Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde Höhr ...

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Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde Höhr-GrenzhausenApril-Mai 2013Jahrgang 37EinladungFamiliengottesdienstSeite 2Warum ist Jesusdenn nicht einfachgeschwommen?Seite 4Vortrag des Bischofsvon Kurhessen undWaldeckSeite 8–9Beratungsangebot desDiakonischen WerkesSeite 11Austellung„Konfirmanden –Fotografien zwischenKindheit und Jugend“Seite 16Und das Boot war schon weit vom Land entfernt und kam in Not durch die Wellen;denn der Wind stand ihm entgegen..... Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See.aus Matthäus 14, 22-32


Überblick über die Themen3Liebe Leserinnen und Leser,bunt wie eine Sommerwiese ist die diesmaligeBrücke. Es ist viel von Kindernund Konfirmandinnen und Konfirmandendie Rede, aber auch von Orgel undPosaunen, von unterschiedlichen Konfessionenund von der Diakonie.Besonders hinweisen möchte ich andieser Stelle schon auf einen Vortragmit einem Redner, dessen Qualität eineGemeinde wie unsere ihn vielleicht nuralle 50 Jahre bekommt: Es ist BischofHein von der Evangelischen Kirche vonKurhessen und Waldeck, also in seinerdortigen Funktion mit unserem Kirchenpräsidentenvergleichbar. Vielleicht kannich Ihr Interesse dafür wecken.Natürlich finden Sie auch in dieser BrückeBerichte und Ankündigungen vonVeranstaltungen in unserer Gemeindeund Nachrichten aus der Gemeinde.Eine gute restliche Sommerzeit und gutenSchuljahresbeginn wünscht IhnenIhr Pfarrer Matthias NeuesüßImpressumHerausgeber:Evangelische KirchengemeindeHöhr-GrenzhausenAuflage:2000Druck:Druckerei Breiden GmbH,Höhr-GrenzhausenFotos:Bernd ChristHans MüllerEv. Kindergartengemeindebrief.depixelio.deimage.deRedaktion & Layout:Dorothea BonkMonika ChristMatthias NeuesüßInes NiemczykKatharina WeissViSdP:Kirchenvorstand der evangelischenKirchengemeindeHöhr-Grenzhausen,Matthias NeuesüßTitel:InhaltAdressen 2Einladung zum Familiengottesdienst 2Editorial und Überblick über die Themen dieser Ausgabe 3Glaube konkret: Vom Sprung übers Wasser 4Ausflug des Seniorenkreises 5Einladung zum ökumenischen Gemeindefest 5Unsere Gottesdienste im August und September 6Treffpunkt Gemeinde im August und September 7Vortrag des Bischofs von Kurhessen und Waldeck 8-9Trauungen 9Taufen 10Beratungsangebot des Diakonischen Werkes im Westerwaldkreis 11Bestattungen 12Geburtstage 13Bericht aus der Kinderarche - Rührei selbstgemacht 14Zeltindianer trotzen dem Wetter 15Ausstellung „Konfirmanden - Fotografien zwischen Kindheit und Jugend“ 16Kirchenmusikalische Nachrichten und Termine 17Evangelische Erwachsenenbildung - Seminolepatchwork 18Kollekten 18Ansprechpartner für wichtige Aufgabenbereiche in unserer Gemeinde 18Rückblick: Jubiläums-Konfirmation 1930-jähriges Jubiläum des Posaunenchores 20


4 Glaube konkret - Geistliches WortLiebe Leserin, lieber Leser,Und das Boot warschon weit vom Landentfernt und kam inNot durch die Wellen;denn der Wind standihm entgegen..... Aber in der viertenNachtwache kamJesus zu ihnen undging auf dem See.(aus Matthäus 14, 22-32)„Warum ist Jesus denn nicht einfachgeschwommen?“, fragt ein Junge im Gottesdienstals er hört, dass Jesus vom Ufer aus zuseinen Jüngern gelangen will, die im Bootauf dem See sind. Starker Wind war aufgezogenund es wurde immer schwieriger, dasBoot auf Kurs zu halten. Warum ist Jesus dennnicht einfach geschwommen? Diese Fragehatte ich mir noch nie gestellt.Jesus schwimmt nicht. Er geht zu Fuß aufdem Wasser, erzähle ich die Geschichte weiter.Die Kinder staunen. Dann sind sie sichsicher: Na klar kann er das! Jesus kann jaalles! Auch auf dem Wasser gehen. Als ichdann weiter erzähle, dass Petrus auch versucht,auf dem Wasser zu gehen, sind siesicher, dass es auch ihm gelingen wird. WeilJesus ihm hilft!Die Erwachsenen, die in der Kirche sind,schmunzeln über diese unerschütterlicheGewissheit. Voll Vertrauen wären die Kinderlosgelaufen, gewiss, dass sie auch über dasWasser gehen können. Wir schmunzelndenErwachsenen hingegen wären allerdingsvermutlich kläglich unter gegangen. Daserwachsene Herz freut sich über so viel Hoffnungund Vertrauen, aber es zweifelt gleichzeitigan der eigenen Hoffnung und am eigenenGlauben. Und versinkt.Stürme des Lebens hindurch zu schwimmen,ohne unterzugehen.Oder doch übers Wasser gehen? Unser deutschesWort „Hoffnung“ kommt nämlich von„hüpfen, in freudiger Erwartung springen“. ImLexikon lesen wir etwas nüchterner, dass dieHoffnung eine „zuversichtliche innerlicheAusrichtung“ sei „gepaart mit einer positivenErwartungshaltung, dass etwas Wünschenswertesin Zukunft eintritt, ohne dass wirklicheGewissheit darüber besteht.“ Die Bibel erzähltuns in vielen ihrer Geschichten, besondersaber in Geschichten wie jener, in der Jesusüber das Wasser geht, dass Hoffnung mehrist als eine „positive Erwartungshaltung“. Fürsie braucht man „erleuchtete Augen des Herzens“,denn Hoffnung ist der Glaube daran,dass Gott jedes Leben, auch meins, hält undträgt. Ein solcher Glaube verändert den Blickauf die Zukunft. Es kann kein nur pessimistischeroder skeptischer Blick sein, sondernein Blick, der von einem guten Fortgang überzeugtist. Der Blick mag mitunter sorgenvollsein, denn die Hoffnung macht nicht blindfür die Realitäten der Welt – ganz im Gegenteil:Hoffnung gibt festen Grund gerade gegenden Augenschein. Gerade gegen schlechtePrognosen verleiht ein hoffendes, vertrauendesHerz Kraft, sich trotz und gegen schlechteAussichten konkret in der Welt einzusetzen.Haben wir nur als Kinder Hoffnung?Wenn wir noch wenig davon wissen, dassHoffnung enttäuscht wird? Wenn wir nochselten erlebt haben, dass wir versinken, wennuns der Boden unter den Füßen weg gerissenwird? Ist Hoffnung etwas kindlich Naives,was man ablegt, wenn man älter wird?Warum ist Jesus nicht einfach geschwommen?Das Vertrauen und der Glaube wärenleichter, wenn wir nicht gleich übers Wassergehen müssten, sondern erstmal schwimmendürften. Das wäre ja schon viel: Durch dieWarum also Jesus nicht einfach geschwommenist? Weil er uns nicht zeigen wollte, wieman sich irgendwie über Wasser hält, sonderndas Unmögliche für möglich zu haltenund dem Wunder zu trauen – gegen alle (erwachsenen)Zweifel.Vor Hoffnung springen? Wann haben Sie dasdas letzte Mal gemacht?Auf dass wir vor Hoffnung übers Wasserspringen, grüßt Sie in die Sommerzeitherzlich,Monika Christ


Informationen aus der Gemeinde5Herzliche Einladung zu unserem Ausflug nach Cochem an der Mosel!Zum Ausflug des Seniorenkreises in die historische Stadt Cochem sind auch alle Gemeindegliederund andere Interessierte herzlich eingeladen (solange wir noch Plätze frei haben).Wir fahren mit dem Bus und dem Schiff am 13. September für einen halben Tag nach Cochemim herrlichen Moseltal. Zunächst bringt uns ein Bus bis nach Treis-Karden an der Mosel. Dortsteigen wir aufs Schiff um, um die schöne Landschaft vom Schiff aus zu genießen. In Cochemsteigen wir um 15.00 Uhr aus und haben Gelegenheit, eine Tasse Kaffee zu trinken oder einStück Kuchen zu essen. Wer möchte, kann ab 16.00 Uhr an einer Stadtführung teilnehmen.Gegen 17.00 Uhr bringt uns dann der Bus von Cochem wieder zurück nach Höhr-Grenzhausen.Termin: 13. September, Beginn 12.00 Uhr, Rückkehr gegen 18.15 Uhr in Höhr-GrenzhausenKosten: 12 € für die Bus- und Schifffahrt (Mitglieder des Seniorenkreises 8 €). Die Kosten fürdie Stadtführung (pro Person ca. 2 – 3 €) und für die Einkehr übernimmt jeder selbst.Einstiegsmöglichkeiten für den Bus:Bushaltestelle Schneidershöhe: 12.00 UhrBushaltestelle an der Goethe-Schule: 12.10 UhrZustieg am ev. Gemeindehaus: 12.15 UhrWichtig! Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann sich noch vom 12. August bis zum 15. Augustbei Pfarrer Neuesüß (02624 – 9432170) anmelden, auch schriftlich. Spätere Anmeldungenkönnen wir nicht berücksichtigen, da die Plätze auf dem Schiff sehr früh reserviert sein müssen.Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.Ich freue mich auf die Fahrt und auf diesen Nachmittag mit dem erweiterten Seniorenkreis.Matthias NeuesüßHerzliche Einladung zum ökumenischen Gemeindefest!


6 Gottesdienste im August und SeptemberGottesdienste in der evangelischen Kirche04.08. 10. Sonntag nach Trinitatis 10.00 Uhr Gottesdienst Prädikant Kern11.08. 11. Sonntag nach Trinitatis 10.00 Uhr Gottesdienst Pfarrer Dönges18.08. 12. Sonntag nach Trinitatis 10.00 Uhr Gottesdienst Pfarrer Neuesüß24.08. Samstag 13.30 UhrTraugottesdienst Heller/Zöllerin der Kapelle GrenzauPfarrer Haxel-Schamuhn14.00 Uhr Traugottesdienst Schneider/Friedhofen Pfarrer Rother25.08. 13. Sonntag nach Trinitatis 10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufe Pfarrer Haxel-Schamuhn31.08. Samstag 13.00 Uhr Traugottesdienst Karsten Pfarrer Neuesüß01.09. 14. Sonntag nach Trinitatis 11.00 UhrGottesdienst zum ökumenischenGemeindefest in der katholischen KirchePfarrer Much/Neuesüß07.09. Samstag 10.00 Uhr Taufgottesdienst Siegel und Scholl Pfarrer Neuesüß16.00 Uhr Traugottesdienst Stein Pfarrer Neuesüß08.09. 15. Sonntag nach Trinitatis 17.00 UhrFestgottesdienst mit Abendmahl zum30-jährigen Bestehen des Posaunenchoresim Anschluss Empfang in der KirchePfarrer Neuesüß15.09. 16. Sonntag nach Trinitatis 10.00 Uhr Gottesdienst Pfarrer Dönges21.09. Samstag 17.30 Uhr Taufgottesdienst Flick N. N.22.09. 17. Sonntag nach Trinitatis 10.00 Uhr Familiengottesdienst mit Kinderkantorei Pfarrer Neuesüß/Team29.09. Erntedankfest 10.00 UhrGottesdienstmit Abendmahl und PosaunenchorPfarrer NeuesüßWeitere Gottesdienste und Andachten im August und September02.08. 15.30 Uhr Andacht im Seniorenwohnheim der AWO Herr Heuer02.08. 16.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim Bethesda Prädikantin Richert16.08. 15.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim der AWO Pfarrer Neuesüß16.08. 16.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim Bethesda Pfarrer Neuesüß20.08. 8.30 Uhr20.08. 11.00 UhrÖkumenischer Einschulungsgottesdienst des 5. Schuljahresin der katholischen PfarrkircheÖkumenischer Einschulungsgottesdienst der Goethe-Schulein der katholischen PfarrkirchePfarrer NeuesüßFrau PerkPfarrer NeuesüßPastoralreferentin Scherer06.09. 15.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim der AWO Pfarrer Neuesüß06.09. 16.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim Bethesda Pfarrer Neuesüß20.09. 15.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim der AWO Pfarrer Neuesüß20.09. 16.30 Uhr Gottesdienst im Seniorenwohnheim Bethesda Pfarrer Neuesüß


Treffpunkt Gemeinde 7Regelmäßige Treffen im August und SeptemberPosaunenchormontags, 19.30 Uhr im GemeindehausSamstag im Gemeindehaus19.08. – 30.09. wöchentlich07.09. nach AbspracheKantorei dienstags, 19.30 Uhr im Gemeindehaus 20.08. – 24.09. wöchentlichKinderkantorei dienstags, 17.00 Uhr im Gemeindehaus 20.08. – 24.09. wöchentlichSeniorenkreis mittwochs, 15.00 Uhr im Gemeindehaus 04.09.Bibelstunde der Gemeindeglieder ausRusslandmittwochs, 18.00 Uhr im Gemeindehaus07.08. – 25.09. wöchentlichBibelstunde donnerstags, 17.30 Uhr im Gemeindehaus 01.08., 15.08., 05.09., 19.09.Kirchenvorstandssitzung donnerstags, 19.30 Uhr im Gemeindehaus 15.08., 26.09.Nähwerkstatt freitags, 20.00 Uhr im Gemeindehaus 23.08. – 27.09. wöchentlichGottesdienstliche Versammlungder Gemeindeglieder aus Russlandsonntags, 13.30 Uhr im Gemeindehaus04.08. – 29.09. wöchentlichBesondere Termine und Treffen im August und SeptemberKonfirmandentag 9.00 – 13.00 Uhr im Gemeindehaus 31.08.Ökumenisches Gemeindefest ab 11.00 Uhr katholisches Pfarrzentrum 01.09.Gemeindeausflug nach Cochem 12.00 – 19.00 Uhr 13.09.Bunte Gruppe 10.30 – 14.00 Uhr im Gemeindehaus 14.09.EEB-Patchworkkurs18.00 – 21.00 Uhr im Gemeindehaus10.00 – 18.00 Uhr im Gemeindehaus20.09.21.09.Konfirmandentag 10.00 – 12.00 Uhr 21.09.Orgelmatinee zum Erntedankfest 12.00 Uhr in der Kirche 29.09.Vortrag von Prof. Dr. Martin Hein 19.00 Uhr im Gemeindehaus 30.09.


8 Vortrag des Landesbischofs Prof. Dr. Martin HeinVortragvon Prof. Dr. Martin Hein,Bischof von Kurhessen und Waldeckam: Montag, dem 30.09.2013um: 19.00 Uhrim: ev. Gemeindehausin Höhr-GrenzhausenVortrag von Prof. Dr. Martin Hein(Bischof von Kurhessen und Waldeck) zur Vollversammlungdes Ökumenischen Rates derKirchen 2013 in Busan, Republik Korea:„Gott des Lebens, weise uns den Weg zuGerechtigkeit und Frieden“Der Mann an der Spitze der evangelischen Kirchevon Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. MartinHein, kommt nach Höhr-Grenzhausen.Bischof Hein ist zugleich Delegierter der EKDauf der zehnten Vollversammlung des ÖkumenischenRates der Kirchen, die vom 30. Oktoberbis 8. November 2013 in Busan, RepublikKorea, stattfindet.Der Titel seines Vortrags ist zugleich der Titel derVollversammlung: „Gott des Lebens, weise unsden Weg zu Gerechtigkeit und Frieden“. Dabeiwird er über diese Vollversammlung sprechenund auch eine Einführung in die Arbeit desÖkumenischen Rats der Kirchen geben.Der Vortrag soll auch den deutschen ökumenischenDialog in Beziehung zum weltweitenökumenischen Gespräch setzen, in dem dieeuropäischen Fragestellungen und Bemühungenum die Ökumene angesichts der aufstrebendenPfingstkirchen nur eine untergeordneteRolle spielen.Im Anschluss an den Vortrag wird Bischof Heinnoch für Fragen zur Verfügung stehen.Veranstaltet wird dieser Vortrag von unsererKirchengemeinde zusammen mit der katholischenPfarrgemeinde Höhr-Grenzhausen inZusammenarbeit mit der Evangelischen Familien-und Erwachsenenbildung im DekanatSelters und der Katholischen ErwachsenenbildungWesterwald/Rhein-Lahn.Ökumenischer Rat der KirchenDer ÖRK ist unter zahlreichen Organisationender modernen ökumenischen Bewegung,welche nach sichtbarer Einheit derKirche strebt, die umfassendste und repräsentativste.Zur ÖRK-Gemeinschaft gehörendie Mehrzahl der orthodoxen Kirchen, diealtkatholischen und die Mar-Thoma-Kirchen,Kirchen aus den historischen konfessionellenTraditionen wie Anglikaner, Baptisten,Lutheraner, Methodisten und Reformierte,zahlreiche vereinigte und sich vereinigendeKirchen sowie Kirchen und Gemeinden wiedie Mennoniten, Freunde, Kongregationalistenund Jünger Christi.Die römisch-katholische Kirche unterhältformelle Arbeitsbeziehungen zum ÖRK, istjedoch kein Mitglied. Der ÖRK pflegt außerdemsich entwickelnde Beziehungen zu


9evangelikalen Kirchen und Pfingstkirchen,die noch nicht Mitglied sind.Die Mitgliedskirchen des ÖRK unterstützeneine Vision der Ökumene, welche diesichtbare Einheit in dem einen Glauben undder einen eucharistischen Gemeinschaftanstrebt; ein gemeinsames Zeugnis in derErfüllung der missionarischen und evangelistischenAufgaben fördert; ihren christlichenDienst erfüllt, indem sie durch ÖRK-Partnerorganisationen Menschen in Not hilft;Schranken zwischen Menschen niederreißtund sich für Gerechtigkeit, Frieden und dieBewahrung der Schöpfung einsetzt.Der ÖRK wurde im Jahr 1948 von Vertreternund Vertreterinnen von 147 Kirchenauf der ersten Vollversammlung in Amsterdam,Niederlande, offiziell gegründet.Die 10. Vollversammlung des ÖkumenischenRates des Kirchen (ÖRK) wird vom 30.Oktober bis 8. November 2013 in Busan,Republik Korea, stattfinden und unter demThema „Gott des Lebens, weise uns den Wegzu Gerechtigkeit und Frieden“ stehen.Quelle:http://www.ekd.de/international/oekumene/Hinweise für Interessierte:http://www.oikoumene.org/dehttp://www.oikoumene.org/de/about-usTrauungenAus Datenschutzgründen werden die Inhalte in dieser Seite nicht angezeigtKonfirmanden schenken der Kirchengemeinde ObstbäumeIm diesjährigen Konfirmationsgottesdienst war die Kirche nicht nur mit Blumen, Girlanden undBändern festlich geschmückt, sondern auch eine Reihe blühender Obstbäume grüßten schonan der Tür und auch im Kirchenraum. Diese sind inzwischen im Garten des Gemeindehauseseingepflanzt – und werden hoffentlich bald voller Obst hängen! Die Kirchengemeinde bedanktsich bei allen Konfirmierten und ihren Eltern für dieses Geschenk!


10 TaufenAus Datenschutzgründen werden die Inhalte in dieser Seite nicht angezeigt


Die Sucht- und Drogenberatungsstelle des Diakonischen Werkes im WW11Die Suchtberatung des Diakonischen Werkesberät jährlich über 1000 suchtgefährdeteoder suchtkranke Menschen sowie deren Angehörige.Ungefähr 450 Betroffene kommenmit Drogenproblemen, 300 mit Alkoholproblemenund ca. 100 Personen mit Spielsucht.Ungefähr 200 Personen stark ist die Gruppeder Angehörigen, die eine Beratung aufsuchen.Vier Fachkräfte der Diakonie sindunmittelbar in der Beratung und Behandlungtätig, ein Mitarbeiter leistet präventive Arbeit,indem er über Suchtgefahren in Schulen,Jugendeinrichtungen oder Betrieben aufklärt.Die Suchterkrankung erfordert von den Mitarbeiternein hohes Maß an Professionalität, gepaart mitEinfühlungsvermögen und der Fähigkeit trotz „unsympathischerSymptome“ wie dem Lügen, demLeugnen und dem Abstreiten von Realitäten einepositive Haltung zum suchtkranken Menschen zubewahren. Diese Symptome treten bei nahezu jedemSuchtkranken auf und erschweren zunächstden Aufbau einer für eine Therapie notwendigenKrankheitseinsicht. Da wird trotzig behauptet nichtgetrunken zu haben, obwohl die Alkoholfahne meterweitzu riechen ist. Da werden aus den 8 Biervom Vorabend und den 5 Schnäpsen plötzlich 2kleine Bierchen. Ebenso werden direkte gesundheitliche,psychische und soziale Folgen des Suchtverhaltensgeleugnet bzw. ignoriert. Die professionellenHelfer der Diakonie wissen aber dass derBetroffene nicht aus Berechnung lügt, sondern erin Wirklichkeit ein Gefangener seines eigenen Realitätsverlustesist. Kurzum, die betroffenen Menschenglauben selbst ihren eigenen Lügen, entwickelnim Laufe der Suchterkrankung oft irrationaleGedanken, fühlen sich verfolgt oder hintergangen,reagieren unangemessen eifersüchtig, verspielenVertrauen und belasten somit enorm die ihnen nahestehendenMenschen. Dies wieder „gerade zurücken“ ist die Kunst in der Therapie der Krankheit.Der Symptomatik ausgeliefert sind dagegen dieAngehörigen der Betroffenen. Durch die permanenteBeschäftigung mit der Sucht ihres Partners,Elternteils oder Kindes verlieren sie deutlich anLebensqualität und erkennen erst spät, dass dieSucht des Anderen ihr eigenes Leben bestimmt.Die Fachleute sprechen in einem solchen Fall von„Co-Abhängigkeit“. Täglich werden die Angehörigenmit Ausreden, Lügen oder Beschwörungen,endlich mit dem Suchtmittelkonsum aufzuhören,konfrontiert und enttäuscht. Dies führt in den meistenFällen zu Misstrauen und einem erhöhten Kontrollbedürfnisseitens der Angehörigen. Sie schauennach Verstecken von Alkohol, suchen nach Drogenim Haus und nutzen körperliche Nähe um zu kontrollieren,ob irgendwas nach Alkohol riecht. Andererseitsentschuldigen einige den betrunken imBett liegenden Ehemann beim Arbeitgeber wegeneiner Grippe oder spielen den Nachbarn eine besondersintakte Welt vor, um eine Konfrontation mitder Wirklichkeit zu vermeiden. Sie erleben Demütigungensowie aktive und passive Aggressivität ineiner Atmosphäre der Unberechenbarkeit seitensder Abhängigen. Nicht selten beginnen auch dieAngehörigen zu lügen und zu leugnen um sichsolidarisch zu zeigen. Den Höhepunkt der Co-Abhängigkeiterreichen einige Angehörige, wenn sieselbst mit dem Betroffenen Suchtmittel konsumierenund in die Abhängigkeit geraten. Es wird deutlich,dass das Zusammenleben mit einem aktivenSuchtkranken einen enorm hohen Belastungsgradhat. Die Angehörigen werden häufig selbst krank,entwickeln Depressionen, Angststörungen oderpsychosomatische Beschwerden.Besonders hart trifft es die Kinder von Suchtkranken.Sie wachsen in einer Atmosphäre ständiger innererAngespanntheit auf und sind schon im frühenLebensalter angstmachenden Szenen, oft zwischenden Eltern, ausgesetzt. Später sind sie wesentlichgefährdeter selbst suchtkrank zu werden oder psychischzu erkranken.Es wird deutlich, dass die Beratung Angehöriger genausowichtig ist wie die Beratung Betroffener. AlleMitarbeiterinnen und Mitarbeiter der diakonischenSuchtkrankenhilfe nehmen sich dafür Zeit.Roland BrennerDiplom-Psychologe/psychol. PsychotherapeutBereichsleiter SuchtkrankenhilfeAnsprechpartner sind:Roland Brenner, Alkohol- und Drogenprobleme,Tel. (02663) 9430-30;Johanna Alef-Bill, Alkohol- und Medikamentenprobleme,Tel. (02663) 9430-11;Janine Braun, Spielsucht, Tel. (02663) 9430-54Wolfgang Burens (Außenstelle Montabaur)Drogenprobleme, Tel. (02602) 10698-40Reiner Kuhmann, Suchtprävention,Tel. (02663) 9430-31


12Wir haben Abschied genommenJe schöner und vollerdie Erinnerung,desto schwerer istdie Trennung.Aber die Dankbarkeitverwandelt dieQual der Erinnerungin eine stille Freude.Man trägt dasvergangene Schönenicht wie einen Stachel,sondern wie ein kostbaresGeschenk in sich.Dietrich BonhoefferAus Datenschutzgründen werden die Inhalte in dieser Seite nicht angezeigt


Wir gratulieren sehr herzlich!13GeburtstageimAugustundSeptemberAus Datenschutzgründen werden die Inhalte in dieser Seite nicht angezeigtGlück ist jederneue Morgen.Glück ist bunteBlumenpracht.Glück sind Tageohne Sorgen.Glück ist, wennman fröhlichlacht.HerzlichenGlückwunschzum Geburtstagund GottesSegen


Kinderarche15trockenes kleines Holz und oben drauf nochBriketts. Jeder von Euch wollte unbedingtdas Feuer anzünden. Gut geholfen hat dadas verlängerte Feuerzeug, denn damitkonntet ihr mit gutem Abstand die Flammeans Papier halten. Ah, noch etwas gelernt!!Papier brennt schnell und super aberEierkarton brennt super und lange. Damitging auch das leicht feuchte Holz an.Ziemlich schnell wurde das dünne Ofenrohrheiß. Weil es ja am besten die Hitze geleitethat. Dabei hat es daraus ganz schöngequalmt, denn das Holz war immer nochein bisschen nass. Wie heiß das war habt ihrdaran festgestellt, dass das Wasser, welchesihr darauf geschüttet habt, direkt getrocknetoder sogar verdampft ist. Die schwere dickeOfenplatte hat dann richtig lange gedauertbis sie heiß genug war. Viel zu lange! Immerwieder brachten Kinder die Eierschüssel,denn es ging auf Mittag zu und anscheinendhattet ihr alle großen Appetit auf unsere Eiergehabt. Jan hat dann den Job übernommenund durfte das Rührei in die Pfanne schütten.Dann hat das wieder gedauert, ihr habtdie Eier gerührt und gerührt. Da hat unsMax weiter geholfen, der wusste nämlichdass man die Eier vom Boden der Pfanneabkratzen muss. Klasse!Das Rührei sah nicht nur fantastisch aussondern schmeckte auch noch total lecker.Mann, war das knapp!Zeltindianer trotzen dem Wetter…Bei strömenden Regen trafen sich am Wochenendeneun wetterfeste Familien desevangelischen Kindergartens „Die Kinderarche“in Hillscheid zum Zelten. Nach einemausgiebigen Frühstück in trockenen Räumenzog es die Kinder nach draußen. Ausgerüstetmit Gummistiefeln und Matschklamottenwurde zunächst das Gelände erkundet.Mit selbstgebastelten Indianerbändern undKriegsbemalung ging es mit dem Medizinmann„Mirisoschlecht“ und dem Bleichgesicht„Stinkende Forelle“ im Rahmen einerAbenteuerwanderung auf die Suche nachdem geraubten Zaubertrank. Dank geheimerZeichen wurde der Weg ausfindig gemachtund sowohl kleine als auch große Indianerauf die Probe gestellt. Gemeinsam galt esHindernisse zu überqueren, Goldsteine ausdem Fluss zu bergen, Brücken zu bauen undzu überwinden, blind in unwegsamen Geländezu gehen und sich am Steilhang abzuseilen.Am Ende wurde der Zaubertrankgefunden und zur Stärkung gereicht. DerWettergott zeigte sich gnädig und eine langeKaffeetafel konnte mit leckersten Kuchen imFreien in der Sonne aufgebaut werden. Darichtige Indianer auch einen Totempfahl haben,bekam jede Familie ein Teilstück zumBearbeiten. Mit diversem Werkzeug undFarbe entstanden so kleine Kunstwerke, dieanschließend zu einem großen Marterpfahlzusammengesetzt wurden. Dieser wird inden nächsten Tagen im Kindergarten aufgebautund kann dort bestaunt werden. ZumAbendessen gab es Teigfladen, die sich jederselbst befüllen konnte und auf dem offenenFeuer gebacken wurden. Bis spät in dieNacht saßen die Stammesältesten am Feuer,während die Kinder am Spielen waren.Am Sonntag wurden die Spuren des Lagersbeseitigt und bei einer kleinen Wanderungdie Seele baumeln gelassen. Alle waren sicheinig: das Zeltwochenende war mal wiederspitze und muss unbedingt wiederholt werden,egal wie das Wetter ist.Iris Westphal, Elternausschuss


KONFIRMANDENFOtOgRAFIEN zwIschEN KINDhEIt uND JugENDPeter BongardAusstellung: 28. August bis 15. september 2013Do 16:30 –18:30 uhr, Fr 18–20 uhr, sa 10 –12 uhr und 18–20, so 11–13 uhrVernissage: Mittwoch, 28. August,19.30 uhrstadthaus selters, Rheinstraße 22, 56242 seltersEvangelisches Dekanat selters in Kooperation mit dem »Forum selters«www.evangelischimwesterwald.de | www.stadt-selters.de


Kirchenmusik17Liebe Leserinnen, liebe Leser,nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die kirchenmusikalischen Termineim August und September unter anderem mit der Orgelmatinee „Lob und Dank“ -dem Abschlusskonzert der diesjährigen Orgelkonzertreihe - am Sonntag, dem 29.September, 12:00 Uhr in der ev. Kirche mit Orgelwerken von J. S. Bach u. a.. DerEintritt zu diesem Konzert ist frei. Sie sind herzlich eingeladen.Viele Grüße, Ihr Kantor MartinChor- und Orgelkonzert der Kantorei am 30. Juniin der ev. Kirche – Lob Gottes, das „berührte“!KinderkantoreiChorprobenChorproben: Dienstag, 20.08., 27.08., 03.09., 17.09. und 24.09.jeweils 17:00 bis 17:45 Uhr im ev. GemeindehausAufführung: Sonntag, 22.09., 10:00 Uhr, Familiengottesdienst, ev. KircheKantoreiChorprobenChorproben: Dienstag, 20.08., 27.08., 03.09., 10.09., 17.09. und 24.09.jeweils 19:30 bis 21:15 Uhr im ev. GemeindehausPosaunenchorProben:Montags: Am 19. und 26. August und im September am 2., 9., 16., 23., 30.jeweils um 19.30 Uhr und am 7. September nach Absprache.Auftritte: 1. September, Beteiligung am ökumenischen Gemeindefest8. September, 17.00 Uhr Gottesdienst zum Posaunenchorjubiläum29. September, Erntedankgottesdienst


18Evangelische ErwachsenenbildungSeminolepatchworkDie Seminol-Indianer Floridas haben ganz typische Patchworkmuster für Ränder aus Stoffstreifenentwickelt. Diese Ränder kann man verwenden in Kissen, Taschen, Platzdeckchenu.s.w. Mitzubringen sind Baumwollstoffe in Uni oder klein gemustert, Nähmaschine u.s.w.Termine: Freitag, 20 September, 18:00 - 21:00 UhrSamstag, 21. September, 10:00 - 17:00 UhrOrt:Ev. Gemeindehaus Höhr-GrenzhausenLeitung: Herma GoossenTeilnehmer: max. 8 PersonenKosten: 40,00 EuroAnmeldung: Regina Kehr, Tel. 02626 924415Veranstalter: Ev. Familien- und Erwachsenenbildung im Dekanat SeltersKollekten in den Monaten August und September+++ abgeben und stark sein für andere +++4. August 10. Sonntag nach TrinitatisFür das Versöhnungswerk „Zeichen der Hoffnung“25. August 13. Sonntag nach TrinitatisFür die Kinder- und Familienerholung8. September 15. Sonntag nach TrinitatisFür das „Haus der Stille“ – Waldhof Elgershausen (Initiative zur Förderunggeistlichen Lebens in der EKHN e. V.)15. September 16. Sonntag nach TrinitatisFür die Arbeit des Diakonischen Werkes (DWHN)An allen anderen Sonntagen und Feiertagen erbitten wir die Kollektefür die Arbeit in der eigenen Gemeinde.Ansprechpartner für wichtige AufgabenbereicheBesuchsdienst Irmgard Wirbelauer Tel. 77 82Bibelstunde Waltraud Bandlow Tel. 48 05Bunte Gruppe Christiane Kolberg-Neuesüß Tel. 18 09 637Verteilung der Brücke Wendelin Peters Tel. 87 19Evangelische Telefonseelsorge Tel. 0800 / 11 10 111Kantorei und Kinderkantorei Tobias Martin Tel. 0 26 22 / 88 51 079Kinderkirche Pfrin. Monika Christ Tel. 72 04Erster Vorsitzender KV Pfr. Matthias Neuesüß Tel. 94 32 170Stellvertretender Vorsitzender KV Dr. Hartwig von Vietsch Tel. 95 350Nähwerkstatt Britta Grimm Tel. 47 97Küsterin Annette Löhr Tel. 56 48Ökumenischer Arbeitskreis Dr. Hartwig von Vietsch Tel. 95 350Posaunenchor Frank Schneider Tel. 0152 / 07 306 962Gemeindeglieder aus Russland Danil Pikart Tel. 94 33 91Seniorenkreis Irmgard Wirbelauer Tel. 77 82Pfr. Matthias Neuesüß Tel. 94 32 170Webmaster Michael Löhr Tel. 56 48Westerwald-Tafel Ulla Groenewald-Keller Tel. 85 01Diakonisches Werk Tel. 0 26 63 / 94 30 26Mail-Adressen finden Sie auf unserer Website.


JubiläumskonfirmationZahlreiche Jubiläums-Konfirmandinnenund -Konfirmanden haben sicham Pfingstmontag gemeinsam mitAngehörigen und der Gemeinde ineinem stimmungsvollen Gottesdienstneu den Segen Gottes zusprechenlassen und gemeinsam Abendmahlgefeiert.Da dieses Fest in den vergangenenJahren in unserer Gemeinde nichtgefeiert worden war, haben sichauch Jahrgänge mit ganz „unrunden“Jubiläen zusammen gefunden und dieGelegenheit zum Treffen und zum gemeinsamenGottesdienstbesuch genutzt.In den nächsten Jahren soll die Jubiläums-konfirmationin unserer Gemeindewie-der üblich werden, wir laden Sieschon jetzt dazu ein!(Die Bilder zeigen einen kleinen – und was die Jahrgängebetrifft – zum Teil nur unvollständigen Ausschnitt derTeilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Jahr.)


Festgottesdienstzum30-jährigen JubiläumdesPosaunenchorsderev. Kirchengemeinde Höhr-Grenzhausenam Sonntag,dem 8.09.2013um 17.00 Uhrin derev. Kirche Höhr-GrenzhausenDer Posaunenchor der ev. Kirchengemeinde Höhr-Grenzhausengestaltet einen Themengottesdienst der Blechbläseranlässlich des 30-jährigen Bestehens des Posaunenchors.Lassen Sie sich überraschen.Veranstalter: ev. Kirchengemeinde Höhr-Grenzhausen

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