Auf zu neuen Ufern! - Vienna Business School

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Auf zu neuen Ufern! - Vienna Business School

ausgabe n°2/2013 magazin der vienna business schoolhandelsakademien und handelsschulen der wiener kaufmannschaftP.b.b. ZUL.-NR.: GZ 02Z032130M; Verlagspostamt: 1040 Wien; Erscheinungsort WienEiner für alle, allefür einen: Start-upshelfen Start-upsAuf zu neuen Ufern!Trends und Tipps auf demWeg in die SelbstständigkeitKakao im Kopf:Interview mit Schoko-König Josef Zotter


inhalteditorialDer Grundstein für das GründenSchulblickeVBS MödlingVBS FloridsdorfStart-ups helfen Start-upsVBS HamerlingplatzVBS Schönborngasse50 Minuten mit Josef ZotterVBS AkademiestraßeVBS Augarten04081012141618202122Fonds der Wiener Kaufmannschaft/Gerry FrankDas berufliche Glück selbst in der Hand zu haben, macht fürviele den Reiz der Unternehmensgründung aus. Doch es gehörenauch viele Herausforderungen zum Leben als UnternehmerIn.Eine gute Geschäftsidee allein sorgt noch nicht fürGewinn und bezahlt noch keine Miete. Um sein Unternehmenauf eine gesunde Basis zu stellen, braucht es solides kaufmännischesWissen. Mit der Ausbildung an der Vienna BusinessSchool macht man sich mit diesem wichtigen Rüstzeug vertraut.Smart ist, wer sich zudem das exzellente Beratungsangebotfür UnternehmerInnen wie z. B. des Gründerservice derÖsterreichischen Wirtschaftskammer zunutze macht. Damitder Start mit der eigenen Firma auch richtig gut gelingt!Ausgehen & feiernSchöne Dinge2426Dr. Rainer Trefelik,Präsident Fonds der Wiener KaufmannschaftImpressumMedieninhaber: Fonds der Wiener Kaufmannschaft – Vienna Business School. Herausgeber: Fonds der WienerKaufmannschaft. Redaktion: Mag. Martin Göbel, Sabine Sporer. Konzept, Projektmanagement: Michaela Görlich.Art-Direktion: Marion Brogyanyi. Grafik: Frauke Packebusch. Chefredaktion: Michaela Görlich. Mitarbeiter dieserAusgabe: Mag. Sandra Lang, Mag. Johannes Luxner, Jasmin Tomschi, Peter Zirbs. Lektorat: Lena Saller.Coverfoto: manun/photocase.com.Hersteller: Bösmüller Print Management GesmbH & Co KG. Redaktionsanschrift: Schwarzenbergplatz 14,1041 Wien, Tel.: 01/501 13-0, Fax: 01/501 13-7150, E-Mail: marketing@kaufmannschaft.com,Homepage: www.vienna-business-school.at. ZUL.-NR.: GZ 02Z032130M. Verlagspostamt: 1040 Wien.Offenlegung gemäSS § 25 des Mediengesetzes:Herausgeber und Medieninhaber des Magazins „Vienna Business Times“ ist der Fonds der Wiener Kaufmannschaft (Schulerhalter der Vienna Business School), Schwarzenbergplatz 14, 1041 Wien. Der Fonds der Wiener Kaufmannschaftist eine Non-Profit-Organisation. D.h. ein mit eigener Rechtspersönlichkeit ausgestattetes Vermögen, das unter der Aufsicht der Fondsbehörde und der Kontrolle der Wirtschaftskammer Wien gemäß den Bestimmungen seiner Statutenverwaltet wird. Der Fonds der Wiener Kaufmannschaft hat die zentralen Aufgaben, Wohlfahrts- und Bildungsinstitutionen zu betreiben. Die „Vienna Business Times“ wird als Schulmagazin zur Information und Förderung der SchülerInnender Vienna Business School genutzt. Erscheinungsweise: 4 x jährlich.#2/13 Vienna Business Times 03


Der Grundsteinfür das GründenEs hat sich viel getan im Bereich der Unternehmensgründungen.Am augenfälligsten ist derBereich der freien Gewerbe. Er wird immergrößer. Um die 93 Prozent aller gewerblichenTätigkeiten fallen mittlerweile in diesen Sektor.Er verlangt von den Unternehmern keinerleiBefähigungsnachweis, um darin geschäftlichtätig zu werden. Mit einer Meldung beimFinanzamt und der Sozialversicherung fürgewerbliche Wirtschaft ist es oft schon getan,um formell als Selbstständige/-r zu gelten. DieWerbe- und Medienbranche fällt hier ebensorein, wie klassische Handelsgewerbe, EDV-Dienstleistungen und selbst Tankstellen sind Teildieses außerordentlich niederschwelligenGeschäftsbereichs.Diese Verschiebung ging auf Kosten derreglementierten Gewerbe und Handwerke. Sieerfordern einen offiziellen Befähigungsnachweisund machen nur noch sechs Prozent allergewerblichen Tätigkeiten aus. Fleischer, Tischler,Versicherungsagenten oder Unternehmensberaterunterliegen diesem Sektor. Denn wird hierschlecht gearbeitet, können durchaus Schädenfür Dritte entstehen. Dem ist von Gesetzeswegen vorzubeugen.Sonderformen wie reglementierte Gewerbe,die einer besonderen Bewilligungspflichtbedürfen, fallen hingegen statistisch kaum insGewicht. Der tendenziell gefährliche Pyrotechnikerberufzählt hier etwa dazu. SogenannteTeilgewerbe, die vierte Art von Gewerbeformenin Österreich, betreffen etwa Fahrradtechnik,Änderungsschneidereien oder Autoverglasungen.Für diese Gewerbe ist lediglich einreduzierter Befähigungsnachweis notwendig.Auch dieser Sektor ist im Vergleich zu den freienGewerben und reglementierten Gewerben undHandwerken zahlenmäßig kleiner vertreten.Es ist deutlich: Unternehmensgründungensind heute mit weniger Formalitäten verbundenals einst. Auch die Hilfestellungen für JungunternehmerInnenseitens der Wirtschaftskammerhaben sich vervielfacht. Das beginnt beiLeitfäden für Interessierte und reicht hin bis zukostenlosen Beratungen durch ExpertInnen.Und auch Förderungen in bestimmten Zweigensollen helfen, dass junge Menschen Lust auf dieUnternehmensgründung bekommen.Dennoch gilt: UnternehmerIn werden ist nichtschwer, UnternehmerIn sein hingegen sehr. Dassteht in direkter Verbindung mit der gesellschaftlichenEntwicklung der letzten Jahrzehnte.Zu Großvaters Zeiten herrschten andere04 Vienna Business Times #2/13


Flexibel und selbstbestimmt!Christian Wodon, Referatsleiter des Gründerserviceder Wirtschaftskammer Wien, stand derVienna Business Times zum Thema UnternehmensgründungRede und Antwort.entwicklungengründen„Marketing, Consulting oder dieIT-Branche: Die meisten Gründungenkommen heute aus dem unternehmensnahenDienstleistungsbereich.“PegakaSaraMarx/photocase.com, Gründerservice/WKWRahmenbedingungen. Die ersten Jahrzehntenach dem Zweiten Weltkrieg boten wesentlichmehr geschäftliche Nischen. Der Markt wartetein vielen Bereichen darauf, dass sich Unternehmungengewisser Lücken annahmen. Dementsprechendstatisch gaben sich diese Zeiten.Heute herrscht eine enorme Dynamik am Marktvor, die automatisch mit sich bringt, dass sichNeo-UnternehmerInnen notwendigerweise mitTätigkeiten auseinandersetzen müssen, die einstnicht einmal einen Namen hatten.Der gesamte Marketingbereich, wie wir ihnheute kennen, besitzt ungeheure Bedeutungund zeigt sich anhand der neuen, mannigfaltigenMöglichkeiten potentielle Kunden zuerreichen, wesentlich komplexer. Für Jung-UnternehmerInnen führt kein Weg daran vorbei,sich aktiv damit zu beschäftigen – ebenso wieChristian Wodon, Gründerservice WienWorauf sollen Jung-UnternehmerInnenbesonders achten?Viele Neo-UnternehmerInnen starten alsEin-Personen-Unternehmen. Das stellt einen eindeutigen Trend dar. Damitunterliegen sie ganz speziellen Herausforderungen. Sie sind sowohl fürdas operative Geschäft als auch für Werbung, Organisation oder Kundenpflegeverantwortlich. Das kostet selbstverständlich viel Zeit und Kraft.Umso wichtiger ist es, sich rasch das notwendige Rüstzeug anzueignen.Das Forum Ein-Personen-Unternehmen leistet hier sehr viel. Es bietet etwaWorkshops zu Finanzierungsfragen, Kalkulation, Marketing oderNetzwerken.Inwiefern hat sich die Gründung eines Unternehmens heute gegenübervergangener Zeiten verändert?Heute kommen die meisten Gründungen aus dem unternehmensnahenDienstleistungsbereich. Dazu zählen beispielsweise Marketing, Consultingoder die IT-Branche. Darüber hinaus wird Wiens Wirtschaft immerweiblicher und auch internationaler. Das ist augenfällig. Jedes Jahrgründen Menschen aus fast 100 verschiedenen Ländern und bilden einewichtige Brücke in ihre Herkunftsländer. Generell hat die Internationalisierungder Wirtschaft dank unseres EU-Beitritts und der Entwicklungunserer östlichen und südöstlichen Nachbarn in den vergangenen Jahrendeutlich an Bedeutung gewonnen.Hält die Wirtschaftskrise eigentlich derzeit junge Leute von Unternehmensgründungenab?Die Gründerzahlen sind seit vielen Jahren auf konstant hohem Niveau.Allein im vorigen Jahr haben 8.000 Wiener JungunternehmerInnen denSchritt in die Selbstständigkeit gesetzt. Denn Flexibilität, Selbstbestimmtheitund Selbstverwirklichung, die die Selbstständigkeit bietet, stelleneine attraktive Alternative für all jene dar, die sich in einem Dienstverhältnisnicht ausreichend entfalten können und ihr eigener Chef seinmöchten. Wichtig ist in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten jedenfallseine gute Vorbereitung – etwa im Rahmen der kostenlosen Gründerberatungder Wirtschaftskammer.#2/13 Vienna Business Times 05


mit den Grundlagen zu Preis-, Produkt- undKommunikationspolitik, die längst auch kleineUnternehmen betreffen. Ohne ein gewissesKnow-how rund um dieses wichtige Rüstzeugerwachsen allen UnternehmerInnen Nachteileim Tagesgeschäft. Mit der erhöhten Liberalität,wie sie heute herrscht, wächst auch der Grad anEigenverantwortung. Man muss dahinter sein –und es auch bleiben!Auch diese Komplexität spiegelt sich in denZahlen wider. Das benötigte Branchenwissen,aber auch strukturelle Notwendigkeiten, wiegeschäftliche Netzwerke permanent zu pflegen,sorgen seit vielen Jahren dafür, dass dieUnternehmensgründerInnen immer älterwerden. Das inkludiert auch eine gewissefinanzielle Etabliertheit, um auch über dienotwendigen Mittel zu verfügen. Fielen im Jahr2000 noch mehr als 40 Prozent der Neugründungenin den Sektor der 30- bis 40-Jährigen, sowaren es 2011 nur noch 29 Prozent. Der Anteilder UnternehmensgründerInnen im Alterzwischen 50 und 60 Jahren hat sich seit derJahrtausendwende sogar verdoppelt. Er liegtheute bei knapp 15 Prozent.Wer die Selbstständigen statistisch erfasst,muss allerdings bei der Interpretation oftvorsichtig sein. Mit 500.000 Menschen ist dieZahl der Unternehmer in Österreich so hoch wienoch nie. Der Schein trügt. Der Großteil davonsind Ein-Personen-Unternehmen, die dieSelbstständigkeit oft aus vorherrschendenwirtschaftlichen Notwendigkeiten ausüben.Viele Firmen benutzen das Outsourcenvergleichsweise teurer Angestellter zurKostenminimierung. Diese so genannten Scheinselbständigenverzerren die Statistik etwas.Auch etwaige soziale Folgen dieser Entwicklungwerden von ExpertInnen immer häufigerdiskutiert, weil damit vielen die finanzielleSicherheit nicht mehr garantiert werden kann.Sicher ist: Das Thema Unternehmertum bleibtauch weiterhin dynamisch – und fordertGründungswilligen auch eine entsprechendeFlexibilität und Durchhaltevermögen ab.www.gruenderservice.atSo wird in Österreich gegründetAm gründungsfreudigsten zeigt sich in Österreichdas Bundesland Wien. Das ist wenig überraschend.Als einzige Metropole des Landes besitzt sie eineentsprechende wirtschaftliche Anziehungskraft.Seit dem Jahr 2005 sind die Gründungszahlen inder Bundeshauptstadt mehr oder wenigerkonstant. Es sind jährlich um die 8.000 bis 9.000Unternehmensneugründungen, die in Wienpassieren. In Gesamtösterreich wurden im Jahr2011 etwa 35.000 Firmen gegründet. ZumVergleich: 1995 waren es in ganz Österreichlediglich 14.000. Eingeteilt nach Fachgruppenbesetzt das weite Feld der gewerblichenDienstleistungen mit knapp 34 Prozent denstärksten Sektor. Zu ihm gehören etwa Personenbetreuung,Reparatur- und Personalberatungstätigkeiten.Dem folgt mit 7,1 Prozent der Informationstechnologie-und Unternehmensberatungssektor.An dritter Stelle stehen Gründungen imBereich Werbung und Marktkommunikation.iStockphoto.com/ferrantraite06 Vienna Business Times #2/13


Schlaue SeitenWissen ist schon die halbe Gründung: Wer sich bei denrichtigen Stellen informiert, spart viel Zeit die/der JungunternehmerInviel besser in das eigentliche Geschäft steckt.Schon vorab erhältst du im Internet vielewichtige Informationen. Die einzelnenStellen bieten auch Beratungstermine undWorkshops an und vertreten deineInteressen als UnternehmerIn.Gründerservice Wien:Tel.: 01/514 50-1050E-Mail: gruenderservice@wkw.atwww.gruenderservice.atBezirksverwaltungsbehörden (fürGewerbeschein):www.help.gv.atFinanzämter:http://dienststellen.bmf.gv.atSozialversicherung der gewerblichenWirtschaft (SVA):www.sva.or.atUnternehmensservice Portal:www.usp.gv.atUnternehmensfinanzierung Wiener Börse:www.unternehmensfinanzierung.atAustria Wirtschaftsservicewww.awsg.atFörderdatenbank der WKO:www.wko.at (unter Service/Steuern undFörderungen)Forum Ein-Personen-UnternehmenWirtschaftskammer Wien:http://wko.at/wien/epu/Mingo – Start-up Initiative Stadt Wien:www.mingo.atJunge Wirtschaft:www.jungewirtschaft.atadressen & tippsgründenIStockphoto.com/johnwoodcock, dtv, Redline Verlag, orange press, Campus VeralgISBN 978-3-423-34757-0Kopf schlägt Kapital.Die ganz andere Artein Unternehmen zugründen. Von der Lustein Entrepreneur zusein. Von Günter Faltinbei dtv.Die Idee für sein Unternehmen„Teekampagne“ – das größteTeeversandhaus Deutschlands – kamProf. Günter Faltin 1985, als er seinenStudentInnen zeigen wollte, dass esbei einer erfolgreichen Gründungvor allem auf ein gut durchdachtesKonzept ankommt. Heute rät er auseigener Erfahrung dabei ein Ideen-Kunstwerk zu schaffen, den Kopf fürwichtige Fragen freizuhalten undstets den Horizont im Auge zubehalten. Dabei schwört Faltin aufunkonventionelle Denkweisen undunterstreicht mit diversen Beispielen,wie man ganz praktisch aneigenen Erfolgsideen feilen kann.ISBN 978-3-86881-333-3Lean Startup.Schnell, risikolos underfolgreich Unternehmengründen.Von Eric Ries imRedline Verlag.Bis sich ein neues Unternehmenauf dem Markt behaupten kann,vergeht etwas Zeit. Wer gründet,investiert vorab meist viel Geld. Undwer nach der geplanten Einführungsphasenicht richtig durchstartenkann, verliert es in aller Regelganz schnell. Hier kommt Eric Riesmit seiner radikal erfolgsorientierten„Lean Startup“-Methode zur Hilfe.Anhand von bereits ausgetestetenSzenarien lassen sich Erfolgsaussichtenvon Ideen, Produkten undMärkten mit hoher Sicherheitbereits im Vorhinein bestimmen undwährend der Gründungphaselaufend überprüfen.Making Woodstock.Ein legendäres Festivalund seine Geschichte(erzählt von denen,die es bezahlt haben).Joel Rosenman, JohnRoberts, Robert Pilpelbei orange press.ISBN 978-3-936086-42-3Dass die gesamte Organisationrund um Woodstock im Jahr 1969nicht ganz reibungslos und schongar nicht nach Plan über die Bühneging, ist ja bereits allseits bekannt.Einen tieferen Einblick in diedamaligen Geschehnisse gewährtdiese witzige Geschichte über dasetwas andere Startup, das versuchtesich neben elterlichem Vermögenmit einer kräftigen Prise Coolnessüber Wasser zu halten. Klingtgewagt – und war es auch! Hierpacken zwei der Initiatoren über die(nicht nur finanziellen) Herausforderungendes legendären Musikfestivalsaus.Business ModelGeneration & Toolbox.Handbuch für Visionäre,Spielverändererund Herausforderer.Alexander Osterwalder& Yves Pigneur,im Campus Verlag.ISBN 978-3-942171-52-6Angelehnt an und aufbauend auf„Business Model Generation“, deminternationalen Bestseller und„Management-Buch des Jahres2011“, dreht sich hier alles umeinfache, aber wirkungsvolle Tools,mit denen sich Geschäftsmodelleentwickeln, erneuern und umsetzenlassen. Mithilfe eines besondersübersichtlichen Interface undzahlreichen Funktionen kann manunter anderem spielerisch eigeneGeschäftsmodelle skizzieren, Märkteanalysieren oder Kosten evaluieren.www.businessmodelgeneration.com/toolbox; erhältlich für das iPad oderonline über www.strategyzer.com#2/13 Vienna Business Times 07


schulblickeaus der schule1 23443351 Über 15 Millionen Klicks auf Youtube für „Summer Jam“ und über 9 Millionen für ihren Hit „Turn This Club Around“:Live könnt ihr R.I.O. feat. U-Jean auf dem VBS Ball erleben! 2 Wer wird am 4. Juni die begehrte Merkur-Statue mit nachHause nehmen dürfen? 3 Auch wenn wir über den Schnee manchmal jammern, für das Winter Race brachte der heurigeWinter die idealen Bedingungen. Noch ein paar Sonnenstrahlen zum Energietanken – dann wurde um die begehrtenMedaillen und Pokale auf Ski und Snowboard gekämpft! 4 Beim Raiffeisen Karrieretalk unterstrich Fonds-Präsident Dr.Rainer Trefelik die einmalige Chance, die sich den VBS SchülerInnen bietet, dass sich ein Unternehmen mit seinen unterschiedlichenKarrieremöglichkeiten bei ihnen vorstellt. – Im Bild darunter (v.l. n. r.): Dr. Thomas Holzer (Leiter Personalentwicklung& Recruiting / RLB NÖ-Wien), Robert Fischer (Stadtdirektor, Privatkunden West / RLB NÖ-Wien), Dr. RainerTrefelik (Präsident, Fonds der Wiener Kaufmannschaft) und Mag. Klaus Buchleitner (Generaldirektor, RLB NÖ-Wien).5 Das engagierte Team informierte auf der Best 3 über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten an der VBS.08 Vienna Business Times #2/13


PR-Foto, Fonds der Wiener Kaufmannschaft/Gerry Frank, Fonds der Wiener Kaufmannschaft (4), Harald Klemm (2), Vectorstock.comGrosse Stimmen, FlotteBretter, smarte Chancen1. Goldkehlchen auf dem VBS BallDer VBS Ball im Wiener Rathaus ist Österreichs größterSchülerInnenball und bietet euch eine unvergessliche Nacht.Nicht nur die Bühne wird mit Special-Act R.I.O. feat. U-Jean undCub-Hits wie „Summer Jam“, „Animal“ und „Turn This ClubAround“ an diesem besonderen Abend beben! Ebenso göttlicheStimmen bringt der Live-Act zu Mitternacht: die X Factor-FinalistenNica & Joe. Und mit DJ Flip Capella & MC Lipm (Main-Floor)und DJ Mastercash (Hip-Hop-Floor) wird die beste Nacht desSchuljahres sicher erst am Morgen enden!8. Mai 2013, Einlass: 20 Uhr, Eröffnung: 21 UhrKarten- und Tischreservierung unter Tel.: 01/501 13-7111 odermarketing@kaufmannschaft.com sowie an den Schulstandortender VBS. Vorverkauf auch in allen Raiffeisenbanken in Wien undNÖ (ermäßigte Tickets für Raiffeisen Club-Mitglieder).www.vienna-business-school.at, http://website.nica-und-joe.de,www.facebook.com/rioofficialsite2. Merkur-Award: die Gala der BestenAm 4. Juni wird im Studio 44 der Österreichischen Lotterienwieder der Merkur durch prominente LaudatorInnen vergeben!In sieben Kategorien – vom Best Economic Project bis zumGraduate of the Year – werden besondere Leistungen der VBS inden Mittelpunkt gestellt und ausgezeichnet. Natürlich bleibt dasErgebnis bis zur Verleihung streng geheim. Ab jetzt heißt es füralle nominierten Prokjekte und Personen fest die Daumen halten!www.vienna-business-school.at3. Schnelle Bretter beim Winter RaceDas Winter Race, Österreichs größter Schulskitag, zog in diesemTraumwinter unzählige Ski- und Snowboardbegeisterte aus allenVBS-Schulstandorten auf die Schieferwiese am Stuhleck.Schneesportfans aller Altersklassen kämpften um die bestenStockerlplätze: Die VBS Mödling brachte sieben Goldmedaillennach Hause, gefolgt von der VBS Hamerlingplatz mitdrei und der VBS Akademiestraße mit zwei Goldenen! BeimAprès-Ski auf der Terrasse des Alpengasthauses Eichtbauer ließman den Tag im Schnee ausklingen. In der Online-Ausgabe der„Vienna Business Times“ findet ihr ein Winter-Race-Video!www.youtube.com/viennabusinessschool,www.vienna-business-school.at, www.vbs.ac.at/vbt/4. Ein attraktiver ArbeitgeberAus erster Hand erfuhren interessierte VBS SchülerInnen beimRaiffeisen Karrieretalk über den beruflichen Alltag in einem vonÖsterreichs erfolgreichsten Unternehmen. GeneraldirektorMag. Klaus Buchleitner erklärte den Abschlussklassen,wie wichtig es ist, Einblicke in die Realität der Berufswelt zubekommen. Und KundenbetreuerInnen sowie TeamleiterInnenerzählten von ihren Einstiegen ins Unternehmen. In kleinerenGruppen konnten die SchülerInnen letztendlich alles zu denThemenbereichen „Mein Weg zur TeamleiterIn“, „TraumberufKundenbetreuerIn“, „Karriere und Bewerbung“ und „Ausbildungim Beratercamp“ erfahren.www.raiffeisenbank.at5. VBS auf der BeSt 3An vier Messetagen im März in der Stadthalle konnten sich83.000 BesucherInnen über Ausbildungsmöglichkeiten beiÖsterreichs größter Bildungsmesse informieren. Am VBS-Standwurden die kaufmännischen Kollegs der VBS (Kunst- undKommunikationsmanagement, Städtetourismus & Eventmanagementund Unternehmensführung) wie auch das gesamteBildungsangebot der Schule vorgestellt.www.bestinfo.atJetzt Fan deiner Schule werden: VBS auf Facebook!Du bist mit deinen Freunden auf Facebookvernetzt? Aber bist du auch schonFan deiner Schule? Auf der Fanseiteder Vienna Business School erfährst dudas Neueste aus der Schule, zu aktuellenEvents und Aktionen – natürlich miteiner Menge Fotos! Wenn du diesesZeichen im Heft siehst (links), findest dudie Information auch auf der Facebook-Fan-Seite der VBS. Vorbeischauen,weitersagen und liken!www.facebook.com/ViennaBusinessSchoolaus der schuleschulblickeI Like MY VBSvernetzt#2/13 Vienna Business Times 09


aus der schulemödlingPolitik aufBesuchIm Jänner durfte die VBSMödling einen prominentenGast aus der Politik in ihremHaus begrüßen: IntegrationsstaatssekretärSebastianKurz, der auf Einladung vonDirektorin Mag. MarinaRöhrenbacher die neueInitiative ZUSAMMEN:ÖSTERREICH vorstellte.Begleitet wurde er von drei Integrationsbotschaftern derAktion: Ivana Cucujkic (PR- und Marketingberaterin), KarelMauric (Geoinformatiker bei der Österreichischen Post AG) undIsmet Özdek (Tanzschulbesitzer und Rettungssanitäter). Dieseverrieten nicht nur ihre eigene Migrationsgeschichte, sondernstellten sich auch gemeinsam mit dem Staatssekretär der Diskussion.Eine der wichtigsten Erkenntnisse: Das Beherrschen derdeutschen Landessprache sei zwar die Basis für Integration,MigrantInnen sollten sich jedoch auch ihrer neuen Heimatgegenüber öffnen. Hier herrsche noch Nachholbedarf.Voraussetzung sei allerdings, dass auch ÖsterreicherInnen dieBemühungen der ZuwandererInnen anerkennen, betonte Kurz.Hier setzt die Aktion ZUSAMMEN:ÖSTERREICH an: Mit 170Integrationsbotschaftern (alle erfolgreiche Leistungsträger mitausländischen Wurzeln), die österreichweit in Schulen ihreGeschichte erzählen, soll ein neues positives Bewusstsein in derBevölkerung geschaffen werden. Dir. Mag. Marina Röhrenbacherund Fonds-Präsident Dr. Rainer Trefelik begrüßten auchStadträtin Verena Schwendemann sowie Bürgermeister LAbg.Hans Stefan Hintner, der das Thema Migration am BeispielMödling und dem demografischen Trend veranschaulichte.www.zusammen-oesterreich.atZertifizierte Englisch-ProfisMOS: Spezialisten sind gefragtAusgezeichnete TischkulturDas renommierte Business Englisch Certificate(BEC) des Cambridge Instituts haben 19 SchülerInnen– betreut durch OStR. Mag. Eva Pregernigund OStR Mag. Monika Siebenheitl – erworben.Gratulation an: Lena Stiedl, Jessica Schedlbauer,Stefan Setzger, Kristina Bartellas, Daniel Bartusch,Viktoria Bellak, Goran Cajic, Daniel Friedrich,Magdalena Fux, Julia Gruber, Markus Kaschnigg,Julia Koza, Berenike Elsa Kolmer, Anna Langner,Fransziska Meskova, Bettina Planitz, Alica Rak,Matthias Schmid, Marcel Simcovic!www.cambridgeinstitute.atIm Schuljahr 2011/12 besuchten zehnSchülerInnen der 3. Jahrgänge der VBS Mödlingdas Freifach Microsoft, wo im Rahmen der MicrosoftIT-Academy Wirtschaftsinformatik-Kenntnissemit Excel vertieft werden. MMag. OliverKastner begleitete im Juni jene, die die offiziellePrüfung zum Microsoft Office Spezialistenablegten. Direktorin OStR Mag. Röhrenbacherund MMag. Kastner überreichten die wohlverdientenZertifikate – eine Zusatzqualifikation fürdas spätere Berufsleben.www.moedling.vbs.ac.atIm Rahmen eines Workshops zum Thema„Tischkultur“ hat sich die 4 HAK Plus der VBSMödling gezielt mit Umgangsformen beiGeschäftsessen befasst. Im Zuge einer Einladungin die Augarten Manufaktur Wien wurde – nachBesichtigung der Porzellanausstellung – vonKommR. Mag. Zirps-Ehrenberger (WK Wien) derTischkultur-Award verliehen. Die VBS Mödlingwurde als einzige Schule neben einigenUnternehmen mit einem Pokal geehrt und miteinem schönen blauen Glaspokal beschenkt.www.wko.at/wien/VBS/Harald Klemm, VBS Mödling (5), Pictures Born10 Vienna Business Times #2/13


kilo gegenarmutRund eine Million Menschenin Österreich leben an derArmutsgrenze – auch250.000 Kinder und Jugendlichesind betroffen. Eineerschreckend hohe Zahl,die Prof. Mag. Gasowskiund die SchülerInnen der4+K und 5+K zum Helfenanspornte.mödlingaus der schuleNachdem man sich entschied, im Rahmen des Religionsunterrichtsan der Aktion „Kilo gegen Armut“ teilzunehmen, gingenauch gleich die Vorbereitungen los. Eine große Hilfe war derüberaus engagierte Marktmanager Gerhard Eichinger sowiesein Vertreter, die den SchülerInnen erlaubten, in der Merkur-Filiale Brunn ihren Stand aufzubauen, um Lebensmittel zusammeln. Die 5. Klasse ging mit Ehrgeiz ans Werk und hattebereits am Vormittag des 10. Dezembers 2012 an die 500 kghaltbare Lebensmittel gesammelt (Mehl, Reis, Tee, Öl,Konserven, Kakao, Kaffee, Schokolade etc.) Die Euphorieübertrug sich auf viele Merkur-Kunden, die bereitwillig für dieAktion einkaufen gingen. Das sensationelle Ergebnis: Am Endedes Tages waren – laut Caritas, die die Lebensmittel mit einemgroßen LKW abholte – mehr als 1.300 kg Lebensmittelzusammengekommen! Darüber hinaus beteiligte sich die HAKMödling auch am Schulaktionstag (Organisation: 2CK,Marketing-Gruppe der 5 BK), an dem ebenfalls Lebensmittel fürBedürftige gesammelt wurden. Die youngCaritas durfte sichüber 14 gefüllte Bananenkartons freuen. Vielen Dank an Prof.Gasowski und Prof. Furtenbach sowie an alle, die mit ihrerSpende das Projekt ermöglichten!www.youngcaritas.atManager füreinen TagGeschäftigesTreiben à la ItalienEin Schnuppertag ineiner Übungsfirma kanndie Entscheidung für eineweiterführende Ausbildungmit 14 erleichtern.Insgesamt 40 GastschülerInnennutzten diesesAngebot. Betreut von denUnternehmensmitarbeiterInnen(4AK, 4BK und 4CK),konnten sie sich in derMarketing- und Personalabteilungund im Ein- undVerkauf als „JungmanagerInnen“ engagieren. Nach drei Stunden Trainingon the Job begleiteten SchülerInnen der 3+K die interessierten Gäste ineinem Workshop bei den ersten Schritten in Betriebswirtschaftslehre undRechnungswesen (Betreuung durch OStR Mag. Renate Gruber, Mag.Alexandra Furtenbach, Mag. Renate Rode). Beim Quiz konnten VBS-Talererworben und in VBS-Goodies getauscht werden. Nach diesem Tag war fürviele die VBS Mödling einfach der Schul-Favorit!Die SchülerInnen deritalienischen Partnerklassedes Istituto Brignoli-Einaudi-Marconiwaren vorWeihnachten 2012 extraaus Staranzano (Friaul)angereist, um einen Tag mitder VBS Mödling, vor allemmit der 3. Klasse HAK C, zu verbringen. Nach dem morgendlichen Empfangwurden die Übungsfirma „Augenblicke“ sowie die Lebensgewohnheitenösterreichischer Jugendlicher präsentiert. Danach ging es mit der 4CK ansgemeinsame Arbeiten in der Übungsfirma sowie in den BWL-Unterricht beiProf. Furtenbach und Prof. Rode. Ein Freundschaftsmatch unter der Leitungvon Prof. Frank, ein Geschäftsessen und eine von der 3. Klasse HAK Cabsolvierte Führung durch Mödling vervollständigten das Tagesprogramm.ÜFA-Leiterin Prof. Rode und Italienisch-Lehrerin Veronika Erich, die denAustausch initiiert hatten, freuten sich über das gelungene Treffen. EinGegenbesuch ist im April 2013 im Rahmen der Sprachwochen geplant. Bisdahin bleiben die Schulen über Comenius/eTwinning, ein Portal fürvirtuelle Schulpartnerschaften, in Kontakt.www.moedling.vbs.ac.athttp://bem.goiss.it#2/13 Vienna Business Times 11


aus der schulefloridsdorfMarketingon TourVielversprechende Marketing-Theorien gibt es wie Sand amMeer. Doch in einem Punkt sindsich die Profis einig: selbst, wennetwas nach Plan und vollkommenerZufriedenheit verläuft, darfnicht einfach zu werben aufgehörtwerden. Gesagt, getan – in einerbeachtlichen Werbeaktion der3AK und 3CK im G3 in Gerasdorf!Die letzte Unterrichtsstunde des Tages hat stattgefunden undfür die Marketing-SchülerInnen der 3AK und 3CK geht es direktin das G3 Shopping Resort nach Gerasdorf. Wer jetzt denkt, dieGruppe hätte sich damit eine kleine Belohnung nach einemanstrengenden Schultag gegönnt, liegt falsch. Im neuenShopping-Hotspot wurde nach Unterrichtsschluss nichteingekauft, sondern fleißig weitergearbeitet! Denn auch eineerfolgreiche Schule wie die VBS Floridsdorf rührt die Werbetrommelin eigener Sache: So machte sich der dritte Jahrgang desAusbildungsschwerpunkts Marketing, Sales und Mediamanagementauf den Weg ins G3 Shopping Resort – zahlreicheInfo-Broschüren, eine PP-Präsentation über die Schule,Give-Aways und ein selbst gestaltetes Gewinnspiel mit imGepäck. Nachdem der VBS-Info-Stand an einer gut besuchtenStelle aufgebaut wurde, konnte die Werbeaktion umgehendstarten. 16 engagierte SchülerInnen schwärmten in unübersehbarenVBS-Outfits aus und sorgten für einen regelrechtenBesucherInnen-Ansturm am Stand. Interessierte holten sich dortInformationen über das vielfältige Bildungsangebot an der VBSund wurden aus erster Hand perfekt beraten. Das Marketing-Team stellte an diesem Tag eine wirklich gelungene Werbe-Aktion auf die Beine, die großen Anklang fand. Gratulation!www.floridsdorf.vbs.ac.atwww.g3-shopping.atVoten – odawoatn?!Wie fitbist du?Was hat Politik miteinem selbst zu tun?Wie kann man effektivpartizipieren? WelcheParteien wollen was?Und welche Linievertreten sie? Wiewird Politik in denMedien präsentiert, und wie interpretiert man die jeweiligenDarstellungen richtig? Zugegeben: Wenn es um politischeThemen geht, kann es schon einmal passieren, dass man denFaden verliert. Wie man ihn wiederfindet und zukünftig denÜberblick bewahren kann, erklärte Sapere Aude, ein Vereinzur Förderung politischer Bildung, den vierten Jahrgängender VBS Floridsdorf im Rahmen seiner Workshop-Reihe „votenoda woatn?!“. Hier konnten sich die SchülerInnen inAnwesenheit von Profis intensiv, spielerisch und interaktivmit Politik auseinandersetzen – und sich damit gut für dienächste Wahl schlau machen!www.sapereaude.atSchlank undrank zu seinbedeutet nicht,auch top inForm zu sein! –Viel wichtiger istes zu wissen,wie fit mantatsächlich ist. Aus diesem Grund trommelte eine Projektgruppeder 4DK ihre KollegInnen der ersten Klassen für einenpersönlichen Fit-Check zusammen. Im Zuge dessen wurden– von der Ermittlung des Body-Mass-Index, über Sit-ups undShuttle-Run bis hin zum Toe-Touch – acht Stationendurchlaufen, zahlreiche Sport- und Gesundheitstippsbesprochen und mit Ernährungsirrtümern aufgeräumt. DreiWochen später erhielten die TeilnehmerInnen ihre Ergebnisse,die sie daraufhin mit optimalen Soll-Werten vergleichenkonnten. Und die Fittesten des Klassenrankings nahmenals Erinnerung zusätzlich eine Urkunde mit nach Hause.www.floridsdorf.vbs.ac.atVBS Floridsdorf (3), iStockphoto/pixdeluxe12 Vienna Business Times #2/13


Die Weltder BörseDie 4AK tauschte ihrenregulären Unterricht gegeneine Einführung ins Börse-Einmaleins mit FachmannChristian Drastil. Dieserwidmet sich auf seinenOnline-Plattformen und imMagazin „Fachheft“ mit vielExpertise und Leidenschaftfinanziellen Themen.floridsdorfaus der schuleWertpapiere hier, Devisen dort, Bulls, Bears und Zahlen überZahlen: Auf dem Börsenmarkt werden komplexe Zusammenhängegroßgeschrieben und sorgen bei einigen für rauchendeKöpfe. Hier gibt es jedenfalls viel zu lernen! Aus diesem Grundbemühte sich Christian Drastil, Ex-CEO des „Börse Express“, dieSchülerInnen der 4AK möglichst anschaulich und praktisch mitdem Kapitalmarkt vertraut zu machen. Bei seinem Vortragschnitt er betriebswirtschaftliche Themen an, sprach von derStruktur der Wiener Börse, erklärte ihre Tätigkeitsbereiche undihre Rolle in der Wirtschaft. In einer offenen Diskussion konntedie Klasse im Anschluss mit kritischen Fragen punkten und imGegenzug Antworten auf die Denkanstöße des Börsianersfinden. Daraus ergab sich eine Unterrichtseinheit, in dergegenseitiges Interesse und ein angeregter Dialog im Vordergrundstanden. – Theorie und Praxis wunderbar vereint!www.christian-drastil.comFür unsere Mitarbeiter sind einzigartiger persönlicher Service und höchste Kundenorientierung die Leitlinien ihrer Arbeit. Mit dieser Begeisterung für ihre Kunden sowiehöchster Professionalität entwickelt sich die RLB zur besten Beraterbank. Werde Teil unseres Teams, das wir in den letzten Jahren immer wieder mit Absolventinnen derVienna Business Schools verstärkt haben. Derzeit suchen wir:KundenbetreuerInnen PrivatkundenDeine Aufgaben• Biete unseren Privatkunden eine professionelle Beratung mit der Zielsetzungeiner engen, auf gegenseitigem Vertrauen basierenden Kundenbeziehung• Beweise Dich beim Einsatz in einzelnen Bereichen des Filialgeschäftes(Service, Verkauf, Beratung)• Übernimm eigenständige Verantwortungsfelder• Verkaufe proaktiv unsere StandardprodukteDein Profil• Du hast die Matura (HAK, HBLA, AHS) positiv abgeschlossen bzw. stehstkurz vor dem Abschluss• Du bist an Weiterbildung interessiert und verfügst über eine hohe Leistungsbereitschaft• Kundenorientierung und Liebe zur Arbeit mit Menschen gehören zu DeinenArbeitsprinzipien• Kommunikations- & Teamfähigkeit sowie Verhandlungsgeschick sind DeineStärken• Du handelst verantwortungsbewusstVerwirkliche Deine Potentiale in unserer Organisation, in der die Werte Solidarität, Nachhaltigkeit, Subsidiarität und Nähe mit einer über 100-jährigen Traditionge- und erlebt werden. Wenn Du verlässlicher Ansprechpartner und Begleiter für unsere Kunden/innen sein willst, dann freuen wir uns über Deine aussagekräftige undvollständige Bewerbung unter www.raiffeisenbank.jobs!Für diese Position bieten wir ein monatliches Bruttomindestgehalt von € 1.750,–, basierend auf dem oben angeführten Anforderungsprofil an.Entsprechende Berufserfahrung und Qualifikation werden zusätzlich berücksichtigt.#2/13 Vienna Business Times 13


Einer für alle,alle für einen!In der Wirtschaft macht sich ein neuer Trend breit: Start-ups helfen Start-ups, und siesetzen dabei mithilfe von gemeinsamen Arbeitsräumen, einem erleichterten Zugang zuneuartigen Marktplätzen und neuen Finanzierungsmöglichkeiten auf die Förderung desMiteinander – denn das Motto lautet: Gemeinsam sind wir stark!Silicon Valley nennt sich ein Ort an derWestküste der USA. Doch der Namesteht auch synonym für den weltweitbedeutendsten Hotspot der IT- undHightech-Industrie. Hier rauchen dieKöpfe junger UnternehmerInnen, diemit ihren Start-ups an der nächstenbahnbrechenden Innovation und derZukunft der Technik feilen. – Angesiedeltzwischen den wichtigstenZugpferden der Branche: von Appleund Intel über eBay und Electronic Artsbis hin zu Google und Facebook.Sowohl der Fortschritt als auch derwirtschaftliche Erfolg, den diesersonnige Ort generiert, hat vieleStart-ups rund um den Globus dazumotiviert, sich ihren eigenen, innovativenDurchstarter-Ideen zu widmen.Und der Zeitpunkt dafür könnte nichtbesser sein, denn das Internetzeitalterhat nicht nur neue Märkte geöffnet unddadurch den wirtschaftlichen Handlungsspielraumwesentlich erweitert. Esstellt zudem vielzählige Mittel zurVerfügung, um neue Produkte undDienstleistungen zu erschaffen, die dieNachfrage dieser Märkte stillen. Undweil schlussendlich alle im selben Bootsitzen und gemeinsam an der Zukunftbasteln, haben sich manche Start-upsvoll und ganz der Unterstützunganderer junger Unternehmen verschrieben,um deren Ideen zu stärken und aufunterschiedliche Art und Weise zufördern. Vienna Business Times hat sichdrei wichtige Bausteine heutigerunternehmerischer Starthilfe etwasgenauer angesehen.14 Vienna Business Times #2/13


E-Commerce: zusammen neue Marktplätzerevolutionieren. Das Internetermöglicht es, rund um die Uhr aus einerVielzahl von Waren zu wählen und diesezu bestellen. Die gängigste Anwendungdafür sind Online-Shops, deren Systemvom Einkauf bis hin zum Kundenmanagementsämtliche Schritte desGeschäftsverkehrs beinhaltet. Weitausmehr als einen herkömmlichenOnline-Shop gründete Rob Kalin 2005mit Etsy. Der Maler, Schreiner undFotograf fand keinen geeigneten Weg,seine Arbeiten online zu vertreiben undentwickelte kurzerhand seine eigene, aufNachhaltigkeit spezialisierte Handelsplattform.Etsy spricht vor allem KünstlerInnenund HandwerkerInnen an, die auf etsy.com ihren Store „eröffnen“ können.Mitgliedsgebühren gibt es keine, einenArtikel für vier Monate oder bis zumVerkauf einzustellen, kostet umgerechnet15 Cent und für ein verkauftesProdukt berechnet Etsy 3,5 Prozent desPreises. Auf diesen Service vertrauenProjekt erwerben, fördern „Fundraising“-Plattformen das Sammeln von Geldernaus der Öffentlichkeit und privater Hand.Somit handelt es sich um eine Finanzierungsmethode,bei der „herkömmliche“Leute, die Interesse an der Realisierungeines Projekts haben, Geld in Form vonSpenden beisteuern können.Die verschiedenen Crowdfunding-Plattformenunterscheiden sich in der Art derProjekte, die sie unterstützen (Non-Profitund/oder Pro-Profit), in der Art derAuszahlung (All-or-nothing, wenn diegesteckten Ziele nicht erreicht werdenoder Keep-it-all) und durch ihre Kosten.Doch der Grundgedanke bleibt gleich:Projekte werden einer Communitypräsentiert, die diese durch beliebig hohefinanzielle Unterstützung fördern kann.Die Anmeldung und Präsentation aufdiesen Seiten ist für die InitiatorInnen inder Regel kostenlos. Kampagnen werdenerstellt, Funding-Ziele und eine zeitlicheDeadline zum Erreichen dieser Zielegesetzt – und dann kann’s losgehen!Die im Moment führende internationalestart-up-ideengründen„Es Menschen weltweit ermöglichen,außergewöhnliche Projekte Realität werdenzu lassen .“ Indiegogo zu wirtschaftlicher Fairnessrebekkaw photocase.comCo-Working: Miteinander arbeiten. Bei„Co-Working Spaces“ handelt es sich umArbeitsplätze für Gleichgesinnte, die fürgewöhnlich nicht bei demselbenUnternehmen angestellt sind. Einebeliebte Anlaufstelle für Schaffende vonfreien JournalistInnen über ProgrammiererInnenbis hin zu NGOs bietet indiesem Zusammenhang das betahaus inBerlin, Hamburg, Köln, Sofia undBarcelona. Bereitgestellt werden WLAN,fixe und flexible Arbeitsplätze und eineFirmenadresse, Meetingräume,Eventspace und ein Café. In einerMischung aus gemütlicher Atmosphäreund konzentriertem Arbeitsumfeld willdas betahaus damit Raum zwischenArbeit und Privatsphäre schaffen, derkreativen Profit aus professionellemMiteinander schöpft.mittlerweile rund 25 Millionen Mitglieder,die in über 850.000 aktivenShops knapp 18 Millionen Artikelvertreiben.Schwarmfinanzierung: gemeinsam zumStartkapital. Wer an größeren Projekten,technischen Innovationen wie Apps undProgrammen oder etwa der Entwicklungneuer Geräte arbeitet, muss schon etwastiefer in die Tasche greifen. InvestorInnendafür an Land zu ziehen, ist jedoch keineeinfache Aufgabe. Deshalb hat sich in denletzten Jahren eine „Do-it-yourself“-Generationan UnternehmerInnen herauskristallisiert– und Schwarmfinanzierung(eng. Crowdfunding) ist ihr Investment-Instrument. Im Vergleich zur klassischenRisikokapital-Finanzierung, bei derInvestorInnen einen Anteil am jeweiligenCrowdfunding-Plattform nennt sichIndiegogo: Im Jahr 2007 von DanaeRingelmann, Slava Rubin und Eric Schellgegründet, fördert sie heute Projekte inden Spaten „kreativ“, „Wohltätigkeit“ und„unternehmerisch“. Die Besonderheitendes Angebots? Indiegogo hilft seinenzahlreichen Mitgliedern mit dem„Gogofactor“, einem einzigartigenAlgorithmus, Kampagnen über sozialeMedien in Umlauf zu bringen, undengagierte SpenderInnen werden imGegenzug mit sogenannten „Perks“(Vergütungen) für ihren Beitrag belohnt.www.betahaus.comwww.etsy.comwww.indiegogo.com#2/13 Vienna Business Times 15


aus der schulehamerlingplatzEin Herz fürAfrikaDie afrikanische Lebensweiseunterscheidet sich stark von„unserer“ Welt. Dr. Maria Schiestlfindet es nichtsdestotrotz überauswichtig zu wissen, unter welchenBedingungen weniger privilegierteMenschen leben müssen,und welche Möglichkeiten esgibt, ihnen zu helfen.Um den SchülerInnen von ihrem Leben als Ärztin in Kenia zuerzählen, stattete Dr. Maria Schiestl der VBS Hamerlingplatzeinen Besuch ab. Im Krankenhaus von Entasekera im Südenvon Kenia fand sie Lebensbedingungen vor, die für unsunvorstellbar sind. In dieser Region – im Loita Hochland desMassailandes – leben die EinwohnerInnen streng nachStammestraditionen. Rituale gehören zum Alltag, dieRollenverteilung ist klar festgelegt und wird streng befolgt.Dr. Schiestl erzählte, wie sie als Lehrerin zur Entwicklungshilfenach Kenia ging und nach ihrem Medizin-Studium insMassai-Land zurückkehrte, um dort ein Krankenhausaufzubauen. Heute setzt sie sich für Frauenbildung und –aufklärungein, um die Verbesserung der Hygiene- und Gesundheitsvorsorge,das Verständnis für Frauen- und Kinderrechte,die Verhinderung von Genitalverstümmelung und die Bildungder Kinder zu fördern. Mit ihren Workshops erreichte Dr.Schiestl in den letzten vier Jahren bereits rund 1.000 Massai-Frauen, und das mit nachweislichem Erfolg. Von diesenErzählungen gleichermaßen berührt wie inspiriert, war es denSchülerInnen und LehrerInnen der VBS ein besonderesAnliegen auch zu helfen: Ihre Spenden reichten für dieVerpflegung einer gesamten Workshop-Woche!www.hamerlingplatz.vbs.ac.atwww.maasai-association.orgMit Blickin die EUUnserAmerika27 Staaten, einBinnenmarkt – dieEuropäische Unionformt den größtengemeinsamen Marktder Welt, und bietetdadurch zahlreicheBerufsmöglichkeitenund Karrierechancen. Darüber weiß auch Dr. WolfgangEntmayr nur besonders gut Bescheid: Sein Berufsweg führtenach der Matura an der VBS Hamerlingplatz über vieleAuslandsengagements als Handelsdelegierter in unterschiedlichstenLändern bis hin zur EU nach Brüssel. Dr. Entmayr wares ein besonderes Anliegen den SchülerInnen der 4. und 5.Jahrgänge während seines Vortrags zu zeigen, welche Türenihnen ihre Ausbildung öffnen kann, welche Bewerbungstippssie sich dabei zu Herzen nehmen sollten, und welchezahlreichen Möglichkeiten und Herausforderungen in der EUfür Jobsuchende vorzufinden sind.http://europa.euAls Weltmachthaben die Handlungender USAnicht nur Einflussauf sie selbst,sondern auchauf den Rest derWelt. Das war einGrund, warum sich das Mauthausen Komitee Österreich mitder Ausstellung „UnSer (?) Amerika – Austro-AmerikanischeBlitzlichter im Zuge der US-Wahl 2012“ einer multiperspektivischenPräsentation der Vereinigten Staaten widmete. Dabeiwurden die Aufbrüche, Krisen und Veränderungen der USA imVergleich zu Europa und zu Österreich beleuchtet. Das ließensich die SchülerInnen der 2AK nicht entgehen und erfuhrenviel Wissenswertes über den „American Dream“, sozialeThemen wie die Frauen- und die Bürgerrechtsbewegung unddie Rolle der USA während und nach dem Zweiten Weltkrieg.www.mkoe.at/unser-amerikawww.facebook.com/unseramerika2012Dr. Maria Schiestl, VBS Hamerlingplatz (3)16 Vienna Business Times #2/13


GeschmackvollTiefwinterliche Temperaturen konnten die SchülerInnender 2AK und 2BK vergangenen Jänner nichtdavon abhalten, eine spannende Erlebnistour indie steirische Wirtschaft zu starten. Die Ziele derExkursion: die Schokoladen-Manufaktur Zotterund der Schnaps- und Essighersteller Gölles.Schokolade, Schnaps und Essig – geschmacklicheine etwas ungewöhnliche Mischung, wirtschaftlichgesehen aber durchaus interessant. Auf dieseganz besondere Geschmacks-Kombination ließensich die wissenshungrigen SchülerInnen ein, als sieim Rahmen eines Ausfluges in die Steiermark denMitarbeiterInnen zweier österreichischerUnternehmen auf die fleißigen Finger schauendurften. Den ersten Stopp machten die Jugendlichenbei der Schokoladen-Manufaktur Zotter, dievor kurzem zu einem der weltbesten Schokoladenherstellergekürt wurde. Hautnah konnten sie dortmiterleben, wie die berühmten Süßwarenentstehen und genußvoll Schokoladesorten verkosten.Der Prokurist des Hauses hieß seinenBesuch höchstpersönlich willkommen underklärte sich spontan dazu bereit, den SchülerInnenFrage und Antwort zu stehen und sie sogarin das eine oder andere Unternehmensgeheimniseinzuweihen. Nach dieser köstlichen Gaumenfreudeging es weiter in die Schnapsbrennerei undEssigmanufaktur Gölles, die ebenfalls mit einerinteressanten Geschichte und feinsten Produktenauftrumpfen konnte. Was für ein „leckerer“ Tag!www.zotter.atwww.goelles.athamerlingplatzaus der schuleSocial RecruitingLassen Sie Ihr soziales Netzwerk fürsich arbeiten und entdecken Sie IhreKarrieremöglichkeitenBeKnown TM ist die neue Facebook-Anwendung vonMonster für berufliche Kontakte. BeKnown ermöglichtes Ihnen Ihre privaten Facebook-Kontakte von dengeschäftlichen Kontakten zu trennen und einfach übereine Plattform zu managen. Nutzen Sie auch die komplettintegrierte Jobsuche von monster.at und folgen SieUnternehmen um über aktuelle Jobangebote auf demlaufenden zu bleiben. Knüpfen Sie jetzt Ihr persönlichesKarriere-Netzwerk auf Facebook-verfügbar in 35 Ländernund 19 Sprachen.Kostenlos anmelden: apps.facebook.com/beknownvon#2/13 Vienna Business Times 17


aus der schuleschönborngasseBesuch der KMS LoquaiplatzKaufmännische mittlere Schule und was jetzt? Vor dieserFrage stehen schon sehr bald die SchülerInnen der 4. KlasseKMS Loquaiplatz. Die Antwort suchten – und fanden sie wohlauch – in der VBS Schönborngasse. Die SchülerInnen der 2BLluden ihre jüngeren KollegInnen zu einem Tag im Zeichen derOrientierungshilfe, um einen Vorgeschmack auf die ViennaBusiness School zu geben.Spielerisch wurde den SchülerInnen der KMS Loquaiplatzdie schulische Einrichtung nähergebracht. Bei eigenseingerichteten Points-of-Interest galt es einzelne Buchstabenzu sammeln, die in der Folge von allen zu einem Satzzusammengefügt werden mussten. Aber auch ein Wirtschaftsspiel,das die SchülerInnen vor die Aufgabe stellte denIdealpreis zu verhandeln, war Teil dieses abwechslungsreichenTages. Und weil jene, die viel arbeiten, auch entsprechendverpflegt werden wollen, wurde im Anschluss zum köstlichenSchulbuffet geladen.www.schoenborngasse.vbs.ac.atJunge BusinesstalenteFrüh übt sich: Die SchülerInnen der 2CK HAK bewiesen imZuge ihres Businessplan-Events ihre Praxisnähe. Insgesamtsechs Businesspläne wurden von den SchülerInnen erstellt. Einesiebenköpfige Jury fällte ihre Urteile und lobte den „EntrepreneurialSpirit“. Als Sieger gingen ex aequo zwei Gruppen hervor– ihre Pläne werden nun auch im Rahmen des Bank AustriaBusinessplan-Wettbewerbs eingereicht. Erfolgreich war zumeinen der Businessplan „Eliti” von Nadine Lebersorger, NikhilaNechikattu, Nikhil Nechikattu und Dario Bogensberger sowieder Businessplan „Shakehouse“ von Max Gnesda, Lucas Wallner,Samuel Przeworski, und Sebastian Landertshammer.Willkommen im Berufslebenwww.bankaustria.atViel Wissenswertes erfuhren die SchülerInnen der 1BK im Zuge eines Fachvortrages. Denn als IBM-Partnerklassedarf sich die 1BK immer wieder über Besuch von IBM-Professionisten freuen. Dieses Mal kannsogar fast von einem Heimspiel gesprochen werden. Reinhild Sluga besuchte einst selbst die VBSSchönborngasse. Sie ist bei IBM verantwortlich für den Bereich Human Ressources. Sluga vermittelte denSchülerInnen die relevantesten Grundlagen hinsichtlich einer richtigen Bewerbung und unterstrich dieWichtigkeit einer frühen beruflichen Praxis. Eine der Folgen des Vortrages: Der Gusto auf Ferialpraxisstieg bei den SchülerInnen nach dem Fachvortrag ungemein.www.ibm.atVBS Schönborngasse (5), Fonds der Wiener Kaufmannschaft (2)18 Vienna Business Times #2/13


IBM-Chefin als TeilzeitdirektorinAls Höhepunkt der Kooperation zwischen IBMund der VBS Schönborngasse tauschte TatjanaOppitz, Generaldirektorin von IBM Österreich, ihreigenes Büro gegen den Direktorinnen-Sesselvon Mag. Eveline Grubner. Sie übernahm denVorsitz bei einem Businessfrühstück. Dann wurdeaus dem Berufsalltag erzählt: Wissenswertes überdie Anforderungen in der Berufswelt war ebensoSache wie der berufliche Werdegang derGeneraldirektorin. Doch auch die Schule selbstwar Thema. Bei der abschließenden Kreativkonferenzdrehte sich alles um die Zukunft und dieVeränderungen im Schulbetrieb.Großer Skitag der 2BLDie SchülerInnen des 2BL Aufbaulehrgangesgingen unter die OrganisatorInnen im Zeichendes Sports. Außerordentlich erfolgreichkümmerten sie sich um das Zustandekommeneines Skitages. In Summe konnten 63 SchülerInnenund sechs LehrerInnen für die Teilnahmean diesem Skitag am Hochkar motiviert werden.Nicht nur die klassischen zwei Bretteln, sondernauch die Snowboards wurden angeschnallt. DieHüttengaudi durfte freilich ebenso wenigfehlen. Auch das Wetter spielte mit undentschädigte für die doch recht weite Anreisezum Skigebiet am Hochkar.Medienluft schnuppernDas Medium Radio durften sich die SchülerInnender 1BK kürzlich aus nächster Näheansehen. Sie waren bei Orange 94.0 – freiesRadio Wien geladen und gingen gleich unter dieSendungsmacher. Das nötige fachliche Rüstzeuggab es vorab. Wie entwickle ich ein aktuellesThema radiogerecht? Wie führe ich einInterview? Welche technische Komponentensind notwendig? Im Zuge der Exkursion ging esumgehend in die Praxis. Drei Gruppen gestalteteneine Straßenumfrage und wollten von denPassantInnen wissen, ob es in Zukunft auchmöglich sein soll, dass eine Frau Papst wird.www.ibm.atwww.schoenborngasse.vbs.ac.athttp://o94.atAuf Eine guteKooperationTheorie und Praxis rückennoch näher zusammen. Erstkürzlich wurde eine Zusammenarbeitzwischen EkazentImmobilien Management,den Wiener Ringstrassen-Galerien und der ViennaBusiness School beschlossen.Die neue Kooperation bietet für die SchülerInnengemeinsame Schulprojekte und Praktikumsmöglichkeiten,aber auch ein Location-Sharing für diverse Veranstaltungen ist geplant.Dr. Rainer Trefelik, Präsident des Fonds der WienerKaufmannschaft, unterstreicht, dass sich dieKooperation für mindestens ein Jahr übermehrere Bereiche erstrecken soll. Ersteserfolgreiches Beispiel war die heuer im Februarerstmals ausgetragene The Very Best-Messe derVBS in den Räumlichkeiten der Ringstrassen-Galerien. Dabei berichteten bekannte Gesprächspartnerwie Werbeprofi Rudi Kobza, CSR-ExpertinIna Pfneiszl von Simacek, Grand Hotel-ManagerHorst Mayer und Unternehmensberater Univ. Prof.Dr. Felix Josef von ihren eigenen Werdegängenund gaben Tipps für eine erfolgreiche Karriere.Ekazent- und Ringstrassen-Galerien-ManagerRudolf Richter will für die VBS das Know-how desHandelsimmobilien-Betreibers in den schulischenAlltag transferieren: „Wir sehen uns hier in guterGesellschaft mit anderen branchenführendenUnternehmen, die so wie wir erkannt haben, dasswir zur Ausbildung der Besten von morgen schonjetzt einen Beitrag leisten müssen.“ PräsidentDr. Trefelik betont: „Wir haben bereits Partner ausHandel, Versicherung-, Bankenwesen und demtertiären Bildungssektor. Jetzt sind wir stolz diesesAngebot um die Immobilien- und Shoppingbrancheim Rahmen einer sehr umfangreichenKooperation erweitern zu können!“www.ringstrassengalerien.atwww.ekazent.atwww.vienna-business-school.at#2/13 Vienna Business Times 19


50 minuten mitjosef zotterKakaoim KopfJeder kennt sie, und fastjeder hat sie schon einmalgegessen: köstliche Schokoladevon Josef Zotter. Seinerfolgreiches Unternehmendient als Fallbeispiel auf demLehrplan der Harvard University.– Doch auch inseiner Geschichte gibt esKapitel, in denen der Erfolgin weiter Ferne schien.Einer der weltbesten Chocolatiersim Word-Rap über …Visionen …Fast alle realisiert, mehr kann man sich nichtwünschen.Urlaub & Freizeit …Mein Schoko-Tiergarten-Werk, meine vielenReisen – aber kein Sport.Freunde & Familie …Ich habe nur ein paar echte, dafür aber ganzviele unechte Freunde. Familie ist mir dasAllerwichtigste!Angstzustände …Ich muss zugeben, die habe ich leider andauernd.Schlaflosigkeit …Kommt bei mir auch manchmal vor, speziell nachlangen Flugreisen. Aber man muss ja echt nichtimmer ins Flugzeug steigen.Top oder Flop?Unternehmer des Jahres bei irgendeinemRanking – und eben meine Pleite.Geschäftspartner …Meine Frau, und jetzt auch schon meine Kinder.Schule …Muss ich das sagen ;-)?Herr Zotter, Sie haben eine erfolgreiche Markeund ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut.Wie kam das? Wann war Ihnen klar, was Siemachen wollen?Das war eigentlich keine fixe Idee, sondern ist ehereinfach so passiert. Die handgeschöpfte Schokoladewar aber schon ein besonderer Moment; ichhabe herumprobiert und mir plötzlich gedacht:Hey, das könnte etwas Spezielles sein! Dann habeich mich in die Sache vertieft, habe unzähligeGeschmacksrichtungen umgesetzt und bemerkt:Je verrückter, desto besser!Welche Schwierigkeiten gilt es als innovativerUnternehmer zu meistern? Gibt es klassischeStolpersteine?Ja sicher – zum Beispiel größenwahnsinnig zuwerden. Ist mir passiert. Wenn man zu schnellerfolgreich wird, spielt der Kopf verrückt und manmeint, es geht immer so weiter mit dem Erfolg.Als UnternehmerIn muss man jeden Tag auf derHut sein: Man darf Fehler machen, klar; die richtigenEntscheidungen sollten aber überwiegen.Der schlimmste Moment ihrer unternehmerischenKarriere?Das war sicher ein Montag im Jahr 1996. Nein,eigentlich ein Dienstag: Am Montag musste ichden Konkursantrag abgeben, und erst einen Tagspäter habe ich die Auswirkungen realisiert. Aberbereits am Mittwoch war wieder Hoffnung da,und zwei Jahre später waren wir darüber hinweg.… und der Schönste?Die Eröffnung des ersten kleinen Schoko-Laden-Theaters 1992 und des Essbaren Tiergartens vordrei Jahren, aber auch Kreationen wie dieBlutschoko, Fischschokolade und Gewürzmarzipan.Ja, und fast hätte ich es vergessen: DasWichtigste ist meine Familie, die immer zusammengehaltenhat. Klingt langweilig, ist aber so.Was bedeutet Ihnen Feedback?Ob jemanden meine Kreationen schmecken odernicht, ist mir eigentlich egal. Muss es auch, dennman darf sich nicht beirren lassen. Ich mache das,was ich für richtig halte. Obwohl ich es schonauch mag, „gestreichelt“ zu werden. Wennjemand meint, mein „Bio+Fair“ oder „Bean-to-Bar“ ist superlässig, dann freue ich mich sehr!Schokolade …… kann recht bitter sein, wenn die Zutaten nichtfair gehandelt wurden. Abgesehen davon ist esein Genussmittel. Ehrlich gesagt: Bitte esstweniger Schoko! Legt lieber ein kleines Stück aufdie Zunge, und lasst es zergehen. Ihr werdetplötzlich merken, wie toll wirklich guteSchokolade schmeckt!Ihre nächsten Pläne, Herr Zotter?Wir bauen gerade ein Schoko-Laden-Theater inShanghai. Wenn ich ganz viel Geld hätte, würdeich ein Schoko-Schiff-Theater umsetzen unddamit herumkreuzen. Und hätte ich noch mehrGeld, würde ich ein Schoko-UFO bauen: UnitedFlying Organic Chocolates!Haben Sie Tipps für junge UnternehmerInnen?Hm, das ist gefährlich, weil die Liste endlos langewerden würde. Dann fürchten sich alle, und dasist für UnternehmerInnen ganz schlecht! Wichtigist: Vertraue auf dich selbst, und hör‘ nicht auf dieAnderen. Schalte den Kopf aus, denn der Bauchist der bessere Kopf!www.zotter.atZotter20 Vienna Business Times #2/13


im Smartphonelebt er weiter ...Ein Besuch im Wirtschaftsmuseum offenbarteSpannendes und Unbekanntes für die Klasse2DK der VBS Akademiestraße: Das Wirkendes österreichischen Erfinders Carl Auer vonWelsbach, das bis heute maßgeblich ist.Der Physikunterricht war Anlass für eineaufschlussreiche Visite des Wirtschaftsmuseums:Im Rahmen einer Sonderausstellungüber Carl Auer von Welsbacherfuhr die 2DK erstaunliche Fakten überden im späten 19. und frühen 20. Jahrhundertwirkenden Erfinder und Entdecker.Beispielsweise, dass Auer vonWelsbach damals zu den reichsten Österreichernzählte und mit seinen Erfindungen bisheute die Welt verändert! So gehen die Glühbirne mit einemGlühfaden aus Wolfram und Osmium und das Feuerzeug aufsein Erfinder-Konto. Mit ersterem hat er übrigens die damaligeöffentliche Beleuchtung sowie die Arbeitsbedingungen derMenschen deutlich verbessert.Der sechsfache Doktor – fünf Titel hat er als Ehrentitelverliehen bekommen – lebt aber ebenso in aktuellenAlltagsgegenständen weiter: Seine Entdeckung „seltenerErden“, auch Lanthanide genannt, dient heute noch zurHerstellung von Flachbildschirmen und Smartphone-Displays.Auer von Welsbachs Erfolg ist kein Zufall. Bereits sein Vater warErfinder und erfolgreicher Leiter der ÖsterreichischenStaatsdruckerei, die unter seiner Führung Weltruhm erlangte.Man darf annehmen, dass die frühe Förderung seines SohnesCarl maßgeblich zu dessen Wirken beigetragen hat. Dafür, dassfür die 2DK auch die Praxis nicht zu kurz kam, sorgten einigeExperimente im Anschluss des Vortrags.www.wirtschaftsmuseum.atakademiestrasseaus der schuleWie entstand der Mensch?Spanisch bildhauernBesuch aus ItalienVBS (Akademiestraße (3), Wirtschaftsmuseum (2), NHM/Kurt KracherEine Frage, der auch die 4CK im Biologieunterrichtnachging. Die erst vor kurzer Zeit völlig neugestaltete anthropologische Sammlung imNaturhistorischen Museum gab darauf einigeinteressante Antworten: Unter Anleitung einerAnthropologin konnten die SchülerInnenVor- und Frühmenschen wie Homo neanderthalensisund Co. kennenlernen. Dank Knochenfundenund Artefakten erschloss sich auf dieseArt eindrucksvoll die Geschichte der Entwicklungdes Menschen.www.nhm-wien.ac.atDas Bank Austria Kunstforum zeigte Arbeitendes zeitgenössischen spanischen Malers undBildhauers Miquel Barceló – die Spanischschülerder 4. HAK nützten die Möglichkeit, um einenEinblick in das Werk des Mallorquiners zuerhalten. Im Zuge der 90-minütigen Führungging es aber nicht nur um das Leben undSchaffen des Künstlers: Die SchülerInnen hattendarüber hinaus die Chance, eines der Werkedetaillierter zu studieren und auf Spanisch zupräsentieren.www.bankaustria-kunstforum.atSeit mittlerweile sieben Jahren kooperiert dieVBS Akademiestraße mit der ITC Zanon ausUdine; im Februar besuchten die Partner zumbereits sechsten Mal Wien. Erwartungsgemäßgab es für die SchülerInnen ein dichtesProgramm: Sightseeing, ein Besuch der Hofburgund des Parlaments, sprachlicher Austauschsowie eine Besichtigung der OttakringerBrauerei – mit kleiner anschließender Verkostung– ließen die Tage viel zu rasch vergehen.Gut, dass es Facebook und Skype gibt!www.itczanon.it#2/13 Vienna Business Times 21


aus der schuleaugartenWir sindWirtschaftZahlreiche BesucherInnender VBS Augarten hattenbeim zweiten Open Housedie Chance, im Rahmen derÜbungsfirmen-Messeerfolgreiches Praxis-Geschehenhautnah mitzuerleben.– Die „Jung-UnternehmerInnen“versetzten siedabei ins Staunen!Von der Gründungsidee eines Unternehmens bis zumfertigen Produkt oder der angebotenen Dienstleistung ist esein weiter Weg. Während ihrer Ausbildung an der VBS wird esden SchülerInnen ermöglicht, genau jene Fertigkeiten stetig zutrainieren und zu perfektionieren, die einen gelungenen Wegermöglichen. Und dass sich die Wirtschaftsprofis von morgenjetzt schon bestens auskennen, durften sie bei ihrer hauseignenÜbungsfirmen-Messe vor versammeltem Publikum unterBeweis stellen: Insgesamt 21 Übungsfirmen – sieben Ausbildungs-Übungsfirmen,vier Mini-Übungsfirmen einer drittenHAK-Klasse, acht Mini-Übungsfirmen der Handelsschule undzwei externe Junior Companies der VBS Mödling – rüstetenihre Stände, um den MessebesucherInnen ihre Produkte zupräsentieren und sie im Zuge professioneller Gespräche zuverkaufen. Zudem konnten sechs Firmen, die teilweise auchbeim Ideenwettbewerb der Bank Austria angemeldet sind, beieiner kleinen „Erfinder-Messe“ austesten, ob ihre Produktinnovationenauch tatsächlich einen Abnehmerkreis findenwürden. Bei diesem zweiten Open House-Termin brillierte dieVBS damit einmal mehr mit praktischen Glanzleistungen – unddie BesucherInnern waren restlos begeistert!www.augarten.vbs.ac.atHarte Arbeit lohnt sichRichterInnen für einen TagFreude am HelfenDiese Weisheit klingt abgedroschen, ist aberwahr. Denn wer im Unterricht die Ohren spitztund am Ball bleibt, kann davon nur profitieren.Das weiß auch Tom Sykora, Schüler der 5AK,dessen schulische Leistungen die ÖsterreichischeNationalbank vergangenen Dezembermit einem Stipendium in Höhe von 1.000 Eurobelohnte. Die OENB vergibt in ganz Wien jedesJahr nur fünf Stück dieser begehrten Förderungen!Disziplin und Ausdauer zahlt sich ebenaus – herzlichen Glückwunsch, Tom!www.oenb.atWie richtige HüterInnen des Gesetzes konntensich die SchülerInnen der 2DS fühlen, als sie beiihrem Besuch im Justizpalast einen Blick hinterdie Kulissen der österreichischen Rechtsprechungwagten. Der Arbeitsalltag der RichterInnen istzwar nicht langweilig, aber um einen einfachenJob handelt es sich hier nicht! Der Ausgang einerVerhandlung, zu der der Angeklagte nicht einmalerschien, war ebenso spannend zu verfolgen, wiedie Möglichkeit, eine Verhandlungssituation inRichterkleidung nachspielen zu dürfen.www.justiz.gv.atDer Kontakt zu zahlreichen Partnerunternehmenhat nicht nur wichtigen Netzwerk-Charakter,sondern kann auch ganz besonderen Zweckendienen: So stellten die Firmen Bannert Spielwaren,Gutschermühle, Hippie Store, Kleider Bauer,Kotanyi Gewürze, Stauds, Schokothek und StobaSeifenmanufaktur dem Projektteam der 2AS Warenzur Verfügung, die die SchülerInnen bei Schuleventsverkaufen konnten. Mit dem Erlös wurdenseelenpflegebedürftige Kinder und Jugendlicheder Karl Schubert-Schule unterstützt.www.karl-schubert-schule.atFonds der Wiener Kaufmannschaft, VBS Mödling (2), Microsoft22 Vienna Business Times #2/13


Sorry, no vacation – aber jede Menge Praxiserfahrung in England!augartenaus der schuleDie Freude war groß, als verkündet wurde, dassdie SchülerInnen der dritten Handelsschule ihreKoffer packen dürfen, um für ein Work Placementnach England zu reisen. Ganze zwei Wochenverbrachten die Jugendlichen dank einerFörderung aus dem Berufsbildungsprogramm derEuropäischen Union bei Gastfamilien in Worthing.Vormittags wurde im Rahmen eines praktikumsbegleitendenBusiness-English-Sprachkurses dieSchulbank gedrückt und am Nachmittag beiörtlichen Unternehmen gearbeitet. Dadurchkonnten alle TeilnehmerInnen sowohl an ihrentheoretischen als auch an ihren praktischenFähigkeiten feilen, und alle gesammeltenErfahrungen zum Abschluss in eine Projektpräsentationmit Marketinganalyse ihresjeweiligen Unternehmens packen. Zusätzlichzu ihrem Sprach-Diplom erhielten diePraktikantInnen für diese Verdienste denEuropass-Mobilitätsnachweis, in welchemdie erworbenen Zusatzqualifikationen vonden Partnereinrichtungen dokumentiertwurden. Das Feedback war von sämtlichenSeiten äußerst positiv. Was für ein gelungenerAuslandsaufenthalt!www.augarten.vbs.ac.atDurchstarten mit dem Nokia Lumia 620Mit kompakten Maßen und frischem Design überzeugt eines der jüngsten Smartphones der NokiaLumia-Serie als praktischer Begleiter für alle, die ihre zündenden Ideen schnell umsetzen wollen. DasNokia Lumia 620 verfügt über Windows Phone 8-Betriebsystem, einen 3,8 Zoll TFT WVGA-Display,einen 1 GHz Dual Core SnapdragonT S4-Prozessor, einer 5-Megapixel-Hauptkamera und bietet mit512MB RAM, 8GB Massenspeicher, der Unterstützung von MicroSD-Speicherkarten bis zu 64GB und7GB kostenlosem Microsoft SkyDrive-Speicher jede Menge Platz. Die Nokia eigenen Kamera-Appserweitern die kreativen Möglichkeiten: Mit Nokia Cinemagramm können Nutzer einfache Animationenzu ihren Fotos hinzufügen. Die App IntelligenteBilder erstellt aus mehreren Aufnahmenein perfektes Bild, unerwünschteObjekte können aus dem Foto entferntwerden. Ebenfalls mit dabei ist die kostenlosePhotoBeamer App: Damit lassen sichgespeicherte Fotos auf alle internetfähigenGeräte übertragen. Darüber hinaus bietetdas Nokia Lumia 620 Zugang zu den bestenKarten- und Location-Apps inklusive NokiaCity-Kompass (Nokia City Lens), derexklusiven Augmented Reality-App.Immer und überall bestens vernetzt:Gewinne 1 Nokia Lumia 620!GEWINNFRAGE: Mit welcher GeschäftsideeMöchtest du ein Unternehmen gründen?Antwort unter Angabe eures Namens und eurer Telefonnummerbis 15.05.2013 per E-Mail an marketing@kaufmannschaft.comGewinnspielwww.nokia.com/at-de/#2/13 Vienna Business Times 23


feiernbeim raiffeisen clubist immer was losEs Grünt so grünim Wiener Prater2. Die Punk-Weltstars von Green Day kommen überdie Wiener Krieau. Vienna Business Times verlostzwei Tickets für die Open-Air-Show!Um die Jahrtausendwende sah esso aus, dass Green Day als Punkreliktder Neunziger in die Musikgeschichteeingehen. Die Band stand vor demAus. Doch seit ihrem famosen Comebackmit dem Album „AmericanIdiot“ sind sie erfolgreicher als jemalszuvor. Ende Mai steht das nächsteÖsterreich-Gastspiel der dreiKalifornier auf dem Programm: In der3. Schwarze SchönheitSie gelten als die Band der Stundeund zeigen dabei wie sexyReduktion als Stilmittel sein kann.The XX aus London beschwörenneben der düsteren Seite derAchtzigerjahre ebenso die Ahnender heutigen Indie- und Alternativemusik.Das ergibt in Summe einefuriose Mischung prägnanterGitarrenbeats und akkurat gesetzterBeats, die vor allem live ihre Wirkungbesonders entfaltet.www.thexx.info15.05.13., Gasometer, Wien, 19 UhrKrieau im Prater bringen die dreiHerren mit Gitarre, Bass undSchlagzeug die Wiese ordentlich zumWackeln. Vienna Business Timesverlost zwei Tickets für dasOpen-Air-Ereignis (siehe Kasten)!www.greenday.com29.05.13, Krieau, Wien, 19 UhrGemüse fürJung und Alt1. Nostalgische Gefühle für Kinder der 90er-Jahreund eine Musikgeschichtsstunde für Spätgeborene:die Smashing Pumpkins kommen in die Arena.Musikliebhaber schwärmen heutenoch von den frühen Neunzigern,als die Rockwelt vom Grunge erfasstwurde und damit eine erheblicheinhaltliche Erschütterung erfuhr.Neben Techno war Grunge dieletzte globale Popkulturrevolutionüberhaupt. Nach all dem hochglänzendenStadionrock der Achtzigergalt es als überaus lässig, einegewisse Verschlissenheit an den Tagzu legen. Perfektion war früher –auch als Selbstverweigerer konnteman plötzlich cool durchs Lebengehen. Vorausgesetzt die Jeanswaren abgewetzt, das Holzfällerhemdzerknittert und die DocMartensgut geschnürt. Zwar entsprachder Musikentwurf der SmashingPumpkins nur bedingt denprototypischen Grunge-Sounds derdamaligen Zeit, wie sie vonSoundgarden, Nirvana oder denScreaming Trees zu hören waren.Doch die Welle, die selbstintrovertierte Garagenbands überNacht in die Charts schwemmte,verhalf auch den SmashingPumpkins zu einem kommerziellenErfolg, wie er noch Jahre zuvorundenkbar gewesen wäre. DasQuartett aus Chicago verstand es,psychedelische Musikanleihen mitder Attitüde des Grunge publikumsträchtigzu verbinden. Mit BillyCorgan verfügte man zudem übereinen Frontmann der den Weltschmerz,der dem Grunge ohnehininnewohnte, authentisch transportiere– auch wenn Corgan heutenoch als oft schwer zu handhabendeDiva gilt. Der Einfluss, den dieSmashing Pumpkins mit Alben wie„Siamese Dream“ oder „MellonCollie And The Infinite Sadness“ aufdie Musikwelt ausübte, ist heutenoch unüberhörbar. CorgansGitarrensounds waren stilprägend.Die Fülle an Smashing-Pumpkins-Tribute-Alben, die in den letztenJahren zur Würdigung des Quartettsentstanden, verdeutlicht dieRelevanz der Band. Billy Corgan undCo werden am 10. Juli im Rahmeneiner Open-Air-Show in der WienerArena gastieren.www.smashingpumpkins.com10.07.13, Arena Open-Air, Wien, 18 Uhr4. Prediger im Kleinen5. Fu Long live6. Schlichte EffizienzGewinnspielWir verlosen 2 Tickets für dasGreen Day Open-Air!Beantworte folgende Frage:Welches Green Day Album wurdeALS Musical adaptiert?E-Mail bis 10.05. (Name und Telefonnummer nichtvergessen!) an marketing@kaufmannschaft.com.Bei den Söhnen Mannheimskönnen es nie genug Musiker sein,die mit Xavier Naidoo auf derBühne stehen. Jetzt gelüstet esdem Mann mit der besonderenVerbindung zum Religiösen nacheinem überschaubaren Rahmen.Naidoo kommt im Hochsommermit einem Quartett auf die WienerDonauinsel, um einen Querschnittseiner immerhin bereits 15 Jahreandauernden erfolgreichenMusikkarriere zu liefern.www.xaviernaidoo.de28.08.13., Donauinsel, Wien, 20 UhrPopkultur und Maskierungengehören einfach oft zusammen.Aktuellstes Beispiel ist der deutscheRapper Cro, der aber im Gegensatzzu Kollegen wie einst Sido wenigergefährlich, sondern durchausknuddelig wirken möchte. DerMann zieht sich einfach einePandamaske über den Kopf: EtwaEnde August, wenn der Chartstürmerzu einem Stelldichein zwischenPop und Hip-Hop auf die Donauinseleinlädt.www.cromusik.info31.08.13, Donauinsel, Wien, 16.30 UhrAm besten funktionieren meistensdie einfachen Werte. Das ist zwarschwierig in der Politik, aber imRockgeschäft von besondererEffizienz. Das wissen die Rocker vonNickelback und machten sich damitzu Plattenmillionären. Die Amis mitder Vorliebe für Cowboyhüte,schwere Stiefel und Riffs werdenEnde Oktober in der WienerStadthalle ihrem Publikum geben,was es will: eine zünftige Greatest-Hits-Show.www.nickelback.com31.10.13., Stadthalle, Wien, 19.30 Uhr24 Vienna Business Times #2/13


+++ Tickets in allen Raiffeisenbanken in Wien und Niederösterreich +++ http://raiffeisen.oeticket.com/noe-wien/ ++++++ Ermäßigung für Raiffeisen Club-Mitglieder +++216LSK, Skalar Music (3), Delia Baum, SonyMusic34504.-06.06.13., Urban Art Forms,Schwarzlsee. Mit dabei: The Prodigy,Parov Stelar und Deichkind.14.-16.06.13, Nova Rock, Nickelsdorf.Rammstein, Kiss, Deichkind, Him, KingsOf Leon, Korn u. v. m. auf dem größtenRockfestival des Landes!29.06.13., Die Ärzte, Wiener Krieau.Die falschen Mediziner kommen inprominenter Begleitung: mit denNeunzigerjahre-Punkstars NOFX.12. bis 14.07.13, Electric Love Festival,Salzburgring. Das neue Elektronik-Festival bringt Stars wie David Guetta,Joachim Garraud und Moonbootica.Infos unter: www.raiffeisenclub.at/eventsWas noch KOMMTvorschau#2/13 Vienna Business Times 25


schöne dingenachshoppen1StarthilfeDamit man in der Gründungsphase nicht das Wesentlicheaus den Augen verliert, überzeugen diese vielseitig einsetzbaren„Assistenten“ vor allem durch benutzerfreundlicheHandhabung und beruhigende Verlässlichkeit. Fürvolle Konzentration beim Start ins neue Business!1. TausendsassaMit dem Galaxy S 4 präsentiert Samsung daserste Smartphone mit Full HD Super AMOLED-Display und vielen revolutionären Features fürsBüro und Zuhause. „Sound & Shot“ nimmt Bildund Ton gemeinsam auf und „S Translator“sorgt für schnelle Übersetzungsmöglichkeiten,während „Samsung Smart Pause“ und„Samsung Smart Scroll“ auf Augen-Bewegungenreagieren und „S Health“ sogar dasWohlbefinden des Benutzers checkt. – Ach ja,und telefonieren kann man damit auch!www.samsung.com242. Richtungsweiser3. Tafelmalerei34. StubenhockerNicht jede x-beliebige Theorie Wort für Wortauswendig zu kennen, ist kein Weltuntergang.Man muss bei Bedarf nur wissen, wo manschnellstmöglich fündig wird. Mit dem„Arrow“-Buchhalter von Peleg Design lassensich die wichtigsten Nachschlagewerke nachBelieben anordnen und (scheinbar) magischstützen – denn die magnetischen Pfeile„schweben“ an einer geschickt im letztenBuchrücken versteckten Metall-Fixierung.„Merk’ dir das!“ Leichter gesagt, als getan.Denn dieser eine Termin, der gestern noch sowichtig war, dass man ihn auf keinen Fall vergessenkönnte, ist heute vielleicht schon in einerHandvoll weiterer Gedächtnisnotizen untergegangen.Damit das zukünftig nicht mehr passiert,beweisen Umbras „Talk Chalk“- und „TalkBulletin“-Boards verlässliches Erinnerungsvermögen,vergessen mit einem Wisch und sind jederzeitwieder aufnahmebereit.InvestorInnen, PartnerInnen oder zukünftigeKundInnen beeindruckt man gerne gleich beimersten Treffen in den eigenen vier Unternehmenswänden.Kein Problem mit und fürPhilippe Starcks „Louis Ghost“ von Kartell. DerStuhl, der heuer seinen 10. Geburtstag feiert, istein wahrer Design-Held, der nicht nur Platz fürdas nötige Sitzfleisch bietet, sondern dankmoderner Schlichtheit jedem noch so hohenBesuch Stand hält.www.peleg-design.comwww.umbra.comwww.kartell.itHersteller26 Vienna Business Times #2/13


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