Handbuch Menschenrechte (Mai 2010) - Ludwig Boltzmann Institut ...

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MENSCHENRECHTE ALS SEKTOR DER OEZA Weiterführende Informationen• OEZA-Leitlinien Geschlechtergleichstellung und Empowerment von Frauen(2006), OEZA-Leitlinien Menschenrechte (2006), Fokuspapier Gleichstellung derGeschlechter und Empowerment von Frauen (2009), Fokuspapier Frauen, Genderund bewaffnete Konflikte (2009), Fokuspapier Making Budgets Gender-Sensitive: A Checklist for Programme-Based Aid (2009):www.entwicklung.at/themen/gender.html• Österreichischer Aktionsplan zur Umsetzung der VN-Sicherheitsresolution 1325(2007):www.entwicklung.at/uploads/media/Oesterreichischer_Aktionsplan_01.pdf• CEDAW Komitee: www.un.org/womenwatch/daw/cedaw/committee.htm• Menschenrechtsberichte der OEZA-Partnerländer an die Vertragsüberwachungsorganeder Vereinten Nationen/Hochkommissariat für Menschenrechte;Einzelfallbeschwerden; Interpretationshilfen:www.ohchr.org/EN/HRBodies/Pages/HumanRightsBodies.aspx• Menschenrechtsberichte der OEZA-Partnerländer an regionale Vertragsüberwachungsorgane;Einzelfallbeschwerden; Interpretationshilfen:– Afrikanische Union/Afrikanische Menschenrechtskommission: www.achpr.org/english/_info/news_en.html – Organisation Amerikanischer Staaten: www.oas.org/OASpage/humanrights.htm – Europarat: www.coe.int• UN Division for the Advancement of Women: www.un.org/womenwatch/daw/• UNIFEM/UN Development Fund for Women: www.unifem.org• UN Special Rapporteur on Violence against Women, its Causes and Consequences:www2.ohchr.org/english/issues/women/rapporteur/• OECD-Schwerpunkt Gender: www.oecd.org/gender3.2.3 Rechte von Menschen mit BehinderungZum KontextErst Ende 2006 von der VN-Generalversammlung beschlossen und somit eine derjüngsten internationalen Menschenrechtsverträge, richtet die neue Konvention überdie Rechte von Menschen mit Behinderung den Fokus auf Barrieren und Benachteiligungenfür diese Personengruppe, die weltweit ca. 600 Millionen Menschen umfasst.Erstmals wurde ein verbindlicher Rechtskatalog entwickelt, der bestehendeRechte aufgreift, sie aber in den gegebenen Kontext von Menschen mit Behinderungintegriert. Behinderung wird dabei als länger dauernde physische/mentale/sensorische Beeinträchtigung verstanden, die im Zusammenwirken mit anderenBarrieren eine gleichberechtigte gesellschaftliche Partizipation der Betroffenen erschwert.Ausgangspunkt sind dabei die Achtung der Würde und Selbstbestimmung von Menschenmit Behinderung als RechtsträgerInnen, ihr Schutz vor Diskriminierung unddie staatliche Verpflichtung zu aktiven Fördermaßnahmen. Als Innovation im Vergleichzu früheren Menschenrechtsverträgen verlangt die Konvention auch die Einrichtungvon koordinierenden Focal Points in Regierungen sowie einen unabhängigennationalen Monitoringmechanismus. Im Kontext der OEZA bekräftigt § ¼ Z4den Querschnittscharakter der Aufgabenstellung, indem bei allen OEZA Maßnahmen„in sinnvoller Weise die Bedürfnisse von (...) Menschen mit Behinderung zuberücksichtigen“ sind.Handbuch Menschenrechte | 47

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