Westfalenfleiß Gut Kinderhaus zeigt Pferdestärken
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<strong>Westfalenfleiß</strong><br />
Ein Magazin für Beschäftigte, Mitarbeiter<br />
Heft 3/2007 3<br />
<strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong> <strong>zeigt</strong> <strong>Pferdestärken</strong><br />
und Freunde<br />
<strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong> <strong>zeigt</strong> <strong>Pferdestärken</strong><br />
Besuchen Sie Sie uns uns auch am am Sonntag, 23. September beim Erntedankfest am Am Max-Klemens-Kanal 19
Erntedankfest<br />
am 23. September<br />
auf <strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong><br />
„Menschen mit Behinderung<br />
vermögen - jeder an seinem<br />
Platz - so unglaublich viel zu<br />
leisten. Sie freuen sich darauf,<br />
Ihnen die Produkte, die sie in<br />
unseren stetig wachsenden Betrieben<br />
herstellen, präsentieren<br />
zu dürfen. Lassen Sie sich<br />
überraschen, was wir in diesem<br />
Jahr zum Erntedankfest auf <strong>Gut</strong><br />
<strong>Kinderhaus</strong> für Sie vorbereitet<br />
haben!“<br />
Karl-Heinz Garbe<br />
Wir sehen uns -<br />
beim Erntedankfest<br />
auf <strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong><br />
Liebe Leserinnen,<br />
liebe Leser!<br />
In dieser Ausgabe des <strong>Westfalenfleiß</strong>-<br />
ECHO berichten wir unter anderem<br />
über unseren erfolgreichen „Tag für<br />
die ganze Familie“ auf <strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong><br />
im Rahmen der<br />
Aktion „<strong>Pferdestärken</strong>“,<br />
die<br />
auch in diesem<br />
Jahr wieder im<br />
ganzen Münsterland<br />
stattfanden.<br />
Nach diesem<br />
erfolgreichen<br />
Tag feiern wir<br />
jetzt am 23.<br />
September unser<br />
diesjähriges<br />
traditionelles<br />
Erntedankfest<br />
auf <strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong>.<br />
Dazu<br />
möchten wir Sie<br />
ganz herzlich<br />
einladen.<br />
Unser Programm beginnt um 10 Uhr<br />
mit einem ökumenischen Gottesdienst.<br />
Bis 17.30 Uhr erwarten Sie dann<br />
allerlei lukullische Genüsse, Musik und<br />
andere Vorführungen.<br />
Menschen mit Behinderung vermögen<br />
- jeder an seinem Platz - so unglaublich<br />
viel zu leisten. Sie freuen sich<br />
darauf, Ihnen die Produkte, die sie in<br />
unseren stetig wachsenden Betrieben<br />
herstellen, präsentieren zu dürfen.<br />
Lassen Sie sich überraschen, was wir in<br />
diesem Jahr für Sie vorbereitet haben!<br />
Dazu gehören ein Bauernmarkt, Planwagenfahrten,<br />
Streichelzoo, Hüpfburg,<br />
Stallluft schnuppern, Blaudruck,<br />
Ausstellung „Landwirtschaft gestern<br />
und heute“, Jagdhornbläser, und eine<br />
historische Traktorschau.<br />
Ein Glanzpunkt in unserem Programm<br />
wird gewiss der Live-Auftritt der Big<br />
Band „Swing and more“ in der <strong>Gut</strong>sscheune<br />
sein, die bereits im vergangenen<br />
Jahr ein begeistertes Publikum<br />
fand.<br />
An Parkplätzen wird es nicht mangeln,<br />
denn eine kleine Bimmelbahn bringt<br />
Sie auch in diesem Jahr vom großen<br />
Parkplatz direkt auf unseren <strong>Gut</strong>shof.<br />
Also dann, bis zum 23. September auf<br />
<strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong> - wir freuen uns auf<br />
Sie!<br />
Ihr Karl-Heinz Garbe
Impressum<br />
<strong>Westfalenfleiß</strong>-ECHO erscheint<br />
vierteljährlich für Mitglieder,<br />
Gesellschafter, Beschäftigte,<br />
Mitarbeiter und Förderer<br />
der <strong>Westfalenfleiß</strong> gGmbH<br />
Münster.<br />
Herausgeber:<br />
<strong>Westfalenfleiß</strong> gGmbH<br />
Arbeiten und Wohnen<br />
Kesslerweg 38-42,<br />
48155 Münster<br />
Telefon: (0251) 6 18 00-0<br />
Fax: (0251) 6 18 00 - 55<br />
e-mail:<br />
info@westfalenfleiss.de<br />
www.westfalenfleiss.de<br />
www.eigenprodukte.de<br />
Sparkasse<br />
Münsterland Ost<br />
Kto. 300517<br />
BLZ 40050150<br />
Bank für Sozialwirtschaft<br />
GmbH Köln<br />
Kto. 6019400<br />
BLZ 3702500<br />
Verantwortlich<br />
für den Inhalt:<br />
Karl-Heinz Garbe<br />
Redaktion:<br />
Margret Topp,<br />
Helene Wentker<br />
Fotos:<br />
<strong>Westfalenfleiß</strong> gGmbH<br />
Titelfoto:<br />
<strong>Westfalenfleiß</strong> gGmbH<br />
Titelgestaltung:<br />
Peter Schladoth, Frankfurt<br />
Anzeigen:<br />
Karl-Heinz Garbe<br />
Die veröffentlichten Beiträge<br />
geben nicht unbedingt die<br />
Auffassung des Herausgebers<br />
wieder.<br />
Für unverlangt eingesandte<br />
Manuskripte und Fotos wird<br />
keine Haftung übernommen.<br />
Anzeigenschluss ist jeweils<br />
vier Wochen vor Quartalsende;<br />
zur Zeit ist Anzeigenpreisliste<br />
Nr. 3 gültig.<br />
Auflage: 4.000<br />
Einzelpreis: 0,45 Euro<br />
Druck:<br />
LV Druck<br />
Hülsebrockstraße 2<br />
48165 Münster<br />
Erlebnistage auf <strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong>:<br />
<strong>Pferdestärken</strong> am 12. August und<br />
Einladung zum Erntedankfest am<br />
23. September. Schauen und lesen<br />
Sie auf Seite 4 - 8<br />
Neues Trainergespann im <strong>Westfalenfleiß</strong>-Fußball-Team:<br />
Seite 9 - 13<br />
Neue Hauswirtschaftsleitung an<br />
der Schaltstelle zwischen Küche<br />
und Speisesaal: Seite 14 - 17<br />
Wohnprojekt<br />
Baumberger Hof in<br />
Düren vorgestellt:<br />
Seite 22 - 23<br />
Thomas<br />
Paal , Sozialdezernent<br />
der Stadt<br />
Münster,<br />
war zu<br />
Besuch bei<br />
<strong>Westfalenfleiß</strong>: Seite 24 - 25<br />
Aus dem Inhalt<br />
<strong>Pferdestärken</strong> auf <strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong><br />
Ein Tag für die ganze Familie Seite 4<br />
Erntedankfest am 23. September<br />
<strong>Westfalenfleiß</strong> lädt ein Seite 8<br />
<strong>Westfalenfleiß</strong>-Fußball-Team<br />
Neues Trainergespann in der<br />
Fußballmannschaft Seite 9<br />
Neue Hauswirtschaftsleitung<br />
An der Schaltstelle zwischen<br />
Küche und Speisesaal Seite 14<br />
Café <strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong><br />
Veranstaltungen<br />
im 2. Halbjahr 2007 Seite 18<br />
Kunst auf allen Wegen<br />
<strong>Westfalenfleiß</strong>-Beschäftigte<br />
auf Skulptur-Tour in Münster Seite 19<br />
Ferienfreizeit<br />
Mit dem Fahrrad unterwegs Seite 20<br />
Samocca - ein besonderes Café<br />
Werkstattrat zu Besuch in der<br />
Kaffeerösterei in Lengerich Seite 21<br />
Teilhabe für alle: Wohnprojekt<br />
Baumberger Hof vorgestellt<br />
Fachtagung in Düren mit<br />
NRW-Sozialminister<br />
Karl-Josef Laumann und<br />
NRW-Bauminister Oliver Wittke Seite 22<br />
„Gelungene Integration“<br />
Politiker vor Ort:<br />
Sozialdezernent Thomas Paal Seite 24<br />
fit & gesund<br />
Blitzumfrage<br />
zum Thema Hygiene Seite 26<br />
Hygiene - Fragen und Antworten Seite 27<br />
Rezept-Tipp: Kürbissuppe Seite 27<br />
MDS gGmbH<br />
Neuer Internetauftritt Seite 28<br />
Wir in Nordrhein-Westfalen<br />
AWO Kalender 2008<br />
ab 23. September erhältlich Seite 29<br />
Preisrätsel<br />
Gewinnen mit ECHO Seite 30<br />
3
Am Tag der <strong>Pferdestärken</strong> auf <strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong> kutschierte <strong>Gut</strong>sverwalter Bernhard Witte (im<br />
Bild li.) gut gelaunt zahlreiche Gäste im Planwagen über das <strong>Gut</strong>sgelände. Foto: uh<br />
Ein Tag für die ganze Familie -<br />
<strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong> <strong>zeigt</strong>e <strong>Pferdestärken</strong><br />
Erlebnistag auf dem <strong>Gut</strong> mit viel PS, Sonne, Frühstücksbuffet und Kutschfahrten<br />
Wer immer schon einmal<br />
einen Blick hinter die<br />
Kulissen der Pferdeställe<br />
werfen wollte, hatte bei den<br />
diesjährigen <strong>Pferdestärken</strong>-Aktionstagen<br />
ausgiebig<br />
4<br />
Gelegenheit dazu. Zum<br />
zweiten Mal nahm auch<br />
<strong>Westfalenfleiß</strong> an der Aktion<br />
„<strong>Pferdestärken</strong>“ teil und<br />
veranstaltete auf dem <strong>Gut</strong><br />
<strong>Kinderhaus</strong> am Sonntag,<br />
den 12. August ein großes<br />
Hoffest.<br />
<strong>Westfalenfleiß</strong> hatte zum<br />
„Tag der offenen Ställe“ auf<br />
das <strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong> ein-<br />
Besonderen Anklang fanden die Vorführungen mit den Haflingern von <strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong> beim<br />
„Heilpädagogischen Reiten und Voltigieren“. Fotos: uh
geladen, um Einblicke in<br />
die Arbeit auf dem Hof zu<br />
geben und rund ums Pferd<br />
der Öffentlichkeit die <strong>Pferdestärken</strong><br />
zu zeigen. Und<br />
nicht nur die Stammkundschaft<br />
kam, sondern auch<br />
zahlreiche Väter und Mütter<br />
mit ihren Kindern. Für ein<br />
abwechslungsreiches Programm<br />
für die ganze Familie<br />
war gesorgt. Streichelzoo,<br />
Pony-Reiten, Planwagenfahrten<br />
und Hüpfburg sowie<br />
<strong>Pferdestärken</strong><br />
Ulrike Hochstrat, Gennadji Lindt und Susanne Jürgens-Kießling (Bild li., v.l.) <strong>zeigt</strong>en praktische<br />
Übungen des heilpädagogischen Voltigierens und Reitens. Ronja Viertel (im Bild re.), lud<br />
Kinder ein, auf dem Rücken von Gastpferd Felix eine Runde über die Wiese zu reiten. Fotos: mt<br />
ein Frühstücksbuffet im<br />
Café <strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong>, - ausgerichtet<br />
von MDS, dem<br />
Integrationsbetrieb von<br />
<strong>Westfalenfleiß</strong> - ließen an<br />
diesem sonnigen Tag bei den<br />
zahlreichen Besuchern keine<br />
Auf Tuchfühlung mit Pferd & Co. nahmen kleine und große Besucher die Gelegenheit wahr,<br />
Stallluft zu schnuppern und den Profis bei der Arbeit zuzuschauen. Fotos: mt
<strong>Pferdestärken</strong><br />
6
Frühstücksbuffet im Hofcafé und Planwagenfahrten über das <strong>Gut</strong><br />
Planwagenfahrten sind ein Naturerlebnis<br />
und immer wieder eine beliebte Möglichkeit,<br />
den Betriebs-, Kegel-, Vereins-, Schul- oder<br />
gar Kindergartenausflug zu verbringen. Am<br />
Tag der <strong>Pferdestärken</strong> auf <strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong><br />
am 12. August kutschierte <strong>Gut</strong>sverwalter<br />
Bernhard Witte (im Bild re.) gut gelaunt<br />
zahlreiche Gäste im Planwagen über das<br />
<strong>Gut</strong>sgelände. Die Gäste <strong>zeigt</strong>en sich während<br />
der Landpartie begeistert von der<br />
Langeweile aufkommen. Auf<br />
Tuchfühlung mit Pferd & Co.<br />
nahmen kleine und große<br />
Besucher die Gelegenheit<br />
wahr, Stallluft zu schnuppern<br />
und den Profis bei der<br />
Arbeit zuzuschauen. <strong>Gut</strong>sverwalter<br />
Bernhard Witte<br />
kutschierte gut gelaunt die<br />
Gäste im Planwagen über<br />
das <strong>Gut</strong>sgelände. Auch das<br />
leibliche Wohl - mit Pommes,<br />
Popcorn und Bratwurst<br />
an eigens aufgestellten<br />
Ständen - kam nicht zu kurz.<br />
Viele Besucher nutzten das<br />
leckere Frühstücksbuffet<br />
im Hofcafé und lobten den<br />
köstlichen selbst gebackenen<br />
Kuchen.<br />
Besonderen Anklang fanden<br />
die Vorführungen des<br />
„Heilpädagogischen Reitens<br />
und Voltigierens“ mit<br />
den Haflingern von <strong>Gut</strong><br />
<strong>Kinderhaus</strong>. Am Vormittag<br />
<strong>zeigt</strong>en die <strong>Westfalenfleiß</strong>-<br />
Mitarbeiterinnen Susanne<br />
Jürgens-Kießling und Ulrike<br />
Hochstrat praktische De-<br />
wunderbaren Natur rund ums <strong>Gut</strong>sgelände.<br />
Viele besuchten auch vor oder nach der<br />
Kutschfahrt das Café mit Frühstücksbuffet<br />
und leckerem selbst gebackenen Kuchen,<br />
- angeboten von der Integrationsfirma von<br />
<strong>Westfalenfleiß</strong>, - dem professionellen Service-<br />
und Dienstleistungsunternehmen MDS<br />
gGmbH mit einem Team, in dem Menschen<br />
mit und ohne Behinderungen arbeiten.<br />
Weitere Informationen unter: www.mds-muenster.de<br />
monstrationen des heilpädagogischen<br />
Voltigierens und<br />
Reitens. Am Nachmittag<br />
lautete das Motto „Selbsterfahrung<br />
auf dem Pferd“.<br />
„Das war ein rundum gelun-<br />
gener Tag“, - waren sich alle<br />
einig und viele freuen sich<br />
jetzt schon auf ein Wiedersehen<br />
am 23. September<br />
- beim Erntedankfest auf <strong>Gut</strong><br />
<strong>Kinderhaus</strong>. mt<br />
7
Einladung zum Erntedankfest<br />
8
Im Gespräch mit ECHO über den Trainerwechsel im <strong>Westfalenfleiß</strong>-Fußball-Team (v.l.):<br />
Thomas Danek, Jochen Zeranka, Kay Herweg, Klaus Milkowski, Thomas Hunewinkel, Mirko<br />
Milanovic und Jürgen Dieckmann. Fotos: hwe<br />
„Der Zusammenhalt ist<br />
die Stärke dieser Truppe“<br />
Neues Trainergespann im <strong>Westfalenfleiß</strong>-Fußball-Team / Thomas Danek und<br />
Kay Herweg lösen Jochen Zeranka, Klaus Milkowski und Markus Milkowski ab<br />
„Ob wir gewinnen oder<br />
verlieren, die Reaktion<br />
ist immer die gleiche: Die<br />
freuen sich. Auch bei einer<br />
Niederlage von 1:5 ist die<br />
Begeisterung noch groß<br />
darüber, dass man ein Tor<br />
geschossen hat. Und gerade<br />
Szenenwechsel auf dem<br />
grünen Rasen: Beim Fußballturnier<br />
vom 3.-4. August<br />
2007 in Köln ließen die<br />
Trainer „die Katze aus dem<br />
Sack“ und teilten den <strong>Westfalenfleiß</strong>-Fußballern<br />
mit,<br />
dass Jochen Zeranka sowie<br />
Klaus Milkowski und Sohn<br />
Markus ihre ehrenamtlichen<br />
Jobs als Trainer an den Nagel<br />
hängen werden. Nachfolger<br />
werden Thomas Danek und<br />
Kay Herweg.<br />
dieser Spaß an der Freud<br />
gefällt mir“, sagt einer der<br />
neuen Trainer der <strong>Westfalenfleiß</strong>-Fußballer,<br />
Thomas<br />
Danek.<br />
Ja, sie haben ein neues<br />
Trainergespann. Nach unge-<br />
zählten Jahren des Einsatzes<br />
und vieler Erfolge geht zum<br />
Ende des Jahres ein Trio von<br />
Bord: Jochen Zeranka sowie<br />
Klaus Milkowski und Sohn<br />
Markus als Trainer werden<br />
ihre ehrenamtlichen Jobs<br />
an den Nagel hängen. Sie<br />
9
Fußball<br />
10<br />
Ein Erinnerungsfoto und ein Gedicht aus erfolgreichen<br />
Zeiten: 2001 und 2002 wurde die Fußballmannschaft<br />
von <strong>Westfalenfleiß</strong> Deutscher Meister.<br />
Deutscher Fußball-Meister 2002<br />
Fußball-Meister-Loblied von M. G. (2002)<br />
Wie in 2001 so in 2002<br />
wart ihr wieder als strahlende Sieger dabei!<br />
Es gelang euch, sämtliche Gegner zu bezwingen<br />
und den Pokal auch in diesem Jahr<br />
nach Münster zu bringen.<br />
„Echt Wahnsinn“, hörten wir euch begeistert sagen,<br />
„Bayern wurde sogar 2 : 0 geschlagen!“<br />
Ihr machtet ihnen auf dem grünen Rasen den Garaus,<br />
und zogt den Bayern die Lederhosen aus!<br />
Auch Mecklenburg-Vorpommern<br />
musste euch unterliegen,<br />
denn ihr kamt, um zu sehen,<br />
zu kämpfen und zu siegen!<br />
Recklinghausen wurde gleichfalls<br />
nach Hause geschickt<br />
und von euch Elfen siegreich<br />
vom Platz gekickt.<br />
Schleswig-Holstein wurde zuletzt<br />
von euch 2 : 1 bezwungen<br />
und so ist es euch auch 2002 gelungen,<br />
wieder ganz oben auf dem Treppchen zu stehen,<br />
um voller Stolz als Meister vom Platz zu gehen.<br />
Dabei hattet ihr mit Uschi eine Frau dabei,<br />
dadurch grenzte das Ganze auch noch an Hexerei.<br />
Auch wir Kollegen empfinden Stolz und Glück<br />
und erwarten euch mit Freude zurück,<br />
um euch - von Erfolg beseelt und getragen -<br />
unser aller Dank und Glückwunsch zu sagen!<br />
Wieder wart ihr als die Besten dabei:<br />
Deutscher Meister 2002!<br />
gehen, weil die Zeit reif ist.<br />
„Da muss neuer Wind und<br />
Schwung kommen“, sagen<br />
die Drei. Nach so vielen Jahren<br />
sei das ein ganz normaler<br />
Vorgang.<br />
Die Mannschaft war<br />
zunächst schockiert<br />
So normal war das für die<br />
Mannschaft zunächst nicht.<br />
„Die Nachricht schlug<br />
ein. Auf einmal war alles<br />
ganz still“, erinnert sich<br />
Mannschaftsführer Jürgen<br />
Dieckmann an den Moment<br />
unlängst auf dem Turnier in<br />
Köln, als Jochen Zeranka „die<br />
Katze aus dem Sack ließ“.<br />
Und in betretene Gesichter<br />
blickte.<br />
Aber schon schaut der<br />
Kapitän wieder nach vorn:<br />
„Schaun mer mal“, sagt er<br />
über das neue Duo. Denn
Bewährte Lotsen gehen von Bord: Zum Ende des Jahres geben<br />
Jochen Zeranka (v.l.) und Klaus Milkowski ihren Abschied.<br />
neben Thomas Danek wird<br />
Kay Herweg die Leitung der<br />
Mannschaft mit übernehmen.<br />
Beherzt schreibt „Käptn“<br />
Dieckmann den Neuen<br />
ins Stammbuch: „Ihr solltet<br />
mehr Lauftraining mit uns<br />
machen. Wir brauchen einen<br />
richtigen Motivationsschub.“<br />
Das wollen sich die neuen<br />
Trainer nicht zweimal sagen<br />
lassen. Im „Echo“ stehe es<br />
dann schwarz auf weiß. Und<br />
da solle niemand mehr meckern,<br />
wenn die Forderung<br />
nach Lauftraining „bitterer<br />
Ernst“ werde, lachen die<br />
Beiden.<br />
Fußballspielen ist der<br />
Höhepunkt am Wochenende<br />
Thomas Danek freut sich<br />
auf die Aufgabe. „Der Zusammenhalt<br />
ist die Stärke<br />
dieser Mannschaft. Dass die<br />
Stärkeren auch außerhalb<br />
von Training und Fußballplatz<br />
auf die Schwächeren<br />
Acht geben, findet der neue<br />
Mann besonders löblich.<br />
Und Kay Herweg, der bisher<br />
ausschließlich Jugendmannschaften<br />
trainiert hat, ist<br />
Fußball<br />
gespannt auf die Herausforderung.<br />
Er glaubt, dass die<br />
<strong>Westfalenfleiß</strong>-Kicker viel<br />
motivierter als manche Jugendmannschaft<br />
sind. „Die<br />
sind schon lange vor dem<br />
Training da. Und ein Spiel<br />
ist für sie der Höhepunkt<br />
eines Wochenendes.“ Bei<br />
Jugendlichen sei das anders,<br />
besonders wenn sie heranwüchsen.<br />
„Dann neigen sie<br />
auch mal dazu, ein Training<br />
abzusagen.“<br />
Neue Spieler<br />
braucht das Team<br />
Jochen Zeranka und Klaus<br />
Milkowski sind sicher, dass<br />
sie eine starke Truppe „übergeben“,<br />
auch wenn zum<br />
Ende diesen Jahres Abgänge<br />
zu verkraften sind. Denn vier<br />
Stammspieler sind kürzlich<br />
Ein neues Trainergespann für die <strong>Westfalenfleiß</strong>mannschaft<br />
tritt an: Thomas Danek (v.l.) und Kay Herweg. Fotos: hwe<br />
11
Wer ist wer?<br />
Das <strong>Westfalenfleiß</strong>-Fußball-Team hat ein neues Trainergespann<br />
Kay Herweg ist Industriekaufmann<br />
und arbeitet als Verwaltungsfachangestellter<br />
bei der<br />
ISM am Kaiserbusch. Und seinen<br />
neuen Mitcoach Thomas Danek<br />
kennt er bereits aus aktiven<br />
Zeiten: „Wir sind als Mannschaftsspieler<br />
von Angelmodde<br />
und Everswinkel schon gegeneinander<br />
angetreten“, lacht Kay<br />
Herweg, der seine Zeit als aktiver<br />
Fußballer bereits im Alter von<br />
acht Jahren begann.<br />
Seit zehn Jahren arbeitet er als<br />
Jugendtrainer in Everswinkel und<br />
verfügt über eine Trainer C-Lizenz.<br />
Als er hörte, dass <strong>Westfalenfleiß</strong><br />
einen Trainer suchte,<br />
meldete er sich. Diese Aufgabe<br />
reizte ihn. Und auch die Trainings-<br />
und Spielzeiten konnte er<br />
mit seiner Tätigkeit als Jugendtrainer<br />
in Everswinkel unter<br />
einen Hut bringen. Jetzt ist er<br />
mehr als gespannt, „was man aus<br />
der Truppe rausholen kann.“<br />
12<br />
Thomas Danek arbeitet<br />
ebenfalls als <strong>Westfalenfleiß</strong>-<br />
Verwaltungsmitarbeiter am<br />
Kesslerweg.<br />
Der gelernte Industriekaufmann<br />
zeichnet verantwortlich<br />
für Fahrdienstorganisation<br />
sowie Versicherungs- und Schadensabwicklung.<br />
Schon seit Januar half Danek<br />
im Trainerteam mit. Acht Jahre<br />
lang hat er selbst auf dem<br />
grünen Rasen mitgemischt und<br />
auch als Trainer bei dem TSV<br />
Angelmodde gearbeitet, bis<br />
der Verein aufgelöst wurde,<br />
weil die Mannschaften nicht<br />
länger auf den Ascheplätzen zu<br />
spielen bereit waren.<br />
Nach dreijähriger Pause stand<br />
für Danek fest: „Du musst<br />
wieder was tun.“ Als er gefragt<br />
wurde, ob er die <strong>Westfalenfleiß</strong>-Truppe<br />
trainieren wolle,<br />
hat er nicht lange gezögert.<br />
ausgeschieden und müssen<br />
durch Neue ersetzt werden.<br />
Hier sieht Klaus Milkowski<br />
die wichtigste Aufgabe, die<br />
Team und Trainer zu schultern<br />
haben werden: „Die<br />
Mannschaft braucht einen<br />
Führungsspieler, und der<br />
zeichnet sich derzeit nicht<br />
heraus. Nach dem Ausscheiden<br />
von Thomas Hunewinkel<br />
sei diese entscheidende<br />
Position unbesetzt.<br />
Jochen Zeranka pflichtet bei,<br />
wenn er feststellt: „Man muss<br />
den Spielern immer wieder<br />
klar machen, dass der Fußball<br />
ein Mannschaftsspiel ist,<br />
in dem es auf das Miteinander<br />
ankommt. Eine Truppe<br />
von Einzelstars ist da fehl auf<br />
dem Platz.“<br />
Mannschaft möchte an<br />
alte Erfolge anknüpfen<br />
Die <strong>Westfalenfleiß</strong>-Auswahl<br />
hatte Anfang des Jahrtausends<br />
ihre stärksten Zeiten.<br />
Gern erinnern sich die alten
Das <strong>Westfalenfleiß</strong>-Team <strong>zeigt</strong>e beim Turnier in Köln eine passable Leistung . Aber die Mannschaft<br />
will mehr. Sie will den Aufstieg schaffen von der B- zurück in die A-Liga.<br />
Trainer und Betreuer an den<br />
Titelgewinn Bundessieger im<br />
Jahr 2001 und 2002. Unter<br />
400 Mannschaften in ganz<br />
Deutschland trug <strong>Westfalenfleiß</strong><br />
damals diese Titel<br />
davon.<br />
Beim jüngsten Turnier in<br />
Köln am 3. und 4. August<br />
<strong>zeigt</strong>e das Team ebenfalls<br />
eine passable Leistung und<br />
fuhr mit einem dritten und<br />
einen siebten Platz unter<br />
zehn Mannschaften heim.<br />
Aber die Mannschaft will<br />
mehr: Sie will den Aufstieg<br />
von der B- zurück in die<br />
A-Liga. Und das wollen die<br />
Fußball<br />
Mannschaftsmitglieder in<br />
den nächsten ein bis zwei<br />
Jahren schaffen.<br />
Die neuen Trainer pflichten<br />
bei: „Ja, eine Mannschaft<br />
braucht Ziele.“ Und was<br />
gäbe es schöneres als einen<br />
Aufstieg?<br />
hwe<br />
Siegerehrung mit Pokalübergabe: Ein dritter und ein siebter Platz unter insgesamt zehn Mannschaften<br />
war dem <strong>Westfalenfleiß</strong>-Team beim jüngsten Turnier in Köln sicher. Fotos: jz<br />
13
Hauswirtschaftsgruppe<br />
An der Schaltstelle zwischen<br />
Küche und Speisesaal<br />
Hauswirtschaft unter neuer Leitung/<br />
Donnerstagsbesprechung eingeführt<br />
„Neue Besen kehren gut.“<br />
Eine Binsenweisheit, die<br />
gerade in ihrem Metier wie<br />
maßgeschneidert wirkt: Die<br />
Hauswirtschaft von <strong>Westfalenfleiß</strong><br />
steht unter neuer<br />
Leitung.<br />
Anja Gerber und Annegret<br />
Meckmann als Vertretung<br />
mit einer Teilzeitstelle haben<br />
das Ruder an der Schaltstelle<br />
„Essensausgabe“ und im<br />
Reinigungsdienst übernommen.<br />
Damit stehen die beiden<br />
Frauen an der Schnittstelle<br />
zwischen Küche und<br />
den Gästen im Speisesaal.<br />
Ein wichtiger Platz sei das,<br />
bestätigen Küchenleiter<br />
14<br />
Bernhard Mussenbrock und<br />
Thomas Köckemann. Denn<br />
viele Rückmeldungen kommen<br />
dort an.“<br />
<strong>Gut</strong>e Kommunikation<br />
ist ein und alles<br />
In Ausnahmefällen werde<br />
er selbst schon mal in den<br />
Speisesaal gerufen, um eine<br />
Beschwerde entgegenzunehmen.<br />
Aber in den meisten<br />
Fällen wendeten sich Beschäftigte<br />
mit Lob und Tadel<br />
an die Mitarbeiter an der<br />
Essensausgabe. „Da ist eine<br />
gute Kommunikation wichtig:<br />
Es muss sichergestellt<br />
sein, dass alle Anregungen<br />
und auch Wünsche oder<br />
Beschwerden bei uns in der<br />
Küche landen. Umgekehrt<br />
sollen unsere Küchenmitarbeiter<br />
regelmäßig nachfragen,<br />
ob es Besonderheiten<br />
oder Kommentare gab“,<br />
fordert Thomas Köckemann.<br />
Essenswünsche und<br />
Beschwerden weitergeben<br />
Es sei wichtig, dass die Meldungen<br />
der Beschäftigten<br />
berücksichtigt würden.<br />
„Meist sind es besondere<br />
Essenswünsche, der Ruf<br />
nach Pizza oder Milchreis<br />
mit Kirschen“, weiß Thomas<br />
Köckemann aus langer Er-<br />
Küchenleiter Bernhard Mussenbrock (li.) und Thomas Köckemann (re.) betonen, dass eine gute<br />
Kommunikation zwischen Küche und Essensausgabe wichtig ist. Denn die Mittagsgäste wenden<br />
sich mit Lob oder Tadel meist direkt an die Mitarbeiter oder Beschäftigten der Essensausgabe.
fahrung. Und die Mitarbeiter<br />
der Verwaltung mahnten<br />
gerne „weniger fette und<br />
kalorienbewusste Speisen“<br />
an. Nun, diese Schnittstelle<br />
wollen Anja Gerber und Annegret<br />
Meckmann im Auge<br />
behalten.<br />
Checkliste für Reinigung<br />
in den Büros ist geplant<br />
Was die beiden Diplom-Ökotrophologinnen<br />
ansonsten<br />
an Ideen mitbringen? „Die<br />
ein oder andere Anregung im<br />
Bereich Hygiene“, antwortet<br />
Anja Gerber. Eine Checkliste<br />
schwebt ihr vor, „damit jeder<br />
weiß, was beispielsweise in<br />
den Büros gereinigt werden<br />
muss und dass auch Fußleisten,<br />
Türklinken oder Heizungsrohre<br />
mal dran sind“,<br />
sagt die neue Leiterin.<br />
Wie sie ihre Vorstellungen<br />
Menschen mit Behinderungen<br />
vermittelt, muss die<br />
gelernte Krankenschwester<br />
noch ausloten. „Da bedarf<br />
es einer eigenen Kommu-<br />
Die „Neuen“ in der Hauswirtschaftsleitung<br />
Anja Gerber und Annegret Meckmann stellen sich vor<br />
Anja Gerber (41) ist gelernte Krankenschwester und<br />
hat zwölf Jahre lang in den Unikliniken gearbeitet.<br />
Nebenher studierte sie zuletzt Ökotrophologie an<br />
der Fachhochschule Münster. „Ich wollte außer der<br />
Krankenpflege noch etwas anderes kennenlernen.<br />
Küche und Hauswirtschaft haben mich schon immer<br />
interessiert“, sagt die neue Hauswirtschaftsleiterin.<br />
Anja<br />
Gerber<br />
Nach Abschluss ihres Studiums bewarb sie sich bei<br />
<strong>Westfalenfleiß</strong>. „Hier habe ich geregelte Arbeitszeiten,<br />
keinen Schichtdienst und keine Wochenenddienste“,<br />
zählt sie die Vorteile ihrer neuen Stelle<br />
auf. Anja Gerber ist nicht verheiratet, stammt aus<br />
Hannover und lebt seit langem in Münster. Zu ihren<br />
Hobbies zählt sie das Radfahren (auch auf den Spuren<br />
der Skulpturen), Klavier- und Querflötespielen,<br />
lesen, kochen und - essen.<br />
Hauswirtschaftsgruppe<br />
nikation. Mancher kann ja<br />
nicht lesen oder schreiben.<br />
Da stelle ich mir Bildtafeln<br />
vor, in denen die Aufgaben<br />
dargestellt sind“, sagt Anja<br />
Gerber.<br />
<strong>Gut</strong>e Zusammenarbeit im<br />
Team ist allen wichtig<br />
Wie die Beschäftigten die<br />
Arbeit unter neuer Leitung<br />
angehen? „Ich habe mich<br />
schon ganz gut an die beiden<br />
Neuen gewöhnt“, antwortet<br />
Edith Gruber. Sigrid<br />
Annegret Meckmann (52) wohnt ebenfalls in Münster,<br />
ist verheiratet und hat zwei Kinder. Lange hat<br />
sie beim Kolping als Ausbilderin für Hauswirtschaft<br />
gearbeitet.<br />
Auch als Energieberaterin bei der VEW, in der Über-<br />
Mittag-Betreuung oder im Haushalt war die gelernte<br />
Diplom-Ökotrophologin über die Jahre tätig.<br />
Annegret<br />
Meckmann<br />
„Ich habe immer gearbeitet, aber nie eine Stelle in<br />
Münster gehabt.<br />
Dies ist meine erste Chance in 27 Jahren, vor Ort zu<br />
arbeiten und mit dem Fahrrad zu meinem Arbeitsplatz<br />
zu fahren“, freut sich Annegret Meckmann.<br />
In ihrer Freizeit kocht sie gern, fährt Fahrrad oder<br />
Kanu.<br />
1
Hauswirtschaftsgruppe<br />
Terbrügge sieht das etwas<br />
kritischer. Manche Anmerkung,<br />
die die Beschäftigten<br />
den beiden Leiterinnen<br />
nicht zu sagen wagen,<br />
kommt bei der ehemaligen<br />
Vertreterin des Werkstattrates<br />
an. Das schätzt sie gar<br />
nicht. Offenheit ist Sigrid<br />
Terbrügge lieber. Und so<br />
steuert sie gleich konkrete<br />
Anregungen bei.<br />
Tages- oder Wochenplan<br />
für alle Aufgaben?<br />
Einen Tages- oder Wochenplan,<br />
auf dem gültig auch die<br />
morgendlichen Aufgaben<br />
für jeden Mitarbeiter festgelegt<br />
sind, wünscht sie sich.<br />
Anja Gerber und Annegret<br />
Meckmann stimmen zu; sie<br />
wollen über den Vorschlag<br />
16<br />
Die Essensausgabe im Speisesaal am Kesslerweg: Schnittstelle<br />
zwischen Küche und Hauswirtschaftsgruppe. Fotos: hwe<br />
nachdenken. Allerdings sieht<br />
Bernhard Mussenbrock auch<br />
einen Haken: Ein solcher<br />
Plan verlange geradezu, dass<br />
morgens alle Mitarbeiter<br />
pünktlich zur Stelle seien.<br />
Krankmeldungen und verpasste<br />
Busse würden den
Rubrik<br />
Für den täglichen Ablauf in der Hauswirtschaftsgruppe wünscht sich Sigrid Terbrüggen (li.),<br />
hier im Bild mit Edith Gruber (re.) und Annegret Meckmann, einen Tages- oder Wochenplan,<br />
auf dem gültig auch die morgendlichen Aufgaben für jeden Mitarbeiter festgelegt sind.<br />
Plan schnell durcheinander<br />
bringen. Daher habe die alte<br />
Regelung auch ihre Vorteile.<br />
Sie erlaube mehr Flexibilität,<br />
gibt er zu bedenken.<br />
Donnerstagsbesprechung ist<br />
ein regelmäßiges Angebot<br />
Ausdrücklich positiv bewerten<br />
die neuen Hauswirtschaftsleiterin<br />
die Regelung<br />
der Teambesprechung am<br />
Donnerstag. Dann könne<br />
jeder sagen, was er denke.<br />
„Das kommt als Angebot<br />
gut an“, bestätigt Sigrid<br />
Terbrügge. Allerdings traue<br />
sich ja nicht jeder zu sprechen.<br />
Aber „man muss dann<br />
mitziehen“, sagt sie mit<br />
Nachdruck und Solidarität.<br />
hwe<br />
17
MDS gGmbH<br />
18<br />
Veranstaltungen 2007 2. Halbjahr<br />
8. Juli 2007<br />
ab 10.00 Uhr<br />
22. Juli 2007<br />
ab 10.00 Uhr<br />
27. Juli 2007<br />
ab 18.00 Uhr<br />
12. August 2007<br />
ab 10.00 Uhr<br />
12. August 2007<br />
ab 11.00 Uhr<br />
24. August 2007<br />
ab 18.00 Uhr<br />
26. August 2007<br />
ab 10.00 Uhr<br />
9. September 2007<br />
ab 10.00 Uhr<br />
23. September 2007<br />
ab 11.00 Uhr<br />
14. Oktober 2007<br />
ab 10.00 Uhr<br />
26. Oktober 2007<br />
ab 18.00 Uhr<br />
28. Oktober 2007<br />
ab 10.00 Uhr<br />
11. November 2007<br />
ab 10.00 Uhr<br />
23. November 2007<br />
ab 18.00 Uhr<br />
25. November 2007<br />
ab 10.00 Uhr<br />
2. Dezember 2007<br />
10.00 - 17.00 Uhr<br />
Frühstücksbuffet,<br />
incl. aller Kaffeespezialitäten<br />
Frühstücksbuffet,<br />
incl. aller Kaffeespezialitäten<br />
Buffet<br />
„Grillabend“<br />
Frühstücksbuffet,<br />
incl. aller Kaffeespezialitäten<br />
„<strong>Pferdestärken</strong>“ Tag der offenen Ställe<br />
Ponyreiten, Planwagenfahrten usw.<br />
Spanisches Buffet<br />
Frühstücksbuffet,<br />
incl. aller Kaffeespezialitäten<br />
Frühstücksbuffet,<br />
incl. aller Kaffeespezialitäten<br />
Erntedankfest<br />
<strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong><br />
Frühstücksbuffet,<br />
incl. aller Kaffeespezialitäten<br />
Buffet<br />
„Schweinerei“<br />
Englisches Frühstücksbuffet,<br />
incl. aller Kaffeespezialitäten<br />
Frühstücksbuffet,<br />
incl. aller Kaffeespezialitäten<br />
Buffet<br />
„Die Kartoffel“<br />
Frühstücksbuffet,<br />
incl. aller Kaffeespezialitäten<br />
Tag der offenen Tür<br />
<strong>Westfalenfleiß</strong> gGmbH Kesslerweg<br />
9,80 €<br />
9,80 €<br />
12,80 €<br />
9,80 €<br />
14,80 €<br />
9,80 €<br />
9,80 €<br />
9,80 €<br />
12,80 €<br />
9,80 €<br />
9,80 €<br />
12,80 €<br />
9,80 €<br />
<strong>Gut</strong><br />
<strong>Kinderhaus</strong><br />
Neu!<br />
Mittwoch ist Kuchentag<br />
Jeden Mittwoch gibt es für 3,50 €<br />
Kuchen vom Kuchenbuffet zum<br />
satt essen incl. einer Tasse Kaffee<br />
Freitag ist Eintopftag<br />
Jeden Freitag Mittag gibt es<br />
für 3,00 € Eintopf zum satt essen<br />
Café <strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong><br />
Am Max-Klemens-Kanal 19<br />
48159 Münster<br />
9. Dezember 2007 Frühstücksbuffet,<br />
Fon: (02 51) 9 21 03 30<br />
ab 10.00 Uhr incl. aller Kaffeespezialitäten<br />
9,80 € Fax: (02 51) 9 21 03 32<br />
www.mds-muenster.de<br />
26. Dezember 2007 Weihnachtsbuffet<br />
ab 12.00 Uhr<br />
Reservierung erforderlich<br />
Genießen Sie zudem in ländlicher Atmosphäre eine gute Tasse Kaffee<br />
17,80 €<br />
MDS gGmbH<br />
mit einem Stück selbstgebackenen Kuchen aus der hauseigenen Konditorei!<br />
Münsteraner Dienstleistungs Service
Fotos: mt<br />
Fotos: mt<br />
RÜCKSCHAU<br />
Skulptur-Tour 07 in Münster<br />
Skulptur Projekte Münster 07<br />
Kunst auf<br />
allen Wegen<br />
<strong>Westfalenfleiß</strong>-Beschäftigte<br />
auf Skulptur-Tour in Münster<br />
In diesen Tagen - wohl noch bis<br />
zum 30. September - ist auf allen<br />
Wegen in Münster zu beobachten,<br />
wie sich Einzelne oder kleine und<br />
große Gruppen von Menschen mit<br />
Stadtplänen und Kunstführern<br />
gerüstet scharenweise durch die<br />
Stadt bewegen. Ein wenig erinnert<br />
es an eine Schnitzeljagd, wie<br />
Fußgänger und Radfahrer gleichermaßen<br />
die einzelnen Stationen der<br />
Skulptur Projekte Münster 07 aufspüren,<br />
die weiträumig im ganzen<br />
Stadtgebiet verstreut sind.<br />
Auch acht <strong>Westfalenfleiß</strong>-Beschäftigte<br />
machten sich am 21. Juni<br />
mit der Kunstvermittlerin Christa<br />
Heistermann auf zu einer Skulptur-<br />
Tour rund um den Prinzipalmarkt<br />
(Fotos li.). Das Besondere daran:<br />
Dieses war der erste Rundgang<br />
für Menschen mit Behinderungen<br />
- begleitet von Prominenten und<br />
vielen Journalisten - zu dem der<br />
Landschaftsverband Westfalen-<br />
Lippe eingeladen hatte.<br />
Weitere Informationen unter:<br />
www.skulptur-projekte.de/besucher/mmb/<br />
In der Ausgabe der ECHO 2/07 haben wir unsere Leserinnen und<br />
Leser aufgefordert, uns ihre Meinung zu schreiben, ob sie finden,<br />
dass der Begriff „Geistig Behinderte“ noch zeitgemäß ist.<br />
Zur Erinnerung: Der „Ibbenbürener Anzeiger“ veröffentlichte<br />
einen Artikel mit der Überschrift: „Geistig Behinderte entdecken<br />
die Kunst“. Frank Szypior, der erste Vorsitzende des Werkstatt-<br />
rates von <strong>Westfalenfleiß</strong>, nahm Anstoß an dieser Formulierung<br />
und brachte mit einem Brief an die Redaktion und den Landschaftsverband<br />
Westfalen-Lippe das Thema in die Diskussion.<br />
Die Rückmeldungen: Postwendend reagierte Landesdirektor<br />
Dr. Wolfgang Kirsch und sicherte zu, diesen „Bedenken Rechnung<br />
zu tragen“. In der Rückantwort des Chefredakteurs des<br />
Ibbenbürener Anzeigers heißt es unter anderem, dass er Zweifel<br />
daran habe, ob Diskriminierungen weniger werden, wenn sich<br />
nur „das Etikett“ ändere.<br />
Was meinen Sie, liebe Leserinnen und Leser?<br />
Glauben Sie an die Macht der Sprache?<br />
19<br />
Fotos: bh
Fahrradfreizeit<br />
0 bis 60 Kilometer „Strecke“ am Tag brachten die zwölf <strong>Westfalenfleiß</strong>-Beschäftigten mit Franz-Josef Dieckmann,<br />
Almuth Kohn-Jürgens und Robert Hawerkamp bei ihrer Fahrradfreizeit in Großenbrode täglich hinter sich.<br />
20<br />
Mit der Leeze<br />
auf Tour<br />
Fahrradfreizeit<br />
mit Inselralley<br />
Leezen nennt man ja<br />
bekanntlich in Münster<br />
die Fahrräder. Und was<br />
so richtige Münsteraner<br />
„Leezenritter“ sind, die<br />
scheuen sich auch nicht<br />
davor, 50 bis 60 Kilometer<br />
„Strecke“ am Tag hinter<br />
sich zu bringen, -wie die<br />
zwölf <strong>Westfalenfleiß</strong>-<br />
Beschäftigten mit Franz-<br />
Josef Dieckmann, Almuth<br />
Kohn-Jürgens und Robert<br />
Hawerkamp. Sie machten<br />
sich mit Leeze und Zug auf<br />
den Weg nach Großenbrode<br />
zum „Haus am Sund“,<br />
von wo aus sie täglich<br />
Tagestouren unternahmen.<br />
Pannen und Platten? Ja, die<br />
gab es auch. Spezialistin<br />
Anna Gerber aber brachte<br />
alles wieder schnell und<br />
sicher „ins Lot“. Und so<br />
stand dem Tagesziel zur<br />
Insel Fehmarn mit einer<br />
„Inselralley“ auch nichts<br />
mehr im Weg. Die Gruppe<br />
kam, siegte und brachte das<br />
„Silberne Fahrradabzeichen“<br />
mit nach Hause.
Ein duftes Kaffeehaus<br />
Werkstattrat schwärmt vom<br />
Kaffeehaus „Samocca“ in Lengerich<br />
Eigentlich sollte es ein regulärer Austauschbesuch<br />
beim Werkstattrat der Ledder Werkstätten werden,<br />
als sich die Mitglieder des Münsteraner Werkstattrates<br />
mit ihrem Bus auf den Weg zu ihren Kollegen<br />
nach Lengerich machten. Allerdings erwartete sie<br />
dort eine Überraschung. Nicht in der Werkstatt wurden<br />
sie empfangen, sondern in einer Kaffeerösterei<br />
mit Café. „Samocca“ nennt sich der duftende Ort in<br />
Lengerich, der in mehrfacher Hinsicht kein gewöhnliches<br />
Kaffeehaus ist: Rund ein Dutzend unterschiedliche<br />
Sorten grüner Kaffeebohnen werden dort von<br />
Hand bearbeitet und in Premium-Qualität geröstet.<br />
Zugleich arbeitet in dem Café - eine Einrichtung der<br />
Ledder Werkstätten - eine ausgelagerte Werkstattarbeitsgruppe,<br />
die in den verschiedenen Arbeitsfeldern<br />
im Cafébereich mitarbeitet. Zum Abschied gab es für<br />
jeden eine kleine Kostprobe und bei der Rückfahrt<br />
im Bus duftete es, - nach frisch geröstetem Kaffee!<br />
Fotos: Timo Kampschulte<br />
Weitere Informationen im Internet: www.samocca.de<br />
21
Wohnprojekt Baumberger<br />
Hof in Düren vorgestellt<br />
Teilhabe für alle-Fachtagung in Düren mit<br />
NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann<br />
und NRW-Bauminister Oliver Wittke<br />
„Wohnen in Gemeinschaft“<br />
und „Mittendrin“<br />
- so lautete das Fazit des<br />
Vortrages, in dem <strong>Westfalenfleiß</strong>-Geschäftsführerin<br />
Gerda Fockenbrock am 13.<br />
August im „Haus der Stadt“<br />
in Düren vor 450 Zuhörern<br />
das integrative Wohnprojekt<br />
Baumberger Hof vorstellte.<br />
Gerda Fockenbrock überreicht<br />
im Gespräch am<br />
Informationsstand von <strong>Westfalenfleiß</strong><br />
das umfangreiche<br />
Dossier mit Daten, Fakten<br />
und der Konzeption des<br />
integrativen Wohnprojektes<br />
Baumberger Hof.<br />
22<br />
Eingeladen hatten zu der<br />
Teilhabe für alle-Fachtagung<br />
Karl-Josef Laumann, Minister<br />
für Arbeit, Gesundheit<br />
und Soziales des Landes<br />
NRW und Oliver Wittke, Minister<br />
für Bauen und Verkehr<br />
des Landes NRW sowie die<br />
Stadt Düren. Mehr als 450<br />
Fachleute aus Wohnungswirtschaft,<br />
Sozialen Trägern,<br />
Kommunen und Planungsbüros<br />
trafen sich am 13.<br />
August in der Dürener<br />
Bibliothek, um sich über<br />
Förderangebote und zeitgemäße<br />
Modelle des Wohnens<br />
für Menschen mit Behinderungen<br />
zu informieren.<br />
Von den insgesamt fünf Projekten,<br />
die dem interessierten<br />
Fachpublikum an diesem<br />
Tag vorgestellt wurden,<br />
überzeugte vor allem die<br />
Darstellung des integrativen<br />
Wohnprojektes Baumberger<br />
Hof, das <strong>Westfalenfleiß</strong> als<br />
Bauherr mit dem Architektenbüro<br />
„kpai Architekten“,<br />
das unter der Leitung von<br />
Architekt Rudolf Kossmann<br />
steht, für den Münsteraner<br />
Stadtteil Nienberge entwickelt<br />
hat.<br />
„Das Wohnprojekt Baumberger<br />
Hof wird sowohl<br />
räumlich als auch inhaltlich<br />
mitten drin sein“, betonte<br />
Gerda Fockenbrock in ihrem<br />
NRW-Sozialminister Karl-Josef<br />
Laumann am Rednerpult während<br />
der Teilhabe für alle-Fachtagung<br />
in Düren am 13. August.<br />
Vortrag. „Denn“, so Gerda<br />
Fockenbrock weiter „die zentrale<br />
Lage mit der sehr guten<br />
Infrastruktur ist augenfällig,<br />
Nienberge hat ein intaktes<br />
Gemeinwesen und inklusive<br />
Angebote von Menschen mit<br />
und ohne Behinderungen<br />
werden dort seit Jahren praktiziert.“<br />
Zukunftsweisend<br />
und gute Voraussetzungen<br />
seien das, so hob sie hervor,<br />
um dort ein integratives<br />
Wohnprojekt zu starten, in<br />
dem Menschen mit und ohne<br />
Behinderungen gemeinsam<br />
unter einem Dach leben.<br />
Die Idee, so ein Projekt zu<br />
realisieren, habe sich aus der<br />
Bedarfssituation ergeben<br />
erklärte Gerda Fockenbrock:<br />
„Unsere Warteliste allein<br />
für den stationären Bereich<br />
umfasst 60 Personen und es<br />
gibt einen weiteren Bedarf<br />
für Menschen, die aus dem<br />
stationären Bereich oder von<br />
zu Hause aus ins Ambulant<br />
Unterstützte Wohnen ziehen
wollen, es sich aber in einer<br />
Wohnung ohne hohe Absicherung<br />
nicht oder noch<br />
nicht zutrauen.“ Bereits 2004<br />
habe man mit der Suche<br />
nach einem geeigneten<br />
Standort und Objekt angefangen.<br />
Mittlerweile ist mit dem<br />
Neubau und Umbau des<br />
Objektes bereits begonnen<br />
worden. Geplant ist, dass<br />
in dem Haus Menschen mit<br />
Behinderung mit einem<br />
stationären Hilfebedarf,<br />
Menschen mit Behinderung<br />
mit einem ambulanten<br />
Assistenzbedarf im Bereich<br />
der Eingliederungshilfe und<br />
nichtbehinderte Menschen<br />
in einem Haus gemeinsam<br />
leben. Das gesamte Haus<br />
wird barrierefrei und rollstuhlfahrergerecht<br />
gebaut.<br />
Im Anschluss an die Power-<br />
Point-Präsentation von Gerda<br />
Fockenbrock stellten Joachim<br />
Siebert und Arno Lübbers<br />
Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ erläuterten<br />
Joachim Siebert und Arno Lübbers<br />
(von re.) vom Architektenbüro „kpai Architekten“<br />
die 3-D-Präsentation des Wohnprojektes<br />
Baumberger Hof mit detailgenauen<br />
Ansichten. Fotos: nm<br />
Baumberger Hof<br />
Beantwortete Fragen zur Finanzierung des Wohnprojektes<br />
Baumberger Hof: Norbert Mussenbrock.<br />
vom Architektenbüro „kpai<br />
Architekten“ ihre Bauzeichnungen<br />
vor: Eine 3-D-Präsentation<br />
des Wohnprojektes<br />
Baumberger Hof. Die dreidimensionale,<br />
rotierende<br />
Simulation beleuchtet aus<br />
allen Perspektiven die Gesamtansichten<br />
und detailgenau<br />
auch die Ansichten<br />
der einzelnen Bauabschnitte<br />
und Etagen, - eine visuelle<br />
Attraktion. Das umfangreiche<br />
„Handout“ mit der<br />
schriftlichen Ausarbeitung<br />
des Vortrages, mit Daten,<br />
Fakten, Zeichnungen und<br />
der Konzeption des Wohnprojektes<br />
war heiß begehrt.<br />
Auf dem „Markt der Möglichkeiten“<br />
wurden alle 150<br />
Exemplare an das interessierte<br />
Fachpublikum ausgehändigt.<br />
Petra Schlingmann (Mitte), zukünftige Wohnbereichsleiterin<br />
des Wohnprojektes, beantwortete<br />
Fragen zum Konzept. Fachstellenleiter<br />
Ralf Bragard (2.v.r.) vom Amt für Wohnungswesen<br />
der Stadt Münster erörterte mit dem<br />
Fachpublikum Aspekte der Förderung.<br />
23
Politiker vor Ort:<br />
„Gelungene<br />
Integration!“<br />
Sozialdezernent Thomas Paal<br />
besuchte <strong>Westfalenfleiß</strong>-<br />
Werkstätten am Kesslerweg<br />
Karl-Heinz Garbe und Gerda<br />
Fockenbrock von der <strong>Westfalenfleiß</strong>-Geschäftsführung<br />
freuten<br />
sich, Thomas Paal, den neuen<br />
Sozialdezernenten der Stadt<br />
Münster in der Werkstatt am<br />
Kesslerweg begrüßen zu können.<br />
Thomas Paal, neuer Sozialdezernent<br />
der Stadt Münster. Fotos: bh<br />
Gewählt wurde Thomas Paal<br />
vom Rat der Stadt Münster am<br />
28. März. Thomas Paal (43),<br />
bislang Erster Beigeordneter in<br />
Bad Salzuflen, verantwortet in<br />
Münsters Stadtverwaltung die<br />
Bereiche Soziales, Integration,<br />
Gesundheit, Umwelt- und<br />
Verbraucherschutz und folgt Dr.<br />
Agnes Klein nach, die nach Köln<br />
wechselte.<br />
Während eines ausführlichen<br />
Rundgangs durch unterschiedliche<br />
Arbeitsgruppen, wie der<br />
Metallbearbeitung, der Schreinerei,<br />
der Skin- und Blisterabteilung<br />
und der Gärtnerei informierte<br />
sich der Sozialdezernent über<br />
die vielfältigen Arbeitsangebote,<br />
die <strong>Westfalenfleiß</strong> für Menschen<br />
mit Behinderungen anbietet, um<br />
jedem Beschäftigten im Rahmen<br />
der individuellen Begleitplanung<br />
eine optimale berufliche<br />
und persönliche Förderung zu<br />
ermöglichen.<br />
Politiker vor Ort<br />
2
fit & gesund<br />
Blitzumfrage zum<br />
Thema„Hygiene“<br />
Der Arbeitskreis Gesundheit befragte Mitarbeiter<br />
und Beschäftigte von <strong>Westfalenfleiß</strong><br />
Auf die von Mitarbeitern des Arbeitskreises Gesundheit<br />
in der Werkstatt gestellte Frage, „Was ist Hygiene“,<br />
erhielten wir von einigen Beschäftigten und<br />
Mitarbeitern Antworten wie:<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
26<br />
das ist, damit man sauber ist<br />
das Wort kenn ich nicht, hab ich noch nie gehört<br />
saubere Umgebung<br />
allgemeine Reinigung, hauptsächlich auch im<br />
Sanitärbereich<br />
Hygiene heißt Sauberkeit<br />
Auf den Hinweis, dass das Wort Hygiene aus dem<br />
Griechischen kommt, erhielten wir einmal die Antwort<br />
„Mit griechisch hab ich nichts am Hut. Das kenn ich<br />
nicht.“<br />
Eine andere Frage von uns war: Warum wäscht du dir<br />
die Hände? Warum ist das wichtig?<br />
Hier erhielten wir folgende Antworten:<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
das habe ich zu Hause gelernt<br />
weil ich es gewohnt bin, von zu Hause. Genauso wie Zähneputzen<br />
nach der Toilette wasche ich mir immer die Hände<br />
viele waschen sich nicht die Hände. Das ist aber wichtig, um die Bakterien zu entfernen. Bakterien<br />
sind kleine Tiere<br />
wenn man Wurst anfasst, muss man sich die Hände waschen<br />
ich wasch mir immer die Hände, wegen der Sauberkeit<br />
damit man sich gegenseitig nicht ansteckt. Für mich persönlich ist das wichtig. Ich geb ja 1000<br />
Leuten die Hand. Da muss man aufpassen, dass man sich nicht infiziert, einen Schnupfen holt<br />
nach´m Klo gehen muss man sich die Hände waschen, wegen Bakterien. Oder wenn man von der<br />
Arbeit schmutzige Hände hat. Bakterien ist Dreck.<br />
Vor´m Essen soll man sich auch die Hände waschen, weil der Dreck sonst auf dem Teller landet<br />
wegen der Hygiene und Sauberkeit<br />
wenn man auf Toilette war und bevor man Lebensmittel anfasst, soll man sich die Hände waschen<br />
hier in der Werkstatt wasch ich mir nicht die Hände, weil die Waschbecken so blöde sind. Nur zu<br />
Hause wasch ich mir die Hände<br />
damit man nicht krank wird und sich ansteckt<br />
damit man die Bakterien abwäscht. Bakterien sind kleine winzige Tierchen
Was ist Hygiene?<br />
Fragen und Antworten<br />
Das Wort „Hygiene“ leitet sich von „hygieia“, dem griechischen Wort für<br />
„Gesundheit“ ab und kann als „Gesundheitslehre“ oder „Gesundheitspflege“<br />
übersetzt werden.<br />
Definitionen zum Begriff<br />
„Hygiene“ sind:<br />
•<br />
•<br />
„Die Hygiene ist die Lehre von<br />
der Verhütung der Krankheiten<br />
und der Erhaltung und Festigung<br />
der Gesundheit bzw. in<br />
der Alltagssprache auch ein<br />
konkreter Zustand, ähnlich<br />
gemeint wie Sauberkeit.“<br />
„Hygiene ist ein Gebiet der<br />
Medizin, das sich mit vorbeugenden<br />
Maßnahmen, Erhaltung<br />
und Förderung der Gesundheit<br />
beschäftigt. Im engeren Sinne<br />
Maßnahmen zur Verhütung<br />
und Bekämpfung von Krankheiten.“<br />
Anders ausgedrückt ist Hygiene<br />
die wissenschaftliche Lehre von<br />
der Verhütung der Krankheit und<br />
der Erhaltung und Festigung der<br />
Gesundheit.<br />
Ziele der Hygiene sind somit:<br />
•<br />
•<br />
•<br />
•<br />
Gesundheit zu erhalten (körperlich,<br />
seelisch, geistig, sozial)<br />
Krankheit vorzubeugen<br />
sowie die Entstehung und<br />
Ausbreitung von Krankheiten<br />
zu verhindern<br />
Einflüsse der Umwelt auf die<br />
Gesundheit des Menschen zu<br />
prüfen und Maßnahmen zu<br />
ergreifen, die ihr Wohlergehen<br />
fördern.<br />
Einige Teilbereiche der<br />
Hygiene sind<br />
Individualhygiene:<br />
• Betrifft die Hygiene einzelner<br />
Personen. Sie beinhaltet Körperpflege,<br />
Ernährung, Kleidung,<br />
Wohnung, Psychohygiene,<br />
Infektionsprophylaxe<br />
Sozialhygiene:<br />
• Umfasst die Hygiene der gesamten<br />
Bevölkerung bzw. einer<br />
größeren Personengruppe. Sie<br />
beinhaltet Gesundheitswesen,<br />
Arbeits- und Wohnbedingungen,<br />
Gesetzgebung, Prävention,<br />
Gesundheitserziehung,<br />
gesunde Lebensführung<br />
Umwelthygiene:<br />
• Sie beschäftigt sich mit den<br />
Einflüssen der Umwelt auf<br />
den Menschen. Dazu gehören<br />
Wetter und Klima, Luft, Boden,<br />
Gewässer, sowie Wasserversorgung<br />
von Siedlungen, Abwasser<br />
und Abfallentsorgung, Lärm<br />
Epidemiologie:<br />
• Dies umfasst die Lehre von<br />
übertragbaren Infektionskrankheiten<br />
und deren Bekämpfung,<br />
die Entstehung und Weiterverbreitung<br />
sowie die Verhütung<br />
Krankenhaushygiene:<br />
•<br />
Sie umfasst die Verhütung und<br />
Bekämpfung von Infektionen,<br />
Maßnahmen zur Desinfektion<br />
und Sterilisation, Infektiologie,<br />
Mikrobiologie, Arzneimittel<br />
AK Gesundheit<br />
Unser Rezept-Tipp<br />
Kürbissuppe<br />
Zutaten für vier Portionen:<br />
1000 g Kürbis<br />
(kleiner Hokaido-Kürbis)<br />
150 g Zwiebeln<br />
2 Knoblauchzehen<br />
1 kleines Stück Ingwer<br />
(frisch)<br />
1 rote Peperoni<br />
4 TL Olivenöl<br />
500 g Kartoffeln<br />
1200 ml Wasser<br />
1 Prise Salz, 2 Msp. Pfeffer<br />
4 – 5 TL Klare Gemüsebrühe<br />
1 kleine Dose Kokosmilch<br />
(ca. 165 ml)<br />
Zubereitung:<br />
Kürbis waschen, entkernen und<br />
zerkleinern (Hokaido-Kürbis<br />
muss nicht geschält werden!).<br />
Zwiebeln und Knoblauch<br />
schälen und in Würfel schneiden.<br />
Ingwer ebenfalls schälen<br />
und klein schneiden. Peperoni<br />
waschen, längs halbieren und<br />
Samenkerne entfernen anschließend<br />
würfeln. Olivenöl<br />
in einem Topf erhitzen, Zwiebeln,<br />
Knoblauch, Ingwer und<br />
Peperoni kurz anbraten bis<br />
die Zwiebeln glasig sind. Den<br />
zerkleinerten Kürbis dazugeben<br />
und mit 1200 ml Wasser auffüllen.<br />
Mit Gemüsebrühe, Salz<br />
und Pfeffer würzen und 15 – 20<br />
Min. gar kochen. Anschließend<br />
pürieren und die Kokosmilch<br />
unterrühren.<br />
Zubereitungszeit: 35 Minuten<br />
Kalorien pro Portion: 234 kcal.<br />
Der Arbeitskreis Gesundheit<br />
wünscht „<strong>Gut</strong>en Appetit“!<br />
27
28<br />
COMPO. Ganz einfach schöne Pflanzen.<br />
Dichter und schöner Rasen ist für Gartenliebhaber ganz einfach: mit COMPO SAAT Strapazier-<br />
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grünen Teppich, der zu Spiel und Entspannung einlädt.<br />
50 Jahre Forschung und Erfahrung.<br />
www.mds-muenster.de<br />
MDS hat<br />
eine neue<br />
Internetseite<br />
Viele kennen bereits<br />
die Internetseiten<br />
von <strong>Westfalenfleiß</strong><br />
und nutzen sie:<br />
www.westfalenfleiss.de<br />
www.eigenprodukte.de<br />
Nun hat auch das Service-<br />
und Dienstleistungsunternehmen<br />
MDS gGmbH, Integrationsfirma<br />
und<br />
Tochtergesellschaft<br />
von <strong>Westfalenfleiß</strong>,<br />
einen neuen Internetauftritt:<br />
www.mds-muenster.de.<br />
Ein Besuch auf<br />
den neuen Seiten<br />
lohnt sich auf<br />
jeden Fall. Die MDS<br />
gGmbH präsentiert<br />
sich nicht nur mit<br />
ihren vielfältigen<br />
Dienstleistungsangeboten,<br />
sondern<br />
auch mit einem<br />
Team, in dem Menschen<br />
mit und ohne<br />
Handicap arbeiten.<br />
„Eine Hand hilft der<br />
anderen“, lautet die<br />
Devise, - als Basis<br />
für Qualität und<br />
zufriedene Kunden.
Zuhause in NRW<br />
Neuer AWO Kalender 2008 ist erhältlich<br />
ab 23. September beim Erntedankfest<br />
Der Fachverband für Behindertenhilfe der<br />
Arbeiterwohlfahrt im Bezirk Westliches<br />
Westfalen gibt auch für das neue Jahr wieder<br />
einen Kalender heraus, dessen Motive ausschließlich<br />
von Menschen mit Behinderung<br />
gestaltet wurden.<br />
„Zuhause in Nordrhein-Westfalen“ lautete das<br />
Motto. Die Künstlerinnen und Künstler der<br />
13 ausgewählten Motive haben einen speziellen<br />
Blick auf ihre Heimat geworfen. Die<br />
Vielfalt der Region spiegelt sich in einem<br />
farbenfrohen Kalender wider, der ab dem<br />
23. September beim Erntedankfest auf <strong>Gut</strong><br />
<strong>Kinderhaus</strong> erstmalig erhältlich sein wird.<br />
In einer kleinen Feierstunde am 13. November<br />
2007 um 13.00 Uhr im Erna-David-Zentrum<br />
in Dortmund bedankt sich der Fachverband<br />
der AWO bei den Künstlerinnen und<br />
Künstlern, die ihre Werke für die Kalender<br />
2007 und 2008 zur Verfügung gestellt haben.<br />
Mit dabei sein werden Gerd Seidenstücker,<br />
der das Novembermotiv 2008 gemalt hat,<br />
und Mitglieder der Malgruppe bei <strong>Westfalenfleiß</strong>,<br />
die gemeinschaftlich das „Erbsenbild“<br />
für den Monat August gestaltet haben.<br />
Der Kalendertitel „Zeche“ stammt von Selcuk Avan aus Gevelsberg.<br />
Kalenderblatt für den Monat November 2008:<br />
„Lambertikirche in der Abendsonne in<br />
Münster“ - von Gerd Seidenstücker, Münster.<br />
Kalenderblatt für den Monat August 2008:<br />
„Erbsenfeld“ - Gemeinschaftsarbeit<br />
einer Malgruppe bei <strong>Westfalenfleiß</strong>.<br />
29
2.<br />
3.<br />
5.<br />
Preisrätsel<br />
30<br />
4.<br />
1.<br />
3.<br />
5.<br />
8.<br />
9.<br />
Liebe Rätselfreunde!<br />
6.<br />
7.<br />
„Herbst“ lautete das Lösungswort<br />
des Preisrätsels aus dem<br />
<strong>Westfalenfleiß</strong>-ECHO 2 /07.<br />
Unter den insgesamt 25<br />
Einsendungen ermittelte die<br />
„Glücksfee“ Kathrin Lux vom<br />
Werkstattrat die Hauptgewinnerin<br />
Margret Lohmann, die<br />
einen tragbaren MP 3 - Player<br />
gewann.<br />
Verwaltungsleiter Siegfried<br />
Thomaszick gratulierte ihr<br />
herzlich zu ihrem Gewinn.<br />
Wenn Sie auch gewinnen<br />
möchten, erraten Sie das farbig<br />
unterlegte Lösungswort.<br />
Schreiben Sie es auf eine<br />
Postkarte und schicken sie<br />
diese bis zum 30. 9. 2007 an:<br />
Redaktion<br />
<strong>Westfalenfleiß</strong>-ECHO<br />
Kesslerweg 38-42,<br />
48155 Münster.<br />
1.<br />
2.<br />
4.<br />
Hier ein kleiner Tipp für<br />
unsere Rätselfreunde: Das<br />
gesuchte Lösungswort<br />
bezeichnet den Namen der<br />
Pferderasse, die auf <strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong><br />
gezüchtet wird.<br />
7.<br />
6.<br />
8. 9.<br />
Erkundigen Sie sich doch<br />
beim Erntedankfest, das<br />
<strong>Westfalenfleiß</strong> am 23. September<br />
auf <strong>Gut</strong> <strong>Kinderhaus</strong><br />
feiert! Viel Glück - wünscht<br />
Ihre ECHO-Redaktion!<br />
Verwaltungsleiter Siegfried Thomaszick überreicht Margret<br />
Lohmann einen tragbaren MP 3-Player. Foto: mt