Agrargemeinschaft: Experten - Tiroler Bauernbund

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Agrargemeinschaft: Experten - Tiroler Bauernbund

BauernZeitung – Nr. 43 – 25. Oktober 2012 TiRoL

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kommentar

WiNFRiEd HoFiNgER

Gastkommentator

Die Abschreiber

FOtO: BaUerNZeitUNg

Von 2000 wissenschaftlichen Werken wurden in

Deutschland in letzter Zeit rund zwei Drittel vorsichtshalber

zurückgezogen – und das nicht etwa, weil die

Verfasser inzwischen auf schwerwiegende Fehler draufgekommen

wären, sondern weil sie befürchten mussten,

dass man sie eines betrügerischen Verhaltens überführen

würde: dass sie einfach abgeschrieben haben

oder die Quellen, die sie verwendet haben, nicht angegeben

haben. Nach einem Minister ist offenbar in

Deutschland nun eine Ministerin an der Reihe – eine,

die Guttenberg besonders scharf kritisiert hat. Wer ohne

Sünde ist, werfe den ersten Stein (Johannes 8,7).

Vor 120 Jahren erschien ein 58 Seiten dünnes Büchlein

„Die Waldstreu“ von Adolf Trientl in 2. Auflage. Der

„Mistapostel“ war ein leidenschaftlicher Bekämpfer des

damals weit verbreiteten Schneitelns und des Streukratzens.

In der Einleitung schreibt Trientl: „Bei Abfassung

dieser Schrift benützte ich Hitschmanns Vademecum,

den diesjährigen Bericht der Handelskammer in

Innsbruck, die gesammte Lehre der Waldstreu von Dr.

Ernst Ebermayer, die Jahresberichte über die Landwirthschaft

von Dr. Buerstenbinder und endlich die Referate

aus dem land- und forstwirthschaftlichen Congreß

in Wien im September 1890.“

Jeder, der selbst schon ganz schamlos bestohlen worden

ist, wird Trientl für diesen Satz uneingeschränkt loben.

Wer so viele Quellen angibt, der beweist damit ja nur,

wie belesen er ist; wer nach wie vor stiehlt, weiß offenbar

noch nicht, was heute mit Hilfe der Computer ein

leichtes Spiel ist: geistigen Diebstahl sogleich aufdecken

und nachweisen zu können.

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Der Tiroler Edelbrand als

gelebte Regionalität

tirolweit – Edelbrand-Sommeliers luden zu den „Brenn.Punkten 2012“

Tiroler Brenn.Punkte“ –

unter diesem Motto öffneten

am vergagnenen

Samstag 13 Tiroler Edelbrand-

Sommeliers ihre Türen. Das

Interesse war groß, zahlreiche

Besucher im ganzen Land

konnten sich von der Qualität

der flüssigen Kostbarkeiten

überzeugen.

Welche Früchte kann man

brennen? Was ist ein Herzstück?

Wie wird ein Brand

eingerichtet? Viele Fragen,

die die Sommeliers zu beantworten

hatten. „Das Interesse

der Besucher war groß,

die Veranstaltungen waren

durchwegs gut besucht, das

Echo ist überaus positiv“, freut

sich Sommelier-Obmann Arno

Pauli, der selber das ein oder

andere Geheimnis der Brennkunst

für seine Gäste lüftete.

Im Brennpunkt des Interesses

natürlich der neue „Signum“,

eine Apfelcuvèe, die die Tiroler

Edelbrand-Sommeliers in

einer Gemeinschaftsproduktion

hergestellt haben.

„Speerspitze unter den

Schnapsbrennern“

Josef Hechenberger, Präsident

der Tiroler Landeslandwirtschaftskammer,

zeigte sich bei einem Besuch

Foto: shutterstock

am Schwoicher Hof „Kronbühel“

von der Initiative beeindruckt:

„Die Tiroler Edelbrand

Sommeliers sind gewissermaßen

die Speerspitze unter den

Schnapsbrennern. Und was

man bei den Brenn.Punkten

erlebt, das ist gelebte Regionalität“.

Dass man mittlerweile

in den Tiroler Brennstuben

ganz generell ein ungeahntes

Qualitäts-Niveau erreicht hat,

freut Hechenberger: „Was hier

passiert, ist auch wirtschaftlich

erfolgreich, und so könnte

der Brand letztlich beispielgebend

sein für viele andere

Produkte aus der Landwirtschaft“.

Entscheidend sei letztlich

die Motivation: „Wenn

man etwas mit großer Leidenschaft

betreibt, kommt auch

etwas Gutes dabei heraus!“

ideal für jede gangart

Das Glück der Erde liegt

bekanntlich auf dem

Rücken der Pferde. Und

nicht zuletzt in der Verwendung

der richtigen Saatmischung.

Vor allem bei Pferdekoppeln

und -weiden kommt es auf die

richtige Mischung an.

Denn Pferde bewegen sich

im Gegensatz zu Milchkühen

zehnmal so viel auf ihren Wei-

deflächen und beanspruchen

diese sehr stark.

Die Pferdekoppel und -weidemischungen

von Samen &

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zeichnen sich durch eine

besonders dichte, tragfähige,

scherfähige und elastische

Grasnarbe aus, die einer

starken Trittbelastung standhält.

Spezielle Mischungen für

1. oberländer

leonhardiritt in imst

Eine gewaltige Teilnehmerzahl

versammelte sich zum 1. Oberländer

Leonhardiritt bzw. -fahrt in Imst,

organisiert vom Haflingerzuchtverein

Imst sowie von Hannes Fitsch.

Mehr als 100 Pferde aller Rassen

starteten bei herrlichem Wetter

von der Johanneskirche über die

Langgasse zum Agrarzentrum West.

Tausende Zuschauer verfolgten den

Umzug der festlich geschmückten

Pferde bzw. Gespanne zum AZW,

wo Stadtpfarrer Alois Oberhuber die

Pferdesegnung abhielt. Aufgrund

des großen Interesses wird die Veranstaltung

sicher wieder durchgeführt.

Die Edelbrand-Sommeliers Helmut, Gabi und Nina Mair begrüßten den Sautener Bürgermeister Manfred

Köll (3. von links). FOtO: MaNFred aUer

LLK-Präsident Josef Hechenberger (l.) und der Schwoicher Bürgermeister

Josef Dillersberger (r.) gratulierten Manfred und Monika

Höck zu einer gelungenen Veranstaltung. FOtO: hN Media/Nageler

die Übersaat bzw. Nachsaat

und Düngeversorgung, abgestimmt

auf Ertragspotenzial,

Nutzungsintensität, botanische

Zusammensetzung und Bodenversorgung

runden das Angebot

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