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Echo 1/2011 - Westfalenfleiß

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Ein Magazin für Beschäftigte, Mitarbeiter<br />

Heft 1/<strong>2011</strong><br />

und Freunde


So nicht!<br />

Liebe Leserinnen,<br />

liebe Leser!<br />

Die letzten Zivis haben am 1. Januar ihren<br />

Dienst aufgenommen und schon jetzt ist<br />

absehbar, dass alle sozialen Einrichtungen<br />

demnächst ohne diese jungen Leute<br />

auskommen müssen. Auch gibt es jetzt<br />

bundesweit für 90.000 junge Männer keine<br />

Gelegenheit mehr, Erfahrungen für sich<br />

und für ihre Persönlichkeitsentwicklung<br />

zu machen, die die meisten freiwillig nie<br />

sammeln würden.<br />

Über die Jahre waren bei Westfalenfl eiß<br />

etwa 70 Zivildienstleistenden pro Jahr<br />

im Einsatz. Sowohl im Wohnverbund, als<br />

auch im Werkstattbereich, leisteten sie<br />

zusätzliche Dienste, - nah am Menschen.<br />

Viele junge Männer bekamen während<br />

ihres Zivildienstes erstmals Kontakt zu<br />

Menschen mit Behinderungen, machten<br />

erste Erfahrungen im Umgang mit ihnen<br />

und nicht zuletzt beschlossen einige von<br />

ihnen, nach der Zivildienstzeit einen sozialen<br />

Beruf zu ergreifen.<br />

Gibt es Möglichkeiten der Kompensation<br />

durch den Bundesfreiwilligendienst, den<br />

BFD, der am 1. Juli <strong>2011</strong> beginnen soll?<br />

Die Bundesregierung behauptet: ja!<br />

Sie billigte die Vorschläge des Ex-Verteidigungsminister<br />

Karl-Theodor zu<br />

Guttenberg (CSU), der fahrlässig öffentlichkeitswirksam<br />

anscheinend in einem<br />

Schnellschuss den Bundesfreiwilligendienst<br />

aus der Taufe gehoben hatte, um<br />

den bisherigen Zivildienst zu ersetzen.<br />

Der neue Freiwilligendienst soll Männern<br />

und Frauen jeden Alters angeboten werden<br />

und die nach dem Zivildienstgesetz<br />

bereits anerkannten Beschäftigungsstellen<br />

und -plätze als anerkannte Einsatzstellen<br />

gelten. Freiwillige, die älter als 27 Jahre<br />

sind, sollen sich wöchentlich für mindestens<br />

20 Stunden verpfl ichten. Sie sind<br />

sozialversichert und die Einsatzstellen<br />

sollen für Unterkunft, Verpfl egung und<br />

Arbeitskleidung der Freiwilligen sorgen.<br />

Wir sehen das eher kritisch. Denn es ist zu<br />

erwarten, dass die Freiwilligen des BFD<br />

ganz andere Personen sein werden, als<br />

der Personenkreis der Zivis und letztlich<br />

auch Erwerbslose, die auf den Ruhestand<br />

zusteuern. Inwieweit diese Personen die<br />

Lücken der Zivis schließen können, ist<br />

eher mit Skepsis zu betrachten.<br />

Es wird über einen fi nanziellen Zuschuss<br />

in Höhe von etwa 500 € für die Anstellungsträger<br />

spekuliert, doch ist noch nicht<br />

abzusehen, welcher Anteil tatsächlich für<br />

Entgeltleistungen zur Verfügung stehen<br />

kann. Eine Aufstockung der Stellen für das<br />

Freiwillige Soziale Jahr, das FSJ, ist eine<br />

größere fi nanzielle Hürde und deshalb<br />

kaum möglich. Auch ist die Verpfl ichtung<br />

der Personen weniger bindend als bei<br />

Zivis.<br />

Wir sagen klar: „So nicht!“ Die BFD-Stellen<br />

brauchen eine gewisse Attraktivität, damit<br />

man sie besetzt bekommt - sonst können<br />

die bisherigen Arbeitsfelder der Zivis nicht<br />

ersetzt werden. Die Bundesregierung<br />

ist nun dringend gefordert, statt eines<br />

öffentlichkeitswirksamen Schnellschusses<br />

ein klar strukturiertes Konzept mit transparenten<br />

Ausführungsbestimmungen<br />

für den BFD vorzulegen. Auch wenn das<br />

weniger öffentlichkeitswirksamer sein<br />

sollte …<br />

Ihr Uwe Hildebrandt


Impressum<br />

Westfalenfl eiß-ECHO erscheint<br />

vierteljährlich für Mitglieder,<br />

Gesellschafter, Beschäftigte,<br />

Mitarbeiter und Förderer der<br />

Westfalenfl eiß GmbH Münster.<br />

Herausgeber:<br />

Westfalenfl eiß GmbH<br />

Arbeiten und Wohnen<br />

Kesslerweg 38-42<br />

48155 Münster<br />

Telefon: (0251) 6 18 00-0<br />

Fax: (0251) 6 18 00 - 55<br />

e-mail:<br />

info@westfalenfl eiss.de<br />

homepage:<br />

www.westfalenfl eiss.de<br />

www.mds-muenster.de<br />

Sparkasse Münsterland Ost<br />

Kto. 300517<br />

BLZ 40050150<br />

Bank für Sozialwirtschaft<br />

GmbH Köln<br />

Kto. 6019400<br />

BLZ 3702500<br />

Verantwortlich<br />

für den Inhalt:<br />

Geschäftsführung<br />

Westfalenfl eiß GmbH<br />

Redaktion:<br />

Margret Topp,<br />

Helene Wentker<br />

Titelfoto:<br />

Westfalenfl eiß GmbH<br />

Fotos:<br />

Westfalenfl eiß GmbH<br />

Titelgestaltung:<br />

Peter Schladoth, Frankfurt<br />

Anzeigen:<br />

Westfalenfl eiß GmbH<br />

Die veröffentlichten Beiträge<br />

geben nicht unbedingt die<br />

Auffassung des Herausgebers<br />

wieder.<br />

Für unverlangt eingesandte<br />

Manuskripte und Fotos wird<br />

keine Haftung übernommen.<br />

Anzeigenschluss ist jeweils<br />

vier Wochen vor Quartalsende;<br />

zur Zeit ist Anzeigenpreisliste<br />

Nr. 3 gültig.<br />

Aufl age: 5.000<br />

Einzelpreis: 0,45 Euro<br />

Druck:<br />

LV Druck<br />

Hülsebrockstraße 2<br />

48165 Münster<br />

Karneval <strong>2011</strong>: Westfalenfl eiß<br />

im Blütenrausch. Seite 6 - 9.<br />

MÜNSTERBUS startet am 1. April<br />

wieder mit Stadtrundfahrten.<br />

Seite 4 - 5.<br />

Die<br />

Lebenshilfe<br />

Münster<br />

wird 50 !!!<br />

Im Jahr <strong>2011</strong><br />

wird gefeiert<br />

Seite 19.<br />

Ideen-Initiative-Zukunft:<br />

250 Euro für das Projekt<br />

„Sozialführerschein“ beim<br />

Wettbewerb der dm-<br />

Drogeriemarktkette. Seite 21.<br />

Aus dem Inhalt<br />

Westfalenfl eiß<br />

im Blütenrausch<br />

Tolle Kostüme bei Karnevalsfeiern<br />

am Kesslerweg und in der<br />

Zweigwerkstatt Nord Seite 4<br />

Münster neu entdecken -<br />

im knallroten Doppeldeckerbus<br />

MÜNSTERBUS startet am 1. April<br />

wieder mit Stadtrundfahrten Seite 8<br />

Bilder & Berichte<br />

Gute Laune beim Ehemaligentreffen<br />

im MDS-Bistro Seite 10<br />

Oldtimer beim Familienfest<br />

an der Rudolf-Diesel-Straße<br />

am 9. und 10. April <strong>2011</strong> Seite 11<br />

Westfalenfl eiß-Fußballer<br />

starten in die Saison <strong>2011</strong> Seite 12<br />

Kunstwerkstatt mit tollen<br />

Kursangeboten im<br />

Kunstsommer <strong>2011</strong> Seite 13<br />

Mitarbeiter der Stadt Münster<br />

informierten sich vor Ort bei<br />

Westfalenfl eiß und MDS Seite 14<br />

„Ohne mein Fahrrad<br />

und Biber kann ich nicht“<br />

Anna Gerbert ist nicht nur<br />

passionierte Radlerin:<br />

Sie repariert auch Leezen Seite 15<br />

Bilder & Berichte<br />

Infoveranstaltung der Lebenshilfe<br />

Münster zum Thema Kindergeld Seite 18<br />

Lebenshilfe Münster wird 50 !!!<br />

Im Jahr <strong>2011</strong> wird gefeiert Seite 19<br />

Bilder & Berichte<br />

Studierende der Uni Bochum<br />

besuchten Westfalenfl eiß Seite 20<br />

Integrativer Gottesdienst mit<br />

Westfalenfl eiß-Gospelchor<br />

in der Erlöserkirche Seite 20<br />

250 Euro gewonnen<br />

Erfolgreiche Wettbewerbteilnahme<br />

des Projekts „Sozialführerschein“ Seite 21<br />

Unser Rezept-Tipp<br />

Flockensahne Seite 22<br />

Eine kulinarische Reise<br />

durch das Münsterland<br />

Spitzenköche stellen<br />

interessante Gerichte vor Seite 22<br />

3


Westfalenfl eiß<br />

im Blütenrausch<br />

Ganz Westfalenfl eiß war in diesem Jahr<br />

am Freitagvormittag vor Rosenmontag<br />

im Blütenrausch. Um 9 Uhr begann die<br />

bunte Karnevals-Party für alle Beschäftigten<br />

der Werkstatt am Kesslerweg.<br />

Prominente Party-Gäste waren Stadtprinz<br />

Robert I., der Karnevalsverein „Die Provinzler“ und der<br />

Karnevalsverein „Die Wiedertäufer am Buddenturm“. Mehr als<br />

300 Menschen mit Behinderungen, Gruppenleiter,<br />

FSJler, Zivis, Sozial-Wesen und Chefs<br />

feierten im "Blütenrausch" in farbenprächtigen<br />

Kostümen mit Musik und Tanz.<br />

4


Westfalenfl eiß im Blütenrausch<br />

6


Karneval in der Zweigwerkstatt Nord<br />

Zweigwerkstatt Nord feierte<br />

Am Freitag vor Rosenmontag war es endlich<br />

so weit: Außer Rand und Band feierten die<br />

Beschäftigten mit Gruppenleitern, Mitarbeitern<br />

des Sozialen Dienstes und Produktionsleiterin<br />

Marion Esser in der Zweigwerkstatt<br />

Nord das langersehnte Karnevalsfest. Mit<br />

fantasievollen Kostümen und guter Laune<br />

war die Stimmung bestens und stimmte auf<br />

den Rosenmontag ein.<br />

7


Foto: TCT GmbH<br />

Münster neu entdecken -<br />

im knallroten Doppeldeckerbus<br />

Am 1. April startet der MÜNSTERBUS wieder mit seinen Stadtrundfahrten<br />

Im Herbst letzten Jahres<br />

wurde er bei einer Jungfernfahrt<br />

öffentlich auf dem<br />

Prinzipalmarkt und in der<br />

Innenstadt vorgestellt:<br />

Der MÜNSTERBUS, ein<br />

Cabrio-Doppeldeckerbus,<br />

der Rundfahrten durch<br />

Münsters Innenstadt macht,<br />

bei denen die Fahrgäste eine<br />

Stadtführung erhalten.<br />

Auf der Route vorbei am<br />

Münsterschen Schloss, dem<br />

Aasee, Prinzipalmarkt, Dom<br />

und Kiepenkerl können<br />

8<br />

die Fahrgäste an 12 Haltestellen<br />

jederzeit ein- und<br />

aussteigen, um sich die<br />

Schönheiten Münsters noch<br />

genauer ansehen zu können<br />

oder um die Fahrt einfach<br />

für einen Kaffee zu unterbrechen.<br />

Der MÜNSTERBUS bindet<br />

auch den Hauptbahnhof<br />

und den Parkplatz Hindenburgplatz<br />

an. Und hier ist<br />

Westfalenfl eiß von Anfang<br />

an dabei: Die Kolleginnen<br />

und Kollegen der Park-<br />

platzkasse am Busparkplatz<br />

Hindenburgplatz übernehmen<br />

für den MÜNSTERBUS<br />

den Fahrkartenverkauf mit.<br />

Foto: TCT GmbH


Die Arbeitsgruppe Freizeit, Sport, Kultur, Weiterbildung der Kommission zur Förderung der<br />

Inklusion von Menschen mit Behinderungen (KIB) machte Jan Dirk Püttmann (re.) gleich<br />

mehrere gute Vorschläge, gerade auch für hörbehinderte Menschen. So gibt es in Zukunft die<br />

Infos zur Stadtführung für gehörlose Menschen auch als Textheft an Bord des MÜNSTERBUS.<br />

Erkennen kann man dies an<br />

dem großen Plakat, das auf<br />

dem Kassenhäuschen aufgestellt<br />

ist.<br />

Den Betreibern des MÜNS-<br />

TERBUS ist an dieser Zusammenarbeit<br />

mit einer<br />

Werkstatt für behinderte<br />

Menschen sehr gelegen. So<br />

gab es am 29. November<br />

einen Schnuppertag auf dem<br />

Bus für alle Münsteraner mit<br />

einer Bitte um eine Spende<br />

für den Sport- und Freizeitbereich<br />

von Westfalenfl eiß.<br />

Der MÜNSTERBUS ist mit<br />

zwei Rollstuhlfahrerrampen<br />

auch barrierefrei und gemeinsam<br />

mit der KIB der Stadt<br />

Münster ist überlegt worden,<br />

wie noch weitere Schranken<br />

abgebaut werden können.<br />

Am 1. April startet der MÜNS-<br />

TERBUS mit seinen Stadtrundfahrten<br />

wieder in die<br />

Sommersaison. Und da wird<br />

Westfalenfl eiß nicht nur beim<br />

Ticketverkauf dabei sein, son-<br />

Münsterbus<br />

dern auch MDS Catering wird<br />

in einer neuen Kooperation<br />

bei Charterfahrten Angebote<br />

für eine Verpfl egung an Bord<br />

machen.<br />

www.muensterbus.ms<br />

MÜNSTERBUS kooperiert mit MDS: Christoph Rietmann (li.) vom<br />

MDS Catering und Jan Dirk Püttmann (2.v.l.) präsentieren<br />

am Münsterbus vor dem Aasee Kanapees für die Fahrgäste.<br />

9


Bilder & Berichte<br />

Geschäftsführerin Gerda Fockenbrock (li.) im Gespräch beim Ehemaligentreffen am<br />

13. Dezember im MDS-Bistro am Friedenspark.<br />

10<br />

Was gibt's<br />

Neues?<br />

Westfalenfl eiß<br />

lud Ehemalige<br />

zum Treffen ein<br />

„Was gibt's<br />

Neues?", diese<br />

Frage wurde wohl<br />

am häufi gsten<br />

gestellt beim<br />

Ehemaligentreffen<br />

der berenteten<br />

Westfalenfl eiß-<br />

Mitarbeiter,<br />

zu dem die<br />

Geschäftsführung<br />

am 13. Dezember<br />

bei Kaffee und<br />

Kuchen in das<br />

MDS-Bistro am<br />

Friedenspark<br />

eingeladen hatte.<br />

Es wurde viel<br />

geklönt und<br />

gelacht über<br />

"alte" Zeiten und<br />

die Kolleginnen<br />

und Kollegen<br />

genossen<br />

sichtlich das<br />

Zusammentreffen.<br />

Geschäftsführerin<br />

Gerda<br />

Fockenbrock und<br />

Verwaltungsleiter<br />

Siegfried<br />

Thomaszick<br />

reihten sich gut<br />

gelaunt in die<br />

Runde ein und<br />

auch der neue<br />

Geschäftsführer<br />

Martin Becker<br />

stellte sich den<br />

Gästen vor.<br />

"Schön, dass wir<br />

uns wiedersehen",<br />

waren sich<br />

alle einig - bis<br />

zum nächsten<br />

Mal!


Familienfest und Oldtimer-Sonntag am<br />

9. und 10. April <strong>2011</strong> an der Rudolf-Diesel-Straße<br />

In einem Gewerbegebiet wird gearbeitet - fast immer. Am 9. und 10. April <strong>2011</strong> ist das anders,<br />

dann wird an zwei Tagen an der Rudolf-Diesel-Straße / Schiffahrter Damm gefeiert. Mit einem<br />

Programm für die ganze Familie und natürlich mit einem Oldtimer-Tag am Sonntag. Das<br />

Programm, das die beteiligten Firmen - Westfalenfl eiß GmbH mit MDS GmbH, ACR Münster,<br />

ELMER, MIELE Meimann, Nissan Auto Center Ausber GmbH und AUTO-KRAUSE - auf die Beine<br />

gestellt haben, kann sich sehen lassen. Unter dem Motto “nicht schauen, auch anfassen” haben<br />

die Gäste die Gelegenheit, sich bei den teilnehmenden Firmen zu informieren. Viele öffnen<br />

an beiden Tagen ihre Türen und stellen sich und ihre Leistungsstärke den Besuchern vor. Die dürfen<br />

sich dabei in den jeweiligen Unternehmen auf Aktionen freuen. Die MDS GmbH sorgt an beiden Tagen für<br />

Imbiss, Kaffee & Kuchen und Getränke zu moderaten Preisen. www.oldtimer-sonntag.de<br />

www.mds-muenster.de<br />

11


Fußball<br />

12<br />

Fußballer starten in die Saison <strong>2011</strong><br />

Auch in diesem Jahr werden die Fußballer der Westfalenfl eiß GmbH<br />

an sportlichen Wettbewerben teilnehmen<br />

Im Ligabetrieb des BSNW wird<br />

die 2. Mannschaft in der Regionalliga<br />

2 ihr Können unter Beweis<br />

stellen und versuchen, den<br />

Tabellenplatz aus dem letzten<br />

Jahr zu verbessern.<br />

Das 1. Team wird in der Regionalliga<br />

1 darum kämpfen, endlich<br />

mal über den 3. Platz hinaus zu<br />

kommen. Der Kader des Trainergespanns<br />

Kay Herweg und Thorsten<br />

Stegemann ist mit fast 30 Spielern<br />

weitestgehend unverändert<br />

geblieben. Einige Neuzugänge wie<br />

Carsten und Pascal Sondermann<br />

haben bereits zum Ablauf der letzten<br />

Spielzeit am Trainingsbetrieb<br />

teilgenommen.<br />

Weitere Infos beim Trainer<br />

Kay Herweg, Tel. 0251-62737-25<br />

Trainingszeiten:<br />

(Änderungen vorbehalten)<br />

März bis Oktober<br />

freitags: 15:00 bis 17:00 Uhr<br />

Kunstrasen TUS Hiltrup<br />

(Team 1 und 2)<br />

dienstags: 16:30 bis 18:30 Uhr<br />

Rasenplatz ESV Münster (Team 1)<br />

Termine Westfalenfl eiß Fußball <strong>2011</strong><br />

Oktober bis März<br />

freitags: 14:00 bis 16:00 Uhr<br />

Halle Kesslerweg (Team 2)<br />

dienstags 16:15 bis 18:15 Uhr<br />

Halle Kesslerweg (Team 1)<br />

Die Highlights der Saison sind<br />

sicherlich die beiden Qualifi kationsturniere<br />

für die Deutsche<br />

Meisterschaft der Werkstätten. In<br />

diesem Jahr wird Westfalenfl eiß<br />

nicht nur Gastgeber des 1. Qualifi<br />

kationsturniers am Mittwoch,<br />

11.05.<strong>2011</strong> in Münster-Hiltrup<br />

sein, sondern auch die zweite und<br />

alles entscheidende Runde wird<br />

dort am Mittwoch, 08.06.<strong>2011</strong><br />

ausgetragen.<br />

Der 1. Platz bei dieser Runde vertritt<br />

das Bundesland NRW bei der<br />

Deutschen Meisterschaft, bei der<br />

jeweils ein Team aus jedem Bundesland<br />

teilnimmt. Im letzten Jahr<br />

sind wir als NRW-Vizemeister nur<br />

knapp an der Teilnahme gescheitert.<br />

Über Zuschauer zur Unterstützung<br />

bei diesen Terminen freuen wir<br />

uns sehr. Außerdem können unsere<br />

Teams noch weitere Verstärkung<br />

gebrauchen. kh / ts<br />

09.04.<strong>2011</strong> Wittekindshof 1. Mannschaft<br />

16.04.<strong>2011</strong> Nordhorn Hallenturnier<br />

07.05. oder 28.05.<strong>2011</strong> Ledde 2. Mannschaft<br />

11.05.<strong>2011</strong> AWO Hiltrup 1. Qualifi kation<br />

21.05.<strong>2011</strong> Bielefeld 1. Mannschaft<br />

08.06.<strong>2011</strong> AWO Hiltrup 2. Qualifi kation<br />

18.06.<strong>2011</strong> Lippstadt 2. Mannschaft<br />

01.07. bis 03.07.<strong>2011</strong> Spich Mannschaftsfahrt<br />

16.07.<strong>2011</strong> Minden 1. Mannschaft<br />

03.09. oder 10.09.<strong>2011</strong> Rheine 2. Mannschaft<br />

12.09. bis 16.09.<strong>2011</strong> AWO Duisburg Endrunde?<br />

24.09.<strong>2011</strong> Rheine 1. Mannschaft<br />

01.10.<strong>2011</strong> Bottrop Endrunde BSNW?


Besucher bei Westfalenfl eiß und MDS<br />

25 Bedienstete der Stadt Münster besuchten am 7. Dezember die Westfalenfl eiß GmbH mit dem Ziel, die<br />

Zusammenarbeit der Stadt mit Westfalenfl eiß und der MDS GmbH zu intensivieren. Geschäftsführer Martin<br />

Becker und die Bereichsleiter der Produktionsbereiche begrüßten die Gäste im Schulungsraum der Hauptwerkstatt<br />

am Kesslerweg und nach einer Vorstellung der Leistungsbereiche der Werkstatt im Überblick<br />

stand die Besichtigung der Abteilungen Garten- und Landschaftsbau, Catering, Schreinerei, Büroservice<br />

und Wäscherei auf dem Programm. Es fand ein reger Austausch in den jeweiligen Abteilungen statt und<br />

die interessierten Besucher nutzten die Gelegenheit, sich an den jeweiligen Standorten einen Eindruck<br />

vor Ort zu verschaffen und erörterten in Expertengesprächen die Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Beim<br />

gemeinsamen Mittagessen im MDS-Bistro am Friedenspark bedankte sich Friedhelm Lauxtermann von der<br />

Stadt Münster im Namen aller Gäste für den freundlichen Empfang und die informativen Führungen. Er sei<br />

zuversichtlich, so Lauxtermann, dass dieser Tag viele neue konstruktive Kontakte nach sich ziehen werde.<br />

14


Anna Gerbert (Mitte) fährt nicht nur gerne Rad. Sie repariert die Drahtesel auch, - ehrenamtlich.<br />

Das ist ihr liebstes Hobby. Und so ist sie bei den Kindern der Kindertagesstätte „Grünhaus“<br />

in Münster-Kinderhaus ein gern gesehener Gast.<br />

„Ohne mein Fahrrad<br />

und Biber kann ich nicht“<br />

Anna Gerbert ist nicht nur passionierte Radlerin: Sie repariert auch Leezen<br />

„Was macht die da?“ Aufmerksam<br />

und mit großen<br />

Augen verfolgt das kleine<br />

Mädchen, was mit dem bunten<br />

Kinderfahrrad passiert,<br />

das Anna Gerbert kopfüber<br />

auf einen kleinen Tisch<br />

gestellt hat.<br />

Um sie herum toben die<br />

Kita-Steppkes vom „Grünhaus.“<br />

Doch das stört Anna<br />

Gerbert nicht. Konzentriert<br />

und unverdrossen macht sie<br />

sich an dem Hinterreifen des<br />

Rädchens zu schaffen. Ist der<br />

Schlauch noch zu retten? Es<br />

ist ein sonniger, aber kühler<br />

Frühlingstag. Für Anna<br />

Gerbert keine Frage: Da wird<br />

unter freiem Himmel repariert<br />

- inmitten von Kindertumult.<br />

Die 46-jährige kommt gern<br />

in die Kindertagesstätte nach<br />

Kinderhaus. Sie wohnt in der<br />

Westfalenfl eiß-Wohnstätte<br />

in Telgte, doch solche Entfernungen<br />

sind für Anna<br />

Gerbert kein Thema. Dann<br />

schwingt sie sich auf ihr Rad<br />

und los geht es.<br />

Sie fährt nicht nur Rad. Sie<br />

repariert die Drahtesel auch,<br />

- ehrenamtlich. Das ist ihr<br />

liebstes Hobby. Und so ist sie<br />

bei den Kindern vom „Grünhaus“<br />

ein gern gesehener<br />

Gast. Denn die Telgterin<br />

setzt ihre Räder instand,<br />

wann immer das ein oder<br />

andere Malheur ansteht. Da<br />

sammelt die Kita die defekten<br />

Rädchen, bis wieder<br />

einige zusammengekommen<br />

sind. Die verlädt Wilhelm<br />

Schütte, Mitarbeiter in der<br />

Westfalenfl eiß-Wohnstätte<br />

in Telgte und Ehemann der<br />

15


„Mein Biber muss immer<br />

mit“: Schon von weitem<br />

erkennt man Anna Gerberts<br />

Drahtesel. Denn zwei fahren<br />

immer mit: Biber und Esel,<br />

witzige Kuscheltiere, die<br />

Kollegen ihr geschenkt haben<br />

und die sie an der Lenkstange<br />

befestigt hat.<br />

Kita-Leiterin Dorothea Klostermann,<br />

dann fachgerecht<br />

und bringt sie Anna Gerbert<br />

nach Telgte. Dieser ehrenamtliche<br />

Service funktioniert<br />

bestens. Groß ist die Freude<br />

16<br />

bei den Kindern, wenn ihre<br />

Rädchen dann wieder rund<br />

laufen.<br />

Wo sie solche Geschicklichkeit<br />

gelernt hat? „Einiges<br />

hab ich mir selbst beigebracht.<br />

Und einiges haben<br />

mir meine Eltern gezeigt, als<br />

ich noch auf die Papst-Johannes-Schule<br />

ging. Heute<br />

leben die beiden nicht<br />

mehr“, antwortet Anna<br />

Gerbert, die alle liebevoll nur<br />

beim Vornamen rufen.<br />

Groß geworden ist sie auf<br />

einem Bauernhof in Westbevern.<br />

An ihrem Heimatort<br />

hängt bis heute ihr ganzes<br />

Herz. Der große Bruder<br />

habe den Hof übernommen,<br />

erzählt sie. Und ja, - eigentlich<br />

sei sie ja am allerliebsten<br />

daheim „auf ihrem Hof.“<br />

In der Woche arbeitet sie in<br />

der Werkstatt in Telgte und<br />

am Wochenende schwingt<br />

sich Anna auf ihr Rad, das<br />

den Weg zum Bauernhof<br />

fast schon auswendig kennt.<br />

„Dann hau ich Vollgas rein“,<br />

sagt sie mit ihrer dunklen<br />

Stimme und strahlt. Ihr<br />

Bruder „freut sich, wenn ich<br />

komme. Und ich freue mich<br />

auch.“ Gemeinsam wird<br />

dann auf dem Hof gearbeitet:<br />

Holz wegräumen, Hof<br />

pfl astern: Für Anna Gerbert<br />

ein Leben, das sie liebt, mit<br />

dem sie groß geworden ist.<br />

"Ohne das Rad kann<br />

ich gar nicht sein"<br />

Aber ihr Fahrrad liebt sie<br />

noch mehr. „Ohne das Rad<br />

kann ich gar nicht sein.<br />

Sonst käme ich ja auch nicht<br />

überall hin“, sagt sie.<br />

Jeden Tag legt sie weite Strecken<br />

zurück. Nach der Arbeit<br />

schwingt sie sich auf eine<br />

ihrer fünf Leezen und ab<br />

geht es. Wie lange sie fährt?<br />

„Ich achte nicht auf Uhren.“<br />

Wie viele Kilometer? „Keine<br />

Ahnung. Ich brauch auch<br />

keine Karte. Ich merke mir<br />

SWIN<br />

LACKSYSTEME


die Häuser. Ich fahr einfach<br />

los und kenn meine Wege“,<br />

antwortet sie. Fit hält so ein<br />

Hobby. Ihre Muskeln seien<br />

bestens trainiert, ist Anna<br />

stolz. Auch das Rad läuft wie<br />

geschmiert. Schließlich wird<br />

es bestens gewartet.<br />

Schon von weitem erkennt<br />

man Anna Gerbers Drahtesel.<br />

Denn zwei fahren<br />

immer mit: Biber und Esel,<br />

witzige Kuscheltiere, die<br />

Kollegen ihr geschenkt<br />

haben und die Anna an der<br />

Lenkstange befestigt hat.<br />

„Mein Biber muss immer<br />

mit“, da kennt Anna keine<br />

Ausnahme. „Aber der wird ja<br />

mal nass“, gibt Kita-Leiterin<br />

Dorothea Klostermann zu<br />

bedenken. „Biber ist ja auch<br />

'ne Wasserratte“, gibt Anna<br />

schlagfertig zurück. Alles<br />

lacht.<br />

Ja, ihr Fahrrad. Immer wieder<br />

kommt sie darauf zurück.<br />

Ohne ihr Rad könne sie<br />

nicht sein. Das habe sie einfach<br />

lieb. Und einen Freund,<br />

den wolle sie schon gar<br />

nicht. „Das kostet nur Geld“,<br />

meint sie. Und „ich bin eine<br />

Einzelgängerin.“ Wenn sie<br />

mit der Leeze durch das<br />

Münsterland saust, „dann<br />

bin ich gut drauf.“ Weil sie<br />

nachmittags ihre Touren<br />

macht, müssen die Reparaturarbeiten<br />

auf die späten<br />

Abendstunden verlegt<br />

werden. Nicht selten mache<br />

sie sich 22 oder 23 Uhr noch<br />

an einem Rad zu schaffen,<br />

erzählt Anna. „Macht nichts.<br />

Ich bin eine Nachteule“, sagt<br />

sie dann.<br />

Inzwischen hat sie den<br />

Schlauch repariert. Nun<br />

kann das Kinderrädchen auf<br />

eine neue Zukunft on Tour<br />

hoffen. Aber auch wenn der<br />

Schlauch hin wäre, weiß<br />

die Radspezialistin Rat. „Ich<br />

schlachte alte Räder aus und<br />

verwende die Teile für die<br />

Reparaturen.“<br />

Hat sie auch ein paar Tipps<br />

zur Pfl ege von Drahteseln?<br />

„Öfters mal Luft aufpumpen“,<br />

beginnt Anna Gerbert.<br />

„Ab und an Kette und Tretlager<br />

ölen: Alle vierzehn Tage<br />

ungefähr. So mach ich es<br />

jedenfalls...“<br />

hwe<br />

Portrait<br />

Anna Gerbert startet in<br />

Richtung Telgte, nachdem sie<br />

die Kinderräder in der Kita<br />

"Grünhaus" erfolgreich repariert<br />

hat. Jeden Tag legt sie<br />

weite Strecken zurück. Nach<br />

der Arbeit schwingt sie sich<br />

auf eine ihrer fünf Leezen<br />

und ab geht es. Fotos: hwe<br />

17


Lebenshilfe Münster<br />

Infoveranstaltung der Lebenshilfe Münster zum Thema "Kindergeld" im Speisesaal der Westfalenfl eiß<br />

GmbH am Kesslerweg: Der Raum war bis auf den letzten Platz besetzt. 200 Interessierte hatten sich am<br />

4. Februar am Info-Abend eingefunden, zu dem die Lebenshilfe Münster mit dem Thema "Kindergeld-Abzweigung<br />

... was tun?" eingeladen hatte. Betroffen sind von der Kindergeld-Abzweigung Menschen mit Behinderungen<br />

über 18 Jahre, die bei ihren Eltern wohnen und Grundsicherung beziehen. Sie sollen künftig ihr Kindergeld, das<br />

sind 184 Euro, an die Stadtkasse abtreten. Die Rechtsanwälte Dr. Michael Kaven und Harald Moorkamp informierten<br />

über den Sachverhalt und die Hintergründe.<br />

Die Zukunft<br />

gestalten<br />

18<br />

Wir realisieren<br />

· Lichtruf über Telefonanlagen<br />

· Desorientierten Schutzsysteme<br />

· Brandmeldeanlagen<br />

· Abrechnungssysteme für<br />

Pflegedienstleistungen<br />

OSMO Anlagenbau GmbH & Co. KG<br />

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Bielefelder Straße 10 · 49124 GMHütte<br />

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Die Lebenshilfe Münster feiert<br />

in diesem Jahr einen besonderen<br />

Geburtstag: Sie wird 50<br />

Jahre alt!<br />

50 Jahre, das ist ein stolzes<br />

Alter. Ist es nun alt oder jung?<br />

Für die Lebenshilfe trifft beides<br />

zu: Wir haben in all den Jahren<br />

viel gelernt, vieles angestoßen<br />

und viel erreicht, - und wir sind<br />

stets wacher Teil der aktuellen<br />

Entwicklungen, gestalten mit,<br />

was kommt.<br />

Hier in Münster hat vor 50<br />

Jahren eine Gruppe von Eltern<br />

die Lebenshilfe Münster<br />

gegründet. Sie schufen die<br />

Basis, auf der die Lebenshilfe<br />

noch heute steht.<br />

Die Lebenshilfe<br />

Münster hat<br />

sich über 50<br />

Jahre entwickelt.<br />

Die Lebenshilfe<br />

Münster wird 50<br />

Von der Elterninitiative zu einem<br />

modernem Dienstleistungsunternehmen<br />

Sie ist zu einem Dienstleistungsunternehmengeworden.<br />

Hier können Menschen<br />

mit Behinderung und<br />

ihre Familien Unterstützung<br />

bekommen in unterschiedlichen<br />

Bereichen: Wohnen,<br />

Schulalltag, Freizeitgestaltung,<br />

Familienleben u.v.m.<br />

Engagierter Mitarbeiter sind<br />

für sie da.<br />

Gleichzeitig wird der Gedanke<br />

der Selbsthilfe<br />

auch heute groß<br />

geschrieben. Es<br />

gibt viele aktive<br />

Menschen, die<br />

Freizeiten<br />

und Angebote gestalten und<br />

Eltern, die sich hier begegnen,<br />

austauschen und eigene<br />

Aktivitäten organisieren.<br />

Menschen mit Behinderung<br />

sind Nutzer unserer Angebote<br />

und engagieren sich für<br />

ihre Sache.<br />

Wir freuen uns über erfolgreiche,<br />

von Eltern, engagierten<br />

Mitgliedern und<br />

Mitarbeitern getragene Jahre<br />

und hoffen auf eine ebenso<br />

erfolgreiche Zukunft im<br />

Dienste der Menschen mit<br />

Behinderungen und ihrer<br />

Familien!<br />

Für den Vorstand<br />

Doris Langenkamp<br />

Lebenshilfe Münster<br />

19


Bilder & Berichte<br />

Studierende der Fachhochschule Bochum besuchten Westfalenfl eiß. Pia Rohlmann (3.v.r.) hatte die Idee. Sie<br />

studiert an der Fachhochschule (FH) Bochum den Masterstudiengang International Management und besucht<br />

zur Zeit ein Seminar, in dem unter anderem auch die Integration von behinderten Menschen in die Arbeitswelt<br />

thematisiert wird. "Ein Praxisbeispiel ist da sehr hilfreich", überzeugte sie ihre Kommilitonen und so organisierten<br />

die Studierenden dieses Seminars gemeinsam eine Exkursion zur Westfalenfl eiß. Die Seminarleiterin Pascale<br />

Jansen (2.v.l.) freute sich sehr über so viel Engagement und informierte sich mit weiteren 15 Studierenden der<br />

FH Bochum am 14. Januar über die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen in der Werkstatt vor Ort.<br />

Gottesdienst in der Erlöserkirche: „Keiner kann nix“, so lautete das Motto des integrativen Gottesdienstes,<br />

zu dem am 19. Februar der Gesprächskreis für Menschen mit geistiger Behinderung der Evangelischen Familienbildungsstätte<br />

mit Jeannette Thier, Pfarrer Reinhardt Witt und Dieter Kunath zahlreiche Besucher begrüßen<br />

konnten. Die Psalmlesung trugen Beschäftigte der Westfalenfl eiß GmbH vor und die musikalische Begleitung<br />

des Gottesdienstes lag in den Händen des Westfalenfl eiß-Gospelchors unter der Leitung von Leo Michalke. Im<br />

Anschluss lud Dieter Kunath die Gottesdienstbesucher in das Paul-Gerhardt-Haus zu einem gemütlichen Beisammensein<br />

mit Getränken, Schnittchen und Kuchen ein.<br />

20


Ideen-Initiative-Zukunft<br />

Projekt „Sozialführerschein“ nahm erfolgreich<br />

am Wettbewerb der dm-Drogeriemarktkette teil<br />

Über 4.000 Projekte beteiligten<br />

sich in ganz Deutschland<br />

bei dem von der dm-Drogeriemarktkette<br />

gemeinsam mit der<br />

Deutschen UNESCO-Kommission<br />

ausgeschriebenen Wettbewerb<br />

„Ideen-Initiative-Zukunft“. Gesucht<br />

wurden Projekte und gute<br />

Ideen für eine lebenswerte Welt<br />

von morgen.<br />

Eine Jury aus Experten von dm<br />

und der UNESCO wählte aus den<br />

Bewerbungen Projekte aus, die sich<br />

mit ihrer Idee in einem dm-Markt<br />

in der Nähe präsentierten, um sich<br />

dort der Kundenabstimmung zu<br />

stellen. Auch das Projekt „Sozialführerschein“<br />

der Westfalenfl eiß<br />

wurde nominiert.<br />

Der „Sozialführerschein“ ist ein<br />

neues Projekt zur Förderung des<br />

sozialen Engagements und zur<br />

Berufsorientierung für Schüler der<br />

Klassen 9 und 10 von Hauptschulen,<br />

Realschulen und Gymnasien<br />

in Münster, das von der Westfalenfl<br />

eiß entwickelt wurde und<br />

von der Stiftung Wohlfahrtspfl ege<br />

NRW mit 162.000 Euro gefördert<br />

wird. Das Projekt bietet jungen<br />

Menschen zwischen 14 und 16<br />

Jahren die Möglichkeit, während<br />

eines außerschulischen Praktikums<br />

in den Alltag der Westfalenfl eiß-<br />

Einrichtungen hineinzuschnuppern.<br />

So können die Jugendlichen die<br />

Lebenswelt von Menschen mit Be-<br />

250 Euro für das Projekt "Sozialführerschein"<br />

hinderung kennen lernen und erste<br />

berufsorientierende Erfahrungen<br />

sammeln.<br />

Vom 13. bis 26. Januar präsentierte<br />

Westfalenfl eiß das Projekt<br />

„Sozial führerschein“ im dm-Markt<br />

in Dülmen anhand einer Stellwand<br />

mit Infos, Zeitungsartikeln und<br />

Fotos zum Projekt.<br />

An einem Samstag gingen die<br />

Koordinatorin des Projektes, Birgit<br />

Honsel-Ackermann, zwei Bewohner<br />

der Westfalenfl eiß, Martin Wegener<br />

und Wilhelmine Jörling sowie<br />

zwei Schülerinnen der Realschule<br />

Wolbeck, Carolin Jostes und Shanice<br />

Wenning vor Ort auf „Stimmenfang“<br />

bei den dm-Kunden.<br />

Fast 200 Stimmen sammelten sie,<br />

- doch leider nicht ausreichend,<br />

um den ersten Platz zu gewinnen.<br />

Diesen konnte ein Verein für die<br />

Integration von Migrantinnen aus<br />

Dülmen für sich entscheiden.<br />

Für Westfalenfl eiß gab es jedoch<br />

wegen der erfolgreichen Teilnahme<br />

einen Geldpreis von 250,- Euro und<br />

eine Urkunde, die Martin Wegener<br />

und Birgit Honsel-Ackermann in<br />

Anwesenheit der Dülmener Presse<br />

gerne entgegennahmen.<br />

Kontakt:<br />

Projektleiterin Marija Olbrich, Tel.:02504/9302-12,<br />

marija.olbrich@westfalenfl eiss.de<br />

und Koordinatorin Birgit Honsel-Ackermann,<br />

Tel.: 0251/609689-25,<br />

birgit.honsel@westfalenfl eiss.de<br />

Sessendrupweg 60 • 48161 Münster<br />

Telefon 02533/555 und 556 • Telefax 025 33/35 99<br />

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Reiseziele: ohne Massentourismus Kultur und<br />

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21


Unser Rezept-Tipp<br />

Flockensahne<br />

Alle Welt spricht von der leckeren<br />

"Flockensahne", die schon lange der<br />

Renner im Café Gut Kinderhaus ist.<br />

Das nachstehende Rezept ist entnommen<br />

mit freundlicher Genehmigung von<br />

Ralf Spangenberg aus dem Buch "Eine<br />

kulinarische Reise durch das Münsterland".<br />

Ein heißer Tipp für die Osterfesttage?<br />

Zutaten<br />

1 Mürbteigboden<br />

Für den Brandteig:<br />

150 ml Wasser<br />

150 ml Milch<br />

100 g Erdnussfett<br />

Salz<br />

190 g Mehl<br />

5-6 Eier<br />

Für die Füllung:<br />

200 ml Milch<br />

80 g Zucker<br />

Vanillearoma<br />

2 Eier<br />

12 g Speisenstärke<br />

5 Blatt Gelatine<br />

560 g geschlagene Sahne<br />

ca. 2 EL Aprikosenmarmelade<br />

250 g Preiselbeermarmelade<br />

22<br />

So wird es gemacht!<br />

1. Erdnussfett mit Milch,<br />

Wasser und Salz aufkochen.<br />

Mehl hinzugeben und<br />

abrösten. Brandmasse mit<br />

Folie abdecken.<br />

2. Eier unter die Brandmasse<br />

rühren. Anschließend vier<br />

runde Böden aufstreichen.<br />

3. Die Böden bei 220° C für<br />

20 min backen und im<br />

Anschluss ausstechen, die<br />

Reste zerbröseln.<br />

4. Mürbteigboden mit<br />

Aprikosenmarmelade<br />

bestreichen und Tortenring<br />

aufsetzen. Brandmasseboden<br />

aufl egen und mit<br />

Preiselbeermarmelade<br />

bestreichen.<br />

5. In einer Schüssel Eier,<br />

Speisestärke und 40 ml Milch<br />

verrühren. Im Topf 160 ml<br />

Milch, Zucker und Vanille<br />

aufkochen, anschließend<br />

unter die Milch rühren,<br />

abkochen und abkühlen.<br />

6. Gelatine unter den Pudding<br />

rühren und geschlagene Sahne<br />

unterheben.<br />

7. Sahne auf den Boden geben<br />

und verstreichen. Weiteren<br />

Boden aufl egen und andrücken.<br />

Boden abwechselnd mit<br />

Preiselbeeren und Sahne<br />

bestreichen. Zum Schluss<br />

die Torte mit einem Boden<br />

abdecken und dann mindestens<br />

3 Stunden kaltstellen.<br />

8. Torte mit Sahne einstreichen<br />

und mit Randbröseln umhüllen.<br />

Guten Appetit wünscht<br />

Ihr MDS Catering-Team!<br />

Eine kulinarische Reise durch das Münsterland<br />

Wer die Küche im Münsterland noch nicht kennt oder Lust hat, etwas Neues zu<br />

entdecken, den nimmt der Fotograf und Buchautor Ralf Spangenberg mit auf eine<br />

kulinarische Reise durch das Münsterland. Mit großer Begeisterung fuhr er kreuz<br />

und quer durchs Land, um in die Kochtöpfe von 60 Küchenmeistern zu schauen.<br />

Von Isselburg im äußersten Westen bis nach Wiedenbrück im Osten. Von Rheine<br />

im Norden bis zum Rand des Ruhrgebietes im Süden – nach Waltrop. Spannende<br />

Gegensätze kamen dabei ans Licht, denn<br />

von der traditionellen Gaststätte bis hin<br />

zum Schloss, von klassischen Struwen bis<br />

zum westfälischen Wachtel Dim Sum ist<br />

hier alles vertreten. Spitzenköche stellen<br />

hier interessante Gerichte vor und laden<br />

ein, die köstlichen Rezepte nachzukochen.<br />

Die ausführliche Beschreibung sowie<br />

begleitende Bilder helfen Ihnen dabei.<br />

Ralf Spangenberg:<br />

"Eine kulinarische Reise<br />

durch das Münsterland".<br />

Format: 200 x 260 mm,<br />

256 Seiten 4/4 farbig,<br />

Hardcover 4/4 farbig,<br />

ISBN 978-3-9813826-0-0.<br />

Preis: 19,95 EUR

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