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Fürstenzell life - Ausgabe 5/2008 - Fuerstenzell.de

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Impressumist ein zweimonatlich erscheinendesVerbrauchermagazinfür den Markt Fürstenzell.Die Verteilung erfolgtkostenlos an alle Haushalte.Ausgabe 5/2008Heft 82Auflage: 3200 ExemplareVerlag und Anzeigen:Liebe Leserinnen und Leser,ein ereignisreicher Herbststeht uns bevor. Aber nicht nurbaulich geht es in unsererschönen HeimatgemeindeFürstenzell sichtbar voran,auch eine Reihe interessanterVeranstaltungen wird unswieder geboten.Ab sofort können Sie darüberauch im Internet in Ihrerneuen Ausgabe von „Fürstenzelllife“ unter der Homepagewww.fuerstenzell.de nachlesenund stöbern. Ebenso sinddie Seiten des Veranstaltungskalendersdort nochmals extraim Einzelnen aufgeführt.An dieser Stelle ein herzlichesDankeschön an die GemeindeverwaltungFürstenzell,welche diese Möglichkeit zurVerfügung stellt.Eine goldene Herbstzeitwünscht IhnenIhrAndreas Dumberger,Redakteur und VerlegerIrsham 10494081 FürstenzellTel.: 08502 / 922 305Fax: 08502 / 922 306E-Mail: graphx-werbestudio@gmx.deVervielfältigung, Speicherung undNachdruck, auch auszugsweise, ist nurmit der schriftlichen Genehmigung desVerlages erlaubt. Alle Nachrichtenwerden nach bestem Wissen, aber ohneGewähr veröffentlicht. Für eingereichtesBild- und Textmaterial wird keineHaftung übernommen, es wirdaußerdem das Urheberecht desEinsenders vorausgesetzt. Namentlichgekennzeichnete Beiträge geben nichtunbedingt die Meinung der Redaktionwieder. Für den Inhalt und dieGestaltung der Anzeigen ist ausschließlichder Werbende verantwortlich.Satz, Druck und Ausgabetag ohneVerbindlichkeit.Gültig ist die aktuelle Anzeigenpreislistevom 01.01.2002.25 Jahre BetriebstreueMaximilian Kern (rechts), Maler- und Lackierermeister,Farben- und Lacktechniker, Inhaber des MalerbetriebesKern&Sohn, gratuliert seinem langjährigen MitarbeiterJoachim Roßmeier zu dessen 25jähriger Betriebszugehörigkeit.Redaktionsschluss:12. November 2008V.i.S.d.P.:Andreas DumbergerTitelfoto:Grundschule Fürstenzell(Foto: Saprykina)Übrigens: Für Anregungen, Kritikund Leserbriefe haben wir stets einoffenes Ohr.Seit seiner Lehrzeit, dem 16. August 1983, arbeitet der41-jährige im traditionellen Fürstenzeller Malerbetrieb, welcherzur Zeit sieben Teammitarbeiter stellt. Im Laufe derJahre absolvierte Joachim Rossmeier verschiedene WeiterundFortbildungskurse im Bereich Bodenverlegung, Bodenbeschichtung,Lack- und Schmucktechniken.Seite 3


Eine große Zahl weitererMaßnahmen ist im Bau, bzw.wird vorbereitet:- Der Golfplatz Bromberggeht seiner Vollendung entgegen.- Kanalbaumaßnahmenam Pfalsauerweg sind in vollemGange.- Das FeuerwehrhausRehschaln wird mit sehr vielEigenleistung erweitert.- Der Naturfriedhof inAspertsham nimmt Gestaltan (neben dem Krematorium).- Am Bahnhof Fürstenzellsind die Bahnsteige und derParkbereich gestaltet worden.- Die Grundschule Engertshamerhält einen weiterenFluchtweg.- Der Pflasterbelag um dasobere Becken im Freibadwird erneuert.- In der Siedlung „Pfalsauerweg“entsteht ein neuerBolzplatz.- Am Sportstadion Fürstenzellwird ein Kunstrasenplatzgebaut (Spende DFB).- Hofzufahrten nach Bibing,Großtann, Anrichter undWaldpaintner sind im Bauoder werden noch dieses Jahrbegonnen.- Neben einigen Asphaltierungensoll vor allem die OrtsstraßeMaierhofweg in Fürstenzellkomplett erneuert werden.- Von den abgeschlossenenMaßnahmen sind vor allemder Ausbau der KreisstraßePA 11 zwischen Rehschalnund Jägerwirth mit GehundRadweg, sowie die Renaturierungdes HöhenstädterBaches mit Wanderwegzu nennen.Ohne Anspruch auf Vollständigkeitbeende ich hiermitmeine Aufzählung und ladebereits heute zu den jährlichenBürgerversammlungenim November ein. Ortund Zeit entnehmen Sie bitteder Tagespresse. In diesenVersammlungen werde ichweitere Informationen zu aktuellenVorgängen geben undvor allem haben die Bürgerdas Recht, sich zu Wort zumelden.Mit den besten Wünschenfür einen „schönen Herbst“verabschiede ich mich zusammenmit meinen Mitarbeiternund grüße Sie herzlichIhrFranz Lehner1. Bürgermeistermit dem Rathaus-TeamDie „neue“ Schulbus-Haltestelle vor dem alten Bauhof.FundstückeIm Rathaus werden immerwieder Fundstücke abgegeben.Mehrere Schlüssel,Geldbörsen, Handschuhe,Ringe usw. warten auf ihre Eigentümer.Auskünfte erteiltFrau Danner, Telefon: 08502-802-25.Die neue Hofzufahrt in Großtann.Zurückschneidenüberhängender ÄsteAuf Straßen und Gehwegenwird teilweise der Fahrzeug-und Fußgängerverkehrdurch überhängende Äste behindert.Wir bittend dieGrundstückseigentümer überhängende,störende Äste zu-Seite 5


ück zu schneiden. Bitte achtenSie auch darauf, dassdurch die überhängendenÄste keine Verkehrszeichenoder Hinweisschilder verdecktwerden. Für Ihr Entgegenkommenbedanken wiruns sehr herzlich.Verbrennenvon GartenabfällenBernhard Roth erhält MeisterbriefIm Rahmen der Landesgartenschau in Neu-Ulm erhielt am30. Juli 2008 Bernhard Roth für den Bereich LandschaftsundGartenbau seine von Landwirtschaftsminister JosefMiller ausgefertigte Meisterurkunde. Nicht nur die Ergebnisseder Abschlussprüfung, sondern auch seine ausgezeichneteMeisterarbeit reihten Herrn Roth unter die besten 20Prozent der Absolventen der diesjährigen Meisterkurse ein,so dass er - wie es in der entsprechenden Urkunde und aufder überreichten Medaille heißt - ’wegen seiner hervorragendenLeistungen’ mit dem Meisterpreis der BayerischenStaatsregierung ausgezeichnet wurde.Gartenbesitzer sollen dasbei der Gartenarbeit angefalleneMaterial vor allem durchumweltfreundliche Art undWeise entsorgen, z.B. durchEigenkompostierung, Verwendungals Mulchmaterial(z.B. unter Sträuchern). Istdies nicht möglich, besteht dieGelegenheit zur Anlieferungbei der Firma Rothofer bzw.auf den Kompostieranlagen inOrtenburg und Pocking. DasVerbrennen von pflanzlichenAbfällen ist nur im Außenbereich,auf Grundstückenauf denen die pflanzlichenAbfälle angefallen sind, erlaubt.Das Verbrennen im Außenbereichist ganzjährig nuran Werktagen in der Zeit von8.00 Uhr bis 18.00 Uhr zulässig.Gefahren, nachteiligeoder erhebliche Belästigungendurch Rauchentwicklungsowie ein Übergreifen desFeuers über die Verbrennungsflächehinaus, sind zuvermeiden.Problematik:Freilaufende Hunde!Zunehmend häufen sichdie Beschwerden über Belästigungendurch freilaufendeHunde. Wir bitten deshalbwieder einmal alle Hundehalterihre Hunde vor allemim Bereich von Wohngebietenanzuleinen. Denken Sie bittedaran, dass viele Bürger Angstvor freilaufenden Hunden habenund welche Gefahr einfreilaufender Hund insbesonderefür spielende Kinder darstellt.GemeindebüchereiFür unsere Bücherei werdenlaufend neue Bücher gekauft.Bei über 10.000 Büchernfindet sicherlich jederdas eine oder andere für ihninteressante Buch. Bei unssind Buchfreunde, Leserattenund „Neugierige“ herzlichWillkommen. Wer sich Bücherausleihen möchte, kanneinen Leserausweis beantragen.Die Jahresgebühr beträgtbei Erwachsenen 8,50 Euro.Für Kinder und Jugendlicheist die Ausleihe kostenlos.Dabei war es ein besonderer Glücksumstand, dass wegender kurzfristigen Verhinderung des Ministers, der ausHafering stammende Ministerialrat Johann Stockinger seinemjungen Landsmann aus Fürstenzell Meisterbrief undStaatspreis mit den besten Wünschen für eine erfolgreicheWeiterarbeit überreichen konnte.Seite 6


Die Bücherei ist geöffnet:Dienstag von 9.00 bis 11.00Uhr, Donnerstag von 14.00bis 17.00 Uhr, Freitag von17.00 bis 19.00 Uhr undSonntag von 10.30 bis 11.30Uhr.Wanderwegebeschilderungfertig gestelltVon den ehemals 10 Wanderwegen,die seinerzeit vomRedaktionsteam des FürstenzellerHeimatbuches ausgewähltwurden, sind nach einerInitiative des Marktratesdurch den ehemaligen MarktratLudwig Urlhardt und BauhofleiterAlois Kreipl siebenWege z.T. neu trassiert undbeschrieben, sowie für eineneue Markierung empfohlenworden.Diese Vorschläge hat Prof.Dr. Rainer Roth im Sommer2008 aufgegriffen und dieWege weitgehend selbständigneu markiert. Bei dieser umfangreichenArbeit wurdeProf. Dr. Roth durch den Bauhofmit technischer Hilfe unterstützt.Heute liegt eine vollständigeBeschreibung derWanderwege und des von derFamilie Roth initiierten undumgesetzten FürstenzellerKreuzweges, sowie des in derMarktgemeinde liegendenTeils des Via-Nova-Wegesvor. Die Beschreibung sollnach Möglichkeit gedrucktwerden (Sponsoren werdengesucht!), ein Wanderwegeplanliegt bereits im Rathausauf und kann dort abgeholtwerden.Ich danke Herrn Prof. Dr.Rainer Roth sehr herzlich fürdiese zeitraubende Arbeit zuGunsten der Allgemeinheit.Wir alle erhalten dadurch äußerstinteressante Anregungenfür Spaziergänge in unsererGemeinde. Wer sich um bestimmteTeilbereiche kümmernmöchte (Kontrolle derSchilder u.a.) möge sich imRathaus melden.Ministerpräsident Beckstein verleihtBundesverdienstkreuzan Josef EhrenthalerMit großer Freude haben wir die Ankündigung, dassJosef Ehrenthaler das Bundesverdienstkreuz derBundesrepublik Deutschland verliehen wird, aufgenommen.In Anwesenheit seiner Familie nahm der Geehrte am 04.September 2008 die Auszeichnung entgegen.Josef Ehrenthaler hat neben seiner umfangreichen Dokumentationsarbeiteine große Zahl von Sanierungsarbeitenkostenlos durchgeführt und damit wichtige ortshistorischeZeugnisse erhalten. Wir haben ihm am 21. Oktober 2007den Kulturellen Ehrenbrief des Marktes Fürstenzell verliehenund freuen uns nun mit ihm über die Anerkennung desBundespräsidenten.Seite 7


Das große Herbstfest in der Klostergärtnerei:Fürstenzeller MostkirtaNochmals können die Fürstenzellerund ihre Gästefeiern, denn auch heuer bildetder Mostkirta des Gartenbauvereineswieder denprächtigen Abschluss dersommerlichen Volksfeste inder Marktgemeinde. AmSonntag, den 5. Oktober kanndas Herbstfest wieder auf demGelände der Klostergärtnereiabgehalten werden, welchesdas Maristenkloster mit PfarrerP. Manfred Stein und GärtnereichefBruder Heinz Thyndafür wieder zur Verfügungstellen.Verbunden mit dem Mostkirtaist auch wieder ein verkaufsoffenerSonntag der FürstenzellerGeschäfte von11.00 bis 16.00 Uhr. BeimHerbstmarkt können an denBuden und Ständen allerleiDinge des täglichen Lebensgekauft werden, vor allemaber wird es die Besucher indie große Folienhalle derGärtnerei ziehen, welche fürdiesen Tag ausgeräumt alsgroßes Festzelt zum Feierndient. Dort sorgen dann diebeiden MostkirtamusikerHans Übelacker und PauliLiebenau für die stimmungsförderndeHintergrundmusik.Aber auch vor der Halle istzum Sitzen und Verweilen angerichtet.Ein reiches Angebot andeftigen Schmankerln, vonden fleißigen Helferinnen undHelfern des Gartenbauvereinesvorbereitet und angerichtet,wartet auf die Besucher.Es gibt saftige Steaks,schmackhaften Pichelsteiner-Eintopf, Schweinswürstl,warmen Leberkäse und alsbesondere Spezialität geräu-Mit dem „Fürstenzeller Wandertag“die Heimat neu entdecken!Es ist für viele Fürstenzeller schon zur Tradition geworden,am 3. Oktober, den Tag der Deutschen Einheit, zuwandern. Auch heuer können sich wieder Fürstenzeller aufden Weg machen und gemeinsam mit der Initiatorin UrsulaBerchtold ihre nähere Heimat aus immer neuen Perspektivenkennen lernen. Ziel ist der Anrichterhof bei der FamilieHolzhammer in Gföhret. Der Anrichterhof ist ein Anwesenganz in der Tradition eines Vollerwerbsbauern mit Milchwirtschaft,Hühner - und Gänsehaltung. Inmitten herrlicherNatur gibt es auf dem Bauernhof gemütliche Ferienwohnungen,die auch besichtigt werden können. Bei Kindernwird gewiss keine Langeweile aufkommen, da es auf demHof vieles zu entdecken gibt und die Hoftiere gestreicheltund gefüttert werden können. Da die Familie Holzhammerdie Möglichkeit hat, die Wanderer bei jeder Witterung ingeeigneten Räumen mit einer herzhaften Brotzeit zu bewirten,wird natürlich bei jedem Wetter gewandert. Familienkönnen ihre Autos auch schon zum Wanderziel bringen, ca.4 km. Die gesamte gemütliche Wegstrecke beträgt ca. 8 km.Abmarsch ist am 3. Oktober um 11.00 Uhr vor dem Rathausam Marienplatz. Heimkehr gegen 16.00 Uhr.Ursula BerchtoldIn der großen Folienhalle kann das Fest zünftig gefeiert werden.(Foto: A. Sagmeister)cherte Forellen. Für den Kaffeedanach oder am Nachmittagist auch wieder eine reichhaltigeTheke mit süßen Sachenvorhanden. Vor allemaber werden die Besucherwieder auf ein besonderesRottaler Schmankerl, die geradein der Pfanne ausgebackenenausgezogenen Krapfen,warten - schon immer derRenner des Mostkirtas. DasGetränk dieses Festes ist derihm den Namen gebendeMost. Das heimische alkoholischeErfrischungsgetränkgibt es pur, aber auch gemischtmit Limonaden undandere nichtalkoholische Getränke.Zu einer besonderen Attraktiondes Mostkirtas istauch das Bogenschießen geworden.Besonders gesorgthat man aber wieder dafür,dass auch die jüngsten Gästedes Festes ihren Spaß haben.Da lässt die Klostergärtnereiwieder den beliebten Gartenexpressfahren, können dieKinder sich an den Rutschenoder in der Hüpfburg austoben.Auch dass Spielmobildes Kreisjugendrings machtan diesem Tag als zusätzlicheAttraktion in Fürstenzell Station.Ein Abstecher vom Fest insOrtszentrum lohnt sich, umdas Angebot der dortigen Geschäftekennen zu lernen undaus dem reichhaltigen Angebotzu wählen und einzukaufen.Also, auf geht´s zum FürstenzellerMostkirta.Alfons SagmeisterSeite 9


Das Forum Cella Principum e.V. informiert:Engel sind heimgeflogenFund im AuktionskatalogSolche Sternstunden gibt esin der Heimatpflege selten.Schon Anfang der siebzigerJahre hat mein 1984 verstorbenerMann, Dr. GottfriedSchäffer, damals Heimatpflegerder Stadt und des Landkreises,vergeblich versuchtdie Gemeinde Fürstenzelldavon abzuhalten die Portenkapellezu verkaufen. Angesichtsdieses seinerzeitigenDebakels bin ich schon vorlanger Zeit Mitglied des Vereins„Cella Principum“ gewordenund verfolge die Fortschrittebei den denkmalpflegerischenMeisterleistungender Gemeinde, Salettl undPortenkapelle, mit größtemInteresse und wachsenderFreude.Die Sternstunde begann alsich im Katalog des altrenommiertenMünchener Kunstauktionshauses“Hugo Ruef“zwei Barockengel entdeckte.„1720/30... Herkunft KlosterFürstenzell.“ Ich alarmiertesofort Bürgermeister FranzLehner und den Vorstand von“Cella Principum“ WalterBerchtold und konnte diebeiden gleich begeistern. Gemeinsamwurde beschlossendie Engel wieder in ihre Heimatzurückzuholen.Fürstenzeller Kulturgutmuss nach FürstenzellzurückVorher mussten sie allerdingsnoch im Auktionshausbesichtigt werden und ihreHerkunft zweifelsfrei geklärtwerden. Man fuhr nach Münchenund unsere kleine niederbayerischeDelegation,Bürgermeister Franz Lehneran der Spitze, war tief beeindrucktob der Schönheit undGrazie der ca. 1,40 m großenholzgeschnitzten, fast vollplastischenund farbig gefasstenFiguren.Die Herkunft der Engel ausdem Kloster Fürstenzell bestätigteder Inhaber des AuktionshausesHugo Ruef persönlichnoch vor der Auktion. Siestammen aus dem Nachlasseines verstorbenen Sammlers,(Fotos: Josef Sagmeister)der eine große Zahl vonSkulpturen und Bildern ersterKünstler z.B. auch vonSchwanthaler in Jahrzehntenzusammengetragen hatte.Spannende AuktionAm heißen Nachmittag des3. Juli war es soweit. Die Versteigerungging voran, Los umLos wurde angeboten, lebhaftund schnell, gesteigert, zugeschlagen.Als Nummer 927wurde das Engelpaar in denSaal getragen, aufgerufen.Walter Berchtold bot gegenharte Konkurrenz; die Spannungwar förmlich zu greifen...zum ersten zum zweitenzum dritten. Der Hammersaust herunter. Die Engel warenunser. Nach der Auktionsprach uns der Nachlassverwalterdes verstorbenenSammlers an und bestätigtenoch einmal, die Herkunft ausdem Kloster Fürstenzell.Verwandtschaft mit denTabernakelengelnWieder daheim setzte dieDiskussion ein, wo in derweitläufigen Klosteranlagesich die Engel befunden habenkönnten. Es wurden Expertenbefragt. So bescheinigteDr. Peter Volk, Autor derMonographie über JohannBaptist Straub, und früherstellvertretenden Leiter desNationalmuseums den SkulpturenQualität und zweifeltenicht an der Herkunft ausFürstenzell. Unsere Engelsind ohne Flügel, aber wennman sich diese hinzudenkt,wird die Ähnlichkeit mit denTabernakelengeln des Hochaltaresder FürstenzellerPfarrkirche, früher Klosterkir-Seite 10


che immer offenkundiger.Schon die Tatsache, dass sieein zusammengehörendesPaar bilden, von etwa gleicherGröße, gleichem Charakter,sich gegenseitig zugewandtsind und sich in einer auf einenhöher liegenden Gegenstandgerichteten Bewegungbefinden, und doch in denEinzelheiten unterschiedlichsind, macht sie zu Verwandtender berühmten Engel vonJohann Baptist Straub desMünchener Hofbildhauers.Dieser war der Schöpfer desHochaltares, der in den Jahren1741-1745 nach seinemEntwurf errichtet wurde unddessen Bildhauerarbeiten vonseiner Hand stammen.Schwung und EleganzUnsere Engel, schlankeelegante Gestalten, mitschwungvollen Draperien,mit nach oben gestreckten Armen,fein gearbeiteten Händen,klaren ausdrucksvollenGesichtern mit schönen großenAugen, der linke blicktnach oben, der rechte nachunten, zeigen ganz die Charakteristikader künstlerischenArbeitsweise von JohannBaptist Straub. Gleichklangaber keine Wiederholungen,Symmetrie ist vorhanden abernicht starr sondern im Geistedes Rokoko schon aufgelöst.Auch die Kleidung der Engeldifferiert. Die Haartracht istähnlich. Erstaunlich ist wiegut der Bildhauer das Schwebender Engel durch die Haltungihrer Arme und Beinedarstellte. In graziöser Bewegungfliegen sie förmlich nachoben. Die Körper haben eineleichte Drehung in der Hüfte,die fast vollrund gearbeitetenGestalten bieten von allenSeiten einen schönen noblenAnblick. Die farbliche Behandlungder Engel ist gleich.Ursprünglicher Standortam HochaltarAls ursprünglichen Standortder Engel kann man sichallerlei vorstellen. Sie könntenein Wappen, ein Gnadenbild,oder eine Portraitbüsteumrahmt haben, oder sich aneinem der westlichen Seitenaltärebefunden haben. Siedürften jedenfalls nicht alleinegestanden haben, sondernstanden in Zusammenhangmit einem anderenKunstwerk. Hohe Wahrscheinlichkeithat jedoch einStandort direkt am Hochaltar,entweder rechts oder linksvom Tabernakel. Es existiertnämlich eine Entwurfszeichnungvon Johann BaptistStraub, abgebildet im FürstenzellerHeimatbuch, fürden Hochaltar. Diese zeigteine breite Anlage, die rechtsund links vom Altar von jezwei Engeln flankierte Portaleaufweist. Auch befindensich am Fürstenzeller Altarüber den gedrehten Säulenanstelle der sonst bei Straubüblichen Gloriaengel Prunkvasen.1856 wurde der Hochaltaran die Rückwand desChores versetzt und Portalenebst Engeln entfernt. Zurückkam er erst wieder anlässlichder großen Renovierung1996-2002. Es fehlen alsovier, wenn man die fehlendenGloriaengel dazuzählt sogarsechs Hochaltarengel. DieWahrscheinlichkeit ist groß,dass unsere Engel vom altenHochaltar stammen, also vonJohann Baptist Straub selbstgeschnitzt wurden.Krönung der renoviertenPortenkapelleNachdem die Figurenwieder nach Fürstenzell heimgeführtwurden, reinigte RestauratorJosef Kreilinger dieFiguren und besserte die geringfügigenSchäden sachkundigaus. Nun haben sie inder Portenkapelle ihren Platzgefunden, sind hier der Glanzpunktdes Raumes, passenideal in Farbigkeit und ihrerschwungvollen Bewegtheitzum Deckengemälde. Hierwurden sie vom ArchitektenAndreas Schmöller freischwebendin der Höhe angebracht,so dass sie förmlichdem Himmel zu jubilieren.Einer wahrhaft wundersamenFügung verdanken wires, dass die schönen und lieblichenEngel gerade im richtigenMoment, zum Abschlussder Renovierung derPortenkapelle, eingeflogensind und die FürstenzellerBürger mit ihrer Grazie undihrem Lächeln für ihre Leistungbelohnen.Gisa Schäffer-Huber, StadtheimatpflegerinPassauSeite 11


Sebastian Kneipps Lehre vom ganzen MenschenKneippkur in Bad HöhenstadtAlles was wir brauchen,um gesund zu bleiben,hat uns die Natur reichlich geschenkt“- von dieser Idee geleitet,schuf Sebastian Kneippbereits vor 150 Jahren eineganzheitliche Lehre, die sichauf fünf Elemente stützt: diegesundheitsfördernde Wirkungdes Wassers, die Heilkraftausgewählter Pflanzen,körperliche Bewegung, eineausgewogene Ernährung undeine innere Balance von Körper,Geist und Seele.Sebastian Kneipps ganzheitlichesDenken gilt heute als wegweisendfür naturkundliche Heilmethodenund eine zeitgemäße Präventivmedizin.Es waren seine großen Erkenntnisseum die Bedeutungdes Wassers für die körperlicheGesunderhaltung, die SebastianKneipp schon zu Lebzeitenden Beinamen „Wasserdoktor“zutrugen. Und sieErwin Achatz (rechts) hatte hohen Besuch in der Höhenstädter Kneipp-Anlage: (v.l.) der Vorsitzende des Kneipp-Vereins Passau, KlausHutflesz, die Kneipp-Bezirksvorsitzende, Irmgard Fischer, sowie dieLandesvorsitzende von „Kneipp Bayern“, die LandtagsabgeordneteIngeborg Pongratz. (Foto: Fannerl Achatz)retteten ihm sein Leben: ImAlter von 28 Jahren litt derTheologiestudent an Lungentuberkulose- einer Krankheit,die Mitte des 19. Jahrhundertsmeist tödlich endete. SebastianKneipp aber überlebte.Weil er Bäder in der Donaunahm. Immer wieder ging erin den eisig kalten Fluss. NachWochen war er gesund undlebte noch 48 Jahre. 1897starb er, vom Papst Leo XIII.zum Monsignore ernannt, als„Wohltäter der Menschheit“in Bad Wörishofen.Sebastian Kneipps ganzheitlichesDenken gilt heuteals wegweisend für naturkundlicheHeilmethoden undeine zeitgemäße Präventivmedizin.Der erfolgreiche Selbstversuchließ Kneipp (1821-1897) weiter forschen; er beganndie eigenen Erkenntnisseund andere naturheilkundlichenAnsätze des 19. Jahrhundertszu einer systematischenLehre auszubauen, dieer im Laufe seines Lebenskombiniert und für die Bedürfnissedes modernen Menschenweiterentwickelt hat.Auf dieser Grundlage und ausden Erfahrungen seiner eigenenRettung schuf er ein visionäresLebenskonzept, dasden Menschen, seine Lebensgewohnheitenund seine natürlicheUmwelt untrennbarals Einheit betrachtet.Kneipp gelang es, die seitJahrtausenden bekannten Zusammenhängevon Gesundheit,Schönheit, Pflege undWohlbefinden in die Modernezu übertragen und bis in dieheutige Zeit zu überliefern.Der Name Kneipp steht damitnicht nur für wissenschaftlichfundierte naturheilkundlicheProdukte und Anwendungen,er steht für einen ausgewogenenganzheitlichen Lebensstil,also das, was heute häufigals Wellness (engl. Wohlbefinden)bezeichnet wird.Die Eckpfeiler dieses Denkensbestehen aus vier ElementenWasser, Pflanzen, Bewegung,Ernährung und ihremgegenseitigen Zusammenspiel,der Balance:Wasser ist ein idealer Trägervon Wärme und Kälte sowiechemischer und mechanischerReize. Im Mittelpunktder so genannten Hydrotherapie,der berühmten „Kneipp-Kur“, stehen deshalb wohltuendeAnwendungen mit warmemund kaltem Wasser. Sieregen den Kreislauf an undsteigern die natürlichenSelbstheilungskräfte des Körpers.Die Lehre von den heilendenWirkungen ausgesuchterKräuter und anderer Pflanzenberuht auf Jahrtausende altenErfahrungen. Hoch dosierteSeite 12


Pflanzenextrakte in weitestgehendnaturbelassener Form,wie sie sich in den bewährtenRezepten Kneipps finden,sind die Basis für wirksameHeilung und aktiven Gesundheitsschutz,für äußere Schönheitund inneres Wohlbefinden.Ein wichtiger Aspekt ist dieregelmäßige körperliche Betätigung,möglichst in freierNatur. Leichte körperlicheAktivitäten wie Wandern,Schwimmen und Radfahrensowie ausgewogene Trainingsprogrammeohne Leistungsdruckbringen den gesamtenOrganismus inSchwung und unterstützenseine natürliche Widerstandsfähigkeitebenso wie das allgemeineWohlbefinden.Eine abwechslungsreicheund gesunde Ernährung ergänztden ganzheitlichen Ansatz.Kneipp ging es jedochnicht um strenge Diäten, sondernum den ausgewogenenGenuss von gehaltvollen undmöglichst fettarmen Nahrungsmitteln.Da Essen und Trinken abervon zentraler Bedeutung fürinnere Ausgeglichenheit undLebensfreude sind, sollen dieMahlzeiten auf jeden Fall gutschmecken.Alle diese Elemente sindfür sich genommen wichtig,doch entfalten Sie ihre ganzeWirksamkeit erst im Rahmeneiner bewussten, ausgeglichenenLebensführung. DieseAusgewogenheit allen Tunsist nach Sebastian Kneippeine grundlegende Voraussetzungfür ein gesundes, aktivesund zufriedenes Leben. DieBalance steht daher als oberstesPrinzip über den Elementenund vereint sie zu einemsinnvollen Ganzen.Nutzt man das kostenloseAngebot bei „Kneipp imPark“ bei den wohltuendenSchwefelquellen in BadHöhenstadt, ist die Wahrscheinlichkeitsehr hoch, dasssich der Gesundheitszustanddes Körpers verbessert oderbestimmte Krankheiten erstgar nicht auftreten können.Wir wollen die Voraussetzungendazu schaffen, dassdie Bevölkerung der näherenUmgebung Kneippanwendungenregelmäßig durchführenkann.Franz AchatzSommernachtsfest junger LandfrauenIm August veranstaltete der Ring junger Landfrauen seinerstes Sommernachtsfest in der Blockhütte beim BadHöhenstädter Brummerweiher. Über 90 Gäste folgten derEinladung Für das leiblicheWohl sorgte Hans Mörtelbauer,der die von GrömmerMargarete gespendete Sau zueinem Braten verarbeitete.Für frische Salate und köstlicheKuchen sorgte die Vorstandschaft.Natürlich darf ein Verdauungsschnaps nach soeinem reichlichen Essen nicht fehlen. Diesen verteilten fleißigeBardamen.Der diesjährige Kathreinstanz findet am 14. Novemberum 19.30 Uhr im Gasthaus Lustinger statt. Näheres auf derneuen Homepage unter rjl-fuerstenzell.deSeite 13


Traditionelles Fest bei der DJK Jägerwirth:Sommerfest der DJK-JugendAm 26. Juli veranstaltetedie Jugendabteilung derDJK Jägerwirth ihr traditionellesSommerfest.Organisator und JugendleiterJoe Reindl konnte hierzuzahlreiche Gäste begrüßen.Für das leibliche Wohl sorgteGrillmeister Leonhard „Hardi“Huber und für den süßenHunger (Kaffee und Kuchen)waren fleißige Mütter derJugendspieler zuständig. VerschiedeneSpielstationen fürjede Altersgruppe ließen beiden Kindern keine Langeweileaufkommen.B- und D-Junioren zur Vizemeisterschaft.Sein besondererStolz galt der E-Jugend,die sich mit einem spannendenEndspiel gegen den favorisiertenFC Windorf durchsetzteund sich die Meisterschaftin der Gruppe Münchenholte. Die Jungs und dasMädel bekamen hierfür eineMedaille überreicht.E-Jugend Meistermannschaft:Hinten v.l.: Trainer Alfred Reischl, Lara Reischl, Fabian Zieringer,Jugendleiter Joe Reindl, Vinzent Haas, Marco Eggersdorfer, TrainerWolfgang Hernreither, Simon Hernreither. Vorne v.l.: MatthiasStienzendörfer, Lukas Gattermeier, Florian Wild, Sebastian Jodlbauer,Daniel Fischer. (Foto: privat)In seiner Begrüßungsredelobte Reindl den Einsatz derJugendspieler, dankte denTrainern und gratulierte denSeite 15


Grenzüberschreitendes Treffen im Obsterlebnisgarten Lohnsburg OÖDer Stiefelclub auf großer TourIn südwestlicher Richtungvon Ried/OÖ zwischen denAusläufern des KobernaußerWaldes, eines Mittelgebirgesnicht weit vom Steigelbergmit 767m Höhe, liegt das hübscheDorf „Lohnsburg amKobernaußer Wald“. Ein idyllischerOrt mit schmuckenBauernhöfen inmitten einerabwechslungsreichen Mittelgebirgslandschaft.Äcker,Wiesenhänge zum Teil rechtsteil ansteigend, breite Tälerund bewaldete Höhenrückenwechseln sich ab in der vonbäuerlichen Hand geprägtenKulturlandschaft. Besucherund Urlauber erwartet hierGastfreundschaft und freundlicheLebensart der fleißigenBewohner in einer wunderschönenNatur, die ganzjährigSeite 16viele Freizeit- und Erholungsmöglichkeitenbietet.Bei der Anfahrt von derBezirksstadt Ried/OÖ überKemating hat man einen herrlichenRundblick auf die umliegendenbewaldeten Erhebungenund der Besucherkann an den sauberen Häusernund Höfen schon vonweitem sehen, dass hier trotzaller natürlichen Schwierigkeitenund Widrigkeiten, eineleistungsfähige Landwirtschaftmit Schwerpunkt Rinderhaltungund Milchwirtschaftauf der vorherrschendenGrünlandwirtschaft zuhauseist. Ein fleißiger Menschenschlaghat in langenJahrzehnten und Jahrhunderteneine großartige Kulturlandschaftund für sich einev.l.: Peter Meyer (Bezirksbauernobmann Ried im Innkreis), AlbertAngleitner (Bürgermeister, Ökonomierat), Johann Eitzinger (Obmann),Herbert Kumpfmüller und Robert Schnellhammer (LandwirtschaftsdirektorPassau-Rotthalmünster).Heimat mit dem notwendigenEinkommen geschaffen, eineHeimat, die mit bewundernswerterHeimatverbundenheitgehegt und gepflegt wird.Der „Stiefelclub“, einebayerisch-oberösterreichischeInteressengemeinschaft vonLandwirten „hüben und drüben“vom Inn hat sich auf Initiativedes Mitglieds HerbertKumpfmüller zu einer Informationsfahrtzum Obst- undErlebnisgarten nach Lonsburgaufgemacht, um sich „vorOrt“ die Aktivitäten der vonder EU geförderten und spätersogar ausgezeichnetenEinrichtung näher zu informieren.Dieser Maßnahmewaren bei der Durchführungüber das „Euregioprogramm“der EU Fördergelder ausBrüssel zugeflossen. Die Teilnehmerwollten sich auch Informationenholen, unter welchenAuflagen eine Förderungaus Brüssel für hiesige bayerischeMaßnahmen zu erschließenwären.Um es vorwegzunehmen,die Informationsfahrt war einVolltreffer. Unter Teilnahmedes Leiters des Amtes fürLandwirtschaft und ForstenPassau, Robert Schnellhammer,zeigten sich sämtlicheTeilnehmer an der Lehrfahrttief beeindruckt, was dieLohnsburger hier fertig gebrachtbzw. auf die Beine gestellthaben.Der Bürgermeister der GemeindeÖkonomierat AlbertAngleitner stellte die Gemeindevor und berichtete überStruktur und die gegebenenVerhältnisse. Der Ort liegt520m über NN, hat 2.350 Einwohnerund Landwirtschaftwird hier noch mit Herz undVerstand betrieben. Dieseträgt noch immer erheblichzum Einkommen der Bewohnerbei. Mehr als die Hälfteder Gemeindefläche liegt im


Herzlich und gleichzeitig rührend:Seite 18Verabschiedung von Kindergartenleiterin Dagmar KasparDer Kindergarten Engertshamist ein bunter, fröhlicherund lebendiger Ort, sagteClaudia Pagler, Fachberaterinfür Kindertagesstättenim Caritasverband Passau.Genauso war auch die Verabschiedungder langjährigenKindergartenleiterin DagmarKaspar. Erzieherin AnitaGruber-Stockbauer, welchedie Feierlichkeit organisierte,verlieh dabei ihren GefühlenWorte. Pfarrer Wilhelm Wilholt,Bürgermeister FranzLehner, ElternbeiratsvorsitzendeBettina Mautner und dasKindergartenpersonal würdigtendas Engagement vonDagmar Kaspar und wünschtenihr für ihren neuen beruflichenWeg alles Gute.Fast zehn Jahre war DagmarKaspar am KindergartenEngertsham als deren Leiterintätig. Mit ihrer Veränderung,bei der sie auf die emotionaleEntwicklung der Kindereingeht, therapeutischeBeratungen für Kinder durchführtund Workshops und Vorträgezu diesem Themenkomplexhält, geht DagmarKaspar einen neuen beruflichenWeg.Mit dem Lied „Halleluja“begrüßten die Kindergartenkinderihre langjährige LeiterinDagmar Kaspar und dieanwesenden Eltern und Ehrengäste.„Die Kindergartenkindermüssen sich lösen von denEltern, neue Gemeinschaftensuchen und finden undschließlich auch für denSchulbesuch vorbereitet werden.Der Kindergartenbraucht für die Kinder ein sichhineinfühlen“ sagte PfarrerWilholt und dies habe DagmarKaspar so gelebt.Sie habe von Ideen gesprüht,bestätigte BürgermeisterFranz Lehner. Es wurdenin Verbindung mit den Elternneue Wege beschritten, die inbesonderer Weise die Entwicklungder Kinder positivbeeinflusste. „Wenn es mirKurs für pflegende AngehörigeDie Sozialstation Passau des Bayerischen Roten Kreuzesveranstaltet ab 10. Oktober einen Kurs für pflegendeAngehörige. Inhalte des insgesamt 20 Stunden umfassendenKurses sind rückenschonende Pflegetechniken,Basiswissen zu alterstypischen Krankheitsbildern und speziellePflegemaßnahmen, Erste-Hilfe-Maßnahmen im häuslichenBereich, Leistungen der Pflegeversicherung, sowiePflegemaßnahmen am Lebensende. Die Teilnahme ist kostenlos.Die einzelnen Termine sind Fr., 10. und Sa., 11.Oktober, Fr., 17. und Sa., 18. Oktober, Fr., 24. und Sa., 25.Oktober, jeweils von 14.00 Uhr bis ca. 17.30 Uhr im BRK-Gebäude, Rotkreuzstraße 1 (Nähe Neuburgerstraße), 94032Passau. Anmeldung bitte bis eine Woche vor Kursbeginnunter der Telefonnummer 0851-95989-90.Für die gute Zusammenarbeit bedankten sich v.l.: Bürgermeister FranzLehner, Elternbeiratsvorsitzende Bettina Mautner, die neue KindergartenleiterinMartha Kumpfmüller, Dagmar Kaspar, Claudia Paglerund Pfarrer Wilhelm Wilholt. (Foto: Lindmeier)auch außerordentlich leid tut,dass Dagmar Kaspar den KindergartenEngertsham verlasse,so schätze ich es doch sehr,wenn jemand neue Herausforderungensucht“, betonte dasGemeindeoberhaupt.Die Fachberaterin für Kindertagesstättenim CaritasverbandPassau Claudia Pagler,hatte ein Bild mitgebracht,das über Neuanfang, Bewegungund Schwung erzählte.Es war ein Bild mit einemJungen, der mit viel Schwungüber eine Reihe von Mauernspringt. Pagler sagte, sie sehedarin ein Bild des Wirkensvon Dagmar Kaspar im KindergartenEngertsham. Siebrachte Schwung mit und diesersei niemals erloschen.Immer wieder neue Ideen haben,stets neue Vorhaben verwirklichenund neue interessanteAnregungen für die Kindersuchen, waren Bestandteilder Kindergartenleiterin.Dagmar Kaspar macht einenmutigen Schritt nach vorne,und dazu wünschte ihr ClaudiaPagler viel Kraft.ElternbeiratsvorsitzendeBettina Mautner ging auf einGedicht über den Weg ein, deram Anfang als unendlich langerscheint und auf dem sichStolpersteine befinden, dieaber weggeräumt werdenkönnen. Am Ende dieses Wegestut sich wiederum einweiterer Weg auf, wie es imberuflichen Werdegang vonDagmar Kaspar ist, den eseben wieder zu beschreitengilt. Weiter erinnerte Mautnerdaran, wie die Zeit im Kindergartenmit Dagmar Kaspar ausder Sicht der Eltern war. Wobeihier ebenfalls nur herzlicheund lobende Worte kamen.Anita Gruber-Stockbauerging in einem Märchen aufden Regenbogen ein, der unsmit seinen schönen Farbenimmer wieder erfreut. Eskomme alles aus dem Herzenheraus und wenn man auf dasHerz hört, findet man zu denrichtigen Menschen, sagte sie.Das nachfolgende Lied hatteauch den Titel „Alle Farbenfinden wir vereint“. „Gut wodu warst“ sangen am Ende derbeeindruckenden und zugleichrührenden Abschiedsfeieralle zusammen für DagmarKaspar.Markus Lindmeier


Die Caritas-Sozialstation Fürstenzell informiert:Pflege „Rund um die Uhr“Brauchen Sie Hilfe undUnterstützung in derhäuslichen Alten- und Krankenpflege?Sollte dies der Fall sein,dann stehen Ihnen die zuverlässigenund qualifiziertenMitarbeiter/innen der beidenCaritas-Sozialstation Fürstenzellmit Rat und Tat zur Seite.Die Station kann auf eine jahrzehntelangeErfahrung in derPflege zurückgreifen, diedurch Fortbildungen stets anden neuesten Stand der Pflegewissenschaftenangepasstwird. Insgesamt sind in derStation 25 Mitarbeiter „rundum die Uhr“ Tag und Nacht,auch an den Wochenenden zuden ihnen anvertrauten Patientenim Einsatz.Die Schwestern, Pflegerund Helfer tragen durch dieambulante Versorgung dazubei, dass diese so lange wieirgendwie möglich in ihrervertrauten Umgebung bleibenkönnen. Denn wo der krankeMensch seit seiner Geburtlebt oder sich ein vertrauteszuhause geschaffen hat, sollteer auch im Falle von Pflegebedürftigkeitbleiben können.Die Änderung in der Pflegeversicherungab 1. Juli2008 betreffen vor allem Demenzkranke.Die Caritas-Pflegedienste begrüßen, dassdie Betreuungsleistungen, jeDas Team der Caritas-Sozialstation Fürstenzell, Marienplatz 18, mitder Pflegedienstleitung Angelika Huber und Gerhard Hauser ist Tel.unter 08502-92120 von 10.30 bis 14.00 Uhr zu erreichen. (Foto: privat)nach Schwere der Demenzauf monatlich 200,- Euro angehobenwurden. Außerdemwurde auch in jeder Pflegestufedas Pflegegeld erhöht,die Finanzierung im Falle derVerhinderungspflege verbessert.Unsere Fachstelle fürpflegende Angehörige hat vonder zuständigen RegierungsstelleAnerkennung und Auftragerhalten, ein niederschwelligesBetreuungsangebotaufzubauen. Seit 2004schult sie ehrenamtliche Helferzur stundenweisen Entlastungfür pflegende Angehörige.Mittlerweise stehen nahezuflächendeckend unsere geschultenHelfer/innen zur Verfügung.Wie sinnvoll und hilfreichdieses Entlastungsangebotist, kann der ermessen, derselbst pflegen muss. Endlichkönnen pflegende Angehörigewieder ohne Druck undSchuldgefühl außer Haus gehenoder sich ungestört umdie noch kleinen Kindernwidmen.Die Helfer/innen erhaltenin der Regel von der Pflegekasseeine Aufwandsentschädigung.Diese wurde ab 1.August von 6,- Euro auf 7,-Euro pro Stunde angehoben.Die Vorstellung und Vermittlungder geschulten Helfer/innen wird von der AngehörigenberatungFranziskaBründl (Tel. 0151-12121183)kostenlos erledigt.Seite 28


Grundschüler kolorieren mit Manfred Dorner Schwarz-Weiß-FotosKreatives KunstprojektEin nicht alltäglichesKunstprojekt haben dieMädchen und Buben der viertenKlassen der GrundschuleFürstenzell zusammen mitdem ortsansässigen Malerund Fotografen Manfred Dornerrealisiert. Dabei wurde einKlassenzimmer zunächst inein Kostüm- und Fotostudioverwandelt. Danach verkleidetensich die Schülerinnenund Schüler mit Hilfe ihrerLehrerinnen Dorothea Stießund Renate Nigl als feine Damen,Prinzessinnen, Polizisten,Edelmänner oder Roboter.Dazu bedienten sie sichaus dem großen Kleiderfundusvon Emmi Stockinger.Mit einer Spiegelreflexkameramachten die Kinder alsnächstes Schwarz-Weiß-Fotosvoneinander, die sieschließlich mit Pinsel undWasserfarben kolorierten. Zusätzlichhauchten sie ebenfallsin Schwarz-Weiß gehaltenenTiermotiven, die ManfredDorner mitgebracht hatte, mitFarben mehr Leben ein. Undda zeigte sich, auf welch unterschiedlicheWeise die jungenKünstler ihrer Fantasiefreien Lauf lassen: Denn auseinem einzigen Motiv entstandenan die 20 verschiedeneWerke.Als krönenden Abschlussbearbeiteten alle gemeinsamgroße Schwarz-Weiß-Bilder:Da wurde der Baum des Lebenskoloriert oder der Planetder Fische. Kleine Tiere,Pflanzen, Fantasiegebildewurden noch gezeichnet undDer Künstler Manfred Dorner (links) mit den Mädchen und Buben dervierten Klassen. (Foto: privat)aufgeklebt. Damit auch dieMitschüler das Ergebnis bewundernkönnen, präsentiertendie jungen Künstler ihreWerke im Rahmen einer kleinenAusstellung in der Schule.Und mit der gleichen Begeisterung,mit der die Viertklässlerihrer Kreativität freienLauf gelassen hatten, nahmendie großen und kleinenBetrachter die Arbeiten auf.Seite 29


Halbseiter von Fabrizius | www.fabrizius-online.de (aus meiner letzten Autorenlesung)Die StimmeDas erste Adjektiv, das mirdazu einfällt ist „unangenehm“,obwohl die Person,der diese Stimme gehört sehrnett ist. Vom Duktus her klingtsie kindisch oder so, als wolleein in Umgang mit KindernUngeübter einem Dreikäsehochetwas erklären. Ja, dasBeschreiben dieser Stimme isteine Herausforderung. Sieklingt übertrieben ohne dassich der Person das unterstellenkann. Sie ist sehr deutlich,Seite 30gelegentlich sogar überakzentuiert.Manchmal ertappe ichmich dabei, dass ich annehme,die Stimme sei aufgesetztund unecht, so könne man nieim realen Leben sprechen unddoch redet diese Person imAlltag so. Wenn ich der Stimmelänger zuhöre, dann gehtsie fast ins Penetrante über,dann atme ich jedes Mal auf,wenn die Person für eine Weileden Mund hält.Passiert ihnen das auch ge-Neue Trikots für die E-JugendDie E-Jugend des FC Fürstenzell bedankt sich herzlichbei der Firma „vonBogen Eyewear Design“ für einenkomplett neuen Trikotsatz.Hinten v.l.: Trainer Arthur Danner, Benjamin Brickl, Gerhard Brickl,Michael Grabner. Mitte: Martin Kapsner, Jonas Danner, MaximilianHufnagel, Michael Niederhofer, Sven Anetsberger. Vorne: ChristophHuber, Nico Hatzenbühler, Christoph Geiling, Tobias Sterner, JosefAntesberger.legentlich, dass sie Menschenkennen lernen, die sie mögen,aber die mit ihrer Stimme aufsie unsympathisch wirken?Ich beschäftige mich mitdiesem Phänomen seit Jahren.Es kommt gar nicht darauf anwas die Person sagt. Auchwenn die gewählten Wortegeistreich und dezent gesetztsind, der Klang der Stimmemacht sie zunichte.Eine absonderliche Situation.Nicht das Aussehen, nichtdie persönliche Ausstrahlungsind entscheidend, nein, nurdie Stimme. GesprocheneWorte sind eingehüllt in denKlang. Dieses Phänomen istnicht zu unterschätzen. Worteallein haben Kraft, aberWorte mit dem richtigen Timbregesprochen sind um Vieleskraftvoller. Einer einschmeichelndenStimme verzeihenwir eher einen gedanklichenoder sprachlichenSchnitzer als einer penetrantklingenden Stimme. Ja, esgibt Texte, die erweckt ersteine Stimme zum Leben. Unschlagbarsind kraftvolle Wortevorgetragen von einer angenehmenStimme.Ich gehe noch einen Schrittweiter. Selbst gesprochenerUnsinn kann durch eine sympathischeStimme glaubwürdigvermittelt werden. Sie bemerkenes wahrscheinlich,wir sind bei der Werbespracheangekommen. Nicht Inhaltezählen sondern vorgetäuschteTatsachen, die einer genauenPrüfung nie standhalten.Was ist anders beieinem Roman?Der Autor will was erzählen.Er will sie mit einem Textin eine Welt locken, die sie interessantfinden. Sie lesen einBuch, lassen sich hineinziehenin die Story und lassenihrer Fantasie freien lauf.Nun kommt eine Stimmehinzu. Das ist etwas Anderes.Plötzlich sind die Textpassagendurch den Klang, durchden Ductus, das Timbre vorgegeben.Genau deshalb kanneine Autorenlesung nie dieeigene Lektüre eines Buchesersetzen. Sie kann neugierigmachen, wenn der Autor überdas erzählt, was in seinem Romanverborgen bleibt, nämlichdie Recherche und diesprachliche Arbeit.


LeserbriefAuch ich erwarte unsereFürstenzeller Info-Postilleimmer mit Neugier undInteresse. Allerdings muss ichsie alle zwei Monate im Rathausabholen. Aber wer gehtnicht ab und zu gern in unserschönes Rathaus?Noch angenehmer wäre es,„Fürstenzell life“ per Zustellungim Hausbriefkasten zufinden. Dies aber ist, so sagteman mir, nicht zulässig, dennan besagtem Briefkasten klebtein Zettelchen, mit dem ichbitte, keine Werbung einzuwerfen.Das hat nichts mitWerbe-Feindschaft zu tun,aber immer wieder war meinHausbriefkasten mit für michleider unbrauchbaren Werbebotschaftentotal verstopft.Und nun soll unser Marktgemeinde-Informationsblattzu jener Werbung gehören,die ich nicht möchte?Wie wohl für die meistenBürger unserer Marktgemeindebringt die Info-Zeitschriftvor allem wichtigeMitteilungen aus dem Rathausund durchaus informativeredaktionelle Beiträge,aber wie jede andere Zeitungoder Zeitschrift auch einigelesenswerte Anzeigen. Undwegen dieser Anzeigen darfdas Blatt nicht in Briefkästengelegt werden, deren Besitzerdarum bitten, keine Werbungeinzuwerfen? Wer hat sich dasnur ausgedacht?Für ein Werbeblatt ausVilshofen gilt das offenbarnicht. Das wird mir trotz meinesZettelchens in den Briefkastengestopft. Dabei habeich noch nie etwas in Vilshofeneingekauft und planeauch nicht, mich auf den Wegzu Einkäufen nach Vilshofen„Fürstenzell life“ gewünschtzu machen, so sympathischdiese Stadt ja ist. Und SchärdingsGeschäftswelt will michauch zu Einkäufen über denInn locken. Mit einem Werbeblatt.Da wird also mit zweierleiMaß gemessen. Ich wünschemir, dass unsere Marktgemeindeeine Entscheidungherbeiführen kann, die die Zustellungunseres Info-Blattesmöglich macht.Wir sehen in „Fürstenzelllife“ kein Werbeblättchen,sondern eine für uns in FürstenzellWohnende durchauswichtige Zeitschrift.Martin Teschendorff„Fürstenzell life“ für AlleUm eine flächendeckende(an alle Haushalte inkl. allerAußenbereiche) und zuverlässigeVerteilung von „Fürstenzelllife“ in der gesamtenMarktgemeinde zu gewährleisten,habe ich mich vor langerZeit dazu entschlossen,unser Marktmitteilungsblattauf dem Postweg verteilen zulassen.Dieser Weg ist zwar kostenintensiver,aber dafür zuverlässig.Einziger Wermutstropfen- die Deutsche Postdarf rein rechtlich den sog.Werbeverweigerern (Aufkleber:keine Werbung einwerfen)keine Postwurfsendungzustellen.Dass dieses Verbot vonauswärtigen Werbeblättchenignoriert wird, ist schlichtwegillegal und kann von Ihnenjederzeit zur Anzeige gebrachtwerden.Um aber trotzdem auch alsWerbeverweigerer in den regelmäßigenGenuss Ihres„Fürstenzell life“ zu kommen,gibt es zahlreiche Möglichkeiten:Die Zeitschrift kann wieangesprochen im Rathaus,aber auch direkt bei der Redaktionabgeholt werden.Auf der Internetseite derMarktgemeinde Fürstenzell(www.fuerstenzell.de) stehteine digitale Version von„Fürstenzell life“ direkt zurAnsicht oder als Downloadzur Verfügung. Auch die Seitendes Veranstaltungskalenderskönnen dort direkt einzelnabgerufen werden.Eine weitere Möglichkeitwäre, mit ihrem zuständigenBriefträger zu sprechen, welcheMöglichkeiten es gibt„Fürstenzell life“ zugestelltzu bekommen, unsinnigeWerbesendungen aber trotzdemzu verweigern.Sie können mich auchgerne jederzeit persönlichkontaktieren (s.h. ImpressumSeite 3), ich werde mich bemühen,Ihren Wünschen zuentsprechen.Andreas Dumberger,Redakteur und VerlegerSeite 31


Große Ehrenbezeugung für einen engagierten Fürstenzeller BürgerBundesverdienstmedaille für Josef EhrenthalerMinisterpräsident Dr.Günther Beckstein hatam 3. September 2008 aufBurg Trausnitz bei Landshutim Rahmen einer OrdensverleihungJosef Ehrenthalermit der Verdienstmedaille desBundesverdienstordens ausgezeichnet.Josef Ehrenthaler ist 1932in Gurlarn geboren. Er hat dasMalerhandwerk erlernt undsehr früh den kleinen elterlichenBetrieb übernommen.Immer an bestmöglicher Qualitätorientiert, hat sich derMeisterbetrieb Ehrenthalerzum anerkannten Fachbetriebentwickelt und vielen jungenMenschen eine ausgezeichneteAusbildung mitgegeben.Ein ehemaliger Mitarbeiterführt heute den Betrieb weiter.Eine besondere Liebe entwickelteJosef Ehrenthalerschon immer für restauratorischeArbeiten. Er eignetesich alte und heute kaum nochbekannte Maltechniken an,bemalte Möbelstücke oder (inder Restauratorensprache)„fasste“ Skulpturen. Immerwenn es galt ungewöhnlicheMalereien zu ergänzen, riefman ihn, z.B. bei der Auffrischungund Ergänzung derJugendstilbemalung der VillaErbersdobler in Gurlarn. Errestaurierte unentgeltlich vie-Grillfest der Höhenstädter GartlerSchon zur Tradition gehört, dass der Gartenbauverein BadHöhenstadt am Auffahrtstag nach der Kräuterweihe zueiner Grillparty in die Blockhütte am Brummerweiher einlädt.Wenn es diesmal der Wettergott auch nicht so gut meinte,so hatten die Vorstandsmitglieder Sandra Rahn (v.l.), ClaudiaNeiß, Alois Mayerhofer, Sonja Mayerhofer, Angela Kempingerund Alois Bentlohner alle Hände voll zu tun, um diezahlreichen Besucher mit leckeren Grillspezialitäten, allerleiSchmalzgebackenem, sowie mit einem opulenten Kuchenbuffetzu versorgen. Bei soviel Köstlichkeiten stand einergemütlichen Plauderstunde auf dem herrlichen Sportgeländein der romantischen Blockhütte nichts mehr im Wege.Franz AchatzLandrat Franz Meyer gratulierte Josef Ehrenthaler (rechts) zur Auszeichnungmit der Bundesverdienstmedaille. (Foto: privat)le Wegkreuze und Marterl, dieBeschriftung des FürstenzellerKriegerdenkmals undreinigte bzw. ergänzte zuletztdie Vergoldung des großenFürstenzeller Friedhofs-Kreuzes.Zeigte er schon währendseines Berufslebens großesInteresse an ortsgeschichtlichenThemen, so entwickelteer sich in den letzten 15Jahren zum unermüdlichenChronisten. Mit seiner Kamerahielt Josef Ehrenthaler allewichtigen Ereignisse derMarktgemeinde fest und führtediese Filme auch immerwieder der Bevölkerung vor.Daneben war es ihm ein Anliegen,alte Mitbürger zu Wortkommen zu lassen und geradediese Aufnahmen sindwichtige ortshistorischeZeugnisse.Wichtige Bauwerk derKlosteranlage sind in denvergangenen 15 Jahren restauriertund erneuert worden.Josef Ehrenthaler hat mitKennerblick und fachlichenErläuterungen alle Phasen derSanierung von Pfarrkirche(über sechs Jahre), Salettl undjetzt der Portenkirche aufgezeichnet.Dabei hat er immerauch die Handwerker undKünstler zu Wort kommenlassen und dadurch wichtigeKenntnisse einer ganzen Generationfestgehalten.Er selbst übt seine Chronistentätigkeitohne Auftrag undBezahlung aus. Es ist ihm einzigund allein wichtig, dieOrtsgeschichte und Zeitzeugen,handwerkliche Kenntnisseund künstlerische Fertigkeitenfestzuhalten und für dienachkommenden Generationenzu sichern.Die Marktgemeinde Fürstenzellhat Herrn Ehrenthaleranlässlich seines 75. Geburtstagesin besonderer Weise geehrt.So wurde ihm der Kulturpreisdes Marktes Fürstenzellnach einstimmigemMarktgemeinderatsbeschlusszuerkannt.Seite 33


Motto der Ökumenischen Umweltgruppe für Oktober 2008:Konservieren mit und ohne EnergieEs ruhen die Waren frischund adrett im Supermarktim „Kistenbett“. Die meistenstammen aus fernen Landen,denn nur bei uns sie Abnehmerfanden.Doch seien wir mal ehrlich,wer braucht ohne Not einSchälchen Erdbeeren zumAbendbrot? Bei uns daheimgibt’s auch was Gutes; da sindwir uns sicher und guten Mutes.Wir präparieren, konservierenfür die karge Winterzeit,um umweltbewusst,wann immer wir wollen, zubereiten eine Köstlichkeit; seies Kompott oder Tee, sei esGemüse und Kuchen, auf jedemGebiet wollen wir es versuchen.Habt Ihr nicht Lust, Euchuns anzuschließen und Naturund die Früchte der Ernte zugenießen? In Feld, Wald undWiese und auch im Gartenwachsen Kräuter, Gemüseund Früchte vieler Arten.Das Ernten und Sammelnist Freude pur, doch beimHaltbarmachen stellt manchersich stur. Ach, fädelt dochEure Pilze mal auf, auchApfelringe müssen auf Fädenhinauf.Überm Ofen getrocknetsind in kürzester Zeit sie fürden Winter eine leckere Köstlichkeit.Die anderen Früchtezu konservieren sind einfachzu saften und zu gelieren.Stockschützen feiern AufstiegDie Stockschützen des FC Fürstenzell sind mit zweiMannschaften aufgestiegen: Die neu gegründete dritteMannschaft wurde Meister in der C-Klasse und schafftesomit den Aufstieg in die B-Klasse. Die zweite Mannschaftbelegte in der Asphalthalle in Vilshofen den dritten Platzund sicherte sich damit den Aufstieg von der A-Klasse indie Kreisliga. Damit gelang dem Team im Dreiflüssekreis102 der zweite Aufstieg in Folge. Nur um einen Punkt verpasstedie erste Mannschaft der Fürstenzeller Stockschützenden Aufstieg in die Bezirksliga Ost.So halten sie viele Monatelang und füllen im Keller denVorratsschrank. Wer gern Geschenkeherstellt, und möglichstmit Spaß, der backedoch einfach mal Kuchen imGlas.Auch Suppen, Chutneys,Fleisch und Gemüse ruhengerne auch länger im Einweckglase.Willst´ ohne vielAufwand was konservieren,lässt sich das Meiste in derTruhe einfrieren.Auf dem nächsten Spaziergang,das ist gar nicht dumm,schau Dich nach Kräutern undTeeblättern um. Getrocknetals Bündel oder lose in Kästensind sie duftendes Deko,doch nicht grad‘ bei Festen.Im Essigsud warten Mixedpickles und Kraut, Zucchiniund Gurken unter luftdichterHaut. Das Wurzelgemüse verschwindetelegant kopfüber ineinem Eimer voll Sand.So bleibt es viele Wochenfrisch und kommt ganz knackigauf den Tisch. Einem primaSalat, er heißt Zuckerhut,tut ein Garagenplatz ganz gut.Mit den Wurzeln in einemBlumenkübel, mit Erde gefüllt,nimmt den Frost er nichtübel. Dicht mit Zeitungspapierwird Endivien umhülltund eng gepackt im Kellergekühlt.Es wäre genial, wenn ansKonservieren gar viele könntenihr Herz verlieren, ganzumweltgerecht und vielleichtschon heuer, denn Erdbeerenvom Ausland sind viel zu teuer.Ingrid Lotze,Birgit LehaFreuen sich über den Aufstieg ihrer Mannschaften. (Hinten v.l.:) DieStockschützen der zweiten Mannschaft, Emil Krieg, Hans Ebner, KlausWagner und Florian Raith. (Vorne v.l.:) Die Spieler der drittenMannschaft, Andi Krompaß, Peter Fronius, Heribert Prahler undWerner Frey. (Foto/Text: A. Holler)Seite 34


VdK fordert Entlastungen für Menschen mit geringem EinkommenKluft zwischen Arm und ReichDer Sozialverband VdKfordert die Regierungenin Bund und Ländern auf,rasch konkrete Maßnahmenzur Bekämpfung und Vermeidungvon Kinder- und Altersarmutzu ergreifen. Angesichtsder stark gestiegenenPreise für Güter des täglichenBedarfs hat sich die Situationfür von Armut betroffeneMenschen, wie zum BeispielHartz IV-Empfänger, drastischverschlechtert.Die mit 3,3% höchste Inflationsrateseit 15 Jahren sowieder mit 9,9% höchsteAnstieg der Großhandelspreiseseit 27 Jahren vergrößeredie Kluft zwischen Armund Reich in Deutschland.Geringverdiener werdendurch die explodierenden Energie-und Lebensmittelpreiseüberdurchschnittlich belastet,da sie kaum Ersparnisse habenund einen Großteil ihresbescheidenen Einkommensfür den Kauf von Öl, Gas,Strom und Nahrungsmittelverwenden müssen. Hinzukämen die zum Start desGesundheitsfonds am 01. Januar2009 steigenden Krankenversicherungsbeiträgevondurchschnittlich 14,9% aufdann schätzungsweise 15,6%.Ab 2010 drohe vielen Versichertendann noch ein Zusatzbeitrag,der bis zu einer Höhevon 8,- Euro von jedem, ohneRücksicht auf das Einkommen,getragen werden müsse.Setzt sich seit Jahren für Bedürftigeein: Frank Reisinger.Angesichts dieser Anhäufungvon zusätzlichen Belastungen,unter denen Einkommensschwachebesonders zuleiden hätten, fordert derVdK-Bayern, dass politischeFehlentscheidungen der Vergangenheitjetzt schleunigstkorrigiert werden müssen.Der VdK fordert eine Anhebungdes Hartz IV-Regelsatzesbei Erwachsenen von351,- Euro auf mindestens420,- Euro, und bei Kindernunter 14 Jahren von 211,-Euro auf 250,- Euro.Im Hartz IV-Regelsatz seienfür die Ernährung einesKindes pro Tag 2,59 Euro vorgesehen.Dies reiche bei weitemnicht aus, um ein Kindgesund und ausgewogen zuernähren. Dass Kinder inDeutschland nicht genügendGeld zum Essen zur Verfügunghaben ist eine „Bankrotterklärungdes Sozialstaats“.Der VdK fordert dieBayerische Staatsregierungdazu auf, im neuen Schuljahrin Bayern jedem Kind inGanztagsschulen ein kostenlosesMittagessen zukommenzu lassen. Auch sollte jedesbedürftige Kind eine Schulstarthilfeerhalten.Neben der Bekämpfung derKinderarmut erfordere auchdie Vermeidung von Altersarmutverstärkte politischeAnstrengungen. Die im vergangenenJahr bundesweit um12,7% gestiegenen Ausgabenfür Grundsicherung im Alterbelegt, dass Altersarmut nichterst ein Problem der Zukunft,sonder auch ein Problem derGegenwart ist. Auch müsstenimmer mehr Rentnerinnenund Rentner aus finanziellenGründen sich etwas hinzuverdienen.Allein in Bayernstieg die Zahl der arbeitendenRentner seit 2003 um 26% aufjetzt 126.000 an. Bundesweitsind es 817.000.Der VdK fordert daher dieBundesregierung auf, dieRenten armutsfest zu machen.Die den Rentenanstieg dämpfendenFaktoren in der Rentenformelmüssten rückgängiggemacht werden. Außerdemfordert der VdK weiterhindie Absenkung der Mehrwertsteuerauf Arzneimittelvon 19% auf 7%. Der VdKhabe bereits im vergangenenJahr Unterschriften von 2,3Millionen Bürgerinnen undBürgern gesammelt.Frank ReisingerSeite 35


Das Fürstenzeller Land näher kennen und schätzen lernenWander- und Radwege neu markiertIn den letzten Juliwochenwurden im Bereich desMarktes Fürstenzell insgesamtsieben Wanderwege undeinige Radwanderwege teilweiseneu trassiert, entsprechendmarkiert und an markantenPunkten mit Wegweisernversehen. Diese Maßnahmewurde mit EU-Mittelnüber das Büro für Orts- undRegionalplanung gefördert.Während die Radwanderwegevöllig neu ausgewiesenwurden, verlaufen die Wanderwegeweithin auf jenenStrecken, die seinerzeit dasRedaktionsteam für das FürstenzellerHeimatbuch „CellaPrincipum“ (1995) zusammenmit Heimatkundeklassender Grundschulen in Engertsham,Jägerwirth und Fürstenzellgeplant und markiert hatte.Zwischenzeitlich fand indeseine Begehung jener zehnWanderwege durch den ehemaligenMarktrat LudwigUrlhardt zusammen mit demLeiter des Bauhofes AloisKreipl statt, auf deren Vorschlaghin sieben Wege, teilweiseetwas verkürzt, in dasneue Wanderwegenetz aufgenommenwurden.Die Wanderwege sind allesamtals Rundwege konzipiertund so markiert, dass sie auchin der Gegenrichtung leichterkannt und begangen werdenkönnen. Sie führen durch verschiedeneBereiche des Marktesund steuern landschaftlicheund kulturelle Höhepunktean, ohne das leibliche Wohlder Wanderer aus dem Augezu verlieren. So nehmen dieWege 1, 3 und 10 jeweils ihrenAusgang von Parkplätzenin der Nähe der Kirchen inEngertsham, Bad Höhenstadtbzw. Jägerwirth, während dieWanderwege 4, 6, 7 und 8 beider katholischen Pfarrkirchein Fürstenzell beginnen unddorthin wieder zurückführen.Die Wege sind mit Ziffern undeiner jeweils spezifischenFarbmarkierung ausgewiesen,so dass sich Wanderer undKurt Baumgartner und Rudolf Geiselberger zusammen mit Prof. RainerA. Roth (links) bei den Markierungsarbeiten der Wanderwege in undum Fürstenzell. (Foto: privat)Spaziergänger auch dort zurechtfindenkönnen, wo Wegekurzzeitig auf einer gemeinsamenStrecke verlaufen undsich danach wieder trennen.In den kommenden Wochensollen in den einzelnenOrtsteilen und bei der Informationstafelin der PassauerStraße in Fürstenzell nochentsprechende Übersichtstafelnaufgestellt werden. Zudemliegen im Rathaus bereitsWanderkarten vor, die überalle Wander- und Radwanderwegeim Klosterwinkel informieren;darin sind u.a. auchder Via Nova-Weg sowie der„Fürstenzeller Kreuzweg“verzeichnet.Anliegen dieser neu markiertenWanderwege ist eszweifellos, Einheimische wieFremde dazu anzuregen, dasFürstenzeller Land aus denverschiedensten Perspektivennäher kennen und schätzen zulernen. Es wäre wünschenswert,wenn sich in ZukunftWegpatenschaften gewinnenließen, die zusammen mitdem Bauhof jene Strecken ineinem guten und attraktivenZustand erhielten; dabei wärein erster Linie an die jeweiligenHeimatkundeklassen derGrundschulen zu denken,aber auch an Personen, denendie Wertschätzung der Heimatein besonderes Anliegen ist.Seite 36


Anekdote zum Thema „Fürstenzeller Wanderwege“:Freiwillige können Wunder wirkenDie Wanderwege solltensich insgesamt recht einladendpräsentieren, deshalbbat ich den Chef vom Bauhof,mir übers Wochenende (andem die Bediensteten desMarktes ihren Betriebsausflughielten) einen Rasenmäherzur Verfügung zu stellen(da ich selbst keinen eigenenbesitze), um bei manchenFeldwegen z.B. auch denüberbordenden Graswuchsauf dem Mittelstreifen einzudämmen.Da man mich wohltechnisch als einen Rabaukeneinschätzte, wurde mir das ältesteModell (ohne Antriebsmotor)überlassen. Nach einerkurzen Einweisung zog ichab.Sowohl am Freitag wieauch am Samstag habe ich mitdieser „Arbeitshilfe“ - ohneÜbertreibung - einige KilometerWanderwege kosmetischbearbeitet, so auch eingutes Stück des „FürstenzellerKreuzweges“ bei Pfalsau.Hier jedoch ereilte mich dasSchicksal aller Freiwilligen.Zufällig hörte ich von BadHöhenstadt herüber den Glockenschlagfür ½ 5 Uhr; diesmuss auch mein Rasenmäheraus dem Bauhof vernommenhaben; denn ohne Vorwarnungblieb er schlagartig stehenund verweigerte jeglicheweitere Dienstgefälligkeit.Weder schmeichelnde nochscharfe Worte, verbunden mittechnischen Tricks, wie siemir beigebracht worden waren,vermochten jenen Oldievon Rasenmäher zur Vollendungdes beabsichtigten Tagwerkeszu bewegen.Zum Glück befand ichmich gerade in der Nähe der„Pfalsauer Heckenkapelle“.Wütend und frustriert setzteich mich auf die dortige Bankund klagte in einem vielleichtzu leisen Stoßgebet demHerrn mein Leid; es kann aberauch sein, dass der Herr geradein Fürstenzell alle Händevoll zu tun bzw. zu viel andereProbleme um die Ohrenhatte. Mein Stoßgebet bliebfolglich unerhört. Der Rasenmäherließ sich nicht zur Aufnahmeeiner weiteren Tätigkeitbewegen.Daraufhin kehrte ich wiederauf meine Bank vor demKreuz zurück. (Und jetzt bitteich, die hochwürdige Geistlichkeitmöge die nächstenZeilen überspringen, falls siesich je mit Beiträgen in „Fürstenzelllife“ beschäftigt!)Ähnlich dem Engel Aloysiusformulierte ich sodannein etwas ungehalteneresStoßgebet, etwa dergestalt:„Lieber Herr, falls du schonaus Fürstenzell zurück seinsolltest und falls du wünschensolltest, dass ich auch da herinnenin deiner Heckenkapelledas Gras mähen und einbisschen Ordnung schaffensoll, dann lass den verflixtenTeifl von Rasenmäher wiederanspringen“.Man mag es nun glaubenoder nicht; als ich nunmehrHand an meinen Oldie legte,sprang er wie ein Lammsofort an und leistete mir überdie Feierabendstunde hinausgute Dienste, bis ich meinTagwerk vollendet hatte.(Wenngleich ich mir diesnicht auf natürliche Art undWeise erklären kann, will ichjedoch tunlichst vermiedenwissen, dass jener Ort, an demdieses „Wunder“ geschah, zueinem neuen FürstenzellerWallfahrtsort ausgerufenwird!)Rainer A. RothSeite 37


1. Karate Dojo Fürstenzell feiert Jubiläum40 Jahre Karate in FürstenzellAnlässlich seines 40jährigenBestehens war das 1.Karate Dojo Fürstenzell Ausrichtereines großen Jubiläumslehrgangs(Dritter BKBKata-Marathon).Im Mai 1968 begannen einigeSportler unter der Leitungvon Ulrich Weidner inFürstenzell mit dem Karatetraining.Seither erfreut sichder Karatesport immer größererBeliebtheit. Die größteHerausforderung für den Vereinergab sich 1999. Durchden Umbau der alten Molkereierhielt das Karate Dojo dieGelegenheit, ein eigenes Dojozu errichten. Das Gebäudewurde von der Gemeinde zurVerfügung gestellt. Die Umbaumaßnahmendauertenetwa ein Jahr und kosteten ca.55.000,- Euro. Seit 2007 verfügtdas 1. Karate Dojo Fürstenzellüber eine AbteilungJu-Jutsu, der zur Zeit etwa 20Mitglieder angehören.Begrüßt wurden die dreiGasttrainer Fritz Oblinger,Parallel in zwei Hallen wurden fünf Trainingseinheiten abgehalten.Seite 38Frank Fenk und MichaelSchölz vom 1. VorsitzendenHans Schneemayer. DerBezirksvorsitzende HelmutMüller richtete ebenfalls einpaar Grußworte an die Teilnehmer,ebenso Fritz OblingerTräger des 6. Dan, Mitgliedder Dan-Prüfungskommissionund BKB Breitensportreferent.Der BurglengenfelderFranz Fenk, LandestrainerKata Damen undHerren, und Michael Schölzvon Dojo Grasbrunn, BKBGeschäftsstellenleiter undLandestrainer für Kata Jugendwaren bei diesem Ereignisanwesend.Abgehalten wurden fünfTrainingseinheiten von 10.00Uhr bis 15.30 Uhr. Trainiertwurde parallel in zwei Hallenmit den jeweiligen GruppenWeißgurt bis Blaugurte 9.Kyu bis 4. Kyu und Braugurtbis Schwarzgurt 3. Kyu bisDan mit wechselnden Trainern.Inhaltlich wurde in derUnterstufe die Kata 1 bis 5,Bassai Dai und von FritzOblinger die Kata Matsumurano Passai trainiert. In derOberstufe wurde eine Palettean Katas, wie zum BeispielNijushiho, Jiin, GojoshihoSho, Sochin und Meikyo intensivvon den drei TrainernFreuten sich über 40 Jahre Vereinsjubiläum: (v. links) 1. VorsitzenderHans Schneemayer, Jürgen Gottwald, Gerd Kämmereit, BürgermeisterFranz Lehner, Herbert Materna, die Trainer Fritz Oblinger, Franz Fenkund Michael Schölz. (Foto: privat)mit theoretischem Wissen erklärtund trainiert.Somit war an diesem breitgefächerten Programm für jedenTeilnehmer etwas dabei.Alle Referenten überzeugtendurch ihre Kompetenz und ihrFachwissen. Im Anschlussgab es noch einen offiziellenTeil mit einem Vereinsrückblick(40 Jahre Karate inFürstenzell). BürgermeisterFranz Lehner übergab demVerein einen Ehrenwimpelder Marktgemeinde und versprachfinanzielle Unterstützung.Vom BKB war FritzOblinger anwesend und überreichtedem Dojo eine Ehrenurkundefür 40 Jahre Karate.Für langjährige Mitgliedschaftim Verein wurden nochHerbert Materna, JürgenGottwald, Gerd Kämmereitund Max Schmoigl geehrt.Als Abrundung für diesenerfolgreichen Tag gab es imAnschluss eine Grillfeier füralle Teilnehmer und Vereinsmitglieder,bei der sie ihreEindrücke mit anderen Karatekasaustauschten.Weihnachtsmarkt Kreativer FrauenHeuer findet der 13. Weihnachtsmarkt der KreativenFrauen in der Aula der Hauptschule Fürstenzell statt.Am Samstag, den 15. November werden von 9.00 bis 14.00Uhr Adventskränze und Gestecke, selbstgebastelte Warenund viele Geschenkartikel zum Verkauf angeboten. Wir freuenuns auf Ihren Besuch und hoffen, dass Ihnen der Marktim weihnachtlich dekorierten Ambiente wieder gefallen wird.Das genaue Rahmenprogramm und Angebot entnehmen Siebitte den Plakaten und Handzetteln. Selbstverständlich istauch heuer für das leibliche Wohl gesorgt.Der Verkaufserlös soll in der Gemeinde Fürstenzell Verwendungfinden, u.a. als Heizölzuschuss für FürstenzellerSenioren mit kleiner Rente und für das Kühlmobil der „FürstenzellerTafel“. Bitte unterstützen Sie unser Bemühen durchIhren Besuch.Im Namen der Kreativen Frauen, Mariele Seidl

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