• ORTHOPÄDIE-KLAUSURFRAGEN • HU-BERLIN • Gruppe A •

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19. Welche Aussage trifft nicht zu?

Bei der primären Gipsbehandlung einer geschlossenen und konservativ zu

behandelnden frischen Fraktur des Schienenbeinschaftes:

A) werden in der Regel nur die Knochenvorsprünge gepolstert

B) wird die im Gipsverband immobilisierte Extremität anfänglich

hoch gelagert

C) erübrigt sich bei guter Reposition die Röntgenkontrolle

D) muss der zirkulär angelegte Gipsverband bis auf die Haut

gespalten und aufgebogen werden

E) kann es zu einem Kompartment-Syndrom kommen

20. Welche Aussage trifft nicht zu?

Folgende Veränderungen gehören zum klassischen Bild der fibrösen

Knochendysplasie:

A) streifig fleckige Verdichtungen der Spongiosa

B) Zystenähnliche Aufhellungen

C) Verbreiterung der langen Röhrenknochen

D) Verbiegung der langen Röhrenknochen

E) Rahmenartige Verdichtung der Wirbelkörperspongiosa

21. Welche Aussage trifft nicht zu?

Befunde bei der habituellen Patellaluxation sind:

A) Dysplasie der Kniescheibe

B) Nachgiebigkeit der Retinacula patellae

C) Genu valgum

D) Patella (bi-, tri-) partita

E) Abflachung des lateralen Femurkondylus

© R. Stahn

Gruppe A

Gipsverband: Fixationsverband zur Ruhigstellung von Gliedmaßen und

Gelenken, Abpolsterung oberflächlicher Knochen und Nerven,

Gelenkfixierung in Funktionsstellung, bei frischen Verletzungen

Längsspaltung zur Vermeidung von Zirkulationsstörungen (Spaltgips),

Kompartment-Syndrom: (syn. Logensyndrom), durch Gewebedrucksteigerung

in einem geschlossenen Muskelkompartiment (Faszienloge) und

dadurch bedingte Minderdurchblutung kommt es zu neuromuskulären

Funktionsausfällen und Muskelnekrosen, akut zunehmender Schmerz,

druckschmerzhafte harte Schwellung, passiver Dehnungsschmerz,

Parästhesien, Muskelfunktionsschwäche

Fibröse Knochendysplasie: Osteofibrosis deformans juvenilis,

Ersatz des Knochens durch zystenförmiges Bindegewebe, fibröse Herde

mit unreifem Faserknochen, ein oder mehrere Knochen diametaphysär

betroffen, Femur und Tibia sind zystisch aufgetrieben, Beginn: Während

des Wachstums, Stillstand nach der Pubertät, äußerliche Deformität

erkennbar, Röntgen: wabige Auftreibung und Deformierung des Knochens

mit Fehlwachstum, Therapie: orthopädische Schienen, Apparate, Heilung

nicht möglich, ∅ maligne Entartung

eine Patellaluxation wird begünstigt durch:

Genus valga

Patelladysplasie

Kapselbandschwäche

geänderte Motorik

Außenrotation der distalen Femurkondylen

Subluxationen oder Luxationen nach lateral!!!

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