Download - Tiere in Not Odenwald eV

tierheim.spreng.de

Download - Tiere in Not Odenwald eV

Utes BriefUte Heberer, TiNO-VereinsvorsitzendeLiebe Tierfreunde,dieses Heft soll von Problemen handeln – genauer gesagt von Hilfe bei Problemen. Insbesondere davon, wie Sie den Tierenund Menschen bei TiNO geholfen haben! So fand zum Beispiel im Juni der zweite „Unser TiNO soll schöner werden“-Tag statt.Zwei Samstage lang haben sage und schreibe 60 Helfer Unglaubliches geleistet: Es wurde mit viel Herzblut gepinselt, gemäht,gepflanzt, gezimmert und gekocht – ganz uneigennützig!Eine ähnliche Welle der Hilfsbereitschaft überrollte uns für Ben, den Schäferhund. Er wurde um sich beißend bei uns abgegeben.Wir fanden heraus, dass er nicht aggressiv ist, sondern Schmerzen durch schwerste Hüftdisplasie hat: Dank Ihrer Hilfe lebter jetzt in einer fürsorglichen Pflegestelle, kann operiert werden und erhält danach Physiotherapie und Laufband-Training imWasserbecken.Sensationell war auch der Abend mit dem Autor Michael Frey-Dodillet. Er bot uns an, eine Lesung aus seinen Büchern „Herrchenjahre“und „Herrchenglück“ zugunsten von TiNO zu halten. Über einen Aufruf im TiNO-Forum fand sich zudem eine ganze ScharKöche, die ein großes Buffet zauberten. Obwohl der Abend kostenfrei war, kam eine stattliche Summe an Spenden zusammen.Ich kann Ihnen nicht genug für all diese Hilfsbereitschaft danken, die es uns ermöglicht, TiNO in Ihrem Sinne zu führen. Daherhoffe ich sehr, dass wir nun auch mit Ihrer Zustimmung handeln, wenn wir einen Teil unseres Engagements in Richtung Rumänienwenden. Wir versuchen derzeit, vermehrt Hunde aus verschiedenen rumänischen Tierheimen aufzunehmen, um diese zuentlasten und die Hunde vor einem barbarischen Tod zu retten.Aber auch die Menschen leben dort in unsagbarer Armut. Daher rufe ich Sie auf, Spenden in Form von Kleidung, Spielsachen,Haushaltsgeräten etc. zu sammeln. Sie werden den Menschen, die für wenig Geld in den rumänischen Tierheimen arbeiten,zugute kommen.Danke für Ihre Hilfe!Ute HebererTiNOSeite 3


InfosTiNO erhält Hessischen Tierschutzpreis 2013Am 8. Oktober 2013 war die Überraschung perfekt: Der HessischeTierschutzpreis 2013 des Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaftund Verbraucherschutz ging an TiNO. „Der Verein ist mitseiner Arbeit führend bei der Hundehaltung“, so UmweltministerinLucia Puttrich.Die Begründung lag auf der Hand: Seit der Vereinsgründung 1991werden TiNO-Hunde nicht in Einzelzwingern, sondern in Gruppengehalten. Dies verdeutliche auch anderen Tierheimen, dass dieGruppenhaltung dem Hund als Rudeltier entspricht und weder fürMensch noch Tier mit Stress oder Gefahren verbunden ist. Außerdembetreue der Verein seit einigen Jahren sehr erfolgreich Problemhundeaus der ganzen Republik.TiNO freut sich sehr über die mit 2.600 Euro dotierte Auszeichnung. Vereinsvorsitzende Ute Heberer: „Unser Dankgeht an alle Mitglieder, Spender, Mitarbeiter, Ehrenamtliche, Tierfreunde und TiNO-Tier-Besitzer, ohne die wir dieseArbeit nicht leisten könnten.“ (cm)Zehn Jahre bei TiNO – wie die Zeit vergeht!Vor zehn Jahren sah sich Dagmar Völkner, die gerade in denOdenwald gezogen war, nach einer Arbeitsstelle um. Zufällig wussteein Nachbar, dass im TiNO-Katzenhaus in Rohrbach eine Aushilfegesucht wurde. Dagmar hatte zuvor nur wenig mit Tieren zu tun,arbeitete sich aber rasch ein.Eigentlich war der neue Job als Übergangslösung gedacht und Dagmarplante, sich „irgendwann etwas Vernünftiges“ zu suchen. Dochdieser flüchtige Gedanke kam und ging. Indessen machte Dagmarden Umzug der Katzen und Kleintiere von Rohrbach ins TiNO-Heimauf die Spreng mit und arbeitet seitdem mit ihrer Kollegin AdileKaffenberger in den Katzen- und Kleintierhäusern.„In zehn Jahren bei TiNO hat sich Dagmar sehr viel Wissen über die ihr anvertrauten Tiere angeeignet. Wirschätzen sie als zuverlässige Mitarbeiterin, bei der wir unsere Schützlinge immer gut umsorgt wissen“, sagtTiNO-Vorsitzende Ute Heberer. „Der ganze Verein dankt Dir, Dagmar. Wir hoffen, dass Du noch viele Jahre bei unsbleibst!“ (cm)Legendär: die TiNO-AdventskaffeesAdvent, Advent, ein Lichtlein brennt. Auch 2013 finden die TiNO-Adventskaffees wieder an den vier Adventssamstagen statt. Fürjeden haben wir uns neben Plätzchen und Kaffee ein Highlight ausgedacht:Beispielsweise durchforsten wir unsere Bücherschränke füreinen kleinen Bücherflohmarkt. An einem Adventssamstag verlosenwir Nützliches und Nutzloses für Tier und Mensch. Weil Weihnachtseinkäufekräftezehrend sind, bieten wir an einem Weiteren ganz besondereLeckereien in fester und flüssiger Form an. Und wer nochnicht alle Geschenke eingekauft hat, wird sicher an dem Samstagfündig, an dem wir unseren Adventssamstagsflohmarkt veranstalten.Die genaue Reihenfolge der Veranstaltungen finden Sie ab Ende November auf unserer Homepage www.tierein-not-odenwald.de.Selbstverständlich können Sie sich auch telefonisch im TiNO-Büro unter 06063 – 939848erkundigen. (cm)Seite 4TiNO


Kann Tierkommunikation Probleme lösen?Tierkommunikation ist die Kommunikation mit dem Haustier mitHilfe eines menschlichen Mediums. Auch TiNO hat schon einmaleine Tierkommunikatorin bezüglich einer Katze zu Rate gezogen.Die hilfsbereite Dame warnte jedoch ehrlich: „Es funktioniert nichtnach dem Schema: Ich frage, das Tier antwortet, Problem gelöst! Ichempfange Bilder und Stimmungen – sie zu deuten ist schwierig!“Nach einigen Recherchen sind wir mittlerweile zu dem Schluss gekommen,dass es sicher Menschen mit sehr feinen Antennen fürTiere gibt, die vielleicht auch mit ihnen kommunizieren können.Es wäre aber naiv zu glauben, man könne mal eben kurz beim Tiernachfragen lassen, was Sache ist, und damit Schwierigkeiten ausdem Weg räumen. Wer offen für Spirituelles ist, kann sich bei guten Tierkommunikatoren Tipps holen – dieseersetzen aber nicht das Einfühlungsvermögen und die gute Beobachtungsgabe, die jeder Tierhalter braucht, umproblematische Situationen mit seinem Schützling zu meistern. (cm)InfosBuchtipp: „Wenn meine Katze Probleme macht“Ob dieses Buch die Lösung für alle Probleme bietet? Nicht ganz, denn der Titel wirdmit „Katzenverhalten verstehen – Probleme lösen“ ergänzt. Das Buch von DeniseSeidl (Kosmos-Verlag, 12,95€) ist eine Reise durch die Verhaltenswelt der Katzen, dasbesonders Katzenanfängern gute Ratschläge bei Schwierigkeiten geben kann. Leichtverständlich geht die Autorin in den ersten Kapiteln darauf ein, welche Haltungsbedingungeneine Katze braucht, damit es gar nicht erst zu Problemen kommt. NormalesKatzenverhalten, das unerfahrene Katzenhalter befremden kann, wird erklärt.Die Autorin geht auf die häufigsten Problembereiche im Zusammenleben mit Katzenein: Ängste und Aggressionen, Unsauberkeit, Jagdtrieb und Fressverhalten. ErfahrenenKatzenhaltern sind viele Informationen bereits bekannt, doch gibt das Buch auchihnen einige nützliche Hinweise. Fazit: Für Katzenanfänger oder Katzenbesitzer, diesich bisher wenig mit Katzenverhalten beschäftigt haben, ist das Buch sehr empfehlenswert.(cm)Klimawandel kennt keine GrenzenTaubenschwänzchen – diese wunderschönen Tiere werden leichtmit Kolibris verwechselt. Vielleicht haben Sie sie schon mal an einemBlumenkasten beobachten können. Weil die Natur vor Grenzen keinenHalt macht, kommen sie zunehmend als Wanderfalter aus demMittelmeerraum zu uns und überwintern immer wieder in unserenBreiten.Verantwortlich dafür ist die Klimaveränderung. Aktuelle Klimadatendes Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass in vielen Regionen einKlima mit fast mediterranem Charakter herrscht und eine Jahresdurchschnittstemperaturvon über zehn Grad Celsius erreicht odersogar überschritten wird.Leider lässt dieses Klima nicht nur so wunderbare Tiere wie das Taubenschwänzchen zu uns ziehen, sondernauch Überträger von schweren Krankheiten – wie Zecken und verschiedene Moskitoarten – die unsere Haustierebefallen: Immer häufiger finden sich beispielsweise Nachweise von Leishmaniose, Ehrlichiose oder Babesiose –Erkrankungen, die bis vor Kurzem noch als „Mittelmeerkrankheiten“ bezeichnet wurden. (uhe)TiNOSeite 5


SchicksaleEine Hundefamilie kommt ins TierheimPrivate Probleme von Tierhaltern können folgenschwer für ihre Schützlingesein. Daniela Bausch beschreibt den Fall einer Neufundländer-Familie, dieHund für Hund ins Tierheim musste.Die Problem-Serie begann, als fünf von sieben kleinen schwarzenNeufundländer-Welpen ins Tierheim mussten, denn dieBesitzer-Familie konnte sie aufgrund tragischer Ereignissenicht selbst vermitteln. Die Elterntiere sowie zwei kleineRüden verblieben bei ihren Besitzern. Wie zu erwarten war,blieb die Welpen-Bande nicht lange bei TiNO: In weniger alseiner Woche konnten Mistery, Gwendolyn, Farin, Rodrigo undBela in ein neues Zuhause vermittelt werden.Schwer vermittelbar: kranke TiereEin halbes Jahr später musste sich die Familie von der Mutterhündin,der fünf Jahre alten Baja, und ihrem Sohn Zeus trennen.Die Vermittlung des Prachtburschen Zeus war ein Klacks.Bei Baja stellte sich allerdings heraus, dass sie fast blind war,was den Kreis geeigneter Interessenten deutlich einschränkte.Erfreulicherweise fand auch Baja nach relativ kurzer Zeit einenguten Platz, wo man sich sehr intensiv um ihre Augenerkrankungkümmerte. Baja kann mittlerweile wieder gut sehen. Sieist zum Sonnenschein ihrer neuen Familie geworden.Doch die Geschichte nahm ihren Lauf: Schließlich bliebenauch dem siebten Welpen, dem inzwischen eineinhalbjährigenBärli, und seinem Papa Samson der Weg ins Tierheimnicht erspart. Der junge, freundliche und bildschöne Bärlimusste nicht lange auf Interessenten warten.ihre weitere Neufundländer-Hündin und statteten TiNO einenBesuch ab, um sich Samson „einfach nur mal anzugucken“, wiees hieß.(Quietsche-)Ente gut, alles gutNicht nur Vater und Sohn, sondern alle Zwei- und Vierbeinerwaren sich sofort sympathisch. Und so kam zusammen,was zusammen gehörte – bei Menschen würde man es einePatchwork-Familie nennen. Das vermeintliche SorgenkindSamson konnte zwei Tage später in ein Traum-Neufundländer-Zuhause ziehen.Bei seinen neuen Besitzern hat er den Himmel auf Erden, wirdgeliebt und verwöhnt: Weil er nicht mehr so gut kauen kann,bekommt er einen hausgemachten Spezialbrei. Seine Frisursaß nicht mehr ganz so, wie sie sollte, und wurde geduldig inmühsamer Kleinarbeit optimiert – eine optische Verjüngungskurvon fünf Jahren. Samson hat einen wunderschönen Gartenmit allem, was einen Neufundländer glücklich macht, undzum Bach sind es nur hundert Meter. Er ist noch erstaunlichagil und sehr verspielt: Sein Lieblingsspielzeug sind Quietsche-Enten.Samson hätte es nicht besser treffen können –und so bleibt TiNO nur, dem alten Bären zu wünschen, dass erdas alles noch ganz lange genießen kann!Ebenfalls schwer vermittelbar: alte TiereDas TiNO-Team befürchtete, dass Samson zum Sorgenkindwerden könnte: Er ist zwar sehr lieb und verträglich, doch mitseinen elf Jahren nicht mehr der Jüngste. Obwohl Samsonfür sein Alter noch relativ fit ist, ändert dies nichts an der Tatsache,dass es für ein Tierheim nicht einfach ist, einen passendenPlatz für ihn zu finden. Samson schien jedoch die vielenVeränderungen in seinem Leben recht gut zu verkraften undlebte sich gut in der Haus- und Hof-Gruppe von TiNO ein. Dortkönnen sich die Hunde frei bewegen.Nicht weit entfernt leben die Besitzer von Samsons Sohn Rodrigo.Ihnen war zu Ohren gekommen, dass Rodrigos Vaternun auch im Tierheim war. Sie schnappten sich Rodrigo undSeite 6TiNO


AUGENBLICKESie lieben ...... die Tierfotos auf der Homepage unseres TINO-Vereins?Sie hätten ............... gerne ebenso gute Bilder von Ihrem eigenen Tier?Sie möchten ..... Ihre Fotos selbst – aber besser als bisher – machen?Sie suchen ............. ein ganz besonderes Geschenk für einen Freund?Wir fotografieren für Sie ...... Tiere jeglicher Art, auch Kleintiere... Kinder und andere Menschen... Familien, Feste, Veranstaltungen... Einzelbilder und Fotoserien... vor Ort oder bei uns in Klein-ZimmernRechtsanwältinSteuerberaterinFachanwältin für SteuerrechtReinheimer Straße 17D-64846 Groß-ZimmernTelefon 06071 736567Internet www.chotin.deWir nehmen uns Zeit für Sie ...... für einen Fotografi e-Grundkurs mit Ihrer Kamera... für ein spezielles Fotoseminar mit Ihren Hunden... für eine Einführung in die digitale Bildbearbeitung... und alles in kleinem Rahmen ab 3 Teilnehmern!Wir erstellen für Sie ...... lebendige Porträt- und Gruppenaufnahmen... knackscharfe Bewegungs- und Sportfotos... traumhaft gestaltete Poster und Collagenbilder... wirklich haltbare Autoaufkleber vom eigenen Tier... Geschenk-Gutscheine für Shootings und Kursewww.LebendigeAugenblicke.deFotografien von Gerdi & Helmut HeimbergerGeißberg 10 · 64846 Groß-ZimmernTel.: 06071 - 95 15 47 · GerdiHeimberger@aol.comHier könnte schon im nächstenSPRENG-STOFF Ihre Werbung stehen!Kontakt: werbung@tiere-in-not-odenwald.deTelefon: 06063 – 939848Hier könnte schon im nächstenSPRENG-STOFFIhre Werbung stehen!Kontakt:werbung@tiere-in-not-odenwald.deTelefon: 06063 – 939848„Auf einem Baumsaß ein Specht.Der Baum war hoch.Dem Specht war schlecht.“Heinz ErhardtOtzbergstraße 2364395 BrensbachTel.: 06161-9313-0Hochstraße 3564720 MichelstadtTel.: 06061-2198Schwind + PartnerSteuerberaterinfo@stb-schwind.de | www.stb-schwind.deTiNOSeite 7


InterviewKatzen-SOS: Nachgefragt bei TiNO-ExpertinnenWenn jemand Ahnung von Katzen hat, dann sind es Conny Müller und Jasmin Schön: Als erfahreneKatzenbesitzerinnen kümmern sie sich auch bei TiNO ehrenamtlich um alles rund um die Katzen.Und auch als Ansprechpartnerinnen für Probleme stehen sie zur Verfügung – immer wieder kommenverzweifelte Katzenbesitzer auf sie zu und fragen nach Rat. Nadine Schmidt hat sie interviewt.Wie kommen Beziehungsprobleme zwischen Menschund Katze zustande?Conny Müller: Vielen Menschen fällt es schwer, die Signaleeiner Katze richtig einzuschätzen. Ihr Verhalten ist nicht leichtzu deuten und auch nicht leicht zu lenken. Für Katzen gibtes weder anerkannte Erziehungsmethoden noch Schulenwie bei Hunden. Sie gelten immer noch als schwer erziehbar,deswegen lässt es manch einer gleich ganz bleiben. Darauskönnen jedoch Schwierigkeiten entstehen.Welche Erfahrungen haben Sie selbst mit problematischenKatzen gemacht?Conny Müller: Meine Katzen haben alles Mögliche: Unsauberkeit,Angst, Krankheiten et cetera. Aber genau deshalbsind sie ja bei mir. Manches haben wir gut in den Griff bekommen,an anderen Dingen arbeiten wir, ohne dass es nennenswerteFortschritte gibt. Wir – das sind meine Katzen und ich.Letztes Jahr hatte ich sehr scheue Katzenbabies inPflege, da war viel Geduld gefordert. Und die Zusammenführungzweier Kater hat sich mal ein ganzes Jahr hingezogen –aber es gab keine Alternative, also mussten wir alle da durch.Was sind typische Fragen von Besitzern, die mit ihrerKatze nicht zurechtkommen?Conny Müller: Manche Menschen verstehen das normaleVerhalten ihrer Katze nicht oder deuten es falsch. Wenn siebeißt, kratzt oder sich nicht nach dem richtet, was ihr Besitzerwill, versuchen wir, einen kleinen Grundkurs in Katzensprachezu geben oder helfen mit einem Buchtipp weiter.Jasmin Schön: Häufig genannte Probleme sind Unsauberkeitund plötzliche Verhaltensauffälligkeiten. Viele Anrufer habenauch Schwierigkeiten damit, dass ihre Katze ab und zu Vögeljagt oder sich bei Nachbarn füttern lässt.Wie wird verhindert, dass sich Freigänger in derNachbarschaft durchfressen und immer dicker werden?Conny Müller: Man kann nur die Nachbarn aufklären und siebitten, das Füttern zu unterlassen. Außerdem helfen auch hierfeste Futterzeiten: Idealerweise sollte man seine Katze zweimaltäglich füttern, so ist sie die meiste Zeit satt.Kann man Katzen das Vögel- und Mäusefangen abgewöhnen?Jasmin Schön: Nein, das geht nicht, denn Katzen sind Raubtiere,das Jagen liegt in ihrer Natur. Leiderist dies für manche Menschen ein Grund,ihre Katze ins Tierheim zu geben. Vögelkönnen im eigenen Garten geschützt werden,indem Katzen der Zugang zu ihrenNestern erschwert wird. Aber wer sich vortoten Mäusen gruselt, sollte sich besserkeine Freigängerkatze anschaffen. Auchhier gilt: Eine satte Katze jagt weniger.Man verbindet mit Katzen automatischSauberkeit. Warum sind mancheKatzen trotzdem unsauber?Conny Müller: Diese Frage wird uns oftgestellt, aber hier können wir meist nurallgemeine Tipps geben, denn dies kannviele Ursachen haben – angefangen beigesundheitlichen Problemen über dieVeränderung von Lebensumständen bisSeite 8TiNO


hin zum Geruch eines neuen Putzmittels. Die Ursachenforschungwie die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.Jasmin Schön: Unsere verstorbene Katze hatte die Macke,immer in eine Rille einer Plastikbox zu pinkeln. Ich habe vielversucht: anderes Streu, neue Toiletten, andere Standorte undeinen tierärztlichen Check. Letztendlich störten die Katze dieMotorradschuhe meines Mannes, die neben der Box lagen.Was kann die Ursache für eine plötzliche Verhaltensänderungsein?Jasmin Schön: Eine Katze verhält sich oft anders als sonst,wenn sie krank ist. Zum Beispiel werden wir manchmal angerufenweil eine Katze plötzlich ihren Besitzer angreift. In vielenFällen sind Schmerzen der Auslöser für dieses Verhalten.Katzen können allerdings auch lange still leiden. Verändertsich ihr Fell oder werden sie plötzlich unsauber, könnte diesauch auf eine Krankheit hindeuten.Stimmt es, dass Katzen mehr an ihrer Umgebung alsan ihrem Menschen hängen?Conny Müller: Ich möchte es anders ausdrücken: Katzen kommenmit Veränderungen oft nur schwer zurecht und verbindenmit ihrer vertrauten Umgebung Beständigkeit und Sicherheit.Ein Hund verbindet dies mehr mit seinem Menschen. MancheKatzen laufen nach einem Umzug zu ihrem alten Zuhause zurück.Es hilft aber schon, sie einige Wochen in derWohnung zu lassen, damit sie sich an ihr neuesHeim gewöhnen können.Können Tierheime problematische Katzengut vermitteln?Jasmin Schön: Zum Glück gibt es genügendKatzenkenner, die sich nicht von Problemenoder Macken beeindrucken lassen, sondern denCharakter der Katzen anerkennen. Nach einigerZeit erledigen sich die Probleme damit sogaroder rücken in den Hintergrund. Wir habenmanchmal Tränen in den Augen, wenn wir positiveRückmeldungen über solche Schützlinge bekommen.Ärgerlich ist es nur, wenn wir die Schwierigkeitenbei der Vermittlung genau beschreiben – zumBeispiel, dass eine Katze sehr scheu und ängstlichist – und nach einer Woche den Anruf bekommen,in dem sich die neuen Besitzer genau darüberbeklagen.Was halten Sie zurzeit für das größte Problem mitKatzen?Conny Müller: Es gibt zu viele unkastrierte und herrenloseKatzen. Dieses Jahr hatten wir einige Fälle, in denen zugelaufeneKatzen monatelang gefüttert wurden, aber niemandan Kastration dachte. Die Katzen wurden dann trächtig undschon gab’s ein Problem, das wir lösen mussten.Jasmin Schön: Immer wieder erreichen uns Anfragen vonverzweifelten Angehörigen älterer Menschen, die sich nichtmehr um ihr meist noch junges Tier kümmern können oderderen Besitzer verstorben sind.Vielen Dank für das Gespräch.InterviewWie erzieht man eine Katze am besten?Jasmin Schön: Wenn man auf ihre Bedürfnisse eingeht,bedarf es oft gar nicht viel Erziehung. Katzen lieben Ritualeund feste Abläufe wie feste Futterzeiten bei Freigängern. Umihnen beizubringen auf Kommando nach Hause zu kommen,ruft man sie auf eine bestimmte Art. Wenn sie dann da sind,werden sie mit einem kleinen Leckerli belohnt. Nach einigenWiederholungen kommt die Katze auch ohne Belohnung,wenn sie gerufen wird. Lässt man sie umgekehrt jahrelangauf dem Esstisch herumlaufen ohne einzugreifen, wird esschwierig, ein solches Verhalten wieder abzutrainieren.Jasmin Schön (29) lebt mitihrem Mann und Sohn in Höchst.Sie ist Hauswirtschaftsleiterin inder Altenhilfeeinrichtung einerkirchlichen Organisation. Seitihrer Kindheit bereichern Tiereihr Leben. Zu ihren größtenHobbies zählt Reiten.Conny Müller (45) kommtaus Reichelsheim. Sie arbeitetin der Personalabteilungeiner internationalenOrganisation für Entwicklungszusammenarbeit.Inihrer Freizeit liest sie gerneoder trommelt auf Percussion-Instrumenten.TiNOSeite 9


BOS - DRUCK GMBHWIR UNTERSTÜTZENTiere in Not Odenwald e.V.BOS-DRUCK GMBH ■ ROTLINTSTR. 16 ■ 60316 FRANKFURTTELEFON 069 - 49 09 666 ■ E-MAIL INFO@BOS-DRUCK.DEBOS-Druck Anz KW44-10.indd 1 02.11.10 13:26Seite 10TiNO


Stressfaktor TierarztbesuchEin Besuch beim Tierarzt ist meistens ganz schön aufregend: Das eigene Tier fühlt sich nichtTierarztwohl und wird zusätzlich noch mit fremden Tieren und ungewohnten Gerüchen konfrontiert.Verunsicherung und Stress entstehen, so manches Tier reagiert aggressiv. Zusätzlich spürt esdie Aufregung seines Menschen, die sich auf das Tier überträgt. TiNO-Tierärztin Steffi Bissborterklärt, wie Sie einen Tierarztbesuch so stressfrei wie möglich gestalten.Besonders für einen Hund sollte der erste Besuch beim Tierarztein besonders positives Erlebnis sein. Sprechen Sie mitIhrem Haustierarzt: Es gibt sicher die Möglichkeit, „einfach malso“ vorbeizukommen, kurz auf die Waage zu springen und miteinem Leckerli verabschiedet zu werden. So lernt der Hundden Tierarzt und die Praxis kennen.Hunde sollten immer angeleint sein, denn man weiß nie, weroder was noch im Wartezimmer sitzt. Sehr unruhige oder unverträglicheHunde, läufige Hündinnen oder Hunde mit ansteckendenKrankheiten sollten separat gesetzt werden, imAuto oder draußen warten.Sprechen Sie Ihren Tierarzt darauf an, wenn Sie nicht wissen,ob sich Ihr Hund problemlos untersuchen lässt. Selbst der entspanntesteHund erlebt beim Tierarzt eine Ausnahmesituationund könnte bei Unwohlsein oder einer Schmerzreaktionschnappen. Die Tierarzthelfer sind darin geschult, den Hundfestzuhalten und zu fixieren – unter Umständen wird ihm voreiner stressigen Untersuchung ein Maulkorb angelegt. ÜbenSie zu Hause das Anlegen des Maulkorbes mit Ihrem Hund. Einguter Tipp: Legen Sie dazu Leckerliin den Maulkorb.Transportkorb muss sich sicher verschließen lassen, ausbruchsicher,blickdicht, gut belüftet und leicht zu reinigen sein. DieKatze fühlt sich darin trotz der ungewohnten Situation sicherund ist von der Umwelt abgeschirmt. Zu empfehlen sindBoxen, die sich auch von oben öffnen lassen. Weidenkörbesind nicht geeignet, denn darin können sich Katzen gut festkrallenund lassen sich nur schwer herausnehmen.Damit Ihre Katze ohne Stress in die Transportbox geht, könnenSie den Korb offen in der Wohnung stehen lassen und IhreKatze darin mit ihren Lieblingsleckerlies füttern. SynthetischeKatzenpheromone (beispielsweise „Feliway“) gibt es als Spray,sie geben der Katze ein wohligeres Gefühl in der Box. BeiKatzen gilt immer: Gewalt erzeugt Gegengewalt, meist istweniger mehr!Haben Sie eine besonders widerspenstige oder gar aggressiveKatze, entscheidet der Tierarzt, ob es besser ist, sie vor derUntersuchung zu sedieren beziehungsweise in eine leichteNarkose zu legen, um allen Beteiligten Stress zu ersparen. IhrTierarzt wird Sie über diese Möglichkeiten aufklären.Knurrt Ihr Hund bei der Untersuchung,trösten Sie ihn nicht, denndadurch wird er in seiner Reaktionbestärkt. Nach der Untersuchungfreut sich jeder Hund über eine Belohnungund Streicheleinheiten.Ungern beim Arzt: KatzenFür Katzen ist der Tierarztbesuchbesonders stressig. Bringen Sie IhreKatze nur in einem sicheren Transportkorbzum Tierarzt und holenSie sie niemals im Wartezimmer ausdem Korb, denn auch anhängliche,verschmuste Katzen reagieren beiStress, Lärm und bellenden Hundenmit einem Fluchtreflex. DerTiNOSeite 11


BerichtGefährlich oder nicht gefährlich?Das ist hier die Frage.Kann man Hunden allein aufgrund ihrer Rassezugehörigkeit den „Gefahr“-Stempel aufdrücken?Natürlich nicht, meint Ute Heberer. Sie erklärt, was einen Hund wirklich zumProblemhund macht. Oder sind es doch eher die Menschen, die Probleme schaffen?Es gibt immer häufiger gefährliche Hunde. Gesetze unterstellenvielen sogar die Gefährlichkeit. Die Bundesländer – teilweiseauch einzelne Kommunen – führen kuriose Rasselisten.So gelten Rottweiler seit dem 15. Oktober 2010 in Hessen alsgefährlich. Rottweiler, die vor diesem Zeitpunkt schon steuerlichgemeldet waren, jedoch nicht. Bis zu diesem Datumgalten allerdings die Fila Brasileiros in Hessen als gefährlich.Seit die Verordnung geändert wurde, interessiert sich keineBehörde mehr für diese Rasse – sie gelten nun als ungefährlich.Vielen ist die unterschiedliche Auslegung und Handhabungder „Gefahrenabwehrverordnung über das Halten undFühren von Hunden (HundeVO)“ bekannt. Verwunderlich istjedoch, dass der Wahrheitsgehalt allgemein akzeptiert wird.Die Bevölkerung – selbst Hundebesitzer – glaubt, dass Hundealleine aufgrund einer Rassenzugehörigkeit gefährlich sind.Solche und solche KampfhundeManche Hunde fristen ein Dasein als „Kampfhund“, weil sieals verhaltensauffällig eingestuft wurden und anderen Menschenoder Hunden Schaden zufügen könnten. Ihre Besitzermüssen Sachkunde nachweisen und der Hund alle zwei Jahreeinen Wesenstest bestehen. Mutige Menschen stehen dieseProzedur gemeinsam mit ihrem Hund durch, viele geben ihnjedoch im Tierheim ab – oft aus dem alleinigen Grund, dassdie hohen Auflagen nicht finanzierbar sind.Darüber hinaus gibt es Hunde, die absolut nicht gesellschaftstauglichsind: Legal und brandgefährlich dürfen sie oft völligüberzogen ihrer Aggression freien Lauf lassen. Es sind dieHunde unserer exekutiven Staatsdiener, nämlich von Polizei,Grenzschutz und Militär. Hunde, die „mannscharf“ gemachtwurden, lebende Waffen, oft kaum mehr kontrollierbar.Solche Hunde werden auch von Privatleuten gehalten – auchsie leben unter Verschluss und werden zweimal pro Wocheals „Sportgeräte“ auf dem Hundeplatz vorgeführt oder vonSicherheitsfirmen geführt.Leider gibt es dubiose Kreise, aus denen oft wilde Mischlingeaus verschiedenen Listenhunden kommen, die illegal gehaltenund illegal verkauft werden – oft mit Wissen von Polizei,Ordnungsamt oder Veterinärbehörde. Die Besitzer haltenaggressive Tiere in aller Öffentlichkeit, um sich selbst darzustellen.Daneben gibt es leider auch die echten Kampfhunde,die sozial isoliert und ohne Tageslicht in Boxen dahinvegetieren.Sie werden nur auf Laufbändern bewegt und trainiertund warten elend auf ihren nächsten aufgezwungenen Kampfum Leben oder Tod.In Sippenhaft: Mensch und HundManche Hunde werden durch Erziehung oder Erfahrung auffällig.Wenige andere zeigen tatsächlich genetisch bedingteUnfreundlichkeit. Sehr viele solcher schwierige Hunde bleibennicht bis zum Lebensende bei ihrem Besitzer, manchmalwechseln diese sogar häufig. Nicht selten beendet ein Tierarztvorzeitig diese Odyssee.Das aggressive Verhalten des Hundes führt allerdings nichtimmer zu der Trennung, sondern der Druck des Umfelds. Inunserer Bevölkerung sowie in Hundebesitzerkreisen gilt immernoch das Gesetz der Sippenhaft: Wird der Hund geächtet,weil er einen anderen Hund oder einen Menschen verletzt hat,wird es der Besitzer auch. Dieses Problem führt häufiger zu Abgabenim Tierheim als die Verhaltensauffälligkeit an sich, denngesellschaftliche Missachtung ist dauerhaft kaum erträglich.Gewohnheitstier MenschDer Mensch ist ein Gewohnheitstier: Wer bereits einen HundSeite 12TiNO


Eine ganze Armada an Tierpensionen, Hundetrainern undVeterinären verdient am Leid der Halter, denn sie sind gutvernetzt und empfehlen einander gegenseitig weiter. UnzähligeEinzelschicksale können leidvolle Therapiewegeschildern, wobei das Therapie-Ziel keinen außer den Hundebesitzermehr zu interessieren scheint. Störendes Verhaltenwird aufwändig vom Tierarzt untersucht und mit Computertomographien,Blutanalysen und Psychopharmakabehandelt. Begleitet wird die Therapie mit stationären,horrend teuren Pensionsaufenthalten zu Therapiezweckenvon und mit Hundetrainern. Die betroffenen Hundebesitzersind kaum mehr in der Lage, aus dieser auferlegten Rundumversorgungauszubrechen, die oft ihre finanziellen Möglichkeitenübersteigt.Hoffnung in Sicht?Es ist erstaunlich, wie viele Hunde trotz alledem in der Lagesind, sich den Lebensumständen anzupassen und nicht auffälligwerden. Die anderen, die rassenspezifische Verhaltensweisenzeigen, landen im Tierheim oder zum Einschläfernbeim Tierarzt. Offizielle Zahlen über solche Tötungen gibt esnicht, die Dunkelziffer ist sehr hoch. Wird ein solcher Hundjedoch im Tierheim abgegeben, wird oft ein genetischerDefekt vorgeschoben – nicht das Unvermögen der Halteroder die falsche Rassenwahl.Berichthatte, der an der Leine zog und pöbelte, wählt beim nächstenMal wieder einen solchen, denn mit diesem Problem hat ersich arrangiert und umzugehen gelernt. Diejenigen, die einen„armen“ lang einsitzenden – weil schwierigen – Hund wählen,haben eine ungeheuer hohe Leidensfähigkeit: Sie glauben,dank viel Liebe würde der Hund nicht weiter auffällig undentschuldigen folgende Attacken mit seiner schlimmen Vergangenheit.Bei anderen Menschen steht nicht der Tierschutzgedankehinter der Hundewahl – sie holen sich einen Hund vom Züchter,bei dem im Rassenstandard schon herauszulesen ist, dasskünftige Verhaltensweisen nicht unbedingt dem gängigenBild eines Familienhundes entsprechen. Vernünftig ausgewähltals Arbeitshund wird er kaum auffallen. Die Regel istallerdings leider, dass die Hunde ohne Vorkenntnisse als Prestigeobjekteangeschafft werden. Weil die vorgefundenenLebensumstände nicht immer den Grundbedürfnissen desspeziellen Rassehundes entsprechen, sind Konflikte vorprogrammiert.Von Züchterseite wird ungenügend informiert.Doch es gibt Hundebesitzer, die wissen, was sie tun undsich ganz bewusst einem schwierigen Hund annehmen.Menschen mit Hundeerfahrung und emotionalem Abstand,die in der Lage sind, aus einem gefährlichen Hund einenunauffälligen Begleithund zu machen. Ihre Motivation istdie Herausforderung, eine Prise Nervenkitzel und die Anerkennungbei Erfolg. Es gehört allerdings Mut dazu, sich derProblematik zu stellen und sich mit einem solchen Hund,der wahrscheinlich einen Maulkorb tragen muss, in derÖffentlichkeit zu bewegen. Glücklicherweise gibt es Menschen,die absolut unspektakulär mit Hunden arbeiten undvielen Hunden damit langjährige Tierheim-Aufenthalteersparen oder sie vor dem Tod bewahren. Leider sind es viel zuwenig, das zeigt die Zahl der Hunde, die in den Tierheimen oftlebenslang – abgestempelt als nicht therapierbar – einsitzen.Wer den Mut, die nötige Erfahrung mitbringt und sichfür einen solchen TiNO-Hund entscheidet, erhält von unsjede mögliche Unterstützung. Lebenslang. Versprochen!Das Geschäft mit der AngstTiNOSeite 13


Tiere geben uns so viel.Und wir geben ihnen das Beste zurück.Tiere haben unglaublich viel Energie und treiben uns so immer wieder aufs Neue an. Und damit Ihr Tier auchweiterhin so fit und aktiv bleibt, gibt es bei Fressnapf eine große Auswahl an hochwertigen Artikeln zugünstigen Preisen: Von ausgewählter Tiernahrung über Spielzeuge bis hin zu Pflegeprodukten. So finden Siefür Ihr Tier immer genau das, was es gerade braucht.Fressnapf Dieburg, Lagerstraße 5Fressnapf Groß-Umstadt, Albert-Einstein-Straße 13cÖffnungszeiten: Mo – Fr 9 – 20 Uhr, Sa 9 – 18 UhrSeite 14TiNO


Das Team vom Fressnapf Groß-Umstadtfreut sich auf lhren Besuch!Gegen Abgabe dieses Coupons erhalten Sieauf unser gesamtes Sortiment **Ausgenommen vom Rabatt sind Tiere, Zeitschriften, Bücher,längerfristige Coupon-Aktionen, bereits reduzierte Waren undGeschenkkarten. Coupon bitte vor dem Kassiervorgang an derKasse abgeben, da sonst der Rabatt nicht gewährt werden kann.Rabattwerte sind nicht addierbar und gelten nicht auf anderweitigrabattierte Waren. Pro Person kann nur ein Coupon eingelöstwerden. Nur gültig vom 10.11.2013 bis 10.05.2014 in denFressnapf-Märkten Dieburg und Groß-Umstadt.Gegen Abgabe dieses Coupons erhalten Sieauf einen Artikel lhrer Wahl **Ausgenommen vom Rabatt sind Tiere, Zeitschriften, Bücher,längerfristige Coupon-Aktionen, bereits reduzierte Waren undGeschenkkarten. Coupon bitte vor dem Kassiervorgang an derKasse abgeben, da sonst der Rabatt nicht gewährt werden kann.Rabattwerte sind nicht addierbar und gelten nicht auf anderweitigrabattierte Waren. Pro Person kann nur ein Coupon eingelöstwerden. Nur gültig vom 10.11.2013 bis 10.05.2014 in denFressnapf-Märkten Dieburg und Groß-Umstadt.TiNOSeite 15


Über unsEine echte Herausforderung:der Tierheim-Alltag„Ein Tierheim ist ein romantischer Ort“, denken viele Menschen, „an dem man Tiere streichelt und füttert undein wenig Büroarbeit erledigt, wofür man mit dankbaren Blicken belohnt wird.“ Conny Müller beschreibt, wiees im TiNO-Alltag tatsächlich zugeht: hektisch und spannungsgeladen aber voller Herz und Verstand.Täglich widmen wir uns den vielfältigen Problemen von Tierhalternund kümmern uns um Fundtiere und deren Finder.Oft können wir bei Problemen helfen, manchmal aber auchnicht. Dazu kommen noch ganz andere Schwierigkeiten, diewir bewältigen müssen: Schon das Wetter bereitet uns Sorgen.Bei Sonnenschein und milden Temperaturen geht dieArbeit leicht von der Hand. Bei strömendem Regen ist es keinSpaß, den großen Hundezwinger zu säubern und die Hundezu füttern. Liegt hoher Schnee, müssen sich die Tierpflegerund Angestellten die Wege freischaufeln. Die Heizkosten steigen.Bei Hitze sorgen wir uns um unsere Schützlinge, weil sieihr Fell nicht einfach abstreifen können. Wir füllen permanentWassernäpfe nach und sorgen überall für Schattenplätze. DieWasserversorgung ist ein riesiges Problem bei andauernderHitze, denn unsere hauseigene Quelle macht bei anhaltenderTrockenheit schlapp. Wir hoffen, dies künftig mit Regenwasserzisternenlösen zu können, aber wir befürchten, dass sichdafür eine andere Schwachstelle auftun wird. Nicht zu vergessenist der im Gebälk nagende Holzwurm, von dem uns trotzaller Hilferufe noch niemand kostengünstig und fachmännischbefreit hat.Alltag: einfach unvorhersehbarAn manchen Tagen klingelt das Telefon unablässig. Obwohlwir kaum Zeit haben, nehmen wir jedes Gespräch entgegen,denn die Anrufer versuchen oft mit unserer Hilfe einem Tierschicksaleine gute Wendung zu geben. Und noch währendman den zwanzigsten Anruf in Folge beantwortet, stehenschon mehrere Menschen im Büro: Lieferanten, Interessentenoder Besucher, die alle ein wichtiges Anliegen haben, dessenman sich sofort annehmen müsste, wenn nicht schon wiederdas Telefon läuten würde.Sorgenkind Nr. 1: die FinanzenDauersorgen bereiten uns die Finanzen: Personal, Gebäudenebenkosten,Futter und Medikamente – wir wirtschaften sosparsam wie möglich und dennoch kostet es jeden Monatviel Geld, den Tierheimbetrieb aufrecht zu erhalten. Dabeiist es uns ein Anliegen, unsere Spender und Mitglieder aufdem Laufenden halten und auch unsere Tiere verdienen es, insrechte Licht gerückt zu werden, damit sie schnell ein neuesZuhause finden. Die Öffentlichkeitsarbeit ist mit beträchtlichemZeitaufwand verbunden und so sitzen wir oft noch spätabends vor dem Computer, beantworten Emails, aktualisierendie Homepage, schreiben Artikel für die kommende „Spreng-Stoff“-Ausgabe, erledigen die Buchhaltung oder planen Veranstaltungen.Retter in der Not: die EhrenamtlichenIm Sommer 2013 konnten wir über die Schwierigkeiten desMainzer Bahnbetriebes nur müde lächeln, denn wir hatten diegleichen Probleme: Während einige Mitarbeiter in ihren wohlverdientenund lange geplanten Urlaub entschwunden waren,ereilte uns plötzlich eine Serie von Krankheitsfällen und Verletzungen.Unsere Personaldecke war nicht nur ausgedünnt,sondern löchrig wie ein Schweizer Käse. In dieser Situationmachte es sich bezahlt, dass die Ehrenamtlichen bei TiNO vollintegriert sind und – je nach Talent und Neigung – richtig mitanpacken dürfen. Glücklicherweise fanden sich auch in derSommerzeit fleißige Hände, die uns aus der schlimmsten Notlagehalfen und freiwillig Dienste bei den Tieren oder im Büroübernahmen.Seite 16TiNO


Wer macht so was?Im Sommer 2013 hoppelten plötzlich im Stadtpark von Bad König zehn Kaninchen herum.TiNO war drei Tage mit mehreren Personen damit beschäftigt, sie einzufangen. Das ist keinÜber unsEinzelfall. Ute Heberer schildert, um welche Schicksale sich TiNO in den vergangenen Monatengekümmert hat und welche rechtlichen Konsequenzen damit verbunden sind.Gleich zweimal mussten aneinem September-Wochenendefreiwillige Helfer vonTiNO ausrücken, um Tiereeinzufangen: Auf einem Parkplatzbei Höchst im Odenwaldhoppelten samstagszwei desorientierte Zwergkaninchendurch die Gegend.Obwohl mehrere Helfer insnahe gelegene Dornengebüschkrabbelten, konntenur eines gefangen werden.Das Schicksal des zweitenwar besiegelt.Tags darauf rief die Polizei an und bat um Mithilfe: Auf einemParkplatz einer Gaststätte im Mossautal saß ein grüner Leguan.Weil es viel zu kalt war für das Tier, war es nicht sehr beweglichund konnte schnell eingefangen werden. Der Leguan war ausgetrocknetund spindeldürr. Trotzdem war er außerordentlichwehrhaft. Schnell musste eine Notunterbringung vorbereitetwerden, um ihn wieder auf die richtige „Betriebstemperatur“zu bekommen, damit er wieder Nahrung zu sich nehmenkonnte. Im gleichen Zustand waren zwei Bartagamen, die ineinem Karton auf einem Waldparkplatz von Höchst standenund von der Polizei zu TiNO gebracht wurden.Ein maunzender KartonWenige Tage später stand ein verschnürter Karton vor dem Tordes ehemaligen TiNO-Katzenhauses in Ober-Ramstadt. Dieehemalige „Katzenmutter“ Marianne Bickelhaupt hörte einlautes Maunzen und wusste sofort, was zu tun war: In Windeseilereaktivierte sie ein altes Katzenzimmer und bestückte esmit Futter, Wasser und Decken. In dem Karton befanden sichdrei erwachsene und zwei junge Katzen – alle unkastriert!Bei Frederik, dem stattlichen Hahn, bemühten sich die Finderselbst, ihn einzufangen. Er stand etwas verloren mittenim Wald und krähte. Auch er fand vorübergehend Unterkunftund Verpflegung bei TiNO.Warum wurden all diese Tiere nicht im Tierheim abgegeben,sondern dem Risiko des Todes ausgesetzt? Für entlaufene Tierekommen die Kommunen auf. Doch für herrenlose, ausgesetzteTiere gehen alle Kosten zu hundert Prozent zu Lasten von TiNO.Nach dem Gesetz gibt es Fund- und herrenlose Tiere. Fundtieresind entlaufen oder verlorengegangen, ihr Besitzerist unbekannt. Die zuständige Fundbehörde ist für sie verantwortlichund muss für ihre Unterbringung aufkommensowie für die notwendige medizinische Versorgung. DasBürgerliche Gesetzbuch besagt, dass ein Finder – beziehungsweisebei dessen Verzicht die Fundbehörde –, sechsMonate nachdem er den Fund angezeigt hat, zum Eigentümerdes Fundtiers wird. Lässt sich der Besitzer ausfindigmachen, hat er innerhalb dieses Zeitraumes Anspruch aufHerausgabe des Tieres. Daher kann ein Tierheim Fundtierean Interessenten nur unter Eigentumsvorbehalt abgeben.Setzt jemand ein Tier aus, um sich seiner zu entledigen, begehter eine Ordnungswidrigkeit, denn die wiederrechtlicheEigentumsaufgabe ist rechtlich nicht möglich. Das Tierwird somit herrenlos.Behandelt ein Tierheim ein krankes Fundtier oder ein herrenlosesTier, erfolgt dies ohne Auftrag. Widerspricht derdurchgeführte Eingriff dem Interesse des Besitzers, könnensich unter Umständen Schadenersatzansprüche ergeben.Dieser gesetzliche Hintergrund erleichtert Tierheimen dieArbeit nicht.TiNOSeite 17


ServiceDie MaulkorbfrageEin Maulkorb, auch Beißkorb genannt, schränkt bei Hunden den Einsatz des Mauls ein undverhindert so insbesondere das Beißen. Hundehalter fragen sich, ob jeder Hund per se aneinen Maulkorb gewöhnt werden muss, selbst wenn er nichts tut. Verena Kretzer klärt auf.Ab und an kann es in einem Hundeleben zu Situationenkommen, in denen ein Maulkorb benötigt wird – sei es eineBus- oder Bahnfahrt, ein Tierarztbesuch, wenn der HundSchmerzen hat oder weil Maulkörbe in einigen Bundesländernfür bestimmte Rassen Pflicht sind.Maulkörbe gibt es in verschiedenen Ausführungen: Am geläufigstensind Plastik- und Drahtmaulkörbe, mittlerweile gibtes sie auch aus Vollgummiund Leder. Für einen längerenGebrauch nicht zu empfehlensind so genannte Maulschlaufen:Sie sollten nur im Notfallund nur für kurze Zeit eingesetztwerden. Denn damit dieHunde nicht mehr beißenkönnen, müssen sie sehr enganliegen, was sie am Hechelnoder Trinken hindert.Verantwortungsbewusstsein. In Tierheimen werden Hunde mitMaulkorb sehr oft gestreichelt, denn die Besucher haben wenigerAngst vor ihnen.Am wichtigsten ist die innere Haltung des Menschen, dennfür den Hund ist ein Maulkorb nichts anderes als ein Halsbandoder Geschirr. Die Gewöhnung an den Maulkorb ist vergleichbarmit der Gewöhnung an die Hundeleine.Die richtige PassformEin Maulkorb sollte eine gute Passform haben, dass heißter sollte nach unten hin hoch genug sein, sodass der Hundhecheln, trinken und notfalls auch fressen kann. An den Seitensollte er nicht zu eng sitzen, damit sich der Hund beimlängeren Tragen nicht durch langanhaltenden Druck verletzt.Zu locker sollte ein Maulkorb jedoch nicht sitzen, denndann könnte er auf der Haut scheuern. Er sollte so lang sein,dass die Nase vorne nicht anstößt. Manche Maulkörbehaben einen Stirnriemen. Sie verhindern, dass sie über dieNase abgestreift werden können und garantieren ein hohesMaß an Sicherheit, gerade bei Hunden, die Menschen beißen.Die richtige Einstellung zählt„Nun auch noch ein Maulkorb...“, denken viele Hundehalter,die einen Hund haben, der einen Menschen oder ein Tier verletzthat. Sie haben Angst vor Vorurteilen und möchten nicht,dass sie und ihr Hund von Spaziergängern gemieden oder garbeschimpft werden. Ein Hund mit Maulkorb kann jedoch nichtmit seinen Zähnen verletzten – der Halter zeigt also ein hohesTipps für den Maulkorbkauf und -gebrauchNehmen Sie Ihren Hund zum Maulkorb-Kauf mit in denZoofachhandel, um das passende Exemplar auszusuchen.Auch im Internet gibt es einige Anbieter (zum Beispielwww.chicundscharf.de), die auf Wunsch mehrere Maulkörbezur Auswahl versenden.Geben Sie am Anfang ein Leckerli in den Maulkorb, damitIhr Hund seine Nase freiwillig hineinsteckt. Schon nach kurzerZeit können Sie den Nackenriemen für einen Momentschließen und gleich wieder öffnen. Verlängern Sie diesesIntervall um ein paar Minuten – am besten vor dem Füttern,denn so assoziiert der Hund mit dem Maulkorb eineangenehme Folgesituation. Sie können auch andere schöneSituationen an den Maulkorb knüpfen: Ziehen Sie denMaulkorb beispielweise immer an, bevor es zur großenGassi-Runde geht – natürlich mit Maulkorb. So freut sich IhrHund, wenn er ihn aufbekommt, weil er weiß, dass gleichetwas Tolles passiert.Seite 18TiNO


Zu Gast beim rot-blondenDreamteamBesuchChristiane Schmidt und Eva Gegerle fackeln nicht lange, wenn es etwas zu tungibt. Egal, wo es brennt, sie packen einfach an – ehrenamtlich, wohl gemerkt.Denn Probleme sind dazu da, gelöst zu werden. Nadine Schmidt hat sie besucht.Wie sind Sie zu TiNO gekommen?Christiane Schmidt: Unser Hund Kuddel kam mit fünfMonaten zu uns und wollte damals schon andere Hunde undMenschen fressen. Nach einigen verzweifelten Wochen ineiner anderen Hundeschule landeten wir in der Raufergruppebei TiNO und das Schicksal nahm seinen Lauf. Mittlerweilehaben wir vier charakterstarke Hunde, drei davon von TiNO.Eva Gegerle: Mein Hund Rocky ist ein TiNO-Hund, er hatte dieersten 18 Monate seines Lebens alleine im Schrebergartenverbracht. Als er mir am zweiten Tag die Jacke zerrissen hatund etwas ungestüm war, rief ich bei TiNO an und hatte dieVereinsvorsitzende Ute Heberer dran. Sie sagte: „Alles hab soschlimm, komm mal samstags in die Rauferstunde.“ Und alleswurde gut.Wie haben Sie herausgefunden, wie Sie sich ambesten bei TiNO einbringen können?Christiane Schmidt: Wir leiten die Jugendgruppe TiNOlinos,denn es ist enorm wichtig, Kindern den Tierschutzgedankennäher zu bringen und Aufklärungsarbeit über Haltungsbedingungenvon Tieren und Tierschutz im Allgemeinen zu leisten.Die TiNOlinos haben oft gefragt, ob man das Gelände und dasHeim von TiNO nicht verschönern könnte. Sie kamen immerwieder mit ganz tollen Ideen. Viele Leute engagieren sich beiTiNO und arbeiten direkt mit den Tieren, aber die TiNOlinosund wir sind der Meinung, das es noch viel mehr zu tun gibt,um das „Unternehmen Tierheim“ ständig weiter zu entwickeln.Eva Gegerle: Unser „TiNO soll schöner werden“-Tag findet seit2012 einmal im Jahr statt: Wir haben freiwillige Helfer zusammengetrommeltund die Arbeiten erledigt, die im Tierheimdringend nötig waren, aber im Alltag oft zu kurz kommen,weil keine Zeit dafür da ist. Es wurde – sowohl außen als auchinnen – fleißig gemalert, Büsche und Bäume gebändigt, derInnenraum des großen Zwingers mit neuen Liegemöglichkeitenversehen und vieles mehr. Christiane und ich verstehenuns blind, erledigen viele Dinge zwischen Frühstück undMittagessen oder Abendessen und Aufstehen und teilen unsdie Organisation entsprechend unseren Talenten auf. Aber,eins muss ganz deutlich gesagt werden: Ohne die vielen(un)sichtbaren, kleinen und großen Helfer könnten wirplanen, wie wir wollten – es wäre umsonst.Kannten Sie sich vorher schon?Christiane Schmidt: Wir kannten uns sicher schon aus einemoder mehreren früheren Leben.Eva Gegerle: Vielleicht waren wir früher mal ein eingespieltesHexenteam, das – wie heute auch – immer auf derSuche nach neuen Herausforderungen ist, die wirgemeinsam lösen.Was wünschen Sie sich für TiNO?Christiane Schmidt: TiNO ist ein Heim für Tiere undkein Luxushotel. An oberster Stelle steht die Versorgungder Tiere. Es gibt Menschen, denen das nichtbewusst ist und die sich von Äußerlichkeiten undVorurteilen leiten lassen. Wie heißt es so schön imkleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupery?„Aber die Augen sind blind. Man muss mit demHerzen suchen.“ Wir wünschen uns, dass nochmehr Menschen...Eva Gegerle: … die Arbeit bei TiNO mit ihrem Herzensehen und erkennen, was dort Tolles geleistetwird. Und natürlich noch viele weiter Verschönerungstage,mit ganz vielen alten und neuenEva Gegerle und Christiane SchmidtHelfern. Wir planen bereits den nächsten!TiNOSeite 19


KANN VIEL. BRAUCHT WENIG.DER NEUE OUTLANDER 2.0 MIVEC 2WD INFORM 1Outlander 2.0 MIVEC 2WD Inform 124.490 € 2Abbildung enthält SonderausstattungTESTEN SIE JETZT DEN NEUEN BEI EINER AUSGIEBIGEN PROBEFAHRT.Erleben Sie eine komplett neue SUV-Generation. Sicher, komfortabel, geräumig und wenn Sie es wünschen auchmit Allrad. Das alles bei niedrigem Verbrauch. Entdecken Sie die Stärken des Neuen, z. B. die hohe Sitzposition, dengeräumigen Innenraum, die Eco-Mode-Funktion, die Tempoautomatik mit Geschwindigkeitsbegrenzer und viel mehr.PROBEFAHRT UND IHR PERSÖNLICHES ANGEBOT BEI:Autohaus J. LohbrunnerAm Lackenberg 2, 64385 Reichelsheim/BockenrodTelefon 06164/5166-0, Fax 06164/5792info@autohaus-lohbrunner.de, www.autohaus-lohbrunner.de1 NEFZ-Messverfahren (RL 715 / 2007 EG) Outlander 2.0 MIVEC 2WD Inform ClearTec: Verbrauch (l / 100 km) innerorts8.7 / außerorts 5.7 / kombiniert 6.8 / CO 2-Emission kombiniert 157 g / km / Efzienzklasse A.2 Veröffentlichung und unverbindliche Preisempfehlung der MITSUBISHI MOTORS Deutschland GmbH, Rüsselsheim, zzgl. Überführungskosten.Eigenanteil pro Tag: Pflegestufe l ab 38,56 €,Pflegestufe ll ab 44,31 €, Pflegestufe lll ab 49,55 €40 Heimplätze mit DementenbetreuungSeite 20TiNO


Liebes TiNO-Team,wir wollten uns gerne melden und Bescheid geben, dass es Chris gutgeht – nur die Katzen necken ihn manchmal: Abends, wenn er schläft,spielen die Katzen mit dem Rasselball und schubsen ihn immer inseine Richtung, bis Chris aufsteht. Danach legt sich der Kater auf seineDecke, schaut ihm in die Augen und würde am liebsten noch dieZunge herausstrecken. Ansonsten essen sie zusammen ohne Futterneidund schmusen miteinander.LeserbriefeHerzliche GrüßeFamilie BertemesHallo TiNO,wir möchten Ihnen gerne mitteilen, dass es dem von ihnen vermitteltenMeerschweinchen-Kastrat Freddy – ehemals auch Andrea B.genannt – sehr gut geht!Er sollte als Streitschlichter für unsere zwei Meerschweinchen-Damenkommen. Diesen Part hat Freddy bestens erfüllt: Endlich herrschtFriede und Freude in unserem Gehege!Freddy hat sich wunderbar hier eingelebt, ist quietschfidel und einrichtiges Herzchen. Er genießt die Wiese im Freigehege sowie das Lebenim gemeinsamen Stall – wir haben ihn alle ins Herz geschlossen!Ganz liebe GrüßePetra PapeLiebe TiNO-Menschen,Danke für Ihre gute Betreuung und bis baldJutta und Idunaunsere Iduna ist eine wirklich sehr selbstbewusste ältere Katzendameund hat sich prima bei uns eingelebt. Sehr schnell hat sie dieKatzenklappe entdeckt und sich auch bereits in der Nachbarschaftvorgestellt.Mit unseren anderen Katzen läuft es „neutral“, das heißt es bestehtkeine besonders große Liebe zwischen ihnen, aber auch kein Stress.Eigentlich bringt Iduna nichts so schnell aus der Ruhe, nicht einmalder Staubsauger oder die Kaffeemühle, außer ich packe Hähnchenbrustoder Putenherzen aus. Wir haben sehr viel Freude mit unsererIduna!Schreiben auch Sie einen Leserbrief an: tino@tiere-in-not-odenwald.deTiNOSeite 21


Paten gesuchtSchwere Jungs von der SprengTiNO wurde mit dem Hessischen Tierschutzpreis2013 für die Arbeit mit problematischen Hundenausgezeichnet. Der Verein nimmt Hunde aus demganzen Bundesgebiet und über die Landesgrenzenhinaus auf – Hunde ohne Chance oder mit Euthanasie-Termin.„Sobald sie eingewöhnt sind, beginnenwir mit der Arbeit: Wir bringen ihnen die Regelndes sozialen Zusammenlebens neu bei. Wenn wirdenken, sie haben die Regeln verstanden und verinnerlicht,suchen wir kompetente Menschen, dieden Hunden ein neues Zuhause geben“, erklärt dieTiNO-Vereinsvorsitzende Ute Heberer. „Anschließendbegleiten wir sowohl die neuen Besitzer als auchihren Hund, damit er nicht in alte Verhaltensmusterzurückfällt. Denn mit den richtigen Hilfestellungenetabliert sich das neue Verhalten endgültig.“Mancher dieser Hunde bleibt aber aus verschiedenenGründen auf Dauer in einer Pflegestelle vonTiNO. „Dort ist es zum Beispiel möglich, besser therapeutischauf ihr Alter oder auf Verhaltensstörungeneinzugehen und dem Hund das Leben so angenehmwie möglich zu gestalten“, so Ute Heberer. „Zurzeit sind dies Zarg, Rex, Lucky und Tick.“Bitte helfen Sie TiNO, den Lebensunterhalt für diese schweren Jungs ohne schwedische Gardinen zu finanzierenindem Sie Pate werden! Eine Patenschaft kostet nur 5 Euro monatlich. Melden Sie sich gerne bei Sandy Grimmerim TiNO-Büro unter 06063 – 911404 oder per E-Mail: tino@tiere-in-not-odenwald.de.Tierisch gute Paten gesuchtSchon ab 60 Euro pro Jahr beziehungsweise ab 5 Euro im Monat, können Sie Pate werden und mithelfen, dieKosten für Futter, Tierarzt und vieles mehr zu tragen.Oder verschenken Sie einfach eine Patenschaft zum Geburtstag zur Genesungzur Hochzeit zu Osternzum Jubiläum zu Weihnachtenzur Beförderung oder einfach nur so!Alle Paten erhalten eine persönliche Urkunde mit ihrem Namen und dem Foto ihrer Patentiere/ihres Patentieres.Überweisungen und Daueraufträge richten Sie bitte an:Tiere in Not Odenwald e.V.Verwendungszweck: Patenschaft für …Kontonummer 1991000 BLZ 50863513IBAN: DE45508635130001991000BIC: GENODE51MICVolksbank Odenwald eGFür weitere Informationen und Fragen zum Thema Patenschaften steht Ihnen Sandy Grimmer unter der Telefonnummer06063 – 911404 oder per E-Mail unter tino@tiere-in-not-odenwald.de zur Verfügung.Seite 22TiNO


HERRNMÜHLEseit 1513Seite 26TiNO


TiNO-Termine bis Juli 2014Adventssamstage TiNO-Adventskaffee 2013Samstag, 14:00 - 17:00 UhrIm TiNO-Heim13. Februar 2014 Seminar „Erste Hilfe am Tier, Teil 1“Donnerstag, 18:00 - 21:00 Uhr Im TiNO-Seminarraum · Teilnahmegebühr: 15 EUR13. März 2014 Seminar „Erste Hilfe am Tier, Teil 2“Donnerstag, 18:00 - 21:00 Uhr Im TiNO-Seminarraum · Teilnahmegebühr: 15 EURTermine & Kontakt10. April 2014 Seminar „Kind und Hund – Was solltenDonnerstag, 18:00 - 21:00 Uhr Kinder im Umgang mit Hunden wissen?“Im TiNO-Seminarraum · Teilnahmegebühr: 8 EUR21. April 2014 TiNO-OsterwandertagOstermontag, 10:30 UhrOrt wird noch bekanntgegeben15. Mai 2014 Seminar „Eine Katze kommt ins Haus“Donnerstag, 18:00 - 21:00 Uhr Im TiNO-Seminarraum · Teilnahmegebühr: 8 EUR8. Juni 2014 TiNO-JahreshauptversammlungSonntag, 17:00 UhrIm TiNO-Heim12. Juni 2014 Seminar „Ein Hund kommt ins Haus“Donnerstag, 18:00 - 21:00 Uhr Im TiNO-Seminarraum · Teilnahmegebühr: 8 EUR13. Juli 2014 TiNO-SommerfestSonntag, 10:30 UhrIm TiNO-Heim17. Juli 2014 Seminar „Artgerechte Haltung vonDonnerstag, 18:00 - 21:00 Uhr Kleintieren und Nagern“Im TiNO-Seminarraum · Teilnahmegebühr: 8 EURWeitere Informationen zu unseren Seminaren finden Sie auf www.tiere-in-not-odenwald.de. Wir bittenum Anmeldung im TiNO-Büro unter 06063 – 939848 oder per E-Mail unter tino@tiere-in-not-odenwald.de.Kontakt zu Tiere in Not Odenwald e.V.Am Morsberg 1, 64385 Reichelsheim-SprengTiNO-Fon: 06063 – 939848TiNO-Fax: 06063 – 911305E-Mail:Homepage:tino@tiere-in-not-odenwald.dewww.tiere-in-not-odenwald.deÖffnungszeiten:Dienstags, donnerstags und samstags von 14 bis 17 Uhr sowie nach telefonischer Absprache.Spendenkonto:Tiere in Not Odenwald e.V.Kontonummer 1991000 BLZ 50863513IBAN: DE45508635130001991000 BIC: GENODE51MICVolksbank Odenwald eGTiNOSeite 27


Das schönste Foto: Wer bist denn Du?Dieser Schnappschuss wurde TiNO vom befreundeten Verein „Kaninchenrettung e. V.“ geschickt.Das Pensionskaninchen linste beim Fotoshooting unglaublich neugierig in die Kamera und stahl allen anderenVermittlungskaninchen die Show.Schicken Sie uns Ihr schönstes Foto und ein paar Zeilen an: tino@tiere-in-not-odenwald.de. Das beste Bild wirdauf der Rückseite der nächsten „Spreng-Stoff“-Ausgabe abgedruckt.RE H C S I S S E HTI SI E R S C H U T Z P R Ewww.tiere-in-not-odenwald.deVereinsmagazinTiNO - Tierschutz mit Herz und Verstand

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine