Quartett 4 - Stadtwerke Potsdam

swp.potsdam.de

Quartett 4 - Stadtwerke Potsdam

Der Winter kann kommen

STEP ist gut auf Schnee und Eis vorbereitet

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„Variobahn“ im Bau

Besuch im Werk der Stadler Pankow GmbH

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Schwimmkurse für Erwachsene

Individuelles Lernen in jedem Alter möglich

KUNDENMAGAZIN DER STADTWERKE POTSDAM GMBH

04 I 10

Potsdams Senioren – eine aktive Generation

Schadstoffkalender für das Jahr 2011 zum Herausnehmen ...

1


Kontakt

STADTWERKE POTSDAM GMBH (SWP)

Steinstraße 101, 14480 Potsdam

E-Mail: info@swp-potsdam.de

Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP)

Steinstraße 101, 14480 Potsdam

Telefon: (0331) 661 10 00

E-Mail: info@ewp-potsdam.de

Zentrale Störungsnummern EWP:

24 h-Störungsnummer: (0331) 661 20 00

Wasser, gebührenfrei: (0800) 011 28 32

Kundenservice EWP:

Telefon: (0331) 661 30 00

Fax: (0331) 661 30 03

E-Mail: kundenservice@ewp-potsdam.de

Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP)

Drewitzer Straße 47, 14478 Potsdam

Telefon: (0331) 661 71 66

E-Mail: auftraege@step-potsdam.de

Info gebührenfrei: (0800) 661 70 02

ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH (ViP)

Fritz-Zubeil-Straße 96, 14482 Potsdam

Info-Telefon: (0331) 661 42 75

E-Mail: info@vip-potsdam.de

Bäderlandschaft Potsdam GmbH (BLP)

Steinstraße 101, 14480 Potsdam

Telefon: (0331) 661 98 00

E-Mail: info@blp-potsdam.de

Stadtbeleuchtung Potsdam GmbH (SBP):

Telefon: (0331) 661 10 00

E-Mail: info@sbp-potsdam.de

Kundenzentren

WilhelmGalerie (SWP) Charlottenstr. 42, 14467 Potsdam

Telefon: (0331) 661 30 00

Mo bis Fr 09.00 - 19.00 Uhr

Sa 09.00 - 14.00 Uhr

WilhelmGalerie (ViP) Am Platz der Einheit, 14467 Potsdam

Mo bis Fr 07.00 - 19.00 Uhr

Sa 09.00 - 14.30 Uhr

Hauptbahnhof (ViP) Bahnhofsvorplatz, 14473 Potsdam

Mo bis Fr 07.00 - 19.00 Uhr

Sa 09.00 - 14.30 Uhr

Babelsberg (ViP) Rudolf-Breitscheid-Str. 29, 14482 Potsdam

Mo bis Do 08.00 - 12.00 Uhr

12.30 - 16.00 Uhr

Fr 08.00 - 12.00 Uhr

12.30 - 15.00 Uhr

Neu: Fundbüro des ViP (0331) 661 49 81

Editorial

Liebe Potsdamerinnen und

Potsdamer, liebe Kunden der

STADTWERKE POTSDAM GMBH,

wieder neigt sich ein Jahr dem

Ende zu, der erste Schneeregen

ist in Potsdam gefallen. Winterfeste

Kleidung, bei Dunkelheit aus

dem Haus, Autoscheiben frei kratzen, zum Feierabend bereits wieder

dunkel – das wird uns die nächsten Wochen begleiten. Doch

der Winter hat auch seine gemütlichen Seiten: eine Tasse guten

Tee, in der Freizeit ein spannendes Buch oder ein Bummel über

einen der festlichen Märkte des „Weihnachtlichen Potsdams“. Einen

Überblick über die traditionellen Weihnachtsmärkte finden Sie

in diesem Heft.

Traditionell wird die Zeit zwischen Advent und Neujahr genutzt,

um der Familie und den Liebsten besondere Aufmerksamkeit zu

schenken. In unserer Titelgeschichte berichten wir von Seniorinnen

und Senioren, die darüber hinaus auch für Menschen aus

ihrem Umfeld ehrenamtlich tätig sind. In ihrem Ruhestand suchen

sie sich neue Lebensinhalte, geben Erfahrungen und Ideen

an Jüngere weiter, engagieren sich für Gleichaltrige oder auch

generationenübergreifend.

Bei der ViP steht die Mobilität von Seniorinnen und Senioren im

Fokus. Bitte beteiligen Sie sich an der Befragung, sodass wir unsere

Angebote in Ihrem Sinn attraktiver gestalten können.

Damit Sie auch zu Fuß, mit den Öffentlichen oder dem Auto gut

durch den Winter kommen, hat sich die STEP auf die winterliche

Saison gut vorbereitet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind

einsatzbereit, die Fahrzeuge gewartet und die Salz- und Splittlager

gefüllt.

Um die Qualität unserer Leistungen weiter zu erhöhen, werden

auch im kommenden Jahr von den STADTWERKE-Unternehmen

Investitionen getätigt. Für Potsdam beginnt ein neues Straßenbahn-Kapitel:

Eine erste Variobahn ist bereits im Bau. In den Wasserwerken

Ferch und Rehbrücke finden technische Neuerungen

Einzug, damit auch zukünftig eine hohe Versorgungssicherheit gewährleistet

wird.

Alljährlich fragen viele von Ihnen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

nach dem neuen STADTWERKE-Kalender. Gern überreichen

wir Ihnen unseren sehr ansprechend gestalteten Kalender zusammen

mit dieser Kundenzeitschrift. Inhaltlich haben wir diesmal

das Themenjahr „Potsdam 2011 – Stadt des Films“ aufgegriffen

und präsentieren Ihnen eine Auswahl der bekanntesten Potsdamer

Filmschauplätze aus der Vergangenheit bis hin zur Gegenwart.

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre, verbunden mit guten

Wünschen für ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und einen

guten Rutsch ins Jahr 2011.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Peter Paffhausen

Geschäftsführer


Inhalt

„Wir sind Ruhestandsverweigerer“ 4

Potsdam bietet viel für Menschen in der 2. Lebenshälfte 5

Senioren den Alltag erleichtern 6

Keine Haustürgeschäfte der EWP 7

Wärmeverlusten auf der Spur 7

Effiziente Beleuchtung 7

Nicht vergessen: Genug trinken! 8

Investitionen in die zukünftige Wasserversorgung 9

Wasser-Lexikon 9

Einsatzbereit gegen Schnee und Eis 10

Termine für die Weihnachtsbaumentsorgung 11

„Unser Element: Schnee und Eis“ – ein Winterdienstler erzählt 11

Schadstoffkalender 2011 12

Potsdams erste „Variobahn“ im Bau 14

Taxis als Soforthilfe im Schienenersatzverkehr 15

Günstigeres Ticket für Potsdamer Schüler 15

Im Fokus: Senioren und Mobilität 16

Befragung der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH 17

Zum Lernen ist man nie zu alt 18

Kondition und Kraft mit Aqua-Fitness 19

Abschalten und Entspannen: unsere Massage-Angebote 19

Sauna-Nacht im Kiezbad 19

Quartal – Der StattFinder 20

Emotionen in Super-Zeitlupe 22

20 Jahre Brücke nach und aus Italien 25

Gastgeber freuten sich über Bilder des Combino „Perugia“ 25

Rätsel 4 • 2010 26

Leserbriefe 27

4

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10

14

18


Quartett 4 • 2010_stadtwerke

„Wir sind Ruhestandsverweigerer“

Potsdamer engagieren sich im Ehrenamt für Jung und Alt

Rund 47.000 Potsdamer sind über 55 Jahre alt, also jeder

dritte Einwohner. Ihre Situation ist oft ähnlich:

Die Kinder haben ihren eigenen Weg gefunden, meist

sind schon Enkelkinder da. Nur noch wenige Jahre im

Arbeitsleben stehen bevor, man ist schon auf Altersteilzeit

oder in Rente. Gut, wenn sich für diese Zeit viele Ideen

im Kopf eingenis tet haben. Wir haben zum Abschluss

des Jahres der Familie Menschen begleitet, die man als

„Ruhestandsverweigerer“ bezeichnen könnte. Ihre Arbeit

ist oft generationenübergreifend.

4

Schach lehren an Brett und Computer

Wenn es um Schach geht, ist Ludwig Stern für viele Potsdamer

Kinder und Jugendliche derjenige, der sie erstmals

mit diesem Brettspiel vertraut gemacht hat.

Der 72-jährige Waldstädter ist regelmäßig in insgesamt

vier Schulen und zwei Kitas unterwegs. Ob die Vierjährigen

am Brett üben, wie man die Figuren setzen muss, oder

die Zweitklässler im Computerkabinett der Schule 27 das

„Schäfermatt“ am PC lernen, Ludwig Stern ist immer dabei.

Seine Tätigkeit hat einen spannenden Nebeneffekt: „Dadurch,

dass ich so vielen Kindern Schach beigebracht habe,

konnte ich schon einige Talente entdecken. Drei von ihnen

waren inzwischen schon Teilnehmer der Deutschen

U10-Meisterschaft, vielleicht schafft einer auch noch mehr.

Ich freue mich auf jeden Fall, solch eine Entwicklung fördern

zu können. Neben meiner Familie sorgt diese Tätigkeit

dafür, dass meine ,Grauen Zellen‘ nicht einrosten“, erklärt

er seine Motivation.

Neue Lebensinhalte mussten her

Eine Trainerin ganz anderer Art ist Jutta Jagßenties. Sie hat

ein Zertifikat als „Seniortrainerin“. Vorausgegangen war

2008 ein Kurs der Akademie „2. Lebenshälfte“ eines landesweit

tätigen gemeinnützigen Vereins, der 1994 aus einer

Initiative Betroffener entstanden ist.

„Nachdem ich aus meiner Tätigkeit als Sekretärin im

Schulbereich vor zwei Jahren in die Ruhephase der Altersteilzeit

eingetreten bin, musste ich mir neue Lebensinhalte


erschließen, zumal auch die Enkel schon im

Erwachsenenalter sind. Meine ehrenamtliche

Tätigkeit hat mein Selbstwertgefühl wieder

wachsen lassen“, erzählt Jutta Jagßenties.

Seniortrainer organisieren ehrenamtlich Veranstaltungen

für Gleichaltrige, aber auch

generationenübergreifend. Die Projekte tragen

sich selbst, aber Unterstützung durch

soziale Einrichtungen wird immer gesucht.

Spezialität der 65-Jährigen sind Spaziergänge

mit Bildungscharakter für Ältere. „Wir

wollen dabei die Teilnehmer nicht überfordern“,

sagt sie. „Wichtig ist die Überwindung,

deswegen setzen wir die Schwelle immer

möglichst niedrig an. Die Strecken sind

so gewählt, dass Menschen in unserem Alter

sie bewältigen können“.

Auch als Veranstaltungsorganisatorin ist Jutta

Jagßenties aktiv. In diesem Jahr gab es

schon zwei Buchlesungen: Ex-Regierungssprecher

Uwe-Karsten Heye war da und

im November kam Brandenburgs ehemaliger

Ministerpräsident Manfred Stolpe. Gemeinsam

mit seiner Frau Ingrid berichtete

er den Zuhörern, wie beide gegen ihre

Krebserkrankungen kämpfen. Eine halbe

Stunde, bevor Stolpe eintraf sagte Jutta Jagßenties

(Bildmitte): „Ich bin vielleicht aufgeregt.

Aber diese spannende Tätigkeit, solche

Sachen zu organisieren, ist mir das Herzklopfen

wert.“

Basteln für gute Zwecke

Eine „Sache mit Herz“ betreut auch Dr. Erhard

Schlinke. Der 75-jährige ehemalige Ingenieur

für Elektromaschinenbau ist seit drei

Jahren im Projekt „Seniorpartner in School

e.V.“ (SiS) aktiv. Einmal wöchentlich betreut

Potsdam bietet viel für Menschen in der 2. Lebenshälfte

Bildung und Engagementförderung

Die Akademie „2. Lebenshälfte“ bietet

u.a. Sprachkurse (Englisch, Italienisch),

PC-Kurse, Handy-Bedienkurse, Qi Gong,

Büchertausch, Vorträge zur Geschichte

Potsdams, zur Gesundheit sowie Wanderungen

an. Auch Pflegebegleiter-Kurse für

Angehörige sind im Angebot (Potsdamer

Engagement für Lebensqualität im Alter –

PELA). Die Kontaktstelle Potsdam der Akademie

befindet sich in der Karl-Liebknecht-

Straße 111. Hier werden Interessierte beraten,

die für sich eine Möglichkeit des Engagements

im Alter suchen – z.B. in Schulen,

Kitas oder bei der Unterstützung alter Menschen.

Telefon: (0331) 200 46 95

www.akademie2.lebenshaelfte.de

Potsdamer Seniorenbüro

Im Büro des Seniorenbeirats gibt es Informationen,

Beratung und Hilfe für alle Ver-

er Kinder in der Babelsberger Goethe-Grundschule.

Vor einiger Zeit sah er in Berlin eine

Ausstellung, in der afrikanische Kinder Spielzeug

zeigten und verkauften, das sie aus

Verpackungsabfällen gebastelt hatten.

„Es hat mich sehr beeindruckt, was man aus

den bunten Dosen und Schachteln alles bauen

kann. Unsere Kinder leben in Wohlstand

und haben trotzdem oft Ärger untereinander,

was ich schade finde“, sagt Dr. Schlinke.

Deswegen hat er ein Bastelprojekt für Erst-

bis Viertklässler organisiert. „Das gemeinsame

Basteln sorgt für Begeisterung und ein

gutes Miteinander. Und dabei wird wenig

gestritten. Außerdem lernen Kinder spielerisch,

was Recycling bedeutet“, erläutert er.

Die Materialen sind Abfälle aus dem Haushalt

von Dr. Schlinke, die natürlich abgewaschen

und teilweise auch schon zum Basteln

vorbereitet wurden. „Ich habe immer meine

Objektideen im Kopf, so dass die Kinder in

der Stunde gleich loslegen können“, erzählt

er. Schon 17 verschiedene Objekte stehen

im Bastelraum – Autos, Flugzeuge, Raketen

und eine Windmühle. Die Spielzeuge bleiben

unlackiert. „Die Kinder sollen sich daran erinnern,

woraus die Sachen sind.“

Jedes Mal, wenn etwas Neues fertig ist,

macht Dr. Schlinke eine Postkarte davon.

Darauf sind alle stolz, die mitgebastelt haben.

Außerdem wird ein Foto im Schulflur

an die Wandzeitung gehängt. Die Postkarten

werden verkauft. Beim Hoffest an der Schule

war der Stand dicht umlagert. Mit dem

Geld wollen die Kinder ein Projekt im afrikanischen

Togo unterstützen. Hierfür gibt

es gute Kontakte zum Verein AGBE – Per-

bände, Vereine und Gruppen der Gewerkschaften

und Berufsverbände, der Parteien

und Kirchengemeinden, für alle Träger

von Einrichtungen der Altenhilfe, alle

Sportvereine, Sportgruppen, Zirkel und

Interessengruppen der Senioren sowie

Seniorenselbsthilfegruppen.

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spectives for West Africa e.V. (www.agbe.

org). Und so bringt eine afrikanische Idee mit

einem Umweg über Deutschland auch wieder

etwas für Afrika.

Erfahrungen eingebracht

Als Gleisbauingenieur hatte Peter Schwoch

immer mit dem Verkehrswesen zu tun. So

war es folgerichtig, dass sich der inzwischen

70-Jährige auch als Rentner noch mit Themen

des öffentlichen Personennahverkehrs

beschäftigt. Seit der Gründungsphase ist er

deshalb Mitglied im Kundenbeirat der ViP.

„Als Fahrgast weiß ich aus meiner täglichen

Erfahrung sehr gut, wo man Dinge verändern

könnte. Diese Hinweise möchte ich einbringen,

damit sie gehört und bestenfalls genutzt

werden“, erläutert er sein Engagement

zum Wohle der Gemeinschaft.

Stadtverwaltung Potsdam, Stadthaus

Zimmer 108 / 109 Friedrich-Ebert-Str. 79 / 81

14469 Potsdam Telefon: (0331) 289 34 36

Gasthörerschaft an Hochschulen

Haben Sie Interesse, ausgewählte Vorlesungen

zu besuchen? Die Potsdamer Hochschulen

bieten dies an. Bedingungen unter:

www.uni-potsdam.de

www.fh-potsdam.de

www.hff-potsdam.de

Sportvereine

Die Potsdamer Sportvereine haben Angebote

für Alt und Jung und jedes

Leistungsniveau. Erfahrene Sportler stehen

den vielseitigen Freizeitaktiven mit fachmännischem

Rat zur Seite.

www.sc-potsdam.de

www.osc-potsdam.de

www.stadtsportbund-potsdam.de


Quartett 4 • 2010_energie

Senioren den Alltag erleichtern

Zukünftig werden Haushaltsgeräte miteinander kommunizieren

Foto: next generation media

Über Elektroautos wird zur Zeit viel geschrieben. Von einem

digitalen Heizungsthermostat zur Steuerung der Wärme in

allen Räumen hat man schon gelesen. Intelligente Waschmaschinen,

die den Wasserverbrauch entsprechend des Ladevolumens

zum Waschgang definieren, hat man vielleicht

schon gesehen.

All diese Entwicklungen sind Bausteine einer energiesparenden

Nutzung im Alltag ohne Lebensqualität zu verlieren.

Und der Fortschritt geht weiter. Die helfende Hand

im Haushalt der Zukunft wird ein Computer sein: Alles nur

eine Vision? Nein, bei Weitem nicht mehr, aktuell eher

noch eine Frage des Geldbeutels.

Der Alltag wird leichter

Ob Kühlschrank, Waschmaschine,

Heizung oder

Fernseher: Haushaltsgeräte

werden in der Zukunft

miteinander kommunizieren

und sich nach

Bedarf selbstständig regeln.

Morgens auf dem

Weg ins Badezimmer wird

das Licht bereits angehen,

ohne einen Schalter zu

betätigen. Und im Spiegel

werden die ersten Nachrichten

zu sehen sein.

Beim Betreten der Küche

wird Ihre Lieblingsmusik

erklingen und das Licht

angehen. Die Klimaanlage

wird die Raumtemperatur

nach Wunsch regulieren.

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Ist der Stromtarif im Tagesverlauf gerade günstig, aktiviert

sich die Waschmaschine. Auf der Funkausstellung in Berlin

waren solche technischen Lösungen bereits zu sehen. Und

es geht noch weiter …

Ältere Menschen im Blick

Die zukunftsweisende Technik richtet sich nicht nur an junge

Menschen. „Smart Home“ wird gerade für die wachsende

Bevölkerungsschicht der über 50-Jährigen den Alltag

erleichtern. Der Kühlschrank wird zur Einkaufshilfe und per

Internet die fehlenden Lebensmittel ordern.

Vernetzte Hausnotrufsysteme werden helfen, dass Menschen

länger in ihren eigenen vier Wänden wohnen können.

Beispielsweise sind mit Kameratechnik oder Sensormatten

Unfälle leicht zu dokumentieren und per SMS werden

die Familie und Notrufe informiert.

Eigene Sicherheit wächst

Die moderne Technik dient nicht nur dem Komfort, sondern

ist auch in der Lage, den Energieverbrauch zu senken

und die Sicherheit zu erhöhen. In Abhängigkeit von der

Anwesenheit wird die Heizung gesteuert. Beim Verlassen

des Hauses schalten sich Herd, Bügeleisen usw. automatisch

aus.

Die Türverriegelung, so wie die Zutrittskontrolle durch Tür-

und Fensterkontakte erhöhen die Sicherheit. So meldet das

Haus von selbst einen Einbruch per SMS an den Besitzer.

Oftmals genügt die Berührung eines Monitors, um Ihren

Alltag zu erleichtern.

Zusätzlich bietet die neue Technologie viel Potenzial, Energie

zu sparen – ohne Lebensqualität zu verlieren.

Foto: next generation media


Keine Haustürgeschäfte der EWP

Wer kennt diese Situation nicht? Es klingelt

an der Wohnungstür und unerwartet

steht ein Vertreter davor und möchte

Ihnen etwas verkaufen. Die

Angebote sind vielfältig und

reichen von Elektrogeräten

bis zu Versicherungen. Manche

Vertreter fragen auch

nach Ihrer Stromrechnung

– angeblich, um Ihnen einen

besseren Stromanbieter

zu vermitteln. Kriminell

wird es, wenn sie sich sogar

als Stadtwerke-Mitarbeiter

ausgeben.

Oft sind es gerade ältere Menschen,

die auf diese Weise aufs Glatteis

geführt werden sollen:

Hinter diesem „persönlichen Besuch“ verbirgt

sich nicht selten der Versuch, Ihre persönlichen

Daten auszuspähen oder noch

schlimmer, Geld oder Wertgegenstände zu

entwenden.

Vorsicht ist daher angebracht! Die EWP führt

grundsätzlich keine Haustürgeschäfte durch.

Sie besucht Kunden nicht ohne vorherige

schriftliche Information. Wenn Sie sich unsicher

sind, ob der Mensch vor ihrer Tür wirklich

für die EWP arbeitet, wenden Sie sich

an unser Kundenservice-Telefon (0331) 661

30 00.

Alle Verträge der EWP tragen das Firmenlogo

und weisen unsere korrekte Anschrift

aus.

„Keine Werbung“-Aufkleber auf den Briefkästen

haben sich etabliert.

Ein eindeutiges Signal gegen Haustürgeschäfte

gibt der Aufkleber „Stop – Keine

Haustürgeschäfte!“. Er ist kostenlos im

Kundenzentrum WilhelmGalerie erhältlich.

Mehr Infos zum Thema finden Sie im Internet

unter:

www.keine-haustuergeschaefte.de.

Wärmeverlusten auf der Spur – Schwachstellenanalyse für Ihr Haus

Jedes Gebäude gibt eine Wärmestrahlung

ab, die mittels Infrarotbildern – auch Infrarot-Thermografie

genannt – dargestellt

werden kann. Die verschiedenen Farben

eines Infrarotbildes zeigen die Intensität der

Strahlung entsprechend der örtlichen Oberflächentemperaturen

an.

Basierend auf der unterschiedlichen Wärmeabstrahlung

der verschiedenen Materialien

im Infrarot-Bereich lassen sich Rückschlüsse

auf den Zustand des zu begutachtenden

Objektes ziehen. Mehr noch: Die komplette

Überprüfung von Gebäuden auf ihre energetische

Verfassung ist möglich.

Wir helfen Ihnen herauszufinden, welche

Wärmeverluste Ihr Haus aufweist.

Unser Angebot für Sie:

• 4 Außenaufnahmen und 4 Innenaufnahmen

Ihres Hauses

• Thermografiebericht inklusive Bilder

• Tipps zur Behebung möglicher Schwachstellen

• Hinweise für Gebäudeeigentümer zur

neuen Energieeinsparverordnung (EnEV)

Mit unseren festen Partnern unterbreiten

wir EWP-Kunden ein faires Angebot für diese

aufwändige Analyse zum Aktionspreis

von 120 EUR.

Aktionsablauf für EWP-Kunden:

Anmeldungen sind bis 21.01.2011 möglich.

Im Anschluss werden Sie über Ihren persönlichen

Termin per Post durch uns informiert.

Vom 14. bis 25.02.2011 werden die

Wärmeverlusten auf der Spur

7

Effiziente Beleuchtung

Gerade in der dunklen Jahreszeit brennt

das elektrische Licht zu Hause länger. Mit

Energiesparlampen, die es mittlerweile in

verschieden Lichtfarben gibt, haben Sie

die Möglichkeit, die Beleuchtung nach Ihren

Wünschen zu gestalten.

Das macht sich auch nachhaltig auf Ihrer

Jahresverbrauchsabrechnung bemerkbar.

Inklusive der Anschaffungskosten können

Sie mit einer einzigen Sparlampe auf

10.000 Betriebsstunden gerechnet bis zu

70 EUR sparen. Wer Strom sparen will,

sollte eine unnötige „Festbeleuchtung“

vermeiden. In größeren Räumen können

kleinere Lichtquellen für ein angenehmes

Ambiente sorgen.

Aktion: Tausche Deine alte ein

www.ewp-potsdam.de

Am 21.12.2010 erhalten die ersten 200

Kunden eine Energiesparlampe kostenlos

im Tausch gegen eine Glühlampe in unserem

Kundenzentrum WilhelmGalerie,

Charlottenstraße 42, 14467 Potsdam.

Thermografiebilder im Rahmen der Aktionswochen

erstellt. Bis spätestens 18.03.2011

erfolgt die Auswertung der Thermografiebilder

samt Erstellung einer gerichtsfesten

Expertise.

Ihr Ansprechpartner:

Göran Böhm

Telefon: (0331) 661 95 04

E-Mail: goeran.boehm@swp-potsdam.de

Aktionspreis für EWP-Kunden: 120 EUR!


Quartett 4 • 2010_wasser

Nicht vergessen: Genug trinken!

Mit einem Trinkplan können sich Ältere selbst helfen

Was haben Kinder und ältere Menschen gemeinsam? Sie

trinken häufig zu wenig. Insbesondere Senioren bemerken

nicht, dass sie zu wenig trinken, oder vergessen es schlichtweg,

weil das Durstgefühl im Alter nachlässt. Aber auch

die Angst, unterwegs oder nachts auf die Toilette zu müssen,

spielt eine Rolle. Dabei übersehen viele Menschen, wie

gefährlich ein Flüssigkeitsmangel ist. 1,5 bis 2 Liter Trinkwasser

sollte ein Erwachsener täglich trinken, Menschen

über 65 Jahre rund 1,5 Liter; Grundschulkinder sollten täglich

ca. 1 Liter zu sich nehmen. Mit einer ausgewogenen

Ernährung wird dem Körper täglich weiteres Wasser zugeführt.

Wenn Senioren zu wenig trinken

Neben der Austrocknung von Haut und Schleimhäuten

kann der Wassermangel bei älteren Menschen zu Kreislauf-

und Nierenversagen, Verwirrtheitszuständen, Gedächtnisproblemen

oder schlimmstenfalls zu Bewusstlosigkeit

führen. Warum ist das so? Mit zunehmendem Lebensalter

nimmt auch der Wasseranteil im Körper ab. Bei

älteren Menschen beträgt er nur noch die Hälfte ihres Gewichts.

Vorsicht ist geboten bei Herz-, Kreislauf- und Nierenerkrankungen.

Hier sollte man einen Arzt nach der richtigen,

meist reduzierten Trinkmenge fragen.

Trinkwasser ist ein idealer Durstlöscher: Einerseits enthält

es keine Kalorien und führt andererseits dazu, dass vom

Körper mehr Energie verbraucht wird. Natürlich kann man

auch Mineralwasser zu sich nehmen. Einfacher und kostengünstiger

ist allerdings das Trinkwasser aus dem Hahn.

Es hat in Potsdam eine sehr hohe Qualität. Einige kochen

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Trinkwasser in Unkenntnis ab. Das ist zwar nicht schädlich,

aber überflüssig, da es hygienisch einwandfrei ist. Wem

Trinkwasser zu fade ist, der kann es mit Kohlensäure versetzen,

Tee oder eine Apfelschorle trinken. Auch Fruchtsaftkonzentrate

gemischt mit Trinkwasser wirken erfrischend.

Schon wenn dem Körper wenig Flüssigkeit fehlt, rufen wasserarme

Zellen den Notstand aus. Daraufhin wird „Wasserbedarf“

signalisiert. Verspürt man Durst, sitzt man also

schon auf dem Trockenen. Wem es ungewohnt ist, über

den Durst zu trinken, kann etwas Salz, beispielsweise zum

Frühstücksei, nehmen, um das Durstgefühl anzuregen. Ernährungsforscher

empfehlen außerdem: Stellen Sie bereits

morgens Ihre Trinkration für den ganzen Tag an einer gut

sichtbaren Stelle, z.B. auf dem Wohnzimmertisch oder in

der Küche, bereit. Zur Kontrolle des Trinkverhaltens ist es

hilfreich, sich einen Trinkplan für den Tag in Tabellenform

zu erstellen oder abends die getrunkene Flüssigkeitsmenge

zusammenzuzählen.

Zum Essen trinkt man nicht? Falsch!

Trinken Sie zu jeder Mahlzeit ein Glas Wasser, Tee oder

Schorle. „Zum Essen trinkt man nicht“ – das ist ein Spruch

aus alten Zeiten, der schon lange nicht mehr gilt. Wer es

lieber herzhaft mag, kann mit einer Tasse Brühe die Flüssigkeitszufuhr

bewerkstelligen. Aber auch Obst, zum Beispiel

Wassermelone, enthält viel Wasser.

Wollen Sie Ihren optimalen Flüssigkeitsbedarf mittels eines

interaktiven Fragebogens ermitteln?

Dann nutzen Sie die Webseite: www.trinkberater.de

Foto: Forum Trinkwasser e.V.


Investitionen in die zukünftige Wasserversorgung

Wir haben auch in diesem Jahr wieder umfangreiche

Investitionen in die Anlagen der

Wasserversorgung und Abwasserentsorgung

realisiert. Neben der Erneuerung von Trink-

und Abwasserleitungen, der Erschließung

neuer Baugebiete und der Sanierung von Leitungen

im Rahmen des Straßenbaus wurden

dieses Jahr zwei große Maßnahmen in den

Wasserwerken durchgeführt.

Hierbei ging es um die Erneuerung der Technologie

in den Wasserwerken Ferch und

Rehbrücke. Diese Wasserwerke wurden in

den späten 80er Jahren errichtet und ausgerüstet.

Die Technik ist somit über 20 Jahre

alt, stark verschlissen und erneuerungsbedürftig.

Instandhaltungsmaßnahmen waren

nicht mehr wirtschaftlich, da der Grad der

Abnutzung zu hoch war, es außerdem keine

Ersatzteile mehr für die veraltete Technik aus

DDR-Zeiten gab und die Ausrüstungen nicht

den heutigen Anforderungen an die Technik

entsprachen.

Filter werden überholt

Im Wasserwerk Ferch werden die geschlossenen

Schnellfilter überholt und neu mit

Korrosionsschutz beschichtet, der für den

Kontakt mit Trinkwasser zugelassen ist. Außerdem

werden alle Rohrleitungen mit Leitungen

aus Edelstahl ersetzt sowie die Arma-

Wasser-Lexikon

Kanalisation

Leitungsnetz zur Sammlung und Ableitung

von Abwasser. Man unterscheidet zwischen

Misch- und Trennkanalisation, je nachdem,

ob Schmutz- und Niederschlagswasser gemeinsam

oder getrennt abgeleitet werden.

Kanalnetz

Gesamtheit der Kanäle, Abwasserdruckleitungen

und zugehörigen Bauwerke (z.B. Abwasserpumpwerke,

Regenrückhaltebecken,

Sonderbauwerke) in einem Entwässerungsgebiet.

Kläranlage

Bezeichnung für eine Einrichtung, in der Industrie-

und Haushaltsabwässer gereinigt

werden. In der Regel erfolgt die Abwasserreinigung

in drei Stufen. In der mechanischen

Reinigungsstufe werden grobe und

frei schwebende Feststoffe aus dem Wasser

entfernt. Im Wasser gelöste Inhaltsstoffe

werden in der biologischen Reinigungsstufe

abgebaut. Die dritte Reinigungsstufe entfernt

Phosphat und Stickstoff (Ammonium,

Nitrat) aus dem Wasser. Abwässer werden

heute wesentlich gründlicher gereinigt als

noch vor wenigen Jahren, da immer mehr

Haushalte an eine Kläranlage angeschlossen

sind. Über das rund 500 km lange Kanalnetz

sind in Potsdam inzwischen mehr als 98,5 %

turen, Schieber und die gesamte Steuerung

erneuert und die Prozesse automatisiert. Die

Arbeiten sollen bis zum Jahresende abgeschlossen

sein.

Im Wasserwerk Rehbrücke werden ebenfalls

die offenen Schnellfilter überholt und die

Rohrleitungen, Armaturen und Steuerungen

erneuert. Die Bauarbeiten dauern hier noch

bis zum März des nächsten Jahres, so dass das

Werk zum Frühjahr und Sommer wieder voll

zur Verfügung stehen wird. Die Investitionen

9

werden mit Mitteln des Landes Brandenburg

gefördert. Mit diesen Maßnahmen wird eine

hohe Versorgungssicherheit gewährleistet,

denn die Reinigung des Trinkwassers erfolgt

in höherer Qualität, die Störanfälligkeit sinkt

und es wird Aufwand für die Instandhaltung

gespart. Die Investitionen tragen wesentlich

mit dazu bei, die Wasserversorgung der Landeshauptstadt

Potsdam für die Zukunft in hoher

Qualität und ausreichender Menge zu sichern.

der Haushalte an zentrale Kläranlagen mit

biologischer Reinigung angeschlossen.

Korrosion

Der Begriff Korrosion leitet sich vom lateinischen

Wort „corrodere“ ab und bedeutet

„zernagen“. Es ist die Reaktion eines

Werkstoffes mit seiner Umgebung. Korrosion

führt zu einer Veränderung oder sogar

zur Zerstörung des Werkstoffes. Ein Beispiel

für Korrosion ist das „Rosten“ von Eisen. In

Deutschland gibt es Vorschriften für den

Einsatz von geeigneten Materialien in der

Trinkwasserinstallation. So wird gewährleistet,

dass es nicht zu Korrosion im Trinkwassernetz

kommt.

Öffentliche Wasserversorgung

Die öffentliche Wasserversorgung obliegt

als Aufgabe der Daseinsvorsorge grundsätzlich

den Gemeinden. Sie betreiben

dazu eigene Stadtwerke, Gemeindewerke

oder Zweckverbände oder übertragen diese

Aufgaben privaten Wasserversorgungsunternehmen.

Sie stellen Trinkwasser in der

durch die Trinkwasserverordnung vorgeschriebenen

Qualität, in der erforderlichen

Menge und mit dem notwendigen Druck

bereit. Gleichzeitig schützen sie die Wasservorkommen

und sichern so die Ressourcen

für die Zukunft.


Quartett 4 • 2010_entsorgung

Einsatzbereit gegen Schnee und Eis

STEP hat umfangreiche Winterdienst-Vorbereitungen getroffen

Damit sich Jung und Alt im Winter sicher auf Potsdams

Straßen bewegen können, sind wir von der STEP besonders

gefordert. Und wir sind für die kommende Wintersaison

bestens gerüstet. Ein Team aus 130 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern wird mit insgesamt 87 Fahrzeugen gegen Eis

und Schnee auf Gehwegen, Radwegen und Straßen kämpfen.

Die Vorbereitungen begannen bereits im Sommer. Es

wurden Räum- und Streupläne und daraus resultierende

Planungen für Fahrzeug- und Gerätebedarf sowie die Einsatzplanungen

für das Personal erstellt.

Die vorhandenen Fahrzeuge wurden bis Ende des Herbstes

in der Werkstatt geprüft und überholt. Zusätzliche Fahrzeuge

für Rad- und Gehwege und speziell für Straßen geringer

Breite wurden angeschafft, ebenso Kleingeräte. Zum

Logistikkonzept gehört auch eine automatische Alarmierungsanlage,

die nun per Computer die Winterdienstmitarbeiterinnen

und -mitarbeiter telefonisch zum Einsatz ruft.

Die Salz- und Splitlager der STEP sind komplett gefüllt, die

Silo- und Soleanlage einsatzbereit.

10

Arbeit nach Dringlichkeit

Der Winterdienst in Potsdam ist laut Satzung auf die Straßen

beschränkt, die als verkehrswichtig und gleichzeitig

gefährlich eingestuft sind. Deshalb werden als erstes die

ortsdurchquerenden Bundes- und Landesstraßen und Brücken

geräumt und mit Salz gestreut.

Aus Kostengründen kann die Stadt aber nicht alle Straßen

durch die STEP beräumen lassen. Dies gilt besonders für

Neben- und kleine Seitenstraßen. Dort ist der Winterdienst

durch die Grundstückseigentümer zu erledigen. Kümmern

Sie sich bitte rechtzeitig um Streumaterial und Räumgeräte,

damit Sie beim ersten Wintereinbruch vorbereitet sind. Bei

Redaktionsschluss galt noch die Satzung für 2010. Ab

2011 wird es Erweiterungen insbesondere bei Kreuzungsbereichen

geben.

Anliegerpflichten beachten

Für das Räumen und Streuen von Gehwegflächen sind die

Eigentümer des angrenzenden Grundstückes verantwortlich.

Bitte nehmen Sie Ihre bestehenden Pflichten ernst,

weil auch Haftungsfragen für Sie davon berührt werden.

Die Gehwege sollten so geräumt werden, dass zwei Fußgänger

gefahrlos aneinander vorbei gehen können. Dies

entspricht etwa 1,5 Meter. Sollten Schneefall und Glätte

anhalten, sind Sie verpflichtet, in angemessenen Zeitabständen

erneut zu räumen und zu streuen, und zwar ausschließlich

mit abstumpfenden Materialien wie Splitt, Sand

oder Granulat.

Ihr Ansprechpartner bei Fragen und Hinweisen:

STEP-Logistikzentrale

Drewitzer Str. 47

14478 Potsdam

Winterdienst-Hotline: (0331) 661 71 71

E-Mail: winterdienst@step-potsdam.de


Die Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Umwelt und Natur, informiert:

Termine für die Weihnachtsbaumentsorgung

Auch in diesem Jahr holt die STEP Ihre Weihnachtsbäume

wieder gesondert ab. Damit

die Bäume problemlos verwertet werden

können, bittet der Bereich Umwelt und Natur

darum, sämtlichen Weihnachtsschmuck

zu entfernen. Die STEP sammelt die Bäume

an den unten genannten Terminen in den je-

„Unser Element: Schnee und Eis“ – ein Winterdienstler erzählt

Seine Arbeit gleicht nicht selten einem

Kampf gegen die Natur, gerade dann, wenn

es unaufhörlich schneit. Klaus Leder (54) ist

Winterdienstfahrer bei der STEP.

Wie sieht Ihr Arbeitstag aus?

Wenn es Neuschnee gibt, bekommen wir

frühmorgens einen Anruf aus der Zentrale.

Es kann passieren, dass wir zu Kontrollfahrten

um 3.00 Uhr nachts los müssen, uns

unsere Tourenpläne schnappen und räumen.

Wir arbeiten in Bereitschaft, wodurch

die Wintermonate sehr schlafraubend sein

können.

weiligen Stadtgebieten ein. Die Weihnachtsbäume

sollten zusammen mit den Bäumen

der Nachbarn am Abholtag bis spätestens 6

Uhr, frühestens ab 18 Uhr des Vortages, auf

einem Stapel in Fahrbahnnähe zur Abholung

bereitgelegt werden.

Vielen Dank!

Stadtteile Termine

Stern / Drewitz 03.01. und 17.01.2011

Waldstadt l und ll, Schlaatz, Teltower

Vorstadt, Templiner Vorstadt,

Hermannswerder

04.01. und 18.01.2011

Zentrum Ost, Berliner Vorstadt,

Jägervorstadt, Nauener Vorstadt,

Klein Glienicke

05.01. und 19.01.2011

Groß Glienicke, Neu Fahrland, Marquardt 06.01. und 20.01.2011

Kirchsteigfeld 07.01. und 21.01.2011

Babelsberg 07.01., 14.01. und 21.01.2011

Bornim, Bornstedt, Eiche, Golm 10.01. und 24.01.2011

Stadtzentrum, Potsdam West, Kiewitt 11.01. und 25.01.2011

Fahrland, Paaren, Uetz, Satzkorn 12.01. und 26.01.2011

Sacrow, Krampnitz, Kartzow 13.01. und 27.01.2011

Grube, Nattwerder, Schlänitzsee 14.01. und 28.01.2011

Entsorgungstermine zu Weihnachten

Aufgrund der Lage der Feiertage zu Weihnachten und Neujahr gibt es in diesem

Jahr KEINE Verschiebung der Entsorgungstouren für Restabfall, Altpapier und

Leichtverpackungen. Für Fragen steht Ihnen die Abfallberatung unter der Telefonnummer

(0331) 289 1796 gern zur Verfügung.

Wie bereiten Sie sich auf Ihre erste

Winterdienstfahrt der Saison vor?

Die Vorbereitung unserer Touren übernimmt

die Logistikzentrale. Um die Technik

unserer LKW kümmern sich die Profis in der

Werkstatt und um den Check vor Fahrtantritt

wir selbst. Für uns Winterdienstfahrer

heißt es beim ersten Einsatz dann nur noch

„Auf und los!“. Natürlich beschäftigt man

sich intensiver mit dem Wetter. Auch im Privaten.

Im Winter können wir Fahrer Job und

Privatleben nicht immer trennen. Wir sind

dann sozusagen ständig auf „Standby“.

Bei anhaltendem Schneefall kann Ihr

Arbeitstag sehr lang sein, und auf

manchmal extrem glatten Straßen

nicht ungefährlich. Wo ist besondere

Vorsicht und Konzentration geboten?

Vorsicht und Konzentration ist immer und

überall unser oberster Grundsatz. Wir arbeiten

mit extrem breiten Schiebeschildern

und besonders in Kurven und engen Straßen

können Sekunden, in denen man mal

nicht aufpasst, verheerend sein. Unkonzentriertheit

und Selbstüberschätzung können

wir uns nicht leisten, dafür tragen wir zu

große Verantwortung in unserem Job.

11

Ein besinnliches Weihnachtsfest und ein

frohes neues Jahr wünschen Ihnen und Ihrer

Familie die Mitarbeiter des öffentlichrechtlichen

Entsorgungsträgers.

Wie können die Verkehrsteilnehmer

Sie in Ihrer Arbeit unterstützen?

Im Grunde sind wir zufrieden mit den Potsdamer

Autofahrern. Klar, es gibt es immer

wieder Ausnahmen, die uns ärgern. Wenn

zum Beispiel in Wohngebieten, wo die Straßen

ohnehin schon eng sind, rücksichtslos

geparkt wird, erschwert uns das die Arbeit

enorm. Ich würde mir wünschen, dass jeder

Autofahrer im Winter vorausschauend

fährt und parkt. Das macht uns die Arbeit

leichter und ermöglicht allen Verkehrsteilnehmern

schneller freie Straßen.

Können Sie Schnee eigentlich noch sehen?

Ja, ich mag ihn sogar sehr! Um ehrlich zu

sein, bekomme ich privat nicht sehr viel

vom Winter mit, denn der Bereitschaftsdienst

lässt von November bis März nicht

viel private Planung zu. Mit meinem Enkel

rodeln zu gehen, gehört da schon zu

den schönen Ausnahmen. Und dennoch,

ich liebe den Winter und meine Arbeit. Allein,

wenn ich morgens als Erster im LKW

über den frischen Schnee pflüge, vor mir

strahlendes Weiß und hinter mir sauberes

Schwarz sehe, ist das ein Erlebnis, das ich

nicht missen möchte.


Quartett 4 • 2010_entsorgung

Schadstoffkalender 2011

Für eine gesunde Umwelt und eine lebenswerte Stadt

Der Bereich Umwelt und Natur der Stadt Potsdam informiert:

Schadstoffentsorgung aus Privathaushalten der Landeshauptstadt Potsdam

Zur Beachtung:

• Am Schadstoffmobil werden schadstoffhaltige Abfälle

bis 20 kg pro Abfallart aus Haushalten der Stadt Potsdam,

nicht jedoch von Gewerbetreibenden, angenommen.

Diese können mit Hilfe des bei der Stadtverwaltung,

Bereich Umwelt und Natur, erhältlichen Abfallausweises

schadstoffhaltige Abfälle bis zu einer Menge

von 500 kg kostenlos an der Schadstoffsammelstelle

entsorgen.

• Die Schadstoffe sollten möglichst in Originalverpackungen

abgegeben werden.

• Schadstoffe in sperrigen Verpackungen (Kanister u.ä.)

oder mit einem Gewicht über 20 kg können nur in der zentralen

Schadstoffsammelstelle angenommen werden.

Schadstoffmobil, Innenraum des Schadstoffmobils,

Sammelcontainer für Dispersionsfarben

Fotos: Wilfried Schreiber

12

Hinweis:

Wer Abfälle vor dem Eintreffen des Schadstoffmobils an

den bekanntgegebenen Standorten ablagert, begeht eine

Ordnungswidrigkeit.

Folgende Schadstoffe werden kostenlos entsorgt:

Altfarben, Altlacke (nicht ausgehärtet), Altöl, Auto- und

Haushaltsbatterien, Altmedikamente, Düngemittelreste,

Energiesparlampen, Fotochemikalien, Haushaltschemikalien,

Holzschutzmittel, Insektenschutzmittel, Klebstoffreste,

Lösemittelreste, Leuchtstoffröhren, Pflanzenschutzmittel,

Thermometer sowie alle weiteren im Haushalt anfallenden

Schadstoffe und Elektrokleingeräte (max. 25 cm Kantenlänge).

Für weitere Informationen und Fragen steht Ihnen der Bereich

Umwelt und Natur der Landeshauptstadt Potsdam

unter der Telefonnummer (0331) 289 1796 und unter folgender

E-Mail-Adresse zur Verfügung:

Abfallberatung-Abfallentsorgung@Rathaus.Potsdam.de

Die Entsorgung erfolgt durch das Schadstoffmobil der

Stadtentsorgung Potsdam GmbH an folgenden Tagen und

Standorten sowie an der zentralen Annahmestelle.

Schadstoffsammelstelle der STEP GmbH

Neuendorfer Anger 9

14482 Potsdam

Telefonnummer: (0331) 661 7150

Herausgeber:

Verantwortlich: Bereich Umwelt und Natur


Quartett 4 • 2010_verkehr

Potsdams erste „Variobahn“ im Bau

Arbeiten beim Hersteller Stadler Pankow gehen planmäßig voran

Foto: Katrin Block

Im kommenden Jahr soll in Potsdam ein neues Kapitel

in Sachen Niederflur-Straßenbahnen beginnen. Nachdem

im Oktober 2010 die planmäßige Montage der ersten

„Variobahn“ für Potsdam im Berliner Werk der Stadler

Pankow GmbH begann, gehen die Arbeiten zügig voran.

Dafür wurden im Sommer zahlreiche Vorarbeiten geleistet.

Anfang Juli begann die Rohbaufertigung.

Erste Abnahme: Module im Rohbau

Im August wurden die ersten Module durch die ViP sowie

durch beauftragte Gutachter abgenommen. Die

Rohbauabnahme fand im unlackierten Zustand statt. Dabei

wurde auf die Ausarbeitung der Schweißnähte, Einhaltung

der Schweißvorgaben, Maßeinhaltungen und

den Verarbeitungszustand geachtet. Danach erfolgte eine

Grundlackierung zum Schutz vor Korrosion. Nach der

Lackabnahme im September wurden die Rohbauten für

das erste Fahrzeug in Pankow angeliefert.

14

Verantwortliche auf Vor-Ort-Besuch

Vertreter des ViP-Aufsichtsrates und des öffentlichen Aufgabenträgers

Landeshauptstadt Potsdam machten sich am

9. Dezember ein eigenes Bild vom aktuellen Bauzustand.

Bei einem Vor-Ort-Besuch in der Fertigung wurden sie vom

Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH, Michael Daum,

empfangen. In den Produktionshallen erhielten die Vertreter

der einzelnen Gruppen einen Einblick in den Produktionsablauf

beim Bau der Straßenbahn. Zudem konnten sie

sich einen ersten Eindruck von der Innenraumgestaltung

des Führerstandes und vom „Wagenteil 2“ verschaffen. Im

„Wagenteil 2“ befinden sich die großzügig angeordneten

Multifunktionsbereiche für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen,

der Fahrkartenautomat und die Informationsecke.

Nach Velten auf die Versuchsstrecke

Nach Abschluss der Arbeiten im Werk Pankow wird das

erste Fahrzeug Anfang 2011 nach Velten transportiert, wo

die weiteren Arbeiten zur Inbetriebnahme stattfinden werden.

Neue Informationen zur Variobahn erhalten Sie in der

nächsten Ausgabe unseres Kundenmagazins im März 2011

sowie in „STADTWERKE-aktuell“ auf Potsdam TV.

Computer-Animation


Taxis als Soforthilfe im Schienenersatzverkehr

Am 1. November 2010 unterzeichneten der

Geschäftsführer der ViP, Martin Weis, und

der Geschäftsführer der Taxigenossenschaft

Potsdam, Detlef Baatz, einen Kooperationsvertrag,

welcher den Schienenersatzverkehr

(EV) mit Taxis für die Straßenbahn zum Inhalt

hat. Damit zukünftig im Störungsfall den

Fahrgästen ein rascheres Weiterkommen ermöglicht

werden kann, sollen auch Taxis –

als Ergänzung zum Ersatzverkehr mit Bussen

– eingesetzt werden, um noch flexibler reagieren

zu können.

Zeitliche Überbrückung

Grundsätzlich richtet die ViP-Leitstelle einen

Ersatzverkehr für die Straßenbahn ein, wenn

die Unterbrechung voraussichtlich mehr als

30 Minuten dauern wird. Für die erste hal-

be Stunde bis zum Einsatz des regulären Ersatzverkehrs

mit Bussen wird ein EV mit Taxis

eingerichtet.

Der Fahrdienstleiter der ViP bestellt in solchen

Situationen die voraussichtlich erforderliche

Anzahl von Taxis bei der Taxi-Genossenschaft

Potsdam. Diese fahren umgehend

zu den von der Störung betroffenen

Haltestellen, um die Kunden aufzunehmen

und auf dem Linienweg der Tram weiterzubefördern.

Sämtliche Fahrzeuge sind mit einem entsprechenden

EV-Schild (siehe kleines Foto) gekennzeichnet.

Zudem informiert die ViP entlang

des betroffenen Streckenabschnitts mit

Hilfe von Lauftexten an den elektronischen

Anzeigen über den Taxi-EV.

Günstigeres Ticket für Potsdamer Schüler

Ab 1. Januar 2011 ist es endlich da, das

neue Schülerticket Potsdam der ViP Verkehrsbetrieb

Potsdam GmbH. Das neue Angebot

wendet sich an alle Schüler, die eine

Potsdamer Schule besuchen. Das Ticket gilt

für den Tarifbereich P-AB (Stadtgebiet Potsdam)

und ist nur im ABOnnement erhältlich,

d.h. 10 Monate zahlen und 12 Monate fahren.

Es kostet bei monatlicher Abbuchung

23,67 EUR.

Ticket mit Mehrwert

Das Ticket ist die persönliche Erlebniskarte

für Potsdam, ein ganzes Jahr lang. Es bietet

neben Mobilität Rabatte u.a. im Lindenpark,

im Waschhaus sowie freien Eintritt im

Volkspark an bestimmten Ferientagen.

Und so funktioniert es

• Das Ticket gilt nur für Schüler Potsdamer

Schulen (Grundschulen, Oberschulen, Gesamtschulen,

Gymnasien, Förderschulen).

• Die Anträge für dieses Ticket sind in allen

Kundenzentren sowie unter www.vip-

potsdam.de erhältlich.

• Es gilt rund um die Uhr in allen Verkehrsmitteln

in der Stadt Potsdam.

Tarifanpassungen ab 2011

Zum 1. Januar 2011 wird eine Tarifanpassung

im Verkehrsverbund Berlin-Branden-

15

Organisatorisch sinnvoll

Die Gründe für den ergänzenden Einsatz der

Taxis liegen auf der Hand: Taxistandplätze

befinden sich häufig in der Nähe von Tramhaltestellen

oder nicht weit davon entfernt.

Außerdem stehen rund um die Uhr viele Taxis

zur Verfügung, selbst nachts; sofort einsetzbare

Reservebusse können dagegen nur

in begrenztem Umfang vorgehalten werden.

Zudem entlastet der Taxi-Schienenersatzverkehr

die Leitstelle der ViP, weil die Disposition

der Fahrzeuge von der Taxi-Zentrale

übernommen werden kann, wodurch sich

die ViP-Mitarbeiter auf die schnellstmögliche

Störungsbehebung konzentrieren können.

Feuertaufe bestanden

Bereits am 2. November 2010 hatte diese

Vereinbarung ihre praktische Feuertaufe zu

bestehen. Wegen einer Störung im Bereich

Potsdam-West kam es zum Ersatzverkehr

zwischen den Haltestellen Bhf Pirschheide

und Schloß Charlottenhof. Zwischen 18.10

und 18.30 Uhr waren zwei Großraumtaxis

und drei normale Taxis im Einsatz.

burg in verschiedenen Tarifgruppen vorgenommen.

Kunden wurden per Post und Tagespresse

informiert. Alle weiteren Informationen

erhalten Sie in den ViP-Kundenzentren,

am ViP-Infotelefon (0331) 661 42 75

und unter www.vip-potsdam.de.


Quartett 4 • 2010_verkehr

Im Fokus: Senioren und Mobilität

Attraktive und maßgeschneiderte Angebote

Die ViP ist nicht nur ein Mobilitätsdienstleister des öffentlichen

Personennahverkehrs (ÖPNV) speziell für Berufstätige,

Schüler und Studenten. Wir haben auch interessante Angebote

für Senioren sowie in ihrer Mobilität eingeschränkte

Fahrgäste. Zukünftig möchten wir uns noch stärker den

Potsdamer Seniorinnen und Senioren zuwenden und intensiver

über die Möglichkeiten des ÖPNV in der Landeshauptstadt

aufklären.

Attraktives Netz und günstige Tickets

Wir haben nicht nur ein attraktives Verkehrsangebot mit

Tram, Bus und Fähre, sondern halten auch die dazugehörigen

Tarifangebote bereit. Gerade die Potsdamer 9-Uhr-

Karte oder das VBB-Abo 65plus sind sehr günstige und

bequeme Angebote. So ersparen sich Inhaber dieser Karten

den täglichen Erwerb von Fahrausweisen an den Automaten.

Das ganze Jahr mobil und dazu

BONUS ANGEBOTE für die FREIZEIT.

9-Uhr-Karte oder

ABO-65 plus

ausgeschlafene Vielfahrer und

Senioren fahren jetzt noch

günstiger – täglich unterwegs,

preiswert und bequem mit

den ABO-Angeboten der ViP.

www.vip-potsdam.de

16

Umfrage bei Potsdamern über 55

Es ist also schon viel erreicht, aber es soll noch besser werden.

Aus Gesprächen mit dem Seniorenbeirat der Landeshauptstadt

Potsdam sowie der Verkehrswacht e.V. wissen

wir, dass gerade ältere Menschen oft den ÖPNV meiden.

Wir wollen wissen, warum. Um noch intensiver mit Ihnen

ins Gespräch zu kommen bzw. maßgeschneiderte Angebote

und Informationsmaterialien anbieten zu können,

würden wir uns freuen, wenn Sie den Fragebogen auf der

rechten Seite ausfüllen.

Fragebögen und Infomaterial

Die ausgefüllten Fragebögen können Sie in einem unserer

drei ViP-Kundenzentren sowie in allen ViP-Agenturen abgeben.

Natürlich senden wir Ihnen auf Wunsch auch ganz

bequem Informationsmaterialien nach Hause.

ViP-Infotelefon (0331) 661 42 75, www.vip-potsdam.de


Befragung der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH

Sehr geehrte Damen und Herren,

um bestmöglich auf die speziellen Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren einzugehen, führt die ViP aktuell eine Befragung

durch. Sollten Sie über 55 Jahre alt sein, würden wir uns freuen, wenn Sie uns die folgenden Fragen beantworten

und das jeweils zutreffende Feld ankreuzen. Den Bogen können Sie einsenden oder in einem der ViP-Kundenzentren

abgeben. Unter allen Teilnehmern werden drei Preise verlost – lassen Sie sich überraschen. Ihre Daten werden

nicht an Dritte weitergegeben.

Sind Sie ViP-ABO Kunde?

Kennen Sie das ViP-ABO 65+ und / oder die 9-Uhr-Karte und deren Vorteile?

Nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel im Raum Potsdam?

Fahren Sie auch vermehrt ins Umland oder nach Berlin?

Nutzen Sie bereits die Liniennetzpläne, Fahrpläne und den Mobilitätsfahrplan

zur Informationssuche?

Erwerben Sie bereits Fahrausweise über die mobilen Fahrkartenautomaten

in den ViP-Fahrzeugen?

Würden Sie gern an einem kostenlosen Sicherheitstraining im Rahmen

des öffentlichen Nahverkehrs teilnehmen?

Könnten Sie sich vorstellen, für Freunde und Bekannte eine Einweisung

in den ÖPNV zu geben und diese zu begleiten?

Kennen und nutzen Sie den Internetauftritt des Verkehrsbetriebes Potsdam?

Hätten Sie Interesse an einem Informationstag, bei dem speziell

auf Ihre Bedürfnisse in puncto ÖPNV eingegangen wird?

Ich bin an der Zusendung von Informationsmaterialien zum ÖPNV interessiert.

Name / Adresse

Firmensitz: ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH, Fritz-Zubeil-Straße 96, 14482 Potsdam

Geschäftsführer: Martin Weis, Aufsichtsratsvorsitzender: Burkhard Exner

Eingetragen beim Amtsgericht Potsdam: HRB 7079 Ein Unternehmen der STADTWERKE POTSDAM GMBH

www.vip-potsdam.de Telefon: (0331) 661 45 72

JA NEIN


Quartett 4 • 2010_bäder

Zum Lernen ist man nie zu alt

Erwachsenen-Schwimmkurse der BLP sind gut besucht

Neben vielen Kursen für Kinder aller Altersgruppen und

dem Schulschwimmen gibt es in den Potsdamer Bädern

seit einigen Jahren Erwachsenen-Schwimmkurse. Wir haben

zwei Kursteilnehmer begleitet und ihre Motive erforscht.

Mit 59 Jahren schwimmen gelernt

Schwere Nierenbeckenentzündungen waren der Grund dafür,

dass Doris Flöter in der Schulzeit nicht am Schwimmunterricht

teilnehmen durfte. Besser wurden die Beschwerden

erst mit 21 Jahren nach dem ersten Kind, da war die

Schule lange vorbei. Inzwischen hat Frau Flöter drei Enkel

und alle können schwimmen. „Da wurde es für mich

langsam Zeit. Durch meine Arbeit als Altenpflegerin bin

ich zudem großen körperlichen Belastungen ausgesetzt.

Ein guter Ausgleich ist da das Schwimmen, wenn man

es kann. Aber auch später als Rentnerin kann ich mich

so sinnvoll körperlich betätigen“, erläutert sie den Grund,

sich bei der Bäderlandschaft anzumelden. Mit Erfolg, denn

jetzt kann sie schwimmen. 20 Unterrichtsstunden á 30 Mi-

18

nuten dauerte ihr Grundkurs im „Bad Am Brauhausberg“.

Vier 50-Meter-Bahnen Brustschwimmen schafft sie inzwischen.

Ihr Lehrer ist Schwimmmeister Jan Seelig. „Am

wichtigsten ist es, die Angst vor dem Wasser zu nehmen.

Gelingt das nicht, wird es schwierig“, sagt er. „Deshalb

gehört die ,Wassergewöhnung´ mit dem Schwimmgürtel

zu den Lehrinhalten. Bei Frau Flöter war diese Phase übrigens

kurz, weil sie keine Angst hatte. Danach kamen die

Beinarbeit mit dem Schwimmbrett, die Armarbeit und die

Atemtechnik.“

Beim Triathlon Minuten gewinnen

Als Bundespolizist ist Rainer Herklotz körperlich fit. Dazu

gehört auch, dass der 32-Jährige schwimmen kann. Dennoch

treffen wir ihn beim individuellen Technikkurs. „Ich

bin seit sechs Jahren Freizeitsport-Triathlet. Die olympische

Distanz von 1,5 Kilometern habe ich bisher im Brustschwimmen

in rund 30 Minuten absolviert. Das war mir zu

langsam. Durch den Technik-Schwimmkurs habe ich speziell

meinen Kraul-Stil verbessert und werde künftig kraulen.

Ich erhoffe mir davon die Verbesserung meiner Zeit um 5

Minuten beim nächsten Wettkampf.“

Vom Kursteilnehmer zum Stammgast

Beide „Schwimmschüler“ sind gute Beispiele für die große

Altersbandbreite. Schwimmmeister Jan Seelig sagt: „Während

an den Grundkursen meistens ältere Menschen teilnehmen,

wollen die Jüngeren ihre Technik verbessern. Der

durchschnittliche Kursteilnehmer ist 40 Jahre alt, die Technikschüler

sind noch die klare Minderheit.“ Übrigens: Der

erfolgreiche Kursbesuch sorgt für einen Gewöhnungseffekt.

Nicht wenige Teilnehmer wurden zu Stammgästen.

Die Kosten für Erwachsenenschwimmkurse liegen bei 160

EUR (Ermäßigungen: E1=130 EUR, E2=140 EUR), für Technikkurse

bei 125 EUR (Ermäßigungen E1=110 EUR, E2=115

EUR). www.blp-potsdam.de


Kondition und Kraft mit Aqua-Fitness

Keine andere Sportart kann so schnell helfen

Muskeln aufzubauen und Fett zu verbrennen,

Cellulite zu verringern und Kondition aufzubauen

wie Aqua-Fitness, sagen Fachleute.

Wie eine Ganzkörpermassage wirken die eigenen

rhythmischen Bewegungen im Wasser.

Sie helfen außerdem dem Lymphsystem

dabei, Schlackenstoffe besser abzutransportieren.

Die Gefahr von Überanstrengung besteht

übrigens nicht. Denn mit je mehr Kraft

eine Bewegung ausgeführt wird, umso größer

wird der Wasserwiderstand. Dies führt

schneller zur Ermüdung. Wer Herzprobleme

hat, sollte vor dem Aqua-Fitness-Kurs jedoch

sicherheitshalber den Arzt befragen. Übrigens:

Auch für Männer kann Aqua-Fitness

durchaus interessant sein. Stichwort: Bierbauch.

Vielleicht testen Sie einmal die ab

2011 jeden Freitag stattfindenden Aqua-Fitness-Nächte

im „Bad Am Brauhausberg“ (Beginn

jeweils 21.00 Uhr, Eintritt 6 EUR).

Und wenn es gefällt, dann sind die montags

bis freitags stattfindenden Aqua-Fitness-Kurse

das Richtige für Sie. Veranstaltet werden

sie im demnächst wieder öffnenden „Kiezbad

Am Stern“. Darunter sind auch speziell

gekennzeichnete seniorengerechte sowie

von den Krankenkassen unterstützte Kurse.

Anmeldungen unter (0331) 661 98 41 (Kiezbad)

und (0331) 661 98 50 (Bad Am Brauhausberg).

Abschalten und Entspannen: unsere Massage-Angebote

Wellness heißt, Geist und Seele etwas Gutes

zu tun. Wir verwöhnen Ihren Körper und

Ihre Seele in unserer Saunalandschaft mit

zahlreichen Massageangeboten. Ausgebildetes

Fachpersonal lässt mit unterschied-

Klassische Massage

Teilkörper (15 Min.) Nacken oder Füße

Teilkörper (30 Min.) Rücken

Ganzkörper (60 Min.) Kopf-Rücken-Beine

Aromaölmassage

Teilkörper (15 Min.) Nacken oder Füße

Teilkörper (30 Min.) Rücken

Ganzkörper (60 Min.) Kopf-Rücken-Beine

Hot-Stone-Massage

Teilkörper (30 Min.) Rücken

Ganzkörper (60 Min.) Kopf-Rücken-Beine

(EUR)

11

20

38

14

26

50

22

42

Fußreflexzonenmassage 21

Honigmassage 28

Schröpfmassage 21

Ab Januar jeden Montag ab 20.00 Uhr:

MONDSCHEINSCHWIMMEN

im Kiezbad am Stern

lichsten Massagen neue Energie durch Ihren

Körper fließen. Sie möchten sich von Kopf

bis Fuß verwöhnen lassen? Dann vereinbaren

Sie gleich einen Termin. Hier finden Sie

von der klassischen Rücken- und Teilkörper-

19

Sauna-Nacht im Kiezbad

Aufgüsse mit weihnachtlichen Düften in der

Sauna im „Kiezbad Am Stern“: Am 17. Dezember

2010 veranstalten wir von 20.00 bis

24.00 Uhr die nächste „Sauna-Nacht“. Sowohl

im Sauna-Innenbereich als auch im

2010 neu gestalteten Saunagarten können

Saunafreunde und Stammgäste bei besonderen

Aufgüssen entspannen.

Glühwein wird dafür sorgen, dass auch von

innen die nötige Wärme erreicht wird, auch

ein paar Appetithäppchen werden gereicht.

Ab Januar 2011 finden die Sauna-Nächte jeden

letzten Freitag im Monat statt.

Die Teilnahme an der Sauna-Nacht ist nur

mit Voranmeldung möglich. Die Saunameisterinnen

im „Kiezbad Am Stern“ sind täglich

unter (0331) 661 98 17 erreichbar.

www.blp-potsdam.de

massage über die Aromaöl- und Fußreflexzonenmassage

bis hin zur ausgiebigen Honig-

und Schröpfmassage sowie Hot-Stone-

Massage alles, was Sie entspannen und zur

Ruhe kommen lässt.

Sämtliche Angebote der Bäderlandschaft Potsdam GmbH

können Sie auch als GUTSCHEIN erhalten!


Quartett 4 • 2010_stattfinder

Quartal – Der StattFinder

3 x 2 Freikarten für den

15. Dezember

Rufen Sie am 13.12. von 14.00 bis

15.00 Uhr an: Tel.: (0331) 661 95 07

2 x 2 Freikarten für den

26. Februar 2011

Rufen Sie am 14.12. von 14.00 bis

15.00 Uhr an: Tel.: (0331) 661 95 07

5 Familienkarten für die

PotsdamBAU 11.-13.3.2011

Rufen Sie am 15.12. von 14.00 bis

15.00 Uhr an: Tel.: (0331) 661 95 07

Nordisk Julebud – Dänische und Skandinavische Weihnachtslieder

Disney‘s Wunderwelt – Nikolaisaal, 26.02.2011, 19.00 Uhr

Filmmusik aus „Tarzan“, „Mary Poppins“, „Die Schöne und

das Biest“, „Der Glöckner von Notre Dame“ u.v.a. mit dem

Filmorchester Babelsberg unter Leitung von Scott Lawton.

2011 feiert sich Potsdam als „Stadt des Films“ – und was

wäre diese Filmstadt ohne ihr einzigartiges Filmorchester?

Es widmet einen ganzen Abend dem legendären amerikanischen

Filmemacher Walt Disney (1901-1966). Auf die

Erfindung von Mickey Mouse (1932) – einer Kreation seines

genialen Mitarbeiters Ub Iwerks – ließ Disney eine Fülle

enorm erfolgreicher Zeichentrick- und Spielfilme folgen,

die bis heute ihren festen Platz in den Herzen kleiner und

großer Zuschauer haben. In die zauberhafte Disney-Welt

grenzenloser Fantasie und Spannung entführt dieses besondere

Konzert, in dem nicht nur beliebte Film-Musiken

erklingen, sondern auch Filmausschnitte über die Nikolaisaal-Leinwand

flimmern werden. Eintritt: 8 bis 26 EUR

Tram 91, 92, 94, 96, 98, Bus 605, 612, 614, 631 Platz der Einheit West www.nikolaisaal.de

20

Der Dezember im Waschhaus wird weihnachtlich – mit

altbekannten Melodien und neuen Stücken aus Skandinavien

sind Helene Blum und Harald Haugaard in alter Tradition

mit herausragenden Künstlern unterwegs, um ihr

Repertoire aus dänischer Winter- und Weihnachtsmusik

zu präsentieren. Helene Blum, das größte Vokaltalent Dänemarks,

erhielt für ihr Debüt-Album mit alten dänischen

Winter- und Weihnachtsliedern den größten Musikpreis,

den ihr Land zu vergeben hat, den „Danish Music Award

2007“. Helene Blum hat eine der wunderbarsten Stimmen

der dänischen Musikszene. Gemeinsam mit dem dänischen

Violinisten Harald Haugaard bildet sie ein Duo,

das man nicht so schnell vergisst. ViP-ABO-Kunden erhalten

15 % Rabatt. Außerdem verlosen wir 3x2 Freikarten.

www.waschhaus.de

Tram 93 Bus N16 Schiffbauergasse / Berliner Str. • Tram 94, 99 Schiffbauergasse / Uferweg

Foto: Alex Tran

PotsdamBAU in der Metropolis Halle: Infos zu Heim, Haus und Handwerk

Die 13. Landesbaumesse für Heim, Haus und Handwerk

findet vom 11. bis 13. März 2011 in der Metropolis Halle

statt. Handwerksbetriebe der Region, Architekten- und

Ingenieurbüros präsentieren sich wieder mit eigenen Ständen

und Aktionen. Traditionell gibt es ein umfangreiches

Informationsprogramm, u.a. zu Baukosten und Baufinanzierung.

Energiesparthemen sind ein wichtiger Bestandteil

der Planung für Bauherren. Die STADTWERKE POTSDAM

GMBH ist seit Jahren mit einem eigenen Stand auf der

PotsdamBAU vertreten. Sie erhalten bei uns Informationen

rund um den Anschluss an die Netze für Energie und Wasser

sowie zu den Serviceleistungen der Stadtentsorgung

für Bauherren. Die PotsdamBAU hat als eine der größten

Baumessen im Osten Deutschlands einen festen Platz im

Veranstaltungskalender.

www.potsdambau.de

Bus 690, 601, Filmpark Bus 696 Bhf Medienstadt Babelsberg


Veranstaltungen, Termine, Tipps für Potsdam

Foto: Exploratorium Potsdam

Mit Weihnachts-Chemie

in die kalte Jahreszeit

Zur kalten Jahreszeit wird es mollig warm

in den Taschen der Exploratoriumsbesucher.

Noch bis zum 23. Dezember ist man in den

Laboren des wissenschaftlichen Mitmachmuseums

der Funktionsweise des Taschenwärmers

auf der Spur. Diese kleinen nützlichen

Mini-Heizungen schaffen auf Knopfdruck

in Wintermänteln eine behagliche

Wärme. Mit warmen Händen lassen sich

zum Abschluss des 30-minütigen Experimentierkurses

springende Schneeballflummis

formen, die man anschließend mit nach

Hause nehmen kann. Der Experimentierkursus

kostet 3 EUR zusätzlich zum regulären

Eintrittspreis.

www.exploratorium-potsdam.de

Tram 92, 96, 98, 99 bis Betriebshof VIP •

Bus 601, 690, 696 bis Bhf Medienstadt

Neue Auflage des

SWP-Kundenstadtplans

Wir wollen, dass Sie gut bei den von Ihnen

besuchten Veranstaltungen ankommen und

sich auch sonst in Potsdam gut zurechtfinden.

Deshalb haben wir bereits die vierte

Auflage unseres beliebten STADTWERKE-

Kundenstadtplans herausgebracht.

Neben den üblichen Stadtplan-Informationen

enthält unser Kundenstadtplan weitere

wichtige Informationen rund um die

STADTWERKE-Unternehmen. So finden Sie

dort neben dem ViP-Liniennetz auch die

Öffnungszeiten und Telefonnummern der

Kundenzentren, der Bäder sowie der STEP-

Wertstoffhöfe.

Erhältlich ist „Potsdam. Der Kundenstadtplan“

zu einem Preis von einem Euro in unseren

Kundenzentren, deren Adressen und

Öffnungszeiten auf der „Quartett“-Seite 2

zu finden sind. Die zoombare Online-Variante

des Stadtplans können Sie jederzeit unter

www.stadtwerke-potsdam.de abrufen.

Foto: Roland Handrick / SPSG Berlin-Brandenburg

Preußens Eros –

Preußens Musen

Frauenbilder aus Brandenburg-Preußen eröffnen

einen Blick auf ein Land, dessen

Name sonst Synonym männlich-militärischer

Tugenden ist. Die Ausstellung im „Haus der

Brandenburgisch-Preußischen Geschichte“

(HBPG) versammelt eine illustre Gesellschaft

von Charakteren, Schönheiten und Musen

aus vier Jahrhunderten und präsentiert

in 50 Meisterwerken europäischer Porträtkunst

erstmals eine auf Brandenburg-Preußen

bezogene Geschichte des weiblichen

Bildnisses. Prominente und zu Unrecht fast

vergessene Frauenbiografien werden noch

bis 2. Januar 2011 im Bild lebendig.

www.hbpg.de

Tram 91, 92, 93, 96, 98, 99 • Bus 605,

609, 638, 639, 695 Alter Markt, Bus 606

Schloßstr.

21

AKADEMIE

2. Lebenshälfte

im Land Brandenburg e.V.

Zahlreiche Vorträge der

Akademie 2. Lebenshälfte

Die Akademie „2. Lebenshälfte“ Potsdam,

Karl-Liebknecht-Str. 111, bietet auch 2011

wieder interessante Vorträge. „Anspruchsvolle

Hauseingänge – Die Gestaltung und

Wirkung von Portalen“ (Dia-Vortrag) – Aribert

Kutschmar, Architekt (13.1.); Der Vogel

scheint mir, hat Humor – Biografisches und

Rezitiertes von Wilhelm Busch – Herr Bernd

Gladitz (27.1.); Psychokinesiologie – Wenn

der Körper schmerzt, hat oft die Seele ein Problem

(17.2.); Im Kampf gegen enge Schranken

– Gotthold Ephraim Lessing zum 230.

Todestag – ein Vortrag von Dr. Edith Gaida

(24.2.). Eintritt jeweils 3 EUR pro Person.

www.akademie2.lebenshaelfte.de

Tram 94, 99 • Bus 690, 693 Rathaus

Babelsberg, Bus 694 Spindelstraße •

S-Bahn S1, S7 bis S-Bahnhof Babelsberg


Quartett 4 • 2010_stadtwerke

Emotionen in Super-Zeitlupe

STADTWERKE und HFF mit einem gemeinsamen Filmprojekt

Die Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) „Konrad

Wolf“ Potsdam-Babelsberg ist die einzige Kunsthochschule

des Landes Brandenburg. Als älteste Filmhochschule

in Deutschland ist ihr dabei die Verbindung von künstlerischen

und wissenschaftlichen Studiengängen mit einem

theoriegeleiteten praxisbezogenen Studium ein besonderes

Anliegen. Für den Praxisbezug organisierte die Hochschule

zusammen mit den STADTWERKEN einen Wettbewerb für

die Studenten. Ziel dieses Wettbewerbes ist die Entwicklung

von Kinospots, deren Botschaft die Bedeutung der

STADTWERKE für die Bürger der Landeshauptstadt Potsdam

transportieren soll. Ziel war außerdem die Förderung

junger Filmtalente. In der Jury saßen neben STADTWERKE-

Mitarbeitern auch Professoren der HFF.

SWP im Fokus der Highspeed-Kamera

Unter insgesamt 29 Einsendungen wurden die Entwürfe

des Teams Jannis Funk / Niklas Warnecke neben drei weiteren

Projektteams ausgewählt. Beide studieren Filmproduktion

in Babelsberg. In der Realisierung der Filme wurden sie

vom Regisseur Mike Bothe und Kameramann Timon Schäppi,

ebenfalls HFF-Studenten bzw. -Absolventen, unterstützt.

22

Die SWP-Spots zeigen einen Sprung vom Dreimeterbrett im

„Bad Am Brauhausberg“, eine Kraftwerksturbine und einen

Torjubel von Turbine-Frauen unter Flutlicht im Karl-Liebknecht-Stadion.

Es handelt sich um Zeitlupenszenen von

außergewöhnlich hoher Qualität. „Wir haben mit Technik

gearbeitet, die ein HFF-Student im ersten Studienjahr nur

ganz selten zur Verfügung hat“ erläutert Nilkas Warnecke.

„Uns stand eine neuartige digitale Highspeed-Kamera zur

Verfügung, von denen es in Deutschland nur zwei Stück

gibt. Zuvor wurde sie bei der Fußball-WM eingesetzt. Wegen

der geringen Belichtungszeiten bei Highspeed hatten

wir große Scheinwerfer, die man sonst nur vom Spielfilm

kennt.“

Hoher Lerneffekt

„Für uns war es ein interessanter Ausflug in die Welt des

Werbefilms und ein wichtiges Referenzprojekt“, sagt Niklas

Warnecke. Der Hamburger hat durch die Dreharbeiten seinen

Studienort Potsdam besser kennengelernt. In der Entwicklungs-

und Recherchephase des Konzeptes leis teten

Jannis Funk die STADTWERKE-Internetseiten gute Dienste.

Den Lerneffekt des Projektes schätzen die Studenten als

sehr hoch ein. „Für uns Produktionsleute ist die Zusammenarbeit

mit den Auftraggebern enorm wichtig. Gut, wenn

man so etwas unter realen Bedingungen trainieren kann.“

Nun freuen sie sich auf die Premiere in den Potsdamer Kinos.

Die Filme der anderen Gewinner werden 2011 realisiert.

Freikarten zu gewinnen

Ab 16. Dezember ist der erste Spot in den Potsdamer Kinos

zu sehen. Deshalb verlosen wir 50 x 2 Freikarten für einen

Film Ihrer Wahl. Rufen Sie am 20.12.2010 von 14.00 bis

16.00 Uhr unter (0331) 661 95 07 an.

Und vielleicht schreiben Sie uns ja später, wie Ihnen die Kinospots

gefallen haben...


Potsdam

Potsdam

Filmstadt City oF Film Wir Freuen uns auF 2011

Die Potsdamer Medienlandschaft blickt auf eine fast 100-jährige

Geschichte zurück. Als der Filmpionier Guido Seeber

1911 für die Deutsche Bioscop GmbH ein geeignetes Grundstück

im Berliner Umland suchte, wurde er in Neubabelsberg

fündig. Am 3. November 1911 legte er den Grundstein

für das erste Filmstudio und nur wenige Monate später, am

12. Februar 1912, fiel die erste Klappe für den Film „Totentanz“

mit Asta Nielsen in der Hauptrolle.

Heute gehört Potsdam-Babelsberg zu den renommiertesten

Adressen in der nationalen und internationalen Film- und Medienlandschaft.

Große Filmproduktionen, beliebte Serien für

das Fernsehen und digitale Medienprodukte entstehen auf

dem 46 Hektar großen Gelände, auf dem rund 120 Firmen

angesiedelt sind und mehr als 3 500 Menschen arbeiten.

Mit dem Themenjahr „Potsdam 2011 – Stadt des Films“ feiert

die brandenburgische Landeshauptstadt ihre Filmtradition.

Sie drehten in Potsdam einige ihrer berühmtesten Filme und

bilden ein imaginäres Spalier für „Potsdam 2011 – Stadt

des Films“: Heinz rühmann, marlene dietrich, Hildegard

Knef, Hans albers, Zarah leander, marika röck,

Jean Gabin, erwin Geschonneck, Gèrard Philipe, dean

reed, Gojko mitic, rolf Hoppe, Fritz lang, manfred

Krug, Konrad Wolf, armin mueller-stahl, til schweiger,

Photos: M. Thomas, Studio Babelsberg, Stiftung Deutsche Kinemathek

23

2011

Potsdam

stadt des

Films

andreas dresen, Jeanne moreau, Gerard depardieu,

anthony Hopkins, Jackie Chan, tom Cruise, Quentin

tarantino, angelica domröse, Kurt maetzig, Kate

Winslet und Christoph Waltz. Es entstanden Filme, die

bewegen, Filme, die Filmgeschichte geschrieben haben.

Höhepunkte 2011:

Agentennacht mit Film-Live-Konzert und Stuntshow

Film-Erlebnisnacht

Filmaufführungen an Originalschauplätzen

Filmstadtführungen – Auf den Spuren der Stars

UNESCO-Welterbetag

Filmtalks mit nationalen und internationalen Stars

Ausstellung „Die Traumfabrik - 100 Jahre Film in

Babelsberg“

Premierenfeiern und Filmfestivals

Nachbau des ersten Filmstudios von 1911

Stummfilm-Live-Konzert mit dem Filmorchester Babelsberg

Film-Live-Konzerte im Nikolaisaal

Mehr Informationen und Veranstaltungskalender

demnächst unter:

www.potsdam.de


Quartett 4 • 2010_stadt

Landeshauptstadt Potsdam / Bereich Marketing/Kommunikation

Gestaltung: M. Hesener / Illustrationen: U. Görtz

22.11.- 26.12.

Brandenburger

Straße

und Luisenplatz

26.11.-28.11.

Potsdam-Babelsberg

Weberplatz

11.12.-12.12.

Potsdam

Mittelstraße und

Benkertstraße

Blauer Lichterglanz – Weihnachtsmarkt

in der barocken Innenstadt

Böhmischer Weihnachtsmarkt

auf dem Babelsberger Weberplatz

Holländisches Sinterklaas-Fest im

Holländischen Viertel

Traditionelle Weihnachtsmärkte und Klingender Advent in Potsdam 2010

www.potsdam.de

24

Romantischer Weihnachtsmarkt

auf dem Krongut bei Sanssouci

Polnischer Sternenmarkt

auf dem Kutschstallhof am Neuen Markt

Klingender Advent – Musik in Potsdam

hilft Potsdamer Kindern

27.11.- 26.12.

Potsdam-Bornstedt

Ribbeckstraße

3.12.- 5.12.

Potsdam

Kutschstallhof

Am Neuen Markt

27.11.- 26.12.

Klingender Advent

27.11.

Friedrichskirche Babelsberg

16 Uhr: Böhmische Hirtenmesse

Großes Waisenhaus zu Potsdam

16 Uhr: Weihnachtsklänge im

Treppenhaus

17.12.

Nikolaikirche

17 Uhr: Weihnachtsoratorium von

Johann Sebastian Bach

18.12.

Schlosstheater im Neuen Palais

18 Uhr: Schlosskonzerte der

Kammerakademie Potsdam

19.12.

Schlosstheater im Neuen Palais

16 Uhr: Wege zu Haydn

Nikolaisaal Potsdam

16 Uhr: Klassik am Sonntag

26.12.

Schlosstheater im Neuen Palais

11 Uhr: Barockes Weihnachtskonzert,

Potsdamer Hofkonzerte

Sanssouci


20 Jahre Brücke nach und aus Italien

Oberbürgermeister Jann Jakobs (l.) und sein Amtskollege

Wladimiro Boccali bei der Taufe einer Combino-Tram

auf den Namen „Perugia“

Foto: Sigrid Sommer

Das Jubiläumsjahr der Städtepartnerschaft

zwischen Potsdam und der umbrischen Stadt

Perugia geht zu Ende. In der Bilanz stehen

die Taufe einer Potsdamer Straßenbahn auf

den Namen Perugia, ein erneuerter Städtepartnerschaftsvertrag,

die Fortsetzung des

Schüleraustausches zwischen dem Helmholtz-Gymnasium

und dem Istituto Piralli, die

Konzerte des Jazztrios Capolinea in Potsdam

sowie die Präsenz Potsdams auf dem Markt

der Partnerstädte und der „Fiera dei Morti“

in Perugia.

Das Partnerschaftsjubiläum hat dazu beigetragen,

bestehende Kontakte zu festigen

und neue Beziehungen und Projekte zu entwickeln.

Hervorzuheben ist dabei auch der

gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer

(IHK) organisierte Austausch zwischen

Auszubildenden beider Städte, weil er

Brücken in die Zukunft baut. Jungen Menschen

wird über die Städtepartnerschaft eine

europäische Perspektive eröffnet. Lesen Sie

dazu auch das Interview.

Gastgeber freuten sich über Bilder des Combino „Perugia“

Lukas Dorn und Alexander Klötzer sind angehende

Elektroniker für Betriebstechnik bei

den STADTWERKEN. Im Rahmen der Städtepartnerschaft

mit Perugia hatten sie die

Gelegenheit, ein vierwöchiges Praktikum bei

der dortigen „Mini-Metro“ zu absolvieren.

Wir fragten den 19-jährigen Lukas Dorn.

Herr Dorn, was ist eine Mini-Metro?

Es handelt sich um eine schienengebundene

Standseilbahn. Die Strecke ist zwar nur 6 Kilometer

lang, hat jedoch 7 Stationen. Die

Fahrzeuge sind führerlos und ferngesteuert.

Was gab es konkret dort für Sie beide

als Elektroniker zu tun?

Unser Projekt betraf eine so genannte „Vereinzelungsanlage“

für Personen, die den

Zutritt und die Fahrscheinentwertung regelt.

Unsere konkrete Aufgabe war es, eine

Kraftmesseinheit zu integrieren. Diese sorgt ab einem bestimmten Druck dafür, dass niemand

in der Tür eingeklemmt werden kann,

es ist also ein Stück Sicherheitstechnik. Zuvor

mussten wir alles projektieren. Dazu

hatten wir eine Woche im Verwaltungsgebäude

einen Arbeitsraum, ehe wir in der

Werkstatt alles umgesetzt haben.

Wie waren die italienischen Kollegen?

Wir wurden sehr offen und freundlich aufgenommen.

Sie kannten Berlin, aber Potsdam

war nur wenigen geläufig. Wir haben

uns bei Fachbegriffen meist auf Englisch

unterhalten. Der von der IHK angebotene

Sprachkurs hat uns aber geholfen, auch ein

paar Dinge auf Italienisch sagen zu können.

Wie hat Ihnen Perugia gefallen?

Es war eine interessante Erfahrung, mal den

Alltag einer italienischen Stadt zu erleben.

Foto: Lukas Dorn

Foto: Lukas Dorn

25

2010 ist auch das Jubiläumsjahr von IL

PONTE, der Brandenburgischen Gesellschaft

der Freunde Italiens e.V.. Höhepunkte für die

beinahe 200 Mitglieder waren, neben der

zentralen Festveranstaltung auf der Freundschaftsinsel,

der Auftritt des weltweit bekannten

Teatro Paravento (Locarno), die 15.

Bürgerreise nach Umbrien, die Teilnahme an

einer Kulturbörse, die Zusammenarbeit mit

der Friedrich-Naumann-Stiftung zur „italienischen“

Sommermatinee, die „Woche des

italienischen Films“ im Filmmuseum und der

Auftritt des Ensembles „La Rossignol“ aus

Cremona. Zum Jubiläum sind außerdem die

Zweitauflage des deutsch-italienischen Kalenders

von „Italien in Potsdam“ sowie ein

Reise- und Rezeptbüchlein erschienen. Zur

Erinnerung an die Besiegelung der Städtepartnerschaft

mit Perugia findet am 17.12.

eine Tavola Rotonda in Potsdam statt, an

der u.a. die beiden damaligen Unterzeichner,

Bürgermeister Mario Valentini und OBM

Horst Gramlich, teilnehmen werden.

Ich kannte das Land bisher nur aus dem Urlaub.

Perguia ist eine Studentenstadt. Unsere

Wohnung lag im Stadtzentrum, das war

sehr schön.

Haben Sie von Potsdam berichtet?

Wir hatten zahlreiches Infomaterial über die

STADTWERKE dabei, insbesondere über den

Verkehrsbetrieb und die Straßenbahnen,

aber auch über Potsdam als Kulturstadt.

Sehr gefreut haben sich unsere Gastgeber

über Bilder des Combino Nr. 400. Er trägt

den Namen „Perugia“.

Wie geht es weiter?

Ein so genannter Europapass gehört jetzt zu

unseren Unterlagen als Beleg für unseren

Italien-Aufenthalt. Ich persönlich möchte

allerdings in Deutschland bleiben. Mit den

Italienern haben wir noch E-Mail-Kontakt.


Quartett Quartett 4 4 • 2010_rätsel

Rätsel 4 • 2010

Modedesigner

aus

Potsdam

französisch:

oder

Modell

Vorname

von

Cocker

Kürzel

für den

Marshallplan

Rundfahrt

7

Potsdamer

Ortsteil

Fluss

durch

Pisa

Kurzform

von

Diana

polnische

Partnerstadt

von

Potsdam

arabisch:

Sohn

schmaler

Fußweg

Initialen

Dürers

Opernlied

kantig

Vorname

der Langstrumpf

6

spanisch:

Sankt

ehemalige

russische

Kolonie

Wapitihirsch

sehr oft

Verkehrsmittel

4

locker

sitzend

Reizgas

(kurz)

1 2 3 4 5 6 7 8 9

Chaotisch?

Mindestens zehn Getränke kann man bei diesem

Rätsel finden, wenn man von Buchstabenfeld zu

Buchstabenfeld springt – auch diagonal.

Innerhalb eines Wortes darf ein Feld nur ein einziges

Mal verwandt werden. Ihre Lösungswörter:

M R L S R

B O W E S

H S K K S

C T A F A

E E F O W

Bowle, Kaffee, Kakao, Mokka, Most, Schorle, Saft,

Sekt, Tee, Wasser

1

8

4

Höhenzug

bei

Braunschweig

hinter

5

römischerLiebesgott

persönl.

Fürwort

(2. Person)

unbestimmter

Artikel

RM095845 201004

Staat

in Nordamerika

8

kurz:

Industriegewerkschaft

Einsendeschluss für unser Rätsel ist der 31. Januar 2011 (Poststempel).

Rätselglück hatte zuletzt Carolin Schuldt aus Potsdam.

Das Lösungswort aus der Ausgabe 03 / 2010 lautete LAUBSACK.

9

Fußbodenbelag

6

2

gerippter

Stoff

3

Herzlichen Glückwunsch!

Die Lö sung (eingekreiste Felder) schreiben Sie bitte

auf eine frankierte Postkarte und senden diese an:

STADTWERKE POTSDAM GMBH

Kundenzeitschrift

Steinstraße 101, 14480 Potsdam

Unter den richtigen Einsendungen

dieses Preisrätsels

verlosen wir einen Gutschein

für das Stern-Center

in Höhe von 200 EUR.

SUPERRÄTSEL 2010

Die roten Zahlen aus allen vier Quartett-Ausgaben 2010

ergeben der Reihe nach das Super-Lösungswort 2010

Damit haben Sie die Chance, eine Reise für 2 Personen

im Wert von 2.500 EUR zu gewinnen!

Einsendeschluss: 31. Januar 2011 (Poststempel).

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Bilderrätsel: Im unteren Bild sind 6 Fehler versteckt.

Fußgänger, Bowdenzug, Zaunstrebe, Fahrradsattel, Dynamo, Pedale


Leserbriefe

Dies ist der Platz für Ihre Meinungen und

Hinweise, die Sie uns beispielsweise mit untenstehender

Antwortkarte oder E-Mail an

info@swp-potsdam.de übermitteln können.

Älteren einen Platz anbieten

Nach meiner Rückkehr aus Prag fällt mir

in unseren Straßenbahnen auf, dass Schulkinder

und – daraus folgend – auch Jugendliche

kaum einmal behinderten oder

betagten Fahrgästen ihren Sitz anbieten.

Wenn das in Prag der Fall ist, kann man

mit Sicherheit annehmen, dass es sich

um deutsche Schülergruppen handelt. Da

nicht zu erwarten ist, dass Höflichkeit im

Alltag als Bildungsziel in unserem Schulsystem

vermittelt wird, wären Überlegungen

angebracht, wie die ViP durch Spots über

die Bildschirme in den Fahrzeugen oder

durch Kampagne „Die Mobilisten“ auf junge

Fahrgäste Einfluss ausüben könnte, um

diese auch für die Touristenstadt Potsdam

wichtige Verhaltensweise einzuüben.

Joachim Briesemann, Potsdam

Bleigehalt im Trinkwasser

Man liest ja immer mal wieder in der Tagespresse

oder in Zeitschriften vom Bleigehalt

im Trinkwasser. Mich als gesundheitsbewussten

Mensch machen solche Artikel

unsicher. Muss ich mir in Potsdam darüber

Sorgen machen? Volker Stieglitz, Potsdam

Antwort der Redaktion

Von unseren Wasserwerken wird Trinkwasser

abgegeben, dessen Bleigehalt unter der

Nachweisgrenze von 0,001 mg / l liegt. Im

Verteilungsnetz erfolgt keine Anreicherung

mit Blei, da Versorgungsleitungen grundsätzlich

nicht aus bleihaltigen Materialien

Name Vorname

Straße

PLZ

Telefon

Potsdam

Sie können diese Karte auch persönlich abgeben im:

• STADTWERKE-Kundenzentrum WilhelmGalerie

in der Charlottenstraße 42 und Platz der Einheit

• STADTWERKE-Kundenzentrum Am Hauptbahnhof

• STADTWERKE-Kundenzentrum Rudolf-Breitscheid-Straße 29

• Verwaltungsgebäude der STEP Drewitzer Straße 47

hergestellt werden. Vereinzelt gibt es noch

Hausanschlüsse aus Blei, die dieses an das

Trinkwasser abgeben können. Da Ihr Anschluss

nicht aus Blei besteht (Adresse ist der

EWP bekannt), ist diese Möglichkeit ebenfalls

ausgeschlossen. Unter der Voraussetzung,

dass die Hausinstallation nach den Regeln

der Technik ordnungsgemäß hergestellt

wurde, erfolgt ebenfalls keine Abgabe von

Blei aus der Installation. Insofern sind keine

Maßnahmen – weder auf Seiten des Wasserversorgers

noch bei Ihnen – zur Reduzierung

des Bleigehaltes erforderlich.

Kinder-Schwimmkurse

Ich würde gern meine Tochter zum Kinder-

Schwimmkursus im „Kiezbad Am Stern“

anmelden. Wann wird es dort wieder möglich

sein, das ,Seepferdchen´ zu erwerben?

Kerstin Müller, Potsdam

Antwort der Redaktion

Derzeit erarbeitet das Kiezbad-Team die Pläne

für die im Januar 2011 startenden Kurse.

Entsprechende Anmeldungen nehmen wir

bereits entgegen – per Telefon (661 98 41)

oder E-Mail (info@blp-potsdam.de). Ziel der

Kinder-Schwimmkurse (ab 5 Jahre) ist das

„Seepferdchen“. Zwingend erforderlich ist

vor Kursbeginn ein Attest vom Kinderarzt,

nicht älter als 4 Wochen. Zum Erwerb des

„Seepferdchens“ müssen die Kinder vom Beckenrand

springen, 25 Meter schwimmen

und einen Gegenstand aus schultertiefem

Wasser heraufholen. Eine Badekappe mit

Namen erleichtert das Ansprechen der Kinder

– Badelatschen, Handtuch, Duschbad

und Badehose sind erforderlich. Der Erwerb

des „Seepferdchens“ ist aber kein Zwang.

www.blp-potsdam.de

Gasgeruch im Haus

Wie riecht eigentlich Erdgas? Vor einigen

Wochen nahm ich im Keller meines Hauses

plötzlich einen unangenehmen Geruch

wahr. Meine Vermutung war sofort: Gas!

Nach einem Anruf in ihrer Störungsstelle

war auch gleich ein Mitarbeiter von Ihnen

bei mir vor Ort. Zum Glück konnten wir keine

Gas-Konzentration im Keller und in anderen

Räumen unseres Hauses feststellen.

Ich war in dem Moment glücklich über die

schnelle und unkomplizierte Hilfe.

Vielen Dank!

Otto Reimann, Potsdam

Antwort Redaktion

Erdgas riecht nicht, aber Brenngase, die zur

öffentlichen Gasversorgung verwendet werden,

müssen einen durch den Menschen

deutlich wahrnehmbaren Geruch haben. Aus

diesem Grund wird dem Gas ein Geruchsmittel,

das Odor, beigemischt, damit ein Leck in

der Gasleitung nicht unbemerkt bleibt.

www.ewp-potsdam.de

Impressum

Herausgeber: Stadtwerke PotSdam GmbH, Steinstr. 101,

14480 Potsdam

Verantwortlich: Stadtwerke PotSdam GmbH,

Stefan klotz, Pressesprecher (V.i.S.d.P.)

Redaktion: dr. karin Sadowski (ewP), karsten Zühlke (ewP),

thomas Stutterich (SteP), Sarah Schacht (ViP), Ute Sello (bLP)

Fotos: SwP, wenn nicht anders gekennzeichnet

Layout: katrin Janoschek (SwP), Peter Sablotny (SwP)

Druck: brandenburgische Universitätsdruckerei, Potsdam

Auflage: 95.000

Redaktionsschluss: 24. November 2010

Erscheinungsweise: Vierteljährliche, kostenlose Verteilung an

die Potsdamer Haushalte. außerdem in den kundenzentren,

in den ViP-Verkehrsmitteln und in den bürgerbüros der neuen

ortsteile erhältlich.

STADTWERKE POTSDAM GMBH

Öffentlichkeitsarbeit

Steinstraße 101

14480 Potsdam

Porto zahlt

Empfänger


aktuell

Das Potsdamer Dienstleisterjournal

22.12.2010 20.20 Uhr Die Zukunft im Blick

Vor-Ort-Besuch beim Hersteller der neuen Variobahn

NEU: Duales Studium bei den STADTWERKEN POTSDAM

Öffnungszeiten in der Weihnachtszeit

28.01.2011 20.20 Uhr Wärme richtig nutzen

Thermografie-Projekt

Sauna-Nacht im „Kiezbad am Stern“

25.02.2011 20.20 Uhr Natürlich Wasser

Weltwassertag: Trinkwasser bei Potsdams Gastronomen

Neues Schulkonzept der STADTWERKE POTSDAM

„Die Welle“ im Bad Am Brauhausberg

Themenänderungen vorbehalten. Die Erstausstrahlung aller Sendungen erfolgt jeweils freitags zu den genannten Terminen.

Sie werden an dem jeweiligen Wochenende alle zwei Stunden wiederholt bis zum darauf folgenden Montag um 16.20 Uhr.

Danach sind die Sendungen über unsere Website www.swp-potsdam.de herunterladbar.

Potsdam TV empfangen Sie im Potsdamer Kabelnetz der RKS / RFT auf Kanal 7 (188 - 195 MHz) bzw. im Potsdamer Netz der

Kabel Deutschland auf Kanal 22 (478 - 486 MHz) bzw. Kanal 3 (54 - 61 MHz).

Sie haben Probleme, Anregungen oder wollen uns einfach nur Ihre Meinung mitteilen? Dies alles können Sie mit

dieser Karte tun. Füllen Sie zutreffende Felder aus und schicken Sie die Karte an uns zurück!

Wer?

Wann?

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Was?

Energie Wasser Entsorgung Verkehr Bäder Stadtbeleuchtung

Adresse / Linie:

Die Bearbeitung erfolgt unter Einhaltung der Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes.

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