thema - Villach

villach.at

thema - Villach

221DEZEMBER2006

Mitteilungsblatt der Stadt Villach

www.villach.at

An einen Haushalt. Postentgelt bar bezahlt.

Erscheinungsort Villach. 98A950001.

Verlagspostamt 9500 Villach.

IM NATURPARK

KEIN STILLSTAND

Trotz gegenteiliger Versprechen stiehlt sich das Land aus der

Verantwortung und boykottiert das eigene Naturparkprojekt

Dobratsch. Die Anrainergemeinden sichern vorläufig für

die Bevölkerung die Aktivitäten. Seiten 08/09!

:aktuell

Foto: Naturpark/Heuberger

Foto: Gerhard Maurer


24,

:inhalt

:thema

04 Unsere Stadt vor kräftigem

Entwicklungsschub

2007 werden rund 68,5 Millionen Euro investiert.

07 Plattform „übernimmt“

Naturpark!

Um Stillstand zu vermeiden, wurde eine Vier-

Gemeinden-Plattform gegründet.

10 Stadt fördert Buskarten mit

50 Prozent!

Zur Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs

fördert unserer Stadt die Bus-Monatskarten.

26, 28 stadt :lichter

Bilder aus dem Gesellschaftsleben unserer

Stadt.

25 Großes Engagement für

Lebensqualität!

Die Dorfgemeinschaft Faaker See blickte bei

der Jahresversammlung auf eine rege Vereinstätigkeit

zurück.

:service

22 Standesamt, Termine,

Ehrungen, Kirchliches

Kurzinformationen aus und zu Villach.

:impressum

Medieninhaber, Herausgeber: Stadt Villach,

Öffentlichkeitsarbeit, 9500 Villach, Rathaus. Redaktion:

Andreas Kuchler, Erika Pfleger, Chris tian Kohlmayer,

Gerhard Lepuschitz, Telefon 04242 205 …, Durchwahl

1710, 1712, 1713, 1714. Sekretariat: Heidi Gatternig,

Alexandra Terwul, Tele fon 04242 205-1700, Fax 04242

205-1799, E-Mail oeffentlichkeitsarbeit@villach.at.

Verlags- und Herstellungsort: Villach/Klagenfurt.

Hersteller: Graphisches Konzept: PUBLIC AFFAIRS +

TEXTDESIGN, Klagenfurt. Layout & Satz: Werbeagentur

ERTEL, 9020 Klagenfurt, Fleischbankgasse 2/1,

und 9500 Villach, Trattengasse 1. Druck: Kärntner

Druckerei, 9020 Klagenfurt, Viktringer Ring Nr. 28.

Auflage: 31.591 Stück. Anzeigen: Werbeagentur

TopTeam, 9500 Villach, Trattengasse 1, Telefon 0 42 42

/ 24 454, E-Mail villach@topteam.at.

Liebe Villacherinnen,

liebe Villacher!

Mit der Errichtung des Naturparks Dobratsch wurde in der bewegten

Geschichte unseres Hausberges für die Bevölkerung der Anrainergemeinden

und Gäste ein ganz neues Kapitel aufgeschlagen. Wie die

eindrucksvollen Besucherzahlen zeigen, ist das Konzept im Sinne von

Nachhaltigkeit und sanfter Nutzung voll aufgegangen. Trotzdem hat

das Land Kärnten seine Versprechen nicht gehalten und sich mit einer

Argumentation, die aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar ist, aus der

Verantwortung genommen.

Um am Berg einen Stillstand zu vermeiden, war es jetzt nötig, rasch zu

handeln und im Verbund mit den Gemeinden Arnoldstein, Nötsch und

Bad Bleiberg über eine Interkommunale Plattform wenigstens einen Teil

der bereits eingeleiteten Maßnahmen und Aktivitäten sicherzustellen.

Für Naturliebhaber, die Wirtschaft und Gäste unseres Hausberges

übernimmt nun in dieser Hinsicht unsere Stadt den Löwenanteil der

Kosten für die Winter-Naturparkaktivitäten – für die Schneeräumung

und somit für die mautfreie Benützung der Alpenstraße, die Betreuung

der Loipen oder die Präparierung der Winterwanderwege und Schitourenstrecken.

Allerdings werden wir gemeinsam mit den Bürgermeistern der Anrainergemeinden

das Land nicht aus seiner Verantwortung entlassen und

die Verantwortlichen bei jeder sich bietenden Gelegenheit auffordern,

ihrer Verpflichtung für ein Landesprojekt nachzukommen! (Mehr auf

den Seiten 6 und 7!)

Ihr Bürgermeister

Helmut Manzenreiter

Bürgermeister-Sprechtage nach vorheriger

Terminvereinbarung unter Telefon 04242 205-1000!

03 :editorial

Die Errichtung des Congress Hotels – die Dachgleiche wurde kürzlich erreicht

– erregt enormes Interesse, auch mediales. Am Bild Bürgermeister Helmut

Manzenreiter und Investorensprecher Baumeister Ing. Josef Willroider (links)

mit einem TV-Team auf der Baustelle. Näheres auf Seite 13!

Foto: ÖA

:aktuell 22/06


04 :thema

08 Um Stillstand zu vermeiden: Plattform „übernimmt“ Naturpark!

10 Stadt fördert Buskarten mit 50 Prozent!

12 Konjunkturbarometer zeigt nach oben

15 „City Bonus“ – einkaufen und gratis parken

Wirtschaft:

Unsere Stadt vor kräftigem

Entwicklungsschub

Unsere Stadt wird sich auch im kommenden Jahr dynamisch weiterentwickeln, initiiert starke

wirtschaftliche Entwicklungsschübe und baut damit ihre kraftvolle Position im Kärntner

Zentralraum weiter aus. 2007 werden rund 68,5 Millionen Euro investiert.

Die Altstadtoffensive wird mit voller Kraft fortgesetzt – dazu zählt auch eine stimmungsvolle Plakat-Imagekampagne: Bürgermeister Helmut Manzenreiter und

Wirtschaftsreferentin Stadträtin Mag.a Hilde Schaumberger während der Präsentation.

:aktuell 22/06

Foto: Willi Zore


„Entscheidender Faktor all dieser Maßnah-

men ist es, dass junge Menschen in Villach

Jobchancen für qualitativ hochwertige Be-

schäftigung vorfinden und die Lebensquali-

tät weiter verbessert wird.“ Bürgermeister

Helmut Manzenreiter

Die wichtigsten Entwicklungsimpulse: Widmungsoffensive

für Ansiedelungen von Großbetrieben im Bereich Federaun,

die Fortführung der erfolgreich laufenden Altstadtoffensive,

Errichtung des EKZ „Draupassagen“, die Neuerrichtung eines

abfallwirtschaftlichen Kompetenzzentrums, Realisierung der

dritten TPV-Baustufe, Erlebnistherme neu, das Pionierzentrum

oder die Weiterführung der Verkehrsaufschließung im Osten.

GROSSER SCHRITT NACH VORNE. „Unsere Stadt macht einen

großen Schritt nach vorne! Villach wird wirtschaftlich

stärker, die Qualitätsentwicklung mit vielen Einkaufs- und

Erlebniskulissen fortgesetzt, Wertschöpfungspotenziale werden

optimiert und neue geschaffen, der lokalen Wirtschaft

bieten sich viele neue oder zusätzliche Entwicklungschancen“,

erklärte Bürgermeister Helmut Manzenreiter, Motor der

Villacher Positiventwicklung, bei dem kürzlich gemeinsam mit

Wirtschaftsreferentin Stadträtin Mag.a Hilde Schaumberger

präsentierten Maßnahmenkatalog.

„VIRTUELLES PROJEKT“. Für den Bereich Villach-Federaun

zeichnen sich jetzt völlig neue Entwicklungschancen ab. Unter

dem aktuellen Arbeitstitel „ALPLOG-NORD“ wurde von

einem Ziviltechniker ein „Virtuelles Projekt“ entwickelt, das

einerseits den Naturraum am Fuße des Dobratsch und das

Natura-2000-Gebiet äußerst schonend berücksichtigt und anweiter

Seite 6

Zwischen Stadtbrücke und Congress

Center entsteht ein neuer innerstädtischer

Erlebnisraum mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten

und neuer Passage

zum Europaplatz.

05 :thema

Entlang der Drau und im Bereich der Schiffsanlegegestelle wird ein attraktiver, neuer

innerstädtischer Erlebnisraum mit großzügigen Nutzungsmöglichkeiten entstehen.

Das Congress Hotel wird im September 2007 eröffnet.

:aktuell 22/06


06 :thema

dererseits – unserer Stadt fehlen größere Ansiedelungsareale

– auf einer ausgewiesenen Fläche von rund 25 Hektar Raum

für Ansiedelungen speziell von logistisch-gewerblichen Großbetrieben

schafft. Die nötige Flächenwidmung ist bereits im

Laufen, wobei die Nutzung eine Naturverträglichkeitsprüfung

voraussetzt.

GRÖSSTE RÜCKSICHT. „Hier wird auf Natur und Umwelt

größte Rücksicht genommen. Es können nur Projekte realisiert

werden, die eine hohe Qualität aufweisen und mögliche

Umweltbelastungen weitgehend ausschließen“, erklärt Manzenreiter.

Es werde keine relevante zusätzliche Lärmerhöhung

geben, wobei Beleuchtungszonen möglichst – mit direktem

1

2

:altstadtoffensive

CONGRESS HOTEL, NIKOLAIGARAGE, EUROPAPLATZ,

DRAUUFER-PROMENADE, SCHIFFSANLEGEBÜHNE. Der

Bereich Nikolaigasse, Europaplatz, CCV, Hotel, Uferpromenade

und Schiffsanlegestelle wird modern gestaltet. Die Eröffnung

des Congress Hotels ist für September 2007 geplant (217 Tiefgaragenplätze).

BAHNHOFVORPLÄTZE, EKZ „DRAUPASSAGEN“, EIN-

KAUFSACHSE. Mit den neuen Plätzen (215 Tiefgaragenplätze)

wird der öffentliche Personennahverkehr massiv aufgewertet

und die Bahnhofstraße als Einkaufsachse zwischen Bahnhof

und Stadtbrücke neu und attraktiv gestaltet. Sobald der private

EKZ-Investor seinen bereits angekündigten Startschuss fürs

EKZ gibt, wird mit den Baumaßnahmen begonnen.

CITY BONUS. Das Konzept: Der Altstadtbesucher kauft ein

und kann im Sinne von Kundenbindung mit den dabei erworbenen

Bonuspunkten gratis parken oder diese beim nächsten

Einkauf einlösen.

MUSIKSCHULE. Die Musikschule (Widmanngasse), ein wich-

:aktuell 22/06

Anschluss – im Bereich der Autobahn situiert und durch Objekte

nach Norden abgeschirmt werden. Um den Grünverlust

zu mindern, sollen die Büroflächen mit Gründächern versehen

werden.

ALTSTADTOFFENSIVE – MIT VOLLER KRAFT. „Die Altstadtoffensive

wird 2007 mit voller Kraft fortgesetzt. Die Offensive

kann aber nur dann erfolgreich sein, wenn sie von allen aktiv

mitgetragen wird – einerseits von den Hotels, Betrieben,

dem Handel, der Gastronomie und ebenso von den privaten

Dienstleistern wie Rechtsanwälte oder Ärzte und andererseits

durch die ,Hardware´ unserer Stadt wie Musikschule, Medienzentrum

oder Kunsthaus“, erklärt Manzenreiter.

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tiger Frequenzbringer für die Altstadt, wird ausgebaut und das

Raumangebot verdoppelt. Baubeginn: April 2007.

MEDIENZENTRUM. Das neue Stadt-AK-Medienzentrum

(Bücherei und neue Medien) am Kaiser-Josef-Platz wird ein weiterer

wichtiger Frequenzbringer.

NEUGESTALTUNG STRASSENZÜGE. Straßenzüge der Altstadt

wie Moritschstraße oder 8.-Mai-Platz werden vollkommen

umgestaltet und mit breiteren Gehwegen zu attraktiven Einkaufs-

und Flaniermeilen adaptiert. Baubeginn: Frühjahr 2007.

KINDER – GARTEN. Neu im Park des Parkhotels: Hier entsteht

schon im Frühjahr ein Abenteuerspielplatz, der den

Kindern mit verschiedensten Einrichtungen Möglichkeiten zum

spielerischen Lernen, Fühlen, Erleben, Entdecken und vieles

mehr bietet.

ERLEBNIS-LICHTKONZEPT. Die gesamte Altstadt, im Besonderen

die Drau, wird in ein neues Erlebnis-Lichtkonzept

eingebettet. Dadurch wird neben den historischen Plätzen der

Altstadt auch die Drau noch stärker betont.


NEUES ALTSTOFFSAMMELZENTRUM. Unsere Stadt bündelt

und optimiert ihre Dienstleistungen. Die gesamte Entsorgung

– derzeit noch im Wirtschaftshof, St. Johanner Straße

– wechselt zur Kläranlage nach St. Agathen, wo unsere

Stadt unmittelbar neben der Gewerbeaufschließungsstraße

ein neues Altstoffsammelzentrum errichtet. Wert gelegt

wurde dabei einerseits auf die klare Entflechtung der Abfallstoffe

(beispielsweise Privat- und Gewerbemüll), zum anderen

wird die gesamte Entsorgungsanlage so konzipiert sein,

dass Umweltbelastungen durch die Lage der Baukörper minimiert

bleiben. Im Altstoffsammelzentrum – die Errichtung

erfolgt im kommenden Jahr – wird künftig auch Sperrmüll

übernommen.

1) Die Bahnhofplätze werden neu gestaltet und der öffentliche Verkehr optimiert.

2) Fürs EKZ „Draupassagen“ hat der Investor bereits seinen Startschuss angekündigt

– die Bahnhofstraße wird eine attraktive Einkaufsachse Richtung

Stadtbrücke.

3) Mit der Errichtung der „Erlebnistherme NEU“ in Warmbad macht die Stadt

Villach im Bereich Thermen und Wellness einen gewaltigen Qualitätsschritt

nach vorne.

4) Mit der dritten Baustufe wird der Technologiepark Villach weiter aufgewertet.

Rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier in rund 70

Unternehmen bereits dauerbeschäftigt.

5) „Virtuelles Projekt“ Federaun – unsere Stadt bemüht sich mich Nachdruck

um eine Flächenwidmung für Betriebsansiedelungen von umweltfreundlichen

Unternehmen.

07 :thema

VILLACH WIRD PIONIERZENTRUM. Großer Verhandlungserfolg

unserer Stadt: Im Zuge der Reformmaßnahmen baut das

Bundesheer den Standort Obere Fellach zu einem der drei

österreichischen Pionierzentren aus. Insgesamt will das Heer

rund 30 Millionen Euro investieren und in Fellach den Personalstand

von derzeit 250 auf 750 Soldaten verdreifachen.

Unsere Stadt steht den Heeresplänen natürlich sehr positiv

gegenüber und unterstützt die Reformoffensive bei allen projektrelevanten

Angelegenheiten mit Nachdruck. „Damit ergeben

sich im Westen unserer Stadt ganz neue wirtschaftliche

Entwicklungschancen“, freut sich Manzenreiter. Die Zufahrt

zum neuen Pionierzentrum erfolgt von Norden her (Drautal-

Bundesstraße).

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GAV WIRD WEITERGEFÜHRT. Unsere Stadt nützt ihre Chancen

zur Verkehrsoptimierung und führt die GAV von Seebach

zur Kärntner Bundesstraße/B 83-Nord weiter. Im Hinblick auf

die Leistungsfähigkeit wird dieser Abschnitt der Südetappe

gleichkommen, wodurch auch die in diesem Bereich angesiedelten

Unternehmen bei ihrer Betriebsabwicklung mit großen

Vorteilen rechnen können.

INTENSIVE GESPRÄCHE. Was den Ersatz der Eisenbahnkreuzung

durch eine Unterführung betrifft, werden – so Manzenreiter

– mit den ÖBB intensive Gespräche und Verhandlungen

geführt. Nachdem das Heer die unmittelbar neben dem Bahnübergang

angesiedelte Rohrkaserne verkaufen will, hat die

Stadt Villach für eine großzügige Unterführungslösung bereits

den entsprechenden Grundbedarf angemeldet. Der GAV-Abschnitt

Nord folgt im Wesentlichen der bestehenden Treibacher

Straße, die adaptiert und entsprechend verbreitert wird,

wobei die Anbindung an die B 83 nunmehr mit Zu- und Abfahrt

völlig neu gestaltet wird.

:aktuell 22/06


1

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08 :thema

Um Stillstand zu vermeiden:

Plattform „übernimmt“ Naturpark

Das Land Kärnten hat seine Naturpark-Versprechen nicht gehalten und stiehlt sich plötzlich

aus der Verantwortung. Um Stillstand zu vermeiden, wurde jetzt über Initiative unserer Stadt

eine Vier-Gemeinden-Plattform gegründet.

4

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:aktuell 22/06 Fotos: Gerhard Maurer (2), Heuberger


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1) Ein Wintermärchen – so präsentierte sich unser Naturpark im vergangenen

Winter – Blick auf die Rosstratte.

2) Die geräumten Spazierwege laden zum gemütlichen Schneebummel in

klarer Bergluft ein.

3) Sanfter Tourismus, das genießen große und kleine Freizeitsportler im

Naturpark Dobratsch.

4) Das Naturpark-Marterl in Heiligengeist präsentierte sich mit einer dicken

Schneehaube.

5) Den Tourengeher bietet sich ein atemberaubender Blick, über dem Tal

hängt eine dicke Nebeldecke.

6) Um Stillstand zu vermeiden, wird der Naturpark Dobratsch von den Anrainergemeinden

weitergrführt. Von links Bürgermeister Dipl.-Ing. Franz Staudacher

(Nötsch), Vizebürgermeister Luis Fuchs (Bad Bleiberg), Stadträtin

Mag.a Hilde Schaumberger und Bürgermeister Erich Kessler (Arnoldstein).

Der Rückzug des Landes von seinem eigenen Naturpark-Projekt

löste um den Dobratsch heftige Diskussionen, vor allem

aber entsprechende Empörung aus. Um wenigstens einen Teil

der eingeleiteten Aktivitäten auf „Sparflamme“ weiterführen

zu können, wurde eine Interkommunale Plattform ins Leben

gerufen, bestehend aus unserer Stadt und den Anrainergemeinden

Arnoldstein, Nötsch und Bad Bleiberg. Das Land wird

allerdings nicht aus seiner Pflicht entlassen. Im Gegenteil: Die

Anrainergemeinden werden ständig seine Verpflichtung einmahnen.

NEU GEGRÜNDET. „Der Verein Naturpark Dobratsch musste

im heurigen Juni seinen Betrieb aufgrund der fehlenden Finanzierung

seitens des Landes einstellen. Wir, die Gemeinden

um den Dobratsch, haben daher gehandelt und eine neue ,Interkommunale

Plattform’ gegründet“, sagt Stadträtin Mag.a

Hilde Schaumberger, eine der Initiatorinnen dieser neuen Gemeindekooperation.

WICHTIGER PARTNER. Als wichtiger Partner und Mitglied

dieser neu gegründeten Interkommunalen Plattform Naturpark

Dobratsch (IP Dobratsch) konnte Dr. Christian Heu von der

Großglockner Hochalpenstraßen AG gewonnen werden. Er ist

auch Geschäftsführer der Villacher Alpenstraße. Diese Straße

ist für sich alleine schon ein „Highlight“ des Naturparks. Aussichtsplattform

(Parkplatz 6) und Kinderspielplatz (Rosstratte)

gelten als Besuchermagneten.

09 :thema

„Wir nehmen jetzt

die Naturpark-Arbeit

selbst in die Hand und

haben auch schon

konkrete Arbeitsplä-

ne.“ Stadträtin Mag.a

Schaumberger

KOORDINATOREN. Die IP Dobratsch verzichtet bewusst auf

straffe Organisationsformen und aufwändigen Betrieb. „Unsere

Arbeit soll den Wirtschaftstreibenden, den Schulen und

dem Tourismus dienen und rasch zu ersten herzeigbaren Ergebnissen

führen“, erklärt der Arnoldsteiner Bürgermeister

Erich Kessler. So soll es je Gemeinde einen Koordinator geben,

der die Projekte und Initiativen der IP Dobratsch betreut.

Arbeitsgruppen, die aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern

zusammengesetzt werden, ergänzen einzelne Maßnahmen.

KONKRETER ARBEITSPLAN. Stadträtin Mag.a Hilde

Schaumberger: „Wir wollen mit dieser Gemeindeplattform

zeigen, dass erfolgreiche Arbeit für den Naturpark und die Bevölkerung

geleistet werden kann. Wir wollen die Arbeit selbst

in die Hand nehmen und haben auch schon einen ganz konkreten

Arbeitsplan für die nächsten Wochen und Monate entwickelt.“

NATURPARK-PRODUKTE. „Im Frühjahr wird das Biomasseschaukraftwerk

in Nötsch eröffnet. Es informiert die Besucher

über die nachhaltige CO 2 -neutrale Nutzung von biogenem

Material. Nötsch im Gailtal besitzt eine große Konzentration

an Biomasseanlagen“, verrät Dipl.-Ing. Franz Staudacher, Bürgermeister

von Nötsch, eines der bereits abgeschlossenen

Naturparkprojekte. Er ist sicher, dass die IP Dobratsch erfolgreich

arbeiten wird.

:aktuell 22/06


10 :thema

Obwohl die Luftgüte in Villach sehr gut ist, trifft unsere Stadt dennoch Vorsorge: Zur Stärkung

des öffentlichen Nahverkehrs fördert die Stadt in den Wintermonaten die Monats- und

Jahreskarten mit dem halben Kaufpreis.

Stadt fördert

Buskarten

mit 50 Prozent!

„Wir wollen die Menschen zum Um-

stieg auf den öffentlichen Verkehr

animieren.“ Vizebürgermeister

Richard Pfeiler

:aktuell 22/06

Die Luftgüte in Villach ist zwar sehr gut, trotzdem setzt unserer

Stadt nunmehr mit der Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs

wichtige Maßnahmen, um der steigenden Feinstaubbelastung

rechtzeitig entgegenzuwirken: Unser Stadt fördert

in den Wintermonaten (Dezember 2006 bis Ende Februar

2007) den Kaufpreis für die Monats- und Jahreskarten des

Verkehrsverbundes im Stadtgebiet mit 50 Prozent, also mit

dem halben Kaufpreis.

IM STADTSERVICE RÜCKERSTATTET

Eine Monatskarte kostet ab morgen, 1. Dezember, zwar wie

bisher 34 Euro, 50 Prozent vom Kaufpreis, also 17 Euro, erhalten

die Villacher Kundinnen und Kunden von der Stadt rückerstattet.

Gegen Vorlage der Buskarte wird im StadtService,

Rathaus-Eingang, den Villacherinnen und Villachern der halbe

Kaufpreis im Nachhinein retourniert. Für Besitzer von Jahres-


Neues Service, neue Förderaktion

in den Wintermonaten für den

öffentlichen Nahverkehr unserer

Stadt: Beim Kauf einer Monatskarte

(bei der Jahreskarte für die

entsprechenden Monate) erhalten

die Busbenützer beim StadtService

den halben Kaufpreis im Nachhinein

rückerstattet.

:Stadt fördert

11 :thema

karten werden für die Monate Dezember 2006 bis Februar

2007 der 50-prozentige Förderbetrag der Stadt ebenfalls vom

StadtService aliquot abgerechnet und refundiert.

ATTRAKTIVER MACHEN

„Unser Ziel ist es, mit dieser Fördermaßnahme die Menschen

gerade in den Wintermonaten verstärkt zum Umstieg vom Individualverkehr

auf den öffentlichen Verkehrs zu animieren

und somit die Benützung der Verkehrsbetriebe noch attraktiver

zu machen“, betont Verkehrsreferent Vizebürgermeister

Richard Pfeiler.

STÄRKUNG DES NAHVERKEHRS

Neben der Buskarten-Förderaktion setzt unsere Stadt aber

auch noch weitere Maßnahmen zur Attraktivierung des öffentlichen

Nahverkehrs: „Dazu gehört die finanzielle Unterstützung

der Linie 10, der City-Linie der Kowatsch-Busflotte,

die nunmehr einen verdichteten Kurs rund um die Altstadt

anbietet, genauso wie einen Sommer-Rundkurs um den Faaker

See, die Kursverdichtung der Linie Hauptbahnhof-Maria

Gail, der Samstagnachtbus zischen Villach und Finkenstein,

der Schibus zwischen Villach und der Baumgartnerhöhe oder

die Verstärkung des Vormittagskurses Villach-Rosegg-Maria

Elend.“

Monatskarten mit : 17 Euro (reiner Stadtverkehr)

11,50 Euro (reiner Stadtverkehr für Studenten)

10,50 Euro (Regionalverkehr plus Stadtverkehr)

7,50 Euro (Regionalverkehr plus Stadtverkehr für Studenten)

Jahreskarten mit: 14,17 Euro (reiner Stadtverkehr)

8,75 Euro (Regionalverkehr plus Stadtverkehr)

Die Monatskarten für den reinen Stadtverkehr werden in Papierform im Nachhinein im Stadt-

Service, Rathaus, bei Chipkarten während der Gültigkeitsdauer (mit einem Fahrkartenlesegerät

überprüft) abgerechnet. Der Gültigkeitsbeginn muss zwischen dem 1. Dezember 2006 und dem

28. Februar 2007 nachgewiesen werden. Die abgelaufenen Monatskarten in Papierform werden

vom StadtService als Belege einbehalten, die Jahreskarten nur überprüft. Das Förderangebot

unserer Stadt gilt ausschließlich für Villacherinnen und Villacher, die in unserer Stadt mit Hauptwohnsitz

gemeldet sind.

:aktuell 22/06

Fotos: Höher


12 :thema

Konjunkturbarometer

zeigt nach oben

Die Stimmung ist positiv – das Konjunkturbarometer

der Wirtschaftskammer zeigt

nach oben!

Die nunmehr bereits 14. Konjunkturerhebung der Villacher

Wirtschaftskammer gibt zu großem Optimismus Anlass! Die

positive Stimmung der Unternehmer wird durch Umsatz- und

Ertragszahlen belegt, die sich überaus erfreulich entwickeln:

So sind die Umsätze gegenüber dem Vergleichszeitraum des

Vorjahres um rund zehn Prozentpunkte gestiegen.

ERFREULICHE ENTWICKLUNG. „Die Kurven zeigen nach

oben, die Entwicklung ist überaus erfreulich! Es ist nun wichtig,

dass die Stimmung auch nach außen getragen und vermittelt

wird: Es geht aufwärts!“, freute sich Kammerobmann Ing.

Gerhard Karl während der Präsentation der Umfrageergebnisse,

an der in Vertretung unseres Bürgermeisters Stadträtin

Mag.a Hilde Schaumberger teilnahm.

UMSATZ ERTRAG WRITSCHAFTSLAGE

Plus – Minus – gleich

:aktuell 22/06

BESSERE UMSATZZAHLEN. Gleich mehr als die Hälfte der

Villacher Unternehmen meldeten bessere Umsatzzahlen,

auch die allgemeine Wirtschaftslage wurde durchaus positiv

bewertet, ebenso die Geschäftsentwicklung. Die ermittelten

Zahlen sind insgesamt so gut wie zuletzt im Jahre 2001. Auch

die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeugt von Stabilität:

15 Prozent der Villacher Betriebe haben ihren Mitarbeiterstand

erweitert, 80 Prozent der Unternehmen planen

keine Veränderungen.

ACHT PROZENT RÜCKLAUF. Erstmals wurde die Erhebung

auch im Bezirk Villach-Land durchgeführt. Dabei trat zutage,

dass die Umsatz- und Ertragswerte nahezu mit denen des

Stadtbereiches mithalten können.

Quelle: Wirtschaftskammer

Foto: Maurer

Die aktuellen Konjunkturzahlen

geben Anlass zur Freude: Von links

die Raiba-Direktoren Erwin Wabnegg

und Hannes Lesjak, Stadträtin

Mag.a Hilde Schaumberger, Kammerobmann

Ing. Gerhard Karl, GR

Irene Hochstettner-Lackner und

Kammerobmann MMag. Martin

Melinz (Villach-Land).


Unsere Stadt gewinnt

jetzt international

weiter an Profil

Dachgleiche beim Congress Hotel – die Live-Bau-Kunst

mitten in unserer Stadt erregt

enormes Aufsehen: Hunderte Interessierte

verfolgen als „Zaungäste“ täglich den Baufortschritt.

Unser Congress Hotel, ab September kommenden Jahres

ein wichtiges neues Glied in der Holiday Inn-Hotelkette, liegt

jetzt im internationalen Blickfeld. Die Vier-Sterne-Anlage wird

nicht nur unser Congress Center für internationale Veranstaltungen

wesentlich aufwerten und in diesem Segment unsere

Nummer-1-Position im Süden Österreichs ausbauen, sondern

unserer Stadt mit modernen Wellness- und Restaurantbereichen

insgesamt viele neue Impulse und Frequenzen bringen.

DACHGLEICHE. „Wir sind dem Zeitplan ungefähr eine Woche

voraus“, freute sich Investorensprecher Baumeister Ing.

Josef Willroider bei einem kürzlich erfolgten Lokalaugeschein.

Die Dachgleiche ist geschafft, wovon der kräftige „Buschn“ in

luftiger Höhe zeugt. Die Decke der siebenten Etage, also des

obersten Geschosses, ist somit erreicht und damit der Rohbau

im Wesentlichen fertiggestellt. Die Skyline an der Drau

hat einen neuen markanten Blickfang.

INTERNATIONALES PROFIL. „Am internationalen Markt

gewinnen wir jetzt weiter an Profil! Unsere kongresstouristischen

Möglichkeiten werden jetzt auf neue Standards gehoben,

wir holen uns nun entscheidende Wettbewerbsvorteile,

und unserer Stadt eröffnen sich völlig neue Chancen“, freut

sich Bürgermeister Helmut Manzenreiter. Das neue Hotel stehe

für Aufbruchsstimmung und sei sichtbarer Ausdruck dynamischer

Villacher Stadtentwicklung.

NEUE GÄSTESCHICHTEN. Die Gesamtinvestitionen belaufen

sich auf rund 28 Millionen Euro. Die international renommierte

Hotelkette InterContinental/Holiday Inn – der Konzern

betreut weltweit rund 4400 Hotels – wird das Hotel managen.

(280 Betten). Damit etabliert sich ein Mitspieler, der neue

Standards und neue Gästeschichten im Koffer hat. Mit dem

Hotel wird auch eine öffentliche Tiefgarage, die in erster Linie

für das Congress Center benötigt wird, mit insgesamt rund

217 Stellplätzen errichtet.

13 :thema

1) Der Europaplatz vor dem Congress Center rückt mit neuer Flächengestaltung

perspektivisch in neue Dimensionen.

2) Der Hotelanlage – im Rohbau praktisch fertig – erregt auch medial enormes

Aufsehen.

3) Bau-Kunst – Millimeterarbeit hoch über unserer Stadt: Auf der obersten

Geschossdecke werden die Randplatten eingepasst. Im September 2007

wird das Congress Hotel eröffnet.

:aktuell 22/06

Fotos: ÖA


14 1 :thema

2

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:aktuell 22/06

Fotos: Gerhard Maurer, Oskar Höher (1)

Schmiede für

Touristikfachleute

Die Kärntner Tourismusschulen in Warmbad

Villach haben seit Beginn dieses Schuljahres

mit Dr. Gerfried Pirker einen neuen

Leiter.

Dreijährige Hotelfachschule, fünf Jahre Höhere Lehranstalt

für Tourismusberufe und ein Kolleg für Tourismus und Freizeitwirtschaft

– hinter dem herkömmlichen Begriff „Hotelfachschule“

verbirgt sich also viel mehr, und die Tourismusschulen

können als Schmiede für Fachleute angesehen werden.

55 JÄHRIGER SCHÜLER. Dr. Gerfried Pirker, neuer Schulleiter,

besuchte kürzlich Bürgermeister Helmut Manzenreiter im

Rathaus. 500 Schülerinnen und Schüler werden im laufenden

Schuljahr in 17 Klassen unterrichtet. „Junge Menschen“

stimmt nur bedingt, denn der älteste Schüler ist immerhin 55

Jahre alt, kommt aus Indien und will sich bei uns den letzten

beruflichen Schliff holen.

LEHRHOTEL. Das Internat wird als Lehrhotel geführt, davon

können sich Besucher bereits im Eingangbereich überzeugen:

Schüler stehen in der Rezeption für Auskünfte zur Verfügung.

Drei Stunden „Lehrhotel“ stehen auf dem wöchentlichen

Stundenplan. Dabei können theoretische Erfahrungen

erprobt werden. Internatsleitung und Sozialpädagogen sind

trotz Hotelgefühles bemüht, den Bewohnern eine Heimstätte

zu bieten und bei Problemen hilfreich zur Seite zu stehen.

SELBSTVERSORGER. Auch für die tägliche Versorgung sind

die Schülerinnen und Schüler selbst verantwortlich. In der

Schulküche wird G’schmackiges gekocht, und für den perfekten

Service sind ebenfalls künftige Touristiker verantwortlich.

Der Freizeitbereich der Schule ist umfangreich gestaltet.

Von Sport bis Chorgesang über handwerkliche Arbeiten steht

alles zur Verfügung. Ideale Bedingungen, um den Berufsalltag

als Touristikkauffrau oder -mann zu beginnen – vorausgesetzt,

es wurden die fünf Jahre der Höheren Lehranstalt für Tourismusberufe

oder das Kolleg abgeschlossen. Absolventen der

Hotelfachschule dürfen sich Hotelkauffrau oder -mann nennen.

TAG DER OFFENEN TÜR. Am Donnerstag, dem 14. Dezember,

findet in den Kärntner Tourismusschulen Warmbad Villach

ein Tag der offenen Tür statt. Infos auch unter www.ktsvillach.at

1) Die Kärntner Tousismusschulen in Warmbad bilden hochqualifizierte Fachkräfte

für den Tourismus aus.

2) Der neue Leiter der Tourismusschule, Dr. Gerfried Pirker, stellte sich

kürzlich unserem Bürgermeister Helmut Manzenreiter im Rathaus vor.

3) Auch junge Männer können Torten backen.

4) Das selbst gekochte Menü wird perfekt serviert.


Die beliebteste Verkäuferin, Simone Kuncic, stellte sich den Fotografen. Aufsichtsratsvorsitzender

Alfred Plessin, Gerald Fritz (Volksbank) und Bettina

Rabitsch (Villacher Bier) waren die ersten Gratulanten. Links Moderatorin Elena

Moser (Kleine Zeitung).

„City Bonus“ – einkaufen

und gratis parken

„Man muss seine Kunden lieben und sie emotional zu Fans machen“,

erklärte Mag. Josef Wanas, Unternehmensberater aus

St. Pölten und Gastreferent. Dazu präsentierte Gerhard Angerer,

Stadtmarketing-Geschäftsführer, das neue Kundenbindungsprojekt

„City Bonus“, das ein Bestandteil der seit März

2005 bestehenden City Shops werden sollte. „Besser einkaufen

& gratis parken“ soll die gemeinsame Botschaft lauten.

SCHLÜSSELANHÄNGER

Wenn mehr als 90 Prozent der City Shop-Betreiber einverstanden

sind, können Kunden ab kommendem Frühjahr bei

jedem Einkauf mittels Schlüsselanhänger-Chip Bonuspunkte

sammeln, die bei Parkscheinautomaten, Parkhäusern oder in

Form von Gutscheinen wieder einlösbar sind. Die Erstinvestitionskosten

würde unsere Stadt im Rahmen der Altstadtoffensive

übernehmen.

WOHLFÜHLSTADT

In Vertretung unseres Bürgermeisters begrüßte Finanzreferentin

Mag.a Hilde Schaumberger die Gäste. Sie betonte,

dass die Villacherinnen und Villacher eng mit ihrer Altstadt

verbunden seien, sich die Gäste wohlfühlen. Schaumberger

sagte weiter, dass die Verkäuferinnen und Verkäufer der In-

15 :thema

Wirtschaftsreferentin Stadträtin Mag.a Hilde

Schaumberger freut sich, dass sich die Unternehmen

der Stadt „gut einbringen“.

Unser Stadtmarketing lud kürzlich zum zweiten „Blickpunkt Stadtmarketing“ in den Bambergsaal

(Parkhotel). Rund 200 Unternehmer und Interessenten folgten der Einladung. Im

Rahmen der Veranstaltung wurde ein neues Projekt vorgestellt.

nenstadtgeschäfte viel zum Wohlfühlgefühl der Bürger und

Besucher beitragen. Auf den bevorstehenden Weihnachtszauber

in unserer Stadt freut sich Schaumberger ebenso wie

auf die Heizstrahler, die unsere Schanigärten auch im Winter

heimelig machen werden.

BELIEBTEST

Als ein Höhepunkt des Stadtmarkting-Abends wurde die beliebteste

Verkäuferin unserer Stadt präsentiert. Simone Kuncic

von Tally Weijl erhielt die meisten Stimmen und konnte

sich über den Hauptpreis – einen Nettomonatslohn, gesponsert

von der Volksbank – freuen.

100 SHOPS

Mehr als 100 Geschäfte gehören mittlerweile zu den City

Shops. Der Villach-Gutschein hat sich als großer Erfolg erwiesen,

und auch die Prognose für das heurige Jahr liegt mit rund

720.000 Euro im erfreulichen Bereich, denn dieses Geld wird

vollständig in der Innenstadt ausgegeben. „Hier wird Hand

in Hand mit der Altstadtoffensive gearbeitet, um den Wirtschaftsplatz

Villacher Innenstadt noch attraktiver zu gestalten“,

sagte Schaumberger.

:aktuell 22/06

Fotos: Maurer


16 :thema

Vizebürgermeister Richard Pfeiler, Prinz Fidelius LII. (Raimund Haberl), Ihre Lieblichkeit Prinzessin Angelika I. (Angelika Rainer) und Kanzler Walter Rudka

beim fröhlichen Faschingsliedsingen.

„Aha!“, „Lei-lei!“

und „Lei-lei-Ma-Gai!“

Am 11.11. um 11.11. hat der Fasching begonnen,

und exakt zu diesem Zeitpunkt wurde

das diesjährige Villacher Faschingsprinzenpaar

vorgestellt. Um 18.18 Uhr wurde der

Fasching in Maria Gail geweckt, um 19.19

Uhr in Landskron.

:aktuell 22/06

Das unwirtliche Wetter am Samstag, dem 11.11., konnte die

Villacherinnen und Villacher nicht davon abhalten, Prinz- und

Prinzessinschaun zu gehen. Raimund Haberl junior (Juniorchef

des Farbenzentrums Raimund Haberl GmbH, 30) und Angelika

Rainer (Medizinstudentin, 25) haben das Zepter übernommen

und regieren den Fasching 2007 als Prinz Fidelius LII. und Ihre

Lieblichkeit Prinzessin Angelika I. In Vertretung unseres Bürgermeisters

„huldigte“ Vizebürgermeister Richard Pfeiler den

närrischen Regenten.

180 MITARBEITER. Wie in den vergangenen Jahren, sorgen

auch in der kommenden 52. Faschingsaison 180 ehrenamtliche

Mitarbeiter auf, über, vor und hinter der Bühne für jene

Stimmung, auf die die zahlreichen Besucher bei den 15, bereits

ausverkauften Faschingsitzungen im CCV warten. Hübsche

Mädchenbeine, fesche Garde, bissiges Programm – an

einigen Programmpunkten wird noch gefeilt, doch 16 sollen

es schließlich sein, die die Lachmuskeln des Publikums strapazieren

werden. Sitzungspremiere ist am Samstag, dem 6.

Jänner.

MAIRA GAIL. Punkt 18.18 Uhr wurde traditionsgemäß auch

der Fasching in Maria Gail eröffnet. Die Obfrau des KSMG,

Rosalia Krautzer, eröffnete punktgenau den 26. Maria Gailer

Fasching vor dem Kulturhaus. Kanzler Heinz Zitta verlas

Fotos: Willi Zore


Bild oben: „Aha“, Landskroner! Von links Außenministerin Karin Schabauer,

Stadtrat Halrald Sobe und Burggraf Herbert Franc.

Bild unten: Fasching in Maria Gail: LeiMaGai–Kanzler Heinz Zitta, Arnold

Erd, Anny Begusch und Vizebürgermeister Richard Pfeiler.

17 :thema

– in Anwesenheit zahlreicher Mitglieder der Gilde und Gildenfreunde

sowie Vizebürgermeister Richard Pfeiler in Vertretung

unseres Bürgermeisters – seine erste Faschingsrede. Die Maria

Gailer Narren proben bereits fleißig, beginnen am 13. Jänner,

um 20 Uhr mit ihrer Premiere im Kulturhaus Maria Gail.

Es wird eine Sitzung mehr, diesmal zwölf, geben, dazu gibt es

– ebenfalls neu – am 26. Jänner und 8. Februar zwei Nichtrauchsitzungen.

„AHA“ IN LANDSKRON. Mit Trommel, Fanfaren und Duddelsackklängen

wurde lautstark und pünktlich um 19.19 Uhr der

Landkroner Fasching vor dem Kulturhaus eröffnet. Schatzmeisterin

Brigitte Franc führte durch das Eröffnungsprogramm

und verkündigte einen lustigen und tollen Fasching in

Landskron 2007, mit fünf Sitzungen (Premiere am 27. Jänner)

und 20 Programmpunkten an.

BURGGRAF. Wie gewohnt, verlas Burggraf und Chef der Faschingsgilde,

Herbert Franc, seine neuen strengen Gesetze

für Landskron, und die neuen Mitglieder der Gilde wurden

von ihm zu Burgfräuleins und Rittern geschlagen. Unterhaltsam

ging es am Vorplatz des Kulturhauses bei heißen Maroni,

Glühwein und Glühmost weiter. Eine Abordnung der Villacher

Faschingsgilde mit Kanzler Walter Rudka war ebenso wie

Stadtrat Harald Sobe in Vertretung unseres Bürgermeisters

zur Faschingseröffnung nach Landskron gekommen.

:sitzungen

Volkshaus Landskron: 27. Jänner; 2.,

3., 9., 10. Februar, jeweils 20 Uhr.

– Volkshaus Maria Gail: 13., 19., 20.,

26. Jänner, 2., 3., 8., 9., 15., 16., 19.

Februar, jeweils 20 Uhr.

:aktuell 22/06


18 :thema

Von links: Vorne Wirtschaftsstadträtin Mag.a Hilde Schaumberger, Dipl.-

Ing. Hubert Pernull (Standortleiter), Isabella Laubreiter, Bürgermeister

Helmut Manzenreiter; hinten: Dipl.-Ing.(FH) Norbert Winkler, Dipl.-Ing.

Peter Pridnig, Dipl.-Ing. Siegbert Schrempf, Ing. Bernhard Tschuden und

Dipl.-Ing. Ulrich Gaier.

Micronas – Lösungen für die

Unterhaltungselektronik

Bürgermeister Helmut Manzenreiter besuchte

kürzlich die Firma „Micronas Villach

Halbleiterentwicklungs-GmbH“ im tpv.

Micronas (SWX Swiss Exchange: MASN) ist ein weltweit operierender

Halbleiterentwickler und -hersteller sowie führender

Anbieter innovativer IC- und Sensor-Systemlösungen für die

Bereiche Unterhaltungs- und Automobilelektronik. Das Untenehmen

zählt alle bedeutenden Markenhersteller der Unterhaltungselektronik

weltweit zu seinen Kunden.

BESUCH. Bürgermeister Helmut Manzenreiter und Wirtschaftsreferentin

Stadträtin Mag.a Hilde Schaumberger informierten

sich bei Dipl.-Ing. Hubert Pernull, dem Micronas-Standortleiter

im tpv, und seinem Team über die Arbeit und Entwicklung des

Unternehmens in unserer Stadt.

UNTERHALTUNG. International beschäftigt Micronas rund

2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Design Center in

Villach, die „Micronas Villach Halbleiterentwicklungs-GmbH“,

wurde im Jahr 2000 gegründet. 42 Arbeitsplätze wurden damit

geschaffen. Der Schwerpunkt der Villacher Aktivitäten liegt im

Bereich der Unterhaltungselektronik – im Speziellen: Mikrochip-Design

für Digital-TV und HDTV. Ein mit heimischem Knowhow

ausgestatteter LCD-Fernseher wurde von den TV-Experten

des ORF und des Elektrohandels zum besten LCD-Fernseher

2006 gekürt.

AUTOMOBIL. Seit heuer arbeitet eine eigene Villacher Mannschaft

auch an Projekten für die Automobilelektronik. In diesem

Bereich konzentriert sich Micronas zum einen auf hoch

integrierte Systeme für Anwendungen im Fahrzeuginnenraum

und zum anderen auf Sensorsysteme für eine große Palette an

Applikationen.

:aktuell 22/06

Foto: Willi Zore

Strom kommt aus

der Wasserleitung!

Die Kunden des Wasserversorgungsverbandes

Faaker See beziehen ihre Energie direkt aus

dem Trinkwasserkraftwerk Mallenitzen.

Des Rätsels Lösung: Bevor das Wasser in die Haushalte gelangt,

läuft es durch eine Spezialturbine, wo die Energie des

Wassers nicht mehr vernichtet, sondern in elektrische Energie

umgewandelt wird. Mit diesem Strom ist nicht nur der gesamte

Eigenbedarf der Anlage gedeckt, es können auch noch rund

243.000 Kilowattstunden an die Kelag verkauft werden.

NEUERUNGEN. Das und zahlreiche Erneuerungen im und am

Trinkwasserkraftwerk Mallenitzen waren Gründe für ein gemeinsames

Fest mit der Bevölkerung. In Vertretung unseres

Bürgermeister Helmut Manzenreiter besichtigte Stadtrat Harald

Sobe das Kraftwerk und betonte die Wichtigkeit dieses

Wasserspenders: „Immerhin wird damit ein großer Fremdenverkehrsbereich

versorgt.“

ENTKEIMT. Gemeinsam mit dem Obmann des Wasserversorgungsverbandes,

Gemeinderat Ewald Koren, informierte sich

Sobe auch beim neuen Hochbehälter. Das frühere Fassungsvermögen

von rund 120 Kubikmeter wurde auf 600 Kubikmeter

erhöht. Außerdem wird das Wasser durch eine moderne UV-

Licht-Anlage entkeimt.

SEIT 1958. Der Wasserversorgungsverband Faaker See, der

1958 gegründet wurde, versorgt Teile der Gemeinden Villach-

Süd, Finkenstein, Rosegg, St. Jakob und Velden. Insgesamt

werden rund 10.000 Einwohner mit dem guten Mittagskogel-

Wasser beliefert.

Exlandesrat Herbert Schiller, Stadtrat Harald Sobe, Landesrat Ing. Reinhart

Rohr und Wasserversorgungsverband-Obmann Gemeinderat Ewald

Koren bei der Kraftwerkbesichtigung (von rechts).

Foto: Willi Zore


19 :thema

„NICHT DAS ÜBLICHE, DAS BESONDERE“. DAS LEITMOTIV GARANTIERT DER FIRMA ISO-

LA, KAIGASSE, AUCH DEN WIRTSCHAFTLICHEN ERFOLG.

Dirndln und mehr: Isola

trachtet nach hohem Niveau

In dem kleinen, feinen, hochspezialisierten Betrieb mit derzeit

insgesamt acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fertigt der

Villacher Traditionsbetrieb täglich rund 20 Trachten, echte

Isola-Markenartikel, die weltweit vertrieben, getragen und geschätzt

werden. Neu im Angebot: das „Villacher Dirndl“.

WIEDER SEHR IN MODE. „Wir stellen fest, dass die Tracht

wieder sehr in Mode kommt und die gewünschte Schnittführung

zunehmend traditionell-klassische Formen annimmt“,

erklärte Firmenchefin Andrea Weiss, die Enkelin der Firmengründerin

Maria Isola, im Zuge eines Lokalaugenscheins einer

Stadtdelegation, an der Spitze Bürgermeister Helmut Manzenreiter

und Wirtschaftsreferentin Stadträtin Mag.a Hilde

Schaumberger.

HOCHWERTIGE ERZEUGNISSE. Die Programmpalette umfasst

Dirndln, Kleider, Röcke, Kombinationen, Spenzer (kurze,

eng anliegende Jäckchen), Hosen, Jacken, Blusen und Westen.

Mit Billigimporten weiß das im Jahre 1946 gegründete Unternehmen

– seit 1986 besitzt es die Berechtigung zur Führung

unseres Staatswappens – nichts anzufangen. Isola trachtet

nach qualitativ hochwertigen Erzeugnissen. „Nur so ist unser

hohes Niveau zu halten“, sagte Andrea Weiss.

Villacher Dirndl“, neu in der Produktpalette der Firma Isola, Kaigasse:

Bürgermeister Helmut Manzenreiter mit Firmenchefin Andrea Weiss (Mitte)

und Wirtschaftsreferentin Stadträtin Mag.a Hilde Schaumberger.

:aktuell 22/06

Foto: Monika Zore


20 :thema

NUR NOCH EINE KURZE ZEIT TRENNT UNS VOM SCHöNSTEN FEST DES JAHRES. UN-

SERE INNENSTADT PRÄSENTIERT SICH MIT LICHTERGIRLANDEN UND CHRISTKINDL-

MARKT BEREITS IM VORWEIHNACHTLICHEN ZAUBER.

Unsere Altstadt im

zauberhaften

Vorweihnachtsglanz

1000 Kilo Gesamtgewicht, gehalten von Stahlseilkonstruktionen

(acht Hauptseile mit Hilfsseilen verspannt), geschmückt

von 540 Lichterketten (je 24 Meter lang) und schließlich von

rund 35.000 Lämpchen beleuchtet – der 40 mal 40 Meter

große Baldachin über unserem Rathausplatz gehört längst zur

Vorweihnachtszeit. Eislaufen unter diesem Sternenhimmel ist

auch heuer wieder möglich und eines der „Highlights“ in der

Villacher Vorweihnachtszeit.

STIMMUNGSVOLL. „Die Adventzeit soll für unsere Bürgerinnen

und Bürger in ihrer Stadt zu einem sinnlichen und stimmungsvollen

Erlebnis werden“, sagt Bürgermeister Helmut

Manzenreiter. Unsere Stadt erstrahlt nicht nur am Rathausplatz

in weihnachtlichem Glanz. In den vergangenen Wochen

waren zahlreiche Mitarbeiter des Wirtschaftshofes damit

beschäftigt, Girlanden und Lichterketten anzubringen, damit

der märchenhafte Weihnachtszauber komplett ist. So haben

Post- und Lederergasse neue Girlanden bekommen.

Eislaufen unterm Lichterbaldachin auf dem Rathausplatz.

Am Bild rechts: Bürgermeister Helmut Manzenreiter entzündete gemeinsam mit Kindern der

Hauptschule Landskron symbolisch die Lichter des Weihnachtsbaumes auf dem Oberen Kirchenplatz.

:aktuell 22/06

MÄRCHEN. Um die Stadtpfarrkirche stehen wieder rund 50

Hütten des Christkindlmarktes. Zum 29. Mal findet dieser Markt

statt, der stolz auf sein breitgefächertes, niveauvolles Angebot

ist. Auf der Christkindlmarktbühne im verträumten Rosengarten

(gegenüber Museum) stimmen Adventkonzerte, Weihnachts-

und Kindermärchen auf die stillste Zeit im Jahr ein.

ZIMTDUFT. Die zahlreichen weihnachtlich dekorierten Gastronomiestandln

im Freien verführen so manchen Altstadtbesucher

zu einer kurzen Rast, um den herrlich nach Zimt und

Nelken duftenden Punsch oder Glühwein zu verkosten. Die

Vereine werden sich mit ihren gemeinnützigen Angeboten

heuer erstmals in zwei Lebkuchenhütten des Stadtmarketings

auf dem Hauptplatz präsentieren. Auf die kleinen Besucher

warten auf dem Hauptplatz wieder der Weihnachtszug und

ein Karussell. Unter dem Motto „Besinnlicher Advent“ finden

an jedem Einkaufssamstag in der Köllpassage Aktivitäten von

und für die Sonderschule Villach statt.

Fotos: Gerhard Maurer


:adventtermine

21 :thema

Das Chorensemble“ Vision Carinthia“ Villach veranstaltet

am Donnerstag, 7. Dezember, 19 Uhr, in der Kirche St.

Nikolai ein Adventsingen. Weitere Mitwirkende: Bläserquintett

der Stadtkapelle Villach und Wolfgang Wallner

(Gitarre).

Ein adventliches Benefizkonzert am Donnerstag, 7.

Dezember, 19 Uhr, zu Gunsten von Saluto, pro mente

Jugend, findet in der Evangelischen Auferstehungskirche

Villach-Nord statt.

„Wieder naht der heil´ge Stern...“ Advent mit dem Volksliedensemble

Landskron am Freitag, 8. Dezember, 17

Uhr, Stadtpfarrkirche St. Nikolai. Weitere Mitwirkende:

Anna Kraft und ihre „Jungen Künstler“, Walter Schneider,

Orgel; Sprecher Adolf Weisch und Pater Alexander Puchberger,

Rezitation.

Unter dem Motto „Millionen Sterne“ lädt die Sängerrunde

St. Michael am Freitag, 8. Dezember, 19 Uhr, zum traditionellen

Adventsingen in die Evangelische Kirche St. Ruprecht

ein. Weitere Mitwirkende: Instrumentalgruppe der

Hauptschule Auen und Sprecherin Mathilde Wiedauf.

Die Chorgemeinschaft Villach lädt am Freitag, 8. Dezember,

18 Uhr, zu einem besinnlichen Abend im Advent in

die Evangelische Kirche Villach-Nord ein.

Ebenfalls am Freitag, 8. Dezember, findet im Thermenhof

Warmbad, Stüberl, A-Trakt, Ergeschoss, eine Lesung im

Advent statt. Anna Maria Michenthaler liest aus eigenen

und auch anderen Werken in Lyrik, Prosa sowie Mundart.

„Hiatz kimmb a wundabare Zeit“ lautet das Motto eines

Adventkonzertes des MGV Landskron am Samstag, 9. Dezember,

19 Uhr, in der Evangelischen Kirche Villach-Nord.

Weitere Mitwirkende: Kärntner Triologie, Familienmusik

Goritschnig und Sprecher Werner Rauter.

Unter dem Motto „Still, ganz still is da Winta hiatz keman“

lädt die Singgemeinschaft Fürnitz und die Familienmusik

Pulvermacher am Samstag, 9. Dezember, 19 Uhr, zu

einem Benefizkonzert zugunsten eines Frauenprojektes in

die Evangelische Kirche im Stadtpark ein.

Die Chorgemeinschaft Villach lädt am Samstag, 9. Dezember

17 Uhr, zu einem besinnlichen Abend im Advent

in die Thomaskirche, Obere Fellach, ein.

Ebenfalls am Samstag, 9. Dezember, 18.30 Uhr, lädt die

Singgemeinschaft Bergfreunde zu einem Adventsingen

unter dem Motto „An Friedn dafragn...“ in die Pfarrkirche

St. Josef / Auen ein.

In der Johanneskirche in Drobollach findet am Samstag,

9. Dezember, nach dem Gottesdienst um 18 Uhr ein

Adventsingen mit dem Chor der Gotscheer Landsmannschaft

und dem Singkreis Fellach statt.

Adventkonzert der Musikschule Villach am Donnerstag,

14. Dezember, 18 Uhr, Evangelische Kirche Villach-Nord.

Der Polizeichor Villach veranstaltet am Freitag, 15. Dezember,

19.30 Uhr, in der Kirche Heiligenkreuz sein traditionelles

Adventkonzert. Musikalisch unterstützt wird der

Polizeichor vom Chor der Volksschule Völkendorf und der

Kärntner Triologie.

Die Kulturgemeinschaft Oberdörfer lädt am Freitag, 15.

Dezember, 19 Uhr, zu einem Adventsingen in die Kirche

St. Georgen ein.

In der Evangelischen Kirche Villach-Nord lädt die Jugendblaskapelle

Villach am Freitag, 15. Dezember, 19 Uhr, zu

einem Adventkonzert ein.

:aktuell 22/06


22 :thema

125 Jahre Ruderverein Villach: Am Bild von links Vereinsobmann Mag.

Herwig Hilber, Ehrenobmann Dr. Gerfried Spath und Bürgermeister Helmut

Manzenreiter.

Talenteschmiede

mit großer Tradition!

125 Jahre Ruderverein Villach! Das Jubiläum feierten kürzlich zahlreiche verdiente Funktionäre,

Weltmeister, Olympiateilnehmer sowie Mitglieder und Freunde des Vereins im Volkshaus

Landskron.

Der Ruderverein Villach zählt nicht nur zu den ältesten und traditionsreichsten,

sondern auch zu den erfolgreichsten Sportvereinen

in unserer Stadt und in Kärnten. Die Liste der Erfolge

ist überaus lang: So erreichten die Ruderer des Villacher Rudervereins

mehr als 4000 Rennsiege, 250 Staatsmeistertitel

und mit Martin Kobau, Christoph Zerbst oder Ulli Wolf auch

Welt-, und Europameistertitel sowie olympische Medaillen.

ZEITREISE

Vereinsobmann Mag. Herwig Hilber entführte die zahlreichen

Freunde, Funktionäre, Sportler und Mitglieder des Vereins im

Rahmen des Festaktes in eine spannende multimediale Zeitreise

in die langjährige Vereinsgeschichte. Dabei wurden viele

sportliche Erfolge der vergangenen Jahrzehnte nochmals in

Erinnerung gerufen sowie mit ehemaligen und aktuellen „Vereinsgrößen“

kurze Interviews geführt. Mag. Hilber: „Nicht nur

unsere Spitzensportler haben großartige Leistungen gebracht,

sondern auch die Funktionäre im Hintergrund haben mit groß-

:aktuell 22/06

em Engagement die Voraussetzungen für große internationale

Erfolge geschaffen.“

VEREINSHAUS

Besonderen Dank zollte Mag. Hilber dabei Ehrenobmann Dr.

Gerfried Spath, der lange Jahre die Geschicke des Vereins

leistete und in dessen Amtszeit auch – mit tatkräftiger Unterstützung

unserer Stadt – der Neubau des Vereinshauses am

Ossiacher See fiel.

VORBILDHAFT

Bürgermeister Helmut Manzenreiter betonte, dass der Ruderverein

nicht nur immer wieder Sportler mit Weltformat herausgebracht

hat, sondern er betonte auch, dass innerhalb der

Gemeinschaft ein Klima vorgelebt wird, das für viele andere

Vereine Vorbild sein kann. Unser Bürgermeister gratulierte

allen Verantwortlichen, Sportlern und Mitgliedern zum 125-

Jahr-Jubiläum.

Foto: Willi Zore


:soziales

Sozialenquete

Plattform im Dialog

23 :thema

Als Zeichen des Dankes lud unsere Stadt im

Rahmen eine Sozialenquete rund 160 Partner

aus dem Sozialbereich zum Gedankenaustausch.

NETZWERK. Sozialreferentin Vizebürgermeistern Mag.a

Gerda Sandriesser überbrachte die Grüße und den Dank

unseres Bürgermeisters und verwies in ihrer Dankesrede

auf das dichte und bedarfsorientierte soziale Netzwerk in

Villach. Außerdem sicherte sie den Vertretern der sozialen

Einrichtungen unserer Stadt auch in Zukunft ihre Unterstützung

zu.

HOHES ENGAGEMENT. Landeshauptmannstellvertreterin

Dr.in Gaby Schaunig lobte das in unserer Stadt bestehende

hohe Maß an Engagement und Kooperationsbereitschaft in

sozialen Belangen. Ein interessantes und topaktuelles Referat

zum Thema „Perspektiven einer sozialen Mindestsicherung

und ihr Verhältnis zur Erwerbsarbeit“ hielt Universitätsprofessor

Dr. Walter J. Pfeil, Vertreter der Universität

Salzburg. „Encantida“, die Folkband der Musikschule Villach,

sorgte unter der Leitung von Erich Lippitsch für die musikalische

Umrahmung dieses Festabends.

Von links Landeshauptmannstellvertreterin Dr.in Gaby Schaunig, Sozialreferentin

Vizebürgermeistern Mag.a Gerda Sandriesser und Universitätsprofessor

Dr. Walter J. Pfeil.

Foto: Maurer

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:aktuell 22/06

Foto: Monika Zore Foto: Willi Zore

Foto: Willi Zore

Foto: Moritsch

24 :thema

stadt :lichter

01 Tag der offen Tür. Die Firma Papyrus neben den Technologiepark

in Magdalen lud kürzlich zu einem Tag der offen Tür. Die Firma

Papyrus sammelt Altpapier in ganz Kärnten. Anschließend wird

das Altpapier sortiert, gepresst und per Lkw zur Wiederverwertung

in die entsprechenden Wiederverwertungsbetriebe ausgeliefert.

Insgesamt sind am Papyrus-Standort in unserer Stadt 70 Mitarbeiter

beschäftigt. Am Bild von links Stadtrat Harald Sobe, Ingeborg

Ebner (Büroleiterin), Ing. Horst Niederbichler (Abteilungsleiter Entsorgung)

und Papyrus-Außendienstmitarbeiterin Kerstin Sonvilla.

02 02 „Handelsimpulse“. Als Abschluss und zugleich

Höhepunkt der Initiative „Handelsimpulse“ der Wirtschaftskammer

Kärnten bildete kürzlich ein Vortrag des Trend- und Zukunftsforschers

Thomas Huber vom Zukunftsinstitut Hamburg. Unter dem

Titel „Was kommt nach Geiz ist geil?“ führte Huber die Gäste auf

eine spannende Zeitreise in die Zukunft des Handels. Dabei stellte

er „Retail-Revolution“, eine Studie, die die maßgeblichen Trends für

den Handel in den nächsten zehn Jahren zum Inhalt hat, als Schlüssel

zum Erfolg dar. In seinen Begrüßungsworten wies Bürgermeister

Helmut Manzenreiter auf die vielfältigen Maßnahmen zur Standortentwicklung

in Villach hin. Am Bild von links Mag Gerhard Eschig,

Kommerzialrätin Juliane Krendelsberger, Bürgermeister Helmut

Manzenreiter und Mag. Nikolaus Gstättner.

03 Waldfest. Der Hegering 31 mit Obmann Peter Winkler und

Stellvertreter Josef Petritsch veranstaltete schon zum sechsten Mal

das Waldfest auf der Kreuztratte. Die Messe wurde von Dechant

Franz Astner feierlich gestaltet, musikalisch umrahmt von der Jagdmusik

Villach. „Wir wollen mit unserem Waldfest die gute Zusammenarbeit

mit Grundbesitzern, Naturfreunden und Naturnützern feiern“,

so Obmann Peter Winkler. Der Hegering 31 ist mit insgesamt

8500 Hektar Fläche und 380 Mitgliedern die größte Jagd in unserer

Stadt. Am Bild von links Josef Petritsch, Bezirksjägermeister-Stellvertreter

Helmut Binder, Stadträtin Mag.a Hilde Schaumberger, Dechant

Franz Astner und Peter Winkler.

04 Falun Dafa. Im Rahmen der „Lotus Friedenstour – Österreich

rettet Falun-Gong Praktizierende in China“ machte das Team

um Florian Godovits auch auf unserem Rathausplatz Station und

informierte Vizebürgermeisterin Mag.a Gerda Sandriesser über

diese Aktion. Die Teilnehmer setzen sich gegen die in China stattfindenden

Menschenrechtsverletzungen an Falun-Gong (eine friedliche

Meditationspraxis) ein.


:gesehen

Top-Adresse für hohen

Wohnkomfort im Alter

Die Kursana Residenz in Warmbad bietet seit

nunmehr zehn Jahren ein qualitätvolles, auf

die jeweiligen individuellen Bedürfnisse abgestimmtes

Serviceleistungspaket.

Dieses Jubiläum wurde kürzlich m Rahmen einer kleinen Feier

mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie deren Angehörigen

im Festsaal der Kursana Residenz gefeiert. Zu diesem Festakt

konnte Direktorin Theresia Hochmüller auch Vizebürgermeisterin

Mag.a Gerda Sandriesser in Vertretung unseres Bürgermeister

willkommen heißen. In ihrer Grußadresse gratulierte

die Vizebürgermeisterin zum runden Geburtstag und dankte für

die bewährte Zusammenarbeit mit unserer Stadt: „Die Kursana

ist ein wichtiger Partner unserer Stadt, der den Bewohnerinnen

und Bewohnern Wohnformen mit hohem Qualitätsstandard und

individuellen Serviceleistungen anbietet.“

Die Kursana ist ein Unternehmen der deutschen Dussmann-

Gruppe mit europaweit 80 Häusern, drei davon in Österreich.

Die Residenz in Warmbad bietet 140 Bewohnern Platz, die von

69 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern individuell betreut werden.

Die Angebotspalette aus verschiedenen Wohnformen

reicht vom aktiven Wohnen über betreutes Wohnen, Pflegewohnen,

Urlaubswohnen bis zur Kurzzeitpflege.

Von links Direktorin Theresia Hochmüller, Mag.a Edda Fischer (Kursana Österreich),

Bewohnerin Katharina Ferstl (mit 108 Jahren älteste Kärntnerin),

Vizebürgermeisterin Mag.a Gerda Sandriesser und Bewohner Hans Hrobath.

Foto: Monika Zore

25 :thema

Am Bild von links Obmann Gemeinderat Helmut Treiber, Bürgermeister

Helmut Manzenreiter, Obmann-Stellvertreterin Marianne Widmann und

Obmann-Stellvertreter Peter Spitzer.

Großes Engagement für

optimale Lebensqualität!

20 Jahre Dorfgemeinschaft Faaker See: Auf

eine rege Vereinstätigkeit blickte die Dorfgemeinschaft

Faaker See kürzlich im örtlichen

Feuerwehrhaus zurück.

Dorfgemeinschaftsobmann Gemeinderat Helmut Treiber

berichtete über die zahlreichen Aktivitäten, die vom Verein

in den vergangenen zwei Jahrzehnten gesetzt wurden. Dazu

zählen neben der Durchführung von Feierlichkeiten wie

Kirchtage, Advent- und Muttertagsfeiern auch verschiedenste

sportliche Veranstaltungen und auch die beliebten

Kulturwochen.

UNTERFLURTRASSE DURCHGESETZT. Großes Augenmerk

wurde auch stets auf die Pflege des Ortsbildes gesetzt, wobei

auch die Ortseinfahrt St. Niklas mit Unterstützung unserer

Stadt als „Tor zum Faaker See“ gärtnerisch gestaltet

wurde. Als einen der wichtigsten Erfolge für die engagierte

Dorfgemeinschaf rief Obmann Treiber die Unterstützung der

Bürgerinitiative für das Durchsetzen der Autobahn-Unterfurtrasse

im Bereich St. Niklas in Erinnerung.

28.000 STUNDEN. Treiber bedankte sich bei unserer Stadt,

namentlich Bürgermeister Helmut Manzenreiter, der immer

ein offenes Ohr für die Anliegen der Dorfgemeinschaft hat

und bei den zahlreichen Mitgliederinnen und Mitgliedern,

die in den vergangenen 20 Jahren rund 28.000 Arbeitsstunden

freiwillig für die Dorfgemeinschaft geleistet haben.

VIEL LEBENSQUALITÄT. Unser Bürgermeister betonte, dass

die Dorfgemeinschaft durch ihr engagiertes Wirken sehr viel

Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger gebracht hat.

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Foto: Willi Zore


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Foto: Willi Zore Foto: Monika Zore

Foto: Monika Zore

Foto: Willi Zore

26 :thema

stadt :lichter

01 Gespielt. Jede Menge Spielspass für Groß und Klein gab es

anlässlich der Spielteage im CCV. Rund 11.000 Besucher besuchen

seit 15 Jahren jährlich das größte Spielefest im Süden Österreichs.

Von Ravensburger bis Matador, sie allen kommen immer wieder

gerne und stellen ihre neuesten Spiele größtenteils selbst vor. Doch

auch namhafte Hersteller der Hard- und Software präsentieren seit

Jahren in der Vorweihnachtszeit ihre neuesten Produkte. Vizebürgermeisterin

Mag.a Gerda Sandriesser, Organisatorin Dagmar Kasebacher

und Mitarbeiterin Elke spielten mit und unterstützten die

„Turmbauer“.

02Filmdokument. Vielen Villacherinnen und Villachern wird

die ehemalige Fleischerei Lassenberger mit angeschlossener Imbissstube

noch in lebendiger Erinnerung sein. In einem filmischen

Zeitdokument hat Alois Lassenberger, der sich 1995 nach 51 Berufsjahren

aus dem aktiven Geschäftsleben zurückgezogen hat, die

wichtigsten Stationen der Firmengeschichte festgehalten. Unterstützt

wurde er dabei von Ing. Willi Kness. 1937 von seinen Eltern

Gustav und Johanna Lassenberger auf dem Kaiser-Josef-Platz gegründet,

übernahmen Alois und Hermine Lassenberger vor 30 Jahren

den Fleischereibetrieb, den sie in weiterer Folge in der Karlgasse

ansiedelten und kontinuierlich ausbauten. Der Filmvorführung

wohnte neben vielen Freunden und ehemaligen Geschäftspartnern

auch Bürgermeister Helmut Manzenreiter bei. Auf dem Bild von

links Bürgermeister Helmut Manzenreiter, Hermi und Alois Lassenberger

und Ing. Willi Kness.

03 creartiv. Das laufende Schuljahr steht, in der Volksschule

12 unter dem Motto „Volksschule 12 – creativ“. Im November haben

die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Künstlerin

Isabella Jöri (rechts im Bild) Arbeiten zum Thema „Die Steppe lebt“

kreiert. Dabei sollte einerseits die Gestaltungsfreude der kleinen

Künstler gefördert werden und andererseits wurden sie mit verschiedenen

Materialien und Techniken vertraut gemacht. In Vertretung

unseres Bürgermeisters besuchte Vizebürgermeisterin Mag.a

Gerda Sandriesser die Vernissage. Sie freute sich gemeinsam mit

Direktorin Barbara Hoi (links) und den stolzen Kindern über die gelungenen

Arbeiten.

04 Villach Park. Die Damen des Rotary Clubs Villach Park

luden nach einigen Matinees nun zu einer Soiree. Präsidentin Christine

Isepp (links) hatte mit dem musikalischen Rosenkrieg „Lässig

und Barsch“ die goldrichtige Entscheidung getroffen. Die beiden

Schauspieler und Sänger, die Wienerin Pia Baresch und der Klagenfurter

Peter Lesiak begeisterten in der schwungvollen Show mit bekannten

Melodien auf der Bühne im Bambergsaal des Parkhotels.

Der Erlös der Veranstaltung wird diesmal einer kinderreichen Villacher

Familie zur Verfügung gestellt.


:notiert

Bürgermeisterwechsel

In der mit unserer Stadt befreundeten slowenischen Gemeinde

Bled kam es nach den kürzlich durchgeführten

Kommunalwahlen zu einem Wechsel an der Stadtspitze.

Neuer Bürgermeister ist Professor Janez Fajfar. Er löst in

dieser Funktion das bisherige Stadtoberhaupt Jozˇe Antonič

ab, der in den Ruhestand wechselte und daher für dieses

Amt nicht mehr kandidierte. In einem Schreiben an den

neuen Bleder Bürgermeister übermittelte Bürgermeister

Helmut Manzenreiter die allerherzlichsten Glückwünsche

zum Wahlerfolg. Er verband damit auch die Hoffnung auf

Fortführung der seit dem Freundschaftstsvertrag im Jahre

2002 besiegelten guten Kontakte zwischen Villach und Bled

Trauungstermin

Wer in diesem Jahr noch rasch im Hafen der Ehe landen

möchte, kann dies bis Samstag, 30. Dezember, tun. Dieser

Tag ist für 2006 letzter Trauungstermin. Anmeldungen und

Auskünfte im Standesamt, Telefon 0 42 42 / 205 - 3911.

Alte Ansichten

Die FF Judendorf lädt zur Eröffnung der Fotoausstellung

„Judendorf in alten Ansichten“ am Freitag, 8. Dezember,

10 Uhr, in das Rüsthaus Judendorf ein. Gezeigt werden alte

Häuseransichten, Häuserverzeichnisse von 1815 bis 1931,

Dorfleben, Landwirtschaft, Bombenangriff 1944 sowie ein

Film über die Holzbringung im Winter 1954. Ergänzt wird die

Schau durch einen Weihnachtsmarkt. Die Ausstellung ist

von 8. bis 10. Dezember zwischen 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Christbaummarkt

Der diesjährige Villacher Christbaummarkt findet von

Freitag, 15. Dezember, bis einschließlich Sonntag, 24. Dezember,

täglich auf dem Kaiser-Josef-Platz (Fußgängerzone)

statt.

„Offene Tür“

Zu einem „Tag der offenen Tür“ lädt die Handelsakademie

und Handelschule, Franz- Xaver-Wirth-Straße 3, am Donnerstag,

7. Dezember, von 7.45 bis 15 Uhr, ein.

Weihnachtsmarkt im ATRIO

Wie in einem kleinen Märchenland fühlen sich die Besucher

des Weihnachtsmarktes im EKZ ATRIO. Jeder Stand hat ein

besonderes Thema. Höhepunkte sind Spielenachmittage für

Kinder und Glasbläsereien mit Glaskünstler Mario Karner“.

stadt :orte

Richtstraße (Auen)

Kärntner Straße – Schilfweg. In den Auen und nahe der Kilzerbrücke

wurde 1939 eine Ernst-Moritz-Arndt-Straße nach

dem deutschen Dichter (1769 - 1860) benannt. 1945 wurde

der Name durch Richtstraße ersetzt, da sich einst in diesem

Bereich am Galgenbichl die Richtstätte befand. Die letzte

Hinrichtung am Villacher Galgen erfolgte übrigens 1775.

27 :thema

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04

:aktuell 22/06

Foto: KK Foto: Monika Zore

Foto: Willi Zore

Foto: Monika Zore

28 :thema

stadt :lichter

01 BH-Geburtstag. Seit 20 Jahren befindet sich die Bezirkshauptmannschaft

Villach im Landesamtsgebäude neben dem

Finanzamt. Für Bezirkshauptmann Dr. Harald Kastner (zweiter von

rechts) und sein Team ein Grund, Mitarbeiter und Gemeindespitzen

zu einer Feierstunde einzuladen. In Vertretung unseres Bürgermeisters

überbrachte Stadträtin Mag.a Hilde Schaumberger die Glückwünsche,

und sie betonte, dass unsere Stadt mit der Behörde „in

bester Kooperation werkt“. Am Bild weiters Verwaltungsdirektor

Hermann Debriacher (links) und Bezirkshauptmannstellvertreter Dr.

Willi d’Angelo (rechts).

02 Kreisapotheke. „Als Unterstützer der Altstadtoffensive

von Bürgermeister Helmut Manzenreiter hat sich die Kreis-Apotheke

bei der Neugestaltung auf eine optisch ansprechende Putzfassade

im Sinne des Innenstadtbildes geeinigt“, sagte Mag. Gerhard

Bachitsch (rechts). Gemeinsam mit Sohn Mag. Hans und Schwiegertochter

Dr. Dagmar präsentierte er Vizebürgermeisterin Mag.

a Gerda Sandriesser – in Vertretung unseres Bürgermeisters - und

NR Mag.a Christa Muttonen den Lager-Roboter, der, einzigartig in

Oberkärnten, Medikamente per Knopfdruck zum Kundenberatungsplatz

bringt. Das Apotheken-Foyer präsentiert sich den Kunden

nach der Sanierung als modernes Gesundheitszentrum.

03 „Do is a Liacht“. Mit Unterstützung von Lehrern und

Schülern des „Modern Music College Villach“ hat die Klagenfurter

Gospelgruppe „Sevenhill Singers“ (Leitung Michael Kohlweis,

rechts) im Villacher Studio des Musikers und Musiklehrers Miro

Janev (vorne Bildmitte) ihre Weihnachts-CD „Do is a Liacht“ aufgenommen.

Nicht nur die bekanntesten Christmassongs sondern

auch Lieder mit Kärntner Touch wurden eingesungen. Dass der

selbstgeschriebene Titelsong ein Ohrwurm wird, da sind sich die

„Singers“ übrigens ganz sicher.

04 „Tante Jutta“. Die Theatergruppe St. Magdalen sorgte

kürzlich mit dem Schwank in drei Akten „Tante Jutta aus Kalkutta“

von Max Reimann und Otto Schwarz im Volkshaus für Lacherfolge.

Drei Aufführungsabende, dreimal Erfolg, das Publikum war begeistert.

Die Stadträte Mag.a Hilde Schaumberger und Harald Sobe ließen

es sich nehmen, das amüsante Stück persönlich zu erleben.

Vorher besuchten sie das Theaterensemble zum gemeinsamen Fototermin.


:notiert

Gratis zum „Zauber der Weihnacht“

Das „Nockalm Quintett“, Semino Ross, Oswald Sattler,

Marc Pircher und die „Zellberg Buam“ werden am Donnerstag,

dem 14. Dezember, ab 20 Uhr in der Stadthalle mit

ihrer Musik den „Zauber der Weihnacht“ auf die Bühne bringen.

Die Konzertagentur Knapp hat uns Eintrittskarten für

eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Postkarte mit Angabe

Ihrer Telefonnummer („Weihnachtszauber“), genügt.

Gratis zu den „Paldauern“

Die „Paldauer“ gastieren mit ihrem diesjährigen Weihnachtskonzert

am Montag, dem 18. Dezember, ab 20 Uhr

im CCV. Die Konzertagentur Knapp hat uns Eintrittskarten

für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Postkarte mit Angabe

Ihrer Telefonnummer („Paldauer“), genügt.

Perchtenumzug

Sie gehören zum Winter wie Schneeflocken und Wollsocken

– die Krampusse und Perchten, die in unserer Heimat

in den Wochen vor Weihnachten ihr gruseliges Unwesen

treiben. Österreichs größter Perchten- und Krampuslauf

wird heuer von Gerold Rosenstein bereits zum sechzehnten

Mal organisiert. Heute, am 1. Dezember, ab 18 Uhr, wird

unsere Innenstadt zwei Stunden lang in einen Hexenkessel

verwandelt. Im Vorjahr haben rund 25.000 Besucher das

Gänsehautspektakel genossen. Da der Umzug von der Khevenhüllerschule

Richtung Moritschstraße, 10.-Oktober-Straße,

Hauptplatz, Gerbergasse, Freihausgasse und zurück zur

Khevenhüllerschule führt, gibt’s die besten Sichtplatzerln

nicht nur auf dem Hauptplatz.

Kirchenchor St. Martin

Der Kirchenchor St. Martin sorgt nicht nur für Ohren-,

sondern auch für Gaumenfreuden. Beim traditionellen Adventbasar

(1., 2., 3. Dezember) beim Pfarrzentrum gibt es

zum handwerklich gediegenen Angebot von Adventkranz

über „Wolliges“ bis zu Weihnachtskeksen diesmal auch

Glühwein, Punsch, Maroni und Co: Freitag, 1. Dezember, ab

13 Uhr.

Abgesagt

Die für kommenden Samstag, 2. Dezember, im CCV geplante

Abschlussveranstaltung zum Projekt „Blutdruck im

Griff“ musste verschoben werden.

20 :jahre

29 :thema

Dezember 1986

Der Gemeinderat beschließt in seiner Sitzung vom 5. Dezember

den Haushaltsvoranschlag 1987 mit einem Gesamtvolumen

von 971,8 Millionen Schilling. – Mitarbeiter des

Tierschutzvereins retten in einem stadteigenen Haus in der

Pestalozzistraße eine bei Sanierungsarbeiten entdeckte Fledermauskolonie.

– Bei der traditionellen Kindlbescherung

der Bauergman werden wieder 104 Kinder von Kopf bis Fuß

neu eingekleidet. – Die Wohnbaugenossenschaft „Heimat“

übergibt eine neue Wohnanlage in der Zehenthofstraße.

– Der „Carinthische Sommer“ wird mit dem Kulturpreis des

Landes ausgezeichnet.

:aktuell 22/06


:aktuell 22/06

30 :thema

Service und Beratung

im Postbus-Kundenbüro

Die ÖBB-Postbus GmbH eröffnete kürzlich

am Busbahnhof ihr neues Kundenbüro. Damit

sollen Beratung und Serviceleistungen

näher zum Kunden gebracht werden.

In Vertretung unseres Bürgermeisters gratulierte Vizebürgermeister

Richard Pfeiler zur erfolgreichen Übersiedelung

der Kundendienststelle von Seebach in die Altstadt. Als Verkehrsreferent

sei ihm der öffentliche Verkehr ein dringendes

Anliegen, betonte er.

NACHTBUS

Der ÖBB-Konzern mit Bahn und Postbus bietet der Bevölkerung

nahezu flächendeckend bedarfsgerechte Mobilität. Bereits

seit 2002 verkehren, initiiert von der Stadt-Umland-Kooperation

Villach, jeden Samstag Busse aus dem Gegendtal,

Rosegg – Velden, Weißenstein – Paternion und Arnoldstein in

unsere Stadt und gegen Mitternacht wieder zurück. Seit zwei

Jahren ist auch die Strecke Finkenstein – Ledenitzen – Egg

– Drobollach – Villach in dieses Konzept mit einbezogen.

REGIONALVERKEHRSKONZEPT

Im Zuge des Regionalverkehrskonzeptes Villach – Faaker See

ist die Idee eines Zubringerbusses zu den Abendveranstaltungen

auf der Burgarena Finkenstein entstanden. Außerdem

sorgen Angebote wie der Schibus auf die Baumgartnerhöhe

sowie der Bäderbus zum Faaker See für ein erweitertes Mobilitätsangebot,

um die Bevölkerung zur stärkeren Nutzung

des öffentlichen Verkehrs zu animieren.

Regionalmanager Ing. Erwin Kletz, Vizebürgermeister Richard Pfeiler und

Kundebetreuer Erwin Wegscheider (von links) bei der Eröffnung des neuen

Kundenbüros.

Foto: Monika Zore


31 :thema

Ein Schlüssel aus Glas als Symbol für wirtschaftliche Kompetenz: Von links

Dr.in Eva Nehsl, Dr. Helmut Waldner, Walter Nehsl und Bürgermeister Helmut

Manzenreiter.

Kompetenzzentrum für

Steuer- und Wirtschaftsfragen!

Bürgermeister Helmut Manzenreiter besuchte

kürzlich die Kanzleigemeinschaft

Villacher Treuhand Dr. Nehsl & Partner sowie

die Wirtschaftstreuhandkanzlei Dr. Waldner

& Partner in den neuen Räumlichkeiten in der

Nikolaigasse 39.

Im Juni 2005 beschlossen die Steuerberatungskanzlei VTH

Villacher Treuhand Dr. Nehsl & Partner, unter der Leitung

von Dr. Manfred Knabl, Mag. Klaus Himler sowie Dr.in Eva

und Walter Nehsl, und der Villacher Wirtschaftstreuhänder

Dr. Helmut Waldner in einer Kanzleigemeinschaft zusammenzuarbeiten.

Neben dem professionellen Nutzen von

personellen und fachlichen Synergien wurde die Zusammenarbeit

kürzlich auch mit gemeinsamen Büroräumlichkeiten

sozusagen besiegelt.

27 FACHLEUTE

Ein Team aus insgesamt 27 Fachleuten, davon vier Wirtschaftsprüfer

und ebenso viele Steuerberater, garantieren

auf nunmehr 650 Quadratmeter Bürofläche in der Nikolaigasse

eine optimale Klientenbetreuung.

KOMPETENZZENTRUM

Bürgermeister Helmut Manzenreiter besuchte kürzlich gemeinsam

mit Wirtschaftsreferentin Stadträtin Mag.a Hilde

Schaumberger und Finanzdirektor Mag. Emil Pinter die neuen,

von Künstler Ty Waltinger farblich beeindruckend gestalteten

Kanzleiräume. Unser Bürgermeister gratulierte zur

neuen Kanzleigemeinschaft: „Wir sind stolz, so ein Kompetenzzentrum

in unserer Stadt zu haben.“

Foto: Oskar Höher

:aktuell 22/06


32 :thema

NOCH BIS 31. DEZEMBER – SILVESTERVORSTELLUNG – IST DER KELLER DER

NEUEBUEHNEVILLACH DIE BÜHNE FÜR NIKI LISTS MUSICAL „MÜLLERS BÜRO“.

„Männer sind wie Marzipan...“

Müllers Büro in der neuenbuehne

Das Publikum wollte mit Klatschen gar nicht mehr aufhören.

„Müllers Büro“ als Musical; Uraufführung und Premiere

in unserem Theater, da ist die Begeisterung der Zuschauer

verständlich. Niki List hat seine bald 20 Jahre alte, äußerst

erfolgreiche Detektivfilmgeschichte auf die Bühnenbretter

gehoben, die Schauspieler selbst gecastet und schließlich

auch die Regie übernommen.

EROTISCH. Lisa Antoni, Alexander Donesch, Stella Fürst, Simon

Hatzl, Elke Jochmann, Stefan Konrad, Hubert Wolf (der

aus der Lutz-Werbung) und David Zinsmeister – singen tanzen,

lieben, töten, sterben auf der Bühne, sorgen vor allem

für Spaß, eine deutliche Prise Erotik und hintergründiger Humor.

GESUNDHEIT. Niki List: „Je schlechter die Zeiten, desto

wichtiger sind Komödien. Wer viel lacht, wird nicht oft krank.

So gesehen ist ,Müllers Büro’ ein Dienst an der Volksgesundheit.“

Infos unter www. neuebuehnevillach.at.

:aktuell 22/06

Die Sekretärin und ihr Boss – Stella Fürst und „Müller“ Simon Hatzl – kommen

sich zwar näher, während Hubert Wolf schläft, aber kriegen einander

doch nicht.

Foto: neuebuehne, Patrick Connor Klopf.


Im Tanzschritt in

das Jubiläumsjahr

Von rechts Obmann Martin Kucher, Stadtrat

Helmut Hinterleitner, Isabella Moser, Fritz Nemetz

und Dr. Heimo Schinnerl (Landesobmann

der Kärntner Landsmannschaft).

Unsere Volkstanzgruppe der Kärntner Landsmannschaft

vermittelt bei ihren zahlreichen

Auftritten im In- und Ausland fröhliche Villacher

Lebensart.

Höhepunkt im abgelaufenen Vereinsjahr war die Teilnahme

am internationalen Folklore Festival in Capriva (Italien). Wie

Obmann Martin Kucher bei der kürzlich im Gasthof Kucher

abgehaltenen Jahresversammlung bekannt gab, gibt es im

kommenden Jahr gleich doppelten Grund zum Feiern, und

zwar das 40-jährige Bestehen der Volkstanzgruppe sowie

das 15-Jahr-BestandsjJubiläum der Kindervolkstanzgruppe,

auf die der Verein besonders stolz ist.

KULTURELLE BOTSCHAFTER

Einen ersten Grund zum Feiern gibt es im kommenden Jubiläumsjahr

bereits am Samstag, dem 20. Jänner, wenn die

Volkstanzgruppe zu ihrem 35. Trachtenball in das Volkshaus

33 :thema

Landskron einlädt. In Vertretung unseres Bürgermeisters

übermittelte Stadtrat Helmut Hinterleitner den Dank und

die Grüße unserer Stadt: „Als kulturelle Botschafter unserer

Stadt vermitteln Sie in sympathischer Weise unsere fröhliche

heimische Lebensart.“

EHRUNGEN

Für 20-jährige Vereinstreue wurden Isabella Moser und Fritz

Nemetz, für fünfjährige Vereinszugehörigkeit Nina Zadnikar

geehrt. Ehrungen gab es auch bei der Kindervolkstanzgruppe.

Sabrina Hausmann, Anja Fugger und Florian Preindl konnten

den Dank für fünfjährige Vereinszugehörigkeit entgegennehmen.

:aktuell 22/06

Foto: Monika Zore


34 :thema

:aktuell 22/06

GEGEN DIE STEIGENDE ZAHL VON EINBRÜ-

CHEN HAT DIE POLIZEI EINE PRÄVENTI-

ONSKAMPAGNE GESTARTET.

Gemeinsam gegen

Einbruchsdiebstahl

„Anlässlich der jährlich steigenden Zahl von Einbrüchen im

Spätherbst hat das Landespolizeikommando eine Präventionskampagne

zu diesem Thema gestartet“, sagt Stadtpolizeikommandant

Oberstleutnant Ing. Erich Londer. Vor allem

durch mechanische Sicherungen können Einbrüche bereits

im Ansatz verhindert werden. Aber auch entsprechendes

Verhalten und aufmerksame Nachbarn sind geeignete Ansätze,

den Prozentsatz an Eigentumsdelikten zu minimieren.

NOTRUF 133. Die Polizei rät: „Alarmieren Sie bei auffälligen

Beobachtungen, bei Alarmauslösungen in der Nachbarschaft

oder bei Hilferufen sofort die nächste Polizeidienststelle! Der

Notruf 133 ist kostenlos und kann von jeder öffentlichen Telefonzelle

und von Mobiltelefonen genutzt werden. Vermeiden

Sie Zeichen von Abwesenheit, wie zum Beispiel volle

Briefkästen oder Zeitungen vor der Haus- oder Wohnungstüre.

Wertsachen sind in einem Tresor besser aufbewahrt

als in einer Kastenlade. Wichtigste Wertsachen sollten in

einem Eigentumsverzeichnis eingetragen werden. Fotos von

Schmuckstücken können im Fall des Falles hilfreich sein.

VORBEUGUNG. Bei Interesse an einer Kriminalprävention

können sich Bürger mit ihrer Polizeidienststelle vor Ort in

Verbindung setzen. Diese Beratung ist neutral, kompetent

und kostenlos und kann auch per Mail oder telefonisch in Anspruch

genommen werden. Außerdem gibt es auf www.bmi.

gv.at/praevention umfangreiches Info-Material.

Alle Jahre wieder werden in den Herbst- und Wintermonaten vermehrt Einbrüche

gemeldet. Mit Vorsorge können Sie Ihr Eigentum schützen!

Foto: www.elero.de


35 :thema

Erinnerungsarbeit: Von links Gemeinderat Mag. Ingo Mittersteiner in Vertretung

unseres Bürgermeisters, NR Mag.a Christine Muttonen, Mag. Hans

Haider, Schriftsteller Doron Rabinovici und Pfarrer Mag. Jürgen Öllinger.

Judenpogrom: Villach leistet

wichtige Erinnerungsarbeit

Unsere Stadt gedachte der Nazi-Menschenhatz

vor 68 Jahren, am 9. November 1938.

Der Novemberpogrom gegen die jüdischen Mitbürgerinnen

und Mitbürger wurde von den Nationalsozialisten zynisch als

Reichskristallnacht bezeichnet. Auch in unserer Stadt skandierten

Menschen gegen Juden, zerstörten im Rassenwahn,

mit blutiger Gewalt und fast volksfestartig ihre Wohnungen

und Geschäfte. Im Hof des Peraugymnasiums wurden Bücher

verbrannt.

TATORT öSTERREICH. Villach ist in Kärnten die einzige

Stadt, die alljährlich – mittlerweile bereits zum zehnten Mal

– an die grauenhaften Novembertage des Jahres 1938 erinnert,

in dem ganz Österreich „im Namen des deutschen

Volkes“ zum Tatort wurde. „Echter Frieden ist nur möglich,

wenn Rassismus bekämpft wird“, sagte Gedenkredner und

Schriftsteller Doron Rabinovici in der evangelische Kirche

im Stadtpark vor allem im Hinblick auf erst kürzlich erfolgten

Wahläußerungen, wonach 300.000 Ausländer deportiert

werden sollten.

WICHTIGE ERINNERUNGSARBEIT. „In Anbetracht des

immer stärker werdenden Antisemitismus – sowohl in der

arabisch-muslimischen Welt als auch in Europa – ist Erinnerungsarbeit

überaus wichtig“, erklärte „erinnern“-Vorsitzender

Mag. Hans Haider. Die Veranstaltung war gut besucht.

Foto: Monika Zore

:aktuell 22/06


36 :Service

36 :thema

AMTLICHES

Geburten

MONTAG, 9. OKTOBER

Lejla, Tochter von Ismeta und

Hamdija Husˇić, Ossiacher

Zeile 54

FREITAG, 13. OKTOBER

Kilian Kane Waylon, Sohn

von Bernadette Anna Josefine

und Enrico Alexander

Nadrag, Schillerstraße 15

SAMSTAG, 14. OKTOBER

Eva, Tochter von Mag.a med.

vet. Andrea und Dipl.-Ing.

Richard Obernosterer, Kurt-

Goldammer-Weg 6

MONTAG, 16. OKTOBER

Annabel, Tochter von Silke

und Sebastian Sachse, Wiesensteig

25/6

MITTWOCH, 18. OKTOBER

Daniel, Sohn von Jelena und

Igor Martinović, Ossiacher-

See-Süduferstraße 75

Lajla, Tochter von Samira und

Djemal Ramić, Münzweg 13

FREITAG, 20. OKTOBER

Marco, Sohn von Sandra

Peterle und Alfred Steiner,

Aussichtsstraße 10

MONTAG, 23. OKTOBER

Marcus, Sohn von Sabine

und Helmut Pirker, Zehenthofstraße

43/39

DONNERSTAG, 26. OKTOBER

Lena Emilia, Tochter von Daniela

Michaela Petutschnig

und Reinhard Gruber, Ludwig-Heinrich-Jungnickel-

Straße 1/2/18

:aktuell 22/06

FREITAG, 27. OKTOBER

Letizia Maria Karin, Tochter

von Irene Elfriede Franziska

Maria Schweiger-Trautmann

und Dr.med.univ. Albert Andreas

Schweiger, Dr. Karl-

Renner-Straße 25/10

SAMSTAG, 28. OKTOBER

Adrian, Sohn von Ewelina

Jadwiga Budnik und Witold

Waldemar Dobruchowski,

Sieradz, Olendry Duz´e 25

Dren, Sohn von Hasime und Ilmi

Sopa, Ossiacher Zeile 54

SONNTAG, 29. OKTOBER

Sophie Marie, Tochter von

Anja Karina und Klaus Dieter

Seebacher, Lindenweg 8

MONTAG, 30. OKTOBER

Paul Richard Ewald, Sohn

von Mag.a rer.nat. Katharina

Maria Gradischnig und

Reinhard Kircher, Stefan-

Moser-Straße 6

Severin Maximilian Josef,

Sohn von Martina und Dieter

Karl Josef Hahn, Wenedikterstraße

6

Helena, Tochter von Dr.in rer.

nat. Maja Zˇuvela-Aloise und

Giulliano Rocco Aloise, Genotteallee

10

Eva-Maria, Tochter von Maria

Magdalena Egger-Kollau

und Ing. Hans Egger, Bildstöcklstraße

9A

DIENSTAG, 31. OKTOBER

Hemma, Tochter von Mag.

a med.vet. Martina Preissegger-Ilgenfritz

und Mag.

rer.nat. Stefan Preissegger,

Gailweg 52a

MITTWOCH, 1. NOVEMBER

Lea, Tochter von Margit Maria

und Hermann Andritsch, Villacher

Schächtestraße 38/7

Sofia Theresa, Tochter von

Elisabeth Elke und Kurt

Bergmann, Markus-Pernhart-Straße

20/24.

FREITAG, 3. NOVEMBER

Mathias Daniel, Sohn von

Kornelia und Boris Georgij

Sidorenko, Reidenweg 26

SONNTAG, 5. NOVEMBER

Kevin, Sohn von Claudia

und Christian Kurt Planinc,

Rennsteiner Straße 48/5

Leonie, Tochter von Michaela

Unterweger und Michael Alfred

Santner, Kornweg 14

Danijel, Sohn von Danijela

und Radenko Pijunović,

Schattenstraße 17

MONTAG, 6. NOVEMBER

Andela, Tochter von Verica

und Zˇeljko Jovanović, Lederergasse

4

Hochzeiten

UHRMACHER – GOLDSCHMIEDE – MEIS-

TERWERKSTÄTTEN – POKALE – GRAVUREN

UND DAS RINGLEIN, DAS EUCH EWIG

BINDET, IHR BEI UHREN PIRKER FINDET!

SAMSTAG, 4. NOVEMBER

Franz Kuglitsch und Annemarie

Evelyn Wetzl, beide

aus Finkenstein am Faaker

See

SAMSTAG, 11. NOVEMBER

Andreas Fasching und Heidi

Krammer, beide aus

Villach

Anto Nikic´ und Irena Maric´,

beide aus Villach

Gerald Wohinz und Claudia

Fischer, beide aus Villach

Todesfälle

MITTWOCH, 1. NOVEMBER

Irma Rauter (86 Jahre), Millstätter

Straße 96

Johann Florian (95 Jahre),

Billrothstraße 9

Anneliese Gliha (77 Jahre),

Steinwenderstraße 33

DONNERSTAG, 2. NOVEMBER

Ing. Rudolf Puschnig (84 Jahre),

Zeno-Goess-Straße 20

FREITAG, 3. NOVEMBER

Freia Berger (100 Jahre), Millstätter

Straße, Treffen

SAMSTAG, 4. NOVEMBER

Eva Karlbauer (69 Jahre),

Mühlenweg 64/1

Maria Drummel ( 93 Jahre),

Ernst-Pliwa-Gasse 8

MONTAG, 6. NOVEMBER

Margarethe Kindlhofer (82

Jahre), Ringmauergasse 1c

MITTWOCH, 8. NOVEMBER

Anna Molzbichler (79 Jahre),

St. Johanner Höhenstraße 39

Karl Gasser (84 Jahre), Bärengrabenstraße

35

FREITAG, 10. NOVEMBER

Jakob Franz Moser (91 Jahre),

Weidmannweg 3

SONNTAG, 12. NOVEMBER

Priska Moschik (81 Jahre),

Franz-Xaver-Wirth-Straße 8

Gerhard Kohlmann (77 Jahre),

Bärengrabenstraße 35

MONTAG, 13. NOVEMBER

Dipl.-Ing. Alfred Zauner (86

Jahre), Meerbothstraße 15


Edith Guntsche (76 Jahre)

Kärntner Straße 57

Edeltraud Moser (61 Jahre),

Steinbruchstraße 65

DIENSTAG, 14. NOVEMBER

Franz Zwickler (79 Jahre),

Heizhausstraße 5

Katharina Goritschnig (99

Jahre), Muldensiedlung 3/5

MITTWOCH, 15. NOVEMBER

Maria Baumgartner (70 Jahre),

Ludwig-Walter-Straße

49/2

Dank für Spende

Dipl.-Ing. Heimo Raab aus

Klagenfurt, Mag. Wolfgang

Albl aus Wien,

Ingeborg Dorfinger aus

Wals bei Salzburg, Dipl.-

Ing. Alfred Edtmair aus

Bad Abbach/Deutschland

und Isolde Hedemark

aus Sisters Origon/USA

haben uns eine Spende als

Beitrag zu den Portokosten

übermittelt. Herzlichen

Dank!

GRATULATIONEN

Sponsion

Nadja Said, Tochter von Cäzilia

und Mohammed Said,

spondierte an der Alpen-

Adria-Universität Klagenfurt

zur Magistra der Sozial- und

Wirtschaftswissenschaften.

Michaela Kaspar, Tochter

von Anna und Michael Kaspar,

spondierte an der Karl-

Franzens-Universität Graz

zur Magistra der Sozial- und

Wirtschaftswissenschaften.

Marlene Würcher, Tochter

von Christine Würcher,

spondierte an der Karl-Fran-

zens-Universität Graz zur

Magistra der Philosophie.

Wir gratulieren herzlich!

Boxerelite. Bei den Jugendstaatsmeisterschaft

in

Spittal/Drau konnten die

Villacher Nachwuchsboxer

mit zwei Gold- und einer Silbermedaille

als bester Kärntner

Boxverein überzeugen.

In einem Schreiben an den

Obmann des ASVÖ Boxclub

Villach, Franz Eichwalder,

gratulierte Bürgermeister

Helmut Manzenreiter namens

unserer Stadt und

auch im persönlichen Namen

zu diesem eindrucksvollen

Leistungsbeweis

Jubiläen

Folgende Villacherinnen und

Villacher feierten kürzlich ihren

Geburtstag, wozu Bürgermeister

Helmut Manzenreiter auch

auf diesem Wege sehr herzlich

gratuliert!

Zum 80. Geburtstag:

Hilda BADER

Vilma GASDE

Rudolf HALL

Friedrich KANDUTH

Wilfried LOIPOLD

Elfriede MAYRHOFER-

KITZBERGER

Maria NEUWIRTH

Rudolf PACHER

Rosa SCHILLER

Otto SCHOBLOCHER

Zum 85. Geburtstag:

Dr. Franz FARTHOFER

OSR Jakob KAMNIG

Hilde Martha KATSCH-

NIG

Margaretha MUCH-

ITSCH

Maria NIKOLASCH

Anna OBERRAUNER

Josef ORTNER

Elfriede PRANDL

Cäcilie SCHWANDT-

NER

Johanna SKERJANZ

Hermann TEMBUSCH

Ingeborg WALKER

Zum 91. Geburtstag:

Karoline KARITNIG

Dkfm. Emil ORTNER

Zum 92. Geburtstag:

Karl OBERLERCHNER

Olga TRANINGER

Zum 93. Geburtstag:

Karl JOST

Elisabeth WEINBERGER

Zum 95. Geburtstag:

Albin BUCHACHER

Olga FYALA

Elisabeth HAYEK

Herta NIEDERKOFLER

Zum 96. Geburtstag:

Maria SCHMID

Zum 98. Geburtstag:

Emma KAISER

TERMINE

Katholische Stadtkirche, Dekanatsamt:

Villach, Kirchensteig

2, Telefon 0 42 42 / 56 56 83,

E-Mail dekanat@villach.at,

www.kirchekath-villach.at

JEDEN SONNTAG

Sonntagsmessen: Heiligenkreuz

und Maria Landskron,

9 Uhr. St.Nikolai, 9,

10 und 11 Uhr. St. Jakob,

9, 10, und 18.30 Uhr. St.

Josef, 9.30 Uhr. Heiligste

Dreifaltigkeit, St. Martin

und St. Leonhard, 10 Uhr

JEDEN DONNERSTAG

Zwergerltreff für Kinder

bis 5 Jahren mit Eltern,

Pfarrsaal St. Leonhard. 15

bis 17 Uhr

37 :service

FREITAG, 1. DEZEMBER

Seniorenadventfeier

mit dem Kirchenchor

Vassach und einer Orff-

Gruppe, Pfarrsaal St.

Leonhard, 14 Uhr

Seniorenadventfeier

mit dem Seniorenchor

Wernberg, Pfarrheim St.

Nikolai, 14 Uhr

Adventzauber auf der

Flattnitz. Winterwochenende

für Jugendliche auf der

Fürstenhütte. Abfahrt: Pfarrhaus

St. Leonhard, 15 Uhr

Adventbasar, Pfarrzentrum

St. Martin, 12 bis 18 Uhr

SAMSTAG, 2. DEZEMBER

Adventbasar, Pfarrzentrum

St. Martin, 9 bis 12 Uhr

Seniorenadventfeier,

Pfarrsaal Heiligenkreuz,

14 Uhr

Adventkranzsegnung und

Kindermusical „Pauli

und der Räuber Stinkefuß“,

Kirche Landskron,

17 Uhr

Adventbasar, Pfarrsaal Heiligenkreuz,

18 bis 20 Uhr

SONNTAG, 3. DEZEMBER

Kindermesse, Kirche St.

Leonhard, 10 Uhr

Adventbasar, Pfarrsaal Heiligenkreuz,

10 bis 16 Uhr

Adventbasar, Pfarrsaal,

Heiligste Dreifaltigkeit Völkendorf,

11 bis 12 Uhr

Konzert am Nachmittag

mit dem Ensemble Ziarlatini

(Werke aus Renaissance

und Barock), Kapelle

im Landeskrankenhaus,

15.30 Uhr

Orgelkonzert, Pfarrkirche

St. Jakob, 17 Uhr

:aktuell 22/06


38 :service

Jugendmesse, Kirche St.

Nikolai, 19 Uhr

MONTAG, 4. DEZEMBER

„Hallo Brasilien!“, Vortrag

von Andrea Bürger, Pfarrsaal

St.Leonhard, 17 Uhr

DIENSTAG, 5. DEZEMBER

Nikolausaktionen der

Pfarren, ab 16 Uhr

DONNERSTAG, 7. DEZEMBER

„Die gute Nachricht“, Jugendfahrt

zum Tanzmusical

mit Tiefgang im Rathaus Kötschach

Mauthen, Abfahrt:

Pfarrhaus St. Leonhard,

18.30 Uhr

FR., 8., BIS SO., 17. DEZEMBER

Krippenausstellung

des Verbandes der

Krippenfreunde, Jakobushaus,

Kirchenplatz 9,

werktags: 14 bis 19 Uhr,

samstags, sonn- und feiertags:

10 bis 19 Uhr

SONNTAG, 10. DEZEMBER

Adventgottesdienst mit

dem Volksliedensemble

Landskron, Kirche Maria

Landskron, 9 Uhr

Adventbasar, Pfarrsaal,

Heiligste Dreifaltigkeit Völkendorf,

11 bis 12 Uhr

„Mensch werden im

Blick auf Jesus“, Adventbesinnung

mit Dias von

Katrin Kistenich, Pfarrsaal

Heiligenkreuz, 14 Uhr

„Herberge finden“, Adventfeier

der Pfarre Maria

Gail, Kirche Maria Gail, 18

Uhr

DIENSTAG, 12. DEZEMBER

Xmas? Filmabend mit Dis-

:aktuell 22/06

:aktuell

kussion, Pfarrzentrum St.

Martin, 18.30 Uhr

DONNERSTAG, 14. DEZEMBER

„Glaubenswahrheiten

– Lebensweisheiten“,

Frauenrunde, Jakobushaus,

15 Uhr

Bibelrunde mit Schwester

Palotte Findenig,

Pfarrhaus Maria Landskron,

19 Uhr

FREITAG, 15. DEZEMBER

Seniorenadvent mit Messe

und adventlichem

Beisammensein, Kirche

St. Josef, 9 Uhr

„Eine himmlische Aufregung“,

Adventmusical für

Kinder und Familien, Kirche

St. Nikolai, 17 Uhr

„Ein Jahr mit Straßenkindern

leben“, Vortrag mit

Bildern von Teresa Zlanabitnig,

Pfarrsaal Maria Landskron,

18 Uhr

Katholische Jugend, Infos/Anmeldung

zu allen

Veranstaltungen unter Tel.

0676/87722466, E-Mail kathjugendvillach@gmx.at,

www.

kath-jugend-villach.at

JEDEN DIENSTAG BIS FREITAG

Nachmittagsbetreuung

Völkendorf, Pfarre Heiligste

Dreifaltigkeit, 12.30

bis 14.30 Uhr

JEDEN MITTWOCH

Jugendtreff CC Dobein,

neues Projekt, 17 Uhr

„Xalle!“, Plaudern, Spaß,

Nachdenken, Aktionen,

Balance, Jugendtreff St. Nikolai,

18.30 Uhr

JEDEN FREITAG

„Relax“, Jugendtreff CC Dobein,

16 bis 20 Uhr

Evangelische Pfarrgemeinde

A.B. Villach, Hohenheimstraße

3 (Evangelische Kirche im

Stadtpark), Telefon 0 42 42 /

23 6 24, Fax 0 42 42 / 23 6

24 - 44, E-Mail villach@evang.

at

JEDEN SONNTAG

Gottesdienst, 9.30 Uhr,

gleichzeitig Kindergottesdienst

(außer am 4. Sonntag)

JEDEN ERSTEN SONNTAG

Heiliges Abendmahl, 9.30

Uhr

JEDEN DRITTEN SONNTAG

Kaffeestube, 9.30 Uhr

SONNTAG, 3. DEZEMBER

Festgottesdienst mit

Abendmahl, 9.30 Uhr

mit den Goldhaubenfrauen,

im Anschluss Auftakt zum

Advent mit Basar vom Treffpunkt

der Frauen

Benefizveranstaltung mit

Professor Mag. Gerd

Schuller, Kulturpreisträger

der Stadt Villach 2006 und

Gospelsängerin Billie D zugunsten

des Gemeinschaftszentrums

CASA MATEUS in

Sao Paulo, Brasilien, 18 Uhr

DONNERSTAG, 7. DEZEMBER

Adventkonzert der Musikschule

Villach, 18

Uhr

SAMSTAG, 9. DEZEMBER

Benefizkonzert der Singgemeinschaft

Fürnitz mit

der Familienmusik Pulver-

macher, „Still, ganz still is da

Winta hiaz kemen“, 19 Uhr

MITTWOCH, 13. DEZEMBER

Schwarzmeer Don Kosaken

Chor, Sakrale Chormusik,

19.30 Uhr

SAMSTAG, 16. DEZEMBER

Weihnachtskonzert der

Chorgemeinschaft Villach,

18 Uhr

SONNTAG, 17. DEZEMBER

Weihnachtskonzert des

Chorensemble Villach,

18 Uhr

Evangelisches Pfarrhaus, Hohenheimstraße

3

JEDEN MONTAG

Club der Begegnung, 18

Uhr

JEDEN MITTWOCH

Seniorentraining

E.U.L.E., 8.30 Uhr

Jugendkreis, 18.30 Uhr

JEDEN DONNERSTAG

Chorprobe des Evangelischen

Singkreises,

19.45 Uhr

JEDEN FREITAG

Al-Anon (Selbsthilfegruppe

für Angehörige und Freunde

von Alkoholikern), 20 Uhr

MONTAG, 11. DEZEMBER

Bibelgespräche, 19.30 Uhr

DIENSTAG, 12. DEZEMBER

Frauenkreis, 15 Uhr

Junge Gemeinde, 19.30

Uhr


MITTWOCH, 13. DEZEMBER

Treffpunkt der Frauen,

15 Uhr

Auswärtige Termine:

SONNTAG, 3. DEZEMBER

Evangelischer Gottesdienst

in der katholischen

Kirche St. Georgen, 9.45

Uhr

MITTWOCH, 6. DEZEMBER

Ökumenische Frauenrunde

im Pfarramt Villach-

Nord,

SONNTAG, 10. DEZEMBER

Evangelischer Gottesdienst

in der katholischen

Kapelle St. Jakob, 9 Uhr

Evangelischer Gottesdienst

in der katholischen

Kirche Drobollach, 10.30

Uhr

Zweite ökumenische Gedenkstunde

für zu früh

verstorbene Kinder,

katholischer Pfarrsaal Heiligenkreuz,

19 Uhr

SONNTAG, 17. DEZEMBER

Evangelischer Weihnachtsgottesdienst

in

der Volksschule Pogöriach,

15 Uhr

Evangelische Pfarrgemeinde

A.B. Villach-Nord, Adalbert-

Stifter-Straße 21, Telefon

04242/23795, E-Mail villach.

nord@telering.at

WOCHENTERMINE

Jeden zweiten und vierten

Dienstag: Bibelgespräche,

19 Uhr – Jeden

ersten Mittwoch: Erste

Ökumenische Frauenrunde,

19.30 Uhr – Jeden

Sonntag: Gottes- und

Kindergottesdienst,

10 Uhr – Jeden ersten

Sonntag: Kirchenkaffee

– Jeden dritten Sonntag:

Heiliges Abendmahl.

Ökumenische Termine

MITTWOCH, 6. DEZEMBER

Ökumenische Frauenrunde,

Evangelisches

Pfarrhaus Villach-Nord,

19.30 Uhr

Gedenkstunde für zu früh

verstorbene Kinder

mit Möglichkeit zum

Gespräch, Pfarrhaus Heiligenkreuz,

Ossiacher Zeile

41, 19 Uhr

MITTWOCH, 13. DEZEMBER

„Wie uns die Alten

sungen“, Bibeldialog,

Pfarrhaus St. Leonhard,

19.30 Uhr

Altkatholische Kirchengemeinde,

Pfarramt Burgkapelle,

Burgplatz 1, Telefon

0664/3046020, E-Mail

doellinger@chello.at, www.altkatholiken.at

MITTWOCH, 6. DEZEMBER

„Oraculum“, Konzert des

Hortus Musicus, Burgkapelle,

Burgplatz, 19.30 Uhr

SONNTAG, 12. DEZEMBER

Heiliges Amt mit dem

Quintett Sternberg, Adventbasar,

Burgkapelle,

Burgplatz, 11.15 Uhr

Buddhistisches Zentrum Villach,

Karma Kagyü Österreich,

Oberer Kirchenplatz 4/I, Telefon

0664/4106670

JEDEN DIENSTAG

Einführung und gemein-

39 :service

same Meditation, 19

Uhr

Veranstaltungen

FREITAG, 1. DEZEMBER

Karo und der liebe Gott,

Filmstudio, Stadtkinocenter,

16.45 Uhr

Perchtenlauf, Österreichs

größter Perchten-

und Krampuslauf,

Hauptplatz, 18 Uhr

Elsa und Fred, Filmstudio,

Stadtkinocenter, 16.45 Uhr

Costa Rica: Faszination

Regenwald, Vortrag von

Mag. Richard Kunz, Graz,

Kulturhaus Maria Gail, 19

Uhr

Jenseits, Filmstudio, Stadtkinocenter,

20.30 Uhr

Club First Friday, Business

Center, ehemaliges Parkhotel,

22 Uhr

SAMSTAG, 2. DEZEMBER

Altstadtführung, Treffpunkt:Tourismusinformation,

Rathausplatz, 11 Uhr

Weihnachtsmusik mit

dem Bläserquartett

der EMV-Stadtkapelle,

Hauptplatz, 11.30 Uhr

Weihnachtskonzert mit

dem Gemischten Chor

Gegendtal. Moderation:

Anton Taferner, Christkindlmarktbühne,

16 Uhr

Karo und der liebe Gott,

Filmstudio, Stadtkinocenter,

16.45 Uhr

Elsa und Fred, Filmstudio,

Stadtkinocenter, 16.45 Uhr

Adventkranzweihe, Stadtpfarrkirche

St. Jakob, 18.30

Uhr

Jenseits, Filmstudio, Stadtkinocenter,

20.30 Uhr

SONNTAG, 3. DEZEMBER

Villacher Flohmarkt,

Parkplatz Gasthof Kramer,

8 Uhr

Advent fürs Herz, Chorkonzert

des Grenzlandchores

Arnoldstein, Congress Center,

15 Uhr

„Ham zua“, Adventfeier mit

Claudia Rosenwirth-Fendre

(Texte), Julia Stissen (Harfe)

und dem Quartett „La Tuba“,

Hotel Melcher, Greuther

Weg 31, 15.30 Uhr

Weihnachtskonzert mit

dem Männerquartett

St. Peter ob Radenthein.

Moderation: Anton Taferner,

Christkindlmarktbühne,

16 Uhr

Karo und der liebe Gott,

Filmstudio, Stadtkinocenter,

16.45 Uhr

Adventfeier mit der Villacher

Saitenmusik, Familienresidenz,

Warmbader

Allee 53, 17 Uhr

Weihnachtliches Kasperltheater,Christkindlmarktbühne,

17.30 Uhr

Gratschacher Krampuslauf,

Gasthof Latritsch,

Gratschach, 17.30 Uhr

Elsa und Fred, Filmstudio,

Stadtkinocenter, 16.45 Uhr

Advent fürs Herz, Chorkonzert

des Grenzlandchores

Arnoldstein, Congress Center,

19 Uhr

Jenseits, Filmstudio, Stadtkinocenter,

18.15 Uhr

MONTAG, 4. DEZEMBER

Jenseits, Filmstudio, Stadtkinocenter,

20.30 Uhr

:aktuell 17/06


40 :service

:aktuell 22/06

„Schnöde Bescherung“

– mit Satire und Rock`n Roll

in Richtung „Frohes Fest“,

Parkhotel, Parksalon, 19.30

Uhr

Elsa und Fred, Filmstudio,

Stadtkinocenter, 20.30 Uhr

DIENSTAG, 5. DEZEMBER

Weihnachtsbasar von

pro mente jugend „Saluto“,

Kelag-Gebäude, St.

Magdalener Straße, 9 bis

16 Uhr

Aufgelesen am Christkindlmarkt,

Geschichten

und Märchen, Christkindlmarkt,

14.45 Uhr

Der Nikolaus besucht

den Hauptplatz, Hauptplatz,

15 bis 19 Uhr

Adventkonzert der Musikschule

Villach, Christkindlmarktbühne,

16 Uhr

Jenseits, Filmstudio, Stadtkinocenter,

18.15 Uhr

„UA Müllers Büro – das

Musical von Niki List“,

Comedy, neuebuehnevillach,

20 Uhr

Exile Family Movie, Filmstudio,

Stadtkinocenter,

20.30 Uhr

MITTWOCH, 6. DEZEMBER

Weihnachtsbasar von

pro mente jugend „Saluto“,

Kelag-Gebäude, St.

Magdalener Straße, 9 bis

16 Uhr

Friedbert Kerschbaumer

auf seiner Panflöte,

Christkindlmarktbühne,

16 Uhr

Jenseits, Filmstudio, Stadtkinocenter,

18.15 Uhr

„UA Müllers Büro – das

Musical von Niki List“,

Comedy, neuebuehnevillach,

20 Uhr

Exile Family Movie, Filmstudio,

Stadtkinocenter,

20.30 Uhr

DONNERSTAG, 7. DEZEMBER

Flohmarkt, Parkplatz, EKZ

Neukauf, 8 bis 16 Uhr

Aufgelesen am Christkindlmarkt,

Geschichten

und Märchen, Christkindlmarkt,

14.45 Uhr

Jocko & Ferdinand, Theaterstück

für Kinder von Uli Brée,

Christkindlmarkt, 16 Uhr

Jenseits, Filmstudio, Stadtkinocenter,

18.15 Uhr

Adventkonzert des Chores

„Vision Carinthia“, Nikolaikirche,

19 Uhr

Swinging Christmas, Congress

Center, 19.30 Uhr

„UA Müllers Büro – das

Musical von Niki List“,

Comedy, neuebuehnevillach,

20 Uhr

Exile Family Movie, Filmstudio,

Stadtkinocenter,

20.30 Uhr

FREITAG, 8. DEZEMBER

Altstadtführung, Treffpunkt:Tourismusinformation,

Rathausplatz, 11 Uhr

Weihnachtsmusik mit

dem Bläserquartett

der EMV-Stadtkapelle,

Hauptplatz, 11.30 Uhr

Weihnachtskonzert mit

dem Tamburizza-Ensemble

Tamika, Christkindlmarktbühne,

16 Uhr

Karo und der liebe Gott,

Filmstudio, Stadtkinocenter,

16.45 Uhr

Exile Family Movie, Filmstudio,

Stadtkinocenter,

18.30 Uhr

Adventlesung mit Anna

Maria Michenthaler,

Thermenhofstüberl, Kumpfallee

93, 19.30 Uhr

„UA Müllers Büro – das

Musical von Niki List“,

Comedy, neuebuehnevillach,

20 Uhr

Breakfast on Pluto, Filmstudio,

Stadtkinocenter,

20.15 Uhr

SAMSTAG, 9. DEZEMBER

Altstadtführung, Treffpunkt:Tourismusinformation,

Rathausplatz, 11 Uhr

Weihnachtskonzert mit

dem Finanzchor Villach,

Hauptplatz, 11 Uhr

Weihnachtskonzert

mit dem Chor „Vision

Carinthia“, Gitarre:

Wolfgang Wallner. Moderation:

Anton Taferner.

Christkindlmarktbühne,

16 Uhr

Karo und der liebe Gott,

Filmstudio, Stadtkinocenter,

16.45 Uhr

Exile Family Movie, Filmstudio,

Stadtkinocenter,

18.30 Uhr

„Hiatz kimmb a wundabare

Zeit“, Adventkonzert

mit dem MGV Landskron,

Evangelische Kirche Villach-Nord,

19 Uhr

UA Müllers Büro – das

Musical von Niki List“,

Comedy, neuebuehnevillach,

20 Uhr

Breakfast on Pluto, Filmstudio,

Stadtkinocenter,

20.15 Uhr

SONNTAG, 10. DEZEMBER

Weihnachtskonzert mit

dem Quintett Sternberg,

Moderation: Anton

Taferner, Christkindlmarktbühne,

16 Uhr

Karo und der liebe Gott,

Filmstudio, Stadtkinocenter,

16.45 Uhr

Adventfeier mit der Villacher

Saitenmusik, Familienresidenz,

Warmbader

Allee 53, 17 Uhr

Weihnachtliches Kasperltheater,Christkindlmarktbühne,

17.30 Uhr

Exile Family Movie, Filmstudio,

Stadtkinocenter,

18.30 Uhr

Breakfast on Pluto, Filmstudio,

Stadtkinocenter,

20.15 Uhr

MONTAG, 11. DEZEMBER

Breakfast on Pluto, Filmstudio,

Stadtkinocenter,

18.15 Uhr

Exile Family Movie, Filmstudio,

Stadtkinocenter,

20.30 Uhr

DIENSTAG, 12. DEZEMBER

Aufgelesen am Christkindlmarkt,

Geschichten

und Märchen, Christkindlmarkt,

14.45 Uhr

Jocko & Ferdinand, Theaterstück

für Kinder von Uli

Brée, Christkindlmarkt, 16

Uhr

Breakfast on Pluto, Filmstudio,

Stadtkinocenter,

18.15 Uhr

UA Müllers Büro – das

Musical von Niki List“,

Comedy, neuebuehnevillach,

20 Uhr

Der Tschechische Traum,

Filmstudio, Stadtkinocenter,

20.30 Uhr


MITTWOCH, 13. DEZEMBER

Friedbert Kerschbaumer

auf seiner Panflöte,

Christkindlmarktbühne,

16 Uhr

Breakfast on Pluto, Filmstudio,

Stadtkinocenter,

18.15 Uhr

ABO Schauspiel – SIT

oder „Die unglaublichen

Stuhlmänner“,

Congress Center, 19.30 Uhr

UA Müllers Büro – das

Musical von Niki List“,

Comedy, neuebuehnevillach,

20 Uhr

Der tschechische Traum,

Filmstudio, Stadtkinocenter,

20.30 Uhr

DONNERSTAG, 14. DEZEMBER

Aufgelesen am Christkindlmarkt,

Geschichten

und Märchen, Christkindlmarkt,

14.45 Uhr

Jocko & Ferdinand, Theaterstück

für Kinder von Uli

Brée, Christkindlmarkt, 16

Uhr

Breakfast on Pluto, Filmstudio,

Stadtkinocenter,

18.15 Uhr

„Zauber der Weihnacht“

– Weihnachtstournee 2006

mit Semino Tossi, Nockalm

Quintett, Oswald Sattler,

Marc Pircher und die Zellberg

Buam, Stadthalle, 20 Uhr

UA Müllers Büro – das

Musical von Niki List“,

Comedy, neuebuehnevillach,

20 Uhr

Der tschechische Traum,

Filmstudio, Stadtkinocenter,

20.30 Uhr

FREITAG, 15. DEZEMBER BIS

SONNTAG, 24. DEZEMBER

Christbaummarkt, Kaiser-

Josef-Platz, täglich 8 bis

20 Uhr

Karo und der liebe Gott,

Filmstudio, Stadtkinocenter,

17 Uhr

Lichter der Vorstadt,

Filmstudio, Stadtkinocenter,

18.45 Uhr

UA Müllers Büro – das

Musical von Niki List“,

Comedy, neuebuehnevillach,

20 Uhr

Thank You For Smoking,

Filmstudio, Stadtkinocenter,

20.15 Uhr

Kneipp-Termine

JEDEN MONTAG

Psychologische Beratung,

Kneipp-Büro, Telefon

0 42 42 / 27 8 3 4, 17 bis

19 Uhr.

JEDEN DIENSTAG

Mediations- und Konfliktberatung/Lebensberatung,

Kneipp-Büro, Telefon

0 42 42 / 27 8 34, 17 bis

18 Uhr.

FREITAG, 1. DEZEMBER

Adventwanderung mit

Kurt Mirnig, Treffpunkt:

Nikolaikirche, 14.30 Uhr.

Adventfeier, Brauhof, Zunftstube,

16 Uhr

MITTWOCH, 13. DEZEMBER

Winter-Nordic-Sports

Besprechung, Brauhof,

18 Uhr

DIVERSES

Beratungen

Behindertenberatung

Montag bis Donnerstag, 8 bis

12 Uhr, Österreichische Zivilinvalidenverband

– Support,

kostenlose Beratung und Coaching

für Menschen mit Behinderung

und/oder chronischer

Erkrankung bei Arbeitsmarktproblemen,

Gerbergasse 32

(Eingang Khevenhüllergasse),

Tel. 04242/22246.

Elternberatungen

Jeden ersten Dienstag im Monat:

Volksschule Auen, 14 bis

15 Uhr. – Jeden zweiten Dienstag

im Monat mit Impfmöglichkeit:

Kindergarten Fellach,

14 bis 15 Uhr. – Jeden dritten

Dienstag im Monat: Hauptschule

Völkendorf, 14 bis 15

Uhr. – Jeden vierten Dienstag

im Monat mit Impfmöglichkeit:

Volksschule Maria Gail, 14 bis

15 Uhr. – Jeden ersten und

dritten Donnerstag im Monat

mit Impfmöglichkeit: ,Kindergarten

Landskron, 14 bis 15.30

Uhr. – Jeden zweiten Donnerstag

im Monat: Hauptschule

Lind, 14 bis 15 Uhr. – Jeden

vierten Donnerstag im Monat:

Volksschule Pogöriach, 14

bis 15 Uhr. – Jeden Mittwoch:

Rathaus, Abteilung Gesundheitswesen,

1. Stock. 14 bis 16

Uhr. – Jeden Donnerstag Stillberatung:

Rathaus, 1. Stock,

Zimmer 106. 15 bis 17 Uhr

Frauenberatung

Anmeldung und Information:

Frauenberatung Villach, Peraustraße

23, Tel. 04242/24609,

www.frauenberatung-villach.at.

Frauengesundheit

Anmeldung und Information:

Frauengesundheitszentrum

Kärnten, Völkendorfer Straße

23, Tel. 04242/53055, www.

fgz-kaernten.at.

Psychische Erkrankung

Jeden Donnerstag, 16 bis 18

Uhr, Sprechstunden in der

Beratungsstelle für Angehörige

psychisch Erkrankter, Schlossgasse

6, Tel. 04242/54312.

Rechtsberatung

Kostenlose Rechtsberatungen:

Freitag, 1. Dezember (Dr.

Klaus Jürgen Karner), Freitag,

15. Dezember (Dr. Reinhard

Köffler), 14 bis 16 Uhr, im

Rathauszubau, Eingang IV, 4.

Stock, Zimmer 405. Information:

Rechtsanwaltskammer für

Kärnten, Tel. 0463/512425.

Trauerberatung

Jeden dritten Dienstag im

Monat, von 18 bis 19.30 Uhr,

Bestattungsgebäude (Klagenfurter

Straße 68).

Wohnbauförderung

Sprechtag jeden zweiten Dienstag

im Monat, 8 bis 13 Uhr, Bezirkshauptmannschaft

Villach.

Konfliktberatung

Kostenloser Sprechtag der

Mediatoren jeden ersten

Freitag im Monat, von 14 bis

16 Uhr, Rathaus, Eingang II

(neben Bank) 1, Stock, Zimmer

106. 0650 / 320 366 0

Selbsthilfe

JEDEN MONTAG

Anonyme Alkoholiker,

Evangelischer Pfarrhof Villach-Nord,

19 bis 21 Uhr

JEDEN DONNERSTAG

HPE – Hilfe für Angehörige

psychisch Erkrankter

– Beratungsstelle

Villach: 16 bis 18 Uhr; telefonische

Terminvereinbarung

unter 0 42 42/54 3 12

JEDEN FREITAG

AL-ANON, Evangelisches

Pfarramt, Hohenheimstraße,

20 bis 21.30 Uhr

FREITAG, 1. DEZEMBER

ALATEEN (Kinder und Jugendliche

von Alkoholikern),

41 :service

:aktuell 22/06


42 :thema

Evangelisches Pfarramt, 20

bis 21.30 Uhr

Österreichische Lymph-

Liga – SHG Villach, LKH

Villach (kleiner Speisesaal),

18 Uhr

SHG „Erworbene Hirnschädigung

– gemeinsam

statt einsam“, LKH

Villach (kleiner Speisesaal),

14.30 bis 16 Uhr

MONTAG, 4. DEZEMBER

SHG Restless Legs, LKH

Villach (kleiner Speisesaal),

13 Uhr

:aktuell 22/06

DIENSTAG, 5. DEZEMBER

SHG Multiple Sklerose

Villach, Gasthof Bacher,

Vassach, 17 Uhr

MITTWOCH, 6. DEZEMBER

SHG Angehörige psychisch

Erkrankter,

Bezirk Villach, AVS Villach

(Tiefgeschoss), Schlossgasse

6, 18 Uhr

DONNERSTAG, 7. DEZEMBER

Interessengemeinschaft

der Dialysepatienten

und Nierentransplan-

tierten, Gasthaus Zehenthof,

Udinestraße 1, 18 Uhr-

FREITAG, 15. DEZEMBER

ALATEEN (Kinder und Jugendliche

von Alkoholikern),

Evangelisches Pfarramt, 20

bis 21.30 Uhr

MITTWOCH, 20. DEZEMBER

SHG Adipositas, Gasthof

Bacher, Vassacher Straße

58, 19 Uhr

MITTWOCH, 27. DEZEMBER

SHG Angst/Panik Villach,

LKH Villach (kleiner Speisesaal),

18 bis 20 Uhr

Selbsthilfe-Informationsstelle

im LKH Villach, Tel. 042

42/208-2730 (zu den unten

angeführten Beratungszeiten)

JEDEN MITTWOCH

Abgaben

Orts- und Nächtigungstaxe:

Melde- und Auskunftspflicht!

Dachverband Selbsthilfe

Kärnten, 13 bis15 Uhr

MONTAG, 4. DEZEMBER

Österreichische. Diabetikervereinigung

– Reinhilde

Kaus, 13 bis 14 Uhr

DIENSTAG, 5. DEZEMBER

SHG Stomaträger Kärnten

– Ferdinand Rauter,

13 bis 15 Uhr

FREITAG, 15. DEZEMBER

NTE-Nah-Todeserfahrung“-SHG

– Edeltraud

Truppe, 13 bis 15 Uhr

Auf diesem Wege möchten wir alle Unterkunftgeber nach den Bestimmungen

des Orts- und Nächtigungstaxengesetzes über die Melde- und

Auskunftspflichten und etwaige Strafbestimmungen im Sinne des zitierten

Gesetzes informieren:

Gemäß § 5a Abs. 1 bzw. § 9 Abs. 2 ist der Unterkunftgeber verpflichtet,

der Gemeinde jede Nächtigung eines Abgabenschuldners (Gast) grundsätzlich

innerhalb von 24 Stunden zu melden, wobei diese Frist laut den

Übergangsbestimmungen bis zum 31.12.2006 48 Stunden und bis zum

31.12.2007 36 Stunden beträgt.

Gemäß § 11 Abs. 2 haben die Unterkunftgeber den behördlich legitimierten

Kontrollorganen auf Verlangen die der Bemessung der Abgabe und

Beachtung der Meldepflicht dienlichen Nachweise vorzulegen und alle

Auskünfte zu erteilen. Im Rahmen einer Kontrolle dürfen Betriebsangehörige

über die Handhabung der Meldepflicht im Betrieb als Auskunftsperson

befragt werden.

Verstöße gegen diese Verpflichtung sind gemäß den Bestimmungen des

§ 15 zu ahnden, der besagt, dass wer

durch Handlungen oder Unterlassungen die Orts- und Nächtigungstaxe

hinterzieht oder verkürzt;

als Unterkunftgeber den Meldepflichten gemäß § 5a und § 9 Abs. 2 in

Verbindung mit § 5a nicht nachkommt;

als Unterkunftgeber den Verpflichtungen gemäß § 11 Abs. 2 nicht nachkommt;

eine Verwaltungsübertretung begeht, welche – sofern die Tat nicht den

Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallende strafbare

Handlung bildet oder nach anderen Verwaltungsstrafbestimmungen mit

strengerer Strafe bedroht ist – von der Bezirksverwaltungsbehörde mit

einer Geldstrafe bis zu 1.000 Euro (erstmalige Übertretung), bis zu 2.000

Euro (im Wiederholungsfall), sowie bis zu 5.000 Euro (ab der dritten

Übertretung) zu bestrafen ist.

Darüber hinaus sieht auch der § 22 des Meldegesetzes Geldstrafen für

die Verletzung jener Bestimmungen vor, welche sich aus dem Meldegesetz

ergeben.

Nähere Informationen: Hans Ortner, Telefon 0 42 42 / 205-5410, Fax 0

42 42 / 205-5499, E-Mail hans.ortner@villach.at


Natur- und Umweltschutz

Hundehalter, aufgepasst!

Mit 15. November 2006 trat für das Gebiet unserer Stadt wiederum

die Verordnung des Bürgermeisters vom 2. November 2006,

Zl. 1/NU-J-VO-1/06, mit der zum Schutze des Wildes ein Maulkorb-

oder Leinenzwang für Hunde während der Brut- und Setzzeit

des Wildes oder bei einer Schneelage, die eine Flucht des Wildes

erschwert, erlassen wurde, in Kraft.

Gemäß dieser Verordnung sind alle Hundehalter verpflichtet, innerhalb

des geschlossenen, verbauten Gebietes der Stadt Villach ihre

Hunde so zu halten, dass dieselben am Wildbestand keinen Schaden

anrichten können. Außerhalb des geschlossenen, verbauten

Gebietes sind alle Hunde entweder mit einem sicheren Maulkorb

zu versehen oder an der Leine zu führen. Diese Bestimmung gilt

nicht für Jagdhunde, Blinden- und Polizeihunde, Hunde der Zollwache,

des Bundesheeres und Hirtenhunde sowie Fährten- und Lawinensuchhunde,

wenn sie als solche gekennzeichnet oder sonst

erkennbar sind, für die ihnen zukommende Aufgaben verwendet

werden und sich aus Anlass ihrer Verwendung vorübergehend der

Einflussnahme ihrer Besitzer (Hundehalter) entzogen haben.

Die verordneten Maßnahmen treten mit 31. Juli 2007 wieder außer

Kraft.

Unbeschadet dieser Verordnung zum Schutze des Wildes wird

darauf hingewiesen, dass darüber hinaus die einschlägigen Bestimmungen

der Verordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der

Wutkrankheit („Tollwutverordnung“) nach wie vor in Kraft stehen,

wonach für das gesamte Gebiet des politischen Bezirkes Villach-

Stadt Hunde entweder durch Absperrung sicher zu verwahren oder

an der Leine zu führen und erforderlichenfalls mit einem sicheren

Maulkorb zu versehen sind.

Grundsätzlich gilt für die Hundehaltung Folgendes:

Verbot der Kettenhaltung: Hunde dürfen keinesfalls, auch nicht

vorübergehend, an der Kette oder in sonst einem angebundenen

Zustand gehalten werden.

• An öffentlichen Orten, an denen erfahrungsgemäß mit einer größeren

Anzahl von Menschen, Tieren oder Verkehrsmitteln gerechnet

werden muss, wie Straßen, Plätzen, öffentlich zugänglichen

Parkanlagen, Gaststätten und Geschäftslokalen, sowie in frei

zugänglichen Teilen von Häusern, wie Stiegenhäusern und Zugängen

zu Mehrfamilienhäusern, müssen Hunde entweder mit einem

um den Fang geschlossenen Maulkorb versehen sein (Maulkorbzwang)

oder so an der Leine geführt werden, dass eine jederzeitige

Beherrschung des Hundes gewährleistet ist (Leinenzwang). Im

Übrigen sind Leine oder Maulkorb beim Aufenthalt außerhalb eingefriedeter

Grundflächen jedenfalls mitzuführen und im Falle eines

unerwarteten Auftretens von Menschen, Tieren oder Verkehrsmitteln,

aber auch in Situationen, in denen durch den Hund Gefahren

verursacht oder vergrößert werden können, sofort zu verwenden.

• Für bissige Hunde besteht an öffentlichen Orten Maulkorb- und

Leinenzwang.

• Der Maulkorb muss der Kopfform des Hundes angepasst und am

Kopf so befestigt sein, dass der Hund nicht beißen oder den Korb

abstreifen kann.

• Der Maulkorb- und Leinenzwang besteht nicht für Wach- und

Diensthunde des öffentlichen Sicherheitsdienstes, der Zollverwaltung

und des Bundesheeres sowie für Hunde während des

Einsatzes für Zwecke, deren Verwirklichung die Verwendung

von Leine oder Maulkorb ihrer Natur nach ausschließen, wie für

Zwecke der Jagd und des Hilfs- und Rettungsdienstes. Der Maulkorb-

und Leinenzwang besteht auch nicht, wenn Ausbilder von

angemeldeten kynologischen Vereinen, die einem repräsentativen

Dachverband angehören, Hunde zu Zwecken der Ausbildung an

öffentliche Orte mitnehmen und sich durch einen Ausweis des Vereins

als Ausbilder legitimieren können.

• Hundeführende Personen müssen sicherstellen, dass sich der

Hund nicht in öffentlich zugänglichen Sandkästen oder auf Kinderspielplätzen

aufhält.

43 :thema

:aktuell 22/06

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