mit einem sachlichen<br />
und zweckgebunden Chor, bescheidenen vokalen<br />
Soli und einem kleinen Orchester.<br />
Nur bei den großen Festtagen wurden Pauken<br />
und Trompeten für den stilus solemnis herangezogen.<br />
Die Wertschätzung, die <strong>Mozart</strong>s Kirchenmusik<br />
in Salzburg erlebte, zeigt sich schon daran,<br />
dass die Mehrzahl von <strong>Mozart</strong>s Messen dem stilus<br />
solemnis zuzurechnen sind, also an hohen Festtagen<br />
aufgeführt wurden, obwohl er in der Hierarchie<br />
der Salzburger Kirchenkomponisten keineswegs<br />
an erster Stelle stand. Die solennen Messen<br />
lassen sich ihrerseits zwei Gruppen zuordnen: Die<br />
Missae breves befleißigen sich äußerster Konzentration<br />
und Kürze, während die Missae longae auf<br />
Aufführungsdauern von 45 Minuten und mehr<br />
abzielten. Die Grenzen sind freilich fließend,<br />
denn die als „Missa longa“ überschriebene<br />
Messe in C KV 262 ist mit einer Gesamtdauer<br />
von 25 Minuten nicht länger als die Missa brevis<br />
in B KV 275.<br />
Außer den vollendeten Werken gibt es eine<br />
Reihe von Einzelsätzen des Messordinariums. Ein<br />
Teil von ihnen blieb Fragment, doch viele davon<br />
wurden bereits im frühen 19. Jahrhundert von<br />
Freunden und Verehrern <strong>Mozart</strong>s ergänzt, um<br />
sie für die Praxis zu „retten“. Da die Messen<br />
nicht am Stück musiziert wurden, sondern an<br />
entsprechender Stelle der Liturgie eingebunden<br />
waren, ist es durchaus denkbar, Einzelsätze passender<br />
Tonart und Charakters gegeneinander auszutauschen;<br />
Leopold <strong>Mozart</strong> berichtet einmal von<br />
einer Aufführung der Orgelsolomesse KV 259,<br />
bei der das Kyrie der sogenannten Spaur- oder<br />
Leopold <strong>Mozart</strong> (1719 – 1787), <strong>Mozart</strong>s Vater<br />
Ölbild, ca. 1765, Salzburg, <strong>Mozart</strong>-Museum<br />
Piccolomini-Messe KV 258 entlehnt war.<br />
Auf diese Weise lassen sich die überlieferten<br />
Einzelsätze in den Gottesdienst integrieren.<br />
Die frühen Messen<br />
Das Verzeichnisz alles desjenigen was dieser<br />
12jährige Knab seit seinem 7ten Jahre componiert,<br />
und in originali kann aufgezeiget werden,<br />
das Leopold <strong>Mozart</strong> seiner Beschwerde an Kaiser<br />
Joseph II. über die Intrigen, die die Aufführung der<br />
Opera buffa La finta semplice KV 51 verhinderten,<br />
beilegte, nennt an Kirchenwerken „Ein Oratorium<br />
von 5 singenden Personen“ (Die Schuldigkeit des<br />
ersten und fürnehmsten Gebotes KV 35) „Eine<br />
Cantata zum heiligen Grab Christi“ (Grabmusik<br />
KV 42), ein „kurzes Stabat mater à 4 Voci ohne<br />
Instrumente“ (KV 33c, verschollen), ein Veni sancte<br />
spiritus KV 47, eine „große Messe … mit zwei<br />
Violen, vier Clarinis“ (KV 139), eine kleinere Messe<br />
(KV 47), und ein „großes Offertorium“ (KV 117) –<br />
und lässt dabei Stücke wie das Pariser Kyrie KV 33<br />
unerwähnt. Im Jahre 1769 kamen die Missa brevis<br />
in d KV 65 und die C-Dur-Messe KV 66 hinzu.
Unter Anleitung und mit Hilfe des Vaters sind<br />
erstaunliche Werke entstanden: Die Messe in c<br />
KV 139 mit dem Offertorium KV 117 durfte <strong>Mozart</strong><br />
– als Entschädigung für die nicht zustande<br />
gekommene Aufführung der Finta semplice – zur<br />
Einweihung der neuen Wiener Waisenhauskirche<br />
schreiben. Die Aufführung fand in Anwesenheit<br />
der kaiserlichen Familie statt. Mit großer Liebe ist<br />
auch die Dominicus-Messe KV 66 gestaltet, die<br />
<strong>Mozart</strong> für die Primiz (erste Lesung der heiligen<br />
Messe) eines Freundes der Familie, Dominicus<br />
Cajetan Hagenauer, am 15. Oktober 1769 schrieb;<br />
später, wahrscheinlich 1773, hat <strong>Mozart</strong> die<br />
Bläserbegleitung der Messe um Oboen (alternierend<br />
mit Flöten), Hörner und zwei weitere Trompeten<br />
erweitert. Einen Sonderfall bildet die Missa<br />
in G KV 140, die sich durch ihren pastoralen<br />
Charakter von den übrigen Jugendwerken<br />
Messen und Einzelsätze des Messordinariums 9<br />
Kyrie der Missa brevis in G KV 49<br />
Erste Seite der autographen Partitur, Beischrift Missa brevis ... di <strong>Wolfgang</strong> <strong>Mozart</strong> 1768 in Wien von der Hand<br />
des Vaters Leopold <strong>Mozart</strong> (Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz; Abbildung in Carus 40.621)<br />
abhebt. Für ihre Echtheit scheint eine früh<br />
einsetzende Überlieferung unter <strong>Mozart</strong>s<br />
Namen zu sprechen, doch sind aus stilistischen<br />
Gründen des öfteren auch Zweifel an der<br />
Echtheit des Werkes erhoben worden.<br />
Missa brevis in G KV 49 (47 d )<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Vl, Va, Bc, [3 Trb]<br />
18 min 40.621<br />
Missa brevis in d KV 65 (61 a )<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Vl, Bc, [3 Trb]<br />
15 min 40.622<br />
Missa in C „Dominicus-Messe“ KV 66<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Fl, 2 Ob, 2 Cor,<br />
2 Ctr, 2 Tr, Timp, 2 Vl, 2 Va, Bc, [3 Trb]<br />
43 min 40.613
10 Die Missae breves<br />
Missa in c „Waisenhausmesse“ KV 139 (114 a )<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Ob, 2 Ctr,<br />
2 Tr, 3 Trb, Timp, 2 Vl, 2 Va, Bc<br />
41 min 40.614<br />
Missa brevis in G „Pastoralmesse“<br />
KV 140 (Anh. 235 d )<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Vl, Bc, [3 Trb]<br />
17 min 40.623<br />
Kyrie in F KV 33<br />
Coro SATB, 2 Vl, Va, Bc / 2 min 40.035<br />
Coro SATB, Org (arr) in 40.036/03<br />
Kyrie in G KV 89 (73 k )<br />
Canon ad unisonum / Kanon a 5<br />
4 min 40.036/10<br />
Kyrie in d KV 90<br />
Coro SATB, Bc / 2 min 40.036/20<br />
in 40.036/03<br />
Missa brevis in d KV 65<br />
Titelblatt der Stimmenkopie aus dem Dominikanerkloster<br />
Heilig Kreuz, Augsburg. Der Augsburger Stimmensatz,<br />
eine gewissenhafte Abschrift nach dem Autograph,<br />
war ursprünglich als Aufführungsmaterial für den<br />
Salzburger Dom bestimmt (Abbildung in Carus 40.622).<br />
Die Missae breves<br />
Mit wenigen Ausnahmen – der Trinitatismesse<br />
KV 167 und der Missa longa KV 262 – gehören<br />
<strong>Mozart</strong>s Messen der Salzburger Zeit ab 1772 dem<br />
Typus der Missa brevis an. In einem – im Original<br />
italienischen – Brief berichtet <strong>Mozart</strong> am 4. September<br />
1776 seinem Mentor Giovanni Battista<br />
Martini über die vom Fürsterzbischof zelebrierten<br />
Pontifikalämter: „Unsere Kirchenmusik unterscheidet<br />
sich sehr von der in Italien, um so mehr, da<br />
eine Messe mit Allem – dem Kyrie, Gloria, Credo,<br />
Epistelsonate, dem Offertorium oder auch einer<br />
Motette, Sanctus und Agnus Dei – ja selbst die<br />
allersolenneste, wenn der Fürst die Messe selbst<br />
hält, nicht länger als drei Viertelstunden dauern<br />
darf. Es bedarf eines besonderen Studiums für<br />
diese Art der Komposition, und zwar deshalb,<br />
weil es eine Messe mit vollem Instrumentarium<br />
– Kriegstrompeten und Pauken – sein muss.“<br />
<strong>Mozart</strong>s Brief wird oft als Kritik an der Amtsführung<br />
des Grafen Hieronymus Colloredo gedeutet,<br />
der die Nachfolge des am 16. Dezember 1771<br />
verstorbenen Sigismund von Schrattenbach angetreten<br />
hatte. Ähnliche Regeln galten aber auch andernorts.<br />
Dies ändert aber nichts daran, dass die<br />
Regelung den Komponisten zu äußerster Konzentration<br />
zwang, denn die Dauer der Messkomposition<br />
selbst durfte mit Rücksicht auf die übrigen<br />
Bestandteile der Liturgie 25 Minuten nicht überschreiten.<br />
Eine besondere Herausforderung stellten<br />
die textreichen Sätze Gloria und Credo dar, die<br />
auf diese Weise wenig Raum zu einer detaillierten<br />
Textausdeutung boten. Gewöhnlich wird nur das<br />
„Incarnatus est“ durch einen langsamen Adagio-<br />
Satz von der Umgebung abgesondert und hierdurch<br />
besonders hervorgehoben. Gelegentlich<br />
behalf sich <strong>Mozart</strong> mit Verschränkungen, bei<br />
denen unterschiedliche Texte gleichzeitig erklangen.<br />
Doch ging er nicht so weit wie mancher<br />
seiner Zeitgenossen, der zur Zeitersparnis alle<br />
vier Chorstimmen mit unterschiedlichen Texten<br />
bedachte oder das Credo mit dem „Incarnatus<br />
est“ einfach abbrach.
Missa in C „Trinitatismesse“ KV 167<br />
Coro SATB, 2 Ob, 2 Ctr, 2 Tr, Timp, 2 Vl, Bc,<br />
[3 Trb] / 28 min 40.615<br />
zugehörige Kirchensonate KV 278, siehe S. 26<br />
Missa brevis in F „Kleine Credomesse“<br />
KV 192 (186 f )<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Vl, Bc, [2 Ctr, 3 Trb]<br />
21 min / � 40.624<br />
Die Missae breves 11<br />
Missa in C KV 258 „Spaur-Messe“. Erste Seite der autographen Partitur mit dem Titel, vermutlich in der Handschrift<br />
Leopold <strong>Mozart</strong>s (Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz; Abbildung in Carus 40.627)<br />
Missa brevis in D KV 194 (186 h )<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Vl, Bc, [3 Trb]<br />
18 min / � 40.625<br />
Missa in C „Spatzenmesse“ KV 220 (196 b )<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Ctr, Timp, 2 Vl, Bc,<br />
[3 Trb] / 18 min 40.626
12 Die späten Messen<br />
Missa in C „Große Credomesse“ KV 257<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Ob, 2 Ctr, 3 Trb, Timp,<br />
2 Vl, Bc / 27 min 40.616<br />
Missa in C „Spaur-Messe“ oder<br />
„Piccolomini-Messe“ KV 258<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Ctr, Timp, 2 Vl, Bc,<br />
[2 Ob, 3 Trb] / 20 min 40.627<br />
Missa in C „Orgelsolomesse“ KV 259<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Ctr, Timp, 2 Vl,<br />
Org solo, Bc, [2 Ob, 3 Trb] / 13 min 40.628<br />
zugehörige Kirchensonate KV 263 siehe S. 26<br />
Missa longa in C KV 262 (246 a )<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Ob, 2 Cor, 2 Ctr,<br />
Timp, 2 Vl, Bc, [3 Trb] / 25 min 51.262<br />
Die vorliegende Ausgabe der Missa longa<br />
KV 262 basiert auf dem im 2. Weltkrieg<br />
verschollenen und erst 1980 in Krakau<br />
wieder aufgefundenen Autograph der<br />
Messe. Sie bietet erstmals einen kritischen<br />
Vergleich zwischen dem teilautographen<br />
Salzburger Stimmensatz der Messe und<br />
<strong>Mozart</strong>s Partitur, der nicht nur zur Präzisierung<br />
bisher edierter Lesarten, sondern<br />
auch zu neuen Erkenntnissen in Dynamik<br />
und Artikulation führte.<br />
Missa brevis in B KV 275 (272 b )<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Vl, Bc, [3 Trb]<br />
24 min 40.629<br />
Hosanna in G KV 223 (166 e )<br />
Coro SATB, 2 Vl, Va, Bc / 1,5 min 40.034<br />
Coro SATB, Org (Pfte), Bc (arr) in 40.036/03<br />
Die späten Messen<br />
Die Reise nach Mannheim und Paris in den<br />
Jahren 1777 und 1778, die <strong>Mozart</strong> in Begleitung<br />
der Mutter mit großen Erwartungen angetreten<br />
hatte, endete mit einem Fiasko. Ihm war es nicht<br />
gelungen, sich einen Opernauftrag oder eine feste<br />
Anstellung zu verschaffen; die Mutter war in Paris<br />
verstorben. So ist es ihm nicht zu verdenken, dass<br />
er nur ungern in den Salzburger Dienst zurückkehrte.<br />
Sein Posten als Konzertmeister war längst<br />
vergeben, so dass er nun als Hoforganist angestellt<br />
wurde. <strong>Mozart</strong> arrangierte sich aber rasch mit den<br />
neuen Verhältnissen und schuf mit den C-Dur-<br />
Messen KV 317 und 337 sowie den Vesperkompositionen<br />
KV 321 und 339 vier Werke von außerordentlicher<br />
Schönheit. Für Salzburg bestimmt,<br />
aber bereits in Wien entstanden, ist auch die<br />
Missa in c KV 427.<br />
<strong>Mozart</strong> unternahm noch einzelne Anläufe der<br />
Messkomposition, doch ohne festen Auftrag fehlte<br />
ihm der Antrieb, bereits konzipierte Werke fertig<br />
zu stellen, wie er einmal in einem Brief an den<br />
Vater aus Mannheim einräumte. Nachdem er<br />
zuvor mehrfach von einem Messenprojekt für den<br />
Kurfürsten Karl Theodor von der Pfalz geschrieben<br />
hatte, berichtet er am 28. Februar 1778: „Ach,<br />
wenn nur der Kurfürst aus Bayern nicht gestorben<br />
wäre, so hätte ich die Messe ausgemacht und sie<br />
produziert; das hätte ein großes Aufsehen hier<br />
gemacht. Ich war just recht aufgelegt dazu.“<br />
Erhalten ist nur das fast vollendete Kyrie in Es<br />
KV 322. Zu den Messsätzen der Wiener Zeit gehören<br />
schließlich das großartige Kyrie in d KV 341<br />
(früher irrtümlich als „Münchner Kyrie“ bezeichnet<br />
und mit dem dortigen Aufenthalt bei der Aufführung<br />
des Idomeneo in Verbindung gebracht)<br />
sowie das (wie KV 322) ebenfalls von Abbé Maximilan<br />
Stadler ergänzte Fragment eines Kyrie<br />
in C KV 323. Weitere Fragmente – ein vielleicht<br />
zu KV 323 gehöriges Gloria in C KV Anh. 20<br />
(KV 323 a ), ein Kyrie in G KV Anh. 16 (196 a ) und<br />
ein Kyrie in D KV Anh. 14 (KV 422 a ) – sind zu<br />
kurz, als dass sie bereits in den Jahrzehnten nach<br />
<strong>Mozart</strong>s Tod ergänzt und veröffentlicht wurden.
Missa in C „Krönungsmesse“ KV 317<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Ob, 2 Cor,<br />
2 Ctr, Timp, 2 Vl, Bc, [3 Trb] / 25 min 40.618<br />
zugehörige Kirchensonate KV 329 siehe S. 26<br />
<strong>Mozart</strong>s Missa in C KV 317 zählt zu den<br />
beliebtesten und am meisten aufgeführten<br />
Werken ihrer Gattung. Das in vieler Hinsicht<br />
aufschlussreiche Autograph der Messe galt<br />
nach dem Zweiten Weltkrieg als verschollen,<br />
befindet sich jedoch, wie erst Ende der<br />
1970er Jahre bekannt wurde, in der an<br />
musikalischen Schätzen reichen Biblioteka<br />
Jagiellońska in Krakau. Nach dieser einzigen<br />
zweifelsfrei authentischen Quelle hat der<br />
Herausgeber Ulrich Leisinger seine Edition<br />
erstellt, wobei im Kritischen Bericht eine<br />
frühe Stimmenabschrift (Fügerl) ergänzend<br />
mit ausgewertet wurde.<br />
Kyrie in Es KV 322 (296 a )<br />
(Fragment, ergänzt von Maximilian Stadler)<br />
Coro SATB, 2 Ob, 2 Fg, 2 Cor, 2 Tr, Timp, 2 Vl,<br />
Va, Bc in Vorbereitung 51.322<br />
Missa solemnis in C KV 337<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Ob, 2 Fg, 2 Ctr, Timp,<br />
2 Vl, Bc, [3 Trb] / 22 min 40.619<br />
zugehörige Kirchensonate KV 336 siehe S. 26<br />
Kyrie in C KV 323 (KV Anh 15)<br />
(Fragment, ergänzt von Maximilian Stadler)<br />
Coro SATB, 2 Ob, 2 Fg, 2 Ctr, Timp, 2 Vl,<br />
Va, Bc in Vorbereitung 51.323<br />
Kyrie in d „Münchner Kyrie“ KV 341 (368 a )<br />
Coro SATB, 2 Fl, 2 Ob, 2 Clt, 2 Fg, 4 Cor, 2 Tr,<br />
Timp, 2 Vl, Va, Bc, [3 Trb] / 6 min 40.037<br />
Missa in c KV 427, siehe S. 15<br />
Die späten Messen 13<br />
Missa in c KV 427, Sanctus-Hosanna, T. 47 – 49 (Klavierauszug, Carus 51.427/03)<br />
Rekonstruktion des doppelchörigen „Hosanna“, basierend auf der Abschrift von Pater Matthäus Fischer.<br />
Die gekennzeichneten Passagen markieren die Ergänzung von Robert D. Levin.
14 c-Moll-Messe und Requiem<br />
Fragment und Ergänzung:<br />
c-Moll-Messe und Requiem<br />
Die c-Moll-Messe und das Requiem gehören<br />
nicht nur zu den schönsten, sondern auch zu<br />
den geheimnisvollsten Werken <strong>Mozart</strong>s. <strong>Mozart</strong><br />
scheint in der Zeit der Verliebtheit mit Constanze<br />
das Gelübde einer Messkomposition abgelegt zu<br />
haben, wenn es ihm gegen die massiven Widerstände<br />
ihrer Familie gelänge, sie als Braut heimzuführen.<br />
Wir wissen nicht, was die Fertigstellung<br />
des Torsos verhindert hat. Das Credo bricht nach<br />
den ersten beiden Sätzen ab, wobei diese auch nur<br />
unvollständig überliefert sind. Die Originalpartitur<br />
von Sanctus-Hosanna und Benedictus ging verloren,<br />
das Agnus Dei fehlt vollständig. Teile des<br />
Werkes wurden offenbar am 23. Oktober 1783<br />
in St. Peter in Salzburg – mit Constanze, die den<br />
schwierigen Part wohl kaum bewältigt haben dürfte,<br />
als Sopransolistin (im Unterschied zum Dom<br />
waren in St. Peter Frauen als Ausführende zugelassen)<br />
– aufgeführt, wobei <strong>Mozart</strong> die fehlenden<br />
Sätze wahrscheinlich aus älteren eigenen Messkompositionen<br />
in C-Dur ergänzt hat. Die neue Ergänzung<br />
von Robert D. Levin, die am 15. Januar<br />
2005 in der Carnegie Hall in New York zum ersten<br />
Mal erklungen ist, greift auf <strong>Mozart</strong>s Skizzen zur<br />
c-Moll-Messe zurück und schöpft Anregungen aus<br />
der Kantate Davide penitente KV 469, in die <strong>Mozart</strong><br />
die Messe zwei Jahre später überführt hatte.<br />
Die Geschichte um die Entstehung des Requiem<br />
ist von Anekdoten und Legenden umrankt. Alles<br />
Geheimnisvollen entkleidet stellt sich die Geschichte<br />
des Requiem so dar: Graf Franz von Walsegg-<br />
Stuppach war ein musikalischer Amateur, der sich<br />
gerne als Komponist ausgab und in Ermangelung<br />
eigener Fähigkeiten Werke bei anderen Meistern<br />
zum exklusiven Gebrauch in Auftrag gab. Hatte<br />
er die Kompositionen erhalten, überklebte er die<br />
Titelseiten oder schrieb sie ab und ließ sie in seinen<br />
Hausmusiken aufführen. Am 14. Februar 1791<br />
war seine junge Frau verstorben, deren Andenken<br />
er ehren wollte. Zum Gedächtnis ihres Todes gab<br />
er bei <strong>Mozart</strong> ein Requiem in Auftrag. Überlastung<br />
durch die Komposition und Aufführung von La<br />
Clemenza di Tito und Die Zauberflöte und ein<br />
akuter Infekt führten zum Zusammenbruch und<br />
Tod des Komponisten nach kurzer Krankheit.<br />
<strong>Mozart</strong> am Klavier, unvollendetes Ölgemälde von<br />
Joseph Lange, 1789 (<strong>Mozart</strong> Museum Salzburg)<br />
Postkarte Carus 40.390/10<br />
<strong>Mozart</strong>, der bereits die Hälfte des großzügigen<br />
Honorars, als Anzahlung erhalten hatte, hinterließ<br />
seiner Frau erhebliche Schulden; Constanze sah<br />
sich daher genötigt, das Werk abzuliefern und<br />
wandte sich an Freunde <strong>Mozart</strong>s, mit der Bitte,<br />
das Fragment fertig zu stellen. Nach zwei gescheiterten<br />
Versuchen kam die Aufgabe an <strong>Mozart</strong>s<br />
Schüler Franz Xaver Süßmayr, der das Requiem<br />
in der heute bekannten Form abschloss. Dabei<br />
standen ihm heute verlorenes Werkstattmaterial,<br />
vielleicht auch mündliche Anweisungen <strong>Mozart</strong>s<br />
zur Verfügung. Diese Version ist heute noch am<br />
bekanntesten, sie steht <strong>Mozart</strong> zweifellos historisch<br />
am nächsten. In einer Neuausgabe wird<br />
Süßmayrs Fassung getreu nach den Originalquellen<br />
wiedergegeben. Kaum zu übersehen sind<br />
jedoch gewisse kompositorische Schwächen in den<br />
von Süßmayr vollendeten und hinzukomponierten<br />
Teilen. Der Carus-Verlag bietet daher mit der<br />
Ausgabe von Robert D. Levin (1991) auch eine<br />
Rekonstruktion des von <strong>Mozart</strong> unvollständig<br />
Hinterlassenen und eine neue Ergänzung der<br />
komplett fehlenden Teile, die die Eigenheiten<br />
von <strong>Mozart</strong>s Personalstil wohl getreuer widerspiegelt,<br />
als es die Zeitgenossen vermochten.
Missa in c KV 427 (417 a )<br />
Soli SSTB, Coro SATB/SATB, Fl, 2 Ob, 2 Fg,<br />
2 Cor, 2 Ctr, 3 Trb, Timp, 2 Vl, Va, Bc<br />
Rekonstruktion und Ergänzung<br />
Robert D. Levin (2004) / 80 min 51.427<br />
Die Messe in c-Moll KV 427, <strong>Mozart</strong>s<br />
„Große Messe“, ist ein Torso – ein Umstand,<br />
der gerade angesichts der Monumentalität<br />
dieses Werkes äußerst bedauerlich<br />
ist. Robert D. Levin hat eine Rekonstruktion<br />
dieser Messe, die in <strong>Mozart</strong>s kirchenmusikalischem<br />
Schaffen einen herausragenden<br />
Platz einnimmt, vorgenommen.<br />
Der Carus-Verlag Stuttgart legt rechtzeitig<br />
zu <strong>Mozart</strong>s 250. Geburtstag diese wichtige<br />
Rekonstruktion vor und ermöglicht es damit,<br />
dieses zentrale kirchenmusikalische Werk als<br />
liturgisch vollständige und abendfüllende<br />
Messe aufzuführen.<br />
Bei Robert D. Levins Fassung handelt es<br />
sich um die Rekonstruktion einer liturgisch<br />
kompletten Messe. Die fehlenden Stimmen<br />
im Eingangschor aus dem Credo und des<br />
nachfolgenden Satzes „Et incarnatus est“<br />
wurden ergänzt, die Doppelchörigkeit im<br />
Sanctus-Hosanna wiederhergestellt. Darüber<br />
hinaus ergänzte Levin die restlichen Credo-<br />
Sätze sowie das Agnus Dei. Dabei griff er<br />
auf das überlieferte Skizzenmaterial von<br />
1783 und auf Sätze aus Davide penitente<br />
zurück. Weiterhin verwendete er musikalisches<br />
Material aus der c-Moll-Messe, so<br />
etwa aus dem Kyrie-Fugato und dem<br />
Credo, um die innere Einheit des Werkes<br />
zu gewährleisten.<br />
Die etwa 25 Minuten zusätzlicher Musik<br />
stützen sich streng auf musikalisches Material,<br />
das aus <strong>Mozart</strong>s Feder stammt. Levins<br />
Umgang mit den einzelnen Sätzen wird im<br />
Kritischen Bericht der Ausgabe genau aufgeschlüsselt,<br />
darüberhinaus schließt die<br />
Ausgabe eine kritische Edition der vollständig<br />
von <strong>Mozart</strong> vorliegenden Messensätze<br />
mit ein.<br />
c-Moll-Messe und Requiem 15<br />
„... Robert Levins Arbeit mit <strong>Mozart</strong>s Messe ist<br />
eine Rekonstruktion, die der Entschlüsselung des<br />
genetischen Codes von <strong>Mozart</strong>s Genie gleichkommt.<br />
So etwas kann nur schaffen, wer wie<br />
die umfassend gebildeten Kantoren des achtzehnten<br />
Jahrhunderts imstande ist, in einer<br />
musikalischen Figur das gesamte kontrapunktische<br />
Entwicklungspotential zu erahnen, und<br />
wer Einfallsreichtum genug besitzt, sich in die<br />
Arbeitsweise eines außergewöhnlichen musikalischen<br />
Kopfes einzufühlen: eine wissenschaftlich<br />
fundierte Meisterleistung, die alle bisherigen<br />
Versuche einer Rekonstruktion des Werkes bei<br />
weitem übertrifft, seit <strong>Mozart</strong> die Arbeit an<br />
seiner Messe aufgab ...“<br />
<strong>Wolfgang</strong> Sandner (FAZ, 18.1.2005)<br />
Requiem in d KV 626<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Bassetthörner, 2 Fg,<br />
2 Ctr, 3 Trb, Timp, 2 Vl, Va, Bc / 50 min<br />
– Ergänzung von<br />
Franz Xaver Süßmayr 51.626<br />
– Ergänzung und Rekonstruktion von<br />
Robert D. Levin (1991) 51.626/50<br />
In Gemeinschaftausgaben<br />
mit Oxford University Press:<br />
Rekonstruktionen von Richard Maunder<br />
Missa in c KV 427 40.620<br />
Requiem in d KV 626 40.630
16 Die Messen und ihre Spitznamen<br />
Die Messen und ihre Spitznamen<br />
Zur Unterscheidung der Messen gleicher Tonart<br />
haben zum Teil schon die Mitglieder der <strong>Mozart</strong>familie<br />
Namen eingeführt, die sich meist auf Anlass<br />
oder Ort der Entstehung bezogen. Durch die<br />
Drucklegung zahlreicher Messen bestand auch im<br />
19. Jahrhundert bis zur Einführung des Köchel-<br />
Verzeichnisses im Jahr 1862 die Notwendigkeit<br />
zusätzlicher Attribute; diese bezogen sich dann<br />
meist auf äußere Kennzeichen der Kompositionen.<br />
Doch ist nicht für alle Werke die Herkunft der<br />
Namen bekannt. Nur die Messen, die erstmals<br />
durch die so genannte Alte Gesamtausgabe ab<br />
1877 bekannt geworden sind, blieben meist ohne<br />
Bezeichnung.<br />
Missa in C KV 66<br />
„Dominicus-Messe“<br />
Komponiert zur Primiz von Cajetan<br />
Hagenauer, der den Ordensnamen<br />
„Dominicus“ annahm<br />
Missa solemnis in c KV 139 (114 a )<br />
„Waisenhausmesse“<br />
Offenbar komponiert zur Einweihung der<br />
neuerbauten Waisenhauskirche in Wien<br />
Missa brevis in G KV 140<br />
„Pastoralmesse“<br />
Die Bezeichnung dürfte erst aus dem<br />
20. Jahrhundert stammen und bezieht sich<br />
auf den pastoralen Charakter<br />
Missa in C KV 167<br />
„Trinitatismesse“<br />
Komponiert zum Trinitatisfest/Dreifaltigkeitsfest<br />
(1. Sonntag nach Pfingsten) 1773<br />
Missa brevis in F KV 192 (186 f )<br />
„Kleine Credomesse“<br />
Das Credo basiert auf einer alten Credo-<br />
Intonation; siehe auch die umfangreichere<br />
Große Credomesse KV 257<br />
Missa in C KV 220 (196 b )<br />
„Spatzenmesse“<br />
Abgeleitet von den Vorschlagsmotiven<br />
der Violinen im Sanctus<br />
Missa in C KV 257<br />
„Große Credomesse“<br />
Abgeleitet von der mehrfachen Wiederholung<br />
des Bekenntnisses „Credo, credo“<br />
Missa in C KV 258<br />
„Spaur-Messe“ oder „Piccolomini-Messe“<br />
Die Herkunft des Namens „Piccolomini-<br />
Messe“ ist ungeklärt und scheint eher auf<br />
eine scherzhafte Verballhornung der Kürze<br />
des Werkes als auf das gleichnamige<br />
Geschlecht in Siena zurückzugehen.<br />
Die Bezeichnung „Spaur-Messe“ bezieht<br />
sich auf die Ordination (Priesterweihe) des<br />
Grafen Joseph von Spaur am 17. November<br />
1776, doch liegt möglicherweise eine<br />
Verwechslung mit KV 262 vor.<br />
Missa in C KV 259<br />
„Orgelsolomesse“<br />
Abgeleitet vom Orgelsolo im Benedictus<br />
Missa longa in C KV 262 (246 a )<br />
Originale Bezeichnung im Autograph;<br />
möglicherweise wurde diese Messe bei<br />
der Ordination des Grafen Spaur aufgeführt<br />
(vgl. KV 258)<br />
Missa in C KV 317<br />
„Krönungsmesse“<br />
Irrtümlich mit der Krönung Kaiser<br />
Leopolds II. zum Kaiser des Heiligen<br />
Römischen Reichs Deutscher Nation in<br />
Verbindung gebracht (in diesem Zusammenhang<br />
wohl erst 1804 bei der Krönung<br />
Kaiser Franz II. zum Kaiser von Österreich<br />
erklungen).<br />
Missa solemnis in C KV 337<br />
Originale Bezeichnung im Autograph<br />
Missa in c KV 427 (417 a )<br />
c-Moll-Messe<br />
Bezeichnung in Analogie zur h-Moll-Messe<br />
Johannn Sebastian Bachs geprägt
Oratorien und Kantaten<br />
Musik zum Offizium:<br />
Litaneien, Vesper, Antiphonen, Miserere, Te Deum<br />
Kleinere Kirchenwerke
18 Oratorien und Kantaten<br />
Oratorien und Kantaten<br />
„Die original spart ist 208 Seiten stark“, schreibt<br />
Leopold <strong>Mozart</strong> stolz über die autographe Partitur<br />
des Oratoriums Die Schuldigkeit des ersten und<br />
fürnehmsten Gebots KV 35, zu dem der 11-jährige<br />
<strong>Mozart</strong> den ersten Teil, Johann Michael Haydn<br />
und Cajetan Adlgasser den zweiten bzw. dritten<br />
Teil beisteuerten. Dem umständlichen Vorbericht<br />
des gedruckten Librettos nach „stellet man hierinnen<br />
einen zwar Anfangs lauen, nach den erkannten<br />
falschen Grundsätzen aber des Weltgeistes,<br />
gelehrten und zur Tugend wohlgeneigten Christen<br />
vor. In dem ersten wird das Gedächtnis und der<br />
Verstand desselben durch den unermüdeten und<br />
liebesvollen Eifer des christlichen Tugendgeistes<br />
unter dem Beistand göttlicher Barmherzigkeit und<br />
Gerechigkeit beschäftiget“.<br />
Sein Oratorium La Betulia liberata KV 118 aus<br />
der Zeit um 1771 nach dem Erfolgslibretto des<br />
Pietro Metastasio hat <strong>Mozart</strong> hoch geschätzt. Er<br />
ließ es sich nach Wien nachschicken und hat es<br />
möglicherweise um 1786 mit – heute verschollenen<br />
Änderungen? – noch einmal aufgeführt.<br />
Die Grabmusik KV 42 gehört noch ganz barocken<br />
Passionstraditionen an. Leopold <strong>Mozart</strong> beschreibt<br />
es als „Eine Cantate zum heiligen Grab<br />
von 2 singenden Personen, mit 2 Arien, Recitativen<br />
und Duetto“. Das um 1767 entstandene<br />
Werk wurde einige Jahre später um ein weiteres<br />
Rezitativ und einen Schlusschor „Jesu, wahrer<br />
Gottessohn“ erweitert.<br />
Die italienische Kantate Davide penitente<br />
KV 469 ist zu Unrecht fast vergessen. <strong>Mozart</strong> verfertigte<br />
sie für ein Konzert der Tonkünstler-Societät<br />
in Wien. Der Kantate liegen Kyrie und Gloria der<br />
c-Moll-Messe zu Grunde, die <strong>Mozart</strong> um zwei im<br />
März 1785 komponierte Arien ergänzte. Als Textdichter<br />
gilt Lorenzo da Ponte, der spätere Librettist<br />
von Le nozze di Figaro, Don Giovanni und Così<br />
fan tutte.<br />
Kantatenartige Züge weisen auch die Solomotetten<br />
auf. Am bekanntesten ist heute die<br />
Motette Exsultate jubilate, die <strong>Mozart</strong> im Januar<br />
1773 für den Kastraten Venanzio Rauzzini in<br />
Mailand schrieb. Sechs Jahre später arbeitete<br />
<strong>Mozart</strong> das Stück für eine Salzburger Aufführung<br />
zum Trinitatisfest (Dreifaltigkeitsfest) um.<br />
Grabmusik KV 42 (35 a )<br />
Passionskantate / Soli SB, Coro SATB,<br />
2 Ob, 2 Cor, 2 Vl, 2 Va, Bc / 12 min 51.042<br />
Die kritische Carus-Neuausgabe kann sich –<br />
als erste Ausgabe überhaupt – auf die beiden<br />
Autographen stützen, die <strong>Mozart</strong><br />
getrennt für die Sätze 1 – 6 und 7 – 8 angefertigt<br />
hat. Als durchaus sensationell kann<br />
die Tatsache bezeichnet werden, dass die<br />
Edition im Schlusssatz zwei zusätzliche originale<br />
Hornstimmen enthält, die noch nie im<br />
Druck erschienen sind. So besteht die<br />
Möglichkeit, die Grabmusik wieder in<br />
<strong>Mozart</strong>s Instrumentation aufzuführen.<br />
Ergo interest – Quaere superna KV 143 (73 a )<br />
Rezitativ und Arie / Solo S, 2 Vl, Va, Bc<br />
7 min 40.766<br />
Exsultate, jubilate KV 165 (158 a )<br />
Solomotette zum Dreifaltigkeitsfest oder zu<br />
Weihnachten / Solo S, 2 Ob (2 Fl), 2 Cor,<br />
2 Vl, Va, Bc / 17 min 40.767<br />
Gut sechs Jahre nach der Mailänder Uraufführung<br />
(1773) entstand die zweite Fassung<br />
von Exsultate, jubilate, die in einer Salzburger<br />
Handschrift überliefert ist und für<br />
eine Aufführung am Dreifaltigkeitssonntag<br />
des Jahres 1779 gedacht war. Diese 1978<br />
aufgefundene „Salzburger Fassung“ unterscheidet<br />
sich von der „Mailänder Fassung“<br />
zum einen durch den Einsatz von Flöten<br />
statt Oboen, zum anderen durch die alternative<br />
Verwendung zweier Texte in der<br />
ersten Arie, von denen sich einer auf das<br />
Dreifaltigkeitsfest und der andere auf Weihnachten<br />
bezieht. <strong>Mozart</strong>s Autograph, das<br />
die „Mailänder Fassung“ überliefert, galt<br />
nach dem Zweiten Weltkrieg als verschollen<br />
und ist seit etwa über einem Jahrzehnt in<br />
der Biblioteka Jagiellońska in Krakau wieder<br />
zugänglich. Die vorliegende Kritische Neuausgabe<br />
von <strong>Wolfgang</strong> Hochstein ist die<br />
erste, die sich sowohl auf das Autograph als<br />
auf die Salzburger Quelle stützen kann.<br />
Davide penitente KV 469<br />
Kantate / Soli SST, Coro SATB/SATB, Fl,<br />
2 Ob, Clt, 2 Fg, 2 Cor, 2 Ctr, 3 Trb, Timp,<br />
2 Vl, 2 Va, Vc/Cb / 45 min 40.060
Exsultate, jubilate KV 165<br />
Titelseite und erste Notenseite der autographen Partitur (Biblioteka Jagiellońska, Krakau,<br />
Abbildung in Carus 40.767)<br />
Oratorien und Kantaten 19
20 Musik zum Offizium<br />
Musik zum Offizium:<br />
Litaneien, Vespern, Antiphonen,<br />
Miserere und Te Deum<br />
Litaneien<br />
<strong>Mozart</strong> schrieb vier Litaneien, von denen zwei<br />
zu den Lauretanischen Litaneien, zwei zu den<br />
Sakramentslitaneien gehören. Die Lauretanische<br />
Litanei, deren Text seit 1587 durch päpstliche<br />
Approbation feststand, umfasst ein Kyrie, eine<br />
mehrteilige Anrufung Mariens, und zum Abschluss<br />
ein Agnus Dei. Sie gehört heute noch zur Liturgie<br />
der Osternacht und kommt bei Priesterweihen und<br />
Bittprozessionen zur Aufführung. Die Sakramentslitanei<br />
war hingegen textlich nicht verbindlich festgelegt.<br />
Sie unterlag lokalen Varianten und war nur<br />
für außerliturgische Andachten bestimmt. Kyrie<br />
und Agnus Dei mit Miserere rahmen einen vielgliedrigen<br />
Mittelteil ein, der wort- und bildreich die<br />
Heilswirkung der Eucharistie beschreibt. Stärker<br />
als die Messen nähern sich die Litaneien der Tonsprache<br />
der zeitgenössischen Oper, ohne dass die<br />
Zeitgenossen dies als Stilbruch empfunden hätten.<br />
Der außerordentlich knapp gefassten Lauretanischen<br />
Litanei in B KV 109 vom Mai 1771 steht<br />
die wesentlich großzügigere D-Dur-Litanei KV 195<br />
gegenüber. Die erste der Sakramentslitaneien in B<br />
KV 125 orientiert sich deutlich an einer D-Dur-<br />
Litanei des Vaters. Die Fuge des „Pignus futurae“<br />
ist mit 226 Takten geradezu ausladend; <strong>Mozart</strong><br />
hat sie später selbst um 46 Takte gestrafft. Der<br />
junge Komponist hat sich auch hier an fremden<br />
Vorbildern, namentlich an Johann Michael Haydn,<br />
orientiert, von dem er zu Studienzwecken zwei<br />
„Pignus futurae“-Fugen abschrieb. In ihrer<br />
Vielschichtigkeit und in ihrem Einfallsreichtum<br />
erweist sich die Sakramentslitanei KV 243 aus dem<br />
Frühjahr 1776 als besonders reizvoll. Sie zählt zu<br />
<strong>Mozart</strong>s besten Kirchenwerken und ist schon zu<br />
seinen Lebzeiten in Salzburg und Augsburg mehrfach<br />
aufgeführt worden.<br />
Vespern und Vesperpsalmen<br />
In die letzten Salzburger Jahre fällt die Vertonung<br />
der beiden Vespern KV 321 und KV 339,<br />
die – ähnlich den Litaneien – die beiden Grundtypen<br />
der Vesperkomposition abdecken. KV 321<br />
gehört zu den Vesperae de Confessore und umfasst<br />
damit die Psalmen „Dixit Dominus“ (Ps. 109<br />
in der Zählung der Vulgata), „Confitebor“ (Ps.<br />
110), „Beatus vir“ (Ps. 111), „Laudate pueri“<br />
(Ps. 112) und „Laudate Dominum“ (Ps. 116).<br />
Die Vesperae de Beatae Mariae Virgini und damit<br />
auch KV 339 lassen auf das „Dixit Dominus“<br />
(Ps. 109), die Psalmen „Laudate pueri“ (Ps. 112),<br />
„Laetatus sum“ (Ps. 121), „Nisi Dominus“ (Ps.<br />
125) und „Lauda Jerusalem“ (Ps. 147) folgen.<br />
Beide Vesperzyklen werden durch das „Magnificat“<br />
(Luk. 1,46 – 55) abgeschlossen. Die<br />
beiden Rahmensätze „Dixit Dominus“ und<br />
„Magnificat“ hatte <strong>Mozart</strong> bereits im Sommer<br />
1774 einmal vertont (KV 193).<br />
Antiphonen, Miserere und Te Deum<br />
An Umfang kleiner ist die Vertonung des Te<br />
Deum KV 141, das sich an das Vorbild Johann<br />
Michael Haydns hält, sowie die drei für die Osterzeit<br />
bestimmten Vertonungen der Marianischen<br />
Antiphon Regina coeli laetare KV 108, KV 127<br />
und 276 und der Vesperantiphon Quaerite primum<br />
regnum KV 86 im strengen Stil, mit der sich<br />
der 14-jährige <strong>Mozart</strong> um die Aufnahme in die<br />
Accademia filarmonica in Bologna bewarb. Den<br />
strengen Stil pflegt <strong>Mozart</strong> auch in der etwa zeitgleich<br />
entstandenenen Vertonung des 50. Psalms<br />
Miserere KV 85.
Vesperae solennes de Confessore KV 339<br />
Erste Seite der autographen Partitur (Biblioteka Jagiellońska, Krakau, Abbildung in Carus 40.059)<br />
Litaniae Lauretanae B. M. V. in B KV 109 (74 e )<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Vl, Bc, [3 Trb]<br />
11 min / � 40.054<br />
Litaniae de venerabili altaris Sacramento<br />
in B KV 125<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Fl, 2 Ob, 2 Cor,<br />
2 Ctr, 2 Vl, 2 Va, Bc, [3 Trb] / 32 min / �<br />
40.055<br />
Litaniae Lauretanae B. M.V. in D KV 195 (186 d )<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Ob, 2 Cor, 2 Vl, Va, Bc,<br />
[3 Trb] / 28 min / � 40.056<br />
Litaniae de venerabili altaris Sacramento<br />
in Es KV 243<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Fl, 2 Ob, 2 Fg, 2 Cor,<br />
3 Trb, 2 Vl, 2 Va, Bc / 33 min / � 40.057<br />
Musik zum Offizium 21<br />
Vesperae solennes de Dominica KV 321<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Ctr, Timp, 3 Trb, 2 Vl,<br />
Bc / 28 min / � 40.058<br />
Vesperae solennes de Confessore KV 339<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Ctr, Timp, 2 Vl, Bc,<br />
[3 Trb] / 29 min / � 40.059<br />
Die vorliegende Kritische Neuausgabe der<br />
Vesperae solennes de Confessore KV 339<br />
von <strong>Wolfgang</strong> Horn stützt sich erstmals seit<br />
dem Erscheinen des Werkes in der „Alten<br />
Gesamtausgabe“ von 1880 auf <strong>Mozart</strong>s<br />
autographe Partitur, die nach dem Zweiten<br />
Weltkrieg längere Zeit als verschollen galt,<br />
seit etlichen Jahren aber in der Biblioteka<br />
Jagiellońska in Krakau wieder zugänglich ist.
22 Musik zum Offizium<br />
6. Magnificat<br />
Vesperae solennes de Confessore KV 339 (Carus 40.059)
Laudate Dominum in F KV 339,5<br />
Ps 116, aus: Vesperae solennes de Confessore<br />
Solo S, Coro SATB, 2 Vl, Bc<br />
5 min 40.059/50<br />
Miserere in a KV 85 (73 s )<br />
Soli o Coro ATB (TTB), Org / 7 min 40.807/20<br />
und in 40.807<br />
Regina coeli in C KV 108 (74 d )<br />
Marienantiphon / Solo S, Coro SATB, 2 Fl,<br />
2 Ob, 2 Cor, 2 Ctr, Timp, 2 Vl, 2 Va, Bc<br />
11 min 40.047<br />
Regina coeli in B KV 127<br />
Marienantiphon / Solo S, Coro SATB,<br />
2 Fl, 2 Ob, 2 Cor, 2 Vl, 2 Va, Bc<br />
17 min 40.048<br />
Das Autograph war nach dem Zweiten<br />
Weltkrieg zunächst verschollen, wurde aber<br />
1964 wieder aufgefunden und bildet die<br />
Grundlage für die vorliegende Kritische<br />
Neuausgabe von Christine Martin. Gegenüber<br />
anderen Quellen konnten vor allem<br />
Artikulationsangaben korrigiert werden.<br />
Regina coeli in C KV 276 (321 d )<br />
Marienantiphon / Soli SATB, Coro SATB,<br />
2 Ob, 2 Ctr, Timp, 2 Vl, Bc / 7 min 40.049<br />
Te Deum KV 141 (66 b )<br />
Coro SATB, 2 Ctr, 2 Tr, Timp, 2 Vl, Bc, [3 Trb]<br />
11 min 40.046<br />
Dixit et Magnificat KV 193 (186 g )<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Ctr, Timp, 2 Vl, Bc,<br />
[3 Trb] / 11 min / � 40.052<br />
Weitere kleinere Kirchenwerke 23<br />
Weitere kleinere Kirchenwerke<br />
Die Propriumsgesänge, d. h. die wechselnden,<br />
auf den jeweiligen Sonn- und Festtag abgestimmten<br />
Gesänge, sind im 18. Jahrhundert nicht immer<br />
streng nach den liturgischen Vorschriften behandelt<br />
worden. Sie konnten bei Bedarf durch neue<br />
lateinische Dichtungen oder, ohne Anstoß zu erregen,<br />
auch durch Instrumentalsätze ersetzt werden.<br />
<strong>Mozart</strong> hat überwiegend Offertoriumsmotetten<br />
geschrieben, daneben vereinzelt Antiphonen wie<br />
ein Veni Sancte Spiritus KV 47 sowie Gradualkompositionen<br />
wie das Sancta Maria, Mater Dei<br />
KV 273. Am bekanntesten ist fraglos das Ave<br />
verum KV 618, das aus dem letzten Lebensjahr<br />
stammt. Daneben finden sich einige Einzelkompositionen,<br />
die <strong>Mozart</strong> zu unterschiedlichen<br />
Anlässen komponiert hat.<br />
Alma Dei creatoris KV 277 (272 a )<br />
Offertorium de B. V. Maria. Motette / Soli SAT,<br />
Coro SATB, 2 Vl, Bc, [3 Trb] / 6 min 40.050<br />
Als aus Ägypten Israel kam KV 343 (336 c )<br />
siehe „Zwei deutsche Lieder“<br />
Ave verum corpus KV 618<br />
Motette / Coro SATB, 2 Vl, Va, Bc<br />
3 min 40.051<br />
Benedictus sit Deus Pater KV 117 (66 a = 47 b )<br />
Offertorium / Solo S, Coro SATB, 2 Fl, 2 Cor,<br />
2 Tr, Timp, 2 Vl, 2 Va, Bc / 11 min 40.044<br />
God is our refuge in g KV 20<br />
Coro SATB<br />
in Chorbuch <strong>Mozart</strong> · Haydn, siehe S. 32<br />
Inter natos mulierum KV 72 (74 f )<br />
Offertorium de S. Joanne Baptista<br />
Coro SATB, 3 Trb, 2 Vl, Bc / 3 min 40.033
24 Weitere kleinere Kirchenwerke<br />
Misericordias Domini KV 222 (205 a )<br />
Offertorium / Coro SATB, 2 Vl, Va, Bc<br />
7 min 40.040<br />
Da die zwei nachweisbaren Autographen<br />
des Offertoriums Misericordias Domini verschollen<br />
sind, hat Robert Münster für die<br />
vorliegende Kritische Neuausgabe erstmals<br />
die von ihm aufgefundenen Abschriften aus<br />
der Münchner Hofmusik herangezogen, die<br />
direkt auf das Material der Münchner Uraufführung<br />
von 1775 und damit auf das<br />
Münchner Autograph zurückgehen.<br />
O Gottes Lamm KV 343 (336 c )<br />
siehe „Zwei deutsche Lieder“<br />
Quaerite primum regnum Dei KV 86 (73 v )<br />
Antiphon / Coro SATB<br />
in Vorbereitung 51.086<br />
Sancta Maria, Mater Dei KV 273<br />
Motette / Coro SATB, 2 Vl, Va, Bc<br />
7 min / � 40.053<br />
Scande coeli limina KV 34<br />
Offertorium in Festo Sti Benedicti<br />
Solo S, Coro SATB, 2 Ctr, Timp, 2 Vl, Bc<br />
4 min 40.042<br />
Da das Autograph des Offertoriums Scande<br />
coeli limina KV 34 nicht überliefert ist, stellt<br />
die Entdeckung einer Stimmenabschrift als<br />
älteste bekannte Quelle 1988 im Archiv der<br />
Heiligen Kapelle zu Altötting einen bedeutsamen<br />
Beitrag zur Überlieferung des Werkes<br />
dar. Die vorliegende Kritische Neuausgabe<br />
von Robert Münster, der die Stimmenabschrift<br />
aufgefunden hat, stützt sich<br />
erstmals auf die neue Quelle.<br />
Sub tuum praesidium KV 198 (158 b )<br />
Offertorium (L)<br />
Soli SS, 2 Vl, Va, Bc / 3 min 40.768<br />
Tantum ergo in B KV 142 (Anh. 186 d )<br />
nach Johann Zach / Solo S, Coro SATB, 2 Ctr,<br />
2 Vl, Va, Bc / 5 min 40.038<br />
Der <strong>Mozart</strong>forscher Robert Münster stellte<br />
1965 fest, dass in einer Stimmenabschrift<br />
von 13 Tantum-ergo-Vertonungen des<br />
Mainzer Domkapellmeisters Johann Zach<br />
(1699 – 1773) das letzte Tantum ergo in B-<br />
Dur größtenteils identisch mit KV 142 ist.<br />
Zachs Komposition umfasst nur 43 statt<br />
der 63 Takte, wobei die Amen-Coda fehlt.<br />
<strong>Mozart</strong> hat offenbar aus unbekanntem<br />
Grund Zachs Komposition leicht überarbeitet<br />
und durch Hinzufügung der ausgedehnten<br />
Amen-Coda um ein Drittel erweitert.<br />
Tantum ergo in D KV 197 (Anh. 186 e )<br />
Coro SATB, 2 Ctr, Timp, 2 Vl, Va, Bc<br />
4 min 40.039<br />
Veni Sancte Spiritus KV 47<br />
Soli SATB, Coro SATB, 2 Ob, 2 Cor, 2 Ctr,<br />
Timp, 2 Vl, Va, Bc / 4 min 40.043<br />
Venite populi KV 260 (248 a )<br />
Offertorium de venerabili sacramento<br />
Coro SATB/SATB, Bc, [2 Vl, Bc, 3 Trb]<br />
6 min 40.041<br />
Zwei deutsche Lieder „O Gottes Lamm“ und<br />
„Als aus Ägypten Israel kam“ KV 343 (336 c )<br />
Singstimme, Org bzw. Coro SATB, Org (arr)<br />
in Chorbuch <strong>Mozart</strong> · Haydn, siehe S. 32<br />
Weitere Werke<br />
Ergo interest – Quaere superna KV 143 (73 a ),<br />
siehe S. 19<br />
Exsulate, jubilate KV 165, siehe S. 19<br />
Miserere KV 85, siehe S. 23<br />
Regina coeli KV 108 (74 d ), KV 127, KV 276<br />
(321 b ), siehe S. 23<br />
Te Deum KV 141, siehe S. 23
Kirchensonaten<br />
Einaktige Bühnenwerke<br />
Lieder und Gesänge<br />
Parodien<br />
Varia<br />
<strong>Mozart</strong> für Kinder
26 Die Kirchensonaten<br />
Die Kirchensonaten<br />
Instrumentalmusik nahm im Gottesdienst des<br />
18. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle ein.<br />
Wir wissen, dass <strong>Mozart</strong> sein verschollenes<br />
Trompetenkonzert KV 47c für die Einweihung<br />
der Wiener Waisenhauskirche geschrieben hat<br />
und dass er 1773 ein Violinkonzert im Gottesdienst<br />
der Theatiner aufgeführt hat.<br />
Unter der Bezeichnung „Kirchensonate“ oder<br />
„Epistelsonate“ sind 17 einsätzige Instrumentalkompositionen<br />
bekannt, teils schlichte Trios für<br />
zwei Violinen und Basso continuo, teils großzügige<br />
konzertante Sätze mit obligater Orgel. In <strong>Mozart</strong>s<br />
oben genanntem Brief vom 4. September 1776<br />
an Padre Martini (s. S. 10) wird die Bezeichnung<br />
„Sonata al Epistola“ eingeführt, und bei der<br />
Beschreibung des Ablaufs der Messe irrtümlich<br />
zwischen Credo und Offertorium eingeordnet.<br />
Sie gehört aber zweifellos zwischen Gloria und<br />
Credo. Merkwürdigerweise haben die übrigen<br />
Komponisten am Salzburger Dom das Genre nicht<br />
gepflegt. 1783, wenige Jahre nach <strong>Mozart</strong>s Übersiedlung<br />
nach Wien, verfügte der Erzbischof, dass<br />
die Epistelsonaten wieder durch vokale Gradual-<br />
Kompositionen ersetzt werden sollten.<br />
Sonate in C KV 263<br />
Epistelsonate zur Missa in C KV 259<br />
Sonate in C KV 263 (Carus 51.263)<br />
Sammelband: 17 Kirchensonaten<br />
KV 67 – 69*, 144*, 145*, 212*, 224*, 225*,<br />
241*, 244*, 245*, 263, 274*, 278, 328*,<br />
329, 336 in Vorbereitung 51.067<br />
Besetzung:<br />
* = 2 Vl, Bc bzw. s. u. die Einzelausgaben<br />
Daraus als Einzelausgaben:<br />
Vier Kirchensonaten, die speziellen Messen<br />
zugeordnet werden können:<br />
Sonata in C KV 263<br />
Kirchensonate zur Orgelsolomesse KV 259<br />
2 Ctr, 2 Vl, Org, Vc/Cb 51.263<br />
Sonata in C KV 278 (271 e )<br />
Kirchensonate zur Trinitatismesse KV 167<br />
2 Ctr, Timp, Ob, 2 Vl, Bc / 5 min<br />
in Vorbereitung 51.278<br />
Sonata in C KV 329 (317 a )<br />
Kirchensonate zur Krönungsmesse KV 317<br />
2 Ob, 2 Cor, 2 Ctr, Timp, 2 Vl, Org<br />
obbligato, Vc/Cb 51.329<br />
Sonata in C KV 336 (336 d )<br />
Kirchensonate zur Missa solemnis KV 337<br />
2 Vl, Org solo, Bc<br />
in Vorbereitung 51.336
Einaktige Bühnenwerke<br />
Bastien und Bastienne KV 50 (46 b )<br />
Soli STB, 2 Fl, 2 Ob, 2 Cor, 2 Vl, Va, Vc, Bc<br />
in Vorbereitung 51.050<br />
Die Geschichte von Bastien und Bastienne<br />
beruht auf dem musikalischen Schäferspiel<br />
Le Devin du Village von Jean-Jaques<br />
Rousseau, das sich in Umdichtungen und<br />
Übersetzungen großer Beliebtheit erfreute<br />
und zum Programm von fahrenden Schauspielertruppen<br />
und Kindertheatern gehörte.<br />
Ein Schäfer erliegt den Verlockungen der<br />
Dame vom Schloss und will seine Geliebte<br />
verlassen. Der Dorfweise redet ihm ins<br />
Gewissen und rät der verlassenen Bastienne,<br />
sich spröde zu stellen, bis Bastien reumütig<br />
zu ihr zurückkehrt. <strong>Mozart</strong>s Version basiert<br />
auf einer seit 1764 vorliegenden Version<br />
von Julius Wilhelm Weiskern und ist im<br />
Sommer 1768 in Wien entstanden. Nach<br />
der Rückkehr nach Salzburg nahm <strong>Mozart</strong><br />
eine – nicht abgeschlossene – Revision vor,<br />
bei der die Textunterlegung verbessert und<br />
die gesprochenen Dialogtexte durch Rezitative<br />
ersetzt sowie die Stimmlagen von Colas,<br />
wahrscheinlich auch die Bastiens, verändert<br />
wurden. Die vom Carus-Verlag vorgelegte<br />
Ausgabe trennt erstmals die beiden<br />
Fassungen.<br />
Einaktige Bühnenwerke 27<br />
Der Schauspieldirektor KV 486<br />
6 Spr, Soli SSTB, 2 Fl, 2 Ob, 2 Clt, 2 Fg, 2 Cor,<br />
2 Ctr, Timp, 2 Vl, Va, Vc, Cb<br />
in Vorbereitung 51.486<br />
Der Schauspieldirektor entstand im Frühjahr<br />
1786 im Auftrag Joseph II. anlässlich des<br />
Besuchs der Generalgouverneure der Niederlande<br />
in Wien. Bei einem kurzfristig anberaumten<br />
Fest in Schönbrunn sollten die<br />
Gäste mit einer kurzen deutschen und einer<br />
italienischen musikalischen Komödie unterhalten<br />
werden, wobei die Wahl auf <strong>Mozart</strong><br />
und Salieri fiel. Beide Werke nahmen die<br />
Theaterpraxis der Zeit aufs Korn, wobei im<br />
Schauspieldirektor Gottlieb Stephanies d. J.<br />
die Eitelkeit der Opernsänger und die Unseriosität<br />
manch reisender Schauspielertruppe<br />
im Mittelpunkt des Interesses steht,<br />
um die sich die Handlung lose rankt. Frank<br />
Lustig will eine neue Truppe auf die Beine<br />
stellen, Herr Eiler stellt Geld zur Verfügung,<br />
sofern sein Liebchen aufgenommen wird. In<br />
der Folge stellen sich auch noch Damen mit<br />
klingenden Namen ein, die als Sängerinnen<br />
angenommen werden wollen, und sich<br />
gegenseitig zu überbieten versuchen, ehe<br />
sie sich dem Diktat der Vernunft beugen.
28 Lieder und Gesänge<br />
Lieder und Gesänge<br />
<strong>Mozart</strong>s erste Liedkompositionen stammen aus<br />
der Knabenzeit, doch ist die Mehrzahl der knapp<br />
30 Lieder erst in den Wiener Jahren entstanden.<br />
Viele Lieder wurden für die Veröffentlichung in<br />
Almanachen und Liedersammlungen oder für<br />
<strong>Mozart</strong>s Freundeskreis komponiert. Die Texte<br />
reichen von sentimentalen Versen aus seinerzeit<br />
beliebten Romanen über aufklärerische Wiener<br />
und norddeutsche zeitgenössische Poesien bis hin<br />
zu nationalen Liedern, die auf aktuelle politische<br />
Ereignisse, vor allem die Türkenkriege, Bezug<br />
nehmen. In den späteren Liedern entfernt sich<br />
<strong>Mozart</strong> von dem vorherrschenden Strophenlied<br />
und schafft mit Liedern wie Verschweigung<br />
KV 518, Der Zauberer KV 472 galante, mit<br />
Das Veilchen KV 476, An Chloë KV 524 oder<br />
Die Alte KV 517 geistreiche und mit dem Lied<br />
der Trennung KV 519 und Abendempfindung<br />
KV 523 fast schon romantische Lieder.<br />
30 Gesänge mit Begleitung des Pianoforte<br />
Reprint des Erstdrucks, Leipzig 1800,<br />
Breitkopf & Härtel<br />
in Vorbereitung 51.472<br />
Bald nach <strong>Mozart</strong>s Tod wurden viele Lieder<br />
unter seinem Namen veröffentlicht, von<br />
denen allerdings ein beträchtlicher Teil<br />
unterschoben waren. Eine erste kritische,<br />
fast fehlerfreie Ausgabe der echten Lieder<br />
erschien 1800 im Rahmen der sogenannten<br />
„Œuvres complettes“ in Leipzig und musste<br />
wegen der großen Nachfrage mehrfach aufgelegt<br />
werden. Die Faksimileausgabe macht<br />
diese auch optisch reizvolle Sammlung wieder<br />
zugänglich. Ein kritischer Anhang weist<br />
auf Fehler im Noten- und Vokaltext des historischen<br />
Dokuments hin.<br />
Inhalt<br />
Abendempfindung KV 523<br />
Als Luise die Briefe ihres ungetreuen Liebhabers<br />
verbrannte KV 520<br />
An Chloë KV 524<br />
An die Einsamkeit KV 391 (340 b )<br />
An die Hoffnung KV 390 (340 c )<br />
Ariette: Dans un bois solitaire KV 308 (295 b ) –<br />
Einsam ging ich jüngst im Haine<br />
Ariette: Oiseaux, si tous les ans KV 307 (284 d ) –<br />
Wohl tauscht ihr Vögelein<br />
Canzonetta: Ridente la calma KV 152 (210 a ) –<br />
Der Sylphe des Friedens<br />
Titelseite des Erstdrucks der<br />
Lieder von W. A. <strong>Mozart</strong>
Cantate: Die ihr des unermesslichen Weltalls<br />
Schöpfer ehrt KV 619<br />
Das Kinderspiel KV 598<br />
Das Lied der Trennung KV 519<br />
Das Traumbild KV 530<br />
Das Veilchen KV 476<br />
Der Zauberer KV 472<br />
Des kleinen Friedrichs Geburtstag KV 529<br />
Die Alte KV 517<br />
Die betrogene Welt KV 474<br />
Die kleine Spinnerin KV 531<br />
Die Verschweigung KV 518<br />
Die Zufriedenheit KV 349 (367 a )<br />
Die Zufriedenheit KV 473<br />
Gesellenreise KV 468<br />
Im Frühlingsanfang KV 597<br />
Kriegslied: Ich möchte wohl der<br />
Kaiser sein KV 539<br />
Lied KV 392 (340 a )<br />
Sehnsucht nach dem Frühling KV 596<br />
Terzett: Das Bändchen KV 441<br />
Terzett: Mi lagnerò tacendo<br />
– Der Einsamkeit nur klagen KV 437<br />
Un moto di gioia KV 579 – Schon klopfet mein<br />
liebender Busen<br />
Warnung KV 433 (416 c )<br />
13 <strong>Mozart</strong>-Kanons 40.232/10<br />
Alleluja KV 553 (L) / Kanon a 4<br />
Ave Maria KV 554 (L) / Kanon a 4<br />
Cantate Domino aus: Kyrie a cinque con diversi<br />
canoni in G KV 89,2 (L) / Kanon a 9<br />
Caro bell’ idol KV 562 (I/G) / Kanon a 3<br />
Difficile KV 559 (L) / Kanon a 3<br />
Essen, Trinken KV 234 (G) / Kanon a 3<br />
Heiterkeit und leichtes Blut KV 507 (G)<br />
Kanon a 3<br />
Lacrimoso son’ io KV 555 (I) / Kanon a 4<br />
Laßt froh uns sein KV 231 (G) / Kanon a 6<br />
Nascoso è il mio sol KV 557 (I) / Kanon a 4<br />
Nichts labt mich mehr als Wein KV 233 (G)<br />
Kanon a 3<br />
V’amo di core teneramente / Quadrupelkanon<br />
zu 12 Stimmen in drei Chören KV 348 (I)<br />
Wo der perlende Wein KV 347 (G)<br />
Kanon a 6<br />
Parodien<br />
Viele Werke <strong>Mozart</strong>s sind im 18. und 19. Jahrhundert<br />
mit anderen als den ursprünglich bestimmten<br />
Texten versehen worden. <strong>Mozart</strong> selbst<br />
hat den Anfang gemacht, in dem er Werken wie<br />
der c-Moll-Messe oder der Solomotette Exsultate,<br />
jubilate neue Texte unterlegte. Besonderer Beliebtheit<br />
erfreuten sich Einzelsätze aus Opern, die auf<br />
diese Weise in den Gottesdienst einbezogen wurden.<br />
Auch wenn uns diese Denkweise heute nicht<br />
mehr nahe steht, gibt es reizvolle Einzelfälle, die<br />
eine Neuausgabe rechtfertigen.<br />
Drei geistliche Hymnen KV 345<br />
nach den Chören Nr. 1, 6, 7 aus der<br />
Schauspielmusik zu Thamos, König in Ägypten<br />
(L) / Soli SATB, Coro SATB, 2 Fl, 2 Ob, 2 Fg,<br />
2 Cor, 2 Tr, 3 Trb, Timp, 2 Vl, 2 Va, Bc / 25 min<br />
1. Splendente te, Deus KV Anh. 121 (L)<br />
2. Jesu, Rex tremendae majestatis KV Anh. 123<br />
3. Ne pulvis et cinis KV Anh. 122 40.032<br />
Die vorliegenden drei orchesterbegleiteten<br />
Chöre stammen aus <strong>Mozart</strong>s wenig bekanntem<br />
„heroischem Drama“ Thamos, König<br />
in Ägypten. Da das mit Musik durchsetzte<br />
Drama kaum Erfolg hatte, hat man schon<br />
Anfang des 19. Jahrhunderts mit Hilfe einer<br />
geistlichen Textparodie in lateinischer<br />
Sprache einige der großartigsten und pathetischsten<br />
Vokalstücke <strong>Mozart</strong>s für Kirchenund<br />
Oratorienchöre „retten“ können.<br />
Quis te comprehendat KV Anh. 110<br />
Motette nach dem Adagio aus der<br />
Bläserserenade KV 361 (Gran Partita)<br />
(anonyme Bearbeitung, um 1820)<br />
Coro SATB, 2 Cor, Vl solo, 2 Vl, Va, Bc,<br />
Org solo 51.361<br />
Varia<br />
Parodien, Varia 29<br />
Adagio in C KV 580a<br />
Eh, 2 Vl, Vc (arr: Ob, 2 Vl, Va, Vc) / �<br />
16.005<br />
Divertimento III per tre flauti in D<br />
KV Anh. 229 (439 b )<br />
3 Fl (arr Wurz) 17.096
30 <strong>Mozart</strong> für Kinder<br />
<strong>Mozart</strong> für Kinder<br />
MO(t)Z und ART(i)<br />
Eine Geschichte mit zwei echten lebendigen<br />
<strong>Mozart</strong>kugeln, vielen Kindern und viel Musik<br />
(nicht nur für Kinder!)<br />
Musik: <strong>Wolfgang</strong> König (*1947)<br />
Text: Veronika te Reh (*1947)<br />
Soli, div. Spr (2 Erwachsene), 1 – 3-stg Kinderchor,<br />
2 Fl, 2 Ob, 2 Clt, 2 Fg, 2 Cor, 2 Tr, Str, Synthesizer,<br />
Pfte, E-Git, E-Bass, Drums, Mandoline,<br />
Cemb, Schlagzeug-Set, Perc ad lib<br />
120 min 12.002<br />
Nachts – beim 13. Glockenschlage – passiert<br />
Ungewöhnliches im Salzburger <strong>Mozart</strong>-<br />
Haus: Im Süßwarenladen im Erdgeschoss<br />
werden zwei <strong>Mozart</strong>kugeln, Motz und Arti,<br />
lebendig und springen aus ihrer Pralinenschachtel.<br />
Im ersten Stock klettern die Personen<br />
aus ihren Bilderrahmen: <strong>Wolfgang</strong><br />
und Nannerl in verschiedenen Altersstufen,<br />
Mutter und Vater <strong>Mozart</strong> … Das gibt ein<br />
Singen und Staunen und Erschrecken und<br />
Verwirren, denn das ganze Museum ist im<br />
Nu voller Touristen … Mit frechen Songs<br />
und viel Spaß werden die Kinder spielerisch<br />
an <strong>Mozart</strong> und seine Musik herangeführt.<br />
Geeignet für Kinder ab 6 Jahren. Die lebensgroßen<br />
„Bilder“ mit Rahmen können bei<br />
den Autoren ausgeliehen werden.<br />
Die Zauberflöte KV 620 für junge Leute<br />
(arr Nagora) / Soli SSSSSTTBB, Fl,<br />
Ob, Clt, Fg, Glsp, 2 Vl, Va, Vc/Cb<br />
110 min 40.263<br />
<strong>Mozart</strong>s Zauberflöte trägt bei Carus den<br />
Titel „Die Zauberflöte für Kinder“. Eine<br />
ursprünglich von Christian Boesch stammende<br />
Fassung – „Zauber(flöten)reich Theater“<br />
– hat Klaus Nagora für 9 Singstimmen und<br />
9 Instrumente bearbeitet. Obwohl Kürzungen<br />
vorgenommen wurden (Gesamtdauer<br />
inkl. Pause 110 Min.), blieb der originale<br />
Notentext aber weitgehend erhalten.<br />
Jungen Sängerinnen und Sängern soll in<br />
gekürzten Rollen die Möglichkeit gegeben<br />
werden, auch außerhalb der Hochschule<br />
aufzutreten und dabei ein jugendliches Publikum,<br />
das nicht so leicht den Weg in die<br />
Oper findet, anzusprechen. Das Ergebnis<br />
ist eine offene Theaterform, die es erlaubt,<br />
je nach Besetzungsmöglichkeit und persönlichem<br />
Geschmack mehr oder weniger<br />
Musiknummern zu verwenden oder z. B.<br />
auch ganze Szenen mit Dialogen einzuschieben.<br />
Fantasie und freie, auch ganz<br />
unkonventionelle Kreativität sind für Regie,<br />
Bühne und Kostüme einzubringen.<br />
Die Zauberflöte KV 620,<br />
Beginn von Papagenos Arie<br />
„Ein Mädchen oder Weibchen“<br />
(Staatsbibliothek zu Berlin,<br />
Preußischer Kulturbesitz)<br />
Postkarte Carus 40.327/60
Chorbuch <strong>Mozart</strong> · Haydn<br />
CDs und Postkarten
32 Chorbuch <strong>Mozart</strong> · Haydn<br />
Chorbuch <strong>Mozart</strong> · Haydn<br />
Das Jahr 2006 steht im Zeichen des 250. Geburtstages<br />
von <strong>Wolfgang</strong> <strong>Amadeus</strong> <strong>Mozart</strong> und<br />
des 200. Todestages von Johann Michael Haydn.<br />
Das Chorbuch <strong>Mozart</strong> · Haydn enthält geistliche<br />
Werke von Vater und Sohn <strong>Mozart</strong> sowie dem<br />
Brüderpaar Joseph und Johann Michael Haydn.<br />
Ausgewählt wurden lateinische und deutschsprachige<br />
Lieder, Kanons, Motetten und Messsätze<br />
für Chor a cappella und mit Tasteninstrument.<br />
Neben der liturgischen Verwendbarkeit<br />
wurde auf einen leichten bis mittleren Schwierigkeitsgrad<br />
geachtet.<br />
Die Zusammenstellung, die prominente Werke<br />
mit bislang Unbekanntem vereint, bietet einen<br />
umfangreichen Einblick in das kirchenmusikalische<br />
Repertoire der Wiener Klassik.<br />
Bitte beachten Sie unsere Subskription!<br />
Band I: für gleichstimmige Chöre<br />
(Coro SSA · TTB) 2.111<br />
Band II: für Chöre mit nur einer<br />
Männerstimme (Coro SAB) 2.112<br />
Band III: für gemischte Chöre<br />
(Coro SATB) 2.113
Inhalt der 3 Bände Band<br />
Haydn, Joseph<br />
– Abendlied zu Gott Hob. XXXVc:9 III<br />
– Aus dem Dankliede zu Gott Hob. XXVc:8 II, III<br />
– Come, my Soul Hob. deest III<br />
– Die Himmel erzählen Hob. XXI:2 I, II, III<br />
– Die heiligen zehn Gebote Hob. XXVIIa:1 – 10 I<br />
– Eja gentes Hob. XXIIIa C15 � III<br />
– Libera me Hob. XXIIb:1 II, III<br />
– Sechs Psalmen Hob. XXIII Anh. II<br />
– Stimmt an den hohen Preisgesang Hob. XXI:2 I<br />
Haydn, Johann Michael<br />
– Agnus Dei MH 552 III<br />
– Alleluja. Confitemini MH 696 III<br />
– Alma Redemptoris Mater MH 533 � I<br />
– Angelis suis MH 451 III<br />
– Asperges me MH 572 III<br />
– Ave verum corpus MH 533 � I<br />
– Christus factus est MH 628,2 III<br />
– Confitemini MH 213,4 II, III<br />
– Crucem sanctam MH 201,1 � III<br />
– Das Grab ist leer MH deest I, II<br />
– De profundis MH 548 I<br />
– Deinem Heiland MH deest � I, III<br />
– Deus, in adjutorium MH 454 � I<br />
– Deutsche Messe MH 560 (Ausschnitte) II, III<br />
– Domine Deus MH 827,1 I, II, III<br />
– Ecce quam bonum MH 814 � I, II, III<br />
– Ecce quomodo MH deest � III<br />
– Ehr sei dem Vater MH 704 � I, II, III<br />
– Ex ore infantium Deus MH 331 � I<br />
– Exsultate Deo MH 213,1 II, III<br />
– Gloria MH 596 III<br />
– Glorreiche Himmelskönigin MH deest I<br />
– Halleluja MH 79,1 � I, II, III<br />
– Heiligste Nacht MH 427 I, II<br />
– Heiligste Nacht MH 461 � III<br />
– Herr, großer Gott MH deest I<br />
– Herr, großer Gott MH 672 II<br />
– Herr, großer Gott MH 836 III<br />
– Hodie nobis MH 639,1 � III<br />
– Hymne an Gott MH 588 I, II, III<br />
– Ihr Hirten, erwacht MH deest I, II<br />
– In dir ruht, Herr MH 574 I<br />
– In monte Oliveti MH 276,1 II, III<br />
– Komm, Heiliger Geist MH 685 I, II<br />
– Kommt, ihr Christen MH 574 I<br />
– Kyrie (Litanei) MH 157 � I<br />
– Kyrie in a MH 552 III<br />
– Lauft, ihr Hirten MH 217,1 III<br />
– Libera me MH 431 � I<br />
– Missa sub titulo Sti. Leopoldi MH 837 (Auswahl) I<br />
– O sacramentum pietatis MH 213,3 III<br />
– O sacrum convivium MH 213,2 III<br />
– O vos omnes MH 278,5 II, III<br />
– Omnes amici mei MH 277,1 III<br />
– Prope est Dominus MH 445 III<br />
– Psalm 51 MH deest � III<br />
– Puer natus in Bethlehem MH deest � I, II<br />
– Quem vidistis, pastores MH 639,3 � III<br />
– Regina Angelorum MH 157 � I<br />
– Salve Regina MH 534 � I<br />
– Salve Regina MH deest II, III<br />
– Salvete flores Martyrium MH 307 � I<br />
Chorbuch <strong>Mozart</strong> · Haydn 33<br />
– Sancti Dei MH 328 II, III<br />
– Sei Mutter der Barmherzigkeit MH 675 I, II<br />
– Stella coeli MH 306 I, II<br />
– Stella coeli MH 830 � III<br />
– Stern auf diesem Lebensmeere MH 686 II<br />
– Surgite sancti MH 327 � II, III<br />
– Tantum ergo MH 404 � III<br />
– Tantum ergo MH deest � II, III<br />
– Tauet, Himmel MH deest � I<br />
– Tenebrae factae sunt MH 305 I<br />
– Tenebrae factae sunt MH 162 II, III<br />
– Tenuisti manum MH 695 III<br />
– Urbs Jerusalem MH 75 � III<br />
– Veni Sancte Spiritus MH 39 III<br />
– Verbum caro MH 639,8 � III<br />
– Vexilla regis MH 126 � III<br />
– Vor dir ist alles offenbar MH 574 I<br />
– Wie lieblich ist doch, Herr MH 683 � I<br />
– Wie trostreich ist uns MH 428 I<br />
– Wir beten an MH deest I<br />
– Wir bringen dir MH 680 II<br />
– Victimae paschali laudes MH 361 III<br />
– Zu dir, o Herr MH 791 � I<br />
<strong>Mozart</strong>, <strong>Wolfgang</strong> <strong>Amadeus</strong><br />
– Als aus Ägypten Israel KV 343,2 I, II, III<br />
– Ave Maria KV 554 I, II, III<br />
– Ave verum corpus KV 618 I, II, III<br />
– Benedictus sit KV 117,1 III<br />
– Cantate Domino KV 73r,2 I, II, III<br />
– God is our refuge KV 20 II, III<br />
– Gott, dir sei Lob KV 549 II<br />
– Halleluja KV 165,3 I, II<br />
– Halleluja. Amen KV 553 I, II, III<br />
– Halleluja. Amen KV 193,2 III<br />
– Halleluja-Kanon KV 165,3 I, II, III<br />
– Hosanna KV 223 II, III<br />
– Jubilate Deo KV 117,3 III<br />
– Kyrie in d KV 90 III<br />
– Kyrie in F KV 33 III<br />
– Lacrimosa KV 626 III<br />
– Laudate Dominum KV 339,5 I, II, III<br />
– Miserere KV 85 I, II<br />
– O Gotteslamm KV 343,1 I, II, III<br />
– Sancta Maria, mater Dei KV 273 III<br />
– Singt ein neues Lied (zugeschrieben) I<br />
– Te Jesu deprecamur KV 437 II<br />
– Vater, ich will dich bitten KV 436 II<br />
<strong>Mozart</strong>, Leopold<br />
– Agnus Dei KV 115 II, III<br />
– Benedictus KV 115 II<br />
– Gloria KV 115 II<br />
– Halleluja III<br />
– Kyrie in C KV 115 II, III<br />
– Psalm 130 I, II, III<br />
– Sanctus KV 115 II, III<br />
Früher W.A. <strong>Mozart</strong> zugeschriebene Werke<br />
– De profundis KV A 22 (Carl Georg Reutter) III<br />
– Jubilate Deo KV C 3.13 (Anonymus) II, III<br />
– Adoramus te KV A 10 (Quirino Gasparini) III
34 Compact Discs<br />
Compact Discs<br />
Requiem KV 626<br />
Jezovs`´ek, Schubert, Ullmann, Volle<br />
Kammerchor Stuttgart; Barockorchester Stuttgart;<br />
Frieder Bernius (Live recording)<br />
83.207<br />
Auf höchstem künstlerischen Niveau bietet<br />
Frieder Bernius eine Interpretation von<br />
<strong>Mozart</strong>s letztem Werk. Er folgt der 1981<br />
von Franz Beyer erarbeiteten Fassung, die<br />
Franz Xaver Süßmayrs Ergänzungen weitgehend<br />
belässt, aber die Instrumentation<br />
der letzten Teile verbessert. Die vorliegende<br />
Einspielung fand auf internationaler Ebene<br />
höchste Anerkennung: Diapason d’Or für<br />
die beste Choreinspielung des Jahres 2003.<br />
Litaniae<br />
Litaniae Lauretanae KV 109 · Litaniae de venerabili<br />
altaris Sacramento KV 125 und KV 243<br />
Estonian Philharmonic Chamber Choir<br />
Tallinn Chamber Orchestra; Tõnu Kaljuste<br />
83.402<br />
<strong>Mozart</strong>s Litaneien und Vespern überzeugen<br />
durch musikalische Freiheit, Experimentierfreude<br />
und Formenvielfalt. „ … Musizierfreude<br />
der Mitwirkenden und die differenzierte<br />
Ausgestaltung durch Tõnu Kaljuste<br />
zeigt die Qualität der Kompositionen.“<br />
Musica Sacra 6/00<br />
Vesperae et Litaniae<br />
Vesperae solennes de Dominica KV 321<br />
Vesperae solennes de Confessore KV 339<br />
Litaniae Lauretanae KV 195<br />
Estonian Philharmonic Chamber Choir<br />
Tallinn Chamber Orchestra; Tõnu Kaljuste<br />
83.401<br />
„Die auf dieser CD eingespielten Werke bieten<br />
den hervorragenden Solist(inn)en reichlich<br />
Gelegenheit, ihr Können zu zeigen … In<br />
gleicher Weise beeindruckend ist aber auch<br />
die Leistung des Chors und Orchesters unter<br />
der sachkundigen Leitung T. Kaljustes.“<br />
Singende Kirche 4/00<br />
Salzburger Kirchenmusik 1774<br />
Dixit et Magnificat KV 193 · Missa brevis in D<br />
KV 194 und in F KV 192 · Sancta Maria KV 273<br />
Zedelius, Helling, Schneider, Mertens<br />
Collegium classicum Köln; Kölner Kammerchor;<br />
Peter Neumann<br />
83.103<br />
„Diese Aufnahme ist von einer rundum<br />
überzeugenden Selbstverständlichkeit,<br />
die den eigenen hohen Wert von <strong>Mozart</strong>s<br />
Salzburger Kirchenmusik deutlich werden<br />
lässt.“ Neue Zeitschrift für Musik
<strong>Mozart</strong> & Mannheim<br />
Meier-Schmid, Assenheimer, Schmid, Pfeiffer;<br />
camerata vocale Günzburg St.-Thomas-<br />
Chorschule Wettenhausen / Joh. Chr. Bach-<br />
Akademie Köln / Jürgen Rettenmaier<br />
83.141<br />
Unter der Regentschaft des pfälzischen<br />
Kurfürsten Carl Theodor gelangte die<br />
Mannheimer Hofkapelle zu europaweitem<br />
Ruhm. Ihre fortschrittliche Orchesterkultur<br />
zeigte auch Auswirkungen auf kirchenmusikalische<br />
Kompositionen, indem in<br />
ihnen sinfonische Formen, sinfonische<br />
Orchestertechnik und Klanglichkeit aufgenommen<br />
wurden.<br />
Werke für Oboe<br />
Oboenquartett KV 370 · Adagio für Englischhorn<br />
und Streichtrio KV 580a Oboenkonzert KV 314<br />
Lajos Lencsés, Oboe u. Englischhorn<br />
Deutsches Streichtrio; Württembergisches<br />
Kammerorchester Heilbronn; Jörg Faerber<br />
83.124<br />
Ein Konzert und zwei kammermusikalische<br />
Werke für Oboe bzw. Englischhorn bilden<br />
ein klanglich homogenes Programm. Es<br />
spiegelt <strong>Mozart</strong>s besonderes Verhältnis zur<br />
Oboe und seine freundschaftlichen Beziehungen<br />
zu den Oboisten wider, für die er<br />
diese Werke schrieb.<br />
Postkarten und Poster<br />
Compact Discs 35<br />
Abkürzungen & Symbole<br />
( ) Besetzungsangaben<br />
in runden<br />
Klammern<br />
sind Alternativbesetzungen<br />
[ ] Besetzungsangaben<br />
in eckigen<br />
Klammern<br />
sind Ad-libitum-<br />
Besetzungen<br />
* Mengenpreis<br />
ab 20 Ex. 10%<br />
ab 50 Ex. 15%<br />
ab 100 Ex.20%<br />
** Subskriptionspreis<br />
Chorbuch<br />
<strong>Mozart</strong> · Haydn bis<br />
31.12.2005<br />
� unverbindlich empfohlener<br />
Preis<br />
� bei Carus auf CD<br />
erhältlich<br />
A Alt<br />
ad lib ad libitum<br />
Armo Harmonium<br />
arr Bearbeitung<br />
B Bass<br />
Bc Generalbass<br />
Blfl Blockflöte<br />
Bläs Bläser<br />
Cb Contrabbasso<br />
Cemb Cembalo<br />
Chp Chorpartitur<br />
ChpS Chorpartitur & Soli<br />
Clt Clarinetto<br />
Cor Corno<br />
Ctr Clarin-Trompete<br />
E Englisch<br />
Fg Fagotto<br />
Fl Flauto traverso<br />
G deutsch<br />
Glsp Glockenspiel<br />
Git Gitarre<br />
Harm Harmoniestimmen<br />
KA Klavierauszug<br />
L Lateinisch<br />
Ln Ausgabe in Leinen<br />
gebunden<br />
OA Orgelauszug<br />
Ob Oboe<br />
Org Organo<br />
Part Partitur<br />
Perc Schlaginstrumente<br />
Pfte Klavier<br />
Pic Flauto piccolo<br />
S Sopran<br />
Slg Sammlung<br />
Sti Stimmen<br />
StP Studienpartitur<br />
stg -stimmig<br />
Str Streichinstrument<br />
(Streicher)<br />
T Tenor<br />
Tast Tasteninstrument<br />
Tb Tuba<br />
TH Textheft<br />
Timp Pauken<br />
Tr Trompete, Tromba<br />
Trb Posaune,<br />
Trombone<br />
Va Bratsche, Viola<br />
Vc Violoncello<br />
Vga Viola da gamba<br />
Vl Violine<br />
<strong>Wolfgang</strong> <strong>Amadeus</strong> <strong>Mozart</strong>, Gemälde<br />
von Joseph Lange (1789), siehe S. 14<br />
Postkarte 40.390/10<br />
Postkarte (Ausschnitt) 40.390/20<br />
Poster 40.390<br />
Lacrimosa, aus Requiem KV 626,<br />
Notenhandschrift, siehe S. 2<br />
Postkarte 40.327/50<br />
Zauberflöte, Notenhandschrift, siehe S. 30<br />
Postkarte 40.327/60
36 Verzeichnisse<br />
Verzeichnis nach Köchel<br />
KV 20 God is our refuge 23, 33<br />
KV 33 Kyrie in F 10, 33<br />
KV 34 Scande coeli limina 24<br />
KV 42 Grabmusik 18<br />
KV 47 Veni Sancte Spiritus 24<br />
KV 49 Missa brevis in G 9<br />
KV 50 Bastien und Bastienne 27<br />
KV 65 Missa brevis in d 9<br />
KV 66 Missa in C („Dominicus-Messe“) 9, 16<br />
KV 67 Sonata in Es 25<br />
KV 68 Sonata in B 25<br />
KV 69 Sonata in D 25<br />
KV 72 Inter natos mulierum 23<br />
KV 73r Cantate Domino (Kanon) 33<br />
KV 85 Miserere in a 23, 33<br />
KV 86 Quaerite primum regnum Dei 24<br />
KV 89 Kyrie in G 10<br />
KV 89,2 Cantate Domino 29<br />
KV 90 Kyrie in d 10, 33<br />
KV 108 Regina coeli in C 23<br />
KV 109 Litaniae Lauretanae B.M.V. in B 21<br />
KV 117 Benedictus sit Deus Pater 23, 33<br />
KV 117,3 Jubilate Deo 33<br />
KV 125 Litaniae de venerabili altaris<br />
Sacramento 21<br />
KV 127 Regina coeli in B 23<br />
KV 139 Missa in c („Waisenhausmesse“)10, 16<br />
KV 140 Missa brevis in G<br />
„Pastoralmesse“ 10, 16<br />
KV 141 Te Deum 23<br />
KV 142 Tantum ergo in B 24<br />
KV 143 Ergo interest – Quaere superna 18<br />
KV 144 Sonata in D 26<br />
KV 145 Sonata in F 26<br />
KV 152 Canzonetta: Ridente la calma<br />
– Der Sylphe des Friedens 28<br />
KV 165 Exsultate, jubilate 18<br />
KV 165,3 Halleluja 33<br />
KV 165,3 Halleluja-Kanon (arr.) 33<br />
KV 193,2 Halleluja. Amen 33<br />
KV 167 Missa in C („Trinitatismesse“) 11, 16<br />
KV 192 Missa brevis in F<br />
(„Kleine Credomesse") 11, 16<br />
KV 193 Dixit et Magnificat 23<br />
KV 194 Missa brevis in D 11<br />
KV 195 Litaniae Lauretanae B.M.V. in D 21<br />
KV 197 Tantum ergo in D 24<br />
KV 198 Sub tuum praesidium 24<br />
KV 212 Sonata in B 26<br />
KV 220 Missa in C („Spatzenmesse“) 11, 16<br />
KV 222 Misericordias Domini 24<br />
KV 223 Hosanna in G 12, 33<br />
KV 224 Sonata in F 26<br />
KV 225 Sonata in A 26<br />
KV 231 Laßt froh uns sein (Kanon) 29<br />
KV 233 Nichts labt mich mehr als Wein<br />
(Kanon) 29<br />
KV 234 Essen, Trinken (Kanon) 29<br />
KV 241 Sonata in G 26<br />
KV 243 Litaniae de venerabili altaris<br />
Sacramento 21<br />
KV 244 Sonata in F 26<br />
KV 245 Sonata in D 26<br />
KV 257 Missa in C<br />
(„Große Credomesse“) 12, 16<br />
KV 258 Missa in C („Spaur-Messe“<br />
oder „Piccolomini-Messe“) 12, 16<br />
KV 259 Missa in C („Orgelsolomesse“) 12, 16<br />
KV 260 Venite populi 24<br />
KV 262 Missa longa in C 12, 16<br />
KV 263 Sonata in C 26<br />
KV 273 Sancta Maria, Mater Dei 24, 33<br />
KV 274 Sonata in G 26<br />
KV 275 Missa brevis in B 12<br />
KV 276 Regina coeli in C 23<br />
KV 277 Alma Dei creatoris 23<br />
KV 278 Sonata in C 26<br />
KV 307 Ariette: Oiseaux, si tous les ans<br />
– Wohl tauscht ihr Vögelein 28<br />
KV 308 Ariette: Dans un bois solitaire<br />
– Einsam ging ich jüngst im Heine 28<br />
KV 317 Missa in c („Krönungsmesse“) 13, 16<br />
KV 321 Vesperae solennes de Dominica 21<br />
KV 322 Kyrie in Es (Fragment) 13<br />
KV 323 Kyrie in C 13<br />
KV 328 Sonata in C 26<br />
KV 329 Sonata in C 26<br />
KV 336 Sonata in C 26<br />
KV 337 Missa solemnis in C 13, 16<br />
KV 339 Vesperae solennes de Confessore 21<br />
KV 339,5 Laudate Dominum in F 23, 33<br />
KV 341 Kyrie in d („Münchner Kyrie“) 13<br />
KV 343 Zwei deutsche (Kirchen-)Lieder<br />
„O Gottes Lamm“<br />
„Als aus Ägypten Israel kam“ 24, 33<br />
KV 345 Drei geistliche Hymnen 29<br />
KV 347 Wo der perlende Wein (Kanon) 29<br />
KV 348 V’amo di core teneramente (Kanon)29<br />
KV 349 Die Zufriedenheit 29<br />
KV 390 An die Hoffnung 28
KV 391 An die Einsamkeit 28<br />
KV 392 Lied 29<br />
KV 427 Missa in c 14, 15, 16<br />
KV 433 Warnung 29<br />
KV 436 Vater, ich will dich bitten (arr.) 33<br />
KV 437 Terzett: Mi lagnerò tacendo<br />
– Der Einsamkeit nur klagen 29<br />
KV 437 Te Jesu deprecamur (arr.) 33<br />
KV 441 Terzett: Das Bändchen 29<br />
KV 468 Gesellenreise 29<br />
KV 469 Davide penitente 18<br />
KV 472 Der Zauberer 29<br />
KV 473 Die Zufriedenheit 29<br />
KV 474 Die betrogene Welt 29<br />
KV 476 Das Veilchen 29<br />
KV 486 Der Schauspieldirektor 27<br />
KV 507 Heiterkeit und leichtes Blut (Kanon) 29<br />
KV 508a Adagio in C 29<br />
KV 517 Die Alte 29<br />
KV 518 Die Verschweigung 29<br />
KV 519 Das Lied der Trennung 29<br />
KV 520 Als Luise die Briefe ihres ungetreuen<br />
Liebhabers verbrannte 28<br />
KV 523 Abendempfindung 28<br />
KV 524 An Chloë 28<br />
KV 529 Des kleinen Friedrichs Geburtstag 29<br />
KV 530 Das Traumbild 29<br />
KV 531 Die kleine Spinnerin 29<br />
KV 539 Kriegslied: Ich möchte wohl der<br />
Kaiser sein 29<br />
KV 549 Gott, dir sei Lob (arr.) 33<br />
KV 553 Halleluja (Kanon) 29, 33<br />
KV 554 Ave Maria (Kanon) 29, 33<br />
KV 555 Lacrimoso son’io (Kanon) 29<br />
KV 557 Nascoso è il mio sol (Kanon) 29<br />
KV 559 Difficile (Kanon) 29<br />
KV 562 Caro bell’idol (Kanon) 29<br />
KV 579 Un moto di gioia – Schon klopfet<br />
mein liebender Busen 29<br />
KV 596 Sehnsucht nach dem Frühling 29<br />
KV 597 Im Frühlingsanfang 29<br />
KV 598 Das Kinderspiel 29<br />
KV 618 Ave verum corpus 23, 33<br />
KV 619 Cantate: Die ihr des unermesslichen<br />
Weltalls Schöpfer ehrt 29<br />
KV 620 Die Zauberflöte 30<br />
KV 626 Requiem 15<br />
KV 626,8 Lacrimosa 33<br />
KV Anh. 110 Quis te comprehendat 29<br />
KV Anh. 229 Divertimento III per tre flauti in D 29<br />
Verzeichnis nach Gattungen<br />
Verzeichnisse 37<br />
Messen, Einzelsätze des Messordinarium<br />
KV 33, KV 49, KV 65, KV 66, KV 89, KV 90,<br />
KV 139, KV 140, KV 167, KV 192, KV 194,<br />
KV 220, KV 223, KV 257, KV 258, KV 259,<br />
KV 262, KV 275, KV 317, KV 322, KV 323,<br />
KV 337, KV 341, KV 427, KV 626<br />
Oratorien und Kantaten<br />
KV 42, KV 143, KV 165, KV 469<br />
Litaneien, Vespern, Antiphonen,<br />
Miserere und Te Deum<br />
KV 85, KV 108, KV 109, KV 125, KV 127,<br />
KV 141, KV 193, KV 195, KV 243, KV 276,<br />
KV 321, KV 339, KV 339,5<br />
Kleinere Kirchenwerke:<br />
KV 20, KV 34, KV 47, KV 72, KV 85, KV 86,<br />
KV 108, KV 117, KV 127, KV 141, KV 142,<br />
KV 143, KV 165, KV 197, KV 198, KV 222,<br />
KV 260, KV 273, KV 276, KV 277, KV 343,<br />
KV 345, KV 618<br />
Kirchensonaten:<br />
KV 67, KV 68, KV 69, KV 144, KV 145, KV 212,<br />
KV 224, KV 225, KV 241, KV 244, KV 245,<br />
KV 263, KV 274, KV 278, KV 328, KV 329,<br />
KV 336<br />
Einaktige Bühnenwerke:<br />
KV 50, KV 486<br />
Lieder und Gesänge:<br />
KV 152, KV 307, KV 308, KV 349, KV 390,<br />
KV 391, KV 392, KV 433, KV 437, KV 441,<br />
KV 468, KV 472, KV 473, KV 474, KV 476,<br />
KV 517, KV 518, KV 519, KV 520, KV 523,<br />
KV 524, KV 529, KV 530, KV 531, KV 539,<br />
KV 579, KV 596, KV 597, KV 598, KV 619,<br />
Kanons:<br />
KV 89,2, KV 231, KV 233, KV 234, KV 347,<br />
KV 348, KV 507, KV 553, KV 554, KV 555,<br />
KV 557, KV 559, KV 562
38 Preisliste<br />
Preisliste (Stand: 15.3.2005)<br />
2.111** Einzelex. 16.20 €<br />
2.111** ab 10 Ex. *9.30 €<br />
2.112** Einzelex. 13.10 €<br />
2.112** ab 10 Ex. *7.50 €<br />
2.113** Einzelex. 22.40 €<br />
2.113** ab 10 Ex. *12.80 €<br />
12.002 Part 36.00 €<br />
12.002/08 Textheft *5.00 €<br />
12.002/97 Video �17.00 €<br />
12.002/98 CD �*13.00 €<br />
Aufführungsmaterial<br />
auf Anfrage<br />
16.005 Part + 5 Sti 8.50 €<br />
17.096 Part + 3 Sti 25.50 €<br />
40.031 Part 72.00 €<br />
40.031/03 KA 11.00 €<br />
40.031/09 Harm 24.00 €<br />
40.031/11 – 15 5 Str à 5.00 €<br />
40.031/49 Org 12.80 €<br />
40.032 Part 45.00 €<br />
40.032/03 KA 12.00 €<br />
40.032/05 Chp *5.00 €<br />
40.032/09 Harm 52.00 €<br />
40.032/11 – 14 4 Str à 5.90 €<br />
40.032/49 Org 13.00 €<br />
40.033 Part 12.80 €<br />
40.034 Part 1.30 €<br />
40.033/03 KA 4.50 €<br />
40.033/05 Chp *3.00 €<br />
40.033/09 Harm 4.80 €<br />
40.033/11 – 13 3 Str à 2.00 €<br />
40.033/49 Org 5.50 €<br />
40.035 Part 1.95 €<br />
40.035/03 KA 1.20 €<br />
40.035/11 – 14 4 Str à 1.00 €<br />
40.035/49 Org 1.50 €<br />
40.036/03 KA/OA 5.00 €<br />
40.036/10 Part 2.20 €<br />
40.036/20 Part 1.30 €<br />
40.037 Part 14.50 €<br />
40.037/03 KA 4.00 €<br />
40.037/05 Chp 2.00 €<br />
40.037/09 Harm 13.80 €<br />
40.037/11 – 14 4 Str à 1.50 €<br />
40.037/49 Org 2.80 €<br />
40.038 Part 9.50 €<br />
40.038/03 KA 3.60 €<br />
40.038/05 Chp 1.80 €<br />
40.038/09 Harm 2.30 €<br />
40.038/11 – 14 4 Str à 2.30 €<br />
40.038/49 Org 2.80 €<br />
40.039 Part 9.50 €<br />
40.039/03 KA 2.90 €<br />
40.039/05 Chp 1.30 €<br />
40.039/09 Harm 6.50 €<br />
40.039/11 – 14 4 Str à 2.30 €<br />
40.039/49 Org 3.50 €<br />
40.040 Part 14.50 €<br />
40.040/03 KA 4.60 €<br />
40.040/05 Chp 2.20 €<br />
40.040/11 – 14 4 Str à 2.80 €<br />
40.040/49 Org 5.50 €<br />
40.041 Part 12.00 €<br />
40.041/03 KA 4.50 €<br />
40.041/05 Chp 2.90 €<br />
40.041/09 Set 5.00 €<br />
40.041/11 – 13 3 Str à 1.80 €<br />
40.041/49 Org 3.00 €<br />
40.042 Part 10.50 €<br />
40.042/03 KA 4.50 €<br />
40.042/05 Chp 1.20 €<br />
40.042/09 Harm 2.80 €<br />
40.042/11 – 13 3 Str à 1.60 €<br />
40.042/49 Org 2.90 €<br />
40.043 Part 12.80 €<br />
40.043/03 KA 4.50 €<br />
40.043/05 ChpS 1.20 €<br />
40.043/09 Harm 6.50 €<br />
40.043/11 – 14 4 Str à 1.80 €<br />
40.043/49 Org 2.90 €<br />
40.044 Part 14.50 €<br />
40.044/03 KA 4.60 €<br />
40.044/05 Chp 2.20 €<br />
40.044/09 Harm 5.70 €<br />
40.044/11 – 15 5 Str à 1.70 €<br />
40.044/49 Org 6.50 €<br />
40.046 Part 14.00 €<br />
40.046/03 KA 5.00 €<br />
40.046/05 Chp 2.00 €<br />
40.046/09 Harm 6.50 €<br />
40.046/11 – 13 3 Str à 2.00 €<br />
40.046/49 Org 5.00 €<br />
40.047 Part 17.50 €<br />
40.047/03 KA 7.80 €<br />
40.047/05 Chp 2.20 €<br />
40.047/09 Harm 8.30 €<br />
40.047/11 – 14 4 Str à 2.80 €<br />
40.047/49 Org 9.50 €<br />
40.048 Part 18.90 €<br />
40.048/03 KA 7.80 €<br />
40.048/05 Chp 2.20 €<br />
40.048/09 Harm 8.90 €<br />
40.048/11 – 14 4 Str à 2.80 €<br />
40.048/49 Org 7.80 €<br />
40.049 Part 14.50 €<br />
40.049/03 KA 5.00 €<br />
40.049/05 Chp 2.00 €<br />
40.049/09 Harm 7.20 €<br />
40.049/11 – 13 3 Str à 1.80 €<br />
40.049/49 Org 5.50 €<br />
40.050 Part 10.50 €<br />
40.050/03 KA 4.50 €<br />
40.050/04 OA 5.50 €<br />
40.050/05 ChpS 1.20 €<br />
40.050/09 Harm 2.80 €<br />
40.050/11 – 13 3 Str à 1.50 €<br />
40.050/49 Org 2.80 €<br />
40.051 Part 1.60 €<br />
40.051/03 KA 1.20 €<br />
40.051/11 – 14 4 Str à 1.30 €<br />
40.052 Part 15.00 €<br />
40.052/03 KA 6.50 €<br />
40.052/05 ChpS *3.50 €<br />
40.052/09 Harm 16.90 €<br />
40.052/11 – 13 3 Str à 3.90 €<br />
40.052/49 Org 9.50 €<br />
40.053 Part 8.50 €<br />
40.053/03 KA 3.90 €<br />
40.053/05 Chp 2.00 €<br />
40.053/11 – 14 4 Str à 2.30 €<br />
40.053/49 Org 3.50 €<br />
40.054 Part 14.50 €<br />
40.054/03 KA 5.90 €<br />
40.054/05 Chp 2.20 €<br />
40.054/09 Harm 2.80 €<br />
40.054/11 – 13 3 Str à 1.70 €<br />
40.054/49 Org 5.90 €<br />
40.055 Part 34.00 €<br />
40.055/03 KA 11.00 €<br />
40.055/05 Chp *3.50 €<br />
40.055/09 Harm 26.00 €<br />
40.055/11 – 14 4 Str à 4.60 €<br />
40.055/49 Org 14.50 €<br />
40.056 Part 36.00 €<br />
40.056/03 KA 9.50 €<br />
40.056/05 Chp *3.50 €<br />
40.056/09 Harm 14.00 €<br />
40.056/11 – 14 4 Str à 4.20 €<br />
40.056/49 Org 15.00 €<br />
40.057 Part 34.90 €<br />
40.057/03 KA 14.00 €<br />
40.057/05 Chp *3.50 €<br />
40.057/09 Harm 26.80 €<br />
40.057/11 – 14 4 Str à 4.60 €<br />
40.057/49 Org 15.50 €<br />
40.058 Part 25.00 €<br />
40.058/03 KA 12.00 €<br />
40.058/05 Chp *4.20 €<br />
40.058/07 StP 15.50 €<br />
40.058/09 Harm 10.50 €<br />
40.058/11 – 13 3 Str à 4.40 €<br />
40.058/49 Org 13.00 €<br />
40.059 Part 28.00 €<br />
40.059/03 KA 9.50 €<br />
40.059/05 Chp *4.60 €<br />
40.059/07 StP 18.00 €<br />
40.059/09 Harm 14.50 €<br />
40.059/11 – 13 3 Str à 3.50 €<br />
40.059/49 Org 10.00 €<br />
40.059/50 Part 2.80 €<br />
40.059/51-53 3 Str à 1.30 €<br />
40.059/54 Fg 1.30 €<br />
40.059/55 Chp 0.60 €<br />
40.059/56 OA 2.80 €<br />
40.060 Part 93.00 €<br />
40.060/03 KA 15.00 €<br />
40.060/05 Chp *4.40 €<br />
40.060/09 Harm 49.80 €<br />
40.060/11 – 14 4 Str à 5.00 €<br />
40.232/10 Slg 1.20 €<br />
40.263 Part 62.00 €<br />
40.263/03 KA 17.50 €<br />
40.263/08 Text 6.30 €
40.263/09 Harm 26.50 €<br />
40.263/11 – 14 4 Str à 9.80 €<br />
40.314 TH *0.60 €<br />
40.327/50 PK 0.90 €<br />
40.327/60 PK 0.90 €<br />
40.390 Poster 8.00 €<br />
40.390/10 PK 0.90 €<br />
40.390/20 PK 0.90 €<br />
40.613 Part 34.00 €<br />
40.613/03 KA 14.50 €<br />
40.613/05 Chp *5.30 €<br />
40.613/07 StP 11.80 €<br />
40.613/09 Harm 56.00 €<br />
40.613/11 – 14 4 Str à 4.40 €<br />
40.613/49 Org 19.90 €<br />
40.614 Part 32.80 €<br />
40.614/03 KA 14.90 €<br />
40.614/05 Chp *4.80 €<br />
40.614/07 StP 8.80 €<br />
40.614/09 Harm 28.00 €<br />
40.614/11 – 14 4 Str à 3.90 €<br />
40.614/49 Org 18.50 €<br />
40.615 Part 27.95 €<br />
40.615/03 KA 12.80 €<br />
40.615/05 Chp *4.30 €<br />
40.615/07 StP 9.30 €<br />
40.615/09 Harm 23.00 €<br />
40.615/11 – 13 3 Str à 4.50 €<br />
40.615/49 Org 12.80 €<br />
40.616 Part 29.90 €<br />
40.616/03 KA 12.80 €<br />
40.616/05 Chp *4.50 €<br />
40.616/07 StP 12.30 €<br />
40.616/09 Harm 28.00 €<br />
40.616/11 – 13 3 Str à 3.90 €<br />
40.616/49 Org 12.80 €<br />
40.618 Part 26.00 €<br />
40.618/03 KA 7.50 €<br />
40.618/05 ChpS *3.50 €<br />
40.618/07 StP 11.80 €<br />
40.618/09 Harm 28.00 €<br />
40.618/11 – 13 3 Str à 3.80 €<br />
40.618/49 Org 8.00 €<br />
40.619 Part 24.90 €<br />
40.619/03 KA 12.00 €<br />
40.619/05 ChpS *3.30 €<br />
40.619/07 StP 12.80 €<br />
40.619/09 Harm 28.50 €<br />
40.619/11 – 13 3 Str à 3.80 €<br />
40.619/49 Org 12.00 €<br />
40.620 Part (Ln) 69.50 €<br />
40.620/03 KA 13.50 €<br />
40.620/05 Chp *5.50 €<br />
40.620/09 Harm 52.00 €<br />
40.620/11 – 14 4 Str à 4.60 €<br />
40.620/49 Org 13.00 €<br />
40.621 Part 16.50 €<br />
40.621/03 KA 8.90 €<br />
40.621/05 ChpS *3.50 €<br />
40.621/07 StP 10.20 €<br />
40.621/09 Harm 4.90 €<br />
40.621/11 – 14 4 Str à 4.40 €<br />
40.621/49 Org 11.00 €<br />
40.622 Part 11.50 €<br />
40.622/03 KA 8.50 €<br />
40.622/05 ChpS *3.50 €<br />
40.622/07 StP 8.50 €<br />
40.622/09 Harm 4.90 €<br />
40.622/11 – 13 3 Str à 3.00 €<br />
40.622/49 Org 8.50 €<br />
40.623 Part 21.50 €<br />
40.623/03 KA 8.90 €<br />
40.623/05 ChpS *4.30 €<br />
40.623/07 StP 7.80 €<br />
40.623/09 Harm 9.50 €<br />
40.623/11 – 13 3 Str à 4.90 €<br />
40.623/49 Org 12.50 €<br />
40.624 Part 16.50 €<br />
40.624/03 KA 8.50 €<br />
40.624/05 ChpS *4.30 €<br />
40.624/07 StP 11.50 €<br />
40.624/09 Harm 12.50 €<br />
40.624/11 – 13 3 Str à 3.90 €<br />
40.624/49 Org 13.50 €<br />
40.625 Part 15.00 €<br />
40.625/03 KA 7.50 €<br />
40.625/05 ChpS *3.30 €<br />
40.625/07 StP 8.80 €<br />
40.625/09 Harm 4.90 €<br />
40.625/11 – 13 3 Str à 3.30 €<br />
40.625/49 Org 11.00 €<br />
40.626 Part 15.00 €<br />
40.626/03 KA 7.00 €<br />
40.626/05 ChpS *3.30 €<br />
40.626/07 StP 7.80 €<br />
40.626/09 Harm 11.50 €<br />
40.626/11 – 13 3 Str à 3.30 €<br />
40.626/49 Org 8.50 €<br />
40.627 Part 24.90 €<br />
40.627/03 KA 9.50 €<br />
40.627/05 ChpS *3.90 €<br />
40.627/07 StP 8.80 €<br />
40.627/09 Harm 17.50 €<br />
40.627/11 – 13 3 Str à 3.30 €<br />
40.627/49 Org 7.80 €<br />
40.628 Part 21.50 €<br />
40.628/03 KA 7.50 €<br />
40.628/05 ChpS *3.90 €<br />
40.628/07 StP 11.50 €<br />
40.628/09 Harm 17.50 €<br />
40.628/11 – 13 3 Str à 3.50 €<br />
40.628/49 Org 7.80 €<br />
40.629 Part 14.50 €<br />
40.629/03 KA 9.50 €<br />
40.629/05 Chp *3.30 €<br />
40.629/07 StP 8.30 €<br />
40.629/09 Harm 4.90 €<br />
40.629/11 – 13 3 Str à 3.80 €<br />
40.629/49 Org 10.50 €<br />
40.630 Part (Ln) 75.00 €<br />
40.630/03 KA 7.00 €<br />
40.630/05 Chp *3.60 €<br />
40.630/09 Harm 32.00 €<br />
40.630/11 – 14 4 Str à 3.90 €<br />
Preisliste 39<br />
40.630/49 Org 12.00 €<br />
40.766 Part 9.50 €<br />
40.766/03 KA 3.50 €<br />
40.766/11 – 14 4 Str à 1.50 €<br />
40.766/49 Org 2.90 €<br />
40.767 Part 14.00 €<br />
40.767/03 KA 6.30 €<br />
40.767/04 OA 4.50 €<br />
40.767/09 Harm 8.50 €<br />
40.767/11 – 14 4 Str à 3.50 €<br />
40.767/49 Org 8.50 €<br />
40.768 Part 6.00 €<br />
40.768/03 KA 3.50 €<br />
40.768/04 OA 4.00 €<br />
40.768/11 – 14 4 Str à 1.50 €<br />
40.768/49 Org 2.90 €<br />
40.807 Part 5.50 €<br />
40.807/20 Part 2.20 €<br />
51.000 20 Stp im Schuber<br />
bis 31.3.06 99.00 €<br />
ab 1.4.06 149.00 €<br />
51.042 Part 12.00 €<br />
51.042/03 KA 6.90 €<br />
51.042/05 Chp 2.20 €<br />
51.042/09 Harm 4.90 €<br />
51.042/11 – 14 4 Str à 3.00 €<br />
51.042/49 Org 7.80 €<br />
51.262 Part 38.50 €<br />
51.262/03 KA 12.80 €<br />
51.262/05 ChpS *4.90 €<br />
51.262/07 StP 9.50 €<br />
51.262/09 Harm 29.90 €<br />
51.262/11 – 13 3 Str à 3.90 €<br />
51.262/49 Org 12.80 €<br />
51.263 Part 5.70 €<br />
51.263/09 Harm 4.00 €<br />
51.263/11 – 13 3 Str à 2.50 €<br />
51.329 Part 7.80 €<br />
51.329/09 Harm 9.00 €<br />
51.329/11 – 13 3 Str à 1.50 €<br />
51.329/49 Org 2.90 €<br />
51.361 Part 7.00 €<br />
51.427 Part 79.80 €<br />
51.427/03 KA 15.80 €<br />
51.427/07 StP 29.80 €<br />
51.427/09 Harm leihweise<br />
51.427/11 – 14 4 Str à leihweise<br />
51.427/49 Org leihweise<br />
51.626/03 KA 7.80 €<br />
51.626/50 Part 69.00 €<br />
51.626/53 KA 8.95 €<br />
51.626/57 StP 29.90 €<br />
51.626/59 Harm 36.00 €<br />
51.626/61 – 64 4 Str à 6.95 €<br />
51.626/99 Org 16.00 €<br />
83.103 CD �16.90 €<br />
83.124 CD �16.90 €<br />
83.141 CD �17.90 €<br />
83.207 CD �17.90 €<br />
83.401 CD �17.90 €<br />
83.402 CD �17.90 €<br />
Abkürzungen und Symbole, S. 35
Studienpartituren<br />
zu sämtlichen Messen und Vespern<br />
im Urtext der Stuttgarter <strong>Mozart</strong>-Ausgabe<br />
Zu beziehen durch:<br />
20 Studienpartituren<br />
im Schuber<br />
über 2.000 Seiten<br />
Carus 51.000<br />
Einführungspreis: 99.00 €<br />
gültig bis 31. März 2006<br />
ab 1. April 2006: 149.00 €<br />
Einzelpreis der 20 Ausgaben:<br />
252.80 €