thema - Villach

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thema - Villach

17Februar2009 • Mitteilungsblatt der Stadt Villach • www.villach.at

Zugestellt durch Post.at · Erscheinungsort Villach, 98A950001 · Verlagspostamt 9500 Villach

:sonderausgabe

2003 – 2009

FÜR DIE ZUKUNFT

GEBAUT

Die letzten sechs Jahre waren gute Jahre für Villach. Unsere Stadt hat sich enorm

weiterentwickelt und im Wettbewerb der Städte ihre dominierende Position weiter ausgebaut.

Ausführliche Darstellung im Innern des Blattes!

Foto: Gerhard Maurer


02 :thema

:inhalt

04, 05 geschäfts :verteilung

06 – 09 altstadt :offensive

10, 11 lebens :qualität

12, 13 gratis :angebote

14, 15 erlebnis :tourismus

16, 17 sport :stadt

18, 19 kultur :leben

20, 21 wirtschaft :dynamik

22, 23 servicestelle :rathaus

24, 25 kongressstadt :villach

26, 27 sozialstadt :villach

28, 29 umwelt :schutz

30, 31 dorf :qualität

:impressum

Medieninhaber, Herausgeber: Stadt Villach, Öffentlichkeitsarbeit,

9500 Villach, Rathaus. Redaktion: Andreas Kuchler, Erika Pfleger,

Chris tian Kohlmayer, Gerhard Lepuschitz, Telefon 0 42 42 / 205 …,

Durchwahl 1710, 1712, 1713, 1714. Sekretariat: Tamara Muchitsch,

Heidi Gatternig, Alexandra Terwul, Tele fon 0 42 42 / 205-1700,

Fax 0 42 42 / 205-1799, E-Mail oeffentlichkeitsarbeit@villach.at.

Verlags- und Herstellungsort: Villach/Klagenfurt. Hersteller:

Layout & Satz: Stadt Villach, Öffentlichkeitsarbeit, Ingrid Steiner,

Telefon 0 42 42 / 205-1718. Druck: Kärntner Druckerei, 9020 Klagenfurt,

Viktringer Ring Nr. 28. Auflage: 33.790 Stück. Anzeigen: Werbeagentur

TopTeam, Henriette Güldner, Ottilie Langer, 9500 Villach, Trattengasse 1,

Telefon 0 42 42 / 244 54, E-Mail villach@topteam.at.

:sonderausgabe 09

Mandatarinnen und Mandatare –

sie wurden 2003 gewählt:

Stadtsenat und Gemeinderat

Bürgermeister Helmut Manzenreiter (SPÖ)

1. Vizebürgermeister Richard Pfeiler (SPÖ)

2. Vizebürgermeisterin Mag.a Gerda Sandriesser (SPÖ)

Stadträtin Susanne Palermo (SPÖ)

Stadtrat Walter Lang (FPÖ)

Stadtrat Harald Sobe (SPÖ)

Stadtrat LAbg. KR Helmut Hinterleitner (ÖVP)

GRin Mag.a Corinna Kofler (SPÖ)

GR Gerhard Kofler (SPÖ)

GR Ing. Karl Woschitz (SPÖ)

GRin Ecatarina Esterl (SPÖ)

GR Mag. Ingo Mittersteiner (SPÖ)

GR Herbert Hartlieb (SPÖ)

GRin Irene Lackner (SPÖ)

GR Isidor Scheriau (SPÖ)

GR Klaus Dolleschal (SPÖ)

GRin Elfriede Zitta (SPÖ)

GR Karl Eder (SPÖ)

GR Ewald Koren (SPÖ)

GR Hans Leeb (SPÖ)

GR Helmut Treiber (SPÖ)

GR Günther Krainer (SPÖ)

GR Günther Stastny (SPÖ)

GR Gerald Aichernig (SPÖ)

GR Ing. Andreas Wascher (SPÖ)

GR Klaus Frei (SPÖ)

GR Ewald Michelitsch (SPÖ)

GR Harald Geissler (SPÖ)

GR Karl Binder (SPÖ)

GR Günther Albel (SPÖ)

GRin Wally Rettl (FPÖ)

GR Dr. Wolfgang Lausegger (FPÖ)

GRin Eveline Tilly (FPÖ)

GR Ing. Siegfried Andronik (FPÖ)

GR Hartwig Warmuth (FPÖ)

GR Erwin Baumann (FPÖ)

GR Wilhelm Fritz (FPÖ)

GRin Mag.a Tanja Karl (ÖVP)

GR DI Josef Brunner (ÖVP)

GR Susanne Astner (ÖVP)

GR Dr. Josef Löberbauer (ÖVP)

GR Johann Arnold Innerhofer (ÖVP)

GRin Susanne Zimmermann (VIG)

GRin Sabina Schautzer (VIG)

GR Ing. Ferdinand Truppe (BFT)


03 :editorial

In den vergangenen sechs Jahren gemeinsam viel für unsere Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürgern erreicht. Unsere Stadt steht heute nicht nur schuldenfrei da, sondern

nimmt als „Modell Villach“ in vielen Bereichen absolute Führungspositionen ein. Größtes Augenmerk wird auch in Zukunft darauf gelegt, das die Jugend in unserer

Stadt gute Bildungs-, Ausbildungs- und Jobchancen vorfindet.

Liebe Villacherinnen,

liebe Villacher!

Eine Funktionsperiode des Bürgermeisters und Gemeinderates unserer

Stadt geht zu Ende. Nach den Neuwahlen am kommenden Wochenende

– in Verbindung mit der gleichzeitigen Landtagswahl sozusagen

ein Superwahlsonntag – wird ein von Ihnen neu bestelltes

Stadtparlament mit einer Reihe neuer Mandatarinnen und Mandatare

bis 2015 die Verantwortung übernehmen.

An dieser Stelle möchte ich unterstreichen, dass die letzten sechs

Jahre zweifellos sehr gute Jahre für unsere Stadt waren. Gemeinsam

mit Ihnen ist sehr viel gelungen. Es konnten tolle Projekte umgesetzt

werden. Herausragend steht neben vielen Infrastrukturmaßnahmen

vor allem die Altstadtoffensive – der größte Erneuerungsschub in

unserer Stadtgeschichte. Auch hier gibt es keinen Stillstand. Mit der

Erneuerung des Bahnhofsviertels wird bereits heuer der nächste

große Zukunftsschritt gesetzt.

Was für unsere Stadt und für mich in meiner Funktion als Bürgermeister

jedoch besonders zählt, ist die Tatsache, dass die Beratungen

und Diskussionen durchwegs in sehr entspannter Atmosphäre stattfanden

sowie die Beschlüsse in unserer Gemeindestube ebenso in

hohem Maße in einem Klima des Vertrauens, der Gemeinsamkeit

und konstruktiven Zusammenarbeit gefasst wurden. Die Beschlüsse

– auch in heikelsten Fragen wie Wohnungen, Personal oder Budget –

in den vorberatenden Gremien und im Gemeinderat wurden fast zu

100 Prozent einstimmig getroffen!

Auf diese Weise wurde gemeinsam viel für unsere Stadt und ihre

Bürgerinnen und Bürgern erreicht. Unsere Stadt steht heute nicht

nur gut aufgestellt und schuldenfrei da, sondern nimmt als „Modell

Villach“ in vielen Bereichen absolute Führungspositionen ein.

Und gemeinsam wird auch noch viel gelingen – davon bin ich überzeugt!

Auch wenn die Zeiten wirtschaftlich schwieriger werden,

sollte sich der Villacher Weg auch in den nächsten Jahren gut bewähren:

Wir gehen offensiv und stark an die Zukunft heran, wir erleiden

sie nicht, sondern halten – wie schon bisher – ihre Gestaltung

mit großer Tatkraft selber in der Hand!

Auf den folgenden Seiten finden Sie eine kurze Übersicht über vieles,

was uns in den vergangenen sechs Jahren bewegt, was unsere Stadt

stärker, schöner und lebenswerter gemacht hat.

Ihr Bürgermeister

Helmut Manzenreiter

Bürgermeister-Sprechtage nach vorheriger

Terminvereinbarung unter Telefon 0 42 42 / 205-1000

:sonderausgabe 09


04 :thema

:sonderausgabe 09

Erster Vizebürgermeister

Richard Pfeiler (SPÖ)

geschäfts :verteilung

Zweite Vizebürgermeisterin

Mag.a Gerda Sandriesser (SPÖ)

Stadträtin

Mag.a Hilde Schaumberger (SPÖ)

ERSTER VIZEBÜRGERMEISTER RIcHARD PFEILER (SPÖ)

Allgemeine Angelegenheiten des Bauwesens – regionale, überregionale

und strategische Fragen der Bauverwaltung – graphische

Informationssysteme – Stadtentwicklungskonzept – Querschnittsmaterien

in der GG 2 – Projektleitung für besondere Projekte und

Bauvorhaben – statische Betreuung städtischer Bauwerke – Sachverständigentätigkeit

für Bautechnik und Statik – Brückenkontrolle – Vergabewesen

der Stadt Villach – öffentliche Angebotsöffnung – Erwerb

und Veräußerung von Grundstücken der Stadt – Grundstückspreiskataster

– Abwicklung von städtebaulichen und baukünstlerischen

Wettbewerben – Handhabe des Bauarbeitenkoordinationsgesetzes

– fachspezifische Grundsatzstudien – Stellungnahmen zu überregionalen

Projekten aus dem Bereich der Geschäftsgruppenleitung der

Geschäftsgruppe 2 - Bau (GG 2) – Straßenrechtsbehörde – Energiekoordination

– Bau- und Feuerpolizei (1/BF) – Hochbau (2/H) – Liegenschaften

und Wohnungen (2/LW) – Stadt- und Verkehrsplanung

(2/SV) – Tiefbau (2/T) – Vermessung und Geoinformation (2/VG)

– Kultur (4/K) – Museum und Archiv (4/MA)

ZWEITE VIZEBÜRGERMEISTERIN

MAG.A GERDA SANDRIESSER (SPÖ)

Jugendamt (4/J) – Schulen (4/S) – Soziales und Kindergärten (4/SK)

STADTRäTIN MAG.A HILDE ScHAUMBERGER (SPÖ)

Finanzbedarf (Darlehen, Rücklagen, Beiträge Land und Bund, Kreditinstitute)

– Durchführung von Veranlagungen – Abschluss von

Leasingfinanzierungen – Budget- und Finanzgebarung – mittelfristiger

Finanz- und Investitionsplan – Richtlinien zum Haushaltswesen

– Finanzausgleich (Ertragsanteile, Finanzzuweisungen) – Haftungen

und Bürgschaften – Beteiligungen der Stadt insbesondere

an Kapitalgesellschaften und wirtschaftlichen Unternehmungen

– gerichtliche Einbringung von Zahlungsrückständen (Exekutionen,

Mahnklagen, Konkurs- und Ausgleichsanträge) – Berufungsverfahren

in Abgabensachen – steuerliche Vertretung gegenüber Abgabenbehörden

des Bundes – Fördermaßnahmen im Bereich öffentlicher

Verkehr – Versicherungsangelegenheiten – Wirtschaftsförderung

– Betriebsansiedlungen – Standortentwicklung – touristische Großinfrastrukturprojekte

– Technologie- und Forschungsinitiativen, Fachhochschulen

– Kooperation mit Universitäten, Wirtschaftspartnern

und Studieneinrichtungen – Kooperationsprojekte im Wirtschaftsbereich

auf europäischer Ebene aus der Geschäftsgruppenleitung

der Geschäftsgruppe 3 - Finanzen und Wirtschaft (GG 3) – seit 22.

Mai 2008: Stadtmarketing aus der Geschäftsgruppenleitung der Geschäftsgruppe

3; Finanzen und Wirtschaft (GG 3) – Frauenreferat

und frauenbezogene Projekte aus dem Bereich der Geschäftsgruppenleitung

der Geschäftsgruppe 4 - Soziales, Bildung, Kultur (GG

4) – Abgaben (3/A) – Bezugsverrechnung (3/B) – Buchhaltung und

Einhebung (3/BE) – Congress Center Villach (4/CCV)


Foto: Heinz Hufnagel geschäfts

:verteilung

Stadtrat

Helmut Hinterleitner (ÖVP)

Stadtrat Walter Lang

(Die Freiheitlichen in Kärnten – BZÖ)

Stadtrat Harald Sobe (SPÖ)

Stadtrat

Mag. Peter Weidinger (ÖVP)

05 :thema

STADTRAT WALTER LANG

(DIE FREIHEITLIcHEN IN KäRNTEN – BZÖ)

Umweltverträglichkeitsprüfungs-Verfahren – Schifffahrtsbehörde

– Landwirtschaftsförderung und Tierzuchtförderung – Zivilschutz

– Kraftfahrgesetz – Luftfahrtgesetz – Eisenbahngesetz – Containersicherheitsgesetz

– Verwaltungsvollstreckung aus dem Bereich der

Geschäftsgruppenleitung der Geschäftsgruppe 1 – Behördenverwaltung

(GG 1) – Sachverständigentätigkeit für Nachbarschaftsschutz,

Bauakustik, Brand- und Strahlenschutz, Umwelt- und Sicherheitstechnik

– Aufbau der Messtechnik, der Durchführung von Messungen,

Lärmkataster und Luftmessungen – Förderung von Lärmschutzmaßnahmen

an Gemeindestraßen – Warn- und Alarmdienst im Krisen-

und Katastrophenfall – Einsatzplanung nach dem Krisenmanagement

und dem Katastrophenplan – Organisation des Zivilschutzes Stellung

des Flüchtlingsbeauftragten nach dem Flüchtlingsplan und der Strahlenfachbeamten

nach dem Strahlenalarmplan aus der Geschäftsgruppenleitung

der Geschäftsgruppe 2 – Bau (GG 2) – Gesundheit

(1/G) – Natur- und Umweltschutz (1/NU) – Strafamt (1/S)

STADTRAT HARALD SoBE (SPÖ)

Geschäftsgruppenleitung der Geschäftsgruppe 6 – Betriebe und Unternehmen

(GG 6) – Feuerwehr (2/BFK) – Sport und Freizeitanlagen

(4/SF) – Bestattung und Friedhöfe (6/BF) – Entsorgung (6/E) –

Stadtgarten (6/S) – Wirtschaftshof (6/W) – Wasserwerk (6/WW)

STADTRAT HELMUT HINTERLEITNER (ÖVP)

Seit 7. Dezember 2007 Stadtrat Mag. Peter Weidinger: bis 22. Mai

2008 Stadtmarketing aus der Geschäftsgruppenleitung der Geschäftsgruppe

3 – Finanzen und Wirtschaft (GG 3) – Gewerbe und

Veranstaltungen (1/GV) – Lebensmittel- und Veterinärpolizei (1/LV)

– Tourismus (3/T)

:sonderausgabe 09


06 :thema

:sonderausgabe 09

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altstadt :offensive

2005 wurde durch die Initialzündung von Bürgermeister Helmut

Manzenreiter unsere Altstadtoffensive gestartet und damit

der größte Erneuerungsschub in der Geschichte Villachs

eingeleitet. Öffentliche Hand und Private investieren rund

200 Millionen Euro.

Altstadtoffensive – der größte Erneuerungsschub

in unserer Stadtgeschichte

1) CityBonus, einzigartiges Kundenbindungsprogramm: Beim Einkaufen Punkte sammeln, gratis parken und vieles mehr. 2) Die neuen Sonnesegel auf den Drauterrassen

und über dem Rathausplatz vermitteln Urlaubsstimmung und bringen südliches Flair in die Stadt. 3) Neu gestalteter 8.-Mai-Platz: Das bronzene Trachtenpärchen, ein

Geschenk unserer Stadt zum 100. Geburtstag der Bauergman, erregt großes Aufsehen. Am Bild Bürgermeister Helmut Manzenreiter, Gman-Chef Hans Löscher und Bronzekünstler

Egon Gruber sowie vorne Bianca Ettinger und Sabrina Thomasser.

2 3

Die Stadt Villach des Jahres 2005 ist nur vier Jahre später in vielen

Bereichen kaum noch wiederzuerkennen. Wir haben mit einer Fülle

umgesetzter Projekte einen Qualitätssprung gemacht, der vor allem

jene Stadtbesucher, die nicht so oft zu uns kommen, in Staunen

versetzt. Die Offensive geht jetzt mit der völligen Erneuerung des

Bahnhofsviertels weiter.

GRÖSSTER ERNEUERUNGSScHUB DER STADTGEScHIcHTE. In

unserer Stadt, die sich überaus dynamisch entwickelt, wird Stadtentwicklung

bekanntlich nicht „erlitten“, sondern energisch in die

Hand genommen, und wir steigen im immer schärfer werdenden

Wettbewerb der Städte mächtig aufs Gas! Treibende und durchsetzungsstarke

Kraft der Positiventwicklung ist Bürgermeister Helmut

Manzenreiter. Mit dem gigantischen, in der Stadtgeschichte einmalig

dastehenden Erneuerungsschub wurden und werden über Sonderinvestitionen

ganz neue Einkaufs- und Erlebniskulissen geschaffen,

der Marketing-Bereich wesentlich verstärkt, vor allem der Handel und

die Gastronomie mit vielen Maßnahmen massiv unterstützt. Unsere

Altstadt bleibt jung und lebendig.

Fotos: Gerhard Maurer, Adrian Hipp, Willi Zore, Oskar Höher, Klaus Santner (2)


altstadt :offensive

:neue Substanz – erfolgreich umgesetzt:

• Mit „Holiday Inn“ und CCV ein neues Kongresszentrum

• Neue Tiefgarage „Nikolai“

• Drauterrassen neue Veranstaltungsbühne

• Neu gestalteter Europaplatz beim CCV und Hotel

• Neue Tiefgarage „Bahnhof-Draupassagen“

• Oberer und Unterer Kirchenplatz erneuert

• 8.-Mai-Platz und Moritschstraße attraktiv gestaltet

• Gerbergasse zu Einkaufs- und Flaniermeile erneuert

• Neues AK-Alpen-Adria-Medienzentrum am Kaiser-Josef-Platz

• Musikschule neu

• Neugestaltung Bahnhof-Vorplätze

07 :thema

• Neubau Gebietskrankenkasse beim Hauptbahnhof

• Fördermaßnahmen für die Altstadtwirtschaft

• Erfolgreiche Imagewerbung mit Heidelinde Weis und

Bischof Dr. Alois Schwarz

• Neues Stadtlicht mit künstlerischer Erlebnis-Lichtinszenierung

• CityBonus – neues Gratisparksystem

• Elektronisches Parkleitsystem

• Altstadt neue Skulpturengalerie: Adler, Trachtenpärchen, Narr

• Am Hans-Gasser-Platz das „Brugger-Platzl“ erneuert

• Widmanngasse: Neugestaltung GKK-Platz

4) Der Untere Kirchenplatz präsentiert sich als attraktiver Flanier- und Einkaufsraum. 5) Mit der neuen Weihnachtsbeleuchtung unterstreicht unsere Stadt ihren Ruf als

Weihnachtshauptstadt Kärntens. 6) Lichtkunst zum Wohlfühlen: Einzigartige Lichtstrukturen tauchen markante Baulichkeiten unserer Stadt in eine attraktive Optik (zum

Beispiel Stadtbrücke und 8.-Mai-Platz).

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Fotos: Willi Zore (2), Ferdinand Neumüller, Adrian Hipp

08 :thema

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altstadt :offensive

1) Neue Schauseite auf der nördlichen Drauseite: Mit dem neuen Hotel „Holiday

Inn“ in Marketing-Kombination mit dem Congress Center holt sich Villach als Kongressstadt

entscheidende Wettbewerbvorteile und internationale Profilierung.

2) Die Drauterrassen sind eine neue Veranstaltungsbühne direkt am Fluss.

3) Der Europaplatz vor Congress Center und Hotel wurde städtebaulich attraktiv

gestaltet.

EMoTIoNALES ERLEBEN. Im Match der Städte überlässt das

Manzenreiter-Team in der Stadtentwicklung nichts dem Zufall, sondern

ergreift die Initiative, wobei unsere Stadt aus einer Position

der Stärke heraus agieren kann. Zielpunkt: Neue Kunden, Gäste,

Stadtbesucher. „Investiert wird somit nicht nur in die Hardware, also

in Schlüsselprojekte wie das neue ‚Holiday Inn‘, zwei neue Innenstadt-Tiefgaragen,

die größte Alpen-Adria-Mediathek, Musikschule,

Drauterrassen oder in neue Einkaufs- und Flaniermeilen, sondern vor

allem in emotionales Erleben. Das Herz unserer Stadt wird stärker, ist

jetzt ein überaus spannender, Lebens-, Kultur- und Wirtschaftsplatz,

ein unverwechselbarer Handelsstandort, der an Bedeutung enorm

gewinnt und die Menschen anzieht.“

INTERNATIoNALISIERUNG UND WETTBEWERBSVoRTEILE.

Mit dem „Holiday Inn“, nunmehr mit unserem Congress Center zu

einem exzellenten Kongresszentrum vereinigt, erfährt jetzt unsere

Stadt nicht nur eine weitere Internationalisierung, sondern holt sich

auch entscheidende Wettbewerbsvorteile. Mit dem Hotel wurde der

Stadtteil im Bereich Nikolaigasse enorm aufgewertet und mit neuen

Einbindungen zu den Bermen und zur Stadtbrücke wesentlich attraktiver.

Mit dem Hotel hat sich in Villach ein Mitspieler etabliert, der

neue Gästeschichten im Koffer hat und unserer Stadt am internationalen

Markt Profil bringt.

KoMMUNALER AKTIoNISMUS. Der kommunale, in Villach gepflegte

Aktionismus legt die Latte den anderen ziemlich hoch. Zum

1


altstadt :offensive

4) Im Rahmen einer erfolgreichen Imagekampagne schwärmt die Schauspielerin

Heidelinde Weis von den Einkaufsmöglichkeiten in unserer Altstadt. 5) Bürgermeister

Helmut Manzenreiter, EKZ-Draupassagen-Investor Mag. Christian Rosenthal

und Vizebürgermeister Richard Pfeiler eröffnen die neue Tiefgarage „Bahnhof-

Draupassagen“. 6) Mit der erneuerten und fußgängerfreundlich erweiterten Gerbergasse

ist Villach wieder ein Stück schöner geworden.

Beispiel auch mit dem Projekt „StadtLichtVillach“, das fasziniert und

mit künstlerisch gestalteten nächtlichen Lichtstrukturen und -inszenierungen

eine einzigartige Atmosphäre schafft. Mit den Effektbeleuchtungen

– in Kärnten erstmals eingesetzt – werden nicht nur die

Zugangsbereiche zur Altstadt betont, sondern im Besonderen auch

der Drau-Flussraum miteinbezogen.

VILLAcH PARKPLATZ-KAISER. „Parken“ ist fast in jeder Stadt ein

Thema. Meist ein negativ besetztes. Villach ist anders, ist ein Parkplatzkaiser.

Die Altstadt ist mit großem Parkraum „umzingelt“. Nicht

nur der ausgezeichnete Branchenmix – im Bereich Villach kommt

kein Einkaufszentrum mit der Altstadt mit –, sondern auch die Tatsache,

dass es in der Draustadt kaum eine Parkplatzsuche gibt, sorgt

schon für ein gutes Einkaufserlebnis.

GRATISPARKEN IN DER cITY. Nicht genug: Mit einem ausgeklügelten

System, dem neuen CityBonus, wurde ein Kundenbindungsprogramm

mit Gratisparken realisiert, das österreichweit einmalig

dasteht. Jedem, der in einem CityBonus-Geschäft einkauft, werden

auf einen Chip-Schlüsselanhänger je nach Einkaufshöhe Bonuspunkte

aufgebucht (50 Euro ergibt eine halbe Stunde Gratisparken),

die dann beim jeweiligen Parkautomaten oder in den beiden neuen

Tiefgaragen bequem abgebucht werden können. Bereits rund 10.000

Kundinnen und Kunden nützen diesen direkten Einkaufsvorteil.

09 :thema

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10 :thema

Villach ist eine Stadt mit Atmosphäre und Lebensqualität!“ Das sagen

nicht nur die Besucher, sondern ist einfach zu spüren. Vor allem unser

Stadtkern mit seinem runden Branchenmix ist heute eine Symbiose

zwischen großer Historie, Kultur und modernem Geschäftsleben. Wer

in die gute Stube der Stadt, den Hauptplatz, eintaucht, atmet südliches

Flair, wer den Stadtausflug etwa durch die Widmanngasse zum Hans-

Gasser-Platz, Kaiser-Josef-Platz, die Lederergasse, eine der zahlreichen

Seitengässchen, den Stadtpark, in Richtung Nikolaiplatz oder weiter

ausdehnt, erlebt Lebensqualität.

VILLAcHER BEHAGLIcHKEIT. „Villach ist eine Stadt zum Wohlfühlen.

Es sind vielleicht nicht die vielen historischen Baulichkeiten, die unbedingt

beeindrucken, aber es ist unsere Mentalität, die Summe von

vielem, die Villacher Behaglichkeit verströmen – jene Behaglichkeit,

die Villach ausmacht, mit Drau, Schiff, Schanigärten sowie bunter geschäftiger

und geschäftlicher Vielfalt“, betont Bürgermeister Helmut

Manzenreiter.

:sonderausgabe 09

lebens :qualität

Stadt mit Atmosphäre und Lebensqualität:

Wir Villacher leben dort, wo andere urlauben!

In unserer Stadt lässt es sich ausgezeichnet leben: Naturparadiese, zahlreiche Freizeit- und Sporteinrichtungen,

Erholungsoasen, viel Grün und eine traumhafte Altstadt mit südlichem Flair machen

aus unserer Stadt ein besonderes Juwel an Lebensqualität. Wir Villacher arbeiten und leben in einem

Ferienparadies!

Villach ist eine Stadt mit Atmosphäre und Lebensqualität! Links: Traumhafte Radwege im Ausmaß von mehr als 100 Kilometern Länge – am Bild Bürgermeister Helmut

Manzenreiter und Vizebürgermeister Richard Pfeiler mit zwei Radlerinnen– machen unsere Stadt zu einem besonderen Radlerparadies. Rechts: „Und a lustige Drauf!“ –

zur Kirchtagszeit präsentiert sich unsere Altstadt als atemberaubende Stadt der Fröhlichkeit und Lebensfreude. Tausende Besucher fasziniert der Charme und die Weltoffenheit

unserer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger.

BESoNDERE FREIZEITqUALITäT. Villach – da bieten sich in den

Sommer- wie Wintermonaten eine Vielzahl an genießerischen Möglichkeiten:

In wenigen Minuten auf der Schipiste oder im Sommer zum

Baden zum Nulltarif in einem unserer zahlreichen Freibäder oder ein

Natur-pur-Trip in Kärntens erstem Naturpark auf den Dobratsch. Was

unsere Stadt ihren Bewohnern an Lebens- und Freizeitqualität bietet,

suchen Tausende andere Menschen als Urlaubsdomizil aus, Sportanlagen,

Naturparadiese, Badeseen mit Trinkwasserqualität, Erholungsflächen,

Radwege oder unsere traumhafte Altstadt: Wir Villacher haben

eine Lebensqualität, um die uns ganz Österreich beneidet!

FESTE FEIERN. Villach steht mit einer Vielzahl an Veranstaltungen

und Festivitäten wie dem Fasching oder dem größten Brauchtumsfest

im Süden Österreichs, dem Kirchtag, auch als atemberaubende

Stadt der Fröhlichkeit und Lebenslust! Die Villacherinnen und Villacher

verstehen es wie kaum anderswo ausgelassen und friedlich zu feiern.

Ganz besonders in diesen Tagen, zur närrischen Zeit, präsentiert sich

unsere Stadt wieder von ihrer lustigsten Seite und zeigt ihr besonderes


11 :thema

lebens :qualität

:lebensqualität

• Zauberhafte Altstadt

• Naturpark Dobratsch

• Vassacher See, Silbersee – Baden zum Nulltarif

• Gleichgewicht Naturraum-Lebensraum erhalten

• Zahlreiche Freizeit-, Natur und Sporteinrichtungen

• Dorfplätze erneuert

• Lärmschutzmaßnahmen an Bahn und Straße

• Stadtpark Landskron

• VAXi – Villacher Anruf-Sammeltaxi

• Mehr als 100 Kilometer Radwegenetz

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1 und 2) Sommer und Winter: Lebensqualität pur auf unserem Hausberg, dem

Dobratsch. Abtauchen in unsere traumhaften Seen. 3) Wer in unsere Altstadt eintaucht,

atmet südliches, mediterranes Flair und erlebt einzigartige Lebensqualität:

Gemütliche Schanigärten sowie Plätze und Gassen laden zum Verweilen ein.

Flair, verbunden mit einer Weltoffenheit, die anderswo kaum in dieser

kontaktfreudigen Atmosphäre erlebbar ist.

NATURPARK DoBRATScH. Der Villacher Mut zum Risiko wurde

ausgezeichnet: Die Lifte am Dobratsch gegen enormen Widerstand

abmontiert – den Naturpark Dobratsch aufgezogen. Unser Hausberg

wird jetzt nur noch sanft genützt und erlebt durch Tausende Erholungsuchende

und Freizeitsportler sowie Bergfreunde einen noch nie da

gewesenen Boom. Der Lohn für die Initiative: Der Dobratsch wurde

heuer zu „Österreichs Naturpark des Jahres“ erhoben!

STADTPARK LANDSKRoN. Villach ist Stadt und Land zugleich, das

bedeutet, das neben unserer sehenswerten Altstadt auch in den Stadtteilen

und Dörfern mit Nachdruck darauf geachtet wird, die Lebensqualität

weiter zu optimieren und den Menschen neue Erholungs- und

Grünoasen zur Verfügung zu stellen. Eine dieser grünen Juwele ist der

neue Stadtpark Landskron. Rund um das Volkshaus, am Fuße der

Burgruine Landskron, wurde von unserer Stadt eine einladende Grün-

Fotos: Monika Zore, Leischner, Vi-Fa-Os (2), Ferdinand Neumüller KK, Willi Zore

4) Anrufsammeltaxi – Superangebot für Nachtschwärmer: Mit dem VAXi in den

Nachtstunden sicher und kostengünstig nach Hause. 5) Grünes Juwel für Alt und

Jung in Landskorn: Der neue, großzügig gestaltete Stadtpark ist Erholungs-, Spiel-

und Kommunikationszentrum in einem.

und Naturoase, ein Stadtzentrum und Kommunikationstreffpunkt für

die Landskronerinnen und Landskroner geschaffen.

LEISE GLEISE. Lärmschutz ist gleich Anrainerschutz. Nachdem in den

letzten Jahren der erste Bauabschnitt des ÖBB-Lärmschutzes entlang

der Eisenbahntrasse von Wollanig bis nach St. Ulrich errichtet wurde,

folgt im kommenden Jahr der zweite Abschnitt, zwischen dem Hauptbahnhof

und Warmbad. Bau- und Planungsreferent Vizebürgermeister

Richard Pfeiler: „Für diese enorm wichtige Investition in den Lärmschutz

und damit in die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger

wendet unsere Stadt gemeinsam mit den ÖBB rund 2,4 Millionen Euro

auf.“ Insgesamt wird es dann auf einer Länge von über 13 Kilometern

im Nahbereich der Eisenbahn im wahrsten Sinne des Wortes Zug um

Zug leiser. Das heißt, für Tausende Villacherinnen und Villacher, die

entlang der Bahntrassen wohnen, wird die Lebensqualität weiter massiv

angehoben.

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:sonderausgabe 09

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12 :thema

Jede Menge Lebensqualität

und viel Freizeitspaß zum Nulltarif

Die Villacherinnen und Villacher sind zu Recht

stolz auf ihre schöne Stadt, denn hier wird

Lebens qualität zur Selbstverständlichkeit. Und

unzählige Gratisangebote sorgen für jede Menge

Unterhaltung und Freizeitspaß.

:sonderausgabe 09

gratis :angebote

1) Der nächste Sommer kommt bestimmt, und dann steht dem kostenlosen Badevergnügen in unseren Freibädern nichts mehr im Wege. 2) Das Straßenkunst festival ist

ein Highlight unseres Sommerkulturprogrammes. 3) Das macht Spaß: Auf den Spielplätzen unserer Stadt darf nach Herzenslust getobt werden. 4 und 5) Radelspaß auf

unseren gepflegten Radwegen, Wandern im Naturpark – alles ist möglich.

„Eine Stadt wie Villach muss ihren Bürgerinnen und Bürgern nicht nur

Wohnraum, Schulen und Arbeitsplätze anbieten, sondern vor Ort auch

attraktive Angebote für die Freizeitgestaltung ermöglichen“, sagt Bürgermeister

Helmut Manzenreiter. Unsere Stadt bietet dieses vielfältige

Angebot, um freie Stunden ganz nach eigenen Vorlieben gestalten zu

können – unsere Stadt „macht uns Spaß“.

ERLEBEN. Der Angebotsbogen spannt sich von Kultur bis Sport. Egal,

welches Alter, jeder kommt in Villach auf seine Kosten, wenn es darum

geht zu erleben und zu genießen. Und die Angebote sind kostenlos.

Bürgermeister Manzenreiter: „Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlichst

eingeladen, ihre Stadt in aller Vielfalt zu erleben! Unsere Stadt

hat das Freizeit- und Kulturangebot einer Großstadt!“

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SPoRTLIcH. Allein 180 Villacher Sportvereine mit mehr als 21.000

Sportlerinnen und Sportlern sind in 50 Sportarten aktiv. Es werden

über 500 kostenlose Kulturveranstaltungen angeboten. Apropos Sport:

So viel Schnee wie diesen Winter hat es schon lange nicht mehr im Tal

gegeben. Langlaufen, Rodeln, Eislaufen – bestens präparierte Gratisloipen

stehen zur Verfügung. Unser Naturpark ist besonders in den

Wintermonaten bei den Sportfans beliebt. Die Auffahrt auf der von

unserer Stadt geräumten Alpenstraße ist kostenlos. Auch im Sommer

ist das Angebot auf dem Dobratsch sehr vielfältig.

BADEFREUDEN. Überhaupt ist Freizeitspaß zum Nulltarif in unserer

Stadt das ganze Jahr über möglich. Im Frühjahr und im Herbst laden

bestens gewartete Rad- und Wanderwege ein. Im Sommer steht dem

Badespaß in unseren Freibädern – alle haben Trinkwasserqualität – am

Ossiacher, Vassacher, Magdalenen- und Silbersee nichts im Weg.

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gratis :angebote

365 TAGE KULTUR. Auch kulturell ist 365 Tage im Jahr in Villach

etwas los. Unsere Galerie Freihausgasse, in der laufend einheimische

und internationale Künstlerinnen und Künstler präsentiert werden,

die Veranstaltungsreihen „Villacher Dialoge“ und Kulturlabor“, die

Einführungen zu Abo-Veranstaltungen, historische Stadtführungen,

das Konzert auf der Drau, Straßenkunstfestival, Keramikmarkt und

vieles sind Gratis-Hits.

JUGEND. Auch der Jugend eröffnen sich in unserer Stadt viele Tore.

Die Kleinsten haben in allen Stadtteilen tolle Spielplätze zum Austoben

und die Größeren kommen einerseits in den Genuss der Villacher Jugendcard,

die zahlreiche Vorteile bringt, und andererseits stehen ihnen

Trendsportanlagen, Sportplätze und nicht zuletzt unser Jugendzentrum

in der Gerbergasse zur kostenlosen Benutzung zur Verfügung. Veran-

:gratis

• Freibäder

• Eislaufplätze

• Rodel- und Langlaufen

• Rad- und Wanderwege

• Naturpark Dobratsch

• Fitness-Parcours

• Galerie Freihausgasse

• „Villacher Dialoge“

• „Kulturlabor“

• Einführungsgespräche vor den

Abo-Veranstaltungen

• (Musiktheater, Schauspiel,

Großes und Kleines Orchester)

13 :thema

6) Für unsere Jugend stehen das ganze Jahr über tolle Konzerte und Veranstaltungen auf dem Programm. 7) Ein Highlight unseres kulturellen Sommers: das Konzert auf

der Drau. 8) Winterspaß im Naturpark Dobratsch – das bedeutet Rodel- und Langlaufvergnügen zum Nulltarif. Tourengeher finden herrliche Wandermöglichkeiten vor.

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• Stadtführungen

• Straßenkunstfestival

• Konzert auf der Draubühne

• Keramikmarkt

• Seniorennachmittage

• Seniorenclubs

• Diverse Jugendworkshops

• Jugendkonzerte

• Interkulturelles Straßenfest

• Trendsportanlagen

• Kinderspielplätze in allen

Stadtteilen

• Altstoffsammelzentrum

staltungen speziell auf Jugendliche „zugeschnitten“ werden ebenso

kostenlos angeboten wie Konzerte.

SENIoRENcLUBS. Was den Jungen das Jugendzentrum ist, das sind

für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger die Zusammenkünfte in

den Seniorenclubs. Jedes Jahr werden auch gemütliche Seniorennachmittage

mit Programm veranstaltet. Eintritt, Busfahrt und Bewirtung

sind gratis.

UMWELTANGEBoT. Nicht zuletzt soll auch noch ein Gratis-Umweltangebot

angesprochen werden: Im neuen Altstoffsammelzentrum

können Haushaltsmengen von Altstoffen kostenlos und völlig unbürokratisch

abgegeben werden.

:sonderausgabe 09

Fotos: Vi-Fa-Os, Monika Zore, Gerhard Maurer (3), Adrian Hipp, Heuberger –Naturpark (2)


14 :thema

:sonderausgabe 09

erlebnis :tourismus

Nach neuem Golfplatz in Finkenstein, neuer Adlerarena auf der Burg Landskron wird jetzt in Warmbad

alles neu: In unserer Therme entsteht Österreichs modernster Erlebnis- und Wellness-Tempel! Parallel

dazu wird auch der „Karawankenhof“ und „Josefinenhof“ erneuert.

Erlebnistherme neu, Golfplatz, Adlerarena:

Enorme Aufwertung unserer Tourismusregion!

Mit dem neuen „Alpe-Adria-Golfplatz Schloss Finkenstein“ vor den

Toren unserer Stadt ist für den Tourismus in der Region Villach ein „Hole

in One“ gelungen. „Der Top-18-Loch-Golfplatz war vor allem Antwort

auf aktuelle touristische Erfordernisse. Die Superanlage wird hervorragend

angenommen und ist aus dem regionalen Angebot nicht mehr

wegzudenken“, unterstreicht Kommerzialrat Helmut Hinterleitner, bis

Dezember 2007 Tourismusreferent unserer Stadt.

EINZIGARTIGE ADLERARENA. Einzigartig präsentiert sich jetzt auch

die Adlerarena auf Burg Landskron. Den Besuchern bietet sich auf dem

Burgplateau ein atemberaubendes Panoramabild. Die Greife faszinie-

1

2

1) Die neue Erlebnistherme wird eines der kompliziertesten Baulichkeiten, die je in Villach errichtet wurden. 2) Das Sportbecken ist nicht nur für den Badespaß da,

sondern wird auch wettkampftauglich sein, mit fixen Zeiten für den Schul- und Schwimmsport. 3) Nach der Hightech- und nunmehr in die Zielgerade einbiegenden Altstadtoffensive

folgt jetzt die Thermenoffensive: Am Bild Bürgermeister Helmut Manzenreiter und Dr. Alfred Winkler, Geschäftsführer der Villacher Freibad AG, während

der Vorstellung des Projekts und Modells.

ren einerseits nicht nur Interessierte aus der ganzen Welt, sondern es

werden im Zuge der Präsentation spannende, auch pädagogisch beachtliche

Einblicke über die Zusammenhänge in der Natur gegeben.

THERMENoFFENSIVE. Nach der Hightech- und nunmehr in die Zielgerade

einbiegenden Altstadtoffensive konzentriert sich jetzt unsere

Stadt auf die grundlegende Erneuerung der Thermenlandschaft, einem

der wichtigsten touristischen Ganzjahresstandbeine: In Warmbad entsteht

jetzt Österreichs modernster Erlebnis- und Wellness-Tempel! Der

Baustart erfolgt noch heuer im Oktober.

3


15 :thema

erlebnis :tourismus

MEISTERWERK. „Die gesamte Tourismusregion Villach, speziell der

Standort Warmbad, wird jetzt durch die neue Thermen- und Wellness-

Landschaft mit neuen Wertschöpfungspotenzialen enorm aufgewertet!

Die Angebotspalette setzt ganz neue Akzente, und ein völlig neues

Thermendesign mit großer Strahlkraft wird die Thermenbesucher in

ein Meisterwerk aus Licht, Wasser und Wärme eintauchen lassen“,

freut sich Bürgermeister Helmut Manzenreiter, Motor des Projekts.

Nach Fertigstellung der neuen Thermen- und Wellness-Landschaft

rechnet die heimische Tourismuswirtschaft mit einem bis zu 50-prozentigen

Gästezuwachs, wobei das einzigartige Erlebnisangebot auch

völlig neue Gästeschichten ansprechen werde.

NEUE ARBEITSPLäTZE, WIRTScHAFTSIMPULSE. Unser Bürgermeister

unterstrich darüber hinaus die Bedeutung des Thermenprojektes

insbesondere auch für die Bau- und Tourismuswirtschaft sowie für

neue Arbeitsplätze. Schon jetzt sei der Standort Warmbad mit 2000

Betten und 1000 Jobs ein enorm wichtiger Wirtschaftsfaktor. Das neue

Badeparadies werde deutlich mehr Besucher nach Villach bringen und

damit auch dauerhaft neue Arbeitsplätze entstehen lassen.

ENoRMER qUALITäTS- UND ZUKUNFTSScHRITT. Manzenreiter:

„Das ist jetzt ein weiterer enormer Qualitäts- und Zukunftsschritt

sowie ein gewaltiger Wertschöpfungsimpuls.“ Die Tourismusregion

Villach ist mit rund 2,5 Millionen Nächtigungen (in Warmbad rund

250.000 Nächtigungen) die größte in Kärnten und die viertgrößte in

Österreich. Wettkampftaugliche Schwimmbahnen werden ebenso zur

Verfügung stehen.

4

Fotos: Willi Zore (2), Oskar Höher

4) Mit dem neuen „Alpe-Adria-Golfplatz Schloss Finkenstein“

vor den Toren unserer Stadt ist 2005 für den

Tourismus in der Region Villach ein „Hole in One“ gelungen.

5) Einzigartige Adlerarena auf Burg Landskron: Vom

Burgplateau bietet sich den Besuchern ein atemberaubendes

Panoramabild.

„WELLNESS“ UND „FAMILIE“. Im Neubau, der wesentlich größer wird

als das alte Bad, werden die Bereiche Spaß, Sport und Erlebnis realisiert.

„Der Schwerpunkt wird aber auf den Wellness-Bereich gelegt, wo

eine faszinierende, riesige und thematisierte Saunawelt mit Behandlungsräumen

und Ruhezonen entstehen wird“, betont Manzenreiter.

Der Wasserspaß-Bereich für Kinder und Familien werde deutlich attraktiver,

wobei großes Augenmerk auf Gesundheit und Fitness gelegt

werde. Experten prophezeien, dass die Bedeutung des Gesundheitstourismus

in den nächsten Jahren enorm zunehmen wird.

32,4 MILLIoNEN EURo. Investiert werden insgesamt 32,4 Millionen

Euro, wobei unsere Stadt als Mehrheitseigentümerin über die Villacher

Freibad GmbH mit 21 Millionen Euro den Großteil der Baukosten trägt,

das ThermenResort Warmbad 3,6 Millionen und die Kärntner Tourismusholding

7,5 Millionen. Baubeginn: Oktober 2009. Fertigstellung:

2011.

:enorme aufwertung

• Die neue Adlerarena auf Burg Landskron, einzigartig in Österreich,

wurde 2006 eröffnet

• Der Top-18-Loch-Golfplatz, gemeinsam mit der Marktgemeinde Finkenstein

2005 errichtet, war die rasche Antwort auf aktuelle touristische

Erfordernisse.

• Erlebnistherme neu – in Warmbad entsteht ab Oktober Österreichs

modernster Erlebnis- und Wellness-Tempel. Fertigstellung: 2011.

:sonderausgabe 09

5


16 :thema

Dynamisch, durchsetzungsstark, fair und meist

siegreich – alles Attribute, die nicht nur auf unser

sportliches Aushängeschild, dem EC VSV, voll

zutreffen, sondern auch auf die Sportstadt

Villach im Allgemeinen. In unserer Stadt hat

Sport höchs ten Freizeitwert!

Einfach Spitze! Beim Sport läuft

unsere Stadt zur Höchstform auf!

Natürlich sind der EC VSV sowie die „Kinder unserer Alpenarena“,

die Olympiasieger Martin Koch und Thomas Morgenstern, die bekanntesten

sportlichen Aushängeschilder unserer Stadt. Doch das

ist längst nicht alles, zahlreiche weitere österreichische wie internationale

Spitzensportler in verschiedensten Disziplinen kommen aus

Villacher Vereinen. Basis dafür sind einerseits beste Bedingungen

durch die ständige Modernisierung von Sportstätten und Direktunterstützungen

von Vereinen und Sportlern, beispielsweise durch

unser Jugendfördermodell, andererseits beste Bedingungen für den

Breitensport, also für jene bewegungsfreudigen Menschen, die sportliche

Betätigung als Freizeitspaß suchen.

REGELMäSSIGE WELTcUP-STATIoN. „In den kommenden Jahren

wird mit der Erweiterung der Stadthalle, dem Neubau der Sport-

Mehrzweckhalle in St. Martin, der hochmodernen Kletterwand im

neuen Altstadt-EKZ Draupassagen beim Bahnhof und mit der neuen

Schi-Rollerstrecke, die unserer Alpenarena für den Nordischen Schisport

eine neue Qualität bringen wird, eine ganze Reihe zukunftsweisender

Akzente gesetzt. Insbesondere die neue Schi-Rollerstrecke

im Bereich der Alpenarena ist Basis dafür, regelmäßig Weltcup-Ver-

:sonderausgabe 09

sport :stadt

1) Die Stadthalle, atemberaubender Eisrink unserer blau-weißen „Adler“: Ab 2012 wird die Halle erweitert, modernisiert und zu einem multifunktionalen Veranstaltungsort

für bis zu 6000 Besuchern adaptiert. 2) Die Alpenarena ist als europaweit führendes Ganzjahrestrainingszentrum „Adlerhorst“ von Martin Koch, Thomas Morgenstern

und Co. sowie Austragungsort von Weltcup-Veranstaltungen.

1

anstaltungen auch in der Nordischen Kombination in unserer Stadt

durchführen zu können“, betont Sportstadtrat Harald Sobe.

ARENA-ScHI-RoLLERSTREcKE. Die asphaltierte Mehrzweck-Rollerstrecke

bringt nicht nur optimale Bedingungen für den Speziallanglauf

sowie für die Nordischen Kombination in der Alpenarena,

sondern es können somit auch Trendsportarten wie Inline-Skating,

Skateboarding oder Mountainbiking durchgeführt werden. Dass den

FIS-Richtlinien entsprechende anspruchsvolle Streckenprofil eignet

sich sowohl für Training als auch hervorragend für internationale

Wettkämpfe.

2,5 KILoMETER. Die Streckenführung folgt bestehenden und noch

auszubauenden Wegen und liegt zum größten Teil im Wald. Da weder

Äcker noch Wiesen gequert werden, wird die landwirtschaftliche Nutzung

nicht beeinträchtigt. Die gesamte Länge der Strecke umfasst

2,5 Kilometer.

STADTHALLE NEU. Einen besonderen Schwerpunkt wird die Erweiterung

und Adaptierung der Stadthalle bilden. Das Innenleben der

2

Fotos: Willi Zore, Gerhard Maurer (2), Tiscover, Adrian Hipp, ©iStockphoto.com/Alysta_1


sport :stadt

Halle wurde bereits nach dem letzten Stand der Technik aufgerüstet.

„Was unsere Stadt konkret plant, sind einerseits wesentlich

verbesserte Bedingungen für die Sportler vor allem durch neue und

größere Kabinen und zum anderen auch eine erhebliche Serviceverbesserung

fürs Publikum etwa durch eine neue Gastronomie und

VIP-Räumlichkeiten“, so Sobe. Die Halle wird künftig natürlich nicht

allein dem Sport als atemberaubender Eisrink vorbehalten bleiben,

sondern multifunktionell als Veranstaltungsort für eine Kapazität von

bis zu 6000 Besuchern adaptiert und genützt werden.

SPoRT IM TREND. Unsere Stadt ist auch das Rad- und Rollerdorado

Kärntens: Das Radwegenetz in Villach hat längst die 100-Kilometer-

Marke überschritten und bildet als Knotenpunkt zahlreicher überregionaler

Radwege, die in der Draustadt zusammenlaufen, sozusagen

das „Radlerherz Kärntens“. Die Radstraßen Villachs werden darüber

hinaus in zunehmenden Maße auch von Trendsportlern mit Inline-

Skates oder Skateboards entdeckt. Sobe: „Insgesamt stehen den

begeisterten Trendsportlern – im Bereich der Draubermen zwischen

Eisenbahnbrücke und Draukraftwerk – Rollbahnen, ausgestattet mit

speziellem Asphaltfeinbelag, im Ausmaß von mehr als 20 Kilometern

3

4

17 :thema

zur Verfügung.“ Darüber hinaus bietet das Erholungsareal Napoleonwiese

in Warmbad oder die Draubermen traumhafte Lauf- und

Wanderrouten!

:moderne sportstätten

6 7

3) Neue Attraktion in unserer Altstadt: Im

neuen EKZ „Draupassagen“ beim Hauptbahnhof

wird ein von allen Seiten einsichtbares

Sportkletterzentrum entstehen.

4) Traumhafte Bedingungen für Hobby- und

Freizeitsportler im Naturpark Dobratsch.

5) Einzigartig: Unsere Stadt fördert den

sportlichen Nachwuchs mit dem Villacher

Jugendförderscheck! 6) Sport im Trend:

Coole Jumps auf unseren Trendsportanlagen.

7) Erlebnis und Erholung pur: Die

Radstraßen auf den Draubermen.

Neben Sportstätten mit Multifunktionscharakter, wie die Stadthalle

oder die Villacher Alpenarena, stehen den Sportbegeisterten sowie Hobbysportlern

in unserer Stadt eine ganze Reihe an bestens gepflegten

Freizeit- und Sportanlagen zur Verfügung: Die Ballspielhalle Lind, die

Mehrzweckhalle St. Martin, die neuen Trendsportanlagen auf dem

Wasenboden sowie in Völkendorf, der Sportplatz Auen, die Streetballanlagen

St. Ruprecht, Landskron, Lind und Siedlung Münzweg sowie für

Leichtathletik- und Fußballbegeisterte das Stadion Lind, die Sportanlagen

Fellach, Landskron, Magdalen, Maria Gail und Völkendorf. Geplant

ist in den kommenden Jahren die Neuerrichtung des Sportstadions

Landskron!

:sonderausgabe 09

5


1) Rudolf Buchbinder gastiert immer wieder zu Konzerten im CCV. 2) Die Kulturmeile

Altstadt pulsiert: Der renommierte Künstler Giselbert Hoke feierte seinen

80. Geburtstag in unserer Stadt. Bürgmeister Manzenreiter gratulierte.

Im Herzen der Draustadt finden sich nicht nur CCV, neuebuehne,

KunsthausSudhaus und zahlreiche Galerien, sondern auch Kärntens

größte und modernste Mediathek am Kaiser-Josef-Platz und unsere

neue Musikschule. Direkt am Drauufer beginnen die Vorbereitungen

für die Errichtung des Villacher Kunsthauses. Die Altstadt – das emotionale

Herz Villachs – präsentiert sich nicht nur als großes Einkaufszentrum,

sondern auch als pulsierende Kulturmeile.

STIMULIERENDES KLIMA. Unsere Stadt sorgt seit Jahren für ein

kulturelles Ambiente und ein geistiges Klima, in dem sich Künstler,

Kulturvereine, Einheimische und Gäste gleichermaßen wohlfühlen.

„Die Vitalität der zahlreichen kulturellen Gemeinschaften, die Vielzahl

hochkarätiger Künstler, die kulturelle Bildung der Menschen, das

Schaffen eines lebendigen Kulturmilieus, das stimulierende Klima für

die Ermöglichung von Kunst und nicht zuletzt das breit gefächerte

Angebot definieren unsere Stadt in ihrem kulturellen Verständnis“,

sagt Bürgermeister Helmut Manzenreiter. Und das Angebot kann sich

sehen lassen.

GALERIE FREIHAUSGASSE. Die Stadt Villach betreibt eine eigene

Galerie. Sie kauft Kunstwerke an, veranstaltet Kunstwerkstätten. 2008

:sonderausgabe 09

1

2

18 :thema

kultur :leben

Ein stimmulierendes

Klima zur Ermöglichung

von Kunst und Kultur

:kulturelle vielfalt

• Museum in der Widmanngasse

• Musikschule

• Medien- und Kulturzentrum

• Galeriemix

• KunshausSudhaus

KK

Neumüller Ferdinand

:gratis kultur

Hufnagel, Heinz

• „Villacher Dialoge“

• „Kulturlabor“

• Einführungsgespräche vor den Abo-Veranstaltungen

neuebuehne,

• (Musiktheater, Schauspiel,

Zore, Willi

Großes und Kleines Orchester)

• Stadtführungen

Maurer,

• Straßenkunstfestival

• Konzert auf der Draubühne

Gerhard

• Keramikmarkt

Fotos:

feierte die Galerie Freihausgasse ihr 15-jähriges Bestehen. In rund 135

Ausstellungen wurden in 15 Jahren 135 Künstlerinnen und Künstler in

der Galerie Freihausgasse präsentiert. Geschätzte 50.000 Besucher

ließen in dieser Zeit moderne Kunst auf sich einwirken. Auch im Jubiläumsjahr

waren anerkannte Kunstschaffende eingeladen, ihre Werke

zu präsentieren, um die Bedeutung der Galerie Freihausgasse als Ort

der Auseinandersetzung mit ästhetischen und gesellschaftskritischen

Phänomenen unserer Zeit zu festigen.

MUSEUM. Ein Bummel durch die unsere Altstadt führt unweigerlich

zu Kunst und lädt zum Verweilen, Entdecken, Erspüren und Erleben

ein. Zum Beispiel im Museum unserer Stadt in der Widmanngasse.

Jedes Jahr werden hier von Mai bis Ende Oktober interessante Sonderausstellungen

gezeigt.

MUSIKScHULE. Nicht weit vom Museum entfernt liegt unsere neue

Musikschule. Gesamtinvestitionshöhe 2,3 Millionen Euro. Hier werden

mehr als 900 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Bürgermeister

Helmut Manzenreiter: „Unsere Musikschule prägt die heimische Musikszene,

und deshalb kommt dem Ausbau dieser Bildungsstätte eine

enorme Bedeutung zu. Hier wurde Steuergeld richtig und mit großer


kultur :leben

Museum, Musikschule, Galerien, Mediathek,

KunsthausSudhaus und bald ein Kunsthaus

an der Drau – Villach präsentiert sich als

kultureller Ort, der Kreativität und Kommunikation

fördert.

3

19 :thema

3) Die neuebuehnevillach erregt mit ihren gelungenen Inszenierungen immer wieder Aufsehen. 4) Helen Bischoffshausen, Witwe des verstorbenen Künstlers Hans,

plaudert mit Kulturreferent Vizebürgermeister Richard Pfeiler über die Arbeiten ihres Mannes. 5) Unser Keramikmarkt zählt zu den schönsten Märkten und lockt Jahr für

Jahr nicht nur internationale Künstler, sondern auch zahlreiche Gäste in unsere Altstadt. 6) Das bestehende historische Gebäude unserer Musikschule wurde durch einen

modernen Zubau mit Vorspielsaal und neue Unterrichts- und Probenräume ergänzt.

Nachhaltigkeit eingesetzt und investiert.“ Das bestehende historische

Gebäude wurde durch einen modernen Zubau für Vorspielsaal und

neue Unterrichts- und Probenräume ergänzt.

MEDIEN- UND KULTURZENTRUM. Quasi Nachbar ist das neue Medien-

und Kulturzentrum der Arbeiterkammer, das mit großzügiger

Unterstützung unserer Stadt Villach errichtet wurde. Neben allen

wichtigen Arbeitnehmerorganisationen sind hier Bildungseinrichtungen,

eine Mediathek und Kärntens modernste Freihandbibliothek

eingezogen. Auf 1300 Quadratmetern kommen „Leseratten“ dann voll

auf ihre Kosten.

GALERIENMIx. Zahlreiche kleinere Galerien locken sowohl in der Widmanngasse

(white 8) und am Kaiser-Josef-Platz (Unart) als auch in der

Postgasse, der Steinwenderstraße (Galerie MA-), Italiener (Galerie im

Markushof) und Klagenfurter Straße (Kunst-Luecke) zum Hineinschauen.

Die Art der künstlerischen Präsentationen sind vielfältig, und so

bietet sich für jeden Kunstgeschmack das Passende.

KUNSTHAUSSUDHAUS. Einer der beliebtesten Kulturtreffpunkte ist

das im Oktober 2005 eröffnete KunsthausSudhaus in der Villacher

4

Brauerei. In den alten Mauern haben in der Zwischenzeit zahlreiche

Ausstellungen, Konzerte, Ehrungen und Präsentationen stattgefunden.

Kunst findet in Villach auch immer wieder in den Kirchen statt, wie zum

Beispiel der Villacher Orgelmusiksommer in der Stadtpfarrkirche.

coNGRESS cENTER. Nicht wegzudenken ist das Congress Center

(CCV). Zahlreiche Veranstaltungen, Aufführungen und Konzerte finden

in dem modernen Haus statt – nicht zu letzt die vielen Abo-Veranstaltungen,

die von den treuen Theater- und Konzertfreunden begeistert

besucht werden. Dafür ist auch die sorgfältige Programmauswahl

„verantwortlich“.

EIN HAUS FÜR KUNST. Das geplante Villacher Kunsthaus wird – auf

dem so genannten Kanonenplatzl an der Fußgängerbrücke zwischen

Drau und Gerbergasse – bald Kunst und Technologie verbinden. „Das

passt wunderbar zu Villach, und es könnte etwas entstehen, das für

die gesamte Stadt Symbolkraft hat“, sagte Manzenreiter. Gegenüber

dem Congress Center und Hotel gelegen, soll das Kunsthaus als größte

Veranstaltungsbühne Kärntens vor allem auch für Großausstellungen,

Firmen-, Technologie- und Forschungspräsentation oder für Messen

zur Verfügung stehen.

:sonderausgabe 09

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5


Fotos: Walter Fritz, Heinz Hufnagel, Willi Zore, Gleiss

20 :thema

:sonderausgabe 09

wirtschaft :dynamik

1

2

3

Geballtes Förderpaket, hohe Wirtschaftskompetenz,

hervorragende Rahmenbedingungen, Verlässlichkeit,

rasche Entscheidungen, dynamische

Standortentwicklung – zur Erfolgsentwicklung

liefert unsere Stadt die Rahmenbedingungen.

Villach entwickelte sich in den letzten Jahren überaus dynamisch –

unsere Stadt ist hervorragend aufgestellt. Das Geheimnis des wirtschaftlichen

Erfolges ist kein Geheimnis: Unsere Wirtschaft wird in den

relevanten Bereichen konsequent gefördert, unsere Stadt ist für die

heimische Wirtschaft, vorneweg Bürgermeister Helmut Manzenreiter,

ein verlässlicher und hochprofessioneller Partner. Villach gehört heute

in Österreich zu den Wirtschaftsstandorten mit der stärksten Dynamik,

den größten Bevölkerungszuwächsen sowie mit der höchsten Einkommens-

und Kaufkraftentwicklung.

KLARER WAcHSTUMSKURS. Unsere Wirtschaftsförderungstöpfe

sind ausgezeichnet dotiert und garantieren Nachhaltigkeit, die Haushaltspläne

bürgen für Wirtschaftswachstum, die Schaffung vieler neuer

Qualitätsarbeitsplätze, die Erhöhung der Jobchancen, Verbesserung

der Lebensqualität, eine klare Positionierung im Standortwettbewerb

und somit die dynamische wirtschaftliche Weiterentwicklung Villachs.

Infrastruktur und kommunalpolitische Rahmenbedingungen werden

ständig optimiert.

GEBALLTES FÖRDERPAKET. Gestärkt wird die Altstadtoffensive darüber

hinaus durch ein geballtes Förderpaket, das insgesamt darauf

abzielt, die Innenstadt zu stärken und zu verschönern: Startförderungen

für neue Betriebe, gezielte Strukturverbesserungsmaßnahmen

und Qualitätsoptimierungen wie Fassadengestaltungen oder bauliche

Maßnahmen. Darüber hinaus kann die Villacher Wirtschaft auch auf

Arbeitsplatzprämien oder allgemeine Investitionsförderungen bauen.

STANDoRTDYNAMIK. Fachhochschule, Forschung und Entwicklung:

Die Fachhochschule mit ihren gefragten Studiengängen sowie

der Bereich Forschung und Entwicklung mit dem CTR-Forschungs-

und Entwicklungszentrum, KAI (Kompetenzzentrum für Auto- und Industrieelektronik),

den Firmen Micronas oder Grace Semiconductor

(Forschung und Entwicklung), tragen in unserer Stadt wesentlich zur

Standortdynamik bei. 1170 Studentinnen und Studenten frequentieren

derzeit die Fachhochschule in den Studiengängen Geoinformation, dem

neuen Studiengang Systems Engineering sowie Unternehmensführung

und Public Management. Dazu kommt die dritte tpv-Ausbauzstufe.

1) Die Erneuerung des Congress Centers, das neue Kongresshotel „Holidy

Inn“, zwei neue Tiefgaragen sowie die breit angelegte Altstadtoffensive tragen

wesentlich zur dynamischen Wirtschaftsentwicklung bei. 2) Das neue „Atrio“ ist

ein dynamischer Impulsgeber. Das Einkaufszentrum wurde aufgrund seiner erfolgreichen

Drei-Länder-Philosophie in den USA zum weltbesten Shopping Center

gekürt. 3) Unsere Stadt ist mit einem geballten Förderpaket, hervorragenden Rahmenbedingungen,

hoher Wirtschaftskompetenz und raschen Entscheidungen ein

verlässlicher Partner der Villacher Wirtschaft. Bei einer Vielzahl von Betriebsbesuchen

informiert sich Bürgermeister Helmut Manzenreiter über die Entwicklung

und Zukunftspläne der Unternehmen.


wirtschaft :dynamik

21 :thema

Gemeinsam stark: Unsere Stadt ein

hochprofessioneller Partner für Arbeit und Wirtschaft

:neu oder größer

Die markantesten Neubetriebe in unserer Stadt oder Unternehmen,

die sich maßgeblich vergrößerten:

• Silicon WIFI

• Comprei Reinraum-, Handel- und Schulungs GmbH

• IPAC Improve Process Analytics and Control GmbH

• KAI Kompetenzzentrum Automobil- und Industrie-Elektronik

• Grace Semiconductor, Forschung und Entwicklung

• „Atrio“-Einkaufszentrum

• Freundl GmbH, Malerei, Fassaden

• Infineon Technology

• Sto GmbH

• Treibacher Forschungszentrum

• Grollitsch & Südburg

4

6

© M:A:R:K:A:N:T: Unternehmensberatung GmbH

4) Im Technologiepark in Magdalen haben sich in den letzten Jahren eine Reihe

von Betrieben neu angesiedelt, unter anderen Silicon WIFI, Comprei Reinraum-,

Handel- und Schulungs GmbH, IPAC Improve Process Analytics and Control

GmbH, KAI Kompetenzzentrum Automobil- und Industrie-Elektronik, Grace

Semiconductor, Forschung und Entwicklung. 5) Die dynamische Entwicklung

unserer Stadt spiegelt sich auch in den Kaufkraftdaten wider: Unsere Stadt weist

in Kärnten ein überdurchschnittliches Niveau auf. 6) Mit rund 1200 Studentinnen

und Studenten – am Bild rechts Finanz- und Wirtschaftsreferentin Mag.a Hilde

Schaumberger – trägt die Fachhochschule mit neuen Studiengängen wesentlich

zu unserer Standortdynamik bei.

DYNAMIKGEBER GAV. Die Weiterführung der Gewerbegebiets- und

Industrieaufschließung Villach (GAV) nach Norden und direkter Anbindung

an die Kärntner Bundesstraße (B 83) ist für unsere Wirtschaft

ein weiterer infrastruktureller Dynamikgeber. Zu diesem Zweck wurde

bereits die Treibacherstraße ausgebaut, und ab heuer wird die Bahnkreuzung

Seebacher Allee unterführt: Weniger Staus, kürzere Wege,

rascher im übergeordneten Straßennetz – ein Riesenvorteil für unsere

Wirtschaft.

WIRTScHAFT GUT IM SAFT. Die Wirtschaft ist in Villach gut im Saft.

Umfragen bestätigen die Positiventwicklung. Es ist zu erwarten, dass

sich die Finanzkrise nicht in dem Ausmaß wie anderswo durchschlägt.

Hauptausschlaggebend für die wirtschaftliche Dynamik sind neben

den vielen innovativen Unternehmen die klaren politischen Verhältnissen,

die hohe kommunalpolitische Wirtschaftskompetenz, die moderne

Standortpolitik mit immer neuen Standards und natürlich eine Stadt,

die mit ihren wirtschaftspolitischen Schwerpunktsetzungen ganz auf

Zukunft ausgerichtet ist.

5

:sonderausgabe 09


Fotos: Willi Zore (2), Gerhard Maurer

:sonderausgabe 09

1

22 :thema

servicestelle :rathaus

Bürgerservicestelle Rathaus: Villach eine

der innovativsten Städte in Österreich

Ob eine Stadt am Puls der Zeit ist, wird heute daran gemessen, was sie ihren Bürgerinnen und Bürgern

zu bieten hat und wie rasch Amtswege erledigt werden. Unsere Stadt zählt auch in diesen Bereichen zu

den innovativsten Österreichs.

1) „Speedy Offiziales“ – die Wirtschaftskammer zeichnete unsere Stadt als schnellste Behörde aus. 2) Über die Leistungen ihrer Stadt herrscht bei den Villacherinnen

und Villachern größte Zufriedenheit. Von rechts Wirtschaftshof-Mitarbeiter Gottfried Lessacher, Kindergärtnerin Evelyn Lepuschitz, Bürgermeister Helmut Manzenreiter,

Kindergärtnerin Lisa Hoffmann, Kindergartenleiterin Karin Wadlin, Gemeindereferent Landesrat Ing. Reinhart Rohr – er gratulierte unserem Bürgermeister zu den ausgezeichneten

Umfrageergebnissen – und Wirtschaftshof-Mitarbeiter Herbert Brod. 3) Unser StadtService im Rathaus-Eingangsbereich hat sich bewährt. Den Bürgern

werden damit viele Wege erspart. 4) Über das neue Villach-TV sind die Bürgerinnen und Bürger auch über diese neue Schiene hautnah am Geschehen.

„Unser Ziel ist es, die Servicequalität für unsere Bürgerinnen und Bürger

sowie für unsere Wirtschaft ständig zu verbessern und zu optimieren.

Außerdem legen wir großen Wert darauf, dass sämtliche Verfahren

einfach, rasch und ohne besondere Kenntnisse von Zuständigkeiten erledigt

werden können“, sagt Bürgermeister Helmut Manzenreiter. Der

klassische Aktenlauf gehört in Villach längst der Vergangenheit an.

ES LäUFT DER AKT UND NIcHT DER BÜRGER!. Egal, ob via Internet,

also im Bereich des eGovernments (electronic Government) oder

persönlich im „City Service“ – in unserem Rathaus gilt die Devise „Es

läuft der Akt und nicht der Bürger“. Und für diese Verwaltungsdienstleistungen

aus einer Hand hat unsere Stadt den „Verwaltungsinnovationspreis

der Kärntner Gemeinden“ erhalten. Die Kommunikations-

2 3

abläufe wurden verkürzt, standardisiert, die einzelnen Abläufe wurden

optimiert und für die Bürger transparenter.

INNoVATIVSTE STADT. Auch mit unserem Angebot im Internet nimmt

Villach eine Leader-Position ein und lässt Landeshauptstädte hinter

sich. Das geht auch aus einer Statistik-Austria-Studie hervor: Villach

zählt im eGovernment österreichweit zu den innovativsten Städten.

Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien erlauben es,

neue elektronische Dienstleistungen über das Internet zur Verfügung

zu stellen. Im Rahmen des Leitprojekts „eGovernment zählt unsere

Stadt – in Kärnten die einzige – in dieser Hinsicht zu den insgesamt

15 österreichischen Referenzstädten.

4


Kommunalpolitik in Kärnten.

Eine Pilotstudie auf Basis zweier Gemeinden. Bericht Stadt Villach Seite 18

servicestelle :rathaus

Versorgung mit Wasser

Entsorgung des Abwassers

Entsorgung des Abfalls

Erhaltung und Pflege öffentlicher

Einrichtungen

Erhaltung des Straßennetzes

42

39

61

70

84

34

38

24

23

22

15

16

12

0% 20% 40% 60% 80% 100%

sehr zufrieden ziemlich zufrieden

wenig zufrieden gar nicht zufrieden

weiß nicht/keine Angabe

6

1

2

3

4

23 :thema

In weiterer Folge wurde wiederum die Zufriedenheit mit diesen Leistungen

abgefragt. Nachfolgende Abbildung 8 zeigt die Ergebnisse im Vergleich

(Rangreihung nach Werten „sehr zufrieden“). Die größten Unzufriedenheiten

bestehen bei der Erhaltung des Straßennetzes (26%) sowie der Erhaltung und

Pflege öffentlicher Einrichtungen (19% wenig und gar nicht zufrieden).

5 6

LEISTUNGEN UNSERER STADT,

ZUFRIEDENHEIT IN PROZENT

Abbildung 8: Leistungen der Stadt Villach, Zufriedenheit in %

5 und 6) In der aktuellen SORA-Studie (Auftraggeber: Kärntner Landesregierung)

Frage im Wortlaut: „Sind Sie mit folgenden Leistungen wird der die Stadt Zufriedenheit Villach der Villacherinnen sehr, ziemlich, und Villacher mit den kommunalen

Dienstleistungen – wie etwa bei der Wasserver- und -entsorgung – als sehr hoch

wenig oder gar nicht zufrieden?“ In Prozent jener Befragten, bezeichnet. welchen 7) Aus einer die Statistik-Austria-Studie jeweilige geht hervor: Villach zählt im

24 STUNDEN TäGLIcH. Die Villacherinnen und Villacher haben die

Leistung bekannt ist.

eGovernment österreichweit zu den innovativsten Städten.

Möglichkeit, unabhängig von Ort und Zeit, also rund um die Uhr und

an sieben Tage die Woche, Eingaben zu machen, Wünsche zu äußern,

Ideen einzubringen, Anträge zu stellen oder die verschiedenen Abteilungen

unseres Rathauses zu konsultieren und mit ihnen zu kommu-

3.2 Bürgerservice: Bekanntheit, Nutzung und :ausgezeichnet

Zufriedenheit mit

nizieren. Viele Amts- und Behördenwege können also bequem von zu

Hause aus per Einrichtungen Mausklick erledigt werden. und Diensten der Stadt Villach

Unsere Stadt wurde in den vergangenen Jahren wiederholt für ihre

WWW.VILLAcH.TV Wie auch die – NEUES Versorgungs- BÜRGER-TV. Und und weil Entsorgungsleistungen Information heu- innovativen Ideen und ihre Bürgernähe ausgezeichnet:

erreichen einzelne

te „alles“ ist, nützt unsere Stadt jetzt für ihre Bürgerinnen und Bürger • Amtsmanager des Jahres von der Industriellenvereinigung

sowie alle Einrichtungen Interessierte eine und neue Dienste Web-TV-Plattform der Stadt und Villach macht hohe •

ihr Bekanntheitswerte Verwaltungsinnovationspreis in der Kärntner Gemeinden

• Österreichisches eGovernment-Gütesiegel

eigenes Bevölkerung: Programm. Partner Standesamt, ist das bereits Wirtschaftshof bestehende und interna- und Baubehörde • Golden Helm erreichen Award jeweils

tional tätige Internet-Portal „gm1.tv“ mit Sitz in Villach. Unsere Stadt • Jugendfreundlichste Stadt

nutzt die Werte große Chance, von über um 90%. mit ihre Hohe Bürgerinnen Bekanntheit und Bürgern genießt auch mit • Museumsgütesiegel 94% auch das des Landes Kärnten

auf dieser Mitteilungsblatt neuen Schiene zu informieren. „Villach aktuell“. Demgegenüber • geben Menschenrechtspreis nur 54% der Soroptimisten Befragten für den Hort Maria Gail

• Effizienzpreis der Kärntner Industriellenvereinigung, Aktion

VILLAcHER an, die MIT Homepage IHRER STADT der HocHZUFRIEDEN. Stadt Villach, Im „www.villach.at“, Jahre 2007

„Minus zu 10 kennen. %“

• Fahrradfreundlichste Gemeinde (dreimal)

wollte die Kärntner Landesregierung über eine Studie (SORA-Institut)

• Mobilitätspreis

wissen, wie zufrieden die Villacherinnen und Villacher über ihre kom- • Klimafreundlichste Gemeinde Kärntens (Hauptpreis „Ferienklima“)

munalen Dienstleistungen und den Infrastrukturen ihrer Stadt sind. • Klimabündnis (Sonderpreis „Lebenswertes Kärnten“)

Die Umfrageergebnisse waren geradezu sensationell und zeigen, dass • Energieleitlinien und Wohnprojekt

die Produkte und Angebote unserer Stadt für ihre Bürgerinnen und • Umwelt-Hauptpreis bei „CO2 – die Hälfte“

Bürger stimmen und dass sich unsere Stadt mit ihren Schwerpunkt- • Anerkennungspreis für Baukultur (Drausteg Villach)

• Hauptpreis „Halbzeit“ (Klimabündnis)

setzungen und der eingeleiteten Entwicklung absolut auf dem richtigen

• Hauptpreis „Klimabündnis in der Landwirtschaft“

Weg befindet. Die Studie belegt somit, dass sich permanente Reform-

• Auxilia Umweltpreis

SORA Institute freudigkeit for auf Social Dauer Research einfach and lohnt, Analysis ebenso zahlt sich der Villacher • Lebenswertes Kärnten – Leistbares Wohnen

Kampfgeist – im Sinne von „Der Kunde ist König“ – bei der Durchset- • Sieger Organisationsbewertung Nordisch (Schisprungweltcup)

zung wichtiger Projekte genauso aus wie die stete Bereitschaft für • Speedy Offiziales (Kärntner Wirtschaftskammer)

Pionierleistungen.

• WasserLebenGemeinde (Naturschutzbund)

:sonderausgabe 09

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24 :thema

:sonderausgabe 09

kongressstadt :villach

Unsere Stadt ist nicht nur eine begehrte Destination für Erholung Suchende und Touristen,

sondern enorm stark zunehmend auch für Kongressveranstalter. Der Grund: Mit der Verbindung

Congress Center und dem neuen Congress Hotel „Holiday Inn“ wurden im Süden Österreichs ganz

neue Standards gesetzt! Ganz aktuell: Der neue „Mini“ von BMW wurde in der Draustadt der Weltöffentlichkeit

präsentiert.

Kongresstourismus rückt unsere Stadt

voll ins internationale Blickfeld!

Das Ambiente ist traumhaft: Mitten in der pulsierenden Altstadt, direkt

an der Drau, herrlicher Blick aufs Stadt- und Bergpanorama – zu jeder

Jahreszeit ein traumhaftes Tagungsumfeld! „Mit dem neuen Businesshotel

etablieren sich jetzt in unserer Stadt Großkongresse, die vorher

undenkbar waren“, freut sich Bürgermeister Helmut Manzenreiter, mit

enormem persönlichem Engagement Initiator dieser Superentwicklung.

WELTPRoDUKTE IN VILLAcH

Mit den erweiterten Infrastrukturen wie der neuen Tiefgarage, den attraktiven

Drauterrassen als ideale Veranstaltungsbühne direkt an der

Drau und dem völlig erneuerten Umfeld habe Villach – so Manzenreiter

– in Österreich wahrscheinlich das beste Kongress-, Seminar- und

Tagungsangebot zu bieten, verbunden mit dem modernst ausgestat-

teten Congress Center. Und unser hochprofessionelles Umfeld trägt

bereits Früchte: Tatsächlich wird jetzt Villach von der internationalen

Veranstaltungswelt und Konzernen als ideale Präsentationsplattform

für ihre Weltprodukte entdeckt.

GRoSSE „MINI“-PRäSENTATIoN

In diesen Tagen präsentierte der deutsche Autohersteller BMW in

Villach sein neuestes „Mini“ Cabrio-Modell. Einen Monat lang waren

täglich jeweils an die einhundert Journalisten aus aller Welt in unserer

Stadt. „Ohne dem ,Holiday Inn‘ und der neuen Tiefgarage wäre diese

Riesenpräsentation nicht möglich“, betont CCV-Hotel-Geschäftsführer

Alfred Weiss die Wichtigkeit der Kombination Congress Center-Hotel.

Die Superbilanz: Neben vielen kleinen Tagungen konnten allein im Vorjahr

an die zwölf Riesenkongresse in unsere Stadt geholt werden – das

Zu jeder Jahreszeit ein traumhaftes Kongress- und Tagungsumfeld: Mitten in unserer pulsierenden Villacher Altstadt, direkt an der Drau, herrlicher Blick aufs Stadt- und

Bergpanorama.


Fotos: Ferdinand Neumüller, Willi Zore

kongressstadt :villach

bedeutet eine Umsatzsteigerung von rund 30 Prozent. Kooperationspartner

sind die Villacher Hotels Post, Grand Media und Kramer.

INSPIRIERENDE MIScHUNG

Ein internationaler Tupperware-Kongress und die Modellpräsentation

eines weiteren deutschen Auto-Großkonzerns stechen aus dem

2009er-Veranstaltungsplan besonders heraus. Dazu erwartet die

Kongressteilnehmer hier im Süden Österreichs eine inspirierende Mischung

aus Atmosphäre, Modernität und Lebensqualität, wobei sich

rund um unsere Altstadt mit ihren zu jeder Jahreszeit abwechslungsreiche

Unterhaltungsmöglichkeiten eröffnen.

MULTIFUNKTIoNAL

Das Congress Center Villach (CCV) ermöglicht mit seinem multifunktionalen

Raumkonzept die Durchführung von verschiedensten wirtschaftlichen,

kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen mit

einer maximalen Kapazität von 2000 Personen. Das „Holiday Inn“ mit

25 :thema

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1) Mit den neuen Drauterrassen wurde eine einzigartige Veranstaltungsbühne direkt am malerischen Draufluss geschaffen. Mit dem neuen Business-Hotel in Kombination

mit unseren Altstadt-Hotellerie etablieren sich jetzt in unserer Stadt Großkongresse, die vorher nicht möglich waren. 2) Die Weltpräsentation des neuen BMW „Mini“

Cabrio – 800 Journalisten aus aller Welt besuchten dieser Tage unsere Stadt. 3) Am Bild Bürgermeister Helmut Manzenreiter mit Mitarbeiterinnen des „Holiday Inn“.

260 Betten der gehobenen Vier-Sterne-Kategorie ist direkt angeschlossen.

CCV und Hotel bieten 20 Konferenzräume unterschiedlichster

Größen. Die technische Ausstattung lässt als größtes und modernstes

Tagungs- und Veranstaltungszentrum keine Wünsche offen.

:tiefgarage CCV

Mit dem Hotel wurde von unserer Stadt auch eine öffentliche Tiefgarage,

die vorwiegend für das Congress Center benötigt wird, mit insgesamt

217 Stellplätzen errichtet. Congress Hotel und Congress Center

sind direkt von der Tiefgarage aus erreichbar, wobei sich die Zugangssituation

mit der direkten Verbindung in die Garderobe und weiter ins

Haus fürs CCV wesentlich verbessert hat und für die Veranstaltungsbesucher

nunmehr erheblich bequemer ist.

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:sonderausgabe 09


26 :thema

:sonderausgabe 09

sozialstadt :villach

Sozialpolitik hat in unserer Stadt eine besondere

Qualität: Leistungen mehr als verdoppelt!

Sozialstadt Villach – für unsere Bürgerinnen und Bürger wurde das soziale Service-

und Angebots paket in den vergangenen Jahren enorm verstärkt und ausgeweitet.

Die Sozialleistungen wurden mehr als verdoppelt. „Obwohl unsere

Stadt einen schon traditionell guten Ruf besitzt, gerade in sozialen

Belangen ihren Bürgerinnen und Bürgern wesentlich mehr zu bieten

als andere Kommunen, wurde das wohltätige Leistungspaket Villachs

sowohl qualitativ als auch quantitativ für die Kundinnen und Kunden

stark weiterentwickelt, in vielen Bereichen – im Vergleich zum Ausgangspunkt

2003 – bewegen sich die Leistungssteigerungen oft weit

jenseits der 100-Prozent-Marke“, sagt Sozialreferentin Vizebürgermeisterin

Mag.a Gerda Sandriesser. Im Vergleich zum Ordentlichen

Haushalt (plus 28 Prozent) haben sich in Villach in diesem Zeitraum

die Sozialleistungen um rund 60 Prozent erhöht!

EIN oRT DES WoHLFÜHLENS. Es wird darauf geachtet, dass all jene,

die über weniger finanzielle Mittel verfügen, entsprechende Unterstützung

finden und wenigstens in einem gewissen Ausmaß am allgemeinen

Wohlstand teilhaben können. Unsere Stadt soll für Menschen

ein Ort des Wohlfühlens sein. Das kann nur erreicht werden, wenn

sie neben der sozialen und medizinischen Versorgung auch gut ihren

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1) Frischgebackene Eltern freuen sich über einen 75-Euro-Einkaufsgutschein als „Babygeschenk“. 2) Unsere Stadt hat die Kooperation mit der ARGE Sozial intensiviert

und die Gratislebensmittelausgabe wesentlich erweitert. 3) Unsere Stadt trägt auch dazu bei, dass die medizinische Versorgung in den Krankenhäusern unserer Stadt mit

hoher Qualität gewährleistet bleibt.

Lebensunterhalt bestreiten können. In unserer Stadt haben die Sozialleistungen

eine besondere Qualität. In unserer Stadt ist kein Bürger

obdachlos. Darüber hinaus besteht im Sinne von Villacher für Villacher

auch eine große Bereitschaft zu gegenseitiger Nachbarschaftshilfe:

„Wir sind stolz auf das umfangreiche soziale Betreuungsprogramm,

das neben unserer Stadt über viele Vereine ehrenamtlich geleistet

wird,“ betont Vizebürgermeisterin Sandriesser.

70 PRoZENT GRATIS – SoZIALSTAFFELUNG GRoSSZÜGIG VER-

BESSERT. „Größtes Augenmerk legt unsere Stadt in ihrer sozialen

Kompetenz den Familien gegenüber auf leistbare oder auch kostenlose

Kindergartenplätze. So werden bereits jetzt 70 Prozent der Kinder

nicht nur qualitativ erstklassig, sondern gratis betreut. Außerdem

wurde zur Entlastung der Familien die soziale Tarifstaffelung für Kindergartengebühren

in unserer Stadt großzügigst verbessert, in dem

die Einkommensgrenzen deutlich nach oben gesetzt wurden, um so

noch mehr Familien in den Genuss von günstigen oder Gratiskindergartenplätzen

zu bringen

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sozialstadt :villach

27 :thema

4) Die Seniorinnen und Senioren schätzen – wie in diesem Fall den geselligen Seniorenclub mit Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Mag.a Gerda Sandriesser – das

Angebot unserer Stadt. 5) Durch Ausweitung der Behindertenhilfe wird vielen Menschen der Lebensalltag wesentlich erleichtert. 6) Aufgrund der verbesserten Sozialstaffelung

besuchen bereits 70 Prozent der Kleinen unsere Kindergärten gratis.

„LEBENSWIcHTIGES“ ENGAGEMENT. Für eine Stadt auf sozialer

Ebene „lebenswichtig“ ist das Engagement privater Vereine und das

ideelle, unbezahlbare Wirken ihrer Mitglieder zum Wohle der Gemeinschaft.

Sandriesser: „Wir sind stolz auf unser umfangreiches Betreuungsprogramm,

das neben unserer Stadt auch über viele Vereine ehrenamtlich

geleistet wird.“ Unserer Stadt ist es daher ein wichtiges

und selbstverständliches Anliegen, diese sozialtätigen Vereine und

Institutionen entsprechend zu unterstützen. Dazu zählen unter vielen

anderen: ARGE Sozial, Gehörlosenkultur Kärnten, Pensionistenverband,

Pro Mente, Drogenambulanz.

PFLEGEBEDARF UND ESSEN AUF RäDERN. Aufgrund der demographischen

Entwicklung sowie der medizinisch ausgezeichneten Versorgung

werden die Menschen erfreulicherweise immer älter. Dadurch

steigt auch der Bedarf an Pflegeheimen und -plätzen. Unsere Stadt

ist bemüht, auch in diesem Fall entsprechend Vorsorge zu leisten

und der Nachfrage gerecht zu werden. Für rund 300 Bürgerinnen und

Bürger, die nicht mehr selbstständig in der Lage sind, sich ein Essen

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zuzubereiten oder zu besorgen, werden täglich durch die Mitarbeiter

von „Essen auf Rädern“ beliefert. Der jährliche Stadtaufwand beträgt

365.000 Euro.

:dichtes netzwerk für alle

Den Villacherinnen und Villachern steht also ein dichtes Netzwerk an

Unterstützungen zur Verfügung. Der Bogen spannt sich dabei von der

Heim- und Hauskrankenhilfe, den Heizkostenzuschuss, die Jugendwohlfahrt,

Pflegeheime, den Kinderbetreuungseinrichtungen, Krankenanstalten,

der Hilfe zum Lebensunterhalt, Hilfe in besonderen Lebenslagen

bis zu den umfangreichen Förderungsmaßnahmen für soziale Institutionen,

die all jenen ein wirksamer und unverzichtbarer Hort ist, die einen

Pflege- und Betreuungsstützpunkt, Hilfe, Lebensanleitung brauchen

oder einfach gesellschaftlicher oder direkter menschlicher Zuwendung

bedürfen.

:sonderausgabe 09

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Fotos: Gerhard Maurer (5), ©iStockphoto.com/ Jacob Wackerhausen, Rich Legg


28 :thema

Umweltschutz bedeutet Lebensqualität: Unsere Stadt seit

Jahren intensiv bemüht, einerseits Natur- und Erholungsflächen

zu erhalten und auszuweiten, andererseits auch

mit modernsten technischen Einrichtungen dem Spannungsfeld

zwischen aktiven Umweltschutz und Wegwerfgesellschaft

offensiv zu begegnen.

:sonderausgabe 09

umwelt :schutz

Eine intakte Umwelt ist Indikator für

sozialen Wohlstand und Lebensqualität!

Links: Umweltschutz bedeutet Lebensqualität für unsere Kinder und nachfolgenden Generationen. Rechts: Umweltschutz bedeutet aber auch eine funktionierende,

moderne Abfallentsorgung: Das neue Altstoff-Sammelzentren (ASZ) in St. Agathen stellt für die Abfallentsorgung unserer Stadt eine enorme Qualitätsverbesserung dar.

Hier können die Bürgerinnen und Bürger ihre Altstoffe bequem und großteils kostenlos entsorgen.

„Ein intakter Zustand der Natur und Umwelt ist auch ein Indikator

für hohen sozialen Wohlstand und eine hohe Lebensqualität“, betont

Bürgermeister Helmut Manzenreiter. Unsere Stadt achtet – so Manzenreiter

– intensiv auf eine geordnete und ausgeglichene Flächenentwicklung

und räumt dem Natur- und Umweltschutz einen enorm

hohen Stellenwert ein. Denn: Naturschutz bedeutet Lebensqualität.

800 HEKTAR NATURScHUTZFLäcHEN. Eine Stadt, in der sich die

Menschen wohlfühlen, braucht neben gesunden Wohnvierteln, gut

ausgebauten und sicheren Verkehrswegen insbesondere genügend

Grünflächen sowie Natur- und Erholungsgebiete. Ingesamt hat unsere

Stadt im Sinne einer zukunftsweisenden Vorsorgepolitik bereits

Flächen von mehr als 3800 Hektar unter Landschaftsschutz sowie

800 Hektar Flächen unter Naturschutz gestellt. Dazu gehören unter

anderem die beliebten Erholungs- und Rückzugsgebiete wie die Napoleonswiese

bei Warmbad, das Laichschongebiet am Ossiacher See

oder unsere Gratis-Badeseen, der Vassacher See oder Silbersee.

NATURPARK DoBRATScH. Neben den Initiativen unserer Stadt die

natürlichen Ressourcen für kommende Generationen, beispielgebend

ist der Naturpark Dobratsch, der Sommer wie Winter einen wahren Ansturm

an Bergfreunden und Sportlern erlebt, zu sichern, sanft weiterzuentwickeln

und zu bewahren, setzt unsere Stadt auch Akzente, um

dem Spannungsfeld zwischen Umweltschutz und Wegwerfgesellschaft

mit modernsten Einrichtungen zu begegnen. Aus diesem Grund wurde

von unserer Stadt eines der modernsten Altstoff-Sammelzentren (ASZ)

Österreichs in St. Agathen errichtet, dass für die Abfallentsorgung

unserer Stadt eine enorme Qualitätsverbesserung darstellt.

ASZ – ABFALL BEqUEM ENTSoRGEN. Die Bürgerinnen und Bürger

können seit einigen Monaten im neuen Sammelzentrum ihren Sperrmüll,

Haushaltsabfall und ihre Problemabfälle an einem Ort bequem

und mühelos entsorgen. Herzstück des neuen Abfallsammelzentrums

in St. Agathen ist für die Bevölkerung jedoch die zentrale Entsorgungsrampe,

die mit dem PKW inklusive Anhänger befahrbar ist. Der Bürger

fährt mit seinem Fahrzeug auf die Rampe und kann von dort aus bequem

und problemlos im Trennsystem in zehn Container – jeder steht

für eine bestimmte Müllkategorie – seinen Sperrmüll und seine Problemstoffe

entsorgen. Gewerbebetriebe liefern ihre Abfälle im neuen

Altstoffsammelzentrum über die Gewerbeschiene ab.


Fotos: Heuberger – Naturpark, Monika Zore umwelt

:schutz

Naturschutz ist Lebensqualität: Unsere Stadt achtete vorausschauend darauf,

dass den Menschen genügend Erholungs- und Rückzugsgebiete zur Verfügung

stehen, um unsere beeindruckende Landschaft, die Berge, Seen und Wälder, mit

allen Sinnen zu genießen.

Saubere, intakte

Umwelt durch Flurreinigungsaktionen

unserer Stadt: Am

Bild Umweltreferent

Stadtrat Walter

Lang und UmweltausschussvorsitzendeGemeinderätin

Eveline Tilly

mit fleißigen Kindern,

die tatkräftig

gesammelt haben.

:naturschutzgebiete

29 :thema

VILLACHER ALPE (DOBRATSCH), 689 HEKTAR: Dem Gebiet gehören die

steilen, felsigen Südhänge und Teile der Schütt (Bergsturzgebiet) an.

Die südlichen, kaum begehbaren Steilhänge sind weitgehend unberührt

und zeichnen sich durch fast vollständige Ursprünglichkeit aus, ebenso

durch die landschaftliche Schönheit und Eigenart sowie durch den

Reichtum an naturkundlichen Besonderheiten.

GRüNSEE UND UMGEBUNG, 55 HEKTAR: Bei diesem Gebiet handelt es

sich um eine Moränenlandschaft mit mehreren Toteislöchern (Grünsee

und Turner Moos), die in einem Waldgebiet aus Föhren und Fichten eingebettet

ist.

OSSIACHER SEE - WESTBUCHT, 3 HEKTAR: Ein weitgehend unberührter,

naturbelassener Uferstreifen, mit einer fragmentarischen Ausbildung

einer der Verlandungen entsprechenden Vegetationsabfolge (Schwimmblattgürtel,

Schilfröhricht, Bruchwald).

DROBOLLACHER MOOR, 61 HEKTAR: Verlandungsmoor am Westufer

des Faaker Sees in einer Moränenlandschaft.

:landschaftsschutzgebiete

DOBRATSCH (VILLACHER ALPE), 689 HEKTAR: Dieses ausgedehnte

Schutzgebiet grenzt direkt an das im Süden anschließende Naturschutzgebiet

Villacher Alpe (Dobratsch). Es umfasst die Plateaulandschaft der

Villacher Alpe und die gegen Villach abfallenden Hänge, mit einer noch

teilweise reich an Naturelementen.

SCHüTT-WEST, 108 HEKTAR: Dieses Schutzgebiet liegt im Gailtal am

Südfuß des Dobratsch und schließt direkt an das Naturschutzgebiet der

Villacher Alpe an. Kennzeichnend sind die unterschiedlich alten Bergsturzböden.

SCHüTT-OST, 115 HEKTAR: Es umfasst die östlichen Bereiche des ausgedehnten

Bergsturzgebietes der Schütt westlich der Ortschaft Unterfederaun

und grenzt unmittelbar an das Naturschutzgebiet Villacher Alpe.

WOLLANIG-OSWALDIBERG, 985 HEKTAR: Das Schutzgebiet umfasst

den Oswaldiberg und den westlich, durch den Eichholzgraben getrennten,

anschließenden Höhenzug Wollanig. Der Wollanig trägt auf

seinem welligen Hochplateau mehrere Erhebungen mit zahlreichen

Moorflächen.

VASSACHER SEE, 30 HEKTAR: Der See liegt in einer eiszeitlich geprägten

Talsenke zwischen Oswaldiberg und Kumitzberg. Der bewaldete

Westhang des Kumitzberges gehört ebenfalls dem Schutzgebiet an.

OSSIACHER SEE-WEST, 4 HEKTAR: Das Gebiet liegt zwischen dem im

Osten angrenzenden Naturschutzgebiet Ossiacher See-Westbucht und

der im Westen vorbeiführenden Bundesstraße.

RUINE LANDSKRON, 236 HEKTAR: Das Gebiet liegt am westlichen

Ausläufer der Ossiacher Tauern mit dem hügelartigen Vorsprung, auf

dem sich die Ruine Landskron befindet. Im östlichen Teil sind auf der

terrassenförmigen Ebene mehrere Moorflächen sowie kleinere Teiche

(Schlossteich, Michaeler Teich) ausgebildet, die von Fichtenwäldern

umgeben sind.

FAAKER SEE-WEST, 1386 HEKTAR: Das Schutzgebiet umfasst Teile des

Westufers des Faaker Sees sowie den stark bewaldeten Ostteil der

Dobrova (Polana).

FAAKER SEE-OST, 205 HEKTAR: Den Villacher Anteil an diesem Schutzgebiet

bilden die Hügelgruppen um den Tabor und Wauberg sowie nicht

beziehungsweise wenig verbaute, zumindest landwirtschaftlich genutzte

Teilbereiche der Ortschaften Drobollach und Egg.

EGGERTEICH, 76 HEKTAR: Umfasst den bewaldeten Hügel im Osten,

das ebenso bewaldete Plateau im Westen und den dazwischen eingebetteten

Teich mit spärlicher Verlandungszone.

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30 :thema

:sonderausgabe 09

dorf :qualität

Villach ist Stadt und Land zugleich. Wie eine funkelnde Perlenkette schmiegen sich unsere Dörfer an

den Stadtrand, um in manchen Bereichen gleichsam mit diesem zu verschmelzen. Gerade diese überblickbaren

ländlichen Strukturen vermitteln in besonderem Maße Identität und Heimatgefühl. Unsere

Stadt hat sich auch hier dynamisch entwickelt und bietet den Bewohnern hohe Lebensqualität.

Unsere Dörfer - ein kostbarer

Schatz wertvoller Heimat

Das anfänglich ungestüme Wachstum an der Peripherie führte

zwangsläufig zu übermäßiger Bauwidmung. Ein unerfreulicher Umstand,

dem es galt Einhalt zu gebieten, wollte man Folgen, wie den

Verlust historisch wertvoller Bausubstanz – viele neue Objekte waren

nicht gerade ein Vorbild an gelungener Ortsbildpflege – oder ein

Schwinden des ländlichen Heimatgefühls vermeiden.

HARMoNIScHES oRTSBILD

„Entgegensteuern“ lautete daher die Devise. Aber nicht mit Macht,

sondern mit kompetenter Hilfe. Also wurde in unserer Stadt ein

Dorferhaltungskonzept entwickelt, mit dessen Hilfe Schritt für Schritt

die „Perlenkette Heimat“ rund um unsere Innenstadt wertvoll gemacht

werden konnte. Primäre Aufgabe dieses Leitbildes war es,

auf Grundlage der Kärntner Bauordnung der Pflege schöner und

erhaltenswerter Ortsbilder Gewicht zu geben. Als wesentliche Kriterien

wurden definiert: Die Erlebbarkeit des Dorfbildes, Harmonie

zwischen Landschaft und Dorf, Harmonie der ländlichen Struktur, Bezugspunkte,

wie Kirchtürme, Gemeinschaftseinrichtungen, dominante

Häuser, kulturelle Einrichtungen und wichtige Wirtschaftsbauten,

atmosphärische Werte (Bäume, Brunnen, öffentliches Mobilar und

ähnliches), geschichtliche, kulturhistorische, wirtschaftshistorische

und kulturelle Gesichtspunkte.


dorf :qualität

AKTIVES DoRF- UND VEREINSLEBEN

Die Fragen, was ist schützenswert, was erhaltenswert und was steht

unter dem Schutz des Bundesdenkamalamtes, sind wichtig für die

Erhaltung des Dorfes. Anhand dieser Studie hat Villach in den Dörfern

viel zur Verschönerung, zur atmosphärischen Verbesserung getan.

Darüber hinaus wurden Gemeinschaftseinrichtungen genauso

gefördert, wie die Erhaltung der örtlichen Vereine. Leben spielt sich

wieder im Dorf ab, die überblickbare Wiegenlandschaft vermittelt

Geborgenheit, dezentrale Zentren konnten sich bilden. Ein besonderer

Dank gebührt in diesem Zusammenhang auch den Besitzern von

Häusern und Liegenschaften mit deren Bereitschaft zu konstruktiver

Zusammenarbeit wichtige gemeischaftsfördende Projekte umgesetzt

werden konnten.

Fotos: Willi Zore, Klaus Santner

:dorfleben

• Identität und Geborgenheit

in unseren Dörfern

• Schutz des historischen Ortsbildes

• Stadtpark Landskron

• Kegelsportanlage St. Magdalen

• Dorf- und Kulturzentrum Drobollach

• Dorfzentrum Heiligengeist

• Mitgestaltung Kurpark Warmbad

• Dorfabende in St. Niklas

• Gladiolenfest in der Schütt

31 :thema

Links: Der neue Stadtpark in Landskron - eine einladende Grün- und Naturoase - bietet sowohl Ruhezonen zum Entspannen, wie auch einen modernen großzügig gestalteten

Spielplatz für die Kinder. Rechts: „Alle Neune“ für St. Magdalen. Neue Freizeitqualität bietet die kürzlich eröffnete Kegelbahn beim Sport- und Mehrzweckhaus. Unsere Stadt

achtet sorgsam darauf, auch in den peripheren Stadtbereichen Infrastrukturmaßnahmen zur Erhöhung der Lebensqualität und Stärkung der Zusammengehörigkeit zu setzen.

Unser Lebensraum – Villach ist Stadt und Land zugleich. Die Dörfer reihen sich wie eine Perlenkette um unsere Stadt, die mit Nachdruck bemüht ist, dorfkulturelle

Identitäten zu erhalten und die Dörfer mit wichtigen Infrastruktureinrichtungen zu stärken.

:sonderausgabe 09


032 :thema

NEUES

KoNGRESS-

ZENTRUM

Mit congress center und congress Hotel „Holiday Inn“ hat unsere Stadt im Zuge

der großen Altstadtoffensive ihr Tagungs- und Veranstaltungsangebot im Süden

Österreichs entscheidend ausgebaut. (Seiten 24 und 25)

:sonderausgabe 09

Foto: Ferdinand Neumüller

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