in Bremerhaven - Trenz AG

trenz.ag

in Bremerhaven - Trenz AG

58. Jahrgang ISSN 0179-4310

Für immer fit

Renate

Recknagel

25 Jahre

Spieltreff im

Bürgerpark

Mai 2005

Das Sportmagazin des Landessport bundes Bremen

www.lsb-bremen.de

www.hb.aok.de

Das A-Team des

Grün-Gold-Club

Mannschaft des Jahres 2004

Für mehr Sport

Bleiben Sie fit

www.richtigfit.de


Editorial: Die Präsidentin Inhalt

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Bremen und Bremerhaven,

liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde!

Ingelore Rosenkötter

Präsidentin des

Landessportbundes Bremen

Unser Land Bremen

braucht Bewegung und

dieses auch im eigentlichen

Wortsinn. Bewegung und Sport

tun Bremen und Bremerhaven

gut und zwar in allen Facetten

des Vereinssports: Breitenund

Freizeitsport und

Leistungs- und Spitzensport

gleichermaßen. Der Sport leistet

seit Jahrzehnten seinen

konstruktiven Beitrag zum

sozialen Frieden und zur

Sicherung der Lebensqualität

auch in Bremen und Bremerhaven.

Die Vereine und Verbände

haben längst von den

Kommunen eine Reihe sozialer

Aufgaben übernommen bzw.

übertragen bekommen und

damit einen immensen Beitrag

zur Einsparung potenzieller

staatlicher Kosten geleistet.

Sei es der Jugendtreff Blockdiek,

die vorbildliche Arbeit mit

und für Migrantinnen und

Migranten, sei es die aktuelle

neue Initiative „Kids in die

Clubs“, sei es der große und

ständig wachsende Bereich der

Gesundheitsförderung und vieles,

vieles mehr. Überall bringt

der organisierte Sport verlässlich

und kontinuierlich seine

große fachliche und soziale

Kompetenz durch die engagierten

ehren- und hauptamtlichen

Mitarbeiter im Sport ein.

Mit und durch den Sport ist insgesamt

eine funktionierende

>

Infrastruktur entstanden, die

allen nützt: dem Sport, der

Kommune und vor allem

natürlich den Menschen vor

Ort.

Eine große Zahl von Vereinen in

Bremen und Bremerhaven hat

sich längst auf den Weg

gemacht, sich den veränderten

Herausforderungen, was Angebote,

Angebotsformen, aber

auch was finanzielle und personelle

Ressourcen angeht,

anzunehmen und konstruktiv

umzusetzen. Mehr und mehr

entstehen Vernetzungen mit

anderen Sportvereinen und

anderen Organisationen und

Institutionen. Vereine übernehmen

Verantwortung für städtische

Sporthallen und Anlagen

und gehen dabei teilweise längerfristige

Verpflichtungen in

Abstimmung, aber auch sozusagen

zu Lasten ihrer

Mitgliedschaft ein. D.h.,

Vereinsmitglieder engagieren

sich über das normale Maß

hinaus, um die notwendigen

Rahmenbedingungen für ein

gesundes, sicheres und organisiertes

Sporttreiben auch

noch für unsere Kinder und

Enkelkinder möglich zu

machen. Ich möchte allen Mut

machen und alle bestärken,

dieses auch weiterhin zu tun;

für das teilweise in

Jahrzehnten Aufgebaute zu

kämpfen und diese unverzichtbaren

Rahmenbedingungen

nicht einfach zerschlagen zu

lassen. Es kann nicht sein,

dass die Bereitschaft des

Sportes in den sechziger und

siebziger Jahren, auf den Bau

eigener Sporthallen zu verzichten,

nunmehr zum Todesstoß

für viele sogenannte Schulturnhallen

wird. „Sport muss

eine öffentliche Aufgabe sein

so wird es aus dem Hause des

Sportsenators formuliert. Also

muss es auch eine gesamtpolitische

Verantwortung sein, hier

die Rahmenbedingungen für

den organisierten Sport so zu

gestalten, dass Sporttreiben

für Alle möglich bleibt.

Die gegenwärtigen Haushaltsdiskussionen

im Lande

Bremen sehen – nach ersten

vorsichtigen Informationen –

drastische Haushaltskürzungen

auch im Sportbereich vor.

Darüber hinaus sind wichtige

Teile der Arbeit der Bremer

Sportjugend akut gefährdet. In

den nächsten Wochen erwartet

der Sport, dass die Verantwortlichen

konstruktiv und

offen mit dem Sport und nicht

unter Ausschluss des Sports

nach Lösungen suchen.

Die derzeitige Situation, dass

durch die verhängte Haushaltssperre

bis jetzt Ende April

über die für die Vereine lebenswichtigen

Wettmittel für

Projekte und Baumaßnahmen

in der Sportdeputation nicht

entschieden geschweige denn

Mittel ausgezahlt wurden, ist

ein Unding. Es geht nicht an,

immer wieder ehrenamtliche

Arbeit einzufordern, aber

gleichzeitig die dafür unverzichtbarenRahmenbedingungen

einseitig zu verändern.

Wir bleiben wie immer zu

einem konstruktiven und fairen

Dialog bereit und ich hoffe,

dass es zu einer vernünftigen

und auch für den Sport

annehmbaren Entscheidung

für den Doppelhaushalt

2006/2007 kommt.

In diesem Sinne biete ich die

Mitarbeit des Sport – des LSB

und seiner Vereine und

Verbände im Lande Bremen -

an.

Ihre Ingelore Rosenkötter

Präsidentin des

Landessportbundes Bremen

Titelfoto: Mitglieder des A-Teams des Grün-Gold-Clubs Bremen

Vielen Dank an Matthias Höllings (HVG Bremen) und Lars Kück (GGC Bremen)

Mannschaft des Jahres

Das A-Team des Grün-Gold-Club

25 Jahre Spieltreff

Ein schönes Jubiläum

Sportler hautnah

Renate Recknagel

Sportpolitik

Jugendehrungen im Rathaus

Bremer Sportkalender

Die aktuellen Termine

Vereinsnachrichten

Aktuelle Informationen

Sport und Gesundheit

Gesundheitsprogramm 2005

Sport Magazin Mai 05 03

8

12

26

15

16

18

28


04

>

Über & unter

Mit dem „Seabob“ ist ein

neues innovatives Sportgeräte

auf dem Markt, welches

nicht nur richtig Spaß machen

kann, sondern auch für alle

Taucher eine Bereicherung ist.

Der „Seabob“ zieht mit ein

HighTec-Elektromotor mit 570

N den Piloten nicht nur über

das Wasser, sondern bei

Bedarf auch bis zu 40 Meter

unter Wasser. Und diese Kraft

bringt es auf Geschwindigkeit

von über 20 km/h. Das 1,30

Meter lange Sportgerät wird

über eine Piezotaster gesteuert,

ist extrem wendig

und dank einer

neuen Hartintegral-

>

Sport Magazin Mai 05

Kunststofftechnik fast „unkaputtbar“.

Die 12 Power Li-Ion

Akkus erreichen für eine

durchschnittliche Betriebsdauer

von ca. 60 Minuten und

können mit einer Schnell-

Ladung innerhalb von 90

Minuten wieder komplett aufgeladen

werden.

www.seabob.de

DIE AOK

BREMEN / BREMERHAVEN

PRÄSENTIERT

Fußballspaß für

Nachwuchskicker

Fußball spielen von früh

bis spät mit vielen Gleichaltrigen

und Gleichgesinnten:

Das macht jungen Kickern

Spaß. Unter fachkundiger Anleitung

erfahrener Verbandstrainer

ist dies je fünf Tage lang

in den kicker-Camps, den Fußballschulen

von kicker-sportmagazin

für 10-15-jährige Jungen,

möglich. Dort gibt es

Extra-Tipps von aktiven wie

ehemaligen Profis. Die Fußballkids

können sich dabei

selbst wie echte Profis fühlen.

Denn, rundum betreut, trainieren

und wohnen die Jugendkicker

in den Landessportschulen.

Dazu werden die

Nachwuchsspieler komplett

mit einer hochwertigen Marken-Fußballausrüstung

ausge-

>

BSJ: Freiwilliges Soziales

Jahr im Sport nutzen!

Gesucht werden noch

Vereine in Bremen und

Bremerhaven, die Stellen für

junge Mitarbeiter/innen im

Rahmen des Freiwilligen Sozialen

Jahrs (FSJ) anbieten.

Ansprechpartner für Jugendliche

und Vereine im Lande

Bremen für das FSJ ist die

Bremer Sportjugend (BSJ). Die

BSJ ruft die Vereine im Lande

Bremen auf, sich hier verstärkt

zu engagieren. Dazu die BSJ-

Vorsitzende Tina Brinkmann:

„Leider ist diese Möglichkeit

von unseren Vereinen noch

nicht in dem Maße angenommen

worden, wie wir uns das

vorstellen könnten und wünschen

würden!“

Das FSJ im Sport ist als

Bildungs- und Orientierungsjahr

zu verstehen, dessen Ziele

darin bestehen, die Bereitschaft

junger Menschen für ein

freiwilliges gesellschaftliches

Engagement und die Übernahme

von Verantwortung zu fördern.

Das FSJ im Sport vermittelt

dabei Einblicke in ein

Berufsfeld, in dem die Teilnehmer/innen

erste berufliche

>

stattet. Informationen über die

genauen Orte und Termine

können bei kicker-sportmagazin,

"kicker-camp", 90327

Nürnberg angefordert werden.

Erfahrungen sammeln und/

oder sich für eine ehrenamtliche

Tätigkeit entscheiden können.

Die Tätigkeiten der

FSJler/innen variieren je nach

Angebot und Kooperationspartner

der Einsatzstelle,

grundsätzlich gilt aber, dass

sie mit der sportlichen Betreuung

von Kindern und Jugendlichen

zu tun haben müssen.

Als Einsatzstellen im

Sport kommen Vereine und

Sporteinrichtungen in Frage,

die regelmäßig Spiel-, Sportund

Freizeitangebote für Kinder

und Jugendliche organisieren

und sonstige Betreuungsdienste

für diese Zielgruppe

anbieten wie z.B. die Sportvereine.

Derzeit absolvieren

bundesweit mehr als 500 junge

Menschen ihr Freiwilliges Soziales

Jahr im Sport. Viele von

ihnen sind anerkannte Kriegsdienstverweigerer,

die das FSJ

anstelle ihres Wehrdienstes

leisten.

Informationen gibt es bei Silke

Hinken, Tel. (0421) 7 92 87 20,

Hinken@lsb-bremen.de.


Florian Nickel boxte

gegen René Weller

TURA-Nachwuchsboxer Florian Nickel durfte für eine Runde gegen René

Weller in den Ring. Foto: Karoline Lentz

René Weller war Weltund

Europameister im

Superfedergewicht. Kürzlich

gastierte der inzwischen 51-

Jährige zu Schaukämpfen in

Delmenhorst. TURA-Nachwuchsboxer

Florian Nickel

durfte für eine Runde gegen

die Boxlegende in den Ring.

"Ein Talent", meinte Weller

nach dem kurzen Faustkampf,

"wenn er weiter fleißig trainiert,

könnte was aus ihm werden."

Zur Erinnerung erhielt

Florian Nickel ein Autogramm

>

BSJ: Neue Jugendsekretärin

Silke Hinken ist seit dem

01. März 2005 die neue

Jugendsekretärin der Bremer

Sportjugend (BSJ). Die 34jährige

Bremerin ist damit

Nachfolgerin von Karl Venne-

>

direkt auf seine Handschuhe.

Durch den Schaukampf zusätzlich

motiviert, bereitete sich

Florian Nickel intensiv auf seinen

Kampf bei der Endrunde

der Niedersachsen-Meisterschaft

gegen Jacob Heidenreich

vom BC Norden vor. Nach

einem packenden Kampf in der

Jugend-A-Klasse in der Gewichtsklasse

40 bis 40 Kilogramm

verlor der TURA-Boxer

knapp nach Punkten gegen den

Kontrahenten aus Ostfriesland.

geerts, der als stellvertretender

Geschäftsführer in die

LSB-Geschäftsführung wechselte.

Vor ihren drei Jahren

Erziehungsurlaub ist die Diplom-Sportlehrerin

im Sport

Service des Landessportbundes

Bremen tätig gewesen.

Silke Hinken, die an der

Deutschen Sporthochschule

Köln studiert hat, sieht als zwei

aktuelle Schwerpunkt ihrer

neuen Tätigkeit die Kampagne

„Kids in die Clubs“ und die

Organisation des Freiwilligen

Sozialen Jahrs in Bremen und

Bremerhaven. Sie bittet die

Vereine, die E-Mail-Adressen

ihrer JugendwartInnen an die

BSJ zu geben, Hinken@lsbbremen.de.

Sport Check: Das sportliche Leben

Sportservice Bremen mit

neuem Internetauftritt

Die Sport Service Bremen

GmbH & Co. KG, die

Wirtschafts-GmbH des Landessportbundes

(LSB) Bremen,

hat ihren Internetauftritt

neu gestaltet. Zahlreiche Informationen

zu Reiseangeboten

im Bereich des LSB, zu

Möglichkeiten des Car-Sponsorings

und zu Veranstaltungen

des LSB Bremen können

auf dieser Seite gefunden

werden.

www.sport-service-bremen.de

>

Frisch ins Wasser

Die neue Adidas-Kollektion von Stella McCartney

Sie ist nicht nur die

Tochter von Sir Paul

McCartney, sondern auch eine

der besten Mode-Designerinnen

der Welt: Stella Mc-

Cartney. Zusammen mit der

Firma Adidas hat Sie sich nun

auch dem sportlichen Themen

gewidmet. Herausgekommen

ist eine sehr feminine und

>

sportliche Kollektion: „Frauen

nehmen sowohl ihren Sport als

auch ihren Stil sehr ernst.

Warum sollte das eine das

andere ausschließen?“ so

Stella McCartney nach der sehr

erfolgreichen Präsentation

ihrer Kollektion in New York.

www.adidas.de

Sport Magazin Mai 05 05


06

BUCHEMPFEHLUNG

Chronik alter

Kampfkünste

Diese Sammlung historischer

Zeichnungen vergangener

Epochen gibt einen

hochinteressanten Einblick in

die waffenlosen Kampftechniken

früherer Zeiten. Eine Einführung

sowie die Übersetzung

eines 300 Jahre alten Vorwortes

zu einem Selbstverteidigungsbuch

vervollständigen

das Werk, das für heutige

Kampfsportler von besonderem

Reiz ist.

> Chronik alter Kampfkünste

Historische Zeichnungen und

Texte aus Schriften alter

Meister entstanden in den

Jahren 1443 - 1674

286 Seiten, mit zahlreichen

Illustrationen und Zeichnungen,

gebunden

Verlag: Weinmann

6. Auflage

ISBN: 3-87892-031-8

Euro: 19,80

Sport Magazin Mai 05

Im Rahmen eines Forschungsprojektes

des

Lehrstuhls für innovatives

Markenmanagement (LiM)

unter der Leitung von Prof. Dr.

Christoph Burmann untersuchen

Bremer Wirtschaftsstudenten

die Marke des Bas-ketballvereins

Eisbären Bremerhaven.

Ziel der Kooperation ist

es, die „Marke Eisbären" zu

stärken und damit langfristig

die Zuschauerzahlen zu steigern.

Das im Sommer letzten

Jahres gestartete und zwei

Semester laufende Projekt erhält

angesichts des zu erwartenden

Aufstiegs des Vereins

für das Management der Eisbären

Bremerhaven strategische

Bedeutung: „Um dem

steigenden Wettbewerbsdruck

im Sport-Business standhalten

>

DIE AOK

BREMEN / BREMERHAVEN

PRÄSENTIERT

Kooperationsprojekt zwischen

Eisbären Bremerhaven und LiM

zu können, brauchen wir mehr

Professionalität in der Markenführung."

(Dr. Braumann,

Vorsitzender des Beirates der

Eisbären Bremerhaven)

Im Rahmen einer groß angelegten

Studie wurden Management

und Mitarbeiter des

Vereins sowie knapp 2000 Bremerhavener

Bürger interviewt.

Die Befragung konzentrierte

sich neben Spielbesuchern und

der Bremerhavener Öffentlichkeit

insbesondere auf die für

die Eisbären wichtige Zielgruppe

der Schüler und Jugendlichen.

In einer einmaligen

Aktion wurden in allen

Jahrgangsstufen aller Schulformen

ab der 5. Klasse an

sechs Bremerhavener Schulen

Erhebungen durchgeführt.

Zusätzlich zur Analyse der

Beziehung der Bremerhavener

Schüler zum Basketballsport

allgemein und zum Profisportverein

Eisbären Bremerhaven

im Speziellen sollen

Ansatzpunkte erforscht werden,

mit Hilfe derer das Interesse

der Schüler am Basketball

im Schul- und Breitensport

gesteigert werden kann.

Der Verein hofft, anhand der

Ergebnisse der Studie auch die

soziale Relevanz des Basketballsports

für die strukturschwache

Region gegenüber

Vertretern aus Politik, Wirtschaft

und Wissenschaft verdeutlichen

zu können.

Kontakt:

info-lim@uni-bremen.de,

www.lim.uni-bremen.de

Neuauflage von Bremen - Dudley

Über Ostern war es wieder

soweit: Junge Sportler/innen

aus Dudley besuchten

als Gäste der Bremer

Sportjugend (BSJ) Bremen.

Diesmal hatten sich Sportler/innen

und ihre Betreuer/innen

aus den Sparten

Hockey, Basketball und Fußball

auf die Reise gemacht.

Untergebracht und verpflegt

wurde die insgesamt 55 Leute

umfassende Gruppe im Lidice

Haus.

Auf dem Programm standen u.

a. Besuche im Universum Bremen,

im Deutschen Schifffahrtsmuseum

Bremerhaven,

im Zoo am Meer Bremerhaven,

ein Empfang im Rathaus,

Stadtbummel (Vegesack und

Innenstadt) und natürlich die

sportlichen Wettkämpfe zwischen

den Teams aus Dudley

und Bremen. Peter R. Lange

wirkte in bewährter Weise als

BSJ-Betreuer der Gäste vor

Ort.

Gastgeberin beim Empfang im

Rathaus war Jugendsenatorin

Karin Röpke, die wie die BSJ-

Vorsitzende Tina Brinkmann

ihr Grußwort auf Englisch hielt,

>

Impression vom Empfang im Rathaus mit Senatorin Karin Röpke und der

BSJ-Vorsitzenden Tina Brinkmann

während der Leiter der Dudley-

Delegation Andy Webb eine

längere Ansprache auf Deutsch

hielt. Neben dem offiziellen

Programm und den Wettkämpfen

in den einzelnen

Sportarten kam auch die

Freizeit nicht zu kurz. Es ist

geplant, dass im nächsten Jahr

wieder eine Bremer Delegation

nach Dudley reist. Vereine und

Sportgruppen, die sich an dem

Sportaustausch beteiligen

möchten, können sich an die

BSJ wenden.


Deutsche Hockeyjugend

tagte in Bremen

Bei der Wahl des Bundesjugendwarts (v.l.) Jugendwart Wolfgang Hillmann,

Jugendsekretär Harald Steckelbruck und Wahlleiter Frank Selzer (BHV)

Im Hotel Golden Tulip in

Bremen fand der 50.

Bundesjugendtag des Deutschen

Hockey-Bundes statt.

Ausrichter war der Bremer

Hockey-Verband. Insgesamt

waren 46 Delegierte mit ihren

Stimmpaketen anwesend und

vertraten 35.735 Jugendliche

im Deutschen Hockey-Bund.

Bundesjugendwart Wolfgang

Hillmann, der aus Bremen

stammt und früher beim MTV v.

1875 Hockey spielte, aber

schon lange in Köln lebt, wurde

nach seiner Wahl in dieses Amt

1997 jetzt in seiner Heimatstadt

einstimmig in seine fünfte

Zwei-Jahres-Amtsperiode wiedergewählt.

Erfreuliches konnte

Chefstatistiker und Jugendsekretär

Harald Steckelbruck

verkünden. Die Anzahl der

jugendlichen Hockeyspieler

wuchs gegenüber dem Vorjahr

insgesamt um 8,57 %, im

Bremer Hockey-Verband, dem

außer den 5 Vereinen in der

Stadt Bremen (Bremer HC,

Club zur Vahr, Hanseatischer

HC, HC Horn und Schwarz-

Weiß Bremen) weitere 13

Vereine im Küstenbereich zwischen

Emden und Cuxhaven

angehören, sogar um 12,71 %

auf 1.082 Jugendliche. Ähnlich

>

positiv mit einem Anstieg von

8,57 % (im Bremer Hockey-

Verband um 10,91 %) wuchs die

Zahl der am Spielbetrieb im

Feldhockey teilnehmenden Jugendmannschaften

im Vergleich

des Jahres 2004 gegenüber

2003. Überproportional

war die Steigerung bei der

Zahl der weiblichen Hockeyspieler,

die gegenüber dem

Vorjahr insgesamt um 12,05 %

und im BHV um 15,87 %

zunahm. Aus dem Bereich des

Bremer Hockey-Verbandes gehören

zum 200er-Club der

jugendmitgliederstärksten

Vereine der Bremer HC auf

Platz 35 mit 214 Jugendlichen

(135 m/79 w) und der Club zur

Vahr auf Platz 38 mit 209

Jugendlichen (126/83). Das

übliche Programm aller

Hauptversammlungen mit

Wahlen, Beschlüssen zu Anträgen

und Finanzen sowie

Informationen aller Art wurde

in harmonischer Weise abgewickelt.

Abgerundet wurde die

Tagung durch einen Stadtrundgang

mit Führung durch

das Rathaus sowie die Böttcherstraße

und den Schnoor

sowie durch einen gemütlichen

Abend im Clubhaus des Club

zur Vahr.

Präsentieren sie sich auf dem

9. Sportfest bei dodenhof

Sportvereine, Sportarten

und Sportler können sich

auf dem 9.Sportfest bei dodenhof

vom 10. bis 12. Juli präsentieren

und vorstellen. Nähere

>

Informationen erhalten sie

unter der Info-Hotline, Tel.

(04297) 31 50 oder unter

www.dodenhof.de

Sport Check: Das sportliche Leben

Mehr Sicherheit für Ehrenamtler im Sport

Als erster Landessportbund

unterschrieb der

LSB Rheinland-Pfalz in Anwesenheit

von DSB-Präsident

Manfred von Richthofen einen

Vertrag zum besseren Schutz

seiner Ehrenamtlichen während

der Arbeit im Sport. Dafür

sorgte u.a. LSB-Geschäftsführer

Rudi Bernhard, der an

den Verhandlungsrunden zwischen

Deutschem Sportbund

und der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft

(VBG) maßgeblich

beteiligt war. Bisher

war der Unfallversicherungsschutz

für ehrenamtlich Tätige

in Sportvereinen nur über die

entsprechenden Rahmenverträge

der Sportbünde gewährleistet.

Dabei war es nicht

möglich, die Arbeit der Vorstände

über die gesetzliche

Versicherung abzusichern. Das

hat sich seit 1. Januar geändert:

Das Gesetz zur Verbes-

>

serung des Unfallversicherungsschutzes

ehrenamtlich

Tätiger ermöglicht die zusätzliche

Absicherung der gewählten

Ehrenamtsträger in Vereinen,

Fachverbänden, Landesfachverbänden

und anderen

Anschlussorganisationen.

Die Leistungen der Sport-,

Unfall- und Haftpflichtversicherungen

der Sportbünde für

die Vereine bleiben davon unberührt

und stehen weiterhin

zur Verfügung.

Um den Vereinen die Arbeit zu

erleichtern, wurde ein Anmeldeformular

erstellt, das auch

auf der Homepage des Landessportbundes

www.lsb-rlp.de/adobepdf

/2005/VBG-UnfallversicherungWahlaemter.pdf

sowie auf den Internetseiten

der Sportbünde heruntergeladen

werden kann.

Sport Magazin Mai 05 07


Sport

Der Jubel war riesengroß bei

den Tänzerinnen und Tänzern

des A-Teams vom Bremer

Grün-Gold-Club. Soeben wurde

verkündet, dass sie zur

Bremer Mannschaft des

Jahres gewählt wurden. Damit

hatte nun kaum einer ernsthaft

gerechnet, stand doch mit

ihnen die Bundesligamannschaft

des SV Werder Bremen

auf dem Stimmzettel. Obwohl

– verdient haben sie es schon,

immerhin dürfen sie sich aktueller

Deutscher Meister,

Vizeweltmeister und Vizeeuropameister

nennen und auch

die gerade abgelaufene Bundesligasaison

konnten sie

gewinnen. Damit hat die

Mannschaft schon zum 2. Mal

hintereinander diesen Titel

erhalten.

Spaß, Lebensfreude und die absolute

„Tanzlust“ ist bei allen Mitgliedern

der Formation immer spürbar

08

Magazin Mai 05

Nur viel Zeit zum Freuen über

diese tollen Erfolge bleibt

ihnen nicht, denn mit der

Europameisterschaft der

Lateinformationen steht das

nächste Tanzsporthighlight

schon vor der Tür. Am 21. Mai

wird die Halle 7, Bremen der

„,,nördlichste Punkt Südamerikas“

sein. Mit dabei eben

auch die frisch gebackene

Bremer Mannschaft des

Jahres. Gemeinsam mit ihren

Trainern Roberto Albanese,

Uta Deharde und Sven

Emmrich wollen sie alles

Menschenmögliche daran setzen,

den Titel erstmals an die

Weser zu holen.

Im letzten Jahr nahm die

Formation erstmals an internationalen

Wettkämpfen teil

und konnte sich auf Anhieb den

Vize-Europameistertitel und

Vize-Weltmeistertitel ertanzen.

Es ist schon erstaunlich, dass

diese international noch unerfahrene

Mannschaft sofort in

den Kreis der weltbesten

Latein-Formationen eingedrungen

ist. Zumal die deutschen

Tänzerinnen und Tänzer

allesamt Amateursportler

sind, die ihren Sport neben

ihrem Beruf, Studium oder der

Schule betreiben. Ganz anders

sieht es da bei der zurzeit weltbesten

Latein-Formation aus

Litauen aus. Hier besteht die

Mannschaft komplett aus

Personen, die das Tanzen studieren

und somit den ganzen

Tag nichts anderes machen

und sich daher auf diese

Wettkämpfe optimal vorbereiten

können. Umso höher muss

man dann auch bewerten, dass

das GGC-Team bei den den

ersten Aufeinandertreffen mit

Litauen, dieser derzeitigen

„Übermannschaft", ein paar

Einsen in der Wertung abnehmen

konnte. Diese Ergebnisse

sind natürlich Ansporn und

Motivation für die Tänzerinnen

und Tänzer des Grün-Gold-

Club, hier vor heimischem

Publikum vielleicht das Blatt

zu wenden und erstmalig

Europameister zu werden.

Doch, ohne Fleiß keinen Preis –

und nach diesem Motto trainiert

das Team sehr intensiv

auf diese EM hin. Dabei wird

die aktuelle Choreografie „Let

me entertain you" von Robbie

Williams optimiert.

Fortsetzung auf Seite 10

Bei der Weltmeisterschaft in Minsk

wurde das Team Vize-Weltmeister

Die A-Formation des Grün-Gold-Clubs Bremen

Die heißeste Mann

des Jahres


schaft

Titelstory: Die Mannschaft des Jahres 2004

Sport Magazin Mai 05 09


Titelstory: Die Mannschaft des Jahres 2004

Europameisterschaft

der Lateinformationen

Am 21. Mai 2005 in der

Halle 7, Bremer-Bürgerweide

Nachmittagsveranstaltung

14:00 Uhr Einlass

15:00 Uhr Eröffnung

15:25 Uhr Vorrunde

18:30 Uhr Bekanntgabe der

Zwischenrunde

Abendveranstaltung

19:00 Uhr Einlass

19:55 Uhr Eröffnung

20:30 Uhr Zwischenrunde

23:15 Uhr Endrunde

00:05 Uhr Siegerehrung

Vorverkauf

Nordwest Ticket, Tel. 363636

TSC Eventim, Tel. 353637

Fortsetzung von Seite 8

Das Team trainiert 3- mal pro

Woche, zusätzlich gibt es dann

noch Trainingswochenenden.

Warum nimmt man all diese

Qualen und den Verzicht auf

Freizeit auf sich? Dazu Kerstin

Schmidt, Tänzerin des GGC A-

Teams: „Tanzen ist für mich

nicht "Beruf" sondern Berufung!

Natürlich sind die Qualen

groß und man hat kaum

Freizeit. Aber lohnt sich das

nicht alles, um einmal die

Deutsche Nationalhymne zu

hören? Ich denke schon, dass

es für einen Sportler/Sportlerin

das Größte ist, in seiner

Sportart die deutschen Farben

zu vertreten." Damit ist das Ziel

der Bemühungen klar definiert

und die Formation ordnet zurzeit

alles dem Sport unter. Und

wenn man beim Training

zuschaut merkt man ganz

deutlich den starken Zusammenhalt

und den Willen, bei dieser

EM die beste Leistung aufs

Parkett zu zaubern.

Die zweite Mannschaft, die für

Deutschland startet, ist die

TSG Bremerhaven. Damit stellt

das kleinste Bundesland beide

deutschen Vertreter bei dieser

EM. Mit ihnen kämpfen ca. 18

weitere Formationen aus

Europa um den Titel. Die

Choreografien werden geprägt

sein von Leidenschaft,

Rhythmus und Temperament.

Der Funke zum Publikum wird

garantiert überspringen, ist die

Halle 7 doch bekannt dafür,

dass man als Zuschauer hautnah

am Geschehen sitzt.

Zurzeit ist Litauen die führende

Nation im internationalen

Vergleich. Wer den spannenden

Wettkampf auf dem

Parkett miterleben möchte,

sollte sich beeilen! Karten gibt

es noch unter: Nordwest Ticket

Tel.: (0421) 36 36 36 und Ticket

Service Center Tel. (0421) 35 36

37. Weitere Informationen zur

EM finden Sie auch auf den

Internetseiten des Grün-Gold-

Clubs unter

www.ggc-bremen.de


Sport

Mit dem Motto: „SPIEL MIT -

DA SPIELT SICH WAS AB!"

setzte der Deutsche Sportbund

1979 einen neuen Akzent innerhalb

der Trimm-Aktionen.

Spielfeste als Großveranstaltungen

mit Frank Elstner als

Super-Animateur sollten Signal

geben für neue Wege des

Sports: Sport ist auch Spiel!

Sport ist nicht nur Leistungssport

mit harter Trainingsarbeit

und messbarem Können

nach cm, sec, kg oder Punkten;

SPORT IST AUCH BEWE-

GUNGSAKTIVIERUNG IM SPIEL-

SPASS!

Der Landessportbund (LSB)

Bremen griff diese Idee auf.

Ausgehend von der Zielsetzung,

das „Spiel-Gesicht" des

Sports anschaulich und erlebbar

zu machen, konzipierte das

damalige LSB- Referat Breiten

und Freizeitsport unter Federführung

von Prof. Gisela Bentz

in Zusammenarbeit mit der

Bremer Sportjugend, dem KSB

Bremen-Stadt, dem LSB-ReferatBildung/Sportwissenschaft

und dem Bremer Turnverband

als Vertreter der Fachverbände

zunächst das Spiel-

12

Magazin Mai 05

fest 1980. In die fast einjährige

Vorbereitungszeit waren außerdem

einbezogen: Sportamt,

Gartenbauamt und vor allem

Bürgerparkverein, Bremer

Sparkasse/Bausparkasse (LBS),

die bis heute mittragende und

unverzichtbare Partner des

Spieltreffs Bürgerpark geblieben

sind.

Die Leitidee des Spielfestes, in

der stets ein - wie auch immer

zu gestaltendes - Angebot zum

Spielen im Bürgerpark auf der

schon vorhandenen Spielwiese

am Marcusbrunnen beim Park

Hotel auch nach dem Spielfest

mitgedacht worden ist, kann

kurz gekennzeichnet werden

mit: „Spielfeste sind kein einmaliges

Spektakel, sondern

setzen Akzente für Neuentwicklungen".

Das Bremer

Spielfest sollte nicht nur

„Schaufenster des Sports"

sein, sondern Impulsgeber für

Lerneinsichten, Bestandteil

eines Prozesses, der Neuentwicklungen

einleitet.

Gisela Bentz: „Neuentwicklungen

dauern ihre Zeit, und es

ist Aufgabe der Sportorganisationen,

ein neues Sportverständnis

immer wieder bewusst

zu machen. Der „SPIEL-

TREFF BÜRGERPARK" ist eine

solche Veranstaltung geworden.“

Im Referat Breiten/Freizeitsport

wurden Konzepte zur

„Spielfest-Weiterentwicklung"

beraten. Ein „ad-hoc-Ausschuss

Spielangebote am

Spielplatz Bürgerpark" wurde

eingerichtet. Eine große Zahl

der beim Spielfest mitwirkenden

„Spielmacher/innen"

stellte sich für einen Erprobungsversuch

zur Verfügung.

Sie setzten sogar durch, dass

im ersten Erprobungsjahr 1981

ein tägliches Angebot gemacht

wurde, um zu ertesten, welche

Tage für ein künftiges Spielangebot

die günstigsten sein

würden.

Bürgerparkdirektor Rensch

sagte den Bau einer Groß-

Spielkiste zur Aufbewahrung

von Spielmaterialien zu. Hajo

Genzmer, als verantwortlicher

Kontaktmann zur Landesbausparkasse,

die die Spielfeste

bundesweit finanziell unterstützt,

bestätigte die Zusage

weiterer Unterstützungen für

Spielmaterialien, Druck von

Handzetteln und Entgeld für

Spielmacher/innen-Tätigkeiten.

Diese bereitwillige Unterstützung

und Ermutigung

durch beide Partner hat sich

bis auf den heutigen Tag bewährt.

Am täglichen Angebot waren

zunächst insgesamt 23 Spielmacher/innen

beteiligt. Sie

kamen aus folgenden Vereinen:

BTV 1877, Bremer

Schützen, Blumenthaler TV,

SGO, SV Blockdiek, SV

Hemelingen, TuS Huchting,

TuS Vahr, Eiche Horn, TvdB,

Jugendausschuss Bremen-

Stadt.

Gisela Bentz rückblickend:

„Viele Besucher äußerten

immer wieder Verwunderung

darüber, dass die Sportorganisation

„so etwas" umsonst

anbietet und Übungsleiter/innen

sich für eine solch offene

Arbeit zur Verfügung stellen.

Sie erlebten durch diese Spielangebote

einen „anderen

Sport", gewannen eine neue,

aufgeschlossene Einstellung

zum Vereinssport.“

Die Aufbewahrung in den Groß-

Spielkisten war und ist hervorragend,

ihre Öffnung wird immer

wieder wie eine „Weihnachtsüberraschung"

von den

Kindern erlebt. Das Bereitstellen

in den Spielkörben

mit Selbstabholen und Wiederbringen

durch die Spiel-


Ein schönes Jubiläum:

25 Jahre

Sportrait: 25 Jahre Spieltreff Bürgerpark

Spieltreff Bürgerpark

besucher ist eine gute organisatorische

Lösung. Der pflegliche

Umgang mit dem Spielmaterial,

sowie die Hilfsbereitschaft

beim Einsammeln

am Ende der Spielzeit waren

unerwartet positiv. Daran

konnte auch ein Brand vor ein

paar Jahren nichts ändern.

Die wegweisende Arbeit von

Gisela Bentz als Spieltreffleiterin

wurde später von Edith

Lange ebenso kompetent fortgesetzt

und heute ist Martina

Krause erfolgreich in die

Fußstapfen ihrer Vorgängerinnen

getreten.

In diesem Jahr feiert der

Spieltreff-Bürgerpark nun sein

25-jähriges Jubiläum. Um dieses

Ereignis gebührend zu feiern,

möchte der Spieltreffausschuss

am 7. Mai 2005 von

15.00 bis 18.30 Uhr Spielfeste

auf gleich drei Spielplätzen des

Bürgerparks durchführen.

Jeder Spielplatz soll unter

einem anderen Motto stehen:

„Piraten und Gaukler", „Cowboy

und Indianer" und „Alte

und Neue Spiele". Damit soll

gleichzeitig die Sanierung der

Plätze durch den Bürgerparkverein

gefeiert werden.

Der Spieltreff Bürgerpark findet

dann wieder an jedem

Dienstag und Donnerstag von

15.30 bis 18.30 Uhr auf der

Rasenfläche beim Marcusbrunnen

(in der Nähe des

Parkhotel Bremen) statt.

In den Sommerferien wird er

auf die Vormittage (10.00 bis

12.00 Uhr) ausgedehnt. Donnerstags

gibt es von 16.30 bis

19.00 Uhr auch Volleyball.

Getragen wird der Spieltreff

wieder vom Landessportbund

Bremen, dem Bürgerparkverein

und der Sparkasse Bremen.

Pro Spieltrefftag setzen die

Organisatoren drei Spielleiter/innen

ein. Für Interessierte

und zur Unterstützung des

Spieltreff-Teams gibt es unter

spieltreff@ksb-bremen-stadt.de

weitere Informationen.

Sport Magazin Mai 05

13


>

Sport Politik: Jugendehrung im Rathaus

Jugendehrung 2005

im Bremer Rathaus

Am 17. März dieses Jahres

fand wieder die traditionelle

Jugendehrung der

Bremer Sportjugend (BSJ) im

Bremer Rathaus statt. Ausgezeichnet

wurden rund 160

junge Sportler/innen und 40

Trainer/innen für ihre herausragenden

Leistungen auf überregionaler,

nationaler und internationaler

Ebene im Jahre

2004, die die vom Tanztheater

„Blumen" sportlich-künstlerisch

begleitete Veranstaltung

sichtlich genossen. Die Ehrungen

wurden vorgenommen

von der BSJ-Vorsitzenden Tina

Brinkmann, Sportsenator Thomas

Röwekamp (der die Jugendlichen

als Vorbilder würdigte

und die heraus gehobene

Stellung des Sports in unserer

Gesellschaft betonte) und LSB-

Vizepräsident Klaus Selchert.

Tina Brinkmann unterstrich in

ihrem Grußwort die große Bedeutung

der ehrenamtlichen

Arbeit - mittlerweile auch von

immer mehr jungen Menschen

- im Sport und hob die Notwendigkeit

verlässlicher Rahmenbedingungen

für den Sport

hervor. Es dürfe weder der

Jugend- noch der Sportbereich

kaputt gespart werden - die sozialen

Folgekosten wären sehr

viel schwerwiegender und im

negativen Sinne „nachhaltiger“

für unser Gemeinwesen. Eine

konstruktive Jugendarbeit trage

zur Sicherung des sozialen

Friedens in unserem Lande

bei. Diese Errungenschaft solle

man nicht aufs Spiel setzen.

Neben den Sportler/innen und

Trainer/innen wurden mit dem

Judo-Club Asahi Bremen (Bremen-Stadt),demSchwimmverein

Heidberg (Bremen-

Nord) und dem Eis- und

Rollsport-Club Bremerhaven

auch wieder drei Vereine für

ihre hervorragende Jugendarbeit

durch zwei Vertreter der

Sparkasse Bremen (Klaus

Selchert/Bernd Zimehl) ausgezeichnet.

Die umfangreiche

Liste der geehrten Sportler/innen

und Trainer/innen

kann eingesehen werden unter

www.trenz.de/dateien/13705/

Jugendehrung%202005.doc

Sport Magazin Mai 05

15


Bremer

dodenhof präsentiert

Spo

Bremer Spo

16

SONNTAG

01

Mai

Triathlon

Veranstaltung des Bremer

Triathlon-Verbandes:

9. Teufelsmoor-Duathlon

mit Bremer Landesmeisterschaften

(5 km Laufen - 32 km Rad

- 5 km Laufen),

Osterholz-Scharmbeck,

Hammebrücke/Tietjens

Hütte, 10.00 h

Hockey

Regionalliga Nord Damen

(Feld): Club zur Vahr

Bremen - Rissener SV,

Bgm.-Spitta-Allee 34,

12.00 h

BREMER SPORT TV

Die regelmäßige Sportsendung

im Offenen Kanal Bremen

(Kabel-Kanal 11, 217,25 Mhz)

Am 10. Mai u.a. mit:

• 25 Jahre Spieltreff

Bürgerpark

• MSG Bremen-Nord

• Kung Fu

• Vorbericht

Dodenhof-Sportfest

• Wandern auf Usedom

Jeden 2. Dienstag im Monat

von 19.30 bis 21.00 Uhr

Sport im Offenen Kanal

Bremerhaven

Am 06. Mai u.a. mit:

• Wo steht der Jugendfussball:

Wolf Werner,

Ex-Bundesligatrainer,

Gerd Rathjen, Klaus Rose

Sonderthema

Dauer: ca. 45 min.

In der Regel jeden

1. Freitag im Monat

TV-Sonderkanal 11

Sport Magazin Mai 05

Faustball

18. Hanseaten-Turnier der

BTV 1877, Henschenbusch,

9.00 h

American Football

Regionalliga Nord

Bremerhaven Seahawks -

Hildesheim Invaders,

Nordsee-Stadion, 15.00 h

DIENSTAG

03

Segeln

Mittelweser-Mannschaftspokal

2005,

1. Lauf, 18.30 h - Info:

Roland.Hansen@Steuerberater-Verden.de

DONNERSTAG

05

Leichtathletik

5 x 5,5 km-Staffel um das

Faulenquartier (LAZ Bremen,

Sport Ziel), Bremen,

10.00 h

SAMSTAG

07

Mai

Mai

Mai

Pferdesport

ÖVB-Cup, Championat der

Sparkasse -Bundeschampionat

Pony, Dressur /

Springen Qualifikationsprüfung,

Oberneuland Kat

B/C (bis 08.05.05)

Handball

Oberliga Nordsee

Männer: ATSV Habenhausen

2 - TV 01 Bohmte,

Halle Bunnsacker Weg,

17.00 h

Regionalliga Nord

Männer: ATSV Habenhausen

- HSG Nordhorn 2,

Halle Bunnsacker Weg,

19.30 h

Fußball

Regionalliga: Werder

Amateure - 1. FC Union

Berlin, Weser-Stadion,

Platz 11, 14.00 h

Jubiläumsveranstaltung

25 Jahre Spieltreff

Bürgerpark

Spielwiese am

Marcusbrunnen

15.00 - 18.30 h

SONNTAG

08

Mai

Leichtathletik

7. Bremerhavener Seemeile

(OSC Bremerhaven),

Bremerhaven,

10.00 h

DIENSTAG

10

Mai

Segeln

Mittelweser-Mannschaftspokal

2005,

2. Lauf, 18.30 h - Info:

Roland.Hansen@Steuerberater-Verden.de

FREITAG

13

Segeln

Opti-Lehrgang Bad

Zwischenahn, Info:

dirk.ibbeken@ewetel.net

Tel. 04406 / 6292,

Fax 04406 / 972847

(bis 17.05.)

SAMSTAG

14

Mai

Mai

Fußball

Bundesliga: Werder

Bremen - SC Freiburg,

Weser-Stadion, 15.30 h

Tischtennis

FTTB-Relegationsspiele

im Verbandsgebiet,

Schulzentrum Bürgerpark,

Bremerhaven

FTTB-Landesmannschafts-

u. -pokalmeisterschaften

Schüler

Schulzentrum Bürgerpark,

Bremerhaven

Deutsches Turnfest 2005

Berlin (bis 20.05.05)


t Kalender

rt Kalender 05

SONNTAG

15

American Football

Regionalliga Nord

Bremerhaven Seahawks -

Osnabrück Tigers,

Nordsee-Stadion, 15.00 h

FREITAG

20

SAMSTAG

21

Mai

Mai

Fußball

7. Sepp Herberger-Tage,

Roland-Center, Bremen-

Huchting (bis 21.05.2005)

Mai

Fußball

Regionalliga: Werder

Amateure - Arminia Bielefeld

(A), Weser-Stadion,

Platz 11, 14.00 h

Tanzen

Europameisterschaft

Formationen Latein,

Stadthalle Bremen,

Halle 7

Hockey

Regionalliga Nord Herren

(Feld): Club zur Vahr

Bremen - Marienthaler

THC, Bgm.-Spitta-Allee

34, 15.00 h

SONNTAG

22

DIENSTAG

24

MITTWOCH

25

Mai

Hockey

Regionalliga Nord Damen

(Feld): Club zur Vahr Bremen

- TG Heimfeld,

Bgm.-Spitta-Allee 34,

12.00 h

American Football

Regionalliga Nord

Bremerhaven Seahawks -

Norderstedt Nordic

Wolves, Nordsee-Stadion,

15.00 h

Mai

Segeln

Mittelweser-Mannschaftspokal

2005,

3. Lauf, 18.30 h - Info:

Roland.Hansen@Steuerberater-Verden.de

Mai

Turnzelt (Kinderturnen)

des Bremer Turnverbandes

auf der Breminale,

Osterdeich

(bis 29.05.05)

SAMSTAG

28

Mai

Tischtennis

NTTV-Mannschaftsmeister-schaftenSchüler/innen

im FTTB

Ausrichter:

Kreis Bremen-Nord, Halle

Sperberstr. (bis 29.05.05)

Boxen

"Offene"

Landesmeisterschaften

und Ranglistenturniere w.

und m. in allen Altersklassen,

Walter-Kolb-

Halle, Bremerhaven,

16.00 h

SONNTAG

29

Leichtathletik

3. Sparkassen-Meeting

„Run for help“,

Wettkämpfe in 15

Disziplinen, Weser

Stadion Platz 11, 14.00 h

DIENSTAG

31

Mai

Mai

Segeln

Mittelweser-Mannschaftspokal

2005,

4. Lauf, 18.30 h - Info:

Roland.Hansen@Steuerberater-Verden.de

Sport Magazin Mai 05 17


18

>

>

Gröpelinger Citylauf

Der 7. Gröpelinger Citylauf

findet am Samstag, 4.

Juni 2005, statt. Interessierte

können sich bereits jetzt anmelden.

Der Flyer mit Anmeldecoupon

kann von der Website

www.tura-bremen.de

(Laufen) heruntergeladen werden.

>

RSC Rot Gold startet

Frühlingsprogramm

für Rennradfahrer

und Einsteiger

Unmittelbar nach Ostern,

wenn die ersten warmen

Tage die Radler aufs Rennrad

locken, startete auch der Bremer

Radsportverein Rot-Gold

sein diesjähriges Breitensportprogramm.

So werden sonntags am 08.05.,

10.07., 17.07., 31.07. und

14.08.2005, jeweils um 10 Uhr,

ca. 70 km lange Touren in der

Gruppe gefahren, die von Mitgliedern

des Radsportvereins

angeleitet werden. Es wird ein

Tempo von rund 25 km gefahren,

so dass auch Einsteigerinnen

auf dem Rennrad gut

mitkommen können. Die Startorte

können telefonisch beim

Verein erfragt werden bzw. sie

sind aus der Homepage des

Vereins entnehmbar.

Des weiteren führt der Verein

Wochenendradtouren für

Rennradfahrerinnen und –fahrer

durch, so am 04.06. und

05.06.05 die Etappenfahrt

"Rund um die Bremer Stadtmusikanten"

über 190 km und

am 06.08.2005 und 07.08.05 die

Etappenfahrt „Bremen - Steinhuder

Meer – Bremen“ über

304 km.

Nähere Informationen unter

www.rsc-rot-gold.de

>

Sport Magazin Mai 05

TV Eiche Horn: Vorstandswahlen

und Auszeichnung „Sport pro Reha“

Auf der diesjährigen Delegiertenversammlung

des TV Eiche Horn wurde u.a.

ein neuer Vorstand gewählt.

Dabei konnte auch die einzige

bisher vakante Position neu

besetzt werden, und zwar mit

Andreas Kasche (25) erfreulicherweise

durch ein Mitglied

der jüngeren Generation. Ansonsten

berichtete der bisherige

Vorstand mit Bodo Schröder

an der Spitze ausführlich über

die sportlichen Highlights, die

Sportstätten- und die Finanzsituation.

Anschließend wurde

der Vorstand für weitere zwei

Jahre von den zahlreich vertretenen

Delegierten wiedergewählt.

Im Jahr 2005 sind deutliche

Verbesserungen bei den Vereinsangeboten

im Leher Feld

zu erwarten. So wurde berichtet,

dass der Wiederaufbau des

Jugendfreizeitheims in der Curiestraße

gut vorangeht. Es

wird vermutlich Anfang Juni

eröffnet. Dies verbessert durch

einen angegliederten Außenumkleidetrakt

die Situation für

die Fußballabteilung, die dann

vermehrt Angebote auf der

benachbarten Sportanlage anbieten

kann. Zudem kann der

Verein zu bestimmten Zeiten

die Mehrzweckhalle des neuen

Die Übungsleiterinnen (v.l.n.r.) Ulrike Metzing, Helga Meyer-Monsees,

Christa Schröder, Elfriede Heidkamp, Karin Moritz, Carola Kanter und Marion

Lentz, sowie die stellvertretende Vorsitzende Gudrun Katschke und Dr. Horst

Elbrecht bei der Verleihung der Urkunden „Sport pro Reha“

Gebäudes für sportliche Zwecke

nutzen. Weiterhin hofft der

Verein, dass - so die Aussagen

der Behörden - die abgebrannte

Sporthalle der Schule Philipp-Reis-Straße

tatsächlich

bis spätestens Ende Oktober

wieder aufgebaut ist, und zwar

nicht nur im Interesse der Vereinssportler,

sondern auch der

Schulkinder.

Des weiteren wurde von Dr.

Elbrecht (Landesarbeitsgemeinschaft

für Prävention und

Rehabilitation) das Qualitätssiegel

„Sport pro Reha“ an acht

Übungsleiterinnen aus dem

Gesundheitsteam des TV Eiche

Horn überreicht. Das Siegel,

dessen Qualitätskriterien von

der Bundesärztekammer und

dem Deutschen Sportbund

entwickelt wurden, setzt umfangreiche,

fachbezogene Zusatzausbildungen

der Trainerinnen

voraus.

Das Gesundheitsteam leitet die

Angebote Herzsport, Krebsnachsorge

und Funktionstraining

bei Rheuma und Osteoporose.

Der TV Eiche Horn verfügt

hier mit einem Dutzend

Gruppen über ein sehr

umfangreiches Angebot (über

das Elfriede Heidkamp von der

Reha-Abteilung unter Telefon

0421-271287 gern Auskunft

erteilt).

Sportabzeichen-Ehrungen in Bremerhaven

(v.l.n.r.) Wilhelm Behrens, Stadtrat für Sport, Frank Mehrtens (25 mal Gold),

Heiko Gottschalk (30 mal Gold), Wilfried Hartmann (25 mal Gold), Günter

Kuhn (30 mal Gold), Artur Kreiser (50 mal Gold), Rolf Maresch (35 mal Gold),

Frank Schildt, Kreissportbund-Vorsitzender und Thomas Röwekamp, Senator

für Inneres und Sport

Im Rahmen der Sportlerehrung

des Magistrats

Bremerhaven wurden auch

einige vielfache Erwerber des

Deutschen Sportabzeichens

ausgezeichnet. Die Ausgezeichneten

erwarben das Ehrenzeichen

in Gold teilweise

bereits zum 50. Male!

>


Sparkasse Bremerhaven

fördert den Sport auf

breiter Ebene

Auch in diesem Jahr stellt

die Sparkasse Bremerhaven

dem KSB einen Betrag von

bis zu 25.000 Euro zur Ausschüttung

an die Bremerhavener

Sportvereine zur Verfügung.

Dieser Topf fließt ausschließlich

dem Breitensport

für Projekte zu, die sonst nicht

oder nicht in dieser Form realisiert

werden könnten.

Unter dem Motto „Sparkasse.

Gut für Bremerhaven“ engagiert

sich das führende Kreditinstitut

in der Seestadt in

vielen Bereichen des gesellschaftlichen

Lebens. Schon

früh hat die Sparkasse die herausragende

Bedeutung des

Sports erkannt und gilt als

Vorreiter des Sportsponsorings

in Bremerhaven. Die Sparkasse

ist unbestritten die Nummer

1 in der Sportförderung in der

Seestadt. Dieses gilt gleichermaßen

für den Breiten- und

den Spitzensport.

> Die erste Montagsgruppe mit Ortrud Grundmann-Steffen, Sparkasse Bremer-

haven, Dieter Peine, ehemaliger Vorsitzender des Vereins, und Frank Schildt,

KSB-Vorsitzender.

„Wir freuen uns sehr darüber,

dass die Sparkasse Bremerhaven

jetzt schon im 14. Jahr

den Bremerhavener Sport unterstützt“,

erklärt Frank

Schildt, Vorsitzender des

Kreissportbundes Bremerhaven.

„Bis zum 29. April 2005

haben nun die Bremerhavener

Sportvereine die Gelegenheit,

ihre Projektanträge an den

Kreissportbund Bremerhaven

zu stellen. Wie bereits im letz-

ten Jahr haben auch in diesem

Jahr die Großvereine die Gelegenheit,

bis zu zwei Projektanträge

einzureichen. Gefördert

werden kleine oder grössere

Projekte der Vereine, die

nur keine Baumaßnahmen sein

dürfen.“

Seit 1991 gibt es die enge erfolgreiche

Partnerschaft zwischen

der Sparkasse und dem

KSB. "Das breite Sportangebot

erhöht den Freizeitwert unserer

Stadt und kommt allen

Bevölkerungsschichten und

Altersgruppen und damit auch

direkt unseren Kunden zugute“,

begründet Ortrud

Grundmann-Steffen, Leiterin

der Abteilung Kommunikation

der Sparkasse Bremerhaven,

das Engagement des Hauses.

Auf der Internetseite des

Kreissportbundes Bremerhaven

www.ksb-bremerhaven.de

kann der Projektantrag unter

der Rubrik „Downloads“ her-

untergeladen werden.

Der Turnverein Lehe von 1869

wurde im Jahre 2004 mit einer

Förderung bedacht, aus der

sich der Verein Übungsmaterial,

Matten und Hanteln für

seine Gymnastikgruppen anschaffen

konnte. Die Gruppen

bestehen aus ca. 200 Frauen

und werden von Helga Frese

trainiert.

Vereine: Aktuelle Informationen

13 neue Kanu-Übungsleiter

Auch im letzten Jahr fanden

wieder Lehrgänge

zum Fachübungsleiter C im

Kanusport in Bremen statt.

Ingesamt 13 Teilnehmer besuchten

von Mai bis Oktober je

fünf Lehrgangswochenenden.

Leiter der Lehrgänge waren

Stefan Hoffmann, Detlef Schütt

und Errit Reith.

>

Die frisch lizensierten Kanu-Übungsleiter/innen.

Der erste Lehrgang im Mai war

noch etwas angespannt, keiner

wusste so richtig, was einen

erwartet und wie die anderen

Teilnehmer so sein würden.

Doch die Ausbildungsleiter

nahmen die Bedenken durch

ihre freundliche und verständnisvolle

Art. Die nachfolgenden

Lehrgänge verliefen ähnlich

und es gab sehr viele wichtige

Informationen zu den Aufgaben

und Tätigkeitsbereichen eines

Übungsleiters.

Es war ein sehr umfangreiches

und anstrengendes Programm,

was zu absolvieren war. Doch

abschließend kann man sagen,

dass jeder hier ein gutes soli-

Sehr erfolgreich schnitten

die Boxsportler des

Landes Bremen bei den Norddeutschen

Meisterschaften der

Junioren (17/18 Jahre) im niedersächsischen

Gifhorn ab. In

der Gewichtsklasse bis 81 kg

(Halbschwergewicht) sicherte

sich der Deutsche Vize- Meister

des letzten Jahres, Nikolei

Logunow, Weser-Boxring Bremerhaven,

der von dem Bremer

Trainer Peter Moiseenko

trainiert wird, den Norddeutschen

Titel gegen Evgenij Utschaew,

Hamburg, durch einen

Abbruchsieg in der 3. Runde.

Lugonow zeigte sich klar überlegen.

Logunow sicherte sich

damit gleichzeitig die Fahrkarte

zu den Deutschen Meisterschaften.

des Rüstzeug für seine weitere

Übungsleitertätigkeit bekommen

hat, worauf gut aufgebaut

werden kann.

Im Rahmen einer kleinen harmonischen

Feierstunde im

Vereinsheim von TuRa- Kanusport

in Bremen-Lesum erhielten

13 neue Übungsleiter/-

innen ihre Lizenzen. Den

Übungsleiterlehrgang schlossen

folgende Sportler/-innen

erfolgreich ab: Anna-Elisebeth

Steffen (Kanusportfreunde),

Arne Marburg (WV Warturm),

Christian M. Wunderlich (TV

Lilienthal), Jan Lemmermann

(WSC Fink), Jochen Scheuer

(Bremer Kanu-Wanderer), Marai

Penshorn (Kanusportfreunde),

Max Pitschke (WSC Fink),

Michael Weber (WV Warturm),

Mirco Huntemann (WV Warturm),

Norbert Leusch (WSC

Fink), Oliver Pertzsch (Kanupolo

Bremen), René Paul (TV

Lilienthal) und Wiebke Boestra

(TuRa Bremen)

Erfolgreiche Norddeutsche

Titelkämpfe für Bremer Landesboxer

>

Veysi Ipek, Flamingp Gym

Bremen, gelangte in den

Endkampf in der Gewichtsklasse

bis 64 kg (Halbweltergewicht),

unterlag hier jedoch

ehrenvoll gegen Aliv Wagif,

Elmshorn, durch Punktwertung.

Der Titel eines Norddeutschen

Vize-Meisters ist für

Ipek, der erstmals an einer

Meisterschaft dieser Güte teilnahm,

ein großer Erfolg. Andrj

Maurer, Weser-Boxring Bremerhaven,

unterlag in der Gewichtklasse

bis 91 kg (Schwergewicht)

nach dramatischen

Kampf gegen Olaf Niedner, BC

Celle, durch Punktwertung.

Norman Heiter, Flamingo Gym

Bremen, fungierte zur allgemeinen

Zufriedenheit als

Kampfrichter.

Sport Magazin Mai 05 19


20

TURA -Taekwondoka

holten deutsche

Meistertitel

TURAs Nachwuchs-Taekwondoka

konnten sich bei

den Titelkämpfen der Deutschen

Taekwondo-Union in Ingolstadt

einmal mehr in den

Vordergrund drängen. Marlon

Karrasch gelang der Doppelsieg

im Jugend-Synchron- und

Teamwettbewerb, im Einzel

wurde er Vierter. Carina

Schmidt und Lisa-Marie Malliaros

errangen Gold mit dem

Jugend-Team, Silber mit der

Synchronmannschaft. Den Medaillenreigen

komplettierte Joannis

Malliaros, der mit seinen

Synchron-Herren (ab 30 Jahre)

Gold gewann und mit Partnerin

Imke Turner im Paarlauf Bronze

erlief. Imke Turner holte bei

den Damen (ab 40 Jahre) im

Einzel Silber. Sämtliche TURA-

Starter fuhren mit einer Medaille

den weiten Weg nach

Hause.

>

Blumenthaler SV

trauert um

Hemme Blanke

Der Blumenthaler SV

trauert um seinen 1.

Vorsitzenden Hemme Blanke.

Er wurde nur 63 Jahre alt. In

seiner langjährigen Arbeit für

seinen Verein, den er in einer

sehr schwierigen, fast aussichtslosen

Situation übernahm,

hat er allen BSV-

Mitgliedern stets Mut gemacht

und selbst aufopferungsvoll

mit angepackt. Er war immer

hochmotiviert und konnte auch

andere durch seine Persönlichkeit

für die oft beschwerliche,

ehrenamtliche Vereinsarbeit

motivieren. Durch die

Abwendung der drohenden Insolvenz,

seine letzte große

Aufgabe im BSV, hat Blanke

seinem Club wieder eine Zukunft

gegeben. Er war immer

für jedermann zu erreichen,

hatte stets ein offenes Ohr und

selbst kniffligste Aufgaben

wurden mit Bravour von ihm

gemeistert. Die Lücke, die er

hinterlässt, wird nur sehr

schwer zu schließen sein. Der

Sport im Lande Bremen wird

sein Andenken in Ehren halten.

> Sport Magazin

Mai 05

Jahresmitgliederversammlung

beim Bremer Ruder-Club „HANSA“

Die Mitglieder des Bremer

Ruder-Club „HANSA“

konnten auf ein ereignisreiches

Jahr zurückblicken. Herausragend

war dabei das 125jährige

Jubiläum des BRC HANSA“,

wie Ute Kolb als 1. Vorsitzende

im renovierten und schön gelegenem

Clubhaus an der Weser

bemerkte. Ein Jubiläumsfest,

>

Die „Dienstagscrew“ des BRC „HANSA“

das mit einem Senatsempfang

im Bremer Rathaus begann,

die Gäste vom Martinianleger

mit dem Schiff zum Anleger

des einladend und festlich

geschmücktem Clubhaus brachte

und mit einer fröhlichen

Feier spät in der Nacht endete.

Es war ein gelungenes Fest,

welches noch lange in den

Köpfen der Mitglieder und

Gäste haften bleiben wird.

Einen großen Rahmen der

Mitgliederversammlung nahmen

zahlreiche Ehrungen ein.

Zunächst wurde Hubert Holzmann

zum Ehrenmitglied ernannt.

Die Mitglieder hoffen

und wünschen mit Hubert

Holzmann in diesem Jahr seinen

100. Geburtstag und seine

80jährige Mitgliedschaft feiern

zu können.

Zu einem reibungslosen Ruderbetrieb

gehören einsatz-

fähige Boote und Zubehör. Seit

20 Jahren ist auf das Werkstatt-Duo

Bob Martin und

Klaus Ahrens Verlass. Schäden

am Bootsmaterial werden

schnell und fachmännisch von

ihnen behoben. Ein Grund die

Beiden mit den gekreuzten

Riemen auf einem Sockel in

Miniaturausgabe zu ehren.

Mit einem Blumengruß wurden

10 Mitglieder des Arbeitskreises

geehrt, die die architektonische

Clubraumrenovierung

für das Jubiläumsfest mit ihren

Ideen gestaltet haben. Bärbel

Borrmann, Martin Vaupel, Monika

Duncan, Günter Rau, Anke

Heitmannm, Ute Kolb, Assi

Kolby, John Thoms und Jürgen

Köster gehörten diesem Kreis

an.

Aus der Altherrenmannschaft

hat sich eine Gruppe, die sogenannte

Dienstagscrew gebildet,

die Haus und Hof, Boote

und Anleger pflegt und repariert.

Unter der Leitung von

John Thoms wurden ca. 4.000

Stunden an nützlichen Arbeiten

geleistet. Die 13 Herren

erhielten die „HANSA“-Flagge

zur Erinnerung an ihre Ehrung.

Ehrung wurde auch den Mitgliedern

der „HANSA“- Förder-

gruppe-Rennrudern bestehend

aus Ullrich Ihlenfeld, Werner

Kollmann und Jochen Heck

zuteil. Alle drei blicken auf eine

langjährige Clubzugehörigkeit

zurück, in der sie der „HANSA“

vielfältig unter die Arme gegriffen

haben durch besondere

rennsportliche Erfolge, Aufbau

einer „HANSA“-Chronik, ehrenamtlichen

Tätigkeiten oder

Beschaffung von finanziellen

Hilfen.

Besondere Ehrung, ausgezeichnet

durch die „HANSA“-

Nadel mit gekreuzten Riemen,

erfuhren Olaf Köhn, Gisela

Temme, Max Gregor, Jürgen

Keunecke, Reinhold Werk und

Tilo Kolb.

Im weiteren Verlauf des Jahresberichtes

hörten die Versammelten

von Siegen und Erfolgen

auf zahlreichen Regatten

der Trainingsabteilung. Aus

dem allgemeinen Ruderbetrieb,

ob Damen-, Herren- oder

Wanderruderbereich, wurden

über lohnende Ziele bei Tagestouren,

über nationale und

internationale mehrtägige Touren

oder über die Clubregatta

berichtet, so dass über 76.000

geruderte Kilometer im Fahrtenbuch

der „HANSA“ notiert

wurden. In diesem Jahr wurden

die Namen Bothilde Meyer-Richtering

mit 5.005 km,

Friedo Koop mit 4.858 km und

Hermann Meyer-Richtering

mit 3.625 km auf dem speziellen

Kilometer-Teller eingraviert.

Der geschäftsführende Vorstand

sowie die 1. Vorsitzende

Ute Kolb wurden mit großer

Mehrheit wieder gewählt.

Attraktive Ferienfreizeiten der Bremer Sportjugend: Noch Plätze frei!

Die Bremer Sportjugend

(BSJ) bietet in den Sommerferien

wieder attraktive

Freizeiten für Kinder und Jugendliche

an. Zum Beispiel

„geht“ es vom

» 14.07. – 27.07.2005 auf die

ostfriesische Nordseeinsel

Norderney

» 16. – 26.07.2005 mit 25

>

Kindern zwischen 8 und 11

Jahren direkt an den Schweriner

See nach Gallentin

/Mecklenburg-Vorpommern

» 17.07. - 30.07.2005 mit 35

Jugendlich zwischen 14 und 17

Jahren ins Camp Oliva nach

Rabac in Kroatien

Es sind noch Plätze frei! Für

alle Maßnahmen kann ein

Zuschuss beantragt werden,

der sich nach dem Familiennettoeinkommen

richtet. Alle

Clubmitglieder der Sparkasse

Bremen erhalten einen

Zuschuss. Informationen gibt

die Bremer Sportjugend vormittags

unter (04 21) 7 92 87 -

19. Ansprechpartnerin: Gisela

Klepsch


3. Internationales Folklore

Festival der SGO

Zum 3. Internationalen

Folklore Festival (IFF)

vom 07. bis 11. Juli 2005 erwartet

die SGO Tanzgruppen aus 10

europäischen Nationen.

Da ist zum Einen die Tanzgruppe

„Leikovingen“ aus Oslo

in Norwegen. Im Gegensatz

zum tänzerischen Feuerwerk

der Osteuropäer zeigen die

Nordlichter den für Norwegen

so typischen, etwas ruhigeren

Tanzstil.

„La Tarantella“ heißt die italienische

Gruppe aus Reggio

Emilia. Sie präsentiert unter

anderem den eindrucksvollen

Tanz „Tarantolata“. In diesem

Tanz wird ein Mädchen von

einer Tarantel gebissen. Um

das Gift aus ihrem Körper zu

vertreiben, tanzt das Mädchen

immer schneller und schneller

zum Klang eines Tamburins.

Aus Polen kommt das Tanzensemble

„Sierakowice“. Die

Tänzer/innen stammen aus der

Umgebung von Danzig und zeigen

akrobatische Schrittkombinationen

in traditionellen

Trachten.

Mit Fahnenschwingern reist

die Volkstanzgruppe „Drieske

Nijpers“ aus dem Dorf Sint-

Gillis-Waas in Belgien an. Sie

gehört zu den bekanntesten

Formationen in Flandern. Begleitet

wird die Gruppe durch

ein Hornbläserensemble.

Eine enge Freundschaft zur

Gruppe „Sevojno“ aus Uzice in

Serbien-Montenegro besteht

schon seit dem Jahr 1975.

Aufgrund der Kriegsjahre im

ehemaligen Jugoslawien gastiert

die Gruppe zum ersten

Mal nach 1981 wieder in Bremen-Oslebshausen

mit den

bekannten Tänzen des Balkans.

Mit alpenländischem Flair wird

>

die Volkstanzgruppe „Villach“

aus Kärnten in Österreich das

Publikum verzaubern. Ein eigenes

Orchester mit typischen

Instrumenten aus der Alpenregion

sowie typische Paartänze

sind das Markenzeichen

der „Villacher“.

Bereits zum dritten Mal dabei

ist aus Lettland das Tanzensemble

„Dzintarins“ aus Riga.

Natürlich darf die norddeutsche

Tanzkultur auf diesem

Festival nicht fehlen. Aus

Schleswig-Holstein kommt der

„Neustädter Volkstanzkreis“

mit einem eigenen Orchester.

Fast überflüssig zu erwähnen

ist die Tatsache , dass natürlich

auch der Gastgeber, „De Oshuser

Danzlüüd“, ein neues

Repertoire zeigen wird.

Gesucht werden für die Unterbringung

der Teilnehmer noch

Gastfamilien. Hierbei handelt

es sich in erste Linie um Übernachtungsmöglichkeiten

mit

Frühstück. Tagsüber und

abends werden die Gäste

innerhalb des Rahmenprogramms

unterwegs sein. Interessenten

melden sich bitte

bei der SGO als Gastfamilie.

Über 300 Teilnehmer aus 10

Nationen hoffen auf Ihre Gastfreundschaft.

Erleben sie ein

einzigartiges Event – gemeinsam

wird es uns gelingen.

Nähere Einzelheiten unter Tel.

(0421) 6449361. Aus organisatorischen

Gründen können nur

schriftliche Rückmeldungen

berücksichtigt werden.

Wer zu einer der beiden Galashows

am 09. und 10. Juli

möchte, kann hierfür Eintrittskarten

in der SGO-Geschäftsstelle,

bei Juwelier Schmidt

oder beim Ticket Service Center

erwerben.

Bunt wird es wieder zugehen beim Internationalen Folklore Festival

Vereine: Aktuelle Informationen

2. Wellnesstag bei FargeFIT ein

toller Erfolg!

Zum 2.Mal fand der Wellnesstag

in der Vereinsturnhalle

Rekumer Str. 2 statt.

Wieder dabei war die Top-Presenterin

Nathalie Martens, die

den Frauen mit ihrer Orient-

Aerobic-Choreographie

ordentlich einheizte. Danach

konnten sich die Teilnehmerinnen

in verschiedene Zelte zurückziehen

und dort Angebote

wie Pilates, Massagetechniken,

sanftes Bodyworkout, Yo-Chi

und Phantasiereisen wahrnehmen.

Alle Kurse wurden von

ausgebildeten Trainern geleitet.

Die Apothekerin Frau

Föhlich (Weser-Apotheke) und

>

die Fitnessfachwirtin Dagmar

Kropp waren zur Gesundheitsberatung

vor Ort. Die Verpflegung

hatte, wie im letzten

Jahr, die Abt. Gesundheitssport

übernommen. Eine Nordic-Walking-Gruppe

wurde

deswegen bei ihrer Rückkehr

mit einem heißen Tee empfangen.

Auf Nachfrage wurde bestätigt,

dass es im nächsten Jahr

sicher wieder ein solches

Event bei FargeFIT geben wird.

Das Team von FargeFIT

bedankt sich herzlich bei den

Teilnehmerinnen und allen

helfenden Händen!

Impression vom 2. Wellnesstag bei FargeFIT, hier Orient-Aerobic

30. Bremer Sommerferienprogramm

in Vorbereitung

Es wird wieder Zeit, die

Planungen für das 30.

Bremer Sommerferienprogramm

zu intensivieren. Deshalb

fordert der Jugendausschuss

des Kreissportbundes

(KSB) Bremen-Stadt nun alle

Vereine und Jugendorganisationen

auf, ihre Meldungen für

das umfangreiche Programm

einzureichen. Das Bremer

Sommerferienprogramm

erfreut sich bei Kindern und

Jugendlichen, die in den Ferien

in Bremen sind, größter Beliebtheit.

Im diesjährigen Jubiläumsjahr

soll die Eröffnung in der Innenstadt

etwas anders ausfallen.

Beantragt wurde dafür der

Ansgarikirchhof. Mit einem

Bühnenprogramm sollen auch

die Vereine und Organisationen

die Möglichkeit haben sich ein-

>

zubringen. Außerdem wird in

diesem Jahr das Werderseefest

zum 15. Mal durchgeführt.

Auch hierbei können sich interessierte

Vereine gerne einbringen.

Nähere Informationen

unter www.werderseefest.de.

Meldungen für das Bremer

Sommerferienprogramm bitte

an den Kreissportbund Bremen-Stadt,

Jugend, Eduard-

Grunow-Str. 30, 28203 Bremen.

Fragen beantwortet die

KSB-Jugendwartin Sabine

Hoffmann unter Tel. (0421) 46

36 30 und die stellv. Jugendwartin

Martina Krause unter

330 64 60. Per Fax steht die Nr.

7 94 87 28 zur Verfügung.

Internet:

www.ksb-bremen-stadt.de,

ferienprogramm@ksb-bremen-stadt.de

Sport Magazin Mai 05 21


22

Impressum

Herausgeber:

Landessportbund Bremen

VOGEL MEDIA

Anschrift:

Landessportbund Bremen

Eduard-Grunow-Str. 30

28203 Bremen

Tel. (0421) 7 92 87 23

Redaktion & Verlag:

VOGEL MEDIA

Contrescarpe 12

28203 Bremen

Tel. (0421) 200 75 90

Redaktionsleitung:

Ralf Junkereit (LSB)

junkereit@lsb-bremen.de

Redaktionelle Mitarbeit:

Karsten Müller

Vanjo Wandscher

Sandra Vogel

Fotografen:

Henry Lewis

Redaktionsschluss:

01. des Vormonats

Anzeigenschluss:

05. des Vormonats

Druck:

Druckerei Emmrich

Das Sport Magazin

erscheint monatlich.

(Sommerausgabe Juli/Aug.)

Es gilt die Anzeigenpreisliste

Nr. 03 vom 01.01.2004

Für unverlangt eingesandte

Manuskripte und Fotos

übernimmt der Verlag keine

Haftung. Nachdruck, auch

auszugsweise, ist nur mit

Quellenangabe gestattet.

Sämtliche Rechte der

Vervielfältigung liegen beim

Landessportbund Bremen

und der VOGEL MEDIA

Sport Magazin Mai 05

ISSN 0179-4310

Mitgliederversammlung des

Bremer Radsportverbandes

Haverkamps Hotel ist der

traditionelle Austragungsort

der Mitgliederversammlung

des Bremer Radsportverbandes,

wenn diese

turnusmäßig in Bremerhaven

tagt. Und so trafen sich Bremens

Delegierte auch diesmal

dort zur JHV.

Verbandvorsitzender Wilfried

Gerken konnte bis auf drei Vereine

alle Mitglieder des Verbandes

begrüßen. Als erfolgreichste

Sportlerin wurde zum

wiederholten Male Kerstin

Fritscher geehrt. Die Sportlerin

des Vegesacker BMX-

Clubs, die auch erfolgreich die

Funktionärs- und Trainerszene

für sich erobert hat, konnte

schon zum 11. Male am Ende

eines Jahres diese Ehrung für

sich in Empfang nehmen. Der

donnernde Applaus der Versammlung

machte ihr die Anerkennung

der Bremer Radsportszene

deutlich.

Nachdem Wilfried Gerken, der

sein 23. Jahr als Vorsitzender

abschloss, über die allgemeinen

Aspekte der Verbandsarbeit

des letzten Jahres be-

>

richtet hatte, kommentierte

Bernd Kollmann sein erstes

Jahr als Vize des Verbandes.

Seine Aktivität auf dem WA-

Sektor und bei der Sportabzeichenabnahme

wurde positiv

vermerkt. Burkhard Schnaar

als Rennsportfachwart konnte

von einer erfolgreichen Saison

der Bremer Rennsportler berichten,

die im Nordverbund

Schleswig-Holstein, Hamburg

Bremen die meisten LV- Titel

an die Weser holen konnten.

Positiv konnte er auch von der

Wiederbelebung des alten

Straßenrennens “Rund um den

Wasserturm“ in Walle berichten,

und auch die Trainingsserien

der Vereine hatten guten

Zuspruch. Während im

BMX-Bereich der Vegesacker

BMX-Club der einzige Vertreter

dieser Sportart bleibt, verteilt

sich das Radtourenfahren weiterhin

auf mehrere Vereine.

Fachwart Werner Heuckeroth

konnte in seinem Bericht von

einer soliden Saison sprechen.

Im Kunstradsport berichtete

Elke Habermann von den Erfolgen

der Mannschaften im

Nachwuchsbereich, und im

Radball, den Wilfried Gerken

mit verwaltet, geht es nach

einigen Jahren der Stagnation

auch wieder bergauf.

Die Kassenlage des Verbandes

hat sich nicht wesentlich verändert.

Die etwas geringere

Mitgliederzahl hatte bereits im

Vorfeld die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge

nötig gemacht,

so dass Schatzmeisterin Gisela

Schnaar keine Probleme mit

dem Jahresbericht und dem

Haushalt 2005 hatte.

Da in diesem Jahr keine Wahlen

anstanden, blieb noch viel

Zeit für Gespräche und Diskussionen.

Vor allem die Situation

des BDR und die Anträge an

die JHV in Saarbrücken nahmen

einen längeren Zeitraum

der Versammlung ein, die dann

nach knapp zwei Stunden geschlossen

wurde. Um mit der

Tradition, die zu Anfang dargestellt

wurde, nun auch zu

schließen: Nach der Versammlung

traf man sich zum

abschließenden Fischessen.

swb unterstützt die Eiskunstlaufabteilung des REV

Dass die swb Bremerhaven,

einer der Hauptgaranten

des Bremerhavener

Eissports, sein Herz nicht nur

der schnellsten Mannschaftssportart

der Welt, dem Eishockey

schenkt, bewiesen jetzt

die Verantwortlichen. Im Rahmen

des letzten Spiels der

Hauptrunde übergaben Marianne

Gerke, Ehefrau des Geschäftsführers

der swb Bremerhaven

und Bärbel Seyler,

zuständig für die Betreuung

der swb Loge, einen Scheck in

Höhe von 1.000,- EURO an den

Abteilungsleiter Eiskunstlauf,

Heiko Deter. Dieses von den

Kunstläufern unerwartete Geschenk,

wird nach Auskunft

von Heiko Deter mithelfen, die

überaus großen finanziellen

Belastungen der Abteilung zu

schmälern und schon lange

>

gehegte Investitionswünsche

zu realisieren: „Aus dem täglichen

Leben heraus weiß ich,

dass auf die swb Bremerhaven

immer Verlass ist. Wenn zukünftig

in der Eishalle das

Licht angeht, werden wir umso

dankbarer an den Bremerhavener

Energieanbieter denken.“

Schon lange an die Eis-kunstläuferinnen

gedacht hat Marianne

Gerke. Auf ihre Initiative

hin wurde zu jedem Heimspiel

der „Pinguine“ in der swb-Loge

ein Ergebnis-Tippspiel initiiert.

Der Gewinn dieses Tippspiels

wird von den Tagessiegern

meist gespendet und von

Bärbel Seyler, der guten Seele

der Loge, verwaltet. Auch in

dieser Spielzeit war die Loge

der swb Bremerhaven erneut

Treffpunkt vieler Prominenter

aus Politik, Wirtschaft und

Sport, die auf Einladung der

swb oder durch Anmietung

über den Bremerhavener

Energieanbieter das „Live“

Erlebnis Eishockey in Bremerhaven

aus nächster Nähe

begutachten durften. So konnten

durch den „Expertentipp“

In dieser Saison 500,- EURO

zusammengetragen werden,

die nun durch die Geschäftsführung

der swb Bremerhaven

auf die runde Summe von

1.000,- EURO aufgestockt worden

sind. Eine Summe, die

nicht nur Heiko Deters Gesichtszüge

zum Strahlen gebracht

hat.


TURA-Mitgliederversammlung

beschließt Umbaumaßnahmen

im Vereinszentrum

Mit einer klaren Mehrheit

beschloss die Jahreshauptversammlung

von TURA,

die geplanten Umbaumaßnahmen

im Vereinszentrum so

schnell wie möglich zu beginnen,

um zukünfig den Bedarf

an weiteren differenzierten

Angeboten erfüllen zu können.

Ein Bauausschuss koordiniert

die erforderlichen Arbeiten.

Das Präsidium von TURA

wurde beauftragt, den erforderlichenEigenfinanzierungsbeitrag

durch Aufnahme eines

Darlehens in Höhe von 13.5000

EURO sicherzustellen. Für die

Sporthalle sind drei wesentliche

Veränderungen geplant:

die Teilung im Verhältnis 300

Quadratmeter zu cirka 170 qm

durch eine Schallschutztrennwand,

das Einziehen einer

Decke (Empore) im Bereich

der kleineren Halle und der

Anbau eines Geräteraumes für

die derzeit in der Halle lagernden

Sportgeräte. Durch diese

Baumaßnahmen können zukünftig

drei Gruppen gleichzeitig

Sport treiben. Auf der

Empore entsteht ein zeitgemäßer

und dringend notwendiger

Seminarraum.

Darüber hinaus soll auch das

>

aus allen Nähten platzende

Studio erweitert werden. Nach

mehreren Gesprächen mit

Architekten liegen dem Verein

die erforderlichen Baupläne

und Kostenberechnungen in

Höhe von 270000 Euro vor.

Die Deputation für Sport hatte

sich kürzlich mit dem Antrag

von TURA auf Bezuschussung

des Projekts befasst und die

Umbaumaßnahme mit einem

Zuschuss aus Wettmitteln bis

zu 135000 Euro als förderungswürdig

anerkannt. Aufgrund

der erheblich gestiegenen

Energiekosten und Erhöhungen

von Verbandsbeiträgen bei

gleichzeitiger Reduzierung von

Zuschüssen beschlossen die

Mitglieder ebenfalls mit deutlicher

Mehrheit eine moderate

Anhebung der Vereinsbeiträge

zum 1. Juli für Erwachsene um

einen Euro sowie für Jugendliche

um 50 Cent. Bei den

Mitgliedern des Spielleuteorchesters

und der Sportfischerabteilung,

die ausschließlich

in diesen Sparten

aktiv sind, beträgt die Beitragsanpassung

lediglich 50

Cent. Der Zusatzbeitrag Studio

erhöht sich ebenfalls um

jeweils 50 Cent.

Reges Interesse fanden die Pläne und Zeichnungen für die Umbaumaßnahmen

im TURA-Vereinszentrum.

Vereine: Aktuelle Informationen

Lebenshilfe - Radtour nach Lilienthal

>

Bremerhaven Whales“

melden Ligabetrieb an

Die Spielgemeinschaft

bestehend aus ERC Bremerhaven

und SC Sparta hat

sich für den Ligabetrieb bei der

Inline-Skaterhockey Liga

Deutschlands angemeldet und

startete mit ihrem ersten Spiel

in der Landesliga gegen Vikings

Groningen.

In der Öffentlichkeit werden für

den Hockey-Sport auf Inline-

Skates teilweise vier verschiedene

Namen benutzt: Streethockey

- Inline-Streethockey,

Inlinehockey, Inline-Skaterhockey.

Die Spielgemeinschaft

ERC Bremerhaven und SC

Sparta Bremerhaven hat sich

für den Spielbetrieb in der

(Inline-)Skaterhockey Liga entschieden.

Skaterhockey wird

mit einem Ball gespielt und

nicht mit einem Puck. Im Inline-Skaterhockey

gibt es in

Deutschland 250 angemeldete

Vereine mit 450 Mannschaften

und knapp über 6.000 gemeldeten

Aktiven.

Die Spielgemeinschaft aus

Bremerhaven hat sich den

Teamnamen „Bremerhaven

Whales“ gegeben. Sie möchten

>

Mit dem Fahrrad durch

die wunderbare Natur des

Blocklands fahren: Was gibt es

Schöneres? Am 28. Mai führt

der Radsportclub Rot-Gold

Bremen seine inzwischen 18.

Bremer Radtourfahrt (RTF)

über verkehrsarme Nebenstraßen

des Landkreises Osterholz

durch. Die gefahrenen

Kilometer und die erreichten

Punkte werden in einer Wertungskarte

festgehalten. Wie

im letzten Jahr, werden Bewohner/innen

aus den Einrichtungen

der Lebenshilfe

und anderer Behindertenverbände

zur Teilnahme eingeladen.

Möglich ist die Beteiligung

von Einzel- und Tandemfahrern.

Denkbar sind ebenso

Fahrten mit so genannten Doppelschalenrädern

und anderen

nichtmotorisierten Gefährten.

Der Start erfolgt am 28. Mai ab

10 Uhr von der Universität Bremen

(Sportturm). Die Tour für

Menschen mit Behinderungen

führt nach Lilienthal über Kuhsiel

und Borgfeld. Bevor es auf

die Rückfahrt geht, kann ein

Zwischenstopp an dem Verpflegungsstand

der Lebenshilfe

in Lilienthal neben der

"Truper Kapelle" eingelegt

werden. Für Notfälle wird ein

Shuttle-Service organisiert.

Nach ihrer Rückkehr erhalten

die Teilnehmer eine Urkunde

ausgehändigt.

Anmeldungen über die Geschäftsstelle

der Lebenshilfe,

Waller Heerstraße 55, Tel.

(0421) 3 87 77 50 (Frau Otto).

Ansprechpartner vor Ort ist am

28. Mai Ekkehard Lentz (mobil

0173/4 19 43 20).

als eines der nördlichsten Teams

der Liga die Verbundenheit

zu ihrer Stadt im Namen

und auf dem Trikot tragen. Das

Team besteht aus Spielern zwischen

16 und 40 Jahren und

tritt zum ersten Mal in der

Landesliga des ISHD an.

Neben den „Whales“ treten

Teams aus Hamburg, Groningen

und Lüneburg den

Kampf um Aufstieg und Meisterschaft

an.

Selbstverständlich besteht

auch für andere interessiert

die Möglichkeiten Inline/

Skaterhockey zu spielen.

Trainingszeiten für Jugendliche

bis 17 Jahre Di. 17 –19 Uhr,

Ansprechpartner: Rouven Wisotzka

0171-9575137, für Erwachsene

Mi. 20 -22 Uhr, Ansprechpartner:

Thomas Kraft

04703-1526.

Heimspiele in der Carl-Schurz

Kaserne der Landesliga Nordrhein-Westf.,

jeweils Sa. 16

Uhr:

11.06.05: ERC Bremerhaven -

ASV HHSharks III

20.08.05: ERC Bremerhaven -

SaltCityBoars II

Sport Magazin Mai 05 23


24

Vereine: Termine & Fortbildungen

> ÜL-Fortbildung

Thema

Einfache Spielformen

Das Training der mentalen

Fähigkeiten

Theraband, Tubes, Pezziball

Gehen, If you walk, you can

dance

Neues aus der Nackenschule

Bewegungsrituale

Theraband, Tubes, Pezziball

Aufbau & Fortführung

Auf- und Abwärmen

> Sport-Management-Ausbildung

Rechtsfragen im Sport

07.05. Bremen 45,-- 7 OL

Vereinsrecht - Aufsichtspflicht und Haftung - Der Verein als Arbeitgeber

Steuerfragen im Sport

Steuer und Finanzen - Grundlagen

14.05. Bremen 45,-- 7 OL

Finanzen im Sport

Der Sportverein als Arbeitgeber

04.06. Bremen 45,-- 7 OL

Rhetorik und Präsentation 10./11.6. Lastrup 45,-- 10 OL

Präsentationen erfolgreich organisieren / Medienmix als wichtiges Gestaltungselement

Öffentlichkeitsarbeit im Sport

Internet/Internetauftritt

25.06. Bremen 45,-- 7 OL

Weitere Informationen: LSB, Bildungswerk, T. 0421/ 7 92 87- 17 oder www.lsb.de

Schriftl. Anmeldung: Bildungswerk, PF 10 67 47, 28067 Bremen, Fax (0421) 7 18 34, Email: bildungswerk@lsb-bremen.de

> Bildungsurlaub

Sport und Gesundheit

Schichtarbeit-Sport-Gesundheit

Schichtarbeit-Sport-Gesundheit

Den Rücken stärken

Gesundheit ganzheitlich

Schichtarbeit-Sport-Gesundheit

Tatort Sportplatz

Anmeldung und Informationen: LSB, Bildungswerk, T. 0421/ 7 92 87- 17 oder www.lsb-bremen.de

> Jugendbildung

TrainerInnen- Fortbildung

Aus- und Fortbildung für

MitarbeiterInnen

Seminar für Freizeitleiter- und

betreuerInnen

Jugendleiter/in-Card-Ausbildung

Sicherheitstrainer/in für Toprope-

Kletterwände

Prag und Lidice heute – Jugend in

Europa

Anmeldung und weitere Informationen: Bremer Sportjugend, T. 0421/ 7 92 87 18 oder www.lsb-bremen.de

Sport Magazin Mai 05

Termin Ort Leitung Kosten FobiStd.

21.05. Bremen P. Uhlhorn 20,-- 5 ÜL, ÜL-P

21.05. Bremen A. Möhring 20,-- 5 ÜL

29.05. Bremerhaven K. Kairat 20,-- 5 ÜL

04.06. Bremen P. Biertümpfel 20,-- 5 ÜL

04.06. Bremen A. Wohltat 20,-- 4 ÜL-P

05.06. Bremen P. Biertümpfel 20,-- 5 ÜL

12.06. Bremerhaven K. Kairat 20,-- 5 ÜL

19.06. Bremen K. Mertens 20,-- 6 ÜL, ÜL-P

09. - 13.05. Bad Malente 250,--

23. - 27.05. Bremen 120,--

30.05. - 03.06. Bremen 120,--

06. - 10.06. Bremen 85,--

06. - 10.06. Bad Malente 250,--

13. - 17.06. Bremen 120,--

20. - 24.06. Lastrup 125,--

06.-08.05.2005 Lastrup S. Lammers 30,--

20.-21.05.2005 Lastrup N.N.

20.-21.04.2005 auf Anfrage N.N. 30,--

20.-29.05.2005 Bremen Team 50,--

03.05.-18.06.2005 Bremen G. Schmitz

30.05.-04.06.2005 Prag/Lidice N.N. 320,--


Sicherheitstrainer/in

für Toprope-Kletterwände

in Bremen

Klettern ist ein sehr

wirksames Medium für

Kinder und Jugendliche, die

im Alltag eine Vorliebe für

Risiken, Regelüberschreitungen

und "Thrill" haben. Der

pädagogische Nutzen des

Kletterns verspricht Auswirkungen

auf die Aktivierung

und Erweiterung von Handlungs-

und Bewegungskompetenz

sowie die Entwicklung

von Vertrauen und Verantwortung.

Die Einführung der

potenziell gefährlichen Sportart

Klettern erfordert eine

besondere Berücksichtigung

der Sicherheitstechnik, der

Kletterbeschaffenheit sowie

der Unterrichts- bzw. Maßnahmegestaltung.

Der Schwerpunkt dieser Ausbildung

liegt auf der sicheren

Gestaltung einer Klettermaßnahme.

Diese Ausbildung

soll die Teilnehmer/innen befähigen,

mit kleineren Gruppen

an künstlichen "Boulderwänden"

und künstlichen

Kletterwänden mit Toprope-

Sicherung zu arbeiten.

>

Voraussetzungen:

• Mindestalter 18 Jahre

• ein "Erste-Hilfe-Kurs",

der nicht länger als zwei

Jahre zurück liegt

• pädagogische Ausbildung

/ Tätigkeit

• Affinität zum Klettern und

die Bereitschaft und Fähigkeit

auch in 16 Meter

Höhe noch zu "arbeiten"

Termin:

27.05.-18.06.2005 (5 Tage)

Ort:

Bremen

Leitung:

G. Schmitz

Teilnahmegebühr:

255,- EUR

Anmeldung und Information

unter Tel. (0421) 7928718

oder www.lsb-bremen.de

Vereine: Aktuelle Informationen

Mädchenpower in der Projektwoche der GSO

Eine Woche auf dem „Schimmelhof“ in Osterholz macht´s möglich

Reiten lernen – ein Sport

nur für Kinder begüterter

Eltern? Dass dem nicht so ist,

hat ein Lehrer der Gesamtschule

Bremen-Ost in Zusammenarbeit

mit dem Pächter

des Schimmelhofs, Norbert

Schaffer, bewiesen. In der diesjährigen

Projektwoche der

GSO wurde Jungen und Mädchen

u.a. angeboten, zu günstigen

Konditionen an einem

Reitkurs auf dem Schimmelhof

in Osterholz-Tenever teilzunehmen.

Das Angebot fand

großen Anklang. Schließlich

konnten 12 Schülerinnen aus

den 7. Klassen an dem Projekt

teilnehmen. Jungen waren leider

nicht dabei. Vielleicht fehlte

ihnen der Mut?

Nach einer theoretischen Einführung

in der Schule über

Pferderassen und die „Sprache“

der Pferde, ging es am

nächsten Tag auf den Schimmelhof.

Dort lehrte sie die

Trainerin, Martina Willers,

nicht nur den Umgang mit den

Pferden und das Reiten, sondern

auch alles, was bei der

Pflege und Haltung der Tiere

zu beachten ist.

„Die Schülerinnen haben auf

diese Art nicht nur etwas über

Pferdehaltung gelernt sondern

auch, wie wichtig und hilfreich

Teamarbeit ist.“, so der verantwortliche

Lehrer der GSO, W.

Karg. Dank der Anleitung der

erfahrenen Trainerin, Martina

Willers lernten sie auch die

„Sprache“ der Pferde zu deuten,

z. B. warum Pferde Angst

vor Menschen haben können

und wie sie sich verhalten

müssen, um diese Ängste bei

Pferden nicht aufkommen zu

lassen.

Lehrer Karg bilanzierte die

Projektwoche als eine gelungene

Kooperation zwischen

GSO und Schimmelhof. „So viel

Freude und Engagement der

Mädchen hat mich selbst überrascht.

Während einige Teilnehmerinnen

ihre Fähigleiten

vertiefen konnten, hat sich für

die anderen durch die Projektwoche

sogar eine neue sportliche

Alternative eröffnet. Ich

glaube daher, auch im Namen

der Mädchen zu sprechen,

>

Als in Bremen noch Schnee lag ... Ein Schnappschuss des Projektes der GSO

„Reiten auf dem Schimmelhof“

wenn ich mich bei dem Pächter

des Schimmelhofes und Frau

Martina Willers für die Mit-

organisation und Durchführung

des Projektes herzlich

bedanke.“

Die Integrationsabteilung des LSB lädt ein

„RESPECT - Sport vereint“

Am 4. Juni von 12.00 - 18.00 Uhr

auf dem Bahnhofsvorplatz am

Skate - Plaza (Sportgarten-

Areal)

Infos bei Kirsten Wolf unter

Telefon 0421 - 7 92 87 - 24 / 27

oder e-mail: wolf@lsb-bremen.de

Sport Magazin Mai 05 25


26

Check Up

Name: Renate Recknagel

Alter: 64

Womit halte ich mich fit:

Zwei Mal in der Woche gehe ich

in die Kunstturnhalle an die

Turngeräte. Meine Gelenkigkeit

erhalte ich mir mit Gymnastik,

die ich eigens für mich zusammengestellt

habe. Kraft und

Dehnung bis zum Spagat werden

jeden Morgen eine halbe

Stunde trainiert.

Was mache ich noch an Sport:

Ich spiele viel Tennis. Gehe fast

20 Jahre einmal in der Woche

mit meinem Mann in die

Tanzschule. Benutze selten

das Auto, sondern erledige

alles mit dem Fahrrad.

Meine Vorbilder im Turnen:

In meinem Alter hat man keine

Vorbilder im Turnen. Zwanzigjährigen

Turnerinnen kann ich

nicht nacheifern, ich kann sie

nur bewundern.

Meine Lieblingsbücher:

Da ich selber Märchen schreibe,

liebe ich Phantasie - Bücher.

„Die unendliche Geschichte“

von Michael Ende, finde ich

hervorragend. Natürlich lese

ich auch gerne Romane, wie

das Buch: „Die Firma“ von

John Grisham.

Was ich nicht leiden kann:

Wenn jemand über mich redet

und das Wort ehrgeizig abwertend

sagt.

Was mir peinlich ist:

Wenn ich zu einem Wettkampf

fahre und die von mir erwarteten

Anforderungen nicht erfülle.

Mein Motto:

Immer positiv denken.

Sport Magazin Mai 05

Sie war die große Überraschung

bei der Sportlerwahl in

Bremen. Zunächst setzte sie

sich in der Vorentscheidung

gegen namhafte Konkurrenz

durch, dann belegte sie auf

dem Ball des Sports am 5.

März dieses Jahres einen hervorragenden

2. Platz bei der

Wahl zur „Sportlerin des

Jahres“ 2004.

Die Rede ist von Renate Recknagel,

jung geblieben im Sport

und durch den Sport. Renate

Recknagel, geborene Pehrsson,

wurde 1941 in der Bremer

Neustadt geboren. Mit 7 Jahren

meldeten die Eltern das quirlige

Kind im Turnverein TUS

Neustadt an. Renate war 11

Jahre alt, als sie zur BTG (Bremer

Turngemeinde ) überwechselte.

Dort wurde sie 1955

mit 14 Jahren von Heinz

Schneider, dem damaligen

Kunstturntrainer der BTG, entdeckt.

Dieser nahm das Mädchen,

das so viel Freude am

Turnen hatte, unter seine Fittiche.

10 Jahre trainierte er sie

und 10 Jahre nacheinander

wurde sie Bremer Landesmeisterin

im Kunstturnen.

Nachdem Heinz Schneider sich

vom Training zurückgezogen

hatte, wechselte Renate 1966

zu Bremen 1860 über. In der

Zwischenzeit hatte sie geheiratet

und hieß nun Recknagel.

Mit 28 Jahren nahm sie vorerst

das letzte Mal an einer Deutschen

Meisterschaft teil. Sie

wurde Kunstturntrainerin und

trainierte bei Bremen 1860

zwanzig Jahre die Kunstturnerinnen.

Danach drehte sie

dem Turnen neun Jahre lang

den Rücken zu und widmete

sich dem Tennissport. Doch die

Liebe zu den Turngeräten

brachte sie 1997 wieder in die

Kunstturnhalle von Bremen

1860 zurück.

Ganz langsam erarbeitete sie

sich gemeinsam mit ihrer

Freundin Rosi Wahl Übungsteil

für Übungsteil zurück. Als sie

1998 bei ihrem ersten Pflichtwettkampf

den 1. Platz beim

Deutschen Turnfest in München

belegte und in ihrer Altersklasse

Turnfestsiegerin

wurde, war die Freude groß.

Das gab neuen Antrieb. Nun

Wovon andere nur träumen, vollbringt Renate Recknage mit Leichtigkeit:

einen gekonnten Spagat auf dem Pferd

wurden auch Kürübungen neu

aufgebaut.

Die ersten Deutschen Seniorenmeisterschaften

im Kür-

Turnen fanden vor vier Jahren

statt. Gegen die starke Konkurrenz

aus dem Osten (Halle,

Leipzig) konnte sich Renate

Recknagel durchsetzen und

wurde als erste Deutsche Seniorenmeisterin

im Kür Turnen.

2003 nahm sie an der Internationalen

Turngala der Senior/innen

teil. 155 Teilnehmer

aus 6 europäischen Ländern

und 71 Vereinen nahmen an

diesem Wettkampf teil. Die

Turnerin von Bremen 1860

konnte in ihrer Altersklasse

wiederum den 1. Platz belegen.

Drei Mal wurde an diesem Tag

die Traumnote 10 vergeben.

Zwei davon erhielt Renate

Recknagel. Eine 10 bekam sie

für ihre perfekt vorgetragene

Bodenkürübung und eine 10 für

ihren Pferdsprung.

2004 erturnte sie sich mit nur

5-hundertstel Punkten Rückstand

zur ersten Siegerin den

Deutschen Vizemeistertitel.

So fand Renate Recknagel als

Seniorin in die sportliche Erfolgsspur

ihrer jungen Jahre

zurück oder – wie sie selbst

sagt: „Alter schützt vor

Leistung nicht!“


Sportler hautnah: Renate Recknagel

Alter schützt vor Leistung nicht!

Renate Recknagel

Sport Magazin Mai 05 27


28

> Präsentation der LSB-Broschüre

Die Präsentation der Broschüre"Gesundheitsprogramme

2005" des Landessportbundes

(LSB) Bremen erfolgte

jetzt beim Verein Sport-

Freizeit-Leherheide (SFL) erstmals

in Bremerhaven. Die vom

LSB und der Ärztekammer

Bremen herausgegebene Broschüre

erfasst mittlerweile

rund 400 Angebote aus 40

Sportvereinen in Bremen und

Bremerhaven mit dem Quali-

>

„Gesundheitsprogramme 2005“

in Bremerhaven

tätssiegel SPORT PRO GE-

SUNDHEIT (Prävention) und

SPORT PRO REHA (Rehabilitation).

Diese Informationen

werden den Ärzten zur Verfügung

gestellt, damit sie

gemeinsam mit den PatientInnen

die Möglichkeiten

präventiver und rehabilitativer

Bewegung besprechen können.

Die druckfrische Broschüre

wurde präsentiert vom neuen

Präsidenten der Ärztekammer

Bremen, dem Bremerhavener

Dr. Klaus-Dieter Wurche

(Nachfolger der verstorbenen

Dr. Ursula Auerswald, die das

Qualitätssiegel SPORT PRO

GESUNDHEIT über die Bundesärztekammer

mit eingeführt

hatte), Hubert Bakker

(Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft

SPORT PRO

GESUNDHEIT/SPORT PRO

REHA des LSB, Vorstandsmitglied

der Ärztekammer Bre-

Sport Magazin Mai 05

Präsentation der Broschüre "Gesundheitsprogramme 2005" bei SFL Bremerhaven. Im Hintergrund die SFL-Mittwoch-

Koronarsportgruppe, die am selben Tag ihr 20 jähriges Bestehen feierte. fo: Jörg Baufeld.

men und neuer Präsident des

Sportärzteverbandes Bremen),

Frank Schildt (Vors. des

Kreissportbundes Bremerhaven

und LSB-Vizepräsident)

und Ingrid Sandhop (Mitglied

des LSB-Ausschusses Breitenund

Gesundheitssport,

Übungsleiterin "Gesundheit"

bei SFL). Auch Günter Niehaus

(SFL-Beauftragter für Freizeitund

Gesundheitssport) und

Dirk Högermeier (Vereinsarzt

und begleitender Arzt für die

Koronarsportgruppen) sowie

die SFL-Herzsportgruppe und

SFL-ÜbungsleiterInnen für

SPORT PRO GESUND-

HEIT/SPORT PRO REHA beteiligten

sich an der Veranstaltung.

Die neue Broschüre "Gesundheitsprogramme

2005" ist u.a.

erhältlich beim Landes-sportbund

Bremen, beim Kreissportbund

Bremerhaven, dem

Gesundheitsamt, bei vielen

Ärzten sowie bei mehreren

Krankenkassen und bei zahlreichen

Sportvereinen in Bremen

und Bremerhaven.

Die Broschüre

"Gesundheitsprogramme 2005"


Wer kennt sie nicht, die

kleinen und größeren

Sünden des Lebens, viel zu tun,

zu wenig Bewegung. Zu wenig

Zeit, zu viel gegessen . . . Als

Reaktion “ernten” wir eine

Reihe von “Zivilisationskrankheiten”

und besonders oft ist

es der Rücken, der Sorgen

macht. Das alles schlägt sich

sozusagen auf die Haltung. Ein

verspannter schmerzender

Rücken beeinträchtigt ein positives

Lebensgefühl und drückt

auch auf die innere Zufriedenheit.

>

Abhilfe kann hier schaffen, wer

das attraktive Angebot des

Sport Service Bremen mit seinem

Partner CUP-Touristic,

Bremen nutzt. Erfahren Sie

unter fachlicher Anleitung Bewegungsabläufe,

die den Rücken

von Verspannungen lösen,

ihn beweglich machen und stabilisierend

stärken. Doch nicht

nur der Rücken steht im Mittelpunkt

unseres vielfältigen

Bewegungsprogramms. Das

neu eingerichtete Gymnastikstudio

und ein Bewegungsbad

ermöglichen Bewegungsangebote

für viele Arten der gesundheitlichen

Prävention. Die

‘Stadt im Wald’ bietet darüber

hinaus auch reichlich Gelegenheit,

in natürlicher Umgebung

Ihr Herz-Kreislaufsystem zu

trainieren. Natürlich soll der

Spaß nicht zu kurz kommen!

Und der ist in einer Gruppe

Gleichgesinnter, fern vom Alltag

und dem Lärm unserer

Zeit, eben gegeben... Stress

löst sich, das Wohlbefinden

steigt, der Kreislauf kommt in

Schwung.

Leistungsübersicht: Hin- und

Rückfahrt im bequemen Fernreisebus;

13 x Übernachtung im

DZ im ***- oder ****Hotel; 13 x

Frühstücksbuffet, 13 x Abendessen;

10 große Kuranwendungen,

10 kleine Kuranwendungen;

ärztliches Empfangs-

gespräch; "VITALFIT" Aktiv-

Programm; Kurtaxe; Transfer

zwischen Hotel und Kuranstalt,

falls erforderlich; deutschsprachige

Führung im Kurviertel

von Marienbad; Wanderkarte;

Arztvortrag; 24-

Stunden-Notarztbereitschaft;

CUP VITAL Servicecenter im

Zentrum; Persönliche CUP VI-

TAL-Vorteilskarte;

Gratisnutzung der städtischen

Busse und Reisepreissicherungsschein.

Nächster Termin: im ***+Hotel

San Remo vom 03.07. -

16.07.2005

Das Hotel liegt im stillen Teil

der Stadt am Rand der Kurzone

mit schöner Aussicht auf die

Stadt. Die Hauptkolonade ist

ca. 1.000 Meter entfernt. Restaurant

und Salon (voll-klimatisiert),

Terrasse, Hotelgarten,

Hotelwäscherei, Bügelservice.

Sport und Gesundheit

Kur und Bewegung in Marienbad

Zimmerausstattung: Alle Zimmer

mit Bad, WC, Telefon,

Minibar, Radio, SAT-TV, Safe

und Internetanschluss

Preis pro Person im DZ: EUR

768,-

Achtung: Buchung nur bis zum

15.06.2005 möglich!

Sportabzeichen-Abnahme im Mai 2005

Bremen

Leichtathletik

- Gruppe 2, 3, 4 und 5

09.05. Blockdiek

23.05. Platz 11

30.05. Findorff

Sportanlagen:

Stützpunkt Bezirkssportanlage

Blockdiek: Mülheimer Straße,

Renate Sahlfeldt, Tel. 47 05 17

Stützpunkt Platz 11 beim

Weserstadion: Wilma Ißmer,

Tel. 49 87 119

Stützpunkt Bezirkssportanlage

Findorff: SG Findorff,

Geschäftsstelle, Tel. 35 27 35,

Heiko Köhn, Tel. 35 28 35

Anmeldungen:

jeweils montags ab 17.30 Uhr,

letzte Anmeldung: 18.30 Uhr

Leichtathletik, - Langläufe

Gruppe 5

02.05. Schevemoor

Sportanlage:Bezirkssportanlage

Schevemoor: Walliser

Strasse, Leichtathletikzentrum

Bremen-Osterholz, Karin

Hesse, Tel. 27 17 12, 361 65 64

Anmeldungen:

jeweils montags ab 18.30 Uhr

Langlauf:

2.000 m; 3.000 m; 5.000 m

Radfahren - Gruppe 5, 20 km

donnerstags, 12.05.

Bremer Radsportverband e. V.

Bernd Kollmann

Tel. 66 62 47 / 66 39 20

Anmeldung: bis 17.30 Uhr;

Start 18.00 Uhr

Start beim Tierheim

Hemmstraße:

(Wendeplatz am Tierheim)

Ziel ist das Haus Wieseneck.

Bremen-Nord

Leichtathletik - Gruppe 2, 3, 4

und 5 bis 1 000 m

09.05. Löh-Sportplatz

23.05. Burgwall-Stad.

Weitere Infos bei der Sport

Service Bremen GmbH & Co.

KG, Eduard-Grunow-Straße 30,

28203 Bremen, Tel.: 0421 - 792

87 33, Fax: 0421 - 71 8 34,

Email: office@sport-serviceb

r e m e n . d e

mailto:office@sport-servicebremen.de

Sportanlagen:

Stützpunkt Blumenthal

Burgwall-Stadion;

Stützpunkt Blumenthal / Löh-

Sportplatz, Am Forst 1

Anmeldungen:

jeweils montags 18.00 Uhr

Bremerhaven

Leichtathletik

- Gruppe 2, 3, 4 und 5

Anmeldung:

jeweils montags ab 18.00 Uhr

30.05. Speckenbüttel

Sportanlagen:

Stützpunkt LTS – Anlage

Speckenbüttel

Sport Magazin Mai 05 29


30

Fit durch den Alltag: Stretch your body

Bleiben Sie geschmeidig ...

Beim Stretching wird die Stützmuskulatur gedehnt. Sie besteht aus den sogenannten Knie- und Hüftbeugern

und den Muskeln in den Oberschenkeln, den Waden und am unteren Rücken. Sie beugen die Gelenke und

leisten die Haltearbeit für den Körper. Bei den meisten Menschen sind sie verkürzt.

Stretching macht Muskeln und Gelenke geschmeidig und beugt Verletzungen vor.

>

Ausgangsstellung

Stand, die Beine stehen beckenbreit

nebeneinander, Füße dürfen leicht

nach außen zeigen, Oberkörper und

Kopf sind aufgerichtet, der Blick

geradeaus gerichtet, Arme hängen

locker neben dem Körper.

Übungsausführung 1

Das rechte Bein beugen und mit den

Händen darauf abstützen. Brust

raus, Blick nach vorne und die

Spannung 20 Sekunden halten.

Sport Magazin Mai 05

Grundposition

Die Beine in leicht gegrätschter

Position aufstellen, Oberkörper und

Kopf sind aufgerichtet.

Übungsausführung 2

Zurück in die Grundposition und

Seitenwechsel.

Bei den Übungen nie (!) nachfedern.

>

Präsentatoren gesucht !

Für diese Rubrik suchen wir

„Vorturner“.

Jeder der gerne bei einem

professionellem Foto-Shooting

dabei sein möchte, eine

sportliche Figur und eine

fotogenes Wesen hat, bewirbt

sich bitte mit Bildmaterial

und Vita per eMail an:

info@vogelmedia.de

Vielen Dank

Gesa Dreckmann - Model

catwalk modelagentur, HH

Silke Hildebrandt - Autorin


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Informationen zur Verfügung.

Bremer Sport Magazin

c/o VOGEL MEDIA Kommunikation & Medien

Contrescarpe 12, 28203 Bremen

Tel. (0421) 200 75 90 oder info@vogelmedia.de

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